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von esther10 01.09.2015 00:48




Deutsche Bischofskonferenz erfindet eigenen Familienbegriff

Am 18. Juni veranstalteten die „Deutsche Bischofskonferenz (DBK)“ und das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ eine Tagung mit dem Namen „Hören! Was Familien sagen“.

Katholiken sollten dort über ihr Familienleben- und verständnis berichten.

Die Veranstaltung fand mit Blick auf die Familiensynode in Rom im Oktober 2015 statt und sollte als Vorbereitung eines Wortes der deutschen Bischöfe zu Ehe und Familie dienen.

Vorsitzender der Veranstaltung war Bischof Dr. Heiner Koch, der gleichzeitig Vorsitzender der Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz ist. Bischof Koch ist auch einer der drei deutschen Delegierten für die Familiensynode.

Die DBK veröffentlichte via Pressemitteilung eine Zusammenfassung der Tagung. Anhand dieser kann man gut erkennen, welche Vorstellung von Ehe und Familie in den entscheidenden Gremien und Personen der DBK vorherrscht.

Die Zielsetzung der Veranstaltung wird folgendermaßen beschrieben: „Der Grundgedanke der Veranstaltung war, nicht die offiziellen Vertreter und ausgewiesenen Experten zu Wort kommen zu lassen, sondern Menschen, von denen jeder eine bestimmte Form von Familie tagtäglich lebt.“

Nach katholischer Auffassung ist die Grundlage der Familie die Ehe (zwischen Mann und Frau). Eine Ehe und ihre Nachkommenschaft bilden eine Familie. Es gibt also nicht viele Formen von Familien. Es mag viele Formen von Partnerschaften geben, doch das ist ein anderes Thema.

Um sich ein Bild über die katholischen Familien zu machen, wurden etliche Personen, die in ganz unterschiedlichen Verhältnissen leben, zum Sprechen eingeladen:

„Eine junge Frau, die gemeinsam mit ihrem Freund drei Kinder hat und jeden Tag Kompromisse findet, ihre Kinder in ihrem katholischen Glauben und dem Nichtglauben ihres Partners zu erziehen und dabei sehr viel Unterstützung von ihrer Gemeinde erfährt; ein Mann, der wiederverheiratet geschieden ist, sich oft als „gebrandmarkt“ fühlt und vor Herausforderungen steht, seinen Glauben zu leben – zum Beispiel bei der Erstkommunion der Kinder; […] Ein Mann, der viel Mut gebraucht hat, sich als junger Erwachsener zunächst vor sich selbst und dann vor seiner katholischen Familie zu „outen“, weil er gelernt hat, Homosexualität sei eine Sünde und sogar eine Schande.“

Die Kirche ist dazu berufen, allen Menschen das Heil Christi zu bringen und muss für alle Menschen eine Pastoral entwickeln.

Es ist aber falsch, alle Formen des Zusammenlebens oder der sexuellen Praxis unter „Familie“ zu subsumieren.

Selbst ein Homosexueller konnte bei der Tagung über seine Erfahrungen berichten, obwohl er offensichtlich keine Ehe schließen und damit auch keine Familie gründen will. Wenn sich ein wiederverheirateter Geschiedener „gebrandmarkt“ fühlt, hat das mit Ehe und Familie gar nichts zu tun. Auch ein nicht verheiratetes Paar führt keine Ehe (selbst im zivilrechtlichen Sinne nicht).

Zu welchem Chaos die in Kauf genommene Begriffsverwirrung um das Wort "Ehe" führt, erkennt man in der Zusammenfassung der Ergebnisse: „Aus diesen Gesprächen wurden Ergebnisse im Plenum zusammengefasst: Man dürfe auch die kinderreichen Familien nicht vergessen, die nach einem klassischen Rollenmodell leben; der Wunsch, dass in einem Wort der Bischöfe der Beitrag der Ehe zu einem gelingenden Leben gewürdigt wird; die Erwartung, dass Ortskirche und Gemeinden die Vielfalt von Familien bewusst wahrnehmen…“

Mit „klassischem Rollenmodell (das Wort "Rollenmodell" ist eine Erfindung der Gender-Doktrin!)“ meint man hier schlicht und ergreifend die eigentliche Familie. Der Zusatz „klassisch“ ist überflüssig. Doch die Tatsache, dass man dieses Adjektiv hinzufügt, zeigt, dass man in der DBK der Auffassung ist, neben dieser „klassischen“ Familie gäbe es noch weitere Formen. Deshalb heißt es gleich danach, man müsse die „Vielfalt“ von Familien wahrnehmen. Die DBK hat den Familienbegriff der SPD und der Grünen übernommen. Die DBK fühlt sich nicht mehr kräftig genug, den katholischen Begriff von Ehe und Familie in der modernen Gesellschaft zu prägen.

Was sagt Bischof Koch (inzwischen ernannter Erzbischof von Berlin) zu all dem? „Die Aufgabe der Kirche ist es, Menschen auf ihrem persönlichen Weg durch das Leben zu begleiten. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, muss die Kirche hören, verstehen, und sich selbstkritisch befragen."

Soll das etwa bedeuten, dass man die Lebensstile der Menschen einfach so akzeptieren soll? Soll man sich damit abfinden, dass die Menschen so leben, wie sie selbst es für richtig halten?

Die Aufgabe der Kirche ist, die Menschen auf den Weg des Evangeliums zu bringen, denn dieser Weg ist der einzige Weg zu Gott. Deshalb muss die Kirche versuchen, die Menschen aus der Sünde zu befreien, damit sie sich Gott öffnen. Wenn der „persönliche Weg“ falsch ist, also nicht dem Evangelium entspricht, muss die Kirche das klar sagen und erklären, wie man auf den einzig wahren Weg gelangt.

Bischof Koch sagte auch: „Wir müssen uns aber auch fragen, was das Sakrament und das kirchliche Verständnis von Ehe ist. Und das ist nur verständlich im Zusammenhang mit Fragen der Berufung und der Nachfolge.“ Es gebe keine Alternative zu einem Dialog, auch einem geistlichen Dialog, der nach der Synode nicht abbrechen dürfe: „Wir müssen weiter im Gespräch bleiben und weiter ringen, in guten Gesprächen und kontroversen Debatten“.

Was sollen diese Sätze? Das Sakrament der Ehe ist seit Jahrhunderten klar definiert. Ebenso das „kirchliche Verständnis der Ehe“. Bischof Koch sagt aber, man könne und müsse darüber diskutieren.

Damit weckt er Hoffnungen bei den linken und liberalen Katholiken, die er gar nicht erfüllen kann. Erstens: Die Kirche bzw. die Synode kann die Lehre über die Ehe nicht einfach so verändern. Sie hat gar nicht die Autorität dazu. Zweitens: Das können schon gar nicht die deutschen Bischöfe alleine machen, ohne sich von der katholischen Kirche auszuschließen.

Diesen Sachverhalt müsste der ernannte Erzbischof von Berlin wissen, doch er traut sich wohl nicht, den Leuten zu sagen, was Sache ist. Das wäre seine Aufgabe. Er will sich aber nicht angreifbar machen.

Bestätigt im Oktober die Synode die Lehre der Kirche über die Ehe, wird er seinem Publikum wohl erklären: „Tut mir leid, hab alles versucht, aber die anderen wollten eben nicht“. In seinem eigenen Bistum wird er wohl kaum etwas unternehmen, um die Erosion der Lehre über die Ehe beim Kirchenvolk zu stoppen.

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 15:28
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Labels: Ehe und Familie, Familiensynode
Kommentare:
Michael Krug hat gesagt…
V E R A N S T A L T U N G S T I P P:
Am 04.Juli 2015 findet eine
Hochinteressante Veranstaltung zum Thema:
Genderismus und Gender-Gaga

im mittelfränkischen Gunzenhausen statt:

http://ksbb-bayern.de/wordpress/studient...s-04-juli-2015/
21. Juni 2015 um 15:47:00 MESZ
Johannes hat gesagt…
Ich war heute auf der „Demo für alle“ in Stuttgart. Über 4000 Mitbürger engagierten sich für die Ehe als Verbindung von einem Mann und einer Frau und die ihnen geschenkten Kindern. Und sie protestierten energisch gegen jedweden Versuch, den Begriff der Ehe auf alle möglichen Partnerbeziehungen auszuweiten. Und Bischof Koch faselt davon, dass wir uns fragen müssen, was das kirchliche Verständnis von Ehe ist. Diese Einschleimerei bei der Homolobby ist einfach widerlich. Damit spuckt er allen für Ehe und Familie engagierten Christen ins Gesicht. Aber so wird man halt Erzbischof von Berlin.
21. Juni 2015 um 20:44:00 MESZ
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de...z-erfindet.html



von esther10 01.09.2015 00:43

Sierra Leone erneut von Ebola betroffen

Salesianer Wagner: Heftige Kritik an UNO und "Ebola-Profiteuren" - Viele Hilfsgelder sind nicht angekommen

Freetown, 31.08.2015 (KAP) Die Jubelmeldung aus der Vorwoche, Sierra Leone sei endlich Ebola-frei, hat sich als voreilig erwiesen: Am Sonntag sei ein neuerlicher Infektionsfall gemeldet worden, berichtet das Hilfswerk "Jugend Eine Welt" am Montag. Sehr wahrscheinlich würde es sich dabei um ein "Überschwappen" des Virus aus der Nachbarregion Forecariah in Guinea auf den Distrikt Kambia in Sierra Leone handeln, erklärte Salesianerbruder Lothar Wagner in der Aussendung. Im Grenzgebiet gebe es regen Handel, doch fehle die länderübergreifende Zusammenarbeit sowie jenseits der Grenze die notwendige Sensibilisierungs- und Aufklärungsarbeit.

Entwarnungen seien somit noch zu früh und erhöhte Aufmerksamkeit sowie konsequentes Handeln aller Beteiligten weiters geboten. "Die Anstrengungen, die Krankheit zu besiegen, dürfen nicht nachlassen!", forderte der Salesianerbruder, der sich mit seinem Ordensprojekt in der Hauptstadt Freetown um traumatisierte Ebola-Waisenkinder, Straßenkinder und jugendliche Gefangene kümmert und dabei u.a. von "Jugend Eine Welt" aus Österreich unterstützt wird.

Wagner übte gleichzeitig scharfe Kritik an der UNO und den "Ebola-Profiteuren", zumal Unsummen an ausgegebenen Hilfsgelder nie die hauptbetroffenen Menschen erreicht hätten. "Große Gewinner dieser Pandemie sind Autohersteller, Regierungsbeamte, Hoteliers und aus der ganzen Welt eingeflogene so genannte 'Protection Officers' mit horrenden Gehältern", so der Ordensmann.

Hilfe sei jedoch nach wie vor überaus nötig, betonte Wagner. Hunderte von Ebola-Überlebenden würden als Folge ihrer Erkrankung an Haarausfall, Schmerzen in der Brust, extremer Müdigkeit und Sehstörungen leiden - sogar Erblindungen kämen vor. Zahlreiche Familien seien durch die Ebola-Krise verarmt und könnten sich das Schulgeld für ihre Kinder nicht mehr leisten, zudem seien angekündigte Hilfsgelder bei den Schülern nie angekommen.

