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von esther10 22.08.2015 00:10

Freitag, 21. August 2015
Konservative Familien-Petition an Papst Franziskus knackt 500.000


Heute, am 21. August 2015, wurde die Marke von 500.000 Unterschriften übersprungen.

Dies ist vor allem der Popularität der Aktion in den Philippinen zu verdanken. Dort erfuhrt die „Ergebene Bitte“ starke Unterstützung durch Bischöfe und Kirchenvolk.

Inzwischen haben schon etwa 130 Bischöfe, darunter etliche Kardinäle, die Petition an Papst Franziskus unterschrieben.

Auch die mediale Aufmerksamkeit ist aufgrund der hohen Zahl an Unterschriften gestiegen. In Deutschland berichteten der Bayerische Rundfunk, die „Welt“, die „Zeit“ usw. In Österreich berichtete der „Österreichische Rundfunk“, die „Presse“, die „Katholische Presseagentur“ und viele andere.

Gegenwärtig werden besonders viele Unterschriften in Afrika gesammelt, wo auch etliche Bischöfe die Aktion unterstützen.

Im Appell äußern sich die Unterzeichner besorgt über die Angriffe auf die katholische Lehre über Ehe und Moral. Die Aktion wurde im Hinblick auf die Familiensynode im Oktober 2015 organisiert.

Unter anderem wird bedauert, dass auch aus dem inneren der Kirche der katholischen Lehre über Ehe und Familie widersprochen wird: „Tatsächlich konnten wir eine allgemeine Ratlosigkeit feststellen, aufgrund der Möglichkeit, dass im Schoße der Kirche eine Bresche aufgerissen wurde, die eine Duldung des Ehebruchs erlauben würde: Durch die Zulassung zur Eucharistie von geschiedenen - wiederverheirateten Paaren und die Annahme von homosexuellen Partnerschaften wird ein Zustand erzeugt, der kategorisch verurteilt werden muss, da er im Widerspruch zu den Geboten Gottes und den Gesetzen der Natur steht.“



http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/



von esther10 21.08.2015 23:22

Birgit-Kelle-Debatte: Homosexuelle plädieren für Toleranz und Meinungsfreiheit

Veröffentlicht: 21. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Felizitas Küble

In der Online-Version der schwulen Zeitschrift “Männer” wurde ein ablehnender Artikel über die Gender-kritische Autorin Birgit Kelle veröffentlicht, was nicht weiter erstaunt. Buchvover Gender Gaga



Interessant ist freilich, daß sich im Leserkommentar-Bereich mehrere gemäßigte Homosexuelle zu Wort melden, die einen anderen Kurs als die Redaktion fahren und ausdrücklich für mehr Meinungsvielfalt und Toleranz eintreten, auch gegenüber Andersdenkenden.


FOTO: Titelbild des jüngsten Kelle-Buches: Gender-Gaga

So schreibt zum Beispiel Oliver M. Fehn u.a. folgendes:

“Liebe Schwule und Berufsschwule,
Ihr versucht, die Lesung einer deutschen Autorin zu stoppen, weil deren Ansichten zum Thema Homosexualität nicht Punkt für Punkt euren fixen Ideen entsprechen. Was ist das eigentlich für eine Auffassung von Demokratie? Tickt ihr noch ganz richtig?

Eins der größten Verdienste unserer Gesellschaft ist die Meinungsvielfalt, ohne sie würden wir zu einer sozialistischen Ödnis verkommen wie einst die alte DDR – und ich könnte, wie ihr wisst, noch schlimmere Beispiele aus der Geschichte nennen.

Ich bin Autor und habe u.a. selbst zwei Romane geschrieben, in denen das Thema Homosexualität eine wichtige Rolle spielt. Ich hatte – hauptsächlich als Jugendlicher – auch eine Menge eigener schwuler Erfahrungen, auf die ich nicht verzichten möchte. Explizit schwul fühle ich mich deshalb nicht – die letzten Jahre meines Lebens sind in erster Linie geprägt von Beziehungen mit Frauen, auf die ich ebenso wenig verzichten möchte. Kelle_IMG_9393_RGB_(c)_Foto_Kerstin Pukall

Doch um beim Thema zu bleiben: Damals, in jenen Jahren, waren wüste Beschimpfungen und Verfolgungen Schwuler an der Tagesordnung. Es war ein Segen, als – leider viel zu spät – ein Ruck von Toleranz durch die Menschen ging und das Thema mit viel mehr Lockerheit betrachtet wurde.

Heute sind homosexuelle Beziehungen kein großes Thema mehr. Was aber euch betrifft – ihr könnt mit eurer neugewonnenen Freiheit einfach nicht umgehen.

An den von euch abgedruckten Zitate aus der Feder von Frau Kelle kann ich nichts Schlimmes finden – es sind die Meinungen einer Frau, die eben nicht lesbisch ist, es auch nicht werden will und verständlicherweise ihre Probleme hat, sich in diese Rolle hineinzudenken.

Und einer solchen Frau wollt ihr den Krieg erklären, mit den Mitteln des Totalitarismus und des Meinungsverbots? Was ist los mit euch? Habt ihr irgendwie den Verstand verloren?”

http://m-maenner.de/2015/08/nichts-als-aerger-mit-der-kelle/
HIER lesen Sie den vollständigen Kommentar, zudem den erwähnten “Männer”-Artikel und weitere Stellungnahmen von Homosexuellen, die sich (selbst)kritisch mit intoleranten Zügen einer linksgerichteten, verbissen agierenden Homo-Lobby befassen: http://m-maenner.de/2015/08/nichts-als-aerger-mit-der-kelle/

Es ist für konservative Christen wichtig, zu wissen, daß es in diesem Spektrum unterschiedliche Meinungen gibt und es daher unfair wäre, alle Homosexuellen in einen Topf zu werfen, nur weil linksdrallige “Lautsprecher” öffentlich den Ton angeben und von vielen “politisch korrekten” Mainstream-Medien gehätschelt werden.

Felizitas Küble leitet hauptamtlich den KOMM-MIT-Verlag und ehrenamtlich das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreib

von esther10 21.08.2015 23:08

Syrien: IS-Terroristen vernichten das antike, frühchristliche Kloster Mar Elian
Veröffentlicht: 21. August 2015 | Autor: Felizitas Küble


https://jungefreiheit.de/
Fresken in Mor Elian: Vernichtet duch den IS Foto: Wikimedia / Zozo2kx
Chef-Archäologe Khaled al-Asaad enthauptet

Der Islamische Staat hat offenbar das Kloster Mar Elian in Syrien vernichtet. Im Internet veröffentlichte Bilder zeigen, wie die Terrormiliz das Sakralgebäude mit Planierraupen einebnet, berichtet dpa.

BILD: Antike Fresken in Mar Elian (Foto: Wikimedia / Zozo2kx)

Auch die christlich-assyrische Nachrichtenagentur Aina bestätigte die Zerstörung. Anfang des Monats hatten IS-Kämpfer den Ort Karjatain bei Homs eingenommen.

Mar Elian wurde 423 n. Chr. in Erinnerung an den Märtyrer Elian gegründet. Die Fresken des Klosters aus dem 6. Jahrhundert, die Szenen aus dem Leben Jesu und seiner Jünger zeigen, zählen zu den künstlerisch wichtigsten Zeugnissen christlicher Kultur in Syrien.

In dem Ort lebten bis vor kurzem rund 2000 Christen, über deren Schicksal derzeit nichts Genaues bekannt ist.

