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von esther10 05.03.2016 00:44

Das Tagebuch der Anne Frank

Interview mit Drehbuchautor Fred Breinersdorfer und Otto-Frank-Darsteller Ulrich Noethen
4. MÄRZ 2016


Tagebuch Der Anne Frank, Amsterdam / Wikimedia Commons - Heather Cowper - Www.Heatheronhertravels.Com, CC BY 2.0

Über Anne Frank sind bereits mehrere Spielfilme zumeist aus dem angelsächsischen Sprachbereich gedreht worden. Filmemacher Fred Breinersdorfer (Drehbuch) und Hans Steinbichler (Regie) bleiben in ihrem neuen Film so nah wie möglich an der Vorlage, am weltberühmten Tagebuch. Daher auch der Filmtitel „Das Tagebuch der Anne Frank“. Selbst für Leser, die das Tagebuch kennen, bietet der Film jedoch auch Neues. Denn das Drehbuch entstand nach einer von den redaktionellen Eingriffen durch Anne Franks Vater Otto befreiten Ausgabe. So tritt beispielsweise das schwierige Verhältnis Annes zu ihrer Mutter im Film deutlich hervor.

Nach einem Prolog in Sils Maria im Jahre 1935, in dem Otto Frank (Ulrich Noethen) den in der Schweiz lebenden Verwandten von den Plänen einer Emigration in die Niederlande erzählt, beginnt „Das Tagebuch der Anne Frank“ mit dem Umzug der Familie nach Amsterdam. Otto und Edith Frank (Martina Gedeck) schenken Anne (Lea von Acken) zu ihrem 13. Geburtstag ein Tagebuch, in dem sie mit wachem Auge und mit schriftstellerischer Begabung immer wieder von ihrem Alltag Zeugnis ablegt. Dabei spielt insbesondere die beginnende Ausgrenzung der Juden in den besetzten Niederlanden aus der Sicht Annes und ihrer Schwester Margot (Stella Kunkat) eine zentrale Rolle. Kernstück des Tagebuchs und des Filmes ist die Beschreibung des Alltags im sogenannten Hinterhaus des Firmensitzes von Otto Frank in der Prinsengracht 263. Die etwas mehr als 50 qm-Wohnung teilt sich die Familie Frank ab Juli 1942 mit der dreiköpfigen Familie „van Daan“: Vater Hans (André Jung), Mutter Petronella (Margarita Broich) und Peter (Leonard Carow), später auch mit dem Zahnarzt Albert Dussel (Arthur Klemt). Hier leben die acht Hinterhaus-Bewohner nicht nur in beengten Verhältnissen mit den im Film teilweise detailliert beschriebenen Einschränkungen, sondern auch in ständiger Angst vor Bombenangriffen und vor Denunziation.

Mit einer natürlich wirkenden Lea von Acken in der Hauptrolle gelingt es dem Spielfilm, nicht nur die Atmosphäre der Beengtheit und der Bedrohung wiederzugeben, sondern auch den Reifungsprozess einer Jugendlichen abzubilden, die trotz der schwierigen Verhältnisse ganz normale Pubertätsprobleme mit einer außerordentlichen Beobachtungsgabe vereinte.

***

Interview mit Drehbuchautor Fred Breinersdorfer und Otto-Frank-Darsteller Ulrich Noethen über „Das Tagebuch der Anne Frank“

Über Anne Frank wurden bereits mehrere Filme gedreht, zuletzt der Fernsehfilm „Meine Tochter Anne Frank“. Worin unterscheidet sich „Das Tagebuch der Anne Frank“ von ihnen?

Fred Breinersdorfer: Bei den bisherigen Filmen gab es immer Raum für freie Interpretation. Ich habe mich gefragt: Warum ist das Tagebuch nach wie vor nicht nur Schullektüre, warum lesen es weltweit in unglaublicher Zahl Jugendliche, obwohl es heißt, sie würden lieber Games spielen oder im Internet unterwegs sein? Das Geheimnis muss schon in dem Buch liegen. Ich wollte sehr subjektiv die Geschichte der Anne Frank erzählen aus dem, was sie schreibt. Daher auch die Originalzitate. Zusammen mit Regisseur Hans Steinbichler kam später der Blick in die Kamera hinzu – ein wichtiges Stilmittel, um das Publikum anzusprechen.

Ulrich Noethen: Mit „Das Tagebuch der Anne Frank“ wird zum ersten Mal ein Kinofilm aus deutscher Produktion zu dem Thema gedreht. Die Familie Frank war eine Frankfurter Familie, und was mit ihr geschehen ist, ist Teil unserer deutschen Geschichte. Wir wollen ein jugendliches Publikum mit einer heutigen Filmsprache ansprechen.

Macht es für Sie einen Unterschied, dass es sich nicht um eine fiktive Geschichte, sondern um eine historische Gestalt handelt? Spüren Sie da eine besondere Verantwortung?

hier geht es weiter
https://de.zenit.org/articles/das-tagebuch-der-anne-frank/

von esther10 05.03.2016 00:41

AfD kritisiert die Streichung der Verpflegungspauschale für Soldaten

Veröffentlicht: 5. März 2016 | Autor: Felizitas Küble
Zur Streichung der Verpflegungspauschale für Bundeswehrsoldaten erklärt das AfD-Bundesvorstandsmitglied Georg Pazderski:

„Unseren Soldaten wird in der Asylkrise sehr viel zugemutet. Nicht nur, dass sie im Dauereinsatz die Auswirkungen von Frau Merkels Fehlentscheidungen ausbaden müssen. Die Soldaten sind hochflexibel und packen dort an, wo ihre Hilfe gebraucht wird. Sie springen dort ein, wo zivile Mitarbeiter in den Feierabend gehen. Atze Soldat



Statt ihnen zu danken, streicht nun das Innenministerium den Soldaten die Verpflegungspauschale. Die Soldaten können wegen der Flüchtlingshilfe nicht an der Truppenverpflegung teilnehmen, sie müssen sich nun auf eigene Kosten versorgen.

Dass nun der letzte kleine Anreiz gestrichen wird, ist ein Schlag ins Gesicht der Soldaten. In der Asylkrise werden Milliarden in alle Richtungen ausgegeben: Für Integration, Sozialhilfe, Tagegeld. Bei den Soldaten wird gekürzt. Das ist unerträglich und trägt mit Sicherheit nicht zur Besserung der Lage bei. Die Verantwortlichen im Innenministerium sollten sich fragen, ob sie mit solchen fahrlässigen Maßnahmen ihrer Verantwortung für unsere Gesellschaft überhaupt noch gerecht werden.“
https://charismatismus.wordpress.com/201...-fuer-soldaten/



von esther10 05.03.2016 00:39

Freue dich!
Peter von Steinitz | 04/03/16


Mit Recht trägt dieser 4. Fastensonntag den Titel Laetare (Freue dich!), denn das Gleichnis, das Jesus erzählt, gibt jedem Menschen, der ein offenes Herz hat, die wahre und bleibende Freude.

Wir befinden uns mitten im ‚Jahr der Barmherzigkeit‘ und hören im heutigen Sonntagsevangelium das Gleichnis vom Barmherzigen Vater.

Aber verstehen wir die Barmherzigkeit Gottes richtig?

Im Alten Testament, das manchmal auch von der strengen Gerechtigkeit Gottes spricht, wird ausdrücklich auf die göttliche Barmherzigkeit hingewiesen: „Denn er ist gnädig und barmherzig, langmütig und reich an Güte und es reut ihn, dass er das Unheil verhängt hat“ (Joel 2,13). Woraus natürlich auch hervorgeht, dass es im Tun der Menschen Dinge gibt, die Unheil hervorrufen.

Erschütternd ist in diesem Zusammenhang die tiefe Reue des Königs David, der, ohne es sich richtig klar gemacht zu haben, einem seiner Untergebenen die Frau weggenommen hatte und dazu noch für seinen Tod in der Schlacht gesorgt hatte, und der daraufhin vom Propheten Gad verschiedene Arten von Strafe zur Wahl gestellt bekam. Da er seine Sünde zutiefst bereut, sieht er die Notwendigkeit einer Strafe grundsätzlich ein, möchte aber, wenn er wählen kann, nicht durch Menschen diese Strafe erfahren: „Da sagte David zu Gad: Ich habe große Angst. Ich will lieber dem Herrn in die Hände fallen, denn seine Barmherzigkeit ist groß. Den Menschen aber möchte ich nicht in die Hände fallen“ (Chronik 1,21,13).

Die Barmherzigkeit Gottes bedeutet also nicht, dass Gott einfach lieb zu uns ist. Er ist nun einmal der Herr und hat uns gegenüber Rechte. Er hat uns seine Gebote gegeben. Dass die Gebote zu unserem Besten sind, wissen wir aus Erfahrung. Aber die Gebote brechen, ist nicht nur unklug, sondern zuerst einmal ein Affront gegen unseren Schöpfer.

Und genau da zeigt sich die unglaublich große Bedeutung der göttlichen Barmherzigkeit. Obwohl er alles Recht dazu hat, will Gott uns eben nicht strafen. Nur im Extremfall, wenn der Mensch gar nicht kapiert, kommt eine Strafe, die aber ihrerseits auch nur aus seinem Erbarmen kommt, denn sie hilft uns, nachträglich zu verstehen und uns zu ändern.

Metanoia, Umkehr, das war schon den antiken Heiden vertraut, weil sie – im Gegensatz zu den heutigen Heiden – den Zusammenhang von Schuld, Sühne und Umkehr kannten und Schuld auch wirklich Schuld nannten.

Das Gleichnis, das wir heute hören, ist wohl das schönste Gleichnis Jesu überhaupt. Es zeigt uns, wie weit die Barmherzigkeit Gottes geht. Papst Benedikt hat dieser Parabel gleich drei Bezeichnungen gegeben: Das Gleichnis vom „Verlorenen Sohn“, vom „Barmherzigen Vater“ und von den „Beiden Brüdern“.

Im Barmherzigen Vater sehen wir eine wunderbare Charakterisierung des Himmlischen Vaters. Er lässt seinen Kindern alle Freiheit. Was auch bedeutet, dass er sie nicht daran hindert, falsche Wege einzuschlagen. Aber er sehnt sich danach, dass sein Kind zurückkommt.

