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von esther10 20.08.2015 00:53

Kommt zur Hochzeit!
Evangelium Tag für Tag -- Donnerstag der 20. Woche im Jahreskreis: Matthäus 22,1-14


Straßburg, 20. August 2015 (Evangelizo.org) Staff Reporter | 116 klicks


In jener Zeit erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis:

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete.
Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen.

Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit!
Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden,

wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um.
Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen.

Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert eingeladen zu werden.

Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein.
Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.

Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte.

Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wusste der Mann nichts zu sagen.

Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.
Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.

(Quelle: Evangelium Tag für Tag - © Evangelizo.org 2001-2015)

(20. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 20.08.2015 00:46

Gemeinsam auf dem Jakobsweg...wir erleben Pfingstwunder neu.



Spanier, Tschechen und Deutsche pilgern von Pilsen nach Regensburg
Von Redaktion
Regensburg, 19. August 2015 (Bistum Regensburg)

„Wir erleben heute das Pfingstwunder neu. Tschechen, Spanier und Deutsche haben sich vor fast einer Woche gemeinsam in Pilsen auf den Jakobsweg gemacht und sind heute in der Jakobskirche in Regensburg angekommen. Wenn wir das Tagesevangelium gerade in unserer eigenen und in den fremdem Sprachen gehört haben, dann spüren wir auch in den fremden Sprachen eine große Gemeinsamkeit.“ So fasste Diözesanpilgerleiter Andreas Albert sein Empfinden bei der Schlussandacht zusammen. Auch wenn er nur beim Abschluss dabei war, erspürte er damit doch genau eine zentrale Erfahrung der Teilnehmenden aus den drei Ländern.
Gemischte deutsch-tschechische Pilgergruppen waren im Rahmen der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) schon mehrmals auf dem Jakobsweg zwischen Prag und Regensburg unterwegs. Vom 1. bis 6. August kamen nun mit den Spaniern Pilger aus dem Ursprungsland des Jakobsweges dazu und haben das ihnen eigene Temperament auf den Weg mitgenommen.

Hintergrund der gewählten Wegstrecke waren Pilsen als Europäische Kulturhauptstadt 2015 und die vielfältigen kommunalen, universitären und kirchlichen Beziehungen zwischen Pilsen und Regensburg. Bei der konkreten Planung war die jahrelange Zusammenarbeit beim Jakobsweg zwischen der KEB mit dem Spanischen Kulturfestival „cinEScultura in Regensburg und dessen Partner in Pilsen sowie der tschechischen Jakobswegorganisation „Ultreia“ entscheidend. Unterstützt wurde das Unternehmen von der Fränkischen St. Jakobsgesellschaft und der spanischen Jakobsgesellschaft „Xacobeo“. Mit der gemeinsamen internationalen Wanderung sollte auf dem Jakobsweg als erster europäischer Kulturstraße eine neue Form grenz- und nationenüberschreitender kultureller und religiöser Erfahrung erprobt werden.
Der Jakobsweg als Raum für Begegnung über Grenzen hinweg

Vom 1. bis 6. August war so ein Raum gegeben für Gespräche, interkulturelle Erfahrungen, gemeinsames Singen und Beten, geteiltes Schweigen und natürlich für die leibhaftige Erfahrung des gemeinsamen unterwegs Seins. Die Etappen waren bewusst so zugeschnitten, dass für geistliche und kulturelle Impulse, für Gespräche auf dem Weg und für Austausch am Abend noch Gelegenheit war. Deshalb wurden Teilstücke am Morgen oder Abend mit einem Begleitfahrzeug zurückgelegt. „Dieses Konzept hat sich bewährt. Uns ist es ja nicht nur um das Laufen gegangen, sondern um Begegnung“, so Gregor Tautz von der KEB.

An den heißen Sommertagen wurden bezaubernde kleine Kapellen am Weg oder schattige Plätze im Wald nicht nur zu Zufluchtsstätten vor der Hitze, sondern Orte der Einkehr, der Besinnung, von vielsprachigen Pilgergesängen und Gebeten. Auf deutscher Seite führten verschiedene meist von der KEB ausgebildete Jakobswegbegleiter die internationale Pilgergruppe durch „ihr Gebiet“.

In Westböhmen: Chotesov/Choteschau und Bofanek

Die Strecke der ersten beiden Tage verlief von Pilsen nach Kdyne (Neugedein) nahe der Grenze bei Eschlkam, wo der offiziell markierte ostbayerische Jakobsweg beginnt. Für diesen Abschnitt hatte Tomas Jindrich von der tschechischen Jakobsgesellschaft „Ultreia“ die Leitung übernommen und eine kulturell wie kirchlich aussagekräftige Route gewählt.

Übernachtet wurde in Stankov, wo eine dem Jakobus geweihte Kirche steht. Jahrhundertelange böhmisch-bayerische Tradition war im ehemaligen Kloster Chotesov (Choteschau) zu erleben. In den Ruinen, die gerade renoviert werden, war aber auch zu spüren, dass es Neuanfänge braucht, weil die große Vergangenheit nicht wiederkommt. Vielleicht ist der Jakobsweg eines von vielen Elementen, die christliche Erfahrung in einem weitgehend unkirchlichen Umfeld wieder initiieren können.

Für Regensburg ist auf dieser Strecke der „Wolfgangshügel“ in der Nähe der Ortschaft Chudenice eine wichtige Station. Heute heißt er „Bolfanek“. Im Jahr 973 hatte der Heilige Bischof Wolfgang auf seinem Weg zur Bistumserhebung von Prag dort Station gemacht. Der Überlieferung nach hat er in den Heilquellen gebadet. Um den Stein herum, auf dem er dort gepredigt und die damalige Bevölkerung bekehrt hat, wurde später eine Kapelle gebaut. Der Turm der daneben stehenden Kirche ragt noch heute weit ins Land. Von der Kirche steht aber nur mehr die Apsis. Der Weg führt dann weiter zu einem für die Tschechen wichtigen Ort, dem Schloss Lazen, wo im 19. Jahrhundert für die „Wiedergeburt“ der tschechischen Nation wichtige Schriftsteller gelebt haben.

Gemeinsam über die früher tödliche Grenze

Josef Altmann aus Eschlkam begleitete die Wanderung auf der Strecke von Kdyne nach Eschlkam. Beim heute so problemlosen Grenzübertritt wurde für alle erlebbar, was der Fall des „Eiserenen Vorhangs“ 1989 bedeutet hat. Vor allem den deutschen und tschechischen Teilnehmenden wurde die Geschichte ihrer Heimatländer schmerzlich bewusst: unter damaligen Bedingen hätten sie hier niemals auf dem Jakobsweg unterwegs sein können. Die Nato-Abhör-Türme vom Hohen Bogen und die entsprechenden Anlagen auf tschechischer Seite kamen auf dieser und der nächsten Etappe immer wieder ins Blickfeld.

„Vor 1989 waren wir am Ende der Welt. Heute sind wir im Zentrum Europas“, fasste bei einem abendlichen Gespräch Bürgermeister Josef Kammermeier von Eschlkam die Erfahrung im Grenzland prägnant zusammen. Es gäbe natürlich auch neue Probleme, wie Tausende LKWs, die täglich durch Eschlkam fahren. Solche neuen Probleme müsse man halt lösen. Viel schwerer würden die positiven menschlichen Beziehungen zu den Nachbargemeinden wiegen, mit denen auch eine lebendige Partnerschaft gepflegt wird.

