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von esther10 05.08.2015 00:31

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Pakistan: Anwalt von verurteilter Christin Bibi beschuldigt Staat


Muslimischer Jurist kritisiert Versäumnisse der Behörden und Gerichte, die sich zu sehr von religiösen Ressentiments leiten ließen


Rom, 04.08.2015 (KAP) Im Fall der in Pakistan zu Tode verurteilten Christin Asia Bibi, deren Strafvollzug vor zwei Wochen nach langem Tauziehen vom Höchstgericht ausgesetzt worden ist, hat nun ihr Rechtsanwalt der Regierung die Schuld an der verfahrenen Situation gegeben. Etliche rechtliche Vorgaben seien ignoriert worden, erklärte Saiful Malook gegenüber dem römischen Nachrichtendienst "AsiaNews". Die Behörden sollten schleunigst religiöse Ressentiments ablegen und die Fakten rund um den Fall der ersten wegen Blasphemie zu Tode verurteilten Frau Pakistans prüfen, forderte der Jurist, der selbst Muslim ist.

Pakistans Regierung komme ihrer Verpflichtung im Fall Asia Bibis nicht nach und sei deshalb für das Leid der seit 2009 inhaftierten Frau sowie auch ihrer Familie verantwortlich, kritisierte Malook. "Blasphemie gilt als Verbrechen gegen Gott, doch keiner der Richter hat sich danach erkundigt, ob der Staat oder eine autorisierte Amtsperson überhaupt eine Blasphemie-Klage gegen Asia Bibi eingereicht hat." Auch die im Scharia-Gesetz verankerte Regel, dass der Beschuldigte sein Verbrechen bekennen und das Gericht sich der Wahrheit aller Zeugenaussagen vergewissern muss, sei verletzt worden.

Der Rechtsanwalt, der früher Vizepräsident des Höchstgerichtes war, hatte seinen wohl brisantesten Fall im Auftrag des Governeurs von Punjab, Salmaan Taseer, übernommen. Dieser war von seinem Leibwächter ermordet worden, nachdem er öffentlich die Freisprechung Asia Bibis gefordert hatte. Ihn selbst würden die Menschen seines Heimatlandes - darunter sogar Richter - als "verrückt" bezeichnen, weil er den Fall angenommen habe, berichtete Malook. "Sie sagen mir, ich sei deshalb ein Feind meiner eigenen Töchter." Rund um den Fall gelte die höchste Sicherheitsstufe.

Die Akte Bibi sei längst politisch hochbrisant geworden, verwies der Jurist auf bereits hunderte Organisationen - darunter auch die österreichische "Christian Solidarity International" - die Pakistan zu einer Freisprechung Bibis und zum Schutz ihrer Familie aufgefordert hatten. Dass das Höchstgericht am 22. Juli den Vollzug der Todesstrafe ausgesetzt hatte, womit nun der Fall neu aufgerollt wird, war weltweit als erstes Zeichen der Entspannung gedeutet worden. Weiterhin dauerten im Land jedoch Angriffe militanter Islamisten auf Christen an, die der Beleidigung des Propheten Mohammed bezichtigt worden seien, und immer wieder würden auch ihre Häuser in Brand gesetzt, so der Anwalt

Umstrittenes Gesetz

Asia Bibi war im Jahr 2009 von zwei Arbeitskolleginnen vorgeworfen worden, sich beleidigend über den Propheten Mohammed geäußert zu haben, was sie selbst bestreitet. Sie soll in einem Streit zwei Musliminnen die Frage gestellt haben: "Mein Jesus gab sein Leben für mich hin, aber was hat euer Prophet für euch getan?" Im November 2010 wurde sie aufgrund des umstrittenen Gesetzes 295-C wegen Blasphemie als erste Frau in Pakistan zum Tod verurteilt. Das 2010 ausgesprochene Todesurteil durch Strang war im Oktober 2014 vom Berufungsgericht in Lahore bestätigt worden.

Zahlreiche Politiker, das Europaparlament, NGOs, der Weltkirchenrat und religiöse Führer haben sich bislang erfolglos für eine Freilassung der Christin eingesetzt, darunter auch die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus. Letzterer hatte im vergangenen April den Ehemann und eine der drei Töchter der Verurteilten empfangen und mit ihnen gebetet. Asia Bibi hatte den Papst zuvor in einem Brief aus ihrer Todeszelle um Gebet und Hilfe gebeten. Ihre Freilassung war in den vergangenen Monaten von 570.000 Menschen aus aller Welt in einer Petition an die pakistanischen Behörden gefordert worden.

Angaben des Europaparlaments zufolge wurden in Pakistan seit 1987 über 1.400 Menschen wegen Gotteslästerung verurteilt. Dabei wurden in mehreren Fällen Todesurteile verhängt, weil die Beschuldigten angeblich Koranseiten verbrannt oder per SMS den Islam beleidigt hätten. Viele würden derzeit in Todeszellen auf die Überprüfung der Urteile durch den Obersten Gerichtshof des Landes warten. Ein Verfahren, das sich oft über Jahre hinziehe.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/71614.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich

von esther10 05.08.2015 00:25

05.08.2015



Planungen von ARD und ZDF schreiten voran
Kirchen befürworten Online-Jugendkanal
Die beiden großen Kirchen in Deutschland unterstützen den Plan der Bundesländer, ARD und ZDF mit einem neuen Online-Jugendangebot zu beauftragen. Junge Menschen bräuchten im Netz Orientierung, heißt es in einer Mitteilung.

In der digitalen Welt brauche es ein öffentlich-rechtliches Jugendangebot, das als "verlässliche Quelle auf journalistisch-redaktioneller, qualitätsorientierter Basis" jungen Menschen auch im Internet Orientierung biete, erklärten die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die katholische Deutsche Bischofskonferenz. Das Angebot solle für politische, soziale und gesellschaftliche Themen sensibilisieren und positive Vorbilder präsentieren, hieß es in der am Mittwoch in Hannover und Bonn veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme.

Keine klassische Startseite

Die Länder hatten im Juni eine Konsultation zum Jugendangebot gestartet. Die Frist für Stellungnahmen endete am 31. Juli. Das Angebot, das über ein Jahresbudget von 44 Millionen Euro verfügen soll, könnte nach den Planungen der ARD Mitte 2016 starten. Nach dem von ARD und ZDF vorgelegten Konzept soll der Kanal ein "Content-Netzwerk" werden. Nicht eine klassische Startseite wie bei "Tagesschau.de" stehe im Vordergrund, sondern die Verteilung unterschiedlicher Inhalte auf Drittplattformen wie YouTube und Facebook, hieß es. Dafür seien auch "Köpfe" erforderlich, mit denen sich Menschen zwischen 14 und 29 Jahren identifizieren könnten.

Die Kirchen unterstützen laut Stellungnahme, dass das Angebot neue Wege geht und junge Menschen sowohl über Drittplattformen als auch über eine eigene Webpräsenz erreichen will. Der Kanal müsse sich dem Medienverhalten der Zielgruppe "höchstmöglich anpassen können", um attraktiv und auffindbar zu sein, schreiben EKD und Bischofskonferenz. Man begrüße daher die Absicht der Länder, für das Jugendangebot nicht die Regel anzuwenden, dass Inhalte nach sieben Tagen gelöscht werden müssen.

Kritik von Privatradios

Die Kommunikation der Nutzer untereinander spiele eine entscheidende Rolle, betonen die beiden Kirchen. Man befürworte daher "redaktionell begleitete Foren und Chats, die im Rahmen des öffentlich-rechtlichen Angebots ohne kommerzielle Interessen betrieben und hohen Standards bei Jugend- und Datenschutz unterliegen".

Der Entwurf der Länder für eine Änderung des Rundfunkstaatsvertrags und die eingegangenen Stellungnahmen sind auf der Homepage der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt einsehbar. Nach Sichtung aller Stellungnahmen wird ein neuer Entwurf erstellt, der bei der Ministerpräsidentenkonferenz im Oktober diskutiert wird.

Zeitungsverleger und Privatradios haben sich kritisch zu den Plänen geäußert. Sie befürchten, dass das neue Jugendangebot den Wettbewerb zulasten der privaten Medienanbieter verzerrt.
http://www.domradio.de/themen/%C3%B6kume...schreiten-voran
(KNA)

von esther10 05.08.2015 00:23

05.08.2015 15:30
Im Geist der Zeit beleuchtet
Radikal dekonstruiert: Katharina Wagners Neuinszenierung von „Tristan und Isolde“ in Bayreuth kennt keine Erlösung aus einer brutalen, nihilistischen Welt. Von Werner Häussner
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Szene aus „Tristan und Isolde“ in Bayreuth.
Foto: dpa
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Von wegen ertrinken und versinken in des Weltatems wehendem All. Katharina Wagner holt „Tristan und Isolde“ ihres Urgroßvaters aus Wellen und Wogen, Düften und Lüften der Metaphysik gnadenlos herunter in das desillusionierende Ergebnis einer Dreiecksgeschichte: König Marke, ein senffarben gekleideter Pate mit Hut und Pelzkragen, zerrt Isolde weg von der Leiche Tristans, stößt sie im Hintergrund aus dem Raum. Aus der Traum.

Die immer noch junge Wagnerin, demnächst wieder „Alleinherrscherin“ am Grünen Hügel, hat sich in ihrer mit Spannung erwarteten Regiearbeit – die erste seit dem Mainzer „Tiefland“ 2011 – konsequent allem verweigert, was die Geschichte in jene ahnungsvoll-kunstreligiösen Sphären driften ließe, die Wagnerianer so innig lieben. Passend zitiert das Programmheft aus Thomas Manns „Leiden und Größe Richard Wagners“: „Es gibt kein Christentum, das doch als historisch-atmosphärisch gegeben wäre. Es gibt überhaupt keine Religion. Es gibt keinen Gott, – niemand nennt ihn, ruft ihn an.“ Genau: Es gibt nur diese entsetzliche, unerbittliche, zehrend-sehnende, allgewaltige Liebe.

