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NEUER BLOG von Esther

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von 10.01.2014 14:05

10.01.Hl. Paulus von Theben ca. 228 - 341 Einsiedler

Apophthegmata

Hl. Paulus von Theben Paulus von Theben gilt als der erste ägyptische Einsiedler. Sein Leben wird überliefert in der von Hieronymus verfassten Vita Pauli primi eremitae. Danach wurde Paulus im Jahr 228 als Sohn wohlhabender christlicher Eltern in Ägypten geboren. Nach dem Tod der Eltern entsagte er der Welt und ging er als erster Einsiedler und Asket in die ägyptische Wüste. Dort lebte er jahrzehntelang in völliger Einsamkeit und wurde von Gott ernährt durch eine Quelle und einen Raben, der ihm täglich ein halbes Brot brachte.
Zu seiner Zeit lebte auch der bedeutende Einsiedler Antonius in der ägyptischen Wüste. Gott hatte es dem Antonius eingegeben, Paulus aufzusuchen. Es heißt, dass ein Mischwesen, halb Mensch halb Pferd, Antonius den Weg durch die Wüste wies. So kommt es zu der Begegnung der beiden heiligen Einsiedler. Antonius musste lange vor der Zelle des Paulus warten, bis ihn dieser endlich einließ. Dann fielen sie sich in die Arme und nach dem heiligen Kuss setzte sich Paulus mit Antonius nieder und sagte:
"Hier ist der, den du mit so viel Mühe gesucht hast, die Glieder morsch vor Alter, mit ungepflegtem grauem Haar. Du siehst einen Menschen vor dir, der bald zu Staub werden wird. Aber weil die Liebe alles erträgt, erzähle mir, ich bitte dich, wie es um das menschliche Geschlecht steht, ob sich in den alten Städten neue Häuser erheben, welche Macht die Welt regiert und ob es noch Menschen gibt, die im Irrtum der Dämonen befangen sind".
Während sie miteinander redeten, bemerkten sie einen Raben, der sich auf einem Zweig des Baumes niedergelassen hatte. Von dort flog er leise herab und legte ein ganzes Brot vor ihren staunenden Augen nieder. Als er fortgeflogen war, sagte Paulus:
"Sieh, der Herr, der wahrhaft barmherzig ist, hat uns das Essen gesandt. Seit sechzig Jahren habe ich immer ein halbes Brot bekommen; aber bei deinem Kommen hat Christus seinen Soldaten die Ration verdoppelt."
Nachdem sie Gott Dank gesagt hatten, setzten sie sich zusammen am Rand der kristallklaren Quelle nieder. Da entstand ein Streit darüber, wer das Brot brechen sollte; er dauerte fast den ganzen Tag bis zum Abend. Paulus bestand auf der Sitte der Gastfreundschaft, Antonius wies dies mit dem Recht des Alters zurück. Schließlich einigten sie sich darauf, dass jeder eine Seite des Brotes ergreifen, zu sich ziehen und das behalten sollte, was in seinen Händen blieb. Dann tranken sie etwas Wasser, indem sie den Mund an die Quelle hielten. Nachdem sie Gott das Opfer des Lobes dargebracht hatten, verbrachten sie die Nacht im Gebet.
Als sich der Tag zum Abend neigte, sagte der selige Paulus zu Antonius: "Seit langem wusste ich, Bruder, dass du in diesen Gegenden wohnst. Nun aber da die Zeit meines Heimgangs gekommen ist, bist du von Gott gesandt worden, um meinen Körper in die Erde zu legen und der Erde die Erde zurückzugeben."
Wenige Tage, nachdem Antonius in seine Zelle zurückgekehrt war, wurde ihm der Tod des Paulus offenbart. Er machte sich auf und fand den Leichnam des Heiligen in dessen Zelle. Zwei Löwen hatten für ihn ein Grab ausgehoben. Antonius hüllte ihn, wie es sich Paulus erbeten hatte, in dem Mantel, den er selbst vom heiligen Athanasius bekommen hatte. So bestattete er den Heiligen.

von 09.01.2014 07:13

09. Januar - Hl. Hadrian

Hadrian wurde um 630 in Nordafrika geboren, das zu jener Zeit noch zum oströmischen Reich (vgl. 4.12.) gehörte. Doch nach Mohammeds Tod 632 eroberten seine arabischen Anhänger (vgl. 19.12.) Syrien-Palästina (633 - 643), das Zweistromland (633 - 641), Persien (642 - 651) sowie die Osthälfte Nordafrikas: Ägypten besetzten die Sarazenen 641 bis 642, Libyen 643 bis 648. Nicht lange danach begannen sie, übers Meer nach Zypern und Sizilien vorzustoßen. - 698 fiel die Westhälfte Nordafrikas mit der Provinzhauptstadt Karthago an die Mohammedaner, 711 bis 718 der größte Teil der iberischen Halbinsel (s. 20.2.).

Es ist denkbar, daß Hadrian aus der Osthälfte Nordafrikas stammte und durch die mohammedanische Eroberung zur Auswanderung veranlaßt wurde. Es mag aber auch andere Gründe gegeben haben, die St. Hadrian bewegten, seine Heimat zu verlassen.

Der Heilige wurde Mönch zu Niridanum bei Neapel. Später wurde er Abt dieses Klosters. - Der oströmische Kaiser Justinian (527 - 565) hatte Italien von den germanischen Ostgoten (s. 8.1.) erobert. Doch schon fünfzehn Jahre nach seinem Sieg drangen 568 die germanischen Langobarden in Italien ein. Im Norden entstand ein Königreich mit der Hauptstadt Papia (s. 12.3., 28.6.). Die im Süden gelegenen Herzogtümer Spoleto und Benevent blieben davon unabhängig. Die Langobarden vermochten es allerdings nicht, die gesamte Halbinsel zu erobern. Reste der oströmischen bzw. byzantinischen Herrschaft blieben bestehen. So war auch das langobardische Benevent nicht in der Lage, das von ihm umschlossene Neapel zu besetzen. Doch machte sich Neapel später von Konstantinopel unabhängig, während sich die Fürstentümer Salerno und Capua von Benevent abspalteten. Unter den Normannen wurde Neapel dann mit dem ehemals langobardischen Herrschaftsbereich im Süden, dem bis dahin byzantinischen Gebiet sowie Sizilien zu einem einzigen Königreich vereint (s. 8.5.).

Abt Hadrian von Niridanum war als etwa Fünfunddreißigjähriger bereits weithin für seine Gelehrsamkeit und seine Frömmigkeit berühmt. So wollte der heilige Papst Vitalianus (657 - 672) ihn zum Erzbischof von Canterbury ernennen, nachdem die englische Kirche (vgl. 27.5.) 664 auf der Synode von Whitby beschlossen hatte, die römischen Liturgie und römische Bräuche anstelle der keltischen anzunehmen. Der hl. Hadrian hielt sich eines so hohen kirchlichen Amtes für nicht würdig. Er wies stattdessen auf den zu jener Zeit in Rom lebenden, heiligen Mönch Theodor hin. Dieser war 602 in dem zum oströmischen Reich gehörenden, kilikischen Tarsus geboren worden, aus dem auch der hl. Paulus (25.1., 29.6., 30.6.) stammte. 647 waren die Sarazenen weit nach Kleinasien hinein vorgestoßen. Es ist möglich, daß der hl. Theodor zu jener Zeit seine Heimat verließ und in das zum byzantinischen Gebiet in Italien gehörende Rom übersiedelte.

Vitalianus nahm den Vorschlag des Abtes von Niridanum an und weihte Theodor zum Erzbischof von Canterbury (668 - 690). Hadrian aber begleitete ihn auf päpstliche Weisung hin nach England, um dort als sein Ratgeber zu wirken. Zu Schiff errreichten die beiden Heiligen Massilia . An der Fortsetzung der Reise wurden sie danach jedoch gehindert. Möglicherweise hielt man sie für byzantinische Spione. Den Winter von 668 auf 669 mußten Theodor und Hadrian im Frankenreich verbringen. Danach erst gestattete ihnen der mächtige Hausmeier Ebroin (s. 5.11.) St. Theodor die Weiterreise nach England. St. Hadrian durfte ihm erst im darauf folgenden Jahr nachfolgen.

669 kam Theodor in seiner Bischofsstadt an, und schon 670 ernannte er Hadrian zum Abt des Benediktinerklosters St. Peter und St. Paul zu Canterbury. Unter St. Hadrian wurde die Klosterschule von St. Peter und St. Paul zum Zentrum der Wissenschaft des angelsächsischen England. Griechisch und Latein lernten die Schüler dort. Abt Hadrian machte sie mit der hl. Schrift vertraut und unterwies sie in Dichtkunst, Astronomie und Mathematik. - Am 9. Januar 709 starb der hl. Hadrian von Canterbury. An seinem Grab fanden vor allem Schüler, die seine Fürsprache erbaten, wunderbare Hilfe.



Das Fest der hl. Familie wird am Sonntag in der Oktav von Erscheinung, also am ersten Sonntag nach Erscheinung, begangen. Es ist ein sehr junges Fest. Erst 1921 schrieb Benedikt XV. (1914 - 1922) es der Kirche vor. Dies geschah in einer Zeit, in der sich der Verfall der christlichen Familie abzuzeichnen begann. Die Autorität des Vaters nahm im Verlauf des 20. Jahrhunderts immer weiter ab, die Mutterschaft wurde vor allem durch Abtreibungen und künstliche Verhinderung der Zeugung in zunehmendem Maße beeinträchtigt. Die Kinder stachelte man auf gegen ihre Eltern. - Jesus hingegen war seinen Eltern untertan. Er ließ es zu, daß sie für Ihn sorgten, während Er unmündig war. Der Heiland aber nahm als ihr Kind zu an Weisheit, Alter und Wohlgefallen bei Gott und Menschen.

Das Fest der hl. Familie weist voraus auf die Monate März und Mai, in denen Joseph und Maria besonders innig verehrt werden. Zugleich bezieht es sich auf Weihnachten, da im Zentrum der hl. Familie der noch unmündige Jesus steht. - Die gesamte Kirche bildet gewissermaßen eine hl. Familie, da die Gläubigen allesamt Kinder Mariens sind, die sie unter dem Kreuz geboren hat. Der hl. Joseph aber ist uns als Schutzpatron der Kirche (s. 1.5.) ein geistlicher Vater. Auch in diesem Sinne ist demnach Jesus der Erstgeborene vieler Brüder.

Jesus, Maria und Joseph, Euch schenke ich mein Herz und meine Seele!

von 08.01.2014 11:52

Was Gott uns alles schenkt! Gedanken zum Jahreswechsel.
Thema: Kloster Thalbach

Vom Sel. John Henry Kardinal Newman

Es wäre gut, wenn wir regelmäßig auf alles blickten, was wir als Gottes Geschenke unverdient besitzen und was Er aus reiner Barmherzigkeit Tag für Tag unaufhörlich uns verleiht. Er hat es gegeben; Er darf es nehmen. Er gab uns alles, was wir haben, Leben, Gesundheit, Kraft, Verstand, Freudigkeit, das Licht des Gewissens; alles, was wir an Gutem und Heiligem in uns haben, was an Glauben, was an erneuertem Willen, was an Gottesliebe, was an Selbstbeherr­schung, was an Hoffnung auf den Himmel. Er gab uns Verwandte, Freunde, Erziehung, Ausbildung, Erkenntnis, die Bibel, die Kirche. Alles kommt von Ihm. Er hat es gegeben, Er darf es nehmen. Nähme Er es weg, dann wären wir berufen, Jobs Beispiel zu folgen und ergeben zu sein: „Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen, der Name des Herrn sei gebenedeit” (Job 1,21). Wenn Er mit Seinen Segnungen fortfährt, sollten wir David und Jakob nachahmen und in beständigem Lobpreis und Dank leben und Ihm von dem Seinigen opfern. Wir gehören uns nicht selbst, so wenig wie das, was wir besitzen, unser eigen ist. Wir haben uns nicht selbst geschaffen; wir können nicht selbst­herrlich über uns verfügen. Wir können nicht unsere eigenen Herren sein. Wir sind Gottes Eigen­tum durch Erschaffung, Erlösung und Wieder­geburt. Er hat einen dreifachen Anspruch auf uns. Bedeutet es nicht unsere Seligkeit, die Dinge in diesem Licht zu sehen? Bringt es uns aber irgend­wie Seligkeit oder Trost zu glauben, daß wir uns selbst gehören? Junge und vom Glück begünstigte Menschen mögen so denken. Sie halten es für etwas Großes, wie sie meinen, in allem ihren Willen zu haben, von niemand abhängig zu sein, – an nichts denken zu müssen, was außer ihrem Blickfeld liegt, – zu leben ohne die Verdrießlichkeit beständigen Danksagens, beständigen Gebetes, beständiger Rücksicht in ihrem Tun auf den Willen anderer. Aber im Verlauf der Zeit werden sie wie alle Menschen erkennen, daß Unabhängigkeit nicht für den Menschen geschaffen ist – daß sie ein unna­türlicher Zustand ist -, daß sie für eine Weile angehen mag, uns aber nicht mit Sicherheit bis zum Ende führen wird. Nein, wir sind Geschöpfe; und als solche haben wir zwei Pflichten: ergeben zu sein und dankbar zu sein.

