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von esther10 22.03.2016 00:40


Das wahre Konzil der Väter gegen das falsche “Konzil der Medien”

Verfälschung von Vaticanum II durch die Medien ist mitursächlich für die Verweltlichung und Krise der Kirche nach dem Konzil.
Erstellt von Gero P. Weishaupt am 19. März 2016 um 10:40 Uhr



Papst Benedikt XVI.
Einführung von Gero P. Weishaupt:

Am 14. Februar 2013 hielt Papst Benedikt XVI. vor dem Klerus von Rom eine denkwürdige Rede im Zusammenhang mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Wegen der nicht zu unterschätzenden Folge dieses vom wahern Konzils abweichenden “Konzils der Medien” für die nachkonziliare Kirchenkrise veröffentlichet Kathnews den entsprechenden Auszug aus der Rede in einer nicht amtlichen Übersetzung noch einmal.

Diese Rede liest sich wie ein Epilog auf die geschichtsträchtige Rede vom 22. Dezember 2005 an die Römische Kurie, in der der Papst der falschen Konzilshermeneutik der Diskontinuität einer “Reform in Kontinuität” entgegenstellt hatte und die wohl mit zu den bedeutendsten Reden im Pontifikat Benedikts XVI. gehört, die vielen die Augen über das Konzil geöffnet und geholfen hat, das Konzil anzunehmen als in der 2000-jährigen Tradition der Kirche stehend.

In diesem Zusammenhang sei erneut auf die Kathnews-Reihe “Ausgwählte Texte des Zweiten Vatikanischen Konils” (siehe oben den Link “Vatikanum II”. hingewiesen. Hier werden seit dem 50. Jahrestag der Eröffnung des Konzils wöchentlich Konzilstexte veröffentlicht und in sie mit einer kurzen Einleitung eingeführt. Wer das Konzil verstehen und über es kompetent reden will, muss seine Texte kennen. Das setzt die Lektüre des Konzils voraus. Nur vom Text erschließt sich bekanntlich der “Geist des Konzils”, der vom Buchstaben nicht getrennt werden kann.

Papst Benedikt XVI. erklärte den Klerikern von Rom:

Konzil des Glaubens und Konzil außerhalb des Glaubens

“Es gab das Konzil der Väter – das wahre Konzil – aber es gab auch das Konzil der Medien. Das war fast ein Konzil an und für sich selbst, und die Welt nahm das Konzil durch dieses Konzil der Medien wahr. So war das Konzil, das unmittelbar und wirkungsvoll zu den Menschen durchkam, das der Medien und nicht das der Väter. Und während dessen entfaltete sich das Konzil der Väter innerhalb des Glaubens, als ein Konzil des Glaubens, das nach Einsicht suchte und das die Zeichen Gottes für diese Zeit sehen und verstehen wollte, das den Herausforderungen Gottes für diese Zeit gerecht werden wollte, um die Worte für heute und morgen zu finden. Und während sich so das ganze Konzil, wie ich schon sagte, innerhalb des Glaubens bewegte, gleichsam als fides quaerens intellectum, fand das Konzil der Journalisten natürlich nicht in der Welt des Glaubens statt, sondern in den Kategorien der heutigen Medien, also außerhalb des Glaubens und mit einer anderen Hermeneutik. Das war die Hermeneutik des Meinungskampfes.

Machtkampf

Die Medien sahen das Konzil als einen politischen Kampf, als einen Machtkampf zwischen verschiedenen Strömungen innerhalb der Kirche. Es war offensichtlich, daß die Medien jeweils die Seite unterstützen würde, die am besten in ihr Weltbild passte. Da gab es solche, die eine Dezentralisierung der Kirche wollten, mehr Macht für die Bischöfe, und dann, unter der Rede vom „Volk Gottes“,Macht für ds Volk, für die Laien. Das war ein dreifaches Thema: Die Macht des Papstes, dann übertragen auf die Macht der Bischöfe, und dann die Macht aller … Volkssouveränität. Natürlich sahen sie darin ein Element, das sie billigten, das sie verbreiteten, das sie unterstützten.

Krise der Liturgie nach dem Konzil

So war das auch hinsichtlich der Liturgie: Sie hatten kein Interesse an der Liturgie als Akt des Glaubens, sonderm sie (sahen sie) als etwas, das verständlich gemacht, einer Gemeindeaktivität angeglichen, zu etwas Profanem werden müsse. Und wir wissen, daß es einen Trend gab – der auch seine historischen Grundlagen hatte – der behauptete: „Heiligkeit ist etwas heidnisches, bestenfalls aus dem Alten Testament. Das einzige, worauf es im Neuen Testament ankommt, ist, daß Christus außerhalb gestorben ist, außerhalb der Mauern, in der säkularen Welt.“ Heiligkeit wurde schließlich selbst im Gottesdienst zu etwas Profanem: Gottesdienst ist nicht Gottes-Dienst, sondern eine Tätigkeit, die Menschen zueinander bringt, gemeindliche Teilhabe und somit Teilhabe als Aktion. Und diese Übertragung, diese Trivialisierung der Idee des Konzils, wirkte sich auch stark in der Implementierung der Liturgiereform aus, die aus einer Sicht des Konzils außerhalb dessen eigener Schlüsselbegriffe des Glaubens hervorging. Und genauso ging es auch mit Bezug auf die Heilige Schrift: Die Bibel ist ein Buch, historisch, das historisch zu behandeln ist – und sonst gar nichts; und so weiter.

Leere Seminare und Klöster

Und wir wissen, daß dieses Konzil der Medien allen offen stand. So brachte dieses (virtuelle) Konzil in seiner Dominanz und Effektivität in der Realität viele Schwierigkeiten hervor, so viele Probleme, so viel Elend. Die Seminare machten zu, Klöster lösten sich auf, die Liturgie wurde trivialisiert. Das wahre Konzil hatte demgegenüber zu kämpfen, um wahrgenommen zu werden und zu wirken: Das virtuelle Konzil war stärker als das reale Konzil. Aber die Stärke des realen Konzils war doch vorhanden, langsam kommt sie zum Vorschein und wird zur realen Kraft, die zu einer wahren Reform und einer wahren Erneuerung der Kirche führt.

50 Jahre danach: Das wahre Konzil tritt zum Vorschein

Mir scheint, daß wir jetzt 50 Jahre nach dem Konzil erleben, wie dieses virtuelle Konzil zerbricht und untergeht, während das wahre Konzil mit seiner ganzen spirituellen Kraft zum Vorschein kommt. Und es ist unsere Aufgabe, in diesem Jahr des Glaubens, mit diesem Jahr des Glaubens beginnend, daran zu arbeiten, daß das wahre Konzil in der Kraft des Heiligen Geistes verwirklicht und die Kirche wahrhaft erneuert wird. Wir hoffen, der Herr wird uns beistehen.”
http://www.kathnews.de/das-wahre-konzil-...il-der-medien-2
Bildquelle: Tourvindus, CC bei Flickr

von esther10 22.03.2016 00:40

Papsttreue Katholiken
http://www.papsttreue-vereinigungen.de/wir.php...



