Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

NEUER BLOG von Esther

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Letzte Kommentare der Blogs
  • Ich werde dem großen Dr. Ogundele für immer zu Dank verpflichtet sein, dass er meine zerbrochene Ehe repariert hat, nachdem mein Mann mich für 6 Monate wegen seiner Geliebten verlassen hat. Meine Namen sind Anny Philips. Ich habe nie an Zauber geglaubt, bis mein Freund mich Dr. Ogundele vorstellte. Zuerst war ich skeptisch, weil ich viele Male von einem anderen falschen Zauberwirker betrogen worde...
    von in Botschaft von Papst Franziskus...
  • Muss es denn wieder ausgerechnet ein Mann sein, der sich in die Abtreibungsdebatte einmischt?
    von in Todeslogik - Folgt der Pränata...
  • Furchtbar, da Protestanten zu den erbittertesten Feinden der katholischen Kirche zählen und das Unbefleckte Herz Mariens in zahllosen 'postings' täglich aufs Tiefste beleidigen. Die Kirche, der mystische Leib Jesu, befindet sich auf dem Kreuzweg, das Todesurteil gefällt.
    von San Andreas in Protestanten zur Kommunion ein...
  • Toll, ich freue mich dass unsere Kirche menschlicher wird. Gott hat ALLE Menschen gut erschaffen; oder zweifelt daran jemand?
    von in Zwei deutsche Bischöfe unterst...
  • Die von Jesuiten betriebene Zeitschrift "Stimmen der Zeit " sprach in diesem Zusammenhang von "Katholizismus ohne Christentum" Oder als "geschlossenes autoritäres System und als Alternative zum Liberalismus " Befürchtet wird ein dramatischer Verlust an Glaubwürdigkeit vor allem bei der jungen Generation für die katholische Kirche.
    von in Warum hat der Erzbischof Recht...

Die aktivsten Blogs
Kategorien
von 23.10.2015 17:42

*************************************************************************************************************
Seite 1 / 24. September 2015 AM / ass
Botschaft der lieben Gottesmutter
Meine geliebten Kinder:
Heute wende ich mich ganz besonders an meine Priestersöhne im Bischofs- und im Priesteramt.
Viele von euch glauben an die Propheten; so, wie es in der Heiligen Schrift, im Alten Testament, steht.
Weshalb aber glaubt ihr jetzt den Propheten nicht, die heute gesandt sind;
ja, warum, besonders eurer MUTTER nicht ?
Viele von euch schweigen und schauen zu, anstatt die Stimmen zu erheben, wenn
eure Mitbrüder, um des Glaubens willen, umgebracht werden! Warum schweigt ihr?
Ja, und ihr schweigt auch, wenn das Ungeborene im Mutterleib unter furchtbaren
Schmerzen getötet wird. Solltet ihr nicht auch hier eure Stimmen erheben?
Denn, in beiden Fällen ist es Mord !
Wenn Umkehr stattfindet, dann ist die Barmherzigkeit GOTTES wohl gross.
Doch, es gibt nicht allein die BARMHERZIGKEIT GOTTES; es gibt auch Seine GERECHTIGKEIT.
Eine Waage ist nur im Gleichgewicht, wenn auf beiden Seiten dasselbe Gewicht aufgelegt ist.

Ihr Priestersöhne:
Warum schweigt ihr? Es ist doch euer Auftrag, die Schafe zu führen, zu leiten, sie zu be-
treuen. Aber, Viele von euch umgeben sich mit Mietlingen. Können diese denn heilen,
die Sünden nachlassen, die Seelen nähren und GOTT auf den Altar niederrufen? Nein!
Das können sie nicht. Der Opfer-Altar ist allein dem Priester vorbehalten!
Die Mietlinge sollen sich der Caritas widmen.

Meine geliebten Kinder:
Ihr seht, was in diesen Tagen geschieht, ganz besonders in Europa !
Glaubt ja nicht, dass alle diese Menschen, echte Flüchtlinge sind. Nein !
Viele junge Männer kommen, um Anderes zu vollbringen !
Ja, es gibt Viele, die Gewalt anwenden und befehlen, was sie wollen !
Sind das echte Flüchtlinge? Und, weshalb suchen sie keinen Schutz
bei ihren Glaubensbrüdern, in den reichen Ländern ?
Der wahre Flüchtling nimmt demütig die Hilfe an. Er ist froh, dem Krieg entronnen zu sein.
Darum, warne ich euch, meine geliebten Kinder:
Seid wachsam !
Bittet die Hirten, dass sie ihre Stimmen erheben und für den christlichen Glauben einstehen!
Ja, die Verwirrung ist gross. Doch, ich habe schon lange gewarnt und gesagt, dass, wenn
keine Umkehr und keine Reue stattfinden, die Drangsale noch grösser werden würden.

Deshalb, wende ich mich jetzt an meine treuen Priestersöhne:
Bleibt standhaft und treu. Erfüllt den Auftrag GOTTES so, wie ER ihn gegeben hat. Seid gute Hirten. Geht zu euren Herden. Nährt und stärkt sie und weicht nicht zurück, wenn es Mitbrüder gibt, die euch verfolgen und Böses tun. Ja, ihr tragt das Kreuz auch von vielen Mitbrüdern. Doch, ich bin mit euch und helfe es tragen, wenn immer ihr mich darum bittet. Seid wachsam. Bleibt bei euren Herden. Helft ihnen und führt sie. Bittet jeden Tag den Heiligen GEIST um Seinen Beistand. Weicht nicht zurück, wenn sie euch im Heiligtum GOTTES verdrängen wollen.
Man muss GOTT mehr gehorchen, als dem Menschen !
Das gilt auch gegenüber untreuen Bischöfen, die in die Irre gegangen sind.
Betet für diese, dass sie wieder sehend werden und nicht ganz in ihrem Stolz erblinden.
Denn, sonst sind sie verloren und reissen ihre Herden mit in den Abgrund !
Betet. Betet. Seid nicht blind. Ihr seht, was geschieht. Verlasst den engen Weg nie. Schaut nicht nach rechts und nicht nach links. Streckt mir eure Hände entgegen. Ich habe euch versprochen, dass ich euch festhalte und durch die Finsternis führe. Bleibt treu. Harrt aus. Betet. Betet. Betet.

Myrtha: „Oh, MUTTER: Furchtbar ist‘s. Wir sind feig; denn, auch wir schweigen, wo wir reden sollten.
Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina: Bleibt unsere Fürbitter.“

Nun beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

von esther10 23.10.2015 15:54

Der Papst nutzt die Synode zur Fortsetzung der Kurienreform
Neue Behörde für Laien-Familie-Leben errichtet - Hintergrundbericht von Johannes Schidelko

23.10.2015, 14:33 Uhr Vatikan/Papst/Regierung/Kurienreform

Vatikanstadt, 23.10.2015 (KAP) Papst Franziskus macht ernst mit der Kurienreform, die er als eines der ersten Großprojekte seines Pontifikats eingeleitet hat. Noch vor Abschluss der auf mehrere Jahre angelegten Revision der Vatikan-Strukturen hat er eine dritte neue Behörde errichtet - nach den Sekretariaten für Wirtschaft und für Medien. Vor der Bischofssynode kündigte er am Donnerstagabend im Vatikan ein neues Dikasterium für den Bereich Laien-Familie-Leben an.

Die neue Behörde soll den bisherigen Laienrat und den Familienrat ersetzen, zudem wird ihr die Akademie für das Leben angegliedert. Damit soll der vatikanische Verwaltungsapparat verschlankt und besser organisiert werden. Eine eigene Kommission müsse zunächst noch die Aufgaben und Kompetenzen des neuen Dikasteriums zusammenstellen und kirchenrechtlich überprüfen, teilte der Papst mit. Das Ergebnis soll dann dem Kardinalsrat für die Kurienreform (K9-Rat) zu seiner nächsten Sitzung im Dezember vorgelegt werden.

Geklärt werden muss vorab unter anderem, ob das neue Ministerium für Laien-Familien-Leben den Rang einer Kongregation erhalten kann, wie bislang vermutet wurde. Ob es damit also auf gleicher Ebene wie die Glaubens-, Bischofs- oder Kleruskongregation rangieren kann. Dagegen spricht, dass in einer Kongregation nach den geltenden Normen nur Kardinäle und Bischöfe Mitglieder sein können, nicht aber Laien. Bislang bildeten dagegen im Laien- wie im Familienrat die Laien sogar die Mehrheit. Sie völlig außen vor zu lassen, wäre eine schwer vermittelbare Abwertung.

Zudem gelten Kongregationen als Beschlussgremien, während Räte meist nur beratende Funktion haben - wobei der Laienrat bereits bisher eine Ausnahmerolle spielte: Er wickelte etwa die Genehmigung der Statuten für Laienorganisationen ab. Der K9-Rat muss also entweder Ausnahmeregelungen für die Kompetenz von Kongregationen finden, oder er muss für den Bereich Laien-Familie-Leben eine neue Behördenform finden, etwa die eines Sekretariats oder eines Büros.

Unklar ist unterdessen, wie die neue Behörde aufgebaut und strukturiert sein soll. Da an der Spitze nur ein Präsident oder Präfekt stehen kann, muss der Papst zwischen dem polnischen Kardinal Stanislaw Rylko (70, Laienrat) und dem italienischen Erzbischof Vincenzo Paglia (ebenfalls 70, Familienrat) entscheiden. Wobei Beobachter dem dienstälteren Polen den Vorrang geben.

Weniger schwierig scheint die Entscheidung auf Ebene der Sekretäre - bislang der Deutsche Bischof Josef Clemens (68) und der Franzose Jean Clement Laffitte (63). Letzterer hat freilich bereits eine neue Aufgabe als Prälat des Malteserordens übernommen. Möglich ist freilich, dass ein Laie eine Leitungsposition in der neuen Behörde erhält, vermutlich nicht als Präsident, vielleicht aber als Untersekretär oder beigeordneter Sekretär.

Offen ist unterdessen, ob die römischen Mitarbeiter-Stäbe komplett in der neue Behörde übergehen, und wie die Akademie für das Leben organisatorisch angegliedert wird. Und ob die bisherigen Unterabteilungen (Verbände/Bewegungen, Frau, Jugend, Sport) bestehen bleiben oder eine komplett andere Struktur notwendig wird.

Die Zusammenführung der drei Behörden in ein neues Dikasterium setzt die bisherigen Koordinationsbemühungen an der Kurie fort. So hatte Papst Franziskus schon vor eineinhalb Jahren die weit gestreuten Finanz- und Wirtschaftszuständigkeiten im Vatikan in einer Hand zusammengefasst: Im Wirtschaftssekretariat unter Kardinal George Pell, dem der vom Münchner Kardinal Reinhard Marx koordinierte Wirtschaftsrat entsprechende Leitlinien liefert. Dann fasste er in diesem Sommer die neun verschiedenen Medieneinrichtungen des Vatikan im Kommunikationssekretariat zusammen.

Dann ist auch noch eine Zusammenlegung von vier weiteren Päpstlichen Räten in einer neuen Behörde für Caritas-Gerechtigkeit-Frieden geplant. Wann Franziskus sie auf den Weg bringt ist offen. So wie er die Familiensynode für den Start des Laien-Familien-Leben-Dikasteriums nutzte, so könnte das Heilige Jahr der Barmherzigkeit einen guten Anlass für die neue Sozialbehörde bieten.

von esther10 23.10.2015 15:51

Synode: Abschluss-Pressegespräch der deutschsprachigen Bischöfe

Deutschsprachige Bischöfe informieren am Samstag, 24. Oktober, 21 Uhr, im römischen Gästehaus Residenza Madri Pie über Ergebnisse

23.10.2015, 15:34 Uhr Vatikan/Österreich/Deutschland/Kirche/Familie/Synode/Pressekonferenz

Rom, 23.10.2015 (KAP) Die Beratungen der Bischofssynode im Vatikan enden am Samstagabend, 24. Oktober, mit der Abstimmung über das Schlussdokument und einem feierlichen Te Deum. Die deutschsprachigen Bischöfe halten danach um 21 Uhr im römischen Gästehaus Residenza Madri Pie (Via Alcide de Gasperi 4) ein Pressegespräch ab. Das teilten die Österreichische Bischofskonferenz und die Deutsche Bischofskonferenz am Freitag mit. Das offizielle Ende der Weltbischofssynode ist die Eucharistiefeier am Sonntag, 25. Oktober, im Petersdom.

An dem Pressegespräch am 24. Oktober nehmen folgende kirchliche Persönlichkeiten aus Deutschland und Österreich teil: Kardinal Reinhard Marx (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz), Kardinal Christoph Schönborn (Vorsitzender der Österreichischen Bischofskonferenz), Erzbischof Heiner Koch (Berlin), Bischof Franz-Josef Bode (Osnabrück), Bischof Benno Elbs (Feldkirch), Abtpräses Jeremias Schröder (Benediktinerkongregation von St. Ottilien/Bayern) sowie Petra und Aloys Buch (Auditoren der Synode).

von esther10 23.10.2015 15:48

Schönborn: Zu Wiederverheirateten gab es seit 1981 Vertiefung


Wiener Erzbischof erläutert, das dies auch auf das katholische Keuschheitsgebot in einer zweiten, zivil geschlossenen Ehe zutrifft

SYNODE 23.10.2015, 14:17 Uhr Vatikan/Kirche/Familie/Bischofssynode/Wiederverheiratete/Schönborn

Rom, 23.10.2015 (KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat in einem Interview mit dem Vatikanisten der Tageszeitung "La Stampa", Andrea Tornielli, die guten und konstruktiven Diskussionen in der deutschen Sprachgruppe (Circulus Germanicus/CG) der Bischofssynode gewürdigt. Dabei sei man bei der Frage des Sakramentenempfangs für wiederverheiratete Geschiedene von zwei Grundsatzdokumenten aus den Jahren 1981 bzw. 1991 ausgegangen: dem Apostolischen Schreiben "Familiaris Consortio" und dem Weltkatechismus. Die Vorschläge, die dann in dem am Mittwoch veröffentlichen CG-Bericht einstimmig verabschiedet wurden, seien "eine Vertiefung und eine Fortsetzung" des damals Gesagten.

