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von esther10 24.10.2017 00:59

Abgeordneter Baumann beklagt unlautere „Tricksereien“ im Bundestag
Veröffentlicht: 24. Oktober 2017 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: Causa Alternative für Deutschland | Tags: AfD, Alternative für Deutschland, Bernd Baumann, Bundestag, Clara Zetkin, Hermann Göring, Minderheitenrechte, Parlamentsgeschichte, Tricksereien, unlauter |Hinterlasse einen Kommentar
Ausgrenzungstaktik erinnert AfD an Göring



In seiner ersten Rede im deutschen Bundestag kritisierte der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, die übrigen Fraktionen für ihre unlauteren Ausgrenzungsversuche gegenüber der AfD.

Als deutlich wurde, dass die AfD in den Bundestag einziehen und auch den Alterspräsidenten stellen würde, änderte der alte Bundestag zwei Wochen vor Ende der Sitzungsperiode die Geschäftsordnung, um der AfD dieses Amt zu verwehren.

„Das war ein so durchsichtiges Manöver, das wir Ihnen hier nicht durchgehen lassen“, so Baumann. Ein solches Vorgehen sei in 150 Jahren deutscher Parlamentsgeschichte nur einmal vorgekommen:

„1933 hat Hermann Göring die Regel gebrochen, weil er politische Gegner ausgrenzen wollte – damals Clara Zetkin. Wollen Sie sich auf solch eine schiefe Bahn begeben? Kommen Sie zurück auf die Linie aller großen deutschen Demokraten!“, forderte Baumann die Abgeordneten auf.

Darüber hinaus legte die AfD-Fraktion einen Antrag zur Stärkung der Minderheitenrechte im Deutschen Bundestag vor. Mit der Erweiterung von vorher vier auf jetzt sechs Fraktionen, fällt es der Opposition weit schwerer, gemeinsam Quoren zu erfüllen, zum Beispiel zur Einsetzung von Untersuchungsausschüssen.[
https://charismatismus.wordpress.com/201...n-im-bundestag/

von esther10 24.10.2017 00:58

Der ehemalige Glaubenspräfekt widerspricht „zu begeisterten“ Stimmen über Luther

Kardinal Müller: Luthers Reformation war „kein Ereignis des Heiligen Geistes“
24. Oktober 2017



Kardinal Müller widerspricht, ohne Namen zu nennen, "zu begeisterten Stimmen zu Luther". Die Bildmontage stammt von "Cronica de Papa Francisco" und zeigt Franziskus im Gewand des thesenanschlagenden Luthers umgeben (v.l.) von Kardinal Reinhard Marx, Antonio Spadaro (Chef der römischen Jesuitenzeitschrift "Civiltà Cattolica"), Kardinal Walter Kasper, Bischof Nunzio Galantino (Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz) und Arturo Sosa Abascal (Generaloberer des Jesuitenordens).

Kardinal Müller widerspricht, ohne Namen zu nennen, "zu begeisterten Stimmen zu Luther". Die Bildmontage stammt von "Cronica de Papa Francisco" und zeigt Franziskus im Gewand des thesenanschlagenden Luthers umgeben (v.l.) von Kardinal Reinhard Marx, Antonio Spadaro (Chef der römischen Jesuitenzeitschrift "Civiltà Cattolica"), Kardinal Walter Kasper, Bischof Nunzio Galantino (Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz) und Arturo Sosa Abascal (Generaloberer des Jesuitenordens).

(Rom) „Das von Luther?“ Das war keine Reform, sondern eine Revolution.“ Unter diesem Titel nahm Kardinal Gerhard Müller heute gegen eine Verklärung der Geschichte Stellung, die zu einem falschen Geschichtsbild führen kann. Denn:

„Es herrscht große Verwirrung, wenn heute von Luther die Rede ist, und man muß klar sagen, daß vom Gesichtspunkt der Dogmatik, dem Gesichtspunkt der Lehre der Kirche es mitnichten eine Reform, sondern eine Revolution war.“


Kardinal Gerhard Müller

Die Kirche sei durch die Reformation nicht „erneuert“, sondern die Fundamente des Glaubens „völlig verändert“ worden.

Anlaß für die Stellungnahme in der katholischen Internetzeitung Nuova Bussola Quotidiana ist offenbar der nahende Höhepunkt des Reformationsgedenkens am 31. Oktober. Aktueller Anstoß dürften aber irritierende Stellungnahmen von Kirchenvertretern gewesen sein wie jene von Bischof Nunzio Galantino, dem Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz. Ihn erwähnt Kardinal Müller nicht namentlich, widerspricht aber wörtlich einer Behauptung Galantinos. Der von Papst Franziskus handverlesene italienische Bischof hatte am vergangenen Donnerstag auf einer Tagung an der Lateranuniversität erkärt, Luthers Reformation sei „ein Ereignis des Heiligen Geistes“ gewesen. Seine Geschichtsdeutung, die allem widerspricht, was die Kirche seit 500 Jahren dazu sagt, begründete Galantino mit dem sinngemäßen, aber befremdlichen Hinweis: „Weil Luther das selber so gesagt hat“.

Klarstellung

Von solchen und ähnlichen Aussagen dürfte sich Kardinal Müller herausgefordert gefühlt haben, einige Dinge klarzustellen:

„Es ist nicht realistisch, zu behaupten, daß es nur seine Absicht gewesen sei, einige Ablaßmißbräuche zu bekämpfen oder gegen die Sünden der Renaissance-Kirche. Mißbrauch und schlechte Handlungen hat es immer in der Kirche gegeben, nicht nur in der Renaissance, und auch heute gibt es sie. Wir sind die heilige Kirche durch die Gnade Gottes und der Sakramente, aber alle Männer der Kirche sind Sünder, alle bedürfen der Vergebung, der Reue und der Buße.“
Luthers Bruch mit dem katholischen Glauben

In seinem Buch „De captivitate Babylonica ecclesiae“ erscheine „absolut klar, daß Luther alle Grundsätze des katholischen Glaubens, der Heiligen Schrift, der apostolischen Tradition, des Lehramtes des Papstes und der Konzile und des Episkopats hinter sich gelassen hat. In diesem Sinn hat er das Verständnis von der homogenen Entwicklung der christlichen Lehre umgestürzt.“

Er ging soweit, das Sakrament als wirksames Zeichen der darin enthaltenen Gnade zu leugnen.

„Er hat diese objektive Wirksamkeit der Sakramente durch einen subjektiven Glauben ersetzt. Luther hat fünf Sakramente abgeschafft und auch die Eucharistie geleugnet: den Opfercharakter des Sakramentes der Eucharistie und die wirkliche Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi. Und noch mehr: Er hat das Sakrament der bischöflichen Weihe, das Weihesakrament, als Erfindung des Papstes bezeichnet – den er den Antichristen nannte – und nicht als Teil der Kirche Jesu Christi. Wir sagen hingegen, daß die sakramentale Hierarchie, in Gemeinschaft mit dem Nachfolger des Petrus, Wesensmerkmal der katholischen Kirche ist und nicht nur ein Prinzip einer menschlichen Organisation.“
Luthers Reformation war eine Reform der Kirche? „Inakzeptabel“

Kardinal Müller nennt Bischof Galantino nicht namentlich, daß er dessen Behauptung widerspricht, ist jedoch eindeutig:

„Deshalb ist es inakzeptabel, zu behaupten, daß Luthers Reformation ‚ein Ereignis des Heiligen Geistes war‘. Sie ist das Gegenteil: Sie war gegen den Heiligen Geist. Der Heilige Geist hilft nämlich der Kirche ihre Kontinuität durch das Lehramt der Kirche zu bewahren, vor allem im Dienst des Petrusamtes: auf Petrus allein hat Jesus Seine Kirche gegründet (Mt 16,18), die „die Kirche des lebendigen Gottes ist, Säule und Fundament der Wahrheit (1 Tim 3,15). Der Heilige Geist widerspricht sich nicht selbst.“
Viele Stimmen reden „zu begeistert“ von Luther

„Man hört viele Stimmen, die zu begeistert von Luther sprechen, weil sie seine Theologie, seine Polemik und die verheerenden Folgen dieser Bewegung nicht genau kennen, die für die Zerstörung der Einheit von Millionen Christen mit der katholischen Kirche steht. Wir können seinen guten Willen positiv bewerten, die klare Erklärung der Geheimnisse des allgemeinen Glaubens, aber nicht seine Behauptungen gegen den katholischen Glauben, schon gar nicht, was die Sakramente und die hierarchische, apostolische Struktur der Kirche betrifft.“
Es sei auch nicht richtig, zu behaupten, Luther habe anfangs gute Absicht gehabt.

„Es ist auch nicht richtig, zu behaupten, daß Luther anfangs gute Absichten hatte, wenn man damit meint, daß es dann die harte Haltung der Kirche gewesen sei, die ihn auf den falschen Weg gedrängt habe. Das stimmt nicht. Luther hat wohl die Absicht, gegen den Ablaßhandel zu kämpfen, doch ging es ihm dabei nicht um den Ablaß als solchen, sondern gegen das Bußsakrament.“
Kirche hat sich dem Dialog nicht verweigert

„Luther hatte einen Disput mit Johannes Eck. Der Papst schickte Kardinal Cajetan, um mit ihm zu sprechen. Über die Modalitäten kann man diskutieren, aber wenn es um die Substanz der Doktrin geht, muß man feststellen, daß die kirchliche Autorität keine Fehler gemacht hat. Andernfalls müßte man behaupten, die Kirche hätte über tausend Jahre Glaubensirrtümer gelehrt, obwohl wir wissen – und das ist ein Wesensmerkmal der Doktrin –, daß die Kirche in der Heilsvermittlung in den Sakramenten nicht irren kann.“
Verwirrung zur päpstlichen Unfehlbarkeit

„Man darf nicht persönliche Fehler, Sünden von Kirchenvertretern, mit Irrtümern in der Lehre und den Sakramenten verwechseln. Wer das tut, glaubt, daß die Kirche nur eine Organisation von Menschen ist, und leugnet den Grundsatz, daß Jesus selbst Seine Kirche gegründet hat und sie in der Weitergabe des Glaubens und der Gnade in den Sakramente durch den Heiligen Geist schützt. Seine Kirche ist nicht einfach nur eine menschliche Organisation: Sie ist der Leib Christi, wo es in präzise beschriebenen Modalitäten die Unfehlbarkeit des Konzils und des Papstes gibt. Alle Konzile sprechen von der Unfehlbarkeit des Lehramtes, wenn es um katholische Glaubenssätze geht. In der heutigen Verwirrung gehen viele soweit, die Wirklichkeit auf den Kopf zu stellen: Sie halten den Papst für unfehlbar, wenn er privat spricht, dann aber, wenn es darum geht, was die Päpste aller Zeiten als katholischen Glauben definiert haben, sagen sie, er sei fehlbar.“
Nach 500 Jahren ist es Zeit für Versöhnung, aber nicht auf Kosten der Wahrheit

„Gewiß, es sind 500 Jahre vergangen und daher ist nicht mehr die Zeit der Polemik, sondern der Suche nach Versöhnung: nicht aber auf Kosten der Wahrheit. Man darf keine Verwirrung stiften. Wenn wir einerseits die Wirksamkeit des Heiligen Geistes in diesen anderen nicht-katholischen Christen guten Willens erkennen müssen, die nicht persönlich diese Sünde der Trennung von der Kirche begangen haben, können wir andererseits die Geschichte, was vor 500 Jahren geschehen ist, nicht ändern. Eine Sache ist der Wunsch, ein gutes Verhältnis mit den nicht-katholischen Christen von heute zu haben mit dem Ziel, uns zu einer vollen Gemeinschaft mit der katholischen Hierarchie und der Anerkennung auch der apostolischen Tradition gemäß der katholischen Doktrin anzunähern. Eine andere Sache ist das Mißverstehen oder die Fälschung dessen, was vor 500 Jahren geschehen ist und der verheerenden Wirkung, das es hatte. Eine Wirkung gegen den Willen Gottes: ‚…Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast‘ (Joh 17,21).“
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Cronica de Papa Francisco/Nuova Bussola Quotidiana
http://www.katholisches.info/2017/10/kar...iligen-geistes/

von esther10 24.10.2017 00:55

Warum Kardinal Sarah seine Kritiker erschreckt
von Matthew Schmitz
Gesendet Donnerstag, 22. Juni 2017


Kardinal Sarahs "apokalyptische Biester" Rede an der Synode polarisierte Katholiken (CNS Foto / Paul Haring)

Kardinal Sarahs Gegner haben seine Ansichten angegriffen und seine Entlassung gefordert. Seine Antwort war eine gnädige Stille

Eine wachsende Menge will Kardinal Robert Sarahs Kopf auf einer Platte. Öffnen Sie eine liberale katholische Zeitschrift und Sie werden wahrscheinlich einen Anruf für die Entlassung des guineischen Kardinal zu finden, der die vatikanische Kongregation für den Gottesdienst leitet: „Es ist höchste Zeit für [Franziskus] ersetzen Kardinal Sarah“ ( Maureen Fiedler , National Catholic Reporter ); "In der Kongregation für den Gottesdienst könnte neuer Wein gebraucht werden" ( Christopher Lamb , the Tablet ); "Kurienbeamte, die sich weigern, mit Franziskus Programm zu kommen, sollten gehen. Oder der Papst sollte sie woanders hinschicken. "( Robert Mickens , Commonweal); "Francis muss seinen Fuß setzen. Kardinäle wie Robert Sarah ... können fühlen, dass mit einem Papst, der in die falsche Richtung geht, Fußgängern eine Pflicht ist. Aber das bedeutet nicht, dass Franziskus sich mit ihnen abfinden muss . "( The Editors , the Tablet ).

Sarah wurde nicht immer als der gefährlichste Mann in der Christenheit behandelt. Als er 2014 von Papst Franziskus zu seinem Posten ernannt wurde, genoss er den guten Willen derjenigen, die ihn heute kritisieren. Mickens beschrieb ihn als "unambitious, ein guter Zuhörer und, obwohl er eine klare konservative Seite seit seiner Ankunft in Rom hatte ... ein" Mann des Zweiten Vatikanischen Konzils ". Lamb wurde von seinen Quellen erzählt, dass Sarah jemand war, den Liberale mögen könnten, die Art von Bischof, der "Inkulturation" sympathisch war. John Allen fasste den Konsens rund um den Vatikan zusammen: Sarah war ein Low-Profile-Bischof, "warm, lustig und bescheiden".

Das änderte sich am 6. Oktober 2015, dem dritten Tag der umstrittenen Synode der Familie. Die Synodenväter waren von den scheinbar konkurrierenden Forderungen getrieben, Menschen zu erreichen, die sich durch die sexuelle Lehre der Kirche stigmatisiert fühlten und der feindseligen Welt mutig die Wahrheit verkündeten. In dem, was als "apokalyptische Bestien" Rede bekannt wurde , bestand Sarah darauf, dass beide möglich waren. "Wir kämpfen nicht gegen Kreaturen aus Fleisch und Blut", sagte er seinen Bruder Bischöfe. "Wir müssen bei allem, was menschlich ist, einbezogen und aufgenommen werden." Aber die Kirche muss angesichts zweier großer Herausforderungen immer noch die Wahrheit verkünden. "Auf der einen Seite die Abgötterei der westlichen Freiheit; andererseits islamischer Fundamentalismus: atheistischer Säkularismus versus religiösem Fanatismus. "

Als junger Priester studierte Sarah an der Ecole Biblique in Jerusalem und plante eine Dissertation über "Jesaja, Kapitel 9-11 im Licht der nordwestlichen semitischen Linguistik: Ugaritisch, Phönizisch und Punisch". So ist es nicht verwunderlich, dass er biblische Sprache einsetzte, um seinen Standpunkt darzulegen. Westliche Freiheit und islamischer Fundamentalismus, sagte er der Versammlung, waren wie zwei "apokalyptische Bestien". Das Bild stammt aus dem Buch der Offenbarung, das beschreibt, wie zwei Bestien die Kirche angreifen werden. Der erste kommt mit sieben Köpfen, 10 Hörnern und Blasphemie auf den Lippen aus dem Meer. Die zweite erhebt sich aus dem Land, das große Wunder vollbringt, und überredet die Welt, die erste zu verehren.

