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NEUER BLOG von Esther

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von 02.02.2013 10:49

In seiner Heimatstadt nicht anerkannt

Homilie am 4. Sonntag im Jahreskreis
3. Februar 2013, Lesejahr C



L 1: Jer 1,4-5.17-19; L 2: 1 Kor 12,31-13,13; Ev: Lk 4,21-30
Die liturgischen Texte finden Sie im Schott-Messbuch online



Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!



Ausgerechnet in seiner Heimatstadt Nazareth, ausgerechnet dort, wo ihn alle kennen und für den Sohn Josefs halten, weil er dort aufgewachsen ist – gerade hier in der Synagoge von Nazareth findet Jesus nicht die ihm zustehende Anerkennung als Messias, sondern wird abgelehnt, ja man will ihn sogar vom Abhang des Berges hinabstürzen!

Wie das Evangelium des Lukas berichtet, war Jesus darüber keineswegs überrascht. Im Gegenteil! Er rechnete mit dieser Ablehnung, denn: „Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt.“ Dort wo ihn alle kennen und wo er den Menschen vertraut ist als einer der ihren, wird ein Prophet nicht leicht als Prophet anerkannt werden. Die meisten werden sagen: „Das ist einer von uns. Wie kann der etwas Besonderes sein oder eine wichtige Botschaft für uns haben?“ Jesus hat sich dieser Gewöhnlichkeit der Wahrnehmung seiner Person nicht entzogen; er wollte auch hier zeigen, dass er wirklich ein Mensch unter Menschen ist, obwohl er zugleich der ewige Sohn Gottes ist und ihn der himmlische Vater in die Welt gesandt hat.

Für diesmal kann sich Jesus der Verfolgung durch seine Gegner noch entziehen; denn er steht erst am Beginn seines öffentlichen Auftretens. Doch ist die Wut seiner Landsleute eine zeichenhafte Ankündigung dessen, was ihm in drei Jahren widerfahren wird, wenn er zum Tod am Kreuz verurteilt und grausam hingerichtet wird.

Wie muss es Jesus in seinem Inneren ergangen sein, als ihn jene Menschen ablehnten, denen er doch von Jugend auf bekannt war, die ihm vertraut waren und die er liebte? Weil er ganz Mensch war, hat ihn dies sicher tief getroffen. Dennoch war Jesus nicht verbittert oder von Rache erfüllt; im Gegenteil: die Liebe seines Herzens litt an der Zurückweisung. Er aber kündigte diese seine Liebe zu den Menschen nicht auf!

Denn wie es in der Lesung aus dem ersten Korintherbrief heißt: Die Liebe „lässt sich nicht zum Zorn reizen; sie trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.“ (1 Kor 13,5b-7).

Jesus wusste, dass die Menschen Zeit brauchen, das Gehörte und Gesehene zu verarbeiten. So manch einer hat sich später Jesus zugewandt und ist ihm nachgefolgt. Andere haben sich erst nach seinem Tod und seiner Auferstehung bekehrt. Es ist nie zu spät, wenn einer umkehrt: Gott wartet auf unseren Glauben und unsere Liebe.

Ja, dass wir Menschen überhaupt glauben und lieben können, ist ein Geschenk Gottes. Er kommt uns zuvor mit seiner Gnade und ermöglicht uns, an ihn zu glauben, auf ihn zu hoffen und ihn zu lieben. Freilich zwingt er uns nicht dazu, sondern wartet auf unsere freie Antwort.

Wie die Lesung zeigt, kommt es in unserem Leben letztlich auf die Liebe an: Wenn wir sie haben, nützen uns auch die anderen Gaben und Qualitäten und werden fruchtbar im Reiche Gottes; wenn die Liebe fehlt, so ist alles übrige wertlos, selbst der Glaube oder die prophetische Erkenntnis oder die Wunderkraft.

In der Nachfolge Jesu dürfen wir unseren Weg gehen; nicht auf spektakuläre Dinge kommt es an, sondern auf die Treue im Kleinen: darauf dass wir allezeit die Liebe zu Gott und zum Nächsten verwirklichen!

Amen.

von 01.02.2013 13:25

„Beten wir viel für die Priester,
denn wir brauchen heilige Priester.
Desto heiliger die Priester sind, desto heiliger werden wir sein.
Desto mehr werden die Familien in der Heiligkeit wachsen.
Wenn die Familien ein heiliges Leben führen,
werden wir auch viele heilige Priesterberufungen haben.“
(Selige Mutter Theresa von Kalkutta)

von 31.01.2013 09:13

Einsetzung des Allerheiligsten
Beginn

V: Hoch gelobt und gebenedeit sei das allerheiligste Sakrament des Altares!
A: Von nun an bis in Ewigkeit!

Anrufungen (gesungen: zuerst Vorbeter, dann alle)

Gepriesen seist Du, Gott!
Gepriesen sei dein Heiliger Name!
Gepriesen seist Du, Jesus Christus, wahrer Gott und wahrer Mensch!
Gepriesen sei dein Name, Jesus!
Gepriesen sei dein heiliges Herz!
Gepriesen sei dein sehr kostbares Blut!
Gepriesen seist Du im allerheiligsten Sakrament des Altars!
Gepriesen seist Du Heiliger Geist, Du Tröster
Gepriesen seist Du erhabene Mutter Gottes, allheilige Jungfrau Maria!
Gepriesen sei deine heilige und unbefleckte Empfängnis!
Gepriesen sei dein Name, Maria, Jungfrau und Mutter!
Gepriesen sei deine ruhmreiche Himmelfahrt!
Gepriesen seist du, heiliger Josef, Du keuscher Gemahl!
Gepriesen seist Du, Gott in deinen Engeln und Heiligen!

Bitten:

V: HERR, gib uns Priester!
A: HERR, gib uns heilige Priester!
V: HERR, gib uns zahlreiche Berufungen!
A: HERR, gib uns zahlreiche und heilige Berufungen!
V: HERR, gib uns heilige Familien!
A: HERR, gib uns gute und heilige Familien, die Deine Liebe ausstrahlen!

Tantum Ergo:

1. Tantum ergo sacramentum veneremur cernui
et antiquum documentum novo cedat ritui
præstet fides supplementum sensuum defectui.

2. Genitori genitoque laus et iubilatio,
salus, honor, virtus quoque sit et benedictio,
procedenti ab utroque compar sit laudatio. Amen.

Versikel

V: Panem de cælo præstitisti eis. (Alleluia)
A: Omne delectamentum in se habentem. (Alleluia)

oder:

V: Brot vom Himmel hast Du ihnen gegeben. (Halleluja)
A: Das alle Erquickung in sich birgt. (Halleluja)

Gebet

V: Lasset uns beten.
V: Herr Jesus Christus,
im wunderbaren Sakrament des Altares
hast Du uns das Gedächtnis deines Leidens
und deiner Auferstehung hinterlassen.
Gib uns die Gnade, die heiligen Geheimnisse
deines Leibes und Blutes so zu verehren,
dass uns die Frucht der Erlösung zuteil wird,
der du lebst und herrschst in Ewigkeit. Amen.

oder:

Herr, unser Gott,
dein Sohn ist für uns Mensch geworden
aus Maria, der Jungfrau, und hat am Kreuz gelitten.
Wir glauben und bekennen,
dass er im heiligen Sakrament gegenwärtig ist.
Gib, dass wir aus diesem göttlichen Quell
ewiges Heil schöpfen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

oder:

Herr, unser Gott,
gib uns die Gnade, Christus,
das Lamm, das für uns geschlachtet wurde
und im Sakrament unter heiligen Zeichen verborgen ist,
mit würdigem Lobpreis zu feiern,
damit wir ihn in der ewigen Herrlichkeit unverhüllt schauen.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn. Amen.

oder:

Barmherziger Gott,
du hast uns das wahre Brot vom Himmel gegeben.
Stärke uns durch diese geistliche Speise,
damit wir immer aus ihr leben
und am Jüngsten Tag zur ewigen Herrlichkeit auferstehen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

oder:

Vater im Himmel,
wir bekennen deinen Sohn,
der in diesem Sakrament gegenwärtig ist,
als unseren Herrn und Gott.
Erleuchte unser Herz mit dem Licht des Glaubens
und entzünde es mit dem Feuer deiner Liebe,
damit wir ihn voll Zuversicht im Geist
und in der Wahrheit anbeten.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

oder:

Herr und Gott,
im heiligen Sakrament
erneuerst du uns von Tag zu Tag.
Erfülle uns durch seinen Empfang mit deiner Liebe,
damit wir uns um die unaussprechlichen Schätze
deines Reiches bemühen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

oder:

Allmächtiger Gott,
du hast die ganze Menschheit durch das Leiden
und die Auferstehung Christi erlöst.
Bewahre in uns das Werk deines Erbarmens.
Gib, dass wir immer wieder voll Dankbarkeit
das Heilsgeheimnis feiern
und zur ewigen Herrlichkeit gelangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

In lateinischer Sprache:

V: Oremus.
V: Deus, qui nobis sub sacramento mirabili
passionis tuæ memoriam reliquisti, tribue, qæsumus,
ita nos Corporis et Sanguinis tui sacra mysteria venerari,
ut redemptionis tuæ fructum in nobis iugiter sentiamus.
Qui vivis et regnas in sæcula sæculorum. Amen.

oder:

