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von esther10 29.01.2016 00:55

Papst Franziskus "weiht" die Welt der Gottesmutter
von Fatima – Eine Weihe an Fatima ohne Fatima?
Quelle: Katholisches.Info - 14. Oktober 2013 10:12
__________________________________________________________________________
(Rom) Papst Franziskus weihte am 13. Oktober die
Welt der Gottesmutter von Fatima.


Der feierliche Akt
fand auf dem Petersplatz vor dem zu diesem Anlass
aus Fatima nach Rom gebrachten Gnadenbild der
Gottesmutter statt. Obwohl die Weihe der Welt
ausdrücklich an die Gottesmutter von Fatima
erfolgte,

vermittelte sie den Eindruck einer Weihe an
Fatima ohne Fatima. Weder erwähnte Papst

Franziskus das Unbefleckte Herz Mariens noch ging
er irgendwie auf den Sühnecharakter ein, der die
Erscheinungen und die Botschaft von Fatima prägen.

Die feierliche Weihe der Welt fand genau 96 Jahre nach der letzten Marienerscheinung in dem
portugiesischen Ort statt. Damals konnten mehr als 70.000 dort versammelte Menschen ein
Sonnenwunder sehen.

Was am Sonntag in Rom geschah, war nicht die erste Weihe der Welt an die Gottesmutter von
Fatima. Eine Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens haben Papst Pius XII. 1942 und Papst Johannes
Paul II. im Jahr 1984 vollzogen.

Fatima: die große Mahnung zur Sühne – nicht mehr zeitgemäß?

Die Marienerscheinung von Fatima und die Botschaft des Engels zuerst und der Gottesmutter dann
sind eine große Mahnung zur Sühne. Maria warnte die Welt davor, den Dreieinigen Gott länger zu
beleidigen. Sie nennt zur Abwendung von Unheil die Weihe Russlands durch den Papst und die mit
ihm versammelten Bischöfe an ihr Unbeflecktes Herz. Ebenso die Abhaltung von Sühnesamstagen für
die in der Welt von Menschen begangenen Frevel, Sakrilegien und Beleidigungen Gottes. Die
Gottesmutter Maria nannte die Verehrung ihres Unbefleckten Herzens als gläubiges Gegenmittel im
geistlichen Ringen um die Menschheit.

Unbeflecktes Herz Mariens nicht erwähnt

Das Unbefleckte Herz Mariens erwähnte Papst Franziskus nicht, noch bezeichnete er Maria selbst im
Zusammenhang mit der Weihe der Welt als Unbefleckte Empfängnis. Dieses Dogma der Kirche fand
weder Eingang in die Predigt des Papstes noch in das eigentliche Weihegebet oder den
anschließenden Angelus. Eine Anrede und ein Dogma, die Papst Franziskus bisher nur am
vergangenen 15. August, dem Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel, indirekt erwähnte.
Damals zitierte er am Beginn seiner Predigt die entsprechende Stelle aus der Konzilskonstitution über
die Kirche zu jenem Hochfest. In seiner Predigt kam er allerdings nicht mehr darauf zurück.
Weihe von 1984 ein Sühneakt

Im Weiheakt am 25. März 1984 betete Johannes Paul II. : „Vor dir, o Mutter Christi, vor deinem
Unbefleckten Herzen, möchten wir uns heute zusammen mit der ganzen Kirche mit jener Weihe
vereinen, durch die dein Sohn aus Liebe zu uns sich selber dem Vater geweiht hat, indem er sprach:
‚Ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind‘ (Joh 17,19). Wir wollen uns in
dieser Weihe für die Welt und für die Menschen mit unserem Erlöser verbinden; in seinem göttlichen
Herzen findet eine solche Weihe die Kraft, Verzeihung zu erlangen und Sühne zu leisten.“

Die Weihe von 1984 an die Gottesmutter von Fatima war neben der ausdrücklichen und auch
naheliegenden Erwähnung des Unbefleckten Herzens Mariens stark von einem Sühnecharakter
geprägt. Unter anderem betete Johannes Paul II.: „Von den Sünden gegen das Leben des Menschen
von seinen Anfängen an: befreie uns!“ Ein Aspekt, der in der Weihe von 2013 durch Papst Franziskus
völlig fehlte. Der Weiheakt von Papst Franziskus war stark auf den Menschen konzentriert, was Maria
2
für den Menschen tun kann: Maria soll den Menschen trösten, Maria soll dem Menschen bei seinen
Lebensproblemen helfen. Die in Fatima betonte Rolle des Menschen gegenüber Gott wurde
weitgehend ausgeblendet.

Weihe Rußlands vollzogen?

Die 2005 in Coimbra verstorbene letzte Seherin von Fatima, die Karmelitin Schwester Maria Luzia
vom Unbefleckten Herzen beharrte darauf, dass mit der Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz
Mariens 1984 durch Johannes Paul II. der Wunsch der Gottesmutter noch nicht erfüllt worden sei, da
Russland nicht erwähnt wurde. Die Marienerscheinungen von Fatima fanden vom 13. Mai bis 13.
Oktober 1917 statt. Bereits im Jahr zuvor war den Seherkindern ein Engel erschienen, der das
Erscheinen der Gottesmutter vorbereitete und Sühne für die fortgesetzten
Beleidigungen Gottes
verlangte.
2017 jährt sich das Erscheinen der Gottesmutter in Fatima zum 100. Mal.
___________________________
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Messa in Latin

https://www.jochen-roemer.de/Gottes%20Wa...ne%20Fatima.pdf


von esther10 29.01.2016 00:54

ZDK bricht endgültig mit katholischem Verständnis von Ehe und Sexualität



Das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ (ZDK) hat bei der Vollversammlung am 9. Mai 2015 in Würzburg eine Stellungnahme für die Familiensynode im Vatikan im Oktober 2015 verabschiedet.

Der Titel: „Zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen – Familie und Kirche in der Welt von heute“.
http://www.zdk.de/veroeffentlichungen/er...von-heute-225w/
Beklagt wird eine große Diskrepanz zwischen dem katholischen Lehramt über Ehe, Familie und Sexualität und der Lebenswirklichkeit der Gläubigen.

Um diese Kluft zu überwinden, fordert das ZDK von der Synode ein völlig neues katholisches Verständnis von Ehe und Familie.

Das Dokument macht deutlich, dass für den ZDK die Sexualität keineswegs allein in der Ehe praktiziert werden darf und dass das primäre Ziel dort nicht die Fortpflanzung ist.

Deshalb kann das ZDK eine neue Bewertung von nichtehelichen und sogar gleichgeschlechtlichen Partnerschaften fordern. Die Kirche sollte sogar liturgische Formen, wie etwa Segnungen, für diese Partnerschaftsformen entwickeln.