Jeden Tag tritt er vor das Haus, um nach dem verlorenen Sohn Ausschau zu halten. Und als er dann endlich auftaucht, ist der Vater nur Liebe und Freude. Ja, er vergibt sich sogar die Möglichkeit, dem Tunichtgut wenigstens eine Standpauke zu halten. Nein, er läuft ihm entgegen, umarmt den völlig Überraschten, küsst ihn und lässt ihn nur Güte erfahren.

Sein Schuldbekenntnis lässt er ihn nur ansatzweise sagen. Es ist ja schon deutlich geworden, dass er bereut, das genügt ihm. Und so ist die so herzerwärmende Szene ein deutliches Bild für das Sakrament der Beichte, wo es dem Herrn auch genügt, wenn der Sünder seine Schuld bekennt und, so gut er es kann, bereut.

Die Reue sollte eine „contritio“ sein, also eine Reue aus Liebe. Aber da der Mensch das nicht immer schafft (auch beim jungen Mann im Gleichnis wissen wir nicht genau, ob das „Insichgehen“ aus Liebe erfolgt oder zunächst aus der Notwendigkeit, etwas zu essen zu bekommen), genügt die „attritio“, die eine solche unvollkommene Reue ist. Das, was an dem Ganzen fehlt, ersetzt die objektive Kraft des Sakraments. Und der reuige Sünder erlebt dann das heitere Glück, wieder daheim zu sein.

Wollten wir Menschen doch begreifen, dass Gott genau das will: dass wir glücklich sind!

Der ältere Bruder war zwar immer brav zuhause geblieben, hat aber das Wesentliche nicht begriffen. Er ärgert sich darüber, dass sein Bruder so leicht wieder aufgenommen wird. Das Gleichnis lässt offen, was schwerer wiegt, der Leichtsinn des jüngeren Bruders oder die Hartherzigkeit des älteren.

Der hl. Johannes Paul II. hat nicht nur die großartige Barmherzigkeitsenzyklika geschrieben und die Ordensfrau Faustyna heiliggesprochen, die man als die Prophetin der göttlichen Barmherzigkeit bezeichnen könnte. Als der heilige Papst am Ende seines Lebens selbst nicht mehr sprechen und nicht mehr handeln konnte, hat er – sozusagen als feierlichen Schlusspunkt seines Lebens – die Barmherzigkeit Gottes durch seinen eigenen Tod verkündet. Er starb am Vorabend des von ihm eingesetzten Festes der Göttlichen Barmherzigkeit (des Sonntags nach Ostern). Sein Sekretär, der jetzige Kardinal von Krakau, feierte an seinem Sterbebett die hl. Messe vom Barmherzigkeitssonntag als Vorabendmesse.

Immer wieder hat Papst Johannes Paul II. Maria als die Mutter der Barmherzigkeit angerufen. So in einem besonders feierlichen Weiheakt an die Gottesmutter, den er am 13. Mai 1982, ein Jahr nach dem glücklich überlebten Attentat, in Fatima betete:

„Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Macht der erbarmenden Liebe. Dass sie dem Bösen Einhalt gebiete! Dass sie die Gewissen wandle! In Deinem Unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung!“

In dieser Hoffnung sollten wir heute die Mutter der Kirche um ihre Fürsprache für alle Glieder der Kirche bitten, dass möglichst viele im ‚Jahr der Barmherzigkeit‘ durch Umkehr und Buße das Erbarmen und die Freude Gottes finden.

Msgr. Dr. Peter von Steinitz war bis 1980 als Architekt tätig; 1984 Priesterweihe durch den hl. Johannes Paul II.; 1987-2007 Pfarrer an St. Pantaleon, Köln; seit 2007 Seelsorger in Münster. Er ist Verfasser der katechetischen Romane: „Pantaleon der Arzt“, „Leo – Allah mahabba“ (auch als Hörbuch erhältlich) und „Katharina von Ägypten“
https://de.zenit.org/articles/freue-dich/



von esther10 05.03.2016 00:36

Freitag, 04. März 2016
Bundespolizisten angegriffen


Messerstecherin kommt aus Salafisten-Szene

Diese Tat sorgt in Sicherheitskreisen für anhaltende Unruhe: In Hannover sticht ein Mädchen unvermittelt auf einen Polizisten ein. Beweismaterial erhärten erste Verdachtsmomente - die Tat könnte islamistisch motiviert gewesen sein.

VIDEO
Polizist in Hannover am Hals verletzt: Wurde 15-jährige Messerstecherin von IS angestiftet?
03.03.16 – 01:18 min

hier geht es weiter
http://www.n-tv.de/politik/Messerstecher...le17144826.html

Die salafistische Szene in Deutschland ist nach Angaben des Verfassungsschutzes ein wichtiges Rekrutierungsfeld für den sogenannten Dschihad, den "Heiligen Krieg", mit dem radikale Islamistenorganisationen willige Helfer zur Umsetzung ihrer Ziele suchen. In Niedersachsen schätzt die Behörde die Zahl der Salafisten auf 520 - angeblich mit steigender Tendenz. Die meisten seien aber nicht gewaltbereit, heißt es.

Quelle: n-tv.de , hul/dpa

Polizist in Hannover am Hals verletzt
Wurde 15-jährige Messerstecherin von IS angestiftet?
Die 15-Jährige, die vor einer Woche einen Bundespolizisten mit einem Messer am Hauptbahnhof Hannover schwer verletzte, hatte schon als kleines Kind mit der Salafisten-Szene zu tun.


MEDIATHEK
Polizist in Hannover am Hals verletzt
Wurde 15-jährige Messerstecherin von IS angestiftet?

***
http://www.n-tv.de/politik/Sexvorwuerfe-...le17149106.html

von esther10 05.03.2016 00:36

Kardinal Pells Zeugenaussagen zum Umgang mit dem Missbrauch
Michaela Koller | 04/03/16


Kardinal George Pell, Präfekt des päpstlichen Wirtschaftssekretariats, hat sich am Sonntag erstmals vier Stunden lang den Fragen einer australischen Untersuchungskommission gestellt, die zum Missbrauch in verschiedenen Einrichtungen ermittelt. Mit der „Royal Commission into Institutional Responses into Child Sexual Abuse“ sprach der Kurienkardinal per Videokonferenz, um als ehemaliger Erzbischof von Sydney Auskunft über den Umgang seiner Kirche mit den zahlreichen Fällen Rede und Antwort zu stehen. Dabei räumte er ein, dass die Kirche damit „nicht gut“ in der Vergangenheit umgegangen sei. „Die Kirche hat enorme Fehler begangen, und arbeitet daran, die Betroffenen zu trösten, aber die Kirche hat vielerorts, gerade auch in Australien, die Dinge verhunzt und die Menschen heruntergezogen“, gestand er.

In noch drei weiteren Sitzungen stellte sich der Kardinal, einer der einflussreichsten Kirchenmänner, der der Diözese Ballarat entstammt, der Befragung. Am Donnerstag traf er sich abschließend mit etwa einem Dutzend Opfern im römischen Hotel Quirinale, ein Treffen, zu dem er sich seit längerem bereit erklärt hatte. Er versprach sich davon im Vorfeld Heilung für die Überlebenden. Die Reihen der Opfer aus der Heimat des Kardinals im südöstlichen Bundesstaat Victoria lichteten sich in der Vergangenheit nicht nur, weil die Fälle teilweise in die 60er Jahre zurückreichen: Mehr als ein Dutzend der Opfer begingen Suizid, nicht zuletzt, weil die Gerechtigkeit und die Anerkennung ihres Leids Jahrzehnte auf sich warten ließ.

Pell hörte sich jedes einzelne Schicksal an: „Es war schwer, ein aufrichtiges und teilweise emotionales Treffen.“ Er fühle sich verpflichtet, mit den Menschen aus Ballarat zusammenzuarbeiten. Er kenne die Güte vieler Menschen aus der Gegend, „eine Güte, die nicht durch das Böse, das verübt wurde, auszulöschen war.“ Er kenne ihre Loyalität und Nächstenliebe und erkenne diese mit großer Dankbarkeit an. Ihm sei sehr an einer engen Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie der Päpstlichen Kinderschutzkommission gelegen. Zu den Suiziden sagte er: „Jeder Suizid ist einer zu viel.“ Er selbst werde sich darum bemühen, dass dies künftig nicht mehr als eine Option von denen, die leiden, betrachtet wird. Er wünsche sich, dass seine Geburtsstadt Ballarat zu einem Vorbild für eine bessere Heilung werde. Daher unterstütze er dort die Idee der Einrichtung eines entsprechenden Forschungszentrums.

Pell folgte schließlich an der Lourdesgrotte in den vatikanischen Gärten dem Aufruf der „Greller-Zaun-Bewegung“ aus Ballarat, die dazu einlädt, leuchtend farbige Bänder an die Gitter katholischer Einrichtungen zu hängen, zum Zeichen der Solidarität mit den Überlebenden des sexuellen Missbrauchs: Der Kardinal brachte am Zaun ein gelbes Band an und betete für alle Opfer
https://de.zenit.org/articles/kardinal-p...dem-missbrauch/


von esther10 05.03.2016 00:34

Grünen-Krise: Gefährdet Drogenfund bei Volker Beck Kretschmanns Wiederwahl?



Der Grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann ist beliebt, sein CDU-Herausforderer Guido Wolf blass. Aktuelle Umfragen sprechen für eine Wiederwahl. Jetzt werden die Grünen plötzlich vom Drogenfund um Volker Beck erschüttert. Kretschmann greift zur Notwehr.
Wie stark die Nervosität bei den Grünen wächst, zeigt die Aussage von Winfried Kretschmann. Er kannte keine Schonung für Volker Beck. Von einem "schweren Fehlverhalten" sprach der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, eben weil er dieses Amt gern behalten möchte. Da ist es ganz und gar nicht dienlich, wenn bei einem Parteifreund Drogen gefunden werden. Und Volker Beck ist nun mal nicht irgendwer. Er ist ein bekanntes Gesicht der Grünen, eines der wenigen. Denn die Partei ist nicht gerade gesegnet mit politischen Talenten.

hier gehts weiter
http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_5333792.html
http://www.focus.de/politik/ausland/isla...id_5336612.html

von esther10 05.03.2016 00:33

„Das Wort verkünden“
Redaktion | 04/03/16


In der Kapelle „Redemptoris Mater“ im Vatikan hielt der Prediger des Päpstlichen Hauses, Pater Raniero Cantalamessa OFMCap, heute die dritte traditionelle Fastenpredigt 2016 für den Papst und die römische Kurie.

