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von esther10 29.11.2015 00:58

"Ihr werdet geschlachtet"



Sonntag, 29.11.2015, 08:59 · von FOCUS-Redakteur Christoph Elflein,

IS-Terroristen bedrohen unsere Sicherheit, unsere Werte und unsere Art zu leben. In Deutschland hetzen Radikale, bereiten schwere Verbrechen vor. Sie greifen unsere Freiheit an. Wie können wir sie verteidigen?

Kais Ben Othmane malte sich den deutschen Gottesstaat in schillernden Farben aus: Irgendwann, schwärmte der Kölner Extremist einer Bekannten vor, marschierten die Terrormilizen des selbst ernannten Islamischen Staats (IS) in Europa und hierzulande ein. „Dann werden die Waffen gezogen, entweder ihr nehmt den Islam an, oder ihr werdet geschlachtet.“ Schon jetzt hätten „die Deutschen Angst“. Im Falle einer Invasion werde man „mit der Peitsche durch Köln laufen. Die fetten Schweinebäuche werden aufgehangen an den Laternen.“

Düstere Prophezeiung

Inzwischen sitzt der 35-jährige Islamist in Untersuchungshaft. Sein Hass auf die westliche Gesellschaft scheint ungebrochen. Seine Tiraden, gut ein Jahr alt, wirken nach den Anschlägen von Paris mit mindestens 129 Toten wie eine düstere Prophezeiung.
Erneut verwandelte sich die Stadt der Liebe und der Lebenslust in einen Ort der Apokalypse. Erneut starben Unschuldige im Kugelhagel fanatisierter Islamisten. Selbstmordattentäter bombten sich mit Sprengstoffgürteln in die Luft und rissen Dutzende Menschen in den Tod. Zum ersten Mal zündete auch eine Frau einen Sprengstoffgürtel - eine vollkommen neue Herausforderung für die Sicherheitsdienste.

"Die Gefährdungslage ist ernst"

Heute Paris und morgen Berlin, Köln oder München? Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) warnte vergangenen Dienstag: „Die Gefährdungslage ist ernst.“ Dann reiste er nach Hannover zum Freundschaftsspiel Deutschland gegen die Niederlande. Das gesamte Bundeskabinett hatte sich angekündigt, um ein Zeichen zu setzen. Ein Signal gegen den Terror und für die Freiheit. Das Stadion war eine Festung.

Nach einem Hinweis auf einen Sprengstoffanschlag fiel die Partie aus. Dass sich keine Bombe fand, sagt alles. Die Terrorabwehr reagiert nervös - während Salafisten im Netz jubeln.

Inzwischen kristallisiert sich heraus, dass der Staat durch seinen Sparkurs und die politisch geschürte Furcht vor dem Überwachungsapparat dem Terror oft machtlos gegenübersteht. Während die Länderpolizeien personell ausdünnen, während die Justiz die Überwachungsmöglichkeiten massiv einschränkt, wächst die Zahl der Islamisten.

Rechtsstaat schützt Bedroher

Der Extremist Othmane hat Recht: Die Deutschen haben Angst. Die perfide Taktik des IS scheint zu funktionieren. Ein Land bangt um seine Sicherheit.

Die Menschen wollen hartes Durchgreifen gegen Hetzer, religiöse Eiferer und radikale Syrien-Rückkehrer. Aber unsere Liberalität und unser Freiheitsideal schützen gerade auch die, die das alles bedrohen. Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft bringt es auf den Punkt: „Der Rechtsstaat ist manchmal schwer zu ertragen.“

Flüchtlingszustrom macht Lage chaotisch
Der massenhafte Zuzug von Flüchtlingen macht den Behörden zusätzlich schwer zu schaffen. Niemand weiß derzeit, wer kommt und mit welchen Absichten. In einer Notunterkunft in Arnsberg wurde ein Algerier festgenommen, der angeblich das „Blutbad“ von Paris vorausgesagt hatte. Bisher steht laut NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) aber nicht fest, ob es sich tatsächlich um einen Mitwisser handelt. In seinem Bekennerschreiben zu den Paris-Attentaten spricht der IS explizit von einem Angriff auf die zwei „Kreuzfahrernationen“ Frankreich und Deutschland.

Die Einschläge kommen näher. Der Chef des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler, meinte am Montag vor einer Unternehmerrunde in Tegernsee zur terroristischen Bedrohung: „Es ist falsch zu glauben, dass der Kelch an uns vorübergeht.“

Nichts ist, wie es war

Bald öffnen die Weihnachtsmärkte. NRW-Innenminister Jäger kündigte eine erhöhte Polizeipräsenz an. Im Rheinland beginnt die Karnevalssession. Mancher Polizeiführer denkt bereits darüber nach, die Rosenmontagsumzüge ausfallen zu lassen. Für den Bundesliga-Spieltag gilt erhöhte Alarmstufe. Die Clubs wollen ihre Ordnertrupps drastisch aufstocken. Nichts ist mehr so, wie es war.

Bisher durfte sich Deutschland glücklich schätzen: Entweder scheiterten Anschlagsversuche am Unvermögen der Terroristen oder an den Ermittlungserfolgen der hierzulande so oft gescholtenen Staatsschützer. Aber wie lange noch? Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, erkennt im Gespräch mit FOCUS eine neue, teuflische Dimension in der Pariser Simultanattacke: „Zum ersten Mal haben wir es mit Selbstmordattentätern zu tun, die wissen, dass sie bei Erfüllung ihres Plans ihr Leben opfern werden. Diese Kategorie hatten wir bislang noch nie.“

Salafisten mobilisieren hierzulande
Seit Freitagabend herrscht Krieg mit einem schwer fassbaren Gegner. Dieter Romann, Präsident der Bundespolizei, verstärkte umgehend den Schutz auf Flughäfen, Bahnhöfen und an den Grenzen. Die Bundesländer fuhren den Abwehrschirm hoch. De Maizière wies die Bundespolizei an, die Waffen der Streifen zu präsentieren, um das Sicherheitsempfinden der Öffentlichkeit zu stärken.

Ein Gefühl, das dennoch zu schwinden scheint: Die Salafisten-Szene macht hierzulande mobil. Hassprediger wie Sven Lau oder Pierre Vogel ziehen via YouTube junge sinnsuchende Menschen an. Belegt sind zahlreiche Kontakte zu späteren IS-Kämpfern. Rasant wächst die Salafisten-Schar auf knapp 8000, von ihnen sind 750 nach Syrien und in den Irak ausgereist, ein Drittel kehrte zurück. Manche traumatisiert, manche verroht, tickende Zeitbomben.

120 deutsche Islamisten starben in Syrien

Auf den Feldzügen in Syrien habe man „Sprengstoffgürtel tragen müssen“, schilderte ein inzwischen inhaftierter deutscher IS-Veteran nach seiner Rückkehr den Behörden. Damit hätten die IS-Truppen Feinde vor Gefangennahmen abschrecken wollen. „Vielleicht haben die gedacht, dass man sich damit auch in die Luft sprengt.“ 120 Deutsche starben im Namen Allahs auf den Schlachtfeldern im einstigen Zweistromland, darunter etwa 20 Selbstmordattentäter.

Philip Bergner aus Dinslaken schossen Soldaten der Freien Syrischen Armee den Kiefer weg. In einer Klinik sei er zusammengeflickt worden, berichtete sein Cousin im Verhör nach seiner Heimreise. Eines Tages sei Philip weg gewesen. In den Terrorlagern gebe es lange Wartelisten für Selbstmordattentäter. Bergner kam schnell dran. Im August 2014 raste er nahe der irakischen Stadt Mossul mit einem mit Sprengstoff beladenen Fahrzeug in einen Stützpunkt kurdischer Kämpfer. 20 Menschen starben.
Überwachungskräfte fehlen

Jeder vierte deutsche Dschihadist kommt aus NRW. Gut 40 Zellen stehen laut NRW-Innenminister Jäger (SPD) unter Beobachtung.

Wenn es denn so einfach wäre. Dem Land fehlen Observationskräfte. „Die Schere zwischen den Möglichkeiten und den Notwendigkeiten in Bezug auf die innere Sicherheit und unsere Ressourcen war in der Nachkriegszeit noch nie so weit geöffnet wie heute“, moniert Sebastian Fiedler, NRW-Chef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BdK).

In den Dschihad abgetaucht

Mustafa Celik, ein Extremist aus Mönchengladbach, pendelte unter den Augen der Terrorabwehr zwischen der IS-Hochburg Rakka und seiner Heimatstadt unbehelligt hin und her. Als Vizekommandeur eines deutschen IS-Trupps schwor er die Mitkämpfer auf den richtigen religiösen Kurs ein.
Beinahe sechs Monate lang ruhte sich Celik von der Front am Niederrhein aus. Ende Januar 2014 untersagte ihm die Stadt die erneute Ausreise zu den Terrorgarden. Im Sommer dann stellte man ihm einen neuen Personalausweis aus. Celik tauchte wieder ab in den Dschihad. Im Herbst kehrte er zurück. Derzeit steht er als IS-Mitglied vor Gericht.

Hoffen, dass nichts passiert

Experten gehen davon aus, dass die Behörden pro Bundesland vielleicht eine Hand voll Gefährder beschatten können. Die Berliner Staatsschützer schaffen es gerade mal, einen einzigen Islamisten länger zu überwachen. „Wir haben einfach zu wenig Personal“, kritisiert ein Staatsschützer. Acht Mobile Einsatzkommandos (MEK) beschäftigen sich mit Observationen. Allein um die 80 bekannten salafistischen Gefährder in Berlin kontrollieren zu können, wären 200 MEK-Einheiten notwendig. „Es ist ein Pokerspiel. Wir können nur hoffen, dass nichts passiert“, so ein Fahnder.

Dabei gilt gerade Berlin als Hochburg der Szene. 670 Salafisten zählt der Verfassungsschutz, gut die Hälfte militant. Oft handelt es sich um tschetschenische Radikale. „Der Kaukasus-Konflikt hat eine große Zahl islamistischer Kriegsveteranen nach Berlin geschwemmt“, weiß ein Ermittler. Viele von ihnen hätten direkten Zugriff auf Waffenarsenale.

Mitunter gleicht es einem Ratequiz, wen die Terrorabwehr überwacht und wen nicht. Bei Sebastian Brauer wartete die Bundesanwaltschaft gut ein Jahr, ehe sie ihn als mutmaßlichen IS-Veteranen verhaftete. Zunächst gab er den geläuterten, traumatisierten Rückkehrer. Bis er schließlich wieder in einschlägigen Tschetschenen-Kreisen seiner Heimat Herford auftauchte. Er saß schon im Knast, da wurde bekannt, dass er sich im Terrorlager auf eine Selbstmordattentäterliste hatte setzen lassen.

Ebenfalls im Video: Abaaoud flog durch die Decke: Ermittler spricht über Einsatz in Saint-Denis

Abaaoud flog durch die Decke: Ermittler spricht über Einsatz in Saint-Denis

FOCUS Online/Wochit Abaaoud flog durch die Decke: Ermittler spricht über Einsatz in Saint-Denis
Islamist wollte Polizist werden

Die hiesigen Extremisten rüsten auf. Gezielt veranstalten Zellen Wehrsportübungen. Und das nicht nur als Vorbereitung für den Dschihad in der Levante.
So absolvierte der inzwischen inhaftierte Kopf der Aachener IS-Rekrutierer in einem Waldstück Schießübungen. Im Netz informierte er sich über den Einsatz ferngesteuerter Spionagehubschrauber.

