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von esther10 04.04.2017 00:56

Antonio Spadaro, „graue Eminenz“ hinter Papst Franziskus, setzt „Sockenpuppen“ gegen die vier Kardinäle ein
1. Dezember 2016


Papst Franziskus und die "graue Eminenz" dieses Pontifikats, Pater Antonio Spadaro.

(Rom) Mit scharfen Worten kommentiert Riccardo Cascioli, der Chefredakteur der katholischen Internet-Tageszeitung Nuova Bussola Quotidiana die „inakzeptablen“ Angriffe gegen die vier Kardinäle, die Papst Franziskus fünf Dubia (Zweifel) zum umstrittenen Schreiben Amoris laetitia vorgelegt haben und dafür bestraft werden sollen. Der Dekan der Rota Romana und Papst-Vertraute, Pio Vito Pinto, stellte sogar die Aberkennung der Kardinalswürde in den Raum. Warum? Weil sie es gewagt haben, dem Papst zur katholischen Glaubenslehre und der Sakramentenordnung Fragen zu stellen. Cascioli spricht von „Heuchelei“, denn dieselben Kreise, die sich nun über die vier Kardinäle empören, haben seinerzeit gnadenlose Kritik an Papst Benedikt XVI. und Johannes Paul II. geübt.

Die unerträgliche Aggression gegen die vier Kardinäle – Die neuen Inquisitoren

Sie haben vier Kardinäle als weltfremde, „verblödete Alte“ dargestellt, als letztes Überbleibsel einer inzwischen „überwundenen“ Kirche, die nur die Strenge der Lehre, aber nicht die Barmherzigkeit kenne, die in die „Falten des Lebens“ eindringt. Kurzum: Kirchenmüll, ein bedeutungsloser Anhang, der nicht einmal würdig ist, eine Antwort auf die Fragen zu erhalten, weder ein „Ja“ noch ein „Nein“.

Antonio Spadaros „Sockenpuppen“ – „Vize-Papst“ vergleicht Kardinal Burke mit einem „einfältigen Wurm“

Und doch müssen sie eine große Angst vor ihnen haben, denn seit Tagen erleben wir eine Eskalation an Beleidigungen und schweren Anschuldigungen. Sie haben sich inzwischen zu einer regelrechten medialen Hinrichtung der vier Kardinäle Raymond Burke, Walter Brandmüller, Carlo Caffarra und Joachim Meisner ausgeweitet, die sich „schuldig“ sind, die fünf Dubia (Zweifel) an Papst Franziskus zum nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia veröffentlicht zu haben. Es gibt sogar Rücktrittsforderungen oder – alternativ – die Empfehlung an den Papst, ihnen die Kardinalswürde abzuerkennen.

Die Akteure sind: Bischöfe, die persönliche Rechnungen zu begleichen haben; ehemalige Philosophen, die den Grundsatz vom ausgeschlossenen Widerspruch verleugnen; mit Papst Franziskus befreundete Kardinäle, die trotz ihres fortgeschrittenen Alters noch immer nicht die revolutionären Träume abgelegt haben; Intellektuelle und Journalisten, die sich als „Revolutionswächter“ betrachten; und natürlich der unentbehrliche Pater Antonio Spadaro, der Chefredakteur der Civiltà Cattolica und die wirkliche graue Eminenz dieses Pontifikats, sodaß er in Rom bereits der „Vize-Papst“ genannt wird.

Letzterer führt sich in den sozialen Netzwerken wie ein Halbwüchsiger auf. Zuerst verglich er Kardinal Burke in einem Tweet (das dann gelöscht wurde) mit dem „vertrottelten Wurm“ in Tolkiens „Der Herr der Ringe“. Dann verschickte er beleidigende Tweets gegen die vier Kardinäle vom Account „Habla Francisco“ (Franziskus spricht), der – wie sich gestern herausstellte – zur E-Mail-Adresse von Pater Sapadaro am Sitz der Civiltà Cattolica führt (Pope’s „Mouthpiece“ Spadaro Used Fake Sock-Puppet Account to Attack Four Cardinals).

Dann ist da der ebenfalls unentbehrliche Aberto Melloni, der Leiter der progressiven Schule von Bologna, die für eine Reform der Kirche im „Geist“ des Zweiten Vatikanischen Konzils arbeitet.

Das neue Inquisitionstribunal

Es handelt sich um ein regelrechtes neues Inquisitiontribunal, das durch Angriffe gegen die vier Kardinäle alle einschüchtern will, die auch nur simple Fragen stellen möchten, von Irritationen oder Kritik am Papstkurs ganz zu schweigen.

Das Verhalten ist erschreckend: Die Verteidigung des Papstes aus dem Mund und der Feder jener zu hören, die den Vorgängern von Papst Franziskus offen widersprochen haben. Und alles nur wegen simpler Fragen zur Klärung von umstrittenen Stellen im Apostolischen Schreiben Amoris laetitia, das, wie jeder feststellen kann, Ursprung von widersprüchlichen Interpretationen ist, die mit Sicherheit unvereinbar sind.

In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, daß die „Dubia“ ein häufig gebrauchtes Instrument im Verhältnis zwischen Bischöfen und der Glaubenskongregation (und über diese mit dem Papst) sind. Die Neuheit in diesem Fall besteht nur darin, daß die vier Kardinäle ihre Dubia publik gemacht haben, allerdings erst, nachdem sie zwei Monate lang vergebens auf eine Antwort gewartet hatten. Sie haben das legitimerweise als Aufforderung verstanden, ihre Diskussion fortzusetzen.

Für Melloni hingegen handelt es sich, wie er La Repubblica anvertraute, um „einen subtil subversiven Schritt, Teil eines potentiell verheerenden Spiels mit unbekannten Auftraggebern auf dem dünnen Eis einer mittelalterlichen Geschichte“. In einem anderen Interview erklärte er, warum die vier Kardinäle „subversiv“ seien: weil Fragen zu stellen bedeutet, den Papst unter Anklage zu stellen, denn das sei eine Methode der Inquisition. Man kann es kaum glauben: Eine Klärung zu verlangen, ist eine subversive Tätigkeit und entspricht der Inquisition. Und die „unbekannten Auftraggeber“? Vage Anschuldigungen, phantasievolle Szenarien, die den Eindruck erwecken sollen, es sei eine große Verschwörung im Gange, der mit Entschiedenheit entgegengetreten werden müsse. Deshalb fährt Melloni mit den Worten fort: „Wer einen Angriff wie diesen ausführt (…) ist jemand, der darauf abzielt, die Kirche zu spalten.“ Daher fordert und hofft er auf Konsequenzen, denn „… im Kirchenrecht ist das ein strafbare Tat“.

Die vier Kardinäle sind also sogar „Verbrecher“, weil sie „die Kirche spalten“ wollen. Da spielt es keine Rolle, daß in Wirklichkeit das genaue Gegenteil der Fall ist. Die vier Kardinäle wurden gerade von der Sorge über eine mögliche Kirchenspaltung angetrieben, ihre Fragen zu stellen, weil die Interpretationen von Amoris laetitia so gegensätzlich und widersprüchlich sind.

Maoismus in der Kirche

Es ist ein Gestank von Maoismus in der Kirche wahrnehmbar, ein Lärmen der Roten Garden und einer revolutionären Avantgarde. Es fehlen nur mehr die Umerziehungslager. Folgt man Melloni, dann fehlen nicht einmal die. Er klärt uns nämlich darüber auf, warum Papst Franziskus gegenüber Msgr. Lucio Vallejo Balda, der wegen des Vatileaks-Skandals im vatikanischen Gefängnis sitzt, nicht jene Gnade walten läßt, die er für die Gefangenen der verschiedenen Staaten eingefordert hat: „Am Ende des Heiligen Jahres versteht man den Grund: Papst Franziskus sah in diesem Prozeß kein Strafverfahren, sondern eine pädagogische Geste gegenüber seinen Gegnern“, die nun „viel riskieren“.

Die von Melloni beschriebene Methode ist bekannt und lautet: Bestrafe einen, erziehe hundert.

Seine Lesart ist wirklich besorgniserregend. Um so mehr wenn man bedenkt, daß jene, die heute den Papst gegen ganz normale Fragen verteidigen, die eigentlich selbstverständlich möglich sein sollten, bis gestern offen die Vorgänger von Papst Franziskus angriffen haben. Mehr noch: Sie sehen heute in Papst Franziskus die Chance, auszulöschen, was Paul VI. und Johannes Paul II. über die Familie gelehrt haben. Die Enzyklika Humanae vitae (Paul VI.) und das Apostolische Schreiben Familiaris consortio (Johannes Paul II. befinden sich seit ihrer Veröffentlichung im Visier verschiedener europäischer Bischofskonferenzen (Österreich, Deutschland, Schweiz, Belgien), auch bei der Doppelsynode über die Familie.

Und wer von ihnen empörte sich über Kardinal Carlo Maria Martini , als dieser in seinen „Jerusalemer Nachtgesprächen“ unumwunden schrieb, daß Humanae vitae wegen des Verbots künstlicher Verhütungsmittel „schweren Schaden“ angerichtet habe, weil sich dadurch „viele Menschen von der Kirche und die Kirche von den Menschen entfernt“ habe. Martini forderte ein neues päpstliches Dokument, das die Enzyklika überwindet, vor allem nachdem Johannes Paul II. „den Weg einer strengen Anwendung“ von Humanae vitae ging. Natürlich empörte sich keiner von ihnen, weil für diese angebliche Avantgarde nicht die Objektivität des Lehramtes zählt (deren Bezugsquelle die Offenbarung Gottes ist), sondern das ideologische Projekt mit dem Anspruch, den „Volkswillen“ zu interpretieren.

Zusammenhang zwischen Papisten von heute und Rebellen von gestern

Es besteht also ein innerer Zusammenhang zwischen den Papisten von heute und den Rebellen von gestern. Ja, Rebellen, denn von Paul VI. bis 2013 haben diese Bischöfe und Intellektuellen, als „Meister des Gehorsams“ gegenüber dem Papst, dem Lehramt den Krieg erklärt. Warum? Weil es nicht den „Geist“ des Zweiten Vatikanischen Konzils atme. Dagegen haben sie Manifeste, Dokumente und Appelle unterzeichnet, in denen sie den regierenden Papst, ob Paul VI., Johannes Paul II. oder Benedikt XVI. offen angriffen. Erinnern wir uns nur an das Dokument des bekannten deutschen Moraltheologen Bernhard Häring aus dem Jahr 1988 gegen Johannes Paul II., das in ganz Europa willige Unterstützer fand. Bald darauf folgte im selben Tonfall die Kölner Erklärung von 1989, die von zahlreichen, einflußreichen bundesdeutschen, österreichischen, niederländischen und schweizerischen Theologen unterschrieben wurde. In Italien wurde es wohlwollend von Leuten wie jenem Giovanni Gennari aufgegriffen, der heute im Avvenire, der Tageszeitung der Italienischen Bischofskonferenz, ausgerechnet für die Einhaltung der Rechtgläubigkeit zuständig ist.

Im selben Jahr erschien in Italien das Dokument der 63 Theologen, ein „Brief an die Christen“, der von der progressiven Zeitschrift Il Regno veröffentlich wurde. Darin wurde das Lehramt von Johannes Paul II. massiv angegriffen. Im Verzeichnis der Unterzeichner finden sich bekannte Namen, die in den vergangenen Jahrzehnten an den Priesterseminaren und päpstlichen Universitäten gewütet haben. Mehr noch: Sie haben ein regelrechtes Parallellehramt aufgebaut, dessen verdorbene Früchte wir heute sehen. Damals mimten sie die Opfer, doch alle haben eine brillante Karriere gemacht, mancher ist inzwischen sogar Bischof geworden wie jener Msgr. Franco Giulio Brambilla, der derzeitige Bischof von Novara, der sich darauf vorbereitet, als Nachfolger von Kardinal Angelo Scola, Erzbischof von Mailand zu werden. Und siehe da, unter den Unterzeichnern damals findet sich auch der unentbehrliche Alberto Melloni mit seinen Kollegen von der Schule von Bologna (allen voran Giuseppe Alberigo), der sich nun so sehr über die Fragen der vier Kardinäle empört. Unter ihnen findet sich aber auch der Prior der „Mönchsgemeinschaft“ von Bose, Enzo Bianchi, Attilio Agnoletto, Dario Antiseri usw.

Eine Bande von Heuchlern und weißgetünchten Gräbern

Es sind dieselben, die ununterbrochen und öffentlich Benedikt XVI. angegriffen haben. Ihnen standen dazu die wichtigsten Medien zur Verfügung, in denen sie sich über den ehemaligen Papst sogar lustig machten. Melloni, Bianchi und Konsorten haben das Zweite Vatikanische Konzil immer als radikale und unumkehrbare Wende „im Verständnis des kirchlichen Glaubens“ betrachtet. Die Hermeneutik der Erneuerung in der Kontinuität, die ihr Papst Benedikt XVI. entgegensetzte, war ihr Feindbild. Und noch etwas: Dieselben Personen haben vor Zorn ihre Kleider zerrissen, als Benedikt XVI. die Exkommunikation der lefebvrianischen Bischöfe aufhob. Jetzt hört man keinen Ton von ihnen, angesichts der viel weitergehenden einseitigen Öffnungen durch Papst Franziskus in ganze andere Richtungen.

Das sind die Personen, die heute den Anspruch erheben, über vier namhafte Kardinäle urteilen zu können, und über Bischöfe und Laien, die über die große Verwirrung besorgt sind, die in der Kirche entstanden ist. Sie sind eine Bande von Heuchlern und weißgetünchten Gräbern, die seit Jahrzehnten ihre eigene kirchliche Agenda verfolgen und den Papst zur Durchsetzung ihres Kirchenprojekts gebrauchen. Ihr Verhalten zeigt die Arroganz derer, die sich an den Schalthebeln einer siegreichen Kriegsmaschine wähnen. Das sind die wirklichen Fundamentalisten, die von einer mit ihnen sympathisierenden Presse unterstützt werden in der Hoffnung, auch noch die letzte Spur einer katholischen Identität auszulöschen. Doch das wird ihnen nicht gelingen.
http://www.katholisches.info/2016/12/01/...kardinaele-ein/
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

++++

Endlich mal, herr Bischof Oster...


Brief an die Priester im Nachgang zum päpstlichen Schreiben „Amoris laetitia“
In Verschiedenes von Bischof Stefan Oster SDB20. Juli 201631 Kommentare
Der folgende Brief mit Anhang entstand nach intensiven Beratungsgesprächen in mehreren Gremien mit Priestern, Diakonen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren Fach- und Beratungsstellen für Ehe und Familie. Er wurde zunächst – wegen des Focusses auf den Sakramentenempfang – an die Priester verschickt und anschließend zur Kenntnis an alle Diakone und pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bistum Passau weiter gereicht.
+

von esther10 04.04.2017 00:55

Kardinal Sarah und falsche Freunde der Tradition Louie 3. April 2017



Am 29. März hielt Kardinal Robert Sarah , Präfekt der Kongregation für die göttliche Anbetung und die Disziplin der Sakramente, eine Adresse auf einer Konferenz zum Gedenken an den 10. Jahrestag des Summorum Pontificum.

Neokatholische und faux "traditionalistische" Mediengeschäfte (wenn Sie die Redundanz verzeihen) sind sicher, die Gelegenheit zu nutzen, um wieder einmal die Kardinals Lob zu singen; Als ob er ein Leuchtfeuer der Hoffnung ist, die den modernistischen Nebel durchdringt, der gegenwärtig Rom verbindet.

Die meisten von uns wissen bereits, wer die neokatholischen Spieler sind, aber die Faux-Traditionalisten können ein wenig schwieriger zu erkennen sein.

Schwer; nicht unmöglich.

Ihre Behandlung von Kardinal Sarah zeigt sich immer darin, daß sie den Grad, in dem sie die teuflische Natur des Zweiten Vatikanischen Konzils und des Novus Ordo Missae wahrnehmen, deutlich macht; Abgesehen davon, dass kein Anspruch auf "Traditionalismus" ernst genommen werden kann.

Kurz gesagt, können Sie sicher sein, dass überall, wo man findet, dass Kardinal Sarah für seine Orthodoxie gelobt wird , oder gratuliert, um fest gegen liturgische und lehrende Innovationen zu stehen; Dort lebt die Tradition wirklich.

(Danke an einen freundlichen Leser, SB, für die Weitergabe von Zitaten in diesem Ausmaß von so einem "Faux traditionellen" Steckdose, dass ich lieber nicht zu nennen.)

Als er nun zu der jüngsten Adresse von Kardinal Sarah zurückkehrte, begann er seine Rede:

Wie Sie wissen, was in der frühen zwanzigsten Jahrhundert "die liturgische Bewegung" genannt wurde, war die Absicht des Papstes Pius X., der in einem anderen Motu proprio mit dem Titel Tra le sollicitudini (1903) ausgedrückt wurde, um die Liturgie wiederherzustellen, um seine Schätze mehr zu machen Zugänglich, so dass es auch wieder die Quelle des authentisch christlichen Lebens werden könnte. Daher die Definition der Liturgie als "Gipfel und Quelle des Lebens und der Sendung der Kirche" in der Verfassung über die Heilige Liturgie Sacrosanctum Concilium des Vatikanischen Konzils II (siehe Nr. 10) gefunden.

Wie kann der Kardinal Sarah schon einen Augenblick vorschlagen, daß die beispiellose liturgische Verwüstung nach dem II. Vatikanischen Konzil in irgendeiner Weise auf das Lehramt des Papstes St. Pius X zurückgeführt werden kann!

Das allein erzählt uns alles, was wir über die Beziehung von Sarah mit der Tradition wissen müssen.

Ich würde jeden ermutigen, der es noch einmal getan hat, den oben erwähnten Motu Proprio in seiner Gesamtheit zu lesen . Diejenigen , die tun, werden feststellen , dass weder Sacrosanctum Concilium noch die Novus Ordo Missae finden jedes Viertel in den Worten des heiligen Papstes.

Und doch nennt Kardinal Sarah die Verfassung über die heilige Liturgie des II. Vatikanischen II. "Eine der schönsten Früchte" der von dem Papst Saint Pius X. initiierten "liturgischen Bewegung".

Unsinn!

Ich werde den bedeckten Boden nicht umschmeicheln, sondern die Interessierten einladen, die Verfassung über die heilige Liturgie und ihren Beitrag zur gegenwärtigen liturgischen Katastrophe, die ursprünglich HIER gegeben wurde, zu lesen (oder neu zu lesen) .

Der Präfekt bestand darauf, auf die neuartige Vorstellung von einer "gewöhnlichen" und einer "außerordentlichen" Form des einen römischen Ritus zu bestehen, der von Benedikt dem Abdikator erfunden wurde:

So sind gegenwärtig im römischen oder lateinischen Ritus zwei Mündungen in Kraft: die des Gesegneten Papstes Paul VI., Dessen dritte Auflage 2002 datiert ist, und die des Heiligen Pius V., dessen letzte Auflage von Johannes verkündet wurde XXIII, geht zurück auf 1962 ... die beiden Formen der Nutzung des römischen Ritus können sich gegenseitig bereichern ...

Gesegneter Papst Paul VI. St. Johannes XXIII .

Ein Thema entwickelt sich ... (TIPP: Männer des Rates: Gut, Männer der Tradition: BAD.)

An einem Punkt sagt Kardinal Sarah:

Ich weigere mich deshalb, unsere Zeit zu vergeuden, eine Liturgie gegen einen anderen zu verstoßen, oder das Missale des Heiligen Pius V. gegen das des Gesegneten Paul VI.

