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von esther10 01.01.2016 00:40

Video-Phänomen mit Konsequenzen: Weihnachtsmesse mit Hoverboard-Priester


Von CNA Deutsch/EWTN News

BIÑAN , 30 December, 2015 / 11:31 AM (CNA Deutsch).-
Die Reaktionen waren belustigt bis entsetzt: Dieses Video von einem philippinischen Priester macht weltweit als virales Phänomen die Runde. Darin ist zu sehen, wie er in der Christmette auf einem "Hoverboard" herumfährt und dabei Weihnachtslieder singt. Die Diözese von San Pablo auf den Philippinen, zu welcher der Priester gehört, hat nun mitgeteilt, dass das Verhalten Konsequenzen hat.

Der Priester werde die Pfarrei verlassen und eine Zeit der Reflexion über das Geschehene erhalten.

"Die Diözese von San Pablo will ein Thema ansprechen, das einen ihrer Priester betrifft" erklärte das philippinische Bistum in seiner Mitteilung "zum Thema Hoverboard".

Das Video, dessen Protagonist Pater Falbert San Jose ist, von der Kirche Unserer Lieben Frau der Wunderbaren Medaille in Biñan (Philippinen), ging um die Welt – zu Überschriften wie "Priester feiert Eucharistie auf dem Skateboard".

"Hoverboards", wie diese Geräte genannt werden, sind eine Art motorisiertes Skateboard mit zwei Rädern (eins auf jeder Seite). In jüngster Zeit waren sie Mittelpunkt internationaler Kontroversen wegen Berichten über plötzliche Explosionen aufgrund fehlerhafter Batterien.

Mehrere internationale Fluggesellschaften haben festgelegt, dass Hoverboards wegen Explosions- und Brandgefahr nicht transportiert werden dürfen.

Die Diözese von San Pablo gab an, dass am "vergangenen 24. Dezember 2015, vor dem Schlusssegen der Christmette, der Priester als eine Art Abschiedsgruß an seine Pfarreimitglieder ein Weihnachtslied sang und dabei auf einem Hoverboard im Kirchenschiff umherfuhr."

"Das war nicht gut" erklärte die Diözese. Und präzisierte, dass "die Eucharistie höchsten Respekt und Ehrerbietung verlangt".

Das kommende Jahr ist besonders bedeutsam für die Kirche auf den Philippinen, denn dort wird der 51. Internationale Eucharistische Kongress unter dem Motto "Christus unter euch, Hoffnung auf Herrlichkeit" stattfinden.

Die Heilige Messe, so weiter die Diözese von San Pablo, "ist Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens" und "die höchste Form der Anbetung der Kirche (...) Folglich ist es keine persönliche Zelebration, in die jeder nach eigener Lust und Laune etwas einfügen kann, um die Aufmerksamkeit der Leute zu gewinnen".

Die Diözese von San Pablo teilte weiterhin mit, dass Pater Falbert seinen Fehler eingesehen "und versprochen hat, dass so etwas nicht wieder vorkommen wird."

"Er befindet sich momentan außerhalb der Pfarrei und wird der Betrachtung zu diesem Ereignis einige Zeit widmen" erklärte die Diözese und fügte an, dass der philippinische Priester "sich für das Geschehen entschuldigen will.
http://de.catholicnewsagency.com/story/v...r-priester-0342

von esther10 01.01.2016 00:39

"Die Kirche ist kein Philosophenclub"

Er ist der mächtigste Deutsche im Vatikan. Ein Gespräch mit dem Glaubenspräfekten Gerhard Ludwig Müller über ewige Wahrheiten, erfundene Finanzskandale, antirömische Affekte – und warum Papst Franziskus kein Häretiker ist

Interview: Evelyn Finger
30. Dezember 2015, 18:49 Uhr DIE ZEIT Nr. 1/2016, 30. Dezember 2015 102 Kommentare


Glaubenswächter: Kardinal Gerhard Ludwig Müller bei einer Zeremonie im Vatikan © Franco Origlia/Getty Images

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Seite 1 — "Die Kirche ist kein Philosophenclub"
Seite 2 — "Dogmatik und Pastoral eigenen sich nicht für Machtspiele"
Seite 3 — "'Religiös begründete Gewalt' ist ein Widerspruch in sich"
DIE ZEIT: Herr Kardinal, dürfen wir fragen, wie Sie Weihnachten gefeiert haben?

Gerhard Ludwig Kardinal Müller: An Weihnachten war ich, wo ich hingehöre, im Petersdom an der Seite des Heiligen Vaters. Mit meiner Hausgemeinschaft feiere ich Weihnachten immer mit Gebet, Gesang und der Lesung des Weihnachtsevangeliums, so wie es einem deutschen Gemüt guttut.


ZEIT: Die Christen haben ein dramatisches Jahr hinter sich. Was war für Sie 2015 das Wichtigste?

Kardinal Müller: Das Wichtigste für die Glaubenskongregation ist immer dasselbe: dass wir dem Heiligen Vater in seinem Lehramt dienen und uns auch um "Delikte" gegen die Glauben oder gegen die Heiligkeit der Sakramente kümmern müssen. Wir, das sind nicht nur die 45 Mitarbeiter in unseren drei Abteilungen Glaubenslehre, Disziplin und Ehefragen, sondern auch etwa 25 Kardinäle und Bischöfe als Mitglieder sowie 30 theologische Konsultoren in Rom.

ZEIT: Sie wurden von Papst Benedikt ins Amt des Glaubenspräfekten berufen. Was hat sich für Sie unter Papst Franziskus geändert?


Dieses Interview erschien in gekürzter Fassung in der ZEIT Nr. 01 vom 30.12.2015.
Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben.

Kardinal Müller: Meine Aufgabe ist unverändert. Die Kongregation dient im Auftrag des Papstes dem universalen Lehramt der Kirche – gemäß den approbierten Regeln und Statuten. Jeder Papst ist der Nachfolger des Apostels Petrus. Er stellt für die Einheit der Kirche im Glauben das "immerwährende und sichtbare Prinzip und Fundament" dar – so hat es das Zweite Vatikanische Konzil bestimmt. So wie aber Petrus als ein individueller Mensch mit seinen Stärken und Schwächen von Jesus berufen wurde, so sollen auch die Päpste ihre Mission mit ihrer Persönlichkeit ausfüllen. Sie sind keine austauschbaren Funktionäre. Die beiden Päpste, für die ich die Arbeit der Kongregation koordiniere, sind verschiedene Menschen. Das bereichert die Kirche.

ZEIT: Papst Franziskus ist angetreten, seine Kirche und insbesondere die Kurie zu erneuern. Was muss sich Ihrer Meinung nach ändern?

Kardinal Müller: Erneuerung der Kirche kann nicht das spezielle Programm eines einzelnen Papstes sein. Sie ist die permanente Aufgabe eines jeden Christen, der über eine bloß äußerliche Anhänglichkeit an das Christentum hinaus ein wahrer Anhänger Christi werden will. Es gibt aber auch epochale Herausforderungen, auf die die Kirche jeweils in ihrer Zeit antworten muss.

GERHARD LUDWIG MÜLLER
68, ist seit 2012 Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre in Rom und seit 2014 Kardinal. Der gebürtige Rheinländer steht damit an der Spitze der katholischen Zentralbehörde und bekleidet derzeit den wohl heikelsten Job in seiner Kirche. Er muss sagen, was für Christen immer galt und was doch heute neu ist. Deutsche Reformer kritisieren Müller als reaktionär, römische Reaktionäre als liberal. Müller war Bischof von Regensburg und lehrte unter anderem Dogmatik in München. Er promovierte über Dietrich Bonhoeffer, daher kennt er auch das protestantische Denken gut. Von ihm erschien zuletzt Armut. Eine Herausforderung für den Glauben (Kösel Verlag) und Katholische Dogmatik (Herder Verlag).

ZEIT: Und was heißt das für die Kurie, deren "Krankheiten" der Papst zu Weihnachten 2014 auflistete?

Kardinal Müller: Wer genau hingehört hat, der merkte, dass er selbst zur Gewissenserforschung eingeladen war. Der Papst sprach von geistlichen Versuchungen wie ein Exerzitienmeister in der Tradition seines Ordensvaters, des Heiligen Ignatius von Loyola. Niemand solllte sich dadurch in seinen Vorurteilen und Klischees bestätigt fühlen. Die Kurie ist ein Hilfsinstrument für die Regierung der Kirche. Sie steht nicht im Zentrum der Kirche. Wo immer die Eucharistie gefeiert wird, ist das Zentrum auch in einer ärmlichen Urwaldhütte. Die überproportionale mediale Aufmerksamkeit ausgerechnet für die Kurie anstatt für das Evangelium ist der beste Beweis: Ein Perspektivenwechsel ist nötig! Die Kurienmitarbeiter müssen vom Geist Petri erfüllt sein und in den Päpsten ihm dienen. Nur wer trotz aller eigenen Schwächen mit Petrus zu Jesus sagen kann "Ja, Herr, du weißt, dass ich dich liebe", der kann auch seinem Nachfolger, dem Papst, mit vernünftigem Rat und Urteil zur Seite stehen.

ZEIT: Der römische Reformprozess, insbesondere die Reform der Finanzen, macht immer wieder Schlagzeilen. Zuletzt standen Sie selbst in der Bild-Zeitung.

Kardinal Müller: Das geht an mir vorbei. Ich bin nicht zum Präfekten der Glaubenskongregation berufen worden, um mich um ein sekundäres Thema wie die sogenannten "Finanzen des Vatikans" zu kümmern, zumal in seinen weltlichen Institutionen, die nicht zu Kurie gehören. Da gibt es andere, die das besser können und lieber machen. Seit 1965 ist unsere Kongregation fast vollständig von der Verwaltung ihrer einst beträchtlichen Güter befreit, um sich ganz ihrer geistlichen und theologischen Mission zu widmen.

ZEIT: Gab es tatsächlich eine Haussuchung in der Glaubenskongregation? Und einen ominösen Geldfund von 20.000 Euro?

Kardinal Müller: Die investigativen Phantastereien in der Yellow-Press sind sachlich haltlos und dienen nur der Störung unseres eigentlichen Auftrags. Bezeichnend ist nur, wie bereitwillig das Lächerliche statt des Ernsthaften geglaubt wird. Wir haben eine Freudenbotschaft für die Menschen guten Willens und nicht eine Schadensfreudenbotschaft für die Hämischen.

ZEIT: Ihre Kongregation ist die älteste in der Kurie. Einst war sie in ganz Europa gefürchtet als Heilige Inquisition. Warum gibt es sie noch immer?

Kardinal Müller: Die heutige Kongregation für die Glaubenslehre ist nicht nur dem Namen nach, sondern auch der Aufgabenstellung nach von der alten Römischen Inquisition verschieden. Sie besteht in dieser Form seit 1965, weil der Papst auch heute die Universalkirche nicht allein leiten kann, sondern sich dazu der Hilfe der Römischen Kirche bedient. Seit dem 16. Jahrhundert hat das Kardinalskollegium, das vorher für alle Fragen gemeinsam zuständig war, einzelne Abteilungen gebildet. Heute gibt es zehn Kongregationen, eine neue für Ehe und Familie wurde gerade gegründet. Es stimmt: Als im Jahre 1542 unsere Kongregation entstand, waren die Zeiten für die katholische Kirche schwierig, die Päpste bekämpften die reformatorischen Bewegungen und diese den Papst. Zur historischen Inquisition wären die geschichtlichen Fakten und die antikatholischen Legenden kritisch zu unterschieden. Aber heute leben wir nicht mehr im Zeitalter des Konfessionalismus, sondern im Zeitalter der Ökumene!

ZEIT: Das sagen Sie als Hüter der Glaubenslehre?! Was heißt denn Ökumene?

Kardinal Müller: Ökumene heißt, dass die Christen verschiedener Konfessionen versuchen, das Gemeinsame zu entdecken und zusammen Zeugen für Jesus Christus zu sein.

ZEIT: Trotz des Satzes im Glaubensbekenntnis Ihrer Kirche: "Ich glaube an die heilige katholische Kirche"?

Kardinal Müller: Das Attribut "katholisch" kommt in allen Glaubensbekenntnissen der Christenheit lange vor der Trennung des 16. Jahrhunderts vor. Doch gerade die beträchtlichen dogmatischen und liturgischen Unterschiede zeigen: Der Weg auf eine größere Einheit hin ist notwendig.
http://www.zeit.de/2016/01/katholische-k...eller-interview


von esther10 01.01.2016 00:36

27.12.2015

Franziskus küsst eine Jesus-Figur
© Claudio Peri (dpa)

Franziskus beginnt Programm des Heiligen Jahres
Vertrauen in die Familie behalten

Mit einem Appell zu mehr Anerkennung für Familien hat Papst Franziskus am Sonntag das Programm des Heiligen Jahres begonnen. "Verlieren wir nicht das Vertrauen in die Familie", sagte er in einem Gottesdienst für Familien im Petersdom.

Im Heiligen Jahr solle jede christliche Familie ein "bevorzugter Ort sein, wo man die Freude der Vergebung erfährt", so der Papst. Hier geschehe Erziehung zu Vergebung, "weil man die Gewissheit hat, dass man trotz der Fehler, die man machen kann, verstanden und unterstützt wird", erklärte er in seiner Predigt. Es sei schön, "einander das Herz zu öffnen, ohne irgendetwas zu verbergen". Dies sei die "wichtige Mission" von Familien, "die die Welt und die Kirche braucht wie nie zuvor".

Der Gottesdienst für Familien war nach den Eröffnungszeremonien für das Heilige Jahr, dem Aufstoßen der Heiligen Pforten von Petersdom, Lateran-Basilika und von einer Caritas-Station der erste Programmpunkt des Heiligen Jahres mit dem Papst in Rom. Franziskus hat das Jahr, das der Barmherzigkeit gewidmet ist, am 8. Dezember eröffnet. Es endet am 20. November.

Mit der Familie beten

Franziskus rief zugleich zum regelmäßigen Gebet in der Familie auf. Für einen Vater und eine Mutter gebe es nichts Schöneres, als am Anfang und zum Schluss eines Tages ihre Kinder zu segnen. Ihnen wie am Tag ihrer Taufe ein Kreuz auf die Stirn zu zeichnen, sei das einfachste Gebet der Eltern für ihre Kinder. Es bedeute, "sie dem Herrn anzuvertrauen, damit er ihr Schutz und ihr Halt sei in den verschiedenen Momenten des Tages".

Ebenso wichtig sei es, für eine Familie, sich auch zu einem kurzen Moment des Gebets vor dem gemeinsamen Essen zusammenzufinden, um Gott für die Gaben zu danken. So lernten die Kinder, das Empfangene mit den Notleidenden zu teilen. All dies seien zwar nur kleine Gesten.

Sie brächten aber "die bedeutende erzieherische Rolle" der Familie zum Ausdruck.

Pilgern mit der Familie

In seiner Predigt betonte der Papst weiter, dass fromme Werke wie eine Pilgerreise kein Selbstzweck sein dürften. Eine Pilgerreise mit der Familie zu unternehmen sei besonders schön. Wie jede Pilgerreise gelte jedoch auch hier, dass sie nicht ende, "wenn man das Ziel des Heiligtums erreicht hat, sondern wenn man nach Hause zurückkehrt und das Alltagsleben wieder aufnimmt und dabei die geistlichen Früchte dessen, was man erfahren hat, in die Tat umsetzt".

