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von esther10 04.03.2018 13:17

Interview mit Roberto de Mattei über die Kirchenkrise

Amoris laetitia: „Es ist eine völlig neue Situation eingetreten“
14. Dezember 2017


Roberto de Mattei: In der Kirche ist eine völlig neue Situation eingetreten. Erstmals geht die Häresie einem Schisma voraus.

Die Deutsch-Amerikanerin Maike Hickson veröffentlichte auf OnePeterFive ein Interview mit dem bekannten katholischen Intellektuellen und Historiker Roberto de Mattei zur neue Lage, die in der Kirche entstanden ist, nachdem bekannt wurde, daß Papst Franziskus mit ausdrücklicher Anweisung sein bisher privat gehandeltes Schreiben an die Bischöfe der Kirchenprovinz Buenos Aires in den Acta Apostolicae Sedis (AAS) veröffentlichen ließ.

Das Interview bedarf eines erklärenden Vorspanns, um die Zusammenhänge und ihre Bedeutung zu erkennen. Mit der Veröffentlichung in den AAS ist seine uneingeschränkte Zustimmung zur Interpretation des umstrittenen Achten Kapitels des nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia offizieller Teil des päpstlichen Lehramtes geworden. Laut dem Papst, kann es „keine andere Interpretation“ geben, wie er in dem Brief schreibt.

Die „Interpretation“ der Bischöfe von Buenos Aires folgt dem Kurs von Kardinal Kasper und erlaubt wiederverheirateten Geschiedenen den Zugang zu den Sakramenten. Es handelt sich also um eine Interpretation, die der Papst zur Lehre der Kirche erhoben hat, die von namhaften Theologen und Philosophen in den vergangenen 20 Monaten nicht nur wiederholt kritisiert wurde, sondern auch unter Häresie-Verdacht steht.

Von denkbar schlechtem Führungsstil zeugt es, daß Papst Franziskus offensichtlich von Anfang an – das heißt von dem Moment, als er die Doppelsynode über die Familie ankündigte, wenn nicht sogar schon vom ersten Angelus als Papst, bei dem er Kardinal Walter Kasper und dessen Buch „Barmherzigkeit“ lobte –, genau diesen Bruch mit der kirchlichen Praxis und Lehre beabsichtigt hatte, es aber jahrelang dem Kardinalskollegium, den Synodalen von zwei Bischofssynoden und der gesamten gläubigen Welt geheimgehalten hat.

Selbst bis zum heutigen Tag hatte er weder den Mut noch den Anstand, offen zu bekennen, was er hintenrum seit Jahren angestrebt hat. Die Acta Apostolicae Sedis mit dem umstrittenen Brief sind bereits im vergangenen Juni veröffentlicht worden, aber unbeachtet geblieben. Hätte nicht vor wenigen Tagen ein Medium diesen Umstand veröffentlicht, wäre die Änderung von Praxis und Lehre der Kirche noch immer geheim. Von Transparenz keine Spur. Von der Erfüllung der Aufgaben und Pflichten eines Petrus seinen Brüdern gegenüber schon gar nicht.

Zudem wurde bisher von den Kasperianern und Bergoglianern, die in Wirklichkeit immer eins waren, mit Vehemenz bestritten, daß die Lehre geändert werden solle. „Nur“ die pastorale Praxis würde sich ändern. Mit der Veröffentlichung der unmißverständlichen Zustimmung des Papstes zu einer Interpretation von Amoris laetitia in den Acta Apostolicae Sedis geht es nicht nur um die Praxis, sondern auch um die Lehre.

Der damalige Jesuitengeneral Hans-Peter Kolvenbach schrieb 1991 in einer Stellungnahme zur Ernennung von Jorge Mario Bergoglio zum Weihbischof des Erzbistums Buenos Aires, dieser habe einen „hinterlistigen Charakter“. Das von Kolvenbach gebrauchte Wort könnte auch mit „heimtückisch“ übersetzt werden.

Dies ist zu berücksichtigen, wenn man bedenkt, daß Franziskus nicht die Richtlinien irgendwelcher Bischöfe zu Amoris laetitia zur „einzigen authentischen“ Interpretation erklärte, sondern genau jene der Kirchenprovinz Buenos Aires, wo ein von ihm handverlesener und treu ergebener Nachfolger eingesetzt wurde. Deshalb wurde bereits im September 2016, als der Brief bekannt wurde, gemutmaßt, die dortige Richtlinien seien in Wirklichkeit direkt im päpstlichen Umfeld in Rom ausgearbeitet worden.

Bisher hatten die Kardinäle der Dubia um Klärung zweideutiger Stellen in Amoris laetitia gebeten und waren vom Papst einfach ignoriert worden. Nun liegt die Antwort vor und ist die denkbar schlechteste, die sich die Kardinäle erwarten konnten. Auch für sie ergibt sich damit eine neue Situation. Wie werden sie darauf reagieren?

Nun das vollständige Interview der verdienten Maike Hickson mit Professor Roberto de Mattei:

Roberto de Mattei über die Krise der Kirche

Maike Hickson: Viele Katholiken hofften, daß die Kardinale der Dubia eine öffentliche Zurechtweisung von Papst Franziskus wegen seines nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia veröffentlichen. Was sagen sie jenen Gläubigen, die enttäuscht und sogar entmutigt wurden durch das Schweigen der Kirchenfürsten? Mit welchen Worten würden sie ermutigen, ihre Hoffnung und ihren Glauben zu bewahren?

Prof. Roberto de Mattei: Die aktuelle Krise in der Kirche ist nicht erst mit Papst Franziskus entstanden und konzentriert sich nicht allein auf seine Person, sondern reicht bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil und noch weiter zurück bis in die Jahres des Modernismus. Heute sind breite Teile des Kardinalskollegiums, des Episkopats und allgemein des Klerus vom Modernismus angesteckt.

Die wenigen Kardinäle, Bischöfe und Priester, die standhalten, müssen diese Situation berücksichtigen. Unsere Aufgabe ist es, ihnen zu helfen. Vor allem aber darf man nicht meinen, daß eine einzelne Handlung von einem von ihnen, zum Beispiel die von Kardinal Burke angekündigte Correctio fraterna gegenüber dem Papst, allein schon die Krise lösen könnte. Der sensus fidei empfiehlt den Kardinälen, Bischöfen, Ordensleuten und einfachen Laien, wie sie zu handeln haben. Die Bedeutung der Correctio filialis, die von 250 Gelehrten, Ordensleuten und Laien, unterzeichnet wurde, liegt gerade darin, diesen sensus fidei zum Ausdruck zu bringen. Die Reaktion kann von Land zu Land, von Diözese zu Diözese verschieden sein, aber die Wesensmerkmale sind immer, die Wahrheit zu bekennen und die Irrtümer anzuprangern, sie sich ihr widersetzen.

Maike Hickson: Wie wird sich die Situation aber lösen?

Prof. Roberto de Mattei: Es werden nicht die Menschen sein, die die Kirche retten. Die Situation wird durch einen außergewöhnlichen Eingriff der Gnade erfolgen, der jedoch durch einen aktiven Einsatz der katholischen Gläubigen begleitet werden muß. Angesichts der aktuellen Krise denken einige, daß das einzige, was man machen könne, in Stille und Gebet ein Wunder abzuwarten. Dem ist aber nicht so. Es stimmt, daß wir eines Göttlichen Eingriffs bedürfen, aber die Gnade setzt die Natur voraus, und jeder von uns muß das Maximalste von dem tun, was er nach seinen Möglichkeiten tun kann.

Maike Hickson: Der Brief von 2016, mit dem Papst Franziskus den Bischöfen der Kirchenprovinz Buenos Aires zu ihren Richtlinien [zur Umsetzung von Amoris laetitia] gratulierte, wurde in den Acta Apostolicae Sedis zusammen mit einer Note des Kardinalstaatssekretärs Pietro Parolin veröffentlicht, laut der es der selbst wollte, daß die beiden Dokumente, die Richtlinien und sein Brief, in den Acta veröffentlicht werden.

Prof. Roberto de Mattei: Die Tatsache, daß die Richtlinien dieser argentinischen Bischöfe und die Zustimmung des Papstes in den Acta veröffentlicht wurden, hat offiziell gemacht, daß zu Amoris laetitia „andere Interpretationen nicht möglich sind“ als jene der argentinischen Bischöfe, die wiederverheiratete Geschiedene, die sich objektiv im Stand der Todsünde befinden, zur Kommunion zulassen. Der Brief war privat, aber die Veröffentlichung in den Acta macht aus der Position von Papst Franziskus einen Akt des Lehramtes. Mir scheint, daß das die These von Pater Giovanni Scalese bestätigt, daß wir damit in eine neue Phase des Pontifikats von Papst Franziskus eingetreten sind: der Übergang von der pastoralen Revolution zur offenen Neuformulierung der Glaubenslehre. Die Rede vom 11. Oktober, anläßlich des 25. Jahrestages des neuen Katechismus, scheint eine Neuinterpretation des Katechismus der Katholischen Kirche im Licht von Evangelii gaudium und von Amoris laetitia einzuleiten.

Maike Hickson: In Ihrem jüngsten Aufsatz über den Versuch, Luther wieder in die katholische Kirche zu integrieren, haben Sie geschrieben: „Bald ist jeder Katholik aufgerufen, sich zu entscheiden: zwischen Papst Franziskus und den Jesuiten von heute oder den Jesuiten von gestern und den Päpsten von immer. Es ist eine Zeit der Entscheidung, und gerade die Meditation des heiligen Ignatius über die beiden Banner (Geistliche Übungen, Nr. 137) hilft uns, sie in diesen schwierigen Zeiten zu treffen.“ Könnten Sie unseren Lesern diese Worte erklären, nicht nur was Luther betrifft, sondern auch bezüglich Amoris laetitia?

Prof. Roberto de Mattei: Es gibt Momente in unserem Leben und in der Geschichte der Kirche, in denen man gezwungen ist, zwischen zwei Feldern zu entscheiden, wie der heilige Augustinus sagt: ohne Zweideutigkeiten und ohne Kompromisse. Unter diesem Aspekt führt die jüngste Veröffentlichung in den Acta des Briefes von Papst Franziskus an die Bischöfe von Buenos Aires die beiden Positionen auf zwei sich frontal gegenüberstehende Gegensätze. Die Linie jener Kardinäle, Bischöfe und Theologen, die eine Interpretation von Amoris laetitia in Kontinuität mit Familiaris consortio Nr. 84 und anderer Dokumente des Lehramtes für möglich halten, wurde pulverisiert. Amoris laetitia ist ein Dokument, das nur zwei Möglichkeiten zuläßt: entweder es wird in toto akzeptiert oder abgelehnt. Eine dritte Position gibt es nicht, und dem Einfügen des Briefes von Papst Franziskus an die argentinischen Bischöfe in die Acta kommt das Verdienst zu, dies klargestellt zu haben.

Maike Hickson: Manche bestreiten, daß die Veröffentlichung des Briefes an die argentinischen Bischöfe ein Akt des Lehramtes sei, weil es eine irrige, wenn nicht sogar häretische Position vertritt…

Prof. Roberto de Mattei: Wer das denkt, geht meines Erachtens von einer falschen Voraussetzung aus: daß das päpstliche Lehramt niemals irren kann. In Wirklichkeit ist dem Lehramt nur unter bestimmten Bedingungen eine Garantie der Irrtumslosigkeit vorbehalten, die von der Konstitution Pastor aeternus des Ersten Vatikanischen Konzils mit großer Klarheit benannt werden. Das Vorhandensein von Fehlern in nicht unfehlbaren Dokumenten des päpstlichen Lehramtes ist möglich, vor allem in Zeiten großer Krisen. Es kann einen authentischen und feierlichen, aber irrigen Akt des Lehramtes geben. Das gilt meines Erachtens zum Beispiel für die Konzilserklärung Dignitatis Humanae, die trotz ihres pastoralen Charakters zweifellos ein lehramtlicher Akt ist und ebenso sicher widerspricht sie, jedenfalls auf indirekte und implizite Weise, der kirchlichen Lehre über die Religionsfreiheit.

Maike Hickson: Sehen Sie ein formales Schisma näherrücken, und wie könnte ein solches praktisch erfolgen? Wer betreibt ein solches Schismas, und was würde es für die einfachen Gläubigen bedeuten?

Prof. Roberto de Mattei: Das Schisma ist eine Spaltung innerhalb der Kirche, wie es in Europa für 40 Jahre zwischen 1378 und 1417 der Fall war, wo es so schien, als könne man nicht mit absoluter Sicherheit sagen, wo sich die rechtmäßige Autorität der Kirche befindet. Dieser Bruch, der als Großes Abendländisches Schisma bekannt wurde, kannte keine Häresie. Generell aber folgt auf das Schisma die Häresie, wie es unter Heinrich VIII. in England der Fall war.

Heute befinden wir uns in einer völlig neuen Situation, in der die Häresie, die schwerer wiegt als ein Schisma, diesem vorausgeht und nicht hinterher. Es gibt noch kein formales Schisma, aber es gibt die Häresie in der Kirche. Es sind die Häretiker, die das Schisma der Kirche vorantreiben, gewiß nicht die gläubigen Katholiken. Und die gläubigen Katholiken, die sich von der Häresie trennen wollen, können auch sicher nicht als Schismatiker bezeichnet werden.

Maike Hickson: Es scheint, Sie wollen sagen, daß der Papst das Schisma und die Häresie in der Kirche fördert. Was wären die Konsequenzen dieser schwerwiegenden Situation? Würde der Papst damit nicht sein Pontifikat verlieren?

Prof. Roberto de Mattei: Ein so wichtiges und komplexes Problem kann man nicht in wenigen Worten zusammenfassen. Zu dieser Frage ist eine theologische Diskussion notwendig. Ich verweise auf das Buch von Robert J. Siscoe und John Salza „True or False Pope“ (Wahrer oder falscher Papst), auf die Schriften von Abbé Jean-Michel Gleize im Courrier de Rome und vor allem auf die Studie von Arnaldo Xavier da Silveira „Hipótese teológica de um Papa Hereg“ (Theologische Hypothese eines häretischen Papstes), für deren italienische Ausgabe ich 2016 als Herausgeber fungierte, und von der demnächst eine englische Ausgabe erscheinen wird.

Der Autor, dessen Grundthese ich teile, entfaltet darin die These der mittelalterlichen Dekretisten, des heiligen Robert Bellarmin und moderner Theologen wie Pietro Ballerini, laut der – obwohl es an der Wurzel eine Unvereinbarkeit zwischen Häresie und päpstlicher Jurisdiktion gibt – der Papst sein Amt nicht verliert, solange seine Häresie nicht für die ganze Kirche sichtbar wird.

Maike Hickson: Welche Vorschau und Ermutigung geben Sie unseren Lesern am Ende des 100. Jahres nach den Marienerscheinungen von Fatima?