Erst vor wenigen Tagen wurde die Ermordung des Chef-Archäologen von Palmyra, Khaled al-Asaad, gemeldet. Der anerkannte Wissenschaftler hatte sich geweigert, das UNESCO-Weltkulturerbe vor der heranrückenden Miliz zu verlassen. Ein Foto zeigt die an den Armen aufgehängte, enthauptete Leiche des 82 Jahre alten Mannes, den Kopf zwischen die Beine gelegt.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

von esther10 21.08.2015 21:39

Muss ein Priester das gesamte Stundengebet beten?

Ein fester Bestandteil des priesterlichen Dienstamts
Von P. Edward McNamara
Rom, 21. August 2015 (ZENIT.org)



P. Edward McNamara, Professor für Liturgie und Studiendekan der Theologischen Fakultät am Päpstlichen Athenäum „Regina Apostolorum“ in Rom, beantwortet eine Frage zum Stundengebet.

Frage: Während der Karwoche und an Weihnachten brauchen Priester, die die Vorabendmessen feiern, die erste Vesper vom darauffolgenden Festtag nicht zu beten. Meine Frage lautet: Ich feiere samstags zwei Abendmessen, eine um 17.00 Uhr und eine weitere in der Missionskirche um 19.00 Uhr. Danach treffe ich etwa um 21.00 Uhr wieder im Pfarrhaus ein. Bin ich dann verpflichtet die erste Vesper vom Sonntag zu beten? -- G.O., Erzdiözese Mobile, Alabama, USA.

P. Edward McNamara: Die im Falle der genannten Vorabendmessen einschlägigen Ausnahmeregelungen beziehen sich nur auf diese besonderen Feiern. Wenn eine generelle Erlaubnis bestünde, bräuchte man auch nicht weiter in den Rubriken darauf hinzuweisen.

Eine Möglichkeit wäre, dass unser Leser die Vesper am frühen Nachmittag betet. Es ist zwar wichtig, die Tagzeiten zu beachten, doch fällt es weniger ins Gewicht, sie nicht ganz einzuhalten, als das Gebet ganz wegfallen zu lassen. Wenn ein Priester voraussehen kann, dass er eine Hore erst sehr spät und mit Müdigkeit wird beten können, ist es besser, sie dann zu beten, wenn er dem Gebet all seine Aufmerksamkeit schenken kann.

Es ist aber auch möglich, dass unser Leser aus anderen Gründen, die nichts mit der Feier der Vorabendmessen zu tun haben, vom Stundengebet befreit ist.

Die Kongregation für den Gottesdienst hat auf die Anfrage, inwieweit ein Priester verpflichtet ist, das Stundengebet zu beten, eine offizielle Antwort gegeben (Notitiae 37 (2001), 418). Im Folgenden geben wir sie auszugsweise wieder:

„Frage Nr. 1: Inwieweit besteht nach Auffassung der Kongregation für den Gottesdienst und die Disziplin der Sakramente die Pflicht, jeden Tag das volle Stundengebet zu beten?“

„Antwort: Geweihte Amtsträger sind kraft des empfangenen Weihesakraments moralisch dazu verpflichtet, das Stundengebet täglich in seiner Gesamtheit zu verrichten, wie dies dem Ritus der Diakonweihe zu entnehmen und vom Kirchenrecht unter can. 276, § 2, Nr. 3 des oben zitierten Codex des Kanonischen Rechts festgelegt ist. Diese Rezitation besitzt weder die Form einer privaten Andacht noch die einer Frömmigkeitsübung, die der Kleriker aufgrund persönlicher Entscheidung wählt, sondern sie ist ein Akt, der zum heiligen Dienstamt und zur Aufgabe eines Seelsorgers gehört.

„Frage Nr. 2: Bezieht sich der „sub gravi“ [unter schwerer Sünde] verpflichtende Charakter auf den Vollzug des gesamten Stundengebets?

Antwort: Zunächst ist Folgendes zu beachten:

a) Aus schwerwiegendem Grund kann man teilweise oder sogar völlig vom Vollzug des Stundengebets befreit sein, sei es durch eine Krankheit oder den pastoralen Dienst, einen Akt der Nächstenliebe oder durch Ermüdung, nicht aber aufgrund von einfachen Unannehmlichkeiten – entsprechend dem allgemeinen Prinzip, dass ein rein kirchliches Gesetz keinen bindenden Charakter hat, wenn hierdurch schwere Unannehmlichkeiten entstehen;
b) Wer allein aufgrund von Trägheit und nicht um der nötigen Erholung willen das Stundengebet ganz oder teilweise unterlässt, handelt nicht rechtens; mehr noch, es stellt eine Geringschätzung der Schwere des Sachverhalts, der Amtspflichten und des positiven Gesetzes der Kirche dar;

c) Die Unterlassung des Morgengebets (Laudes) und des Abendgebets (Vesper) verlangt einen noch gewichtigeren Grund, da diese Tagzeiten „die beiden Angelpunkte des täglichen Stundengebetes“ sind (SC 89);

d) Wenn ein Priester am selben Tag mehrere Male die Messe feiern, über mehrere Stunden die Beichte abnehmen oder mehrere Unterrichtsstunden erteilen muss und dementsprechend müde wird, darf er ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass er einen gerechten Grund hat, um von einem angemessenen Teil des Stundengebets befreit zu sein;

e) Wenn es der Fall erfordert, kann der eigene Ordinarius des Priesters oder Diakons diesen aus gerechtem oder schwerwiegendem Grund ganz oder teilweise vom Vollzug des Stundengebets entpflichten, oder dieses in einen anderen Frömmigkeitsakt umwandeln (zum Beispiel in den Rosenkranz, den Kreuzweg, eine geistliche Lesung oder Lesung aus der Heiligen Schrift, eine angemessene Zeit meditativen Gebets, usw.).“

Aufgrund dieses Dokuments haben einige Bischöfe die Voraussetzungen, die einen Priester vom gesamten oder vom teilweisen Vollzug des Stundengebets dispensieren, näher definiert. Sofern solche Bestimmungen vorliegen, erhält sie der Priester in der Regel bei der Übertragung seiner Amtsbefugnisse. Stimmen die Anweisungen des Bischofs mit den obigen allgemeinen Bestimmungen überein, dürfen sie überall angewandt werden. Soweit sie für die Diözese allein zutreffen – zum Beispiel, wenn der Bischof vom Vollzug des Stundengebets dispensiert, wann immer ein Priester mit ihm konzelebriert –, dann finden sie lediglich in dieser Diözese Anwendung.

Priester sollten sich immer darum bemühen, das Stundengebet ganz zu beten, denn wie das erwähnte Dokument uns in Erinnerung ruft, handelt es sich nicht um eine Andachtsübung, sondern um einen festen Bestandteil des priesterlichen Dienstamts. Wenn man aber bisweilen aufgrund der Belastungen in der Pastoral nicht das gesamte Stundengebet verrichten kann, helfen einem die obigen Vorschriften, ein ruhiges Gewissen zu bewahren.
http://www.zenit.org/de

***



Ordensgeistliche versammelt sich regelmäßig zum gemeinsamen Stundengebet.
Stundengebet
Den Tag heiligen
Die regelmäßigen nichteucharistischen Versammlungen der Gemeinde zu bestimmten Stunden des Tages und auch der Nacht werden Stundengebet genannt. Angelpunkt des Stundengebetes sind in allen christlichen Kirchen Morgenlob (Laudes) und Abendlob (Vesper). Weil das Gebet den Tag und alle menschlichen Tätigkeiten heiligen soll, kamen andere Tagzeiten (Horen, von lat. Hora Stunde) hinzu (Terz, Sext und Non). Die Komplet als Nachgebet schließt das Stundengebet ab. Ein nächtliches Stundengebet ist die Lesehore, die aus den schönsten Stellen der Heiligen Schrift und aus den Werken geistlicher Schriftsteller besteht. Sie kann auch zu jeder beliebigen Tagesstunde gebetet werden.