Die Terrortruppe, die Mitglieder der rechtsextremen Splittergruppe Pro NRW ermorden wollte, veranstaltete Schießübungen im Keller. Einer von ihnen, Koray Durmaz, trainierte beim Sportschützenverein Sniper e. V. in Essen. Der Islamist hatte sich vor seiner Verhaftung bei der Bremer Polizei beworben. „Möglich scheint hier, dass sich Durmaz im Rahmen eines abgesprochenen Planes bei der Polizei in Bremen einschleusen soll“, so ein Polizeivermerk, „denkbar wäre eine Durchführung eines Anschlages z. B. bei der Vereidigung.“

Mit einem Freund fuhr Durmaz nach Belgien, um tagelang auf Paintball-Schießanlagen „für den Dschihad zu trainieren“, heißt es in den Akten. Weil der Staatsschutz ihm ein MEK nachschicken wollte, um zu sehen, mit wem er sich im Königreich traf, baten sie Brüssel um Amtshilfe. Die Bitte blieb unbeantwortet - wie so oft.
Belgien als Islamisten-Brutkasten

Nicht erst seit bekannt wurde, dass einige Pariser Attentäter und ihr Hintermann aus dem Brüsseler Viertel Molenbeek stammen, führen islamistische Spuren in soziale Brennpunkte nach Antwerpen, Anderlecht oder Brüssel. „Belgien spielt eine wichtige Rolle für die Terroristen“, sagt ein ehemaliger Verfassungsschützer. „Das Leistungsvermögen der belgischen Sicherheitsdienste war und ist sehr begrenzt. Der Wille zur internationalen Zusammenarbeit ist bei den belgischen Behörden nicht sonderlich ausgeprägt. Das ist seit Jahren bekannt und schon immer ein Ärgernis gewesen.“

Sicherheitslücken durch Flüchtlingsstrom

Zusätzlich schafft der unkontrollierte Zuzug von Flüchtlingen laut Erich Rettinghaus, NRW-Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, „eklatante Sicherheitslücken“: Keine Behörde weiß derzeit, wie viele Migranten sich in Deutschland aufhalten und wer sie sind. Genau das aber erhöht entgegen allen Beteuerungen der Politik das Anschlagsrisiko.

Laut Bundespolizei, die täglich bis zu 8000 Menschen an der Grenze empfängt, müssten in diesem Jahr bisher gut eine Million ins Land gekommen sein. In dem Ersterfassungssystem EASY der Grenzschützer wurden indes bisher gut 770 000 Menschen registriert. Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hatten bis Ende Oktober 362 153 Migranten einen Asylantrag gestellt.

Vorteile für Syrer
Seit sich bis in die letzten Winkel der Welt herumgesprochen hat, dass Syrer die besten Chancen auf Asyl in Deutschland besitzen, ist dieser Status heiß begehrt. Knapp ein Drittel der seit Jahresbeginn gestellten Erstanträge stammen laut BAMF von Menschen aus dem Bürgerkriegsland. Innenminister de Maizière schätzt, dass sich 30 Prozent der Asylsuchenden als Syrer ausgeben, in Wahrheit aber keine sind.

Der Personalrat des BAMF schlug kürzlich Alarm. In einem Brandbrief an den Leiter der Behörde, Frank-Jürgen Weise, kritisierten die Mitarbeiter „systemische Mängel“ bei der Beschleunigung der Verfahren. „Tatsächlich verzichtet das Bundesamt auf eine Identitätsüberprüfung.“ Als Syrer wird laut Personalrat jeder anerkannt, der im Fragebogen an der richtigen Stelle ein Kästchen ankreuzt und von unvereidigten Dolmetschern als solcher bestätigt wird: „Der Wegfall der Identitätsprüfung erleichtert zudem auch das Einsickern von Kämpfern der Terrormiliz IS nach Mitteleuropa und stellt ein erhöhtes Gefährdungspotenzial dar“, heißt es in dem Schreiben.

Falsche Pässe für Radikale

Fakt ist, dass deutsche Islamisten über Kontakte zum Balkan falsche Dokumente beschaffen können, um die wahre Identität von IS-Schergen zu verschleiern. So orderte der Initiator eines syrischen Hilfsvereins aus Bergisch-Gladbach bei Fälschern 16 nachgemachte bulgarische Pässe. Die Papiere veräußerte der Kopf einer Bande Ultraradikaler zum Stückpreis von 1500 Euro laut Akten an „Personen, die beabsichtigten, illegal in das Bundesgebiet einzureisen“. Die Truppe hatte sich auf Einbrüche in Kirchen und Schulen spezialisiert, um den IS und weitere islamistische Terrororganisationen zu finanzieren. Überdies schleuste die Zelle etliche junge Männer nach Syrien. Mindestens drei von ihnen fanden dort den Tod.

Bei einem der Attentäter, der sich Freitagabend vor dem Stade de France in die Luft sprengte, wurde ein unversehrter syrischer Pass gefunden, mit Registrierungsstempeln aus Griechenland, Serbien und Kroatien. NRW-Innenminister Jäger vermutet, dass der IS bewusst eine „Spur in Richtung syrischer Flüchtlinge“ legen wollte, um die Flüchtlingskontroversen in Westeuropa weiter anzuheizen. Es fänden sich aber „keine konkreten Hinweise“, die nach den terroristischen Attentaten nun eine „Spur in Richtung syrischer Flüchtlinge“ legen würden. Wer anderes behaupte, handele „unverantwortlich“, so Jäger.
Keine Strategie erkennbar

Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, sieht es ähnlich: „Derzeit liegen etwa 120 Hinweise zu Flüchtlingen vor, die sich als Mitglied einer terroristischen Organisation oder als Kriegsverbrecher schuldig gemacht haben sollen.“ Meist aber habe sich der Verdacht nicht bestätigt. „In insgesamt 16 Fällen wurden auf Grund uns vorliegender Erkenntnisse Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bislang deutet jedoch nichts auf ein gezieltes Einschleusen von Kämpfern beziehungsweise Angehörigen terroristischer Organisationen nach Deutschland hin, um hier einen Anschlag zu begehen“, resümiert der BKA-Chef.
Mehr Sorge bereitet Münch, dass die Neuankömmlinge Opfer salafistischer Anwerber werden könnten: So hatte kürzlich der islamistische Verein Medizin mit Herz 150 Flüchtlingskinder in Köln zum Spielnachmittag in eine Indoor-Halle eingeladen. „Uns wurde von etwa 60 Fällen berichtet, in denen Salafisten gezielt Menschen angesprochen haben“, erklärt Münch. „Wir müssen wachsam sein, dass die Not und Orientierungslosigkeit von Personen, die hier in Deutschland Schutz suchen, nicht als Ansatzpunkt für islamistische Propaganda und Rekrutierungsversuche genutzt werden.“ Sollten sich die Hoffnungen der Flüchtlinge nicht erfüllen, so der Chefermittler, „könnten sie für salafistische Anwerbungen anfällig sein“.
Anweisungen über Whatsapp
Die Rekrutierung der Kämpfer läuft an allen Fronten. Ob in der Schule, im Fitness-Studio, über Facebook oder gar im Knast. Junge Männer und Frauen werden fast überall angesprochen. „Meist handelt es sich um Jugendliche, die einen unsicheren Eindruck machen“, so ein Staatsschützer. Nach und nach lösen sie sich von ihren Familien, bekommen ein zweites Handy. Anweisungen erfolgen nur noch via „WhatsApp“.
So geschehen bei dem jungen Auswahlboxer Suleym K., den ein tunesischer IS-Helfer sukzessive von seinen Eltern entfremdete und dann über einen türkischen Schleuser nach Syrien brachte. Während die Eltern ihren Sohn bei der Polizei in Aachen als vermisst meldeten, berichtete der junge Faustkämpfer seinem Rekrutierer überglücklich in die Heimat: Er sei angekommen und auf dem Weg in ein Trainingscamp des IS.
Auge um Auge
Im Hintergrund ziehen radikale Geistliche die Fäden. Auch wenn sie sich öffentlich als Friedensprediger gerieren. Wie Murad Atajew. Der Berliner Imam der Fussilet33-Moschee soll Ermittlungen zufolge dem IS hochwertiges Waffenzubehör wie Nachtsichtgeräte und Zielfernrohre beschafft haben. Atajew, ein Russe aus Dagestan, hatte sich noch im Mai dem Online-Magazin „Meduza“ offenbart. Er bezeichnete sich selbst als „Informationssammler“ für die Terrormiliz. „Ich spreche permanent mit den Leuten im Islamischen Staat“, brüstete sich der 30-Jährige. Für die Hinrichtung von Journalisten und Andersgläubigen durch die „Gotteskrieger“ zeigte er Verständnis: „Manchen mögen diese Strafen barbarisch und grausam erscheinen. Für andere sind sie komplett nachvollziehbar. Es gilt das Prinzip ,Auge um Auge'.“
Auge um Auge. Gegen technisch hochgerüstete Terrormilizen scheint die Staatsmacht schlecht gewappnet: Spezialeinheiten der NRW-Polizei forderten in einem Brandbrief an den Innenminister bessere Schutzwesten und spezielle Munition, um im Terrorkampf bestehen zu können. Überdies funktioniert das neu angeschaffte digitale Funksystem in vielen geschlossenen Räumen nicht. „Unsere Kollegen bräuchten dringend mehr Handys - und das gesamte Digitalnetz müsste mit mehr Funkmasten ausgestattet werden, damit es nicht immer wieder zusammenbricht“, fordert Polizeigewerkschafter Rettinghaus.
Schlechte Ausrüstung bei deutschen Sondereinheiten
In Berlin klagen SEK-Teams über alte Waffen und defekte Zieleinrichtungen. Zudem müssten die Scharfschützen zum Training reisen, weil es in der Hauptstadt keine probaten Schießstände gäbe.

Auch technisch hinken die Sicherheitskräfte hinterher. „WhatsApp“-Chats sind kaum zu verfolgen, weiß ein Ex-Verfassungsschützer: „Wenn ich höre, dass die Attentäter in Frankreich die PlayStation als Kommunikationsmittel eingesetzt haben sollen, dann kann ich nur den Kopf schütteln.“ Das Eindringen in solche Foren könne den Amerikanern vielleicht gelingen, „aber bestimmt nicht unserem Verfassungsschutz. Technisch sind wir dazu nicht in der Lage.“

In Berlin kann die Polizei nicht einmal Telefone mit DSL-Anschluss abhören. „Für unsere Technik sind die Daten zu schnell und zu umfangreich“, erklärt ein Beamter. BDK-Experte Fiedler moniert zudem, dass NRW als eines der wenigen Länder die Schleierfahndung ablehne.

Spektakulärer Fang

Dabei bescherte gerade dieses Mittel den bayerischen Kollegen einen spektakulären Fang: Acht Tage vor den Anschlägen von Paris stoppten bayerische Fahnder an der Autobahn Salzburg-München den 51-jährigen Montenegriner Vlatko V. Bei der Kontrolle fanden sie zwei Pistolen, eine Handgranate, acht Kalaschnikow-Sturmgewehre samt Munition, einen Revolver sowie 200 Gramm TNT-Sprengstoff, in den schon Schrauben und Stahlsplitter eingearbeitet waren.
Im Navigationsgerät hatte Vlatko V. als Fahrtziel einen Parkplatz in Paris eingetippt. Die gleiche Adresse stand auf einem zusammengeknüllten Zettel. Der Montenegriner, ein Angehöriger der griechisch-orthodoxen Kirche, sagte, er habe zum Eiffelturm fahren wollen.

Mögliche Ermittlungspanne

Auf seiner Fahrt hat der Waffentransporteur mit seinem Handy eine Nummer in Frankreich angerufen. Der Anschlussnehmer rief dann just zurück, als Vlatko V. bereits in Haft saß. „Wir gehen davon aus, dass sich die Person gemeldet hat, die die Waffenladung in Paris entgegennehmen wollte“, so ein bayerischer Fahnder zu FOCUS. Waffenfund und französische Handy-Nummer gaben die Ermittler nach eigenen Angaben an ihre französischen Kollegen weiter - allerdings unter dem Kürzel Organisierte Kriminalität. Zudem versäumten sie, das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum in Berlin über eine mögliche „politisch motivierte Straftat“ zu informieren. Eine Ermittlungspanne? Vielleicht.

Im Hinterzimmer ausgebildet

Oft sind es nur kleine Hinweise, ein paar Sätze, die Fahnder auf eine brisante Spur bringen.

