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von esther10 28.03.2016 00:47

Papst verurteilt "feigen und sinnlosen" Angriff auf Christen in Pakistan

MÜNCHEN , 28 March, 2016 / 6:03 PM (CNA Deutsch).-
Papst Franziskus hat den Selbstmordanschlag auf Christen in einem Park in Lahore (Pakistan) als "feigen und sinnlosen Akt" verurteilt.


Beim Gebet des Regina Coeli — das zur Osterzeit den Angelus am Mittag ersetzt — sagte der Papst, das Osterfest sei "durch ein schändliches Attentat mit Blut besudelt worden”. Viele unschuldige Menschen seien in den Tod gerissen worden, vor allem Frauen und Kinder, die in einem öffentlichen Park das Osterfest feiern wollten.

Jüngsten Berichten zufolge wurden bei dem Anschlag in Pakistan mindestens 29 Menschen getötet; hunderte sollen verletzt worden sein. Eine Splittergruppe der radikal-islamischen Taliban, Jamaat-ul-Ahrar, hat sich zu dem Anschlag bekannt.

Der Anschlag ist der tödlichste Angriff auf Christen in Pakistan seit der Bomben-Attacke auf eine Kirche in Peshawar im Jahr 2013. Damals kamen über 80 Menschen ums Leben.

Der Papst forderte die Regierung und die Bürger Pakistans auf, "jede Anstrengung zu unternehmen”, um religiöse Minderheiten zu schützen.

"Die Auferstehung des Herrn möge in uns noch stärker das Gebet an den Herrn anregen, damit die Hände der Gewalttätigen, die Terror und Tod säen, aufgehalten werden und in der Welt die Liebe, die Gerechtigkeit und die Versöhnung regieren mögen."
http://de.catholicnewsagency.com/story/p...n-pakistan-0635
Beim Kreuzweg am Karfreitag und den Ostertagen hatte der Papst immer wieder die Christenverfolgung und Terror thematisiert.

von esther10 28.03.2016 00:46

Sonntag, 27. März 2016
Verdächtiger in Rotterdam gefasst


Polizisten sperren im Rotterdamer Westen die Straße ab, in der der Verdächtige festgenommen wurde.
(Foto: picture alliance / dpa)

Verhafteter Dschihadist plante Anschlag

Auf Ersuchen der französischen Justiz nimmt die niederländische Polizei einen Terrorverdächtigen fest. Der Franzose steht im Verdacht, zusammen mit dem bereits festgenommenen Reda Kriket Morde im Auftrag des IS geplant zu haben.

Der in den Niederlanden festgenommene Franzose soll nach Angaben aus französischen Polizeikreisen von der Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) beauftragt gewesen sein, mit dem Verdächtigen Reda Kriket einen Anschlag in Frankreich zu verüben. Der am Donnerstag in Paris festgenommene Kriket gehörte der gleichen belgischen Islamistenzelle an wie der mutmaßliche Drahtzieher der Pariser Anschläge, Abdelhamid Abaaoud.

Zuvor hatte die niederländische Staatsanwaltschaft mitgeteilt, in der Hafenstadt Rotterdam sei ein 32-jähriger Franzose gefasst worden. Die französischen Behörden hätten am Freitag um seine Festnahme gebeten. Der Franzose werde der "Vorbereitung eines terroristischen Anschlags" verdächtigt und werde "in Kürze" an sein Heimatland überstellt. Drei weitere Verdächtige wurden laut Staatsanwaltschaft in Rotterdam festgenommen, darunter zwei algerischstämmige Männer im Alter von 43 und 47 Jahren.

Die belgische Polizei hatte am Freitag im Zusammenhang mit neuen Anschlagsplänen in Frankreich drei Männer in Gewahrsam genommen. Gegen den Verdächtigen Rabah N. sei wegen Beteiligung an terroristischen Handlungen Haftbefehl erlassen worden, teilte die belgische Staatsanwaltschaft mit.

In Paris waren am 13. November Anschläge auf mehrere Lokale, den Konzertsaal Bataclan und das Stade de France verübt worden. 130 Menschen starben. Zu den Taten bekannte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), die sich auch zu den Brüsseler Anschlägen vom Dienstag bekannte. Im Zuge der Ermittlungen waren personelle Verbindungen zwischen den Anschlägen in Belgien und Frankreich immer deutlicher geworden.

Bei den Selbstmordanschlägen auf den Brüsseler Flughafen Zaventem und eine U-Bahnstation im Brüsseler Europaviertel waren 28 Menschen getötet und 340 weitere verletzt worden. Als Reaktion auf die Taten wurde auch die niederländische Polizei in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Die Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen und in Bahnhöfen sowie die Grenzkontrollen wurden verschärft.
http://www.n-tv.de/politik/Verhafteter-D...le17325156.html
Quelle: n-tv.de , dsi/AFP
Neue Anschlagspläne?


von esther10 28.03.2016 00:44

Warnung vor Spekulationen über das Schicksal von Pater Tom
Von Anian Christoph Wimmer


MÜNCHEN , 28 March, 2016 / 5:22 PM (CNA Deutsch).-
UPDATE: Bischof Paul Hinder hat gegenüber CNA bestätigt, dass Pater Tom offenbar am Leben ist.

Gleichzeitig hat der Apostolische Vikar für Südarabien vor Spekulationen um das Schicksal des im Jemen entführten Salesianers gewarnt. Diese gefährdeten möglicherweise dessen Leben.

"Es gibt keine Bestätigung, dass die Gerüchte um eine Kreuzigung von Pater Tom der Wirklichkeit entsprechen", so der aus der Schweiz stammende Apostolische Vikar mit Sitz in Abu Dhabi. Im Gegenteil, betonte er gegenüber CNA: "Ich habe starke Indizien dafür, dass Pater Tom noch lebt", so der Bischof. Mehr könne er nicht sagen, um das Leben von Pater Tom zu schützen.

Mehrere Medien hatten in den vergangenen Tagen berichtet, dass der Salesianer am Karfreitag von Islamisten gekreuzigt worden sei. In der Osternacht hatte auch Kardinal Christoph Schönborn von Wien dessen Schicksal angesprochen. Er bezog sich dabei auf Informationen aus dem Umfeld der Missionarinnen der Nächstenliebe, teilte die Erzdiözese mit.

Außerdem habe die Website der Gebetsgemeinschaft "Corpus Christi Dubai" die Kreuzigung Pater Toms auf ihrer arabischen Website gemeldet, berichtet die österreichische Nachrichtenagentur Kathpress. Unterdessen hatten mehrere westliche Zeitungen und Nachrichtendienste über eine Kreuzigung berichtet.

Tatsächlich ist das Schicksal des entführten Priesters zur Stunde weiter ungewiß.

Am 4. März waren das Kloster und das Pflegeheim der Missionarinnen der Nächstenliebe Ziel eines Angriffs, bei dem vier Nonnen und zwölf Pfleger hingerichtet wurden.

Zum Zeitpunkt des Anschlags befand sich Pater Tom – ein Salesianer aus Kerala, Indien – in der Kapelle des Klosters beim Gebet und wurde dort von den Attentätern entführt.

Pater Francesco Cereda, Vikar des Generaloberen der Salesianer, Pater Angel Fernandez Artime, sagte der CNA am 7. März, dass "es schwierig ist, zu verstehen, warum sie Pater Tom entführt haben."
http://de.catholicnewsagency.com/story/w...-pater-tom-0634
Die Salesianer sind die einzigen katholischen Priester, die im Jemen arbeiten.

von esther10 28.03.2016 00:44

Samstag, 26. März 2016
Im Jahr 1940 21 kirchliche Eheannullierungen



Foto: Joachim Specht - Eigenes Werk, Gemeinfrei, Wikimedia Commons
http://www.amazon.de/Begegnung-mit-Plini...a/dp/3864170338
Der „Legionario“ war seit den 1930er Jahren die offiziöse Zeitung des Erzbistums São Paulo in Brasilien. Diese Zeitung hatte aber nationale Verbreitung und zum Teil internationalen Einfluss. Leiter des Legionarios war der katholische Journalist und Aktivist Plinio Corrêa de Oliveira. Viele seiner Artikel des Legionarios können heute im Internet gelesen werden. Sie zeigen, welch hohes Niveau damals die katholische Presse hatte. Link: HIER
http://www.pliniocorreadeoliveira.info/legionario.asp
*

Roberto de Mattei
Montag, 28. März 2016
Roberto De Mattei zur postsynodalen Exhortation, die verfrühten Siegesfanfaren Kardinal Kaspers und die Hoffnung der Gläubigen, .