Pit eine Liturgie gegen einen anderen, wissen Sie ... wie die schlechten Männer Kardinal Ottaviani, Kardinal Bacci und Erzbischof Lefebvre.

Die Idee, dass Kardinal Sarah gegen die Lehre und die liturgische Innovation steht, ist offensichtlich absurd.

Der Präfekt geht weiter:

Es ist auch sehr wichtig, die Kontinuität zwischen den beiden Missalen zu betonen ...

Ja, so viel "Kontinuität", dass ein Katholik der 1950er Jahre, wenn er in einen " ehrfürchtigen " Novus Ordo fallen würde , wäre absolut positiv, dass er einen protestantischen Dienst erlebte.

Es ist auch sehr wichtig, die Kontinuität zwischen den beiden Missalen durch eine entsprechende liturgische Katechese zu betonen ... diese mystische und geistige Erneuerung, die also missionarischer Charakter ist, der vom Zweiten Vatikanischen Konzil bestimmt war, auf den uns Papst Franziskus kräftig ruft.

Dies ist derselbe "Papst Franziskus", der mehrfach die Arbeit der Suche nach Deckungen verurteilt hat (so viel für missionarischen Charakter) und der auch kräftig Kardinal Sarah an den Teppich rief ; Ihn zu befehlen, mit all dem ad orientem sprechen zu klopfen .

Klar, Kardinal Sarah hat die Botschaft laut und deutlich, und es ist klar für alle, um genau zu sehen, wo seine Prioritäten liegen; Nämlich bei der Suche nach Gunst mit dem Moderne in Chief.

Es gibt viel in der Adresse von Kardinal Sarah, die zutreffend für die heilige Liturgie gilt, die allgemein gesprochen wird; Dh zum traditionellen römischen Ritus, aber die Soundbites erzählen nicht die ganze Geschichte.

Die Prämisse seines Vortrags ist, dass der Novus Ordo ein liturgischer Schatz ist, dessen Glanz nur in dem Maße geschmiedet ist, in dem man nicht wissen kann, wie großartig es wirklich ist.

Während die Unwissenheit der Dinge, die liturgisch ist, die Fähigkeit beeinträchtigen kann, tief in die heiligen Mysterien einzutreten, was Kardinal Sarah fördert, ist eine Form des liturgischen Gnostizismus, in der das Prinzip lex orandi, lex credendi auf den Kopf gestellt wird.

Das macht er ausdrücklich, wenn er Kardinal Ratzinger paraphrasiert:

Die Krise der Schwächung des Glaubens kommt in großem Maße von der Art, wie wir die Liturgie behandeln, nach dem alten Sprichwort: lex orandi, lex credendi (das Gesetz des Glaubens ist das Gesetz des Gebets).

Das ist genau rückwärts.

In Wirklichkeit kam die Schwächung des Glaubens, die die postkonziliäre Periode charakterisiert, in großem Maße von der Art und Weise, in der die neue Liturgie das Volk behandelte, indem sie eine protestantische Denkweise und Theologie, die der Messe völlig fremd ist, nicht explizit kultiviert.

[Für konkrete Beispiele betrachte die sogenannte Messe des christlichen Begräbnisses nach dem römischen Misere.]

Kardinal Sarah ist nicht bereit, diesen besonderen Elefanten in der Sakristei anzusprechen. Er sagt:

Die Eucharistie ist nicht eine Art "Abendessen unter Freunden", eine gesellige Mahlzeit der Gemeinschaft, sondern ein heiliges Geheimnis, das große Geheimnis unseres Glaubens, die Feier der Erlösung, die von unserem Herrn Jesus Christus, dem Gedenken an den Tod, vollbracht wurde Von Jesus am Kreuz, um uns von unseren Sünden zu befreien.

Das ist alles gut und gut, aber halte deinen Applaus:

Nirgends erkennt Kardinal Sarah die Tatsache, dass der Novus Ordo Ritus selbst fehlerhaft ist; So sehr, dass diejenigen, die sich der Neuen Messe nähern, als ob es eine "gesellige Mahlzeit" ist, im Ritus viel finden, um ihre protestantischen Ideen zu bestätigen.

Was ist mehr, es ist meine Erfahrung, dass viele, sogar die meisten, täglich Novus Ordo Teilnehmer haben keine Ahnung, was die Messe wirklich ist. Es ist nicht, weil sie dumm sind; Es ist, weil der Ritus ihnen versagt.

Wenn der Sarah-Ansatz verfolgt wird, werden am besten diejenigen, die ein katholisches Verständnis der heiligen Messe an den Novus Ordo bringen, ihre Kenntnisse über das Verfahren trotz ihrer gemischten Botschaften und Abweichungen überlassen.

Und lass mich klar sein: Ich spreche nicht von liturgischen Missbräuchen, sondern der Ritus, der "durch das Buch" gefeiert wird.

Sie können den Rest der Kardinal Sarah Adresse für sich selbst lesen, wenn Sie so interessieren.

Was auch immer Sie tun, aber nicht in die katholischen Medien, die sich freuen, Kardinal Sarah auf einem Sockel zu platzieren, als keiner ist ein wahrer Freund der Tradition
https://akacatholic.com/cardinal-sarah-f...s-of-tradition/

von esther10 04.04.2017 00:53

Kardinal Burke: Operation Storm Heaven geht weiter – Aufruf zu weltweiter Gebetsaktion
1. Februar 2017 Genderideologie, Lebensrecht, Liturgie & Tradition, Nachrichten, Sakrament der Ehe 4


Operation Storm Heaven - Gebetsaufruf von Kardinal Raymond Leo Burke

(Rom/Washington) Vor einem Jahr rief Kardinal Raymond Leo Burke zur Gebetsaktion „Den Himmel bestürmen“ auf. Mit der Operation Storm Heaven werden die Gläubigen zum Gebet gerufen „gegen die Übel in der Welt“, damit „das Licht der Wahrheit wieder in der Kirche erstrahle“. Die Gebetsaktion wird fortgesetzt, denn sei sei „dringender denn je“.

Die Beter, die an der Gebetsaktion teilnehmen, verpflichten sich, an jedem ersten Tag eines Monats den Rosenkranz zu beten. Die Lage in der Welt und in der Kirche sei „sehr ernst“, so der Kardinal. Aus diesem Grund ruft er die Gläubigen dazu auf, neben ihren persönlichen Anliegen, auch gemeinsam um ganz konkrete Anliegen zu beten, damit das Böse nicht überhandnimmt und das „Licht der Wahrheit wieder erstrahle“, aber auch „der Frieden in den Herzen der Gläubigen herrsche“, denn es sei viel Verwirrung in die Reihen der Gläubigen getragen worden.

Die Gebetsinitiative wird organisatorisch von Catholic Action for Faith and Family getragen, wo man sich auch in die Gebetsgemeinschaft eintragen lassen kann. „Weder die Politik noch das Reden der Menschen können die aktuelle moralische Krise lösen. Wir brauchen göttlichen Beistand“, sagte Thomas McKenna, der Vorsitzende von Catholic Action for Faith and Family zum Gebetsaufruf von Kardinal Burke. Es brauche Rosary Warriors, was ins Deutsche am besten als „Ritter des Rosenkranzes“ übersetzt werden könnte, die den „Himmel mit dem Gebet bestürmen“, daher auch der Name für die Gebetsaktion.

Im Brief zum Gebetsaufruf von Kardinal Burke heißt es:

„Die erste Versuchung, die Satan einsetzt, um uns zu zerstören, ist die Mutlosigkeit. Diese Versuchung ist nur eine Illusion, weil der in uns lebendige Christus uns immer den Mut gibt, auch in den schwierigsten Momenten. Wir müssen mehr denn je beten, vor allem in der Gegenwart des Allerheiligsten Sakramentes und während des ganzen Tages. Seid mutig, meine geliebten Brüder und Schwestern! Fest und stark in der Hoffnung! Laßt uns gemeinsam durch unser beständiges Gebet den Himmel bestürmen.“

Der Himmel soll bestürmt werden, um die Verwirrung zu zerstreuen:

um den Seelen und den Herzen in der Welt Hoffnung bringen;
um Wiedergutmachung für die Sünden und Verfehlungen gegen das Unbefleckte Herz Mariens;
um geistliche Unterstützung im Kampf gegen die Versuchungen der Entmutigung;
um unsere Familien und unseren Glauben zu schützen;
um die Ausbreitung des Bösen in unserer Gesellschaft zu stoppen;
um die Seelen mit Gnade und Licht und Wahrheit zu überfluten.
Die Gebetsinitiative versteht sich als Gebetsgemeinschaft, in der jeder sich verpflichtet, für die Gebetsanliegen der anderen zu beten. Der Rosenkranz aller Gläubigen (und Heiligen Messen der Priester, die sich der Gebetsaktion anschließen) soll aufgeopfert werden, damit folgende Gnaden und Absichten durch die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau Maria gewährt werden:

Für die heilige Mutter Kirche: daß der Herr den Papst, die Bischöfe und den ganzen Klerus leite und heilige, damit sie in allen Dingen, treue Hirten, Leuchtfeuer der Wahrheit und Verteidiger des Guten sind;
Für die Wiedergutmachung der Sünden und Verfehlungen gegen das Unbefleckte Herz Mariens;
Für die Herzen und Köpfe der Menschen, daß die Verwirrung ausgeräumt wird und in ihnen das Licht der Wahrheit leuchten kann;
Für unsere Familien und die Institution Familie, die in unserer Welt so angegriffen wird;
Für die Umkehr aller Sünder zum wahren Glauben;
Für das Heil meiner Seele, die Seelen meiner Lieben, und die Seelen aller;
Für die Heiligung eines jeden katholischen Gläubigen, vor allem für meine persönliche Heiligung, auf daß ich ein wahrer Nachfolger Jesu Christi in allen Dingen werde;
Für jede und jeden von uns, damit wir zu treuen Soldaten Christi im Kampf gegen die Versuchungen der Welt, des Fleisches und des Teufels werden;
Für die notwendigen Gnaden, um die Abtreibung zu stoppen, um den Ansturm der homosexuellen Revolution zu stoppen, um die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe zu verhindern, um die Ausbreitung der Euthanasie und der Sterbehilfe zu stoppen, um die Kultur des Todes in all ihren Formen zu stoppen und die Kultur des Lebens in allen Seelen, in allen Köpfen und in allen Herzen zu etablieren;
Für unser geliebtes Land und für jede Nation auf Erden;
Für alle persönlichen Anliegen, die bei Operation Storm Heaven eingereicht wurden.
Eintragung in die Gebetsgemeinschaft unter: Catholic Action for Faith and Family.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL/katholisches.info

von esther10 04.04.2017 00:52

Newsweek: „Ist der Papst katholisch?“
14. September 2015 Forum, Hintergrund, Papst Franziskus, Sakrament der Ehe,



Newsweek: Titelseite mit Papst Franziskus

(Rom) Der katholische Journalist und Direktor der Hochschule für Fernsehjournalismus in Perugia, Antonio Socci, wurde durch sein Buch „Non é Francesco“ (Er ist nicht Franziskus) bekannt, in dem er die Gültigkeit der Wahl von Papst Franziskus bestreitet.
In der italienischen Tageszeitung Libero veröffentlichte er am 12. September einen Kommentar über die am 8. September bekanntgewordenen päpstlichen Motuproprios Mitis et misericors Iesus und Mitis Iudex Dominus Iesus über eine Vereinfachung der Ehenichtigkeitsverfahren.
Laut Socci brauche der Papst die Bischofssynode gar nicht, um seine „Revolution“ durchzuführen. Die Entscheidung zur Einführung einer „katholischen Scheidung“ sei vom Papst bereits getroffen worden, noch bevor im Oktober 2014 die erste Session der Bischofssynode eröffnet wurde.

.

Nach 2000 Jahren wird der Kirche die Scheidung aufgezwungen. Schisma immer drohender

von Antonio Socci

Newsweek hat Bergoglio und diese Überschrift auf die Titelseite gesetzt: „Ist der Papst katholisch?“ Untertitel: „Natürlich, aber man würde es nicht meinen, laut dem, was man in der Presse liest“.

Die Frage ist in der Tat berechtigt, angesichts der Tatsache, daß der argentinische Papst in einer Moschee betet und im Interview zu Scalfari sagt: „Es gibt keinen katholischen Gott“.

In der Kirche ist die Sorge seit dem vergangenen 8. September riesengroß geworden. Denn mit den beiden Motuproprios über die Ehenichtigkeit haben wir einen offiziellen Akt des Bergoglio-Lehramtes, mit dem man – laut maßgeblichen Fachleuten – durch die Einführung einer Art „katholischer Scheidung“ entgleist.

Das würde die Leugnung von Christi Gebot der Unauflöslichkeit der Ehe und das Auslöschen von 2000 Jahren kirchlichen Lehramtes bedeuten.

Um den Ernst der Sache zu verstehen, genügt es, daran zu erinnern, daß die Kirche im 16. Jahrhundert ein schwerwiegendes Schisma erlitten hat, indem es durch das anglikanische Schisma ganz England verlor, nur weil der Papst eine einzige Scheidung nicht anerkannte, jene von König Heinrich VIII., der unter einem Vorwand die Nichtigkeit seiner ersten Ehe behauptete.

Könnte das Bergoglianische Motu proprio ein neues Schisma provozieren?

Das kann sein. Im übrigen, wenn selbst Kardinal Müller, der Leiter des ehemaligen Heiligen Offiziums, in den vergangenen Tagen mit Bezug auf die Synode von einem möglichen Schisma sprach, dann wird es seit dem 8. September um so mehr gefürchtet.

In den vergangenen Tagen wurde bereits von lautstarken Wortgefechten in Santa Marta mit einigen wichtigen Kardinälen berichtet. Die Synode kündigt sich explosiv an.


Newsweek: Titelseite mit Papst Franziskus
Bergoglio hat, der von ihm mit Worten verkündeten „Kollegialität“ zum Trotz, alles bereits vor der zu diesem Thema einberufenen Synode entschieden. Nicht um das umzusetzen, worum die Bischöfe im Oktober 2014 gebeten hatten, denn die Kommission, die das Motu proprio ausgearbeitet hat, wurde von ihm mit diesem Auftrag bereits gut zwei Monate zuvor, am 27. August 2014, errichtet.

Warum wird das Motu proprio vom katholischen Standpunkt aus angefochten werden?

In erster Linie, so Professor de Mattei, gehen die Reformen (offenbar eine Vereinfachung und Beschleunigung) als Ganzes in die entgegengesetzte Richtung des Weges, den die Kirche immer gegangen ist. Es handelt sich um einen totalen Perspektivenwechsel: an erster Stelle geht es nicht mehr um die Verteidigung des Sakraments (zur Rettung der Seelen), sondern vor allem um eine leichte und schnelle Erlangung der Ehenichtigkeit.

Es genügt an die Abschaffung des doppelten Urteils zu denken. De Mattei schreibt: „Kardinal Burke erinnerte daran, daß es diesbezüglich eine katastrophale Erfahrung gibt. In den USA galten von Juli 1971 bis November 1983 die sogenannten ‚Provisional Norms‘, die faktisch die Pflicht des doppelten, übereinstimmenden Urteils beseitigten. Das Ergebnis war, daß die Bischofskonferenz nicht einen einzigen von Hunderttausenden Anträgen auf Dispensierung ablehnten, und daß man in der allgemeinen Wahrnehmung begann, den Prozeß „die katholische Scheidung“ zu nennen“.

Ziel ist eine „unermeßliche“ Zahl von Eheannullierungen

Andererseits verkündete Msgr. Pinto, der Dekan der Rota Romana und Vorsitzende der Kommission, die das Motu proprio hervorgebracht hat, offen das Ziel dieser Reform. Er schrieb im Osservatore Romano, daß Papst Bergoglio „von den Bischöfen eine wirkliche ‚Umkehr‘ wünscht, einen Mentalitätswechsel, der sie davon überzeugt, der Einladung Christi zu folgen“.

Laut Msgr. Pinto sei „die Einladung Christi, gegenwärtig in ihrem Bruder, dem Bischof von Rom“ die, „von der begrenzten Zahl weniger Tausender Nichtigkeitserklärungen zu jener unermeßlichen Zahl der Unglücklichen überzugehen, die eine Nichtigkeitserklärung haben könnten“.

Es wurde nie gehört, daß Christus eine „unermeßliche“ Zahl von Ehenichtigkeitserklärungen wollte.

Nun ist aber klar, daß das Ziel des Motu proprio die Massenscheidung ist, kostenlos und noch schneller und noch leichter als jene des Staates (es gibt schon jene, die überlegen, ob es nicht günstiger wäre, sich bei den Priestern scheiden zu lassen).

Bisher, bis zu Benedikt XVI., wurden die Kirchengerichte von den Päpsten getadelt, weil sie bei der Zuerkennung der Nichtigkeit zu nachsichtig waren.

Kirchengerichte sollen Fabriken der Massenannullierungen werden

Mit Bergoglio wird alles auf den Kopf gestellt und sie werden aus dem genau entgegengesetzten Grund kritisiert: Er will aus ihnen Fabriken der Massenannullierungen machen.

Die Abgeordnete Alessandra Moretti [Linksdemokraten] hat Recht, wenn sie triumphierend behauptet, daß „die epochale Reform“ des Papstes „das Gesetz über die schnelle Scheidung nachahmt, dessen Berichterstatterin ich im Parlament war“, und „die gemeinsame Sichtweise von Staat und Kirche zu diesem Thema“ betont.

Das ist aber noch nicht alles.

Mit diesem Motu proprio zeichnen sich – ohne jede lehramtliche und theologische Grundlage – neue Nichtigkeitsgründe ab, die sogar die Rolle der Kirche auf den Kopf stellen könnten: Sie wäre nicht mehr jene, die vor den Augen Gottes die Nichtigkeit von Anfang an einer sakramentalen Ehe festzustellen hätte, sondern läuft Gefahr, eine Einrichtung zu werden, die faktisch sakramental gültige Ehen aus heute erfundenen Gründen „auflöst“.

„Die theoretische Bekräftigung der Unauflöslichkeit der Ehe wird in der Praxis vom Anspruch auf ein Recht begleitet, jedes gescheiterte Eheband für nichtig zu erklären. Es genüge, nach eigenem Gewissen, die eigene Ehe für ungültig zu halten, um deren Nichtigkeit durch die Kirche anerkennen zu lassen“, so de Mattei.

Neue Nichtigkeitsgründe: Die Ladung Dynamit steckt im Artikel 14 und heißt „Glaubensmangel“

Die Ladung Dynamit steckt vor allem im Artikel 14 der Verfahrensregeln, wo der „Glaubensmangel“ der Brautleute als möglicher Grund für eine Simulierung oder einen Irrtum bei der Zustimmung und daher die Ungültigkeit der Ehe beschworen wird.

Bisher wurde Glaubensmangel als Grund für die Ungültigkeit einer Ehe von der Kirche immer ausgeschlossen, die sich darauf beschränkt, die natürliche Ehe zum Sakrament zu erheben.

Benedikt XVI. erklärte: „Der unauflösliche Bund zwischen Mann und Frau erfordert für die Sakramentalität nicht den persönlichen Glauben der Brautleute; erforderlich ist, als notwendige Mindestvoraussetzung, die Intention, das zu tun, was die Kirche tut.“

Die Intention also, sich zu heiraten. Deshalb erkennt die Kirche auch die Sakramentalität der Mischehen mit einem atheistischen Ehepartner oder Angehörigen einer anderen Religion an: Es genügt, die natürliche Ehe zu wollen.

