Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

NEUER BLOG von Esther

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Letzte Kommentare der Blogs
  • Eine schöne Linkauswahl liebe Esther. Ich bin diesen Monat leider im Tansania Urlaub und deswegen verhindert sie sofort zu lesen, aber sobals ich zurück bin werde ich sie durcharbeiten. https://www.accept-reisen.de/
    von in Gestern haben die Gläubigen "V...
  • Liebe Mitchristen, hier etwas in eigener Sache, die ich Ihnen mitteilen möchte. Ja, wir, die wir noch Christen sind und sein wollen, für uns ist es nicht einfach mit unserem kath. Glauben. Gestern habe ich gelesen, dass Kardinal Burke sagte, er hat Angst, ja das wird uns wahrscheinlich auch so gehen. Denn wir wollen keine Spaltung, wie damals bei Luther, nein bestimmt nicht. Doch einfach ist es n...
    von esther10 in Angriff des Katechismus...
  • Ein Beitrag in eigener Sache: von www.anne.xobor.de blog-e75589-Sonnenwunder-VIDEO-wurde-in-Fatoma-am-wieder-gesehen-dieses-zeichen-hat-eine-grosse-Bedeutung-an-uns-umkehren-Rosenkranz-beten-wie-vor-jahren-auch-gesagt-Busse-tun.html Ja, ist auch sehr, sehr wichtig...die Bitte vom Himmel, zu befolgen. Herzl. Gruß Gertrud/Anne.
    von esther10 in Was können wir für 2017 erwart...
  • Möchte noch anfügen, ein mir bekanntes Ehepaar, von der kath. Kirche her, kam ich mal ins Gespräch, betreffs Ihres beiden kleinen Kindern, die sie als dabei hatten. Nach dem Gottesdienst sprach ich Sie mal an. Die Frau sagte, dass es hier in Deutschland schlimm wäre. betreffs Kinder zum Glauben zu erziehen. (Es wird ja so viel Schlechtes schon in der Schule gelehrt.) La, da musste ich ihr recht ge...
    von esther10 in Eltern begegnen: "Die Schule m...
  • Ein heiligmäßiger Priester sagte früher mal zu mir "Nichts geschieht von ungefähr...alles kommt vom Herrgott her."
    von esther10 in Das Erdbeben und die Strafe Go...

Die aktivsten Blogs
Kategorien
von 18.10.2013 07:43

18. Oktober – Der heilige Justus (+ 283)



Das Leben und Sterben des heiligen Justus wird in einer Schrift erzählt, die schon über tausend Jahre alt ist. Die Geschichte in unsere Sprache übersetzt lautet so:

„Es fängt an das Leiden des heiligen Märtyrers Justus. Zur Zeit, da der allmächtige Gott die Zahl der Heiligen anwachsen ließ, und Justus neun Jahre alt war, sprach er zu seinem Vater Justinus: „Mein Vater, ich habe einen Traum gehabt, dass ein reicher Mann, namens Lupus, meinen Oheim Justinian in der Stadt der Ambienser im Sklavendienst gefangen hält.“ – Der Vater sprach zum Sohn: „Was wollen wir also machen?“ – Da nun Justin in der Stadt Autisiodor einen Menschen um Geld zu dingen suchte, welcher ihn begleiten sollte, den Bruder aufzusuchen, sprach Justus zu ihm: „Ich bin bereit mit dir zu gehen.“ – Darauf sagte seine Mutter Felicia: „Sohn Justus, wie könntest du einen so weiten Weg antreten? Es könnte dir etwas widerfahren.“ – Er antwortete: „Wenn Gott will, werde ich gehen, und wenn es ihm gefällt, werde ich zurückkommen.“ – Und Justin sagte: „Nimm Brot und Geld und wir wollen unter Christi Leitung die Reise machen, welche wir beschlossen haben.“

Ungefähr um die dritte Stunde gingen sie fort aus der Stadt Autisiodor und kamen gegen Abend, als der Tag sich neigte, zu dem Kastell Melodun. Hier saß am Tor des Kastells ein Blinder und Lahmer und rief: „O seliger Justus, erquicke meine Seele, denn ich sterbe vor Hunger.“ Der Knabe sagte zu seinem Vater: „Nimm das Brot und erquicke ihn“ und zog sich dann ein Kleidungsstück ab und legte es dem Armen an; der Vater aber fing an, ihn darüber zu schelten. Justus antwortete: „Es steht geschrieben: Selig, wer sich erbarmt über den Dürftigen und Armen, in schlimmer Zeit wird ihn befreien der Herr.“ – Und in der Frühe gingen sie hinaus und setzten die Reise fort. Und als sie nach der Stadt Paris kamen, trafen sie einen sehr guten Mann, Hippolyt mit Namen. Er fragte sie, aus welcher Provinz sie wären; jene aber sagten, „aus der Stadt Autisiodor, wir suchen einen Gefangenen“, und es sagte Hippolyt zu ihnen: „Kommet in mein Haus, ich will euch erquicken mit Wein und Honigwasser.“

Als sie gesättigt waren und die Reise fortsetzten, kamen sie an den Fluss Isara, fanden aber kein Schiff; da sprach Justus zu seinem Vater Justin: „Sieh, durch Gottes Barmherzigkeit kommt ein Mensch den Fluss herab; wir wollen ihn bitten, dass er uns überfahre.“ Und da sie so redeten, kam er und sie sagten zu ihm: „Freund, tue uns den Gefallen und fahre uns über den Fluss; du bekommst Fährgeld dafür und Gewinn für deine Seele.“ Aber er fragte, wer und woher sie seien; und da sie ihm die Mitteilung machten, dass sie ausgehen, einen Gefangenen zu suchen, fuhr er sie umsonst über den Fluss. Als sie nun die angefangene Reise beschleunigten, kamen sie zu der Stadt Ambianis und fragten nach dem Handelsmann Lupus und wo sein Haus wäre. Und da sie ihn gefunden hatten, sagten sie zu ihm: „Unser Anverwandter ist in dieses Gebiet als Gefangener geführt worden und wir haben gehört, er sei bei dir.“ Aber er fragte, woher oder wer es sei oder was für einen Namen der habe, den sie suchten. Darauf antwortete Justinus: „Wir sind Christen aus der Stadt Autisiodor, und mein Bruder, den wir suchen, heißt Justinianus.“ – Und Lupus sprach zu ihnen: „Kommet in mein Haus und ich will euch Herberge geben und euch meine Sklaven zeigen, und wenn ihr den erkennet, den ihr sucht und das Lösegeld zahlet, könnt ihr euern Bruder heimführen.

Und da sie zur Abendstunde in das Haus des Lupus gegangen waren, führte er ihnen seine zwölf Sklaven vor. Allein der Gesuchte ward unter ihnen nicht gefunden; erst da er genauer nachsah, erblickte Justus den Justinian, wie er die Lampe hielt und sagte: „Siehe, der Sklave, welcher das Licht anzündet, ist unser.“ Aber dieser sprach: „Woher kennst du mich? Ich habe dich noch nie in dieser Gegend gesehen.“ Und indem er dieses redete, war ein junger Soldat des Verfolgers Riciovarus zugegen; der stand alsbald auf und brachte die Geschichte zu dem Tyrannen und sprach: „Es sind Menschen in der Stadt Ambianis, die sich auf Zauberkünste verstehen und bekennen, Christen zu sein; was ist mit ihnen zu machen?“ – Aber er sprach: „Gehet, und führet sie schnell zu mir, und wenn sie sich weigern zu kommen, sollen sie in den Kerker geworfen werden, bis sie mir vor Augen gebracht werden.“ – Da die Diener fortgingen in die Stadt und das Haus des Lupus aufsuchten, fanden sie jene nicht mehr daselbst, weil Lupus vorher in der Nachtzeit zu ihnen gesagt hatte: „Stehet auf und nehmet den Menschen, der euch angehört und euer Geld, damit nicht die Vorgesetzten euch ergreifen.“ Und da die Diener dem Riciovarus so meldeten, dass jene schon aus der Stadt entwichen wären, sagte der Tyrann zu ihnen: „Es sollen vier Knechte sich aufmache und sie schnell zu Pferd verfolgen, damit sie umkehren müssen und, wenn sie widerstreben, getötet werden.

Als die Knechte sie verfolgten, fanden sie dieselben bei der Quelle Sirica. Und es sprach zuerst Justinianus zu seinem Bruder Justinus: „Wir wollen ein wenig ausruhen, da wir Wasser hier haben und wollen Speise nehmen, damit wir besser die Reise fortsetzen können.“ – Und Justus sagte zu ihnen: „Esset geschwinder, weil der Gebieter Riciovarus vier Reiter schickt, die uns zurückführen oder töten sollen. Während ihr Speise nehmet, will ich achthaben, und wenn sie kommen, mit ihnen reden; ihr aber gehet in die Höhle und verberget euch.“ – Und wie er dieses sagte, sah er sie von weitem kommen; Vater und Bruder zogen sich in die Tiefe der Höhle zurück. Die Diener des Herrschers kamen nun herbei und fragten den Justus, wo die Alten seien oder was für Göttern sie opferten. Er antwortete, er sei ein Christ; und da er seine Angehörigen nicht verraten wollte, sagte einer zum andern: „Ziehe das Schwert und haue ihm den Kopf ab, und wir wollen ihn dem Herrscher bringen.“ Justus aber betete: „Gott Himmels und der Erde, nimm meinen Geist auf, weil ich unschuldig und reinen Herzens bin.“ Und da der Kopf abgeschnitten war, wurden die Diener von großem Schrecken ergriffen. Sie flohen davon und erzählten dem Tyrannen Riciovarus, wie der Hergang gewesen.

Da die Verfolger sich entfernt hatten, gingen die Angehörigen des seligen Justus aus der Höhle und fanden den Leichnam. Und es sagte Justinus zu seinem Bruder Justinianus: „Was machen wir mit diesem Leib?“ Sie fanden ein altes Gemäuer mit Efeu überzogen, hier beerdigten sie sorgfältig den Körper; das Haupt aber trugen sie mit sich fort. Und sie reisten eilig und langten am dritten Tag in der Stadt Autisiodor an. Und es sprach Felicia, seine Mutter: „Wo ist mein Sohn Justus?“ – Und Justinianus sein Oheim antwortete: „Er ist gestorben.“ – Sie sprach: „Ich sage dir Dank, Gott Himmels und der Erde, der du die unschuldige, reine Seele aufgenommen hast“; und sie setzte hinzu: „O seliger Sohn Justus, bitte für mich, der du verdient hast, das Martyrium zu erlangen!“ Aber indem sie dieses betete und weinte, hing der Kopf des Martyrers in Leinwand eingehüllt im Haus. Da es nun Nacht wurde, siehe da leuchtete das ganze Haus.

In jenen Tagen aber war Bischof jener Stadt ein Priester Gottes, namens Amator. Er ist aber ganz früh aufgestanden zu der Metten und sagte zu seinen Brüdern: „Ich habe große Lichter gesehen über dem Haus des Justinus; die ganze Stadt ist davon hell geworden; gehet geschwind und sehet, was dies gewesen.“ Da gingen drei Priester hin und fragten den Justinus, was das für eine Bedeutung mit dem Licht habe, das in der Nacht über seinem Haus erschienen sei. Und es sagte Justinus zu ihnen: „Mein Sohn Justus ist umgekommen in ferner Gegend; die Diener des Gebieters Riciovarus haben uns gemeinsam verfolgt, und indem wir uns geflüchtet haben, ergriffen sie meinen Sohn, hieben seinen Kopf ab und kehrten zurück. Und wir haben seinen Leib am nämlichen Ort begraben, neben der Quelle Sirica im Gebiet Bellovac, sein Haupt aber haben wir mitgenommen, damit seine Mutter ihn küssen könne. Und da er in unser Haus gebracht war, ist um die dritte Stunde der Nacht ein Licht vom Himmel gekommen, wovon das Haus und die ganze Stadt durch Fügung Gottes erleuchtet ward.

Erstaunt meldeten dies die Priester, welche vom Bischof gesandt waren, den Brüdern und dem heiligen Amator selbst, und jubelnd über ein so schönes Wunder sagten sie dem allmächtigen Gott Dank. Und der Bischof befahl, sie sollten eine Tragbahre und Leuchter nehmen, das Haupt zur Kirche tragen und in der Gruft des Hauses Gottes beerdigen, in welcher der Bischof selbst einst zu ruhen vorhatte. Und um das Zeugnis des guten Werkes zu vollenden, war in jener Stadt ein Mädchen von 16 Jahren, von Geburt an blind, und es rief und sprach: „Heiliger Justus, bitte zu deinem Gott, an den ich auch glaube und den ich bekenne, dass ich sehend werde.“ Und alsbald wurden durch göttliche Kraft seine Augen geöffnet, und es sahen die Priester die Herrlichkeit Gottes und alle lobten und priesen Gott, weil ihnen ein großes Wunder gezeigt worden. An ihn glauben die Völker, ihm sei Ehre und Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.“

Du siehst in dieser Legende, wie ein Kind von übernatürlicher, wunderbarer Seelenstärke durch gewaltsamen Tod seinen Eltern entrissen wird. Gewöhnlich sieht man unmäßigen Jammer bei den Eltern, wenn ihnen ein Kind stirbt, gar wenn es das einzige ist; dieser Jammer ist aber gerade ein Zeichen, wie wenig der christliche Glaube wahrhaftig und lebendig in solchen Eltern wohnt. Siehe an der Mutter des heiligen Justus, wie eine Christin den Tod des Kindes annimmt; sie weinte wohl, aber vor allem dankte sie Gott, dass er das Kind, da es noch unschuldig war, zu sich genommen und für die Ewigkeit gesichert habe; und sie sah von nun an das Kind als ihren Fürsprecher im Himmel an.