Die Ausgabe vom 23. März 1941 berichtet Corrêa de Oliveira über die offiziellen Statistiken der Eheannullierungen im Jahr 1940.

Aus allen Diözesen der Welt wurden in diesem Jahr bloß 63 Fälle zur Entscheidung nach Rom überwiesen. Davon wurden lediglich 21 Ehen schließlich annulliert.
*
http://beiboot-petri.blogspot.de/2016/03...dalen.html#more
*
Corrêa de Oliveira kommentierte dazu, dass damit der Heilige Stuhl deutlich mache, welche Ehrfurcht die Kirche gegenüber dem Sakrament der Ehe habe. Die Kirche finde sich nicht mit deren - schon seinerzeit sichtbaren - Verfallserscheinungen ab.

Schon damals war die Krise der Ehe und der Familie ein wichtiges Thema, vor allem in katholischen Publikationen. In manchen katholischen Ländern wurden Gesetze erlassen, die sich klar gegen die Lehre der Kirche richteten. Besonders Uruguay erleichterte enorm die Ehescheidung, was dazu führte dass viele Brasilianer dort heirateten, um gegebenenfalls später einfacher eine Scheidung zu bewirken.

Das Episkopat verurteilte damals in Hirtenbriefen scharf diese Praxis. Obwohl heute die Lage von Ehe und Familie wesentlich schlechter ist als im Jahr 1940, unternehmen viele Bischöfe überhaupt nichts. In Deutschland versuchen mache sogar eine neue „Theologie“ und eine neue Pseudo-Pastoral zu entwickeln, um endgültig die katholische Lehre über Ehe und Sexualität zu begraben.

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 12:25


http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
*
http://voiceofthefamily.com/voice-of-the...d-final-report/


von esther10 28.03.2016 00:39

Er sah und glaubte
Evangelium Tag für Tag — Hochfest der Auferstehung des Herrn | Ostersonntag: Johannes 20,1-9

27. MÄRZ 2016


Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.
Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.

Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab;

sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab.
Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein.

Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen
und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.
Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.
Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste.

(Quelle: Evangelium Tag für Tag – © Evangelizo.org 2001-2016)

von esther10 28.03.2016 00:39

Die Osterbotschaft gibt den Opfern von Terror und Verfolgung Hoffnung: Franziskus


VATIKANSTADT , 27 March, 2016 / 4:10 PM (CNA Deutsch).-

In der traditionellen Osterbotschaft des Papstes an die Stadt und den Erdkreis, "Urbi et Orbi", hat Franziskus die Opfer von Terror und Christenverfolgung ermutigt, in der Auferstehung des Herrn Hoffnung zu schöpfen.

Der Papst stellte die "unendliche Barmherzigkeit" von Jesus Christus dem Hass und Tod gegenüber, die aus den "geistigen und moralischen Abgründen der Menschheit" hervorginge. Nur Gottes Liebe könne diese Abgründe auffüllen.

Durch seine Auferstehung habe Jesus "über das Böse und die Sünde triumphiert", sagte der Papst vor etwa 70.000 Gläubigen auf dem Petersplatz am Ostersonntag, 27. März nach der Heiligen Messe. Audrücklich verwies der Heilige Vater auf die Angriffe auf Brüssel und an vielen anderen Orten.

Jesus "lasse uns an diesem Osterfest Nähe zu den Opfern des Terrorismus verspüren, jener blinden und grausamen Form von Gewalt, die nicht aufhört, unschuldiges Blut in vielen Teilen der Erde zu vergießen", so Franziskus wörtlich.

Zu den Christen in aller Welt, "die um ihres Glaubens und ihrer Treue zu Christus willen verfolgt werden", sagte der Papst: "hören wir wieder das tröstende Wort des Herrn: 'Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt' (Joh 16,33)".

CNA dokumentiert den vollen Wortlaut der Botschaft des Papstes:

Liebe Brüder und Schwestern, Frohe Ostern!

Jesus Christus, die Mensch gewordene Barmherzigkeit Gottes, ist aus Liebe gestorben und aus Liebe auferstanden. Deshalb rufen wir heute aus: Jesus ist der Herr!

Seine Auferstehung verwirklicht vollkommen die Prophezeiung des Psalms: Die Huld Gottes währt ewig, seine Liebe gilt für immer, sie stirbt nie. Wir können völlig auf ihn vertrauen, und wir sagen ihm Dank, weil er für uns ganz bis in den Abgrund hinabgestiegen ist.

Angesichts der geistigen und moralischen Abgründe der Menschheit, angesichts der Leere, die sich in den Herzen zeigt und Hass und Tod hervorbringen, kann nur eine unendliche Barmherzigkeit uns Rettung bringen. Nur Gott kann mit seiner Liebe diese Leere, diese Abgründe auffüllen. Nur Gott kann es uns gewähren, dass wir nicht versinken, sondern unseren Weg fortsetzen in Richtung auf das Land der Freiheit und des Lebens hin.

Die österliche Freudennachricht lautet: Jesus, der Gekreuzigte, ist nicht hier, er ist auferstanden (vgl. Mt 28,5-6). Sie bietet uns die tröstende Gewissheit, dass der Abgrund des Todes überschritten ist und damit die Trauer, die Klage und die Mühsal überwunden sind (vgl. Offb 21,4). Der Herr, der erlitten hat, dass seine Jünger ihn verlassen, dass ihm eine ungerechte Verurteilung und die Schande eines Verbrechertods aufgebürdet wurde, er lässt uns jetzt teilhaben an seinem unsterblichen Leben und er schenkt uns seinen Blick voll Zärtlichkeit und Mitgefühl gegenüber den Hungernden und Dürstenden, den Heimatlosen und Gefangenen, den Ausgegrenzten und Weggeworfenen, den Opfern des Missbrauchs und der Gewalt. Die Welt ist voll von Menschen, die an Leib und Seele leiden, während die Nachrichten sich mit Meldungen über grausame Verbrechen füllen, die sich nicht selten in häuslichen Mauern zutragen, wie auch über bewaffnete Konflikte größeren Maßstabs, die ganze Bevölkerungen unsäglichen Prüfungen unterziehen.

Der auferstandene Christus zeigt Wege der Hoffnung für das geliebte Syrien auf, ein Land, das von einem langen Konflikt zerrissen ist und eine traurige Folge der Zerstörung, des Todes, der Verachtung der humanitären Gesetze und des Zerfalls des bürgerlichen Zusammenlebens erfahren hat. Der Macht des auferstandenen Herrn vertrauen wir die laufenden Gespräche an, auf dass man mit dem guten Willen und der Zusammenarbeit aller Früchte des Friedens ernten und die Errichtung einer brüderlichen Gesellschaft auf den Weg bringen kann, die die Würde und die Rechte jedes Bürgers achtet. Die Botschaft des Lebens, die aus dem Mund des Engels beim weggerollten Stein des Grabes erklang, möge die Herzenshärte besiegen und eine fruchtbare Begegnung der Völker und der Kulturen auch in den anderen Gebieten des Mittelmeerraumes und des Nahen Ostens fördern, besonders im Irak, in Jemen und in Libyen.

Das Bild des neuen Menschen, das auf dem Antlitz Christi erstrahlt, fördere im Heiligen Land das Zusammenleben zwischen Israelis und Palästinensern. Es lasse auch die geduldige Verfügbarkeit und den täglichen Einsatz dafür wachsen, dass man danach strebt, eine Grundlage für einen gerechten und dauerhaften Frieden mittels direkter und aufrichtiger Verhandlungen zu schaffen. Der Herr des Lebens begleite auch die zielführenden Bemühungen um das Erreichen einer endgültigen Lösung angesichts des Krieges in der Ukraine, indem auch die Initiativen für humanitäre Hilfe angeregt und unterstützt werden, nicht zuletzt auch die Freilassung festgehaltener Personen.

Der Herr Jesus, unser Friede (Eph 2,14), der durch seine Auferstehung das Böse und die Sünde besiegt hat, lasse uns an diesem Osterfest Nähe zu den Opfern des Terrorismus verspüren, jener blinden und grausamen Form von Gewalt, die nicht aufhört, unschuldiges Blut in vielen Teilen der Erde zu vergießen, wie zuletzt bei den Attentaten in Belgien, in der Türkei, in Nigeria, Tschad, Kamerun und Elfenbeinküste. Mögen die Hoffnungsansätze und Friedensaussichten in Afrika – ich denke besonders an Burundi, an Mosambik, an die Demokratische Republik Kongo und an den Südsudan, die durch politische und soziale Spannungen gezeichnet sind – zu einem guten Ausgang führen.

