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von esther10 08.02.2016 00:32

„Synodalität“ und „Dezentralisierung“ – 13. Treffen des C9-Kardinalsrates
8. Februar 2016 0


Papst Franziskus mit C9-Kardinalsrat (Kardinalstaatssekretär Parolin fehlt im Bild)
(Rom) „Synodalität“ und „Dezentralisierung“ sind die Themen der derzeitigen Sitzungssession des C9-Kardinalsrates.
»
Heute morgen begann die 13. Sitzungssession des C9-Kardinalsrats zur Beratung von Papst Franziskus bei der Kurienreform und der Leitung der Weltkirche. Im Gegensatz zu den bisherigen Sitzungssessionen, die jeweils drei Tage dauerten, umfaßt die 13. Session nur zwei Tage. Der C9-Kardinalsrat bestehend aus neun Kardinälen wird noch bis morgen Abend mit Papst Franziskus tagen.

Thema dieser Session sind „Dezentralisierung“ und „Synodalität“. Synodalität ist ein Begriff, den Papst Franziskus in seiner Predigt zum Hochfest der Apostel Petrus und Paulus am 29. Juni 2013 einführte. Von der „Dezentralisierung“ sprach Papst Franziskus erstmals im Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium.

Sowohl „Dezentralisierung“ als auch „Synodalität“ wurden von Franziskus in seiner programmatischen Rede zum 50. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Vatikanischen Konzils aufgegriffen, die er am 17. Oktober bei einem Festakt während der Bischofssynode über die Familie hielt. Papst Franziskus sagte damals: „Synodalität ist der Weg, den Gott sich von der Kirche des 3. Jahrtausend erwartet.“
http://www.katholisches.info/2016/02/08/...kardinalsrates/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

von esther10 08.02.2016 00:28

Satanskult im Namen der Religionsfreiheit?
4. Januar 2016 49


Satanstempel
(Washington) Als Brecheisen dient die „Religionsfreiheit“, die als spirituelle Anarchie ausgelegt wird. Damit, so die Behauptung, habe auch das „Böse“ ein Recht zur freien Entfaltung. Mit dieser Begründung wurde im vergangenen Oktober in Old Spring Town im US-Bundesstaat Texas ein Satanstempel der „Großen Kirche Luzifers“ eröffnet. In Island wird an einem heidnischen Tempel gebaut. Und in Quindio in Kolumbien wird eine „Kirche“ für den Satanskult errichtet.

Die Anwohner empfinden ein Unbehagen und erhoben Protest. Der örtliche Polizeichef, Oberst Ricardo Suarez, betont, daß „in Kolumbien Religionsfreiheit herrscht“, doch derlei Initiativen „zu beobachten sind, da man nicht weiß, welche Art von Praktiken stattfinden werden“.

Religionsfreiheit „ein hoher, aber auch mißverstandener Wert“

Christliche Gruppen fragten öffentlich, warum einem solchen Projekt im Namen der Religionsfreiheit, „eines so hohen, aber auch so mißverstandenen Wertes“, die Bewilligung erteilt wurde. “ Der katholische Ortsbischof, Msgr. Pablo Salas von Armenia, warnte mit einem Hirtenbrief vor dem Satanismus. Der Bischof forderte die Familien auf, besonders auf die Kinder und Jugendlichen aufzupassen.

Die Diözese verweist auf die Heilige Schrift: „Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge“ (Joh 8,44).

Die Bewilligung zeige, so der Bischof, daß der Abschnitt der Verfassung zur Religionsfreiheit „einer Präzisierung“ bedürfe. „Früher genügte der Hausverstand.“

Victor Rozo, der Anführer des kolumbianischen Satanstempels behauptete, die von ihm vertreten Lehre sei gar nicht satanisch. Allerdings genügt zur Widerlegung, seinen Namen im Internet abzufragen.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana
http://www.katholisches.info/2016/01/04/...igionsfreiheit/
http://www.katholisches.info/2013/12/11/...entlichen-raum/...

von esther10 08.02.2016 00:27



Es kann nicht sein, dass ein Papst gegen den anderen Papst lehrt": Erzbischof Gadecki

Erzbischof Stanislaw Gadecki ist Vorsitzender der Polnischen Bischofskonferenz,
Foto: EWTN - Katholisches Fernsehen

Von Robert Rauhut


Erzbischof Stanislaw Gadecki ist Vorsitzender der Polnischen Bischofskonferenz,

POSEN , 07 February, 2016 / 3:00 PM (CNA Deutsch).-

Die ordentliche Bischofssynode zu Ehe und Familie liegt nun einige Zeit zurück. Mit Spannung wird das Apostolische Schreiben von Papst Franziskus erwartet, welches den synodalen Prozess zum Abschluss bringen wird. Ein maßgeblicher Bischof bei den letzten beiden Synoden zum Thema war der Vorsitzende der polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki von Posen. Das Internetportal “Politico” bezeichnete den kirchlichen Würdenträger als einen der führenden europäischen Akteure des vergangenen Jahres. Robert Rauhut von EWTN Deutschland sprach mit ihn nach der Familiensynode über deren Ergebnisse, deren Stärken und Schwächen, ihre Bedeutung für die pastorale Arbeit in Polen, die Präsenz des heiligen Johannes Paul II. auf der Synode, das Verhältnis von Wahrheit und Barmherzigkeit… Das Gespräch wird in Teilen zu einem späteren Zeitpunkt über EWTN – Katholisches Fernsehen ausgestrahlt.

EWTN: Herzlichen Dank für die Möglichkeit, Ihnen noch einmal Fragen nach dieser sehr intensiven und fruchtbaren Synode stellen zu können. Wie beurteilen Sie diese Familiensynode aus der Perspektive der polnischen Bischöfe?

STANISLAW GADECKI: Die polnischen Synodenväter haben darüber nachgedacht und beschlossen - um Missverständnisse zu vermeiden - ein Kommuniqué direkt nach der Heiligen Messe zum Synodenabschluss herauszugeben. Dieses stellt unseren Standpunkt für alle Medien in Polen dar. In diesem Standpunkt sprechen wir von drei Dingen: Erstens, dass sich die Lehre der Kirche nicht verändert hat, denn dies wurde durch den Papst angesprochen und bestätigt, wie auch durch Kardinäle und Bischöfe der einen wie der anderen Seite, die sagten: “Die Doktrin ändert sich nicht”. Wir analysieren den synodalen Text und sehen darin keinen Beweis dafür, dass eine Veränderung der Doktrin erfolgt ist.


Dagegen gibt es eine gewisse Veränderung der Praxis, die erfolgt ist, vor allem in den Punkten 84, 85 und 86 des Schlussdokuments, wo vom “discernimento” und “accompagnamento” gesprochen wird, also von der “Unterscheidung der Geister” und der “Begleitung” . Das sind zwei Schlagworte, die während dieser Synode wiederholt und in diesem Schlüsselmoment eingeführt wurden; und zwar dort, wo die Rede von der pastoralen Begleitung durch die Kirche ist. Diese “Begleitung” bedeutet in der Praxis, dass die Priester mit größerer Geduld und größerem Engagement diejenigen begleiten, die sich scheiden haben lassen und eine neue zivile Beziehung eingegangen sind, um sie hinzuführen zu einer Gewissenserforschung. D.h. sich zu fragen: Sind sie diejenigen, die zum Zerbrechen der Ehe hingeführt haben? Haben sie alles getan, um diese Beziehung aufrechtzuerhalten? Wie sieht ihre Beziehung zu den Kindern aus, die nun in einer solchen schwierigen traumatischen Situation zurückgelassen worden sind? Welche Verpflichtungen haben sie mit Blick auf die Erziehung der Kinder, aus der einen wie der anderen Beziehung? Das sind diejenigen Punkte, die jeden Menschen bei seiner Gewissenserforschung begleiten sollten, aber hier spricht die Synode ausdrücklich davon, dass die Priester sich engagieren und bei der tieferen Erforschung helfen sollten.

Praktisch kann man diese Dinge nicht nur in wechselseitigem Erzählen, einem Diskurs, einem Small-Talk tun, sondern der einfachste Weg dieser Gewissenserforschung ist der Beichtstuhl, wo der Mensch sich darum bemüht, zur Wahrheit zu gelangen und in der Wahrheit vor sich selbst und vor Gott zu stehen. Dies ist der zweite Punkt, der in der bisherigen Lehre der Kirche nicht so unterstrichen wurde, der sich von der vorherigen Lehre unterscheidet.

Der dritte Punkt: Praktisch ist nirgendwo die Rede von der Heiligen Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene. Wir können den ganzen Text nehmen und werden dort nirgendwo einen Übergang zur Heiligen Kommunion finden. Natürlich ist dort die Rede von einer tieferen “Integration”, größeren “Partizipation”, größeren Einführung der wiederverheiratet Geschiedenen in verschiedene Sphären des kirchlichen Lebens, sei es die Erziehung, sei es die Caritas, oder Bereiche wie das Lesen der Heiligen Schrift, der “lectio divina”, der Teilnahme an der Heiligen Messe – natürlich ohne Empfang der Heiligen Kommunion. Aber auch in der “Participatio” gibt es Unterscheidungen. Nicht in jedem Land sind die gleichen Dinge durchführbar. Es gibt Länder und Bischöfe, die unterstrichen haben, dass alle wiederverheirateten Geschiedenen notwendigerweise als Katecheten zugelassen werden sollten. In Polen ist dies nicht möglich, weil ein Mensch in einer solchen Situation ein schwacher Zeuge ist, denn er steht in der Wahrheit als untreu gegenüber dieser Wahrheit da. Es gibt in verschiedenen Ländern verschiedene Praktiken, die anzunehmen möglich sind.