Als "PR-Aktion" bezeichnete Wagner die UNICEF-Ankündigung, 1,9 Millionen gefüllte Schulrucksäcke mit Lernmaterialien an alle Schüler zu verteilen: "Das waren am Ende Plastiktüten mit einem dicken Unicef-Logo und ein paar Schreibheften drin. Diese Hilfsmaßnahme war für mich symptomatisch für viele andere Aktivitäten: Es geht nicht um nachhaltige Entwicklungshilfe, sondern um große Zahlen und PR!"

(Spendeninformation: Spendenkonto Jugend Eine Welt, Stichwort "Don Bosco Fambul", Raiffeisen Landesbank Tirol, IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000, BIC/SWIFT: RZTIAT22 bzw. Online spenden auf www.jugendeinewelt.at)



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/72099.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 01.09.2015 00:42

"Deutschland, Deutschland"-Rufe
Flüchtlinge in Budapest fordern Weiterreise
01.09.2015, 11:33 Uhr | rtr, dpa, AFP

http://www.gmx.net/magazine/politik/zueg...bayern-30887894...
http://www.gmx.net/magazine/politik/erst...tlinge-30887740


Vor dem Ostbahnhof in Budapest schwenken Flüchtlinge ihre Fahrscheine. Sie wollen endlich weiterreisen. (Quelle: Reuters)

Immer noch warten Hunderte Flüchtlinge in Budapest auf eine Chance, nach Deutschland und Österreich zu gelangen. Sie stehen ausgesperrt vor dem Ostbahnhof, schwenken Fahrscheine, klatschen, buhen und skandieren "Deutschland, Deutschland!".

Zuvor hatte die Regierung den völlig überfüllten Bahnhof geschlossen und mit einem starken Polizeiaufgebot abgeschirmt. Alle Passagiere wurden aufgefordert, das Bahnhofsgelände zu verlassen. Hunderte Polizisten geleiteten die Menschen nach draußen. Am Morgen hatte die Polizei wieder Bahnsteig-Kontrollen durchgeführt und keine Flüchtlinge mehr in die internationalen Züge gelassen. Wenig später wurde der Bahnhof ganz dichtgemacht.

Ein Regierungssprecher begründete diese Maßnahmen mit der Umsetzung von EU-Recht. Dieses verlange, dass jeder Bürger aus einem Drittstaat sich nur mit einem gültigen Pass und einem Schengen-Visum frei in der EU bewegen könne, sagte der Sprecher.

Züge fahren wieder - aber ohne Migranten

Mittlerweile wurde der Keleti-Bahnhof wieder für den Zugverkehr freigegeben. Die davor wartenden Migranten dürfen aber nicht in das Gebäude, meldet die Nachrichtenagentur MTI. In der sogenannten "Transitzone" neben dem Ostbahnhof halten sich nach Angaben von Helfern und Aktivisten derzeit 1500 bis 2000 Flüchtlinge auf, die auf die Möglichkeit einer Weiterreise nach Deutschland warten.

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) kritisiert die Flüchtlingszüge aus Ungarn nach Deutschland. "Es ist unverantwortlich, Dublin nicht wahrzunehmen im Sinne, die Registrierung einfach auszusetzen", sagt er.

München erwartet Hunderte weitere Flüchtlinge

In der Nacht waren alleine in München fast 2000 Asylsuchende angekommen, die am Montag in Budapest gestartet waren. Nach Angaben der Bundespolizei waren in zwei Zügen insgesamt rund 3600 in Rosenheim angelangt. Weitere 1000 würden im Laufe des Tages in München erwartet.

Ungarn hatte am Vortag überraschend die Polizei vom Ostbahnhof in Budapest abgezogen und die davor kampierenden Flüchtlingen nicht mehr daran gehindert, Fahrscheine zu kaufen und in Züge Richtung Deutschland zu steigen. Normalerweise gibt es Bahnsteigkontrolle. Die Polizei soll so Reisende ohne gültiges Visum für Österreich oder Deutschland daran hindern, internationale Züge zu besteigen.

Auch in Tschechien wurden in der Nacht zum Dienstag und am frühen Morgen mehr als 200 Flüchtlinge aufgegriffen, die in Zügen aus Österreich und Ungarn nach Deutschland gelangen wollten. Darunter seien auch 61 Kinder gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. Die Migranten seien vorübergehend in Turnhallen der Städte Breclav und Hodonin untergekommen, bevor sie in Erstaufnahmelager gebracht werden. Die weit überwiegende Zahl der Flüchtlinge stammte aus Syrien.

EU-Kommission ermahnt Ungarn

Nach Angaben der Hilfsorganisation Migration Aid saßen bisher auf Budapester Bahnhöfen rund 2000 Asylbewerber fest. Das offenbar überforderte Einwanderungsamt konnte ihnen keine Lager mehr zuweisen. Nach der Dublin-Verordnung ist derjenige Mitgliedstaat für das Verfahren eines Asylbewerbers zuständig, in dem dieser erstmals europäischen Boden betreten hat. Die EU-Kommission ermahnte Ungarn, europäisches Recht einzuhalten und alle ankommenden Flüchtlinge mit Fingerabdrücken zu registrieren.

Ein Großteil der Flüchtlinge kommt aus den Kriegsgebieten Syriens, Nordiraks und aus Diktaturen wie Eritrea. Rund 40 Prozent stammen aber auch vom Balkan und haben wenig Chancen auf ein Bleiberecht.

Erstes Zentrum für Balkan-Flüchtlinge

Speziell für sie eröffnet Bayern an diesem Dienstag das bundesweit erste Aufnahmezentrum für Balkan-Flüchtlinge. In einer ehemaligen Kaserne am Rand von Manching bei Ingolstadt werden künftig 500 Flüchtlinge aus Südosteuropa untergebracht. Durch enge Zusammenarbeit der Behörden sollen die Verfahren deutlich schneller als bisher abgewickelt werden. Ziel ist es, abgelehnte Asylbewerber so schnell wie möglich wieder in ihre Heimat zurückzuschicken.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...eiterreise.html
http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...s-budapest.html
http://www.t-online.de/themen/deutschland

von esther10 01.09.2015 00:39


Wirtschaft
Rettungspaket26

IWF fordert Schuldenschnitt für Griechenland


Brennende Euro-Geldscheine: Der IWF fordert den Schuldenschnitt Foto: picture alliance / Hans Ringhofer / picturedesk.com

ATHEN. Der Internationale Währungsfond hat einen neuen Schuldenschnitt für Griechenland gefordert. Erst wenn sich die Europäer darauf einigen würden, könne der Fond entscheiden, ob er sich an weiteren Krediten für Athen beteilige. Sie freue sich „auf die Entscheidungen der europäischen Partner Griechenlands über einen Schuldenerlaß, der die griechischen Schulden nachhaltiger machen wird“, sagte IWF-Vertreterin Delia Velculescu laut Nachrichtenagentur dpa am Ende ihres Griechenlandbesuchs.

Damit steckt Deutschland in der Zwickmühle. Bisher hat die Bundesregierung die Bewilligung neuer Hilfskredite von einer Zusage des IWF abhängig gemacht, sich gleichfalls zu beteiligen. Gleichzeitig hat Deutschland bisher aber einen weiteren Schuldennachlaß für Griechenland ausgeschlossen. „Da sage ich noch einmal in aller Klarheit: Der IWF ist für meine Fraktion Bedingung, daß er dabei ist“, versprach der Fraktionsvorsitzende der Unionsparteien, Volker Kauder (CDU), in einer Sendung der ARD.

„Das ist die Hürde, über die wir zu springen haben“

Kauders Stellvertreter, Michael Fuchs (CDU), bekräftigte diese Position am Freitag gegenüber dem Deutschlandfunk. Eine IWF-Beteiligung sei unabdingbar, hierin herrsche in der Regierung kein Dissens, betonte Fuchs. „Das ist die zentrale Hürde, über die wir zu springen haben, die die Kanzlerin genauso aufgestellt hat, wie Volker Kauder, und die wir alle als auch unabdingbar betrachten.“ Ohne diese Beteiligung werde Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) „wohl heute nicht zustimmen“.

Griechenland hat in einer nächtlichen Sitzung zu Freitag das Reformprogramm mit 222 zu 64 Stimmen angenommen, welches die Gläubiger zur Bedingung für das dritte Paket mit Hilfskrediten gemacht hatten. Dabei war Ministerpräsident Alexis Tsipras auf Stimmen der Opposition angewiesen, da 32 Abgeordnete seiner eigenen Partei Syriza gegen das Programm stimmten. Auch die elf Abgeordnete, die sich ihrer Stimme enthielten, kamen aus dem Lager der Regierungspartei. (FA)

von esther10 01.09.2015 00:35

Papst: Wer nur die Regeln befolgt, ist noch kein Christ

Nach Meinung von Papst Franziskus machen ein häufiger Gottesdienstbesuch und ein nur auf Regeln bezogener Glaube noch längst keinen guten Christen aus.

Vatikanstadt (KNA) Papst Franziskus hat vor einem oberflächlichen, nur auf Regeln bezogenen Glauben gewarnt. Dieser bringe in der Kirche "Heuchler" hervor, sagte er bei seinem Angelus-Gebet auf dem Petersplatz. Manche Katholiken befolgten zwar die Regeln der Kirche und besuchten oft den Gottesdienst. In ihrem Innern fehle es aber an Barmherzigkeit und echter Gottesliebe. Sie redeten etwa schlecht über andere oder vernachlässigten die Familie. Wahres Christsein zeigt sich nach den Worten des Papstes nicht an der äußeren Haltung, sondern beginnt im Herzen.

Franziskus bezog sich bei seinen Ausführungen auf eine Stelle im Markusevangelium, worin Jesus mit Schriftgelehrten diskutiert und die oberflächliche Befolgung von Glaubensregeln verwirft.

von esther10 01.09.2015 00:35

Völkerwanderung: Eine große Chance für die Kirche



Christen sollten sich der großen Zahl einwandernder Muslime annehmen. Bericht von Uwe Siemon-Netto für idea

http://www.t-online.de/themen/fluechtlingswelle

Halten wir gleich fest, dass Gott der Herr der Geschichte ist. Somit fällt auch die neue Völkerwanderung – wie ihre Vorgängerin vor anderthalb Jahrtausenden – in seinen Zuständigkeitsbereich. Wir dürfen stolz darauf sein, dass Restbestände christlicher Werte zwei Drittel der Deutschen dazu bewegen, die Flüchtlinge aus Nahost und Afrika willkommen zu heißen. Es ist gut, dass viele Hunderttausend Deutsche ihnen helfen und dass die Kirchen ihre Mitglieder an ihre Pflicht zur Nächstenliebe erinnern. Mögen auch viele Deutsche vom Glauben abgefallen sein, so zeigt doch dieses noch christlich geprägte Deutschland das wahre Gesicht unserer Nation – nicht Heidenau.

Ist sich die Kirche der großen Chance bewusst?