Diese seltsame Dynamik - eine monströse Bedrohung, die Männer dazu bringt, die andere zu umarmen - sieht Sarah in unserer Zeit bei der Arbeit. Die Angst vor religiöser Repression veranlasst einige, eine abgöttische Freiheit zu verehren. (Ich erinnere mich an die Zeit, als ich den einzigen Mann sah, der sitzen blieb, als Ayaan Hirsi Ali eine Rede beendete, indem er ihr Publikum befragte, eine Ovation zu geben "Auf Blasphemie!") Andererseits locken Angriffe auf die menschliche Natur die falsche Bestätigung des religiösen Fundamentalismus, der unter der schwarzen Flagge des ISIS seinen schrecklichsten Ausdruck findet. Jedes Übel verführt diejenigen, die es fürchten, seinem Gegenteil zu erliegen. Wie im Kommunismus und im Nationalsozialismus im 20. Jahrhundert müssen beide Widerstand leisten.

Erzbischof Stanisław Gądecki, Leiter der polnischen Bischofskonferenz, schrieb, dass Sarahs Intervention auf "sehr hoher theologischer und intellektueller Ebene" erfolgte, aber andere schienen ihre Bedeutung völlig zu verfehlen. Erzbischof Mark Coleridge von Brisbane verschrien die Verwendung von „apokalyptischer Sprache“. (Man fragt sich, was er aus dem Rest der Offenbarung von Johannes macht.) "Die Jungs mögen nicht an das Urteil erinnert werden", witzelte ein Kardinal, nachdem Sarah gesprochen hatte.

Ein prominenter Vatikan-Beobachter schrieb mir aus Rom: "Er trat heute ein, indem er über die beiden Bestien der Apokalypse sprach. Sein populärer Bestand hat einen Erfolg. "P. James Martin SJ behauptete, dass Sarah den Katechismus verletzt hatte", was uns auffordert, LGBT-Leute mit "Respekt, Mitgefühl und Sensibilität" zu behandeln.

Manchmal möchte man sich fragen, ob es für Katholiken wie Fr Martin irgendwelche Worte gibt, in denen der sexuelle Unterricht der Kirche verteidigt werden kann, da sie scheinbar niemals gebraucht werden. Die Reaktion auf Sarahs Rede hatte wahrscheinlich eher mit dem einfachen Analphabetismus zu tun als mit irgendeinem prinzipiellen Unterschied. Kardinal Wilfred Napier aus Durban sagte im Vorfeld der Synode, die Europäer leiden unter einer "weit verbreiteten Ignoranz und Ablehnung nicht nur der kirchlichen Lehre, sondern auch der Schrift". Er hatte recht. Diejenigen, die nicht in der Bibel leben und ihre Figuren aus erster Hand kennen, sehen die biblische Sprache wahrscheinlicher als irrelevant oder entzündlich.

Am 14. Oktober, eine Woche nach Sarahs Rede, beschwerte sich Kardinal Walter Kasper über die afrikanischen Interventionen auf der Synode. "Ich kann nur von Deutschland sprechen, wo die große Mehrheit eine Öffnung über Scheidung und Wiederheirat wünscht. In Großbritannien ist es dasselbe, überall ist es. "Nun, nicht ganz überall:" Mit Afrika ist es unmöglich. Aber sie sollten uns nicht zu viel sagen, was zu tun ist. "

Kaspers Entlassung von Sarah und den anderen Afrikanern veranlasste einen sofortigen Aufschrei. Obianuju Ekeocha, ein nigerianischer Katholik, der sich gegen die Abtreibung einsetzt, schrieb : "Stellen Sie sich heute meinen Schock vor, als ich die Worte eines der berühmtesten Synodenväter las ... Als Afrikanerin, die jetzt in Europa lebt, bin ich es gewohnt, Werte ignoriert oder als "afrikanisches Thema" bezeichnet. "

Kardinal Napier stimmte zu: "Es ist eine echte Sorge, einen Ausdruck wie" Der Papst-Theologe "bei Kardinal Kasper zu lesen ... Kasper ist nicht sehr respektvoll gegenüber der afrikanischen Kirche und ihren Führern.

Kaspers Aussage war wie das Brechen eines Damms. Seitdem ist eine große Welle von Missbrauch über Sarah ausgegangen. Seine Kritiker beschrieben ihn als Hochmut, ungebildet und möglicherweise kriminell - oder zumindest gut schlagen.

Michael Sean Winters vom National Catholic Reporter erinnerte Sarah an seine Rolle ("Curial Cardinals sind immerhin Mitarbeiter, hochgestecktes Personal, aber Personal"). La Croix Fr. William Grim nannte seine Arbeit "asinine ... offensichtlich dumm ... rot-capped Idiotie". Andrea Grillo, eine liberale italienische Liturgin, schrieb : "Sarah hat jahrelang eine erhebliche Unzulänglichkeit und Inkompetenz auf dem Gebiet der Liturgie gezeigt."

In der Tafel korrigierte Pater Anthony Ruff Sarah. "Es wäre gut, wenn er die Reformen tiefer studieren und zum Beispiel verstehen könnte, was in der katholischen Theologie" Geheimnis "bedeutet." Massimo Faggioli, ein Vatikan, der die Gelaterias Roms verfolgt, bemerkte unschuldig , dass Sarahs apokalyptische Bestienrede " zu Strafanzeigen in einigen Ländern ". (Nachdem sie jahrelang unter der brutalen marxistischen Diktatur von Sékou Touré gedient hat, muss Sarah kaum daran erinnern, dass ein offener Beruf des christlichen Glaubens ein Verbrechen sein kann.)

Nach Papst Francis Sarah Ruf im vergangenen Jahr abgelehnt für Priester Messe zu feiern ad orientem , brach Verachtung für Sarah von Schlägen in einer Dusche aus: „Es ist sehr ungewöhnlich , dass der Vatikan öffentlich einen Prinzen der Kirche, noch nicht ganz überraschend , da zu schlagen nach unten wie Kardinal Sarah operiert hat ... "( Christopher Lamb , Tablet ); "Der Papst schlug Kardinal Sarah ziemlich stark nieder, wobei ihm nur ein wenig Gesichtssparen erspart blieb" ( Anthony Ruff , Pray Tell ); "Papst schlägt Sarah nieder" ( Robert Mickens , auf Twitter); "Papst Franziskus ... hat ihn geschlagen" ( Mickens wieder in Commonweal ); "Ein weiterer Schlag" ( Mickens noch einmal, ein paar Monate später in La Croix ). Hinzugekommen, macht es ziemlich schlimm.

Die Anklage gegen die Unempfindlichkeit ist wahrscheinlich nicht der beste Weg, um Lehrstreitigkeiten beizulegen, aber die Rhetorik von Sarahs Kritik enthüllt heute etwas Wichtiges über das katholische Leben: In den Auseinandersetzungen zwischen Lehre, Moral und Liturgie sind liberale Katholiken kirchliche Nationalisten geworden.

Traditionelle Katholiken tendieren dazu, konsistente Lehrstandards und pastorale Ansätze unabhängig von nationalen Grenzen zu unterstützen. Wenn sie die lateinische Messe eigentlich nicht bevorzugen, wollen sie die volkssprachlichen Übersetzungen so genau wie möglich nachhalten. Sie werden nicht durch die Art und Weise skandalisiert, wie Afrikaner von Homosexualität oder nahöstlichen Christen des Islamismus sprechen.

Die liberalen Katholiken streben indes eine volkstümliche Übersetzung an, die im idiomatischen Stil geschrieben und von nationalen Bischofskonferenzen genehmigt wurde, nicht von Rom. Lokale Realitäten erfordern, dass die Wahrheit getrimmt wird, wenn sie eine Grenze überschreitet. Katholische Lehraussagen sollten in pastorally sensitive language - sensitive, das heißt auf die Empfindlichkeiten des gebildeten, wohlhabenden Westens bezogen werden.

Einer der Vorteile des kirchlichen Nationalismus ist, dass es den Liberalen erlaubt, auf direkte Lehrgründe zu verzichten, wo traditionelle "Rigoristen" tendenziell die Oberhand haben. Wenn die Wahrheit durch lokale Realitäten vermittelt werden muss, wird kein Mensch in Rom oder Abuja viel über den Glauben von Brüssel und Stuttgart sagen (dies war der Punkt hinter Kaspers Entlassung von Afrikanern).

Man sieht dies in Autoren wie Rita Ferrone von Commonweal , die sagt, dass die Englischsprechenden, anstatt auf Sarah zu hören, "unser eigenes Volk und unsere eigene Weisheit in Bezug auf das Gebet in unserer Muttersprache" vertrauen sollten. Das "Wir" dahinter "unser" ist nicht global und katholisch, sondern bürgerlich und amerikanisch.

Was ist, wenn Sarah, anstatt an seinen Platz zurückgebracht, niedergeschlagen und eingesperrt zu werden, weil sie westliche Sprechcodes verletzt hat? Das fürchten seine Kritiker am meisten. Mickens schreibt von der dunklen Möglichkeit eines "Pius XIII (auch bekannt als Robert Sarah)". Lamm sagt, dass Sarah sich als "erster schwarzer Papst" herausstellen kann. (Das wäre eine schöne Sache - Sarahs Eltern, Konvertiten im abgelegenen guineischen Dorf Ourous, nahmen an, dass nur weiße Männer Priester werden könnten und lachten, als ihr Sohn sagte, er wolle ins Seminar gehen.) Derselbe gut vernetzte Vatikan-Beobachter, der erzählte mir, dass Sarahs Lager während der Synode fiel, sagt nun, dass sich sein Vermögen verbessert. "Die Menschen haben alle Angriffe bemerkt, und seine gnädige Weigerung, in der Art zu reagieren."

Es ist in der Tat bemerkenswert, dass Sarah diesen Hagel des Missbrauchs mit solcher Gnade gelitten hat. In seinem neu veröffentlichten Buch The Power of Silence hören wir seinen erstickten Schrei der Angst:

Ich habe schmerzlich Mord durch Klatsch, Verleumdung und öffentliche Demütigung erlebt, und ich habe gelernt, dass, wenn eine Person beschlossen hat, Sie zu zerstören, es ihm keinen Mangel an Worten, Trotz und Heuchelei gibt; Die Falschheit hat eine immense Fähigkeit, Argumente, Beweise und Wahrheiten aus Sand zu konstruieren. Wenn dies das Verhalten der Männer der Kirche und insbesondere der Bischöfe ist, ist der Schmerz immer noch tiefer. Aber ... wir müssen ruhig und still bleiben und nach der Gnade fragen, niemals Groll, Hass und Gefühle der Wertlosigkeit nachzugeben. Lasst uns feststehen in unserer Liebe zu Gott und zu seiner Kirche in Demut.

Trotz allem ist Sarah ein unverdienter Mann. Sein Buch wiederholt seine Forderung nach der Mass ad orientem und den Rest der "Reform der Reform": "Gott will, wenn er will und will, wird die Reform der Reform in der Liturgie stattfinden. Trotz des Knirschens der Zähne wird es geschehen, denn die Zukunft der Kirche steht auf dem Spiel. "

Wenn Sarah sich geweigert hat, sich denjenigen, die Rom führen, gefallen zu lassen, wird er auch keiner anderen Partei dienen. In diesem wunderbar individuellen Buch erzählt er alte islamische Volksmärchen, weist auf die Leidenden und Schwachen hin und beschimpft militärische Interventionen: "Wie können wir nicht durch die Handlungen amerikanischer und westlicher Regierungen im Irak, in Libyen, in Afghanistan und in Syrien erschüttert und entsetzt werden? "Sarah betrachtet diese als abgöttischen Blutausstoß" im Namen der Göttin Demokratie "und" im Namen der Freiheit, einer anderen westlichen Göttin ". Er widersetzt sich dem Bemühen, "eine Religion ohne Grenzen und eine neue globale Ethik" aufzubauen.

Tony Blair schickte George W. Bush ein Memo : "Unser Ziel ist es, eine globale Agenda aufzubauen, um die wir die Welt vereinen können ... unsere Werte der Freiheit zu verbreiten, Demokratie, Toleranz. "Sarah betrachtet dieses Programm als etwas, das der Gotteslästerung nahe kommt.

Er hat ebenso scharfe Ansichten über die moderne Ökonomie: "Die Kirche würde einen fatalen Fehler begehen, wenn sie sich erschöpft, der modernen Welt, die vom freien Marktkapitalismus entfesselt wurde, eine Art soziales Gesicht gibt."

Krieg, Verfolgung, Ausbeutung: Alle diese Kräfte sind Teil einer "Diktatur des Lärms", deren unablässige Slogans die Menschen ablenken und die Kirche diskreditieren. Um dem zu widerstehen, wendet sich Sarah an das Beispiel von Bruder Vincent, einem kürzlich verstorbenen jungen Mann, den Sarah sehr liebte. Nur wenn wir wie Vincent lieben und beten, hören wir la musica callada, die stille Musik, die die Engel für Johannes vom Kreuz spielten. Ja, dieses Buch zeigt, dass Sarah viel zu sagen hat: über das mystische Leben, die Kirche und die Weltangelegenheiten. Aber meistens schweigt er - während die Welt von ihm spricht.

Matthew Schmitz ist literarischer Herausgeber von First Things und eines Robert Novak Journalism Fellow

Dieser Artikel erschien zuerst in der 23. Juni 2017 Ausgabe des Catholic Herald. Um das Magazin vollständig zu lesen, von überall auf der Welt, gehen Sie

http://www.catholicherald.co.uk/magazine/

von esther10 24.10.2017 00:51

Kardinal Sarah: Jede Nation hat ein Recht, zwischen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten zu unterscheiden
von Personalreporter
Gesendet Dienstag, 24. Oktober 2017


Kardinal Sarah (CNS)
Der Kardinal sagte auch, dass Europa einen "stillen Abfall" durchläuft, indem er seine christlichen Wurzeln ablehnt

Jede Nation hat das Recht, zwischen echten Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten zu unterscheiden, die die Kultur dieser Nation nicht teilen, sagte Kardinal Robert Sarah.

Der afrikanische Kardinal stellte auf der Europa Christi Konferenz in Polen am Sonntag fest, dass das Land sich weigere, die "Logik" der Zuwanderung von Migranten zu akzeptieren, die "manche Leute aufzwingen wollen".

In den Kommentaren des polnischen Magazins Gosc fügte Kardinal Sarah hinzu, dass jeder Migrant ein respektierter Mensch sei, aber die Situation wird komplexer, wenn sie aus einer anderen Kultur oder einer anderen Religion stammen und das Gemeinwohl der Nation gefährden.

Die Staats- und Regierungschefs der Welt können das "Recht jeder Nation zur Unterscheidung zwischen einem politischen oder religiösen Flüchtling", der aus ihrem eigenen Land fliehen muss, und "der Wirtschaftsmigrant, der seinen Wohnort ändern will", nicht in Frage stellen, er lebt.



"Die Ideologie des liberalen Individualismus fördert eine Vermischung, die darauf abzielt, die natürlichen Grenzen der Heimat und der Kulturen zu untergraben und zu einer post-nationalen und eindimensionalen Welt zu führen, in der Konsum und Produktion nur von Bedeutung sind", sagte Kardinal Sarah.