Dies sind die drei Dinge, die man im Kontext der am häufigsten gestellten Fragen wiederholen und sagen kann: Dass sich die Synode darum bemüht im Rahmen der Möglichkeiten bezüglich der Integration von wiederverheiratet Geschiedenen in die Kirche weit zu öffnen, aber nicht bis zu dem Grad, dass man denken könnte, dass der Mensch zugleich im Ehebruch lebt und die Heilige Kommunion empfängt, denn das wäre im Widerspruch zur Lehre unseres Herrn Jesus selbst. Dann wären wir zurück in den Zeiten des Mose.


EWTN: Worin sehen Sie die starken Seiten der Synode, seiner Ergebnisse?

GADECKI: Stark sind sie dort, wo sie am einfachsten sind, also im ersten Teil. Dort, wo man eine soziologische Vision der Ehe und Familie vorstellt und die Schwierigkeiten, die die Ehe und Familie in der gegenwärtigen Zeit erfährt, d.h. die Lenkung der Aufmerksamkeit auf die angetroffene Zahl an Scheidungen und von Konkubinaten, auf das gemeinsame Leben ohne gemeinsame Verpflichtungen, auf die verschiedenen fehlerhaften Konzepte von Familie. Das sind all die Schwierigkeiten, die die Säkularisierung der gegenwärtigen Zeit mit sich bringt, mit denen wir uns konfrontieren sollen, aber denen wir uns nicht unterwerfen dürfen, denn das Evangelium ist ein ständiger Weg gegen den Strom. Wir können auch nicht sagen, dass wir in den schwierigsten aller möglichen Zeiten leben, denn es gab Zeiten offensichtlicher Verfolgungen, in denen man mit seinem Leben Zeugnis für seine Zugehörigkeit zu Christus ablegen musste und das waren wirklich schwierige Zeiten. Heute ist dies häufig eine Konfrontation mit der “Political Correctness”, die fordert, dass man so geht, wie es sich die Medien wünschen, nach ihrer Stimme. Also ist dies keine unüberbrückbare Schwierigkeit für denjenigen, der mit Christus fest verwurzelt ist.

EWTN: Gibt es schwache Seiten des Schlussdokuments?

GADECKI: Schwächere Seiten würde ich im zweiten Teil sehen. Dort ist die Rede von der göttlichen Vision der Familie – sie wird vorgestellt anhand der Heiligen Schrift, des Alten Testaments, des Neuen Testaments, in der Sicht Jesu Christi; wie die Familie in der neutestamentlichen Zeit und dem Wirken Jesu erscheint, in der Zeit der Apostel – und dann gelangen wir zu einer überraschenden Lücke: Es ist kein einziges Mal von Scheidungen die Rede und welches deren Konsequenzen sind. Es gibt keine Referenz zu dem “Im Anfang war es nicht so”. Natürlich ist die Rede davon, dass Mann und Frau eine Ehe bilden, dass sie dieses Projekt im Hohelied der Liebe haben, bei Hosea, aber wenn es zum Neuen Testament kommt, hören wir weder von Johannes dem Täufer noch der “Conversio”, der Lossprechung von den Sünden, dem Bekenntnis der Sünden.

Viele der Synodenväter kehrten mit Verwunderung zurück und sprachen davon, dass sie versuchten darauf hinzuweisen, dass man gar nicht so offen von der Sünde in dem Dokument spricht. So als ob wir uns schämen würden. Damit wir den Sünder nicht verletzen, müssen wir Euphemismen gebrauchen, eine delikate Sprache, dass das Verhalten nicht konform ist mit Regeln, mit Normen. Aber es gibt keine wirkliche Lehre von der Liebe Gottes, die den Ausgangspunkt bildet; von der Sünde und von der Gnade, praktisch von der Erlösung. Es gibt dort diese Schemata in dieser verhüllten Sprache, aber selbst nachdem wir darüber gesprochen haben, ist es nicht so klar und evident in dieses Dokument hineingelangt, wie es meiner Meinung nach sollte.

Und das ist kein Masochismus, denn praktisch von Anfang an, als Christus sein Wirken begann: “Kehrt um und glaubt an das Evangelium!” ist es unmöglich, diesen Moment der Umkehr, des Sündenbekenntnisses beiseitezulassen. Und dann gibt es noch eine zweite Sache, die bei dieser Gelegenheit auftaucht und sie begleitet, die noch merkwürdiger ist, die in den “circuli minores” von der Rolle des Heiligen Geistes in diesem ganzen Prozess sprachen, von dem Beiseiteschieben des Wirkens des Heiligen Geistes im gesamten Prozess, was ein wenig gefährlich ist, denn es ist der Heilige Geist der einen Impuls zu einem solchen ganzen Wirken gibt. Wenn man von diese Person nicht so klar spricht, kann der Eindruck entstehen, dass die Umkehr Ergebnis unserer schönen Gespräche ist, mit dem Priester oder dem Pastoralassistenten. Das Ganze ist aber Konsequenz des Wirkens des Heiligen Geistes.

In diesem Sinne gibt es bestimmte Mängel in diesem Dokument und der Heilige Vater hat selbst darauf hingewiesen, dass es noch viele andere Themen gäbe, die man bei dieser Gelegenheit anschneiden könnte, die wir aber nicht angeschnitten haben. Und global - auf die Gesamtheit schauend - scheint es mir, dass das Thema Ehe und Familie in ihrer Berufung und Sendung ist, der Schwerpunkt aber auf denjenigen, die eine zweite zivile Beziehung haben, oder eine dritte. Und es sieht so aus, als ob anstelle eines einmaligen Kompendiums - verständlich, einfach, klar für jede Familie – man eine große Anstrengung in Richtung Konzentration auf die “Einzelsituation” als Kategorie unternimmt, wobei man bei dem Ganzen von der “Barmherzigkeit” spricht. Die Kirche war von Anfang an barmherzig, selbst dann wenn sie ganz entschieden zur Umkehr aufgerufen hat, weil sie wusste, dass es wichtig ist, ob der Mensch erlöst wird oder nicht, ob er das ewige Leben erreicht oder nicht. Das Wichtigste ist, was Gott von ihm denkt, nicht was andere Menschen von ihm denken oder was er – in einem gewissen Sinn – von sich selbst denkt. Der größte Ausdruck der Barmherzigkeit der Kirche, zuvor von Jesus Christus, ist das Sakrament der Busse und Versöhnung. Es gibt kein größeres Sakrament der Barmherzigkeit.

EWTN: Die polnischen Bischöfe haben ein schönes Beispiel dafür gegeben, wie die Nr. 84-86 des Schlussdokuments zu verstehen sind, also nicht in dem Sinne, dass man grundsätzlich die Heilige Kommunion empfangen kann, wenn man erneut in eine zweite zivile Beziehung eingetreten ist. Ist das auch ein Vorbild, ein Weg für andere Bischöfe und Bischofskonferenzen, um durch klare Statements den Gläubigen bessere Orientierung zu bieten?

GADECKI: Ausgehend von den Prämissen haben wir beschlossen, dieses Kommuniqué zu veröffentlichen. Wir haben nämlich vorausgesehen, welche Verwirrung in Polen aufgrund von Kommentaren entstehen könnte, die bei dieser Gelegenheit gegeben werden. Deswegen haben wir der Aufrechterhaltung der traditionellen Lehre der Kirche in dieser Hinsicht Beachtung geschenkt. Zu unserer Aufgabe gehört aber nicht die Belehrung anderer Bischofskonferenzen. Sie haben ihren eigenen Verstand und werden sicherlich das Beste tun, das in ihrer Kraft liegt.

EWTN: Die Medien haben nach Abschluss der Synode diese direkt mit einer eigenen Narration versehen, z.B. der Behauptung, die Synode hätte die Heilige Kommunion für zivil wiederverheiratet Geschiedene erlaubt, obwohl in dem Dokument davon überhaupt nicht die Rede ist. Wie beurteilen sie dieses soziologisch wahrnehmbare Phänomen?

GADECKI: Ich denke, eine Erklärung ist ganz einfach. Die Narration, die das ganze Jahr seit Abschluss der außerordentlichen Bischofssynode im Jahr 2014 durch die Welt ging, verkündete durch die Medien die ganze Zeit hindurch “Es wird die Kommunion für die zivil wiederverheiratet Geschiedenen geben, es muss so sein, es gibt keine Möglichkeit, dass sie nicht sein könnte”, so dass sich die Menschen mittlerweile an diese Rede gewöhnt hatten und nun zu fragen begannen, ob sich die Synode versammelt hat, um die Hl. Kommunion für die wiederverheiratet Geschiedenen zu erwägen und warum sie es noch nicht klar gesagt hat. Deswegen, meine ich, ist es Aufgabe der Bischöfe, diese aufgebauschten Erwartungen zu berichtigen und sich an die Lehre der Kirche zu halten, welche in dieser Frage bereits mehrere hunderte Jahre hinter sich hat und Praktiken bewahrt, die von den Menschen hingebungs- und aufopferungsvoll befolgt und gelebt wurden und werden. Dies alles durchzustreichen und zu sagen “Die Kirche ist unbarmherzig” und zu fordern wir sollen sagen “Jeder solle es so machen, wie derjenige es gerade will”, ist der falsche Weg. Natürlich ist jeder frei zu sagen “Ich will das nicht.” Aber dann trägt man auch die Verantwortung für die “Verdammnis” eines anderen Menschen. Das ist eine gewaltige Verantwortung.


