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von esther10 06.01.2016 00:43

Kardinal Burke kritisiert Kardinal Marx


Kardinal Burke hier mit Kardinal Sarah bei einer Buchvorstellung. - AP

05/01/2016 11:46SHARE:
US-Kardinal Raymond Burke wirft in einem Interview dem deutschem Kardinal Reinhard Marx Aufweichung der katholischen Morallehre vor. Marx hatte im Vorfeld der Familiensynode im Vatikan die Frage gestellt, ob sexuelle Handlungen unabhängig vom konkreten Lebenskontext beurteilt werden könnten. Dazu sagte Burke nun im Interview mit der Zeitschrift „The Wanderer“: „Man kann moralische Wahrheiten nicht auf der Basis des Kontextes beurteilen.“
Andernfalls, so Burke, könne man auch eine Abtreibung unter besonderen Umständen rechtfertigen. „Das ist simpel falsch“, sagte der US-Kardinal. „Wir sind gerufen, unseren katholischen Glauben heroisch zu leben. Auch der schwächste Mensch empfängt die Gnade von Christus, die Wahrheit in Liebe zu leben.“ Keineswegs könne die „objektive Moralität einer Handlung durch den gelebten Kontext irgendwie verändert werden“, betonte der Kardinal, der bis November 2014 Leiter des obersten Kirchengerichts war, der Apostolischen Signatur.

(kap 05.01.2016 pdy)

von esther10 06.01.2016 00:42

Vatikan zeigt Amerikaner wegen Drohnenflug an


Drohne - REUTERS

06/01/2016 16:12SHARE:
Ein US-Tourist ist am Mittwoch wegen eines unbefugten Drohnenflugs angezeigt worden. Der 31-Jährige wurde von der italienischen Polizei ertappt, festgenommen und angezeigt, berichtet die italienischen Nachrichtenagentur agi. Die Drohne wurde konfisziert, berichtete die Polizei in Rom.
Bereits am 27. Dezember waren zwei israelische Staatsbürger angezeigt worden, die eine Drohne unweit des Vatikans hatten hochsteigen lassen, um Bilder zu machen. Wegen der weihnachtlichen Feiertage und Vorkehrungen gegen Anschläge sind die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Vatikan besonders hoch.
http://de.radiovaticana.va/news/2016/01/...flug_an/1199260

(agi 06.01.2016 mg)

von esther10 06.01.2016 00:29

Papstpredigt zum Fest der Erscheinung des Herrn


Papstmesse zum Hochfest der Erscheinung des Herrn - RV

06/01/2016 10:00SHARE:
Predigt von Papst Franziskus während der Messe zum Hochfest der Erscheinung des Herrn, 6. 1. 2016, im Petersdom.

Die Worte des Propheten Jesaja – an die heilige Stadt Jerusalem gerichtet – rufen uns auf, hinauszugehen, hinauszugehen aus unserer Verschlossenheit, hinauszugehen aus uns selbst, und den Glanz des Lichtes anzuerkennen, das unser Dasein erleuchtet: „Auf, werde licht, denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir“ (Jes 60,1). „Dein Licht“ ist die Herrlichkeit des Herrn. Die Kirche darf sich nicht einbilden, von eigenem Licht zu leuchten. Das kann sie nicht. Daran erinnert der heilige Ambrosius mit einem schönen Ausdruck, wenn er den Mond als Metapher für die Kirche gebraucht: „Mit Recht gleicht die Kirche dem Mond: […] sie leuchtet nicht im eigenen, sondern im Licht Christi und entlehnt ihren Glanz von der Sonne der Gerechtigkeit, so dass sie sagen kann: ‚Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir‘ “ (Hexameron IV,8,32). Christus ist das wahre Licht, das erleuchtet; in dem Maß, in dem die Kirche in Christus verankert bleibt, in dem Maß, in dem sie sich von ihm erleuchten lässt, kann sie das Leben der Menschen und der Völker hell machen. Deshalb sahen die heiligen Väter in der Kirche das mysterium lunae.

Wir brauchen dieses Licht aus der Höhe, um der Berufung, die wir erhalten haben, konsequent zu entsprechen. Das Evangelium Christi zu verkünden ist nicht eine Entscheidung unter den vielen anderen, die wir treffen können, und es ist auch kein Beruf. Für die Kirche heißt missionarisch zu sein nicht, Proselytismus zu betreiben; für die Kirche bedeutet missionarisch zu sein, ihr eigenes Wesen zum Ausdruck zu bringen: von Gott erleuchtet werden und sein Licht zurückstrahlen. Es gibt keinen anderen Weg. Die Mission ist ihre Berufung. Wie viele Menschen erwarten von uns diesen missionarischen Einsatz, denn sie brauchen Christus, sie müssen das Antlitz des Vaters kennen lernen. Das ist der Dienst, einen anderen Weg gibt es nicht, die Verkündigung ist sein Auftrag, sein Licht wiederzugeben. Wie viele Menschen hängen von unserem missionarischen Einsatz ab, weil sie Christus so nötig haben, weil sie das Antlitz Gottes so nötig haben.

Die Sterndeuter, von denen im Matthäusevangelium die Rede ist, sind das lebendige Zeugnis dafür, dass die Samen der Wahrheit überall vorhanden sind, denn sie sind Gaben des Schöpfers, der alle ruft, ihn als guten und treuen Vater zu erkennen. Die Sterndeuter stehen für die Menschen in allen Teilen der Erden, die im Haus des Vaters aufgenommen werden. Bei Jesus gibt es keine Trennung mehr aufgrund der Nation, der Sprache und der Kultur: In diesem Kind findet die ganze Menschheit ihre Einheit. Und die Kirche hat die Aufgabe, den Wunsch nach Gott, den jeder in sich trägt, zu erkennen und deutlicher hervortreten zu lassen. Das ist der Dienst der Kirche, mit dem Licht Gottes diesen Wunsch hervortreten zu lassen, den jeder in sich trägt. Wie die Sterndeuter leben auch in unseren Tagen viele Menschen mit einem „unruhigen Herzen“, das weiter fragt, ohne sichere Antworten zu finden. Auch sie sind auf der Suche nach dem Stern, der ihnen den Weg nach Bethlehem zeigt.