Laut Papst Franziskus sagte der Kardinal, die europäischen Nationen müssten Teil der Verantwortung sein, wenn sie die Länder, aus denen Migranten reisen, destabilisiert haben, was jedoch nicht bedeutet, sich durch Masseneinwanderung zu verändern.

Kardinal Sarah beklagte auch die Säkularisierung Europas und sagte, der Kontinent sei in den letzten zwei Jahrhunderten in einer beispiellosen Zivilisationskrise gewesen, angefangen mit Friedrich Nietzsches Worten "Gott ist tot und wir haben ihn getötet".

"Europa ist seitdem in einer andauernden Krise, die unter anderem von atheistischen Ideologien verursacht wird, und stürzt nun in den Nihilismus", sagte er.

Kardinal Sarah sagte, dass nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, als viele Nationen ihre Freiheit und Demokratie wiedererlangten, es schien, dass eine neue, positive Periode für Europa begonnen hatte.

Die Europäische Union beschloss jedoch, nicht auf die christlichen Wurzeln des Kontinents zurückzukommen, sondern begann ihre Institutionen auf Abstraktionen wie dem freien Markt, der Gleichheit der Individuen und der individualistischen Menschenrechte aufzubauen.

Das war ein Fehler, sagte Kardinal Sarah, weil alle Gesetze auf dem Konzept der Menschenwürde beruhen sollten, das nur von Gott kommen kann.

"Europa, das auf dem Glauben an Christus basiert und von seinen christlichen Wurzeln abgeschnitten ist, ist nicht in einer Phase stiller Apostasie", fügte der Kardinal hinzu
http://www.catholicherald.co.uk/news/201...nomic-migrants/

von esther10 24.10.2017 00:47

[b]Umgibt sich Papst Franziskus mit Spitzeln und Denunzianten?


Kardinal Müller in Stresa. Umgibt sich Papst mit Spitzeln und hört leider auf Denunzianten?

(Rom) Am vergangenen Samstag empfing Papst Franziskus die Gemeinschaft des Päpstlichen Brasilianischen Pius-Kollegs.

In seiner Ansprache an die Seminaristen und Priester kam Papst Franziskus auch auf die Römische Kurie zu sprechen, und auf die „Botschaft“ der Gottesmutter an die Kurienmitarbeiter:

„Was die priesterliche Brüderlichkeit am meisten zerstört ist Getratsche. Tratschen ist ein ‚terroristischer Akt‘, weil du mit dem Gerede eine Bombe wirfst, den anderen zerstörst, während du ganz ruhig bist. Deshalb ist es notwendig, die priesterliche Brüderlichkeit zu schützen. Bitte, kein Getratsche. Es wäre sehr gut, am Eingang ein Schild anzubringen: ‚Kein Getratsche‘. Hier (im Apostolischen Palast) befindet sich das Bild Unserer Lieben Frau des Schweigens, im Aufzug des ersten Stockes; die Gottesmutter sagt: ‚Kein Getratsche‘. Das ist die Botschaft an die Kurie. Haltet Ihr es genauso.“

Franziskus scheint sich selbst allerdings nicht unbedingt an seine Aufforderung („Botschaft“) zu halten, folgt man den Ausführungen von Kardinal Gerhard Müller.

Von Spitzeln, Informanten und Denunzianten

Am 20. Oktober fand in Stresa am Lago Maggiore der erste Tag der Tagung „Leader or Follower?“ statt, die von der Stiftung Iniziativa Subalpina organisiert wurde. Massimo Franco, Journalist des Corriere della Sera, führte dort ein Gespräch mit Kardinal Gerhard Müller, den Papst Franziskus am 30. Juni ohne Nennung von Gründen als Präfekt der Glaubenskongregation entließ.

Massimo Franco verwies zunächst auf Aussagen von Kardinal Müller, daß der amtierende Papst Franziskus auf einer Welle von „Skandalen“ auf den Stuhl Petri gelangt sei.

Franco zitierte dann Aussagen des Kardinals, die dieser in einem Interview tätigte, das Edward Pentin Anfang Oktover im National Catholic Register veröffentlichte. Dabei äußerte Kardinal Müller deutliche Vorbehalte gegen Personen, die Papst Franziskus umgeben. Franziskus hole sich seine Informationen darüber, was in den Kongregationen und Ämtern der Kurie geschieht, nicht von den zuständigen Präfekten und verantwortlichen Direktoren, sondern von Spitzeln und Informanten.

Massimo Franco: Sie haben in diesem Interview auch gesagt, daß der Papst von einigen Spionen umgeben ist, die dem Heiligen Vater direkt jede Kritik berichten, auch die kleinste, die ihm gegenüber geäußert wird, und daß das beim Papst eine ziemlich harte Reaktion provoziert, daß viele aufgrund dieser anonymen Aktionen entlassen werden. Sehen Sie das als eine starke Gefahr für das Papsttum?

Kardinal Gerhard Müller: Ich wollte nicht öffentlich über solche Dinge sprechen. In unserem Fall aber gab es drei gute Mitarbeiter an unserer Kongregation, Personen mit ganzer Kompetenz im Kirchenrecht und einem guten geistlichen Leben als Priester. Ich war wirklich sehr erstaunt allein schon deshalb, daß der Papst sich in solche Dinge einmischt. Der Staatspräsident, der sich um die Mitarbeitern in irgendeinem Ministerium kümmert.

Einer ist zum Papst gegangen und hat schlecht über diese Personen gesprochen, ohne konkrete Argumente. Mir als zuständigen Verantwortlichen hat er nichts gesagt, nichts erklärt. Ich habe ihn gefragt, welche Anschuldigungen und Beweise denn vorliegen, aber er hat keine Antwort gegeben. Sowas konnten sich die Leute nicht vorstellen, weshalb es dann gerüchteweise hieß: Die werden schon irgend etwas gemacht haben, sonst wären sie nicht weggeschickt worden. Deshalb habe ich mich in meiner Position als Verantwortlicher gefordert gefühlt, den guten Ruf dieser drei Personen zu verteidigen.

Massimo Franco: Ihre Verteidigung hat, wie mir scheint, aber nichts genützt.

Kardinal Gerhard Müller: Nein, am Ende hat sie nichts genützt.

Massimo Franco: Weil der Papst entschlossen war, sie zu entlassen?

Kardinal Gerhard Müller: Genau, sie zu entlassen.

Massimo Franco: Was ich aber verstehen wollte: Gibt es heute viele dieser Personen um den Papst, die – wie Sie sagen – verleumden. Welchen Eindruck haben Sie?

Kardinal Gerhard Müller: Ich habe nur die Beispiele und höre aus anderen Dikasterien, daß nicht immer der Präfekt, obwohl Erstverantwortlicher, der Gesprächspartner des Papstes ist, sondern es andere Wege hintenrum gibt. Das scheint mir nicht gut. Ich denke, jeder hat seinen Rang und seine Verantwortung, und das sollte nicht umgangen werden.

VIDEO
http://www.katholisches.info/2017/10/umg...d-denunzianten/

Massimo Franco: Sie sagen, daß sich der Papst über die Aktivitäten in den Kongregationen nicht über die Präfekten informiert, sondern durch Personen, die offensichtlich sein Vertrauen genießen, die aber – laut Ihrer Meinung – nicht die angemessenen Kanäle sind, daß der Papst sich Informationen holt. Ist das richtig?

Kardinal Gerhard Müller: So ist es in meiner Kongregation geschehen.

Massimo Franco: So ist es in Ihrer Kongregation geschehen. Sie haben sich also ein wenig übergangen gefühlt? Verraten gefühlt?

Kardinal Gerhard Müller: Ja.

Das vollständige Interview von Massimo Franco mit Kardinal Müller in Stresa, das von Radio Radicale aufgezeichnet und veröffentlicht wurde:
http://www.katholisches.info/2017/10/umg...d-denunzianten/


Text: Giuseppe Nardi
Bild: Radio Radicale (Sreenshot)
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von esther10 24.10.2017 00:45

Der große Kampf, der in der Kirche kämpft

Der Papst ordnet Kardinal Sarah einen öffentlichen Culpa an. Aber im Spiel gibt es den Weg für die Kirche, für heute und vor allem für morgen
Matteo Matzuzzi



24. Oktober 2017 um 06:00 UhrDer große Kampf, der in der Kirche kämpft
Papst Franziskus (Foto LaPresse)

Um zu verstehen, verbringt das aktuelle Klima der Vatikan Partei nur ein paar Minuten, um den Brief zu lesen, dass der Papst zu cardinale Robert Sarah, Präfekten der Kongregation für den Gottesdienst geschickt hat. Dies ist ein Vertrauen der Öffentlichkeit, die in einem Zeitraum nicht zu groß all'avvicendamento des guineischen Kardinal, obwohl mehrere Kuriengeschäfte Beobachter argumentieren, dass die wahrscheinlichste Hypothese ist die Nicht-Erneuerung der fünfjährigen Amtszeit wahrscheinlich bringen ist. Ein bisschen wie es im Juli passiert ist ...
http://www.ilfoglio.it/chiesa/2017/10/24...-chiesa-159415/


von esther10 24.10.2017 00:42

Ist der Papst Kommunist? Maike Hicksons Interview mit George Neumayr über sein Buch „The Political Pope“
13. September 2017



Ist Papst Franziskus ein Kommunist? Mit dem "politischen Papst" Franziskus befaßt sich George Neumayr. Maike Hickson führte ein Gespräch mit ihm.
(Washington) „The Political Pope“ (Der politische Papst) lautet der Titel des Buches, das der US-amerikanische Publizist George Neumayr vorlegte. Neumayr ist Redakteur des American Spectator und war Herausgeber des Catholic World Report. 2012 veröffentlichte er zusammen mit Phyllis Schlafly den Bestseller „No Higher Power: Obama’s War on Religious Freedom“. LifeSiteNews veröffentlichte ein Interview, das Maike Hickson mit Neumayr über sein Buch führte, das zum besseren Verständnis des amtierenden Papstes und seiner Entscheidungen, aber auch weltpolitischer Entwicklungen beiträgt.

Alt-Linker Tom Hayden: „Wahl von Franziskus noch wunderbarer als der Aufstieg Obamas“

http://www.katholisches.info/2017/09/ist...political-pope/

Maike Hickson: In Ihrem Buch beziehen Sie sich auf das Verhältnis von Papst Franziskus zum Kommunismus, bzw. auf einige Kommunisten im Besonderen. Könnten Sie ganz allgemein seine Haltung zum Kommunismus beschreiben?


Der politische Papst

George Neumayr: Er neigt dazu, vom Kommunismus in wohlwollenden Begriffen zu sprechen. Der italienischen Presse sagte er, sich nicht beleidigt zu fühlen, wenn die Leute ihn einen Kommunisten nennen, weil „ich in meinem Leben viele Marxisten getroffen habe, die gute Menschen waren“. Bei einer anderen Gelegenheit sagte er: „Die Kommunisten haben uns die Fahne gestohlen“, weil „die Fahne der Armen christlich ist“. Die Päpste der Vergangenheit, die die Macht des Kommunismus erkannten, um die Armen zu versklaven, hätten solche Kommentare sehr irritiert.

Maike Hickson: Sie schreiben in Ihrem Buch, daß Papst Franziskus mit der „radikalen politischen Agenda der globalen Linken“ sympathisiert und diese unterstützt, und Sie nennen ihn ein „kirchliches Äquivalent zu Barack Obama“. Welches sind die spezifischen Themen, die Papst Franziskus fördert, und die Sie an eine mit kommunistischen Ideen sympathisierende Weltsicht erinnern?

George Neumayr: Die harten Linken pflegten zu sagen, daß sie von einer Welt ohne Päpste träumen. Nun aber schwärmen sie fast für Papst Franziskus. Der radikale Akademiker Cornel West hat den Grund so zusammengefaßt: „Ich liebe ihn, wie er ist, dafür was er sagt, und für die Wirkung seiner Worte auf die fortschrittlichen Kräfte der ganzen Welt.“

Mit anderen Worten: Papst Franziskus hat den Vatikan zu einer prächtigen Kanzel für die von der Linken favorisierte Sache gemacht, dazu gehören: offene Grenzen, Kontrolle der Waffen, Aktivismus gegen den Klimawandel, Abschaffung der Todesstrafe und der lebenslangen Haft und den Sozialismus der zentralistischen Planwirtschaft. Deshalb hat der Radikale der 60er Jahre, Tom Hayden, gesagt, daß seine Wahl „wenn man so will, noch wunderbarer war als der Aufstieg von Barack Obama“.

„Roter Teppich für Raul Castro“ – Leonardo Boffs Pläne für eine Weltregierung

Maike Hickson: Welchen prominenten Kommunisten hat Papst Franziskus während seines Pontifikats öffentlich gelobt? Könnten Sie uns Namen und Umstände nennen?



Raul Castro mit angeheftetem Orden „Held Kubas“, nach dem Vorbild des Ordens „Held der Sowjetunion“, im Vatikan.

George Neumayr: Wie ich im Buch schreibe, hat er den roten Teppich für Raul Castro ausgelegt und damit die Kubaner bestürzt, die unter dem Absatz seines kommunistischen Stiefels leiden. Castro war so begeistert von der Unterstützung und dem Lob des Papstes für die Staatswirtschaft, daß er erklärte: „Wenn er weiter so spricht, werde ich in die katholische Kirche zurückkehren: Das ist kein Witz. Ich könnte zum Katholizismus zurückkehren, obwohl ich ein Kommunist bin.“

Maike Hickson: Wer von seinen engsten Beratern hat eine sozialistische Weltsicht?

George Neumayr: Sie tendieren alle in diese Richtung, aber einer der lautesten Sozialisten um ihn ist der honduranische Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga, den er zum Koordinator seines Kardinalsrates machte. Durch die Informationen von Wikileaks kam ans Licht, daß Maradiaga mit den Agenten von George Soros zusammengearbeitet hat, um den Sozialismus in der Kirche zu fördern. Papst Franziskus wollte den schrillen Sozialisten Leonardo Boff – einen in Ungnade gefallenen Befreiungstheologen aus Brasilien, der sein Priestertum aufgegeben hat – als Berater bei der Ausarbeitung seiner Umwelt-Enzyklika Laudato si. Boff sagt, Papst Franziskus habe ihn darum gebeten, seine Projekte für die Planung zur Förderung einer Weltregierung durch die UNO sehen zu können.

Heilige Messe „im Schatten eines Massenmörders“


Papst Franziskus „im Schatten des Che Guevara“ (Havanna)

Maike Hickson: Wie Sie in Ihrem Buch schreiben, wollte Papst Franziskus während seines Kuba-Besuches eine Heilige Messe „im Schatten von Che Guevara“ zelebrieren. Können Sie diese Szene und ihre Symbolik erklären?

George Neumayr: Eine Messe im Schatten eines Massenmörders wie Guevara zu zelebrieren, war ein Propagandageschenk für die Castro-Brüder. Kubanische Dissidenten waren über die Szene entsetzt, sogar einige liberals haben ihr Unbehagen zum Ausdruck gebracht.

Maike Hickson: Könnten Sie auch die Reaktion von Papst Franziskus beschreiben, als er vom bolivianischen Staatspräsidenten Morales als Geschenk ein Kruzifix in der Form von Hammer und Sichel erhielt? Welche Botschaft hat er durch seine Reaktion ausgesandt?

George Neumayr: Dieses groteske Kreuz wurde von einem verstorbenen Jesuiten, Pater Luis Espinal, entworfen, dessen Andenken von Papst Franziskus bei seiner Ankunft in Bolivien geehrt wurde. Andere Päpste hätten eine solche Perversität abgelehnt, Papst Franziskus hat sie warmherzig angenommen und gesagt, sie „verstanden zu haben“. Er hat dadurch den Eindruck vermittelt, daß er eines der antichristlichsten Systeme, das je ausgedacht wurde, für harmlos hält.