Der Wiener Erzbischof sagte, dies treffe auch auf das katholische Keuschheitsgebot in einer zweiten, zivil geschlossenen Ehe zu. In der Sicht der von ihm geleiteten CG-Gruppe sei dieses nicht zwingend erforderlich und nicht der einzige Weg. Deshalb sei in der Stellungnahme des deutschsprachigen Zirkels zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen davon auch nicht mehr die Rede.

Das Schreiben "Familiaris consortio" von Papst Johannes Paul II. aus dem Jahr 1981 betont die Forderung, wiederverheiratete Geschiedene müssten "wie Bruder und Schwester" zusammenleben, um wieder die Sakramente wie die Kommunion empfangen zu können. Die deutsche Sprachgruppe, in der unter anderen der römische Glaubenspräfekt, Kardinal Gerhard Ludwig Müller mitdiskutierte, schlägt stattdessen eine Einzelfallprüfung vor, die nach bestimmten Kriterien auch die Wiederzulassung zu den Sakramenten vorsieht.

Schönborn bezweifelte in dem Interview, dass wiederverheiratete Geschiedene dauernd in schwerer Sünde leben. Der am Anfang stehende Ehebruch müsse zwar so benannt werden. Doch im Laufe der Zeit könnten sich "objektive Notwendigkeiten" ergeben, die eine zweite Ehe nicht mehr automatisch sündhaft machten. Dazu zählen nach seinen Worten etwa die Sorge um gemeinsame Kinder mit dem zweiten Partner oder auch der Fall, in dem eine alleinerziehende Mutter zum Wohl der Familie eine zweite Ehe eingeht.

von esther10 23.10.2015 10:43

Freitag, 23. Oktober 2015
Wagt Kardinal Marx den „deutschen Sonderweg“?



Katholisch.de., das Internetportal der Deutschen Bischofskonferenz, berichtete nach der Veröffentlichung des dritten Berichts der Sprachgruppen (Circoli minori), Kardinal Kasper hätte sich in der deutschen Sprachgruppe am Ende durchgesetzt. Diese Auslegung ist gegenüber Kasper recht großzügig. Es lässt sich lediglich sagen, dass die Kasper-Vorschläge nicht definitiv der Vergangenheit angehören.

Auf die Tatsache, dass die Vorschläge des deutschen Kardinals generell auf wenig Gegenliebe stießen, ging das Portal der DBK kaum ein. Tatsache ist: Nur eine Minderheit der Sprachgruppen erwähnte überhaupt die Problematik der wiederverheirateten Geschiedenen in ihren Berichten. Das Thema „Homosexualität“ kam praktisch nicht vor.

Die deutsche Delegation der Deutschen Bischofskonferenz, die geschlossen dem progressistischen Lager angehört und geschlossen die Vorschläge den Kardinal-Walter-Kasper-Kurs unterstützte, hofft wohl, dass nun das Redaktionskomitee des Endberichtes (Relatio Finale), einen Text redigiert, der trotzdem die extravaganten Thesen Kaspers enthält. Zu dieser Vermutung besteht Anlass, denn dieses Komitee ist mehrheitlich von Kasper-Anhängern besetzt.

Ein arg neben der Spur liegender Text würde allerdings sehr negativ auffallen. Wahrscheinlicher ist, dass ein Bericht redigiert wird, der schwammig und in etlichen Stellen mehrdeutig ist. Diesen könnten die Ortsbischöfe nach ihrem Gusto interpretieren.

Sollte es so kommen, stellt sich die Frage, wie Kardinal Marx & Co. reagieren.

Eine Möglichkeit wäre, den Alleingang zu wählen: Sie interpretieren den Text nach ihrer liberal-progressistischen Auffassung und versuchen, diese auch durchzusetzen. Man kann davon ausgehen, dass es nicht bei der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen bliebe. Nein, mit der Zeit würde die gesamte Agenda der sexuellen Revolution eingeführt werden: Zulassung von allen möglichen „sexuellen Identitäten“ zu Kommunion, Segnung von allen möglichen Partnerschaften, Akzeptanz der künstlichen Verhütungsmittel usw.

Die deutsche Delegation bei der Familiensynode hat mehrmals klar gemacht, dass sie im Sinne der sexuellen Revolution agiert.

Einen, Weg, diese moraltheologische Revolution einzuführen, könnte zunächst die Veröffentlichung eines Dokumentes sein, das dem Gewissen des Einzelnen weitgehende Autonomie zulässt. Im Grunde wäre das eine Art Erweiterung der Königsteiner Erklärung auf sämtliche Punkte der Agenda der sexuellen Revolution entsprechend den Maximen der 1968er-Bewegung.

In einem zweiten Dokument würde man argumentieren, die Kirche müsse das Positive in allen existierenden Partnerschaften sehen und diese „pastoral“ begleiten, ohne sie zu kritisieren.

Die entscheidende Frage ist, wie lange der Papst und der Vatikan ein solches Spiel mitmachen würde.

In den letzten Jahrzehnten handelte Rom nach dem Prinzip, man müsse geduldig und verständnisvoll sein. Rom griff nur in Extremsituationen ein.

Eine solche Strategie ist aber nicht unfehlbar: Auch im 16ten Jahrhundert dachte man, es würde alles nicht so schlimm kommen. Doch irgendwann gab es kein Zurück: Spätestens mit der Verbrennung der Bannandrohungsbulle durch Martin Luther setzte ein Prozess ein, der zur endgültigen Spaltung führte.

Wir hoffen natürlich, dass es nicht wieder so weit kommt. Doch wir können nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, dass manche unserer Bischöfe mit dem Feuer spielen.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 09:50

von esther10 23.10.2015 10:31

Deutsch-israelischer Judenchrist warnt vor einer weiteren Islamisierung

Veröffentlicht: 23. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble |
Von Klaus Moshe Pülzkmpuelz

Es ist eine Tragik, wie ungebildet und unbedarft nicht nur Politiker, sondern bisweilen auch Theologen sind. Wenn Prof. Hans Küng und andere den Islam neben Judentum und Christentum als „die drei monotheistischen Religionen“ bezeichnen, dann impliziert dies den Eindruck, der Islam stünde paritätisch neben den Aussagen des Alten und Neuen Testaments.



Die Offenbarungsinhalte im Koran sind in keiner Weise deckungsgleich mit denen im Judentum (Torah) oder gar mit denen in der neutestamentlichen Bergpredigt, die sogar Feindesliebe predigt. Dabei enthält der Koran Aufrufe zu strafbaren Handlungen bis hin zu Mord, wenn ich allein an die sog. Ehrenmorde denke, die sogar in Israel mit nur einem halben Jahr Gefängnis bestraft werden – sozusagen als Zugeständnis an die „Scharia“.

Da der Koran bei den Muslimen höher gestellt ist als irdische Gesetze (und erst recht im Schoße der Kuffar-Völker), kann von diesen eine Integration in unsere Legislative nicht erwartet werden. Diese gesetzwidrige Auffassung hier noch in den Schulen einzuführen, steht sowohl unserer Ethik als auch unserem geltenden Gesetz entgegen. Es steht somit außer Frage, daß sich dadurch Parallelgesellschaften bilden.

Unter Berufung auf unser Grundgesetz können diese Menschen aus einem anderen Religions- und Kulturkreis eine freie Religionsausübung verlangen und Moscheen bauen einschließlich dem unverzichtbaren Ruf des Muezzins, der auch nachts sein „Allah hu-Akbar“ in die Nacht hinausschreit. foto-dcubillas-www_freimages_com_



Dies bedeutet, daß diese Menschen unter Berufung auf unser Grundgesetz sämtliche Privilegien unseres freiheitlich demokratischen Rechtsstaates für ihre Zwecke einfordern können, andererseits wir (Christen) ihnen keine Vorschriften über ihre eigenen Religionsausübungen machen können, wie die Unterwerfung der Frau unter die Herrschaft des Ehemannes.

Synkretismus ist eine Irreführung der Bürger

Es ist daher unverständlich, daß Deutschland einer Million dieser Menschen einen Zuzug in unser Land zuläßt.

Leider gibt es hierzulande Theologen, die den Offenbarungsgeist des falschen Propheten Mohammed namens „Allah“ mit dem biblischen Gott und Vater Jesu Christi gleichsetzen. Dieser Synkretismus, diese Religionsvermischung ist eine Irreführung der Bürger unseres Landes.

Selbst das jüdische Volk weiß um diesen Unterschied, so daß die muslimischen Staaten den Untergang des jüdischen Staates herbeiwünschen. Deutlich erkennt man dies am iranischen System, wonach die USA als „großer Satan“ und Israel als „kleiner Satan“ bezeichnet werden. Ob dies Herr Steinmeier bei seinem jüngsten Besuch in Teheran angesprochen hat, mag bezweifelt werden.

Menschen, die sich von der jüdisch-christlichen abendländischen Ethik verabschiedet haben, gehören im Grunde genommen nicht in unser Land.

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Autor und Prediger in Deutschland und Israel; er leitet den messianischen Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus.

von esther10 23.10.2015 00:48

Wenn in Rom eine der katholischsten Stimmen die des Moskauer Patriarchats ist, sollte das ein Problem sein
23. Oktober 2015 08:16 | Mitteilung an die Redaktion


Metropolit Hilarion
(Rom) Wenn in Rom eine der katholischsten Stimmen die des Moskauer Patriarchats ist, sollte das ein Problem sein. Am vergangenen Dienstag überbrachte Metropolit Hilarion von Wolokolamsk dem Papst und der Bischofssynode die Grußbotschaft des Moskauer Patriarchats. Erzbischof Hilarion ist Leiter des Außenamtes der russisch-orthodoxen Kirche. Hier die vollständige Rede des Metropoliten. Die Hervorhebungen stammen von der Redaktion:
Heiligkeit,
Seligkeiten, Eminenzen und Exzellenzen,

im Namen Seiner Heiligkeit Kyrill, des Patriarchen von Moskau und der ganzen Rus, und der ganzen russischen orthodoxen Kirche richte ich unseren brüderlichen Gruß an euch alle anläßlich der XIV. Generalversammlung der Bischofssynode der katholischen Kirche, die dem Thema der Familie gewidmet ist.

In unserer turbulenten und beunruhigenden Welt, braucht der Mensch solide und unerschütterliche Grundlagen, auf die er sich stützen kann, um auf ihnen voll Vertrauen das eigene Leben aufbauen zu können. Die laizistische Gesellschaft, die in erster Linie auf die Befriedigung der individuellen Wünsche ausgerichtet ist, kann dem Menschen keine moralisch klaren Orientierungen geben. Die Krise der traditionellen Werte, die wir in der Konsumgesellschaft erleben, führt zu einem Widerspruch zwischen den verschiedenen Vorlieben, auch in den familiären Beziehungen. Wenn einerseits der extreme Feminismus in der Mutterschaft ein Hindernis für die Selbstverwirklichung der Frau sieht, wird andererseits der Kinderwunsch immer mehr als Recht betrachtet, das mit jedem Mittel verwirklicht werden kann. Immer häufiger wird die Familie als Verbindung zwischen zwei Personen unabhängig von ihrem Geschlecht gesehen, und man ist der Meinung, daß das Individuum die Zugehörigkeit zum einen oder zum anderen Geschlecht nach seinem persönlichen Geschmack wählen kann.

Andererseits treten neue Probleme auf, die direkt die Fundamente der traditionellen Familie betreffen. Die bewaffneten Konflikte der modernen Welt verursachen einen Massenexodus aus den vom Krieg betroffenen Regionen in Richtung den reicheren Ländern. Die Auswanderung führt häufig zum Bruch der familiären Bindungen und schafft gleichzeitig ein neues soziales Umfeld, in dem Verbindungen entstehen, die häufig interethnischen und interreligiösen Charakter haben.

Diese Herausforderungen und Bedrohungen sind für alle christlichen Kirchen gleich, die die Antworten suchen müssen, indem sie sich auf den ihnen von Christus anvertrauten Auftrag stützen, jenen, den Menschen zum Heil zu führen. Leider hören wir auch in christlichen Kreisen häufig Stimmen, die eine „Modernisierung“ des kirchlichen Gewissens fordern, also die Ablehnung der christlichen, scheinbar obsoleten Lehre über die Familie. Dennoch, wir dürfen die Worte des Apostels Paulus an die Christen in Rom nicht vergessen: „Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist.“

Die Kirche ist gerufen, ein Licht und ein Leuchtturm im Dunkel dieser Welt zu sein, und die Christen sind gerufen, das „Salz der Erde“ und das „Licht der Welt“ zu sein. Wir alle dürfen nicht die erschütternde Ermahnung des Erlösers vergessen: „Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten“ (vgl. Mt. 5,13-14). Ein solches Salz, das die Kraft des eigenen Geschmacks verloren hat, werden in dieser unserer Zeit einige protestantische Gemeinschaften, die sich christlich nennen, aber moralische Ideale predigen, die mit dem Christentum unvereinbar sind. Wenn eine Gemeinschaft von dieser Art, den Ritus der Segnung homosexueller Verbindungen einführt, und eine lesbische Frau, die sich selbst als „Bischof“ bezeichnet, dazu auffordert, aus den Hafenkirchen die Kreuze zu entfernen und sie durch islamische Halbmonde zu ersetzen, kann eine solche Gemeinschaft als „Kirche“ bezeichnet werden? Vor unseren Augen wird das Christentum verraten von jenen, die bereit sind, das Spiel der säkularisierten, entklerikalisierten und gottlosen Gesellschaft zu spielen.