Prof. Roberto de Mattei: Die Entmutigung ist kein Gefühl, das sich ein kämpfender Katholik erlauben kann. Man muß kämpfen, indem man die Waffen der Logik gebraucht, über die jeder Gläubige verfügt, und indem man auf die unbesiegbare Hilfe der Gnade zurückgreift. Unser Herr hat verheißen, an jedem Tag bis zum Ende der Welt bei uns zu sein (Mt 28,20). Was könnten wir mehr wollen?

https://www.katholisches.info/2017/12/am...on-eingetreten/
Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: OnePeterFive/Corrispondenza Romana/MiL


blog-e87216-Interview-mit-Roberto-de-Mattei-ueber-die-Kirchenkrise-Amoris-laetitia-Es-ist-eine-voellig-neue-Situation-eingetreten.html

https://www.katholisches.info/2017/12/je...chof-zu-werden/

von esther10 04.03.2018 00:58

Kommunionempfang und Patenschaft

Amoris laetitia und der „Paradigmenwechsel“ im konkreten Beispiel
28. Februar 2018 0


Amoris laetitia: Zwei Beispiel für den „Paradigmenwechsel“, der laut Kardinalstaatssekretär dadurch ausgelöst wurde.

(Rom) Am 11. Januar verteidigte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin in einem Videointerview von Vatican News das umstrittene nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus Amoris laetitia als „Paradigmenwechsel“. Dieser zeichnet sich tatsächlich ab, allerdings etwas anders, als es die Verfechter des Schreibens behauptet hatten.

Die Konflikte, die durch Amoris laetitia weltweit entstanden sind, tat der Kardinalstaatssekretär mit der Bemerkung ab, daß dies eben so sei, wo Veränderungen stattfinden.

Wörtlich sagte der Kardinal, daß Amoris latitia „die Folge eines neuen Paradigmas ist“.

Und weiter:

„Im Text selbst wird von uns ein Paradigmenwechsel gefordert: dieser neue Geist, dieser neue Ansatz!“

Was andere unter diesem „neuen Geist“ und „neuen Ansatz“ verstehen, zeigen zwei Beispiele, die am selben Tag in zwei ganz verschiedenen Tageszeitungen veröffentlicht wurden.

Paradigmenwechsel: Beispiel 1
Gestern titelte der Giornale di Monza in Norditalien:

„Von der Kirche diskriminiert, bittet sie Papst Franziskus um Hilfe“.

„Als Geschiedener wurde ihr nicht erlaubt, die Taufpatin ihrer Nichte zu sein.“

Maria Lucia Schiavone, 58 Jahre alt, wohnt in Arcore, einem berühmten Ort, weil dort Silvio Berlusconis Villa steht. Sie sei wegen „erlittener Gewalt gezwungen gewesen“, ihre Ehe zu beenden.

Vor wenigen Tagen verweigerte ihr ein Priester des Erzbistums Neapel, Taufpatin ihrer Nichte zu sein. Das beklagt die Frau in einem Brief an Papst Franziskus, den sie der Presse übergab. Ihre Anklage richtet sich gegen den Priester, weil er „das Kirchenrecht buchstabengetreu“ befolgt hatte.

Aus der Ehe mit ihrem Mann „habe ich zwei wunderbare Töchter“. Ihr Mann aber habe eine zunehmend bedrohliche Haltung eingenommen und sei so weit gegangen, „mich und auch eine meiner Töchter mit dem Tod zu bedrohen“. Sie habe rebelliert und sich scheiden lassen.

„Ich weiß, daß in der Kirche eine große Diskussion zu diesem Thema im Gange ist, die immer wichtiger wird. Im Brief wollte ich meinen ganzen Zorn gegen jene zum Ausdruck bringen, die Barmherzigkeit predigen und dann ausgrenzen und ausschließen.“

Paradigmenwechsel: Beispiel 2
Der Giornale di Sicilia titelte ebenfalls gestern:

„Priester verweigert ihm seit 10 Jahren die Kommunion, weil er wiederverheiratet ist. Der Protest eines Gemeinderates von Licata“.

Seit zehn Jahre werde ihm die Eucharistie verweigert. „Seine Schuld ist: Er hat sich scheiden lassen und hat wieder geheiratet“.

„Zum wiederholten Male“ wurde Angelo Vincenti, Gemeinderat von Licata und ehemaliger Vorsitzender des Gemeinderates, von Don Tobias Kuzeza, Pfarrer der Kirche zum heiligen Augustinus verweigert. Seine Lage klagte er nun der Tageszeitung.

„Zum wiederholten Male habe ich gesehen, daß es nicht Jesus war, der sich von mir entfernte, sondern es der Wille eines Mannes war, der aufgrund seines Urteils und des Talars, den er trägt, entschieden hatte, daß ich es nicht wert bin, den Leib Christi zu empfangen. Ich habe die Tränen zurückgehalten, weil mir mein Heil an Seele und Geist verweigert wurde. Es gibt nichts Schlimmeres, als zu sehen, wie die konsekrierte Hostie in das Blut Christi eingetaucht und dem Mund zugeführt wird, aber dann wieder in den Kelch zurückgelegt wird.“

Vincenti verweist auf Papst Franziskus. Dieser habe 2016 mit Amoris laetitia die Kirche auch für die wiederverheirateten Geschiedenen geöffnet, „die den Wunsch haben, die Eucharistie zu empfangen“, so der Giornale di Sicilia.

Der Papst habe geschrieben: „Es ist wichtig, die Geschiedenen, die in einer neuen Verbindung leben, spüren zu lassen, daß sie Teil der Kirche sind“.

Zu den Weisheiten der Kirche gehört die Kenntnis, daß oben gemachte, feinsäuberliche Differenzierungen unter ganz anders ankommen, weshalb bereits oben die Dinge einfach und klar formuliert sein sollten.

Doch wie sagte es Kardinalstaatssekretär Parolin: Amoris laetitia ist ein „Paradigmenwechsel“, ein „neuer Geist“ und ein „neuer Ansatz“.
https://www.katholisches.info/2018/02/am...nkreten-beispie
l/


Text: Giuseppe Nardi
Bild: Giornale di Sicilia (Screenshot)

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von esther10 04.03.2018 00:55

Die Glaubenskongregation unter Ladaria Ferrer

Placuit Deo und ein Kampfbegriff gegen Papstkritiker
2. März 2018 1


Pelagianismus: Das neue Dokument der Glaubenskongregation Placuit Deo und ein Kampfbegriff gegen Papstkritiker.

https://www.katholisches.info/2018/03/pl...-papstkritiker/

(Rom) Betätigt sich die umbesetzte Glaubenskongregation als Handlanger zweifelhafter Kampfmaßnahmen des päpstlichen Umfeldes gegen Kritiker der Amtsführung von Papst Franziskus? Der Begriff „Pelagianismus“ im neuen Dokument der Glaubenskongregation wirft Fragen auf.

Gestern wurde im Vatikan auf einer Pressekonferenz der römischen Kongregation für die Glaubenslehre das neue Dokument Placuit Deo „über einige Aspekte des christlichen Heils“ vorgestellt.


Vergangene Zeiten: Glaubenspräfekt Ladaria SJ mit seinem Vorgänger Kardinal Müller

Die Präsentation erfolgte durch den Anfang Juli 2017 von Papst Franziskus neuernannten Glaubenspräfekten Luis Ladaria Ferrer SJ. Er wurde 2008 als erster Jesuit Sekretär der Glaubenskongregation. Mit der überraschenden, aber nicht ganz unerwarteten Entlassung von Glaubenspräfekt Kardinal Gerhard Müller, rückte Kurienerzbischof Ladaria an die Spitze der Kongregation auf. So wie Papst Franziskus der erste Jesuit der Geschichte auf dem Papstthron ist, so ist seither mit Msgr. Ladaria auch der Glaubenspräfekt erstmals ein Jesuit.

Placuit Deo und Amoris laetitia

Über das neue Dokument wird noch ausführlich zu sprechen sein. An dieser Stelle soll lediglich ein Punkt angesprochen werden. Am 5. September 2016 schrieb Papst Franziskus einen Brief an Msgr. Sergio Alfredo Fenoy, dem für die Pastoral zuständigen Bischof der Kirchenprovinz Buenos Aires. Der Papst lobte darin die pastoralen Richtlinien zur Umsetzung des umstrittenen nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia, die von den Bischöfen seiner ehemaligen Kirchenprovinz ausgearbeitet worden waren. Die Richtlinien sehen in bestimmten Fällen die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten vor. Um eine klare Antwort zu diesem Punkt hatte sich Franziskus seit Einberufung der Bischofssynoden über die Familie im Sommer 2013 herumgedrückt.

Wörtlich schrieb Franziskus:

„Der Text ist sehr gut und erklärt genau die Bedeutung des achten Kapitels von ‚Amoris laetitia‘. Es gibt keine anderen Interpretationen.“


Rescriptum von Kardinal Parolin (AAS)
Die Existenz des Briefes wurde anfangs bestritten, dann irgendwie zugegeben. Über seine Relevanz herrschte Unklarheit. Hochrangige Kritiker von Amoris laetitia sprachen von einem Privatschreiben, das zwar die persönliche Meinung des Papstes wiedergebe, aber für die Gesamtkirche ohne Bedeutung sei. Ein Jahr später, im Dezember 2017, entdeckte ein Journalist, daß der „Privatbrief“ samt den Richtlinien der Kirchenprovinz Buenos Aires bereits im Juni 2017 in den Acta Apostolicae Sedis1) veröffentlicht worden war. In einem Rescriptum ex audientia vom 5. Juni 2017 vermerkte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, daß die Veröffentlichung auf ausdrücklichen Wunsch von Papst Franziskus erfolgte. Damit war die vom Papst gutgeheißene Buenos-Aires-Interpretation still und leise Teil des „authentischen“ Lehramtes geworden.

Auch der Satz: „Es gibt keine anderen Interpretationen“. Franziskus hatte damit auf seine Weise den anhaltenden, heftigen Interpretationsstreit entschieden, obwohl er sich monatelang geweigert hatte, auf Fragen, Bitten und Appelle zur Interpretation von Amoris laetitia zu antworten. Noch kurz vor der offiziellen Veröffentlichung des quasi geheimen „Privatbriefes“ an die Bischöfe von Buenos Aires hatte er im Frühling 2017 den vier Kardinälen der Dubia sogar die Audienz verweigert, um die sie zur Klärung der Frage gebeten hatten. Stattdessen empfing er einen bis dahin unbekannten Katholiken, der die Dubia als „satanischen Mißbrauch“ kritisiert hatte.

Als Franziskus schrieb, „es gibt keine anderen Interpretationen“, wußte er natürlich, daß es nicht nur eine Interpretation gibt, sondern sein Schreiben Amoris laetitia die größte Verwirrung in die Kirche gebracht hatte. Die Interpretationen unterscheiden sich seit dessen Veröffentlichung von Bischofskonferenz zu Bischofskonferenz und oft sogar von Diözese zu Diözese.

Placuit Deo und zwei „Abweichungen“

Das gestern von Kurienerzbischof Ladaria vorgestellte Schreiben der Glaubenskongregation, Placuit Deo, ist „an die Bischöfe der katholischen Kirche“ gerichtet. Es handelt sich um das erste an die Gesamtkirche gerichtete Dokument der Glaubenskongregation, das vom neuen Glaubenspräfekten verantwortet wird, der bisher kaum in Erscheinung getreten ist. Placuit Deo richtet sich gegen zwei „Abweichungen unserer Tage“, die Papst Franziskus in der Vergangenheit mehrfach beklagte. Wörtlich heißt es:

„Papst Franziskus hat in seinem ordentlichen Lehramt oft auf zwei Tendenzen Bezug genommen, die mit den eben angedeuteten Abweichungen zusammenhängen und die in einigen Punkten Ähnlichkeiten mit zwei alten Häresien, nämlich dem Pelagianismus und dem Gnostizismus, aufweisen.“

In der Tat wandte sich das Kirchenoberhaupt wiederholt gegen diese beiden Häresien. Die „Pelagianer“ erwähnte er erstmals am 28. März 2013 in seiner Predigt zur Chrisammesse am Gründonnerstag. Allerdings blieb die Aussage noch sehr vage. Erstmals konkreter wurde er hinter verschlossenen Türen am 5. Juni 2013. Den Vorstandsmitgliedern der Lateinamerikanischen und karibischen Konferenz der Ordensleute (CLAR) vertraute er seine „Sorgen“ an. Ein CLAR-Vertreter veröffentlichte anschließend ein Gedankenprotokoll. Katholisches.info schrieb damals:

„Die Sorgen des Papstes: ‚restaurative Kräfte‘, ‚Pelagianismus‘ und ‚Gnosis'“.

Das Thema griff er am 28. Juli 2013 in seiner Rede an den Lateinamerikanischen Bischofsrat (CELAM) in Brasilien wieder auf. Bereits damals warfen seine Anspielungen und seine Kritik mehr Fragen auf als sie beantworteten. Dabei sollte es bis heute bleiben. Deutlich wurde, daß Papst Franziskus die Kräfte der Tradition für „Pelagianer“ hält.

Die Sorgen des Papstes vor „restaurativen Kräften“
Was bisher aber nur Teil mehr oder weniger beachteter Papstansprachen und spontaner Rede war, hat mit Placuit Deo Eingang in ein offizielles Dokument der Glaubenskongregation gefunden.

Dort heißt es:

„In unseren Tagen gedeiht ein Neu-Pelagianismus, gemäß dem das radikal autonome Individuum vorgibt, sich selbst zu erlösen, ohne anzuerkennen, dass es im Tiefsten seines Seins von Gott und von den anderen abhängig ist. Das Heil wird deshalb von den Kräften des Einzelnen oder von rein menschlichen Strukturen erwartet, die aber nicht imstande sind, die Neuheit des Geistes Gottes aufzunehmen. Eine Art von Neu-Gnostizismus propagiert ihrerseits ein rein innerliches, im Subjektivismus eingeschlossenes Heil, das darin bestünde, dass sich der Verstand «über das Fleisch Christi hinaus zu den Geheimnissen der unbekannten Gottheit erhebt».

So wird der Anspruch erhoben, die Person vom Leib und von der materiellen Welt zu befreien, in denen man nicht mehr die Spuren der Vorsehung des Schöpfers erkennt, sondern nur eine Wirklichkeit ohne Sinn, die der eigentlichen Identität der Person fremd wäre und gemäß dem Gutdünken des Menschen manipuliert werden könnte. Es ist freilich klar, dass der Vergleich mit den Häresien des Pelagianismus und des Gnostizismus nur allgemeine gemeinsame Merkmale andeuten will, ohne eine Beurteilung der genauen Art der alten Irrtümer vorzunehmen. Groß ist nämlich der Unterschied zwischen dem heutigen historischen Kontext, der von der Säkularisierung geprägt ist, und der Situation der ersten christlichen Jahrhunderte, in denen diese Häresien entstanden sind. Doch weil der Gnostizismus und der Pelagianismus bleibende Gefahren für ein falsches Verständnis des biblischen Glaubens darstellen, ist es möglich, eine gewisse Ähnlichkeit mit den eben beschriebenen Tendenzen unserer Zeit zu finden.“

Kampfbegriffe gegen Papstkritiker

Das Dokument der Glaubenskongregation nennt keine konkreten Beispiele für die angesprochenen „Abweichungen“ des „Neo-Pelagianismus“ und des „Neo-Gnostizismus“. Das verwundert nicht nur, sondern hat auch eine bedenkliche Note. Seit der vagen Erstnennung des Begriffes „Pelagianer“, der ein tatsächliches oder auch nur vermeintliches Phänomen charakterisieren soll, verwendet ihn Papst Franziskus als Anklage gegen seine Kritiker. Noch deutlicher tut dies sein Umfeld. Der Begriff „Gnosis“ scheint nur einen „ausgleichende“ Eindruck vortäuschen zu sollen, wie er aus der Dialektik bekannt ist, denn er wurde von Franziskus noch unpräziser verwendet und in keinen konkreten Kontext gesetzt.