Papsttreuer Katholiken

Eine Auswahl von Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils

Konstitution über die Bischöfe (CD 2,3,4,12) und über die Kirche (LG 22, 23, 25)

(Hervorhebungen durch uns)

CD 2. In dieser Kirche besitzt der römische Bischof als Nachfolger des Petrus, dem Christus seine Schafe und Lämmer zu weiden anvertraute, aufgrund göttlicher Einsetzung die höchste, volle, unmittelbare und universale Seelsorgsgewalt. Weil er also als Hirte aller Gläubigen gesandt ist, für das Gemeinwohl der ganzen Kirche und für das Wohl der einzelnen Kirchen zu sorgen,hat er den Vorrang der ordentlichen Gewalt über alleKirchen. Aber auch die Bischöfe sind vom Heiligen Geist eingesetzt und treten an die Stelle der Apostel als Hirten der Seelen. Gemeinsam mit dem Papst und unter seiner Autorität sind sie gesandt, das Werk Christi, des ewigen Hirten, durch alle Zeiten fortzusetzen. Christus hat nämlich den Aposteln und ihren Nachfolgern den Auftrag und die Vollmacht gegeben, alle Völker zu lehren, die Menschen in der Wahrheit zu heiligen und sie zu weiden. Daher sind die Bischöfe durch den Heiligen Geist, der ihnen mitgeteilt worden ist, wahre und authentische Lehrer des Glaubens, Priester und Hirten geworden.

CD 3. Die Bischöfe haben Anteil an der Sorge für alle Kirchen; deshalb üben sie das bischöfliche Amt, das sie durch die Bischofsweihe empfangen haben, in der Gemeinschaft und unter der Autorität des Papstes im Hinblick auf die ganze Kirche Gottes aus, wenn sie, was die Lehrverkündigung und die Hirtenleitung angeht, alle im Bischofskollegium oder als Körperschaft vereint sind. Sie üben es einzeln für die ihnen zugewiesenen Teile der Herde des Herrn aus, indem jeder für die ihm anvertraute Teilkirche sorgt oder wenn mehrere zusammen bestimmte gemeinsame Anliegen verschiedener Kirchen besorgen....

CD 4. Die Bischöfe werden kraft der sakramentalen Weihe und durch die hierarchische Gemeinschaft mit dem Haupt und den Gliedern des Kollegiums zu Gliedern der Bischofskörperschaft. "Die Ordnung der Bischöfe aber, die dem Kollegium der Apostel im Lehr- und Hirtenamt nachfolgt, ja, in welcher die Körperschaft der Apostel immerfort weiter besteht, ist gemeinsam mit ihrem Haupt, dem Bischof von Rom, und niemals ohne dieses Haupt gleichfalls Träger der höchsten und vollen Gewalt über die ganze Kirche. Diese Gewalt kann nur unter Zustimmung des Bischofs von Rom ausgeübt werden."

CD 12. Bei der Erfüllung ihrer Aufgabe zu lehren sollen sie den Menschen die Frohbotschaft Christi verkünden; das hat den Vorrang unter den hauptsächlichen Aufgaben der Bischöfe. In der Kraft des Geistes sollen sie die Menschen zum Glauben rufen oder im lebendigen Glauben stärken. Das Geheimnis Christi sollen sie ihnen unverkürzt vorlegen, jene Wahrheiten nämlich, deren Unkenntnis gleichbedeutend ist mit der Unkenntnis Christi, desgleichen den Weg, den Gott geoffenbart hat, die Verherrlichung Gottes und damit zugleich die ewige Seligkeit zu erreichen....

LG 22. Wie nach der Verfügung des Herrn der heilige Petrus und die übrigen Apostel ein einziges apostolisches Kollegium bilden, so sind in entsprechender Weise der Bischof von Rom, der Nachfolger Petri, und die Bischöfe, die Nachfolger der Apostel, untereinander verbunden.

hier geht es weiter
http://www.papsttreue-vereinigungen.de/w...ei=konzilstexte

Unsere Grundorientierung

Wir wollen


klar die Botschaft der katholischen Kirche in der Öffentlichkeit vertreten und verkünden,
dabei den Weisungen des päpstlichen Lehramtes folgen
daher konsequent den katholischen Standpunkt in Glaubenslehre und Moral einnehmen
und dabei den spirituellen Impuls jeder Vereinigung in den Zusammenschluß einbringen
in gesamtkirchlichen Belangen, soweit sie die Kirche der deutschsprachigen Länder betreffen, nur mit einer Stimme sprechen
katholischen Positionen in Kirche, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung, Kultur und Gesellschaft Gehör verschaffen

*
Deshalb werden wir
Den kirchentreuen Positionen durch den Zusammenschluß Gehör verschaffen und dadurch „Sauerteig der Welt“ und „Salz der Erde“ sein
Aus dem Geist des Evangeliums eindeutig Stellung beziehen zu kirchlichen und gesellschaftspolitischen Fragen
Das Laienapostolat und den Weltdienst der katholischen Christen fördern durch bewußte und entschiedene Ausrichtung auf die Bibel und die Weisungen des kirchlichen Lehramtes in der Treue zum Papst und zu den ihm folgenden Bischöfen
Eine lebendige eucharistische Frömmigkeit pflegen unter der Führung und dem Patronat Marias, der Mutter Jesu und „Magd des Herrn“, wie auch des Hl. Joseph, ihres Bräutigams und Schutzpatrons der Kirche
Hilfe und Stütze sein für Mutlose, Verzagte und Suchende


http://www.papsttreue-vereinigungen.de/erklaerungen.php
http://www.papsttreue-vereinigungen.de/

*
Das Fatima-Weltapostolat U.L. F. in Deutschland e. V.



Das Fatima-Apostolat Unserer Lieben Frau und Gottesmutter Maria

Mit ihrer Botschaft möchte die Gottesmutter Maria die Seelen der Menschen retten und der Welt den Frieden bringen.
Die Fatima-Gemeinschaft möchte im Vertrauen auf die Hilfe der Gottesmutter durch Gebet und Opfer die Menschheit zur Umkehr und Buße aufrufen.
Das Fatima-Weltapostolat ist eine marianische-apostolische Bewegung unter dem Dach der katholischen Kirche. Sie begann 1947 in den USA. Heute fühlen sich ihr rund 21 Millionen Menschen in 120 Ländern verbunden.
Das Fatima-Weltapostolat in Deutschland hat seine Zentrale seit 1997 in Petersberg bei Fulda.
Helfen Sie durch Ihr Gebet und Ihre Mitarbeit oder Spende, diesen Auftrag zu erfüllen!

Die Botschaft
von Fatima ist die wichtigste Botschaft
des Jahrhunderts für die ganze Welt.
Papst Johannes Paul II.
"Nehmt aufs Neue den Rosenkranz mit Vertrauen in Eure Hände!
Entdeckt den Rosenkranz wieder im Licht der Heiligen Schrift,
im Einklang mit der Feier der Liturgie
und unter den Umständen des alltäglichen Lebens."
Papst Johannes Paul II.
http://www.fatima-weltapostolat.de/

Fatima LIVE
http://videos.sapo.pt/v6Lza88afnReWzVdAQap

von esther10 22.03.2016 00:37

„Tiefe Verbundenheit mit der ganzen belgischen Nation“
Redaktion | 22/03/16


Mgr. Stanisław Gądecki
Wir übernehmen in einer deutschen Übersetzung das Beileidsschreiben des Vorsitzenden der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanisław Gądecki, nach den heutigen Anschlägen in Brüssel.

***

Mit großer Traurigkeit habe ich die Nachricht über die schändlichen terroristischen Anschläge in Belgien aufgenommen. Jeder Terrorakt, als Ausdruck extremer Grausamkeit, ist auf das Schärfste zu verurteilen, denn er richtet sich gegen die wehrlose Zivilbevölkerung, einschließlich Frauen und Kinder.

Als Katholische Kirche in Polen drücken wir unsere tiefe Verbundenheit mit der ganzen belgischen Nation aus, ganz besonders mit den von den Anschlägen Betroffenen sowie mit den Familien und Verwandten der Opfer; wir sichern Ihnen unser Gebet und unsere Unterstützung zu.

Ich empfehle die Kirche in Belgien, die Gläubigen und die Hirten, der Gottesmuter an. Ich bete für Frieden und Sicherheit im ganzen Land.

