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von esther10 03.09.2015 00:20

Kardinal Robert Sarah: Die afrikanische Kirche widersetzt sich jeder Rebellion gegen das katholische Lehramt
Veröffentlicht: 3. September 2015 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: KIRCHE

+RELIGION aktuell | Tags: Ehe und Familie, Familiensynode
Von Felizitas Küble


Kardinal Robert Sarah (siehe Foto) stammt aus Guinea und ist Präfekt der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Cardinal_Robert_Sarah

Der theologisch konservative Kurienkardinal hat sich bereits in der Vergangenheit für eine klare Ausrichtung der Kirche auch in Fragen von Ehe, Familie und Sexualmoral stark gemacht.

Aus Sicht des afrikanischen Kirchenmannes soll sich die Kirche nicht am Zeitgeist, sondern am Heiligen Geist orientieren.

Nun ist sein Interviewbuch “Gott oder nichts – ein Gespräch über den Glauben” im Kisslegger Fe-Verlag auch in deutscher Sprache erschienen und auf Einladung der Fürstin Gloria von Thurn und Taxis am vergangenen Dienstag in Regensburg auf Schloß St. Emmeram präsentiert worden.

Das Vorwort für dieses Werk schrieb Kurien-Erzbischof Georg Gänswein, zugleich Privatsekretär von Papst em. Benedikt XVI.


Kein Geringerer als Kardinal Gerhard Müller kam eigens aus Rom angetreist, um das Buch persönlich vorzustellen und zu würdigen. Der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongegration gilt ebenfalls als konsequenter Verteidiger der kirchlichen Lehre in Fragen von Glaube und Sitte.

Auch Prälat Dr. Wilhelm Imkamp (Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild) und Papstbruder Georg Ratzinger nahmen an der Buchvorstellung teil.gott-oder-nichts_m

Für Sarah besteht im Hinblick auf die kommende Familiensynode kein Zweifel, daß es Aufgabe der versammelten Bischöfe aus aller Welt sein wird, die soliden kirchlichen Standpunkte zu Ehe und Familie zu bekräftigen – und nicht etwa zu hinterfragen.

Aktuelle Äußerungen von Kardinal Reinhard Marx, die einer solchen Sicht entgegenstehen, kritisiert der afrikanische Kirchenvertreter unumwunden als “Häresie und gefährliche Schizophrenie”. Es gehe nicht an, so Kardinal Sarah, die katholische Sexualethik “in ein hübsches Schmuckkästchen zu packen und es von der pastoralen Theorie zu trennen”.

Die kirchliche Lehre und die Seelsorge bzw. Pastoral müßten in Einklang miteinander stehen, sagte er im Hinblick auf den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. Kardinal Marx hatte im Dezember erneut eine “Suche nach einer theologisch verantwortbaren und pastoral angemessenen Begleitung von Gläubigen, deren Ehe zerbrochen ist, und die zivil geschieden und wiederverheiratet sind” angemahnt.


Bei allem persönlichen Respekt, den er dem Erzbischof von München zolle, betrachte er dessen diesbezügliche Aussagen als “Ausdruck einer Ideologie, die man im Gewaltmarsch der ganzen Kirche aufoktroyieren will”.

Die Frage um eine Zulassung der hl. Kommunion für geschieden Wiederverheiratete bewerte er keineswegs als “drängende Herausforderung für die Kirchen Afrikas oder Asiens”. Vielmehr werde er keine “wie auch immer geartete Schieflage zwischen Lehramt und Kirche” akzeptieren.

Die afrikanische Kirche werde sich, so Kardinal Sarah weiter, “jeder Rebellion gegen das Lehramt widersetzen”.

Ähnlich äußerte sich Glaubenspräfekt Gerhard Müller: „Wir dürfen die Menschen nicht täuschen, was die Sakramentalität der Ehe, ihre Unauflöslichkeit, ihre Offenheit auf das Kind, und die fundamentale Komplementarität der beiden Geschlechter angeht. Pastorale Hilfe muss das ewige Heil im Blick haben.“


Gewisse Vorstellungen, man solle bei der Erarbeitung kirchlicher Positionen auch die “Lebenswirklichkeit” der Menschen als Erkenntnisquelle miteinbeziehen, lehnte Kardinal Müller ausdrücklich ab: Es gehe nicht darum, die göttliche Offenbarung “der Welt anzupassen”, sondern darum, “die Welt für Gott zu gewinnen.“

Hier kann das aufsehenerregende Buch direkt beim Fe-Verlag bestellt werden: http://www.fe-medien.de/gott-oder-nichts
https://charismatismus.wordpress.com/201...lische-lehramt/

http://www.dbk.de/nc/presse/details/?presseid=2874
http://www.dbk.de/themen/gespraechsprozess/

von esther10 02.09.2015 20:38

Einer Kardinal Vorhersage über die Zukunft der Kirche - "Südafrika wird die Familie zu retten"

Kardinal Robert Sarah (L) während einer Pressekonferenz im Vatikan-Pressestelle am 10. Februar 2015. Credit: Bohumil Petrik / CNA.

Cotonou, Benin, 1. September 2015 / 06.15 (CNA / EWTN Nachrichten) .- Der afrikanische Kardinal, der des Vatikans Kongregation für den Gottesdienst leitet hat große Hoffnungen für die Kirche auf dem Kontinent - er glaubt, dass er sich um die bringen Erneuerung der Familie auf der ganzen Welt.

"Ich habe absolutes Vertrauen in die afrikanische Kultur", Kardinal Robert Sarah sagte der katholische Wochenzeitung La Croix du Benin.

"Ich habe absolutes Vertrauen in den Glauben der Menschen in Afrika, und ich bin sicher, dass Südafrika wird die Familie zu retten. Afrika rettete die Heilige Familie (während der Flucht nach Ägypten), und in diesen modernen Zeiten Afrika wird auch die menschliche Familie zu retten ", sagte der Kardinal 19. August während einer nationalen Marienwallfahrt zu Dassa-Zoume.

Ursprünglich aus Guinea, wählte Kardinal Sarah sein, in Benin, einem der Länder seiner Heimat Afrika, während der Produkteinführung seines neuen Interview Buch in Rom.


Mit dem Titel "Gott oder Nichts", das Buch ist ein Gespräch zwischen dem Kardinal und Französisch Journalist Nicolas Diat.

"Gott oder Nichts" deckt zahlreiche Themen, angefangen bei politischen Fragen auf die Missbrauchsskandal in der Kirche, um der postmodernen Welt Beziehung zu Gott.

