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NEUER BLOG von Esther

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von esther10 31.08.2015 00:26

Weitergabe des Glaubens
Publiziert am 21. August 2015 von dominik

Gräfin Monika Metternich schreibt in einem Offenen Brief an Klaus Kelle (VATICAN 6-7/2015, S. 4) über die Erneuerung der Sakramentenpastoral. Dabei schlägt sie vor, die Reihenfolge der Sakramentenspendung von bisher Taufe, Eucharistie (Erstkommunion), Firmung zu ändern und die Firmung vor der Erstkommunion und zwar „beides im Kindesalter“ zu spenden, weil die „Kinder von heute besonders die Wappnung und Stärkung durch den Heiligen Geist“ benötigten.

Ausgangspunkt der Überlegungen von Gräfin Metternich waren die bekannten deprimierenden Erfahrungen, dass die Kinder trotz Sakramentenvorbereitung nach der Erstkommunion am Sonntag nicht mehr zur hl. Messe kommen. Als Ursache dafür sieht Monika Metternich, dass es „entscheidend am Vorbild der Eltern liegt, ob ihre Kinder nach dem Weißen Sonntag nochmal im Gotteshaus auftauchen“. Das ist eine richtige Beobachtung und eine allgemeine Erfahrung. Wenn aber dieses Vorbild der Eltern entscheidend ist, warum soll sich dann durch die Änderung der Reihenfolge der Sakramentenspendung etwas ändern? Bei allem Vertrauen auf die Wirkung des Heiligen Geistes ist die Frage erlaubt, ob die Sakramente wirken können, wenn nicht das Dazutun der Eltern und die größere Offenheit gegenüber dem Heiligen Geist hinzukommen.

Lassen wir einmal die Qualität der bisherigen Sakramentenvorbereitung außer Betracht und schauen auf die Realität: Nur rund 10% der Katholiken gehen am Sonntag zur heiligen Messe. Bezogen auf das Alter der Eltern der Firm- und Kommunionkinder sind es eher weniger als 10%. Das ist bei der Vorbildwirkung der Eltern auf die Kinder keine günstige Voraussetzung für den Kirchenbesuch ihrer Kinder.

Die Frage ist, will man wirklich am bisherigen Zustand der Sakramentenvorbereitung etwas ändern. Seit vielen Jahren gibt es den Vorwurf, die Sakramente würden zu Billigpreisen verramscht, um die Fassade einer Volkskirche aufrecht zu erhalten. Da kann ein Blick auf die frühe Kirche der ersten Jahrhunderte weiterhelfen. Die Taufbewerber mussten damals ein langes Katechumenat, das bis zu zwei Jahre umfassen konnte, auf sich nehmen. Das wird jemand nur tun, wenn er in der Zugehörigkeit zur Kirchengemeinschaft einen hohen Wert sieht. Warum haben die Verantwortlichen mit den in der Zwischenzeit jahrzehntelangen Erfahrungen mit der bisherigen Praxis nicht den Mut, Forderungen an die Kinder, die zur Kommunion anstehen, zu stellen, z.B. den regelmäßigen sonntäglichen Kirchenbesuch ein Jahr lang vor der Spendung des Sakramentes? Selbstverständlich würde damit die Zahl der Bewerber drastisch zurückgehen. Es würde aber der Wirklichkeit des kirchlichen Lebens entsprechen. Natürlich kann man einen solchen Schritt nicht von einem einzelnen Pfarrer verlangen. Er müsste vom Bischof ausgehen und der Pfarrer muss wissen, dass er die Unterstützung seines Bischofs dafür hat. Von einer solchen, kleiner gewordenen Kirche könnte aber eine neue Faszination ausgehen.

Hubert Gindert

Dieser Beitrag erscheint auch in der katholischen Monatszeitschrift “Der Fels” im Augustheft. Probehefte dieser Zeitschrift können angefordert werden unter der Telefonnummer 08191-966744 oder per E-mail: Hubert.Gindert@der-fels.de
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von esther10 31.08.2015 00:23

Der Papst spricht dem hl. Kolumban, einem „tapferen Evangelisierer“ Europas, sein Lob aus
Franziskus‘ Schreiben an den Bischof von Piacenza/Bobbio anlässlich der Feierlichkeiten zum 1400. Todestag des irischen Wandermönches

Rom, 31. August 2015 (ZENIT.org) Luca Marcolivio | 36 klicks



Papst Franziskus übermittelte dem Erzbischof von Piacenza-Bobbio, Msgr. Gianni Ambrosio, zum Anlass des 18. Internationalen Treffens der Kolumban-Gemeinschaft am 1400. Todestag des Heiligen in einer Botschaft seine Grüße und Glückwünsche. Der Heilige Vater zeichnete im Rahmen seiner „guten Wünschen zur Begrüßung“ ein Profil des heiligen irischen Mönches, der stets „eine ‚europäische‘ Vorstellung von seinem kirchlichen Einsatz nährte“, hieß es in der von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Botschaft.

Kolumban, der die Christen in seinem an Papst Gregorius Magnus im Jahre 600 übersandten Schreiben darum gebeten hatte, „zusammenzuarbeiten, damit die verschiedenen Völker auf dem Kontinent in Frieden und Einheit leben“ war den „religiösen und politischen Geschehnissen des damaligen Zeitalters gegenüber niemals fern oder unaufmerksam“; nicht einmal in den zunächst „an der Schule des Abtes Comgall im Kloster von Bangor“ praktizieren Momenten des „Gebetes, der Askese und des Studiums“.

Nach einem dreißigjährigen klösterlichen Leben, das er als „für die irischen Gemeinschaften typischer idealer Asket“ verbracht hatte, wurde Kolumban zu einem „Pilger in Kontinentaleuropa mit dem Bestreben, das Licht des Evangeliums in manche bereits nach der Einwanderung von Völkern aus dem Nordosten ent-christlichten europäischen Regionen wiederentdecken zu lassen“.

Er landete somit an der bretonischen Küste, wo ihm die „wohlmeinende Aufnahme“ des Königs von Frankreich zuteilwurde und begann ein „umfangreiches Evangelisierungswerk in Europa, das nicht durch die Auferlegung des Glaubensbekenntnisses, sondern über die von dem Lebensstil der Mönche ausgeübte Anziehungskraft“: Nüchternheit, Geistlichkeit und Strenge in Bezug auf die Moral verwirklicht wurde.

Dem irischen Mönch war bewusst, ein „bevorzugter Kanal der Gnade Gottes zu sein“, und seine Anziehungskraft wirkte auf Pilger und Büßer, unter denen sich „zahlreiche junge Menschen befanden, die seine Regula monachorum befürworteten“. Im Besonderen war er ein „tapferer Verbreiter des persönlichen Sakramentes der Beichte, das im Dasein eines jeden Menschen als unersetzliches Mittel für einen ernsthaften Weg der Umkehr zu wiederholen sei“.

Nach der Gründung der Klöster von Bangor (Irland), Annegrey und Luxeuil (Frankreich), Sankt Gallen (Schweiz) und in der Region Bregen (Deutschland) fand Kolumban in Bobbio die „letzte Etappe des irdischen Weges“: Auch dort setzte er in seinen letzten Lebensjahren weiterhin die Förderung der „geistlichen Einheit der europäischen Völker fort mit dem Ziel der Überwindung der bedingt durch die Gegenwart der arianischen Häresie in Norditalien existierenden Schwierigkeiten, die zu einer Spaltung zwischen Longobarden und dem Bischof von Rom geführt hatte“.

Der von Benedikt XVI. als einer der „Väter Europas“ betrachtete Kolumban war „überzeugt davon, dass im Herzen Europas Brüderlichkeit zwischen den Völkern nur in einer für Gott offenen Kultur bestehen kann“, so Papst Franziskus.

„Seine umfangreiche Bildung“, so der Papst weiter, „seine geistliche Energie und sein moralischer Stil führen uns klar vor Augen, woraus wir schöpfen können, damit diese Kultur auch in unserer Zeit auf dem europäischen Kontinent eine Neubelebung erfahren kann“.

Den Abschluss des vom Heiligen Vater übersandten Briefes bildeten: „lebendige Wertschätzung für die vielen pastoralen und kulturellen Initiativen“ anlässlich des 1400. Todestages des hl. Kolumban und die Gewissheit, dass „die Jubiläumsfeierlichkeiten einen Beitrag zum Erwerb einer fundierteren Kenntnis der menschlichen und geistlichen Gestalt dieses unermüdlichen Evangelisierers totius Europae leisten werden“ (Epistula I, 1).

(31. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 31.08.2015 00:20

Mit dem Rad zum Papst
Publiziert 29. August 2015 | Von admin
1400 Km haben sie mit ihrem Rad hinter sich gebracht. Nur um den Papst zu sehen

Quelle


1.400 Kilometer und so einige Alpenpässe, das haben nun 14 Radler aus Würzburg hinter sich, denn sie wollten mit dem Rad zum Papst. Am Dienstag sind sie angekommen, am Mittwoch haben sie den Papst besucht und jetzt erholen sie ihre Muskeln in Rom und am Meer.

Nach elf Tagen, 10 Reifenpannen und einem Unfall war es soweit. Sie sind auf die Vial della Conciliazione abgebogen, den Petersdom also das Ziel direkt vor Augen. Für die 14 pilgernden Radler und ihre Begleiter nach den anstrengenden Tagen die Belohnung. “Für mich persönlich war das Gefühl einfach grossartig, weil ich gestehen muss, dass ich das aller erste Mal in Rom bin und von daher war das unbeschreiblich. Ich musste auch daran denken, dass mein Opa vor 35 Jahren auch mit dem Rad nach Rom gefahren ist und ich war dann einfach sprachlos und hatte Gänsehaut als ich auf die Strasse abgebogen bin und den Petersdom vor mit hatte.“

Am Mittwoch haben sie ihre Pilgerreise mit der Papstaudienz das Sahnehäubchen aufgesetzt – als Pilger, die länger als 150 km mit dem Rad oder zu Fuss nach Rom gekommen sind, durften sie sogar oben beim Papst sitzen. Ziel erreicht.