Mit den Waffen der Liebe hat Gott den Egoismus und den Tod besiegt. Sein Sohn Jesus ist die Tür der Barmherzigkeit, die allen weit offen steht. Seine österliche Botschaft breite sich immer mehr über das geliebte Volk Venezuelas aus angesichts der schwierigen Verhältnisse, unter denen es zu leben hat, wie auch über die, welche die Geschicke des Landes in den Händen halten. Man möge im Blick auf das Gemeinwohl arbeiten und Räume des Dialogs und der Zusammenarbeit mit allen suchen. Überall setze man sich dafür ein, eine Kultur der Begegnung, der Gerechtigkeit und des gegenseitigen Respekts zu ermöglichen, die allein das geistige und materielle Wohl der Bürger garantieren.

Der auferstandene Christus, die Botschaft des Lebens für die gesamte Menschheit, spiegelt sich in den Jahrhunderten wieder und lädt uns ein, die Männer und Frauen nicht zu vergessen, die in eine bessere Zukunft unterwegs sind, die immer größer werdende Schar der Migranten und Flüchtlinge – unter ihnen viele Kinder – auf der Flucht vor Krieg, Hunger, Armut und sozialer Ungerechtigkeit. Diese unsere Brüder und Schwestern begegnen zu oft dem Tod auf ihren Wegen oder erfahren ohnedies die Zurückweisung derer, die Aufnahme und Hilfe anbieten könnten. Die bevorstehende Veranstaltung des Welthumanitätsgipfels möge es nicht versäumen, den Menschen mit seiner Würde in den Mittelpunkt zu stellen und politische Konzepte zu erarbeiten, die geeignet sind, den Opfern von Konflikten und anderen Notlagen beizustehen und sie zu schützen. Dies gilt besonders für die Schwächsten und für die aus ethnischen oder religiösen Gründen Verfolgten.

An diesem herrlichen Tag "lobsinge die Erde, überstrahlt vom Glanz aus der Höhe" (vgl. Österlicher Lobgesang Exsultet), obwohl sie durch eine geldgierige Ausbeutung so misshandelt und herabgewürdigt wird, so dass die Gleichgewichte der Natur sich verschieben. Ich denke besonders an die Bereiche, die von den Wirkungen des Klimawandels betroffen sind, wo nicht selten Dürren oder heftige Überschwemmungen mit daraus resultierenden Nahrungsmittelkrisen in verschiedenen Teilen der Welt hervorgerufen werden.

Mit unseren Brüdern und Schwestern, die um ihres Glaubens und ihrer Treue zu Christus willen verfolgt werden, und angesichts des Bösen, das die Oberhand im Leben vieler Menschen zu haben scheint, hören wir wieder das tröstende Wort des Herrn: "Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt" (Joh 16,33). Heute ist der glanzvolle Tag dieses Sieges; denn Christus hat dem Tod die Macht genommen und mit seiner Auferstehung das Licht des unvergänglichen Lebens gebracht (vgl. 2 Tim 1,10). "Er hat uns von der Abhängigkeit zur Freiheit, vom Jammer zur Freude, von der Trauer zum Fest, von der Finsternis zum Licht, von der Knechtschaft zur Erlösung schreiten lassen. Deshalb rufen wir vor Ihm Halleluja! " (Meliton von Sardes, Osterpredigt).

An alle, die in unserer Gesellschaft jede Hoffnung und jeden Lebensmut verloren haben, an die älteren geschwächten Menschen, die in der Einsamkeit spüren, dass ihre Kräfte abnehmen, an die jungen Menschen, denen es scheinbar an Zukunftsperspektiven mangelt, an alle richte ich noch einmal die Worte des Auferstandenen: "Seht, ich mache alles neu.... Wer durstig ist, den werde ich umsonst aus der Quelle trinken lassen, aus der das Wasser des Lebens strömt" (Offb 21,5-6). Diese tröstende Botschaft Jesu möge jedem von uns helfen, mit neuem Mut wieder aufzubrechen, um Wege der Versöhnung mit Gott und mit den Geschwistern zu aufzubauen.
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...franziskus-0632

von esther10 28.03.2016 00:37

Katholischer Bischof Hindo beklagt verfehlte westliche Syrien-Politik
Veröffentlicht: 28. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

Bei den Anschlägen in Brüssel und Paris “ernten unschuldige Bürger leider das, was mächtige Kreise in Europa in den vergangenen Jahren in Syrien und im Irak ausgesät haben“; dies ist die bittere Schlussfolgerung des katholisch-syrischen Erzbischofs Behnan Hindo nach den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt. bischof

Nach Ansicht des Oberhirten von Hassakè-Nisibi wird die Verantwortlichkeit europäischer und westlicher Regierungen, hinter deren Handeln sich oft egoistische und kurzsichtige Interessen verbergen, unter verschiedenen Aspekten sichtbar.



“Auch verschiedene europäische Führungskräfte”, erläutert der Erzbischof, “hatten bis vor kurzem als geopolitisches Hauptziel nur den Sturz von Assad vor Augen und haben dschihadistische Milizen, wie die islamistische “al-Nusra“ als ‚gemäßigte Rebellen’ unterstützt und Russland kritisiert, weil es die Hochburgen dieser Milizen angriff, wobei sie die Ansicht vertraten, dass allein der sog. Islamische Staat (IS) bekämpft werden sollte”.

Außerdem haben laut Erzbischof Hindo viele westliche Regierungen bisher keineswegs die privilegierten Beziehungen in Frage gestellt, die sie zu den Ländern und Gruppen der Finanzwelt unterhalten, aus denen die Ressourcen und die Ideologien kommen, die das Terrornetzwerk untermauern:



“Europäische Führungskräfte und der ganze Westen“, so Hindo, “unterhalten seit Jahrzehnten privilegierte Beziehungen zu Saudi Arabien und den anderen Emirate40323-90x80n der Arabischen Halbinsel. In den vergangenen Jahrzehnten haben sie es diesen Ländern ermöglicht, in Europa und auch in Belgien die Entstehung eines Netzwerks von Moscheen zu finanzieren, in denen der Wahabismus gepredigt wird, der den Islam vergiftet und die ideologische Basis aller dschihadistischen Gruppen darstellt.

Dies alles ist auch geschehen, weil vor allem wirtschaftliche Interessen und milliardenschwere Verträge mit den Erdölproduzenten im Vordergrund standen. Aus diesen Geldern und Ressourcen speisen sich auch die Zentralen des Terrors”.

Auch die europäische Antwort auf die Flüchtlingskrise ist nach Ansicht des Erzbischofs ein Symptom der Schwäche und der Verwirrung von politischen Führungskräften: “Europa hat sich bei der Flüchtlingskrise in eine Geisel der Türkei verwandelt.”
https://charismatismus.wordpress.com/201...syrien-politik/
Quelle: Fidesdienst[

von esther10 28.03.2016 00:34

Rußland duldet nordkoreanische Geheimgefängnisse mit Foltermethoden
Veröffentlicht: 28. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

Die kommunistische Diktatur darf nicht unterstützt werden

In Rußland werden zehntausende Nordkoreaner als Arbeitssklaven ausgebeutet. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, daß die nordkoreanische Staatssicherheit darüber hinaus mit Duldung der russischen Behörden Geheimgefängnisse unterhält, in denen nordkoreanische Arbeiter gefoltert werden. RTEmagicC_logo_Homepage_quad.gif



Auch in Rot-China, in Katar und anderen Ländern würden nordkoreanische Arbeiter in großem Maßstab ausgebeutet. Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, fordert, daß Rußland und die anderen Profiteure dieser staatlichen Sklavenarbeit umgehend den Schutz und eine angemessene Bezahlung der Arbeiter sicherstellen.

Bei einer Pressekonferenz der IGFM in Frankfurt berichtete am vorigen Mittwoch der geflohene Nordkoreaner Kim Young-Il über die systematische Ausbeutung seiner Landsleute. Viele würden sich aktiv um Arbeit im Ausland bewerben, um Geld für ihre Familien zu verdienen. Doch die Nutznießer der billigen Arbeitskräfte würden ausschließlich staatliche nordkoreanische Stellen bezahlen, so die IGFM. Den Arbeitern selbst würde ihr Lohn weitgehend oder sogar vollständig vorenthalten.