Wir dokumentieren die Predigt in einer eigenen Übersetzung.

***

DAS WORT VERKÜNDEN

Der Heilige Geist als Hauptakteur der Evangelisierung

Heute wollen wir unsere Überlegungen zur Konstitution Dei verbum über die göttliche Offenbarung fortsetzen. Letztes Mal habe ich über die „lectio divina“ gesprochen, d.h. über die persönliche Lektüre der Heiligen Schrift zur eigenen Heiligung. Wir sind dem Schema gefolgt, dass der heilige Jakobus vorschlägt, und haben darin drei aufeinanderfolgende Schritte unterschieden: das Wort aufnehmen, über das Wort meditieren, nach dem Wort handeln.

Es bleibt aber noch ein vierter Schritt zu tun, über den wir heute nachdenken wollen: die Verkündigung des Wortes. Die Konstitution Dei verbum geht kurz auf die privilegierte Stellung ein, die das Wort Gottes in der kirchlichen Verkündigung haben muss (DV, Nr. 24); aber sie vertieft die Frage nicht weiter, weil das Konzil diesem Thema ein eigenes Dokument widmet: das Dekret Ad gentes über die Missionstätigkeit der Kirche.

Nach diesem Konzilsdokument wurde das Thema noch mehrmals wieder aufgegriffen und vertieft: vom seligen Paul VI. im Apostolischen Schreiben Evangelii nuntiandi, vom heiligen Johannes Paul II. in der Enzyklika Redemptoris missio und zuletzt von Papst Franziskus in Evangelii gaudium. Was die Lehre und deren Umsetzung angeht ist also alles schon gesagt worden, und zwar von der höchsten Stelle des Lehramts. Es wäre töricht von mir, wenn ich dem noch etwas hinzufügen wollte. Was aber machbar ist und mit dem Vorsatz dieser Meditationen im Einklang steht, ist eine Vertiefung über einige spirituelle Fragen. Als Ausgangspunkt will ich eine Maxime nehmen, die der selige Paul VI. gern wiederholte: „Der Heilige Geist ist der Erstbeweger der Evangelisierung“[1].

1. Das Mittel und die Botschaft

Wenn ich eine Nachricht verbreiten will ist die erste Frage, die sich mir stellt: Auf welchem Weg will ich sie bekannt machen? Über Zeitung, Radio, Fernsehen? Das Mittel ist so wichtig, dass die moderne Kommunikationswissenschaft den Slogan geprägt hat: „Das Mittel ist die Botschaft“ (The medium is the message)[2]. Und welches ist das natürliche und ursprüngliche Mittel, durch das sich das Wort verbreitet? Der Hauch, der Atem, die Stimme. Die Stimme greift sozusagen das Wort auf, das sich im Geheimen in meinem Geist geformt hat, und trägt es an das Ohr der Zuhörer. Alle anderen Mittel tun weiter nichts, als dieses ursprüngliche Mittel zu verstärken und zu verbreiten. Auch die Schrift kommt später und setzt das gesprochene Wort voraus, denn die Buchstaben unseres Alphabets sind weiter nichts als Symbole, die einen Laut darstellen.

Auch das Wort Gottes folgt dieser Regel. Es verbreitet sich mittels eines Hauchs. Und was oder wer ist dieser Hauch Gottes, der Bibel nach? Wir wissen es: Es ist der Heilige Geist! Kann mein Hauch das Wort eines anderen beleben, oder umgekehrt der Hauch eines anderen mein Wort? Natürlich nicht; mein Wort kann nur durch meinen Hauch eine Stimme erhalten, und das Wort eines anderen nur durch seinen Hauch. So ähnlich, auf analoge Weise, kann das Wort Gottes nur durch den Hauch Gottes belebt werden, und das ist der Heilige Geist.

Das ist eine einfache und fast selbstverständliche Wahrheit, die aber weitreichende Implikationen hat. Sie beinhaltet das Grundgesetz einer jeden Verkündigung und Evangelisierung. Menschliche Nachrichten verbreiten sich von Mund zu Mund, oder über Radio, Fernsehen, Internet usw.; die göttliche Nachricht verbreitet sich, eben weil sie göttlich ist, mittels des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist ist ihr wahres, grundlegendes Kommunikationsmedium, ohne welches man von der Botschaft nicht mehr empfängt, als die menschliche Auskleidung. Die Worte Gottes sind „Geist und Leben“ (vgl. Joh 6,63); deshalb kann man sie nur „im Geist“ vermitteln oder aufnehmen.

Dieses Grundgesetz ist es, das wir konkret in der Heilsgeschichte wirken sehen. Jesus begann sein öffentliches Predigen „erfüllt von der Kraft des Geistes“ (Lk 4,14). Er selbst erklärte: „Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe“ (Lk 4,18). Als er am Osterabend seinen Jüngern im Abendmahlsaal erschien, sprach er: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ Und „Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!“ (Joh 20,21-22). Als er seine Jünger aussandte, um das Evangelium in der ganzen Welt zu verkünden, gab Jesus ihnen auch die Mittel, um den Auftrag ausführen zu können: den Heiligen Geist. Und bezeichnenderweise tat er es, indem er sie anhauchte.

Laut Markus und Matthäus war das letzte Wort, das Jesus zu den Aposteln sprach, bevor er in den Himmel aufstieg: „Geht!“. „Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“ (Mk 16,15; vgl. Mt 28,19). In Lukas scheint das letzte Gebot genau das Gegenteil zu sein: Bleibt! Geht nicht fort! „Bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werdet“ (Lk 24,49). Aber selbstverständlich liegt hierin kein Widerspruch. Der Sinn ist: Geht hinaus in die Welt, aber nicht bevor ihr den Heiligen Geist empfangen habt.

Die Erzählung des Pfingstereignisses dient dazu, diese Wahrheit hervorzuheben. Der Heilige Geist kommt und schon fangen Petrus und die anderen Jünger an, laut über die Kreuzigung und Auferstehung Christi zu sprechen; und ihre Worte sind so kraftvoll, dass dreitausend Menschen sich ins Herz getroffen fühlen. Der Heilige Geist, der über sie gekommen ist, verwandelt sich für die Jünger in einen unwiderstehlichen Drang, zu evangelisieren.

Paulus geht so weit, zu behaupten, ohne den Heiligen Geist sei es unmöglich zu sagen: „Jesus ist der Herr!“ (1 Kor 12,3), was der Anfang und die Zusammenfassung jeder christlichen Verkündigung ist. Petrus seinerseits bezeichnet die Apostel als jene, „die euch in der Kraft des Heiligen Geistes das Evangelium gebracht haben“ (1 Petr 1,12). Mit dem Wort „Evangelium“ bezieht er sich auf den Inhalt, während die „Kraft des Heiligen Geistes“ für ihn das Mittel oder den Weg der Verkündigung bezeichnet.

2. Wort und Tat

Das erste Missverständnis, dem man vorbeugen muss wenn man von Evangelisierung spricht, ist die Vorstellung, dass evangelisieren gleichbedeutend mit predigen und deshalb nur einer bestimmten Kategorie von Christen vorbehalten sei. Über das Wesen der Offenbarung sagt die Konstitution Dei verbum:

„Das Offenbarungsgeschehen ereignet sich in Tat und Wort, die innerlich miteinander verknüpft sind: die Werke nämlich, die Gott im Verlauf der Heilsgeschichte wirkt, offenbaren und bekräftigen die Lehre und die durch die Worte bezeichneten Wirklichkeiten; die Worte verkündigen die Werke und lassen das Geheimnis, das sie enthalten, ans Licht treten“[3].

Diese Aussage geht auf Gregor den Großen zurück: „Unser Herr und Erlöser“, schreibt der heilige Kirchenvater, „ermahnt uns manchmal durch seine Worte, andere Male durch das, was er tut“ (aliquando nos sermonibus, aliquando vero operibus admonet)[4]. Dieses Gesetz gilt nicht nur für die Offenbarung in ihrer Geburtsstunde, sondern auch für ihre Ausbreitung. Anders ausgedrückt: Man evangelisiert nicht nur durch Worte, sondern mehr noch durch die Werke und den Lebensstil; nicht nur durch das was man sagt, sondern mehr noch durch das was man tut und ist.

So war es von Anfang an. Die auch heute noch autoritätsvollste Studie über „Die Mission und Ausbreitung des Christentums in den ersten drei Jahrhunderten“ kommt zu dem Schluss, dass die frühen christlichen Gemeinden „durch ihr bloßes Dasein und Handeln missionierend wirkten“[5]. In diesem Jahr der Barmherzigkeit wird es uns nützlich sein, uns ins Gedächtnis zu rufen, worin dieses „Handeln“ der ersten christlichen Gemeinden bestand. Außer in der brüderlichen Hilfeleistung untereinander, bestand es in den Werken der Barmherzigkeit, die allen zugutekamen: in der Fürsorge um die Waisen, Kranken, Gefangenen. Die Kraft dieser Initiativen war so offensichtlich, dass der zum Heidentum zurückgekehrte Kaiser Julian um das Christentum zu bekämpfen versuchte, ähnliche karitative Einrichtungen im Zivilbereich einzuführen.

Es gibt im Englischen einen Spruch, der einen ganz besonderen Klang annimmt, wenn man ihn auf die Evangelisierung bezieht: „Deeds speak louder than words“; Taten sprechen lauter als Worte. Ein ebenfalls oft wiederholter Satz aus dem Apostolischen Schreiben Evangelii nuntiandi Pauls VI. sagt: „Der heutige Mensch hört lieber auf Zeugen als auf Gelehrte, und wenn er auf Gelehrte hört, dann deshalb, weil sie Zeugen sind“[6].