Reflektieren, ob die Demokratie ist ein inhärent Christian System, Kardinal Sarah antwortete: "Ohne Zweifel gibt es eine christliche Vorstellung von der Gleichheit der Menschen" und fügte hinzu, dass "eine Demokratie, die auf die ganzheitliche Entwicklung des Menschen kann nicht ohne Gott leben beiträgt."

Ein Kapitel seines Buches mit dem Titel "Grundsteine ​​und falsche Werte", ist der Familie gewidmet und befasst sich mit verschiedenen pastoralen Herausforderungen wie die Verteidigung des Lebens und der Ehe.

In Bezug auf die wiederverheirateten Geschiedenen, sagte der Kardinal: "(T) hey finden sich in einer Situation, die objektiv widerspricht dem Gesetz Gottes." Er äußerte auch Besorgnis über "Gender-Ideologie", sagte: "Meine Sorge ist, dass dies mehr ist bestimmte Regierungen und internationalen Organisationen, die versuchen, diese Philosophie irgendeiner Weise sie können, um durchzusetzen, manchmal mit Gewalt. "

Nach seiner Priesterweihe 1969 wurde Kardinal Sarah der jüngste Bischof in der Welt 10 Jahre später. Papst Johannes Paul II nannte ihn nach Rom im Jahr 2002, als der Sekretär für die Evangelisierung der Völker zu dienen.

Papst Benedikt XVI wählte ihn zum Präsidenten des Päpstlichen Rates Cor Unum im Jahr 2010 und im Jahr 2014 Franziskus ernannte ihn zum Chef der vatikanischen Dikasterium über die Liturgie.
http://www.catholicnewsagency.com/tags/family/
http://www.catholicnewsagency.com/tags/africa/


von esther10 02.09.2015 20:17

Mittwoch, 2. September 2015
Progressisten fordern „Dekade des Dialogs“ und „humanisierte Sexualität“


Stephan Goertz, Professor für Moraltheologie und Herausgeber von „Wer bin ich, ihn zu verurteilen? Homosexualität und katholische Kirche“ (Herder Verlag) wünscht die Ausrufung einer „Dekade des (theologischen) Dialogs“. Dies sagte er in einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk.

Hintergrund ist die Familiensynode, die am 4. Oktober 2015 beginnt. Inzwischen erwarten wohl die progressistischen Theologen keine nennenswerten Änderungen in der Haltung der katholischen Kirche gegenüber der Sexualmoral, den homosexuellen Praktiken usw. und planen für die Zeit nach der Synode.

Gegen Kardinal Kasper und generell gegen den liberalen Flügel hat sich im Vorfeld der Synode ein großer Widerstand gebildet. Etliche Kardinäle und Bischöfe publizierten Bücher und Artikel gegen die Thesen Kaspers. Die Aktion „Ergebene Bitte an Papst Franziskus zur Zukunft der Familie“ konnte schon 522.000 Unterschriften sammeln.


http://www.ergebenebitte.org/

Die afrikanischen Bischöfe haben Proteste angekündigt, sollte der liberale Flügel versuchen, die Thesen von Kasper, Marx & Co. durchzusetzen.

Stephan Goertz plädiert in seinem Sammelband für eine völlig neue katholische Sexualmoral und eine Neubewertung homosexueller Praktiken: „In der katholischen Ehe-Moral hat man seit 50 Jahren offiziell erkannt, dass die Liebe zwischen Mann und Frau im Grunde das Sinnbestimmende auch für ihre Sexualität ist.

Also, Sexualität im Kontext einer Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau ist etwas Gutes und Schönes nach katholischer Lehre. Daraus ziehe ich den Schluss, dass auch im Kontext einer Liebesbeziehung zwischen zwei Männern oder zwischen zwei Frauen dann diese Sexualität nicht einfach Sünde sein kann oder etwas Schlechtes. Also, ich würde sagen, ich ziehe die Konsequenz daraus, was die katholische Lehre im Bereich Sexualität zwischen Mann und Frau formuliert hat und übertrage das nun auf Homosexualität.“

Überhaupt solle „Sexualität humanisiert“ werden: „weder die Bibel noch die Natur verbieten Homosexualität von vornherein“.

Im Grunde sieht Goertz keinen wesentlichen Unterschied zwischen hetero- und homosexuellen Beziehungen. Doch anstatt offen zu sagen, die Sexualmoral der Kirche sei falsch, behauptet er, sie hätte sich „fortentwickelt“. Offensichtlich meint er, das Kirchenvolk zum Narren halten zu können.

Die Idee einer „Dekade des Dialogs“ wird in „Wer bin ich, ihn zu verurteilen? Homosexualität und katholische Kirche“ vom homosexuellen Theologen Michael Brinkschröder, Autor von „Schwule Theologie“, erläutert.
http://www.kohlhammer.de/wms/instances/K...Theologie-BonD/

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 16:11

von esther10 02.09.2015 20:09

Rodrigues-Bericht fordert EU-weite Gender-Sexkunde ab der 1. Klasse

Veröffentlicht: 2. September 2015 | Autor: Felizitas Küble
Hedwig von Beverfoerde

Nach den Berichten von Estrela, Tarabella und Noichl steht ein weiterer haarsträubender Bericht aus dem Frauenausschuß im Europaparlament (FEMM) am nächsten Dienstag, dem 8. September 2015, im EU-Parlament zur Abstimmung. 0000009131_2



Der Bericht der sozialistischen Abgeordneten Liliana Rodrigues (Portugal) – kurz »Rodrigues-Bericht« – forciert unter dem Deckmantel der »Stärkung von Mädchen durch Bildung in der Europäischen Union« die Einschränkung des Erziehungsrechtes der Eltern und die Ausweitung der Gender-Ideologie im Schulunterricht ab der ersten Klasse.

Hier eine Übersicht wichtiger Punkte aus dem »Rodrigues-Bericht«:

1. Der Bericht fordert »Sexualerziehung im Rahmen ihrer Lehrpläne für alle Schüler der Primar- und Sekundarstufe obligatorisch zu machen« – also für alle 6jährigen Schüler ab der 1. Klasse Grund- bzw. Volksschule (Punkt 29).

2. Der Bericht fordert fächerübergreifende Bewußtseinsförderung für Mädchen in Bezug auf ihren Körper (Punkt 30). Dies beinhaltet nach gewöhnlicher EU-Diktion auch die massive Forcierung von kostenlosen Abtreibungsmöglichkeiten.