Nun wird alles umgestürzt und im Bergoglio-Stil wird dafür eine zweideutige Form genützt, um die katholische Welt glauben zu lassen, daß sich die Lehre nicht ändert.

So behauptete der Kirchenrechtler Paolo Moneta am 9. September im „Avvenire“, daß „Glaubensmangel bisher kein Nichtigkeitsgrund war und es auch heute nicht ist“.

Gleichzeitig aber rühmte Msgr. Pinto bei der Präsentation des Motu proprio die „Neuerung durch das Pontifikat von Franziskus“ und sprach vom „ohne Glauben vollzogenen Sakrament“, das zu einer „unermeßlichen“ Zahl ungültiger Ehen führe, „wegen offensichtlichen Glaubensmangels als Brücke zum Gewissen und daher zum freien Willen einen sakramentale Zustimmung zu geben“.

Damit wird tatsächlich der Weg für Millionen von Annullierungen aufgetan. Millionen!

Ehenichtigkeit, weil Paar wegen unvorhergesehener Schwangerschaft heiratete?

Doch seit wann muß man, um gültig zu heiraten, heilig sein oder einen Studienabschluß in Theologie an der Gregoriana erwerben?

Für die Anerkennung einer sakramentalen Ehe hat die Kirche immer nur eine freie Entscheidung verlangt, im Sinne einer natürlichen Ehe heiraten zu wollen. Ebenso hat sie immer gelehrt, daß die geistliche Disposition der Brautleute (ihre Heiligkeit) für die Früchte des Sakraments entscheidend ist, nicht aber für dessen Gültigkeit.

Nun ist alles anders. Zu den Umständen, die die Möglichkeit zu einer superschnellen Scheidung auftun, gehört auch „die Kürze des ehelichen Zusammenlebens“ oder, daß zwei Verlobte „wegen der unvorhergesehenen Schwangerschaft der Frau“ geheiratet haben. Was hat das aber mit der Gültigkeit der Zustimmung zu tun?

Die unglaubliche Auflistung endet mit einem „etcetera“

Die unglaubliche Auflistung endet sogar mit einem „etcetera“. Soll das heißen, daß man sie willkürlich erweitern kann? Was für eine Rechtsprechung ist das?

Die schwächsten Teile (die Frauen und Kinder) werden die Rechnung dieser Revolution zu bezahlen haben, die die Familien, die ohnehin schon unter schwerem Beschuß durch die weltliche Kultur stehen, destabilisiert.

Schwester Lucia, die Seherin von Fatima, sagte eines Tages zu Kardinal Caffarra: „Der Endkampf zwischen dem Herrn und dem Reich Satans wird über die Familie und die Ehe stattfinden.“

Es ist soweit.
http://www.katholisches.info/2015/09/new...pst-katholisch/
Wenn das die Zeit des „weißgekleideten Bischofs“ ist, wird es schmerzhaft für alle (erinnern Sie sich an die Stadt in Trümmern?).
++++++
http://biblefalseprophet.com/2017/03/27/.../#comment-58861

von esther10 04.04.2017 00:47

Papst Franziskus und Kardinal Caffarra umarmen sich: „Dubia“ sind vom Tisch? – So einfach ist die Welt nicht gestrickt
3. April 2017 Hintergrund, Nachrichten, Papst Franziskus


Kardinal Caffarra und Papst Franziskus begrüßen sich

(Rom) Papst Franziskus besuchte am Sonntag die Stadt Carpi in der Emilia. Das Bistum in der Poebene war 2012 durch ein schweres Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen worden. Medien und einige katholische Kreise schafften es dabei Erstaunliches aus dem Kaffeesud zu lesen. Am Papstbesuch nahm auch Carlo Kardinal Caffarra teil als emeritierter Metropolit der angrenzenden Kirchenprovinz Bologna. Caffarra ist einer der vier namhaften Kardinäle, die dem Papst Dubia (Zweifel) zum umstrittenen Apostolischen Schreiben Amoris laetitia zukommen ließen. Die fünf Fragen wurden vom Papst bis heute nicht beantwortet und liegen als dunkler Schatten über dem Pontifikat.

Seit Dezember 2015 ist Matteo Maria Zuppi Erzbischof von Bologna. Er gehört der Gemeinschaft von Sant‘Egidio an. Da der Papst gestern eine Bischofskirche nur wenige Kilometer von Bologna entfernt besuchte, nahmen naheliegenderweise sowohl Erzbischof Zuppi als auch Kardinal Caffarra an dem Treffen teil. „Beide vertreten sehr unterschiedliche Positionen innerhalb der Kirche“, wie der Corriere della Sera am 1. April vorausschickte.

Die Tatsache, daß Kardinal Caffarra anwesend war und vom Papst begrüßt wurde, sorgte für einige Spekulationen. Beim Mittagessen im Priesterseminar von Carpi saß der Kardinal, seines Ranges wegen, sogar zur Rechten des Papstes, während zur Linken ein 95 Jahre alter Priester, der älteste Bewohner des angeschlossenen Priesterruhesitzes, Platz nehmen durfte.

Wer aber meint, wie manche es getan haben, daß ein Gruß genügt, und alles sei gut, der irrt sich. Die Welt ist dann doch nicht so simpel, wie sie manchen erscheint. Einige Beispiele:

Medjugorje und der Rosenkranz „vom Papst“


Marija Pavlovic: „Rosenkranz vom Papst“

Der Vatikan schickt sich an, die Übernatürlichkeit des Phänomens Medjugorje nicht anzuerkennen. Das steht eigentlich schon lange fest, doch sucht man schon seit Jahren nach dem geeigneten Weg, es den Gläubigen möglichst schonend begreiflich zu machen.

Als Marija Pavlovic, eine „Seherin“ von Medjugorje, übrigens ein sehr liebenswerter Mensch, im September 2015 auf Medienberichte angesprochen wurde, daß Rom die „Erscheinungen“ und „Botschaften“ von Medjugorje nicht anerkennen werde, tat sie es als „Gerüchteküche der Medien“ ab, denn sie habe erst in der Vorwoche von Papst Franziskus einen Rosenkranz erhalten. Ein Priester habe ihn ihr gebracht, der an einem Treffen mit dem Papst teilgenommen und vom Papst den Rosenkranz erhalten hatte. Er habe den Papst gefragt, ob er ihn Marija Pavlovic bringen könne. Der Papst sei einverstanden gewesen.

So einfach können Dinge sein oder zumindest scheinen. Die so bedeutsame Frage der Übernatürlichkeit von Marienerscheinungen ist dadurch „geklärt“, weil der Papst einverstanden ist, daß einer „Seherin“ ein Rosenkranz gebracht wird.

Die Grußnote für Bergoglio-Kritiker Erzbischof Aguer


Grußnote von Papst Franziskus an Erzbischof Hector Aguer

Ein jüngeres Beispiel liegt erst einen Monat zurück. Papst Franziskus übermittelte Erzbischof Hector Aguer von La Plata zum 25. Jahrestag seiner Bischofsweihe, übrigens morgen, eine Glückwunschnote. Solche Aufmerksamkeiten sind selbstverständliche Gepflogenheit in der Kirche. Sie erfolgen ganz unabhängig vom Ansehen der Person. Erzbischof Aguer war der Gegenspieler von Jorge Mario Bergoglio im argentinischen Episkopat. Beide waren zugleich Weihbischöfe von Buenos Aires, vertraten allerdings unterschiedliche Positionen, vergleichbar dem Verhältnis zwischen Erzbischof Zuppi und Kardinal Caffarra in Bologna. Beide wurden Metropoliten: Aguer von La Plata, Bergoglio von Buenos Aires und damit Primas von Argentinien. Zwischen den beiden Erzbischöfen flogen in der Bischofskonferenz immer wieder die Funken. Mit der Papstwahl von Franziskus war endgültig entschieden, wer von beiden sich durchsetzt. Franziskus machte seither unter seinen ehemaligen argentinischen Gegenspielern tabula rasa. Erzbischof Aguer ist zwar noch im Amt, aber ziemlich einsam geworden in der Bischofskonferenz.

Eine Gratulation vom Papst uns alles ist gut? Ein Büro des Vatikans bereitet solche Glückwunschnoten vor, die dann vom Papst unterzeichnet werden. Eine Höflichkeit, die letztlich nichts über das Verhältnis zwischen dem Papst und dem Erzbischof aussagt.

Dasselbe gilt für die Umarmung von Papst Franziskus und Kardinal Caffarra. Dieser Gruß ist unter Kardinälen und Bischöfen üblich. Ein höflicher Gruß bedeutet nicht, daß „alles gut“ ist und damit auch die Dubia vom Tisch sind.

So einfach ist die Welt nicht gestrickt.

Das Beispiel zeigt jedoch, wie lästig die Dubia sind und wie groß die Belastung ist, weil Papst Franziskus die darin gestellten Fragen nicht beantworten will.
http://www.katholisches.info/2017/04/pap...icht-gestrickt/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: SMM/MiL/NMM (Screenshots)

von esther10 04.04.2017 00:47

Papst Franziskus gewährt Piusbruderschaft weitere Anerkennung – nun zum Ehesakrament
4. April 2017 Der Vatikan und die Piusbruderschaft, Liturgie & Tradition, Nachrichten, Papst Franziskus, Sakrament der Ehe


Hochzeit im Alten Ritus: Brief der Kommission Ecclesia Dei an die Bischöfe

(Rom) Die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei veröffentlichte einen „Brief an die Bischöfe der betroffenen Bischofskonferenzen über die Erlaubnis zur Feier der Eheschließung der Gläubigen der Priesterbruderschaft Sankt Pius X.“

Das Dokument stammt bereits vom 27. März wurde aber erst heute von Radio Vatikan bekanntgemacht. Unterzeichnet ist vom Vorsitzenden der Kommission, Kardinal Gerhard Müller, und ihrem Sekretär, Kurienerzbischof Guido Pozzo.

Wie es im Brief heißt, hat „Papst Franziskus in seiner am 24. März 2017 dem unterzeichneten Kardinalpräsidenten der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei gewährten Audienz dieses Schreiben approbiert und seine Veröffentlichung angeordnet“.

Kardinal Müller verweist auf „seit einiger Zeit“ stattfindende „verschiedene Begegnungen und Initiativen mit dem Ziel, die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in die volle Gemeinschaft der Kirche zurückzuführen.“

Aufgrund „derselben pastoralen Gesinnung“, die Papst Franziskus veranlaßte, „allen Priestern der Piusbruderschaft die Vollmacht zu erteilen, den Gläubigen gültig die Beichte abzunehmen, um auf diese Weise die Gültigkeit und die Erlaubtheit des von ihnen gespendeten Sakraments zu sichern und die Menschen nicht zu beunruhigen“ hat Franziskus nun „auf Vorschlag“ der Glaubenskongregation und der Kommission Ecclesia Dei „entschieden, die hochwürdigsten Ortsordinarien zu bevollmächtigen, auch die Erlaubnis zur Feier der Eheschließung der Gläubigen, die den pastoralen Aktivitäten der Bruderschaft folgen, nach den folgenden Maßgaben erteilen zu können.“

Nachfolgende der volle Wortlaut des Briefes:

Hochwürdigste Herren Kardinäle!
Hochwürdigste Herren Erzbischöfe und Bischöfe!

Wie Ihnen bekannt ist, gibt es seit einiger Zeit verschiedene Begegnungen und Initiativen mit dem Ziel, die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. in die volle Gemeinschaft der Kirche zurückzuführen. Der Heilige Vater hat beispielsweise kürzlich entschieden, allen Priestern der Piusbruderschaft die Vollmacht zu erteilen, den Gläubigen gültig die Beichte abzunehmen (vgl. das Schreiben Misericordia et misera, Nr. 12), um auf diese Weise die Gültigkeit und die Erlaubtheit des von ihnen gespendeten Sakraments zu sichern und die Menschen nicht zu beunruhigen.

Aufgrund derselben pastoralen Gesinnung, die darauf abzielt, trotz der derzeit objektiv andauernden kirchenrechtlichen Illegitimität der Piusbruderschaft den Gläubigen in ihren Gewissensnöten entgegenzukommen, hat der Heilige Vater auf Vorschlag der Kongregation für die Glaubenslehre und der Kommission Ecclesia Dei entschieden, die hochwürdigsten Ortsordinarien zu bevollmächtigen, auch die Erlaubnis zur Feier der Eheschließung der Gläubigen, die den pastoralen Aktivitäten der Bruderschaft folgen, nach den folgenden Maßgaben erteilen zu können.

Wann immer möglich, soll die Vollmacht zur Eheassistenz seitens des Ordinarius einem Diözesanpriester (oder jedenfalls einem regulären Priester) erteilt werden, um die Konsenserklärung der Partner bei der Feier des Sakraments entgegenzunehmen, die nach der Liturgie des Vetus ordo zu Beginn der Heiligen Messe erfolgt. Daran schließt sich die Feier der Votivmesse durch einen Priester der Bruderschaft an.

Sollte das nicht möglich oder sollte kein Diözesanpriester anwesend sein, der den Konsens der Partner entgegennimmt, kann der Ordinarius erlauben, die erforderlichen Vollmachten unmittelbar dem Priester der Bruderschaft, der auch die Heilige Messe feiert, zu erteilen. Dieser ist zu ermahnen, pflichtgemäß der Diözesankurie alsbald die Trauungsdokumente zukommen zu lassen.

Sicherlich können auch auf diese Weise manche Gewissensnöte der Gläubigen, die der Piusbruderschaft anhangen, und manche Unsicherheiten in Bezug auf die Gültigkeit des Ehesakramentes beseitigt werden. Zugleich könnte dies zur vollen institutionellen Einigung beitragen. Diesbezüglich vertraut dieses Dikasterium auf Ihre Mitarbeit.

Papst Franziskus hat in seiner am 24. März 2017 dem unterzeichneten Kardinalpräsidenten der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei gewährten Audienz dieses Schreiben approbiert und seine Veröffentlichung angeordnet.

Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, den 27. März 2017
http://www.katholisches.info/2017/04/pap...m-ehesakrament/
Gerhard Card. Müller

von esther10 04.04.2017 00:45

Mexiko: Merida in esoterischen Ritualen auf Friedhöfen wachsen
Luis Santamaría , der 04/04/17 um 2:00 Uhr



Friedhöfe Polizeistationen in Mérida (Yucatán, Mexiko) in der „Touristenkarte“ der Hexerei , die Lehrer , die suchen üben und Menschen anzieht machen alle Arten von Liegeplätzen , von Veracruz, Tabasco, Campeche, Oaxaca, Quintana Roo und Belize. Erzählt die Zeitung La Verdad , der stellt fest , dass die Route der Friedhöfe der „Tour“ kann entweder durch meridanas Stationen wie Tahdzibichén, Chichi Suarez, Sitpach, Cholul und Tamanche eingeleitet werden.

Zu der Zeit, Yaneth Aviles Burgos, Leiter der Abteilung Panteones der Stadt Merida, sagte er , er Kenntnis der Sachlage hat aber nicht eine Person gehen solche Handlungen festgestellt worden . Die Befragten, die Bewohner dieser Station meridana sicherzustellen , dass weiterhin satanischen Riten auf dem Friedhof .

Aussagen von Nachbarn

Álvaro Salas, der als arbeitet einen Fahrer des Anhängers in der Nähe des Friedhofs, sagte , dass seine Freunde ihm gesagt haben , dass Rituale im heiligen Bereich sind mit Hühnern, Fetische, Katzen und Hunden durchgeführt, die für die geopfert mit der Zeremonie Blut von Tieren . Weg zurück an der gleichen Stelle fanden sie von rot begleitet Schädel Puppen , sagte er.

Nachbar María Gorocica sagte sein Sohn für ihre Arbeit zu spät kommt und in der Regel warten , und alles , was ich in der Entfernung zwischen dem Berg sehen konnte , ist eine Gruppe von Menschen in schwarz gekleidet und andere wissen und nur hören , murmeln wie Songs .



Er berichtete , dass er die Menschen gehen gesehen den Friedhof in ihren Händen mit Kerzen , da sein Haus vor ist von dem Friedhof und wenn das geschieht, weckt ihren Mann mich zu begleiten , um seinen Sohn in die Ecke zu warten, während beten .
Unterdessen sagte ein anderer Nachbar, Nathaly Salas Ramirez, dass solche Aktivitäten nicht durchgeführt werden sollten , weil sie gegen die katholische Religion gehen , und obwohl sie nicht gesehen , etwas dagegen hat , fest , dass jemand Friedhöfen überwachen sollte zu verhindern Zentrum sind solche Aktivitäten.

schwarze Kunst

Außerdem Bewohner , die in Chichi Suarez gegenüber dem Friedhof leben bestätigt , dass die Praxis der Hexerei Rituale noch werden wird , durch gibt. Sie sagten , dass vor langer Zeit den Kommissar von Chichi Suarez, Luis Vazquez Domenzain gewarnt, dass einige Leute mit seltsamen Dingen kamen in den Händen. Bei dieser Gelegenheit, wenn der Kommissar und einige andere kamen, die frevelhaft, Liebhaber der schwarzen Magie, und sie waren ihre Luxus - Vans weiße und eine schwarze zurückzog.

Einige Nachbarn und Begleiter Beauftragte Zielplatten der Lastwagen verwaltet, nicht die anderen, weil sie mit hoher Geschwindigkeit bewegt, offenbar zu erkennen, dass entdeckt worden war; aber alle Platten waren von Quintana Roo. Nach dem Kurator der Lkw-Platten wurden auf die Kriminalpolizei übergeben.

Bei dieser Gelegenheit wurde eine Plastiktüte gefunden. Daneben gab es zwei weiße Kerzen, zwei Gläser mit roter Flüssigkeit im Innern und Blumen. Die Mitglieder der Kriminalpolizei öffnete die Tasche und nahm einige sehr üblen Geruch, in weißes Tuch gewickelt und warf sie dann weg, hatte auch Früchte, Samen, Stückchen Fleisch und capoteras Nadeln. Unterdessen sagte Gabriela Salazar , was in der weißen Kleidung auf dem Friedhof war, in seiner Sicht war ein Job "tie" .

Überreste von geschlachteten Hühner

Inzwischen auf dem Friedhof der Polizeistation Sitpach, mit Kapuze Roben und weißen Menschen und schwarz gefärbte Durchführung esoterische Riten. Nachdem die Zeremonien an den Gräbern erscheinen Hühner tot schwarzen und farbigen Kerzen beleuchtet. Die Version der Nachbarn ist , dass die Menschen , die auf diese satanischen Riten kommen sind, aber es gibt auch Ausländer , weil sie angehört werden , um in anderen Sprachen zu sprechen.

Sie erinnerte auch daran , dass schnell handeln und dann in ihren späten Modell Lastwagen zurückziehen. Das heißt, es ist wohlhabend Leute , die gern diese Art der Verehrung des Satans sind.

Während der Tour er die Ermittler machte der Wahrheit , behauptete ängstliche Nachbarn , dass , nachdem sie schwarze Hühner wurden mit Kapuze wurden geschlachtet und farbigen Kerzen. Andere erklärten , dass in jeder Ecke , wo die Hexen stand ein Schmutz Hügel Kegel war geformt und gefärbt Hennen Gräber schwarz und rot und schwarze Kerzen .

