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von esther10 23.09.2015 17:30

21.09.2015 15:20
„Die Familie ist ,präpolitisch‘“



Interview mit Erzbischof Charles Joseph Chaput OFMCap von Philadelphia, Gastgeber des Weltfamilientags. Von Katrin Krips-Schmidt
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Über die Stadt Philadelphia verteilt bieten die Veranstalter des Weltfamilientags in den kommenden Tagen ihr buntes und vielsprachiges Programm am. Die Aufnahme zeigt einen der zentralen Veranstaltungsorte, das Pennsylvania Convention Center.
Foto: Reuters
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Unter dem Motto: „Liebe ist unsere Mission – die Familie ist ganz lebendig“ findet das achte Welttreffen katholischer Familien vom 22. bis zum 27. September 2015 in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania statt. Die Tagespost sprach mit dem Oberhirten von Philadelphia, Erzbischof Charles Joseph Chaput. 1965 trat Chaput, Jahrgang 1944, in den Kapuzinerorden ein. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1988 zum Bischof von Rapid City (South Dakota), 1997 zum Erzbischof von Denver (Colorado) und 2011 schließlich zum Erzbischof von Philadelphia (Pennsylvania), womit er der erste Indianer der Kirchengeschichte ist, der das Amt eines Erzbischofs bekleidet.

Exzellenz, Sie sind der offizielle Gastgeber des Weltfamilientreffens 2015. Welche Themen werden in diesem Jahr im Vordergrund stehen?
Die zentralen Themen des Treffens werden in der Vorbereitungskatechese des Weltfamilientreffens 2015 skizziert. Der Text wurde in mehreren Sprachen, aber leider nicht auf Deutsch herausgegeben (www.worldmeeting2015.org/about-the-event/catechesis/). Alle Grundsatzreferate und kleineren Veranstaltungen werden sich darauf konzentrieren, Menschen zu helfen, gesunde Ehen und Familien aufzubauen. Der Inhalt wird sehr praxisnah und nicht theoretisch ausgerichtet sein, und er wird sich mit den Problemen der „realen Welt“ auseinandersetzen, mit denen die Menschen konfrontiert sind: Kindererziehung, Schaffung und Aufrechterhaltung ehelicher Intimität, der Verlust eines Ehepartners oder eines Kindes, Betreuung älterer Menschen, gleichgeschlechtliche Anziehung, Scheidung – all die Dinge, die das moderne Leben ausmachen. Das größte Geschenk für die Teilnehmer wird jedoch die Gemeinschaft sein, die sie durch die Begegnung mit anderen stabilen christlichen Familien aus der ganzen Welt erfahren. Wir möchten, dass das Treffen mehr als nur eine Bildungsveranstaltung ist: Wir haben es als ein Fest konzipiert – als eine Quelle der Freude, der Freundschaft und des Vergnügens.

Sie treten für eine radikale Nachfolge Christi ein. Warum ist es so wichtig, seinen persönlichen Glauben und das alltägliche Leben nicht voneinander zu trennen, wie Sie das in Ihrem Buch „Render Unto Caesar – Serving the Nation by Living Our Catholic Beliefs in Political Life“ beschreiben?
Politik ist wichtig, weil sie mit der Ausübung von Macht verbunden ist. Und Macht hat eine moralische Dimension, weil sie den Kurs der Gesellschaft – im Guten wie im Schlechten – gestaltet. Daher können es sich Christen, als Einzelne und als Kirchengemeinschaft, niemals leisten, sich aus der öffentlichen Debatte auszuklinken. Sie sollten stets danach streben, ihre politischen Entscheidungen von ihren moralischen Überzeugungen und ihrem religiösen Glauben leiten zu lassen. In diesem Sinne ist politisches Engagement ein Ausdruck christlicher Nachfolge. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, daran zu denken, dass es bei einem christlichen Leben um weitaus mehr als um Politik geht – das Evangelium zu leben, ist ergiebiger und lohnender als Politik. Und die Politik hat sehr wenig mit dem Geist des Weltfamilientreffens zu tun. Das Treffen in Philadelphia steht jedem Menschen offen, der guten Willens ist und aufrichtig gewillt ist, seine Ehe oder Familie zu stärken. Die Familie ist „präpolitisch“. Sie ist die Keimzelle jeder menschlichen Gesellschaft. Wenn Ehen und Familien stark sind, wird der politische Kurs einer Kultur eher solide sein. Wenn wir die Gesellschaft also erneuern wollen, müssen wir mit dem Wiederaufbau des Fundaments, das die Familie ist, beginnen.

Machen Ihre Stellungnahmen Ihren Brüdern im Bischofsamt Mut, Ihrem Beispiel zu folgen?
Ich lerne viel und ich erfahre viel Trost durch die guten Worte meiner Brüder im Bischofsamt. Daher hoffe ich, dass einiges von dem, was ich tue, wiederum ihnen hilft. Doch ich denke nicht viel darüber nach – jeder Bischof hat in seiner eigenen Diözese mehr zu tun, als er erledigen kann.

Die Standesbeamtin Kim Davis aus dem US-Bundesstaat Kentucky wurde verhaftet, weil sie es abgelehnt hatte, Homosexuellen Trauscheine auszustellen. Mittlerweile ist sie wieder frei. Auch wenn sie nicht katholisch ist: Ist ein Katholik, der wie sie handeln würde, ein Vorbild für diese „katholische Identität“, von der Sie oft sprechen, seinen katholischen Glauben auch in der Öffentlichkeit zu leben?
Ich bewundere Kim Davis für ihre Überzeugungen und ihren Mut. Ich freue mich, dass sie aus dem Gefängnis freigekommen ist. Die amerikanischen Medien haben sie mit einer Verachtung behandelt, die unentschuldbar war. Darüber hinaus kenne ich die Einzelheiten des Rechts von Kentucky nicht. Die Bischöfe von Kentucky sind da besser als ich in der Lage, das zu kommentieren. Wir sollten aber daran denken, dass Thomas Morus seinen Mut mit einer guten Portion Vorsicht und Behutsamkeit abwog. Er wollte kein Märtyrer sein. Er gab sich große Mühe, das zu vermeiden. Doch da er ein Mann des Gebets war, wusste er auch, wann man auf seinen Prinzipien bestehen und den Preis für sie bezahlen musste, um sie einzuhalten. Wir müssen Gott um die gleiche Weisheit bitten.