Betrachten wir daher die Wege der göttlichen Vor­sehung uns gegenüber mit gläubigeren Augen als bisher. Versuchen wir eine wahrere Erkenntnis dessen zu erlangen, was wir sind und wo in Seinem Reich wir sind. Machen wir uns voll Demut und Ehrfurcht daran, Seine führende Hand in den Jah­ren unseres bisherigen Lebens zu verfolgen. Den­ken wir voll Dank an die vielen Erbarmungen, die Er uns in der Vergangenheit gewährt hat, an die vielen Sünden, derer Er nicht mehr gedacht hat, an die vielen Gefahren, die Er abgewendet hat, an die vielen Gebete, die Er erhört hat, an die vielen Fehler, die Er zum Guten gewendet hat, an die vielen Warnungen, die vielen Belehrungen, an das viele Licht und den überschwenglichen Trost, die Er uns von Zeit zu Zeit geschenkt hat. Erin­nern wir uns gern der Zeiten und Tage, der Zeiten der Trübsal, der Zeiten der Freude, der Zeiten der Prüfung, der Zeiten der Erquickung. Wie umhegte Er uns als Kinder! Wie führte Er uns in jener gefährlichen Zeit, da der Geist selbständig zu denken und das Herz der Welt sich zu öffnen be­gann! Wie zügelte Er mit Seiner milden Zucht unsere Leidenschaften, dämpfte Er unsere Erwar­tungen, beruhigte Er unsere Befürchtungen, belebte Er unsere Mattigkeit, milderte Er unsere Verlas­senheit und stärkte Er unsere Schwächen! Wie behutsam führte Er uns dem schmalen Tor ent­gegen! Wie lockte Er uns weiter auf Seinem Weg zur Ewigkeit, trotz seiner Rauheit, trotz seiner Ein­samkeit und trotz des trüben Zwielichtes, das über ihm lag! Er ist uns alles gewesen. Er ist, wie Er es für Abraham, Isaak und Jakob war, unser Gott gewesen, unser Schild und großer Lohn, Ver­heißung und Erfüllung Tag für Tag. „Bis hierher hat Er uns geholfen” (1 Sam 7,12). „Er denkt an uns und segnet uns” (Ps 113,20). Er hat uns nicht umsonst erschaffen; Er hat uns so weit geführt, um uns weiter zu führen, um uns bis ans Ende zu führen. Er wird uns nie verlassen noch uns auf­geben; so daß wir kühn sagen dürfen: „Der Herr ist mein Helfer; ich fürchte nichts, was könnte ein Mensch mir antun!” (Ps 55,5). Wir dürfen „alle unsere Sorge auf Ihn werfen, denn Er sorgt für uns” (1 Petr 5,7). Was liegt uns daran, wie unser künftiger Pfad verläuft, wenn es nur Sein Pfad ist? Was liegt uns daran, wohin er uns führt, wenn er uns zu guter Letzt nur zu Ihm führt. Was liegt uns daran, was Er uns auferlegt, solange Er uns befähigt, es mit einem reinen Gewissen, einem treuen Herzen zu tragen, das nichts auf dieser Welt Ihm vorzieht? Was liegt uns daran, welcher Schrecken uns befällt, wenn Er nur nahe ist, uns zu schüren und zu stärken? „Du, Israel”, sagt Er, „bist Mein Knecht Jakob, den Ich erkoren habe, Samen Abrahams, Meines Freundes” (Is 41,8).

„Fürchte Dich nicht, du Würmlein Jakob und ihr Männer Israels: Ich helfe dir, spricht der Herr und Dein Erlöser, der Heilige Israels” (Is 41,14). „So spricht der Herr, der dich geschaffen hat, o Jakob, und der dich gebildet hat, o Israel: Fürchte dich nicht; denn Ich habe dich erlöset, Ich habe dich gerufen bei deinem Namen; Mein bist du! Wenn du durch Gewässer gehst, will Ich bei dir sein, und die Ströme werden dich nicht decken; wenn du im Feuer gehst, wirst du nicht verbrennen, und die Flamme wird dich nicht sengen. Denn Ich bin der Herr, dein Gott, der Heilige Israels, dein Erlöser” (Is 43,1-3).

aus: Predigt Dankbarkeit für frühere Erbarmungen, DP V, p. 103-105.

von 06.01.2014 08:38

6. Januar – Der heilige Erminold, Abt und Märtyrer von Prüfening
Wie die Apostel, dem Auftrag des göttlichen Heilandes gemäß, in alle Lande gingen und den Samen des Evangeliums ausstreuten, so fanden sich zu allen Zeiten apostolische Frauen und Männer, die keine Mühe und Opfer scheuten, um das Reich Gottes auszubreiten. Zu diesen hellen Leuchten gehört der heilige Erminold, der erste Abt der berühmten Benediktinerabtei Prüfening in Bayern.

Der heilige Erminold kam aus einer angesehenen Familie in Schwaben. Die frommen Eltern übergaben ihren Sohn, den ihnen Gott im hohen Alter geschenkt hatte, aus Dankbarkeit den Mönchen des Klosters Hirsau, damit sie ihn für Gott erzögen. Der edle Wunsch der beglückten Eltern erfüllte sich im reichsten Maß, denn der talentvolle Junge nahm von Tag zu Tag in Tugendübungen und Wissenschaften zu und hegte keinen anderen Wunsch mehr, als in den Orden des heiligen Benedikt einzutreten. Der Teufel suchte ihn von diesem Vorhaben abzubringen, aber mit den Waffen Jesu Christi schlug er den Widersacher in die Flucht. Gern wurde ihm die Aufnahme in das Kloster gewährt. Wie einst der Geist des Propheten Elias auf Eliseus überging, so prägten sich die Tugenden des berühmten Abtes Wilhelm von Hirsau dem jugendlichen Gemüt des Novizen Erminold ein, so dass er sich gar bald zum Führer einer geistigen Heeresschar befähigte.

Der Ruf seiner Heiligkeit und seiner vorzüglichen Geistesgaben verbreitete sich so weit, dass er von den Brüdern des Klosters Lorch mit Gutheißung des Kaisers Heinrich V. einstimmig zum Abt ihres Klosters gewählt wurde. Der treue und kluge Diener Gottes war in seiner neuen Würde mehr ein Untergebener, als ein Gebieter, und es lag ihm alles daran, durch Wort und Beispiel seine Brüder in Gottesfurcht und regem Tugendeifer zu befestigen. Als aber einst der leibliche Bruder Erminolds sich anmaßte, ohne Wissen und Willen desselben dem Kaiser von den Klostergütern Geschenke zu machen, legte der heilige Abt seine Würde nieder und kehrte mit 40 seiner Schüler in das Kloster Hirsau zurück, der Taube Noahs ähnlich, die in die Arche zurückflog, als sie draußen keinen reinen Boden fand. Wie ein Engel Gottes wurde er dort mit Ehren aufgenommen, weil seine Tugenden nicht verborgen bleiben konnten.

In jener Zeit hielt Kaiser Heinrich V. einen Reichstag zu Regensburg ab, zu dem auch der heilige Bischof Otto von Babenberg reiste. Da er wegen der Menge fremder Gäste in der Stadt keine Unterkunft fand, schlug er draußen zwischen zwei Nussbäumen sein Nachtquartier auf. Dort hörte er einen wundersamen Glockenklang und er sah, wie einst der Patriarch Jakob, von seinem Lager eine Leiter, die bis in den Himmel reichte und auf der die Engel Gottes auf und nieder stiegen. Der heilige Bischof beschloss, an dieser Stelle ein Kloster zu bauen, deren Bewohner engelgleich zum Himmel hinaufsteigen sollten. Nachdem der Bau vollendet war, sah er sich nach einem ausgezeichneten Vorsteher des neuen Klosters um, und er fand keinen geeigneteren und würdigeren, als den bewährten Erminold. Diesen erhob er zum ersten Abt des jungen Klosters Prüfening, damit er den unbebauten Boden mit Klugheit und Eifer urbar machte und eine reichliche Saat für den Himmel gewinne.

Erminold zierte seine Würde mit ebenso viel Heiligkeit, wie mit Entschiedenheit. Als einst der vom Papst exkommunizierte Kaiser Heinrich V. das Kloster Prüfening besuchen wollte, verweigerte ihm der Abt den Eintritt, und der Kaiser zog ab nicht mit Groll, sondern voll Ehrfurcht gegen den heiligen Diener Gottes, und er verbot seinen erzürnten Schmeichlern, dem Kloster irgendwie zu schaden. So streng der heilige Abt seine Rechte wahrte und für die Ehre Gottes eiferte, so sanft und liebreich behandelte er seine Feinde, lud sie freundlich zu Tisch und entließ sie mit Geschenken. So gewann er durch Milde und Geduld die Herzen seiner Gegner. Eine besondere Fürsorge wandte er den Armen zu. Als einst in Bayern eine große Hungersnot ausbrach, öffnete er alle Scheunen und Speicher des Klosters, teilte alle Vorräte an die Bedürftigen aus und veräußerte selbst die heiligen Gefäße, um die Not zu stillen. Als die Brüder ihm mitteilten, alles sei fortgegeben und sie müssten selbst Hunger leiden, flehte der Heilige inbrünstig zu Gott und zum heiligen Georg, seinem Kirchenpatron. Kaum hatte er sein Gebet vollendet, da schickte Gott einen edlen und reichen Herrn, der mit seinem Überfluss die Not der Mönche beendigte.

Als einst der heilige Abt in die Kirche gehen wollte und die Pforte verschlossen fand, eilte der Küster fort, um die Schlüssel zu holen. Zu seinem höchsten Erstaunen fand er den Heiligen bereits am Altar im Gebet. Als er sich erhob, verbot er dem Küster, mit irgendeinem vor seinem Tod von diesem Ereignis zu sprechen.

Wie ein Riese schritt der heilige Erminold unentwegt dem Himmel zu und zog eine auserwählte Schar gottbegeisterter Schüler mit sich fort, aber die Hölle ergrimmte über ihre Verluste und goss Gift in die Herzen einiger Boshaften, die sich gegen das Leben des Heiligen verschworen und eine günstige Gelegenheit abpassten, um ihren Mordplan auszuführen. Dem Heiligen wurde das verbrecherische Vorhaben der Verschwörer offenbart, aber er sprach, wie einst der Herr zu Petrus: „Warum soll ich den Kelch nicht trinken, den mir der Vater darreicht?“ Voll Ruhe ging er den Mördern entgegen, die beim Anblick des unverzagten Heiligen derart erschüttert wurden, dass der Dolch ihrer Hand entfiel.

Nicht lange danach lauerte ihm einer der Verschworenen, namens Aaron, wieder auf und schlug ihn mit einer hölzernen Keule auf den Kopf. Betäubt sank der Heilige zu Boden, kam aber nach einiger Zeit wieder zu sich, richtete seine Augen auf seine Brüder und sprach mit heiterer Miene, er sei zum himmlischen Thron erhoben gewesen und habe tröstliche Versprechungen vernommen. „Ich freute mich“, sprach er, „weil mir gesagt wurde, an diesem Ort werde man immer Gott dienen. Ich sah mit goldenen Buchstaben die Namen unserer verstorbenen, lebenden und künftigen Brüder im Buch des Lebens verzeichnet. Und dies soll euch das Zeichen sein, dass ich die Wahrheit rede: morgen, wenn im Hochamt das Gloria gesungen wird, werde ich von dieser Welt scheiden.“ Wie er vorhergesagt, so geschah es. Am folgenden Morgen, - es war das Fest der Erscheinung des Herrn – verließ seine Seele während des Engelgesanges das zerbrechliche Haus des Leibes, um unter Engelchören den himmlischen Jubelgesang anzustimmen.

