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von esther10 24.09.2015 00:14

Papst besuchte Ordensfrauen, die sich mit Obama anlegen

"Kleine Schwestern für die Armen" hatte gegen die Gesundheitsreform des US-Präsidenten geklagt


Washington, 24.09.2015 (KAP) Papst Franziskus hat am zweiten Tag seiner USA-Reise in Washington jenseits des offiziellen Programms die Niederlassung eines katholischen Frauenordens besucht, der gegen die Gesundheitsreform von Präsident Barack Obama geklagt hat. Wie Vatikansprecher Federico Lombardi am Mittwochabend (Ortszeit) in der US-Hauptstadt mitteilte, suchte der Papst die Ordensfrauen nach der Heiligsprechung des spanischen Missionars Junipero Serra vor dem Nationalen Schrein der Unbefleckten Empfängnis auf. Franziskus wollte dem Orden mit seinem Besuch nach Lombardis Angaben den Rücken stärken.

Die "Kleinen Schwestern für die Armen" hatten sich geweigert, als kirchlicher Arbeitgeber ihren Angestellten eine Krankenversicherung anzubieten, die Kosten für künstliche Verhütungsmittel, für die "Pille danach" und für Präparate zur Abtreibung übernimmt. Dies sieht die Gesundheitsreform von Präsident Obama vor. Ihre Klage wurde im Juli von einem Berufungsgericht abgewiesen.

von esther10 24.09.2015 00:01

...von Birgit Kelle

Eine Sendung, die den Blutdruck hochtreibt
Die chronisch gut gelaunten Moderatoren des öffentlich-rechtlichen „Morgenmagazins“ (MoMa) beschäftigen sich in dieser Woche mit den Ängsten und Befürchtungen der Bevölkerung in Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise.

Veröffentlicht: 23.09.2015, 11:08


von Birgit Kelle

Will man seinen Blutdruck schon morgens in Form bringen, lohnt das Einschalten bei den Öffentlich-Rechtlichen allemal. Sie schaffen in 10 Minuten mehr Bluthochdruck als eine ganze Kanne Kaffee. Heute Morgen war das Thema Kranken- und Rentenversicherung dran und die Frage, ob der Zustrom der Flüchtlinge nicht enorme Kosten und Belastungen mit sich bringe.

Brav hatte man dazu ein paar besorgte Bürgerstimmen eingefangen, die das äußerten und erwartungsgemäß endete der Beitrag mit dem Ergebnis: Befürchtung unbegründet. Dazu präsentierte man die völlig nutzlose Zahl, dass in den vergangenen Jahren schließlich 900.000 Einzahler mit Migrationshintergrund in die Rentenkasse hinzugekommen sind. Dazu der rührselige Bericht eines fleißigen Einwanderers (wenigstens war auf das Klischee syrischer Arzt verzichtet worden), dem von seinem Arbeitgeber ab nächstes Jahr eine Festanstellung versprochen wurde. Quod erat demonstrandum, oder etwa nicht?

Die interessanten Zahlen hatte man beim MoMa leider nicht parat, nämlich die Frage, wieviel Prozent der Einwanderer tatschlich als Einzahler und nicht als Empfänger in der Rentenkasse zu erwarten sind. Oder gar, wie viele Prozent der jetzt Zuwandernden überhaupt jemals auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß fassen werden. Schon heute haben wir es in Deutschland mit einer extrem hohen Jugendarbeitslosigkeit unter den Bewohnern Deutschlands mit

Migrationshintergrund zu tun. Und die leben teilweise bereits seit ihrer Geburt hier, waren auf deutschen Schulen, landen aber dennoch anstatt auf dem Arbeitsmarkt nicht selten zielsicher in Hartz 4. Wie schwer wird es also werden, Einwanderer, die in der Regel kein Deutsch sprechen und in nicht unerheblicher Zahl nicht einmal lesen und schreiben können, in einen Job mit Mindestlohn zu bekommen?

Immerhin nötigte sich das MOMA noch den Expertenhinweis ab, für die Rentenkasse werde ausschlaggebend sein, wie viele der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt integriert werden können.

Wie das verlaufen wird, steht in den Sternen, sieht aber nicht rosig aus. Erste Frage also schon mal nicht beantwortet. Es folgte das System der Krankenkassen. Auch hier steht die Befürchtung im Raum, die Versorgung der Flüchtlinge werde zu einer hohen Zusatzbelastung für das System. Um dies zu entkräften stand die SPD-Gesundheits-Allzweckwaffe Karl Lauterbach als Experte parat mit der aberwitzigen Behauptung, der Gesundheitszustand der Flüchtlinge sei durch die monatelange Flucht gestärkt und im Schnitt wohl sogar besser als der der Deutschen. Fast hätte ich kurzfristig zum Koffer gegriffen und schnell ein paar Sachen gepackt, um zur Kur nach Syrien aufzubrechen. Immer noch nichts zur eigentlichen Frage, nämlich der finanziellen Mehrbelastung für unser Krankenkassensystem. Stattdessen wieder Lauterbach, der beklagt, dass es immer noch keine Krankenkarte für Flüchtlinge gibt, mit der sie unbürokratisch zum Arzt gehen können. Sie müssen sich nämlich vorher sowas genehmigen lassen. Das scheint wohl unzumutbar. Ins allgemeine Gequassel gepackt die Information, dass die ersten 15 Monate eine kostenlose ärztliche Versorgung für alle gewährleistet sei. Die Kosten hierfür, als auch für die medizinische Erstversorgung, das Impfen der Flüchtlinge und die zahnmedizinischen Behandlungen, die in den ersten 15 Monaten anfallen, hätten mich dann als Zuschauer doch interessiert. Auch die Frage, aus wessen Geldbeutel das beglichen wird.

Dazu kamen sie aber nicht im MoMa, wahrscheinlich ging zu viel Zeit drauf, das Morgenrätsel redaktionell vorzubereiten. Zweite Frage auch nicht beantwortet.

Fakt bleibt, selbstverständlich führt der nicht enden wollende Flüchtlingsstrom erst einmal für gewaltige Kosten im Krankensystem, die von uns allen getragen werden. Ob über unsere Beiträge in den Krankenkassen oder über Steuern, ist da schon nahezu unerheblich. Ob das System Rentenkassen-Rettung mittels Zuwanderungspolitik jemals aufgehen wird, ist ebenfalls fragwürdig. Es bräuchte Millionen von Einwanderern, die sofort auf dem Arbeitsmarkt loslegen und dazu auch noch viele Kinder bekommen, um unser umlagefinanziertes System zu stabilisieren. Arbeitsministerin Andrea Nahles rechnet mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen und einem Zusatzpaket von drei Milliarden, die sie für Programme zur Integration auf den Arbeitsmarkt, Deutschkurse und die Sicherung des Lebensunterhalts von Flüchtlingen benötigt. Ohne Zweifel werden wir erst einmal eine hohe finanzielle

Kraftanstrengung brauchen, wenn der Flüchtlingsstrom sich jemals positiv auf die Bilanzen der sozialen Sicherungssysteme auswirken sollen. Und ganz nebenbei fällt bei dem Thema eine nahezu groteske Argumentations-Diskrepanz auf. Was haben Einwanderer aus allen Teilen der Welt und Mütter im Erziehungsurlaub gemeinsam? Man sollte meinen nichts, und doch verbindet ein Thema: Die Frage ihrer Eingliederung in den deutschen Arbeitsmarkt. Geht es um Flüchtlinge, gilt neuerdings jeder als brauchbar und integrierbar auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Zu Recht wird darauf hingewiesen, dass doch viele von ihnen, gerade aus Syrien, sogar studiert hätten, und wir brauchen ja Arbeitskräfte. Jetzt schnell ein bisschen Deutsch lernen und dann sollte es kein Problem sein, für einen Flüchtling, der Willens ist zu arbeiten, auch eine bezahlte Aufgabe zu finden. Geht es hingegen um Mütter, die mehr als ein Jahr oder – Gott behüte – sogar drei Jahre oder mehr vom Arbeitsplatz fern bleiben, weil sie sich um die Kinder kümmern, heißt es komischerweise immer: Wer so lange aus dem Job raus ist, hat kaum eine Chance, wieder genommen zu werden. Deshalb bitte am besten nach sechs Monaten wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren, und die Kinder in die Krippe geben.

Ein Flüchtling ohne Deutschkenntnisse und ohne deutschen Abschluss ist also für den Arbeitsmarkt zu gebrauchen, eine deutschsprachige Mutter mit Universitätsabschluss in Deutschland, sei aber angeblich bereits nach drei Jahren Elternzeit geistig nicht mehr voll einsatzfähig. Ist es nicht eine seltsame Diskrepanz in der Argumentation? Ja, das ist es.

Morgen will man sich im Morgenmagazin mit den Befürchtungen der Bevölkerung um die kulturelle Identität Deutschlands befassen. Ich bin nicht sicher, ob mein Arzt mir die Sendung genehmigt. Ich packe doch lieber Koffer, und fahre zur Kur. Nach Syrien.
http://www.freiewelt.net/blog/eine-sendu...reibt-10063689/


von esther10 23.09.2015 23:57

Dr. Frauke Petry erinnert an Warnung des Verfassungsschutzes vor Salafisten

Veröffentlicht: 23. September 2015 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: Alternative für Deutschland: AfD | Tags: AfD, Alternative für Deutschland, Asylbewerber, Bundesregierung,

Dr. Frauke Petry, Flüchtlinge, islam, Polizei, Verfassungsschutz, Warnung |Hinterlasse einen Kommentar
Zur Warnung des Verfassungsschutzes, Salafisten wollten Flüchtlinge rekrutieren, erklärt die Vorsitzende der Alternative für Deutschland, Dr. Frauke Petry: foto-dcubillas-www_freimages_com_



“Diese Warnung kann man nicht ernst genug nehmen. Dass Salafisten ein Problem in Deutschland darstellen, ist bekannt. Deutsche Salafisten gehören festgenommen und ausländische sofort abgeschoben, denn sie bewegen sich außerhalb unseres Grundgesetzes.

Die Konzeptlosigkeit der Bundesregierung beschert diesen Extremisten nun eine weitere Chance, ihr islamistisches Gedankengut in Deutschland ungeahndet zu verbreiten. Es wird sicherlich den einen oder anderen frustrierten Asylbewerber geben, der den Hasspredigern auf den Leim geht und großen Schaden in Deutschland anrichten wird.

Ich warne eindringlich davor, in dieser hochangespannten Situation nachlässig mit diesen Feinden unserer demokratischen Grundordnung umzugehen. Damit setzen wir im schlimmsten Fall Menschenleben aufs Spiel.

Ich fordere von der Bundesregierung auf der einen Seite, den Asylmissbrauch zu stoppen, hart zu bestrafen und deutschlandweit Grenzkontrollen einzuführen. Auf der anderen Seite muss dem Salafismus mit der ganzen Härte des Gesetzes begegnet werden.

Es darf keine einzige Veranstaltung der Salafisten mehr ohne Präsenz der Polizei und des Verfassungsschutzes geben!”

von esther10 23.09.2015 23:54

Erzbischof Gadecki vor der Bischofssynode über die Familie (Interview IAC)
23/09/2015

- Gehen wir nicht auf die Bischofssynode, um mit jemandem, oder jemand zu lehren, zu kämpfen, aber wir, sich an der Reflexion der ganzen Kirche zum Wohle der Familie machen wollen - sagte Erzbischof Stanislaw Gadecki in einem Interview mit KAI.

Wir veröffentlichen den vollständigen Text des Interviews mit Erzbischof KAI. Stanislaw Gądeckim:

IAC: 4. Oktober beginnt der vierzehnten Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode über:. "Berufung und Sendung der Familie in der Kirche und der Welt von heute". Der Erzbischof wird eine Delegation der polnischen Bischofskonferenz präsidieren. Mit welcher Botschaft ist da?