EWTN: Wir wissen, dass der Heilige Vater weitere Entscheidungen treffen wird. Welche positiven Aspekte dieser Synode werden in der katholischen Kirche in Polen umgesetzt werden?

GADECKI: Unmittelbar auf der ersten Bischofskonferenz nach der Synode habe ich über die Familiensynode berichtet. Die Bischöfe machen sich mit der polnischen Übersetzung des Schlussdokuments vertraut und wir müssen diejenigen Schritte annehmen, die dort gewiesen wurden, um nicht vom Wunsch des Heiligen Vaters abzuweichen. D.h. es geht darum zu überlegen, wie unsere “Begleitung” und “Integration” der Geschiedenen in unseren Pfarreien aussehen soll. Grundsätzlich ist aber diese “Integration” schon bisher vorhanden gewesen. Diejenigen, die das wollten, kamen zur Kirche und nahmen an der Heiligen Messe teil ohne die Heilige Kommunion zu empfangen. Den Grad der “Integration” müsste die gesamte Bischofskonferenz gemeinsam definieren, denn es kann nicht so sein, dass in jeder Diözese etwas anderes gilt. Es gibt eine ganze Reihe von Schritten, die aufeinander folgen sollten: die Herausgabe eines verständlichen Kompendiums über das Verständnis von Ehe und Familie. Es gibt solche bereits in Polen, aber die richten sich eher an Wissenschaftler als an den einfachen Menschen.

EWTN: Wurde die osteuropäische Sichtweise auf der Familiensynode hinreichend berücksichtigt?

GADECKI: Niemand stellte Barrieren gegen Aussagen auf. Das, was wir sagen wollten und was gesagt gehörte, das haben wir gesagt. Wir sind uns natürlich bewusst, dass die polnische Bischofskonferenz und die polnischen Synodalen bei der Familiensynode nicht die gesamte Kirche und nicht die gesamte Synode bilden. Die “Synodalität” setzt das Hinhören auf die Stimmen aller voraus, die versammelt sind, und die Orientierung an der größeren Weisheit, die sich bei einer solchen Gelegenheit offenbart. Jeder von uns hat seinen Standpunkt dargelegt, nicht nur Polen, sondern auch Litauen, Lettland, Weißrussland, Slowenien, die Slowakei, Bulgarien, Rumänien, auch die Ukraine. Jedes dieser Länder hat seine Meinung geäußert. Wenn man natürlich unter “Hinhören” versteht, dass unsere Meinung angenommen wurde, würde das zu weit gehen. So wie die Meinungen von vielen anderen Ländern nicht akzeptiert wurden, obwohl hingehört wurde, so wurde in unserem Fall hingehört, so z.B. wenn wir ausgeschlossen haben, dass zivil wiederverheiratet Geschiedene die Heilige Kommunion empfangen können. Ob wir das bewirkt haben, ist schwer zu sagen, aber die vereinte Stimme von mehreren Dutzend Synodenvätern hat diese Rückkopplung bewirkt, dass diejenigen Passagen verschwunden sind, die mit Blick auf die genannte Problematik in sich widersprüchlich waren.

EWTN: Wie war die Gestalt des Heiligen Johannes Paul II. präsent?

GADECKI: Ich denke, es ist eine große Veränderung erfolgt. Bei der außerordentlichen Synode war Johannes Paul II. fast gar nicht präsent, weder die Lehre von “Familiaris Consortio” noch seine Katechesen, aber auch zentrale Dokumente aus der Zeit nach seinem Pontifikat wie “Dignitatis Personae”. Das alles schien der Vergessenheit anheimgefallen zu sein. Dagegen bei dieser Familiensynode waren seine Person und seine Lehre sehr präsent. Es wurde viel häufiger auf “Familiaris Consortio” Bezug genommen. Es wurde genannt und referiert. Es war schon allein ein Fortschritt, dass man die Aussagen zu Ehe und Familie der Päpste Paul VI., Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus berücksichtigt hat. Es ging also nicht nur darum direkt die Schwierigkeiten hier wie dort zu lösen, sondern den Weg in Erinnerung zu rufen, den die Kirche in diesen vergangenen Jahrzehnten gegangen ist und der nicht einfach durchgestrichen werden darf. Es kann nicht sein, dass ein Papst gegen den anderen Papst lehrt.

EWTN: Trotzdem bekommt man den Eindruck, dass methodologisch im Schlussdokument doch ein wenig eine “Steinbruchexegese” betrieben wurde, wenn man als Beispiel die fragmentarische Verwendung von Familiaris Consortio Nr. 84 nimmt, die Spannung von Subjektivität und Objektivität, oder?

GADECKI: Ja, durchaus. Das wurde schnell als eine Inkonsequenz offengelegt. Wenn wir uns nämlich auf Johannes Paul II. und “Familiaris Consortio” berufen, müssen wir ehrlich sein.

EWTN: Die subjektive Seite des Sakraments verliert ihren Sinn, wenn es nicht eine objektive Seite gibt, oder?

GADECKI: Ja, so ist es. Ähnlich wie bei der Frage von Subjektivität und Objektivität war es mit dem Thema des Gewissensurteils: Manche sprachen vom “Gewissen als Stimme Gottes” nicht als Raum, in dem wir die Stimme Gottes hören. Manche sahen also das Gewissen als Stimme Gottes – eine im hohen Grad subjektive Kategorie, denn jeder kann behaupten “In meinem Gewissen sehe ich diesen Sachverhalt so und so und es interessiert mich nicht, was die Kirche oder andere dazu sagen. Ich sehe dies subjektiv so und sehe es als Stimme Gottes an”. Dies war ein Fehler. Und ähnlich ist es mit der Sichtweise der moralischen Norm als Last, die zu schwer zum Tragen sei oder als etwas, das neben dem Gewissen verläuft, das als “Stimme Gottes” verstanden wird.

EWTN: Wenn wir auf ein Detail eingehen, dann spricht der Text vom “criterio complessivo” (in der deutschen Arbeitsübersetzung ist die Rede vom “Gesamtmaßstab”). Was ist damit gemeint?

GADECKI: Das ist ein sehr allgemeiner Begriff, der zunächst einmal gar nichts besagt, wenn man nicht die Kriterien definiert, aus denen sich das “criterio complessivo” zusammensetzt. Sonst kann jeder darunter genau das verstehen, was er verstehen will.

EWTN: Welche anderen Aspekte spielten in den Diskussionen eine zentrale Rolle, z.B. das Verhältnis Kirche – Welt, Lehre – Praxis, Wahrheit und Barmherzigkeit?

GADECKI: Das Verhältnis Kirche – Welt war eher sekundär, wichtig war die Diskussion um das Verhältnis Wahrheit und Barmherzigkeit, Liebe und Barmherzigkeit, Treue und Barmherzigkeit. Das ist ein entscheidendes Problem, denn wenn wir die Wahrheit der Barmherzigkeit entgegenstellen, dann gibt es keine guten Lösungen. Ich denke, der Heilige Vater wie auch die Bewohner Argentiniens schauen ein wenig anders auf zwischenmenschliche Kontakte als wir hier in Europa. Es ist vielleicht nicht so sehr ein anderes Denken, aber die Kontakte sind herzlicher, wärmer, südländischer. Etwas Vergleichbares findet sich in Europa eher weniger, vielleicht z.B. in Italien. Aber in Nordeuropa gibt es das bestimmt nicht so. Vielleicht verstehen wir den Papst nicht bis zum Ende, aber wir sollten es.

EWTN: Eine letzte Frage: Ein Kardinal sprach von einem deutsch-polnischen Krieg, einer Schlacht bei der Synode. Wie sehen Sie das?

GADECKI: Viele Synodenväter, darunter der Heilige Vater, sprachen davon, die Familiensynode nicht als ein “Parlament” zu betrachten, das heißt die demokratischen Regeln des Staates auf das Leben der Kirche zu übertragen. Wenn sich die Synodenväter äußern, dann ist das keine Kopie eines Parlaments, keine Parteien. Wir sind uns dessen bewusst, dass wir zuerst im Rahmen der Synodalität handeln und dann in der größeren Kollegialität. Sogar die Synode ist nicht die endgültige Stimme der Kirche. Die Synode ist nur eine Bewegung in Richtung Kollegialität, des Papstes mit den Bischöfen mit und unter dem Papst. Die Synode ist nur nützlich, insofern sie dieser Kollegialität dient. Das Wesen der Synode ist grundgelegt im Kirchenrecht. Die Rede beispielsweise von einem deutsch-polnischen Krieg bei der Synode ist deswegen eine grobe Übertreibung. Das, was die Deutschen repräsentieren, ist nicht nur Deutschland, sondern auch Neuseeland, der französischsprachige Teil Kanadas, die Schweiz. Es ist also nicht nur die deutsche Seite. Die Unterschiede verlaufen nicht entlang der Sprachen, sondern der eine Bischof ist dieser Meinung, der andere Bischof jener Meinung. Das Bilden eines 3. Weltkrieges auf der Synode ist ein wenig komisch.

http://de.catholicnewsagency.com/story/e...it-gadecki-0469

von esther10 08.02.2016 00:27

Suche nach Gott in unserer Enttäuschung
Stephanie H. Um • 8. Februar AD2016 •




http://www.catholicstand.com/seeking-god-disappointment/

von esther10 08.02.2016 00:20

Seine Gebrechlichkeit brachte diesen Priester in den Beichtstuhl - und dann zur Heiligkeit



VATIKANSTADT , 08 February, 2016 / 9:50 AM (CNA Deutsch).-
Ganz Rom ist in Aufregung, zigtausende haben sie begleitet, bei ihnen die Nacht im Gebet verbracht, ihnen auf dem Petersplatz die Ehre erwiesen: Pater Pio und Pater Leopold Mandic.

