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von esther10 05.11.2015 20:13

Birgit Kelle setzt sich gegen die „taz“ durch


Birgit Kelle: Auch der Spiegel verlor gegen die Publizistin Foto: dpa

DÜSSELDORF. Die Publizisten Birgit Kelle hat sich juristisch gegen die taz und die Genderaktivistin Anne Wizorek durchgesetzt. „In einem Gastbeitrag für die taz hatte mir Frau Wizorek neben allerlei weiteren ‘Interpretationen’ meiner von ihr vermuteten Meinung unterstellt, ich würde fordern, daß man muslimischen Flüchtlingen das Grundrecht auf Asyl verweigern solle“, schrieb Kelle auf ihrer Internetseite.

Dies entspreche nicht den Tatsachen. „Eine Forderung, die ich noch nie getätigt, geschweige denn gedacht habe.“ Das Landgericht Düsseldorf habe daraufhin Ende Oktober zwei einstweilige Verfügungen gegen das Blatt und Wizorek erlassen. „Der Artikel aus der taz wurde zwischenzeitlich aus dem Netz gelöscht“, schrieb Kelle.

Gegenüber der JUNGEN FREIHEIT äußerte sich Kelle erfreut über die Entscheidung. „Es ist schon traurig genug, daß Frau Wizorek bei dem Versuch, mir Rassismus zu unterstellen, zu Falschaussagen greift. Viel schlimmer ist allerdings, daß ausgerechnet diejenigen, die sonst wegen jedes Blickes oder Wortes eines Mannes sofort in den Aufschrei-Modus verfallen, die Probleme ignorieren, die sich durch die massive Zuwanderung von Männern mit einem mittelalterlichen Frauenbild ergeben.“

Auch Spiegel mußte Niederlage einstecken

Es sei keine Erfindung von ihr, daß es in Deutschland in und rund um Flüchtlingsheime zu sexuellen Bedrohungen und Belästigungen von Frauen komme, unterstrich Kelle. „Wer das Problem ignoriert, oder schlimmer noch, leugnet, kann es nicht lösen und läßt all diese Frauen im Stich.“


Birgit Kelle. GenderGaga. Jetzt im JF-Buchdienst bestellen
Kelle hatte sich bereits im August gegen den Spiegel durchgesetzt. Dem Nachrichtenmagazin wurde dabei untersagt, zu behaupten, in einer Studie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung sei mit Zitaten von Kelle belegt worden, „daß und wie weit die Partei AfD in die Wählerschaft der Union eingedrungen sei“.

Auch, daß Kelle der Beweis sei, „daß es in der Kirche lautstarke und ultrakonservative Seilschaften gebe, die Verschwörungstheorien verbreiteten, Angst vor Überfremdung schürten und in einem Kreuzzug gegen Homosexuelle die Nähe Putins suchten“, darf der Spiegel nicht weiter behaupten. In der Studie tauchen derartige Zitate von Kelle nicht auf. (ho/krk)
https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2...-die-taz-durch/

von esther10 05.11.2015 18:59

Augsburg: Tagung mit Ulrich Fürst über kinderreiche Familien am 25.11.2015
Veröffentlicht: 5. November 2015 | Autor: Felizitas Küble

Veranstaltung des kath. Familienbundes zum Thema:
„Kinderreiche Familien – Exoten, vom Aussterben bedroht?“P1000834

am Mittwoch, 25. November 2015
um 19 Uhr
im Haus St. Ulrich, Kappelberg 1 in 86150 Augsburg



Papstsekretär Georg Gänswein, Sängerin Maite Kelly und Nachwuchspolitiker Nathanael Liminski haben (mindestens) eines gemeinsam – eine frohe und dankbare Erinnerung an ihre Kindheit in einer Großfamilie. Wer mit zwei, drei oder wie diese Prominenten mit vier bzw. gar neun Geschwistern aufgewachsen ist, weiß von dem Reichtum einer XXL-Familie zu erzählen.

Doch was vor ein, zwei Generationen noch gang und gäbe war, ist heute eine Seltenheit: Nur noch jede siebte Familie – 15 Prozent – ist »kinderreich«, hat also mindestens drei Kinder, und in weniger als einem Prozent der Familien leben fünf oder mehr Kinder.

Woran liegt das? Welche Rolle spielt dabei die systematische Benachteiligung der Familie durch die Politik? Fakt ist, dass jede 4. kinderreiche Familie in Deutschland als armutsgefährdet gilt. Die Kinderreichen werden somit zu »Bittstellern« degradiert. Und 80 Prozent der kinderreichen Familien in Deutschland glauben, dass man sie für mehr oder weniger asozial hält.

Dabei sind es Experten zufolge doch gerade diese Familien, die den chronischen Kindermangel in Deutschland etwas abmildern. Hier wachsen zukünftige Leistungsträger heran, die unsere Wirtschaft, unsere sozialen Sicherungssysteme, unser Wohlstand braucht.

Ulrich Fürst widmet sich wichtigen Fragen rund um kinderreiche Familien. Der Referent ist sowohl im Familienbund als auch im Verband kinderreicher Familien engagiert. Als fünffacher Vater hat er uns aber auch aus eigener Erfahrung heraus viel zu berichten. Anschließend steht er für Rückfragen und Diskussion zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt kostenlos

Familienbund der Katholiken im Bistum Augsburg
Kappelberg 1 | 86150 Augsburg
Tel. 0821 3166-8851 oder -8852 | Fax 0821 3166-8859 – E-Mail: familienbund@bistum-augsburg.de
www.familienbund.bistum-augsburg.de



von esther10 05.11.2015 10:38

Die franziskanische Wende

Dieser Papst ist anders: Er verabscheut den Pomp, räumt im Vatikan mit Seilschaften auf und durchleuchtet das dubiose Finanzgebaren der Vatikanbank


Jürgen Erbacher
Radio Vatikan: Buchtipp

Dieser Papst ist anders: Er verabscheut den Pomp, räumt im Vatikan mit Seilschaften auf und durchleuchtet das dubiose Finanzgebaren der Vatikanbank. Er steht in Lampedusa an der Seite der Flüchtlinge und küsst auf dem Petersplatz die Entstellten. Doch bei aller Herzlichkeit und Bescheidenheit, die ihm die Herzen der Menschen zufliegen lassen, ist Franziskus ein Mann klarer Worte. Seine Kritik am westlichen Kapitalismus hat ihm den Verdacht des Marxisten eingebracht. Unbeirrt legt er den Finger in die Wunden von Kirche und Welt. Jürgen Erbacher hat im Umfeld des Papstes und in seiner argentinischen Heimat recherchiert und weiss, was von diesem Papst noch zu erwarten ist.

Pressestimmen

“Der Autor, der wie kein anderer seismographisch Entwicklungen im Vatikan registriert, analysiert das Vorgehen des ehemaligen Erzbischofs von Buenos Aires aus dessen Biographie und geistigen Einflüssen heraus.” Südwest Presse, 05.08.2015

“Er hat bereits zehn Bücher über die Kirche und den Vatikan geschrieben und verfügt über fundiertes Wissen. Seine neueste Veröffentlichung enthält ein längeres Kapitel ‘Kritik an vielen Fronten – Der Widerstand gegen Papst Franziskus’.”
Kirche In, 02.02.2015

“Der Journalist Jürgen Erbacher liefert Hintergründe zur Person des Papstes und zum Kampf mit der Kurie.”
Wirtschaft & Weiterbildung, 01.02.2015

“Dieses Buch bringt Ihnen Franziskus viel näher, als Sie ihn bisher kannten. Welche Kirche will er und mit welchem Stil will er seine Ziele erreichen? Was kann er finanziell und wirtschaftlich bewegen? Welchen Widerständen muss er sich entgegenstellen?”
Denglers-Buchkritik.de, 05.01.2015

“Jürgen Erbacher hat im Umfeld des Papstes und in seiner argentinischen Heimat recherchiert und weiss, was von diesem Papst noch zu erwarten ist.”
Literatur-Report.de, 21.12.2014

“Mit seinem Buch möchte der Autor einen Schlüssel zum Verständnis des Pontifikats von Papst Franziskus wecken und dazu beitragen, dessen Auffassung und angestrebte Entscheidungen besser zu verstehen.”
Fränkische Nachrichten, 09.12.2014

“In seinem Buch Ein radikaler Papst(…) spürt Jürgen Erbacher den geistigen Wurzeln des Jesuiten Jorge Mario Bergoglio nach.”
Der neue Tag, 26.11.2014

“Jürgen Erbacher hat im Umfeld des Papst und in seiner argentinischen Heimat recherchiert und weiss, was von diesem Papst noch zu erwarten ist.”
Glaube Aktuell.net, 21.11.2014

“Der Autor, Theologe und Politikwissenschaftler, zur Zeit Redakteur beim ZDF, gilt als Vatikankenner. Das zeigt sich auch in diesem Buch, in dem man nicht nur viel über den jetzigen Papst selbst erfahren kann, sondern ebenso über sein Umfeld: die Kurie, die Berater und Mitarbeiter. Eigene Kapitel befassen sich auch mit den sog. “Widerständen” und “Heissen Eisen”.”
GCL intern , Juni 2015

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jürgen Erbacher, Jahrgang 1970, ist Theologe, Politikwissenschaftler und Journalist. Seit 2005 arbeitet er als Redakteur beim ZDF. Er gilt als Vatikan-Experte in der Redaktion “Kirche und Leben”. Zuvor hat er als Redakteur bei Radio Vatikan lange in Rom gelebt; seitdem ist Rom sein zweites Zuhause. Von Jürgen Erbacher stammen zahlreiche Fernsehbeiträge zu den Themen Papst, Vatikan, Katholische Kirche. Seit einiger Zeit betreut er im Internet den Vatikan-Blog “Papstgeflüster”, in dem auch heikle Themen zur Sprache kommen wie Geldwäsche, Missbrauch, Piusbruderschaft, Vatileaks.