3. Der Bericht fordert die Aufnahme von »LGBTI-Themen in die Lehrpläne« unter dem Deckmantel der »Bekämpfung des Mobbings und der Belästigung Homosexueller und Transsexueller« (Punkt 31).40323-90x80



4. Der Bericht »fordert die Autoren und Verleger von Unterrichtsmaterialien nachdrücklich auf, […] Beratung durch Experten für Gleichstellungsfragen und gleichstellungsorientierte Betreuung« bei der Erstellung von Unterrichtsmaterialien beizuziehen. Es wird also indirekt gefordert, ältere Schulbücher durch neue (genderkonforme) Schulbücher zu ersetzen (Punkt 40)
.

Der Rodrigues-Bericht verstößt wie schon die Berichte von Noichl, Estrela und Tarabella gegen das Subsidiaritätsprinzip der EU, das den EU-Mitgliedsstaaten in Fragen wie z.B. Familie und Bildung Zuständigkeit und Kompetenz garantiert.

Hier können Sie die Petition »Rodrigues-Bericht stoppen« unterzeichnen, an der sich schon mehr als 55.000 Menschen beteiligten.

von esther10 02.09.2015 20:01

Papst Franziskus erklärt Beichte bei der Piusbruderschaft für gültig und vertraut auf baldige Lösungen zur vollen Einheit


Vatikan veröffentlicht Schreiben des Heiligen Vaters zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 1. September 2015 um 15:13 Uhr
Hl. Messe bei der Piusbruderschaft

Vatikan (kathnews/vatican.va). Der Vatikan hat heute ein Schreiben des Heiligen Vaters veröffentlicht, mit dem zum außerordentlichen Jubiläum der Barmherzigkeit der Ablass gewährt wird.

http://w2.vatican.va/content/francesco/d...sericordia.html

Mit diesem Schreiben hat Papst Franziskus zudem den Empfang des Bußsakraments bei der Piusbruderschaft – während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit – für gültig erklärt. Von verschiedener Seite hätten ihn einige bischöfliche Mitbrüder vom guten Glauben und der guten sakramentalen Praxis dieser Gläubigen berichtet. Das Jahr der Barmherzigkeit schließe niemanden aus, so der Papst weiter.

Zudem vertraue er darauf, dass in naher Zukunft Lösungen gefunden werden können, um die volle Einheit mit den Priestern und Oberen der Bruderschaft wiederzugewinnen. Damit setzt Papst Franziskus ein deutliches Zeichen und führt die eingeschlagene Linie seines Vorgängers weiter fort. Papst Benedikt XVI. hatte im Jahr 2007 mit dem Motu Proprio Summorum Pontificum die sogenannte alte Messe als „außerordentliche Form des Römischen Ritus” wieder in die kirchliche Praxis zurückgerufen.
http://www.kathnews.de/papst-franziskus-...-vollen-einheit
Foto: Hl. Messe bei der Piusbruderschaft – Bildquelle: fsspx.org

von esther10 02.09.2015 13:20

Papst: Familienliebe kann das Herz einer ganzen Stadt wärmen


Papst bei der Generalaudienz - AP

02/09/2015 11:56SHARE:

Anlässlich des Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren hat Papst Franziskus an das Leiden vieler Menschen unter den aktuellen Kriegen erinnert. Bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz erinnerte er insbesondere an das Schicksal der verfolgten Christen im Nahen Osten und verurteilte den Handel mit Waffen:

„Dieser Zerstörungswahn und jene, die mit blutigen Waffen handeln. Waffen, an denen das Blut von vielen Unschuldigen klebt. Nie wieder Krieg, dieser Ruf aus unseren Herzen, und denen all jener, die guten Willens sind, möge aufsteigen zum Fürsten des Friedens.“

In seiner Katechese sprach der Papst über die Weitergabe des Glaubens. Die Familie sei dafür der zentrale Ort: Die familiären Bindungen würden durch die Erfahrung des Glaubens und der Liebe Gottes verwandelt und mit einem größeren Sinn erfüllt. Die Familie weise über sich hinaus auf eine umfassendere Vater- und Mutterschaft hin: „Wer den Willen Gottes erfüllt, der ist für mich Bruder und Schwester und Mutter“ (Mk 3,35). Die familiären Bindungen in den Bereich des Gehorsams des Glaubens und des Bundes mit dem Herrn zu stellen, beschneide sie nicht, sondern schütze sie und befreie sie vom Egoismus. Ein familiärer Stil in den mitmenschlichen Beziehungen sei ein Segen für die Welt. Franziskus sprach in seinen Ausführungen insbesondere über die Rolle von Familien in modernen Großstädten:

„Der Bund der Familie mit Gott ist heute berufen, dem Vordringen der gemeinschaftlichen Wüsten in der modernen Gesellschaft entgegenzuwirken. Unsere Städte sind zu Wüsten geworden. Es fehlt an Liebe und Lächeln. Es gibt viele Unterhaltungsmöglichkeiten, viele Möglichkeiten, die Zeit zu vertreiben und Spaß zu haben. Aber es fehlt die Liebe. Wir müssen aus den Türmen und Kammern, in denen die Eliten sich verbarrikadiert haben, ausbrechen. Und wieder die Häuser und Räume der Vielheit aufsuchen, die offen für die Liebe der Familie sind.“


Wenn sich die Zuneigung in der Familie in ein Zeugnis für das Evangelium verwandeln ließe, werde Unvorstellbares möglich, und man könne Gottes Wirken mit der Hand greifen, so Franziskus.

„Das Lächeln einer Familie ist in der Lage, diese Wüste in unseren Städten zu besiegen. Das ist der Sieg der familiären Liebe. Verlieren wir nicht die Hoffnung. Wo es Familien mit Liebe gibt, sind sie fähig, mit ihrem Zeugnis für die Liebe das Herz einer ganzen Stadt aufzuwärmen.“

(rv 02.09.2015 cz)

von esther10 02.09.2015 11:17





Beten: Ach, dass ich einen hätte, der mich hört ...

Egal, wie allein wir uns manchmal fühlen: Einer ist für uns da. Einer hört zu. Immer. Überall. Mit liebendem Herzen. Verständig. Mitfühlend. Verzeihend. Ehrlich. Wie der beste Freund. Gott wartet sogar auf uns. Wie ein Liebender auf die Geliebte. Lassen wir es doch einfach darauf ankommen. Beten zu Gott ist einfach und berührt das Herz wie ein fröhliches Lied, ein Frühlingsspaziergang oder ein zärtlicher Kuss.