Erzbischof Stanislaw Gadecki: Als Hirten der Kirche in Polen stehen wir auf dem Boden der Lehre der Kirche über die Ehe und Familie. Gleichzeitig wollen wir offen für zeitgenössische und zukünftige Herausforderungen von den Ehen und Familien konfrontiert werden. Wir sind zuversichtlich, dass zwischen der Vergangenheit und Zukunft der Kirche kann nicht Widersprüche. Wir sind nicht weit von "Betonieren" in der Vergangenheit ohne zu bemerken, jede Möglichkeit der Entwicklung der Wissenschaft. Wir nicht einverstanden sind, aber die Substanz der Lehre der Kirche, die weit davon entfernt, was das Evangelium lehrt uns, entfernt wird ändern.

Nachricht polnischen Episkopat ist positiv. Wir präsentierten sie bei der Synthese von den Medien am 21. September. Wir gehen nicht auf die Bischofssynode, mit jemandem oder jemand zu lehren, zu kämpfen, wir wollen nur, um gemeinsame Reflexion der ganzen Kirche etwas Positives für die Seelsorge von Ehe und Familie in Polen gebracht. Auch für Ehepaare und Familien, die erleben die Krise in fast jedem Breitengrad, insbesondere in der westlichen Kultur, der wir angehören. Wir wollen, dass die Früchte der Synode war eine pastorale Begleitung der Kirche nicht nur die Verlobte oder junge Familien, da es so weit, aber auch Familien mit einer viel längeren Zeitraum. Bereits auf der letzten Sitzung der Synode im Herbst letzten Jahres postulierte er, dass Familien mit viel Erfahrung Ehe begleitet von den Familien der jungen Menschen, die sich unter dem Einfluss von den Schwierigkeiten, die sie stoßen zu brechen.

Damit meinen wir, dass die Synode die keine Relevante Person verlor sein Interesse, das heißt. Die "normale" Familien. Dies kann, weil der Eindruck, dass die Kirche ist nicht daran interessiert, bei der Stärkung der normale, permanente Familie und seine Bildung, und interessiert sich nur Familien in der Krise, und die Menschen, die in neue Beziehungen entstehen. Die Worte Jesu: "Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder" (Mt 9,13), aber sie machen uns sorgfältig bücken, was ist "schwach". Die Notwendigkeit, immer alles in der Perspektive des Evangeliums beziehen.

Eine Menge kann während der Synode geschehen, nur zu erwähnen, wie stark der ersten Phase schockierte die Weltöffentlichkeit. Die positive Seite dieser Schock ist ein plötzliches Erwachen der Menschen, ist, dass im öffentlichen Raum - als auch innerhalb der Kirche - fing an, viel mehr sprechen über die Familie sein. Bisher sprach die Familie vor allem über Familienpastoral, und jetzt haben sich auf die weltweite Medien gemacht. Sie haben wahrscheinlich noch nie so viel von der Synode sprach.

KAI: Ist der aktuellen Sitzung der Bischofssynode, können wir viel größere Offenheit der Kirche über die Familie, Seelsorge Reformen in diesem Bereich erwarten und - als Erzbischof möchte - begleitet jede Familie?

- In Bezug auf die Handlungen der Kirche, gibt es einige nicht verwendete nie dagewesene Möglichkeiten für den Klerus, aber die wahre Stärke liegen in der Laien. Ein großer Teil der Laien nicht genau weiß, was in der Kirche beteiligt werden, oder glaubt, dass es keinen Platz für sie hat. Währenddessen sind in der Kirche ist es ein Ort für die "Riesen", die weltlichen getauft sind, ein Ort, von dem anderen säkularen offen für die Seelsorge für Ehen und Familien.

Von Priester kann es kaum erwarten, dass eine stärkere Beteiligung in diesem Bereich, während erfahrene Familie, sie haben es geschafft, treue und dauerhafte Beziehung zu erstellen sollte in der Familienpastoral, die Unterstützung benötigen einbezogen werden. Diese Familien werden sicherlich bereit, auf den Rat von erfahrenen und umsichtigen Ehegatten statt Priester zu hören.

KAI: Es ist so Evangelisierung der Familien durch die Familien?

- Das ist, was Sie können, um sie setzen. Es geht darum, um Familien in Mission und Evangelisation Ministerium, von der Familie für andere Familien zu laufen. Es ist so beteiligt zahlreicher als diejenigen, die im Rahmen des Pro-Familie Vereinigungen und Bewegungen, wie das Haus der Familie Kirche, Dialoge Doppel, Familie von Nazareth und dem Chemin Neuf dienen kann. Es ist gut, dass sie arbeiten, müssen aber eine viel breitere Mobilisierung der Laien.

Außerdem möchte ich die Aufmerksamkeit auf diese Art von unternehmerisch als neuen Kurs für den Laien zu ziehen, die im Rahmen der Päpstlichen Theologischen Fakultät in Warschau, für Bildung Assistenten Familien konzipiert. Es ist sehr notwendig und schlug Initiative. Allerdings in einer bestimmten Pfarrei - zusätzlich zu den außerordentlichen Minister und Katecheten Erwachsene - sollte die Vielzahl der Laien in Bezug auf die Familienberatung gut vorbereitet zu empfangen. Es ist zu finden und zu fördern, die Tätigkeit dieser Ehegatten, die in diesem Bereich der Seelsorge beteiligen möchten.

KAI: Was ergibt aus Erhebungen vor Synoden vorbereitet - der vorherige und der Gegenwart (die Welt und die polnische Antwort auf den Fragebogen)?

- Diese Erhebungen vor allem spiegeln die soziologische Status von Ehen und Familien in Polen. Sie verweisen auf die galoppierende Scheidung, die Zerstörung von Familien, die von Migration und Emigration. Da für einige der Indikatoren der Krise der Familie, nicht nur aufholen und sogar laufen wir die Länder, die angeblich säkularisiert werden.

Alle Umfragen, die ein Schreiben erhalten, gaben wir Synthese und diese Hand in den Vatikan Sekretariat der Bischofssynode. Einige Umgebung - darunter einige der Bewegungen und Vereinigungen - haben auch ihre eigenen Meinungen weitergeleitet zu dem Thema. Das alles hat Synode, die es so nicht leicht zu tun, denn für so viele Länder der Welt, einer klaren und kohärenten Synthese zu dienen.

IAC: Erzbischof sagte, dass Polen - in Bezug auf die Familienkrise - übertrifft sogar säkularisierten Ländern. In dem, was sie zum Ausdruck gebracht?

- Ja niedrige Geburtenrate in Polen gibt es fast nirgendwo in Europa, auch zu den säkularisierten Ländern. Einer der Gründe für diesen Sachverhalt erwähnten die schwierige finanzielle Situation von jungen Familien, aber das Fehlen erklärt nicht alles. Ob in die finanzielle Situation des neunzehnten Jahrhunderts polnischen Familie war besser? Es gab jedoch dann Kontrazeptiva, gab es nicht eine egoistische Kultur. Heute sind die Menschen unter dem Druck einer neuen Art von Kultur der Vorläufigkeit und Nutzung, die nicht förderlich ist weder dauerhaft noch Fruchtbarkeit Gewerkschaften.

Ein ernstes Problem - die selten sagt - ist weit verbreitet Verhütungsmentalität und Praxis. Es ist bekannt, daß Kontrazeptiva sind die Nebenwirkungen, sondern sind auch eine der wichtigsten Ursachen für Unfruchtbarkeit. Wir wissen auch viel über Krankheiten der Kinder, die die Folgen der Verwendung von Verhütungsmitteln zu leiden von ihren Eltern.

Insgesamt wird der Zustand der polnischen Familie in vielerlei Hinsicht alarmierend. Ja, es gibt zum Glück eine Menge gesunde Familien, aber leider zu entwickeln, keine Familie Pathologien.

IAC: Erzbischof Heiner Koch sagte, er hoffe, dass die Synode wird in erster Linie ", um die gute Nachricht über das Sakrament der Ehe auf eine ganz neue Sprache zu übersetzen". Er gab zu, dass er noch trifft sich mit Menschen - auch in kirchlichen Kreisen -, die nicht sagen können, was die Einzigartigkeit der katholischen Ehe. Er sagte, dass heute brauchen ", freut sich, zu erklären, dass die Ehe gehört zu den heilbringenden Erlösungsplan, eine Berufung ist. Wenn uns das nicht gelingt, wird alles umsonst gewesen sein ". Wie um zu zeigen, zweifelnden Welt, dass die Familie ist der beste Weg zum Glück?

- Ich bin überzeugt, dass dies auf der Grundlage guter Anthropologie durchgeführt werden. Die Erfahrung der Menschheit ist Weiblichkeit und Männlichkeit; jeder von ihnen in sich tragen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer Polsterung, die von Männern und Frauen, gekennzeichnet ist. Das menschliche Glück liegt in der Komplementarität der beiden, ein Mann und eine Frau. Bis es Verständnis der Komplementarität als Quelle des Glücks, so lange man nicht die Familie wahrnehmen, als ein Weg zum Glück.

Ich bin froh, dass in Polen gibt es eine Menge von glücklichen Ehen, die in der Lage, ihr Glück auf der Außenseite ausstrahlen sind. Dies kann mit dem bloßen Auge gesehen werden, wenn, zum Beispiel. Erfüllt die Jubilare, feiert das Jubiläum des 25. Jahrestages des Abschlusses des Sakraments der Ehe, oder das goldene Jubiläum ihrer Ehe.

IAC: Heiße Diskussion und Medien Aufruhr nach der letztjährigen Sitzung der Bischofssynode löste die Frage nach der Möglichkeit der Gewährung von Absolution und Abendmahl. geschiedene Leute, das Leben in der Re-Union? Ist es eine Frage der Lehr oder pastoralen? Welche Finale synodale Diskussion können wir erwarten?

- Dies ist eine reine Frage der Lehre, aber natürlich Auswirkungen pastoralen hat.

Seelsorge kann nicht neben der Lehre sein; Kirchlichen Lehre, von den Worten Jesu über die Unauflöslichkeit der Ehe ergeben. Die Ehe ist eine Beziehung der Gläubigen Christi mit der Kirche -, die die Bedeutung der sakramentalen Zeichen ist. Wenn jemand - ein Ergebnis ihrer Entscheidungen - Scheidungen und umfasst eine zivile Gewerkschaft widerspricht dem objektiven Charakter der Wiedergabetreue, die Christus seiner Kirche bewahrt.

Außerdem, wenn wir über Jesus sagen, dass "von Anfang an war es nicht so" sprechen, beziehen wir uns nicht nur auf den Augenblick der Schöpfung des Menschen, sondern zu einem noch früheren Plan Gottes; um, wie die Welt sah vor der Schöpfung, in Gottes Geist vor der Zeit. Dieses "Anfang" geht weit tiefer als Zeit. Der Mann - ein Mann und eine Frau, die zur Ehe berufen sind - wurde von Gott, bevor die Zeit konzipiert. Im Gegenzug, die Kultur des griechischen Wortes beginnend bedeutet "rechts". Was hat sich zu Beginn festgelegt wird deshalb nach dem Gesetz, Regeln festgelegt.

Daher Menschen, die nach der Trennung von seiner Beziehung sakramentalen heiratete höflich, sie leben in Ehebruch und möglicherweise nicht die Kommunion empfangen. Kommunion ist der Ausdruck des Lebens der heiligmachenden Gnade. Sie können sogar zu Mitleid mit ihnen und zeigen Sie mehrere Möglichkeiten, in vielen anderen Formen des Lebens der Kirche zu beteiligen. Jeder, der getauft hat seinen Platz hat. Geschieden gehören zur Kirche, haben die Möglichkeit, Hören auf das Wort Gottes, die eucharistische Anbetung, Gebet, Teilnahme am Gemeinschaftsleben, die Kinder erziehen Christen und Präsenz in Werken der Nächstenliebe. Sie können mit Hilfe dieser Maßnahmen zu entwickeln. Sie hören nicht auf, Christen zu sein.