Tribue nobis, Domine Deus, ut qui Iesum Christum
pro nobis natum ex Virgine Maria et in cruce passum,
sub sacramento præsentem esse credimus et confitemur,
ex hoc divino fonte hauriamus perpetuæ salvationis effectum.
Per Christum Dominum nostrum. Amen.

oder:

Da nobis, quæsumus, Domine Deus,
Agnum, qui pro nobis occisus est,
in sacramento latentem dignis laudibus celebrare,
ut eundem in gloria manifestum contemplari mereamur.
Qui vivit et regnat in sæcula sæculorum. Amen.

oder:

Deus, qui nobis panem de cælo verum dedisti,
præsta, quæsumus, ut, spiritalis alimenti virtute,
et semper in te vivamus
et in novissimo die gloriosi resurgamus.
Per Christum Dominum nostrum. Amen.

oder:

Corda nostra, Domine, fidei lumine collustra,
et caritatis igne succende,
ut, quem in hoc sacramento
Deum ac Dominum nostrum agnoscimus,
in spiritu et veritate fidenter adoremus.
Qui vivit et regnat in sæcula sæculorum. Amen.

oder:

Sacramenta, Domine,
quibus nos instaurare dignaris,
corda nostra amoris tui repleant dulcedine,
et ad ineffabiles regni tui divitias tribuant aspirare.
Per Christum Dominum nostrum. Amen.

oder:

Deus, qui paschali Christi mysterio
universos homines redemisti,
conserva in nobis opus misericordiæ tuæ,
ut, nostra salutis mysterium iugiter recolentes,
eiusdem fructum consequi mereamur.
Per Christum Dominum nostrum. Amen.

Segen

Marienlied

von 30.01.2013 00:07

Alte Steine – neuer Glaube

Melodie

„Nun singt ein neues Lied dem Herren“(GL 262)


Groß sind die Zeugen alter Zeiten,

doch größer ist, was Gott verheißt.

Reich ist sein Volk an Kostbarkeiten,

doch reicher ist es durch den Geist.

Im Mauerwerk von Kathedralen

will Christi Kreuz entziffert sein.

Dann fängt es heute an zu strahlen

und lädt zu neuem Glauben ein.



Weit ist das Festgewand aus Steinen,

das sich die Kirche Gottes wob.

Er aber baut sein Reich im Kleinen

und knüpft ein Netz aus Dank und Lob.

Wenn seine Hoheitszeichen schwinden

und seine Tempel öde stehn,

wird uns der nackte Christus finden

und in der Ohnmacht mit uns gehn.



Schon teilen Käufer, was ihn schmückte,

unwissend um das eigne Tun.

Was einst ermahnte und beglückte,

zum Spiel des Marktes wird es nun.

Doch ob im Siegen oder Fallen,

der Herr behält das letzte Wort

und hat im Innersten von allen,

die Menschen heißen, seinen Ort.


© Peter Gerloff

von 29.01.2013 00:48

Was um alles in der Welt sind Gnostiker?
Die Worte Gnostiker und Gnostizismus gehören normalerweise nicht gerade zum Standart-Wortschatz des heutigen Menschen. Tatsächlich ist weit mehr Menschen das Antonym (Ggenteil) vom Gnostiker, nämlichAgnostiker, vertraut, das wörtlich einen Nicht-Wissenden oder Ignoranten bezeichnet, doch im übertragenen Sinn beschreibt es die Haltung von Personen, die nicht an eine Religion glauben, sich aber dennoch nicht gerne als Atheisten bezeichnen lassen. Gnostiker gab es jedoch schon lange vor den Agnostikern, und sie scheinen größtenteils viel interessantere Leute gewesen zu sein, als die letzteren. Ganz im Gegensatz zu den Nicht-Wissenden betrachteten sie sich als Wissende – gnostikoi auf Griechisch - und benannten damit diejenigen, die Gnosis oder Wissen besaßen. Die Gnostiker waren Menschen, die größtenteils während der ersten drei oder vier Jahrhunderte der sogenannten christlichen Ära lebten. Die meisten von ihnen würden sich wahrscheinlich nicht selbst Gnostiker genannt haben, sondern sie hätten sich als Christen betrachtet, seltener auch als Juden oder Angehöriger alter ägyptischer, babylonischer, griechischer und römischer Kulte. Sie waren keine Sektierer oder Mitglieder einer besonderen neuen Religion, wie Verleumder behaupten, sondern vielmehr Menschen, die eine gemeinsame Lebenshaltung besaßen. Von dieser Lebenshaltung könnte vielleicht gesagt werden, dass sie von der Überzeugung getragen war, dass direktes, persönliches und absolutes Wissen zugänglich sei und mehr noch, dass die Erlangung solchen Wissens immer die höchste Erfüllung des menschlichen Lebens bedeuten müsse. Dieses Wissen, oder Gnosis, wurde nicht als rational wissenschaftlich aufgefasst, auch nicht als philosophisches Kennen der Wahrheit, sondern eher als ein Wissen, das im Herzen auf intuitive und mysteriöse Weise entsteht und deshalb in mindestens einer gnostischen Schrift (im Evangelium der Wahrheit) Gnosis kardias, die Weisheit des Herzens genannt wird. Das ist offensichtlich eine religiöse Vorstellung, die gleichzeitig höchst psychologisch ist, denn der Sinn und Zweck des Lebens scheint somit weder in einem Glauben zu bestehen, der blindes Fürwahrhalten und ebenso blinde Unterdrückung betont, noch arbeitet diese Vorstellung mit dem rein äußerlichen Nur-Gutes-Tun, sondern vielmehr mit innerer Einsicht und Transformation; kurz gesagt, es handelt sich hier um einen tiefenpsychologischen Prozeß
Wenn wir uns die Ansicht zu eigen machen, die Gnostiker als frühe Tiefenpsychologen zu betrachten, dann wird sofort klar, warum sich die gnostischen Lehren und Praktiken radikal von den Lehren und Praktiken des orthodoxen Christen- und Judentum unterscheiden. Das Wissen des Herzen, nach dem die Gnostiker strebten, konnte nicht erlangt werden, indem man mit Jahwe einen Handel schloß oder indem ein Vertrag oder eine Vereinbarung abgeschlossen wurde, die dem Menschen körperliches und seelisches Wohlbefinden für die Gegenleistung des sklavischen Ausführens bestimmter Regeln garantierte. Noch konnte Gnosis durch den inbrünstigen Glauben erworben werden, daß durch das Opfer eines göttlichen Mannes in der Geschichte die Last der Schuld und Frustation von den Schulten des Menschen genommen werden könnte und daß auf diese Weise ewige Glückseeligkeit jenseits der Begrenzungen der sterblichen Existenz gesichert sei. Die Gnostiker leugneten nicht die Nützlichkeit der Thora oder die Großartigkeit der Gestalt Christi, des Gesalbten des höchsten Gottes. ... Sie bestritten auch nicht die Größe der Sendung jener mysteriösen Persönlichkeit, welche die Menschen in seiner Verkleidung als Rabbi Jehoshuah von Nazareth kannten. Das Gesetz und der Erlöser, die beiden am tiefsten verehrten Ideen der Juden und Christen, wurden jedoch für den Gnostiker bloße Mittel zur Erlangung eines Ziels, das größer war als sie selbst. Sie wurden Beweggrund und Hilfmittel, die in gewisser Weise zu persönlicher Erkenntnis hinführen können, welche, nachdem sie einmal erworben ist, weder Gesetze noch Glauben benötigt. Für diese Menschen sind, wie Carl Gustav Jung es viele Jahrhunderte später ausdrückte, Theologie und Ethik nur Trittsteine auf dem Weg zur Selbsterkenntnis (Auto-Gnosis).
Siebzehn oder achtzehn Jahrhunderte trennen uns von den Gnostikern. In dieser Zeit wurde der Gnostizismus nicht nur zu einem vergessenen Glauben (wie ihn einer seiner Interpreten, G.R.S. Mead in „Fragmente eines vergessenen Glaubens“, bezeichnete), sondern auch zu einem Glauben und einer Wahrheit, die unterdrückt wurde. Wahrscheinlich wurde kaum eine andere Gruppierung zwei Jahrtausende lang so unerbittlich und konsequent gefürchtet und gehaßt, wie die unglückseligen Gnostiker. Religionsbücher sprechen von ihnen immer noch als den ersten und gefährlichsten aller Ketzer, und auch das Zeitalter der Ökumene scheint sie nicht mit den Wohltaten christlicher Liebe bedacht zu haben. Lange vor Hitler begannen Kaiser Konstantin und seine grausamen Bischöfe mit der Praxis des religiösen Genozids gegen die Gnostiker, und diesem ersten Holocaust sollten im Laufe der Geschichte noch viele weitere folgen. Die letzte größere Verfolgung endete im Jahre 1244 mit der Verbrennung von 200 Gnostikern der Spätzeit (die Katharer) im Schloß von Montségur in Frankreich, einem Ereignis, das Laurence Durell als die Thermopylen der gnostischen Seele beschrieb. Einige der prominentesten Vertreter der Opfer des jünsten Holocaust haben noch immer nicht die in der Geschichte am stärksten verfolgten religiöse Minderheit als ihre Leidensgenossen erkannt, wie die Attacken Martin Bubers gegen C.G. Jung und den Gnostizismus beweisen. Juden und Christen, Katholiken, Protestanten und Orthodoxe (und im Fall der manichäischen Gnostiker sogar Anhänger Zoroasters, Moslems und Buddhisten) haben die Gnostiker mit hartnäckiger Entschlossenheit gehaßt und verfolgt.
Warum? Nur deshalb, weil ihr Widerspruchsgeist oder ihre Gleichgültigkeit gegenüber den Moralgesetzen die Rabbis empörte, oder weil ihre Zweifel bezüglich der physischen Inkarnation Jesu und ihre Neuinterpretation der Auferstehung die Priester verärgerte? Oder deshalb, weil sie Ehe und Fortpflanzung ablehnten, wie einige ihrer Verleumdner behaupten? Wurden sie vielleicht wegen Unzüchtigkeit oder Ausschweifung verabscheut, wie andere vorbrachten? Oder könnte es vielleicht auch sein, dass die Gnostiker wirklich ein Wissen besaßen, und das dieses Wissen sie sowohl für weltliche wie auch für kirchliche Einrichtungen äußerst gefährlich machte?
Es ist nicht leicht, auf diese Frage eine Antwort zu geben, doch nichtsdestoweniger muß der Versuch unternommen werden. Wir könnten solch eine Antwort versuchen, wenn wir sagen, daß sich die Gnostiker von der Mehrheit der Menschen nicht nur in Einzelheiten des Glaubens und ethischer Vorschriften unterschieden, sondern in der ganz wesentlichen und grundlegenden Sichtweise der Existenz und ihres Zwecks. Die Meinungsunterschiede waren radikal im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie gingen bis an die Wurzeln (lateinisch radix) der Vorstellungen und Haltungen, die die Menschheit gegenüber dem Leben einnimmt. Ungeachtet ihres religiösen und philosophischen Glaubens nähren die meisten Menschen gewisse unbewußte Vorstellungen über die conditio humana, die nicht dem Wirken des formulierten, klar umrissenen Bewußtseins entstammen, sondern aus einer tiefen, unbewußten Unterschicht des Geistes strömen. Dieser Geist wird viel mehr von der Biologie als von der Psychologie beherrscht; er wirkt eher automatisch, als daß er bewußten Entscheidungen und Einsichten unterworfen wäre. Die wichtigste dieser Vorstellungen, in der alle anderen zusammengefaßt werden können, ist der Glaube, daß die Welt gut und daß Wirken darin irgendwie wünschenswert und letztendlich nützlich sei. Diese Annahme führt zu zahlreichen weiteren, die allesamt mehr oder weniger durch Unterwürfigkeit unter äußere Umstände und unter die Gesetzmäßigkeiten gekennzeichnet sind, die sie zu bestimmen scheinen. Trotz der zahllosen vernunftwidrigen und schlimmen Ereignisse in unseren Leben, trotz der unglaublichen Abläufe, Irrwege und wiederholten Wahnsinnstaten der Menschheitsgeschichte, im kollektiven wie im individuellen Sinn, glauben wir weiterhin an die Notwendigkeit, in der Welt und mit der Welt zu wirken, denn sie ist trotz allem Gottes Welt; und deshalb müssen in ihrem Wirken Sinn und Güte verborgen liegen, auch wenn wir sie nur sehr schwer wahrnehmen können. Deshalb müssen wir weiterhin unsere Rolle in diesem System ausfüllen, so gut wir es können, müssen gehorsame Kinder, aufmerksame Ehemänner, pflichtbewusste Gattinnen, wohlerzogene Metzger, Bächer, Kerzenzieher sein und wider alle Hoffnung hoffen, daß aus diesem sinnlosen Leben der Konformität doch irgendwie eine Offenbarung des Sinns erstehen wird.
So eben nicht, sagten die Gnostiker. Geld, Macht, Regierung, die Gründung von Familien, das Zahlen von Steuern, die endlose Kette der Gefangenschaft in Umständen und Verpflichtungen – nichts von alledem wurde jemals in der Geschichte der Menschheit so vollständig und uneinschränkt abgelehnt, wie von den Gnostikern. Nie haben die Gnostiker gehofft, daß irgendeine politische oder wirtschaftlich Revolution alle störenden Elemente in dem System, in dem die menschliche Seele gefangen ist, beseitigen könnte oder auch nur sollte. Ihre Ablehnung betraf nicht eine bestimmte Form des Eigentums zugunsten einer anderen, sondern sie bezog sich auf die vorherrschende Systematisierung des Lebens und der Erfahrungen als Ganzes. Und damit waren die Gnostiker im Besitz eines so furchtbaren und tödlichen Geheimnisses, daß die Herrscher aller Welt – das heißt, die sekulären und religiösen Mächte, die zu allen Zeiten von den etablierten Gesellschaftssystemen profitierten – nicht zulassen konnten, daß dieses Geheimnis bekannt oder gar in ihrem Machtbereich offen verkündet würde. Die Gnostiker wußten tatsächlich etwas, und zwar folgendes: daß das menschliche Leben seine Versprechen nicht im Rahmen der Strukturen und der etablierten gesellschaftlichen Gegebenheiten erfüllen kann, denn sie alle sind bestenfalls nur schattenhafte Projektionen einer anderen und weit grundsätzlicheren Wirklichkeit.
Niemand kann sein wahres Selbst verwirklichen, indem er das ist, was die Gesellschaft von ihm zu sein erwartet, noch indem er tut, was sie von ihm zu tun fordert. Familie, Gesellschaft, Kirche, Handel, Gewerbe, politische und patriotische Bindungen wie auch moralische und ethische Regeln und Gebote können in Wahrheit nicht im geringsten zum wirklichen geistigen Wohl der menschlichen Seele beitragen. Sie sind im Gegenteil oftmals gerade Fesseln, die uns von unserer wahren geistigen Bestimmung fernhalten.