Probieren Sie es doch einmal aus!

Beten – aber wie und was?

Der erste Schritt. Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe

. Machen Sie ein Kreuzzeichen, Hand zur Stirn, zur Brust, zur linken und danach zur rechten Schulter. Öffnen Sie Gott Ihr Herz.

Wo? Wo auch immer Sie stehen, gehen, sitzen oder liegen. Wobei nichts dagegen spricht, die Stille einer Kirche oder Kapelle aufzusuchen. Oder daheim auf dem Küchenstuhl oder draußen in der Natur das Herz dem Himmel zu öffnen. Fürs Beten gibt es keinen falschen Ort.

Wie? Entzünden Sie beispielsweise eine Kerze oder stellen Sie eine Ikone auf. Falten Sie die Hände oder öffnen Sie sie wie einer, der beschenkt werden soll. Knien Sie. Stehen oder sitzen Sie. Lassen Sie Ruhe in sich aufkommen. Sprechen Sie frei von der Leber weg, wählen Sie sich einen Gebetstext oder lassen Sie Gott einfach auf sich wirken.

Wann? Morgens, Mittags, Abends, bei Tisch, bei Freude, bei Ärger, wenn Sie helfen wollen, in der Not oder wann immer Sie bewusst in Gottes Gegenwart sein möchten. Er ist immer für Sie da! Gott kennt keinen Feierabend!

Bitten. Man kann Gott um alles bitten.

Sogar um ein Wunder. Alles, was ein Mensch im Leben braucht, finden Sie im Vater Unser. Denn er kennt uns am besten mit unseren Sorgen und Nöten.

Ärger. Gott nimmt wie ein Blitzableiter Ihren Ärger und Ihre Sorgen an. Egal, was Sie ihm scheinbar zumuten: Gott hält alles aus. Werfen Sie Ihren ganzen Ärger auf ihn, er wird ihn verwandeln. Nur zu, keine falsche Bescheidenheit! Bestürmen Sie Gott!

Loben. Wie sehr freuen wir uns doch, wenn wir von Anderen gelobt werden!

Auch Gott tut dies. Loben Sie ihn doch auch mal ab und zu. Preisen Sie Gott – mit Worten, Gesten, ihrem ganzen Leben.

Danken. Sagen Sie auch einmal „Danke!“

, wenn Gott erkennbar in Ihr Leben eingegriffen hat! Wenn eine scheinbar ausweglose Situation oder eine Krise „wie durch ein Wunder“ gemeistert wurde. Oder ein Gebet erhört wurde. Oder dass es Sie überhaupt gibt! In jedem Fall: Dank sei Gott!

Fürbitten. Bitten Sie vor Gott für Ihre Liebsten –

egal ob diese leben oder bereits verstorben sind - oder auch für Ihnen fremde Menschen. Wünschen Sie Ihren Mitmenschen nur das Beste, egal wie schwer dies manchmal auch fällt! Wir sitzen alle im selben Boot. Und bitten Sie Ihre Mitmenschen auch, für Sie zu beten. Vergessen Sie vor Gott vor allem nicht die Menschen, denen es besonders schlecht geht, die in großer Not und Bedrängnis sind.

In Not. Senden Sie im Gebet „SOS“-Signale zu Gott!

Er hat uns auf seinem Radarschirm und sendet seine Schutzengel um uns beizustehen. Mit Gott an unserer Seite kann nichts schief gehen.

Tagesgebete. Beginnen Sie den Tag mit einem Morgengebet.

Unterbrechen Sie den Tag ab und zu für ein Gebet. Und beenden Sie den Tag mit einem Abendgebet. Hierfür eignen sich zum Beispiel morgens, mittags und abends der „Angelus“ oder das Stundengebet, das kontinuierlich betbare „Jesus-Gebet“ oder auch ein einfaches, schnelles Stoßgebet zwischendurch. So oder so: Bleiben Sie in Kontakt mit Gott.

Tischgebete. Ob allein oder in Gemeinschaft: Bitten Sie Gott um das „tägliche Brot“

. Danken Sie ihm dafür, dass Sie genug zu essen und zu trinken haben. Nehmen Sie nichts für selbstverständlich. Und denken Sie an Andere, denen es nicht so gut geht wie Ihnen.
Rosenkranz. Das große meditative Gebet, bei welchem gemeinsam mit Maria das Leben Jesu betrachtet wird. Besorgen Sie sich doch mal einen Rosenkranz und probieren Sie es aus. Vorsicht: Suchtgefahr! Oder machen Sie es wie die alten Mönche: Lesen Sie alleine oder in einer Gruppe eine Bibelstelle und fragen Sie Gott, was er Ihnen damit in diesem konkreten Moment sagen möchte.

Beten zur Mutter Gottes, zu den Heiligen. Mit dem irdischen Tod ist nicht alles aus

. Auch diejenigen, die uns bereits zu Gott vorausgegangen sind, stehen weiterhin mit uns in Kontakt. Sie können wir bitten, für uns bei Gott einzutreten. Sie sind ihm besonders nahe. Allen voran Maria, aber auch andere Heilige oder unsere früheren Freunde und Verwandten. Sie werden

sich wundern, wer sich alles für uns einsetzt bei Gott!

Inneres, kontemplatives Gebet. Beten ohne Worte, Bilder und Gedanken. Sich einfach in Gottes Hände fallen lassen und versuchen, seine überströmende Liebe auf sich wirken zu lassen. Ist nicht nur was für Mystiker und Visionäre, sondern für alle Menschen.

Beten ohne Unterlass. Beten Sie immer und immer wieder.

Ob alleine, in Gebetsgruppen, in Pfarreien, Klöstern oder auf Wall- und Pilgerfahrten. Daheim. Unterwegs. In der Freizeit. Ein kurzes Gebet am Arbeitsplatz. Halten Sie Kontakt mit Gott. Nehmen Sie sich dafür regelmäßig Zeit und Ruhe. Denn liebevolle Beziehungen sollten gepflegt werden. Am besten durch ein ritualisiertes Gebetsleben.
http://www.bistum-regensburg.de/glauben/glauben-leben/beten/


von esther10 02.09.2015 08:22

Papstmesse: Reich werden im Himmel


Franziskus bei der Frühmesse - OSS_ROM

19/06/2015 14:02SHARE:

Angehäufte Reichtümer sind die Ursachen für Kriege und für den Verlust der Würde. Der tägliche Kampf besteht darin, die Reichtümer, die Besitztümer auf der Erde so zu verwalten, dass sie dem Gemeinwohl nützen. Das sagte Papst Franziskus in seiner Morgenmesse am Freitag.