Einige Medien schlachten mit Vorliebe das Vorleben von apostolisch engagierten Personen aus, wenn es nicht gerade in einem „christlichen Sinne“ verlaufen war. Von Ihnen stammt der bemerkenswerte Satz: „Wir können nicht zulassen, dass uns unsere Fehler und Sünden lähmen; ansonsten hätten selbst die Apostel geschwiegen.“ Können Sie das näher erläutern?
Jesus kam nicht in die Welt, um ihren Heiligen zu schmeicheln. Er kam, um ihre Sünder zu erlösen – und das bedeutet: uns alle. Er kannte damals und er kennt auch heute die Makel, die wir alle als Menschen haben. Doch all das spielt letztlich keine Rolle, wenn wir zum Lieben bereit sind. Durch die Forderung Jesu, das Evangelium zu predigen, zeigt er uns die Liebe seines Vaters für uns. Er fordert uns auf, der Größe gerecht zu werden, die Gott einem jeden von uns zugedacht hat, indem wir anderen gegenüber die gleiche Liebe zeigen. Und die Wahrheit zu predigen, ist trotz unserer eigenen Schwäche und unserer eigenen Sünden vor allem ein Ausdruck der Liebe.

Die katholischen Bischöfe ernten von den Medien häufig Widerspruch – sollten sie sich zu diesen Reizthemen wie „Homosexualität“ und „Unauflöslichkeit der Ehe“ überhaupt noch zu Wort melden? Oder ist der Kampf schon „verloren“?
Nichts ist verloren. Der Kampf ist bereits gewonnen. Jesus Christus hat ihn bei der Auferstehung gewonnen. Es gibt keinen Grund, Angst zu haben. Momentan ist der Zeitpunkt da, sich mit Eifer und Freude zu engagieren, im Dienst des Willens Gottes zu stehen – gerade deshalb, weil es unbequem ist. Jesus selbst sagte uns, dass die Welt uns oftmals hassen werde. Wenn wir wirklich an das Evangelium Jesu Christi glauben – wenn wir an unseren katholischen Glauben als an etwas glauben, das mehr ist als ein schönes Märchen, das wir uns erzählen, um uns die Welt zu erklären – dann wissen wir schon jetzt, dass Probleme auftreten werden. Und wir wissen auch schon jetzt, dass wir schließlich nichts zu befürchten haben.

Kurz vor der Bischofssynode im Herbst veröffentlichte Papst Franziskus nun ein Motu Proprio für eine Vereinfachung der Eheannullierungen. Was halten Sie von dieser Erleichterung der Ehenichtigkeitsverfahren?
Die Kirchenrechtler, mit denen ich gesprochen habe, haben das in ihren Kommentaren im Allgemeinen sehr positiv aufgenommen. Ich glaube, dass die Reformen des Heiligen Vaters vielen ehrenhaften Menschen helfen werden.

Welche Erwartungen und Hoffnungen verknüpfen Sie mit der bevorstehenden Bischofssynode?
Die Synode ist ein besonderer Moment, um die christliche Lehre über die Ehe, Familie und menschliche Sexualität erneut zu bestätigen. Ich glaube, dass die Synode weitaus einträchtiger verlaufen wird, als es sich Kritiker auf der rechten und der linken Seite vorstellen. Wir leben in einem Zeitalter, in dem sich alles in der Kirche durch die Massenmedien in einen Konflikt verwandelt. Und dennoch wissen diese Massenmedien normalerweise sehr wenig – und es kümmert sie noch nicht einmal – über die wirkliche Dynamik des Kirchenlebens und über ernste Glaubensdinge. Daher müssen wir unser Vertrauen auf den Heiligen Vater, den guten Willen und die Einsicht der Synodenväter und am allermeisten auf die Gegenwart Gottes setze

von esther10 23.09.2015 17:27

21.09.2015 15:20
„Die Familie ist ,präpolitisch‘“

Interview mit Erzbischof Charles Joseph Chaput OFMCap von Philadelphia, Gastgeber des Weltfamilientags. Von Katrin Krips-Schmidt
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Über die Stadt Philadelphia verteilt bieten die Veranstalter des Weltfamilientags in den kommenden Tagen ihr buntes und vielsprachiges Programm am. Die Aufnahme zeigt einen der zentralen Veranstaltungsorte, das Pennsylvania Convention Center.
Foto: Reuters
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Unter dem Motto: „Liebe ist unsere Mission – die Familie ist ganz lebendig“ findet das achte Welttreffen katholischer Familien vom 22. bis zum 27. September 2015 in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania statt. Die Tagespost sprach mit dem Oberhirten von Philadelphia, Erzbischof Charles Joseph Chaput. 1965 trat Chaput, Jahrgang 1944, in den Kapuzinerorden ein. Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1988 zum Bischof von Rapid City (South Dakota), 1997 zum Erzbischof von Denver (Colorado) und 2011 schließlich zum Erzbischof von Philadelphia (Pennsylvania), womit er der erste Indianer der Kirchengeschichte ist, der das Amt eines Erzbischofs bekleidet.