Ein tristes Fabrikgebäude in Berlin-Tempelhof. Bauschutt türmt sich im Hof. Hier liegt die Ibrahim-Al-Khalil-Mosche. Hier mimt der wortgewaltige Imam Abdelkader Daoud gern den friedliebenden Geistlichen. Für die Staatsschützer allerdings zählt der Marokkaner zum Islamisten-Netzwerk. Ein abgehörtes Telefonat zweier Moschee-Besucher bestärkte sie in ihrem Verdacht. „Das Training heute war hart, aber es hat gutgetan“, erklärte ein Muslim. Training? Sport? Wohl kaum. „Wir sind überzeugt, dass in den Hinterzimmern des Gebetshauses Salafisten als Kämpfer ausgebildet werden“, sagt ein Ermittler.

Ebenfalls im Video: IS erwartet unsere Bomben - doch sie fürchten etwas ganz anderes
http://www.focus.de/
http://www.focus.de/politik/ausland/erns...id_5095718.html


von esther10 29.11.2015 00:30

Die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden
Evangelium Tag für Tag -- 1. Adventssonntag: Lukas 21,25-28.34-36


Straßburg, 29. November 2015 (Evangelizo.org) Redaktion | 87 klicks


Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres.
Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.
Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen.
Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.
Nehmt euch in acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht,
so wie man in eine Falle gerät; denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen.
Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.

(Quelle: Evangelium Tag für Tag - © Evangelizo.org 2001-2015)

(29. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 29.11.2015 00:27

„Die Spaltung der Christen ist ein Ärgernis“
Papstansprache beim Treffen mit Vertretern der evangelischen Gemeinschaften in der Evangelisch-Theologischen Fakultät


Bangui, 29. November 2015 (ZENIT.org) Redaktion | 56 klicks


Wir dokumentieren in deutscher Übersetzung die Rede von Papst Franziskus beim Treffen mit Vertretern der evangelischen Gemeinschaften, das heute Nachmittag in der Evangelisch-Theologischen Fakultät von Bangui stattfand. Der Text wurde auf der Webseite von Radio Vatikan veröffentlicht.

***

Liebe Brüder und Schwestern,

ich freue mich, dass ich die Gelegenheit habe, Sie in dieser Evangelisch-Theologischen Fakultät zu treffen. Ich danke dem Dekan der Fakultät und dem Präsidenten der Evangelischen Allianz der Zentralafrikanischen Republik für ihre freundlichen Worte, mit denen sie mich willkommen geheißen haben. In herzlicher Bruderliebe grüße ich jeden und jede von Ihnen und durch Sie auch alle Mitglieder Ihrer Gemeinschaften. Wir stehen hier alle im Dienst ein und desselben auferstandenen Herrn, der uns heute versammelt; und durch die gemeinsame Taufe, die wir empfangen haben, sind wir ausgesandt, um den Männern und Frauen dieses geschätzten Landes von Zentralafrika die Freude des Evangeliums zu verkünden.

Seit allzu langer Zeit ist Ihr Volk gezeichnet von den Prüfungen und der Gewalt, die so viel Leiden verursachen. Das macht die Verkündigung des Evangeliums noch notwendiger und dringender. Denn es ist der Leib Christi selbst, der in seinen geliebten Gliedern leidet: in den Armen seines Volkes, den Kranken, den Alten und den Verlassenen; in den Kindern, die keine Eltern mehr haben oder sich selbst überlassen sind ohne Führung und ohne Erziehung. Es sind auch all jene, die durch die Gewalt und den Hass an Seele und Leib verletzt sind; alle, denen der Krieg alles geraubt hat, die Arbeit, das Haus und die Menschen, die sie liebten.

Gott macht keine Unterschiede unter den Leidenden. Ich habe das oft als die Ökumene des Blutes bezeichnet. Alle unsere Gemeinschaften leiden unterschiedslos unter der Ungerechtigkeit und dem blinden Hass, den der Satan entfesselt. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich Pastor Nicolas, dessen Haus wie auch der Sitz seiner Gemeinde kürzlich geplündert und in Brand gesteckt wurden, meine Nähe und meine innere Anteilnahme bekunden. In diesem schwierigen Kontext hört der Herr nicht auf, uns auszusenden, um allen seine zärtliche Liebe, sein Mitleid und seine Barmherzigkeit zu zeigen. Dieses gemeinsame Leiden und diese gemeinsame Mission sind eine willkommene Gelegenheit, um uns gemeinsam auf dem Weg der Einheit voranschreiten zu lassen; und sie sind dafür auch ein unverzichtbares geistliches Mittel. Wie könnte der himmlische Vater die Gnade der Einheit, wenngleich noch unvollkommen, seinen Kindern verweigern, die gemeinsam leiden und sich unter verschiedenen Umständen gemeinsam dem Dienst an ihren Mitmenschen widmen?

Liebe Freunde, die Spaltung der Christen ist ein Ärgernis, denn sie ist vor allem dem Willen des Herrn entgegengesetzt. Sie ist auch ein Ärgernis angesichts von so viel Hass und Gewalt, die die Menschheit zerreißen; angesichts von so viel Widerspruch, der sich gegen das Evangelium Christi erhebt. Darum würdige ich den Geist gegenseitiger Achtung und Zusammenarbeit, der unter den Christen Ihres Landes herrscht, und ermutige Sie, in einem gemeinsamen Dienst der Liebe auf diesem Weg voranzugehen. Das ist ein Zeugnis für Christus, das die Einheit aufbaut.

Mögen Sie die Ausdauer und die Liebe immer mehr und immer mutiger durch den Dienst des Gebetes und der gemeinsamen Reflexion ergänzen, in dem Bemühen um eine bessere gegenseitige Kenntnis, ein größeres Vertrauen und eine tiefere Freundschaft im Hinblick auf die volle Gemeinschaft, die wir weiter fest erhoffen.

Ich versichere Ihnen, dass mein Gebet Sie auf diesem geschwisterlichen Weg des Dienstes, der Versöhnung und der Barmherzigkeit begleitet – einem langen Weg, der aber voller Freude und Hoffnung ist.

Gott segne Sie und segne Ihre Gemeinschaften!

(Quelle: Radio Vatikan, 29.11.2015)

(29. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 29.11.2015 00:18

Papst: Afrikareise ist Zeichen der Liebe und Nähe

Ein Zeichen von Liebe und Nähe - das sei die kommende Papstreise nach Afrika. Franziskus bat nach dem Angelus-Gebet um Fürbitte für Frieden in den Ländern, die er nächste Woche besuchen wird und für die vielen Christen, die derzeit weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. (rv)

Heiliges Jahr: Alle Priester dürfen von Abtreibung lossprechen


Die Wichtigkeit der Beichte: Papst Franziskus geht mit Beispiel voran - ANSA

Alle Priester der katholischen Kirche dürfen während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit von der Sünde der Abtreibung lossprechen. Das bestimmt Papst Franziskus in einem Brief, in dem er einiges zur Praxis von Beichte und Ablass während des im Dezember beginnenden Jubiläumsjahres festlegt. Normalerweise ist diese Lossprechung Bischöfen sowie jenen Priestern vorbehalten, die von ihnen den Auftrag dazu bekommen. In einigen Ländern, wie etwa in Deutschland oder auch in den USA, haben bereits alle Priester diese Erlaubnis, nun gilt das für die gesamte Kirche für ein Jahr.

Ausführlich schreibt der Papst über die verschiedenen Gründe, die zu einer Abtreibung führen können, beginnend vom Verlust der Sensibilität für die Annahme neuen Lebens bis zum Druck, der etwa durch Flucht und Vertreibung entsteht. „Ich weiß, dass dies eine existentielle und moralische Tragödie ist. Ich bin sehr vielen Frauen begegnet, die in ihrem Herzen die Narben dieser leidvollen und schmerzhaften Entscheidung trugen,“ so der Brief. Die Vergebung Gottes könne aber Menschen, die „mit ehrlichem und aufrichtigem Herzen das Sakrament der Versöhnung“ empfangen wollten, nicht versagt werden. Deswegen habe er „ungeachtet gegenteiliger Bestimmungen“ entschieden, dass alle Priester die Lossprechung für die Sünde der Abtreibung geben können.

Ablass und Vergebung

In dem Brief, der an den Organisator des Heiligen Jahres, Erzbischof Rino Fisichella, gerichtet ist, erläutert der Papst ausführlich genauere Regeln, die um die Frage von Vergebung und Erlass von Sündenstrafen, also den Ablass, kreisen. Es sei sein Wunsch, dass das Heilige Jahr eine „lebendige Erfahrung der Nähe des Vaters“ werde, um „seine Zärtlichkeit gleichsam mit Händen greifen zu können“, so der Papst in dem Brief.

Papst Franziskus regelt in dem Schreiben auch die Frage der Ablässe, also des Erlasses der Strafen für begangene Sünden, die traditioneller Weise mit dem Heiligen Jahr verbunden sind. Er betont, dass die Sakramente der Beichte und der Eucharistie eine besondere Rolle bei diesen Ablässen spielen und schließt ausdrücklich das Gebet für sich und seine Anliegen in die Feiern dieser Sakramente ein. Außerdem legt er fest, dass diese Feiern nicht nur in Rom, sondern an allen dazu eingerichteten so genannten „Heiligen Pforten“, in Bischofskirchen und Wallfahrtsorten, gefeiert werden können.

Der Papst denkt aber auch an diejenigen, die nicht selber an die Orte der Feiern gelangen können, so etwa an alte Menschen, Kranke und Gefangene. Auch sie können durch Gebet an der besonderen Gnade des Heiligen Jahres teilhaben, für Gefängnisinsassen gilt das „jedes Mal, wenn sie durch die Tür ihrer Zelle gehen und dabei ihre Gedanken und ihr Gebet an Gottvater richten. Möge diese Geste für sie den Durchgang durch die Heilige Pforte bedeuten“, so der Brief wörtlich. Einmal mehr ermuntert der Papst zu den leiblichen und den geistlichen Werken der Barmherzigkeit.

Beichte bei der Piusbruderschaft

Abschließend geht der Papst auf die Sakramente ein, die in der traditionalistischen Priesterbruderschaft St. Pius X. gefeiert werden. Die Priester dieser schismatisch orientierten Gemeinschaft sind aus kirchenrechtlicher Sicht unerlaubt geweiht. Daher galt bisher die Aufforderung an katholische Gläubige, dort nicht zu den Sakramenten wie etwa zur Beichte zu gehen. Diese Aufforderung hebt Papst Franziskus nun in seinem Brief auf: Während des Heiligen Jahres darf man „gültig und erlaubt“ - wie das Kirchenrecht sagt - die Lossprechung in der Beichte auch bei der Piusbruderschaft empfangen. Der Grund: „Dieses Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit schließt niemanden aus“, so der Papst.

Diese Regelung geht aber in ihrer Perspektive ausdrücklich über das Heilige Jahr hinaus: „Ich vertraue darauf, dass in naher Zukunft Lösungen gefunden werden können, um die volle Einheit mit den Priestern und Oberen der Bruderschaft wiederzugewinnen.“

*
http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...GCKoQrQMIuAIwVw



von esther10 29.11.2015 00:06

Sonntag, 29. November 2015
Angelus am 1. Advent

Was Papst em. Benedikt XVI den auf dem Petersplatz Versammelten beim Angelus des 1. Advents am 29.11.2009 sagte




"...Das ist die Wirklichkeit des liturgischen Jahres, wenn man sie sozusagen »von der Perspektive Gottes aus« betrachtet. Und wie verhält es sich, sagen wir, von seiten des Menschen, der Geschichte und der Gesellschaft aus gesehen? Welche Bedeutung kann ihm zukommen? Die Antwort legt uns gerade der Weg des Advents nahe, den wir heute beginnen. Die heutige Welt braucht vor allem Hoffnung:

die Völker der Entwicklungsländer brauchen sie, aber auch die Völker der wirtschaftlich entwickelten Länder. Immer mehr werden wir uns dessen bewußt, daß wir alle im selben Boot sitzen und uns alle gemeinsam retten müssen. Da wir so viele falsche Sicherheiten zusammenbrechen sehen, merken wir vor allem, daß wir einer verläßlichen Hoffnung bedürfen, und diese findet sich allein in Christus, der nach einem Wort des Briefes an die Hebräer »derselbe gestern, heute und in Ewigkeit« ist (13,8). Jesus, der Herr, ist in der Vergangenheit gekommen, er kommt in der Gegenwart und wird in der Zukunft kommen. Er umfaßt alle Dimensionen der Zeit, da er gestorben und auferstanden ist, er ist »der Lebendige«, und indem er unsere menschliche Begrenztheit mit uns teilt, bleibt er für immer und bietet uns die Beständigkeit Gottes an. Er ist »Fleisch« wie wir und »Fels« wie Gott.