+Stanisław Gądecki
Erzbischof, Metropolit von Posen
Vorsitzender der Polnischen Bischofskonferenz

Tagesausgabe/Zenit
22/03/16



von esther10 22.03.2016 00:35

“Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen” kritisiert bischöfliche Erklärungen

Veröffentlicht: 22. März 2016 | Autor: Felizitas Küble
Von Reinhard Dörner

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein deutscher katholischer Bischof, in der Regel Kardinal Reinhard Marx (siehe Foto), der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), seine (un-)gefragte Meinung zu vermeintlichen politischen Entwicklungen oder Ereignissen zum Besten gibt.

Dies war unter Marx’ Vorgängern schon so und hatte nach dem Kalkül der Medien wohl den Zweck, das katholische (Wahl-)Volk auf den Kurs (zurück-) zu bringen, auf den die öffentlichen Medien es glaubten eingespurt und festgezurrt zu haben. Denn eine Kursabweichung der Wählermassen würde dem medial-politischen Establishment ungelegen kommen. IMG_20140601_122952



Katholiken sind es leider eher gewohnt, dass der Vorsitzende seine Meinung verlautbart, ohne sie auf ihren Sinngehalt zu prüfen: Man lässt jemanden für sich denken, von dem man annimmt, dass er den erforderlichen Durchblick hat. Dem nimmt man dann auch seine Zustimmung zur Politik einer Kanzlerin ab, gegen die sich schon eine breite Strömung entwickelt, weil die Sorgen der Bürger gegenüber einer Kultur, die ihnen fremd ist, nicht unberechtigt sind.

Nun ist es katholischen Geistlichen aber spätestens seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verboten, politische Ämter zu bekleiden. Im kirchlichen Gesetzbuch von 1983 heißt es in Can 285 §3: „Öffentliche Ämter anzunehmen, die eine Teilhabe an der Ausübung weltlicher Gewalt mit sich bringen, ist den Klerikern verboten.“

Natürlich ist eine öffentliche Meinungsäußerung keine Ausübung eines öffentlichen Amtes, aber Beeinflussung der Öffentlichkeit.

Mit ein wenig Fingerspitzengefühl sollte man sich auch öffentlicher Äußerungen enthalten, die einer Zustimmung oder Ablehnung bestimmter Politik gleichkommen. Dies ist den dafür gewählten Volksvertretern vorbehalten, besonders auf dem Boden eines Landes, das z.Zt. eine Massenimmigration erfährt.

Von katholischen Würdenträgern sollte man solches Feingespür erwarten dürfen. Sie sollten politisches Reden, Denken und Handeln jenen überlassen, denen dies in besonderer Weise vom Wähler übertragen wurde: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.“

Wenn schon öffentliche Statements als erforderlich angesehen werden, dann sollten sie keiner Stimmungsmache folgen, sondern immer der Lehre und dem Beispiel Jesu.

Christus hatte keine Angst, gegen falsche Herrschaft aufzutreten. Er hat den Herodes öffentlich einen „Fuchs“ genannt hat – gegen eigenes opportunistisches politisches Kalkül, sondern er vertrat auch gegen diesen Gewaltherrscher seinen Auftrag, die „Dämonen“ auszutreiben und sein Werk zu vollenden. Auch unsere Leitkleriker sollten primär dieses Werk ihres HERRN vollbringen, schließlich ist ihnen genau das mit der Weihe als Aufgabe übertragen worden.

Unser Autor Reinhard Dörner ist Dipl.-Theologe, Germanist und Oberstudienrat i.R.; er ist zudem Vorsitzender des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen e.V.), Estermannstr. 71, D-53117 Bonn, http://www.papsttreue-vereinigungen.de
https://charismatismus.wordpress.com/201...e-erklaerungen/

von esther10 22.03.2016 00:35

Grundgedanken der apokalyptischen Theologie

Die Apokalyptik erwartet die Wende vom Unheil zum Heil nicht mehr als ein Eingreifen Gottes in den Lauf der Weltgeschichte, sondern als sein Kommen zu deren Abbruch. Insofern herrscht hier gegenüber der älteren Prophetie eine geschichtspessimistische Grundstimmung: Die ganze Menschheits- bzw. Weltgeschichte wird als Unheilsgeschichte gesehen, die einem schrecklichen Ende zutreibt.

An Gottes Herrsein in Bezug auf seine Vorsätze wird nicht gerüttelt: Gott selbst habe den plötzlichen, katastrophalen Abbruch der von ihm bis dahin geduldeten Weltgeschichte im Voraus festgelegt (Gedanke der Vorsehung Gottes – lateinisch Providentia Dei oder theologischer Determinismus).



Das endgültige, von Gott allein gesetzte Ende wird oft als Endkampf Gottes gegen den Satan und seinen dämonischen und menschlichen Anhang (vgl. Höllensturz) verstanden, der zur von Gott vorbestimmten Zeit beginnt (Mt 24 EU).

Dieser Endkampf zwischen „Gut“ und „Böse“, Licht und Finsternis kann die Gestalt eines apokalyptischen Dualismus annehmen. Im Zoroastrismus und später im Gnostizismus wird dieser Kampf schon in die Schöpfungsgeschichten vorverlagert, so dass im Grunde zwei Gottheiten miteinander kämpfen (vgl. Offb 12,7 EU). Bereits in 1 Mos 3,15 EU wird vorhergesagt, dass der Schlange (Symbol für Satan und seine Nachfolger) der Kopf zermalmt werden würde. Das „böse Prinzip” und der Schöpfergott treten in Konflikt miteinander. Erlösung und Rettung sind erkennbar durch die Auferstehung der Toten (Offb 11,18 EU; 20,5f.11 EU) und ein Überleben des Strafgerichtes Gottes durch jene, die das Loskaufsopfer Jesu Christi durch Taufe angenommen haben (Offb 7,9.13-17 EU) sowie durch Errichten des Reiches Gottes auch auf Erden (Offb 12,10 EU; Vater Unser).

In der biblisch-jüdischen Apokalyptik wird an der Einheit der an sich guten Schöpfung festgehalten: Die Welt wird gemäß dem Willen Gottes von Grund auf verwandelt. Das Endgericht steht zu Beginn der Herrschaft Gottes und beendet die Herrschaft widergöttlicher Mächte, die Gott bis dahin geduldet hatte. Die Verwandlung der Welt ist allein Gottes Werk. Nur er kann die endgültige Gerechtigkeit bringen und weltweit durchsetzen. Sein Sieg steht seit undenklichen Zeiten her fest.

Mit diesen Grundgedanken sind eine Reihe von Motiven und Bildern verbunden: Dazu gehören die Cherubim bei Ezechiel, der Menschenähnliche im Buch Daniel oder die vier Apokalyptischen Reiter, die sich auf höheren Befehl hin auf den Weg machen.

Diese sind Symbole für den siegreichen Messias, den Krieg, Hungersnöte, Seuchen, denen der Tod unmittelbar folgt. In Offb 21 EU kommt das Neue Jerusalem als Bild der erneuerten Schöpfung und des Friedens zwischen Gott und den Menschen vom Himmel auf die Erde.

hier geht es weiter

https://de.wikipedia.org/wiki/Apokalypse


von esther10 22.03.2016 00:32

Meditationen zum Kreuzweg in Rom veröffentlicht


Archivbild: Kreuzweg am Kolosseum - OSS_ROM

22/03/2016 14:40SHARE:
Wie bereits angekündigt geht es bei den diesjährigen Meditationen zum Kreuzweg am Kolosseum um das Leid von Migranten und Arbeitslosen.

Das geht aus der Vorveröffentlichung der Texte, die in der neusten Ausgabe der Vatikanzeitung „L´Osservatore Romano“ erschienen ist.