Die Wunder, die das Grab des heiligen Abtes und Märtyrers Erminold verherrlichten, könnten ein ganzes Buch füllen. Ein wunderbarer Wohlgeruch strömte aus seinem Grab, Blinde erhielten ihr Augenlicht, Lahme gerade Glieder, Taube ihr Gehör, Kranke aller Art ihre Gesundheit, Teufel wurden ausgetrieben und unzählige Gebetserhörungen und Wohltaten gewährt. Deshalb wallfahrteten schon bald nach seinem Tod viele Hilfsbedürftige zum Grab des Heiligen, und kehrten erfreut, getröstet und erhört in die Heimat zurück voll Dank gegen den heiligen Wohltäter von Prüfening.


6. Januar – Die Heiligen Drei Könige

„Als die Heiligen Drei Könige von den Juden unterwiesen wurden, wo ihr König sollte geboren werden, und darauf mit ihrem Gesinde gen Bethlehem zogen und der Stern wieder vor ihnen herging, da kamen sie an die Stätte, wo der Engel den Hirten in der Christnacht erschienen war. Da fanden sie die Hirten, und die Hirten sagten ihnen, wie die Engel Gottes zu ihnen gesprochen hätten in der Christnacht, und von dem Licht, das sie umschien, und wie sie das Kind gesehen hätten. Das hörten die Herren gar gern und behielten auch die Worte wohl, beschenkten auch die Hirten reichlich und ritten fröhlich weiter und kamen gen Bethlehem. Da hielten sie still und legten ihr stattlich Gewand an und bereiteten sich, dass sie Königen gleich sahen. Als sie nun an die Straße kamen, an deren Ende die geringe Hütte lag, da blieb der Stern stehen und ging nicht weiter, sondern senkte sich herab mit solchem Glanz, dass die ganze Hütte, und alle, die darinnen waren, von dem Schein erleuchtet wurden. Dann stieg er wieder in die Höhe, stand unbeweglich und sein strahlender Glanz verblieb in der Hütte.

An dem Tag, da die drei Könige dem Kind das Opfer brachten, da war Jesus ein Kind von dreizehn Tagen und lag in der Krippe in geringe Tücher gewickelt. Maria, seine Mutter, war voll von Gestalt und bräunlich von Angesicht und mit einem blauen schlechten Mantel bekleidet. Die drei Könige aber waren herrlich gekleidet, und Melchior, der König von Nubien und Arabien, der dem Kind Gold opferte, war von Gestalt der kleinste, Balthasar, der König von Saba, der ihm Weihrauch opferte, war der mittelste, und Kaspar, der König von Tharsis, der ihm Myrrhen darbrachte, war der größte von Gestalt und war ein Mohr.

Auch ist zu wissen, dass die drei Könige große Schätze und köstliche Kleider mit sich führten aus ihren Landen, denn alle Gezierde, die der große Alexander nach seinem Tod hinterließ, und was die Königin von Saba dem König Salomo brachte, und alles was König Salomo Gott zu Ehren machen ließ, das war alles den drei Königen anheimgefallen, denn ihre Vorfahren hatten den Tempel zu Jerusalem zerstört, und nun führten es die drei Könige bei sich und meinten, sie wollten es dem neuen König verehren. Als sie aber in das arme Hüttlein kamen, da Jesus lag, da war darin so unaussprechlich große Klarheit, dass sie standen wie in einer Glut, und wussten nicht vor Schrecken woran sie waren. Also griffen sie geschwinde in ihre Säcke, und was ihnen zuerst in die Hände kam, das opferten sie und vergaßen aller Herrlichkeit, die sie mit sich brachten. Melchior opferte dreißig goldene Pfennige und einen goldenen Apfel, wie es ihm in die Hände fiel; Balthasar opferte Weihrauch, Kaspar Myrrhen, und was die liebe Maria zu ihnen sprach, das vergaßen sie allzumal, dass sie nichts behielten, als dass sie sich zu jeglichem König gar demütiglich neigte und sprach: „Gedanket sei Gott“.

Der goldene Apfel, den König Melchior opferte mit den dreißig goldenen Pfennigen, war des großen Königs Alexander gewesen, und er hatte ihn so gefüge machen lassen, dass er ihn mit einer Hand umgreifen konnte. Denn Alexander hatte die ganze Welt bezwungen und hielt sie in seiner Hand, und dessen zur Urkunde hatte er den Apfel machen lassen, weil die Welt rund ist, und meinte, dass er der Welt so gewaltig wäre als des Apfels. Und da der Apfel dem Kind in die Hand gegeben ward, da ward er zu Asche, zum Zeichen, dass alle irdische Gewalt vor Gott eitel ist und in Staub zerfällt.

Als nun die Herrn ihr Opfer löblich vollbracht hatten, da bereitete man die Kost für sie und ihr Gesinde, und als sie gegessen hatten, da legten sie sich nieder mit ihren Dienern und schliefen den Tag und die Nacht, und in der Nacht erschien ihnen der Engel Gottes im Schlaf und warnte sie, dass sie nicht zurück zögen zu Herodes. Das beschlossen sie gemeinsam zu tun, und fuhren einen anderen Weg heim in ihr Land, und auf dem Weg brachten sie zwei Jahre zu, ehe sie nach Hause kamen; auch mussten sie unterwegs in Herbergen einkehren, essen, trinken und schlafen, alles nach menschlicher Weise, denn der Stern schien ihnen nicht mehr. Wo sie aber Nachtruhe hielten, da sagte sie dem Volk des Landes, wie alles ergangen war, und also ward ihre Ausfahrt und Wiederkunft bekannt und offenbar durch alle Lande, dass es nie konnte vergessen noch getilgt werden, obwohl es dem König Herodes und den Juden sehr zuwider war. Und obwohl sie zwei Jahre unterwegs waren, ehe sie die Heimat erreichten, doch gebrach ihnen nichts von alledem, was sie unterwegs bedurften, denn sie hatten große Vorräte mit sich geführt und kamen gesund miteinander zu dem Berg Vaus, wo der Stern zuerst erschienen war.

Als nun die Heiligen Drei Könige alle Dinge wohl bestellt und Land und Leute versorgt hatten, da blieben sie beieinander in der Stadt Stulla, die unter dem Berg Vaus liegt und lebten danach nicht mehr zwei Jahre. Eines Tages, nicht lange vor Weihnachten, erschien über der Stadt ein schöner Stern, der nie zuvor gesehen wurde. Die drei Könige verstanden wohl, dass ihr Ende nahte, und Gott sie zu sich nehmen wollte in das ewige Leben, und ließen ein schönes Grab machen wie sie des wohl würdig waren. Und als sie das Weihnachtsfest schön und löblich begangen hatten, danach auf den achten Tag, da König Melchior Messe gehalten, da starb er und war hundertsechzehn Jahre alt. Da nahmen die zwei andern Könige seinen Leichnam und bestatteten ihn mit großen Ehren zur Erde. Danach am fünften Tag, am Erscheinungsfest des Herrn, als Balthasar der König von Saba Messe gehalten hatte, da starb er am zwölften Tag und war hundertzwölf Jahre alt. Da wurde er von dem überlebenden König neben Melchior in dasselbe Grab bestattet. Sieben Tage nachher starb auch Kaspar, der dritte König, nachdem er Messe gehalten, und war hundertneun Jahre alt. Da wurde auch er von dem Volk mit großen Ehren bestattet, und als er ins Grab gesenkt wurde, da rückten die beiden ersten voneinander und ließen ihren Gesellen zwischen sich liegen. Da sahen alle, die gegenwärtig waren, wie die Herren einander lieb gehabt im Leben, so sollten sie nun auch im Tod nicht geschieden werden. Der Stern aber, der vor ihrem Tod erschienen war, blieb unbeweglich über der Stelle stehen, bis sie hinweggeführt wurden, wie danach gesagt wird.“

Nachdem Kaiser Friedrich Barbarossa im Jahr 1164 Mailand erobert hatte, übergab er seinem Kanzler, dem Erzbischof von Köln, Rainald von Dassel, die Reliquien der Heiligen Drei Könige. Der Legende gemäß sollen sie zunächst durch die heilige Helena nach Konstantinopel gebracht worden und von dort nach Mailand gelangt sein.

Für diese wurde um 1181 von Nikolaus von Verdun und einheimischen Kölner Goldschmieden ein kostbarer Gold-Email-Schrein geschaffen, über dem wiederum der Kölner Dom als ihre Königskathedrale und zugleich als Wiedergabe des himmlischen Jerusalem sich erheben sollte.

Dargestellt werden sie als Könige mit ihren Geschenken, Gold, Weihrauch und Myrrhe, bei der Anbetung des Kindes; ursprünglich galten sie als Magier, als „Weise aus dem Morgenland“, die sich als Vertreter ihrer heidnischen Religionen dem Christentum unterwarfen. Im 12. Jahrhundert symbolisierten sie die Lebensalter; Kaspar den Greis, Melchior den Mann und Balthasar den Jüngling. Ungefähr ab 1300 wird der Jüngling als Mohr dargestellt. Diese Komposition lässt die Möglichkeit zu, dass diese drei Männer zu Vertretern der damals bekannten Erdteile werden, nämlich Kaspar als Europäer, Melchior als Asiat und Balthasar als Afrikaner.

Sie sind die Patrone der Stadt und des Erzbistums Köln sowie der Wallfahrer und der Reisenden. Spielkartenfabrikanten und Kürschner haben sich unter ihren Schutz gestellt.

Fürbittend werden sie angerufen gegen einen plötzlichen Tod und gegen Epilepsie.

von 05.01.2014 18:46

5. Januar Der heilige Gerlach, Einsiedler in Valkenburg,

+ 5.1.1172 - Fest: 5. Januar


Er war ein tapferer aber auch rauer Krieger, der um 1100 geborene Gerlach, Graf von Valkenburg. Das Kriegshandwerk war seine Leidenschaft, und er merkte oft nicht mehr, wie brutal er seine Familie behandelte.

Als ihm bei einem Turnier in Jülich der Tod seiner Frau übermittelt wurde, traf ihn das trotzdem hart. Er verkaufte alles und pilgerte nach Rom und Jerusalem, um für seine Sünden Buße zu tun. In Jerusalem pflegte er sieben Jahre die Kranken und verrichtete die niedrigsten Dienste.

Als er nach den Jahren der Buße zurückkehrte, lebte er noch zehn Jahre lang als Einsiedler in einer hohlen Eiche bei Houthem. Vermutlich starb er am 5. Januar um 1170/1177. Über seinem Grab entstand 1201 die Prämonstratenserinnenabtei Houthem-Sint-Gerlach, noch heute ein Wallfahrtsort der südlichen Niederlande.

Auf den Abbildungen trägt er ein Prämonstratenserhabit und steht vor einer hohlen Eiche.

Er ist der Patron der Hirten und des Viehs, das er auch vor Seuchen beschützt.

von 04.01.2014 14:52

Stoßgebete?

Was bedeutet das denn eigentlich?

Stoßgebete sind fast so etwas, wie ein RSS-Feed für GOTT

eine wertvolle Gewohnheit im Alltag, die unsere Verbindung mit Gott pflegt.




"Ein RSS-Channel versorgt den Adressaten oft, ähnlich einem Nachrichtenticker, mit kurzen Informationsblöcken, die aus einer Schlagzeile mit kurzem Textanriss und einem Link zur Originalseite bestehen. ...

Im Unterschied zur Benachrichtigung per E-Mail geht die Initiative bei RSS vom Empfänger aus, der den Feed abonniert hat." (Quelle Wikipedia)




Also im Klartext: GOTT wünscht sich von uns, dass wir IHM unser Leben immer neu anvertrauen. ER will an allem teilhaben, möchte in alle Aktualisierungen unseres Lebens voll eingebunden sein.