Die eigentliche Ehe wird im Dokument als die beste lebenslange Bindung angesehen. Paare sollen ermutigt werden, sakramentale Ehen zu schließen. Dennoch sollen andere Partnerschaftsformen geachtet und anerkannt werden. Im Dokument wird so was wie eine Art Hierarchie der Lebenspartnerschaften entwickelt, mit der eigentlichen Ehe an der Spitze.

Doch was macht aber eine Ehe laut dem ZDK aus? „Verlässliche Verantwortung füreinander, Treue in der Beziehung, Weggemeinschaft in Verbindlichkeit“.

Von Fortpflanzung – der eigentliche Sinn einer Ehe – ist nicht mehr die Rede. Ausdrücklich wird eine „Neubewertung“ der künstlichen Empfängnisverhütung gefordert.

Wenn die Ehe nicht primär für die Fortpflanzung da ist und die Sexualität nicht nur in der Ehe praktiziert wird, fällt die katholische Sexualmoral völlig zusammen.

Deshalb hätte das ZDK genauso gut von der Synode fordern können, die Lehre über die Ehe und die Sexualmoral einzustampfen.

„Verlässliche Verantwortung füreinander, Treue in der Beziehung und Weggemeinschaft in Verbindlichkeit“ gibt es in vielen Partnerschaftsformen. Auch in solchen, in welchen Sexualität keine Rolle spielt.

Das gilt auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften von heterosexuellen Personen: Geschwistern, Freunden, Wohngemeinschaften usw.

Sollen diese auch in einer liturgischen Feier gesegnet werden? Oder sollen liturgische Feiern nur für Partnerschaften entwickelt werden, in denen Sexualität eine Rolle spielt?

Spätestens hier wird deutlich, wie orientierungslos das ZDK ist.

Das ZDK hält sich nicht mehr an das katholische Lehramt, sondern an die Vorstellungen über Partnerschaft, die in Zeitschriften wie Bravo, in den „Soap Operas“, in den Fernsehserien vermittelt werden.

Auch die „Bravo“ empfiehlt den Pärchen, sie sollten mit Verantwortung miteinander umgehen. Auch in den „Wilden Ehen“ in „Gute Zeiten – Schlechte Zeiten“ gehen die Partner respektvoll miteinander um.

Kein Mensch braucht eine katholische Kirche, die auf dieses Niveau sinkt. Kein Mensch braucht ein „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“, das gar nicht mehr katholisch ist.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.it...tholischem.html


von esther10 29.01.2016 00:53

Fatima 1917 - 2017 ...Jubiläumsjahr, wo die Muttergottes den Hirtenkindern erschienen ist.

Leo XIII. und der Erzengel Michael – Gedenkjahr 2017: 100 Jahre Fatima statt 500 Jahre Luther
29. SEPTEMBER 2014 VON POSCHENKER



Papst Leo XIII(Rom) Es war der 13. Oktober 1884, genau auch selben Tag sollte 1917, 33 Jahre später, in Fatima die letzte Erscheinung der Gottesmutter Maria stattfinden. Papst Leo XIII. hatte gerade die Zelebration der Heiligen Messe beendet. Unerwartet blieb er zehn Minuten regungslos in der Kapelle des Vatikans vor dem Tabernakel stehen. Die Anwesenden waren ganz erstaunt und beobachteten, wie der Papst ganz blaß im Gesicht wurde.

Plötzlich eilte der Papst ohne irgendwelche Erklärungen direkt in sein Büro. Am Schreibtisch brachte er ein Gebet an den Erzengel Michael zu Papier und erteilte Weisung, es am Ende einer jeden Heiligen Messe zu beten. Erst später gab er Zeugnis vom Erlebten. Er hatte in der Nähe des Tabernakels die Stimmen des Satans und von Jesus gehört und eine erschütternde Schauung der Hölle gehabt. Eine Schauung, in der die Dämonen die Welt beherrschten und die Kirche Gottes in ärgste Bedrängnis brachten.

„Ich hab die Erde gesehen, eingehüllt in Finsternis und umgeben von einem Abgrund. Ich habe Legionen von Dämonen daraus hervorkommen sehen, die sich über die ganze Erde verteilten, um die Werke der Kirche zu zerstören und die Kirche selbst anzugreifen, die ich dem Ende nahe sah. Da erschien der Heilige Michael und stürzte die bösen Geister in den Abgrund zurück. Ich sah den Heiligen Erzengel Michael eingreifen, nicht in jenem Augenblick, sondern viel später, sobald die Menschen ihre eifrigen Gebete zum Erzengel verstärken.“

Anweisung Leos XIII. das Erzengel-Michael-Gebet nach jeder Heiligen Messe zu beten

Ab 1886 wurde das Gebet, auf Anweisung des Papstes, am Ende aller Heiligen Messen als „Gebet in besonderen Anliegen“ in der Landessprache angefügt.

Heiliger Erzengel Michael,
schirme uns im Streite.
Gegen die Bosheit und Arglist des Teufels sei unser Schutz.
Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich;
du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stürze den Satan und die anderen bösen Geister,
die zum Verderben der Seelen die Welt durchschweifen,
in der Kraft Gottes hinab in die Hölle. Amen.

Sancte Michael Archangele,
defende nos in proelio;
contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium.
Imperet illi Deus, supplices deprecamur:
tuque, Princeps militiae caelestis,
Satanam aliosque spiritus malignos,
qui ad perditionem animarum pervagantur in mundo,
divina virtute in infernum detrude. Amen.

Der nachkonziliaren Liturgiereform von 1969/1970 fiel auch dieses Gebet zu Opfer. Sünde, Hölle, Teufel und Dämonen und natürlich auch die Engel hatten ausgedient.