Einer der bekanntesten Moralphilosophen des vorigen Jahrhunderts (wir brauchen seinen Namen nicht zu nennen) wurde eines Abends in einem Lokal in zweifelhafter Gesellschaft ertappt. Ein Kollege fragte ihn, wie er sein Verhalten mit dem in Einklang bringen konnte, was er in seinen Büchern schrieb. Der Philosoph antwortete seelenruhig: „Haben Sie jemals ein Verkehrsschild gesehen, das sich in die Richtung bewegt, die es weist?“ Das ist zwar eine glänzende Antwort, aber sie verurteilt sich von selbst. Die Menschen wissen nichts mit „Verkehrsschildern“ anzufangen, die den Weg weisen, ohne sich selber vom Fleck zu bewegen.

Ich kann ein schönes Beispiel für die Wirksamkeit des Zeugnisablegens nennen, das aus dem selben Orden stammt, dem ich auch angehöre. Der größte (wenn auch verborgene) Beitrag, den der Kapuzinerorden in den fünf Jahrhunderten seiner Geschichte für die Evangelisierung geleistet hat, liegt, so glaube ich, nicht in den hauptberuflichen Predigern, die er hervorgebracht hat, sondern in seinen Laienbrüdern: einfache und ungebildete Klosterpförtner und Bettelmönche. Die Bevölkerung ganzer Landstriche hat durch sie ihren Glauben behalten oder wiedergefunden. Einer von ihnen, der selige Nicola von Gesturi, sprach so wenig, dass die Menschen ihn den „stillen Bruder“ nannten; trotzdem identifiziert sich der Kapuzinerorden auf Sardinien noch heute, 58 Jahre nach seinem Tod, mit Bruder Nicola von Gesturi; oder auch mit Bruder Ignazio von Laconi, einem anderen heiligen Bettelmönch vergangener Tage. Dasselbe ereignete sich in Rom ganz am Anfang der Entstehung des Ordens, mit dem heiligen Felix von Cantalice. Es hat sich das Wort bewahrheitet, dass Franz von Assisi eines Tages an die Prediger seines Ordens richtete: „Warum rühmt ihr euch, die Menschen bekehrt zu haben? Wisst, dass unsere einfachen Brüder sie durch ihr Gebet bekehrt haben“[7].

Während eines ökumenischen Treffens fragte ein Mitglied einer Pfingstkirche mich einmal, warum wir Katholiken Maria als „Leitstern der Evangelisierung“ bezeichnen. Das war nicht als Kritik gemeint; er wollte wirklich verstehen. Seine Frage wurde auch für mich zu einer Gelegenheit, über diesen Titel nachzudenken, den Papst Paul VI. zum Abschluss von Evangelii nuntiandi auf Maria bezog. Ich kam zu dem Schluss, dass Maria deshalb der Leitstern der Evangelisierung ist, weil sie nicht ein bestimmtes Wort zu einem bestimmten Volk getragen hat, wie es selbst die größten Evangelisatoren der Geschichte getan haben, sondern das menschgewordene Wort selbst auch leiblich in sich getragen und der ganzen Menschheit geschenkt hat! Sie hat nie gepredigt, sie hat überhaupt sehr wenig gesprochen; aber sie war von Christus erfüllt und verbreitete um sich herum seinen Duft; so sehr, dass Johannes der Täufer ihn schon im Mutterschoß wahrnehmen konnte. Wer könnte leugnen, dass die Jungfrau von Guadalupe eine entscheidende Rolle in der Evangelisierung und im Glauben des mexikanischen Volkes gespielt hat?

Da ich in einem kurialen Umfeld spreche, halte ich es für richtig, den Beitrag hervorzuheben, den Menschen, die den größten Teil ihrer Zeit an einem Schreibtisch verbringen und Geschäften nachgehen, die scheinbar wenig mit der Verbreitung des Glaubens zu tun haben, für die Evangelisierung leisten können und tatsächlich auch leisten. Wenn er seine Arbeit als Dienst am Papst und an der Kirche auffasst, wenn er diese Intention von Zeit zu Zeit erneuert und nicht zulässt, dass der Eifer um die eigene Karriere in seinem Herzen die Oberhand gewinnt, dann kann ein bescheidener Angestellter einer Kongregation mehr zur Evangelisierung beitragen, als es ein Berufsprediger tut, der den Menschen mehr gefallen möchte als dem Herrn.

3. Wie man zu Verkündern des Evangeliums wird

Wenn die Berufung zur Evangelisierung für alle gilt, dann wollen wir versuchen zu erkennen, welche Voraussetzungen man erfüllen muss und unter welcher Bedingung man zu Verkündern des Evangeliums wird. Die erste Bedingung erfahren wir aus dem Wort, das Gott an Abraham richtete: „Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde“ (Gen 12,1). Es gibt keine Mission und keine Sendung, der nicht ein „Wegziehen“ vorausgeht. Wir sprechen oft von einer Kirche, die „hinausgehen“ muss. Wir müssen begreifen, dass die erste Tür, durch die wir hinausgehen müssen, nicht die der Kirche, der Gemeinschaft, der Institutionen, der Sakristeien, sondern die unseres „Ichs“ ist. Das hat Papst Franziskus sehr deutlich formuliert, als er sagte: „Hinausgehen bedeutet vor allem, aus dem Zentrum herauszutreten um das Zentrum Gott zu überlassen.“ Teilhard de Chardin hätte gesagt: „Dezentriere uns von uns selbst und zentriere uns neu in Christus.“

Stärker noch als der Befehl Gottes an Abraham ist der Aufruf, den Jesus an jene richtet, die er zu Mitarbeitern bei der Verkündigung des Reiches machen will: „Zieh hinaus, komm heraus aus deinem Ich, verleugne dich selbst! Dann wird alles mir gehören. Dein Leben wird sich verändern; mein Gesicht wird dein Gesicht werden. Nicht mehr du wirst leben, sondern ich werde in dir leben.“ Nur so können wir den Morast aus Neid, Eifersucht, Angst, Missgunst, Ressentiment und Abneigung überwinden, der das Herz des alten Menschen erfüllt, um uns vom Evangelium „bewohnen“ zu lassen und den Duft des Evangeliums zu verbreiten.

Die Bibel bietet uns ein Sinnbild, das mehr Wahrheit enthält als alle Abhandlungen über die Pastoral der Verkündigung. Ich meine die Vision vom gegessenen Buch in Ezechiel:

„Und ich sah: Eine Hand war ausgestreckt zu mir; sie hielt eine Buchrolle. Er rollte sie vor mir auf. Sie war innen und außen beschrieben und auf ihr waren Klagen, Seufzer und Weherufe geschrieben. Er sagte zu mir: Menschensohn, iss, was du vor dir hast. Iss diese Rolle! Dann geh und rede zum Haus Israel! Ich öffnete meinen Mund und er ließ mich die Rolle essen. Er sagte zu mir: Menschensohn, gib deinem Bauch zu essen, fülle dein Inneres mit dieser Rolle, die ich dir gebe. Ich aß sie und sie wurde in meinem Mund süß wie Honig“ (Ez 2,9-3,3; vgl. auch Offb 10,2).

Es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen dem Wort Gottes, das nur studiert und verkündet wird, und dem Wort Gottes, das man „isst“ und in sich aufnimmt. Im ersten Fall haben wir einen Prediger, der „druckreif“ sprechen kann; trotzdem erreicht er das Herz der Menschen nicht in der Tiefe, denn das Herz erreicht nur, wer mit dem Herzen spricht. „Cor ad Cor loquitur“ war der Wahlspruch des seligen Kardinal Newman.

Der Verfasser des Buchs der Offenbarung greift das Bild aus Ezechiel wieder auf, fügt ihm jedoch eine kleine, aber bedeutsame Variante hinzu. Er sagt, dass das gegessene Buch zwar wirklich im Mund süß wie Honig war; im Magen aber wurde es bitter (vgl. Offb 10,10). Ja, denn bevor es die Zuhörer verwundet muss das Wort den Verkünder verwunden, indem es ihm seine Sünde vor Augen hält und ihn zur Umkehr bewegt.

Diese Arbeit kann nicht an einem Tag geschehen. Eines gibt es aber, das man an einem Tag tun kann, heute noch: Wir können dieser Perspektive zustimmen und den unumstößlichen Beschluss fassen, sofern es an uns liegt, nicht mehr für uns selbst, sondern für den Herrn zu leben (vgl. Röm 14,7-9). Das alles kann nicht nur die Frucht der asketischen Bemühungen des Menschen sein; es ist ebenfalls ein Werk der Gnade und Frucht des Heiligen Geistes. „Damit wir nicht mehr uns selber leben, sondern ihm, der für uns gestorben und auferstanden ist, hat er von dir, Vater, als erste Gabe für alle, die glauben, den Heiligen Geist gesandt.“ So beten wir im Eucharistischen Hochgebet IV.

Es ist nicht schwer, zu erfahren, wie man im Hinblick auf die Evangelisierung den Heiligen Geist empfängt. Es genügt, sich anzusehen, wie Jesus ihn empfing und wie die ganze Kirche ihn am Pfingsttag empfing. Lukas beschreibt die Taufe Jesu mit folgenden Worten: „Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam auf ihn herab“ (Lk 3,21-22). Das Gebet Jesu öffnete den Himmel und ließ den Heiligen Geist herabkommen. Dasselbe ereignete sich für die Jünger. Der Heilige Geist kam am Pfingsttag auf sie herab, während „sie alle einmütig im Gebet verharrten“ (Apg 1,14).

Unsere Bemühungen um einen neuen missionarischen Eifer stehen zwei Gefahren gegenüber. Die erste ist unsere Trägheit, unser Hang, nichts zu tun und alles den anderen zu überlassen. Die andere ist die Versuchung, sich einem fieberhaften und leeren Tatendrang hinzugeben und dabei allmählich die Verbindung zur Quelle des Wortes und seiner Wirkungskraft zu verlieren. Auch damit wäre man zum Versagen verurteilt. Je mehr der Umfang unseres Tuns zunimmt, desto mehr muss auch der Umfang unserer Gebete zunehmen. Man könnte mir entgegenhalten: Das ist absurd; wir können unsere Zeit doch nicht vermehren! Nun gut; aber der, der Brot und Fische vermehrt hat, kann er nicht auch unsere Zeit vermehren? Schließlich tut Gott es immer wieder und wir machen täglich diese Erfahrung. Nachdem wir gebetet haben, erledigen wir dieselben Tätigkeiten in weniger als der halben Zeit.