Die einzelnen Teile des Stundengebetes bestehen aus Hymnus, Psalmen, Kurzlesung und Fürbitten. Die Psalmen sind so angeordnet, dass sie innerhalb eines Monats, mit kleinen Ausnahmen, alle gelesen werden.

Das Stundengebet ist ein Gebet der gesamten Kirche. Es soll möglichst gemeinsam gesungen oder gebetet werden. Bischöfe, Priester, Diakone und die meisten Ordensgemeinschaften sind zum täglichen Stundengebet verpflichtet. Die zum Chorgebet verpflichteten Gemeinschaften verrichten das ganze Stundengebet im Chor, das heißt, gemeinsam in der Kirche. Zum Chorgebet waren früher auch die Diözesangeistlichen verpflichtet. Als sie immer mehr vom gemeinsamen Stundengebet dispensiert wurden, mit der Erlaubnis, die Gebete privat zu verrichten, wurden die Texte in einem Buch (Brevier) zusammengefasst.
http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...CFaSpcgodtyAKuA

von esther10 21.08.2015 21:29

Freitag, 21. August 2015
Konservative Familien-Petition an Papst Franziskus knackt 500.000


http://www.ergebenebitte.org/

Heute, am 21. August 2015, wurde die Marke von 500.000 Unterschriften übersprungen.

Dies ist vor allem der Popularität der Aktion in den Philippinen zu verdanken. Dort erfuhrt die „Ergebene Bitte“ starke Unterstützung durch Bischöfe und Kirchenvolk.

Inzwischen haben schon etwa 130 Bischöfe, darunter etliche Kardinäle, die Petition an Papst Franziskus unterschrieben.

Auch die mediale Aufmerksamkeit ist aufgrund der hohen Zahl an Unterschriften gestiegen. In Deutschland berichteten der Bayerische Rundfunk, die „Welt“, die „Zeit“ usw. In Österreich berichtete der „Österreichische Rundfunk“, die „Presse“, die „Katholische Presseagentur“ und viele andere.

Gegenwärtig werden besonders viele Unterschriften in Afrika gesammelt, wo auch etliche Bischöfe die Aktion unterstützen.

Im Appell äußern sich die Unterzeichner besorgt über die Angriffe auf die katholische Lehre über Ehe und Moral. Die Aktion wurde im Hinblick auf die Familiensynode im Oktober 2015 organisiert.

Unter anderem wird bedauert, dass auch aus dem inneren der Kirche der katholischen Lehre über Ehe und Familie widersprochen wird: „Tatsächlich konnten wir eine allgemeine Ratlosigkeit feststellen, aufgrund der Möglichkeit, dass im Schoße der Kirche eine Bresche aufgerissen wurde, die eine Duldung des Ehebruchs erlauben würde: Durch die Zulassung zur Eucharistie von geschiedenen - wiederverheirateten Paaren und die Annahme von homosexuellen Partnerschaften wird ein Zustand erzeugt, der kategorisch verurteilt werden muss, da er im Widerspruch zu den Geboten Gottes und den Gesetzen der Natur steht.“
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 20:54

von esther10 21.08.2015 21:08

Glaube21. August 20150
Religion spielt für Flüchtlinge eine entscheidende Rolle


Christen haben sich im Flüchtlingslager in der nordfranzösischen Hafenstadt Calais eine eigene Kirche gebaut. Foto: picture-alliance/ZUMAPRESS.com

Calais/Berlin (idea) – Für Flüchtlinge spielt der Glaube eine große Rolle; das wird oft unterschätzt. Fern der Heimat klammern sich viele vertriebene Muslime, Jesiden und Christen an ihre Religion, weil sie darin den einzigen Halt finden. So haben christliche Flüchtlinge in der nordfranzösischen Hafenstadt Calais, die durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal nach Großbritannien gelangen wollen, als erstes eine Zeltkirche errichtet. 3.000 Flüchtlinge leben in primitivsten Verhältnissen in einem Lager, das auch als „Dschungel“ bezeichnet wird. „Das erste, was sie haben wollten, war eine Kirche“, sagte die ehrenamtliche christliche Lagerbetreuerin Maya Konforti von der Organisation „L’Auberge des Migrants“ (Herberge der Migranten), in einer Fernsehsendung der britischen BBC. Als ein Beispiel wird ein sudanesischer Christ namens Daniel angeführt, der in seinem islamisch regierten Heimatland verfolgt wurde: „Ich bin Protestant, aber das wird in meinem Land nicht anerkannt.“ Die meisten Migranten sind Muslime, so die BBC-Moderatorin Sally Magnusson, aber es gebe auch Christen, die vor der Verfolgung in Ländern wie Eritrea, Äthiopien, dem Sudan und Syrien fliehen mussten: „Sie klammern sich an das, was ihnen am kostbarsten ist – ihren Glauben.“ Die Zeltkirche sei dafür ein sichtbares Symbol. Sie bedeute Trost und Halt für die Christen.

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Der Glaube gibt der wankenden Seele Halt

Ähnlich sieht das der Berliner Journalist Malte Lehming. Die Dimension der Religion sei in der Flüchtlingspolitik bisher unterbelichtet, schreibt der Leitende Redakteur der Zeitung „Tagesspiegel“. Viele Flüchtlinge griffen auf den Glauben als „einzigen mobilen Identifikationsanker zurück, den es neben der Sprache und der Erinnerung gibt“. Ihre Religion sei eine Brücke, die ihre alte Welt mit der neuen verbindet. Lehming: „Gebete, Riten und Rituale, die in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten praktiziert werden, geben der wankenden Seele Halt.“ In den Gemeinden würden soziale Netze geknüpft. Daher lasse sich der Wert des gelebten Glaubens für einen gelingenden Neuanfang kaum überbewerten.

Auf Migration folgt Hinwendung zur Religion

Der Berliner Sozialwissenschaftler Jan Fuhse habe bereits vor zehn Jahren festgestellt, dass auf die Migration oft eine Hinwendung zur Religion folge. Das sei bei buddhistischen Vietnamesen und hinduistischen Tamilen ebenso nachgewiesen wie bei türkischstämmigen Jugendlichen. Migranten müssten ein neues Selbstverständnis im Spannungsfeld zwischen der eigenen Herkunft und der Kultur im Aufnahmeland entwickeln. Die Religion erlaube eine Aufwertung der eigenen Identität, so Fuhse.

Glaubensausübung gehört zur Flüchtlingspolitik

Lehming weist ferner darauf hin, dass viele Asylsuchende in ihrer Heimat wegen ihrer Religion verfolgt worden sind. Das gelte etwa für Jesiden aus dem Irak ebenso wie für Christen aus Syrien, dem Irak und Eritrea. Für sie gebe es ein beschleunigtes Asylverfahren. Bei Seelsorge und Integration leisteten auch muslimische Gemeinden enorm viel. Wie der Journalist weiter schreibt, muss es allen Menschen, besonders den religiös verfolgten, in Deutschland ermöglicht werden, ihren Glauben ungehindert praktizieren zu können. Das sei ein konstitutiver Teil pragmatischer Flüchtlings- und Integrationspolitik. Lehming: „Angst vor Abschottung, religiöse Indifferenz oder säkulares Desinteresse dürfen die Förderung gemeindlicher Neuorganisationen nicht behindern.“ Im Blick auf die weithin säkularisierten Deutschen betont er: „Wer religiös unmusikalisch ist, nimmt leicht an, praktizierter Glaube und Teilnahme am demokratischen Rechtsstaat vertrügen sich nicht. Das ist ein Irrtum.“
http://www.idea.de/thema-des-tages/artik...olle-83423.html


von esther10 21.08.2015 17:29

Neue Internetseite informiert über das Heilige Jahr


Die Deutsche Bischofskonferenz informiert ab sofort auf einer neuen Internetseite über das bevorstehende Heilige Jahr. "Nicht jeder kennt die große Bedeutung eines Heiligen Jahres für die katholische Kirche", erklärte der Würzburger Weihbischof Ulrich Boom am Donnerstag. Mit der neuen Internetseite www.heiligesjahrbarmherzigkeit.de wolle man das Anliegen des Papstes erläutern und kontinuierlich über Veranstaltungen und Pläne zum Heiligen Jahr in Rom und in den deutschen Bistümern berichten.