Am Mittwoch werden die beiden Heiligen dabei sein, wenn Papst Franziskus über 1,000 Missionare der Barmherzigkeit aussendet, um unter anderem in vielen Ländern Beichten abzunehmen - oder in Ländern wie Deutschland das vernachlässigte Sakrament wieder zu vermitteln.

Der Grund, warum Franziskus darum gebeten hat, die beiden als Zeugen dabei zu haben, ist deren mühevoller Einsatz als Beichtväter und geistliche Begleiter.

Aber direkt darauf angesprochen, geben die meisten zu: Sie sind wegen Pater Pio gekommen.

VIDEO

http://de.catholicnewsagency.com/story/s...heiligkeit-0471

Pater Pio, der heilige Pius von Pietrelcina, ist vielen Katholiken ein Begriff. In ganz Italien, aber auch rund um die katholische Welt wird er geliebt und verehrt.

Doch das Leben seines Kapuzinerbruders Leopold Mandic ist ein bewegendes Zeugnis der Ausdauer und Gläubigkeit trotz lebenslanger körperlicher Beschwerden.

Sankt Leopold wurde 1866 als Bogdan Mandic in Dalmatien geboren. Er war das jüngste von 12 Kindern einer kroatischen Familie. In jungen Jahren litt er bereits nicht nur am Stottern sondern auch starken Bauchschmerzen. Chronische Arthrose verkrümmte seine Gestalt und seine Finger. Aber was dem zukünftigen Heiligen an physischer Kraft fehlte, glich er durch spirituelle Stärken aus.

Im Alter von 16 Jahren verließ Bogdan seine Heimat und ging nach Italien. Er wurde Schüler der Seraphischen Kapuzinerschuler in Udine. Im Jahr 1884 trat er dem Kapuziner-Orden als Novize bei und führte fortan den Namen Bruder Leopold. Sechs Jahre später wurde er in Venedig zum Priester geweiht.

Sein größter Wunsch war es, im Osten Europas als Missionar zu arbeiten. Dort tobten religiöse Konflikte. Doch seine Vorgesetzten kamen Leopolds Wunsch nicht nach: Aufgrund seiner schlechten körperlichen Verfassung, seiner zahlreichen Schwächen und Krankheiten war sein Weg ein anderer.

Stattdessen übernahm der junge Pater Dienste in verschiedenen Klöstern der Franziskanerprovinz von Venedig. In Padua lehrte er über die frühen Kirchenväter und wurde bald bekannt dafür, wie gut er sich um seine Studenten kümmerte - und wieviele Stunden er jede Nacht im Gebet verbrachte.

Gebückt und zunehmend geschwächt mit zunehmenden Alter, verbrachte Leopold die nächsten Jahrzehnte damit, in seiner kleinen Zelle in Padua die Beichte zu hören und geistliche Begleitung zu geben: Beides Dinge, die Franziskus den Katholiken im Jahr der Barmherzigkeit ans Herzen gelegt hat.

Der heilige Leopold nahm bis zu 15 Stunden pro Tag die Beichte ab. Er fastete, opferte Vieles dem Herrn auf, und lebte aus dem Gebet.

Schnell verbreitete sich das Wort vom barmherzigen Kapuziner - was prompt zu Vorwürfen führte, er sei zu nachsichtig mit den Beichtenden. Auf solche Kritiker antwortete Leopold: “Sollte mich der Gekreuzigte beschuldigen, zu milde zu sein, würde ich ihm antworten: Herr, Du hast mir dieses schlechte Beispiel gegeben. Ich habe noch nicht die Torheit Deines Sterbens für Seelen erreicht”.

Im Jahr 1942 wurde der hl Leopold beim Feiern der Messe ohnmächtig; er litt an einem Speiseröhrenkrebs. Er starb mit den letzten Worte des Salve Regina auf den Lippen, des “Gegrüßet seist Du, Königin”.

Das Vorbild dieses Heiligen scheint Papst Franziskus besonders wichtig zu sein. Er hat nicht nur Leopold mit Padre Pio zusammen nach Rom bringen lassen, sondern auch in einem Interview mit dem Vatikanisten Andrea Tornielli kürzlich an ihn erinnert.

Franziskus erzählte die Geschichte von der Barmherzigkeit Leopolds aus einer alten Predigt des Papst Johannes Paul I., der zu dieser Zeit noch Kardinal Albino Luciani war.

Wenn ein Esel über die Pflastersteine stolpert und hinfällt, predigte Luciani, dann sollte man nicht das Tier mit dem Stock schlagen. Der armen Kreatur gehe es schon schlecht genug. Statt dessen sollte man den Esel bei den Zügeln packen und aufhelfen, predigte der spätere Papst. “Das ist das System, und Pater Leopold wendete das System voll an”.

Sankt Leopold Mandic wurde 1983 heilig gesprochen. Sein Gedenktag ist der 12. Mai.
http://de.catholicnewsagency.com/story/s...heiligkeit-0471

von esther10 08.02.2016 00:19




In Deutschland werden Tausende Flüchtlingskinder vermisst
Von VICE Staff

Februar 3, 2016

Zum 1. Januar 2016 galten in Deutschland 4.749 minderjährige Flüchtlinge als vermisst. Das teilte eine Sprecherin des Bundeskriminalamts der Mitteldeutschen Zeitung mit. Mehr als 400 der Vermissten seien jünger als 13 Jahre, der Großteil zwischen 14 und 17 Jahren alt. Besonders besorgniserregend: Vor einem halben Jahr, am 1. Juli 2015, waren es noch 1.637 Vermisste—die Zahl hat sich also verdreifacht.

Die Sprecherin betonte, dass diese Zahlen aber teilweise starken Schwankungen ausgesetzt seien, weil Vermisste nach kurzer Zeit wieder auftauchten. Mehrfachregistrierungen seien ebenfalls häufig, da es sich bei vielen der Vermissten um Minderjährige handelt, die unbegleitet nach Deutschland geflohen waren.

Deutschland ist nicht das einzige Land, in dem immer mehr minderjährige Flüchtlinge verschwinden: Die europäische Polizeibehörde Europol hatte erst vor wenigen Tagen gemeldet, dass in den vergangenen zwei Jahren in ganz Europa mindestens 10.000 allein reisende Flüchtlingskinder vermisst wurden. Das sei noch „eine zurückhaltende Schätzung", erklärte der Europol-Chef Brian Donald gegenüber dem britischen Guardian.

Es gebe auch erste Hinweise darauf, dass unbegleitete Flüchtlingskinder Opfer von organisierter Kriminalität und sexuellem Missbrauch geworden seien—vor allem in Deutschland und Ungarn. „In den letzten 18 Monaten hat sich eine komplette [kriminelle] Infrastruktur um die Ausbeutung der Migrationsströme gebildet", erklärte Donald. Oftmals seien dieselben Netzwerke, die sich als Schlepper-Ringe gebildet hätten, jetzt auch in die sexuelle Ausbeutung minderjähriger Flüchtlinge involviert.

Europol war auf die Fälle aufmerksam geworden, nachdem mehrere auf der Balkanroute tätige Organisationen die Behörde kontaktiert hatten, weil sie sich Sorgen um stetig wachsende Zahl verschwindender Flüchtlingskinder machten. „Sie haben uns um Hilfe gebeten, herauszuarbeiten, wie diese Kinder identifiziert und in die kriminelle Strukturen eingeführt werden." Ein großes Problem sei, dass das meistens innerhalb der Gruppe geschehe: „Diese Kinder sind in der Gemeinschaft—wenn sie missbraucht werden, dann in der Gemeinschaft. Die werden nicht weggeschleppt und in irgendwelchen Wäldern festgehalten—obwohl ich den Verdacht habe, dass das manchen passiert ist—, sie sind in der Gemeinschaft, sie sind sichtbar."

Mittlerweile hat auch der Präsident des deutschen Kinderschutzbundes Heinz Hilger die Sorge geäußert, dass Tausende geflüchtete Kinder in Deutschland potenziell gefährdet seien. „Es sind durch die Umstände sehr leichte Opfer", erklärte Hilger im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau. Und er macht der Asylpolitik der Bundesregierung massive Vorwürfe, weil diese durch die Begrenzung des Familiennachzuges das Problem noch verschärfe. „Die erste Möglichkeit, dem Missbrauch von Flüchtlingskindern zu begegnen, ist eine geordnete Flucht", erklärte er. „Und da ist natürlich das, was die Bundesregierung mit der Begrenzung des Familiennachzugs macht, nicht hilfreich. Denn die ganzen Kinder- und Frauenrechte werden ausgehebelt mit dem Taschenspielertrick, dass es ein paar Menschen in Syrien gibt, die einen subsidiären Schutz haben."
http://www.vice.com/de/read/in-deutschla...er-vermisst-029


von esther10 08.02.2016 00:15

Sie starb, während um ihre Giving Birth Tochter Aber dann geschah ein Wunder
Die Ärzte sagten, sie es nie schaffen würde. Jetzt hat sie ihre Geschichte zu teilen.



Wenn Melanie Pritchard die Wehen, hatte sie keine Ahnung, dass sie auf der Intensivstation eines anderen Krankenhauses drei Tage später aufwachen würde, mit wenig Speicher, was eingetreten ist.