Gott ist der Herr der Geschichte: Ist sich die Kirche dessen überhaupt noch bewusst? Sie hat recht, wenn sie Nächstenliebe anmahnt. Aber erfasst sie die riesengroße Chance, die ihr Gott mit diesem gewaltigen Zustrom von Menschen gibt, die oft Muslime sind, sich aber vor der Gewalt islamistischer Massenmörder und Vergewaltiger ins Abendland retten? Erkennt die Kirche ihre Pflicht, diese Flüchtlinge – natürlich unaufdringlich – auf unseren ganz anderen Gott hinzuweisen, der niemanden dazu aufruft, Köpfe abzuschneiden, sondern sich für uns ans Kreuz nageln lässt? Diese Fragen muss sich gerade die EKD stellen lassen, die sich zu oft in politisch-korrektem Kitsch ergeht, statt treu den Missionsbefehl des auferstandenen Christus im eigenen Lande zu erfüllen: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,19–20). Die kleine Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) erfährt jede Woche, wie groß der Durst von Muslimen nach diesem wahren Gott ist; SELK-Gemeinden in Berlin, Leipzig und anderswo taufen unaufhörlich Perser und Afghanen. Das Gleiche höre ich von einem katholischen Bischof, der anonym jeden Monat höchstpersönlich an 50 Ex-Muslimen das vollzieht, was Jesus uns allen am Ende des Matthäus-Evangeliums aufgetragen hat. Die Berliner Diakonisse Rosemarie Götz und etliche landes- und freikirchliche Geistliche tun desgleichen.

Und was macht die EKD?

Aber was ist mit den hoch dotierten EKD-Granden? Sind sie zu glaubensschwach, die ihnen zugedachte Rolle in Gottes Plan hinter dem sich heute entfaltenden Flüchtlingsdrama auch nur zu erahnen? Sie setzen sich wie die Leipziger Thomasgemeinde – ausgerechnet diese! – für den Bau von Moscheen ein, lassen Korantexte in christlichen Gotteshäusern verlesen und stiften Kronleuchter für islamische Gebetsstätten, in denen Christus geleugnet wird. Damit ignorieren sie die Bibel und die Geschichte des Abendlandes, das Jahrhunderte nach dem Einfall der Hunnen in Ostmitteleuropa in den Jahren 375–376 eine einzigartige Blüte erlebte, von deren Früchten wir heute noch zehren – und zwar in einem solchen Maße, dass es jetzt Millionen Flüchtlinge aus dem Morgenland anlockt.

Wo wart ihr, als ich die dürstenden Menschen schickte?

Zweitens aber ist Gott nicht nur der Herr der Geschichte, sondern auch ihr Richter. Auch die höchsten Talarträger werden dereinst vor seinem Thron stehen und sich fragen lassen müssen: Wo wart ihr, als ich euch diese Massen nach mir dürstender Menschen aus dem Morgenland schickte, auf dass sie nicht nur liebevoll aufgenommen würden, sondern auch mein Wort hörten? Wie konntet ihr euch unterstehen, meinen Missionsbefehl zu missachten?

http://www.ead.de/nachrichten/nachrichte...die-kirche.html

(Der Autor, der Journalist und Theologe Uwe Siemon-Netto, ist Gründer des Zentrums für Lutherische Theologie und Öffent­liches Leben in Capistrano Beach (Kalifornien/USA).)
http://www.kbwn.de/html/vatikan.html
11.04.2015, 18.30 Uhr: Ergänzt um Informationen zum Gottesdienst



von esther10 01.09.2015 00:18

01.09.2015

Umgang mit syrischen Flüchtlingen im Kirchenasyl bleibt unklar
Fehlende Ansage


Kirchenasyl, dpa

Nach Einschätzung von Experten ist die Situation syrischer Flüchtlinge im Kirchenasyl weiter unklar. Es sei nicht vorauszusagen, wie in diesen Fällen verfahren werde, sagte Stefan Keßler vom Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS) Deutschland.

Flüchtlinge in Europa
http://liveblog.t-online.de/Event/Fluchtlinge_in_Europa

"Wir bemühen uns derzeit gemeinsam mit den Katholischen Büros um eine Klärung und hoffen, dass das Bundesamt bald eine klare Aussage trifft", sagte Keßler am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

In der vergangenen Woche hatte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) das Dublin-Verfahren für Flüchtlinge aus Syrien ausgesetzt. Nach der Dublin-III-Verordnung müssen Flüchtlinge in dem EU-Land Asyl beantragen, in welchem sie erstmals registriert wurden.

70 Syrer in Kirchenasyl

Nach aktuellen Zahlen der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft "Asyl in der Kirche" (BAG) sind bundesweit in 70 Kirchenasylen syrische Flüchtlinge. In Deutschland sind aktuell 293 Fälle von Kirchenasyl mit 454 Menschen bekannt.

In einigen Gerichtsverfahren gibt es laut Flüchtlingsdienst bereits Vergleichsangebote des Bundesamtes. Das BAMF habe vorgeschlagen, das sogenannte Selbsteintrittsrecht auszuüben. Das heißt, dass Deutschland das Asylverfahren durchführe und den Dublin-Bescheid aufhebe. Bedingung sei, dass das Gerichtsverfahren für erledigt erklärt werde.

Leitlinie des Migrationsamt bleibt ungenau

Die Bundesarbeitsgemeinschaft hatte zuletzt Hoffnung für Syrer in Kirchenasylen geäußert. Sie gehe davon aus, dass die Kirchenasyle schnell aufgelöst werden könnten, sagte die Vorsitzende Dietlind Jochims in Berlin. Die bestehende Leitlinie des BAMF bleibe jedoch ungenau.

Zudem forderte die Organisation eine Aussetzung von "Dublin-Überstellungen" auch für Menschen aus anderen Ländern. "Niemand sollte im Rahmen einer europäischen Verordnung in menschenunwürdige Verhältnisse abgeschoben werden."

Laut BAMF gab es bis Ende Juli 131 Überstellungen von Syrern im Rahmen der Dublin-III-Verordnung. Festgesetzte Überstellungstermine in ein anderes EU-Land würden in der Regel nicht gestoppt; auch behalte sich das Bundesamt vor, "in besonders gelagerten Einzelfällen die Dublin-Verordnung auch künftig zur Anwendung zu bringen".

(KNA)

von esther10 01.09.2015 00:11

Dienstag, 1. September 2015
Rot-Grünes Prostitutionsgesetz von 2002 ist eine Schande



Mathias von Gersdorff

Das rot-grüne Prostitutionsgesetz bleibt kontrovers, auch nach den kosmetischen Änderungen, die Bundesfamilienministerin Manuala Schwesig veranlasst hat. Eine Forsa-Umfrage für das Magazin STERN hat nun ergeben, dass 78 Prozent der Deutschen gegen Prostitution sind. 59 Prozent fordern sogar Strafen für Zuhälter, 19 Prozent ein Totalverbot. Aus diesem Anlass poste ich meine Kolumne in der Jungen Freiheit vom 12 November 2013.

„Eine Welt ohne Prostitution ist denkbar.“ Unter diesem Motto sammelte die feministische Zeitschrift Emma und ihre Herausgeberin Alice Schwarzer Unterschriften für einen Appell gegen Prostitution. Schwerwiegendste Forderung ist die Bestrafung der Freier.

Bewusst wurde die Aktion nach der Bundestagswahl 2013 begonnen: Die EU verlangt seit geraumer Zeit ein härteres Vorgehen gegen Menschenhandel. Eigentlich sollten die Mitgliedsländer Maßnahmen bis zum 6. April 2013 ergreifen, doch Deutschland hat nichts unternommen. Deutschland gilt als wichtiges Umschlagland für Frauenhandel. Mit dem Appell will Alice Schwarzer die Koalitionsverhandlungen in ihrem Sinn beeinflussen, denn für sie ist Prostitution ohne Menschenhandel und Sklaverei nicht denkbar. Indem sie Prostitution und Menschenhandel verbindet, gewinnt ihr Ansinnen an Glaubwürdigkeit hinsichtlich der Durchführbarkeit.

In der Tat hat die Union schon Bereitschaft signalisiert, Prostitution einzuschränken. Schwarzer sieht Prostituierte als Opfer von Zwang und Gewalt. Sie stecken in einer kriminellen Struktur, aus der sie nicht entkommen. Das Prostitutionsgesetz der rot-grünen Bundesregierung (ProstG) aus dem Jahr 2002 hätte die kriminellen Strukturen geschützt. Schwarzer behauptete in einem Interview mit der Welt vom 3. November 2013, das Gesetz sei von Anbeginn an für Zuhälter und Menschenhändler gemacht worden. Opfer des ganzen seien die Frauen.

„Sex gegen den Willen der Beteiligten ist Vergewaltigung“

Schwarzers Appell erhielt Unterstützung aus ganz unterschiedlichen Ecken. Neben Wolfgang Niedecken und Reinhard Mey finden sich auch Leute wie Maria Böhmer (Vorsitzende der Frauenunion), Heiner Geißler, Rita Süssmuth, Charlotte Knobloch, Femen Deutschland. Besonders wichtig ist die Unterstützung durch Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen und ehemaliger Justizminister Niedersachsens.

Kritik erntet Alice Schwarzer vor allem von links. Die Grünen und etliche linksorientierte Organisationen meinen, man dürfe Prostitution und Menschenhandel nicht vermengen. Unglaublich, aber wahr, als Reaktion auf Schwarzers Aktion gibt es vom „Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen“ nun auch einen Appell für Prostitution. Allen Ernstes wird da behautet: „Prostitution ist eine berufliche Tätigkeit, bei der sexuelle Dienstleistungen gegen Entgelt angeboten werden. Ein solches Geschäft beruht auf Freiwilligkeit. Gibt es keine Einwilligung zu sexuellen Handlungen, so handelt es sich nicht um Prostitution. Denn Sex gegen den Willen der Beteiligten ist Vergewaltigung.“ Unter den Unterstützern finden sich besonders viele Grüne und Politiker der Linkspartei.

Dieser Appell ging von der Überzeugung aus, die Prostitution sei nicht nur normal und ein legitimer Broterwerb, sondern ein Akt der Befreiung und der weiblichen Selbstbestimmung. Heute klingt das zwar grotesk und wie eine blanke Verhöhnung der Frauen, doch in den Talkshows Ende der zweiten Hälfte der 1990er à la Arabella oder Hans Meiser war das eine gern vertretene These.

Hinsichtlich Prostitution argumentiert Schwarzer analog zur Pädophilie. Sie war gegen sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern, weil der Erwachsene die Situation völlig dominiert und seine Macht problemlos über das Kind ausüben kann. Dasselbe gilt für die Beziehung zwischen Freier bzw. Zuhälter und Prostituierter.

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass sich für Alice Schwarzer die Frau grundsätzlich in einer „Inferiorität“ befindet. In der Beziehung zwischen Mann und Frau, wie auch immer sie geartet ist, wird letztere unterdrückt. Im 1984 geschriebenen Vorwort zur Taschenbuchausgabe ihres bekanntesten Buches „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen“ schrieb sie: „Im Namen der Liebe haben sie [Frauen] kein Recht auf eigene Existenz und Unabhängigkeit, sind sie die Freundin/Frau/Mutter von, sind sie Objekt statt Subjekt, bescheiden sie sich mit einem Platz am Rand der (Männer-)Welt.“ Die Frau müsse von dem „staatlichen Zwang zur Mutterschaft“ befreit werden. Deshalb sollte die Abtreibung eingeführt werden, so Schwarzer.