Dieser Wesenszug des Gnostizismus galt in früheren Zeiten als häretisch und wird auch heute noch oft "weltverneinend" und "lebensfeindlich" genannt, aber er beweist natürlich nur gute Psychologie und gute spirituelle Theologie, weil er dem gesunden Menschverstand entspricht.
Der Politiker oder der Sozialwissenschaftler mag die Welt als Problem betrachten, das es zu lösen gilt, doch der Gnostiker mit seiner psychologischen Unterscheidungskraft erkennt sie als schwierige Situation, aus der wir uns durch Einsicht befreien sollen. Denn die Gnostiker wie die Psychologen streben nicht nach Veränderung der Welt, sondern nach der Transformation des Geistes, was zur natürlichen Folge hat, die Haltung gegenüber der Welt zu verändern. Auch viele Religionen neigen dazu, in ihren Therorien eine Haltung der Innerlichkeit zu bejahen, doch infolge ihrer Präsenz im Rahmen der gesellschaftlichen Institutionen verneinen sie dies immer in der Praxis. Gewöhnlich beginnen Religionen als Bewegung einer radikalen Befreiung entlang spiritueller Leitlinien, doch sie enden unausweichlich als Pfeiler eben jener Gesellschaftsstrukturen, die unsere Seelen in Fesseln halten.
Wenn wir wünschen, Gnosis, die Weisheit des Herzens, zu erlangen, welche die Menschen befreit, müssen wir uns von dem falschen Kosmos frei machen, den unser konditionierter Geist erschafft. Das griechische Wort kosmos, ebenso wie das hebräische olam, die oft unzutreffend mit Welt übersetzt werden, drücken in Wirklichkeit viel eher der Vorstellung von Systemen aus. Wenn die Gnostiker sagten, daß das sie umgebende System böse sei und daß man aus ihm herauskommen müsse, um Wahrheit zu erkennen und Sinn zu entdecken, so waren sie damit nicht nur die Vorläufer der unzähligen entfremdeten Außenseiter, angefangen vom Heiligen Franziskus bis hin zu den Beatniks und Hippies, sondern sie sprachen auch eine psychologische Tatsache aus, die nach ihnen erst von der modernen Tiefenpsychologie wiederendeckt wurde.
C.G. Jung formulierte eine alte gnostische Einsicht neu als er sagte, daß das extravertierte menschliche Ego zurerst gründlich seiner eigenen Entfremdung von dem größeren Selbst bewußt werden müsse, bevor es beginnen kann, in den Zustand einer engeren Einheit mit dem Unbewußten zurückzukehren. Bevor wir uns nicht völlig bewußt sind, wie unangebracht unser extravertierter Zustand ist und wie wenig er unseren tieferen spirituellen Bedürfnissen genügt, so lange werden wir nicht einmal das kleinste Maß an Individuation erreichen, durch die erst eine weitere und reifere Persönlichkeit entsteht. Das entfremdete Ego ist Vorläufer und unvermeidliche Vorbedingung eines Egos, das den Individuationsprozess durchlaufen hat. Ebenso wie Jung lehnten die Gnostiker nicht grundsätzlich die Erde, so wie sie ist, ab. Sie erkannten sie als einen Schirm, auf den der Demiurg des Geistes sein trügerisches System projiziert. Wenn in gnostischen Schriften die Welt verurteilt wird, so werden dafür ausschließlich die AusdrückeKosmos oder dieses Äon gebraucht, doch niemals Gäa (die Erde), die als neutral, wenn nicht als ausgesprochen gut angesehen wurde.
Es war dieses Wissen um die geistige Unfruchtbarkeit und völlige Unzulänglichkeit der etablierten Institutionen und Werte, ein Wissen, das man im Herzen trägt, welches den Gnostikern als Grundlage sowohl für die Konstruktion eines Bildes des universellen Seins als auch eines Systems zusammhängender Schlußfolgerungen diente, die aus diesem Bild abgeleitet werden können. (Wie zu erwarten, geschah dies bei den Gnostikern weniger durch Philosophie und Theologie als durch Mythen, Rituale und die Pflege der mythischen-poetischen und imaginativen Eigenschaften ihrer Seele.) Wie so viele sensitve und nachdenkliche Menschen vor und nach ihnen empfanden sie sich als Fremde in einem ihnen fremden Lande, als verlorener Samen ferner Welten eines grenzenlosen Lichts. Einige zogen sich, wie die entfremdete Jugend der sechziger Jahre, in Kommunen und Einsiedeleien zurück – Gemeinschaften von Außenseitern am Rande der Zivilisation. Andere, die vielleicht noch zahlreicher waren, blieben in den Kulturzentren der großen Metropolen wie Alexandria und Rom und erfüllten nach außen hin ihre Rolle in der Gesellschaft, während sie in ihrem Inneren einem anderen Herrn dienten – eben in der Welt, aber nicht von der Welt. Die meisten von ihnen besaßen Bildung, Kultur und Wohlstand, doch waren sie sich der unleugbaren Tatsache bewußt, daß alle diese Errungenschaften und Schätze vor der Gnosis des Herzens verblassen, dem Wissen um die Dinge, die wirklich sind. Das Wunder, daß der Hexenmeister von Küsnacht, der seit seiner frühen Kindheit seine eigene Gnosis sucht und fand, eine enge Verbundenheit mit diesen seltsamen und einsamen Leuten fühlte, diesen Pilgern der Ewigkeit, auf dem Heimweg zwischen den Sternen.