Vom 8. Dezember 2015 bis zum 20. November 2016 werden im Vatikan zum Heiligen Jahr Hunderttausende Pilger erwartet.

"Ich freue mich, dass Papst Franziskus der Barmherzigkeit und damit dem Mitleid und der Nächstenliebe ein ganzes Themenjahr widmet und diese zutiefst menschlichen Verhaltensweisen neu bewusst machen möchte", betonte Boom. Ziel sei, das barmherzige Antlitz Gottes "Kirche und Welt in Erinnerung zu rufen".

Zu Beginn des Heiligen Jahres werden in Rom die sogenannten Heilige Pforten geöffnet, die sonst verschlossen sind - als Symbol dafür, "dass den Gläubigen in jedem Heiligen Jahr ein besonderer Weg zum Heil offen steht", so die Deutsche Bischofskonferenz. "Anders als bei früheren Heiligen Jahren soll es diesmal auch weltweit in jedem Bistum eine Heilige Pforte geben." Wie dies genau gestaltet wird, sei Gegenstand aktueller Überlegungen, erklärte Weihbischof Boom.

Die Tradition des Heiligen Jahres geht den Angaben zufolge auf eine hebräische Tradition zurück. Das "Jubeljahr" oder "Jubiläum" war ein besonderes Heiliges Jahr, das alle 50 Jahre begangen wurde. In der katholischen Kirche griff Papst Bonifatius VIII. im Jahr 1300 die Tradition wieder auf - ursprünglich sollte alle hundert Jahre gefeiert werden.

Im 15. Jahrhundert wurde allerdings ein Rhythmus von 25 Jahren festgelegt, damit jede Generation zumindest ein Jubiläumsjahr erleben konnte. Ein außerordentliches Jubiläum findet im Zusammenhang mit besonderen Anlässen statt. Das letzte reguläre Heilige Jahr war 2000.

von esther10 21.08.2015 15:41

Aktenzeichen
ZDF zeigt Fahndungs-Beitrag über schwarzen Verdächtigen doch
21.08.2015 | 13:29 Uhr


"Aktenzeichen XY"-Moderator Rudi Cerne.Foto: dpa
Dortmund. Kehrtwende des ZDF: Anders als angekündigt, soll ein "Aktenzeichen XY"-Beitrag mit einem schwarzen Verdächtigen doch am 2. September gezeigt werden.

Die Entscheidung schlug große Wellen: Weil der mutmaßliche Vergewaltiger einer 21-jährigen Frau eine dunkle Hautfarbe hat, wollte die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ einen Beitrag über die Tat vom 29. März 2014 nicht wie geplant senden. Am Donnerstag war die Entscheidung der Redaktion bekanntgeworden, am Freitag dann die Kehrtwende: "Die Fahndung (...) wird wie geplant in der nächsten Ausgabe von Aktenzeichen XY am 2. September behandelt", teilte das ZDF auf seiner Facebook-Seite mit.



"Die Auswahl der Fälle erfolgt durch Redaktion und Produzent in enger Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei nach Relevanz der Fälle, ihrer Dringlichkeit und dem jeweils aktuellen Ermittlungsstand", hieß es weiter in der Stellungnahme des Senders. "Die Hautfarbe oder andere Persönlichkeitsmerkmale eines mutmaßlichen Täters spielen dabei keine Rolle."


Redaktionsleitung wollte "kein Öl ins Feuer gießen"
Einen Tag zuvor hatte "Aktenzeichen XY"-Chefredakteurin Ina-Maria Reize-Wildemann den Entschluss noch mit der Stimmungsmache gegen Flüchtlinge in Deutschland begründet. "Wir wollen kein Öl ins Feuer gießen und keine schlechte Stimmung befördern. Das haben diese Menschen nicht verdient." Sie meinte Flüchtlinge, über die vor allem im Internet hasserfüllte Kommentare geschrieben werden, und auf deren Unterkünfte in Deutschland Anschläge verübt werden.

VORGESCHICHTE



Polizei fahndet mit Fotos nach mutmaßlichem Vergewaltiger
Nach der Vergewaltigung einer 21-jährigen Frau am 29. März 2014 in Huckarde sucht die Polizei den mutmaßlichen Täter öffentlich mit Fotos.
Die Polizei hofft, durch die Ausstrahlung in der ZDF-Sendung einer Aufklärung des Verbrechens vom 29. März 2014 näherzukommen. Entsprechend enttäuscht hatte sich Polizeisprecher Oliver Peiler am Donnerstag über die Entscheidung gezeigt: "Die Dortmunder Polizei hat weder die Absicht, noch die Möglichkeit, einen Entscheidungsprozess in einer Redaktion zu beeinflussen. Erst wenn alle klassischen Ermittlungsmethoden ausgeschöpft sind, greifen wir zum Mittel der Öffentlichkeitsfahndung. Daher finden wir es sehr bedauerlich, dass die weitere Aufklärung des Falles nicht möglich erscheint."

Weiter Hinweise gesucht
Die Polizei sucht nach wie vor nach dem Vergewaltiger. Das Opfer hat ihn wie folgt beschrieben. 30 bis 40 Jahre alt, 1,75 Meter groß, auffällig schmächtiger Körperbau, sehr gepflegtes Erscheinen, akzentfreies Deutsch, dunkle Hose, helle Jacke, schwarze Tasche. Der Mann raubte das Opfer auch aus. Die Beute: schwarze Handtasche mit goldfarbenen Griffen, eine hellgrün-weiß-karierte Geldbörse mit 10 Euro und ein Handy (Samsung Galaxy Ace LaFleur-Edition). Hinweise an die Polizei unter Telefon (0231) 1327441.

Peter Bandermann

ZDF zeigt Fahndungs-Beitrag über schwarzen Verdächtigen doch | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund...ml#plx561672598

von esther10 21.08.2015 13:24

Steuerzahler

Unternehmerverband beklagt versteckte Steuererhöhungen


Erklärung zur Gewerbesteuer: Die Gemeinden greifen zu Foto: picture alliance / dpa

FRANKFURT/MAIN. Deutsche Unternehmen werden bei der Gewerbe- und Grundsteuer nach eigenen Angaben immer mehr geschröpft. „Viele Kommunen drehen zur Sanierung ihrer Haushalte erneut kräftig an der Steuerschraube – zu Lasten der Unternehmen“, klagte der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Eric Schweitzer, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Deutschlandweit habe es einen „Rekordanstieg“ an Belastungen gegeben.

Demnach hätten 138 von 676 untersuchten Gemeinden den Hebesatz für die Gewerbesteuer angehoben. Das ist mehr als jede fünfte Gemeinde mit mehr als 20.000 Einwohnern. Auch bei der Steuer auf Grundbesitz habe die öffentliche Hand „ordentlich zugelangt“, kritisierte Schweitzer. Im Durchschnitt seien die Hebesätze um achtzehn Prozent gestiegen. Bei den Flächenländern habe es sogar „eine noch nie dagewesene Steigerung“ gegeben.