Wie viele Sterne stehen am Himmel! Dennoch sind die Sterndeuter einem anderen, neuen Stern gefolgt, der für sie viel stärker leuchtete. Lange hatten sie das Buch des Himmels erforscht, um eine Antwort auf ihre Fragen zu finden, sie hatten ein unruhiges Herz und schließlich ist ihnen das Licht erschienen. Dieser Stern hat sie verändert. Er ließ sie die täglichen Belange vergessen, und sie brachen sofort auf. Sie schenkten einer Stimme Gehör, die sie in ihrem Inneren dazu antrieb, jenem Licht zu folgen, die Stimme des Heiligen Geistes, der in allen Menschen wirkt; und es führte sie, bis sie den König der Juden in einem ärmlichen Haus in Bethlehem fanden.

Das alles ist eine Lehre für uns. Es tut uns heute gut, die Frage der Sterndeuter zu wiederholen: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen“ (Mt 2,2). Wir werden angeregt, vor allem in einer Zeit wie der unsrigen, uns auf die Suche der Zeichen zu begeben, die Gott anbietet, im Wissen, dass sie unseren Einsatz verlangen, um sie zu deuten und so Gottes Willen zu verstehen. Wir sind aufgefordert, nach Bethlehem zu gehen und das Kind und seine Mutter zu finden. Folgen wir dem Licht, das Gott uns anbietet! Ein kleines Licht, wie die Texte des Breviergebetes uns heute sagen.

Das Licht, das vom Gesicht Christi voll Barmherzigkeit und Treue ausgeht. Und wenn wir einmal zu ihm gelangt sind, beten wir ihn mit ganzem Herzen an und bringen wir ihm unsere Gaben dar: unsere Freiheit, unseren Verstand, unsere Liebe. Erkennen wir, dass die echte Weisheit sich im Antlitz dieses Kindes verbirgt. Hier, in der Einfachheit von Bethlehem, findet das Leben der Kirche seine Zusammenfassung. Hier ist die Quelle jenes Lichtes, das jeden Menschen an sich zieht und den Weg der Völker auf den Pfad des Friedens lenkt.
(rv 06.01.2016 cz)

von esther10 06.01.2016 00:28

Papst: Jesus trennt nicht nach Sprache, Nation oder Kultur


Verehrung des Kindes: Papst Franziskus bei der Messfeier - AFP

06/01/2016 10:00SHARE:
Die Sterndeuter sind das lebendige Zeugnis dafür, dass die Samen der Wahrheit auf der ganzen Welt vorhanden sind. Das sagte Papst Franziskus in seiner Predigt zum Fest der Erscheinung des Herrn, das am Mittwoch in einer Messe im Petersdom gefeiert wurde. Die Sterndeuter, von denen im Tagesevangelium nach Matthäus die Rede sei, stünden für die Menschen in allen Teilen der Erde, die im Haus des Vaters aufgenommen werden. „Bei Jesus gibt es keine Trennung mehr aufgrund der Nation, der Sprache und der Kultur“, so Franziskus in seiner Predigt. „In diesem Kind findet die ganze Menschheit ihre Einheit.“

Die Kirche wiederum habe die Aufgabe, den Wunsch eines jeden nach Gott zu erkennen. Wie die Sterndeuter lebten auch heute viele Menschen mit einem „unruhigen Herzen“, das weiter frage, ohne sichere Antworten zu finden. „Auch sie sind auf der Suche nach dem Stern, der ihnen den Weg nach Bethlehem zeigt.“

In der ersten Lesung aus dem Buch Jesaja, Tageslesung während des Gottesdienstes, heiße es: „Auf, werde Licht, denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir“ (Jes 60,1). Diese Worte des Propheten Jesaja an die heilige Stadt Jerusalem seien ein Aufruf, hinauszugehen aus unserer Verschlossenheit, hinauszugehen aus uns selbst, und den Glanz des Lichtes anzuerkennen, das unser Dasein erleuchte, so der Papst in seiner Predigt.

Die Kirche dürfe sich nicht einbilden, von eigenem Licht zu leuchten. Daran erinnere der heilige Ambrosius, wenn er den Mond als Metapher für die Kirche gebraucht: „Mit Recht gleicht die Kirche dem Mond: […] sie leuchtet nicht im eigenen, sondern im Licht Christi und entlehnt ihren Glanz von der Sonne der Gerechtigkeit, so dass sie sagen kann: ‚Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir‘“.

Das Evangelium Christi zu verkünden sei nicht eine Entscheidung unter den vielen anderen und es sei auch kein Beruf, so Franziskus. „Für die Kirche heißt missionarisch zu sein nicht, Proselytismus zu betreiben, also die Andersglaubenden bekehren zu wollen; für die Kirche bedeutet missionarisch zu sein, ihr eigenes Wesen zum Ausdruck zu bringen: von Gott erleuchtet werden und sein Licht zurückstrahlen.“

Am Himmel gebe es viele Sterne, dennoch seien die Sterndeuter einem anderen, neuen Stern gefolgt, der für sie viel stärker leuchtete. Den Menschen tue es gut, auch heute die Frage der Sterndeuter zu wiederholen: „Wo ist der neugeborene König der Juden?“ (Mt 2,2). In einer Zeit wie der unsrigen seien die Menschen aufgerufen, auf die Zeichen Gottes zu achten. „Folgen wir dem Licht, das Gott uns anbietet!”, so Franziskus. „Und wenn wir einmal zu ihm gelangt sind, beten wir ihn mit ganzem Herzen an und bringen wir ihm unsere Gaben dar: unsere Freiheit, unseren Verstand, unsere Liebe.“
(rv 06.01.2016 cz)

von esther10 06.01.2016 00:26

Übergriffe in Köln, Hamburg und Stuttgart
Frauen überfallen -

War sehr schlimme Situation. Kann jederzeit wieder auftreten.

Familienministerin Schwesig, grüne .... sagte, die Männer müssen sich ändern. Ich bin der Meinung, Frauen müssen sich zu allererst ändern.
Wie die Frauen und Mädchen heutzutage oftmals so verführerisch angezogen sind.das reizt ja die Männer.

Da muß ich oft denken, was sind die muslimische Mädchen und Frauen, höchst anständig dagegen, angezogen...Die verführen die Männer nicht.
(Obwohl die Bekleidung zu streng ist.)

Ja so verführen sie die Männer nicht, das rechne ich ihnen hoch an, den Muslim Mädchen.

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de...s+von+Gersdorff

Sagte doch heute ein junges Mädchen, das auch in Köln in der Silvesternacht , in den Sog hineingezogen wurde, als sie so ähnlich gefragt
wurde, was sie dazu zu sagen hätte, da meinte sie unter anderem auch, dass die Frauen gesitteter gekleidet sein sollten.
Sie selber werde das in Zukunft beachten.