Es scheint also primär um eine Keule zu gehen, die Bergoglianer in den vergangenen Monaten, seit der Veröffentlichung von Amoris laetitia, ausgiebig einsetzten, um jene Kritiker von Papst Franziskus anzugreifen, die ernsthaft besorgt, aber respektvoll eine Interpretation von Amoris laetitia gemäß der immerwährenden kirchlichen Tradition fordern.

Was also will nun die Glaubenskongregation damit besagen, daß sie diese einerseits vage, zugleich aber diffuse Anklage von Papst Franziskus, die bisher vor allem als Kampfinstrument zum Einsatz gelangte, aufgreift und veramtlicht? Was soll damit bezweckt werden? Soll die Keule gegen Kritiker der päpstlichen Amtsführung hochoffiziellen Charakter erhalten?


The Tablet: Alte Häresie von Vatikan neu verurteiltPlacuit Deo nennt selbst keine Beispiele, aber die Bergoglianer scheinen bereits verstanden zu haben. Und damit auch die Öffentlichkeit versteht, schrieb gestern der progressive, britische The Tablet:

“Während der Glaubenspräfekt, Erzbischof Luis Ladaria, keine Beispiele für den Neo-Pelagianismus angeführt hat, bezieht sich der Papst auf jene, die ihn beschuldigt haben, mit der Lehre der Kirche gebrochen zu haben, indem er den wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion angeboten hat.”

Um die ganze Dramatik zu unterstreichen, titelte The Tablet Begriffe, die in progressiven Kreisen bisher verpönt waren:

„Vatikan gibt neue Verurteilung einer alten Häresie bekannt“.

Der Schwerpunkt liegt dabei erwartungsgemäß nicht auf dem „Neo-Gnostizismus“, sondern auf dem „Neo-Pelagianismus“, wie die Bildunterschrift und der erste Absatz klarstellen. Damit wird kein Zweifel daran gelassen, wie die Redaktion das römische Dokument versteht, und wie die Leser es verstehen sollen.

Keine Entspannung in Sicht
Es ist absehbar, daß noch weitere solche Berichte anderer progressiver Medien folgen werden. Die Kampfbegriffe „Pelagianismus“, „Pelagianer“, „pelagianisch“, die selbst die meisten Katholiken in keinen objektiven, historischen Kontext stellen können, erleben eine Umdeutung. Sie kommt nicht nur im Begriff „Neo-Pelagianismus“ zum Ausdruck.

Das Dokument Placuit Deo und die Reaktion des Tablet zeigen, daß sie noch mehr Bedeutung erhalten werden.

Das Dokument der Glaubenskongregation, das auf offensichtlichen Wunsch von Papst Franziskus zustande kam, signalisiert, daß Franziskus und sein Umfeld zwar gegenüber dem kommunistischen Regime der Volksrepublik China auf Entspannung setzen, nicht aber innerhalb der Kirche.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va/Wikicommons (Screenshots)



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https://www.katholisches.info/2018/03/pl...-papstkritiker/

von esther10 04.03.2018 00:53

Neuer Ehrentitel für die Gottesmutter eingeführt

Pfingstmontag wird Gedächtnis Maria Mater Ecclesiæ
3. März 2018 0

Maria, Mutter der Kirche

(Rom) Die römische Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung veröffentlichte ein Dekret zur Änderung des Römischen Generalkalenders, mit dem der Gedenktag Maria, Mutter der Kirche eingeführt wird.

Mit dem Dekret erhält die Gottesmutter den neuen Ehrentitel Mater Ecclesiæ. Der Pfingstmontag wird künftig Memoria B. Mariæ Virginis Ecclesiæ Matris sein, Gedenktag der seligsten Jungfrau Maria, Mutter der Kirche sein.

So wurde es von Papst Franziskus am 11. Februar gutgeheißen.

Im Dekret heißt es:

„Die freudige Verehrung der Mutter Gottes in der Kirche unserer Tage kann bei der Betrachtung des Geheimnisses Christi und des Wesens der Kirche die Frauengestalt (vgl. Gal 4,4) nicht vergessen, die Jungfrau Maria, die zugleich Christi Mutter und Mutter der Kirche ist.

Dies war im kirchlichen Denken gewissermaßen schon gegenwärtig in den vorwegnehmenden Worten des heiligen Augustinus und des heiligen Leo des Großen. Der erste sagt, dass Maria die Mutter der Glieder Christi ist, da sie mit ihrer Liebe mitgewirkt hat an der Wiedergeburt der Gläubigen in der Kirche. Indem der andere sagt, die Geburt des Hauptes sei auch die Geburt des Leibes, zeigt er, dass Maria zugleich Mutter Christi, des Sohnes Gottes, und Mutter der Glieder des mystischen Leibes, also der Kirche, ist. Diese Überlegungen entspringen der göttlichen Mutterschaft Mariens und ihrer Verbindung mit dem Wirken des Erlösers, das in der Stunde des Kreuzes gipfelt.“


Maria Mater Ecclesiae
Zusammen mit dem Dekret wurden auch die „entsprechenden liturgischen Texte“ veröffentlicht.

Ebenso wurde mit dem Dekret auf der Internetseite des Heiligen Stuhles auch ein erklärender Kommentar von Kardinal Robert Sarah, dem Präfekten der Gottesdienstkongregation, publiziert.

Darin zitiert der Kardinal aus seinem Buch „Die Kraft der Stille“. Ein bemerkenswerter Schritt, da dieses Buch und der Kardinal von progressiven Kirchenkreises massiv angegriffen wurden.

„Der Wunsch ist es, dass diese Feier, die nunmehr auf die ganze Kirche ausgedehnt ist, alle Jünger Christi daran erinnern möge, dass wir wachsen und von der Liebe Gottes erfüllt werden, wenn wir unser Leben in drei Wirklichkeiten verwurzeln: Im Kreuz, im Opfer und in der Jungfrau – Crux, Hostia et Virgo. Dies sind die drei Geheimnisse, die Gott der Welt geschenkt hat, um unser Leben zu ordnen, zu befruchten und zu heiligen und uns zu Jesus Christus zu führen. Es sind drei Geheimnisse, die im Stillen zu betrachten sind“

Das Gedenken wird erstmals am kommenden Pfingstmontag, dem 21. Mai 2018 gefeiert werden.

Mater Eccleciae, ora pro nobis.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va (Screenshots)
https://www.katholisches.info/2018/03/pf...ater-ecclesiae/
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Zuwendungsübersicht

von esther10 04.03.2018 00:46





Samstag, 3. März 2018

https://kultur-und-medien-online.blogspo...kunde-kann.html


Das Wichtigste der Woche (Linksammlung)
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https://www.focus.de/familie/schule/schu...id_8496720.html
Lehrbücher im Stil von "Micky Maus"? Professor zieht drastisches Bildungsfazit: „Schulen sind Vertrottelungsanstalten“

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http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/...Unisextoiletten

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/de...n-15432286.html

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http://regionalbraunschweig.de/vielfalt-...ahn-eingeweiht/

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https://www.arte.tv/de/videos/079476-002...-maedchen-egal/

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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/de...e-15462273.html

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https://www.focus.de/familie/schule/spre...id_8541941.html

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Greifswalder Studenten fordern Unisextoiletten

Junge? Mädchen? Egal! Schweden ringt um Gleichberechtigung

GENDER UND SPIELZEUG : Schminktipps für Meerjungfrauen (Abo)

Staatlich geförderte LSBT-Propaganda: Regenbogen-Straßenbahn eingeweiht

Jeder vierte junge Mensch hat psychische Probleme

Studie: 100 000 Teenager sind süchtig nach sozialen Medien

Spreewald-Grundschule in SchönebergWachdienst soll Gewalt an Berliner Grundschule stoppen

https://kultur-und-medien-online.blogspo...Medien+-+online)


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von esther10 04.03.2018 00:46


Die versteckten Gefahren des Dokuments "Placuit Deo"

EINGESTELLT 4. März 2018



https://anticattocomunismo.wordpress.com...to-placuit-deo/

Ein Dokument, der Brief Placuit Deo , über die Rettung, die vor allem eine Frage von Superspezialisten zu sein scheint, wo wir über (Neo-) Pelagianismus und (Neo-) Gnostizismus sprechen. Der Vatikan-Experte Marco Tosatti sprach darüber mit einem hervorragenden Theologen, Pater Felice Prosperi Morichella, und mit einem hochrangigen Prälat in den Sakralen Palästen, der ebenfalls über tiefgründiges theologisches Wissen verfügte.

von Marco Tosatti (04-03-2018)

Placuit Deo : ein DokumentaufHeildas vor allem von Super-Spezialisten zu Materie scheint, die von Pelagianism und Gnosis Sachen sprechen, die arme katholischer Schriftsteller der Straße als vielleicht es ist, aber weiß es nicht. Vor ein paar Tagen haben sie die Gipfel der Kongregation für die Glaubenslehre, den Jesuiten Ladaria und Mons. Morandi. Stilum Curiae war es egal, nach einer sicherlich nicht besonders profunden Lektüre. Aber ... wir auf unseren Füßen zurück, reuige,Sie von einem Priester Theologe einen Brief anbieten zu können, die mitganzen Leidenschaft und Stärke einer Person des Glaubens schrieb, Don Felice Prosperi Morichella. Und dann stellen wir einige Beobachtungen vor, die aus einem Gespräch entstanden sind, das in den Sakralen Palästen mit einem hochrangigen Prälat stattfand, auch mit tiefgründigem theologischen und pastoralen Wissen.


******

"PLACUIT DEO"?

Hatte Gott den Brief der Kongregation für die Glaubenslehre gestern dem Vatikan vorgelegt? Bei allem Respekt für unseren Herrn und ohne auf seine Antwort zu warten, dass ich nicht wissen würde, wie ich empfangen sollte, sage und schreibe ich, dass ich es nicht mag.

Angezogen von der Titel des Dokuments: „An die Bischöfe der katholischen Kirche über einige Aspekte der christlichen Heils“, er bewegt und durch die plötzliche Erscheinung der Diskussion eines Themas spezifisch kirchlichen und so rechtzeitig und wichtig berührt, ich habe mich auf das Lesen und Wiederlesen des Textes und der Einleitung von Seiner Exzellenz Luis F. Ladaria, SI, Präfekt, und Monsignore Morandi, Sekretär.

In der Pressekonferenz sofort klar, warum die Mühe, die die Kongregation, mit Hilfe von Consultors geschultert hat: „die Veröffentlichung Nach fragte von Dominus Iesus (2000), mehrere Theologen der Kongregation für die Glaubenslehre zu vertiefen Einige Aspekte, die bereits in dieser Erklärung formuliert wurden, schlagen ein neues Dokument über die christliche Errettung vor.

Inzwischen werden wir daran erinnert, wer diejenigen sind, die Dokumente nicht mögen, ausgegeben, wenn Johannes Paul II der Papst und Ratzinger Präfekt war: im Fall von Dominus Iesus, Theologen betrifft, die sich durch unseren Herrn Jesus Christus WHO E‘dargestellt, wie Einzigartiger absoluter göttlicher und menschlicher universeller Erlöser der Menschheit aller Zeiten, Orte, Kulturen, Rassen, Völker und Religionen.

In dem Beginn des Briefes stellt klar, sofort: „Die Lehre über das Heil in Christus muss ständig neu Tiefe sein“ und damit „dieser Brief markieren sollte, in der großen Tradition des Glaubens und mit besonderem Bezug auf" Unterrichten von Papst Franziskus einige Aspekte der christlichen Errettung, die aufgrund der jüngsten kulturellen Veränderungen nur schwer zu verstehen sind ".

"Sie können schwierig sein" oder sind sie? Für wen? Für die Welt? Für die Kirche? Für die Pastoren der Kirche? Für treue Männer und Frauen, die nicht mehr glauben?

"Aufgrund der jüngsten kulturellen Veränderungen". Was? Doch "Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und für immer! Lass dich nicht von verschiedenen und allgegenwärtigen Lehren irreführen ... "(Hebräer 13,8-9).

Von allen Umwälzungen, Revolutionen, kulturellen Reduktionen von heute werden jedoch zwei zitiert, ausgeweidet, verurteilt: "die in mancher Hinsicht zwei alten Häresien ähneln, Pelagianismus und Gnostizismus".

Und das ist, kurz gesagt, der Anspruch, sich mit den eigenen Kräften zu retten (neo-Pelagianismus) und der Verzicht auf die Körperdimension, um Zuflucht zu einem spirituellen Intimismus zu finden (ein anderer Neo, Gnostizismus).

Es wäre das, was Papst Franziskus für eine lange Zeit wiederholt, sagt, widerspricht, verändert, sich verändert.

Das wäre die große Gefahr für die Rettung der Menschheit, die ganze "Bewegungen" in Anspruch nimmt.

Ich kann leicht mit dem gegenwärtigen Zustand unseres Italiens parodieren. Angesichts immenser sozialer und moralischer Probleme: wie der Zusammenbruch der Geburtenrate; die Auflösung der Familie; der Mangel an Arbeit und deshalb die Unmöglichkeit, ein Haus zu kaufen und die Schwierigkeit, zu heiraten; die Unterdrückung der Armen, mit ungerechten und unverhältnismäßigen Steuern; die Erpressung der Kranken und Alten mit lächerlichen Subventionen und Pensionen; wandernde Ideologie Katastrophe, die sich in Gesetzlosigkeit Gegenwart und schlimmen Bedrohungen für die Zukunft, um für einige, vor allem der Regierung, sind die beiden Notfälle behandelt werden: Rassismus und Faschismus.

So ist es daher für die Kirche Bergoglio Papst und der Kongregation der Ladaria und Morandi: die Zwillings Bombardierungen von Christian Heil besteht aus dem Pelagianismus und Gnosis, nicht durch die steigende Flut des Atheismus heimtückisch und feindlich gegenüber Jesus Christus und seinem mystischen Leib; nicht der Abfall vom Glauben der Nationen und Nationen, manchmal christlich; nicht die tödliche Verfolgung von Gläubigen in Christus in vielen Teilen des Planeten; nicht die allgemeine Ablehnung des Gesetzes Gottes, ersetzt durch Gesetze gegen die Natur, auferlegt mit Sanktionen gegen die Bürger; nicht die Ablehnung von Leiden und Tod; nicht "die Leerung des Kreuzes Christi" (siehe 1 Korinther 1,17).