Man könnte nun, um die „Religion“ zu retten, mit wagnerischem und mit gut christlichem Hintergrund einwenden, dass eben genau diese unbedingte, anarchische Liebe, die den Anderen und nichts sonst im Blick hat, das Göttliche, Transzendente präsent setze. Ist der Gott Jesu Christi nicht der Gott, der von sich behauptet, die Liebe selbst zu sein? Lässt uns nicht die Liebe für den Moment der ekstatischen Vereinigung all-eins werden, untertauchend, verhauchend im wehenden All? Ist dann der Tod nicht alles andere als eine absolute Lebensgrenze, sondern eine transformierende Macht? Nein. Bei Katharina Wagner sind die Wege zur Liebe Labyrinthe, die nicht umsonst an Giovanni Battista Piranesis monströse „Carceri“ erinnern, ereignet sich die „Nacht der Liebe“ im grellen Punktlicht der Suchscheinwerfer auf Gefängnismauern, gebiert der Sehnsuchtsschrei der Liebe im dritten Aufzug nur Wahn und Trug im undurchdringlich grauschwarzen Nebel von Kareol.

Reinhard Traub hat diese hoffnungslosen Bilder souverän ausgeleuchtet – vom schummrigen Chiaroscuro des ersten bis zum stickigen Dampf des dritten. Wenn das Zwielicht im ersten Aufzug mehr als Konturen freilegt, schweben vier Personen vor einer an M.C. Escher erinnernden Raumkonstruktion – nur ist deren absurde Logik in willkürlich wirkende Konstellationen von Treppen, Brücken, Gängen und Pfeilern aufgelöst. Isolde ist dem „Eigenholde“ wie eine wilde Megäre auf der Spur, aber Stege fahren weg und unterbrechen Gänge; Treppen, die bisher im Nichts endeten, haben plötzlich Anschluss im begehbaren Raum. Als die beiden endlich zusammenkommen, ist sofort klar: Ein Liebestrank ist nicht vonnöten, hier herrscht die pur brennende Leidenschaft. Kreisförmig verbinden sich die Arme, das Elixier wird in die Tiefe gekippt. Isolde setzt sich den Brautschleier auf, der sie wie eine Zwangsjacke umschließt; wie von Sinnen zerreißen ihn die beiden dann: Tristans bedachtsam-bedrückte Zurückhaltung verwandelt sich, dem Puls der Musik folgend, in enthemmte Raserei.

Für den zweiten Akt konkretisieren die Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann und Matthias Lippert die Dreiecksform: Tiefschwarze Mauern umgrenzen ein Gefängnis, auf ihrer Krone patrouillieren die gelben Gefolgsleute Markes. Sie richten ihre „Zünden“ auf das Paar, das unter einer Zeltplane in einer Ecke die Geborgenheit sucht. Eine „Nacht“, die nur im Wunschdenken existiert: Das Paar schmückt seine Zuflucht mit künstlich leuchtenden Sternchen wie zwei Teenies, die in ihr selbst gebasteltes kleines Paradies flüchten. Der Ausweg, der sich öffnet, ist ein projizierter: Tristan und Isolde stehen Seit' an Seite und blicken auf ferne, schattenhafte Gestalten am Ende eines Tunnels. Die„Nacht der Liebe“ – eine bloße Vorstellung, ein schwarzes Irrlicht in der ausweglosen Gefangenschaft der Welt. Die Liebenden erkennen das: An den Metallgerippen, die sie wie eine stählerne Klammer zu umschließen beginnen, reißen sie sich die Arme blutig.

Aber der Tod kommt nicht – den spendet erst Melot mit einem Springmesser. Der Einbruch Markes ist ein Fanal der Brutalität. Von dem milden König mit der balsamischen Stimme ist nur letztere geblieben: Georg Zeppenfeld ist der stimmschönste Sänger des Abends. Sein Monolog ist eine Wohltat, nicht weil er mit Timbre und Stimmführung ästhetische Erwartungen erfüllt, sondern weil er mit den Mitteln des Gesangs seinen Charakter expressiv ausdeutet. Er lässt hinter dem schönen Ton die Heuchelei, die Abgründigkeit des Willens zur Gewalt erkennen.

Tot, alles tot: Die unbehausten Männer, die da zu Beginn des dritten Teils in undurchdringlichem Nebel um eine Leiche kauern, erinnern an die Gruppe der „fremden“ Holländer-Mannen in Katharina Wagners erster Inszenierung in Würzburg. Sie haben Tristan schon mit roten Grablichtern umstellt; das Warten auf ein Schiff zieht sich quälerisch lange hin, die Englischhorn-Elegien klingen nicht mehr elegisch-bukolisch, sondern depressiv und trauernd. Tristans Lösung aus dem Kreis des Todes ist nurmehr eine Vision. In magischen Licht-Dreiecken erscheinen ihm Isolden, aber sie sind nicht lebendig: Es sind geisterhafte Gestalten, die bei Berührung zu Staub und Lumpen zerfallen, ins Dunkel stürzen, den Kopf verlieren. Auch Markes Erscheinen trägt irreale Züge: Unvermittelt knallt grelles Licht auf ein gelbes Dreieck, gebildet aus seinen Leuten. Erschütternd real ist nur das Ende: Der „Liebestod“ dürfte für Isolde ein dauerhaftes Sterben in der giftigen Welt Markes werden, der „sein Weib“ an sich gerissen hat.

Katharina Wagner dekonstruiert radikal und konsequent, was Richard sich noch philosophisch zurechtgemacht hatte: die transzendierende Macht der Liebe, die lösende Macht des Todes. Bei ihr bleibt nicht einmal der Glaube einer säkularisierten Kunstreligion. Die Liebesnacht – ein Pubertätstraum; die Liebesverklärung – eine Elendsprojektion. Das ist Moderne in der Endphase: nicht illusions-, sondern visionslos. Aus der bedrückenden Brutalität herrschender Machtverhältnisse gibt es nicht einmal mehr den Tod als Ausweg. Eine glaubenslose Welt verhärtet in der nihilistischen Macht des Faktischen. Der „Holländer“ Harry Kupfers, vor dreißig Jahren an gleichem Ort, lässt grüßen.

Oblag es also Christian Thielemann, wenigstens musikalisch an Traditionen anzuknüpfen, die Transzendentalität des „Tristan“ wenigstens musikalisch zu retten? Mitnichten. Zwar liegen Welten zwischen der analytischen Auffassung, die etwa sein zum Antipoden hochstilisierter Kollege Kirill Petrenko vertritt, und Thielemanns sinnlich-gelöst fließender, großbogiger Interpretation. Aber der neue „Musikdirektor“ Bayreuths spielt nicht einfach die Rolle des „deutschen Kapellmeisters“ nach. Die Jahrzehnte, die ihn von Furtwängler und Knappertsbusch trennen, sind vernehmbar: Das Bayreuther Festspielorchester klingt frei, schlank und strömend, selbst die großen Aufschwünge rauschen nicht bassdonnernd über die Sänger hinweg.

Thielemann arbeitet am Detail, sorgt für rhythmische Präzision und für genaue Phrasierungen – etwa bei den Bläsern des Beginns des zweiten Aufzugs. Aber er hat auch eine Tendenz zum Weichzeichnen: Die fiebrige Ekstase des dritten Aufzugs war im letzten Bayreuther „Tristan“ bei Peter Schneider entschiedener, schutzloser zu erleben. Auch Thielemanns Hang zur schönen Stelle fordert wieder ihren Tribut, wenn er das Tempo verlangsamt, um einen Übergang, einen pastos sinnlichen Augenblick, ein harmonisches Raffinessement auszustellen. Sicher, damit markiert er musikalisch wichtige Momente – aber manchmal bedarf es schon Thielemann'schen Tiefblicks in die Partitur, um den Verdacht der Willkür zu entkräften. Die „Buhs“, die ihm am Premierenabend entgegenschallten, hatten wohl andere Gründe als die der Leistung des Dirigenten Thielemann. Vielleicht mag als Hinweis genügen, dass sein Parkplatz mit dem hübschen Schild „Reserviert für Musikdirektor C. Thielemann“ und dem berühmten Porsche drauf ein vor der Vorstellung viel fotografiertes Motiv war.

Wagners Oper als eine Herausforderung zu bezeichnen, ist für die Sänger alles andere als ein Gemeinplatz: Vor der Uraufführung in München vor 150 Jahren galt sie als unsingbar. Der plötzliche Tod des Tristan, Ludwig Schnorr von Carolsfeld, galt lange als Beleg für die „mörderische“ Rolle – der jene der Isolde nicht nachsteht. So ist das Publikum in der Regel gewillt, jede auch noch so unvollkommene Darbietung mit dankbarem Beifall zu bedenken. Anders ist etwa der Jubel für Evelyn Herlitzius wohl kaum zu erklären: Ihre Isolde macht im Temperament der Attacke, in der wuchtigen Entschlossenheit des Spielens, in der mörderischen, gellenden Anstrengung der Töne nur annähernd wett, was ihr an Schliff und Schmelz fehlt. Ihr Vibrato ist das einer dramatischen Stimme in der Endphase, ihre Artikulation lässt weite Teile des Textes in der Sinuskurve kaum fokussierter Töne verschwinden. Das Publikum raste: Was zählt, ist die Exaltation, das unmittelbar theatrale Ereignis, nicht mehr die Kunst des formvollendeten Singens. Der überragende Georg Zeppenfeld erhielt nicht annähernd so viel Beifall.

Christa Mayer hielt sich als Brangäne tapfer und mit großem Ton neben den Eruptionen der Herlitzius. Ihr Profil bleibt im Konzept Katharina Wagners randständig: Ihre gehemmte Zerknirschung im dritten und ihre verzweifelte Sorge im ersten Aufzug sind deutlich ausinszeniert, lassen sie dennoch nicht aus dem Schatten einer Nebenfigur heraustreten. Stephen Goulds Tristan dürfte momentan schwer zu übertreffen sein. Die Ökonomie des Krafteinsatzes, die gelöst gesungenen Momente des Elegischen und des Innerlichen, die klug disponierten Ausbrüche des dritten Aufzugs sind eine Klasse für sich. Iain Patersons rustikaler Bassbariton passt zu einem Kurwenal, der salutierend sein Bekenntnis zu Tristan hinausruft. Raimund Nolte als schlangenhaft-eleganter Melot, Tansel Akzeybek als sicherer Hirt und Steuermann sowie Kay Stiefermann als handfester Steuermann ergänzen das Ensemble.