*************************************************************************************************************************************************************************************

1994 unternahm Papst Johannes Paul II. einen Versuch, das Beten des sogenannten „Kleinen Exorzismus“ wiederzubeleben. Am 24. April 1994 sagte er beim Regina Caeli auf dem Petersplatz in Rom:



„Möge uns das Gebet für den geistigen Kampf stärken, von dem der Brief an die Epheser spricht: „Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn!“ (Epheser 6,10). Auf diesen Kampf bezieht sich das Buch der Offenbarung, wenn es uns das Bild des heiligen Erzengels Michael vor Augen stellt. (vgl. Offfenbarung 12,7). An diese Szene dachte gewiß Papst Leo XIII., als er Ende des vergangenen Jahrhunderts in der ganzen Kirche ein besonderes Gebet zum hl. Michael einführte: „Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf! Sei unser Schutz gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels […]

Obwohl dieses Gebet am Schluß der Eucharistiefeier nicht mehr gesprochen wird, ermahne ich alle, es nicht zu vergessen und es zu beten, um Hilfe zu erlangen im Kampf gegen die Mächte der Finsternis und gegen die Gesinnung dieser Welt.“

Genau 33 Jahre nach der Schauung Leos XIII. erschien Maria 1917 in Fatima

32 Jahre später trat 1916 in Fatima der „Engel des Friedens“ auf, der die Marienerscheinungen des folgenden Jahres vorbereitete. Es ist nicht bekannt, ob es sich dabei auch um den Erzengel Michael oder einen anderen Engel oder Erzengel handelte. Er forderte die Menschheit auf Gebete und Opfer darzubringen „als Akt der Wiedergutmachung für die Sünden, durch die Er [der Dreieinige Gott] verletzt wird, als Bitte für die Bekehrung der Sünder. Gewinnt so den Frieden für euer Vaterland.“

Eine Kernbotschaft, die von der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria bei ihren Erscheinungen im Jahr 1917 wiederholt wurde, wenn sie etwa am 13. Oktober, auf den Tag genau 33 Jahre nach der Schauung von Papst Leo XIII. den Kindern die Botschaft auftrug:

„Man soll den Herrn, unsern Gott, nicht mehr beleidigen, der schon so sehr beleidigt worden ist.“

Gedenkjahr 2017: 100 Jahre Fatima statt 500 Jahre Luther

Das Jahr 2017 wird ein großes Fatimajahr, in dem sich zum 100. Mal die Marienerscheinungen in Portugal des Jahres 1917 jähren. Während die Reformation 2017 die Kirchenspaltung feiert, erinnert die katholische Welt an die Ereignisse und an die drei Geheimnisse von Fatima
.

hier geht es weiter
https://poschenker.wordpress.com/2014/09...0-jahre-luther/

***
hier steht genau, was die Gottesmutter von uns verlangt
http://www.vatican.va/roman_curia/congre...-fatima_ge.html...

von esther10 29.01.2016 00:52

Koalition einigt sich auf Kompromiss beim Asylpaket II

Nach monatelangem Streit haben sich die Spitzen der Großen Koalition auf einen Kompromiss beim sogenannten Asylpaket II geeinigt. Im Zentrum der ergänzenden Vereinbarungen stehen Einschränkungen beim Familiennachzug für Flüchtlinge sowie die Einstufung von Marokko, Algerien und Tunesien als sichere Herkunftsländer. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe soll zudem zügig ein Konzept für die bessere Integration von Flüchtlingen vorlegen. In Grundzügen war das Paket schon Anfang November beschlossen worden.

Nach den abschließenden Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am späten Abend die Handlungsfähigkeit der Regierungskoalition. Zuvor hatte sie mit SPD-Chef Sigmar Gabriel und dem CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer über die neuen Regelungen beraten.

Die Bundesregierung will für zwei Jahre den Familiennachzug aussetzen für alle Flüchtlinge, die nur den eingeschränkten ("subsidiären") Schutz genießen. Diese Menschen können sich weder auf das Asylrecht noch auf einen Schutzstatus nach der Genfer Flüchtlingskonvention berufen.

Trotzdem werden sie aus humanitären Gründen nicht ausgewiesen, weil etwa in ihren Heimatländern Krieg herrscht oder weil sie mit massiver Unterdrückung, Folter oder gar der Todesstrafe rechnen müssen. Bei den aktuell zu verhandelnden Kontingenten von Flüchtlingen aus dem Libanon, der Türkei oder Jordanien soll "der Familiennachzug zu bereits in Deutschland lebenden Flüchtlingen vorrangig berücksichtigt werden", und das auch für Menschen mit nur subsidiärem Schutz.

Nach zwei Jahren soll die bisher praktizierte Regelung des Familiennachzugs "automatisch" wieder in Kraft treten, ohne dass es dafür einen neuen Beschluss geben muss.

In einem "nächsten Gesetzgebungsvorhaben" wolle man zudem "mehr Rechtssicherheit und Verfahrensvereinfachungen für auszubildende Flüchtlinge und ausbildende Betriebe schaffen", hieß es weiter. Demnach sollen in Deutschland ausgebildete Flüchtlinge die Zusage erhalten, dass sie nach der Ausbildung zwei Jahre in Deutschland arbeiten dürfen, unabhängig von ihrem Status.

Zudem verständigte die Regierung sich darauf, Marokko, Algerien und Tunesien zu sicheren Herkunftsländern zu erklären, um Migranten aus diesen Staaten schneller in ihre Heimat abschieben zu können. Sie sollen in neuen Aufnahmeeinrichtungen untergebracht, die Asylanträge zügig bearbeitet werden.

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von Bund und Ländern soll rasch ein Konzept zur besseren Integration von Flüchtlingen vorlegen. Merkel kündigte erste Ergebnisse für Ende März an
http://www.katholische-sonntagszeitung.de/


.

von esther10 29.01.2016 00:52

Kritik und Zustimmung zur geplanten Reform der Pflegeberufe


Die Bundesregierung will die Pflegeausbildung in Deutschland reformieren. Einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedete das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin. Danach sollen die getrennten Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zusammengeführt werden. "Pflegekräfte müssen in Altenheimen zunehmend auch mehrfach und chronisch Kranke versorgen. Und eine Pflegekraft im Krankenhaus braucht Kenntnisse in der Versorgung Demenzkranker", sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) nach der Kabinettssitzung. Von Verbandsseiten kam Kritik, aber auch Lob für das Vorhaben.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) erklärte, dass der Bedarf an Pflegern weiter steige. Leider sei insbesondere der Beruf des Altenpflegers jedoch für junge Menschen wenig attraktiv. Die Ausbildungsreform werte die Altenpflege auf und stärke damit auch einen Frauenberuf, da vorrangig Frauen in der Pflege tätig seien. Für andere Berufe wie Krankenpfleger oder Kinderkrankenpflege entstünden keine Nachteile, bekräftigten die Minister.

Der Gesetzentwurf sieht über die Zusammenlegung hinaus eine Abschaffung von Schulgeld sowie die Einführung eines Pflegestudiums vor. Die Regierung setze weiter auf die duale Ausbildung als "große Säule", bekräftigte Schwesig. "Wir wollen nicht die Akademisierung." Ziel sei es, die Attraktivität des gesamten Berufsbildes zu erhöhen und verschiedene Bildungszugänge zu schaffen. Die Bundesregierung rechnet mit Mehrkosten von etwa 320 Millionen Euro.