Russische Behörden begünstigen Folter im eigenen Land

Die Arbeiter beherrschen in der Regel nicht die Sprache des Landes, in dem sie arbeiten. Ihre Papiere werden ihnen abgenommen, damit sie sich nicht selbständig bewegen können. Ein System erzwungener wechselseitiger Bespitzelung sorgt zusätzlich für völlige Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein. Vor allem aber werden die Ehefrauen und Kinder der Arbeiter in Nordkorea als Geiseln missbraucht. Bei Fluchtversuchen würden diese Angehörigen drakonisch bestraft, so die IGFM. RTEmagicC__christenverfolgung_01.jpg



Versuchen Sklavenarbeiter dennoch zu fliehen, hätten sich russische Behörden an der Suche beteiligt und sie an die nordkoreanische Staatssicherheit ausgeliefert. Wie ehem. Arbeitssklaven berichten, werden in Geheimgefängnissen in Rußland solche wieder eingefangenen Arbeiter gefoltert, vor allem indem ihnen Arme und Beine gebrochen würden, bevor sie schließlich nach Nordkorea zurückgebracht würden.

Nordkoreaner müssen im Ausland sieben Tage pro Woche arbeiten und bekommen – wenn überhaupt – zwei freie Tage im Monat. Die reguläre Arbeitszeit beträgt 12 Stunden am Tag. Da viele Arbeiter die Hoffnung haben, daß ihre Arbeit letztendlich doch bezahlt werde, und zwar auf Stundenbasis, arbeiten viele von ihnen deutlich länger. Sicherheitsausrüstungen und angemessene Kleidung für den sibirischen Winter fehlen. Unfälle und Erfrierungen sind entsprechend häufig.

Die IGFM kritisiert auf das schärfste, daß sich verschiedene Staaten und Firmen an der Ausbeutung von nordkoreanischen Sklavenarbeitern beteiligen. Die Nutznießer des Menschenhandels müssten ebenso zu Rechenschaft gezogen werden, wie die nordkoreanische Regierung selbst.

Die IGFM fordert die „Gastländer“ auf, umgehend menschenwürdige Arbeitsbedingungen und Unterbringung der nordkoreanischen Arbeiter sicherzustellen. Internationale Mindeststandards für Arbeitnehmer müssten auch für Nordkoreaner gelten. Außerdem müssten Einrichtungen der nordkoreanischen Staatssicherheit geschlossen werden.
https://charismatismus.wordpress.com/201...foltermethoden/
Mehr Infos zur Lage der Menschenrechte in Nordkorea: www.menschenrechte.de/nordkorea/


von esther10 28.03.2016 00:31

Bayern: Kommt ein genderbewegter Lehrplan zur Sexualkunde an die Schulen?
Veröffentlicht: 28. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

Mathias von Gersdorff

Von der großen Öffentlichkeit unbemerkt ist man in Bayern dabei, einen Lehrplan einzuführen, der eine regelrechte Gender-Sexualerziehung vorsieht. Podium5



Die „Süddeutsche Zeitung“ – sicher kein konservatives Blatt – ist hocherfreut und berichtet am 11. März 2016:

„Der Sexualkundeunterricht im Freistaat ist in der Moderne angekommen. . . . Das Thema Geschlechterrollen und Identitätssuche war bisher auf die klassische Familie und Homosexualität beschränkt. Im neuen Konzept wird diesem Themenkomplex ein eigenes Kapitel gewidmet und mit einem Imperativ an die Lehrer belegt: >Die Vielfalt der Lebensformen und die Themen Hetero-, Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität werden dabei vorurteilsfrei von der Lehrkraft angesprochen.<“

Über die neuen „Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen“ berichtet die „Augsburger Allgemeine“ ebenfalls am 11. März 2016: „Die CSU-Staatsregierung will unterschiedliche Aspekte der sexuellen Orientierung und Identität ab der achten Klasse im Unterricht künftig stärker thematisieren. . . . Die Schüler lernen, die eigene sexuelle Orientierung zu achten und „Diversität“ zuzulassen.“

Die „Bayerische Staatszeitung“ weist darauf hin, dass alle Kinder zu dieser Indoktrination gezwungen werden sollen:

„Dass im Unterricht ausdrücklich Themen wie Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität von den Lehrkräften „vorurteilsfrei angesprochen“ werden sollen, ist in der Tat neu an bayerischen Schulen. Davor drücken kann sich künftig keiner, weder Lehrer noch Schüler oder Eltern. Denn die Richtlinien sind verbindlich. „Der Unterricht im Klassenverband ist eine Pflichtveranstaltung, der sich keiner entziehen kann – egal aus welchem Elternhaus“, betonte Ellegast.“ – Wolfgang Ellegast ist Ministerialrat im Bildungsausschuss des Landtages.

Der „Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)“ begrüßte das Papier aus dem Kultusministerium: „Es ist positiv, dass darin vor allem auch der Vielfältigkeit menschlicher Sexualität wie Bi-, Trans- oder Intersexualität Raum gegeben wird bzw. diese verstärkt Berücksichtigung findet“, sagte Simone Fleischmann, Präsidentin des Verbandes.

Der Entwurf wurde am 10. März 2016 dem Landtag vorgelegt. Wir werden über den weiteren Verlauf berichten.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” und das Webmagazin “Kultur und Medien online”
https://charismatismus.wordpress.com/201...an-die-schulen/


von esther10 28.03.2016 00:30

Siehe, ich mache alles neu
Impuls zum Ostersonntag im Lesejahr C — 27. März 2016

27. MÄRZ 2016


„Am ersten Tag der Woche…“ (Joh 20,1).

Die Worte, mit denen der Bericht von der Auferstehung des Herrn beginnt, vermitteln spontan den Eindruck eines wunderbaren Neubeginns. „Das Alte ist vergangen…“ (2 Kor 5,17).

Und wie furchtbar war das „Alte“, das die Jünger und die heiligen Frauen mitgemacht haben! Teils mit teils ohne eigenes Verschulden.

Aber das ist eben die Art und Weise, wie Gott in seiner unbegreiflichen Güte mit uns Menschen umgeht. Er ist – völlig zu Recht – von uns Menschen oft maßlos enttäuscht. Würde er uns vorrechnen, wo wir versagt haben, gäbe es kein Ende. Aber immer wieder zieht er einen Schlussstrich und sagt: ‚Es ist alles vergeben und vergessen, machen wir gemeinsam einen neuen Anfang!‘

Und so sehen wir, wie Jesus Christus, der eben noch in furchtbaren Peinen und Qualen untergegangen ist, buchstäblich „im Triumph aus dem Grabe ersteht“, wie das schöne Kirchenlied singt. Er ist nur strahlende Freude und Liebe. Das Versagen der Jünger, immerhin seiner besten Freunde, die ihn im Stich gelassen, verraten und verleugnet haben, ist nun absolut kein Thema mehr. Als er den Jüngern das erste Mal erscheint, sind sie hocherfreut, wundern sich aber gleichzeitig, dass der Herr auf ihr Versagen gar nicht, auch nicht andeutungsweise, zurückkommt.

Hier wie überall ist es so, wie Papst Franziskus es mehrfach zum Ausdruck gebracht hat: „Gott wird nicht müde, seine Barmherzigkeit zu erweisen“. Allerdings dürfen wir auch nicht müde werden, unsere Fehler zu bereuen und sein Erbarmen anzusprechen.

Wie ergreifend sind die Begegnungen des Auferstandenen mit den Menschen. Wem ist er zuerst erschienen? Die Abfolge dürfte nicht zufällig sein. Da die Frauen im Gegensatz zu den Männern, die weggelaufen sind, treu bei ihm ausgeharrt haben bis unter das Kreuz, erscheint er ihnen zuerst.

Zuallererst wird ihn jedoch seine heiligste Mutter gesehen haben. Das dürfte so selbstverständlich sein, dass es im Evangelium nicht einmal erwähnt wird (oder aber weil Maria es aus Demut den Jüngern nicht erzählt hat). Maria ist voll der Gnaden und in allen Tugenden vollkommen, so kann sie zusammen mit ihrem Sohn diesen plötzlichen Übergang von äußerstem Leid zu jubelnder Freude verkraften.

Johannes, der dem Herzen des Herrn am nächsten steht, kommt zuerst am Grabe an, aber er wartet, bis Petrus angekommen ist und lässt ihm den Vortritt. In seinem Auferstehungsbericht steht dann das etwas rätselhafte Wort: „Er sah und glaubte“. Bis zu diesem Augenblick hat er den Auferstanden durchaus nicht gesehen. Wieso glaubte er? Er sah zwar das leere Grab, aber das bedeutete nicht unbedingt, dass Jesus auferstanden war.

