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von esther10 20.09.2015 13:03

Synode: „Wer direkte Ergebnisse erwartet, wird enttäuscht“


Der Hamburger Erzbischof in Rom - RV

10/09/2015 11:36SHARE:

0:00

„Die Erwartungen an die Synode sind riesig und ich habe ernsthaft die Sorge, dass viele Erwartungen enttäuscht werden“. Das sagt Erzbischof Stefan Heße, Erzbischof von Hamburg, über das wichtigste und emotionalste Thema, das die weltweite Kirche derzeit diskutiert. Heße ist ein ‚Bischof in Ausbildung‘, im Januar diesen Jahres zum Erzbischof ernannt und im März geweiht, absolviert er in diesen Tagen seinen Ausbildungskurs in Rom. 125 Bischöfe nehmen daran teil, die überwiegende Mehrheit derer, die im Laufe des vergangenen Jahres zu Bischöfen geweiht wurden.

In den informellen Gesprächen unter den Bischöfen würden die Debatten um die Synode eine Rolle spielen, so Heße, man spreche über die Unterschiedlichkeit der Situationen von Ehe und Familie in der Kirche. „Ich habe den Mitbrüdern erzählt, wie das in Deutschland ist, das sieht in manchen europäischen Ländern ähnlich aus, aber in Übersee sieht die Welt ganz anders aus. Afrikaner haben wir interessanterweise keinen einzigen in dem Kurs. Ich wette, wenn da noch afrikanische Bischöfe wären, die brächten noch einmal ein anderes Licht in die ganze Diskussion.“ Heße schwärmt von der Vielgestaltigkeit der Kirche, die sich in seinem Kurs zeige. Die Situationen der Kirche sei verschieden, „die Weltkirche ist ziemlich bunt und dadurch ziemlich reich“.

Aber er empfinde es gleichzeitig auch als schwierig, die Sichtweise der eigenen, der deutschen Kirche zu vermitteln. Schade sei, wenn einiges zu schnell abgetan werde, das bedauere er. „Vieles von dem, was an Diagnose gesagt wird, ist ja nicht von der Hand zu weisen. Ich bin der Meinung, dass wir erst einmal wahrnehmen müssen, was ist, um dann zu schauen, wie die Ideale, die wir als Kirche auch zurecht haben, umsetzbar und lebbar sind. Mir scheint es so zu sein, dass die Wirklichkeit der Menschen, die Wirklichkeit von Ehe und Familie sich so gewandelt hat, dass man fast davon sprechen muss, dass sie sich verflüssigt hat und dass es gar nicht mehr so leicht ist, unsere Ideale in diese veränderten Lebensformen hineinzubringen. Wie wir da eine Brücke schlagen können und das, was wir berechtigt vertreten, so vermitteln können, dass es gelebt werden kann, das scheint mir die entscheidende Frage der Synode zu sein, ohne sie auf „geschieden-wiederverheiratet“ und „Homosexualität“ zu begrenzen.“

Es gehe nicht nur um einzelne Sachfragen, so Erzbischof Heße, er würde sich wünschen, den engen Blick auf eine umfassende Perspektive zu weiten. „Die Erwartungen sind irgendwie geweckt worden, sie stehen im Raum und klar wird ja sein, dass die Synode sicherlich nicht eine Entscheidung trifft – das war noch nie bei einer Synode. Das heißt also, wer jetzt meint, einen Tag nach der Synode die Ergebnisse verkündet zu bekommen, der wird auf jeden Fall enttäuscht werden. Wie differenziert man da heran geht und wie sich das weiterentwickelt, da bin ich sehr gespannt.“
(rv 10.09.2015 ord)

von esther10 20.09.2015 12:56

Die Päpste und Kuba: Leises agieren


2012: Benedikt XVI. und Fidel Castro - ANSA

20/09/2015 10:00SHARE:
Kuba ist nicht nur eine kommunistisch regierte Insel vor der Küste der USA, nicht nur Wirtschaftsembargo und Exilanten. Für die Welt steht Kuba immer noch für die wohl größte Krise im Kalten Krieg, von der wir bis heute nicht genau sagen können, wie nah damals die Welt einem Atomkrieg kam.

Papst Johannes XXIII. rief damals alle Beteiligten dazu auf, eine solchen gegenseitige atomare Vernichtung zu vermeiden, „der einzige Hoffnungsschein“ nannte das später der sowjetische Parteichef Nikita Chruschtschow. Das war ein eher leises Auftreten, gemessen am lauten Säbelrasseln der Militärs und kalten Krieger. Aber der Papst beließ es nicht dabei. „Frieden auf Erden“, „Pacem in Terris“, hieß die Enzyklika, die er der Krise folgen ließ, die erste päpstliche Enzyklika, die in voller Länge in der New York Times abgedruckt wurde.
Nicht drängen

In der Folge von Papst Johannes XXIII. haben auch seine Nachfolger eher leise agiert, wenn es um Kuba ging. Die Kritik war aber trotz der leisen Töne deutlich, sowohl am Regime in Havanna als auch an der Politik Washingtons. Vielleicht ist genau das der Grund, weswegen sie glaubwürdig blieb und nicht verhallte. Eingreifen wollte man selber direkt nie, weder Johannes Paul II. mit seiner Forderung der Öffnung Kubas noch Benedikt XVI. mit seiner Betonung des Wortes „Freiheit“. Und auch Franziskus will nicht drängen. Päpste sind nicht dazu da, Politik zu machen. Aber sie können – wie Franziskus das in Kuba gezeigt hat – die Qualität der Gespräche verbessern.

Der Wandel liegt in der Luft, Aktualisierung wie es im offiziellen Sprachgebrauch heißt. Und Päpste und Kirche haben darin ihre Rollen gespielt. Kardinal Jaime Ortega, Erzbischof von Havanna, war einer der Akteure in der Annäherung, er überbrachte auf Wunsch des Papstes im Oktober 2014 Briefe an die Präsidenten Castro und Obama, einige Kenner der Beziehungen nennen außerdem Bostons Erzbischof Kardinal John O’Malley als weiteren Akteur, dazu noch weitere Non Profit Organisationen.

Erste Einldung bereits für 1990

Bereits 1990 war Papst Johannes Paul II. eingeladen worden, wie Kardinal Jaime Ortega Radio Vatikan gegenüber berichtete, der Papst sei auch bereit gewesen, aber erst nach dem Besuch Fidel Castros in Rom 1996 ist konkret etwas daraus geworden. Seitdem sind Papstbesuche an das eine Papstzitat gebunden: Die Welt solle sich für Kuba öffnen und Kuba für die Welt. Öffnung ist aus den Papstbotschaften – ausgesprochen oder implizit – nicht mehr wegzudenken. Journalisten haben vor drei Jahren sogar nachgerechnet, dass Benedikt XVI. vierzehn Mal das Wort „Freiheit“ gebraucht hat, alles wird an der Frage der Öffnung gemessen. Da hat Papst Franziskus angesetzt, als er seine Initiative vorbrachte, die letztlich zur Annäherung beider Staaten beigetragen hat.
Aus Kuba Pater Bernd Hagenkord
(rv 20.09.2015 ord)

von esther10 20.09.2015 10:21

Der Papst und der Kuba: Symbol des Wandels


Papst Franziskus ist in Kuba angekommen. Eine 17 kilometerlange Willkommensparade erwartete ihn. - AP

20/09/2015 09:00SHARE:
Die Castros und Papst Franziskus – die Bilder aus Kuba, die in diesen Tagen um die Welt gehen werden, sprechen eine klare Sprache, nämlich die des Wandels. Unser Korrespondent Pater Bernd Hagenkord berichtet über die ersten Schritte des Papstes auf kubanischem Boden.
Es sind widersprüchliche Bilder, die in diesen Tagen aus Havanna um die Welt gehen. Mit dem Papst und den Castros treffen einerseits Gegensätze aufeinander, ein ehemals atheistisches, jetzt laizistisches System das von Gott und Kirche nicht viel wissen wollte begegnet einer Kirche, zu deren Selbstverständnis die gesellschaftliche Beteiligung gehört. Da treffen andererseits aber auch Bewegungen aufeinander, die im Rest der Welt beide als gegen den Konsumkapitalismus des amerikanischen Nordens stehend gesehen werden. Kritik am ausbeutenden Wirtschaftssystem ist beiden nicht fremd, beim einen eher eingerostet und gesellschaftlich verordnet, beim anderen frisch und aus einer religiösen Haltung heraus.

Ganz einfach werden die Begegnungen in Kuba nicht zu verstehen sein. Klar ist aber, dass sie für Wandel stehen werden. Und das ist auch das große Thema im Land, ganz gleich, mit wem man spricht. Einige nennen es Transformation, einige Öffnung, die offiziell-staatliche Sprachregelung ist ‚Aktualisierung‘, aber das meistgebrauchte Wort für den gesellschaftlichen und politischen Prozess, den Kuba zur Zeit durchläuft, ist Wandel. Und wenn die Menschen hier in Kuba den Papst sehen, dann sehen sie den Agenten dieses Wandels.

Die Menschen hoffen auf mehr Touristen, auf mehr Möglichkeiten, sie hoffen auf Perspektive. Sie hoffen darauf, freier agieren zu können. Und die Entspannung in den politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu den USA sind der Schlüssel.

Nicht alles aus dem Norden ist gut

Dabei gibt es aber nicht nur den rosaroten Blick, man erwartet sich nicht nur Gutes und Schönes vom reichen Nachbarn aus dem Norden. Mario zum Beispiel fährt Taxi, einen roten Buick aus den 50er Jahren mit schwerem Blech, der eine tiefschwarze Abgaswolke produziert, wenn ihm etwas Energie abverlangt wird. Mario ist eigentlich Ingenieur, wie viele Kubaner gut gebildet und stolz auf das Bildungssystem, aber hat nichts Entsprechendes an Arbeit gefunden, weil es einfach keine Arbeit gibt. Aber selbst er – noch keine 30 Jahre – erzählt ungefragt von der Geschichte des Landes als Paradies für Spielkasinos und Prostitution, legale wie illegale. Da will niemand wieder hin.