Wunderbar, wenn dieses 18 jährige Mädchen doch so vernünftig ist.

Herzlichen Gruß von Traudel.
http://anne.xobor.de

von esther10 06.01.2016 00:25

Hetze nach Silvesterübergriffen: „Keine Pauschalverurteilung“


Tatort Hauptbahnhof Köln -n-tv

06/01/2016 10:35SHARE:
Die Empörung in Deutschland ist groß: Nach den Übergriffen an Frauen in der Silvesternacht fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel eine „harte Antwort“ des Rechtsstaats. Justizminister Heiko Maas sagte, dass es „offenbar eine völlig neue Dimension organisierter Kriminalität“ sei. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Polizeipräsident Wolfgang Albers bezeichneten Vermutungen, wonach es sich bei den Tätern um Flüchtlinge handle, als „absolut unzulässig“. In den sozialen Netzwerken wie Facebook verbreiteten sich derweil massenhaft Hetz- und Hassparolen. Der Polizei lägen keinerlei Hinweise in diese Richtung vor.

Der Kölner Domdechant Robert Kleine sagte dem Domradio, dass man verhindern soll, Flüchtlinge oder bestimmte Ausländergruppen anzuklagen. „Man muss ganz klar trennen: Es darf keine Pauschalverurteilung geben! Es sind immer Einzelne – auch wenn es eine große Anzahl war – und man kann nicht eine Gruppe oder Nationalität dafür verantwortlich machen. Das darf nicht dazu führen, dass Scharfmacher oder Populisten dies für Anti-Flüchtlingshetze ausnützen.“

Im Hinblick auf den bevorstehenden Karneval will die Stadt Köln die Polizeipräsenz deutlich erhöhen. Uniformierte und zivile Kräfte sollen eingesetzt und mobile Videoanlagen eingerichtet werden. „Wir sind immer stolz darauf, eine tolerante und lebensfrohe Stadt zu sein“, so der Kölner Domdechant weiter. „Die Frauen, die da waren, wollten Silvester feiern. Dass dies ausgenutzt wird, das ist unmöglich. Da muss man zusammen mit Politik und Polizei dafür sorgen, dass sich vor allem an den Karnevalstagen sowas nicht wiederholt.“

Auch der Kölner Dompropst Gerd Bachner zeigt sich entsetzt über die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht. Die Vorfälle seien nicht hinnehmbar, betont Bachner. Er spricht sich für eine besonnene Aufklärung aus. Die Vorfälle beträfen „natürlich auch den Dom“, sagte er am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur in Köln. Rund um das Gotteshaus liege zwar städtisches Gelände, aber zum Dom gehöre auch seine Umgebung.
„Die Nachricht über die Gewalt in der Neujahrsnacht vor dem Kölner Hauptbahnhof in unmittelbarer Nachbarschaft des Doms hat mich schockiert“, erklärte Bachner. Er sei betroffen, dass Menschen, „die hier in unserer Stadt friedlich den Beginn des neuen Jahrs feiern wollten, auf diese Weise angegriffen wurden“. Die Vorfälle seien nicht hinnehmbar, betonte Bachner: „Dabei ist es jetzt vor allem wichtig, besonnen zu handeln, die Vorfälle sorgfältig aufzuklären und keine voreiligen Schlüsse zu ziehen.“

Mehrere Gruppen junger Männer hatten in kleineren Gruppen in der Silvesternacht offenbar vor allem Frauen umringt, bedrängt und zum Teil massiv sexuell belästigt und bestohlen. Die Zahl der Anzeigen stieg am Dienstag auf 90. Laut Angaben der Stadt Köln hätten sich zur Zeit der Taten etwa 1.000 Menschen auf dem Platz vor dem Hauptbahnhof befunden, von 1.000 Tätern zu sprechen sei hingegen falsch.
http://de.radiovaticana.va/news/2016/01/...teilung/1199141
Quelle erlaubt:(domradio/nzz 06.01.2016 mg)

http://gloria.tv/media/c8wp19Jzf64
Quelle; Gloria TV.

von esther10 06.01.2016 00:22

Die Reise der Weisen" von T. S. Eliot


Die Reise der Heiligen Drei Könige: Ein Gemälde von James Tissot (1836-1902)
Foto: Minneapolis Institute of Arts via Wikimedia (Gemeinfrei)

Von CNA Deutsch/EWTN News

BERLIN , 06 January, 2016 / 6:53 PM (CNA Deutsch).-
Vor 50 Jahren, am 4. Januar 1965 starb der englische Dichter, Essayist und Dramaturg Thomas Stearns Eliot. Das folgende Gedicht, "Die Reise der Weisen", erschien 1927 als "Journey of the Magi".

Die Reise der Weisen

von T. S. Eliot

"Kalt war es von Anfang an,

die schlechteste Jahreszeit für eine Reise,

und was für eine lange Reise

Morastig die Wege und das Wetter rau

Mitten im tiefsten Winter."

Und die Kamele wollten nicht, wundgelaufen, gebrochen

blieben sie liegen im schmelzenden Schnee

Es gab Momente, da dachten wir mit Wehmut

an die Sommerpaläste an Hängen gelegen, die Terrassen

Und an die seidenen Mädchen, die Sorbet servierten.

Die Kameltreiber fluchten und murrten auf

Und liefen davon und wollten Schnaps und Weiber

Und die Lagerfeuer gingen aus, und nirgendwo ein Unterschlupf

Und die Städte schmutzig, die Orte unfreundlich

Und die Dörfer dreckig, die Preise unverschämt

Eine schwere Zeit war das für uns.



Am Schluss reisten wir lieber nachts

Mit wenig Schlaf

Und mit Stimmen im Ohr, die sagten,

das Ganze wäre ein Wahnsinn.

Als der Morgen graute, erreichten wir dann ein Tal, wo es wärmer war,

nass, unterhalb der Schneegrenze, es roch nach Vegetation

mit einem Bach und einer Wassermühle, die aus dem Dunkeln auftauchten

Und drei Bäumen vor dem tiefen Horizont

Und ein altes weißes Pferd galoppierte davon auf der Wiese

Dann gelangten wir an eine Taverne mit Weinlaub über dem Eingang

Sechs Hände würfelten vor einer offenen Tür um Silberlinge

Und Füße traten nach leeren Weinschläuchen.