Dabei spüle die derzeit gute Wirtschaftslage ohnehin mehr Geld in die Gemeindekasse, zeigte sich der DIHK-Präsident verärgert. „Letztlich müssen die Gemeinden darauf achten, daß die Unternehmen die von ihnen gezahlten Steuern auch noch als angemessen wahrnehmen, wenn sie die von den Kommunen erbrachten Leistungen bewerten.“ Passen die erhobenen Betriebssteuern und die dafür erbrachten Leistungen nicht mehr zusammen, zögen Unternehmen ab, warnte Schweitzer. (FA)
https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2015...uererhoehungen/


von esther10 21.08.2015 12:21

Es fehlt an Entschlossenheit


Asylbewerber stürmen in Mazedonien einen Zug: Kein Alarmismus, von einer Völkerwanderung zu sprechen Foto: picture alliance / PIXSELL

Nicht ein rechtsradikaler Politiker, sondern Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen und Mitglied der Linkspartei, stellte kürzlich bei Anne Will zur Asylkrise fest:

„Ja, wir werden überrannt.“ Von einer Völkerwanderung zu sprechen, ist mittlerweile kein Alarmismus mehr – die Bilder von gestürmten Zügen in Mazedonien, die menschenüberfüllten Seelenverkäufer, die in immer dichterer Folge über das Mittelmeer kommen – sie sind Ausdruck davon.

Der Historiker Michael Stürmer spricht von einem „historischen und politischen Ernstfall“ und erinnert an den Grenzwall Limes, mit dem es den Römern nur befristet gelang, den Andrang der Germanen aufzuhalten.

Reporter der JF sind in den vergangenen Tagen nach Ungarn und Mazedonien gereist, zu einer der wichtigsten Transferrouten der Menschen, die nach Österreich, Deutschland oder Dänemark kommen wollen. Wir haben uns ein Bild gemacht von dem Versuch Ungarns, mit einem größeren Grenzzaun des Ansturms Herr zu werden. Ein Grenzregime namens „Schengen“ – es hat aufgehört zu existieren, wenn es überhaupt je intakt war.

Indes werden die für 2015 erwarteten Asylbewerberzahlen erneut nach oben korrigiert: bis zu 750.000 – fast eine Vervierfachung gegenüber 2014. Das Vertrackte: Diejenigen, die es erfolgreich nach Deutschland geschafft haben, sind die Botschafter für jene, die noch in Nordafrika oder Nahost auf gepackten Koffern sitzen. „Wir haben es geschafft! Kommt nach!“ Und so werden aus Rinnsalen Bäche und dann Ströme, die immer schwieriger zur beherrschen sind.

Australien hat das Problem in den Griff bekommen – durch konsequente Abschiebung

Australien, eines der klassischen Einwanderungsländer, hat das Problem der Bootsflüchtlinge erfolgreich in den Griff bekommen, indem seine Marine drakonisch jedes Boot an ein sicheres Ufer oder den Ausgangspunkt zurückschleppt. Zu dieser konsequenten Politik entschloß sich Canberra jedoch erst nach den Parlamentswahlen 2014, nachdem die Liberal Party mit einer Kampagne „Stop the boats“ einen Erdrutschsieg errungen hatte.

Eine solche Entschlossenheit, die die zwingende Kehrseite sein muß für eine Politik, die sich weiter vor den harten Kern von Flüchtlingen stellt, die tatsächlich unseren Schutz und politisches Asyl verdient haben, ist im Konzert der 28 EU-Mitgliedstaaten kaum denkbar. Die Regierungen spielen Schwarzer Peter, sabotieren effektive Grenzkontrollen, reichen die Migranten weiter – im Zweifel nach Deutschland, wo die Aufnahme am komfortabelsten und effizientesten organisiert ist.

Wann ist die Grenze der Aufnahmefähigkeit erreicht? Wenn Grenzen kollabiert sind? Während Politiker verkünden, das Weltklima im Jahre 2100 steuern zu können, kapitulieren sie vor dem Problem des Asyldesasters.

JF 35/15
https://jungefreiheit.de/debatte/streifl...tschlossenheit/

von esther10 21.08.2015 12:12

USA: Kontroverse über die Forschung mit Organen abgetriebener Kinder
Veröffentlicht: 21. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Von Dr. med. Edith Breburda

Madison, die Hauptstadt des US-Bundestaates Wisconsin, ist eine Metropole für biotechnologische Forschungen. Dort hat Prof. J. A. Thomson erstmals 1998 humane embryonale Stammzellen isoliert. Die Stadt hat seitdem viele Biotechfirmen angezogen. Immer wieder wird man darauf hingewiesen, so auch am 11. August 2015 in einem Leitartikel des Wisconsin State Journals. Dr. Breburda



Einen Tag später jedoch sorgen sich Wissenschaftler, dass Biotechfirmen bald abwandern könnten. Der Grund ist einfach zu nennen. Der Abgeordnete Andre Jacque scheint dafür verantwortlich zu sein. Er will, dass Planned-Parenthood-Organe von abgetriebenen Kindern nicht mehr an Forschungseinrichtungen verkauft werden dürfen.

Am Dienstag, dem 11. August 2015, machte Andre Jacque vor dem Parlament auf die Undercover-Skandalvideos aufmerksam. Wenn nun ein Verbot beschlossen werden sollte, könnte Planned-Parenthood strafrechtlich verfolgt werden.

Etwa 100 Labors arbeiten allein an der Universität von Wisconsin in Madison mit fötalem Gewebe. Es wird benutzt, um in Zukunft Krebs, Herzerkrankungen, Parkinson, Erblindung und andere schwere Krankheiten heilen und Impfstoffe verbessern zu können. Bisher wurde die Forschung mit fötalem Gewebe als ethisch einwandfrei angesehen.

Bei einem Verbot könnte FluGen, eine Biotechgesellschaft in Madison, die Impfstoffe gegen Grippe mit Hilfe von Nierenzellen von abgetriebenen Kindern herstellt, ihre Forschungsarbeiten nicht mehr weiter durchführen und müsste den Bundesstaat verlassen.

Jacque räumte am 11.8.2015 in seiner Parlamentsrede ein, er sei dafür, Forschungen mit fötalen Zellen, welche vor 2010 gewonnen wurden, weiterhin zuzulassen.



„Das würde aber immer noch neue Forschungen beeinträchtigen. Die Zellen, mit denen wir eventuell eine Heilung erzielen könnten, würden dann einfach mit dem abgetriebenen Kind entsorgt werden“, erklärte Bob Golden, der Dekan des Medizinischen Fachbereichs der Universität Madison.

„Sensationsgierige Videos, die keinen Beweis liefern, dass die medizinische Forschung etwas Falsches tut, wenn sie fötales Gewebe benutzt, sollten erst gar nicht beachtet werden. Das Parlament solle Jacques Forderung ignorieren, solange noch kein Schaden entstanden ist. Wisconsin sei stolz auf seine Forschung und sollte seine Biomedizinische Expertise auch wertschätzen“, schreibt das Editorial des Wisconsin State Journals in einem Artikel mit dem Titel “Don’t mess with lifesaving UW research” vom 12. August 2015.

„Die Universität Wisconsin könnte 76 Millionen Dollars und tausende Stellen verlieren, wenn das Verbot, fötales Gewebe von abgetriebenen Kindern für Forschungszwecke zu benutzten, durchkommt. Die Stammzellenforschung wäre von einem solchen Verbot nicht betroffen. Hierzu liefert nicht Planned-Parenthood das „Material“, sondern Fertilisationskliniken (1)“. BookCoverImage

Inzwischen gibt es ein neues Video über Planned Parenthood (2). Eine ehemalige Mitarbeiterin von StemExpress LLC, Holly O’Donnell, erklärt darin, dass Planned-Parenthood mit biotechnologischen Firmen zusammenarbeitet, die Organe von abgetriebenen Kindern an Forschungslabors weiter verkaufen.