Und wirtschaftlich scheint es jetzt auch Alternativen zum Norden zu geben. Brasilien investiert in einen Hafen, Venezuela ist schon länger engagiert, vermehrt gibt es auch Investitionen aus China. Und Frank-Walter Steinmeier war auch schon hier. Die USA, obwohl sehr nah, sind nicht mehr die einzige Aussicht für Veränderung.

Das Symbol, oder besser noch die Person die all dies und noch viel mehr verkörpert ist Papst Franziskus. Menschen hier in Kuba, die mit Religion und Kirche nichts anfangen können, sehen mindestens dies im Besuch des Papstes.

Sieg der Kultur der Begegnung

Für die anderen – Obama wie Castro – ist das alles nicht einfach. Obama bekommt viel Gegenwind für seine Verhandlungsbereitschaft und die Entscheidung, die Embargo-Politik als gescheitert zu bezeichnen. Und in Kuba hat das Regime viel zu verlieren, wenn der Dollar kommt. Deswegen gibt es auch immer wieder Demonstrationen der Macht wie Festnahmen und Freilassungen, ihrerseits versuchen die USA, die Annäherung irgendwie herunter zu spielen, zur Botschafteröffnung Kubas in Washington kam kein Regierungsvertreter und in Havanna soll das Hissen der Fahne gar nicht bedeutsam gewesen sein, hießen die Pressemitteilungen.
Zu schneller Wandel ist vielleicht auch gar nicht gut, dem Zusammenbruch der Ost-Europäischen Staaten folgten Oligarchen-Staaten, die Eliten blieben dieselben. Auch für die nötige Balance bei all dem steht der Papst und die Kirche in Kuba. Sie kann und will vorbereiten, sie kann bilden, sie kann helfen, dass die Veränderungen menschlich und menschenwürdig verlaufen.

Dass der Papst hier seinen Beitrag leisten wird, ist offensichtlich. „Es ist ein Zeichen der Sieges der Kultur der Begegnung, des Dialogs, über die Kultur der Konfrontation“ hatte der Papst in seiner ersten Ansprache gesagt. Mehr davon wird es in den kommenden Tagen hier in Kuba geben.
Aus Havanna Pater Bernd Hagenkord, Radio Vatikan
(rv 20.09.2015 ord)

von esther10 20.09.2015 10:18

Kirche in Kuba: Zeiten des Schweigens und die Muttergottes


Kirche in Kuba: 60 Prozent der Kubaner sollen getaufte Katholiken sein. - REUTERS

20/09/2015 09:30SHARE:
Kubas Kirche hat für Jahrzehnte „praktisch nicht existiert“, aber jetzt kann sie wieder atmen. Das sagt im Gespräch mit Radio Vatikan Juan de Dios Hernandez Ruiz. Hernandez Ruiz ist Jesuit, Weihbischof von Havanna und Generalsekretär der Bischofskonferenz des Landes. „Die Kirche hat seit Anfang an immer auf den Dialog gesetzt, immer, immer, immer. Man hat oft nicht auf uns gehört, man hat uns oft nicht verstanden, aber das ist nicht wichtig. Gott sei Dank haben sich die Beziehungen zwischen Staat und Kirche unzweifelhaft verbessert, die Sprache hat sich verändert. Es war ein Weg, ein langer und schwerer Weg, aber wie bei allen Wegen: wenn man sie hartnäckig und mit Hoffnung geht, dann können wir auch ans andere Ufer gelangen.“

Der systematische Atheismus der kommunistischen Ideologie, erst seit den 90er Jahren in einen Laizismus abgemildert, habe seine Spuren hinterlassen, vor allem in den Schulen seien die Menschen mit diesem Atheismus konfrontiert worden. „Wir haben eine sehr schwere Zeit durchlebt, in der die Kirche fast vollständig ins Schweigen fiel. Alle Institutionen wurden der Kirche weggenommen, alle Priester und Ordensleute wurden aus Kuba vertrieben. Wir haben damals alles verloren, nur nicht Jesus. Das hat uns auch eine große Freiheit gegeben, wie groß können sie sich gar nicht vorstellen. Das hat Jahrzehnte gedauert.“ Man habe sich aber immer durch Jesus Christus begleitet gewusst und gefühlt, so Ruiz, er benutzt das Wort „Mystik des Volkes“ für das Wissen um die Begleitung durch Jesus in diesen Zeiten des Schweigens. „Die Kirchen hat man uns weggenommen, aber in Mystik sind wir gewachsen.“

Mystik ist ein großes Wort, aber Hernandez Ruiz wiederholt es mehrmals. Der Glaube sei wichtig in Kuba und er habe in seiner Armut eine neue Lebendigkeit erlebt, wenn auch nicht immer kirchlich. „Wenn ich mich so umsehe, dann würde ich sagen, auch wenn ich mich bei den Zahlen etwas vertun könnte, dass 90 Prozent der Kubaner Glaubende sind. Katholisch sein ist noch etwas anderes, ich spreche hier von Glaubenden. Sie glauben an etwas. Diese transzendentale Dimensionen des Menschen ist hier überall.“
„Wir leben noch“

Es sei der Besuch von Papst Johannes Paul II. gewesen, welcher der Kirche erlaubt habe, herauszugehen und sichtbar zu werden, „wir leben noch, wir sind noch nicht tot.“ Franziskus übernehme sozusagen diese Dynamik, sagt Weihbischof Hernandez Ruiz. Aber die Umstände seien völlig verschieden. „Papst Franziskus kommt, uns in unserem Glauben zu stärken, aber da gibt es eine ganz neue Zutat, eine völlig neue Zutat. Als am 17. Dezember die Präsidenten Barack Obama und Raúl Castro sich die Hände schüttelten, war da der Papst auch irgendwie dabei. Das war für die Kubaner wie auch für die US-Amerikaner eine Überwindung einer enormen Distanz, die zwischen uns gewachsen war. Ich vergleiche das, was damals am 17. Dezember passiert ist, etwas mit dem Fall der Mauer in Berlin. Natürlich ist das eine ganz andere Sache, ich verstehe auch dass ich wahrscheinlich übertreibe, aber es sind zwei Völker, die sich nahe sind, die viele Verbindungen hatten und haben, es leben dort viele Flüchtlinge von hier. Jetzt können wir uns wieder zivilisiert zusammen setzen.“

Was das genau für den Glauben bedeute, wagt Weihbischof Hernandez Ruiz noch nicht zu sagen. Die Erfahrungen der Vergangenheit, die Mystik, seien dafür genauso wichtig wie die tiefe Religiosität, wie sie sich etwa in der Verehrung der Virgen del Cobre ausdrücke. Überhaupt die Virgen, die Muttergottes der Barmherzigkeit, hier könne man vielleicht am ehesten sehen, was Glauben und Religion in Kuba ausmachen. Auch Menschen, die mit Kirche nichts am Hut haben, könnten eine Beziehung zu ihr aufbauen, sogar beten. „Wenn uns irgendetwas vereint hat, während dieser ganzen Zeit, dann ist das die Muttergottes, alle hier, dort, in Kuba, die Ausgewanderten, das ist etwas, was uns eint. Die Virgen del Cobre ist für uns Kubaner nicht nur eine religiöse Angelegenheit, sie ist national. Über die Muttergottes der Barmherzigkeit zu sprechen heißt, über Kuba zu sprechen.“ Was auch der Grund dafür ist, dass Papst Franziskus bereits der dritte Papst sein wird, der zur Muttergottes in Santiago pilgert, bei seiner dritten und letzten Station in Kuba, dem Land der wieder sichtbar werdenden Kirche.
(rv 20.09.2015 ord)

von esther10 20.09.2015 10:14

Kuba: Papst soll Jugend zum Bleiben animieren


Papst Franziskus besucht am Sonntag (Ortszeit) das Kulturzentrum P. Felix Varela in Havanna - AFP

20/09/2015 08:00SHARE:
Papst Franziskus ist wieder unterwegs und wieder ist es der amerikanische Kontinent: Erst vergangenen Juli besuchte Franziskus Ecuador, Bolivien und Paraguay. Jetzt ist das kirchliche Oberhaupt in Kuba angekommen und verbindet in einer Reise den Besuch von zwei ehemaligen Feinden: Amerika und Kuba. Zwei Staaten, die nach 50-jähriger Eiszeit - dank der Hilfe von Papst Franziskus persönlich - die diplomatische Beziehungen wieder aufgenommen haben. Was für ein Land ist Kuba heute? Radio Vatikan hat mit Antonio Maria Baggio, den Präsidenten des Kulturzentrums „Centro Cultural Padre Félix Varela“ in Havanna gesprochen.

„Kuba ist ein Land auf der Suche nach Veränderung. Es gibt jedoch im inneren Kern der Gesellschaft Widersprüche. Einerseits haben wir Raoul Castro, der Kuba zu einer Veränderung führen will, wenn auch kontrolliert. Und auf der anderen Seite, sind da die Institutionen, die um einiges strenger sind. Außerdem haben wir hier das Phänomen der freiwilligen Emigration der Kubaner, nämlich dass sie das Land verlassen wollen und wenn immer mehr Leute kontinuierlich das Land verlassen wollen, heißt es, dass sie kein Vertrauen in das Land haben. Das tägliche Leben hat sich verändert, denn der Handel wuchert, sowie die täglichen Aktivitäten. Aber bis zu welchem Punkt hat das nun die Struktur des Landes verändert? Noch sehr wenig. Deswegen ist die Erwartung und die Hoffnung auf Papst Franziskus sehr groß, man hofft auf eine letzte Wende.“

Von 1975 bis 1992 definierte sich Kuba als atheistischer Staat. Johannes Paul II. forderte bei seinem Kuba-Besuch 1998 das sozialistische Kuba auf, sich der Welt zu öffnen. Die Rolle der Kirche habe sich seit diesem Besuch natürlich verändert, betont Baggio. Nicht nur mehr Raum – also mehr Grund, die der Kirche zurückgegeben wurde, sondern auch mehr Redefreiheit – mehr Raum für Kommunikation und dies sei wiederum hilfreich für die Gesellschaft, die somit auch mehr Raum bekommen habe. Mittlerweile spiele die Katholische Kirche eine wichtige Vermittlerrolle. Das Grundproblem der Gesellschaft sei der Wunsch der jungen Bevölkerung Kuba zu verlassen. Ihre Unzufriedenheit sei traurig und der Papst könnte hier eine wichtige Rolle übernehmen, so Baggio.