Man könnte weiter einwenden: Wie sollen wir stillhalten und beten, wie können wir nicht eilig handeln, wenn das Haus schon brennt? Auch das stimmt. Aber stellt euch diese Szene vor: Eine Feuerwehrmannschaft hat eine Brandmeldung bekommen und eilt mit lauten Sirenen zur Stelle; aber sobald sie den Schauplatz des Brandes erreichen, stellen die Feuerwehrleute fest, dass sie kein Wasser im Tank haben! So sind wir, wenn wir hastig ausziehen um zu predigen, ohne vorher gebetet zu haben. Nicht, dass es uns dann an Worten fehlen würde; im Gegenteil, je weniger man betet, desto leichter kann man reden. Aber unsere Worte werden leer sein, sie werden niemanden erreichen.

4. Evangelisierung und Erbarmen

Neben dem Gebet gibt es noch einen zweiten Weg, um den Heiligen Geist zu erlangen: die ehrliche Absicht. Unsere Absichten können, wenn wir Christus verkünden, auf vielfältige Weise verunreinigt sein. Paulus listet einige unlautere Beweggründe in seinem Brief an die Philipper auf: aus Neid und Streitsucht oder aus Ehrgeiz (vgl. Phil 1,15-17). Der Fehler, der alle anderen beinhaltet, ist jedoch ein einziger: der Mangel an Liebe. Paulus sagt: „Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke“ (1 Kor 13,1).

Die Erfahrung hat mich eines gelehrt: Man kann Christus aus Gründen verkünden, die sehr wenig mit Liebe zu tun haben. Zum Beispiel aus Proselytenmacherei, wenn man in der Zunahme seiner Anhänger eine Bestätigung für die eigene kleine Kirche sucht; vor allem dann, wenn man sie selber gegründet hat oder sie noch jung ist. Man kann, um ein Bild aus Markus wörtlich zu nehmen, das Evangelium verkünden, damit es alle Völker der Welt erreicht und dadurch die Rückkehr des Herrn beschleunigt wird (vgl. Mk 13,10).

Zum Teil sind diese Absichten für sich selbst genommen nicht einmal schlecht. Sie genügen aber nicht. Es fehlt jene ehrliche Liebe und jenes Erbarmen mit den Menschen, das die Seele des Evangeliums ist. Das Evangelium der Liebe kann nur mit Liebe verkündet werden. Wenn wir uns nicht Mühe geben, die Menschen die wir vor uns haben zu lieben, dann können die Worte sich in unseren Händen leicht in Steine verwandeln, die verletzen und vor denen man sich zu schützen versucht, wie man sich vor einem Hagelschlag schützt.

Ich habe immer die Lehre vor Augen, die die Bibel uns indirekt durch das Beispiel Jonas erteilt. Gott zwingt Jona, in Ninive zu predigen. Die Einwohner von Ninive waren jedoch Feinde Israels und Jona liebte die Niniviten nicht. Es bereitet ihm sichtlich Freude und Genugtuung, zu verkünden: „Noch vierzig Tage und Ninive ist zerstört!“ Diese Aussicht scheint ihm kein bisschen zu missfallen. Aber die Niniviten bereuen und Gott erspart ihnen das Strafgericht. Das stürzt Jona in eine Krise. Darauf sagt der Herr ihm, sich fast entschuldigend: „Dir ist es leid um den Rizinusstrauch… Mir aber sollte es nicht leid sein um Ninive, die große Stadt, in der mehr als hundertzwanzigtausend Menschen leben, die nicht einmal rechts und links unterscheiden können?“ (Jona 4,10-11). Gott hat mehr Mühe damit, den Prediger zu bekehren, als es ihn gekostet hat, sämtliche Einwohner von Ninive zu bekehren!

Liebe zu den Menschen müssen wir also im Herzen tragen. Besonders aber auch Liebe zu Jesus. Die Liebe zu Christus muss unser Beweggrund sein. „Liebst du mich mehr als diese?“, lautet die Frage, die Jesus an Petrus richte. Darauf folgt eine Aufforderung: „Weide meine Schafe!“ (vgl. Joh 21,15 ff.). Man muss Jesus lieben, denn nur wer in Jesus verliebt ist kann ihn mit tiefer Überzeugung der Welt verkünden. Mit Begeisterung kann man nur über das sprechen, was man liebt.

Wenn wir das Evangelium verkünden, mit unserem Leben wie mit unseren Worten, dann bereiten wir Jesus nicht nur eine Ehre, sondern auch eine Freude. Wenn es wahr ist, dass „die Freude des Evangeliums das Herz und das gesamte Leben derer erfüllt, die Jesus begegnen“[8], dann ist es umgekehrt auch wahr, dass die, die das Evangelium verbreiten, das Herz Jesu mit Freude erfüllen. Das freudige und wohlige Gefühl, das ein Mensch empfindet, wenn plötzlich wieder Leben in ein gelähmtes und fast abgestorbenes Glied seines Körpers einkehrt, kann uns eine entfernte Vorstellung von der Freude vermitteln, die Christus empfindet, wenn er spürt, dass ein abgestorbenes Glied seines Leibes durch seinen Geist neu belebt wird.

Es gibt in der Bibel ein Wort, das mir noch nie zuvor aufgefallen war: „Wie kühlender Schnee an einem Sommertag ist ein verlässlicher Bote für den, der ihn sendet; er erquickt die Seele seines Herrn“ (Spr 25,13). Das Gleichnis der Erfrischung an einem heißen Tag ruft das Bild Jesu in den Sinn, der am Kreuze ruft: „Mich dürstet“. Es dürstet ihn nach Seelen, und wir sind berufen, ihn durch unseren demütigen Dienst bei der Verkündigung des Evangeliums zu erquicken. Möge der Heilige Geist, „Erstbeweger der Evangelisierung“, uns gewähren, dass wir Jesus diese Freude bereiten; durch Wort und Tat, je nach den Gaben und Ämtern, die ein jeder von uns in der Kirche hat.

[Aus dem Italienischen übersetzt von Alexander Wagensommer]
https://de.zenit.org/articles/das-wort-verkuenden/
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FUSSNOTEN

[1] Paul VI., Evangelii nuntiandi, Nr. 75.

[2] Der Spruch stammt von Marshall McLuhan, Understanding Media. The Extensions of Man, Mc Graw Hill, New York 1964.

[3] DV, 2

[4] Gregor der Grosse, Homiliae in Evangelium, XVII.

[5] A. von Harnack, Die Mission und Ausbreitung des Christentums in den ersten drei Jahrhunderten, Hinrichs, Leipzig 1902.

[6] EN, 41.

[7] Thomas von Celano, Vita Secunda, CXXIII, 164 (FF, 749).

[8] Papst Franziskus, Evangelii gaudium, 1.

von esther10 05.03.2016 00:30

Cantalamessa: „Wenn evangelisiert wird, sprechen Taten lauter als Worte“
Salvatore Cernuzio | 04/03/16


„Das Mittel ist die Botschaft“, sagte McLuhan. Dieses Prinzip gilt auch für das Wort Gottes, so Pater Raniero Cantalamessa in seiner dritten Fastenpredigt 2016, die eine Fortsetzung der Überlegungen zur Konzilskonstitution Dei Verbum darstellte.

Nach einer Klärung der Begriffe „aufnehmen“, „meditieren“ und „nach dem Wort handeln“ sprach der Prediger des päpstlichen Hauses über eine vierte Handlung: „die Verkündigung des Wortes“. Wie erfolgt diese? Die Antwort sei in der Basis der modernen Sozial- und Kommunikationswissenschaft zu finden. „Wenn ich eine Nachricht verbreiten will ist die erste Frage, die sich mir stellt: Auf welchem Weg will ich sie bekannt machen? Über Zeitung, Radio, Fernsehen?“, so P. Cantalamessas in seiner heutigen Betrachtung.

Folglich sei das Mittel wesentlich. Der Kapuzinerpater stellte sich daraufhin die Frage, welches das natürliche und ursprüngliche Mittel sei, durch das sich das Wort verbreite: „Der Hauch, der Atem, die Stimme.“

Auch das Wort Gottes „verbreitet sich mittels eines Hauchs“, den die Bibel als den „Heiligen Geist“ bezeichne. „Menschliche Nachrichten verbreiten sich von Mund zu Mund, oder über Radio, Fernsehen, Internet usw.; die göttliche Nachricht verbreitet sich, eben weil sie göttlich ist, mittels des Heiligen Geistes.“

Die Heilsgeschichte führe dies klar und deutlich vor Augen: Jesus habe sein öffentliches Predigen „erfüllt von der Kraft des Geistes“ begonnen und in seinen letzten Worten an die Apostel habe er die Einladung ausgesprochen, in die ganze Welt hinauszugehen, „aber nicht bevor ihr den Heiligen Geist empfangen habt.“ Der zu Pfingsten empfangene Geist „verwandelt sich für die Jünger in einen unwiderstehlichen Drang, zu evangelisieren“. Der hl. Paulus „geht so weit, zu behaupten, ohne den Heiligen Geist sei es unmöglich zu sagen: ‚Jesus ist der Herr!‘.“

Vor diesem Hintergrund stellte der Kapuzinerpater fest: „Das erste Missverständnis, dem man vorbeugen muss wenn man von Evangelisierung spricht, ist die Vorstellung, dass evangelisieren gleichbedeutend mit predigen und deshalb nur einer bestimmten Kategorie von Christen vorbehalten sei“. P. Cantalamessa erläuterte: „Man evangelisiert nicht nur durch Worte, sondern mehr noch durch die Werke und den Lebensstil; nicht nur durch das was man sagt, sondern mehr noch durch das was man tut und ist.“

„Deeds speak louder than words“, so laute eine alte englische Volksweisheit. Sie bedeute: „Taten sprechen lauter als Worte“. Diesen Satz paraphrasierte Paul VI. im Apostolischen Schreiben Evangelii nuntiandi, wo es heißt: „Der heutige Mensch hört lieber auf Zeugen als auf Gelehrte, und wenn er auf Gelehrte hört, dann deshalb, weil sie Zeugen sind.“