Unter dem Leitwort „Gott ist Barmherzigkeit“ werden Christen aus aller Welt am Karfreitag den traditionellen Kreuzweg am römischen Kolosseum begehen. Die Meditationstexte werden im Beisein von Papst Franziskus am Karfreitag Abend an den 14 Stationen der Passionsgeschichte Jesu verlesen. Verfasst hat sie in diesem Jahr der Erzbischof von Perugia, Kardinal Gualtiero Bassetti.

Die Texte erinnern unter anderem an das Leiden zerbrechender Familien sowie an die Not von Arbeitslosen und Jugendlichen ohne Aussicht auf eine Stelle, aber auch an die im Holocaust ermordeten Juden und die Qualen missbrauchter Kinder. Zudem geht es um die christliche Verantwortung für Flüchtlinge und Migranten. Vielen Menschen gehe es heute ähnlich wie Pilatus: Sie seien nicht imstande, Christus zu erkennen im Antlitz der Fremden und der Ausländer und Migranten, heißt es.

Der Kreuzweg im Zentrum Roms beginnt am Karfreitag um 21.15 Uhr. Er findet traditionell am Kolosseum statt, in dem nach der Überlieferung in römischer Zeit zahlreiche christliche Märtyrer den Tod fanden.

Wir übertragen die Gebetsfeier live und mit deutschem Kommentar ab 21.05 Uhr. Sie können diese Übertragung auf unserem Vatikan Player mitverfolgen.
http://de.radiovaticana.va/news/2016/03/...ntlicht/1217264
(rv/kna/or 22.03.2016 mg)

von esther10 22.03.2016 00:32

Bayern: Seehofer ruft zur Wachsamkeit und Solidarität in Europa auf
Veröffentlicht: 22. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer (siehe Foto) hat sich wie folgt zu den Terroranschlägen in Brüssel geäußert:

„Die Terroranschläge am Brüsseler Flughafen und in der Brüsseler Metro sind ein weiteres Glied in der Kette menschenverachtender Gewalttaten, die wir seit Monaten immer wieder erleben. seehofer_interview_01_4ddb78858c



Die Attentäter haben mit den heutigen Anschlägen in Brüssel bewusst auf das Herz Europas gezielt und ihren blinden Hass auf unsere europäischen Werte gezeigt: auf unsere Demokratie und unsere Freiheitsrechte. Viele unschuldige Menschen wurden in den Tod gerissen oder verletzt. Ihnen, ihren Angehörigen und den Menschen in der belgischen Hauptstadt gilt unser tiefes Mitgefühl.

Europa darf jetzt nicht zulassen, dass Angst und Verunsicherung unser Leben bestimmen. Wir müssen wachsam sein und gemeinsam in Europa alles dafür tun, um Terrorismus zu bekämpfen und solche grausamen Taten zu verhindern. Wir müssen jetzt in enger Solidarität zusammenstehen.“
https://charismatismus.wordpress.com/201...-in-europa-auf/



von esther10 22.03.2016 00:27

Zwergplanet Ceres bietet rätselhaftes Material an Kratern und Bergen
Veröffentlicht: 22. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

Umso detaillierter die Planetenforscher der Dawn-Mission auf Zwergplanet Ceres blicken können, desto rätselhafter – und spannender – wird der Himmelskörper. Die kontrastverstärkten Echtfarben zeigen bläuliches Material an einigen Kratern und Berghängen. VideoC_l
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefa...#/gallery/22486

“Man könnte zunächst davon ausgehen, dass es sich dabei um Impaktschmelzen handelt, die sich bei der Entstehung der Krater gebildet haben – aber wir sehen das Material auch an Ceres’ höchstem Berg, dem Ahuna Mons”, erläutert Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Er fügt hinzu:



“Außerdem müsste man dieses bläuliche Material dann auch bei allen Kratern sehen.”

Eine exakte Erklärung für dieses Phänomen haben die Forscher noch nicht. Auf der 47. “Lunar and Planetary Science Conference” in Texas zeigte das Dawn-Team nun neue Aufnahmen des Zwergplaneten aus nur 385 km Höhe.

Die kontrastverstärkten Farbkarten von Zwergplanet Ceres zeigen, dass das bläuliche und recht frische Material an den jüngeren Kratern sowie am Berghang von Ahuna Mons zu sehen ist. “Dieses Material bildet Fließstrukturen und geht wahrscheinlich auf eine Interaktion zwischen der direkten Oberfläche und dem darunterliegenden Material zurück.”

Unter der eisfreien Oberfläche von Ceres müsse sich daher eine weitere, andere Schicht befinden. “Es gibt Hinweise darauf, dass diese Schicht unter der obersten Kruste mit Eis und flüchtigen Stoffen angereichert ist.”

An der Oberfläche hingegen wurde bisher kaum Eis entdeckt, da dieses sofort sublimiert. Hilfreich bei der Lösung der Rätsel, die Ceres den Planetenforschern aufgibt, sind die Daten, die Raumsonde Dawn nun aus dem niedrigsten Orbit zur Erde sendet.

“Noch im letzten Jahr sah der Krater Occator wie eine einzige helle Fläche aus”, erläutert Prof. Jaumann. “Jetzt erkennen wir auf den Nahaufnahmen komplexe Strukturen.” – Neben mysteriösen hellen Flecken im Kraterinneren sind eine große helle Aufwölbung im Zentrum zu sehen sowie zahlreiche Risse und Brüche.

Vollständiger Artikel mit Video und Fotos: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefa...#/gallery/22486
https://charismatismus.wordpress.com/201...ern-und-bergen/



von esther10 22.03.2016 00:24

Holte der Paris-Attentäter drei Komplizen aus einem Flüchtlingslager?
Veröffentlicht: 22. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

Nach monatelanger Fahndung haben ihn die ermittelnden Behörden doch noch gefasst. Der mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam konnte am Freitag in Brüssel-Molenbeek festgenommen werden. Er gilt als einer der Hauptverdächtigen der Terrorserie in Paris vom 13.11.2015, bei der 130 Menschen getötet wurden. foto-dcubillas-www_freimages_com_



Der 26-Jährige wurde bei einer Schießerei am Bein verletzt und zunächst in einem Krankenhaus behandelt. Er wird nun wahrscheinlich in ein Hochsicherheitsgefängnis nach Brügge gebracht. Frankreich begehrt die Auslieferung von Abdeslam, um ihn vor ein französisches Gericht zu stellen.

Abdeslam wollte sich vermutlich am 13.11.2015 ebenfalls in die Luft sprengen. Nach eigenen Aussagen habe er aber „einen Rückzieher“ gemacht. Im Pariser Vorort Montrouge fanden die Ermittler einen Sprengstoffgürtel, der wohl zu Abdeslam gehörte. Er hatte überdies die Ankunft der Terroristen unterstützt.

Dafür waren mehrere Aufenthalte in Italien, Griechenland, Ungarn, Österreich, Deutschland, den Niederlanden und in Frankreich notwendig, bei denen er auch mehrmals kontrolliert wurde. Der Südwestfunk berichtete sogar davon, dass Abdeslam drei Männer aus einer Flüchtlingsunterkunft in Ulm abgeholt hatte. Seither fehlten die Männer in der Unterkunft.

Quelle: https://www.unzensuriert.at/content/0020...htlingslager-ab
https://charismatismus.wordpress.com/201...echtlingslager/


von esther10 22.03.2016 00:23

Linkspolitikerin Sahra Wagenknecht kritisiert erneut Asylpolitik der Kanzlerin
Veröffentlicht: 22. März 2016 | Autor: Felizitas Küble

In einem Interview mit der Tageszeitung “Die Welt” (online) äußert sich die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, am heutigen Dienstag erneut skeptisch zur Asylpolitik von Bundeskanzlerin Merkel. 032_29A



Schon vor den Landtagswahlen hatte sie die “unkontrollierte” Zuwanderung kritisiert und dabei sofort Gegenwind aus ihrer Partei geerntet, weil sie von “Grenzen” der Aufnahmebereitschaft in der Bevölkerung sprach und betonte, das “Gastrecht” dürfe nicht mißbraucht werden etc.