„Der Besuch des Papstes könnte eine Wende bedeuten: Der Papst wird zu den jungen Menschen sprechen, ein spontaner Dialog steht auf dem Programm und das könnte ein Moment der Erhörung sein, also ein Moment in dem die jungen verstehen, dass es sich rentiert in Kuba zu bleiben um es zu verbessern.“

Als zentraler Termin bei dieser Reise gilt am Sonntagabend (Ortszeit) das Treffen des Papstes mit den Jugendlichen im Kulturzentrum P.Felix Varela. Es sei vor allem die Perspektivlosigkeit, die die jungen Menschen aus dem Land treibe und die vorsichtige Öffnung Kubas erleichtere diese Entwicklung: „Der Fall des Embargos wäre äußerst wichtig, denn das Embargo ist eine ideologische Waffe: die Reichen, können auch in Kuba haben was sie wollen….es ist notwendig die Extremismen zu entfernen, auf beiden Seiten.“
Kuba solle natürlich kein Mc-Donalds Imperium werden, betonte Baggio, aber es könnte endlich eine Freiheit für die Unternehmer bedeuten und so könnten die Kubaner selbst Protagonisten ihrer Entwicklung werden.

„Papst Franziskus entwickelt eine Vision der Systemveränderung, und er tut dies in dem er zu den westlichen Ländern spricht, zu den reichen Ländern. Deswegen ist der Papst ein Überbringer einer systematischen Vision die auf der katholischen Soziallehre basiert, die in sich auch alle notwendigen Gerechtigkeiten aufzählt, die auch die kubanische Revolution inne hatte, aber sie tut dies in einem Gleichgewicht des Respekts zum Menschen. Könnte dann nicht der Besuch auch eine Gelegenheit dafür sein, nicht nur ein vietnameisches oder chinesisches Modell zu übernehmen, sondern das menschliche von Papst Franziskus?

Papst Franziskus ist der dritte Papst auf Kuba in nur kurzer Zeit. Johannes Paul II. besuchte 1998 Kuba und Benedikt XVI. 2012.
(rv 19.09.2015 no)

von esther10 20.09.2015 00:55

Sexuelle Vielfalt“
Kompromiss beim Bildungsplan?
Die Lehrergewerkschaft GEW hat im Streit über das Thema „sexuelle Vielfalt“ im künftigen Bildungsplan in Baden-Württemberg ein Kompromissangebot vorgelegt. Der Plan soll erst für das Schuljahr 2016/2017 in Kraft treten.
07.03.2014, von RÜDIGER SOLDT, STUTTGART
Politischer Aschermittwoch der Grünen im Biberach
© DPA


Akzeptiert einen „Meinungsaustausch“: Winfried Kretschmann
Im Streit über die breitere Verankerung des Themas „sexuelle Vielfalt“ im künftigen Bildungsplan in Baden-Württemberg hat die Gewerkschaft GEW ein Kompromissangebot vorgelegt. Außerdem steht nach Auskunft des baden-württembergischen Staatsministeriums nun fest, dass es am 27. März einen „Meinungsaustausch“ von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) mit Vertretern pietistischer Gruppierungen innerhalb der evangelischen Landeskirche geben wird.

Rüdiger Soldt
Autor: Rüdiger Soldt, Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.
Folgen:
An dem Gespräch sollen Vertreter der württembergischen Landessynode, der Deutschen Evangelischen Allianz, der Gruppierung „Lebendige Gemeinde“, des württembergischen Gemeinschaftsverbandes „Die Apis“ sowie einzelne Pfarrer teilnehmen. In der Landessynode ist der pietistische Gesprächskreis „Lebendige Gemeinde“ mit 39 Sitzen die stärkste Gruppierung. An dem Gespräch will Kultusminister Andreas Stoch (SPD) nicht teilnehmen, Kretschmann wird aber von Finanzstaatssekretär Ingo Rust (SPD) begleitet, der Mitglied einer pietistischen Gemeinde ist.

Nach einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ plädiert die GEW dafür, den neuen Bildungsplan erst für das Schuljahr 2016/2017 in Kraft treten zu lassen und das Thema sexuelle Vielfalt seltener zu erwähnen, ohne auf das grundlegende Anliegen zu verzichten. Die GEW schlägt zudem vor, in dem Bildungsplan ein Leitprinzip „Anerkennung gesellschaftlicher und kultureller Diversität“ zu verankern. Der Zeitplan der grün-roten Landesregierung zur Erstellung des Bildungsplans gilt als äußerst anspruchsvoll, ein Inkrafttreten im Jahr 2015 wird von Fachleuten ohnehin bezweifelt.

Strobl verlangt Kompromissvorschlag
Der CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl forderte Kretschmann auf, selbst einen Kompromissvorschlag zu formulieren und dies nicht einer Gewerkschaft zu überlassen: „Der Ministerpräsident muss verantwortlich sein für das, was seine Regierung macht, er ist der Regierungschef.“

Kretschmann könne in der Bildungspolitik nicht so tun, als ob er hiermit nichts zu tun habe. Strobl sagte dieser Zeitung: „Es ist richtig, den Toleranzgedanken im Bildungsplan zu verankern, es ist aber nicht nötig, das Thema sexuelle Vielfalt zu überhöhen.“ Er müsse in seinem Wahlkreis zahlreiche Bürger beruhigen, die ihre Kinder wegen der Pläne der grün-roten Landesregierung nicht länger auf staatliche Schulen schicken wollten.

Zum Thema „Sexuelle Vielfalt“ hatte es innerhalb von vier Wochen zwei Demonstrationen in Stuttgart gegeben, bei denen die Polizei Gegner und Kritiker des Bildungsplans nur mit Mühe vor größeren Schlägereien bewahren konnte. Der Grund für den Streit über das Thema „Sexuelle Vielfalt“ ist ein Arbeitspapier, das als Grundlage für die Erarbeitung des Bildungsplanes dienen sollte. Das Papier enthielt unkommentierte Formulierungen schwul-lesbischer Lobbyverbände. Das war von der evangelischen und der katholischen Kirche kritisiert worden.

Mehr zum Thema

Homosexualität im Unterricht: Von der Vielfalt und der Einfalt
Baden-Württemberg: SPD verteidigt Pläne zur Homosexualität im Unterricht
Sexualität und Gesellschaft: Das Ende der Toleranz.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inlan...n-12836734.html

*
Baden-Württemberg17. September 20150
Kein Werben mehr für sexuelle Vielfalt im Bildungsplan?



Der Bildungsdezernent der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Oberkirchenrat Werner Baur, begrüßt die neue Fassung. Foto: ELKWue
Stuttgart (idea) – In die Diskussion um den künftigen Bildungsplan für Baden-Württembergs Schulen kommt Bewegung. Das Kultusministerium hat Mitte September eine „Anhörungsfassung“ im Internet veröffentlicht, zu der alle Interessierten bis Ende Oktober Rückmeldungen geben können (www.bildungsplaene-bw.de). Die ursprünglichen Pläne hatten zu einem Proteststurm geführt, der unter anderem in eine Petition mit fast 200.000 Unterschriften mündete. Auch mehrere Demonstrationen in Stuttgart wandten sich dagegen, an den allgemeinbildenden Schulen fächerübergreifend für sexuelle Vielfalt zu werben. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) hatte Vertreter...
http://www.idea.de/politik/detail/kein-w...plan-92127.html

von esther10 20.09.2015 00:52

Papst Franziskus in der Luft: „Die Welt dürstet nach Frieden“


Papst Franziskus grüßt die 76 Journalisten an Bord seiner Maschine. - ANSA

20/09/2015 13:34SHARE:
Während des neunstündigen Fluges von Roma Fiumicino Richtung Havanna hatte Papst Franziskus und sein Pressesprecher die 76 mitreisenden Journalisten begrüßt. Rund 20 von den anwesenden Journalisten seien Amerikaner, betonte Lombardi. Nicht alle der 140 Anfragen hätten Platz im Flugzeug gefunden, doch diesmal sei auch die kubanische Journalistin Rosa Miriam Elizalde an Bord. Papst Franziskus begrüßte die Journalisten wie immer herzlich und richtete sein Wort an sie mit Blick auf das aktuelle und beunruhigende Weltgeschehen:
„Ich denke, dass die Welt heute nach Frieden dürstet. Es gibt die Kriege und viele Flüchtlinge. Diese Migrantenwelle flüchtet vor den Kriegen, vor dem Tod. Sie suchen das Leben. Heute war ich sehr berührt, als ich eine der syrischen Familien, die in der Pfarre von St. Anna lebt, im Vatikan verabschiedet hatte. Man sah den Schmerz in ihren Gesichtern!. Das Wort: „Friede“…Ich danke euch für eure Arbeit, für das ‚Brückenbauen‘, kleine Brücken, kleine, kleine. Aber viele kleine Brücken werden zu einer großen Brücke des Friedens.“
Während des Fluges nach Havanna wurde Papst Franziskus von einer amerikanischen Journalistin überrascht. Sie hat ihm aus Miami extra argentinische Empanadas mitgebracht. Diese hatte sie kurz vorher mit einem Fön wieder aufgetaut. Papst Franziskus hat sich sichtlich gefreut über den Gruß aus der Heimat. Er ließ sie direkt warm machen und an die Journalisten verteilen. Eine nette Abwechslung neben dem Flugzeugessen.
(rv 20.09.2015 no)

von esther10 20.09.2015 00:29

16. Juli 2015, 18:41 Uhr
Profil
Fidel Castro


Fidel CastroBild Kubas berühmtester Kolumnist und Vorbild vieler Linker: Fidel Castro. (Foto: Estudio Revolución/dpa)

Von Sebastian Schoepp
Jetzt reißen sich alle um Kuba. Die Karibikinsel mit ihrer konsumentwöhnten Bevölkerung gilt neben Iran derzeit als eines der lockendsten künftigen Absatzgebiete weltweit. Jetzt da die Verhandlungen zwischen Havanna und Washington über eine Annäherung in Gang gekommen sind, geben sich auch schnell allerlei Repräsentanten europäischer Exportländer in Kuba die Klinke in die Hand - bevor die Gringos alle Geschäfte machen. Kürzlich war François Hollande dort, am Donnerstag ist Frank-Walter Steinmeier hingefahren, als erster Bundesaußenminister überhaupt.