Reichtümer seien keine Statuen, die einfach nur still herumstehen und keinen Einfluss auf Menschen ausüben. Im Gegenteil neigen sie dazu, zu wachsen, sich zu bewegen, Menschen zu beeinflussen. Sie nehmen Platz im Herzen der Menschen, formulierte der Papst. Und dieser Platz im Herzen schädige das Gute im Menschen, seinen Sinn für das Gemeinwohl, und führe zur Korruption.

So wie im Tagesevangelium (Mt, 6,19-23) Jesus seine Jünger vor den Schätzen der Erde warnte, so tat dies auch Franziskus in seiner Morgenpredigt. Die Schätze im Himmel seien die wahren Reichtümer.

„Es gibt eine Sache, die wahr ist. Wenn der Herr eine Person mit Reichtum segnet, dann tut er dies für das Gemeinwohl und nicht für das Wohl dieses einen Menschen. Es ist nicht einfach, ein guter Verwalter zu werden, denn es gibt immer die Versuchung der Gier... Die Welt lehrt uns das und führt uns auf diese Straße. Wir müssen an die anderen denken! Das, was ich habe, ist für den Dienst an den anderen da. Wenn ich das einsetze, was mir der Herr für das Gemeinwohl gegeben hat, dann werde ich heilig.“

Nicht mit dem Feuer spielen

Menschen, die Reichtümer anhäuften, hätten viele Entschuldigungen, so der Papst weiter. Deswegen sollten sie täglich gut ihr Gewissen erforschen.

„Es ist kompliziert, wie das Spiel mit dem Feuer. Viele beruhigen ihr Gewissen mit Spenden und geben das, was ihnen überbleibt. Die Aufgabe, Reichtümer verwalten, sollte hingegen ein Ablegen der eigenen Interessen sein. Man sollte nicht denken, dass Reichtümer die Rettung seien. Sparen, das ist okay. Schätze, das ist auch okay. Aber die wirklich wertvollen Schätze kann man sozusagen nur in der Geldbörse des Himmels anhäufen!“
(rv 19.06.2015 no)

von esther10 02.09.2015 08:18

Papstmesse: „Gute Taten und gute Worte!“


Papst Franziskus bei der Morgenmesse - AP

01/09/2015 12:44SHARE:
Papst Franziskus ist zurück: An diesem 1. September nahm er die Messfeiern in der Casa Santa Marta wieder auf. In der ersten Messe nach der Sommerpause sprach er von der Erlösung der Christen. Diese sei nicht über unnötiges Geschwätz zu erreichen, sondern nur über gute Taten und gute Worte.

Franziskus bezog sich in seiner Messe auf das Tagesevangelium - den erster Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher (5,1-6.9-11). Diese „beunruhigende Gemeinde“, so der Papst wörtlich, fragte ständig nach dem „Wie?“ und „Wann?“ der Erlösung durch Jesus Christus. Ein solches „Geschwätz“ sei unnütz, verdeutlichte der Papst. Wichtig seien die gegenseitige Tröstung und der Wille, einander zu helfen: „Tröstet euch gegenseitig. Tröstet euch in eurer Gemeinde. In unseren Gemeinden und Pfarren, spricht man da über die Heimkehr des Herrn, erwartet man sie? Oder tratscht man eher über dies und das, um die Zeit zu vertreiben und sich nicht zu langweilen?“

In Bezug auf den Antwortpsalm (Psalm 27) „Ich bin gewiss, zu schauen die Güte des Herrn im Land der Lebenden“ fragte Papst, ob wir uns alle dessen so sicher wären. „Es stimmt! Er wird kommen und richten und wenn wir in die Sixtinische Kapelle gehen, sehen wir die schöne Szene vom Jüngsten Gericht. Aber denken wir daran, dass er kommen wird, mich zu suchen, weil ich ihn mit diesen Augen sehe, ihn umarme und immer mit ihm bin. Das ist die Hoffnung des Apostel Petrus, der uns sagt, mit unserem Leben den anderen ein Zeugnis der Hoffnung zu geben. Das ist der wahre Trost, die wahre Sicherheit.“

(rv 01.09.2015 no)

von esther10 02.09.2015 07:12

Was ist das für ein Wort?

Evangelium Tag für Tag -- Dienstag der 22. Woche im Jahreskreis: Lukas 4,31-37
Von Redaktion
Straßburg, 1. September 2015 (Evangelizo.org)

In jener Zeit ging Jesus hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte die Menschen am Sabbat.
Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit göttlicher Vollmacht.

In der Synagoge saß ein Mann, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der begann laut zu schreien:
Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!
Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der Dämon warf den Mann mitten in der Synagoge zu Boden und verließ ihn, ohne ihn jedoch zu verletzen.

Da waren alle erstaunt und erschrocken, und einer fragte den andern: Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern, und sie fliehen.

Und sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.
(Quelle: Evangelium Tag für Tag - © Evangelizo.org 2001-2015)

von esther10 02.09.2015 07:02

Jeder Priester kann im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit die Sünde der Abtreibung lossprechen

Schreiben von Papst Franziskus an Erzbischof Rino Fisichella, Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Neuevangelisierung
Von Redaktion
Rom, 1. September 2015 (ZENIT.org)

​Papst Franziskus hat allen Priestern erlaubt, im Jahr der Barmherzigkeit im Sakrament der Versöhnung alle, die eine Abtreibung beichten, von dieser Sünde loszusprechen. Das Kirchenrecht sieht dies normalerweise nur für Bischöfe vor: zu bestimmten Zeiten, im Advent in Vorbereitung auf Weihnachten, während der Fastenzeit in Vorbereitung auf Ostern – oder anlässlich besonderer Ereignisse, wie dies jüngst der Fall in der Diözese Turin anlässlich der Ausstellung des Grabtuchs war.

Der Papst weiht diesem Anliegen eine wichtige Passage seines Briefes an Erzbischof Rino Fisichella, Präsident des Päpstlichen Rats zur Förderung der Neuevangelisierung, mit Blick auf das Jahr der Barmherzigkeit vom 8. Dezember 2015 bis zum 20. November 2016.