Wir haben durch Stoßgebete gleichsam eine Art "Nachrichten-Ticker", der im Gebet ständig unseren Alltag, unser Leben mit allem, was dazu gehört, vor Gott aktualisiert. Gott kennt uns - aber er möchte nicht nur von seiner Seite mit uns "VERLINKT" sein, sondern auch von unserer Seite.

Wenn wir dann auch noch in die Fürbitte gehen, für andere Menschen Stoßgebete beten, ... dann "VERNETZEN" wir uns quasi weltweit mit allen Christen und Menschen.







Der heilige Paulus sagt:

"Hört nicht auf, zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist" (Eph 6,18)




Klar kann man nicht dauernd lange Gebete beten und immer nur mit gefalteten Händen herum laufen :)

Aber Gebet kann eine innere Haltung werden, die uns immer wieder alles auf Gott hin beziehen und ausrichten lässt.

Dann vergisst man Gott nämlich auch nicht in den wichtigen Momenten, in denen man keine Zeit zum Nachdenken hat, dann wird man in dieser guten Gewohnheit sofort und "automatisch" einfach "ONLINE mit GOTT" sein.







Stoß?Gebet - das ist

•wie ein kleiner "Schubs" für die Seele, damit sie Gott nicht vergisst.
•wie ein kleiner "Rempler" für unser Herz, damit es sich an Gott erinnert.
•wie ein freundlicher "Stupser" der Erinnerung, dass alles Gott gehören soll und er unsere Hilfe ist.
•wie ein kleines, inneres "Rüttlen", das uns wach hält, wenn wir im Altagstrott "einschlafen" und Gott vergessen würden
•wie eine kleine "Erschütterung" in uns, die sofort alles Gott hinhält, was auch geschieht und nicht "bewusstlos" in den Alltag hinein leben oder in Not "erstarren" lässt.
•ist ein innerer "Ruck", der uns in die richtige Richtung antreibt







Stoßgebete sind in allen Lebenslagen voller Gnade und eine wertvolle Gewohnheit,

in Freude Gott dankbar zu sein denn sie helfen uns:

•im Glück Gott zu preisen
•im Alltag immer auch mit Gott verbunden zu bleiben
•in Gewohnheiten nie müde zu werden und nichts sinnlos werden zu lassen
•zu allen Tages- und Nachtzeiten Gott zu loben und an ihn zu denken
•in Angst Hoffnung und Mut zu finden
•in Trauer Gottes liebende Gegenwart und Trost zu spüren
•in Schmerzen in Gott Kraft und Linderung zu finden
•in Krankheit im Blick auf Gott Sinn und Starkmut und Heil zu finden

von 03.01.2014 07:44

Morgengruß zum Herzen Jesu
Wenn ich erwach' am frühen Morgen, Herz Jesu, dann begrüß' ich Dich,
um für des Tages Müh' und Sorgen, Dir innig zu empfehlen mich.
Auf dich o Herz will ich nur schauen, Du bist mein Stern, mein Trost, mein Licht!
Und mutig will ich Dir vertrauen; denn deine Treue wanket nicht.
So nimm mein Herz Dir ganz zu eigen; gib Du ihm Kraft zur guten Tat.
Und sollte es zur Sünde neigen, halt' Du es fest in deiner Gnad'!
Von Dir soll heute nichts mich scheiden, verbirg' in Deine Wunden mich!
Dort will ich beten, opfern leiden und sterben, wenn Du willst, für Dich!
So oft wie heut' mein Herz wird schlagen, will ich es stets auf's neu' Dir weih'n,
und jeder Pulsschlag soll Dir sagen: "Herz Jesu, für Dich ganz allein!"
In Deine Liebe empfehle ich auch alle, die mir nahesteh'n;
behüte sie an Leib und Seele, lass keinen heute irre geh'n!
Und nun gib mir den Morgensegen, er weihe diesen Tag mir ein,
und sei mit mir auf allen Wegen, bis ich wird' ewig bei Dir sein! Amen.

Abendgebet zum Herzen Jesu
Den letzten Gruß der Abendstunde send ich Dir, o göttlich Herz!
In Deiner heil’ge Liebeswunde, senk ich des Tages Freud und Schmerz.
O Herz der Liebe, Dir vertraue am Morgen ich des Tages Last,
und nicht umsonst ich auf Dich baue, voll Huld du mich gesegnet hast.
O habe Dank für Deine Güte, die schützend mir zur Seite stand,
auch diese Nacht mich treu behüte, durch deines heil’gen Engels Hand.
O göttlich Herz, all meine Sünden bereue ich aus Lieb zu Dir.
O lasse mich Verzeihung finden, schenk Deine Lieb aufs neue mir!
Herz Jesu, innig ich empfehle auch alle meine Lieben Dir.
Beschütze sie an Leib und Seele, die Gutes je erwiesen mir.
In Deiner heil’gen Herzenswunde, schlaf ich nun sanft und ruhig ein,
O lass sie in der letzten Stunde, mir eine Himmelspforte sein. Amen.

von 02.01.2014 10:26

02.01. Basilius der Große um 330 - 379 Bischof
Kirchenlehrer

Basilius wurde um das Jahr 330 als Kind einer großen christlichen Familie geboren. Er studierte in Konstantinopel und Athen, bis ihn eines Tages die Sehnsucht nach Jesus Christus packte.

"Ich erwachte wie aus einem tiefen Schlaf, da wandte ich mich dem wunderbaren Licht der Wahrheit des Evangeliums zu."

Er beschloss, ein monastisches Leben in Gebet, Betrachtung und Askese zu führen, wurde zum Priester geweiht und 370 Bischof von Caesarea in Kappadokien.
Seine Liebe zum Mönchtum behielt er auch als Bischof bei und er verfasste eine Mönchsregel, die große Bedeutung gewann und die sich auch der hl. Benedikt zum Vorbild nahm.
Als Bischof lag ihm besonders die würdige Feier der Liturgie am Herzen. Die in der Ostkirche bis heute gebräuchliche Basilius-Liturgie geht auf ihn zurück und er hat dem Psalmengesang für das Volk eine grundlegende Ordnung gegeben, so dass sich nicht nur die Mönche, sondern auch die Gemeinde gerne zum Gebet der Psalmen versammelte.
Seine Sorge galt besonders den Armen. Unerschrocken forderte er die Mächtigen dazu auf, sich der Not der Armen anzunehmen. Basilius selbst hatte bei seinem Entschluss, Mönch zu werden, sein gesamtes Vermögen an die Armen verschenkt. Als Bischof hat er verschiedene Hospize für die Bedürftigen errichten lassen.
Zusammen mit seinem Bruder Gregor von Nyssa und seinem Freund Gregor von Nazianz - die wegen ihrer gemeinsamen Herkunft und ihres gemeinsamen Eintretens für den Glauben als die drei Kappadokier bezeichnet werden - war er ein Lehrer des christlichen Glaubens, wie ihn das Konzil von Nicäa gelehrt hatte und hat sich dadurch seinen Rang als Kirchenvater erworben. Die Ostkirche nennt ihn auch das "Licht der Kirche". Von den Mühen und der harten Askese aufgezehrt starb Basilius im Jahr 379.

Basilius hat eine Reihe von Regeln zu einem christlichen Leben aufgeschrieben, die nicht nur für Mönche gelten, sondern für alle, die sich in ihrem Leben Gott zuwenden möchten. Diese Hinwendung des Menschen zu Gott ist für Basilius so etwas wie eine Selbstverständlichkeit. Er führt dazu das Beispiel der Tiere an, die sehr schnell lernen, wer es ist, der ihnen ihr Futter bringt und sie hegt und pflegt.

Basilius

"Ganz von selbst lieben der Ochs und der Esel ihren Ernährer, weil sie von ihm Gutes empfangen."

Der Mensch aber will Gott nicht anerkennen, der ihm so viele Wohltaten erweist. Sicher hat Basilius hier das bekannte Wort des Propheten Jesaja im Sinn, das uns auch Ochs und Esel zur Krippe Jesu gebracht hat:

"Der Ochse kennt seinen Besitzer und der Esel die Krippe seines Herrn; Israel aber hat keine Erkenntnis, mein Volk hat keine Einsicht." (Jes 1,3)

Weihnachten zeigt uns immer neu Gottes Liebe zu uns, wie er selbst sich uns schenken möchte, damit wir ihn erkennen und lieben und so selbst froh und glücklich werden und den Frieden erlangen, den Gott uns verheißen hat.

"Wieviel Grund zu wirklicher Freude bietet uns doch die Freigebigkeit Gottes! Wir sind ins Dasein gerufen, da wir noch nicht waren. Nach dem Bild des Schöpfers sind wir geschaffen. ... Hinzu kommt noch die Hoffnung auf die Auferstehung, auf die Teilnahme an den Gütern der Engel und auf das Himmlische Reich. ... Oder glaubst du vielleicht, der führe ein Leben voll Freude, der dem Bauche dient, sich an Musik ergötzt und sich schnarchend auf dem weichen Bett wälzt?"

"Näher konnte Gott uns nicht kommen als in der Geburt seines Sohnes, der Mensch, der Kind werden wollte für uns." (Klaus Hemmerle) Die Weisungen, die Basilius gibt, wollen uns zeigen, wie wir diese Nähe Gottes in unserem Leben konkret werden lassen können.

Basilius lehrt uns, dass am Anfang des Weges mit Gott unsere Entschlossenheit stehen muss:

"Vor allem muss uns klar sein, dass wir weder irgendein Gebot beobachten, noch das der Gottes- und Nächstenliebe erfüllen können, wenn unser Geist da und dort herumschweift."

Er führt verschiedene Beispiele an, dass jeder das für seinen Beruf Wichtige beachten muss.

"So wird ein Schmied nichts fertig bringen, wenn er wie ein Töpfer arbeitet, ein Athlet wird keine Siegeskränze erhalten, wenn er eifrig Flöte spielt. Vielmehr fordert jedes Ziel seine eigene und angemessene Anstrengung."

So muss auch der Mensch, der den Glauben leben möchte, dies gewissenhaft erlernen.

"Wir müssen vor allem über unser Herz wachen, dass es niemals aufhört, an Gott zu denken und die Erinnerung an seine Wundertaten nicht durch unsinnige Phantastereien beschmutzt. Dazu müssen wir durch andauernde und reine Erinnerung an Gott, die unseren Seelen wie ein unauslöschliches Siegel eingeprägt ist, heilige Gedanken an Gott in uns tragen. Denn auf diese Weise wächst in uns die Liebe zu Gott."

Darin besteht auch das, was man das immerwährende Gebet nennt: Bei allem, was wir tun, sollen wir an Gott denken.

"Setzt du dich zu Tisch, so bete! Nimmst du Brot, so danke dem Geber! Stärkst du deinen schwachen Leib mit Wein, so denke an den, der dir die Gabe zur Freude deines Herzens und zum Trost für deine Schwächen reicht."

Basilius

Genauso sollen wir auch dafür danken, dass wir etwas anzuziehen haben, sollen unsere Arbeit im Gedanken an Gott verrichten und ihm nachher für deren gelingen danken ebenso wie für die Ruhe und Erholung, die wir genießen dürfen.

"Die Nacht biete weitere Anlässe zum Gebet! Schaust du zum Himmel empor und betrachtest die Schönheit der Sterne, so bete zum Herrn der sichtbaren Welten, bete an den großen Meister des Weltalls, der alles in Weisheit gemacht hat!"

Danken sollen wir auch für den Schlaf, der uns Erholung schenkt, aber auch die Nachtzeit für das Gebet nutzen.

"Lass nicht die Hälfte deines Lebens in trägem Schlafe verloren sein, sondern teile die Nachtzeit in Schlaf und Gebet! Ja, der Schlaf selbst soll eine Übung der Frömmigkeit sein. ...
So wirst du ohne Unterlass beten, wenn du also dein Gebet nicht auf Worte einschränkst, sondern in deinem ganzen Lebenswandel dich mit Gott vereinigst, so dass dein Leben ein anhaltendes, ununterbrochenes Gebet ist."

Doch neben der Weihe des ganzen Tages an Gott, sind auch die festen Stunden des Gebetes wichtig, die wir ganz für Gott frei halten. Durch die Betrachtung der heiligen Schriften sollen wir uns immer neu das Ziel vor Augen führen, durch den Gedanken an Gott ihn in uns selbst immer mehr lebendig werden lassen.