Ob Steinmeier Fidel Castro treffen wird, ist ungewiss, das Protokoll sieht nur eine Begegnung mit Außenminister Bruno Rodríguez vor. Ungewiss ist auch, wie der frühere Revolutionsführer die marktwirtschaftliche Reform Kubas durch seinen Bruder und Nachfolger Raúl eigentlich empfindet. Oppositionelle behaupten, Raúl habe Fidel abserviert, seit der sich 2008 krank von der Staatsspitze zurückzog. Doch der inzwischen sehr gebrechlich wirkende Fidel scheint sich mit der Rolle des Kolumnenschreibers abzufinden, gibt sie ihm doch offenbar das Gefühl, weiter mitzumischen. Kürzlich hat er einen offenen Brief verfasst, gerichtet an Alexis Tsipras. Der Revolutionär im Ruhestand gratulierte dem griechischen Euro-Revoluzzer nach dem Nein im Referendum zu einem "großartigen Sieg". Die Völker Lateinamerikas sähen mit Bewunderung, "wie Griechenland seine Identität und seine Kultur gegen Aggressionen verteidigt".

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Sich gegen Aggressoren verteidigt zu haben ist in der Tat die Lebensleistung Fidel Castros. Dafür wird ihm über ideologische Grenzen hinweg Respekt gezollt. Für Generationen von Linken wurde er zum oft idealisierten Vorbild, in Deutschland war das risikolos, in Lateinamerika verschwand man dafür leicht im Kerker. Seit der Jahrtausendwende haben die Linken nun die Oberhand auf dem Halbkontinent, wozu Castro einiges beigetragen hat. Den Venezolaner Hugo Chávez hat er ausgebildet, dem bolivianischen Kollegen Evo Morales soll er nach dessen Wahlsieg 2005 geraten haben, es mit regulierter Marktwirtschaft zu versuchen und den Klassenkampf sein zu lassen. Diese Idee eines postmarxistischen Sozialismus light hat sich in Lateinamerika in vielen Facetten durchgesetzt, die griechische Syriza und die spanische Podemos sind stark davon beeinflusst, auch für deutsche Linke ist Lateinamerika Objekt von Projektionen und Hoffnungen.

Eine dieser Hoffnungen war, dass über die Ägäis der Tropensozialismus in der EU einziehen würde. Doch dass Tsipras sich eine Woche nach dem Referendum schon wieder dem EU-Reglement unterwarf, zeigt, dass der Grieche eben nicht Fidel Castros Weg gehen und Stolz und Unabhängigkeit mit 50 Jahren Armut bezahlen will. In kämpferischen Zeiten hätte Castro ihn dafür wahrscheinlich einen Knecht des Imperiums geheißen. Doch mit 88 Jahren zieht es auch ein Revolutionär manchmal vor zu schweigen.
http://www.sueddeutsche.de/politik/profi...astro-1.2568659

von esther10 20.09.2015 00:15

8.500 Flüchtlinge in Nickelsdorf



In Nickelsdorf haben sich Sonntagnachmittag etwa 8.500 Flüchtlinge befunden. Die Zahl werde im Laufe des Tages weiter ansteigen, hieß es von der Polizei. Am Vormittag kamen laut Polizeisprecher Gerald Pangl erneut zwei Züge in Hegyeshalom an.

In diesen Zügen waren 1.900 und 1.100 Personen, die sich auf den Weg nach Nickelsdorf machten und dort zu Mittag ankamen. Am Nachmittag sei erneut ein Zug mit bis zu 2.000 Personen in Hegyeshalom angekommen, die dann auch in Nickelsdorf versorgt worden seien, hieß es vonseiten der Einsatzkräfte. Für den Sonntag erwarteten die Behörden rund 10.000 Menschen in Nickelsdorf.

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Polizeisprecher Gerald Pangl schilderte Sonntagmittag im Gespräch mit ORF-Reporterin Julia Schmuck die Lage in Nickelsdorf

NickelsdorfJulia Schmuck
Die Grenze in Nickelsdorf Sonntagvormittag

Lage trotz Andrangs überwiegend ruhig
Laufend würden Flüchtlinge weitergebracht, wohin genau, sei aber nicht immer klar. Viele Flüchtlinge nutzen Taxis für die Weiterfahrt, die in Nickelsdorf zahlreich zu sehen sind. Am Sonntagnachmittag musste die Ostautobahn (A4) vorübergehend gesperrt werden. Grund dafür waren Flüchtlinge die sich auf der Fahrbahn befanden. Trotz des großen Flüchtlingsandrangs war die Lage in Nickelsdorf am Sonntagvormittag ruhig. Die Wartenden wurden mit Verpflegung versorgt und stellten sich in Schlangen für die Weiterfahrt an.

4.500 Flüchtlinge übernachteten in Nickelsdorf
Rund 4.500 Flüchtlinge verbrachten die Nacht von Samstag auf Sonntag in Nickelsdorf. In der Nacht sei bereits ein Sonderzug mit 400 Personen von Nickelsdorf in Richtung Linz gefahren. „Heute um 9.00 Uhr wurden weitere 400 mit einem Sonderzug nach Salzburg gebracht“, sagte Polizeisprecher Pangl, „Busse sind bereitgestellt, allerdings ist es sehr schwer, Quartiere zu finden.“

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Flüchtlinge in Nickelsdorf APA/HERBERT P. OCZERET
Flüchtlinge schnell weitertransportieren
Bereits am Samstag hatte man Busse parat gehabt, hatte allerdings auf Informationen warten müssen, wo die Menschen hingebracht werden können. Weitere Sonderzüge waren zunächst nicht geplant. Die Flüchtlinge sollen so schnell wie möglich weitertransportiert werden.

200 Menschen in Heiligenkreuz
In Heiligenkreuz (Bezirk Jennersdorf) waren in der Nacht auf Sonntag immer wieder Personen mit Bussen angekommen. „Derzeit haben wir 250 Leute hier, die in den nächsten Stunden mit Bussen in Unterkünfte gebracht werden sollen“, sagte Polizeisprecher Gerald Koller. Bis Mittag ging die Zahl laut Koller dann auf 200 Personen zurück. Am Sonntagnachmittag beruhigte sich die Situation in Heiligenkreuz weitgehend. Nur noch vereinzelt kamen Flüchtlinge an.
http://burgenland.orf.at/news/stories/2732602/
http://burgenland.orf.at/news/stories/2732490/
Link:
Wieder Tausende Flüchtlinge angekommen

von esther10 20.09.2015 00:12

Ehenichtigkeit: Die “besonnene” Reform von Papst Franziskus (Zweiter Teil)
Publiziert 19. September 2015 | Von admin


Laut dem an der Katholischen Universität vom Heiligen Herzen in Mailand als Professor wirkenden Kanonisten Andrea Bettetini erleichtert die höhere Geschwindigkeit des Verfahrens die Überwindung zahlreicher Gewissensprobleme

Rom, 18. September 2015, zenit.org, Luca Marcolivio

Wir veröffentlichen im Folgenden den zweiten Teil des Interviews mit dem Kanonisten Andrea Bettetini. Teil eins erschien am gestrigen Donnerstag, dem 17. September 2015.

***

Eine der wesentlichsten Neuerungen scheint die Qualifizierung des Bischofs als “Einzelrichter” zu sein. Was bedeutet dies rechtlich und was wird sich dadurch in der Realität verändern?

Der neue Text des Canons 1671 beruht auf der Rechtsauffassung, wonach der Diözesanbischof Richter in seiner Ortskirche ist. Daher besagt er, dass das Gericht allein vom Diözesanbischof konstituiert werden kann. Dieser ist jedoch nicht der einzige Richter seiner Ortskirche: Er wird um die Konstitution eines Gerichts ersucht, das an seiner Stelle urteilen kann. Der Bischof selbst erhält in jedem Fall Zugang zu einem nahegelegenen Gericht.

Kann der Bischof im Falle eines “ordentlichen Verfahrens” weder ein Gericht einsetzen noch jenes einer benachbarten Diözese in Anspruch nehmen, so hat er die Möglichkeit, einen Kleriker als Einzelrichter zu ernennen, dem nach Möglichkeit zwei Helfer zur Seite gestellt werden, die auch Laien mit “einwandfreier Lebensführung und Expertenwissen in Rechts- oder Humanwissenschaften” sein können. Diese werden vom Bischof selbst für die Erfüllung dieser Aufgabe zugelassen.

Die Bezeichnung des Bischofs als “Einzelrichter” erweckt den Eindruck, dass im Rahmen der Verfahren nicht mehr nur eine rechtliche, sondern auch eine pastorale Lösung erwünscht sei. Wie denken Sie darüber?