Die Kirche ist nicht ein Boot, die die Menschen über Bord zu werfen. Wenn wir aus dem Boot der Kirche aller Sünder über Bord geworfen, die es bleiben? Daher ist die Definition der Kirche als "Lazarett" - ebenso wie Franziskus - trägt eine Menge Heilung Wahrheit. Wir sind nicht von der Unterdrückung krank, aber da er sie heile. All dies sollte die Hoffnung derer, die in nicht-sakramentale Vereinigung leben zu füllen, aber die guten Willens sind.

IAC: Die Diskussion hob ist oft das Argument, der Barmherzigkeit, im Lichte der wiederverheirateten Geschiedenen müssten, um das Sakrament der Eucharistie zuzulassen.

- Unfähigkeit, die Kommunion beizutreten ist kein Zeichen für einen Mangel an Barmherzigkeit.

Oft hört man das Argument, dass die geschiedene, die nicht erhalten können eucharistischen Gemeinschaft tendenziell bessere Menschen als diejenigen, die beitreten Gemeinschaft zu sein. Ich leugne nicht, dass dies der Fall sein kann, aber das ist kein Argument. Katholiken besser als die Menschen manchmal zu viele Nicht-Christen, aber daraus folgt nicht, dass, wenn sie beitreten wollte, dass sie die heilige Kommunion sollte ihnen zu geben.

KAI: Und so, wenn es unbedingt eine Frage der Doktrin, dann können wir keine Bedenken, dass die Beratungen der Synode wird in eine andere Richtung zu gehen?

- Just lehrt die Vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre Kardinal. Gerhard Müller an der Spitze. Sie versucht auch zu nennen, um Theologen, die postuliert, was die heilige Kommunion zu bestellen. diejenigen, geschieden und lebt in einer Re-Union. Auf der Synode sollte ein starkes Argument das eine oder andere erwartet. Ich hoffe, dass vor allem auf den Heiligen Geist und den Heiligen Vater, dass sie den ganzen klare Anweisungen und benötigte Licht zu kommunizieren.

IAC: Je mehr die Synode ist nur ein Beratungsgremium des Papstes und das letzte Wort gehört ihm gesagt.

- Zum Abschluss seiner Beratungen der Synode nichts zu verkünden. Die Post-Synode Dokument ist nur durch den Papst in Form Mahnung angekündigt. Alle Fragen und Wünsche, von denen berichtet wird, und auch während der Synode gewählt werden gespendet Entscheidung des Heiligen Vaters.

IAC: Erzbischof traf vor einer Synode der deutschen Bischöfe in Berlin. Was kam aus diesen Treffen?

- Sie sprachen strikt privat und haben nicht das Recht, sie zu halten. Das übergeordnete Ziel unseres Treffens war ein gegenseitiges Verständnis für unsere Positionen: die Kirche in Deutschland und der katholischen Kirche in Polen. Wir sind davon überzeugt, dass es nicht möglich ist Kompromiss zwischen Wahrheit und Unwahrheit der Lehre; in diesen Dingen gibt es keine "goldene Mitte". Wenn das Prinzip der "goldenen Mitte" von den Grundsätzen der Raumflüge eingesetzt, elend, dass sie beendet.

Copyright © von IAC

von esther10 23.09.2015 23:36

Nigeria: Erste Vertriebene kehren nach Maiduguri zurück

Die Hauptstadt des Bundesstaates im Nordosten des Landes ist aber noch immer Ziel von Anschlägen der Boko Haram
Von Redaktion

Rom, 23. September 2015 (Fides)
In Maiduguri, der Hauptstadt des nigerianischen Staates Borno, kommt es immer noch zu Anschlägen der Boko Haram, zuletzt am vergangenen 20. September, als mindestens 54 Menschen starben. Trotzdem kehren die ersten Flüchtlinge in die Stadt zurück.

„Die ersten Einwohner kommen wieder in die Stadt zurück“, so der Sprecher der Diözese Maiduguri Pfarrer Gideon Obasogie im Gespräch mit der englischen Abteilung von Radio Vatikan. „Viele Dörfer, Schulen, Wohnungen, Krankenhäusern und Brücken wurden von den Bomben der Boko Haram vernichtet“, so Pfarrer Obasogie weiter, „Der Alltag und die Fortbewegung finden in diesem Teil Nigerias unter schwierigen Umständen statt“.

„Ein Großteil unserer Gläubigen kehrt trotzdem zurück, doch viele sind krank, hungrig und traumatisiert“, so der katholische Geistliche weiter. „Unsere Gemeinden brauchen Hilfe, weshalb Bischof Oliver Dashe Doeme den ungewöhnlichen Beschluss gefasst hat, Priester in die Dörfer zu Schicken, wo die Sicherheit kaum garantiert ist. Er möchte, dass Priester die Menschen bei der Rückkehr in ein normales Leben begleiten.“

Ein Zeichen der Hoffnung sei die Weihe dreier Priester aus einer der Gemeinden, die von Boko Haram bombardiert und geplündert wurden. Trotz der Angst vor neuen Anschlägen seien viele Gläubige auch aus entlegenen Gebieten des Bistums zum Weihegottesdienst gekommen.
„Die Regierung unter Präsident Buhari tut ihr Bestes, um die Aufständischen zu bekämpfen“, so Pfarrer Obasogie weiter. „Die Armee befindet sich auf dem Vormarsch und befreit viele Gemeinden, die von den Terroristen kontrolliert wurden. Trotzdem leben viele Menschen noch immer in der Angst vor möglichen Selbstmordattentätern in Städten und Dörfern”. (L.M.)
(Quelle: Fides, 23.09.2015)

von esther10 23.09.2015 23:29

Kerry: „Wir sind Ihrer Heiligkeit dankbar für die Entspannung der Beziehungen zu Kuba“

Der US-Außenminister bestätigt das Übereinkommen zwischen Washington und dem Vatikan bezüglich der Flüchtlingsaufnahme, der Menschenrechte und des Klimawandels
Von Redaktion
Rom, 23. September 2015 (ZENIT.org)

​Eine entscheidende Rolle in der internationalen Diplomatie und insbesondere für die Durchsetzung des Tauwetters in den Beziehungen zwischen den USA und Kuba sei von Papst Franziskus gespielt worden. Diesen Standpunkt äußerte der US-amerikanische Staatssekretär John F. Kerry im Rahmen eines Gesprächs mit Radio Vatikan zu Themen wie Flüchtlingsaufnahme und Umweltschutz.

Kerry zeigte sich zufrieden mit der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen den USA und dem Heiligen Stuhl und äußerte seine „Dankbarkeit für die Rolle Ihrer Heiligkeit in der Wiederherstellung der Beziehungen mit Kuba“, die „entscheidend“ gewesen sei.

Die Kooperation zwischen Washington und dem Vatikan werde daher auf mehreren Fronten wie „dem Klimawandel“, dem „interreligiösen Dialog“, der „Entwicklung“, der Förderung der „Menschenrechte“, der Prävention des „Menschenhandels“ fortgesetzt werden.

Großes Bedauern zeigte der Staatssekretär angesichts des „tragischen Verlustes von Menschenleben im Mittelmeer“ und die „beklagenswerte“ Praxis, „verletzliche Menschen in gefährliche Boote zu verfrachten.“

In Bezug auf die Krise in Syrien strebten die USA 2016 die Aufnahme von mindestens 10.000 Flüchtlingen an, während die US-Regierung mehr als 4,1 Mrd. Dollar für die humanitäre Flüchtlingshilfe bereitstelle.

„Das gemeinsame Ziel“ der amerikanischen Regierung und deren 60 Partner sei der „Sieg über den IS“ und zugleich „die Beendigung des Konflikts durch einen politischen Übergang in Syrien, der das Land von Präsident Assad wegführe.“

In Zusammenhang mit dem Einvernehmen zwischen Washington und dem Vatikan blieb Kerry bei der Überzeugung, dass „alle Menschen die gleiche Würde und den gleichen Wert besitzen. Wir müssen uns darum bemühen, jeden Menschen bei der vollkommenen Verwirklichung seines Potenzials im Leben zu unterstützen.“

Ein Abkommen bestehe auch hinsichtlich der „ökologischen Nachhaltigkeit“ und der Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung, während ein „ehrgeiziges und beständiges Abkommen der UNO in Paris einen historischen Schritt nach vorne im Kampf gegen den Klimawandel darstellen würde“, so der US-amerikanische Chefdiplomat.

von esther10 23.09.2015 23:27

„Mit Ernst und in Verantwortung erkennen, was für eine Welt wir hinterlassen wollen“

Papstrede bei der Begrüßungsfeier im Weißen Haus
Von Redaktion

Washington, 23. September 2015 (ZENIT.org)
Papst Franziskus ist heute Morgen vom Präsidenten der Vereinigten Staaten, Barack Obama, im Weißen Haus empfangen worden. Während der Begrüßungsfeier auf dem Südrasen der Amtswohnung des US-Präsidenten, hielt der Heilige Vater eine Ansprache, die wir hier in einer offiziellen deutschen Übersetzung dokumentieren.

***

Guten Morgen!
Herr Präsident,

ich danke Ihnen herzlich für Ihren Willkommensgruß im Namen aller Amerikanerinnen und Amerikaner. Als Sohn einer Einwandererfamilie freut es mich, Gast zu sein in diesem Land, das großenteils von solchen Familien aufgebaut wurde. Ich freue mich auf diese Tage der Begegnung und des Dialogs, in denen ich gewiss viele der Hoffnungen und Träume der Menschen Amerikas aufnehmen und teilen werde.

Während meines Besuchs werde ich die Ehre haben, vor dem Kongress zu sprechen. Dabei hoffe ich als ein Bruder dieses Landes, Worte der Ermutigung an die zu richten, welche berufen sind, die politische Zukunft der Nation in Treue zu ihren Gründungsprinzipien zu gestalten. Ich werde auch nach Philadelphia zum Achten Weltfamilientreffen reisen, um die Institutionen von Ehe und Familie in dieser Zeit, einem kritischen Moment in der Geschichte unserer Kultur, zu würdigen und zu stützen.

Herr Präsident, gemeinsam mit ihren Mitbürgern engagieren sich die amerikanischen Katholiken dafür, eine absolut tolerante und inklusive Gesellschaft aufzubauen, die Rechte der Einzelnen und der Gemeinschaften zu schützen und jede Form ungerechter Diskriminierung zurückzuweisen. Mit zahllosen anderen Menschen guten Willens tragen sie ebenso Sorge, dass die Bemühungen um eine gerechte und wohlgeordnete Gesellschaft ihren tiefsten Interessen und ihrem Recht auf religiöse Freiheit entsprechen. Diese Freiheit bleibt einer der wertvollsten Schätze Amerikas. Wie meine Mitbrüder, die amerikanischen Bischöfe uns erinnert haben, sind alle dazu aufgerufen, gerade als gute Bürger wachsam zu sein, um jene Freiheit zu hüten und gegen alles, was sie bedrohen oder beeinträchtigen könnte, zu verteidigen.