Aber wir bekamen keine Auskunft und deshalb reisten wir weiter

Und wir kamen abends keinen Augenblick zu früh an

Der Ort war gefunden; es war, darf man sagen, eine Genugtuung.



Das alles ist lange her in meiner Erinnerung

Und ich würde es wieder tun, aber halten wir fest

Eins halten wir fest

Dies hier: wohin wurden wir den ganzen Weg geleitet

Zur Geburt oder zum Tod? Da war eine Geburt, mit Sicherheit.

Wir waren Augenzeugen, zweifelsfrei. Ich hatte Geburt gesehen und Tod

und geglaubt, es gäbe einen Unterschied zwischen beiden; diese Geburt war

schwer und schmerzhaft für uns, wie der Tod, unser Tod.

Wir kehrten zurück in unsere Heimat, diese Königreiche,

Aber fühlten uns nicht mehr wohl in der alten Umgebung

Wo ein uns fremdes Volk seine Götter verehrte

Gerne würde ich noch einmal sterben.


Die ersten fünf Zeilen entstammen Lancelot Andrew’s Weihnachtspredigt von 1622

Aus dem Englischen von Bernie Conrads, 6. Januar 2016 – veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des VATICAN-Magazins.
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...-t-s-eliot-0357


von esther10 06.01.2016 00:19

Wir sind gekommen, um ihm zu huldigen


Evangelium Tag für Tag -- Epiphanie - Hochfest Erscheinung des Herrn – Dreikönig: Matthäus 2,1-12

Redaktion | 6. Jan
Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem
und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.
Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.

Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.
Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:

Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.

Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war.
Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.

Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.

Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.

Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.

Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.
http://www.zenit.org/de/articles/wir-sin...ihm-zu-huldigen

(Quelle: Evangelium Tag für Tag - © Evangelizo.org 2001-2015)

von esther10 06.01.2016 00:19

Kardinal Burke kritisiert Kardinal Marx
US-Kardinal wirft in Interview deutschem Kardinal Aufweichung der katholischen Morallehre vor


Washington, 05.01.2016 (KAP/KNA) US-Kardinal Raymond Burke hat Kardinal Reinhard Marx eine Aufweichung der katholischen Morallehre vorgeworfen. Marx hatte im Vorfeld der Familiensynode im Vatikan die Frage gestellt, ob sexuelle Handlungen unabhängig vom konkreten Lebenskontext beurteilt werden könnten. Dazu sagte Burke nun im Interview mit der Zeitschrift "The Wanderer": "Man kann moralische Wahrheiten nicht auf der Basis des Kontextes beurteilen."

Andernfalls, so Burke, könne man auch eine Abtreibung unter besonderen Umständen rechtfertigen. "Das ist simpel falsch", sagte der US-Kardinal. "Wir sind gerufen, unseren katholischen Glauben heroisch zu leben. Auch der schwächste Mensch empfängt die Gnade von Christus, die Wahrheit in Liebe zu leben." Keineswegs könne die "objektive Moralität einer Handlung durch den gelebten Kontext irgendwie verändert werden", betonte der Kardinal, der bis November 2014 Leiter des obersten Kirchengerichts war, der Apostolischen Signatur.

Im gleichen Interview sprach sich Burke für eine gründlichere Vermittlung der katholischen Ehelehre an der Basis aus. Es genüge nicht, nur generell auf päpstliche Lehrschreiben wie "Humanae vitae" (1968) oder "Familiaris consortio" (1981) zu verweisen, "wie man eine Fahne schwenkt". Wenn das Verständnis etwa für die kirchliche Absage an künstliche Empfängnisverhütung schwinde, liege es an den Klerikern, die Verkündigung zu Ehe und Familie zu betreiben, "als ob es zum ersten Mal geschieht".

Weiter widersprach Burke Interpretationen des Schlussdokuments der Familiensynode, die darin Ansätze zu einem liberaleren Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und deren Kommunionempfang sehen wollen. Eine Argumentation etwa mit individuellen Gewissensentscheidungen sei falsch und wecke falsche Erwartungen, sagte der Kardinal.
https://redaktion.kathpress.at/goto/meld...isiert-kardinal-


von esther10 06.01.2016 00:17

Papst: Die Menschheit sucht Gott und die Heiligen Drei Könige zeigen uns, wo er zu finden

Franziskus sagte, genau wie die Heiligen Drei Könige sind wir alle herausgefordert ", nach Bethlehem zu gehen, um das Kind und seine Mutter zu finden. Folgen wir dem Licht, das Gott uns! '

CNA / EWTN NEWS 2016.01.06 Kommentar


Franziskus feiert Neujahr Messe zum Hochfest Maria, die Mutter Gottes am 1. Januar.
- CNA / Bohumil Petrik

VATIKAN - In einer unruhigen Zeit, in der die Menschheit nicht, die Antwort auf die kontinuierliche Suche zu finden, die Heiligen Drei Könige, die gehen auf der Suche nach Christus nur, um ihn in einem bescheidenen Stall in Bethlehem zu finden sind ein Schlüssel Beispiel dafür, wo sich zu drehen, hat Franziskus sagte, .

"Wie die Heiligen Drei Könige, unzählige Menschen, in unserer Zeit, haben ein unruhiges Herz, das ohne zu finden, dass Antworten zu suchen weiter," sagte der Papst in seiner 6. Januar Predigt zum Fest der Erscheinung des Herrn. "Auch sie werden für einen Stern, um ihnen den Weg nach Bethlehem zu zeigen suchen."

Doch aus den vielen Sterne am Himmel, die Heiligen Drei Könige "folgte eine neue und andere Sterne, die für sie umso mehr schien hell."
Nach blickte auf und Lesen der Sterne seit Jahrhunderten hatte der Magier schließlich das Licht sie gesucht haben gefunden, sagte Francis, unter Hinweis darauf, dass der Stern "verändert sie. Es machte ihnen ihre täglichen Sorgen hinter sich zu lassen, und legen sofort auf eine Reise. "
"Sie hörten eine Stimme tief in, was dazu geführt, dass das Licht zu folgen. Der Stern führte sie, bis sie fand den König der Juden in einer bescheidenen Wohnung in Bethlehem. "

Er sagte, dass die Heiligen Drei Könige, die oft als die "Drei Weisen" oder der "Heiligen Drei Könige", die Jesus Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe brachten bezeichnet, stellen jeden Mann und jede Frau, die in der ganzen Welt, die sich in das Haus Gottes empfangen werden, den Papst sagte, unter Hinweis darauf, dass vor Jesus, "alle Divisionen von Rasse, Sprache und Kultur verschwinden:. in diesem Kind, entdeckt die ganze Menschheit ihre Einheit"

Die Kirche, dann, "hat die Aufgabe, zu sehen und zeigt immer deutlicher das Verlangen nach Gott, die im Herzen jedes Mannes und jeder Frau vorhanden ist," Francis fortgesetzt. "Dies ist der Dienst der Kirche: mit dem Licht, zu reflektieren und um die Sehnsucht nach Gott, die jeder Person in sich selbst trägt, zu zeigen."