Jeder, der sich nach Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden sehnt, kann wieder aufstehen und das Haupt erheben, da in Christus die Befreiung nahe ist (vgl. Lk 21,28) – wie wir im heutigen Evangelium lesen. Daher können wir sagen, daß Jesus Christus nicht allein die Christen oder nur die Gläubigen angeht, sondern alle Menschen, weil er, der Mittelpunkt des Glaubens, auch der Grund der Hoffnung ist. Und der Hoffnung bedarf jeder Mensch ständig....."

hier geht´s zum Gesamttext: klicken
Quelle: La Santa Sede, LEV, www.chiesa


Wir bedanken uns bei Sandro Magister für diesen Adventskalender der etwas anderen Art und bei blogger bellfrell für dieses Video, das bei uns die von Magister verlinkten Gregorianischen Gesänge zur Adventszeit ersetzt, die bei uns nicht abrufbar sind (GEMA?)


http://w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/angelus/2009/documents/hf_ben-xvi_ang_20091129.html
Aus dem Hl. Evangelium nach Lukas:


"Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres.

Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.

Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen.

Wenn (all) das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.

Nehmt euch in acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht,

(so) wie (man in) eine Falle (gerät); denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen.

Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt."


Introitus am 1. Adventssonntag

von esther10 28.11.2015 23:16

Papst kritisiert weltweite Korruption - auch im Vatikan

Seine Afrikareise hat Franziskus genutzt, um sich wieder als politischer Papst zu zeigen. Er prangerte Eliten und die Korruption an. Dabei bezog er in seine Kritik auch den Vatikan mit ein.


Kenia Papst Franziskus in Nairobi

Am letztenTag seiner Afrikareise hat Papst Franziskus deutliche Kritik an den herrschenden Eliten Afrikas und an der Korruption auch im Vatikan geübt. Bei seiner Rede in den Slums von Nairobi verurteilte Franziskus die "abscheuliche Ungerechtigkeit", die Millionen Menschen zum Leben in Slums zwingt. Dafür seien Minderheiten verantwortlich, die sich nur um Geld und Macht sorgten, aber nicht um das Gemeinwohl, sagte der 78-Jährige. Zugleich wandte sich Franziskus gegen die "Seuche Korruption". Sie sei in der Politik und im täglichen Leben verbreitet. Es gebe sie in allen Ländern "und auch im Vatikan", betonte der Papst.

Besuch im Armenviertel

Die Bewohner in Nairobis Armenviertel Kangemi hatten den im offenen Papamobil ankommenden Papst mit begeistertem Jubel empfangen. Der Besuch in dem Armenviertel gilt als eine der wichtigsten Stationen der sechstägigen Afrika-Reise des Papstes. Die Armen "haben einen besonderen Platz in meinem Leben und meinen Entscheidungen", so das Oberhaupt der katholischen Kirche. "Ich bin hier, weil ich möchte, dass ihr wisst, dass mir eure Freuden und Hoffnungen, eure Ängste und Traurigkeiten nicht gleichgültig sind." Alle Familien hätten das Recht auf ein solides Dach über dem Kopf, trinkbares Wasser, eine Toilette und Strom, forderte Franziskus in der Kirche von Kangemi. Dort leben etwa 100.000 Menschen auf engstem Raum zusammen. Mehr als die Hälfte der rund drei Millionen Einwohner Nairobis lebt in Slums.


Kenia Papst Franziskus & Uhuru Kenyatta

Papst Franziskus gemeinsam mit dem kenianischen Präsidenten Uhuru Kenyatta
Kein Zugang zu sauberem Wasser

Eine Slumbewohnerin appellierte in einer emotionalen Ansprache an den Papst, sich bei der Regierung für die Nöte der Menschen in Kangemi einzusetzen. "Menschen in den informellen Siedlungen in Kenia haben keinen Zugang zu Wasser - oft ist es rationiert, von schlechter Qualität oder ungenießbar", sagte Pamella Akwede. Franziskus bezeichnete den Zugang zu sicherem Trinkwasser als fundamentales Menschenrecht. "Einer Familie unter irgendeinem bürokratischen Vorwand das Wasser zu verweigern, ist eine große Ungerechtigkeit, vor allem, wenn aus dieser Not ein Nutzen gezogen wird." Menschen seien wichtiger als der "Gott des Gelde"“, sagte Franziskus.

Mitarbeiter fordern mehr Präsenz der Kirche in den Slums

Der Argentinier hat die Bekämpfung der Armut zu einem Kernanliegen seines Pontifikats gemacht. Eine in dem Armenviertel tätige Nonne berichtete dem Papst eindrücklich von den Problemen der Slumbewohner. Sie äußerte jedoch auch Kritik an der Kirche. "Wir müssen in den Slums mehr präsent sein", forderte sie. Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung Nairobis in Slums lebe, seien dort nur vier Prozent des Kirchenpersonals aktiv. Die Afrika-Reise nach Kenia, Uganda und in den Krisenstaat Zentralafrikanische Republik ist die elfte Auslandsreise seit Franziskus' Wahl zum Papst im März 2013. Afrika ist die Weltregion, in der die katholische Kirche am meisten wächst. Am Nachmittag steht für Franziskus in Nairobi noch eine Messe vor Jugendlichen auf dem Programm.

Überwindung von Stammesdenken

Zuvor hatte Papst Franziskus hat Kenias Jugend zur Überwindung von Spaltungen und Stammesdenken aufgerufen. Sie müssten die vielen Formen von Fanatismus überwinden und durch Dialog zu Einheit gelangen. "Wir sind eine Nation", sagte er in einer improvisierten Ansprache vor mehreren zehntausend jungen Kenianern im Kasarani-Stadion in Nairobi. Dabei lud er die Abwesenden ein, sich die Hände zu reichen. Ausdrücklich rief er die Jugendlichen auf, die Familie zu verteidigen, die auch die Alten einschließen müsse. Insbesondere die Jugendlichen sollten sich dem "süßen Geschmack der Korruption widersetzen", sagte der Papst. Die Korruption raube den Menschen die Freude, sie lebten nicht mehr in Frieden. Korruption sei kein Weg des Lebens, sie sei ein Weg des Todes.
cgn/cr (dpa, kna)
http://www.dw.com/de/papst-kritisiert-we...ikan/a-18879520


von esther10 28.11.2015 22:43

Predigt von Benedikt XVI. zur Vesper am 1. Adventsonntag (2005)
28. November 2015 18:35 | Mitteilung an die Redaktion


PREDIGT VON BENEDIKT XVI.

Petersdom
Samstag, 26. November 2005
Liebe Brüder und Schwestern!

Mit der Feier der Ersten Vesper am ersten Adventssonntag beginnen wir ein neues Kirchenjahr. Beim gemeinsamen Gesang der Psalmen haben wir unsere Herzen zu Gott erhoben und jene geistige Haltung angenommen, die diese Zeit der Gnade kennzeichnet: „wachend und betend“ und „mit Liedern des Lobes“.

Nach dem Beispiel der allerseligsten Jungfrau Maria, die uns lehrt, im frommen Hören des Gotteswortes zu leben, wollen wir nun über die eben gehörte kurze Bibellesung nachdenken. Es handelt sich um zwei Verse aus dem Schlußteil des Ersten Briefs des Apostels Paulus an die Thessalonicher (1 Thess 5,23–24). Der erste Vers enthält den Wunsch des Apostels an die Gemeinde, und der zweite bietet gewissermaßen die Gewähr für seine Erfüllung. Der Wunsch ist, daß jeder von Gott geheiligt werde und in seiner ganzen Persönlichkeit – „Geist, Seele und Leib“ – unversehrt bleibe für das endgültige Kommen Jesu, des Herrn; die Gewähr dafür, daß dies auch tatsächlich geschehen kann, liegt in der Treue Gottes selbst, denn er wird es nicht versäumen, das in den Gläubigen begonnene Werk zur Vollendung zu bringen.

Der Erste Brief an die Thessalonicher ist auch der erste aller Briefe des hl. Paulus und wurde wahrscheinlich im Jahr 51 verfaßt. In diesem ersten Brief spürt man noch deutlicher als in den späteren das pulsierende Herz des Apostels, seine väterliche, ja wir können sogar sagen seine mütterliche Liebe zu der neuen Gemeinde. Man spürt ebenfalls seine brennende Sorge dafür, daß der Glaube nicht ausgelöscht werde in dieser neugegründeten Kirche, deren kulturelles Umfeld in vielerlei Hinsicht glaubensfeindlich ist. Deshalb beschließt Paulus seinen Brief mit einem Wunsch, ja wir könnten sogar sagen mit einem Gebet. Der Inhalt des Gebets, das wir gehört haben, ist, daß sie in der Stunde des Kommens unseres Herrn heilig und untadelig seien.

Das wichtigste Wort in diesem Gebet ist »Kommen«. Wir müssen uns fragen: Was bedeutet „Kommen des Herrn“? Auf griechisch heißt es „Parusie“, auf lateinisch „adventus“: „Advent“, „Kommen“. Worin besteht dieses Kommen? Geht es uns etwas an oder nicht?

Um die Bedeutung dieses Wortes und somit des Gebetes des Apostels für diese Gemeinde und für die Gemeinden aller Zeiten – also auch der unseren – zu verstehen, müssen wir auf die Person schauen, durch die das Kommen des Herrn auf einmalige, einzigartige Weise Wirklichkeit geworden ist: die Jungfrau Maria. Maria gehörte jenem Teil des Volkes Israel an, das zur Zeit Jesu sehnsüchtig auf das Kommen des Erlösers wartete. Den im Evangelium wiedergegebenen Worten und Gesten können wir entnehmen, wie sie sich in ihrem Leben wirklich in die Worte der Propheten versenkte und das Kommen des Herrn mit ihrem ganzen Sein erwartete. Dennoch konnte sie nicht ahnen, wie dieses Kommen vonstatten gehen sollte.

Vielleicht erwartete sie ein Kommen in Herrlichkeit. Um so überraschender war für sie der Moment, als der Erzengel Gabriel in ihr Haus eintrat und ihr sagte, daß der Herr, der Erlöser, in ihr und von ihr Fleisch annehmen und sein Kommen durch sie verwirklichen wollte. Wir können uns die Befangenheit der Jungfrau gut vorstellen. Mit einem großen Akt des Glaubens und des Gehorsams sagt Maria »Ja«: »Ich bin die Magd des Herrn«. So wurde sie zur „Wohnstatt“ des Herrn, zum wahren „Tempel“ in der Welt und zur „Tür“, durch die der Herr in die Welt eingetreten ist.

Wir haben gesagt, daß dieses Kommen einmalig ist: „das“ Kommen des Herrn. Dennoch gibt es nicht nur das endgültige Kommen am Ende der Zeiten. In einem gewissen Sinne möchte der Herr durch uns Menschen ständig auf die Erde kommen, und er klopft an die Tür unseres Herzens: Bist du bereit, mir dein Fleisch, deine Zeit, dein Leben zu geben? Das ist die Stimme des Herrn, der auch in unsere Zeit eintreten möchte, er möchte durch uns ins Leben der Menschen eintreten. Er sucht auch eine lebendige Wohnung, nämlich unser persönliches Leben. Das ist das Kommen des Herrn, und das wollen wir in der Adventszeit aufs neue lernen: Der Herr möge auch durch uns kommen.