Stephan A. Hoeller, aus „Der gnostische Jung“
http://gnosis-bewusstsein.blogspot.de/20...-gnostiker.html

von 28.01.2013 09:36

Sehr geehrte Schwestern und Brüder,

Personenverwechslung



Tägliche Meditationen - 28. Januar 2013


Montag der dritten Woche im Jahreskreis
Hl. Thomas von Aquin

Mk 3,22–30
Die Schriftgelehrten, die von Jerusalem herabgekommen waren, sagten: Er ist von Beelzebub besessen; mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus. Da rief er sie zu sich und belehrte sie in Form von Gleichnissen: Wie kann der Satan den Satan austreiben? Wenn ein Reich in sich gespalten ist, kann es keinen Bestand haben. Wenn eine Familie in sich gespalten ist, kann sie keinen Bestand haben. Und wenn sich der Satan gegen sich selbst erhebt und mit sich selbst im Streit liegt, kann er keinen Bestand haben, sondern es ist um ihn geschehen. Es kann aber auch keiner in das Haus eines starken Mannes einbrechen und ihm den Hausrat rauben, wenn er den Mann nicht vorher fesselt; erst dann kann er sein Haus plündern. Amen, das sage ich euch: Alle Vergehen und Lästerungen werden den Menschen vergeben werden, so viel sie auch lästern mögen; wer aber den Heiligen Geist lästert, der findet in Ewigkeit keine Vergebung, sondern seine Sünde wird ewig an ihm haften. Sie hatten nämlich gesagt: Er ist von einem unreinen Geist besessen.

Einführendes Gebet: Herr, ich glaube, dass du die Quelle aller Güte bist. Deine Güte ist sowohl eine Herausforderung als auch eine Verheißung. Ich vertraue darauf, dass mich deine Güte umfangen wird, wenn ich es zulasse, mich von dir finden zu lassen. Ich liebe dich, weil du mich den Kampf mit dem Bösen lehrst und ihn für mich auch schon ausgetragen hast.

Bitte: Herr, hilf mir, mich vor dem Kampf gegen das Böse nicht zu fürchten.

1. Nicht gleichgültig. Mit Jesus auf der Erde wird eine andere Welt um uns herum sichtbar: die Welt der bösen Geister. Jesus ist gekommen, um die Herrschaft des Reiches Gottes zu bringen. Die Teufel geraten in Panik und beginnen, an Boden zu verlieren. Jesus ist für das Böse eine Bedrohung. Seine Güte, Wahrheit und Heiligkeit sind imstande, die Teufel zu unterwerfen. Wenn Christus mein Leben stärker beeinflusst, beginnen sich die Dinge zu ändern. Lasse ich Christus gegen das Böse in meinem Herzen ankämpfen? In der Welt um mich herum?

2. Nicht einer von ihnen. Veränderung ist nicht an sich schlecht. Die Veränderung, die Christus bringt, ist vielmehr gut. Er kommt, um die Dämonen in ihre Schranken zu weisen, indem er Gutes bewirkt. Das Herausstellen des Guten beunruhigt den Teufel. Jesus ist das Gegenteil vom Bösen. Der Sieg über das Böse wird nicht immer in Ruhe und Frieden erreicht. Wenn ich versuche, das Böse in meinem Leben zu überwinden, bewirkt dann der innere Widerstand in mir, zögerlich zu kämpfen oder zu wünschen, dass Jesus und seine Lehre nicht so fordernd wären? Erkenne ich, dass es ein Zeichen der Zunahme christlicher Glaubwürdigkeit ist, wenn ich den Schwierigkeiten Trotz biete? Darf die Güte Christi wegweisend für mein Leben sein? Auch angesichts des Widerstands?

3. Nur Gutes. Denken wir an die Freude, die das Volk ergriff, als Jesus sie von der Gewalt des Bösen befreite. Denken wir an die Freude, die wir nach einer guten Beichte empfinden, nach der Teilnahme an guten Exerzitien oder einem Vorankommen in der Tugend. Jesus kommt in unser Leben und bringt uns die Freude über die Befreiung vom Bösen. Er ist die Güte Gottes, die Fleisch geworden ist. Freue ich mich darüber, Christus zum Freund zu haben? Versuche ich, auf seine Lehre mit bereitwilligem Herzen zu hören? Bin ich dankbar, dass ich die Chance habe, im Herzen Gottes zu leben, wenn ich in der Gnade lebe? Was für einen fantastischen Freund ich habe! Ich kann auf seine Fähigkeit vertrauen, mich entlang des Weges meines Lebens zu führen.

Gespräch mit Christus: Herr Jesus Christus, ich weiß, du bist stärker als das Böse. Hilf mir, dass ich mich dem Bösen in meinem Leben, ermutigt durch deine Freundschaft und Stärke, stelle. In deinem Namen, Herr, will ich zuversichtlich meinen Weg gehen.

Vorsatz: Ich werde heute meinen Glauben mit anderen teilen.



Gottes Segen,Laudetur Jesus Christus

Herzliche Grüße aus Löbnitz

Michael Schonath

von 27.01.2013 09:15

Das wirksamste Gebet in jeder Bedrängnis

Das Gebet zu seinem himmlischen Vater hat uns Jesus, sein göttlicher Sohn, selbst gelehrt. "So sollt ihr beten", hat er zu den Aposteln gesagt. So sagt er es allen seinen Jüngern bis zum heutigen, ja bis zum letzten Tage. Wir wagen zu beten:

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde Dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.



Ehre sei Dir, o Gott, Ehre sei Dir!

Heiliger, suche heim unsere Schwächen und heile sie. Hilf und errette uns, erbarme Dich und bewahre uns, o Gott, durch Deine Gnade! Amen.



Gebet aus der Tiefe

Ich habe keinen anderen Helfer als Dich, keinen anderen Vater, keinen anderen Halt. Zu Dir bete ich, nur Du kannst mir helfen. Die Not ist zu groß, in der ich jetzt stehe; ich weiß nicht mehr ein noch aus!

Wenn es Dein Wille ist, dann befreie mich aus dieser Not! Lass mich wissen, dass Du stärker bist als alle Not und alle meine Feinde. Du verlässt mich nicht! Ich weiß das. Amen



Erleichterung im Leid

Erst dann findest Du Erleichterung in all deinem Leid, wenn Du betest: "Dein Wille geschehe, o Gott!" Wiederhole oft das Gebet: "Vater, nicht wie ich will, sondern wie Du willst!" Wenn die Schmerzen anhalten, so wiederhole die Worte Jesu: "Ja, Vater" und wieder "Ja, Vater". Jedes Leid scheint lang, ja endlos zu sein. Das Beste ist, sich mit Geduld in Gottes heiligen Willen zu ergeben.



Zur göttlichen Vorsehung

Allmächtiger, ewiger Gott, verleihe gnädig, dass ich Deine göttliche Vorsehung allzeit vor Augen habe.

Verbanne aus meinem Herzen alle unnützen Sorgen und Ängste. Lass mich auf Deine Allmacht, Weisheit und Güte vertrauen. Ordne alle Umstände meines Lebens und leite mich bis an mein Ende, um Deiner unendlichen Barmherzigkeit willen. Amen.

(Novenensammlung)



In Deine Hände


In Deine Hände, Vater, und in die Hände Deiner Engel übergebe und befehle ich heute meine Seele, meine Eltern, meine Wohltäter, meine Freunde, meine Feinde und das ganze katholische Volk. Herr, durch die Verdienste und die Fürbitte der seligen Jungfrau Maria und aller Heiligen bewahre uns diesen Tag vor Irrungen, vor bösen Lüsten und Sünden, vor Versuchungen des Teufels, vor einem plötzlichen, unvermuteten Tode und vor den Strafen der Hölle. Amen.