Die Reliquien vom heiligen Justus sind aber in vielen Hauptkirchen verteilt worden und stehen in großer Verehrung. In manchen Kirchen hat am heutigen Tag auch das Brevier eine eigene Lesung über den heiligen Justus, und in der Messe wird gebetet: „Gott, der du den seligen Justus, dem Alter nach ein Kind, dem Glauben nach aber groß, durch den Sieg des Leidens zur ewigen Herrlichkeit geführt hast, verleihe, bitten wir, dass seine verehrungswürdige Fürsprache uns helfe und wir Genossen seiner ewigen Herrlichkeit werden, durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn. Amen.“

von 17.10.2013 08:58

17. Oktober – Die heilige Margareta Maria Alacoque

Wie ein breiter länderverbindender und völkerbeglückender Strom, so zog gestern Sankt Hedwigs Leben an unserem staunenden Blick vorüber. Ganz anders ist die Geschichte der dritten aus dem Dreigestirn heiliger Frauen, das über diesen Tagen im Kirchenjahr glänzt, denn das Leben der heiligen Margareta Maria Alacoque ist wie das schwache Licht einer Kerze, die vor dreihundert Jahren irgendwo in Frankreich vom lieben Heiland selbst entzündet wurde, dann aber die Welt in Brand steckte und heute noch ungezählte Herzen erleuchtet und erwärmt, beglückt und beseligt.

Irgendwo in Frankreich wurde 1647 ein schwächliches Mädchen geboren. Der Vater, seines Standes Richter und Notar, starb früh und hinterließ fünf unmündige Kinder, für die sich eine gute Mutter von früh bis spät abrackerte, um sie für das Leben zu versorgen. Eines der Kinder, Margareta Maria, wurde einem klösterlichen Erziehungsheim übergeben, in dem sie sich glücklich fühlte. Doch nur zwei Jahre verblieb das Mädchen im stillen Frieden unter den gottgeweihten Frauen. Margareta Maria erkrankte, Lähmungserscheinungen traten auf, die Mutter holte sie heim, und vier weitere Jahre lag das Kind krank im Bett, kaum dass es die Glieder rühren konnte. Es war ein Jammer, der allen ins Herz schnitt, so dass auch die liebe Mutter Gottes Mitleid hatte und das Mädchen gesund machte, als es gelobte, sich dem Dienst Gottes im Kloster zu weihen.

Irgendwo in Frankreich lebte ein junges Mädchen, das sich vor Jahren auf dem Krankenbett Gott versprochen hatte. Es war ein schönes, anmutiges, liebreizendes junges Mädchen, das die Freuden der Welt, selbstverständlich in Ehren, mit vollen Zügen trank und davon nie genug bekommen konnte. Spiel und Scherz und Tanz und Lachen und Singen füllten die Tage aus, und wie wenig Klostergedanken Margareta Maria hegte, ersah man daraus, dass sie mit einem reichen jungen Mann verkehrte, und schon suchten Verwandte und Nachbarn im Kalender nach dem baldigen Hochzeitstag; da besann sich das junge Mädchen, das bei aller Lebenslust oft und manchmal stundenlang vor dem Tabernakel in der heimatlichen Dorfkirche knien und beten konnte, da besann sich also das Mädchen auf sein Gottesgelöbnis, und über Nacht ging Margareta Maria ins Kloster.

Irgendwo in Frankreich betete zur nächtlichen Stunde eine Ordensfrau vor dem Allerheiligsten in der Klosterkapelle. Es war eine schwächliche, kränkliche Ordensfrau, ungeschickt auch zu jeder Arbeit. Weil sie jedoch sehr fromm war, ernannten die Oberen sie zur Meisterin der jungen Schwestern. Als aber bekannt wurde, dass Schwester Margareta Maria Erscheinungen habe, wurde man misstrauisch, und die Mutter Priorin nahm die Zarte hart zwischen die Finger und drückte sie fest und befahl ihr, das Spinnen gefälligst zu unterlassen, dafür solle sie weniger fasten und besser essen, damit sich die Nerven wieder kräftigten, und als trotzdem die Erscheinungen weiterzugehen schienen, redete man allgemein im Haus von Einbildungen, Theater und höllischen Trugbildern. So schnell sind oft die Menschen mit dem Urteil fertig.

Irgendwo in Frankreich betet also zu nächtlicher Stunde eine Ordensfrau vor dem Allerheiligsten in der Klosterkapelle, und plötzlich steht vor ihr der Heiland in sichtbarer Gestalt und zeigt ihr, von Flammen umloht, von Dornen umwunden, vom Kreuz überragt, in der Mitte mit dem tiefen Lanzenstich sein heiligstes Herz. „Siehe da das Herz“, so redet der Herr die Begnadete an, „das die Menschen so sehr geliebt hat, dem aber von den meisten, selbst solchen, die besondere Beweise seiner Liebe empfingen, nur Kälte, Gleichgültigkeit und Undank zuteil wird.“ Und weiter sagt der Heiland zu der Seherin, dass er in der liebearmen Welt einen neuen Frühling der Hingabe an ihn durch die Verehrung seines Herzens, des Sinnbildes und des Sitzes der Erlöserliebe, wolle aufblühen lassen und sie, Margareta Maria, solle „den unergründlichen Reichtum Christi verkünden und allen die Verwirklichung des Geheimnisses aufdecken, das von ewigen Zeiten her verborgen war in Gott, dem Schöpfer des Alls.“

Irgendwo in Frankreich spricht die Novizenmeisterin Schwester Margareta Maria mit heller Begeisterung hinreißend schön von der Liebesglut des Heilandsherzens, und selbst in Brand, entzündet sie auch die Seelen der Novizinnen und steckt allmählich alle im Hause an, und weiter greift der Brand auf andere Klöster, auf ganze Länder, auf die gesamte katholische Welt. Leuchtend und wärmend steht seitdem die Sonne des Herzens Jesu über der Kirche, und ein neuer Frühling der Liebe ist erblüht. Die Herz-Jesu-Verehrung ist mit dem Herz-Jesu-Fest, mit der Sühnekommunion am ersten Monatsfreitag, mit der Heiligen Stunde und anderen gemütstiefen Übungen zur Lieblingsandacht all jener geworden, die dem Herrn zugetan sind.

Irgendwo in Frankreich glühte und verglühte vor dreihundert Jahren eine Kerze, welche die ganze Welt in Brand gesteckt hat und heute noch Ungezählte erleuchtet und erwärmt, beglückt und beseligt.

von 16.10.2013 13:16

16. Oktober - Die heilige Hedwig

Bevor wir diese Legende lesen, sollten wir eigentlich erst die Hände falten, denn sie ist wie ein Gebet, in dem Höhen und Tiefen, Trauriges und Frohes, Trübes und Sonnenklares vorgetragen wird. Über allem aber liegt die Heiligkeit einer großen Frau.

Aus Bayern kam Hedwig aus dem edlen Geschlecht der Grafen von Andechs, so wie auch die heilige Elisabeth und andere heilige Frauen und Männer. Ganz jung wurde die bayrische Grafentochter mit dem Herzog Heinrich dem Bärtigen von Schlesien vermählt. Ihr Mann war ein gutmütiger Mensch, aber ohne die feinen Formen des Umgangs, etwas bärbeißig und plump. Sechs Kinder hatten die beiden, drei Söhne und drei Töchter, und Hedwig war der Sonnenschein ihrer ganzen Familie. Immer wieder griff sie vermittelnd ein, um von der Familie und vom fürstlichen Hof Streit und Unfrieden fernzuhalten. Die Ehre des Hauses war ihr so wichtig, dass sie zügellosen Gesellen stets den Zutritt verweigerte. Sie war eine wahrhaft fürstliche Frau von christlicher Art.

Sehr groß war dazu die Wohltätigkeit der schlesischen Herzogin. Nicht zu zählen sind ihre guten Taten, die sie von Herzen gerne an den Armen und Notleidenden tat. Zusammen mit ihrem Mann stiftete sie das Frauenkloster Trebnitz bei Breslau und stattete es so reichlich aus, dass hundert Ordensfrauen und achthundert arme Mädchen sorgenfrei darin leben konnten. Auch um den Unterricht von jungen Menschen war die Landesfürstin bemüht. Sie nahm sich in Liebe der Witwen und Waisen an, und täglich bediente sie selbst als dienende Magd die Armen, damit sie etwas zu essen bekamen. In die Gefängnisse brachte sie saubere Wäsche, warme Kleider, Speisen und Kerzenlicht.

Wie gut und mitfühlend Hedwigs Herz war, zeigt ein Wort aus ihrem Mund. Einmal nämlich hatte Herzog Heinrich auf dem Kriegszug ohne ersichtliche Not ein Dorf niederbrennen lassen. Hedwig bat ihren Mann mit Tränen, den Geschädigten Schadenersatz zu leisten. Und als Heinrich ihr antwortete, dass es wohl genug sei, wenn er die Häuser wieder aufrichten lassen und das geraubte Vieh zurückgeben würde, gab seine Frau zur Antwort: „Ja, mein fürstlicher Herr, das verlorene Gut kannst du zurückgeben, aber wie willst du die Tränen wieder gut machen, die durch dich geweint wurden, und wie willst du das bittere Leid bezahlen, das du verschuldet hast?“ So dachte und fühlte Frau Herzogin Hedwig, und ihr Leben ist wie ein Spiegel, in den auch wir jeden Tag schauen sollten, ob wir ihr ein wenig gleichen könnten.

Wie ein Sonnenschein war Sankt Hedwig für die anderen. Über dem eigenen Leben lagen aber immer schwer und schwarz die Wolken des Leids. Sie hatte viel Kummer zu tragen: Drei ihrer Kinder starben schon als sie noch klein waren und sie musste weinend hinter den kleinen weißen Särgen her gehen. Hedwigs Schwester Gertrud wurde ermordet. Ihre Nichte Elisabeth von Thüringen wurde mit vier kleinen Kindern von der Wartburg vertrieben. Der eigene Sohn Konrad, ein unruhiger Mensch, zettelte einen Aufstand gegen den Vater an und brach sich bei einem Sturz vom Pferd das Genick. Ihr Mann vergriff sich in seiner wilden Art am Kirchengut, wurde gebannt und starb fern von seiner Frau. Und dann kam der härteste Schlag, den diese Mutter treffen konnte. Als nämlich Heinrich, der von den Kindern am meisten ihre Art hatte, auf dem Schlachtfeld in Wahlstatt im Kampf gegen die Tataren das Leben verlor. Wie groß Sankt Hedwig eigentlich war, wurde in dieser Stunde deutlich, als man ihr den Lieblingssohn bleich und entstellt in den Schoß legte, denn damals hat sie die bewunderungswürdigen Worte gesprochen:

„Ich danke dir, o Herr, dass du mir einen solchen Sohn geschenkt hast, der mich im Leben stets geliebt, mir große Ehrfurcht erzeigt und nie den geringsten Kummer verursacht hat. Und obwohl ich ihn sehr gern am Leben sehen möchte, freut es mich doch an ihm, dass er durch Vergießung seines Blutes dir, o Gott, schon im Himmel verbunden ist.“

Was war doch Sankt Hedwig für eine Frau! Stimmt es, dass ihre Legende wie ein Gebet ist, das man mit gefalteten Händen lesen soll?

Die letzten Lebensjahre verbrachte die Heilige bei ihrer Tochter Gertrud, die im Kloster in Trebnitz Äbtissin war. Dort blieb sie, betete sie und tat Gutes an den Armen, bis sie erlöst am 15. Oktober starb und vom Herrn in das Paradies geleitet wurde.

von 15.10.2013 00:47

Alles ist notiert im Buch,
wird zum Segen oder Fluch,
Tat, Gedank´ und jedes Wort,
bestimmen deinen künft´gen Ort.

Manche trifft das Schicksal hart,
wer jetzt leiden muß, der wart´,
hab´ Geduld und Gottvertrau´n,
soll allein auf Jesus bau´n.

Viele sind vom Glück verwöhnt,
Tugend ist ihnen verpönt,
Spaß, Genuß und Leidenschaft
nehmen ihnen alle Kraft.

Wahre Lieb´ verschmähen sie,
an Opfer denken sie gar nie,
frönen nur dem stolzen Ich.
Vor Hochmut, Herr, bewahre mich!

Multikulti, Fernseh-Trug,
Sexerziehung: Teufelslug -
Gottes Ordnung wird gesprengt,
Anstand, Würd´ und Lieb´ versengt!

Wer alles hat in dieser Welt,
Luxus, Sklaven, Macht und Geld,
doch keinem hilft in seiner Not,
erben wird den zweiten Tod.

Erste werden Letzte sein,
Große enden winzig klein,
alles wird einst umgekehrt,
Unschuld nur bleibt unversehrt.

Lazarus sieht des Reichen Pein;
in seiner Qual bleibt der allein,
herzlos, ohne Ehr und Dank,
strafet ihn Sodoms Gestank.