Erbacher hat bisher 9 Bücher verfasst.
http://katholisch-informiert.ch/2015/11/...kanische-wende/

von esther10 05.11.2015 10:32

Donnerstag, 5. November 2015

Bonnie & Clyde in Oltretevere oder who is who to judge.........

Die beiden von der vaticanischen Gendarmerie verhafteten Vatileaks-

II-Beschuldigten erinnern auf gewisse Weise an Bonnie & Clyde in Oltretevere - zunächst eine Art Glamourpaar mit der Vorliebe für Protz und Prunk auf Dachterrassen - angetreten um die Kommunikation den Welterfordernissen anzupassen, Finanzen und Wirtschaft des Kirchenstaates zu säubern und durchsichtig zu machen, das dann anscheinend die Grenzen der Legalität überschritt und Wissen an interessierte und/oder zahlende Empfänger weitergab und dabei erwischt wurde. Wie eine Gangsterbraut sagte sich Madame Chaouqui, ohne zu zögern, von ihrem Komplizen los und lieferte ihn - plötzlich ganz Unschuld (immerhin heißt sie mit zweitem Vornamen Immacolata) aussagefreudig ans Messer der Gendarmerie, anders als im zitierten Film also kein gemeinsamer Tod....warten wir ab, wie das Dramolett weiter geht.
Alles, was bei den Vaticanisti Rang und Namen hat, hat eine eigene Meinung zu Vatileaks II.

A.Gnocchi antwortet einem seiner Leser bei der Website "Riscossa Cristiana" auf dessen Frage nach dem aktuellen Vatican-Skandal Vatileaks II, der ihn nicht sonderlich beeindruckt, den er aber wegen der wie er sagt üblichen & typischen Medienreaktionen kommentiert. Hier geht´s zum Original: klicken
http://benoit-et-moi.fr/2015-II/actualit...-de-leglise.php

"VATILEAKS II. DIE WAHRE TRAGÖDIE DER KIRCHE"

In seiner Wochenrubrik "Aus der Mode" auf der website "Riscossa Cristiana" hat A. Gnocchi auf den Brief eines Lesers geantwortet, der ihn zum -zigsten Skandal, der die Kirche quält, befragte:

"Ich habe heute Morgen im Fernsehen gesehen und in den Zeitungen von den Verhaftungen im Vatican gelesen. Ein Monsignore und eine junge Frau, von der ich nicht weiß, welche Funktion sie gerade hatte.
Ich sage Ihnen ganz ehrlich, daß ich ziemlich erschüttert bin, ich frage mich, was passiert in der Kirche. Was denken Sie?"

"Ich habe heute Morgen mit dem Direktor dieser Seite zusammen gesessen, wir haben gerade über dieses Thema gesprochen und uns gefragt, ob es sich lohnt, es aufzunehmen. Einerseits können die Proportionen, die diese Nachricht in den Zeitungen angenommen hat, nicht ignoriert werden. Andererseits sehen wir uns dem üblichen weltlichen Umgang mit der Kirche gegenüber, dem es nicht gelingt, zu erkennen, welche die gestörte, inhärente Seite ist, was uns eigentlich dazu veranlassen sollte, darüber hinweg zu gehen.
Aber es gibt ein aber, sogar zwei.

Das erste "aber" findet sich in der Tatsache, daß das, was die Welt an der aktuellen Kirche auf inhärente Weise stört, "zuviel" ist und es ist schwer, das zu ignorieren. Das andere "aber" steckt in den Briefen, wie dem Ihren, den Telephonanrufen, den e-mails.verschiedener Herkunft, die fragen, was passiert ist.
Ich werde also meine vorbereitete Rubrik zur Seite legen und Ihnen antworten.


Beginnen wir mit einer schnellen Tour d´Horizon, um zu sehen, woraus diese triste Affäre besteht. Da ist die Dame - hübsch und arriviert - und da ist der Monsignore, mondän und intrigant, da ist Rabenflug und da sind ausspionierte und ausgebreitete Geheimnisse, da sind interne Kämpfe zwischen den Dikasterien und dem Staatssekretariat, da sind Prälaten, die sich Vernissagen und Luxuswagen eher als der Beichte und dem Gebet widmen, da sind Journalisten, die ihre Feder gern in den Schmutz beiderseits des Tibers tauchen. Kurz alles ist da - außer dem Glauben. Das ist es, was passiert.

Aber jetzt müssen wir in die Vergangenheit zurückgehen, weil es nötig ist, um die flüchtige und diabolische Medien-Essenz der laufenden Ereignisse zu verstehen.
Ich weiß nicht, ob Sie sich noch an den Enthusiasmus erinnern, mit dem die Kommentatoren den Eintritt von Francesca Immacolata Chaouqui- hübsch, jung, ambitioniert- in die COSEA gefeiert haben, die von Franziskus selber gewollte Kommission mit dem Auftrag die Organisation der ökonomisch-administrativen Strukturen des Hl- Stuhls zu untersuchen.
Die Neuigkeit-nach der Logik der Medien- fand man nicht so sehr in der realen oder angenommenen Kompetenz von Madame Chaouqui sondern in der Tatsache, daß sie eine Frau ist.
Bis jetzt - sicher, daß alles gut gehen werde - kommentierten die Kommentatoren, das verdanke man dem durch das Genie von Papst Franziskus zu Ehren gekommenen weiblichen Genie.
Bedenken Sie, daß ein mehr oder weniger konservativer Stern des Katholischen Journalismus- die hübsche und ehrgeizige Dame als Chefredakteurin einstellen wollte, weil sie - außer die Quintessenz des weiblichen Genies zu sein - "Franziskus so nahe stehe."

Heute - immer noch Dank der diabolischen, flüchtigen Medienessenz bei derartigen Ereignissen - wird die hübsche und ehrgeizige Dame von allen - mitleidslos - angegangen.
Das gleiche Schicksal hat Msgr. Lucio A.Vallejo Balda ereilt, Sekretär der COSEA, die andere von der Vaticanischen Gendarmerie verhaftete Person, der aber im Gegensatz zur Dame Chaouqui immer noch in Haft ist.

Heute interessiert das weiblich Genie niemanden mehr, weil die Neuigkeit, die Stück für Stück ans Tageslicht kommt, eine andere ist: eine Verschwörung gegen den armen Papst Franziskus, noch trauriger gemacht durch den Verrat derer die mit seinem Mandat- eigentlich die Finanzen des Vaticans sauber und transparent machen sollten. Unbefleckt und abgehoben durch sein Regierunsgenie als er diese Damen und Herren in die von ihm gewollte Kommission berief, bleibt Franziskus unbefleckt und herausgehoben durch sein Regierungsgenie auch heute, weil er grünes Licht zu ihrer Verhaftung gegeben hat.
Weil sich Franziskus - ganz sicher nicht irren kann: und deshalb irrt er sich auch nicht.

Ich hüte mich gut davor, den Schmutz, der an den Tag kommt, wie man ihn sieht, herunter zu spielen, das wahre Problem ist nicht das, was heute auf den ersten Seiten der Zeitungen abgehandelt wird.
Heute ist es - nach der teuflischen-flüchtigen Medienessenz das eine zu melden - morgen ist es etwas anderes. Ich bin von bestimmten Miseren nicht überrascht und sie schmerzen mich nicht so, wie jene, die die Kirche an den Maßstäben der Welt messen.
Von den radikalsten Laien bis zu den "comme il faut" Katholiken der progressistischen Vulgata - zerreissen sie sich alle die Kleider wegen dieses Skandals. Einer Tragödie, wie sie sie sich schlimmer nicht vorstellen können. Weil die Kirche nach ihrer Meinung der Tabernakel der Legalität sein muß - nichts anderes.
Es ist klar, daß es bei einer solchen weltlichen Logik nichts Schlimmeres geben kann, als ein Affäre wie die, über die wir sprechen,
Wenn im Tabernakel nicht Unser Herr ist, sondern das Strafgesetzbuch oder die Verfassung, kann es keine schlimmere Sünde als den Rechtsbruch geben,.