Ein schönes Beispiel für die „Wirksamkeit des Zeugnisses“ entnahm der Prediger des päpstlichen Hauses dem Kapuzinerorden, dem er angehört. Der Beitrag, den der Orden in den fünf Jahrhunderten seiner Geschichte für die Evangelisierung geleistet hat, liegt – so Pater Cantalamessa – „nicht in den hauptberuflichen Predigern, die er hervorgebracht hat, sondern in seinen Laienbrüdern: einfache und ungebildete Klosterpförtner und Bettelmönche […]. Die Bevölkerung ganzer Landstriche hat durch sie ihren Glauben behalten oder wiedergefunden.“

Und Maria sei deshalb der Leitstern der Evangelisierung, „weil sie nicht ein bestimmtes Wort zu einem bestimmten Volk getragen hat, wie es selbst die größten Evangelisatoren der Geschichte getan haben, sondern das menschgewordene Wort selbst auch leiblich in sich getragen und der ganzen Menschheit geschenkt hat! Sie hat nie gepredigt, sie hat überhaupt sehr wenig gesprochen; aber sie war von Christus erfüllt und verbreitete um sich herum seinen Duft.“

Wie können im Lichte all dessen diejenigen Evangelisatoren werden, „die den größten Teil ihrer Zeit an einem Schreibtisch verbringen und Geschäften nachgehen, die scheinbar wenig mit der Verbreitung des Glaubens zu tun haben“? Die Antwort darauf sei relativ einfach: „Wenn er seine Arbeit als Dienst am Papst und an der Kirche auffasst, wenn er diese Intention von Zeit zu Zeit erneuert und nicht zulässt, dass der Eifer um die eigene Karriere in seinem Herzen die Oberhand gewinnt, dann kann ein bescheidener Angestellter einer Kongregation mehr zur Evangelisierung beitragen, als es ein Berufsprediger tut, der den Menschen mehr gefallen möchte als dem Herrn.“

P. Cantalamessa resümierte, dass „die Berufung zur Evangelisierung für alle gilt“. Dennoch existierten einige „Voraussetzungen“ und „Bedingungen“. Zunächst bedeute „hinausgehen“ nicht den Austritt aus der Kirche, aus der Gemeinschaft, aus den Institutionen oder aus der Sakristei, sondern beziehe sich vielmehr auf das Verlassen „unseres Ichs“. Daher gelte das Anliegen: „Dezentriere uns von uns selbst und zentriere uns neu in Christus“, nach den Worten von Teilhard de Chardin. „Nur so können wir den Morast aus Neid, Eifersucht, Angst, Missgunst, Ressentiment und Abneigung überwinden, der das Herz des alten Menschen erfüllt, um uns vom Evangelium ‚bewohnen‘ zu lassen und den Duft des Evangeliums zu verbreiten“, so der Prediger des päpstlichen Hauses.

Darüber hinaus betonte P. Cantalamessa: „Es besteht ein gewaltiger Unterschied zwischen dem Wort Gottes, das nur studiert und verkündet wird, und dem Wort Gottes, das man ‚isst‘ und in sich aufnimmt. Im ersten Fall haben wir einen Prediger, der ‚druckreif‘ sprechen kann; trotzdem erreicht er das Herz der Menschen nicht in der Tiefe, denn das Herz erreicht nur, wer mit dem Herzen spricht.“

All dies „kann nicht nur die Frucht der asketischen Bemühungen des Menschen sein; es ist ebenfalls ein Werk der Gnade und Frucht des Heiligen Geistes“, hob der Prediger hervor. Zum Abschluss warnte er vor zwei Gefahren für die Bemühungen um einen erneuerten missionarischen Einsatz. Eine sei „unsere Trägheit, unser Hang, nichts zu tun und alles den anderen zu überlassen.“ Die andere „die Versuchung, sich einem fieberhaften und leeren Tatendrang hinzugeben und dabei allmählich die Verbindung zur Quelle des Wortes und seiner Wirkungskraft zu verlieren.“

In diesem Zusammenhang betonte der Kapuziner: „Je mehr der Umfang unseres Tuns zunimmt, desto mehr muss auch der Umfang unserer Gebete zunehmen.“ Zur Erläuterung dieses Aspektes führte er das folgende Beispiel an: „Stellt euch diese Szene vor: Eine Feuerwehrmannschaft hat eine Brandmeldung bekommen und eilt mit lauten Sirenen zur Stelle; aber sobald sie den Schauplatz des Brandes erreichen, stellen die Feuerwehrleute fest, dass sie kein Wasser im Tank haben! […] So sind wir, wenn wir hastig ausziehen um zu predigen, ohne vorher gebetet zu haben. Nicht, dass es uns dann an Worten fehlen würde; im Gegenteil, je weniger man betet, desto leichter kann man reden. Aber unsere Worte werden leer sein, sie werden niemanden erreichen.“

Daher lautete der Wunsch des Predigers des päpstlichen Hauses: „Möge der Heilige Geist, ‚Erstbeweger der Evangelisierung‘, uns gewähren, dass wir Jesus diese Freude bereiten; durch Wort und Tat, je nach den Gaben und Ämtern, die ein jeder von uns in der Kirche hat.“

Der Volltext der Predigt ist hier abrufbar
https://de.zenit.org/articles/das-wort-verkuenden/


von esther10 05.03.2016 00:27

“Demo für alle” fordert Distanzierung der Grünen von ultralinker “Antifa”-Gewalt
Veröffentlicht: 4. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

Hedwig von BeverfoerdeHedwig_Beverfoerde

Unsere letzte DEMO FÜR ALLE am vergangenen Sonntag in Stuttgart war wieder eine gelungene und bewegende Veranstaltung. Eine umfangreiche Bildergalerie finden Sie hier.

https://www.flickr.com/photos/demofueral...157665377192176,,,



Auch diesmal sorgte die Stuttgarter Polizei mit über 600 Beamten wieder für einen ungehinderten und sicheren Ablauf unserer Demonstration. Jedoch hatten sich zahlreiche linke und bunte Gegendemonstranten hinter den Absperrungen versammelt, darunter auch gewalttätige Gruppen, die sich Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten, wobei mehrere Beamten verletzt wurden.

Daher ist es unvertretbar, daß Teile der baden-württembergischen Regierungspartei Bündnis 90/Die Grünen – neben bekennend gewalttätigen Gruppen wie der Antifa – immer wieder öffentlich zu Gegenprotesten gegen uns aufrufen. Die grüne Landtagsabgeordnete Brigitte Lösch hat am Sonntag sogar auf einer der Gegen-Kundgebungen eine Rede gehalten.

Ich habe den Parteivorsitzenden der Grünen, Winfried Kretschmann, der in Kürze wieder Ministerpräsident werden möchte, und die Landtagsfraktion der Grünen heute aufgefordert, sich von der Antifa und sonstigen gewalttätigen Anti-Demo-für-alle-Gruppen zu distanzieren.

Anläßlich der Landtagswahl am 13. März in Baden-Württemberg haben wir als Aktionsbündnis für Ehe & Familie – DEMO FÜR ALLE den wahlkämpfenden Parteien acht zentrale familien- und bildungspolitische Aussagen geschickt und sie gebeten, dazu auf einem Fragebogen Stellung zu beziehen.

CDU, AfD, Alfa und Bündnis C stimmten den Aussagen der DEMO FÜR ALLE in allen Punkten zu. Die ÖDP wich in einem Punkt ab. Die FDP ging in einem allgemeinen Schreiben nur teilweise auf die Fragen ein. Die SPD antwortete gar nicht. Hier finden Sie das Ergebnis unserer Wahlprüfsteine.

von esther10 05.03.2016 00:27

„Möge jede und jeder, der den Beichtstuhl aufsucht, einen Vater antreffen“
Redaktion | 04/03/16


Im Rahmen der Initiative „24 Stunden für den Herrn“ leitete Papst Franziskus am heutigen Nachmittag im römischen Petersdom eine Bußfeier mit der individuellen Feier des Sakraments der Versöhnung. Wir dokumentieren im Folgenden die offiziele Übersetzung der von Papst Franziskus gehaltenen Predigt.

***

„Ich möchte wieder sehen können“ (Mk 10,51). Das ist die Bitte, die wir heute an den Herrn richten wollen. Wieder sehen können, nachdem unsere Sünden uns das Gute aus den Augen verlieren haben lassen und uns von der Schönheit unserer Berufung abgebracht haben. Stattdessen ließen sie uns weit vom Ziel abirren.

Dieser Abschnitt des Evangeliums hat einen großen Symbolgehalt, denn ein jeder von uns befindet sich in der Lage des Bartimäus. Seine Blindheit führte dazu, dass er in Armut und am Rande der Stadt lebte und in allem von den anderen abhing. Auch die Sünde hat diese Wirkung: Sie macht uns arm und isoliert uns. Es ist eine Blindheit des Geistes, die uns daran hindert, das Wesentliche zu sehen, den Blick auf die Liebe zu richten, die uns Leben gibt; und sie führt nach und nach dazu, bei dem Oberflächlichen stehenzubleiben, um schließlich unempfindlich gegenüber den anderen und dem Guten zu machen. Wie viele Versuchungen haben die Kraft, die Sehkraft des Herzens zu trüben und es kurzsichtig zu machen! Wie leicht und falsch ist es zu glauben, dass das Leben davon abhängt, was man hat, vom Erfolg oder von der Bewunderung, die einer erhält; dass die Wirtschaft nur aus Profit und Konsum besteht; dass die eigenen individuellen Wünsche über die soziale Verantwortung vorherrschen! Wenn wir nur auf unser Ich schauen, werden wir blind, matt und auf uns selbst bezogen, sind wir freudlos und ohne Freiheit. Es ist so hässlich!

Aber Jesus kommt vorbei; er kommt vorbei und geht nicht weiter: „Jesus blieb stehen“, heißt es im Evangelium (V. 49). Da ergreift ein Schauder das Herz, denn man bemerkt, dass man vom Licht angeschaut wird, von jenem freundlichem Licht, das uns auffordert, nicht in unserer dunklen Blindheit verschlossen zu bleiben. Die Gegenwart und Nähe Jesu lässt spüren, dass uns fern von ihm etwas Wichtiges fehlt. Sie lässt uns spüren, dass wir des Heils bedürfen, und das ist der Beginn der Heilung des Herzens. Wenn der Wunsch, geheilt zu werden, kühn wird, dann führt er zur Bitte, lässt er kraftvoll und eindringlich Hilfe rufen, wie es Bartimäus getan hat: „Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!“ (V. 47).