Was in Bayreuth ausblieb, ist die Sensation. Kein Skandal, keine Empörung, kein revolutionärer Umsturz der Tristan-Rezeptionsgeschichte. Was sich einstellte, ist viel mehr: Katharina Wagner und ihr Team verbinden eine durchdachte, wirkungsvolle Bildsprache mit einem tragfähigen Konzept jenseits genialisch daherkommender Ausflüsse dekonstruktivistischer Ideologien, assoziativ arbeitendem Material-Fetischismus' oder privatmythologischer Verstiegenheit. Der „Tristan“ ist eben eine zeitlose Geschichte, die soeben in Bayreuth im Geist der Zeit beleuchtet wird.

www.wagner-im-kino.de

– Der Bayerische Rundfunk bringt auf BR Klassik die Übertragung als Live-Stream am 7. August ab 16 Uhr. Aus rechtlichen Gründen ist dieses Angebot nur in Deutschland verfügbar. Der Videostream ist bis 31.12.2015 nachzuschauen.
http://www.die-tagespost.de/Im-Geist-der...t;art456,162699
– Am 8. August, 20.15 Uhr, wird „Tristan und Isolde“ in 3sat gezeigt.

von esther10 05.08.2015 00:21

05.08.2015


Papst hält Generalaudienz auf dem Petersplatz
"Wiederverheiratete nicht wie Exkommunizierte behandeln"
Wiederverheiratete Geschiedene sind nach den Worten von Papst Franziskus "nicht exkommuniziert und dürfen absolut nicht so behandelt werden". In seiner Generalaudienz pochte er auf einen offenen und verständnisvollen Umgang mit ihnen in den Pfarreien.


Papst Franziskus
© dpa

Auch frühere Päpste hätten betont, dass wiederverheiratete Geschiedene immer Teil der Kirche blieben. Dies müsse in den Gemeinden nun vertieft werden. Franziskus bezeichnete es als besonders wichtig, dass sie an der Messfeier teilnehmen.

Den ihnen nach kirchlichem Recht verbotenen Empfang der Eucharistie und des Bußsakraments sprach er nicht an. Die Kirche wisse gut, dass die Zweitehe der Lehre von den Sakramenten widerspreche, hob der Papst hervor. Sie müsse die Menschen aber mit einem mütterlichen Herzen betrachten, "das immer um das Wohl und die Rettung des Einzelnen bemüht ist".

Kindeswohl beachten

Franziskus mahnte eine differenzierte Sicht auf die Wiederverheirateten an. So sei etwa zu unterscheiden zwischen demjenigen, der die Trennung erleide, und dem, der sie verursacht habe. Für Kinder aus einer neuen Ehe habe die Kirche besondere Verantwortung. "Wie könnten wir diesen Eltern zusprechen, alles zu tun, um ihre Kinder christlich zu erziehen, indem sie ihnen das Beispiel eines überzeugten und praktizierten Glaubens geben, wenn wir sie im Gemeindeleben auf Distanz halten?", fragte Franziskus. Wichtig sei, dass die Kinder die Kirche als liebend und offen erlebten.
http://www.domradio.de/themen/papst-fran...dem-petersplatz
(KNA)

***
Papst bekräftigt katholische Ehe-Lehre



Papst Franziskus segnet eine Familie - ANSA

05/08/2015 09:36SHARE:
Die Ehe als ein „Bund der Liebe zwischen Mann und Frau“ wird derzeit „von starken kulturellen Kräften angegriffen“. Das schreibt Papst Franziskus in einer Botschaft an das Jahrestreffen der Kolumbusritter in Philadelphia. Die Gläubigen sollten die Ehe verteidigen, weil sie „für die Zukunft unserer Menschheitsfamilie grundlegend“ sei. Die Papstbotschaft ist von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterschrieben. Franziskus besucht nächsten Monat Philadelphia, um dort an einem katholischen Welttreffen der Familien teilzunehmen.

(rv 05.08.2015 sk)

von esther10 05.08.2015 00:15

VatikanNahostTerrorismus

04.08.2015 - 11:49

Meldung
Vatikan warnt vor Anerkennung des "Islamischen Staat"
Der vatikanische Außenminister hat das Abkommen mit dem Iran gewürdigt und gleichzeitig vor einem Auseinanderbrechen des Irak gewarnt. Er forderte eine globale Strategie gegen den Islamischen Staat.

Rom (KNA) Der Vatikan warnt davor, die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) als ein staatliches oder territoriales Gebilde anzuerkennen. Die internationale Gemeinschaft dürfe sich nicht mit der Eroberung von Gebieten durch den IS und dem Aufbau staatlicher Strukturen abfinden, sagte der vatikanische Außenminister Paul Richard Gallagher der italienischen Tageszeitung "La Stampa" (Dienstag).

"Der Kampf gegen den IS erfordert eine globale Strategie. Er ist nicht das Problem einer einzigen Region", so der britische Kurienerzbischof. Gallagher warnte dabei vor einem Auseinanderbrechen des Irak in einen sunnitischen, schiitischen und einen kurdischen Teil. Um dies zu verhindern, brauche der Irak mehr internationale humanitäre und politische Unterstützung.

Im Blick auf den Iran betonte Gallagher, der Heilige Stuhl begrüße das Atomabkommen. "Es ist wirklich positiv, dass man eine für alle Parteien befriedigende Lösung erreicht hat", so der Außenamtsleiter des Heiligen Stuhls. Politische Lösungen im Nahen und Mittleren Osten müssten auf einem Zusammenspiel zwischen regionalen und globalen Kräften, auf Dialog und dem unbedingten Willen zum Frieden beruhen.

Copyright 2015, KNA (www.kna.de). Alle Rechte vorbehalten
Jegliche mediale Nutzung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.

von esther10 05.08.2015 00:14

Die Strategien des Linkskatholizismus
Veröffentlicht: 5. August 2015 | Autor: Felizitas Küble


Mathias von Gersdorff

Seit Ende 2013 haben linkskatholische Theologen und Organisationen mit neuer Kraft und Entschlossenheit ihre alten Positionen in der Öffentlichkeit vorgebracht: Schleifung der Sexualmoral, Neubewertung der Homosexualität, moralische Unbedenklichkeit der Verwendung von künstlichen Verhütungsmitteln, Akzeptanz außerehelichen Geschlechtsverkehrs, positive Einstellung zu nichtehelichen Partnerschaften usw. 0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Diese Theologen und diese Organisationen à la „Wir sind Kirche“ oder „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ führen im Grunde eine Protest-Kampagne gegen das katholische Lehramt. Sie wünschen sich ein nicht verbindliches Lehramt und eine Entwertung des Priesterstandes, um so die Kirche zu demokratisieren.

Dass sich diese Forderungen gegen den verbindlichen Glaubensschatz der Kirche richten, ist ihnen egal. Sie wollen im Grunde eine neue Kirche gründen. Normalerweise müsste die kirchliche Autorität öffentlich erklären, dass diese Art von Forderungen nicht katholisch sind.

Im Vorfeld der Familiensynode ist deutlich geworden, dass auch einige Bischöfe öffentlich Forderungen stellen, die nicht im Einklang mit der Lehre der Kirche stehen. Das betrifft vor allen die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion sowie eine gewisse Akzeptanz von homosexuellen Lebensweisen und Partnerschaften. flyerstralsund2

Dieser Kampf gegen das katholische Lehramt ist nur eine von zwei Strategien, die der deutsche Linkskatholizismus verwendet, um seine Vision einer neuartigen Kirche zu erreichen.

Diese „kämpferische“ Strategie hat zwei wichtige Nachteile: Gegen sie bildet sich schnell eine Gegenreaktion und sie hat stets das Image eines deutschen „Sonderweges“, der im Konflikt mit der Weltkirche steht.

Das ist auch, was man in den letzten Monaten beobachten konnte: Stets bildete sich Protest gegen die arroganten Forderungen aus Deutschland, die Lehre der Kirche über Ehe, Familie und Sexualmoral zu schleifen. Die afrikanischen Bischöfe haben sogar schon Widerstand bei der Familiensynode im Herbst 2015 angekündigt, sollte die deutsche Delegation versuchen, ihre abstrusen Vorstellungen durchzusetzen. cropped-ZIM_5640

Der Linkskatholizismus besitzt eine zweite Strategie: Man müsse die tatsächlichen Lebensverhältnisse zur Kenntnis nehmen. Die „gesellschaftlichen Realitäten“ hätten sich eben verändert. So argumentierte jüngst der neue Erzbischof von Hamburg, Stefan Heße. Laut katholisch.de sagte er: „Wir müssen auf die Vielfalt der Lebensformen schauen, die nun einmal da sind“.

Zum neuen kirchlichen Arbeitsrecht, das nicht mehr die automatische Kündigung in Fällen von Wiederheirat nach Scheidung, nach Abschließen einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft oder nach dem Austritt aus der Kirche vorsieht, sagte Erzbischof Heße: „Anders könnten wir gar nicht weitermachen, weil wir sonst zu wenig qualifizierte Mitarbeiter bekämen, um unsere Einrichtungen zu betreiben.“

Ähnlich äußerte sich der Direktor des Münchner Diözesan-Caritasverbands, Hans Lindenberger, nachdem eine lesbische Leiterin eines Caritas-Schülerhorts im oberbayerischen Holzkirchen ihren Arbeitsplatz behalten darf. Sie ging eine eingetragene Lebenspartnerschaft mit einer Frau ein. zeitungen

Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: „Prälat Lindenberger zeigte sich erleichtert über die Fortsetzung des Beschäftigungsverhältnisses. Die Hortleiterin sei ihrem Arbeitgeber gegenüber stets loyal gewesen und habe keinen Anlass für ein Ärgernis gegeben.“

Offensichtlich besitzt der Prälat kein Gespür für die Ernsthaftigkeit des Vorfalls: Nach außen wird vermittelt, dass die (deutsche) katholische Kirche ihre Haltung zu praktizierter Homosexualität verändert hat.

Im Kielwasser dieser Entwicklung rudern auch die katholischen Schützenverbände mit ihren ca. 300.000 Mitgliedern: „Der Verband orientiere sich am neuen kirchlichen Arbeitsrecht, wonach Wiederheirat oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft nur noch in schwerwiegenden Fällen Konsequenzen hätten“, so die katholische Nachrichtenagentur KNA.