Herr Präsident, ich finde es ermutigend, dass Sie eine Initiative zur Verringerung der Luftverschmutzung vorschlagen. Angesichts der Dringlichkeit bin auch ich der Überzeugung, dass der Klimawandel ein Problem ist, das nicht länger einer kommenden Generation überlassen werden darf. Was die Sorge für unser »gemeinsames Haus« betrifft, leben wir gerade in einem kritischen Moment der Geschichte. Wir haben noch Zeit, die notwendigen Änderungen durchzuführen, um »eine nachhaltige und ganzheitliche Entwicklung« zustande zu bringen, »denn wir wissen, dass sich die Dinge ändern können« (Laudato si’, 13). Ein solcher Wandel verlangt von uns, mit Ernst und in Verantwortung zu erkennen, was für eine Welt wir hinterlassen wollen – nicht nur unseren Kindern, sondern auch den Millionen von Menschen, die unter einem System leben, das ihnen keine Beachtung schenkt. Unser gemeinsames Haus ist Teil dieser Gruppe von Ausgeschlossenen geworden, die zum Himmel schreit und die heute kräftig an unsere Häuser, unsere Städte und unsere Gesellschaft klopft. Um einen markanten Ausspruch von Pastor Martin Luther King zu gebrauchen, können wir sagen, dass wir einen Schuldschein nicht eingelöst haben und es jetzt Zeit ist, der Verpflichtung nachzukommen.

Wir wissen vom Glauben her, dass der Schöpfer uns nicht verlässt. »Niemals macht er in seinem Plan der Liebe einen Rückzieher, noch reut es ihn, uns erschaffen zu haben. Die Menschheit besitzt noch die Fähigkeit zusammenzuarbeiten, um unser gemeinsames Haus aufzubauen« (Laudato si’, 13). Als Christen, die von dieser Gewissheit erfüllt sind, möchten wir uns der bewussten und verantwortlichen Sorge für unser gemeinsames Haus widmen.
Herr Präsident, die Bemühungen, die kürzlich unternommen wurden, um gebrochene Beziehungen in Ordnung zu bringen und um neue Türen der Zusammenarbeit in unserer Menschheitsfamilie zu öffnen, stellen positive Schritte auf dem Weg der Versöhnung, der Gerechtigkeit und der Freiheit dar. Mein Wunsch ist, dass alle Männer und Frauen guten Willens in dieser großen Nation die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft unterstützen, das Verwundbare in unserer Welt zu schützen und ganzheitliche und inklusive Entwicklungsmodelle anzuregen. Auf diese Weise mögen unsere Brüder und Schwestern überall den Segen des Friedens und der Wohlfahrt erfahren, die Gott für alle seine Kinder vorgesehen hat.

Herr Präsident, nochmals danke ich Ihnen für Ihre Begrüßungsworte, und ich freue mich auf diese Tage in Ihrem Land. Gott segne Amerika!
[Originalsprache: Englisch]
© Copyright - Libreria Editrice Vaticana

von esther10 23.09.2015 23:24

Papst Franziskus: Religionsfreiheit ist eines der kostbarsten Besitztümer Amerikas

Der Heilige Vater nimmt während der Begrüßungszeremonie im Weißen Haus zu den Themen Armut, Ehe und Umwelt Stellung
Von Junno Arocho Esteves

Washington, 23. September 2015 (ZENIT.org)
Papst Franziskus wurde heute ein Empfang im amerikanischen Stil im Weißen Haus zuteil. Bei seiner Ankunft im South Lawn wurde der Heilige Vater von Präsident Barack Obama und First Lady Michelle Obama empfangen.

Präsident Obama begrüßte den Papst mit den Worten: „Die Größe und der Geist dieses Zusammentreffens ist nur ein kleines Zeichen der tiefen Verehrung der etwa 70 Millionen Katholiken Amerikas.“

Ebenso lobte Obama die Arbeit der katholischen Organisationen zugunsten der Armen und Benachteiligten in den Vereinigten Staaten sowie Franziskus‘ Demut und Befürwortung der Einfachheit als lebendes Beispiel für die Lehren Jesu.

Dazu äußerte sich der US-Präsident folgendermaßen: „An uns alle – Katholiken und Nichtkatholiken gleichermaßen – ergeht Ihr Aufruf, das Bemühen um die Letzen zu unserem Hauptanliegen zu machen.“

Obama betonte den Beitrag des Papstes zu den Bemühungen um die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba. Ebenso erwies er dem Papst seine Dankbarkeit für dessen Rolle im Rahmen der Verteidigung des Friedens, der Religionsfreiheit in der Welt und der Unterstützung des Umweltschutzes.

Seinerseits dankte Papst Franziskus dem Präsidenten für dessen Empfang in den Vereinigten Staaten: „Als Sohn einer Einwandererfamilie freut es mich, ein Gast in diesem Land zu sein, das größtenteils aus solchen Familien besteht“, so der Papst.

In Bezug auf die für morgen geplante Rede vor dem US-amerikanischen Kongress bekundete der Heilige Vater seine Hoffnung, „als Bruder dieses Landes“ ermutigende Worte zu finden. Ebenso wies er erneut auf den Zweck seiner Visite: das Weltfamilientreffen.
Dazu äußerte sich Franziskus folgendermaßen: „Meine Reise wird mich anlässlich des 8. Weltfamilientreffens auch nach Philadelphia führen, um dort die Institutionen Ehe und Familie in diesem für unsere Zivilisation kritischen historischen Moment zu feiern und zu unterstützen.“
Der 78-jährige Papst betonte den Einsatz der amerikanischen Katholiken für den Aufbau „einer gerechten und klug geordneten Gesellschaft“, wies jedoch auch auf deren Sorgen bezüglich ihres Rechtes auf Religionsfreiheit hin.

„Diese Freiheit bleibt eines der kostbarsten Besitztümer Amerikas“, so der Papst. „Meine Brüder, die Bischöfe der Vereinigten Staaten, haben uns alle dazu aufgerufen, gerade als gute Bürger darauf zu achten, dass diese Freiheit bewahrt und vor jeglichen Bedrohungen und Gefährdungen geschützt wird.“

Franziskus anerkannte Präsident Obamas Initiative für eine Verringerung der Luftverschmutzung und wies auf die Notwendigkeit hin, das Problem des Klimawandels zum Wohle der künftigen Generationen in Angriff zu nehmen.
Der Heilige Vater führte aus: „Eine solche Veränderung verlangt von uns eine ernsthafte und verantwortungsvolle Zur-Kenntnisnahme nicht nur jener Welt, die wir unseren Kindern wohl übergeben werden, aber auch des Umstandes, dass Millionen von Menschen in einem System leben, von dem sie übersehen werden.“

„Unser gemeinsames Haus ist Teil dieser Gruppe der Ausgeschlossenen, die ihren Ruf zum Himmel erhaben, der heute lautstark in unseren Häusern, Städten und Gesellschaften erklingt.“

Zum Schluss lobte der Papst die Bemühungen „um die Heilung der zerbrochenen Beziehungen“ zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba. Diese Anstrengungen „sind positive Schritte auf dem Weg der Versöhnung, der Gerechtigkeit und des Friedens.“
Der Papst beendete seine Rede mit dem Appell an die Amerikaner, die internationale Gemeinschaft im Schutz der Armen und Verletzlichen zu unterstützen, „auf dass unsere Brüder und Schwestern allerorts den Segen des von Gott für all seine Kinder gewünschten Friedens und des Wohlstandes erfahren mögen.“

von esther10 23.09.2015 23:21

Sind Sie katholisch, Kommunist oder ein Antipapst?

Fragen an Papst Franziskus während des Flugs von Santiago de Cuba nach Washington D.C. und seine teilweise humorvollen Antworten
Von Britta Dörre

Rom, 23. September 2015 (ZENIT.org)

​Während des Flugs von Santiago de Cuba nach Washington D.C. stand Papst Franziskus mit viel Humor und Geduld den Fragen der 76 Journalisten an Bord Rede und Antwort. Sogar Fragen, ob er katholisch, Kommunist oder gar der Antichrist sei, brachten den Papst nicht im
geringsten aus der Ruhe.

Nachdem in den letzten Tagen die amerikanische „Newsweek“ mit der Titelfrage „Is the Pope catholic“ die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, antwortete Papst Franziskus darauf angesprochen lässig, falls es erforderlich sei, könne er das „Credo“ beten.

Dann erzählte er, dass ihm ein befreundeter Kardinal von einer etwas steifen, aber gutherzigen Katholikin berichtete hatte, die sich vertrauensvoll an den Kardinal gewandt hatte. In der Bibel sei doch die Rede vom Antichristen. Sie stelle sich die Frage, ob Papst Franziskus der Antipapst sei. Auf die Frage des Kardinals, wie ihr dieser Gedanke in den Sinn komme, antwortete die Dame, der Papst trage doch keine roten Schuhe.

Eine bereits des Öfteren aufgeworfene Frage zielte auf die politische Haltung des Papstes. Immer wieder wird er wegen seiner Äußerungen zur Soziallehre damit konfrontiert, ein Kommunist zu sein. Papst Franziskus antwortete, er sei in Linie mit der kirchlichen Soziallehre. Er folge der Kirche. Eine linksgerichtete Interpretation seiner Haltung sei ein Fehler. In seiner Enzyklika Laudato si' habe er alles umfassend niedergelegt, so der Papst. Wo es erforderlich sei, habe er im Einklang mit der kirchlichen Soziallehre Kritik am kommunistischen System geäußert.

Ein weiterer Fragenkomplex bezog sich auf die vergangenen Tage in Kuba und das Embargo. Das Embargo, stellte Papst Franziskus fest, sei Teil der Verhandlungen zwischen den USA und Kuba. Er hoffe bald auf eine alle Seiten zufriedenstellende Einigung. Er werde das Thema nicht im einzelnen ansprechen, sondern nur allgemein in Bezug auf das Gemeinwohl. Von seiner Begegnung mit Fidel Castro erzählte Papst Franziskus, dass sie viel über Laudato si' diskutiert hätten. Das Treffen sei nicht sehr formal, sondern spontan gewesen.

Weitere Fragen zu Kuba beschäftigten sich mit der Häftlingspolitik und dem Einsatz der Kirche zur Wahrung der Menschenrechte sowie der Häufigkeit der päpstlichen Besuche in Kuba. Der Entschluss zu seiner Reise nach Kuba, erklärte Papst Franziskus, sei mit der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen im Dezember gefallen.

von esther10 23.09.2015 23:18

Papst Franziskus' Abschied von Kuba

Kubaner sollen Großeltern zuhören
Von Redaktion
Santiago de Cuba, 22. September 2015 (ZENIT.org)

Nur ein kurzes Händeschütteln zwischen Gastgebern und Gästen, dann war der im Vorfeld mit Spannung erwartete Besuch Papst Franziskus' auf Kuba vorbei: Präsident Raul Castro, der zur Verabschiedung seines hohen Gastes ein weißes Hemd trug, hielt keine Rede. Auch das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte seine letzten öffentlichen Worte bereits in Santiago de Cuba vor der Kathedrale gesprochen, bevor er mit seiner dicken Aktentasche ins Flugzeug stieg.

In Santiago hatte Papst Franziskus die Gläubigen noch einmal gesegnet: „Es gibt eine Hoffnung auf die Zukunft und eine Erinnerung an die Vergangenheit“, lauteten seine Worte. Er ermahnte dazu, auf die Großeltern zu hören und sie zu achten. Sein Wunsch zum Abschied: Wenn er sie nun segne, sollten sie aber im Gegenzug für ihn beten.