Unterwegs mit Franziskus, einem tschechischen Theologen und den Weinheiligen
Auf der Strecke von Eschlkam über Neukirchen beim hl. Blut zum Berghaus Hohenbogen war der heilige Franziskus ein Wegbegleiter, der von Michael Neuberger von der KEB Cham vorgestellt wurde. Auf der Etappe von Neurandsberg bis Stallwang präsentierte Dr. Keterina Kovackova Impulse mit dem tschechischen Theologen und Extremsportler Marek Vácha. Von der Vielzahl kleiner Kirchen, die oft zu wenig gewürdigte Kleinode sind, seien auf dieser Etappe nur Neurandsberg und das Kirchlein am Gallner genannt, die Friedolin Wenninger an diesem Tag vorstellte.

Zwischen Wörth und Donaustauf stellte Renate Möllmann mit der Geschichte des Baierweins ein Thema vor, das seit der Antike Spanien, Regensburg und eigentlich ganz Europa verbindet. Die „Traubenmadonna“ in Frengkofen, die dem Jesuskind Weintrauben reicht, und die Weinheiligen Papst Urban und Bischof Urban werden am Seitenaltar flankiert vom heiligen Jakobus. Dass gerade er in dieser Dorfkirche vorkommt, erinnert daran, dass Frengkofen eine wichtige Fährstation auch für Pilger war. Eine Führung im Baierweinmuseum in Bach und eine Weinprobe waren die letzte Station vor der Fahrt mit dem Schiff vorbei an der Walhalla nach Regensburg.

Weiter auf dem Weg nach Europa

Der Wunsch, den Pater Martin Sedlon beim Pilgersegen zum Auftakt in der St. Bartholomäus Kathedrale in Pilsen mitgegeben hatte, ist in Erfüllung gegangen – nämlich dass der Weg von Pilsen nach Regensburg die Teilnehmer ein Stück mehr an die existentiellen Erfahrungen des Glaubens und des menschlichen Lebens heranführen soll. Darin waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach der Schlussandacht in der Regensburger Jakobskirche einig. Und nicht nur das gute Essen im spanischen Lokal „Tapas“ in Regensburg, sondern die Erfahrungen der zurückliegenden sechs Tage haben bei manchen die Sehnsucht beflügelt, weiter nach Santiago zu gehen.

Der Präsident der Fränkischen St. Jakobusgesellschaft in Würzburg, Joachim Rühl, war den letzten Tag mitgegangen und hatte für eine Pilgerin auch schon mal den offiziellen Pilgerausweis dabei. Ganz konkret sind dagegen die Pläne von Pedro Alvarez Olaneta, dem Leiter des spanischen Kulturfestivals cineEScultura in Regensburg, auf dessen Initiative die Jakobswanderung von Pilsen nach Regensburg zurückgeht. Er möchte sich nach den sehr positiven Erfahrungen bei dem Pilotprojekt spätestens in zwei Jahren mit Teilnehmenden aus mindestens fünf Nationen mit dem Rad auf den Weg von Pilsen nach Regensburg machen. Dazu möchte er dann zusammen mit allen Partnern vor allem Studierende aus diesen Nationen gewinnen.
(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg, 19.08.2015)
http://www.bistum-regensburg.de/news/spa...egensburg-4004/

von esther10 20.08.2015 00:41

Kölner Kardinal für konsequente Abschiebung in Balkanländer

Woelki: "Können mit unserer Asylgesetzgebung im letzten nicht die Probleme des Kosovo oder Albaniens lösen"



Berlin, 19.08.2015 (KAP/KNA) Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist für eine konsequente Abschiebung abgelehnter Asylbewerber aus dem Westbalkan. Bei seiner Reise durch Albanien und den Kosovo treffe er im Moment viele Menschen, die nicht glauben wollten, dass sie wenig Chance auf politisches Asyl in Deutschland hätten, sagte Woelki am Mittwoch dem Sender "Deutschlandradio Kultur". Der Erzbischof besucht derzeit mit einer Caritas-Delegation den Kosovo und Albanien.

Viele Einheimische verwiesen auf das Beispiel von Familienangehörigen oder Nachbarn, die schon seit rund zehn Monaten in Deutschland lebten. Es sei daher nötig, abgelehnte Asylbewerber zurückzuschicken, damit in der Heimat erlebt werden könne, dass die Auskünfte einheimischer Hilfswerke wie der Caritas richtig seien, dass es geringe Chancen auf einen Verbleib in Deutschland gebe.

"Wir können natürlich mit unserer Asylgesetzgebung im letzten nicht die Probleme des Kosovo oder Albaniens lösen", sagte Woelk. Daher müsse es ein Einwanderungsgesetz und legale Zuwanderungsmöglichkeiten geben, um Menschen eine Perspektive zu geben.

Zugleich forderte Woelki deutlich mehr Hilfen, um den Kosovo und Albanien besser zu entwickeln. 60 Prozent der Kosovaren etwa lebten derzeit im Ausland, und es gebe kaum jemanden, der sich nicht in der Heimat ein Haus baue. Die Verwandten in Frankreich, Deutschland oder Großbritannien unterstützten häufig die Familien vor Ort. "Es sind hier wahnsinnig viele deutsche Autos gegenwärtig, wegen der Ferien, und zwar auch Autos der gehobenen Marken", sagte der Kardinal. Die Menschen im Kosovo erlebten das und wollten mit Recht genauso leben und am Wohlstand teilhaben.

Deshalb, so Woelki weiter, "müssen wir in diese Länder investieren, dass die Gründe wegfallen, überhaupt wegzugehen". In Albanien hätten seit 2013 rund 400.000 Menschen das Land verlassen, und die Bevölkerung sei auf 2,8 Millionen Einwohner geschrumpft. "Das Problem ist, dass hier ein stark korruptes System an der Macht ist, dass die Menschen in ihren Lebenschancen stark eingeschränkt werden."

So funktioniere beispielsweise das gesamte Gesundheitssystem nicht. Albanien sei ein Land mit Entwicklungschancen, aber die Menschen seien von großer Depression und Hoffnungslosigkeit befallen, weil sie keine persönlichen Perspektiven sähen. Deshalb brächen viele in andere Länder auf, weil sie dort bessere Lebensverhältnisse vorfänden.

"Es kann nicht sein, dass die Europäische Union in irgendwelche Prestigeobjekte investiert, in große Autobahnbauten - wir sind gestern über eine herrliche Autobahn von Albanien in den Kosovo gefahren - nein, es muss systematisch in Menschen investiert werden", sagte Woelki.


Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71867.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 20.08.2015 00:28

Nettovermögen der Deutschen sinken


Brennende Geldscheine (Symbolfoto): Niedrigzinspolitik macht Sparern das Leben schwer Foto: picture alliance/chromorange
BERLIN. Die Nettovermögen der deutschen Privathaushalte sind zwischen 2003 und 2013 deutlich gesunken. Unter Berücksichtigung der Inflation seien die Geldmittel in diesem Zeitraum um 20 Prozent (15.000 Euro) zurückgegangen, berichtet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

Demnach besaßen die Haushalte 2013 im Durchschnitt ein Nettovermögen von 117.000 Euro. Grund für die Entwicklung ist nach Angaben des DIW der zunehmende Wertverlust von Eigenheimen. Lediglich in einigen Ballungszentren habe der Immobilienwert zugenommen. In vielen ländlichen Gegenden seien die Preise dagegen gesunken.