Entstanden ist die Idee vor 15 Jahren, da hat sich nämlich Diözesanjugendpfarrer Stefan Michelberger gedacht, mit dem Auto, mit dem Flugzeug kommt jeder, ich will mit dem Rad nach Rom. “Und ich selber bin seit einigen Jahren begeisterter Radfahrer und habe gesagt, einmal im Leben mit dem Rad nach Rom. Die Idee ist damals geboren worden, aber gut Ding will halt Weile haben und ich habe mit dem Markus vor paar Jahren auch das intensivere Radfahren begonnen und wir hatten dann letztes Jahr so die Idee gesponnen, zu sagen, ja, wir machen das mal wirklich.” Mit Markus Marquart als sportliche Leitung an Bord bzw. auf dem Sattel wurde die Idee nach 15 Jahren endlich real. Mitmachen durfte jeder, der ein Rennrad und eine ordentliche Radlerausrüstung hat und ein klein wenig trainiert ist. Die Planung hat ein Jahr gedauert, wer darf mit, welche Tour wird gefahren und wo übernachtet man. Als das Team dann feststand hat man dann sogar gemeinsam trainiert. Ein Vorgeschmack darauf, wie man als Gruppe dann auf der Tour zusammenwächst, weiss Marquart. “Es war auf jeden Fall sehr interessant, wie sich die Gruppe so Stück für Stück entwickelt hat vor allem am Tag zwei und drei. Als es geregnet hatte, hat man doch den ganzen Tag über gewisse Spannungen gemerkt, die sich auf dem Rad dann auch entladen haben. Aber abends waren wir dann im Biergarten immer wieder gut zusammen, haben es angesprochen und die Stimmung über die elf Tage war einfach einzigartig. Wie die Gruppe immer wieder mit einer neuen Motivation aufs Rad gestiegen ist.“

Für Stefan Michelberger ist auch die Zusammensetzung etwas Besonderes, denn man hat bewusst nicht nur Radprofis im Team haben wollen. Es sollten auch Hobby Radler mitfahren können. Deswegen musste sich der Radprofi mit dem Radanfänger arrangieren. “Aber wir haben es innerhalb von vier Tagen geschafft, gut zusammenzukommen und einen Modus zu finden, dass die Stärkeren die Schwächeren stützen, aber auch die Schwächeren mal den Mut haben weiter nach vorne in die Gruppe zu gehen und zu sagen, ich halte mal mit denen mit. Das war für mich eine traumhaft schöne Erfahrung zu sehen, wie ganz unterschiedliche Leute mit einem gemeinsamen Ziel auf einen gemeinsamen Weg zu einer Gemeinschaft formen kann.”
http://katholisch-informiert.ch/2015/08/...-rad-zum-papst/
rv 28.08.2015 pdy

von esther10 31.08.2015 00:20




Bischöfe aus Ghana Thema leistungsstarke Pro-Life-pro-Familie Schlachtruf

Geschrieben am 25. August 2015 in den Artikeln, Nachrichten, Synodenväter das Eintreten für Familien
Ghanaische Bischöfe



Die Bischofskonferenz von Ghana hat eine starke Aussage Aufrechterhaltung des natürlichen Sittengesetz und die Lehre der katholischen Kirche in Fragen der Verteidigung des menschlichen Lebens, der Ehe und der Familie ausgestellt. Die Erklärung wurde nach einer Pro-Life-Konferenz in Accra, der von der Bischofskonferenz organisiert wurde erteilt. Die Mehrheit der Ghanas Bischöfe waren anwesend. Stimme der Familie Mitbegründer John Smeaton war unter den Lautsprechern, die an der Konferenz angesprochen.

Präambel

Als Reaktion auf die zunehmende Verletzung der Heiligkeit und Würde des menschlichen Lebens und der anhaltenden Kultur des Todes in Ghana und der ganzen Welt, und im Einklang mit Anruf Franziskus 'für die Notwendigkeit zu erhalten und zu unterstützen, Ehe und Familienleben, die Ghana Catholic Bischofskonferenz, die Priester, Ordensleute und Laien der katholischen Kirche in Ghana, berief eine zweitägige internationale Pro-Life-Konferenz in Accra, vom 07-08 August 2015 unter dem Thema "Schutz von Leben und Familie Werte in die Fortsetzung Kultur des Todes. "

Die Konferenz von jeder Ecke von Ghana, die eine breite Palette von Themen im Zusammenhang mit den Fragen der Würde und der Heiligkeit des menschlichen Lebens und die Verteidigung der Ehe und Familie, von renommierten Pro-Leben und Pro-Familie-Lautsprecher, Führer vorgestellt diskutiert brachte Teilnehmer , Rechtsanwälte, Aktivisten und Forscher aus Europa, Amerika und Afrika.

Erklärung

Am Ende dieser Konferenz und stützen uns auf die Diskussionen und Präsentationen auf der Konferenz gemacht, erklären wir hiermit, daß:

1. Jeder Mensch ist nach dem Bild und Gleichnis Gottes (26-27 Gen. 1) erstellt. Das menschliche Leben ist ein Geschenk Gottes und das Leben mit der Empfängnis beginnt. So jede Nation, jede Institution muss jeder Mann und Frau achten, zu schützen und verteidigen die Würde und die Unantastbarkeit jedes menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende.

2. sakramentale Ehe ist von Gott als eine dauerhafte und unauflösliche Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau eingeleitet; zu öffnen, um das Leben und die Liebe. Daher sind andere Formen der Gewerkschaften wie homosexuellen Lebensgemeinschaften und ehebreche Gewerkschaften feindlich auf den Geist des Schöpfers. Sie untergraben die Integrität des Menschen und der Familie und als solche sollten niemals gefördert oder in unserer Gesellschaft unterstützt werden.

3. Die Familie ist die Wiege, wo das Leben ist zu begrüßen, gepflegt und geschützt. So jede Familie, mit der Ehe in ihrem Kern, muss ein Umfeld, wo die unschätzbaren Wert des Lebens betont und bestätigt erstellen.

4. Keuschheit und Treue sind die Kerntugenden, die tatsächlich an der Wurzel jeder Kultur des Lebens und der Zivilisation der Liebe. Daher sollten sie in unserer Gesellschaft als ein Kernaspekt der Pro-Life-und Pro-Familie Aktivismus gefördert werden.

5. Professionals, Männer und Frauen, vor allem in den Bereichen Medizin, Wissenschaften, Recht, Politik, Wissenschaft und Medien, sind verpflichtet, ihre Erfahrungen und ihr Know-how nutzen, um Förderung und zum Schutz der Heiligkeit des Lebens, die Würde der menschlichen Sexualität, die Segnungen der Mutterschaft und der Schönheit der familien Miteinander in unserer Gesellschaft.

Auflösungen

Wir beschließen hiermit:

1. Hilfe im Kampf gegen die Entstehung der Kultur des Todes in Ghana durch die Lehre und die Förderung des Evangeliums des Lebens.

2. Sprechen Sie vor und helfen im Kampf gegen die radikalen Förderung der Abtreibung, die Verwendung von Kondomen und anderen Verhütungsmethoden von verschiedenen internationalen Gruppen und Organisationen durch internationale Plattformen und humanitäre Hilfe.

3. Assist unsere Jugend, die hyper-Sexualisierung und moralisch verwerflich Kampagnen abzulehnen, die von einigen internationalen Organisationen in unserem Land verfolgt, so dass unsere Jugend, nachdem er das wahre Evangelium des Lebens umarmt, in der Lage, moralisch verantwortliche Entscheidungen in Bezug auf ihre Sexualität in die machen Licht der gleichen Evangelium des Lebens.

4. Widerstehen Sie der vorsätzliche Missachtung unserer kulturellen Identität und Werte besonders auf Fragen im Zusammenhang mit der Heiligkeit des Lebens und der Würde der menschlichen Sexualität.

5. Widerstehen Sie der persistenten und schädlichen Versuche zur Bevölkerungskontrolle auf Afrika von reichen Philanthropen, Geberländern und internationalen Organisationen, die verfolgt werden diese Agenda subtil unter der Plattform der sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Rechte durchzusetzen.

6. Arbeiten mit der Regierung, anderen Glaubens-Organisationen und Gruppen der Zivilgesellschaft sowie die Medien zu fördern und zu erhalten die Bedeutung des Glaubens und der Familie in der menschlichen Entwicklung, der öffentlichen Bildung und der sozialen Ordnung.

Abschluss

Franziskus 'Adresse an die italienische Wissenschaft und Leben Association, Mai "Der Grad der jeder Zivilisation ist durch seine Fähigkeit, das Leben zu schützen, vor allem in seiner schwächsten Stufen gemessen ... und so ist es wichtig, zusammenarbeiten, um zu verteidigen und zu fördern Lebens" ( 30, 2015).

Jedes Mitglied unserer ghanaischen Gesellschaft auf die edlen Dienst ständig und mutig die Verteidigung der Heiligkeit des menschlichen Lebens, der Ehe und Familie in der Hoffnung, dabei wollen wir helfen, die aufkommende Phänomen der Einladung von dieser Nachricht gestärkt, wir wünschen Kultur des Todes, so wie wir, durch diese Konferenz, die Samen gesät einer authentischen Kultur des Lebens für heute und für die kommenden Generationen.
http://www.kath-info.de/ehe.html
Gott segne uns alle und segne unser Land Ghana.


Unterzeichnet

Die meisten Rev. Anthony Adanuty, Bischof von Keta-Katsi, Vize-Präsident von Ghana Bischofskonferenz

von esther10 31.08.2015 00:19





Website der Konferenz Deutsch Bischofs: homosexueller Lebensgemeinschaften könnten "sakramentalen Charakter" haben

Geschrieben am 27. August 2015 in den Artikeln, Neuigkeiten


Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
27. August 2015 (Lifesitenews) - Am 25. August Katholisch.de, der offiziellen Website der Deutschen Bischofskonferenz, veröffentlicht ein Interview mit dem deutschen Moraltheologe Stephan Goertz über sein neues Buch, Wer bin ich, um zu richten? Homosexualität und die katholische Kirche.