(KNA)
Mit einem Appell zu mehr Anerkennung für Familien hat Papst Franziskus am Sonntag das Programm des Heiligen Jahres begonnen. "Verlieren wir nicht das Vertrauen in die Familie", sagte er in einem Gottesdienst für Familien im Petersdom.

Im Heiligen Jahr solle jede christliche Familie ein "bevorzugter Ort sein, wo man die Freude der Vergebung erfährt", so der Papst. Hier geschehe Erziehung zu Vergebung, "weil man die Gewissheit hat, dass man trotz der Fehler, die man machen kann, verstanden und unterstützt wird", erklärte er in seiner Predigt. Es sei schön, "einander das Herz zu öffnen, ohne irgendetwas zu verbergen". Dies sei die "wichtige Mission" von Familien, "die die Welt und die Kirche braucht wie nie zuvor".

Der Gottesdienst für Familien war nach den Eröffnungszeremonien für das Heilige Jahr, dem Aufstoßen der Heiligen Pforten von Petersdom, Lateran-Basilika und von einer Caritas-Station der erste Programmpunkt des Heiligen Jahres mit dem Papst in Rom. Franziskus hat das Jahr, das der Barmherzigkeit gewidmet ist, am 8. Dezember eröffnet. Es endet am 20. November.

Mit der Familie beten

Franziskus rief zugleich zum regelmäßigen Gebet in der Familie auf. Für einen Vater und eine Mutter gebe es nichts Schöneres, als am Anfang und zum Schluss eines Tages ihre Kinder zu segnen. Ihnen wie am Tag ihrer Taufe ein Kreuz auf die Stirn zu zeichnen, sei das einfachste Gebet der Eltern für ihre Kinder. Es bedeute, "sie dem Herrn anzuvertrauen, damit er ihr Schutz und ihr Halt sei in den verschiedenen Momenten des Tages".

Ebenso wichtig sei es, für eine Familie, sich auch zu einem kurzen Moment des Gebets vor dem gemeinsamen Essen zusammenzufinden, um Gott für die Gaben zu danken. So lernten die Kinder, das Empfangene mit den Notleidenden zu teilen. All dies seien zwar nur kleine Gesten.

Sie brächten aber "die bedeutende erzieherische Rolle" der Familie zum Ausdruck.

Pilgern mit der Familie

In seiner Predigt betonte der Papst weiter, dass fromme Werke wie eine Pilgerreise kein Selbstzweck sein dürften. Eine Pilgerreise mit der Familie zu unternehmen sei besonders schön. Wie jede Pilgerreise gelte jedoch auch hier, dass sie nicht ende, "wenn man das Ziel des Heiligtums erreicht hat, sondern wenn man nach Hause zurückkehrt und das Alltagsleben wieder aufnimmt und dabei die geistlichen Früchte dessen, was man erfahren hat, in die Tat umsetzt".

(KNA)

*
Heiliges Jahr

Das Heilige Jahr ist ein Jubiläumsjahr in der katholischen Kirche. Es wird regulär alle 25 Jahre begangen. Biblisches Vorbild ist das Jubeljahr (Levitikus 25), ein alle 50 Jahre begangenes Erlassjahr. Das erste Heilige Jahr wurde 1300 von Papst Bonifatius VIII. (1294-1303) ausgerufen. Ursprünglich als Jahrhundertereignis gedacht, wurde es zunächst im Abstand von 50 und dann 33 Jahren wiederholt. Der Rhythmus von 25 Jahren besteht seit 1470.

Zentrale Elemente der Heiligen Jahre wurden die Romwallfahrt, die Heilige Pforte und der Ablass. Zum Ritual gehörte der Besuch bestimmter Kirchen in Rom. Heute gehören acht Pilgerorte dazu, darunter der Petersdom, die Lateranbasilika, die Basilika Santa Maria Maggiore und die Katakomben.

Neben den "ordentlichen" Heiligen Jahren gab es wiederholt außerordentliche Jubiläen, etwa 1566 angesichts der Bedrohung durch die Türken, 1605 zum Amtstritt von Papst Paul V., 1983 als besonderes Gedenkjahr der Erlösung, 1987 mit dem Themenschwerpunkt Maria und 2008 anlässlich der Geburt des Apostels Paulus vor 2000 Jahren. Im Jubeljahr 2000 kamen rund 25 Millionen Pilger und Besucher nach Rom. (KNA)


von esther10 01.01.2016 00:35

Diese drei Sternsinger brachten Papst Franziskus die Gaben an den Altar


Papst Franziskus mit den Sternsingern aus Bayern
Foto: Romano Siciliani

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 01 January, 2016 / 2:55 PM (CNA Deutsch).-
Drei Sternsinger aus Eichstätt haben während der Neujahrsmesse im Petersdom in ihren Gewändern Brot und Wein zum Altar gebracht: Stefan Waldau (10), Charlotte Schön (12) und Ulrich Bittl (12) überreichten Papst Franziskus neben den Gaben für die Eucharistie noch ein Schatzkästchen, gefüllt mit 45 sehr persönlichen Briefen. Die drei gehörten zu den rund 50 Ministranten der Dompfarrei aus Eichstätt, die den Jahreswechsel in Rom verbracht hatten. Die Gruppe ist ausgewählt worden, weil das Bistum Eichstätt Ende 2016 zum ersten Mal Gastgeber der bundesweiten Eröffnung der Sternsinger-Aktion sein wird: Die Diözese sendet die großen und kleinen Könige am 29. Dezember 2016 in Neumarkt aus.

Kurz nach dem Ende des Neujahrsgottesdienstes stand Ulrich erleichtert im Petersdom. "Ich kann es kaum beschreiben, es war fantastisch“, erzählte der Zwölfjährige. "Der Heilige Vater hat zu uns gesagt: 'Ich segne Euch'.“ Und der der Jüngste aus der Gruppe freute sich über die persönliche Ansprache von Papst Franziskus "Er hat ganz leise 'Stefan’ gesagt“. Bereits zum zwölften Mal seit 2001 durften an Neujahr Sternsinger bei der Gabenprozession im Petersdom dabei sein. "Es war voll schön und sehr aufregend“, berichtete Charlotte noch im Petersdom. Und Stefan schloss sich mit strahlenden Augen an: "Ich habe richtig gezittert. Mir wäre fast die kleine Box aus der Hand gefallen.“
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...-den-altar-0344



von esther10 01.01.2016 00:29

30.12.2015

Abendgebet mit Bruder Alois und Kindern
© Mercedes Herran (KNA)

Taizé-Jugendtreffen in Valencia geht weiter

Appelle zur Völkerverständigung
Mit Appellen zur Völkerverständigung ist das Jugendtreffen der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé fortgesetzt worden. Rund 20.000 Jugendliche aus ganz Europa wollen mit Gebet und Gesang ein Zeichen für Frieden und Versöhnung setzen.

Wie die Bruderschaft am Mittwoch mitteilte, stellen junge Christen aus Polen (3.200), der Ukraine (2.000) und Italien (1.200) die zahlenmäßig größten Teilnehmergruppen, gefolgt von Frankreich, Spanien, Kroatien und Deutschland mit je bis zu tausend Teilnehmern zwischen 17 und 35 Jahren. Ingesamt kommen die Teilnehmer aus 52 Ländern, darunter auch Südafrika, China, Kanada, Indien, Argentinien und Chile. Auf dem Programm stehen neben den täglichen Gebetstreffen auch Workshops sowie Begegnungen mit den gastgebenden Kirchengemeinden.

Barmherzigkeit und Mitleiden

Bekanntgeworden ist Taizé durch einprägsame, meditative Lieder, die unter Christen in aller Welt verbreitet sind. Auch in Gebet und Stille sollen die Quellen des christlichen Glaubens erfahren werden. Barmherzigkeit und Mitleiden seien Werte des Evangeliums, "die auf die großen Fragen unserer Gesellschaften eine Antwort geben können", erklärte der Prior der Kommunität von Taizé, Frère Alois, am Dienstagabend: "Barmherzigkeit und Mitleiden können die Spirale der Gewalt zwischen den Menschen zum Stillstand bringen. Christen hätten eine "besondere Gabe", um Wege des Friedens und des Vertrauens zu bahnen. Der Württemberger Alois Löser ist seit 2005 Prior.

Zum Auftakt des Treffens am Montag hatten Papst Franziskus, der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., Generalsekretär Olav Fykse Tveit vom Weltkirchenrat, der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, und EU-Ratspräsident Donald Tusk Grußbotschaften an die Teilnehmer gesandt. Das Europäische Jugendtreffen soll angesichts der weltweiten Konflikte ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung sein, teilte die Bruderschaft mit. Die jungen Leute sollen dabei einen Sinn für das Leben finden und neuen Mut schöpfen, um im Alltag zu Hause Verantwortung zu übernehmen.

Gründer: Frère Roger

Seit 1978 organisieren die Brüder der Kommunität von Taizé die Jugendtreffen, die jeweils nach Weihnachten stattfinden. Zum Jahreswechsel 2013/2014 pilgerten mehr als 20.000 Teilnehmer nach Straßburg. Im vergangenen Jahr war Prag Gastgeber.

Die ökumenische Bruderschaft wurde von dem Schweizer Roger Schutz (1915-2005) gegründet. Der Pfarrerssohn wollte in der Zeit des Zweiten Weltkriegs "die Zerrissenheit unter den Christen und die Konflikte in der Menschheit" überwinden helfen. Dazu zog er sich 1940 in das kleine Dorf Taizé bei Cluny im französischen Burgund zurück.

Derzeit leben in der "Communauté de Taizé" mehr als 100 Brüder aus rund 25 Ländern. Viele arbeiten in den Armenvierteln der Welt. Ihren Lebensunterhalt bestreiten sie mit Einkünften aus ihrer Arbeit. Sie haben sich zur Ehelosigkeit sowie zu einem Leben in materieller Gütergemeinschaft verpflichtet.

(epd)

***
Taizé

Der kleine Ort Taizé im Südburg ist Sitz der ökumenischen Bruderschaft, die zum Treffpunkt für Jugendliche aus der ganzen Welt geworden ist. Ihr gehören rund 100 Brüder aus mehr als 25 Ländern an, die aus verschiedenen evangelischen und aus der katholischen Kirche stammen.
Seit im August 1974 Zehntausende zu einem "Konzil der Jugend" nach Taizé kamen, veranstalten die Brüder regelmäßig Jugendtreffen in allen Teilen der Welt. Jährlich findet zudem über Silvester in einer europäischen Großstadt ein Taizé-Treffen statt. Geleitet wird die Bruderschaft von dem deutschen Katholiken Frère Alois. Er wurde 2005 Nachfolger des von einer psychisch kranken Frau getöteten Gründers Frère Roger (Schutz, 1915-2005). Schwerpunkt der Arbeit ist neben der Ökumene die Solidarität mit den Armen und Rechtlosen in der Welt.

(kna)




von esther10 01.01.2016 00:25

31.12.2015


Taizé-Teilnehmer sitzen im Park.
© Mercedes Herran (KNA)

Taizé-Jugendtreffen in Valencia

"Kraftvolles Zeichen, um ins neue Jahr zu starten"
Das Taizé-Jugendtreffen in Valencia setzt gleich mehrfach ein Zeichen gegen Zerrissenheit - das betont Kristell Köhler vom Jugendpastoralen Zentrum CRUX. Im Interview mit domradio.de spricht sie über die Kraft gemeinsamer Gebete und Lieder.

domradio.de: Sie sind jetzt seit mehreren Tagen da, es gibt täglich Gebete und Begegnungen mit den gastgebenden Kirchengemeinden. Wen haben Sie denn da schon getroffen?

Kristell Köhler vom Jugendpastoralen Zentrum CRUX in Köln: In unserer Kirchengemeinde gibt es vor allem ganz engagierte jüngere Ehepaare und Familien, die uns aufgenommen haben. Und auch der örtliche Pfarrer hat uns einiges über die Kirchengemeinde selbst erzählt. Da wo ich untergebracht bin, das war bis vor 40 Jahren noch ein Feld nahe dem Stadtkern von Valencia. Und vor 40 Jahren ist dort ein Priester, der vorher zu Missionszwecken unterwegs war, gelandet und hat dort eine Gemeinde gegründet. Die Kirche ist eigentlich eher unscheinbar - fast im Hinterhof - ein großer Raum. Aber es gibt ganz offensichtlich ein sehr engagiertes Gemeindeleben, denn wir sind da sehr herzlich aufgenommen worden und es gibt eine große Zahl an freiwilligen Helfern aus der spanischen Gemeinde. Obwohl die selbst noch nie in Taizé waren, erzählen sie mit Begeisterung davon, was es für sie bedeutet, uns aufzunehmen. Das sind die einen Menschen, die wir getroffen haben. Die anderen sind natürlich die Brüder von Taizé. Mit Frere Alois durfte ich heute Mittag ganz kurz sprechen und ihn aus Köln grüßen.

domradio.de: Wenn ich mir das jetzt so vorstelle: Da kommen aus Europa ganz viele Jugendliche zusammen, im Namen von Taizé. Singen Sie immer den ganzen Tag?

Köhler: Wir singen schon sehr viel. Dreimal am Tag treffen wir uns ja zu den Gebeten, die sind vornehmlich geprägt durch den gemeinsamen Gesang. Aber wir singen natürlich auch drumherum. Wenn wir in die U-Bahn steigen, kann man mit der Gitarre schonmal ein "Feliz Navidad" anstimmen. Und dann erlebt man, dass eine spanische U-Bahn schnell auch ins Grölen und Schunkeln gerät. Also auch da machen wir Musik.

domradio.de: Und die tun Ihnen da nicht was ins Döschen und denken, Sie sind Straßenmusikanten in einer Straßenbahn?

Köhler: Das ist bisher noch nicht vorgekommen, aber wir schauen mal, was sich noch ergibt.

domradio.de: Jetzt hat ja der Schweizer Roger Schutz diese Bruderschaft nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Und er wollte dabei helfen - Zitat - "die Zerrissenheit unter den Christen und die Konflikte in der Menschheit zu überwinden. Ist das eine Art Geist, von der Sie gerade was spüren in Valencia.

Köhler: Ja, das glaube ich schon. Als Frere Roger die Gemeinschaft von Taizé gegründet hat, ging es ihm natürlich vor allem um die Zerrissenheit durch den Zweiten Weltkrieg. Aber ich glaube, wir erleben auch in unserer heutigen Zeit ganz viel Zerrissenheit: Die Zerrissenheit in jedem Einzelnen, der manchmal ortlos ist und nicht mehr weiß, wohin er gehört. Die Zerrissenheit natürlich, in einer Gesellschaft und in einer Welt, in der es Kriege und Terror gibt. Aber eben natürlich auch die Zerrissenheit zwischen den einzelnen Konfessionen. Es ist sehr schön zu sehen, dass zum Beispiel das Unterscheidende der Konfessionen bei so einem europäischen Jugendtreffen gar keine große Rolle spielt. In meiner Gemeinde sind orthodoxe Christen, Protestanten, Katholiken vertreten, die alle gemeinsam beten und singen und sich auf den Kern der Botschaft besinnen, nämlich die Freude über die Lebendigkeit Gottes und die Nähe Gottes in unserer Welt, durch Jesus Christus, seinen Sohn.

domradio.de: Der Prior der Kommunität von Taizé, Bruder Alois, war an Weihnachten in Homs, in Syrien, und hat dort gemeinsam mit Opfern des Bürgerkrieges Weihnachten gefeiert. Er hat davon auch in einer Meditation berichtet, da waren Sie dabei. Wie war das?