„Franziskus selbst sagt: Die Kommunisten Esther Ballestrino und Leonidas Barletta ‚haben mich beeinflußt‘“



Evo Morales übergibt Franziskus ein Hammer-und-Sichel-Kreuz (das auch auf einer Halsette zu erkennen ist, die Franziskus trägt). Rechts dessen Erfinder, der Jesuit Luis Espinal.

Evo Morales übergibt Franziskus das „Kommunistische Kreuz“ (auch auf der Halskette von Franziskus zu sehen). Rechts dessen „Erfinder“, der marxistische Jesuit Luis Espinal (1932-1980).

Maike Hickson: Wie Sie schreiben, hatte Papst Franziskus im Laufe seines Lebens verschiedene Mentoren, die für den Kommunismus waren. Könnten Sie vor allem etwas zu seiner Beziehung mit Esther Ballestrino sagen und darüber, was er als Erzbischof von Buenos Aires für ihre Bestattung getan hat?

George Neumayr: Sie war, laut ihrer eigenen Aussage, eine „überzeugte Kommunistin“. Er hat sie als eine seiner Hauptmentoren beschrieben. „Ich verdanke dieser großen Frau viel“, hat er gesagt und hinzugefügt, daß „sie mir viel über Politik beigebracht hat“. Sie ließ ihn kommunistische Zeitungen und Bücher lesen. Als sie mit den Behörden Probleme bekam, versteckte er ihre marxistischen Schriften in einer Bibliothek der Jesuiten, so der Autor James Carroll (der die Erlaubnis hatte, die Geschichte zu veröffentlichen). Der Journalist John Allen hat behauptet, daß Bergoglio, als die Familie Ballestrinos um die Beisetzung auf einem katholischen Friedhof bat, „leicht zugestimmt“ hat, obwohl er wußte, daß sie keine gläubige Katholikin war.


Esther Ballestrino (1918-1977) und Leonidas Barletta (1902-1975)
Maike Hickson: Können Sie uns mehr über die Beziehung von Papst Franziskus zu Leonidas Barletta sagen?

George Neumayr: Er war ein kommunistischer Journalist, Schriftsteller und Regisseur in Lateinamerika, dessen Schriften vom jungen Jorge Bergoglio „verschlungen“ wurden, der mit Sehnsucht das Erscheinen der Zeitung der Kommunistischen Partei Argentiniens, Nuestra Palabra y Propositos erwartete, weil er von den Texten Barlettas „bezaubert“ war, da sie, wie er sagte, „mir bei meiner politischen Bildung geholfen haben“.

„Bergoglio war ein Protegé von Jesuitengeneral Arrupe“


Jesuitengeneral Pedro Arrupe (1907-1991), links im Bild, mit Jorge Mario Bergoglio (Mitte)

Maike Hickson: Sie berichten, daß der damalige Pater Bergoglio als junger, argentinischer Priester dem Generaloberen der Jesuiten, Pater Pedro Arrupe, sehr nahestand, der den Jesuitenorden für die sozialistischen Ideen öffnete. Können Sie uns etwas mehr dazu sagen?

George Neumayr: Er war ein Protegé Arrupes, der in Bergoglio einen aufgehenden, liberalen Stern im Orden sah. Deshalb machte er ihn im Alter von 36 Jahren zum Provinzial. Arrupe leitete den Orden während der intensivsten Periode der Liberalisierung und setzte Bergoglio bei der berüchtigten Generalkongregation der Jesuiten von 1974/75, bei der die sozialistische und modernistische Ausrichtung des Ordens beschlossen wurde, als einen liberalen Vollstrecker ein.

Maike Hickson: Papst Franziskus hat die Welttreffen der Volksbewegungen unterstützt. Können Sie mehr zu diesen Bewegungen und ihrer politischen Ausrichtung sagen? Und speziell: Können Sie uns etwas über die Teilnahme des Papstes an einem solchen Treffen in Bolivien zusammen mit dem sozialistischem Staatspräsidenten sagen?


Franziskus mit Evo Morales (mit Che Guevara-Abbild) am 9. Juli 2015 in Santa Cruz de la Sierra

George Neumayr: Es handelt sich um eine Sammlung von Radikalen und Sozialisten. 2016 haben sie sich in Bolivien versammelt, um unter anderem zu feiern, daß das Papsttum in ihre Hände gefallen war. Papst Franziskus hat die Plattform mit dem marxistischen Präsidenten von Bolivien geteilt, der eine Jacke mit dem Abbild von Che Guevara trug. Franziskus nützte seine Rede, um die Teilnehmer aufzufordern, weiter gegen den „neuen Kolonialismus“ zu kämpfen, den er mit den Regierungen gleichsetzte, die den Haushalt kürzen und den freien Markt unterstützen. Die Rede begeisterte das kommunistische Publikum. Danach sagte Boliviens Staatspräsident, daß er endlich einem Papst folgen könne.

http://www.katholisches.info/2014/09/ja-...t-geschiedenen/

„Um politische motivierte Morde erweitertes Verständnis von Martyrium“

Maike Hickson: Könnten Sie uns, im Kontext möglicher kommunistischer Sympathien von Papst Franziskus, etwas über die Heiligsprechung von Erzbischof Oscar Romero und Dom Helder Camara sagen?

Dom Helder Camara (1909-1999)



George Neumayr: Romeros Heiligsprechungsprozeß war während der Pontifikate der beiden vorherigen Päpste blockiert. Unter Franziskus aber wurde er fortgesetzt, indem das Verständnis von Martyrium erweitert wurde, um auch politisch motivierte Morde einzubeziehen. Das ist ein päpstliches Abnicken von Romeros modischem Status eines linken Opfers der Regierungsbrutalität. Umgekehrt fällt es schwer, sich vorzustellen, daß der Vatikan die Regeln für einen rechtsgerichteten Bischof ändern würde, dessen Politik zu seinem Tod führte.

Die Camara-Heiligsprechungsbewegung – der wegen seiner Unterstützung des kommunistischen Guerillas der „rote Bischof“ genannt wurde,– ist von den früheren Päpsten abgelehnt worden. Papst Franziskus aber läßt sie weitermachen.

„Eine Generation von Radikalen hofft auf Franziskus“

Maike Hickson: Welche Symbolik hat der persönliche Besuch von Papst Franziskus bei der Witwe von Paulo Freire, Autor des Buches „Pädagogik der Unterdrückten“?


Paulo Freira (1921-1997) und seine Pädagogik

George Neumayr: Diese Begegnung wurde von Kardinal Claudio Hummes organisiert, der dem Papst bei seiner Wahl zugeflüstert hatte: „Vergiß die Armen nicht“. Was Hummes wirklich sagen wollte, ist, daß er den Sozialismus nicht vergessen soll. Freires Witwe sagte nach dem Treffen, daß ihr Mann, dessen Buch in Lateinamerika als kommunistischer Klassiker gilt, diesen Papst beeinflußt habe. Der Papst sagt gern, „die Begegnung ist die Botschaft“. Seine Begegnung mit Freires Witwe erfüllte diese Aussage und verstärkte das Vertrauen, das eine Generation von Radikalen, die mit der Pädagogik der Unterdrückten aufgewachsen ist, in Franziskus hat.

Maike Hickson: In Ihrem Buch sprechen Sie auch vom Wohlwollen von Papst Franziskus gegenüber der Befreiungstheologie. Können Sie uns seine Haltung zu dieser Theorie beschreiben und wie er mit ihren Hauptvertretern wie Gustavo Gutierrez umgeht?


George Neumayr: Die Befreiungstheologie, die ein Versuch ist, den Sozialismus in die katholische Theologie zu integrieren, wurde unter den Pontifikaten von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. marginalisiert. Papst Franziskus hat sie wieder in den Mainstream zurückgeholt. Leonardo Boff, einer der bedeutendsten Befreiungstheologen, hat hervorgehoben, wie er und andere seiner abtrünnigen Mitbrüder durch Franziskus rehabilitiert wurden.

http://www.katholisches.info/2016/10/das...gen-drewermann/

Als Papst Franziskus Gustavo Gutierrez, einen der Gründerväter der Befreiungstheologie, geehrt hat, berichtete der Osservatore Romano, daß Franziskus die Befreiungstheologie „aus dem Schatten herausführt, in den sie seit einigen Jahren verbannt war“.

„George Soros führte praktisch Regie beim Papst-Besuch in den USA“

Maike Hickson: Wie würden Sie das Verhältnis von Papst Franziskus zu Barack Obama und zur amerikanischen Linken generell beschreiben? Können Sie uns etwas mehr über George Soros und den Papst sagen? Gibt es Verbindungen zwischen diesen beiden Männern, teilen sie einige Projekte?

George Neumayr: Papst Franziskus verwandelt die Kirche in ein Anhängsel der politischen Linken. Es genügt, zu sehen, wie sich alle Abtreibungspolitiker als Papst-Franziskus-Demokraten bezeichnen. Es genügt, alle von Soros finanzierten Partnerschaften zwischen der Linken und diesem Vatikan zu sehen. Soros hat praktisch beim Papst-Besuch in den USA die Regie geführt, wie WikiLeaks Enthüllungen bestätigen.

Maike Hickson: Sind Sie der Meinung, daß Papst Franziskus sich darauf vorbereitet und bereit ist, mit dem globalen Establishment für die Errichtung einer Weltregierung zu arbeiten?

George Neumayr: Er liebäugelt sicher mit solchen Vorschlägen, die die Welt in diese Richtung drängen. Er hat Verfechter der Weltregierung, wie Kardinal Peter Turkson, in Schlüsselpositionen berufen. Laudato si hat einen Abschnitt, dessen Ghostwriter Turkson ist, in dem gesagt wird, daß die Klimaschutzbestimmungen den Staaten von einer globalen Autorität auferlegt werden sollten.

Kein „Volkspapst“, sondern „Papst der Eliten“

Maike Hickson: Wie würden Sie in diesem Zusammenhang die offene Kritik des Papstes an Donald Trump vor dessen Wahl zum Präsidenten der USA einschätzen?

George Neumayr: In der Tat hat er Trump als schlechten Christen bezeichnet – eine seltsame Anklage angesichts der Tatsache, daß er Abtreibungspolitiker nie als schlechte Christen bezeichnete.
Dieser Kommentar, wie auch Jeb Bush erkannte, hat Trump letztlich aber dabei geholfen, zu gewinnen. Die Massenmedien nennen Franziskus den „Volkspapst“. In Wirklichkeit ist er aber der Papst der Eliten. Sie lieben seine Politik, aber der Mann auf der Straße zuckt nur mit den Schultern.

Maike Hickson: In Ihrem Buch sprechen Sie über den Papst-Besuch in den USA 2015. Wie würden Sie die Botschaft und den Zweck dieses Besuchs beschreiben und auch das, was unter weggelassen wurde?

George Neumayr: Kurz gesagt: er hat die Katholizität weggelassen. Seine Reden enthielten keine eindeutigen katholischen Inhalte. Hätte jemand seine Reden mit denen irgendeines demokratischen Senators vertauscht, hätte niemand einen Unterschied gemerkt.

Maike Hickson: Hat Papst Franziskus, laut Ihrem Kenntnisstand, jemals öffentlich den Kommunismus kritisiert oder eine kommunistische Regierung?

George Neumayr: Er verschont ihn von der anhaltenden Kritik, die er hingegen am freien Markt übt. Anstatt die Rolle des Sozialismus bei der Verarmung der Völker anzuerkennen, zieht er es vor, solche marxistischen Klischees zu verbreiten wie „die Ungleichheit ist die Wurzel allen Übels“.

Erstveröffentlichung: LifeSiteNews, 1. Setember 2017
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: cronicasdepapafrancisco/Vatican.va/Cubadebate/ Wikicommons/Infocatolica/Infovaticana

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http://www.katholisches.info/2017/09/ist...political-pope/

von esther10 24.10.2017 00:41

Berliner CDU-Politiker beklagt Linksrutsch und Verlust einer freien Debattenkultur

Veröffentlicht: 24. Oktober 2017 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: AKTUELLES | Tags: CDU, CSU, Debattenkultur, Gefolgschaft, Kanzlerin, Kanzlerwahlverein, Kreisvorsitzender Berlin Mitte, links, Loyalität, Majestätsbeleidigung, Merkel, Mitte-Politik, Parteiprogramm, sozialdemokratisch, Sven Rissmann, Union |2 Kommentare
Sven Rissmann: Merkels Politik widerspricht CDU-Programm

Sven Rissmann ist Kreisvorsitzender der Berliner CDU-Mitte und Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Auf seiner Webseite hat er einen Rundbrief veröffentlicht, in welchem er die Wahlniederlage der CDU beklagt, die für ihn allerdings nicht „wirklich überraschend“ gekommen sei.

Er schreibt weiter: „Wenn ich unsere Bundesvorsitzende einen Tag nach einem derartig desaströsen Ergebnis sagen höre: „Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssen“, muss ich den Eindruck gewinnen, dass nicht alle Verantwortungsträger unserer Partei erkannt haben oder anerkennen wollen, wie ernst die Lage ist.“

Danach beont der CDU-Politiker, seine Partei sei früher stets „eine Volkspartei der Mitte mit starken Flügeln, die ihr ihre Kraft verliehen haben“ gewesen.

Eine politische Mitte bedeute jedoch keine linke Positionierung, stellt Rissmann klar:

„Aber die Union war nie eine sozialdemokratische oder gar linke Partei. Betrachten wir unsere Programmatik, unsere Tradition sowie unsere Parteitagsbeschlüsse von der Kreis- bis zur Bundesebene, dann sind wir weiterhin keine linke Partei.

Allerdings entspricht die praktische Politik der CDU auf Bundesebene der letzten Jahre in einigen Bereichen nicht mehr der Politik unserer Tradition oder unserer Grundsätze.



Die Regierungspolitik ist in gefährlicher Entfernung von unserem Programm und der Verortung eines Großteils unserer Mitgliedschaft faktisch sozialdemokratisch geworden, ohne dass die Partei das je beschlossen hat und – so meine Überzeugung – auch je beschlossen hätte.“

Außerdem beklagt der Berliner CDU-Abgeordnete, daß die Union zu einem unkritischen Kanzlerwahlverein verkommen sei, in dem kaum noch lebendige Debatten geführt und Programminhalte auch einmal kontrovers diskutiert würden:

„Außerdem bedarf es einer neuen Debattenkultur. Seit einigen Jahren hat sich die CDU dahingehend degeneriert, der Bundeskanzlerin bedingungslos zu applaudieren. Parteitage müssen endlich wieder der Ort sein, an dem wir die großen Fragen der Gegenwart und Zukunft diskutieren und Antworten formulieren, die dann auch selbstverständlich die Parteiführung binden.

Politischer Gestaltungswille ist mehr als die Frage nach der Dauer des Applauses für die Parteivorsitzende. Loyalität und Gefolgschaft sind bürgerliche Tugenden, zu denen ich mich ausdrücklich bekenne. Sie müssen aber immer eine inhaltliche Rechtfertigung aufweisen. Machterhalt darf niemals zum Selbstzweck werden. Diskussionen und eine vernünftige Debattenkultur waren nach meinem Eindruck nicht immer möglich.