Offensichtlich wird schrittweise die Auflösung der katholischen Kirche in etlichen Bistümern Deutschlands vorangetrieben. Man muss kein Experte in Infinitesimalrechnung sein, um zu begreifen, dass der Limes dieser Strategie das Ende des katholischen Lebens anstrebt. Radio Vatikan

Das neue kirchliche Arbeitsrecht ist das ideale Instrument, um langsam die katholische Kirche in Deutschland von ihrer Vergangenheit zu entkernen. Das neue Arbeitsrecht sieht keinen Automatismus vor. Es soll „von Fall zu Fall“ entschieden werden, ob ein Angestellter in irregulärer Situation noch haltbar ist.

In „konservativen“ Bistümern, wird man noch mehr oder weniger nach den alten Richtlinien vorgehen, während „liberale“ Bistümer Homosexuelle und Wiederverheiratete sogar noch fördern werden, um sich ein modernes Image zu verschaffen. Drei Bistümer, Passau, Regensburg und Eichstätt, wollen das neue kirchliche Arbeitsrecht gar nicht einführen.

Der Linkskatholizismus hat stets vermieden, dass sich diese beiden Strategien vermischen. Eine Verbindung der beiden Strategien würde sich explosiv auswirken: Würde eines Tages eine (falsche) theologische Begründung nötig sein, um eine unorthodoxe Praxis aufrecht erhalten zu können, würde es zu einer Häresie und damit zu einer Kirchenspaltung kommen.

In einer solchen Situation könnten Protagonisten und Antreiber schnell zu Getriebene werden: Auch Heinrich VIII. und Martin Luther wollten anfangs keine Kirchenspaltung, doch eines Tages waren sie nicht mehr die Herren der Lage…
https://charismatismus.wordpress.com/201...skatholizismus/

von esther10 05.08.2015 00:06

"Missionarische Ministrantinnen und Ministranten – so will euch Jesus!"
Predigt von Papst Franziskus bei der Feier der Vesper mit der Ministrantenwallfahrt 2015 -- Synthese


Rom, 5. August 2015 (ZENIT.org) Britta Dörre | 58 klicks


„In der Eucharistie und in den anderen Sakramenten erfahrt ihr die tiefste Nähe mit Jesus, die Schönheit und die Kraft seiner Gegenwart“, erinnerte Papst Franziskus die auf dem Petersplatz versammelten Messdiener, die zu mehreren tausend aus rund zwanzig Ländern angereist waren, um an der internationalen Ministrantenwallfahrt vom 3. bis 6. August 2015 in Rom teilzunehmen. Während des Vespergebets hielt der Papst eine Predigt.

Die Wallfahrt nach Rom führe die Jugendlichen an den Ort des Martyriums der Apostel Petrus und Paulus, was ihnen verdeutliche, „dass beim Dienst am Altar die Nähe und Vertrautheit mit Jesus in der Eucharistie es auch möglich macht, sich dem Mitmenschen zu öffnen, gemeinsam weiterzugehen, sich verbindliche Ziele zu setzen und die Kraft zu finden, um sie zu erreichen“.

Papst Franziskus legte den Jugendlichen anhand der Figur des Jesaja dar, dass es immer Gott sei, „der den Anfang in unserem Leben macht … . … Wie Jesaja entdeckt jeder von euch, dass Gott – auch wenn er euch in Jesus nahekommt und sich in seiner Liebe zu euch herabbeugt – doch immer der unermesslich Größere bleibt und unsere Fähigkeiten, sein innerstes Wesen zu verstehen, übersteigt. Wie Jesaja, macht auch ihr die Erfahrung, dass die Initiative immer von Gott ausgeht, weil er es ist, der euch geschaffen und gewollt hat.“

Gottes erbarmende Liebe mache uns fähig, „ihn zu empfangen und zu unseren Brüdern und Schwestern zu bringen“. Die Jugendlichen seien aufgerufen, die Freude zu teilen und Zeugen zu sein, „dass der Glaube fähig ist, unseren Schritten eine neue Richtung zu geben und dass
der Glaube uns frei und stark macht, für die Mission verfügbar und geeignet zu sein“.

Papst Franziskus erinnerte die Jugendliche: „Missionarische Ministrantinnen und Ministranten – so will euch Jesus!“ Je näher sie dem Altar seien, desto mehr seien sie in der Lage, „auf den Nächsten zuzugehen und ihm das zum Geschenk zu machen, was ihr empfangen habt und eurerseits mit Enthusiasmus die Freude zu schenken, die euch geschenkt ist“.

( 5. August 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 05.08.2015 00:03



"Sie sind nicht exkommuniziert, sie sind ein Teil der Kirche"
Katechese von Papst Franziskus während der Generalaudienz zum Thema der Geschiedenen Wiederverheirateten

Rom, 5. August 2015 (ZENIT.org) Britta Dörre |

Papst Franziskus empfing heute nach der Sommerpause die Gläubigen erstmals wieder zur Generalaudienz, die nicht unter der sengenden Sonne auf dem Petersplatz, sondern in der Aula Paolo VI stattfand. Vor der Sommerpause hatte sich der Papst intensiv in seinen Katechesen während der Generalaudienzen mit den unterschiedlichen Aspekten der Familie befasst. Heute setzte er den Themenkreis fort und setzte sich mit dem Thema der Geschiedenen und Wiederverheirateten auseinander.
Papst Franziskus betonte, dass die Menschen, deren Ehe gescheitert sei und die schmerzliche Erfahrungen hätten machen müssen, unserer brüderlichen Aufnahme bedürften. „Sie sind nicht exkommuniziert“, stellte der Papst klar. Sie seien immer Teil der Kirche. Damit widersprach Papst Franziskus einigen anderslautenden Stimmen.

Der Papst wies deutlich auf das Schicksal der Kinder hin, die besonders unter der Trennung der Eltern litten. Weitere Belastungen seien von den Kindern fernzuhalten. Es sei wichtig, so Papst Franziskus, dass die Kinder die Kirche als Mutter wahrnähmen, zum Zuhören und Dialog bereit.

Papst Franziskus erklärte, dass die Kirche sich dessen bewusst sei, dass diese Lebenssituationen dem Sakrament der Ehe widersprächen, doch sei sich die Kirche ihrer Aufgabe bewusst, wie eine Mutter die Menschen anzunehmen, das Gute und die Erlösung der Menschen zu suchen. Daher sprach Papst Franziskus an die Pfarrer die Einladung aus, eine entsprechende Haltung an den Tag zu legen und die Türen allen Menschen zu öffnen. In der Kirche sei für jeden Platz. Den christlichen Familien komme die Aufgabe zu, den „verletzten“ Familien beizustehen.

Wir dokumentieren im Folgenden die offizielle deutsche Zusammenfassung der von Papst Franziskus gehaltenen Ansprache.

***

Liebe Brüder und Schwestern, nach den Ferien nehmen wir heute unsere Katechesen über die Familie wieder auf. Zuletzt hatten wir über die Verletzungen gesprochen, welche den Familien durch mangelndes Verständnis zwischen den Ehegatten zugefügt werden. Heute wenden wir uns der Frage zu: Wie können wir denen beistehen, die nach einem endgültigen Scheitern ihrer Ehe eine neue Verbindung eingegangen sind? Eine solche Situation widerspricht dem Sakrament der Ehe. Umso mehr begegnet die Kirche diesen Menschen mit einem mütterlichen Herzen und sucht, angeregt vom Heiligen Geist, immer das Wohl und das Heil der Personen. Um der Liebe willen zur Wahrheit verpflichtet, achtet sie darauf, „die verschiedenen Situationen gut zu unterscheiden“ (Familiaris consortio, 84) und die Person, die die Trennung hinnehmen musste, anders zu beurteilen als die, welche sie hervorgerufen hat. Schauen wir auf die neuen Verbindungen mit den Augen der Kinder. Wie können wir die Eltern aus dem Leben der Gemeinschaft ausschließen, wenn ihre Kinder ihr Vorbild eines gelebten Glaubens annehmen sollen? In diesen Jahrzehnten ist das Bewusstsein gewachsen, dass eine aufmerksame und brüderliche Aufnahme dieser Getauften nötig ist; sie sind nicht exkommuniziert, sie sind ein Teil der Kirche. Alle Christen sind eingeladen, den Guten Hirten nachzuahmen und wie er den Verletzten nachzugehen. Wir wollen Geschiedene, die in einer neuen Verbindung leben, ermutigen, ihre Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche durch das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, die Teilnahme an der Liturgie, die christliche Erziehung der Kinder, die Wohltätigkeit gegenüber den Bedürftigen und dem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zu unterstreichen.

[Für die deutschsprachigen Pilger wurden folgende Grußworte auf Italienisch verlesen:]

Sehr herzlich heiße ich die Pilger aus den Ländern deutscher Sprache willkommen. Insbesondere grüße ich die verschiedenen Jugendgruppen und die zahlreichen Einzelpilger. Beten wir, dass der Heilige Geist uns immer ein friedliebendes Gemüt gebe zum Wohl unserer Familien und unserer Nachbarn. Der Herr beschütze immer eure Familien. Gott segne euch auf euren Wegen.
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von esther10 05.08.2015 00:02

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Dienstag, 4. August 2015

Gefahr durch Legalisierung: Rauschgiftkonsum steigt an

Neue Erkenntnisse zur Legalisierung weicher Drogen: Wie aus dem aktuellen Drogenbericht des UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung hervorgeht, konsumieren eine Viertelmilliarde Menschen Rauschgift. Somit ist die Zahl proportional zur Weltbevölkerung gestiegen.

Besonders der Anteil des Suchtstoffs THC ist in den gehandelten Cannabisprodukten in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. THC wird mit Abhängigkeiten und psychischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Diese Entwicklung ist vorwiegend in Europa zu beobachten, parallel zu einer Zunahme von „Heimprodukten“. Zugleich gebe es Anzeichen dafür, dass die Zahl von Gesundheitsproblemen zunehme, die auf Cannabis zurückzuführen sind. Die Zahl von Personen, die deswegen medizinische Hilfe in Anspruch nahmen, ist in Europa zwischen 2006 und 2012 von 45000 auf 49000 gestiegen.

Trotz der erschreckenden Zahlen und der bekannten Risiken, nimmt der Druck in Bezug auf Cannabis, als vermeintlich weiche Droge in Deutschland von Lobbygruppen und Politikern zu, dieses Rauschgift zu legalisieren.