"Das ist ein gutes Gebet, das eine lebhafte Vorstellung von Gott in unserer Seele bewirkt. Und darin besteht das Wohnen Gottes in uns, dass wir Gott in lebendiger Erinnerung behalten. So werden wir Tempel Gottes, wenn das beständige Andenken an ihn nicht durch irdische Sorgen unterbrochen, noch der Geist durch plötzliche Ausbrüche der Leidenschaft erschüttert wird."

Die Zeiten des Gebetes sind also die Voraussetzung dafür, dass wir den Gedanken an Gott mit in unseren Alltag hinein tragen. Dies zeigt sich dann in unserem konkreten Leben und nicht zuletzt auch in der Liebe zu unserem Nächsten.

von 02.01.2014 10:23

Verheißungen der 7 Vaterunser

Der göttliche Heiland offenbarte der Hl. Birgitta noch zusätzliche folgende Verheißung: «Wisset, dass ich diejenigen, welche 12 Jahre lang täglich sieben Vaterunser und Ave Maria zu Ehren meines kostbaren Blutes beten, große Gnaden erweisen werde:

• Sie kommen nicht ins Fegefeuer

• Ich werde sie in die Zahl der Märtyrer aufnehmen, wie wenn sie ihr Blut für den Glauben vergossen hätten.

• Ich werde drei Seelen ihrer Anverwandten in der heiligmachenden Gnade erhalten, je nach ihrer Wahl.

• die Seelen ihrer Verwandten bis ins 4. Glied werden der Hölle entgehen.

• Sie werden einen Monat vor ihrem Tod davon in Kenntnis gesetzt.

Sollten sie vor dieser Zeit sterben, so betrachte ich es als geschehen, d.h. wie wenn sie diese Bedingungen erfüllt hätten.

Papst Innozenz X. bestätigte diese Offenbarung und fügte bei, dass die Seelen, die sie erfüllen, jeden Karfreitag eine Seele aus dem Fegefeuer befreien.



Mit dieser Andacht läßt sich leicht die Verehrung und Aufopferung der hl.Wunden unseres Erlösers verbinden, denn Seinen Wunden entströmte das Kostbare Blut. Der Heiland empfahl diese Übung der Schwester Maria Marta Chambon und gab ihr dafür große Verheißungen.



Es empfiehlt sich, den 7 Vaterunsern folgende Gebete beizufügen:


Die 7 Vaterunser nach der Offenbarung von Jesus durch die Hl. Birgitta von Schweden in der Kirche Sankt Paulus in Rom.
Vor Beginn
O Jesus, ich will jetzt siebenmal das Vaterunser beten in Vereinigung mit jener Liebe, in welcher Du dieses Gebet in Deinem Herzen geheiligt und versüßt hast. Nimm es von meinen Lippen in Dein göttliches Herz auf, verbessere und vervollkommne es so sehr, dass es der Allerheiligsten Dreifaltigkeit so viel Ehre und Freude bereite, als Du ihr auf Erden mit diesem Gebet erwiesen hast, und diese mögen überströmen auf Deine heiligste Menschwerdung zur Verherrlichung Deiner heiligen Wunden und des kostbaren Blutes, das Du daraus vergossen hast.

1. Beschneidung

Vater unser; Gegrüßet seist Du, Maria.


Ewiger Vater, durch die unbefleckten Hände Mariä und das göttliche Herz Jesu opfere ich Dir die ersten Wunden, die ersten Schmerzen und die erste Blutvergießung Jesu auf zur Sühne für meine und aller Menschen Jugendsünden und zur Verhütung erster Todsünden, besonders in meiner Verwandtschaft.

2. Blutschweiß

Vater unser; Gegrüßet seist Du, Maria.


Ewiger Vater, durch die unbefleckten Hände Mariä und das göttliche Herz Jesu opfere ich die furchtbaren Leiden des Herzens Jesu am Ölberg auf und jedes Tröpflein seines Blutschweißes zur Sühne für meine und aller Menschen Sünden des Herzens, zur Verhütung solcher Sünden und für die Vermehrung der Gottes- und Nächstenliebe.

3. Geißelung

Vater unser; Gegrüßet seist Du, Maria.


Ewiger Vater, durch die unbefleckten Hände Mariä und das göttliche Herz Jesu opfere ich die vielen tausend Wunden, die grausamen Schmerzen und das kostbare Blut von der Geißelung auf zur Sühne für meine und aller Menschen Sünden des Fleisches, zur Verhütung solcher Sünden und für die Bewahrung der Unschuld, besonders in meiner Verschwandtschaft.

4. Dornenkrönung

Vater unser; Gegrüßet seist Du, Maria.


Ewiger Vater, durch die unbefleckten Hände Mariä und das göttliche Herz Jesu opfere ich Dir die Wunden, die Schmerzen und das kostbare Blut des heiligen Hauptes Jesu von der Dornenkrönung auf zur Sühne für meine und aller Menschen Sünden des Geistes, zur Verhütung solcher Sünden und für die Ausbreitung des Königtums Christi auf Erden.

5. Kreuztragung

Vater unser; Gegrüßet seist Du, Maria.


Ewiger Vater, durch die unbefleckten Hände Mariä und das göttliche Herz Jesu opfere ich Dir die Leiden Jesu auf seinem Kreuzweg auf, besonders seine heilige Schulterwunde und deren kostbares Blut zur Sühne für meine und aller Menschen Auflehnung gegen das Kreuz und Murren gegen Deine Heiligen Anordnungen und alle anderen Zungensünden, zur Verhütung solcher Sünden und für wahre Kreuzesliebe.

6. Kreuzigung Jesu

Vater unser; Gegrüßet seist Du, Maria.


Ewiger Vater, durch die unbefleckten Hände Mariä und das göttliche Herz Jesu opfere ich Dir Deinen göttlichen Sohn am Kreuze auf, seine Annagelung und seine Erhöhung, seine Wunden an Händen und Füßen und die drei Ströme seines heiligen Blutes, die sich daraus für uns ergossen, seine äußerste Armut, seinen vollkommenen Gehorsam, alle seine Körper- und Seelenqualen, seinen kostbaren Tod und dessen unblutige Erneuerung in allen heiligen Messen der Erde zur Sühne aller Verletzungen der heiligen Ordensgelübde und Ordensregeln, zur Genugtuung für meine und der Welt Sünden, für die Kranken und Sterbenden, für heiligmässige Priester und Laien, für die Anliegen des Heiligen Vaters zur Wiederherstellung der christlichen Familie, für Starkmut im Glauben, für unser Vaterland und die Einheit der Völker in Christus und seiner Kirche, sowie für die Diaspora.

7. Öffnung der heiligen Seite

Vater unser; Gegrüßet seist Du, Maria.


Ewiger Vater, würdige Dich, für die Bedürfnisse der heiligen Kirche und zur Sühne der Sünden aller Menschen das kostbare Blut und Wasser anzunehmen, welches aus der Wunde des göttlichen Herzens Jesu geflossen ist, und sei uns allen gnädig und barmherzig. Blut Christi, letzter kostbarer Inhalt seines heiligen Herzens, wasche mich rein von allen eigenen und fremden Sündenschulden; Wasser der Seite Christi, wasche mich rein von allen Sündenstrafen und lösche mir und allen Armen Seelen die Flammen des Fegefeuers aus. Amen.

von 01.01.2014 10:10

31. Dezember Der heilige Marius von Lausanne,

Bischof und Bekenner von Lausanne, Schweiz,


+ 31.12.596

Dieser dritte Bischof der ehemaligen Römerstadt Avenches (Aventicum) in der Schweiz, der 590 seinen Bischofssitz nach Lausanne verlegte, war vielseitig begabt. Neben seinem Amt, das er sehr ernst nahm, fertigte er Kirchengeräte und trieb Ackerbau. Auch die Gründung und Weihe der Marienkirche zu Payerne ist sein Werk. Außerdem nahm er 585 auch am Konzil von Mâcon teil.

Der heilige Bischof Marius starb in Lausanne im Jahr 594.




Der heilige Silvester, Papst und Bekenner von Rom,

+ 31.12.335



Recht sinngemäß wird das Fest des heiligen Silvester am Ende der weihnachtlichen Achttagefeier begangen, denn wie der heilige Ambrosius und der heilige Eusebius, so war auch Silvester ein machtvoller Verteidiger der Gottheit Christi gegen die falsche Lehre der Arianer, die dem Kind in der Krippe die göttliche Krone rauben wollten. Unter Papst Silvester fand im Jahr 325 zu Nicäa in Kleinasien die erste Allgemeine Kirchenversammlung statt, die zur endgültigen Verurteilung der arianischen Lehre führte. Damals wurde ganz klar die echte Lehre von der Gottheit Christi herausgestellt und als katholischer Glaube für ewige Zeiten festgelegt, dass Jesus Christus Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott und eines Wesens mit dem Vater ist. Wenn wir demnach in diesen Tagen vor der Krippe knien, so sind wir im innersten Herzen davon überzeugt und glauben und bekennen feierlich, dass Mariens Kind Gott gleich und Gott selbst ist. So hat auch der heilige Silvester als Schützer der Gottheit Christi einen passenden Platz an der Krippe zu Betlehem.

Der Umstand, dass das Fest des heiligen Silvester auf den letzten Tag des Jahres fällt, ist ferner deswegen nicht ohne Bedeutung, weil der Heilige der Jahreswende in seinem Leben an einer Zeitenwende stand. In der Jugend hat Silvester noch die neunte und im Mannesalter die letzte und blutigste römische Christenverfolgung erlebt. Als er Papst wurde, war der Sieg des Christentums über das Heidentum entschieden. Christus war in dem dreihundertjährigen Streit unbestrittener Sieger geblieben, wie er überhaupt bis zum Ende der Welt in allen Kämpfen Sieger sein wird, denn er ist unüberwindlich stark und überdauert alle Gegner bis in Ewigkeit. Diese Tatsache muss uns am Ende des Jahres den katholischen Rücken straffen, und wenn selbst die ganze Welt in Trümmer gehen sollte, auf den Trümmern erstände verjüngt und neu gekräftigt die katholische Kirche, die auch von den Pforten der Hölle nicht überwältigt wird.

Der Silvestertag bildet ferner den Jahresschluss. Wieder ist heute ein Jahr vorüber. Zwölf Monate, zweiundfünfzig Wochen, dreihundertfünfundsechzig Tage sind an uns vorbeigerast wie ein Wolkenschatten auf der Heide, wie ein Schiff, das im Wasser keine Wegspur zurücklässt. Geradeso wird es im neuen Jahr weitergehen, denn die Zeit steht niemals still, und einmal wird auch in unserem Leben der letzte Tag anbrechen. Täglich sterben hunderttausende Menschen. Damit man sich ein Bild von der Zahl machen kann, stelle man sich vor, alle fünf Minuten führe ein langer, vollbesetzter Zug in die Ewigkeit ab. An unserem Sterbetag müssen auch wir in einen der Ewigkeitszüge einsteigen. Himmel, Fegfeuer und Hölle sind die Stationen, an denen der Zug hält. Die Fahrkarte schreiben wir uns selbst durch die guten und durch die bösen Werke, die wir tun. Man schaue also einmal nach, welche Station in diesem Augenblick auf der Fahrkarte steht. Sollte etwa Station Hölle darauf stehen, so lässt man am besten die Karte tunlichst bald im Beichtstuhl umschreiben. Es könnte nämlich sein, dass wir bereits in den nächsten Tagen abreisen müssen. So ernst sind die Gedanken, die sich am Jahresende dem besinnlichen Menschen aufdrängen.