Während sie ihr Baby bei 39 Wochen lieferte, begann sie eine Benommenheit und Übelkeit Gefühl, so rief sie die Krankenschwester über die nichts über ihre Vitalparameter auffällig erkannt wurde. Doch Augenblicke später hatte Melanie, was wie ein milder Anfall schien.

Ihr Mann, Doug sah, erschrak, als ihr Herzfrequenz und Blutdruck sank auf Null. Ihre Haut wurde blau wie ihr ungeborenes Kind die Herzfrequenz gefährlich eingebrochen.

Melanie war klinisch tot.


"Ich hatte das Gefühl, wenn ich gestorben war, habe ich in den Himmel gekommen. Es war unglaublich Frieden ich gefühlt hatte. Ich wusste, dass ich could't es halten, weil es nicht so etwas war ich auf der Erde gefühlt", sagte sie Redbook.

Ärzte eilten sie in den Operationssaal, während ihr Mann, das Gefühl völlig hilflos, betete: "Bitte lassen Sie mich wieder meiner Frau zu halten."

Kurz danach das Krankenhaus Sozialarbeiter und ein Priester begrüßt Doug. "Ich schäme mich fast zu sagen, dass mein erster Gedanke war:" Ich bin ein Witwer. " Sie sind gekommen, um mir zu sagen, dass meine Frau gestorben war und dass sie alles getan haben könnte. "

Aber das nur Nachrichten, die sie geteilt war, dass ihr Baby sicher über C-Abschnitt geliefert wurde. Als Doug ging seiner neuen Tochter zu besuchen, ohne zu wissen, ob seine Frau noch am Leben war, entschied er sich in diesem Moment, dass er ihr Kind Gabriella nennen würde, "die Heldin von Gott."



Nach einer Stunde versuchte Melanie zu beleben, die nach 10 Minuten ohne einen Impuls gewesen war, waren die Schwestern endlich einen schwachen Herzschlag zu erkennen.

Der Leiter der Intensivstation der Verdacht, dass Melanie aus einer Fruchtwasserembolie erlitten (AFE), die normalerweise tödlich. Sie ermutigten ihre Familie ihren endgültigen Abschied zu sagen.

"Mein Mann kam an mein Bett Er ergriff meine Hand und sagte:." Ich liebe dich; Ich werde dich immer lieben. Wenn Sie jeden Kampf übrig haben, dann kämpfen. Trotz meiner Hoffnungen, versprich mir, dass du dein Schutzengel folgen, wohin er dich führt. "

Danach wurde Melanies Zustand mehr dramatisch. Während die C-Abschnitt durchführen, hatten Ärzte versehentlich eine Arterie in Scheiben geschnitten, so hatte sie einen anderen Notfall Operation unterziehen, die Blutungen sowie zwei Bluttransfusionen zu stoppen.

Sie schaffte es, diese Verfahren trotz der Tatsache, um zu überleben, dass ihr Bauch mit fünf Liter Blut wurde Schwellung, was bedeutete, dass als Ärzte fieberhaft versucht, die Blutung zu tanken sie mit einem offenen Bauch für 12 Stunden liegen musste.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Melanie Lungen scheiterte, hatte ihr Herz praktisch Pumpen angehalten, und sie war immer noch bewusstlos. Ärzte vorhergesagt, dass, wenn sie die Tortur überlebten würde sie Hirnschäden haben. In ihrem kritischen Zustand wurde sie eine Stunde entfernt in ein Krankenhaus überführt, die mit einer ECMO-Maschine ausgestattet wurde, die auf ihren Lungen und Herz arbeiten konnte.


Als Doug ihrem neuen Krankenzimmer betrat, sagte er, "Hey Baby." Melanies Augen begannen sich mit Tränen zu quellen. In diesem Moment wusste Doug, dass seine Frau nicht hirntot war, aber sie war auch nicht im klaren.

"Ich war begeistert, aber ich wusste, dass ich nicht viel Zeit, wie sie für eine andere Operation wieder sediert werden müßten sie es nicht durch machen kann. Ich sagte ihr einfach, dass ich sie liebe und dass ich so stolz auf sie war, "Doug erinnert.

Besorgt darüber, dass sie den Betrieb nicht überleben würde, zeigte Doug ihr ein Bild von ihrer Tochter.


"Ich fing an zu weinen. Momma Bär haben herauskommen muss, weil ich zu drehen begann und schalten aus dem Bett zu bekommen. Sie sediert mich noch einmal und schob mich zur Operation aus. Zum ersten Mal meine Familie etwas Optimismus fühlte, auch obwohl die Chancen meiner überlebenden der Operation gering waren ", sagt sie.

Die Operation war ein Erfolg.

Als Doug wieder seine Frau sah, erinnert er sich, dass sie sein Gesicht berührt und sagte: "Hey Baby, wie geht es dir?" "Ich lachte und küsste ihre Hand und weinte. Melanie nächste Worte waren tief, obwohl sie es nicht wusste. Sie ein anderes Bild von Ella gesehen hatte und sagte mir:" Es ist in Ordnung Honig ist, können Sie auf die Kinder aufzupassen von selbst. " Ich wusste, sie meinte nur, dass sie Zeit brauchen würde, sich zu erholen und nicht in der Lage sein, so viel zu helfen, wie sie möchte, aber meine unmittelbare Reaktion sprach mit der Schwere der Situation, die sie gerade durchgemacht hatte. Ich antwortete schnell: "Ich bin froh, dass ich muss nicht. "

Innerhalb von 24 Stunden, atmete sie auf ihrem eigenen und hatte alle ihre Medikamente, mit Ausnahme der Schmerzmittel entwöhnt.

Ein Jahr später, als sie zur Schwester sprach, der sie in den OP geschoben, wurde ihr gesagt: "Ich weiß nicht, ob Sie eine Frau im Glauben sind, aber wenn ich Sie dort auf Rädern, fühlte ich mich wie Gott in es war -Es ist erstaunlich. Sie als tot toter waren. "

Heute, Melanie ist vor allem dankbar für ihre Ärzte und Krankenschwestern am Leben und dankbar zu sein, dass ihr und Gabriella speichern bekämpft.

Nun, da Gabriella vier ist, und sie hatte Zeit, über ihre Erfahrungen zu reflektieren, sie sagt, sie ein neues Verständnis der Stärke hat und nutzt die Erfahrung als Erinnerung, jeden Moment zu schätzen.

"Seit ich [wieder zum Leben] Ich habe abgestreift alles, was nicht wichtig ist und ich das konzentrieren, was wirklich ist. Meine Familie und das Leben, das wir zusammen führen Himmel auf Erden ist. Ich konzentriere mich auf jeden Moment mit ihnen Wertschätzung und lassen sie jede Minute wissen, wie ich über sie fühlen, und nicht für selbstverständlich nichts ", Melanie, die ein Motivationstrainer ist, sagte uns.

"Sie verbringen Ihr ganzes Leben Gebäudewände gegen das, was Sie nicht wollen, zu fühlen, und ich hatte bis vielen Wänden. Da ich ein Redner bin, der rät, ich habe mein Herz zu beraten Mädchen zu härten, und als ich kam, wieder zum Leben, die Wände waren weg, und ich begann authentischen Schmerz und Freude zu erleben, die ich nie für möglich realisiert wurden. ich war negativen Emotionen blockiert, so war ich nicht voll Gefühl Joy- Sie nicht Negativität blockieren, und überhaupt wirklich kann fühlen Glück. "

"Seitdem habe ich versucht, nicht diese Mauern wieder aufzubauen", und sie warnt: "Wenn du Mauern gebaut haben, ich hoffe, Sie müssen nicht sterben, um sie runter gerissen."


Für weitere Informationen über AFE, können Sie mit dem gehen Fruchtwasser Embolie Stiftung oder mehr über Melanies Reise zu lesen Besuche The Day I Died: Finding Hoffnung im Leiden .
http://www.redbookmag.com/life/news/a218...racle-happened/


:

von esther10 08.02.2016 00:14

Dieser deutsche Priester ist einer der Missionare der Barmherzigkeit von Papst Franziskus


"Am Anfang steht die eigene Neuausrichtung aus Gott, denn Gottes- und Nächstenliebe gehören untrennbar zusammen", sagt Pater Julian Backes.
Foto: Abtei Hamborn

ch/EWTN News

BOCHUM , 08 February, 2016 / 8:05 PM (CNA Deutsch).-
Papst Franziskus hat den Duisburger Prämonstratenserpater Julian Backes zum "Missionar der Barmherzigkeit" ernannt.

Der 30-Jährige, der an der Ruhr-Universität Bochum als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neues Testament tätig ist, wird an Aschermittwoch im Petersdom mit Spezialvollmachten für die Spendung des Bußsakraments ausgestattet.

Am morgigen Dienstag wird der Papst ihn und die übrigen Ernannten in Audienz empfangen und über seine Vorstellungen für das begonnene Heilige Jahr in Kenntnis setzen.

In den deutschen Diözesen werden insgesamt 19 Priester das Amt eines "Missionars der Barmherzigkeit" ausüben, wie der Päpstliche Rat zur Förderung der Neuevangelisierung mitteilte. Ihre Aufgabe wird es sein, den Papst und die Bischöfe beim Predigt- und Versöhnungsdienst zu unterstützen.