Auch das „Anlageverhalten der Deutschen“ sei ein Grund für die negative Entwicklung. „Viele Menschen investieren ihr Vermögen bevorzugt in risikoarme, dafür aber renditeschwache Anlagen wie Sparbücher, Girokonten, Bausparverträge oder Riesterrenten, die oftmals nicht einmal die Inflation ausgleichen“, teilten die DIW-Forscher mit. Hintergrund ist die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, die damit versucht, die Euro-Krisenländer zu stützen. (ho)
https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2015...utschen-sinken/


von esther10 20.08.2015 00:27

Asylbewerber: Auch rot-grüne Bundesländer müssen der Realität ins Auge sehen

Veröffentlicht: 20. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
“Hohe Belastung des Asylsystems dauerhaft nicht zu stemmen”

Am gestrigen Mittwoch hat der Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière erklärt, der Bund erwarte für das Jahr 2015 insgesamt bis zu 800.000 Asylanträge. Hierzu erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer:

“Die Gespräche zwischen Bund und Ländern zur Flüchtlingssituation müssen jetzt zügig zu einem konstruktiven Abschluss gebracht werden. Die neue Prognose verdeutlicht den Ernst der Lage und erfordert entschlossene und zügige Maßnahmen durch Bund, Länder und Kommunen. 159481-3x2-teaser296



Eine so hohe Belastung des Asylsystems ist dauerhaft nicht zu stemmen. Gemeinsames Ziel muss deshalb sein, dass weniger Flüchtlinge nach Deutschland kommen und mehr abgelehnte Asylbewerber unser Land wieder verlassen. Denn nach wie vor ist nur ein Drittel der Asylantragsteller schutzberechtigt.

Abgelehnte Asylbewerber müssen deshalb durch die zuständigen Länder zügig abgeschoben und Duldungen restriktiv gehandhabt werden. Die Aufenthaltsbeendigung sollte möglichst direkt aus den Erstaufnahmeeinrichtungen der Bundesländer erfolgen. Nur so können wir gerade den Menschen vom Westbalkan verdeutlichen, dass sie keine Perspektive in Deutschland haben.

Aus diesem Grund müssen alle Staaten des Westbalkans zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt werden.

Zugleich müssen wir die Anreize für aussichtslose Asylanträge drastisch reduzieren. Das können wir mit einer Ausweitung des Sachleistungsprinzips erreichen, denn Bargeld ist ein Hauptanreiz für asylfremde Migration.

Zusätzliche Anreize, wie die von einigen Bundesländern befürwortete Gesundheitskarte, darf es nicht geben. Um die Unterbringung der zahlreichen Asylbewerber praktisch bewältigen können, müssen wir bürokratische Hemmnisse, etwa im Vergaberecht bei der Einrichtung von Asylunterkünften, abbauen.

Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, dass wir die Asylfrage verantwortungsvoll lösen. Der Bund hat hierzu zahlreiche konstruktive Vorschläge gemacht und zahlreiche Maßnahmen bereits ergriffen. So hat er Abschiebungen gesetzlich erleichtert und schafft 2650 neue Stellen zur Beschleunigung des Asylverfahrens.

Die Länder müssen jetzt ihren Teil zur Bewältigung des Problems leisten, d.h. konsequenter abschieben und mehr Erstaufnahmeeinrichtungen schaffen, damit die Rückführungen direkt von dort erfolgen können. Nur Geld vom Bund zu fordern, löst kein Problem.”
https://charismatismus.wordpress.com/201...ins-auge-sehen/


von esther10 20.08.2015 00:21

Dienstag, 18. August 2015
Bundesfamilienministerin Schwesig will das Betreuungsgeld für Kitas umzwecken

http://kleinewelt.xobor.de/blog-e34150-F...eutlich-an.html...



(Junge Freiheit) Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat gefordert, das vom Bundesverfassungsgericht gekippte Betreuungsgeld für Kitas auszugeben. „Wir brauchen zunächst Klarheit in der Koalition, daß die frei werdenden Mittel weiter Kindern und Familien zugute kommen“, sagte Schwesig der ARD.

Nach ihren Angaben geht es dabei um etwa eine Milliarde Euro. „Die frei werdenden Mittel sind in der Kita-Betreuung gut aufgehoben“, betonte die SPD-Politikerin. Grundsätzlich müsse das Geld auf jeden Fall im Familienministerium bleiben. Eine Grundsatzentscheidung der Koalition stehe jedoch noch aus.

Die Geldleistung, mit der Familien unterstützt wurden, die ihre Kinder zu Hause betreuen, war am 21. Juli vom Bundesverfassungsgericht gestoppt worden. Die Richter begründeten dies mit der fehlenden Kompetenz des Bundes in dieser Frage. Die bayerische Landesregierung hatte daraufhin angekündigt, daß Betreuungsgeld erhalten zu wollen. Die SPD-regierten Länder lehnen dies ab.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...wesig-will.html



von esther10 20.08.2015 00:19

20.08.2015

Papst-Foto sorgt für Aufregung in Argentinien
Ein Plakat in der Hand


Papst Franziskus mit Aktivisten-Plakat
© AFP

Ein in den sozialen Netzwerken verbreitetes Foto von Papst Franziskus hat für Schlagzeilen in Argentinien gesorgt. Es zeigt Franziskus mit einem Schild, auf dem zum Dialog über die Falklandinseln aufgerufen wird.

Der spanische Text lautet: "Es ist Zeit für einen Dialog zwischen Argentinien und Großbritannien über die Falklandinseln." Argentiniens Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner teilte das Foto in den Sozialen Netzwerken.

Medien berichten über Anschluss des Papstes an einer politischen Kampagne

Zahlreiche argentinische Medien berichteten daraufhin, der Papst habe sich einer politischen Kampagne angeschlossen, die unter Bezug auf eine 50 Jahre alte UN-Resolution Argentinien und Großbritannien zu Gesprächen über die Inselgruppe im südlichen Atlantik auffordert.

1982 hatte das südamerikanische Land den mehrmonatigen Falklandkrieg um das Archipel an Großbritannien verloren, beansprucht das Gebiet aber weiter für sich. Großbritannien lehnt einen Dialog über die Inselgruppe kategorisch ab.

Papst hat nicht gemerkt, was auf dem Schild stand

Der Vizepressesprecher des Vatikan, Ciro Benedettini, stellte in einem Telefoninterview mit einem argentinischen Sender klar, der Papst habe gar nicht gemerkt, dass er mit dem Schild abgelichtet worden sei. Die Aufnahme sei während der Generalaudienz entstanden, die von vielen Besuchern genutzt werde, um Franziskus Geschenke zu überreichen.

Medienberichten zufolge hatte der Initiator einer Kampagne Franziskus das Schild überreicht und kurz einige Worte mit ihm gewechselt. Trotz der vatikanischen Klarstellung warb der Aktivist in den Sozialen Netzwerken mit dem Foto für seine Initiative und schrieb "Schließe auch du dich der Kampagne an, damit die UNO-Resolution 2.065 umgesetzt wird. Danke Franziskus".

(KNA)

von esther10 20.08.2015 00:14

Donnerstag, 20. August 2015
Sexualmoral-Studie zeigt: Wir brauchen einen neuen Hl. Bonifatius



http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

Eine vor wenigen Tagen der Öffentlichkeit präsentierte Studie (die allerdings methodologische Schwächen besitzt und nicht als repräsentativ gelten kann) zeigt, dass eine große Mehrheit der deutschen Katholiken die Sexualmoral ihrer Kirche nicht teilt.

Für diese Studie hatten Theologiestudenten aus Münster und Berlin über 10.000 Katholiken aus 40 Ländern zu ihren Einstellungen zu Ehe, Familie und Sexualmoral befragt. Dazu gehörten Fragen zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, Empfängnisverhütung, Zölibat usw. Also die klassischen Reizthemen aus diesem Gebiet.

Einige Ergebnisse der Befragung: Eine Mehrheit der Katholiken hält voreheliche Geschlechtsbeziehungen für unproblematisch. Die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen wird von einer Mehrheit befürwortet. Auch künstliche Empfängnisverhütung ist für viele unbedenklich.

Mit dieser Studie konfrontiert, könnten unsere Bischöfe folgende Maßnahmen ergreifen:
1. Verkündigung der katholischen Sexualmoral in Hirtenbriefen, damit den Menschen bewusst wird, was die Kirche zum Thema lehrt.

2. In den Predigten sollte auf die Notwendigkeit der Reue, der Buße und des Besuches der Beichte immer wieder eingegangen werden.