Das Kreuz Christi in der Tat! NIEMALS das Kreuz des Heils GENANNT NOCH DAS BLUT DER RETTER SHED, in diesem Brief, den Sie auf Christian Heil zu erziehen und zu aktualisieren wollen, die stattdessen drückend ist, dummerweise und kontinuierlich definiert: „die Ordnung der Beziehungen von Jesus eröffnet beizutreten “.

Wo ist die Schönheit von Grace? Wo ist die Warnung vor der Todsünde? Das Risiko der Hölle? Es existiert nicht. Es gibt kein Risiko oder existiert die Hölle? Beide von ihnen. Im Vatikan, von Santa Marta bis zum ehemaligen Heiligen Offizium, spricht man nicht darüber und schreibt nicht darüber. Irgendwas mit dem Teufel von Zeit zu Zeit der Papst, aber er definiert nicht, wer er ist und was er will. Dies wurde von Unserer Lieben Frau in Fatima erklärt, aber Franziskus ging dorthin, um sie zum Schweigen zu bringen, um ihre dramatische Bitte um Gebet und Opfer zu verleugnen, weil die Seelen nicht in die Hölle gehen und für immer verloren gehen, weit weg von Gott Gefahr der Erlösung!

Aber dann die Evangelisierung? "Die Kirche widmet sich mit aller Kraft der Evangelisierung" mit dem Ziel, "einen aufrichtigen und konstruktiven Dialog mit Gläubigen anderer Religionen zu führen". Lasst die Muslime, Hindus und Buddhisten sich nie beleidigt fühlen, Christen töten, einsperren, ihre Häuser, Kirchen und Schulen verbrennen!

Aber das ist eine andere Sache, wie die der ESCATHOLOGIE (Tod, Gericht, Hölle, Paradies, Ewiges Leben, Ewige Bestrafung), viel dringlicher als die mit solcher Präzision durchgeführte ÖKOLOGIE.

Im Augenblick ruft die Kirche weiterhin das endgültige Kommen des Erretters an, weil "wir in der Hoffnung gerettet wurden" (Römer 8,24). Und was ist diese Hoffnung? Das alles wird glücklich im Himmel, und wenn jemand es nicht verdient hat, kein Kummer, wird seine Seele für immer auflösen, kündigt den Theologen des Päpstlichen Hauses, Eugenio Scalfari, der sagt, dass der Bergoglio, die dies nicht taten Er sagt, er hat es nicht gesagt.

"Jetzt genug, Herr! Nimm mein Leben auch, denn ich bin nicht besser als meine Väter "(1 Könige 19: 4).

"Geh zu denen, zu denen ich dich senden werde und verkünde, was ich dir befehlen werde. Fürchte sie nicht, denn ich bin bei dir, um dich zu beschützen "(Jeremia 1,7-8).

******

Und hier ist eine Überlegung von einem Freund in der Kurie.

Ich habe das Placuit Deo gelesen ... es gibt viele positive Elemente, um es als eine GROSSARTIGE Verkündigung des ERLÖSENS in CHRISTUS darzustellen. Aber ... es gibt einige Passagen, die meiner Meinung nach eine Reihe von ruchlosen Konsequenzen enthalten, die von hier zu wenig genommen werden.

Nr. 9: Auf der einen Seite bezeugt der absteigende Sinn tatsächlich den absoluten Vorrang der grundlosen Handlung Gottes; Die Demut, die Gaben Gottes vor unserer Arbeit zu empfangen, ist wesentlich, um auf seine rettende Liebe reagieren zu können. (Die Folgen dieser STATEMENT in der Beziehung mit den grundlegenden menschlichen Freiheit freigesetzt, die der GRACE BEGRÜSST bringen die Überlegenheit der SAKRAMENTE ON Umwandlung und die SAKRAMENTE als Call zur Umkehr und PLACE ZUR BESTÄTIGUNG VON dies stattfindet).

No. 12: die Heil Vermittlung der Kirche, „universales Heilssakrament“, [19] versichert uns, dass das Heil der Selbstverwirklichung des isolierten Individuums besteht, und nicht einmal in seiner inneren Verschmelzung mit dem Göttlichen, sondern in ' Einbau in eine Gemeinschaft von Personen, in der Gemeinschaft der Dreifaltigkeit teilnehmen (TRUE POINT dolente: Gemeinschaft Priorität der kirchlichen oN Gemeinschaft mit der Heiligen Dreifaltigkeit und der basierend erhärtet Gnadengemeinschaft).

Nein. 13. Sowohl die individualistische Vision ist das bloß innere Heil widerspricht auch die sakramentale Wirtschaft, durch den Gott die Menschen retten wollte. Die Teilnahme an der Kirche, ist die neue Ordnung der Beziehungen von Jesus eröffnet durch die Sakramente, wie die Taufe das Tor ist, und die Eucharistie Quelle und Höhepunkt. . (Dolente ZWEITER PUNKT: Die Sakramente die neue Ordnung DES VON JESUS ​​EINGEWEIHT INTRODUCE Das ist wahr, sondern als Ergebnis der Einführung in das Leben Christi und seiner Person Inkorporation; das Ergebnis wird nicht der Ausschluß NIEMAND VON VOLL Sakrale Kommunikation unabhängig von persönlichen Einstellungen?


(Quelle: marcotosatti.com )[
http://www.marcotosatti.com/2018/03/04/p...nto-di-ladaria/

von esther10 04.03.2018 00:41

LKR: Die SPD opfert sich für Merkel

Veröffentlicht: 4. März 2018 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: AKTUELLES | Tags: Bernd Kölmel, EU, Große Koalition, GroKo, Liberal-konservative Reformer, LKR, Macron, Mitglieder, Regierung, spd, Spendieronkels, Steuerzahler, Zentralisierung |3 Kommentare



Die SPD hat mit 66 Prozent für den Koalitionsvertrag gestimmt. Damit steht der Wahl einer von CDU/CSU/SPD getragenen Regierung nichts mehr im Wege. Für diese Koalition ist der Zusatz „Große“ nicht angebracht, denn diese Parteien vertreten gerade noch 56 Prozent der Sitze, während dies in der vorangegangenen Legislaturperiode noch 80 Prozent waren. Bei aktuellen Meinungsumfragen liegen diese Parteien teilweise unter 50 Prozent.

Bernd Kölmel (siehe Foto), Vorsitzender der Liberal-Konservativen Reformer (LKR – Die Eurokritiker), erklärt dazu:



„Die SPD opfert sich, um Angela Merkel einen würdigen Abgang zu ermöglichen. Das klingt heroisch, ist aber politisch dumm. Deutschland braucht einen Neuanfang, einen echten Aufbruch. Der ist aber in der Immer-Weiter-So-Regierung nirgendwo zu sehen.

Statt einer Koalition sollte die SPD über eine Fusion mit der CDU abstimmen. Angela Merkel würde hervorragend zu ihr passen.

Ich anerkenne, dass eine überraschend hohe Mehrheit der SPD-Mitglieder durch ihr Ja die Bildung einer Regierung ermöglicht haben. Dies ist aber keine nachhaltige Lösung für Deutschland. Das Misstrauen bei den Koalitionsregierenden sitzt tief. Mag sein, dass es schon bald ´in die Fresse gibt´, wie Andrea Nahles es formuliert hat.

Nun bekommen wir also eine Regierung, die als Schwerpunkt die EU auserkoren hat. Aber nicht um diese endlich dazu zu bringen, sich der großen Herausforderungen zu stellen. Dies wären die Migrationskrise (funktionierendes Asylrecht mit Obergrenze und Grenzsicherung), die Eurokrise (das Ausscheiden einiger Länder muss finanziell flankiert werden) und Verschlankung mit Bürokratieabbau.

Stattdessen geben sich die Koalitionäre schon jetzt als Zentralisierungsbefürworter und großzügige Spendieronkels. Macron und Co. werden sich freuen.

Das Ja der SPD wird auch Mario Draghi erleichtert zur Kenntnis genommen haben. Nun muss (endlich) nicht mehr nur er mit seiner EZB die Eurozone durch Nullzins-Politik und Anleihekäufe retten, was ja nie legitimiert war. Denn die Koalitionäre werden schon bald einer Transferunion zustimmen – zu Lasten deutscher Steuerzahler!“
https://charismatismus.wordpress.com/201...ch-fuer-merkel/

von esther10 04.03.2018 00:38

Ultralinke Störaktion bei uns in Münster

Veröffentlicht: 4. März 2018 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: MARSCH fürs Leben / KREUZE-Aktion (§218) | Tags: Christoferuswerk, Farbbeutel, Felizitas Küble, Feminismus, Gebetszug für das Leben, Hausfassade, Kackscheiße, KOMM-MiT-Verlag, Münster-Angelmodde,



Polizei, Störaktionen, ultralinks
Von Felizitas Küble
Am heutigen späten Sonntagnachmittag wurde vor dem Haus unseres KOMM-MIT-Verlags und des Vereins Christoferuswerk (das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt) in Münster-Angelmodde eine Stör-Aktion veranstaltet, die offenbar im Zusammenhang mit ultralinken Protesten gegen den am 19. März stattfindenden Gebetszug für das Leben steht.



Wie mir die von einem aufmerksamen Nachbarn herbeigerufenen Polizeibeamten mitteilten, handelte es sich dabei um vermummte Personen. Auf den Plastikstreifen, die mehrfach quer über unsere Haustür und an eine Wand verklebt wurden, steht: „Sexistische Kackscheisse“ (siehe Foto).



Auf einem Flugblatt „Feminismus in die Offensive“ fand sich ein Aufruf zur Protest-Demo gegen den „Gebetszug für das Leben“, der für den 19. März in Münster geplant ist (2. Bild).

Das dritte Foto zeigt einen Auschnitt aus unserer „geschmückten“ Haustür.

Auf mehreren Plakaten war „Antifeminismus ist keine Alternative“ zu lesen, darunter Werbung für (sexuelle) „Vielfalt“ statt „Zweigeschlechtlichkeit“.

Auf dem Parkplatz an unserem Haus wurde der blaue Inhalt einer Farbdose versprüht bzw. ausgeleert (letztes Foto).



Vermutlich wollten die Täter damit unsere Hauswand „verzieren“, wurden aber wohl davon abgehalten, als sie bemerkten, daß die Polizei gerufen wurde.



Noch schlimmer ging es im Jahre 2011 zu: Damals wurde unsere Hausfassade – ebenfalls Anfang März vor der Lebensrechtler-Prozession – mit Farbbeuteln beschmiert, so daß wir die Wand auf unsere Kosten neu streichen lassen mußten. Näheres siehe hier: http://www.medrum.de/content/naechtliche...komm-mit-verlag

https://charismatismus.wordpress.com/201...ns-in-muenster/

von esther10 04.03.2018 00:36

Der Sinn für das Heilige

Vorwort von Kardinal Sarah zum neuen Buch über die Kommunionspendung
3. März 2018 0


Kommunionspendung

Kardinal Sarah: Allgemeines Überdenken der Weise der Spendung der heiligen Kommunion notwendig.

Der Engel des Friedens in Fatima

Die Vorsehung, die weise und sanft alle Dinge ordnet, bietet uns das Buch Die Spendung der Kommunion auf die Hand von Pfarrer Federico Bortoli gerade jetzt an, nachdem wir den hundertsten Jahrestag der Erscheinungen von Fatima gefeiert haben. Vor den Erscheinungen der Jungfrau Maria, im Frühling 1916, erschien der Engel des Friedens Luzia,

Jacinta und Francisco und sagte ihnen: „Habt keine Angst, ich bin der Engel des Friedens. Betet mit mir.“ Der Engel kniete sich auf die Erde und berührte mit der Stirn den Boden. Dann, erfasst von einer übernatürlichen Kraft, ahmten die Kinder ihn nach und wiederholten nach dem Engel dieses Gebet: „Mein Gott, ich glaube, ich bete an, ich hoffe und ich liebe Dich. Ich bitte dich um Verzeihung für all jene, die nicht glauben, nicht anbeten, nicht hoffen und Dich nicht lieben.“ Dann entschwand der Engel. Bei der dritten Erscheinung des Engels im Frühling 1916 wurde den Kinder bewusst, dass der Engel – immer derselbe – in seiner linken Hand einen Kelch hielt, über dem eine Hostie schwebte. Einige Bluttropfen fielen von jener Hostie in den Kelch.


Engel von Fatima

Indem er den Kelch und die Hostie in der Luft schweben ließ, kam der Engel zu den Kindern, warf sich auf die Erde nieder und wiederholte drei Mal dieses Gebet: „Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: In tiefster Ehrfurcht bete ich Dich an und opfere Dir auf den kostbarsten Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Jesu Christi, gegenwärtig in allen Tabernakeln der Erde, zur Sühne für alle Schmähungen, Sakriliegien und Gleichgültigkeiten, durch die Er selbst beleidigt wird. Durch die unendlichen Verdienste Seines Heiligsten Herzens und auf die Fürbitte des Unbefleckten Herzens Mariens bitte ich Dich um die Bekehrung der armen Sünder.“ Danach erhob sich der Engel, nahm erneut den Kelch und die Hostie in seine Hände, gab die heilige Hostie Luzia, und das Blut des Kelches gab er Jacinta und Francisco, die auf den Knien blieben, während er sprach: „Nehmt und trinkt den Leib und das Blut Jesu Christi, der von den undankbaren Menschen furchtbar geschmäht wird. Macht gut ihre Verbrechen und tröstet euren Gott.“ Der Engel warf sich erneut auf die Erde und wiederholte mit Luzia, Jacinta und Francisco neuerlich drei Mal dasselbe Gebet.

Die Schmähungen Jesu in der Hostie
Der Engel des Friedens zeigt uns also, wie wir den Leib und das Blut Jesus Christi empfangen müssen. Das Sühnegebet, das der Engel gesprochen hatte, ist leider alles andere als überholt. Welches aber sind die Schmähungen, welche Jesus in der heiligen Hostie zugefügt werden und die wir wiedergutmachen müssen? Zunächst sind es die Schmähungen gegen das Sakrament selber:

die schrecklichen Profanierungen, von denen einige bekehrte Ex-Satanisten Nachricht und schaudererregende Beschreibung gegeben haben;
Schmähungen sind auch die sakrilegischen Kommunionen, bei denen diese nicht in der Gnade Gottes empfangen wurden oder bei denen der katholische Glaube nicht bekannt wurde (ich beziehe mich auf bestimmte Formen der sogenannten ‚Interkommunion‚).

Weiters ist all das eine Schmähung Unseres Herrn, was die Fruchtbarkeit des Sakramentes verhindern könnte, besonders die Irrtümer, die in den Geist der Gläubigen gesät wurden, weshalb sie nicht mehr an die Eucharistie glauben.

