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von esther10 04.10.2015 18:42

Papst Franziskus hat Petra und Aloys Buch mit 16 weiteren Paaren aus aller Welt dazu berufen an der Bischofssynode als Gasthörer teilzunehmen. Die beiden sind seit rund 40 Jahren verheiratet, haben drei Kinder und fünf Enkel. Er ist Moraltheologe und war beim Cusanuswerk und bei missio tätig. Sie ist in der Familienarbeit im Bistum Aachen aktiv.

28.09.2015


Petra und Aloys Buch
© Henning Kaiser (d...

Deutsches Gasthörerpaar will bei Synode auch über Ehekrisen sprechen
"Wir sind kein Vorzeigepaar"
Petra und Aloys Bruch haben noch immer keine Erklärung für die Einladung zur Familiensynode im Vatikan. Sie sind als einziges deutsches Ehepaar dabei. Aus ihrem Umfeld wissen sie, was das Scheitern einer Ehe auslöst.

KNA: Frau Buch, Herr Buch, in Deutschland leben rund 24 Millionen Katholiken. Warum wurden gerade Sie beide für die Familiensynode ausgeguckt?

Petra Buch: Das wissen wir nicht und wir spekulieren auch nicht - keine Ahnung, warum gerade wir.

KNA: Sind Sie ein Vorzeigepaar?

Aloys Buch: Mit Sicherheit nicht. Und wir sind auch nicht durch besondere Angepasstheit oder durch überzogene Kritik aufgefallen. Wir wissen es wirklich nicht.

KNA: Wie sieht während der dreiwöchigen Synode ein normaler Arbeitstag für Sie beide aus?

Petra Buch: Wie bei allen Synoden gibt es Vollversammlungen und verschiedene Arbeitsgruppen. Unsere Aufgabe ist es, zuzuhören und etwas aus unserer Erfahrung einzubringen.

KNA: Was würden Sie denn gerne beisteuern?

Aloys Buch: In unserem Lebensumfeld bekommen wir hautnah mit, wie schwierig es ist, Familie angesichts von Sorgen, Armut, Krankheit zusammenzuhalten - besonders wenn Familienmitglieder in alle Richtungen versprengt leben. Außerdem erleben wir ganz besondere Problemsituationen, etwa wie sehr Menschen darunter leiden, wenn ihre Ehe nicht so verläuft wie erhofft. Als Christen versuchen viele auch dann, ihre Zugehörigkeit zur Kirche lebendig zu halten und sie wollen entsprechend ernstgenommen werden.

KNA: Der Umgang mit kirchlich getrauten Katholiken, die nach einer Scheidung erneut auf dem Standesamt heiraten, könnte eines der heißen Eisen der Synode werden. Nach offizieller Lehre dürfen sie nicht mehr die Kommunion empfangen...

Aloys Buch: Wir sehen immer wieder, wie sehr solche Menschen im Einzelfall geradezu darum kämpfen, dass ihr religiöses Leben mit der Kirche gut weitergehen kann. Das ist beeindruckend. Und es ist wichtig, dass man ihnen gegenüber Achtsamkeit und Wertschätzung sehr deutlich zeigt.

KNA: Woran denken Sie konkret?

Aloys Buch: Wenn Menschen sagen "Meine erste Ehe war gültig, sie soll nicht für null und nichtig erklärt werden, aber ich kann an der jetzigen Situation nichts ändern" - dann ist das eine beachtliche Aussage. Und oft wollen sie trotzdem weiter in unserer Kirche und mit ihren Sakramenten leben, ganz versöhnt. Das ist doch auch ein Glaubenszeugnis von wiederverheirateten Geschiedenen, das ernst genommen werden sollte.

KNA: In der theologischen Debatte läuft diese Position unter dem Schlagwort "Barmherzigkeit". Sehen Sie das als Gegensatz zur "reinen Lehre" von der Unauflöslichkeit der Ehe?

Petra Buch: Das sind sehr theologische Fragen. Wir wollen während der Synode die Argumente für die unterschiedlichen Positionen hören und uns nicht schon vorab Richtungen zuordnen lassen. Also: offen bleiben, unvoreingenommen und nicht vereinnahmt.

KNA: Sie haben drei erwachsene Kinder, fünf Enkel und eine Menge Lebenserfahrung. War und ist Ihnen die kirchliche Lehre eine Hilfe?

Petra Buch: Vor allem als Lebensmodell. Wenn die Kinder klein sind, unterstützen sich Kirche und Familie gegenseitig - im Kindergarten, in Messdienergruppen, im Religionsunterricht. Aber im Studium bricht der Kontakt zur Kirche oft ab. Dann haben die jungen Leute es schwer, in einer neuen Gemeinde Fuß zu fassen.

KNA: Nochmals nachgefragt: Ist die kirchliche Lehre von der Ehe für Sie eine Hilfe? Etwa die Aspekte Ehe als Sakrament, Bindung auf Lebenszeit, sogenannte natürliche Verhütung, kein Sex vor der Ehe...

Aloys Buch: Dass wir vor dem Altar Ja gesagt haben, ist für unsere gesamte Ehe von Bedeutung. Das gilt auch bei Auseinandersetzungen in der Familie. Wir bleiben auf Verlässlichkeit und Gottvertrauen angewiesen, und für beides hilft die Erinnerung an unser Versprechen.

Ohne den Segen Gottes geht es nicht. Darum beten wir auch.

KNA: Worin sehen Sie den Unterschied, ob jemand ein Versprechen auf Lebenszeit gibt oder auf Zeit - nach dem Motto "Wir schauen mal, wie lange die Liebe hält"?

Petra Buch: Wer nur auf Zeit eine Bindung will, geht in der Regel nicht zum Traualtar. Ein lebenslanges Versprechen ist einfach etwas anderes! Das drückt eine tiefere Gemeinsamkeit aus und zielt auf einen Lebensentwurf, wofür man ausdrücklich Gottes Segen erbittet.

KNA: Trotzdem scheitern auch Ehen, die vor dem Altar geschlossen wurden.

Aloys Buch: Das ist unbestreitbar. Dafür gibt es vielerlei Ursachen, aber einfache Erklärungen sind kaum möglich. "Bis der Tod euch scheidet" ist eine wunderbare und wichtige Zusage. Aber zunehmend ist das auch eine große Herausforderung in einer mobilen Gesellschaft, in der vieles jeden Tag neu und ganz kurzfristig entschieden wird.

KNA: Schon in der Trauformel ist von "guten wie schweren Tagen" die Rede...

Petra Buch: Vielleicht sind zu oft nur die guten Zeiten im Blick. Trotz vieler Hilfsangebote müssen Paare und Familien die schweren Zeiten und schwierigen Phasen zumeist mit sich selbst ausmachen.

KNA: Die Synode beschäftigt sich mit dem Thema Ehe und Familie. Geraten dadurch Menschen aus dem Blick, die bewusst etwa als Single leben?

Aloys Buch: Das denke ich nicht. Aber eine Familien-Synode kann das christliche Familienmodell als Angebot neu ins Spiel bringen. So könnte moderne Verkündigung aussehen: nicht gegen andere Lebensformen reden, vielmehr die Möglichkeiten christlicher Ehe und Familie aufzeigen, die gerade auch im Fall des Scheiterns noch einen Unterschied machen.

KNA: Sehen Ihre erwachsenen Kinder das Thema christliche Ehe ähnlich positiv wie Sie?

Petra Buch: Das können nur sie selbst beantworten.

KNA: Als Eltern wissen Sie das doch.

Aloys Buch: Wir wissen um Schattierungen von Kirchennähe, von kritischen Zugängen zum Glauben auch bei unseren Kindern. Aber dass Glaube bedeutsam sein kann, ist unseren Kindern ganz vertraut.

KNA: Mit welchem Gefühl werden Sie in der Synodenaula sitzen - als einziges deutsches Ehepaar unter so vielen Kardinälen und Bischöfen?

Aloys Buch: Das wird sich sehr schnell als ziemlich unkompliziert herausstellen. Da sind wir sehr optimistisch.

KNA: Und der Papst? Mal angenommen, Papst Franziskus würde Sie bei Seite nehmen und direkt ansprechen - was sagen Sie ihm mit Blick auf Ehe und Familie?

Petra Buch: Dass ich sehr froh bin, dass er diesen offenen Prozess überhaupt angestoßen hat. Das ist für mich das Bemerkenswerteste an der Synode: der Versuch, durch Umfragen und breite Beteiligung Erfahrungen der Menschen einfließen zu lassen.

Aloys Buch: Nach der ersten Überraschung würde ich ihm vielleicht sagen: Ich wünsche Ihnen, dass Sie im Vertrauen auf den Heiligen Geist die Kraft behalten und dass Sie mutig weitergehen - auch in den schwierigen Fragen.

Das Interview führte Thomas Winkel.
http://www.domradio.de/themen/bischofssy...krisen-sprechen
(KNA)

von esther10 04.10.2015 18:31

Vatikanist entlarvt massive Manipulationsversuche in Synode



Edward Pentin, seit zehn Jahren Korrespondent für etliche Publikationen (Newsweek, Sunday Times, Foreign Affairs, Newsmax, National Catholic Register) in Rom, zeigt in seinem neuen Buch „The Rigging of a Vatican Synod?“ (Dt. etwa „

http://www.freiewelt.net/interview/synod...e-ist-10063172/

Der Mechanismus hinter den Kulissen einer Synode“), die Versuche linkskatholischer Kreise, die Aussagen der Synode vom Oktober 2014 in ihrem Sinne zu manipulieren.

Veröffentlicht: 16.09.2015, 12:49 |Pentin, The Rigging of a Vatican Synod?, Buch, Besprechung
von Mathias von Gersdorff

Der Untertitel ist „An Investigation of Alleged Manipulation at the Extraordinary Synod on the Family“ (Dt.: Eine Untersuchung zu den Vorwürfen der Manipulation der außerordentlichen Bischofssynode vom Oktober 2014).

Der Autor zeigt im Detail, wie das Sekretariat der Synode, geleitet von Kardinal Lorenzo Baldisseri, versucht hat, eine eigene progressistische Agenda mit den klassischen Reizthemen Homosexualität, Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, wilde Ehen usw. durchzusetzen.

Vor allem in der Redaktion der Tagungsberichte wurde versucht, entsprechenden Wortmeldungen eine Bedeutung zu verleihen, die sie weder in den Ansprachen noch in den Arbeitskreisen besaßen. So kam es zu teils heftigen Auseinandersetzungen während der Synode.



Edward Pentin geht auch ausführlich auf die traurige Rolle der deutschen Delegation während der außerordentlichen Synode ein und wie diese mit der Brechstange versuchte, ihre verkorksten Ansichten zu Ehe und Sexualität der Weltkirche aufzuoktroyieren.


Ein Höhepunkt deutscher Arroganz war der Spruch Kardinal Kaspers bei einem Interview, man solle die afrikanischen Synodenväter nicht beachten. Pentin war der Journalist, der dieses Interview aufnahm.

Das Buch ist (zurzeit) nur als E-Book auf Englisch erhältlich: http://www.amazon.de/Rigging-Vatican-Syn...42380889&sr=1-1

Wird es in der ordentlichen Synode auch wie vergangenes Jahr zugehen? In einem Gespräch mit Maike Hickson von Lifesitenews ( https://www.lifesitenews.com/news/riggin...-seemed-stacked )gab sich Pentin pessimistisch. Er rechnet mit weiteren aber subtileren Manipulationsversuchen seitens derjenigen, die die Lehre über Ehe und Familie aufweichen wollen. Jedenfalls müsse man die Vorgänge sehr genau beobachten und dürfe nicht naiv sein.
http://www.freiewelt.net/blog/vatikanist...ynode-10063586/

von esther10 04.10.2015 16:55

Syrien: Kath. Erzbischof J. Hindo kritisiert die USA und die westliche Syrienpolitik
Veröffentlicht: 4. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

“Der US-amerikanische Senator John McCain beklagt, dass die russische Luftwaffe nicht die Stellungen des Islamischen Staates, sondern die von der CIA ausgebildeten Rebellen angreift. Diese Äußerung finde ich äußerst beunruhigend”, erklärt Erzbischof Jacques Behnan Hindo von Hassakè-Nisibi, „denn damit gesteht er ein, dass sich hinter dem Krieg gegen Assad auch die CIA verbirgt und es sich um einen Stellvertreterkrieg von Mächten handelt, die zusammen mit ihren Verbündeten in der Region gegen Syrien kämpfen”. IMG_0748



“Die westliche Propaganda”, so der syrisch-katholische Erzbischof, “redet weiterhin von gemäßigten Rebellen, doch die gibt es nicht: in der Galaxie der bewaffneten Gruppen sind die Soldaten der Syrischen Befreiungsarmee nur mit einer Lupe zu finden. Alle anderen, abgesehen vom IS, haben sich in der Al-Nusra-Front zusammengeschlossen, einem Ableger der Al Kaida in Syrien”.