Die Staatsführungen verschiedener Staaten Europas und Amerikas verfolgen, trotz zahlreicher Proteste, auch durch katholische Gläubige, weiter eine Politik, die mit Absicht auf die Zerstörung des Verständnisses von Familie abzielt. Nicht nur die homosexuellen Verbindungen werden legal der Ehe gleichgestellt. Man geht soweit, jene strafrechtlich zu verfolgen, die wegen ihres christlichen Glaubens es ablehnen, diese Verbindungen zu registrieren. Gleich nach dem Ende des Besuches von Papst Franziskus, hat der amerikanische Präsident Barack Obama offen erklärt, daß die Rechte der Homosexuellen wichtiger sind als die Religionsfreiheit. Das zeigt deutlich die Absicht der säkularisierten Autorität, den Angriff gegen die gesunden Kräfte der Gesellschaft fortzusetzen, die die traditionellen Werte der Familie verteidigen. Die Katholiken stehen in vorderster Linie in diesem Kampf, und gerade gegen die katholische Kirche ist eine regelrechte Kampagne der Diskreditierung und der Lüge im Gange. Daher sind die Kraft im Verteidigen der christlichen Überzeugung und die Treue zur Tradition der Kirche heute besonders notwendig.

Heute wird die Gesellschaft immer ähnlicher dem dummen Mann, „der sein Haus auf Sand baute“ (vgl. Mt 7,26). Es ist Pflicht der Kirche, die Gesellschaft an ihren festen Grund zu erinnern – die Familie als Bund zwischen Mann und Frau, der die Geburt und die Erziehung der Kinder zum Ziel hat. Nur eine solche Familie, vom Herrn zum Zeitpunkt der Erschaffung der Welt selbst festgelegt, ist imstande, das Abgleiten der modernen Gesellschaft in den Abgrund des moralischen Relativismus zu verhindern, oder zumindest zu verlangsamen.

Die orthodoxe Kirche, so wie die katholische, ist in ihrer Lehre über die Familie immer der Heiligen Schrift und der Heiligen Tradition gefolgt und hat das Prinzip der Heiligkeit der Ehe bekräftigt, das auf den Worten des Erlösers selbst gründet (vgl. Mt 19,6; Mk 10,9). In unserer Zeit muß diese Position vereinter und einstimmiger sein. Wir müssen gemeinsam verteidigen im Dialog mit den gesetzgebenden und ausführenden Gewalten der einzelnen Länder und auf der Ebene der internationalen Institutionen, wie der UNO und dem Europarat. Wir können uns nicht nur auf Ermahnungen beschränken. Wir müssen den rechtlichen Schutz der Familie vollkommen sicherstellen.

Die Solidarität der Kirche und aller Menschen guten Willens ist unerläßlich zum Zweck, die Familie vor den Bedrohungen der laizistischen Welt zu schützen und so unsere Zukunft zu sichern. Ich hoffe, daß eine Frucht dieser Synodenversammlung eine Weiterentwicklung der katholisch-orthodoxen Zusammenarbeit in dieser Richtung sein wird.

Ich wünsche euch den Frieden, den Segen Gottes und Erfolg bei eurer Arbeit!
Übersetzung: Giuseppe Nardi

Bild: Il Timone
http://www.katholisches.info/2015/10/23/...n-problem-sein/

von esther10 23.10.2015 00:47




Blick in die Synodenaula.

Abschlussbericht der Arbeitsgruppe bei der Synode

Deutschsprachige Bischöfe: Ehe-Theologie reformieren
Vatikanstadt. Eine umfassende Reform der katholischen Ehe-Theologie durch das Lehramt regt die deutsche Sprachgruppe bei der Bischofssynode zur Familie an. "Wir empfehlen ein vertieftes Studium dieser Fragen mit dem Ziel einer lehramtlichen Neubewertung und einer größeren Kohärenz der dogmatischen, moraltheologischen und kirchenrechtlichen Aussagen zur Ehe mit der pastoralen Praxis", heißt es im Abschlussbericht der Gruppe.

Er wurde am Mittwoch (21.10.2015) veröffentlicht. Zur deutschen Sprachgruppe zählen unter anderem die Kardinäle Walter Kasper, Reinhard Marx, Gerhard Ludwig Müller und Christoph Schönborn.

Möglicher Zugang zu Sakramenten für Geschiedene

Für wiederverheiratete Geschiedene schlägt die Gruppe vor, ein Priester als Beichtvater solle im Gespräch mit Betroffenen klären, ob nach Schließung einer zweiten Zivilehe "ein Zugang zu den Sakramenten möglich ist". In dem Gespräch müsse die "objektive Situation" betrachtet werden. Dazu gehöre auch die Frage, wie es um den verlassenen Partner steht, und ob die neue Partnerschaft in der weiteren Familie oder der Gemeinde Ärgernisse verursacht. Eine solche "ehrliche Besinnung" könne "das Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes stärken, die niemandem verweigert wird, der sein Versagen und seine Not vor Gott bringt".

Vergebungsbitte bei Homosexuellen und Wiederverheirateten

Zu Beginn ihres Berichts legen die Bischöfe der Gruppe ein Schuldbekenntnis ab. Sie beklagen, die Seelsorge habe durch "harte und unbarmherzige Haltungen" oft Leid über Menschen gebracht. Dazu zählten "ledige Mütter und unehelich geborene Kinder, Menschen in vorehelichen und nichtehelichen Lebensgemeinschaften, homosexuelle Menschen sowie Geschiedene und Wiederverheiratete". Die Bischöfe bitten die Betroffenen um Verzeihung.

Mit Blick auf die "Gender-Theorie" erklären die Bischöfe, die Unterscheidung zwischen biologischem Geschlecht und soziologischer Geschlechterrolle sei zwar möglich. Eine Theorie, die das Geschlecht des Menschen als nachträgliches Konstrukt ansehe, sei aber als Ideologie abzulehnen.

Scharfe Kritik an polemischen Aussagen zur Synode

Scharf kritisieren die Bischöfe "öffentliche Äußerungen einzelner Synodenväter zu Personen, Inhalt und Verlauf der Synode". Ohne einzelne Vorgänge konkret zu nennen, schreiben die Bischöfe: "Die gebrauchten Bilder und Vergleiche sind nicht nur undifferenziert und falsch, sondern verletzend. Wir distanzieren uns entschieden."

Die Gruppe dürfte auf Polemiken einzelner Bischöfe reagieren. Sie hatten von einem manipulierten Verlauf der Synode gesprochen und insbesondere den deutschen Bischöfen kirchenspalterische Absichten unterstellt. Zudem hatte der afrikanische Kurienkardinal Robert Sarah postmoderne Sexualtheorien mit Nationalsozialismus und Stalinismus verglichen.
http://kirchensite.de/aktuelles/news-akt...assend-aendern/


von esther10 23.10.2015 00:44

Synode: Papst Franziskus und das „amerikanische Problem“
22. Oktober 2015 16:55 | Mitteilung an die Redaktion


Erzbischof Chaput mit Papst Franziskus in Philadelphia
(Rom) Die dreizehn am Mittwoch veröffentlichten Arbeitsgruppenberichte zum dritten Teil des Instrumentum laboris (mit den Themen wiederverheiratete Geschiedene und Homosexualität) lassen je nach Mehrheitsverhältnissen unterschiedliche Nuancierungen erkennen. Der Vatikanist Matteo Matzuzzi von Il Foglio stellte dazu einige Überlegungen an.

Es falle auf, daß die „Kasperianer“ in keiner Gruppe durchmarschieren konnten, nicht einmal in der deutschen, in der Kardinalpräfekt Müller Platz genommen hatte und das wohl nicht von ungefähr. An ihm kamen auch Marx und Kasper nicht vorbei. Kardinal Schönborn, dem „geborenen Diplomaten“ wie es in Wien heißt, fiel die Aufgabe zu, die gegensätzlichen Positionen so lange zu konjugieren, bis ein einstimmiges Dokument herauskam, das die „Kasperianer“ ziemlich schwach aussehen läßt.

Sie bringen alle ihre Anliegen vor, doch als einziger Hinweis zur konkreten Umsetzung wird nur die Nr. 84 aus Familiaris Consortio von Papst Johannes Paul II. genannt. Zwar wurde nur der erste Teil zitiert und der zweite, der wiederverheiratete Geschiedene, die sich aus „schwerwiegenden Gründen“ (wegen Kindern) nicht mehr trennen können, zur Josephsehe verpflichtet, weggelassen. Implizit ist er durch die Berufung auf die Nr. 84 jedoch mit dabei.

Haben „Kasperianer“ Synode bereits abgeschrieben und hoffen auf Franziskus?

Mit Kardinal Müller hatten die Kasperianer einen Gegenspieler, der sich nicht ins Bockshorn jagen läßt. Wie immer hinter verschlossener Tür die Dinge abgelaufen sein mögen, das deutsche Papier erklärt den Groll der Kasperianer, den sie gleich zu Beginn an Kardinal Pell abreagierten.
Wahrscheinlicher ist, daß die Kasperianer die Hoffnung, in der Synode einen Durchbruch zu erzielen, bereits aufgegeben haben. Sie blicken auf Papst Franziskus. Er könnte das Blatt noch zu ihren Gunsten ändern. Wird er es tun? Und wenn ja wie? Wege und Möglichkeiten wurden in den vergangenen Wochen mehrere angesprochen oder zumindest angedeutet.

Die Synode, auch nicht die Papiere der dreizehn Arbeitsgruppen, liefern keine Handhabe oder gar Stütze, um die katholische Ehe- und Morallehre aufzuweichen oder umzudrehen. Der Papst, so er es wollte, täte sich schwer, diese synodale Orientierung einfach zu ignorieren.
Das „amerikanische Problem“ des Papstes

Das größte Problem für das Kirchenoberhaupt kommt aus den USA, genau dem Land, dem er gerade einen Besuch abgestattet hatte. Das war absehbar. Es genügt, sich die Rede von Franziskus an die Bischöfe in der Kathedrale von Washington nachzulesen. Mit der Ernennung von Blaise Cupich zum Erzbischof von Chicago wurde die amerikanische Phalanx zwar etwas aufgelockert, mehr auch nicht. Cupich selbst, versuchte sich dankbar zu erweisen.

Auch außerhalb der Synode zeigt sich der US-Episkopat kämpferisch. Der Erzbischof von Newark, Msgr. John Myers, verschickte diese Woche an alle Priester seiner Diözese ein Schreiben, mit dem er ihnen strengstens untersagt, Gläubige, die sich in einer irregulären Position befinden (wie eben wiederverheiratete Geschiedene) oder Positionen im Widerspruch zur katholischen Lehre vertreten, zur Kommunion zuzulassen. Dazu gehören auch Abtreibungsbefürworter und Unterstützer von „Homo-Rechten“ oder „Homo-Ehe“.
Das Schreiben hängt zwar unmittelbar mit den beginnenden Vorwahlen zu den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im kommenden Jahr zusammen, fällt aber auch mitten in die Synodenarbeiten in Rom.

Erzbischof Myers teilte auch unmißverständlich mit, daß er in seinem Jurisdiktionsbereich es nicht duldet, daß kirchliche Einrichtungen oder katholische Organisationen „Personen oder Organisationen“ Gastfreundschaft gewähren, „die der Lehre der Kirche widersprechen“. Eine Absage an Zusammenarbeit und Aktionsbündnissen bis zu Räumlichkeiten, die in Pfarreien zur Verfügung gestellt werden.
Richtlinien, die helfen sollen, „den katholischen Glauben inmitten einer immer säkularisierteren Kultur zu bewahren und zu schützen“, so der Erzbischof.
Auch in Rom lassen die amerikanischen Synodalen, zusammen mit den polnischen und afrikanischen, ihre Stimme deutlicher hören als früher. Vor allem fehlt ihnen die häufig nebelhaft-verschwommene kirchendiplomatische Sprache der Westeuropäer.
Schärfste Kritik am Instrumentum laboris aus Nordamerika

Ein Beispiel ist der Erzbischof von Philadelphia, Msgr. Charles Chaput, der Gastgeber des jüngsten Weltfamilientreffens, an dem auch Papst Franziskus teilnahm. „Als oberster Hirte der katholischen Kirche“, so Chaput auf Papst Franziskus bezogen, „kann er auf den Rat [der Synodenväter] hören, ihn ignorieren oder etwas zwischen diesen beiden Wegen machen. Es wäre aber sonderbar, daß der Bischof von Rom nicht den Konsens seiner Brüder berücksichtigen würde“, da „die Synoden ja einen kollegialen Wert haben.“

Erzbischof Chaput war der Relator des Circulus Anglicus D, Moderator der kanadische Kardinal Collins, der zu den beiden Arbeitsgruppen gehört, die am schärfsten Kritik am päpstlich approbierten Instrumentum laboris übten. Die von Chaput und Collins geführte Arbeitsgruppe ließ den Papst und die Synode schwarz auf weiß wissen, daß „das Instrumentum laboris nicht die geringste Definition von Ehe bietet“ und, daß das „ein schwerwiegender Mangel ist, der den gesamten Text mehrdeutig“ macht. Eine vernichtendere Kritik am Papst und dem von ihm eingesetzten Synoden-Generalsekretariat ist kaum denkbar.