In dem Interview, macht Goertz die Behauptung, dass Homosexualität nicht mehr verurteilt, weil die Zeiten sich geändert haben werden. In biblischen Zeiten, sagt der Theologe, "Zeugung war der erste Gott gegebenen Zweck der Sexualität." Zu dieser Zeit, "Sexualität als seine erste Aufgabe, das Überleben der Menschen zu sichern hatte"; aber ", die offensichtlich nicht mehr unsere Situation, und das ist, da der [Zweiten Vatikanischen] Rat auch nicht mehr unsere Morallehre auf die Sexualität."

Für Goertz, sollten homosexuelle Partnerschaften somit respektiert werden "und nicht diskriminiert und kriminalisiert." Mit Blick auf die bevorstehende Synode über die Familie in Rom, hofft er, dass "die alten Verurteilungen homosexuelle Handlungen zurückgelassen werden."

Homosexuelle Beziehungen, pro Goertz, sollte ganz respektiert werden. Er kommt zu dem Schluss:

Eine, die sich als eine Partnerschaft im Rahmen des Glaubens an den Gott Israels und Jesu versteht - - konnte man sich, ob ein treuer homosexuellen Liebesbeziehung fragen konnte nicht einmal einen sakramentalen Charakter. Homosexuelle Partnerschaften könnten ermitteln Sie eine kirchliche Genehmigung.

Katholische Kommentator Mathias von Gersdorff reagierte sofort auf diese Anspruch auf seine eigene Website, zur Kenntnis, die Goertz Worte hatten ohne jede Kritik der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht. Von Gersdorff machte den folgenden Kommentar:

Wenn einmal klar Lehre der Kirche über die Sakramente wird somit in Frage gestellt, dann muss man sich fragen, warum diese Theologen nicht besser starten Sie eine neue Religion. Mindestens diese Theologen sollten die Gläubigen klar und eindeutig sagen, dass sie streben eine radikale Veränderung der katholischen Lehre über die wesentlichen Punkte.
Stimme der Familie Note

Die Lehre der Kirche auf homosexueller Lebensgemeinschaften klar ausgedrückt Erwägungen zu den Entwürfen zur Rechts Regognition zur Union zwischen homosexuelle Personen zu geben, die, dass Hinweise:

Es gibt absolut keine Gründe für die Annahme homosexuellen Lebensgemeinschaften, in irgendeiner Weise ähnlich oder sogar fern analog zu Gottes Plan für Ehe und Familie zu sein. Die Ehe ist heilig, während die homosexuellen Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz. Homosexuelle Handlungen "schließen den sexuellen Akt, um das Geschenk des Lebens. Sie wissen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Unter keinen Umständen können sie genehmigt werden. "(No. 4)
http://voiceofthefamily.info/wordpress/?p=1376




von esther10 31.08.2015 00:15

Psychiater: Heutige Haltung zu Sexualität führt zu Enttäuschung



St. Pölten, 07.06.2015 (dsp/KAP) Auf die negativen Auswirkungen einer Übersexualisierung der Gesellschaft und von Pornographie hat der deutsche Psychiater Arnd Barocka bei einer internationalen Tagung zum Thema Sexualpädagogik in St. Pölten hingewiesen. Im Bereich Sexualität würde heute "etwas versprochen, was nicht gehalten wird. Unsere moderne Haltung führt zu Enttäuschung", sagte der Ärztliche Direktor der Klinik Hohe Mark in Oberursel im deutschen Taunus.

"Die menschliche Sexualität hat eine über die Sexualität, über die Biologie hinausgehende Funktion", betonte der Psychiater in seinem Vortrag, in dem er sich mit Theorien auseinandersetzte, "die Sexualität als Mittel sozialer Veränderung instrumentalisieren". Barocka ortete eine verbreitete Traurigkeit in der Gesellschaft - eine Ursache sieht er im Umgang mit der Sexualität.

Das öffentliche Leben gebe sich sehr sexy und von Erotisierung geprägt. Dem gegenüber scheine die reale sexuelle Betätigung sehr viel geringer zu sein. Die Menschen seien eingebunden in eine eng getaktete Arbeitswelt, hätten den Wunsch nach Familie. Zu beobachten sei allerdings ein Rückgang bei stabilen Beziehungen und Geburten, dafür ein Anstieg de Singles. "Es scheint, hier wurde etwas versprochen und nicht gehalten", sagte Barocka.

Als ein neues, schädigendes Element nannte er die Pornographie. Ihre Verbreitung habe die Normalisierung ungewöhnlicher sexueller Praktiken zur Folge. Abläufe einer pornographischen Handlung würden sich jedoch vom Verkehr in einer Paarbeziehung unterscheiden, erinnerte der Psychiater. Messbare Folgen des Pronographiekonsums seien u.a. sexuelle Gefühllosigkeit gegenüber realen Personen, aber auch eine ablehnende Haltungen gegenüber Familiengründung.

Barocka äußerte sich im Rahmen der dreitägigen Konferenz "Herausforderungen für eine entwicklungssensible Sexualpädagogik". Bei der von der Philosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz geleiteten Veranstaltung im Hippolyt-Haus in St. Pölten entwarfen Experten unter dem Titel "Leib - Bindung - Identität" in einer sachgerechte und wissenschaftlich ausgewiesenen Auseinandersetzung das Bild einer wertorientierten Sexualität.

Plädoyer für interdisziplinären Zugang

Den Beitrag der Sexualwissenschaft zu einer "wertorientierten Sexualpädagogik" führte bei der Tagung der Präsident der Deutschen Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Sexualforschung Düsseldorf, Jakob Pastötter, aus. Neben einer wissenschaftlichen Fundierung des Lehrstoffes nannte er dazu etwa die "Imunisierung gegen Manipulation der Sexualität" um in Werbung und Medien verbreiteten Geschlechterstereotypen entgegenzuwirken, aber auch die "Sensibilisierung für die Komplexität menschlicher Sexualität", ein Hinführen zu kritischem Denken gegenüber der Dominanz pornographischer Bilder oder Ideologiekritik zur Geschlechterforschung.

Bis heute bestehe die Tendenz, von Auffälligkeiten innerhalb der Sexualität auf deren Grundform zu schließen, setzte sich Pastötter auch kritisch mit der Entwicklung der Sexualwissenschaft auseinander. Für die deutschsprachige Sexualpädagogik beklagte er zudem ein Deutungsmonopol weniger Experten. "Viele Menschen leben sehr gut davon, dass das Verständnis von Sexualität nicht auf wissenschaftlicher Forschung, sondern auf Behauptungen fundiert wird", sagte Pastötter.

Dies Entwicklung werde durch das großes Bedürfnis auf Seiten von Eltern und Lehrern nach klaren Antworten für die Praxis befördert. Pastötter forderte demgegenüber "echte Pluralität" und redliche Wissenschaft in diesem Bereich ein. Echte Wissenschaft bestehe oft auch darin, "zu sagen, was man nicht weiß", so der Sexualwissenschaftler.

Er bemängelte, dass bislang kaum interdisziplinär zwischen Entwicklungspsychologie, Bindungsforschung, Traumaforschung und Sexualwissenschaften zusammengearbeitet werde. Mit Blick nach vorn betonte Pastötter auch die Ergänzungsbedürftigkeit der philosophisch-theologischen Anthropologie durch empirische und wissenschaftlichen Standards entsprechende Ergebnisse der Sexualforschung. Dies sei der kleinste, aber wichtige gemeinsamen Nenner für einen öffentlichen Diskurs, der sich auf Daten stützt, anstatt in teils ideologischen Grabenkämpfen gefangen zu bleiben.

Deutliche Worte fand Pastötter auch zu den Begrenzungen der Sexualpädagogik. Wo diese, etwa in der frühkindlichen Betreuung anfange, in direkte Verhaltensweisen einzugreifen, müsse Stopp gesagt werden, betonte der Sexualwissenschaftler. Die Tatsache, dass viele Eltern angeben mitzubekommen, dass etwa 3-Jährige Doktorspiele spielen, "sage nichts darüber, dass man das auch bräuchte, um mit 15 oder 16 Jahren eine erfüllte, gesunde Sexualität zu leben".
http://presse.dsp.at/einrichtungen/kommu...itaet-fuehrt-zu
- See more at: http://presse.dsp.at/einrichtungen/kommu...h.RsdoWHbE.dpuf

von esther10 31.08.2015 00:14

Hamburgs neuer Erzbischof gibt glaubenstreuen Katholiken wenig Hoffnung

Veröffentlicht: 30. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Der König ist tot („le roi est mort“). Es lebe der König („vive le roi“)! – Das war der Ruf, der in der alten Monarchie den neuen König begleitete. Darin drückte sich die Hoffnung auf einen guten Neuanfang aus.

Den Katholiken in Deutschland geht es ähnlich, wenn ein vakanter Bischofsstuhl, wie kürzlich in Hamburg, neu besetzt wird. Denn die katholische Kirche in Deutschland hat Hoffnungsträger bitter nötig.



Kam es in Hamburg dazu? – Ein Interview vom 3.8.2015 gibt Aufschluss.

Der neue Erzbischof kann seine Wohnung noch nicht beziehen. Sie wird noch „energetisch saniert“. „Bauzäune sind keine da, auch keine Security, die Neugierige vertreibt wie vor Jahren auf dem Limburger Domberg“. Das meint Joachim Frank, ein ehemaliger katholischer Pfarrer, der Interviewpartner von Erzbischof Heße.