“Wir werden selbst darüber entscheiden, wann Assad gehen muss und nicht der IS oder der Westen“, sagte Erzbischof Hindo im Gespräch mit der Fides-Nachrichtenagentur. Er fügte hinzu: „Eines ist gewiss: wenn Assad jetzt geht, dann endet Syrien wie Libyen”.

Quelle: vatikanischer Fidesdienst

von esther10 04.10.2015 14:40

Neue Eheprozessnormen setzen hohes Ethos des Richters voraus

Interview mit dem Kirchenrechtler Dr. Gero P. Weishaupt über das jüngste Motu Proprio von Papst Franziskus.



Erstellt von kathnews-Redaktion am 2. Oktober 2015 um 15:54 Uhr
Bildquelle: Privatarchiv
http://geroweishaupt.com/

Jüngst hat Papst Franziskus die beiden Motu proprio “Mitis Iudex Dominus Iesus” (Der milde Richter und Herr Jesus) und “Mitis et misericors Iesus” (Der milde und barmherzige Jesus) erlassen. Damit soll die Annullierung von Ehen nun beschleunigt werden. Kathnews sprach mit dem Kirchenrechtler und Redakteur Hw. Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt über die aktuelle Debatte.

Hochwürden, kurz vor der anstehenden Familiensynode hat der Heilige Vater quasi im Alleingang eine Reform der Ehenichtigkeitsprozesse festgelegt. Inwieweit steht es dem Nachfolger des hl. Apostels Petrus zu eigenmächtig das Kirchenrecht zu ändern? Und wie ist diese Handlungsweise begründet?

Der Papst ist als Bischof von Rom nach katholischem Glauben Nachfolger des Apostels Petrus und Stellvertreter Christi auf Erden. Als solcher ist er der Hirte der Gesamtkirche. Deshalb, so bestimmt das Gesetzbuch der Katholischen Kirche, der Codex Iuris Canonici von 1983

(CIC/1983), „verfügt er kraft seines Amtes in der Kirche über höchste, volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt, die er immer frei ausüben kann“ (can. 331). Zu dieser päpstlichen Gewalt gehört auch die höchste Gesetzgebungsgewalt in der Kirche. Der Papst (und das Bischofskollegium mit ihm als seinem Haupt) ist der Gesetzgeber für die Universalkirche. Alle ihm untergeordneten Gesetzgeber, also die Bischöfe und die ihnen rechtlich

Gleichgestellten, können Partikulargesetze nur gültig erlassen, wenn sie dem universalen päpstlichen Gesetz nicht entgegenstehen. Der Papst als universalkirchlicher Gesetzgeber kann, wenn die Zeitumstände es erfordern, rein kirchliche Gesetze ändern oder aufheben.

Rein kirchliche Gesetze sind solche, die weder aus der Offenbarung (positives göttliches Recht) noch aus dem Naturgesetz stammen. Diese sind unveränderlich und ewig. An sie ist der Papst wie jeder andere gebunden. Das kirchliche Prozessrecht, zu dem das Ehenichtigskeitsverfahren gehört, ist rein kirchliches Recht. Darum kann der Papst es ändern. Er tut dies, wenn sich prozessrechtliche Normen durch Zeitumstände als ungerecht erweisen.

Bei der Entstehung und Vorbereitung eines Gesetzes bedient sich der Papst des Rates von Fachleuten (Kardinäle, Bischöfe, der Römische Kurie, Bischofskonferenzen, Kirchenrechtler etc.).

Eine Vorgehensweise für die Entstehung eines Gesetzes ist nicht vorgeschrieben. Der Papst kann im Grund auch ohne den Rat von Fachleuten ein Gesetz erlassen. Außerdem ist er an den Rat der Fachleute nicht gebunden. Eine andere Frage ist es, inwieweit eine solches Handeln klug und vernünftig wäre. Man kann davon ausgehen, dass der Papst vorab den kundigen Rat von Fachleuten einholt, bevor er ein Gesetz erläßt. Bei den jüngsten Gesetzen hat der Papst z.B. die außerordentliche Synode von 2014 befragt und darauf hin eine Kommission von Fachleuten zur Erarbeitung eines Gesetzestextes für ein beschleunigtes Eheverfahren eingesetzt. Zu dieser Kommission gehörten, soweit mir bekannt ist, unter anderem der Dekan der Rota Romana und der Präsident des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte neben anderen Fachleuten.

Was genau hat sich gegenüber dem bisherigen Ehenichtigkeitsverfahren geändert?

Ich beschränke mich bei dieser Frage auf die wichtigsten Neuerungen des für die katholische Westkirche maßgebenden Motu Proprio Mitis Iudex Dominus Iesus. Das zweite Motu Proprio, das Sie nennen, ist für die Katholischen Orientalischen Kirchen erlassen worden.

Einzelrichter

Für Ehenichtigkeitsprozesse ist nach wie vor ein Kollegialgericht zuständig, d.h. ein Kollegium von drei Richtern. Das soll die Regel bleiben und will ich hier besonders betonen. Für den Fall jedoch, dass ein solches Richterkollegium wegen Mangels an Richtern nicht eingerichtet werden kann, kommt es nach der neuen Regelung des jüngsten Motu Proprio Mitis Iudex Dominus Iesus (MIDI) dem Bischof zu, einen Einzelrichter mit den Ehesachen zu beauftragen (MIDI, can. 1673 § 4). Auch das ist im Grund nichts Neues; es ist auch im bisherigen Recht vorgesehen (CIC/1983, can. 1425 § 4). Allerdings bedarf der Bischof für die Berufung eines Einzelrichters der Erlaubnis der Bischofskonferenz. Diese Erlaubnis ist nach dem neuen Recht nicht mehr erforderlich. Jeder Bischof kann ab dem 8. Dezember 2015, dem Tag des Inkrafttretens des Motu Proprio, selber einen Einzelrichter berufen, wenn er dies in Abwägung der Umstände in seiner Diözese für erforderlich hält. Dabei sollen dem Einzelrichter nach Möglichkeit (ubi fieri possit; MIDI can. 1673 § 4) zwei rechtskundige Beisitzer (assessores) zur Seite stehen.

Kollegialgericht bleibt die Regel

Es ist klar, dass die Möglichkeit des Einzelrichters bei erstinstanzlichen Verfahren auch vom neuen Motu Proprio als Ausnahme gesehen wird. Die Regel bleibt, wie gesagt, das Kollegialgericht. Die zweite Instanz muss grundsätzlich auch nach dem Motu Proprio immer als Kollegialgericht tätig werden, widrigenfalls würde sie ungültig urteilen (MIDI, can. 1673 § 5).

Zusammensetzung des Kollegialgerichtes

Im Hinblick auf den Klerikermangel, die Sicherung des Rechtes der Gläubigen und die Berücksichtigung der Verfahrensdauer hat das Motu Proprio eine weitere Änderung eingeführt:

Fortan kann ein Kollegialgericht aus zwei Laien (Männer/Frauen) und nur einem Kleriker bestehen (MIDI, can. 1673 § 3). Nach dem bisherigen Kirchenrecht gilt noch die Regel, dass ein Kollegialgericht ausschließlich aus Klerikern bestehen muss. Nur mit Erlaubnis der Bischofskonferenz können auch Laien als Richter bestellt werden, soweit die Notwendigkeit dazu besteht. Allerdings kann nur ein Laie Mitrichter des aus mindestens zwei Klerikern bestehenden Kollegialgerichtes sein. Diese Norm gilt ab dem 8. Dezember 2015, nicht mehr. Es genügt fortan, dass nur ein Kleriker Mitglied des Kollegialgericht ist. Die beiden anderen Richter können Laien sein. Der Kleriker muss jedoch den Vorsitz des Kollegiums innehaben.

Wie die Möglichkeit eines in der Mehrheit aus Laien zusammengesetzten Richterkollegiums mit den vom Gesetzbuch vorgesehenen verfassungsrechtlichen Grundlagen zu vereinbaren ist, nach denen – gemäß der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils von der Einheit der Kirchengewalt – auch die richterliche Gewalt als Teil der Leitungsgewalt ausschließlich von Klerikern ausgeübt werden kann (vgl. can. 129), muss künftig in der Kanonistik weiter diskutiert werden. Schon die Möglichkeit des einen Laienrichters nach dem bisherigen Recht (can. 1421 § 2, CIC/1983) steht im Widerspruch zu konziliaren und kodikarischen Vorgaben und war darum lange Zeit Gegenstand der Diskussion unter Kirchenrechtlern.

Abschaffung der „automatischen“ zweiten Instanz

Eine einschneidende und weitreichende Änderung des jüngsten Motu Proprio ist die Aufhebung der „automatischen“ zweiten Instanz. Damit ist folgendes gemeint: Nach der noch bis zum 8. Dezember 2015 geltenden Eheprozessordnung ist die Überweisung der Gerichtsakten an eine zweite Instanz von Rechts wegen vorgesehen, wenn die erste Instanz eine Ehe nichtig erklärt hat. Der Gesetzgeber selber fordert also die Bestätigung und Übereinstimmung des erstinstanzlichen Nichtigkeitsurteils durch eine zweite Instanz. Erst danach erhält ein Nichtigkeitsurteil Rechtskraft, erst dann ist eine Wiederverheiratung möglich, da die erste Ehe als nichtig erkannt ist. Nach dem neuen Motu Proprio erlangt bereits die Feststellung der Nichtigkeit die erste Instanz bereits Rechtskraft (MIDI, can. 1679), es sei denn die Parteien, der Ehebandverteidiger oder – wenn er tätig gewesen ist – der Kirchenanwalt legen gegen das erstinstanzliche Urteil Berufung ein. Nur in diesem Fall ist ein zweitinstanzliches Verfahren künftig noch erforderlich (MIDI can. 1674 § 1). Um es klar zu sagen: Die zweite Instanz bleibt auch nach dem Motu Propio weiterhin bestehen. Sie wird allerdings künftig nur tätig, wenn Berufung eingelegt worden ist. Die Berufung von Rechts besteht ab dem 8. Dezember 2015 nicht mehr.

Ausnahmen: Verkürzte Verfahren („Schnellverfahren“) durch den Bischof

Ein Ehenichtigkeitsprozess ist ein ordentliches Verfahren unter Wahrung des Schriftlichkeitsprinzips und genau vorgeschriebener Verfahrensschritte. Nach dem geltenden Eheprozessrecht des kirchlichen Gesetzbuches können Ehenichtigkeitssachen „nicht auf dem Weg des mündlichen Streitverfahrens behandelt werden“ (can. 1690, CIC/1983). Das Motu Proprio Mitis Iudex Dominus Iesus von Papst Franziskus rückt von dieser strikten Norm ab, indem es nach dem Vorbild eines mündlichen Verfahren die Möglichkeit eines verkürzten Ehenichtigkeitsverfahrens vorsieht, das allerdings nur unter bestimmten im Gesetzestext des Motu Proprio genannten Bedingungen durchgeführt werden kann (MIDI, can. 1683-1687).