Die wahre Tragödie, ist daß diese Kirche - um mit Papst Franziskus zu beginnen - sich der neuen Religion der Legalität anschließt, die selbe Gottheit anbetet, die selbe vom Menschen gemachte Norm beachtet um gleichzeitig zu verkünden, was politisch und theologisch korrekt ist.
Genau da manifestiert sich der Widerspruch der zeitgenössischem Kirche, an die Macht gekommen durch das aktuelle Pontifikat. Sie wohnt in einer verweltlichten Lehre, die vehement jene angreift, die das Gesetz Gottes in der Lehre, der Moral und der Liturgie wertschätzen- und verbrennt anschließend vor den Kameras - Weihrauch vor der von Menschen erfundenen Göttin "Legalität".
Die wahre Tragödie der Kirche wohnt im Widerspruch zwischen einer Kirche und einem Pontifikat, das damit beschäftigt ist, zu lehren, daß das Gesetz Gottes den Geist tötet und das Gesetz des Menschen ihn rettet.

Meine Arbeit zwingt mich dazu, sowohl diese Seiten als auch die übelriechenden Seiten, die über diesen Skandal geschrieben wurden, zu erleiden, aber wenn Sie können, ersparen Sie sich dieses Pensum. Sie werden alles, unfreiwillig zusammengefaßt, im Satz von Papst Franziskus über das Buch über den laufenden Skandal finden : "Wenn wir das Geld nicht hüten können, das man sieht, wie sollen wir dann die Seelen der Gläubigen hüten, die man nicht sieht?"
Wenige Worte, die - unfreiwillig- besser als viele Analysen eine auf den Kopf gestellte Kirche abbilden, ohne Glauben, die sich - daran muß man erinnern - Bergoglio als Höchsten erkoren hat.

Und dennoch - es ist die Kirche. Uns - ohne Mittel und menschlichen Halt - kommt es zu, sie zu reparieren. Ich verhehle nicht, daß die Aufgabe enorm ist, aber wir können auf die Hilfe zählen, an die die anderen nicht mehr glauben.
Um die Frage zusammenzufassen: man kann sagen - indem wir die tragikomische Epoche, in der wir leben, an ein Urteil Athanasius´ über die arianische Krise anpassen: "Sie haben die Kirchen - wir haben den Glauben" sagte der Bischof.
Wir können heute sagen "Sie haben die Banken, wir haben den Glauben".

Quelle: Riscossa Cristiana, Alessandro Gnocchi. BenoîtXVI-et-moi



Marco Tosatti in La Stampa ist von Vatileaks II nur mäßig beeindruckt, fragt aber nach den Hintermännern. Hier geht´s zum Original klicken

"NENNEN WIR ES NICHT KOMPLOTT"

"Mit Ungeduld und Neugier erwarten wir das Erscheinen der beiden Bücher, die uns uralte - und ach - die sich immer wieder erneuernde Sünden der Habgier von Prälaten und Männern der Kirche enthüllen werden, Nichts Neues, von Judas und der Apostelgeschichte und danach - aber sie machen immer Eindruck.

Auch wenn es übertrieben erscheint, das, was jetzt passiert, Komplott zu nennen, das Entwenden von Dokumenten, aus journalistisch vielleicht verständlichen Gründen oder weil es ökonomisch interessant ist (denken Sie an die Rechte der Autoren) scheint mir nicht zu solcher Höhe zu passen,

Einige Dinge sind interessant. Das Erste ist, daß der Verantwortliche oder die Verantwortlichen es so ungeschickt angefangen haben, daß sie erwischt wurden.
Seit den Zeiten von Vatileaks - und noch mehr während des Pontifikates von Papst Franziskus - sagt keiner mehr möglicherweise kompromittierende Dinge am Telephon im vaticanischen Telephonnetz, schreibt auch nichts in e-mails. Und man glaubt, es sei vorsichtig, vorsichtig zu sein.

Das zweite ist die Reaktion, die sehr schwerwiegende Reaktion gegenüber den voraussichtlich Verantwortlichen. Warum? Genau gesagt, weil sie die Vertraulichkeit von Dokumenten und Unterredungnen verletzt haben; aber vielleicht auch weil sie einen der Hauptpunkte der Reform, die in eine bestimmte Richtung gehen sollte und in eine andere geht - ans Licht gebracht haben?

Wenn ich mich richtig erinnere, hat in seinem ersten Dokument, mit dem Papst Franziskus das Wirtschaftssekretariat aus der Taufe hob, er der neuen Institution das gesamte Finanzressort und die Bezahlung der Angestellten übertragen. Um ein für alle mal Klarheit zu schaffen und für die Zukunft Schattenzonen und geschlossene Gärten zu verhindern. Für diese Aufgabe hat er Kardinal Pell aus Sidney gerufen. Der hat versucht, auszuführen, was der Papst ihm aufgetragen hatte.

Aber Pell sah, daß seine Befugnisse schrittweise reduziert wurden. So Propaganda Fide- die eine autonome Bilanz hat, höher als die des Hl. Stuhls, inbegriffen einen erheblichen Besitz an Immobilien, in Rom und außerhalb, die auch weiterhin autonom bleibt. So das Staatssekretariat, dessen Wirtschaftgssektion eines der bestgehüteten Staatsgeheimnisse ist (das einen größeren Schatz besitzen soll als das IOR) und das mit einem nicht allzu kurzen "eisernen Arm" den Papst überzeugt hat, alles so zu lassen, wie es war.

So hat die Administration des Patrimonium della Santa Sede (Apsa) - auch vom Papst - die Erlaubnis erhalten, die Betreuung des Patrimoniums - insbesondere der Immobilien - selbst durchzuführen.

Und das Sekretariat für Wirtschaft und Finanzen, dem zuerst auch die Bezahlung des Personals - das Staatssekretariat eingeschlossen - anvertraut war, Nuntien und Nuntiaturen (aber auch das ist geblieben, wo es war) und sofort bestätigt durch die Aufgabe der Koordination und anschließenden Erfolgskontrolle?

Man muß sich fragen, warum? Es gibt zwei mögliche Antworten: entweder war es von Anfang an leichtsinnig, sich eine zu einschneidende und akzentuierte Reform vorzunehmen, die vielleicht nicht ausreichend der komplexen Realität Rechung trug. oder es gibt vielleicht nicht genügend Willen und Möglichkeiten, den großen prinzipiellen Erklärungen zu folgen.

Aber Vorsicht! Keiner der Protagonisten dieses Widerstands gegen den ersten Willen zu einer Wirtschaftsreform kann unter den Gegnern des Papstes identifiziert werden, die bei der vergangenen Synode als die niederträchtigen Konservativen identifiziert wurden. Deshalb weil der, der sich am heftigsten dafür geschlagen hat, den Inhalt des ersten Dokumentes des Papstes zu realisieren genau der George Pell ist, der australische Mitunterzeichner des berühmten Briefes der Kardinäle zur Synode an den Papst.
Und der bei dieser Schlacht Opfer giftiger Attacken von der halben Presse wurde.

Aber wenn es jene sind, die beim Konklave für Bergoglio gestimmt hatten und die als seine Freunde betrachtet werden, die den Tisch mit ihm teilen, die die Reform der Wirtschaft verhindern wollen, wie er sie zu Anfang geplant hatte - wo ist der Fehler?

Quelle: LaStampa, Marco Tosatti

http://beiboot-petri.blogspot.de/

von esther10 05.11.2015 10:10

Biesinger: Flüchtlingskinder zu Martinsfeiern und Nikolo einladen

Tübinger Religionspädagoge Biesinger gegen Missionsabsichten, warnt aber auch, eigene christlichen Profile und Rituale abzuschleifen und "Martinsumzüge zu Lichterfeiern oder Laternenfesten zu bagatellisieren"

04.11.2015, 13:49 Uhr Deutschland/Kirche/Flüchtlinge/Martinsfeiern/Nikolo/Biesinger
Stuttgart, 04.11.2015 (KAP/KNA) Zur Einladung von Flüchtlingskindern und deren Eltern zu Martinsumzügen und Nikolausfeiern hat der emeritierte Tübinger Religionspädagoge Albert Biesinger aufgerufen. Kinder seien an religiösen Ritualen stark interessiert und sehr neugierig, sagte Biesinger am Mittwoch der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA in Tübingen. "Ein Martinusritt mit Mantelteilung ohne eine Einladung an Migrantenkinder vor Ort - das geht derzeit eigentlich nicht". Biesinger nannte Martin "die große europäische Solidaritätsfigur, die gerade angesichts der Flüchtlingskrise hohe aktuelle Relevanz" habe.

Biesinger warnte davor, die eigenen christlichen Profile und Rituale abzuschleifen und "Martinsumzüge zu Lichterfeiern oder Laternenfesten zu bagatellisieren". Das habe mit Bildung nichts zu tun. Bei dieser angeblichen Rücksichtnahme würden oft muslimische Kinder von säkularen Kräften vorgeschoben und für eigene Interessen verzweckt. Allerdings sprach sich Biesinger auch dagegen aus, mit der Einladung zu solchen christlichen Feiern Missionierungsabsichten zu verbinden, um Muslime zum Übertritt zum Christentum bewegen zu wollen.