Cholul auf der Polizeiwache sagte , sie haben Ausländer gesehen , den Friedhof in der Nacht betreten und Probleme lieber zu vermeiden , nicht zu hinterfragen sie . Nachbarn erklärten , dass sie fremde Menschen gesehen haben , auf den Friedhof kommen und dann auf mysteriöse Weise entfernt. Auch einige Athleten in der Gegend sagen , dass manchmal können sie sehen nicht aus.

Screams und Lichter auf dem Friedhof

Meridana Nachbarn Polizeistation äußerten ihre Angst Tamanché wenige Tage zuvor in dem gleichen Papier durch schwarze Magie und Ritual auf dem Friedhof der Stadt zu üben. Sie fügten hinzu, dass in den frühen Morgenstunden, wenn die Straße an der Merida-Progreso Autobahn aufhört, deutlich zu hören Schreit die Reue und ein Licht kommt aus dem Friedhof.

mehrere Personen am 22. März, die kamen , Blumen zu bringen und die Gräber ihrer verstorbenen Verwandten reinigen beschwerten sich über gefunden zu haben , einen stinkenden Atmosphäre , und sie fanden mehrere schwarze Hühner tot. Beim Betreten fand der Friedhof Überreste von Kerzen in rot, schwarz, weiß und gelb. Bei anderen Gelegenheiten fanden sie Unterwäsche für Männer und Frauen und darüber, Reste von Weihrauch, Gras, Blut, grauer Erde und Kolben in verschiedenen Farben.

Maritza Fabián López sagte , dass unter den Nachbarn der Polizeistation sagt , dass der Friedhof von Gruppen verwendet wird , zur Durchführung von Handlungen der Hexerei oder satanisch . Aber die wenigen , die gesehen haben , eher nicht darüber reden , es offen. Ihre Kommentare gespeichert werden , weil sie Angst haben , weil ihre Arbeitsplätze in der Nähe des Friedhofs.

In diesem Zusammenhang bestreiten die Stadtverwaltung , dass der Friedhof für die Ausübung der Hexerei oder Zauber verwendet wird . Wenn etwas Komisches passiert, kommen die Behörden, zu sammeln , was Sie abholen und verlassen haben.

Position der Kirche

Vater Jorge Martinez Ruz, Sprecher der Erzdiözese Yucatan, warnt vor schwerwiegenden Folgen bei Menschen , die Hexerei üben und fordert sie näher zu Gott und vom Teufel, als Reaktion auf das, was veröffentlicht wurde La Verdad .

In diesem Zusammenhang sagte Pater Jorge Martínez: „Ich habe keine Daten darüber , wie häufig ist dies auf Friedhöfe, aber egal, wenn sie auf dieser Seite tun oder anderswo, ist die Praxis der Hexerei eine Sache , die im Widerspruch zu Glaube, lehnt Gott nicht nur, sondern ruft andere Kräfte wie der Teufel , und ist sehr empfindlich Dinge, weil die Menschen sugestiona und in ein spirituelles Problem bekommen kann " .

Er erinnerte daran, dass der Heilige Stuhl ein Dokument veröffentlicht, die von den heiligen Stätten sprechen, wo die Überreste von Lieben. Er forderte die Behörden von jeder Situation dieser Art zu informieren, denn jeder ist frei zu tun, was Sie wollen, aber nicht in ungeeigneten Orten.

In anderen Staaten

In San Pedro (Coahuila), knapp vor 100 Jahren, erlitt eine Familie den Verlust ihrer kleinen Tochter und auf der untersten Etage des Familiengrab begraben Eltern; zu diesem Zeitpunkt waren die Gräber auf der Außenseite der Erde, ein kleines Mausoleum bilden. Im Laufe der Zeit endete das Grab in Vergessenheit auf der Südseite des städtischen Friedhofs.

Nach Angaben der Zeitung Milenio , wird das Mausoleum nicht eine Nomenklatur, die die vergrabene anzeigt und wenn irgendwann hatte ich, im Laufe der Jahre verloren war, das Mädchen verlassen mit ohne Namen oder Nachnamen, bei der Gnade der Tage mit einem pralle Sonne und kalte Nächte, die gebaut wurden , unter dem Ziegelsteinbruch mit seiner letzten Heimat intensiviert werden.

Aufgrund von Änderungen in der Temperatur, litt der kleine Körper eine Art natürlicher Mumifizierung fast intakt bewahrt und bleibt so, aber für einige neugierig und böswillige Menschen.

Und ist , dass vor einem Jahr, wurde das Mädchen aus ihrem Grab genommen , wie unter Nachbarn gemunkelt, brach einen des Zauns , wo die kleinen war, er Steine geworfen und weggeräumt für Handlungen der Hexerei .

Am Nachmittag des 23. März zum dritten Mal wurde das Mädchen aus ihrem Grab genommen, nur dieses Mal die Totengräber und Leiter des Pantheons, Bruno Davila Guzman, entdeckte den Körper von kleinen und, bevor sie zum Grab zurückkehrt, er rief Behörden.

Bruno tat dies so , dass die Menschen erfahren und versucht , das Bewusstsein für Respekt für die Toten zu erwecken, in der Hoffnung zu stoppen , um bei kleinen Rest , und dass es sich nicht mehr aus dem Grab genommen, da dies verschlechtert hat und missbraucht die Leiche. „Das Mädchen sieht aus wie eine Mumie und warum sie neugierig machte, sie nicht tun sollen, und nichts anderes ist das Skelett mit Leder und auseinander fallen“ .

Denn es ist nicht schwierig ist, den toten Säugling in seiner Box zu verlagern, weil ein Kind ganz in der Nähe zum Tod gelebt hat, und seinen Großvater, hatte José Dávila den gleichen Handel, später wird er seinen Vater geerbt, Bruno Dávila, die später lehrte er an dem gleichen Bruno.

Inzwischen erwarten, dass andere das Grab des Mädchens ist nicht mehr aus irgendeinem Grund verunreinigt und ruhen lassen, sie leben mit der Angst, dass „Dinge“, sie würden nicht aufwachen gehen.
http://infocatolica.com/blog/infories.ph...en-merida-los-r
Kategorien: Esoterik - Occult

von esther10 04.04.2017 00:40



EIN DIÖZESANPRIESTER MUSS VORHANDEN SEIN

Der Heilige Stuhl erkennt als gültige Ehen von Priestern der FSSPX gefeiert
Gerhard Müiller Kardinal Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre hat einen Brief Ankündigung ausgestellt, dass von den Priestern der FSSPX gefeiert Hochzeiten als gültig vom Heiligen Stuhl anerkannt werden.

04/04/17 14.26
( InfoCatólica ) Bisher sind die Priester der FSSPX, ordiniert ohne die Zustimmung des Heiligen Stuhls hatte keine Erlaubnis von der Kirche Ehen zu feiern, so das Sakrament gefeiert in seinen Tempeln und Kapellen wurde nicht als gültig angesehen.

Kardinal Müller vorbereitet hat, auf jedem Fall, die Anwesenheit bei der Hochzeit eines Diözesanpriesters, vom gewöhnlichen Bischof gewählt ist notwendig . Die Zeremonie wird den Vorsitz über die Priester der FSSPX nach zu dem außerordentlichen Ritus.

Der Präfekt der CDF hat darauf hingewiesen , dass , wenn es sind kein Diözesanpriester bereit für die Hochzeit, der Bischof die Priester der FSSPX die Erlaubnis erteilen kann , die Zustimmung der Parteien zu erhalten und dann die Heiratsurkunde der Diözese unterbreiten , zu denen feiern das Abendmahl.

Diese Maßnahme ist eine neue Geste der Annäherung zwischen dem Heiligen Stuhl und der FSSPX , die vollständigen Integration in der Kirche der Gesellschaft gegründet von Mons. Marcel Lefebvre führen könnte. Lefebvre und die Priester erhielten die Erlaubnis von Papst Francisco das Sakrament der Beichte während des Jubiläums der Barmherzigkeit zu feiern. An dem Ende des Jubiläums , hat der Heilige Vater diese Genehmigung endgültig.
http://infocatolica.com/?t=noticia&cod=29013

von esther10 04.04.2017 00:37

16. März 2017
Bergoglio zerstört die Kirche und keiner tut was. Eine vorläufige Bestandsaufnahme.



Wie heute gloria.tv in Berufung auf anonimi della croce informierte, wird es keine öffentliche Ermahnung des Papstes geben, weil sich keine ausreichende Mehrheit der unterstützenden Kardinäle gefunden hat. Im Klartext bedeutet das, dass sich niemand traut öffentlich oder auch nicht gegen Bergoglio vorzugehen. Da der Blog anonimi della croce von römischen Priestern mit Insider-Informationen geleitet wird, so ist davon auszugehen, dass es sich um Kurienmitarbeiter handelt oder um jemanden, der Kontakte zu ihnen hat. Laut anonimi hat vor drei Wochen ein Treffen in Rom stattgefunden, währenddessen die Dubia-Kardinäle sich ihre Machtlosigkeit eingestehen mussten. Diese Entwicklung ist mehr als wahrscheinlich, da die angedrohte formelle Korrektur des Papstes wegen der Häresien von Amoris Laetitia, von der Kardinal Burke noch Mitte Dezember 2016 sprach auf sich warten lässt. Burke ist auf den Guam-Gulag verbannt worden und als Patron des Malteserordens praktisch entmachtet, der Orden und ein souveräner Staat gleich mit. Der Bergoglio Antipapst macht weiter, denn in der nächsten Zeit, so wird berichtet, kommt:

Eine neue „Einheitsmesse“ mit den Protestanten,[1]
Die Aufhebung des Zölibats,
Interkommunion mit den Protestanten,
Das dritte Vatikanische Konzil.


http://biblefalseprophet.com/2017/03/25/...ituation-again/

Nein, liebe Leserinnen und Leser, dies ist kein Witz und keine Übertreibung unserer Redaktion. Dies berichten seriöse Nachrichtenseiten wie onepeterfive oder Journalisten mit guten Quellen im Vatikan, wie Hilary White. Die Letztere gibt an, dass innerhalb der nächsten neun Monate die folgenden Änderungen, nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, eintreffen werden:

irgendein nicht-kanonisches „Frauendiakonat“, welches nicht so genannt werden wird;
Wiedereinstellung von Priesters, welches sich laizisieren ließen, um später zu heiraten;
Formelle Erlaubnis der Interkommunion mit Nicht-Katholiken;


Dekrete, welche doktrinelle Entscheidungen den nationalen Bischofskonferenzen überlassen werden;
Erklärung einer konzilsähnlichen Versammlung von Anführern aller Weltreligionen, das eine vorher angefertigte Deklaration über ein globales, humanistisches, christenfreies Christentum verabschieden soll.


Und was ist das? Die Zerstörung der katholischen Kirche und zwar nicht, „wie wir sie kennen“, wie Ihre Pastoralassistentin um die Ecke es ausdrücken würde, sondern die Zerstörung der Kirche als solche. Genauso wie die Massenimmigration von Muslimen Europa zerstört und dies in der eigentlichen christlichen Identität dieses Kontinents, denn ohne Christentum kein Europa, sondern West-Orient. Die Massenimmigration wird, wie alles Destruktive, von Papst Franziskus befürwortet. Das Problem besteht zurzeit nicht nur darin, dass wir einen schlechten häretischen Antipapst – Bergoglio – haben, welcher mit seinen Mannen Vatikan besetzt hält, sondern dass wir überhaupt über keine guten Kardinäle, Bischöfe oder Priester verfügen, die sich ihm wiedersetzen. Und wir schreiben nicht „widersetzen würden“, denn gäbe es welche, so hätten sie es bereits getan, interesse et posse est illatio. Warum gibt es keine? Weil, wie Ann Barnhardt berichtet, die auch über Kontakte im Vatikan verfügt, Franziskus die Kardinäle, Kurienbischöfe und Bischöfe erpresst und zwar mit schmutzigen homosexuellen Geschichten. Da jeder Bischof und höher, wenn er nicht gerade selbst homosexuell ist und viele sind es, in seiner Diözese Pädophile Priester hat, die er nicht rechtzeitig absetzte oder andere Skandale vorweisen kann, so ist buchstäblich jeder erpressbar, da die Leute Bergoglios Zugang zu den Daten der Bischofskongregation oder der Glaubenskongregation haben und einfach wissen, wer sich wo, wann, über wen beschwert hatte. Sie wissen auch wieviele Pädophilen-Delikte wo strafrechtlich verfolgt werden. Daher ist es ihnen ein Leichtes den Hebel dort anzusetzen, wo es weh tut. Leider passiert es gerade unter Franziskus, dass diejenigen Mitarbeiter der Glaubenskongregation, welche die Pädophilen im Franziskus-Umkreis zu streng verfolgten, nach Hause geschickt wurden und Strafen gegen verurteile pädophile Priester reduziert worden sind. Es findet also eine Zerstörung der Kirche auf allen Ebenen statt, welche uns klar macht, dass das Novus-Ordo-Gift dermaßen jegliches Rückgrat aufgeweicht und zersetzt hat, dass wir keine Geistlichen haben, denn andernfalls hätten sich welche gemeldet, besonders jene in den Machtpositionen.

Deswegen sind solche Versuche der konservativen Portale wie katholisches.info oder onepeterfive starke katholische Hierarchen als Beispiele des wahren Glaubens zu konstruieren, bei katholisches.info ist es erstaunlicherweise immer wieder Kardinal – der Feigling – Müller oder natürlich der gute, alte Benedikt XVI., der dieses Schlamassel erst möglich gemacht hat. Onepeterfive oder lifesitenews handeln verhaltener, doch nicht anders. Wie richtigerweise Ann Barnhardt feststellt, muss man von der richtigen Prämisse ausgehen, dass Franziskus kein Papst ist und zwar nicht deswegen, weil die dämonische Prophetie der Mary of Divine Mercy es voraussagte, liebe Leser aus der Schweiz, sondern weil Benedikt nicht gültig zurückgetreten ist. Unserer Meinung nach spielte außer dem wesentlichen Irrtum auch der Zwang eine Rolle, da wir davon ausgehen, dass er zu seinem Rücktritt erpresst worden ist, eine These, die neuerdings andererseits wie es scheint bestätigt wurde. Und was hatte Benedikt getan? Etwas Unehrenhaftes, was ihn erpressbar machte. Wir wissen es nicht und sind froh darüber, da es recht ekelhaft sein gewesen muss. Deswegen hat Franziskus keine Standesgnade, weil er kein Papst ist, da Benedikt immer noch der Papst ist, ob er will oder nicht. Deswegen sind Entscheidungen von Franziskus nicht gültig und bindend, zumal viele, siehe Amoris Laetitia, häretisch sind. Er hat uns also nichts zu sagen!

Warum sagt es keiner laut? Aus Angst um sein Einkommen, wie bei kommerziellen Internetseiten und Blogs, wo man fürchtet, dass keine Anzeigen mit bspw. Benedikt-Memoiren oder dem Müller-Buch geschaltet werden, siehe katholisches.info oder die Spenden ausbleiben, wie bei fast allen, da die Leser wenigstens an Benedikt hängen und eine Kritik an ihm und die Darstellung der Ungültigkeit seines Rücktritts die Spendengelder verebben lassen würde. Theologen und Priester fürchten nicht nur um ihr Einkommen und das „akademische Ansehen“, was es auch sein mag, siehe Hitler-Deutschland und die Stalin-Ära, wer da alles angesehen war, sie fürchten auch als „fundamentalistische Spinner“ gebrandmarkt zu werden, sodass sie ihre Thesen dermaßen vage, schwammig und verklausuliert formulieren, siehe Klaus Obenauer oder Markus Büning, dass wirklich kein Mensch weiß, was sie wirklich meinen. Man weiß es nicht deswegen nicht, weil man zu ungebildet und dumm ist, sondern weil der Text missverständlich formuliert ist, siehe Amoris Laetitia, dass er für jede Interpretation offen bleibt und sich der Schreiber immer herauswinden kann.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass wir derzeit in der Kirche:


Keine Männer in leitenden Positionen mit Mut haben (No balls, sorry!).
Die Verweiblichung der Männer, über die sich Ann Barnhardt aber auch der Blogger mundabor ständig beklagen, ist eine Tatsache. Novus Ordo hat durch die hegelianische Dialektik des sowohl-als-auch des dennoch-aber-wenn-die-pastoralen-Gründe-Sie-wissen-schon-etc. nicht nur die Hirne, sondern auch das Rückgrat der Kirchenmänner aufgeweicht, da die meisten leider auch in Sünde leben, so sehen sie vieles theologisch und geistlich auch nicht. Wir müssen aber sagen, dass alle Päpste seit dem Konzil, obwohl sie gültige Päpste waren, immer mehr von der Wahrheit abirrten, dennoch versuchten sie den Zick-Zack-Kurs zwischen der überlieferten Lehre und der Neuen Religion zu wahren. Wenige haben es gemerkt, weil es dermaßen verklausuliert formuliert war und vieles auf dem Papier einen rechtgläubigen Eindruck machte. Wie verkaufte uns die Presse, aber vor allem der Vatikan, diese Päpste?

Johannes XXIII. war „der Gute“
Paul VI. war der humanistische „Konzilspapst“
Johannes Paul II. war „der Populäre“
Benedikt XVI. war „der Intellektuelle“
Franziskus wird auf dem Cover des Rolling Stones-Magazins abgebildet, was jeden Kommentar erübrigt.
Sie haben alle auf Franziskus hin gearbeitet, am meisten leider Johannes Paul II. und es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie demselben Netzwerk angehörten oder wenigstens von diesem gefördert wurden. Welchem Netzwerk? Einer Mischung aus Geheimgesellschaften, siehe die Pecorelli-Liste, welche viele hochstehende Hierarchen zeigt, die der Freimaurerei angehörten, aus Geheimdiensten und anderen einflussreichen Leuten, darunter sicherlich auch Satanisten und Okkultisten, denn solche gibt es auch unter den Hierarchen, wie glaubwürdige Quellen angeben: Rorate Caeli, Eponymous Flower oder Ann Barnhardt.

Das Ziel der „Franziskus-Revolution“

Was ist ihr Ziel? Die Schädigung des mystischen Leibes Christi hier auf Erden. Was ist die Kirche? Sie ist der mystische Leib Christi mit Christus als Haupt. Da Christus als Gott-Mensch nicht leidensfähig ist, da er verklärt zur rechten Vaters sitzt, so kann ihm der Teufel nichts anhaben. Deswegen wütet er gegen die irdische Präsenz des Erlösers:

Gegen die irdische Kirche,
Gegen die Eucharistie
Gegen die Priester
Ad 1. Gegen die irdische Kirche

Da die katholische Kirche die Arche ist, welche die sündige Menschheit durch die wahre Lehre und die Sakramente retten soll, so stürzt die Versenkung dieser Arche, welcher seit dem Vat. II alle Schleusen geöffnet wurden, nicht nur Katholiken, sondern auch die ganze Welt ins Chaos, da sehr viele Seelen dadurch in die Hölle gehen, siehe Fatima, und es keine spirituelle Wehr gegen den Ansturm Satans, den Fürsten dieser Welt, gibt. Daher der enorme Anstieg des Satanismus und Okkultismus sein 1965. Die Church of Satan wurde 1966 gegründet, was kein Zufall ist.