3. Besonders wichtig wäre es, dass in den Predigten erklärt wird, dass die Verfehlungen wider das sechste Gebot schwere Sünden sind. Deshalb sind Reue, Buße und Beichte unbedingt notwendig.

4. Unsere Bischöfe und Priester müssten den Menschen klar sagen, dass die Einhaltung der Sexualmoral sehr schwierig ist. [weiss]Die Reinheit erfordert viel Gebet, den regelmäßigen Empfang der Sakramente und ein Leben, das die Versuchungen meidet. Außerdem müssen sich die Katholiken völlig im Klaren sein, dass man sie verspotten und eventuell sogar verfolgen wird, wenn sie die Reinheit praktizieren. Die Welt, vor allem unsere heutige Welt, hasst die Reinheit und diejenigen, die sie praktizieren. Unsere moderne Welt führt einen erbitterten Kampf gegen die Reinheit.

5. Gerade den heutigen Menschen ist es wichtig zu erklären, dass Gott barmherzig ist und Er auch im Fall von Niederlagen mit allen möglichen Gnaden bereit steht, den Gefallenen wieder auf die Füße zu bringen. Jeder muss spüren, dass der Beichtstuhl ein Ort der Gnade und der Barmherzigkeit ist.

6. Besonders wirksam im übernatürlichen Sinne wäre es, wenn unsere Bischöfe die Klausurorden dazu aufrufen würden, besondere Gebete und Bußübungen zu verrichten, damit die Menschen entsprechend der Gemeinschaft der Heiligen mehr Gnaden zur Übung der Reinheit erhalten.

Doch all diese Maßnahmen sind nicht ausreichend, um eine wirkliche Wende herbeizuführen.

Denn wir haben es nicht nur mit einer Situation zu tun, in der die Menschen die Sexualmoral „vergessen“ haben oder sich den Versuchungen hingegeben haben.

Nein: Viele Menschen haben den Geist der sexuellen Revolution eingenommen. Sie haben die Prinzipien der sexuellen Revolution übernommen. Doch diese Prinzipien stehen dem katholischen Glauben diametral entgegengesetzt.

Deshalb müssen unsere Bischöfe nicht nur ein gigantisches Werk des Apostolats durchführen, damit die Menschen wieder die Reinheit praktizieren. Auch müssen unsere Bischöfe zu einer umfassenden Umkehr, zu einer Konversion und zu einer Verabscheuung der Prinzipien der sexuellen Revolution aufrufen. Die Menschen müssen dafür zuerst die Bosheit der sexuellen Revolution in all ihrer Tiefe erkennen und welche Beleidigung Gottes sie darstellt.

Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte, dass sich das Christentum in einer solchen kritischen Lage befindet.

Als der Apostel Bonifatius im Jahr 719 in das damalige Germanien kam, fand er zwei Hauptprobleme vor:

1. Einen weit verbreiteten Synkretismus, das heißt, die Vermischung des katholischen Glaubens mit dem Heidentum. Damals gab es sogar katholische Priester, die den katholischen Ritus UND die heidnischen Riten ausübten.


Der Synkretismus ist keine deutsche Erfindung. Man braucht nur die zwei Bücher der Könige in der Heiligen Schrift lesen um zu erfahren, dass die Israeliten zeitweise sowohl Jahwe wie auch Baal anbeteten. Gott sandte viele Propheten, um eben genau gegen diesen Relativismus vorzugehen. Der bekannteste Prophet aus dieser Zeit ist Elija.

Synkretismus ist eigentlich die Vermischung von Religionen. Das ist nicht genau, was heute hinsichtlich der sexuellen Revolution geschieht (weil diese keine Religion ist). Doch das Ergebnis ist vergleichbar: In den Menschen scheint eine seltsame, chaotische Gemengelage von zwei völlig konträren Geisteshaltungen oder Mentalitäten zu existieren.

Unsere Bischöfe müssten wie einst der Prophet Elija oder Sankt Bonifatius gegen diese Vermischung vorgehen.

2. Das zweite Übel, das der hl. Bonifatius vorfand, war die völlige Unabhängigkeit eines großen Teils des Klerus von Rom. Viele Bischöfe und Priester übten ihre Ämter so aus, als ob sie mit Rom nichts zu tun hätten. Für sie war das bestenfalls eine rein symbolische Verbindung.

Heute haben wir eine ähnliche Situation: Viele Katholiken finden den Papst zwar ganz gut, aber seine Lehre und seine Worte besitzen für das alltägliche Leben keine Bedeutung. Nur so kann jemand der Meinung sein, die Sexualmoral sei unwichtig.


Diese Einstellung ist katastrophal, denn sie führt die Seelen direkt in die Hände der sexuellen Revolution, die sie überall antreffen: Internet, Fernsehen, Schulsexualerziehung usw.

Katholiken, die aber treu zu Rom leben wollen, nehmen auch die Sexualmoral der Kirche ernst und es fällt ihnen einfacher, die Reinheit zu praktizieren.

Wir leben in einer Zeit des Glaubensabfalles und des Umbruches. Allein deshalb brauchen wir Menschen wie den hl. Bonifatius. Menschen mit Opferbereitschaft, mit Vision, mit prophetischem Geist und auch mit organisatorischem Talent, um die verkrusteten Strukturen renovieren zu können.

Beten und Bitten wir Gott, dass Er sich uns gegenüber barmherzig erweist und schnell Männer mit dem Geist des hl. Bonifatius zu seiner Kirche in Deutschland sendet.


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 15:15 Keine Kommentare:
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


von esther10 20.08.2015 00:09

„Arbeit verleiht einer Familie Würde“
Generalaudienz von Mittwoch, dem 19. August 2015, in der Audienzhalle Paul VI. -- Volltext


Vatikanstadt, 19. August 2015 (ZENIT.org) Staff Reporter | 108 klicks


Im Folgenden dokumentieren wir in einer eigenen Übersetzung die vollständige Katechese von Papst Franziskus bei der heutigen Generalaudienz in der Audienzhalle Paul VI.

***

Die Familie - 23. Arbeit

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Nachdem wir über den Wert der Feiertage im Leben der Familien nachgedacht haben, wollen wir uns heute mit dem komplementären Element befassen: der Arbeit. Beide gehören zum Schöpfungsplan Gottes: Feiertage und Arbeit.

Die Arbeit, sagt man gemeinhin, ist notwendig, um die Familie zu ernähren, die Kinder großzuziehen und um den Familienmitgliedern ein Leben in Würde zu gestatten. Eines der schönsten Dinge, die man über einen ehrlichen Menschen sagen kann, ist: „Er ist ein tüchtiger Arbeiter“. Einer der sich Mühe gibt, der nicht auf Kosten anderer lebt. Ich sehe, dass heute viele Argentinier in diesem Saal sind; daher will ich es so sagen, wie man es bei uns sagt: „No vive de arriba“.

Tatsächlich dient die Arbeit in ihren vielgestaltigen Formen, angefangen bei der Arbeit im Haushalt, auch dem Allgemeinwohl. Wo lernt man diesen arbeitsamen Lebensstil? An erster Stelle zuhause, in der eigenen Familie. Die Familie erzieht zur Arbeit, durch das Vorbild der Eltern: Vater und Mutter, die für das Wohl der Familie und der Gesellschaft arbeiten.