Die schrecklichen Profanierungen, die sich in den sogenannten ‚schwarzen Messen‚ abspielen, verletzen nicht direkt Jenen, der in der Hostie geschändet wird, weil diese nur auf die Akzidentien des Brotes und Weines abzielen.

Sicherlich leidet Jesus für die Seelen der Profanierer, für die er jenes Blut vergossen hat, das diese so erbärmlich und grausam verachten. Aber Jesus leidet mehr, wenn die außerordentliche Gabe seiner gottmenschlichen eucharistischen Gegenwart nicht die potenziellen Wirkungen in den Seelen der Gläubigen hervorbringen kann. Und deshalb versteht man, wie die heimtückischste diabolische Attacke darin besteht, den Glauben an die Eucharistie auszulöschen zu versuchen, indem Irrtümer ausgesät werden und eine ungeeignete Art des Empfangs gefördert wird; in der Tat, der Krieg zwischen Michael und seinen Engeln auf der einen Seite und Luzifer auf der anderen, setzt sich im Herzen der Gläubigen fort: Die Zielscheibe Satans ist das Opfer der Messe und die Realpräsenz Jesu in der konsekrierten Hostie. Dieser Versuch des Raubes folgt seinerseits zwei Schienen:

Transsubstantiation und Realpräsenz

Die erste ist die Schwächung des Konzeptes der ‚Realpräsenz‚. Viele Theologen hören nicht auf, den Terminus ‚Transsubstantiation‚ zu verhöhnen oder verächtlich zu behandeln – trotz anhaltender Zurechtweisungen seitens des Lehramtes. Deshalb ist es lobenswert, dass Pfarrer Bortoli eine umfassende geschichtliche Einführung zum eigentümlichen Glauben der Kirche an die Worte „das ist mein Leib… das ist mein Blut…“ zusammenstellte: ein einfaches ‚ist‘, das jedoch die ganze Liebe Christi enthüllt, seine brennende Sehnsucht, uns körperlich so nahe sein zu wollen, wie er Maria, dem hl. Josef, den Jüngern, der Menge, um sie zu sättigen, den Jüngern von Emmaus… nahe war.

Die guten Lehrer und das Lehramt der Kirche haben im Wort ‚Transsubstantiation‘ ein unbezwingbares Bollwerk gegen die Häresien gefunden und gleichzeitig den geeignetsten Terminus, um die wirklichste Liebe – eben genau ‚substantiell‚ –, die in den heiligen Spezies, unabhängig von der Disposition des Menschen und von seinem Denken, gegenwärtig ist.

Das Prinzip der Immanenz – d.h. der philosophische Irrtum, für den sich nicht mehr das Denken dem Wirklichen anpassen muss, sondern das Wirkliche vom Denken eingerahmt und bestimmt wird – hat auch die eucharistische Lehre zu verseuchen versucht: die wirkliche objektive Gegenwart (= die Liebe ohne Bedingungen) wird relativiert, indem sie davon abhängig gemacht wird, ob jemand das Zeichen versteht (Transfinalisation) oder ob jemand damit genährt wird (Transsignifikation).

Der selige Paul VI musste mit der Enzyklika Mysterium fidei eingreifen, gerade um zu erklären, wie unangemessen diese Begriffe sind, um das Geheimnis der Eucharistie ausdrücken. Nein! Im heiligsten Sakrament gibt es die Liebe, auch wenn niemand auf diese Liebe antwortet, auch wenn niemand an sie denkt. Er ist dort, wie ein Fels, der in der Wüste hervorsprudelt: er betet an, er dankt, bittet für den Menschen um Verzeihung und fleht um alle Gnaden, die er braucht, absolut unabhängig von der Weise seines Denkens –; und all das deshalb, damit der Mensch selber schließlich glaubt und vor dieser Liebe kapituliert: „Credidimus caritati!“ (1 Joh 4,16).

Achtsamkeit auf die Fragmente

Wir sehen jetzt, wie der Glaube und die Realpräsenz die Weise des Kommunionempfangs beeinflussen kann und umgekehrt. Die Kommunion auf die Hand empfangen zieht unzweifelhaft eine große Ausstreuung von Fragmenten nach sich; umgekehrt werden die Aufmerksamkeit den kleinsten Bröseln gegenüber, die Sorge um das Reinigen der heiligen Gefäße, das Nichtberühren der Hostie mit verschwitzten Händen ein Bekenntnis des Glaubens an die Realpräsenz Jesu auch in den kleinsten Teilen der konsekrierten Spezies:

wenn Jesus die Substanz des Eucharistischen Brotes ist und wenn die Dimensionen der Fragmente bloß Akzidentien des Brotes sind, spielt es keine Rolle wie groß oder klein ein Stückchen der Hostie ist! Die Substanz ist dieselbe! Er ist es! Umgekehrt: die Unachtsamkeit den Fragmenten gegenüber lässt das Dogma aus den Augen geraten: Langsam könnte dann der Gedanke überwiegen: „Wenn auch der Pfarrer den Fragmenten keine Aufmerksamkeit schenkt, wenn er die Kommunion auf die Weise spendet, dass die Fragmente verstreut werden können, dann heißt dies, dass in ihnen Jesus nicht ist, oder dass er es nur ‚bis zu einem bestimmten Punkt‘ ist“.

Der Sinn für das Heilige

Die zweite Schiene, an die sich der Angriff auf die Eucharistie knüpft, ist der Versuch, aus den Herzen der Gläubigen den Sinn für das Heilige zu nehmen. Die Heilige Kongregation für die Sakramente und den Göttlichen Kult beklagte schon 1980 mit der Instruktion Inæstimabile donum einen wachsenden Verlust des Sinnes für das Heilige in der Liturgie, der in den letzten Jahrzehnten leider nicht halt gemacht hat. Sicherlich liebt uns der Herr auf viele Weisen durch seine Vorsehung: das natürliche Leben, die Luft, die wir einatmen, unseren Nächsten, usw.

Gott gibt uns viele Dinge, aber es gibt eine Liebe, für die Gott uns sich selbst schenkt, indem er uns an seiner göttlichen Natur teilnehmen lässt: diese Liebe heißt ‚Gnade‘ und sie ist eine Liebe, die jede andere Liebe übersteigt. Wenn wir den Ausdruck ‚alles ist Gnade‘ missverstehen, wenn wir nicht die angemessenen Unterscheidungen machen, riskieren wir, in den Pantheismus und Naturalismus zu fallen: denn, wenn alles Gnade ist, ist nichts Gnade: wenn es kein erstes Stockwerk gibt (die natürliche Ordnung und die providentielle Liebe – die Liebe, die vorsorgt), gibt es auch kein zweites Stockwerk (die übernatürliche Ordnung und die Gnade). Es tut Not, dass dies ganz klar ist: über die Vorsehung hinaus gibt es eine Liebe Gottes, die nicht allgemein, sondern besonders ist, dilectio specialis. Und diese dilectio specialis ist in der Eucharistie enthalten.

Deshalb beginnt der hl. Thomas von Aquin seine Abhandlung über die Eucharistie damit, dass er zeigt, was diesem Sakrament eigentümlich ist: wenn die anderen Sakramente „Zeichen von etwas Heiligem sind, insofern sie den Menschen heiligen“ (Summa Theologiæ, III, q. 60, a. 2, c), ist hier das Heilige nicht nur bezeichnet, sondern substantiell gegenwärtig: „Das ist der Unterschied zwischen der Eucharistie und den anderen Sakramenten, die eine wahrnehmbare Materie haben: die Eucharistie enthält in absolutem Sinn etwas Heiliges und das ist Christus selbst“ (Summa Theologiæ, III, q. 73, a. 1, ad 3). Die Eucharistie ist heilig, denn sie enthält das Heilige schlechthin, den dreimal Heiligen, jenen Gott, der Liebe ist, das heiligste und heilige der Liebe; nicht umsonst ist die Eucharistie das Sacramentum caritatis. Den Sinn für das Heilige zu haben heißt, diese besondere Gegenwart wahrzunehmen.

Während der Ausdruck ‚Transsubstantiation‚ die Wirklichkeit der Gegenwart anzeigt, lässt uns der Sinn für das Heilige die absolute Eigenart und Heiligkeit erahnen. Welche Schande wäre es, den Sinn für das Heilige gerade in dem zu verlieren, was das Heiligste ist! Und wie ist das möglich? Dadurch, dass man die besondere Speise auf dieselbe Weise empfängt wie eine gewöhnliche Speise.

Es wäre Gnostizismus zu denken, den Glauben des Menschen von den äußeren wahrnehmbaren Zeichen trennen zu können, die indes folgerichtig mit dem sein müssen, was sie bezeichnen, weil der Mensch zur Wahrnehmung der unsichtbaren Wirklichkeiten gewöhnlich nur durch konkrete Zeichen kommt, indem er vom Bekannten zum Unbekannten voranschreitet, wie der doctor angelicus hervorhebt (cf. Summa Theologiæ, III, q. 60, a. 2, c). Das zweite Vatikanische Konzil erinnert in Sacrosanctum Concilium daran, wie wichtig die Gesten, die Körperhaltungen, die äußeren Zeichen und ihr großer pädagogischer Wert sind (cf. SC, 30, 33). Folglich gebührt der realen Gegenwart einer besonderen Liebe (dilectio specialis) ein besonderer Kult, ein besonderes Lob, laudis thema specialis (Sequenz Lauda Sion) und eine besondere Weise, sie zu empfangen: nicht wie ein gewöhnliches Brot.

Kein gewöhnliches Brot

Damit Kinder zur ersten Kommunion zugelassen werden können, verlangte der hl. Pius X nicht, dass diese (die Ausdrücke) ‚Substanz‚ und ‚Akzidentien‚ erklären können, sondern dass sie das eucharistische Brot von gewöhnlichem Brot unterscheiden können (cf. Dekret Quam singulari, 7. August 1910); das ist die erste Kenntnis, die Bedingung sine qua non, der erste Same, der sich dann zu einem tieferen Verständnis entwickeln kann (das Geplapper der Theologie in der Erwartung, Jesus nicht mehr verhüllt zu betrachten); Welchen Sinn für das Heilige kann ein Kind haben, wenn es das Eucharistische Brot auf dieselbe Weise empfängt, wie es von der Mama eine Süßigkeit bekommt? Der Herr selbst bittet uns, den Sinn für das Heilige zu kultivieren: der Prophet Maleachi sagt: „Wenn ich der Vater bin – wo bleibt dann die Ehrerbietung? Wenn ich der Herr bin – wo bleibt dann die Furcht vor mir?, spricht der HERR der Heerscharen zu euch, ihr Priester, die ihr meinen Namen verachtet“ (Mal 1,6). Diese göttliche Bitte steht jedoch nur und ausschließlich im Dienst des Menschen: „Du bedarfst nicht unseres Lobes, es ist ein Geschenk deiner Gnade, dass wir dir danken. Unser Lobpreis kann deine Größe nicht mehren, doch uns bringt er Segen und Heil durch unseren Herrn Jesus Christus“ (Wochentagspräfation IV) und sie helfen uns, die Geheimnisse des Glaubens glaub-würdig zu erhalten.


Kniende Mundkommunion

Die Liturgie besteht aus vielen kleinen Riten und Gesten – jede von ihnen ist in der Lage, diese Haltungen reich an Liebe, kindlichem Respekt und Anbetung Gottes auszudrücken. Gerade deshalb ist es angebracht, die Schönheit, Zweckmäßigkeit und den pastoralen Wert einer während des langen Lebens und der Tradition der Kirche entwickelten Praxis zu fördern und das ist die Gebärde, die hl. Kommunion auf die Zunge und auf den Knien zu empfangen.

Die Größe und der Adel des Menschen, so wie der höchste Ausdruck seiner Liebe zu seinem Schöpfer, besteht darin, sich vor Gott niederzuknien. Jesus selbst hat in der Gegenwart des Vaters auf den Knien gebetet: „Dann entfernte er sich von ihnen ungefähr einen Steinwurf weit, kniete nieder und betete: Pater, si vis, transfer calicem istum a me; verumtamen non mea voluntas sed tua fiat: „Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen““ (Lk 22,42; Mk 14,35–36; Mt 26,38–39). Die Liturgie des Himmels besteht darauf und empfiehlt, dass man sich vor dem geopferten Lamm niederwirft:

„Und ich sah: Zwischen dem Thron und den vier Lebewesen und mitten unter den Ältesten stand ein Lamm; es sah aus wie geschlachtet und hatte sieben Hörner und sieben Augen; die Augen sind die sieben Geister Gottes, die über die ganze Erde ausgesandt sind. Das Lamm trat heran und empfing das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß. Als es das Buch empfangen hatte, fielen die vier Lebewesen und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder; alle trugen Harfen und goldene Schalen voll von Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen“ (Offb 5,6–8).


Das Beispiel des hl. Johannes Paul

In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Beispiel zweier großer Heiliger unserer Zeit hinweisen: auf den hl. Johannes Paul II und die hl. Teresa von Kalkutta. Das ganze Leben von Karol Wojtyła war gezeichnet von einem tiefen Respekt vor der heiligen Eucharistie.


Johannes Paul II. und Benedikt XVI.

Darüber müsste man viel sagen und vieles ist darüber geschrieben worden. Es genügt einfach an die letzten Jahre seines Petrusdienstes zu erinnern: ein Mensch, in seinem Körper von der Krankheit gezeichnet, die fortschreitend und irreversibel zu einer fast totalen physischen Beeinträchtigung führte. Aber ungeachtet dessen, dass er erschöpft und ohne Kräfte war, buchstäblich von der Krankheit zerschlagen, quasi mit Christus angenagelt, erlaubte es sich Johannes Paul II nie, in Gegenwart des ausgesetzten Heiligsten Sakramentes zu sitzen. Wer erinnert sich nicht mit Emotionen und Zuneigung an jene Bilder von Papst Johannes Paul II, zusammengedrückt von der Krankheit, zermürbt, aber während der Fahrt der Fronleichnamsprozession von San Giovanni in Laterano zur Basilika Santa Maria Maggiore vor dem Allerheiligsten immer auf den Knien?

Der Papst, höchst erkrankt, hat es sich selbst auferlegt, vor dem Allerheiligsten zu knien. Er war unfähig, sich allein niederzuknien und aufzustehen. Er brauchte andere, um die Knie zu beugen und dann aufzustehen. Bis zu seinen letzten Tagen wollte er uns ein großes Zeugnis der Ehrerbietung dem Heiligsten Sakrament gegenüber geben. Warum sind wir so stolz und gefühllos den Zeichen gegenüber, die Gott selber uns für unser geistliches Wachstum und für unsere intime Beziehung mit Ihm anbietet ? Warum knien wir nicht nieder, um die hl. Kommunion nach dem Beispiel der Heiligen zu empfangen? Ist es wirklich zu demütigend, niederzufallen und vor dem Herrn Jesus Christus auf den Knien zu sein? Jedoch „er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich und erniedrigte sich und […] war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“ (Phil 2,6–8).