Die beste Antwort darauf stammt aus meiner Sicht vom Papst selbst. Ihm zufolge dient diese Regelung dazu, “glaubhaft zu machen, dass der in seiner Kirche als Hirte und Oberhaupt eingesetzte Bischof selbst aus diesem Grund als Richter für die ihm anvertrauten Gläubigen fungiert”. Darüber hinaus hat Papst Franziskus unter besonderer Bezugnahme auf das kürzere Verfahren in der Präambel des Motu Proprio festgehalten: “Dennoch ist mir nicht entgangen, dass ein verkürzter Prozess das Prinzip der Unauflöslichkeit der Ehe gefährden könnte; gerade daraus ergab sich mein Wunsch, den Bischof selbst in diesem Verfahren als Richter einzusetzen, der Kraft seines pastoralen Amtes mit Petrus der grösste Garant der katholischen Einheit im Glauben und in der Disziplin ist”.

Tatsächlich wird es zunehmend wichtig zu vermitteln, dass alle im Bereich des Kirchenrechts tätigen Anwälte im Rahmen des von den Eheleuten oft als lang und mühsam wahrgenommenen Verfahrens den oft verlorenen und verletzen Gläubigen entgegenkommen müssen und als Evangelisierende auftreten. Dadurch soll unter anderem vermieden werden, dass die Herzen der involvierten Parteien aufgewühlt werden; ausserdem wird bezweckt, ihnen die zukünftigen beruflichen Entscheidungen im Lichte der Feststellungen des Urteils stärker bewusst zu machen.

Mancherorts wurde bemerkt, dass das Problem des Empfangs der Kommunion durch wiederverheiratete Geschiedene mit dieser Reform a priori überwunden wurde. Welche Auffassung vertreten Sie diesbezüglich?

Behauptungen dieser Art führen zu einer Verwechslung zweier voneinander sehr verschiedener Ebenen: Das kanonische Eheschliessungsverfahren weist einen eigenen und spezifischen Gegenstand auf: die Gültigkeit oder Nichtigkeit der Bindung. Die sakramentale Ehe besteht oder sie besteht nicht; einen Mittelweg gibt es nicht. Daher ist die kanonische eheliche Bindung nicht auflösbar wie eine Scheidung. Es besteht nur die Möglichkeit anzugeben, ob die Ehe existiert oder ob dies aus einem der rechtlich vorgesehenen Nichtigkeitsgründe nicht der Fall ist.

Die Scheidung löst in der Tat etwas bereits Gültiges auf und führt somit zur Beendigung der Wirksamkeit einer Realität, die bis zu diesem Zeitpunkt stets in gültiger Weise (rechtliche, moralische, soziale usw.) Wirkungen erzeugt hat. Die gültige und vollzogene kanonische Ehe kann – wie im Can. 1141 in einem allgemeinverständlichen Latein festgehalten wurde – “nulla humana potestate nullaque causa, praeterquam morte, dissolvi potest“ (“durch keine menschliche Gewalt und aus keinem Grund, ausser durch den Tod, aufgelöst werden“; Quelle: CIC, Kapitel IX, Can 1141).

Ohne zu sehr in die Komplexität des Themas vorzudringen soll gesagt sein, dass die nach wie vor gültige kirchliche Lehre in Nr. 1650 des Katechismus der Katholischen Kirche folgendermassen festgehalten ist: “In vielen Ländern gibt es heute zahlreiche Katholiken, die sich nach den zivilen Gesetzen scheiden lassen und eine neue, zivile Ehe schliessen. Die Kirche fühlt sich dem Wort Jesu Christi verpflichtet: ‘Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet‘ (Mk 10,11-12). Die Kirche hält deshalb daran fest, dass sie, falls die Ehe gültig war, eine neue Verbindung nicht als gültig anerkennen kann. Falls Geschiedene zivil wiederverheiratet sind, befinden sie sich in einer Situation, die dem Gesetze Gottes objektiv widerspricht. Darum dürfen sie, solange diese Situation andauert, nicht die Kommunion empfangen. Aus dem gleichen Grund können sie gewisse kirchliche Aufgaben nicht ausüben. Die Aussöhnung durch das Busssakrament kann nur solchen gewährt werden, die es bereuen, das Zeichen des Bundes und der Treue zu Christus verletzt zu haben, und sich verpflichten, in vollständiger Enthaltsamkeit zu leben” (Quelle: KKK, Nr. 1650).

Die Behauptung, wonach “das Problem des Empfangs der hl. Kommunion durch wiederverheiratete Geschiedene“ mit dem neuen Eheschliessungsverfahren “a priori überwunden“ sei, ist nichts anderes als die Betrachtung einer real nicht existenten und nicht existenzfähigen Entität als “catholic way of divorce“ (katholische Form der Scheidung).

Sicherlich werden zügigere Gerichtsverfahren eine bessere Überwindung zahlreicher Gewissensprobleme ermöglichen. In unregelmässigen Situationen befindliche Personen (wie eben beispielsweise wiederverheiratete Geschiedene) können, sofern die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden, die Erklärung der Nichtigkeit der vorausgegangenen kanonischen Ehe beantragen, sodass nach deren Erhalt auch eine Wiederverheiratung “coram Deo et hominibus“ sowie der Zugang zur Eucharistie erfolgen kann; jenem Sakrament, das das Ziel aller anderen darstellt. Auch im früheren System stand einem Gläubigen diese Möglichkeit offen. Nun besteht der Vorteil in einer Vereinfachung und Beschleunigung der Gerichtsverfahren.
http://katholisch-informiert.ch/category/bischofssynode/
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von esther10 20.09.2015 00:05

Papst Franziskus pocht auf mehr „Freiräume“ in Kuba


Papst Franziskus hat gleich zum Auftakt seiner mit Spannung erwarteten Kuba-Reise mehr religiöse Freiheiten in dem kommunistischen Karibikstaat eingefordert.

Begleitet von hohen Erwartungen ist Papst Franziskus zu einem Besuch in Kuba eingetroffen. Das Flugzeug des Oberhaupts der katholischen Kirche landete am Samstag auf dem Flughafen der Hauptstadt Havanna, wo der 78-jährige Papst von Kubas Staatschef Raul Castro, sowie Erzbischof Jaime Ortega begrüßt wurde.


Papst CastroAPA/EPA/ORLANDO BARRIA
Papst Franziskus wurde von Kubas Staatschef Raul Castro (Mitte) empfangen

Eine Gruppe von Kindern überreichte Franziskus Blumen. Entlang der Straße in die Stadt hinein, an der riesige Transparente mit seinem Konterfei hingen, waren tausende Menschen versammelt, um Franziskus willkommen zu heißen.


Papst empfiehlt: „weiter auf dem Weg voranzuschreiten“
In einer ersten Ansprache versprach der Papst, die katholische Kirche werde „das kubanische Volk mit seinen Hoffnungen und Sorgen weiterhin unterstützen“. Dazu sei es notwendig, dass die Kirche in Kuba „in Freiheit“ wirken könne. Er werde „für diese geschätzte Nation bitten, dass diese auf den Wegen der Gerechtigkeit, des Friedens, der Freiheit und der Versöhnung voranschreite“.

Im Hinblick auf die Annäherung zwischen den langjährigen Erzfeinden USA und Kuba, bei der der Vatikan vermittelt hatte, betonte der Papst: „Es ist ein Zeichen für den Sieg der Kultur der Begegnung, des Dialogs.“ Er ermuntere die verantwortlichen Politiker, weiter auf diesem Weg voranzuschreiten: "Als Beweis für den erhabenen Dienst, den zu leisten sie berufen sind für den Frieden und das Wohlergehen ihrer Völker (...) und als ein Vorbild der Versöhnung für die ganze Welt.

Im Flugzeug hatte der Papst zuvor gesagt, die Welt dürste nach Frieden. Jeder müsse „kleine Brücken bauen, um die große Friedensbrücke zu errichten“.

Kein Treffen mit Fidel Castro
Franziskus ist nach Johannes Paul II. (1998) und Benedikt XVI. (2012) der dritte Papst, der Kuba besucht. Empfangen wurde er von Staatschef Raul Castro. Franziskus bat Raul Castro, dessen Bruder Fidel - dem Anführer der Revolution von 1959 - „den Ausdruck meiner speziellen Achtung und Ehrerbietung zu überbringen“.

Zur Enttäuschung kubanischer Dissidenten, die ein Signal des Papstes gegen Menschenrechtsverletzungen fordern, war mit ihnen zunächst kein Treffen geplant. Der Papst bat nur allgemein darum, auch all diejenigen zu grüßen, „die ich aus verschiedenen Gründen nicht werde treffen können“.

Stürmischer Empfang macht Papst zu schaffen
Das Bild hat fast schon Tradition: Papst Franziskus und die vom Wind weggewehte Kopfbedeckung, der Pileolus. Als der Papst am Samstag in der kubanischen Hauptstadt Havanna aus dem Flugzeug stieg, war es wieder so weit: Noch auf der Treppe flog das Scheitelkäppchen davon.

Fliegender PileolusAPA/EPA/ORLANDO BARRIA
Auf der Gangway wehte der Wind den Pileolus vom Kopf des Papstes

Kurz überlegte der Papst, ob er wieder die Stufen hochgehen und die Kappe einsammeln solle - doch dann kam ein Helfer und reichte sie ihm. Der Papst nahm sie in die Hand und ging herunter zur Begrüßung von Kubas Staatschef Raúl Castro.