Für den Religionspädagogen geht es darum, fremde religiöse Rituale als Bildungsgelegenheit zu nutzen. Sinnvoll sei "gegenseitige Gastfreundschaft". Christliche Kinder könnten umgekehrt auch Einladungen etwa zum islamischen "Zuckerfest" annehmen. Es sei besser, "miteinander zu feiern als ängstlich und vorurteilsbeladen übereinander zu reden". Mit Blick auf Landeserstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge riet Biesinger, Einladungen durch eine "sensible Kontaktaufnahme" etwa über Sozialarbeitern vor Ort vorzubereiten.

von esther10 05.11.2015 10:06

Papst: "Muss jetzt tief über Ergebnisse der Synode nachdenken"


Franziskus bei Generalaudienz: Synode hat gezeigt, dass die Bereitschaft zum Vergeben Teil der Berufung der Familien ist - Familie ein "Fitness-Studio" für Hingabe und Versöhnung

04.11.2015, 13:31 Uhr Vatikan/Papst/Familie/Synode/Generalaudienz

Vatikanstadt, 04.11.2015 (KAP) Mehr als eine Woche nach dem Ende der Weltbischofssynode über Ehe und Familie hat Papst Franziskus erneut öffentlich über das Thema Familie gesprochen. Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz betonte er am Mittwoch vor mehreren zehntausend Besuchern, er habe veranlasst, dass die Ergebnisse der Bischofssynode veröffentlicht werden. So könnten alle teilhaben daran, worüber die Bischöfe aus aller Welt bei den Synodenversammlungen im Oktober 2014 und im Oktober 2015 diskutiert haben. Nun sei es an ihm selbst, die Schlussfolgerungen zu prüfen. "Ich muss jetzt tief nachdenken darüber", sagte der Papst.

Da das Leben der Familien aber weitergehe, habe er einige praktische Ratschläge, erklärte Franziskus. In einer Welt, in der es allzu oft an Liebe und Leben mangle, seien es die Familien, die von der Schönheit von Ehe und Familie erzählten. Die Familie sei eine Art "Fitness-Studio" für die Fähigkeiten der Hingabe und der Versöhnung, ohne denen keine Liebe lange dauern könne. Die Familiensynode habe auch gezeigt, dass die Bereitschaft zum Vergeben Teil der Berufung der Familien sei.

Durch das Verzeihen und die Bitte um Verzeihung werde nicht nur die Familie vor dem Zerbrechen bewahrt; auch die gesamte Gesellschaft werde dadurch "weniger böse und weniger grausam", betonte Franziskus. Es brauche dafür oft keine großen Reden; oft reiche eine Geste, eine Umarmung. Er hoffe, dass im demnächst beginnenden Heiligen Jahr der Barmherzigkeit die Familien den "Schatz des wechselseitigen Verzeihens neu entdecken", so der Papst.

von esther10 05.11.2015 00:57

Franziskus kann nicht auf der alten Garde verlassen, um Änderung an der Kurie zu bringen
von Edward Condon
Gesendet DONNERSTAG, 5. November zum Jahr 2015


Franziskus trifft Leiter der Abteilungen der Römischen Kurie (Foto: CNS)
Für einen echten Wandel im Denken im Vatikan der Papst braucht, um die Menschen, die dort arbeiten, ersetzen

Mit der Furore um die Synode über die Familie zu sterben nach unten, zumindest bis Franziskus erwartete Apostolische Schreiben kommt, hat sich die Aufmerksamkeit wieder verschoben, um Skandal in der Kurie. Die jüngste Festnahme von zwei Kurienberater und das Aufkommen der nicht eine, sondern zwei Bücher über Misswirtschaft, gefolgt eine weitere Runde von Leckagen aus dem Inneren des Vatikan. Die Bücher scheinen die anhaltende Abfälle, fragwürdige Buchführung und Vorzugsbehandlung, die lange mit der Governance der des Heiligen Stuhls Vermögen zugeordnet wurden wahrscheinlich zum Detail.

Während es nie erbaulich zu lesen, für viele von uns ist es doch eine willkommene Verschiebung des Fokus wieder auf die ursprünglichen Reform der Prioritäten des Pontifikats Francis.

Die Kurie ist, ist es ehrlich gesagt von den meisten, die damit arbeiten, anstatt für sie anerkannt, ein Sumpf im dringenden Bedürfnis der Entwässerung. Zu diesem Zweck hat Francis machte deutlich, dass er sich zu reformieren, möglicherweise bis zu dem Punkt sie ganz zu ersetzen, Pastor Bonus, der Apostolischen Konstitution von Johannes Paul II, der festlegt und regelt die Dikasterien des Heiligen Stuhls will. Es war, mit diesem Projekt, das die sogenannte C9 Rat der Kardinäle ursprünglich gebildet wurde zu unterstützen.

Ein Projekt dieser Größenordnung wird sich Zeit zu nehmen, wenn es sinnvoll und gut gemacht werden, und wir können noch Jahre entfernt von der fertigen Artikel. Ganz abgesehen von der logistische Herausforderung der Reorganisation der Verwaltung der Weltkirche, diese machen tapferen Reformversuche haben einen harten Job Nachweis von Fortschritten in der Zwischenzeit. Im Zuge der jüngsten Skandale, kann es so aussehen, als ob nichts getan wird, kann noch eine Verfassungsreform nicht stückweise geschehen. Wir werden nicht den vollen Umfang der Franziskus Reformen oder ihre wahrscheinliche Wirksamkeit wissen, bis sie schließlich als fertiges Ganzes angekündigt.

In der Zwischenzeit gibt es einige Hinweise auf, was los ist hinter den Kulissen. Franziskus verwendet das Forum der Synode, um die Schaffung einer neuen Kongregation für die Laien, Familie und Leben zu verkünden, aber es ist noch nicht klar, was es tun wird. Die Schaffung eines Super-Dikasterium für die Laien allgemein erwartet und seine Ankündigung auf der Synode, ohne weitere Details, war mehr, als Geste eigentliche Nachricht.

Was war wirkliche Neuigkeit wurde die Freisetzung von einem Brief, datiert vom 27. Oktober von Franziskus an Kardinal Parolin, der Außenminister, die besagt, dass, bis eine neue Verfassung verkündet, war Pastor Bonus noch in Kraft. Der Brief wurde von "bestimmte Probleme [die] in der Zwischenzeit entstanden, in Bezug auf die ich [Franziskus] die Absicht, unverzüglich Maßnahmen ergreifen" aufgefordert werden. Es hat keine Ausarbeitung, was diese Probleme sind, aber es scheint sicher zu schließen, hat es eine Haltung unter vielen Arbeits im Vatikan, dass unter Francis, es gibt keine Regeln. Es ist verlockend, zu dem Schluss, dass dies nur betont die Notwendigkeit einer raschen Abschluss der C9 Arbeit und dort eine neue Version der Pastor Bonus so schnell wie möglich zu sein. Aber was wäre dies tatsächlich zu erreichen?

Wiederlesen Pastor Bonus, ist es schwer zu sehen, wo das Dokument könnte sinnvoll geändert werden, um die Art der finanziellen Schikanen wir, andere lesen, als durch die Schaffung eines Sekretariats für Wirtschaft, die bereits durchgeführt hat, zu verhindern. Pastor Bonus umreißt, was die verschiedenen Vatikan Abteilungen sind und was zählt, sie behandeln, ist es nicht die Kurien Äquivalent eines Beamtengesetzes; dass nicht existiert und heißt das Allgemeine Reglement der Römischen Kurie, und über die Reform dieses haben wir so gut wie nichts zu hören.

Während die Neuordnung der Kurien Abteilungen könnte nützlich sein, in einigen Punkten, wie die Schaffung einer Abteilung für alles, was im Zusammenhang mit den Laien zu behandeln, kann es nicht verhindern oder Adresse laufenden Missbrauch durch diejenigen, die in diesen Abteilungen arbeiten.

Franziskus hat stark und oft seiner Missbilligung der Karriere in der Kurie gesprochen, doch wir leider etwas gesehen haben, wenn überhaupt, getan, um sie zu entmutigen. Während die C9 Gruppe von Kardinälen wurde aus der ganzen Welt gezogen und hätte wenigstens eine Außenperspektive für die Reform vertreten, dies nicht mehr in tatsächliche Kurien Terminen durchgeführt. Die hochkarätige Termine unter Franz haben sich weiter um Karriere Vatikan Beamten, darunter Kardinal Parolin, als Staatssekretär, Kardinal Mamberti als Leiter der Apostolischen Signatur, dem Vatikan Supreme Court, ganz zu schweigen von der höchst umstrittene Ernennung sagen, gehen Mgr Ricca zu dem IOR oder Vatikanbank. Alle diese Termine wurden von Francis unter Beratung durch den sehr Curia er versucht, zu reformieren, mit der Folge, dass lächerliche musste er zu seinem eigenen Staatssekretär erinnerte ihn daran, die Kirche nach den Regeln laufen zu schreiben.

Es sollte auch darauf hingewiesen, dass die einzig wahre Außenseiter bei einer realen Position der Behörde im Vatikan unter Franz hat Kardinal Pell, der in den meisten nachhaltigen Kritik von innen kommen hat und die Gegenstand einer Kampagne von Lecks selbst werden.