Man konnte den Eindruck gewinnen, dass Kritik an dem Kurs der Bundeskanzlerin sofort als unzulässige Majestätsbeleidigung gewertet wurde. Jeder, der eine abweichende Meinung formulierte, wurde schnell verantwortlich gemacht für schlechte Wahlergebnisse bzw. wurde zur Ruhe ermahnt, da Wahlen anstanden und Geschlossenheit zu wahren sei.“

Quelle für die Zitate:

http://mailchi.mp/4416e8a19287/rundbrief-der-cdu-mitte
https://charismatismus.wordpress.com/201...debattenkultur/


von esther10 24.10.2017 00:39

Ganz NEU...Papst veröffentlicht ... öffentlich neue Übersetzungsregeln in einem Brief an Kardinal Sarah

Gesendet Montag, 23. Oktober 2017


Kardinal Robert Sarah (CNS)
"Man kann nicht länger behaupten, dass Übersetzungen in jeder Hinsicht den Normen von Liturgiam Authenticam entsprechen müssen", sagte der Papst

Papst Franziskus hat keine spezifische liturgische Übersetzung auf Bischofskonferenzen zu "erzwingen", sondern ist aufgerufen, die Autorität und das Fachwissen der Bischöfe bei der Bestimmung des besten Wegs für die treueste Übersetzung lateinischer Texte in ihre Landessprachen anzuerkennen, sagte Papst Franziskus in einem Brief an Kardinal Robert Sarah.

In dem am 22. Oktober vom Vatikan veröffentlichten Brief sagte Papst Franziskus, er wolle mehrere Punkte in einem "Kommentar" korrigieren, die Kardinal Sarah ihm schickte und der auf mehreren Websites in verschiedenen Sprachen veröffentlicht wurde.

In dem Brief des Papstes wurde erwähnt, dass die meisten Websites irrtümlich Kardinal Sarah als Autor des Kommentars zitierten.

Der Kommentar betrachtete die Veränderungen, die Papst Franziskus im Rahmen des Prozesses zur Genehmigung liturgischer Übersetzungen an den Kodex des Kanonischen Rechts gemacht hatte. Die Änderungen wurden im Dokument des Papstes "Magnum Principium" ("Das Große Prinzip") angeordnet, das am 9. September veröffentlicht wurde und am 1. Oktober in Kraft trat.

Papst Franziskus sagte, er wolle "jegliches Missverständnis vermeiden", betonte, der Kommentar könnte den falschen Eindruck erwecken, dass das Ausmaß der Beteiligung der Gemeinde unverändert geblieben sei.

Während in der Vergangenheit "das Urteil über die Treue zum Lateinischen und die notwendigen Korrekturen die Aufgabe der Kongregation war", sagte der Papst, "gibt die Norm nun den Bischofskonferenzen die Möglichkeit zu, den Wert und die Kohärenz eines oder ein anderer Begriff in Übersetzungen aus dem Original, auch wenn im Dialog mit dem Heiligen Stuhl. "

Der Kommentar, der Kardinal Sarah zugeschrieben wurde, bestand auf der laufenden Gültigkeit der Normen für die Übersetzung, die in "Liturgiam Authenticam" enthalten sind.

Aber Papst Franziskus sagte in seinem Brief, dass die Änderungen des kanonischen Rechts Vorrang haben, und "man kann nicht länger behaupten, dass Übersetzungen in jeder Hinsicht den Normen von Liturgiam Authenticam entsprechen müssen, wie es in der Vergangenheit geschehen ist."

Die Texte für die Messe und andere Liturgien müssen eine Bestätigung von der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramente erhalten, sagte der Papst, aber dies bedeutet nicht mehr eine detaillierte Prüfung von Wort zu Wort, außer in offensichtlichen Fällen, die den Bischöfen vorgelegt werden können für weitere Überlegungen. "

Papst Franziskus schrieb auch an den Kardinal, dass die in Übersetzungen geforderte "Treue" drei Schichten hat: "erstens zum ursprünglichen Text; zu der jeweiligen Sprache, in die es übersetzt wird; und schließlich zur Verständlichkeit des Textes "durch das Volk.

Der neue Prozess, so der Papst, sollte nicht zu einem "Geist der Auferlegung" auf die Bischofskonferenzen einer von der Versammlung geleisteten Übersetzung führen, sondern die Zusammenarbeit und den Dialog fördern.
http://www.catholicherald.co.uk/news/201...cardinal-sarah/

von esther10 24.10.2017 00:34

Auf welche Bibel-Fassung stützt Franziskus seine Predigten in Santa Marta?
Papst Franziskus legt dem heiligen Paulus (erneut) Worte in den Mund
24. Oktober 2017 0


Heiliger Paulus, stigmatisiert, von Carpaccio, 1520
(Rom) Auf welche Fassung der Heiligen Schrift stützt Papst Franziskus seine morgendlichen Predigten in Santa Marta? Diese Frage drängt sich nach der heutigen Homilie auf, und das nicht zum ersten Mal.

Papst zitiert erneut Paulus-Worte, die es nicht gibt

Liest Papst Franziskus vielleicht gar die Artikel des renommierten Vatikanisten Sandro Magister, der in seiner Zunft das aktuelle Pontifikat besonders kritisch begleitet?

Vor vier Tagen legte Magister einen bemerkenswerten Artikel über die „Letzten Dinge“ laut Papst Franziskus vor. Darin zeigte er auf, daß „Franziskus die Neigung hat, das Gericht verschwimmen zu lassen“.

Als Beleg führte der Vatikanist eine Stelle aus der morgendlichen Predigt von Franziskus vom 4. September 2014 an. Der Papst zitierte damals den Zweiten Brief an die Korinther (2 Kor 11,30), legte aber dem heiligen Paulus Worte in den Mund, die sich in der Heiligen Schrift nicht finden. Paulus habe laut Franziskus gesagt:

http://w2.vatican.va/content/francesco/i...el-mistero.html

„Ich prahle nur mit meinen Sünden.“

Zugleich forderte der Papst die Gläubigen auf, ebenfalls mit ihren Sünden „zu prahlen“, weil sie durch Jesus am Kreuz vergeben seien. Die Aussage erinnert an keinen katholischen Theologen, sondern an Martin Luther.

In Wirklichkeit zählt der Apostel an dieser Stelle nämlich die Verfolgungen auf, die er erlitten hatte: Gefängnis, Steinigung, Schiffbruch, Folter. Eine Auflistung die er mit dem Satz abschließt:

„Wenn schon geprahlt sein muß, will ich mit meiner Schwachheit prahlen.“
Im zwölften Kapitel desselben Paulus-Briefes (2 Kor 12,5) wiederholt sich die Stelle in ähnlichem Kontext.

„Ich rühme mich nur meiner Sünden …“

Diese zitierte Franziskus heute morgen in seiner Predigt in Santa Marta und wieder legte er dem Apostel dieselben Worte in den Mund, die sich in der Heiligen Schrift nicht finden.

„Dieses Geheimnis, das der heilige Paulus als eine ‚Narrheit‘ beschreibt, und von der er auch sagt: ‚Wenn ich mich etwas rühmen sollte, würde ich mich nicht dessen rühmen, was ich in der Synagoge mit Gamaliel studiert habe, auch nicht des anderen, das ich gemacht habe, nicht meiner Familie oder meines edlen Blutes: Nein, ich würde mich dessen nicht rühmen. Ich kann mich nur zweier Dinge rühmen: meiner Sünden und des gekreuzigten Jesus Christus.“


Predigt vom 24. Oktober 2017

Die Stelle ist zitiert nach der Wiedergabe im Osservatore Romano. Paulus spricht in Wirklichkeit von „Erscheinungen und Offenbarungen“, die „mir der Herr geschenkt hat“. Er spricht von einem „Stachel“, der ihm „ins Fleisch gestoßen“ wurde von einem „Boten Satans, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe“. Dreimal habe er den Herrn „angefleht“, daß dieser Bote Satans „von mir ablasse“.

„Er aber antwortete mir: Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit. Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt.“
In welchen Bibelübersetzung man auch nachschlägt, die Worte, die Franziskus dem Apostel in den Mund legt, finden sich nicht.

Was Jorge Mario Bergoglio und Papst Franziskus lesen

Nun ist bekannt, weil Franziskus es selbst sagte, daß eine überzeugte Kommunistin und deren marxistische Bücher maßgeblich sein Politikverständnis geprägt haben. Was man öffentlich von dem erwähnt, was man gelesen hat, dem wird in der Regel Bedeutung beigemessen.

http://www.katholisches.info/2017/09/ist...political-pope/

Ebenso weiß man aus seinem eigenen Mund, daß er die Bücher von Kardinal Walter Kasper liest, den er als „großen Theologen“ bezeichnete, der „Theologie auf den Knien“ mache. Da er geradezu wortwörtlich das Luther-Lob von Kasper kurze Zeit darauf wiederholte, darf angenommen werden, daß er dessen Luther-Buch vom Frühjahr 2016 gelesen hatte.

Nach Karl Marx und Walter Kasper auch Eugen Drewermann

Am 16. Juni 2016 gab Papst Franziskus einem Kapitell in der mittelalterlichen Basilika von Vezelay in Frankreich eine kunsthistorisch haltlose Interpretation. Das Kapitell zeigt auf einer Seite, wie Judas Iskariot sich erhängt. Auf der anderen Seite trägt eine Gestalt mit fratzenhaftem Gesicht Judas Iskariot fort. Was der mittelalterliche Künstler sich genau dabei dachte, ist nicht überliefert. Sicher ist, daß es sich nicht um eine Darstellung des „Guten Hirten“ handeln kann, weil dieses Motiv zu jener Zeit überhaupt nicht dargestellt wurde. Vor allem aber wäre Christus nie so wiedergegeben worden, wie er auf dem Kapitell zu sehen ist. Franziskus aber sprach vom „Guten Hirten“ auf diesem Kapitell, der Judas zu „retten“ scheine. Der Papst lies zwar die Frage offen, ob Judas wirklich gerettete wurde, legte aber mit dem ganzen Hinweis genau diese Annahme nahe, die Richtung Allerlösung zu gehen scheint.

Diese Interpretation des Kapitells von Vezelay, des vom „Guten Hirten“ geretteten Judas, stammt vom modernistischen Theologen Eugen Drewermann, der diese These erstmals 1987 im Buch „Das Markusevangelium“ vorlegte. Wirklich bekannt machte sie erst Franziskus, der Drewermann nicht erwähnte. Der Vorfall zeigt aber, daß entweder der Papst selbst, oder einer seiner engsten Mitarbeiter, Eugen Drewermann liest. „Eine wenig vertrauenserweckende Vorstellung“, so Messa in Latino im Oktober 2016.

Drewermann wurde wegen Ungehorsams und häretischer Lehren von der Glaubenskongregation verurteilt und trat 2005 sogar aus der Kirche aus.

Obwohl die Kunsthistoriker diese Interpretation ablehnen und Franziskus aufmerksam gemacht wurde, daß die theologisch zweifelhafte These von Drewermann stammt, wiederholte sie Franziskus am 2. August 2016 vor den polnischen Bischöfen in Krakau und am 2. Oktober 2016 gegenüber Journalisten auf dem Rückflug aus Aserbaidschan.

Womit sich seit heute morgen die Frage stellt: Und aufgrund welcher Quelle legt Franziskus dem heiligen Paulus wiederholt Worte in den Mund, die sich in der Heiligen Schrift nicht finden?
http://www.katholisches.info/2017/10/pap...te-in-den-mund/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wkicommons/Vatican.va (Screenshots)

von esther10 24.10.2017 00:32

Was ist die Schlüsselgewalt des Papstes?
Franziskus, eine Anekdote und das Frauenpriestertum
24. Oktober 2017



Papst Franziskus mit dem Schweizer Mauro Jöhri, dem Generalminister des Kapuzinerordens.
(Rom) Pater Giovanni Maria Scalese, Barnabit und Ordinarius der Mission sui generis Afghanistan, nahm eine scherzhaft wirkende Bemerkung von Papst Franziskus zum Anlaß, um sich mit der Frage zu befassen, worin die “Schlüsselgewalt” des Papstes besteht.


Papst Franziskus und das Frauenpriestertum?

Anstoß für die Überlegungen war eine Artikel von Maike Hickson auf OnePeterFive, der das Verdienst zukommt, die Anekdote ausgegraben und eine Frage in den Raum gestellt zu haben, die eine Antwort verlangt: „Könnte die erzählte Anekdote in der Kapuziner-Zeitschrift der Schlüssel sein, um die Pläne des Papstes für das Frauenpriestertum zu enthüllen?“ Die Frage ist umso drängender, da Papst Franziskus für Oktober 2019 eine Sondersynode für Amazonien angekündigt hat, von der viele Beobachter verschiedener Richtungen der Meinung sind, daß sie in Wirklichkeit einberufen wird, weil Franziskus einen Eingriff beim Weihesakrament plant.

Die Anekdote

Pater Scalese versucht eine Antwort darauf zu geben. Zunächst berichtet er die genannte Anekdote, die vor drei Jahren (2014) von Bruder Adrian Müller im Leitartikel der April-Ausgabe der Schweizer Kapuzinerzeitschrift Ite – Das Magazin berichtet wurde.

„Papst Franziskus residiert nicht in den päpstlichen Gemächern, sondern im vatikanischen Gästehaus. Da haben die Gardisten die Aufgabe, den Papst zu bewachen oder manchmal, wenn er den Kopf zur Türe hinausstreckt, einen Kaffee zu holen. Das Frühstück isst der neue Bischof von Rom nicht gerne alleine. So setzt er sich jeweils zu einem Menschen hin und beginnt mit ihm zu sprechen. Dabei, so wird erzählt, sei folgende Begegnung beobachtet worden:

http://www.ite-dasmagazin.ch/upload/20140327094852.pdf

Papst Franziskus habe sich eines Morgens vis-à-vis von einem Erzbischof hingesetzt und das Gespräch auf das Frauenpriestertum gelenkt. Was der Erzbischof davon denke, habe er seinen Tischnachbarn gefragt. Dieser verstummte und wusste nicht wirklich, was er mit dieser Frage machen solle. Nach einer Weile Stille habe Franziskus gesagt: «Ja, ja, meine beiden Vorgänger haben uns die Türe dazu geschlossen». Dann habe er gelacht und gemeint: «Zum Glück habe ich die Schlüssel dazu».

„Zum Glück habe ich die Schlüssel“ für die Tür zum Frauenpriestertum, die von Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. verschlossen wurde. In Wirklichkeit haben die beiden Päpste nur bekräftigt, nach Meinung von Kirchrechtlern sogar definitiv, was die Kirche immer so gehalten hat. Ist die Anekdote nur jesuitischer Humor? Oder kapuzinischer?

Adrian Müller, der kein Wort der Aufklärung fand, daß ein Frauenpriestertum unmöglich ist, fragte sich damals allerdings: „Ich selber bin ja gespannt, welche Schlüssel der Nachfolger des Petrus in Rom nun wirklich hat“.

Versuch einer Antwort

Scalese dazu: „Nun, ich denke, daß die Antwort relativ einfach ist: Der Papst hat die ‚Schlüssel des Himmelreiches‘, die Christus dem Petrus und seinen Nachfolgern übergeben hat“.

„Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 16,19).

„Ich denke“, so Scalese, „daß das, was vom Papst hier berichtet wird, nur eine scherzhafte Bemerkung über seine Vorrechte war. Auch wenn ich persönlich meine, daß sie nicht von gutem Geschmack zeugt (ich bin erzogen zum mäßigenden: „Scherze mit dem Fußvolk, aber laß die Heiligen in Ruhe“). Wie wir wissen, gefällt es Papst Bergoglio, zu scherzen, deshalb wollen wir bereit sein, ihm auch diesen etwas mißlungenen Scherz verzeihen.

Grund zur Sorge ist hingegen der Kontext, in dem er diesen Scherz machte: ein Gespräch, wenn auch inter pocula, über das Frauenpriestertum. Warum ausgerechnet ein so heikles Thema, um einen Scherz zu machen, der leicht mißverstanden werden kann? Unter anderen Umständen bestätigte derselbe Papst, daß es für diese Frage keinen Platz gibt.“

Auf dem Rückflug von Schweden sagte er am 1. November 2016 auf die Frage einer Journalistin:

Papst Franziskus: Hinsichtlich der Weihe von Frauen in der Katholischen Kirche hat der heilige Johannes Paul II. das letzte klare Wort gesprochen, und das bleibt. Das gilt.