Auch jetzt stellt die Politikerin klar: “Merkel hat mit ihrer unkoordinierten, konzeptionslosen Politik zu sehr viel Verunsicherung und Ängsten beigetragen. Ihre Politik läuft darauf hinaus, die Kosten der Flüchtlingsintegration der Mittelschicht und den Ärmeren aufzubürden. Das treibt der AfD die Wähler zu.”

Außerdem weist sie darauf hin: “Die Aufnahmebereitschaft in einer Gesellschaft mit breitem Wohlstand wäre natürlich höher als in einem Land, in dem die Mittelschicht seit Jahren Abstiegsängste hat und die Armut wächst. Viele Probleme, die wir schon vorher hatten, haben sich durch die Flüchtlingskrise verschärft.”

Auf die Rückfrage des Redakteurs, wonach das Steueraufkommen für die Flüchtlingspolitik vorwiegend von den Wohlhabenden stamme, widerspricht Wagenknecht:

“Das stimmt nicht. Die Hälfte des Steueraufkommens stammt heute aus Verbrauchssteuern, die auch Geringverdiener zahlen. Zudem tragen die Städte und Gemeinden die Hauptlast, können aber kaum ihre Einnahmen erhöhen. Bei höheren Ausgaben und stagnierenden Einnahmen muss woanders gekürzt werden. Das geht dann meist zulasten der Ärmeren.”

Die Politikerin kritisiert sodann die Positionierung ihrer eigenen Partei in der Asylpolitik; man habe sich “für die falsche Merkel-Politik mitverhaften” lassen; man müsse nun “darüber nachdenken, warum wir den Zugang zu einem erheblichen Teil unserer früheren Wähler verloren haben”.

Wagenknecht erklärt weiter: “Natürlich darf man nicht pauschal alle Menschen, die sich angesichts hoher Flüchtlingszahlen noch stärker um Arbeitsplätze, Sozialleistungen, Wohnungen und steigende Mieten sorgen, in eine rassistische Ecke stellen. Das gilt auch für Wähler der AfD.”

Quelle für die Zitate: http://www.welt.de/politik/deutschland/a...-nach-1945.html
https://charismatismus.wordpress.com/201...-der-kanzlerin/

von esther10 22.03.2016 00:22

„Ab heute gibt es Jungs mit Vagina und Mädchen mit Penis“ – Madrid hat „totalitärstes Gesetz“ erlassen

21. März 2016


Das Parlament der Autonomen Gemeinschaft von Madrid: "Kein einziger Abgeordneter leistete Widerstand"

(Madrid) Die Autonome Gemeinschaft von Madrid, eine der 17 Regionen Spaniens, verabschiedete am vergangenen Donnerstag das „Gesetz über Geschlechtsidentität, soziale Gleichheit und Anti-Diskriminierung“. „Das ist das totalitärste Gesetz ihrer Geschichte, das mit der stillschweigenden Komplizenschaft der Bischöfe und eines Großteils der ‚konservativen‘ Presse erlassen wurde“, so InfoVaticana.

Eine Abgeordnete der linkspopulistischen Bewegung Podemos feierte das neue Gesetz mit den Worten: „Ab heute gibt es Jungs mit Vagina und Mädchen mit Penis“.

Rechte Regierung, linkes Gesetz

Dabei wird die Autonome Gemeinschaft von Madrid mit ihren 6,5 Millionen Einwohnern nicht einmal von Podemos (27 Sitze) oder der Sozialistischen Arbeiterpartei PSOE (37) regiert, sondern von der konservativ-christdemokratischen Volkspartei (PP, 48 Sitze), deren Minderheitenkabinett von der liberalen Partei Ciudadanos (17) gestützt wird. Die Regierung ist nominell rechts, inhaltlich jedoch links. Wie in den meisten christdemokratischen Parteien Europas findet eine Sozialdemokratisierung statt, eine Linksverschiebung in ein großes linksliberales Spektrum. Ein Prozeß, der in Spanien schon vor der Abspaltung der Ciudadanos vom PP einsetzte, durch diese jedoch beschleunigt wird.

Das Gesetz stammt von Cristina Cifuentes, die seit Juni 2015 die Region als Vertreterin der stärksten Partei regiert. Die bürgerlichen Parteien verfügen mit 65 Sitzen eine hauchdünne Mehrheit gegenüber den Linksparteien mit 64 Sitzen. „Was spielt das jedoch für eine Rolle, wenn die Konservativen und Bürgerlichen wie die Linksparteien handeln“, so InfoVaticana.

Cifuentes, die Tochter eines Generals der Artillerie, machte ihre politische Karriere seit ihrem 17. Lebensjahr zunächst in der Alleanza Popular und nach dem Namenswechsel im Partido Popular. Cifuentes selbst bezeichnet sich als Agnostikerin.

„Totalitäres Gesetz, das die Natur des Menschen niedertrampelt“

„Das Gesetz hat einen totalitären Inhalt, der die Natur des Menschen niedertrampelt und als inakzeptables ‚Hindernis‘ für die Freiheit des Menschen behauptet“, so InfoVaticana.

Das neue Gesetz erklärt: „Das Geschlecht einer Person ist nicht ein bloß biologisches Konzept, sondern vor allem ein psychosoziales“. Man habe daher dem „menschlichen Willen“, die „Souveränität“ zu überlassen, sich sein Geschlecht zu „wählen“, und zwar „unabhängig von jedem physischen Aspekt“. Das „Bestimmen des eigenen Geschlechts“ wird zum „Grundrecht“ erklärt. Jeder könne sich seine Geschlechtsidentität selbst konstruieren.

Mit dem Gesetz wurde die Grundlage geschaffen, bereits im Kindergarten in der Kleinkinderziehung die „nötigen erzieherischen und psychologischen Voraussetzungen“ zu „garantieren“, damit das Kind seine Geschlechtsidentität „frei wählen“ könne.

Damit werde in Wirklichkeit die „Emanzipation des Menschen von sich selbst“ gefordert und den Kindern von klein auf durch die staatlichen Einrichtungen aufgezwungen, so InfoVaticana. Die Kinder werden um ihre Kindheit betrogen, indem man sie aus ideologischen Gründen erst in eine Identitätskrise hineinzwinge und den Widerspruch gegen das natürliche Ich zum staatlichen Bildungsziel erkläre.

„Hormonbehandlung für Mädchen, die sich als Jungs fühlen“ auch gegen die Eltern

Das Gesetz betrachtet die Geschlechtsumwandlung als Teil des neu postulierten „Grundrechtes“. Die Kosten dafür habe die Allgemeinheit zu tragen. Dazu gehören „hormonelle Behandlungen“ und „chirurgische Eingriffe“.

Das linke Gesetz einer rechten Regierungsmehrheit setzt das Elternrecht außer Kraft. Die „Behandlung mit männlichen Hormonen für Mädchen, die sich als Jungs fühlen und umgekehrt“, soll gegen den Willen der Eltern stattfinden können.

In allen Bereichen habe die „frei gewählte“ Geschlechtsidentität auf dem „Identitätswege“ respektiert zu werden, ob im Bereich von Gesundheit, Sport, Erziehung oder Kleidung. Jede Form der Geschlechtertrennung sei aufzuheben: „Ein Junge soll in die Umkleideräume der Mädchen gehen können, um zu zeigen, daß er sich ‚als Frau fühlt‘“, so InfoVaticana.