So will der Berliner Alternativbezirk Friedrichshain-Kreuzberg die angeblich “weichen Drogen“ Haschisch und Marihuana legal verkaufen lassen und hat dafür am 26.06.2015 einen Antrag gestellt. Es ist der erste dieser Art einer Kommune. Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) unterschrieb das 25 Seiten umfassende Papier und schickte es an das zuständige Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn. In vier Verkaufsstellen sollen die Cannabis-Produkte staatlich kontrolliert registrierten Konsumenten aus dem Bezirk verkauft werden.

Konsum von Cannabis steigt durch Legalisierung an

In dem Unodc-Bericht wird auch die Entwicklung dort, wo Cannabis „legalisiert“ worden ist, erläutert. Ein Beispiel ist der amerikanische Bundesstaat Colorado. Demnach ist der Gebrauch dort stärker gestiegen als im amerikanischen Durchschnitt. Die Zahl an Anrufen bei Gift-Notfallstellen ist sprunghaft gestiegen, ebenso die Inanspruchnahme der Notaufnahmen von Krankenhäusern wegen Verschluckens von (für den Verzehr vorgesehenen) Cannabisprodukten. Zum ersten Mal traten auch Fälle auf, in denen Kinder solche Produkte verschluckten.

Viele Jugendliche sind in die Abhängigkeit gerutscht, weil Kiffen in weiten Teilen der Gesellschaft akzeptiert ist. Trotz der zum Teil heftigen gesundheitlichen und sozialen Folgen gilt Cannabis noch immer als weiche Droge. Sein Konsum wird augenzwinkernd hingenommen, wie jüngst das Beispiel des Grünen-Chefs Özdemir zeigte, der demonstrativ neben einer Hanfpflanze posierte. Damit gewinnt er Sympathien bei seiner Klientel. Wer sich hingegen der verdienstvollen Aufgabe annimmt, Jugendliche vom Kiffen abzuhalten, der gilt schnell als Spießer.

Deshalb brauchen wir einen Stimmungswandel in der Gesellschaft, in der Politik, in der Öffentlichkeit gegen die Verharmlosung von Drogen wie Cannabis. Ein Beispiel kann man sich dabei an der Antiraucherkampagne der vergangenen Jahre nehmen.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online)
Mit Angaben der FAZ vom 26.06.2015

von esther10 04.08.2015 22:03

Dienstag, 4. August 2015
Frankfurt/M: Stadtverordnete fordern Zulassung von Polygamie


Quelle: Mylius/Wikipedia
Die sog. „Römer Fraktion“ in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung hat in einem Antrag gefordert, dass Ehen zwischen einer beliebigen Anzahl von Partnern geschlossen werden dürften.

Die Stadtverordneten Rainer Rahn, Bernhard Ochs und Erhard Römer sind der Auffassung, alles andere sei veraltet. Die FAZ am 4. August 2015: „Die Ehe als Keimzelle der Familie zu verstehen, sei schließlich eine völlig antiquierte Auffassung."

Der Antrag der Römer-Fraktion an das Frankfurter Stadtparlament ist eigentlich als Scherz gemeint. Die Fraktion selbst besteht aus Politikern, die aus anderen Parteien ausgetreten sind und sich vereinigt haben, um die erforderliche Zahl von Stadtverordneten zur Bildung einer Fraktion zu erreichen.

Auch wenn der Antrag als Scherz gemeint ist: Die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare ist nichts anderes als pure Willkür. Der Begriff "Ehe" wird dadurch ausgehöhlt bzw. verfremdet. Es gibt dann eigentlich kaum noch Gründe, wieso eine Ehe nur zwischen zwei Personen geschlossen werden darf.

Noch vor wenigen Jahren hätte man den Vorschlag, Ehen zwischen zwei Männern oder zwischen zwei Frauen zuzulassen, als Scherz begriffen.

Außerdem: Der Sinn und Zweck der Ehe ist vor allem die Fortpflanzung und die Erziehung der Kinder. Sollten Fortpflanzung und Erziehung in der Ehe-Gesetzgebung keine Rolle mehr spielen, gibt es kaum noch Argumente gegen eine weitere Aushöhlung der zivilen Ehe.


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 08:05


von esther10 04.08.2015 18:07

Dienstag, 4. August 2015
Resultat der Rechtschreibreform: Konfusion in Sprache und Schrift

Christiane Jurczik


„Zehn Jahre nach der offiziellen Einführung der Rechtschreibreform ist die Bilanz dieses obrigkeitlichen Gewaltaktes der Kultusbürokratie an der Sprache so ernüchternd wie eh und je.“ Mit diesem Satz beginnt ein Kommentar von Heike Schmoll in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung anlässlich des Jahrestags der fragwürdigen Vergewaltigung der Sprache durch einige besessene Linguisten. Geködert wurde die Allgemeinheit mit dem Versprechen, den Kindern damit das richtige Schreiben zu erleichtern – ein realitätsfernes Unterfangen. Was sich tatsächlich eingestellt hat, waren unterschiedliche Schreibweisen und Unsicherheit in der Handhabung der Retortenregeln. Die Zweifel wiederum führten zu einer Vernachlässigung des schulischen Rechtschreibunterrichts.

Die Rechtschreibreform hat ausgerechnet in einer Zeit, in der Gleichmacherei ohnehin auf allen Ebenen eingesetzt hat, zu einer sinnentstellenden Entdifferenzierung der Sprache geführt. Das gilt in besonderem Maße für die Getrennt- und Zusammenschreibung. Viele der feinen Unterschiede sind geradezu sprachlich und gedanklich planiert worden.

Heute scheint vielen Schreibern die Rechtschreibung am Allerwertesten vorbeizugehen, jeder schreibt frei Schnauze. Das ist wörtlich zu nehmen, denn auch in der Schule dürfen die Kinder in den ersten Schuljahren nach Gehör schreiben, wobei sich eigenwillige Wortmuster einschleifen, die dann bei vielen Kindern ein Leben lang für Rechtschreibirritationen sorgen.

Dazu deutliche Worte von Heike Schmoll: … die am Ende der Grundschulzeit nicht einmal die kulturellen Standardtechniken beherrschen. …sinnentstellende Entdifferenzierung der Sprache… überaus teuren und überflüssigen Reform… sichtbares Schreibchaos… pseudopädagogisch verbrämten Betrug… In den Schulen haben die mehrere Milliarden teure Rechtschreibreform die Fehlerquote nahezu verdoppelt…

Das Schreiben muss einer allgemeinen Norm folgen

Was dabei auf der Strecke bleibt, ist die Lesbarkeit. Man muss es ständig wiederholen, denn es gerät immer wieder in Vergessenheit: Schrift ist zum Lesen da, das Schreiben ist nur die technische Seite, das Mittel zum Zweck! Und gerade deshalb muss Schreiben einer allgemeinen Norm folgen. Diese zu erlernen ist und bleibt mühsam. Rechtschreibung ist also nur das Vehikel, das die Lesbarkeit der Schrift ermöglicht, und kein peinigendes Selektionsinstrument von Eliten. So lange unser kulturelles und wirtschaftliches Gedeihen auf Schriftkultur basiert, wird die Vermittlung einer genormten Rechtschreibung an die kommenden Generationen unverzichtbar sein. Noch sind die fehlerhaften Texte junger Leute lesbar. Aber mit jeder Generation, welche die Schule verlässt, wird das Schreibchaos zunehmen, trotz technischer Hilfsmittel und Computerkorrekturprogramme. Davor könnte nur eine einheitliche Rechtschreibung bewahren.

Zitat einer Schülerin aus der 8. Klasse: „Mir doch egal weil Yolo und so“ (You only live once) wurde auch noch zum Jugendwort des Jahres 2012 gekürt… noch Fragen? Es gab/gibt immer eine Jugendsprache – leider wird aber in den Schulen keinen Wert mehr auf Deutsch in Schrift und Wort gelegt.

von esther10 04.08.2015 17:54

Dienstag, 4. August 2015
Die Doppelstrategie des deutschen Linkskatholizismus



Seit Ende 2013 haben linkskatholische Theologen und Organisationen mit neuer Kraft und Entschlossenheit ihre alten Positionen in der Öffentlichkeit vorgebracht: Schleifung der Sexualmoral, Neubewertung der Homosexualität, moralische Unbedenklichkeit der Verwendung von künstlichen Verhütungsmitteln, Akzeptanz außerehelichen Geschlechtsverkehrs, positive Einstellung zu nichtehelichen Partnerschaften usw.

Diese Theologen und diese Organisationen à la „Wir sind Kirche“ oder „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ führen im Grunde eine Protest-Kampagne gegen das katholische Lehramt. Sie wünschen sich ein nicht verbindliches Lehramt und eine Entwertung des Priesterstandes, um so die Kirche zu demokratisieren.

Dass sich diese Forderungen gegen den verbindlichen Glaubensschatz der Kirche richten, ist ihnen egal. Sie wollen im Grunde eine neue Kirche gründen. Normalerweise müsste die kirchliche Autorität öffentlich erklären, dass diese Art von Forderungen nicht katholisch sind.

Im Vorfeld der Familiensynode ist deutlich geworden, dass auch einige Bischöfe öffentlich Forderungen stellen, die nicht im Einklang mit der Lehre der Kirche stehen. Das betrifft vor allen die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion sowie eine gewisse Akzeptanz von homosexuellen Lebensweisen und Partnerschaften.

Dieser Kampf gegen das katholische Lehramt ist nur eine von zwei Strategien, die der deutsche Linkskatholizismus verwendet, um seine Vision einer neuartigen Kirche zu erreichen.

Diese „kämpferische“ Strategie hat zwei wichtige Nachteile: Gegen sie bildet sich schnell eine Gegenreaktion und sie hat stets das Image eines deutschen „Sonderweges“, der im Konflikt mit der Weltkirche steht.

Das ist auch, was man in den letzten Monaten beobachten konnte: Stets bildete sich Protest gegen die arroganten Forderungen aus Deutschland, die Lehre der Kirche über Ehe, Familie und Sexualmoral zu schleifen. Die afrikanischen Bischöfe haben sogar schon Widerstand bei der Familiensynode im Herbst 2015 angekündigt, sollte die deutsche Delegation versuchen, ihre abstrusen Vorstellungen durchzusetzen.

Der Linkskatholizismus besitzt eine zweite Strategie: Man müsse die tatsächlichen Lebensverhältnisse zur Kenntnis nehmen. Die „gesellschaftlichen Realitäten“ hätten sich eben verändert.