Während eine neue Version von Pastor Bonus wird ein interessantes und wohl hilfreich, Entwicklung in der Leitung der Kirche zu sein, wird er nicht gehen, um das Allheilmittel der Reformen viele erhoffen können. Wenn wir jemals hoffen, echte Transparenz in der Leitung der Kirche zu sehen, bedarf es Reformen sein, nicht der Vatikan-Abteilungen, sondern von denen, die in ihnen.

Bisher die einzige materielle Personalpolitik, die angekündigt hat, ist ein Einstellungsstopp, die lediglich gewährleistet, dass es keinen Spielraum für Außeneingang auf funktionaler Ebene. Wenn Franziskus will eine wirkliche Veränderung des Denkens in der Kurie zu sehen, er schlimmer als zur Einführung eines strengen Grenzwert für die Anzahl von Jahren Kleriker kann für jede Kurien Büro arbeiten und Ziel für so viele neue Mitarbeiter tun konnte, als er in der Zwischenzeit erhalten ; wie wir lesen Sie, Geld ist eindeutig kein Objekt.

Egal, wie gut die Strukturreformen am Ende wird in Papier, derzeit ist er die Füchse zu bitten, ihm eine bessere Hühnerstall zu bauen.
http://www.catholicherald.co.uk/commenta...e-to-the-curia/

von esther10 05.11.2015 00:46

Zwei Männer fliehen aus Syrien. Der eine wurde gefoltert, der andere soll gefoltert haben. Das Opfer konnte sich nach Europa retten – und ist überzeugt, hier seinen Peiniger erkannt zu haben.

Sie kommen immer bei Nacht. Seit drei Tagen wartet Wissam* auf seine Peiniger, in einem Raum unter der syrischen Erde. Mit ihm sitzen dreißig Gefangene hier, die jüngsten fast noch Kinder, die ältesten weit über 70. Sprechen ist verboten, und wer es doch tut, den holen sie als Erstes. Wissams Problem: Er kann nicht schweigen.

Deswegen wird er abgeführt in eine andere Zelle, dort liegt er auf dem kalten Boden, fast nackt, gefesselt, die Augen verbunden. Mit Kabeln peitschen die Wächter ihn aus, begießen ihn mit Eiswasser, quälen ihn mit Elektroschockern. "Terroristen", schreit einer der Folterknechte. Es wird viel gebrüllt hier, doch diese Stimme dringt klar zu Wissam durch, trotz all der Schmerzen: "Das ist Hussein." Sein früherer Nachbar. Dann verliert Wissam das Bewusstsein.

Acht Monate später sitzt Wissam irgendwo in Europa an einem hellen Ikea-Tisch, Birke furniert. Vor ihm steht eine Tasse Mate-Tee, das syrische Nationalgetränk. Ein wenig Heimat im fremden Exil. Wissam hat es geschafft, raus aus dem syrischen Foltergefängnis, Rettung ins sichere Europa. Auf seinem Handy zeigt er Bilder von einem, vor dem er geflohen ist. Es sind Fotos von Hussein W., seinem vermeintlichen Peiniger: Stolz in Uniform und mit Funkgerät im Kreise von Kollegen, in einem Büro in Syrien. Lachend in einem weißen T-Shirt an einem Hafenbecken. Erschöpft und erleichtert mit Freunden in Amsterdam. Stationen einer Flucht, Hussein selbst hat sie auf seinem Facebook-Profil veröffentlicht. Der Folterknecht sucht Asyl in Europa – genau wie sein Opfer. Beide trennen nur einige Hundert Kilometer.

Auch die Täter suchen Schutz in Europa

Hunderttausende Syrer sind bereits nach Europa gekommen. Wie viele noch unterwegs sind, weiß niemand genau. Die meisten von ihnen fliehen vor den Gräueltaten des Assad-Regimes. Doch unter jenen, die hier Schutz suchen, sind nicht nur die Opfer des Regimes – sondern immer häufiger auch die Täter. Das Bundeskriminalamt (BKA) ermittelt derzeit nach Informationen der "Welt am Sonntag" in zehn Fällen gegen Asylbewerber aus Syrien. Bei diesen Personen lägen Verdachtsmomente für eine mögliche Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung oder die Beteiligung an Kriegsverbrechen vor. Insgesamt seien hundert entsprechende Hinweise beim BKA eingegangen.

Schabiha, die Geister, werden in Syrien die berüchtigten Milizen genannt, die im Auftrag des Regimes zu Beginn der Revolution halfen, auf friedliche Demonstranten zu schießen. Sie erledigen die Drecksarbeit für Präsident Baschar al-Assad, der sich immer verzweifelter an der Macht zu halten versucht. Wenn Wissam recht hat, dann ist Hussein einer der vielen Tausend Geister, ein Mitglied der Schabiha-Miliz also. Sie werden verantwortlich gemacht für Massenverhaftungen, Folter und Mord in Syrien. Husseins Einsatzort: die Kleinstadt Salamiyeh, nördlich von Homs, die nach wie vor vom Regime kontrolliert wird. Was Wissam und vier andere Zeugen, mit denen die "Welt am Sonntag" unabhängig voneinander gesprochen hat, Hussein vorwerfen, ist ein Verbrechen, das ihn vor Gericht bringen kann: systematische Misshandlung von Gefangenen.

Bevor Wissam im Keller der Geister landete, hatte er in Damaskus Politikwissenschaft, Wirtschaft und Geschichte studiert. Mit Freunden aus seiner Kindheit teilte er sich in der syrischen Hauptstadt eine Wohnung, sie bekamen viel Besuch aus dem Heimatort. Einmal rief ein Cousin an, ein Nachbar aus Salamiyeh suche einen Schlafplatz in Damaskus, nur für drei Tage, ob in der Wohngemeinschaft ein Bett frei sei? So lernte Wissam Hussein kennen. Morgens kochte er seinem Gast Kaffee, nach drei Tagen verabschiedete er ihn freundlich. Wiedersehen sollte er ihn später – im Foltergefängnis.

In die Türkei, dann aufs Boot nach Griechenland

Als die frustrierten Syrer im März 2011 ihren Aufstand gegen den Diktator Assad beginnen, geht Wissam mit auf die Straße. Er malt Transparente, singt Protestlieder, und für einen Moment glaubt er, dass die Demonstranten so etwas wie Demokratie für Syrien erstreiten könnten. Doch dann bekommt er die ganze Härte des syrischen Polizeistaats zu spüren. Insgesamt vier Mal bringen ihn seine Proteste ins Gefängnis. Jedes Mal wird er gefoltert, einmal davon soll Hussein beteiligt gewesen sein.

Tausende von jungen Syrern sind spurlos in den Gefängnissen für politische Häftlinge verschwunden. Wissam hingegen ließ man wieder laufen. Als er erfuhr, dass die Geheimpolizei ihm erneut auf den Fersen war, beschloss er zu fliehen. Von einem Schmuggler ließ er sich in die Türkei bringen. Die Ägäis überquerte er in einem Boot, eine Stunde nur dauerte die Fahrt nach Griechenland. Von dort ging er zu Fuß weiter, nur manchmal nahm er einen Zug. Dreimal wurde er in Serbien verhaftet, als er es nach Ungarn schaffte, prügelten ihn Polizisten über die Grenze nach Österreich. Heute weiß er: Sein Peiniger, Hussein, hat denselben Weg genommen wie er. Beide sind sie als Flüchtlinge nach München gekommen.

Hussein wohnt in einem Flüchtlingsheim in Amsterdam. Seit einigen Tagen ist er schon dort, fünfter Stock, zusammen mit 70 anderen auf einer Etage. Mit seinem kurz getrimmten Vollbart, in Jeans und einem dunklen Pullover macht der 32-Jährige einen gepflegten Eindruck. Auch seine teuren braunen Lederschuhe wollen nicht so recht ins Bild eines syrischen Flüchtlings passen, der wochenlang auf der Flucht war. Was will so einer im Asylheim? Das fragen sich offenbar auch seine Mitbewohner. "Schabiha, Schabiha", rufen Husseins Landsleute, als er vor dem Tor des ehemaligen Bürohauses steht, das zur Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert wurde. "Wir wissen, wer du bist, du kannst dich nicht verstecken!"

"Da war ich auf Hasenjagd"

Hussein streitet alles ab. "Lügner", sagt er. "Die, die mich beschuldigen, das sind alles islamistische Extremisten." Nach Europa sei er geflüchtet, weil die Milizen des "Islamischen Staates" und auch al-Qaida hinter ihm her gewesen seien. Und die Fotos, die ihn in Uniform mit Sprechfunkgerät und auch im Kreise syrischer Soldaten zeigen? "Da war ich auf Hasenjagd. Das ist eine normale Sache in unserer Region." Wenn "diese Lügner" vor Gericht gehen wollten, dann sollten sie das ruhig machen.