Exzellenz, Sie sind der offizielle Gastgeber des Weltfamilientreffens 2015. Welche Themen werden in diesem Jahr im Vordergrund stehen?
Die zentralen Themen des Treffens werden in der Vorbereitungskatechese des Weltfamilientreffens 2015 skizziert. Der Text wurde in mehreren Sprachen, aber leider nicht auf Deutsch herausgegeben (www.worldmeeting2015.org/about-the-event/catechesis/). Alle Grundsatzreferate und kleineren Veranstaltungen werden sich darauf konzentrieren, Menschen zu helfen, gesunde Ehen und Familien aufzubauen. Der Inhalt wird sehr praxisnah und nicht theoretisch ausgerichtet sein, und er wird sich mit den Problemen der „realen Welt“ auseinandersetzen, mit denen die Menschen konfrontiert sind: Kindererziehung, Schaffung und Aufrechterhaltung ehelicher Intimität, der Verlust eines Ehepartners oder eines Kindes, Betreuung älterer Menschen, gleichgeschlechtliche Anziehung, Scheidung – all die Dinge, die das moderne Leben ausmachen. Das größte Geschenk für die Teilnehmer wird jedoch die Gemeinschaft sein, die sie durch die Begegnung mit anderen stabilen christlichen Familien aus der ganzen Welt erfahren. Wir möchten, dass das Treffen mehr als nur eine Bildungsveranstaltung ist: Wir haben es als ein Fest konzipiert – als eine Quelle der Freude, der Freundschaft und des Vergnügens.

Sie treten für eine radikale Nachfolge Christi ein. Warum ist es so wichtig, seinen persönlichen Glauben und das alltägliche Leben nicht voneinander zu trennen, wie Sie das in Ihrem Buch „Render Unto Caesar – Serving the Nation by Living Our Catholic Beliefs in Political Life“ beschreiben?
Politik ist wichtig, weil sie mit der Ausübung von Macht verbunden ist. Und Macht hat eine moralische Dimension, weil sie den Kurs der Gesellschaft – im Guten wie im Schlechten – gestaltet. Daher können es sich Christen, als Einzelne und als Kirchengemeinschaft, niemals leisten, sich aus der öffentlichen Debatte auszuklinken. Sie sollten stets danach streben, ihre politischen Entscheidungen von ihren moralischen Überzeugungen und ihrem religiösen Glauben leiten zu lassen. In diesem Sinne ist politisches Engagement ein Ausdruck christlicher Nachfolge. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, daran zu denken, dass es bei einem christlichen Leben um weitaus mehr als um Politik geht – das Evangelium zu leben, ist ergiebiger und lohnender als Politik. Und die Politik hat sehr wenig mit dem Geist des Weltfamilientreffens zu tun. Das Treffen in Philadelphia steht jedem Menschen offen, der guten Willens ist und aufrichtig gewillt ist, seine Ehe oder Familie zu stärken. Die Familie ist „präpolitisch“. Sie ist die Keimzelle jeder menschlichen Gesellschaft. Wenn Ehen und Familien stark sind, wird der politische Kurs einer Kultur eher solide sein. Wenn wir die Gesellschaft also erneuern wollen, müssen wir mit dem Wiederaufbau des Fundaments, das die Familie ist, beginnen.

Machen Ihre Stellungnahmen Ihren Brüdern im Bischofsamt Mut, Ihrem Beispiel zu folgen?
Ich lerne viel und ich erfahre viel Trost durch die guten Worte meiner Brüder im Bischofsamt. Daher hoffe ich, dass einiges von dem, was ich tue, wiederum ihnen hilft. Doch ich denke nicht viel darüber nach – jeder Bischof hat in seiner eigenen Diözese mehr zu tun, als er erledigen kann.

Die Standesbeamtin Kim Davis aus dem US-Bundesstaat Kentucky wurde verhaftet, weil sie es abgelehnt hatte, Homosexuellen Trauscheine auszustellen. Mittlerweile ist sie wieder frei. Auch wenn sie nicht katholisch ist: Ist ein Katholik, der wie sie handeln würde, ein Vorbild für diese „katholische Identität“, von der Sie oft sprechen, seinen katholischen Glauben auch in der Öffentlichkeit zu leben?
Ich bewundere Kim Davis für ihre Überzeugungen und ihren Mut. Ich freue mich, dass sie aus dem Gefängnis freigekommen ist. Die amerikanischen Medien haben sie mit einer Verachtung behandelt, die unentschuldbar war. Darüber hinaus kenne ich die Einzelheiten des Rechts von Kentucky nicht. Die Bischöfe von Kentucky sind da besser als ich in der Lage, das zu kommentieren. Wir sollten aber daran denken, dass Thomas Morus seinen Mut mit einer guten Portion Vorsicht und Behutsamkeit abwog. Er wollte kein Märtyrer sein. Er gab sich große Mühe, das zu vermeiden. Doch da er ein Mann des Gebets war, wusste er auch, wann man auf seinen Prinzipien bestehen und den Preis für sie bezahlen musste, um sie einzuhalten. Wir müssen Gott um die gleiche Weisheit bitten.

Einige Medien schlachten mit Vorliebe das Vorleben von apostolisch engagierten Personen aus, wenn es nicht gerade in einem „christlichen Sinne“ verlaufen war. Von Ihnen stammt der bemerkenswerte Satz: „Wir können nicht zulassen, dass uns unsere Fehler und Sünden lähmen; ansonsten hätten selbst die Apostel geschwiegen.“ Können Sie das näher erläutern?
Jesus kam nicht in die Welt, um ihren Heiligen zu schmeicheln. Er kam, um ihre Sünder zu erlösen – und das bedeutet: uns alle. Er kannte damals und er kennt auch heute die Makel, die wir alle als Menschen haben. Doch all das spielt letztlich keine Rolle, wenn wir zum Lieben bereit sind. Durch die Forderung Jesu, das Evangelium zu predigen, zeigt er uns die Liebe seines Vaters für uns. Er fordert uns auf, der Größe gerecht zu werden, die Gott einem jeden von uns zugedacht hat, indem wir anderen gegenüber die gleiche Liebe zeigen. Und die Wahrheit zu predigen, ist trotz unserer eigenen Schwäche und unserer eigenen Sünden vor allem ein Ausdruck der Liebe.