Wenn wir dem Text aufmerksam folgen, sehen wir, dass der Evangelist sehr genau, fast pedantisch die Situation des leeren Grabes beschreibt: „Er sah die Leinenbinden liegen und das Schweißtuch, das auf dem Kopfe Jesu gelegen hatte“ (Joh 20,10), das aber extra und zusammengefaltet daneben lag. „Er sah und glaubte.“

Was er sah, war die Position der Tücher, aus der hervorging, dass der Körper Jesu nicht aus den Leinenbinden herausgewickelt worden war. Das in Turin verehrte Grabtuch, in das Jesus eingewickelt worden war, lag offensichtlich so, wie die Einbalsamierer es hinterlassen hatten. Nur dass das Tuch und die darum gewickelten Binden unter Beibehaltung ihrer Lage eingesunken waren. Was wiederum nur möglich war, weil der Leib des Auferstandenen frei durch sie hindurch gegangen war, so wie er auch durch das verschlossene Grab ungehindert heraustrat.

hier geht es weiter
https://de.zenit.org/articles/siehe-ich-mache-alles-neu/

Msgr. Dr. Peter von Steinitz war bis 1980 als Architekt tätig; 1984 Priesterweihe durch den hl. Johannes Paul II.; 1987-2007 Pfarrer an St. Pantaleon, Köln; seit 2007 Seelsorger in Münster. Er ist Verfasser der katechetischen Romane: „Pantaleon der Arzt“, „Leo – Allah mahabba“ (auch als Hörbuch erhältlich) und „Katharina von Ägypten“.

von esther10 28.03.2016 00:28

10 Dinge, die nur wenige über Mutter Angelica wußten


Von ChurchPOP/CNA Deutsche Ausgabe
IRONDALE , 28 March, 2016 /



Die meisten wissen, dass Mutter Angelica den katholischen Fernsehsender EWTN gegründet hat, der auch in deutscher Sprache zu sehen ist. Doch diese bemerkenswerte Frau führte auch sonst ein nicht minder bemerkenswertes Leben. Hier sind zehn Dinge, die viele Menschen bis heute nicht über Mutter Angelica wußten:

1) Bei Geburt hieß sie Rita Antoinette Rizzo.

Auf die Welt kam sie am 20. April 1923 in Canton, Ohio - und war ein Einzelkind.

2) Ihr voller Ordensname war Maria Angelica von der Verkündigung

"Mutter Angelica" war nur die Abkürzung.

3) Mit 20 wurde sie durch ein medizinisches Wunder geheilt

Als sie 16 Jahre alt, begann sie unter schrecklichen Bauchschmerzen zu leiden, die jahrelang andauerten. Eine Röntgenaufnahme, als sie 18 war, bestätigte, dass etwas im Magen und den Verdauungsorganen nicht stimmte. Doch die Ärzte konnten sie nicht heilen: Medikamente und Behandlungen waren erfolglos.

Im Januar 1943 betete sie eine Novene für eine Linderung der Schmerzen. Am 17. Januar 1943 erwachte sie, und die Schmerzen waren weg. Sie war überzeugt, dass dies ein Wunder war, und die Heilung vertiefte ihren Glauben und ihre Beziehung zu Gott.

4) Sie ging heimlich ins Kloster

Ihre Mutter war dagegen, dass ihr einziges Kind einen religiösen Lebensweg wählt - doch sie verspürte eine so starke Berufung, dass sie sich entschied, trotzdem ins Kloster zu gehen. Um den Widerstand der Mutter zu vermeiden, verließ sie eines Tages heimlich ihr Haus und hinterließ der Mutter eine Notiz, auf der unter anderem geschrieben stand:

Wenn Du diesen Brief liest, werde ich in Cleveland sein. Ich bin in das Kloster der Anbetung eingetreten... Etwas geschah mit mir nach meiner Heilung. Was es war, weiß ich nicht. Ich mich total in Unseren Herrn verliebt. In der Welt zu leben in den vergangenen 19 Monaten war sehr schwierig. Bitte vertraue Ihm...ich bitte Dich um Deinen Segen, dass ich ich die Höhen erklimme, nach denen ich mich sehne. Ich habe Dich sehr lieb.
5) Bei einem Unfall entging sie nur knapp einer Lähmung

Als Nonne, mit gut 30 Jahren, putzte sie mit einem elektrischen Schrubber einen Boden. Dabei rutsche sie auf dem seifigen Boden aus und wurde hart gegen eine Wand geschleudert. Sie verletzten ihren Rücken schwer. In den folgenden Monaten verschlechterte sich ihr Zustand, und die Schmerzen wurden beinahe unerträglich. Eine Operation wir nicht mehr zu vermeiden.

In der Nacht vor dem Eingriff betete sie, aus Angst nicht mehr laufen zu können, oder zu sterben: "Gott! Du hast mich nicht so weit gebracht, dass ich nun den Rest meines Lebens auf dem Rücken verbringen muss. Bitte, Jesus mein Herr, wenn Du mir erlaubst, wieder gehen zu können, werde ich zu Deiner Ehre ein Kloster bauen. Und ich werde es im Süden bauen!"

Die Operation gelang, und nach vier Monaten konnte sie auf ihren eigenen Beinen das Krankenhaus verlassen.

6) Sie gründete ein neues Kloster in Alabama mit Geld aus dem Verkauf von handgemachten Angel-Ködern

Wie sie dem Herrn vor der Operation versprochen hatte, widmete sie sich der Gründung des Klosters Unserer Lieben Frau der Engel in Irondale, Alabama. Das Geld dafür verdiente sie sich mit einigen anderen Nonnen durch die Herstellung und den Verkauf von Ködern fürs Angeln.

7) Mit 58 Jahren gründete sie EWTN

Bereits in den 1970ern filmte sie fürs Fernsehen katholische Sendungen, aber als der Kanal einen unsittlichen Film ausstrahlte, stellte sie die Arbeit ein und gründete lieber ihren eigenen Fernseh-Sender.

Aus einer Garage im Kloster entstand das erste Studio, und am 15. August 1981 ging EWTN, das Eternal Word Television Network, auf Sendung - wenige Monate nach ihrem 58. Geburtstag.

8) Sie hatte regelmäßig mystische Visionen vom Jesuskind

Im Jahr 1995, bei einer Missions-Reise nach Kolumbien, hatte sie eine Begegnung mit dem Jesuskind. Sie erzählte, eine lebensgroße Statue des Prager Jesuleins sei lebendig geworden, habe sie angelächelt und mit ihr gesprochen, und sie darum gebeten, ihm einen Tempel zu bauen.

Das tat sie auch: Der Schrein des Allerheiligsten Sakraments in Hanceville, Alabama. Das Jesuskind ist ihr noch ein paar Mal erschienen, erzählte sie.

9) Sie erhielt die höchste päpstliche Auszeichnung, die Laien wie Klerikern verliehen werden kann

Am 4. Oktober 2009 ehrte sie Papst Benedikt XVI mit dem Ehrenkreuz Pro Ecclesia et Pontifice. Dieses wurde 1888 von Papst Leo XIII. gestiftet.

10) Bis zu ihrem Tod nahm sie täglich mehrere Stunden an der Eucharistischen Anbetung teil

Trotz ihres großen weltlichen Erfolgs blieb Mutter Angelica eine überzeugte und hingebungsvolle Nonne und Katholikin. Auch nachdem sie aus gesundheitlichen Gründen keine Fernsehsendungen mehr moderieren konnte, nahm sie täglich für mehrere Stunden an der Eucharistischen Anbetung teil, die sie am von ihr gegründeten Schrein eingeführt hatte.
https://churchpop.com/2016/03/25/greates...ay-sermon-ever/
(Im Original bei www.churchPOP.com erschienen; publiziert mit freundlicher Genehmigung)



von esther10 28.03.2016 00:26

Bringen wir zu ihm die Steine des Haders und das Geröll der Vergangenheit“


Predigt von Papst Franziskus während der Ostervigil

27. MÄRZ 2016R
© PHOTO.VA - OSSERVATORE ROMANO

„Petrus […] lief zum Grab“ (Lk 24,12). Welche Gedanken schwirrten während dieses Laufes durch den Kopf und das Herz des Petrus? Das Evangelium sagt uns, dass die Elf – darunter auch Petrus – dem Zeugnis der Frauen, ihrer österlichen Botschaft nicht geglaubt hatten. Ja, „die Apostel hielten das alles für Geschwätz“ (V. 11). Im Herzen des Petrus gab es deshalb Zweifel, die von vielen negativen Gedanken begleitet wurden: die Traurigkeit über den Tod des geliebten Meisters und die Enttäuschung darüber, dass er ihn während seines Leidens dreimal verleugnet hatte.