BILD: Dr. Hubert Gindert spricht auf dem von ihm geleiteten Kongreß “Freude am Glauben”

„Eine goldene Badewanne gäbe es auch nicht zu sehen, witzelt Heße nebenan in seinen Diensträumen“, so heißt es im Interview weiter. Eine peinliche Anbiederung, getan in dem Wissen, dass es keine goldene Badewanne in Limburg gab und dass sie nur für die Treue von Bischof Tebartz-van Elst zur Lehre der Kirche herhalten muss. Eine erste Positionierung.

Auf die Frage nach der Art, wie der Erzbischof in seinem Amt “von außen wahrgenommen“ werde, antwortet Heße:

„Also nach mir fragt hier so direkt erst mal keiner. In der pluralen, säkularen Gesellschaft – gerade hier in Hamburg – bin ich einer von vielen. Aber wir werden als Kirche akzeptiert und respektiert. Und: die Politik rechnet mit uns“.

Das klingt durchaus selbstbewusst. Ob „die Kirche akzeptiert“ und „respektiert“ wird und die „Politik mit ihr rechnet“, wird sich zeigen, wenn diese Hamburger Kirche katholische Positionen bezieht.

Erzbischof Heße: “Auf das kath. Lehramt wartet hier keiner”

Zur Kapitalismuskritik in der Enzyklika von Papst Franziskus „laudato si“ gefragt, antwortet Heße:

“Ich verstehe den Papst so, dass er zum Dialog aufruft, wie ökologisches Gleichgewicht und soziale Gerechtigkeit weltweit gefördert werden können. Darin könnte bei uns in Hamburg eine Chance liegen, verschiedene Gruppen und Positionen miteinander ins Gespräch zu bringen. Kirche als Moderatorin oder Mediatorin“ und der Interviewer weiter „und nicht als belehrende?“ 1523

Darauf sagt Heße: „Auf das katholische Lehramt wartet hier keiner.“

Aber auch, wenn noch keiner auf den Erzbischof zugegangen ist, ist es Heße nicht verwehrt, im Sinn von Papst Franziskus auf die Menschen zuzugehen und sie mit der Lehre der Kirche bekannt zu machen. Denn die erste Aufgabe des Bischofs ist, allen die frohe Botschaft Gottes zu verkünden (vgl. KKK, Ziff 888). Das ist nämlich der Inhalt des katholischen Lehramtes.

Gefragt nach seiner Meinung zum neuen kirchlichen Arbeitsrecht, gibt Erzbischof Heße von sich:

„Mein Standpunkt ist klar: die Änderungen sind richtig und notwendig. Anders könnten wir auch gar nicht weitermachen, weil wir sonst zu wenig qualifizierte Mitarbeiter bekämen, um unsere Einrichtungen zu betreiben, insbesondere unsere 25 katholischen Schulen, die Kitas oder die Beratungsstellen der Caritas mit ihrer großen missionarischen Ausstrahlung. Das neue Arbeitsrecht verpflichtet uns, intensiver zu fragen, was das ‚Katholische‘ unserer Einrichtungen ausmacht.“

Erzbischof Heße findet die Änderungen im Arbeitsrecht, die eine deutliche Minderung der Loyalität und Kirchlichkeit der Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen zur Folge haben, richtig, weil man sonst keine ausreichende Zahl qualifizierter Mitarbeiter bekäme und „nicht weitermachen“ könne. Gleichzeitig spricht er von einer „großen missionarischen Ausstrahlung“ und von der Verpflichtung „intensiver zu fragen, was das ‚Katholische‘ unserer Einrichtungen ausmacht“.

Papst Benedikts Aufruf zur Entweltlichung



Ein offensichtlicher Widerspruch: Wenn die „missionarische Ausstrahlung“ noch gefragt ist, sollte Erzbischof Heße einmal nachlesen, was Papst Benedikt XVI. in seiner Freiburger Rede am 25. September 2011 zur Entweltlichung gesagt hat. Zur Erinnerung: per ebay

„Um ihrem eigentlichen Auftrag zu genügen, muss die Kirche immer wieder die Anstrengung unternehmen, sich von dieser ihrer Verweltlichung zu lösen und wieder offen auf Gott hin zu werden… Das missionarische Zeugnis der entweltlichten Kirche tritt klarer zu Tage. Die von materiellen und politischen Lasten und Privilegien befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden, wirklich weltoffen sein…

D.h. natürlich nicht, sich aus der Welt zurückzuziehen, sondern das Gegenteil. Eine vom weltlichen entlastete Kirche vermag gerade auch im sozial-caritativem Bereich den Menschen, den leidenden wie ihren Helfern, die besondere Lebenskraft des christlichen Glaubens zu vermitteln. Der Liebesdienst ist für die Kirche nicht eine Art Wohlfahrtsaktivität, die man auch anderen überlassen könnte, sondern gehört zu ihrem Wesen, ist unverzichtbarer Wesensausdruck ihrer selbst“.

Um sein Welt- und Kirchenbild zu rechtfertigen, versucht der neue Hamburger Erzbischof, jene Bischofskollegen, die seinen Standpunkt zum neuen kirchlichen Arbeitsrecht nicht teilen, zu unterstellen, sie hätten „Berührungsängste mit ihrer Umgebung“ und wollten eine „Kirche der Reinen“.

Unzutreffende Vereinnahmung eines Papstzitates

Auf die Frage, ob er sich über diese Bischöfe ärgere, äußert Heße: „Was heißt ärgern?… Aber ich frage mich, welches Kirchenbild steht dahinter? Wollen wir eine Kirche sein, die ihren Platz mitten in der Welt hat? Dann müssen wir nahe am Leben der Menschen sein und möglichst viele mitzunehmen versuchen. media-521118-2



Oder wollen wir sozusagen eine Kirche ‚Kirche der Reinen‘ ohne existenzielle Schwierigkeiten und Brüche? Das wäre dann eine kleine, sehr kleine Schar, die nur wenige Berührungspunkte mit ihrer Umgebung hätte. Ich glaube, das ist nicht die Kirche, von der Papst Franziskus sagt: ‚Mir ist eine‘ ‚verbeulte‘ Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straße hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist“.

Der Versuch von Heße, seinen Standpunkt mit dem Papstzitat zu retten, ist deshalb deplatziert, weil sich Papst Franziskus nicht in dem Sinn geäußert hat, dass eine „verbeulte Kirche“ eine solche ist, die die Lehre Jesu und der Kirche auf ihrem Weg zu den Menschen an den Rändern der Gesellschaft auf dem Altar der Anpassung an den gesellschaftlichen Mainstream opfern kann.

Erzbischof Heße und die “Vielfalt der Lebensformen”

Der Erzbischof outet sich weiter, wenn er über die traditionelle Ehe spricht: „Ich glaube, sie (die Kirche) kann sich den Realitäten des Lebens nicht mehr verschließen.” – Auf den Einwurf des Interviewers „Die katholische Kirche (hält) bislang nur ein Idealmodell bereit: die traditionelle Ehe mit Kindern“ reagiert er folgendermaßen: IMG_1468 - Kopie

„Deswegen sage ich ja: wir müssen auf die Vielfalt der Lebensformen schauen, die nun einmal da sind. Hier bei uns sehe ich natürlich auch gleichgeschlechtliche Paare in den Dom kommen… und wir müssen es doch wertschätzen, wenn in homosexuellen Beziehungen Werte wie Treue und Verlässlichkeit gelebt werden“.

Dazu folgendes: Die Kirche in Deutschland, insbesondere Bischöfe und Pfarrer, haben die „Realitäten des Lebens“ bisher in Predigt, Katechese und in bischöflichen Schreiben kaum zur Kenntnis genommen bzw. Stellung aus der Sicht des Glaubens bezogen.

Es geht nicht darum „auf die Vielfalt der Lebensformen zu schauen“, sondern darauf, aus der Sicht des Glaubens zu antworten. Das ist nämlich nicht geschehen.

Was die häufig strapazierten „Werte von Treue und Verlässlichkeit“ homosexueller Paare betrifft, sollte der Erzbischof einmal die durchschnittliche Dauer homosexueller Beziehungen zur Kenntnis nehmen. Das wäre auch Realitätsbezug. Schließlich langweilen uns allmählich solche allgemeinen Sätze, mit denen unter Getöse offene Tore erstürmt werden, wie sie Heße am Ende des Interviews von sich gibt:

„Ich verstehe den Wunsch der Menschen, dass die Kirche auch nach dem Scheitern einer Ehe für sie da ist und wünsche mir lebbare Formen für die kirchliche Anerkennung und Begleitung, wenn diese Menschen neue Beziehungen eingehen. Ohne deswegen das Ideal der Ehe aufzugeben…“

Es mag schon sein, dass der neue Erzbischof von Hamburg und die dortige Kirche „akzeptiert“ wird; ob sie auch respektiert wird, ist eine ganz andere Frage – und auch, ob die Politik eine solche Kirche braucht. Entscheidend ist aber, ob die Kirche den Auftrag ihres Stifters erfüllt. Das scheint nach den Ausführungen des neuen Hamburger Erzbischofs nicht gesichert zu sein. Die Katholiken in Deutschland sind um eine Hoffnung ärmer.

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert ist Herausgeber der Monatszeitschrift FELS und Leiter des Dachverbandes “Forum Deutscher Katholiken”, der den jährlichen Kongreß “Freude am Glauben” veranstaltet

von esther10 31.08.2015 00:12

Samstag, 29. August 2015
San Pietro a Grado- hier predigte der Heilige Petrus zum ersten mal auf italienischem Boden
Margherita Del Castillo berichtet in La Nuova Bussola Quotidiana über die Kirche, in der der Heilige Apostel Petrus seine erste Messe auf italienischem Boden feierte: San Pietro a Grado.
Hier geht´s zum Original : klicken
San Pietro a Grado


WO DER HEILIGE PETRUS SEINE ERSTE HL. MESSE IN ITALIEN FEIERTE

"Die Basilika San Pietro a Grado in der gleichnamigen Kommune ist das älteste Zeugnis für die Verbreitung des Christentums im Gebiet um Pisa.
In römischer Zeit floß hier noch ein Seitenarm des Arno und genau an diesem antiken und inzwischen verschwundenen Flußhafen landete der Heilige Petrus nach seiner Reise, die ihn von Palästina nach Rom bringen sollte.
Man schrieb das Jahr 44.