Das Beispiel der hl. Teresa von Kalkutta

Die hl. Mutter Teresa von Kalkutta, eine außergewöhnliche Ordensfrau, die niemand als Traditionalistin, Fundamentalistin oder Extremistin zu behandeln wagte, deren Glaube, Heiligkeit und totale Hingabe an Gott und die Armen allen bekannt war, hatte einen absoluten Respekt und Verehrung zum göttlichen Leib Jesu Christi.


Mutter Teresa

Sicher berührte sie täglich in den ausgemergelten und leidenden Körpern der Ärmsten der Armen „das Fleisch“ Christi. Jedoch, erfüllt mit Staunen und ehrfurchtsvoller Verehrung, enthielt sie sich, den verwandelten Leib Christi zu berühren; lieber betete sie ihn an und betrachtete ihn still, blieb lange auf den Knien und vor dem eucharistischen Jesus niedergeworfen. Außerdem empfing sie die hl. Kommunion in ihren Mund wie ein kleines Kind, das sich demütig von seinem Gott ernähren ließ. Die Heilige wurde traurig und war in Schmerzen, wenn sie Christen die hl. Kommunion mit der Hand empfangen sah. Darüber hinaus versicherte sie, dass alle ihre Schwestern ihrem Wissen nach die Kommunion nur auf die Zunge empfingen. Ist dies nicht die Ermahnung, die Gott selber uns gibt: „Ich bin der HERR, dein Gott, der dich heraufgeführt hat aus Ägypten. Weit öffne deinen Mund! Ich will ihn füllen“ (Ps 81,11).

Die Zeichen Gottes annehmen – kniende Mundkommunion

Warum beharren wir darauf, stehend und auf die Hand zu kommunizieren? Warum dieses Verhalten des Mangels an Unterwerfung unter die Zeichen Gottes? Möge kein Priester es wagen, seine eigene Autorität in dieser Frage aufzuerlegen, indem er es jenen, die die Kommunion auf den Knien und auf die Zunge empfangen wollen, verweigert oder diese schlecht behandelt: kommen wir wie Kinder und empfangen wir demütig auf den Knien und auf die Zunge den Leib Christi. Die Heiligen geben uns das Beispiel. Sie sind die Modelle, die Gott uns zur Nachahmung anbietet!

Aber wie konnte die Praxis, die Eucharistie in die Hand zu empfangen, so allgemein werden? Pfarrer Bortoli gibt uns die Antwort, gestützt auf eine bis dato unveröffentlichte Dokumentation, außerordentlich in Qualität und Umfang. Es handelte sich um einen Prozess, alles andere als klar, ein Übergang von dem, was die Instruktion Memoriale Domini einräumte bis hin zur Weise, die heute so verbreitet ist: es war – nur den Bischofskonferenzen der Länder, wo die Praxis schon missbräuchlich eingeführt war – zugestanden worden, ein Indult zu erbitten, um die Kommunion in die Hand austeilen zu können; und das nur dort, wo es unmöglich war und von Schaden für das Prinzip der Autorität,

zur korrekten Weise des Kommunionempfangs zurückzukehren. Wie für die lateinische Sprache, als auch für eine liturgische Reform, die mit den früheren Riten in Einklang hätte sein sollen, ist ein besonderes Zugeständnis leider das Schlupfloch geworden, um den Safe der liturgischen Kirchenschätze zu erzwingen und zu leeren. Der Herr führt den Gerechten auf ‚geraden Wegen‘ (cf. Weish 10,10), nicht auf Schleichwegen; über die oben gezeigten theologischen Motivationen hinaus, zeigt sich folglich, dass sich auch die Weise, wie sich die Praxis der Handkommunion verbreitet hat, nicht den Wegen Gottes gemäß durchgesetzt hat.

Möge dieses Buch jene Priester und jene Gläubigen ermutigen, die auch vom Beispiel Benedikt XVI. bewegt – der in den letzten Jahren seines Pontifikats die Eucharistie in den Mund und auf den Knien austeilen wollte – die Eucharistie in letzterer Weise verwalten und empfangen wünschen, was dem Sakrament selbst viel mehr entspricht. Ich hoffe, dass es zu einer Wiederentdeckung und Förderung der Schönheit und des pastoralen Wertes dieses Modus kommt. Meiner Meinung und meinem Urteil nach ist dies ein wichtiges Anliegen, über das die Kirche von heute nachdenken muss. Das ist ein weiterer Akt der


Anbetung und der Liebe, den jeder von uns Jesus Christus anbieten kann.

Es freut mich sehr, viele Jugendliche zu sehen, die sich entscheiden, unseren Herrn so, ehrfürchtig auf den Knien und auf die Zunge zu empfangen. Möge die Arbeit von Pfarrer Bortoli ein allgemeines Überdenken der Weise der Spendung der heiligen Kommunion begünstigen; wie ich am Anfang dieses Vorwortes sagte, haben wir gerade 100 Jahre Fatima gefeiert und sind ermutigt in der Erwartung des sicheren Triumphs des Unbefleckten Herzens Mariens: demnach wird auch die Wahrheit in der Liturgie triumphieren.

*Im Februar 2018 publizierte Pfarrer Federico Bortoli das Buch „La distribuzione della comunione sulla mano“ (Die Spendung der Kommunion auf die Hand). Das Vorwort zu diesem Buch schrieb der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Kardinal Robert Sarah, das oberhalb abgedruckt ist. La Nuova Bussola Quotidiana veröffentlichte einen Vorabdruck des Vorwortes (Übersetzung aus dem Italienischen von Pfarrer Johannes Lehrner).
https://www.katholisches.info/2018/03/vo...munionspendung/
Bilder: Nuova Bussola Quot
idiana

von esther10 04.03.2018 00:35

Kardinal Kasper wird 85: Konzil, Interkommunion und Papst Franziskus
Ein Kurienkardinal von Format wird am Montag 85 Jahre alt: Walter Kasper.


Gudrun Sailer - Vatikanstadt

Der emeritierte Präsident des Päpstlichen Einheitsrates ist ein immer noch aktiver Buchautor, am Dienstag stellt er in Rom sein jüngstes Werk „Die Botschaft von Amoris laetitia, ein freundlicher Disput“ vor. Gudrun Sailer besuchte Kardinal Kasper zu Hause und führte ein längeres Interview mit ihm, dessen ersten Teil – den „Geburtstagsteil“ – wir am Sonntag veröffentlichen. Am Montag sprechen wir mit Kardinal Kasper über „Amoris Laetitia“.

VATICAN NEWS: Herr Kardinal, Sie werden 85 Jahre alt, zunächst einmal ganz herzlichen Glückwunsch! Sie blicken auf ein reiches, volles Leben zurück, Sie sind Priester, Sie sind Kardinal, Sie sind Dogmatikprofessor, seit 1999 im Vatikan, beschäftigt mit den Agenden der Ökumene. Was waren denn, wenn Sie im großen Bogen zurück denken, die schönsten Erfahrungen, die Sie im Lauf Ihres Lebens gemacht haben?

Kardinal Kasper: „Im kirchlichen Bereich war das erstens die Erfahrung des Zweiten Vatikanischen Konzils, das war für mich als junger Priester einfach die Erfüllung von Erwartungen, die wir vorher schon als junge Menschen hatten, und das war eine großartige Zeit, diese Begeisterung damals. Die zweite schöne Erfahrung war, als ich Bischof wurde. Ich wollte ja gar nicht Bischof, ich wollte nicht Kardinal werden, ich wollte Pfarrer werden, wie man bei uns sagt, und der Bischof hat mich zeitig dann in den akademischen Bereich geschickt. Und als ich dann Bischof wurde, konnte ich sozusagen wieder Pfarrer oder Seelsorger werden. Das war sehr schön, vor allem die Erfahrung, die ich jeden Sonntag gemacht habe, wenn ich Gemeinden besucht habe und mit den Menschen dort gesprochen habe. Da habe ich sehr, sehr viele Menschen, auch sehr fromme Beter getroffen und das war für mich eine erfüllende Erfahrung.”

Unser Interview mit Kardinal Kasper im Podcast
VATICAN NEWS: Und dann, später, in Rom?

Kardinal Kasper: „Natürlich gab es dann auch hier in Rom, vor allem mit der Ökumene, sehr schöne Erfahrungen mit anderen Christen. Es gibt da ja auch sehr viele Menschen, die sehr offen und sehr fromm sind und das zu leben versuchen; das war auch eine gute Erfahrung, was man da tun konnte. Vielleicht noch eine letzte schöne Erfahrung: Ich war dann auch für den religiösen Dialog mit dem Judentum zuständig, und die Begegnung mit Überlebenden des Holocaust war jedes Mal, auch menschlich, durchaus bewegend.”

VATICAN NEWS: Können Sie sich da an eine Episode erinnern, die Ihnen besonders im Herzen geblieben ist?

Kardinal Kasper: „Das war der erste Besuch von Papst Benedikt in einer Synagoge in Köln während des Weltjugendtages 2005. Da war eine Frau unter den Zuhörern, an deren Unterarm man noch die Nummer sehen konnte, die ihr eingebrannt worden ist, als sie in Auschwitz war. Diese Frau konnte sich nicht, in gar keiner Weise, vorstellen, dass ihr Sohn später einmal als Vorstandsmitglied der Gemeinde in ihrer nach dem Krieg wieder aufgebauten Synagoge in Köln den Papst begrüßen würde. Das bewegt einen. Die Frau sitzt da und ihr Sohn darf den Papst begrüßen, das hätte sie sich nie denken können, als sie in Auschwitz war, dass so etwas möglich ist. Papst Benedikt hat damals eine sehr zu Herzen gehende, sehr einfühlsame Rede gehalten.”

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D: Bischöfe ermöglichen Kommunion für protestantische Ehepartner
VATICAN NEWS: Wie ist denn heute aus Ihrer Sicht der Stand der Ökumene zwischen der katholischen Kirche und den reformierten Kirchen. 500 Jahre nach Beginn der Reformation sind ungeheuer große Schritte passiert, vor allen Dingen seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Wie stehen wir heute da?

Kardinal Kasper: „Die Schritte, die passiert sind, sind unglaublich. Wenn ich zurück denke an meine Kindheit, wie wir damals mit schlimmen Worten über die Lutheraner gesprochen haben und die auch über uns – und wie man heut sich brüderlich und freundschaftlich begegnet und sich als Christen anerkennt. Das ist jedes Mal auch für mich ein großes Erlebnis. Wir haben nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil große Schritte gemacht. Es gab dann eine gewissen Stagnation, ich habe aber den Eindruck, dass das Reformationsjahr doch wieder einen Aufbruch gebracht hat, zumindest in der Stimmung. Es gab wunderschöne Gottesdienste der Versöhnung und der Begegnung, übrigens auch in Italien, da gab es ja zunächst nur eine negative Einstellung zur Reformation und zu Luther.

Da ist sehr viel aufgebrochen im letzten Jahr. Sodass wir jetzt einfach hoffen, dass man das konkret ausfüllt. Ich denke, der letzte Beschluss der deutschen Bischofskonferenz, dass in bestimmten Fällen auch bei konfessionsverschiedenen Ehen der evangelische Teil, sofern er die katholische Lehre über die Eucharistie akzeptiert, das ist selbstverständlich die Voraussetzung, zur Kommunion zugelassen wird, das ist schon ein erster Schritt, dem andere Schritte folgen müssen. Das eine als Rat. Und mein Nachfolger (Kardinal Kurt Koch, Anm.) hat jetzt angefangen, ein Dokument vorzubereiten im Gespräch mit den Lutheranern über Kirche, Eucharistie und Amt, damit will man dann das alte Dokument über die Rechtfertigungslehre weiterführen.“

VATICAN NEWS: Die Kommunion für gemischtkonfessionelle Paare, diese Entscheidung der deutschen Bischofskonferenz hat für einiges Aufsehen gesorgt, überwiegend für Zustimmung, zu einem kleinen Teil auch der Ablehnung: Heißt es denn, dass man wirklich am besten auf einer ganz praktischen Ebene ansetzt, um weiterzukommen in der Ökumene, gerade in diesem Bereich?

Kardinal Kasper: „Wenn man genau schaut, hat das bereits Papst Johannes Paul II. ermöglicht. Er hat in seinen zwei Ökumene-Enzykliken „Ut unum sint“ von 1995 und „Ecclesia de Eucharistia“ von 2003 geschrieben, dass die katholischen Priester in Einzelfällen das Sakramente der Eucharistie auch anderen Christen spenden können. Als Bedingung hat er genannt, diese Christen müssen erstens das innere Verlangen danach haben, frei und von sich aus danach fragen, und zweiten müssen sie den Glauben bezüglich dieser Sakramente mit uns teilen. Er hat das also aufgemacht, und zwar aus theologischen Gründen, nicht nur aus pragmatischen Gründen und, wie ich weiß, er hat es in einzelnen Fällen sogar selber praktiziert.“

VATICAN NEWS: Sie haben drei Päpste aus unmittelbarer Nähe kennengelernt, Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus. Mich interessiert aus Ihrer Warte: Was eint diese drei großen Päpste?

Kardinal Kasper: „Es eint sie der katholische Glaube und es eint sie, dass sie alle auf der Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils gearbeitet haben und sich eingesetzt haben, es umzusetzen. Sie sind natürlich drei sehr verschiedene Persönlichkeiten, kommen alle drei aus völlig verschiedenen kulturellen Zusammenhängen. Benedikt aus der westeuropäischen Tradition, und zwar aus der besten Tradition, Johannes Paul II. aus dem polnischen Katholizismus und Franziskus aus seiner südamerikanischen Erfahrung. Das sind unterschiedliche Persönlichkeiten, unterschiedliche Akzente, aber das ist eben katholisch, das ist Einheit in der Vielfalt und das spielt sich auch in der Vielfalt der Päpste ab.“

VATICAN NEWS: Sie haben zwei Mal ein Konklave miterlebt, zwei Papstwahlen. Was ist Ihre bleibende Erinnerung daran?

Kardinal Kasper: „Das waren beides sehr geistliche Vorgänge, das wird ja oft so politisiert. Natürlich finden vorher viele Gespräche im kleinen Zirkel statt, man muss sich ja auch ein bisschen erkundigen über die Leute, die sich zur Diskussion stellen, man tauscht sich aus, ich war beide Male auch in verschiedenen Sprachzirkeln dabei, aber es gibt da keine Parteien in dem Sinne, wie das öfter dargestellt wird. Natürlich sind einige sich einig, der könnte es sein und andere der könnte es sein. Aber vor allem im letzten Konklave habe ich – und das haben mir auch andere Kardinäle bestätigt - den Eindruck gehabt, da bewegt sich etwas: das kann man dann als Heiligen Geist bezeichnen.

Da hat sich etwas bewegt und das war so auch nicht einfach abzusehen, dass das so schnell auf Bergoglio zuläuft. Insofern bin ich schon überzeugt, dass da der Heilige Geist mit am Werk war. Es war damals ja auch eine schwierige Situation nach den Vatican Leaks (Diebstahl und Veröffentlichung interner Dokumente aus dem Vatikan, Anm.) war eine sehr negative Stimmung, nicht gegen Italien, wie das manchmal gesagt wird, sondern gegen einige Einrichtungen in der römischen Kurie, und das auch zu Recht. Da wollte man jetzt einen von außen wählen. Und ich denke, der jetzige Papst ist ein Geschenk für die Kirche und für die Welt.”