Diese Neuerung dient dem Anliegen des höchsten Gesetzgebers, ein Ehenichtigkeitsverfahren möglichst zügig zu beenden, da es unter Verzicht einiger Verfahrensschritte und Fristen weniger Zeit in Anspruch nimmt. Die Beweisaufnahme soll nicht länger als 30 Tage in Anspruch nehmen, so das Motu Propio. Innerhalb von 15 Tagen soll der Ehebandverteidiger seine Bemerkungen einreichen. Nach einer Verfahrensdauer von ca. anderthalb Monaten soll der Bischof feststellen, ob die Nichtigkeit der Ehe bewiesen ist. Kommt der Bischof nicht zur erforderlichen moralischen Gewissheit über die Nichtigkeit der Ehe, muss die Sache als ordentliches Verfahren geführt werden.

Im Gegensatz zum noch geltenden Recht ist es der Bischof selber, der als Einzelrichter in diesem verkürzten Verfahren tätig wird. Er ist es folglich auch, der moralische Gewissheit über die Nichtigkeit der Ehe auf der Grundlage der Beweiserhebung gewinnen muss. Allerdings holt er vorher den Rat des mit der Beweiserhebung durch den Offizial beauftragten Untersuchungsrichters und eines Beisitzers ein (MIDI, can. 1685). Gegen das Urteil des Bischofs können die Parteien, der Ehebandverteidiger und ggf. der Kirchenanwalt Berufung einlegen (MIDI, can. 1687 § 3).

Voraussetzungen für ein verkürztes Verfahren

Auch nach dem Motu Proprio Mitis Iudex Dominus Iesus bleibt das ordentliche Gerichtsverfahren in Ehesachen die Regel. Der Gesetzgeber versteht das verkürzte Verfahren als eine Ausnahmeregelung. Darum nennt er in can. 1683 des Motu Proprio zwei Bedingungen, die ein verkürztes Verfahren rechtfertigen, Bedingungen, die zugleich erfüllt sein müssen:

1. Beide Parteien (oder zumindet eine mit Zustimmung der anderen) sollen den Antrag für ein verkürztes Verfahren stellen.

2. Es müssen müssen sachliche und persönliche Umstände vorliegen, die auf eine Nichtigkeit der Ehe hinweisen und die die durch Zeugnisse und Beweismitteln gestützt werden.

Was die Umstände der Sache und der Personen (rerum personarumque adiuncta) angeht, so führt das Motu Proprio einige Beispiele an: Glaubensmangel einer oder beider Ehepartner zum Zeitpunkt der Eheschließung, Kürze des ehelichen Zusammenlebens, Abtreibung, Fortdauer einer vorehelichen Beziehung, arglistiges Verschweigen einer Unfruchtbarkeit (Sterilität), einer schweren ansteckenden Krankheit, von Kindern aus einer vorangegangen Beziehung, eines Gefängnisaufenthaltes, unerwartete Schwangerschaft, Anwendung physischer Gewalt zur Erreichung des ehelichen Jawortes, anhand von medizinischen Gutachten nachzuweisender Mangel des Vernunftgebrauches etc.

Wie verhält es sich bei bis dato laufenden Verfahren? Werden diese nach dem alten Verfahren abgeschlossen oder gilt auch hier bereits das neue Kirchenrecht?

Das neue Kirchenrecht bezüglich der Eheprozessordnung gilt ab dem 8. Dezember 2015. Bis dahin muss in den Kirchengerichten das noch geltende Recht angewendet werden. Für anhängige Verfahren, die vor dem Inkrafttreten des Motu Proprio Mitis Iudex Dominus Iesus positiv in erster Instanz entschieden werden, gilt daher formell, dass sie durch eine zweite Instanz bestätigt werden müssen. In den Fällen, in denen die Bestätigung in der noch verbleibenden Zeit nicht erreicht werden kann, sollte man im Einvernehmen mit den Parteien, dem Ehebandverteidiger und – sofern er tätig gewesen ist – dem Kirchenanwalt überlegen, ob die Verkündigung bzw. Mitteilung des erstinstanzlichen Urteils erst nach dem 8. Dezember 2015 erfolgen sollte. In diesem Falle wäre eine „automatische“ Berufung an die zweite Instanz bei Feststellung der Nichtigkeit der Ehe in der ersten Instanz nicht mehr erforderlich.

Zweitinstanzliche Ehesachen, die bis zum 8. Dezember 2015 noch nicht bestätigt bzw. [/schwarz
entschieden sind, müssten auch nach dem 8. Dezember 2015 weiter zweitinstanzlich nach dem bisherigen Recht behandelt und beurteilt werden. Die Möglichkeit der Durchführung eines Prozesses durch einen Einzelrichter ist erst bei Verfahren erlaubt, die ab dem 8. Dezember 2015 anhängig werden, wenn die oben genannten Bedingungen vorliegen. Das zu beurteilen kommt nur dem Bischof zu. Dasselbe gilt für die verkürzten Verfahren im oben beschriebenen Sinn.

[schwarz]Wie ich schon betonte, sind die Institutionen des Einzelrichters und des „Schnellverfahrens“ Ausnahmen von der Regel. Der Gesetzgeber erlaubt sie nur unter den genannten Bedingungen.


Könnte man sagen die alte Regelung ist der Wahrheitsfindung über das Zustandekommen bzw. Nichtzustandekommen einer Ehe gerechter gewesen?


Die Abschaffung der verpflichteten zweiten Instanz bei Feststellung der Nichtigkeit der Ehe in der ersten Instanz sowie die Einführung eines verkürzten Verfahrens, das nach nur wenigen Wochen schon zu einem Urteil führen soll, sehe ich als die riskantesten Neuerungen in Bezug auf die Wahrheitsfindung an. Die zweite Instanz hat eine Kontrollfunktion. Es kommt vor, dass Kirchengerichte nicht mit der erforderlichen Sorgfalt einen Prozess durchführen, und ein Urteil kann formale und inhaltliche Fehler aufweisen. Ich kann mich aus eigener Erfahrung nur Kardinal Burke anschließen, der im Zusammenhang mit der Diskussion um das Erfordernis zweier gleichlautender Urteile für die Erklärung der Nichtigkeit der Ehe gesagt hat:

„Gute Richter, die sich der grundlegenden Bedeutung der Ehe für das Leben der Kirche und der Gesellschaft im Allgemeinen wie auch der Verantwortung bewusst sind, in einem Ehenichtigkeitsfalle ein gerechtes Urteil zu fällen, sind dankbar dafür, wenn ihr Urteil in zweiter Instanz von anderen Richtern überprüft wird“ (in: In der Wahrheit Christi bleiben: Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche, 183).

Das Risiko, den ein verkürzter Prozess mit sich bringt, erwähnt Papst Franziskus selber in seinem Motu Propio: „Es ist Uns allerdings nicht entgangen, wie sehr ein abgekürztes Verfahren das Prinzip der Unauflöslichkeit der Ehe gefährden könnte“ (MIDI, Einleitung IV)

. Der Papst weist jedoch in diesem Zusammenhang auf die Amtsautorität des Bischofs, unter dessen Leitung der verkürzte Prozess stattfindet und der selber mit moralischer Gewißheit als Richter seiner Diözese die Nichtigkeit der Ehe festzustellen hat, wenn sie bewiesen ist.

„Genau deshalb haben Wir gewollt, dass in diesem Prozess der Bischof selbst als Richter tätig werde, der kraft seines Hirtenamtes mit Petrus in besonderer Weise Garant der katholischen Einheit im Glauben und in der Disziplin ist“, begründet der Papst seine Entscheidung. Von der Lehre der Kirche über das Bischofsamt und den darauf fußenden kirchenrechtlichen Bestimmungen über den Bischof betrachtet trifft dies gewiß zu

. Doch zu der Amtsautorität des Bischofs muss notwendigerweise auch das erforderliche kirchenrechtliche Wissen hinzukommen. Um moralische Gewissheit zu bekommen, muss der Bischof a) über die erforderlichen kirchenrechtlichen Kriterien für die Nichtigkeit einer Ehe aus Rechtsprechung (vor allem der Römischen Rota) und der Kirchenrechtslehre und b) über die mit dem Studium der Prozessakten und für die Erlangung der moralischen Gewissheit notwendigen Zeit verfügen.

Ich kenne nur wenige Bischöfe, die die entsprechenden Kirchenrechtskenntnisse haben, und kaum einen Bischof, der nicht durch andere pastorale und repräsentative Aufgaben in seinem Bistum hinlänglich belastet ist. Die Zukunft wird zeigen müssen, inwieweit die Bischöfe tatsächlich in der Lage sind, ihr Richteramt in Ehesachen auszuüben

. Zwar werden die Bischöfe nicht umhin kommen, die Hilfe von Richtern und Beisitzern in Anspruch zu nehmen, deren kirchenrechtlichen Rat sie berücksichtigen werden, aber moralische Gewissheit über die Nichtigkeit der Ehe müssen sie nach dem Wortlaut des Motu Proprio selber gewinnen. Sie allein sind in den verkürzten Verfahren die erkennenden, die urteilenden Richter, nicht der Offizial oder ein anderer Richter des Kirchengerichtes. Darum werden sich die Bischöfe selber mit dem jeweiligen Fall und den Gerichtsakten gründlich und intensiv auseinandersetzen müssen.

Besteht durch die neue Regelung die Gefahr, dass gültig geschlossene Ehen aufgrund mangelnder Untersuchung für ungültig erklärt werden, bzw. ungültige Ehen für gültig?

Die Gefahr besteht nur, wenn die Richter die prozessrechtlichen Vorgaben nicht beachten. Aber das gilt ebenso für die noch geltenden Eheprozessnormen des CIC/1983.

Werfen wir einen Blick in die Zukunft. Sind einer „katholischen Scheidung“ nun Tür und Tor geöffnet?

Das denke ich nicht. Die neuen Normen können der Wahrheitsfindung über das Zustandekommen bzw. das Nichtzustandekommen einer Ehe dienen, aber sie setzen noch mehr als vorher ein hohes Ethos der Richter voraus.

Das gilt vor allem in Hinblick auf den Wegfall der Überprüfung aller positiven Urteile einer ersten Instanz durch einen weiteren Gerichtshof. Solide Kenntnis des Kirchenrechtes, insbesondere der Ehejudikatur der Römischen Rota, und Beachtung der prozessrechtlichen und beweistechnischen Vorgaben sind noch mehr denn je gefordert. Vor allem aber Liebe zur Kirche und zur Wahrheit, die pastorale Liebe nicht ausschließt, sondern deren Voraussetzung ist, müssen das Selbstverständnis des Richters bestimmen. Nur unter dieser Voraussetzung ist die Gefahr einer „katholischen Scheidung“ nicht gegeben.

Vielen Dank für dieses Interview.

Anmerkung der Redaktion:

Dr. Gero P. Weishaupt ist Richter am Metropolitangericht des Erzbistums Köln, am Diözesangericht des Bistums Roermond (NL) und am Interdiözesanen Strafgericht in Utrecht (NL). Von 2008 bis 2013 war er Offizial im niederländischen Bistum ´s-Hertogenbosch.

Foto: Dr. iur. can. Gero P. Weishaupt – Bildquelle: Privatarchiv
http://www.kathnews.de/neue-eheprozessno...richters-voraus


von 04.10.2015 14:30

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Seite 1 / 28. Juli 2015 AM / ass
Botschaft der lieben Gottesmutter

Meine geliebten Kinder, schon vor langer Zeit sagte ich euch:

‚Der Weltenbrand ist entfacht und er wird sich immer noch weiter ausbreiten,
wenn keine Umkehr und keine Busse stattfinden.‘

Deshalb bin ich doch gekommen, besonders für meine Priester-
söhne, um ihnen beizustehen und ihnen zu helfen!
Doch, so Viele hören nicht auf meine Stimme!
Und darum lässt sich dieser Weltenbrand auch nicht stoppen!
Ein Stopp wäre nur möglich durch Umkehr und den Aufruf durch die Bischöfe
und Priester, dass sie gemeinsam mit den Herden Busse tun!
Aber, so viele Bischöfe schweigen und überlassen die Herden ihrem Schicksal.