Es gibt jedoch ein Detail, das seine Wende anzeigt: „Petrus aber“, nachdem er die Frauen gehört und ihnen nicht geglaubt hatte, „stand auf“ (V. 12). Er blieb nicht sitzen, um zu überlegen, er blieb nicht im Haus eingeschlossen wie die anderen. Er ließ sich nicht von der dumpfen Atmosphäre jener Tage gefangen nehmen, noch von seinen Zweifeln überwältigen; er ließ sich nicht von seinen Gewissensbissen, der Angst und dem ständigen Gerede, das zu nichts führt, in Beschlag nehmen. Er suchte Jesus, nicht sich selbst. Er bevorzugte den Weg der Begegnung und des Vertrauens und stand, wie er war, auf und lief zum Grab, von dem er dann „voll Verwunderung“ (V. 12) zurückkehrte. Dies war der Beginn der „Auferstehung“ des Petrus, die Auferstehung seines Herzens. Er wich nicht der Traurigkeit und der Finsternis, sondern gab der Stimme der Hoffnung Raum: Er ließ zu, dass Gottes Licht in sein Herz eintrat, und unterdrückte es nicht.

Auch die Frauen, die frühmorgens hinausgegangen waren, um ein Werk der Barmherzigkeit zu verrichten und die Salben zum Grab zu bringen, hatten dieselbe Erfahrung gemacht. Sie „erschraken und blickten zu Boden“, waren aber bestürzt, als sie die Worte der Engel hörten: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ (V. 5)

Wie Petrus und die Frauen können auch wir das Leben nicht finden, wenn wir traurig, ohne Hoffnung und in uns selbst gefangen bleiben. Öffnen wir stattdessen dem Herrn unsere verschlossenen Gräber, damit Jesus eintrete und Leben schenke; bringen wir zu ihm die Steine des Haders und das Geröll der Vergangenheit, die schweren Felsblöcke der Schwächen und des Versagens. Er möchte kommen und uns an der Hand nehmen, um uns aus der Angst herauszuziehen. Das aber ist der erste Stein, der in dieser Nacht weggerollt werden muss: der Mangel an Hoffnung, der uns in uns selbst einschließt. Der Herr befreie uns aus dieser schrecklichen Falle, davon, Christen ohne Hoffnung zu sein, die leben, als ob der Herr nicht auferstanden wäre und der Mittelpunkt des Lebens unsere Probleme wären.

Wir sehen Probleme um uns und in uns und das wird auch weiter so sein. Es wird sie immer geben, aber in dieser Nacht müssen wir diese Probleme mit dem Licht des Auferstandenen erleuchten, sie in gewissem Sinn „evangelisieren“. Die Dunkelheiten und Ängste dürfen nicht den Blick der Seele auf sich lenken und vom Herz Besitz ergreifen, sondern hören wir auf das Wort der Engel: Der Herr „ist nicht hier, sondern er ist auferstanden!“ (V. 6). Er ist unsere größte Freude, er ist immer an unserer Seite und wird uns nie enttäuschen.

Das ist die Grundlage der Hoffnung, die nicht bloßer Optimismus ist und auch keine psychologische Haltung oder eine gute Einladung, sich Mut zu machen. Die christliche Hoffnung ist ein Geschenk, das Gott uns macht, wenn wir aus uns selbst herausgehen und uns ihm öffnen. Diese Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen, denn der Heilige Geist ist ausgegossen in unsere Herzen (vgl. Röm 5,5). Der Tröster lässt nicht alles schön erscheinen, er beseitigt nicht das Böse mit dem Zauberstab, sondern flößt die wahre Kraft des Lebens ein. Diese besteht nicht in der Abwesenheit der Probleme, sondern in der Gewissheit, von Christus, der für uns die Sünde, den Tod und die Angst besiegt hat, immer geliebt zu werden und Vergebung zu empfangen. Heute ist das Fest unserer Hoffnung, die Feier dieser Gewissheit: Nichts und niemand kann uns je von seiner Liebe scheiden (vgl. Röm 8,39).

Der Herr lebt und will unter den Lebenden gesucht werden. Nach der Begegnung mit ihm wird jeder von ihm ausgesandt, die Osterbotschaft zu überbringen, in den von der Traurigkeit bedrückten Herzen, in denen, die Mühe haben, das Licht des Lebens zu finden, die Hoffnung zu wecken und wieder auferstehen zu lassen. Das ist heute so sehr notwendig. Wir sind berufen, selbstvergessen als frohe Diener der Hoffnung mit unserem Leben und durch die Liebe den Auferstandenen zu verkünden; andernfalls wären wir eine internationale Einrichtung mit einer großen Zahl von Anhängern und guten Regeln, aber unfähig, die Hoffnung zu geben, nach der die Welt dürstet.

Wie können wir unsere Hoffnung nähren? Die Liturgie der heutigen Nacht gibt uns einen guten Rat. Sie lehrt uns, der Taten Gottes zu gedenken. Die Lesungen haben uns nämlich von seiner Treue, von der Geschichte seiner Liebe zu uns erzählt. Das lebendige Wort Gottes ist imstande, uns an dieser Liebesgeschichte teilnehmen zu lassen, indem es die Hoffnung nährt und die Freude wieder aufleben lässt. Daran erinnert uns auch das Evangelium, das wir gehört haben. Um den Frauen Hoffnung zu machen, sagen die Engel: „Erinnert euch an das, was [Jesus] euch gesagt hat“ (V. 6). Vergessen wir sein Wort und seine Taten nicht, sonst werden wir die Hoffnung verlieren. Gedenken wir hingegen des Herrn, seiner Güte und seiner Worte des Lebens, die uns berührt haben. Erinnern wir uns an sie und machen wir sie zu den unseren, um Wächter zur Morgenstunde zu sein, welche die Zeichen des Auferstandenen zu erkennen wissen.

Liebe Brüder und Schwestern, Christus ist auferstanden! Öffnen wir uns der Hoffnung und machen wir uns auf den Weg. Das Gedächtnis seiner Taten und Worte sei ein strahlendes Licht, das uns mit Vertrauen erfüllt und unsere Schritte zu dem Ostern lenkt, das kein Ende hat.
https://de.zenit.org/articles/bringen-wi...-vergangenheit/
(Quelle: Radio Vatikan, 26.03.2016)

von esther10 28.03.2016 00:24

Mutter Angelica, Gründerin von EWTN, ist am Ostersonntag gestorben

EWTN , Mother Angelica



28. März 2015 ( Lifesitenews ) - Es war ein passender Abschluss für ein Leben ohne Maß ausgegossen , um die Verbreitung des lebensspendende Botschaft des Evangeliums von Jesus Christus und in seiner letzten Jahren durch eine verlängerte Karfreitag des Leidens markiert. Mutter Angelica, bekannt zu zig Millionen von Menschen auf der ganzen Welt als der Gründer des EWTN (EWTN), verstarb im Alter von 92 dieses Ostersonntag entfernt.

Mutter Angelica Tod folgt eine 15-jährige Zeit der Stille von der berühmten TV-Nonne, nach einem Schlaganfall, die sie am Weihnachtsabend des Jahres 2001. Das Schlaganfall erlitten links Mutter nicht in der Lage zu sprechen, eine Stimme zum Schweigen zu bringen, die unzählige Millionen von Menschen durch ihre berühmten berührt hatte Humor, scharfen Witz und furchtlos committment, um die Wahrheiten des katholischen Glaubens ohne Kompromisse zu lehren.

Auch danach jedoch geliebte Anwesenheit der Mutter Angelica weiterhin den Äther des globalen TV-Netz zieren sie in Form von häufigen Wiederholungen von alten Folgen von "Mutter Angelica Live" oder Aufnahmen von ihr und ihren Kolleginnen und Nonnen beten den Rosenkranz geschaffen hatte.

Sie verbrachte den Rest ihres Lebens in stillen Gebet bis zu ihrem Tod.

"Das ist ein Kummer reichen Tag für die ganze Familie EWTN", sagte EWTN Chairman und Chief Executive Officer Michael P. Warschau. "Mutter hat immer und wird es immer, personify EWTN, das Netzwerk, das sie gegründet. Im Angesicht von Krankheit und Langmut Studien, Mutter Beispiel der Freude und gebets Ausdauer exemplifiziert den franziskanischen Geist sie so lieb und teuer war. Wir danken Gott für Mutter Angelica und für das Geschenk ihres außergewöhnlichen Lebens. "

RELATED: Papst Auszeichnungen höchste Auszeichnung auf EWTN Gründer Mutter Angelica und Vorsitzender

Mutter Angelica startete EWTN im Jahr 1981 mit nur $ 200 in der Bank. In den letzten 34 Jahre hat sich das TV-Netzwerk weit über jemandes kühnsten Erwartungen gewachsen. Es verfügt nun über 11 separaten TV-Kanäle in mehreren Sprachen, mehr als 264 Millionen Haushalte in 145 Ländern und Gebieten zu erreichen.