Der heilige Silvester schließt das Jahr ab. Es ist das allerdings nur scheinbar der Fall, denn eine Legende ist wie ein Ring, der keinen Anfang und kein Ende besitzt. Da löst ein Tag den anderen ab, und ein Jahr reicht dem nächsten die Hand. So werden wir morgen also von vorn beginnen, und wieder werden uns die Heiligen das neue Jahr entlang begleiten, schützend und führend, aufmunternd und helfend, leicht und sicher, treu und tapfer.

von 31.12.2013 06:18

Überraschung an Heiligabend

oder „Vom Erbarmen mit den Armen“


Überraschung an Heiligabend


Noch erfüllt und weihnachtsfroh
macht Familie Lichterloh
auf den Weg sich rasch nach Haus,
denn die Kirche ist nun aus.
Was sagte der Pastor gleich?
„Viele Menschen sind sehr reich.
Aber denkt auch an die Armen.
Habt mit ihnen stets Erbarmen!“
Diese Worte klingen mit,
da man mit verschärftem Schritt
und von Schneefall sanft umweht
wieder seiner Wege geht.
Vater, Mutter und der Sohn
freun sich aufs Zuhause schon,
das – vorausgesetzt man schleicht
nicht zu sehr – man bald erreicht.

Doch, Ihr lieben, lieben Leute,
es kommt ganz, ganz anders heute,
denn auf einer Bank sodann
sitzt ein ziemlich alter Mann,
der die Lichterlohs bewegt
und ihr Mitgefühl erregt.
Pastors Worte noch im Ohr,
auch den „Halleluja“-Chor,
wagt sich Vater gleich heran
und sagt: „Armer alter Mann!
Hat man sie denn ganz vergessen?
Ham´se nicht genug zu essen?
Sind Sie hungrig? Ach, Herrje!
Mensch, Ihr Anblick tut mir weh!“

Unsern alten Mann, o ja,
rührt so viel der Sorge zwar,
doch er sagt es frank und frei,
dass er gar nicht hungrig sei.
„Und der Mensch lebt obendrein“,
spricht er, „nicht vom Brot allein.“

Mutter Lichterloh dies hörend
und sich dennoch tief empörend,
dass solch arme Kreatur
ganz allein auf weiter Flur,
wagt sich ihrerseits heran:
„Ach, Sie armer alter Mann.
Hat man Sie denn ganz verlassen?
Nein, damit ist nicht zu spaßen!
Sind Sie einsam? Ach, Herrje!
Mensch, Ihr Anblick tut so weh!“

Unsern alten Mann, o ja,
rührt auch dieses Sorgen zwar,
dennoch spricht er fröhlich, munter:
Mein Gott kam zur Erde runter
und versprach mir obendrein,
alle Zeit bei mir zu sein.
Geh mit Jesus ich gemeinsam,
bin ich niemals wirklich einsam.“

„Aber“, wirft der Junge ein,
„Kann das Heiligabend sein,
wenn man nicht Geschenke kriegt.
Guter Mann, das fass ich nicht.“

Dieser aber lächelt nur,
von Bedrückung keine Spur.
„Hör, mein Junge, welche Gabe
ich in meinem Herzen habe:
Jesus litt am Kreuz viel Leid,
starb, um so für alle Zeit
dich und mich von allem Bösen,
allem Finstren zu erlösen.
Dies Geschenk ist größer,
ja,als all anderer Trara,
den – so geb ich zu bedenken –
Weihnachten die Menschen schenken.“

Die drei Lichterlohs, sie staunen,
und ein mittelgroßes Raunen
huschelt über ihre Lippen.
„Guter Mann, ich würde tippen“,
stammelt Vater zunächst leise,
„Sie sind reich auf eine Weise,
die wir Lichterlohs nicht kannten.
Alle Dinge, die Sie nannten,
legen eines doch so nah:
Sie sind wirklich reich, fürwahr!“

Und das Rendez-vous beendend
und an Frau und Kind sich wendend,
freut sich Vater: „He, famos!
Los, ihr beiden, auf und los.
Dieser Mann, wer hätt´s gedacht?,
hat auch uns heut reich gemacht.“
Und nach Haus ziehn Lichterlohs,
ihre Freude reichlich groß.

Glocken läuten noch, die fernen,
Schnee fällt sanft aus weiten Sternen.
Nur der alte Mann denkt sich:
„Danke, Herr, du segnest mich ...“


(Arne und Tanni Baier, Kühlungsborn, 18.10.2007)

von 31.12.2013 00:45

Neujahrswünsche
Für das kommende Jahr wünsche ich Dir:



dass GOTT Dich mit Seinem Segen alle Tage begleite,
dass ER Dich mit Seiner Liebe und Güte umfange,
dass ER Dein Herz erwärme und weite,
dass ER Deinen Verstand erhelle
und Dir Weisheit schenke,
dass Er Dir Gesundheit an Leib und Seele schenke,
dass ER Dir eine Arbeit schenke,
die Dir Freude macht,
dass ER Dir gute Kollegen, gute Freunde,
einen guten Lebensgefährten
oder Ehepartner zur Seite stelle,
dass ER Dir einen Engel zur Seite stelle,
der alle Wege mit Dir geht und auf Dich aufpasst,
dass Du freibleibest vor falscher Angst und Vorstellungen,
die an Deiner Seele nagen und Dich mürbe machen,
dass Du Gefahren rechtzeitig erkennst
und sichtbare Risiken meidest,
dass Du Dich vor überhöhten Erwartungen anderer bewahrest,
dass Frieden in Dir, in Deinem Haus
und in Deiner Umgebung herrsche,
dass Du auf diese Weise spürst,
dass Gottes Hand Dich hält und trägt.

von 30.12.2013 10:11

Jesuitische „Selbstbezogenheit“: Raja Yoga statt Evangelium

raja-yoga-(Rom) Ein sich in der Kritik von Papst Franziskus am häufigsten wiederholendes Wort lautet „autoreferenziale“ und meint Selbstbezogenheit. Tatsächlich herrscht in der Katholischen Kirche viel Selbstbezogenheit, doch die päpstliche Kritik bleibt so vage, daß sich die eigentlich Gemeinten nicht betroffen zu fühlen scheinen. Was, wenn nicht Selbstbezogenheit ist es, wenn ein Priester eigenmächtig in einer Heiligen Messe alles tut, was untersagt ist, alle Gebete bis hin zum Hochgebet nach seinem Gutdünken formuliert? Diese Selbstbezogenheit findet sich auch im Orden von Papst Franziskus, den Jesuiten. “Schau auf das Priesterseminar und du wirst wissen, wie es um deine Diözese bestellt ist”. Dieser Satz wird dem Heiligen Pater Pio von Pietrelcina zugeschrieben. Er wäre zu ergänzen um die theologischen Fakultäten, Hochschulen und Bildungshäuser. Am Beispiel eines Kulturzentrums des Jesuitenordens mit Anspielung auf ein diözesanes Priesterseminar ist Elisabetta Frezza für Corrispondenza Romana der Aufforderung des großen Heiligen gefolgt. Den Lesern wird manches bedauerlicherweise sehr vertraut vorkommen. Hier ihr Bericht:

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Jesuiten-Yoga in Padua
von Elisabetta Frezza

Im Priesterseminar von Padua, der Stadt des Heiligen Antonius und des Heiligen Leopold Mandic, der Stadt, in der sich Grab des Evangelisten Lukas befindet, haben Plakate und Flugblätter für den Marsch für das Leben keinen Zutritt. Und wenn es gelingt, sie doch „schwarz“ hineinzuschmuggeln, werden sie sofort entfernt. Im selben Seminar werden jedoch die unterschiedlichsten und unmöglichsten Initiativen beworben.

Darunter zum Beispiel ein Kurs für Raja Yoga, der die Ehre hat, vom Antonianum, dem prestigeträchtigen Kulturzentrum der Jesuiten organisiert zu werden, an dem früher so viele Jugendliche geformt wurden, die dann die Führungselite der Stadt bildeten.

Priesterseminar: Platz für die unmöglichsten Initiativen, aber nicht für den Lebensschutz
Die Räume, in denen der Kurs stattfindet, gehören dem Jesuitenorden. Im Büro des jesuitischen Kulturzentrums wird auch die Anmeldung abgewickelt. Er war schnell ausgebucht. Die gymnastisch-meditativen Treffen, die nun erstaunlicherweise von den Nachfolgern des Heiligen Ignatius angeboten werden, der eigentlich ganz andere Übungen vorschreibt, liefern jenen, die auf der Suche nach psychophysischem Wohlbefinden sind, statt der christlichen Antwort, eine nicht-christliche, „neutrale“ Variante. Einmal eine aszetische Praktik, die viel schicker und „zeitgemäßer“ ist, als das überholte Rosenkranzgebet der Kirche und zum anderen alles unter klerikaler Anleitung, sodaß das sich eventuell regende christliche Gewissen ganz beruhigt sein kann.

Yoga ist ein Sammelbegriff, der vielschichtige Formen und verschiedene Methoden meint. Allen gemeinsam ist es, daß durch physische Übungen, Atemtechniken und Meditationen, Formeln und Elemente östlicher Spiritualität der menschliche Geist von weltlicher Last befreit werden soll, um die materielle Welt durch eine Art psychologische Narkose zu überwinden.

Der Trug: Yoga ist kein „alternativer“ Gymnastikunterricht
Allgemein wird davon ausgegangen, daß es sich bei Yoga um eine harmlose Methode zur physischen Entspannung handelt. Tatsächlich ist Yoga jedoch durch eine Reihe von spirituellen Elementen durchdrungen, die mit dem christlichen Glauben unvereinbar sind. Wer naiv meint, einen „alternativen“ Gymnastikkurs zu besuchen, erhält statt dessen ein religiöses, unterschiedlich gemixtes tao-hindu-buddhistisches Paket serviert. Abgesehen davon, daß die meisten Teilnehmer sich dergleichen gar nicht erwarten, wird dieses Paket unscheinbar eingesaugt durch die Illusion einer hypnotischen Pseudobefreiung, die letztlich in ein esoterisch geprägtes Neuheidentum führt. Wer sich darauf einläßt, findet sich in einem anderen religiösen Credo wieder, das nichts mehr mit dem christlichen Glauben zu tun hat. Daran ändert auch nichts die salbungsvolle Beschönigung einer angeblich christlichen Adaption von Yoga.

Obskurer Synkretismus vom Parlament der Weltreligionen bis zu Küngs Weltethos
In der Werbebroschüre für den Yoga-Kurs der Jesuiten mit dem Titel: „Der Pfad des Gleichgewichts durch Versöhnung von Körper und Geist“, heißt es: „Der Yogin ist der, der inmitten der größten Stille die Aktivität finden kann und inmitten der Aktivität die Stille und die Einsamkeit der Wüste“. Der Gläubige soll nicht mehr der Heiligkeit nachstreben und diese einüben, sondern dem Yogin, dem Yoga-Meister. Nicht gesagt wird, daß Yogin auch „Zauberer“ heißt. Die zitierte Stelle stammt nicht von einer „neutralen“ Quelle, sondern von einem der führenden Autoren der Wiederbelebung des Hinduismus in Indien. Swami Vivekananda (1863-1902) gehörte zu den wichtigsten Apologeten zur internationalen Verbreitung des Hinduismus. Er war treibendes Mitglied des Weltparlaments der Religionen, von dem eine gerade Linie zum entchristlichten „Weltethos“ von Hans Küng führt. Das seit 1893 von Chicago seinen Ausgang nehmende transnationale und ökumenische „Experiment“ hatte unter Vivekananda einen obskuren Synkretismus zwischen Hinduismus und Christentum zum Ziel.

Im übrigen bemüht sich die Werbebroschüre mit andeutungsweise New-Age-Symbolik nichts zu verstecken: „Yoga kommt von der Sanskrit-Wurzel Yug, die Einheit bedeutet“. Gesagt wird nicht, daß Yug eigentlich „Joch“ heißt. Es handle sich „um einen Komplex von Praktiken, die den Praktizierenden zur Einheit des Körpers mit dem Geist und zur Einheit des individuellen Geistes mit dem Unendlichen führt“. Unter dem „Unendlichen“ sollte man in einer zumindest nominell katholischen Einrichtung Gott meinen, doch hier beginnen bereits die Schwierigkeiten und die Grenzüberschreitungen zur Häresie. Es heißt nämlich weiter mit großer Gründlichkeit für Details, daß die Leiter um zum Gott-Unendlichen aufzusteigen, in acht Bereiche untergliedert ist. Der magisch-esoterische Inhalt dieser acht Stufen (von „mentalen Luftwirbeln“ bis zur „artikulierten mystischen Erfahrung der Vereinigung“) wird dabei offen unter dem Logo des Jesuitenordens publiziert.