Im Evangelium wird die Heilige Familie von Nazareth wie eine Arbeiterfamilie dargestellt, und Jesus wird als „Sohn des Zimmermanns“ (Mt 13,55) oder gar selbst als „Zimmermann“ (Mk 6,3) bezeichnet. Und Paulus ermahnt die Christen: „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“ (2 Thess 3,10). Das ist doch eine gute Abmagerungskur: du arbeitest nicht und isst nicht! - Der Völkerapostel verweist ausdrücklich auf die falsche Frömmelei einiger Gemeindemitglieder, die letztlich nur auf Kosten ihrer Brüder und Schwestern leben und „alles Mögliche treiben, nur nicht arbeiten“ (2 Thess 3,11). Arbeit und Geistesleben stehen in der christlichen Weltanschauung nicht im Gegensatz zueinander. Es ist wichtig, dass wir das verstehen! Arbeit und Gebet können und müssen harmonisch nebeneinander existieren, wie der heilige Benedikt uns lehrt. Mangel an Arbeit schadet dem Geist, genau wie Mangel an Gebet dem praktischen Leben schadet.

Arbeit – ich wiederhole, in ihren unterschiedlichsten Formen – gehört zur menschlichen Person. Sie ist ein Ausdruck der Würde des Menschen, der als Ebenbild Gottes geschaffen wurde. Deshalb sagen wir, dass Arbeit heilig ist. Und darum stellt die Verwaltung der Arbeitsplätze eine große menschliche und gesellschaftliche Verantwortung dar, die man nicht den Händen einiger weniger anvertrauen oder einer vergötterten „Marktwirtschaft“ überlassen kann. Wer einen Verlust von Arbeitsplätzen verursacht, fügt der Gesellschaft einen schweren Schaden zu. Es stimmt mich traurig zu sehen, dass viele Menschen keine Arbeit haben, keine Arbeit finden und ihnen die Würde fehlt, ihr Brot nach Hause zu bringen. Und es freut mich immer sehr, wenn ich sehe, dass eine Regierung sich Mühe gibt, Arbeitsplätze zu schaffen und versucht, allen eine Arbeit zu geben. Arbeit ist heilig, Arbeit verleiht einer Familie Würde. Wir müssen dafür beten, dass in keiner Familie die Arbeit fehlt.

Auch die Arbeit, genau wie die Festtage, gehört also zum Schöpfungsplan Gottes. Im Buch der Genesis wird das Thema der Welt als ein gartenähnliches Zuhause, das dem Menschen anvertraut ist, damit er es bebaue und hüte (Gen 2,8.15), von einem sehr bewegenden Passus eingeleitet: „Zur Zeit, als Gott, der Herr, Erde und Himmel machte, gab es auf der Erde noch keine Feldsträucher und wuchsen noch keine Feldpflanzen; denn Gott, der Herr, hatte es auf die Erde noch nicht regnen lassen und es gab noch keinen Menschen, der den Ackerboden bestellte; aber Feuchtigkeit stieg aus der Erde auf und tränkte die ganze Fläche des Ackerbodens“ (Gen 2,4b-6a). Das ist keine Romantik; es ist Gottes Offenbarung: Bei uns liegt die Verantwortung, diese Worte zu begreifen und unsere Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Die Enzyklika „Laudato si“, die eine allumfassende Ökologie vorschlägt, beinhaltet auch diese Botschaft: Die Schönheit der Welt und die Würde der Arbeit ergänzen sich gegenseitig. Sie gehören zusammen: Die Welt wird schön, wenn der Mensch sie bearbeitet. Wenn die Arbeit sich von dem Bund zwischen Gott und dem Menschen entfernt, wenn sie sich von den geistigen Eigenschaften der Menschen trennt, wenn sie in der Logik des Gewinns gefangen ist und die Werte des Lebens missachtet, verunreinigt diese Erniedrigung der Seele alles: selbst die Luft, das Wasser, das Gras, die Nahrungsmittel… Das menschliche Zusammenleben verkommt und unser Lebensraum wird krank. Die Folgen bekommen vor allem die Armen zu spüren, die ärmeren Familien. Die moderne Arbeitsorganisation legt manchmal eine gefährliche Tendenz an den Tag, die Familie als Hindernis, als Last, als Störfaktor im Produktionsablauf zu betrachten. Doch müssen wir uns fragen: Was produzieren wir eigentlich? Und für wen? Die sogenannte „intelligente Stadt“ ist gewiss reich an Dienstleistungen und Infrastrukturen; sie ist gut durchorganisiert, aber allzu oft ist sie zugleich für Kinder und alte Menschen lebensfeindlich.

Wer solche Städte entwirft, ist oft nur an der Verwaltung der Arbeitskräfte einzelner Individuen interessiert, die gesteuert und genutzt oder auch beiseitegelegt werden müssen, je nachdem, was die Wirtschaft im Augenblick gerade verlangt. Die Familie ist ein großer Prüfstein. Wenn die Arbeitswelt sie gefangen hält oder gar ihren Lebensweg behindert, dann können wir gewiss sein, dass die menschliche Gesellschaft begonnen hat, gegen sich selbst zu arbeiten!

Für christliche Familien stellt diese Konjunktur eine große Herausforderung und zugleich eine große Mission dar. Christliche Familien führen die Grundsätze der Schöpfung Gottes ins Feld: die Identität und das Bündnis von Mann und Frau, die Zeugung von Kindern, die Arbeit, die die Erde zähmt und für Menschen bewohnbar macht. Der Verzicht auf diese Grundsätze ist eine sehr ernsthafte Sache, und in den Wänden unseres gemeinsamen Hauses zeigen sich schon viel zu viele Risse! Es ist keine leichte Aufgabe. Manchmal kann es den Familien vorkommen, als seien sie wie David vor Goliat… aber wir wissen auch, wie jener Kampf ausging! Man braucht Glauben und Mut. Möge Gott uns gewähren, dass wir in Freude und Hoffnung seinen Ruf annehmen, in diesem schwierigen Augenblick unserer Geschichte: den Ruf zur Arbeit, die einem Menschen und seiner Familie Würde verleiht.

(19. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 20.08.2015 00:07

Sie verhöhnen die Steuerzahler
von Michael Paulwitz


Abstimmung im Bundestag: Steuergelder versickern Foto: picture alliance/AA

Lächerlichkeit zerstört. Nicht auf der Stelle, aber unweigerlich. Die Euro-„Rettungs“-Einpeitscher der Großen Koalition rauben dem Deutschen Bundestag Stück um Stück seinen Restbestand an Glaubwürdigkeit und Legitimität. Und das durchaus nicht nur, weil Unions-Fraktionschef Volker Kauder nur noch mit nackten Drohungen verhindern konnte, daß noch mehr Abgeordnete der größten Regierungsfraktion Kanzlerin und Bundesfinanzminister die Gefolgschaft verweigern. Noch schwerer wiegt, wie sich die Mitglieder des Bundestags selbst der Lächerlichkeit preisgeben und das Volk für dumm verkaufen.

Die Windungen, mit denen die Spitzen des Regierungslagers wie SPD-Fraktionsvize Carsten Schneider sich die griechischen Realitäten zurechtlügen um sich selbst und den Lemmingen unter ihren Kollegen ein dürftiges Rechtfertigungsfähnchen für ihr abermaliges Ja zu neuen Griechenland-Transfermilliarden umzuhängen, sind eine kabarettreife Selbstpersiflage.

Nutzlos versickerte Geldströme

Als könnten sie sich nach zwei vergeblichen Anläufen mit nutzlos und kontraproduktiv versickerten Geldströmen nicht selbst ausrechnen, daß Überschuldung nicht mit neuen Schulden kuriert werden kann. Daß Griechenland mit bald dreihundert Rettungsmilliarden genausowenig „gerettet“ ist wie mit gut zweihundert. Daß auf das dritte „Hilfspaket“ deshalb zwingend das vierte folgen muß. Und das fünfte. Und so weiter…

Natürlich wissen die Schäubles, Schneiders und Kauders ganz genau, daß Zinserlasse und Laufzeitverlängerungen bis zum St.-Nimmerleins-Tag zwar, getreu der Merkelschen Rabulistik, kein „klassischer“ Schuldenschnitt sind, aber auf dasselbe hinauslaufen: Das Geld ist weg, und der Steuerzahler muß mit den realen Früchten seiner Arbeit für die aus der Luft geschöpften und ins Rettungsfaß ohne Boden geworfenen Fantastillionen geradestehen.