Sodomiten, habet acht,
Abscheu euer Tun entfacht.
Weg vom Schmutz! Ihr seid gewarnt:
Einmal werdet ihr enttarnt.

Auch Unzucht, Treu- und Ehebruch,
sind vermerkt im Sündenbuch.
Stopp im Anfang die Begier,
Unheil bringet sie nur dir.

Schlecht Gewissen: Plag die Leut´,
daß ein jeder bald bereut,
beichtet seinen Sündenfall,
frei wird von der Seelenqual.

Ein Gesetz wird oft verkannt,
Kausalnexus wird´s genannt.
Ohne Ursach´, das ist klar,
keine Wirkung jemals war.

Elend, Krankheit, vieles Leid,
rührt von der Vergangenheit.
Bleibt die Ursach´ unerkannt,
hat das Übel meist Bestand.

Methodisch mach´ dich auf die Such´:
Fehler, Schwäche, Sünde, Fluch?
Ergründ des Rätsels tiefsten Sinn,
dann findest du die Medizin.

Blick der Wahrheit ins Gesicht,
leugne dein Versagen nicht,
sühne Schuld, bitt´ Gott um Rat,
Heil und Rettung bringt die Tat.

Opfre nicht die Lebenszeit
dem Fernsehgötzen allbereit,
allein nach Gottes Willen frag,
gestalte danach Jahr und Tag.

Zittre vor des Herrn Gericht,
glaub den Modernisten nicht,
bessre dich und denk an Gott,
fleh zu ihm in jeder Not!

Gottes Segen sei mit dir,
offen steht die Himmelstür,
glaub an Gott und seine Güt´,
hoffe, liebe, bitt´ um Fried!

Alles Böse meid und laß,
bete ohne Unterlaß:
Herr Jesus Christus,
erbarme Dich meiner!



(Anmerkungen: Die Betonung liegt nicht immer auf der richtigen Silbe.

von 13.10.2013 18:58

Selige Jungfrau Maria von Fatima,

mit erneuerter Dankbarkeit für Deine mütterliche Gegenwart vereinen wir unsere Stimme mit jener aller Geschlechter, die dich selig preisen.

Wir preisen in Dir die großen Werke Gottes, der nie müde wird, sich in Barmherzigkeit zur Menschheit herabzuneigen, die vom Bösen bedrängt wird und von der Sünde verwundet ist, um sie zu heilen und zu retten.

Nimm mit dem Wohlwollen einer Mutter den Akt des Anvertrauens an, den wir heute mit Vertrauen vor dieser uns so überaus lieben Statue vollziehen.

Wir sind sicher, dass ein jeder einzelne von uns in Deinen Augen kostbar ist und dass für Dich nichts fremd ist von dem, was in unseren Herzen wohnt.

Wir wollen uns von Deinem so süßen Blick erreichen lassen und den tröstenden Liebreiz Deines Lächelns annehmen.

Beschütze unser Leben in Deinen Händen, segne und bestärke jede Sehnsucht nach dem Guten;
belebe das Wachstum des Glaubens;
unterstütze und erleuchte die Hoffnung;
erwecke und belebe die Liebe;
leite uns alle auf dem Weg der Heiligkeit.

Erweise Deine ganz besondere Liebe den Kleinen und Armen, den Ausgestoßenen und Leidenden, den Sündern und im Herzen Verirrten:

Versammle alle unter Deinem Schutz und empfiehl alle Deinem geliebten Sohn, unserem Herrn Jesus Christus. Amen.

von 12.10.2013 10:15

Papst Franziskus und die Liturgie – „Rein funktionaler Zugang“, Vorbehalte gegen Tradition, Knieschwäche vor dem Herrn

Vor dem Allerheiligsten Stehen oder Sitzen das Vorbild von Papst Franziskus(Vatikan) Die Kurienreform, auf die derzeit Medien und mehr noch die Kirchenvertreter gebannt schauen wie das Kaninchen auf die Schlange, hat erst begonnen. Die einen in der Kirche hofffen strukturenfixiert und revanchesüchtig darauf, daß die römische „Zentrale“ geschwächt wird. Für die ungehorsamen Rebellenpriester um den Wiener Helmut Schüller, die sich gerade in Bregenz „international vernetzen“, wäre das noch immer zu wenig. Sie wollen nicht „warten“ müssen, bis Papst Franziskus etwas sagt. Damit hätte sich am „alten System“ nichts geändert, wie Schüller vor wenigen Tagen den Medien anvertraute.
Die anderen in der Kirche sind besorgt, nicht wenige scheint eine gewisse Lähmung befallen zu haben, vor allem in Rom, wo viele Posten zu Schleudersitzen geworden sind und die vagen, sprunghaften Aussagen des Papstes eine klare Linie vermissen lassen.

Der Vatikanist Sandro Magister erinnert an die Neuerungen, die Papst Franziskus im Bereich der Liturgie vorgenommen hat. Zunächst verweist Magister darauf, daß Franziskus Kurienerzbischof Guido Pozzo, den Benedikt XVI. zum Päpstlichen Almosenier gemacht hatte, wieder als Sekretär an die Päpstliche Kommission Ecclesia Dei zurückberufen hat. Ecclesia Dei ist für die traditionsverbundenen Orden, Gemeinschaften und Gläubigen in der Kirche zuständig und für die Umsetzung des Motu proprio Summorum Pontificum. Eine weitere Aufgaben von Ecclesia Dei besteht darin, eine Einigung mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu suchen. „Aber mit einem Papst wie Franziskus scheint eine Versöhnung mit den Lefebvrianern nicht nur ausgeschlossen, sondern auch für die traditionalistischen Katholiken zeichnet sich eine ungewisse Zukunft ab. Bereits die ersten Schritte Bergoglios im Bereich der Liturgie haben Letztere in Niedergeschlagenheit gestürzt.“

Drei Gründe, warum die Alarmglocken läuten – Grund 1: das Verbot für die Franziskaner der Immakulata
Papst Franziskus und die LiturgiePapst Bergoglio, so Magister, traf bisher zwei Entscheidungen im Bereich der Liturgie. Die erste sorgte für viel Lärm und war das dem Orden der Franziskaner der Immakulata auferlegte Verbot, die Heilige Messe im überlieferten Ritus zu zelebrieren (siehe eigenen Bericht). Das Verbot wird als Einschränkung und Angriff auf das Motu proprio Summorum Pontifikum von Benedikt XVI. gesehen.

Die Absicht Benedikts XVI. ist in seinem Brief an alle Bischöfe der Welt dargelegt. Jedem Priester ist es ungehindert freigestellt, im alten oder im neuen Ritus zu zelebrieren. Die beiden Formen des Römischen Ritus sollen sich gegenseitig befruchten, was einer eindeutigen Aufwertung des überlieferten Ritus entspricht, der bis vor kurzem de facto sogar noch als „verboten“ galt.

Papst Franziskus hat diesbezüglich eine engere Meinung. Im Interview mit der Jesuitenzeitschrift Civiltà Cattolica (deutsche Übersetzung in der deutschen Jesuitenzeitschrift Stimmen zur Zeit) erklärte er, die von Benedikt XVI. gewährte Erlaubnis sei lediglich ein Zugeständnis zur Befriedigung nostalgischer Wünsche gewesen für „einige Personen, die diese Sensibilität haben“.

„Mit den traditionsverbundenen Katholiken geht Bergoglio nicht sanft um“, so Magister. „Wenn er über traditionsverbundene Katholiken spricht, spricht er ausgesprochen negativ. Auch im Civiltà Cattolica-Interview bezeichnete er ‚die Gefahr einer Ideologisierung des Vetus ordo, seine Instrumentalisierung als besorgniserregend‘. An dieser Stelle dürfte auch der Grund für den Eingriff bei den Franziskanern der Immakulata zu suchen sein.

Bei zwei weiteren Gelegenheiten stempelte er Traditionalisten ab als Verfechter einer ‚Restauration von überholten Verhaltensweisen und Formen, die nicht einmal kulturell die Fähigkeiten haben bedeutend zu sein‘.“ Magister nennt die Gelegenheiten nicht, bei denen sich Papst Franziskus so äußerte. Der Chronik wegen sollen sie jedoch erwähnt werden. Es war einmal am 6. Juni die Begegnung mit dem Vorstand des Dachverbandes der Ordensleute Lateinamerikas und der Karibik (CLAR) (siehe eigenen Bericht) und zum anderen am 28. Juli seine Rede vor dem Koordinationskomitee der Bischofskonferenz für Lateinamerika und der Karibik (CELAM) (siehe eigenen Bericht). In beiden Fällen wandte er sich an ein lateinamerikanisches Publikum und es war unklar, ob seine Aussage generell oder nur auf bestimmte Erscheinungen in Lateinamerika bezogen waren.

Grund 2: Austausch aller Consultoren des päpstlichen Zeremonienamtes
„Die zweite von Papst Franziskus getroffene Entscheidung ist die Entfernung aller fünf Consultoren des Amtes für die päpstlichen Liturgien“, so Magister. Während die Vorgänger sich alle in Einklang mit dem Wunsch von Benedikt XVI. nach liturgischer Erneuerung befanden, „finden sich unter den Neuernannten einige der eifrigsten Verfechter der in den Jahren von Johannes Paul II. unter der Regie des damaligen päpstlichen Zeremonienmeisters Piero Marini eingeführten Neuerungen“, so der Vatikanist.

Seit einige Zeit, um genau zu sein, seit dem 4. April, also kaum drei Wochen nach der Wahl des neuen Papstes geht das Gerücht um – „zum Schrecken der Liebhaber der Tradition – , daß Piero Marini von Bergoglio sogar zum Präfekten der Gottesdienstkongregation ernannt werden könnte (siehe eigenen Bericht). Selbst wenn diese Stimmen sich als haltlos erweisen sollten, bleibt die Tatsache, daß die derzeitigen päpstlichen Liturgien sich sichtlich von jenen Benedikts XVI. unterscheiden“.

„Der Gipfel der Unterschiede war die von Franziskus am Strand an der Copacabana zelebrierte Messe zum Abschluß des Weltjugendtages in Rio de Janeiro mit einem „Musical“, das mit Solisten, Chören und Rhythmen, die ins Stadium gehören, mitten ins Herz der Liturgie eingebrochen ist“, so Magister.

Grund 3: Fehlende Kniebeuge bei Wandlung – Stehen und Sitzen bei Eucharistischer Anbetung
Aber auch ohne diese „Exzesse“, gibt es sich wiederholende Elemente im Zelebrationsstil des Papstes, die „den Gläubigen negativ aufgefallen sind“. Ihnen verlieh die mexikanische Katholikin Lucrecia Rego de Planas eine öffentliche Stimme mit einem Offenen Brief an Papst Franziskus vom 23. September, der um die Welt ging. Die Mutter von neun Kindern, Universitätsdozentin und Freundin des Papstes seit langer Zeit schreibt im Brief darunter „zu leiden“, Bergoglio zu sehen, der auch als Papst „weder vor dem Tabernakel noch nach den Wandlungsworten die Kniebeuge macht“, wie er es schon als Erzbischof von Buenos Aires nicht getan hatte.

„In der Tat ist es so“, so Magister. „In der Messe macht Papst Franziskus nach der Konsekration von Brot und Wein nie die von der Liturgie vorgeschriebene Kniebeuge, sondern verneigt sich nur. Und in Rio de Janeiro bei der nächtlichen Anbetung vor dem Allerheiligsten Altarsakrament, die weltweit im Fernsehen übertragen wurde, blieb er stehen oder sitzen“ (siehe Bild).

Ein Knieproblem ist auszuschließen, die Bilder, die den Papst vor dem Gnadenbild der Gottesmutter in Santa Maria Maggiore, gemeinsam mit Benedikt XVI. in Castel Gandolfo oder am Gründonnerstag bei der Fußwaschung im Jugendgefängnis knien zeigen, gingen um die Welt. Auch am 7. September kniete der Papst bei der Eucharistischen Anbetung auf dem Petersplatz, den er als Tag des Gebets und des Fastens für den Frieden in Syrien ausgerufen hatte.

Um so erstaunlicher ist die von Franziskus auf dem Rückflug von Rio de Janeiro vor den Journalisten geäußerte Bewunderung für die ostkirchliche Liturgie, ihren sakralen Charakter und ihre Treue zur Tradition (siehe eigenen Bericht). Worte, die offensichtlich vor allem als nette Geste gegenüber den Orthodoxen gedacht waren.

Unter den fünf neuen Consultoren im Amt der päpstlichen Liturgien befindet sich erstmals mit Pater Manuel Nin ein Mönch des byzantinischen Ritus. Er ist Rektor des Päpstlichen Griechischen Kollegs von Rom. Daneben stehen nun aber Consultoren wie der Servitenpater Silvano Maggiani und der Monfortanerpater Corrado Maggioni, die beide aus der Mannschaft von Piero Marini stammen.

„Kurzum, es gibt in Bergoglio ein Schwanken in den Ernennungen, in den Gesten und den Worten, das es schwierig macht, seine Entscheidungen zu interpretieren und noch weniger seine künftigen Schritte vorherzusehen“, so Magister.

Hinter den Kulissen: Franziskus stoppte Verbot liturgischer Sonderformen der Neokatechumenalen
Neben diesen beiden öffentlichen Entscheidungen, gibt es aber noch eine dritte, die hinter den Kulissen geschah: Er blockierte die Überprüfung der Messen des Neokatechumenalen Wegs durch die Glaubenskongregation. Benedikt XVI. hatte persönlich im Februar 2012 nach mehreren Eingaben die Kongregation damit beauftragt, festzustellen, ob es in diesen Messen zu liturgischen Mißbräuchen kommt und wenn ja, welchen“ und diese abzustellen, so Magister (siehe eigenen Bericht).