EWTN ist seit jeher durch sein Engagement für die Förderung und den Schutz der traditionellen Lehre der katholischen Kirche geprägt, sondern auch von Mutter Angelica selbst war bekannt für ihre mangelnde Bereitschaft, jemals zu verwässern oder ein Jota Kompromiss zu den Wahrheiten des Glaubens.

Jedes Jahr EWTN überträgt die gesamte für das Leben März in Washington DC Das TV-Netz ist ein immer zuverlässiger Verbündeter der Pro-Life-und Pro-Familie Bewegungen in den Vereinigten Staaten, Kanada und der ganzen Welt.

Fr. Frank Pavone, der Gründer der Priester für das Leben, hat sich seit 1995 die Pro-Life - Nachricht auf EWTN gefördert, wenn Mutter Angelica ihn gebeten , die erste Serie von filmen Schutz des Lebens - die am längsten laufende, am weitesten reichende Fernsehsendung über Abtreibung je geschaffen wurden .

In einer Erklärung nach ihrem Tod, Fr. Pavone, der mit war in der Lage zu besuchen war und sagen Messe für Mutter Angelica vor nur zwei Wochen, trauerte ihr Verlust.

"Wir haben alle einen Freund verloren, einen Mentor, eine geistige Mutter, eine Stimme des Gewissens, und eine Quelle des Lachens und der Ermutigung", sagte er. "Doch so stark wie das Gefühl von Traurigkeit ist, noch stärker ist unsere Dankbarkeit gegenüber Jesus Christus, dem ewigen Wort, Mutter Angelica den Anruf für das Geben zu tun, was sie getan hat, und diesem Ruf treu zu bleiben, auch wenn viele mit der Verantwortung betraut in die Kirche versäumt, es zu verstehen. "

Papst Benedikt XVI anerkannt Mutter Angelicas Leistungen im Jahr 2009 , als er ihr das ausgezeichnet Pro Ecclesia et Pontifice Auszeichnung in Anerkennung ihrer treuen Dienst an der römisch - katholischen Kirche. Franziskus nicht vergessen , Mutter Angelica entweder, das Senden von seinen persönlichen Segen für sie während des Fluges im vergangenen Februar auf Cube.

In einer Erklärung nach der Mutter Angelica Tod, Erzbischof Charles Chaput, die seit Jahren auf dem EWTN Bord serviert, die so genannte EWTN foudner "eine der großen amerikanischen Katholiken des letzten halben Jahrhunderts, eine Frau von außergewöhnlicher Glauben, Intelligenz, Energie und Entschlossenheit . "

"Mit der Gründung und wachsenden EWTN in einen großen Medien-Ressource für die Weltkirche, sie Dinge fast jeder erreicht dachte unmöglich", sagte Chaput. "Sie wird schmerzlich vermisst, aber sie hat uns einen ständigen Geschenk in den Männern und Frauen, die den großen Dienst des EWTN Apostolat weitergehen."

Mutter Angelicas Totenmesse wird um 11.00 Uhr CDT, Freitag, 1. April am Schrein des Allerheiligsten in Hanceville gefeiert. Bestattungen wird sofort in der Krypta Kirche Schrein folgen.

Aufgrund der begrenzten Sitzplätze an der Masse, wird die Teilnahme nur auf Einladung möglich sein. Die Beerdigung findet auf EWTN übertragen

RELATED: Das Vermächtnis von Mutter Angelica



EWTN veröffentlichte eine kurze Biographie von Mutter Angelica Nach ihrem Tod:

Ein Jahr später erhielt sie ihren religiösen Namen - Schwester Maria Angelica der Verkündigung. Bald darauf gründete das Cleveland-Kloster eine neue Grundlage in Canton, und Sr. Angelica wurde ein Mitglied der Gemeinschaft zu sein gewählt. Am 2. Januar 1947 gab sie ihr erstes Gelübde und im Januar 1953 nahm Schwester Angelica ihre feierlichen Gelübde als Klarissen Nonne.

Im Jahr 1956, während eine zarte Wirbelsäulenchirurgie erwartet, machte Schwester Angelica ein Versprechen, dass, wenn Gott sie wieder laufen würde erlauben, sie in ein Kloster im Süden bauen würde. Am 20. Mai 1962 Unserer Lieben Frau von den Engeln Kloster in Irondale, Ala. Wurde von Erzbischof Thomas J. Toolen Mobile gewidmet.

In Irondale, nahm Mutter Angelica Vision Form und ihre unverwechselbare Ansatz der katholische Glaube führte zu Gemeinde Gespräche zu unterrichten, die Veröffentlichung von Broschüren und Bücher, dann Radio und Fernsehen Möglichkeiten. Bis 1980 hatten die Nonnen die Garage ihres Klosters in ein Fernsehstudio umgewandelt.

nur eine hohe Schulbildung, keine TV-Erfahrung und nur $ 200 in der Bank, Mutter Angelica offiziell das EWTN (EWTN) am 15. August 1981 Trotz und diente als der erste Vorsitzende und Chief Executive Officer des Netzwerks. Sie weigerte sich bekanntlich an der Luft Werbung bezahlt ihr Netzwerk zu finanzieren, allein auf Betrachter Spenden angewiesen, trotz kommt kurz vor dem Bankrott bei verschiedenen Gelegenheiten.

Mehr als 34 Jahre später, ist EWTN die größte katholische Medien-Netzwerk der Welt, 11 getrennte Fernsehkanäle in mehreren Sprachen zu übertragen, mehr als 264 Millionen Haushalte in 145 Ländern und Gebieten zu erreichen. Das Netzwerk umfasst nun auch mehrere Radio-Plattformen, Online-und digitale Medien, globale Nachrichtendienste und eine Verlagsgruppe.

Bekannt für ihren Humor und die Fähigkeit, umgangssprachlich den katholischen Glauben zu kommunizieren Katholiken und Nichtkatholiken gleichermaßen, ihre beliebten EWTN-TV-Show "Mutter Angelica Live" wurde im Jahre 1983 Folgen des Programms ins Leben gerufen weiterhin regelmäßig in die Luft und wurden übersetzt in mehrere Sprachen, darunter Spanisch, Deutsch und Ukrainisch.
https://www.lifesitenews.com/news/mother...n-easter-sunday
Neben dem EWTN und Our Lady of the Angels-Kloster, Mutter Angelica gründete auch die Franziskanermissionare des ewigen Wortes, eine religiöse Gemeinschaft von Männern mit Sitz in Irondale.

von esther10 27.03.2016 00:59

Terroranschlag der Taliban in Pakistan vor allem gegen Christen gerichtet



Veröffentlicht: 27. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

Die islamischen Taliban-Terroristen haben sich zu einem massenmörderischen Anschlag im pakistanischen Lahore bekannt, bei dem 65 Tote und ca 300 Verletzte zu beklagen sind. Das Selbstmordattentat geschah in der Nähe eines Spielplatzes. Es wird damit gerechnet, daß die Opferzahl noch steigt.

http://diepresse.com/home/politik/aussen...=/home/index.do

Wie die “Huffington-Post” berichtet, erklärte Mohammed Usman, einer hoher pakistanischer Verwaltungsbeamte, die meisten Opfer seien Frauen und Kinder – und Christen, denn, so Usmann, der Park sei “voll gewesen mit christlichen Familien, die Ostern gefeiert” hätten.

Die österreichische Tageszeitung “Die Presse” titelt: “Dutzende Tote bei Taliban-Anschlag gegen Christen”:

http://diepresse.com/home/politik/aussen...=/home/index.do

von esther10 27.03.2016 00:56

Die Früchte des Heiligen Geistes Longanimitas und Bonitas


Publiziert am 18. März 2016 von dominik
Longanimitas wird auf dieser Abbildung mit Langmut übersetzt. Zur Langmut steht im AT: „Wer Langmut übt, ist reich an Einsicht; wer Jähzorn hegt, vermehrt die Torheit“ (Spr 14, 29). Weiter findet sich die Aussage: „Langmütig gibt den Menschen kluge Einsicht; sein Ruhm ist, über böses Tun hinwegzugehen“ (Spr 19,11). Auf diesem Stich ist der Begriff „Langmut“ mit einem Zitat aus dem 2. Petrusbrief erklärt. Der erste Papst erinnert hier an die Ankunft des Herrn, die man langmütig erwarten soll. Langmut ist die Chance, die Gott den Menschen gibt, das Gute, zu tun und so gerettet zu werden bzw. das Heil zu erreichen.