Im gegenwärtigen Kampf gegen die Prostitution verwendet Alice Schwarzer eine etwas gemäßigtere Sprache. Vor allem argumentiert sie sehr faktenreich. Aus diesem Grund erntet sie nicht ungerechtfertigte Sympathien auch im christlich-konservativen Lager, während man bei den Verteidigern der Prostitution wieder die altbekannten ideologischen Scheuklappen erkennt, die schon zur Forderung nach einer Entkriminalisierung der Pädophilie geführt haben.

Prostitution ist grundsätzlich unsittlich

Dennoch darf man nicht blind für die Defizite von Schwarzers Argumentation sein. Sie argumentiert auf der Grundlage eines falschen und radikalegalitären Verständnisses von Macht und Herrschaft. Christliche Moral und Sittlichkeit spielen für sie keine Rolle. Sie schreibt in Emma von November/Dezember 2013: „Prostitution muß endlich geächtet werden! Und zwar nicht aus Gründen der wie auch immer verstandenen „guten Sitten“, sondern aus Gründen der Menschlichkeit“.

Aus christlicher Sicht ist aber Prostitution grundsätzlich falsch und nicht erst dann, wenn die Frau unterdrückt wird. Prostitution ist von Natur aus unsittlich und muß vom Gesetzgeber auch so behandelt werden. Das Prostitutionsgesetz gehörte zu den gesellschaftspolitischen Vorhaben der rot-grünen Regierung. Sie wollten der Prostitution denselben Rang geben wie anständige bürgerliche Berufe. Das Gesetz ist ein direkter Angriff auf die bürgerlichen Tugenden und auf die christlichen Wurzeln Deutschlands und muß deshalb rückgängig gemacht werden.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...z-von-2002.html



von esther10 01.09.2015 00:08

Heiliges Jahr: Alle Priester dürfen von Abtreibung lossprechen


Die Wichtigkeit der Beichte: Papst Franziskus geht mit Beispiel voran - ANSA

01/09/2015 11:55SHARE:
Alle Priester der katholischen Kirche dürfen während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit von der Sünde der Abtreibung lossprechen. Das bestimmt Papst Franziskus in einem Brief, in dem er einiges zur Praxis von Beichte und Ablass während des im Dezember beginnenden Jubiläumsjahres festlegt. Normalerweise ist diese Lossprechung Bischöfen vorbehalten sowie jenen Priestern vorbehalten, die von ihnen den Auftrag dazu bekommen.

Ausführlich schreibt der Papst über die verschiedenen Gründe, die zu einer Abtreibung führen können, beginnend vom Verlust der Sensibilität für die Annahme neuen Lebens bis zum Druck, der etwa durch Flucht und Vertreibung entsteht.

„Ich weiß, dass dies eine existentielle und moralische Tragödie ist. Ich bin sehr vielen Frauen begegnet, die in ihrem Herzen die Narben dieser leidvollen und schmerzhaften Entscheidung trugen,“ so der Brief. Die Vergebung Gottes könne aber Menschen, die „mit ehrlichem und aufrichtigem Herzen das Sakrament der Versöhnung“ empfangen wollten, nicht versagt werden. Deswegen habe er „ungeachtet gegenteiliger Bestimmungen“ entschieden, dass alle Priester die Lossprechung für die Sünde der Abtreibung geben können.

Ablass und Vergebung

In dem Brief, der an den Organisator des Heiligen Jahres, Erzbischof Rino Fisichella, gerichtet ist, erläutert der Papst ausführlich genauere Regeln, die um die Frage von Vergebung und Erlass von Sündenstrafen, also den Ablass, kreisen. Es sei sein Wunsch, dass das Heilige Jahr eine „lebendige Erfahrung der Nähe des Vaters“ werde, um „seine Zärtlichkeit gleichsam mit Händen greifen zu können“, so der Papst in dem Brief.

Papst Franziskus regelt in dem Schreiben auch die Frage der Ablässe, also des Erlasses der Strafen für begangene Sünden, die traditioneller Weise mit dem Heiligen Jahr verbunden sind. Er betont, dass die Sakramente der Beichte und der Eucharistie eine besondere Rolle bei diesen Ablässen spielen und schließt ausdrücklich das Gebet für sich und seine Anliegen in die Feiern dieser Sakramente ein. Außerdem legt er fest, dass diese Feiern nicht nur in Rom, sondern an allen dazu eingerichteten so genannten „Heiligen Pforten“, in Bischofskirchen und Wallfahrtsorten, gefeiert werden können.

Der Papst denkt aber auch an diejenigen, die nicht selber an die Orte der Feiern gelangen können, so etwa an alte Menschen, Kranke und Gefangene. Auch sie können durch Gebet an der besonderen Gnade des Heiligen Jahres teilhaben,

für Gefängnisinsassen gilt das „jedes Mal, wenn sie durch die Tür ihrer Zelle gehen und dabei ihre Gedanken und ihr Gebet an Gottvater richten. Möge diese Geste für sie den Durchgang durch die Heilige Pforte bedeuten“, so der Brief wörtlich. Einmal mehr ermuntert der Papst zu den leiblichen und den geistlichen Werken der Barmherzigkeit.

Beichte bei der Piusbruderschaft

Abschließend geht der Papst auf die Sakramente ein, die in der traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X. gefeiert werden. Die Priester dieser schismatisch orientierten Gemeinschaft sind aus kirchenrechtlicher Sicht unerlaubt geweiht. Daher galt bisher die Empfehlung an katholische Gläubige, dort nicht zu den Sakramenten wie etwa zur Beichte zu gehen. Diese Empfehlung hebt Papst Franziskus nun in seinem Brief auf:

Während des Heiligen Jahres darf man „gültig und erlaubt“ - wie das Kirchenrecht sagt - die Lossprechung in der Beichte auch bei der Piusbruderschaft empfangen.

Der Grund: „Dieses Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit schließt niemanden aus“, so der Papst.
http://de.radiovaticana.va/news/2015/09/...prechen/1168793
(rv 01.09.2015 ord)
http://www.kbwn.de/html/vatikan.html

http://www.ncregister.com/daily-news/yea...-sin-of-aborti/


von esther10 01.09.2015 00:01

Wie Australien Flüchtlinge peinigt
"Wir behandeln Menschen mit unglaublicher Grausamkeit"
31.08.2015, 10:06 Uhr | Von Christiane Oelrich, dpa


Verantwortung für Menschen ausgelagert": Der Inselstaat Nauru unterhält Flüchtlingslager für Australien. (Quelle: AFP)

Von Vergewaltigungen ist die Rede. Von Waterboarding. Völlig verstörte Kinder haben jeglichen Lebensmut verloren. Australien ist für seine extrem harte Linie gegen Flüchtlinge bekannt. Aber was Zeugen von dem Internierungslager auf Nauru berichten, scheint für einen aufgeklärten Staat unvorstellbar. Zwei Professoren sprechen von "Australien und seinen Gulags".

Alanna Maycocks Stimme bebt, wenn sie an ihren Besuch im australischen Internierungslager für Flüchtlinge auf der Insel Nauru zurückdenkt. "Die Menschen werden dort nicht beim Namen, sondern nach ihrer Nummer aufgerufen - zu viele Mohammeds, sagt ein Aufseher. Die Leute werden dort nicht wie Menschen behandelt", sagt die Kinderkrankenschwester aus Sydney. "Wir haben ein sechsjähriges Mädchen mit Würgemalen am Hals gesehen - sie hatte versucht, sich mit einem Plastikkabel umzubringen."

Die Anwältin und Menschenrechtsaktivistin Kellie Tranter ist so entsetzt, dass sie von "Australiens Abu-Ghoreib-Moment" spricht - in Anlehnung an den Folterskandal in einem Gefängnis im Irak, wo US-Soldaten Gefangene quälten. Er kam 2004 ans Licht.

"Sie haben Wasser gespuckt"

Der Wachmann John Nichols sprach vor einem Parlamentsausschuss sogar von "Waterboarding", simuliertem Ertränken, im Lager auf Nauru. Diese Foltermethode wandte der US-Geheimdienst CIA unter der Regierung von George W. Bush an. Er sei nicht selbst dabei gewesen, räumte Nichols ein, aber er habe die pitschnassen Flüchtlinge aus einem Zelt mit Wachen kommen sehen: "Sie haben Wasser gespuckt." Er habe auch angekettete Gefangene gesehen. Maycock sah nach eigenen Angaben, wie ein Mann geschlagen wurde.

Der Kinderarzt David Isaacs ringt im Fernsehen mit den Tränen, als er über die Zustände auf Nauru spricht. "Nach fünf Tagen bin ich mit Alpträumen zurückgekehrt", sagt er. "Wir behandeln diese Menschen mit unglaublicher Grausamkeit. Unsere Regierung misshandelt die Kinder in unserem Namen." Frauen hätten von Vergewaltigungen berichtet.

Regierung bezahlt bitterarme Nachbarländer

Was ist da los? Seit Jahren lässt Australien Asylbewerber, die mit Flüchtlingsbooten kommen, nicht ins Land. Stattdessen bezahlt die Regierung bitterarme Nachbarländer dafür, Internierungslager für sie zu unterhalten.

Die konservative Regierung hat ihre harte Politik noch einmal verschärft: Die Marine zwingt nun alle Boote zur Umkehr. Beamte dürfen nicht mehr Asylsuchende sagen, sondern müssen von "illegalen Ankömmlingen" sprechen. Entsprechend werden die Leute hinter Stacheldraht gehalten. Die Zustände in den Lagern sollen sich in den Ländern, aus denen Flüchtlinge kommen - Afghanistan, Irak, Myanmar - durchaus als Abschreckung herumsprechen.

Regierung versucht, Maulkörbe zu verhängen

Kann ein aufgeklärtes Land wie Australien sich so eine Politik leisten? Viele Australier meinen: nein. "Ich muss den Mund aufmachen, ich habe das Gefühl, ich bin die einzige Stimme, die diese Kinder haben", sagt Kinderkrankenschwester Maycock.

Auch wenn die Regierung versuche, Besuchern von Nauru einen Maulkorb zu verhängen. Unter Strafandrohung darf niemand ohne Genehmigung über die Zustände berichten. 40 Ärztinnen, Pfleger, Lehrerinnen und Sozialarbeiter schreiben in einem Protestbrief: "Es ist ethisch nicht vertretbar, bei Kindesmissbrauch und schweren Menschenrechtsverletzungen einfach nur zuzusehen."

"Nehmt die Kinder mit"

Auch die australische Menschenrechtskommission hat die Situation in mehreren Internierungslagern drastisch beschrieben. In ihrem Bericht "Die vergessenen Kinder" zitiert sie einen 17-Jährigen in einem Lager auf der Weihnachtsinsel: "Ich habe keine Hoffnung mehr. Ich fühle, dass ich in Gefangenschaft sterben werde."

Eine Mutter von drei Kindern fleht Besucher an "Nehmt die Kinder mit. Uns könnt ihr hierbehalten. Sie weinen den ganzen Tag. Die Traurigkeit quält sie." "Es ist wie Gefängnis. Ich habe nur noch Gott", sagte eine 17-Jährige.