In der Branche ist das Vorhaben durchaus umstritten. Während einige Verbände eine Verschlechterung bei Fachkräftestellen und der Qualität der Ausbildung sehen, begrüßen andere die bessere Ausrichtung der Berufe. Positive Resonanz kam vom Deutschen Caritasverband. "Der geplante neue Pflegeberuf ist die richtige Antwort auf die veränderten Anforderungen, die sich durch die demografischen Veränderungen für das Gesundheitssystem ergeben", sagte Caritas-Präsident Peter Neher. Die Zusammenführung der Ausbildung sei dringend geboten. Auch der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge begrüßte die geplante Generalisierung.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Gewerkschaftsbund nannten den Entwurf indes "unausgegoren" und warnten davor, dass der generalisierte Ansatz die komplexen Anforderungen der einzelnen Pflegeausrichtungen vernachlässige. Vor allem die Altenpflege könne unter der Zusammenlegung der Ausbildungen und einer Abwanderung von Fachkräften in andere Pflegebereiche leiden. Diese Sorge teilt der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste fürchtet einen Rückgang der Ausbildungsplätze. Für kleinere Einrichtungen sei das Ausbildungskonzept viel zu teuer.
http://www.katholische-sonntagszeitung.de/
Das Gesetz bedarf der Zustimmung des Bundesrates und soll 2016 verabschiedet werden. Der erste Ausbildungsjahrgang könnte dann nach Angaben der zuständigen Ministerien 2018 starten
http://www.katholische-sonntagszeitung.de/

von esther10 29.01.2016 00:49

Katholische Frauen besorgt über Sicherheit


Angesichts der Silvester-Vorfälle hat sich die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Erzbistum Köln besorgt über die Sicherheit von Frauen geäußert. Es sei schockierend, dass weder die Polizei noch die Zivilgesellschaft die Frauen auf der Domplatte habe ausreichend schützen können, erklärte der Diözesanverband am Mittwoch in Köln. Frauen und Mädchen müssten sich "zu jeder Uhrzeit und an jedem Ort ohne Angst frei bewegen können".

Die Kölner kfd verlangte eine gesamtgesellschaftliche Aufarbeitung der Ereignisse. "Es darf nichts vertuscht werden. Die Aufklärung darf nicht von falscher Rücksichtnahme behindert werden. Das bedeutet auch, dass die Herkunft der Täter kein Tabu sein darf", hieß es in der Erklärung des Vorstands.

Mit Blick auf Zeugenaussagen, nach denen die Mehrheit der Täter Nichtdeutsche und unter diesen offenbar auch Flüchtlinge waren, hieß es weiter, es dürfe "kein Zweifel daran entstehen, dass alle Menschen, die in Deutschland zusammenleben, sich an die hier geltenden Gesetze und Werte halten müssen".

Wer gewalttätig handle und die Würde von Frauen antaste, müsse zur Rechenschaft gezogen werden, so die kfd. Strafen hätten auf frauenverachtende und gewaltbereite Täter abschreckend zu wirken. Zugleich wandte sich der katholische Verband gegen einen Generalverdacht gegenüber Flüchtlingen und Schutzsuchenden. Das "Fehlverhalten auch einer größeren Gruppe von Flüchtlingen" könne kein Argument für die Abweisung Hilfsbedürftiger sein.
http://www.katholische-sonntagszeitung.de/

von esther10 29.01.2016 00:48

Wiederverheiratete Geschiedene
ZdK fordert Fakten vom Papst.


Erstellt von Mathias von Gersdorff am 24. Januar 2016 um 17:46 Uhr
Hochzeitsbank
Von Matthias von Gersdorff:

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, verliert die Geduld und fordert von Papst Franziskus rasches Handeln: „Bei der Frage der Integration der wiederverheiratet Geschiedenen muss es jetzt zu Lösungen kommen“, so ein Bericht im Focus, der sich auf ein DPA-Interview beruft. Das ZdK war in den letzten zwei Jahren eine der wichtigsten reformkatholischen Organisationen, die sich für eine Lockerung der Ehe- und Sexualmoral einsetzte.

In einer Stellungnahme der Vollversammlung des ZdKs vom 9. Mai 2015 werden Segnungen für Homo-Paare, eine neu moraltheologische Bewertung von Homosexualität und außerehelichem Geschlechtsverkehr, die Akzeptanz von außerehelichen Partnerschaften gefordert etc. Kurz: Die gesamte Agenda der sexuellen Revolution wird vom linksprogressistischen deutschen Laiengremium unterstützt.

Im Vorfeld der Familiensynode im Oktober 2015 wurde vor allem mit Nachdruck die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion angestrebt. Der Schlusstext der Synode sah allerdings eine solche Lockerung der Sakramentendisziplin nicht vor.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Papst Franziskus im Februar März 2016 ein postsynodales Schreiben (Apostolische Exhortation) veröffentlichen, in welchem er sich zu den in der Familiensynode behandelten Themen äußern wird. Aus diesem Grund erhöhen reformkatholische Gruppen à la ZdK ihren Druck auf den Papst.
http://www.kathnews.de/wiederverheiratete-geschiedene
Foto: Hochzeitsbank – Bildquelle: Alexander Hauk / www.bayern-nachrichten.de

von esther10 29.01.2016 00:46

Vatikan fordert klare Worte von Islamgelehrten gegen Terror


Der Vatikan sieht muslimische Gelehrte in der Pflicht, energischer gegen den Terror im Namen ihrer Religion vorzugehen. Gewalt von Extremisten müssten sie "ohne Zweideutigkeiten verurteilen", sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin in einem Interview der spanischen Wochenzeitung "Vida Nueva" (Donnerstag). Es liege jetzt an den Gelehrten, einen Islam zu predigen, der keine extremistischen Interpretationen zur Rechtfertigung von Gewalt mehr zulasse, forderte die Nummer Zwei des Vatikan mit Blick auf die jüngsten Attentate in Istanbul und Jakarta. Das Gespräch ist auch in der Vatikanzeitung "Osservatore Romano" (Freitag) abgedruckt.

Als positives Beispiel verwies Parolin auf islamische Wortführer, die den Terror nach den Anschlägen von Paris im vergangenen November verurteilt hatten, und lobte auch die Solidaritätsbekundungen von einfachen Muslimen für die Opfer. "Vergessen wir nicht, dass der Großteil der Opfer des islamischen Extremismus selbst Muslime sind", gab Parolin zu bedenken. Die katholische Kirche müsse jetzt ihre Anstrengungen für den interreligiösen Dialog verdoppeln.