Anna Cristina Kappelin: Endgültig nie Priesterinnen?

Papst Franziskus: Wenn wir die Erklärung von Johannes Paul II. richtig lesen, geht es in diese Richtung. Ja.
Warum also darüber scherzen? Diese Frage stellt sich Pater Scalese, um wie folgt fortzusetzen:

„Jedenfalls – ohne lange Gesichter machen zu wollen, als würde man nicht einmal einen Scherz verstehen – lohnt es sich vielleicht doch, das Pünktchen auf dem I zu machen und den Lesern (sicher nicht dem Papst, der es natürlich genau weiß) die „Schlüsselgewalt“ zu erklären, die Jesus Christus dem Petrus übertragen hat (und nur ihm allein im Unterschied zur Löse- und Bindegewalt, die auch jedem anderen Apostel gegeben ist). Diese Schlüsselgewalt ist keine absolute Gewalt: Es ist die höchste Gewalt (in dem Sinne, daß sie höher ist als jede andere menschliche Gewalt), aber es keine absolute Gewalt (in dem Sinne, daß sie nicht von jeder anderen Gewalt losgelöst ist, da sie über sich die Autorität Christi als Haupt der Kirche hat).“

Im Katechismus der Katholischen Kirche steht:

„Die ‚Schlüsselgewalt‘ bedeutet die Vollmacht, das Haus Gottes, die Kirche, zu leiten. Jesus, ‚,der gute Hirt‘ (Joh 10,11), hat diesen Auftrag nach seiner Auferstehung bestätigt: ‚Weide meine Schafe!‘ (Joh 21,15-17). Die Gewalt, zu ‚binden‘ und zu ‚lösen‘, besagt die Vollmacht, in der Kirche von Sünden loszusprechen, Lehrurteile zu fällen und disziplinarische Entscheide zu treffen. Jesus hat der Kirche diese Autorität durch den Dienst der Apostel [Vgl. Mt 18,18] und insbesondere des Petrus anvertraut, dem er als einzigem die Schlüssel des Reiches ausdrücklich übergeben hat“ (KKK, 553).

„Der Papst, der Bischof von Rom und Nachfolger des hl. Petrus, ist ‚das immerwährende und sichtbare Prinzip und Fundament für die Einheit der Vielheit sowohl von Bischöfen als auch von Gläubigen‘ (LG 23). ‚Der Römische Bischof hat kraft seines Amtes, nämlich des Stellvertreters Christi und des Hirten der ganzen Kirche, die volle, höchste und allgemeine Vollmacht über die Kirche, die er immer frei ausüben kann‘ (LG 22) [Vgl. CD 2;9]“ (KKK, 882).

„Der Papst verfügt also über die volle, höchste und allgemeine, also universale Gewalt, aber sie ist nicht absolut“, so Scalese.

Das Erste Vatikanische Konzil hat das Dogma vom Primat des Römischen Papstes („meist konzentriert man sich auf die Unfehlbarkeit, ohne sich bewußt zu werden, daß es sich dabei nur um eine logische Folge des Primats handelt“) definiert und feierlich erklärt:

„Wer deshalb sagt, der Römische Bischof besitze lediglich das Amt der Aufsicht bzw. Leitung, nicht aber die volle und höchste Jurisdiktionsvollmacht über die gesamte Kirche, nicht nur in Angelegenheiten, die den Glauben und die Sitten, sondern auch in solchen, die die Disziplin und Leitung der auf dem ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche betreffen; oder er habe nur einen größeren Anteil, nicht aber die ganze Fülle dieser höchsten Vollmacht; oder diese seine Vollmacht sei nicht ordentlich und unmittelbar sowohl über alle und die einzelnen Kirchen als auch über alle und die einzelnen Hirten und Gläubigen: der sei mit mit dem Anathema belegt“ (Denzinger-Hünermann, 3064).
Da es falsche Interpretationen dieser Definition gab, besonders in Deutschland, erließ der deutsche Episkopat Anfang 1875 eine Erklärung, die nachträglich von Papst Pius IX. ratifiziert wurde, in der die wirkliche Natur des päpstlichen Primats präzisiert wurde:

„Die Beschlüsse des Vatikanischen Konzils bieten ferner keinen Schatten von Grund zu der Behauptung, es sei der Papst durch dieselben ein absoluter Souverän geworden, und zwar vermöge seiner Unfehlbarkeit ein ‚vollkommen absoluter, mehr als irgendein absoluter Monarch in der Welt‘. Zunächst ist das Gebiet, auf welches sich die kirchliche Gewalt des Papstes bezieht, wesentlich verschieden von demjenigen, worauf sich die weltliche Souveränität des Monarchen bezieht; auch wird die volle Souveränität des Landesfürsten auf staatlichem Gebiete von Katholiken nirgends bestritten. Aber abgesehen hiervon kann die Bezeichnung eines absoluten Monarchen auch in Beziehung auf kirchliche Angelegenheiten auf den Papst nicht angewendet werden, weil derselbe unter dem göttlichen Rechte steht und an die von Christus für seine Kirche getroffenen Anordnungen gebunden ist. Er kann die der Kirche von ihrem göttlichen Stifter gegebene Verfassung nicht ändern wie der weltliche Gesetzgeber eine Staatsverfassung ändern kann. Die Kirchenverfassung beruht in allen wesentlichen Punkten auf göttlicher Anordnung und ist jeder menschlichen Willkür entzogen“ (Denzinger-Hünermann, 3314).

„Deutlicher geht es nicht mehr!“, so Scalese: „Kommen wir zu unserem Thema (das Frauenpriestertum) zurück, das zu den ‚wesentlichen Punkten‘ der kirchlichen Verfaßtheit gehört, die niemand – auch nicht der Papst – ändern kann. Selbst wenn wir einmal die unglückselige Hypothese annehmen wollten, daß eines Tages ein Papst auf die Idee kommen sollte, die geltenden Disziplin zu ändern, dann wäre seine Entscheidung einfach null und nichtig. Das gleiche gilt für Bischöfe, die auf die Idee kämen, Frauen die Hände aufzulegen: Sie würden nichts anderes tun, als diese Frauen zu streicheln. Allerdings würden die Bischöfe und die Frauen latae sententiae exkommuniziert sein (im Sinne der Normae de gravioribus delictis vom 21. Mai 2010, Art. 5). Deshalb würde ich sagen, daß man beruhigt sein kann: Niemand wird auf die göttliche Konstitution der Kirche einen Anschlag verüben können.“

Soweit Pater Scalese. Ein „Anschlag“ auf die göttliche Konstitution der Kirche ist nur durch göttlichen Beistand nicht möglich, nach menschlichem Ermessen hingegen durchaus, sollte ein Papst – Scalese selbst nennt diese Hypothese – entschlossen eine „andere“ Kirche anstreben.
http://www.katholisches.info/2017/10/fra...uenpriestertum/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Ite – Das Magazin/One Peter Five (Screenshots)

von esther10 24.10.2017 00:31

Warnung an Traditionalisten: hör auf zu spielen


Apologetik Spiritualität Priesterbruderschaft St. Pius X Sei heute noch Artikel

Predigt während der Messe für die 100 Jahre von Fatima

“... Die Botschaft von Fatima ist, ja, eine Botschaft der Liebe, aber zugleich und daher ist eine Botschaft der Strenge, Härte, Ernst. Nach dem Erscheinen, stoppten die Hirten von Fatima zu spielen. Lass uns aufhören zu spielen.

"Ja, wir müssen uns in erster Linie an die Priester wenden. Die Jungfrau sagte zu uns: "Bete und tue Buße für die Sünder". Die St. Pius X. Bruderschaft hat in dieser Zeit der Auschwingung eine Gnade erhalten, und wir, ihre Priester, mögen es nicht getan haben, es ernst zu nehmen.

"Eltern, vielleicht erträgst du die Vaterschaft nicht ernsthaft. Wie viele Eltern verschwenden Zeit mit dem Internet, wie viele Mütter von hier nach dort gehen, wenn die Erziehung von Kindern so viel Engagement erfordert. Die Jungfrau gab eine Lektion, wie man Kinder großzieht. Seine Pädagogik mit den Hirten, so liebevoll , aber anspruchsvoll , oder besser: so lieb und so sehr anspruchs Realität ist schwer Nun, es ist nicht eine außergewöhnliche Visionär Pädagogik für Kinder, ist ein Beispiel für alle Mütter und Väter. Eine Mutter muss ihren Kindern sagen können: "Fürchte dich nicht, mein Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führt". Wenn die Eltern eine großzügige und fürsorgliche Liebe zu ihren Kindern haben, können sie mit ihren Mängeln an Kindern fordern und sie für Gott erziehen, da die Zeiten nichts anderes erlauben.

„Liebe Jugendliche, können Sie keine Zeit verschwenden, wie so viele verloren, mit Neugier vernachlässigt, sei katholisch und Verteidiger der Tradition zu sagen, während der dritte und vierte Bier hergestellt werden.

„Liebe Mädchen, wie viele von Ihnen sind ein Rattern Sittiche gemacht, um wie viel Straße bietet Mobilfunk-, pintaditas wie Papageien und von unbescheiden Mode versucht, die offenste Weg in den Abgrund, die die Hirten von Fatima erschreckt. Jacinta kannte dank der Jungfrau, dass diese Mode kam und so, wenig und alles wie es war, warnte er mit viel ernster Worten als unsere.

"Lass uns aufhören zu spielen . Zeiten sind sehr ernst, ernster sein, wahre Liebe ist ernst. Dann lasst uns beten, betet mehr, dass wir nicht jeden Tag den Rosenkranz beten müssen und dass wir keine Messe vermissen, zu der wir gehen können. Und wollen wir Buße tun, die Buße besonders der Staatspflicht, die, wenn wir sie ernst nehmen, konstant und sehr groß ist. Und es wird sicherlich mehr Kalamitäten geben, denn die Welt ist nicht nur geworden, sondern hat sich weiter verschlimmert, aber lassen wir uns nicht fürchten, denn wir haben die Zuflucht des Unbefleckten Herzens. "

http://panoramacatolico.info/articulo/ad...ejemos-de-jugar
Predigt für die 100 Jahre von Fatima

Vater Alvaro Calderón, FSSPX[


von esther10 24.10.2017 00:27

BISCHOF SCHNEIDER SAGT "ES GIBT MEHRDEUTIGKEITEN IM VATIKAN II"
Bischof Schneider sagt "Es gibt Mehrdeutigkeiten im Vatikan II"



Am 26. Juli 2017 veröffentlichte Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana in Kazahstan, eine Kolumne in der Corrispondenza Romana zum Thema "Die Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils und der gegenwärtigen Krise in der Kirche". Hier sind die wichtigsten Punkte seines Artikels.

Der Weihbischof von Astana beginnt damit, auf die beispiellose Krise aufmerksam zu machen, die die Kirche durchmacht, die, genau gesagt, "vergleichbar ist mit der allgemeinen Krise im 4. Jahrhundert, als der Arianismus die überwältigende Mehrheit des Episkopats verunreinigt hatte".

Glaubt Bischof Schneider -, ist es notwendig, eine höhere Perspektive mit "Realismus" über die Situation einerseits, aber auch einen "übernatürlichen Geist mit einer tiefen Liebe für die Kirche, unsere Mutter, die Leiden der Passion Christi wegen dieser gewaltigen und allgemeinen Lehre, der liturgischen und pastoralen Verwirrung ". Dieser Gipfel vermeidet "zwei Extreme", sagt der Prälat: "eine völlige Ablehnung" des II. Vatikanischen Konzils und die "Unfehlbarkeit", die jede Debatte über die strittigen Punkte im Rat verbieten will.

Die von Bischof Schneider gegenüber dem Rat befürwortete "respektvolle Haltung" bedeutet nicht, dass es uns nicht erlaubt ist, begründete Zweifel oder respektvolle Verbesserungsvorschläge in Bezug auf bestimmte Gegenstände auszudrücken, und zwar auf der Grundlage der gesamten Tradition der die Kirche und das ständige Lehramt. "

Der Prälat ist präziser: Ja, es gibt tatsächlich "Unklarheiten" im Rat. "Diese zweideutigen Aussagen des Zweiten Vatikanischen Konzils müssen nach den Aussagen der gesamten Tradition und des ständigen Lehramtes der Kirche gelesen und interpretiert werden."

Mit diesem Unterscheidungskriterium glaubt Bischof Schneider, dass es möglich wird, das Dogma Christi des Königs heute als voll anwendbar zu betrachten; den "wahren Sinn" des universalen Primats des Nachfolgers Petri in der Regierung der Kirche wiederherzustellen; und sogar auf "die Schädlichkeit aller nicht-katholischen Religionen und ihre Gefährlichkeit für die ewige Errettung der Seelen" bestehen. In gleicher Weise äußert der Prälat seine Zweifel über den endgültigen Charakter der konziliaren Doktrin über die Religionsfreiheit.

Im Zusammenhang mit diesem Bestreben, das Zweite Vatikanische Konzil zu korrigieren - ein übermenschliches Unterfangen in vielerlei Hinsicht -, stellt Bischof Schneider die Frage nach der kanonischen Situation der Priestergesellschaft von St. Pius X. dar: "Ein SSPX, kanonisch und vollständig integriert Erzbischof Marcel Lefebvre wünschte auch im kirchlichen Leben einen wertvollen Beitrag: "Die vollkanonische Präsenz der SSPX im Leben der Kirche unserer Tage könnte auch dazu beitragen, ein allgemeines Klima der konstruktiven Debatte "über das II. Vatikanische Konzil.

Am Ende erweist sich die Kolumne von Bischof Schneider als ein besonders interessanter Beitrag: Ein Bischof von "außen" in der Welt der Tradition stellt klar und knapp und auf sehr freie Art und Weise die brennende Frage der Mehrdeutigkeiten des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Korrekturen, die direkt im Zentrum der Angelegenheit gemacht werden müssen.

Als außenstehender Beobachter ist die hypothetische Rolle, die der Prälat der Gesellschaft in der Zukunft zuschreibt, nicht ohne Interesse: Er sieht darin einen Beitrag dazu, die konziliaren Mehrdeutigkeiten zu beleuchten und dem Priestertum und der Liturgie in der Kirche immer mehr Ehre zu erweisen.

Bischof Schneider scheint am 6. November 1978 die berühmten Worte Papst Johannes Pauls II. Vor dem heiligen Kolleg zu wiederholen: "Der Rat muss im Licht der ganzen Tradition und auf Grund der ständigen Lehre der Kirche verstanden werden".

Erzbischof Lefebvre, der dieses Prinzip akzeptierte, erklärte seine genaue Bedeutung, um falsche Interpretationen zu vermeiden. Am 2. Dezember 1983 erklärte er die Dokumente des Konzils im Lichte der Überlieferung: "Das bedeutet natürlich, dass wir jene ablehnen, die der Tradition widersprechen, dass wir jene interpretieren, die im Sinne der Tradition mehrdeutig sind und dass wir akzeptiere diejenigen, die der Tradition entsprechen. "Tradition ist wie ein Filter, um den Weizen von der Spreu zu trennen.

Konkret stellte Erzbischof Lefebvre eine allmähliche Lösung der Krise in Aussicht : "Der Papst konnte mit Autorität erklären, dass einige Texte des II. Vatikanums im Lichte der Tradition besser interpretiert werden müssen, so dass es notwendig wird, einige Sätze zu ändern , um sie gegenüber dem Lehramt der vorhergehenden Päpste treu zu machen: Es muss klar gesagt werden, dass der Irrtum nur "geduldet" werden kann und keine "Rechte" haben kann und dass ein religiös neutraler Staat nicht und nicht nicht existieren."