Köhler: Das war schon sehr bewegend, muss ich sagen. Zum einen finde ich es ein grandioses Zeichen der Verbundenheit und Freundschaft, dass er sich nach Homs aufgemacht hat und in einem Land, das zerrissen ist vom Krieg - auch da taucht dieses Motto wieder auf - Weihnachten feiert und dass er sich auch nicht scheut, sich für dieses Zeichen einer Gefahr auszusetzen. Er hat davon berichtet, mit welcher Freude vor allem Kinder dieses Fest dort gefeiert haben. Und er hat davon erzählt, wie Jugendliche für Kinder, die ohne Eltern sind, Geschenke organisiert und verpackt haben. Damit Kinder, die so viel Unglück und Leid erlebt haben, dieses Weihnachtsfest als ein Fest der Freude begreifen. Er sagte - ich kann es nicht mehr wörtlich wiedergeben - so viel wie bei diesem Besuch in Homs habe er selten von der ursprünglichen Botschaft des Weihnachtsfestes und des Evangeliums gespürt.

domradio.de: Wie genau begehen Sie denn jetzt in Valencia den Jahreswechsel?

Köhler: Auf jeden Fall betend, das haben wir schon miteinander organisiert. Um 23.30 Uhr werden wir in unserer Gemeinde wieder zusammenkommen - nicht nur die Jugendlichen, die zu Gast sind, sondern auch die Gastfamilien und die Organisatoren in der Gemeinde. Wir werden beten über den Jahreswechsel hinaus. Und im Anschluss gibt es dann ein "Fest der Nationen" - einzelne Nationen bereiten etwas vor, einen Gesang, einen kurzen Tanz oder ähnliches, um am Silvesterabend beziehungsweise am Neujahrsmorgen miteinander zu feiern. Aber das Gebet um den Frieden steht im Mittelpunkt dieser Silvesternacht und das ist ein sehr kraftvolles Zeichen, um ins neue Jahr zu starten.
http://www.domradio.de/themen/taize/2015...reffen-valencia
(dr)

von esther10 01.01.2016 00:21

Kommentar: 31 mal Gleichgültigkeit


Papst Franziskus unter Flüchtlingen auf Lampedusa - ANSA

01/01/2016 09:00SHARE:
Wenn man wissen will, was Papst Franziskus wichtig ist, dann reicht es manchmal, einfach mal die Worte zu zählen, zum Beispiel in der Botschaft des Papstes zum Weltfriedenstag an diesem 1. Januar.
http://de.radiovaticana.va/news/2015/12/...ltig%21/1194437
Einunddreißig Mal kommt das Wort „Gleichgültigkeit“ in diesem Text vor. Das ist eindeutig. Dazu noch andere Begriffe wie Mangel an Aufmerksamkeit, Gewöhnung, Lauheit, Teilnahmslosigkeit. Bei der Lektüre dieser Friedens-Botschaft des Papstes wird sofort deutlich, worum sich seine Gedanken in diesem Jahr drehen. Ein Kommentar im Blog von Pater Bernd Hagenkord. (rv)
http://blog.radiovatikan.de/einunddreiss...ichgueltigkeit/




von esther10 01.01.2016 00:16

Predigt von Papst Franziskus in Santa Maria Maggiore


Papst Franziskus - AFP

01/01/2016 17:28SHARE:
Die Predigt von Papst Franziskus während der Heiligen Messe in Santa Maria Maggiore, nachdem er dort die Heilige Pforte geöffnet hat, im Wortlaut.
Salve, Mater misericordiae!

Mit diesem Gruß wollen wir uns an die Jungfrau Maria wenden in der römischen Basilika, die ihr unter dem Titel „Mutter Gottes“ geweiht ist. Dieser Gruß ist der Anfang eines alten Hymnus, den wir am Ende dieser Eucharistiefeier singen werden. Er geht auf einen unbekannten Autor zurück und kam auf uns als ein Gebet, dass spontan dem Herzen der Gläubigen entspringt: „Gruß dir, Mutter der Barmherzigkeit, Mutter Gottes und Mutter der Vergebung, Mutter der Hoffnung und Mutter der Gnade, Mutter reich an heiliger Fröhlichkeit.“ In diesen wenigen Worten findet sich eine Zusammenfassung des Glaubens von Generationen von Menschen, die ihre Augen fest auf die Ikone der Jungfrau gerichtet halten und Maria um ihre Fürsprache und um Trost bitten.

Mehr denn je ist es angebracht, am heutigen Tag die Jungfrau Maria vor allem als Mutter der Barmherzigkeit anzurufen. Die Heilige Pforte, die wir geöffnet haben, ist tatsächlich eine Pforte der Barmherzigkeit. Wer immer über jene Schwelle schreitet, ist gerufen, voll Vertrauen und ohne irgendwelche Furcht in die barmherzige Liebe des Vaters einzutauchen; und er kann von dieser Basilika mit der Zuversicht wieder fortgehen, dass Maria ihn an seiner Seite begleitet. Sie ist die Mutter der Barmherzigkeit, denn sie hat in ihrem Schoß das Antlitz der göttlichen Barmherzigkeit geboren, Jesus, den Emmanuel, Erwartung aller Völker und „Fürst des Friedens“ (Jes 9,5). Der Sohn Gottes, der zu unserem Heil Fleisch annahm, hat uns seine Mutter geschenkt. Zusammen mit uns wird sie zur Pilgerin, um uns auf dem Weg unseres Lebens nicht allein zu lassen, vor allem in den Augenblicken der Unsicherheit und des Schmerzes.

Maria ist die Mutter des Gottes, der vergibt, der Vergebung schenkt, und deswegen können wir sagen, sie ist Mutter der Vergebung. Dieses Wort – „Vergebung“ –, das vom weltlichen Denken so unverstanden ist, weist hingegen auf die eigentliche, originale Frucht des christlichen Glaubens hin. Wer nicht zu vergeben weiß, hat die Fülle der Liebe noch nicht erfahren. Und nur wer wirklich liebt, ist imstande, bis zur Vergebung zu gelangen, indem er die erlittene Beleidigung vergisst. Unter dem Kreuz sieht Maria ihren Sohn, der sich selbst ganz hingibt und auf diese Weise bezeugt, was es heißt, zu lieben wie Gott liebt. In diesem Augenblick hört sie Jesus Worte sprechen, die wahrscheinlich dem entspringen, was sie selbst ihn von Kind auf gelehrt hat: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Lk 23,34). In diesem Augenblick wurde Maria für uns alle zur Mutter der Vergebung. Nach dem Beispiel Jesu und mit seiner Gnade war sie fähig, denen zu vergeben, die gerade ihren unschuldigen Sohn töteten.

Für uns wird Maria zum Bild, wie die Kirche die Vergebung auf die ausdehnen muss, welche sie erflehen. Die Mutter der Vergebung lehrt die Kirche, dass die auf Golgota dargebotene Vergebung keine Grenzen kennt. Das Gesetz mit seinen Spitzfindigkeiten kann sie nicht aufhalten, noch die Weisheit der Welt mit ihren Unterscheidungen. Die Vergebung der Kirche muss die gleiche Ausdehnung haben wie die Vergebung Jesu am Kreuz und jene Marias unter dem Kreuz. Es gibt keine Alternative. Eben deswegen hat der Heilige Geist die Apostel zu wirksamen Werkzeugen der Vergebung gemacht, damit das, was vom Tod Jesu erlangt wurde, jeden Menschen an jedem Ort und zu jeder Zeit erreichen kann (vgl. Joh 20,19-23).

Der Marienhymnus fährt schließlich weiter fort: „Mutter der Hoffnung und Mutter der Gnade, Mutter reich an heiliger Fröhlichkeit.“ Die Hoffnung, die Gnade und die heilige Fröhlichkeit sind Schwestern: alle sind sie Gabe Christi, ja mehr noch, sie sind ebenso seine Namen, die sozusagen in sein Fleisch eingeschrieben sind. Das Geschenk, das uns Maria mit der Gabe Jesu Christi macht, ist das der Vergebung, die das Leben erneuert, die es dem Leben erlaubt, wieder den Willen des Vaters zu tun, und die es mit wahrer Glückseligkeit erfüllt. Diese Gnade öffnet das Herz, um mit der Freude dessen, der Hoffnung hat, auf die Zukunft zu schauen. Diese Lehre kommt auch vom Psalm: „Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist! […] Mach mich wieder froh mit deinem Heil“ (Ps 51,12.14). Die Kraft der Vergebung ist das wahre Gegenmittel zur Traurigkeit, die von Groll und Rache hervorgerufen wird. Die Vergebung öffnet für die Freude und die Gelassenheit, denn sie befreit die Seele von den Gedanken des Todes, während der Groll und die Rache den Geist aufstacheln und das Herz zerreißen, indem sie ihm die Ruhe und den Frieden wegnehmen.

Durchschreiten wir also die Heilige Pforte der Barmherzigkeit in der Gewissheit, dass die heilige Jungfrau und Mutter Maria uns begleitet, die Mutter Gottes, die für uns als Fürsprecherin eintritt. Lassen wir uns von ihr begleiten, um die Schönheit der Begegnung mit ihrem Sohn Jesus zu entdecken.

Öffnen wir weit unser Herz für die Freude über die Vergebung, und tun wir dies im Bewusstsein der vertrauensvollen Hoffnung, die uns wiedergegeben wird, um unser tägliches Leben zu einem einfachen Werkzeug der Liebe Gottes zu machen.

Und mit kindlicher Liebe rufen wir Maria mit denselben Worten an wie das Volk von Ephesus zu Zeiten des geschichtsträchtigen Konzils: „Heilige Mutter Gottes!“
(rv 01.01.2015 pdy)


von esther10 01.01.2016 00:14

Papst Franziskus: „Mehr auf die Zeichen Gottes achten”


Papst Franziskus - ANSA

31/12/2015 18:00SHARE:
Die Menschen müssen angesichts von aktuellen Krisen und Gewalt besonders auf die Zeichen Gottes achten, um die Kraft seiner barmherzigen Liebe mit Händen greifen zu können. Das sagte Papst Franziskus am Silvesterabend während der Abendandacht zum Hochfest der Gottesmutter Maria und dem Te Deum im Petersdom. Viele Tage in dem zu Ende gehenden Jahr seien von Gewalt, Tod und unaussprechlichem Leid vieler Unschuldiger gezeichnet gewesen. Flüchtlinge waren gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, zahlreichen Männern, Kindern und Frauen fehle eine feste Bleibe, Essen und Unterstützung.

„Wir müssen uns fragen, ob die Geschehnisse der Welt sich nach dem Willen Gottes verwirklicht haben, oder ob wir eher auf menschliche Werke geachtet haben, die oft von persönlichen Interessen geleitet sind, voll von unstillbarem Durst nach Macht und grundloser Gewalt,“ fuhr der Papst fort.

„Doch wie viele große Gesten der Güte, Liebe und Solidarität haben die Tage dieses Jahres gefüllt,“ betonte Franziskus. „Auch wenn man das nicht im Fernsehen zu sehen bekam!“ Diese Zeichen der Liebe dürften nicht von der Überheblichkeit des Schlechten überschattet werden. „Das Gute gewinnt immer, auch wenn es manchmal schwächer und unscheinbar wirkt.“

Der Lobgesang Te Deum sei einer von vielen Anlässen der Kirche, Gott für seine guten Werke zu loben und zu preisen. Im Gebet merkten die Gläubigen aber oft, dass die einzelne Stimme nicht ausreiche. Sie brauche die Begleitung des ganzen Volkes Gottes, das in einem einstimmigen Gesang seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringe. „Deshalb bitten wir im Te Deum um die Hilfe der Engel, Propheten und der ganzen Schöpfung, um Gott zu preisen,“ sagte Franziskus.

Die Worte des Te Deum müssten insbesondere im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit Beachtung finden, das am 8. Dezember begonnen hat. Der Papst wies auf die letzten Worte des Te Deum: „Lass über uns dein Erbarmen geschehn, wie wir gehofft auf dich.“ „Die Barmherzigkeit lässt uns verstehen, wie wir gelebt haben und ist die Hoffnung, die uns zum Beginn des neuen Jahres begleitet“, so Franziskus.

Zum Schluss seiner Predigt ermunterte Franziskus auch die Römer dazu, im neuen Jahr die Probleme ihrer Stadt zu überwinden. Angesichts schwerer Unsicherheiten und eines mangelnden Sinnes für das Gemeinwohl, die in der Ewigen Stadt im zu Ende gehenden Jahr deutlich geworden seien, müssten die Bewohner sich stärker für Werte wie Ehrlichkeit und Solidarität einsetzen. „Das christliche Zeugnis darf in Rom nie fehlen“, so Franziskus. Rom sei aufgrund seiner Geschichte, der Fürbitte der Muttergottes, der Salus Populi Romani, privilegierter Ort der Glaubensauslegung, der Aufnahme, Brüderlichkeit und des Friedens.
„Auf dich, o Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt. In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.“
(rv 31.12.2015 cz)

von esther10 01.01.2016 00:11

Gebet für die Bekehrung Deutschlands


erzengel_michael

Heiliger Erzengel Michael, Schirmherr der heiligen Kirche Gottes, auf Bitte Kaiser Karls des Großen und der Bischöfe seines Reiches hat das Oberhaupt der Christenheit dich zum Schutzpatron des heiligen Römischen Reiches erhoben.

Unser Volk als geschichtlicher Träger dieses Reiches hat sich über ein Jahrtausend von deinem Geist im Kampf für Gott und seine Rechte beseelen lassen und so für die einzigartige christliche Kultur gearbeitet und sie ausgebreitet. In deinem Namen und unter deinem Banner haben Kaiser Otto der Große und der heilige Bischof Ulrich von Augsburg diese christliche Kultur in großen Kämpfen gegen übermächtige heidnische Gegner sieghaft behauptet.

Der hl. Petrus Canisius, der zweite Apostel Deutschlands in den schweren Jahren der Glaubensspaltung, stellte unter deinem Patronat den wahren katholischen Glauben für große Teile unserer Heimat wieder her.

Dennoch wurde durch die protestantische Irrlehre unser Volk im Glauben gespalten und hat an seiner großen Berufung in der Geschichte des Heils gefrevelt. Unermeßliche Demütigungen und Züchtigungen haben uns daher heimgesucht. Lügengeister und falsche Idole haben unser Land verführt. Schwer lastete deswegen die Hand Gottes auf uns.

Heiliger Erzengel Michael, derallmächtige und barmherzige Gott hat dem deutschen Volk in seiner allweisen Vorsehung die äußere Einheit wieder erstehen lassen. Streite du, o Führer der himmlischen Heerscharen, in dieser Stunde unserer Geschichte für die Rechte Gottes! Erflehe unserem Volk die Einheit im katholischen Glauben und die Unterwerfung unter den Stuhl Petri. Führe uns alle zum erlösenden Kreuze Jesu Christi und zu seinem von Liebe glühenden Herzen!

Hilf uns, durch vorbildlichen Tugendwandel das Glaubens- und Sittenleben unseres Volkes von neuem zu erwecken und zu fördern. Mögen wir besonders dem Verbrechen der Tötung ungezählter Kinder im Mutterschoß sowie der sittlichen Zerrüttung durch eine schamlose Unkultur wirksam begegnen können!