Mit dem Finger zeigen erste Lesung des Tages aus Jesaja als der Prophet sagt, Israel "Mache dich auf, werde licht! denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir ", sagte der Papst, dass diese Worte eine Kommission", hinauszugehen, hinter allem, was uns in sich geschlossene hält zu verlassen, von uns selbst und aus zu gehen erkennen, den Glanz des Lichtes, das unser Leben erleuchtet. "

Francis erklärte, dass die Licht Jesaja sich bezieht "die Herrlichkeit des Herrn," und warnte, dass die Kirche "kann nicht sich selbst zu denken, dass sie mit ihrem eigenen Licht leuchtet täuschen. ... Christus ist der wahre Licht scheint in der Finsternis. "

"In dem Maße, dass die Kirche bleibt in ihm verankert, in dem Maße, lässt sie sich von ihm erleuchtet werden, in der Lage, Licht in das Leben der Menschen und der Völker zu bringen, ist sie," sagte der Papst.

Er bemerkte, dass dieses Licht ist notwendig, wenn die Kirche zu ihrer Berufung in der ganzen Welt das Evangelium zu verkünden zu erfüllen.
Für die Kirche ist, Missionar "bedeutet nicht, zu missionieren", sondern vielmehr "zum Ausdruck zu ihrem Wesen, das ist es, das Licht Gottes zu empfangen und sie dann reflektieren zu geben."

"Das ist ihr Service. Anders geht es nicht. Mission ist ihre Berufung; um das Licht Gottes zu reflektieren und zu dienen ", bekräftigte er.
Franziskus dann ermutigt die Teilnehmer, sich die gleiche Frage wie die Heiligen Drei Könige im Evangelium fragen: "Wo ist das Kind, das geboren ist der König der Juden? Denn wir beobachtet seinen Stern steigt, und sind gekommen, ihm zu huldigen. "

Er unterstrich die Bedeutung, vor allem in unserer Zeit, von der Suche nach der Beschilderung Gott, geben wird und zur Verwirklichung der großen Anstrengungen, die nötig ist, um diese Zeichen zu deuten und damit den Willen Gottes zu verstehen.

Wir sind herausgefordert, sagte er, "um nach Bethlehem zu gehen, um das Kind und seine Mutter zu finden. Folgen wir dem Licht, das Gott uns! "
Sobald wir den Herrn gefunden haben, "lassen Sie uns verehren ihn von ganzem Herzen, und stellen Sie ihn mit unserem Geschenke: unsere Freiheit, unser Verständnis und unsere Liebe. Lassen Sie uns wissen, dass wahre Weisheit liegt eingebettet in das Gesicht dieses Kindes verborgen. "
Francis schloss seine Predigt durch die Betonung, dass das gesamte Leben der Kirche wird in der "Einfachheit" von Bethlehem summiert.

Es ist da, sagte er, wo finden wir "die Quelle des Lichts, das auf sich zieht jeden Einzelnen und führt den Weg der Völker auf dem Weg des Friedens."
Nach der Messe Franziskus führte die Pilger im Gebet den traditionellen Angelus-Gebet, ihnen zu sagen, dass die Erfahrung der Heiligen Drei Könige ", drängt uns nicht zur Mittelmäßigkeit zu akzeptieren, nicht auf" nur zusammen zu bekommen, "aber nach dem Sinn der Dinge zu suchen, leidenschaftlich hinterfragen die große Geheimnis des Lebens. "

"Sie lehren uns, nicht von Kleinheit und Armut empört, sondern um die Majestät der Demut zu erkennen und wissen, wie Sie, bevor sie niederknien."
Sobald er schloß das Gebet Francis erweitert seinem Grußwort an orientalischen Christen, katholische und orthodoxe, von denen viele feiern Weihnachten am 7. Januar, dem Tag nach dem Dreikönigsfest.

Er stellte fest, dass 6. Januar fällt den Welttag der Kindermissionswerke und sagte, der Tag feiert Kinder ", die mit ihrem Gebet und Opfer, zu helfen, ihre bedürftigsten Peers, Missionare und Zeugen der Brüderlichkeit und Koexistenz zu werden."


Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/pop.../#ixzz3wUPCM1eD

von esther10 06.01.2016 00:16

06.01.2016


Caritas hilft bei Minustemperaturen Flüchtlingen vor Lageso in Berlin
In bitterer Kälte
Minus 15 Grad und plötzlich fällt die Heizung aus. Das hat Sascha Kiffer diese Woche in einem Zelt für Flüchtlinge vor dem Berliner Lageso erlebt. Als Leiter des Caritas-Sozialdienstes unterstützt er die Wartenden. Ein domradio.de-Interview.

domradio.de: Wie geht es den Flüchtlingen vor dem Lageso (Landesamt für Gesundheit und Soziales, Anm.d.Red.) - die ohnehin in einer Notsituation sind - in der aktuell bitteren Kälte in Berlin?

Sascha Kiffer (Leiter des Sozialdienstes der Caritas in Berlin, Helfer vor dem Lageso): Natürlich nicht gut. Viele Menschen haben - bevor sie registriert sind und Leistungen erhalten - keine Schuhe, nicht ausreichend Kleidung, vor allem nicht ausreichend wärmende Kleidung. Außerdem kein Geld, um sich Nahrung zu kaufen, wenn sie noch nicht in einer Unterkunft mit regelmäßigen Mahlezeiten gelandet sind. Viele verzweifeln auch an der deutschen Sprache, die sie nicht verstehen.

domradio.de: Stehen die Menschen wirklich wochenlang vor dem Lageso im Freien - oder gibt es die Möglichkeit, in beheizte Zelte zu gehen?