Und mit diesem Jahr 44 wird die erste Eucharistiefeier in Italien datiert.
Nachdem er das Schiff verlassen hatte, soll Petrus mit Säulenfragmenten und einer Marmorplatte einen Altar improvisiert haben, der noch heute im Inneren der Kirche aufbewahrt wird,
Seitdem wurde diese Gegend ein Ort der Anbetung: Spuren eines sehr alten Gebäudes, das ins 4. Jahrhundert datiert wird, wurden bei den zahlreichen Ausgrabungen vor Ort gefunden.
Zwischen dem sechsten und siebten Jahrhundert wurde eine zweite Kirche darüber gebaut, wahrscheinlich weil das usprüngliche Gebäude durch ein Feuer schwer beschädigt worden war.
Die heutige Basilika stammt aus dem 10. Jahrhundert, wurde aber in den folgenden zwei Jahrhunderten zahlreichen Veränderungen unterzogen.



Angelegt ist die Kirche San Pietro a Grado als dreischiffige Basilika mit- was ungewöhnlich ist -zwei Apsiskörpern.
Die Westapsis wurde vielleicht - nach dem durch eine Überschwemmung durch den Arno verursachten Zusammenbruch der Fassade- angefügt. Der Eingang zur Kirche befand sich an der nördlichen Langseite.

Der imponierende Tuffsteinbau- aus schwarzen und weißen Steinen- wird an den Außenwänden von Lisenen und Bögen strukturiert, über denen mit geometrischen, zoomorphen und pflanslichen Ornamenten bemalte Keramiken islamischer Herkunft -als Ruf an die Gläubigen- angebracht sind, die besonders leuchten, wenn die Sonne sie bescheint.

In Grado gibt es mehr als 200 solcher Keramiken.

Der Innenraum mit offenem Dachstuhl wird von Säulen aus vorbestehenden römischen Gebäuden mit dorischen, ionischen und syrischen Kapitellen unterteilt.
Vor der westlichen Apsis erhebt sich ein gotisches Ziborium aus dem 14. Jahrhundert, das den Ort bezeichnet, an dem der Hl. Petrus das erste mal gepredigt haben soll.

Anläßlich des von Papst Bonifaz VIII 1300 ausgerufenen Jubiläumsjahres beauftragte die mächtige langobardische Familie der Gaetani den Maler Deodato Orlandi aus Lucca, damit die Wände des zentralen Kirchenschiffes mit einem Freskenzyklus auszuschmücken.

Die großflächige, kürzlich restaurierte Komposition entwickelt sich in drei übereinander liegenden Ebenen.
Im unteren Teil sieht man die Porträts der Päpste vom Hl. Apostel Petrus bis zu Johannes XVII.

In der mittleren Ebene erzählen die Bilder das Leben des Hl. Petrus, u.a. auch seine Schiffsreise nach Italien.
Die obere Ebene schmücken die Mauern der Himmlischen Stadt, an deren Fenstern sich Engel und Heilige zeigen.

Die Basilika wurde von der Unesco zum "Monument Messenger of Peace" erklärt.

Quelle: La Nuova Bussola Quotidiana, M. Del Castillo

von esther10 31.08.2015 00:04

Dialog ohne Grenzen: “Reformkatholiken” streben eine immerwährende Synode an

Veröffentlicht: 31. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Mathias von Gersdorff

In einem Offenen Brief an die deutsche Delegation für die Familiensynode im Oktober 2015 (Kardinal Marx, Bischöfe Bode und Koch) stellt die linkskatholische Basisbewegung „Wir sind Kirche“ ihre üblichen modernistischen Forderungen hinsichtlich der Sexualmoral: Akzeptanz von künstlichen Verhütungsmittel, Neubewertung der Zivilehe, moralische Unbedenklichkeit des außerehelichen Geschlechtsverkehrs usw. Podium5



Neu allerdings ist die vorgeschlagene Strategie hinsichtlich der Familiensynode, die am 4. Oktober 2015 beginnt: Man solle keine „vorschnellen Entscheidungen“ mit der Brechstange zu erreichen versuchen, denn dies könnte zu erheblichen Spannungen und Kämpfen führen.

Vielmehr solle man in der nächsten Synode einen Dialogprozess beginnen. In zwei oder drei Jahren sollte eine neue Synode abgehalten werden. In diesem Zeitraum sollten alle wesentlichen Aspekte der Sexualmoral sowie der Lehre über die Ehe und die Familie durchdiskutiert werden. Auf diese Weise solle man die Lehre der Kirche gemäß dem „heutigen Erkenntnisstand aktualisieren“:

„Bevor durch vorschnelle Entscheidungen der Weg in die Zukunft verbaut wird, muss ein grundlegender theologischer Diskurs über die anstehenden Themen im Lichte des Evangeliums stattfinden.

Dazu gehören eine unvoreingenommene historisch-kritische Analyse der biblischen Voraussetzungen, ein Konzept von Sexualität, das einem zeitgemäßen (auch wissenschaftlich-empirisch erarbeiteten) Wissensstand entspricht, sowie eine offene Aufarbeitung der lehramtlichen und pastoralen Aspekte der anstehenden Fragen mit einer kritischen Differenzierung des Sakramentsbegriffs und einer Neujustierung des Verständnisses von Unauflöslichkeit.

Deshalb werden sich die Verschiebung mancher Beschlüsse und die Anberaumung einer weiteren Synodenversammlung in zwei oder drei Jahren als notwendig erweisen.“

„Wir sind Kirche“ fordert im Grunde die Einführung des Parlamentarismus in der Kirche in der Form einer „immerwährenden Synode“.

Ein solcher Zustand wäre für den Linkskatholizismus ideal, denn er will gar keine Definitionen und Entscheidungen, sondern eine nie endende theologische Diskussion. So entstünde eine Art „Pseudo-Lehramt im Dialog“, der sich ständig verändert. Mit dieser Methode würde man versuchen, allmählich das rechtmäßige Lehramt zu demontieren.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Initiative “Kinder in Gefahr” und die Webseite “Kultur und Medien online”
http://www.aktion-kig.de/
https://charismatismus.wordpress.com/201...ende-synode-an/
https://charismatismus.wordpress.com/

von esther10 31.08.2015 00:00

Sonntag, 30. August 2015
Sternstunden ...titelt Radio Vatican. Das Schülerkreistreffen in Castel Gandolfo
A. Gagliarducci schreibt bei ACI LaStampa über das diesjähirge Schülerkreistreffen.

Hier geht´s zum Artikel von Radio Vatican klicken
http://de.radiovaticana.va/news/2015/08/...utonico/1168430

"DER GLAUBE AM NACHMITTAG DER GESCHICHTE. UNTERHALTUNGEN DES RATZINGER SCHÜLERKREISES"

"Der Glaube in der westlichen Welt?
Es ist Nachmittag, die Stunde der Ruhe, der ersten Ermüdung.
Aber er kann revitalisiert werden durch die Suche nach Gott, die zuallererst auf der Erfahrung der Liebe Gottes beruht.
Msgr. Tomás Halik, Tscheche, der unter dem kommunistischen Regime gelebt hat, sagte das zum Ratzinger-Schülerkreis, dem Kreis von Ex-Schülern Benedikts XVI, der sich seit 1978 einmal jährlich trifft. Das Thema dieses Jahr war: "Wie heute von Gott sprechen?"
Man kann davon ausgehen, daß die Diskussion lebhaft war.

Wie sie eigentlich immer lebhaft ist und für die Benedikt XVI eine "Theologische Familie" aufbauen wollte.
Jedes Jahr legt diese Familie dem emeritierten Papst eine Liste mit 3 möglichen Themen und möglichen Relatoren vor.
Diese Jahr ist das gewählte Thema "Wie heute von Gott sprechen?"
Msgr. Halik, der im vergangenen Jahr auch den prestigeträchtigen Templeton-Preis gewonnen hat, wurde ausgesucht, die Relatio zu halten.
Er hat zwei jeweils einstündige Reden gehalten; "Von Gott sprechen und das Schweigen Gottes" und "Die Liebe Gottes".
Danach gab es die Möglichkeit zur Diskussion, die offensichtlich nicht veröffentlicht wird.
Wir hatten aber die Gelegenheit, die Redetexte Msgr. Haliks zu lesen.

Er hat die ganze theologische Arbeit eines Lebens der Suche nach einem Dialog mit den Nichtgläubigen gewidmet.
Und deshalb sind seine Worte Echos dieser unaufhörlichen Arbeit- über den Glauben zu sprechen in einem Land, in dem 70% der Bevölkerung sich Atheisten nennen. Aber der Punkt den Msgr. Halik macht, ist nicht der, sich als gläubig zu bezeichnen. Der Punkt ist, den Glauben zu leben.




Das Problem, erklärt er in einer seiner Konferenzen- ist, "ob ich -existentiell ein Glaubender oder ein Nichtglaubender bin, offen bin für Gott und seine Liebe, oder ob ich dagegen in einer perversen Selbstliebe gefangen bin.
Es ist nicht entscheidend, was ich über die Existenz Gottes denke, sondern ob ich will, daß Gott in meinem Herzen ist."

Worte, die sich fast mit dem Denken Benedikts XVI decken, der mehrmals unterstrich,"daß es Agnostiker gibt, die auf der Suche nach der Wahrheit den Glaubenden helfen, sich von falschen Gewißheiten zu befreien."

Aber wie ist der Zustand des Glaubens in der Welt? Msgr. Halik beginnt beim Gegenteil, er unterstreicht, daß wir uns nicht nur auf das "wie von Gott sprechen" konzentrieren sollen, sondern auch darauf, wie man heute von Gott schweigt.