Unser Vertrauen richtet sich insbesondere und rückhaltlos auf die allerseligste Jungfrau Maria, die Königin der Engel, und ihre allesvermögende Fürspräche am Gnadenstuhl der allerheiligsten Dreifaltigkeit.

Lasset uns beten:
Allmächtiger, ewiger Gott, in Deiner Hand liegt die Gewalt aller Machthaber und das Recht aller Völker, schaue gnädig auf jene, die uns kraft ihres Amtes regieren, damit allerorten unter dem Schutz Deiner Rechten die Unversehrtheit der Religion gewahrt bleibe und der Bestand des Vaterlandes gesichert sei.
http://www.katholisches.info/gebete/gebe...g-deutschlands/
(Gebet für die Staatenlenker aus dem Missale Romanum)

von esther10 01.01.2016 00:10

Papst: „Vergeben heißt Lieben“


Papst Franziskus grüßt Gläubige - OSS_ROM

01/01/2016 17:07SHARE:
Wer nicht vergeben kann, hat noch nicht die Fülle der Liebe erfahren. Das sagte Papst Franziskus am Nachmittag von Neujahr in seiner Predigt in Santa Maria Maggiore. Kurz zuvor hatte er dort die Heilige Pforte eröffnet. Damit öffnete sich die letzte Heilige Pforte der vier päpstlichen Kirchen in Rom.
Am Hochfest der Gottesmutter Maria predigte Papst Franziskus ausgehend vom Marienhymnus „Salve, Maria misericordiae!“ über die Bedeutung Mariens, ihre Barmherzigkeit und die Vergebung. Sie sei die Mutter der Barmherzigkeit selbst, denn sie habe mit Jesus die göttliche Barmherzigkeit geboren. Und somit wäre sie auch die Mutter der Vergebung, denn sie sei die Mutter des Gottes, der vergibt, erklärte Papst Franziskus. „Dieses Wort – „Vergebung“ –, das vom weltlichen Denken so unverstanden ist, weist hingegen auf die eigentliche, originale Frucht des christlichen Glaubens hin. Wer nicht zu vergeben weiß, hat die Fülle der Liebe noch nicht erfahren. Und nur wer wirklich liebt, ist imstande, bis zur Vergebung zu gelangen, indem er die erlittene Beleidigung vergisst. Unter dem Kreuz sieht Maria ihren Sohn, der sich selbst ganz hingibt und auf diese Weise bezeugt, was es heißt, zu lieben wie Gott liebt.“

So wie Jesus seinen Peinigern am Kreuz vergeben hat, so konnte auch Maria, mit der Gnade ihres Sohnes, denen vergeben, die Jesus umbrachten. Somit werde Maria auch Vorbild für die Kirche, wie sie die Vergebung ausdehnen müsse auf alle, die um Vergebung bitten. „Die Mutter der Vergebung lehrt die Kirche, dass die auf Golgota dargebotene Vergebung keine Grenzen kennt. Das Gesetz mit seinen Spitzfindigkeiten kann sie nicht aufhalten, noch die Weisheit der Welt mit ihren Unterscheidungen. Die Vergebung der Kirche muss die gleiche Ausdehnung haben wie die Vergebung Jesu am Kreuz und jene Marias unter dem Kreuz. Es gibt keine Alternative,“ betont Franziskus. Deswegen habe der Heilige Geist die Apostel zu Werkzeugen der Vergebung gemacht, damit sie Jesu Wirken in die Welt tragen.

Der Marienhymnus, auf den sich die Predigt von Franziskus bezieht, fährt fort mit den Worten „Mutter der Hoffnung und Mutter der Gnade, Mutter reich an heiliger Fröhlichkeit,“ diese Gaben – Hoffnung, Gnade und Fröhlichkeit seien Gaben Jesu Christi, die schlussendlich der Mutter zu verdanken sind, beschreibt Franziskus. „Das Geschenk, das uns Maria mit der Gabe Jesu Christi macht, ist das der Vergebung, die das Leben erneuert, die es dem Leben erlaubt, wieder den Willen des Vaters zu tun, und die es mit wahrer Glückseligkeit erfüllt. Diese Gnade öffnet das Herz, um mit der Freude dessen, der Hoffnung hat, auf die Zukunft zu schauen.“ Die Vergebung sei das wahre Gegenmittel zur Traurigkeit, sie öffne einen für Freude und Gelassenheit und befreie die Selle von den Gedanken des Todes, betont Franziskus die Bedeutung der Vergebung.
(rv 01.01.2015 pdy)
http://de.radiovaticana.va/news/2016/01/...2%80%9C/1198310



von esther10 01.01.2016 00:00

01.01.2016


Generalvikar Dominik Meiering blickt positiv in die Zukunft
Barmherzigkeit in 2016

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit wird das Jahr 2016 prägen - auch im Erzbistum Köln. Rom-Wallfahrt, Flüchtlinge, gemeinsam Kirche leben. Generalvikar Meiering über 2016.

Vom Stadtjugendseelsorger zum Generalvikar. Das vergangene Jahr war für Dominik Meiering ein Sprung in Aufgaben mit ganz neuen Dimensionen. Schließlich ist er jetzt Chef eines Verwaltungsapparates mit mehr als 500 Mitarbeitern. Im Februar 2015 wurde der 45-Jährige in sein neues Amt eingeführt und ist seitdem der persönliche Stellvertreter von Kardinal Woelki. Somit war es sein erster Jahreswechsel als Generalvikar. Er freut sich auf das neue Jahr 2016, das vor allem kirchlich unter dem Motto der "Barmherzigkeit" steht. Das Heilige Jahr wird 2016 prägen, so der Generalvikar im domradio.de-Interview. "Damit hat der Papst für uns ein wichtiges Thema in den Mittelpunkt gerückt." Dieses Jahr solle dazu anregen, darüber nachzudenken, wie die Katholiken das Jahr der Barmherzigkeit leben wollten. "Da macht man sich persönlich viele Gedanken", so Meiering.

Geplant sind einige Projekte, die das Motto aufnehmen. Das Erzbistum Köln organisiert für den 10. bis 15. Oktober 2016 eine Rom-Wallfahrt. An der Pilgertour aus Anlass des vom Papst ausgerufenen Heiligen Jahres nimmt auch Kardinal Rainer Maria Woelki teil. Neben Gottesdiensten steht der Besuch der Generalaudienz mit Franziskus auf dem Programm. "Denn dort ist ja am Petersdom die erste und wichtigste Heilige Pforte durch die geschritten werden kann", erklärt Meiering. Zudem soll es im Erzbistum eine Pforte geben, die von Ort zu Ort wandert, mit der Orte der Barmherzigkeit aufgesucht werden sollen. Das zu zeigen sei ein wichtiges Tun der Kirche. Wichtig sei, "dass Kirche sich da zeigt, wo Menschen barmherzig miteinander umgehen", erklärt der Generalvikar.

Barmherzigkeit für Flüchtlinge

Barmherzigkeit wird sich auch in der Hilfe für Flüchtlinge wiederspiegeln. Mit der Aktion "Neue Nachbarn". Diese Aktion hat der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im November 2014 ins Leben gerufen. Ziel ist es, Flüchtlinge im Erzbistum Köln gemeinsam willkommen zu heißen und sie zu integrieren sowie alle kirchlichen und nicht-kirchlichen Akteure und Initiativen zu vernetzen. "Wir sind baff, wie viele Menschen sich daran beteiligen", sagt Meiering auf domradio.de. Hier sehe man, wie Menschen, die eine Aufgabe haben und sich gebraucht fühlen ein Übermaß an Engagement an den Tag legen könnten. Damit änderten sie das Ansehen einer Gesellschaft, aber auch der Kirche. Dieser Prozess wäre auch wünschenswert für die Gemeinden.

Gemeinsam in Bistum und Gemeinde engagieren

Die Gemeinden kämpfen nach wie vor unter starken Austritten. Im Jahr 2015 sind mehr Katholiken denn je aus der Kirche ausgetreten. Wie die Deutsche Bischofskonferenz im Juli bekannt gab, stieg die Zahl der Austritte binnen Jahresfrist um fast 22 Prozent auf 218.000. Im Jahr 2012 waren gar nur 118.000 Austritte gzählt worden. Grund für Veränderungen? "Wir reden immer schnell über die Strukturen. Ich bin aber der Überzeugung, dass wir nicht nur an ein paar Rädchen drehen können - ein paar Strukturen verändern können und dann funktioniert Kirche morgen wieder so, wie wir das mal gekannt haben."

Es gehe vielmehr um einen langwierigen Prozess. Dafür dürften nicht nur die "Hauptamtlichen" in die Verantwortung gezogen werden. Sondern jeder einzelne in der Gemeinde, jeder Getaufte und Gefirmte müsse sich fragen, wie sein Engagement aussehe, um die Gemeinden zu beleben. "Es geht darum eine neue Qualität zu schaffen und sich gemeinsam der Frage zu stellen 'Wie soll denn Kirche von morgen aussehen' – inspiriert von der Heiligen Schrift." Es gehe nicht von heute auf morgen und mit einem Paukenschlag, aber Schritt für Schritt. Die Schritte könnten 2016 beginnen und Dominik Meiering ist optimistisch: "Mit Gottes Hilfe wird es ein gutes Jahr werden."

Melanie Trimborn
(dr)

von esther10 31.12.2015 00:34

Besorgte Ansprache des Papstes beim Ad-Limina-Besuch der deutschen Bischöfe
Veröffentlicht: 31. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Die Bischöfe der Teilkirchen besuchen turnusgemäß alle fünf Jahre die Apostelgräber in Rom und den Nachfolger des heiligen Petrus. Das gibt dem Papst die Möglichkeit, den Zustand der Ortskirche anzusprechen und sie, wenn notwendig, auf die eigentlichen Ziele auszurichten. 0000009699_3



Die Bischöfe der deutschen Ortskirche hatten im November 2015 ihren Ad-Limina-Besuch in Rom. Der Heilige Vater zeigte sich über die Kirche in Deutschland außerordentlich gut informiert und konnte die Gesamtsituation sehr konkret darstellen.

BILD: Prof. Hubert Gindert leitet den Dachverband “Forum Deutscher Katholiken”

Nachdem Franziskus auf die „außergewöhnlichen Zeitumstände“ mit den hunderttausenden Kriegsflüchtlingen hingewiesen und die „große Unterstützung, der Kirche in Deutschland durch die vielen Hilfsorganisationen für die Menschen in aller Welt“ erwähnt hatte, kam er auf die innere Befindlichkeit der Kirche in Deutschland zu sprechen, die er als eine dahinsiechende und absterbende Kirche beschrieb.

Papst: Mehr “katholisches Profil” in kirchl. Einrichtungen

Sie sei zwar „überall im sozialen und caritativen Bereich professionell engagiert“ und „auch im Schulwesen überall aktiv“. Aber Franziskus machte deutlich, dass darauf zu achten ist, „dass in diesen Einrichtungen das katholische Profil gewahrt bleibt“. Denn nur dann „sind sie ein nicht zu unterschätzender positiver Faktor für den Aufbau einer zukunftsfähigen Gesellschaft“. Diese kirchlichen Einrichtungen waren noch einmal gemeint, als Franziskus forderte, „dass die Strukturen der Kirche alle missionarischer werden müssen“.

Hier werden sich die Katholiken in Deutschland daran erinnern, dass die Bischofskonferenz auf ihrer Frühjahrsversammlung am 27.4.2015 mehrheitlich die Weichen in die ganz andere Richtung gestellt hat, obwohl das Bundesverfassungsgericht am 20.11.2014 die kirchlichen Rechte bezgl. der Einforderung der bisherigen Loyalitätsverpflichtungen festgestellt hatte, dass die Kirche von ihren Mitarbeitern verlangen kann, dass diese den kirchlichen Glauben teilen und die kirchlichen Moralvorstellungen auch persönlich einzuhalten haben. media-521118-2



Statt dessen hat sich die Kirche in Deutschland sich dafür entschieden, ihre Einrichtungen dem Geist der Zeit anzupassen. Nun geht es aber nach Papst Franziskus nicht darum, dass die Kirche mit ihren mehr als 700.000 Mitarbeitern nach dem Staat der größte Arbeitgeber bleibt, sondern dass ihre Einrichtungen der eigentlichen Aufgabe treu bleiben und „missionarischer werden“. Diesem Ziel dient wahrlich nicht die Liberalisierung des kirchlichen Arbeitsrechts.

Papst Franziskus nannte danach die fehlende Vitalität und missionarische Kraft ohne Umschweife beim Namen: Den Rückgang des sonntäglichen Gottesdienstbesuches – er liegt unter 10%, 1950 waren es 50,2%.




Die „Erosion der Katholischen Kirche in Deutschland“ zeige sich weiter dadurch, dass „die Sakramente immer weniger in Anspruch genommen werden. Die Beichte ist vielfach verschwunden. Immer weniger Katholiken lassen sich firmen oder gehen das Sakrament der Ehe ein. Die Zahl der Berufungen für den Dienst des Priesters und für das Gott geweihte Leben haben drastisch abgenommen“.

Mit Worten und Leben für Gottes Wahrheit eintreten

Papst Franziskus resigniert nicht vor dieser dramatischen Situation, sondern fragt, „was können wir dagegen tun?“ und weist auf das Beispiel der ersten Christen hin. Er erinnert an die „treuen Mitarbeiter des heiligen Paulus, Priska und Aquila”: „Als Ehepaar verkündeten sie mit überzeugenden Worten, vor allem aber mit ihrem Leben, dass die Wahrheit, die auf der Liebe Christi gründet, wirklich glaubwürdig ist“.

papst_letzter_tag_01Am Vorbild von Priska und Aquila machte Papst Franziskus deutlich, worauf es ankommt, nämlich auf die Mitarbeit „vom Heiligen Geist inspirierter Ehrenamtlicher“. Die Kirche in Deutschland geht aber den anderen, nicht zukunftsfähigen Weg. Der Papst wies auf diesen Irrweg hin, wenn er von der „Tendenz zu fortschreitender Institutionalisierung der Kirche“ sprach und vermerkte:

„Es werden immer neue Stellen geschaffen, für die eigentlich die Gläubigen fehlen. Es handelt sich um eine Art neuer Pelagianismus, der dazu führt, unser Vertrauen auf die Verwaltung zu setzen, auf den perfekten Apparat. Eine übertriebene Zentralisierung kompliziert aber das Leben der Kirche und ihre missionarische Dynamik, anstatt ihr zu helfen“.


Papst will missionarische Neuausrichtung

Papst Franziskus „das Gebot der Stunde ist die pastorale Neuausrichtung (…), dass die Strukturen der Kirche alle missionarischer werden, dass die gewöhnliche Seelsorge in allen Bereichen expansiver und offener ist, dass die in der Seelsorge Tätigen in eine ständige Haltung des Aufbruchs versetzt und so die positive Antwort all derer begünstigt, denen Jesus seine Freundschaft anbietet“. – Was Papst Franziskus hier fordert, sind keine kosmetischen Korrekturen, sondern ist eine komplette pastorale Neuausrichtung, eine Wende um 180°!




Als erfahrener Seelsorger kennt Franziskus die Schwierigkeiten, die sich einer solchen Neuausrichtung in den Weg stellen: „Die Rahmenbedingungen der heutigen Gesellschaft sind… nicht unbedingt günstig. Es herrscht eine gewisse Weltlichkeit vor. Die Weltlichkeit verformt die Seelen, sie erstickt das Bewusstsein für die Wirklichkeit“. Andererseits „sagt uns unser Glaube, dass Gott der immer zuerst Handelnde ist. Diese Gewissheit führt uns zunächst ins Gebet.”