Züge von Realsatire

Die selbstgerechte Verbissenheit, mit der ein Wolfgang Schäuble gestern theatralisch den harten „Schuldenschnitt – niemals“- und „Grexit auf Zeit“-Verhandler mimte und heute mit der gleichen Selbstverständlichkeit und „voller Überzeugung“ von „Spielräumen“ und „Schuldentragfähigkeit“ schwadroniert, um zu begründen, daß diesmal aber wirklich alles anders werde, trägt Züge von Realsatire.


Nicht wenige Ja-Sager dürften sich nach dieser Vorlage mit voller Absicht aus Furcht um ihre Pöstchen selbst in die Tasche gelogen haben. Damit machen sie nicht nur sich selbst lächerlich, sie verhöhnen auch die Bürger und Steuerzahler, denen sie offenbar noch die absurdesten Winkelzüge und billigsten Taschenspielertricks andrehen zu können glauben. Eine Pseudo-Opposition, die vor allem deswegen widerspricht, weil ihr die Ausgabe von Haftungsrisiken zu Lasten der eigenen Bürger nicht schnell, gründlich und bedingungslos genug geht, ist das Tüpfelchen auf dem I dieser grotesken Inszenierung.

Die Schäubles und Kauders, Oppermanns und Kahrs’ und wie sie alle heißen, sollten sich trotzdem nicht zu früh darüber freuen, wie reibungslos der Bundestag als Akklamationsapparat funktioniert, in dem das wachsende Unbehagen im Volk nur noch als Folklore am Rande vorkommt. Wenn Erich Honecker noch lebte, könnten sie ihn ja mal fragen, wie das so ist, wenn man bis zum Schluß glaubt, man hätte alles im Griff und könnte sogar ökonomische Gesetzmäßigkeiten durch die eigenen ideologischen Glaubensbekenntnisse außer Kraft setzen

Sie verhöhnen die Sreuerzahler
https://jungefreiheit.de/




von esther10 20.08.2015 00:02

Der Teufel ist aus dem Wandschrank und ein Liberal
Patti Maguire Armstrong • August 12, AD2015 •EWTN


Kelli - Engel
Seit der Teufel überzeugt Adam und Eva den Apfel zu essen, war es Spiel auf! In der Vergangenheit hat er meist arbeitete verdeckt, weil offensichtlich Bösen abgestoßen meisten Menschen.

In letzter Zeit jedoch fühlt sich der Teufel sicher genug, um aus dem Schrank zu kommen. Er hat einmal unter dem Deckmantel von Atheisten wie Madeline Murray O-Hare, die die Welt der öffentlichen Gebet und religiöse Displays befreien gekämpft betrieben. Mehr als oft in diesen Tagen arbeitet das satanische Kirche offen. Zum Beispiel in Lansing, Mich. Letztes Jahr zu Weihnachten ein "snaketivity" Szene wurde am Capitol errichtet. Niemand mit einem vorhandenen Krippe bis nach der satanischen einen zeigte sich die Mühe gemacht hatte. Dann Bronners Weihnachtsgeschäft in Frankenmuth, MI schnell ausgeliehen eine aus.

Die Satanisten protestieren religiösen Displays und fordern gleiche Zeit. In Oklahoma verklagt Satanist Gruppe, die Zehn Gebote von seinem Kapitol zu entfernen oder aber erlauben eine neun Meter hohe, 2.000-Pfund-Statue von Baphomet, einem gehörnten Dämon. Eher als die 1-Tonnen-Dämon preside entschied der Oklahoma Supreme Court, dass der Staat musste ein 6 Meter hohen Granit Zehn Gebote zu entfernen. Der Grund, auf dem Papier: Es verstößt gegen die staatliche Verfassungsverbot gegen die Verwendung öffentlicher Mittel oder Eigentum, eine Religion zu profitieren. Der wahre Grund-und die, die die Satanisten behauptete: evil Won. Es gab eine Zeit, als beleidigend, um Gemeinschaftsnormen gehalten wie Müll in Schach.

Tanzen mit dem Teufel

Was hat sich für unsere Gemeinschaft ist passiert? Viele verloren ihren Sinn für Vernunft. In einem Interview mit CNN affiliate KOCO, Bruce Prescott, ein Baptistenprediger, die sich gegen die religiöse Darstellung war, sagte: "Ich bin es nicht zehn Gebote Denkmäler entgegengesetzt. Ich bin nur auf die Platzierung von Staatseigentum dagegen, weil ich denke, dass die Regierung muss neutral sein. "Neutral? Keine solche Sache. Mitnehmen gut und Böse bewegt sich in.

Die Statue zog dann weiter nach Detroit, als ob sie nicht genug Probleme haben. Es wurde im Juli für eine große Party mit dem Detroit Kapitel des satanischen Tempel enthüllt. Sie würden denken, dass eine Einladung an Tickets für "Tanz mit dem Teufel" kaufen würde ein Flop, aber ZEIT berichtet, dass 700 Menschen besucht.

Gott sei Dank gab es eine katholische Antwort. Detroit der Mutter der Barmherzigkeit Gottes Kirche statt Messe, Beichte und Eucharistie Heilige Stunde am selben Tag in Reparatur und Gebet für Detroit. Die Statue kann auf jeden Fall verlassen werden. Da der Gouverneur von Arkansas, Asa Hutchinson vor kurzem ein Gesetz unterzeichnet, das eine Zehn Gebote Denkmal auf dem Gelände des State Capitol stellen wird, ist das Wort, dass die Statue eventuell einnehmen eine Fahrt.

Was geschah mit der Kultur?

Nur ein paar Mutter Jobs versucht, die Aufmerksamkeit zu bekommen, werden einige sagen. Außer, überlagern die Werte der satanische Kirche mit denen, dominiert die Kultur. Hier ist, wo die Detroit Kapitel der Kirche Satans steht:

1) gegen Michigan Religious Freedom Restoration Act gekämpft.

2) Pro-Abtreibung und Pro-Kontrazeption

3) zu Gunsten der gleichgeschlechtlichen "Ehe".

4) ist der Auffassung, das ungeborene Kind ist "Gewebe, das zu einer Frau gehört."

5) fordert, dass religiöse Symbole nicht in der öffentlichen Platz gelassen werden.

Fr. Dwight Longenecker schrieb ein ausgezeichnetes Stück zu erklären, wie die 9-Meter hohe Statue von Baphomet Statue spiegelt aktuellen Normen unserer Kultur auf die menschliche Sexualität. Die liberale Kultur sollte schaudern zu erkennen, wie gut ihre Werte übereinstimmen mit dem Dämonischen.

Was haben wir damit zu tun?

In der Rolling Stone Song "Sympathy for the Devil", Mick Jagger bringt den Teufel.

Bitte erlauben Sie mir, mich vorzustellen

Ich bin ein Mann von Reichtum und Geschmack

Ich habe schon seit langer, langer Jahr

Stola viele Seele und den Glauben eines Mannes Und ich war 'Runde, als Jesus Christus

Hatte seinen Moment des Zweifels und Schmerzen

Hergestellt verdammt sicher, dass Pilatus

Wusch sich die Hände und sein Schicksal besiegelt

Erfreut, Sie zu treffen

Hoffen, dass Sie meinen Namen erraten,

Aber was ist rätselhaft, Sie

Ist die Art meines Spiels ...

Weiter unten ist die Zeile:

Ich sage euch einmal, du bist schuld.

Wirklich? Was ist er? Wie sollen wir die Schuld?