Ppast Pileolus in der HandAPA/EPA/Alejandro Ernesto
Wegen des starken Windes trug papst Franziskus den Pileolus in der Hand

Eigentlich gehört der Pileolus stets auf das päpstliche Haupt, außer während der Anbetung der Hostie in der Messe. Anders als bei der Südamerikareise des Papstes im Juli, als die Präsidenten Evo Morales (Bolivien) und Rafael Correa (Ecuador) Franziskus wie einen Bruder ungebührlich umarmten, wahrte Castro bei der Begrüßung den protokollarisch angemessenen Abstand zum Oberhaupt der katholischen Kirche - und reichte dem Jesuiten aus Argentinien die Hand.
http://religion.orf.at/stories/2732597/
religion.ORF.at/APA/KAP/dpa

von esther10 19.09.2015 23:50

Papstworte bei der Begrüßungszeremonie


Empfangen in Kuba: Papst Franziskus in Havanna - AFP

19/09/2015 22:00SHARE:
Papst Franziskus hat bei seiner Ankunft in Havanna eine kurze Begrüßungsrede gehalten. Wir dokumentieren hier die offizielle deutsche Übersetzung:
Herr Präsident,
verehrte Vertreter des öffentlichen Lebens,
liebe Mitbrüder im Bischofsamt,

meine Damen und Herren,

vielen Dank, Herr Präsident, für Ihren Empfang und Ihre freundlichen Worte, mit denen Sie mich im Namen der Regierung und des ganzen kubanischen Volkes willkommen geheißen haben. Mein Gruß richtet sich auch an die Vertreter des öffentlichen Lebens und an die Mitglieder des diplomatischen Corps, die freundlicherweise hier zugegen sind.

Ich danke dem Erzbischof von Havanna Kardinal Jaime Ortega y Alamino, dem Erzbischof von Santiago de Cuba und Präsidenten der Bischofskonferenz Dionisio Guillermo García Ibáñez, den anderen Bischöfen und dem ganzen kubanischen Volk für ihren brüderlichen Empfang.

Mein Dank gilt allen, die sich die Mühe der Vorbereitung dieses Pastoralbesuchs gemacht haben. Ich möchte Sie, Herr Präsident, bitten, Ihrem Bruder Fidel den Ausdruck meiner speziellen Achtung und Ehrerbietung zu überbringen. Zugleich möchte ich, dass mein Gruß besonders all jene erreicht, die ich aus verschiedenen Gründen nicht werde treffen können, und alle in der ganzen Welt verstreuten Kubaner.

In diesem Jahr 2015 begehen wir den 80. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Republik Kuba und dem Heiligen Stuhl. Die Vorsehung gestattet es mir, heute in diese geschätzte Nation zu kommen und den unauslöschlichen Spuren auf dem Weg zu folgen, den meine beiden Vorgänger, der heilige Johannes Paul II. und Benedikt XVI. mit ihren unvergesslichen apostolischen Reisen auf diese Insel eröffnet haben. Ich weiß, dass sie im kubanischen Volk sowie bei den Vertretern des öffentlichen Lebens von Kuba in dankbarer und liebevoller Erinnerung geblieben sind. Heute erneuern wir diese Bande der Zusammenarbeit und Freundschaft, damit die Kirche das kubanische Volk in seinen Hoffnungen und seinen Sorgen weiterhin begleitet, in Freiheit und mit den notwendigen Mitteln und Freiräumen, um die Verkündigung des Reiches bis in die existentiellen Peripherien der Gesellschaft zu bringen.
Diese apostolische Reise fällt außerdem mit dem hundertsten Jahrestag der Erklärung der Barmherzigen Jungfrau von Cobre zur Schutzpatronin Kubas durch Benedikt XV. zusammen.

Die Veteranen des Unabhängigkeitskrieges hatten, motiviert durch ihren Glauben und ihren Patriotismus, darum gebeten, die Jungfrau „Mambisa“ möge die Patronin von Kuba als einer freien und souveränen Nation sein. Seither hat sie die Geschichte des kubanischen Volkes begleitet, indem sie die Hoffnung unterstützte, welche die Würde der Menschen auch in den schwierigsten Situationen bewahrt, und die Förderung all dessen vorantrieb, was dem Menschen Würde verleiht. Ihre zunehmende Verehrung ist das sichtbare Zeugnis für die Gegenwart der Jungfrau im Herzen des kubanischen Volkes. In diesen Tagen werde ich die Gelegenheit haben, nach Cobre zu gehen, als Sohn und als Pilger, um unsere Mutter für all ihre kubanischen Söhne und Töchter und für diese geschätzte Nation zu bitten, dass diese auf den Wegen der Gerechtigkeit, des Friedens, der Freiheit und der Versöhnung voranschreite.

Kuba ist ein Archipel, das in alle Richtungen schaut, mit einem außerordentlichen Wert als „Schlüssel“ zwischen Nord und Süd, zwischen Ost und West. Seine natürliche Berufung ist, Ort der Begegnung zu sein, damit alle Völker sich in Freundschaft versammeln, „über die Sprache der Landengen und die Barriere der Meere hinweg“, wie José Martí träumte, (La Conferencia Monetaria de las Repúblicas de América, in: Obras escogitdas II, Havanna 1992, 505).

Ebendies war auch der Wunsch des heiligen Johannes Paul II. mit seinem brennenden Aufruf: „Möge Kuba sich mit all seinen großartigen Möglichkeiten der Welt öffnen und möge die Welt sich Kuba öffnen!“ (Ansprache bei der Begrüßungszeremonie, 21.01.1998, 5).

Seit einigen Monaten sind wir Zeugen eines Ereignisses, das uns mit Hoffnung erfüllt: der Prozess der Normalisierung der Beziehungen zwischen zwei Völkern nach Jahren der Entfremdung. Es ist ein Zeichen für den Sieg der Kultur der Begegnung, des Dialogs, des „Systems des universalen Wachstums […] über das System der Dynastie und der Gruppen, das für immer vergangen ist“ (José Martí, ebd.). Ich ermuntere die verantwortlichen Politiker, weiter auf diesem Weg voranzuschreiten und alle seine Möglichkeiten zu entfalten – als Beweis für den erhabenen Dienst, den zu leisten sie berufen sind für den Frieden und das Wohlergehen ihrer Völker und des ganzen amerikanischen Kontinents und als ein Vorbild der Versöhnung für die ganze Welt in der Zeit des „Dritten Weltkrieges“, der sich in einzelnen Etappen ereignet.
Ich stelle diese Tage unter die Fürsprache der Barmherzigen Jungfrau von Cobre, der seligen Olallo Valdés und José López Pieteira sowie des ehrwürdigen Félix Varela, des großen Verbreiters der Liebe unter den Kubanern und unter allen Menschen, damit unsere Bande des Friedens, der Solidarität und der gegenseitigen Achtung sich verstärken.
Noch einmal vielen Dank, Herr Präsident.

(rv 19.09.2015 mg)

von esther10 19.09.2015 23:46

Papst zu Kuba-USA-Annäherung: Sieg der Kultur der Begegnung


Willkommen in Havanna: Papst Franziskus und Präsident Castro - AFP

19/09/2015 22:00SHARE:
Papst Franziskus ist in Kuba angekommen und wurde am Flughafen der kubanischen Hauptstadt Havanna offiziell begrüßt. Etwas verfrüht landete die Alitalia Maschine, der Beginn der längsten Reise Papst Franziskus. Kuba empfange den Papst mit Zuneigung, Respekt und Gastfreundschaft, begrüßte den Papst Kubas Präsident Raúl Castro Ruz. Er ging auf die Schreiben des Papstes zu Umwelt und zu sozialen Fragen ein und urteilte, dass das gegenwärtige internationale System „unfair und unmoralisch“ sei. Er griff in einer politisch gehaltenen Ansprache den Aufruf von Papst Franziskus zu mehr Solidarität unter den Völkern auf und verteidigte die Revolution Kubas, die zu ähnlichen Zielen unternommen worden sei. Außerdem würdigte er den Beitrag des Papstes zur Annäherung zwischen den USA und Kuba auf dem Weg zu einer Normalisierung, die im Augenblick noch bestehenden Embargo-Regeln seien grausam, unmoralisch und illegal und müssten aufhören. Auch verlangte er von den USA die Rückgabe der auf Kuba gelegenen Militärbasis Guantanamo.

Eine politische Rede Castros, eine versöhnliche Rede des Papstes

In seiner eigenen Begrüßungsrede sprach der Papst von Kuba als einem Land, dass allein schon wegen seiner geographischen Lage in alle Richtungen schaue und „als ,Schlüssel´ zwischen Nord und Süd, zwischen Ost und West“ gelte, so der Papst. Deshalb gehöre es zur „natürlichen Berufung“ Kubas als „Ort der Begegnung zu sein, damit alle Völker sich in Freundschaft versammeln“, so Papst Franziskus, er sprach besonders die Annäherung zwischen Kuba und den USA an:

„Seit einigen Monaten sind wir Zeugen eines Ereignisses, das uns mit Hoffnung erfüllt: der Prozess der Normalisierung der Beziehungen zwischen zwei Völkern nach Jahren der Entfremdung. Es ist ein Zeichen für den Sieg der Kultur der Begegnung, des Dialogs, des ,Systems des universalen Wachstums über das System der Dynastie und der Gruppen, das für immer vergangen ist. Ich ermuntere die verantwortlichen Politiker, weiter auf diesem Weg voranzuschreiten und alle seine Möglichkeiten zu entfalten – als Beweis für den erhabenen Dienst, den zu leisten sie berufen sind für den Frieden und das Wohlergehen ihrer Völker und des ganzen amerikanischen Kontinents und als ein Vorbild der Versöhnung für die ganze Welt.“

Zuvor dankte er Kubas Präsident Raúl Castro sowie den Bischöfen der Karibikinsel für die Gastfreundschaft sowie all jenen, die sich die Mühe der Vorbereitung für die Pastoralreise des Papstes gemacht hätten. Dann folgte eine besondere Erwähnung: „Ich möchte Sie, Herr Präsident, bitten, Ihrem Bruder Fidel den Ausdruck meiner speziellen Achtung und Ehrerbietung zu überbringen. Zugleich möchte ich, dass mein Gruß besonders all jene erreicht, die ich aus verschiedenen Gründen nicht werde treffen können, und alle in der ganzen Welt verstreuten Kubaner.“

80 Jahre diplomatische Beziehungen

Franziskus erinnerte daran, dass es bereits seit genau 80 Jahren diplomatische Beziehungen zwischen Kuba und dem Heiligen Stuhl gibt. Eine große Annäherung fand vor allem während des Pontifikates von Johannes Paul II. statt, wie sein Nachfolger Franziskus betonte, er sprach dabei auch die Frage der Freiräume für die Kirche an. „Heute erneuern wir diese Bande der Zusammenarbeit und Freundschaft, damit die Kirche das kubanische Volk in seinen Hoffnungen und seinen Sorgen weiterhin begleitet, in Freiheit und mit den notwendigen Mitteln und Freiräumen, um die Verkündigung des Reiches bis in die existentiellen Peripherien der Gesellschaft zu bringen.“

100 Jahre Jungfrau von Cobre als Schutzpatronin

Aus kirchlicher Sicht gebe es noch einen weiteren „runden Geburtstag“ und zwar den hundertsten Jahrestag der Erklärung der Barmherzigen Jungfrau von Cobre zur Schutzpatronin Kubas durch Benedikt XV. „In diesen Tagen werde ich die Gelegenheit haben, nach Cobre zu gehen, als Sohn und als Pilger, um unsere Mutter für all ihre kubanischen Söhne und Töchter und für diese geschätzte Nation zu bitten, dass diese auf den Wegen der Gerechtigkeit, des Friedens, der Freiheit und der Versöhnung voranschreite.“
Drei Mal benutzte der Papst das Wort Freiheit, dreimal Hoffnung und dreimal Frieden: die Färbung dieser Reise ist damit vorgegeben.