Msgr. Halik fragt sich ob "wir noch am Beginn der christlichen Geschichte stehen, wie es Teilhard de Chardin oder Kardinal Lustiger behaupteten? Oder ob im Gegenteil das Christentum im Sterben liegt, wie Voltaire dachte oder die Autoren des neuen Atheismus?"
Die Antwort von Msgr. Halik: "Das Christentum in Europa durchlebt eine Phase der Müdigkeit des Mittags. Wenn wir es so sagen wollen: "Es ist nicht tot. Es schläft nur."
Msgr. Halik betont, daß man die Erlösung weder rechts noch links findet, sondern indem man auf die Tiefe des Glaubesn schaut. Er beleuchtet, daß viele der aktuellen Debatten über die Reformen der Kirche praktisch unnütz sind, wenn sie sich auf technische Details beschränken, weil- wie er erklärt- strukturelle Reformen gar nichts nützen ohne eine spirituelle Vertiefung und ohne eine Suche nach einer Sprache, um zu denen zu sprechen, die Gott in unserer Zeit suchen."
Und deshalb lädt er ein, die "Sucher nach Gott"zu begleiten, quasi als Wiederaufnahme jener "katechumenalen Theologie" auf die Pater Stephan Horn, Sekretär des Schülerkreises und schon Mitarbeiter Professor Ratzingers- gegenüber ACI-Stampa als Herangehensweise Benedikts XVI hingewiesen hatte.
Msgr. Halik erklärt, daß der Glaube und der Zweifel dem Menschen eingegeben sind, sie sind keine Gegensätze und im Grunde sind diese Theologen "berufsmäßige Zweifler" .

Und er findet in der heutigen Glaubenskrise optimistisch den "Karfreitag, der nötig ist, um zu Ostern zu gelangen"

Dieser Karfreitag zeigt uns den verborgenen Gott, das Mysterium des Gottes, der verläßt, wie die Frage Jesu am Kreuz bezeugt. Und für die moderne Welt ist dieser Karfreitag die Erfahrung der Abwesenheit Gottes in der Kultur".
Die Antwort auf alles ist für Msgr. Halik die Liebe, die der Altar des unbekannten Gottes ist.
"Gott interessiert weniger unser Glaube sondern vielmehr unsere Liebe"

Es ist die Liebe, die der "Durst nach Gott ist und die sich Gott nähert" und uns fragen läßt: "Wollen wir daß Gott in unserem Leben ist?"
Fortsetzung folgt
Quelle: ACILa Stampa, A. Gagliarducci, via La Vigna del Signore

von esther10 30.08.2015 23:45

Beliebtheit der Deutschen im Ausland ungebrochen

Deutschland ist im Ausland beliebt


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Deutschland ist im Ausland beliebt Foto: picture-alliance/zb

BONN/ESCHBORN. Deutschland erfreut sich laut einer aktuellen Studie der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) großer Beliebtheit im Ausland und dient „als Vorbild in vielen Bereichen“. In der Erhebung mit dem Titel „Deutschland in den Augen der Welt“ hatte die Organisation deutscher Entwicklungspolitik bereits zum zweiten Mal das Ansehen Deutschlands anhand verschiedener Parameter erfaßt. Für die aktuelle Studie wurden 179 Interviews mit Menschen aus 26 Ländern geführt.

Die Interviewpartner schreiben Deutschen vor allem die Sekundärtugenden Ordnung, Disziplin und Pünktlichkeit zu. Diese werden als Grundlage des als erfolgreich angesehenen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells beschrieben. Auch deutsche Produkte und Institutionen sowie das Rechts- , Wirtschafts- und Bildungssystem erscheinen der Mehrheit der Befragten als erfolgreich und modellhaft.

Vor allem der Nahverkehr wird von einem Interviewpartner gelobt: „Der öffentliche Verkehr ist wunderbar organisiert. Alles geht sehr schnell und ist einfach gelöst. Jeder scheint immer das Richtige im richtigen Moment zu tun, das gilt aber nicht nur für das Personal im Zug, auch Kellner und andere Arbeiter tun ihren Job sehr effizient.“

Deutsche gelten als verläßlich und berechenbar

Durch die geschilderten Tugenden erschienen Deutsche im Ausland als verläßlich und berechenbar. Dies schaffe zwischenmenschliches Vertrauen. Allerdings würden Deutsche auch als rigide und unflexibel beschrieben. „Wir Chinesen sagen, die Deutschen haben einen viereckigen Kopf, sie sind zu ordentlich. Ich glaube, wenn alles in Ordnung ist, gibt es keine Lücken, aber man muß diese Lücke haben, um neu zu denken.“ „Es gibt nichts negatives zum Thema Vertrauen zu sagen: Der Deutsche meint, was er sagt und sagt was er denkt“, sagte ein indischer Befragter.

Jedoch wurde auch Kritik geäußert: Deutschland sei sich seiner wichtigen politischen Rolle in der Welt nicht bewußt. „Womöglich agiert Deutschland häufig zurückhaltend, weil es von kollektiver Schuld angesichts der deutschen Geschichte gezeichnet ist“, sagte ein Teilnehmer aus Indien. Doch der Umgang der deutschen Gesellschaft der Vergangenheit des Landes stößt auch auf Kritik: „Die Deutschen tragen ihre Vergangenheit als schweres Gewicht mit sich herum. Sie verstehen es regelrecht als persönlichen Angriff, wenn man Witze über Hitler macht“, hieß es. (fl)

von esther10 30.08.2015 22:04

Leitender Bischof Ulrich führt neuen sächsischen Landesbischof ein

Amtsvorgänger Jochen Bohl als „differenziert denkender Theologe“ gewürdigt
Von Redaktion

Dresden, 29. August 2015 (VELKD)

In einem Festgottesdienst in der Dresdner Kreuzkirche hat der Leitende Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD), Landesbischof Gerhard Ulrich (Schwerin), heute Pfarrer Dr. Carsten Rentzing in das Amt des sächsischen Landesbischofs eingeführt.

„Sie sind ein Pfarrer, der mit Freude das Wort Gottes verkündigt“, charakterisierte Ulrich den 47-jährigen Theologen in seiner Einführungsrede, die er mit dem Hinweis auf einen Vers aus dem 119. Psalm („Ich rufe von ganzem Herzen; erhöre mich, Herr, ich will deine Gebote halten“) eröffnete. Rentzing, der sich selbst einmal als „fröhlichen Lutheraner“ bezeichnet habe, sei einer, „der sich getragen weiß von der Kraft des Geistes Gottes!“
.
Zu dieser Gewissheit, auf der sein Handeln basiere, gehöre auch das Wissen darum, „dass dieses Wort [Gottes] oft quer steht zu dem, was die Welt redet“. Carsten Rentzing sei ein Theologe, der immer wieder darauf hinweise, „dass die Mitte der Schrift Klarheit braucht auch in der Auslegung“. Dahinter stehe die Sorge, dass „Buntheit und Vielfalt der Welt“ ohne Orientierung und christliches Fundament eben nicht in die Freiheit führe.

Eine solche Haltung vorschnell im negativen Sinne als „konservativ“ zu etikettierten, werde Rentzing nicht gerecht: „Sie sind den Menschen zugewandt. Sie sind, so erlebe ich Sie, in gutem Sinn bedächtig: mit Bedacht hören Sie hin, wenden sich zu, sind ganz Ohr. Sie leben den Respekt vor anders Lebenden, anders Glaubenden und Sie sehen dabei über den eigenen Horizont hinaus.“, betonte der Leitende Bischof vor der Festgemeinde, zu der zahlreiche hochrangige Gäste aus Politik und Kirche zählten.

Es seien diese Eigenschaften, die der bischöflichen Aufgabe des Brückenbauens zugutekämen. Um die Lösung dieser Aufgabe werde es künftig gehen – „in einer Welt, deren zunehmende Komplexität Furcht auslöst und die Sehnsucht wachsen lässt nach einfachen Antworten“, so Ulrich. Es gelte z. B. die Frage zu beantworten, wie wir „einladende Kirche“ sein können, ohne Menschen auszuschließen, „die von weit her kommen und andere, ganz andere, gar fremde Erfahrungen und Lebenswege mitbringen“. Das bischöfliche Amt ziele nicht auf

Gleichmacherei, sondern auf Einheit – „aus der Mitte der Schrift“ und unter Bejahung vielfältiger Lebensmodelle. „Wer Brücken baut, braucht starke Fundamente – auf jeder Seite des Flusses. Ihr Fundament ist stark, lieber Bruder Rentzing“, so der Leitende Bischof abschließend.

Im Rahmen des Festaktes verabschiedete und entpflichtete Bischof Ulrich auch Rentzings Amtsvorgänger Jochen Bohl, der seit 2004 der sächsischen Landeskirche vorstand und nun in den Ruhestand geht.

Mit Bohl „verabschieden wir einen Leitenden Geistlichen, der mit Lust und Verlässlichkeit an vielen Stellen Verantwortung getragen hat“, hob Gerhard Ulrich hervor. Der scheidende Landbischof sei „ein differenziert denkender Theologe mit großer geistlicher Kraft“. Einer, der nicht der Versuchung erliege, „über andere und anders Denkende zu richten“. Von ihm könne man lernen, „die Dinge auch mit den Augen der Anderen“ zu sehen, merkte der Bischof Ulrich in seiner Abschiedsrede hervor.