Ja, meine geliebten Kinder:
So, wird es nicht mehr weitergehen !

Hat nicht gerade wieder in diesen Tagen ein Bischof zum Ungehorsam
gegen GOTT aufgerufen, indem er das Frauenpriestertum preist ?

Doch, GOTT, hat das anders gewollt !
ER hat die Apostel berufen und ihnen die heiligen Sakramente anvertraut, dass sie zu
den Herden gehen, ihnen die Sakramente spenden und sie führen; nicht verführen!

Aber, so viele Bischöfe sind gegen die Anordnungen GOTTES ungehor-
sam geworden. Und das, meine geliebten Kinder, fördert das Verderben!

Betet für die Bischöfe und Priester, dass sie ihren Auftrag wieder so erfüllen,
wie ihn GOTT gegeben hat und wie es in der heiligen Schrift steht.

Wie ich es schon so oft sagte: Kein Buchstabe dazu, kein Buchstabe hinweg !

Das heisst nicht, dass die Frau weniger wert ist.
Aber, sie hat einen ganz anderen Auftrag; den Auftrag zur Liebe, aus einem reinen Herzen.

Denkt an mich, die MUTTER.
Glaubt ihr nicht, der HERR hätte mich dann nicht als Erste zum Priestertum
erwählt, wenn ER das so gewollt hätte? Doch GOTT, wollte es anders !

Meine geliebten Kinder:
Ihr seht ja, was jetzt in der Welt geschieht, wie sich der Weltenbrand immer weiter aus-breitet. Und dieser Brand wird nirgends Halt machen, solange keine Umkehr, keine Busse
und kein Gebet stattfinden. Deshalb habe ich doch schon so oft darum gebeten und gefleht.

Ich bin doch gekommen, um zu helfen.
Doch, die Menschheit glaubt meinem Kommen nicht und weist darum auch die Hilfe zurück.

Aber, es war nicht immer so !
Wenn Furchtbares geschah, sandte der HERR Propheten, die dann mit lauter
Stimme riefen, was geschehen soll. Dann, folgten die Menschen dem Aufruf !

Doch, heute glauben so viele Menschen gar nicht mehr an GOTT.

Infolge einer technischen Panne fehlt der Rest dieser Botschaft.

von esther10 04.10.2015 14:26

Fakten und Hintergründe zur Synode


Archivbild: Aus der Synode 2014 - OSS_ROM

04/10/2015 13:36SHARE:
Es ist die zweite Bischofssynode im Pontifikat von Papst Franziskus nach jener im Herbst 2014. Insgesamt beteiligen sich diesmal fast rund 400 Personen an der Weltbischofssynode: Neben den Synodenmitgliedern befinden sich auch über 100 Berater, Experten, Beobachter und Gäste aus der Ökumene darunter.

Die Arbeitssitzungen beginnen am Montag, 5. Oktober, mit einer organisatorischen Ansprache des Generalsekretärs der Synode, dem italienischen Kardinal Lorenzo Baldisseri. Es folgt eine thematische Einführung vom Generalberichterstatter der Synode, dem ungarischen Kardinal Peter Erdö. Allerdings beschränkt dieser sich zunächst nur auf die erste der drei Themengruppen des Grundlagenpapiers.
http://www.vatican.va/roman_curia/synod/...ssembly_ge.html
Die Einführung in den zweiten und den dritten Teil erfolgt zu Beginn der zweiten und der dritten Woche.

Auf diese Weise soll die Debatte inhaltlich konzentriert werden. Zudem treten die Synodalen bereits jeweils ab dem zweiten Tag in 13 Sprachgruppen zusammen, wodurch man sich eine weitere Intensivierung der Arbeit verspricht. Denn während die Redezeit in den Plenarsitzungen auf drei Minuten beschränkt ist, gibt es in den Sprachgruppen kein Limit. Verstärkt werden soll die Kommunikation und der Dialog zudem durch eine freie Aussprache, die – wie bereits unter Benedikt XVI. – zum Ende jedes Sitzungstages angesetzt ist.
Drei Etappen

Eine neunköpfige vom Papst berufene Redaktionsgruppe soll die Synodenarbeit in ihren drei Etappen begleiten und zum Ende einen Schlussbericht erstellen. Einen Zwischenbericht, der im vergangenen Oktober für großes Aufsehen sorgte, gibt es diesmal nicht, ebenso ist keine eigene Botschaft der Synode an die Welt vorgesehen. Dem Redaktionsgremium gehören neben Kardinal Erdö und dem Synoden-Sondersekretär Erzbischof Bruno Forte Bischöfe aus allen Kontinenten an. Unter ihnen sind der Washingtoner Kardinal Donald William Wuerl, der Rektor der Katholischen Universität Argentiniens und Papstvertraute Bischof Victor Manuel Fernandez und Jesuitengeneral Adolfo Nicolas Pachon.

Abstimmung zum Schlusstext

Der Schlusstext wird einen Tag vor Synodenende, am 24. Oktober, den Mitgliedern zur Debatte und Abstimmung vorlegt – und dann dem Papst übergeben. Wie dieser damit umgeht, ob und wann er das Papier veröffentlicht oder ob er es erst noch überarbeitet, sei vollkommen offen, betonte Synodengeneralsekretär Baldisseri am Freitag bei der Präsentation des Synodenprogramms. Darüber hinaus will die Synode sich diesmal aber auch selbst feiern: Am 17. Oktober ist ein Festakt zum 50-jährigen Bestehen der Bischofssynode vorgesehen.

Sie war am 15.September 1965 von Papst Paul VI. gegründet worden, um das Erlebnis des Konzils wachzuhalten und fortzusetzen. Festredner ist der Wiener Kardinal Christoph Schönborn, an den sich fünf Kardinäle aus fünf Kontinenten anschließen.

(rv/kna/kap 04.10.2015 mg)

von esther10 04.10.2015 14:14

Papst beim Angelus: Notleidende Kinder aufnehmen


Papst beim Angelusgebet - ANSA

04/10/2015 13:13SHARE:
Gleich nach der Eröffnungsmesse zur Familiensynode betete der Papst vom päpstlichen Arbeitszimmer im Apostolischen Palast aus das Mittagsgebet. In der Ansprache beim Angelus am 27. Sonntag im Jahreskreis ging der Papst auf die Synode ein: er und die Synodenväter werden in den kommenden drei Wochen „fix den Blick auf Jesus halten, um auf der Grundlage seiner Lehre der Wahrheit und der Barmherzigkeit die besten Wege für das richtige Engagement der Kirche mit den Familien und für die Familien auszumachen“, so der Papst. Ziel sei es, „dem ursprüngliche Plan des Schöpfers für den Mann und die Frau“ zu verwirklichen und festigen sowie die Schönheit und die Kraft der Ehe in der Welt zu betonen.

Ohne Ehe, keine Familie

Der Papst erläuterte die Lesungen des Tages: In dem Buch Genesis gehe es darum, wie Mann und Frau komplementär und einander ergänzend seien. In der entsprechenden Bibelpassage heiße es: „Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch“ (Gen 2,24). Durch diese Einheit werden sie Eltern und nähmen somit „an der schöpferischen Macht Gottes“ teil. Der Papst betonte den biblischen Grundsatz: „Gott ist Liebe“. Dadurch nehme der Mensch an dem Werk Gottes teil, indem jeder mit Gott verbunden sei und wie er liebe. Dazu habe Gott den Heiligen Geist ausgesandt, fügte Franziskus an. Die Eheleute erfahren diese Liebe Gottes im Sakrament der Ehe, die eine „Ernährung für ihre Beziehung“ sei und das Verlangen erwecke, Kinder zu zeugen und heranwachsen zu lassen.

Dazu bedarf es der Aufnahmebereitschaft und der Liebe gegenüber den Kindern, so der Papst. Er rief Eltern und Erzieher dazu auf, „Werkzeuge der Aufnahme“ zu sein. Damit könne heute noch Jesus „die Kleinsten umarmen“. Er wies auf die zahlreichen hungernden, durch Krieg und Ausbeutung leidenden Kinder in der Welt hin. Dies sei schmerzhaft, vor allem wenn man die Bilder unglücklicher Kinder sehe, die vor Elend und Konflikten fliehen müssten. Es sei auch tragisch, Kinder zu sehen, „die an unsere Türen und Herzen klopfen und um unsere Hilfe flehen“. Er bat darum, dass der Herr uns helfe, „keine Gesellschaft zu sein, die wie eine Festung ist, sondern eine Gesellschaft als Familie, fähig, aufzunehmen, mit angemessenen Regeln, doch aufzunehmen“. Abschließend bat der Papst um das Gebet für die Arbeiten der Synode, damit der Heilige Geist die Synodenväter für seine Inspirationen gefügig mache. Auch erinnerte er an den katholischen Festtag des heiligen Franziskus von Assisi, der auch Patron Italiens ist.
(rv 04.10.2015 mg)

von esther10 04.10.2015 14:09

Eröffnungsmesse zur Synode: Ehe ist keine Utopie


Papst Franziskus bei der Eröffnungsmesse zur Familiensynode - REUTERS

04/10/2015 11:47SHARE:
Die Angst, die Ehe anzunehmen, wie sie ist, lähmt das menschliche Herz. Denn die Ehe sei „keine Utopie der Jugend, sondern ein Traum, ohne den sein Geschöpf zur Einsamkeit bestimmt ist!“ Das betonte Papst Franziskus bei der Eröffnungsmesse zur 16. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode. Bekanntlich geht es bei der dreiwöchigen Versammlung im Vatikan um das Thema der „Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute“.

Der 27. Sonntag im Jahreskreis war zugleich auch der katholische Festtag des heiligen Franziskus von Assisi, dem Namensgeber des Papstes. In seiner Predigt ging Papst Franziskus auf die biblischen Lesungen des Tages ein und unterstrich drei Themen: Einsamkeit, Liebe und Familie. An der Heilige Messe in der vatikanischen Basilika St. Peter nahmen die Synodenteilnehmer, aber auch viele Familie mit Kinder teil.

Drama der Einsamkeit

Zum Drama der Einsamkeit, das noch heute viele Männer und Frauen quäle, sagte der Papst:
„Wir erleben heute das Paradox einer globalisierten Welt, in der wir viele Luxuswohnungen und Wolkenkratzer sehen, aber immer weniger die Wärme des Zuhauses und der Familie spüren; viele ehrgeizige Pläne, aber wenig Zeit, um das Erreichte wirklich zu leben; viele ausgeklügelte Mittel zur Unterhaltung, aber eine ständig wachsende Leere im Herzen; viele Vergnügungen, aber wenig Liebe; viel Freiheit, aber wenig Selbständigkeit… Kontinuierlich nimmt die Zahl derer zu, die sich allein fühlen, aber auch derer, die sich im Egoismus, in der Schwermut, in zerstörerischer Gewalt oder in der Sklaverei des Vergnügens oder des Götzen Geld verschließen.“

Es sei gewissermaßen „dieselbe Erfahrung wie Adam“, so der Papst weiter. Dieser sei mächtig gewesen, doch einsam und verwundbar. Auch in der Familie spiegle sich diese Situation wider: viele seien nicht mehr bereit, „eine solide und fruchtbare Liebesbeziehung durchzutragen“. „Es scheint, dass die am weitesten entwickelten Gesellschaften gerade die sind, die die niedrigste Geburtenrate und die höchste Quote an Abtreibungen, Scheidungen, Freitod, Umweltverschmutzung und sozialer Ungerechtigkeit haben.“

Liebe zwischen Mann und Frau

Dann ging Franziskus auf die Liebe zwischen Mann und Frau ein, ein Thema der ersten Lesung und des Evangeliums (Mk 10, 2-16). Gott habe den Menschen nicht zu einem Leben in Traurigkeit und Alleinsein erschaffen, sondern für ein Leben im Glück, in dem der Mensch „seinen Weg gemeinsam mit einer anderen Person geht, die ihn ergänzt“, so der Papst. Auch gehöre es zum Menschsein, die wunderbare Erfahrung der Liebe zu machen: zu lieben und geliebt zu werden; damit er seine fruchtbare Liebe in seinen Kindern sieht, zitierte der Papst den Psalm des Tages (vgl. Ps 128). Deshalb bestehe der Traum Gottes für sein Geschöpf darin, die Vereinigung der Liebe zwischen Mann und Frau verwirklicht zu sehen. Es sei dies derselbe Plan, „den Jesus im heutigen Evangelium mit diesen Worten zusammenfasst: ‚Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins’ (Mk 10,6-8; vgl. Gen 1,27; 2,24)“. Das Ziel des ehelichen Lebens bestehe also nicht nur darin, für immer zusammenzuleben, „sondern für immer einander zu lieben! So stellt Jesus die ursprüngliche und Ursprung gebende Ordnung wieder her“.