Ad 2. Gegen die Hl. Eucharistie

Wie wir bereits schrieben, führt die Umsetzung von Amoris Latitia, wie sie, Gott sei’s geklagt, schon von der DBK vorgenommen wurde, dazu, dass unzählige sakrilegische Kommunionen gespendet und sakrilegische Beichten gehört werden, sodass:

Die Empfänger dieser Sakramente eine Todsünde begehen und zwar des Sakrilegs.
Die Spender dieser Sakramente, sprich die Priester, ebenfalls die Todsünde des Sakrilegs begehen.
Aber auch der eucharistische Christus, welcher wirklich, tatsächlich, wesentlich, real, substantiell und sakramental in jeder gültigen Messe unter den eucharistischen Gestalten anwesend ist, wird dadurch verunehrt und geschändet. Er wird durch die dreckigen Pfoten des sündigen Priesters in die Kloake des Gewissens des sündigen Kommunionempfängers geworfen. Es ist eine satanistische Messe mit Hostienschändung im Kleinformat.

Ad 3. Gegen die Priester

Durch das Sakrament der Priesterweihe ist Christus ontisch, d.h. seinsmäßig, mit jedem gültig geweihten Priester verbunden. Der Priester wird zu einem alter Christus – zu einem anderen Christus. Es ist Christus, welcher in diesem Priester wirkt, predigt, segnet, opfert, die Sünden vergibt. Die Priester verlängern quasi die körperliche Anwesenheit Christi in der Welt, wie sehr schön die Exerzitiengedanken oder gar eine Privatoffenbarung des belgischen Redemptoristen Pater Schrijvers CSSR Message de Jésus à son prêtre. Pensées de retraite. (Bruxelles, Ed. Universelle, 1933) theologisch korrekt darlegen. Deswegen soll ja ein Priester heilig und keusch leben, damit er dieser Ehre würdig wird, da jede seiner Sünden Christus beleidigt und verunehrt, der sich ontisch mit dem Priester vereinigt hat. Daher ist die sexuelle Sünde eines Priesters gleichzeitig ein Sakrileg, d.h. ein Gottesraub, da man Gott sein Eigentum – den Priester – raubt. Die Gnade, welche Gott durch den Priester leitet und die hauptsächlich durch die sakramentale Gnade der gespendeten Sakramente anderen, nicht dem Priester selbst, zugutekommt, lässt sich mit einem kristallklaren Bergwasser vergleichen, welches in eine Kloake gepumpt wird. Das Wasser kommt schon durch, wird aber verunreinigt durch die Sünde des Priesters. Ähnlich stellt es hl. Thomas dar (Summ. Theol. III, q. 64, a. 5, corp.):

Ich antworte, die Diener der Kirche seien wie Werkzeuge beim Spenden der Sakramente. Das Werkzeug aber wirkt nicht vermöge der eigenen Kraft, sondern auf Grund der Kraft desjenigen, von dem aus es in Bewegung oder Tätigkeit gesetzt wird. Dies ist also dem Werkzeuge unwesentlich, was es außer der Kraft, die demselben als einem Werkzeuge entspricht, an sich hat; wie es unwesentlich ist, ob der Leib des Arztes als Werkzeug der die Kunst besitzenden Seele krank oder gesund und ob die Röhre, durch die das Wasser geht, von Silber oder von Blei sei. Also wenn auch die Diener der Kirche schlecht sind, können sie gültig die Sakramente spenden.[2]


Das Sakrament ist gültig, es findet also statt, aber es ist gleichsam verdreckt. Stellen Sie sich vor Ihnen würde jemand eine Oblate mit dermaßen vor Schmutz verkrusteten Fingern reichen, dass diese Oblate selbst schmutzbeladen und verkrustet wird. Sie genießen die Oblate trotzdem, aber den Dreck gleich mit. So in etwa sind Sakramente der in Sünde lebenden Priester zu betrachten: gültig, aber nicht würdig. Wenn die Priesterehe über eine Hintertür eingeführt werden wird, wenn die Priester ihre Konkubinate legalisieren oder wenn verheiratete Männer zu Priestern geweiht werden, dann werden wir es ständig mit einer Dreckkruste zu tun haben, obwohl Christus möchte, dass seine Priester rein sind und nur ihm gehören, was die Kirche immer so sah. Diese Lösung oder eher die „Endlösung“ würde dazu führen, dass noch mehr Priester ihr Amt aufgeben würden, weil die Gläubigen nicht für „Priesterfamilien“ zahlen würden, der „Markt würde es verifizieren“ und zwar dadurch, dass die Gläubigen zu den wenigen zölibatär lebenden Priestern reisen würden. Die anderen würden über kurz oder lang Pleite gehen und sich weltliche Berufe suchen müssen, „um die Familie zu ernähren“, die sie gezeugt haben. Wir schätzen, dass nach solch einer Änderung wohl 90% aller Katholiken die Sonntagspraxis aufgeben werden, denn verheiratet sind die meisten selbst und wollen nicht für die „Priesterfrauen“ zahlen. Die vorhandene Priesterschaft würde sich weltweit wohl um 90% reduzieren und dadurch reinigen.

Wem haben wir aber paradoxerweise die geistliche Erneuerung im nachrevolutionären Frankreich des 19 Jhdts. zu verdanken? Denjenigen Priestern, welche zuerst, entgegen der Weisung des Papstes, den Eid auf die Zivilkonstitution des Klerus (1790) geschworen hatten und dadurch zum clergé assermenté wurden. Dies betraf 24.000 von 29.000 Priestern und 21 Bischöfe von 83, wobei 10 Bischöfe sogar heirateten, wie Romano Amerio angibt.[3] Anders ausgedrückt nur 5.000 Priester und 62 Bischöfe fielen nicht vom Glauben ab, d.h. 17,3% aller Priester und immerhin 75,6% Bischöfe blieben dem Glauben treu. Durch die Revolution und die nachfolgende Kirchenverfolgung schrumpfte sich die katholische Kirche in Frankreich gesund, da die humanistischen Revolutionäre viele guillotinierte Schrumpfköpfe hinterließen, was der späteren Entwicklung der Kirche bis zum unseligen Vat. II zugutekam. Diesmal wird es viel drastischer werden und die gesamte Kirche betreffen.

Was tun?

Wie soll man diesen Beitrag positiv beenden?

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von esther10 04.04.2017 00:35

Ex-Dschihadist, Mudschaheddin, ISAF-Protegé warnt Europa vor verantwortungsloser Masseneinwanderung

4. April 2017



Farhad Bitani - Ex-Offizier, Ex-Mudschheddin, Ex-Dschihadist aus Afghanistan: "Ich will heute mit dem Wort, nicht mehr mit der Kugel meinem Volk dienen".

(Kabul/Rom) Er ist 30 Jahre alt, hat schwarzes Haar ein leicht gebräunte Haut, freundliche Umgangsformen und einem gelassenen Gesichtsausdruck. Seit 2012 lebt er in Italien, das er sich als freiwilliges Exil ausgewählt hat. Aufgewachsen ist er in Afghanistan und gehört einer der angesehensten Familien des Landes an. Das bedeutet Ansehen, Einfluß und Macht – auch für ihn, den jüngsten Sohn. Er erlebte verschiedene Regime, aber „keinen Tag Frieden“, wie er sagt. Als er geboren wurde, befand sich sein Land unter sowjetischer Kontrolle,

regiert von der kommunistischen Demokratischen Volkspartei Afghanistans (DVPA). Von sich selbst sagt er: „Ich habe Frauen gesteinigt“. Dann geriet er in einen Hinterhalt der Taliban und entging nur knapp dem Tod. Es kam zu einer Wende in seinem Leben, als er in Italien Christen kennenlernte. Heute schildert er, was wirklich in Afghanistan Sache ist und warnt vor einer verantwortungslosen Masseneinwanderung nach Europa.


Afghanistan: „Keiner will dort wirklich Frieden, auch der Westen nicht“

Sein Vater ist Mohammad Qasim, ein General der Mudschaheddin, der gegen die sowjetischen Besatzungstruppen und gegen die Kommunisten kämpfte, dann als Vertrauter Karzais mit den NATO-Truppen gegen die Taliban. Osama bin Laden lobte eine Million Dollar für seinen Kopf aus. Auch der jüngste von sechs Söhnen, Farhad Bitani, schlägt die militärische Laufbahn ein. Er wird Offizier der Afghanischen Nationalarmee während des ISAF-Einsatzes der NATO, die mit UNO-Mandat Al-Qaida und das Islamische Emirat Afghanistan der Taliban bekämpft. 2005 kommt er erstmals nach Rom, wo sein Vater Militärattaché an der afghanischen Botschaft wird. Die ISAF-Operation begann 2001 und endete 2014. Das war die Zeit, als ein deutscher Bundesverteidigungsminister, er hieß Peter Struck und gehörte der SPD an, allen Ernstes behauptete: „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt“.

Deshalb leben heute in Deutschland, eine halbe Weltreise von Afghanistan entfernt, mindestens 350.000 Afghanen. Das entspricht einer Großstadt, die in der Liste der deutschen Großstädte an 16. Stelle kommt. Darunter sind „Kollaborateure“ der ISAF-Truppen, offiziell „Helfer“ genannt, und durch „Fantasie-Geschichten über Deutschland“ angelockte, wie Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) im Dezember 2016 erklärte. Man kann es auch anders nennen: Die Probleme anderer Länder importieren. Daß die Präsenz der Bundeswehr in Afghanistan, damit zu tun haben könnte, gehört zu den modernen Tabus. Trotz der weitherzigen deutschen Flüchtlingsbestimmungen fallen weniger als 50 Prozent unter keinen „Schutzstatus“. Doch wer erst einmal in Deutschland ist, den bringt ohnehin niemand mehr raus. Dafür sorgt die Gesinnungsethik, die den Ton angibt.

2012 wurden die Kosten des Afghanistan-Einsatzes von der Bundesregierung mit fast 8 Milliarden Euro angegeben. Bereits 2010 hatte jedoch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin in einer Studie die Gesamtkosten auf 36 Milliarden beziffert. Die Folgekosten, darunter die Einwanderung von Hunderttausenden Afghanen nach Deutschland, noch gar nicht eingerechnet. Allein seit der „Flüchtlingswelle“ von 2015 hat sich deren Zahl mehr als verdoppelt. Kein Ende in Sicht, schließlich gilt „Refugee Welcome“. Die bescheidenen Grenzkontrollen sind bestenfalls schlechte Kosmetik.

Das alles ist mitzudenken, wenn es um Afghanistan geht. Ein Land, das die Heimat von Farhad Bitani ist, der die Probleme dort aus nächster Nähe kennt. Er bewegte sich von kleinauf unter einflußreichen Leuten, Politikern, Militärs, islamischen Führern, alles Freunde des Vaters. Er selbst machte mit. Kämpfte mit der Kalaschnikow und feierte Feste in den reichsten Häusern Kabuls. Egal auf welcher Seite man steht, in Afghanistan setzt sich durch, wer durchschlagendere Gewalt ausüben kann. Er war Offizier der regulären Armee, aber man hätte ihn ebensogut als Mudschaheddin oder Dschihadisten bezeichnen können. „Ich war das alles“, sagt er heute. Im Westen denke man falsch, wenn man meint, das fein säuberlich trennen zu können „in die Guten und die Bösen“.

Heute ist auch der Islamische Staat (IS) in Afghanistan präsent. Das sei aber zunächst vor allem ein „ökonomischer“ Faktor, so Bitani. Die lokalen Kriegsherren tauschen die weiße Fahne der Taliban, die keine Angst mehr macht, deshalb gegen die schwarze Fahne des Islamischen Staates, weil sie furchteinflößender ist, also ihre Machtposition stärkt.

Während seines Aufenthalts in Italien kam er erstmals mit Christen in nähere Berührung. Das veränderte sein Leben. Zuerst habe er gar nichts davon gemerkt. Dann entging er 2011 nur knapp einem Attentat. Es begann in ihm ein Umdenken. Eigentlich will er sein Leben nicht verbringen wie sein Vater. Er verläßt Afghanistan und geht ins freiwillige Exil nach Italien, wo er im Rahmen der ISAF seine Offiziersausbildung absolviert hatte. Er selbst nennt sein Umdenken eine „Bekehrung vom Haß im Namen Gottes zur Liebe Gottes“. 2014 veröffentlichte er in Italien seine Autobiographie „Das letzte weiße Leintuch“. Seit 2015 liegt auch eine englische Ausgabe vor. Er sagt von sich, Muslim zu sein, „und immer“ einer bleiben zu wollen. Gleichzeitig fügt er hinzu, „meinen Islam erst durch das Christentum kennengelernt zu haben“.
Vielleicht ist sein Weg der „Bekehrung“ noch nicht abgeschlossen.

Das Interview: „Wer Afghanistan kontrolliert, kontrolliert Asien, der Westen will diese Machtposition nicht verlieren“

In Rom führte Silvia Scaranari für Nuova Bussola Quotidiana (NBQ) ein Interview mit ihm über Afghanistan, den Islam und die Masseneinwanderung nach Europa:

NBQ: Haben Sie noch Kontakte mit Afghanistan? Mit Ihrer Familie?

Farhad Bitani: Ja und Nein. Das Leben ändern, die Machtposition aufgeben, Reichtum, Privilegien, das verlangte einen Schnitt, einen Bruch mit allen Anführern der Mudschaheddin und mit den Politikern. Ich habe nicht mehr viele Freunde dort. Mit meiner Familie habe ich noch Kontakt, wenn er auch nicht mehr so gut ist wie vorher. Sie ist eine der angesehensten Familien des Landes, ich bin ein Verräter. Das kompliziert alles. Die halbe Familie lebt heute in Afghanistan, die andere Hälfte irgendwo auf der Welt. Auch mein Vater, der in Afghanistan lebt, hält sich wegen seiner angeschlagenen Gesundheit häufig in den USA oder in Dubai auf.

NBQ: Wie sieht die aktuelle soziale und politische Lage aus?

Farhad Bitani: Die Lage ist sehr komplex. Afghanistan ist das Herzstück Asiens. In Afghanistan zu sein, heißt, Asien zu kontrollieren. Deshalb will niemand wirklich Frieden. Mein Land zu kontrollieren, bedeutet, die Zugangspforte zu China, Indien, Rußland und den Iran zu beherrschen bzw. deren Ausfallspforte in den Rest von Asien. Wir sind eine der wichtigsten geostrategischen Positionen der Welt. Bereits im 19. Jahrhundert waren wir ein Kreuzungspunkt internationaler Interessen. Afghanistan ist heute ein Fußballfeld, auf dem und ringsum ein Kalter Krieg ausgetragen wird zwischen Rußland, Iran, China und den USA.
Indem der Westen in Afghanistan bleibt, verfügt er über Macht in Asien, die er nicht verlieren will. Er tut so, als gäbe es in Afghanistan heute noch viele Taliban. In Wirklichkeit weiß der Westen genau, daß– wenn er will – in einem Jahr, vielleicht sogar weniger, alle Taliban verschwunden wären. In den vielen Jahren des Krieges wurde nichts erreicht, weil der Willen fehlt, etwas zu erreichen.

Der Westen hat 120 Milliarden Dollar direkt in meinem Land ausgegeben wohl wissend, daß 90 Prozent davon in den Taschen der Politiker, der Clan-Chefs einschließlich der Taliban-Anführer verschwunden ist. Dieses Geld wurde jedenfalls nicht dafür eingesetzt, meinem Volk zu helfen. Alle wissen, daß die Korruption ein gigantisches Ausmaß angenommen hat, aber für Euch geht das so in Ordnung. Alle wissen, daß die Clan-Chefs sich je nach Interessenlage auf die eine oder die andere Seite schlagen, um sich einen Anteil an der Macht zu sichern. Dieses System bedeutet die Ausbeutung der Menschen in meinem Land zum Nutzen weniger, aber Euch stört das nicht.

„Dschihadisten werden an westlichen Militärakademien ausgebildet“

NBQ: In Afghanistan ist viel Geld in Umlauf, nicht nur das Geld aus dem Westen und den USA, sondern auch Geld, das aus dem Drogenanbau und dem Drogenhandel stammt.

Farhad Bitani: Ich nenne nie Namen, aber es gab Vize-Präsidenten, Vize-Minister und hohe Militärs, die zu den größten Drogenhändlern gehörten. Sie haben die politische und militärische Macht in der Hand, sie kontrollieren auch die Drogen. Das war schon immer so. Der Islam verbietet den Drogenkonsum, der internationale Drogenhandel bringt jedoch großen Reichtum, da wird unterschieden. Selbst viele Muslimführer konsumieren Drogen. Es gibt auch internationale Organisationen, die im Drogenhandel mitmischen, aber immer in Zusammenarbeit mit unseren Anführern. Ohne Duldung der westlichen Mächte wäre das undenkbar. Die Drogen sind Teil der Politik und der Machtspiele. Seit vielen Jahren läuft der Drogenhandel ja unter den Augen und unter der Kontrolle des Westens ab.

Die Drogen produzieren Korruption, tausendfach, für jeden kleineren und größeren Auftrag. Auch die Italiener haben sehr große Aufträge für den Wiederaufbau erhalten. Und dann ist da noch der Handel mit Altertümern. Mein Land ist reich an archäologischen Funden und Kunstwerken, die auf dem internationalen Markt sehr begehrt sind.

NBQ: In Ihrem Buch deuten Sie an, daß während Ihrer Ausbildung an der Militärakademie in Turin auch Landsleute dabei waren, die mit sehr radikalen Gruppen in Ihrem Land verbunden sind. Wußten das die westlichen Militärkommandos?

Farhad Bitani: Zwischen Italien und Afghanistan gibt es ein Abkommen, daß jedes Jahr 50 junge Offiziere an der Militärakademie von Modena und dann in Turin ausgebildet werden. Das bedeutet erhebliche Kosten für Euer Land. Normalerweise erhalten diese Plätze die Söhne von führenden Offizieren und Politikern, kurzum Personen, die auch andere Geschäfte in Italien laufen haben. Wer einen Ausbildungsplatz bekommt, weiß, daß das nicht aufgrund eigener Verdienste ist. Er weiß auch, daß er sich keiner Auswahl stellen muß. Sein Name sichert ihm die Stelle und ebenso den Karrieresprung, sobald er wieder nach Hause zurückkehrt. Diese Privilegierten, ich war einer von ihnen, bleiben dann, wenn sie nach Hause kommen, in der Etappe, denn dort können sie wirklich Einfluß ausüben.

Nicht nur einige, sondern viele von ihnen sind islamische Fundamentalisten, eben Söhne von Mudschaheddin- oder Taliban-Anführern. Dschihadisten, Mudschaheddin, Offiziere der regulären Armee, ISAF-Helfer, alles in einem. Das ist so. Sie kommen zur Offiziersausbildung mit ihrem ganze Haß auf den Westen, respektieren keine Regeln, nicht einmal die elementarsten wie den militärischen Gruß gegenüber Vorgesetzten. Sie wissen, daß ihnen keine Bestrafung droht. So funktioniert die Politik der „Verbündeten“. Sie sind privilegiert, nützen das aus und lassen das auch alle spüren. Sie sagen offen, alle Ungläubigen ausrotten zu wollen. Die westlichen Militärs hören weg. Einige von denen, die in meinem Offizierskurs waren, sind heute Dschihadisten. Einige wurden wegen Attentaten gegen die Amerikaner verhaftet. Sie nützen hier im Westen ihre Militärausweise und Verbindungen als westliche Verbündete und kaufen modernes, technisches Gerät und liefern es ihren Taliban-Brüdern.

„Endlose Schachpartie: 20 Prozent der afghanischen Dschihadisten leben in Dubai“

NBQ: Woher kommt dieser Widerspruch?

Farhad Bitani: Der Großteil von ihnen sind Muslime, ohne Muslime zu sein. Viele kennen keinen wahren Gott. Sie benutzen die Religion nur für ihre eigene Macht.