Kiffer: Es ist so, dass auch bei diesen Temperaturen viele Menschen wochenlang draußen stehen. Es gibt aber auch seit einigen Wochen vier Wartezelte, davon sind zwei beheizt. Am Montag sind allerdings die Heizungen bei Temperaturen von -15 Grad um die Mittagszeit ausgefallen.

domradio.de: An der Stelle sind dann Sie als Caritas gefragt, um den Menschen zu helfen...

Kiffer: Genau. Nicht nur wir als Caritas, sondern auch viele ehrenamtliche Helfer. Es gibt die Initiative "Moabit hilft" mit sehr vielen Menschen, die den ganzen Tag ehrenamtlich vor dem Lageso verbringen und die Flüchtlinge mit Kleidung, Nahrung und warmen Tee ausstatten und Abläufe der Behörde erklären.

domradio.de: Was ist konkret Ihre Aufgabe als Caritas?

Kiffer: Die Caritas ist für besonders Schutzbedürftige vor Ort. Das heißt, vor allem für kranke Menschen, die nicht anstehen können, weil es körperlich nicht möglich ist. Oder für alleinerziehende Mütter, unbegleitete Minderjährige - ganz viele sind unter 18 und kommen ohne Eltern in Deutschland an. Außerdem für behinderte Menschen. Für all diese Menschen sind wir da.

domradio.de: Sie persönlich sind schon seit August vor Ort. Es kommen weiter Flüchtlinge nach Deutschland. Sehen Sie eine Lösung für die Menschen, die vor dem Lageso in Berlin wochenlang in der Kälte stehen?

Kiffer: Im Moment nicht. In Berlin scheitert es aus meiner Sicht an der Kommunikation. Jeden Tag kommen nach wie vor etwa 400 bis 500 Menschen in Berlin an. Die Politik geht ja davon aus, dass das erstmal nicht abreißen wird. Berlin hat für 2015 mit 15.000 bis 20.000 Flüchtlingen gerechnet, jetzt sind es 80.000 geworden. Und wenn man die Nachrichten verfolgt, kann man davon ausgehen, dass das erstmal so bleibt.

Das Interview führte Renardo Schlegelmilch.
quelle, erlaubt...http://www.domradio.de/themen/caritas/20...r-lageso-berlin
(dr)

von esther10 06.01.2016 00:12

Ehe und Familie: Warum wir Klarheit von Papst Franziskus brauchen
Veröffentlicht: 6. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Schon als das Abschlussdokument der Bischofssynode in Rom fertiggestellt war, haben verschiedene Medien, aber auch selbsternannte Gruppen „der Katholiken“ vRadio Vatikanersucht, das Ergebnis vorwegzunehmen und in ihrem Sinne zu deuten. Sie wollten ihre Meinung und ihre Interpretationshoheit bestätigt sehen. Um jene geht es hier nicht.



Vielmehr geht es um jene Katholiken, deren Treue zur Lehre der Kirche bzgl. Ehe und Familie außer Zweifel steht, die sich aber in der Bewertung des Abschlusspapiers deutlich unterscheiden. Ich greife zwei Stimmen heraus, nämlich die des Münchner Pastoraltheologen Prof. Dr. Andreas Wollbold (siehe Foto) einerseits und die von Frau Gabriele Kuby andererseits.

Im Interview mit der Zeitschrift ACADEMIA (Nr. 6/2015, S. 75) sagt Dr. Wollbold:

„Am Ende stand ein Dokument, das eindrucksvoll unter Beweis stellte, was das Zweite Vatikanische Konzil deutlich unterstrichen hat: Die Kollegialität der Bischöfe… Sie haben niemandem nach dem Mund geredet… Das Wehen des Heiligen Geistes war greifbar…

Darum ist es ein Konsensdokument. Konsens bedeutet, dass die überwiegende Mehrzahl der Bischöfe nach kontroversen Debatten ein gemeinsames Zeugnis für die Wahrheit des Evangeliums abgibt. Anders als viele Kommentatoren dies wiedergegeben haben, ist daran nichts bewusst schwammig formuliert. Wollbold, Prof. Dr. Andreas

Gerade die umstrittensten Äußerungen zu den wiederverheirateten Geschiedenen sind sehr klar und geben exakt die Linie wieder, die Johannes Paul II. vorgegeben hat. In der Substanz hat sich nichts geändert…Es gibt kein Schisma, die Kirche ist nicht von ihrer Ordnung und Lehre abgewichen…

Langfristig wird die Kirche mit diesem Kurs ihre typische Weisheit und Gelassenheit im Umgang mit den menschlichen Irrungen wiederfinden: Im Grundsätzlichen klar, im Umgang mit den Betroffenen milde und beharrlich zugleich. Die Synodenväter haben die Realität von Familie sehr realistisch angeschaut. Eine Konsequenz ist die Ermutigung zu intensiver Ehevorbereitung und Formen des Ehekatechumenates“.

Und auf die Frage „Wie geht es weiter?“ antwortet Dr. Wollbold:



„Eine Sorge: bei den Aussagen zur Pastoral mit wiederverheirateten Geschiedenen finden sich einige Wendungen, die man als Gummiparagraphen verstehen könnte. Die Aufforderung zur Seelsorge im Forum-Internum und zur Suche nach dem persönlichen Weg könnte völlig missverstanden werden. Ein Paar könnte sagen: Wir sind mit Gott im Reinen, wir sehen da kein Problem. Der Priester könnte ihm bestätigen: Die Kirche ist zwar noch nicht so weit, aber ich habe Verständnis.

Ein fortschrittlicher Bischof könnte eine solche Praxis dulden oder sogar ermutigen. Das hieße, den Willen der Synode ins Gegenteil verkehren. Sie hat klargestellt, dass die Grundsätze zur Wiederheirat und zur Zulassung zur Kommunion die Grundlage für alle Seelsorge bilden. Wer sich davon dispensiert, dispensiert sich von der Kirche!“

Wollbold kommt also insgesamt zu einer positiven Bewertung des Abschlussdokuments der Bischofssynode. Anders Gabriele Kuby (siehe Foto); sie gelangt in ihrem Beitrag „Glanz der Wahrheit“ in Kirche heute (Nr. 12/2015, S. 8-9) zu einer anderen Schlussfolgerung.



Gabriele Kuby legt zunächst die biblische Botschaft von Genesis (1,26-28) dar, wonach der Mensch als Abbild Gottes, als Mann und Frau geschaffen, zur gegenseitigen Ergänzung bestimmt und zur Fruchtbarkeit berufen ist.

