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von esther10 19.10.2015 00:02




Sonntag, 18. Oktober 2015
Damian Thompson als Kriegsberichterstatter von der Front im Krieg zwischen Papst Franziskus und dem Vatican


Franziskus bietet seinen Segen während einer Veranstaltung zum 50. Jahrestag der Bischofssynode in der Aula Paul VI im Vatikan, 17. Oktober (CNS Photo / Paul Haring).


Was vor kurzem auch schon der New Yorker schrieb, daß nicht nur der honeymoon zwischen Papst Franziskus und der Kurie beendet sei, sondern - im Gegensatz zur immer noch vorhandenen Popularität des Pontifex bei den Laien - inzwischen ein mehr oder weniger verdeckter Krieg herrsche (Zitat von einem Kurienkardinal: "in einem heutigen Konklave würde Bergoglio bestenfalls 10 Stimmen bekommen), thematisiert heute auch Damian Thompson lesenswert! im newsblog "The Spectator"

Hier geht´s zum Original: klicken
http://blogs.new.spectator.co.uk/2015/10...uld-fall-apart/...

"PAPST FRANZISKUS IST JETZT EFFEKTIV IM KRIEG MIT DEM VATICAN. WENN ER GEWINNT, KÖNNTE DIE KATHOLISCHE KIRCHE AUSEINANDER FALLEN"

"Papst Franziskus hat gestern vor der tief gespaltenen Familien-Synode eine Rede gehalten, in der er seine Pläne zur Dezentralisierung der Katholischen Kirche bestätigte, indem den lokalen Bischofskonferenzen mehr Freiheit zugestanden werden soll, ihre eigenen Lösungen für die Probleme Geschiedene und Homosexuelle auszuarbeiten.
Das ist der Albtraum der konservativen Katholischen Kardinäle - einschließlich - was niemanden überrascht - jener im Vatican.
Sie dachten, daß sie eine ausreichende Mehrheit bei der Synode hätten, um die Aufhebung der Nichtzulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, oder jede Aufweichung der Haltung der Kirche zu gleichgeschlechtlichen Paaren zu blockieren.

Aber in der gestrigen Schlüsselrede, zu Beginn der letzte Woche der Synode gehalten, sagte Franziskus ihnen, daß die Dezentralisation von oben durchgesetzt werden wird.

Während er von sich selbst bewußt als "Bischof von Rom" sprach, um seine Solidarität mit den Ortsbischöfen in aller Welt (also im Gegensatz zur Römischen Kurie stehend - d.h. dem Vatican) zu unterstreichen, beschwor er die Macht des Pontifex Maximus, mit der er die Kardinäle überstimmen kann.
"Die Reise der Synode hat ihren Höhepunkt darin, dem Bischof von Rom zuzuhören, gerufen um mit der Autorität des Hirten und Lehrers aller Christen zu sprechen" sagte er.
Das ist eine autoritärere Sprache als Benedikt XVI sie - meiner Erinnerung nach - je als Papst gebrauchte (der hatte das nicht nötig).
Das bedeutet: ich sage, was getan wird, am Ende hört ihr auf mich, nicht umgekehrt.

Ein Statement entsetzte die Konservatuiven besonders. Franziskus sagte ihnen, daß der "Geist des Glaubens eine starre Trennung zwischen der lehrenden und der lernenden Kirche verhindert, weil die Herde ihren eigenen Geist zum Erkennen neuer Wege besitzt, die der Herr der Kirche offenbart."
Was das heißen soll?
Wir werden warten müssen, bis der Papst nächstes Jahr seine endgültige Antwort auf die Synode gibt.

Das ist eine so beunruhigende Entwicklung, daß sie einer eingehenderen Untersuchung nach Beendigung des Synode bedarf. Ich wollte eigentlich sagen, - wenn sich der Pulverdampf gelegt hat - aber ich erwarte keinerlei Sich-legen des Pulverdampfes in absehbarer Zukunft, jedenfalls nicht bis zum nächsten Konklave, das von vielen konservativen Katholiken so bald wie möglich herbei gesehnt wird.
Hier nun die Gründe, aus denen ich glaube, daß Franziskus´ Dezentralisierung nicht funktionieren wird:
Weiterlesen »
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/10...rstat.html#more
http://beiboot-petri.blogspot.de/


von esther10 18.10.2015 22:49




Synode: Polarisierung verschärft sich / Gądecki schlägt Alarm

Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 18. Oktober 2015 um 22:06 Uhr


Petersdom

Stanisław Gądecki, Erzbischof von Posen und Vorsitzender der Polnischen Bischofskonferenz, hat am Samstag (17. Oktober 2015) in der Synodenaula vor allen Teilnehmern offen von einem Angriff auf die katholische Lehre über die Ehe und die Sexualität gesprochen. Manche sagten zwar, sie wollten die Lehre nicht ändern, doch in Wahrheit strebten sie genau das an, so Gądecki. Die Vorschläge zur Änderung der Sakramentordnung seien in Wahrheit versuche, die Lehre durch die Hintertür abzuschaffen. Die Intervention des Erzbischofs von Posen ist von großer Bedeutung, denn bislang wurden solche Vorwürfe eher vorsichtig vorgetragen. Zudem können die polnischen Delegierten mit der Unterstützung aller osteuropäischen Synodenteilnehmer rechnen.

Der Vorschlag der deutschen Delegation, den „Teilkirchen“ (gemeint sind wohl die Bischofskonferenzen) mehr Autonomie in doktrinären Fragen zu geben, wurde scharf von Kardinal Raymond Burke gegenüber Lifesitenews kritisiert. Die Kirche müsse die Wahrheit verkünden und diese sei nicht von Ort und Zeit anhängig, so der Kardinal, der selbst kein Synodenvater ist. Angesichts der desolaten Lage des deutschen Katholizismus würde der deutsche Vorschlang direkt zur Bildung einer Nationalkirche führen. Änderungen in der Lehre über die Ehe und die neue Rolle der „Teilkirchen“ sind zurzeit die am schärfsten diskutierten Themen auf der Synode. Beide Pole in der Synode – Progressisten und Konservativen – rüsten zunehmend verbal auf, wenn sie ihre Standpunkte vortragen.
http://www.kathnews.de/synode-polarisier...-schlaegt-alarm


von esther10 18.10.2015 22:47

Im Wortlaut: Diese Rede hat Kardinal Marx vor der Familiensynode gehalten


Kardinal Reinhard Marx (rechts) ist Erzbischof von München und Freising, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, Berater des Papstes im Kardinalsrat "K9" und Präsident der Kommission der Europäischen Bischofskonferenzen, COMECE.

Von CNA Deutsch/EWTN News

Hier geht es weiter...
http://de.catholicnewsagency.com/story/i...e-gehalten-0105

.....Doch auch eine wertschätzende und unterstützende Pastoral wird nicht verhindern können, dass Ehen zerbrechen, Ehepartner ihre Lebens- und Liebesgemeinschaft beenden und sich trennen. Auch das erneuerte Verfahren zur Feststellung der Ehenichtigkeit kann nicht alle Fälle in rechter Weise erfassen. Oftmals ist der Bruch einer Ehe weder eine Folge menschlicher Unreife noch eines mangelnden Ehewillens. Der Umgang mit Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist und die nicht selten nach einer zivilen Scheidung eine neue zivile Ehe geschlossen haben, bleibt daher in vielen Teilen der Welt ein drängendes pastorales Problem. Für viele Gläubige – auch solche, die in einer intakten Ehe leben – ist es eine Frage der Glaubwürdigkeit der Kirche. Das weiß ich aus vielen Gesprächen und Briefen.

Dankenswerterweise haben Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. keinen Zweifel daran gelassen, dass auch zivil geschiedene und wiederverheiratete Gläubige zur Kirche gehören, und sie wiederholt eingeladen, aktiv am Leben der Kirche teilzunehmen. Es ist daher unsere Aufgabe, eine einladende Pastoral für diese Gläubigen zu entwickeln und sie immer stärker in das Leben der Gemeinden einzubinden. Ihnen gegenüber hat die Kirche die Liebe Christi zu bezeugen, die zuerst denen gilt, die mit ihren Vorsätzen und Bemühungen gescheitert und schuldig geworden sind. Denn „nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken“ (Mt 9,12). Es ist Aufgabe der Kirche, die Wunden, die das Zerbrechen einer Ehe und die Trennung der Partner geschlagen haben, zu heilen und ihnen zu zeigen, dass Gott sie auch in diesen schweren Tagen begleitet. Können wir wirklich heilen, ohne das Sakrament der Versöhnung zu ermöglichen?

Mit Blick auf die zivil geschiedenen und wiederverheirateten Gläubigen, die aktiv am Gemeindeleben teilnehmen, fragen viele Gläubige, warum die Kirche ihnen ausnahmslos die Teilnahme an der sakramentalen Kommunion verweigert. Viele in unseren Gemeinden können nicht verstehen, wie man zur vollen Gemeinschaft der Kirche gehören und gleichzeitig vom Sakrament der Beichte und der Eucharistie ausgeschlossen sein kann. Als Grund wird angegeben, dass zivil geschiedene und wiederverheiratete Gläubige objektiv in einem fortgesetzten Ehebruch und damit im Widerspruch zu dem leben, was in der Eucharistie zeichenhaft dargestellt wird, die Treue Christi zu seiner Kirche. Doch wird diese Antwort der Situation der Betroffenen gerecht? Und ist sie sakramententheologisch zwingend? Können Menschen, die im Zustand der schweren Sünde gesehen werden, wirklich das Gefühl haben, ganz zu uns zu gehören?

Mit der Theologie und Pastoral von Ehe und Familie haben wir uns auch in der Deutschen Bischofskonferenz in den vergangenen Jahren intensiv befasst. Wir haben den Auftrag des Heiligen Vaters ernstgenommen, in der Zeit zwischen den Synoden die Thematik zu bedenken, offen zu diskutieren und zu vertiefen. Die Deutsche Bischofskonferenz hat dazu etwa gemeinsam mit den Bischofskonferenzen Frankreichs und der Schweiz im Mai 2015 einen Studientag veranstaltet, dessen Beiträge auch veröffentlicht sind. Auch an den Theologischen Fakultäten wurden die Themen in bibeltheologischer, exegetischer, kanonistischer und pastoraltheologischer Perspektive in vielfacher Form aufgegriffen und debattiert. Hinzu kamen Gespräche mit Theologen und Veröffentlichungen. Wir haben gelernt: Hier muss auch in Zukunft noch die theologische Arbeit weitergehen.