VATICAN NEWS: Wie sehen Sie aus Ihrer heutigen Warte die katholische Kirche in Ihrer Heimat Deutschland?

Kardinal Kasper: „Es gibt sehr viele fromme Leute, sehr viele engagierte Leute in der Gemeinde - da kann man viel Positives sagen. Aber es ist natürlich eine Rückwärtsbewegung da. Es gibt viele Kirchenaustritte, die Zahlen gehen sehr zurück, man muss Kirchen schließen, man muss Gemeinden zusammenlegen. Das ist keine Aufbruchsstimmung im Augenblick. Ich denke, das Wichtigste ist, dass man hier den Schalter umlegt und sozusagen vom Rückbau wieder auf Aufbruch schaltet. Da hätte ich einige Wünsche anzumerken, aber man muss auch das Positive sehen, das da ist, aber ich denke, der Aufbruch, den Papst Franziskus will, der ist in Deutschland noch nicht voll angekommen.“

VATICAN NEWS: 85 Jahre, Herr Kardinal – Wenn Sie freudig in die Zeit schauen möchten, die Ihnen noch bleibt, was wünschen Sie sich, dass Sie noch einbringen können?

Kardinal Kasper: „Ich wünsche mir vor allem bei uns in Westdeutschland und in Deutschland wieder mehr Freude, christliche Freude in der Kirche und an der Kirche, denn aus einer Kritikasterstimmung heraus zieht man niemanden an, sondern nur mit Freude, denn die kann ansteckend wirken. Mehr christliche Freude, die dann auch fertig wird mit allen möglichen Problemen, manchmal auch mit Enttäuschungen oder Skandalen, die gibt es, aber die Freude an Gott und Jesus Christus und dem, was uns geschenkt ist im Evangelium, die muss überwiegen und uns beschwingen zu einem Aufbruch und auch zu einem missionarischen Einsatz.”
http://www.vaticannews.va/de/vatikan/new...franziskus.html

T

von esther10 04.03.2018 00:33

Papst fordert von Argentiniens Bischöfen Einheit zu Amoris laetitia



Amoris laetitia : Die neue Spitze der Argentinischen Bischofskonferenz am 3. Februar 2018 bei Papst Franziskus: Papst fordert landesweite Einheit bei der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten.

(Rom) Papst Franziskus fordert von den argentinischen Bischöfen „Einheit in der Anwendung von Amoris laetitia“. Das bedeutet die Aufforderung zur landesweiten Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten.

Päpstliche Forderung nach Uniformierung

Am 3. Februar empfing das katholische Kirchenoberhaupt die neue Führungsspitze der Argentinischen Bischofskonferenz. Über den Inhalt der halbstündigen Begegnung berichtete das neue vatikanische Nachrichtenportal Vatican News:

„Papst Franziskus hat am Samstag, 3. Februar die Exekutivkommission der Argentinischen Bischofskonferenz getroffen. Die nächsten Synoden über den Amazonas und die Jugend, die Einheit der Bischöfe in der Anwendung von Amoris laetitia und das persönliche Lebenszeugnis waren die Hauptthemen des Gesprächs.“

Es fällt die Gewichtung auf, daß die Amazonassynode, die mit dem Versuch einer Aufweichung des Priesterzölibats in Verbindung gebracht wird, vor der Jugendsynode genannt wird, obwohl letztere im Oktober 2018, ein Jahr früher, stattfindet.

Vor allem sticht jedoch die Aufforderung zur „Einheit der Bischöfe bei der Anwendung von Amoris laetitia“ ins Auge. Sie wird durch ein Vatican News-Interview des neuen Vorsitzenden der Argentinischen Bischofskonferenz, Bischof Oscar Ojea, verstärkt. Darin sagte der Bischof von San Isidro:

„Es war, würde ich sagen, eine höchst fruchtbare Begegnung. Wir haben über die Notwendigkeit der Einheit im argentinischen Episkopat zum Lehramt der Kirche gesprochen, besonders zu sehr konkreten Dingen rund um das Lehramt von Papst Franziskus wie das Schreiben Amoris laetitia.“

Die neutral oder traditionell klingende Sprache meint in Wirklichkeit „Einheit“ zu einer grundlegenden Neuerung.

„Es gibt keine anderen Interpretationen“
Im September 2016 wurden Richtlinien der Bischöfe der Kirchenprovinz Buenos Aires zur Anwendung des achten Kapitels von Amoris laetitia bekannt, die eine Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten vorsehen. Papst Franziskus lobte diese Richtlinien ausdrücklich als einzig richtige Interpretation seines umstrittenen, nachsynodalen Schreibens. Wörtlich schrieb der Papst apodiktisch:

„Es gibt keine anderen Interpretationen“.

Wie vieles in diesem argentinischen Pontifikat wurde auch rund um diesen Papstbrief reichlich Verwirrung gestiftet. Als eine katholische Internetzeitung den Brief enthüllte, wurde dessen Existenz geleugnet. Der Brief tauchte auf und wieder ab. Zurückblieb der Eindruck: Nichts Genaues weiß man nicht. Das Gegenteil dessen, was man sich von einem Papst erwarten würde.

Feststand nur, daß die Bischöfe der Kirchenprovinz Buenos Aires, der Jorge Mario Bergoglio bis 2013 als Metropolit vorstand, Amoris laetitia als Bruch mit der bisherigen kirchlichen Praxis und Lehre auslegen. Christi Gebot der Unauflöslichkeit der Ehe wurde durch eine Einzelfallprüfung ersetzt, und damit Ehescheidung und Zweitehe faktisch akzeptiert.

Amoris laetitia und die Hintertür



Bericht von Vatican News
Unklar blieb, zumindest offiziell, wie Papst Franziskus dazu steht. Kritiker gingen allerdings davon aus, daß der lobende Papstbrief existiert und auch so gemeint war. Weil es sich um das ehemalige Bistum des Papstes handelt, lag die Mutmaßung nahe, daß die Richtlinien zur Anwendung von Amoris laetitia in direkter Rücksprache mit ihm ausgearbeitet wurden.

Im Herbst 2017 wurde dann – wiederum nicht offiziell, sondern durch die Recherche eines Journalisten – bekannt, daß der „verschwundene“ Papstbrief vom September 2016 bereits im Juni 2017 still und leise wieder aufgetaucht war, und zwar hochoffiziell in den Acta Apostolicae Sedis.

Damit war der Brief, von dessen Existenz man bis dahin nicht einmal mit Sicherheit wußte, offizieller Teil des päpstlichen Lehramtes geworden. Damit wurde auch gesagt, daß es zum umstrittenen Dokument Amoris laetitia, zu dem so viele Kardinäle, Bischöfe, Theologen und Philosophen öffentlich oder vertraulich von Franziskus Klärungen gefordert hatten, ohne Antwort zu erhalten, „keine anderen Interpretationen“ geben würde.

Durch die Hintertür hatte Franziskus die ganze Kirche überrollt und vor vollendete Tatsachen gestellt. Auf dieselbe, wenig transparente und auch wenig ehrliche Art war letztlich die ganze Aktion Familiensynode seit dem Herbst 2013 durchgezogen worden.

Nächste Etappe: Herstellung der (heterdoxen) Einheit
Die päpstliche Aufforderung zur „Einheit bei der Anwendung von Amoris laetitia“ stellt nun die nächste Etappe in der Durchsetzung einer heterodoxen Uminterpretation der kirchlichen Praxis und Lehre dar. Im Klartext forderte Franziskus Argentiniens Bischöfe auf, dem Beispiel der Bischöfe der Kirchenprovinz Buenos Aires zu folgen, und deren Richtlinien zu Amoris laetitia landesweit einheitlich anzuwenden.

Damit widerspricht Papst Franziskus der bisherigen Behauptung, wie sie Kardinal Walter Kasper, sein Synodenwortführer zur Aufweichung des Ehesakraments, vertreten hatte, offenbar nur zum Zweck, einen Keil in den Episkopat zu treiben. Die These Kaspers war, daß die Neuerer keine neue Regel fordern, sondern jede Diözese und jede Bischofskonferenz nach den örtlichen Gegebenheiten und Notwendigkeiten entscheiden sollte können.

Grob gesagt, wenn die deutschen Bischöfe sich mit Ehescheidung und Zweitehe arrangieren wollen, sollen sie es tun dürfen, so wie die polnischen Bischöfe an der bisherigen Unauflöslichkeit der Ehe festhalten können.

Am vergangenen Samstag wurde diese offensichtlich nicht ernstgemeinte „Dezentralisierung“ von Papst Franziskus selbst widerlegt. Allerdings nicht im Sinne der überlieferten, orthodoxen Lehre, sondern im Sinn der heterodoxen Neuerung. Denn nun sollen, so die päpstliche Forderung, alle argentinischen Bischöfe die Zulassung wiederverheirateter Geschiedener praktizieren, und damit Scheidung und Zweitehe anerkennen.

Die Forderung, die nun ganz Argentinien trifft, wird morgen wohl für die ganze Welt erhoben werden:
https://www.katholisches.info/2018/02/pa...moris-laetitia/
„Die Einheit der Bischöfe in der Anwendung von Amoris laetitia“ – und „keine andere Interpretation“.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Vatican.va (Screenshots)

von esther10 04.03.2018 00:25



Kardinal Maradiaga

„Es ist nicht die Reform von Franziskus, sondern des Heiligen Geistes“
1. März 2018 0

Kardinal Maradiaga



„Reform von Franziskus ist Reform des Heiligen Geistes“, so Kardinal Maradiaga. Im Bild das Buch von Fabio Marchese Ragona „Alle Männer des Papstes“ und das Buch „Die neue Welt von Franziskus“ von Antonio Spadaro SJ.

„Jede Erneuerung stößt auf Widerstände, aber der Papst wird sie sicher zu Ende führen. Dem Papst wird es sicher gelingen, sie zu Ende zu bringen, weil es nicht die Reform von Franziskus ist: Es ist die Reform von Jesus und des Heiligen Geistes. Jedes Werk des Heiligen Geistes wird immer auf Widerstände stoßen.“

Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga, Erzbischof von Tegucigalpa, Koordinator des C9-Kardinalsrates und einer der engsten Vertrauten von Papst Franziskus, am 28. Februar 2018 bei der Vorstellung des Buches „Alle Männer des Papstes“ von Fabio Marchese Ragona am Sitz von Radio Vatikan in Rom.

Bild: Twitter/#FabioMRagona (Screenshot)

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Zuwendungsübersicht[
https://www.katholisches.info/2018/03/es...iligen-geistes/

von esther10 04.03.2018 00:21

Hast du von dem Ort gehört, an dem Jesus weinte?
Daniel Esparza | 2017.09.18

In Jerusalem auf dem Ölberg wurde die Dominus Flevit Kirche errichtet. Genau dort weinte Jesus, als er am Palmsonntag in die Stadt ritt.
In der Nähe der Mauern der Altstadt von Jerusalem , auf dem Gipfel des Ölbergs, steht eine ganz neue katholische Kirche. Es wurde Mitte der 1950er Jahre vom italienischen Architekten Antoni Barluzzi erbaut. Die Kirche Dominus Flevit genannt, die in lateinischer Sprache ins Polnische übersetzt „der Herr weinte“ .



Weinen von Jesus - ein Ereignis im Evangelium aufgezeichnet

Gemäß der Überlieferung und dem Evangelium des Heiligen. Łukasza (Łk, 1941-44), an diesem Ort war Jesus während der Einreise nach Jerusalem am Palmsonntag so berührt von der Schönheit des Tempels, dass er weinte . Schon damals wusste er gut über die Qual, die ihn erwartete:

Als er nahe war, weinte er über die Stadt und sagte: "Wenn du nur wüsstest, was Frieden für diesen Tag ist! Aber jetzt ist es vor deinen Augen verborgen. Denn die Tage werden für dich kommen, wenn deine Feinde dich mit der Böschung umgeben werden, sie werden dich belagern und du wirst überall belagert werden. Sie werden dich und deine Kinder mit dir schlagen, und sie werden keinen Stein in dir hinterlassen, weil du die Zeit deines Besuchs nicht erkannt hast.



Kapelle am Ort des Schreiens Jesu

Jesu Worte wurden in den 70er Jahren des ersten Jahrhunderts erfüllt. Zu dieser Zeit fand der erste jüdisch-römische Krieg statt. Der Ort, an dem Jesus über Jerusalem weinte, war bis zur Kreuzfahrer-Ära keineswegs markiert. Dann wurde die erste kleine Kapelle gebaut . Nachdem die Muslime 1187 Jerusalem erobert hatten, wurde die Kirche - wie viele andere christliche Schreine - aufgegeben und verfiel.

Später, während der osmanischen Herrschaft, wurde dort eine Moschee errichtet, aber auch sie wurde endgültig zerstört.

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Dominus Flevit

In der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts begann das Lateinische Patriarchat seine Tätigkeit in Jerusalem. Franziskaner, die für die Betreuung christlicher Stätten im Heiligen Land zuständig waren, begannen, traditionelle Wallfahrtsorte und Kirchen zu erwerben und zu renovieren. Sie versuchten, Ruinen zu kaufen, wo, wie die Überlieferung sagt, Jesus weinte. Leider ohne Erfolg. Stattdessen kauften sie Ende des 18. Jahrhunderts ein kleines Stück Land in der Nähe. Fast 60 Jahre später gab es die Dominus Flevit Kirche, eine tränenähnliche Form .

https://pl.aleteia.org/2017/09/18/slysza...m-plakal-jezus/

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Klicke auf das Video, um mehr über diesen wunderschönen Tempel und seine faszinierende Geschichte zu erfahren:

Der Artikel stammt aus der englischen Ausgabe des Aleteia-Portals

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https://pl.aleteia.org/2017/06/03/tajemn...sach-chrystusa/

von esther10 04.03.2018 00:21

KARDINAL WUERL LEGT DEN PASTORALPLAN "AMORIS LAETITIA" FEST


Kardinal Wuerl legt den Pastoralplan "Amoris Laetitia" fest

Der Pastoralplan des Kardinals ist der erste seiner Art, der "Amoris Laetitia" auf Gemeindeebene verwirklicht

Der Erzbischof von Washington, Kardinal Donald W. Wuerl, hat einen umfassenden und detaillierten Pastoralplan für die Gemeinden herausgegeben, um die postsynodale apostolische Ermahnung von Papst Franziskus "Amoris Laetitia" ("Die Freude der Liebe") umzusetzen.

"'Amoris Laetitia' ist ein Aufruf zur mitfühlenden Begleitung, allen zu helfen, die Liebe und Barmherzigkeit Christi zu erfahren", sagte Kardinal Wuerl in dem 58-seitigen Pastoralplan.