Die Professoren Suvendrini Perera und Joseph Pugliese sprechen von "Australien und seinen pazifischen Gulags". Außer in Nauru gibt es noch Lager auf der weit abgelegenen, aber zu Australien gehörenden Weihnachtsinsel und auf der Insel Manus in Papua-Neuguinea.

Die Regierung habe ihre Verantwortung für die Menschen ausgelagert und lasse Gewalt gegen Menschen zu, die sich nichts hätten zu Schulden kommen lassen. Der Ruf der USA, die sich als gerechte Nation mit ethnischen Grundsätzen sähen, sei durch die Folterenthüllungen schwer geschädigt worden. "Australien ist auf demselben Weg", meinten sie.

Einwanderungsminister bestreitet alles

Folter und Missbrauch? "Nonsens - Quatsch", sagt Einwanderungsminister Peter Dutton. "Ich habe keine Beweise gesehen, keinen auch noch so kleinen Hinweis auf solche Aktivitäten." Den Ausschuss tat er als "Känguru-Gericht" der Opposition ab.
http://www.t-online.de/nachrichten/panor...ausamkeit-.html

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"Dieser Ort ist die Hölle"


Immigranten, die nach Australien wollen, werden von Sicherheitsbehörden abgefangen und in das Auffanglager auf den Weihnachtsinseln gebracht. Dort herrschen einem nun vorgelegten Bericht zufolge schlimme Zustände. (Quelle: dpa)

Grausame Zustände in Australiens Flüchtlingslagern
24.03.2014, 16:53 Uhr | are, AFP

n Australiens Flüchtlingslagern herrschen offenbar grausame Zustände. Kinder beschreiben die Auffanglager, die sich auf Inseln weit weg vom australischen Festland befinden, als "Hölle". Menschenrechtler haben nun das Leiden von Asylbewerbern in einem Bericht dokumentiert, der Anlass zur Sorge gibt.

us dem Bericht der australischen Menschenrechtskommission geht hervor, dass die Zustände in dem Hauptauffanglager auf der Weihnachtsinsel bei den dort untergebrachten Kindern zu schweren psychischen Störungen und Entwicklungsverzögerungen führen.

Die Insel, die trotz der großen Entfernung zum Festland zu Australien gehört, liegt rund 300 Kilometer südlich der indonesischen Hauptstand Jakarta.

Auf der entlegenen Insel werden Flüchtlinge aus Indonesien und Papua-Neuguinea, die in Booten über Wege im Indischen Ozean nach Australien gelangen wollen, aber von den australischen Sicherheitsbehörden frühzeitig abgefangen werden, vorerst untergebracht. Auch Menschen aus Afghanistan und aus anderen Teilen Südostasiens versuchen, auf diesem Wege der Armut zu entfliehen, und landen in dem Auffanglager.

Grausame Zustände in Auffanglager verstören Kinder

Die meisten Kinder in den Lagern seien dort sechs bis acht Monate untergebracht, schreibt die Kommission in ihrem Bericht. Teils würden sie ihre Betten einnässen, ihre Köpfe gegen Wände schlagen oder sich selber beißen und kratzen.

Kommissionspräsidentin Gillian Triggs sagt, die meisten Kinder seien bei ihrem Besuch in dem Lager auf der Weihnachtsinsel sichtlich verstört gewesen. Sie hätten gesagt, "dieser Ort ist die Hölle", und hätten um Hilfe gebeten, dort wegzukommen.

Andere hätten beklagt, dass es "keine Schule, nichts zum Spielen und nichts zu tun" gebe. Viele beschrieben zudem ihre Not, in einem Lager mit Erwachsenen leben zu müssen, die vielfach traurig und wütend seien und sich teilweise selbst verletzen würden.

Kinder fühlen sich wie im Gefängnis

"Die Kinder hören auf zu reden", sagte Triggs dem australischen Rundfunksender ABC. Oft würden sie auf Bildern Gefängnisse zeichnen. Untereinander würden sie sich vielfach nicht mit ihren Namen, sondern mit ihren Nummern ansprechen.

Insgesamt fühlten sich die Asylbewerber vergessen und litten unter der Ungewissheit, wann sie weiter zu den Aufnahmelagern gebracht würden, sagte Triggs.

Flüchtlinge werden weit weg untergebracht

Gemäß der umstrittenen australischen Asylpolitik werden Flüchtlinge, die per Boot nach Australien zu kommen versuchen, dann in Lager auf die Insel Manus zwischen dem nordöstlichsten Teil Australiens und Papua Neuguinea oder auf den mehr als 1000 Kilometer in nordöstliche Richtung entfernten Inselstaat Nauru untergebracht.

Flüchtlingshilfswerke kritisieren australische Asylpolitik

Die Zustände in den Aufnahmelagern werden auch von internationalen Flüchtlingshilfswerken scharf kritisiert. Mitte Februar kam es in dem Lager auf Manus nach wochenlangen Protesten der Flüchtlinge zu gewaltsamen Zusammenstößen mit den Wachleuten.

Aber selbst wenn ihren Asylanträgen stattgegeben wird, dürfen die Flüchtlinge nicht nach Australien einreisen und müssen in ihre Heimatländer zurückkehren.
http://www.t-online.de/nachrichten/panor...ingslagern.html

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In Rettungsbooten
Australien wollte Flüchtlinge über den Ozean abschieben
04.08.2014, 14:56 Uhr | AFP


Australien hat Asylsuchende nach Angaben von Menschenrechtlern dazu gedrängt, auf eigene Faust in Rettungsbooten nach Indien zurückzukehren. Neun von ihnen seien von den australischen Behörden geradezu genötigt worden, die Boote mit jeweils 50 bis 60 Insassen über den Indischen Ozean zu navigieren.

"Diese 157 Männer, Frauen und Kinder wurden einer derart großen Grausamkeit ausgesetzt, wie sie keinen Platz im modernen Australien hat", sagte der Direktor der Menschenrechtsgruppe Human Rights Law Centre, Hugh de Kretser.

Die Betroffenen hätten sich aber geweigert, weil sie keine Erfahrung mit dem Navigieren von Booten hätten, sagte de Kretser. Letztlich sei das Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt worden.

Küstenwache setzt Flüchtlinge auf Schiff fest

"Sie waren in Panik angesichts der Aussicht, in Rettungsbooten im Meer ausgesetzt zu werden, da sie absolut unerfahren sind und dabei auch noch Verantwortung für die Familien an Bord übernehmen sollten", sagte de Kretser. Die Asylsuchenden waren im Juni mit einem Boot vom südindischen Hafen Pondicherry aufgebrochen. Auf See wurden sie jedoch von der australischen Küstenwache abgefangen und über Wochen auf einem Schiff festgehalten.

De Kretser zufolge handelt es sich bei der Gruppe, zu der auch 50 Kinder gehören, hauptsächlich um christliche Tamilen aus Sri Lanka, die vor Verfolgung in ihrem Heimatland geflohen waren. Sie wurden schließlich auf die Pazifikinsel Nauru gebracht, nachdem sie eine Rückkehr nach Indien abgelehnt hatten.

Australiens Einwanderungspolitik ist sehr umstritten

Australiens Einwanderungsminister Scott Morrison wollte sich nicht zu den Vorwürfen äußern. Am Sonntag hatte er die geplante Rückführung der Gruppe nach Indien aber grundsätzlich verteidigt. Den Flüchtlingen sei die "seltene Gelegenheit" gegeben worden, dorthin zurückzukehren, wo sie zuvor in Sicherheit gelebt und wo sie vielfach Familie und Freunde hätten.

Gemäß der umstrittenen australischen Einwanderungspolitik werden Bootsflüchtlinge, die auf dem Weg nach Australien abgefangen werden, in zwei Lager auf Nauru und Papua-Neuguinea gebracht. Selbst wenn ihre Asylanträge angenommen werden, bleiben sie dort und erhalten nicht die Möglichkeit, in Australien zu leben.
http://www.t-online.de/nachrichten/panor...abschieben.html

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Asyl-Tragödie in Australien
Mütter wollen sich für ihre Kinder umbringen
09.07.2014, 11:06 Uhr | AFP

Viele Flüchtlinge, die in Australien Asyl suchen, kommen aus Sri Lanka. Werden sie anerkannt, werden sie auf Nachbarinseln Australiens interniert; werden sie abgelehnt, werden sie zurückgeschickt (Quelle: Reuters)

In einem australischen Asylbewerberlager haben mehrere Mütter versucht, sich das Leben zu nehmen. Sie wollten so die Chancen ihrer Kinder auf Asyl in Australien verbessern.

"Sie sagen, die Babys würden eine bessere Chance im Leben haben, wenn sie tot wären", sagte der örtliche Bezirksratsvorsitzende Gordon Thompson auf der Weihnachtsinsel nördlich von Australien. "Dies ist eine schockierende Folgerung, doch das ist der Zustand der Hilflosigkeit in dem Zentrum im Moment."

Nach Informationen der Zeitung "Sydney Morning Herald" hätten die Mütter versucht sich das Leben zu nehmen, nachdem ihnen mitgeteilt worden war, dass sie von der Weihnachtsinsel auf benachbarte Inselstaaten gebracht werden sollten. Gemäß der höchst umstrittenen Asylpraxis Australiens dürfen Asylbewerber selbst dann nicht im Land bleiben, wenn sie als politische Flüchtlinge anerkannt sind. In solchen Fällen werden sie in Lagern in Papua Neuguinea oder dem Pazifikstaat Nauru interniert.

"Moralische Erpressung"

Ministerpräsident Tony Abbott nannte die Berichte "erschütternd". Zugleich sagte er aber, dass sich seine Regierung nicht erpressen lassen werde. Es sei nicht akzeptabel, dass Leute der Regierung drohten, sich selbst Schaden zuzufügen, wenn sie keine Aufenthaltsgenehmigung bekämen. "Ich glaube nicht, dass irgendein Australier wollen würde, dass wir vor moralischer Erpressung kapitulieren", sagte der konservative Politiker, der eine besonders harte Haltung in der Asylpolitik vertritt.

Die australische Grünen-Politikerin Sarah Hanson-Young sagte, ihr sei in Gesprächen mit Flüchtlingen in den Lagern bestätigt worden, dass zehn Mütter wegen akuter Selbstmordgefahr unter Aufsicht stünden. Sie warf der Regierung vor, Menschen bis an den "Punkt der Selbstzerstörung" zu drängen. "Es ist schon erschreckend eine Mutter zu dem Punkt zu bringen, dass sie sagt: 'Gut, wenn ich mich für meine Kinder opfern muss, ist es vielleicht das, was ich tun werde'", sagte Hanson-Young.

Minister fühlt sich "beleidigt"

Australien steht derzeit auch unter Druck wegen des Falls von 153 Flüchtlingen aus Sri Lanka, die auf einem Grenzschutzschiff festgehalten werden. Anwälte bezeichnen ihre Zwangsrückführung nach Sri Lanka als illegal. Das Oberste Gericht will demnächst dazu entscheiden.