„Die bereits begonnene Überprüfung fiel ausgesprochen ungünstig für den von Francisco ‚Kiko‘ Argüello und Carmen Hernandez gegründeten und geleiteten Neokatechumenalen Weg aus, die immer sehr arglos beim Modellieren der Liturgie nach ihren Vorstellungen waren. Nun fühlen sie sich sicher. Die Bestätigung, der Gefahr entschlüpft zu sein, erhielten sie von Papst Franziskus selbst in einer Audienz, die er ihnen am 5. September gewährte“, so Magister.

Benedikt XVI. mit dem Rotstift gegen Papst Franziskus?
Als gegensätzliche Pole stehen sich zwei Eingriffe von Papst Franziskus gegenüber, einmal der Eingriff gegen den überlieferten Ritus bei den Franziskanern der Immakulata, und dem diametral entgegengesetzt der Eingriff zugunsten seltsamer liturgischer Sonderformen des Neokatechumenalen Wegs, jener Messe, die Benedikt XVI. mißfiel. Aus dem Civiltà Cattolica-Interview, das von Magister als „Manifest seines Pontifikats“ bezeichnet wird, geht wohl die Erklärung dafür hervor, nämlich, daß Papst Franziskus „die nachkonziliare Liturgiereform ausschließlich unter funktionalen Gesichtspunkten wahrnimmt“. Wörtlich sagte der Papst: „Die „Arbeit der Liturgiereform war ein Dienst am Volk, um das Evangelium neu zu lesen, angefangen bei einer konkreten historischen Situation.“ Dazu Magister: „Wäre Bergoglio ein Schüler Ratzingers – ein großer Gelehrter, der die Liturgie liebt, die das Zweite Vatikanische Konzil culmen et fons des Lebens der Kirche nannte, dann würde er ihm diese Aussage rot anstreichen.“

Text: Settimo Cielo/Giuseppe Nardi

von 11.10.2013 09:34

Was ist eine echte Reform?


reformSeit dem Beginn des Pontifikats von Papst Franziskus ist ständig von erforderlichen Reformen in der Kirche die Rede. Dazu wurde unter anderem eine Kardinalskommission eingesetzt, die Vorschläge aufnehmen und prüfen soll, die dann durch den Heiligen Vater entschieden werden sollen.

Die deutschen Bischöfe reden bereits seit Jahrzehnten von „Reformen", und sie sind dabei, die Kirche restlos um und neu zu gestalten. Angesichts eines solchen Eifers stellt sich die Frage, was denn eine Reform und besonders eine kirchliche Reform auszeichnet, um so Kriterien zu haben, nach denen man beurteilen kann, ob die angestrebten Reformen in Rom oder in Deutschland tatsächlich Reformen sind.

„Unter Reform (in der Einzahl) verstehe ich die planmäßige, die Kontinuität wahrende Umgestaltung und Verbesserung von Einrichtungen, Zuständen und Gesinnungen, die der Erneuerung bedürftig sind.

Je nach dem Gegenstand, auf den sich eine Reform richtet, ist also zwischen Reform von Institutionen, von Verhältnissen und von Personen zu unterscheiden. Unter Reformen (in der Mehrzahl) verstehe ich die Einzelmaßnahmen gesetzlicher oder tatsächlicher Art, durch die eine Reform durchgeführt wird.

Reform ist in ihrem Wesen Vervollkommnung und besagt, dass einem Menschen, einem Ding oder einer Einrichtung die rechte Gestalt gegeben bzw. wiedergegeben wird.

Kirchliche Reform setzt voraus, dass die Kirche nicht in dem Zustand ist, in dem sie nach dem Willen Gottes sein sollte. Dieses Zurückbleiben in der Kirche hinter der Gestalt, die Gott will, ist nun immer mehr oder weniger gegeben. Allein es wird nicht immer gleichmäßig empfunden.

Wenn sich Menschen zusammenfinden, die unter der Diskrepanz zwischen Auftrag und Tätigkeit der Kirche und der Christen leiden, kann eine Reformbewegung entstehen. Echte Reform gibt den Einrichtungen der Kirche die Gestalt, die ihrem Wesen und ihrem Zweck besser entspricht als vorher; sie schafft Zustände, die dem Willen Gottes angemessener sind als jene, die bis dahin geherrscht haben.

Reform und Reformen in der Kirche sind darum mehr als Änderungen; sie sind der Aufbruch zu der gottverordneten Bestimmung der Kirche. Wer reformieren will, muss das Ziel kennen, das er mit der Reform erreichen bzw. dem er damit näherkommen will.

Den Vorrang bei jeder Veränderung von Zuständen und Einrichtungen hat die Erneuerung der Menschen. Solange die Glieder der Kirche nicht innerlich umgeschaffen werden, kann von echter Reform keine Rede sein. Strukturumbau allein verdient diesen Namen nicht. Die wirkliche Reform verändert die Glieder der Kirche in der Richtung auf treuere Erfüllung der Gebote, größere Nähe zu Gott und tatkräftigere Liebe zu den Menschen.

Wahre Reform geht aus brennendem, verzehrendem Eifer für Gottes Ehre und für die Bekehrung und Rettung der Menschen hervor, sie entfaltet eine rastlose Tätigkeit im Dienste Gottes und erzeugt apostolischen Sinn und missionarische Glut, den entschlossenen Willen, die Herrschaft Gottes und das Königtum Christi überall aufzurichten.

Echte Reform weckt größere Treue gegen Gottes Willen, mehr Ernst in der Befolgung seiner Gebote, schonungslosen Einsatz für die Gewinnung der ewigen Seligkeit, Eifer in Buße, Entsagung und Verzicht, Strenge gegen sich selbst und Abtötung schlechter Neigungen.

Dies alles aus Liebe zu Gott und zu den Menschen. Genuine Reform besagt den entschiedenen Vorsatz, alles in Christus zu erneuern, den Willen anzuspannen, das Herz Gott zu weihen, die Gelegenheiten zum Bösen zu meiden und die Mittel zum Guten anzuwenden, in der Tugend voranzuschreiten und die Hindernisse derselben zu überwinden; Reform ist Kampf gegen Durchschnittlichkeit und Halbheit, Reform ist Wille zum Maximalen.

Die echte Reform ist daher aller Weichlichkeit und Bequemlichkeit feind. Sie ist rück­sichtslos gegen sich selbst und notfalls auch unnachgiebig gegen andere. Die wirkliche Reform verlangt viel und gibt sich mit wenigem nicht zufrieden."

Aus: Georg May: Echte und unechte Reform, Sarto Verlag 2003.

von 10.10.2013 08:32

10. Oktober – Der heilige Franz Borgia

Äußerst ungnädig war die Gnädige Frau Herzogin Johanna von Gandia in Spanien, als sie eines Tages ihren achtjährigen Franz zum soundsovielten Mal dabei ertappte, wie er, anstatt zu reiten und zu fechten, um sich auf seine spätere hohe Stellung in der Welt vorzubereiten, wieder mit Heiligenbildchen spielte und ein Altärchen baute.

„Junge!“ herrschte die Mutter unbeherrscht den Verdutzten an, „nun lass doch einmal das fromme Getue! Raus mit dir! Aufs Pferd!“

Das waren unschöne Worte, die besser ungesprochen geblieben wären, denn das kindliche Spiel der Jungen mit Altärchen und das der Mädchen mit dem Nonnenschleier ist der anmutsvolle Widerschein einer edlen, heiligen Kinderseele, und die Eltern sollten sich über einen solchen Zeitvertreib der Kinder eher freuen als ärgern. Kinder, die das tun, sind bestimmt noch unverdorbene Kinder.

Die Herzogin von Gandia konnte übrigens mit ihrem Franz später zufrieden sein, denn aus dem Jungen wurde ein weltgewandter Höfling und ein hervorragender Staatsmann, der sich in den feinen Sitten, in allen ritterlichen Künsten und in den verwickeltsten Regierungsgeschäften mit jedem anderen messen konnte, und nachher wurde noch weit Größeres aus ihm, denn er wurde Priester, Ordensgeneral und ein Heiliger.

Mit achtzehn Jahren kam Franz Borgia nach Madrid an den Hof Kaiser Karls V., dessen Reichsgrenzen Europa und Amerika durchschnitten und den Atlantischen Ozean in sich einschlossen. Bald schon schenkte der mächtige Herrscher dem Junker von Gandia seine Zuneigung, und zwischen den beiden blühte eine edle Mannesfreundschaft auf. Borgias Heirat mit der schönen Eleonora de Castro, die dem Gatten im Lauf der Jahre acht Kinder schenkte, brachte das Glück des Edelmannes zum Überfließen, aber im Herzensgrund zutiefst weinte trotz allem die Sehnsucht nach Gott, und dann trat im Jahr 1539 jenes Ereignis ein, das dem Dreißigjährigen den letzten Schleier vor der Nichtigkeit aller weltlichen Ehre und irdischen Glückes hinwegriss und seinem Leben ein klares Ziel gab.

Zu Toledo in Spanien feierte Kaiser Karl V. in unerhörter Pracht ein Fest mit Musik und Spiel und Tanz, mit prächtigen Rittern in goldglänzenden Rüstungen und schönen Frauen in Samt und Seide und Edelsteinen, tagelang, und als das Fest den Höhepunkt erreichte, starb über Nacht nach kurzem hitzigem Fieber die junge strahlende Kaiserin, die tags zuvor noch getanzt, gescherzt und gelacht hatte, und da war mit einem Schlag das Fest vorüber.

Franz Borgia wurde ausersehen, die Leiche zur Königsgruft in Granada zu überführen, und als er dort, zwei Wochen später, vor der Beisetzung zur Beurkundung vorschriftsgemäß den Sarg noch einmal öffnen ließ, prallte er entsetzt zurück, und ein Grauen erfasste ihn vor der Verwesung, die ihm entgegenstarrte. War das der Rest von aller Erdenpracht? Dann waren Macht und Majestät nur elender Plunder, und alles irdische Glück war wie eine schillernde Seifenblase, die zerplatzt und verdunstet und keine Spur zurücklässt. Dann war alles Irdische nichtig und nur das Ewige wichtig, dann lag des Lebens letzter Sinn einzig darin, dass man die Seele für den Himmel rettete auf dem sichersten Weg, den es gab, rückhaltlos und rücksichtslos, zielstrebig, verbissen und zäh.

In jener Stunde erkannte Franz Borgia des Lebens letzte Weisheit, und als sieben Jahre später der Tod auch ihm die Gattin nahm, zog er aus seinem letzten Wissen um die Erdendinge die letzten Folgerungen, er verließ die Welt mit dem Scheinglück, und beim Eintritt in den Jesuitenorden stellte er sich den Obern für jedes beliebige Amt zur Verfügung, sei es Pförtner oder Koch oder was immer.

Das war gut gemeint und ehrlich gewollt, aber schwer getan, denn ein Mann, der lebenslang befehligt hat, kann sich erst in Jahren zum Diener aller machen. Wo indessen guter Wille herrscht, wie es bei Franz Borgia der Fall war, da gelingt mit Gottes Gnade das schwierige Werk der Selbstbezwingung, und so meisterlich hat der frühere Herzog von Gandia sich selbst bezwungen, dass er alles Ungestüm und alle Reizbarkeit und alle Herrschsucht ablegte und gegen Schluss des Lebens sanft- und demütig von Herzen wurde, ein Spiegel jeglicher Tugend und ein Vorbild für die Ordensbrüder, die ihn im Jahr 1565 als zweiten Nachfolger ihres Stifters Ignatius von Loyola zum Ordensgeneral wählten.

Mit Klugheit und Geschick und unleugbarem Erfolg hat der Heilige sieben Jahre lang bis an das Lebensende das hohe Amt geführt. In seiner letzten Krankheit wies er alle Besuche, auch den Besuch von Kardinälen, ab mit dem Bemerken, er habe es nur mehr mit dem Herrn über Leben und Tod zu tun. Seit der Leichenschau zu Granada hatte Franz Borgia zu tief in die letzten Abgründe des Lebens hineinblickt, als dass ihn irdische Ehre noch hätte blenden können.

von 09.10.2013 13:08

9. Oktober – Der heilige Johannes Leonardi

Der Italiener Johannes Leonardi starb im Jahr 1609, am 9. Oktober, und erst 1939 wurde er heiliggesprochen. Es werden wohl besondere Gründe vorliegen, warum es geschah.

Der Vater des Heiligen war der wohlhabende Herr Johannes Leonardi zu Lucca in Italien, und die Mutter hieß Johanna, eine geborene Lippi, und wo der Vater Johannes und die Mutter Johanna heißen, da muss doch auch eins der Kinder diesen Namen führen. Bei den Leonardi bekam ihn der Jüngste, das Nesthäkchen, der erklärte und verwöhnte Liebling aller im Haus, wie das ja bei dem Benjamin in einer Familie oft der Fall ist.