Er kündigte seine Entscheidung mit den Worten an: „Auch aus diesem Grund habe ich, ungeachtet gegenteiliger Bestimmungen, entschieden, für das Jubiläumsjahr allen Priestern die Vollmacht zu gewähren, von der Sünde der Abtreibung jene loszusprechen, die sie vorgenommen haben und reuigen Herzens dafür um Vergebung bitten“, heißt es in dem Brief.
Er bittet die Priester für dieses Werk der Barmherzigkeit, das viel Fingerspitzengefühl erfordert, sie mögen sich auf diese große Aufgabe vorbereiten und „Worte der echten Annahme mit einer Reflexion zu verbinden wissen, die hilft, die begangene Sünde zu begreifen.“

Der Papst trifft die Frage des Schutzes des menschlichen Lebens auf den Nerv: „Ein gravierendes Problem unserer Zeit ist sicherlich die veränderte Beziehung zum Leben.“ Eine sehr verbreitete Mentalität habe mittlerweile zum Verlust der persönlich und gesellschaftlich geschuldeten Sensibilität gegenüber der Annahme eines neuen Lebens geführt. Das Drama der Abtreibung werde von manchen mit einem oberflächlichen Bewusstsein erlebt, so dass sie sich über das schwerwiegende Übel, das ein solcher Akt mit sich bringe, fast nicht im Klaren seien.
Viele andere dagegen, die diesen Moment zwar als Niederlage erlebten, meinten, keinen anderen Ausweg zu haben. „Ich denke vor allem an alle Frauen, die eine Abtreibung haben durchführen lassen. Ich weiß um den Druck, der sie zu dieser Entscheidung geführt hat“, schreibt Franziskus. Die Vergebung Gottes für jeden Menschen, der bereut, könne diesem nicht versagt werden, besonders wenn er mit ehrlichem und aufrichtigem Herzen das Sakrament der Vergebung empfangen will, um Versöhnung mit dem Vater zu erlangen.

Der Katechismus der Katholischen Kirche besagt, dass „das unveräußerliche Recht auf Leben jedes unschuldigen Individuums“ (2273) der Grund ist, warum das „Zusammenwirken bei einer Abtreibung ein schweres Vergehen darstellt“ (2272), das, außer unter Zwang, automatisch zur Exkommunikation führt. (mk)
Der Volltext des Schreibens ist hier abrufbar.

von esther10 02.09.2015 06:55

„Ich bin sicher, dass ich den Herrn sehen werde. Ich bin sicher, dass der Herr lebt“

Predigt von Papst Franziskus in der Domus Sanctae Marthae zum wahren Glauben
Von Britta Dörre


Rom, 1. September 2015 (ZENIT.org)
​Papst Franziskus nahm nach der mehrwöchigen Sommerpause heute seine Morgenpredigt in der Domus Sanctae Marthae wieder auf. In seiner heutigen Predigt befasste sich der Heilige Vater mit dem wahren Glauben.

Christ zu sein bedeute, sich gegenseitig beizustehen und zu helfen. Daraus erwachse Hoffnung. Wir alle seien in Erwartung des Herrn. In unserer Gemeinde sollten wir nicht über Belanglosigkeiten sprechen, sondern über das Warten auf die Rückkehr des Herrn. „Das ist der Rat: Ermutigt. Ermutigt euch gegenseitig“, so Papst Franziskus.

Die Gläubigen sollten sich ein Beispiel an Hiob nehmen, der viele Leiden erduldete, aber nie den Glauben verlor. Papst Franziskus erklärte, dass eines Tages der Herr zum Jüngsten Gericht kommen werde und erinnerte an die beeindruckende Darstellung dieser Szene in der Sixtinischen Kapelle. Gute Werke und Hilfsbereitschaft zeichneten einen guten Christen aus. „Bitten wir den Herrn um diese Gnade: Möge der Same der Hoffnung, den er in unserem Herzen gesät hat, aufgehen und bis zur Begegnung mit Ihm wachsen“, so Papst Franziskus. „Ich bin sicher, dass ich den Herrn sehen werde. Ich bin sicher, dass der Herr lebt.“

von esther10 02.09.2015 06:50

Dresscode an Hamburger Gymnasium: Keine Unterhosen, bitte


Zu viel Haut? Eine junge Frau in kurzer Hose in Berlin
Der Dresscode trägt den Titel "Was wir nicht sehen wollen": Eine katholische Schule in Hamburg verbietet fortan nackte Bäuche und knappe Höschen. Mit einem ähnlichen Verbot hatte kürzlich schon eine Schule am Neckar Aufmerksamkeit erregt.

Nun geht auch die katholische Sophie-Barat-Schule in Hamburg gegen freizügige Kleidung im Unterricht vor. Die Schulkonferenz aus Lehrern, Eltern und Schülern habe zum neuen Schuljahr mehrheitlich einen Dresscode für Schüler und Mitarbeiter des Gymnasiums beschlossen, teilte der Katholische Schulverband Hamburg am Freitag mit. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" darüber berichtet.


Unter der Überschrift "Was wir nicht sehen wollen" sind im Dresscode aufgeführt: "Brustansatz, Bauchfreiheit, Unterwäsche/Unterhosen, zu viel Oberschenkel." Allzu freizügige und nachlässige Garderobe könne ungute Gefühle auf Lehrer-, aber auch auf Schülerseite hervorrufen, heißt es. An der Sophie-Barat-Schule gehe es um gegenseitige Wertschätzung und Toleranz. "Dieser Umgang wird durch die Kleidung unterstrichen."
Mit einem Verbot von Hotpants war kürzlich bereits eine Schule aus Horb am Neckar in Baden-Württemberg in die Schlagzeilen geraten. In dieser Woche wurde bekannt, dass der Fall nun im Bonner Haus der Geschichte verewigt wird. Ausgestellt werden unter anderem ein Brief an die Eltern aus Horb und ein weißes T-Shirt, das unpassende Kleidung bedecken sollte.