Zudem gibt es Vorwürfe, dass die Flüchtlinge misshandelt wurden. Einwanderungsminister Scott Morrison nannte die Vorwürfe am Mittwoch bei einem Besuch in Colombo "beleidigend" und wies sie zurück.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...-umbringen.html


von esther10 31.08.2015 22:55

Caritas übernimmt Asylhilfe in neuen Unterkünften in München


Flüchtlinge kommen nach Europa - AP

31/08/2015 15:17SHARE:
Die Caritas übernimmt derzeit allein in München im Monatsturnus die Asylsozialberatung in einer neuen Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge. Diese Woche beginnt die Betreuung in einer Übergangseinrichtung in der Tübingerstraße. Seit Samstag sind dort 50 Flüchtlinge

eingetroffen, an diesem Montag folgen weitere 120, maximal 300 Personen finden dort Platz. Die Gebäude dienen als Provisorium bis die neuen Unterkünfte fertig gestellt und bezugsfertig sind: Die Hallen in der Tübingerstraße entsprechen nicht den üblichen Qualitätsstandards der Stadt, Mindestanforderungen sind aber erfüllt.

Bayern steuert im Herbst auf eine Notlage bei der Unterbringung neuer Flüchtlinge zu. Der Caritas-ALVENI-Sozialdienst für Flüchtlinge in München baut deswegen sein Angebot aus. So werden die Flüchtlinge von drei Sozialpädagogen, drei Erziehern und vier bis fünf pädagogischen Hilfskräften des betreut. Leiterin Rosemarie Ghorbani erklärt, was geplant ist:
„Wir haben sehr viele neue Mitarbeitereingestellt, die von den sogenannten alten Hasen eingelernt werden. Wir haben hier sehr viele qualifizierte Mitarbeiter, die schon seit vielen Jahren in der Asylarbeit tätig sind. Und sich sehr gut auskennen. Die nehmen die Mitarbeiter unter ihre Fittiche, lernen ein und versuchen ihnen das Know How zu vermitteln, das sie brauchen, um Menschen in Gemeinschaftsunterkünften beraten und betreuen können. Dabei sind Sozialpädagogen, allerdings ist dieser Markt ziemlich ausgeschöpft, sodass wir in Absprache der Zuschussgeber Soziologen, Psychologen, Pädagogen einstellen können sowie Menschen mit ähnlich gearteten Studiengängen sowie Erzieher und ähnlichen Ausbildungen. Die werden dann angelernt und vor Ort eingesetzt.“

Hinzu kommt die Unterstützung von rund 700 Freiwilligen, die für die Caritas wesentlich sind. Die Stadt sieht vor, dass die Flüchtlinge nur etwa sechs bis acht Wochen in der Übergangseinrichtung in der Tübingerstraße bleiben und dann in eine normale Unterkunft verlegt werden können.

„Im Augenblick sind in der Tübinger Straße nur Männer angekommen, das Haus ist auch noch nicht ganz fertig. Im Moment sind es 156 Männer, die da wohnen werden. Und in diesen Tagen sind wir das erste Mal dabei, rauszufahren, mit den Menschen und der Verwaltung in Kontakt zu kommen und schauen, wie wir die Menschen unterstützen. In der Regel ist es so, wenn die Menschen hier ankommen, haben sie erst einmal keine Orientierung, sie wissen nicht, wo sie hingehen müssen, wo sie sich melden müssen. Wo gibt es Zugang zu Arbeit und finanzieller Unterstützung oder können sie Deutschkurse machen oder wo sind Helfer, die sie unterstützen. Das sind ganz viele offene Fragen am Anfang und wir versuchen erst mal den Kontakt zu den Bewohnern herzustellen, indem wir mit Mitarbeitern dort hingehen und uns vorstellen und zeigen, wo unser Büro ist und mit welchen Dingen sie sich an uns wenden können und da sind wir ganz froh, dass wir Mitarbeiter haben, die teilweise die Sprachen der Flüchtlinge sprechen und sich auch so direkt mit ihnen verständigen können.“

Die Stadt München übernimmt einen Teil der Kosten. Hinzu kommen Eigenmittel der Caritas sowie zugesagtes Geld des erzbischöflichen Ordinariats München. Die Caritas ist gerade dabei, ihre Dienste zu erweitern, Kurse für Flüchtlinge etwa. Migrationsberatung ist dabei ein ganz besonders wichtiges Thema, meint Gharbani. Viele Menschen, die jetzt ankämen, würden über Kurz oder lang dableiben und man sollte rechtzeitig auch daran denken, dass es Integrationsmaßnahmen für diese Menschen brauche. Man rede im Moment sehr viel von Problemen etwa bei der Unterbringung, vergesse aber, dass diese Menschen oft wirklich große Ressourcen hätten, die in Deutschland ganz dringend gebraucht würden, so Gharbani.

Flüchtlinge seien in der Regel sehr motiviert: Sie wollten arbeiten, sich ein Leben aufbauen, Deutsch lernen. Das solle man nutzen und rechtzeitig daran denken, dass Maßnahmen zur Integration eingerichtet würden. Der Kontakt der Bevölkerung mit den Flüchtlingen sei zudem entscheidend, um Vorurteile abzubauen:

„Ich treffe immer wieder Menschen, die mit Vorurteilen oder Ängsten behaftet sind, die man durchaus ernstnehmen muss. Wenn jemand noch nie mit Flüchtlingen zu tun hatte und auch durch die Medien nun das Gefühl hat, es kommen unglaublich viele hierher und wir werden völlig überrollt. Die Menschen sind häufig sehr überrascht, wenn man die Zahl der Flüchtlinge und der Bewohner gegenüberstellt, dass ein verschwindend kleiner Teil davon Flüchtlinge sind und es eigentlich keine Bedrohung ist. Das große Problem sind eben die

Unterbringungsmöglichkeiten in den Ballungsräumen. Es ist nicht so, dass wir vollkommen überrollt werden. Ängste vor Menschen, deren Kultur und Gebräuche man nicht kennt, kann ich nachvollziehen, aber die kann man auch abbauen, wenn sie offen sind und es annehmen, mal in Kontakt zu treten sodass da eine Öffnung passiert und Ängste abgebaut werden.“

(rv 31.08.2015 cz)

von esther10 31.08.2015 22:51

Ungarn: Kaum Kirchenkritik zum Grenzzaun nach Serbien


Grenzzaun in Ungarn - REUTERS

31/08/2015 15:35SHARE:
Der ungarische Stacheldrahtzaun an der Grenze zu Serbien, mit dem die Regierung von Viktor Orban die Flüchtlingsbewegungen kontrollieren will, hat bisher nur zaghafte Reaktionen seitens der großen Kirchen des Landes hervorgerufen. Auch zur ungarischen Flüchtlingspolitik fehlt es bisher weitgehend an Stellungnahmen: „Leider schweigt die Kirche. Das tut mir weh, und ich schäme mich dafür. Wir reagieren viel zu langsam“, erklärte Bischof Miklos Beer aus dem nordungarischen Vac dazu am Montag im „Deutschlandfunk“.

„Sehr schnell“ habe hingegen Papst Franziskus reagiert – etwa mit seinem Appell, die Mauer nicht zu bauen und Flüchtlinge als Geschwister zu erkennen. Er selbst unterstütze den Papst-Aufruf, so der Bischof von Vac, auch wenn er durchaus auch Argumente für die Errichtung des Zauns erkenne: „Ich sehe schon ein, dass wir diesen Flüchtlingsstrom irgendwie bremsen müssen, damit wir mit der Situation umgehen können“.

Ministerpräsident Viktor Orban habe laut Beer „sehr weise“ gesagt, der Zaun werde nur gebaut, „damit die Menschen legal durch die Tür reinkommen und nicht illegal durch das Fenster“ – jedoch erst zu einem späten Zeitpunkt. Die Regierung habe schlecht kommuniziert und keinen Dialog geführt, zudem würde sie durch Diskussionen etwa über eine Einführung der Todesstrafe oder fragwürdige Plakat-Kampagnen gezielt Ängste schüren. Er selbst hätte beim Anblick der Plakate „weinen können“, so der Bischof, der die Sujets als „Zeichen der Hektik“ bewertete und Orban - als dessen Sympathisant er sich ausgab – „sehr schlechte Berater“ attestierte.

Regierung will „bedingungslose Treue“

Ungarns Regierung erwarte von den Kirchen „bedingungslose Treue“, erklärte der Budapester evangelisch-lutherische Bischof Tamás Fabiny ebenfalls gegenüber dem „Deutschlandfunk“. Dies habe auch finanzielle Gründe, hingen die Kirche doch letztlich von staatlichen

Fördergeldern ab. Er erachte es jedoch als wichtig, als Bischof dennoch seine Meinung sagen zu können. „Mir scheint, dass diese Regierung Angst hat, wenn ich etwas kritisiere, würde ich ihre Legitimität in Frage stellen. Dabei will ich lediglich wissen: Wieso gab es überhaupt keinen Dialog zur Frage des Grenzzauns?“

Ungarns Kirchen seien zudem „völlig unvorbereitet“ auf den Flüchtlingsstrom gewesen, so Fabiny. Aktionen wie kirchlich organisierte Hilfe für Flüchtlinge an Bahnhöfen oder das Kirchenasyl seien in Ungarn „völlig unbekannt“, weshalb man hierzu nun Hilfe und Ratschläge aus den erfahreneren Partnergemeinden in Deutschland und Italien erhoffe.
(kap 31.08.2015 mg)

von esther10 31.08.2015 22:47

D: Bischöfe halten an Kirchenasyl fest


Notunterkünfte für Flüchtlinge - AP

31/08/2015 12:53SHARE:
Die Bischöfe halten weiterhin an der Praxis des Kirchenasyls fest. Das schreibt die Bischofskonferenz einer Handreichung, die sie am Montag veröffentlichte. Weiter betonen die Bischöfe darin, dass die Hilfe für Flüchtlinge „keinerlei Sonderrecht gegenüber dem Staat beansprucht“. Wie die KNA hinweist, hatten zu Jahresbeginn Äußerungen von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere eine kontroverse Debatte zum Thema Kirchenasyl ausgelöst.

Über die Gewährung eines Kirchenasyls könne stets nur vor Ort entschieden werden, betont die Bischofskonferenz in einer Medienmitteilung vom Montag. Eine Kirchengemeinde oder Ordensgemeinschaft müsse „nach bestem Wissen und Gewissen prüfen“, ob ein Kirchenasyl im konkreten Einzelfall tatsächlich das letzte Mittel zur Abwendung humanitärer Härten sei. Für diese oft schwierige Abwägung stelle die Handreichung wertvolle orientierende Anhaltspunkte zur Verfügung.