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" bedroht nach Parolins Worten den Frieden in der Welt. Es sei Aufgabe der ganzen internationalen Gemeinschaft, sich den Terroristen entgegenzustellen. Das Mandat dazu könne aber nur vom UN-Sicherheitsrat kommen.
http://www.katholische-sonntagszeitung.de/


von esther10 29.01.2016 00:45

Kardinal Marx: Katholiken können von Luther lernen
3. Januar 2015 113


Kardinal Marx und das Luther-Jahr 2017

(München) Erzbischof Reinhard Kardinal Marx von München und Freising hat in einem Beitrag für die Zeitung des Deutschen Kulturrates „Politik & Kultur“ erklärt, Martin Luther, der Gründer des Protestantismus, habe „nicht die Spaltung der Kirche“ angezielt, „sondern wollte mit seinen Reformbestrebungen auf Missstände aufmerksam machen, die die Botschaft des Evangeliums verdunkelten“. Nach einem halben Jahrhundert des „gemeinsamen ökumenischen Dialogs“ sei es nun auch für Katholiken möglich „Texte Luthers mit Anerkennung zu lesen und von seinen Gedanken zu lernen. Diese Entwicklung ist nicht hoch genug zu schätzen.“

Katholischerseits sei bis ins 20. Jahrhundert „ausschließlich abwertend“ über den protestantischen Reformator geschrieben worden: „Sein Wirken habe maßgeblich zur Spaltung der abendländischen Kirche geführt, da war man sich einig. Auch für die vielen Verletzungen und das einander zugefügte Leid, besonders infolge der Schrecken des Dreißigjährigen Krieges, war der Schuldige in Martin Luther und seinen Mitstreitern gefunden. Durch die Verbreitung seiner 95 Thesen zum Ablass habe Luther Zwietracht und Streit gesät. Solche Verurteilungen und Polemiken kennzeichneten das katholische Bild des Wittenberger Reformators.“ Dank der Lutherforschung der letzten Jahrzehnte habe man erkannt, „dass Luther tief in der Frömmigkeit und Mystik seiner Zeit verwurzelt war“, was mit zu einem Umdenken auf katholischer Seite beigetragen habe.

Man dürfe nicht nachlassen, sich „um die sichtbare Einheit der Kirche zu bemühen“, betonte Kardinal Marx. Luther habe gesagt: „Wenn du nun mit Christo Eins bist, was willst du mehr haben?“ Vor diesem Hintergrund sei er hoffnungsvoll, erklärte der Münchner Erzbischof, „dass wir im Streben nach der Einheit mit Jesus Christus nicht nur ihm näherkommen, sondern uns auch untereinander tiefer verbinden“. So könne das bevorstehende Reformationsjubiläum im Jahr 2017 „auch für die katholische Kirche eine Herausforderung sein, Christus noch stärker in den Mittelpunkt zu stellen“. Das Gedenken an die Reformation solle uns, so Marx, weiterbringen „hin zur vollen sichtbaren Einheit der Kirche“, wobei ein Wort Luthers den Weg weisen könne: „All unser Denken, Tun und Handeln soll dazu führen, dass das Einssein mit Christus über allem steht.“

Ein differenzierteres Bild

Das Standardlexikon der Theologie in der englischsprachigen Welt, „The Catholic Encyclopedia“ aus dem Jahr 1913, schreibt diesbezüglich differenzierter als Kardinal Marx: „Der Lutheranismus datiert vom 31. Oktober 1517, als Luther seine Thesen an der Kirchentür des Schlosses von Wittenberg anschlug. Obwohl er erst drei Jahre später mit der katholischen Kirche brach, war er bereits substanziell zu seinen späteren Ansichten über den Heilsplan gekommen. Die neuen Lehren erfuhren jedoch eine große Veränderung nach Luthers Rückkehr von der Wartburg (1521).“

Rorate Cæli kommentierten gestern einigermaßen sarkastisch: „Nun, von dem, was man jeden Tag liest, scheint es, dass der wichtige deutsche Heresiarch selbst am Ende seines Lebens immer noch ‚orthodoxer‘ war als ein guter Teil der heutigen deutschsprachigen katholischen Bischöfe und Kleriker, die an überhaupt nichts zu glauben scheinen. Vielleicht ist es das, was der Kardinal mit ‚von Luther lernen‘ meint?“

Der enorme Einfluss von Kardinal Marx

Reinhard Kardinal Marx ist derzeit wohl der einflussreichste Mann der Kirche in Europa. Von Papst Benedikt XVI. wurde er 2007 auf den prestigeträchtigen Erzbischofsstuhl von München und Freising berufen, worauf 2010 seine Aufnahme in das Kardinalskollegium erfolgte. Papst Franziskus machte Marx zum Mitglied der achtköpfigen Gruppe von Kardinälen zur Beratung des Heiligen Vaters bei der Leitung der Weltkirche und zur Überarbeitung der Apostolischen Konstitution „Pastor bonus“ über die römische Kurie. Wenig später wurde der Münchner Erzbischof zum Koordinator des neu errichteten Wirtschaftsrates ernannt, welcher die Aufgabe hat, über die Strukturen und die wirtschaftlichen und administrativen Angelegenheiten des Heiligen Stuhls und des Staates der Vatikanstadt zu wachen. Bereits 2012 war Marx zum Präsidenten der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) gewählt worden. 2014 schließlich folgte Kardinal Marx auf Erzbischof Robert Zollitsch als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.
http://www.katholisches.info/2015/01/03/...-luther-lernen/
Text: Katholisches.info/b360s
Bild: Una Fides

von esther10 29.01.2016 00:44

Kinderhilfswerk kritisiert Bedeutungsverlust von Jugendarbeit

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat einen schleichenden Bedeutungsverlust der Kinder- und Jugendarbeit in Deutschland kritisiert. Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegten, dass der Anteil der Aufwendungen für die Kinder- und Jugendarbeit an den Gesamtausgaben der Kinder- und Jugendhilfe mit 4,52 Prozent den niedrigsten Wert seit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes erreicht hat, so die Organisation am Freitag in Berlin.

Dem Ausgabenanstieg um knapp 2,3 Milliarden Euro für die Kinder- und Jugendhilfe insgesamt stehe für den Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ein leichter Anstieg der Ausgaben um rund 15,6 Millionen Euro gegenüber. Angesichts der wachsenden Herausforderungen für die Kinder- und Jugendarbeit sei diese Entwicklung mehr als bedenklich, warnte das Hilfswerk. Die Ausgaben für die Kinder- und Jugendarbeit glichen "gerade einmal die Inflationsrate aus", sagte Bundesgeschäftsführer Holger Hofmann.