So argumentierte jüngst der neue Erzbischof von Hamburg, Stefan Heße. Laut katholisch.de sagte er: „Wir müssen auf die Vielfalt der Lebensformen schauen, die nun einmal da sind“. Zum neuen kirchlichen Arbeitsrecht, das nicht mehr die automatische Kündigung in Fällen von Wiederheirat nach Scheidung, nach Abschließen einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft oder nach dem Austritt aus der Kirche vorsieht, sagte Erzbischof Heße: „Anders könnten wir gar nicht weitermachen, weil wir sonst zu wenig qualifizierte Mitarbeiter bekämen, um unsere Einrichtungen zu betreiben.“

Ähnlich äußerte sich der Direktor des Münchner Diözesan-Caritasverbands, Hans Lindenberger, nachdem eine lesbische Leiterin eines Caritas-Schülerhorts im oberbayerischen Holzkirchen ihren Arbeitsplatz behalten darf. Sie ging eine eingetragene Lebenspartnerschaft mit einer Frau ein.

Die Süddeutsche Zeitung schrieb dazu: „Prälat Lindenberger zeigte sich erleichtert über die Fortsetzung des Beschäftigungsverhältnisses. Die Hortleiterin sei ihrem Arbeitgeber gegenüber stets loyal gewesen und habe keinen Anlass für ein Ärgernis gegeben.“ Offensichtlich besitzt der Prälat kein Gespür für die Ernsthaftigkeit des Vorfalls: Nach außen wird vermittelt, dass die (deutsche) katholische Kirche ihre Haltung zu praktizierter Homosexualität verändert hat.

Im Kielwasser dieser Entwicklung rudern auch die katholischen Schützenverbände mit ihren ca. 300.000 Mitgliedern: „Der Verband orientiere sich am neuen kirchlichen Arbeitsrecht, wonach Wiederheirat oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft nur noch in schwerwiegenden Fällen Konsequenzen hätten“, so die „Katholische Nachrichtenagentur KNA“.

Offensichtlich wird schrittweise die Auflösung der katholischen Kirche in etlichen Bistümern Deutschlands vorangetrieben. Man muss kein Experte in Infinitesimalrechnung sein, um zu begreifen, dass der Limes dieser Strategie das Ende des katholischen Lebens anstrebt.

Das neue kirchliche Arbeitsrecht ist das ideale Instrument, um langsam die katholische Kirche in Deutschland von ihrer Vergangenheit zu entkernen. Das neue Arbeitsrecht sieht keinen Automatismus vor. Es soll „von Fall zu Fall“ entschieden werden, ob ein Angestellter in irregulärer Situation noch haltbar ist.

In „konservativen“ Bistümern, wird man noch mehr oder weniger nach den alten Richtlinien vorgehen, während „liberale“ Bistümer Homosexuelle und Wiederverheiratete sogar noch fördern werden, um sich ein modernes Image zu verschaffen. Drei Bistümer, Passau, Regensburg und Eichstätt, wollen das neue kirchliche Arbeitsrecht gar nicht einführen.

Der Linkskatholizismus hat stets vermieden, dass sich diese beiden Strategien vermischen.

[u]Eine Verbindung der beiden Strategien würde sich explosiv auswirken[/u]: Würde eines Tages eine (falsche) theologische Begründung nötig sein, um eine unorthodoxe Praxis aufrecht erhalten zu können, würde es zu einer Häresie und damit zu einer Kirchenspaltung kommen. In einer solchen Situation könnten Protagonisten und Antreiber schnell zu Getriebene werden: Auch Heinrich VIII. und Martin Luther wollten anfangs keine Kirchenspaltung, doch eines Tages waren sie nicht mehr die Herren der Lage...


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 15:41



von esther10 04.08.2015 00:43



Deutsche Protestkultur, Abtreibung und das Schlachten trächtiger Kühe
Veröffentlicht am 4. August 2015 von conservo
Von Peter Helmes



protestDie Deutschen protestieren gerne. Dagegen gibt´s nichts zu meckern; denn es ist jedermanns (-fraus) Recht, sich die Hacken schiefzulaufen und den Hals heiser zu krähen, wenn´s um „die gute Sache“ geht. Und da es den Linken in diesem Lande immer (nur) um die gute Sache geht, sind die Proteste in Deutschland gemeinhin linkslastig.

Wenn dann ´mal so ein Grüppchen von fuffzehn- oder zwanzigtausend nichtlinken Bürgern protestiert, geht das „aber auch gar nicht“, weil es bei denen logischerweise nicht um eine „gute Sache“ geht – da nicht sein kann, was nicht sein darf. Solche bürgerlichen Protestler sind automatisch – der Reflex funktioniert immer! – „Faschisten“, denen man das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht einräumen darf, da sonst die Demokratie gefährdet wäre. (Siehe auch: https://conservo.wordpress.com/wp-admin/...dit&postpost=v2)

Kein Protest gegen links, kein Protest gegen den Zeitgeist

Noch schlimmer ist es natürlich, wenn sich Proteste gegen links richten. Das ist ja wohl das Letzte! Und muß frühzeitig verhindert werden! Jawoll! Und wenn dann so ein paar Irregeleiteten für ein angebliches „Recht auf Leben“ demonstrieren wollen, ist das der beste Beweis für die Gefährdung unserer Nation. Wer gegen Homo-Ehe auf die Straße geht, wer sich gegen die „Frühsexualisierung“ unserer Kinder wehrt, war also (auch verborgen gehaltene) Pädophilie in Kindergarten und Schule trägt oder dafür eintritt, daß Ungeborene leben (dürfen) – also gegen „Abtreibung“ demonstriert, stellt sich automatisch außerhalb unserer Gesellschaft.

Denn wir haben gefälligst stolz zu sein auf die Errungenschaften der Neuzeit: Auf zahllose neue „Geschlechterformen“ (LSBTTIQ) und noch zahlreichere Formen des Zusammenlebens, auf Frühsexualisierung, Euthanasierung äh „Sterben in Würde“ oder auch „Vielehe“ (aller mit allem). Die Ehemöglichkeit mit einem Besenstiel oder einer Hauskatze kommt wohl auch bald; jedenfalls dürfen wir jetzt schon ´mal zusammen beerdigt werden. Und dafür wird demonstriert, nach Leibeskräften. Capito?

Nein, und nochmals nein. Wer noch einen Funken „Anstand“ – welch gräßliches Wort aus der Steinzeit! – im Leibe hat und sich nicht dem Zeitgeist hingeben will, kommt deshalb zur Großdemonstration am 19. September in Berlin! Immerhin, diese Veranstaltung scheint den Linken Sorge zu bereiten. Schon im Frühjahr dieses Jahres begannen sie, gegen diesen „Auflauf reaktionärer Horden“ Stimmung zu machen, „Munition“ (auch im schlimmen Sinne des Wortes) zu sammeln und zur Blockade des „Marsches für das Leben“ aufzurufen. Es wird also munter in Berlin.

Marsch für das Leben: „Anwälte des Lebens und der Humanität“

Der Vorsitzende des (veranstaltenden) Bundesverbandes Lebensrecht (BVL), Martin Lohmann, begründete die Notwendigkeit des „Marsches für das Leben“ (auf kath.net):

„…Warum? Weil das Lebensrecht nicht teilbar ist und die Würde des Menschen – von der sogar das Bundesverfassungsgericht ausging, als es dem bereits ungeborenen Menschen das Lebensrecht „zugestand“ und jede Tötung eines ungeborenen Menschen grundsätzlich als schweres Unrecht, als verboten definierte – nicht in Scheiben geschnitten und abgestuft werden könne. Nicht zuletzt deshalb ist der Marsch für das Leben seit Jahren schon nicht mehr „nur“ ein Marsch für das Lebensrecht der noch nicht geborenen Menschen, sondern eine Demonstration vieler Menschen aus allen Generationen für das Lebensrecht eines jeden Menschen, egal, in welchem Stadium seines Lebens er sich gerade befindet. Die Teilnehmer des Friedens-Marsches für das Leben in Berlin sind Anwälte des Lebens, Anwälte für eine Humanität, die allen (!) zugute kommt. Und davon kann es – zumal in einer in Sprache und Denken reichlich verwirrten Zeit – nicht genügend geben!“

Der meinen Lesern durch seine kritischen Kommentare seit langem bekannte katholische Streiter Klaus Hildebrandt ergänzte den Aufruf Lohmann in seiner typischen Art:

„Berlin ist erneut Veranstaltungsort für den Marsch für das Leben am 19. Sept. 2015, an dem im vergangenen Jahr etwa 6.000 Teilnehmer aus der ganzen Republik mitmachten. Wenn das mal kein ein gutes Omen ist! Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr weiter an Momentum gewinnen werden und das Recht aller Menschen auf Leben in unsere Hauptstadt hineintragen können. Betrachtet die Mitteilung Lohmanns als Auftakt für den Marsch!

Der Text – der auch als Einladung an die Bischöfe gedacht ist – enthält interessante Ausführungen zum Lebensrecht und Stand der Dinge. Ich hoffe weiterhin auf einen Dammbruch, dass ein hoher Bischof endlich den Mut aufbringt mitzumarschieren. Wer sich offen für das Leben und die Nächstenliebe ausspricht und in diesen schwierigen Zeiten Gesicht zeigt, braucht sich wirklich nicht zu schämen. Wenn unser Land so viel Energie in den Lebensschutz und die Familien investieren würde wie in Wirtschaft, Außen- oder Verteidigungspolitik, dann wäre es ein ganz Anderes (…)“

„Ein Herz für ungeborene Kälber“ – kein Herz für ungeborene Kinder?

Soweit Klaus Hildebrandt. Dann reicht er einen Text nach, der auch abgehärtete oder „abgebrühte“ Menschen erschüttern kann:

Abtreibung: Körperteile von toten Babys werden bei Partial-birth-Abtreibungen „geerntet“

„…Es gibt Dinge, worüber man diskutieren kann, aber hier hört es definitiv auf: Gerhard Stumpf (forum-deutscher-katholiken.de] am 16.07.15 an „Verborgene_Empfaenger:

Betreff: Stellungnahme des Forums Deutscher Katholiken zum Schutz der ungeborenen Kälber

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

Nachrichten. die die Politik sensibilisieren:

„Leidvoll: Das Schlachten trächtiger Kühe“ – ARD Mediathek

„Kälber ersticken in Gebärmutter“ – Handelsblatt‎

„Die ungeborenen Kälber ersticken langsam“ – Die Welt

„Der Tod der Feten durch einen Mangel an Sauerstoff ist von Schmerzen und Leiden geprägt“, führt das Ministerium in einer Pressemitteilung aus.