Da muss man schon von Glück reden, dass Johannes später trotzdem nie über die Strenge schlug, sondern ein ordentlicher Junge wurde, der es aus kindlicher Ehrfurcht sogar fertigbrachte, auf den Herzenswunsch zu verzichten. Gern wäre er nämlich Priester geworden, aber als es hieß, er solle Apotheker werden, sagte er ja und amen dazu. Später hat der junge Leonardi die Scheu, sich für den hohen Beruf ein- und durchzusetzen, wohl bitter bereut, denn wenn Gott einen jungen Mann eindeutig für den Priesterstand bestimmt, so muss man ihm unbedingt folgen. Wohl ist Johannes nachher noch Priester geworden, aber manches Jahr ist darüber verlorengegangen.

Johannes Leonardi war also Apotheker, drehte Pillen, stellte Pülverchen her und stand tagein und tagaus hinter dem Ladentisch. Fleißig kamen die Kunden und zeigten die Rezepte vor, und wenn Johannes Leonardi die Medizinen herrichtete, in Fläschchen füllte oder in Papier einhüllte, so sprach er auch mit den Leuten vom Wetter, von den Viehpreisen und vom lieben Gott, und weil der junge Apotheker zu allen nett, freundlich, höflich, gefällig und hilfreich war, legte man ihm die Reden vom lieben Gott auch nicht übel aus, sondern manche nahmen aus der Apotheke zu Lucca außer den Heilmitteln für den Leib auch Medizinen für die Seelen mit, indem sie sich, angeregt durch das gute Wort vom Ladentisch her, vor der Sünde kräftiger hüteten und wieder anfingen, die täglichen Gebete regelmäßig zu verrichten. Johannes Leonardi ersetzte also einen Kaplan und war ein Laienapostel. Verstehst du jetzt, warum er gleich nach der späten Heiligsprechung im Jahre 1939 in den Schott kam? Deswegen wurde ihm die Ehrung zuteil, weil er als Vorbild dienen soll, denn zu keiner Zeit waren die Laienapostel, die ungeweihten Priester im Arbeitskittel oder im Sportdress oder sogar in Kinderkleidung, notwendiger als heutzutage. Heute muss sich jeder Katholik als Priester betätigen.

Zwanzig Jahre zählte Johannes Leonardi, als der Vater starb, und am Tag nach dem Begräbnis saß der alte Knabe schon auf der Schulbank bei den Zwölfjährigen. Keine zehn Pferde hätten ihn noch am Ladentisch festhalten können. Im Dezember 1571 wurde er zum Priester geweiht. Niemand war glücklicher als er, und weil er seine Kaplanszeit bereits im weißen Apothekerkittel hinter sich gebracht hatte, besaß er neben dem Wissen auch Weisheit genug, um in der Schule, auf der Kanzel und im Beichtstuhl mit Erfolg zu wirken. Besonders waren ihm die Männer zugetan. Schließlich gründete er einen Orden, den er nach der lieben Mutter Gottes benannte, und starb dann im Jahr 1609.

Johannes Leonardi war in jungen Jahren Laienapostel. Seine Bedeutung für die heutige Zeit geht jedoch noch weiter, denn weil er einen katholischen Blick, das will sagen einen weiten Blick besaß, sah er über die enge Heimat, über Italien, hinweg, und mit brennenden Augen schaute er die Not der Heidenvölker. Um auch ihnen zu helfen, gründete der seeleneifrige Priester eine Schule für künftige Missionare, und es war dies die erste sogenannte Missionsschule, wie wir sie heute in großer Anzahl besitzen. Es sind aber immer noch zu wenig, denn bei all den großen Missionserfolgen, die zweifellos zu verzeichnen sind, darf nicht übersehen werden, dass sich die Heidenvölker stark vermehren, so dass auf einen einzigen Neugetauften fünfzig andere kommen, die unter den Heiden dazugeboren werden. Da können die wenigen Missionare nicht Schritt halten, und deshalb ist es katholische Pflicht und Schuldigkeit, dass man die Missionsschulen unterstützt.

von 08.10.2013 00:16


Konversion und Missionspredigt statt Dialog - hl. Franziskus von Assisi



Wie katholische Missionspredigten - auch vor Moslems - in einst glorreichen Zeiten unserer Heiligen Mutter Kirche gehalten wurden, hier ist ein Beispiel: Was ein mutiger Priester den Mohammedanern predigte

In Zeiten, wo seit selbst von höchsten Stellen im Vatikan der hl. Franziskus als Modell des "Dialogs" mit den falschen anderen Religionen hingestellt wird, ist es wichtiger denn je, sich folgende historische Tatsachen in Erinnerung zu rufen:

Kein Freund des interreligiösen Dialogs - der hl. Franziskus von Assisi bei den Moslems

Statt viel über passende Kommunikationsmethoden und "Religionstreffen" nachzudenken, hielt sich der hl. Franziskus von Assisi an die Worte des Heilands: "Gehet hin und predigt das Evangelium allen Völkern und lehret sie halten alles, was ich euch gesagt habe" und ging zum Sultan Al-Malik Al-Kamil:


Von Begeisterung für Christi Glauben entflammt und von dem Wunsche beseelt, als Märtyrer sein Leben hinzugeben, zog Sankt Franziskus einst über das Meer und mit ihm seine zwölf heiligsten Jünger, um sich geraden Weges zum Sultan von Babylon zu begeben. Sie kamen in eine Stadt der Sarazenen (Anmerk.: d. h. Moslems). Dort waren alle Straßen von so grausamen Männer bewacht, dass kein Christ sie zu durchschreiten wagte, es sei denn, er büßte seinen Mut mit dem Leben. Gott aber gefiel es, dass sie nicht starben, sondern ergriffen, gebunden, geschlagen und vor den Sultan geführt wurden.


Der. hl. Franziskus predigt vor dem Sultan und bietet an, durch Feuer zu gehen


Und als sie vor ihm standen, predigte Sankt Franziskus, vom Heiligen Geist beseelt, so gotterfüllte Worte über den Glauben Christi, ja, er begehrte sogar, für seinen Glauben durch das Feuer zuschreiten, so dass der Sultan innige Ehrfurcht vor dem Heiligen empfand, sowohl wegen der Standhaftigkeit, die er im Glauben, als auch wegen der Missachtung, die er der Welt gegenüber bekundete. Auch bewunderte er seine Enthaltsamkeit, weil er keine Geschenke annehmen wollte und sein mutiges Herz, weil er das Martyrium ersehnte.

Seitdem hörte der Sultan gerne auf ihn, und bat ihn, oft zu kommen, erlaubte ihm auch zu predigen, wo es ihnen beliebte. ferner verlieh er ihnen ein Abzeichen, das sie gegen jede Unbill feite.Nachdem nun Sankt Franziskus volle Freiheit erlangt hatte, entsandte er seine geliebten Jünger zu zweien und zweien in die verschiedenen Teile des Sarazenenreiches, um den Heiden den Glauben Christi zu predigen.

Nachdem sie unter den Moslems alle zum wahren Glauben bekehrt hatten, die sich bekehren lassen wollten, kehrten sie zum Sultan zurück, um von ihm Abschied zu nehmen.

Da sagte ihm der Sultan: "Bruder Franziskus, ich würde mich gern zum Glauben Christi bekehren, fürchte mich aber, es sogleich zu tun, denn wenn jene es erfahren, würden sie dich töten und mich und alle deine Gefährten. Du kannst aber noch viel Gutes tun, ich muss noch mancherlei Bedeutsames ausführen und deshalb will ich weder meinen, noch deinen Tod verursachen. Aber unterweise mich, wie ich meine Seele retten kann, ich bin bereit, zu tun, was du heißest!"
Hier spielt der Sultan auf die heute noch drohende Todesstrafe bei Apostasie vom Islam an. Für Moslems ist Christus nicht Gott, da Allah laut Koran keinen Sohn hat.
Am Ende dieser Erzählung (aus: Franz von Assisi, Die Werke, Rowohlt, 1958, S. 96 ff.) wird beschrieben, auf wie wundersame Weise der Sultan sich vor seinem Tod noch vollständig bekehrte, im Glauben Christi von zwei Franziskanern unterrichtet wurde und die hl. Taufe empfing.

Der Amerikaner Frank M. Rega hat sich die Mühe gemacht, über die Missionsreise des hl. Franziskus zum Sultan ausführlich zu recherchieren und hat das sehr interessante Buch:

St. Francis of Assisi and the Conversion of the Muslims geschrieben. Es ist heute noch aktueller als in seinem Erscheinungsjahr 2007. Mit einem sehr lesenswerten Vorwort von Fr. Angelus Shaughnessy, O.F.M. Cap.




Siehe auch:
http://hl-herz-jesu.blogspot.de/2012/09/...dreifaltig.html

von 07.10.2013 15:44

7. Oktober - Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz. Herz-Mariä-Sühne-Samstag

Der Sieg von Lépanto und das Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz

Das 16. Jahrhundert ist von der Expansion des osmanischen Reiches geprägt, das auch weiterhin das westliche Europa bedroht. Papst Pius V. gelingt es schliesslich, eine Allianz mit Spanien, Venedig und Malta, die „Heilige Liga“, ins Leben zu rufen, deren Verfassung er 1571 in der Peterskirche feierlich verkündet.

Eine beeindruckende Flotte ist unter der Führung von Don Juan d’Austria, Bruder von König Philipp II. von Spanien, aufgestellt. Um für die Flotte den Schutz des Himmels zu erflehen, ordnet Pius V. ein feierliches Jubiläum, Fasten und öffentliches Rosenkranzbeten an.

Die entscheidende Schlacht findet am 7. Oktober 1571, in der Bucht von Lepanto, am Ausgang der Meerenge von Korinth, statt. 213 spanische und venezianische Galeeren auf der einen Seite und an die 300 türkische Schiffe auf der anderen, stehen sich gegenüber. Ungefähr hunderttausend Mann hier, genauso viele dort. Dank der schweren Schiffsartillerie erringt die christliche Flotte einen vollständigen Sieg. Fast alle feindlichen Galeeren werden erbeutet oder versenkt. Ali Pascha, der türkische Oberbefehlshaber, wird gefangen genommen und enthauptet, fünfzehntausend christliche Gefangene werden befreit. Damit wird der Nimbus der Unbesiegbarkeit der osmanischen Mittelmeerflotte gebrochen.

Am Abend der Schlacht geht Papst Pius V. unvermittelt von seinem Schreibtisch zum Fenster und scheint sich dort in den Anblick eines Schauspiels zu versenken. Dann dreht er sich um und sagt zu den Prälaten in der Runde: „Danken wir dem Herrn: unsere Armee hat gesiegt.“ Es war der 7. Oktober, kurz vor fünf Uhr abends, zur selben Stunde, als der siegreiche Don Juan an der Spitze seines Schlachtschiffes niederkniete, um Gott für seinen Schutz zu danken. Die Nachricht vom Sieg sollte erst 19 Stunden später, am 26. Oktober in Rom ankommen und die Vision des Heiligen Vaters bestätigen.

Zum Gedächtnis an Lepanto ergänzte Pius V. die Lauretanische Litanei mit dem Zusatz: „Du Hilfe der Christen, bitte für uns“ und verordnete die Einführung des Festes Unserer Lieben Frau vom Siege. Sein Nachfolger, Gregor XIII. bestimmte, dass das Fest in Zukunft als Rosenkranzfest am ersten Sonntag im Oktober in allen Kirchen gefeiert werde. In den Herzen der katholischen Gläubigen wurde der Sieg von Lepanto zu einer der reichsten Quellen der Rosenkranzandacht und vieler Bruderschaften.



Priesterbruderschaft Sankt Petrus
www.fssp.org/de/rosaire.htm











Gegrüßet seist Du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit Dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht Deines Leibes, Jesus Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.

von 06.10.2013 07:18

Kritik am Dialogkurs von Papst Franziskus (KNA) PDF

GaudronBerlin (KNA) Der "Chefdogmatiker" der traditionalistischen Piusbruderschaft in Deutschland, Pater Matthias Gaudron, erteilt der von Papst Franziskus gewünschten Öffnung der katholischen Kirche zu anderen Religionen eine Absage.

Die Gespräche zwischen dem Vatikan und den Piusbrüdern lägen derzeit auf Eis, sagte der Theologe am Freitag in einem Interview mit Spiegel online.

Kritik äußerte er an Äußerungen des Papstes zur Homosexualität und zu seiner Warnung vor dem Glauben als Ideologie. Die katholische Kirche in Deutschland wird nach Gaudrons Worten in 15 bis 20 Jahren zusammenbrechen, weil sie keinen Priesternachwuchs hat und die Gläubigen immer weniger werden.

"Viele sagen, die Kirche würde wieder Mitglieder gewinnen, wenn sie sich öffnen würde. Aber wenn das so wäre, dann müssten die Menschen doch massenhaft in die protestantischen Kirchen strömen", sagte Gaudron. Das Unverbindliche habe keine Kraft und könne nicht begeistern.

Als "sehr problematisch" wertete Gaudron die Absage des Papstes an eine übertriebene Suche nach Sicherheit im Glauben. "Wenn die einzige dogmatische Sicherheit darin bestehen soll, dass Gott im Menschen ist, halte ich das für ein bisschen wenig", sagte er.

"Die Wahrheit des Glaubensbekenntnisses kann auch der Papst nicht ändern." Papst Franziskus hatte in einem Interview davor gewarnt, in "übertriebener Weise die Sicherheit in der Lehre" zu suchen; auch dürfe man nicht "verbissen die verlorene Vergangenheit" suchen. "Auf diese Weise wird der Glaube eine Ideologie unter vielen."