Wie können die Menschen die Botschaft Gottes wieder verstehen?

Dazu der Seelsorger Franziskus: „Wir müssen bei den Menschen sein. Mit der Glut derer, die als Erste das Evangelium in sich aufgenommen haben, und jedes Mal, wenn wir versuchen, zur Quelle zurückzukehren und die ursprüngliche Frische des Evangeliums wieder zu gewinnen, tauchen neue Wege, kreative Methoden, andere Ausdrucksformen, aussagekräftigere Zeichen und Worte reich an neuer Bedeutung für die Welt von heute auf“.

Bischöfe werden sich fragen müssen, ob sie auf ihren Firmreisen und Pfarrvisitationen die Menschen tatsächlich erreichen.

Hirtenpflicht der Bischöfe eingeschärft


Während in Deutschland im “Zentralkomitee der deutschen Katholiken” und in Laiengremien von „Dialogprozessen“ mit den Bischöfen auf Augenhöhe gefaselt wird, erinnert Papst Franziskus die Bischöfe daran, dass es im Zusammenhang mit der Neuevangelisierung „unerlässlich“(!) ist, „dass der Bischof seine Aufgabe als Lehrer des Glaubens des in der lebendigen Gemeinschaft der universalen Kirche überlieferten und gelebten Glaubens in den vielfältigen Bereichen seines Hirtendienstes gewissenhaft wahrnimmt“.

Der Bischof soll als „treu sorgender Vater“ seinen Dienst wahrnehmen. Was Papst Franziskus damit meint, führt er konkret aus: Er soll „die theologischen Fakultäten begleiten und den Lehrenden helfen, die kirchliche Tragweite ihrer Sendung im Auge zu behalten. Die Treue zur Kirche und zum Lehramt widerspricht nicht der akademischen Freiheit… das “sentire cum ecclesia” (Mitfühlen mit der Kirche) muss besonders diejenigen auszeichnen, welche die jungen Generationen ausbilden und formen“.

Angesichts des Zustandes an manchen katholischen Fakultäten gibt es für die Bischöfe gerade hier einiges zu regeln.

imageCATKHONRFranziskus spricht sich nicht dafür aus, sich aus den staatlichen Universitäten zurückzuziehen. Denn „die Präsenz der katholischen Fakultäten an den staatlichen Bildungseinrichtungen ist eine Chance, um den Dialog mit der Gesellschaft voranzubringen“. Man muss nur bereit sein, ihn auch mutig und glaubensstark zu führen.

Papst Franziskus setzte sich in seiner Rede an die deutschen Bischöfe ausdrücklich für den Ausbau der katholischen Universität in Eichstätt-Ingolstadt ein. Sie ist „von großem Wert für ganz Deutschland… ein entsprechender Einsatz der gesamten Bischofskonferenz wäre daher wünschenswert, um ihre überregionale Bedeutung zu stärken“.

Die katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt könnte, wenn der Appell des Papstes umgesetzt würde zu einem theologischen Kraftzentrum in Deutschland werden, wie wir das heute mit Heiligenkreuz bei Wien und seiner Hochschule Papst Benedikt XVI. erleben.




Reform der Kirche beginnt in der Beichte

Auch in den Pfarrgemeinden muss dem Bischof „in besonderer Weise das sakramentale Leben am Herzen liegen“. Papst Franziskus hob besonders die Beichte und die Eucharistie hervor:

„Das bevorstehende Außerordentliche Jubiläum der Barmherzigkeit bietet die Gelegenheit, das Sakrament der Buße und der Versöhnung wieder neu zu entdecken… in der Beichte beginnt die Umwandlung des einzelnen Gläubigen und die Reform der Kirche. Ich vertraue darauf, dass… dieses für die geistliche Erneuerung so wichtige Sakrament in den Pastoralplänen der Diözesen und Pfarreien mehr Berücksichtigung findet“. – Das klingt bestimmt und nicht nach „kann“ oder „vielleicht“ etc.


Papst Franziskus drängt darauf, „die innere Verbindung von Eucharistie und Priestertum stets klar sichtbar zu machen… die wertvolle Mitarbeit von Laienchristen im Leben der Gemeinden… darf nicht zum Ersatz des priesterlichen Dienstes werden… ohne Priester gibt es keine Eucharistie“. – Es gibt einen Unterschied zwischen dem Weiheamt und dem allgemeinen Priestertum, der anerkannt bleiben muss und nicht verwischt werden darf.

Die Kirche muß kompromißloser Anwalt für das Leben sein

Franziskus wendet sich noch einmal direkt an die Bischöfe, wenn er abschließend vom „nicht hoch genug einzuschätzenden Auftrag des Bischofs… für das Leben“ spricht. „Die Kirche darf nie müde werden, Anwältin des Lebens zu sein und darf keine Abstriche darin machen… Wir können hier keine Kompromisse eingehen“.DSC_0048



Keine Kompromisse? – Als am 6. November 2015 der Deutsche Bundestag ein Gesetz beschlossen hat, wonach aktive Suizidbeihilfe durch Angehörige, Ärzte und besonders nahestehende Personen möglich ist, hat der Vorsitzende der Dt. Bischofskonferenz zusammen mit dem ZdK-Präsidenten und dem Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland „allen, die in Politik, Zivilgesellschaft, Kirchen und Religionsgemeinschaften an dieser für unser Land guten Entscheidung mitgewirkt haben“, gedankt, obwohl sich aktive Sterbehilfe gegen das fünfte Gebot, die Lehre der Kirche und gegen das, was Joh. Paul II. in „Evangelium Vitae“ ausgeführt hat, richtet.

Dies ist umso erstaunlicher, als die deutschen Bischöfe noch 2014 in ihrem Flyer „Sterben in Würde“ geschrieben haben: „Aus ethischer Sicht ist die Beihilfe zur Selbsttötung – sowohl durch Organisationen als auch durch Ärzte oder anderen nahestehenden Personen abzulehnen“.

Die Rede von Papst Franziskus an die deutschen Bischöfe anlässlich ihres Ad- Limina-Besuchs 2015 kann in ihrer Bedeutung für die Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Die Tatsache, dass diese Ansprache in den Medien, auch in den katholischen, klein geschrieben oder übergangen wurde, darf niemand verwundern, der die Situation in Deutschland kennt.

Die Hoffnung der kirchenverbundenen Katholiken richtet sich auf die reformwilligen Bischöfe. Wenn sie den steinigen Weg der Reformen einschlagen, verdienen sie jede Unterstützung der Gläubigen. Es darf nicht erneut eine Ignoranz geben, so wie es mit den Vorschlägen zur Entweltlichung der Kirche geschehen ist, die Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache am 25. September 2011 in Freiburg gemacht hatte.

https://charismatismus.wordpress.com/201...chen-bischoefe/
Schriftlich erlaubt.

von esther10 31.12.2015 00:33


http://www.i-h-s.eu/www/gloriapolo_net/index.html
Das Zeugnis der Gloria Polo


Vom Blitz getrofffen

Mein Weg
vom Scheinen
zum Sein

Ich stand an der Pforte des Himmels und der Hölle
Ein persönliches Zeugnis von Fr. Dr. Gloria Polo

*
viele Jahre sind nun schon vergangen seit ich diese wunderschöne Glaubenserfahrung machen durfte. Es war ein großes Gnaden-Geschenk GOTTES, als ER es in SEINER großen Barmherzigkeit zuließ, dass ich meinen Lebensweg als Katholikin leben und erleben durfte.

Wie groß ist doch mein Schmerz, wenn ich an die vorherigen Jahre meines Lebens denke, in denen ich eine katholische Gläubige auf "Sparflamme" war. Ich danke dem HERRGOTT dafür, dass ER mir die Katholische Kirche zur Mutter gegeben hat.

Aus tiefsten Herzen und mit meiner ganzen Seele fühle ich mich im Namen JESU CHRISTI dem Papst, SEINEM Stellvertreter auf Erden, den Priestern und Ordensleuten der Römisch Katholischen Kirche verbunden.

Ihnen allen gehorche ich blind, weil dies eben der Auftrag ist, den mir Unser HERR JESUS CHRISTUS gegeben hat, als ER mir gestattete, in dieses irdische Leben zurückzukehren.

In meinen tiefgreifenden Erfahrungen bei der ANBETUNG des Allerheiligsten Altarsakramentes habe ich, unwürdige und armselige Magd des HERRN, die Glückseligkeit und die Wonne des wahren FRIEDENS und der echten LIEBE als eine Art Vorwegnahme des Himmlischen Paradieses verspüren dürfen.

Ich lade alle Geschwister im christlichen Glauben ganz herzlich ein, dass sie doch, bevor sie schlecht und gehässig gegen die Katholische Kirche reden und schreiben, diese Römisch katholische Kirche genauer und besser kennenlernen sollten, um zu begreifen, dass sie die vom HERRN eingesetzte Hüterin des WAHREN GLAUBENS ist.

Ich lade alle Menschen ein, Anbeter unseres HERRN und GOTTES zu werden und zu sein! Derjenige, der täglich Unseren HERRN JESUS CHRISTUS im Allerheiligsten Altarsakrament besucht und somit auch verehrt, wir niemals zweifeln oder irre werden, was nun der wahre Glaube ist, da der HERRGOTT selbst im Inneren jedes Geschöpfes die LIEBE und die DANKBARKEIT für die Heilige Mutter Kirche, eben die Katholische Kirche, einprägt.

Euch alle liebe und umarme ich in der LIEBE unseres HERRN JESUS CHRISTUS

Gloria Polo



Einleitung

Wenn jemand von Ihnen zweifelt oder denkt, dass GOTT nicht existiert, und dass die jenseitige Welt eine Sache für Filmautoren ist, oder wenn einer glaubt, mit dem Tod sei alles aus, der möge bitte dieses Büchlein lesen. Aber lesen Sie es vom Anfang bis zum Ende ganz durch. Sicherlich wird Ihre Meinung, und sei sie noch so skeptisch, sich ändern.

Es handelt sich hier um eine Tatsache, einen Vorfall, der gut dokumentiert ist und im Jahre 1995 passierte. Frau Dr. Gloria Polo ist eine Frau aus Kolumbien, Zahnärztin, die bei einem Unfall „gestorben" ist, d. h. sie war so schwer verletzt, dass sie einige Tage im „Koma“ lag und nur noch durch die medizinischen Geräte des Spitals am Leben erhalten wurde. Hätte man diese Geräte abgeschaltet, wäre sie sofort gestorben. Die behandelnden Ärzte haben sie schon ganz aufgegeben und wollten die Geräte auch schon abschalten. Nur Ihre Schwester, die auch Ärztin ist, hat darauf bestanden, die Maschinen noch weiter arbeiten zu lassen.

Sie ist während ihres Komas auf der anderen Seite der Wirklichkeit gestanden, im Jenseits, und sie durfte wieder zurückkehren, um Zeugnis abzulegen für diejenigen, die nicht glauben können. Sie hat uns also von dort eine wichtige Botschaft gebracht. Aber lesen Sie diese in den nächsten Seiten dann lieber selbst und direkt aus ihrem Munde…

Frau Gloria durfte in dieser heutigen Zeit, - in einem mystischen Erlebnis, - das sie sehr deutlich beschreibt, einen Blick in ihr „Buch des Lebens“ werfen. Und dieses Erlebnis hat sie so erschüttert, dass sie im Auftrag des HERRN zur Ruferin in der „WÜSTE des GLAUBENS“ unserer modernen Zeit wurde. Dabei ist die Essenz ihrer Botschaft und ihr Erlebnis selbst nichts anderes als ein Blick auf die immense Liebe GOTTES zu uns Menschen und auf SEINE große Barmherzigkeit. Sie spricht dabei zum gleichen Thema wie unser derzeitiger Papst Benedikt XVI. in seiner ersten Enzyklika „DEUS CARITAS EST“ (GOTT ist LIEBE).

GOTT gibt uns ja immer wieder Beweise, aber wir leugnen trotzdem SEINE Existenz !


I N H A L T S V E R Z E I C H N I S

Titelblatt .................................................................................................................................... 1

Herausgeber / Impressum .................................................................................................... 2

Einleitung ................................................................................................................................. 3

Inhaltsverzeichnis ................................................................................................................... 4

Das Zeugnis von Frau Dr. Gloria Polo ................................................................................ 5

Der Unfall mit dem Blitzschlag ............................................................................................. 5

Die „andere“ Seite des Geschehens ................................................................................... 6

Die erste Rückkehr .......................................................................................................... ...... 8

Die Eitelkeit .............................................................................................................................. 8

Im Krankenhaus ...................................................................................................................... 9

Den Teufel gibt es wirklich ................................................................................................... 10

Die „Armen Seelen“ ............................................................................................................ ... 13

Ich sah meinen Vater und meine Mutter ............................................................................ 14

Euthanasie und Sterbehilfe .................................................................................................. 15

Die Prüfung .............................................................................................................................. 16

Du sollst Deinen GOTT über Alles lieben .......................................................................... 16

Esoterik - Reinkarnation ...................................................................................................... 18

Ich und mein Nächster .......................................................................................................... 19

Ich und meine Familie ........................................................................................................... 20

Du sollst den Namen GOTTES nicht verunehren ............................................................. 22

Du sollst den TAG des HERRN heiligen............................................................................. 23

Du sollst Vater und Mutter ehren........................................................................................... 26

Du sollst nicht töten.................................................................................................................. 29

Die Abtreibung......................................................................................................................... 29

Du sollst nicht stehlen.............................................................................................................. 35

Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen............................................................................. 37

Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Gut ................................................................ 38

Das Buch des Lebens............................................................................................................. 39

Die Abschluss-Frage................................................................................................................ 42

Die Liebe GOTTES................................................................................................................... 43




Das Zeugnis von Frau Dr. Gloria Polo

Der Unfall mit dem Blitzschlag

Guten Morgen, Grüß GOTT, liebe Brüder und Schwestern!

Es ist für mich sehr schön und eine große Freude, dass ich hier sein darf, um mit Ihnen dieses große Geschenk zu teilen, das GOTT mir gemacht hat,. Das, was ich Ihnen erzählen werde, ist am 5. Mai 1995 bei der Nationalen Universität von Bogota, der Hauptstadt Kolumbiens, passiert, so gegen 16:30 Uhr.
Ich bin Zahnärztin. Ich und mein 23-jähriger Neffe, ebenfalls von Beruf Dentist, machten gerade unsere Dissertation. An diesem Tag, es war ein regnerischer Freitag, gingen wir zusammen mit meinem Mann in Richtung der Fakultät für Zahnheilkunde, um uns ein paar Bücher zu holen, die wir benötigten.

Mein Neffe und ich gingen zusammen unter einem kleinen Regenschirm. Mein Mann hatte einen wasserdichten Mantel und ging direkt entlang der Mauer der Hauptbibliothek, um sich vor dem Regen zu schützen. Während wir beide immer von einer Seite zur anderen wechselten, um den Pfützen auszuweichen - so näherten wir uns, ohne es selbst zu merken, einer Allee von Bäumen, und während wir über eine größere Pfütze sprangen, traf uns ein Blitz aus der Höhe, der so stark war, dass wir verkohlten. Mein Neffe war sofort tot und verstarb an Ort und Stelle.