Wie die „vielen“ im Evangelium, so gibt es leider immer jemanden, der nicht stehen bleiben will, der nicht gestört werden will von dem, der seinen Schmerz herausschreit, und lieber den störenden Armen zum Schweigen bringen will und tadelt (vgl. V. 48). Es ist die Versuchung, weiterzugehen, als ob nichts wäre. Auf diese Weise aber bleibt man auf Distanz zum Herrn und auch die anderen halten sich von Jesus fern. Anerkennen wir, dass wir alle Bettler der Liebe Gottes sind, und lassen wir uns den Herrn nicht entgehen. „Ich habe Angst, dass der Herr vorbeigeht“, sagte der heilige Augustinus. Angst, dass er vorbeigeht und ich ihn vorbeigehen lasse. Verleihen wir unserem wahren Wunsch Ausdruck: „[Jesus], ich möchte wieder sehen können“ (V. 51). Dieses Heilige Jahr der Barmherzigkeit ist eine günstige Zeit, um die Gegenwart Gottes anzunehmen, um seine Liebe zu erfahren und mit ganzem Herzen zu ihm zurückzukehren. Werfen wir wie Bartimäus den Mantel weg und stehen wir auf (vgl. V. 50): Werfen wir also weg, was uns daran hindert, zügig zu sein auf dem Weg zu ihm, ohne dabei Angst zu haben, das zurückzulassen, was uns Sicherheit gibt und an dem wir hängen; bleiben wir nicht sitzen, erheben wir uns neu, finden wir unsere geistliche Statur – stehend – wieder, die Würde geliebter Kinder, die vor dem Herrn stehen, um sich von ihm in die Augen schauen zu lassen, Vergebung zu empfangen und neugeschaffen zu werden. Vielleicht ist das Wort, das heute in unser Herz gelangt, das gleiche Wort von der Schöpfung des Menschen: „Steh auf!“ Gott hat uns stehend erschaffen: „Steh auf!“

Heute mehr denn je sind vor allem auch wir Hirten gerufen, den – vielleicht heimlichen – Schrei derer zu hören, die dem Herrn begegnen wollen. Wir sind verpflichtet, jenes Verhalten zu überprüfen, das manchmal den anderen nicht hilft, sich Jesus zu nähern: die Zeiten und Programme, die nicht den tatsächlichen Bedürfnissen derer entgegenkommen, die den Beichtstuhl aufsuchen könnten; die menschlichen Regeln, wenn sie mehr als der Wunsch nach Vergebung zählen; unsere Starrheit, die von der Zärtlichkeit Gottes fern halten könnte. Wir dürfen gewiss nicht den Anspruch des Evangeliums schmälern, doch dürfen wir nicht riskieren, den Wunsch des Sünders, sich mit dem Vater zu versöhnen, zu vereiteln. Die Rückkehr des Sohnes ist nämlich das, was der Vater vor allem erwartet (vgl. Lk 15,20-32).

Unsere Worte seien die der Jünger, welche die gleichen Worte Jesu wiederholen und zu Bartimäus sagen: „Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich“ (V. 49). Wir sind dazu gesandt, Mut zuzusprechen, zu unterstützen und zu Jesus zu führen. Unser Dienst ist ein begleitender, damit die Begegnung mit dem Herrn eine persönliche, innige sei und das Herz sich aufrichtig und ohne Furcht dem Herrn zu öffnen vermöge. Vergessen wir nicht: Es ist allein Gott, der in jeder Person handelt. Im Evangelium ist Er es, der stehen bleibt und nach dem Blinden fragt; Er ist es, der befiehlt, ihn zu ihm zu bringen; Er ist es, der ihn anhört und heilt. Wir Hirten wurden dazu ausgewählt, den Wunsch nach Umkehr zu wecken, Werkzeuge zu sein, welche die Begegnung erleichtern, die Hand auszustrecken und die Lossprechung zu erteilen und so seine Barmherzigkeit sichtbar und wirksam zu machen. Möge jede und jeder, der den Beichtstuhl aufsucht, einen Vater antreffen; einen Vater, der ihn erwartet; er möge den Vater antreffen, der vergibt.

Der Abschluss der Erzählung im Evangelium ist bedeutungsschwer: „Im gleichen Augenblick konnte [Bartimäus] wieder sehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg“ (V. 52). Wenn wir uns Jesus nähern, sehen auch wir wieder das Licht, um vertrauensvoll in die Zukunft zu blicken, finden wir wieder die Kraft und den Mut, um sich auf den Weg zu machen. Denn „wer glaubt, sieht“ (Enzyklika Lumen fidei, 1) und geht voll Hoffnung voran, weil er weiß, dass der Herr zugegen ist, stützt und führt. Folgen wir ihm als treue Jünger, um alle, denen wir auf unserem Weg begegnen, an der Freue seiner Liebe teilhaben zu lassen. Und nach der Umarmung des Vaters, der Vergebung des Vaters, wollen wir in unserem Herzen feiern! Denn Er feiert!

© Copyright – Libreria Editrice Vaticana

von esther10 05.03.2016 00:24

Hüter der Barmherzigkeit, aber nicht ihre Herren
Britta Dörre | 04/03/16


Papst Franziskus empfing heute Mittag die Mitglieder des jährlichen Kurses der Apostolischen Pönitentiarie in Audienz. In seiner Ansprache betonte der Papst, wie wichtig die Ausbildung der neuen Priester und Seminaristen für das Sakrament der Versöhnung sei. Der christliche Glaube finde im Wort „Barmherzigkeit“ seinen wahren Ausdruck.

Die Barmherzigkeit, führte Papst Franziskus aus, sei die endgültige Wahl des Herrn für die Erlösung des Menschen und nicht nur eine menschliche Haltung oder Tugend. Es empfange sie, wer sich ihr öffne. Die Möglichkeit zur Vergebung stehe allen Menschen offen und könne jeden Menschen auf unterschiedlichste Weise erreichen.

Papst Franziskus erinnerte die Audienzteilnehmer daran, dass sie Werkzeuge der Barmherzigkeit Gottes seien und daher der Gabe der Erlösung keine Hindernisse in den Weg legen dürften. Der Beichtvater selbst sei ein Sünder und müsse ebenfalls um Vergebung bitten. Daher bedürfe auch er der Barmherzigkeit Gottes und müsse seinen Glauben demütig und großzügig leben. Als Beispiele nannte der Papst die Heiligen Leopold Mandic und Pio von Pietrelcina.

Mit der Vergebung des Herrn seien die Sünden ausgelöscht, und der Himmel frohlocke. Der Sünder fühle sich befreit, könne sich dem Werk Gottes hingeben und mit offenem Herzen auf seinen Nächsten zugehen.

Papst Franziskus mahnte die Audienzteilnehmer, dass sie Hüter, aber nie die Herren der göttlichen Gnade seien. Im Mittelpunkt müsse das Sakrament der Barmherzigkeit stehen. Falls es nicht möglich sei, die Absolution zu erteilen, müsse man einen Weg finden, um den Beichtenden wenigstens der Reue näher zu bringen; auch solle man auf die Gesten achten, da oft auch mit Gesten Reue ausgedrückt werde, und müsse gemeinsam beten und den Beichtenden der Liebe Gottes versichern. Auf diese Weise fühle sich der Beichtende verstanden und nicht verurteilt. Papst Franziskus betonte, wie wichtig es sei, dass sich der Beichtende aufgehoben fühle. Gott wisse besser als wir zu vergeben. Abschließend dankte Papst Franziskus für den Dienst der Apostolischen Pönitentiarie, erteilte seinen Segen, bat um Gebete und erklärte, auch er werde heute seine Beichte ablegen.

Der italienische Originaltext der Ansprache ist hier abrufbar.
http://w2.vatican.va/content/francesco/i...apostolica.html


von esther10 05.03.2016 00:21

Papst an Polizisten: „Benachteiligten helfen“


Gut bewacht: Papst Franziskus trifft die Carabinieri - OSS_ROM

29/02/2016 10:05SHARE:

„Jeder Mensch ist von Gott geliebt, ist sein Geschöpf und verdient Aufnahme und Respekt.“ Das hat Papst Franziskus an diesem Montag ausgerechnet Polizisten ins Stammbuch geschrieben. Der Papst empfing den Verband italienischer Carabinieri, der für den Schutz der Zone rund um Sankt Peter zuständig ist. Dabei ging er mit keinem Wort auf Terrordrohungen und verschärfte Sicherheitsmaßnahmen ein; stattdessen legte er den Uniformierten ans Herz, vor allem „benachteiligten Menschen in ihren Schwierigkeiten zu helfen“.

„Ich danke Ihnen sehr für Ihre Arbeit im Dienst der Pilger und Touristen! Das ist eine Aktivität, die Professionalität und Verantwortungsbewußtsein verlangt, aber dazu auch Geduld, Offenheit und Aufmerksamkeit für die Menschen, von denen viele ältere Menschen sind. Das sind nicht leichte Qualitäten...“ Franziskus sagte auch einiges zum laufenden Heiligen Jahr der Barmherzigkeit: Es sei eine gute Gelegenheit zu einer „inneren Reinigung“, die einem dann „auch bei der Ausübung der täglichen Pflichten“ zugute komme.

„Diese geistliche Dimension des Jubeljahres sollte jeden von uns dazu veranlassen, sich zu fragen, wie treu er wirklich den Ansprüchen des Evangeliums gegenüber ist. Der Herr ruft uns zu dieser Treue, einen jeden in seiner Lebenslage... Und das Paradigma, an dem man sich messen sollte, sind die Werke der Barmherzigkeit.“
http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/...2%80%9C/1211854
(rv 29.02.2016 sk)

von esther10 05.03.2016 00:21

EAK der CDU/CSU zur Causa Volker Beck
Veröffentlicht: 5. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

„Denn sie säen Wind – und werden Sturm ernten“ (Hosea 8,7). Mit diesem alttestamentlichen Bibelvers kommentiert der Bundesgeschäftsführer des Evangelischen Arbeitskreises (EAK) der CDU/CSU, Christian Meißner, die Affäre um den Grünen-Politiker Volker Beck. 159481-3x2-teaser296



Meißner schreibt in einem am 5. März von “kath.net” veröffentlichten Gastkommentar, wie kein anderer habe Beck in seiner Partei „das Idealbild des selbstgerechten Alt-Linken“ verkörpert, „der im strengen Duktus seiner höheren Moralgewissheit andere im politischen Meinungsspektrum gnadenlos in der Öffentlichkeit bloßzustellen verstand“.