293 Fälle

Aktuell sind bundesweit 293 Fälle (mit 454 betroffenen Personen) bekannt, in denen Kirchengemeinden oder Ordensgemeinschaften von Zurück- oder Abschiebung Bedrohte vorübergehend in kirchlichen Räumen aufgenommen haben. Dies markiert einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zum August 2014, als die Statistik der Ökumenischen

Bundesarbeitsgemeinschaft „Asyl in der Kirche“ 135 Fälle (mit 244 betroffenen Personen) ausgewiesen hatte. Zieht man allerdings in Betracht, dass die Zahl der Flüchtlinge insgesamt angestiegen ist und die Bundesregierung für 2015 mittlerweile mit bis zu 800.000 Asylverfahren rechnet, bewegt sich die Zahl der Kirchenasylfälle weiterhin auf einem niedrigen Niveau.
(pm/kna 31.08.2015 mg)

von esther10 31.08.2015 16:22

60 Jahre Staatsvertrag: Rosenkranz-Initiative mit Fokus auf Bibel

HP und Gründer..



http://www.rsk-ma.at/geschichte.php
http://www.rsk-ma.at/gruender.php

Neue Vorsitzende der in Österreich gestarteten Gebetsgemeinschaft, Gallhofer: Einladung zum Rosenkranzgebet aufgrund der ernsten Situation in Welt und Kirche weiterhin aktuell

Wien, 06.05.2015 (KAP) 60 Jahre nach ihren Massenmobilisierungen für das Gebet um die Unabhängigkeit Österreichs richtet die weltweite Gebetsgemeinschaft "Rosenkranz-Sühnekreuzzug" (RSK) heute ihren Fokus besonders auf Neuevangelisierung: Angesichts des Glaubensschwundes vor allem in Europa, der niedrigen Zahl der Priester- und Ordensberufungen sowie der materiellen und geistigen Not soll "neue Freude und Begeisterung für das Wort Gottes und eine intensivere Beschäftigung damit geweckt werden", erklärte die neue Vorsitzende der Gebetsgemeinschaft, Traudl Gallhofer, am Mittwoch gegenüber "Kathpress".

Gallhofer ist Vorsitzende des neu eingesetzten Vorstandes des "Rosenkranz-Sühnekreuzzuges um den Frieden in der Welt", nachdem dessen jahrzehntelanger Leiter, Pater Benno Mikocki, mit 1. Oktober 2014 altersbedingt die Hauptverantwortung abgegeben hatte. Im Februar traten überarbeitete Statuten in Kraft, wonach Kardinal Christoph Schönborn als Wiener Ortsbischof rechtlich und der Salzburger Erzbischof Franz Lackner für die spirituelle Begleitung zuständig ist; beide Bischöfe gemeinsam hatten bereits im Herbst das Patronat des RSK übernommen.

Die Geschichte des RSK ist eng mit dem Österreichischen Staatsvertrag verknüpft, dessen Unterzeichnung sich am 15. Mai zum 60. Mal jährt. Gegründet 1947 vom Franziskanerpater Petrus Pavlicek (1902-1982) infolge einer Eingebung bei einer Dankeswallfahrt in Mariazell nach geglückter Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft, war das zentrale Anliegen der Gemeinschaft die Einladung zum Rosenkranzgebet - für die Bekehrung der Menschen zu Gott sowie um Frieden und Freiheit für Österreich und die Welt. 1949 empfahl die Bischofskonferenz die Bewegung.

Zur Zeit des Staatsvertrags-Abschlusses 1955 und seiner 354 erfolglosen Verhandlungen im Vorfeld hatten sich bereits 500.000 Gläubige der Gebetsgemeinschaft angeschlossen, die u.a. zahlreiche Sühneandachten, Nachtanbetungen und eindrucksvolle Bittprozessionen über die Wiener Ringstraße veranstaltete. Auch führende Politiker schlossen sich diesem Gebet an, allen voran Bundeskanzler Julius Raab und Außenminister Leopold Figl. "Wenn nicht so viel gebetet worden wäre, so viele Hände in Österreich sich zum Gebet gefaltet hätten, so hätten wir es wohl nicht geschafft", wird Kanzler Raab in einem späteren persönlichen Gespräch mit Kardinal Franz König zitiert.

Initiative bleibt weiterhin Vorbild

Dass der RSK nach der Unabhängigkeit Österreichs weitere Aufgaben bekam, geht auf die Aufrufe mehrerer Bischöfe in anderen Ländern - darunter Joao Pereira Venancio von Fatima oder Rudolf Graber von Regensburg - zurück, die ihren Gläubigen empfahlen, sich dem Rosekranzgebet für Bekehrung und Frieden anzuschließen. In den Ländern der Mission und des Kommunismus sowie nach der Errichtung der Berliner Mauer vor allem in Deutschland erfuhr der RSK regen Zulauf, sodass es in den 1960er-Jahren zwei Millionen Menschen in 132 Ländern eingetragene Mitglieder gab.

Weiterhin gilt der RSK international als ein Vorzeige-Initiative: Zuletzt im Februar 2015 hatte der ukrainische Bischof Antal Maynek die Bevölkerung seines Landes zum Gebet für Frieden und Truppenabzug aufgerufen und dabei an das Beispiel des Wiener Franziskaners P. Petrus Pavlicek erinnert. Der RSK-Gründer, für den seit 2000 ein Seligsprechungsprozess läuft, war 1982 verstorben; gezeichnet von seinem unermüdlichen Einsatz, hatte er seine Tätigkeiten nach einem Herzinfarkt 1970 einschränken müssen.

Pavliceks Ordensbruder und Assistent, P. Benno Mikocki, übernahm 1982 die Leitung der Gemeinschaft und ihrer Exerzitien, Einkehrtage und Marienfeiern, darunter die bis heute in Wien jährlich im September abgehaltene "Maria-Namen-Feier", sowie auch ihrer Zeitschrift "Betendes Volk Gottes". Die nunmehrige RSK-Vorsitzende Gallhofer würdigte Mikockis Bemühen darum, "den Glauben in einer volkstümlichen Art und Weise zu verkünden, eine an der Lehre der Kirche und der Bibel orientierte Marienverehrung zu verbreiten und auch gesellschaftspolitische Themen aufzugreifen".

Derzeit 700.000 Mitglieder

Heute beziffert der Rosenkranz-Sühnekreuzzug die Zahl seiner weltweiten Mitglieder auf rund 700.000, wobei es im Vorjahr allein in Österreich 622 Neuregistrierungen gab. Weiterhin sei die Einladung zum Rosenkranzgebet aktuell, auch aufgrund der ernsten Weltsituation, betonte Gallhofer. "Gebet ist eine Macht, die Gottes Barmherzigkeit auf diese Welt herabzieht", zitierte die Vorsitzende den RSK-Gründer P. Pavlicek. Zur Unterstützung stellt der RSK allen Interessierten Infoflyer, die Zeitschrift und die monatliche Betrachtung zu den Sonntagslesungen kostenlos zur Verfügung. (Infos: www.rsk-ma.at)

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.co.at/site/nachrich...base/69668.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 31.08.2015 11:24

Wie sicher sind Nahrungsergänzungen, Schlankmacher, Detoxmittel und RU-486?

Veröffentlicht: 31. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Dr. med. Edith Breburda

Man findet sie überall: Schlankmacher, Energiebooster, Vitaminpräparate, Verjüngungskuren, ohne sie fehlt uns etwas. Doch wie sicher sind Sie? Haben sie Risiken? Sie kommen bisweilen aus China oder Brasilien.; sie haben den Touch des Exotischen. So können wir nicht widerstehen und nehmen Sie bedenkenlos ein. Dr. Breburda



Der Internist Peter Cohen war ihnen auf der Spur; ihm ging es um die Verbraucher, die Diätmittel zu sich nehmen. In einem aufsehenerregenden Artikel an Drug Testing and Analysis berichteten Cohen und zwei seiner Mitarbeiter über 12 angebliche Schlankmacher, die eine Substanz enthielten, die chemisch mit Methamphetamin gleichzusetzten war. Die Wissenschaftler bezeichneten sie als DMBA. Diese Bestandteile wurden bisher nur in zwei Tierversuchen auf ihre Sicherheit getestet – und das war 1940.

Der Artikel wurde einen Monat später – im Oktober 2014 – gedruckt. Im April 2015 gab die Amerikanische Food und Drug Administration (FDA), die unserer Lebensmittelbehörde entspricht, eine Warnung an 14 Firmen heraus, die Produkte mit DMBA verkaufen. Die FDA sprach von einer Verfälschung der Nahrungsmittelzusatzstoffe und von illegalen Drogen.

Seit 2005 beobachtete Doktor Cohen, wie krank seine Patienten durch brasilianische Schlankmacher wurden, die Antidepressiva und Schilddrüsenhormone beinhalteten. Cohen wurde so etwas wie ein Indiana Jones und Sherlock Holmes in einem, der die Welt der Spurenelemente durchforstet.

Chemiker aus den Vereinigten Staaten, Brasilien und Europa halfen ihm, illegale Drogen in Nahrungsmittel-GC vernichten wir unsZusatzstoffen ausfindig zu machen. Sobald er sie gefunden hatte, ging er an die Öffentlichkeit. Cohens Vorgehensweise ist eher unkonventionell. Es versucht in kurzer Zeit, viele Publikationen in trivialen Zeitschriften herauszubringen und hofft, damit neue Regulationen anzustoßen.



BILD: Sachkundiges Buch von Dr. Breburda “Globale Chemisierung: Vernichten wir uns selbst?”

Seiner kleinen Schar von Journalisten kann er vertrauen. Die Artikel werden von der breiten Öffentlichkeit gelesen. Cohen wird von keinem finanziert. „Dadurch bin ich frei, zu schreiben, was ich will“, sagt er. Bisher haben er und seine Mitarbeiter drei verborgene Aufputschmittel in Nahrungsmittel-Ergänzungen ausfindig gemacht.

Paul Offit, Direktor des Vaccine Education Centers am Kinderkrankenhaus in Philadelphia, der selber ein Buch über Alternativmedizin: Do You Believe in Magic? geschrieben hat, sagt: „Es gibt keine Kontrolleure. Eigentlich untersucht eine Privatperson, ob das, was auf der Flasche steht, auch wirklich drin ist.

Die Untersuchungen haben zum Glück Auswirkungen. Die FDA zitiert den Arzt. Sie verfolgt seine Veröffentlichungen und gibt Warnungen heraus. Firmen, die Nahrungsmittelergänzungen herstellen, wurden auf Dr. Cohen aufmerksam. Eine verklagte ihn sogar auf 200 Millionen US-Dollar Schadenersatz. „Alles was ich schreibe, wird genau geprüft. Das erzeugt unheimlichen Druck. Ich möchte, dass unsere Wissenschaft kugelsicher wird“, erklärt der Internist.

1994 wurde das amerikanische Nahrungsmittelergänzungsgesetz (Dietary Supplement and Health Education Act) eingeführt. Bei uns in Europa haben wir Vorschriften, dass Nahrungsmittelergänzungen sicher und sachgerecht gekennzeichnet sein müssen.

In der EU werden Nahrungsergänzungsmittel, Vitamine und Mineralstoffe wie Lebensmittel behandelt. Wir haben Kennzeichnungsvorschriften, welche auch die Höchst- oder Mindestmenge für Vitamine und Mineralstoffe festlegt. Man verhindert damit die Einnahme einer zu hohen Menge von Vitaminen oder Mineralstoffen, die der Gesundheit schaden könnten.