Auch Husseins Geschichte ist eine Kriegsgeschichte. Bevor er zu den Milizen ging, hatte er ein Studium der Geschichte in Damaskus abgebrochen. In der syrischen Hauptstadt verdingte er sich als Autohändler und Immobilienmakler. Als die Revolution ausbrach, kehrte er zurück in sein Heimatdorf. Nach Recherchen der "Welt am Sonntag" soll Hussein bereits 2012 den Nationalen Verteidigungskräften (NDF) beigetreten sein. Die NDF ist eine paramilitärische Einheit, die sich aus Freiwilligen zusammensetzt. Sie war 2012 gegründet worden, um die immer größer werdende Opposition im Lande niederzuschlagen. Weil Hussein nicht an die Front wollte, meldete er sich zur Überwachung der Opposition in seiner Heimat Salamiyeh.

Dort geriet Salim in sein Visier. Der junge Syrer ist nun mittlerweile im sicheren Exil in Nordeuropa, wo er von seiner Begegnung mit Hussein berichtet. Damals, im jenem November 2012, sei es Hussein gewesen, der ihn verhaftet habe. Mit 20 Leuten habe der sein Haus gestürmt. "Die Eingangstüre ging zu Bruch und man hat sofort auf uns losgeprügelt", sagt Salim. Als er und sein Bruder sich wehrten, hätten die Eindringlinge sofort ihre Waffen

durchgeladen und den beiden an den Kopf gesetzt.

"Einer ihrer Schabiha-Kollegen war getötet worden", sagt Salim. "Sie waren auf der Suche nach einem passenden Täter." Da habe es nichts Besseres gegeben als eine Familie, die bekannt sei für ihre kritische Haltung gegenüber Assad. Salim sagt, er sei zehn Tage lange gefoltert worden, sein Bruder einen Monat lang. Die beiden mussten Augenbinden tragen – aber Hussein wollen sie trotzdem erkannt haben.

Folterknecht will Familie nachholen

Salim wünscht sich Gerechtigkeit für das erlittene Unrecht und meint damit, dass Hussein bestraft wird. "Aber nicht den Tod für ihn. Nein, er soll vor eine ordentliches Gericht gestellt werden für seine Taten."

Doch Salims und Wissams Folterknecht hat andere Pläne. Hussein will in den Niederlanden Asyl beantragen und später seine Frau und die Kinder nachholen. Wenn er es schafft, sich vor den Behörden als Kriegsflüchtling zu präsentieren, könnte das klappen. Weil Hussein aus Syrien kommt, hat er gute Chancen.

Ort der Grausamkeit: Ein mutmaßliches Gefängnis in Syrien, in dem politische Häftlinge gefoltert worden sein sollen

© AFP Ort der Grausamkeit: Ein mutmaßliches Gefängnis in Syrien, in dem politische Häftlinge gefoltert worden sein sollen

Allerdings könnte ihm ein Gericht noch einen Strich durch die Rechnung machen, wenn es die Folter-Vorwürfe als Kriegsverbrechen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit einstuft. Für Kriegsverbrecher erlischt das Anrecht auf Asyl. Eigentlich wäre der Staat zuständig, in dem das mutmaßliche Verbrechen geschehen ist. Doch ein syrisches Gericht wird wohl kaum gegen Hussein vorgehen. Die Niederlande hingegen haben die Anti-Folter-Konvention der Vereinten Nationen unterzeichnet. Die Vorwürfe gegen Hussein gelten hier als Straftatbestand. Zeigt ihn jemand an, muss ein niederländisches Gericht tätig werden. Das sichere Europa könnte sich für Hussein W. also schon bald als ein unsicherer Hafen herausstellen.
http://www.msn.com/de-de/nachrichten/pol...wu?ocid=U270DHP
* Name von der Redaktion geändert

von esther10 05.11.2015 00:45

Es ist wichtig, dass die Synode kommt mit einer entscheidenden Antwort auf Komm Frage

von Fr Raymond de Souza
Gesendet Montag, 19. Oktober zum Jahr 2015


Kardinal Reinhard Marx (AP) ", um den geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich zur Heiligen Kommunion zugeben will '
Wenn die Synode endet ohne eine offizielle Entscheidung über die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen dann ist die Unsicherheit und Bitterkeit wird verlängert

Wie in der dritten Woche der Synode über die Familie beginnt, bleibt der Charakter eines Schlüsselfrage im Mittelpunkt der Beratungen der Synode umstritten.

Auf die Frage nach der heiligen Kommunion für die geschiedene-und-wieder geheiratet, denen drängen schwierigste für einen Wechsel in der Praxis bestehen darauf, dass sie sich berühren Lehre nicht. Der Heilige Vater selbst hat wiederholt erklärt, dass Lehre kann nicht geändert werden.

Es scheint, dass die Mehrheit der Synode, wie es am besten, wie man solche Dinge göttlich, der Auffassung, dass die derzeitige Praxis bei der umstrittenen Frage ist in der Tat eine Frage der Lehre, und kann daher nicht geändert werden. Sie haben eine gewaltige Argument zu ihren Gunsten, nämlich dass die Praxis der Nichtzulassung der wiederverheirateten Geschiedenen die heilige Kommunion nicht durchsetzen, weil jeder erfreut sich an, oder, weil, wie die Ladung oft und zu Unrecht gesagt, dass es einen Wunsch, "zu bestrafen", diejenigen, die Fehler in der Ehe erlebt haben. Der einzige Grund, die bisherige Praxis herrscht, ist, weil es die logische Schlussfolgerung von expliziten Jesu Lehre über Ehe und Scheidung, St. Pauls ausdrückliche Lehre über würdigen Empfang der Heiligen Eucharistie, und die Tatsache, dass die Sakramente sind nicht unser Tun, sondern Gott. Um es klar zu sagen, mehr als fünfzig Jahren in die sexuelle Revolution, die Kirche hätte nicht die gängige Praxis, die sie tut, wenn sie sie nicht glauben, dass es der Lehre zu sein, durch die Treue zum Wort Gottes notwendig.

Das ist das Argument, in allen Einzelheiten in keiner gemacht, aber zwei, post-synodale Apostolischen Schreiben: Familiaris Consortio von Johannes Paul II nach dem 1980 Synode über die Familie und Sacramentum Caritatis von Papst Benedikt XVI nach der Synode 2005 über die Eucharistie. Es ist nicht möglich, entweder Dokument des Lehramtes, ohne Feststellung, dass die derzeitige Praxis muss sein, da es wegen der Lehre der Kirche über die Ehe und die Eucharistie ist zu lesen.

Dennoch gibt es eine Minderheit mit der Synode, Kardinal Reinhard Marx von München, die zugeben, dass die geschiedene und wiederverheiratete zivilrechtlich zur Heiligen Kommunion, während sie sakramental mit jemand anderem verheiratet bleiben wollen geführt. Kardinal Marx besteht darauf, dass dies nicht die Lehre über die Ehe oder die Eucharistie zu ändern. Entweder Kardinal Marx recht, oder er ist falsch. Was das betrifft, entweder die Ebene Lesung Familiaris Consortio und Sacramentum Caritatis richtig oder falsch ist.

Als die Synode neigt sich dem Ende dieser Woche, ist es von größter Bedeutung scheinen würde, eine Antwort auf diese Frage haben.

So, jetzt ist es Entscheidungszeit. Bevor die Frage beantwortet werden kann, ist es notwendig zu wissen, was für eine Frage ist. Bevor eine Entscheidung getroffen werden kann, ist es notwendig, zu entscheiden, zu entscheiden und zu entscheiden, in dieser Angelegenheit zu entscheiden, erfordert eine Entscheidung über die Art der Sache ist. Wenn die Synodenväter zu zerstreuen am Sonntag mit ihren offiziellen Dokumenten immer noch nicht über die Frage auszusprechen, wird die Unsicherheit verlängert werden, was Verwirrung stiftet und zwangsläufig Bitterkeit.

Eine Woche ist eine lange Zeit in einer Synode, so dass am Montagmorgen ist es nicht möglich zu wissen, wo die Dinge werden am Samstagabend zu beenden. Es gibt genügend Zeit, um zu entscheiden. In der Tat, es wäre unverantwortlich, eine Entscheidung nicht zu nehmen.

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http://www.catholicherald.co.uk/commenta...union-question/

von esther10 05.11.2015 00:44

Wachsender ultralinker Fanatismus von Verleumdungen bis hin zu Brandanschlägen

Veröffentlicht: 5. November 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Gabriele Kuby



Wir sind wieder so weit: „Gewalt gegen Sachen“ ist wieder angesagt. Letzte Woche wurde das Auto der Europa-Abgeordneten Beatrix von Storch in Berlin angezündet, in der Nacht vom 1. auf 2. November das Fahrzeug von Hedwig v. Beverfoerde, Organisatorin der „Demo für alle“.

Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.deDas geschieht nicht aus heiterem Himmel, sondern gedeiht in einer Gesellschaft, die nur “rechte Gewalt” kennt, aber auf dem linken Auge blind ist – und die Personen, welche sich für die Bewahrung der Grundwerte unserer Gesellschaft einsetzen, als rechtsradikal diffamiert.