"Du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter für das Volk Israel; so hört das Wort Ich spreche und ihnen von meinetwegen warnen. Wenn ich sage, zu einer bösen Person, "Du wirst sterben," und Sie nicht gewarnt Sie sie nicht oder sprechen, um sie von ihren bösen Wegen, um davon abzubringen, ihre Leben zu retten, dass böse Menschen werden für ihre Sünde sterben, und ich werde Halten Sie ihr Blut verantwortlich. Aber wenn Sie zu warnen, die böse Person zu tun und sie nicht von ihrer Bosheit oder von ihren bösen Wegen drehen, werden sie für ihre Sünde sterben; aber Sie werden sich selbst gerettet haben "17-19: Ezekiel 3
http://www.catholicstand.com/the-devil-is-out-of-the-closet/
http://www.catholicstand.com/

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von esther10 19.08.2015 17:16

Kein Treffen von Papst Franziskus mit FARC Rebellen


FARC-Verhandlungsführer in Kuba - EPA

19/08/2015 12:37SHARE:
Spekulationen über ein Treffen von Papst Franziskus und der kolumbianischen Rebellenorganisationen wurde an diesem Mittwoch ein Ende bereitet. Ein solches Treffen für Friedensgespräche mit der größte Rebellenorganisation Lateinamerikas mit Papst Franziskus ist im Zuge seiner Kuba-Reise nicht vorgesehen, bestätigte der Vizepressesprecher des Vatikan, Pater Ciro Benedittini.

Die kolumbianische Rebellenorganisation FARC wünschte sich ein solches Treffen. „Wir würden das gerne tun, das wäre außergewöhnlich“, zitierte die Agentur apic den Chef-

Unterhändler der marxistisch inspirierten FARC-Guerilla Ivan Marquez in Kubas Hauptstadt Havanna. Eine Unterstützung durch den Papst hätte „nach Jahrzehnten des Konflikts“ große Auswirkungen, zeigte sich der Rebellensprecher damals überzeugt. Franziskus besucht Kuba von 19. bis 22. September im Zug seiner nächsten Amerikareise. In Havanna laufen seit Ende 2012 Friedensgespräche zwischen der Regierung Kolumbiens und den Rebellen. Grundsätzlich ist der Heilige Stuhl dazu bereit, in Kolumbien zu vermitteln: Das hatte Papst Franziskus selbst beim Rückflug von Südamerika im Juli bestätigt. Wenige Wochen davor hatte er im Vatikan den kolumbianischen Präsidenten Juan Manuel Santos empfangen und mit ihm auch über die FARC gesprochen.

Die FARC entstand 1964. Mit rund 9.200 Kämpfern ist sie die größte Rebellenorganisation Lateinamerikas. Ihr werden schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, die EU stuft sie als Terrororganisation ein.

(rv 19.08.2015 no)

von esther10 19.08.2015 17:11

Leben wir in einem weltweiten Krieg eines neuen Totalitarismus?
Publiziert am 19. August 2015 von dominik

Liebe Leser,

die 68er hatten den flotten Spruch „stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“. Was ist aber, wenn der Krieg ungerufen zu uns kommt? Wir leben heute in einem Krieg. Er ist totalitär und weltweit. Niemand kann ihm entweichen: Nicht das Kind in der Kita oder in der Grundschule, nicht der Beamte oder Angestellte eines Unternehmens, nicht der Fernsehzuschauer, nicht der Radiohörer. Es ist der Krieg, aus dem der neue Mensch hervorgehen soll, befreit von letzten Bindungen, die seinen Flug in die absolute Freiheit behindern können. Dieser moderne Mensch, der sich Gott gleich macht, bestimmt in der Genderpolitik, ob er Mann oder Frau ist. Er hat viele „Spielarten“ von Partnerschaften zur Verfügung. Er bestimmt, wie ein Mensch entsteht, durch natürliche Zeugung oder im Reagenzglas, mit welchen Eigenschaften er ausgestattet ist, ob er geboren werden darf oder abgetrieben wird. Und er bestimmt schließlich, wann er sich von dieser Erde verabschiedet. Sciencefiction? Mitnichten! Es ist die Realität. Es ist die absolute „Freiheit von“.

Kann ich noch frei sein, wenn ich mich an etwas binde? Heißt Bindung nicht Abhängigkeit oder sogar Unterwerfung? Auch Edith Stein stellte sich solche Fragen vor ihrer Konversion: Bleibe ich frei, wenn ich mich an Gott oder die Kirche binde? Ist da noch Platz für mich? Jean Paul Sartre gab die Antwort: „Wo Gott ist, kann ich nicht sein“. Es gibt jedoch die freiwillige Bindung, die Hingabe an einen Menschen oder eine Aufgabe, eben die „Freiheit zu“, z.B. in Ehe und Familie.

Die Gesellschaftsveränderer wussten immer schon, dass die auf die Ehe gegründete Familie das stärkste Bollwerk gegen ihre Absichten darstellt. Um sie einzuebnen, wird jetzt die „Ehe für alle“ mit Adoptionsrecht für wehrlose Kinder gefordert.

Wer hilft uns in diesem weltweit geführten Krieg der heutige
n Auseinandersetzungen? Wie können wir uns dagegen wehren? Wir leben in der westlichen Welt in Demokratien. Hier brauchen die Gesetzgeber Mehrheiten. Öffentliche Zustimmung oder Ablehnung, die in Petitionen, Schreiben an Abgeordnete, in Leserbriefen und Demonstrationen zum Ausdruck kommt, sind wichtig. Die Frage ist, wie können wir Menschen begeistern und motivieren, sich zu engagieren? Wie überwinden wir Einschüchterung und Lähmung, die wie eine bleierne Decke auf unserem Land lastet? Das eigentliche Problem liegt in uns selber: Der Mangel an Begeisterung und die Bereitschaft, aufzubrechen. Papst Franziskus hat kürzlich darüber gesprochen, als er meinte: „Wir müssen wieder nach Galiläa zurück“, wo die Jünger alles zurück ließen und mit Begeisterung aufgebrochen und dem Herrn gefolgt sind. Ja, wir müssen wieder nach Galiläa zurück!

Hubert Gindert
http://blog.forum-deutscher-katholiken.de/?cat=11
Dieser Beitrag erscheint auch in der katholischen Monatszeitschrift “Der Fels” im Augustheft. Probehefte dieser Zeitschrift können angefordert werden unter der Telefonnummer 08191-966744 oder per E-mail: Hubert.Gindert@der-fels.de

von esther10 19.08.2015 14:15

Malawi: Das Land steht am Abgrund

Die Unzufriedenheit unter der Bevölkerung wächst, so der Monfortaner Missionar, Pater Piergiorgio Gamba, in einem Bericht
Von Redaktion
Rom, 18. August 2015 (Fides)

„Die Armut nimmt rasch zu und jeden Tag gibt es neue schlechte Nachrichten“, heißt es in einem Bericht des in seit Jahrzehnten in Malawi tätigen Monfortaner Missionars Pater Piergiorgio Gamba.

„Heute“, so Pater Gamba, „stehen im Krankenhaus in Balaka nicht einmal mehr die einfachsten Medikamente zur Verfügung. Patienten erhalten ein Rezept und müssen sich damit an private Kliniken wenden und die Medikamente selbst besorgen“.

Die Krankenzimmer erwecken den Anschein von Lazaretten, wo eine Heilung kaum denkbar ist. Die Patienten erhalten nur noch eine Mahlzeit am Tag. Eine halbe Million HIV-Infizierte, die auf antiretrovirale Medikamente angewiesen sind, beginnen an anderen Krankheiten, wie Krebs oder Diabetes zu leiden: im Land gibt es nur einen Onkologen und Insulin steht so gut wie gar nicht zur Verfügung.