Der Blitz hatte ihn von rückwärts getroffen und sein ganzes Inneres verbrannt. Äußerlich blieb er unversehrt. Obwohl er so jung war, war er ein ganz GOTT ergebener Mensch. Er verehrte besonders das JESUS-Kind. Er trug eine Medaille von IHM in einem Quarzkristall um den Hals. Die Fachleute der Gerichtsmedizin sagten, es sei der Quarz gewesen, der den Blitz angezogen habe. Der Blitz ist direkt in sein Herz eingedrungen. Es trat sofort Herzstillstand ein. Es verbrannten alle seine inneren Organe, und danach verließ der Starkstrom des Blitzes seinen Körper über seine Beine. Die Wiederbe- lebungsversuche waren vergeblich. Aber rein äußerlich hatte er keine Verbrennungen.

Was mich betrifft, so drang der Blitz über meinen Arm ein und verbrannte meinen gesamten Körper, innerlich und äußerlich, in schrecklicher Art und Weise. Diesen meinen wiederhergestellten Körper, den Sie jetzt und hier vor sich sehen, habe ich nur der Göttlichen Barmherzigkeit zu verdanken – er ist ein Ausdruck der Barmherzigkeit dieses unseres gütigen und uns über alles liebenden GOTTES.

Mein ganzes Fleisch war durch diesen gewaltigen Blitzschlag verkohlt, meine Brüste waren weg, vor allem auf der linken Seite hatte ich da, wo vorher mein Busen war, ein großes Loch. Es gab kein Fleisch mehr an mir, sowohl meine Rippen, mein Bauch, mein Unterleib als auch meine Beine und meine Leber waren komplett verkohlt. Der Blitz verließ meinen Körper über mein rechtes Bein. Meine Nieren erlitten starke Verbrennungen, ebenso meine Lungen und einer meiner Eierstöcke.

Ich verwendete die Spirale als Verhütungsmittel, diese war aus Kupfer, und Kupfer ist ja ein guter elektrischer Leiter. Deshalb waren wohl auch meine Eierstöcke so stark verbrannt. Sie waren so klein wie zwei Weintrauben. Ich erlitt einen Herzstillstand und war praktisch ohne Leben. Mein Körper zuckte und vibrierte wegen des Elektro-Schocks, den der Blitz erzeugt hatte. Selbst der nasse Boden stand noch unter elektrischer Ladung. Deshalb konnte mir im ersten Moment auch niemand helfen, da es für längere Zeit unmöglich war, mich anzufassen.

Die andere Seite des Geschehens

Aber hört nun gut zu! Dies war der körperliche, der materialistische, physische Teil meines Unfalles.

Aber der andere Teil dieses Geschehens war weitaus schöner, es war ein unvorstellbares, ein wunderschönes Erlebnis. Denn während mein Körper verkohlt da lag, befand ich (meine Seele) mich in einem wunderbaren weißen Tunnel. Es war ein weißes Licht um mich herum, ein unbeschreibbares Licht, das in mir eine solche Wonne auslöste, einen solchen Frieden, ein solches Glück. Gefühle, die mit menschlichen Worten einfach nicht zu beschreiben sind. Es gibt - ganz einfach gesagt - keine irdischen Worte, um die Größe dieses Augenblickes zu beschreiben. Es war eine wahnsinnig enorme Ekstase, ein unbeschreiblicher Höhepunkt. - In diesem Licht bewegte ich mich vorwärts,
unbeschreiblich glücklich und voll Freude, nichts beschwerte mich in diesem Tunnel.

Als ich aufschaute, sah ich am Ende dieses Tunnels so etwas wie eine Sonne, ein weißes Licht, ich sage "weiß" nur um eine Farbe zu nennen, denn die Farbe des Lichtes und seine Helligkeit war unbeschreiblich, sie war mit nichts zu vergleichen, was es auf dieser Welt an Farben gibt. Das Licht war einfach wunderschön. Dieses Licht war für mich wie die Quelle dieser ganz großen Liebe, dieses Friedens in mir und um mich herum, eine unbeschreibliche Liebe und ein Friede, den ich von der Welt nicht kannte...

Während ich mich in diesem Tunnel vorwärts bewegte, sagte ich zu mir selbst: „Karamba! Ich bin ja gestorben...“ Und in diesem Augenblick dachte ich an meine Kinder und jammerte: „Oh, mein GOTT, meine Kinderchen! Was werden wohl meine Kinder sagen?“

Ich war eine Mutter, immer beschäftigt und unter Stress, die nie Zeit für sie hatte. Ich ging sehr früh morgens aus dem Haus, um die Welt zu erobern, und kehrte erst spät abends wieder heim. Und dabei war ich unfähig, meine Familie und meine Kinder richtig zu betreuen. Und da sah ich nun die ganze Misere meines eigenen Lebens in der ganzen Wahrheit und ohne Beschönigungen, und es überkam mich eine große Traurigkeit.

In diesem Moment innerer Leere wegen der Abwesenheit meiner Kinder nahm ich weder meinen Körper noch die Dimension von Zeit und Raum wahr. Ich blickte wieder auf und sah etwas sehr Schönes. Ich sah alle Menschen meines Lebens in einem einzigen Moment und gleichzeitig, wirklich in einem nur einzigen Augenblick, und zwar die Lebenden und die Toten. Ich umarmte meine Urgroßeltern, meine Großeltern, meine Eltern, die bereits gestorben waren, einfach alle! Es war ein solcher Augenblick der Fülle, es war wunderbar. Ich begriff nun, dass man mich mit der Geschichte von der ReInkarnation betrogen hatte. Ich hatte mir praktisch damit ein „Eigentor“ geschossen, denn ich hatte die „ReInkarnation“ immer fanatisch und vehement verteidigt. Man hatte mir gesagt, dass meine Großmutter sich in jemand Anderen inkarniert habe, aber sie sagten mir nicht, in wen, und weil mir die Wahrsagerei, um das herauszubekommen, zu teuer war, ließ ich die Sache auf sich beruhen und forschte nicht weiter nach , in wen sie sich inkarniert hat.

Ich selbst traf immer wieder Menschen, von denen ich annahm, dass mein Urgroßvater und mein Großvater in diesen Personen inkarniert wären. Und nun hatte ich soeben meinen Großvater und meine Urgroßvater umarmt. Wir haben uns ganz richtig und wirklich umarmt, und ich traf alle in einem einzigen Augenblick; und das geschah mit allen Leuten, die ich je gekannt habe, und aus allen Gegenden, wo ich einmal war, und zwar mit Lebenden und Verstorbenen - und das alles in einem Moment.

Nur meine Tochter reagierte erschrocken, als ich sie umarmte. Sie war damals gerade mal neun Jahre alt und hat meine Umarmung in ihrem wirklichen Leben auf dieser Welt in demselben Moment gespürt. Sie fühlte also meine Umarmung in diesen Stunden, in denen sie und die ganze Familie um mein Leben bangten, da ich mein Körper ja noch im Krankenhaus im Koma lag.

Normalerweise spüren wir eine solche Umarmung aus dem Jenseits nicht. In diesem wunderbaren Zustand ist die Zeit stehen geblieben, es einfach so wundervoll, ohne dem Ballast des Fleisches, ohne Leib. Und schaute die Leute nicht mehr so an wie früher.

Im meinem Leben vorher schaute ich nur darauf, ob einer dick, dünn, hässlich, dunkelhäutig oder gut angezogen war oder nicht... Ich teilte die Menschen danach ein, und war deshalb voller Vorurteile und zynischer Kritik. Immer, wenn ich über andere sprach, habe ich kritisiert. Jetzt, hier war das ganz anders.

Hier war alles ohne den körperlichen Leib. Jetzt sah ich auch das Innere der Menschen und wie schön war das, das Innere der Menschen zu sehen, ihre Gedanken und Gefühle, während ich sie umarmte. Und während ich alle so in den Arm nahm, bewegte ich mich gleichzeitig immer weiter nach oben.

Und auf diese Art kam ich mich weiter, voll des Friedens und glücklich. Und je höher ich aufstieg, umso mehr wurde mir bewusst, dass mir eine wunderbare Vision zuteil geworden war - und am Ende dieses Weges sah ich einen See, einen wunderbaren See, umgeben von so wunderschönen Bäumen, so schön, so schön, es gibt keine Steigerung von schön. Und ebenso waren hier Blumen in allen Farben, mit einem Duft, der einem so wohl tat - es war alles so anders, alles war so überaus schön in diesem wunderbaren Garten, an diesem herrlichen Ort - es gibt keine Worte, um das zu beschreiben, alles war Liebe.

Es gab da zwei Bäume, die etwas einschlossen. Es schien ein Eingangstor zu sein. Es ist alles so ganz anders, als wir es kennen. Nicht einmal die Farben haben eine Ähnlichkeit mit den unseren. Dort ist alles so unaussprechlich schön.

In diesem Augenblick sehe ich meinen Neffen, der mit mir verunglückt war, wie er in diesen wunderbaren Garten hineingegangen ist. Und ich wusste, ich fühlte, dass ich dort nicht eintreten durfte, und auch noch nicht konnte, - dort eintreten...

Die erste Rückkehr

In diesem Moment hörte ich die Stimme meines Mannes. Er schreit, weint mit zerbrochenem Herzen und ruft aus tiefster Seele: „Gloria!!! Was ist passiert! Gloria! Bitte lass mich nicht allein. Schau Deine Kinder brauchen Dich. Gloria, komm zurück! Sei kein Feigling und lass uns nicht allein zurück!“ In diesem Augenblick sah ich alles - wie auf einem Blick – ich hatte die Übersicht über alles - und sah nicht nur ihn, wie er so schmerzlich weinte.

Und in diesem Augenblick gewährte mir der HERR die Rückkehr. Aber ich wollte nicht zurück. Dieser Friede, diese Freude, diese Wonne, in die ich hier eingehüllt war, faszinierte mich.

Aber allmählich und immer mehr begann ich mich abwärts zu bewegen in Richtung meines Körpers, den ich ohne Leben vorfand. Ich sah, dass mein lebloser Körper auf einer Tragbahre in einer Abteilung der medizinischen Universität von Bogota lag. Ich sah die Ärzte, wie sie sich um mich bemühten, und mir mit einem Gerät Elektroschocks verabreichten, um meinen Herzstillstand zu beheben.

Vorher hatten mein Neffe und ich mehr als zwei Stunden am Boden gelegen, weil man uns wegen der elektrischen Schläge, die von unseren durch den Blitzschlag mit Strom aufgeladenen Körpern ausgingen, nicht anfassen konnte. Erst jetzt konnten sie sich um uns kümmern und erst jetzt begann das Bemühen um meine Wiederbelebung. Und sehen Sie her. Ich (Meine Seele) komme zu meinem Körper und berühre mit den Füßen meiner Seele diese Stelle meines Kopfes (Frau Gloria zeigt dabei auf die Stelle Ihres Kopfes).

Die Seele ist ein Abbild unseres menschlichen Körpers in ihrer Form. – Und in dem Moment sprang ein Funke mit großer Kraft auf mich über. Und so zwinge ich mich wieder in meinen Körper hinein. Es schien mir, als sauge er mich wieder in sich hinein.

Dieses Eintreten in den Körper tat unendlich weh, denn von allen Seiten sprühte mein Körper Funken. Und es fühlte sich an, als würde ich in etwas sehr Kleines, Enges hineingepresst werden. Das war aber mein Körper. Es war als würde ich mit meiner ganzen normalen Statur in Babywäsche gezwängt, die aus Draht zu sein schien. Es war ein fürchterlicher Schmerz. Und ab diesem Zeitpunkt begann ich auch die Schmerzen meines total verbrannten Körpers zu spüren, dieser ausgebrannte Leib tat so weh, so unsäglich weh, es brannte fürchterlich, alles rauchte und dampfte.

Ich hörte, wie die Ärzte riefen: Sie ist zu sich gekommen! Sie ist zu sich gekommen! Sie waren außer sich vor Freude, aber meine Schmerzen waren unbeschreiblich. Meine Beine waren total schwarz und verkohlt, mein ganzer Leib war eine offene Fleischwunde, so überhaupt noch Fleisch dran war.

Die Eitelkeit

Der größte, unerträglichste Schmerz aber war meine Eitelkeit. Das war eine andere Art von Schmerz in mir, es war die Eitelkeit eines weltlichen Weibes, einer emanzipierten Frau von Welt, einer selbstständigen, selbstbewussten Exekutiv-Fachfrau, Professionistin, Akademikerin, Intellektuellen, einer Studierten, einer Frau der Wirtschaft, eines Geschöpfes, das in der Gesellschaft eine Rolle hatte spielen wollen.

Zugleich war ich aber eine Sklavin meines Körpers, Sklavin der Schönheit, der Mode. Täglich verbrachte ich vier Stunden mit Aerobic, mit Massagen, Diäten und Injektionen, und alles, was Sie sich in der Richtung nur vorstellen können. Das Wichtigste, mein Götze war die Schönheit meines Körpers. Und dafür nahm ich viele Opfer auf mich. Das war mein Leben gewesen, nur ein Götzendienst an meiner äußeren Schönheit.

Ich pflegte zu sagen, ein schöner Busen ist dazu da, um ihn herzuzeigen. Warum sollte ich ihn verstecken? Dasselbe sagte ich von meinen Beinen, denn ich wusste, dass ich spektakuläre Beine besaß und alles in allem eine sehr gute Figur.

Und in einem Moment sah ich mit Entsetzen und begriff, wie ich mein ganzes Leben immer nur meinen Körper gepflegt hatte Dies war der Mittelpunkt meines Lebens und mein ganzes Interesse gewesen: die Liebe zu meinem Körper. Und nun hatte ich keinen Körper mehr. Da wo die Brust war, waren beeindruckende Löcher, besonders an der linken Seite war alles weg. Meine Beine sahen entsetzlich aus, nur mehr blanke Knochenstumpen, verkohlt, total schwarz wie verbrannte Grill-Koteletts. Ja, alle Stellen meines Körpers, die ich am meisten gehegt und gepflegt hatte, waren verkohlt und kaputt.

Im Krankenhaus

Anschließend brachte man mich ins Krankenhaus der Sozialversicherung. Dort begannen sie mich schnell zu operieren und meine verbrannten Gewebestellen abzuschaben. Während der Narkose verließ ich meinen Körper zum zweiten Mal und schaute zu, was die Ärzte mit mir machten und war um mein Leben sehr besorgt, vor allem hatte ich Angst um meine Beine.

Als plötzlich - wie entsetzlich und schrecklich - etwas Fürchterliches geschah...

Weil ich muss Ihnen, meine lieben Schwestern und Brüder, gestehen, auch im Religiösen war ich - wie auch sonst in meinem ganzen Leben - „auf Diät“. Also ich war in der Beziehung zum HERRGOTT eine auch „im Glauben auf Diät gesetzte Katholikin“. Es ist wichtig, dass Sie sich dessen bewusst sind: Ich war eine schlechte Katholikin.

Meine ganze Beziehung zu GOTT bestand darin, dass ich einen Sonntagsgottesdienst besuchte, der lediglich 25 Minuten dauerte. Ich suchte mir immer die Heiligen Messen aus, wo der Priester am wenigsten sprach, weil mich sein Reden langweilte. Welche Qual waren mir die Priester, die lange Predigten hielten. Das war meine Beziehung zu GOTT - sie war sehr dürftig und darum hatten auch
alle weltlichen Strömungen und Mode-Erscheinungen eine solche Gewalt über mich. Ich war eine richtige Windfahne.