Der Besuch war durch die Festnahme von mehr als 30 Angehörigen der kubanischen Demokratiebewegung überschattet worden. Die Sicherheitsbehörden wollten damit verhindern, dass die nun Verhafteten an der Messe von Papst Franziskus auf der „Plaza de la Revolución“ teilnehmen. Unter den Festgenommenen war auch die Sprecherin der Bürgerrechtsorganisation „Damen in Weiß“ Berta Soler, die noch im Juli achtzig Minuten mit dem Apostolischen Nuntius über die Menschenrechtslage auf der Karibikinsel unter kommunistischer Herrschaft gesprochen hatte. (mk)

von esther10 23.09.2015 23:15

„Ohne die häusliche Wärme wird das Leben leer“

Grußworte von Papst Franziskus beim Treffen mit den Familien in Santiago de Cuba
Von Redaktion
Santiago de Cuba, 23. September 2015 (ZENIT.org)
Am letzten Tag seines Aufenthalts in Kuba hat Papst Franziskus am gestrigen Vormittag in der Kathedrale „Nuestra Señora de la Asunción“ von Santiago de Cuba eine Begegnung mit den Familien absolviert. Wir übernehmen im Folgenden in einer offiziellen deutschen Übersetzung die Grußworte des Heiligen Vaters.
***
Wir sind „in Familie“! Und wenn man in der Familie ist, fühlt man sich zu Hause. Ich danke euch, liebe kubanische Familien, danke, liebe Kubaner, dass ihr mir in all diesen Tagen das Gefühl vermittelt habt, „in Familie“ zu sein, das Gefühl, zu Hause zu sein! Danke für all das!

Diese Begegnung mit euch ist wie das „Pünktchen auf dem i“. Meinen Besuch mit dem Erlebnis dieser Begegnung „in Familie“ abzuschließen, ist ein Grund, Gott zu danken für die „Wärme“, welche Menschen ausstrahlen, die es verstehen, einen willkommen zu heißen, zu empfangen, einem das Gefühl zu vermitteln, zu Hause zu sein. Danke allen Kubanern!

Ich danke dem Erzbischof von Santiago Dionisio García für seinen Gruß, den er im Namen aller an mich gerichtet hat, und den Eheleuten, die den Mut hatten, ihre Sehnsüchte, ihre Bemühungen, ihr Heim als „Hauskirche“ zu leben, mit uns allen zu teilen.

Das Evangelium von Johannes zeigt uns als erstes öffentliches Auftreten Jesu die Hochzeit zu Kana, das Fest einer Familie. Hier ist er mit Maria, seiner Mutter, und einigen seiner Jünger. Sie nehmen am Familienfest teil.

Die Hochzeit ist ein besonderer Moment im Leben vieler. Für die „Älteren“, die Eltern, die Großeltern, ist es eine Gelegenheit, die Früchte ihrer Saat zu ernten. Es erfreut die Seele, die Kinder heranwachsen zu sehen und zu erleben, dass sie ihr eigenes Zuhause bilden können. Es ist die Gelegenheit, für einen Augenblick zu sehen, dass alles, um das man gerungen hat, der Mühe wert war. Die Kinder zu begleiten, zu unterstützen, anzuspornen, damit sie sich entschließen können, ihr Leben aufzubauen, ihre eigene Familie zu gründen, ist eine große Herausforderung für die Eltern. Und auf der anderen Seite ist da die Freude der jungen Brautleute. Alles ist Auftakt einer Zukunft. Und alles hat den „Geschmack“ eines neuen Hauses, den „Geschmack“ der Hoffnung. Bei der Hochzeit vereint sich immer die Vergangenheit, die wir erben, mit der Zukunft, die uns erwartet. Erinnerung und Hoffnung.

Immer tut sich die Gelegenheit auf, für all das zu danken, das uns ermöglicht hat, bis zum Heute zu gelangen, mit derselben Liebe, die wir empfangen haben.

Und Jesus beginnt sein öffentliches Auftreten ausgerechnet auf einer Hochzeit. Er fügt sich ein in diese Geschichte von Aussaat und Ernte, von Träumen und Bestrebungen, von Anstrengung und Engagement, von harter Arbeit, die den Boden gepflügt hat, damit er seine Frucht bringt. Jesus beginnt sein Leben im Schoß einer Familie, im Innern eines Zuhauses. Und gerade dort, in das Innere unserer häuslichen Gemeinschaften fügt er sich immer noch ständig ein, nimmt immer noch daran teil. Es gefällt ihm, sich in die Familie einzufügen.

Es ist interessant zu beobachten, wie Jesus sich auch bei den Mahlzeiten, bei den Abendessen offenbart. Mit verschiedenen Menschen zu speisen, verschiedene Häuser zu besuchen, war für Jesus ein bevorzugter Ort, um den Plan Gottes bekannt zu machen. Er geht ins Haus seiner Freunde – Marta und Maria –, doch er schließt nicht aus – nicht wahr? – es stört ihn nicht, wenn dort Zöllner oder Sünder sind wie Zachäus. Er geht ins Haus des Zachäus. Nicht nur er handelte so, sondern als er seine Jünger aussandte, die Frohe Botschaft vom Reich Gottes zu verkünden, sagte er ihnen: Bleibt in dem Haus, das euch aufnimmt; esst und trinkt, was sie haben (vgl. Lk 10,7). Hochzeiten, Hausbesuche, Abendessen – diese Momente werden etwas „Besonderes“ im Leben der Menschen haben, weil Jesus bevorzugt, sich dort zu offenbaren.

Ich erinnere mich, dass in meiner früheren Diözese viele Familien mir erzählten, dass der einzige Moment, den sie hatten, um beisammen zu sein, normalerweise das Abendessen war, zu später Stunde, wenn man von der Arbeit zurückkam und die meisten Kinder mit den Schulaufgaben fertig waren. Das war ein besonderer Moment im Familienleben. Man erzählte vom Tag, das, was jeder getan hatte, man räumte das Haus auf, brachte die Kleider in Ordnung, organisierte grundlegende Aufgaben für die übrigen Tage, die Kinder zankten sich… aber das war eben der Augenblick. Es sind Momente, in denen einer auch müde ankommt, und da kann die eine oder andere Diskussion aufkommen, der eine oder andere „Streit“ zwischen den Eheleuten, doch davor muss man keine Angst haben… Ich fürchte mich mehr vor Ehen, von denen mir gesagt wird, dass sie nie, nie eine Diskussion miteinander hatten… Selten, das ist selten. Jesus wählt diese Momente, um uns die Liebe Gottes zu zeigen. Jesus wählt diesen Rahmen, um in unsere Häuser einzutreten und uns zu helfen, die lebendige Gegenwart des Heiligen Geistes zu entdecken, der in unseren Häusern und in unseren alltäglichen Dingen wirkt. Im Hause lernen wir die Geschwisterlichkeit, lernen wir die Solidarität, lernen wir, die anderen nicht zu überfahren. Im Hause lernen wir, das Leben als Segen zu empfangen und dafür zu danken, und wir lernen, dass jeder den anderen braucht, um voranzukommen. Im Hause erfahren wir Vergebung und sind aufgefordert, ständig zu vergeben und uns verwandeln zu lassen. Es ist interessant: Im Hause gibt es keinen Platz für „Masken“; wir sind die, die wir sind, und so oder so sind wir eingeladen, nach dem zu streben, was das Beste für die anderen ist.

Darum bezeichnet die christliche Gemeinde die Familien als „Hauskirchen“, denn in der häuslichen Wärme durchdringt der Glaube jeden Winkel, erleuchtet jeden Raum und bildet Gemeinschaft. Denn in solchen Momenten haben die Menschen Schritt für Schritt gelernt, die konkrete Liebe und die wirkende Liebe Gottes zu entdecken.

In vielen Kulturen verschwinden heutzutage diese Räume, verschwinden diese familiären Momente, und alles führt dazu sich zu trennen, zu isolieren. Gemeinsame Momente, um beisammen zu sein, um in Familie zu sein, werden seltener. Daher ist man nicht imstande abzuwarten, versteht nicht, um Erlaubnis zu bitten, versteht nicht, um Vergebung zu bitten, weiß nicht zu danken, weil das Haus allmählich leer wird, nicht menschenleer, sondern leer aus Mangel an Beziehungen, Mangel an Kontakten, Mangel an Begegnungen zwischen Eltern, Kindern, Großeltern, Enkelkindern, Geschwistern. Vor Kurzem erzählte mir jemand, der mit mir zusammenarbeitet, dass seine Frau und seine Kinder in die Ferien gegangen waren und er allein geblieben war, weil er in diesen Tagen arbeiten musste. Am ersten Tag war das Haus ganz still, „in Frieden“, er war glücklich, nichts war unordentlich. Am dritten Tag, als ich ihn fragte, wie es ihm gehe, sagte er mir: „Ich wollte, sie kämen schon alle zurück.“ Er spürte, dass er ohne seine Frau und seine Kinder nicht leben konnte. Und das ist schön. Das ist schön.

Ohne Familie, ohne die häusliche Wärme wird das Leben leer, beginnen die Netze zu fehlen, die uns im Unglück unterstützen, die Netze, die uns im Alltag versorgen und das Ringen um Wohlergehen motivieren. Die Familie bewahrt uns vor zwei gegenwärtigen Phänomenen, vor zwei Dingen, die heutzutage vorkommen: vor der Zersplitterung, das heißt der Spaltung, und vor der Vermassung. In beiden Fällen verwandeln sich die Menschen in isolierte Individuen, die leicht zu manipulieren, zu regieren sind. Und daher finden wir in der Welt gespaltene, zerbrochene, berührungslose oder stark uniformierte Gesellschaften, die eine Folge des Zerreißens der familiären Bindungen sind – wenn die Beziehungen verloren gehen, die uns zu Personen machen, die uns lehren, Person zu sein. Ja, und so verlernt man, Papa, Mamma, Sohn, Tochter, Großvater, Großmutter zu sagen…man vergisst gleichsam diese Beziehungen, die das Fundament sind. Sie sind das Fundament des Namens, den wir haben.

Die Familie ist eine Schule der Menschlichkeit, eine Schule, die uns lehrt, uns die Bedürfnisse der anderen zu Herzen zu nehmen, aufmerksam zu sein auf das Leben der anderen. Wenn wir gut in der Familie leben, bleiben die Egoismen ganz klein – sie existieren, denn alle haben wir etwas davon in uns –; wenn man aber kein Familienleben lebt, entwickeln sich diese „Persönlichkeiten“, die wir so benennen können: „ich, mich, mein, mit mir, für mich“, völlig auf sich selbst konzentriert, die nichts verstehen von Solidarität, von Brüderlichkeit, von gemeinsamer Arbeit, von Liebe, von Aussprache unter Brüdern. Das kennen sie nicht. Trotz der vielen Schwierigkeiten, die heute unsere Familien in aller Welt quälen, wollen wir bitte eines nicht vergessen: Die Familien sind nicht ein Problem, sie sind in erster Linie eine Gelegenheit.

Eine Gelegenheit, die wir hüten, schützen und begleiten müssen. Das ist eine Weise, zum Ausdruck zu bringen, dass sie ein Segen sind. Wenn du beginnst, die Familie als ein Problem zu erleben, dann wirst du müde, kommst nicht weiter, weil du sehr auf dich selbst konzentriert bist.

Es wird heute viel über die Zukunft diskutiert, darüber, welche Welt wir unseren Kindern hinterlassen wollen, welche Gesellschaft wir uns für sie wünschen. Ich glaube, dass sich eine der möglichen Antworten im Blick auf euch – auf diese Familie, die gesprochen hat, auf jeden von euch – findet: Hinterlassen wir eine Welt mit Familien! Das ist das beste Erbe: Hinterlassen wir eine Welt mit Familien. Sicher, es gibt keine perfekte Familie, es gibt keine perfekten Eheleute, keine perfekten Eltern und Kinder und, wenn sie es mir nicht übel nimmt, würde ich sagen: auch keine perfekte Schwiegermutter. Es gibt sie nicht, es gibt sie nicht. Das ist aber kein Hindernis dafür, dass sie die Antwort für ein Morgen sind. Gott spornt uns an zur Liebe, und die Liebe engagiert sich immer für die Menschen, die sie liebt. Die Liebe engagiert sich immer für die Menschen, die sie liebt! Lasst uns deshalb für unsere Familien sorgen, die wahren Schulen für morgen! Sorgen wir für unsere Familien, die wahren Räume der Freiheit! Sorgen wir für unsere Familien, die wahren Zentren der Menschlichkeit!