Beim Thema Homosexualität hielt Gaudron dem Papst eine widersprüchliche Haltung vor. Einerseits behaupte er, dass er die Lehre der katholischen Kirche annehme. Andererseits erwecke Franziskus den Eindruck, dass es in Ordnung sei, homosexuell zu sein. "Entweder ich halte mich an die Lehre, dann kann ich Homosexualität nicht gutheißen, oder ich lasse es. Aber dann bin ich nicht mehr katholisch."

Gaudron appellierte an den Papst, das Recht der Priester, die alte Messe zu feiern, zu garantieren. Dass die Gespräche zwischen Piusbrüdern und Vatikan derzeit auf Eis lägen, schiebt der Theologe auch auf den Präfekten der Glaubenskongregation, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller. "Er mag uns nicht. Er verhält sich uns gegenüber ablehnend, seit er in Rom ist."

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. wurde 1969 vom französischen Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991) gegründet. Sie lehnt die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) ab. Streitpunkte sind vor allem Liturgie, Religionsfreiheit und Ökumene. 1975 entzog Rom der Bruderschaft die kirchenrechtliche Zulassung.

Nach unerlaubten Priesterweihen wurde Lefebvre 1976 die Ausübung seines Bischofsamts verboten. Indem er 1988 ohne päpstliche Zustimmung vier Priester seiner Bruderschaft zu Bischöfen weihte, zogen sich alle fünf die Exkommunikation zu. Papst Benedikt XVI. hob 2009 als Versöhnungsgeste die Exkommunikation der Bischöfe der Piusbruderschaft auf. Seit Ende 2009 gab es im Vatikan mehrere Gesprächsrunden mit Vertretern der Bruderschaft über strittige Lehrfragen. Seit Frühjahr 2012 ist der Prozess offenbar zum Stillstand gekommen.

Der Text ist eine unveränderte Meldung der Katholischen Nachrichtenagentur KNA zum Interview von Pater Gaudron mit Spiegel online.

von 05.10.2013 08:02


"Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten" (Joh 10, 16)



Herr, ich bete, wie Du gebetet hast:
Mögen wir alle eins sein,
wie der Vater in Dir ist
und Du in Ihm,
damit die übrige Welt glauben möge,
daß es der Vater war, der Dich gesandt hat.
Um dieses bitte ich auch für die Schafe,
die nicht zu Deiner Herde gehören,
auf daß auch sie auf Deine Stimme hören.
Ich bete für die Moslems, die Juden und andere,
daß sie von jetzt an auch dazu bereit sind,
Dich zu lieben. Amen.

von 04.10.2013 09:34

100 Jahre Marienwallfahrtsort in Fatima

100 Jahre Muttergotteserscheinungen in Fatima

Es war am 13. Mai 1917, da hüteten drei kleine Hirten, die zehnjährige Lucie, ihr neunjähriger Cousin Franz Marto und ihre siebenjährige Cousine Jacinta Marto auf der Hochebene von Aire in Portugal ihre Herde. Sie hatten gerade miteinander, wie sie es täglich taten, den Rosenkranz gebetet, da leuchtete plötzlich ein Blitz auf. In der Meinung, es käme ein Gewitter, fingen sie eiligst an, ihre Schafe zusammenzutreiben, um schnell heimzukehren. Da fuhr plötzlich ein zweiter Blitz zur Erde und wunderbar, auf dem Wipfel einer jungen Eiche erstrahlte eine liebliche Frauengestalt in weißem Kleid und Mantel, einen weißen Rosenkranz in den Händen haltend.

Erschreckt wollten die Kinder fliehen. Aber die liebliche Frau hielt sie mit holdseligen Worten zurück und versicherte, dass sie nichts zu fürchten hätten.

„Wer bist du denn und was willst du?“ fragte ängstlich die zehnjährige Lucie. „Kommt wieder am 13. im nächsten Monat und im Oktober, dann werde ich euch sagen, wer ich bin und was ich will.“ „Am 13. Oktober werde ich ein großes Wunder wirken, damit alle glauben, dass ich wahrhaftig erschienen bin.“

Als sie das gesagt hatte, verschwand die Erscheinung. Es kam der 13. Oktober. Viele Tausende hatten sich eingefunden, und wirklich: Die Muttergottes erschien und erklärte, dass sie die Rosenkranzkönigin sei und dass sie ein Heiligtum haben möchte, wo der Herr nicht beleidigt, wo Verzeihung und Sühne für begangene Sünden erfleht werde.

Die Erscheinung war folgender Art. Am Morgen des 13. ging ein schweres Gewitter nieder, dem ununterbrochene Regengüsse folgten. Gegen Mittag ließ der Regen nach. Bald drang die Sonne durch die Wolken und erschien im vollen Glanz. In dem gleichen Augenblick, da die Mutter Gottes den Augen der schauenden Menge entschwand, begannen alle zu rufen: „Die Sonne, schaut doch die Sonne an!“ Tatsächlich erblasste die Sonne mit einem Mal, sie drehte sich in ihrer eigenen Achse und von ihrem Mittelpunkt gingen glänzende Lichtbündel in allen Regenbogenfarben aus. Dieses Schauspiel wiederholte sich dreimal. Das Volk sank auf die Knie und schrie erregt auf. Dann nahm die Sonne ihren gewöhnlichen Glanz an. Die Kinder kehrten heim und die Volksmenge zerstreute sich langsam.

Katholiken, Gleichgültige und Atheisten waren Zeugen dieses Ereignisses.

Die Wallfahrt nach Fatima nahm immer größeren Umfang an. In sechs Jahren, von 1923 bis 1929 waren mehr als zwei Millionen Wallfahrer in Fatima gewesen. Am 11. Mai 1928 allein traf eine Wallfahrt von 300 000 Menschen am Gnadenort ein. Die Zahl der jährlichen Besucher hat die des marianischen Wallfahrtsortes Lourdes bereits erreicht, wenn nicht schon übersiegen.

Jede Pilgerfahrt bringt ihre Kranken mit. Von 1923 bis 1928 haben mehr als 6000 Kranke hierher ihre Zuflucht genommen. Es erfolgten in diesen 5 Jahren ungefähr 250 Heilungen.

Am 13. Mai 1928 wurde in feierlicher Weise der Grundstein zu einer Basilika zu Ehren der Rosenkranzkönigin von Fatima gelegt.

Die 100-Jahr-Feier der wunderbaren Erscheinungen und Botschaften Unserer Lieben Frau von Fatima begehen wir jubelnd und feiernd und betend im Jahr 2017.

von 03.10.2013 10:34

Gott ist Liebe


Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. (1. Johannes 4,16b)

Die Aussage, dass Gott Liebe ist, drückt in tiefster Weise etwas über sein Wesen aus, wie und wer er ist. Liebe ist nicht nur eine Eigenschaft Gottes, sondern er ist Liebe in sich selbst. Die Liebe hat ihren Ursprung in seinem Wesen.

Weil Gott Liebe ist, schuf er das gesamte Universum. Er gab uns das Leben.

Wenn wir seine Schöpfung betrachten, entdecken wir eine erstaunliche Schönheit bis ins kleinste Detail hinein. Alles ist geordnet und durchdacht. Im gesamten Kosmos ist alles perfekt aufeinander abgestimmt. Über allem steht noch das Wesen des Menschen – sein freier Wille, sein Gewissen, seine Fähigkeit zu lieben, zu denken und Neues zu schaffen – das alles spiegelt Gottes Wesen wider.


Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut … (1. Mose 1,31a)

Mit Haut und Fleisch hast du mich bekleidet und mit Knochen und Sehnen mich durchflochten. Leben und Gnade hast du mir gewährt, und deine Obhut bewahrte meinen Geist. (Hiob 10,11-12)

Wie sieht Gottes Liebe aus?

Gottes Liebe ist persönlich und vollkommen

Die oben zitierten Bibelstellen zeigen, dass Gott uns das Leben gibt und seine Liebe mit uns teilen möchte. Sein Handeln ist Liebe. Deshalb ist Gottes Liebe nicht einfach nur eine Eigenschaft, eine unpersönliche Energie oder eine Quelle starker Gefühle (was Menschen oft als Liebe verstehen). Liebe im eigentlichen Sinn ist tief verbunden mit der Entscheidung und dem Willen, immer das Beste für den anderen zu suchen. Gott möchte das Beste für uns. Deshalb schuf er das gesamte Universum, damit es uns zu ihm – zu seiner Liebe zieht.

Gottes Liebe will weitergegeben werden

Weil Gott Liebe ist, gibt er sich selbst. Seine Hingabe soll uns auch verdeutlichen, was uns den Sinn im Leben gibt – Gottes Liebe zu erkennen und ihn zu lieben. Dazu hat er uns geschaffen. Er wollte für uns nicht nur, dass wir seine Liebe erfahren, sondern dass wir eine tiefe Beziehung mit ihm und mit anderen haben.

Jesus sagte:


Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft! (Markus 12,29b-30)

Gott macht uns fähig, ihn von ganzem Herzen zu lieben. Das ist möglich, wenn wir Gottes vollkommene Liebe anerkennen, annehmen und umsetzen. Trotz unserer Sünden können wir Gottes Liebe verstehen und uns nach ihr sehnen, weil er uns gut geschaffen hat.

Gottes Liebe ist die einzige Liebe, die uns wirklich erfüllen kann

Gott schuf uns, um vollkommen von ihm geliebt, geachtet und wertgeschätzt zu werden. Viele suchen diese Liebe in Menschen und werden dann enttäuscht. Auch wenn wir vollkommen wären, wären wir nicht fähig, diese Sehnsucht, die wir alle in uns tragen, in anderen ganz zu stillen. Unsere begrenzte Liebe kann nie ausreichend sein, um dem anderen die wahren Werte zu vermitteln und ihm eine wirkliche Identität zu geben, die nur Gott uns geben kann. Nur Gott kann unsere Sehnsucht nach der vollkommenen Liebe stillen. Er allein ist die Quelle dieser Liebe.

Menschen suchen Liebe auf vielerlei Weise. Für die meisten ist es das höchste Ziel im Leben, geliebt, geschätzt, angenommen und geehrt zu werden. Bewusst oder unbewusst definieren sich Menschen darüber. Gottes Liebe ist anders. Gott stellt uns nicht ins Zentrum, anders als es Menschen es tun, wenn sie aneinander hängen. Gott lehrt uns, dass die Erfüllung nicht darin liegt, dass wir ins Zentrum gestellt werden, sondern dass wir uns selbstlos verschenken. Wir lernen diese Haltung von ihm. Er möchte nicht aus egoistischen Gründen gepriesen werden, sondern es geht ihm um uns, weil wir kein sinnerfülltes Leben führen können, wenn wir nicht in ihm die Erfüllung haben – in ihm, der der Ursprung der Liebe ist.

Wenn jemand versucht, diese vollkommene Liebe in anderen zu finden, gibt er Menschen eine Stellung, die in Wirklichkeit nur Gott hat. Das ist Menschen gegenüber ungerecht und ebenso ungerecht Gott gegenüber. Ein Mensch kann diese Erwartungen nicht erfüllen – er ist zu begrenzt und fehlerhaft. Wird diese Erwartung an ihn gestellt, bürdet man ihm eine Last auf, die er nicht tragen kann, da er selbst Gottes vollkommene Liebe braucht.

Wenn jemand Gott ablehnt, muss er seine Bestätigung und seinen Wert im Leben davon abhängig machen, was er tut oder ob andere ihn akzeptieren. Menschen haben das Bedürfnis, geliebt zu werden, aber werden oft enttäuscht, wenn sie die Erfüllung dieses Wunsches in Menschen suchen. Diese Haltung legt eine zu starke Betonung auf Beziehungen und entzieht dem anderen die Freiheit. Diese Art der „Liebe“ ist egoistisch und nicht selbstlos.

Gottes Liebe ist rein und selbstlos

Reine, selbstlose Beziehungen unter Menschen sind nur möglich, wenn sie auf Gottes reiner und selbstloser Liebe aufgebaut sind.


Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. (1. Johannes 4,19)

Gottes Liebe befähigt uns zu lieben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Liebe ist ganz unabhängig davon, wie ich mich gerade fühle oder was leichter für mich ist. Sie ist frei von egoistischen Wünschen und der Suche nach Anerkennung durch andere. In solchen Beziehungen brauche ich nicht in Menschen nach irgendeiner Annahme oder Anerkennung oder der Erfüllung von Wünschen zu suchen, da Gott mir das gibt, was ich wirklich brauche. Dann bin ich frei, diese Liebe mit anderen freudig zu teilen.

Gottes Liebe sagt die Wahrheit

Das Alte Testament zitiert ein altes Gebet, in dem wir Gedanken finden, die wir alle in gewisser Weise schon bei anderen erlebt haben oder die uns bei uns selbst aufgefallen sind…


Sie finden Gefallen an der Lüge; mit ihrem Mund segnen sie, doch in ihrem Innern fluchen sie. (Psalm 62,5b)

Wirkliche Liebe ist rein, da sie auf die Wahrheit gegründet ist – auch wenn die Wahrheit zu sagen nicht immer leicht ist oder nicht immer mit guten Gefühlen einhergeht.