Daß die Synode sich letztlich auf eine Frage, die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion konzentriert, bestätigte einmal mehr Kardinal Marx, der im Plenum wiederholte, daß „die Möglichkeit, wiederverheirateten Geschiedenen den Zugang zum Sakrament der Buße und der heiligen Kommunion zu erlauben, ernsthaft in Betracht gezogen werden sollte“, wenn er auch die Einschränkung hinzufügte, daß dies auf Einzelfälle bezogen und nicht als generelle Regelung zu verstehen sei. Der Dominikaner Jean-Paul Vesco, Bischof von Oran in Algerien, sekundierte. Es werde immer Ehen geben, die scheitern. Man müsse „der Realität in die Augen sehen“.

Der daraus abgeleiteten Schlußfolgerung widersprach energisch Kardinal Marc Ouellet, der Präfekt der römischen Bischofskongregation, ein Mann, der seine Worte genau wiegt und grundsätzlich wenig öffentliche Stellungnahmen abgibt. Doch in der Synodenaula wurde er deutlich und wiederholte seine Position auch gegenüber Radio Vatikan: „Die Position von Familiaris Consortio ist die überlieferte Lehre der Kirche, bestätigt von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. (…) Wenn ein Eheband sakramental und damit unauflöslich ist, dann können wir [wiederverheirateten Geschiedenen] nicht den Zugang zu den Sakramenten gewähren, ohne die Lehre zu ändern, weil das der zentrale doktrinelle Punkt ist.“

Westeuropa und Nordamerika bilden zwei Teile des sogenannten Westens, wie er durch bzw. nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden ist. Und doch unterscheiden sich die beiden Teile deutlich voneinander.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

von esther10 23.10.2015 00:38

Synode: „Die Disziplin ändern, nicht die Lehre“



Javier Álvarez-Ossorio gemeinsam mit Papst Franziskus auf dem Weg in die Synodenaula. - ANSA

23/10/2015 12:50SHARE:

0:00

Endspurt der vatikanischen Bischofssynode: Nach drei Wochen der Beratungen dröhnen vielen Teilnehmern die Köpfe. „Das sind wirklich sehr arbeitsreiche Tage“, sagt der Generalobere der ‚Arnsteiner Patres’, Javier Álvarez Ossorio, im Gespräch mit Radio Vatikan. Aber er findet, dass sich die Mühe lohnt, „praktische Lösungen“ seien in Sichtweite.
„Ich hoffe, wir finden aus unserem üblichen, etwas klerikalen Sprechstil heraus, der weit weg ist von der Realität des Volkes Gottes! Hoffentlich können wir den Papst auf ein paar offene Türen hinweisen, damit er dann weitergehen kann auf dem Weg der Annäherung der Kirche an alle Teile der Welt. Ich hoffe sehr auf neue Dynamiken in verschiedenen Weltgegenden – Kontinenten, Bischofskonferenzen –, weil die Lösungen für konkrete Probleme oft nur auf lokaler Ebene gefunden werden können!“
Da sei doch sehr vieles möglich, glaubt Pater Álvarez Ossorio, und zwar ohne gleich an den Grundpfeilern der Kirche zu rütteln. „Ich sehe da kein Problem der Lehre, wenn wir zeigen wollen, dass die Kirche offen ist, um alle aufzunehmen – zum Beispiel wenn wir über den Sakramentenempfang reden. Denken wir doch an Jesus selbst, wie er das machte: wie er sich hingeben hat, damit alle das Heil erlangen! Ich bin überzeugt, dass wir die Freiheit haben, die Disziplin zu ändern, ohne auch nur im geringsten an die Lehre zu rühren.“
Der Ordensmann hat genau zugehört, als Papst Franziskus bei einem Festakt am letzten Samstag vom Dezentralisieren sprach. „Das ist doch ein Aspekt davon! Ja, ich finde, dass Dezentralisieren bedeutet: Die Bischöfe haben die Freiheit, für ihre Gläubigen praktische, konkrete Lösungen zu finden, um das Leben des Evangeliums da, wo sie sind, zu erleichtern. Für die Disziplin sollten wir nicht mehr nur universelle Lösungen ob vom Papst oder vom Heiligen Stuhl erwarten – auch die Bischöfe haben die pastorale Macht, wenn ich das mal so formulieren darf, spezielle regionale Lösungen zu suchen!“
Der Spanier denkt bei den Worten „regionale Lösungen“ ausdrücklich auch an eine mögliche Erlaubnis auf ortskirchlicher Ebene, wiederverheiratete Geschiedene – natürlich unter gewissen Bedingungen – zur Kommunion zuzulassen. Er kennt natürlich von der Synode her auch die Gegenargumente und Bedenken. Würde eine solche Erlaubnis nicht das Sakrament beschädigen? „Ich finde, nein! Alle Sakramente zielen, führen zu einer eschatologischen Erfüllung: die Liebe Gottes, die Erfüllung im Reich Gottes. Wir sind auf einem Weg. Eine Diversität von Praktiken zuzulassen, solange wir auf diesem Weg sind, heißt doch, dass die Kirche ein Volk Gottes auf dem Weg durch die Geschichte ist. Es wäre zuviel verlangt, vom Ehesakrament zu erwarten, dass es eine perfekte und historische Realisierung dieses eschatologischen Ideals der Liebe Christi zur Kirche sein muss. Wir gehen zur Eucharistie, wir sind getauft, ich habe die Priesterweihe empfangen, aber wer von uns lebt denn das alles wirklich in seiner Fülle? Keiner! Wir alle sind Sünder. Darum sehe ich kein Problem, wenn es verschiedene Praktiken in der Kirche gibt. Wir haben doch alle denselben Blick auf Jesus gerichtet und auf Gottes Liebe, die immer größer ist als wir und als unsere historischen Realisierungen.“
Ob in dieser komplizierten Frage wirklich eine absolute Mehrheit der Synodenväter den Argumenten von Padre Álvarez Ossorio folgen wird? Abgestimmt wird an diesem Samstag, hinter verschlossener Tür. Der Generalobere hat keine Angst, dass Spaltungen auftreten könnten. „Fakt ist doch, dass die Gemeinschaft da ist. Ich verstehe die pastoralen Sorgen von vielen, die etwas ändern wollen, und vielen anderen, die nichts ändern wollen. Aus meiner Sicht ist es vielleicht gar nicht nötig, hier zu einer Einigungsformel zu kommen. Gut wäre, wenn diese Synode dem Volk Gottes einen etwas besseren Weg freimachen würde. Und sie ist ja nicht der Ende des Prozesses, sondern kann die Etappe auf einem Weg sein, der immer weitergehen muss.“
Pater Álvarez Ossorio ist Generaloberer der Ordensgemeinschaft von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariens und der ewigen Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes, abgekürzt SS.CC.
(rv 23.10.2015 sk)

von esther10 23.10.2015 00:37

Brandbrief: 215 NRW-Bürgermeister fordern sofortige Begrenzung des Migrantenzustroms
Veröffentlicht: 22. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

PRESSEMELDUNG des nordrhein-westfälischen Städte- und Gemeindebundes vom 21.10.2015:

.
“In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft haben heute 215 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister kreisangehöriger Kommunen aus Nordrhein-Westfalen ihre Sorge um das Land zum Ausdruck gebracht. pegida


.
Grund ist der massive und vielfach unkontrollierte Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland. In dem Schreiben weisen die Verwaltungschefs und -chefinnen darauf hin, dass praktisch alle verfügbaren Unterbringungs-Möglichkeiten ausgeschöpft seien und weitere Flüchtlinge nicht mehr aufgenommen werden könnten.
.
Satirisches PLAKAT erinnert an den Sarrazin-Buchtitel: “Deutschland schafft sich ab.” – Kommentar Merkel: “Das schaffen wir!”
.
Der Betrieb der insbesondere zahllosen kommunalen Notunterkünfte binde erheblich kommunales Personal, sodass die Städte und Gemeinden kaum noch in der Lage seien, ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen.
.
Das jüngst beschlossene Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz sei zwar ein erster Schritt, es werde aber nicht dazu führen, den Zustrom von Flüchtlingen zeitnah und spürbar zu verringern. Ebenso brächten die Verhandlungen auf internationaler und europäischer Ebene zur Beseitigung der Fluchtursachen kurzfristig keine Erleichterung.
Daher seien – so die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen – weitere Schritte notwendig. Diese wurden in einem acht Punkte umfassenden Forderungskatalog umrissen. Diese reichen von der konsequenten Anwendung des Dublin-Verfahrens über europaweit steuerbare Obergrenzen des Zustroms bis zu einem stärkeren operativen Engagement des Bundes in der Flüchtlingsaufnahme und -betreuung.

An das Land NRW ergeht zudem die Forderung, die im Asylverfahrensbeschleunigungs-Gesetz festgelegten Maßnahmen in NRW 1:1 umzusetzen.”

V.i.S.d.P.: HGF Dr. Bernd Jürgen Schneider, Pressesprecher Martin Lehrer M.A., Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Kaiserswerther Straße 199-201, 40474 Düsseldorf, Tel. 0211/ 4587-230, Fax: -292, -211, E-Mail: presse@kommunen-in-nrw.de, Internet: www.kommunen-in-nrw.de
.
Quelle sowie weitere Dokumente hier: http://www.kommunen-in-nrw.de/presse/pre...151f6e0cf941dbb
.
Bemerkenswerter Artikel von Dr. Alexander Meschnig zur Flüchtlingskrise auf der projüdischen Webseite “Die Achse des Guten”: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/print/0039017
Fotoquelle: https://hansberndulrich.wordpress.com/

von esther10 23.10.2015 00:37

[b]Exklusiv-Interview: „Unsere Hoffnung liegt nicht in der Synode, sondern in Gott.“
Ein Gespräch mit Dr. Wanda Półtawska über Ehe, Familie, Liebe und Gott


Mit dem heiligen Papst Johannes Paul II verband sie eine enge Freundschaft: Dr. Wanda Poltawska (links) mit ihrer Familie.
Foto: privat

http://de.catholicnewsagency.com/story/e...rn-in-gott-0129


Von Robert Rauhut

KRAKAU , 23 October, 2015 / 4:35 PM (CNA Deutsch).-
Sie ist eine der letzten großen Zeugen des 20. Jahrhunderts: Dr. Wanda Półtawska, 93 Jahre alt, verheiratet seit 67 Jahren mit Professor Andrzej Półtawski, vier Töchter, 8 Enkel, Psychiaterin, Ehe- und Familienberaterin, Universitätsdozentin für pastorale Medizin unter anderem in Krakau und am Johannes-Paul-II Institut in Rom, Mitglied in der Päpstlichen Akademie für das Leben, langjähriges Mitglied im Päpstlichen Rat für die Familie, Mitarbeit beim Päpstlichen Rat für die Pastoral im Krankendienst, Trägerin des Gregorius-Orden.

Sie überlebte nicht nur die deutschen Konzentrationslager, eine Erfahrung, die sie in Ihrem Buch „Und ich fürchte meine Träume“ verarbeitete, sondern auch die Herausforderung der kommunistischen Ideologie. Doch nie empfand sie deswegen Hass, eher Verwunderung darüber, wie ein Mensch dem anderen solches Leid zufügen kann. Deswegen entschied sie sich, Psychiaterin zu werden. Doch ihre größte Leidenschaft war diejenige Aufgabe, die der Heilige Johannes Paul II. als drängendste Aufgabe der Gegenwart erkannte: Heilung der Ehen und Familien, zum Gelingen von Ehen und Familien beizutragen.

Schließlich war sie auch eine, wenn nicht die engste Freundin des „Heiligen der Familie“, Johannes Paul II.

Während der Familiensynode gewährte Sie Robert Rauhut von EWTN/CNA ein exklusives Interview über Ehe, Familie, Liebe und Gott.

CNA: Liebe Frau Wanda Półtawska, Sie gelten als eine der weltweit größten Kennerinnen der „Theologie des Leibes“ des Heiligen Johannes Paul II. Sie waren mit ihm persönlich und eng befreundet. In Rom tagt nun die ordentliche Bischofssynode von Ehe und Familie. Welche Aspekte sind dem großen Heiligen mit Blick auf Ehe und Familie besonders wichtig gewesen? Und warum?

POLTAWSKA: Der heilige Johannes Paulus II, ein tief glaubender Theologe und Philosoph, wollte den Leuten helfen, das ewige Glück zu erreichen, das heißt vor allem, die Heiligkeit der Familie zu retten. Er war überzeugt, dass unser Leben hier auf der Erde nur eine Wanderung ist, nicht mehr als ein Weg zum Himmel, weil der Mensch nicht für die Erde, sondern für den Himmel geschaffen wurde. – Das sagte er beim Treffen der Jugend in Paris.

CNA: Wir hören: Die Welt hat sich geändert, also müsse sich auch die Kirche ändern; zum Beispiel die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Heiligen Kommunion und die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften. Was halten Sie von diesen Neuerungen?

POLTAWSKA: Die Veränderungen in der Welt können nicht die Wahrheit über den Menschen ändern. Jeder(mann) ist von Gott geschaffen und jeder Mensch muss sterben. Der Weg zum Himmel kann nicht grundsätzlich geändert werden.

CNA: Wir hören immer wieder: Die Lehre soll nicht geändert werden, die Praxis aber schon. Wird durch eine veränderte Praxis nicht letztlich auch die Lehre verändert werden?

POLTAWSKA: Die Lehre der Kirche von so wichtigen Grundthemen der Offenbarung wie der Eucharistie kann nicht geändert werden. Aber die Praxis des Gerichtsverfahrens, was die Gültigkeit der Ehe betrifft, schon.