Die Familie

Das dritte Thema der Predigt war die Familie: Das berühmte Jesus-Zitat aus dem Markus-Evangelium: „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ (Mk 10,9) sei „eine Aufforderung an die Gläubigen, jede Form von Individualismus und Legalismus zu überwinden; diese verbergen nämlich einen kleinlichen Egoismus und eine Angst davor, die authentische Bedeutung des Paares und der menschlichen Sexualität im Plan Gottes anzunehmen.“ Und weiter fügte er an: „Paradoxerweise ist auch der Mensch von heute – der diesen Plan oft lächerlich macht – von jeder authentischen Liebe, von jeder tragfähigen Liebe, von jeder fruchtbaren Liebe, von jeder treuen und immerwährenden Liebe angezogen und fasziniert.“ Der heutige Mensch verfolge „Liebesbeziehungen des Augenblicks“, dennoch sei sein Traum „die authentische Liebe“; der heutige Mensch laufe „den fleischlichen Genüssen nach, aber er sehnt sich nach der völligen Hingabe“.

Mission der Kirche

In einer Zeit der „unbegrenzten Freiheit“ bekomme der Grundsatz der „Traurigkeit dieser Welt“ ein neues Verständnis: Da die verbotenen Genüsse ihren Glanz in dem Augenblick verlieren, in dem sie nicht mehr verboten sind, „mussten und müssen sie radikalisiert, immer neu gesteigert werden und erscheinen zuletzt doch schal, weil sie alle endlich sind, der Hunger aber nach dem Unendlichen geht’“, zitierte Franziskus Joseph Ratzingers Werk „Auf Christus schauen“ (vgl. ebd. Freiburg/Basel/Wien 1989, S. 73). In diesem komplexem Kontext von Gesellschaft und Ehe habe die Kirche die Berufung, ihre Mission in Treue, in Wahrheit und in Liebe zu erfüllen, so der Papst:

„Ihre Sendung zu leben in der Liebe, die nicht mit dem Finger auf die anderen zeigt, um sie zu verurteilen, sondern – in Treue zu ihrem Wesen als Mutter – sich verpflichtet fühlt, die verletzten Paare zu suchen und mit dem Öl der Aufnahme und der Barmherzigkeit zu pflegen; ein „Feldlazarett“ zu sein mit offenen Türen, um jeden aufzunehmen, der anklopft und um Hilfe und Unterstützung bittet; aus der eigenen Einzäunung herauszutreten und auf die anderen zuzugehen mit wahrer Liebe, um mit der verletzten Menschheit mitzugehen, um sie mit einzuschließen und sie zur Quelle des Heils zu führen.“
(rv 04.10.2015 mg)

von esther10 04.10.2015 11:56

Predigt von Papast Franziskus bei der Hl. Messe zur Eröffnung der #Familiensynode
by Cicero
Hier der Wortlaut der Predigt von Papst Franziskus:



»Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns und seine Liebe ist in uns vollendet« (1Joh 4,12).

Die biblischen Lesungen dieses Sonntags scheinen eigens für das Ereignis der Gnade ausgewählt zu sein, das die Kirche lebt, nämlich die Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode zum Thema Familie, die mit dieser Eucharistiefeier eröffnet wird.

Sie sind auf drei Themen konzentriert: das Drama der Einsamkeit, die Liebe zwischen Mann und Frau und die Familie.

Die Einsamkeit

Adam lebte – wie wir in der ersten Lesung hören – im Paradies. Er gab den anderen Geschöpfen Namen und übte so eine Herrschaft aus, die seine unbestreitbare und unvergleichliche Überlegenheit zeigt. Doch trotz alledem fühlte er sich allein, denn »eine Hilfe, die dem Menschen entsprach, fand er nicht« (Gen 2,20), und machte die Erfahrung der Einsamkeit.

Die Einsamkeit, das Drama, das noch heute viele Männer und Frauen quält… Ich denke an die sogar von ihren Lieben und von den eigenen Kindern verlassenen alten Menschen; an die Witwer und die Witwen; an die vielen Männer und Frauen, die von ihrer Frau bzw. ihrem Mann verlassen wurden; an die vielen Menschen, die sich de facto allein, unverstanden und nicht angehört fühlen; an die Migranten und die Flüchtlinge, die vor Krieg und Verfolgung fliehen; an die vielen jungen Menschen, die Opfer der Konsumkultur, der Wegwerfkultur und der Kultur der Aussonderung sind.

Wir erleben heute das Paradox einer globalisierten Welt, in der wir viele Luxuswohnungen und Wolkenkratzer sehen, aber immer weniger die Wärme des Zuhauses und der Familie spüren; viele ehrgeizige Pläne, aber wenig Zeit, um das Erreichte wirklich zu leben; viele ausgeklügelte Mittel zur Unterhaltung, aber eine ständig wachsende Leere im Herzen; viele Vergnügungen, aber wenig Liebe; viel Freiheit, aber wenig Selbständigkeit… Kontinuierlich nimmt die Zahl derer zu, die sich allein fühlen, aber auch derer, die sich im Egoismus, in der Schwermut, in zerstörerischer Gewalt oder in der Sklaverei des Vergnügens oder des Götzen Geld verschließen.

In gewissem Sinn machen wir heute dieselbe Erfahrung wie Adam: so viel Macht gekoppelt mit so viel Einsamkeit und Verwundbarkeit – und in der Familie spiegelt sich diese Situation wider. Immer weniger Ernsthaftigkeit in dem Bemühen, eine solide und fruchtbare Liebesbeziehung durchzutragen: in Gesundheit und Krankheit, in Reichtum und Armut, in guten wie in bösen Tagen. Die dauerhafte, treue, gewissenhafte, tragfähige, fruchtbare Liebe wird immer mehr belächelt und angesehen, als sei sie etwas Altertümliches. Es scheint, dass die am weitesten entwickelten Gesellschaften gerade die sind, die die niedrigste Geburtenrate und die höchste Quote an Abtreibungen, Scheidungen, Freitod, Umweltverschmutzung und sozialer Ungerechtigkeit haben.

Die Liebe zwischen Mann und Frau

Wir hören weiter in der ersten Lesung, dass das Herz Gottes sich beim Anblick der Einsamkeit Adams gleichsam betrübte und er sagte: »Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht« (Gen 2,18). Diese Worte zeigen, dass nichts das Herz des Menschen so glücklich macht wie ein Herz, das ihm gleicht, das ihm entspricht, das ihn liebt und ihn von der Einsamkeit, von dem Gefühl, allein zu sein, befreit. Sie zeigen auch, dass Gott den Menschen nicht zu einem Leben in Traurigkeit und Alleinsein erschaffen hat, sondern für ein Leben im Glück, in dem er seinen Weg gemeinsam mit einer anderen Person geht, die ihn ergänzt, damit er die wunderbare Erfahrung der Liebe macht: zu lieben und geliebt zu werden; damit er seine fruchtbare Liebe in seinen Kindern sieht, wie der heutige Psalm sagt (vgl. Ps 128).

Das ist der Traum Gottes für sein geliebtes Geschöpf: zu sehen, dass es sich verwirklicht in der Vereinigung der Liebe zwischen Mann und Frau, glücklich auf dem gemeinsamen Weg, fruchtbar in der gegenseitigen Hingabe. Es ist derselbe Plan, den Jesus im heutigen Evangelium mit diesen Worten zusammenfasst: »Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins« (Mk 10,6-8; vgl. Gen 1,27; 2,24).

Angesichts der rhetorischen Frage, die Jesus gestellt wurde – wahrscheinlich als Falle, um ihn der Menschenmenge, die ihm folgte und bei der die Scheidung als eine fundierte und unantastbare Realität praktiziert wurde, auf einen Schlag unsympathisch zu machen – antwortet er unverblümt und überraschend: Er führt alles auf den Ursprung der Schöpfung zurück, um uns zu lehren, dass Gott die menschliche Liebe segnet, dass er es ist, der die Herzen zweier Personen, die einander lieben, verbindet und dass er sie in der Einheit und Unauflöslichkeit verbindet. Das bedeutet, dass das Ziel des ehelichen Lebens nicht nur darin besteht, für immer zusammenzuleben, sondern für immer einander zu lieben! So stellt Jesus die ursprüngliche und Ursprung gebende Ordnung wieder her.

Die Familie

»Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen« (Mk 10,9). Das ist eine Aufforderung an die Gläubigen, jede Form von Individualismus und Legalismus zu überwinden; diese verbergen nämlich einen kleinlichen Egoismus und eine Angst davor, die authentische Bedeutung des Paares und der menschlichen Sexualität im Plan Gottes anzunehmen.

In der Tat wird nur im Licht der Torheit der schenkenden Selbstlosigkeit der österlichen Liebe Jesu die Torheit der schenkenden Selbstlosigkeit einer ehelichen Liebe verständlich, die einzig ist und usque ad mortem fortdauert.

Für Gott ist die Ehe keine Utopie der Jugend, sondern ein Traum, ohne den sein Geschöpf zur Einsamkeit bestimmt ist! Tatsächlich lähmt die Angst, diesen Plan anzunehmen, das menschliche Herz.

Paradoxerweise ist auch der Mensch von heute – der diesen Plan oft lächerlich macht – von jeder authentischen Liebe, von jeder tragfähigen Liebe, von jeder fruchtbaren Liebe, von jeder treuen und immerwährenden Liebe angezogen und fasziniert. Wir sehen, wie er den Liebesbeziehungen des Augenblicks nachläuft, doch sein Traum ist die authentische Liebe; er läuft den fleischlichen Genüssen nach, aber er sehnt sich nach der völligen Hingabe.

»Heute, wo die Verheißungen der unbegrenzten Freiheit voll ausgekostet sind, fangen wir an, das Wort von der „Traurigkeit dieser Welt“ neu zu verstehen. Die verbotenen Genüsse verloren ihren Glanz in dem Augenblick, in dem sie nicht mehr verboten waren. Sie mussten und müssen radikalisiert, immer neu gesteigert werden und erscheinen zuletzt doch schal, weil sie alle endlich sind, der Hunger aber nach dem Unendlichen geht« (Joseph Ratzinger, Auf Christus schauen. Einübung in Glaube, Hoffnung, Liebe, Freiburg/Basel/Wien 1989, S. 73).

In diesem sehr schwierigen Kontext von Gesellschaft und Ehe ist die Kirche berufen, ihre Sendung in Treue, in Wahrheit und in Liebe zu leben.

Ihre Sendung zu leben in der Treue zu ihrem Meister, wie eine Stimme, die in der Wüste ruft, um die treue Liebe zu verteidigen und die zahlreichen Familien zu ermutigen, die ihre Ehe als einen Bereich leben, in dem sich die göttliche Liebe offenbart; um die Heiligkeit des Lebens, eines jeden Lebens zu verteidigen; um die Einheit und die Unauflöslichkeit des ehelichen Bandes zu verteidigen als ein Zeichen der Gnade Gottes und der Fähigkeit des Menschen, ernsthaft zu lieben.