FOTO: Neuerscheinung unserer Autorin Dr. Edith Breburda zu Bioethik und Gentechnik

Die Laboratorien geben ihre Bestellungen an, und Planned-Parenthood koordiniert die Wünsche. Oft wissen die Mütter nicht, was mit ihren abgetriebenen Kindern passiert. Sie haben keine Ahnung. Das Gesetz verlangt zwar, dass die Mütter damit einverstanden sind, dass das Gewebe und die Organe ihrer Kinder freiwillig gespendet werden.

Planned-Parenthood gibt StemExpress Mitarbeitern Einblick in die Krankenakten, damit sie planen können, wann und in welchem Gestationsalter Abtreibungen zu erwarten sind. „Wir wussten über alle Prozeduren Bescheid: Ultraschalluntersuchungen, Abtreibungen, Spätabtreibungen, ja sogar über die Patientinnen, die einen Schwangerschaftstest machten, wurden wir aufgeklärt. Für Planned-Parenthood bedeutet ein Schwangerschaftstest eine mögliche Schwangerschaft und damit evtl. ein verwertbares fötales Gewebe. Man muss einfach die Gelegenheit nutzen.“

“Die Atmosphäre in der Abtreibungsklinik war makaber”



Obwohl Planned-Parenthood das offiziell bestreitet, werden Organe von abgetriebenen Kindern, ohne zu fragen, luitgard5entwendet.

„In einem Fall gab eine Mutter kein Eiverständnis. O’Donnell sah kurz danach einen Mitarbeiter mit einem toten Fötus. Er sagte, er wäre einfach reingegangen, hätte Blut abgenommen und dann den Fötus beim Rausgehen mitgenommen. Die Frauen, die dort arbeiteten, waren sehr kalt. Sie hatten kein Mitgefühl, sie wollten nur Geld.

Die Atmosphäre in der Abtreibungsklinik war furchterregend und makaber. Du kannst da Schreien und Weinen hören. Es ist entsetzlich. Das Abtreibungs- und Organhandel-Geschäft von Planned-Parenthood ist kein sicherer Platz für verwundbare Frauen (2).“

“Es klingt ironisch, dass Wissenschaftler sich damit rechtfertigen, dass sie mit ihren Forschungsarbeiten mit abgetriebenen Föten Leben retten. Sie nehmen die Tötung gesunder unschuldiger Ungeborener dafür in Kauf. Die ethischen Grenzen werden damit vollkommen beiseite geschoben. Forschungsgelder werden benutzt, um fötales Gewebe von Planned-Parenthood-Abtreibungskliniken zu bezahlen”, sagt Frank Piraino in einem Leserbrief vom 11. August 2015 (3).

Auch von der humanen embryonalen Stammzellenforschung wurden und werden die gleichen Argumente benutzt.

Bereits 2001 sagte der britische Vizegesundheitsministers Lord Hunt, es sei längst selbstverständlich geworden, Embryonen zu zerstören und ihnen das Recht auf Leben zu nehmen. Dies sei ein notwendiges Opfer, das man für lebenswichtige Forschung bringen müsse.

Die Stammzellenforschung, die längst Erfolge erzielen wollte, ist offensichtlich immer noch nicht soweit, Organe aus humanen embryonalen Stammzellen zu entwickeln. Sie muss deshalb auf die Organe von abgetriebenen Kindern zurückgreifen (4).

Es ist sowieso nicht einfach, embryonale Stammzellen zum Wachsen zu bringen. Um dies zu lernen, brauchen wir Zeit, ist ein üblicher Satz der Forscher (5).

Dr. David Prentice ist der Überzeugung, dass man nicht auf die obsolete Forschung mit Organen von abgetriebenen Kindern zurückgreifen muss, um z.B. Impfstoffe herzustellen. Adulten Stammzellen oder Forschungen mit Nabelschnurblut haben sich bereits bestens bewährt (6).

HINWEISE auf jüngste Beweis-Videos zu Abtreibungs-Grausamkeiten (z.B. Gehirn des ungeborenen Babys entnommen, als das Herz noch schlug): http://www.hli.org/2015/07/national-prot...hood-august-22/

Zudem auch HIER

Anmerkungen:
(1) Scott Bauer: Scott Walker noncommittal on support for fetal tissue research ban. Wisconsin State Journal, 13. August 2015
(2) http://go.aleteia.org/2Fx9E4h
(3) Johnson Ben: Breaking: New video: Planned Parenthood would steal aborted baby parts without mom’s consent. LifeSiteNews, 12. August 2015
(4) http://host.madison.com/news/opinion/mai...-stop-abortions—-frank-piraino/article_41937c01-8063-5ba3-b44e-c04cd679510b.html#ixzz3ie2mygiZ
(5) E. Breburda: Verheissungen der neuesten Biotechnologien, 2010, Christiana Verlag. ISBN-10: 3717111728, ISBN-13: 978-3717111726
(4) E. Breburda: Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst? Scivias Verlag 2014.  ISBN-10: 0615926657  ISBN-13: 978-0615926650
(6) EWTN, News Nightly, 12.08.2015
siehe auch: Breburda: Reproduktive Freiheit, free for what? Scivias Verlag 2015.  ISBN-10: 0692447261  ISBN-13: 978-0692447260
Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Buch-Neuerscheinung vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/201...edith-breburda/

Fotos: Dr. E. Breburda (1. und 2. Bild), Archiv

von esther10 21.08.2015 10:20

19. August 2015
Debatte » Kommentar

Sie verhöhnen die Steuerzahler
von Michael Paulwitz


Abstimmung im Bundestag: Steuergelder versickern Foto: picture alliance/AA

Lächerlichkeit zerstört. Nicht auf der Stelle, aber unweigerlich. Die Euro-„Rettungs“-Einpeitscher der Großen Koalition rauben dem Deutschen Bundestag Stück um Stück seinen Restbestand an Glaubwürdigkeit und Legitimität. Und das durchaus nicht nur, weil Unions-Fraktionschef Volker Kauder nur noch mit nackten Drohungen verhindern konnte, daß noch mehr Abgeordnete der größten Regierungsfraktion Kanzlerin und Bundesfinanzminister die Gefolgschaft verweigern. Noch schwerer wiegt, wie sich die Mitglieder des Bundestags selbst der Lächerlichkeit preisgeben und das Volk für dumm verkaufen.

Die Windungen, mit denen die Spitzen des Regierungslagers wie SPD-Fraktionsvize Carsten Schneider sich die griechischen Realitäten zurechtlügen um sich selbst und den Lemmingen unter ihren Kollegen ein dürftiges Rechtfertigungsfähnchen für ihr abermaliges Ja zu neuen Griechenland-Transfermilliarden umzuhängen, sind eine kabarettreife Selbstpersiflage.

Nutzlos versickerte Geldströme

Als könnten sie sich nach zwei vergeblichen Anläufen mit nutzlos und kontraproduktiv versickerten Geldströmen nicht selbst ausrechnen, daß Überschuldung nicht mit neuen Schulden kuriert werden kann. Daß Griechenland mit bald dreihundert Rettungsmilliarden genausowenig „gerettet“ ist wie mit gut zweihundert. Daß auf das dritte „Hilfspaket“ deshalb zwingend das vierte folgen muß. Und das fünfte. Und so weiter…

Natürlich wissen die Schäubles, Schneiders und Kauders ganz genau, daß Zinserlasse und Laufzeitverlängerungen bis zum St.-Nimmerleins-Tag zwar, getreu der Merkelschen Rabulistik, kein „klassischer“ Schuldenschnitt sind, aber auf dasselbe hinauslaufen: Das Geld ist weg, und der Steuerzahler muß mit den realen Früchten seiner Arbeit für die aus der Luft geschöpften und ins Rettungsfaß ohne Boden geworfenen Fantastillionen geradestehen.