So geschehen durch die Sendungen von Veronika Wawatschek im Bayerischen Rundfunk (BR), Redaktion Religion und Kirche: “Apo von christlich-rechts, Wie sich unter dem Deckmantel der Kirchen eine wertkonservative und demokratiefeindliche Opposition zusammenfindet und die Gesellschaft beeinflusst” (19.2.2015) – ein demagogischer Rundumschlag gegen konservative Publizisten, die noch nicht auf den Gender-Wagen (LGBT) aufgesprungen sind.

Mir wird Nähe zur NPD unterstellt. Der „Beweis“: 2010 wurde ich von der CDU als Gender-Expertin zu einem Hearing in den Sächsischen Landtag eingeladen, weil die Linkspartei ein weiteres Gender-Institut für Sachsen beantragt hatte. Das Institut wurde abgelehnt, die NPD klatschte Beifall. Klar, dass ich dann mit der NPD unter einer Decke stecke! – O-Ton der Sendung des BR: „Bisher zündeln fundamentalistische Christen in Deutschland nur verbale Sprengsätze. In die Luft gesprengt hat sich aus dieser Szene noch niemand.“

Es gab eine Flut von wohlbegründeten Programmbeschwerden. Der Rundfunkrat unter Vorsitz von Domkapitular Dr. Lorenz Wolf stellte „handwerkliche Mängel“ fest – die Verleumdung hat den Rundfunkrat nicht gestört. Die Autorin der Sendung erhielt keine Rüge, vielmehr konnte sie am 14.6.2015 in “Bayern 5” eine gleichartige Sendung produzieren mit dem Titel: “Angstmacher vom rechten Rand der Kirche – eine Gefahr für die Demokratie?”

Wawatschek wiederholt darin wörtlich die Verleumdung betr. “NPD” gegen mich – mit voller Rückendeckung des BR. (Siehe: https://fairemedien.de/videomitschnitt-d...schen-rundfunk/).

Gewaltverherrlichendes FEAR-Theaterstück aus Berlin

Am 24. Oktober 2015 hatte das Theaterstück FEAR des Regisseurs Falk Richter auf der Berliner Schaubühne Premiere. Es treten dort Schauspieler auf als Beatrix von Storch, Frauke Petry, Birgit Kelle, Hedwig von Beverfoerde und Gabriele Kuby, die sich Fotos dieser Personen vors Gesicht halten. Sie werden als Hassreden schwingende, rechtsradikale Zombies dargestellt.

Vor dem Hintergrund der Fotos der erwähnten Frauen wird gesagt, man solle „Zombies mitten ins Gesicht schießen”, nur dann seien sie “wirklich tot“ – das alles unter dem Mantel der „Freiheit der Kunst“.

In der Nacht nach der Premiere wurde ein Brandanschlag gegen das Auto von Beatrix von Storch verübt, eine Woche später das Fahrzeug von Hedwig v. Beverfoerde zerstört. Das Feuer griff auf das angrenzende Gebäude über. (Siehe: https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...ienschuetzerin/)

In einem anonymen Bekennerschreiben heißt es: „auto von rechter demoanmelderin abgefackelt“. Der Berliner katholische Philosoph Dr. Josef Bordat kritisierte die Taten als „vorzivilisatorischen Gewaltakt“ und bekam prompt Morddrohungen (siehe: http://www.kath.net/news/52733).

Wo sind die Medien, die für Toleranz eintreten?

Wer hetzt? Wer zündet reale Sprengsätze? Die Konservativen? Die Christen? Oder jene sexualisierte Linke, die die Abgründe sexueller Verwahrlosung als „Vielfalt“ verkauft und zur Norm machen möchte?

Friedliche Demonstranten bei der „Demo für alle“ müssen von Hundertschaften hochgerüsteter Polizisten geschützt werden gegen hasserfüllte Gegendemonstranten, die obszöne Parolen brüllen. Wo sind die Medien, die für die Werte eintreten, welche sie zu wahren vorgeben: Toleranz, Freiheit der Meinungsäußerung, das Recht auf friedliche Demonstration? Wo ist der Justizminister, der sich für die Wahrung verfassungsmäßiger Grundrechte einsetzt?

Ich weiß noch gut, wie im linken Milieu in den siebziger Jahren die Legitimität von „Gewalt gegen Sachen“ gerechtfertigt wurde. Nicht lange danach wurden Menschen umgebracht und Kaufhäuser angezündet. Damals ging es gegen die Kapitalisten, heute gegen – gegen wen eigentlich? Gegen Christen und alle, die sich der sexuellen Revolution widersetzen, weil sie die Familie schützen wollen.

Unsere Autorin Gabriele Kuby ist Soziologin, Schriftstellerin und bekannt als Kritikerin der Gender-Ideologie

Hinweis: Das fundierte Kuby-Buch “Die globale sexuelle Revolution – Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit” (Fe-Verlag) erscheint noch in diesem Monat bei “Angelico Press” in den USA.

Zum “heißen Herbst” (Terror gegen Andersdenkende) äußert sich auch Dr. Alexander Kissler im Kulturmagazin CICERO: http://www.cicero.de/salon/gewalt-von-li...er-herbst/60071

*
Videomitschnitt des Podiumsgesprächs „Qualitätskontrolle beim Bayerischen Rundfunk“
Datum: 26. Oktober 2015 • Autor: fM
Zum Thema „Qualitätskontrolle beim Bayerischen Rundfunk (BR)“ sprachen am 20.10.2015 unter der Moderation von Michael Ragg der Vorsitzende des Rundfunkrates des Bayerischen Rundfunks Dr. Lorenz Wolf, der Kommunikationswissenschaftler Prof. Hans-Mathias Kepplinger, die Publizistin Gabriele Kuby und FaireMedien-Sprecher Thomas Schührer im Münchner Presseclub. Sehen Sie hier einen Videomitschnitt des Abends.



https://fairemedien.de/videomitschnitt-d...schen-rundfunk/

von esther10 05.11.2015 00:40

Papst besorgt über wachsende Christenverfolgung

Botschaft an Kongress des ökumenischen "Global Christian Forum" in Tirana

05.11.2015, 16:51 Uhr Vatikan/Albanien/Papst/Religiöse Diskriminierung/Religionsfreiheit/Christenverfolgung
Vatikanstadt, 05.11.2015 (KAP) Papst Franziskus hat sich besorgt über die wachsende Diskriminierung und Verfolgung von Christen weltweit geäußert. Die Eskalation der Gewalt gegen sie im Nahen Osten, Afrika, Asien und andernorts mache ihn sehr traurig, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Botschaft.

Zugleich betonte der Papst darin, dass das gemeinsame Martyrium von Katholiken, Orthodoxen, Protestanten und Evangelikalen das "überzeugendste Zeichen" für die Ökumene sei. Das konfessionsübergreifende Leid bilde eine gemeinsame Erfahrung, die stärker sei als die nach wie vor bestehenden Unterschiede.

Das päpstliche Schreiben richtet sich an die Teilnehmer des Kongresses des ökumenischen "Global Christian Forum" über Christenverfolgung, der von Montag bis Mittwoch in der albanischen Hauptstadt Tirana stattfand. Der Vatikan wurde durch den Präsidenten des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, vertreten.

von esther10 05.11.2015 00:38

Papst: Familie ist Fitnesscenter für Training der Vergebung


Papst Franziskus bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch - AFP

04/11/2015 11:25SHARE:

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Sonnenschein und überfüllter Petersplatz: Papst Franziskus wandte sich bei der Generalaudienz an die zahlreichen Pilger am Petersplatz und führte seine Katechese zum Thema Familie fort. Über die Ergebnisse der Familiensynode müsse er noch nachdenken, sagte der Papst. Die Familie bezeichnete er als „eine Art Fitnesscenter" für das Training der gegenseitigen Vergebung.
Nachdenken über Synodenergebnis
„Am Ende haben mir die Synodenväter den Text mit ihren Schlussfolgerungen gegeben“, sagte der Papst den Gläubigen. „Ich wollte, dass dieser Text publiziert wird, damit alle sich an dieser Arbeit beteiligen können, an der wir seit zwei Jahren herumfeilen. Es ist noch nicht der Moment gekommen, Schlussfolgerungen daraus zu ziehen, über diese muss ich selbst noch nachdenken.“
Dass die Familie eine wichtige Schule sei – für das Leben und die Gesellschaft - wurde auch im Zuge der dreiwöchigen Synode immer wieder betont, sagte der Papst. Die Familie sei als Wiege der Gesellschaft dafür verantwortlich, die Welt zum Besseren zu verändern. Dafür sei vor allem die Vergebung wesentlich.
Geben und vergeben

„Die Familie ist ein großes Fitnesscenter, wo man die gegenseitige Vergebung und das Geben lernt – ohne diesen Fähigkeiten kann keine Liebe andauern. Ohne geben, ohne vergeben, bleibt die Liebe nicht erhalten, sie dauert nicht an.“
Jeden Tag würden wir einander Unrecht antun, beginge Fehler aufgrund unserer Schwachheit und Eigensucht, so der Papst. Ein Gegenmittel dafür sei die sofortige Heilung der zugefügten Wunden, Fäden wieder zu verknüpfen, die wir gerissen haben. Das heißt man solle Streit schlichten, um Vergebung bitten und seinerseits vergeben:

„Und deswegen ist es nicht notwendig, eine große Rede zu halten, es reicht eine liebevolle Geste, eine Zärtlichkeit, und alles ist vorbei und beginnt von Neuem. Aber beendet nie den Tag in einem Krieg! Habt ihr das verstanden?“
Niemals den Tag im Streit beenden

Dank Gottes Vergebung können auch die Menschen vergeben, fasste der Papst zusammen. Werde Vergebung gelebt, bleibe die Familie vor Trennung bewahrt und könne auch der Gesellschaft helfen, im Guten voranzuschreiten.