Er befürchte nicht, dass der neue Dresscode in Hamburg ebenfalls im Haus der Geschichte lande, sagte der Sprecher des Katholischen Schulverbands, Christoph Schommer. Anders als in Horb gibt es an der Hamburger Schule keine weißen T-Shirts zur Verhüllung. "Die Lehrer verweisen dann nur freundlich auf die Schulordnung und bitten darum, am nächsten Tag mit angemessener Kleidung zum Unterricht zu erscheinen."

lov/dpa
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wenig...ista&ref=plista

von esther10 02.09.2015 00:57

„Der Jubiläumsablass als wirkliche Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes“

Papstschreiben zur Praxis von Beichte und Ablass während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit
Von Redaktion
Vatikanstadt, 1. September 2015 (ZENIT.org)

Wir dokumentieren im Folgenden die offizielle Übersetzung des Briefes von Papst Franziskus zur Praxis von Beichte und Ablass während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit, das am 8. Dezember 2015, Hochfest der Unbefleckten Empfängnis der heiligen Jungfrau Maria, beginnen wird.
Das Schreiben wurde heute vom Heiligen Stuhl veröffentlicht.
***
An den verehrten Bruder
Erzbischof Rino Fisichella,
Präsident des Päpstlichen Rats
zur Förderung der Neuevangelisierung
Die Tatsache, dass das Außerordentliche Jubiläum der Barmherzigkeit nunmehr bevorsteht, erlaubt mir, einige Punkte in den Blick zu nehmen, deren Behandlung mir wichtig zu sein scheint, damit die Feier des Heiligen Jahres für alle Gläubigen ein echter Moment der Begegnung mit der Barmherzigkeit Gottes sein kann. Denn mein Wunsch ist es, dass das Jubiläum eine lebendige Erfahrung der Nähe des Vaters sei, seine Zärtlichkeit gleichsam mit Händen greifen zu können, damit der Glaube aller Gläubigen gestärkt und so das Zeugnis stets wirksamer werde.
Meine Gedanken gehen zuerst zu allen Gläubigen, die in den einzelnen Diözesen oder als Rompilger die Gnade des Jubiläums leben werden. Ich möchte, dass der Jubiläumsablass jeden als wirkliche Erfahrung der Barmherzigkeit Gottes erreicht, der allen mit dem Antlitz eines Vaters entgegenkommt, der annimmt und vergibt, indem er die begangene Sünde vollkommen vergisst. Um den Ablass zu leben und zu erlangen, sind die Gläubigen aufgerufen, als Zeichen der tiefen Sehnsucht nach wahrer Umkehr einen kurzen Pilgergang zur Heiligen Pforte zurückzulegen, die in jeder Kathedrale oder vom Diözesanbischof bestimmten Kirche und in den vier päpstlichen Basiliken in Rom geöffnet wird. Ebenso lege ich fest, dass der Ablass auch erlangt werden kann in den Wallfahrtskirchen, wo die Pforte der Barmherzigkeit geöffnet wurde, sowie in den traditionell als Jubiläumskirchen ausgewiesenen Gotteshäusern. Es ist wichtig, dass dieser Moment vor allem mit dem Sakrament der Versöhnung und der Feier der heiligen Eucharistie einschließlich einer Reflexion über die Barmherzigkeit verbunden ist. Es wird nötig sein, dass diese Feiern das Glaubensbekenntnis ebenso umfassen wie das Gebet für mich und für die Anliegen, die mir am Herzen liegen zum Wohl der Kirche und der ganzen Welt.
Darüber hinaus denke ich an all jene, denen es aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich sein wird, sich zur Heiligen Pforte zu begeben, in erster Linie an die Kranken und die alten, einsamen Menschen, die häufig das Haus nicht verlassen können. Für sie wird es eine große Hilfe sein, Krankheit und Leid als Erfahrung der Nähe zum Herrn zu leben, der im Geheimnis seines Leidens, seines Todes und seiner Auferstehung den Königsweg aufzeigt, um dem Schmerz und der Einsamkeit einen Sinn zu verleihen. Mit Glauben und freudiger Hoffnung diesen Moment der Prüfung zu leben, indem sie die Kommunion empfangen oder an der heiligen Messe und am gemeinschaftlichen Gebet – auch über die verschiedenen Medien – teilnehmen, wird für sie die Weise sein, den Jubiläumsablass zu erlangen.
Meine Gedanken gelten auch den Gefangenen, die die Einschränkung ihrer Freiheit erleben. Das Jubiläum war stets Anlass zu einer umfassenden Begnadigung, bestimmt für jene, die eine Strafe verdient haben, sich aber des begangenen Unrechts bewusst geworden sind und den aufrichtigen Wunsch haben, sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern und ihren ehrlichen Beitrag zu leisten. Sie alle möge die Barmherzigkeit des Vaters konkret erreichen, der denen nahe sein will, die seine Vergebung am meisten brauchen. Den Ablass werden sie erlangen können in den Gefängniskapellen und jedes Mal, wenn sie durch die Tür ihrer Zelle gehen und dabei ihre Gedanken und ihr Gebet an Gottvater richten. Möge diese Geste für sie den Durchgang durch die Heilige Pforte bedeuten, denn die Barmherzigkeit Gottes, die in der Lage ist, die Herzen zu verwandeln, kann auch die Gitter in eine Erfahrung der Freiheit verwandeln.
Es ist mein Wunsch, dass die Kirche in dieser Zeit des Jubiläums den in den leiblichen und geistlichen Werken der Barmherzigkeit enthaltenen Reichtum wiederentdecken möge. Denn die Erfahrung der Barmherzigkeit wird sichtbar im Zeugnis konkreter Zeichen, wie Jesus selbst es uns gelehrt hat. Jedes Mal wenn die Gläubigen eines oder mehrere dieser Werke selbst tun, werden sie sicherlich den Jubiläumsablass erlangen. Daraus ergibt sich die Pflicht, aus der Barmherzigkeit zu leben, um die Gnade der vollkommenen und umfassenden Vergebung durch die Kraft der Liebe des Vaters zu erlangen, der niemanden ausschließt. Es wird sich daher um einen vollkommenen Jubiläumsablass handeln, Frucht des Ereignisses selbst, das mit Glaube, Hoffnung und Liebe gefeiert und gelebt wird.
Der Jubiläumsablass kann ebenso für Verstorbene erlangt werden. Mit ihnen sind wir verbunden durch das Zeugnis des Glaubens und der Liebe, das sie uns hinterlassen haben. Wie wir ihrer in der Eucharistiefeier gedenken, so können wir im großen Geheimnis der Gemeinschaft der Heiligen für sie beten, damit das barmherzige Antlitz des Vaters von jeglicher Restschuld befreie und sie in nie endender Seligkeit an sich ziehen kann.
Ein gravierendes Problem unserer Zeit ist sicherlich die veränderte Beziehung zum Leben. Eine sehr verbreitete Mentalität hat mittlerweile zum Verlust der persönlich und gesellschaftlich geschuldeten Sensibilität gegenüber der Annahme eines neuen Lebens geführt. Das Drama der Abtreibung wird von manchen mit einem oberflächlichen Bewusstsein erlebt, so dass sie sich über das schwerwiegende Übel, das ein solcher Akt mit sich bringt, fast nicht im Klaren sind. Viele andere dagegen, die diesen Moment zwar als Niederlage erleben, meinen, keinen anderen Ausweg zu haben. Ich denke vor allem an alle Frauen, die eine Abtreibung haben durchführen lassen. Ich weiß um den Druck, der sie zu dieser Entscheidung geführt hat. Ich weiß, dass dies eine existentielle und moralische Tragödie ist. Ich bin sehr vielen Frauen begegnet, die in ihrem Herzen die Narben dieser leidvollen und schmerzhaften Entscheidung trugen. Was geschehen ist, ist zutiefst ungerecht. Und doch: Nur wenn man es in seiner Wahrheit versteht, ist es möglich, die Hoffnung nicht zu verlieren. Die Vergebung Gottes für jeden Menschen, der bereut, kann diesem nicht versagt werden, besonders wenn er mit ehrlichem und aufrichtigem Herzen das Sakrament der Vergebung empfangen will, um Versöhnung mit dem Vater zu erlangen. Auch aus diesem Grund habe ich, ungeachtet gegenteiliger Bestimmungen, entschieden, für das Jubiläumsjahr allen Priestern die Vollmacht zu gewähren, von der Sünde der Abtreibung jene loszusprechen, die sie vorgenommen haben und reuigen Herzens dafür um Vergebung bitten. Die Priester mögen sich auf diese große Aufgabe vorbereiten und Worte der echten Annahme mit einer Reflexion zu verbinden wissen, die hilft, die begangene Sünde zu begreifen. Ebenso sollen sie auf einen Weg echter Umkehr verweisen, um die wahrhaftige und großherzige Vergebung des Vaters verstehen zu können, der durch seine Gegenwart alles erneuert.
Eine abschließende Überlegung gilt den Gläubigen, die aus verschiedenen Gründen die von den Priestern der Bruderschaft St. Pius X. betreuten Kirchen besuchen. Dieses Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit schließt niemanden aus. Von verschiedener Seite haben mir einige bischöfliche Mitbrüder vom guten Glauben und der guten sakramentalen Praxis dieser Gläubigen berichtet, allerdings verbunden mit dem Unbehagen, in einer pastoral schwierigen Situation zu leben. Ich vertraue darauf, dass in naher Zukunft Lösungen gefunden werden können, um die volle Einheit mit den Priestern und Oberen der Bruderschaft wiederzugewinnen. Bewegt von der Notwendigkeit, dem Wohl dieser Gläubigen zu entsprechen, bestimme ich in der Zwischenzeit in eigener Verfügung, dass diejenigen, die während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit das Sakrament der Versöhnung bei den Priestern der Bruderschaft St. Pius X. empfangen, gültig und erlaubt die Lossprechung von ihren Sünden erlangen.
Auf die Fürsprache der Mutter der Barmherzigkeit vertrauend, empfehle ich die Vorbereitung dieses Außerordentlichen Jubiläums ihrem Schutz.
Aus dem Vatikan, am 1. September 2015
© Copyright - Libreria Editrice Vaticana