Was gerade als das Neueste, das Modernste des Rationalismus oder der Freigeistigkeit galt, zum dem lief ich mit fliegenden Fahnen über. Es fehlte mir der Schutz des Gebetes, es fehlte mir der Glaube. Es fehlte mir auch der Glaube an die Kraft der Gnade, an die Kraft des Heiligen Messopfers. Und gerade als ich mich für meinen Beruf weiterbildete und spezialisierte, brachte diese meine Flatterhaftigkeit die schlimmsten Blüten hervor. In dieser Zeit an der Universität hörte ich eines Tages einen katholischen Priester sagen, dass es „keinen Teufel gäbe und eben auch keine Hölle“.



Das war genau das, was ich hören wollte! Sofort dachte ich bei mir: wenn es also keinen Teufel gibt und keine Hölle, dann kommen wir alle in den Himmel. Wer braucht jetzt noch Angst zu haben?

Worüber ich jetzt noch sehr traurig bin, was ich Ihnen nur mit großer Scham eingestehen kann, ist, dass dies, nämlich der Glaube an die Hölle, das letzte Band war, das mich noch in der Kirche hielt. Es war einfach diese existenzielle Angst vor dem Teufel, die mich noch mit der Gemeinschaft der Kirche in Verbindung stehen ließ. Als man mir also sagte, es gäbe ihn und die Hölle ja gar nicht, sagte ich mir also gleich:

„Warum soll ich mich da noch bemühen und für ein Leben nach den Regeln der „alten Kirche“ kämpfen. Also gut, dann kommen wir alle in den Himmel, es ist also ganz egal, was wir sind und was wir tun.“

Das eben war dann endgültig der Grund, warum ich mich völlig vom HERRN entfernte. Ich entfernte mich von der Kirche und begann über sie zu schimpfen und nannte sie dumm und überholt ... etc. Ich hatte keine Angst mehr vor der Sünde und begann meine Beziehung zu GOTT kaputt zu machen. Die Sünde blieb nicht nur in mir drinnen, sondern diese Sünde begann sich über mich nach außen zu verbreiten und andere anzustecken. Ich wurde im negativen Sinn aktiv. Ja, ich fing jetzt sogar selber an, allen zu erzählen, dass der Teufel gar nicht existiert, dass er eine Erfindung der Geistlichkeit sei - und irgendwann begann ich auch meinen Kollegen auf der Universität zu sagen, dass auch GOTT nicht existiere und dass wir ein Produkt der Evolution sind etc. etc.

Und so gelang es mir, viele Menschen zu beeinflussen. Das sei vorausgeschickt, damit Sie das Nachfolgende besser verstehen können.

Den Teufel gibt es wirklich

Nun hören Sie, was passierte: Als ich mich in dieser fürchterlichen Situation befand, was für ein entsetzlicher Schreck! Denn auf einmal sah ich, dass es wirklich Dämonen gab; und sie kamen jetzt, um mich zu holen.

Ich sah diese Teufel mit all ihrer Schrecklichkeit vor mir, Und keine der Darstellungen, die ich auf Erden bisher gesehen habe, können auch nur im Kleinsten darlegen, wie schrecklich diese Teufel in Wirklichkeit aussehen. Und so sehe ich, wie auf einmal aus den Wänden des Operationssaales, viele dunkles Gestalten herauskommen. Es scheinen ganz normale und gewöhnliche Menschen zu sein, aber sie haben alle diesen schrecklichen, grauenhaften Blick. Der Hass schaut ihnen direkt aus den Augen heraus. Und auf einmal begreife ich, dass ich ihnen etwas schulde. Sie kamen, um mich zu kassieren, weil ich ihre Angebote zur Sünde angenommen hatte, und nun musste ich den Preis dafür bezahlen, und dieser Preis war ich selber.

Denn meine Sünden hatten Konsequenzen. Die Sünden gehören Satan, sie sind kein Gratisangebot von ihm, sie müssen bezahlt werden. Der Preis sind wir selber. Wenn wir also sozusagen in seinem Laden einkaufen, werden wir die Ware bezahlen müssen. Das sollte uns bewusst werden. Wir müssen für jede Sünde bezahlen, wir bezahlen mit unserer Gewissensruhe, wir bezahlen mit unserem inneren Frieden, wir bezahlen mit unserer Gesundheit... Und wenn wir sehr treue Stammkunden in Satans Supermarkt sind und immer nur in seinem Laden einkaufen, wird er am Ende uns selber kassieren.

Und die größte Verleumdung und die Hauptlüge, der große Trick des Teufels ist es, dass er das Märchen verbreitet, dass es ihn (den Teufel) gar nicht gäbe.

Und diese fürchterlichen, dunklen Gestalten umkreisen mich und es ist eindeutig, dass sie nur mit dem einen Ziel kommen, mich mitzunehmen. Sie haben wahrscheinlich keine Vorstellung, was das für ein Schrecken, was das für eine scheußliche Angst war, dass mir mein ganzer Intellekt, meine Hochgeistigkeit, meine Wissenschaftlichkeit, meine akademischen Titel und meine abgeschlossene Berufsausbildung in dieser Situation überhaupt nichts halfen. Sie waren vollkommen wertlos.

Diese Sünden ziehen uns also in die Tiefe, nach unten, hin zum „VATER der LÜGE“. Wenn wir aber unsere bedauerlichen Versager und Sünden (die wir bezahlen müssen) im Bußsakrament zu GOTT bringen, dann bezahlt GOTT den Preis. ER hat ihn mit seinem eigenen Blut und Leben am Kreuz bezahlt. Und ER bezahlt jedes Mal, wenn wir sündigen, wieder. ER hat für uns die Höllenqualen erduldet, die wir uns eingehandelt haben und die uns dem Besitzer der Sünden (dem Satan) verpflichtet haben. Wir sind von JESUS CHRISTUS frei gekauft worden. Wir haben nun ein Anrecht auf SEIN Reich, auf SEIN Leben, denn ER hat uns zu „Kindern GOTTES“ gemacht.

Und da kamen sie nun, diese dunklen Gesellen, um ihr Eigentum – MICH - zu kassieren...

Ich sah sie jetzt aus der Wand hervortreten und in den OP hereinkommen. Es waren sehr viele Personen, die da plötzlich herumstanden. Nach außen sahen sie zunächst normal aus, aber der Blick eines jeden war voller Hass, voll eines teuflischen Hasses. Und sie waren so seelenlos, wie innen ausgebrannt. Meine Seele sträubte sich und erzitterte, und ich verstand sofort, dass sie Dämonen waren. Ich verstand, dass sie meinetwegen hier waren, weil ich ihnen etwas schuldete, denn die Sünde ist nicht gratis. Dies ist ja die größte Niedertracht und Lüge des Teufels, dass er die Menschen glauben macht, dass es ihn gar nicht gibt.

Das ist seine Strategie, danach kann er alles mit uns machen, was er will, dieser Lügner. Und nun sah ich mit Entsetzen: O ja, es gibt sie und sie begannen bereits mich zu umkreisen, sie wollten mich holen.

Können Sie sich mein Entsetzen vorstellen? Meine Angst, diesen Terror?!

Meine ganze Wissenschaft, Gescheitheit und gesellschaftliche Stellung nützten mir nun gar nichts. Ich begann mich am Boden zu wälzen, mich auf meinen Körper zu werfen, weil ich in meinen Körper flüchten wollte, aber mein Körper nahm mich nicht mehr auf; und dies war ein fürchterlicher Schreck.

Ich fing an zu laufen und zu fliehen. Ich weiß nicht wie, aber ich durchbrach die Wand des Operationssaales. Ich wollte nichts als fort, aber als ich durch die Wand hindurch ging - zack - machte ich einen Sprung ins Nichts. Ich wurde ins Innere eines dieser Tunnels verfrachtet, die plötzlich da waren und nach unten führten.

Am Anfang war noch etwas Licht da und es waren Lichter wie Bienenwaben. Und es wimmelte hier auch wie in einem Bienenstock, so viele Menschen waren hier. Erwachsene, Alte, Männer, Frauen und mit lautem Geschrei, borstig und mit wilder Mähne knirschten sie mit den Zähnen. Und ich wurde immer tiefer in die Erde hinabgezogen und bewegte mich unaufhörlich nach unten, obwohl ich mich immer bemühte, von da raus zu kommen. Das Licht wurde immer weniger, es wurde immer düsterer, und ich trieb in diesem Tunnel dahin bis es außerordentlich finster wurde.

Wehrlos tauchte ich in diese Finsternis ein, für die es einfach keinen Vergleich gibt. Die finsterste Finsternis dieser Erde ist dagegen noch ein heller Mittag. Aber dort verursacht diese Finsternis fürchterliche Schmerzen, Horror und Scham, - und sie stinkt entsetzlich.

Es ist eine lebendige Finsternis, nichts dort ist tot oder regungslos. Nachdem ich hilflos und wehrlos durch diese Tunnels geschlittert bin, kam ich unerwartet zu einem ebenen Platz. Hier war ich nun total verzweifelt, aber besessen von einem eisernen Willen, von da wegzukommen.

Es war derselbe Wille wie früher, um im Leben etwas zu erreichen, was mir jetzt und hier überhaupt nichts nützte - denn ich war jetzt hier und konnte mich nicht befreien. Von den großen Vorstellungen und Träumen von früher ist nichts mehr übrig geblieben. Ich bin auf einmal einfach nur ganz klein, ganz winzig geworden.

Und dann sah ich plötzlich, wie der Boden sich öffnete. Es sah aus wie ein großer Mund, wie ein entsetzlich großes Maul, ein Schlund. Der Boden lebte, er bebte!!! Ich fühlte mich entsetzlich leer und unter mir dieser beängstigende, entsetzliche Abgrund, den ich einfach mit menschlichen Worten gar nicht beschreiben kann. Und das Fürchterlichste war, dass man hier absolut nichts mehr von der Gegenwart und Liebe GOTTES spürte, hier war nichts mehr, nicht ein Tröpfchen Hoffnung.

Dieses Loch hatte etwas an sich, das mich unwiderstehlich nach unten saugte. Ich schrie wie eine Verrückte. Ich erschrak zu Tode, als ich merkte, dass ich diesen Absturz nicht verhindern konnte, sondern, dass ich unaufhaltsam nach unten gezogen wurde. Ich wusste, wenn ich da einmal hinunter gestürzt bin, dann komme ich nicht wieder zurück. Und ich werde ohne Ende immer tiefer und tiefer stürzen. Das war der Tod meiner Seele, der geistige Tod meiner Seele, ich würde unwiderruflich für immer verloren sein.

Aber während dieses entsetzlichen Horrors, am Rand dieses Abgrundes, spürte ich plötzlich wie mich der Heilige Erzengel Michael an den Füßen festhielt.

Mein Körper fiel in dieses Loch, aber ich wurde an den Füßen festgehalten. Es war ein Augenblick furchtbaren Schmerzes und auch schrecklicher Angst. Aber als ich so am Abgrund hing, irritierte die Dämonen das bisschen Licht, das ich noch in mei¬ner Seele hatte, und so stürzten sich alle diese Ungeheuer auf mich. Diese fürchterlichen Kreaturen waren wie Larven, wie Blutsauger, um dieses Licht in mir endgültig auszulöschen. Stellen Sie sich meinen Ekel und Horror vor, als ich mich von diesen ekel¬erregenden Kreaturen bedeckt sah. Ich schrie, ich schrie wie verrückt. Diese Dinger brannten. O meine Schwestern und Brüder, es handelt sich um eine lebendige Finsternis, es ist der Hass, der so brennt, der uns verschlingt, der uns ausbeutet und aussaugt. Es gibt keine Worte, um diesen Horror zu beschreiben.

Die Armen Seelen

Sie müssen wissen, ich war eine Gottlose, praktisch eine Atheistin. Ich glaubte ja nicht mehr an die Existenz des Teufels, und danach auch nicht mehr an die Existenz GOTTES. Aber hier – unter diesen Umständen - begann ich zu schreien:

„Ihr Armen Seelen im Fegefeuer, ich bitte euch, holt mich weg von hier,
helft mir heraus. Bitte helft mir!“

Als ich so schrie, erfüllte mich ein beißender Schmerz. Da bemerkte ich, wie Millionen und Abermillionen Menschen weinten und flennten. Plötzlich sah ich, wie hier eine unzählige Menge Menschen war, Jugendliche, vor allem junge Menschen, alle in unsäglichen Schmerzen. Ich begriff, dass sie an diesem schrecklichen Ort, in diesem Sumpf und Morast voll Hass und Schmerz mit den Zähnen knirschten, und ein Heulen und Wehgeschrei aus ihnen hervorbrach, das mich erzittern ließ, das ich niemals vergessen werde.

Begreifen Sie? Das ist Gottferne, das ist Sünde, das sind die Folgen der Sünden. Begreifen Sie, was Sünde ist? GOTT völlig entgegengesetzt, der die Unendliche Liebe ist. So etwas Entsetzliches ist die Sünde, dass sie solch wahnwitzige Folgen hat. Und wir machen unsere Witze darüber. Witze über die Sünde, über die Hölle und über die Dämonen. Dabei wissen wir leider nicht, was wir tun.

Es sind seither Jahre vergangen, seit ich dies erlebt habe, aber immer, wenn ich dran denke, muss ich weinen über die Schmerzen dieser vielen, vielen Menschen. Es waren Selbstmörder, die sich in einem Augenblick der Verzweiflung umgebracht haben, und nun waren sie in diesen Qualen, in dieser Not, in dieser Folter; umgeben von diesen fürchterlichen Dingen, eingekreist von Dämonen, die sie quälten.

Aber das Schrecklichste an der ganzen Tortur war: die Abwesenheit GOTTES, die völlige Abwesenheit GOTTES, denn dort spürt man GOTT nicht.

Und ich verstand, dass jene, die sich das Leben nehmen, dort so lange bleiben müssen, so viele Jahre als sie auf Erden noch zu leben gehabt hätten. Denn mit dem Selbstmord waren sie aus der Ordnung GOTTES herausgefallen, deswegen hatten die Dämonen Zutritt zu ihnen.

Im Fegefeuer sind die „Armen Seelen“ sonst vor jedem bösen Einfluss verschont, sie sind bereits Heilige GOTTES und haben mit Dämonen nichts mehr gemein. Mein GOTT, so viele arme Menschen, meistens Jugendliche, so viele, so viele, weinend, leidend, unsäglich leidend. Wenn diese wüssten, was sie nach dem Selbstmord erwartet, würden sie sicher lieber eine Gefängnisstrafe etc. in Kauf nehmen, als so etwas.

Wissen Sie welch besondere Leiden sie nebst allem anderen noch zu erdulden haben?

Sie müssen sehen, wie ihre Eltern oder nächsten Angehörigen, die noch leben, ihretwegen leiden, Schande erdulden, Schuldkomplexe haben: Wenn ich ihn nur strenger erzogen hätte, wenn ich ihn nur bestraft hätte, oder: wenn ich ihn nur nicht bestraft hätte ... wenn ich ihm gesagt hätte ... wenn ich dieses oder jenes getan oder nicht getan hätte ... diese Gewissensbisse sind sehr groß und belastend, sie sind eine Hölle auf Erden. Dieses Leid ihrer Angehörigen mit ansehen zu müssen, macht sie am meisten leiden. Es ist die größte Qual für sie und darüber freuen sich die Dämonen und zeigen ihnen alle diese Szenen: Schau, wie deine Mutter weint. Schau, wie dein Vater leidet, wie sie verzweifelt sind, voller Angst, wie sie sich beschuldigen, wie sie diskutieren und einander anklagen. Schau das Leid, das du ihnen angetan hast. Schau, wie sie jetzt gegen GOTT rebellieren. Schau auf deine Familie - alles das ist deine Schuld!