Ihre Sendung zu leben in der Wahrheit, die sich nicht mit den flüchtigen Moden oder den herrschenden Meinungen ändert. In der Wahrheit, die den Menschen und die Menschheit vor der Versuchung der Selbstbezogenheit schützt und davor, die fruchtbare Liebe in sterilen Egoismus und die treue Verbundenheit in zeitweilige Bindungen zu verwandeln. »Ohne Wahrheit gleitet die Liebe in Sentimentalität ab. Sie wird ein leeres Gehäuse, das man nach Belieben füllen kann. Das ist die verhängnisvolle Gefahr für die Liebe in einer Kultur ohne Wahrheit« (Benedikt XVI., Enzyklika Caritas in veritate, 3).

Ihre Sendung zu leben in der Liebe, die nicht mit dem Finger auf die anderen zeigt, um sie zu verurteilen, sondern – in Treue zu ihrem Wesen als Mutter – sich verpflichtet fühlt, die verletzten Paare zu suchen und mit dem Öl der Aufnahme und der Barmherzigkeit zu pflegen; ein „Feldlazarett“ zu sein mit offenen Türen, um jeden aufzunehmen, der anklopft und um Hilfe und Unterstützung bittet; aus der eigenen Einzäunung herauszutreten und auf die anderen zuzugehen mit wahrer Liebe, um mit der verletzten Menschheit mitzugehen, um sie mit einzuschließen und sie zur Quelle des Heils zu führen.

Eine Kirche, die die Grundwerte lehrt und verteidigt, ohne zu vergessen, dass »der Sabbat … für den Menschen da [ist], nicht der Mensch für den Sabbat« (Mk 2,27), und dass Jesus auch gesagt hat: »Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten« (Mk 2,17). Eine Kirche, die zur authentischen Liebe erzieht, die fähig ist, aus der Einsamkeit zu befreien, ohne ihre Sendung als barmherziger Samariter für die verletzte Menschheit zu vergessen.

Ich erinnere mich an den heiligen Johannes Paul II., als er sagte: »Der Fehler und das Böse müssen immer verurteilt und bekämpft werden, aber der Mensch, der fällt oder einen Fehler macht, muss verstanden und geliebt werden […] Wir müssen unsere Zeit lieben und dem Menschen unserer Zeit helfen« (Ansprache an die italienische Katholische Aktion, 30. Dezember 1978: Insegnamenti I [1978], 450). Und die Kirche muss ihn suchen, ihn aufnehmen, ihn begleiten, denn eine Kirche mit verschlossenen Türen verrät sich selbst und ihre Sendung, und anstatt eine Brücke zu sein, wird sie eine Barriere: »Denn er, der heiligt, und sie, die geheiligt werden, stammen alle von Einem ab; darum scheut er sich nicht, sie Brüder zu nennen« (Hebr 2,11).

In diesem Geist bitten wir den Herrn, uns in der Synode zu begleiten und seine Kirche auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria und des heiligen Josefs, ihres tugendsamen Bräutigams, zu leiten.

von esther10 04.10.2015 09:58

Zum Auftakt der Familiensynode: Die heutige liturgische Evangelienlesung über die Ehe
Veröffentlicht: 4. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble |

Die (seit Jahrzehnten festgelegte) Lesung der katholischen Kirche zum heutigen Sonntag nach Mk 10,2-16:

Da kamen Pharisäer zu ihm und fragten: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen? Damit wollten sie ihm eine Falle stellen.



Er antwortete ihnen: Was hat euch Moses vorgeschrieben? DSC05485
Sie sagten: Moses hat erlaubt, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen.

Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses gestattet.
Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen.
Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen,

und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins.
Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.

Zu Hause befragten ihn die Jünger noch einmal darüber. Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, der bricht die Ehe. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet.

von esther10 04.10.2015 08:25

Das ZEIT-Porträt über Kardinal Robert Sarah sieht ihn als Anführer der Konservativen
Veröffentlicht: 3. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Burke, Vatikan, ZEIT-online |Hinterlasse einen Kommentar
“Es geht nicht nur um die Ehe, es geht ums Ganze”

Die liberale Wochenzeitung DIE ZEIT befaßt sich in ihrem Webportal “ZEIT-online” am heutigen 3. Oktober mit dem vatikanischen Kurienkardinal Robert Sarah.



Unter dem Titel “Der Anführer” schreibt Julius Müller-Meiningen durchaus sachlich und ausgewogen über den schwarzafrikanischen Würdenträger. Cardinal_Robert_Sarah

Der Artikel bezieht sich aktuell auf die römische Bischofssynode zu Ehe und Familie: “Es geht nicht nur um die Ehe, es geht ums Ganze. Kardinal Robert Sarah aus Guinea hat sich an die Spitze der Konservativen gesetzt.”

Wie bereits mehrfach in unserem CHRISTLICHEN FORUM berichtet, betont der Präfekt der vatikanischen Gottesdienstkongegration (siehe Foto) die notwendige Treue der Kirche zur Lehre Christi – und lehnt daher eine katholische Unterwerfung unter den Zeitgeist ab. Den Versuch von westlicher Seite, die Kirche Afrikas auf einen modernistischen Kurs zu bringen, kritisiert er als “Neo-Kolonialismus”.

Als er kürzlich sein Interview-Buch “Gott oder nichts” im Fe-Verlag veröffentlichte, reiste Kardinal Gerhard Müller eigens von Rom nach Regensburg, um die aufsehenerregende Publikation des afrikanischen Kirchenmannes auf einer Pressekonferenz zu würdigen.

Julius-Müller Meiningen macht in seinem Artikel darauf aufmerksam, daß Kardinal Sarah einst die Unterdrückung der Kirche unter der kommunistischen Diktatur in Guinea hautnah miterlebte, als er als junger Pfarrer den bedrängten Katholiken mutig die christlichen Wahrheiten verkündete. Mit 34 Jahren wurde er zum weltweit jüngsten katholischen Bischof geweiht.

Der Autor schreibt hinsichtlich der vatikanischen Synode: “Wieder einmal geht es um Wahrheit, wie eigentlich immer im Leben von Robert Sarah. Auch diesmal steht viel auf dem Spiel, vielleicht sogar die Richtung, in die sich die gesamte katholische Kirche bewegt.”

Der Verfasser erinnert auch an folgende charakteristische Aussage Sarahs: “Ich bin sicher, dass das Rot meiner Kardinalswürde tatsächlich der Widerschein des Blutes vom Leiden der Missionare ist, die bis ans Ende Afrikas kamen, um in meinem Dorf das Evangelium zu verkünden.” gott-oder-nichts_m



Der Kardinal vermerkte in seinem Buch den eindeutigen Leitsatz: “Ich möchte feierlich erklären, dass sich die afrikanische Kirche jeder Rebellion gegen die Lehre Jesu und des Lehramts entschlossen widersetzen wird.”

Müller-Meiningen äußert sich sodann folgendermaßen:

“Es ist verlockend, in Sarah einen Gegenspieler zu Papst Franziskus zu erkennen, dem Papst, der ganz offensichtlich den Charakter der Kirche verändern will.

In ihrer Zivilisationskritik, der Anklage gegen die Ausbeutung der Armen, der Rückkehr zur Radikalität des Glaubens und der Verachtung einer sogenannten Gender-Ideologie sind sich die beiden aber durchaus einig. Auch vom Teufel sprechen sie beide.

Während der mild erscheinende Pastor Franziskus aber den moralischen Zeigefinger für immer in der Asservatenkammer verstauen will, hält ihn der kompromisslose Missionar Sarah für so notwendig wie nie zuvor.”

Die bekanntesten bisherigen “Hoffnungsträger” der theologisch konservativen Katholiken sind zweifellos die Kardinäle Gerhard Müller, Robert Sarah und Raymond Burke, der jedoch als Präfekt der Apostolischen Signatur (höchstes vatikanisches Gericht) von Papst Franziskus amtsenthoben wurde. Hierzu schreibt der ZEIT-Autor, daß Burke diesmal bei der Synode “nicht mit von der Partie” sei: “Franziskus hat seinen lautstärksten Kritiker abserviert”.

Die Bedeutung der afrikanischen Kirche sollte freilich nicht unterschätzt werden. Dazu Müller-Meiningen: “Weil die Zahl der Katholiken in Afrika im vergangenen Jahrhundert von etwa zwei Millionen Gläubigen auf 200 Millionen hochschnellte, versteht sich die Kirche des Kontinents als dynamischer Wegweiser.”

Außerdem erwähnt er folgende Aussage von Kardinal Sarah: “Niemand, selbst der Papst nicht, kann die Lehre Christi zerstören oder verändern. Niemand, selbst der Papst nicht, kann die Seelsorge der Doktrin entgegensetzen.”

von esther10 04.10.2015 00:53




Was ist das wahrscheinliche Ergebnis der Synode? Vorhersagen Beweisen Komplizierte


Hier geht es weiter...
Read more: http://www.ncregister.com/site/article/s.../#ixzz3nbT2i4l1

Das heißt, es gibt ein paar wahrscheinliche Linien erwähnenswert. Es ist ein offenes Geheimnis, dass zwei schwer bewaffnete Lager haben in dem Jahr seit 2014 Synode entstanden. Zusammen mit einzelnen Infanteristen aus Belgien und den Niederlanden - - Wir haben die Bischofskonferenzen von Deutschland, der Schweiz und Frankreich hat die stark drückt sich nicht nur für die Kommunion für die geschieden / remarrieds, aber für eine Öffnung, um homosexuellen Lebensgemeinschaften als auch. Eine nicht natürlich auf die andere zu führen, aber sobald der naturrechtlichen Grundlage der Ehe ist in unserer Kultur erschüttert worden, es ist eine kurze Reise nach Großhandels Akzeptanz aller "Geschlechter und Ausdrucksformen."
Ferner haben die Deutschen offen gesagt, dass sie nicht auf Rom warten, um zu tun, was sie wollen; sie behaupten, sie hätten das Recht, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen .

Das andere Lager entstanden auf der letztjährigen Synode, von den Kardinälen Raymond Burke und Wilfrid Napier geführt, mit Assists von Cardinals George Pell, Gerhard Müller und mehreren afrikanischen Bischöfe. In diesem Herbst hat Ignatius Press fünf Bücher auf Themen der Ehe und Sexualität (siehe verwandte Artikel auf Seite 7) und sogar eine Konferenz in Rom kurz vor der Synode. Viel Hoffnung auf, wie Kardinal Robert Sarah platziert "die Afrikaner", um uns von uns selbst in Europa und Amerika zu retten - selbst ein Zeichen dafür, wie schlimm die Dinge auch sein mögen.

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Deutsche Laienverbände und Bischöfe pochen auf deutschen Sonderweg
Ein Kommentar von Mathias von Gersdorff.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 3. Oktober 2015 um 09:16 Uhr


Mathias von Gersdorff
Kurz vor der Familiensynode, die an diesem Sonntag beginnt, fordern BDKJ und ZdK die Möglichkeit eines deutschen Sonderweges. Ausdrücklich wünschen sie sich Gestaltungsfreiheit hinsichtlich der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene, homosexuelle Partnerschaften usw. Ähnliche Stellungnahmen kamen in den letzten Monaten auch aus dem deutschen Episkopat. Aufgrund der Tatsache, dass die Synode nicht mehr beabsichtigt, Dokumente zu veröffentlichen, ist die Möglichkeit eines deutschen Sonderweges (im Grunde wäre das eine Schisma), gar nicht so unwahrscheinlich.

Die Überlegungen der Linkskatholiken könnten folgende sein:

Die Ermangelung von konkreten Stellungnahmen seitens der Synode (und anschließend möglicherweise auch des Papstes) würden die Progressisten als einen Freibrief für die Bischofskonferenzen oder die einzelnen Diözesen auslegen, die Debatten während der Synode nach ihrem Gutdünken zu „interpretieren“. Marx & Co. (Wir sind keine Filiale von Rom!) könnten so nach der Synode eine Anordnung erlassen, wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion zu erteilen. Radikalere Bischöfe könnten gar anordnen, in „speziellen“ Fällen nicht-eheliche Partnerschaften zu segnen. Die Begründung: Das sei „der Wille des Kirchenvolkes, ausgedrückt durch die Stellungnahmen von ZdK, BDKJ usw.“.