Sie (die Liebe) freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit (1. Korinther 13,6)

Ein Arzt verschreibt manchmal Medizin, die bitter schmeckt, aber er tut es, weil er weiß, dass es dem Patienten helfen wird. Es würde nicht der Liebe entsprechen, sie dem Patienten nicht zu geben, weil er dem Patienten einen Gefallen tun oder er ihm für einen Moment ein gutes Gefühl verschaffen möchte. In gleicher Weise gibt wahre Liebe dem anderen das, was er wirklich braucht und nicht notwendigerweise das, was ihm angenehmer wäre.

Gottes Liebe in Jesus

Gott wurde Mensch, weil er uns liebt

Obwohl die Schöpfung selbst und das Wesen des Menschen große Zeugnisse von Gottes Liebe sind, ist es doch das größte Zeugnis, dass Gott uns seinen Sohn Jesus sandte. Er kam uns so nahe, um durch sein Leben und seinen Tod zu zeigen, wie sehr er uns liebt und uns erlösen möchte. Er erweist seine große Barmherzigkeit uns gegenüber darin, dass er uns vergeben und von Sünden befreien möchte.


Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. (1. Johannes 4,9)

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3,16)

Durch Jesus sind wir versöhnt mit Gott

Gottes Liebe anzunehmen heißt auch, Jesus anzunehmen und damit anzuerkennen, wie sündhaft wir gewesen sind und wie sehr wir seine Vergebung brauchen.

Gott gibt uns alles, was wir brauchen und befähigt uns auch, zu lieben und Gutes zu tun. Wenn wir sündigen, missbrauchen wir Gottes gute Gaben und gebrauchen sie zum Schlechten, ohne zu respektieren, wozu sie uns anvertraut wurden. Ein Sohn, der all sein Erbe für schlechte Dinge verprasst, das sein liebender und fürsorglicher Vater ihm gab, entehrt seinen Vater und lehnt ihn ab. In gleicher Weise entehren wir Gott und lehnen ihn ab, wenn wir ihn nicht danach fragen, wie wir nach seinem Willen leben sollen.

Wenn wir Jesus kennen lernen, zeigt er uns durch sein Leben und sein Sterben, wie sehr wir Gott durch unsere Sünden ablehnten. Er führt uns den Weg zur Umkehr und schenkt Vergebung, wenn wir ihn annehmen. Diese Annahme wird nicht nur in Worten und Überzeugungen ausgedrückt, sondern auch in unserer gesamten Haltung, indem wir ihn bitten, unser Leben zu verändern.


Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr gerettet!… (Epheser 2,4-5)

Jesus anzunehmen heißt, das anzunehmen, was er geboten hat


Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten (Johannes 14,15)

Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren. (Johannes 14,21)

Gott liebt uns so sehr, dass er nicht nur seinen Sohn sandte, um uns zu erlösen. Durch Jesus gab er uns Gebote, damit wir sie befolgen und auch so leben, wie Jesus gelebt hat.

Jesus hat uns geboten, jeden Menschen zu lieben

Oft beschränken Menschen ihre Liebe auf ihren Freundes- oder Familienkreis – entsprechend ihrer eigenen Kriterien, wer liebenswürdig ist.

Jeden zu lieben heißt, das Beste für den anderen zu wollen, ohne jemanden zu bevorzugen oder Unterschiede zu machen. Allein diese Liebe ist selbstlos.

Dieses Gebot finden wir bereits im Alten Testament. In 3. Mose steht:


Ihr sollt im Gericht nicht Unrecht tun; du sollst die Person des Geringen nicht bevorzugen und die Person des Großen nicht ehren; in Gerechtigkeit sollst du deinen Nächsten richten. Du sollst nicht als ein Verleumder unter deinen Volksgenossen umhergehen. Du sollst nicht gegen das Blut deines Nächsten auftreten. Ich bin der HERR. – Du sollst deinen Bruder in deinem Herzen nicht hassen. Du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld trägst. Du sollst dich nicht rächen und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen und sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der HERR. (3. Mose 19,15-18)

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: DU SOLLST DEINEN NÄCHSTEN LIEBEN und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist! Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe? Und wenn ihr allein eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die von den Nationen dasselbe? Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. (Matthäus 5,43-48)

Jesu Liebe heißt, dem anderen die Wahrheit zu sagen

Jesus zeigte uns durch sein ganzes Leben bis hin zum Tod, was es heißt, jeden Menschen zu lieben. Er wusste, was Menschen am meisten brauchen – mit Gott versöhnt zu werden. Was sie daran hindert und sie blind macht, ist ihre eigene Sünde. Deshalb beinhaltete seine Liebe, alle Heuchelei völlig abzulehnen und Menschen dazu zu führen, ihr eigenes Leben vor Gott zu beurteilen. Jesus lebte ohne Sünde. Deshalb war sein Leben für andere ein Spiegel, der ihnen zeigte, wer sie wirklich waren. Die, die ihn annahmen, konnten zur Reue geführt werden und so wurde ihnen vergeben. Aber viele lehnten ihn ab, weil sie nicht mit seiner Gerechtigkeit und ehrlichen Liebe konfrontiert werden wollten. Er sagte allen geradewegs die Wahrheit und zeigte ihnen, was sie in ihrem Leben ändern müssen. Deshalb hassten ihn viele und töteten ihn letztendlich. Auch heutzutage lehnen viele ihn und die Wahrheit, die er brachte, ab.


Jesus sprach zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, (…) Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. (Johannes 8,42a+45)

… und deshalb wurde er abgelehnt.

Wir können durch Jesu Leben sehen, dass wahre, ehrliche Liebe nicht unbedingt attraktiv oder anziehend ist (für die, die ihr eigenes Vergnügen suchen) und auch nicht unbedingt mit starken Emotionen verbunden ist. Leider mögen nicht alle Gottes Liebe und wir müssen annehmen, dass wir nicht jeden mit seiner Liebe überzeugen können.

Jesu Liebe kommt nur in und durch die Gemeinde völlig zur Entfaltung

Wenn Menschen sich von Gottes Liebe abhängig machen, verbindet es sie in sehr tiefer Weise. Sie gehören zusammen.


Und er blickte umher auf die um ihn im Kreise Sitzenden und spricht: Siehe, meine Mutter und meine Brüder! Wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. (Markus 3,34-35)

Wenn Menschen die Liebe ablehnen, trennt es sie von Gott und voneinander. Menschen, die Gottes Liebe nicht annehmen, können nicht wirklich selbstlos lieben. Nur wer die Quelle der Liebe liebt und von Gott alle Stärkung erwartet, wird fähig sein, Gottes Liebe anderen zu geben.

In einer wirklich biblischen Gemeinde lebt jeder in der Liebe, die Gott gibt. Jeder dient den anderen mit seinem ganzen Leben und nimmt auch gern den Dienst anderer an sich selbst an. Es ist die Liebe, die sie verbindet, nicht eine von Menschenhand gemachte Hierarchie oder Organisation. Wenn ihre Liebe erkaltet, wird die Gemeinde aufhören, Gemeinde zu sein. Wenn sie einander lieben, wächst und reift die Gemeinde.


Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe. Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. (Johannes 15,12-14)

Die, die Jesus lieben, werden ihr Leben teilen. Das ist der Kern der Predigt und Praxis im gesamten Neuen Testament.


Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. (Johannes 13,34-35)

Leider ist es heutzutage schwer, Menschen zu finden, die für dieses Leben bereit sind. Individualismus, Egoismus und Konsumdenken sind in unserer religiösen Welt weit verbreitet. Wenn Menschen nicht bereit sind, ihr Leben auf der Grundlage dieser Liebe zu teilen, zeigen sie damit, dass sie nicht Jesu Jünger sind.


Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat. Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll. (1. Johannes 4,20-21)

Liebe ist ein Gebot. Es ermuntert uns und gibt uns Hoffnung, dass es möglich ist, Jesus nachzufolgen und in seiner Liebe zu leben – auch heute. Er hätte diese Liebe nicht geboten, wenn es nicht auch heute möglich wäre, danach zu leben. Aus unserer eigenen Kraft sind wir nicht fähig, in dieser Weise zu leben, aber mit seiner Hilfe können wir das einzig wahre Ziel im Leben finden und die wahre Liebe leben, denn nur sie kann uns erfüllen. Genau dafür wurden wir erschaffen. Ohne Gottes Liebe ist unser Leben leer und sinnlos.


Die Menge derer aber, die gläubig wurden, war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, dass etwas von seiner Habe sein eigen sei, sondern es war ihnen alles gemeinsam. (Apostelgeschichte 4,32)

Aus der Apostelgeschichte kennen wir das Leben der ersten Christen. Sie liebten einander so sehr, dass es ganz natürlich für sie war, ihr ganzes Leben miteinander zu teilen, auch ihre Güter. Jesus und seine Apostel hatten ihnen diese Liebe vorgelebt. Sie trafen sich jeden Tag in ihren Häusern und kämpften gemeinsam für ihr geistliches Leben.

Diese Liebe müssen Christen füreinander haben. Nur so können sie wirklich Licht für die Welt und damit ein Zeugnis sein, dass Jesus sie von Sünden frei gemacht hat und mit seiner Kraft in ihnen wirkt. Die Welt (die religiöse Welt und sogenannte Gemeinden mit eingeschlossen) kennt diese Kraft nicht und kann wirkliche Liebe deshalb auch nicht nachahmen.


Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit! Hieran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind … (1. Johannes 3,18-19a)



Suchst du nach dem wirklichen Ziel im Leben? Setzt du Gottes Liebe in deinem Leben um?

Wir würden sie gern auch mit dir teilen! Wir freuen uns, wenn du uns deine Fragen oder Gedanken zu diesem Thema oder zu anderen Themen, die du auf dieser Website gelesen hast, schreibst.