Die katholischen Bischöfe ernten von den Medien häufig Widerspruch – sollten sie sich zu diesen Reizthemen wie „Homosexualität“ und „Unauflöslichkeit der Ehe“ überhaupt noch zu Wort melden? Oder ist der Kampf schon „verloren“?
Nichts ist verloren. Der Kampf ist bereits gewonnen. Jesus Christus hat ihn bei der Auferstehung gewonnen. Es gibt keinen Grund, Angst zu haben. Momentan ist der Zeitpunkt da, sich mit Eifer und Freude zu engagieren, im Dienst des Willens Gottes zu stehen – gerade deshalb, weil es unbequem ist. Jesus selbst sagte uns, dass die Welt uns oftmals hassen werde. Wenn wir wirklich an das Evangelium Jesu Christi glauben – wenn wir an unseren katholischen Glauben als an etwas glauben, das mehr ist als ein schönes Märchen, das wir uns erzählen, um uns die Welt zu erklären – dann wissen wir schon jetzt, dass Probleme auftreten werden. Und wir wissen auch schon jetzt, dass wir schließlich nichts zu befürchten haben.

Kurz vor der Bischofssynode im Herbst veröffentlichte Papst Franziskus nun ein Motu Proprio für eine Vereinfachung der Eheannullierungen. Was halten Sie von dieser Erleichterung der Ehenichtigkeitsverfahren?
Die Kirchenrechtler, mit denen ich gesprochen habe, haben das in ihren Kommentaren im Allgemeinen sehr positiv aufgenommen. Ich glaube, dass die Reformen des Heiligen Vaters vielen ehrenhaften Menschen helfen werden.

Welche Erwartungen und Hoffnungen verknüpfen Sie mit der bevorstehenden Bischofssynode?
Die Synode ist ein besonderer Moment, um die christliche Lehre über die Ehe, Familie und menschliche Sexualität erneut zu bestätigen. Ich glaube, dass die Synode weitaus einträchtiger verlaufen wird, als es sich Kritiker auf der rechten und der linken Seite vorstellen. Wir leben in einem Zeitalter, in dem sich alles in der Kirche durch die Massenmedien in einen Konflikt verwandelt. Und dennoch wissen diese Massenmedien normalerweise sehr wenig – und es kümmert sie noch nicht einmal – über die wirkliche Dynamik des Kirchenlebens und über ernste Glaubensdinge. Daher müssen wir unser Vertrauen auf den Heiligen Vater, den guten Willen und die Einsicht der Synodenväter und am allermeisten auf die Gegenwart Gottes setze

von esther10 23.09.2015 17:24

23.09.2015 15:20
Bischöfe warnen vor Scheidungsmentalität
Polen: Stellungnahme der Hirten unterstreicht traditionelle Lehre und Praxis Johannes Pauls II.

Von Stefan Meetschen
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Erzbischof Stanislaw Gadecki.
Foto: IN
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Warschau (DT) In einer am Montag vorgestellten Stellungnahme haben die polnischen Bischöfe sich zu den zentralen Themen der im Oktober in Rom stattfindenden Bischofssynode geäußert. So weisen sie in dem Schreiben, das auf der Website der Polnischen Bischofskonferenz gelesen werden kann, ausdrücklich auf die Worte Jesu im Markus-Evangelium hin, wo geschrieben steht: „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“. (Mk 10, 9). „Deswegen“, so heißt es in der Stellungnahme, sei die sakramentale Ehe „ihrem Wesen nach unauflösbar“.

Doch die polnischen Bischöfe beziehen sich nicht nur auf die Heilige Schrift und die Tradition der Kirche, um die Unauflösbarkeit der Ehe zu untermauern, auch anhand von Aussagen von Papst Johannes Paul II. wird daran erinnert, dass die Ehe „eine göttliche und menschliche Realität“ sei, „die Jesus zur Würde eines Sakraments erhoben“ habe.

Ausdrücklich warnen die polnischen Bischöfe in dem in neun Punkte gegliederten Dokument, in dem auch Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus zitiert werden, vor einer „Scheidungsmentalität“. Wörtlich heißt es im Text: „In der katholischen Kirche gibt es weder Scheidungen noch Prozesse, die zur Scheidung führen. Es gibt nur Prozesse, bei denen man individuell erkennt, ob diese bestimmte Ehe gültig oder nicht gültig geschlossen wurde. Alle sollten eine Scheidungsmentalität meiden.“ Sie fordern eine größere Wertschätzung der Familie. „Jedes Auseinandergehen der Eheleute beleidigt Gott und bringt viel Schaden mit sich, es lässt nicht nur an ihnen Wunden zurück, sondern wirft auch einen schmerzhaften Schatten auf ihre Kinder, die nächste Familie, Freunde, Bekannte und zerstört die Grundlagen der ganzen Gesellschaft.“ Ebenso deutlich und klar äußern sich die polnischen Bischöfe gegenüber der Forderung, katholische Gläubige, die in irregulären Beziehungen leben, die Absolution zu geben und diese zur Kommunion zuzulassen. Die polnischen Bischöfe lehnen eine solche Praxis entschieden ab, denn „um die heilige Kommunion zu empfangen, muss man sich in der heiligmachenden Gnade befinden“. Stattdessen appellieren sie dafür, die Begleitung von Personen, die in derartigen Beziehungen leben, zu verstärken, da diese nicht aus der Kirche ausgeschlossen seien.

Die pastorale Sorge der polnischen Bischöfe gilt aber auch den kinderlosen Ehen, denn sie betonen in der Stellungnahme, dass die künstliche Befruchtung nicht der „richtige Weg“ sei, um das Problem der Unfruchtbarkeit zu lösen. Katholiken, dabei berufen sich die Bischöfe ausdrücklich auf Papst Franziskus, dürften diese Methode nicht anwenden. Allgemein bedanken sich die Bischöfe bei allen Eheleuten, welche ein Zeugnis geben davon, dass „eine schöne und treue Liebe“ möglich und lebbar sei.

Was auch in dem Schlusssatz der Stellungnahme anklingt: „Die Familie ist das Werk und der Besitz Gottes. Deshalb bereiten wir uns auf die kommende Synode mit Glaube, Hoffnung und Liebe vor.“

Bei der Vorstellung der Stellungnahme sagte der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki, nach Angaben der Katholischen Nachrichtenagentur Polens (KAI) hinsichtlich der Vorschläge zur Kommunion von Wiederverheirateten, dass „das Verbleiben in einer zweiten Beziehung“ ein „Verbleiben im Ehebruch“ sei und „auf gar keinen Fall vereinbar mit dem Empfang der heiligen Kommunion“ sei.