Diese Armen Seelen brauchen vor allem dies, dass die Zurückgebliebenen ein besseres Leben beginnen, dass sie ihr Leben ändern, dass sie Werke der Liebe vollbringen, dass sie Kranke besuchen.

Und dass sie Heilige Messen lesen lassen für die Verstorbenen und diesen Messen auch selbst beiwohnen. Diese Seelen würden sehr viel Gutes und Trost daraus schöpfen. Die Seelen, die im Fegefeuer sind, können nichts mehr für sich selbst tun. Nichts, gar nichts. Aber GOTT kann etwas tun durch die unermesslichen Gnaden des Heiligen Messopfers. Wir sollten ihnen in dieser Form helfen.

Ich, voller Angst, begriff nun auch, dass diese Seelen mir nicht helfen konnten. Und in dieser Angst und dieser schrecklichen Panik fing ich wieder an zu schreien: „Wer hat sich hier geirrt? Es muss ein Irrtum sein! Denn seht doch her, ich bin eine Heilige, alle haben mich in meinem Leben eine Heilige genannt. Nie habe ich gestohlen und nie habe ich gemordet. Ich habe niemandem ein Leid zugefügt. Bevor ich finanziell ruiniert war, habe ich Zähne gratis behandelt, und oft kein Geld verlangt, wenn sie nicht bezahlen konnten. Ich habe für die Armen eingekauft... Was mache ich nur hier? Ich pochte auf mein ‚Recht’! Ich, die ich doch so gut war, die doch kerzengerade in den Himmel kommen sollte. Was mache ich hier? Ich bin jeden Sonntag zur Heiligen Messe gegangen, obwohl ich mich als Atheistin ausgab und auf nichts achtete, was der Herr Pfarrer sagte. Nie habe ich das Heilige Messopfer versäumt. Wenn ich in meinem ganzen Leben 5-mal die Messe versäumt habe, dann ist das viel. Was mache ich also hier??

Befreit mich von hier! Holt mich heraus von hier!“

Ich fuhr fort zu schreien und zu toben, bedeckt von diesen ekligen Geschöpfen, die an mir klebten.

„Ich bin römisch katholisch, ich bin eine praktizierende Katholikin, bitte befreit mich von hier!“

Ich sah meinen Vater und meine Mutter

Als mein Körper auf Erden im tiefen Koma lag, als ich so schrie, dass ich katholisch sei, sehe ich ein kleines Licht - und wissen Sie, nur ein kleines Lichtlein in dieser undurchdringlichen Finsternis ist etwas vom Größten, wenn Sie diese absolute, unbeschreibliche Finsternis erleben. Es ist das Beste, was Ihnen in dieser Situation passieren kann, Es ist das größte Geschenk, von dem man nur träumt und auf das man nicht zu hoffen wagt es auch wirklich zu empfangen.

Ich sehe über diesem ungeheuerlichen, finsteren Loch einige Stufen und schaue nach oben und bemerke dort über diesem grausigen Abgrund meinen Vater stehen. Er war damals 5 Jahre zuvor verstorben. Er stand fast am Rand dieses Loches. Er hatte ein wenig mehr Licht als ich da unten, und vier Stufen höher sah ich meine Mutter mit viel, viel mehr Licht. Sie war wie im Gebet vertieft, eben in einer Haltung der Anbetung. Als ich sie beide sah, erfüllte mich eine so große Freude, eine so große Freude, dass ich ganz außer mir zu rufen begann: „Vater! Mutter! Welch eine große Freude, euch zu sehen. Bitte holt mich von hier heraus! Ich bitte euch aus ganzen Herzen, holt mich weg von hier! Holt mich heraus von hier!“

Und als sie dann so ihren Blick auf mich herunter richteten, und mein Vater mich so in meiner miserablen Situation sah, hättet Ihr sehen sollen, diesen übergroßen Schmerz, den man aus ihren Gesichtern ablesen konnte. Und drüben sieht man das ja automatisch, weil man eben jeden bis ins Innerste erkennt. Und so habe ich auf sie geschaut und sofort diese immense Traurigkeit und den Schmerz verspürt, den meine Eltern erlitten, als sie mich so sahen.

Mein Papa begann bitterlich zu weinen, hielt sich seine Hände vor das Gesicht und jammerte mit zitternder Stimme: „O meine Tochter! O Du mein Töchterchen!“ Und meine Mutter betete weiter, und so gab ich mir Rechenschaft, dass meine Eltern mich nicht von hier herausholen konnten. Dabei war es für mich noch ein großes Leid, dass ich durch meine Lage nur noch dazu beigetragen hatte, dass auch sie dort, wo sie waren, meinen Schmerz und mein Leid noch zusätzlich mitzutragen hatten.

Euthanasie und Sterbehilfe

Von neuem begann ich also mit ganzer Kraft zu schreien: „Holt mich hier heraus! Das alles muss ein Irrtum sein. Wer ist für diesen Irrtum verantwortlich! Holt mich doch heraus!“ In diesem Augenblick als ich so schrie, war mein Körper auf der Erde im tiefen Koma. Ich war an viele Apparate angeschlossen. Ich war in Agonie. Ich lag im Sterben. Keine Luft füllte mehr meine Lungen, meine Nieren funktionierten nicht mehr, ich "lebte" nur noch, weil ich an die Maschinen angeschlossen war, und weil meine Schwester, die auch Ärztin ist, insistierte, dass man mich angeschlossen ließ. Sie sagte zu den behandelnden Ärzten und Krankenschwestern: „Ihr seid nicht GOTT!“

Denn die Ärzte meinten, es würde sich nicht mehr lohnen, meine Intensivbehandlung fortzusetzen. Sie sprachen bereits mit meinen Familienangehörigen und bereiteten sie darauf vor, dass ich wohl sterben würde, und sie mich in Ruhe sterben lassen sollten, denn ich lag ja in tiefer Agonie. Aber meine Schwester gab nicht nach. Merken Sie hier den Gegensatz? Ich hatte in meinem Leben immer die Euthanasie verteidigt, das sogenannte Recht, „in Würde zu sterben.“

Meine Schwester konnte nur deswegen bei mir sein, weil sie selber Ärztin war. Sie blieb die ganze Zeit an meiner Seite. Und stellen sie sich vor. In dem Moment, als meine Seele am anderen Ufer war und ich meine Eltern sah und mit vollen Kräften nach ihnen rief, hörte meine Schwester auf dieser Welt, in ihrer Wirklichkeit des damaligen Augenblicks, ganz deutlich, wie ich nach meinen – unseren – Eltern rief, voll Freude darüber, dass sie mich holen kamen... Aber meine Schwester missverstand dieses Rufen. Sie wäre selbst vor Schreck fast daran gestorben, als sie meinen Schrei vernahm, den sie ja auch wirklich an meinem Krankenbett deutlich hörte. Denn für sie bedeutete dieser Schrei, dass ich endgültig von hinnen gehen würde und auch wollte. Und so schrie sie ihrerseits: „Meine Schwester ist jetzt gestorben! Sie hat den Kampf verloren.“

Die Prüfung

Und von neuem begann ich zu schreien: „Versteht ihr denn nicht! Holt mich doch hier heraus, denn ich bin katholisch! Das alles muss ein Missverständnis, ein Irrtum sein! Wer hat sich denn da geirrt! Bitte, holt mich doch heraus von hier!“ Und als ich neuerlich so verzweifelt schreie, höre ich auf einmal eine Stimme, es ist eine so süße und liebliche Stimme, es ist eine himmlische Stimme. Und als ich sie höre, erschaudert meine ganze Seele in freudiger Erregung. Meine Seele erfüllt sich mit einem tiefen Frieden und einer unvorstellbarem Gefühl der Liebe. Und alle diese dunklen Gestalten und dieses Ungeziefer, das um mich herum war, wichen fluchtartig und entsetzt zurück, denn sie können sich dieser Liebe nicht widersetzen. Und auch diesen Frieden können sie nicht ertragen. Um mich herum kehrt also dieser unbeschreibliche Friede ein und ich vernehme, wie diese reizende Stimme zu mir sagt:

„Nun gut, wenn Du wirklich katholisch bist, kannst Du mir sicher sagen, wie die zehn Gebote GOTTES lauten!“
Was für eine für mich unzumutbare Herausforderung. Ich sollte mich jetzt blamieren. Ich hatte mir selbst die Falle gestellt mit meinem Geschrei und meinem Bekenntnis. Alle Welt sollte nun meinen Wortbruch, mein falsches Bekenntnis hören können. Eine schreckliche Vorstellung für mich. Können Sie sich das vorstellen? Ich wusste gerade noch, dass es zehn Gebote waren. Aber das war auch schon alles. Danach „Tabula rasa“. Karamba, wie komme ich da raus? Was soll ich nur tun? Nur nicht aufgeben, irgendwie wird es schon gehen!

Du sollst Deinen GOTT über alles lieben…

Meine Mutter hat doch immer vom ersten GEBOT der LIEBE gesprochen. Endlich haben ihre Sprüche auch einen praktischen Wert für mich. Es waren also ihre dauernden Ermahnungen und Belehrungen doch nicht umsonst. Nun ist die Stunde gekommen, um mich als braves, gehorsames Töchterchen zu beweisen. Meine Mama wird ihre Freude daran haben. Sehen wir einmal, ob ich mit diesem Minimalwissen durchkomme, ohne dass mein restliches Unwissen zum Vorschein kommt. Ich dachte, alles so unter einen Hut zu bekommen, wie ich es von meinem bisherigen Leben schon immer gewohnt war. Ich hatte immer die besten Ausreden und konnte mich überall „herauswurschteln“.

Ich habe mich immer so gerechtfertigt und auf die Weise verteidigt, dass einfach niemand bemerkt hat, was ich alles nicht weiß und nicht kann. Und so stelle ich mir das auch jetzt vor und beginne einfach zu reden: „Das erste Gebot lautet: „Du sollst Deinen GOTT über alles lieben, und Deinen Nächsten wie Dich selbst... !“ Und schon höre ich die Antwort: „Sehr gut!“ Aber gleich darauf sagt diese nette Stimme: „Und DU? Hast Du Deine Nächsten geliebt?“ Ich antworte gleich drauf: „Ja, Ja, ich habe sie geliebt; ja, ich habe sie wirklich geliebt; ja, ja, ich habe sie geliebt!“ Und von der anderen Seite vernehme ich: „NEIN!“ Ein kurzes, kristallklares NEIN! Und hören Sie mir jetzt, bitte, gut zu! Als ich dieses NEIN hörte, da hat es mich getroffen wie ein Blitzschlag, da habe ich den Einschlag des Blitzes erst so richtig gespürt. Es war wie ein Schock, ich war wie gelähmt. Schreck lass nach.

Und die Stimme sprach weiter: „Nein, Du hast Deinen HERRGOTT nicht über alles geliebt! Und noch viel weniger hast Du Deinen Nächsten wie Dich selbst geliebt! Du hast Dir selbst Deinen HERRGOTT geschnitzt, Du hast Dir Deinen GOTT zurecht gemacht, wie es Dir gerade gepasst hat. Du hast dem HERRGOTT nur in den Augenblicken einen Platz in Deinem Leben gegeben, wenn Du in größter Not warst.

Er war sozusagen Dein NOTNAGEL! Du hast Dich vor IHM zu Boden geworfen, als Du noch arm warst, als Deine Familie in ganz einfachen Verhältnissen lebte, und Du unbedingt eine gute Berufsausbildung und Stellung in der Gesellschaft haben wolltest. Ja, damals hast Du jeden Tag gebetet und Du hast viel Zeit damit verbracht. Viele Stunden hast Du den HERRN angefleht, IHN gebeten, und bist vor IHM auf den Knien gerutscht. Du hast unaufhörlich darum gebetet und die Bitte nach oben geschickt, dass ER Dich aus Deiner Misere befreien solle, dass ER Dir eine ehrenvolle Berufsausbildung ermöglichen möge, und dass ER Dich zu einer in der Gesellschaft anerkannten Persönlichkeit werden lasse.

Wenn Du in Nöten warst, wolltest Du einfach nur Geld. ‚Jetzt gleich einen Rosenkranz, HERR, aber bitte vergiss dann nicht, mir auch gleich das Geld zukommen zu lassen!’ – So und so ähnlich waren doch viele Deiner Gebete! Und das war die GOTTES-Beziehung, die Du hattest! So hast Du mit Deinem HERRGOTT verkehrt, und nach Deinen Vorstellungen hast Du IHM, einen Dir beliebigen Platz in Deinem Leben zugewiesen!“

Und es war wirklich so, ich habe den HERRGOTT so behandelt in meinem Leben. Es ist die traurige Wahrheit, die ich weder beschönigen noch verleugnen kann. Ich kann dazu nur sagen, für mich war GOTT eine Art „BANKOMAT“. Ich habe „einen Rosenkranz“ eingeworfen, und es musste dann der Geldbetrag, die Geldscheine herab- bzw. herauskommen. Das war meine Beziehung zum HERRGOTT.
Und es wurde mir gezeigt, und es wurde mir auch selbst ganz klar. Sobald es der HERR zugelassen hat, dass ich meine gute Berufsausbildung abgeschlossen hatte; sobald ER es zugelassen hatte, dass ich in der „Gesellschaft einen NAMEN hatte“, dass ich „WER“ war; sobald ER es erlaubte, dass ich zu GELD kam und mir vieles leisten konnte, war der HERRGOTT für mich auf einmal unwichtig – ER wurde zur NEBENSACHE in meinem Leben.

Fortsetzung Teil 2

http://dominus-iesus.de/per-omnia-saecul...-Polo-Ortiz.htm
http://www.i-h-s.eu/www/gloriapolo_net/index.html

von esther10 31.12.2015 00:31

Aktualisiert am 31. Dezember 2015, 23:24 Uhr



http://www.sueddeutsche.de/...
München (dpa) - Die Polizei in München hat am Silvesterabend vor einem Terroranschlag in der bayerischen Landeshauptstadt gewarnt.

http://www.sueddeutsche.de/politik/terro...n-aus-1.2802277
Sie hätten konkrete Hinweise, die sie nicht unter den Teppich kehren könnten, sagte eine Sprecherin. Menschen sollten Ansammlungen vermeiden.

Bei Facebook warnt die Polizei München: "Nach vorliegenden und von uns als ernst bewerteten Informationen soll es diese Nacht zu einem Anschlag kommen."

Vor allem sollte niemand zum Hauptbahnhof und zum Bahnhof Pasing gehen. Über den Kurznachrichtendienst Twitter wollte die Polizei die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten.

Die beiden Bahnhöfe sind nach Angaben der Polizei bereits geräumt - sie werden nicht mehr von Zügen angefahren.
http://www.gmx.net/magazine/politik/muen...schlag-31246412

***
Polizei München
Der Pasinger Bahnhof sowie der Hauptbahnhof sind bereits jetzt geräumt und werden von den Bahnen nicht mehr angefahren. Bitte beachtet die Anweisungen der Polizei!
+++Eilige Warnmeldung des Polizeipräsidiums München+++
Aufgrund ernst zu nehmender aktueller Hinweise geht die Münchner Polizei von der Gefahr eines Terroranschlages im Bereich München aus. ...
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