CNA: Die Worte Jesu sind eindeutig: Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. Diese Worte fehlen im Instrumentum Laboris, der Grundlage der Synodendiskussion. Wie bewerten sie diesen Mangel? – 13 Kardinäle der katholischen Kirche, darunter die Kardinäle Carlo Caffara, Gerhard Ludwig Mülller und Robert Sarah haben in einem Brief ihre tiefe Sorge über das theologisch sehr defizitäre Instrumentum Laboris, die mangelhaften und willkürlichen Prozeduren der Familiensynode sowie schwerwiegende Herausforderungen – die Forderung nach Kommunion für zivil wiederverheiratete Geschiedene – , die die katholische Lehre über die Ehe und damit die Sakramentalität der Ehe in Frage stellen, zum Ausdruck gebracht. Der Papst hat darauf nicht reagiert. Wie beurteilen Sie das?

POLTAWSKA: Die Worte Christi sind im Evangelium geschrieben und können nicht geändert werden. Meine Erfahrungen von der vorigen Synode sind, dass es nicht wichtig ist, welche Ansichten in den Diskussionen geäußert werden, sondern das letzte Dokument. Ungeachtet verschiedener schockierender Äußerungen, die man während der Diskussionen hörte, das schöne Dokument Familiaris consortio ist gültig bis heute. Als ich aus Rom wegfuhr, sagte mir Johannes Paul II.: „Vergiss nicht, dass Gott alles weiß, und dass Er der wahre Verwalter der Welt ist.”

CNA: Papst emeritus Benedikt XVI. hat unterstrichen, dass eine der großen Errungenschaften von Papst Johannes Paul II. die Enzyklika „Veritatis Splendor“ ist. Etliche Theologen und Bischöfe stellen diese bei der Synode in Frage. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?

POLTAWSKA: Es gab immer, es gibt und es wird immer Leute geben, die zweifeln.

CNA: Bestimmte Gruppen forcieren auf der Synode das Thema der „Homo-Ehen“. Wie beurteilen Sie das? Befürworter einer Ehe für alle argumentieren, dass gleichgeschlechtliche die gleichen Rechte haben sollten, weil ihr Verhältnis das gleiche ist wie zwischen Mann und Frau. Aus medizinischer Sicht - Sie sind Ärztin und Psychiaterin - stimmen Sie dem zu? Ist mit anderen Worten die Sexualität zwischen zwei Männern etwa das gleiche wie zwischen Mann und Frau?

POLTAWSKA: Das ist das Problem eines Mangels an gesundem Menschenverstand. Man braucht nicht ein Weiser zu sein, um den Unterschied der Geschlechter zu erblicken. Das Buch Genesis sagt klar: „Als Mann und Frau schuf er sie”. Natürlich ist es wahr, dass die sündigen Leute alle Gebote Gottes brechen, also auch das sechste Gebot. Gemäß dem Wesen der Ehe kann sie nicht eingeschlechtig sein, denn sie soll dem Leben, der Familie dienen. Die Einheit „zweier in einem Leibe” kann zwischen zwei Personen eines Geschlechts nicht realisiert werden.

CNA: Ihre mehr als 40-jährige pastorale Erfahrung bringt es mit sich, dass Sie auch das Problem von „Homosexualität und Klerus“ kennen. Gibt es in der Kirche eine Homo-Lobby und stellt diese eine Gefahr für dieselbe dar? Und wenn ja, welche genau?

POLTAWSKA: Es gibt keine „Homosexualität des Klerus”. Es existiert nur eine Pathologie des Verhaltens bei manchen Männern und Frauen. Es gibt Leute, die gegen das 6. Gebot sündigen. Von diesem Standpunkt kann jede Lebensgeschichte als eine Sündengeschichte betrachtet werden, denn nur die heilige Mutter war sündlos. Ich beschäftige mich, als Psychiater, seit 60 Jahren mit dieser Pathologie und ich fand mehr unter zum Beispiel den Soldaten und den Ärzten als im Klerus. Das ist eine Tendenz, die öfter bei den Männern als bei den Frauen vorkommt ─ wenigstens in meiner Praxis.

CNA: In der Enzyklika „Veritatis Splendor“ ist die Rede von „intrinsisch schlechten Handlungen“. Gibt es solche Handlungen? Und wenn ja, welche sind dies mit Blick auf Ehe und Familie?

POLTAWSKA: Nicht nur die Enzyklika Veritatis splendor spricht von den intrinsisch bösen Taten, der ganze Katechismus der katholischen Kirche lehrt, was das Böse ist. In der Ehe ist das deutlichste „Böse in sich” alles, was gegen das Leben wirkt: Abtreibung, Euthanasie, künstliche Befruchtung, „In vitro”, die „Pille danach”.

CNA: 60 international renommierte Philosophen und Theologen weisen in einem Appell darauf hin, dass in der Nr. 137 des Instrumentum Laboris eine wesentliche Erkenntnis der Enzykliken Humanae Vitae und Veritatis Splendor verkürzt dargestellt wird, mit der Gefahr, dass eine neue Moraltheologie Einzug hält: mit dem Gewissen als letzter und höchster Instanz. Ist das Gewissen letzte und höchste Instanz? Oder was ist letzter Maßstab?

POLTAWSKA: Es gibt nichts Neues seit dem seligen Paul VI., man widerspricht immer wieder der Lehre der katholischen Kirche über die Ethik des Lebens in der Familie. Ein Teil der Katholiken, auch der Mitglieder des Klerus, hat die Lehre der Enzyklika Humanae vitae nicht akzeptiert.

CNA: Sie haben zwei totalitäre Systeme erlebt. Sie waren in deutschen Konzentrationslagern. Und sie erlebten den Kommunismus. Heute gibt es die Gender-Ideologie. Sehen Sie diese in Kontinuität zu diesen totalitären Systemen. Was ist daran so gefährlich und wie kann sich der Mensch davor schützen?

POLTAWSKA: In der Gender-Ideologie sehe ich vor allem einen Mangel an gesundem Menschenverstand und eine Missachtung der Biologie. Jeder vernünftige Mensch weiß sehr gut, dass er Mann oder Frau ist. Das zu verneinen kann nichts ändern. Man kann sich natürlich verstümmeln und sich das Zeugungsorgan abzuschneiden lassen, das ändert aber das Geschlecht der Person nicht wirklich, denn es ist genetisch determiniert und so ist auch jede Zelle unseres Leibes determiniert als männlich oder weiblich.

CNA: Bestimmte Kreise fordern eine „neue, positive Sprache“. Alle reden zum Beispiel von „Ehe“, verstehen aber was ganz anderes darunter. Führt eine neue Sprache nicht letztlich zu einem neuen Glauben und einer neuen Kirche?

POLTAWSKA: Keine neue Sprache kann eine alte Wahrheit ändern und ─ ob du es willst oder nicht ─ du bekommst dein Geschlecht als deine Existenzweise.

CNA: Zunehmend werden die Worte Jesu Christi über die Ehe infragestellt. Was kann man tun und wie kann man sich vor den neuen Totalitarismen schützen?

POLTAWSKA: Man soll einfach ein Zeugnis für den Realismus des Glaubens geben und sich nicht allzu sehr darüber aufregen, was die Leute sagen. Die katholische Kirche braucht keine Diskussionen in der Presse, sondern Zeugen. Johannes Paulus II. sagte: „Fürchtet euch nicht, für Christus Zeugnis abzulegen”.

CNA: Manche Kreise sprechen von den positiven Zeichen, die es in der Welt gibt. Alles sei schön und gut. Doch es gibt doch auch ganz viele tragische Erfahrungen: Ehen die scheitern, Eheleute, die verlassen werden, Kinder, die traumatisch zurückbleiben. Was halten Sie davon, die Welt nur in rosaroten Farben zu sehen?

POLTAWSKA: Immer schaue ich auf die Welt, weil sie schön ist; und immer muss man sich daran erinnern, dass man auf den Tod wartet ─ auf eine Begegnung mit Gott. Der Tod ist das einzige, was ganz sicher im Menschenleben ist. Es geht darum, dass er schön und glücklich sein soll, dass man in den Himmel eintreten soll; in den Himmel, wo es „viel Platz gibt”.

CNA: Sie selber sind Ärztin. Manches sexuelle Verhalten ist ganz gefährlich für den Menschen. Ist die Kirche nicht geradezu dazu berufen, darauf aus Liebe zum Menschen hinzuweisen? Welches ist solch fragwürdiges Verhalten und warum sollte man es verhindern?

POLTAWSKA: Alle menschliche Handlungen sind männlich oder weiblich. Im Allgemeinen verbinden die Leute die Sexualität mit den Zeugungsorganen. In Wahrheit aber ist der ganze Körper des Menschen und alle seine Handlungen geschlechtlich stigmatisiert. Der Mensch handelt aber als Person, als Mensch, und der Besitz der Zeugungsorgane ist ein Privileg für die Personen, die zur Ehe und zur Elternschaft berufen sind; diese Berufung ist oft, nicht aber allgemein.

CNA: Sie haben über viele Jahre viele Eheleute begleitet und beraten. Worauf sollten die Menschen bei der Partnersuche besonders achten? Welche Faktoren sind entscheidend?

POLTAWSKA: Es geht überhaupt nicht darum, „einen Partner zu suchen”, sondern darum, den Willen Gottes zu suchen. Man soll seine Berufung finden, und eigene Wahlen soll man „im gutgeformten Gewissen” treffen, um den Vater oder die Mutter für unsere Kinder zu finden. Die Ehe soll dem Leben dienen.

CNA: Macht es einen Unterschied, dass man Gott in eine Beziehung „hineinlässt“. Und wenn ja, welchen?

POLTAWSKA: Der selige Paul VI. schrieb, wie die eheliche Liebe sein soll: „Wer seinen Gatten wirklich liebt, liebt ihn um seiner selbst willen, nicht nur wegen dessen, was er von ihm empfängt. Und es ist seine Freude, dass er durch seine Ganzhingabe bereichern kann” (H.V., 9). Gott ist überall, so dass, wenn man im Stande der Gnade ist, tut man alles mit dem Heiligen Geist. Der Mensch ist nicht nur ein Körper, er hat einen Körper, der dem Geiste untergeordnet sein soll.

CNA: Und wenn man dann in der Ehe ist. Welches sind die grundlegenden Faktoren, dass eine Ehe gelingen kann? Worauf sollte man besonders achten?

POLTAWSKA: Die Ehe ist nur dann gelungen, wenn das Ehepaar sein ganzes Leben lang nach der Heiligkeit strebt.

CNA: Welche Hoffnungen verbinden sie mit der Familiensynode? Was möchten Sie den Synodenvätern mit auf den Weg geben?

POLTAWSKA: Unsere Hoffnung liegt nicht in der Synode, sondern in Gott. Es geht nur um eines: um den Realismus der „schönen Liebe” ─ und der kann nur mit der Hilfe der Gaben des Heiligen Geistes realisiert werden.

CNA: Ganz herzlichen Dank für das Interview.
http://de.catholicnewsagency.com/story/e...rn-in-gott-0129

von esther10 23.10.2015 00:31

Deutsche Bischöfe: Papst soll Ehelehre weiterentwickeln



Eine umfassende Erneuerung der katholischen Ehe-Theologie durch das kirchliche Lehramt hat die deutsche Sprachgruppe bei der Familiensynode in Rom vorgeschlagen. In dem am Mittwoch veröffentlichten Abschlussbericht der Gruppe heißt es wörtlich:

"Wir empfehlen ein vertieftes Studium dieser Fragen mit dem Ziel einer lehramtlichen Neubewertung und einer größeren Kohärenz der dogmatischen, moraltheologischen und kirchenrechtlichen Aussagen zur Ehe mit der pastoralen Praxis." Zur deutschen Sprachgruppe bei der aktuellen Versammlung der Weltbischofssynode in Rom zählen unter anderem die Kardinäle Walter Kasper, Reinhard Marx, Gerhard Ludwig Müller und Christoph Schönborn.

Für wiederverheiratete Geschiedene schlägt die Gruppe vor, dass künftig ein Priester als Beichtvater im Gespräch mit dem jeweils Betroffenen klären soll, ob nach der Schließung einer weiteren Zivilehe "ein Zugang zu den Sakramenten möglich ist". In diesem Gespräch müsse die "objektive Situation" betrachtet werden. Dazu gehöre auch die Frage, wie es um den verlassenen Partner steht, und ob die neue Partnerschaft in der weiteren Familie oder in der Gemeinde Verletzungen oder Ärgernisse verursacht. Eine solche "ehrliche Besinnung" könne "das Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes stärken, die niemandem verweigert wird, der sein Versagen und seine Not vor Gott bringt".

Zu Beginn ihres Berichts legen die Bischöfe und Kardinäle der Gruppe ein Schuldbekenntnis ab und beklagen, dass die Seelsorge durch "harte und unbarmherzige Haltungen" oft Leid über Menschen gebracht habe. Dazu zählten "insbesondere ledige Mütter und unehelich geborene Kinder, Menschen in vorehelichen und nichtehelichen Lebensgemeinschaften, homosexuelle Menschen sowie Geschiedene und Wiederverheiratete." Die Bischöfe bitten in ihrem Bericht die Betroffenen um Verzeihung.

Mit Blick auf die "Gender-Theorie" erklärten die Bischöfe, die Unterscheidung zwischen biologischer Geschlechtlichkeit und soziologischer Geschlechterrolle sei zwar möglich. Eine Theorie, die das Geschlecht des Menschen als nachträgliches Konstrukt ansehe, sei aber als Ideologie abzulehnen.