Die Pfarrer, die sich weigern diese Anordnungen zu folgen, würden ihre Posten verlieren. Auf diese Weise könnte in Deutschland schnell die katholische Kirche durch eine andere Kirche substituiert werden, die natürlich den Namen „katholisch“ beibehalten würde. Schließlich möchte man nicht auf die Kirchensteuer verzichten. Sollte der Papst zu spät einschreiten, könnten sich etliche deutsche Bistümer auf einen solchen Irrweg begeben.

Foto: Mathias von Gersdorff – Bildquelle: privat

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Read more: http://www.ncregister.com/site/article/s.../#ixzz3nbSL8Fjl

von esther10 04.10.2015 00:52

Papal Tag des Schutzheiligen der Familie - St. Johannes Paul II
2015.10.01



Die diesjährige Feier des Tages des Päpstlichen unter dem Motto "Johannes Paul II - Patron Family" decken sich mit den Beratungen der Bischofssynode. "Papal Tag erscheint als ein Aufruf zu seiner Familie und zu anhaltenden Gebet für ihn zu reflektieren" - laden die Bischöfe. Am Sonntag, 4. Oktober, dem Tag der Eröffnung der Synode in Rom, die Kirchen in Polen wird ein Schreiben zur Ankündigung der Feier des fünfzehnten Jahrhunderts Bischofs päpstlichen Tag zu lesen.

Quelle: www.dzielo.pl

Das Pontifikat des polnischen Papstes war eine große Förderung der Familie und die Verteidigung der Grundwerte in Bezug auf die menschliche Körperlichkeit, Sexualität, Sexualität, Würde Balz, sakramentalen Ehe und Familie offen für das Leben. "- Patron Familie Johannes Paul II" am Sonntag, 11. Oktober Jubilee XV päpstlichen Tag steht unter dem Motto gefeiert werden.

In dem Schreiben zur Ankündigung der Feier des polnischen Episkopats in den Kirchen dieser Sonntag, 4. Oktober gelesen werden. Die folgenden Abschnitte behandeln die Hirtenbrief der Bischöfe, um Ehe und Familie in der Bibel, im Rahmen der vorliegenden als auch der Lehre von St vorgestellt .. Papst Johannes Paul II zu diesem Thema. "Viele Menschen immer noch versteht die Sakramentalität der Ehe und die Rolle der Familie in der Gesellschaft. Doch die kulturellen und ideologischen Krise für einen Mann, seine Spuren in der traditionellen Formel von Ehe und Familie "zu machen - schreiben die Bischöfe.




Unter den mehr beunruhigende Anzeichen, die Bischöfe erwähnen Zusammenleben von Jugendlichen ohne kirchliche Trauung, die oft mit Zustimmung der Eltern und der Gesellschaft Aufschieben einer Entscheidung über die Geburt Nachkommen Ehegatten oder die Beschränkung auf nur ein Kind in einer Situation, wo es keine Hindernisse für die Übernahme von mehr Kinder in die Welt. "Ich bedauere die Tatsache, dass viele Familien nicht aufgrund der Besorgnis über die Möglichkeit, ihre Wartung realisiert seine Träume von der Nachwelt" - schrieben die Bischöfe fordern effektiver pro-Familienpolitik des Staates. Ein großes Problem ist die unaufhörliche Propaganda der Ideologie der Geschlechter - betonen die Bischöfe. "Glück aus der Ehe von Mann und Frau fließt, ist die Freude, und Kindererziehung in der Familie nicht mit den Grundsätzen der Ideologie verkündet die Notwendigkeit einer ständigen Kampf zwischen den Geschlechtern nicht vereinbar" - sagt in einem Hirtenbrief. Es wirkt sich auch das Problem der Befruchtung in vitro, die des Menschen unwürdig, die Franziskus betont ist. Um die störenden Erscheinungen gehören eine wachsende gesellschaftliche Akzeptanz für die Förderung und Verwendung von Verhütungsmitteln und Abtreibung, die enorme Schäden und geistige Gesundheit. "Angesichts dieser beunruhigenden Phänomene und allerlei Gefahren, je mehr wir danken allen Ehepaare und Familien, die ihre Gegenwart und Zukunft auf dem Fundament des Evangeliums und der Lehre der Kirche für das Zeugnis des christlichen Lebens zu bauen, so dass heute die Sie brauchen!"

Von der Konferenz des Polnischen Episkopats päpstlichen Day gegründet ist auf die heiligen Pontifikats des polnischen Papstes zu gedenken und zu verbreiten ihre Lehren. Es fällt immer auf den Sonntag vor 16. Oktober Tag der Jahrestag der Wahl von Kardinal. Karol Wojtyla Wahl zum Nachfolger des heiligen Peter. Der Tag des Päpstlichen während Fundraising in Kirchen und auf öffentlichen Plätzen sind Spenden an die Stiftung "Die Arbeit des neuen Jahrtausends", die aufgerufen wird, ein "lebendes Denkmal für Johannes Paul II" gesammelt. Diese Arbeit unterstützt durch Stipendien ca. 2.500 junge Menschen aus der ganzen polnischen, vor allem aus Großfamilien.
http://www.dzielo.pl/pl

von esther10 04.10.2015 00:40

Erzbischof Gadecki vor der Bischofssynode über die Familie (Interview IAC)
23/09/2015



- Gehen wir nicht auf die Bischofssynode, um mit jemandem, oder jemand zu lehren, zu kämpfen, aber wir, sich an der Reflexion der ganzen Kirche zum Wohle der Familie machen wollen - sagte Erzbischof Stanislaw Gadecki in einem Interview mit KAI.

Wir veröffentlichen den vollständigen Text des Interviews mit Erzbischof KAI. Stanislaw Gądeckim:

IAC: 4. Oktober beginnt der vierzehnten Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode über:. "Berufung und Sendung der Familie in der Kirche und der Welt von heute". Der Erzbischof wird eine Delegation der polnischen Bischofskonferenz präsidieren. Mit welcher Botschaft ist da?

Erzbischof Stanislaw Gadecki: Als Hirten der Kirche in Polen stehen wir auf dem Boden der Lehre der Kirche über die Ehe und Familie. Gleichzeitig wollen wir offen für zeitgenössische und zukünftige Herausforderungen von den Ehen und Familien konfrontiert werden. Wir sind zuversichtlich, dass zwischen der Vergangenheit und Zukunft der Kirche kann nicht Widersprüche. Wir sind nicht weit von "Betonieren" in der Vergangenheit ohne zu bemerken, jede Möglichkeit der Entwicklung der Wissenschaft. Wir nicht einverstanden sind, aber die Substanz der Lehre der Kirche, die weit davon entfernt, was das Evangelium lehrt uns, entfernt wird ändern.

Nachricht polnischen Episkopat ist positiv. Wir präsentierten sie bei der Synthese von den Medien am 21. September. Wir gehen nicht auf die Bischofssynode, mit jemandem oder jemand zu lehren, zu kämpfen, wir wollen nur, um gemeinsame Reflexion der ganzen Kirche etwas Positives für die Seelsorge von Ehe und Familie in Polen gebracht. Auch für Ehepaare und Familien, die erleben die Krise in fast jedem Breitengrad, insbesondere in der westlichen Kultur, der wir angehören. Wir wollen, dass die Früchte der Synode war eine pastorale Begleitung der Kirche nicht nur die Verlobte oder junge Familien, da es so weit, aber auch Familien mit einer viel längeren Zeitraum. Bereits auf der letzten Sitzung der Synode im Herbst letzten Jahres postulierte er, dass Familien mit viel Erfahrung Ehe begleitet von den Familien der jungen Menschen, die sich unter dem Einfluss von den Schwierigkeiten, die sie stoßen zu brechen.

Damit meinen wir, dass die Synode die keine Relevante Person verlor sein Interesse, das heißt. Die "normale" Familien. Dies kann, weil der Eindruck, dass die Kirche ist nicht daran interessiert, bei der Stärkung der normale, permanente Familie und seine Bildung, und interessiert sich nur Familien in der Krise, und die Menschen, die in neue Beziehungen entstehen. Die Worte Jesu: "Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder" (Mt 9,13), aber sie machen uns sorgfältig bücken, was ist "schwach". Die Notwendigkeit, immer alles in der Perspektive des Evangeliums beziehen.

Eine Menge kann während der Synode geschehen, nur zu erwähnen, wie stark der ersten Phase schockierte die Weltöffentlichkeit. Die positive Seite dieser Schock ist ein plötzliches Erwachen der Menschen, ist, dass im öffentlichen Raum - als auch innerhalb der Kirche - fing an, viel mehr sprechen über die Familie sein. Bisher sprach die Familie vor allem über Familienpastoral, und jetzt haben sich auf die weltweite Medien gemacht. Sie haben wahrscheinlich noch nie so viel von der Synode sprach.

KAI: Ist der aktuellen Sitzung der Bischofssynode, können wir viel größere Offenheit der Kirche über die Familie, Seelsorge Reformen in diesem Bereich erwarten und - als Erzbischof möchte - begleitet jede Familie?

- In Bezug auf die Handlungen der Kirche, gibt es einige nicht verwendete nie dagewesene Möglichkeiten für den Klerus, aber die wahre Stärke liegen in der Laien. Ein großer Teil der Laien nicht genau weiß, was in der Kirche beteiligt werden, oder glaubt, dass es keinen Platz für sie hat. Währenddessen sind in der Kirche ist es ein Ort für die "Riesen", die weltlichen getauft sind, ein Ort, von dem anderen säkularen offen für die Seelsorge für Ehen und Familien.

Von Priester kann es kaum erwarten, dass eine stärkere Beteiligung in diesem Bereich, während erfahrene Familie, sie haben es geschafft, treue und dauerhafte Beziehung zu erstellen sollte in der Familienpastoral, die Unterstützung benötigen einbezogen werden. Diese Familien werden sicherlich bereit, auf den Rat von erfahrenen und umsichtigen Ehegatten statt Priester zu hören.

KAI: Es ist so Evangelisierung der Familien durch die Familien?

- Das ist, was Sie können, um sie setzen. Es geht darum, um Familien in Mission und Evangelisation Ministerium, von der Familie für andere Familien zu laufen. Es ist so beteiligt zahlreicher als diejenigen, die im Rahmen des Pro-Familie Vereinigungen und Bewegungen, wie das Haus der Familie Kirche, Dialoge Doppel, Familie von Nazareth und dem Chemin Neuf dienen kann. Es ist gut, dass sie arbeiten, müssen aber eine viel breitere Mobilisierung der Laien.

Außerdem möchte ich die Aufmerksamkeit auf diese Art von unternehmerisch als neuen Kurs für den Laien zu ziehen, die im Rahmen der Päpstlichen Theologischen Fakultät in Warschau, für Bildung Assistenten Familien konzipiert. Es ist sehr notwendig und schlug Initiative. Allerdings in einer bestimmten Pfarrei - zusätzlich zu den außerordentlichen Minister und Katecheten Erwachsene - sollte die Vielzahl der Laien in Bezug auf die Familienberatung gut vorbereitet zu empfangen. Es ist zu finden und zu fördern, die Tätigkeit dieser Ehegatten, die in diesem Bereich der Seelsorge beteiligen möchten.

KAI: Was ergibt aus Erhebungen vor Synoden vorbereitet - der vorherige und der Gegenwart (die Welt und die polnische Antwort auf den Fragebogen)?

- Diese Erhebungen vor allem spiegeln die soziologische Status von Ehen und Familien in Polen. Sie verweisen auf die galoppierende Scheidung, die Zerstörung von Familien, die von Migration und Emigration. Da für einige der Indikatoren der Krise der Familie, nicht nur aufholen und sogar laufen wir die Länder, die angeblich säkularisiert werden.