Die Autorin moniert, dass auf der Synode „Themen ins Zentrum gerückt wurden, die weniger die Familien betreffen als jene, die in irregulären Beziehungen leben: Die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion (und Beichte), die Haltung der Kirche zu Menschen mit homosexueller Neigung und zu jenen, die in außerehelichen Beziehungen leben. Diese Themen eigneten sich als Hebel zur Veränderung des katholischen Eheverständnisses“.

Gabriele Kuby fragt: „Was sind die Strategien, die Lehre dennoch an entscheidenden Punkten der Zeit anzupassen, ohne dass es zur Spaltung kommt?“

Sie führt für die von ihr angenommene Strategie zwei Punkte an: Erstens das Gesetz der Gradualität „um das absolute Gebot Jesu von der Unauflöslichkeit der vor Gott geschlossenen sakramentalen Ehe (Mk 10 11-12; Mt 5,31-32) zu relativieren, wurde das ‚Gesetz der Gradualität‘ in Anspruch genommen. Danach sei der Mensch nur schrittweise fähig, dem moralischen Gesetz zu gehorchen, und folglich könne von ihm auch nicht verlangt werden, sich den Geboten Gottes zu fügen, wenn er noch nicht reif genug dafür sei… So wird begründet, dass die Pastoral von der Lehre der Kirche abweichen dürfe“.

Gabriele Kuby zitiert Joh. Paul II. mit Familiaris Consortio von 1981 (Nr. 34), wonach das „Gesetz der Gradualität“ das Gebot Christi nicht aushebeln kann.

Die zweite Strategie, um die kirchliche Lehre den Forderungen der Zeit anzupassen, sieht Frau Kuby in einer Strategie der „Wahrheit und Barmherzigkeit“. Konkret: „Um die absoluten moralischen Gebote zu relativieren, wird die Barmherzigkeit gegen die Wahrheit ausgespielt. Wahrheit und Barmherzigkeit können aber nur gemeinsam existieren“.

In ihrer abschließenden Bewertung sagt Gabriele Kuby: „Es scheint, als hätten bei dieser Synode alle gewonnen. In Wirklichkeit haben alle verloren, am meisten die Kirche. Sie spricht nicht mehr mit klarer, eindeutiger Stimme. Wir hören viel Wahres, aber auch viel Ambivalentes, was oft zurechtgerückt werden muss und unterschiedlich interpretiert werden kann“.

Es kann nicht gut sein, wenn zwei Persönlichkeiten der Kirche, die mit ihrer Stimme viele Katholiken erreichen und ihre Meinung beeinflussen, über das Ergebnis des Abschlussdokumentes der Bischofssynode zu so unterschiedlichen Bewertungen kommen. Katholiken, die auf die Stimme der Kirche hören wollen, brauchen klare, eindeutige Aussagen – und diese kann nur Papst Franziskus liefern.

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Dachverband “Forum Deutscher Katholiken” und das Monatsmagazin DER FELS

Quelle: erlaubt...
https://charismatismus.wordpress.com/201...iskus-brauchen/



von esther10 06.01.2016 00:11

Die Polizeigewerkschaft äußert sich zu den sexistischen Übergriffen in Köln
Veröffentlicht: 6. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble
Straftaten sollten sich auf Asylverfahren auswirken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert angesichts der Berichte über massive Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln eine lückenlose Aufklärung der Vorkommnisse. 033_30



DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt erklärt dazu: „Wir brauchen eine detaillierte Bestandsaufnahme der Geschehnisse. Die Aussagen der Opfer sind dafür von großer Bedeutung. Vor dem Hintergrund, dass es ähnliche Berichte über massenhaftes Bedrängen von Frauen auch aus Hamburg und Stuttgart gibt, benötigen wir ein bundesweites Lagebild, das die Gefahren für Frauen verdeutlicht.

Was wir brauchen, ist eine starke Polizeipräsenz vor Ort. Die Polizei muss personell in die Lage versetzt werden, sowohl ihrem präventiven Auftrag nachzukommen, also Straftaten zu verhindern, als auch in Gefahrensituationen schnell einzugreifen. Das wäre auch ein wichtiges Signal, dass der Rechtsstaat sich nicht zurückdrängen lässt.”

Der DPolG-Landesvorsitzende von Nordrhein-Westfalen, Erich Rettinghaus, sieht die Politik in der Pflicht. „Grundsätzlich sollte überdacht werden, ob von Asylbewerbern begangene Straftaten nicht Auswirkungen haben sollten auf das Asylverfahren. Wer die hierzulande geltenden Gesetze und Normen nicht anerkennt, muss mit Konsequenzen rechnen.“

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg...olizeipraesenz/
Veröffentlicht: 6. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Straftaten sollten sich auf Asylverfahren auswirken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert angesichts der Berichte über massive Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln eine lückenlose Aufklärung der Vorkommnisse. 033_30

DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt erklärt dazu: „Wir brauchen eine detaillierte Bestandsaufnahme der Geschehnisse. Die Aussagen der Opfer sind dafür von großer Bedeutung. Vor dem Hintergrund, dass es ähnliche Berichte über massenhaftes Bedrängen von Frauen auch aus Hamburg und Stuttgart gibt, benötigen wir ein bundesweites Lagebild, das die Gefahren für Frauen verdeutlicht.

Was wir brauchen, ist eine starke Polizeipräsenz vor Ort. Die Polizei muss personell in die Lage versetzt werden, sowohl ihrem präventiven Auftrag nachzukommen, also Straftaten zu verhindern, als auch in Gefahrensituationen schnell einzugreifen. Das wäre auch ein wichtiges Signal, dass der Rechtsstaat sich nicht zurückdrängen lässt.”

Der DPolG-Landesvorsitzende von Nordrhein-Westfalen, Erich Rettinghaus, sieht die Politik in der Pflicht. „Grundsätzlich sollte überdacht werden, ob von Asylbewerbern begangene Straftaten nicht Auswirkungen haben sollten auf das Asylverfahren. Wer die hierzulande geltenden Gesetze und Normen nicht anerkennt, muss mit Konsequenzen rechnen.“

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg...olizeipraesenz/

von esther10 06.01.2016 00:08

Dominikaner: Den Mut haben, hinauszugehen


Der Generalobere des Dominikanerordens Bruno Cadoré - RV

09/11/2015 10:55SHARE:
Mit einer großen Eucharistiefeier auf dem Aventin in Rom startete der Dominikanerorden am Wochenende in sein Jubiläumsjahr: Er feiert 800 Jahre seines Bestehens. Zu den Initiativen dieses Jahres gehört eine Gebetskette. Dabei wird in den etwa 200 Klöstern der Dominikaner und der Dominikanerinnen ein Jahr lang im Wechsel ununterbrochen in den Anliegen des Ordens gebetet. Während des Jubiläumsjahres will der Orden auch über eine Aktualisierung seines Predigt-Gründungscharismas nachdenken. Radio Vatikan sprach darüber mit dem Generaloberen des Dominikanerordens Bruno Cadoré.