„Wirklich, die christlichen Familien können viel zur heutigen Gesellschaft beitragen und auch für die Kirche tun. Ich möchte daher im Heiligen Jahr, dass die Familien den Schatz der gegenseitigen Vergebung wiederentdecken.“
(rv 04.11.2015 no)

von esther10 05.11.2015 00:33

Karinal Bertone: „Ich lebe nicht im Luxus“


Karinal Tarcisio Bertone - ANSA

05/11/2015 13:20SHARE:
Der ehemalige Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone hat sich wegen der jüngsten Vorwürfe im sogenannten Vatileaks II-Skandal verteidigt. „Es ist eine Schande, ich weiß nicht, wie ich mich verteidigen soll. Sich gegen Gerüchte zu verteidigen, ist quasi unmöglich. Die Beschuldigten sind machtlos“, sagte der Kardinal am Donnerstag der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“. Die zwei am Mittwoch erschienen Bücher mit brisanten Details aus der Finanzwelt des Vatikan unterstellen Bertone unter anderem, seine 300-Quadratmeter-Wohnung im Vatikan zum Teil mit Geldern der Stiftung des päpstlichen Kinderkrankenhauses „Bambino Gesù“ bezahlt zu haben. Die Rede ist von 200.000 Euro, die eigentlich für kranke Kinder bestimmt gewesen sein sollen.

Bertone bestreitet das. Die Wohnung im Wert von 300.000 Euro habe er aus seinen Ersparnissen bezahlt. „Ich schließe komplett aus, dass ich der Stiftung Bambino Gesù jemals irgendeine Zahlungsanweisung – oder Erlaubnis gegeben habe“, so Bertone. Sein Anwalt prüfe derzeit, ob dennoch Gelder der Stiftung geflossen seien. Wenn dies der Fall sei, werde er nicht zögern, zu handeln, so Bertone. Und er beteuerte: „Ich lebe nicht im Luxus“. Vielmehr teile er sich die Wohnung, die im Grunde ja gar nicht ihm, sondern dem vatikanischen Governatorat gehöre, mit drei Schwestern und einer Sekretärin, die ihm helfe, seine Papstbiographien zu verfassen.

Zum Helikopterflug von Rom zu einem Kinderzentrum in der Region Basilicata, den Bertone angeblich für 24.000 Euro wahrgenommen haben soll, sagte er lediglich: „Das wurde mir von irgendeiner Firma angeboten“.

(corriere della sera 05.11.2015 cz)

von esther10 05.11.2015 00:29

Sachsens Ministerpräsident: Papst vielleicht 2016 in Deutschland


Papst Franziskus und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich - OSS_ROM

05/11/2015 13:42SHARE:

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Papst Franziskus reist womöglich 2016 nach Deutschland. Das sagte am Donnerstag Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) nach einer Privataudienz im Vatikan. Er habe den Papst eingeladen, in den Freistaat Sachsen zu kommen. Rund 40 Minuten unterhielt sich Tillich mit Franziskus und weitere 40 Minuten mit dem vatikanischen Außenminister Pietro Parolin.

„Ich habe den Heiligen Vater, so wie ich das auch angekündigt hatte, nach Deutschland eingeladen und hatte ihn vom nächstjährigen hundersten Katholikentag in Leipzig berichtet, und er hat großes Verständnis für meine Einladung gezeigt."

Ein Besuch in Deutschland sei also wahrscheinlich, betonte der sorbische Katholik und derzeitige Bundesratspräsident Tillich. 2016 erscheine ihm realistischer für einen Papstbesuch als das Jahr darauf, denn 2017 seien Bundestagswahlen. Zuvor hatten bereits Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck das Oberhaupt der katholischen Kirche offiziell nach Deutschland eingeladen.

Der Ministerpräsident verständigte sich mit Hilfe eines Dolmetschers mit dem Papst, obwohl dieser sich bemühte, auch Deutsch zu sprechen und viele der Wörter verstand, sagte der Ministerpräsident nach der Privataudienz. Themen des Gesprächs waren unter anderem der Glaube und die Werte, die weltweite Flüchtlingsdebatte, die daraus folgende Integration der Flüchtlinge und der Dialog der Religionen:

„Unter anderem aber auch über die Verhältnisse in Sachsen selbst. Über die Frage des Anteils der Gläubigen an der Gesellschaft und darüber, dass man - was eben auch notwendig ist - den Menschen, die jetzt zu uns kommen, eine Chance gibt sich zu integrieren. Der muslimische Glaube und der christliche Glaube profitieren beide im Westen Europas von der Religionsfreiheit, aber gleichzeitig müssen wir alles dafür tun, dass es nicht zu einer Isolation der Menschen kommt oder zu einer Parallelgesellschaft. Was dazu führen würde, dass sie sich zurückziehen würden - und das wollen wir nicht. Thema war auch, dass wir uns als Westeuropäer wieder auf unsere Werte besinnen. Stärker auch die Mitmenschlichkeit und die Barmherzigkeit ins Auge nehmen."

Sachsen ist auch Pegida-Land, und das Thema der Ausländerfeindlichkeit ist präsent. Nicht immer sind dort Willkommensgesten für Flüchtlinge zu sehen. Menschen protestieren gegen die vermeintliche „Islamisierung des christlichen Abendlandes".

„Wir sind jetzt erst dabei, die ersten Erfahrungen zu sammeln. Der Anteil der ausländischen Mitbürger war in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten relativ gering. Wir erleben jetzt, dass der Anteil von Flüchtlingen an Schulklassen von 0 auf 50 Prozent der wächst. Das heißt, wir haben - anders als manchmal vermutet - eben auch schon 50 bis 60 Prozent Ausländeranteil in den Schulklassen. Und das fordert alle heraus: die Eltern, die Schüler, die Lehrer. Ich bleibe bei meiner grundlegenden Feststellung: Kinder werden nicht fremdenfeindlich geboren. Deswegen liegt es vor allem an denjenigen, die sie dazu erziehen, wie sie leben, dass sie den Mensch, der ihnen begegnet, auch respektieren. "

Das Jahr der Barmherzigkeit könnte hier also die richtigen Botschaften verbreiten, so Tillich. Er hatte den Dresdener Kreuzchor mit nach Rom genommen. Er gab zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit am Dienstag ein Konzert in der Kirche der deutschsprachigen katholischen Gemeinde Santa Maria dell'Anima; dort sprach der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.
(rv 05.11.2015 no)

von esther10 05.11.2015 00:17

Deutsche Bahn212
Asylsuchende dürfen gratis durch Deutschland reisen


Asylbewerber am Bahnhof Passau: Gratis-Tickets Foto: dpa
ERFURT. Asylbewerber, die mit der Deutschen Bahn reisen, brauchen nicht für ihre Fahrkarten bezahlen. Sollten Zugbegleiter Asylsuchende ohne Fahrkarte antreffen, wird ihnen nach Angabe der Bahn ein kostenloses Ticket ausgestellt. „Mit der Regelung für kostenlose Ersatzfahrscheine haben wir auf die teils chaotischen Umstände in unseren Zügen reagiert“, sagte ein Unternehmenssprecher der Thüringer Allgemeinen. Die betreffenden Personen könnten dann selbst entscheiden, wohin sie fahren wollen.

Es handele sich um „absolute Ausnahmefälle“. Wieviele Fahrkarten ausgestellt wurden, sei jedoch unklar und werde statistisch nicht erfaßt. Zudem wurden die Zugbegleiter angewiesen, in solchen Fällen keine Strafgebühren zu verhängen oder die Polizei einzuschalten, wie sonst üblich.

Täglich 6.000 Asylsuchende

Der Bahn-Sprecher betonte gegenüber dem Blatt, der Transport der täglich etwa 6.000 Asylsuchenden verlaufe mittlerweile in „geregelten Bahnen“. Allerdings habe das Unternehmen 200 Busse in Reserve, die eingesetzt werden könnten, wenn die Kapazitäten der Züge erschöpft seien.

Bereits Anfang September war bekanntgeworden, daß die Bahn wegen der zahlreichen Flüchtlinge in den Zügen ihr Personal angewiesen hatte, auf Fernverbindungen keine ausländischen Reisenden mehr zu kontrollieren. Wie ein Bahn-Mitarbeiter der JUNGEN FREIHEIT berichtete, teilte der Konzernvorstand über das Reisenden-Informations-System mit: „Bitte keine Fahrkartenkontrollen und Fahrpreisnacherhebungen bei Migranten durchführen.“ (ho)

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