Ich kenne viele, die besitzen Villen, beuten junge Frauen aus, manchmal sogar Kinder, mißbrauchen sie, trinken Alkohol, konsumieren Drogen, aber in der Öffentlichkeit treten sie als islamische Saubermänner auf mit langem Bart, die Misbaha immer in der Hand und behaupten von sich selbst, ein demütiges Leben in perfekter Übereinstimmung mit dem Koran zu führen. Damit beeindrucken sie die Massen, ernten Respekt und Gehorsam. Die strengen Gesetze dienen der Kontrolle und Unterdrückung. Seit 1979, wohlgemerkt, gibt es keinen wichtigen Mann, Politiker oder Militär in Afghanistan, der für Gott gekämpft hätte. Das Volk lebt in Armut, Unwissenheit und Angst.

NBQ: Warum werden sie dann zu Dschihadisten?

Farhad Bitani: Den Dschihadisten machen ist sehr einfach. Heute bin ich einer, morgen vielleicht nicht mehr, je nach Interessenlage. Kein mächtiger Mann, kein Sohn einer bekannten Persönlichkeit führt nämlich den Krieg an der Front. Nein, die bleiben im rückwärtigen Gebiet, wo es sicher ist, zeigen sich einige Tage dem Volk, fromm und ergeben, und verschwinden wieder nach Indien oder Dubai oder sonstwohin. Rund 20 Prozent der afghanischen Dschihadisten lebt normalerweise in Dubai. Sie spielen ihr Spiel auf dem Schachbrett, wie eben andere in Afghanistan operierende Parteien auch, einschließlich des Westens. Sie erhalten auf diese Weise ihre Macht und sie korrumpieren, auch Vertreter des Westens. Die Variante lautet: Gib mir etwas und deine Soldaten werden nicht angegriffen. Akzeptierst du nicht, gebe ich Befehl, deine Stellung anzugreifen. Eine Form von Klientelismus unter dem Dach von UNO und NATO. Die Mafia funktioniert nicht anders.

Die Anführer aber sitzen in jedem Fall weit weg. Der Angriff, sollte er stattfinden, trifft die einfachen Leute aus dem Volk, die meist wirklich glauben, in einer wichtigen militärischen Kampfhandlung zu stehen, wo es um etwas geht. Nein, es geht nur um diese oder jene Position auf dem Schachbrett einer Endlospartie, die nie endet, weil sie niemand beenden will.

„Korruption, Drogenhandel, Macht – Bildung sollte einzige Waffe sein, die in Afghanistan zum Einsatz kommt“

NBQ: Wie beurteilen Sie die italienische Präsenz in Afghanistan?

Farhad Bitani: Die italienische Präsenz unterscheidet sich tatsächlich von den anderen: Ihr gebraucht keine Gewalt. Eure Soldaten machen vor ihrem Einsatz eine lange Ausbildung, und natürlich verfolgt auch Italien dort seine eigenen Interessen, aber Gewalt spielt dabei keine Rolle. Damit stellt sich natürlich die Frage, wozu dieser Einsatz überhaupt gut ist. Wirklich nützlich ist er nicht. Italien gibt viel Geld aus, baut auf – und viele verdienen dabei mit –, aber es könnte viel mehr tun, wenn es sich im Bildungsbereich engagieren würde. Bildung ist die erste, vielleicht die einzige Waffe, die in Afghanistan zum Einsatz kommen sollte.

Aber Vorsicht: Nicht in die Falle der großen internationalen Organisationen tappen. Diese veranstalten Tagungen, halten Reden, auch hier in Rom: Sie reden von der Armut des afghanischen Volkes und trinken dazu Wein aus Flaschen, von denen jede mindestens 200 Euro kostet. Sie sammeln Geld, von denen 98 Prozent in den eigenen Unterhalt fließen. Auch das ist ein Business mit dem Etikett Afghanistan. Wer hilft wirklich? So gut wie niemand, nur einige arme Ordensfrauen oder der eine oder andere idealistische Arzt, die wirklich täglich ihr Leben riskieren. Aber nicht die Politik und der ganze dazugehörige Troß.

„Der Islam lebt doch gut in Europa, es gibt keine Kontrollen. Kontrolliert die Geldflüsse!“

NBQ: Sehen Sie eine Gefahr für den Islam in Italien und Europa?

Farhad Bitani: Der Islam lebt hier doch gut, ja bestens in Europa. Wo aber der Wille fehlt, für das Gute einzutreten, wächst der Haß. Warum kommen die Muslime zu Euch? Die meisten wollen einen sicheren Lebensunterhalt, aber ansonsten möchten sie, daß Europa so wird, wie es bei ihnen zu Hause ist. Viele bringen, wie gesagt, bereits einen Haß mit, es kommt zur Radikalisierung. Ihr müßt aufpassen, denn bei Euch gibt es keine Kontrolle. Der Imam wird nicht überwacht, die Geldflüsse rund um die Moscheen werden nicht kontrolliert. Ihr begnügt Euch meist mit Dialogkonferenzen und ähnlichen Veranstaltungen, doch die nützen wenig. Wichtig ist Bildung, damit ein gereinigter Islam wachsen kann.

Darin kann Papst Franziskus eine große Hilfe sein. Er beeindruckt mich sehr. Aber ich wiederhole: Ihr müßt die Geldflüsse überwachen. Wo die Geldflüsse sind, geht es um Interessen, um Macht, dort ist die Einfallspforte für die dunklen Akteure, die dann schnell die Kontrolle übernehmen.

Der gefährliche Islam ist vor allem der der zweiten Generation, also der Nachgeborenen. Viele sind bereits hier geboren, aber in einer Leere aufgewachsen, sie sind da und doch fremd, weil sie ja nur einen Teil von Europa wollen, das Geld, so suchen sie anderswo einen Sinn, der führt sie nicht selten zum Dschihad. Die Schule steht hier vor einer großen Herausforderung.

„Die Aufnahme in Europa erfolgt ohne Projekt“

NBQ: Einwanderung: Was sagen Sie dazu?

Farhad Bitani: Eure Aufnahme folgt keinem Projekt. Alles wirkt ziellos und improvisiert und viele scheinen einfach zu hoffen, daß das schon irgendwie gehen wird. Irgendwie! Ihr zeigt soviel Großzügigkeit, die aber im Grunde ungerecht und verantwortungslos ist: Ihr nehmt viele auf, aber könnt Ihr ihnen eine Zukunft garantieren? Nur die Grenzen aufmachen und viele hereinlassen, ist nicht gerade verantwortungsvoll. Und es kann zur Grundlage für den islamischen Fundamentalismus werden. Abgesehen davon, im Ernst: Rund um die Einwanderung kreist ein großes Geschäft, viele, viele Aufträge.

Und noch etwas: Ich sage nur, Achtung auf Libyen. Es braucht dringend ein Abkommen zur Befriedung dieses Landes, und es muß ein Abkommen sein, das vom libyschen Volk mitgetragen wird und ihm nicht vom Westen aufgezwungen ist.

NBQ: Und Sie? Wie sieht Ihre Zukunft aus?

Farhad Bitani: Ich bin als afghanischer Krieger aufgewachsen. Heute bin ich ein Soldat Gottes. Ich arbeite im Bildungsbereich, um zu erziehen, auch um unangenehme Dinge zu sagen, die aber gesagt werden müssen. Demnächst erscheint mein neues Buch „Die verschiedenen Farben des Paradieses“ in einer italienischen und einer spanischen Ausgabe. Ich habe mein Gewehr zugunsten der Feder aus der Hand gelegt. Ich will mit dem Wort, nicht mit der Kugel meinem Volk dienen.

http://www.katholisches.info/2017/04/ex-...eneinwanderung/
Einleitung/Übersetzung: Andreas Becker
Bild: Tempi/NBQ

von esther10 04.04.2017 00:33




Wenn wir die Hinweise zusammenstellen, können wir genau herausfinden, wann Jesus gestorben ist? Ja wir können!
BLOGS | 10. APRIL 2013
7 Anhaltspunkte erklären uns * genau *, als Jesus starb (das Jahr, der Monat, der Tag und die Stunde enthüllten)
Jimmy Akin

Bitte hier anklicken, kommen die Antworten
http://www.ncregister.com/blog/jimmy-aki...d-hour-revealed

Wir haben vor kurzem Karfreitag und Ostern gefeiert, die jährlichen Feiern des Todes Jesu und der Auferstehung.

Wir alle wissen, dass dies in Jerusalem im ersten Jahrhundert geschah.

Das trennt Jesus von den mythischen heidnischen Gottheiten, die an Orten oder Zeiten leben sollten, die niemand spezifizieren könnte.

Wie genau können wir mit dem Tod Jesu sein?

Können wir den genauen Tag bestimmen?

Wir können.

Und hier ist wie . .



Hinweis # 1: Das Hohe Priestertum von Kaiphas


Die Evangelien deuten darauf hin, dass Jesus auf Anregung des ersten Priesters des ersten Jahrhunderts namens Kajaphas gekreuzigt wurde ( Matthäus 26: 3-4 , Johannes 11: 49-53 ).

Wir wissen aus anderen Quellen, dass er als Hochpriester von 18 bis 36 Jahren diente, so dass der Tod Jesu in diesem Zeitrahmen gesetzt wird.

Aber wir können uns genauer machen. Viel mehr.



Clue # 2: Die Gouverneur von Pontius Pilatus

Alle vier Evangelien stimmen darin überein, dass Jesus auf Befehl von Pontius Pilatus gekreuzigt wurde ( Matthäus 27: 24-26 , Markus 15:15 , Lukas 23:24 , Johannes 19,15-16 ).

Wir wissen aus anderen Quellen, als er als Gouverneur von Judäa - AD 26 bis 36 n. Chr. Diente - so können wir die Strecke um mehrere Jahre verengen.

Aber wie werden wir es an einen bestimmten Tag und ein Jahr bringen?



Clue # 3: Nach "dem fünfzehnten Jahr des Tiberius Caesar"

Das Evangelium von Lukas sagt uns, als das Ministerium von Johannes dem Täufer begann:

Im fünfzehnten Jahr der Herrschaft von Tiberius Caesar. . . Das Wort Gottes kam zu Johannes, dem Sohn von Sacharja, in der Wüste [Lukas 3: 1-2].

Das hebt ein bestimmtes Jahr hervor: AD 29.

Da alle vier Evangelien den Dienst Christi darstellen, der nach dem von Johannes dem Täufer begonnen hat ( Matthäus 3 , Markus 1 , Lukas 3 , Johannes 1 ), bedeutet dies, dass wir noch ein paar Jahre aus unserem Sortiment rasieren können.

Der Tod Christi musste in einer Reihe von sieben Jahren sein: zwischen 29 und 36 Jahren.



Clue # 4: Gekreuzigt am Freitag

Alle vier Evangelien stimmen darin überein, dass Jesus am Freitag gekreuzigt wurde ( Matthäus 27:62 , Markus 15:42 , Lukas 23: 54 , Johannes 19:42 ), kurz vor einem Sabbat, der kurz vor dem ersten Tag der Woche war ( Matthäus 28: 1 , Mark 16: 2 , Lukas 24: 1 , Johannes 20: 1 ).

Wir wissen, dass es ein Freitag war, weil es als "der Tag der Vorbereitung" bezeichnet wird - das heißt der Tag, an dem die Juden die Vorbereitungen für den Sabbat gemacht haben, da sie an diesem Tag keine Arbeit machen konnten. So so gekochtes Essen im Voraus und machte andere notwendige Vorbereitungen.

Die jüdische Enzyklopädie besagt:

Freitag, als Vorläufer des Schabbats, heißt "Ereb Schabbat" (Der Vorabend des Sabbats). Der Begriff "ereb" gibt zwei Bedeutungen: "Abend" und "Beimischung" (Bsp. 38, 38); Und "Ereb-Schabbat" bezeichnet dementsprechend den Tag am Abend, an dem der Sabbat beginnt, oder der Tag, an dem das Essen für die gegenwärtigen und die folgenden Tage vorbereitet wird, welches letzteres der Sabbat ist.

Die Vorstellung von der Vorbereitung wird durch den griechischen Namen paraskeué ausgedrückt , der von Josephus ("Ant." XV. 6, § 2) bis zu diesem Tag gegeben wird (vgl. Markus xv. 42, Lukas xxiii, 54, Matthäus, 42). In yer Pesaḥim iv. 1 Der Tag heißt "Yoma da-'Arubta" (Tag der Vorbereitung) [ Jüdische Enzyklopädie , sv, "Kalender" ].

Das beseitigt sechs der Wochentage, aber es waren noch einige Freitags zwischen 29 und 36 Jahren.

Können wir herausfinden, welche?



Clue # 5: Ein Freitag bei Pessach

Die Evangelien stimmen auch darin überein, dass Jesus in Verbindung mit dem jährlichen Fest der Passah gekreuzigt wurde ( Matthäus 26: 2 , Markus 14: 1 , Lukas 22: 1 , Johannes 18:39 ).

Hier begegnen wir einer augenblicklichen Komplikation, denn Matthäus, Markus und Lukas beschreiben das letzte Abendmahl am Heiligen Donnerstag als Passahmahl ( Matthäus 26:19 , Markus 14:14 , Lukas 22:15 ). Das würde vorschlagen, dass der Karfreitag der Tag nach dem Passah war.

Doch wenn er den Morgen des Karfreitags beschreibt, zeigt Johannes an, dass die jüdischen Behörden das Passahmahl noch nicht gegessen hätten:

Dann führten sie Jesus aus dem Haus von Kaiphas zum Praetorium [dh Pilates Palast]. Es war früh Sie selbst sind nicht in das Praetorium gekommen, damit sie nicht verunreinigt werden könnten, sondern das Passah essen könnten. So ging Pilatus zu ihnen hinaus [Johannes 18: 28-29a].

Das deutet darauf hin, dass das Passah am Freitag Freitag begonnen hätte.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, dies zu lösen. Zum Beispiel haben einige vorgeschlagen, dass Jesus und seine Jünger einen anderen Kalender benutzten als die jüdischen Behörden, und wir wissen, dass es im Kalender des ersten Jahrhunderts verschiedene Kalender gab.

Es ist auch möglich, dass Jesus gerade das Datum der Passahfeier für ihn und seine Jünger vorgebracht hat. Ich meine, sie waren bereits überzeugt, dass er der Messias und der Sohn Gottes war. Wenn er sagt: "Wir feiern heute Pessach," und es ist ein Tag früher als die meisten Leute, sie würden einfach damit hingehen. (Beachten Sie, dass er andere Änderungen an der Zeremonie vorgenommen hat, wie die Einleitung der Eucharistie in der Mitte davon.)

Und es gibt noch andere Lösungen.

Doch unabhängig von dem, was die Bewegung Jesu getan hat, können wir auf die Aussagen von Johannes über die Gefangenen des Jesus als ein Hinweis darauf hinweisen, was die jüdischen Behörden oder die jetzige jüdische Praxis waren: Sie feierten ein Pessach, was wir am Freitagabend anrufen würden.

Das lässt uns die Reichweite der möglichen Termine auf nur wenige verengen. Hier ist eine vollständige Liste der Tage zwischen AD 29 und 36, an deren Abenden Pessach begann:

Montag, 18. April n. Chr. 29
Freitag, 7. April n.Chr
Dienstag, 27. März n.Chr. 31
Montag, 14. April n.Chr. 32
Freitag, 3. April 33 n. Chr
Mittwoch, 24. März, 34 n. Chr
Dienstag, 12. April, n. Chr. 35
Samstag, 31. März n.Chr
Wie Sie sehen können, haben wir gerade zwei Kandidaten übrig: Jesus wurde am 7. April n.Chr. 30 oder 3. April 33 gekreuzigt.

Was war das?

Das traditionelle Datum ist das von AD 33. Sie finden eine ganze Reihe von Menschen heute befürworten die AD 30 Datum.

Möchten die Evangelien zwischen den beiden entscheiden?



Clue # 6: Johns Drei Passah

Das Evangelium von Johannes zeichnet drei verschiedene Pessanten während des Dienstes Jesu auf:

Pessach # 1: Dies ist in Johannes 2:13 , in der Nähe des Anfangs des Dienstes Jesu aufgezeichnet.
Pessach # 2: Dies ist in Johannes 6: 4 , in der Mitte des Dienstes Jesu aufgenommen.
Pessach # 3: Dies ist in Johannes 11:55 (und häufig nachher erwähnt), am Ende des Dienstes Jesu aufgenommen.
Das bedeutet, dass der Ministerium von Jesus etwas über zwei Jahre überspannen musste. Eine vollere Behandlung würde zeigen, dass es etwa dreieinhalb Jahre überspannt hat, aber selbst wenn wir davon ausgehen, dass es unmittelbar vor Passah Nr. 1 begann, zeigt die Hinzufügung von zwei weiteren Passaten, dass es mehr als zwei Jahre dauert.

Das bedeutet, dass das AD 30 Datum aus ist.

Es gibt nicht genug Zeit zwischen dem fünfzehnten Jahr von Tiberius Caesar - AD 29 - und dem nächsten Jahr Passah, um ein Ministerium von mindestens zwei Jahren zu empfangen.

Die Zahlen addieren sich nicht.

Infolgedessen muss das traditionelle Datum des Todes Jesu - Freitag, 3. April 33 n. Chr. - als das richtige angesehen werden.

Können wir noch genauer sein?



Clue # 7: "Die neunte Stunde"

Matthäus, Markus und Lukas jede Aufzeichnung, dass Jesus über "die neunte Stunde" gestorben ist ( Matthäus 27: 45-50 , Markus 15: 34-37 , Lukas 23: 44-46 ).

"Die neunte Stunde" ist, was wir heute heute um 15.00 Uhr beziehen werden

Dies ermöglicht es uns, die Zeit des Todes Jesu auf einen ganz bestimmten Punkt der Geschichte einzuschränken : um 15.00 Uhr am Freitag, den 3. April 33 n . Chr .

Natürlich gibt es viele detaillierte Argumente, dass ich hier nicht Platz genommen habe. Aber das ist der Schub der Dinge.

Dies ist, wenn es passiert ist.





Was jetzt?

Wenn Sie die Informationen, die ich hier vorgestellt habe, mögen, sollten Sie sich meinem Secret Information Club anschließen.

Wenn Sie nicht vertraut sind, ist der Secret Information Club ein kostenloser Service, den ich per E-Mail betreibe.

Ich sende Informationen über eine Vielzahl von faszinierenden Themen, die mit dem katholischen Glauben verbunden sind.

In der Tat, das allererste, was Sie bekommen werden, wenn Sie sich anmelden, ist Information darüber, was Papst Benedikt über das Buch der Offenbarung sagte.
http://www.ncregister.com/blog/jimmy-aki...d-hour-revealed


von esther10 04.04.2017 00:33

Papst Franziskus bietet Möglichkeiten, Ehen von der traditionellen Gruppe zu erkennen
4. April 2017
Papst Franziskus bietet Möglichkeiten, Ehen von der traditionellen Gruppe zu erkennen


Bischof Bernard Fellay, Vorgesetzter der Gesellschaft von St. Pius X., wird im Jahr 2012 am Hauptsitz der Gesellschaft in Menzingen, Schweiz, abgebildet. (Kredit: Paul Haring / ZNS)

https://adelantelafe.com/papa-concede-la...ar-matrimonios/

Der Vatikan hat einen Weg für die Ehen der Traditionellen Gesellschaft St. Pius X. angekündigt, die nicht in voller Gemeinschaft mit dem Rest der Kirche steht, um ihre Ehen von der Kirche anerkannt zu haben. Es ist der letzte Schritt in einem Jahrzehntelangen Versuch, die Gruppe in volle Einheit zu bringen.