Zum Thema der zivil geschiedenen und wiederverheirateten Gläubigen haben die deutschen Bischöfe selbst auch im Juni vergangenen Jahres weiterführende Überlegungen und Fragen veröffentlicht, die ich kurz skizzieren möchte.

Wer nach dem Zerbrechen der Ehe eine neue zivile Ehe geschlossen hat, aus der nicht selten auch Kinder hervorgegangen sind, ist damit dem neuen Partner und den Kindern gegenüber eine sittliche Verpflichtung eingegangen, die er oder sie nicht aufkündigen kann, ohne neue Schuld auf sich zu laden. Selbst wenn eine Neuaufnahme der Beziehung möglich wäre – in der Regel ist sie ausgeschlossen –, befindet sich derjenige in einem objektiven sittlichen Dilemma, aus dem es keinen eindeutigen moraltheologischen Ausweg gibt. Der Rat, in der neuen Beziehung auf sexuelle Akte zu verzichten, erscheint vielen nicht nur unrealistisch. Es ist auch fragwürdig, ob sexuelle Handlungen isoliert vom Lebenszusammenhang beurteilt werden können. Können wir sexuelle Akte in einer zweiten zivilen Ehe ausnahmslos als Ehebruch bewerten? Unabhängig von der Bewertung der konkreten Situation?

In sakramententheologischer Hinsicht ist zweierlei zu bedenken. Können wir ruhigen Gewissens Gläubige, die zivil geschieden und wiederverheiratet sind, in jedem Fall vom Sakrament der Versöhnung ausschließen? Können wir ihnen die Versöhnung mit Gott und die sakramentale Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes selbst dann versagen, wenn sie ihre Schuld am Zerbrechen der Ehe aufrichtig bereuen? Was die Frage der Zulassung zur sakramentalen Kommunion betrifft, so ist zu bedenken, dass die Eucharistie den Bund Christi mit seiner Kirche nicht nur darstellt, sondern ihn auch immer wieder erneuert und die Gläubigen auf ihrem Weg der Heiligung stärkt. Die beiden Prinzipien der Zulassung zur Eucharistie, nämlich die Bezeugung der Einheit der Kirche und die Teilnahme an den Mitteln der Gnade, können bisweilen in Spannung zueinander geraten. So sagt das Konzil in der Erklärung Unitatis redintegratio (Nr. 8): „Die Bezeugung der Einheit verbietet in den meisten Fällen die Gottesdienstgemeinschaft, die Sorge um die Gnade empfiehlt sie indessen in manchen Fällen.“ Diese Aussage ist über die Ökumene hinaus von grundsätzlicher pastoraler Bedeutung. In seinem Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium ergänzt der Heilige Vater mit Bezug auf die Lehre der Kirchenväter: „Die Eucharistie ist, obwohl sie die Fülle des sakramentalen Lebens darstellt, nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen. Diese Überzeugungen haben auch pastorale Konsequenzen, und wir sind berufen, sie mit Besonnenheit und Wagemut in Betracht zu ziehen.“ (Nr. 47)

Auf der theologischen Grundlage, die das Zweite Vatikanische Konzil gelegt hat, sollten wir daher ernsthaft die Möglichkeit prüfen – je auf den einzelnen Fall bezogen und nicht in einer generalisierenden Weise –, zivil geschiedene und wiederverheiratete Gläubige zum Sakrament der Buße und zur Kommunion zuzulassen, wenn das gemeinsame Leben in der kanonisch gültigen Ehe definitiv gescheitert ist und die Ehe nicht annulliert werden kann, die Verbindlichkeiten aus dieser Ehe geklärt sind, die Schuld am Zerbrechen der ehelichen Lebensgemeinschaft bereut wurde und der aufrechte Wille besteht, die zweite zivile Ehe aus dem Glauben zu leben und die Kinder im Glauben zu erziehen.

von esther10 18.10.2015 22:46

[img]http://www.catholicnewsagency.com/images/cnalogo.png[/img]

Bei Synode, Kardinal Marx offen fördert die Kommunion für geschiedene-and-wieder geheiratet


Kardinal Reinhard Marx im Vatikan-Pressestelle am 17. Oktober 2014 Credit: Daniel Ibáñez /
Vatikanstadt, 16. Oktober 2015 / 05.23 (CNA / EWTN Nachrichten) .- Nach Jahren der direkten und indirekten Äußerungen zu diesem Thema, deutsche Kardinal Reinhard Marx seine direkteste Erklärung abgegeben noch zugunsten der mit Kommunion an den geschiedenen -and-wieder geheiratet.

In einem Oktober 14-Adresse, um seinen Mitmenschen Bischöfe aus der ganzen Welt, auf der Synode in Rom versammelt, sagte er, dass "wir sollten die Möglichkeit ernsthaft in Erwägung ziehen - basierend auf den Einzelfall und nicht in einem generalisierenden Weg - zugeben, zivilrechtlich wiederverheirateten Geschiedenen Gläubigen, die Sakrament der Buße und der heiligen Kommunion. "

Dies sollte gestattet, fuhr er fort, "wenn die gemeinsamen Lebens in der kanonisch gültige Ehe endgültig gescheitert ist und die Ehe kann nicht für nichtig erklärt werden, die Verbindlichkeiten aus dieser Ehe wurden behoben werden konnte, wurde der Fehler zum Aufbrechen des Ehe lifebond bereut und die aufrichtige Wille vorhanden ist, um die zweite Zivilehe im Glauben und um Kinder im Glauben zu erziehen zu leben. "

Kardinal Marx 'Behauptung folgt Jahren erhöhte Anrufe von mehreren der deutschen Bischöfe für eine Änderung der Regeln der Kirche.

Die katholische Kirche erkennt an, dass die Ehe ist unauflöslich - das heißt, endete erst mit dem Tod, vor allem in Ehen zwischen Getauften, die sakramentale sind. Die Kirche ermöglicht Paaren, um eine Annullierung in Fällen zu suchen, wo sie nicht glauben, dass eine wahre Ehe jemals existierte von Anfang an, die aus verschiedenen Gründen, einschließlich Unreife, psychische Krankheit und Täuschung. Wenn jedoch eine sakramentale Ehe existiert, kann er nicht von der Zivil Scheidung gebrochen werden.

Deshalb, wenn eine geschiedene Person betritt eine neue Zivilehe - es sei denn, die Kirche hat die Nichtigkeit ihrer ersten Gewerkschaft erklärt - sie sind in einer ehebrecherischen Vereinigung mit ihrem neuen Partner, da sie immer noch auf sakramentale Weise in ihre ursprüngliche Ehepartner gebunden. Als Ergebnis können sie nicht erhalten sakramentalen Kommunion, wie Ehebruch ist eine schwere Sünde.


Vorschläge zur Kommunion für die geschiedene-und-wieder geheiratet aufgetaucht unzählige Male in den letzten Kirchengeschichte ermöglichen. An mindestens vier verschiedenen Gelegenheiten in den letzten 50 Jahren haben die Päpste diese Idee abgelehnt, sagen, dass die Kirche ihre Lehre nicht ändern, um gegen die Natur des Sakraments der heiligen Ehe zu gehen.

Während seiner Flucht im letzten Monat von Philadelphia nach Rom zurück, sagte Franziskus Journalisten an Bord des päpstlichen Flug, geben Kommunion an den geschiedenen-and-remarried war eine allzu simple Lösung für das Problem.

Der Papst vor kurzem bekannt gegeben, neue Verfahren, um die Aufhebung Prozess zu optimieren, so dass der Prozess der Untersuchung der Nichtigkeit einer Ehe weniger zeitnahe und kostenintensiv.

Doch Kardinal Marx schlug vor, dass Handlungen des Papstes sind nicht ausreichend. Noch größere Seelsorge von der Kirche wird nicht verhindern, Scheidung, sagte er, und "(t) er neue Verfahren zur Bestimmung der Nichtigkeit einer Ehe kann nicht alle Fälle in der richtigen Weise."

"Oft ist der Zusammenbruch einer Ehe ist weder ein Ergebnis der menschlichen Unreife noch ein Mangel an wollen, verheiratet zu sein", sagte er.

Der Kardinal räumte Verständnis dafür, warum die geschiedene-und-wieder verheiratet sind nicht imstande, Kommunion der Kirche.

"Der Grund dafür gegeben ist, dass zivilrechtlich wiederverheirateten Geschiedenen Gläubigen objektiv fortEheBruch und damit im Widerspruch zu dem, was symbolisch in der Eucharistie, die Treue Christus seiner Kirche gezeigt, zu leben", sagte er.

Allerdings fragte er, "bedeutet das Ansprechen gerecht auf die Situation der Betroffenen? Und das ist aus theologischer Sicht des Sakramentes notwendig? Können Menschen, die zu sehen sind, in einem Zustand der schweren Sünde zu sein, wirklich das Gefühl, dass sie ganz zu uns gehört? "

Kardinal Marx sagte, dass die deutschen Bischöfe in den letzten Monaten haben ausführlich das Problem, indem diejenigen, die in eine zweite Zivilehe eingegeben haben und trotzdem noch auf sakramentale Weise in ihrer ersten Ehe gebunden aufgeworfen diskutiert.


Als ein Beispiel dieser Diskussion verwiesen wird er einen "Studientag", die gekommen ist, um als bekannt sein "Schattenrats", zusammen mit Konferenz der Schweizer und Französisch Bischöfe organisiert, die eine Akzeptanz homosexuelle Handlungen unter anderem befürwortet .

"Selbst wenn eine Wiederaufnahme der Beziehungen möglich wäre - in der Regel ist es nicht - die Person findet sich selbst in einer objektiven moralisches Dilemma, aus dem es keinen klaren moraltheologischen Ausweg", Kardinal Marx in seiner Ansprache.

"Die Beratung von sexuellen Handlungen in der neuen Beziehung zu unterlassen, nicht nur scheint unrealistisch zu viele. Es ist auch fraglich, ob sexuelle Handlungen unabhängig von der lebte Kontext beurteilt werden. "

Der Kardinal Frage gestellt, ob sexuelle Handlungen in der zweiten union "ohne Ausnahme, wie Ehebruch beurteilt werden? Unabhängig von einer Beurteilung der konkreten Situation? "

Er schlug vor Berücksichtigung der Kommunion für den geschiedenen-and-wieder geheiratet als eine Lösung für das Problem.