Bei dem ersten Teil der Synode vor einem Jahr, so Gadecki, sei diese Frage „bagatellisiert“ worden und „eher in soziologischer als theologischer Weise“ behandelt worden. „Und doch bezieht sich diese Frage auf das Wesentliche der Kirchenlehre.“

Ferner wies Gadecki darauf hin, dass die polnischen Bischöfe bei der Synode in Rom eine Forderung verteilen wollen, welche sich auf homosexuelle Beziehungen beziehe, die man – Gadecki zufolge – „auf gar keinen Fall“ als „Ehen“ bezeichnen dürfe.

Im Rahmen der Präsentation wurde auch ein polnisches Ehepaar vorgestellt, das von Papst Franziskus zum Kreis der Laien-Auditoren ernannt worden ist: Jadwiga und Jacek Pulikowski.

Jacek Pulikowski sagte gegenüber den Medien, dass die Leute, die sich vom Glauben und den religiösen Praktiken entfernten, sehr viel häufiger scheiden lassen würden, als diejenigen, die aktive Mitglieder der Kirche seien. Er betonte, dass Ehen, die eine Krise durchleben würden, sehr schnell durch die Beichte und die heilige Kommunion wiederhergestellt werden könnten.

Abgerundet wurde die Präsentation durch die Vorstellung des neuen purpurfarbenen Logos der Polnischen Bischofskonferenz, das ab jetzt aus einem Hirtenstab in Form des Buchstaben „P“ für „Polska“ (Polen) und einem Kreuz im Zentrum besteht.

von esther10 23.09.2015 16:56

Washington: Papst ruft Amerika zu Einsatz für Gerechtigkeit auf


Obama and Pope Francis
Franziskus erinnert in Begrüßungsansprache im Garten des Weißen Hauses, dass er Sohn einer Einwandererfamilie ist und "Hoffnungen und Träume" der US-Amerikaner teilen will

PAPST BEI OBAMA 23.09.2015, 16:38 Uhr USA/Papst/Politik/Begrüßung/Obama
Washington, 23.09.2015 (KAP) Zum Auftakt seiner USA-Reise hat Papst Franziskus zum Aufbau einer sozial und ökologisch gerechten Welt aufgerufen. Die Menschheit lebe an einem kritischen Zeitpunkt ihrer Geschichte und müsse sich um ihr "gemeinsames Haus" sorgen, sagte er bei der Begrüßungszeremonie in Washington auf dem Rasen des Weißen Hauses, wo er am Mittwoch von Präsident Barack Obama und dessen Frau Michelle begrüßt wurde.

Der Klimawandel dulde keinen Aufschub mehr, Lösungen dürften nicht kommenden Generationen überlassen werden, so der Papst weiter. Noch bleibe die Zeit für den notwendigen Wandel, auch im Blick auf die globale Ungerechtigkeit. Denn Millionen Menschen auf der Welt litten unter einem System, das ihnen keine Beachtung schenke, so der Papst weiter. Die Not dieser Ausgeschlossenen, die nun an die Türen der reichen Gesellschaften pochten, schreie zum Himmel. Die Gesellschaften hätten einen Schuldschein nicht eingelöst, "und es ist jetzt Zeit, dieser Verpflichtung nachzukommen", betonte er mit Verweis auf ein Zitat des Pastors und schwarzen Bürgerrechtlers Martin Luther King. Die Amerikaner rief er auf, "das Verwundbare zu schützen" und sich für eine gerechte Entwicklung auf der ganzen Welt einzusetzen.

Er komme als "Sohn einer Einwandererfamilie" in ein Land, das von solchen Familien aufgebaut wurde, und wolle die Hoffnungen und Träume der US-Amerikaner teilen, sagte Franziskus. Die Katholiken engagierten sich in den USA für eine "absolut tolerante" Gesellschaft. Sie würden für die Rechte des Einzelnen einstehen und jede Form von Diskriminierung zurückweisen.

Als "einen der wertvollsten Schätze Amerikas" bezeichnete der Papst die religiöse Freiheit. Sie gelte es gegen jede Bedrohung und Beeinträchtigung zu schützen. Angesichts seines kommenden Besuchs beim katholischen Weltfamilientreffen in Philadelphia, hob er hervor, auch im Hinblick auf den Schutz von Ehe und Familie lebe die Menschheit in einem kritischen Moment. In seiner Rede vor dem US-Kongress am Donnerstag wolle er dazu ermutigen, "die politische Zukunft der Nation in Treue zu ihren Gründungsprinzipien zu gestalten".

Franziskus würdigte auch die Bemühungen um eine politische Entspannung zwischen den USA und Kuba. Sie öffneten neue Türen der Versöhnung, Gerechtigkeit und Freiheit.

Obama: Papst lebendiges Beispiel der Lehre Jesu

Präsident Obama dankte Franziskus im Namen aller US-Amerikaner, darunter 70 Millionen Katholiken, für seinen Besuch. Er würdigte den Beitrag der katholischen Kirche für die Entwicklung des Landes und in der ganzen Welt. In seiner Zeit als Sozialarbeiter in Chicago habe er täglich den großen Einsatz katholischer Gemeinden, Priester und Ordensleute für Arme und Notleidende erlebt.

Papst Franziskus bezeichnete er als "lebendiges Beispiel der Lehre Jesu". Seine moralische Autorität beruhe nicht nur auf Worten, sondern auf Taten. "Sie erinnern uns daran, dass die 'mächtigste Botschaft des Herrn' die Barmherzigkeit ist". Franziskus verdeutliche, dass das Maß eines Menschen vor Gott nicht von Macht und Reichtum abhänge, sondern vom Einsatz für Arme und Ausgegrenzte gemäß dem Evangelium.

Obama würdigte auch die Appelle des Papstes an die "heilige Pflicht, unseren Planeten zu schützen". Die USA unterstützten Franziskus' Forderung an die Führer der Welt, gemeinsam gegen den Klimawandel vorzugehen.