Züge von Realsatire

Die selbstgerechte Verbissenheit, mit der ein Wolfgang Schäuble gestern theatralisch den harten „Schuldenschnitt – niemals“- und „Grexit auf Zeit“-Verhandler mimte und heute mit der gleichen Selbstverständlichkeit und „voller Überzeugung“ von „Spielräumen“ und „Schuldentragfähigkeit“ schwadroniert, um zu begründen, daß diesmal aber wirklich alles anders werde, trägt Züge von Realsatire.

Nicht wenige Ja-Sager dürften sich nach dieser Vorlage mit voller Absicht aus Furcht um ihre Pöstchen selbst in die Tasche gelogen haben. Damit machen sie nicht nur sich selbst lächerlich, sie verhöhnen auch die Bürger und Steuerzahler, denen sie offenbar noch die absurdesten Winkelzüge und billigsten Taschenspielertricks andrehen zu können glauben. Eine Pseudo-Opposition, die vor allem deswegen widerspricht, weil ihr die Ausgabe von Haftungsrisiken zu Lasten der eigenen Bürger nicht schnell, gründlich und bedingungslos genug geht, ist das Tüpfelchen auf dem I dieser grotesken Inszenierung.

Die Schäubles und Kauders, Oppermanns und Kahrs’ und wie sie alle heißen, sollten sich trotzdem nicht zu früh darüber freuen, wie reibungslos der Bundestag als Akklamationsapparat funktioniert, in dem das wachsende Unbehagen im Volk nur noch als Folklore am Rande vorkommt. Wenn Erich Honecker noch lebte, könnten sie ihn ja mal fragen, wie das so ist, wenn man bis zum Schluß glaubt, man hätte alles im Griff und könnte sogar ökonomische Gesetzmäßigkeiten durch die eigenen ideologischen Glaubensbekenntnisse außer Kraft setzen.
https://jungefreiheit.de/debatte/komment...e-steuerzahler/


von esther10 21.08.2015 09:18

Medien verdrehen Papstansprache

Was Papst Franziskus wirklich über die Geschiedenen gesagt hat.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 6. August 2015 um 14:53 Uhr
Papst Franziskus



Papst Franziskus hat in seiner Generalaudienz vom 5. August 2015 erklärt, dass wiederverheiratete Geschiedene nicht exkommuniziert seien. Wörtlich:

„Sie sind nicht exkommuniziert, sie sind ein Teil der Kirche. Alle Christen sind eingeladen, den Guten Hirten nachzuahmen und wie er den Verletzten nachzugehen.“

Dieser Satz ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Natürlich sind diese Personen nicht exkommuniziert. Es gibt aber viele Personen, die nicht exkommuniziert sind, die aber dennoch die Heilige Kommunion (Eucharistie) nicht empfangen dürfen, weil sie sich im Zustand einer schweren Sünde befinden.

Manipulation der Wirklichkeit durch die Medien
Etliche Medien, auch katholische aus dem linken Spektrum, wollen in den Sätzen des Papstes eine Kehrtwende der Gesamtkirche in der Problematik der wiederverheirateten Geschiedenen erkennen.

So schreibt etwa die „Katholische Presseagentur Österreichs“: „Ausführlich sprach er in seiner Katechese über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der Kirche. Ob man diese Gruppe unter bestimmten Umständen wieder zu den Sakramenten, insbesondere zur Eucharistie zulassen soll, zählt derzeit zu den heißesten Eisen in der innerkirchlichen Debatte.“

Dadurch wird suggeriert, der Papst denke über eine Zulassung zur Kommunion nach. Doch aus der Ansprache des Papstes muss vielmehr das Gegenteil interpretiert werden.

Nichts Neues. Papst Franziskus steht in Kontinuität zum jüngsten päpstlichen Lehramt
Franziskus erläutert nämlich ausführlich, wie die Beteiligung von wiederverheirateten Geschiedenen aussehen kann. Doch ein Empfang der Kommunion wird auffallend nicht erwähnt: „Wir wollen Geschiedene, die in einer neuen Verbindung leben, ermutigen, ihre Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche durch das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, die Teilnahme an der Liturgie, die christliche Erziehung der Kinder, die Wohltätigkeit gegenüber den Bedürftigen und dem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zu unterstreichen.“

Ein Papst kann die Glaubenslehre nicht ändern
Das „heiße Eisen“ Eucharistie ist in diesem Katalog nicht enthalten, was aber die Journalisten einfach übersehen. Vor allem übersehen sie folgendes: Als Papst kann er die Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe (die zur Nichtzulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion führt) nicht ändern – auch wenn er das persönlich so wollte. Die Unauflöslichkeit entspricht gar göttlichem Recht. Aufgrund des Chaos, das die Medien in dieser Hinsicht vor der Familiensynode schaffen, wäre es wünschenswert, wenn der Papst zu diesem Thema eine klare Aussage treffen würde und damit die verwirrende Diskussion beendet.

Problem Medien
Die „Katholische Nachrichten Agentur“ (KNA) will in der Ansprache ein „Signal für die Synode“ erkennen. Doch wie kann eine Selbstverständlichkeit ein „Signal“ sein? Jedes Kind weiß, dass die Sorge um die Sünder zu den grundlegenden Aufgaben der Kirche gehört.

KNA beschreibt Banales als große Nachricht mit Signalwirkung: „Für ihn (Anm.: den Papst) gibt es einen Unterschied zwischen dem Ehepartner, der die Scheidung verursacht, und jenem, der sie erleidet.“ Eigentlich trivial, doch der Artikel will wohl suggerieren, dass es unterschiedliche Kategorien von wiederverheirateten Geschiedenen gibt.

Das Wissen über Glaube und Religion ist heute dermaßen zusammen geschrumpft, dass viele die Medienberichte nicht richtig deuten können. Dieser Umstand wird ausgenutzt, um die Worte des Papstes zu verdrehen oder zumindest Raum für falsche Interpretationen zu schaffen.
http://www.kathnews.de/medien-verdrehen-papstansprache
Foto: Papst Franziskus – Bildquelle: Kathnews


von esther10 21.08.2015 00:57

Ist das ZdK verzichtbar?



Dieser Kommentar enthielt ursprünglich einen unangemessenen Vergleich. Dafür haben wir uns entschuldigt. Um den Lesern eine eigene Meinungsbildung zu ermöglichen, hier der überarbeitete Kommentar:

Die Mitglieder des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) forderten einstimmig jetzt auf ihrer Vollversammlung in Würzburg in einer Erklärung zu Ehe und Familie eine „Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften (und) neuer Partnerschaften Geschiedener“. Weiter heißt es in der Erklärung zur im Herbst stattfindenden Bischofssynode: „Diese Lebens- und Familienformen gilt es ausdrücklich wertzuschätzen. (...) Es müssen Brücken zwischen der Lehre der Kirche zu Ehe und Familie und der heutigen Lebenswelt der Gläubigen gebaut werden.“ Dazu bedürfe es neben den Segnungen auch einer „Neubewertung der Methoden der künstlichen Empfängnisregelung“ und vieles mehr.
http://www.kiz-koeln.de/home/artikel/201...rtikel-1/#c3703
Lebenswirklichkeit wahrnehmen

Wenige Sätze verliert das ZdK in seiner sechsseitigen Erklärung über die sakramentale Ehe und die darauf aufbauende Familie. „Wir bekennen uns zu diesem Lebensmodell (sakramentale Ehe) und ermutigen Paare zum Eheversprechen und zur Gründung einer Familie.“ Und dann werden im Text alle anderen Lebensentwürfe hofiert, wie toll sie doch sind. Es wird so getan, als sei das die Lebenswelt der Gläubigen. Allein ein Blick in die Unterlagen des Statistischen Bundesamtes hätte gezeigt, dass die meisten Familien Ehepaare mit Kindern sind. Das ist die Lebenswirklichkeit.