Das Jubiläum fällt in das von Papst Franziskus ausgerufene Jahr der Orden, das noch bis Februar 2016 dauert. Im Zentrum steht für die Dominikaner hierbei das Hinausgehen, an die Ränder, zu jenen, die der Kirche fernstehen. 50 Jahre nach Verabschiedung des Dekrets „Perfectae caritatis“ über die Erneuerung des Ordenslebens durch das Zweite Vatikanische Konzil gilt es, diese Erneuerung wachzuhalten.

„Die Evangelisierung ist immer neu. Sie verändert sich im heutigen Kontext. Man muss immer wieder aufs Neue Wege finden, den Menschen die frohe Botschaft zu vermitteln. Die Methoden müssen erneuert werden, die Methoden der Begegnung, des Zuhörens und des Verstehens, was die richtigen Worte der Unterstützung und des Trostes sind, wie Barmherzigkeit gelebt werden kann.“

Die Welt von heute ist geprägt von großen Veränderungen. Es gebe neue Arten der Gemeinschaft, neue Wege, Freundschaften zu knüpfen. Aber eines bleibe immer gleich, so der Generalobere der Dominikaner: Die menschliche Begegnung, das gegenseitige Zuhören. Die Herausforderung sei es, in einer globalisierten Welt mit unterschiedlichen Kulturen Zeit und Wege zu finden, sich gemeinsam hinzusetzen und zuzuhören. „Diese Suche ist es, was uns antreibt“, so Pater Cadoré. Dabei wolle man auch Mut zeigen.

„Mut müssen wir zeigen, indem wir vor allem auf jene zugehen, die uns fernstehen. Zum einen können unsere Kirchen und Gemeinschaften die Freunde Christi empfangen. Zugleich müssen wir die Chance nutzen, Türen zu öffnen, hinauszugehen und jene zu treffen, die Jesus Christus noch nicht in ihrem Herzen haben.“

Kurz nach Beginn des Jubiläumsjahrs der Dominikaner startet im Dezember das von Franziskus ausgerufene Heilige Jahr der Barmherzigkeit. Für den Generaloberen Cadoré passt das gut zusammen.

„Seit seiner Gründung hat sich der Dominikanerorden sehr oft durch die Predigt der Barmherzigkeit ausgezeichnet. Die Barmherzigkeit stammt von Gott, weil er die Welt liebt, sie kommt aus seinem Inneren. Dieser Gott begegnet der Welt, um sie wieder neu zu beleben. Die Dominikaner wollten diese Botschaft immer vermitteln. Das Aufeinandertreffen der beiden Jubiläumsjahre erinnert uns an die essentielle Bedeutung der Botschaft der Barmherzigkeit für uns.“

Der Dominikaner-Orden gehört zu den wichtigsten Ordensgemeinschaften der katholischen Kirche. Er ist benannt nach seinem Gründer, dem heiligen Dominikus von Caleruega (1170-1221) aus Spanien. Das Ordenskürzel OP steht für „Orden der Predigerbrüder“ und beschreibt den Gründungsauftrag aus dem frühen 13. Jahrhundert: in glaubwürdiger evangelischer Armut den christlichen Glauben gegen die Irrlehren der Zeit zu verkünden. Die weltweit rund 6.300 Dominikaner und Dominikanerinnen wirken in 82 Nationen der Welt, auch der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn gehört dem Orden an.

Papst Franziskus gratulierte am Sonntag beim Angelusgebet den Dominikanern persönlich zu ihrem 800-jährigen Bestehen und dankte für das Wirken der Patres und Schwestern. „Vielen Dank für alles, was ihr in und für die Kirche getan habt“, sagte er am Sonntag nach dem Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Er wünschte ihnen Gottes Segen für das Jubiläum. Das Jubeljahr des Ordens dauert bis 21. Januar 2017 und endet mit einem Gottesdienst in der Lateranbasilika in Rom. Als Stichtag und Anlass der Feiern haben die Dominikaner nicht die eigentliche Gründung im südfranzösischen Toulouse im April 1215 gewählt, sondern die päpstliche Bestätigung der Ordensregel durch Honorius III. im Dezember 1216.
(rv 09.11.2015 cz)
radio vaticana


von esther10 06.01.2016 00:08

Sexuelle Massenbelästigungen auch in Hamburg und Stuttgart
Veröffentlicht: 6. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble |

Nach der Sexattacken auf Frauen in der Silvesternacht rund um den Kölner Hauptbahnhof werden immer weitere ähnliche Fälle bekannt.

Auch in Hamburg kam es zu zahlreichen sexuellen Übergriffen auf Frauen. Nach Polizeiangaben gingen Gruppen von Männern mit „südländischem oder arabischem Aussehen“ auf junge Frauen los und belästigten diese. Facebook-Zitat-Stein



Den Opfern wurden zudem Geldbörsen, Papiere, Bargeld sowie Smartphones gestohlen. „Die Anzeigen werden vom zuständigen Landeskriminalamt für Hamburg-St. Pauli bearbeitet“, teilte die Polizei mit. Das Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die Behörde geht von mindestens zehn Fällen aus.

Auch in Stuttgart hatte es ähnliche Fälle gegeben. Der Chef der Dt. Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, forderte unterdessen eine bessere Ausstattung und mehr Personal für die Polizei. Er sprach gegenüber dem NDR von einem „neuen Ausmaß der sexuellen Belästigung“.

An vielen Bahnhöfen sei keine Bundespolizei mehr präsent, weil diese „an anderer Stelle verwendet wird, zum Beispiel in Süddeutschland, um dort Flüchtlingsbetreuung zu machen“.

Wendt beklagte mit Blick auf die Asylkrise, daß viele Menschen, die ihre Ängste schilderten, in die rechtsextreme Ecke gedrängt würden. Er warnte zudem davor, daß der Konsens, wonach der Staat Träger des Gewaltmonopols sei, aufgekündigt werden könnte.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...uch-in-hamburg/
https://charismatismus.wordpress.com/201...-und-stuttgart/


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