Am 7. September beginnt das neue Schuljahr und die vielen Schüler werden ihr Schulgeld kaum bezahlen können, das von Tag zu Tag teurer wird. Kurse für Krankenpfleger, die vor kurzem noch 150.000 Malawi Kwacha kosteten, kosten heute 850.000 Kwacha, weil die Regierung die Kurse der Christian Hospital Association Malawi nicht mehr finanziert.

Der Stromversorger ESCOM kündigte für die 14% der Bevölkerung, die Zugang zum Stromnetz haben, wiederholte Stromausfälle für die kommenden vier Monat an. Vier lange Monate bis der Regen den Wasserstand des Malawi-Sees wieder steigen lässt und der Fluss Shire, aus dem Strom gewonnen wird, wieder mit Wasser versorgt wird.

Nach heftigen Unwettern ist auch die Getreideernte um ein Drittel reduziert, was bereits zu einer sichtbaren Lebensmittelknappheit führt.

„Diese wenigen Daten lassen ein Bild von einem Land am Abgrund entstehen. Von allen Geberländern verlassen, die die sich immer weiter ausbreitende Korruption nach Bekanntwerden des ‚Cashgate‘-Skandals bestrafen, breitet sich die Armut im Land immer weiter aus“, so Pater Gamba. „Diese Frustration stellt den friedlichen Charakter der Einwohner des Landes auf eine harte Probe. Manche sagen, dass es nicht mehr lange gehen wird, bis die Situation kippt…und das hätte unvorhersehbare Folgen“, so der Missionar abschließend. (L.M.)
(Quelle: Fides, 18.08.2015)
http://www.fides.org/de/news/36640-AFRIK...st#.VdRzDPntlBd


von esther10 19.08.2015 14:11




http://www.bistum-regensburg.de/?utm_cam...source=dispatch

Die Bischöfe Radkovský und Voderholzer feiern Klosterjubiläum in Tschechien

Eröffnung der Sternsingeraktion im Dezember im Kloster Kladruby
Von Redaktion

Ein Brückenschlag über die Grenzen hinaus und ein bewegendes Zeugnis des Glaubens zeigten am gestrigen Sonntag rund 150 Gläubige aus Tschechien und Bayern im ehemaligen Benediktinerkloster im tschechischen Kladruby. Anlässlich des 900-jährigen Jubiläums des Klosters feierten die Gläubigen mit Bischof Rudolf Voderholzer aus Regensburg und dem Bischof von Pilsen, František Radkovský, ein Pontifikalamt in der Klosterkirche.


http://www.bistum-regensburg.de/news/die...-kladruby-3999/

Auch der Ablauf der Gottesdienstfeier war geprägt von der bayerisch-böhmischen Freundschaft: Lieder, Gebete und die Lesungen wurden im Wechsel in deutscher und tschechischer Sprache vorgetragen. So auch die Predigt, die die Oberhirten in beiden Sprachen abwechselnd hielten. Bischof Radkovský begrüßte in seinen Worten zu Beginn der Feier auch die leibliche Mutter von Bischof Rudolf, die ursprünglich aus Kladrau stammt und den Gottesdienst mitfeierte.

„Die Geschichte des Klosters und der Stadt Kladrau ist eng mit Bischof Wolfgang verbunden. Und so ist es uns eine ganz große Freude, heute einmal wieder sozusagen als die Nachfolger des heiligen Wolfgangs gemeinsam am Altar zu stehen und gemeinsam die Predigt zu halten.

Der heilige Wolfgang war Bischof von Regensburg. Daher bin ich sein Nachfolger. Weil aber zuerst das Erzbistum Prag und davon wieder das Bistum Pilsen von Regensburg abgetrennt worden sind, ist Wolfgang sozusagen unser beider Vorgänger“, erklärte Bischof Rudolf zu Beginn der gemeinsamen Predigt.

Klöster sind Quellen für Leben und Geist

Bis zum Jahre 1785 sei das Kloster ein Ort des benediktinischen Mönchtums gemäß des Grundsatzes des heiligen Benedikt „Ora et labora – Bete und arbeite“gewesen. Die Bedeutung des Benediktinerordens für das kirchliche und kulturelle könne gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Der emeritierte Papst Benedikt XVI. habe einst die Klöster als geistige Kraftwerke bezeichnet, von denen eine positive Ausstrahlung ausgehe. Orte von denen andere Menschen leben können, so die beiden Bischöfe. In schwierigen Zeiten hätten die Klöster Stabilität und Orientierung gegeben.

Klöster seien früher wie auch heute Oasen, wo in der Wüste des alltäglichen Lebens die Quellen des Lebens und des Geistes wie lebendige Brunnen zum Rasten und Erholen einluden. Es zeige sich, früher und auch heute noch: Wo Gott die erste Stelle im Leben eingeräumt wird, dort blüht auch das kulturelle Leben, dort blühen die Künste, dort ist Bildung und Schönheit, erklärten die Bischöfe Rudolf und František.

Flüchtlinge aufnehmen, wie Christus selbst

Die Lebensweisung des heiligen Benedikt gäbe uns unter anderem die Weisung, dass jeder Gast im Kloster aufgenommen werden solle wie Christus. Die Nachrichten im Fernsehen brächten uns täglich Bilder von tausenden von Menschen, die auf der Flucht seien. Über das Mittelmeer oder auf die Insel Kos in Griechenland - heute in unseren Tagen, auch in dieser Stunde.

Darunter seien viele, die um ihr Leben fürchten müssten: „Gerade die Christen in Syrien und im Irak erleiden schwere Verfolgung. Wenn sie bei uns Zuflucht suchen, müssen wir ihnen doch die Türen unserer Herzen und die Türen unserer Häuser öffnen. Sie aufnehmen, als wären sie Christus selbst!“, so das Appell der beiden Bischöfe.

Gemeinsame Eröffnung der Sternsingeraktion im Dezember

Am Ende der Predigt gaben beide Bischöfe noch einen Hinweis auf die kommende Eröffnung der Sternsingeraktion in Bayern und Böhmen am Dienstag, den 29. Dezember 2015: „Vielleicht ist es für sie alle ein Zeichen der Ermutigung, wenn wir Ihnen sagen, dass diese Kirche heuer noch einmal ganz voll sein wird mit Kindern und Jugendlichen. Die Vorbereitungen laufen schon für die gemeinsame zentrale Eröffnung der Sternsingeraktion 2016 für die Bistümer Regensburg und Pilsen. Ich (Anmerkung: Bischof Voderholzer) hatte mir gewünscht, dass diese alljährlich zwischen Weihnachten und Neujahr stattfindende Veranstaltung einmal in der Klosterkirche von Kladrau, der Heimat meiner Mutter, gefeiert wird.

Ein Wortgottesdienst, verbunden mit Informationen über den Zweck der Spenden und ein feierlicher Segen über allen Kindern und Jugendlichen, die kommen. Der Wunsch wird in Erfüllung gehen. Unsere Verantwortlichen bereiten schon alles Nötige vor. Es werden sehr viele Busse kommen aus dem Bistum Regensburg und auch aus der Diözese Pilsen. Wir beide werden die jungen Menschen aussenden, dass sie in den Häusern und Wohnungen den Segen Gottes an die Türen schreiben und Spenden sammeln für bedürftige Kinder. Die Sternsingeraktion, bei der Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige verkleidet durch die Häuser ziehen, ist die größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder.“

Das Pontifikalamt feierten im Altarraum auch der Ortspfarrer von Kladruby, Wojcieck Kaczmarek sowie der Vorsitzende des Sudetendeutschen Priesterwerks, Msgr. Karl Wuchterl. Nach einem gemeinsamen Mittagessen feierten die feierten die Gläubigen mit den beiden Bischöfen und den Geistlichen abschließend eine Andacht in der Pfarrkirche von Kladruby.
(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg, 17.08.2015)

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