Kostbarste Aufopferung


Himmlischer Vater, durch das Unbefleckte Herz Mariens opfere ich Dir Jesus, Deinen vielgeliebten Sohn, auf und mich selber in Ihm, mit Ihm und durch Ihn nach allen seinen Meinungen und im Namen aller Geschöpfe.

(Pius XI., 10.Juni 1923)



Am schrecklichen Abgrund

Gott, Du hast den Mächtigen der Erde eine ungeheuere Macht überlassen. Millionen von Soldaten stehen bereit, auf ein bloßes Kommando hin, Kains Brudermord millionenfach zu wiederholen. Sie verfügen über unheimliche Waffen: Atombomben, chemische Zerstörungsmittel und tödliche Bakterien. Grausame Vernichtung droht unserem Planeten.

Sogar die Seelen der Menschen sind den Mächtigen ausgeliefert. Durch Zwang, Folterung und Drogen wird der einzelne Mensch zum willenlosen Werkzeug erniedrigt.

Allmächtiger Gott und Vater! Schütze uns durch das Heer Deiner heiligen Engel vor Krieg und Katastrophen, vor Knechtschaft und Vernichtung. Darum bitten wir Dich durch Deinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, auf die Fürsprache Mariens, der Königin und Mutter des Weltalls. Amen.

(P. Josef Allinger, CMF)

Ein Volk ohne Gott, wird ein Volk ohne Gewissen



Heiligster Name Jesus


Heiligster Name Jesus, sei in meinem Herzen, sei in meinem Munde, sei auf meiner Zunge. Heiligster Name Jesus, erleuchte meinen Verstand, reinige meine Phantasie, stärke meinen Willen. Heiligster Name Jesus, sei in mir, sei über mir, sei vor mir, sei in allen meinen Gedanken, Worten und Werken. Heiligster Name Jesus, sei mein Schutz gegen alle bösen Versuchungen und Überfälle. Heiligster Name Jesus, bewahre mich vor allen trüben Gedanken, vor aller Mutlosigkeit und Verzagtheit. Heiligster Name Jesus, sei mein unerschütterliches Vertrauen, meine Kraft und Stütze, meine Hoffnung und Zuversicht im Leben und im Sterben. Amen.



Beten wir oft dieses Gebet! Durch die Anrufung des heiligsten Namens Jesu erweisen wir dem Vater im Himmel höchste Ehre. Und uns selbst aber fließen dadurch reiche himmlische Gnaden zu. Wir brauchen sie täglich so notwendig. Darum immer wieder: Jesus, Jesus! Was unserer Zeit am meisten fehlt, ist das Gebet. Darum hat der Teufel allüberall soviel Macht, weil so wenig gebetet wird. Auch auf Dein Beten kommt es an!



Gib mir die Kraft


Herr Jesus Christus, gib mir die Kraft, Dich doppelt lieben zu dürfen für alle jene, die Dich zu wenig lieben; Dir doppelt treu zu sein für jene, die Die die Treue gebrochen haben; gerne Dir das Kreuz nachzutragen für jene, die ihr Kreuz weggeworfen haben. Amen.



Göttliches Herz Jesu (Flehruf)

Göttliches Herz Jesu, bekehre die Sünder, rette die Sterbenden, befreie die Armen Seelen aus dem Fegfeuer.



Altes Gebet zu Christus in der Not

Jesus, sei Du mit uns allen! Versammle uns in Deine Hürde und vereinige uns mit Deiner Zahl! Sei unser Führer im Lande des Irrtums, unser Arzt im Lande der Krankheit. Sei unsere Ruhe im Lande der Müden, - heilige uns unter Menschen, die nicht heilig sind. Sei Du Arzt unserer Körper und Seelen. Mache uns zu Deinem heiligen Tempel, damit wohne in uns Dein Heiliger Geist. Lass Dein Angesicht über uns leuchten, voll der Gnade und Wahrheit, der Du lebst und herrschest als Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.



Göttliches Herz Jesu


Göttliches Herz Jesu, je mehr der Unglaube Deine Gottheit angreift, desto mehr wollen wir Dich anbeten, mein anbetungswürdiger Jesus!

Je mehr Deine Gebote vergessen und übertreten werden, desto getreuer wollen wir sie beobachten, mein Jesus!

Je mehr die Hölle zum Verderben der Seelen sich anstrengt, desto größer soll unser Eifer für ihre Rettung sein, Du Eiferer für das Heil der Seelen.



Bleibe bei uns, Herr!

"Bleibe bei uns, Herr, es will Abend werden."

Diese kurze, aber immer wieder aus tiefster Seele gesprochene Bitte kann ein mächtiges Trostgebet werden, ein seelisches Sichaufladen in höchster Bedrängnis.



Rosenkranzgeheimnisse für Zeiten der Gefahr


(Verfasser: Romano Guardini)

1. Jesus, der bei uns ist alle Tage, auch in dieser Stunde.

2. Jesus, der uns stark macht in jeder Gefahr.

3. Jesus, der unser Herz festigt in der Geduld.

4. Jesus, der unser Leiden aufnimmt in sein Kreuz.

5. Jesus, der uns Anteil verheißen hat an seiner Herrlichkeit.

Beten und Leiden aus Liebe sind die stärksten Waffen gegenüber allen Teufelsmächten. Ergreift sie mutig und beharrlich!



Gott liebt die leidenden Menschen,

weil sie ihm helfen, das Kreuz zu tragen. Jeder Mensch steht an irgend einer Stelle im Leben Jesu. (Wo stehst Du?)

Die leidenden Menschen sind die Kämpfer Gottes, Soldaten Christi an vorderster Front. Sie schlagen die großen Schlachten Gottes.



Um Friede im Herzen und in der Familie

Heiliger Geist, beseele mich,

Gottes Lieb´, verzehre mich,

den Weg der Wahrheit führe mich,

Maria, Mutter, schau auf mich,

mit deinem Jesus segne mich.

Vor aller Täuschung und Gefahr,

vor allem Übel mich bewahr!



Beim Beten kommt es zuerst aufs Herz an

Darum sagte Jesus: "Wenn du betest, dann geh in dein Kämmerlein", das heißt: Zieh dich zurück in dein Innerstes, in deine Seele. Sie ist der Hauch Gottes, der Hauch seiner ewigen Liebe. Nur die Seele kann wirklich beten.



Mein Gott, die Zeit ist voller Bedrängnis!


Christus wird von vielen als Gott nicht mehr anerkannt. Und doch - nie schritt Christus mächtiger durch die Zeit, nie war sein Kommen deutlicher, nie seine Nähe spürbarer, nie sein Dienst köstlicher als jetzt. Darum lass uns in diesen Augenblicken des Ewigen, zwischen Sturm und Sturm in der Zeit zu Dir beten: "O Gott, Geist Gottes, Heiliger Geist! Du kannst das Dunkel erleuchten. Du kannst es allein. Amen."



Um den Heiligen Geist in den Medien

Komm, Heiliger Geist, lösche mit dem Atem Deines Heiligen Geistes den Bösen Geist in unseren Massenmedien aus. Sie verführen das Volk.

Suche dir verantwortliche Männer und Frauen aus, die vom Heiligen Geist geleitet, den Atem des Bösen Geistes in den Massenmedien, in Fernsehen und Presse auslöschen.

Suche dir verantwortliche Männer und Frauen aus, die nicht die Sünde propagieren, sondern durch gute Beispiele das Volk den guten Weg führen, den Weg in die Geborgenheit und Liebe Gottes.



Komm, Heiliger Geist!


Im Namen aller und für alle Seelen möchte ich in die sturmgepeitschte Zeit hineinrufen:

Komm, Heiliger Geist! Der Glanz Deiner Herrlichkeit strahle über uns auf, und Christus, das Licht von Deinem Licht, erleuchte unsere Herzen! Erleuchte Millionen und Abermillionen Seelen, dass sie alle das Leben haben!

"Wisst Ihr denn nicht, dass Ihr Tempel Gottes seid und der Geist Gottes in Euch wohnt?" (1 Kor 3,16)

Welch gottfrohe, beglückende Botschaft! Aber ist es nicht furchtbar, in wievielen Seelen der Satan wohnt? Und sie dirigiert!

Beten wir, ringen wir, leiden wir für diese Seelen, dass sie nicht verloren gehen!



Ein ganz wichtiges Papstwort:


Wie schwer auch die Kümmernisse des Lebens heute oder morgen auf Euch lasten werden, Ihr werdet keine übergroße Aufregung und Traurigkeit mehr empfinden können, wenn Ihr anstelle Eures schwachen Menschenherzens ein Herz setzt, das dem göttlichen ähnlich ist.

(Papst Pius XII.)

Mutter Gottes, überflute die ganze Menschheit mit dem Gnadenwirken deiner Liebesflamme, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Alles Große braucht Zeit zum Wachsen.

...dann fliehen die Teufel


Der heilige Franz von Assisi hat einmal gestanden: "Sag Ave Maria, dann zittert die Hölle; dann fliehen die Teufel." Er hat es selbst immer wieder erfahren dürfen. Auch wir sollten diese zwei Worte - Worte des Himmels - immer wieder in körperlicher und seelischer Bedrängnis sprechen. Ave Maria, Ave Maria - Es ist ein Gebet voll sieghafter Macht und kann nicht oft genug gebetet werden.