Gemälde: Evita Gründler
In den USA kam die Einführung des Nahrungsmittelergänzungsgesetzes von 1994 noch lange bevor das Geschäft mit Vitaminen und Mineralstoffen boomte. Die US-Regulationen konzentrierten sich damals auf Vitamin C, Eisen und Kalzium. Es wurde festgelegt, wofür die Nahrungsmittelergänzung bestimmt war. Schlankmacher enthielten zum Beispiel pflanzliche Substanzen. Deklarationen wie “Prostataverkleinerung” oder “Immunsystemfördernd” unterlagen einzig und allein den Herstellern.

Die amerikanische Gesundheitsbehörde hatte keinen Einfluss auf die Zusatzstoffe und konnte sie deshalb nicht kontrollieren, so wie das bei Medikamenten üblich ist. Die Gesundheitsbehörde kann höchstens eingreifen, falls sich das Mittel als gesundheitsschädlich erweist.

Damals, 1994, berichtete die “New York Times” über eine skrupellose Industrie, die nur darauf aus war, Profit mit zweifelhaften Versprechungen ihrer Produkte zu machen. Seit 1994 ist der Verkauf von Supplementen von 4000 auf 75.000 angestiegen. Allein 2014 handelte es sich in den USA um ein 36 Milliarden Dollar-Geschäft.

Zusatzstoffe wie die chinesische Pflanze Ma Huang oder Ephedra, welche versprach, eine ähnliche Wirkung wie ein Rauschmittel zu haben, wurden erst aus dem Verkehr gezogen, nachdem 15 Leute starben. Nun warnte die FDA vor Nieren-, Leber- und andern Gesundheitsschäden, die in Verbindung mit der Einnahme von Ephedra standen. Erst 2004 wurde Ephedra verboten.

Dr. Cohen fühlt sich bestätigt, den Gesundheitsrisiken von Nahrungsmittelergänzungen nachzugehen. Als junger Arzt hatte er Patienten, die aus Brasilien kamen. Viele von ihnen hatten mysteriöse Symptome. Eine Frau litt unter Herzrasen, sie schwitzte und sie hatte wahnsinnige Angst, fühlte sich aber auch sehr müde. Ein anderer Patient kam mit Nierenversagen – und ein junger Mann verlor seine Stelle, nachdem Drogen in seinem Urin festgestellt wurden.



Alle seiner Patienten nahmen Schlankheitspillen ein, die aus Brasilien stammten. Dr. Cohen lies die Pillen untersuchen. Er war über das Resultat schockiert: Das Labor fand Schilddrüsenhormone, Amphetamine, Schlafmittel, Antidepressiva und Diuretika. Die Symptome der Patienten ließen sich nun leicht erklären. 0022

Cohen und seine Mitarbeiter fanden eine brasilianische Zeitung, die auf der ersten Seite über die Nebenwirkungen des Mittels berichtete. Einige Jahre später wurde der Zusatzstoff vom Markt genommen. Cohen weiß nicht, ob das etwas mit seiner Untersuchung zu tun hat. Aber dann bekam er einen Anruf von einem FDA Mitarbeiter. Er sagte ihm: “Das, was Sie in den brasilianischen Pillen gefunden haben, ist auch in amerikanischen Schlankheitsmitteln enthalten – und das ist ein größeres Problem.“

„Seit Jahren haben wir Angst, solche Zusatzstoffe in unseren Diäten zu finden“, erklärt Amy Eichner von der Amerikanischen Anti-Doping- Gesellschaft: “2003 und 2008 mussten wir zwei Eliteschwimmer von den Olympischen Spielen suspendieren. Unsere Ergebnisse zeigten, sie waren gedopt, obwohl sie nur Nahrungsmittelsupplemete zu sich genommen hatten.”

Patricia Deuster von der Universität Bethesda in Maryland, USA, nimmt an, dass schätzungsweise 15 – 20 % der Soldaten Supplemente schlucken, die ihnen versprechen: schlank zu werden, einen athletischen Körper zu bekommen oder die ihrem Sexualvergnügen dienen sollen. 107 von 169 derartigen Produkten enthalten von der FDA verbotene Substanzen. Dr. Cohen und seine Kollegen geben die Suche nach verbotenen Stoffen in Supplementen nicht auf.

Im Labor stapeln sich „Medikamente“ von seinen Patienten, die er untersuchen soll: „Ich glaube, in 50 Jahren blicken wir zurück und fragen uns, wieso wir so leichtsinnig Nahrungsergänzungsmittel eingenommen haben, die eigentlich Drogen enthalten. Zumindest sollten Leute wissen, was sie schlucken“[1].

Unser Körper wird schon genug mit Plastik, Herbiziden, Pestiziden und Antibiotika im Gemüse und Fleisch belastet. Fündige Geschäftsleute sind der Meinung, man müsste den Körper entgiften.

Ein Verkaufsschlager ist Zeolith, ein Vulkanmineral, dem zahlreiche Wirkungen zugesprochen werden. Es soll Schwermetalle und Stoffwechselgifte binden, das Immunsystem unterstützen und freie Radikale neutralisieren. Eine regelmäßige Entgiftung des Körpers hilft, gesund zu bleiben. Sie vermindert Herz-Kreislaufbeschwerden, einen Burn-Out und beugt Diabetes und Krebs vor.

Bei Zeolithen handelt es ich um eine Stoffgruppe, die bei der Wasserenthärtung in Waschmitteln eine Rolle spielt. So ist es denkbar, dass Zeolithe Giftstoffe aus der Nahrung binden. Sie aus dem Körper heraustransportieren können sie jedoch nicht. Somit haben Versprechungen über Zeolith-Darmspühlungen, Laxantien, Diuretika, Vitamin-Kuren oder sogar Detox-Kosmetika wie Schampoos, Duschgels oder Pflaster, welche die Hersteller machen, keine Bedeutung.

Studienergebnisse zu ihrer Wirksamkeit gibt es kaum bzw. sind wegen fehlender Kontrollstudien nicht aussagekräftig. Das, was man fand, ist, dass ein 19-jähriger Mann ein Serotonin-Syndrom auf die Einnahme von Zeolith entwickelte. Ein 50-jähriger Mann aus Spanien erlitt eine Mangan-Vergiftung. Der Grund lag darin, dass der Hersteller aus Versehen Mangansulfat-Hydrat statt Magnesiumsulfat-Hydrat verkauft hatte.

Prof. Stephan Bischoff, Ernährungsmediziner der Universität in Hohenheim, spricht von Gesundheitstipps, welche die Detoxverkäufer mitliefern. Man solle auf Kaffee, Alkohol und Nikotin verzichten, eine ballaststoffreiche Ernährung einnehmen und vor allem Obst und Gemüse sowie viel Flüssigkeit aufnehmen.

„Die Detox-Tipps sind, einzeln für sich genommen, per se nicht schlecht, aber tatsächlich werden hier Halbwahrheiten zusammengerührt und mit haarsträubenden Begründungen zu einem Konzept erhoben, das keiner wissenschaftliche Überprüfung standhalten würde. Gefährlich sind kurzfristige Detox-Auszeiten zwar in der Regel nicht. Aber alles ,was länger als ein bis zwei Wochen dauert, könnte den Menschen in eine Nährstoffunterversorgung katapultieren“, erklärt Prof. Bischoff.

Prof. Dr. Simon Brooks, Humanphysiologe an der australischen Flinders-Universität, weist darauf hin, dass unsere Nieren, unsere Leber und unser Gastrointestinaltrakt innerhalb von Stunden Toxine neutralisieren. Hinweise, dass sie sich im Laufe der Zeit irgendwo im Körper ansammeln, gibt es nicht. Detox ist so gesehen Unsinn. Wir sollten lieber auf Junk-Food verzichten und uns gesund ernähren[2]. imagesCAHIF86C



Ganz anders verhält es sich mit einer Entscheidung der Kanadischen Arzneimittelbehörde, die RU-486 unter dem Namen Mifegymiso freigeben will. Wir wissen, dass diese Abtreibungspille nicht allein ungeborene Kinder tötet, sondern auch den Tod vieler Mütter verursachte. Schon am 4. September 2001, als Mifegymiso in der Versuchsphase war, wurde über Todesfälle berichtet.

Deshalb sollten Frauen auf dem Beipackzettel gewarnt werden, dass die Einnahme der Pille nur dann vollzogen werden soll, wenn die Frau einen schnellen Zugang zu einer nahegelgenen Klinik hat. Informationen, dass der Tod durch das Mittel erfolgen kann, findet man häufig auf Beipackzetteln in Kanada. Allerdings fehlt auf der Arzneimittelbeschreibung, welche Krankheit oder Infektion das Medikament lindern soll. Es wird u.a. appliziert, um ein Kind bis zur siebten Schwangerschaftswoche umzubringen.

Mit anderen Worten: Kanada hat ein Medikament zugelassen, das eine perfekt gesunde Frau einnehmen soll, um den natürlichen Prozess der Schwangerschaft zu unterbinden und die Frau noch zusätzlich in die Gefahr bringt, selber ihr Leben zu riskieren.

„Warum sollten wir etwas zu uns nehmen und uns unnützen Nebeneffekten aussetzen, wenn es gar nicht notwendig ist, dies zu tun? Wenn etwas nicht kaputt ist, muss es doch eigentlich gar nicht gerichtet werden“, sagt Christina Alaimo, Doktorandin im Fach Gesundheitsethik.

Eine Abtreibungspille zu nehmen ist keine einfache Prozedur. Es ist ein blutiges Unterfangen, oft begleitet mit Schwindel, Schwäche, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Fieber, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen.

Ein Ungeborenes in der siebten Woche hat bereits ein schlagendes Herz. Es hat Finger, Arme und Beine. Viele Frauen sind in den USA zusammen mit ihren Kindern gestorben. Deshalb will man die Pille nur über den Arzt verabreichen. Dagegen sind jedoch Abtreibungsbefürworter. Die Pille soll ohne Rezept erhältlich sein (siehe hierzu auch: Reproduktive Freiheit, free for what?). Die Frauen könnten es sich angeblich gar nicht leisten, zweimal den Arzt aufzusuchen.

Und außerdem wird das Mittel bis zur 11. Schwangerschaftswoche zugelassen. Die Pro-Abtreibungsliga ist froh, dass das Mittel endlich auf dem Markt ist. Die Medien in Kanada kümmern sich nicht um die „Nebenwirkungen“. Sie sind überzeugt, dass es den Frauen in Kanada gut tun wird, endlich Zugang zu diesem Mittel zu haben[3].

Anmerkungen:
[1] Couzin-Frankel J.: Feature: Revealing the hidden dangers of dietary supplements.Science, 20. August 2015 – http://news.sciencemag.org/health/2015/0...t&utm_src=email
[2] Aho-Ritter A.: Detox-Trend: Einmal Vulkanisieren, bitte. DocCheckNews, 24. August 2015 – http://news.doccheck.com/de/97432/detox-...nisieren-bitte/
[3] Baklinski P.: Schock: Health Canada approved medically unnecessary abortion drug knowing it kills women. LiefSiteNews, 17. August 2015 – https://www.lifesitenews.com/opinion/sho...drug-knowing-it
Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Buch-Neuerscheinung vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/201...edith-breburda/

Dieses sachkundige und verständlich geschriebene Buch “Reproduktive Freiheit” kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

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