Ferner kritisieren die Bischöfe mit ungewohnter Schärfe "öffentliche Äußerungen einzelner Synodenväter zu Personen, Inhalt und Verlauf der Synode". Ohne einzelne Vorgänge beim Namen zu nenne, schreiben die Bischöfe: "Die gebrauchten Bilder und Vergleiche sind nicht nur undifferenziert und falsch, sondern verletzend. Wir distanzieren uns entschieden."

Beobachter vermuten, dass die Gruppe damit auf Polemiken einzelner Bischöfe reagierte, die von einem manipulierten Verlauf der Synode gesprochen und insbesondere den deutschen Bischöfen kirchenspalterische Absichten unterstellt hatten. Im Lauf der Debatte hatte zudem der afrikanische Kurienkardinal Robert Sarah postmoderne Sexualtheorien mit Nationalsozialismus und Stalinismus verglichen.

von esther10 23.10.2015 00:29

Nachdenkliches zur anhaltenden Völkerwanderung in unseren Tagen
Veröffentlicht: 23. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Von Prof. Hubert Gindert


Wir erleben derzeit eine Völkerwanderung: Hunderttausende sind auf dem Weg – und der Menschenstrom reißt nicht ab. Das Ziel heißt Deutschland. 0000009699_3

Was sind die Ursachen dieser Völkerwanderung? Für die Flüchtlinge in den Bürgerkriegsländern ist es die Gefahr für Leib und Leben. Diese Menschen lassen alles zurück, Hab und Gut und ihre Heimat.

Dann gibt es jene, die auf der Suche nach einem besseren Leben unterwegs sind, weil sie keine ausreichenden Entwicklungschancen in ihrem Land finden.

BILD: Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Kongreß “Freude am Glauben”

Auch das ist legitim und erinnert an die europäischen Auswanderer, besonders im 19. und 20. Jahrhundert in die Neue Welt. Man muss sie deswegen nicht als die „Goldgräber des 21. Jahrhunderts“ bezeichnen.

Was haben die genannten Ursachen mit Europa, mit uns zu tun? Kriege werden mit Waffen geführt, die nicht in diesen Ländern produziert werden. Sie kommen von außen, z.B. von Europa. Deutschland ist der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Das Geld, das damit verdient wird, wird nicht ausreichen, um die Kosten für die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge zu decken.

Die geringen Entwicklungschancen in den Ländern, aus denen Wirtschaftsflüchtlinge zu uns kommen, sind neben der Misswirtschaft und Korruption in diesen Staaten auch auf die zu geringe Entwicklungshilfe für diese Länder zurückzuführen. image



Die Bundeskanzlerin hat angesichts der Völkerwanderung die Parole ausgegeben „Wir schaffen es!“ – Stimmt das? Angesichts der Bilder von Menschen, Kindern und Alten, die durchnässt, frierend und hungernd sich den Weg über den Balkan bis zur deutschen Grenze bahnen, sind die meisten bei uns geneigt, sie bei uns aufzunehmen.

Die „Willkommenskultur“ mit den vielen freiwilligen Helfern neben Roten Kreuz und Caritas hat den Deutschen Sympathien im Ausland eingebracht. Aber sie beantwortet noch nicht die Frage „Schaffen wir das?“

Inzwischen sind freistehende Gebäude, ehemalige Kasernen, Turnhalle und andere öffentliche Räume überfüllt und die Enge verschafft sich auch schon handgreiflich Luft.

Niemand kann uns heute sagen, wie viele Menschen und aus welchen Motiven – mit Anspruch auf Asyl? – in unser Land eingeströmt sind. Das ist auch ein Sicherheitsrisiko für die Menschen, das Angst und auf längere Sicht Ablehnung produziert.

Staatliches Gewaltmonopol zur Sicherheit der Bürger

Ein Hauptzweck des Staates ist es, für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen. Deswegen haben die Menschen an den Staat das Gewaltmonopol abgegeben. Den Schutz der Außengrenzen muss der Staat leisten. fahne1



„Wenn wir ernstgemeinte Grenzkontrollen durchführen wollen, müssen wir einen Zaun entlang der deutschen Grenze bauen“. Er sei „dafür, dass wir das machen“, sagte der Chef der deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt (vgl. Augsburger Allgemeine Zeitung, 19.10.2015).

Dieser Vorschlag aus den Reihen der Polizei, die die Hauptlast für die Sicherheit der Bürger trägt, ist wohl kaum ein „unverantwortliches Spiel mit dem Feuer“. Er ist schon eher ein Schrei der Hilflosigkeit und ein Aufruf nach einem überfälligen Handeln der Politiker.

Parole “Wir schaffen es” hilft nicht weiter

Er zeigt, dass wir auf diesen Ansturm nicht vorbereitet waren. Da hilft auch die Parole „Wir schaffen es“ nicht weiter. Die Überforderung macht sich bereits breit bei Bürgermeistern, Landräten und auch bei den Hilfswilligen.



Was meint die Parole „Wir schaffen es“ eigentlich? Ein Großteil der Menschen, die in das Land hereinströmen, wollen, wie Gespräche zeigen, dauerhaft bleiben. Wollen sie sich auch integrieren? Integration ist mehr als ein Dach über dem Kopf, etwas zu essen und anzuziehen. Logo Christustag

Integration heißt Akzeptanz der Rechtsordnung, der verfassungsmäßigen Grundrechte und Grundpflichten, wie sie unser Grundgesetz vorsieht. Integration heißt die Bereitschaft, sich in die Kultur- und Wertegemeinschaft des Gastlandes einzufügen. Kann das gelingen?

Es ist noch keine Form von Ausländerfeindlichkeit, wenn darauf hingewiesen wird, dass die Ankommenden aus ganz verschiedenen Kulturkreisen kommen und als Christen oder Moslems unterschiedliche Auffassungen von Recht und Gesellschaft haben, die einer Integration im Wege stehen können.

Es gibt auch Schwierigkeiten von der anderen Seite. Politiker sprechen auf Festrede gerne von der europäischen Wertegemeinschaft. Sie vermeiden zumeist, diese Wertegemeinschaft als christlich geprägt zu präzisieren.

WOHIN sollen sich die Ankömmlinge integrieren?

Die Realität ist, dass auch die verfassungsmäßig garantierten Rechte, z.B. das auf Leben immer stärker ausgehöhlt werden. Hinzu kommt, dass das Bewusstsein der eigenen Geschichte und Kultur immer mehr verblasst. Die Frage ist also, wohin sollen sich die Neuankömmlinge integrieren?

Die Bundesrepublik wird, so heißt es, nach der Masseneinwanderung nicht mehr die sein, die sie einmal war. Welches Gesicht wird sie aber dann haben?

Das Römische Reich war ein großartiges Imperium. Über Jahrhunderte hat sie die Menschen verschiedenster Herkunft, Religionen und Kulturen zu einer umfassenden Rechts- und zu einer neuen Kulturgemeinschaft geformt. Von Arabien bis Britannien waren die Bewohner stolz auf den Titel „ich bin römischer Bürger“ (civis romanus sum).

Wird eine ähnliche Integration bei uns möglich werden? Als die Invasion der Germanen Ende des vierten Jahrhunderts die römischen Provinzen überflutete, war eine Integration nicht mehr möglich und das Römische Reich ging zugrunde.

Die Masseneinwanderung nach Deutschland hat auch mit der mangelnden Solidarität der Europäischen Union zu tun. Diese fehlende Solidarität zeigt, wie es um die europäische Wertegesellschaft bestellt ist. Die Aussagen führender Politiker, wir nehmen keine oder nur eine begrenzte Zahl oder wir nehmen nur Christen auf, ist dann inakzeptabel, wenn die buchstäbliche Not durch Bedrohung an Leib und Leben vor der Grenze steht.

Der Vorgang erinnert an die bekannte Parabel „Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho und fiel unter die Räuber…”. – Der Samariter fragte den Halbtoten nicht, ob er Jude oder Samariter sei. Er half ihm. Nach der katholischen Soziallehre ist dem Notleidenden zuerst zu helfen, dann kommen die anderen Fragen.

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert leitet das “Forum Deutscher Katholiken” und die Monatszeitschrift “Der Fels”

von esther10 23.10.2015 00:26

Synodenblog
Tag 19: Erste Synoden-Früchte


Abtpräses Jeremias Schröder berichtet von der Familiensynode
Vatikanstadt - 23.10.2015

Vollversammlung am Donnerstag-Nachmittag. Schon beim Betreten der Aula wird eine gewisse Wuseligkeit greifbar, die es so in den letzten Tagen nicht gegeben hat. Der Sicherheitsdienst schaut genauer als sonst, ob das Lichtbild im Synodenausweis wirklich mit dem Gesicht zusammenpasst.

Zu Beginn der Sitzung ergreift der Papst das Wort. In wenigen Sätzen verkündet er, dass er auf Empfehlung der Kardinalsgruppe, die ihn berät – die sogenannten K9 –, folgendes beschlossen hat: er wird ein Dikasterium schaffen mit der Zuständigkeit für Laien, Familie und Leben. Dieses Dikasterium – so heißen die vatikanischen Oberbehörden - wird die Zuständigkeiten von zwei bisherigen Päpstlichen Räten übernehmen; ihm wird die Akademie für das Leben, eine Gründung Johannes Pauls II., angegliedert.

Der Papst wird eine Kommission damit beauftragen, die Details auszuarbeiten. Als Signal zum Ende der Synode ist das stark: Der Papst signalisiert Handlungsbereitschaft; er macht deutlich, dass es mit den Synodenthemen weitergehen wird, und er schafft sich dazu eine neugegründete Behörde, die frisch aufgesetzt und wohl auch personell ausgestattet wird.

"Europa funktioniert nicht"

Als nächstes wählen wir. Für die nächste Bischofssynode, die in einigen Jahren stattfinden wird, muss ein Rat gewählt werden, der die Arbeit des Synodensekretariates begleitet. Gewählt werden aus jedem Kontinent drei Bischöfe. Bemerkenswert vielleicht, dass Kardinal Sarah als Spitzenreiter aus dem Afrika-Wahlgang hervorgeht, was nicht alle vorhergesagt hätten. Beim Europa-Wahlgang bricht das elektronische Abstimmungssystem zusammen, was zu einigem Durcheinander führt. Der Ruf "Europa funktioniert nicht" ist zu hören, und mir kommt Fellinis 'Orchesterprobe' in den Sinn.

Der Synodenblog
Abtpräses Jeremias Schröder OSB von St. Ottilien nimmt an der Familiensynode im Vatikan teil. Für katholisch.de berichtet er regelmäßig direkt aus der Synodenaula.

Zur Blog-Übersicht

Aber nur vorübergehend, am Schluss klappt nämlich alles wieder, wie das unter italienischen Bedingungen ja auch oft der Fall ist. Für Europa werden gewählt Schönborn von Wien, Nichols von Westminster und Forte von Chieti. Alle drei sind in diesem Blog auch schon vorgekommen, wenngleich notwendigerweise anonymisiert.

Dann endlich das Hauptthema des Nachmittags: Kardinal Erdö präsentiert den Entwurf des Schlussdokuments, und Kardinal Baldisseri erklärt kurz, wie es von der zehnköpfigen Redaktionskommission erarbeitet wurde. Beide wirken erleichtert. Mehr kann über das fast 50 Seiten zählende Papier hier leider nicht verraten werden, denn der Generalsekretär schärft uns ein, dass es "confidenzialisssimo" ist - oberstrengvertraulich. Ko-Präsident Kardinal Vingt-Trois meint sogar, wir dürften es nur im Sitzungssaal lesen, aber schließlich dürfen die stimmberechtigten Synodalen das kostbare Schriftstück dann doch über Nacht mit heim nehmen: "Aber wirklich niemand zeigen", mahnt uns Kardinal Baldisseri.

Sickert der Inhalt des Abschlussdokuments vorab durch?

Dass das Dokument nur auf Italienisch vorliegt, wird die Nachtlektüre für einige erschweren – oder auch sehr erleichtern. Andererseits ist unter römischen Verhältnissen kaum vorstellbar, dass bei einem Übersetzungslauf in vier Sprachen die Vertraulichkeit bewahrt bleibt. Es wird ohnehin schwierig sein; meine Journalistenfreunde – die dankenswerterweise meine Verschwiegenheit gar nicht erst austesten - spekulieren schon, wo sich am nächsten Morgen ein Leck zeigen könnte.

„Die Warnung von Papst Franziskus war auf jeden Fall weise, denn wenn man einmal in diese konspirative Logik einsteigt, entdeckt man überall Intrigen und endet im Verfolgungswahn.“
Jeremias Schröder OSB
Die externe Begleitmusik der Synode hatte tatsächlich unerfreuliche und auch konspirative Züge. Das große Drama um den für den Synodenverlauf völlig unbedeutenden Brief der 13 (oder 11?) Kardinäle, und die in Italien aufgetauchte Schlagzeile von der angeblichen Tumorerkrankung des Papstes wirken inszeniert: die Synode, für deren Erfolg ein starker Papst ziemlich wichtig ist, soll unterminiert werden. Das Coming-Out des polnischen Monsignore, meint ein Freund im Vatikan, sei nicht unbedingt Teil einer Intrige, bezeuge aber ebenfalls die fragwürdige Verlässlichkeit des vatikanischen Apparates. Der Papst hat ausdrücklich vor einer Verschwörungsoptik gewarnt, und damit wohl die irrigen Thesen über eine Manipulation der Synode gemeint, die hie und da aufgetaucht sind.