Zahlreiche Bischöfe haben gesprochen gegen diesen Vorschlag und sagte, dass es gegen die klare Lehre der Kirche und die Worte Jesu, die in Lukas 16.18 sagte: "Jeder, der von seiner Frau scheidet und eine andere heiratet, begeht Ehebruch
http://www.catholicnewsagency.com/news/a...emarried-63236/

.

von esther10 18.10.2015 20:29





MODERNE SEX-ED SEXUELL MISSBRÄUCHLICHE UNSEREN KINDERN: VÄTER, VERTEIDIGEN SIE IHRE KINDER

16. Oktober 2015


John-Henry Westen
Die folgende Adresse von John-Henry Westen, Editor-in-Chief der Lifesite und Mitbegründer der Stimme der Familie, wurde im Rahmen einer Pressekonferenz in Rom gestern gegeben. Stimme der Familie hielt eine Pressekonferenz, um den Vorrang der Eltern Adresse an die Erzieher ihrer Kinder sein.

Sprechen wie ein Vater von acht Kindern Ich bin hier, um meine Kinder zu verteidigen und Väter überall herausfordern, um das gleiche zu tun. Sie zu ermutigen, aufzustehen und zu kämpfen für die Rechte der Kinder zu Gesundheit und Glück, von ihrem Recht auf eine Erziehung frei von missbräuchlichen und schädlichen Propaganda.

Ich spreche von der aktuellen weltweiten Versuch, allen Kindern eine Sexualerziehung, die richtig genannt wird sexueller Missbrauch als Bildung zu verhängen sprechen. Es wird von Amerika, der EU und der Vereinten Nationen über die Entwicklungsländer unter Androhung der Verweigerung der Hilfe auf ihre eigenen Bürger geschoben und ebenfalls. Leider ist es eine missbräuchliche Erziehung, dass in weiten Teilen der westlichen Welt wird unterstützt und von vielen Bischöfen der katholischen Kirche und den Verantwortlichen der katholischen Schulbildung begünstigt.

Wie ist es missbräuchlich?

Zum einen ist es die ursprünglich auf der Forschung von Alfred Kinsey, der dafür bekannt ist, betreut wissenschaftliche Mitarbeiter, die sexuell missbraucht Kinder für seine Experimente haben basiert.

Dr. Judith Reisman, der Forscher, der Kinsey Verrat ausgegraben hat mir gesagt, dass mit Dr. Kinseys Forschung wird mit "die gleiche Quelle, die psychopathische Kinder sind von Geburt an sexuellen behauptet, nachdem die sexuelle Folter von bis zu 2.035 Kinder und Kinder gerichtet für seine so- genannt "Daten". "

Zweitens, was gelehrt wird nachweislich schädlich für Kinder. Nehmen wir zum Beispiel die Normalisierung der Homosexualität, die eine unabdingbare Voraussetzung der modernen Sexualerziehung ist.

Jeder denkende Mensch weiß, dass homosexuelle sexuelle Aktivität schädlich ist. Weltliche Studien, die die sexuell übertragbaren Krankheiten sind zu zahlreich zum Detail, sondern suchen auch auf der psychologischen Schaden ist wichtig. A 2001 staatlich geförderte Studie von fast 6.000 Erwachsenen in veröffentlichten Archives of General Psychiatry (Journal of the American Medical Association) festgestellt, dass:

Im Vergleich zu heterosexuellen Männern, Männern, die in homosexuelles Verhalten zu engagieren, sind:

727 Prozent eher zu bipolaren Störungen an einem bestimmten Punkt in ihrem Leben erlitten haben
620 Prozent eher zu Zwangsstörungen an einem bestimmten Punkt in ihrem Leben erlitten haben
421 Prozent eher zu Panikstörung gelitten haben
235 Prozent eher zu schweren Depressionen zu einem bestimmten Zeitpunkt in ihrem Leben erlitten haben
Im Vergleich zu heterosexuellen Frauen, Frauen, die in homosexuelles Verhalten zu engagieren, sind:

405 Prozent eher eine Substanz verwenden Störung gelitten haben
241 Prozent eher zu Stimmungsstörungen im Laufe ihres Lebens erlitten haben
209 Prozent eher zu zwei oder mehr psychische Störungen während ihres Lebens erlitten haben
Wie von den Forschern zusammengefaßt, "[d] ie Ergebnisse unterstützen die Annahme, dass Menschen mit gleichgeschlechtlichen Verhaltens sind einem größeren Risiko für psychiatrische Störungen."

Ist es somit barmherziger, um Kinder auf diese Gefahren zu verzichten oder sie zu Lifestyle-Entscheidungen, die gesundes Leben zu gewährleisten, führen.

Natürlich wäre Kritiker vermuten, dass die psychische Gesundheitsprobleme identifiziert Ergebnis aus gesellschaftlichen Missbilligung oder Stigmatisierung von Homosexualität. Allerdings wurde die Studie in den Niederlanden, der tolerantesten und homosexuellen bejahend Nation in der Welt getan.

(Sandfort, Theo GM, et. Al., "Gleichgeschlechtliche Sexualverhalten und psychiatrische Störungen," Archives of General Psychiatry (Journal of the American Medical Association), Vol. 58, No. 1, Januar 2001)

Für diejenigen, die leugnen, selbst die wissenschaftlichen Hinweise auf eine Schädigung, vielleicht als voreingenommen entließ sie alle fortbestehen würde, zumindest müssen wir die Worte des Homosexuell Aktivisten selbst glauben. In meinem Heimatland von Kanada gleichgeschlechtliche "Ehe" wurde im Jahr 2005 legalisiert.

Apropos Jahre nach der Verabschiedung der gleichgeschlechtlichen "Ehe" in ein Gesetz, Canadian Homosexuell Rechte Aktivisten Gens Hellquist suchte mehr staatliche Gesundheitsversorgung Dollar für die LGBT-Gemeinschaft. "Wir haben eines der ärmsten Gesundheitszustände in diesem Land", sagte er. "Gesundheit Fragen, die queer Kanadier gehören geringere Lebenserwartung als die durchschnittliche kanadische, Selbstmord, höhere Raten von Drogenmissbrauch, Depressionen, unzureichender Zugang zu Pflege und HIV / AIDS."

"Es gibt alle Arten von Fragen der Gesundheit, die auf unserer endemisch sind," fügte er hinzu. "Wir haben höhere Raten von anal krebs in der Homosexuell männlichen Gemeinschaft, Lesben haben höhere Raten von Brustkrebs."

Er schloss: "Jetzt, wo wir heiraten alle davon aus, dass wir keine Probleme mehr haben. Ein Großteil der Todesfälle, die in unserer Gemeinschaft auftreten, ausgeblendet sind, können wir sie nicht sehen. Diejenigen von uns, die Arbeit an den Frontlinien sind sehen, wie sie und ich bin müde zu beobachten meiner Gemeinde sterben. "

So können wir sehen, dass auch von der Normalisierung der homosexuellen Sex von allen anderen sexuellen Verirrungen ist moderne Sexualerziehung wirklich schädlich für unsere Kinder und als Väter sind wir aufgerufen, zu schützen und zu verteidigen, unsere Kinder.

Eltern brauchen die Hilfe der Kirche heute mehr denn je in der Verteidigung ihrer Rechte als die primären Erzieher ihrer Kinder. Doch zu viele Bischöfe und Priester haben in den Forderungen der säkularen Gesellschaft gegeben und erlaubt oder sogar diese missbräuchlich Sexualerziehung in den katholischen Schulen umarmt. Sie haben Familien und insbesondere Kinder zu den Wölfen aufgegeben.

Meine Frau und ich haben die schwierige Entscheidung zu Hause Schule unserer 8 Kinder aus dem Grund, dass wir uns weigern, sie zu dieser sexuellen Missbrauchs Sexualerziehung in den katholischen Schulen zu unterziehen hat.

Wir haben oft gehört, der Vatikan die Schuld für das Horten verschiedene Schätze, die mit der ganzen Welt geteilt werden sollte. Das unsinnige Behauptung ist in einem gewissen Sinne wahr. Die wahren Schätze der Kirche besitzt sind die Wahrheiten des Christus - der Masterplan für Gesundheit und Glück in jedem Bereich des sittlichen Lebens. So ist die Kirche hat den Schlüssel zur Unterweisung in der Sexualität nach dem Plan Gottes. Die große Schätze der Casti Connubii, Humanae vitae, Familiaris Consortio und der Theologie des Leibes natürlich St. Johannes Paul II sind alle da, bereit, gelehrt werden.

Während jedoch die missbräuchliche Sexualerziehung hat in fast allen Schulen gelehrt wurde, katholische enthalten, diese Schätze der Kirche wurden von den meisten katholischen Schulkinder auf der ganzen Welt vorenthalten worden.

In meinem Heimatland von Kanada Bischöfe haben eingeräumt, um Homosexuell-Gerade Bündnisse in den katholischen Schulen haben. Sie haben vereinbart, nicht der Unmoral der homosexuellen Sex in den katholischen Schulen zu sprechen.

Warum haben unsere Hirten getan? Vor allem aufgrund der Bedrohung durch den Rückzug der öffentlichen Mittel für die katholischen Schulen, aber auch aus Rücksicht auf die gesellschaftliche Akzeptanz und das Prestige, das mit sich bringt.

Väter müssen nun, sich für ihre Familien unsere Bischöfe wissen, dass wir nicht erlauben, geistliches Leben unserer Kinder weg für Geld und Prestige tauschen zu lassen.

Jesus fragte rhetorisch: "Gibt es ein Mann unter euch, der, wenn sein Sohn um Brot bittet, ihm einen Stein geben? Oder wenn er um einen Fisch bittet, ihm eine Schlange geben? "Es scheint, viele unserer geistigen Väter haben unseren Kindern Steine ​​statt Brot sie benötigen gegeben, haben uns Giftschlangen statt Fische gegeben.

Es ist jetzt Zeit für die Eltern, für ihre Kinder, um unsere Rechte als Haupterzieher unsere Kinder verlangen.
http://voiceofthefamily.com/modern-sex-e...-your-children/
Denn schließlich unsere Aufgabe als Eltern ist in erster Linie, um die bestmögliche Chance für unsere Kinder das ewige Gesundheit und Glück zu sichern.

von esther10 18.10.2015 20:18

Elbs: Kirche muss Einzelsituation von Menschen wahrnehmen

Feldkircher Bischof in ORF-Interview: Anderer pastoraler Umgang in verschiedenen Situationen braucht keine Änderung der Lehre - Nicht unumstrittene Arbeitsweise der Synode "die wahrscheinlich einzig mögliche und sinnvolle"

18.10.2015, 14:24 Uhr Österreich/Kirche/Familie/Syode/Elbs
Wien-Rom, 18.10.2015 (KAP) Die katholische Kirche muss in ihrer Seelsorge die Einzelsituation von Menschen stärker wahr- und ernstnehmen, dann könne sie auch die meisten jener Fragen, die Menschen bewegen, lösen. Das sagte der Feldkircher Bischof Benno Elbs, der derzeit an der Familiensynode im Vatikan teilnimmt, am Sonntag in einem Interview mit dem ORF-TV-Magazin "Orientierung". Er sei "zutiefst überzeugt", dass die Synode eine positive Botschaft für die Familie werden aussenden könne, so Elbs. "Das ist unser Auftrag und auch unser Wille."

Für das große Anliegen eines "anderen pastoralen Umgangs in verschiedenen Situationen" sei keine Änderung der Lehre notwendig, betonte Elbs, der bei der Synode offizieller Delegierter der Österreichischen Bischofskonferenz ist. "Die Lehre ist die Barmherzigkeit. Barmherzigkeit und Lehre sind nicht zwei Pole, sondern sie gehören zusammen."

Elbs verwies auf die in dieser Woche präsentierte zweite Stellungnahme der deutschsprachigen Arbeitsgruppe der Bischofssynode, der er angehört. In der von Kardinal Christoph Schönborn moderierten Gruppe beraten u.a. auch die Kardinäle Walter Kasper und Reinhard Marx sowie der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller. In das mit einstimmigem Votum beschlossene Dokument habe man den Gedanken von Thomas von Aquin (1225-1274) aufgenommen, wonach die Grundprinzipien von Lehre und Bibel mit Klugheit und Weisheit auf den Einzelfall angewendet werden sollen. "Das ist keine Regel für eine Ausnahme, sondern es geht grundsätzlich darum, die Situation des Menschen wahrzunehmen und sie in den Dialog zu bringen mit dem Evangelium", sagte Elbs. Auf diese Weise werde "Gerechtigkeit im Einzelfall möglich".

Insgesamt erlebe er die Zusammenarbeit bei der Synode als "sehr positiv" und "konstruktiv", betonte der Vorarlberger Bischof in dem ORF-Interview. "Es ist natürlich so, dass die Meinungen sehr unterschiedlich sind, aber was ich persönlich erfahre ist, dass mein persönlicher Horizont sehr geweitet wird." Es gebe in den einzelnen Regionen der Weltkirche sehr unterschiedliche Probleme und Fragen im Zusammenhang mit Familie. Sein Eindruck sei aber, dass die Synode versuche, all dies "auch wirklich wahrzunehmen und hinzuschauen, um einen wertschätzenden und unterstützenden Impuls für die Familien finden zu können". Beim Hören der weltweiten Gedanken in der Synodenaula "spürt man auch, wie groß die Hoffnung ist, dass hier etwas Positives kommt, und wie wichtig die Familie in allen Kulturen ist", sagte der Bischof.

Zur von mancher Seite geäußerten Kritik an einer "chaotischen" Arbeitsweise der Synode stelle Elbs klar, dass die aktuelle Vorgangsweise "wahrscheinlich die einzig mögliche und sinnvolle" und für ihn auch "eigentlich durchdacht" ist. Man müsse bedenken, dass die Synode nicht allein die aktuellen drei Wochen der Versammlung in Rom ausmache. Der Prozess umfasse auch die schon vor längerem gestartete weltweite Befragung zu Familienthemen und die außerordentlichen Synode vor einem Jahr. "Wenn manche Bischöfe gemeint haben, man müsste nun neue Texte frei diskutieren können, dann geht das natürlich nicht, weil man damit die Ergebnisse und Erfahrungen der letzten eineinhalb Jahre außer acht ließe", sagte Elbs.

Kathpress-Themepakte zur Familiensynode unter: www.kathpress.at/synode

von esther10 18.10.2015 18:08

Papst spricht Eltern der Heiligen Therese von Lisieux heilig


Das erste als Ehepaar heiliggesprochene Ehepaar der katholischen Kirche - AP

18/10/2015 12:02SHARE:
Die Eltern der heiligen Therese von Lisieux sind nun ebenfalls heiliggesprochen: Papst Franziskus nahm Louis Martin und Zélie Guérin am Sonntag bei einer feierlichen Messe auf dem Petersplatz in den Heiligenkalender auf. Das französische Ehepaar ist das erste, das für die Vorbildlichkeit seiner Ehe heiliggesprochen wurde. Die Eltern von Therese und weiterer acht Kinder hätten „den christlichen Dienst in der Familie gelebt, indem sie Tag für Tag eine Umgebung voller Glauben und Liebe aufbauten“, würdigte Franziskus die Eheleute. Neben ihnen erhob er auch den italienischen Priester Vincenzo Grossi (1845-1917) und die spanische Ordensfrau Maria Isabel Salvat Romero (1926-1998) zur Ehre der Altäre.

Louis Martin (1823-1894) und Zélie Guérin (1831-1877) wollten ursprünglich Ordensleute werden, wurden jedoch beide abgewiesen. 1858 lernten sie sich kennen und heirateten wenig später. Von ihren neun Kindern erreichten fünf Töchter das Erwachsenenalter. Alle fünf schlugen den Weg ein, der ihren Eltern verwehrt geblieben war: Sie wurden Ordensfrauen. Die Eltern hätten das christliche Klima dafür geschaffen, dass diese Berufungen aufkeimen konnten, hob Franziskus hervor.

Reliquien der beiden neuen Heiligen wurden bei der Zeremonie von einem italienischen Jungen und einem spanischen Mädchen zum Altarbereich getragen. Die Kinder waren nach kirchlicher Überzeugung auf Fürsprache des Ehepaares Martin und auf medizinisch unerklärliche Weise von schweren Defekten kurz nach ihrer Geburt geheilt worden.

Mit Blick auf das Sonntagsevangelium über Macht und Dienst wiederholte Franziskus die Lehre, dass die Nachfolge Christi „unvereinbar“ ist mit Ehrgeiz und Karrieredenken. „Ein Verständnis der Macht, das sich an weltlichen Kriterien orientiert, ist unvereinbar mit dem demütigen Dienst, der nach der Lehre und dem Beispiel Jesu die Autorität kennzeichnen müsste.“

An der Messe nahmen mehrere zehntausend Gläubige teil. Der italienische Priester Grossi gründete 1885 das „Institut der Schwestern des Oratoriums“, das sich besonders dem Dienst für bedürftige Jugendliche widmet. Der Papst lobte ihn als „barmherzigen Samariter“, der immer die Bedürfnisse der ihm Anvertrauten im Auge hatte.

Die Spanierin Romero, genannt Maria von der Unbefleckten Empfängnis und seit 1977 Generaloberin der Schwestern der Gesellschaft vom Kreuz, habe sich in großer Demut dem Dienst an den „Letzten“ gewidmet, vor allem den Kindern armer und kranker Eltern, so Franziskus. „Das leuchtende Zeugnis dieser neuen Heiligen spornt uns an, auf dem Weg des frohen Dienstes an den Mitmenschen beharrlich voranzuschreiten“, sagte Franziskus.
(rv/kna 18.10.2015 gs)

von esther10 18.10.2015 17:54

Kardinal Peter Turkson fordert die Afrikaner dazu auf, in ihrer Heimat zu bleiben
Veröffentlicht: 18. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Kirchenführer kritisiert “demographische Ausblutung” Afrikas


Der aus Ghana stammende Kardinal Peter Turkson äußerte sich bereits Mitte Juni dieses Jahres zur anhaltenden Flüchtlingswelle aus Afrika; diese Situation hat aus seiner Sicht negative Auswirkungen auf die Herkunftsländer: “Afrika kann diese demographische Ausblutung nicht länger verkraften”. bildma1

Dies sagte der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden gegenüber der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Er erklärte, die vielen jungen Menschen dürften ihrer Heimat nicht verloren gehen.

Der Kurienkardinal beklagt, dass sich die meisten Flüchtlinge großen Illusionen über ihre Zukunft in Europa hingeben: “Die wirkliche Geschichte ihrer Wanderschaft wird daheim nie erzählt; über die Erniedrigung und die Schmerzen wird geschwiegen.” – Deshalb müßten in Afrika realistische Informationen über die Gefahren der Flucht und die Situation in Europa verbreitet werden.

“Mildtätigkeit ist garantiert keine Lösung”

Der schwarzafrikanische Würdenträger ruft dazu auf, die Fluchtursachen in den jeweiligen Heimatländern zu bekämpfen: “Mildtätigkeit ist garantiert keine Lösung. Hier müssen gezielte Aufbauprogramme für die gefährdeten Staaten her, die gleichermaßen Bildung, Ausbildung und demokratisches Regierungshandeln auf allen Ebenen anpacken.”

Europa selber könne nicht immer mehr Menschen aufnehmen und integrieren: “Wir haben die Krisen in den EU-Ländern von Griechenland bis Frankreich; die Angst vor Überfremdung in der Bevölkerung. Europa muss versuchen, dort anzusetzen, wo die Menschen ihre Wanderung beginnen.”

Quelle bzw. vollständige Meldung hier: http://www.domradio.de/themen/fluechtlin...probleme-afrika

von esther10 18.10.2015 15:17

Gewalt gegen Asylbewerberheime und Gewalt unter Flüchtlingen entschieden bekämpfen
Veröffentlicht: 18. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Die Zahl der Gewalttaten gegenüber Flüchtlingen steigt an. Nach Auskunft des Bundesinnenministeriums sind in diesem Jahr bereits knapp 500 Straftaten gegenüber Asylbewerberunterkünften verübt worden. 033_30



In einem gemeinsamen Papier fordern der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie die Deutsche Polizeigewerkschaft wirksamere Sicherheitsmaßnahmen und einen besseren Schutz dieser Einrichtungen.

Der Hauptgeschäftsführer des DStGB, Dr. Gerd Landsberg, und der Bundesvorsitzende der Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, betonten bei der Vorstellung dieses Papiers aber auch, dass die Sicherheit innerhalb der Flüchtlingsunterkünfte deutlich verbessert werden und Gewalt unter Flüchtlingen und Flüchtlingsgruppen entschieden mit den Mitteln des Rechtsstaats begegnet werden muss.

Einig waren sich die Vertreter von Polizei und Kommunen, dass auch die Gewalt innerhalb der Flüchtlingsunterkünfte konsequent verfolgt werden müsse. Wer Straftaten begehe, müsse mit Konsequenzen rechnen.
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Rainer Wendt: „Für diejenigen, die trotz eindeutiger Aufklärung nicht bereit sind, sich rechtstreu und gewaltfrei zu verhalten, sollte die Prüfung von Asylbegehren unter Ausschluss weiterer Rechtswege im Eilverfahren erfolgen. Nach negativem Bescheid muss die sofortige Abschiebung erfolgen. Der Abschieberückstand in Deutschland muss konsequent beseitigt werden, wenn der Schutz bedrohter Menschen, die vor Gewalt, Terror und politischer Verfolgung bei uns Schutz suchen, gewährleistet werden soll.“
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„Aus unserer Sicht ist es dringend notwendig, dass den zu uns kommenden Menschen von Beginn an klare Regeln kommuniziert werden“, ergänzte DStGB Hauptgeschäftsführer Landsberg. „Die Menschen müssen wissen, was sie bei uns dürfen und was sie nicht dürfen. Dazu gehören auch die bei uns geltenden Werte, wie sie im Grundgesetz festgeschrieben sind, zu kennen und zu respektieren: Gleichberechtigung von Mann und Frau, Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit.“
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Quelle und vollständige Nachricht hier: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/herau...ng-integration/
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Meldung zu aktuellen Äußerungen des Polizeigewerkschafts-Vorsitzenden Wendt: http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...-grenzzaun.html

von esther10 18.10.2015 14:40

Samstag, 17. Oktober 2015
Steht die deutsche Synoden-Delegation im Dienst der sexuellen Revolution?


In der zweiten Sitzungswoche der Familiensynode (5. – 25. Oktober) wurden die Reizthemen Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, Homosexualität usw. behandelt.

Viele Synodenväter haben sich zu diesen Themen geäußert. An der Schärfe der Stellungnahmen beider Seiten ist deutlich geworden, dass der Riss, der durch die Synode geht, immer breiter wird.

Inzwischen kann man von einer regelrechten Polarisierung sprechen: Auf der einen Seite stehen die Progressisten, die immer deutlicher zum Ausdruck bringen, dass sie die Lehre der Kirche hinsichtlich Ehe und Sexualität ändern wollen. Die Profiliertesten dieser Gruppe sind zurzeit die Delegierten der Deutschen Bischofskonferenz und Erzbischof Blase Cupich von Chicago.

Auf der anderen Seite stehen die Konservativen, die die katholische Lehre und damit den Glauben verteidigen. Die wichtigsten Vertreter dieser zweiten Gruppe sind die Osteuropäer - vor allem die Polen – und die Afrikaner.

In der Mitte ist die große Gruppe der Unentschlossenen.

Inzwischen ist die Anzahl der Stellungnahmen, unterschiedlichen Ansichten, Vorgehensweisen und Vorschläge so groß, dass man kaum noch den Überblick behalten kann.

Doch eines kann festgehalten werden: Die Trennlinie der verschiedenen Fraktionen auf der Synode ist die jeweilige Haltung zur sexuellen Revolution entsprechend den Maximen der 1968er-Bewegungen.

Leider geht in diesem Punkt die deutsche Delegation mit schlechtem Beispiel voran: Im Wesentlichen fordern sie die Akzeptanz der sexuellen Revolution durch die katholische Kirche. Konkret bedeutet das die Akzeptanz außehelicher Partnerschaften, Akzeptanz ziviler Zweitehen, Akzeptanz homosexueller Beziehungen usw.

In den letzten Tagen hat sich Kardinal Marx (mal wieder) für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion ausgesprochen. Bischof Bode will die „guten Seiten“ der „wilden Ehen" betont sehen. Homosexualität müsse neu bewertet und eingestuft werden.

Braucht man einen Kirchenapparat, der solche Sprüche loslässt? Man kann es viel billiger haben, und zwar für 1,80 Euro. So viel kostet ein Exemplar der Jugendpostille „Bravo“.

Zu diesem Preis wollen Marx & Co. die katholische Ehe- und Sexuallehre verscherbeln.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 09:27 1 Kommentar:

von esther10 18.10.2015 14:34

Ich ließ vier Flüchtlinge bei mir wohnen. Und dann passierte es
Veröffentlicht: 14/10/2015 15:08 CEST Aktualisiert: 15/10/2015 16:25 CEST FLCHTLINGE



„Dann nimm doch eine Flüchtlingsfamilie auf, du Gutmensch." Ja, diesen Satz habe ich mir von Freunden und Bekannten in Diskussionen über die Flüchtlingssituation oft anhören müssen. Viel zu oft.

Weil ich die Ängste der Menschen um mich herum nicht verstehen will. Weil ich Seehofers Flüchtlingspolitik für gefährlich halte. Und weil ich es ekelhaft finde, wie wir in der öffentlichen Diskussion Kriegsflüchtlinge als legitime Geflohene, aber Wirtschaftsflüchtlinge als Schmarotzer degradieren.

Die Forderung ist Schwachsinn. Sie ist nur der müde Versuch, tolerante Menschen zum Schweigen zu bringen. Man kann Flüchtlingen auf viele Arten helfen und niemand wird gezwungen, seine Wohnung mit ihnen zu teilen. Auch nicht die „besorgten Bürger".



Vor wenigen Wochen ist es doch passiert: Ich nahm vier bei mir zu Hause auf. Und ich werde nie vergessen, was das mit mir gemacht hat.

Marija, Predag, Velko und Marco kommen aus Serbien. Sie sind Roma und werden in ihrem Heimatland diskriminiert. Ich habe sie bei einer Hilfsaktion für Flüchtlinge in Berlin kennengelernt. Wir tauschten Nummern aus. Ich versprach Marija, dass sie sich immer melden könne, falls sie Hilfe brauche.

Dass sie wenige Tage später mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen völlig aufgelöst und halb erfroren vor meiner Tür stehen würde, hätte ich niemals erwartet.

Die Familie hatte keinen Schlafplatz mehr. 18 lange und kalte Stunden zogen sie mit ihren wenigen Habseligkeiten von Unterkunft zu Unterkunft. Alle weigerten sich, die Familie aufzunehmen. Wir sind überfüllt, hieß es. Auf der Polizeistation wurden sie wieder weggeschickt. „Verpisst euch, ihr habt hier nichts verloren. Haut endlich ab!", schrie der Beamte die Familie an. Und ja, das habe ich mit meinen eigenen Ohren gehört, weil Marija in diesem Moment mit mir telefonierte.

Das System hatte offensichtlich versagt. Und ich musste mich entscheiden, ob ich mich darüber empöre und die Schuldigen suche - oder ob ich der Familie einfach ein Zuhause schenken möchte.

Lest auch: Buschkowskys Vision: So werden Flüchtlinge unser Land verändern
Ich beschloss, sie aufzunehmen. Ich wollte diesen Menschen beweisen, dass es in Deutschland nicht nur Vollidioten gibt, die Brandsätze auf Flüchtlingsheime werfen. Sondern auch gute Menschen. Und dass sie keine Angst vor den Deutschen haben müssen.

Mir war nicht bewusst, dass auch ich mich in dieser Zeit verändern würde. Sehr. Mir wurde zum Beispiel bewusst, wie viele Dinge ich als selbstverständlich sehe. Obwohl sie es nicht sind.

Ich habe die beiden Jungs erst in die Badewanne gesteckt. Sie waren von den Strapazen des Tages komplett durchgefroren. Und die Erlebnisse der letzten zwei Monate haben sie schwer traumatisiert. Nicht nur, weil sie still, fast schon verstört waren. Ich konnte den Schmerz auch in ihren Augen sehen.

Die Familie lebte in einer Berliner Notunterkunft mit 300 anderen Flüchtlingen. Eine Unterkunft, in der Flüchtlinge eigentlich nur wenige Tage bleiben sollen. Sie lebten dort ohne Beschäftigung, ohne fließendes Wasser, ohne Türen. Und vor allem ohne Privatsphäre.

(Text geht unter dem Video weiter)

STAND-UP COMEDIAN IMAANI BROWN: EIN IRANER RECHNET MIT UNSERER FLÜCHTLINGSPOLITIK AB



Ich sah, wie dankbar die Kinder waren. Nur weil sie jetzt in einer Wohnung leben durften. Marco fasste alles an, was er zum Greifen bekam. Er staunte, er untersuchte, er war einfach fasziniert.

Zuerst entdeckte er den Wasserhahn. Er drehte ihn auf, ließ den kalten Wasserstrahl über seine kleinen Hände laufen. Er war so unfassbar glücklich und hörte nicht mehr auf zu lachen. Einfach nur, weil er fließendes Wasser spürte. Es sah aus, als würde er die Welt zum erstem Mal entdecken.

Sein Bruder Velko fand Gefallen an der Schlafzimmertür. Er machte die Tür auf, dann machte er sie wieder zu. Auf und zu, immer wieder. Nicht, weil ihm langweilig war.

Er genoss dieses Gefühl: Eine Türe zum Abschließen. Ein eigener Raum. Für ihn, für seinen Bruder und für seine Eltern. In der Unterkunft trennte ihn nur ein dünner Vorhang von den hunderten weiteren Flüchtlingen. Keine Privatsphäre, keine Normalität. „Jede Familie braucht eine Tür", sagte er in gebrochenem Englisch.

Auch Marija und ihr Mann Predag wirkten erleichtert. Die Zeit bei mir befreite sie von dem Gefühl der absoluten Nutzlosigkeit der letzten Wochen. Endlich.

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Marija kochte serbische Spezialitäten, machte das Geschirr, wischte den Tisch. Ich konnte sie nicht davon abhalten. „Sophia, bitte lass mich. Endlich darf ich wieder etwas tun. Ich bin so dankbar." Dankbar für Dinge, die uns nerven. Auf die wir keine Lust haben, über die wir uns andauernd beschweren.

Ihr Mann Predag fegte die Terrasse, brachte den Müll weg. Einfach so, ohne Aufforderung. Weil er sich endlich wieder nützlich und wertvoll fühlen wollte. Wir konnten uns nie unterhalten, weil er kein Englisch sprach. Aber die Tränen in seinen Augen waren Botschaft genug.

Nachdem wir die Kinder ins Bett brachten, saßen wir spätabends am Tisch zusammen. Wir sprachen viel, wir lachten und weinten zusammen. Ich fragte Marija nach ihrem größten Wunsch für sich und ihre Familie.