„Erschreckend: kein einziger Abgeordneter stimmte gegen diese geistige und rechtliche Abirrung“

„Das Gesetz widerspricht der Natur und der Freiheit und führt in deren Namen einen totalitären Zwang gegen das Menschsein ein. Erschreckend dabei ist, daß sich im Parlament der Autonomen Gemeinschaft von Madrid nicht ein einziger Abgeordneter fand, der sich dem Gesetz widersetzte und gegen eine solche geistige und rechtliche Abirrung stimmte“, so InfoVaticana.

Der Großteil der bürgerlichen und konservativen Presse überging das Gesetz mit Schweigen. Dazu gehören auch die offiziellen Medien der Spanischen Bischofskonferenz. „Sie fanden nicht einmal ein auch nur zaghaftes Wort gegen das Transsexuellengesetz.“

„Kein Bischof ergriff vergangene Woche das Mikrophon, um die Gefahr aufzuzeigen, die auf unsere Kinder zukommt. Sie haben damit den Beweis erbracht, daß in Spanien die Laizisten die Hoheit über die Kinder haben“, so InfoVaticana.
http://www.katholisches.info/2016/03/21/...esetz-erlassen/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons


von esther10 22.03.2016 00:18

Dienstag, 22. März 2016
Pontius Pilatus: Prototyp des korrupten und eigensüchtigen Politikers


Bild: Mihály von Munkácsy, gemeinfrei, Wikimedia Commons
Die Passion Jesu Christi ist ein Ereignis, welches es nicht nur schafft, die Religiosität und die Frömmigkeit der Menschen zu bewegen, sondern auch das Interesse für die psychologischen und gesellschaftlichen Umstände, die zu diesem politischen Verbrechen geführt haben, zu wecken. Das liegt daran, dass das gesamte Leidensgeschehen nicht nur ziemlich detailliert in den Evangelien beschrieben ist, sondern auch in einer Art und Weise, in der jeder Mensch sich in irgendeiner Form mit dem Geschehen identifizieren kann und sich selbst wiederfindet. Die vier Berichte der Passion Christi im Neuen Testament besitzen somit eine Universalität, die man wohl nirgends sonst findet. Diese Universalität inspiriert seit Jahrhunderten Künstler und Literaten in allen Winkeln der Welt.

Meine Aufmerksamkeit weckte in dieser Fastenzeit insbesondere die Figur des Pontius Pilatus, die wichtigste politische Persönlichkeit im Passionsbericht. Die Umstände, die zur Anklage gegen Jesus führten, sind rasch geschildert: Aus verschiedenen religiösen und politischen Gründen bildete sich eine Verschwörung gegen Jesus Christus. Für ein Todesurteil bedurfte es aber einer richterlichen Entscheidung des römischen Statthalters, also Pilatus. Auf diese Weise bekommt eine Figur, die bis zu diesem Zeitpunkt in den Evangelien gar nicht vorgekommen war, eine Schlüsselrolle in diesem zentralen Ereignis des Neuen Testaments und im Glauben aller christlichen Konfessionen. Analysieren wir deshalb etwas genauer das Verhalten des Römers und versuchen wir zu verstehen, wie es zu seinem verbrecherischen Richterspruch kam.

Günstiger Gesprächsbeginn, aber die Wahrheit stört

Das erste Verhör Jesu durch Pilatus ist gut im Johannes-Evangelium Kapitel 18, Verse 28 bis 38 beschrieben. Pilatus merkte schnell, daß Jesus lediglich Opfer einer Verschwörung und daher unschuldig war. Während der Unterhaltung zeigt Pilatus Interesse für Jesus und beginnt, sein Herz zu öffnen. Jesus deutet ihm seine Mission an und sagt ihm, er sei ein König, aber nicht von dieser Welt. Doch das Gespräch endet ungünstig, denn Widerstand bäumt sich im Herzen Pilatus’ auf, als Jesus ihm sagt, er sei gekommen, Zeugnis von der Wahrheit abzulegen. Pilatus’ berühmte und folgenschwere Antwort darauf: „Was ist Wahrheit?“

Diese Infragestellung ist der entscheidende Wendepunkt im Prozess gegen Jesus. Ab diesem Zeitpunkt ist Pilatus von Angst erfüllt und nicht mehr primär interessiert, die Wahrheit herauszufinden und ein gerechtes Urteil zu fällen. Sein Hauptanliegen ist, seinen Posten und seine recht bescheidene Macht zu verteidigen. Durch diese innere Haltung wird er zunehmend zum Spielball derjenigen, die gegen Jesus intrigieren.

Aus purer Feigheit übergibt er Jesus der Folter

Nach dem ersten Verhör geht Pilatus zu den Klägern und stellt fest: „Ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen.“ Pilatus hätte Jesus freilassen müssen, doch er fürchtete sich. So bot er an, den Verbrecher Barrabas anstatt Jesus hinrichten zu lassen. Das Angebot wurde abgelehnt. Immer noch wollte Pilatus Jesus freilassen, doch damit die Gegner Christi auf ihre Kosten kommen, ordnete er eine Geißelung an. Die Geißelung nach Art der römischen Strafordnung war eine äußerst grausame Strafe, die nicht selten zum Tod des Verurteilten führte. Der römische Flagello hatte an den Enden der einzelnen Riemen Bleikugeln mit Hacken, die sich in das Fleisch des Verurteilten einbohren konnten und ihm ganze Fleischstücke herausrissen.

Halten wir fest: Pilatus’ Schwäche war kein Hindernis, eine solche Tortur anzuordnen. Ganz im Gegenteil: Weil er nicht Manns genug war, den Gegnern Jesu die Stirn zu zeigen, ordnete er ungerechterweise – aus purer Feigheit – eine Folter an.

Der Wendehals wird ängstlich

Der Satz „Was ist Wahrheit?“ zeigt aber, dass Pilatus nicht nur schwach war, sondern auch unfähig, sich feste Urteile zu bilden. Er war ein Wendehals, der es demjenigen Recht tat, der den größten Druck ausübte. Weil er unfähig geworden war, die Wahrheit zu erkennen, war er auch nicht mehr fähig, gerecht zu urteilen und zu handeln. Allein die Angst um den Verlust seines Postens war die Richtschnur seines Lebens.

Nach der Geißelung zeigte Pilatus Jesus seinen Anklägern, wohl in der Hoffnung, Mitleid für den Gemarterten zu erzeugen. Dabei sagte er: „Seht, ich bringe ihn zu euch heraus; ihr sollt wissen, dass ich keinen Grund finde, ihn zu verurteilen“ (was er eigentlich bereits mit der Anordnung zur Geißelung getan hatte). Pilatus’ Vorgehen erzeugte aber kein Mitleid, sondern genau das Gegenteil. Die Forderungen nach einer Hinrichtung wurden noch heftiger vorgetragen. Der Evangelist berichtet: „Als Pilatus das hörte, wurde er noch ängstlicher.“

Dann bist du kein Freund des Kaisers!

Pilatus verzweifelte zunehmend und versuchte, in einer erneuten Unterredung mit Jesus einen Ausweg zu finden: „Daraufhin wollte Pilatus ihn freilassen“, doch nicht dabei die Sympathie der Kläger verlieren. Deshalb war Pilatus nicht in der Lage, die Ankläger in die Schranken zu weisen. Die Furcht ergriff ihn zusehends. Er verzweifelte geradezu. Doch sein Gewissen verbot ihm immer noch, das Todesurteil auszusprechen.