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 | 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | 285 | 286 | 287 | 288 | 289 | 290 | 291 | 292 | 293 | 294 | 295 | 296 | 297 | 298 | 299 | 300 | 301 | 302 | 303 | 304 | 305 | 306 | 307 | 308 | 309 | 310 | 311 | 312 | 313 | 314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322 | 323 | 324 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 330 | 331 | 332 | 333 | 334 | 335 | 336 | 337 | 338 | 339 | 340 | 341 | 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351 | 352 | 353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361 | 362 | 363 | 364 | 365 | 366 | 367 | 368 | 369 | 370 | 371 | 372 | 373 | 374 | 375 | 376 | 377 | 378 | 379 | 380 | 381 | 382 | 383 | 384 | 385 | 386 | 387 | 388 | 389 | 390 | 391 | 392 | 393 | 394 | 395 | 396 | 397 | 398 | 399 | 400 | 401 | 402 | 403 | 404 | 405 | 406 | 407 | 408 | 409 | 410 | 411 | 412 | 413 | 414 | 415 | 416 | 417 | 418 | 419 | 420 | 421 | 422 | 423 | 424 | 425 | 426 | 427 | 428 | 429 | 430 | 431 | 432 | 433 | 434 | 435 | 436 | 437 | 438 | 439 | 440 | 441 | 442 | 443 | 444 | 445 | 446 | 447 | 448 | 449 | 450 | 451 | 452 | 453 | 454 | 455 | 456 | 457 | 458 | 459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467 | 468 | 469 | 470 | 471 | 472 | 473 | 474 | 475 | 476 | 477 | 478 | 479 | 480 | 481 | 482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488 | 489 | 490 | 491 | 492 | 493 | 494 | 495 | 496 | 497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503 | 504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510 | 511 | 512 | 513 | 514 | 515 | 516 | 517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525 | 526 | 527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533 | 534 | 535 | 536 | 537 | 538 | 539 | 540 | 541 | 542 | 543 | 544 | 545 | 546 | 547 | 548 | 549 | 550 | 551 | 552 | 553 | 554 | 555 | 556 | 557 | 558 | 559 | 560 | 561 | 562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568 | 569 | 570 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 576 | 577 | 578 | 579 | 580 | 581 | 582 | 583 | 584 | 585 | 586 | 587 | 588 | 589 | 590 | 591 | 592 | 593 | 594 | 595 | 596 | 597 | 598 | 599 | 600 | 601 | 602 | 603 | 604 | 605 | 606 | 607 | 608 | 609 | 610 | 611 | 612 | 613 | 614 | 615 | 616 | 617 | 618 | 619 | 620 | 621 | 622 | 623 | 624 | 625 | 626 | 627 | 628 | 629 | 630 | 631 | 632 | 633 | 634 | 635 | 636 | 637 | 638 | 639 | 640 | 641 | 642 | 643 | 644 | 645 | 646 | 647 | 648 | 649 | 650 | 651 | 652 | 653 | 654 | 655 | 656 | 657 | 658 | 659 | 660 | 661 | 662 | 663 | 664 | 665 | 666 | 667 | 668 | 669 | 670 | 671 | 672 | 673 | 674 | 675 | 676 | 677 | 678 | 679 | 680 | 681 | 682 | 683 | 684 | 685 | 686 | 687 | 688 | 689 | 690 | 691 | 692 | 693 | 694 | 695 | 696 | 697 | 698 | 699 | 700 | 701 | 702 | 703 | 704 | 705 | 706 | 707 | 708 | 709 | 710 | 711 | 712 | 713 | 714 | 715 | 716 | 717 | 718 | 719 | 720 | 721 | 722 | 723 | 724 | 725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731 | 732 | 733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741 | 742 | 743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749 | 750 | 751 | 752 | 753 | 754 | 755 | 756 | 757 | 758 | 759 | 760 | 761 | 762 | 763 | 764 | 765 | 766 | 767 | 768 | 769 | 770 | 771 | 772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779 | 780 | 781 | 782 | 783 | 784 | 785 | 786 | 787 | 788 | 789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795 | 796 | 797 | 798 | 799 | 800 | 801 | 802 | 803 | 804 | 805 | 806 | 807 | 808 | 809 | 810 | 811 | 812 | 813 | 814 | 815 | 816 | 817 | 818 | 819 | 820 | 821 | 822 | 823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829 | 830 | 831 | 832 | 833 | 834 | 835 | 836 | 837 | 838 | 839 | 840 | 841 | 842 | 843 | 844 | 845 | 846 | 847 | 848 | 849 | 850 | 851 | 852 | 853 | 854 | 855 | 856 | 857 | 858 | 859 | 860 | 861 | 862 | 863 | 864 | 865 | 866 | 867 | 868 | 869 | 870 | 871 | 872 | 873 | 874 | 875 | 876 | 877 | 878 | 879 | 880 | 881 | 882 | 883 | 884 | 885 | 886 | 887 | 888 | 889 | 890 | 891 | 892 | 893 | 894 | 895 | 896 | 897 | 898 | 899 | 900 | 901 | 902 | 903 | 904 | 905 | 906 | 907 | 908 | 909 | 910 | 911 | 912 | 913 | 914 | 915 | 916 | 917 | 918 | 919 | 920 | 921 | 922 | 923 | 924 | 925 | 926 | 927 | 928 | 929 | 930 | 931 | 932 | 933 | 934 | 935 | 936 | 937 | 938 | 939 | 940 | 941 | 942 | 943 | 944 | 945 | 946 | 947 | 948 | 949 | 950 | 951 | 952 | 953 | 954 | 955 | 956 | 957 | 958 | 959 | 960 | 961 | 962 | 963 | 964 | 965 | 966 | 967 | 968 | 969 | 970 | 971 | 972 | 973 | 974 | 975 | 976 | 977 | 978 | 979 | 980 | 981 | 982 | 983 | 984 | 985 | 986 | 987 | 988 | 989 | 990 | 991 | 992 | 993 | 994 | 995 | 996 | 997 | 998 | 999 | 1000 | 1001 | 1002 | 1003 | 1004 | 1005 | 1006 | 1007 | 1008 | 1009 | 1010 | 1011 | 1012 | 1013 | 1014 | 1015 | 1016 | 1017 | 1018 | 1019 | 1020 | 1021 | 1022 | 1023 | 1024 | 1025 | 1026 | 1027 | 1028 | 1029 | 1030 | 1031 | 1032 | 1033 | 1034 | 1035 | 1036 | 1037 | 1038 | 1039 | 1040 | 1041 | 1042 | 1043 | 1044 | 1045 | 1046 | 1047 | 1048 | 1049 | 1050 | 1051 | 1052 | 1053 | 1054 | 1055 | 1056 | 1057 | 1058 | 1059 | 1060 | 1061 | 1062 | 1063 | 1064 | 1065 | 1066 | 1067 | 1068 | 1069 | 1070 | 1071 | 1072 | 1073 | 1074 | 1075 | 1076 | 1077 | 1078 | 1079 | 1080 | 1081 | 1082 | 1083 | 1084 | 1085 | 1086 | 1087 | 1088 | 1089 | 1090 | 1091 | 1092 | 1093 | 1094 | 1095 | 1096 | 1097 | 1098 | 1099 | 1100 | 1101 | 1102 | 1103 | 1104 | 1105 | 1106 | 1107 | 1108 | 1109 | 1110 | 1111 | 1112 | 1113 | 1114 | 1115 | 1116 | 1117 | 1118 | 1119 | 1120 | 1121 | 1122 | 1123 | 1124 | 1125 | 1126 | 1127 | 1128 | 1129 | 1130 | 1131 | 1132 | 1133 | 1134 | 1135 | 1136 | 1137 | 1138 | 1139 | 1140 | 1141 | 1142 | 1143 | 1144 | 1145 | 1146 | 1147 | 1148 | 1149 | 1150 | 1151 | 1152 | 1153 | 1154 | 1155 | 1156 | 1157 | 1158 | 1159 | 1160 | 1161 | 1162 | 1163 | 1164 | 1165 | 1166 | 1167 | 1168 | 1169 | 1170 | 1171 | 1172 | 1173 | 1174 | 1175 | 1176 | 1177 | 1178 | 1179 | 1180 | 1181 | 1182 | 1183 | 1184 | 1185 | 1186 | 1187 | 1188 | 1189 | 1190 | 1191 | 1192 | 1193 | 1194 | 1195 | 1196 | 1197 | 1198 | 1199 | 1200 | 1201 | 1202 | 1203 | 1204 | 1205 | 1206 | 1207 | 1208 | 1209 | 1210 | 1211 | 1212 | 1213 | 1214 | 1215 | 1216 | 1217 | 1218 | 1219 | 1220 | 1221 | 1222 | 1223 | 1224 | 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 | 1230 | 1231 | 1232 | 1233 | 1234 | 1235 | 1236 | 1237 | 1238 | 1239 | 1240 | 1241 | 1242 | 1243 | 1244 | 1245 | 1246 | 1247 | 1248 | 1249 | 1250 | 1251 | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | 1261 | 1262 | 1263 | 1264 | 1265 | 1266 | 1267 | 1268 | 1269 | 1270 | 1271 | 1272 | 1273 | 1274 | 1275 | 1276 | 1277 | 1278 | 1279 | 1280 | 1281 | 1282 | 1283 | 1284 | 1285 | 1286 | 1287 | 1288 | 1289 | 1290 | 1291 | 1292 | 1293 | 1294 | 1295 | 1296 | 1297 | 1298 | 1299 | 1300 | 1301 | 1302 | 1303 | 1304 | 1305 | 1306 | 1307 | 1308 | 1309 | 1310 | 1311 | 1312 | 1313 | 1314 | 1315 | 1316 | 1317 | 1318 | 1319 | 1320 | 1321 | 1322 | 1323 | 1324 | 1325 | 1326 | 1327 | 1328 | 1329 | 1330 | 1331 | 1332 | 1333 | 1334 | 1335 | 1336 | 1337 | 1338 | 1339 | 1340 | 1341 | 1342 | 1343 | 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 | 1349 | 1350 | 1351 | 1352 | 1353 | 1354 | 1355 | 1356 | 1357 | 1358 | 1359 | 1360 | 1361 | 1362 | 1363 | 1364 | 1365 | 1366 | 1367 | 1368 | 1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375 | 1376 | 1377 | 1378 | 1379 | 1380 | 1381 | 1382 | 1383 | 1384 | 1385 | 1386 | 1387 | 1388 | 1389 | 1390 | 1391 | 1392 | 1393 | 1394 | 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 | 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 | 1405 | 1406 | 1407 | 1408 | 1409 | 1410 | 1411 | 1412 | 1413 | 1414 | 1415 | 1416 | 1417 | 1418 | 1419 | 1420 | 1421 | 1422 | 1423 | 1424 | 1425 | 1426 | 1427 | 1428 | 1429 | 1430 | 1431 | 1432 | 1433 | 1434 | 1435 | 1436 | 1437 | 1438 | 1439 | 1440 | 1441 | 1442 | 1443 | 1444 | 1445 | 1446 | 1447 | 1448 | 1449 | 1450 | 1451 | 1452 | 1453 | 1454 | 1455 | 1456 | 1457 | 1458 | 1459 | 1460 | 1461 | 1462 | 1463 | 1464 | 1465 | 1466 | 1467 | 1468 | 1469 | 1470 | 1471 | 1472 | 1473 | 1474 | 1475 | 1476 | 1477 | 1478 | 1479 | 1480 | 1481 | 1482 | 1483 | 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 | 1489 | 1490 | 1491 | 1492 | 1493 | 1494 | 1495 | 1496 | 1497 | 1498 | 1499 | 1500 | 1501 | 1502 | 1503 | 1504 | 1505 | 1506 | 1507 | 1508 | 1509 | 1510 | 1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517 | 1518 | 1519 | 1520 | 1521 | 1522 | 1523 | 1524 | 1525 | 1526 | 1527 | 1528 | 1529 | 1530 | 1531 | 1532 | 1533 | 1534 | 1535 | 1536 | 1537 | 1538 | 1539 | 1540 | 1541 | 1542 | 1543 | 1544 | 1545 | 1546 | 1547 | 1548 | 1549 | 1550 | 1551 | 1552 | 1553 | 1554 | 1555 | 1556 | 1557 | 1558 | 1559 | 1560 | 1561 | 1562 | 1563 | 1564 | 1565 | 1566 | 1567 | 1568 | 1569 | 1570 | 1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586 | 1587 | 1588 | 1589 | 1590 | 1591 | 1592 | 1593 | 1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600 | 1601 | 1602 | 1603 | 1604 | 1605 | 1606 | 1607 | 1608 | 1609 | 1610 | 1611 | 1612 | 1613 | 1614 | 1615 | 1616 | 1617 | 1618 | 1619 | 1620 | 1621 | 1622 | 1623 | 1624 | 1625 | 1626 | 1627 | 1628 | 1629 | 1630 | 1631 | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | 1641 | 1642 | 1643 | 1644 | 1645 | 1646 | 1647 | 1648 | 1649 | 1650 | 1651 | 1652 | 1653 | 1654 | 1655 | 1656 | 1657 | 1658 | 1659 | 1660 | 1661 | 1662 | 1663 | 1664 | 1665 | 1666 | 1667 | 1668 | 1669 | 1670 | 1671 | 1672 | 1673 | 1674 | 1675 | 1676 | 1677 | 1678 | 1679 | 1680 | 1681 | 1682 | 1683 | 1684 | 1685 | 1686 | 1687 | 1688 | 1689 | 1690 | 1691 | 1692 | 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 | 1698 | 1699 | 1700 | 1701 | 1702 | 1703 | 1704 | 1705 | 1706 | 1707 | 1708 | 1709 | 1710 | 1711 | 1712 | 1713 | 1714 | 1715 | 1716 | 1717 | 1718 | 1719 | 1720 | 1721 | 1722 | 1723 | 1724 | 1725 | 1726 | 1727 | 1728 | 1729 | 1730 | 1731 | 1732 | 1733 | 1734 | 1735 | 1736 | 1737 | 1738 | 1739 | 1740 | 1741 | 1742 | 1743 | 1744 | 1745 | 1746 | 1747 | 1748 | 1749 | 1750 | 1751 | 1752 | 1753 | 1754 | 1755 | 1756 | 1757 | 1758 | 1759 | 1760 | 1761 | 1762 | 1763 | 1764 | 1765 | 1766 | 1767 | 1768 | 1769 | 1770 | 1771 | 1772 | 1773 | 1774 | 1775 | 1776 | 1777 | 1778 | 1779 | 1780 | 1781 | 1782 | 1783 | 1784 | 1785 | 1786 | 1787 | 1788 | 1789 | 1790 | 1791 | 1792 | 1793 | 1794 | 1795 | 1796 | 1797 | 1798 | 1799 | 1800 | 1801 | 1802 | 1803 | 1804 | 1805 | 1806 | 1807 | 1808 | 1809 | 1810 | 1811 | 1812 | 1813 | 1814 | 1815 | 1816 | 1817 | 1818 | 1819 | 1820 | 1821 | 1822 | 1823 | 1824 | 1825 | 1826 | 1827 | 1828 | 1829 | 1830 | 1831 | 1832 | 1833 | 1834 | 1835 | 1836 | 1837 | 1838 | 1839 | 1840 | 1841 | 1842 | 1843 | 1844 | 1845 | 1846 | 1847 | 1848 | 1849 | 1850 | 1851 | 1852 | 1853 | 1854 | 1855 | 1856 | 1857 | 1858 | 1859 | 1860 | 1861 | 1862 | 1863 | 1864 | 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 | 1870 | 1871 | 1872 | 1873 | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | 1883 | 1884 | 1885 | 1886 | 1887 | 1888 | 1889 | 1890 | 1891 | 1892 | 1893 | 1894 | 1895 | 1896 | 1897 | 1898 | 1899 | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030 | 2031 | 2032 | 2033 | 2034 | 2035 | 2036 | 2037 | 2038 | 2039 | 2040 | 2041 | 2042 | 2043 | 2044 | 2045 | 2046 | 2047 | 2048 | 2049 | 2050 | 2051 | 2052 | 2053 | 2054 | 2055 | 2056 | 2057 | 2058 | 2059 | 2060 | 2061 | 2062 | 2063 | 2064 | 2065 | 2066 | 2067 | 2068 | 2069 | 2070 | 2071 | 2072 | 2073 | 2074 | 2075 | 2076 | 2077 | 2078 | 2079 | 2080 | 2081 | 2082 | 2083 | 2084 | 2085 | 2086 | 2087 | 2088 | 2089 | 2090 | 2091 | 2092 | 2093 | 2094 | 2095 | 2096 | 2097 | 2098 | 2099 | 2100 | 2101 | 2102 | 2103 | 2104 | 2105 | 2106 | 2107 | 2108 | 2109 | 2110 | 2111 | 2112 | 2113 | 2114 | 2115 | 2116 | 2117 | 2118 | 2119 | 2120 | 2121 | 2122 | 2123 | 2124 | 2125 | 2126 | 2127 | 2128 | 2129 | 2130 | 2131 | 2132 | 2133 | 2134 | 2135 | 2136 | 2137 | 2138 | 2139 | 2140 | 2141 | 2142
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs