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von esther10 25.10.2015 20:27

Zum Sonntag der Weltmission: Statistiken der universalen Katholischen Kirche
Veröffentlicht: 25. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: Bildungseinrichtungen, Diakone, Evangelisierung, Katholische,
Kirche, Ordensleute, Priester, Schulen, Seminaristen, Statistik, Weltmission

Zum Sonntag der Weltmission am 24. Oktober veröffentlicht der vatikanische “Fidesdienst” traditionell ausgewählte Statistiken zur Übersicht über die missionarische Tätigkeit der Kirche in aller Welt.

Die Tabellen sind dem letzten „Statistischen Jahrbuch der Kirche“ entnommen (mit Daten zum 31. Dezember 2013) und geben Auskunft über die Mitglieder der Kirche, seelsorgerische Strukturen, Tätigkeit im Gesundheits- und Bildungswesen. Radio Vatikan



In Klammern sind jeweils Veränderungen, Anstieg (+) oder Rückgang (-) im Vergleich zum Vorjahr angegeben:

Zum 31. Dezember 2013 lebten auf der ganzen Welt insgesamt 7.093.798.000 Menschen, d.h. 70.421.000 mehr als im Vorjahr. Der Anstieg betrifft alle Kontinente, wie bereits im Vorjahr. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Asien +27.776.000, Afrika +23.808.000; Amerika +17.865.000¸ Europa + 289.000 und Ozeanien + 683.000.

Zum selben Datum (31. Dezember 2013) betrug die Anzahl der Katholiken insgesamt 1. 253.926.000, das bedeutet einen Anstieg um 25.305.000 im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl stieg auf allen Kontinenten. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Amerika + 15.051.000; Afrika +7.637.000; Asien +2.161.000; Europa +285.000; Ozeanien +171.000.
Der Anteil der Katholiken stieg weltweit (wie im Vorjahr) um 0,19 % an und beträgt damit insgesamt 17,68%. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Afrika +0,29; Amerika +0,38 Asien + 0,03; Europa -0,03; auch dieses Jahr gab es in Ozeanien – 0,01 einen leichten Rückgang. media-FZMqzvujo1V-2



Die Zahl der Einwohner je Priester stieg um 180 an, wobei sich weltweit eine Anzahl von 13.752 ergibt. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Anstieg in Amerika (+132), Europa (+49) und Ozeanien (+147) und Rückgang in Afrika (-506) , und Asien (-360).
Die Zahl der Katholiken je Priester stieg insgesamt um 54, der Durchschnittswert weltweit liegt somit bei 3.019. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: Anstieg in Amerika (+115); Europa (+21), Ozeanien (+38), während es in Asien (-17) und Afrika (-17) einen leichten Rückgang gab.

Insgesamt stieg die Zahl der Kirchsprengel um 2 im Vergleich zum Vorjahr und liegt damit bei insgesamt bei 2.989, mit neuen Kirchsprengeln in Afrika (+2) und Amerika (+1) Asien (+1) Europa (+3) und Ozeanien (+1). Insgesamt gibt es 1.871 Missionsstationen mit einem eigenen Priester (24 mehr als im Vorjahr). Die Zahl stieg in Afrika (+26), Asien (+58) und Ozeanien (+2) während es in Amerika (+49) und Europa (-13) einen Rückgang gab. Die Zahl der Missionsstationen ohne eigenen Priester stieg dieses Jahr um 3.074 und liegt damit heute weltweit bei 133.869. Die Zahl stieg in Afrika (+1.569), Amerika (+ 802), Asien (+584) und Ozeanien (+121), während es nur in Europa (-2) einen Rückgang gab. polskaweb



Die Zahl der Bischöfe stieg weltweit um 40 Bischöfe an und beträgt damit heute insgesamt 5.173. Im Gegensatz zu den Vorjahren, als die Zahl Zahl der Diözesanbischöfe stieg und die Zahl der Ordensbischöfe zurückging, sieg die Zahl dieses Jahr in beiden Kategorien. Die Diözesanbischöfe sind insgesamt 3.945 (28 mehr als im Vorjahr), während die Zahl der Ordensbischöfe 1.228 beträgt (12 mehr als im Vorjahr). Der Anstieg der Diözesanbischöfe betrifft alle Kontinente mit Ausnahme von Ozeanien (-5): Amerika (+16), Asien (+8), Afrika (+3) und Europa (+6). Bei der Zahl der Ordensbischöfe stieg die Zahl auf allen Kontinenten: Afrika (+2), Amerika (+1) Asien (+1) Europa (+3).


Die Zahl der Priester stieg weltweit um 1.035 und liegt damit bei 415.348. Einen Rückgag verzeichnet erneut Europa (- 2.283) und in geringerem Ausmaß in Ozeanien (-3) während es in Afrika (+1.693), Amerika (+188) und Asien (+1.440) Anstiege gab. Die Zahl der Diözesanpriester stieg weltweit um 971 und beträgt damit insgesamt 280.532 mit Anstiegen in Afrika (+1.186), Amerika (+539) und Asien (+900) und Ozeanien (+19) und und erneut gab es einen Rückgang in Europa (-1.673). Die Zahl der Ordenspriester stieg um 64, womit ihre Anzahl insgesamt 134.816 beträgt. Die Zahl stieg wie bereits in den Vorjahren in Afrika (+507) und Asien (+540) und dieses Jahr, rückläufig waren die Zahlen in Amerika (-351), Europa (-610) und Ozeanien (-22).afc127c26a

Insgesamt stieg die Zahl der Ständigen Diakone um 1.091 und liegt damit weltweit bei 43.195. Am meisten stieg die Zahl ein weiteres Mal in Amerika (+684) und Europa (+373), und diesmal auch in Afrika (+8), Asien (+8) und Ozeanien (+18).



Die Zahl der ständigen Diakone in den Diözesen beträgt weltweit 42.650 und stieg weltweit insgesamt um 1.084 an. Einen Anstieg gab es auf allen Kontinente: Amerika (+660), Europa (+381), Ozeanien (+15), Afrika (+5) und Asien (+23). Die Zahl der Ständigen Diakone aus religiösen Instituten beträgt 545 und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 7. Dabei stieg die Zahl dieses Jahr in Afrika (+3), Amerika (+24) und Ozeanien (+3), während sie in Europa (-8) und Asien (-15) zurückging.

Die Zahl der Laienbrüder ging im Gegensatz zu den Vorjahren weltweit um 61 zurück und liegt damit bei insgesamt 55.253. Anstiege gibt es in Amerika (+45), Asien (+167) und Ozeanien (+78), während die Zahl in Afrika (-218) und Europa (-133) zurückging. Die Zahl der Ordensschwestern ging auch dieses Jahr wieder weltweit zurück (–8.945) und beträgt damit insgesamt 793.575. Nach Kontinenten gegliedert entsteht folgendes Bild: einen Anstieg gab es auch dieses Jahr in Afrika (+1.293) und Asien (+172), einen Rückgang in Amerika (–4.548), Europa (-5.662) und Ozeanien (–209).

Die Zahl der Mitglieder von Säkularinstituten für Männer beträgt weltweit insgesamt 712 und ging damit im Vergleich zum Vorjahr um 59 zurück. Damit stieg die Zahl dieses Jahr nur in Afrika (+2), während sie in Amerika (-15), Asien (-8) und Europa (-38) zurückging und in Ozeanien ein weiteres Mal unverändert blieb. Die Zahl der Säkularinstitute für Frauen stieg dieses Jahr um 747 zurück. Sie haben weltweit insgesamt 23.995 Mitglieder. Die Anzahl stieg in Afrika (+66) und Asien (+3) und ging in Amerika (-270) Europa (-545) und Ozeanien (-1) zurück. bild-jesus-oben

Die Zahl der Laienmissionare beträgt weltweit 367.679 und stieg damit um insgesamt 5.191 an, wobei es Anstiege auf allen Kontinenten gab: Afrika (+31), Amerika (+3.083), Asien (+990) und Europa (+1.088).



Die Zahl der Katechisten ging weltweit um 13.075 zurück und beträgt damit insgesamt 3.157.568. Einen bemerkenswerten Anstieg gab es dabei in Afrika (+9.414) und in Asien (+4.529) während es auf den anderen Kontinenten einen Rückgang gab: Amerika (-24.091), Europa (-1.072), und Ozeanien (-1.225).

Die Zahl der Großen Seminaristen in Diözesen und Ordensinstituten ging dieses Jahr: weltweit um 1.800 zurück und die Zahl liegt damit insgesamt bei 118.251. Einen Anstieg gab es in Afrika (+164), während die Zahl in Amerika (-1.180), Asien (-372), Europa (-354) und Ozeanien (-58) zurückging.

Die Zahl der Großen Seminaristen in Diözesen liegt bei 71.537 (-452 im Vergleich zum Vorjahr) und bei den Ordensinstituten gibt es insgesamt 48.714 (-1.348). Bei den Großen Seminaristen aus den Diözesen gab es einen Anstig in Afrika (+238) und Asien (+10) während die Zahl in Amerika (-507), Europa (-154) und Ozeanien (-39) zurückging. Die Zahl der Großen Seminaristen in Ordensinstituten ging auf allen Kontinenten zurück: Afrika (-74), Amerika (-673), Asien (-382), Europa (-200) und Ozeanien (-19).



Die Zahl der Kleinen Seminaristen, in Diözesen und Ordensinstituten, ging dieses Jahr weltweit um 775 zurück und liegt damit bei insgesamt 101.928. Einen Anstieg gab es in Amerika (+42), Asien (+407) und Ozeanien (+9) während die Zahl in Afrika (-233) und Europa (- 1000) zurückging. PAX

Die Zahl der Kleinen Seminaristen in den Diözesen beträgt insgesamt 78.556 (-1.398) und bei den Ordensinstituten liegt ihre Zahl bei 23.372 (-623). Bei den Kleinen Seminaristen aus den Diözesen ing die Zahl auf allen Kontinenten mit Ausnahme von Asien (+527) zurück: in Afrika (-993), Amerika (-164), Europa (-764) und Ozeanien (-4). Die Zahl der Kleinen Seminaristen in den Ordensinstituten stieg in Afrika (+760), Amerika (+206) und Ozeanien (+13), während sie in Asien (-120) und Europa (-236) zurückging.

In aller Welt befinden sich zahlreiche Schulen und Bildungseinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft, im Einzelnen entsteht folgendes Bild: 73.263 Vorschulen mit 6.963.699 Schülern; 96.822 Grundschulen mit 32.254.204 Schülern; 45.699 Sekundarstufen mit 19.407.419 Schülern; insgesamt 2.309.797 Schüler besuchen weiterführende Schulen der katholischen Kirche und 2.727.940 Studenten studieren an kirchlichen Universitäten.

Weltweit gibt es zahlreiche Pflegeeinrichtungen und Wohlfahrtsinstitute in kirchlicher Trägerschaft, davon 5.034 Krankenhäuser mit den meisten Einrichtungen in in Amerika (1.495) und Afrika (1.167); 16.627 Krankenstationen, die meisten in Afrika (5.252), Amerika (4.751) und Asien (3.558); 611 Leprastationen die meisten in in Asien (328) und Afrika (201); 15.518 Alters-, Pflege- und Behindertenheime, die meisten in in Europa (8.158) und Amerika (3.679); 9.770 Waisenhäuser, die meisten in Asien (3.944); 12.082 Kindergärten, die meisten in Asien (3.498) und Amerika (3.412); 14.391 Eheberatungsstellen größtenteils in Amerika (5.747) und Europa (5.715); 3.896 Sonderschulen und 38.356 andere Institute.

Kirchsprengel, die der Kongregation für die Evangelisierung der Völker unterstellten sind:
Insgesamt sind zum 8. Oktober 2015 weltweit 1.111 Kirchsprengel der Kongregation für die Evangelisierung der Völker unterstellt und damit zwei mehr als im Vorjahr (in Asien). Die meisten befinden sich in Afrika (507) und in Asien (478) gefolgt von Amerika (80) ed Ozeanien (46). (SL) (Fides, 17/10/2015)

Vollständiges Dossier: http://www.fides.org/deu/attachments/vie...15_completo.doc

von esther10 25.10.2015 20:13

Sonntag, 25. Oktober 2015
Synode: Nun beginnt die Zeit der Interpretationen


Foto: Frank Schirrmacher
Gestern Abend veröffentlichte der Vatikan den Schlussbericht, über den am selben Tag abgestimmt wurde. Alle 94 Punkte erhielten die notwendige 2/3 Mehrheit.

Die „Relatio finale“ ist kein lehramtliches Dokument, sondern ein Empfehlungsschreiben der Synodenväter an den Papst. Dieser kann den Text in der Art und Weise verwenden, wie er es für richtig hält. Er könnte den Schlussbericht also auch komplett ignorieren, wovon allerdings nicht auszugehen ist.

Der Text ist sehr lang und komplex. Er behandelt die mannigfaltigen Probleme der modernen Familien auf der ganzen Welt. Eine richtige Einschätzung bedarf also einer ruhigen Lektüre und eines sorgfältigen Studiums.

Was die Agenda der "reformerischen" deutschen Delegation anbelangt, kann aber jetzt schon gesagt werden, dass die deutsche Vertretung (Kardinal Marx, Erzbischof Koch und Bischof Bode) einen kräftigen Dämpfer erhalten hat.

Wie in diesem Blog oft ausgeführt wurde, gehörte die Delegation der Deutschen Bischofskonferenz klar zum progressistischen Flügel und brachte eine markant liberale Agenda im Gepäck.

Sie erreichten aber wenig. Die Vorschläge von Kardinal Walter Kasper wurden im Schlussbericht praktisch nicht berücksichtigt, obwohl einige Medien das Gegenteil behaupten.

Vor allem enthält das Dokument keine generelle Aussage zur Frage der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion.

Das wichtigste Ziel der Deutschen war von vornherein, dass eine allgemeine und möglichst liberale Regel in der Frage der Zulassung dieser Personen zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie gefunden werden sollte.

Doch ob wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zugelassen werden dürfen, ist im Text direkt nicht erwähnt.

Allerdings übernimmt der Schlussbericht den Vorschlag der deutschen Sprachgruppe, den Themenbereich „gescheiterte Ehen“ dem „forum internum“ zu überlassen (§ 84 ff). Das bedeutet, dass diese Personen ihre konkrete Situation mit dem Beichtvater und gegebenenfalls mit dem Ortsbischof besprechen müssen.

Rein theoretisch – das ist der Knackpunkt – existiert die Möglichkeit, dass jemand, der fortlaufend in schwerer Sünde lebt, sich subjektiv nicht in dieser Situation sieht.

Dann könnten – immer rein theoretisch gesprochen – solche Personen eventuell zu den Sakramenten zugelassen werden. Aus der „Relatio finale“ folgt das aber nicht unmittelbar. Das müsste so (hinein-) interpretiert werden.

Diesen Umstand könnten liberale Bischöfe zum Anlass nehmen, eine sehr liberale Praxis zuzulassen (was vielerorts in Deutschland ohnehin schon der Fall ist). Das wäre allerdings entsprechend der „Relatio finale“ ein klarer Missbrauch des Konzepts „forum internum“.

Es geht also letztendlich um die Auslegung. Es ist davon auszugehen, dass in nächster Zeit manches zu diesem Thema publiziert wird.

Die Paragraphen, die diesen Sachverhalt behandeln, sind lang, kompliziert und mit vielen Zitaten aus dem Kirchenrecht bespickt. Die Mitglieder des Redaktionskomitees wollten wohl verhindern, dass man ihnen vorwirft, sie hätten eine laxe Disziplin in der Spendung der Sakramente gefördert.

Die Frage der Homosexualität wurde nur am Rande behandelt. Es gab schlichtweg kein entsprechendes Klima, um dieses Thema zu erörtern.

Wie die deutschen Bischöfe nun reagieren, muss abgewartet werden. Eigentlich können sie gar nichts unternehmen, solange sich der Papst nicht äußert. Auf der Pressekonferenz der deutschen und österreichischen Teilnehmer am 24. Oktober jedenfalls vermittelten Marx, Koch und Bode nicht den Eindruck, dass sie nun auf Biegen und Brechen herumtricksen würden, um doch noch ihre Agenda durchsetzen zu können.

Wir warten ab und beobachten weiter.

[Berichte und Analysen zu anderen im Schlussbericht behandelten Themen folgen]


http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 07:17



von esther10 25.10.2015 17:26

Schluss Synode Document Stark Sichert Lehre der Kirche auf das Familienleben (272)


VON ELISE HARRIS / CNA 2015.10.25


VATIKAN - Bei einem Zweidrittelmehrheit, versammelten sich die mehr als 200 Bischöfe im Vatikan Synode über die Familie unterstützt die Lehre der Kirche über Hot-Button Themen wie Homosexualität und Kommunion für wiederverheirateten Geschiedenen Personen.

Der Vatikan Synode über die Familie wurde von Franziskus eröffnet 4. Oktober, und es schließt Oktober 25. Die diesjährige Veranstaltung fand das Thema "Die Berufung und Sendung der Familie in der Kirche und der modernen Welt", und folgt 2014 die außerordentliche Synode über die Familie, die auf pastoralen Herausforderungen im Familienleben beteiligt konzentriert.

Die diesjährige Diskussion eher in westlichen säkularen Medien zu zwei Fragen reduzieren: Kommunion für geschiedene-and-artig wieder geheiratet, und der Lehre der Kirche und Seelsorge in Bezug auf Homosexualität.

Allerdings waren aktuelle Themen up während der Sitzungen brachte viel breiter, mit Synodenväter zu berühren zu Themen wie häusliche Gewalt, Gewalt gegen Frauen, Inzest und Missbrauch innerhalb der Familie, Ehevorbereitung und Pornographie.

A Schließen Pressekonferenz im Vatikan 24. Oktober berichtet, ein Gefühl der Kollegialität unter den globalen Bischöfe. Nur zwei der 94 Absätze zeigte eine Ungleichheit in der Abstimmung, die beide rund um das Thema der Seelsorge für die wiederverheirateten Geschiedenen Personen.

Trotz der Anrufe von einigen für die Kirche, ihre Lehre, indem geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken zivilrechtlich ohne eine Aufhebung zur Kommunion empfangen zu ändern, bestätigte Schlussbericht der Synode aktuellen Kirche Lehre und Praxis zu diesem Thema.

"Es ist daher Aufgabe der Pastoren, die nach der Lehre der Kirche und den Richtlinien der Bischof besorgt auf einem Weg der Unterscheidung Personen zu begleiten", Randnummer 85 zu lesen.

Zwar gab es eine allgemeine Unterstützung für Lehre und aktuelle pastorale Praxis der Kirche, in Kraft bleiben, wird das Dokument auch betont, dass wiederverheirateten Geschiedenen Paare Getauften, die sein muss "mehr in die christliche Gemeinschaft integrierten", während "die Vermeidung jeder Gelegenheit von Skandal . "

"Die Logik der Integration ist der Schlüssel zu ihrer pastoralen Begleitung", Randnummer 84, sagte, zu erklären, dass ihre Beteiligung an der Kirche "kann in verschiedenen kirchlichen Dienste zum Ausdruck gebracht werden."

Synodenväter betonten einen Prozess der sorgfältigen Unterscheidung bei der Prüfung, welche der Bereiche der Ausgrenzung in der Liturgie, Pastoral, pädagogischen und institutionellen Rahmen der Kirche kann weg mit für die wiederverheirateten Geschiedenen Katholiken durchgeführt werden.

In einigen Ländern, zum Beispiel wiederverheirateten Geschiedenen Personen sind nicht nur aufgefordert, aus der Gemeinschaft, sondern auch von der Lehre der Katechese und andere als Paten der Stimme enthalten.

Wiederverheirateten Geschiedenen Personen wurden aufgefordert, eine Prüfung des Gewissens zu machen, sich zu fragen, "wie sie sich gegenüber ihren Kindern benommen, wenn die Ehe in die Krise geraten; wenn sie gereizt wurden in Einklang zu bringen; was die Situation ist für den verlassenen Partner; Welche Konsequenzen hat das neue Beziehung haben auf dem Rest der Familie und der Gemeinschaft der Gläubigen; Was beispielsweise bietet dies an die Jugend, die sich auf die Ehe vorzubereiten müssen. "

Pastorale Unterscheidung und Begleitung solcher Personen muss sie direkt "auf das Bewusstsein für ihre Situation vor Gott."

In Randnummer 86 wurde festgestellt, dass die Konsultation mit einem Priester hilft bilden ein richtiges Urteil "auf, was behindert die Möglichkeit der vollen Teilnahme am Leben der Kirche und auf den Stufen, die es zu fördern und wachsen lassen kann."

Bestätigte auch in dem Dokument war die Haltung der Kirche zur Homosexualität, die eine der umstrittensten Fragen des letztjährigen Synode war, vor allem im Schlussdokument.

In diesem Jahr jedoch das Thema Homosexualität fast vollständig entfernt wurde, abgesehen von einem Absatz über die Seelsorge für Familien, die mit Menschen, die homosexuelle Tendenzen haben zu leben.

"Ein besonderes Augenmerk" sollte auf die begleitenden Familien in solchen Situationen gegeben werden, Absatz 76 des Dokuments, sagte.

Er bekräftigte, dass "jede Person, unabhängig von ihrer sexuellen Neigung, müssen in ihrer Würde geachtet und mit Respekt zu begrüßen," aber klargestellt, dass "es gibt keine Grundlage auch immer zu assimilieren oder schaffen Analogien, auch nur entfernt, zwischen den homosexuellen Lebensgemeinschaften und dem Plan Gottes für Ehe und Familie. "

Synodenväter genannt ideologischen Kolonisierung in dieser Hinsicht "nicht akzeptabel in jedem Fall", als auch der Druck Ortskirchen stehen oft vor, um der weltlichen Push so dass für gleichgeschlechtliche erliegen "Ehe".

Das endgültige Dokument unterstützt auch die Lehre der Kirche über das Leben Themen wie Abtreibung und Verhütung.

In Absatz 33 wird daran erinnert, dass alles menschliche Leben "heilig ist, weil, seit seinen Anfängen, die schöpferische Handeln Gottes mit sich."

"Die biotechnische Revolution auf dem Gebiet der menschlichen Fortpflanzung hat die Fähigkeit, die generative Akt manipulieren eingeführt, unabhängig von der sexuellen Beziehung zwischen einem Mann und Frau macht sie", das Dokument zu lesen.

Durch unterziehen diese Manipulation, "das menschliche Leben und die Elternschaft haben sich modulare und trennbare Realitäten, denen in erster Linie auf die Wünsche und Bedürfnisse der Einzelpersonen oder Paare, die nicht unbedingt heterosexuelle und in einem regulären Ehe."

Nur Gott "ist der Herr des Lebens aus es fängt an, es ist Ende", das Dokument fort. "Niemand, unter keinen Umständen, kann für sich das Recht in Anspruch, einen unschuldigen Menschen direkt zu zerstören."

Offenheit für das Leben wurde auch als unterstrichen "Eigenbedarf der ehelichen Liebe."

Während eine unglückliche Mentalität in der Gesellschaft, die die Fortpflanzung reduziert diffundiert ", um individuelle Befriedigung oder des Paares," die Synodenväter betonten, dass Kinder immer ein Segen, und werden vor allem von Christus geliebt.

Die Schönheit der Ehe und Familie wurde im gesamten Dokument zum Ausdruck gebracht, mit starken Verweise auf die Ehe Unauflöslichkeit vom Anfang bis zum Ende.

Zitiert von Franziskus '4. Oktober Predigt zur Eröffnung der Synode, Absatz eins des Dokuments betonte, dass "Gott nicht den Menschen in Trauer leben oder allein sein zu schaffen, sondern für das Glück, seinen Weg mit einem anderen zu teilen Person, die kostenlos ist. "

"Von Anfang an hat Gott sie geschaffen als Mann und Frau; weil dieser Mann seinen Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. "

Er erinnert sich, wie "Gott vereint die Herzen von Mann und Frau, die einander lieben und vereint sie in der Einheit und Unauflöslichkeit. Dies bedeutet, dass das Ziel der Ehe ist nicht nur für immer zusammen leben, aber sich gegenseitig zu immer lieben! "

"In der Freiheit des" Ja "zwischen Mann und Frau in der Ehe ausgetauscht werden, wird die Liebe Gottes erfahren und gegenwärtig gemacht," das Dokument fort, zu erklären, dass es Gott ist, diese Verbindung durch den Heiligen Geist erhält, auch wenn es ausfällt.

Der Schwerpunkt wurde im Vorfeld über die unverzichtbare Rolle Familien in der Kirche spielen platziert, Absatz 2 des Dokuments Franziskus 'Worten erinnert an Familien 27. September während am Welttreffen der Familien in Philadelphia.

"So viel war die Liebe Gottes, dass er begann, mit der Menschheit zu gehen, fing er an, mit seinem Volk zu gehen, bis es an der Zeit, um zu reifen und er gab das größte Zeichen seiner Liebe: seinen Sohn", das Dokument zu lesen.

"Und wo hat er seinen Sohn? Zu einem Palast? Zu einer Stadt? Um einen Eindruck zu machen? Er schickte ihn zu einer Familie. Gott in einer Familie in die Welt. "

In Absatz vier, die Synodenväter, dass die Familie, auf der Ehe zwischen einem Mann und Frau gegründet, ist die "großartig und in-substituierbaren Stelle" der Liebe und der Weitergabe des Lebens.

Synodenväter, sagte sie in der Lage, die Realität der Familien heute auf der ganzen Welt mit "erneuert Frische und Begeisterung" zu sehen, wenn im Rückblick mit den Augen Christi sind.

Mit der Hilfe des Heiligen Geistes, Pfarrer, in dem Wissen, dass keine Familie ist perfekt, erkennen kann "die Wege, mit denen die Kirche und die Gesellschaft in ihrem Engagement für die Familie auf der Ehe zwischen einem Mann und Frau gegründete erneuern."

"Die christliche Ankündigung, dass die Familie betrifft ist wirklich eine gute Nachricht", sagte sie.

Am Samstag ein Sprecher von Kardinal George Pell - Leiter der Wirtschaftssekretariat des Vatikans - sagte in einer Erklärung, dass der Prälat war "sehr zufrieden mit dem Dokument."

"Es drückt auch, was die aktuelle pastorale Praxis und Lehre der Kirche sind auf Sexualität, Ehe und Familie", die Aussage zu lesen.

"Keine dogmatischen Entwicklungen, keine dogma Überraschungen, keine dogmaBackFlips. Keine Änderungen in der Praxis oder Disziplin ", sondern eine" schöne Auszeichnung von großen Familien und der Zeugen des glücklich verheirateten Ehepartner und ihre Kinder als Mittel der Evangelisierung. "

von esther10 25.10.2015 17:24

Franziskus: Synode war etwa Bekräftigung Familie, unauflöslichen Ehe

"Es ging um die Vitalität der katholischen Kirche", sagte er, "das ist nicht Angst, abgestumpft Gewissen oder den Boden ihre Hände mit lebendigen und offenen Diskussionen über die Familie zu rühren."


VON CNA / EWTN NEWS 2015.10.25
- CNA Foto

VATIKAN - Am Ende der 2015 Synode über die Familie, betont Franziskus, dass die Versammlung war zu erkennen, dass die Gesellschaft auf die Familie und die Ehe als dauerhafte Vereinigung von einem Mann und einer Frau gegründet.

Die Synode, sagte der Heilige Vater in seinem Schlussmeldung ", war zu drängen jeder die Bedeutung der Institution der Familie und der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, bezogen auf die Einheit und Unauflöslichkeit zu schätzen wissen und schätzen es als die grundlegende Basis der Gesellschaft und des menschlichen Lebens. "

Die diesjährige Synode über die Familie, die durch 25. Oktober läuft, ist der zweite und größere von zwei derartigen Versammlungen statt im Laufe eines Jahres zu nehmen. Wie sein Vorläufer 2014 liegt der Schwerpunkt der 2015 der Bischofssynode die Familie, diesmal mit dem Thema: ". Die Berufung und Sendung der Familie in der Kirche und der modernen Welt"

Der Papst erklärte, dass die Versammlung "war nicht zu erschöpfende Lösungen für all die Schwierigkeiten und Unsicherheiten, die herausfordern und die Familie bedrohen, sondern um zu sehen, diese Schwierigkeiten und Unsicherheiten im Licht des Glaubens, sorgfältig studiert sie und furchtlos Konfrontation zu finden, ohne den Kopf in den Sand. "

Vielmehr sagte er, sei es über das Hören auf die Stimmen der Familien und der Pfarrer, und zu sehen, die Wirklichkeit durch Gottes Augen, um Hoffnung und Ermutigung in einer Welt der wachsenden Krise und Pessimismus zu bieten.

Im Laufe der Synode, die Franziskus, der Ausdruck der unterschiedlichen Meinungen für "reichen und lebendigen Dialog" und "erlaubt bot ein anschauliches Bild von einer Kirche, die nicht einfach bedeutet" Rubber, "aber schöpft aus den Quellen ihres Glaubens lebendigen Wassers zu aktualisieren ausgedörrten Herzen. "

"Es ging um die Vitalität der katholischen Kirche, die sich nicht scheut, abgestumpft Gewissen oder den Boden ihre Hände mit lebendigen und offenen Diskussionen über die Familie zu rühren."

Pflicht der Kirche ist es, Gottes Gnade und Liebe zu verkünden, ruft Call Menschen zur Umkehr und Erlösung, sagte der Heilige Vater.

Allerdings bedeutet dies nicht von der Bedeutung der Formel, Gesetze und göttlichen Gebote ablenken, sagte er.

"In der Tat, es bedeutet die Aufrechterhaltung umso mehr die Gesetze und Gebote, die für den Menschen gemacht wurden und nicht umgekehrt."

Franziskus verweist auch die Synode 1985, spricht von der Notwendigkeit einer "Inkulturation", die kulturellen Werte verwandelt sich durch ihre Integration in das Christentum. Eine solche Inkulturation, sagte er, "hat wahre Werte nicht schwächen, sondern zeigt ihre wahre Kraft und Authentizität, weil sie anzupassen, ohne dabei; ja sie leise und allmählich verwandeln die verschiedenen Kulturen. "

Darüber hinaus stellte der Papst "dogmatische Fragen, die von Lehramt der Kirche klar definiert" und sprach von der Bedeutung der "Verteidigung der Familie von allen ideologischen und individualistischen Überfälle."

Abschluss, zitierte er die Worte des heiligen Johannes Paul II und Papst Benedikt XVI in der Betonung der Rolle der Gnade in der Kirche.

"In der Tat, für die Kirche zu dem Schluss, die Synode heißt, zu unserer wahren zu bringen, um allen Teilen der Welt zurückkehren 'zusammen Wanderschaft", um jeder Diözese, zu jeder Gemeinde und jeder Situation, das Licht des Evangeliums, die Umarmung die Kirche und die Unterstützung der Barmherzigkeit Gottes!

von 25.10.2015 16:54

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Seite 1 / 6. Oktober 2015 AM / ass
Botschaft der lieben Gottesmutter
Meine geliebten Kinder: So oft bin ich schon gekommen, um zu helfen, zu bitten. Ja, ich habe sogar getadelt. Immer wieder habe ich zur Umkehr und Reue aufgerufen und gesagt, dass sonst die Drangsale noch grösser werden. Aber, ganz besonders bin ich für meine Priestersöhne gekommen, um ihnen zu helfen, ihnen beizustehen. Doch, nur Wenige hören auf mich.
So oft sagte ich schon: Satans Heer ist gross. Es reicht bis nach Rom.
Und, ich sagte auch: Die überdünkten Gräber werden sich öffnen.
Und das beginnt und sie treten in Lüge hervor. Sie verniedlichen die Sünde. Ja, sie rühmen sich ihrer selbst. Darunter sind nicht nur ‚normale‘ Menschen; nein, auch viele Priester. Sie Alle laden grosse Schuld auf sich. Ja, habe ich nicht letztesmal schon gesagt, dass die Versammlung in Rom nicht stattfinden müsste? Vielleicht, fragt ihr: Warum? Ja, würden sich alle Bischöfe und Priester an die Heilige Schrift halten, dann wäre die Einheit immer da. Aber, Viele verkünden ihr eigenes Evangelium und versuchen, sich den wild gewordenen Schafen anzupassen.
Ihr hört und seht jetzt selbst; so, wie ich es so oft gesagt habe: ‚Achtet auf die Zeichen‘
Ja, geschieht nicht täglich irgendwo etwas Furchtbares? Oft habe ich auch gesagt, dass, Feuer, Wasser, Krankheiten, Seuchen, Krieg und Tod über die ganze Welt her-einbrechen werden, wenn keine Umkehr stattfindet. Weiter, dass ihr daran denken sollt, was in der heiligen Schrift über Ninive und Sodom und Gomorra geschrieben steht. Ja, dass die einen weiter sündigten und die andern sich bekehrten und Busse taten. Und ich fragte auch, wo heute Bekehrung stattfindet. Ja, wo heute die Bischöfe und Priester mit ihren Herden Busse tun; so, wie ich immer wieder aufrufe. Denn, nur so könne die Welt noch gerettet werden. Doch, es wird geschwiegen! Auch fragte ich, wo Jene sind, die ihre Stimmen erheben und für GOTT und Seine Lehre einstehen?
Nochmals wiederhole ich: Alles ist in der Heiligen Schrift enthalten; so, wie GOTT es will.
Und so muss es geschehen! Alles andere ist Menschenwerk! Die Heilige Schrift wurde ge-schrieben, unter Mitwirkung des Heiligen GEISTES. Und wer gegen die Heilige Schrift ist, der ist auch wider den Heiligen GEIST. Und, wer GOTT beleidigt, der fällt dem Tod anheim !
Meine geliebten Kinder: Seid tapfer. Seid standhaft. Seid treu, in Allem, was jetzt kommen wird. Harrt aus. Wieder rufe ich euch auf: Verlasst den engen Weg nie. Denn rechts und links ist das Verderben. Und, wenn euer Kreuz schwerer wird, dann denkt immer daran: Ich trage es mit euch, dass ihr nicht zusammenbrecht. Ja, der Krieg ist furchtbar. Der Tod ist furchtbar für jene Menschen, die in der Sünde umkommen. Seid wachsam. Ja, seid wachsam, meine geliebten Kinder, und bittet die Priester und Bischöfe, dass sie endlich Busse tun. Denn, ich bin ge-kommen, die MUTTER des HERRN. Ja, ich habe meinen göttlichen SOHN gebeten, dass ich helfen darf und ER hat es mir zugestanden. Aber, unter einer Bedingung: Dass, Um-kehr stattfindet. Und wenn das nicht geschieht, dann kann ich nicht mehr kommen.
Meine geliebten Kinder: Die Masken fallen, wie ich es schon gesagt habe. Ja, die überdünkten
Gräber öffnen sich und der ganze Abschaum dieser Welt kommt hervor!

Betet. Ja, betet und tut Busse, auch für eure Mitmenschen, dass diese Verblendung aufhört. Satans Macht ist gross. Aber, ich habe euch versprochen: Wenn ihr mir eure Hände entge-genstreckt, dann werde ich euch festhalten und durch diese Finsternis zum ‚LICHT‘ führen. Harrt aus. Haltet euch an die Heilige Schrift und was daraus entstanden ist, an die heiligen Sakra-mente. Bittet eure Priester, dass sie ihre Herden nähren und stärken, ganz besonders in dieser schweren Zeit. Denn, sie allein, haben die Macht, zu lösen, zu binden, zu heilen; ja, sogar die Seelen vom Tod aufzuerwecken. Doch, wehe Jenen, die das nicht mehr tun. Ja, ihre Verant-wortung wird einst gross sein, wenn sie vor den HERRN treten. Betet für diese Priester, damit sie die Gnade zur Umkehr ergreifen und dass sie sich nicht verführen lassen durch Satans Werk, Satans Tun. Denn, wenn die Hirten fallen, werden sich die Herden zerstreuen und in die Irre gehen. Betet, auch für die guten, treuen Priester, die den HERRN verehren und verherr-lichen und die ihre Herden auf gute Weide führen. Betet, betet. Es bleibt nur noch wenig Zeit.

Myrtha: „Oh, MUTTER: Warum hören sie nicht auf Dich! Ja, der furchtbare Stolz hindert sie daran. Oh, MUTTER: Verlass uns nie. Du hast es ja versprochen und was Du sagst, das ist wahr. Ja, Du hast auch ge-sagt, dass Du der Schlange das Haupt zertreten wirst, und daran glauben wir.
Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina: Bleibt unsere Fürbitter.“

Nun beginnt das sehr schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

von esther10 25.10.2015 16:26




Gehen Sie zusammen mit Ihren Leuten erzählt Franziskus Bischöfe Synode der Nähe


Franziskus führt den Vorsitz in der Abschlussmesse für den Vatikan Synode über die Familie am 25. Oktober 2015 Credit: Daniel Ibáñez / CNA.
Von Ann Schneible

Vatikanstadt, 25. Oktober 2015 / 05.13 (CNA / EWTN Nachrichten) .- Papst Francis Sonntag offiziell brachte die Synode über die Familie zu einem Ende der Messe in St. Peter, Warnung vor einer "Spiritualität der Illusion", und erinnert Pastoren an ihre Pflicht, die Gläubigen vor allem in Zeiten des Leidens und der Konflikt begleiten und Träger der Barmherzigkeit Gottes.

"Jünger Jesu sind dazu berufen, auch heute noch, vor allem heute: den Menschen in Kontakt mit dem mitfühlenden Barmherzigkeit, das spart zu bringen", sagte er.

"Momente des Leidens und des Konflikts sind nach Gott Gelegenheiten der Barmherzigkeit. Heute ist eine Zeit der Gnade! "

Hier geht es weiter...
http://www.catholicnewsagency.com/news/w...ds-close-21381/
http://voiceofthefamily.com/pope-must-ad...-within-church/


von esther10 25.10.2015 15:38

Katholische Jugend: Junge Menschen kamen kaum vor bei Synode


Millionen von Jugendlichen auf dem Weltjugendtag an der Copacabana 2013. - AFP

25/10/2015 14:25SHARE:
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) zieht eine gemischte Bilanz zum Abschluss der Familiensynode im Vatikan. Sie habe „vor allem gezeigt, dass das Thema Ehe und Familie nicht auf einen weltkirchlichen Nenner zu bringen ist“, sagte der Vorsitzende des Dachverbands vieler katholischer Jugendorganisationen, Wolfgang Ehrenlechner, am Sonntag in Düsseldorf. Die weltweiten Unterschiede seien zu groß, als dass alle Fragen, die sich in den einzelnen Ländern stellen, hätten beantwortet werden können: „Für uns ist es eine gute Nachricht, dass die kulturellen Unterschiede nun endlich auch seitens der kirchlichen Hierarchie anerkannt werden.“

Für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland bedauert Ehrenlechner, dass bei der Synode die Sicht junger Menschen kaum vorgekommen sei. Denn „bei den ohnehin wenigen Laien waren noch weniger junge Menschen vertreten und keine Paare, die das katholische Ehe-Ideal nicht erfüllen“. Dass das Zusammenleben vor der Ehe im Schlussbericht angesprochen werde und Ehepaare eingeladen waren, könne „nur ein erster Schritt sein auf dem Weg dahin, mehr mit den Menschen als über sie zu sprechen“, so der BDKJ-Chef weiter.
(kna 25.10.2015 pdy)

*

St. Michael hilf





von esther10 25.10.2015 15:23

25.10.2015

Polens Primas ruft zur Wahlteilnahme auf
"Moralische Pflicht"


Polens Primas Wojciech Polak
© Grzegorz Boguszewski (KNA)

Die katholische Kirche in Polen hat die Bürger des Landes zur Teilnahme an der Parlamentswahl an diesem Sonntag aufgerufen. Es sei die "Pflicht" jedes Bürgers, seine Stimme abzugeben, sagte Polens Primas Wojciech Polak.

Er wünsche sich, dass die künftigen Parlamentarier ihr Vaterland ebenso liebten wie jeden Menschen in Polen. Das sagte Polak am Sonntag im westpolnischen Gniezno (Gnesen), dem Sitz seines Erzbistums.

Die Politiker sollten für das Gemeinwohl arbeiten, so Polak. Wichtige Themen seien etwa "Gesundheit, Bildung und unser Platz in Europa und der Welt". Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, der Posener Erzbischof Stanislaw Gadecki, appellierte nach der Stimmabgabe in Rom ebenfalls an seine Landsleute, wählen zu gehen und für Polen zu beten.

Papst Franziskus sieht Wahlen als "moralische Verpflichtung"

Danzigs Erzbischof Slawoj Leszek Glodz sagte laut örtlichen Medienberichten, Polen brauche "mehr gesellschaftliche Harmonie" und "weniger Floskeln und Quasselei". Er hoffe auf eine Wahlbeteiligung von mehr als 50 Prozent. "Wählen ist eine patriotische Pflicht. Ich erfülle sie immer", wird er zitiert.

In einem vor einer Woche landesweit in den Gottesdiensten verlesenen Hirtenbrief hieß es, die Katholiken sollten getreu ihres Gewissens wählen und dabei auf das Gemeinwohl und den Schutz jedes Menschenlebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod achten. Die Bischöfe verweisen auf Papst Franziskus. Dieser hatte im Apostolischen Schreiben "Evangelii Gaudium" eine "moralische Verpflichtung" zur "Teilnahme am politischen Leben" betont.

In den Umfragen liegt die kirchenfreundliche rechtskonservative Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit deutlich vor den regierenden Rechtsliberalen. Das kirchenkritische Linksbündnis droht den Einzug ins Parlament zu verpassen. Für Parteienbündnisse gilt in Polen eine Acht-Prozent-Hürde, für einzelne Parteien die Fünf-Prozent-Hürde. Bei der Parlamentswahl 2011 lag die Wahlbeteiligung bei nur 49 Prozent.

(KNA)

von esther10 25.10.2015 15:22

25.10.2015

Bischof Bode bilanziert Familiensynode


"Enttäuscht über Nichtberücksichtigung des Schuldbekenntnisses"

Mit der Vorstellung des Abschlussdokumentes ist die Bischofssynode zu Ende gegangen. Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode äußerte gegenüber domradio.de leichte Kritik, dass ein vorgebrachtes Schuldbekenntis keine Mehrheit fand.

domradio.de: Die Synode ist nun vorbei. Was bleibt?

Bischof Bode: Es bleibt für mich zunächst ein riesiger Eindruck davon, wie weltweit die Kirche ist und wie unterschiedlich die Situationen und Kulturen gerade in Fragen von Ehe und Familie sind. Trotzdem suchen eigentlich alle nach verlässlichen Beziehungen, der Geborgenheit der Familie und danach, Kinder zu haben. Es ist eine große Herausforderung, in dieser gemeinsamen Sehnsucht den vielfältigen Formen des Lebens gerecht zu werden. Ich freue mich sehr, dass wir einen neuen Blick auf die Familie bekommen haben, der nicht mehr nur von den Gefahren und den negativen Seiten betrachtet wird, wie es anfänglich in dem Arbeitspapier stand. Wir versuchen stattdessen, die Werte, die die Menschen leben wollen und das Positive, was sie einbringen, auch in den unterschiedlichen Weisen auf die Ehe hin und auch in Situationen, wo sie gescheitert sind, besser in einer großen Differenziertheit wahrzunehmen. Der Eindruck bleibt, dass wir in diesem Sinne eine pastorale Bekehrung vollzogen haben und dass wir bei den Lebenswirklichkeiten der Menschen ansetzen und in diese Lebenswirklichkeiten das Evangelium hinein verkünden wollen.

domradio.de: Gerade nach dem deutschen Papier, das sehr positiv in unserer Heimat aufgenommen wurde, gibt es nicht dann doch Enttäuschungen? Denn viele Sachen, die dort schon sehr klar formuliert wurden, bei denen ein Weg aufgezeigt wurde und ein Schuldbekenntnis ausgesprochen wurde, finden sich so in diesem Dokument nicht wieder.

Bischof Bode: Dass das Schuldbekenntnis nicht aufgenommen wurde, was wir vorgeschlagen hatten, finde ich ausgesprochen schade. Es ist ja auch von einem namhaften Kreis von Bischöfen ausgesprochen worden, die für Vieles stehen. Wenn wir einen gemeinsamen Weg, der jetzt mit zwei Drittel Mehrheit votiert wurde, gefunden haben, der doch offene Türen enthält, dann ist das in meinen Augen ein großer Schritt. Es ist dann zwar nicht alles in Einzelheiten geregelt, aber die ganze Atmosphäre dieses Papiers, die ganze Weise, wie es die Türen für die Situation der Menschen öffnet, wo nicht immer nur von Sünde gesprochen wird, hat den Raum vielleicht besser bereitet, als wenn wir uns zu sehr auf Einzelfragen konzentrieren.

domradio.de: Der Papst hat in seiner Hauptansprache in der Synode deutlich gemacht, dass er sich mehr Mitbestimmung in den einzelnen Bistümern und den jeweiligen Bischofskonferenzen wünscht. Jetzt hat die Synode diese Steilvorlage des Papstes nicht genutzt und den Ball dem Papst wieder zurückgespielt. Oder sehen Sie das anders?

Bischof Bode: Eine Synode ist zunächst einmal immer dafür da, dem Papst Vorschläge zu machen, weil sie eben kein beschlussfassendes Gremium wie ein Konzil ist. Sie übergibt das Ergebnis dem Papst. Er soll damit umgehen. Wir haben ihm praktisch Material geliefert. Er hat zugehört, was die einzelnen Kirchen einbringen. Wenn ich die Schlussrede sehe, die ein Schlüssel für das Ganze ist, in der er eine Kirche der differenzierten Zuwendung zum Menschen will und er sehr deutlich gemacht hat, dass wir nicht mit einem verurteilendem Blick auf die Menschen schauen sollen, dann, glaube ich, ist das Zusammenspiel von Synodalität der Kirche und Papst notwendig. Sonst würde es auseinanderdriften, wenn es nur um das synodale Element ginge und es nicht das Prinzip der Einheit gäbe. Der Papst hat es in der Rede über die Synodalität fertig bekommen, durchaus auch klar über sein Primat zu sprechen, also über seine Funktion, die Einheit zu wahren. Das muss sich auch gegenseitig herausfordern. Einheit und Vielfalt sind zwei Pole, die sich gegenseitig halten müssen. Der Papst ist in der Vielfalt des Gottesvolkes das Prinzip der Einheit und umgekehrt hört er aus der Vielfalt, wenn er seine Entscheidungen fällt.

Das Interview führte Ingo Brüggenjürgen

von esther10 25.10.2015 09:43

Sonntag, 25. Oktober 2015
Synode: Nun beginnt die Zeit der Interpretationen


Foto: Frank Schirrmacher
Gestern Abend veröffentlichte der Vatikan den Schlussbericht, über den am selben Tag abgestimmt wurde. Alle 94 Punkte erhielten die notwendige 2/3 Mehrheit.

Die „Relatio finale“ ist kein lehramtliches Dokument, sondern ein Empfehlungsschreiben der Synodenväter an den Papst. Dieser kann den Text in der Art und Weise verwenden, wie er es für richtig hält. Er könnte den Schlussbericht also auch komplett ignorieren, wovon allerdings nicht auszugehen ist.

Der Text ist sehr lang und komplex. Er behandelt die mannigfaltigen Probleme der modernen Familien auf der ganzen Welt. Eine richtige Einschätzung bedarf also einer ruhigen Lektüre und eines sorgfältigen Studiums.

Was die Agenda der "reformerischen" deutschen Delegation anbelangt, kann aber jetzt schon gesagt werden, dass die deutsche Vertretung (Kardinal Marx, Erzbischof Koch und Bischof Bode) einen kräftigen Dämpfer erhalten hat.

Wie in diesem Blog oft ausgeführt wurde, gehörte die Delegation der Deutschen Bischofskonferenz klar zum progressistischen Flügel und brachte eine markant liberale Agenda im Gepäck.

Sie erreichten aber wenig. Die Vorschläge von Kardinal Walter Kasper wurden im Schlussbericht praktisch nicht berücksichtigt, obwohl einige Medien das Gegenteil behaupten.

Vor allem enthält das Dokument keine generelle Aussage zur Frage der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion.

Das wichtigste Ziel der Deutschen war von vornherein, dass eine allgemeine und möglichst liberale Regel in der Frage der Zulassung dieser Personen zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie gefunden werden sollte.

Doch ob wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zugelassen werden dürfen, ist im Text direkt nicht erwähnt.

Allerdings übernimmt der Schlussbericht den Vorschlag der deutschen Sprachgruppe, das Themenbereich „gescheiterte Ehen“ dem „forum internum“ zu überlassen (§ 84 ff). Das bedeutet, dass diese Personen ihre konkrete Situation mit dem Beichtvater und gegebenenfalls mit dem Ortsbischof besprechen müssen.

Rein theoretisch – das ist der Knackpunkt – existiert die Möglichkeit, dass jemand, der fortlaufend in schwerer Sünde lebt, sich subjektiv nicht in dieser Situation sieht.

Dann könnten – immer rein theoretisch gesprochen – solche Personen eventuell zu den Sakramenten zugelassen werden. Aus der „Relatio finale“ folgt das aber nicht unmittelbar. Das müsste so (hinein) interpretiert werden.

Diesen Umstand könnten liberale Bischöfe zum Anlass nehmen, eine sehr liberale Praxis zuzulassen (was vielerorts in Deutschland ohnehin schon der Fall ist). Das wäre allerdings entsprechend der „Relatio finale“ ein klarer Missbrauch des Konzepts „forum internum“.

Es geht also letztendlich um die Auslegung. Es ist davon auszugehen, dass in nächster Zeit manches zu diesem Thema publiziert wird.

Die Paragraphen, die diesen Sachverhalt behandeln, sind lang, kompliziert und mit vielen Zitaten aus dem Kirchenrecht bespickt. Die Mitglieder des Redaktionskomitees wollten wohl verhindern, dass man ihnen vorwirft, sie hätten eine laxe Disziplin in der Spendung der Sakramente gefördert.

Die Frage der Homosexualität wurde nur am Rande behandelt. Es gab schlichtweg kein entsprechendes Klima, um dieses Thema zu erörtern.

Wie die deutschen Bischöfe nun reagieren, muss abgewartet werden. Eigentlich können sie gar nichts unternehmen, solange sich der Papst nicht äußert. Auf der Pressekonferenz der deutschen und österreichischen Teilnehmer am 24. Oktober jedenfalls vermittelten Marx, Koch und Bode nicht den Eindruck, dass sie nun auf Biegen und Brechen herumtricksen würden, um doch noch ihre Agenda durchsetzen zu wollen.

Wir warten ab und beobachten weiter.

[Berichte und Analysen zu anderen im Schlussbericht behandelten Themen folgen]

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 07:17

von esther10 25.10.2015 09:39




Franziskus: Synode war etwa Bekräftigung der Familie, unauflöslichen Ehe


Franziskus an der Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz am 24. Juni 2015. Credit: Daniel Iba n ez / CNA?.

Vatikanstadt, 24. Oktober 2015 / 01.10 (CNA / EWTN Nachrichten)

.- Am Ende der 2015 Synode über die Familie, betont Franziskus, dass die Versammlung war zu erkennen, dass die Gesellschaft auf die Familie und die Ehe gegründet wie die ständige Vereinigung von einem Mann und einer Frau.

Die Synode, sagte der Papst in seinem Schlussmeldung ", war zu drängen jeder die Bedeutung der Institution der Familie und der Ehe zwischen einem Mann und einer Frau, bezogen auf die Einheit und Unauflöslichkeit zu schätzen wissen und schätzen es als grundlegende Basis Gesellschaft und des menschlichen Lebens. "


Die diesjährige Synode über die Familie, die von Oktober 04 bis 25 läuft, ist der zweite und größere von zwei derartigen Versammlungen statt im Laufe eines Jahres zu nehmen. Wie sein Vorläufer 2014 liegt der Schwerpunkt der 2015 der Bischofssynode die Familie, diesmal mit dem Thema: ". Die Berufung und Sendung der Familie in der Kirche und der modernen Welt"

Der Papst erklärte, dass die Versammlung "war nicht zu erschöpfende Lösungen für all die Schwierigkeiten und Unsicherheiten, die herausfordern und die Familie bedrohen, sondern um zu sehen, diese Schwierigkeiten und Unsicherheiten im Licht des Glaubens, sorgfältig studiert sie und furchtlos Konfrontation zu finden, ohne den Kopf in den Sand. "


Vielmehr sagte er, sei es über das Hören auf die Stimmen der Familien und der Pfarrer, und zu sehen, die Wirklichkeit durch Gottes Augen, um Hoffnung und Ermutigung in einer Welt der wachsenden Krise und Pessimismus zu bieten.

Im Laufe der Synode, die Franziskus, der Ausdruck der unterschiedlichen Meinungen für "reichen und lebendigen Dialog" und "erlaubt bot ein anschauliches Bild von einer Kirche, die nicht einfach bedeutet" Rubber, "aber schöpft aus den Quellen ihres Glaubens lebendigen Wassers zu aktualisieren ausgedörrten Herzen. "

"Es ging um die Vitalität der katholischen Kirche, die sich nicht scheut, abgestumpft Gewissen oder den Boden ihre Hände mit lebendigen und offenen Diskussionen über die Familie zu rühren."

Pflicht der Kirche ist es, Gottes Gnade und Liebe zu verkünden, ruft Call Menschen zur Umkehr und Erlösung, sagte der Heilige Vater.

Allerdings bedeutet dies nicht von der Bedeutung der Formel, Gesetze und göttlichen Gebote ablenken, sagte er.


"In der Tat, es bedeutet die Aufrechterhaltung umso mehr die Gesetze und Gebote, die für den Menschen gemacht wurden und nicht umgekehrt."

Franziskus verweist auch die Synode 1985, spricht von der Notwendigkeit einer "Inkulturation", die kulturellen Werte verwandelt sich durch ihre Integration in das Christentum. Eine solche Inkulturation, sagte er, "hat wahre Werte nicht schwächen, sondern zeigt ihre wahre Kraft und Authentizität, weil sie anzupassen, ohne dabei; ja sie leise und allmählich verwandeln die verschiedenen Kulturen. "

Darüber hinaus stellte der Papst "dogmatische Fragen, die von Lehramt der Kirche klar definiert" und sprach von der Bedeutung der "Verteidigung der Familie von allen ideologischen und individualistischen Überfälle."

Abschluss, zitierte er die Worte des heiligen Johannes Paul II und Papst Benedikt XVI in der Betonung der Rolle der Gnade in der Kirche.

"In der Tat, für die Kirche zu dem Schluss, die Synode heißt, zu unserer wahren zu bringen, um allen Teilen der Welt zurückkehren 'zusammen Wanderschaft", um jeder Diözese, zu jeder Gemeinde und jeder Situation, das Licht des Evangeliums, die Umarmung die Kirche und die Unterstützung der Barmherzigkeit Gottes! "
http://www.catholicnewsagency.com/news/p...marriage-40058/

von esther10 25.10.2015 09:29

Familiensynode in Rom: Niederlage für die Thesen der Kardinäle Kasper, Marx & Co.

Veröffentlicht: 25. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: PAPST / VATIKAN aktuell | Tags: Bischof Bode, Familiensynode, geschieden-Wiederverheiratete, Homosexualität, Interpretation, Kardinal Kasper, Kardinal Marx, Kirche, Kirchenrecht, Kommunion, Mathias von Gersdorff, Papst, Relatio finale, Rom, Schlußbericht, Vatikan |

Mathias von Gersdorff

Gestern Abend veröffentlichte der Vatikan den Schlussbericht der Familiensynode, über den am selben Tag abgestimmt wurde. Alle 94 Punkte erhielten die notwendige 2/3- Mehrheit.0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Diese „Relatio finale“ ist kein lehramtliches Dokument, sondern ein Empfehlungsschreiben der Synodenväter an den Papst. Dieser kann den Text in der Art und Weise verwenden, wie er es für richtig hält. Er könnte den Schlussbericht also auch komplett ignorieren, wovon allerdings nicht auszugehen ist.

Der Text ist sehr lang und komplex. Er behandelt die mannigfaltigen Probleme moderner Familien auf der ganzen Welt. Eine richtige Einschätzung bedarf also einer ruhigen Lektüre und eines sorgfältigen Studiums.

Was die Agenda der “reformerischen” deutschen Delegation anbelangt, kann jetzt schon gesagt werden, dass die deutsche Vertretung (Kardinal Marx, Erzbischof Koch und Bischof Bode) einen kräftigen Dämpfer erhalten hat.

Wie hier schon mehrfach ausgeführt wurde, gehörte die Delegation der Deutschen Bischofskonferenz klar zum progressistischen Flügel und brachte eine markant liberale Agenda im Gepäck mit nach Rom; sie erreichte aber wenig. Die Vorschläge von Kardinal Walter Kasper wurden im Schlussbericht praktisch nicht berücksichtigt, wenngleich einige Medien das Gegenteil behaupten.

Vor allem enthält das Dokument keine generelle Aussage zur Frage der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur hl. Kommunion. Foto T. Schirrmacher

Das wichtigste Ziel der deutschen Seite war von vornherein, eine allgemeine und möglichst liberale Regel in der Frage der Zulassung dieser Personen zu den Sakramenten der Buße und der Eucharistie zu finden.

Doch ob wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zugelassen werden dürfen, ist im Text direkt nicht erwähnt.

Allerdings übernimmt der Schlussbericht den Vorschlag der deutschen Sprachgruppe, den Themenbereich „gescheiterte Ehen“ dem „forum internum“ zu überlassen (§ 84 ff). Das bedeutet, dass diese Betroffenen ihre konkrete Situation mit dem Beichtvater und ggf. mit dem Ortsbischof besprechen sollen.



BILD: Die Kardinäle Müller (Glaubenspräfekt) und Kasper unterhalten sich in der Synoden-Pause (Foto: © Thomas Schirrmacher)

Rein theoretisch – das ist der Knackpunkt – existiert die Möglichkeit, dass jemand, der fortlaufend in schwerer Sünde lebt, sich subjektiv nicht in dieser Situation sieht. Dann könnten – weiter rein theoretisch gesprochen – solche Personen eventuell zu den Sakramenten zugelassen werden. Aus der „Relatio finale“ folgt das aber nicht unmittelbar. Das müsste so (hinein-)interpretiert werden.

Diesen Umstand könnten modernistische Bischöfe zum Anlass nehmen, eine sehr liberale Praxis zuzulassen (was vielerorts in Deutschland ohnehin schon der Fall ist). Das wäre allerdings entsprechend der „Relatio finale“ ein klarer Missbrauch des Konzepts „forum internum“.

Es geht also letztendlich um die Auslegung. Es ist davon auszugehen, dass in nächster Zeit manches zu diesem Thema publiziert wird.

Die Paragraphen, die diesen Sachverhalt behandeln, sind lang, kompliziert und mit vielen Zitaten aus dem Kirchenrecht bespickt. Die Mitglieder des Redaktionskomitees wollten wohl verhindern, dass man ihnen vorwirft, sie hätten eine laxe Disziplin in der Spendung der Sakramente gefördert.

Die Frage der Homosexualität wurde nur am Rande behandelt. Es gab schlichtweg kein entsprechendes Klima, um dieses Thema zu erörtern.

Wie die deutschen Bischöfe nun reagieren, muss abgewartet werden. Eigentlich können sie gar nichts unternehmen, solange sich der Papst nicht äußert. Auf der Pressekonferenz der deutschen und österreichischen Teilnehmer am 24. Oktober jedenfalls vermittelten Marx, Koch und Bode nicht den Eindruck, dass sie nun auf Biegen und Brechen herumtricksen würden, um doch noch ihre Agenda durchsetzen zu können.

Unser Autor Mathias von Gersdorff ist katholischer Publizist und Buchautor; er leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt und die Internetseite “Kultur und Medien online

von esther10 25.10.2015 02:18

14.10.2015 15:40
Die Nerven liegen blank



Der Synode bleiben nur noch wenige Tage, um einen Text zu beschließen, der den Sinn des Prozesses rechtfertigt. Von Guido Horst
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Klare Sprache: Kurienkardinal Robert Sarah warnte vor dem islamistischen Fundamentalismus und der Gender-Ideologie.
Foto: KNA

Rom (DT) Halbzeit bei der Synode in Rom – oder schon der Endspurt? Da am kommenden Samstag „Feiertag“ ist, weil die Bischofssynode ihrer Errichtung vor fünfzig Jahren gedenkt, und die Synodalen am 21. und 23. Oktober frei haben, damit die Redaktionskommission am Abschlussbericht der Versammlung arbeiten kann, liegen noch fünf Arbeitstage im Plenum oder in den Sprachzirkeln vor den Bischöfen und Kardinälen. Neun haben sie bereits hinter sich gebracht. Somit wächst die Spannung bei den Teilnehmern wie bei den Berichterstattern der Medien, was denn am Ende der außerordentlichen Synode auf dem Tisch liegen wird. Das betrifft die Form als auch den Inhalt: Mit welchem Papier in der Tasche treten die Delegierten aus aller Welt ihre Heimreise an? Und was wird drinstehen, was wird die Synode dem Papst empfehlen – ganz unabhängig davon, was Franziskus mit diesen Empfehlungen am Ende machen wird?

Manchen Synodenteilnehmer plagt ein Alptraum: Grundlage der jetzt seit zehn Tagen laufenden Beratungen ist das „Instrumentum laboris“, das wiederum aus dem in einigen Paragrafen nicht klaren Abschlussbericht der außerordentlichen Synode 2014 und den anschließenden Eingaben aus der Weltkirche hervorgegangen ist. Diese Eingaben – etwa von Bischofskonferenzen – gingen an das Generalsekretariat und lagen dem Generalrelator, Kardinal Peter Erdö aus Budapest, vor, als dieser das Eröffnungsreferat der laufenden Synode vorzubereiten hatte. Doch dieses Material ist in seiner Fülle den meisten Teilnehmern der Versammlung unbekannt.

Das Eröffnungsreferat Erdös, also das aktuelle „Instrumentum laboris“, wird nun in den dreizehn Sprachzirkeln in drei Wellen, jeweils zu Teil eins bis drei des Arbeitspapiers, durch Verbesserungsvorschläge, Neuformulierungen oder Ergänzungen, die sogenannten „modi“, verändert. Insgesamt 39 „Pakete“ von „modi aus den einzelnen Sprachgruppen sind einzuarbeiten, was den Text nicht schöner, kompakter oder klarer macht, sondern zu einem Flickenteppich redaktioneller Eingriffe. Noch halten Synodenteilnehmer und die Sprecher der Versammlung daran fest, dass dieser Abschlussbericht veröffentlicht wird. Aber ein großer literarischer Entwurf, ein in Stil und Inhalt mitreißendes Dokument der Weltkirche zu Ehe und Familie wird er sicher nicht.

Das muss er auch nicht – schließlich kommt irgendwann, in welcher Form auch immer, das abschließende Wort des Papstes. Aber trotzdem will die Synode etwas sagen – zu groß sind die Erwartungen, die nach fast zwei Jahren Debatte „pro und contra Kasper“ auf der Versammlung lasten. Der Alptraum mancher Synodenteilnehmer wird noch heftiger, wenn sie an diesen inhaltlichen Aspekt des Synodenausgangs denken: Mit welcher Botschaft tritt dieses einzigartige Beratergremium des Papstes vor die Welt, wenn der zweijährige synodale Prozesse abgeschlossen ist? Eine Kirche, die nach einer zweistufigen Weltbischofsversammlung immer noch sagt und lehrt, was sie auch vorher gesagt und gelehrt hat, stellt, fünfzig Jahre nach der Errichtung der römischen Synode, deren Glaubwürdigkeit in Frage. So wächst die Nervosität – auch um die Synode herum: Statt sich mit den – weithin unbekannten – Wortmeldungen in der Aula zu befassen, haben sich die italienischen Leitmedien in den vergangenen vier Tagen hauptsächlich mit dem Brief der dreizehn – am Ende nur neun – Kardinäle an Papst Franziskus (DT vom 14. Oktober) befasst und, letzter Stand der Dinge, rekonstruiert, dass es zwei unterschiedliche Briefe mit unterschiedlichen Unterschriften geben könnte. Und einem amerikanischen Priester, der zur Berichterstattung nach Rom gereist war, wurde im Pressesaal Hausverbot erteilt, nachdem er sich im privaten Gespräch mit dem Vorsitzenden der Kanadischen Bischofskonferenz wohl im Ton vergriffen hat. Die Nerven liegen blank.

Dabei sind in der Synodenaula durchaus starke Wortmeldungen zu hören. Nur haben sie kaum eine Chance, durch die Redaktionsmühlen der Sprachzirkel und nach den anschließenden Feilarbeiten der Kommission zur Erarbeitung des Schlussberichts auch wirklich in das zu erwartende Papstwort zu kommen. Und sie werden nur bekannt, wenn die Synodalen ihre Wortmeldungen öffentlich machen oder an die Medien geben. So weiß man vom Blog des amerikanischen Kardinal Timothy Dolan aus New York, dass er im Plenum für die Paare eingetreten ist, die sich für ein eheliches Leben gemäß der kirchlichen Lehre entscheiden. Sie seien „eine Minderheit, mit Sicherheit in unserer Kultur, gelegentlich aber auch innerhalb der Kirche!“ Man könne diese Paare nicht im Stich lassen, so der Kardinal. „Woher erhalten sie Unterstützung und Ermutigung? Aus dem Fernsehen? Aus Zeitschriften und Zeitungen? Aus Filmen? Vom Broadway? Von ihren Altersgenossen? Vergesst das! Sie erwarten von der Kirche und von uns Unterstützung und Ermutigung, ein warmes Gefühl der Inklusion.“

Der afrikanische Kurienkardinal Robert Sarah hat seine Intervention (den vollständigen Wortlaut dokumentieren wir in der Samstagsausgabe) dem englischen Journalisten Edward Pentin übergeben und so weiß man, dass der Präfekt der Liturgiekongregation die Kirche zwischen „zwei apokalyptischen Tieren“ sieht: auf der einen Seite der islamistische Fundamentalismus mit dem Terror des IS und auf der anderen Seite die Gender-Ideologie im Westen. Beide Bewegungen seien dämonischen Ursprungs.

Doch was nutzen deutliche Worte in der Synodenaula, wenn bei den Verabschiedungen der „modi“ in den Sprachzirkeln – diese müssen einstimmig beschlossen werden – und dann bei der Endredaktion der Abschlussrelation nur noch die größten gemeinsamen Nenner übrig bleiben. Zu diesen größten gemeinsamen Nennern wird sicherlich nicht die Kommunionzulassung der zivil Wiederverheirateten gehören: Dafür gibt es auch auf dieser ordentlichen Synode einfach keine Mehrheiten. Aber was wird dann die positive, die Kirche aufbauende Botschaft der Synodenväter sein?

Der gestern veröffentlichte zweite Zwischenbericht des deutschen Sprachzirkels befasst sich auch mit Paaren, die sich erst allmählich der kirchlichen Lehre nähern, und zitiert dabei „Familiaris consortio“ von Johannes Paul II.: „Das pastorale Bemühen der Kirche beschränkt sich nicht nur auf die christlichen Familien in der Nähe, sondern kümmert sich... noch intensiver um alle Familien in ihrer Gesamtheit und vor allem um jene, die sich in einer schwierigen oder irregulären Lage befinden.“ (FC 65) Die Kirche, so der Sprachzirkel, „steht dabei unausweichlich in dem Spannungsfeld zwischen einer notwendigen Klarheit der Lehre von Ehe und Familie einerseits und der konkreten pastoralen Aufgabe andererseits, auch diejenigen Menschen zu begleiten und zu überzeugen, die in ihrer Lebensführung nur teilweise mit den Grundsätzen der Kirche übereinstimmen“. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Doch hat es für solche Wiederholungen der Aussagen des Lehramts wirklich einen zweijährigen synodalen Prozess gebraucht?
Tagespost

von esther10 25.10.2015 01:33

Übersetzung: Synodentext zu Wiederverheirateten


Eheschließung am Standesamt - ANSA

24/10/2015 20:01SHARE:

Hier lesen Sie zur Vertiefung einen Auszug aus dem Schlussdokument der Bischofssynode, das am Samstagabend veröffentlicht wurde, in einer nichtoffiziellen Arbeitsübersetzung.

Unterscheidung und Integration

84. Die Getauften, die geschieden sind und standesamtlich wiedergeheiratet haben, müssen mehr in die christlichen Gemeinden integriert werden – in der je möglichen Art und Weise, unter Vermeidung jeden Anlasses zum Skandal. Die Logik der Integration ist der Schlüssel ihrer seelsorglichen Begleitung, damit sie nicht nur wissen, dass sie zum Leib Christi – d.h. der Kirche – gehören, sondern das auch auf freudige und fruchtbare Weise erleben. Sie sind Getaufte, sind Brüder und Schwestern, der Heilige Geist schüttet über sie zum Wohle aller Gaben und Charismen aus. Ihre Teilnahme kann sich in verschiedenen kirchlichen Diensten ausdrücken; es gilt daher zu unterscheiden, welche der verschiedenen Formen des Ausschlusses, die derzeit in liturgischem, pastoralem, schulischem und institutionellem Bereich bestehen, überwunden werden können. Sie sollen sich nicht nur nicht exkommuniziert fühlen, sondern können als lebendige Glieder der Kirche leben und reifen und die Kirche dabei als eine Mutter wahrnehmen, die sie immer aufnimmt, sich voller Zuneigung um sie kümmert und sie ermuntert auf dem Weg des Lebens und des Evangeliums. Diese Integration ist auch für die Sorge und die christliche Erziehung ihrer Kinder nötig, sie müssen an erster Stelle stehen. Für die christliche Gemeinschaft bedeutet das Sich-Kümmern um diese Menschen keine Schwächung des eigenen Glaubens und des Zeugnisses für die Unauflöslichkeit der Ehe – im Gegenteil, die Kirche drückt gerade dadurch ihre Nächstenliebe aus.

85. Der heilige Johannes Paul II. hat einen umfassenden Kriterienkatalog zusammengestellt, der die Grundlage für die Einschätzung solcher Situationen bleibt:

So ist es Aufgabe der Priester, die betroffenen Menschen auf dem Weg der Unterscheidung zu begleiten, gemäß der Lehre der Kirche und den Vorgaben des Bischofs. In diesem Prozess wird es hilfreich sein, eine Gew „Die Hirten mögen beherzigen, dass sie um der Liebe willen zur Wahrheit verpflichtet sind, die verschiedenen Situationen gut zu unterscheiden. Es ist ein Unterschied, ob jemand trotz aufrichtigen Bemühens, die frühere Ehe zu retten, völlig zu Unrecht verlassen wurde oder ob jemand eine kirchlich gültige Ehe durch eigene schwere Schuld zerstört hat. Wieder andere sind eine neue Verbindung eingegangen im Hinblick auf die Erziehung der Kinder und haben manchmal die subjektive Gewissensüberzeugung, dass die frühere, unheilbar zerstörte Ehe niemals gültig war“

(Familiaris Consortio, Nr. 84).

Gewissenserforschung mittels Momenten der Reflexion und der Buße vorzunehmen. Die wiederverheirateten Geschiedenen sollten sich fragen, wie sie mit ihren Kindern umgegangen sind, als die eheliche Gemeinschaft in die Krise geriet; ob es Versuche der Versöhnung gab; wie die Situation des verlassenen Partners ist; wie sich die neue Partnerschaft auf die weitere Familie und die Gemeinschaft der Gläubigen auswirkt; welches Beispiel den Jüngeren gegeben wird, die sich auf die Ehe vorbereiten sollen. Eine ehrliche Besinnung kann das Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes stärken, die niemandem verweigert wird.

Überdies kann man nicht in Abrede stellen, dass unter einigen Umständen aufgrund verschiedener Einflüsse„die Schuldfähigkeit und die Verantwortung für eine Handlung gemindert oder aufgehoben sein können“. Infolgedessen kann das Urteil über eine objektive Situation nicht zu einem Urteil über die „subjektive Schuldfähigkeit“ führen (Päpstlicher Rat für die Interpretation der Gesetzestexte, Erklärung vom 24. Juni 2000, 2a). In bestimmten Umständen stoßen die Menschen auf große Schwierigkeiten, sich anders zu verhalten. Deshalb ist es – auch wenn man die allgemeine Norm aufrecht erhält – nötig zu erkennen, dass die Verantwortung bezüglich bestimmter Handlungen oder Entscheidungen nicht in allen Fällen dieselbe ist. Die pastorale Unterscheidung muss sich auch unter Einbeziehung des recht gebildeten Gewissens der Menschen dieser Situationen annehmen. Auch die Folgen der begangenen Akte sind nicht notwendigerweise in allen Fällen dieselben.
86.

Der Weg des Begleitens und der Unterscheidung führt diese Gläubigen zur Gewissensentscheidung über ihre Lage vor Gott. Das Gespräch mit dem Priester, im Forum Internum, trägt zur Herausbildung eines gerechten Urteils bei über das, was die Möglichkeit einer volleren Teilnahme am Leben der Kirche ermöglicht, und über die Schritte, die dazu beitragen und sie reifen lassen können. Da es im Gesetz selbst keine Gradualität gibt (s. FC, Nr. 34), kann diese Unterscheidung niemals von den Erfordernissen der Wahrheit und der Nächstenliebe des Evangeliums absehen, wie die Kirche sie vorgibt. Damit dies geschehe, sollen die nötigen Bedingungen der Demut, Vertraulichkeit, Liebe zur Kirche und ihrer Lehre garantiert werden, in der aufrichtigen Suche nach dem Willen Gottes und im Wunsch, zu einer vollkommeneren Antwort auf dieselbe zu gelangen.

(rv 24.10.2015 sk/gs)[



von esther10 25.10.2015 00:59

Bischofssynode: Das ist Reform à la Franziskus


Pater Bernd Hagenkord, Redaktionsleiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan. - RV

25/10/2015 10:57SHARE:
Pater Bernd Hagenkord war für die Dauer der Synode im Pressesaal als Assistent des Pressesprechers tätig, gleichzeitig war er unser Beobachter in der Synodenaula. Zum Abschluss der Synode wollten wir nun von ihm wissen, wie er den Ausgang der Synode mit ihrem Arbeitspapier einschätzt. War es ein leerer Kompromiss? Wurden Tabu-Themen ausgeklammert? Oder ist die Bewegung, die Reform, auf die viele Gläubige warten, am Ende an etwas ganz anderem abzulesen? Ein Kollegengespräch mit Pater Bernd Hagenkord.

Es gibt den berühmten Spruch „außer Spesen nix gewesen". Von den vor der Synode kritisch debattierten Punkten ist kein einziger im Text. Sakramente für wiederverheiratete Geschiedene sind nicht erwähnt, der als „Kasper-Vorschlag" bezeichnete Weg über die Beichte kommt nicht vor, ist das nicht ein leeres Kompromisspapier geworden?

„Zugegeben, das war auch mein erster Eindruck, aber auch ich habe das mit den Ohren der Medien und der Erwartungshaltungen gelesen. Wenn man sich aber die Zeit nimmt und genauer liest, dann ist da eine ganze Menge Inhalt drin. Zwei Jahre ist debattiert worden, fünf Wochen - zwei im vergangenen Jahr, drei in diesem Jahr - und die Bischöfe haben voneinander gehört.

Das sind völlig verschiedene Kulturen und intergründe gewesen, die aufeinander getroffen sind. Es gibt unterschiedliche Sichtweisen und die haben sich ja auch vorher sehr deutlich geäußert. Und genau diese Verschiedenheit ist in dem Papier zusammen gekommen. Natürlich hätte man sich mehr wünschen können, aber das ist eben nicht die Realität.

Aus meiner Zeit in der Jugendseelsorge - wenn ich das sagen darf - weiß ich, dass es in einer verfahrenen Situation das Falscheste ist, eine Entscheidung erzwingen zu wollen. Genau das macht das Papier auch nicht. Jeder Versuch, etwas zu erzwingen, wäre kontraproduktiv. Nicht noch mehr Energie da herein, sondern einen Schritt zurück machen, positiv auf die Sache schauen, dann sieht man vielleicht neue Wege. Das versucht dieser Text.“

Viele Menschen sind jetzt enttäuscht, sie hatten sich Bewegung erwartet, Veränderung. Denen hat die Synode nichts zu sagen, scheint es, oder?


„Das verstehe ich gut. Ich will das auch gar nicht herunter spielen. Aber es ist die ganze Weltkirche versammelt gewesen. Es war sehr viel Respekt im Raum, für die verschiedenen kulturellen Hintergrunde und Erfahrungen. Dass es Erwartungen gegeben hat und gibt ist gut und wichtig. Trotzdem müssen sie sich am Text messen.

Lesen wir den Text erst, ist mein Rat, mit Geduld und mit Verstand, dann werden wir da viele gute und positive Dinge finden, die im ersten Eindruck von „nichts verändert sich" untergehen.

Der Text redet aber in einer anderen Sprache als früher, das kann man vielleicht übersehen, ist aber nicht unwichtig. Es ist nicht von objektiven Ständen der Sünde die Rede, die Situationen in denen Menschen leben haben eine ganz neue Wichtigkeit erhalten, da ist viel Raum drin für das, was Papst Franziskus dann in seinen eigenen Text schreibt. Denn wir dürfen ja nicht vergessen, dass es ein Text für den Papst ist, er muss jetzt damit umgehen, also ist der synodale Prozess noch gar nicht zu Ende.“

Ist die Reform der Kirche also verschoben?

„Nein. Die Verbindung zwischen Änderungen in den Fragen, die bei uns in der Öffentlichkeit besprochen wurden und werden, und der Frage nach Reform liegt sehr nahe, ist aber ein Kurzschluss. Wir sehen keine bahnbrechenden Entscheidungen, sondern ein aufeinander Hören und eine Sammlung von Gedanken, wir sehen ein Verfahren, das die Kulturen und Ortskirchen zusammen bringt. Wenn wir genau hinschauen und noch einmal nachlesen in Evangelii Gaudium oder den Predigten oder Ansprachen des Papstes, ist es genau das, was er will.


Nicht das Besetzen von Positionen, nicht Festlegungen, nicht Entscheidungen, sondern Wege, Prozesse, Dynamik. Wir werden in den kommenden Monaten sehen, dass die Kirche dadurch in Bewegung kommt, anders als wir denken, anders als wir erwarten. Aber genau das ist Reform à la Franziskus.“

(rv 25.10.2015 ord)

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