Aus Kuba Pater Bernd Hagenkord

Hintergrund:
Der Papst wird Kuba und die USA besuchen, in New York vor der UNO sprechen und in Philadelphia am Welttreffen der Familien teilnehmen; vorgesehen sind 24 Ansprachen auf Spanisch und (seltener) englisch.

Am Freitagabend hatte der Papst, wie üblich vor Auslandsreisen, privat die römische Basilika Santa Maria Maggiore besucht. Dabei vertraute er Maria die Anliegen seiner Reise an.
Die beiden politischen Führer der besuchten Länder, Präsident Raúl Castro von Kuba und US-Präsident Barack Obama, haben an diesem Samstag miteinander telefoniert. Dabei hoben sie nach Angaben des Weißen Hauses noch einmal die wichtige Rolle hervor, die der Papst letztes Jahr beim Zustandekommen der politischen Entspannung zwischen Kuba und den USA gespielt hat. Die beiden Länder haben am 20. Juli nach mehr als fünfzigjähriger Eiszeit wieder diplomatische Beziehungen aufgenommen.

Es war das dritte direkte Telefongespräch zwischen Castro und Obama seit der Ankündigung der historischen Wende im letzten Dezember. Die beiden Politiker werden sich in den nächsten Tagen am Rand der UNO-Vollversammlung in New York treffen. Unmittelbar vor dem Papstbesuch haben die USA die Beschränkungen für Kuba-Reisen und geschäftliche Aktivitäten auf Kuba weiter gelockert.

Im Reisegefolge des Papstes befindet sich - abweichend von der üblichen Praxis - auch der vatikanische Außenminister Paul Gallagher. Er reise aufgrund der großen Bedeutung mit, welche die internationale Politik während dieser Reise spiele, erklärte Vatikansprecher Federico Lombardi. Als normale Angestellte des Vatikan ist dieses Mal eine Restauratorin aus der Mosaikwerkstatt der Dombauhütte von Sankt Peter dabei.

(rv 19.09.2015 ord/mg)

von esther10 19.09.2015 19:47

18. SEPTEMBER 2015
Die Afrikaner rettet die Synode, die Kirche und die Welt

AUSTIN RUSE


Cardinals-at-Synode
Ich verstehe, Spin. Spin nicht lügt. Es wird die Erfassung der Erzählung. Wenn Ihre Seite ist die Erzählung nicht erfassen, die andere Seite. Die andere Seite wird höchstwahrscheinlich die Medien auf ihrer Seite haben, damit die Erfassung der Erzählung ist so viel einfacher für sie. Dennoch müssen Sie versuchen.

Deshalb habe ich voll und ganz verstehen die Schar der Gläubigen Katholiken versammelten sich hier und da in Cafés in der Nähe des Vatikans Drucksaal in diesen Oktobertagen der Außerordentlichen Synode im letzten Herbst. Zusammengekauert, kommen mit Gesprächsthemen und versucht, die Erzählung zu erfassen.

Die fortschreitende Erzählung an diesem ersten Tag, an dem der Vatikan veröffentlicht den Zwischendokument war, dass die Lehre der Kirche zur Homosexualität und Kommunion für die geschieden und wiederverheiratet bürgerlich war mindestens Erweichung, wenn nicht überhaupt ändern. Diese Presse schoss auf der ganzen Welt in den Augenblicken, nachdem das Dokument veröffentlicht wurde. Einige hoffnungsvolle Menschen praktisch in den Straßen tanzten.

Der Zähler Erzählung bis in den Cafés am Nachmittag und an den folgenden Tagen gekocht war, dass sich nichts geändert hätte. Der Zwischendokument nicht Doktrin ändern. Es erweicht nur die Praxis. Wir treffen Menschen, wo sie sind. Uns wurde gesagt, der Heilige Geist schützte die Synode, und dass alles, was würde sich als in Ordnung.

Es gibt eine Tendenz, eine gute Tendenz, für gläubige Katholiken zu treten und zu verteidigen, die Kirche, zu erklären, was ist fast immer falsch verstanden, sei es durch Unwissenheit der Lehre der Kirche oder durch vorsätzliche Manipulationen. Es ist natürlich, in Schritt und verteidigen Sie Ihre Mutter.

Es scheint mir, dass diese gläubige Katholiken, einige von ihnen trotzdem, wurden verwendet. Wieder andere nutzten ihre gute natürliche Neigung. In Wirklichkeit war dieser Zähler Erzählung nicht so sehr Zähler, nachdem alle. Es war eine Erzählung Hauen genau zu, was einige in der Synode wurden entlang fahren, dass nicht viel verändert hatte, wenn in der Tat sehr viel verändert hatte. Hinzu kommt, dass diese guten Katholiken dachte, sie waren die Kirche und den Papst zu verteidigen, sie tatsächlich so etwas wie der "synodalen Prozesses", die durch diejenigen, die Lehre der Kirche zu ändern gekocht-up wurde unterstützt.

Es gab eine dritte Erzählung aus treuen Katholiken, die auch alle Scharen wurden um Rom in dieser Woche: das heißt, könnte sehr viel ändern, und dass das Dokument ein enormes Problem auffällig im Herzen der Lehre der Kirche aus der Heiligen Schrift, Tradition und andere geboren Quellen von Magisterial Lehre. Das Dokument vertreten geradezu revolutionäre Veränderung. Diese Leute hatten das bessere Argument.

Ich war im Drucksaal in dieser Woche, wenn das Dokument veröffentlicht wurde. Es war eine bemerkenswerte Szene für eine Synode. Etwas Großes war eindeutig, weil uns gesagt wurde, das Drucksaal für eine Synode ist in der Regel weitgehend leer. Dieses Mal war es zu den letzten Platz gefüllt.

Es war schwer, nicht zu, dass die Kontroverse würde diese Synode umgeben zu sehen. Es wurde von einer tief fehlgeleiteten Versuch, um beliebte katholische Meinung zu bestimmten Hot Button Lehren der Kirche durch eine Umfrage an alle Bischöfe der Welt geschickt zu erkennen voraus. Nicht überraschend, dass diese drängen bestimmte Gesichtspunkte verwendet die Ergebnisse für ihre eigenen Zwecke.

Rigging AbdeckungDer Drucksaal war elektrisch; Journalisten praktisch schrie ihre Fragen. Erfahrene Vatikan Journalisten tauschten schockiert Ausdrücke wie die Vatikan-Sprecher und zwei Bischöfe fummelte durch Antworten, wie außereheliche Paare könnte für die Gemeinschaft akzeptiert werden, oder genau, wie die Kirche konnte oder wollte homosexuelle Paare willkommen zu heissen. Fragen über Fragen, fummelte Antwort nach fummelte Antwort. Es war eine Katastrophe. Folgetage in diesem Raum ergab weiter, eine Synode außer Kontrolle geraten, und eine, die Bischöfe gegeneinander ausgespielt.



Was wir im Drucksaal sah, dass Woche war nur ein Einblick in die Machenschaften hinter den Kulissen. Einiges davon brachen in das offene, durch das, was einige Bischöfe, sagte im Drucksaal, vor allem Erzbischof Wilfred Napier aus Südafrika, die angewidert wurde, dass das ursprüngliche Dokument falsch dargestellt die aktuelle Diskussion in der Synode.

Einer der Journalisten im Drucksaal machte globale Nachrichten, wenn er erwischt deutsche Kardinal Walter Kasper verunglimpfen die afrikanischen Bischöfe, die den größten Block an den deutschen Versuch, die Lehre der Kirche zu ändern waren. Edward Pentin von Zenit und National Catholic Register fing alles auf Band, so dass, wenn Kasper leugnete, ging er nach rechts in eine aufschlussreiche Zeit: die Deutschen könnten tun und sagen, praktisch alles, um ihre Sache voranzubringen und zu verunglimpfen ihre Kritiker.

Pentin sagt dies und viele andere Geschichten in seinem neuen E-Book Die Takelage eines Vatikan Synode? Ich denke, seine Ignatius Redakteure müssen an diesem Fragezeichen darauf bestanden, weil das Buch Seite für Seite der Beweis dafür, dass die Synode wurde Bug bis zum Heck von manipulierten die Synode Sekretariat von Kardinal Lorenzo Baldisseri, Erzbischof Bruno Forte, und andere, im Bunde mit der Deutschen Kasper und dem passenden Namen Kardinal Reinhard Marx, die alle ausdrücklich in ihrem Wunsch, die Kirche lehrt Wechsel waren geführt.