So habe Beck beim Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart von den „Idioten“ und „Schwachköpfen der CDU“ schwadroniert. Aus eigener Anschauung könne er sagen, so Meißner: Den fairen und respektvollen Umgang, den Becks Parteifreundin Claudia Roth „mit ihm (zu Recht) einfordert, hat er jedenfalls selten dem politischen Gegner, am allerwenigsten den Vertretern von CDU oder CSU, gewährt“.

Und die „Häme“, die man jahrelang über andere ausgieße, „holt einen dann eben irgendwann selbst ein“. Im Blick auf die Person Becks seien jetzt aber christliches Mitgefühl und Verständnis angebracht: „Man kann ihm nur wünschen, dass er von dieser schlimmen Sucht loskommt.“

Quelle und vollständige IDEA-Nachricht hier: http://www.idea.de/thema-des-tages/artik...nten-83724.html
https://charismatismus.wordpress.com/201...sa-volker-beck/


von esther10 05.03.2016 00:18

Im Wortlaut: Papstpredigt bei der Bußfeier

Papst Franziskus predigt - ANSA

04/03/2016 17:27
Die Predigt von Papst Franziskus bei der Bußfeier im Petersdom, 4. März 2016


»Ich möchte wieder sehen können« (Mk 10,51). Das ist die Bitte, die wir heute an den Herrn richten wollen. Wieder sehen können, nachdem unsere Sünden uns das Gute aus den Augen verlieren haben lassen und uns von der Schönheit unserer Berufung abgebracht haben. Stattdessen ließen sie uns weit vom Ziel abirren.

Dieser Abschnitt des Evangeliums hat einen großen symbolträchtigen und existenziellen Gehalt, denn ein jeder von uns befindet sich in der Lage des Bartimäus. Seine Blindheit führte dazu, dass er in Armut und am Rande der Stadt lebte und in allem von den anderen abhing. Auch die Sünde hat diese Wirkung: Sie macht uns arm und isoliert uns. Es ist eine Blindheit des Geistes, die uns daran hindert, das Wesentliche zu sehen, den Blick auf die Liebe zu richten, die uns Leben gibt; und sie führt nach und nach dazu, bei dem Oberflächlichen stehenzubleiben, um schließlich unempfindlich gegenüber den anderen und dem Guten zu machen. Wie viele Versuchungen haben die Kraft, die Sehkraft des Herzens zu trüben und es kurzsichtig zu machen! Wie leicht und falsch ist es zu glauben, dass das Leben davon abhängt, was man hat, vom Erfolg oder von der Bewunderung, die einer erhält; dass die Wirtschaft nur aus Profit und Konsum besteht; dass die eigenen individuellen Wünsche über die soziale Verantwortung vorherrschen! Wenn wir nur auf unser Ich schauen, werden wir blind, matt und auf uns selbst bezogen, sind wir freudlos und ohne echte Freiheit.

Aber Jesus kommt vorbei; er kommt vorbei und geht nicht weiter: »Jesus blieb stehen«, heißt es im Evangelium (V. 49). Da ergreift ein Schauder das Herz, denn man bemerkt, dass man vom Licht angeschaut wird, von jenem freundlichem Licht, das uns auffordert, nicht in unserer dunklen Blindheit verschlossen zu bleiben. Die Gegenwart und Nähe Jesu lässt spüren, dass uns fern von ihm etwas Wichtiges fehlt. Sie lässt uns spüren, dass wir des Heils bedürfen, und das ist der Beginn der Heilung des Herzens. Wenn der Wunsch, geheilt zu werden, kühn wird, dann führt er zur Bitte, lässt er kraftvoll und eindringlich Hilfe rufen, wie es Bartimäus tut: »Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!« (V. 47).

Wie die „vielen“ im Evangelium, so gibt es leider immer jemanden, der nicht stehen bleiben will, der nicht gestört werden will von dem, der seinen Schmerz herausschreit, und lieber den störenden Armen zum Schweigen bringen will und tadelt (vgl. V. 48). Es ist die Versuchung, weiterzugehen, als ob nichts wäre. Auf diese Weise aber bleibt man auf Distanz zum Herrn und auch die anderen halten sich von Jesus fern. Anerkennen wir, dass wir alle Bettler der Liebe Gottes sind, und lassen wir uns den Herrn nicht entgehen. «Timeo transeuntem Dominum» (hl. Augustinus). Verleihen wir unserem wahren Wunsch Ausdruck: »[Jesus], ich möchte wieder sehen können« (V. 51). Dieses Heilige Jahr der Barmherzigkeit ist eine günstige Zeit, um die Gegenwart Gottes anzunehmen, um seine Liebe zu erfahren und mit ganzem Herzen zu ihm zurückzukehren. Werfen wir wie Bartimäus den Mantel weg und stehen wir auf (vgl. V. 50): Werfen wir also weg, was uns daran hindert, zügig zu sein auf dem Weg zu ihm, ohne dabei Angst zu haben, das zurückzulassen, was uns Sicherheit gibt und an dem wir hängen; bleiben wir nicht sitzen, erheben wir uns neu, finden wir unsere geistliche Statur wieder, die Würde geliebter Kinder, die vor dem Herrn stehen, um sich von ihm in die Augen schauen zu lassen, Vergebung zu empfangen und neugeschaffen zu werden.

Heute mehr denn je sind vor allem auch wir Hirten gerufen, den – vielleicht heimlichen – Schrei derer zu hören, die dem Herrn begegnen wollen. Wir sind verpflichtet, jenes Verhalten zu überprüfen, das manchmal den anderen nicht hilft, sich Jesus zu nähern: die Zeiten und Programme, die nicht den tatsächlichen Bedürfnissen derer entgegenkommen, die den Beichtstuhl aufsuchen könnten; die menschlichen Regeln, wenn sie mehr als der Wunsch nach Vergebung zählen; unsere Starrheit, die von der Zärtlichkeit Gottes fern halten könnte. Wir dürfen gewiss nicht den Anspruch des Evangeliums schmälern, doch dürfen wir nicht riskieren, den Wunsch des Sünders, sich mit dem Vater zu versöhnen, zu vereiteln. Die Rückkehr des Sohnes ist nämlich das, was der Vater vor allem erwartet (vgl. Lk 15,20-32).

Unsere Worte seien die der Jünger, welche die gleichen Worte Jesu wiederholen und zu Bartimäus sagen: »Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich« (V. 49). Wir sind dazu gesandt, Mut zuzusprechen, zu unterstützen und zu Jesus zu führen. Unser Dienst ist ein begleitender, damit die Begegnung mit dem Herrn eine persönliche, innige sei und das Herz sich aufrichtig und ohne Furcht dem Herrn zu öffnen vermöge. Vergessen wir nicht: Es ist allein Gott, der in jeder Person handelt. Im Evangelium ist Er es, der stehen bleibt und nach dem Blinden fragt; Er ist es, der befiehlt, ihn zu ihm zu bringen; Er ist es, der ihn anhört und heilt. Wir wurden dazu ausgewählt, den Wunsch nach Umkehr zu wecken, Werkzeuge zu sein, welche die Begegnung erleichtern, die Hand auszustrecken und die Lossprechung zu erteilen und so seine Barmherzigkeit sichtbar und wirksam zu machen.

Der Abschluss der Erzählung im Evangelium ist bedeutungsschwer: »Im gleichen Augenblick konnte [Bartimäus] wieder sehen, und er folgte Jesus auf seinem Weg« (V. 52). Wenn wir uns Jesus nähern, sehen auch wir wieder das Licht, um vertrauensvoll in die Zukunft zu blicken, finden wir wieder die Kraft und den Mut, um sich auf den Weg zu machen. Denn »wer glaubt, sieht« (Enzyklika Lumen fidei, 1) und geht voll Hoffnung voran, weil er weiß, dass der Herr zugegen ist, stützt und führt. Folgen wir ihm als treue Jünger, um alle, denen wir auf unserem Weg begegnen, an der Freue seiner barmherzigen Liebe teilhaben zu lassen.

(rv 04.03.2016 gs)

von esther10 05.03.2016 00:17





http://www.bibelwerk.de/home/einheitsuebersetzung

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Offenbarung 1,3


Glückselig ist, der die Worte der Weissagung liest, und die sie hören und bewahren, was darin geschrieben steht! Denn die Zeit ist nahe.

Das griechische Wort, das hier mit „glückselig“ übersetzt ist, ist dasselbe Wort, welches der Messias am Berg der Seligpreisung benutzte (Matthäus 5,3-12). In der Offenbarung taucht dieses Wort genau 7 Mal auf. Die Zahl 7 steht für Vollkommenheit. Diejenigen, die das Evangelium – die Frohe Botschaft – annehmen, werden zur vollkommenen „Glückseligkeit“ gelangen. „Wer sie liest, hört und bewahrt“. Die Worte der Weissagungen sollen nicht nur gelesen werden, sondern auch gehört; d.h., damit sie die Menschen hören können, müssen sie auch verkündigt werden. Die Worte der Weissagung sollten überall von den Kanzeln gepredigt werden. Aber wo ist das denn heute noch der Fall?

https://www.bibelwerk.de/home/sonntagslesungen

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Veröffentlicht am 13.10.2012

• Was ist die Hölle? ...Scheol? ...Hades?
• Wo befindet sich die Hölle? Ist sie gerade am Brennen?
• Erleiden die Bösen tatsächlich eine ewige Strafe für ihre Entscheidungen während einer einzigen Lebenszeit?
• Kann ein Eloah der Liebe tatsächlich Sünder für immer quälen?

In diesem Video:
Die biblische Wahrheit über die Hölle!

https://www.youtube.com/watch?v=Bb8idRjURcU

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Schwester Faustina sah in Himmel, Fegefeuer und Hölle.
Es wurde ihr gezeigt.

Nähers hier
http://www.betet.info/Himmel_Fegfeuer_Hoelle.html






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