Als Antwort auf das, was eines Tages die "Benedikt XVI." Hermeneutik der Kontinuität werden würde, nämlich eine künstliche Entschlossenheit, die Lehren des II. Vatikanischen Konzils in die ständige Tradition der Kirche zu integrieren, erklärte er: "Es gibt natürlich , einige konziliare Texte, die der Tradition entsprechen, und das stellt kein Problem dar , zum Beispiel Lumen Gentium , aber auch andere Dokumente, die Priestereibildung und Priesterseminare, dann gibt es mehrdeutige Texte, die dennoch richtig "interpretiert" werden können nach dem vorangehenden Lehramt, aber es gibt auch Texte, die ein eklatanter Widerspruch zur Tradition sind, und sie sind in keiner Weise "einzubauen": die Erklärung zur Religionsfreiheit, das Ökumenismusdekret, das Liturgierekret. Fälle, eine Vereinbarung ist unmöglich. "
https://angeluspress.org/blogs/tradition...s-in-vatican-ii
Quellen: Corrispondenza Romana / fsspx.org / FSSPX.News - 8/3/2017


von esther10 24.10.2017 00:20

Interview mit Monsignore Schneider über: Prof. Seifert, Kardinal Caffarra und die Pflicht zu widerstehen



Maike Hickson, 17. September 2017, Anmerkung des Herausgebers: Das folgende ist ein Interview mit Bischof Athanasius Schneider, geführt von Dr. Maike Hickson von OnePeterFive .

Bischof Schneider ist Weihbischof der Erzdiözese Astana in Kasachstan.

Maike Hickson (MH) : Sie haben sich , zusammen mit Professor Josef Seifert (unter vielen anderen), der Rekurs Filiale , die die traditionelle Lehre der Kirche über die Ehe bestätigt. Mit dem ausdrücklichen Hinweis abgeneigt, seine Kritik an bestimmten Aussagen in Amoris Laetitia - Professor Seifert hat sich nun von seinem spanischen Erzbischof von seinem Stuhl Dietrich von Hildebrand an der Internationalen Akademie für Philosophie in Granada, Spanien entfernt. Wir können ihre Antwort auf eine Maßnahme so strafend, gerechtfertigt von den Argumenten darum bitten , dass Professor Seifert die Einheit der katholischen Kirche wurde Stauchen und verwirrend die Gläubigen?

Msgr . Athanasius Schneider (BAS): Professor Josef Seifert hat eine dringende und verdienstvolle Handlung bei der Formulierung von kritischen Fragen auf einigen offensichtlich zweideutigen Aussagen in dem päpstlichen Dokument gemacht Amoris Laetitia , wenn man bedenkt , dass diese Aussagen moralische Anarchie und Disziplin im Leben verursachen von Kirche, eine Anarchie , die vor den Augen aller ist und dass niemand, der noch seinen Grund verwendet und haben den wahren Glauben und Ehrlichkeit, leugnen.

Der Strafmaß gegen Professor Seifert von einer kirchlichen Autorität ist nicht nur ungerecht, aber es ist auf jeden Fall eine Flucht aus der Wahrheit, eine Ablehnung der Versachlichung der Diskussion und den Dialog, während zugleich die Kultur des Dialogs als oberste Priorität ausgerufen im Leben der Kirche unserer Zeit.

Solche klerikalen Verhalten gegen einen echten katholischen intellektuellen, wie Professor Seifert ist, erinnert mich an die Worte , mit denen Basilius der Große eine ähnliche Situation im vierten Jahrhundert beschreibt, wenn die Geistlichen Arier überfallen und besetzt die Mehrheit des bischöflichen sieht: „Nur ein Verbrechen wird jetzt energisch bestraft: ein sorgfältiger Respekt für die Traditionen unserer Väter. Aus diesem Grund werden Piquiden aus ihren Ländern weggebracht und in Wüsten transportiert. Religiöse Menschen werden zum Schweigen gezwungen, während jede Zunge Gotteslästerung aufgelöst wird "( Ep. 243).

MH: Wenn wir von der Einheit der Kirche sprechen: Was ist die Grundlage der Einheit? Müssen wir bei der Erörterung von Glaubens- und Doktrinspraktiken in Gegenwart unterschiedlicher und unzureichender Lehren alle motivierten und umsichtigen Debatten opfern, um einen möglichen Bruch innerhalb der Kirche nicht zu verursachen?

BAS: Die Grundlage der authentischen Einheit der Kirche ist die Wahrheit. Die Kirche ist von Natur aus "die Säule und Grundlage der Wahrheit" ( 1. Timotheus 3: 15). Dieses Prinzip gilt seit der Zeit der Apostel und ist ein objektives Kriterium für diese Einheit: die "Wahrheit des Evangeliums" ( Gal 2, 5.14). Papst Johannes Paul II. Sagte: "Jenseits der Einheit in der Liebe ist die Einheit in der Wahrheit immer dringend für uns" (Dritte Generalkonferenz des Lateinamerikanischen Bischofs, Puebla, 28. Januar 1979).

Sant ‚Irenäus hat gesagt:‚Die Kirche in den Wahrheiten des Glaubens glaubt , als ob er eine Seele hatte und ein Herz, und verkündet, lehrt und Hände, mit perfekter Harmonie, als wenn nur einen Mund zu besitzen‘( Adv Haer. . , I, 10, 2). Zu Beginn der Kirche, hat uns Gott gegeben , um die Pflicht , die Wahrheit zu verteidigen, wenn sie in Gefahr ist von jedem Mitglied der Kirche verfälscht wurde, auch wenn diese Verformung im Namen des Obersten Hirten der Kirche geschehen, wie es der Fall war von St. Peter in Antiochia (siehe Gal 2,14).

Dieses Prinzip der brüderlichen Korrektur innerhalb der Kirche war zu allen Zeiten gültig, auch an den Papst, so sollte es auch in unserer Zeit gültig sein. Leider traut, kann jeder in unserer Zeit Wahrheit zu sagen - auch wenn es tut dies mit Respekt für die Hirten der Kirche - wird als Feind eingestuft

der Einheit, wie es in Sao Paulo geschehen ist; als er erklärte: "Bin ich dann dein Feind, der dir die Wahrheit sagt?" ( Galater 4:16).

MH: Viele Prälaten sind jetzt und in der Vergangenheit still geblieben, weil sie befürchten, in der Kirche ein Schisma zu verursachen, wenn sie öffentlich Papst Franziskus wegen seiner Eheschließung fragen oder Einwände erheben. Was würden Sie ihnen über diese Wahl der Stille sagen?

BAS: Zuallererst müssen wir bedenken, dass der Papst der erste Diener der Kirche ist ( servus servorum ). Er ist der Erste, der exemplarisch alle Wahrheiten des unveränderten und konstanten Lehramtes befolgt, weil er nur ein Verwalter, kein Besitzer katholischer Wahrheiten ist, den er von allen seinen Vorgängern erhalten hat.

Der Papst darf sich niemals gegenüber Wahrheiten und Disziplinen verhalten, die ständig weitergegeben werden, als ob er ein absoluter Monarch wäre und sagen würde: "Ich bin die Kirche" (ähnlich dem französischen König Louis XIV: "L'état c'est moi" ). Papst Benedikt XVI. Definierte die Frage angemessen: "Der Papst ist kein absoluter Monarch, dessen Gedanken und Wünsche Gesetze sind. Stattdessen ist der Dienst des Papstes eine Garantie für Gehorsam gegenüber Christus und seinem Wort. Es muss seine eigenen Ideen nicht verkünden, sondern ständig bindet sich selbst und die Kirche des Wort Gottes zum Gehorsam, in dem Gesicht eines jeden Versuchs, sich anzupassen oder jede Form von Opportunismus abzureißen und „(Homilie vom 7. Mai 2005).

Die Bischöfe sind nicht Mitarbeiter des Papstes, aber göttlich konstituierten Kollegen der Papst, obwohl ihm gerichtlich untergeordnet, aber immer Kollegen und Brüder. Wenn der Papst selbst eine weite Verbreitung von offensichtlichen Fehlern des Glaubens und der schweren Missbrauch der Sakramente (wie den Eintritt in den Sakramenten der unrepentant Ehebrecher) toleriert, wirken die Bischöfe sollten nicht als servile Mitarbeiter, die in der Stille geschlossen sind. Eine solche wäre eine Haltung Gleichgültigkeit gegen die schwere Verantwortung des Petrusamtes demonstrieren und die Kollegialität des Episkopats und authentischer Liebe zum Nachfolger Petri widersprechen.

Wir müssen die Worte von San Hilario de Poitiers erinnern, der so während der allgemeinen Lehr Verwirrung des vierten Jahrhunderts sprach: „Heute, unter dem Vorwand einer Frömmelei, unter der trügerischen Erscheinung einer Verkündigung des Evangeliums, einige Leute zu leugnen versuchen, der Herr Jesus, ich sage die Wahrheit, damit jeder die Ursache der Verwirrung erkennen kann, die wir haben. Ich kann nicht schweigen "( Contra Auxentium , 1, 4).

MH: Gehen wir zurück zu Professor Seiferts Kritik an Amoris Laetitia . In seinem neuen Artikel von ‚August 2017, wirft er die Frage, ob zu behaupten , dass in Zeiten, geschieden und‚wieder geheiratet‘Paare sexuelle Beziehungen zum Wohl der neuen Anleihe Kinder haben sollten, eigentlich nicht zu dem Schluss führen , die nicht mehr existieren moralische Absoluten; dass viele in der Todsünde in bestimmten Situationen nicht mehr sündhaft in Gottes Augen sind. Professor Seifert sieht in dieser Logik eine potentielle "moralische Atombombe", die zu einem moralischen Relativismus führen wird. Würdest du ihm hier zustimmen?

BAS: Ich stimme Professor Seifert zu diesem Punkt vollkommen zu und fordere andere dringend dazu auf, seinen Leitartikel " Die reine Logik" zu lesen , der die ganze moralische Lehre der katholischen Kirche zu zerstören droht. . 1973, in seinem Buch Atanasio und der Kirche unseres Tages, schrieb Bischof Rudolf Graber aus Regensburg: "Was vor 1600 Jahren geschah, wird heute wiederholt, aber mit zwei oder drei Unterschieden: Alexandria ist heute die Weltkirche, deren Stabilität erschüttert wird und was unternommen wurde zu jener Zeit durch Mittel, die körperliche Stärke und Grausamkeit verwendeten, wird jetzt auf eine andere Ebene übertragen. Exil wird durch einen Schweigensatz ersetzt, der ignoriert wird und einen Mord an dem Charakter durchführt. " Diese Beschreibung gilt auch für den vorliegenden Fall von Professor Seifert.

MH: Nachdem in einem totalitären Land aufgewachsen, was sind Ihre Gedanken auf die akademische Freiheit in Spanien , als Professor für internationalen Ruhm aus seiner akademischen Positionen entfernt werden

einfach weil Sie Fragen, freundliche Fragen zu einem päpstlichen Dokument gestellt und in einigen Ihrer Aussagen mögliche Gefahren angegeben haben?

BAS: Seit Jahrzehnten kam die „politisch korrekt“ und „gute Sitten“ in der Kirche gerichtet zu verkünden und praktisch Freiheit des theologischen Diskurses in der Debatte und Forschung zu fördern, so dass die Freiheit des Denkens und Sprechens es würde ein Slogan werden. Zur gleichen Zeit können Sie jetzt das Paradoxon beobachten , dass die Freiheit zu der verweigert wird, der in der Kirche unserer Zeit, sie ihre Stimme mit Höflichkeit und Respekt für die Wahrheit erheben.

Diese bizarre Situation erinnert mich an einen berühmten Song, den ich während meiner Kindheit und dessen Worte waren in der kommunistischen Schule hatte zu singen: „Die Sowjetunion ist mein geliebtes Land, und kennen kein anderes Land auf der Welt, wo der Mensch kann so frei atmen. "

MH: Können Sie uns ein paar Worte sagen , dass Kardinal Carlo Caffarra mit Ihnen persönlich über unsere aktuellen Krise der Kirche gehandelt, Worte , die, teilweise sein könnte, eine Art sein Erbe?

BAS: Ich habe nur zweimal mit Kardinal Caffarra gesprochen. Diese kurzen Begegnungen und Gespräche mit Kardinal Caffarra hinterließen einige beeindruckende Eindrücke. Ich habe in ihm einen wahren Mann Gottes gesehen, einen Mann des Glaubens, mit einer Vision des Übernatürlichen. Ich habe in ihm eine tiefe Liebe zur Wahrheit bemerkt.

Als ich mit ihm über die Notwendigkeit sprach für die Bischöfe vor dem weit verbreiteten Angriff auf die Unauflöslichkeit der Ehe und die Heiligkeit des Sakraments der Ehe Beziehungen ihre Stimme erheben, sagte er: „Wenn wir Bischöfe wir dies tun, müssen wir niemanden fürchten und nichts weil wir nichts zu verlieren haben. " Ich sagte einmal zu einer US-Frau sehr intelligent und tief katholischer und den Satz von Kardinal Caffara verwendet zu glauben, dass wir Bischöfe haben nichts zu verlieren, wenn wir die Wahrheit sagen. Bei diesem Satz antwortete sie mit diesen unvergesslichen Worten: "Du wirst alles verlieren, wenn du das nicht tust."

MH: Glauben Sie , dass andere Kardinäle - wie Kardinal Christoph Schönborn oder Kardinal Óscar Rodríguez Maradiaga - die vier Kardinäle zur Veröffentlichung der Zweifel getadelt haben ?

BAS: Die Formulierung und Veröffentlichung von dubia durch die vier Kardinäle hatte einen Verdienst lobenswert und, in gewissem Sinne auch eine historische Akt, der das Kardinalskollegium wirklich ehrt. In der aktuellen Situation sind die Unauflöslichkeit und Heiligkeit der sakramentalen Ehe abgebaut und in der Praxis versagt aufgrund der Sakramente regulatorischen unrepentant Ehebrecher zuzugreifen, Verharmlosung und so haben die Sakramente der Ehe, Buße und die Eucharistie zu entweihen .

Auf dem Spiel steht letztlich die Wirksamkeit der göttlichen Gebote und das ganzen moralischen Gesetzes, wie Sie zu Recht, so Professor Seifert in seinem Artikel oben genannten und für die er streng bestraft. Wir können mit der von einem Schiff in stürmischer See, diese Situation vergleichen, wo der Kapitän die offensichtlichen Gefahren ignoriert, während die meisten seiner Offiziere in der Stille schließt mit den Worten: „Alles, was mit dem sinkenden Schiff in Ordnung“

Wenn in dieser Situation eine kleine Anzahl Schiffsoffiziere ihre Stimmen für die Sicherheit aller Passagiere erheben, werden sie selbst von ihren Kollegen grotesk und ungerecht als "Munition" oder als "Verfälscher" kritisiert. Selbst wenn der Kapitän die Stimmen der wenigen Offiziere für störend hält, wird er ihre Hilfe später dankbar anerkennen, wenn er sich der Gefahr stellen wird, indem er in sein Gesicht schaut und wenn er vor dem göttlichen Richter erscheinen wird. Und so werden sie sowohl Passagieren als auch Geschichte dankbar sein, wenn die Gefahr vorbei ist.

Der mutige Akt und die Namen dieser wenigen Offiziere werden als wirklich großzügig und heroisch in Erinnerung bleiben; aber definitiv nicht jene Offiziere , die durch Ignoranz, Opportunismus oder Unterwürfigkeit, in der Stille geschlossen oder sogar unsinnig diejenigen kritisiert , die rettende Aktion für das sinkende Schiff argumentiert. Dies entspricht in etwa der aktuellen Situation der Zweifel der vier Kardinäle. Sie müssen sich daran erinnern , was St. Basil während der arianischen Krise beobachtet : „ Die Menschen in Autorität Angst zu sprechen, für diejenigen , die Macht durch menschliches Zutun erreicht haben, sind die Sklaven von denen, denen sie ihre schulden

Karriereförderungen. Und jetzt wird der wahre Anspruch der Orthodoxie in manchen Gegenden als Gelegenheit für einen gemeinsamen Angriff betrachtet; und Männer verstecken ihren schlechten Privatwillen, indem sie so tun, als ob ihre Feindschaft alles für die Liebe zur Wahrheit ist.