Himmlische Mutter, hilf mir beten

Nicht selten sind wir an Leib und Seele so erschöpft, dass wir gar nicht zu beten vermögen. Laden wir in solcher Bedrängnis immer wieder die liebe Gottesmutter ein. "Hilf mir beten, Mutter!" Und sie, die Gütigste, nimmt diese Bitte auf, gerade diese Bitte. Sie hilft uns beten. Sie nimmt uns ganz in sich hinein. Wie wunderbar hat Maria aus dem Mund der heiligen Elisabeth vernommen: "Selig, weil du geglaubt hast!"

von 26.01.2013 06:21

Zuverlässige Kunde über das,
was geschehen ist


Homilie am 3. Sonntag im Jahreskreis
27. Jänner 2013, Lesejahr C



L 1: Neh 8, 2-4a.5-6.8-10; L 2: 1 Kor 12,12-31a; Ev: Lk 1,1-4; 4,14-21
Die liturgischen Texte finden Sie im Schott-Messbuch online



Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!



Am Anfang seines Evangeliums begründet Lukas gegenüber einem gewissen Theophilus, warum er denn seinen Bericht über das Leben Jesu verfasst hat. Es geht ihm um eine zuverlässige Darstellung all dessen, was um unseres Heiles willen an und durch Jesus Christus geschehen ist. Eben deshalb hat Lukas gründlich recherchiert und verschiedene Augen- und Ohrenzeugen der Geschehnisse befragt.

Dieses Selbstzeugnis des Evangelisten ist auch für uns hilfreich: Denn 2000 Jahre nach Christi Geburt sind wir auf Quellen und Zeugnisse angewiesen, denen wir vertrauen können. Im Lukasevangelium, aber auch in den anderen Evangelien wird uns die Heilsgeschichte näher gebracht, damit wir uns im Glauben für Gott und sein Wort öffnen.

Das Zweite Vatikanische Konzil hat in „Dei Verbum“, Nr. 19, erklärt: „Unsere heilige Mutter, die Kirche, hat entschieden und unentwegt daran festgehalten und hält daran fest, dass die vier genannten Evangelien, deren Geschichtlichkeit sie ohne Bedenken bejaht, zuverlässig überliefern, was Jesus, der Sohn Gottes, in seinem Leben unter den Menschen zu deren ewigem Heil wirklich getan und gelehrt hat bis zu dem Tag, da er aufgenommen wurde (vgl. Apg 1,1-2). Die Apostel haben nach der Auffahrt des Herrn das, was er selbst gesagt und getan hatte, ihren Hörern mit jenem volleren Verständnis überliefert, das ihnen aus der Erfahrung der Verherrlichung Christi und aus dem Licht des Geistes der Wahrheit zufloss. Die biblischen Verfasser aber haben die vier Evangelien redigiert, indem sie einiges aus dem vielen auswählten, das mündlich oder auch schon schriftlich überliefert war, indem sie anderes zu Überblicken zusammenzogen oder im Hinblick auf die Lage in den Kirchen verdeutlichten, indem sie schließlich die Form der Verkündigung beibehielten, doch immer so, dass ihre Mitteilungen über Jesus wahr und ehrlich waren. Denn ob sie nun aus eigenem Gedächtnis und Erinnern schrieben oder auf Grund des Zeugnisses jener, ‚die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren‘, es ging ihnen immer darum, dass wir die Wahrheit der Worte erkennen sollten, von denen wir Kunde erhalten haben (vgl. Lk 1,2-4).“

Lukas gibt in den ersten Kapiteln seines Evangeliums Kunde von verschiedenen Ereignissen der Kindheit Jesu, angefangen mit der Empfängnis aus der Jungfrau Maria, der Geburt Jesu in Bethlehem und seiner Darstellung im Tempel bis zum dreitägigen Suchen und Finden des zwölfjährigen Jesus durch seine Eltern, die in großer Sorge um ihn waren. Papst Benedikt XVI. hat vor Weihnachten ein großartiges Buch vorgelegt, in welchem er auf die Darstellung der Kindheitsgeschichte Jesu durch Matthäus und Lukas eingeht. Schon am Anfang zeigt sich, dass dieses Kind von Gott kommt, ja dass Gott selbst in ihm Mensch geworden ist und uns in Liebe begegnet.

Im Evangelienabschnitt dieses Sonntags kommt auch der Besuch des erwachsenen Jesus in der Synagoge seiner Heimatstadt Nazareth zur Sprache. Jesus schlägt das Buch des Propheten Jesaja auf und weist nach, der er der von Gott gesandte Messias ist, in dem sich jenes Schriftwort erfüllt hat. Die Zuhörer sind fürs erste überrascht und voll Bewunderung; allerdings wird sich die Stimmung bald gegen ihn wenden.

Auch uns gelten die Worte und das Zeugnis der Heiligen Schrift. Hören wir auf die unter der Eingebung des Heiligen Geistes von menschlichen Verfassern niedergeschriebenen Zeugnisse des Glaubens und Lebens Jesu. Wir empfangen in ihnen wahrhaft Worte des ewigen Lebens. Wie Maria wollen wir diese Worte im Herzen bewahren und bedenken, damit sie gute Frucht bringen für das irdische und ewige Leben!

Amen.

von 25.01.2013 08:04

Sehr geehrte Schwestern und Brüder,

Gepackt von der Mission



Tägliche Meditationen - 25. Januar 2013


Freitag der zweiten Woche im Jahreskreis
Bekehrung des Hl. Apostels Paulus

P. Ernest Daly LC

Mk 16,15–18
Jesus erschien den Elf und sagte zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.

Einführendes Gebet: Herr, ich erneuere meinen Glauben in die Macht deines Wortes. Ich komme heute zu dir, um dir zuzuhören und mich von dir führen zu lassen. Ich erneuere mein Vertrauen auf deine Güte: du schaust beständig in Liebe auf mich und die Welt. Ich möchte dich ebenso lieben und andere dahin führen, dich zu lieben.

Bitte: Herr Jesus, erfülle mich mit der Macht deiner Botschaft.

1. Die Welt braucht Botschafter der Hoffnung. Jesus Christus ist die Botschaft, die jeder lebensnotwendig braucht. Er ist die Botschaft Gottes an den Menschen, eine Botschaft, die den Menschen sagt, dass Gott sie sehr liebt und ihnen einen Weg zum wahren Leben und zur Erlösung anbietet. Unsere Welt sucht häufig die Liebe an falschen Stellen; sie muss die Antwort auf ihre tiefsten Sehnsüchte in Christus finden. Aber wer wird diese Botschaft verbreiten? Jene, die, wie der heilige Paulus, die Liebe Christi ernst nehmen und begreifen, dass sie auch Botschafter der Hoffnung werden können. Bin ich dazu bereit, ein Botschafter der Hoffnung zu sein?

2. Gott wirkt machtvoll in jenen, die ihm vertrauen. Der heilige Paulus ist ein Beispiel dafür, wie Gott durch jemanden wirken kann, der ihm vertraut. Der heilige Paulus schätzte die Gnade, die Christus ihm gab. Er legte sein Leben vollkommen in die Hände Christi und hatte keine Furcht, Christus jedem, den er traf, zu verkündigen. Auch wenn Paulus mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert war, brachte seine Arbeit enorme Frucht hervor und er half, die Anzahl der christlichen Gemeinden zu vermehren. Glaube ich, dass Christus durch mich wirken kann, indem ich an der Neu-Evangelisierung teilnehme? Wie kann ich ihm noch mehr vertrauen?

3. Jetzt ist unsere Chance. Der heilige Paulus und die ersten Apostel warteten nicht, bis alles abschließend geregelt war, um mit der Evangelisierung zu beginnen. Sie begannen sofort, nachdem Christus ihr Leben berührt und ihnen den Befehl zum Anfangen gegeben hatte. Die Kirche hat uns gebeten, heute wieder zu beginnen. Wie der heilige Paulus müssen wir spüren, dass uns das Feuer der Liebe Christi drängt (s. 2 Kor 5,14). Wir dürfen nicht warten, bis die Umstände günstig sind; wir müssen tun, was wir jetzt tun können. Wir haben die Liebe Christi schon erfahren. Warum warten wir, diese mit anderen zu teilen? Was hält mich zurück, an der Evangelisierung mitzuwirken?

Gespräch mit Christus: Herr, wie der heilige Paulus bin ich von deiner Liebe berührt worden, und ich habe deinen Ruf gehört, hinauszugehen und deine Botschaft zu verbreiten. Ich erneuere mein Vertrauen auf deinen Beistand und ich nehme mir vor, alles zu tun, was ich kann, um anderen dein Evangelium zu bringen. Hilf mir, meine Augen immer auf dich zu richten.

Vorsatz: Heute werde ich einen Gedanken aus dem Evangelium oder aus den Lehrschreiben des Heiligen Vaters mit anderen teilen.