Weitere Informationen unter www.velkd.de

von esther10 30.08.2015 22:01

Der Primat des „Herzens“

Die Worte des Papstes beim Angelus-Gebet vom 30. August 2015
Von Redaktion
Vatikanstadt, 30. August 2015 (ZENIT.org)
Heute um 12.00 Uhr zeigte sich Papst Franziskus am Fenster seines Arbeitszimmers, um gemeinsam mit den auf dem Petersplatz versammelten Pilgern den Angelus zu beten.
Zur Einführung in das Mariengebet sprach er die folgenden Worte, die wir hier in einer eigenen Übersetzung dokumentieren.
***
[Vor dem Angelus:]
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!
Das heutige Sonntagsevangelium handelt von einem Disput zwischen Jesus und manchen Pharisäern und Schriftgelehrten, wobei die Streitfrage der Wert der „Überlieferung der Alten“ (Mk 7,3) ist. Letztere definiert Jesus unter Bezugnahme auf den Propheten Jesaja als „Satzungen von Menschen“ (V. 7), die niemals den Platz von „Gottes Gebot“ (V. 8) einnehmen dürfen. Die Satzungen der Alten umfassten nicht nur die Mose offenbarten Satzungen Gottes, sondern eine Reihe von Angaben, die die Anweisungen des mosaischen Gesetzes spezifizierten. Die Schriftgelehrten wandten diese Normen sehr gewissenhaft an und legten sie als Ausdruck authentischer Religiosität vor. Aus diesem Grund werfen sie Jesus und seinen Jüngern einen Verstoß gegen diese Vorschriften vor, insbesondere gegen jene in Zusammenhang mit der äußerlichen Reinigung des Leibes (vgl. V. 5). Die Antwort Jesu besitzt die Kraft eines prophetischen Ausspruchs: „Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen“ (V. 8). Diese Worte erfüllen uns mit Bewunderung für unseren Meister: Wir spüren, dass in ihm die Wahrheit lebt und seine Weisheit uns von Vorurteilen befreit.
Beachtet jedoch Folgendes! Mit diesen Worten will Jesus auch uns heute davor warnen, die Auffassung zu vertreten, dass das äußerliche Beachten der Gesetze ausreichend sei, um gute Christen zu sein. Wie einst die Pharisäer laufen auch wir Gefahr, uns für in Ordnung oder – noch schlimmer – allein aufgrund der Beachtung der Regeln, der Gepflogenheiten, den anderen überlegen zu halten, auch wenn wir unsere Nächsten nicht lieben und stattdessen hartherzig, hochmütig und stolz sind. Das wortwörtliche Beachten der Gebote ist etwas Steriles, wenn es nicht die Herzen ändert und sich nicht in konkrete Haltungen umsetzt: die Öffnung für die Begegnung mit Gott und seinem Wort, die Suche nach Gerechtigkeit und Frieden, die Hilfe für die Armen, Schwachen und Unterdrückten. In unseren Gemeinden, Pfarreien und Vierteln ist uns allen bewusst, wie schlecht jene Menschen für die Kirche sind, die sich sehr katholisch geben, oft die hl. Messe besuchen, danach jedoch - in ihrem Alltag - ihre Familie vernachlässigen, schlecht über die anderen reden usw. Dieses Verhalten wird von Jesus scharf kritisiert, denn es handelt sich um ein christliches Gegen-Zeugnis.
Jesus setzt seine Ermahnung mit der Thematisierung eines auf einer tieferen Ebene angesiedelten Aspektes fort und sagt: „Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein“ (V. 15). Damit betont er den Primat der Innerlichkeit, des „Herzens“: Nicht die äußerlichen Dinge machen uns zu Heiligen oder Nichtheiligen; vielmehr bringt das Herz unsere Absichten, Entscheidungen und den Wunsch zum Ausdruck, alles aus Liebe zu Gott zu tun. Die äußerlichen Haltungen sind die Folge dessen, was wir im Herzen entschieden haben und nicht umgekehrt: Die äußerlichen Haltungen machen uns nicht zu wahren Christen, wenn wir uns im Herzen nicht ändern. Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft nicht außerhalb, sondern geht durch unser Inneres. Wir können uns daher die Frage stellen: Wo ist mein Herz? Jesus äußert sich dazu mit den Worten: „Wo dein Schatz ist, ist dein Herz“. Was ist mein Schatz? Betrifft er Jesus und seine Lehre? Dann ist das Herz gut. Ist der Schatz hingegen etwas anderes? In diesem Fall bedarf das Herz der Läuterung und der Umkehr. Ohne ein geläutertes Herz ist es unmöglich, wirklich saubere Hände und aufrichtige Worte der Liebe, der Barmherzigkeit und der Vergebung sprechende Lippen zu haben, wozu nur ein aufrichtiges und geläutertes Herz fähig ist – ansonsten ist alles zweideutig, man führt gleichsam ein Doppelleben.
Bitten wir den Herrn durch die Fürsprache der Jungfrau Maria um das Geschenk eines reinen Herzens, das frei von jeder Scheinheiligkeit ist. Das entsprechende Adjektiv – „scheinheilig“ - verwendete Jesus den Pharisäern gegenüber, da ihre Worte nicht mit ihren Taten im Einklang stehen. Ein von jeglicher Scheinheiligkeit freies Herz erlaubt uns ein Leben in Übereinstimmung mit dem Geist des Gesetzes und das Erreichen des Ziels: der Liebe.
[Nach dem Angelus]
Liebe Brüder und Schwestern,
gestern erfolgte in Harissa (Libanon) die Seligsprechung des syrisch-katholischen Märtyrerbischofs Flaviano Michele Melki. Im Kontext einer schrecklichen Christenverfolgung wirkte er als unermüdlicher Verteidiger der Rechte seines Volkes und ermahnte alle zur Bewahrung der Standhaftigkeit im Glauben. Liebe Brüder und Schwestern, auch heute sind Christen im Nahen Osten und anderen Teilen der Welt der Verfolgung ausgesetzt. Die Zahl der Märtyrer ist größer als in den ersten Jahrhunderten. Die Seligsprechung dieses Märtyrerbischofs sei ihnen eine Quelle des Trostes, des Mutes und der Hoffnung, soll jedoch auch den Gesetzgebern und Regierenden ein Anreiz zur Sicherstellung der Religionsfreiheit allerorts sein. Die internationale Gemeinschaft bitte ich darum, Maßnahmen zu ergreifen, die der Gewalt und den Übergriffen ein Ende setzen.
Bedauerlicherweise verloren auch in den vergangenen Tagen zahlreiche Migranten auf ihren furchtbaren Reisen ihr Leben. Ich bitte darum und lade dazu ein, für all diese Brüder und Schwestern zu beten. Ich vereine mich insbesondere mit dem heute unter uns anwesenden Kardinal Schönborn und der gesamten österreichischen Kirche im Gebet für die 71 in einem Lastwagen auf der Autobahn zwischen Budapest und Wien gefundenen 71 Opfer, unter denen sich 4 Kinder befinden. Vertrauen wir jedes dieser Menschenleben der Barmherzigkeit Gottes an; ihn bitten wir um seine Hilfe im Sinne einer effizienteren Zusammenarbeit zur Vermeidung dieser die gesamte Menschheitsfamilie beleidigenden Verbrechen. Beten wir in Stille für alle Migranten, die leiden oder ihr Leben verloren haben.
Ich begrüße die Pilger aus Italien und aus vielen Teilen der Welt, insbesondere die Pfadfinder aus Lissabon und die Gläubigen aus Zadar (Kroatien). Mein Willkommensgruß gilt ebenso die Gläubigen aus Verona und Bagnolo di Nogarole, den Gläubigen aus der Diözese Vicenza, jenen aus Rovato und der Pfarrgemeinde San Galdino in Mailand sowie den Kindern aus Salzano und Arconate.
Euch allen wünsche ich einen schönen Sonntag. Vergesst bitte nicht, für mich zu beten. Gesegnete Mahlzeit und auf Wiedersehen!
Wiedersehen!

von esther10 30.08.2015 22:01

Was ist „Gottes Gebot“, und was ist nur „Überlieferung der Menschen“?