von esther10 02.09.2015 00:45

17 Anti-Kasper-Kardinäle und mehr zur Verteidigung von Ehe und Familie

2. September 2015 14:38 | Mitteilung an die Redaktion


http://www.ergebenebitte.org/

Wie steht Papst Franziskus zu Kardinal Kasper und dessen Vorschlag?
(Rom) Der Vatikanist Sandro Magister berichtete jüngst über zwei neue Publikationen, mit denen sich eine beachtliche Anzahl von Kardinälen öffentlich gegen die Kasper-These stellen. Der Vatikanist schreibt: „Es waren fünf und nun sind es 17 Anti-Kasper-Kardinäle“. Doch es sind wesentlich mehr.

Magister, der nach wie vor offiziell vom Vatikan durch Entzug der Presse-Akkreditierung bestraft wird, zählte die Kardinäle, die mit drei Büchern, einem 2014 und zwei 2015, ihre Stimme vor der Bischofssynode erhoben. Kardinal Robert Sarah ist 2015 die entscheidende Antriebsfeder der neuen Publikationen. In diesen Tagen stellt er die deutsche Ausgabe seines im Februar in Frankreich erschienen Buches „Gott oder nichts“ vor. Insgesamt ist bisher die Veröffentlichung seines Buches in zehn verschiedenen Sprachen geplant.

Die Liste der Kardinäle, die sich in Verteidigung des Ehesakraments zu Wort gemeldet und der Kasper-These eine Absage erteilten, ist jedoch wesentlich länger. Bereits im Vorjahr hatten sich fünf Kardinäle mit dem Buch „In der Wahrheit Jesu bleiben“ Gehör verschafft.

Folgt man den Angaben Sandro Magisters und weiteren Ergänzungen, darunter jenen von Francisco Fernandez de la Cigoña, ergibt sich eine beachtliche Liste, die weiter ergänzt werden könnte.
Kardinal Gerhard Müller
Kardinal Raymond Burke
Kardinal Robert Sarah
Kardinal Carlo Caffarra
Kardinal Velasio De Paolis
Kardinal Walter Brandmüller
Kardinal Baselios Cleemis Thottunkal
Kardinal Josef Cordes
Kardinal Dominik Duka
Kardinal Jacobus Eijk
Kardinal Joachim Meisner
Kardinal John Onaiyekan
Kardinal Antonio Maria Rouco Varela
Kardinal Camillo Ruini
Kardinal Jorge Urosa Savino
Kardinal Philippe Ouedraogo
kardinal Christian Tumi
Kardinal Theordore Adrien Sarr
Kardinal Jean-Pierre Kutwa
Kardinal Fernando Sebastián Aguilar
Kardinal Julián Herranz
Kardinal Eduardo Martínez Somalo
Kardinal Antonio Cañizares Llovera
Kardinal Jorge Arturo Medina Estévez
Kardinal Luigi De Magistris
Kardinal Elio Sgreccia
Kardinal Angelo Amato
Kardinal Dario Castrillon Hoyos
Kardinal Zen Ze-kiun
Kardinal John Tong Hon
Kardinal Juan Sandoval Íñiguez
Kardinal Juan Luis Cipriani Thorne
Kardinal Albert Malcolm Ranjith
Kardinal Daniel DiNardo
Kardinal Philippe Barbarin
Kardinal Mauro Piacenza
Text: Giuseppe Nardi
http://www.katholisches.info/2015/09/02/50763/




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