Der Präsident dankte dem Papst besonders für dessen Engagement bei der Annäherung zwischen Kuba und den USA. Dieser Beitrag habe einen "unschätzbaren Wert", auch für die Schaffung eines besseren Lebens für die Kubaner.

Obama betonte weiter das Recht auf Religionsfreiheit, das heute in vielen Regionen der Welt missachtet werde. Besonders Christen seien davon betroffen.

Tausende Zaungäste

Zu dem Zeremoniell mit militärischen Ehren im Garten des Weißen Hauses hatten sich seit den frühen Morgenstunden Tausende Gäste und Zuschauer eingefunden. Der erste Besuch von Franziskus in den USA steht unter anderem mit Blick auf seine Kapitalismuskritik und die im Oktober tagende Familiensynode auch unter politischen Erwartungen.

Franziskus fuhr im Weißen Haus in dem Fiat 500L vor, den er bereits am Vorabend zur Fahrt vom Flughafen in die Stadt benutzt hatte. Zuletzt hatten sich Papst und Präsident bei einem Besuch Obamas im März 2014 im Vatikan gesehen.

Franziskus war am Dienstagnachmittag (Ortszeit) von Kuba kommend in Washington eingetroffen. Am Donnerstag soll er dort als erster Papst vor dem Kongress sprechen. Freitag steht eine Rede vor den Vereinten Nationen in New York auf dem Programm. Zum Abschluss besucht er am Samstag und Sonntag das katholische Weltfamilientreffen in Philadelphia.

Aktuelles Kathpress-Themenpaket: www.kathpress.at/papstreise

von esther10 23.09.2015 16:55



Hallo und Grüß Gott....Ihr Lieben.

Hier gibt es einen Mini Kathechismus.

Interessant und in Kürze alles erläutert.

Viel Spass, und alles Gute.


http://members.aon.at/veitschegger/texte/Mini2000.htm#Bibel
*
https://www.bibelwerk.de/home


von esther10 23.09.2015 16:53

Küberl: "Aushungerung" von Asyl-Lagern in Nahost "schwere Sünde"

Küberl im "Kathpress"-Interview: Ruf nach Aufstockung der Mittel für UN-World Food Programme kommt "reichlich spät"


23.09.2015, 14:36 Uhr Österreich/Kirche/Flüchtlinge/Politik/UNO/Caritas/Küberl
Wien, 23.09.2015 (KAP) Als "schwere Sünde" hat Steiermarks Caritasdirektor Franz Küberl die mangelnde Unterstützung auf internationaler Ebene für das Ernährungs-Programm der UNO "World Food Programme" (WFP) bezeichnet. Der Schrei nach einer Aufstockung der Mittel komme reichlich spät, so Küberl in einem Interview mit der katholischen Presseagentur "Kathpress" am Mittwoch. Die Caritas warne bereits seit Jahren vor einer "vollkommenen Aushungerung" der Flüchtlingslager rund um Syrien. "Ich möchte nicht statt diesen Staatsmännern vor dem Herrgott stehen", so der Caritasdirektor.

Das WFP hatte bereits mehrmals fehlende Gelder zur Unterstützung syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge beklagt und musste zuletzt die Lebensmittelhilfe für 1,5 Millionen Syrer in der Region streichen bzw. dramatisch kürzen. Die EU-Staats- und -Regierungschefs wollten bei ihrem Sondergipfel am Mittwochabend auch über eine Aufstockung der Nahrungsmittelhilfen für Syrien-Flüchtlinge diskutieren.

Die aktuelle Flüchtlings-Situation in Österreich hält der Caritasdirektor für bewältigbar. Nicht auf die Sekunde, "aber wenn alle die Ärmel hochkrempeln - die Flüchtlinge selbst, der Staat, die Arbeitgeber, die Gewerkschaften, die Zivilgesellschaft -, dann kriegen wir das schon hin", so Küberl. Mut mache das enorme Engagement in der Zivilbevölkerung und der Blick zurück auf die Flüchtlingswelle während der Jugoslawien-Krise in den 1990er Jahren. "Das war damals nicht ganz unähnlich"; auch damals habe Österreich die Situation gemeistert.

Er wolle aber realistisch bleiben: Wer glaube, die Unterbringung und Betreuung von Asylwerbern und in weiterer Folge die Integration der Flüchtlinge werde ganz reibungslos ablaufen, "der befindet sich schon gedanklich im Himmel". Es gebe Herausforderungen zu knacken und Lösungen auf komplexe Fragen zu finden.

Mit Blick auf die Zahl anerkannter Flüchtlinge, die künftig auf Österreichs Arbeitsmarkt strömen, verwies Küberl darauf, dass dadurch andere Formen der Zuwanderung weniger notwendig würden. Die Einwanderung lasse sich zum Teil steuern, so der Caritas-Direktor. Eine andere Frage sei allerdings, ob die berufliche Qualifizierung vieler Flüchtlinge ausreichend sei, um am Arbeitsplatz Fuß zu fassen. Bildungs- und Ausbildungsplätze von der Minute Null an seien deshalb unerlässlich.

Sorge um "Graben" bei Asylthema

Den Graben in der Zivilgesellschaft zwischen Asyl-Befürwortern und Asyl-Gegnern nimmt Küberls als besorgniserregend wahr. Die Caritas sei vom Evangelium her klar "festgeschraubt" und über ihre positive Haltung zur Flüchtlingsfrage könne nicht diskutiert werden. Küberl sieht die Organisation aber in der Pflicht, diesen Graben etwas zu verkleinern, "durch das was wir tun".

Klar gebe es im Prozess der Integration einen "Katalog von Grundwerten, über die niemand drübersteigen kann", betonte Küberl. Menschenrechte, die Gleichstellung von Mann und Frau, Demokratie, ein Grundmaß an Toleranz oder die Akzeptanz anderer Religionen seien vorhandene Gesellschaftswerte, die einfach übernommen werden müssten. Ob eine Integration und somit ein gutes Zusammenleben zwischen Einheimischen und Migranten gelingen kann, hänge schließlich vom Gelingen ab, diese Werte an die "Neu-Österreicher" zu vermitteln.