Daher können wir sagen, daß dieses Gebet, dieser vom Apostel geäußerte Wunsch eine grundlegende Wahrheit enthält, die er den Gläubigen der von ihm gegründeten Gemeinde einzuprägen versucht und die wir wie folgt zusammenfassen können: Gott beruft uns zur Gemeinschaft mit ihm, die sich bei der Wiederkunft Christi vollkommen verwirklichen wird, und er selbst verpflichtet sich, es so einzurichten, daß wir gut vorbereitet zu dieser letzten und entscheidenden Begegnung gelangen. Die Zukunft ist sozusagen schon in der Gegenwart enthalten, besser gesagt in der Gegenwart Gottes und seiner unvergänglichen Liebe, die uns nicht allein läßt, uns keinen Augenblick verläßt, wie auch ein Vater und eine Mutter ihre Kinder in deren Wachstumsprozeß ständig begleiten. Angesichts des Kommens Christi fühlt sich der Mensch in seinem ganzen Wesen angesprochen; der Apostel resümiert das in den Worten »Geist, Seele und Leib« und meint damit den gesamten Menschen als wohlstrukturierte Einheit von somatischer, psychischer und spiritueller Dimension. Die Heiligung ist ein Geschenk Gottes und seine eigene Initiative, aber das menschliche Wesen ist aufgefordert, dem mit seinem ganzen Ich zu entsprechen, ohne daß irgendetwas von ihm davon ausgeschlossen bleibe.

Der Heilige Geist hat den vollkommenen Menschen Jesus im Schoß der Jungfrau geformt, und er ist es denn auch, der den wunderbaren Plan Gottes im Menschen zu Erfüllung bringt. Dazu verwandelt er zunächst das Herz und dann, von diesem Mittelpunkt ausgehend, alles übrige. So kommt es, daß in jedem einzelnen das ganze Schöpfungs- und Erlösungswerk zusammengefaßt wird, das Gott, Vater und Sohn und Heiliger Geist, vom Anfang bis zum Ende des Kosmos und der Geschichte vollbringt. Und wie in der Menschheitsgeschichte das erste Kommen Christi im Mittelpunkt und seine glorreiche Wiederkunft am Ende steht, so ist jede persönliche Existenz berufen, sich während der irdischen Pilgerreise auf geheimnisvolle und vielfältige Art an ihm zu messen, um in der Stunde seiner Rückkehr „in ihm“ gefunden zu werden.

Die selige Gottesmutter und treue Jungfrau leite uns dazu an, aus dieser Adventszeit und aus dem gesamten neuen Kirchenjahr eine Zeit echter Heiligung zu machen zum Lob und Ruhme Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
http://www.katholisches.info/2015/11/28/...ntsonntag-2005/

von esther10 28.11.2015 22:24

Begegnung mit Priestern und Orden: Krönung des schönen Tages

Volltext der Ansprache von Papst Franziskus bei der Begegnung mit Priestern, Ordensleuten und Seminaristen in der Kathedrale von Kampala, 28. November 2015. Papst Franziskus hat diese Ansprache dem Bischof überreicht und frei gesprochen. Wir dokumentieren die vorbereitete Rede im Wortlaut.

Liebe Brüder im priesterlichen Dienst,

liebe Ordensleute und liebe Seminaristen,
ich bin froh, bei euch zu sein, und danke euch für euren herzlichen Empfang. Besonders danke ich denen, die gesprochen und Zeugnis gegeben haben von euren Hoffnungen und Sorgen und vor allem von der Freude, die euch in eurem Dienst am Volk Gottes in Uganda beflügelt.

Ich freue mich außerdem, dass unsere Begegnung am Vorabend des ersten Sonntags im Advent stattfindet, einer Zeit, die uns einlädt, nach einem neuen Anfang auszuschauen. Während dieser Adventszeit bereiten wir uns auch darauf vor, die Schwelle zum außerordentlichen Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit zu überschreiten, das ich für die gesamte Kirche ausgerufen habe.

Während wir uns dem Jubiläum der Barmherzigkeit nähern, möchte ich euch zwei Fragen stellen. Die erste: Wer seid ihr als Priester oder zukünftige Priester und als gottgeweihte Personen? In gewissem Sinn ist die Antwort leicht: Sicherlich seid ihr Männer und Frauen, deren Leben durch eine »persönliche Begegnung mit Jesus Christus« (Evangelii gaudium, 3) gestaltet worden ist. Jesus hat euer Herz angerührt, hat euch beim Namen gerufen und euch aufgefordert, ihm mit ungeteiltem Herzen zu folgen im Dienst an seinem heiligen Volk.

Die Kirche in Uganda ist in ihrer kurzen, aber ehrwürdigen Geschichte mit einer großen Anzahl von Zeugen – gläubigen Laien, Katechisten, Priestern und Ordensleuten – gesegnet worden, die aus Liebe zu Jesus alles verlassen haben: ihr Zuhause, ihre Familie und – im Fall der Märtyrer – sogar ihr Leben. In eurem Leben, sei es im priesterlichen Dienst oder im Ordensstand, seid ihr berufen, dieses große Erbe fortzuführen, vor allem durch einfache Taten demütigen Dienstes. Jesus möchte sich eurer bedienen, um die Herzen immer neuer Menschen anzurühren: Er möchte sich eures Mundes bedienen, um sein Wort des Heils zu verkünden, eurer Arme, um die Armen zu umfangen, die er liebt, eurer Hände, um Gemeinschaften authentischer missionarischer Jünger aufzubauen. Gebe Gott, dass wir nie vergessen, dass unser „Ja“ zu Jesus ein „Ja“ zu seinem Volk ist. Unsere Türen, die Türen unserer Kirchen, aber in besonderer Weise die Türen unseres Herzens müssen ständig offen sein für das Volk Gottes, für unser Volk. Denn das ist es, was wir sind.

Eine zweite Frage, die ich euch heute Abend stellen möchte, lautet: Was sollt ihr noch mehr tun in der Verwirklichung eurer speziellen Berufung? Denn es gibt immer etwas, das wir noch zusätzlich tun können, eine weitere Meile, die auf unserem Weg zurückzulegen ist.

Das Volk Gottes, ja, alle Völker sehnen sich nach einem neuen Leben, nach Versöhnung und nach Frieden. Leider gibt es in der Welt viele besorgniserregende Situationen, die unseres Fürbittgebetes bedürfen, angefangen von der näheren Nachbarschaft. Ich bete vor allem für das geschätzte Volk von Burundi: Möge der Herr in den Verantwortungsträgern und in der gesamten Gesellschaft Gesinnungen und Vorsätze erwecken, die auf Dialog und Zusammenarbeit, auf Versöhnung und Frieden ausgerichtet sind. Wenn es unsere Aufgabe ist, die Leidenden zu begleiten, dann müssen wir ähnlich wie die Fenster dieser Kathedrale, die das Licht durchscheinen lassen, erlauben, dass die heilende Kraft Gottes durch uns hindurchdringt. Zunächst müssen wir zulassen, dass die Wellen seiner Barmherzigkeit uns selbst überfluten, uns läutern und uns stärken, so dass wir diese Barmherzigkeit zu den anderen bringen können, besonders zu denen, die sich in den vielen geographischen und existentiellen Randgebieten befinden.
Wir alle wissen genau, wie schwierig das sein kann. Es gibt so viel Arbeit zu bewältigen! Zugleich bietet das moderne Leben auch so zahlreiche Ablenkungen, die unser Gewissen benebeln, unseren Eifer verpuffen lassen und uns sogar in jene „spirituelle Weltlichkeit“ hineinziehen können, welche die Fundamente des christlichen Lebens annagt. Der Einsatz zur Umkehr – jener Umkehr, die das Herzstück des Evangeliums ist (vgl. Mk 1,15) – muss Tag für Tag weitergeführt werden; wir müssen darum ringen, jene Gewohnheiten und Denkweisen zu erkennen und zu überwinden, welche die geistliche Trägheit nähren können. Wir haben es nötig, unser Gewissen zu prüfen, als Einzelne wie auch als Gemeinschaft.

Wie ich schon erwähnte, stehen wir an der Schwelle zum Advent, der Zeit eines neuen Anfangs. In der Kirche sagen wir gerne, dass Afrika der Kontinent der Hoffnung ist, und das aus gutem Grund. Die Kirche ist in diesen Ländern mit einer reichen Ernte an geistlichen Berufungen gesegnet. Heute Abend möchte ich den hier anwesenden jungen Seminaristen und Ordensleuten ein besonderes Wort der Ermutigung widmen. Der Ruf des Herrn ist eine Quelle der Freude und ein Aufruf zum Dienen. Jesus sagt uns: »Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund« (Lk 6,45). Möge das Feuer des Heiligen Geistes eure Herzen läutern, so dass ihr frohe und überzeugte Zeugen der vom Evangelium geschenkten Hoffnung seid. Ihr habt ein ganz vortreffliches Wort zu verkünden! Verkündet es immer, vor allem mit der Rechtschaffenheit und der Überzeugung, die euer Leben ausstrahlt!

Liebe Brüder und Schwestern, mein Besuch in Uganda ist kurz, und der heutige Tag war lang! Doch ich betrachte unsere Begegnung heute Abend als die Krönung dieses so schönen Tages, an dem ich mich als Pilger zum Heiligtum der ugandischen Märtyrer in Namugongo begeben und ganz viele Jugendliche treffen konnte, die die Zukunft der Nation und der Kirche sind. Ich werde Afrika wirklich mit großer Hoffnung auf die Ernte an Früchten der Gnade verlassen, die Gott mitten unter euch vorbereitet! Ich bitte jeden von euch, im Gebet um eine überreiche Ausgießung apostolischen Eifers, eine frohe Ausdauer in der Berufung, die ihr empfangen habt, und vor allem um die Gabe eines lauteren Herzens zu bitten, das immer offen ist für die Bedürfnisse aller unserer Brüder und Schwestern. Auf diese Weise wird sich die Kirche in Uganda ihres ruhmreichen Erbes wirklich als würdig erweisen und den Herausforderungen der Zukunft mit der sicheren Hoffnung auf die Verheißungen Christi begegnen können. Ich werde in meinen Gebeten an euch alle denken, und ich bitte euch, für mich zu beten!

(rv 28.11.2015 ord)

von esther10 28.11.2015 15:30

27.11.2015 15:00
„Die Welt lädt Schuld auf sich“

Der Papst ruft Jugendliche in Kenia zum Kampf gegen Korruption und Stammesdenken auf – Vor Armen beklagt er neuen Kolonialismus
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Wenn sich die organisierte Kriminalität in den Slums ausbreite, die „Kinder und Jugendliche als Kanonenfutter missbrauche“, verschlimmere sich die Not noch, so Papst Franziskus während eines Besuches im Armenviertel von Kangemi in Nairobi.



Nairobi (DT/KNA) Mit militärischen Ehren ist am Freitag in Kenia die erste Station des Afrika-Besuchs von Papst Franziskus zu Ende gegangen. Der Heilige Vater bestieg am Flughafen von Nairobi das Flugzeug, das ihn nach Uganda brachte. Zuvor hatte der Papst Kenias Jugend zur Überwindung von Spaltungen und Stammesdenken aufgerufen. Sie müssten die vielen Formen von Fanatismus überwinden und durch Dialog zu Einheit gelangen. „Wir sind eine Nation“, sagte Papst Franziskus am Freitag in einer improvisierten Ansprache vor mehreren zehntausend begeisterten jungen Kenianern im Kasarani-Stadion der Hauptstadt Nairobi. Etwa 100 000 Jugendliche verfolgten eine Übertragung der Veranstaltung in einem Park. Dabei lud der Papst die Abwesenden ein, sich die Hände zu reichen. Zugleich wandte sich Franziskus gegen die „Seuche Korruption“. Sie sei in der Politik und im täglichen Leben verbreitet. Es gebe sie in allen Ländern „und auch im Vatikan“, rief der Papst. Ausdrücklich rief er die Jugendlichen auf, die Familie zu verteidigen, die auch die Alten einschließen müsse. Insbesondere die Jugendlichen sollten sich dem „süßen Geschmack der Korruption widersetzen“, sagte der Papst.