Impuls zum 22. Sonntag im Jahreskreis B -- 30.8.2015


Von Msgr. Dr. Peter von Steinitz
Münster, 29. August 2015 (ZENIT.org)
Die Pharisäer, denen meistens eine enge Mentalität eigen ist, beobachten, wie die Jünger Jesu den Ritus des Händewaschens vor dem Essen nicht befolgen. An und für sich eine ganz vernünftige Maßnahme. Aber diesen Menschen ging es nicht um Hygiene, sondern darum, einen traditionellen Ritus einzuhalten, und zwar um des Ritus willen. Der Evangelist erwähnt auch die anderen rituellen Waschungen, die die Juden bei bestimmten Gelegenheiten einhalten, aber auch da nicht, weil es einen Sinn hat, sondern um der Tradition willen. „So haben es schon unsere Väter gemacht“. Jesus aber hält ihnen vor, dass diese Traditionen auch da, wo sie sinnvoll sind, nur Menschensatzung sind und nicht die Bedeutung eines göttlichen Gebots haben.
Immer wieder hat er Mensch mit der Versuchung zu kämpfen, dass er als Wille Gottes bezeichnet, was eigentlich nur sein eigener Wille ist. So war beispielsweise im Alten Bund zur Zeit der Könige der Begriff des Reichstempels so wichtig, dass der Eindruck entstand, ein Tempel, der mit dem König zu tun hat, sei höherrangig als der Tempel Gottes. Bis hin zu den Gewohnheiten – wohl eher in vergleichsweise abgeschwächter Form – der Anglikanischen Kirche, die Gotteshäuser mit Fahnen, Wappen und Ehrenzeichen des Königs und des Adels anzufüllen, was – zumindest psychologisch – die Gottesverehrung in den Schatten stellte.
Aber schlimmer als die Kleinkariertheit der Traditionshörigen, die nur noch von der Borniertheit der modernen Emanzipierten übertroffen wird, ist die Unverschämtheit derjenigen Menschen, die einfach alles selber bestimmen wollen, auch die Dinge Gottes. „Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir. Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen. Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen“ (Mk 8,12).
Wie wäre es, wenn wir diese Worte des Herrn auf unsere heutige kirchliche Situation übertragen? Beispielsweise auf die Liturgie der Kirche. Ist unser Herz wirklich bei Gott, wenn wir am Sonntag die Hl. Messe feiern? Oder interessiert uns mehr die musikalische Gestaltung oder die geschliffene Predigt?
Oder noch deutlicher: bei der nicht enden wollenden Diskussion um eine „neue“ Moral. Welche Anstrengungen unternehmen doch die Exegeten und Interpreten der Hl. Schrift des Alten und des Neuen Testaments, um – sagen wir es einmal rundheraus – „Gottes Gebot preiszugeben“! Wenn durch geschickte Dialektik „schwarz“ sich unversehens in „weiß“ verwandelt. Oder wenn man es sogar schafft, die beiden Extreme „Konservativ“ und „Zeitgemäß“ gleichzeitig nebeneinander stehen zu lassen, so dass sich jeder selbst aussuchen kann, welche Interpretation von „Gottes Gebot“ ihm am meisten zusagt – folgen wir dann nicht „Überlieferungen und Satzungen der Menschen“?
Im Evangelium dieses Sonntags spricht der Herr noch deutlichere Worte, die der aufgeklärte Christ unserer Tage eigentlich als „politically incorrect“ ansehen müsste: „Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft“. (Mk 15,22). Das tut zunächst mal weh, und es ist zwecklos zu sagen: mich betrifft das alles nicht.
Ich denke, der Fehler liegt grundsätzlich darin, dass in der Kirche der Begriff „Sünde“ beinahe vollständig eliminiert worden ist. Predigten über dieses Thema sind verpönt. Konsequenterweise ist in vielen Pfarreien die Beichte de-facto abgeschafft worden. In der Liturgie hat sich die falsche Übersetzung „Sünde der Welt“, peccata mundi, eingeschlichen (peccata ist Plural von peccatum, die Sünde). Das ist mehr als eine stilistische Glättung. Denn die Bedeutung des Wortes ist „Sünden der Welt“. Der hl. Johannes Paul II. sagte einmal: „Was ist das für eine Sünde, die ‚Sünde der Welt’, wer hat sie begangen?“ Handelt es sich dabei vielleicht um einen gnostischen Ausrutscher? Auf jeden Fall aber um „Überlieferung der Menschen“.
Wenn der Herr die sündhaften Handlungen und Haltungen aufzählt, dann nicht um uns zu beschämen, sondern um uns dabei zu helfen zu erkennen, wie wir in Wahrheit sind. Er macht uns die Sünden nicht zum Vorwurf, vielmehr will er uns helfen, sie zu überwinden. Wir begnügen uns meist mit dem süßen Schein, dass bei uns ja alles in Ordnung ist, wenn die Fassade gut aussieht. Aber wirklich zufrieden sind wir doch nicht.
Der hl. Augustinus, dessen Fest wir in diesen Tagen feierten, hat das zutiefst wahre Wort gesagt: „Unruhig ist unser Herz, bis es ruhet in Dir“. Er wusste wovon er sprach. Das Herz ist unruhig, weil es sich durch die Sünde von Gott entfernt hatte. Dann aber, wenn der Mensch sich von seiner Schuld abgekehrt hat, wird sein Herz von einer neuen Unruhe erfüllt, dem Ungenügen und der Sehnsucht, mit dem verzeihenden und liebenden Gott vereint zu sein.
Solange die Kirche das Wort Sünde differenziert ausklammert, wird sie sicher keine Erneuerung finden.
„Die Wahrheit wird euch frei machen!“
Msgr. Dr. Peter von Steinitz war bis 1980 als Architekt tätig; 1984 Priesterweihe durch den hl. Johannes Paul II.; 1987-2007 Pfarrer an St. Pantaleon, Köln; seit 2007 Seelsorger in Münster. Er ist Verfasser der katechetischen Romane: „Pantaleon der Arzt“, „Leo - Allah mahabba“ (auch als Hörbuch erhältlich) und „Katharina von Ägypten“.

von esther10 30.08.2015 21:41

Wenn Väter fehlen
Vaterseelenallein

«Problemkinder halten Schulen auf Trab», titelte die Luzerner Zeitung vor einiger Zeit. Kinder, die weder kritik- noch gruppenfähig sind; ein Phänomen, das vielerorts auftaucht. Peter Ballnik kennt dieses Problem und sagt: Eine Ursache sind die fehlenden Väter. Er schreibt in seinem Buch «Vaterseelenallein» darüber. Beatrice Gall von der Stiftung Zukunft CH sprach mit dem Psychotherapeuten.


Zukunft CH: Immer mehr Kinder werden verhaltensauffälliger und sind nicht mehr gemeinschaftsfähig. Stimmt das?

Peter Ballnik: Sowohl in meiner Praxis als Psychotherapeut sowie aus vielen Gesprächen mit Kindergärtnerinnen, Lehrern und Hortbetreuern komme ich verstärkt zu dem Schluss, dass immer mehr Kinder immer weniger in der Lage sind, in einer Gruppe mit mehreren Menschen zu kommunizieren, gut zu leben und auch zu funktionieren. Das kann so weit gehen, dass einzelne Kinder und Jugendliche so stark stören, dass an einen erträglichen Unterricht nicht mehr zu denken ist.

Woran liegt das?

Ich nehme immer mehr wahr, dass dieser Raum, in dem Kinder die Grundlagen für die Gemeinschaftsfähigkeit entwickeln, zerfällt. Dieser Raum ist die Triade, also das Beziehungsdreieck Vater – Mutter – Kind. Damit ein Kind gemeinschaftsfähig werden kann, braucht es jemanden, der die Zweiheit, also die Dyade Mutter-Kind, ein Stück weit auflöst. Nur so kann das Kind die Fähigkeit entwickeln, sich aus einer Zweierbeziehung zu lösen und auf einen Dritten zuzugehen. Ansonsten kann es zu einer mangelnden Gemeinschaftsfähigkeit kommen und weitere Defizite und innere Konflikte können beim Kind entstehen.

Warum wachsen so viele Kinder ohne Vater auf?

Zum einen wird unsere Gesellschaft immer unverbindlicher, das hat sicher auch mit dem Individualismus zu tun. Vor lauter Selbstverwirklichungsbestreben des Einzelnen verlieren wir oft den Blick und damit leider auch die Energie für die Familie. Was die Vaterlosigkeit betrifft, beobachte ich auch eine Spirale nach unten. Menschen, die selbst aus scheidungsbetroffenen Familien kommen oder ohne präsenten Vater aufgewachsen sind, geben diese Vaterlosigkeit an ihre Kinder weiter.

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Buchcover «Vaterseelenallein»

Wird Vaterlosigkeit unterschätzt?

Ja. Dieser Faktor ist sehr häufig gar nicht mehr im Bewusstsein der Menschen. Wenn ich Menschen erzähle, dass ich über und für Väter schreibe, schauen sie mich oft fragend an. Sehr oft muss ich dann die Mütter einführen, damit dieser Zusammenhang überhaupt verstanden wird. Wie ich in meinem Buch «Vaterseelenallein» ausführe, bin ich der Überzeugung, dass für viele Probleme in unserer Gesellschaft, wie Kriminalität, Gewalt, Umweltzerstörung, Terror und Amok, Mediensucht und Kinderlosigkeit, die Vaterlosigkeit eine wichtige Rolle spielt.
Wofür sind Väter besonders wichtig?

Väter haben für ihre Kinder ganz spezielle Aufgaben, und das wird oft unterschätzt. Eine davon ist, dass sie für ihre Kinder die Wurzel für die Gemeinschaftsfähigkeit legen. Der Vater spielt für die Kinder eine Schlüsselrolle, was ihre Aggressionsbewältigung betrifft. Durch den spielerischen Kontakt mit dem Vater, v.a. durch das Raufen im Kleinkindalter, das für Mädchen zwar oft eher in Richtung Kuscheln geht, aber durchaus seine aggressiven Elemente hat, lernt das Kind einerseits seine eigenen körperlichen Grenzen wahrzunehmen, aber v.a. seine eigenen aggressiven Impulse so weit zu kontrollieren, dass es auch als Jugendlicher und Erwachsener keinen anderen Menschen körperlich verletzt. Väter bilden für Jungen das Vorbild. Das können Sie vor allem beobachten, wenn sie so um die drei Jahre alt sind. Dann wollen Jungen meist genau so werden wie der Vater. Für Mädchen ist zwar v.a. die Mutter das Vorbild, aber für sie ist der Vater das erste männliche Liebesobjekt. Das können Sie auch daran erkennen, dass die meisten Mädchen, ebenfalls so mit drei bis vier Jahren, ihren Vater später heiraten wollen. Was für Mädchen und Jungen wichtig ist: Für beide steht der Vater für die Aussenorientierung und ist so massgeblich am Aufbau eines Gewissens beteiligt. Dieses Gewissen ist ebenfalls eine wichtige Grundlage für die Gemeinschaftsfähigkeit.

Sie sind Psychotherapeut. Was beeindruckt Sie in Ihrer Arbeit mit Vätern?

Wenn sie ihre eigene Wichtigkeit entdecken – dass sie nicht nur ein Beiwagen der Mutter sind, sondern eine eigene, immanent wichtige Bedeutung für ihr Kind haben. Wenn ihnen bewusst wird, dass ihre Liebe für ihr Kind, das Vertrauen, dass sie ihm geben können, ihre Zeit, ihre sicheren Grenzen und ihr Stolz auf ihr Kind die Basis für die Entwicklung ihres Kindes sind. Denn das Kind braucht, das ist wissenschaftlich bewiesen, beide Arten: die der Mutter und die des Vaters.

Zur Person

Peter Ballnik ist Autor und Psychotherapeut in Österreich mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche. Seit mehr als 15 Jahren begleitet er in seiner Praxis Eltern, Jugendliche und Kinder nach Scheidungsfällen und leitet Studien zum Thema Väter.

Buchtipp: Peter Ballnik: «Vaterseelenallein», adeo Verlag, Asslar, 2014

Die hier publizierte Fassung des Interviews ist eine gekürzte. In voller Länge können Sie das Interview auf der Internetseite von Zukunft CH lesen.

Zum Thema:
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http://www.livenet.ch/magazin/beziehung/...elenallein.html
Datum: 25.08.2015

Autor: Beatrice Gall
Quelle: Livenet / Zukunft CH

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