Sie griff vorsichtig nach meiner Hand auf dem Tisch und schaute mir in die Augen: "Sophia, alles, was ich will, ist ein kleiner Raum für meine Familie. Ein Tisch, an dem wir zusammen essen können. Ein Bett, in dem wir gemeinsam kuscheln können. Ich bin nicht nach Deutschland gekommen, um Millionär zu werden. Ich bin gekommen, um ein Mensch sein zu dürfen. Ein Mensch, der glücklich ist."

Und das ist doch eigentlich der verständlichste Wunsch, den ein Mensch nur äußern kann - egal, woher er kommt. Egal ob Deutscher, Syrer oder Wirtschaftsflüchtling. Ein glücklicher Mensch sein zu dürfen und ein besseres Leben anzustreben. Danke Marija, dass du mich daran erinnert hast.
http://www.huffingtonpost.de/sophia-maie..._b_8292734.html
ERNSTHAFT? GEMEINDE VERÖFFENTLICHT BENIMMREGELN FÜR FLÜCHTLINGE

von esther10 18.10.2015 14:24

Besuch in der Türkei: Warum sich Merkel wirklich mit Erdogan trifft
The Huffington Post | von Christoph Asche


Wegen der Flüchtlingskrise in Europa reist Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag zu politischen Gesprächen in die Türkei.

In Istanbul kommt die CDU-Vorsitzende mit Regierungschef Ahmet Davutoglu und mit Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zusammen. Der Besuch der Kanzlerin ist ungewöhnlich, denn: Erdogan hatte sich zuletzt mit seinem autokratischen Führungsstil politisch weitestgehend isoliert.

Warum fliegt Merkel dann überhaupt in die Türkei?

Kurz gesagt: Merkel ist auf Erdogan angewiesen. Die Türkei ist das wichtigste Transitland für Flüchtlinge auf dem Weg in die EU, von dort geht es für sie weiter über die Balkan-Route in Richtung Westeuropa. Erdogan soll verhindern, dass die mehrheitlich syrischen Flüchtlinge wie bisher unkontrolliert über die Ägäis nach Europa kommen.

Wie soll das umgesetzt werden?

Die Türkei hat drei Milliarden Euro für die Versorgung der Menschen im Landgefordert - dreimal so viel wie von der EU angeboten. Gut möglich, dass Erdogan das Geld bekommt. Auch Visafreiheit für türkische Staatsbürger oder die Einstufung der Türkei als sicheres Herkunftsland werden diskutiert.

Warum ist der Merkel-Besuch in der Türkei so umstritten?

Der Zeitpunkt des Besuchs ist äußerst ungünstig gewählt. Zumindest sieht das die Opposition so. Sie wirft Merkel vor, Erdogan und die islamisch-konservative Regierungspartei AKP mit dem Besuch zwei Wochen vor der Parlamentswahl aufzuwerten:

Grünen-Chef Cem Özdemir warf Merkel Wahlkampfhilfe für Erdogan vor. "Ich will keine deutsche Bundeskanzlerin, die Wahlkampf macht für einen autoritären Herrscher", sagte Özdemir am Samstag auf einem Parteitag der bayerischen Grünen in Bad Windsheim. "Erdogan ist doch nicht die Lösung der Probleme, sondern Erdogan ist eine personifizierte Fluchtursache durch die Politik, für die er steht." Er erwarte, dass Merkel auch Vertreter der Opposition treffe.

Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht sagte der "Bild am Sonntag": "Merkels Anbiederung an den Despot Erdogan ist eine moralische Bankrotterklärung. Ausgerechnet mit dem Brandstifter Erdogan einen Pakt zur Abwehr von Flüchtlingen anzustreben, zeigt das wahre Gesicht hinter Merkels Willkommensmaske."

Kritik kommt auch aus den Reihen der Union. CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe: "Wir dürfen der Türkei nicht zu viele Zugeständnisse machen". Es gebe erhebliche Defizite beim Umgang mit den wesentlichen Grundrechten, vor allem bei der Meinungs- und Pressefreiheit. Auch die Situation der Christen in der Türkei sei "äußerst kritisch", sagte Hasselfeldt.

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) nahm die Kanzlerin hingegen in Schutz. Er sagte der "Welt am Sonntag":

"Würden wir uns an hehre Prinzipien klammern, dürften wir nicht mit der Türkei reden, nicht mit Russland, nicht mit der Mehrheit der Staaten dieser Welt. Das wäre ein falsches Verständnis von politischer Verantwortung." Man müsse die politische Verantwortung in erster Linie für sein Land wahrnehmen.

Und was sagt die türkische Opposition zum Merkel-Besuch?

Die größte türkische Oppositionspartei CHP kritisiert, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei ihrem Besuch in Istanbul auf ein Gespräch mit Vertretern der Opposition verzichtet. "Es ist schade, dass sie kein Treffen mit der CHP oder überhaupt mit der Opposition beantragt hat", sagte Erdal Aksünger, Chefberater des Oppositionsführers Kemal Kilicdaroglu am Sonntag.

Die pro-kurdische Oppositionspartei HDP warf Merkel einen "schmutzigen Handel" mit der Türkei vor. "Es wird gesagt: Schick uns keine Flüchtlinge mehr, mache dem ein Ende und nimm dafür drei Milliarden Euro", sagte der HDP-Vize-Chef Nazmi Gür. Die schlimme Lage der Flüchtlinge sei jedoch kein Thema. "Diese Feilscherei ist beschämend", sagte er. Merkel müsse zudem Erdogans Syrienpolitik ansprechen, forderte er. Deren Scheitern habe das "Menschheitsdrama" erst herbeigeführt.

Wie rechtfertigt die Kanzlerin ihre Reise nach Istanbul?

Merkel versucht den Medien und ihren Parteikollegen klarzumachen, dass die EU starke Partner bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise braucht. "Europa kann seine Außengrenze nicht allein schützen, wenn wir nicht auch ein Abkommen mit der Türkei schließen», sagte Merkel am Samstag auf einem Kreisparteitag der CDU in ihrem Wahlkreis in Grimmen. Die Kanzlerin kündigte vor dem Besuch an, auch das Thema Menschenrechte bei Erdogan anzusprechen.

http://www.huffingtonpost.de/2015/10/18/..._hp_ref=germany
Mit Material von dpa



von esther10 18.10.2015 13:54

Angelus: „Sich gegen die Gewalt im Heiligen Land stemmen"


Unruhen, Messerattacken und Racheschläge in Jerusalem - AP

18/10/2015 11:40SHARE:
Papst Franziskus sorgt sich über die zunehmenden Akte der Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern. „In diesem Augenblick braucht es viel Mut und viel Willenskraft, um Nein zu Hass und Rache zu sagen und Gesten des Friedens zu setzen“, sagte der Papst beim Angelusgebet an diesem Sonntag vor Zehntausenden Pilgern und Besuchern, die zu einer Messe mit Heiligsprechung auf den Petersplatz gekommen waren. Franziskus bat um Gebet,

„damit Gott in allen, Regierenden und Bürgern, den Mut stärke, sich gegen die Gewalt zu stemmen und konkrete Schritte der Entspannung zu tun“. Gerade im derzeitigen Kontext des Mittleren Ostens sei der Friede im Heiligen Land entscheidend; das verlange „Gott und das Wohl der Menschheit“.
Seit Mitte September kommt es in Jerusalem und im Westjordanland immer wieder zu Messerattacken von Palästinensern auf Israelis, gefolgt von blutiger Polizeigewalt gegen die Angreifer und Unruhen. Acht Israelis und mindestens 40 Palästinenser kamen dabei bisher ums Leben.
(rv 18.10.2015 gs)

von esther10 18.10.2015 13:51

Papstansprache: Synodalität für das 3. Jahrtausend


Papst Franzikus bei seiner Festrede in der Audienzhalle Paulo VI. - ANSA

17/10/2015 15:24SHARE:
„Die Schönheit und die Notwendigkeit des gemeinsamen Gehens“: Arbeitsübersetzung der Papstrede vom 17. Oktober, Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Bischofssynode.

(…) Von Anfang meines Dienstes als Bischof von Rom an hatte ich vor, die Synode aufzuwerten, die ja ein kostbares Erbe der letzten konziliaren Versammlung ist. Für den seligen Paul VI. sollte die Bischofssynode das Selbstverständnis des ökumenischen Konzils aufgreifen und dessen Geist und Methode reflektieren. Derselbe Papst hat dargelegt, dass der Organismus der Synode „im Laufe der Zeit noch verbessert werden kann“ (Motu proprio Apostolica sollicitudo,15 settembre 1965). Das griff zwanzig Jahre später der heilige Johannes Paul II. auf, als er bestätigte, dass „dieses Instrument vielleicht noch verbessert werden kann. Vielleicht kann sich die kollegiale pastorale Verantwortung noch voller in der Synode ausdrücken“ (Schlussansprache, 6. Bischofssynode 1983). Schließlich hat Papst Benedikt XVI. 2006 einige Änderungen der Synodenordnung approbiert, auch im Licht der Vorschriften des Kodex des Kirchenrechtes und der Kirchenrechts der Ostkirchen, die in der Zwischenzeit promulgiert worden waren.

Auf dieser Straße müssen wir weiter gehen. Die Welt, in der wir leben und die in all ihrer Widersprüchlichkeit zu lieben und der zu dienen wir berufen sind, erfordert von der Kirche eine Steigerung der Synergien in allen Bereichen ihrer Sendung. Es ist dieser Weg der Synodalität, welcher der Weg ist, den Gott von der Kirche im dritten Jahrtausend erwartet.

Das was Gott von uns bittet ist in gewisser Weise schon im Wort „Synode“ enthalten. Gemeinsam gehen - Laien, Hirten, der Bischof von Rom - ist eine Idee, die sich leicht in Worte fassen lässt, aber nicht so leicht umzusetzen ist.

Unfehlbarkeit im Glauben

Nachdem es betont hat, dass das Volk Gottes aus allen Getauften gebildet gerufen ist, „ein geistlicher Bau und ein heiliges Priestertum“ zu sein (Lumen Gentium 10), verkündet das Zweite Vatikanische Konzil: „Die Gesamtheit der Gläubigen, welche die Salbung von dem Heiligen haben (vgl. 1 Joh 2,20.27), kann im Glauben nicht irren. Und diese ihre besondere Eigenschaft macht sie durch den übernatürlichen Glaubenssinn des ganzen Volkes dann kund, wenn sie von den Bischöfen bis zu den letzten gläubigen Laien ihre allgemeine Übereinstimmung in Sachen des Glaubens und der Sitten äußert.“ (Lumen Gentium 12). Das ist die berühmte „Unfehlbarkeit im Glauben“.

In meinem apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium habe ich das noch einmal unterstrichen: „Das Volk Gottes ist heilig in Entsprechung zu dieser Salbung, die es „in credendo“ unfehlbar macht“ (EG 119) und ich habe hinzu gefügt: „Jeder Getaufte ist, unabhängig von seiner Funktion in der Kirche und dem Bildungsniveau seines Glaubens, aktiver Träger der Evangelisierung, und es wäre unangemessen, an einen Evangelisierungsplan zu denken, der von qualifizierten Mitarbeitern umgesetzt würde, wobei der Rest des gläubigen Volkes nur Empfänger ihres Handelns wäre“ (EG 120). Der sensus fidei verhindert, dass wir zwischen der Ecclesia docens und der Ecclesia discens, weil auch die Herde ihr eigenes „Gespür“ für die neuen Wege hat, die der Herr seiner Kirche enthüllt.

Es war diese Überzeugung, die mich geleitet hat, als ich gewünscht habe, dass das Volk Gottes in der Vorbereitung für die doppelte Synodenversammlung zur Familie konsultiert werde, wie es normalerweise mit allen „Lineamenta“ [Vorbereitungsdokumenten] geschieht und geschah. Sicherlich, eine Befragung dieser Art reicht auf keinen Fall aus, um auf den sensus fidei zu hören. Aber wie wäre es möglich, über die Familie zu sprechen ohne Familien zu Rate zu ziehen, ohne auf ihre Freuden und Hoffnungen zu hören, ihr Leiden und ihre Ängste? (vgl Gaudium et Spes, 1) Durch die Antworten auf die zwei Fragebögen, welche an die Ortskirchen verschickt wurden, haben wir die Möglichkeit gehabt, wenigstens auf einige von ihren Fragen zu hören, die sie ganz direkt betreffen und über die sie so viel zu sagen haben.

Eine Kirche des Hörens

Eine synodale Kirche ist eine Kirche des Hörens, im Bewusstsein, dass auf etwas Hören mehr ist als bloßes Hören. Es ist ein wechselseitiges Hören bei dem jeder etwas zu lernen hat. Das gläubige Gottesvolk, das Kollegium der Bischöfe, der Bischof von Rom: der eine hört auf den anderen, und gemeinsam hören sie auf den Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit (Joh 14,17), um das zu erkennen, was Er seinen Kirchen sagt (Apg 2,7).

Die Bischofssynode ist der Punkt, an dem diese Dynamik des Hörens auf allen Ebenen des Lebens der Kirche zusammen laufen. Der synodale Weg beginnt hörend auf das Volk, dass an der prophetischen Sendung Christi teilhat (LG 13); nach einem guten Prinzip der Kirche des ersten Jahrtausends: „Quod omnes tangit ab omnibus tractari debet“ [Was alle angeht muss von allen besprochen werden]. Der Weg der Synode geht weiter im Hören auf die Hirten. Über die Synodenväter handeln die Bischöfe als echte Wahrer, Vermittler und Zeugen des Glaubens der Ganzen Kirche, den sie unterscheiden können müssen von den vielen Strömungen der öffentlichen Meinung. Am Vorabend der Synode im vergangenen Jahr habe ich das folgendermaßen betont:

„Vom Heiligen Geist erbitten wir für die Synodenväter vor allem die Gabe des Hörens: des Hörens auf Gott, so dass wir mit Ihm den Schrei des Volkes hören; des Hörens auf das Volk, so dass wir dort den Willen wahrnehmen, zu dem Gott uns ruft“

(Petersplatz, 4. Okt 2014).

Schließlich gipfelt der synodale Weg im Hören auf den Bischof von Rom, der gerufen ist als „Hirte und Lehrer aller Christen“ zu sprechen (1. Vat. Konzil, Pastor Aeternus; CIC 749 §1): nicht bei seinen persönlichen Überzeugungen beginnend, sondern als oberster Zeuge des fides totius Ecclesiae ist er Garant des Gehorsams und der Übereinstimmung der Kirche mit dem Willen Gottes, dem Evangelium Christi und der Tradition der Kirche (Ansprache Abschluss der Synode 2014, 18. Oktober).

Mit dem Papst, unter dem Papst

Die Tatsache, dass die Synode immer cum Petro et sub Petro handelt, also nicht nur mit dem Papst, sondern auch unter dem Papst, ist keine Beschränkung ihrer Freiheit, sondern eine Garantie der Einheit. Tatsächlich ist der Papst dank dem Willen des Herrn „das immerwährende, sichtbare Prinzip und Fundament für die Einheit der Vielheit von Bischöfen und Gläubigen“ (LG 23, vgl. 1. Vat. Konzil Pastor Aeternus). Damit verbindet sich das Konzept der „hierarchischen Communio“, welche vom Zweiten Vatikanischen Konzil angewandt wurde: die Bischöfe sind verbunden mit dem Bischof von Rom durch das Band der bischöflichen Gemeinschaft (cum Petro) und sind zur gleichen Zeit hierarchisch ihm als Haupt des Kollegiums untergeordnet (sub Petro) (LG 22, Christus Dominus, 4).

Kirche und Synode sind Synonyme

Die Synodalität als konstitutives Element der Kirche bietet uns einen angemesseneren Interpretationsrahmen für das Verständnis des hierarchischen Dienstes. Wenn wir verstehen, dass wie der heilige Johannes Chrysostomos sagt „Kirche und Synode Synonyme sind“ (Explicatio in Ps 149) - weil die Kirche nichts anderes ist als das „gemeinsame Gehen der Herde Gottes auf den Wegen der Geschichte zur Begegnung mit Christus dem Herrn - dann verstehen wir auch, dass in ihrem Inneren niemand über die anderen „erhoben“ ist. Im Gegenteil, in der Kirche ist es notwendig, dass sich jemand „erniedrigt“ um sich in den Dienst an den Geschwistern auf dem Weg zu stellen.

Jesus hat die Kirche gegründet und an ihre Spitze das Kolleg der Apostel gesetzt, in dem der Apostel Petrus der „Fels“ ist (Mt 16,18); er soll seine Brüder im Glauben stärken (Lk 22,32). Aber in dieser Kirche befindet sich der Gipfel wie bei einer umgekehrten Pyramide unterhalb der Basis. Deswegen heißen diejenigen, die Autorität ausüben, „Diener“: weil sie im Ursprungssinn des Wortes die Kleinsten von allen sind. Dem Volk Gottes dienend wird ein jeder Bischof, für den ihm anvertrauten Teil der Herde, vicarius Christi (LG 27), Stellvertreter dieses Jesus, der sich beim letzten Abendmahl niedergekniet hat, um die Füße der Apostel zu waschen (Joh 13,1-15). In gleicher Sichtweise ist der Nachfolger Petri selbst nichts anderes als der Diener der Diener Gottes.

Vergessen wir das nie! Für die Jünger Jesu, gestern, heute und immer, ist die einzige Autorität die Autorität des Dienstes, die einzige Macht die Macht des Kreuzes, getreu den Worten des Meisters: „Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.“ (Mt 20,25.27) Unter euch soll es nicht so sein: in diesem Ausdruck kommen wir zum Kern des Dienstes der Kirche - „bei euch soll es nicht so sein“ - und wir erhalten die notwendige Einsicht um den hierarchischen Dienst zu verstehen.

In einer synodalen Kirche ist die Bischofssynode nur der sichtbarste Ausdruck der Dynamik einer Gemeinschaft, die alle kirchlichen Entscheidungen anregt.

Die erste Ebene der Ausübung der Synodalität geschieht in den Ortskirchen. Nachdem es die noble Institution der Bischofssynode wieder eingeführt hat, in der Priester und Laien gerufen sind gemeinsam mit dem Bischof für die gesamte kirchliche Gemeinschaft zusammen zu arbeiten (CIC 460-468) widmet das Kirchenrecht viel Aufmerksamkeit denjenigen Institutionen, die allgemein „Organe der Gemeinschaft“ in den Ortskirchen genannt werden: dem Priesterrat, dem Beraterkolleg, dem Domkapitel und dem Pastoralrat (CIC 495-514). Nur in dem Maß in dem diese Organismen mit der „Basis“ verbunden bleiben und von den Menschen ausgehen, von den Problemen des Alltag, kann von dort aus eine synodale Kirche ausgehen: diese Instrumente, die manchmal mühselig vorangehen, müssen geschätzt werden als Gelegenheiten des Hörens und Teilens.

Wir sind auf halbem Weg

Die zweite Ebene ist die der Kirchenprovinzen und kirchlichen Regionen, der Partikular-Konzilien und auf besondere Weise die der Bischofskonferenzen (CIC 431-459). Wir müssen darüber nachdenken, um die Zwischeninstanzen der Kollegialität durch diese Organismen noch besser zu machen, vielleicht durch eine Aktualisierung von einigen Aspekten der antiken Kirchenordnung. Der Wunsch des Konzils, dass diese Organismen zum Wachsen des Geistes der bischöflichen Kollegialität beitragen können, ist noch nicht voll erfüllt. Wir sind auf halbem Weg, auf einem Teil des Weges. Wie ich bereits gesagt habe, ist es in einer synodalen Kirche „nicht angebracht, dass der Papst die örtlichen Bischöfe in der Bewertung aller Problemkreise ersetzt, die in ihren Gebieten auftauchen. In diesem Sinn spüre ich die Notwendigkeit, in einer heilsamen „Dezentralisierung“ voranzuschreiten“ (EG 16).

Die letzte Ebene ist die der universalen Kirche. Hier wird die Bischofssynode, welche das gesamte katholische Episkopat repräsentiert, zum Ausdruck der bischöflichen Kollegialität in einer ganz und gar synodalen Kirche (Christus Dominus 5, CIC 342-348). Zwei verschiedene Begriffe: „bischöfliche Kollegialität“ und „eine ganz und gar synodale Kirche“. Das drückt eine affektive Kollegialität aus, die in einigen Umständen zu einer „effektiven“ werden kann, welche die Bischöfe unter sich und mit dem Papst im Dienst am Volk Gottes verbindet (Johannes Paul II., Partores Gregis, 8).