Gottes Segen,Laudetur Jesus Christus

Herzliche Grüße aus Löbnitz

Michael Schonath

von 24.01.2013 00:34


Du bist unser Leben


Gott, von Dir sich abwenden, heißt fallen,
Zu Dir sich hinwenden, heißt aufstehen,
In Dir bleiben, heißt sicheren Bestand haben.
Gott, Dich verlassen, heißt sterben.
Zur Dir heimkehren, heißt neu zum Leben erwachen,
In Dir weilen, heißt leben.
Hl. Augustinus (+430)

Gebet um Weisheit
Herr, schenke mir Gelassenheit, das hinzunehmen,
was ich nicht ändern kann.
Schenke mir den Mut, das zu ändern,
was ich ändern kann.
Schenke mir die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden!
Altes irisches Gebet

Hingabe an Jesus

Seele Christi, heilige mich. Leib Christi, erlöse mich. Blut Christi, tränke mich. Wasser der Seite Christi, wasche mich. Leiden Christi, stärke mich. O gütiger Jesus, erhöre mich. Verbirg in Deine Wunden mich. Von Dir lass nimmer scheiden mich. Vor dem bösen Feinde beschütze mich. In meiner Todesstunde rufe mich, Und heiße zu Dir kommen mich, Damit ich möge loben Dich Mit Deinen Heiligen ewiglich.
Aus dem 14. Jahrhundert


Durch das Zeichen † des Heiligen Kreuzes befreie uns von unseren † Feinden, Herr, † unser Gott.
Im Namen des Vaters † und des Sohnes † und des Heiligen † Geistes. Amen.


Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen. Amen.


Jesus Christus, hilf uns, rett uns!


Heil´ger Geist, erfüll uns, führ uns!



Heilig, heilig, heilig
Herr, Gott der Heerscharen
voll sind die Himmel und die Erde von Deiner Herrlichkeit
Ehre dem Vater, Ehre dem Sohn, Ehre dem Heiligen Geist.



O heiligste und unbefleckte Jungfrau, opfere du dem ewigen Vater das Kostbare Blut deines Sohnes auf in der Meinung, dass an diesem Tag (in dieser Nacht) viele Todsünden verhindert werden.



Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Mutter der Barmherzigkeit, zertritt durch dein unbeflecktes Herz die Schlange in mir.

Im Namen † Jesu weiche, Satan!



Weichet all ihr bösen Geister:
aus meinen Gedanken,
meinem Herzen,
meinen Gliedern!



Ihr wollt mich ablenken vom Guten
und verführen zum Bösen.



Doch Gott, mein Herr, ist stärker
und gibt mir Kraft, euch zu besiegen
mit dem Glauben,
mit der Hoffnung,
mit der Liebe zu Ihm, meinem Schöpfer.



Er wird all meine Bitten erfüllen
und all mein Sehnen stillen.



So seid Gefangene und Gebannte meines Willens,
denn dieser Wille kommt aus dem Willen des heiligen Herrn der Welt, meines Vaters.



Flieht, ihr Feinde, verbergt euch in den Klüften und Abgründen, denn Gottes Engel schützen und stärken mich.



Seid verscheucht, unnütze und gefährliche Gedanken!



Heilige Engel,
verhindert Begegnungen, die uns gefährlich sind!
Laßt nicht zu, dass schwere Versuchungen zum Bösen uns überwältigen!
Beschützt unsere Lieben, Freunde und alle, die dem wahren und lebendigen Gott dienen!
Macht jeden Fluch aus der Finsternis, der uns treffen soll, unschädlich!
Entlarvt alle, die sich gegen Gott verschworen haben, besonders die Verräter in unseren Reihen!
Behindert und straft jene, die Erdball und Menschheit mit Unmoral, Perversionen und Süchten, mit der Antikultur der Dekadenz und des Todes sowie mit Verbrechen aller Art überziehen und Körper, Geist und Seele von Milliarden Gotteskindern vergiften und schädigen!
Falls uns das Martyrium bestimmt ist: Steht uns bei, dass wir den anderen als Vorbild leuchten!



Unter vielen Namen und in vielen Erscheinungsformen tretet ihr auf, der Böse und seine Dämonen, doch wir erkennen euch:
Teufel, Satan, Luzifer, Gott dieser Welt, Herrscher dieser Welt, Fürst dieser Welt, Herrscher des Machtbereiches der Luft, Ankläger, Versucher, Verderber, Feind, Drache, Schlange, Beliar, Beelzebul (Beelzebub), Vater der Lüge, Mammona (Mammon), Asmodi und alle anderen bösen Geister, (wer will, kann hinzufügen: Orks, germanisch für Höllendämon: orcs, altenglisch orc-nēas), Isebel, Hure Babylon, Tier, Antichrist, Sohn des Verderbens.



Im Namen Jesu und im Namen Mariä befehle ich euch, ihr höllischen Geister, weichet von uns und diesem Orte und waget nicht, wiederzukehren und uns zu versuchen und uns zu schaden. † Jesus! Maria! (3mal). Heiliger Michael, streite für uns! Heilige Schutzengel, bewahret uns vor allen Fallstricken des bösen Feindes!
Der Segen † des Vaters, die Liebe † des Sohnes und die Kraft † des Heiligen Geistes, der mütterliche Schutz der Himmelskönigin, der Beistand der heiligen Engel und die Fürbitte der Heiligen sei mit uns und begleite uns überall und allezeit. Amen.



All ihr Heiligen und Gerechten, Propheten, Apostel und Evangelisten, Kirchenväter und Kirchenlehrer, Jungfrauen, ehrwürdige Starzen (Anmerkung: orthodoxe Gottesmänner) und besonders all ihr Märtyrer der katholischen, orthodoxen, koptischen, evangelischen und reformierten Kirche und der Thomas-Christen (Anmerkung: wer will, kann bestimmte Wörter oder Teile dieses Gebetes ohne weiteres weglassen), bittet für uns:
daß wir Gottes Willen erfüllen,
rein und treu bleiben,
die Kinder und Familien schützen,
Seelen retten,
Notleidenden helfen,
Grausamkeiten verhindern, die Angriffe der Feinde abwehren
und so das Reich Gottes vorbereiten.



Heiliger Henoch und Elias,
heilige Maria Magdalena,
heilige Agatha,
heilige Cäcilia,
heiliger Antonius der Einsiedler,
heilige Agnes,
heilige Eulalia,
heilige Katharina von Alexandria,
heiliger Hieronymus,
heilige Maria von Ägypten,
heiliger Franziskus,
heilige Birgitta von Schweden,
heilige Katharina von Siena,
heilige Franziska Romana,
Bruder Girolamo Savonarola,
heiliger Thomas Morus,
Bruder Luis von Granada,
heilige Teresa von Avila,
Mary Ward,
heiliger Pfarrer von Ars,
heiliger Johannes Bosco,
heilige Maria Goretti,
Miguel Pro:
Helft uns, das Böse zu besiegen!



Heiliger Sebastian,
hl. Achatius und die 10 000 Märtyrer,
hl. Mauritius und thebäische Legion,
ihr Vierzig Märtyrer von Sebaste,
hl. Longinus,
heilige Engel,
heiliger Schutzengel:
Helft uns, die Waffen der Feinde umzuwenden und Breschen in ihre Reihen zu schlagen!



Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf; sei unsere Schutzwehr gegen die Bosheit und Nachstellungen des Teufels. Gott gebiete ihm mit Macht, so bitten wir flehentlich. Und du, Fürst der himmlischen Heerscharen, stoße den Satan und die anderen bösen Geister, die in der Welt umherschweifen, um die Seelen zu verderben, mit der Kraft Gottes in den höllischen Abgrund hinab. Amen.



Ich grüße dich, mein heiliger Schutzengel, Bote des Königs der Herrlichkeit und Vollstrecker seines Willens: Reinige - ich bitte dich - meine Gebete, Handlungen und Wünsche, und bringe sie dar vor dem ehrfurchtgebietenden Gott als duftenden Weihrauch.
Ich grüße dich, mein Schutzengel, mein treuer Freund und Gefährte, und bitte dich: Lenke meine Schritte immer auf den Weg des Himmels, und befreie mich von allem Bösen.
Ich grüße dich, mein Schutzengel, mein Führer und mächtiger Beschützer, und bitte dich: Verteidige mich immer vor den Versuchungen des bösen Geistes, bewahre mich rein und keusch, und erlange mir vom Herrn Jesus einen guten Tod.



Allmächtiger Gott,
von allen bösen Geistern
verschone uns in Ewigkeit.

Amen.

von 23.01.2013 12:33

Sehr geehrte Schwestern und Brüder,

Gutes oder Böses tun?



Tägliche Meditationen - 23. Januar 2013


Mittwoch der zweiten Woche im Jahreskreis
Hl. Hartmut, Abt

P. Walter Schu LC

Mk 3,1–6
Als Jesus ein andermal in eine Synagoge ging, saß dort ein Mann, dessen Hand verdorrt war. Und sie gaben Acht, ob Jesus ihn am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn. Da sagte er zu dem Mann mit der verdorrten Hand: Steh auf und stell dich in die Mitte! Und zu den anderen sagte er: Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder es zu vernichten? Sie aber schwiegen. Und er sah sie der Reihe nach an, voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz, und sagte zu dem Mann: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus und seine Hand war wieder gesund. Da gingen die Pharisäer hinaus und fassten zusammen mit den Anhängern des Herodes den Beschluss, Jesus umzubringen.

Einführendes Gebet: Herr, ich glaube an dich. Ich danke dir für das Geschenk des Glaubens, das kostbarer ist als das Leben selbst. Ich hoffe auf dich. Die dunklen Wasser des Zweifels sollen nie mehr den Damm der Hoffnung durchbrechen. Ich liebe dich. Ich will mich von dir reinigen lassen, damit meine Liebe zu dir immer glühender und mutiger werde.