Seine endgültige Kapitulation kam, als man ihm folgende Drohung entgegenschleuderte: „Wenn du ihn freilässt, bist du kein Freund des Kaisers“. Was zu Jesu Zeit diese Drohung konkret bedeutete, erklärt Gerhard Kroll: „Was nämlich der Verlust der kaiserlichen Freundschaft bedeutete, das konnte Pilatus aus dem Schicksal seines Amtskollegen, des ägyptischen Statthalters Cornelius Gallus, studieren. Der Kaiser entzog diesem den Ehrentitel seiner Freundschaft, und der Beamte wurde aus dem Staatsdienst entlassen. Bald aber brach über den Entlassenen eine Flut an Beschuldigungen und Denunziationen herein, die dem abgesetzten Staatsbeamten nur einen Ausweg offenließen: den Selbstmord (Sueton, Augustus 66). Pilatus wusste das alles sehr genau.“ (Gerhard Kroll: Auf den Spuren Jesu, S. 354).

Unfähig, Gewissheiten zu bilden

Pilatus gab jeden Widerstand auf und verkündete prompt das verbrecherische Todesurteil. Sein Verhalten soll uns eine Warnung sein: Er gab sich in dieser Situation seiner Schwäche hin, weil er nicht zur Bildung von Gewissheiten fähig war. Das machte ihn zu einem ängstlichen Menschen, wodurch er zu grausamen und ungerechten Entscheidungen imstande war. Sein eigener Nutzen war sein Leitfaden. Um diesen zu verteidigen, war er zu allem fähig.

Dadurch ist Pilatus zum Prototyp des korrupten und eigensüchtigen Politikers geworden. Er ist so etwas wie das Vorbild aller Politiker, denen die Wahrheit und die Gerechtigkeit egal sind und die sich nur nach Eigennutz richten. Er war sogar bereit, abzustreiten, dass es eine Wahrheit gibt, wenn ihm das nützlich erschien: Solche Politiker sind zu den größten Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten fähig.



Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 07:46
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/





von esther10 22.03.2016 00:16

CDU-Politiker Hüppe: Embryo-Adoption muß eng begrenzte Ausnahme bleiben
Veröffentlicht: 22. März 2016 | Autor: Felizitas Küble
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Anläßlich der heute veröffentlichten Stellungnahme des deutschen Ethikrats zur sog. “Embryonenspende” erklärt der stellv. CDL-Bundesvorsitzende und CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (siehe Foto):
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Es ist denkbar, dass in extrem seltenen Fällen im Rahmen einer reproduktionsmedizinischen Behandlung ein Embryo seiner Mutter nicht übertragen werden kann. Das Embryonenschutzgesetz verbietet nicht, ihn einer anderen Frau zu übertragen, wenn dies die einzige Chance für sein Weiterleben ist.
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Bei der Embryoadoption hat das Kindeswohl absoluten Vorrang. Das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Herkunft und auf Beziehung zu seinen genetischen Eltern muss gewahrt bleiben, wie der Ethikrat in ähnlichem Kontext bereits in seiner Stellungnahme zu Babyklappen betont hat.
Deshalb ist eine anonyme Embryospende auszuschließen. Zudem besteht ein hohes Missbrauchspotential, etwa in der Abgrenzung zur in Deutschland verbotenen Eizellspende, die im Ausland kommerziell und unter Ausnutzung von prekären Lebenssituationen junger Frauen stattfindet.
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Gesetzliche Lockerungen, die etwa eine Auswahl der genetischen Eltern nach ethnischen Kriterien oder Eigenschaften wie IQ, Bildungsstand und körperlichen Vorzügen vorsehen, sind daher nicht diskutabel.
Kontakt: Christdemokraten für das Leben e.V.
Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde, Tel.: 0 25 73 – 97 99 391, Fax: 0 25 73 – 97 99 392
E-Mail: info@cdl-online.de – Internet: www.cdl-online.de
https://charismatismus.wordpress.com/201...snahme-bleiben/


von esther10 22.03.2016 00:04

Dienstag, 22. http://www.n-tv.de/politik/Viele-Tote-be...6.htmlMärz 2016
Explosionen in Brüssel
Belgien ist Europas Terrorbasis



http://www.n-tv.de/mediathek/videos/poli...le17285431.html

Dienstag, 22. März 2016
Terror in der belgischen Hauptstadt

Viele Tote bei Anschlägen in Brüssel

Am Brüsseler Flughafen Zaventem ereignen sich am Morgen zwei Explosionen, belgische Medien berichten von 13 Todesopfern und mehr als 30 Verletzten. Auch an mindestens zwei Metrostationen gibt es Explosionen, dort sterben etwa 10 Menschen. Die Sicherheitsbehörden sprechen von Terroranschlägen.

Die belgische Metropole Brüssel ist am Morgen von mehreren Explosionen erschüttert worden. Betroffen waren der Flughafen Zaventem sowie Metrostationen in der Hauptstadt. Nach vorläufigen Erkenntnissen kamen mehr als 20 Menschen ums Leben. Die belgischen Sicherheitsbehörden gehen von Selbstmordattentaten aus.

Am schwersten traf es demnach den Flughafen. Bei den zwei Explosionen dort kamen nach Informationen des belgischen Senders RTBF etwa zehn Menschen ums Leben, 30 wurden verletzt. Der Sender beruft sich auf Quellen in Brüsseler Krankenhäusern. Der Sender VRT spricht von 13 Toten und 35 Verletzten, die Feuerwehr von mindestens 11.

Auch in der Brüsseler Innenstadt hat es laut Medienberichten eine oder mehrere Explosionen an Metrostationen gegeben, darunter die Halte "Maelbeek" und "Schuman" in der Nähe des EU-Hauptquartiers. Die Nachrichtenagentur AFP berichtet unter Berufung auf die Feuerwehr, in der Station Maelbeek seien "durch eine sehr starke Explosion" nach vorläufigen Erkenntnissen etwa 10 Menschen ums Leben gekommen.

BILDERSERIE
Der Flughafen in Brüssel gehört zu den größten in Europa. Rund 20 Millionen Passagiere fliegen ...... von hier pro Jahr. Doch an diesem Dienstag herrscht Ausnahmezustand.Am Morgen gibt es plötzlich mehrere Explosionen in der Abflughalle.Fensterscheiben zerbersten.
Explosionen in der belgischen Metropole
Die ersten Bilder aus Brüssel
Die Staatsanwaltschaft habe Antiterror-Ermittlungen aufgenommen, berichtet der öffentliche Sender RTBF. Die belgische Regierung hatte zuvor bereits die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Alle Metrostationen Brüssels wurden geschlossen, die Verkehrsbetriebe stellten den gesamten öffentlichen Nahverkehr ein. Sämtliche Verkehrstunnel in der belgischen Hauptstadt wurden zudem für den Verkehr gesperrt.

Weitere aktuelle Informationen im n-tv.de Liveticker
http://www.n-tv.de/politik/11-10-Behoerd...le17283841.html

Schüsse und arabische Wortfetzen



Mindestens eine der Explosionen am Flughafen Zaventem ereignete sich demnach am Schalter von American Airlines. Der Flughafen bestätigte der Nachrichtenagentur Belga, dass es gegen acht Uhr zwei Explosionen in der Abflughalle gab. Laut Belga fielen kurz vor den Explosionen Schüsse, zudem hätten Personen Arabisch gesprochen.


Bomben-Experte von Paris?: Weiterer möglicher Terrorhelfer identifiziert 21.03.16

Weiterer möglicher Terrorhelfer identifiziert
Auf Videos, die über Twitter verbreitet wurden, sind zerborstene Fenster an der Fassade zu sehen, während Menschen zu Fuß aus dem Gebäude fliehen. Erste Fotos aus der Abflughalle zeigen ebenfalls Zerstörung, am Boden liegen offenbar Deckenplatten.