Pater Julian sagte über die Initiative des Vatikans:

"Barmherzigkeit ist leichter gesagt als getan. Mit dem engen Bezug zur Beichte unterstreicht der Papst, dass es sich um eine durch und durch religiöse Kategorie handelt: Barmherzigkeit ist etwas, das wir von Gott erbitten und das ihn erfahrbar macht. Das prägt auch unser Handeln. Von dorther ist echte Barmherzigkeit grundverschieden von jeder gönnerhaften Selbstgerechtigkeit. Am Anfang steht die eigene Neuausrichtung auf Gott, denn Gottes- und Nächstenliebe gehören untrennbar zusammen."

http://de.catholicnewsagency.com/story/d...franziskus-0475
*
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http://de.catholicnewsagency.com/story/w...ten-fragen-0281


von esther10 08.02.2016 00:12

Der größte lebende Exorzist

Gabriele Amorth ist Ehrenpräsident und Gründer der Internationalen Vereinigung der Exorzisten. Er hat zehn Bücher über Glauben und Exorzismus geschrieben, die in zehn Sprachen übersetzt wurden und macht die italienische Radio-Show Ein Exorzist erzählt. Der 87-Jährige kämpft täglich gegen den Teufel. „Wenn du nicht an Satan glaubst", behauptet er, „spielst ihm in die Hände." Das ist der Grund, warum Pater Amorth mehr als 70.000 Teufelsaustreibungen durchgeführt hat. Er sammelte über 25 Jahre mehr als 2 Kilo Altmetall: Bolzen, Nägel, Schrauben, die von den Besessenen ausgestoßen wurden. Er zeigte uns in seinem Büro in Garbatella, Rom, seine Sammlung, als wir ihn zu einem freundliches Treffen besucht haben, um über den Teufel zu plaudern.


Don Gabriele Amorth neben einer Marienstatue, die er während seiner ersten Jahre als Priester eingehend studierte.

Don Amorth war außerdem Chefredakteur von Madre di Dio, einem Monatsmagazin, das sich hauptsächlich mit der Jungfrau Maria befasste.

Das römische Viertel Garbatella fällt eigentlich in die Kategorie Sozialbausiedlung, aber es wirkt eher wie die italienische Version einer britischen Gartenstadt. Viktor Emmanuel III. gründete die Siedlung 1920 nach dem Ersten Weltkrieg, um Unterkünfte für die 50.000 Landarbeiter zu schaffen, die nach Rom immigrierten. Wie der Rest der Stadt beheimatet auch Garbatella eine schwindelerregende Anzahl streunender Katzen. Als aber vor dem Büro von Don Gabriele Amorth, dem „Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit“ der Internationalen Vereinigung der Exorzisten, eine von ihnen meinen Weg kreuzt, kommt mir das wie ein Zeichen des Himmels vor: Sei auf der Hut. Der Teufel steckt überall.

Abgestumpft und von seinem schon ein Vierteljahrhundert andauernden Kampf gegen den Leibhaftigen ausgelaugt, geht es dem 86-jährigen Don Amorth gesundheitlich nicht mehr sehr gut. Er war erst kürzlich im Krankenhaus und sein Gehör und seine Mobilität sind eingeschränkt. Aber er ist immer noch verwegen—oder fehlgeleitet genug, ganz wie ihr wollt—Tage vor meinem Besuch in den Lokalnachrichten zu erscheinen und kundzutun, dass gute Katholiken nichts lesen oder anschauen sollten, was mit Harry Potter zu tun hat (der seiner Meinung nach natürlich geradewegs zum Satanismus führt), und sich von Yoga fernhalten sollen, weil „man es für Dehnübungen hält, es einen aber in Wirklichkeit zum Hinduismus bringt“. Das sagt der Mann, der in seinem Buch Ein Exorzist erzählt behauptet, dass „Luzifer höchstpersönlich mir durch eine besessene Frau drohte, mich im Schlaf auszuweiden“.

In eine schwarze Kutte gekleidet betritt Don Amorth das Zimmer. Er hat eine große lederne Aktentasche bei sich, die er nach der Begrüßung öffnet. Darin befindet sich ein Großteil seiner Bücher (er hat zehn geschrieben, die in über 40 Sprachen übersetzt worden sind), eine Ausgabe von Madre di Dio (zu deutsch „Mutter Gottes“, eine Monatsschrift über die Jungfrau Maria, die er jahrelang herausgab), eine Auswahl seines Exorzistenwerkzeugs (dazu später mehr) und einen Beutel voller Nägel, Schrauben und anderer Metallobjekte.

„Ich besitze zwei Kilo Metall, das von vom Teufel Besessenen ausgespuckt wurde“, so Amorth. „Manchmal kommt es aus dem Rektum. Es waren auch Glassplitter darunter. Ich versichere Ihnen, dass sie erst außerhalb des Körpers Gestalt annehmen; man findet keine Spucke oder Blut daran. Wenn man eine besessene Person röntgen würde, könnte man nichts davon in ihren Eingeweiden finden. Einige Millimeter vor ihren Lippen tauchen sie aus dem Nichts auf, aber die Betroffenen geben meist an, den Schmerz zu fühlen, den die Objekte in ihnen verursacht haben.“


Don Amorth zeigt uns ein paar der Bücher, die er geschrieben hat, und den Beutel mit Nägeln und Schrauben, die die Besessenen im Laufe seiner Teufelsaustreibungen ausgespuckt haben. Ich habe sogar einige davon in die Hand genommen, was den Kameramann ziemlich angeekelt hat.

Don Amorth hat in seinem Leben nach eigener Aussage Zehntausende Teufelsaustreibungen vorgenommen. „Bei 70.000 habe ich aufgehört zu zählen“, gesteht er mir. Ich sollte klarstellen, dass das nicht heißt, dass er 70.000 Leute exorziert hat; einige Dämonen sind nur besonders hartnäckige Biester und bei den 2.000 bis 4.000 Personen, die er vom Bösen befreit hat, waren oft Dutzende Sitzungen erforderlich.

„Um einen Körper von seinen Dämonen zu befreien, muss ich meistens jahrelang daran arbeiten und versuchen, mindestens ein Ritual pro Woche durchzuführen“, so Amorth. „Viele Wiederholungen. Die sind der Schlüssel zum Erfolg. Aber zuerst einmal müssen wir uns vor Augen halten, dass der Teufel existiert. Wenn man nicht an seine Existenz glaubt, tut man ihm einen Gefallen. Denn das ist genau das, was er will. Und dann ist eine Austreibung sinnlos. Aber glauben Sie mir, es gibt ihn.“

Ich nicke und fange an, ihm meine lange Liste an Fragen zu stellen, aber er ignoriert sie. Schnell wird mir klar, dass Don Amorths schlechtes Gehör bedeutet, dass er das Reden übernimmt. „Der Teufel ist auf zwei Gebieten tätig“, so Amorth. „Seine gewöhnlichen Tätigkeiten und seine außergewöhnliche Tätigkeit. Seine gewöhnlichen Tätigkeiten bestehen darin, dass er Menschen ködert, sie in Versuchung führt zu sündigen, das göttliche Gesetz zu brechen. Seine außergewöhnliche Tätigkeit—die sehr selten anzutreffen ist—besteht darin, Menschen mit bösartigen Krankheiten zu bestrafen.“

Don Amorth zufolge kann Satan eine Seele auf vier verschiedene Weisen bewohnen. Die schwerwiegendste ist die dämonische Besessenheit: „Satan oder einer seiner Lakaien dringt in den Körper eines Menschen ein, der von dem Moment an vom Teufel bewohnt zu sein scheint. Er spricht durch seinen Mund und bewegt ihn mit seiner Energie. Er kennt alle Sprachen der Welt. Er kann in die Zukunft sehen und hat übermenschliche Kräfte. Manchmal brauche ich bis zu fünf Leute, um die Personen festzuhalten, während sie um sich schlagen und spucken und Gott lästern und schreien und fluchen.“

Zur zweiten Kategorie des teuflisch Bösen gehört die dämonische Qual. In dem Fall stören die bösen Kräfte von außen, anstatt direkt die Seele zu bewohnen. „Denken Sie an [den stigmatischen Heiligen] Padre Pio. Er wurde vom Teufel blutig geschlagen. Sobald er einschlief, wurde er jedes Mal vom Bett geworfen, aber er war nicht besessen. Er wurde einfach gequält. Oder denken Sie an die Leute, die plötzlich eine Idee oder Vorstellung bekommen, die sich ins Innerste ihrer Seele schleicht und sie in den Wahnsinn oder sogar Selbstmord treibt. Das sind dämonische Qualen.“


Eine Nahaufnahme der kleinen Flasche mit Weihwasser, die Don Amorth bei seinen Teufelsaustreibungen verwendet, und seines Kruzifix’, einer Spezialwaffe gegen den Teufel, die mit einem eingelassenen Medaillon von St. Benedikt aufgerüstet worden ist.

Zu einer weiteren, dritten Kategorie gehören weniger präzise und direkte Formen teuflischer Angriffe, nämlich Flüche, die negative Auswirkungen auf die Arbeit, Gesundheit und das Liebesleben haben können. Diese sind leicht mit Krankheiten zu verwechseln, weshalb Don Amorth manchmal mit Ärzten und Psychiatern zusammenarbeitet, wenn er den Verdacht hat, dass jemand unter solchen Beschwerden leidet. Wenn diese mit ihrem Latein am Ende sind, muss möglicherweise der Priester ran. Die vierte Kategorie ist der traditionelle Spuk (Geister und dergleichen), der Häuser, Objekte und sogar Tiere heimsuchen kann.