Und hier kommt mir ein Bild in den Sinn: Wenn ich bei den Mittwochs-Audienzen durch die Reihen fahre, um die Leute zu begrüßen, zeigen viele, viele Frauen auf ihren Bauch und sagen: „Pater, segnen Sie mir das Kind?“ Ich biete jetzt allen Frauen, die schwanger sind und die Hoffnung unter ihrem Herzen tragen – denn ein Kind ist eine Hoffnung – etwas an: dass sie in diesem Moment ihren Bauch berühren. Wenn eine hier ist, soll sie es hier tun, oder auch diejenigen, die über Radio oder Fernsehen zuhören. Und ich gebe jeder von ihnen, jedem Jungen oder Mädchen, das dort in ihrem Innern wartet, den Segen. So berühre jede ihren Bauch, und ich gebe ihr den Segen: im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und ich wünsche, dass das kleine Kindlein gesund zur Welt komme, dass es gut wachse, dass es schön ins Leben begleitet werde. Liebkost das Kind, das ihr erwartet!

Ich möchte nicht schließen, ohne die Eucharistie zu erwähnen. Ihr werdet bemerkt haben, dass Jesus die Feier seines Gedächtnisses in den Rahmen eines Abendmahls legen wollte. Als Rahmen für seine Gegenwart unter uns wählt er einen konkreten Moment im Familienleben. Einen Moment, den alle erleben und den alle verstehen können: das Abendessen.

Und die Eucharistie ist das Abendessen der Familie Jesu, die sich an allen Enden der Erde versammelt, um sein Wort zu hören und sich von seinem Leib zu nähren. Jesus ist das Brot des Lebens für unsere Familien. Er möchte immer gegenwärtig sein und uns mit seiner Liebe ernähren, uns mit seinem Glauben unterstützen und uns helfen, mit seiner Hoffnung unseren Weg zu gehen, damit wir in allen Situationen erfahren können, dass er das wahre Brot vom Himmel ist.

In einigen Tagen werde ich gemeinsam mit den Familien aus aller Welt am Weltfamilientreffen teilnehmen und in weniger als einem Monat an der Bischofssynode, deren Thema die Familie ist. Ich lade euch ein zu beten. Ich bitte euch von Herzen, für diese beiden Anliegen zu beten, damit wir alle einander helfen können, für die Familie zu sorgen; damit wir immer mehr den Immanuel entdecken können, das heißt den Gott, der inmitten seines Volkes lebt und jede Familie sowie alle Familien zu seinem Zuhause macht. Ich verlasse mich auf euer Gebet. Danke!

[Abschließender Gruß des Papstes von der Terrasse vor der Kirche aus:]

Ich grüße euch. Ich danke euch… für den Empfang, die Wärme… Die Kubaner sind wirklich liebenswürdig, gütig und vermitteln einem das Gefühl, zu Hause zu sein. Vielen Dank! Und ich möchte ein Wort der Hoffnung sagen. Ein Wort, das uns vielleicht veranlasst, zurück zu schauen und nach vorn zu schauen. Der Blick zurück ist die Erinnerung. Erinnerung an die, welche uns das Leben geschenkt haben, und besonders Erinnerung an die Großeltern. Ein herzlicher Gruß an die Großeltern! Vernachlässigen wir nicht die Großeltern! Sie sind unsere lebendige Erinnerung. Und im Blick nach vorn stehen die Kinder und die Jugendlichen; sie sind die Kraft eines Volkes. Ein Volk, das für seine Großeltern sorgt und das für seine Kinder und Jugendlichen sorgt, hat den sicheren Triumph in der Hand! Möge Gott euch segnen. Und erlaubt mir, dass ich euch den Segen gebe – aber unter einer Bedingung. Ihr müsst etwas dafür bezahlen: Ich bitte euch, für mich zu beten. Das ist die Bedingung. Es segne euch der allmächtige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Auf Wiedersehen und Danke!
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von esther10 23.09.2015 17:30

21.09.2015 15:20
„Die Familie ist ,präpolitisch‘“



Interview mit Erzbischof Charles Joseph Chaput OFMCap von Philadelphia, Gastgeber des Weltfamilientags. Von Katrin Krips-Schmidt
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Über die Stadt Philadelphia verteilt bieten die Veranstalter des Weltfamilientags in den kommenden Tagen ihr buntes und vielsprachiges Programm am. Die Aufnahme zeigt einen der zentralen Veranstaltungsorte, das Pennsylvania Convention Center.
Foto: Reuters
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Unter dem Motto: „Liebe ist unsere Mission – die Familie ist ganz lebendig“ findet das achte Welttreffen katholischer Familien vom 22. bis zum 27. September 2015 in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania statt. Die Tagespost sprach mit dem Oberhirten von Philadelphia, Erzbischof Charles Joseph Chaput. 1965 trat Chaput, Jahrgang 1944, in den Kapuzinerorden ein. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1988 zum Bischof von Rapid City (South Dakota), 1997 zum Erzbischof von Denver (Colorado) und 2011 schließlich zum Erzbischof von Philadelphia (Pennsylvania), womit er der erste Indianer der Kirchengeschichte ist, der das Amt eines Erzbischofs bekleidet.

Exzellenz, Sie sind der offizielle Gastgeber des Weltfamilientreffens 2015. Welche Themen werden in diesem Jahr im Vordergrund stehen?
Die zentralen Themen des Treffens werden in der Vorbereitungskatechese des Weltfamilientreffens 2015 skizziert. Der Text wurde in mehreren Sprachen, aber leider nicht auf Deutsch herausgegeben (www.worldmeeting2015.org/about-the-event/catechesis/). Alle Grundsatzreferate und kleineren Veranstaltungen werden sich darauf konzentrieren, Menschen zu helfen, gesunde Ehen und Familien aufzubauen. Der Inhalt wird sehr praxisnah und nicht theoretisch ausgerichtet sein, und er wird sich mit den Problemen der „realen Welt“ auseinandersetzen, mit denen die Menschen konfrontiert sind: Kindererziehung, Schaffung und Aufrechterhaltung ehelicher Intimität, der Verlust eines Ehepartners oder eines Kindes, Betreuung älterer Menschen, gleichgeschlechtliche Anziehung, Scheidung – all die Dinge, die das moderne Leben ausmachen. Das größte Geschenk für die Teilnehmer wird jedoch die Gemeinschaft sein, die sie durch die Begegnung mit anderen stabilen christlichen Familien aus der ganzen Welt erfahren. Wir möchten, dass das Treffen mehr als nur eine Bildungsveranstaltung ist: Wir haben es als ein Fest konzipiert – als eine Quelle der Freude, der Freundschaft und des Vergnügens.

Sie treten für eine radikale Nachfolge Christi ein. Warum ist es so wichtig, seinen persönlichen Glauben und das alltägliche Leben nicht voneinander zu trennen, wie Sie das in Ihrem Buch „Render Unto Caesar – Serving the Nation by Living Our Catholic Beliefs in Political Life“ beschreiben?
Politik ist wichtig, weil sie mit der Ausübung von Macht verbunden ist. Und Macht hat eine moralische Dimension, weil sie den Kurs der Gesellschaft – im Guten wie im Schlechten – gestaltet. Daher können es sich Christen, als Einzelne und als Kirchengemeinschaft, niemals leisten, sich aus der öffentlichen Debatte auszuklinken. Sie sollten stets danach streben, ihre politischen Entscheidungen von ihren moralischen Überzeugungen und ihrem religiösen Glauben leiten zu lassen. In diesem Sinne ist politisches Engagement ein Ausdruck christlicher Nachfolge. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, daran zu denken, dass es bei einem christlichen Leben um weitaus mehr als um Politik geht – das Evangelium zu leben, ist ergiebiger und lohnender als Politik. Und die Politik hat sehr wenig mit dem Geist des Weltfamilientreffens zu tun. Das Treffen in Philadelphia steht jedem Menschen offen, der guten Willens ist und aufrichtig gewillt ist, seine Ehe oder Familie zu stärken. Die Familie ist „präpolitisch“. Sie ist die Keimzelle jeder menschlichen Gesellschaft. Wenn Ehen und Familien stark sind, wird der politische Kurs einer Kultur eher solide sein. Wenn wir die Gesellschaft also erneuern wollen, müssen wir mit dem Wiederaufbau des Fundaments, das die Familie ist, beginnen.

Machen Ihre Stellungnahmen Ihren Brüdern im Bischofsamt Mut, Ihrem Beispiel zu folgen?
Ich lerne viel und ich erfahre viel Trost durch die guten Worte meiner Brüder im Bischofsamt. Daher hoffe ich, dass einiges von dem, was ich tue, wiederum ihnen hilft. Doch ich denke nicht viel darüber nach – jeder Bischof hat in seiner eigenen Diözese mehr zu tun, als er erledigen kann.

Die Standesbeamtin Kim Davis aus dem US-Bundesstaat Kentucky wurde verhaftet, weil sie es abgelehnt hatte, Homosexuellen Trauscheine auszustellen. Mittlerweile ist sie wieder frei. Auch wenn sie nicht katholisch ist: Ist ein Katholik, der wie sie handeln würde, ein Vorbild für diese „katholische Identität“, von der Sie oft sprechen, seinen katholischen Glauben auch in der Öffentlichkeit zu leben?
Ich bewundere Kim Davis für ihre Überzeugungen und ihren Mut. Ich freue mich, dass sie aus dem Gefängnis freigekommen ist. Die amerikanischen Medien haben sie mit einer Verachtung behandelt, die unentschuldbar war. Darüber hinaus kenne ich die Einzelheiten des Rechts von Kentucky nicht. Die Bischöfe von Kentucky sind da besser als ich in der Lage, das zu kommentieren. Wir sollten aber daran denken, dass Thomas Morus seinen Mut mit einer guten Portion Vorsicht und Behutsamkeit abwog. Er wollte kein Märtyrer sein. Er gab sich große Mühe, das zu vermeiden. Doch da er ein Mann des Gebets war, wusste er auch, wann man auf seinen Prinzipien bestehen und den Preis für sie bezahlen musste, um sie einzuhalten. Wir müssen Gott um die gleiche Weisheit bitten.

Einige Medien schlachten mit Vorliebe das Vorleben von apostolisch engagierten Personen aus, wenn es nicht gerade in einem „christlichen Sinne“ verlaufen war. Von Ihnen stammt der bemerkenswerte Satz: „Wir können nicht zulassen, dass uns unsere Fehler und Sünden lähmen; ansonsten hätten selbst die Apostel geschwiegen.“ Können Sie das näher erläutern?
Jesus kam nicht in die Welt, um ihren Heiligen zu schmeicheln. Er kam, um ihre Sünder zu erlösen – und das bedeutet: uns alle. Er kannte damals und er kennt auch heute die Makel, die wir alle als Menschen haben. Doch all das spielt letztlich keine Rolle, wenn wir zum Lieben bereit sind. Durch die Forderung Jesu, das Evangelium zu predigen, zeigt er uns die Liebe seines Vaters für uns. Er fordert uns auf, der Größe gerecht zu werden, die Gott einem jeden von uns zugedacht hat, indem wir anderen gegenüber die gleiche Liebe zeigen. Und die Wahrheit zu predigen, ist trotz unserer eigenen Schwäche und unserer eigenen Sünden vor allem ein Ausdruck der Liebe.