Mit Blick auf die steigenden Flüchtlingszahlen warnte Küberl eindringlich davor, die Empfindung von weiterer Armut als Bedrohung politisch zu instrumentalisieren und etwa Verunsicherungen und Ängste hiesiger Armutsgefährdeter gegen die Not neu ankommender armer Flüchtlinge auszuspielen.

Hier müsse auch die Caritas behutsam vorgehen. Es wäre "entsetzlich", entstünde bei hilfsbedürftigen Österreichern der Eindruck: "Für mich habt ihr keine Zeit mehr." Die aktuelle mediale Fokussierung auf die Flüchtlingshilfe innerhalb der Caritas spiegle sich im Arbeitsalltag der Organisation aber nicht wider. "Denn in Wahrheit ist weiterhin der Großteil der rund 110 Caritas-Einrichtungen der Steiermark zu Gunsten von hilfsbedürftigen Österreichern tätig."
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...-schwere-suende



von esther10 23.09.2015 16:04

Deutschland: Zahlreiche islamische Flüchtlinge lassen sich taufen

Konversion kein grundsätzlicher Trend bei muslimischen Immigranten, speziell bei Menschen aus dem Iran jedoch verbreitet


22.09.2015, 13:12 Uhr Deutschland/Kirche/Islam/Flüchtlinge/Konversionen
München-Bonn, 22.09.2015 (KAP/KNA) In Deutschland konvertieren islamische Flüchtlinge scharenweise zum Christentum. Allein in Berlin haben sich Hunderte Afghanen und Iraner taufen lassen, wie das Magazin "Focus" in seiner neuesten Ausgabe berichtet. Viele von ihnen erklären, dass echter Glaube sie zu dieser Entscheidung veranlasst habe. Doch zusätzlich erhöht ein Konfessionswechsel ihre Chancen, in Deutschland bleiben zu dürfen. Müssten sie zurück in ihr Heimatland, könnten sie aufgrund ihrer neuen Religion verfolgt werden. So steht im Iran und in Afghanistan auf den Übertritt vom Islam zum Christentum die Todesstrafe. Mit diesem Argument verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass konvertierte Iraner und Afghanen aus Deutschland abgeschoben werden.

Gegenüber der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA sagte der Leiter der Iranerseelsorge bei der Evangelischen Landeskirche in Hannover, Pastor Günther Oborski, es gebe unter Iranern einen Trend, sich taufen zu lassen. Dies sei "sehr viel stärker als noch vor 15 Jahren". Die Iranerseelsorge existiert seit 1979, als Folge der Islamischen Revolution, im Zuge derer immer mehr Iraner aus ihrer Heimat flohen und nach Deutschland kamen. Seit 2003 leitet Oborski die Seelsorge, seitdem sind 2.000 Iraner in seinem Seelsorgebereich konvertiert, Tendenz steigend. "Und auch bei den Afghanen steigt das Interesse deutlich", sagte Oborski.

Oborski erinnerte, dass die iranische Seele "dem christlichen Glauben näher als dem Islam" sei. Schließlich sei die Hälfte der Iraner einmal christlich gewesen. Ihre Gemeinden gehörten zu den ältesten christlichen Gemeinschaften weltweit.

Einen grundsätzlichen Trend sieht aber weder die katholische noch die evangelische Kirche bei Muslimen, die aktuell nach Deutschland kommen. Wie viele jährlich Christen werden, erfassen beide nicht. Die Deutsche Bischofskonferenz, die die Zahlen außerregulär vor sechs Jahren erhob, spricht von 300 Taufen von Muslimen im Jahr 2009.

Das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erkennt eine Konversion eines Asylbewerbers als Schutzgrund an, wenn ihm wegen seines Glaubensübertritts im Heimatland Verfolgung droht. Apostasie - Abfall vom islamischen Glauben - hätte zum Beispiel in Iran schwerwiegende Folgen. Nicht gleich die Todesstrafe, aber zum Beispiel Enteignung oder eine Gefängnisstrafe, so Experten. Bei der Beurteilung wird geklärt, "ob der Glaubenswechsel des Antragstellers aus asyltaktischen Gründen oder aus echter Überzeugung" erfolgt ist, erklärte Natalie Psuja vom BAMF gegenüber der KNA. An sich werde aber der durch Taufbescheinigung nachgewiesene Glaubenswechsel nicht angezweifelt.

"Es wird generell unterstellt, dass eine sorgfältige Taufbegleitung von Seiten der christlichen Gemeinden erfolgt ist", so Psuja. Bei der evangelischen Iranerseelsorge dauert die Taufvorbereitung in der Regel sechs Monate. Die katholische Kirche setzt ein ganzes Jahr dafür an. Damit will man auch sicher gehen, dass sich der Christ in spe über die Tragweite seines Vorhabens im Klaren ist.

Eine neue Broschüre der Deutschen Bischofskonferenz informiert über das Thema und geht dabei auch auf die Probleme ein: Die Familie wendet sich ab oder die Ehe wird automatisch aufgelöst, weil nach islamischem Recht etwa eine Muslimin nicht mit einem Nicht-Muslim verheiratet sein darf. Auch könnten Muslimen, die zum Christentum konvertierten, "auch in Deutschland Gefahren für Leib und Leben erwachsen", heißt es in der Publikation

von esther10 23.09.2015 12:45

Geschwister-Pfarreien: Bereichert vom Glauben in Kuba


Wo Havanna nicht mehr romantisch ist: San Nicolas - RV

22/09/2015 08:00SHARE:
Reisen bringen Begegnungen, und Begegnungen lassen Beziehungen wachsen, wer einmal unterwegs war und mehr als nur Tourist war, weiß das - wie Papst Franziskus. Dann aber müssen die Kontakte oder Freundschaften und Begegnungen gepflegt werden. Eine Papstreise ist ein Großereignis, aber oft sind es eher kleine Ereignisse, die tragfähige Beziehungen entstehen lassen, wie unser Korrespondent Pater Bernd Hagenkord in Havanna herausgefunden hat.