Für die Kinder- und Jugendarbeit stehen demnach derzeit rund 10 Euro monatlich pro Kind zur Verfügung. "Das ist viel zu wenig. Durch diese chronische Unterfinanzierung müssen immer wieder Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen ihre Arbeit einstellen", kritisierte Hofmann. Insbesondere angesichts der rund drei Millionen Kinder und Jugendlichen, die von Armut betroffen sind, handle es sich um ein großes Problem. "Armut stellt für Kinder ein bedrohliches Entwicklungsrisiko dar", betonte Hofmann.
http://www.katholische-sonntagszeitung.d...on_jugendarbeit

von esther10 29.01.2016 00:44

Toter mit Schußwunden in der neuen Basilika von Fatima – Vermutlich Selbstmord
8. Januar 2016 6


Fatima, neue Basilika
(Fatima) Ein 68 Jahre alter Mann wurde am Donnerstag tot in der neuen Basilika im bekannten portugiesischen Marienwallfahrtsort Fatima gefunden. Der leblose Körper weist Schußwunden auf. Laut ersten Angaben der Polizei spreche alles für Selbstmord.

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Laut Jornal de Noticias hörten Sicherheitskräfte des Wallfahrtsortes mindestens einen Schuß. Als sie zum Ort eilten, woher sie das Geräusch gehört hatten, fanden sie einen Mann, der im Sterben lag. Wiederbelebungsversuche der herbeigerufenen Notarztgruppe blieben erfolglos.

Der tragische Vorfall ereignete sich nicht in der 1953 eingeweihten Wallfahrtsbasilika Unserer Lieben Frau von Fatima, heute Basilica Antiga genannt, sondern in der neuen, gegenüberliegenden, 2007 geweihten Igreja da Santissima Trindade (Kirche der Heiligsten Dreifaltigkeit).

Die Polizei sicherte den Tatort. Bisher wurde lediglich bekannt, daß es sich um einen Mann aus der portugiesischen Gemeinde Ribeira de Fraguas im Kreis Rio Maior handelt. Über die Motive für den mutmaßlichen Selbstmord im bekanntesten portugiesischen Wallfahrtsort ist bisher nichts bekannt.

Die neue Basilika wurde gesperrt und die Zelebration der vorgesehenen Heiligen Messe in eine Kapelle der Unterkirche verlegt. Wann der Rekonziliationsritus für die entweihte Kirche stattfindet, wurde noch nicht bekanntgegeben.

Vom 13. Mai bis zum 13. Oktober erschien Maria in Fatima drei Hirtenkindern. Die Erscheinungen sind von der Katholischen Kirche anerkannt. Die beiden jung verstorbenen Kinder Francisco Marto (1919) und Jacinta Marto (1920) werden seit dem Jahr 2000 offiziell als Selige verehrt. Das dritte Seherkind, die spätere Ordensfrau Lucia Dos Santos, starb 2005 hochbetagt im 98. Lebensjahr.

2017 jähren sich die Engels- und Marienerscheinungen von Fatima zum 100. Mal.
http://www.katholisches.info/2016/01/08/...ich-selbstmord/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons

Papst Franziskus weihte die Welt der Gottesmutter
https://www.jochen-roemer.de/Gottes%20Wa...ne%20Fatima.pdf...

von esther10 29.01.2016 00:42

Bischöfe beenden Heiligland-Besuch mit Aufruf zu Frieden


Mit einem Aufruf zu stärkeren internationalen Bemühungen um eine Lösung im israelisch-palästinensischen Konflikt hat eine internationale Delegation katholischer Bischöfe am Donnerstag ihren Solidaritätsbesuch im Heiligen Land beendet. "Das Recht Israels auf ein Leben in Sicherheit ist offenkundig, aber die andauernde Besetzung zerfrisst die Seele beider, des Besatzers und des Besetzten", heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Erklärung. Während des am Samstag begonnenen Besuchs trafen die Bischöfe unter anderem Christen im Gazastreifen, im Westjordanland sowie

irakische und syrische Flüchtlinge in Jordanien.

Politische Führer weltweit müssten "größere Energie auf eine diplomatische Lösung zur Beendigung von fast 50 Jahren Besetzung verwenden und den andauernden Konflikt beenden, so dass die beiden Völker und drei Religionen in Gerechtigkeit und Frieden zusammenleben können", forderten die Bischöfe.
Angesichts der hohen Flüchtlingszahlen in Jordanien lobten die Bischöfe die Anstrengungen des Landes sowie der jordanischen Kirche und Nichtregierungsorganisationen, appellierten jedoch zugleich an die internationale Gemeinschaft, ihr Engagement für die Flüchtlinge und für Frieden in der Region zu verstärken.

Die Bischöfe verurteilten anhaltende Enteignungen von Palästinensern durch Israel und die "gegen internationales Recht verstoßende Ausweitung der Sperrmauer in das Cremisan-Tal", durch die 58 christliche Palästinenser-Familien aus Beit Dschalla den Zugang zu ihren Ländereien verlieren könnten. Beides unterminiere die christliche Präsenz im Heiligen Land. Es sei zu hoffen, dass der am 1. Januar in Kraft getretene Grundlagenvertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Staat Palästina "ein Modell des Dialogs und der Kooperation zwischen Staaten bietet, das den Frieden der Religionen und die Gewissensfreiheit für alle Menschen respektiert und schützt".

Das "Internationale Bischofstreffen zur Solidarität mit den Christen im Heiligen Land" findet seit 1998 im Auftrag des Heiligen Stuhls und auf Einladung der katholischen Bischöfe des Heiligen Landes statt. Für die Deutsche Bischofskonferenz nahm der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Naher und Mittlerer Osten der Kommission Weltkirche, Weihbischof Thomas Maria Renz aus Rottenburg-Stuttgart, an der Reise teil
http://www.katholische-sonntagszeitung.de/

von esther10 29.01.2016 00:39

Kirche wünscht sich mehr Unterstützung für Familien


Die katholische Kirche in Deutschland wünscht sich von der Politik mehr Unterstützung und bessere Rahmenbedingungen für Familien. Er sehe es kritisch, dass viele junge Menschen heute immer später an die Gründung einer Familie dächten, sagte der Familienbischof der Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Koch, am Sonntag dem Internetportal katholisch.de. Da die Zeiten der Ausbildung und der Berufseinführung immer länger dauerten, stehe die Gründung einer Familie dadurch "meist hinten an, wie als 'Zugabe' in der Lebensplanung zu Beruf und Karriere".

Koch, der auch Erzbischof von Berlin ist, forderte in dem Interview zum katholischen Familiensonntag "eine größere Unterstützung seitens Politik und Gesellschaft, damit sich Eltern zum Beispiel eine längere Auszeit aus ihren Berufen finanziell erlauben können." Auch der Wiedereinstieg ins Berufsleben sollte erleichtert werden. Letztlich aber könne auch die Kirche die Realität nicht ausblenden, so Koch: "Ob und wann junge Paare Kinder bekommen, ist ihre Entscheidung. Die müssen wir akzeptieren."