Die Korruption raube den Menschen die Freude, sie lebten nicht mehr in Frieden. „Korruption ist kein Weg des Lebens, sie ist ein Weg des Todes.“

Zu Beginn der einstündigen Veranstaltung hatten zwei Jugendliche dem Papst über ihre Situation berichtet und eine Reihe von Fragen angeschlossen. Franziskus legte daraufhin das vorbereitete Redemanuskript zur Seite und ging auf einzelne Fragen ein. Franziskus antwortete auf Spanisch; ein Mitarbeiter übersetzte ins Englische. Es dürfe nicht sein, dass junge Leute sich gegenseitig verletzen und vernichten, sagte Franziskus. Es brauche einen Geist der Einheit. „Fanatismus darf uns nicht den Bruder rauben.“ Man dürfe sich von Herausforderungen nicht überrollen lassen, sondern sie als Chance für einen Neuanfang begreifen. Insbesondere sollten die Jugendlichen sich für die Armen einsetzen, aber auch für andere Jugendliche auf Abwegen, die etwa von kriminellen Gruppen rekrutiert würden.

Der Heilige Vater zog gegen Ende der Begegnung zwei Gegenstände aus der Tasche seiner Soutane: einen Rosenkranz und eine kleine Kreuzwegdarstellung. Beides trage er stets bei sich. Mit beiden Dingen schreite er voran und tue sein Bestes. Deshalb verliere er nie seine Hoffnung, so der Papst. Ausdrücklich dankte er den Jugendlichen, die ihm einen Rosenkranz geschenkt hatten, der die tausenden Rosenkranzgebete symbolisieren sollte, die sie in der Meinung des Papstes gebetet hatten. „Ein Mann oder eine Frau verlieren das Beste ihrer Menschlichkeit, wenn sie zu beten aufhören“, betonte der Papst. Nach der Begegnung mit den Jugendlichen traf Franziskus in einem Nebenraum des Stadions mit den Bischöfen des Landes zu einer kurzen Begegnung zusammen.

Zuvor hatte Papst Franziskus beim Besuch eines Armenviertels in scharfer Form die Verelendung von Millionen Menschen angeprangert. Kleine Minderheiten konzentrierten Macht und Reichtum bei sich und frönten egoistischer Verschwendung, während die wachsende Mehrheit in verwahrlosten und verseuchten Randzonen hausen müsse, sagte er am Freitag in einem Slum der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Der Not der Ausgeschlossenen stehe der zügellose Konsum einer „eingeschlummerten Wohlstandswelt“ gegenüber. „Ich weiß um die Schwierigkeiten, die ihr Tag für Tag durchmacht! Wie könnte ich die Ungerechtigkeiten, die ihr erleidet, nicht anprangern!“, so der Papst im Armenviertel Kangemi.

Die Menschen litten unter überhöhten Mieten für schäbige Behausungen, dem Landaufkauf durch „gesichtslose ,private Entwickler‘“ und fehlender Infrastruktur. Selbst grundlegende Einrichtungen wie Toiletten, Abwasserentsorgung, Müllabfuhr und Elektrizität, aber auch Schulen, Krankenhäuser und Sportzentren würden ihnen nicht gewährt. Vor allem der Zugang zu sauberem Trinkwasser sei ein fundamentales Menschenrecht. „Diese Welt lädt schwere soziale Schuld gegenüber den Armen auf sich, die keinen Zugang zum Trinkwasser haben, denn das bedeutet, ihnen das Recht auf Leben zu verweigern“, sagte Franziskus.

Die Not verschlimmere sich noch, wenn sich die organisierte Kriminalität in den Slums ausbreite, die Kinder und Jugendliche als „Kanonenfutter“ missbrauche. Die Armen Afrikas seien heute die Opfer eines neuen Kolonialismus, der behaupte, der Kontinent sei Teil einer gewaltigen Maschinerie. Daraus resultiere etwa der Ruf nach Aussonderung durch Geburtenbeschränkung. Sie diene aber nur einem Verteilungsmodell, in dem eine Minderheit ohne jedes Maß konsumieren wolle. Die Politier rief Franziskus auf, den Weg der sozialen Inklusion anzustreben. Dazu zählten Erziehung, gemeinschaftliches Handeln und der Schutz der Familie. Er lobte einen Geist der Solidarität in den Armenvierteln. Dort würden vielfach die Werte des Evangeliums besonders konsequent gelebt – „Werte, die nicht an der Börse gehandelt werden, Werte, mit denen nicht spekuliert wird und die keinen Marktwert haben“.

von esther10 28.11.2015 15:16

Papst an Jugendliche: Wir alle haben eine Mutter


Papst Franziskus in Kampala, Uganda - AFP

28/11/2015 14:55SHARE:
Im Blut eines jeden ugandischen Jugendlichen fließt das Blut der Märtyrer. Das sagte Papst Franziskus am Samstag vor Jugendlichen in der ugandischen Hauptstadt Kampala, nachdem er am Morgen bereits den zentralen Gedenkort für die Märtyrer des Landes besucht hatte. „Seid ihr euch bewusst, dass ihr ein Volk von Märtyrern seid? Durch jeden von euch fließt das Blut der Märtyrer, deswegen habt ihr den Glauben und das Leben in euch. Und dieser Glaube und dieses Leben sind wunderbar. Und deswegen nennt man Uganda ‚die Perle Afrikas‘,“ sagte der Papst. In der Tat waren viele der Märtyrer im 19. Jahrhundert junge Laien, die vom König wegen ihres Glaubens hingerichtet wurden.

Vor seiner Ansprache hatten zwei junge Menschen von ihren Schicksalsschlägen berichtet, eine junge Frau, die mit HIV auf die Welt gekommen war und ihre Eltern verlor sowie ein junger Mann, der von Rebellen entführt und gefoltert worden war. Franziskus ermutigte sie und alle anwesenden Jugendlichen, ihre Probleme und Schwierigkeiten mithilfe von Jesus Christus zu überwinden. In einer freien Rede stellte er vor tausenden jungen Menschen klar: Erstens gelte es, die Schwierigkeiten zu überwinden, zweitens das Negative ins Positive zu verwandeln. Und drittens müsse man beten!

Jesus habe die schlimmste Erfahrung der ganzen Geschichte gemacht. Er sei beschimpft, gefoltert und dann getötet worden. Und durch die Macht Gottes sei er wieder auferstanden. „Das kann jeder von uns mit jeder negativen Erfahrung schaffen, denn Jesus ist der Herr.“ so Franziskus.

Wie die beiden jungen Menschen, die ihr Schicksal erzählt hatten, könne jeder immer Lösungen finden. Licht sei wie ein kleiner Samen. Um leben zu können, müssten man manchmal erst einmal sterben. Sterben heiße manchmal auch, wie der junge Märyrer Ugandas Charles Lwanga, zu sterben. Durch diesen Tod seien sie zum Leben gekommen. „Wenn ich das Negative in Positive transformieren kann, dann triumphiere ich,“ erklärt Papst Franziskus.

„Jesus kann dein Leben verändern. Jesus kann all die Mauern niederreißen. Gibt es da einen Zauberstab dafür, das Leben zu ändern? Wenn ihr wollt, dass Jesus euer Leben ändert, dann fragt ihn! Und das heißt, beten! Versteht ihr das? Betet zu Jesus, denn er ist der Erlöser. Lasst das Beten niemals bleiben. Er ist die stärkste Waffe, die ein junger Mensch haben kann,“ betonte er. Wenn Jesus in das Leben eintrete, hilft er einem in den Kämpfen, Auseinandersetzungen und Problemen. Bei der jungen Frau Winnie Nansumba sei dies der Kampf gegen Depression aufgrund des Verlusts ihrer Eltern und ihrer eigenen Krankheit AIDS gewesen. Für Menschen wie sie gelte es, mit dem Gebet „zu kämpfen“.

„Wir sind keine Waisen in der Kirche, denn wir haben eine Mutter. Wir sind alle Teil der Kirche, nicht? Bittet die Mutter an! Wenn ein Kind hinfällt und sich wehtut, dann sucht es die Mutter. Wenn wir ein Problem haben, dann ist es das beste dort hinzugehen, wo unsere Mutter ist und Maria zu bitten, unser aller Mutter. Bittet ihr bei der Mutter Gottes, die Jungfrau Maria?“ Und gemeinsam mit den Menschen auf dem Platz betete der Heilige Vater zur Maria, der Mutter der Kirche, wie Franziskus sie nannte.
(rv 28.11.2015 cz)

von esther10 28.11.2015 15:00

Papstmesse: Märtyrer ehren macht missionarisch


Messfeier in Namugongo - AP

28/11/2015 09:35SHARE:

Das Gedenken der christlichen Märtyrer sei keine Sache für ein Museum oder für historische Gedenkfeiern, sondern Ansporn für die Verkündigung heute. Das sagte Papst Franziskus während seiner Predigt an diesem Samstag in der Wallfahrtsstätte von Namungongo. Dort werden Karl Lwanga und weitere christliche Märtyrer verehrt, die im 19. Jahrhundert Opfer von Christenverfolgung wurden. Damals starben katholische und anglikanische Christen gemeinsam auf dem Scheiterhaufen. Für Uganda und für ganz Zentralafrika bedeuten diese Märtyrer bis heute sehr viel, Politiker treffen sich an der Gedenkstätte, Wallfahrten und andere Gottesdienste finden statt. Und sie verbinden die Konfessionen, vor der Messe am Wallfahrtsort für die katholischen Märtyrer hat Papst Franziskus die anglikanische Gedenkstätte für die Märtyrer besucht. „Alle diese Zeugen haben die Gabe des Heiligen Geistes in ihrem Leben gepflegt und freimütig ihren Glauben an Jesus Christus bekannt, sogar um den Preis ihres Lebens, und viele in noch jungen Jahren“, würdigte der Papst in seiner Predigt die Lebenshingabe. Das Gedenken sei aber nicht allein historisch, es sei für die Gegenwart bestimmt, so der Papst weiter, jeder Christ habe die Gabe des Geistes empfangen, um ihn „an allen Orten bekannt zu machen und die Liebe für ihn zu wecken“. Wie es bei den Märtyrern Joseph Mkasa und Charles Lwanga der Fall war, deren Glauben zum Zeugnis geworden sei.

„Wenn wir wie die Märtyrer täglich das Geschenk des Geistes, der in unseren Herzen wohnt, neu beleben, dann werden wir gewiss jene missionarischen Jünger, die zu sein Christus uns ruft,“ so der Papst weiter. „Das Zeugnis der Märtyrer zeigt allen, die – damals wie heute – ihre Geschichte gehört haben, dass die weltlichen Vergnügen und die irdische Macht keine dauerhafte Freude und keinen anhaltenden Frieden schenken. Vielmehr bringen die Treue zu Gott, die Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit des Lebens und die echte Besorgtheit um das Wohl der anderen uns jenen Frieden, den die Welt nicht geben kann.“ Das schmälere nicht etwa die Sorge für diese Welt, im Gegenteil, es gebe dem Leben in der Welt eine Bestimmtheit, präzisierte Papst Franziskus. Es helfe, im hier uns jetzt eine gerechtere Gesellschaft aufzubauen, „die das Leben verteidigt, das ja ein Geschenk Gottes ist, und die Wunder der Natur, die Schöpfung, unser gemeinsames Haus schützt.“

Wenn man der Märtyrer gedenke, dann sei dies das Erbe, das die Christen empfangen würden. „Man eignet sich dieses Erbe nicht mit einer Gedenkfeier aus bestimmtem Anlass an oder indem man es in einem Museum aufbewahrt, als sei es ein kostbares Juwel“, warnte der Papst. „Wir ehren dieses Erbe wie überhaupt alle Heiligen wirklich, wenn wir vielmehr ihr Zeugnis für Christus in unsere Häuser und zu unseren Nachbarn, an die Arbeitsplätze und in die Gesellschaft tragen, ob wir nun in unseren Häusern bleiben oder uns in die fernsten Winkel der Welt begeben.“

(rv 28.11.2015 ord)

von esther10 28.11.2015 14:59

Papstpredigt am katholischen Heiligtum der Märtyrer Ugandas


Papst Franziskus würdigt die Märtyrer Ugandas - AFP

27/11/2015 18:16SHARE:
Die Predigt von Papst Franziskus während der Messe am Heiligtum der katholischen Märtyrer Ugandas am 28. November 2015. Wir dokumentieren im Wortlaut.
»Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde« (Apg 1,8).