Unter dem Titel "Teilen in der Freude der Liebe in Ehe und Familie" wurde der Pastoralplan am 3. März auf der Website der Erzdiözese veröffentlicht . Kardinal Wuerl plante, das Dokument offiziell der Erzdiözese mit einer besonderen Messe am 4. März in der Kathedrale St. Matthäus der Apostel.

Die Messe wurde auch in Vorbereitung auf das bevorstehende neunte Welttreffen der Familien gefeiert. Das internationale Treffen findet vom 21. bis 26. August in Dublin statt. Alle für Workshops und Podiumsdiskussionen ausgewählten Themen beziehen sich auf Themen, die in "Amoris Laetitia" behandelt werden.

Die apostolische Ermahnung, die am 8. April 2016 veröffentlicht wurde, vereint die Ergebnisse zweier Bischofssynoden, die von Papst Franziskus in den Jahren 2014 und 2015 einberufen wurden und die Herausforderungen für Ehepaare und Familien in der heutigen Welt untersuchen. Kardinal Wuerl nahm an beiden Synoden teil.

Die Erzdiözese sagte, dass der Pastoralplan des Kardinals der erste seiner Art sei, um "Amoris Laetitia" auf Gemeindeebene einzuführen.

Kopien in Englisch und Spanisch wurden zur Vorbereitung auf die Veröffentlichung des Dokuments vom 3. bis zum 3. März in alle 139 Gemeinden der Erzdiözese geschickt. Kardinal Wuerl ermutigte auch die Priester der Erzdiözese, den Plan zu lesen und an allen Wochenenden in ihren Pfarreien darüber zu predigen.

"Wenn wir über die Implementierung von 'Amoris Laetitia' in der Erzdiözese Washington nachdenken, beginnen wir zuerst mit dem Reichtum der ewigen Lehre der Kirche über Liebe, Ehe, Familie, Glauben und Barmherzigkeit", sagte Kardinal Wuerl am Anfang seines Dokuments. "Hier müssen wir eine wichtige Lehre der Ermahnung betrachten, nämlich das Verständnis der Familie als Ort der Offenbarung Gottes, die in der Praxis gelebt wird."

"Die postsynodale apostolische Ermahnung von Papst Franziskus ... ist reich im Lehren von Ehe und Liebe. Es bietet auch pastorale Perspektiven, wie man diese schöne Botschaft leben kann", schrieb er im Vorwort des Pastoralplans.

Das Dokument des Papstes "lädt dazu ein, über die richtige Vorgehensweise nachzudenken, wenn es darum geht, denjenigen zu helfen, die Schwierigkeiten haben, die Lehre der Kirche zu begreifen und zu leben", sagte er.

"Die Kirche möchte mit Demut und Mitgefühl die Menschen und Familien erreichen, die Schwierigkeiten haben, die Lehre über die Ehe zu leben, und ihnen helfen, Hindernisse durch Einsicht, Dialog und betende Unterstützung und Verständnis zu überwinden, um Hindernisse zu überwinden", Kardinal Sagte Wuerl.

"Manche mögen fragen: Ist die Lehre immer verbindlich?" Die Antwort ist natürlich ja ", fuhr er fort. "Amoris Laetitia" lädt uns jedoch dazu ein, eine komplementäre Perspektive einzunehmen und mit einer elterlichen Einstellung jene Familien zu betrachten, die sich in einer Situation befinden, in der sie aufgrund der konkreten Umstände Schwierigkeiten haben, die Lehre überhaupt zu verstehen, geschweige denn voll zu übernehmen Sie leben."

Kardinal Wuerl sagte, sein Pastoralplan sei "auf Pfarreien, Priester, Ordensleute und Laien gerichtet" und solle "zum Nachdenken anregen" über:

- "Der Reichtum der ewigen Lehre der Kirche über Liebe, Ehe, Familie, Glauben und Barmherzigkeit."

- "Der wesentliche Aspekt der Pastoral, Begleitung genannt."

- "Einige wichtige Themen wie die Neuevangelisierung, die Rolle des Gewissens und der privilegierte Ort der Pfarrei, wo wir Christi Lebensweise und Liebe finden und erleben."

Er sagte, der Plan "beurteile detailliert die Herausforderungen, denen Familien heute begegnen, wenn sie die Lehre der Kirche über die Ehe empfangen, weil sie in einem stark säkularisierten kulturellen Umfeld leben."

Heute sagte er: "Es gibt viele Hindernisse, um Christus zu begegnen und sich die Lehren der Kirche anzueignen." Zu diesen Barrieren gehören Säkularismus, Materialismus und Individualismus, die alle einen "vorherrschenden und dominierenden Relativismus" unterstützen, sagte er.

"Aufgrund dieses Mangels an kultureller Unterstützung wird das Ministerium für die Begegnung und Begleitung von Familien durch einen Prozess der Unterscheidung und des Wachstums im Glauben wesentlich", sagte der Kardinal, "für die Aufgabe der Neuevangelisierung, wenn wir Christi Liebe und Wahrheit teilen unsere Häuser, unsere Gemeinschaften und unsere Welt. "

Es ist nicht genug für uns, die Lehre der Kirche zu hören, sagte er. "Uns muss geholfen werden, es zu begreifen und zu akzeptieren."

"Prudentielle Urteile von Individuen über ihre eigene Situation heben nicht die objektive moralische Ordnung auf", sagte Kardinal Wuerl, "aber eine Entscheidung des Gewissens, auf die eine oder andere Weise zu handeln, erfordert Führung und spirituelle Bildung."

"Die Priester sind dazu berufen, die Entscheidungen zu respektieren, die von Personen getroffen werden, die in gutem Glauben handeln, da niemand in die Seele eines anderen eintreten und dieses Urteil für sie treffen kann", bemerkte er.

Der Pastoralplan ist in mehrere Abschnitte unterteilt: die Lehre von "Amoris Laetitia"; "der Weg des Glaubens und der zeitgenössischen Kultur"; "die Art der Begleitung"; und die Bedeutung des Gemeindelebens.

"Die Heimat der pastoralen Begleitung ist die Pfarrei, wo wir alle die heilende Liebe und Barmherzigkeit Jesu Christi erfahren können", sagte Kardinal Wuerl.

"Die Begleitung verbindet Menschen mit den Beziehungen und Ressourcen, die notwendig sind, um das Familienleben zu erhalten und zu pflegen und die zerbrochenen Beziehungen zu heilen, die Familienbande schwächen oder brechen. Die Pfarrei hat eine zentrale Rolle dabei, die Vision des Evangeliums für Ehe und Familienleben sichtbar zu machen."

Die Abteilung "Pfarreileben" bietet Rat und Anregungen für alle in der Erzdiözese: Pastoren und "alle Bruderpriester im pastoralen Dienst"; Gemeindeleiter und Mitarbeiter, einschließlich Diakone und Ordensfrauen; Jugend; junge Erwachsene; verlobte Paare; frisch verheiratete Paare; junge Familien; ältere Paare und Erwachsene; und Familien in besonderen Umständen - Einwandererfamilien, Militärfamilien, Familien mit Angehörigen, die besondere Bedürfnisse haben, ökumenische und interreligiöse Ehen, Singles und Familien von Scheidungen und Familien mit Angehörigen, die gleichgeschlechtliche Anziehung erfahren.

"Die Pfarrei spielt eine zentrale Rolle, um die Vision des Evangeliums für die Ehe und das Familienleben klar zu machen", sagte Kardinal Wuerl.

"Unsere Pfarreien als Orte, an denen die Menschen das Leben der Kirche am meisten erfahren, müssen Orte des Willkommens sein, zu denen alle eingeladen sind, besonders diejenigen, die von der zeitgenössischen Gesellschaft oder sogar von unserer Glaubensgemeinschaft enttäuscht oder unzufrieden sind", fügte er hinzu.

In einer Rubrik "Im Dienst des Begleitamtes" füllt Kardinal Wuerl auf sechs Seiten Verzeichnisse der erzdiözesanen pastoralen Ressourcen und begleitenden Webseiten sowie verschiedene Quellen der US-Konferenz der katholischen Bischöfe.

In das Dokument sind Bilder der Heiligen Familie sowie Fotos von katholischen Ehepaaren und Familien aus allen Schichten der Messe eingebettet, die in der Kirche beten, am Familientisch essen, heiraten und Jubiläen feiern.

Franz Wuerl zitiert nicht nur Papst Franziskus in Passagen aus "Amoris Laetitia", sondern auch verschiedene Schriften von Johannes Paul II. Und Papst Benedikt XVI.

"'Amoris Laetitia' ist ein Aufruf zur mitfühlenden Begleitung, allen zu helfen, Christi Liebe und Barmherzigkeit zu erfahren", sagte Kardinal Wuerl. "Weder die Ermahnung noch dieser Pastoralplan enthalten eine Liste von Antworten auf jedes einzelne menschliche Anliegen.

"Vielmehr", sagte er, "fordern beide eine pastorale Herangehensweise für viele Menschen - verheiratet, alleinstehend und geschieden -, die sich bemühen, mit Problemen im Leben, der Lehre der Kirche und ihrem eigenen Wunsch, all dies in Einklang zu bringen, umzugehen . "

Der Kardinal fügte hinzu: "In der Handlung des Ausgehens, Begegnens, Teilens und Begleitens erkennen wir auch, dass wir uns auf dem Weg auch dem Herrn näher kommen. Bei all unserer Evangelisierung, Lehre, Katechisierung, beratend, mahnend und anweisend erfahren wir sowohl Gottes befreiende Wahrheit als auch rettende Gnade. "

Bild: Washington Kardinal Donald W. Wuerl begrüßt in diesem Aktenfoto 2015 Gemeindemitglieder in der Pfarrei St. John Baptist de la Salle in Chillum, Maryland (CNS Foto / Jaclyn Lippelmann, Katholischer Standard)
http://www.thetablet.co.uk/news/8665/car...a-pastoral-plan


von esther10 04.03.2018 00:20

Kardinal Maradiaga: Papst Franziskus Opfer von Fake News
1. März 2018



Kardinal Maradiaga: "Jede Erneuerung stößt auf Widerstand, aber Papst Franziskus wird sie sicher zu Ende führen".

(Rom) „In den vergangenen Jahren wurden wir an die Verbreitung von Veröffentlichungen gewöhnt, die auf eine destruktive Kritik an der Kirche als Institution abzielen.“ Dies beklagte Oscar Rodriguez Kardinal Maradiaga gestern im Rahmen der Vorstellung von Fabio Marchese Ragonas Buch „Alle Männer des Papstes“. Zu diesen zählt auch der Kardinal. Er ist einer der engsten Vertrauten von Papst Franziskus. Die Buchvorstellung fand gestern am Sitz von Radio Vatikan in Rom statt.

„Die Kritik ist oft mit Fake News garniert, die um jeden Preis den Skandal und der reinen Logik des Geldes wegen den Klatsch suchen, wofür es keinerlei Rechtfertigung geben kann.“

„Desinformation hat Wurzeln im Durst nach Macht“
Dabei handle es sich, so der Purpurträger, häufig um Kritik, die sich wie „ein Virus“ ausbreite und „kaum eindämmbar“ sei, weil sie sich der „unersättlichen Gier“ bediene, die sich „häufig in der menschlichen Seele entfacht“.

„Es gibt keinen Unterschied zwischen den klassischen Medien und digitalen Medien: Es handelt sich in jedem Fall um Desinformation, die zum Instrument eines verleumderischen Werks gegen das ins Visier genommene Ziel wird.“

„Die Desinformation hat ihre Wurzeln im Durst nach Macht, der uns zu Opfern des trügerischen Bösen macht, und der sich von Lüge zu Lüge bewegt, um uns die Freiheit des Herzens zu rauben.“

Der Kardinal zitierte dazu Papst Franziskus mit den Worten:

„Auch Worte töten“.

So habe man es bereits gegenüber Jesus gemacht, so der Erzbischof von Tegucigalpa und Koordinator des C9-Kardinalsrates.

„Er wurde verleumdet, nur weil er die Wahrheit gesagt hat.“

Durch „Sozialpastoral“ neue Ära beginnen
Die „andere Seite der Medaille“, so Maradiaga, das Gegenteil der „Desinformation“, sei „der Journalismus des Friedens“.

Er sei „konstruktiv und erzählt, wie Papst Franziskus demütige Männer an seine Seite berufen hat, die oft aus den Vororten der Welt stammen, die keine Weltlichkeit oder Seilschaften suchen, um zu Macht zu gelangen, sondern vom Willen beseelt sind, der Kirche zu dienen trotz der Widerstände und der Versuche, das Werk der Reinigung und der Erneuerung, das Franziskus in die Tat umsetzt, aufzuhalten.“

Die Kirche sei heute unter Papst Franziskus gerufen, eine „Sozialpastoral“ zu verwirklichen, um eine „neue Ära der Gemeinschaft und der Einheit zu leben“.

„Wir haben uns nicht so sehr nach der Rolle der Laien zu fragen, sondern nach der Art und Weise ihrer Integration in die Symphonie der Berufungen“ der„polyedrischen“ Gestalt der Kirche, wie Franziskus die Kirche definiere.

Kardinal unter Druck, aber von Franziskus gestützt
Manche Aussage dürfte der Kardinal nicht nur auf Papst Franziskus und die Kirche allgemein bezogen haben, sondern auch auf sich selbst. Am Tag, als Papst Franziskus in seiner Weihnachtsbotschaft an die Römische Kurie seinen Mitarbeitern zum wiederholten Mal den Kopf gewaschen und ihnen Karrierismus und Machtstreben vorgeworfen hatte, enthüllte das Wochenmagazin L’Espresso, daß einer seiner engsten Vertrauten, eben Kardinal Maradiaga, sich monatlich von einer katholischen Universität, deren Großkanzler er ist, ein Geldsumme überweisen ließ, die höher war als das Gehalt des US-Präsidenten.

Unter normalen Bedingungen hätte eine solche Enthüllung Untersuchungen zur Folge. Dergleichen ist bisher aber nicht geschehen. Papst Franziskus verteidigte seinen Vertrauten und erklärte gegenüber der Presse, dieser habe die Verwendung des Geldes erklärt, weshalb die Sache erledigt sei.

Der Kardinal hatte den Geldfluß damit erklärt, daß die Summen für sein Bistum und „die ärmeren Pfarreien“ bestimmt gewesen seien. Untersuchungen begnügen sich in der Regel nicht mit dem bloßen Wort, sondern prüfen dessen Wahrheitsgehalt. Doch zu solchen Untersuchungen ist es bisher nicht gekommen. L’Espresso hakte nach mit der Frage, warum das Geld, das sich der Kardinal von der Universität überweisen ließ, nicht auf Konten der Diözese eingezahlt wurde, wenn es für die Diözese bestimmt war, sondern auch Privatkonten des Kardinals. Auf die Frage gab es bisher keine Antwort. Oder doch: Die gestrige Medienschelte von Kardinal Maradiaga wegen der Verbreitung von „Fake News“ und „Desinformation“.
https://www.katholisches.info/2018/03/ka...-von-fake-news/


Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

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