Drahtzieher mit eigenen Absichten

Plausibler scheint mir, dass es hinter diesen externen Angriffen Drahtzieher mit eigenen Absichten gibt. Allerdings, am Synodenablauf selber ist das alles abgeprallt – wir hatten schon genug mit unseren eigenen Differenzen zu tun, die allerdings sehr offen ausgesprochen und oft auch aufgelöst wurden. Die Warnung von Papst Franziskus war auf jeden Fall weise, denn wenn man einmal in diese konspirative Logik einsteigt, entdeckt man überall Intrigen und endet im Verfolgungswahn.

Bevor die Nachmittagssitzung zu Ende geht, gibt es noch einen kurzen Austausch über den Entwurf eines Friedensaufrufs für den Nahen Osten, den einer der Patriarchen vorbereitet hat. Mehrere Synodenväter wünschen eine Zuspitzung und die Nennung von "mächtigen Staaten", die für das ganze Chaos Verantwortung tragen. Man wird sehen, wie es mit diesem Aufruf am Samstag weitergeht.
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...synoden-fruchte
Von Jeremias Schröder OSB

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 | 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | 285 | 286 | 287 | 288 | 289 | 290 | 291 | 292 | 293 | 294 | 295 | 296 | 297 | 298 | 299 | 300 | 301 | 302 | 303 | 304 | 305 | 306 | 307 | 308 | 309 | 310 | 311 | 312 | 313 | 314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322 | 323 | 324 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 330 | 331 | 332 | 333 | 334 | 335 | 336 | 337 | 338 | 339 | 340 | 341 | 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351 | 352 | 353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361 | 362 | 363 | 364 | 365 | 366 | 367 | 368 | 369 | 370 | 371 | 372 | 373 | 374 | 375 | 376 | 377 | 378 | 379 | 380 | 381 | 382 | 383 | 384 | 385 | 386 | 387 | 388 | 389 | 390 | 391 | 392 | 393 | 394 | 395 | 396 | 397 | 398 | 399 | 400 | 401 | 402 | 403 | 404 | 405 | 406 | 407 | 408 | 409 | 410 | 411 | 412 | 413 | 414 | 415 | 416 | 417 | 418 | 419 | 420 | 421 | 422 | 423 | 424 | 425 | 426 | 427 | 428 | 429 | 430 | 431 | 432 | 433 | 434 | 435 | 436 | 437 | 438 | 439 | 440 | 441 | 442 | 443 | 444 | 445 | 446 | 447 | 448 | 449 | 450 | 451 | 452 | 453 | 454 | 455 | 456 | 457 | 458 | 459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467 | 468 | 469 | 470 | 471 | 472 | 473 | 474 | 475 | 476 | 477 | 478 | 479 | 480 | 481 | 482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488 | 489 | 490 | 491 | 492 | 493 | 494 | 495 | 496 | 497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503 | 504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510 | 511 | 512 | 513 | 514 | 515 | 516 | 517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525 | 526 | 527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533 | 534 | 535 | 536 | 537 | 538 | 539 | 540 | 541 | 542 | 543 | 544 | 545 | 546 | 547 | 548 | 549 | 550 | 551 | 552 | 553 | 554 | 555 | 556 | 557 | 558 | 559 | 560 | 561 | 562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568 | 569 | 570 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 576 | 577 | 578 | 579 | 580 | 581 | 582 | 583 | 584 | 585 | 586 | 587 | 588 | 589 | 590 | 591 | 592 | 593 | 594 | 595 | 596 | 597 | 598 | 599 | 600 | 601 | 602 | 603 | 604 | 605 | 606 | 607 | 608 | 609 | 610 | 611 | 612 | 613 | 614 | 615 | 616 | 617 | 618 | 619 | 620 | 621 | 622 | 623 | 624 | 625 | 626 | 627 | 628 | 629 | 630 | 631 | 632 | 633 | 634 | 635 | 636 | 637 | 638 | 639 | 640 | 641 | 642 | 643 | 644 | 645 | 646 | 647 | 648 | 649 | 650 | 651 | 652 | 653 | 654 | 655 | 656 | 657 | 658 | 659 | 660 | 661 | 662 | 663 | 664 | 665 | 666 | 667 | 668 | 669 | 670 | 671 | 672 | 673 | 674 | 675 | 676 | 677 | 678 | 679 | 680 | 681 | 682 | 683 | 684 | 685 | 686 | 687 | 688 | 689 | 690 | 691 | 692 | 693 | 694 | 695 | 696 | 697 | 698 | 699 | 700 | 701 | 702 | 703 | 704 | 705 | 706 | 707 | 708 | 709 | 710 | 711 | 712 | 713 | 714 | 715 | 716 | 717 | 718 | 719 | 720 | 721 | 722 | 723 | 724 | 725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731 | 732 | 733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741 | 742 | 743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749 | 750 | 751 | 752 | 753 | 754 | 755 | 756 | 757 | 758 | 759 | 760 | 761 | 762 | 763 | 764 | 765 | 766 | 767 | 768 | 769 | 770 | 771 | 772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779 | 780 | 781 | 782 | 783 | 784 | 785 | 786 | 787 | 788 | 789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795 | 796 | 797 | 798 | 799 | 800 | 801 | 802 | 803 | 804 | 805 | 806 | 807 | 808 | 809 | 810 | 811 | 812 | 813 | 814 | 815 | 816 | 817 | 818 | 819 | 820 | 821 | 822 | 823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829 | 830 | 831 | 832 | 833 | 834 | 835 | 836 | 837 | 838 | 839 | 840 | 841 | 842 | 843 | 844 | 845 | 846 | 847 | 848 | 849 | 850 | 851 | 852 | 853 | 854 | 855 | 856 | 857 | 858 | 859 | 860 | 861 | 862 | 863 | 864 | 865 | 866 | 867 | 868 | 869 | 870 | 871 | 872 | 873 | 874 | 875 | 876 | 877 | 878 | 879 | 880 | 881 | 882 | 883 | 884 | 885 | 886 | 887 | 888 | 889 | 890 | 891 | 892 | 893 | 894 | 895 | 896 | 897 | 898 | 899 | 900 | 901 | 902 | 903 | 904 | 905 | 906 | 907 | 908 | 909 | 910 | 911 | 912 | 913 | 914 | 915 | 916 | 917 | 918 | 919 | 920 | 921 | 922 | 923 | 924 | 925 | 926 | 927 | 928 | 929 | 930 | 931 | 932 | 933 | 934 | 935 | 936 | 937 | 938 | 939 | 940 | 941 | 942 | 943 | 944 | 945 | 946 | 947 | 948 | 949 | 950 | 951 | 952 | 953 | 954 | 955 | 956 | 957 | 958 | 959 | 960 | 961 | 962 | 963 | 964 | 965 | 966 | 967 | 968 | 969 | 970 | 971 | 972 | 973 | 974 | 975 | 976 | 977 | 978 | 979 | 980 | 981 | 982 | 983 | 984 | 985 | 986 | 987 | 988 | 989 | 990 | 991 | 992 | 993 | 994 | 995 | 996 | 997 | 998 | 999 | 1000 | 1001 | 1002 | 1003 | 1004 | 1005 | 1006 | 1007 | 1008 | 1009 | 1010 | 1011 | 1012 | 1013 | 1014 | 1015 | 1016 | 1017 | 1018 | 1019 | 1020 | 1021 | 1022 | 1023 | 1024 | 1025 | 1026 | 1027 | 1028 | 1029 | 1030 | 1031 | 1032 | 1033 | 1034 | 1035 | 1036 | 1037 | 1038 | 1039 | 1040 | 1041 | 1042 | 1043 | 1044 | 1045 | 1046 | 1047 | 1048 | 1049 | 1050 | 1051 | 1052 | 1053 | 1054 | 1055 | 1056 | 1057 | 1058 | 1059 | 1060 | 1061 | 1062 | 1063 | 1064 | 1065 | 1066 | 1067 | 1068 | 1069 | 1070 | 1071 | 1072 | 1073 | 1074 | 1075 | 1076 | 1077 | 1078 | 1079 | 1080 | 1081 | 1082 | 1083 | 1084 | 1085 | 1086 | 1087 | 1088 | 1089 | 1090 | 1091 | 1092 | 1093 | 1094 | 1095 | 1096 | 1097 | 1098 | 1099 | 1100 | 1101 | 1102 | 1103 | 1104 | 1105 | 1106 | 1107 | 1108 | 1109 | 1110 | 1111 | 1112 | 1113 | 1114 | 1115 | 1116 | 1117 | 1118 | 1119 | 1120 | 1121 | 1122 | 1123 | 1124 | 1125 | 1126 | 1127 | 1128 | 1129 | 1130 | 1131 | 1132 | 1133 | 1134 | 1135 | 1136 | 1137 | 1138 | 1139 | 1140 | 1141 | 1142 | 1143 | 1144 | 1145 | 1146 | 1147 | 1148 | 1149 | 1150 | 1151 | 1152 | 1153 | 1154 | 1155 | 1156 | 1157 | 1158 | 1159 | 1160 | 1161 | 1162 | 1163 | 1164 | 1165 | 1166 | 1167 | 1168 | 1169 | 1170 | 1171 | 1172 | 1173 | 1174 | 1175 | 1176 | 1177 | 1178 | 1179 | 1180 | 1181 | 1182 | 1183 | 1184 | 1185 | 1186 | 1187 | 1188 | 1189 | 1190 | 1191 | 1192 | 1193 | 1194 | 1195 | 1196 | 1197 | 1198 | 1199 | 1200 | 1201 | 1202 | 1203 | 1204 | 1205 | 1206 | 1207 | 1208 | 1209 | 1210 | 1211 | 1212 | 1213 | 1214 | 1215 | 1216 | 1217 | 1218 | 1219 | 1220 | 1221 | 1222 | 1223 | 1224 | 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 | 1230 | 1231 | 1232 | 1233 | 1234 | 1235 | 1236 | 1237 | 1238 | 1239 | 1240 | 1241 | 1242 | 1243 | 1244 | 1245 | 1246 | 1247 | 1248 | 1249 | 1250 | 1251 | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | 1261 | 1262 | 1263 | 1264 | 1265 | 1266 | 1267 | 1268 | 1269 | 1270 | 1271 | 1272 | 1273 | 1274 | 1275 | 1276 | 1277 | 1278 | 1279 | 1280 | 1281 | 1282 | 1283 | 1284 | 1285 | 1286 | 1287 | 1288 | 1289 | 1290 | 1291 | 1292 | 1293 | 1294 | 1295 | 1296 | 1297 | 1298 | 1299 | 1300 | 1301 | 1302 | 1303 | 1304 | 1305 | 1306 | 1307 | 1308 | 1309 | 1310 | 1311 | 1312 | 1313 | 1314 | 1315 | 1316 | 1317 | 1318 | 1319 | 1320 | 1321 | 1322 | 1323 | 1324 | 1325 | 1326 | 1327 | 1328 | 1329 | 1330 | 1331 | 1332 | 1333 | 1334 | 1335 | 1336 | 1337 | 1338 | 1339 | 1340 | 1341 | 1342 | 1343 | 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 | 1349 | 1350 | 1351 | 1352 | 1353 | 1354 | 1355 | 1356 | 1357 | 1358 | 1359 | 1360 | 1361 | 1362 | 1363 | 1364 | 1365 | 1366 | 1367 | 1368 | 1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375 | 1376 | 1377 | 1378 | 1379 | 1380 | 1381 | 1382 | 1383 | 1384 | 1385 | 1386 | 1387 | 1388 | 1389 | 1390 | 1391 | 1392 | 1393 | 1394 | 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 | 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 | 1405 | 1406 | 1407 | 1408 | 1409 | 1410 | 1411 | 1412 | 1413 | 1414 | 1415 | 1416 | 1417 | 1418 | 1419 | 1420 | 1421 | 1422 | 1423 | 1424 | 1425 | 1426 | 1427 | 1428 | 1429 | 1430 | 1431 | 1432 | 1433 | 1434 | 1435 | 1436 | 1437 | 1438 | 1439 | 1440 | 1441 | 1442 | 1443 | 1444 | 1445 | 1446 | 1447 | 1448 | 1449 | 1450 | 1451 | 1452 | 1453 | 1454 | 1455 | 1456 | 1457 | 1458 | 1459 | 1460 | 1461 | 1462 | 1463 | 1464 | 1465 | 1466 | 1467 | 1468 | 1469 | 1470 | 1471 | 1472 | 1473 | 1474 | 1475 | 1476 | 1477 | 1478 | 1479 | 1480 | 1481 | 1482 | 1483 | 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 | 1489 | 1490 | 1491 | 1492 | 1493 | 1494 | 1495 | 1496 | 1497 | 1498 | 1499 | 1500 | 1501 | 1502 | 1503 | 1504 | 1505 | 1506 | 1507 | 1508 | 1509 | 1510 | 1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517 | 1518 | 1519 | 1520 | 1521 | 1522 | 1523 | 1524 | 1525 | 1526 | 1527 | 1528 | 1529 | 1530 | 1531 | 1532 | 1533 | 1534 | 1535 | 1536 | 1537 | 1538 | 1539 | 1540 | 1541 | 1542 | 1543 | 1544 | 1545 | 1546 | 1547 | 1548 | 1549 | 1550 | 1551 | 1552 | 1553 | 1554 | 1555 | 1556 | 1557 | 1558 | 1559 | 1560 | 1561 | 1562 | 1563 | 1564 | 1565 | 1566 | 1567 | 1568 | 1569 | 1570 | 1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586 | 1587 | 1588 | 1589 | 1590 | 1591 | 1592 | 1593 | 1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600 | 1601 | 1602 | 1603 | 1604 | 1605 | 1606 | 1607 | 1608 | 1609 | 1610 | 1611 | 1612 | 1613 | 1614 | 1615 | 1616 | 1617 | 1618 | 1619 | 1620 | 1621 | 1622 | 1623 | 1624 | 1625 | 1626 | 1627 | 1628 | 1629 | 1630 | 1631 | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | 1641 | 1642 | 1643 | 1644 | 1645 | 1646 | 1647 | 1648 | 1649 | 1650 | 1651 | 1652 | 1653 | 1654 | 1655 | 1656 | 1657 | 1658 | 1659 | 1660 | 1661 | 1662 | 1663 | 1664 | 1665 | 1666 | 1667 | 1668 | 1669 | 1670 | 1671 | 1672 | 1673 | 1674 | 1675 | 1676 | 1677 | 1678 | 1679 | 1680 | 1681 | 1682 | 1683 | 1684 | 1685 | 1686 | 1687 | 1688 | 1689 | 1690 | 1691 | 1692 | 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 | 1698 | 1699 | 1700 | 1701 | 1702 | 1703 | 1704 | 1705 | 1706 | 1707 | 1708 | 1709 | 1710 | 1711 | 1712 | 1713 | 1714 | 1715 | 1716 | 1717 | 1718 | 1719 | 1720 | 1721 | 1722 | 1723 | 1724 | 1725 | 1726 | 1727 | 1728 | 1729 | 1730 | 1731 | 1732 | 1733 | 1734 | 1735 | 1736 | 1737 | 1738 | 1739 | 1740 | 1741 | 1742 | 1743 | 1744 | 1745 | 1746 | 1747 | 1748 | 1749 | 1750 | 1751 | 1752 | 1753 | 1754 | 1755 | 1756 | 1757 | 1758 | 1759 | 1760 | 1761 | 1762 | 1763 | 1764 | 1765 | 1766 | 1767 | 1768 | 1769 | 1770 | 1771 | 1772 | 1773 | 1774 | 1775 | 1776 | 1777 | 1778 | 1779 | 1780 | 1781 | 1782 | 1783 | 1784 | 1785 | 1786 | 1787 | 1788 | 1789 | 1790 | 1791 | 1792 | 1793 | 1794 | 1795 | 1796 | 1797 | 1798 | 1799 | 1800 | 1801 | 1802 | 1803 | 1804 | 1805 | 1806 | 1807 | 1808 | 1809 | 1810 | 1811 | 1812 | 1813 | 1814 | 1815 | 1816 | 1817 | 1818 | 1819 | 1820 | 1821 | 1822 | 1823 | 1824 | 1825 | 1826 | 1827 | 1828 | 1829 | 1830 | 1831 | 1832 | 1833 | 1834 | 1835 | 1836 | 1837 | 1838 | 1839 | 1840 | 1841 | 1842 | 1843 | 1844 | 1845 | 1846 | 1847 | 1848 | 1849 | 1850 | 1851 | 1852 | 1853 | 1854 | 1855 | 1856 | 1857 | 1858 | 1859 | 1860 | 1861 | 1862 | 1863 | 1864 | 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 | 1870 | 1871 | 1872 | 1873 | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | 1883 | 1884 | 1885 | 1886 | 1887 | 1888 | 1889 | 1890 | 1891 | 1892 | 1893 | 1894 | 1895 | 1896 | 1897 | 1898 | 1899 | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030 | 2031 | 2032 | 2033 | 2034 | 2035 | 2036 | 2037 | 2038 | 2039 | 2040 | 2041 | 2042 | 2043 | 2044 | 2045 | 2046 | 2047 | 2048 | 2049 | 2050 | 2051 | 2052 | 2053 | 2054 | 2055 | 2056 | 2057 | 2058 | 2059 | 2060 | 2061 | 2062 | 2063 | 2064 | 2065 | 2066 | 2067 | 2068 | 2069 | 2070 | 2071 | 2072 | 2073 | 2074 | 2075 | 2076 | 2077 | 2078 | 2079 | 2080 | 2081 | 2082 | 2083 | 2084 | 2085 | 2086 | 2087 | 2088 | 2089 | 2090 | 2091 | 2092 | 2093 | 2094 | 2095 | 2096 | 2097 | 2098 | 2099 | 2100 | 2101 | 2102 | 2103 | 2104 | 2105 | 2106 | 2107 | 2108 | 2109 | 2110 | 2111 | 2112 | 2113 | 2114 | 2115 | 2116 | 2117 | 2118 | 2119 | 2120 | 2121 | 2122 | 2123 | 2124 | 2125 | 2126 | 2127 | 2128 | 2129 | 2130 | 2131 | 2132 | 2133 | 2134 | 2135 | 2136 | 2137 | 2138 | 2139 | 2140 | 2141 | 2142 | 2143 | 2144 | 2145 | 2146 | 2147 | 2148 | 2149 | 2150 | 2151 | 2152 | 2153 | 2154 | 2155 | 2156 | 2157 | 2158 | 2159 | 2160 | 2161 | 2162 | 2163 | 2164 | 2165 | 2166 | 2167 | 2168 | 2169 | 2170 | 2171 | 2172 | 2173 | 2174 | 2175 | 2176 | 2177 | 2178 | 2179 | 2180 | 2181 | 2182 | 2183 | 2184 | 2185 | 2186 | 2187 | 2188 | 2189 | 2190 | 2191 | 2192 | 2193 | 2194 | 2195 | 2196 | 2197 | 2198 | 2199 | 2200 | 2201 | 2202 | 2203 | 2204 | 2205 | 2206 | 2207 | 2208 | 2209 | 2210 | 2211 | 2212 | 2213 | 2214 | 2215 | 2216 | 2217 | 2218 | 2219 | 2220 | 2221 | 2222 | 2223 | 2224 | 2225 | 2226 | 2227 | 2228 | 2229 | 2230 | 2231 | 2232 | 2233 | 2234 | 2235 | 2236 | 2237 | 2238 | 2239 | 2240 | 2241 | 2242 | 2243 | 2244 | 2245 | 2246 | 2247 | 2248 | 2249 | 2250 | 2251 | 2252 | 2253 | 2254 | 2255 | 2256 | 2257 | 2258 | 2259 | 2260 | 2261 | 2262 | 2263 | 2264 | 2265 | 2266 | 2267 | 2268 | 2269 | 2270 | 2271 | 2272 | 2273 | 2274 | 2275 | 2276 | 2277 | 2278 | 2279 | 2280 | 2281 | 2282 | 2283 | 2284 | 2285 | 2286 | 2287 | 2288 | 2289 | 2290 | 2291 | 2292 | 2293 | 2294 | 2295 | 2296 | 2297 | 2298 | 2299 | 2300 | 2301 | 2302 | 2303 | 2304 | 2305 | 2306 | 2307 | 2308 | 2309 | 2310 | 2311 | 2312 | 2313 | 2314 | 2315 | 2316 | 2317 | 2318 | 2319 | 2320 | 2321 | 2322 | 2323 | 2324 | 2325 | 2326 | 2327 | 2328 | 2329 | 2330 | 2331 | 2332 | 2333 | 2334 | 2335 | 2336 | 2337 | 2338 | 2339 | 2340 | 2341 | 2342 | 2343 | 2344 | 2345 | 2346 | 2347 | 2348 | 2349 | 2350 | 2351 | 2352 | 2353 | 2354 | 2355 | 2356 | 2357 | 2358 | 2359 | 2360 | 2361 | 2362 | 2363 | 2364 | 2365 | 2366 | 2367 | 2368 | 2369 | 2370 | 2371 | 2372 | 2373 | 2374 | 2375 | 2376 | 2377 | 2378 | 2379 | 2380 | 2381 | 2382 | 2383 | 2384 | 2385 | 2386 | 2387 | 2388 | 2389 | 2390 | 2391 | 2392 | 2393 | 2394 | 2395 | 2396 | 2397 | 2398 | 2399 | 2400 | 2401 | 2402 | 2403 | 2404 | 2405 | 2406 | 2407 | 2408 | 2409 | 2410 | 2411 | 2412 | 2413 | 2414 | 2415 | 2416 | 2417 | 2418 | 2419 | 2420 | 2421 | 2422 | 2423 | 2424 | 2425 | 2426 | 2427 | 2428 | 2429 | 2430 | 2431 | 2432 | 2433 | 2434 | 2435 | 2436 | 2437 | 2438 | 2439 | 2440 | 2441 | 2442 | 2443 | 2444 | 2445 | 2446 | 2447 | 2448 | 2449 | 2450 | 2451 | 2452 | 2453 | 2454 | 2455 | 2456 | 2457 | 2458 | 2459 | 2460 | 2461 | 2462 | 2463 | 2464 | 2465 | 2466 | 2467 | 2468 | 2469 | 2470 | 2471 | 2472 | 2473 | 2474 | 2475 | 2476 | 2477 | 2478 | 2479 | 2480 | 2481 | 2482 | 2483 | 2484 | 2485 | 2486 | 2487 | 2488 | 2489 | 2490 | 2491 | 2492 | 2493 | 2494 | 2495 | 2496 | 2497 | 2498 | 2499 | 2500 | 2501 | 2502 | 2503 | 2504 | 2505 | 2506 | 2507 | 2508 | 2509 | 2510 | 2511 | 2512 | 2513 | 2514 | 2515 | 2516 | 2517 | 2518 | 2519 | 2520 | 2521 | 2522 | 2523 | 2524 | 2525 | 2526 | 2527 | 2528 | 2529 | 2530 | 2531 | 2532 | 2533 | 2534 | 2535 | 2536 | 2537 | 2538 | 2539 | 2540 | 2541 | 2542 | 2543 | 2544 | 2545 | 2546 | 2547 | 2548 | 2549 | 2550 | 2551 | 2552 | 2553 | 2554 | 2555 | 2556 | 2557 | 2558 | 2559 | 2560 | 2561 | 2562 | 2563 | 2564 | 2565 | 2566 | 2567 | 2568 | 2569 | 2570 | 2571 | 2572 | 2573 | 2574 | 2575 | 2576 | 2577 | 2578 | 2579 | 2580 | 2581 | 2582 | 2583 | 2584 | 2585 | 2586 | 2587 | 2588 | 2589 | 2590 | 2591 | 2592 | 2593 | 2594 | 2595 | 2596 | 2597 | 2598 | 2599 | 2600 | 2601 | 2602 | 2603 | 2604 | 2605 | 2606 | 2607 | 2608 | 2609 | 2610 | 2611 | 2612 | 2613 | 2614 | 2615 | 2616 | 2617 | 2618 | 2619 | 2620 | 2621 | 2622 | 2623 | 2624 | 2625 | 2626 | 2627 | 2628 | 2629 | 2630 | 2631 | 2632 | 2633 | 2634 | 2635 | 2636 | 2637 | 2638 | 2639 | 2640 | 2641 | 2642 | 2643 | 2644 | 2645 | 2646 | 2647 | 2648 | 2649 | 2650 | 2651 | 2652 | 2653 | 2654 | 2655 | 2656 | 2657 | 2658 | 2659 | 2660 | 2661 | 2662 | 2663 | 2664 | 2665 | 2666 | 2667 | 2668 | 2669 | 2670 | 2671 | 2672 | 2673 | 2674 | 2675 | 2676 | 2677 | 2678 | 2679 | 2680 | 2681 | 2682 | 2683 | 2684 | 2685 | 2686 | 2687 | 2688 | 2689 | 2690 | 2691 | 2692 | 2693 | 2694 | 2695 | 2696 | 2697 | 2698 | 2699 | 2700 | 2701 | 2702 | 2703 | 2704 | 2705 | 2706 | 2707 | 2708 | 2709 | 2710 | 2711 | 2712 | 2713 | 2714 | 2715 | 2716 | 2717 | 2718 | 2719 | 2720 | 2721 | 2722 | 2723 | 2724 | 2725 | 2726 | 2727 | 2728 | 2729 | 2730 | 2731 | 2732 | 2733 | 2734 | 2735 | 2736 | 2737 | 2738 | 2739 | 2740 | 2741 | 2742 | 2743 | 2744 | 2745 | 2746 | 2747 | 2748 | 2749 | 2750 | 2751 | 2752 | 2753 | 2754 | 2755 | 2756 | 2757 | 2758 | 2759 | 2760 | 2761 | 2762 | 2763 | 2764 | 2765 | 2766 | 2767 | 2768 | 2769 | 2770 | 2771 | 2772 | 2773 | 2774 | 2775 | 2776 | 2777 | 2778 | 2779 | 2780 | 2781 | 2782 | 2783 | 2784 | 2785 | 2786 | 2787 | 2788 | 2789 | 2790 | 2791 | 2792 | 2793 | 2794 | 2795 | 2796 | 2797 | 2798 | 2799 | 2800 | 2801 | 2802 | 2803 | 2804 | 2805 | 2806 | 2807 | 2808 | 2809 | 2810 | 2811 | 2812 | 2813 | 2814 | 2815 | 2816 | 2817 | 2818 | 2819 | 2820 | 2821 | 2822 | 2823 | 2824 | 2825 | 2826 | 2827 | 2828 | 2829 | 2830 | 2831 | 2832 | 2833 | 2834 | 2835 | 2836 | 2837 | 2838 | 2839 | 2840 | 2841 | 2842 | 2843 | 2844 | 2845 | 2846 | 2847 | 2848 | 2849 | 2850 | 2851 | 2852 | 2853 | 2854 | 2855 | 2856 | 2857 | 2858 | 2859 | 2860 | 2861 | 2862 | 2863 | 2864 | 2865 | 2866 | 2867 | 2868 | 2869 | 2870 | 2871 | 2872 | 2873 | 2874
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs
Datenschutz