Die katholischen Bischöfe ernten von den Medien häufig Widerspruch – sollten sie sich zu diesen Reizthemen wie „Homosexualität“ und „Unauflöslichkeit der Ehe“ überhaupt noch zu Wort melden? Oder ist der Kampf schon „verloren“?
Nichts ist verloren. Der Kampf ist bereits gewonnen. Jesus Christus hat ihn bei der Auferstehung gewonnen. Es gibt keinen Grund, Angst zu haben. Momentan ist der Zeitpunkt da, sich mit Eifer und Freude zu engagieren, im Dienst des Willens Gottes zu stehen – gerade deshalb, weil es unbequem ist. Jesus selbst sagte uns, dass die Welt uns oftmals hassen werde. Wenn wir wirklich an das Evangelium Jesu Christi glauben – wenn wir an unseren katholischen Glauben als an etwas glauben, das mehr ist als ein schönes Märchen, das wir uns erzählen, um uns die Welt zu erklären – dann wissen wir schon jetzt, dass Probleme auftreten werden. Und wir wissen auch schon jetzt, dass wir schließlich nichts zu befürchten haben.

Kurz vor der Bischofssynode im Herbst veröffentlichte Papst Franziskus nun ein Motu Proprio für eine Vereinfachung der Eheannullierungen. Was halten Sie von dieser Erleichterung der Ehenichtigkeitsverfahren?
Die Kirchenrechtler, mit denen ich gesprochen habe, haben das in ihren Kommentaren im Allgemeinen sehr positiv aufgenommen. Ich glaube, dass die Reformen des Heiligen Vaters vielen ehrenhaften Menschen helfen werden.

Welche Erwartungen und Hoffnungen verknüpfen Sie mit der bevorstehenden Bischofssynode?
Die Synode ist ein besonderer Moment, um die christliche Lehre über die Ehe, Familie und menschliche Sexualität erneut zu bestätigen. Ich glaube, dass die Synode weitaus einträchtiger verlaufen wird, als es sich Kritiker auf der rechten und der linken Seite vorstellen. Wir leben in einem Zeitalter, in dem sich alles in der Kirche durch die Massenmedien in einen Konflikt verwandelt. Und dennoch wissen diese Massenmedien normalerweise sehr wenig – und es kümmert sie noch nicht einmal – über die wirkliche Dynamik des Kirchenlebens und über ernste Glaubensdinge. Daher müssen wir unser Vertrauen auf den Heiligen Vater, den guten Willen und die Einsicht der Synodenväter und am allermeisten auf die Gegenwart Gottes setze

von esther10 23.09.2015 17:27

21.09.2015 15:20
„Die Familie ist ,präpolitisch‘“

Interview mit Erzbischof Charles Joseph Chaput OFMCap von Philadelphia, Gastgeber des Weltfamilientags. Von Katrin Krips-Schmidt
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Über die Stadt Philadelphia verteilt bieten die Veranstalter des Weltfamilientags in den kommenden Tagen ihr buntes und vielsprachiges Programm am. Die Aufnahme zeigt einen der zentralen Veranstaltungsorte, das Pennsylvania Convention Center.
Foto: Reuters
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Unter dem Motto: „Liebe ist unsere Mission – die Familie ist ganz lebendig“ findet das achte Welttreffen katholischer Familien vom 22. bis zum 27. September 2015 in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania statt. Die Tagespost sprach mit dem Oberhirten von Philadelphia, Erzbischof Charles Joseph Chaput. 1965 trat Chaput, Jahrgang 1944, in den Kapuzinerorden ein. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1988 zum Bischof von Rapid City (South Dakota), 1997 zum Erzbischof von Denver (Colorado) und 2011 schließlich zum Erzbischof von Philadelphia (Pennsylvania), womit er der erste Indianer der Kirchengeschichte ist, der das Amt eines Erzbischofs bekleidet.

Exzellenz, Sie sind der offizielle Gastgeber des Weltfamilientreffens 2015. Welche Themen werden in diesem Jahr im Vordergrund stehen?
Die zentralen Themen des Treffens werden in der Vorbereitungskatechese des Weltfamilientreffens 2015 skizziert. Der Text wurde in mehreren Sprachen, aber leider nicht auf Deutsch herausgegeben (www.worldmeeting2015.org/about-the-event/catechesis/). Alle Grundsatzreferate und kleineren Veranstaltungen werden sich darauf konzentrieren, Menschen zu helfen, gesunde Ehen und Familien aufzubauen. Der Inhalt wird sehr praxisnah und nicht theoretisch ausgerichtet sein, und er wird sich mit den Problemen der „realen Welt“ auseinandersetzen, mit denen die Menschen konfrontiert sind: Kindererziehung, Schaffung und Aufrechterhaltung ehelicher Intimität, der Verlust eines Ehepartners oder eines Kindes, Betreuung älterer Menschen, gleichgeschlechtliche Anziehung, Scheidung – all die Dinge, die das moderne Leben ausmachen. Das größte Geschenk für die Teilnehmer wird jedoch die Gemeinschaft sein, die sie durch die Begegnung mit anderen stabilen christlichen Familien aus der ganzen Welt erfahren. Wir möchten, dass das Treffen mehr als nur eine Bildungsveranstaltung ist: Wir haben es als ein Fest konzipiert – als eine Quelle der Freude, der Freundschaft und des Vergnügens.

Sie treten für eine radikale Nachfolge Christi ein. Warum ist es so wichtig, seinen persönlichen Glauben und das alltägliche Leben nicht voneinander zu trennen, wie Sie das in Ihrem Buch „Render Unto Caesar – Serving the Nation by Living Our Catholic Beliefs in Political Life“ beschreiben?
Politik ist wichtig, weil sie mit der Ausübung von Macht verbunden ist. Und Macht hat eine moralische Dimension, weil sie den Kurs der Gesellschaft – im Guten wie im Schlechten – gestaltet. Daher können es sich Christen, als Einzelne und als Kirchengemeinschaft, niemals leisten, sich aus der öffentlichen Debatte auszuklinken. Sie sollten stets danach streben, ihre politischen Entscheidungen von ihren moralischen Überzeugungen und ihrem religiösen Glauben leiten zu lassen. In diesem Sinne ist politisches Engagement ein Ausdruck christlicher Nachfolge. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, daran zu denken, dass es bei einem christlichen Leben um weitaus mehr als um Politik geht – das Evangelium zu leben, ist ergiebiger und lohnender als Politik. Und die Politik hat sehr wenig mit dem Geist des Weltfamilientreffens zu tun. Das Treffen in Philadelphia steht jedem Menschen offen, der guten Willens ist und aufrichtig gewillt ist, seine Ehe oder Familie zu stärken. Die Familie ist „präpolitisch“. Sie ist die Keimzelle jeder menschlichen Gesellschaft. Wenn Ehen und Familien stark sind, wird der politische Kurs einer Kultur eher solide sein. Wenn wir die Gesellschaft also erneuern wollen, müssen wir mit dem Wiederaufbau des Fundaments, das die Familie ist, beginnen.

Machen Ihre Stellungnahmen Ihren Brüdern im Bischofsamt Mut, Ihrem Beispiel zu folgen?
Ich lerne viel und ich erfahre viel Trost durch die guten Worte meiner Brüder im Bischofsamt. Daher hoffe ich, dass einiges von dem, was ich tue, wiederum ihnen hilft. Doch ich denke nicht viel darüber nach – jeder Bischof hat in seiner eigenen Diözese mehr zu tun, als er erledigen kann.

Die Standesbeamtin Kim Davis aus dem US-Bundesstaat Kentucky wurde verhaftet, weil sie es abgelehnt hatte, Homosexuellen Trauscheine auszustellen. Mittlerweile ist sie wieder frei. Auch wenn sie nicht katholisch ist: Ist ein Katholik, der wie sie handeln würde, ein Vorbild für diese „katholische Identität“, von der Sie oft sprechen, seinen katholischen Glauben auch in der Öffentlichkeit zu leben?
Ich bewundere Kim Davis für ihre Überzeugungen und ihren Mut. Ich freue mich, dass sie aus dem Gefängnis freigekommen ist. Die amerikanischen Medien haben sie mit einer Verachtung behandelt, die unentschuldbar war. Darüber hinaus kenne ich die Einzelheiten des Rechts von Kentucky nicht. Die Bischöfe von Kentucky sind da besser als ich in der Lage, das zu kommentieren. Wir sollten aber daran denken, dass Thomas Morus seinen Mut mit einer guten Portion Vorsicht und Behutsamkeit abwog. Er wollte kein Märtyrer sein. Er gab sich große Mühe, das zu vermeiden. Doch da er ein Mann des Gebets war, wusste er auch, wann man auf seinen Prinzipien bestehen und den Preis für sie bezahlen musste, um sie einzuhalten. Wir müssen Gott um die gleiche Weisheit bitten.

Einige Medien schlachten mit Vorliebe das Vorleben von apostolisch engagierten Personen aus, wenn es nicht gerade in einem „christlichen Sinne“ verlaufen war. Von Ihnen stammt der bemerkenswerte Satz: „Wir können nicht zulassen, dass uns unsere Fehler und Sünden lähmen; ansonsten hätten selbst die Apostel geschwiegen.“ Können Sie das näher erläutern?
Jesus kam nicht in die Welt, um ihren Heiligen zu schmeicheln. Er kam, um ihre Sünder zu erlösen – und das bedeutet: uns alle. Er kannte damals und er kennt auch heute die Makel, die wir alle als Menschen haben. Doch all das spielt letztlich keine Rolle, wenn wir zum Lieben bereit sind. Durch die Forderung Jesu, das Evangelium zu predigen, zeigt er uns die Liebe seines Vaters für uns. Er fordert uns auf, der Größe gerecht zu werden, die Gott einem jeden von uns zugedacht hat, indem wir anderen gegenüber die gleiche Liebe zeigen. Und die Wahrheit zu predigen, ist trotz unserer eigenen Schwäche und unserer eigenen Sünden vor allem ein Ausdruck der Liebe.

Die katholischen Bischöfe ernten von den Medien häufig Widerspruch – sollten sie sich zu diesen Reizthemen wie „Homosexualität“ und „Unauflöslichkeit der Ehe“ überhaupt noch zu Wort melden? Oder ist der Kampf schon „verloren“?
Nichts ist verloren. Der Kampf ist bereits gewonnen. Jesus Christus hat ihn bei der Auferstehung gewonnen. Es gibt keinen Grund, Angst zu haben. Momentan ist der Zeitpunkt da, sich mit Eifer und Freude zu engagieren, im Dienst des Willens Gottes zu stehen – gerade deshalb, weil es unbequem ist. Jesus selbst sagte uns, dass die Welt uns oftmals hassen werde. Wenn wir wirklich an das Evangelium Jesu Christi glauben – wenn wir an unseren katholischen Glauben als an etwas glauben, das mehr ist als ein schönes Märchen, das wir uns erzählen, um uns die Welt zu erklären – dann wissen wir schon jetzt, dass Probleme auftreten werden. Und wir wissen auch schon jetzt, dass wir schließlich nichts zu befürchten haben.

Kurz vor der Bischofssynode im Herbst veröffentlichte Papst Franziskus nun ein Motu Proprio für eine Vereinfachung der Eheannullierungen. Was halten Sie von dieser Erleichterung der Ehenichtigkeitsverfahren?
Die Kirchenrechtler, mit denen ich gesprochen habe, haben das in ihren Kommentaren im Allgemeinen sehr positiv aufgenommen. Ich glaube, dass die Reformen des Heiligen Vaters vielen ehrenhaften Menschen helfen werden.