Diese Zeit gilt es jedoch auch kämpferisch zu nutzen. Damit dies gelingt, muss man die Waffenrüstung Gottes anziehen (Eph 6,20). Deshalb ist auf diesem Stich die Personifikation der Langmut in einer Rüstung zu sehen.

Die Personifikation der Langmut hält einen Reif. Dieser hat keinen Anfang und kein Ende. Er erinnert an die Ewigkeit, deren Anfang und Ende niemand kennt. Dies ergibt einen Bezug zur Langmut. Die Langmut gibt die Zeit zum Reifen, um so das Lebensziel zu erreichen.
Die Palme, welche die Langmut umfasst, versteckt ihre Blüten und Früchte, bis sie ihre Reife erreicht haben. Gute Früchte brauchen eben ihre Zeit zum Wachsen und Reifen. Über diesen Baum sagt man auch: Jene Palme, welche die besten Früchte abwirft, braucht am längsten, sie hervorzubringen.

Die Langmut kniet halb auf einem Steinblock. Dies ist ein Symbol für Beständigkeit. Es braucht Jahrtausende, bis ein Steinblock verwittert. Ebenso hält der Langmütige seinen Bedrohungen, seiner „Verwitterung“ stand. Diese Symbolik wird im Bild unten noch aufgegriffen durch die Wellen, welche an die Küste spülen. Je nach Beschaffenheit der Küste wird diese kürzer oder länger standhalten. In einem Kirchenlied von 1659 heißt es dazu: Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf Ihn allezeit. Den wird er wunderbar erhalten, in aller Not und Traurigkeit. Wer Gott dem Allerhöchsten traut, der hat auf keinen Sand gebaut.

Die zweite Figur auf dem Stich personifiziert die Güte. Der zu ihr gehörende Spruch ist einem Paulusbrief entnommen: „Lasst uns aber Gutes tun, und nicht aufhören“ (Gal 6,9). „Denn wenn wir nicht nachlassen, werden wir zu seiner Zeit auch ernten“ (Gal 6, 10).

Die Güte wird hier abgeleitet von „Gutes tun“, wie der Pelikan, welcher seine Brust aufreißt, um mit seinem eigenen Blut die Jungen zu füttern. Berührt die Personifikation der Gütigkeit mit einer Hand ein Pelikannest, so hält sie mit der anderen Hand eine Weizenähre. Dies dürfte sich auf die oben von Paulus angesprochene „Ernte“ beziehen. Hier ist auch ein Bezug zur Langmut. Langmütig muss man auf die gute Ernte warten.

An dem altarartig gestalteten Block befindet sich ein Medaillon. Auf diesem sind eine aufgehende Sonne und rechts davon Regenwolken zu sehen. Dieses Emblem bezieht sich auf das Bibelwort: „… auf dass ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid, der seine Sonne über Gute und Böse aufgehen … lässt“ (Mt 5, 45). Weil also Gott gütig ist, so soll es auch der Mensch sein.

Das Bild ist klassisch aufgebaut: Zwei Figuren stehen sich spiegelbildlich zur Mittelachse gegenüber. An ihren Außenseiten werden sie jeweils durch eine Staffage hinterfangen und vom Bildrand getrennt. Dies ist einmal eine Palme, auf der anderen Seite ein Architekturaufbau. Den natürlichen Palmblättern entsprechen auf der anderen Seite die Rocaillen einer Vase. Der Stich zeigt nur geringe Tiefe. Diese wird erreicht, indem man die linke Figur etwas zurücksetzt. Damit rückt ihr Gesicht ins Licht und kontrastiert zum anderen Gesicht im Schatten.
(Foto:privat)

A. Epple

Dieser Beitrag ist auch erschienen in der katholischen Monatszeitschrift “Der Fels” im Märzheft. Probehefte dieser Zeitschrift können angefordert werden unter der Telefonnummer 08191-966744 oder per E-mail: Hubert.Gindert@der-fels.de
Publiziert am 18. März 2016 von dominik

Longanimitas wird auf dieser Abbildung mit Langmut übersetzt. Zur Langmut steht im AT: „Wer Langmut übt, ist reich an Einsicht; wer Jähzorn hegt, vermehrt die Torheit“ (Spr 14, 29). Weiter findet sich die Aussage: „Langmütig gibt den Menschen kluge Einsicht; sein Ruhm ist, über böses Tun hinwegzugehen“ (Spr 19,11). Auf diesem Stich ist der Begriff „Langmut“ mit einem Zitat aus dem 2. Petrusbrief erklärt. Der erste Papst erinnert hier an die Ankunft des Herrn, die man langmütig erwarten soll. Langmut ist die Chance, die Gott den Menschen gibt, das Gute, zu tun und so gerettet zu werden bzw. das Heil zu erreichen.

Diese Zeit gilt es jedoch auch kämpferisch zu nutzen. Damit dies gelingt, muss man die Waffenrüstung Gottes anziehen (Eph 6,20). Deshalb ist auf diesem Stich die Personifikation der Langmut in einer Rüstung zu sehen.

Die Personifikation der Langmut hält einen Reif. Dieser hat keinen Anfang und kein Ende. Er erinnert an die Ewigkeit, deren Anfang und Ende niemand kennt. Dies ergibt einen Bezug zur Langmut. Die Langmut gibt die Zeit zum Reifen, um so das Lebensziel zu erreichen.

Die Palme, welche die Langmut umfasst, versteckt ihre Blüten und Früchte, bis sie ihre Reife erreicht haben. Gute Früchte brauchen eben ihre Zeit zum Wachsen und Reifen. Über diesen Baum sagt man auch: Jene Palme, welche die besten Früchte abwirft, braucht am längsten, sie hervorzubringen.

Die Langmut kniet halb auf einem Steinblock. Dies ist ein Symbol für Beständigkeit. Es braucht Jahrtausende, bis ein Steinblock verwittert. Ebenso hält der Langmütige seinen Bedrohungen, seiner „Verwitterung“ stand. Diese Symbolik wird im Bild unten noch aufgegriffen durch die Wellen, welche an die Küste spülen. Je nach Beschaffenheit der Küste wird diese kürzer oder länger standhalten. In einem Kirchenlied von 1659 heißt es dazu: Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf Ihn allezeit. Den wird er wunderbar erhalten, in aller Not und Traurigkeit.

Wer Gott dem Allerhöchsten traut, der hat auf keinen Sand gebaut.

Die zweite Figur auf dem Stich personifiziert die Güte. Der zu ihr gehörende Spruch ist einem Paulusbrief entnommen: „Lasst uns aber Gutes tun, und nicht aufhören“ (Gal 6,9). „Denn wenn wir nicht nachlassen, werden wir zu seiner Zeit auch ernten“ (Gal 6, 10).

Die Güte wird hier abgeleitet von „Gutes tun“, wie der Pelikan, welcher seine Brust aufreißt, um mit seinem eigenen Blut die Jungen zu füttern. Berührt die Personifikation der Gütigkeit mit einer Hand ein Pelikannest, so hält sie mit der anderen Hand eine Weizenähre. Dies dürfte sich auf die oben von Paulus angesprochene „Ernte“ beziehen. Hier ist auch ein Bezug zur Langmut. Langmütig muss man auf die gute Ernte warten.

An dem altarartig gestalteten Block befindet sich ein Medaillon. Auf diesem sind eine aufgehende Sonne und rechts davon Regenwolken zu sehen. Dieses Emblem bezieht sich auf das Bibelwort: „… auf dass ihr Kinder eures Vaters im Himmel seid, der seine Sonne über Gute und Böse aufgehen … lässt“ (Mt 5, 45). Weil also Gott gütig ist, so soll es auch der Mensch sein.

Das Bild ist klassisch aufgebaut: Zwei Figuren stehen sich spiegelbildlich zur Mittelachse gegenüber. An ihren Außenseiten werden sie jeweils durch eine Staffage hinterfangen und vom Bildrand getrennt. Dies ist einmal eine Palme, auf der anderen Seite ein Architekturaufbau. Den natürlichen Palmblättern entsprechen auf der anderen Seite die Rocaillen einer Vase. Der Stich zeigt nur geringe Tiefe. Diese wird erreicht, indem man die linke Figur etwas zurücksetzt. Damit rückt ihr Gesicht ins Licht und kontrastiert zum anderen Gesicht im Schatten. (Foto:privat)

A. Epple

Dieser Beitrag ist auch erschienen in der katholischen Monatszeitschrift “Der Fels” im Märzheft. Probehefte dieser Zeitschrift können angefordert werden unter der Telefonnummer 08191-966744 oder per E-mail: Hubert.Gindert@der-fels.de
http://blog.forum-deutscher-katholiken.de/?p=6551

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