All dies, während Ungläubige lachen; Menschen mit schwachem Glauben werden erschüttert; der Glaube ist unsicher; Seelen sind in Unwissenheit eingetaucht, weil die Ehebrecher des Wortes die Wahrheit nachahmen. Best of Laien vermied man bedenkt sich als Kirchen und Schulen der Gottlosigkeit, in den Wüsten erheben ihre Hände zu ihrem Herrn im Himmel mit Seufzern und Tränen. Der Glaube der Väter, den wir empfangen haben; dieser Glaube, den wir kennen, ist mit den Stempeln der Apostel markiert; an jenem Glauben, an dem wir festhalten, und an allem, was in der Vergangenheit kanonisch und legitim verkündet wurde "( Ep 92, 2).

MH: Nun , da es nur zwei Kardinäle sind dubia - nach dem Tod der beiden cardinali Carlo Caffara und Kardinal Joachim Meisner - was sind Ihre Hoffnungen für die anderen Kardinäle , die jetzt übernehmen konnte und die Leere füllen?

BAS: Ich hoffe und wünsche , dass der Kardinal, als Offiziere des Schiffes in einem stürmischen Meer, jetzt ihre Stimmen auf die Stimmen der vier Kardinäle, unabhängig von Lob oder Tadel vereinen.

MH: Im Allgemeinen was sie tun soll jetzt Katholiken - legt o Chierici - wenn Sie einige umstrittenen Aspekte gedrückt akzeptieren Amoris Laetitia , zum Beispiel im Hinblick auf geschieden „wieder verheiratet“ und ihren möglichen Zugang zu den Sakramenten? Und jene Priester, die sich weigern, diesen "auferstandenen" Paaren die heilige Kommunion zu geben? Was geschieht mit den katholischen Laien Lehrer geschehen wird , die wegen mit der Entfernung von ihrem Unterricht bedroht wurde , um ihr tatsächliche oder kritisch wahrgenommen Amoris Laetitia ? oder gehen Sie zu einem entscheidenden Ungehorsam gegenüber unseren Vorgesetzten , was wir tun können , wenn wir in Konflikt, in unseren Köpfen sind, wenn die Lehren des Herrn zu verraten?

BAS: wenn Priester und Laien die Lehre und ständige Praxis der ganzen Kirche treu zu bleiben, mit allen Päpsten in der Gemeinschaft, die orthodoxen Bischöfe und Heiligen als zweitausend Jahre, mit San Giovanni Battista, St. Tommaso Moro in besonderer Gemeinschaft zu sein, St. John Fisher und die vielen verlassenen Ehegatten, die ihre Ehe Gelübde treu geblieben, ein Leben der Enthaltsamkeit zu akzeptieren Gott nicht zu beleidigen.

Die ständige Stimme im gleichen Sinne und Sinn ( eodem sensu eademque sententiaentspricht 2.000 Jahre) und Praxis stärker sind und mehr sichern die abweichende Stimme der Praxis der Ehebrecher unrepentant heilige Kommunion zuzulassen, obwohl diese Praxis durch einen einzigen Papst oder Diözesanbischöfen gefördert wird. In diesem Fall haben wir die Lehre und die ständige Praxis der Kirche zu folgen, weil es hier die wahre Tradition arbeitet, „Demokratie der Toten“, dass die Stimme der Mehrheit derer, die vor uns gegangen sind. Augustinus hatte auf ‚nicht-traditionellen Donatist falsche Praxis der Wiedertaufe und die Einstellung behauptet, dass die konstante und unveränderliche Praxis der Kirche seit der Zeit des Apostels entspricht das sicheres Urteil der Welt:„Die ganze Welt Richter sicher ", Das heißt," Securus judicat orbis terrarum "( Gegen Parmenianum III, 24).

Es bedeutet, dass die gesamte katholische Tradition sich sicher und gewiss gegen eine fabrizierte Praxis und das kurze Leben stemmen wird, das in einem wichtigen Punkt dem gesamten Lehramt aller Zeiten widerspricht. Jene Priester , die jetzt von ihren Vorgesetzten gezwungen waren , die heilige Kommunion zu öffentlichen Ehebrechern und nicht umgekehrt, oder andere Sünder berüchtigt und Öffentlichkeit zu geben, sollten mit Überzeugung saint sagen: „Unser Verhalten ist das Verhalten der ganzen katholischen Welt ist für zweitausend Jahre ":" Die ganze Welt urteilt sicher "," Securus judicat orbis terrarum "! Benedikt John Henry Newman sagte in Apologia für sein Leben: "Das absichtliche Urteil, über das sich die ganze Kirche über einen langen Zeitraum hinweg verlässt und duldet, ist eine unfehlbare Vorschrift und eine endgültige Entscheidung gegen eine Neuzeit."

In unserem historischen Kontext, Priester und Gläubigen sollten ihren kirchlichen Vorgesetzten sagen und Bischöfe sollten für den Papst, mit Liebe und Respekt sagen , dass St. Paul hat einmal gesagt: „Weil wir nichts gegen die Wahrheit tun, sondern nur für die Wahrheit. Weil wir glücklich sind, wenn wir schwach sind und Sie stark sind. Wofür wir beten, ist deine Wiedergeburt und Wiedereingliederung "( 2 Kor 13,8).
https://www.corrispondenzaromana.it/vesc...e-di-resistere/
(Übersetzung der Redaktion von Correspondence Romana)

von esther10 24.10.2017 00:18

Der ehemalige Glaubenspräfekt widerspricht „zu begeisterten“ Stimmen über Luther

Kardinal Müller: Luthers Reformation war „kein Ereignis des Heiligen Geistes“
24. Oktober 2017



Kardinal Müller widerspricht, ohne Namen zu nennen, "zu begeisterten Stimmen zu Luther". Die Bildmontage stammt von "Cronica de Papa Francisco" und zeigt Franziskus im Gewand des thesenanschlagenden Luthers umgeben (v.l.) von Kardinal Reinhard Marx, Antonio Spadaro (Chef der römischen Jesuitenzeitschrift "Civiltà Cattolica"), Kardinal Walter Kasper, Bischof Nunzio Galantino (Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz) und Arturo Sosa Abascal (Generaloberer des Jesuitenordens).

Kardinal Müller widerspricht, ohne Namen zu nennen, "zu begeisterten Stimmen zu Luther". Die Bildmontage stammt von "Cronica de Papa Francisco" und zeigt Franziskus im Gewand des thesenanschlagenden Luthers umgeben (v.l.) von Kardinal Reinhard Marx, Antonio Spadaro (Chef der römischen Jesuitenzeitschrift "Civiltà Cattolica"), Kardinal Walter Kasper, Bischof Nunzio Galantino (Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz) und Arturo Sosa Abascal (Generaloberer des Jesuitenordens).

(Rom) „Das von Luther?“ Das war keine Reform, sondern eine Revolution.“ Unter diesem Titel nahm Kardinal Gerhard Müller heute gegen eine Verklärung der Geschichte Stellung, die zu einem falschen Geschichtsbild führen kann. Denn:

„Es herrscht große Verwirrung, wenn heute von Luther die Rede ist, und man muß klar sagen, daß vom Gesichtspunkt der Dogmatik, dem Gesichtspunkt der Lehre der Kirche es mitnichten eine Reform, sondern eine Revolution war.“


Kardinal Gerhard Müller

Die Kirche sei durch die Reformation nicht „erneuert“, sondern die Fundamente des Glaubens „völlig verändert“ worden.

Anlaß für die Stellungnahme in der katholischen Internetzeitung Nuova Bussola Quotidiana ist offenbar der nahende Höhepunkt des Reformationsgedenkens am 31. Oktober. Aktueller Anstoß dürften aber irritierende Stellungnahmen von Kirchenvertretern gewesen sein wie jene von Bischof Nunzio Galantino, dem Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz. Ihn erwähnt Kardinal Müller nicht namentlich, widerspricht aber wörtlich einer Behauptung Galantinos. Der von Papst Franziskus handverlesene italienische Bischof hatte am vergangenen Donnerstag auf einer Tagung an der Lateranuniversität erkärt, Luthers Reformation sei „ein Ereignis des Heiligen Geistes“ gewesen. Seine Geschichtsdeutung, die allem widerspricht, was die Kirche seit 500 Jahren dazu sagt, begründete Galantino mit dem sinngemäßen, aber befremdlichen Hinweis: „Weil Luther das selber so gesagt hat“.

Klarstellung

Von solchen und ähnlichen Aussagen dürfte sich Kardinal Müller herausgefordert gefühlt haben, einige Dinge klarzustellen:

„Es ist nicht realistisch, zu behaupten, daß es nur seine Absicht gewesen sei, einige Ablaßmißbräuche zu bekämpfen oder gegen die Sünden der Renaissance-Kirche. Mißbrauch und schlechte Handlungen hat es immer in der Kirche gegeben, nicht nur in der Renaissance, und auch heute gibt es sie. Wir sind die heilige Kirche durch die Gnade Gottes und der Sakramente, aber alle Männer der Kirche sind Sünder, alle bedürfen der Vergebung, der Reue und der Buße.“
Luthers Bruch mit dem katholischen Glauben

In seinem Buch „De captivitate Babylonica ecclesiae“ erscheine „absolut klar, daß Luther alle Grundsätze des katholischen Glaubens, der Heiligen Schrift, der apostolischen Tradition, des Lehramtes des Papstes und der Konzile und des Episkopats hinter sich gelassen hat. In diesem Sinn hat er das Verständnis von der homogenen Entwicklung der christlichen Lehre umgestürzt.“

Er ging soweit, das Sakrament als wirksames Zeichen der darin enthaltenen Gnade zu leugnen.

„Er hat diese objektive Wirksamkeit der Sakramente durch einen subjektiven Glauben ersetzt. Luther hat fünf Sakramente abgeschafft und auch die Eucharistie geleugnet: den Opfercharakter des Sakramentes der Eucharistie und die wirkliche Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Christi. Und noch mehr: Er hat das Sakrament der bischöflichen Weihe, das Weihesakrament, als Erfindung des Papstes bezeichnet – den er den Antichristen nannte – und nicht als Teil der Kirche Jesu Christi. Wir sagen hingegen, daß die sakramentale Hierarchie, in Gemeinschaft mit dem Nachfolger des Petrus, Wesensmerkmal der katholischen Kirche ist und nicht nur ein Prinzip einer menschlichen Organisation.“
Luthers Reformation war eine Reform der Kirche? „Inakzeptabel“

Kardinal Müller nennt Bischof Galantino nicht namentlich, daß er dessen Behauptung widerspricht, ist jedoch eindeutig:

„Deshalb ist es inakzeptabel, zu behaupten, daß Luthers Reformation ‚ein Ereignis des Heiligen Geistes war‘. Sie ist das Gegenteil: Sie war gegen den Heiligen Geist. Der Heilige Geist hilft nämlich der Kirche ihre Kontinuität durch das Lehramt der Kirche zu bewahren, vor allem im Dienst des Petrusamtes: auf Petrus allein hat Jesus Seine Kirche gegründet (Mt 16,18), die „die Kirche des lebendigen Gottes ist, Säule und Fundament der Wahrheit (1 Tim 3,15). Der Heilige Geist widerspricht sich nicht selbst.“
Viele Stimmen reden „zu begeistert“ von Luther

„Man hört viele Stimmen, die zu begeistert von Luther sprechen, weil sie seine Theologie, seine Polemik und die verheerenden Folgen dieser Bewegung nicht genau kennen, die für die Zerstörung der Einheit von Millionen Christen mit der katholischen Kirche steht. Wir können seinen guten Willen positiv bewerten, die klare Erklärung der Geheimnisse des allgemeinen Glaubens, aber nicht seine Behauptungen gegen den katholischen Glauben, schon gar nicht, was die Sakramente und die hierarchische, apostolische Struktur der Kirche betrifft.“
Es sei auch nicht richtig, zu behaupten, Luther habe anfangs gute Absicht gehabt.

„Es ist auch nicht richtig, zu behaupten, daß Luther anfangs gute Absichten hatte, wenn man damit meint, daß es dann die harte Haltung der Kirche gewesen sei, die ihn auf den falschen Weg gedrängt habe. Das stimmt nicht. Luther hat wohl die Absicht, gegen den Ablaßhandel zu kämpfen, doch ging es ihm dabei nicht um den Ablaß als solchen, sondern gegen das Bußsakrament.“
Kirche hat sich dem Dialog nicht verweigert

„Luther hatte einen Disput mit Johannes Eck. Der Papst schickte Kardinal Cajetan, um mit ihm zu sprechen. Über die Modalitäten kann man diskutieren, aber wenn es um die Substanz der Doktrin geht, muß man feststellen, daß die kirchliche Autorität keine Fehler gemacht hat. Andernfalls müßte man behaupten, die Kirche hätte über tausend Jahre Glaubensirrtümer gelehrt, obwohl wir wissen – und das ist ein Wesensmerkmal der Doktrin –, daß die Kirche in der Heilsvermittlung in den Sakramenten nicht irren kann.“
Verwirrung zur päpstlichen Unfehlbarkeit

„Man darf nicht persönliche Fehler, Sünden von Kirchenvertretern, mit Irrtümern in der Lehre und den Sakramenten verwechseln. Wer das tut, glaubt, daß die Kirche nur eine Organisation von Menschen ist, und leugnet den Grundsatz, daß Jesus selbst Seine Kirche gegründet hat und sie in der Weitergabe des Glaubens und der Gnade in den Sakramente durch den Heiligen Geist schützt. Seine Kirche ist nicht einfach nur eine menschliche Organisation: Sie ist der Leib Christi, wo es in präzise beschriebenen Modalitäten die Unfehlbarkeit des Konzils und des Papstes gibt. Alle Konzile sprechen von der Unfehlbarkeit des Lehramtes, wenn es um katholische Glaubenssätze geht. In der heutigen Verwirrung gehen viele soweit, die Wirklichkeit auf den Kopf zu stellen: Sie halten den Papst für unfehlbar, wenn er privat spricht, dann aber, wenn es darum geht, was die Päpste aller Zeiten als katholischen Glauben definiert haben, sagen sie, er sei fehlbar.“
Nach 500 Jahren ist es Zeit für Versöhnung, aber nicht auf Kosten der Wahrheit

„Gewiß, es sind 500 Jahre vergangen und daher ist nicht mehr die Zeit der Polemik, sondern der Suche nach Versöhnung: nicht aber auf Kosten der Wahrheit. Man darf keine Verwirrung stiften. Wenn wir einerseits die Wirksamkeit des Heiligen Geistes in diesen anderen nicht-katholischen Christen guten Willens erkennen müssen, die nicht persönlich diese Sünde der Trennung von der Kirche begangen haben, können wir andererseits die Geschichte, was vor 500 Jahren geschehen ist, nicht ändern. Eine Sache ist der Wunsch, ein gutes Verhältnis mit den nicht-katholischen Christen von heute zu haben mit dem Ziel, uns zu einer vollen Gemeinschaft mit der katholischen Hierarchie und der Anerkennung auch der apostolischen Tradition gemäß der katholischen Doktrin anzunähern. Eine andere Sache ist das Mißverstehen oder die Fälschung dessen, was vor 500 Jahren geschehen ist und der verheerenden Wirkung, das es hatte. Eine Wirkung gegen den Willen Gottes: ‚…Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast‘ (Joh 17,21).“
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Cronica de Papa Francisco/Nuova Bussola Quotidiana
http://www.katholisches.info/2017/10/kar...iligen-geistes/

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