Welche Erwartungen und Hoffnungen verknüpfen Sie mit der bevorstehenden Bischofssynode?
Die Synode ist ein besonderer Moment, um die christliche Lehre über die Ehe, Familie und menschliche Sexualität erneut zu bestätigen. Ich glaube, dass die Synode weitaus einträchtiger verlaufen wird, als es sich Kritiker auf der rechten und der linken Seite vorstellen. Wir leben in einem Zeitalter, in dem sich alles in der Kirche durch die Massenmedien in einen Konflikt verwandelt. Und dennoch wissen diese Massenmedien normalerweise sehr wenig – und es kümmert sie noch nicht einmal – über die wirkliche Dynamik des Kirchenlebens und über ernste Glaubensdinge. Daher müssen wir unser Vertrauen auf den Heiligen Vater, den guten Willen und die Einsicht der Synodenväter und am allermeisten auf die Gegenwart Gottes setze

von esther10 23.09.2015 17:24

23.09.2015 15:20
Bischöfe warnen vor Scheidungsmentalität
Polen: Stellungnahme der Hirten unterstreicht traditionelle Lehre und Praxis Johannes Pauls II.

Von Stefan Meetschen
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Erzbischof Stanislaw Gadecki.
Foto: IN
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Warschau (DT) In einer am Montag vorgestellten Stellungnahme haben die polnischen Bischöfe sich zu den zentralen Themen der im Oktober in Rom stattfindenden Bischofssynode geäußert. So weisen sie in dem Schreiben, das auf der Website der Polnischen Bischofskonferenz gelesen werden kann, ausdrücklich auf die Worte Jesu im Markus-Evangelium hin, wo geschrieben steht: „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“. (Mk 10, 9). „Deswegen“, so heißt es in der Stellungnahme, sei die sakramentale Ehe „ihrem Wesen nach unauflösbar“.

Doch die polnischen Bischöfe beziehen sich nicht nur auf die Heilige Schrift und die Tradition der Kirche, um die Unauflösbarkeit der Ehe zu untermauern, auch anhand von Aussagen von Papst Johannes Paul II. wird daran erinnert, dass die Ehe „eine göttliche und menschliche Realität“ sei, „die Jesus zur Würde eines Sakraments erhoben“ habe.

Ausdrücklich warnen die polnischen Bischöfe in dem in neun Punkte gegliederten Dokument, in dem auch Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus zitiert werden, vor einer „Scheidungsmentalität“. Wörtlich heißt es im Text: „In der katholischen Kirche gibt es weder Scheidungen noch Prozesse, die zur Scheidung führen. Es gibt nur Prozesse, bei denen man individuell erkennt, ob diese bestimmte Ehe gültig oder nicht gültig geschlossen wurde. Alle sollten eine Scheidungsmentalität meiden.“ Sie fordern eine größere Wertschätzung der Familie. „Jedes Auseinandergehen der Eheleute beleidigt Gott und bringt viel Schaden mit sich, es lässt nicht nur an ihnen Wunden zurück, sondern wirft auch einen schmerzhaften Schatten auf ihre Kinder, die nächste Familie, Freunde, Bekannte und zerstört die Grundlagen der ganzen Gesellschaft.“ Ebenso deutlich und klar äußern sich die polnischen Bischöfe gegenüber der Forderung, katholische Gläubige, die in irregulären Beziehungen leben, die Absolution zu geben und diese zur Kommunion zuzulassen. Die polnischen Bischöfe lehnen eine solche Praxis entschieden ab, denn „um die heilige Kommunion zu empfangen, muss man sich in der heiligmachenden Gnade befinden“. Stattdessen appellieren sie dafür, die Begleitung von Personen, die in derartigen Beziehungen leben, zu verstärken, da diese nicht aus der Kirche ausgeschlossen seien.

Die pastorale Sorge der polnischen Bischöfe gilt aber auch den kinderlosen Ehen, denn sie betonen in der Stellungnahme, dass die künstliche Befruchtung nicht der „richtige Weg“ sei, um das Problem der Unfruchtbarkeit zu lösen. Katholiken, dabei berufen sich die Bischöfe ausdrücklich auf Papst Franziskus, dürften diese Methode nicht anwenden. Allgemein bedanken sich die Bischöfe bei allen Eheleuten, welche ein Zeugnis geben davon, dass „eine schöne und treue Liebe“ möglich und lebbar sei.

Was auch in dem Schlusssatz der Stellungnahme anklingt: „Die Familie ist das Werk und der Besitz Gottes. Deshalb bereiten wir uns auf die kommende Synode mit Glaube, Hoffnung und Liebe vor.“

Bei der Vorstellung der Stellungnahme sagte der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki, nach Angaben der Katholischen Nachrichtenagentur Polens (KAI) hinsichtlich der Vorschläge zur Kommunion von Wiederverheirateten, dass „das Verbleiben in einer zweiten Beziehung“ ein „Verbleiben im Ehebruch“ sei und „auf gar keinen Fall vereinbar mit dem Empfang der heiligen Kommunion“ sei.

Bei dem ersten Teil der Synode vor einem Jahr, so Gadecki, sei diese Frage „bagatellisiert“ worden und „eher in soziologischer als theologischer Weise“ behandelt worden. „Und doch bezieht sich diese Frage auf das Wesentliche der Kirchenlehre.“

Ferner wies Gadecki darauf hin, dass die polnischen Bischöfe bei der Synode in Rom eine Forderung verteilen wollen, welche sich auf homosexuelle Beziehungen beziehe, die man – Gadecki zufolge – „auf gar keinen Fall“ als „Ehen“ bezeichnen dürfe.

Im Rahmen der Präsentation wurde auch ein polnisches Ehepaar vorgestellt, das von Papst Franziskus zum Kreis der Laien-Auditoren ernannt worden ist: Jadwiga und Jacek Pulikowski.

Jacek Pulikowski sagte gegenüber den Medien, dass die Leute, die sich vom Glauben und den religiösen Praktiken entfernten, sehr viel häufiger scheiden lassen würden, als diejenigen, die aktive Mitglieder der Kirche seien. Er betonte, dass Ehen, die eine Krise durchleben würden, sehr schnell durch die Beichte und die heilige Kommunion wiederhergestellt werden könnten.

Abgerundet wurde die Präsentation durch die Vorstellung des neuen purpurfarbenen Logos der Polnischen Bischofskonferenz, das ab jetzt aus einem Hirtenstab in Form des Buchstaben „P“ für „Polska“ (Polen) und einem Kreuz im Zentrum besteht.

von esther10 23.09.2015 16:56

Washington: Papst ruft Amerika zu Einsatz für Gerechtigkeit auf


Obama and Pope Francis
Franziskus erinnert in Begrüßungsansprache im Garten des Weißen Hauses, dass er Sohn einer Einwandererfamilie ist und "Hoffnungen und Träume" der US-Amerikaner teilen will

PAPST BEI OBAMA 23.09.2015, 16:38 Uhr USA/Papst/Politik/Begrüßung/Obama
Washington, 23.09.2015 (KAP) Zum Auftakt seiner USA-Reise hat Papst Franziskus zum Aufbau einer sozial und ökologisch gerechten Welt aufgerufen. Die Menschheit lebe an einem kritischen Zeitpunkt ihrer Geschichte und müsse sich um ihr "gemeinsames Haus" sorgen, sagte er bei der Begrüßungszeremonie in Washington auf dem Rasen des Weißen Hauses, wo er am Mittwoch von Präsident Barack Obama und dessen Frau Michelle begrüßt wurde.

Der Klimawandel dulde keinen Aufschub mehr, Lösungen dürften nicht kommenden Generationen überlassen werden, so der Papst weiter. Noch bleibe die Zeit für den notwendigen Wandel, auch im Blick auf die globale Ungerechtigkeit. Denn Millionen Menschen auf der Welt litten unter einem System, das ihnen keine Beachtung schenke, so der Papst weiter. Die Not dieser Ausgeschlossenen, die nun an die Türen der reichen Gesellschaften pochten, schreie zum Himmel. Die Gesellschaften hätten einen Schuldschein nicht eingelöst, "und es ist jetzt Zeit, dieser Verpflichtung nachzukommen", betonte er mit Verweis auf ein Zitat des Pastors und schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King. Die Amerikaner rief er auf, "das Verwundbare zu schützen" und sich für eine gerechte Entwicklung auf der ganzen Welt einzusetzen.

Er komme als "Sohn einer Einwandererfamilie" in ein Land, das von solchen Familien aufgebaut wurde, und wolle die Hoffnungen und Träume der US-Amerikaner teilen, sagte Franziskus. Die Katholiken engagierten sich in den USA für eine "absolut tolerante" Gesellschaft. Sie würden für die Rechte des Einzelnen einstehen und jede Form von Diskriminierung zurückweisen.

Als "einen der wertvollsten Schätze Amerikas" bezeichnete der Papst die religiöse Freiheit. Sie gelte es gegen jede Bedrohung und Beeinträchtigung zu schützen. Angesichts seines kommenden Besuchs beim katholischen Weltfamilientreffen in Philadelphia, hob er hervor, auch im Hinblick auf den Schutz von Ehe und Familie lebe die Menschheit in einem kritischen Moment. In seiner Rede vor dem US-Kongress am Donnerstag wolle er dazu ermutigen, "die politische Zukunft der Nation in Treue zu ihren Gründungsprinzipien zu gestalten".

Franziskus würdigte auch die Bemühungen um eine politische Entspannung zwischen den USA und Kuba. Sie öffneten neue Türen der Versöhnung, Gerechtigkeit und Freiheit.

Obama: Papst lebendiges Beispiel der Lehre Jesu

Präsident Obama dankte Franziskus im Namen aller US-Amerikaner, darunter 70 Millionen Katholiken, für seinen Besuch. Er würdigte den Beitrag der katholischen Kirche für die Entwicklung des Landes und in der ganzen Welt. In seiner Zeit als Sozialarbeiter in Chicago habe er täglich den großen Einsatz katholischer Gemeinden, Priester und Ordensleute für Arme und Notleidende erlebt.

Papst Franziskus bezeichnete er als "lebendiges Beispiel der Lehre Jesu". Seine moralische Autorität beruhe nicht nur auf Worten, sondern auf Taten. "Sie erinnern uns daran, dass die 'mächtigste Botschaft des Herrn' die Barmherzigkeit ist". Franziskus verdeutliche, dass das Maß eines Menschen vor Gott nicht von Macht und Reichtum abhänge, sondern vom Einsatz für Arme und Ausgegrenzte gemäß dem Evangelium.

Obama würdigte auch die Appelle des Papstes an die "heilige Pflicht, unseren Planeten zu schützen". Die USA unterstützten Franziskus' Forderung an die Führer der Welt, gemeinsam gegen den Klimawandel vorzugehen.

Der Präsident dankte dem Papst besonders für dessen Engagement bei der Annäherung zwischen Kuba und den USA. Dieser Beitrag habe einen "unschätzbaren Wert", auch für die Schaffung eines besseren Lebens für die Kubaner.

Obama betonte weiter das Recht auf Religionsfreiheit, das heute in vielen Regionen der Welt missachtet werde. Besonders Christen seien davon betroffen.

Tausende Zaungäste

Zu dem Zeremoniell mit militärischen Ehren im Garten des Weißen Hauses hatten sich seit den frühen Morgenstunden Tausende Gäste und Zuschauer eingefunden. Der erste Besuch von Franziskus in den USA steht unter anderem mit Blick auf seine Kapitalismuskritik und die im Oktober tagende Familiensynode auch unter politischen Erwartungen.

Franziskus fuhr im Weißen Haus in dem Fiat 500L vor, den er bereits am Vorabend zur Fahrt vom Flughafen in die Stadt benutzt hatte. Zuletzt hatten sich Papst und Präsident bei einem Besuch Obamas im März 2014 im Vatikan gesehen.

Franziskus war am Dienstagnachmittag (Ortszeit) von Kuba kommend in Washington eingetroffen. Am Donnerstag soll er dort als erster Papst vor dem Kongress sprechen. Freitag steht eine Rede vor den Vereinten Nationen in New York auf dem Programm. Zum Abschluss besucht er am Samstag und Sonntag das katholische Weltfamilientreffen in Philadelphia.

Aktuelles Kathpress-Themenpaket: www.kathpress.at/papstreise

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