Von apostolischer Zeit an bis in unsere Tage ist eine große Anzahl von Zeugen aufgetreten, um Jesus zu verkünden und die Macht des Heiligen Geistes zu offenbaren. Heute gedenken wir voller Dankbarkeit des Opfers der ugandischen Märtyrer, deren Zeugnis der Liebe zu Christus und seiner Kirche zu Recht „bis an die äußersten Grenzen der Erde“ gelangt ist. Wir gedenken auch der anglikanischen Märtyrer, deren Tod für Christus die Ökumene des Blutes bezeugt. Alle diese Zeugen haben die Gabe des Heiligen Geistes in ihrem Leben gepflegt und freimütig ihren Glauben an Jesus Christus bekannt, sogar um den Preis ihres Lebens, und viele in noch jungen Jahren.

Auch wir haben die Gabe des Geistes empfangen, um Söhne und Töchter Gottes zu werden, aber auch um Zeugnis für Jesus zu geben und ihn an allen Orten bekannt zu machen und die Liebe zu ihm zu wecken. Wir haben den Geist empfangen, als wir in der Taufe wiedergeboren wurden und als wir in der Firmung mit seinen Gaben gestärkt wurden. Jeden Tag sind wir aufgefordert, die Gegenwart des Heiligen Geistes in unserem Leben zu vertiefen, das Geschenk seiner göttlichen Liebe „neu zu beleben“, so dass wir selbst zum Quell der Weisheit und Kraft für die anderen werden.

Die Gabe des Heiligen Geistes ist ein Geschenk, das uns gegeben ist, damit wir es mit anderen teilen. Es verbindet uns miteinander als Gläubige und lebendige Glieder des mystischen Leibes Christi. Wir empfangen das Geschenk des Geistes nicht nur für uns selbst, sondern um uns gegenseitig im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe aufzubauen. Ich denke an die heiligen Joseph Mkasa und Charles Lwanga: Nachdem sie von den anderen im Glauben unterwiesen worden waren, wollten sie die empfangene Gabe weitergeben. Sie taten dies in gefährlichen Zeiten. Nicht allein ihr Leben war bedroht, sondern auch das der jüngeren Menschen, die ihrer Fürsorge anvertraut waren. Da sie ihren Glauben entfaltet und ihre Liebe zu Gott verstärkt hatten, hatten sie keine Furcht, Christus zu den anderen zu bringen, nicht einmal um den Preis ihres Lebens. Ihr Glaube wurde Zeugnis. Heute, da sie als Märtyrer verehrt werden, inspiriert ihr Beispiel weiterhin viele Menschen in der Welt. Sie fahren fort, Jesus Christus und die Kraft seines Kreuzes zu verkünden.

Wenn wir wie die Märtyrer täglich das Geschenk des Geistes, der in unseren Herzen wohnt, neu beleben, dann werden wir gewiss jene missionarischen Jünger, die zu sein Christus uns ruft. Für unsere Familien und unsere Freunde ganz sicher, aber auch für diejenigen, die wir nicht kennen, besonders für jene, die uns vielleicht nicht wohlgesonnen und uns gegenüber sogar feindlich eingestellt sind. Diese Öffnung auf die anderen hin beginnt in der Familie, in unseren Häusern, wo man die Nächstenliebe und die Vergebung lernt und wo wir in der Liebe unserer Eltern die Barmherzigkeit und die Liebe Gottes kennen lernen. Diese drückt sich auch in der Fürsorge für die Alten und die Armen, die Witwen und die Waisen aus.

Das Zeugnis der Märtyrer zeigt allen, die – damals wie heute – ihre Geschichte gehört haben, dass die weltlichen Vergnügen und die irdische Macht keine dauerhafte Freude und keinen anhaltenden Frieden schenken. Vielmehr bringen die Treue zu Gott, die Ehrlichkeit und Rechtschaffenheit des Lebens und die echte Besorgtheit um das Wohl der anderen uns jenen Frieden, den die Welt nicht geben kann. Das schmälert nicht unsere Sorge für diese Welt, als schauten wir nur auf das zukünftige Leben. Im Gegenteil, es gibt dem Leben in dieser Welt eine Bestimmung und hilft uns, die Bedürftigen zu erreichen, mit den anderen für das Gemeinwohl zusammenzuarbeiten und eine gerechtere Gesellschaft aufzubauen, welche die Menschenwürde fördert und niemanden ausschließt, eine Gesellschaft, die das Leben verteidigt, das ja ein Geschenk Gottes ist, und die Wunder der Natur, die Schöpfung, unser gemeinsames Haus schützt.

Liebe Brüder und Schwestern, dies ist das Erbe, das ihr von den ugandischen Märtyrern erhalten habt: Leben, die von der Stärke des Heiligen Geistes gekennzeichnet sind, Leben, die auch jetzt die verwandelnde Kraft des Evangeliums Jesu Christi bezeugen. Man eignet sich dieses Erbe nicht mit einer Gedenkfeier aus bestimmtem Anlass an oder indem man es in einem Museum aufbewahrt, als sei es ein kostbares Juwel. Wir ehren dieses Erbe wie überhaupt alle Heiligen wirklich, wenn wir vielmehr ihr Zeugnis für Christus in unsere Häuser und zu unseren Nachbarn, an die Arbeitsplätze und in die Zivilgesellschaft tragen, ob wir nun in unseren Häusern bleiben oder uns in die fernsten Winkel der Welt begeben.

Mögen die ugandischen Märtyrer gemeinsam mit Maria, der Mutter der Kirche, Fürsprache für uns einlegen, und möge der Heilige Geist in uns das Feuer der göttlichen Liebe entzünden!
Omukama Abawe Omukisa! (Gott segne euch!)

(rv 28.11.2015 ord)

von esther10 28.11.2015 14:32

Quebec ermöglicht Ärzten, Patienten ab 10. Dezember einschläfern: bucks feds Anfrage zu verzögern


Euthanasie, Quebec

MONTREAL, 27. November 2015 (Lifesitenews) - Quebec hat eine angebliche Bundes Antrag auf Aussetzung ihrer "rechts-nach-sterben" Gesetz, mit der Provinz die Gerechtigkeit und die Gesundheitsminister erklärt, die Rechtsvorschriften in Kraft 10. Dezember wie geplant weigerte, nach Die kanadische Presse.

Liberal Justizminister Jody Wilson-Raybould Berichten zufolge fragte sie, Landesamtskollegen, Stephanie Vallee, am Mittwoch zu warten, die Umsetzung der Provinz Bill 52, so kann die Bundesregierung ihre eigenen Rechtsvorschriften zu erarbeiten.

Aber Vallee sagt, Quebec, wird fortgesetzt mit Bill 52 zu verschieben: "Wir werden den Kurs, natürlich", sagte sie.

Das lässt Pro-Life-Verfechter mit "unsere große Hoffnung", die Québec Superior Court eingreifen und Umsetzung der Rechnung zu blockieren, sagt Executive Director der Euthanasie Prevention Coalition of Canada, Alex Schadenberg.

Lisa D'Amico, der von zerebraler Lähmung leidet, und Paul Saba der Coalition of Physicians for Social Justice, eine einstweilige Verfügung 24. November bis Bill 52 zu stoppen eingereicht.

Sie argumentierten, des Obersten Gerichtshofs Februar 2015 herrschenden Niederschlagung des Gesetz zum Verbot Arzt-Beihilfe zum Selbstmord und Euthanasie wurde an einem Fall vor, aus Quebec Juni 2014 Gesetz, und dass die Provinz die Gerichte muss weiter Einreichungen im Lichte der Entscheidung des obersten Gerichts zu prüfen.

Die Entscheidung der Quebec Hofes über die einstweilige Verfügung wird voraussichtlich Montag, sagte Schadenberg Lifesitenews.

EPCC intervenierte auch bei dem Argument, dass der Oberste Gerichtshof entschied, dass die Gesetzgebung zur Sterbehilfe und Arzt-Beihilfe zum Selbstmord "ist in den Zuständigkeitsbereich der Bundesregierung," Schadenberg sagte Lifesitenews.

"Und minimal gesprochen, es ist eine gemeinsame Zuständigkeitsbereich" zwischen den Bundes- und Landesregierungsebenen.

Aber Quebec einseitig beschlossen hat, dass sie "ausschließliche Zuständigkeit" in dieser Angelegenheit hat, sagte er und fügte hinzu, dass es nicht überraschend, die Provinz hat die Bundes Anfrage bockte.

"Sie denken, dass die Sterbehilfe im Gesundheitswesen", betonte er. "Deshalb denken sie, dass sie nach dem, was als verfassungsgemäß. So würden sie denken, dass es keinen Grund dafür, sie müssten zu ändern. "

Inzwischen, nach der CBC, Justizminister Wilson-Raybould und Government House Führer Dominic LeBlanc klar gewesen, dass Bundes Liberalen werden uns auf ärztlich assistierten Suizid zu erlassen, mit Blick auf die vom Gericht angeordnete 6. Februar 2016 Frist für seine Entscheidung wirksam werden.

LeBlanc sagte CBC Radio "The House" am Samstag, dass die Liberalen "unmittelbares Ziel" ist ein gemeinsames Repräsentantenhaus und Senat Ausschuss zur "schnellen und beschleunigten" Gesetzgebung in Handarbeit zu schlagen.

Wilson-Raybould sagte CBC "The Current" am Mittwoch, dass das Problem hat "höchster Priorität", und dass die Liberalen nicht fragen das Oberste Gericht eine Verlängerung der Frist für ausgeschlossen.

"Ich bin dafür ein, dass wir nähern uns dieser Frage in einer umfassenden Weise, die die persönlichen Überzeugungen und die Autonomie der Familien und Einzelpersonen respektiert und sieht auch, um sicherzustellen, dass wir zu schützen diejenigen, die gefährdet sein könnte", sagte sie.

Bundesgesundheitsministerin Jane Philpott sagte auch CBC News, dass "hervorragende Palliativversorgung" benötigt wird und dass "eines der Dinge, die wir auch tun müssen, ist sicherzustellen, dass wir weit verbreitet in diesem Prozess zu konsultieren."

Doch die Liberalen auch angekündigt, November, dass sie an irgendwelchen Empfehlungen für mögliche legislative Optionen aus dem Drei-Personen-Bundes Panel die Konservativen berufen, solche Empfehlungen zu geben sind es nicht.

Die Platte, die von Palliativpflege-Experte Dr. Harvey Chochinov geleitet hat seit Juli Beratungs Kanadier und internationalen Experten auf legislative Optionen zur Arzt-Beihilfe zum Selbstmord und Euthanasie zu regulieren.

Jetzt wird es nur die Ergebnisse dieser Konsultationen mit den Bundes-Gesundheits-und Justizminister zu melden, wenn ihr Mandat ist bis 15. Dezember.

Wie für Quebecs Bill 52, da schon war spiel von Ärzten und Palliativpflege Arbeitnehmer, einschließlich der Provinz 29 Hospize, die einstimmig beschlossen, dass sie nicht werden, ihre Patienten zu töten, oder sie ihnen die Mittel, um sich selbst zu töten. Die Mitarbeiter an der Palliativeinheit der Universität Montreal Gesundheitszentrum stimmten auch die gleiche Weise.

"Die Mehrheit der Ärzte in der Palliativversorgung an allen Quebec Kliniken wollen nicht die Beihilfe zum Selbstmord zu tun. Es ist ein Problem für Administratoren ", Dr. Catherine Ferrier, Leiter Leben mit Würde und die Ärzte Allianz gegen Euthanasie, sagte Lifesitenews. "Haben sie Patienten zu bewegen aus den Palliativstationen, wenn Sie fordern Beihilfe zum Selbstmord?"