Aktie:
Papst Franziskus Hut der Traditionellen Gesellschaft des Hl. Pius X. (SSPX) eine weitere Zugeständnis gemacht, um die Gruppe in die volle Gemeinschaft mit der Kirche zu bringen.

Die jüngste Olivenzweig wurde am Dienstag verlängert, als eine Methode für ihre Ehen angekündigt wurde, um in der Kirche als gültig zu gelten.
Derzeit haben die Priester der Gesellschaft nicht die notwendigen Erlaubnisse, um katholische Hochzeiten durchzuführen, so dass die Ehen in ihren Kapellen nicht von den Kirchenbehörden als gültig angesehen werden.

Unter dem neuen System - in einem Brief von Kardinal Gerhard Müller, der Leiter des Vatikanischen Lehramts, der auch dem Präsidenten der Kommission dient, der sich mit dem SSPX befasst - ein örtlicher Bischof, würde ein Priester seiner Diözese an der Hochzeit teilnehmen Die SSPX-Kapelle, und erhalten die Zustimmung der Parteien, während der SSPX-Priester die Hochzeitsliturgie nach dem traditionellen Ritus feiert.

Müller sagte auch, wenn kein Priester der Diözese zur Verfügung stand, dann könne der Bischof dem SSPX-Priester die notwendigen Fähigkeiten geben, um die Zustimmung der Parteien zu erhalten und ihm die notwendigen Papiere in die Diözese zu schicken.

Die Gesellschaft von St. Pius X. wurde von dem französischen Erzbischof Marcel Lefebvre im Jahre 1970 gegründet, im Zuge des reformierenden Zweiten Vatikanischen Konzils. Es ist in Ruptur mit Rom seit 1989, als der späte Erzbischof vier neue Bischöfe ohne päpstliche Zustimmung ordinierte.

Die vier waren exkommuniziert und blieben so bis 2009, als in einem Versuch, die Gesellschaft vollständig wieder in die Falte der Kirche zu bringen, Papst Benedikt XVI die Exkommunikation aufgehoben.

Allerdings sind sie immer noch nicht in voller Gemeinschaft mit der Kirche betrachtet, und als er die Sanktionen hob, erklärte Benedikt die Priester der Gesellschaft "nicht legitimerweise üben jeden Dienst in der Kirche".

Dieser letzte Schritt von Francis kommt nach einer weiteren Konzession im Jahr 2015, als er den Priestern der SSPX erlaubte, Bekenntnisse für das Jubiläum der Barmherzigkeit zu hören , eine Erlaubnis, die er auf unbestimmte Zeit verlängerte.

Der Papst hat fiebrig gearbeitet, um den Bruch zu beenden, ein Ziel, das nie von seinen beiden Vorgängern erreicht wurde.

Unter Benedikts Zeit im Amt wurde der Gesellschaft die Möglichkeit angeboten, eine persönliche Prälatur zu sein, die eine kirchliche Zuständigkeit ohne geographische Grenzen ist, die bestimmte pastorale Initiativen durchführen soll.

Gegenwärtig ist die einzige persönliche Prälatur in der Kirche Opus Dei, also sollten sie das Angebot nehmen, würden sie die zweite Einheit sein, um sie zu umarmen.

Der Führer der traditionellen Ordnung, Schweizer Bischof Bernard Fellay scheint scharf auf die Idee, sagen, es kann die beste Option für die Einheit sein.
Doch Fellay steht vor Opposition von vielen der Anhänger der traditionellen Bewegung, die Angst haben, "verdorben" zu werden, was sie als "modernistischen" Papst sehen.

Obwohl ein Durchbruch seit Jahren auf dem Horizont zu sein schien, haben sich die Gespräche immer über die Weigerung der SSPX gestrichen, die Lehren zu akzeptieren (meistens mit den Lehren des II. Vatikanischen Vertrages zu tun), sagt der Vatikan für die volle sichtbare Gemeinschaft.

Franziskus scheint zu versuchen, diese Lehre Straßensperre, indem sie direkt auf die pastoralen Situationen, mit diesem letzten Brief unter Berufung auf die Sorge des Papstes über "jedes Unbehagen des Gewissens auf der Seite der Gläubigen, die sich auch an die Gesellschaft von St. Pius X. Wie jede Ungewißheit über die Gültigkeit des Sakraments der Ehe gelindert werden kann. "

Vielleicht durch den Kontakt zwischen den örtlichen Bischöfen und den örtlichen SSPX-Gemeinden, die oft gar keine Kommunikation haben, hofft der Papst, einige der psychologischen und kulturellen Hindernisse für die Einheit zu brechen.

Allerdings hält die SSPX nicht, dass es diese Berechtigungen braucht, und ein Besuch auf einer ihrer Webseiten gibt Ihnen Seiten und Seiten von Erklärungen, warum ihre Priester alle Fakultäten haben, die notwendig sind, um ihren Dienst zu führen.

Und obwohl Franziskus als "Papst der Gesten" bekannt ist, sind diese Gesten auf priesterlichen Fakultäten wohl nicht die, die die Rang- und Dataltraditionisten sehen wollen, und das nimmt den Papst zurück in die Lehre, die er versucht hat umgehen.

In einem Interview Anfang dieses Jahres sagte Fellay: "Das Haupthindernis ist der Grad der Verpflichtung zur Einhaltung des Zweiten Vatikanischen Konzils", insbesondere die Erwähnung der SSPX "wird nicht" auf Fragen wie "die Art und Weise, in der Ökumene praktiziert wird, Einschließlich Aussagen sehr gefährlich für den Glauben, dass Sie denken, alle haben den gleichen Glauben, Die liturgische Frage oder die Beziehung zwischen der Kirche und dem Staat. "

Das sind Fragen, die es zweifelhaft ist, dass dieser Papst in einer Weise antworten wird, die die Traditionalisten akzeptieren werden, auch wenn sie sich nicht um die Gültigkeit ihrer Ehen kümmern müssen.
https://cruxnow.com/vatican/2017/04/04/p...ionalist-group/
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https://cruxnow.com/tag/cardinal-gerhard-muller/
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https://cruxnow.com/tag/congregation-for...e-of-the-faith/
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https://cruxnow.com/tag/society-of-st-pius-x/
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https://cruxnow.com/tag/traditionalists/


von esther10 04.04.2017 00:31

BERGOGLIO HASS FÜR TRADITION

EXKLUSIV: Mehr Details sind über Bergoglio Pläne für die ‚Umwandlung‘ der Messe bekannt
Datum: 2017.09.03
Autor: Crusader



Die letzten Wochen den italienischen Priester ‚Fra Cristoforo“ gemacht, die eine zuverlässige Quelle in der Casa Santa Marta hat, sind weitere Details über die Verschwörung bekannt, die die Masse bereitet abzuschaffen.

Bergoglio hat eine private Kommission, bestehend aus Katholiken, Lutheraner ernannt und Anglikaner, die gemeinsam die Heilige Messe zu reformieren arbeiten. Eines der Dinge, die sie ändern wollen, zu „feiern“ zusammen, das eucharistische Gebet. (. A. Gelston, S. 121-123) Es würde die Richtung des eucharistischen Gebet von Addai und Mari, eine alte orientalische Gebet einnehmen, in der die eigentliche Weihe fehlt aber, wo das Wort ‚Rückruf‘ wird eingesetzt in:

O Herr, in deiner Barmherzigkeit Allgegenwart, die Heiligen erinnern und die Gerechten Vorfahren, die Propheten und Apostel und Märtyrer und Bekenner, in Gedenken an den Leib und das Blut des Christus, müssen wir einen reinen und heiligen Altar haben, wie Sie gelernt haben , in seinem Evangelium , das Leben gibt. Wir auch, o Herr, deinen Diener, werden Sie sich hier versammelt, die aus der Tradition das Beispiel es von Ihnen bekommen haben, Freude, loben, erhebend und zum Gedenken an dieses Geheimnis des Leidens, des Todes und der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus . Möchte deinen Geist auf dem Opfer deines Knechts zur Vergebung unserer Sünden und Unzulänglichkeiten, die Auferstehung der Toten und für ein neues Leben in dem Reich des Himmels, zur Ruhe kommen. Und für Ihr Geschenk an uns, wir danken Ihnen und wir preisen dich in deiner Kirche, erlöst durch das kostbare Blut Christi, ... etc.

So wird es eine ökumenische ‚falsch‘ sein, dass die „ heilige Denkmal wird genannt“, und dass die Weihe des Brotes und des Weines wird nicht verlängert werden. Leider gibt es mehr.


„Sie verändern das Konzept der“ Gemeinde“. Das bedeutet, dass wir nicht die Gemeinde haben, wie es jetzt existiert, aber es wird eine „ökumenische Gemeinschaft“ sein. Das Konzept der Pfarrer, Gemeindehaus (alle konkreten Dinge geschaffen und geordnet waren das Konzil von Trient) nicht mehr existieren. Sie erinnern sich an ein „Team von Hirten“ in jeder Gemeinde zu ernennen, die beiden Katholiken sein, Protestanten und Anglikaner, zwischen denen kein Unterschied gemacht wird und wird zusätzlich von Laien unterstützt werden. "

„Es ist insgesamt Revolution, die viel Verwirrung und Aufregung mit sich bringen wird. Allerdings stellten einige existieren diese Art von „pastoral“ schon. In Deventer, zum Beispiel leben verschiedene Pfarreien diese Art bereits „Ökumene“ in den Niederlanden. Und die deutsche Kirche läuft nicht weiter hinten. "


Beichte



„Selbst im Bußsakrament gibt es Veränderungen im Gange. Wer jetzt können will, beichten zumindest einzelnen katholischer Priester. Aber diese ökumenische Gemeinschaft hält regelmäßig „allgemeine biechtliturgieën“, die nur dazu dienen, sich selbst zu geben, ein gutes Gewissen, in der Gemeinschaft. Also, wer die „Vergebung der Gemeinschaft“ zu bekommen ist in der Lage, geht nicht zur Beichte privat. Diese Schritte werden alle in der Studie der privaten Kommission enthalten. Es ist noch nicht klar, ob diese Änderungen den Betrieb aufnehmen wird. Aber auf das, was meine Quelle sagt, sanft beginnt. Inzwischen einige Pfarreien wird „ökumenische Gemeinschaften“ sind, auf experimenteller Basis (wie in Afrika und Lateinamerika). Anschließend muß jede Diözese in der Welt anzupassen. "


Kein neuer Rat

Cristoforo kommt zu dem Schluss: „Wie Sie sehen können gibt es keine Notwendigkeit, einen neuen Rat zu halten. Bergoglio wird es tun (seine „Reformen“).

Dies ist seine Absicht, und er wird versuchen , zu implementieren. Also nicht nur die Änderung der Masse (das an sich sehr ernst ist), aber die gesamte Organisationsstruktur der Kirche. Ökumene um jeden Preis. Und denken Sie nicht , dass die Dissidenten viele sein.


Es ist wahr , dass alle werden vielleicht diese Änderungen zu Schisma führen. Aber halten eins im Sinn: die Mehrheit der katholischen Geistlichkeit dem Willen des argentinischen Jesuiten verbiegen ".


https://restkerk.net/2017/03/09/meer-det...n-van-de-h-mis/
Quelle: Anonimi della croce

hier geht es weiter
https://restkerk.net/2017/03/09/meer-det...n-van-de-h-mis/



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Meine persönliche Meinung : das ist alles schon "lutherianisch"

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IInteressante Artikel

https://adelantelafe.com/category/hemos-visto/



von esther10 04.04.2017 00:27

...klärt Einwanderer über Kondomgrößen auf
von Thorsten Brückner



Die Erzdiözese München und Freising sorgt sich um die „sexuelle Gesundheit für Menschen mit Fluchthintergrund“. Aufklärung bringen soll deshalb eine Wanderausstellung mit dem Titel: „Only Human. Leben. Lieben. Mensch sein.“ Dabei soll es um Frauen- und Männergesundheit, HIV und weitere sexuell übertragbare Krankheiten sowie Beziehungen und Geschlechterrollen gehen. „In den Gesellschaften, aus denen viele der Flüchtlinge kommen, sind Sexualität und die damit verbundenen Fragen stark tabuisiert“, begründet Regina Lange, Leiterin der psychosozialen AIDS-Beratungsstelle der Caritas, die Notwendigkeit der Ausstellung.

Sie beruhe auf drei Säulen: Gesundheit von Mann und Frau im Generellen, sexuell übertragbare Krankheiten, aber auch Rollen- und Werteverständnis hier in Europa. „Dabei geht es darum, den Menschen zu zeigen, daß die Würde des Menschen unantastbar ist. Wir zeigen, wie kleiden wir uns in der Freizeit oder in der Arbeit. Wir zeigen auch, wie lernen wir uns kennen, wie gehen wir miteinander um und wie gestalten wir Kontaktaufnahme“, sagte sie dem Münchner Kirchenradio.

Verschiedene Kondomgrößen vorstellen

Aber auch beim Thema Kondome steht die Kirche denen, die hier noch nicht so lange leben mit Rat und Tat zur Seite: „Zum Beispiel die verschiedenen Kondomgrößen war ein Anliegen aus dem Asylbereich. Sie haben gesagt, ihr müßt das zeigen, weil diese Standard-Normgrößen funktionieren nicht“, erklärt Lange und fügt hinzu: „Es wäre ja grob fahrlässig, wenn wir darauf nicht hinweisen.“

hier geht es weiter

https://jungefreiheit.de/kultur/2017/kat...omgroessen-auf/

von esther10 04.04.2017 00:26

Päpstliche Anpassung an das lutherische Gewissen ohne kirchliche Normierung

17. Februar 2017 Forum, Genderideologie, Hintergrund, Lebensrecht, Papst Franziskus, Sakrament der Ehe


Amoris laetitia und das "sola coscientia" - Die Antwort von Papst Franziskus auf die Frage von Eugenio Scalfari

Die deutschen Bischöfe haben das autonome Gewissen als Zaubermittel entdeckt, mit dem wiederverheiratet Geschiedene einen pastoralen Passagierschein zur Kommunion bekommen sollen. Für den Papst ist die subjektive Gewissensüberzeugung der Türöffner für die gemeinsame Sache mit den Lutheranern – und sogar das Himmelreich für alle gewissenskonforme Menschen.

Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker.

Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg erläuterte kürzlich das Papier der deutschen Bischöfe vom 2. Februar zu Amoris laetitia (AL). Er sagte laut der Tagespost vom 04. 02.:

Für Personen, die bei gültiger kirchlicher Ehe in einer zweiten Zivilehe leben, könne es von Seiten der Kirche eine ausdrückliche „Zulassung zur Beichte oder zur Kommunion nicht geben“. Das ist gültige kirchliche Lehre, wie sie Papst Johannes-Paul II. in seiner Enzyklika Familiaris consortio 1994 bekräftigt hat. Schick kennt als ausgebildeter Kirchenrechtler den Can. 915, nach dem Gläubige vom Empfang der Kommunion ausgeschlossen sind, wenn sie „offenkundig in einer schweren Sünde verharren“. Das trifft auf wiederverheiratet Geschiedene zu. Damit bestätigte der Bamberger Oberhirte, dass die Lehre der Kirche zu den Sakramenten Ehe, Beichte und Kommunion durch neue Lehrschreiben nicht angetastet wird und werden darf.

Zugleich betonte Schick, dass Katholiken in irregulären Situationen schwerer Sünde mit persönlich verantworteter Gewissensentscheidung zu dem Ergebnis kommen könnten, eben doch minderschuldig und damit würdig zu sein für den Sakramentenempfang. Diese „individuelle Entscheidung“ hätten Kirche und Gemeinde vorbehaltlos zu respektieren und „anzunehmen“.

Gewissensentscheidung gegen kirchliche Lehre und Normen?


Die deutschen Bischöfe und Amoris laetitia

Doch wie kann der „reife“ Gewissensentscheid von Katholiken gegen die gültige Moral- und Sakramentenlehre der Kirche ausfallen? Soll etwa die Gewissensbildung für autonom erklärt werden, also frei von Vorgaben kirchlicher oder biblischer Lehre? Oder wollen gar „die Bischöfe den Vorrang der Gewissensentscheidung vor entgegenstehenden kirchlichen Gesetzen betonen“? Das jedenfalls behauptet der Theologe und ehemalige Priester Joachim Frank im Kölner Stadt-Anzeiger vom 01. 02. 2017 zu der Erklärung der deutschen Bischofskonferenz.

Wenn die deutschen Bischöfe solche Gewissensentscheidungen für reif und richtig erklären, die gegen Lehramt und Kirchenlehre gerichtet sind, dann sind sie offensichtlich von dem klassischen kirchlichen Gewissensbegriff abgerückt. Im Katechismus der Kath. Kirche heißt es unter Nr. 1783: Wir Menschen sind „stets versucht, dem eigenen Urteil den Vorzug zu geben und die Lehren der kirchlichen Autorität zurückzuweisen“. Gegen eine solche „falsch verstandene Gewissensautonomie“ betont das Lehrwerk die notwendige Gewissensbildung. Katholiken müssten sich dabei am vernunfteinsichtigen Sittengesetz orientieren sowie an den göttlichen Gesetzes in der Form biblischer Gebote und kirchlicher Lehre. Das christliche Gewissen muss auf moralischem Grundwissen aufgebaut sein, sonst wird es blind und irrig.

Ohne Glaubenswissen trocknet das christliche Gewissen aus

Die Bischöfe wünschen zwar auch eine „Vertiefung von Gewissensbildung“. Aber an keiner Stelle weisen sie auf die normierende Orientierung am natürlichen Sittengesetz und an den biblisch-kirchlichen Regeln hin. Sie erwarten Gewissensanforderungen „in höchstem Maße“. Aber wie soll dass Gewissen wirksam werden, wenn zugleich das Wissen der Katholiken an Glaubens- und Moralgrundsätzen weitgehend ausgetrocknet ist?

Schon vor knapp fünf Jahrzehnten hatte der Berliner Kardinal Alfred Bengsch eingeschätzt, dass das „sogenannte mündige Gewissen selbst bei vorbildlichen Christen immer noch eine Ausnahmeerscheinung ist“. Seither ist der Glaube weiter verdunstet, der Grundwasserspiegel an Glaubenswissen abgesackt (Bischof Algermissen) und die Katechese weitgehend ausgefallen. In dieser Situation ist das bischöfliche Insistieren auf individuellen Gewissensentscheidungen in eindeutig irregulär-sündigen Situation unverantwortlich. Die Bischöfe wollen praktisch sehenden Auges die Ergebnisse irriger Gewissensentscheidungen anerkennen, die sie nach kirchlicher Lehre nicht akzeptieren können und dürfen.

Autonomes Gewissen als bischöfliches Zauberwort…

Das Ehepaar Norbert und Renate Martin von der Internationale Schönstattbewegung stellt laut Tagespost vom 04. 02. 2017 fest: Die deutschen Bischöfe hätten sich bei der anstehenden Ehe- und Geschiedenenpastoral „für die subjektive Entscheidung des Einzelnen (autonome Moral) entschieden, was allen bisherigen kirchlichen Dokumenten widerspricht.“

Für den Münchener Pastoraltheologen Andreas Wollbold wird das „Gewissen neuerdings als Zauberwort“ gebraucht, um der „Einzelfallregelung eine höhere Weihe zu verleihen“ (Die Tagespost 09. 02.). Dabei würden die klaren kirchlichen Weisungen zum sechsten Gebot ausgehebelt, wonach Ehebruch „stets und unter allen Umständen“ als Sünde anzusehen ist. Nach diesem Grundsatz müsste die Entscheidung eines Ehepaars in ziviler Zweitehe: „Wir stehen in Frieden und Versöhnung mit Gott und gehen zur Kommunion“ als irriger Gewissensentscheid qualifiziert werden.