Der Landwirtschaftsminister: „Ich möchte, dass wir so bald wie möglich diese Praxis beenden.“

Offensichtlich gibt es viele einflussreiche Menschen, die ein Herz für ungeborene Kälber haben.

Also, vom „Handelsblatt“ bis zur „Welt“ – von den Gutmenschen ganz zu schweigen – Proteste gegen das Schlachten trächtiger Kühe. Und der Herr Bundeslandwirtschaftsminister beeilt sich, dem tief betroffenen Volk mitzuteilen, daß er sich gegen diese „unmenschliche“ (untierische) Praxis ´was einfallen lassen wird.

Abtreibung und Euthanasie ergänzen sich

Daß wir uns nicht mißverstehen: Ich lebe seit frühester Kindheit mit Hunden und Katzen und bin Mitglied im Tierschutzverein. Ich liebe Tiere. Aber ich achte auch die Menschen. Und da stößt mir – und gottseidank nicht nur mir – sauer auf, daß hier gegen das Schlachten trächtiger Kühe lautstarker Protest organisiert wird, während man auf ähnliche Proteste und Pressestimmen(!) gegen das Abschlachten ungeborener Kinder im Mutterleib – verharmlosend „Abtreibung“ genannt – vergeblich wartet. Das Leben, das (medizinisch unbestritten) bereits vor der Geburt beginnt, ist ein Geschenk, das man gerade in einer so reichen Gesellschaft wie der unseren nicht wegwerfen darf. Abtreibung und Euthanasie sind die zwei Seiten einer Medaille.

Dem Vorsitzenden des Forums Deutscher Katholiken, Prof. Gindert, z. B. erwartet von den Politikern erst recht „ein Herz für ungeborene Kinder“.

Hier ist seine Stellungnahme im Namen des Forums Deutscher Katholiken:

„Es ist absolut inakzeptabel, dass trächtige Kühe geschlachtet werden. Deswegen wollen und müssen wir etwas dagegen tun“, sagt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). Er wird dabei von den Schlachthausveterinären, von der deutschen Fleischwirtschaft und vom deutschen Bauernverband unterstützt. Was ist die Begründung?

Die ungeborenen Kälber ersticken nach dem Tod der Kuh in einem Prozess, der bis zu 20 Minuten dauern kann. Das sei aus ethischen Gründen nicht vertretbar.

Die Initiative des Bundeslandwirtschaftsministers für die ungeborenen Kälber ist zu begrüßen. Sie provoziert aber gleichzeitig die Frage, ob es ethisch vertretbar ist, dass ungeborene Kinder im Mutterleib getötet werden dürfen?

Auch Abtreibung ist qualvoll!

Die Forderung des Bundeslandwirtschaftsministers verlangt ein Weiterdenken, nämlich dass zum wirksamen Schutz der ungeborenen Kinder das System der rechtswidrigen, aber straffreien Abtreibung geändert werden muss.“

Prof. Dr. Hubert Gindert

(Quelle: https://charismatismus.wordpress.com/201...orenen-kaelber/)

* (Quelle für „Körperteile von toten Babys“: Kopp Online 17.07.2015 21:24)
www.conservo.wordpress.com

*****
Doppelmoral anno 2015: Deutschland und der Schutz der ungeborenen Kälber
Veröffentlicht: 16. Juli 2015 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: LEBENSRECHT (Abtreib./Euthanasie) | Tags: Abtreibung, Kälber, Landwirtschaftsminister, Prof. Dr. Hubert Gindert |Ein Kommentar
Von Prof. Dr. Hubert Gindert

„Es ist absolut inakzeptabel, dass trächtige Kühe geschlachtet werden. Deswegen wollen und müssen wir etwas dagegen tun“, sagt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). Er wird dabei von den Schlachthausveterinären, von der deutschen Fleischwirtschaft und vom deutschen Bauernverband unterstützt.

POSTER des ECCLESIA-Plakatdienstes in Münster


Bild: KOMM-MIT-Verlag in Münster
Wie lautet die Begründung?

Die ungeborenen Kälber ersticken nach dem Tod der Kuh in einem Prozess, der bis zu 20 Minuten dauern kann. Das sei aus ethischen Gründen nicht vertretbar.

Die Initiative des Bundeslandwirtschaftsministers für die ungeborenen Kälber ist zu begrüßen. Sie provoziert aber gleichzeitig die Frage, ob es ethisch vertretbar ist, dass ungeborene Kinder im Mutterleib getötet werden dürfen? – Auch eine Abtreibung ist qualvoll!

Die Forderung des Bundeslandwirtschaftsministers verlangt ein Weiterdenken, nämlich dass zum wirksamen Schutz der ungeborenen Kinder das System der rechtswidrigen, aber straffreien Abtreibung geändert werden muss.

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert ist Vorsitzender des Dachverbands FORUM DEUTSCHER KATHOLIKEN und Herausgeber der Monatszeitschrift DER FELS

von esther10 04.08.2015 00:39

http://kleinewelt.xobor.de/blog.html

03.08.2015 15:30



Kongress der starken und klaren Worte
Das Treffen „Freude am Glauben“ des Forums Deutscher Katholiken in Fulda gab deutliche Signale für die Synode und die gesellschaftliche Debatte über Ehe und Familie. Von Franz Salzmacher
:

Wollen sich dem Zeitgeist nicht beugen: Teilnehmer und Podiumsgäste des Kongresses „Freude am Glauben“ in Fulda.

Es war ein Kongress der Ehrlichkeit und der klaren Worte. Selten hört man in Deutschland heute auf öffentlichen Veranstaltungen so mutige wie konsequenten Analysen und Aussagen. Das fing an mit der Predigt des Bischofs von Fulda, Heinz Josef Algermissen, beim Pontifikalamt zum Auftakt des 15. Kongresses Freude am Glauben. Das lag sicher auch am Thema; der Kongress stand unter dem Titel: „Ehe und Familie – gottgewollter Auftrag und Weg zum Glück“. Bischof Algermissen dankte dem Veranstalter, dem Forum der deutschen Katholiken, für die „notwendige Einmischung“ in eine „hochproblematische Entwicklung“. Und er griff gleich selber ein, indem er davor warnte, dem Zeitgeist zu folgen. In deutlichen Worten pries er geradezu die „unauslöschliche Einheit der Ehe“, die Leistungen der Familie, verurteilte die „fatale Umbeugung des Familienbegriffs“, wenn man Familie von Ehe abkoppele, rief dazu auf, Zeugnis zu geben für die Ehe von Mann und Frau als „Keimzelle für Gesellschaft und Kirche“.

Scharf ging er mit der Gender-Ideologie ins Gericht und wer hinhörte, konnte da auch manchen Seitenhieb auf christliche Politiker heraushören. Es herrsche ein „erschreckender Relativismus“, mit Mehrheitsvoten wollten Gremien in Politik, Gesellschaft und Kirche „die christliche Anthropologie von Ehe und Familie abwickeln“. Das gipfele in Erklärungen und Forderungen des ZdK, „gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu segnen, also vor Gott gut zu heißen, was Gott nicht gut nennt“. Die Wahrheit lasse sich aber nicht organisieren. Die Wahrheit könne, zitierte er den Patron Deutschlands, den heiligen Bonifatius, „zwar niedergehalten, aber weder besiegt noch getäuscht werden“. Die Wahrheit werde siegen, aber dafür müsse man ihr auch eine Gasse schlagen.

Genau das hatte der Kongress im Sinn und die Vorträge besorgten das mit Leidenschaft und Augenmaß. Das zeigte sich beispielsweise im Referat von Hedwig von Beverfoerde, der Organisatorin des Aktionsbündnisses „Demo für alle“. Nachdem Renate und Norbert Martin, Mitglieder des Päpstlichen Laienrates, Ehe und Familie als Stiftung Gottes und „Basisinstitution der Gesellschaft“ dargestellt sowie gegenüber totalitären Tendenzen von heute abgegrenzt und der Bischof von Chur, Vitus Huonder, diese Stiftung und ihre Charakteristika durch Bibelstellen theologisch erläutert hatte, machte Hedwig von Beverfoerde den rund 1 500 Teilnehmern Mut: „Es geht um die Deutungshoheit über Ehe, Familie, Sexualität. Dieser Kampf ist noch nicht entschieden“. Das Volk müsse aufgeklärt werden, rot-grüne Koalitionen hätten ohne Parlament, ohne demokratische Debatte per Kabinettsbeschluss 1999 die Genderideologie eingeführt und seither würden ständig neue Geschlechter erfunden, im Moment stehe man bei 4 000. Mit Hilfe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Weltgesundheitsbehörde wollten linksliberale und rot-grüne Politiker in Kindergärten und Schulen diese Ideologie aufzwingen mit absurden Forderungen und Praktiken wie Masturbation für Vierjährige oder Vorbereitungen in der Grundschule auf das erste Mal. In den Parteien und Gremien finde man wenig Rückhalt, um gegen diesen Unsinn vorzugehen. Das Mitläufertum sei weit verbreitet. Aber vor der Straße habe die Politik Angst, weil dort die Parteien nicht mehr mitmischen könnten. Deshalb müsse man konkret als Bündnis auftreten und gegenhalten. Das tue man seit einigen Monaten und erste Erfolge seien sichtbar. Zum Schutz der Kinder und der normalen Ehe gingen immer mehr Menschen auf die Straße. „Wir müssen die Schweigespirale durchbrechen.“ Die nächste Demonstration ist für den 11. Oktober in Stuttgart vorgesehen.