Aber Quebec Gesundheitsminister Barrette reagierte mit der Drohung Repressalien, rauchende, dies sei "administrative Fundamentalismus" und dass "sie werden die Menschen im späteren Leben in ihren Mauern untergebracht zu zwingen, zu bewegen, um medizinische Hilfe zugreifen, um zu sterben? Es verwirrt den Verstand. "

Euthanasie-Befürworter drängte ihn zu de-Fonds der Hospize.

Und erschreckend, Quebec Ärzte, die ihre Patienten einschläfern müssen oder ihnen Mittel, mit denen sich selbst zu töten, wurden angewiesen, die Totenscheine fälschen, nach BC-basierte Gewissen Rechtsaktivist Sean Murphy.

Ein Provinzführer für Ärzte im August veröffentlicht sagt, die Ärzte zur Liste die zugrunde liegende Bedingung, dass "gerechtfertigt" der Arzt das Töten des Patienten als Ursache des Todes und nicht die Formulierung "im Sterben medizinische Hilfe," Murphy festgestellt.

Darüber hinaus scheint es große Verwirrung unter den Ärzten und Pflegepersonal, um Bestimmungen der Rechnung sein und Schadenberg wurde Warnung, dass der Gesetzentwurf ist sicher, missbraucht werden.

Diese Mißbräuche würde beinhalten, wie in Belgien, Fälle, in denen ", wo Euthanasie erfolgt ohne Anfrage, in der Euthanasie-Todesfälle sind oft nicht berichtet, und wo Euthanasie tritt für Menschen, die depressiv oder erleben psychiatrische Probleme sind."
https://www.lifesitenews.com/news/quebec....-10-bucks-feds


von esther10 28.11.2015 13:24

Bischof Schneider: Echt Mitgefühl bedeutet nicht, Verdeckter moralische Wahrheit

Auch teilt dem Register ist es bis zu den Laien, den Glauben zu verteidigen, so viele Geistliche fühlen eingeschüchtert und haben Angst, ihre Positionen zu verlieren.

von Edward Pentin 2015.11.27 Kommentare (3)
EP

Bischof Athanasius Schneider spricht auf der Lepanto-Stiftung in Rom, 26. November
- EP

Klerus, für geschiedene und wiederverheiratete zivilrechtlich Katholiken nennen die heilige Kommunion empfangen werden effektiv liegen, weil sie die Botschaft vermitteln, dass eine "kontinuierliche Verletzung" ihrer "sakramentale Anleihen", können sich "letztendlich eine positive Realität" Bischof Athanasius Schneider gesagt hat.

Apropos letzte Nacht in der Lepanto-Stiftung in Rom auf dem Thema der "unveränderliche Wahrheit über die Ehe und Sexualität", sagte der Weihbischof von Astana, Kasachstan, sagte, dass, um "bedecken ihre offensichtlich Lüge und Widerspruch zu dem Wort Gottes" diese Geistlichen "schützen sich mit der Maske der Verwendung des Begriffs" göttlichen Barmherzigkeit "und sentimental Ausdrücke wie:.," zu pastoral kreativ sein "," offen zu sein für die Überraschungen des Heiligen Geistes zu sein '', um eine Tür zu öffnen ""

Bischof Schneider, der sich zu einem führenden und angesehenen Verteidiger der Lehre in den letzten Jahren, sagte Georges Orwells Worte auf politische Sprache waren für einen solchen Ansatz (Orwell sagte, solche Sprache "entwickelt, um Lügen klingen, wahrheitsgemäß und Mord respektabel, und geben ein Auftritt von Solidität zu reinen Wind ").

Der Bischof, Sprechen in Reaktion auf einige ältere Kirchenführer, die nach der Synode über die Familie haben sich weiter für die heilige Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen zu schieben, erinnerte daran, dass "wieder und wieder" hat die Kirche versucht, "neu zu interpretieren das kristallklare konfrontiert und kompromisslose Lehre Christi über die Unauflöslichkeit der Ehe und auf die Ungerechtigkeit jeder sexuellen Handlung außerhalb der Ehe, dass solche Handlungen gegen den Willen Gottes. "

Er verwies auf verschiedene Beispiele durch die Geschichte, wie Ansicht Martin Luthers Ehe als eine bloße "weltlich Ding", Umgehung der Unauflöslichkeit der orthodoxen Kirche durch "oikonomia ', König Heinrich VIII Bruch mit Rom, und Napoleons Marginalisierung der Kardinäle zu seiner zweiten Ehe gegen .

Argumentiert, dass Veränderungen in der Zulassung der Sakramente sind ein subtiles Mittel zu haben, die Kirche zu validieren außereheliche Sexualverhalten, nannte er jene drängen heute zweitausend Jahre alte Praxis der Kirche erinnert an die "frühen christlichen Gnostiker", die versuchen zu ändern schließlich rechtfertigen "durch sophistische und zynischen Tricks, die Sünde der homosexuelle Handlungen, dass Schrei in den Himmel."

"Trotzdem", sagte er, "die Wahrheit des Wortes Gottes in der Heiligen Schrift bleibt in der gleichen Weise in unseren Tagen vollgültig, wie es war in der Zeit von Jesus und der Apostel gültig."

Er fügte hinzu, dass kein Katholik, der noch immer ernst sein Taufgelübde dauert "sollte es sich von diesen neuen sophistischen Lehrer der Unzucht und Ehebruch nicht einschüchtern lassen", auch wenn sie ein "Bischof oder Kardinal." Solche Lehrer sind "sicherlich keine Jünger Christi ", sagte er," sondern Moses Jünger oder der [antiken griechischen Philosophen] Epikur. "Diese" neue Lehre ", sagte er, nimmt die Christen" wieder zurück in die Zeit vor Christus ", um eine Haltung des" Hartherzigkeit " ähnlich der Heiden.

Unter Berufung Paul VI, Papst Johannes Paul II und Gaudium et spes, sagte Bischof Schneider, "die Schönheit eines Lebens in Ehe und Familie nach dem Willen und der Weisheit Gottes," ist es immer notwendig, "um die Resist Geist der Welt und des Fleisches. "

Mit Bezug auf Johannes Paul II Enzyklika Veritatis splendor, erinnerte er die Anwesenden, dass "sich schlecht" Handlungen bleiben "unheilbar" bösen Taten und sind per se "nicht geeignet ist, an Gott und an das Wohl der Person mit bestellt".

"Die kirchliche Mutterschaft kann nie in der Tat von ihrem Lehrauftrag, den sie stets durchzuführen, wie die Gläubigen Braut Christi, die die Wahrheit in Person getrennt werden", so Bischof sagte Schneider. "Echtes Verständnis und Mitgefühl" für eine Person, die wahre Wohl sicher nicht führen "von Verheimlichung oder Schwächung moralische Wahrheit", sagte er.



Er rief diejenigen, Pressen für Änderungen in diesem Bereich ", dem neuen gnostischen klerikalen Partei", die eine "einladende pastoralen Stil" für sexuelle Handlungen außerhalb einer gültigen Ehe sucht und wirkt gegen die Natur, vielleicht in der Hoffnung, sie "kann letztlich in einigen Fällen praktisch akzeptiert werden von der Kirche. "Und sie missbrauchen dieser Ausdruck zu mehr pastoral begrüßen zu dürfen" in eine sentimentale Weise "dabei, sagte der Bischof.

Zitiert von Papst Pius X., sagte er, die erste Pflicht der Nächstenliebe, die andere in umge stürzen könnten "nicht in der Duldung der falschen Ideen liegen", aber in "den Eifer für ihre geistige und moralische Verbesserung sowie für ihre materiellen Wohl -Being. "Jede Liebe zum Nächsten andere als die, die" fließt von unserer Liebe zu Gott "und ist in Christus verwurzelt" ist reine Illusion, sterile und flüchtig ", sagte Pius X.

Bischof Schneider beendete durch den frühen Autor des 20. Jahrhunderts und Priester Robert Hugh Benson, der schrieb, dass die katholische Kirche "ist, und immer sein wird, heftig und unnachgiebig, wenn die Rechte Gottes in Frage" und wird in Richtung Ketzerei "absolut rücksichtslosen" zitieren . Aber gleichzeitig, "sie wird unendlich gut gegen die Ketzer, denn tausend menschlichen Motive und Umstände können kommen und seiner Verantwortung zu ändern."

"Auf ein Wort der Reue, sie wird seine Person in ihre Schatzkammer der Seelen seiner Ketzerei in ihre Schatzkammer der Weisheit wieder aufzunehmen, aber nicht," Benson schrieb. "Sie zeigt, Sanftmut auf ihn zu und Gewalt gegenüber seinen Fehler; da er ein Mensch ist, aber ihre Wahrheit ist göttlich. "

Der vollständige Text der Bischof Schneider Vortrag können unten gelesen werden.

***

In Kommentaren zu dem Register nach dem Gespräch, sagte Bischof Schneider die Gläubigen "sollte nicht zu viel sehen" gegenüber den Menschen, wie Pater Antonio Spadaro, die zu Beginn dieses Monats schlug der Synode über die Familie ", öffnete eine Tür" die heilige Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen . Kardinal Christoph Schönborn, Walter Kasper, Donald Wuerl und Vincent Nichols haben ähnliche Ansichten geäußert.

Vater Spadaro, der Herausgeber der einflussreichen Jesuitenzeitschrift La Civiltà Cattolica, ist bekannt, dass ein enger Berater von Franziskus, und einige glauben, dass seine Kommentare spiegeln die des Heiligen Vaters. Bischof Schneider sagte, dass er nicht der Ansicht, Vater Spadaro einen offiziellen Sprecher Francis, und dass er "würde seine Worte nicht akzeptieren", auch wenn er sagte, dass er zum Ausdruck bringen, was der Papst bedeutet.

"Wir wissen, unseren Glauben, und wir müssen unseren Glauben bleiben", sagte der Bischof. "Nicht jedes Wort des Papstes ist unfehlbar, und er verfügt nicht über diese Absicht [wenn er spricht]."

Bischof Schneider sagte, es muss Liebe und Dialog, aber es ist wirklich bis zu den Laien, den Glauben in diesen Umständen zu verteidigen. "Der Klerus ist sehr ängstlich und eingeschüchtert, weil sie Angst vor [verlieren] ihre Positionen", sagte er. "Das Zweite Vatikanische Konzil sagt, das ist Ihre [der Laien] Stunden: Verteidiger und Ritter des Glaubens zu sein."


Read more: http://www.ncregister.com/blog/edward-pe.../#ixzz3smuRMsNE
http://de.scribd.com/doc/291360122/The-u...asius-Schneider



von esther10 28.11.2015 13:06

Angesichts der Anschläge

Papst Franziskus bezeichnet Weihnachten als Affenzirkus
Terror-Anschläge in Paris, weltweite Kriege: Angesichts der Lage in der Welt greift Papst Franziskus zu harschen Worten. Weihnachten sei in solchen Zeiten eine Scharade.

Angesichts der schrecklichen Anschläge von Paris und Tragödien der letzten Wochen sagte Papst Franziskus, dass trotz Weihnachtszeit kein Grund zum Feiern bestehe. In einer Rede sagte der Pontifex, Zitat: „Es wird Lichter geben, es wird Feste geben, glänzende Bäume, alles wird geschmückt sein.“ Doch gleichzeitig gebe es Kriege in der Welt.

„Die Welt hat den Weg des Friedens nicht verstanden“, sagt der Papst. Deshalb sei Weihnachten angesichts der vielen Probleme in der Welt eine Scharade, ein Affenzirkus. „Was wird bleiben“, fragte der Papst weiter. „Ruinen, Tausende Kinder ohne Bildung, so viele unschuldige Opfer und viel Geld in den Taschen der Waffenhändler.“ Das alles widerspreche dem Gedanken der Weihnachtszeit.

Im Video: "Eine Handgranate im Kleiderschrank": Das denkt der Papst wirklich über die Bibel

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