Der Flughafen wurde gesperrt, der Flugverkehr nach Brüssel wird umgeleitet. Auch der Zugverkehr zum Flughafen wurde eingestellt. Die Flughafenleitung forderte die Menschen auf, nicht mehr zum Flughafen zu kommen und die Umgebung zu meiden.

http://www.n-tv.de/politik/Viele-Tote-be...le17283476.html

von esther10 22.03.2016 00:03

Augenzeugen berichten
"Es war eine Apokalypse"
22.03.2016, 17:01 Uhr | rtr, dpa


Chaotische Zustände am Flughafen in Brüssel. (Quelle: AP/dpa)

Drastische Szenen spielen sich am Flughafen Brüssel (Live-Blog zum Nachlesen) und am zweiten Anschlagsort, der Metrostation Maelbeek mitten im EU-Viertel, ab. Menschen, die vor Ort waren, erzählen:

Die beiden Explosionen kommen scheinbar aus dem Nichts. "Wir dachten zuerst, es handelt sich um irgendetwas von der Baustelle, hier wird zurzeit so viel gebaut", berichtet Anne, die am Brüsseler Flughafen Zaventem in der Gepäckabfertigung arbeitet.

"Sie haben geschrien, geweint, sie hatten Angst"

Doch dann seien Menschen in Panik auf sie zugerannt. "Sie haben geschrien, geweint, sie hatten Angst." Und dann wird klar: Attentäter haben den Flughafen der belgischen Hauptstadt angegriffen.

Samir Derrouich, der im Restaurant Autogrill arbeitet, sagt über die Explosionen: "Die waren fast gleichzeitig. Es war eine Apokalypse."

"Ein Mann rief ein paar Wörter auf Arabisch, danach habe ich eine laute Explosion gehört", berichtet Alphonse Lyoura von der Gepäckabfertigung. Zwei Minuten später habe dann die nächste Explosion den Airport erschüttert.

TOP-NACHRICHTEN
Die Terrororganisation Islamischer Staat hat sich zu den verheerenden Anschlägen in Belgien bekannt. Nach den Terroranschlägen von Brüssel fürchtet NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) ein "Entgleiten" der Sicherheitslage in Belgien. (Quelle: AP/dpa) Der Sicherheitspolitiker Karl A. Lamers (CDU) bringt die Terrorserie von Brüssel im Gespräch mit t-online.de in direkten Zusammenhang mit der Festnahme des Paris-Attetäters Salah Abdeslam. (Quelle: dpa) Die ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld hat nach den Anschlägen von Brüssel mit einem Facebook-Post für Entsetzen gesorgt.
"Ich habe mindestens sechs oder sieben Verletzten geholfen. Wir haben auch leblose Körper fortgeschafft, es war überall die totale Panik", sagt Lyoura, der von seinem Einsatz noch blutverschmiert ist.

"Es war ein unbeschreibliches Chaos"

"Ich habe geholfen, fünf Tote rauszutragen", sagt der Flughafenmitarbeiter Alphonse Youla. "Ihre Beine waren kaputt, als wenn eine Bombe in einem Gepäckstück explodiert ist", so der 40-Jährige zu Reportern. Seine Hände sind blutverschmiert, "von den Leuten, die ich rausgetragen habe".

Er habe vor der ersten Explosion einen Mann etwas auf Arabisch rufen hören. "Dann brach die Platten-Decke des Flughafens ein."

"Alles stürzte herunter, Glas, es war ein unbeschreibliches Chaos", sagt der 40-jährige Belgier Jef Versele aus Gent der Nachrichtenagentur PA. "Die Bombe kam von unten und ging durch das Dach, es war gewaltig. Ungefähr 15 Fenster in der Eingangshalle wurden einfach rausgesprengt."

Jordy van Overmeir war aus Bangkok nach Brüssel geflogen und holt sein Gepäck, als er einen Knall hörte. "Ich dachte erst, da sei ein Koffer runtergefallen", sagt er dem britischen Sender Sky News. "In der Ankunftshalle habe er Rauch gerochen und Glas und Blut gesehen.

"Dann ging ich aus dem Flughafen auf den Parkplatz und da sah ich Menschen mit Kopfverletzungen, weinende Menschen, mehr Blut und auf der Straße überall Glas."

"Ein riesiger Lichtblitz"

Der niederländische Reporter Dennis Kranenburg ist zufällig am Brüsseler Flughafen und berichtet im niederländischen Radio: "Wir kamen gerade an und wollten einchecken. Da war in etwa 30, 40 Meter Entfernung ein riesiger Lichtblitz. Große Brocken von der Decke fielen runter. Jeder fing an zu schreien und die Leute rannten weg."

Eine Passagierin berichtete, nach der Explosion hätten die Menschen in Panik versucht, irgendwo Schutz zu finden. "Uns gelang es, ins Flugzeug zu kommen, aber die Maschine startete nicht", sagt sie. Später seien die Passagiere mit Bussen weggebracht worden.

"Wir sollen raus laufen, so schnell wir können"

Fürchterliche Szenen auch an der Metrostation Maelbeek: Nach der Explosion stürzen die Menschen aus dem Schacht ins Freie, halten sich Taschentücher auf blutende Kopfwunden, sacken auf dem Bürgersteig zusammen. Geschockte Passanten knien sich hin zu ihnen, leisten Erste Hilfe.

Die 33-jährige Greet berichtet, wie sie der Explosion nur knapp entging. "Ich wäre beinahe am Ort gewesen", sagte Greet. Mit dem Zug war sie aus Aalst nach Brüssel gekommen und wollte dann zu Fuß von der Station Schuman nach Maelbeek weitergehen.

"Als wir bei Schuman ausstiegen, hat ein Bahnmitarbeiter geschrien, wir sollen raus laufen, so schnell wir könnten", erzählt Greet - und schaut fassungslos auf die Station Maelbeek.

In den Straßen von Brüssel beugen sich die Passanten über ihre Smartphones. Vielen steht der Schock ins Gesicht geschrieben. "Fragen Sie bitte jemanden anderen", sagt ein junger Mann mit Tränen in den Augen. "Wir haben Angst", sagt ein Bauarbeiter, der eigentlich an der Station Schuman arbeiten sollte.
*****

Terror in Brüssel
Foto zeigt mögliche Flughafen-Attentäter
22.03.2016, 17:55 Uhr | dpa, AFP

Der belgische Sender VRT hat nach dem Attentat am Brüsseler Flughafen ein Foto von drei verdächtigen Männern veröffentlicht. Sie sollen den Anschlag auf den Zaventem-Airport verübt haben. Der Sender teilte auf seiner Internetseite mit, die Polizei habe dies bestätigt.

Kurz vor der Veröffentlichung des Bildes hatte sich die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu den Terrorangriffen in Brüssel bekannt. IS-Kämpfer hätten die Taten mit Sprengstoffgürteln und anderen Sprengsätzen begangen, berichtete die dem IS nahe stehende Online-Nachrichtenagentur Aamak.

Über 30 Tote nach Sprengstoffattentaten

Bei Bombenanschlägen auf den Brüsseler Flughafen und eine U-Bahnstation in der belgischen Hauptstadt waren am Vormittag mehr als 30 Menschen getötet und mehr als 200 weitere verletzt worden.

Laut dem Aamak -Bericht hatten die IS-Kämpfer zunächst am Flughafen Zaventem das Feuer eröffnet, "bevor mehrere von ihnen ihre Sprengstoffgürtel zündeten". Ein weiterer Selbstmordattentäter habe in der U-Bahnstation Maelbeek einen Sprengstoffgürtel gezündet.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...ttentaeter.html
http://www.seniorbook.de/themen/kategori...ach-den-bombern

APOKALYPSE
https://de.wikipedia.org/wiki/Offenbarung_des_Johannes

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