Kein Blatt vor den Mund nahm auch der frühere Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Professor Werner Münch. Er legte nüchtern und schnörkellos dar, wie die Richter des Bundesverfassungsgerichtes „sich immer häufiger und eindeutiger den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen angepasst und sie sogar gefördert“ hätten, indem sie Art. 6 durch Art. 3 (1) unseres Grundgesetzes „ausgehebelt haben“, der lautet: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ Er zählte die einzelnen Urteile aus Karlsruhe und die Initiativen aus der Politik auf und folgerte: „Eine gesetzliche Änderung von Artikel 6 des Grundgesetzes erfolgt nur deshalb nicht, weil die Politik zu feige ist und die politisch notwendige Mehrheit weder im Bundestag noch im Bundesrat hat (noch!)“. Auch die Kirche erinnerte Münch an ihren Auftrag. „Wann endlich sagt unsere Kirche ohne Wenn und Aber, dass es keine Diskriminierung ist, wenn jemand den Vorrang der heterosexuellen Ehe vor gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften betont und gleichzeitig die Gender-Ideologie als menschenverachtend enttarnt? Bis heute warten wir leider immer noch vergebens auf ein solches Hirtenwort.“ Man wolle als römisch-katholischer Christ nicht „immer wieder mit Verweisen auf Zeitgeist und neue Lebenswirklichkeit gelangweilt werden. Die Ehe ist und bleibt ein Sakrament, das nicht zur Disposition steht. Wir brauchen keine ,neuen Lösungen‘, auch keinen ,Paradigmenwechsel‘ und keine ,Verheutigung des Evangeliums‘.“ Wieso müsse, fragte Münch unter dem begeisterten Applaus des Publikums, „der Kern der Wahrheit neu freigelegt werden, wie Kardinal Marx meint“? Jesus Christus habe geoffenbart, „was seine Wahrheit ist, und die ist völlig zeitunabhängig“. Man könne gespannt sein, „wie die katholische Kirche in Deutschland dem Druck widerstehen wird, der im Aktionsplan „Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden – Württemberg“ aufgebaut ist. Dort wird nämlich unverhohlen gedroht: „Institutionen, die diskriminieren (wie Kirchen)“, sollen keine finanzielle Unterstützung mehr erhalten. Hochschulen sollen Zuschüsse gekürzt oder gestrichen werden, die „ein veraltetes Menschenbild lehren“. Ob sich dann der eine oder andere Hirte an die Mahnung der „Entweltlichung“ von Papst Benedikt erinnert und daran festhält, dass wir nicht von der Zustimmung der Welt und staatlichen Zuschüssen, sondern in der Nachfolge Christi leben?“

Warum viele Würdenträger und vor allem Politiker sich dem berühmten Zeitgeist beugten, der sich vor allem in den Medien kundtut, erklärte der Journalist Jürgen Liminski in seinem Vortrag „Zwei Welten – Die Medien und die Familie. Daten, Fakten, Trends und ihre mediale Verarbeitung“. Er legte dar, warum der praktische Nihilismus oder Relativismus das Denken der meisten Journalisten beherrsche und mit Verweis auf offizielle Daten, etwa des Statistischen Bundesamtes, wies er nach, wie in vielen vor allem linksliberalen Medien ein Bild von Ehe und Familie gezeichnet werde, das der Wirklichkeit nicht entspricht. Er empfahl, sich vor allem drei Zahlen zu merken, die man in den Medien nicht oder höchst selten finde, die aber für die Einschätzung der sozialen Wirklichkeit in Deutschland einschlägig relevant seien. Diese Zahlen sind erstens, „in rund zwei Drittel der Haushalte mit Kindern ist der Vater vollzeitig und die Mutter mehr oder weniger teilzeitig erwerbstätig, das variiert je nach Kinderzahl“. Er Vollzeit, sie Teilzeit – das sei das „modernisierte Familienbild“. Bleiben Sie also gelassen, so der Publizist, „wenn Sie Kommentare lesen oder hören, die die Ein-Ernährerfamilie oder das modernisierte Familienbild als überholt und altmodisch bezeichnen. Mit diesem Modell liegen Sie im Trend, abgesehen davon, dass das Ihren Kindern und Ihnen selbst gut tut.“ Zweitens, „drei von vier Kindern leben bei ihren beiden leiblichen und verheirateten Eltern, also in einer normalen, traditionellen Familie“. Deutschland sei „eben normaler und in diesem Sinn auch gesünder als man glaubt, wenn man die gesellschaftspolitischen Debatten in den Medien verfolgt“. Das ginge, drittens, „auch aus einer anderen Zahl des Statistischen Bundesamtes hervor, die man sich ebenfalls merken sollte, weil wir demnächst hierzu auch eine Debatte erleben werden und zwar über die Ehe: Fast acht von zehn Paaren in Deutschland leben in Ehe und zwei Drittel aller Ehen halten ein Leben lang.“

Damit verwies er auf einen Aspekt der in der öffentlichen Diskussion gerade über die anstehende Synode in Rom ein gewichtige Rolle spielt: die Haltbarkeit beziehungsweise Unauflöslichkeit der Ehe. Ein Podium mit dem Titel „Die Kirche lässt niemanden allein“ gab eindrucksvoll Zeugnis, wie auch geschiedene Partner dem Sakrament treu bleiben und pastoral betreut werden können. Ein anderes Podium unter der Frage „Was macht Familie zukunftsfähig?“ zeigte auf, was die Familie leistet (sie schenkt Leben, sie bildet Humanvermögen, sie bildet den Nährboden für die Voraussetzungen, von denen Staat und Gesellschaft leben) und dass in dieser unverzichtbaren Leistung auch ihre Zukunftsfähigkeit und Zukunftsnotwendigkeit liege.

Der Religionsphilosophin Hanna Barbara Gerl-Falkovitz blieb es vorbehalten, den inneren Zusammenhang von Liebe, Leib und Leben in wunderbar dichter Sprache aufzuzeigen. Die Ausschließlichkeit, die Zeitlosigkeit der Hingabe, der Leuchtturmcharakter der Ehe für die Menschheit und für die einzelne Person, all das werde von der Kirche als Anker Gottes in den Menschenseelen sozusagen inkarniert. Die Verbindung von Glaube auf der einen und politischer, wirtschaftlicher und medialer Realität auf der anderen Seite, auch die ungeschminkte Darstellung von pastoralen und anthropologischen Aspekten der Wirklichkeit von Ehe und Familie sowie der Gefahren, denen diese Institutionen heute ausgesetzt sind, heben diesen 15. Kongress Freude am Glauben aus den zahlreichen Veranstaltungen zu dieser Thematik hervor. Bischof Algermissen sagte es so: „Die Art, wie Gott liebt, ist der Maßstab der ehelichen Liebe“, der Stellenwert der Ehe, ihre Unauflöslichkeit „darf nicht infrage gestellt werden“.

Mit einem Gottesdienst im Dom zu Fulda, dem der Prager Kardinal Dominik Jaroslav Duka vorstand, ging der diesjährige Kongress „Freude am Glauben“ des Forums Deutscher Katholiken zu Ende. In seiner Predigt hob Kardinal Duka, auf das Kongress-Motto „Freude am Glauben“ eingehend, hervor, der Glaube entspringe der Verkündigung des Evangeliums, das eine gute und glückliche Botschaft sei. Duka erinnerte an Maria Magdalena, deren Worte „Er lebt! Er ist auferstanden!“ den Aposteln nach biblischem Bericht wieder Hoffnung und Freude gebracht hätten. „Ohne diese Freude“, so Duka, „ist unser Glaube tot.
tagespost

von esther10 04.08.2015 00:27

http://kleinewelt.xobor.de/blog.html

Exekution von Shafqat Hussain
Mit 14 zum Tode verurteilt, elf Jahre später hingerichtet
04.08.2015, 09:00 Uhr | Spiegel Online


Die Eltern von Shafqat Hussain mit einem Bild ihres Sohnes, der nun hingerichtet wurde. (Quelle: dpa)

Alle Gnadengesuche waren vergebens: Pakistan hat den verurteilten Mörder Shafqat Hussain gehängt. Bei seiner Verhaftung war er 14 Jahre alt, das Geständnis hatte der Analphabet nach tagelanger Folter unterschrieben.

Vier Mal schon hatte Pakistans Justiz die Hinrichtung Shafqat Hussains angesetzt, vier Mal wurde die Exekution in letzter Minute verschoben. Nun ist das Todesurteil im Zentralgefängnis von Karatschi vollstreckt worden. Hussain wurde gehängt, das berichten die pakistanische Zeitung "Dawn" und der Fernsehsender Geo TV übereinstimmend.

Der Mann soll 2004 einen siebenjährigen Jungen entführt und umgebracht haben. Das behauptet die Polizei von Karatschi, und dieser Einschätzung folgten drei Gerichte. Einen Beweis für Hussains Täterschaft gibt es nicht. Einzig ein Geständnis liegt vor, das Hussain, der Analphabet, nach neun Tagen Folter unterschrieb.

Polizei machte ihn älter

Damals war er gerade einmal 14 Jahre alt, das ist durch seine Geburtsurkunde belegt. Die Polizei gab sein Alter zum Zeitpunkt der Verhaftung mit 23 an - die Richter glaubten dieser Darstellung. Alle Appelle der Organisation "Justice Project Pakistan" (JPP), Hussains Alter von Ärzten bestimmen zu lassen, blieben unerhört. Erst im vergangenen Monat hatte das Oberste Gericht in Islamabad einen entsprechenden Antrag abgelehnt. Stattdessen beriefen sich die Richter auf Gefängnisunterlagen

Das JPP kümmert sich um benachteiligte Strafgefangene und übernahm in den vergangenen Jahren Hussains Verteidigung. Sein Pflichtverteidiger während des Prozesses 2004 vor einem Anti-Terror-Gericht hatte seine Aufgaben nicht erfüllt und das jugendliche Alter seines Mandanten außer Acht gelassen.

Trotzdem hatte es lange so ausgesehen, als komme Hussain mit dem Leben davon. 2008 setzte Pakistan die Vollstreckung von Todesurteilen aus. Hussain lernte im Gefängnis lesen und schreiben.

Pakistan vollstreckt mehr Todesurteile

Als im vergangenen Dezember ein Taliban-Kommando eine Schule in Peschawar stürmte und 145 Menschen tötete, darunter 132 Kinder, beendete die Regierung den Hinrichtungsstopp für Terrorfälle mit sofortiger Wirkung, um Härte zu demonstrieren. Seither hat Pakistan rund 180 Verurteilte exekutiert.

Am Dienstagmorgen durfte Hussain seine Familienangehörigen zum letzten Mal sehen. Kurz darauf trat er vor seinen Henker.
http://www.t-online.de/nachrichten/panor...elf-jahren.html

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