Doch klare Weisungen in Übereinstimmung mit der kirchlichen Lehre sind nach dem Bischofswort nicht mehr erwünscht. Die deutschen Oberhirten haben sich auf die Respektierung jedweder Gewissensentscheidung der Gläubigen festgelegt. Damit stellen sie bisherige Grundsätze zur Moral und Sakramentenordnung in Frage.

Eine weitere Folge von der Fokussierung auf das Einzelgewissen besteht darin, dass die Aufgabe der Priester bei dem Prozess der Einzelfallklärung auf einen Hilfsrolle reduziert wird. Sie sollen nur noch als Entscheidungsbegleiter fungieren. Diese Zuschreibung entspricht in etwa der neuesten Idee aus Baden-Württemberg, nach der die Lehrer zu ‚Lernbegleiter’ der Schüler degradiert werden.

… Beichte und priesterliche Begleitung werden dadurch überflüssig

Letztlich wird die Priesterbegleitung dadurch überflüssig gemacht, wie man das in manchen Pfarreien und Bistümern Deutschlands schon praktiziert. Das Bischofswort wird dort als Bestätigung der eingespielten Praxis interpretiert. In diesem Sinne sagte Kreisdechant Jürgen Quante der Westdeutschen Allgemeinen: „Die Menschen (!) entscheiden nach ihrem Gewissen und sind dann selbstverständlich zur Kommunion eingeladen. Das handhaben im Kreis Recklinghausen alle Geistlichen so. (…) Die Gewissensentscheidung habe Vorrang, dafür brauchen die Menschen keinen Priester, es sei denn, sie wünschen ein Gespräch“ (WAZ vom 04.02.17).

Diesen Meinungswechsel, nach der die Entscheidung jedweden Einzelgewissens Vorrang vor den Lehren der Kirche habe, hat Papst Franziskus mit seinem nachsynodalen Schreiben eingeleitet. Auf Gewissensbildung anhand kirchlicher Normen legt Franziskus keinen Wert. Im Gegenteil. Im AL-Kapitel 37 fordert er dazu auf, dem ungebildeten, nicht-normierten, vielfach irrigen Gewissen der Gläubigen „inmitten ihrer oftmaligen Begrenzungen Raum zu geben“ – auch wenn dabei „alle (kirchlichen) Schemata auseinanderbrechen“. Der Papst führt damit ein neues Paradigma ein: Nicht mehr die kirchlich-biblische Norm soll das Gewissen bilden, sondern das autonome, begrenzte, kreative Individualgewissen soll alle biblisch-kirchlichen Normierungen auseinanderbrechen können. Damit wird die Relevanz der kirchlichen Moralregeln praktisch aufgehoben. Die biblisch-kirchlichen Gebote werden bestenfalls zu Angeboten erklärt.

Franziskus hebt kirchliche Moralgrundsätze auf

Offiziell lässt der Papst verlauten, er habe in seinem nachsynodalen Schreiben nur einen „barmherzigen“ Passagierschein für einen „pastoralen“ Weg aus misslichen Situationen von Wiederverheirateten bei gültiger Erstehe weisen wollen. Die dogmatische Lehre bleibe unangetastet. Doch in Wirklichkeit hat er im Prozess dieser Pastoralbegründung die kirchliche Moral- und Sakramentenlehre substantiell verändert – teils in Fußnoten versteckt oder mit argumentativen Fußangeln:

Nach Thomas von Aquin ist mit Handlungen wie Unzucht und Ehebruch die Schlechtigkeit untrennbar verbunden (intrinsece malum). Deshalb gelten nach kirchlicher Lehre die entsprechenden Verbote ohne Ausnahmen. Sie können nicht durch Umstände oder gute Absichten exkulpiert oder gar in subjektiv sittliche Akte verwandelt werden.

Dagegen behauptet Franziskus in den Kapiteln 301ff, dass man doch eine lichte Lücke in dem Zustand der schweren Sünde gefunden habe – erstmals seit 700 Jahren. Die angeblich einschlägigen Argumente des Thomas von Aquin hat allerdings der Freiburger Theologe Helmut Hoping inzwischen zerpflückt (vgl. FAZ vom 19. 11. 2016).

Die neue kleine Ausnahme-Unschuldslücke im Sündenzustand bekommt in AL eine Riesenbedeutung. Denn nunmehr kann jede fortgesetzte sexuelle Beziehung außerhalb einer sakramentalen Ehe als Einzelfall nach der Lückentheorie angesehen werden. Dabei müsse dann „unterschieden“ werden, ob und wie durch Umstände, Begrenztheiten und mildernde Faktoren die habituell schwere Sünde des Ehebruchs ein minderschweres Vergehen sei. Dann sollten auch die neuen Synodensichtweisen von Gradualität und Graustufen angewandt werden, nach denen in jeder sündigen Negativität die Positivität der Besserung enthalten wäre.

Im Ergebnis scheint die angesagte gewissenhafte Unterscheidung im Einzelfall wie ein „Zauberwort“ (A. Wollbold) zu wirken, indem Schlechtes in graduell Besseres verwandelt wird: Auch die im Ehebruch Verharrenden könnten in der Gnade Gottes leben, lieben und wachsen. Das Leben in einer zivilen Zweitehe wird geradezu sittlich idealisiert mit den Wendungen „erwiesene Treue, großherzige Hingabe, christliches Engagement“ (AL 298). Moralisch wird in diesem Fall die zivile Zweitehe als gleichwertig mit der sakramentalen Erstehe vermittelt. Warum sollten solche von Franziskus sittlich geadelte zivil Wiederverheiratete auch nur den Anflug von schlechtem Gewissen haben wegen des bestehenden Ehebandes aus der kirchlich-sakramentalen Ehe?

Nachdem auf diese Weise substantielle Elemente der kirchlichen Ehe- und Morallehre auf der Strecke geblieben sind, tut sich der Papst schwer, die zweite Kardinalsfrage der bekannte fünf Dubia zu beantworten: Sind die lehramtlichen Aussagen in der Enzyklika Veritatis Splendor von Papst Johannes Paul II., der die oben angezeigte Lehre des Thomas von Aquin darlegt, noch gültig? Das selbstverständlich zu erwartende Ja des Papstes hätte zur Folge, dass Amoris laetitia wie bisher alle päpstlichen Lehrschreiben im Sinne der kirchlichen Lehrkontinuität zu interpretieren (und zu korrigieren) sind, wie das Kardinal Gerhard Müller tut. Doch Franziskus schweigt – und lässt seine Kardinäle die illusionäre Formel von der unveränderten Lehre verbreiten. Unter dem Schleier dieser falschen Behauptung wird von Priestern und Bischöfen eine veränderte Kirchen- und Sakramentenlehre praktiziert.

Aushöhlung der kirchlichen Lehre zur Gewissensbildung

Das päpstliche Abweichen und Aufweichen der kirchlichen (Ehe-) Lehre wird flankiert durch die Aushöhlung der klassischen Lehre zur christlichen Gewissensbildung, wie oben schon aufgezeigt. Ein weiterer Beleg für die Aufhebung der Gewissenslehre findet sich in AL 305 als Zitat aus einem Dokument der Internationalen Theologischen Kommission von 2009. Danach soll das natürliche Sittengesetz nicht verstanden werden als eine bestehende Gesamtheit von Regeln, die dem sittlichen Subjekt vorausliegen, „sondern es ist eine objektive Inspirationsquelle für ein höchst personales Vorgehen der Entscheidungsfindung“, also eher ein Angebot für das Subjekt.

Das oben erwähnte Konstrukt der Unschuldslücke im Zustand der schweren Sünde und die daraus verallgemeinerte Einzelfall-Unterscheidung ist der Ort, an dem nun die höchst subjektive Entscheidungsfindung des Einzel-Gewissens stattfinden soll. Wenn aber die Gläubigen moralische Gewissens-Richter in eigener Sache sind, werden sie gern das Angebot annehmen, sich von schwerer Schuld selbst zu exkulpieren. Die Beichte wird damit überflüssig, der gefühlten Selbsteinladung zur Kommunion steht nichts mehr im Wege.

Auf diesen Komplex bezieht sich die fünfte Frage der Dubia. Papst Johannes Paul II. hatte in der oben genannten Enzyklika die freie, subjektive, autonome Entscheidungsfindung als „kreativen Rolle des Gewissens“ lehramtlich verurteilt. Sollen die Gläubigen diese auf Schrift und Tradition gegründete Lehre weiterhin für gültig halten – fragen die vier Kardinäle.

Verschiedene Publikationen sehen in der neuen Lehre von der Letztentscheidung des einzelnen Gewissens ein Modell, nach dem auch andere lehrmäßig strittige Fragen gelöst werden könnten. So erwartet die Kirchenzeitung des Bistum Limburgs eine entsprechende Diskussion zu unverheirateten und homosexuellen Paaren (Der Sonntag vom 05. 02. 2016). Der Freiburger Theologieprofessor Helmut Hoping schreibt in der Frankfurter Allgemeinen vom 07. 12. 2016: „Für liberale Bischöfe und Theologen ist die Frage der wiederverheiratet Geschiedenen ein Türöffner zur Revision der katholischen Sexualmoral insgesamt.“

Übrigens gibt es zu dieser Verlagerung der moralischen Urteilsfindung vom fachtheologischen Priester auf das laienhaft-begrenzte Gewissen der Gläubigen eine ähnliche Regelung im weltlichen Recht. Im Paragraph 218a wird einer Schwangeren in den ersten drei Monaten nach ergebnisoffener Beratung die Gewissensentscheidung über Leben und Tod ihres ungeborenen Kindes übertragen. Beim Entschluss zur Kindstötung respektiert der Staat den „rechtswidrigen“ Gewissensentscheid, indem er nach Vollzug auf die vorgeschrieben Strafe verzichtet.

Der Papst als verkappter Protestant?

Hamburgs lutherische Laien-Bischöfin Kerstin Fehr empfindet zu Papst Franziskus eine gewisse Nähe. Seit er die Gewissensentscheidung des Einzelnen zur Letztnorm gemacht habe, „scheint er mir ein verkappter Protestant“ zu sein. Ein Leser der Tagespost vom 09. 02. hält es für „ein Geschenk der deutschen Bischöfe an Luther im Gedenkjahr“, wenn in deren Bischofswort die Letztentscheidung eines Gläubigen über die kirchliche Moral- und Sakramentenlehre gestellt wird. Katholiken in einer zivilen Zweitehe bei bestehendem sakramentalen Eheband können nunmehr in Anlehnung an Luther sagen: „Hier gehe ich (zur Kommunion). Ich kann nicht anders!“

Mit ähnlichen Worten hatte der Papst eine Protestantin ermuntert, zur katholischen Kommunion „voranzugehen“.

Am 15. November 2015 hielt Franziskus in der lutherischen Gemeinde in Rom eine programmatische Rede. Auf die Frage der protestantischen Gemeinderätin, ob und wann sie mit ihrem katholischen Mann gemeinsam zur katholischen Kommunion gehen könnte, antwortete der Papst in verblüffender Analogie zu seinen nachsynodalen Weisungen bezüglich der Kommunion von wiederverheiratet Geschiedenen:

Dialektisches Ja zur Kirchen-Lehre und Nein durch subjektiven Gewissensentscheid

Es stehe nicht in seiner Zuständigkeit als Papst, nach den Lehren der Kirche eine offizielle Erlaubnis zur Interkommunion zu geben. Aber das könne er schon sagen: „Das Leben ist größer als die (doktrinären) Erklärungen und Interpretationen“ (der katholischen Lehre).
Deshalb müsste er auf die konkrete Frage – „ehrlich mit sich selbst“ – antworten: „Seht selbst!“ Nehmt auf die gemeinsame Taufe Bezug und „zieht daraus die Konsequenzen. Sprecht mit dem Herrn und geht voran!“

Mit dieser frei vorgetragenen, aber offensichtlich vorbereiteten Rede übertrug Franziskus seine ausgehöhlte Kirchen- und Gewissenslehre auf ökumenische Themen. Viele waren damals verwirrt durch das Nein und Ja des Papstes. Doch Franziskus wandte hier das gleiche dialektische Argumentationsschema an wie bei Amoris laetitia:

Offiziell würde die Lehre der Kirche nicht angetastet – in diesem Fall das Verbot der Interkommunion. Denn die Erlaubnis an Lutheranern, an der kirchlichen Kommunion teilzunehmen, kann wegen der Lehr-Unterschiede nicht erteilt werden. Zugleich wird ebendiese kirchliche Doktrin für irrelevant erklärt.
Was sich für den Papst als Inhaber der Lehramts verbietet, das erlaubte sich Franziskus in einer persönlichen Entscheidung zu sagen: „Seht selbst und geht voran“ (zur katholischen Kommunion). Frei von kirchlich-doktrinären Erklärungen sah er sich in seinem „ehrlichen“ Gewissen ermächtigt, die Protestantin und ihren katholischen Mann ebenfalls zu einer subjektiven Entscheidung zu ermutigen: Urteilt bei der Frage der Interkommunion nach eurem Gewissen!
Päpstliche Annäherung an den protestantischen Gewissensbegriff ohne Kirche…

Das Signal an die Öffentlichkeit, das Papst Franziskus bei der katholisch-lutherischen Begegnung in Rom aussandte, war deutlich: In ökumenischen Fragen ist das Einzelgewissen der Christen letztentscheidend – gegebenenfalls auch gegen die Lehre der Kirche. In diesem Fall wurde auch an ein protestantisches Einzelgewissen die Ermächtigung gegeben, entgegen der kirchlichen Sakramentenlehre zu entscheiden.

Der lutherische Pastor Jens-Martin Kruse von der römischen Gemeinde fühlte sich in seiner protestantischen Glaubenslehre bestärkt. Laut Domradio vom 16. 11. 2015 sagte er: Der Papst habe sehr deutlich gemacht: „Jeder einzelne Christ stehe in einer Verantwortung vor Gott und seinem Gewissen.“ In dieser Formulierung der Gottunmittelbarkeit kommt gut zum Ausdruck, dass für ein lutherisches Gewissen Kirche, kirchliche Lehre und Normen irrelevant sind. Dieser Meinung hat sich Papst Franziskus offensichtlich angenähert, wenn er darauf drängt: Im konkreten Leben sollte man sich bei seiner Gewissensentscheidung nicht durch entgegenstehende kirchliche Lehren beirren lassen.

… ist nicht zu stoppen

Zwei Tage nach dem Papstbesuch in der Luther-Gemeinde fand Kardinal Gerhard Müller, der beauftragte Glaubenswächter der katholischen Kirche, deutliche Worte zu der päpstlichen Verunklarung kirchlicher Lehren: Der Glaube sei keine Frage der persönlichen Meinung. Mit dieser Anspielung auf Franziskus’ Bemerkung von seiner persönlich-ehrlichen Ansicht zur Interkommunion verband Müller die Forderung, die „Protestantisierung“ der katholischen Kirche zu stoppen.

Aber der Präfekt der römischen Glaubenskongregation ist schon seit längerem kaltgestellt – wie fast die gesamte Kurie, seit der Papst die Kurienkardinäle als bürokratie-kranke Monster beschimpft hatte. In seiner Residenz Santa Marta hat Franziskus sich mit einer Art gefälligen Gegenkurie umgeben, darunter der Kronrat der C9-Kardinäle, die Jesuiten um Pater Antonio Spadaro und sein Lieblingskardinal Walter Kasper.

Päpstliche Entleerung des Gewissens führt zu moralischem und religiösem Relativismus

Die Aufweichung, wenn nicht Abschaffung des christlichen Gewissens betreibt der Papst schon länger. Das geschieht in einem schleichenden Prozess der normativen Entleerung des Gewissens: Zuerst wird die Bildung und Bindung des Gewissens an die klassischen kirchlichen Moralgrundsätze gekappt, dann der Bezug zu allen anderen Kirchenregeln wie etwa der Sakramentenordnung. Schließlich wird auch die Bindung des Gewissens an das natürliche Sittengesetz zur Disposition gestellt (siehe oben). Nach Paulus (Röm 2,15) ist aber den Nicht-Christen das universale Gesetz des Naturrechts „in ihr Herz eingeschrieben“. Von dieser ethischen Bindung gebe „ihr Gewissen Zeugnis“.

Der atheistisch-kirchenfeindliche Journalist Eugenio Scalfari hatte im Herbst 2013 an Franziskus die Frage gestellt, ob Gott auch jenen die Sünden vergibt, die nicht glauben und auch nicht den Glauben suchen. Darauf antwortete Franziskus mit einem sola conscientia: Bei „Gehorsam gegenüber dem eigenen Gewissen“ könne man der grenzenlosen Barmherzigkeit Gottes heilsgewiss sein. „Die Sünde existiert für den, der keinen Glauben hat, wenn man gegen das Gewissen handelt.“ 1)

Wie ist das Gewissen von Atheisten und Ungläubigen zu verstehen? Es ist offensichtlich nicht durch die christlichen Prinzipien bestimmt. Auch von der Normierung durch das Naturrecht oder Sittengesetz sprach der Papst nicht. Damit steht das „eigene Gewissen“ anscheinend für beliebige Überzeugungen, auch für atheistische Weltanschauungen des Einzelnen. Trotzdem wäre das Handeln von Ungläubigen im Einklang mit ihren Gewissens Überzeugungen nach Franziskus das Kriterium für Gottes barmherzige Zuneigung, Gewissensdissonanz dagegen Sünde. Somit wäre das gewissenskonforme Handeln „ehrlich zu sich selbst“ – das einzige und letzte Kriterium für gut oder böse.

Aus diesen Prämissen folgt als Probe aufs Exempel:

Bei der Annahme, dass der ungläubige SS-Chef Heinrich Himmler in voller Übereinstimmung mit seinem nationalsozialistischen Weltanschauungs-Gewissen handelte, wären seine Aktionen ebenso der grenzenlosen Barmherzigkeit Gottes gewiss wie die von Pater Maximilian Kolbe, der von seinem christlichen Gewissen geleitet wurde. Ähnliche Gegenüberstellungen ließen sich auch für kommunistische Diktatoren aufstellen. Die beiden muslimischen Terroristen, die in einer Kirche nahe Rouen mit Allah u akbar-Rufen einem zelebrierenden Priester die Kehle durchschnitten, waren vermutlich auch im Einklang mit ihrem aus Koranstellen gebildeten islamischen Gewissen.

Eine weitere Folgeüberlegung:

Wenn jedem Mensch gleich welchen Glaubens oder Unglaubens allein wegen seiner Gewissenstreue Sündenvergebung und damit Gottes Erlösung zuteilwürde, dann allerdings ist jede christliche Mission überflüssig. Der jetzige Papst hat mehrfach katholische Missionierung als „Proselytenmachen“ beschimpft. Nun weiß man warum.

Franziskus bemüht sich nicht nur um den „Geruch der Schafe“, sondern er pflegt auch freundlichen Kontakt mit Wölfen (um im Bild zu bleiben). Gelegentlich bringt er ihnen ein Stück katholische Identität als Gastgeschenk mit.

http://www.katholisches.info/2017/02/pae...che-normierung/
Text: Hubert Hecker
Bild: MiL (Screenshot)


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