Yoga vertritt ganz anderes Menschenbild als das Christentum
Yoga akzeptiert Praktiken wie jene der energetischen Kanäle, Vorstellungen wie jene der Meridiane und der Chackren, es werden Mantras rezitiert, also magische Formel, die Geistmächte und Götzen beschwören. Es wird davon ausgegangen, daß jede Seele in ihrer Natur und Substanz mit der Gottheit der kosmischen Seele verbunden sei. Damit wird behauptet, daß der Mensch nicht ein Ebenbild Gottes ist, der von der Ursünde beschädigt ist, sondern daß er selbst Gott ist.

Damit ist die Verletzung des Ersten Gebots offensichtlich und ebenso der Angriff des dreifaltigen Gottes durch dessen Leugnung. Nicht zufällig lehnen die Christen in Indien, dem Ursprungsland des Yoga, dieses Praktik entschieden ab. Eine heidnische Praktik, die ebenso bezeichnend im sich immer arroganter entchristlichenden Westen um so mehr sorglosen Anklang findet.

Wir bewegen uns vor dem Hintergrund des dritten Kapitels des Buches Genesis, wo sich der Hochmut des Menschen zeigt, der nicht bereit ist, sich Gott Vater zu unterwerfen, um sich von Ihm führen zu lassen, sich in Seine Vaterhände zu begeben. Es geht um den Menschen, der sich Natur als Geschöpf ablehnt und sich selbst bestimmen und damit die Schöpfung durch okkulte Kräfte beherrschen will. Damit vollzieht sich eine Umkehrung in der Beziehung unseres menschlichen Seins mit der Gottheit, eine Verzerrung der religiösen Bestimmung des Menschen indem ihm eine „Befreiung“ von seinem Sein angeboten wird.

Neues Heidentum – Benedikt XVI.: Yoga führt „zum Verlust des Glaubens“ und in ein „dämonisches Netz“
Da nistet sich die Falle ein, die die Sehnsüchte des Menschen an innerem Frieden und Transzendenz ausnützt, um ihn durch einen Schein zum Heidentum zu verführen.

Befragt, welchen Preis der Mensch bezahlen muß, wenn er sich Praktiken wie dem Yoga hingibt, antwortete Joseph Kardinal Ratzinger: „den Verlust des Glaubens“ die Verkehrung des Verhältnisses Mensch-Gott „und eine tiefe Desorientierung des menschlichen Seins, so daß der Mensch am Ende sich mit der Lüge verbindet“ und „in ein dämonisches Netz gerät, das viel stärker als er wird“.

Die Tatsache, daß diese der in Jesus Christus offenbarten Wahrheit wiedersprechende Lehre von den Jesuiten propagiert wird, löst Erstaunen und Bestürzung aus. In unserer Zeit ist die heidnische Versuchung so groß, daß ihr selbst so glorreichen Orden wie der Jesuitenorden erliegen, statt einfach das Evangelium in seiner ganzen Größe zu verkünden als wahre und einzige Befreiung. Statt dessen läßt man sich von weltlichen Methoden anstecken und folgt den Vorgaben einer verirrten und gelangweilten Gesellschaft, statt diese zu führen.

Mantra von der Liebe ohne Gesetz führt in die Apostasie
Offensichtlich verführt das neue Mantra, das durch die Kirche kriecht, jenes hämmernde von der Liebe legibus solutus als einzigem Maßstab von Aktion und Reaktion des „nicht ideologischen“ Christen, das unentwegt in den Predigten und den weltlichen Plätzen widerhallt, dazu, begeistert den Feind mit allen Ehren im eigenen Haus willkommen zu heißen. Auch um den kaum mehr wahrgenommenen Preis, dem Synkretismus und der Apostasie zu verfallen.

Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi

von 29.12.2013 06:45

Fest der Hl. Familie

Evangelium A

Mt 2, 13-23

Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.
Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.
Als Herodes gestorben war, erschien dem Josef in Ägypten ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und zieh in das Land Israel; denn die Leute, die dem Kind nach dem Leben getrachtet haben, sind tot.
Da stand er auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter in das Land Israel. Als er aber hörte, dass in Judäa Archelaus an Stelle seines Vaters Herodes regierte, fürchtete er sich, dorthin zu gehen. Und weil er im Traum einen Befehl erhalten hatte, zog er in das Gebiet von Galiläa und ließ sich in einer Stadt namens Nazaret nieder. Denn es sollte sich erfüllen, was durch die Propheten gesagt worden ist: Er wird Nazoräer genannt werden.


Evangelium B

Lk 2, 22-40

Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben.
In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Israels, und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe.
Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten:
Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
das du vor allen Völkern bereitet hast,
ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.
Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selber aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.
Damals lebte auch eine Prophetin namens Hanna, eine Tochter Pénuels, aus dem Stamm Ascher. Sie war schon hochbetagt. Als junges Mädchen hatte sie geheiratet und sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt; nun war sie eine Witwe von vierundachtzig Jahren. Sie hielt sich ständig im Tempel auf und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten.
In diesem Augenblick nun trat sie hinzu, pries Gott und sprach über das Kind zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
Als seine Eltern alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn vorschreibt, kehrten sie nach Galiläa in ihre Stadt Nazaret zurück. Das Kind wuchs heran und wurde kräftig; Gott erfüllte es mit Weisheit, und seine Gnade ruhte auf ihm.


Evangelium C

Lk 2, 41-52

Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. Als er zwölf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach.
Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten. Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn dort.
Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er saß mitten unter den Lehrern, hörte ihnen zu und stellte Fragen. Alle, die ihn hörten, waren erstaunt über sein Verständnis und über seine Antworten.
Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen, und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.
Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört? Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte.
Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zurück und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen. Jesus aber wuchs heran, und seine Weisheit nahm zu, und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen.


Heilige Familie
Die Flucht nach Ägypten

Nur Matthäus berichtet uns von der Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten. König Herodes tobt, als er merkt, dass die Sterndeuter ihn getäuscht und das Land verlassen haben, ohne ihm einen Hinweis gegeben zu haben, wo er den König der Juden finden könne. Er erteilt den Befehl, alle Kinder in Betlehem, dem Ort, in dem dieser König geboren sein soll, zu töten. Doch Gott hat seinen Sohn längst schon in Sicherheit gebracht.
Wieder ist es Josef, der treu für Maria und das göttliche Kind, die ihm beide von Gott anvertraut sind, sorgt. Ein Engel hat ihn zu schnellem Aufbruch gemahnt. Wahrscheinlich haben sie Hals über Kopf Betlehem verlassen und sind nur mit wenigen Habseligkeiten losgezogen.
Viele Künstler hat diese Szene zu Bildern inspiriert, wie die Heilige Familie da ihres Weges zieht, Maria mit dem Jesuskind auf dem Esel, Josef mutig voranschreitend. Darum herum Engel, die auf die Reisegesellschaft aufpassen. Oft wird auch die Rast auf diesem Weg dargestellt, Maria ruht sich mit dem Kind aus, Josef wacht in einiger Entfernung.
So romantisch diese Szene auf den Bildern scheint, die Wirklichkeit mag eine andere gewesen sein. Der Weg nach Ägypten ist beschwerlich, führt durch unwegsames Gelände, hinter jedem Felsen kann ein Räuber lauern. Der Weg nach Ägypten ist weit und wenn man die Überlieferungen der koptischen Christen betrachtet, hat der Weg in Ägypten auch nicht gleich im ersten Dorf hinter der Grenze geendet. Vielmehr ist die Heilige Familie durch das Nildelta gezogen, dann durch das Wadi Natrun, das später die Heimat so vieler Mönche werden sollte. Teilweise auf einem Boot den Nil befahrend ging es hinauf bis nach Oberägypten. Viele koptische Wallfahrtsstätten markieren bis heute diesen Weg.
Doch dem nicht genug. Ähnlich wie die Heiligen Drei Könige hat man auch die Heilige Familie in der Literatur einen weiten Umweg machen lassen, hat das Geschehen schlichterhand nach Mitteleuropa verlegt. Von Otfried Preußler stammt das amüsant geschriebene Buch "Die Flucht nach Ägypten - Königlich Böhmischer Teil", das ich vor einigen Jahren mit Freude gelesen habe.
Als dann Herodes der Wüterich gestorben war, zog die Heilige Familie wieder nach Israel zurück. Natürlich war es auch hier ein Engel, der Josef zum Aufbruch mahnte. Wie hätte er in Ägypten vom Tod des Herodes erfahren sollen, in einer Zeit, die weder Zeitungen noch Fernsehen kannte. Und der Ägypter interessierte sich damals sicher nicht für das politische Geschehen in dem aus seiner Sicht unbedeutenden kleinen Land Israel.
Nun mag aber der bibelkundige Leser stutzen, ist vielleicht schon ins Stutzen geraten, als ich oben davon geschrieben habe, dass Josef in Betlehem seine Habseligkeiten zusammen packen musste. Moment mal, war er nicht eh schon auf der Reise, von Nazaret nach Betlehem? War denn die Flucht nach Ägypten nicht einfach die Fortsetzung dieser Reise?
Hier gibt es einige Unstimmigkeiten zwischen Lukas und Matthäus. Lukas geht davon aus, dass die Heilige Familie in Nazaret ansässig war. Der Zensus des Kaisers Augustus hat sie nach Betlehem verschlagen. Als dann Jesus geboren war, sind sie über Jerusalem nach Nazaret zurückgekehrt. Wir kennen ja die Szene von der Darstellung des Herrn im Tempel, die dem Gesetz gemäß am 40. Tag nach der Geburt stattgefunden hat. Wo die Heilige Familie diese vierzig Tage verbracht hat, davon berichtet uns Lukas nichts.
Matthäus geht davon aus, dass die Heilige Familie in Betlehem ansässig war. Die Sterndeuter besuchten das Jesuskind somit auch nicht im Stall von Betlehem, sondern in einem Haus, das sicher das Wohnhaus der Heiligen Familie gewesen ist. Da es aber wohl eine eindeutige Überlieferung gab, dass Jesus in Nazaret aufgewachsen ist, lässt Matthäus nun auch - wiederum auf den Wink eines Engels hin - die Heilige Familie auf der Rückkehr aus Ägypten an Betlehem vorbei direkt nach Nazaret marschieren.
Es ist müßig, darüber zu streiten, welcher der beiden Evangelisten Recht hat und welcher Bericht nun historisch ist. Genauso unangebracht ist es, aus historischer Sicht beide Evangelienberichte als fromme Legende abzutun und nichts davon als wahr anzusehen. Doch beide haben sie ihre Berechtigung, ihre Wahrheit, die sie vermitteln. Jeder der beiden Evangelisten schildert die historische Wahrheit der Geburt des Herrn aus seiner Sicht und wer diese tiefere Wahrheit erkannt hat, wird nicht mehr nach einer blassen historischen Erklärung suchen, die keinen Hund vom Ofen hervorlockt. Nie ist Geschichte die Aufeinanderfolge wissenschaftlich eindeutiger Fakten. Das ist eine Mär, die unsere vermeintlich so aufgeklärte Welt den Menschen weis machen will. Geschichte wird immer geprägt von der Subjektivität derer, die Geschichte erzählen und schreiben. Und Geschichte versteht nur, wer auch nach dem sucht, was hinter den überlieferten Quellen steht.

Die theologische Absicht des Matthäus, die hinter seiner Erzählung von der Flucht nach Ägypten steht, findet sich in Mt 2,15:

Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.

Jesus geht den Weg seines Volkes nach. Das Volk Israel musste einst das gelobte Land verlassen und ist nach einer schweren Zeit in Ägypten unter der Führung Gottes durch Mose den langen Weg durch die Wüste zurück in das Land Israel gegangen. Diese Rettungstat Gottes ist das zentrale Erlebnis in der Geschichte Israels. Immer wieder erscheint Ägypten als Land der Knechtschaft, immer wieder sprechen die Propheten davon, dass Gott sein Volk in der Not retten wird wie damals aus Ägypten. Jesus nimmt die ganze Geschichte seines Volkes hinein in sein Leben. Gott geht den Weg, den das Volk damals gegangen ist, noch einmal.
Doch nicht nur nach Ägypten geht Gottes Sohn. Er geht durch die Höhen und Tiefen jedes menschlichen Lebens. Er durchlebt Leiden und Freuden, die Menschen jemals erfahren. Er ist nahe in jeder Dunkelheit, um sein Licht auch an den finstersten Ort zu bringen. Daher ist es nicht so abwegig, wenn Schriftsteller den Weg der Heiligen Familie mit ihren Ideen ausschmücken. Jeder von uns ist Ägypten, zu jedem Menschen nimmt die Heilige Familie ihren Weg, um ihn hineinzunehmen in die Freude des Himmels, die in Jesus Christus der Welt offenbar geworden ist. So dürfen auch wir heute Ausschau halten nach der Heiligen Familie. Seinen wir uns gewiss, dass sie auf ihrem Weg durch die Welt auch durch unser Leben ziehen wird.