Der Familienbischof kritisierte außerdem, dass Familienpolitik "oftmals ein Anhängsel der Wirtschaftspolitik" geworden sei. Familienfreundlichkeit werde dabei vor allem so definiert, "dass beiden Elternteilen zwar eine berufliche Auszeit ermöglicht wird, aber eben nur so kurz wie möglich". Für ihn, so Koch, bedeute Familienfreundlichkeit aber, "dass die Eltern selbst entscheiden können, wie lange diese Auszeit dauert".

Der Staat habe die Aufgabe, verschiedene Lebensmodelle aktiv zu unterstützen: "Es kann nicht sein, dass Eltern für das Ausscheiden aus dem Berufsleben bestraft werden, dass sie finanziell schlechter gestellt und nach einer Erziehungszeit schlechter wieder ins Berufsleben integriert werden. Da ist die Politik gefordert."

Der Bischof kündigte zudem einen Hirtenbrief der deutschen Bischöfe zum Thema Ehe und Familie an - "konkret bezogen auf die kirchliche, gesellschaftliche und politische Situation in Deutschland". Darin wolle man zum Beispiel die Frage ansprechen, "wie wir junge Menschen dafür begeistern können, sich das Sakrament der Ehe zu spenden. Manchmal hat man den Eindruck, dass es vielen Menschen egal sei, wie sie denn nun zusammenleben. Wir wollen dagegen klarmachen, dass das Sakrament der Ehe eben nicht einfach eine Alternative von vielen ist."

Konkret planten die Bischöfe unter anderem eine längere Ehevorbereitung, betonte Koch: "Gerade in unserer Gesellschaft, wo es nicht mehr selbstverständlich ist, Christ zu sein oder den eigenen Glauben zu kennen, könnten solche Kurse zunehmend eine Rolle spielen." Auch die Begleitung von Ehepaaren wolle man intensivieren, für junge genauso wie für ältere Paare.
http://www.katholische-sonntagszeitung.de/


von esther10 29.01.2016 00:35

Vatikan-Insider: Zu wenig Rückhalt für Reformen des Papstes


Der italienische Vatikanjournalist Marco Politi sieht die Reformbemühungen von Papst Franziskus wegen mangelnden Rückhalts in der katholischen Kirche gefährdet. Im Unterschied zur Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) gebe es heute keine große Erneuerungsbewegung, sagte Politi am Montagabend in der Berliner Katholischen Akademie bei einer Veranstaltung über das Kirchenoberhaupt. Dies habe sich bei der Familiensynode im vergangenen Oktober gezeigt, als die reformorientierten deutschen Bischöfe "ziemlich allein" geblieben seien.

Zugleich zeichne sich ab, dass Papst Franziskus schon in die zweite Hälfte seiner Amtszeit komme, so der Vatikan-Insider. Franziskus habe sein Pontifikat auf vier bis fünf Jahre veranschlagt und einen Rücktritt nach dem Vorbild seines Vorgängers Benedikt XVI. nicht ausgeschlossen. Auf eine solche Entwicklung hofften viele Mitarbeiter der römischen Kurie, die Reformen ablehnten.

Politi betonte, grundsätzlich gebe es unter Katholiken zwar viel Beifall etwa für die Bereitschaft des Papstes, Frauen in verantwortliche Kirchenpositionen zu berufen. Viele Frauen hätten sich jedoch bereits wegen mangelnder Einflussmöglichkeiten enttäuscht von der Kirche abgewandt. Von Seiten der Bischöfe gebe es überdies wenig Druck zu Reformen, weil unter Johannes Paul II. und Benedikt XVI. viele vor allem mit Blick auf ihre Treue zum Lehramt berufen worden seien.

Bei dem Akademieabend machte der italienische Moraltheologe Antonio Autiero auch den allgemeinen gesellschaftlichen Trend zur Individualisierung für den geringen Reformdruck verantwortlich. In der Theologie mache sich der Aufbruch durch Papst Franziskus jedoch bereits bemerkbar. So seien seit dessen Amtsantritt vor knapp drei Jahren neue Studien zur Sexualmoral erschienen, nachdem es in den Vorjahren oft "Blockaden in den Köpfen" mancher Theologen gegeben habe.
http://www.katholische-sonntagszeitung.de/


von esther10 29.01.2016 00:34

Erhalten auch „Traditionalisten“ Funktion und Bedeutung im Pontifikat von Franziskus?
26. Januar 2016 51


Erhalten "Traditionalisten" plötzlich Funktion und Bedeutung im Pontifikat von Papst Franziskus?
(Rom) Papst Franziskus äußerte bald nach seiner Wahl Kritik an den Traditionalisten unter den Gläubigen, oder was er jedenfalls dafür hält. Er warf ihnen vor, Pelagianer zu sein und meinte damit, sie seien ideologisch motiviert. Das katholische Kirchenoberhaupt ließ erkennen, daß sie ihm deshalb unsympathisch seien und er auch in der Pflege des überlieferten Ritus vor allem den ideologischen Ausfluß einer oppositionellen Haltung sehe.

In traditionsverbundenen Kreisen wurde auf die falschen Prämissen hingewiesen, die dieser persönlichen Meinung des Papstes zugrunde liegen, die in der Kirche ein Klima schafft. Wenn ein Papst öffentlich erklärt, eine bestimmte Richtung rundweg nicht zu mögen, dann hat das Auswirkungen, weil sich manche Kirchenvertreter beeilen, sich seiner Haltung anzuschließen und Traditionalisten ablehnen. Eine Ablehnung, die in Teilen der Kirche seit den 70er Jahren verbreitet ist und schon vor Papst Franziskus ausgeprägt war, allerdings unter Benedikt XVI. aufzubrechen begann.

Der Groll nach der gescheiterten Bischofssynode

Seit der fast gescheiterten Bischofssynode im Herbst 2015, die nicht so verlaufen ist, wie Kardinal Walter Kasper es erhofft und Papst Franziskus es gewollt hatte, herrscht in der päpstlichen Entourage ein tiefsitzender Groll gegen jene, die die „Revolution Franziskus“ behindern.

Als der Brief der dreizehn Kardinäle bekannt wurde, gaben die Medienvertreter im Umfeld des Papstes die Parole aus, „die Konservativen“ stellen sich gegen den Papst. „Konservativ“ ist seit den Studentenprotesten von 1968 ein negativ besetztes Wort, das reflexartig ein ganzes, linksstehendes Spektrum in Frontstellung gegen jene bringt, denen dieser Stempel aufgedrückt wurde. „Traditionalist“ stellt in der Kirche noch eine negative Steigerungsform zu „konservativ“ dar.