Alle Umfragen, die ein Schreiben erhalten, gaben wir Synthese und diese Hand in den Vatikan Sekretariat der Bischofssynode. Einige Umgebung - darunter einige der Bewegungen und Vereinigungen - haben auch ihre eigenen Meinungen weitergeleitet zu dem Thema. Das alles hat Synode, die es so nicht leicht zu tun, denn für so viele Länder der Welt, einer klaren und kohärenten Synthese zu dienen.

IAC: Erzbischof sagte, dass Polen - in Bezug auf die Familienkrise - übertrifft sogar säkularisierten Ländern. In dem, was sie zum Ausdruck gebracht?

- Ja niedrige Geburtenrate in Polen gibt es fast nirgendwo in Europa, auch zu den säkularisierten Ländern. Einer der Gründe für diesen Sachverhalt erwähnten die schwierige finanzielle Situation von jungen Familien, aber das Fehlen erklärt nicht alles. Ob in die finanzielle Situation des neunzehnten Jahrhunderts polnischen Familie war besser? Es gab jedoch dann Kontrazeptiva, gab es nicht eine egoistische Kultur. Heute sind die Menschen unter dem Druck einer neuen Art von Kultur der Vorläufigkeit und Nutzung, die nicht förderlich ist weder dauerhaft noch Fruchtbarkeit Gewerkschaften.

Ein ernstes Problem - die selten sagt - ist weit verbreitet Verhütungsmentalität und Praxis. Es ist bekannt, daß Kontrazeptiva sind die Nebenwirkungen, sondern sind auch eine der wichtigsten Ursachen für Unfruchtbarkeit. Wir wissen auch viel über Krankheiten der Kinder, die die Folgen der Verwendung von Verhütungsmitteln zu leiden von ihren Eltern.

Insgesamt wird der Zustand der polnischen Familie in vielerlei Hinsicht alarmierend. Ja, es gibt zum Glück eine Menge gesunde Familien, aber leider zu entwickeln, keine Familie Pathologien.

IAC: Erzbischof Heiner Koch sagte, er hoffe, dass die Synode wird in erster Linie ", um die gute Nachricht über das Sakrament der Ehe auf eine ganz neue Sprache zu übersetzen". Er gab zu, dass er noch trifft sich mit Menschen - auch in kirchlichen Kreisen -, die nicht sagen können, was die Einzigartigkeit der katholischen Ehe. Er sagte, dass heute brauchen ", freut sich, zu erklären, dass die Ehe gehört zu den heilbringenden Erlösungsplan, eine Berufung ist. Wenn uns das nicht gelingt, wird alles umsonst gewesen sein ". Wie um zu zeigen, zweifelnden Welt, dass die Familie ist der beste Weg zum Glück?

- Ich bin überzeugt, dass dies auf der Grundlage guter Anthropologie durchgeführt werden. Die Erfahrung der Menschheit ist Weiblichkeit und Männlichkeit; jeder von ihnen in sich tragen. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer Polsterung, die von Männern und Frauen, gekennzeichnet ist. Das menschliche Glück liegt in der Komplementarität der beiden, ein Mann und eine Frau. Bis es Verständnis der Komplementarität als Quelle des Glücks, so lange man nicht die Familie wahrnehmen, als ein Weg zum Glück.

Ich bin froh, dass in Polen gibt es eine Menge von glücklichen Ehen, die in der Lage, ihr Glück auf der Außenseite ausstrahlen sind. Dies kann mit dem bloßen Auge gesehen werden, wenn, zum Beispiel. Erfüllt die Jubilare, feiert das Jubiläum des 25. Jahrestages des Abschlusses des Sakraments der Ehe, oder das goldene Jubiläum ihrer Ehe.

IAC: Heiße Diskussion und Medien Aufruhr nach der letztjährigen Sitzung der Bischofssynode löste die Frage nach der Möglichkeit der Gewährung von Absolution und Abendmahl. geschiedene Leute, das Leben in der Re-Union? Ist es eine Frage der Lehr oder pastoralen? Welche Finale synodale Diskussion können wir erwarten?

- Dies ist eine reine Frage der Lehre, aber natürlich Auswirkungen pastoralen hat.

Seelsorge kann nicht neben der Lehre sein; Kirchlichen Lehre, von den Worten Jesu über die Unauflöslichkeit der Ehe ergeben. Die Ehe ist eine Beziehung der Gläubigen Christi mit der Kirche -, die die Bedeutung der sakramentalen Zeichen ist. Wenn jemand - ein Ergebnis ihrer Entscheidungen - Scheidungen und umfasst eine zivile Gewerkschaft widerspricht dem objektiven Charakter der Wiedergabetreue, die Christus seiner Kirche bewahrt.

Außerdem, wenn wir über Jesus sagen, dass "von Anfang an war es nicht so" sprechen, beziehen wir uns nicht nur auf den Augenblick der Schöpfung des Menschen, sondern zu einem noch früheren Plan Gottes; um, wie die Welt sah vor der Schöpfung, in Gottes Geist vor der Zeit. Dieses "Anfang" geht weit tiefer als Zeit. Der Mann - ein Mann und eine Frau, die zur Ehe berufen sind - wurde von Gott, bevor die Zeit konzipiert. Im Gegenzug, die Kultur des griechischen Wortes beginnend bedeutet "rechts". Was hat sich zu Beginn festgelegt wird deshalb nach dem Gesetz, Regeln festgelegt.

Daher Menschen, die nach der Trennung von seiner Beziehung sakramentalen heiratete höflich, sie leben in Ehebruch und möglicherweise nicht die Kommunion empfangen. Kommunion ist der Ausdruck des Lebens der heiligmachenden Gnade. Sie können sogar zu Mitleid mit ihnen und zeigen Sie mehrere Möglichkeiten, in vielen anderen Formen des Lebens der Kirche zu beteiligen. Jeder, der getauft hat seinen Platz hat. Geschieden gehören zur Kirche, haben die Möglichkeit, Hören auf das Wort Gottes, die eucharistische Anbetung, Gebet, Teilnahme am Gemeinschaftsleben, die Kinder erziehen Christen und Präsenz in Werken der Nächstenliebe. Sie können mit Hilfe dieser Maßnahmen zu entwickeln. Sie hören nicht auf, Christen zu sein.

Die Kirche ist nicht ein Boot, die die Menschen über Bord zu werfen. Wenn wir aus dem Boot der Kirche aller Sünder über Bord geworfen, die es bleiben? Daher ist die Definition der Kirche als "Lazarett" - ebenso wie Franziskus - trägt eine Menge Heilung Wahrheit. Wir sind nicht von der Unterdrückung krank, aber da er sie heile. All dies sollte die Hoffnung derer, die in nicht-sakramentale Vereinigung leben zu füllen, aber die guten Willens sind.

IAC: Die Diskussion hob ist oft das Argument, der Barmherzigkeit, im Lichte der wiederverheirateten Geschiedenen müssten, um das Sakrament der Eucharistie zuzulassen.

- Unfähigkeit, die Kommunion beizutreten ist kein Zeichen für einen Mangel an Barmherzigkeit.

Oft hört man das Argument, dass die geschiedene, die nicht erhalten können eucharistischen Gemeinschaft tendenziell bessere Menschen als diejenigen, die beitreten Gemeinschaft zu sein. Ich leugne nicht, dass dies der Fall sein kann, aber das ist kein Argument. Katholiken besser als die Menschen manchmal zu viele Nicht-Christen, aber daraus folgt nicht, dass, wenn sie beitreten wollte, dass sie die heilige Kommunion sollte ihnen zu geben.

KAI: Und so, wenn es unbedingt eine Frage der Doktrin, dann können wir keine Bedenken, dass die Beratungen der Synode wird in eine andere Richtung zu gehen?

- Just lehrt die Vatikanischen Kongregation für die Glaubenslehre Kardinal. Gerhard Müller an der Spitze. Sie versucht auch zu nennen, um Theologen, die postuliert, was die heilige Kommunion zu bestellen. diejenigen, geschieden und lebt in einer Re-Union. Auf der Synode sollte ein starkes Argument das eine oder andere erwartet. Ich hoffe, dass vor allem auf den Heiligen Geist und den Heiligen Vater, dass sie den ganzen klare Anweisungen und benötigte Licht zu kommunizieren.

IAC: Je mehr die Synode ist nur ein Beratungsgremium des Papstes und das letzte Wort gehört ihm gesagt.

- Zum Abschluss seiner Beratungen der Synode nichts zu verkünden. Die Post-Synode Dokument ist nur durch den Papst in Form Mahnung angekündigt. Alle Fragen und Wünsche, von denen berichtet wird, und auch während der Synode gewählt werden gespendet Entscheidung des Heiligen Vaters.

IAC: Erzbischof traf vor einer Synode der deutschen Bischöfe in Berlin. Was kam aus diesen Treffen?

- Sie sprachen strikt privat und haben nicht das Recht, sie zu halten. Das übergeordnete Ziel unseres Treffens war ein gegenseitiges Verständnis für unsere Positionen: die Kirche in Deutschland und der katholischen Kirche in Polen. Wir sind davon überzeugt, dass es nicht möglich ist Kompromiss zwischen Wahrheit und Unwahrheit der Lehre; in diesen Dingen gibt es keine "goldene Mitte". Wenn das Prinzip der "goldenen Mitte" von den Grundsätzen der Raumflüge eingesetzt, elend, dass sie beendet.

von esther10 04.10.2015 00:40

Sonntag, 4. Oktober 2015



Diese Predigtgedanken könnten glatt für die Synode geschrieben worden sein...

Das heutige Evangelium passt zur Synode wie die Faust auf's Auge. Und bei näherem Hinsehen könnten meine Predigtgedanken eigentlich als Appell an die Synoden-
teilnehmer betrachtet werden.
Ein kleiner Auszug daraus:

Das Theologengezänk interessiert Jesus nicht. Er will seinen Zuhörern vielmehr klarmachen, wie Gott selbst Mann und Frau und die Ehe sieht. Schön ist dabei das Bild der Schöpfungsgeschichte: Mann und Frau lassen alles hinter sich, sie verlassen Vater und Mutter, und damit ihre gewohnte Umgebung, ihre eingefahrenen Muster.
Sie sind eigentlich so etwas wie Auswanderer: Mit ihrer Ehe machen Mann und Frau einen völlig neuen Anfang. Mit ihrer Ehe beginnt wirklich etwas völlig Neues: „und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins.“
Der Begriff „ein Fleisch sein“ spielt dabei nicht nur auf die geschlechtliche Vereinigung der Ehepartner an. Es geht darum, dass nun aus zwei Leben ein Leben wird, ein gemeinsames Leben. „Fleisch“ steht für Leben, wie es auch am Anfang des Johannes-Evangeliums über Jesus heißt: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ (Joh 1,14). Wunderschön formuliert Jesus: „Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins.“ - So also sieht Gott die Ehe...
Da sind nicht mehr zwei, die sich nun zu einer Firma zusammengetan haben, um jeder für sich dadurch möglichst viel Nutzen und Steuer-Erstattung herausholen zu können. Nein, mit der Eheschließung ist
etwas ganz Neues geschaffen wurden.
Es ist etwas Einzigartiges, dieser Ehebund. Der erinnert sogar an den Bund, den Gott mit seinem Volk Israel schloss. Ewige Treue hat er seinem Volk versprochen, doch das Volk brach immer wieder den Bund,
so wie eine Ehe gebrochen wird, wenn man sich vom Partner abwendet und sich stattdessen für andere Beziehungen interessiert.
Die beiden Ehepartner sind nach Gottes Willen also eins. Sie haben sich
die Treue „in guten und in bösen Tagen“ versprochen und gehen gemeinsam durch dick und dünn. Das ist ganz gewiss nicht immer einfach...

http://kreuzknappe.blogspot.de/2015/10/p...sonntag-im.html
Die Predigtgedanken und Linktipps gibt's ---> HIER !
http://www.shost.ch/uploads/1443684717.pdf

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