Heilige Familie
Am ersten Sonntag nach Weihnachten - oder wenn dieser auf den 1. Januar fällt am 30.12. - feiern wir das Fest der Heiligen Familie. Dieses Fest ist neben dem Fest der Taufe des Herrn der einzige Tag im Weihnachtsfestkreis, an dem die sonst im Kirchenjahr übliche Einteilung der Schriftlesungen nach den Lesejahren A, B und C erfolgt. Der Einfachheit halber habe ich auf dieser Seite die Texte zu allen drei Lesejahren angeführt und von den Schrifttexten nur die Evangelien aufgenommen. Interessiere können die anderen Lesungstexte im Schott nachschlagen.
Im Lesejahr A hören wir aus dem Matthäus-Evangelium die Flucht der Heiligen Familie vor Herodes nach Ägypten. In den Lesejahren B und C hören wir die Kindheitserzählungen nach Lukas von der Darstellung Jesu im Tempel (siehe dazu auch die Texte zum Fest der Darstellung des Herrn) und vom zwölfjährigen Jesus im Tempel.

"Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen."
Heilige Familie
Zu Weihnachten sehen wir oft romantische Bilder vor uns von der Heiligen Familie im Stall von Betlehem umgeben von Engeln, Hirten oder Königen. Doch wenn wir genauer hinsehen, dann war der Alltag der Heiligen Familie alles andere als romantisch.
Da war zunächst das Unverständnis über das Kind Mariens, das nicht der leibliche Sohn Josefs war. Die Geburt Jesu im Stall war sicher trotz Engel und Hirten eine sehr ungemütliche Angelegenheit. Die Flucht nach Ägypten hat Jesus zwar vor dem Tod durch die Soldaten des Herodes bewahrt, war aber mit Sicherheit sehr mühsam. Wer kann sich vorstellen wie es ist, mit einem Säugling zu Fuß mehrere Tage in unwirtlichem Gelände unterwegs zu sein?
Der alte Simeon im Tempel bringt es auf den Punkt, was es für Maria bedeutet, die Mutter des Sohnes Gottes zu sein: "Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen." (Lk 2,35) Es ist der Schmerz der Mutter, die so vorbehaltlos Ja zu Gott gesagt hat über das Nein so vieler Menschen zu ihrem Sohn, ihr Schmerz darüber, dass Gott so anders handelt, als wir es oft erwarten. Sicher werden auch viele den Schmerz der Eltern Jesu mitfühlen können, als ihr zwölfjähriger Sohn auf der Wallfahrt nach Jerusalem plötzlich verschwunden war.
Vielleicht ist die Heilige Familie aber gerade so ein Vorbild für die vielen Familien auf dieser Welt, in denen auch nicht alles so glatt läuft, deren Lebensplanung durchkreuzt wird und die mit allerlei Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Vielleicht wird Maria gerade so zur Schwester so vieler Mütter, die sich täglich um das Wohl ihrer Kinder kümmern und doch oft nicht verstehen können, warum ihre Kinder so sind wie sie sind.



Heilige Familie
Herr Jesus,
du bist Mensch geworden, geboren
von einer jungen Frau namens Maria,
aufgewachsen in einer Familie
in dem kleinen Ort Nazaret.
Viele der Sorgen,
die unsere Familien heute plagen,
habt ihr damals auch gekannt.
Schau auf die Eltern und ihre Kinder.
Segne die Familien,
stärke sie in ihrem Zusammenhalt
und lass unsere Familien Orte sein,
an denen deine Liebe erfahrbar wird.


Heilige Familie
Der zwölfjährige Jesus im Tempel

Lukas präsentiert sich in seinem Evangelium als Geschichtsschreiber und es gehört zu den Kennzeichen antiker Biografien, dass neben den Ereignissen um die Geburt eines Menschen sich gerade im Alter von zwölf Jahren dessen besondere Bestimmung zeigt. Das Alter von zwölf Jahren war damals die Schwelle vom Kind zum Erwachsenen. Wir wissen, dass Kinder in der Antike nicht viel galten und nur als unfertige Erwachsene angesehen wurden. Mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter, also mit zwölf, wurde dann aus dem Kind erst ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft. So nimmt es nicht Wunder, dass Lukas aus den etwa dreißig Jahren zwischen Geburt und erstem Auftreten Jesu gerade über den zwölfjährigen Jesus berichtet.
Die drei großen Wallfahrtsfeste Israels waren das Passah-Fest, das Wochenfest und das Laubhüttenfest, doch nur die Bewohner der näheren Umgebung waren verpflichtet, an diesen Tagen zum Tempel nach Jerusalem zu pilgern. Bei weiter entfernt Wohnenden (Nazaret ist ca. 135 km und damit mehrere Tagesreisen von Jerusalem entfernt) war eine einmalige Wallfahrt üblich, die meist zum Passahfest stattfand. Dabei pilgerte nicht jede Familie für sich, sondern man schloss sich dem großen Pilgerzug an, bei dem meist Männer, Frauen und Kinder jeweils eigene Gruppen bildeten. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass die Eltern das Fehlen Jesu erst nach längerer Zeit bemerkten.
Sie finden Jesus schließlich dort, wo sie ihn gar nicht erwartet hätten: mitten im Tempel unter den Schriftgelehrten. Jesus beweist seine fundierte Kenntnis der heiligen Schriften Israels. Mir kommt hier ein Satz des Propheten Maleachi in den Sinn:

"Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht." (Mal 3,1)

Der Herr kommt zu seinem Tempel, unerkannt, unerwartet. Noch bleibt die letzte Bestimmung Jesu verborgen und es wird einige Jahre dauern, bis Jesus in seinem öffentlichen Wirken das Reich Gottes verkündet, doch schon jetzt zeigt sich, dass er aus der Schar der anderen jungen Männer hervorragt.
Maria und Josef aber sind bestürzt. "Wie konntest du uns das antun?" Für Eltern ist es immer schmerzvoll, wenn Kinder ihren eigenen Weg gehen. Die Suche nach Jesus gehört seit alters her auch zu den "sieben Schmerzen", die die Gottesmutter zu erdulden hatte.
Lukas nutzt diese Szene zugleich, um die Göttlichkeit Jesu zu zeigen. Auf die Aussage Mariens, "dein Vater und ich haben dich gesucht", antwortet Jesus:

"Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?"
Heilige Familie
Gott ist der wahre Vater Jesu. Dies gilt es zu verstehen. Doch Jesus bleibt weiterhin seinen Eltern gehorsam. Er spielt seine Besonderheit nicht aus, sondern lebt weiter wie ein ganz normaler junger Mann, bis die Zeit seines öffentlichen Wirkens gekommen ist. Maria aber versucht zu verstehen, was das alles bedeutet, indem sie die Worte Jesu im Herzen bewahrt.

"Betrachte Maria, was für eine kluge Frau sie ist, die Mutter der wahren Weisheit, was für eine Schülerin ihres Sohnes sie ist; denn nicht wie einem Kind, auch nicht wie einem Mann, sondern wie Gott gegenüber war sie aufmerksam auf ihn. So hielt sie auch seine Worte und Taten für göttlich, daher ließ sie keine seiner Worten oder Taten als bedeutungslos fallen; sondern wie sie einst das Wort selbst in ihrem Schoß empfangen hatte, so empfing sie nun seine Handlungen und Worte und erwog sie in ihrem Herzen; und was sie schon jetzt bei sich betrachtete, das hoffte sie, zukünftig noch klarer zu schauen; und das diente ihr das ganze Leben hindurch als Richtschnur und Gesetz."

Catena Aurea des Thomas von Aquin

von 28.12.2013 09:26

28.12. Unschuldige Kinder



Lesung Mt 2, 16-18


Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig und er ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte. Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Ein Geschrei war in Rama zu hören, / lautes Weinen und Klagen: / Rahel weinte um ihre Kinder / und wollte sich nicht trösten lassen, / denn sie waren dahin.
Am 26. das Fest des Märtyrers Stephanus, nun am 28. das der Unschuldigen Kinder. Mord und Blutvergießen und das gleich an den Tagen nach Weihnachten. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass Johannes, den wir am 27. feiern, wahrscheinlich der einzige Apostel war, der eines natürlichen Todes gestorben ist.
Die Sterndeuter sind auf ihrem Weg zu Jesus bei König Herodes vorstellig geworden. So hat dieser von der Geburt eines neuen Königs der Juden erfahren. Dieser galt Herodes als potentieller politischer Feind und war daher auszuschalten. Doch die Sterndeuter hatten ihn getäuscht und sind nicht nochmals zu ihm gekommen, um ihn zu dem Kind zu führen. Daraufhin ließ Herodes in Bethlehem, dem Geburtsort Jesu, alle Kleinkinder töten. Jesus aber war längst schon mit Maria und Joseph in Ägypten in Sicherheit.
Wie viele Kinder es waren, die wegen der Grausamkeit eines Königs unschuldig sterben mussten, wissen wir nicht. Ihrer gedenkt heute die Kirche. Zugleich soll uns dieser Tag aber auch an die unzähligen Kinder in unserer Welt heute erinnern, die missbraucht und um ihre Kindheit betrogen werden. All die Kinder, die nicht die liebevolle Nähe und Zärtlichkeit ihrer Eltern erfahren dürfen.
Vertrauen wir all dieses Leid heute ganz besonders Gott an. Herr, halte all diese Kinder fest in Deiner Hand und lass auch uns erkennen, wo wir helfen und ihr Leben mit Liebe und Zuwendung erhellen können.

Die Kirche ist weit davon entfernt, uns an Weihnachten eine heile Welt vorzuspielen, wie es die Medien und vor allem die Werbung in diesen Tagen gerne tun. Nur wenn man dem Weihnachtsfest seinen eigentlichen Sinn nimmt, weiß man damit nichts anderes mehr anzufangen, als es zu einem Fest des Konsums und der Gefühlsduselei verkommen zu lassen.
Weihnachten ist keine heile Welt, auch wenn das Bild vom Kind in der Krippe doch ach so romantisch ist. Aber mal ehrlich: welche Familie würde es sich wünschen, dass ihr erstes Kind in einem kalten und zugigen Bretterverschlag fernab aller Zivilisation zur Welt kommt?
Gottes Kommen in unsere Welt ist eine Herausforderung für uns. Und es ist bedroht, bedroht von all jenen, die uns Menschen niedrig und dumm halten wollen, um so ihre eigene Macht immer größer werden zu lassen. König Herodes fürchtete um seine Herrschaft, als er von dem neugeborenen König der Juden in Betlehem hörte. Schnell ließ er dort alle Kinder niedermachen - doch Josef war mit Maria und Jesus längst in Ägypten in Sicherheit.
Wie barbarisch, sagen wir. Wie brutal. Doch wir übersehen nur allzu gern, dass die Barbarei in unserer Zeit wieder neu an die Macht gerät, wenn man ungeborene Kinder ganz legal um ihr Leben bringen kann, wenn man vielleicht bald auch alte und kranke Menschen ganz legal etwas vor der Zeit ins Jenseits befördern kann, wenn ganz legal Menschen brutal von ihrem Grund und Boden vertrieben werden, damit uns die Großkonzerne billig mit den Gütern des täglichen Lebens beliefern können.
Lassen wir uns von den Sprüchen der Mächtigen und den Bildern der Werbung nicht verdummen. Halten wir Augen und Ohren offen, dass wir sehen, was wirklich geschieht. Versuchen wir, mit unseren persönlichen Entscheidungen den barbarischen Entwicklungen unserer Zeit so gut es geht entgegenzusteuern. Entlarven wir die Sklaverei, die unter dem Deckmantel der Freiheit auftritt und leben wir die wahre Freiheit, die uns Menschen zukommt.

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