Wie Eugenio Scalfari in seiner Kolumne vom vergangenen Sonntag schrieb, unterliegt auch Papst Franziskus dem Zwang, Mehrheiten um sich zu scharen. Das sind zwar keine parlamentarischen Mehrheiten, außer bei Bischofssynoden, wo es Abstimmungsmechanismen gibt. Der Papst braucht aber zumindest ausreichend Unterstützung in der Kirche, um nicht das eigene Pontifikat zu gefährden.

Nachjustierung: Vom Feindbild „Konservative“ zum Feindbild „Traditionalisten“

Mit etwas zeitlicher Distanz zur vorerst etwas mißglückten Synodalisierung der Kirche ist man im engeren päpstlichen Hofstaat offenbar zum Schluß gelangt, daß es langfristig wenig nützlich sei, so einflußreiche Kardinäle wie die dreizehn Unterzeichner, darunter die Kardinäle Müller, Sarah, Pell als gegnerische Gruppe zu benennen und mit dem Finger auf sie als Gruppe zu zeigen. Man laufe damit selbst Gefahr, sie erst zu einer organisierten Opposition zu machen.

Die Angriffe gegen die „Konservativen“ sind daher etwas in den Hintergrund getreten. Dafür wurde eine neue Gruppe als Widersacher gegen Papst Franziskus ausfindig gemacht, von denen man meint, sie ungehemmter angreifen zu können: die „Traditionalisten“.

Fragen nach Überschneidungen oder genauen Unterscheidungslinien spielen dabei keine Rolle. Es geht in erster Linie um einen Kampfbegriff, um die Benennung eines „organisierten“ Gegners, wie der Vatikanist des Papstes, Andrea Tornielli, vor wenigen Tagen in einem Interview mit der argentinischen Tageszeitung La Nacion sagte. Das hat Vorteile. Einen solchen Gegner kann man öffentlich für allerlei verantwortlich machen, man kann sich an ihm reiben und abarbeiten und vor allem man kann die eigenen Reihen schließen. Mehr noch: man liefert eine Etikettierung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eine reflexartige Übernahme durch die Medien sichert. Die Politik liefert dafür vielfältiges Anschauungsmaterial.

Andrea Tornielli als Stichwortgeber

Andrea Tornielli, der persönliche Medienberater des Papstes, gab am 17. Januar die Parole von einer „organisierten Bewegung“, einer innerkirchlichen Opposition gegen Papst Franziskus aus. Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des Dekrets, mit dem Franziskus das Ritual der Fußwaschung am Gründonnerstag änderte, schrieb am 21. Januar eine andere Papst-Vertraute, die argentinische Journalistin und Rom-Korrespondentin Elisabetta Piqué in der Tageszeitung La Nacion:

„Mit einem Schritt, der mit Sicherheit in den traditionalistischen Bereichen der katholischen Kirche schlecht aufgenommen wird, beschloß Franziskus offiziell den Fußwaschungsritus zu ändern…“
Am 25. Januar schrieb die internationale Presseagentur Agence France Presse (AFP) über die ungewöhnliche Teilnahme von Papst Franziskus an einer mit dem Lutherischen Weltbund ausgerichteten 500-Jahrfeier von Martin Luthers „Reformation“, eigentlich einer 499-Jahrfeier, im schwedischen Lund:

„Dieser Besuch wird die traditionalistischen katholischen Kreise reizen…“
Fast wortgleich berichtete Reuters, die einflußreichste internationale Presseagentur über den Schweden-Besuch des Papstes und das schon im Titel:

„Der Papst wird an einer katholisch-lutherischen Zeremonie teilnehmen und riskiert den Zorn der Traditionalisten“.
Die Reuters-Meldung beginnt sofort mit den „Traditionalisten“:

„Den Zorn der katholischen Traditionalisten riskierend wird Papst Franziskus…“
Reuters hat inzwischen die Meldung durch eine aktualisierte Fassung ersetzt. Sie kann aber über andere Medien, die sie übernommen haben, wie El Periódico, nachgelesen werden.

Andrea Tornielli behauptete im La Nacion-Interview, daß es in der katholischen Kirche

„eine organisierte Bewegung gibt, die alle Medien nützt, einschließlich Internet, um Zwietracht und Kritik am Papst zu verbreiten“.
Der Wirklichkeit näher kommt aber wohl vielmehr eine andere Feststellung. Eine Frontstellung zwischen Papst Franziskus und traditionsverbundenen Kreisen muß nicht erst geschaffen werden. Papst Franziskus sorgte vom ersten Augenblick seines Auftritts auf der Mittelloggia des Petersdoms durch seine Gesten, Worte und Entscheidungen ausreichend dafür. Er war es auch, der diesen Gegensatz bereits im Juni 2013 postulierte.

Versuch einer Instrumentalisierung

Was es also gibt, ist vielmehr ein organisierter Versuch, „die Traditionalisten“ über die Massenmedien zum Feindbild zu machen. Sie sollen instrumentalisiert werden, und die Initiative dazu geht vom direkten Umfeld des Papstes aus.

Traditionalisten gelten in der Kirche als randständige Gruppe. Die Bezeichnung „Traditionalist“ gilt selbst frommen, gemeinhin als „konservativ“ bezeichneten Katholiken als schlimmeres Schimpfwort als „Modernist“. Der Widerspruch gegen päpstliche Entscheidungen soll offenbar als randständig dargestellt werden. Das soll dabei helfen, die eigenen Reihen zu schließen und eine Solidarisierung, selbst bei inhaltlicher Übereinstimmung, mit der Gegenseite verhindern. Papst-Kritiker laufen Gefahr, sich automatisch des „Traditionalismus“ verdächtig zu machen. Die Betonung der „Traditionalisten“ hat also die Funktion einer sozialen Ächtung mit dem Ziel, die Opposition gegen Papst Franziskus zu schwächen.

Soweit jedenfalls der von Tornielli angestoßene und erste Kreise ziehende Versuch. Es ist naheliegend, zu denken, daß Tornielli seine Aktion mit Papst Franziskus abgesprochen hat. Ob die Rechnung allerdings aufgeht, läßt sich derzeit noch nicht sagen und ist keineswegs gewiß.

Die Aktion bedeutet nicht, daß Papst Franziskus die Absicht hat, gegen traditionsverbundene Gruppen oder Gemeinschaften vorzugehen. Die ihm, laut eigenem Bekunden, wenig sympathischen „Traditionalisten“ haben vielmehr plötzlich Funktion und Bedeutung für dieses Pontifikat erlangt, wenn auch auf eine unerwartete Art und Weise.
http://www.katholisches.info/2016/01/26/...von-franziskus/
Text. Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons
http://www.katholisches.info/2014/02/16/...tsverweigerung/

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