Gerade als Don Amorth seine langatmige und extrem detaillierte Taxonomie des Bösen beendet, gelingt es mir, eine Frage zu seinen Ritualen dazwischen zu schieben. „Wenn ich mit der Austreibung beginne“, so Amorth, „verfällt die Person in Trance, fängt zu spucken und zu schreien an und zeigt eine Abneigung gegen heilige Symbole, Sakramente und Weihwasser. Dann plane ich, wie ich vorgehe, und benutze dazu das Grundrüstzeug meines Handwerks. Ich verwende meine Stola [ein schalähnliches liturgisches Gewandstück], die länger als die traditionelle Stola ist. Ich nehme eine Ecke und lege sie auf die Schulter der Person, die ich exorziere. Dann benutze ich noch eine Flasche mit Löchern, mit der ich Weihwasser sprühen kann. Ich habe außerdem ein spezielles Kruzifix, in das ein Medaillon von St. Benedikt eingelassen ist, dem inoffiziellen Schutzheiligen der Exorzisten. Mein drittes und letztes Werkzeug ist das heilige Salböl. Die Bibel brauche ich nicht mehr. Nach 25 Jahren kenne ich sie auswendig. Das ist auch wichtig, denn so habe ich beide Hände frei, um den oder die Besessene festzuhalten.“

Ein Mann, der sich mit der Heimsuchung der Menschheit beschäftigt, hat vielleicht eine Meinung zu den jüngsten gesellschaftspolitischen Aufständen in Italien und auf der ganzen Welt. Steuern wir möglicherweise auf eine Katastrophe gigantischen Ausmaßes zu?

„Dazu kann ich nur sagen, dass auf der Hand liegt, was gerade passiert. Wir erleben ein verhängnisvolles Zeitalter. Die Kriege und Naturkatastrophen sind erst der Anfang, die Antipasti. Es wird noch viel schlimmer kommen. Ich bin zwar Optimist, aber ich weiß, dass uns der Schlag trifft und sie gerichtet werden—die Menschen, die eine gottlose Welt errichten.“ Das nahm ich als Stichwort, um das Weite zu suchen.
http://www.vice.com/de/video/father-amorth
Fotos von Gilda Aloisi
Text von Tim Small

von esther10 08.02.2016 00:09

Diese Mutter starb während der Geburt ihrer Tochter – doch dann geschah ein Wunder

1.4 Tsd. PinIt
Als Melanie Pritchard in den Wehen lag, fühlte sie plötzlich starken Schwindel. Eine Krankenschwester überprüfte ihre Werte, stellt jedoch nichts Ungewöhnliches fest. Plötzlich sanken auch Herzfrequenz und Blutdruck auf Null und Melanie lief blau an - Minuten später war sie klinisch tot. Doch was dann geschah, gleicht einem Wunder.

s bei Melanie Pritchard die Wehen einsetzten, hatte sie keine Ahnung, dass sie drei Tage später auf der Intensivstation eines anderen Krankenhauses aufwachen würde – ohne Erinnerung an das, was geschehen war.

Während der Geburt hatte sich die junge Mutter zunächst nicht wohl gefühlt. Sie verspürte starken Schwindel und Übelkeit. Eine Krankenschwester überprüfte ihre Werte, stellte jedoch nichts Ungewöhnliches fest. Minuten später war es bereits zu spät: Melanies Atmung und Herzschlag setzten vollständig aus. Von einem Moment auf den anderen war sie klinisch tot.

Baby wird durch Notkaiserschnitt gerettet

Weil auch das ungeborene Kind in akuter Gefahr schwebte, handelten die Ärzte sofort. Sie führten einen Notkaiserschnitt durch und retteten dem kleinen Mädchen so das Leben. Melanies Ehemann Doug, der die tragischen Momente live miterlebt hatte, gab dem Neugeborenen den Namen Gabriella („Heldin Gottes“) und betete inständig, dass die Ärzte das Leben seiner Frau retten könnten.

Melanie kämpft sich zurück ins Leben

Ganze zehn Minuten lang war Mutter Melanie klinisch tot. Über eine Stunde kämpften die Ärzte um ihr Leben, bis sie schließlich einen schwachen Herzschlag feststellen konnten. Doch ihr Zustand war weiter kritisch. Ihre Lungen hatten versagt und ihr Herz schlug äußerst schwach. Darüber hinaus war bei der Not-OP eine Arterie verletzt worden, wodurch Melanie sehr viel Blut verloren hatte. Ein weiterer Eingriff wäre nötig, um die Blutungen zu stoppen.

Die Ärzte glaubten nicht, dass Melanie die lebensnotwendige Operation überleben würde und rieten Doug deshalb, Abschied von seiner geliebten Frau zu nehmen. Weinend setzte er sich daraufhin an ihr Krankenhausbett und bat sie inständig: „Wenn du kämpfen kannst, dann kämpfe.“ Und das tat sie. Entgegen der ärztlichen Prognosen überstand Melanie den schweren Eingriff. Nicht einmal die gravierenden Hirnschäden, die die Ärzte Doug als „bestmöglichen Ausgang“ beschrieben hatten, traten ein. Innerhalb von 24 Stunden konnte sie selbstständig atmen und alle Medikamente konnten abgesetzt werden.

„Ich fokussiere mich jetzt auf das, was wirklich zählt“

Heute, vier Jahre später, ist Melanie vor allem den Ärzten und Pflegern unendlich dankbar, die damals hart um ihr Leben und das ihrer Tochter kämpften. „Seitdem ich ins Leben zurückgeholt wurde, habe ich alles Unwichtige abgelegt und fokussiere mich auf das, was wirklich zählt“, berichtet die Mutter im Gespräch mit redbookmag.com. „Das Leben mit meiner Familie ist der Himmel auf Erden. Ich konzentriere mich darauf, jeden Moment mit ihnen zu genießen, sie ständig wissen zu lassen, wie wichtig sie mir sind und nichts als Selbstverständlichkeit zu sehen.

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Sie starb, während um ihre Giving Birth Tochter Aber dann geschah ein Wunder
Die Ärzte sagten, sie es nie schaffen würde. Jetzt hat sie ihre Geschichte zu teilen.



hier geht es weiter

http://www.redbookmag.com/life/news/a218...racle-happened/


von esther10 08.02.2016 00:09

08.02.2016 15:20


Mexikos Kirche im Kampf gegen „Piratenpfarrer“

Immer mehr falsche Priester machen der Kirche in Mexiko Sorgen – Sie bieten an, Sakramente schnell und ohne Vorbereitung zu spenden, die keinerlei Gültigkeit haben – Das Erzbistum Mexiko-Stadt verstärkt seine Bemühungen, damit die Gläubigen nicht auf betrügerische Sakramentenspendung hereinfallen. Von Nancy Caouette

Die Kathedrale von Mexiko Stadt. Da Priester es ablehnen, die Sakramente ohne Vorbereitung zu spenden, wenden sich manche falschen Geistlichen
Das ist wirklich unfair! Wir haben ihm vertraut und heute fühlen wir uns betrogen.“ Mit einem Hauch der Verbitterung hat Sandra Espinosa der Bistumszeitung von Mexiko-Stadt geschildert, wie sich das Begräbnis ihrer Mutter in einen unangenehmen Albtraum verwandelt hat.

Der katholische Gottesdienst, der ihre verstorbene Angehörige in die ewige Ruhe geleiten sollte, war ein Schwindel: der „Priester“, der die Messe gefeiert hat, war nie zum Priester geweiht worden. „Wir haben das Grab geöffnet, damit dieser Mann es segne. Wir haben sogar eine Eucharistie gefeiert.“ Sie ist untröstlich: „Es ist ein grauenhaftes Gefühl, meine Mutter war sehr katholisch...“

Die Geschichte der Familie Espinosa stellt in Mexiko keinen Einzelfall dar. Im Laufe der letzten fünf Jahre haben die Erzbistümer der großen mexikanischen Städte die Warnungen gegen die Pseudopfarrer mehrfach wiederholt. „Wir bezeichnen sie als ,Piraten-Priester‘, denn sie verkaufen gefälschte Sakramente und gefälschte Zeremonien in der gleichen Weise, wie die Straßenhändler ihre Raubkopien und nachgeahmten Produkte auf der Straße anbieten“, beschreibt empört José de Jésus Aguilar, der Pressesprecher der Erzdiözese Mexiko.

Zum Teil sind es nicht-geweihte Seminaristen, zum Teil ehemalige Küster – die sich als Scharlatane des religiösen Kultes ein Vermögen verdienen, indem sie im Internet, in den Krankenhäusern oder in den Bestattungsinstituten ein ganzes Sortiment von Sakramenten und Messen anbieten, die das eine wie das andere ganz echt zu sein scheinen. Ob eine Hochzeit am Strand, eine Taufe daheim oder eine Erstkommunion in einem großen Restaurant: die Priester-Hochstapler feiern die Sakramente je nach Lust und Laune der Gläubigen gegen eine Vergütung, die im Allgemeinen zwischen 500 und 5 000 Pesos schwankt (30 und 300 €).

„In den großen Städten gibt es nicht genügend Pfarrer, um der starken Nachfrage der Gläubigen nach Sakramenten nachzukommen. Die Kontaktdaten der falschen Priester werden hier durch Mundpropaganda weitergegeben. Natürlich ist ein solches Sakrament nicht gültig, doch die Gläubigen bekommen ihre Traumhochzeit“, erläutert Aguilar.
Mit freundlicher Genehmigung der französischen Tageszeitung „La Croixö
hier geht s weiter
http://www.die-tagespost.de/Mexikos-Kirc...r;art456,167030


von esther10 08.02.2016 00:07

Montag, 08. Februar 2016
Selbst Kinder werden hingerichtet
UN prangert Gräuel an Häftlingen in Syrien an


Das syrische Regime greift derzeit nicht nur Rebellenstellungen in Aleppo an (Bild), sondern geht laut einem UN-Bericht auch brutal gegen Teile der Zivilbevölkerung vor.