Bekehrung des Papsttums

Gleichzeitig bestehe ich auf der Notwendigkeit, über eine „Bekehrung des Papsttums“ nachzudenken (EG 32); gerne wiederhole ich die Worte meines Vorgängers Papst Johannes Paul II.: „Als Bischof von Rom weiß ich sehr wohl, und habe das in der vorliegenden Enzyklika erneut bestätigt, daß die volle und sichtbare Gemeinschaft aller Gemeinschaften, in denen kraft der Treue Gottes sein Geist wohnt, der brennende Wunsch Christi ist. Ich bin überzeugt, diesbezüglich eine besondere Verantwortung zu haben, vor allem wenn ich die ökumenische Sehnsucht der meisten christlichen Gemeinschaften feststelle und die an mich gerichtete Bitte vernehme, eine Form der Primatsausübung zu finden, die zwar keineswegs auf das Wesentliche ihrer Sendung verzichtet, sich aber einer neuen Situation öffnet“ (Ut unum sint, 95).

Unser Blick weitet sich auch auf die ganze Menschheit. Eine synodale Kirche erhobenes Banner unter den Völkern (Jes 11,12) in einer Welt, die - obwohl sie zu Beteiligung, Solidarität und Transparenz in der öffentlichen Verwaltung einlädt - oft das Schicksal ganzer Völker in die gierigen Hände einer beschränkten Gruppe Mächtiger gibt. Als Kirche, die gemeinsam mit den Menschen unterwegs ist, die an den Mühen der Geschichte Anteil hat, pflegen wir den Traum dass die Wiederentdeckung der unverletzlichen Würde der Völker und der Dienstcharakter der Autorität auch den Gesellschaften helfen kann, um sich auf Gerechtigkeit und Geschwisterlichkeit zu stützen, um eine bessere und würdigere Welt für die Menschheit zu bauen und für die Generationen, die nach uns kommen (EG 186-192, Laudato Si’ 156-162).
Übersetzt ist der inhaltliche Teil der Rede, die Gruß- und Dankworte zu Beginn fehlen.
(rv 17.10.2015 ord)

von esther10 18.10.2015 13:28

Im Wortlaut: Papstpredigt zur Heiligsprechung Louis Martin und Zélie Guérin


Messe zur Heiligsprechung auf dem Petersplatz - AP

18/10/2015 11:14SHARE:
Im Wortlaut dokumentiert Radio Vatikan hier die Predigt von Papst Franziskus zur Heiligsprechung für das französische Ehepaar Louis Martin und Marie Azélie Guérin sowie für die spanische Ordensfrau Maria von der Unbefleckten Empfängnis und den italienischen Priester Vincenzo Grossi.

Die biblischen Lesungen führen uns heute das Thema des Dienens vor Augen und rufen uns auf, Jesus auf dem Weg der Demut und des Kreuzes zu folgen.

Der Prophet Jesaja beschreibt die Gestalt des Gottesknechtes (53,10-11) und seine Heilssendung. Es handelt sich um einen Menschen, der sich nicht einer vornehmen Herkunft rühmt; er ist verachtet, wird von allen gemieden, ist mit dem Leiden vertraut. Es ist einer, dem weder großartige Unternehmungen zugeschrieben werden, noch berühmte Reden, sondern der durch eine demütige und stille Gegenwart und durch das eigene Leiden den Plan Gottes zur Vollendung führt. Seine Sendung erfüllt sich tatsächlich im Leiden, das ihn befähigt, die Leidenden zu verstehen, die Bürde der Schuld anderer auf sich zu nehmen und sie zu sühnen.

Die Ausgrenzung und das Leiden des Gottesknechtes, die bis in seinen Tod hinein fortdauern, erweisen sich als so fruchtbar, dass sie »die vielen« erlösen.
Jesus ist der Gottesknecht: Sein Leben und sein Sterben, ganz im Zeichen des Dienstes (vgl. Phil 2,7), waren die Ursache für unser Heil und für die Versöhnung der Menschheit mit Gott.

Das Kerygma, das Herzstück des Evangeliums bestätigt, dass sich in seinem Tod und seiner Auferstehung die Weissagungen über den Gottesknecht erfüllt haben. Die Erzählung des heiligen Markus beschreibt die Szene, in der Jesus sich mit seinen Jüngern Jakobus und Johannes abmüht, die – unterstützt von ihrer Mutter – den Wunsch äußern, im Reich Gottes an seiner Rechten und seiner Linken zu sitzen (vgl. Mk 10,37), und damit Ehrenplätze beanspruchen, wie sie ihrer hierarchischen Vorstellung ebendieses Reiches entsprechen. Es zeigt sich, dass die Sicht, in der sie leben, noch getrübt ist durch Träume von irdischer Verwirklichung. So versetzt Jesus diesen Ansichten seiner Jünger einen ersten „Schlag“, indem er darauf hinweist, welches sein Weg auf dieser Erde ist: »Ihr werdet den Kelch trinken, den ich trinke … doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die diese Plätze bestimmt sind.« (V. 39-40). Mit dem Bild des Kelches sagt er den beiden die Möglichkeit zu, bis zum Grunde sein Los des Leidens zu teilen, ohne ihnen jedoch die begehrten Ehrenplätze zu garantieren. Seine Antwort ist eine Einladung, ihm auf dem Weg der Liebe und des Dienens zu folgen, und weist zugleich die weltliche Versuchung zurück, sich an die Spitze zu stellen und über die anderen zu herrschen.

Angesichts der Menschen, die sich eifrig um Macht und Erfolg bemühen, sind die Jünger aufgerufen, das Gegenteil zu tun. Daher ermahnt Jesus sie: »Ihr wisst, dass die, die als Herrscher gelten, ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein« (V. 42-44). Mit diesen Worten weist er darauf hin, dass in der christlichen Gemeinschaft der Stil der Autorität das Dienen ist. Wer den anderen dient und wirklich kein Ansehen genießt, übt in der Kirche die wahre Autorität aus. Jesus lädt uns ein, eine andere Mentalität anzunehmen und von der Gier nach Macht zu der Freude überzugehen, in den Schatten zu treten und zu dienen; den Instinkt des Herrschens über die anderen auszurotten und die Tugend der Demut zu üben.

Und nachdem er ein Beispiel vor Augen gestellt hat, das nicht nachzuahmen ist, bietet er sich selbst als das Ideal an, auf das man sich beziehen soll. In der Haltung des Meisters soll die Gemeinschaft den Beweggrund für die neue Lebensperspektive finden: »Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele« (V. 45). In der biblischen Überlieferung ist der Menschensohn derjenige, der von Gott »Herrschaft, Würde und Königtum« empfängt (Dan 7,14). Jesus erfüllt dieses Bild mit einem neuen Sinn und stellt klar, dass er die Herrschaft besitzt, insofern er Knecht ist, die Würde, insofern er fähig ist, sich zu erniedrigen, und das Königtum, insofern er zur völligen Hingabe seines Lebens bereit ist. Mit seinem Leiden und Sterben nimmt er nämlich den letzten Platz ein, erreicht die äußerste Bedeutsamkeit im Dienen und macht daraus ein Geschenk für die Kirche.

Ein Verständnis der Macht, das sich an weltlichen Kriterien orientiert, ist unvereinbar mit dem demütigen Dienst, der nach der Lehre und dem Beispiel Jesu die Autorität kennzeichnen müsste. Unvereinbar sind Ehrgeiz und Karrierismus mit der Nachfolge Christi; unvereinbar die irdischen Ehren und Triumphe, der irdische Erfolg und Ruhm mit der Logik des gekreuzigten Christus. Der „mit dem Leiden vertraute“ Jesus ist dagegen vereinbar mit unserem Leiden. Daran erinnert uns der Hebräerbrief, der Christus als den Hohenpriester zeigt, der in allem unsere menschliche Lage teilt, außer der Sünde: »Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat« (4,15). Jesus übt im Wesentlichen ein Priestertum der Barmherzigkeit und des Mitleids aus. Er hat unsere Schwierigkeiten unmittelbar selbst erfahren und kennt unsere menschliche Lage von innen her; dass er nicht gesündigt hat, hindert ihn nicht daran, die Sünder zu verstehen. Seine Würde besteht nicht im Ehrgeiz oder in der Herrschsucht, sondern darin, die Menschen zu lieben, ihre Schwäche anzunehmen und zu teilen, ihnen die heilende Gnade zu schenken und ihren mühevollen Weg mit unendlicher Zärtlichkeit zu begleiten.

Jeder von uns hat als Getaufter persönlich Anteil am Priestertum Christi; die gläubigen Laien am allgemeinen Priestertum und die Priester am Amtspriestertum. Daher können wir alle die Liebe empfangen, die aus seinem geöffneten Herzen hervorströmt, sowohl für uns selbst, als auch für die anderen: Lasst uns zu „Kanälen“ seiner Liebe, seines Mitleids werden, besonders gegenüber denen, die sich in Situationen des Schmerzes, der Angst, der Entmutigung und der Einsamkeit befinden.

Diejenigen, die heute heiliggesprochen wurden, haben in außergewöhnlicher Demut und Liebe unentwegt ihren Mitmenschen gedient und so ihren göttlichen Meister nachgeahmt. Der heilige Vincenzo Grossi war ein eifriger Pfarrer, der immer die Bedürfnisse seiner Leute im Auge hatte, besonders die Anfälligkeit der jungen Menschen. Mit Leidenschaft verkündete er allen das Wort Gottes und war den am meisten Bedürftigen ein „barmherziger Samariter“.
Die heilige Maria von der Unbefleckten Empfängnis setzte sich persönlich in großer Demut im Dienst an den „Letzten“ ein und widmete dabei den Kindern der Armen und den Kranken eine besondere Aufmerksamkeit.

Die heiligen Eheleute Louis Martin und Marie-Azélie Guérin haben den christlichen Dienst in der Familie gelebt, indem sie Tag für Tag eine Umgebung voller Glauben und Liebe aufbauten; und in diesem Klima sind die Berufungen ihrer Töchter aufgekeimt, darunter auch die der heiligen Thérèse vom Kinde Jesu.

Das leuchtende Zeugnis dieser neuen Heiligen spornt uns an, auf dem Weg des frohen Dienstes an den Mitmenschen beharrlich voranzuschreiten, im Vertrauen auf die Hilfe Gottes und den mütterlichen Schutz Marias. Mögen sie nun von Himmel aus über uns wachen und uns mit ihrer machtvollen Fürsprache unterstützen.
(rv 18.10.2015 gs)

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