Bitte: Herr, hilf mir, auch unter schwierigen Umständen Zeugnis für dich abzulegen.

1. Sie gaben Acht. Schon zu Beginn seines öffentlichen Wirkens erfährt Christus den bitteren Widerspruch der Pharisäer. Auf dem Weizenfeld hatte er sie zum Schweigen gebracht, und jetzt tritt er ihnen in der Synagoge erneut mutig entgegen. Die Pharisäer nehmen dort die Ehrenplätze ein und sie geben auf jeden seiner Schritte Acht, in der Hoffnung, dass er entgegen den Vorschriften am Sabbat heilt, um ihn so anklagen zu können. Eines machten die Pharisäer richtig. Sie taten gut daran, Christus genau zu beobachten. Wenn sie das nur im richtigen Geist getan hätten: von ihm zu lernen und Gott für die Wunder zu loben, die er durch ihn vollbrachte. Wie genau beobachten wir Christus in unserem Leben? Sind wir bereit, in den Umständen des Alltags sein Wirken zu erkennen? Wie oft loben wir Gott für die großartigen Dinge, die Christus in uns tut oder noch tun will?

2. Gutes oder Böses tun? Christus kommt den Pharisäern entgegen. Mit furchtlosem Mut ruft er den Mann mit der verdorrten Hand in die Mitte, so dass niemand missverstehen kann, was er tun will. Dann bringt er seine Gegner in ein Dilemma mit zwei deutlichen Fragen. Erstens: „Was ist am Sabbat erlaubt: Gutes zu tun oder Böses?“ „Sie müssen zugeben, dass es erlaubt ist, Gutes zu tun; und das, was er vorhat, ist gut. Weiter müssen sie zugeben, dass es nicht erlaubt ist, Böses zu tun; und es ist doch bestimmt etwas Böses, einen Menschen in seinem Elend zu belassen, wenn man ihm helfen kann.“ (William Barclay, The Gospel of Mark, S. 68–69) Dann stellt Christus die zweite Frage: „Ist es vom Gesetz erlaubt, Leben zu retten oder es zu vernichten?“ „Hier macht er es absolut klar. Er ist dabei, das Leben dieses armen Mannes zu retten; sie schmieden Pläne, wie sie Christus umbringen können. Jeder käme bestimmt zu dem Schluss, dass es besser ist, darüber nachzudenken, wie man einem Menschen helfen kann, statt darüber nachzudenken, wie man ihn töten kann. Kein Wunder, dass ihnen die Worte fehlten!“ (ebd.)

3. Voll Zorn und Trauer über ihr verstocktes Herz. Selten sehen wir Christus im Evangelium zornig. Hier wird sein Zorn durch die Heuchelei der Pharisäer und ihre Herzenshärte hervorgerufen. Sie verschließen sich selbst der Heilsbotschaft. Was geschieht, wenn jemand sein Herz definitiv Christus verschließt? Die Pharisäer, die Verteidiger des Gesetzes und der jüdischen Bräuche, waren erbitterte Gegner der Herodianer, die mit König Herodes und den Römern kollaborierten. Aber dieses Evangelium berichtet die erschreckende Tatsache, dass sich diese zwei Kräfte verbündeten, um die Ermordung Jesu zu planen. Sie sind nicht durch die der Güte innewohnende Kraft vereint, sondern durch die heimtückische Macht des Bösen. Mache ich manchmal der Heuchelei, dem Neid oder sogar dem Hass kleine Zugeständnisse? Das könnte mein Herz langsam Christus gegenüber verhärten. Bin ich bereit, so mutig wie Christus zu sein und selbst erbitterten Widerspruch um des Evangeliums willen auszuhalten?

Gespräch mit Christus: Herr, ich danke dir für deine Güte und deinen Mut. Wie klein komme ich mir vor, wenn ich mich mit dir im heutigen Evangelium vergleiche. Welch riesiger Abstand trennt uns voneinander! Ich danke dir, dass du mich rufst – mit all meiner Schwachheit, meinen Sünden und meinen Begrenztheiten – um dein Apostel zu sein. Hilf mir, niemals dem Bösen in meinem Herzen nachzugeben, sondern in der Herzensgüte zu wachsen, um immer mehr so zu werden wie du.

Vorsatz: Ich will heute für jemanden eine gute Tat tun, selbst wenn das schwierig ist, um so für Christus Zeugnis zu geben.



Gottes Segen,Laudetur Jesus Christus

Herzliche Grüße aus Löbnitz

Michael Schonath

von 22.01.2013 08:31

"Je mehr uns der HERR schauend in die Welt seiner Herrlichkeit hinein nimmt, um so mehr erleben wir den Missklang der Sünde. Wir sind gerufen, unser Leben in die Bresche zu werfen, wo die Sünde den Abgrund aufgerissen hat.

Sühnen heißt, eine Bücke bauen aus der heilen Welt der Liebe GOTTES hinüber in die unheile, durch die Sünde zerbrochene Welt der Menschen.

Nur der heilige Mensch kann sühnen im Mass seiner Teilhabe am Kreuz CHRISTI, denn dieses ist die Brücke, die GOTT selbst durch seinen SOHN über den Abgrund gespannt hat.

So mimmt der Sühnende in innigster Weise teil am Heilswerk CHRISTI, die Schöpfung wieder heil zu machen und zu Gott zurückzuführen."

von 21.01.2013 09:39

Es gibt zwei Wege, die der Mensch gehen kann; der eine führt zum Leben, der andere zum Verderben.

Apostolische Konstitutionen und Kanones (Constitutiones Apostolorum)
Gleichwie Moses, der Gesetzgeber, zu den Israeliten sprach: „Siehe, ich habe vor euer Angesicht gelegt den Weg des Lebens oder des Todes" und hinzufügte: „Wählet das Leben, auf dass ihr lebet," und wie Elias, der Prophet, zum Volke sprach: „Wie lange noch werdet ihr an euern beiden Knien hinken? Wenn Gott Herr ist, so folget ihm;" ebenso sprach auch der Herr Jesus: „Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten." Das Nämliche sprechen folgerichtig auch wir aus als Nachfolger des göttlichen Meisters, „welcher aller Menschen und besonders der Gläubigen Heiland ist." Es gibt, wie wir lehren, zwei Wege, einen zum Leben und einen zum Tode. Beide haben aber keinen Zusammenhang mit einander; denn großer Unterschied besteht zwischen ihnen, ja sie sind sogar ganz entgegengesetzter Natur; natürlich ist der Weg zum Leben, eingeschmuggelt ist der zum Tode, welcher besteht nicht nach dem Willen Gottes, sondern nach der Hinterlist des Teufels.

von 21.01.2013 09:33

Wenn ein Mensch zu Gott geht,
verläßt er uns nicht.
Von ihm, der uns nahe stand,
dessen Leben nun umgewandelt,
aber nicht genommen ist,
bleibt die Liebe,
die wahre, in Gott gegründete Liebe.

Gott ist so großmütig,
dass er uns nicht nimmt,
was er uns selbst geschenkt hat.
Er gibt es uns - aber auf andere Weise.

Dieser Freund, dieser Verwandte,
sie sind uns auch weiterhin nahe -
jetzt aber mit einer Liebe,
die durch nichts mehr getrübt ist.

Nein, wir haben unsere Lieben nicht verloren.
Sie sind nur weggegangen
um an einem anderen Ort zu wohnen.

Sie leben im Land des Vaters,
sind in IHM.
Durch IHN können sie mit uns
und wir mit ihnen weiterhin verbunden sein:
in der gegenseitigen Liebe,
wie sie uns das Evangelium lehrt.

Chiara Lubich

"Dienet einander jeder mit der Gabe, die er empfangen hat" (1 Petrus 4,10)


Gottes Trost


Verzaget nicht, seid nicht erbost!
Gott wird mit seinem Segen
auf eure Trauer seinen Trost
als zarten Schleier legen!


Liebe für alle Zeit

Eine Sekunde reicht aus,
uns die wahre Liebe zu lehren;
die Ewigkeit wurde uns geschenkt,
um sie nie mehr loslassen zu müssen.


Heim

Geborgen,
in unendlicher Liebe,
geleiten Engel
die glückliche Seele
in Gottes lichtes Haus zurück;
in unser aller wahre Heimat.


Abschied


Wenn der Tag gekommen ist,
von einem geliebten Menschen
Abschied zu nehmen,
werden Engel an deiner Seite stehen.
Sie wiegen Gottes Hand,
die dich in deinem Schmerz trägt
und hüllen dich ein
in den wärmenden Mantel
der Liebe.

von Anette Andersen

von 20.01.2013 13:56

Gebet zur Unterstützung für Papst Benedikt XVI.

Gott, du Vater aller Menschen, Ursprung und Ziel unseres Lebens. Du hast uns zu deinem Volk berufen und begleitest deine Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit. Wir gehen diesen Weg in tiefer Verbundenheit mit unserem Papst Benedikt, den du zum Nachfolger des Apostels Petrus erwählt hast. Öffne ihm die Herzen der Menschen und stärke unseren Glauben durch seinen Dienst. Lass die Tage seines Pontifikats für unsere Erde und die Menschen zum Segen werden. Schenke deiner Kirche Glaube, Hoffnung und Liebe. Erneure sie durch deinen Heiligen Geist und vollende durch sie das Werk deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.

Amen

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