Insassen, darunter Kinder, werden gefoltert, totgeprügelt oder hingerichtet. Andere sterben wegen der unmenschlichen Bedingungen in den syrischen Gefängnissen. Ein UN-Bericht wird dem Regime die "Vernichtung" von Teilen der Bevölkerung vor.

Ermittler der Vereinten Nationen haben die syrische Regierung für die Tötung zahlloser Insassen in den Gefängnissen des Landes verantwortlich gemacht. Seit Beginn des Syrien-Konflikts vor fast fünf Jahren habe es in den Gefängnissen "Todesfälle in einem massiven Ausmaß" gegeben, erklärte die UN-Ermittlungskommission für Syrien in Genf. Mit der "Vernichtung" von Teilen der Bevölkerung begehe die Regierung in Damaskus Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Den Erkenntnissen der UN-Ermittler zufolge werden in den Gefängnissen der syrischen Behörden Männer, Frauen und sogar Kinder hingerichtet, zu Tode gefoltert oder unter so erbärmlichen Bedingungen festgehalten, dass sie daran zugrunde gehen. Es sei klar, dass die Regierungsbehörden darüber informiert seien, was sich in den Haftanstalten abspiele und dass es dort zahllose Todesfälle gebe, befanden die Experten. Ziel der staatlichen Politik sei es, "die Zivilbevölkerung anzugreifen".

Der Bericht (hier als PDF) basiert auf 621 Befragungen von Betroffenen. Mehr als 200 der befragten früheren Häftlinge waren selbst Zeugen des Todes von Mitgefangenen. Nahezu alle Überlebenden seien während ihrer Haft Opfer "unvorstellbarer Misshandlungen" geworden, sagte Kommissionschef Paulo Pinheiro.

Wasser nur in der Toilette

ie Überlebenden berichteten, wie Zellengenossen in der Zelle oder beim Verhör totgeprügelt wurden, an Folterwunden oder wegen nicht behandelter Erkrankungen starben. Andere Häftlinge starben laut Bericht an den Folgen "unmenschlicher Lebensbedingungen" in völlig überfüllten und unhygienischen Zellen mit nicht ausreichender Versorgung mit Essen und Wasser. Viele Überlebende berichteten, sie hätten aus der Toilette trinken müssen, um überhaupt Wasser zu bekommen.

Neben der Tötung von Häftlingen sei die syrische Regierung auch für weitere Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich, darunter Mord, Vergewaltigung, Folter und Verschleppungen, erklärten die UN-Ermittler. Seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs im März 2011 wurden rund 260.000 Menschen getötet. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist auf der Flucht.

Quelle: n-tv.de , mli/AFP
http://www.n-tv.de/politik/UN-prangert-G...le16952596.html



von esther10 07.02.2016 09:22

Reform des Zölibats „derzeit“ nicht auf Papst-Agenda


Kardinal Pietro Parolin hier in der Kapelle Paolina im Vatikan. - OSS_ROM

06/02/2016 14:25SHARE:
Der Papst plant „derzeit“ keine Reform des Zölibats. Das sagte der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin bei einer Konferenz zum Thema Zölibat an der römischen Universität Gregoriana an diesem Samstag. Eine solche stehe derzeit nicht auf der Agenda des Papstes, so Parolin. „Nicht dass ich davon wüsste“, sagte er wörtlich.

In den vergangenen Wochen waren Spekulationen laut geworden, der Papst plane eine Lockerung des Zölibats. Möglicherweise würde er bereits bei seinem Besuch in Mexiko erste Schritte andeuten, hieß es. Für solche Vermutungen gab es im Vatikan keine Bestätigung.

Im Übrigen wisse Kardinal Parolin auch nicht, wie man den Zölibat „reformieren“ könne. Das Problem des Priesterrückgangs hänge unmittelbar mit der Bevölkerungsentwicklung insbesondere in der westlichen Welt zusammen. Auch bei den Anglikanern, deren Priester verheiratet sein können, bestünden diese Probleme.

Apropos Ökumene: Parolin würdigte das geplante Treffen des Papstes mit dem russischen Patriarchen Kyrill. Die Begegnung von Papst Franziskus mit dem Moskauer Patriarchen habe Auswirkungen nicht nur für die Ökumene sondern auch für die Weltlage insgesamt. Es handele sich um ein außerordentlich wichtiges Ereignis, das nach etwa einjährigen Sondierungen zustande gekommen sei, sagte er am Samstag am Rande der Vortragsveranstaltung in Rom. Papst Franziskus habe seit Beginn seines Pontifikats Brücken zur Orthodoxie wie zum Protestantismus geschlagen. Dabei habe er es völlig dem Patriarchen überlassen wollen, wann und wie ein Treffen zustande komme.
(rv/kap 06.02.2016 mg)

von esther10 07.02.2016 00:55

“Es kann nicht sein, dass ein Papst gegen den anderen Papst lehrt": Erzbischof Gadecki
EWTN-Interview: “Der größte Ausdruck der Barmherzigkeit der Kirche, zuvor von Jesus Christus, ist das Sakrament der Busse und Versöhnung. Es gibt kein größeres Sakrament der Barmherzigkeit.”







http://de.catholicnewsagency.com/story/e...it-gadecki-0469





von esther10 07.02.2016 00:53

07.02.2016

Kardinalstaatssekretär sieht keine Reformabsichten des Papstes
Zölibat bleibt Zölibat


Pietro Kardinal Parolin
dpa.

Papst Franziskus befindet sich in der katholischen Kirche auf Reformkurs - das Thema Zölibat steht dabei aber derzeit laut Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin nicht auf der Agenda. "Nicht, dass ich davon wüsste", sagte er wörtlich.

Im Übrigen wisse er auch nicht, wie man das Versprechen katholischer Priester, ehelos zu leben, "reformieren" könne, erklärte Parolin am Rande eines Vortrags in Rom.

Das Problem schwindender Priesterzahlen in der westlichen Welt hängt nach Aussage Parolins unmittelbar mit der dortigen Bevölkerungsentwicklung zusammen. Auch bei Anglikanern, deren Priester verheiratet sein können, bestünden diese Probleme.


Spekulationen über Lockerungen des Zölibats
Zölibat bleibt Zölibat
© Katharina Ebel (KNA)

In den vergangenen Wochen waren Spekulationen laut geworden, der Papst plane eine Lockerung des Zölibats. Möglicherweise werde er bereits bei seiner Mexiko-Reise (12. bis 18. Februar) entsprechende Schritte andeuten, hieß es. Für solche Vermutungen gab es im Vatikan keine Bestätigung.

Andere Lebensform für Priester durchaus denkbar

Bei der gleichen Konferenz an der Päpstlichen Universität Gregoriana betonte unterdessen der kanadische Kurienkardinal und Präfekt der Bischofskongregation Marc Ouellet, dass eine andere Lebensform für Priester durchaus denkbar sei. "Man könnte sich auch für die lateinische Kirche durchaus vorstellen, dass eine andere Lebensform, nämlich die Ehe, mit dem priesterlichen Dienst verbunden wäre", so Ouellet, der theologisch dem emeritierten Papst Benedikt XVI. (2005-2013) nahesteht.

Die Kirche habe die Ehelosigkeit nie auf die dogmatische Ebene erhoben, erläuterte der Kurienkardinal. Vielmehr habe sie den pastoralen Wert jener Verbindung betont, die im priesterlichen Dienst eine ausschließliche, dauerhafte und totale Entscheidung für die Liebe zu Christus sieht. Die für diese Entscheidung höchste Autorität der Kirche, nämlich der Papst, habe es "bislang aus ernsthaften Gründen vorgezogen, am Gesetz des Pflichtzölibats festzuhalten", so Ouellet.

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Zölibat

"Zölibat" bezeichnet die aus religiösen Gründen gewählte Ehelosigkeit. Der aus dem Lateinischen stammende Begriff umschreibt die Verpflichtung der katholischen Priester zur Ehelosigkeit und einem Leben in Keuschheit. Begründet wird der Zölibat mit dem Hinweis darauf, dass sich ein geweihter Geistlicher radikal dem Dienst an Gott und den Menschen verpflichtet. Daneben gibt es praktische und theologische Begründungen.

Aus der Bibel lässt sich der Zölibat nicht direkt ableiten, auch wenn an mehreren Stellen des Neuen Testaments das ehelose Leben in der Nachfolge Christi angesprochen wird. Erste rechtliche Bestimmungen reichen ins vierte Jahrhundert zurück. 1139 wurde die Zölibatsverpflichtung zum Kirchengesetz, als das Zweite Laterankonzil Priesterehen für nichtig erklärte. Die römische Kirche hat seitdem grundsätzlich daran festgehalten, auch wenn es noch Jahrhunderte dauerte, bis sich die Zölibatsdisziplin in der Kirche des Westens durchsetzte.

Vorstöße, die Zölibatsverpflichtung zu lockern oder aufzuheben, gab es immer wieder. Martin Luther und andere Reformatoren lehnten den Zölibat ab. In den Kirchen der Orthodoxie gibt es die Pflicht zur Ehelosigkeit nur für Mönche und Bischöfe. Dies gilt auch in den mit Rom verbundenen Ostkirchen. Wenn verheiratete Geistliche aus einer anderen Konfession zur katholischen Kirche übertreten und zum Priester geweiht werden, dürfen sie ihre Ehen beibehalten.
http://www.domradio.de/themen/ehe-und-fa...ten-des-papstes
(kna)

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