Pentin präsentiert Beweise für Manipulationen in praktisch alles auf der Synode sind, inklusive der Tatsache, dass Homosexualität war kaum ein Gesprächsthema für die Synodenväter, doch ragte im Zwischendokument groß. Pentin berichtet: "Vatikan-Sprecher P. Federico Lombardi SJ, sagte er nur eine Rede von etwa 265, die während der Debatte Homosexuellen diskutiert zurückgerufen."

Pentin berichtet über einige Dinge, die zuvor nicht offenbart. So zeichnet er, dass die Synodensekretariat bewusst ausgeschlossen "konservativ" Theologen als Sachverständige für die Sitzung. Er berichtet auch, dass Erzbischof Bruno Forte wurde auf die Position der Sondersekretär der außerordentlichen gewählt "nur von einer kleinen Anzahl von den fünfzehn Mitglieds Ordentlichen Rates des Bischofssynode." Forte ist in der Regel für das Schreiben der umstrittensten Absätze der Schuld Zwischendokument. In der Tat wurde er als Autor der Homosexuell Absätzen von Napier aus Südafrika während der rauhen ersten tägige Pressekonferenz geoutet.

Pentin stellt auch umfangreiche Beweise dafür, dass Kasper, scheinbar mit Zustimmung des Franziskus, initiierte eine weltweite Kampagne, um die Lehre der Kirche über die Ehe zu ändern, beginnend mit seinem Zwei-Stunden-Adresse zu einem Konsistorium der Kardinäle, wobei er "schwebt die Idee der Zulassung geschieden und ' wieder geheiratet 'Katholiken die heilige Kommunion ohne Änderung des Lebens. "Kasper dann veröffentlicht diese vertrauliches Gespräch und nahm seine Argumente auf der Straße, darunter zum Fordham University in New York.

So ist es seltsam, dass Kasper und seine Verbündeten so wütend, als eine Gruppe von Kardinälen und anderen Experten veröffentlichte ein Buch Wahrung der Lehre der Kirche über die Ehe, und dann versucht, Kopien an die Synodenväter zu bekommen. Ihre Bemühungen wurden von der Synode Sekretariat blockiert. Pentin erzählt diese Geschichte in allen Einzelheiten und die Geschichte zeigt eine potentiell gefährliche Haltung, dass die Synode Führungskräfte scheinen in Richtung Kirche Tradition und diejenigen, die versuchen dafür zu sorgen haben.

Vorschlag Kaspers zu geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken zivilrechtlich ermöglichen die Kommunion zu empfangen wurde in der Ignatius Press-Buch herausgefordert Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche: Verbleibende in der Wahrheit Christi. Es umfasste Essays von Kardinal Raymond Burke, Kardinal George Pell, und Kardinal Gerhard Müller, der die Kongregation für die Glaubenslehre leitet.

Ignatius Press war begierig darauf, das Buch in den Händen der Synodenväter zu bekommen. Sie beschlossen, der beste Weg war, um sie zu den temporären Adressen, die sich als Casa Santa Marta, das Hotel artigen Wohnsitz innerhalb der Mauern des Vatikans sein, zu senden. Die Organisatoren des Buches tat angezeigt ein bisschen skullduggery. Sie stellten sicher, die Bücher wurden absichtlich von einem Postamt vom Vatikan geschickt, und dass "die Bücher wurden in Umschläge der verschiedenen Typen und Farben gelegt ..."

Probleme gebraut, wenn ein Mitglied Synode Personal sah Innenseite eines der Pakete nach "ein Umschlag kam öffnen und das Buch wurde identifiziert." Pentin berichtet, dass Kardinal Baldeserri "war" wütend "zu erfahren, dass das Buch wurde gesendet, um Väter Synode."

Pentin, dass Baldeserri glaubte Vater Joseph Fessio von Ignatius Press versuchte, mit der Synode stören; weiter, dass Baldeserri versucht, das Postmaster des Vatikans Post zu erhalten feuerte gerade die Bücher durch. Pentin sagt Baldeserri wollte die Lieferungen blockiert, aber mir wurde gesagt, das war illegal. Da die meisten der Bücher, die nicht von der italienischen Post abgestempelt wurde, beschloss er, sie zum Stempeln Bezifferung der Verzögerung würde bedeuten Synodenväter nie bekommen sie, was sich um wahr zu sein zurückschicken.

Die Vertuschung von dem, was mit dem Buch passiert ist bemerkenswert. Aber es gibt auch die Folgen der Score-Einschwingzeit. Pentin berichtet, dass Baldeserri Kumpanen versuchte, amerikanischen Vater Robert Dodaro auf seinen Posten als Präsident der Institum Patristicum Augustinianum in Rom zurücktreten, weil Dodaro diente als Herausgeber des Buches.

Die Erzählung vom Kasper Lager war, dass das Buch erstellt ein Schlachtfeld in der Synode, und dass es beabsichtigt wurde, die Synode zu untergraben, obwohl es Kasper, der die Debatte begann.

Bemerkenswert ist, sagte Kasper das Buch hätte im Voraus, die ihm gegeben haben, damit er "schreiben sie." Vaticanista Marco Tosatti schrieb in La Stampa, dass eine Gruppe von italienischen Bischöfe sagte der Papst, dass die fünf Kardinäle, die das Buch schrieb, hatte die " einzigen Absicht, im Kampf gegen Kasper ", und dass die Kardinäle hatten begangen" Todsünde "in veröffentlichen.

So wütend war Kasper, dass er tatsächlich an Kardinal Burke auf dem Boden der Synode rief. Es wird gesagt, das Buch war der letzte Strohhalm, der Papst, um Burke von Kopf der Apostolischen Signatur Feuer, wodurch garantiert wird, dass er nicht auf der Synode Ausgangs in ein paar Wochen, vorhanden sein, wo all diese Fragen werden wieder kommen für die Debatte .

Burke wird sicherlich vermisst werden. Er war furchtlos in die Fortsetzung der Debatte, wie er umkreist den Globus in seiner neuen Rolle als Schirmherr des Malteserordens. Jeder, der dachte, er ruhig gehen würde, ist irrt.

Aber auch ohne Burke, viele andere, zu widersetzen, diese lehrmäßigen Veränderungen, einschließlich der Beiträge zur Eleven Cardinals sprechen, von Ignatius Press nächste Woche.

In dieser Gruppe enthalten ist afrikanische Kardinal Robert Sarah von der Elfenbeinküste. Er wird nicht der einzige afrikanische auf der Synode zu sein. Wilfred Napier aus Südafrika wird wieder dabei sein, zusammen mit anderen. Wenn Kasper vor einem Jahr geißelte den Afrikanern, waren es diese Menschen, denen er sprach, und sie müde unter ideologischen guff von aufdringlichen herablassende Europäer sind. Ich sehe dies bei den Vereinten Nationen, auch. Auch dort ist es vor allem die Afrikaner, die im Stehen sind in den Westen.

Könnte es sein, dass die Afrikaner die Synode, die Kirche und die Welt zu retten?
http://www.crisismagazine.com/2015/the-a..._pos=0&at_tot=1

BITTE LESEN....Kasper usw...
http://www.crisismagazine.com/tags/cardinal-kasper....

von esther10 19.09.2015 18:13

Österreich: Kardinal wünscht mehr Sinn für Realität bei Synode


Schönborn bei der Bischofssynode 2014 - L'Osservatore Romano

18/09/2015 13:30SHARE:
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn wünscht sich bei der kommenden Familien-Synode im Vatikan mehr Sinn für die gesellschaftliche Realität. Es reiche nicht aus, Entwicklungen wie etwa das Zusammenleben von Paaren ohne Trauschein zu beklagen, sagte er der italienischen Jesuiten-Zeitschrift „Civiltà Cattolica" in einem vorab veröffentlichten Interview. Stattdessen gelte es zu fragen, was genau sich an den Lebensumständen der Menschen verändert habe.
Der moderne Mensch sei von unterschiedlichsten Einflüssen geprägt: psychologischen,

politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen, sagte Schönborn. Diese Komplexität habe die Außerordentliche Synode im Vorjahr nicht ausreichend in den Blick genommen. Auch über die Institution Ehe hätten die Synodalen nur sehr abstrakt gesprochen, so der Kardinal. So hätten es junge Menschen heute aufgrund der Situation auf dem Arbeitsmarkt sehr schwer, eine traditionelle Familie zu gründen. Nötig sei bei der Synode eine aufmerksame Wahrnehmung der realen Verhältnisse, nicht der dauernde Fingerzeig auf Hedonismus und einen übersteigerten Individualismus.

Zivile Zweitehe: „Auch hier kann es Elemente von Heiligkeit geben“

Mit Blick auf die wiederverheirateten Geschiedenen, die nach katholischer Lehre nicht zur Kommunion und den anderen Sakramenten zugelassen sind, plädierte Schönborn für eine enge Begleitung durch die Kirche. Diese Menschen lebten zwar in einer irregulären Verbindung. Sie könnten aber auch zu einer inneren Einsicht im Glauben gelangen, die es geboten erscheinen lasse, zum Wohl des Glaubens einen Schritt über die objektive Regel hinauszugehen. In einem ähnlichen Sinne hatten Synodale wie der deutsche Kardinal Walter Kasper bei der Synode 2014 ein Nachdenken darüber angeregt, wiederverheiratete Geschiedene nach einem Weg der Buße wieder zu den Sakramenten zuzulassen.

Nach Schönborns Einschätzung kann es auch in irregulären Verbindungen viele Elemente von Wahrheit und Heiligkeit geben. Bei Paaren, die liebevolle Verantwortung füreinander übernähmen, sei Gottes Anwesenheit spürbar. Daher sollten die Synodalen nicht nur auf das schauen, was solchen Verbindungen fehlt, sondern auf das Gute, das schon da sei.


Schönborn zählt zu den von Papst Franziskus persönlich ernannten Teilnehmern der Familiensynode vom 4. bis 25. Oktober im Vatikan. Der Kardinal hatte auch bereits an der Vorgängersynode 2014 teilgenommen.
(kap 18.09.2015 gs)

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