Wer jetzt meint, auf die Feststellung, das ZdK setzt „sich in besonderer Weise für die Stärkung und Förderung von Ehe und Familie in Gesellschaft und Staat ein“, folge eine Auseinandersetzung mit Problemen, die Familien heute haben, wird enttäuscht. Stattdessen heißt es im nächsten Satz, dass unter Familie auch alle nichtehelichen Formen des Zusammenlebens verstanden werden. So fördert also das ZdK Ehe und Familie.

Auffallend ist, dass das ZdK für seine Forderungen immer wieder Papst Franziskus als Zeuge bemüht. Doch wer genau liest, stellt schnell fest, dass das ZdK einen gewaltigen Nebel mit wohlfeilen und den Ohren schmeichelnden Formulierungen erzeugt, um zu verschleiern, dass man anscheinend eine andere Kirche will. Es geht dem ZdK nicht darum, den Glauben weiterzugeben oder gar aus dem Glauben zu leben, um damit Politik und Gesellschaft zu gestalten. Geschickt wird auch die Lehre der Kirche gegen das Lehramt des Papstes ausgespielt: „Wir stellen eine Spannung und vielfach eine große Kluft zwischen Aussagen des päpstlichen Lehramtes zu Ehe und Familie und der von pluralen Familienformen geprägten heutigen Lebenswelt der Gläubigen fest.“ Mit anderen Worten: Die Lehre der Kirche wird als die des Papstes umgedeutet. Da ein Mensch fehlbar ist, hat man jetzt einen Hebel, die Lehre als falsch zu bezeichnen.

Fakten sprechen für sich

Da überrascht es nicht weiter, dass das ZdK sich in der Erklärung anmaßt, „die Kirche“ selbst zu sein: „Als Kirche in der Welt setzt das ZdK...“ Wenige Zeilen weiter heißt es dann: „Als den Menschen (...) zugewandte Kirche sind wir (das ZdK) beauftragt, uns mit Zuversicht auf die Gegenwartsgesellschaft mit vielfältigen sozial anerkannten Lebensformen einzulassen und selbst zu Brückenbauern zwischen Praxis und Lehre zu werden.“

Mitnichten ist das ZdK mit der katholischen Kirche – auch nicht in Deutschland – gleichzusetzen. Und wer hat das Zentralkomitee eigentlich beauftragt? Dieses spricht gerne davon, dass es alle Laien-Katholiken in Deutschland vertritt und demokratisch legitimiert ist. Ist das so richtig? 43 Prozent der 226 Mitglieder werden aus den Reihen katholischer Verbände und Organisationen gewählt. Je drei Delegierte entsendet jeder Diözesanrat eines Bistums ins ZdK, egal ob das Bistum wie Görlitz nur 28.500 Katholiken oder wie Köln 2,1 Millionen Katholiken zählt. Das sind 84 Männer und Frauen (37 Prozent). Ihre Legitimation haben sie durch die Pfarrgemeinderatswahlen erhalten. Die Wahlbeteiligung betrug bei der letzten Wahl im Erzbistum Köln 4,6 Prozent. Zusammen wählen diese 181 Mitglieder weitere 45 Einzelpersönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft. Diese machen 20 Prozent der Mitglieder aus. Die Fakten sprechen für sich.

Nicht erst seit der Vollversammlung von Würzburg fragen sich viele Frauen und Männer in den Gemeinden: „Warum brauchen wir ein ZdK?“
SIEGBERT KLEIN

von esther10 21.08.2015 00:43



Freitag, 21. August 2015
Heiliger Pius X
Heute feiert die Kirche den Tag des Heiligen Pius X.
Bei der Generalaudienz am 19. August 2010 stellte Papst benedikt XVI seinen heiligen Vorgänger vor.
Hier geht´s zum deutschen Text seiner Katechese : klicken

Sie begann so:

"...Giuseppe Sarto, so lautete sein Name, wurde 1835 in Riese bei Treviso in einer Bauernfamilie geboren und nach dem Studium im Seminar von Padua mit 23 Jahren zum Priester geweiht. Zunächst war er Kaplan in Tombolo, dann Pfarrer in Salzano und danach Domherr in Treviso, wo er mit dem Amt des bischöflichen Kanzlers und Spirituals des Diözesanseminars betraut war. In diesen Jahren, in denen er reiche und umfassende pastorale Erfahrungen sammelte, bewies der zukünftige Papst jene tiefe Liebe zu Christus und zur Kirche, jene Demut und Einfachheit und jene große Fürsorge für die Notleidenden, die sein ganzes Leben kennzeichneten. 1884 wurde er zum Bischof von Mantua ernannt und 1893 zum Patriarchen von Venedig. Am 4. August 1903 wurde er zum Papst gewählt. Diesen Dienst nahm er nur zögernd an, da er sich einer so hohen Aufgabe nicht gewachsen fühlte.
Das Pontifikat des hl. Pius X. hat in der Kirchengeschichte bleibende Spuren hinterlassen und war von einem beachtlichen Reformstreben gekennzeichnet, das zusammengefaßt ist in dem Motto »Instaurare omnia in Christo – Alles in Christus erneuern. (....)"
Quelle: La Santa Sede, LEV

HEILIGER PIUS X BITTE FÜR UNS!



Hier geht es weiter...
http://w2.vatican.va/content/benedict-xv...d_20100818.html

Hier geht es auch weiter
http://beiboot-petri.blogspot.de/

*
Raum der Stille

Wir beten (zuerst) für uns und unsere Kirche
„Heiliger Erzengel Michael,
verteidige uns im Kampfe;
gegen die Bosheit und die Nachstellungen
des Teufels, sei unser Schutz.
‚Gott gebiete ihm‘, so bitten wir flehentlich;
du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stoße den Satan und die anderen bösen Geister,
die in der Welt umherschleichen,
um die Seelen zu verderben,
durch die Kraft Gottes in die Hölle.
Amen."

***

Eucharistic Miracle WJT 2005 Köln.mp4
Donnerstag, 20. August 2015
Die Vigil am 20.August2005 und das Hostienwunder:
Gänsehaut!


Hochgeladen am 20.01.2011
In der Vigil vom 20.8.2005 am WJT in Köln ereignete sich ein Hostienwunder. Während der Anbetung des Allerheiligsten mit Papst Benedikt XVI zeigte sich zweimal Jesus als Jüngling in der Hostie der Monstranz. Er schaut über einer Wolke herab. In der TV- Übertragung war das Wunder weltweit zu sehen. Kommentar des bayrischen Fernseh- Reporters: Viele Zeichen wurden gegeben. WJT Moto: Wir sind gekommen um IHN anzubeten.

Mehr können wir in diesen Tagen für unsere Kirche auch nicht tun.

Vielleicht wäre es gut, eine Liste mit Kirchen zusammenzustellen, wo es eine 24/7 Anbetung gibt.

***
Mehr können wir in diesen Tagen für unsere Kirche auch nicht tun.
Vielleicht wäre es gut, eine Liste mit Kirchen zusammenzustellen, wo es eine 24/7 Anbetung gibt.
http://beiboot-petri.blogspot.de/

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