Es ist die Gegend Havannas, in der die alten Kolonialhäuser nicht mehr romantisch sind. San Nicolas ist ein sehr einfacher Stadtbezirk, gleich hinter dem Kapitol, fußläufig in der Nähe der touristischen Altstadt, aber gleichzeitig auch eine ganz Welt entfernt. Alles sieht verfallener aus, kleiner, notdürftig reparierter. „Es ist eine Pfarrei in einem sehr einfachen Bezirk, mit sehr einfachen Leuten,“ berichtet Maria Socorro Perez. „Die Menschen sind aber enthusiastisch und froh, wie wir Kubaner alle, und es gibt viele Kinder hier, um die wir uns besonders kümmern.“

Wir sitzen in einem Raum hinter der Kirche, der als Büro, Sakristei und Kaffee-Raum dient, über uns bastelt eine Altengruppe Spielzeug, um die Arbeit zu unterstützen, es gibt eine Bibliothek und einen Computerraum, etwas Seltenes in dieser Gegend der Stadt. Wie viele Katholiken in der Pfarrei leben? Schwer zu sagen. Viele. Aber viele sind auch gleichzeitig Mitglied der Santería, also einer synkretistischen Religion, die Maria als afrikanische Göttin verehrt, neben anderen Heiligen-Göttern, und für die eine katholische Taufe Bedingung ist. Gerade unter den Armen ist diese Religion sehr verbreitet.

Partnerschaft mit Christkönig, Osnabrück

Sozial ist die Pfarrei sehr aktiv, es gibt Gruppen für Menschen mit Problemen, Alkoholismus, Nervenkrankheiten, Drogen und AIDS. Man gibt hier Medikamente an Bedürftige aus, alles, was es in so einer Gemeinde braucht. Außerdem findet viel Bildungsarbeit statt.

Alles in allem ist die Pfarrei San Judas y Nicolas nichts Besonders, es gibt viele solche Pfarreien unter den Armen der Insel. Aber etwas ist da doch, berichtet Maria Socorro: „Seit 2008 haben wir eine Hermandad mit der Pfarrei Christkönig in Osnabrück“, also eine Partnerschaft. „Das ist schön, wir gehören zueinander in Christus, wir beten füreinander, wir helfen einander, und ab und zu besuchen wir uns gegenseitig.“ Ihre Tochter Daira, ebenfalls in der Hermandad engagiert, erzählt begeistert von ihrem Besuch, aber auch von der Kälte in Deutschland, man müsse sich da an so vieles gewöhnen.

Was aber auch eine Bereicherung ist, berichten die Partner der Hermandad aus Osnabrück. „Das Kirchesein ist so ganz anders, als wir das in Osnabrück erleben“, berichtet Monika Weber, die am Projekt beteiligt ist und selber auch schon in Havanna war. „Es ist geprägt von Lebensfreude und der Begegnung der Menschen, so dass uns bei unserem Besuch Augen, Ohren und Herz weit offenstanden. Man stellt sich das vielleicht manchmal in Osnabrück so vor, oder in unserer Wohlstandsgesellschaft, dass wir in dieses Land Kuba kommen und den Segen dorthin bringen. Ich habe das genau umgekehrt erlebt. Ich habe mich immer sehr bereichert gefühlt durch das, was ich dort erleben durfte, und mir scheint, dass das auch den Menschen dort so geht, die sich gegenseitig stützen.“ Die Lebendigkeit des Glaubens und des Gottesdienstes durfte sie neu kennenlernen, berichtet Monika Weber. „Mit dem Kontakt nach Kuba ist mir noch einmal deutlich geworden, dass das Unmögliche möglich wird, wenn man nur daran glaubt.“

Glaubensfreude neu kennen lernen

2005 habe man sich kennen gelernt, als eine komplette Delegation aus Kuba zum Weltjugendtag in ihrer Pfarrei untergebracht gewesen sei; daraus sei dann die Partnerschaft gewachsen, berichtet Jutta Erpenbeck. „Wir hatten fünf sehr intensive Tage, und danach haben wir gedacht, dass das so beeindruckend war, dass wir den Kontakt gerne halten würden.“ Und dann ergab das eine das andere, seit 2008 gibt es die offizielle Partnerschaft. „Zunächst war es so, dass ich Kuba nur mit bestimmten Dingen in Verbindung gebracht habe, gar nicht so sehr mit Glaube, Religion und Gemeinde. Hier kamen dann aber diese jungen Menschen an, die von Anfang an sehr frei und sehr offen über ihren Glauben und ihre religiöse Erfahrungen gesprochen haben. Da hat man gemerkt, dass das viel mit ihrem Alltag zu tun hat. Sie waren sehr interessiert an uns, was habt ihr für Gruppen, wie lebt ihr hier Gemeinde. Der Austausch war lebendig, und es war für mich eine Überraschung, das so zu erleben."

„Wir dienen gemeinsam“, sagt Maria Socorro beim Abschied noch. „Und wir helfen einander. Sozusagen wie ein Armer dem Anderen. Das ist unsere große Stärke. Etwas zu haben ist nichts, wenn man es nicht teilt. Man muss teilen.“
Aus Havanna Pater Bernd Hagenkord
(rv 22.09.2015 ord)

von esther10 23.09.2015 12:40

Papst Benedikt in Lourdes...



Papst Benedikt als Pilger in Lourdes
Aktualisiert: 08.03.09 - 13:18



Lourdes - Papst Benedikt XVI. hat zum Höhepunkt seiner Frankreich-Reise im Marienwallfahrtsort Lourdes vor Zehntausenden von Gläubigen die Macht der Liebe beschworen.

“Die Kraft der Liebe ist stärker als das Böse, das uns bedroht“, sagte der katholische Kirchenführer am Sonntag bei einer Messe zum Gedenken an die Marienerscheinungen der Müllerstochter Bernadette vor 150 Jahren. Begeisterte Menschenmengen empfingen den Papst, als er mit seinem Papamobil durch den Pyrenäenort zur Messe an der berühmten Grotte von Lourdes fuhr. Benedikt rief dazu auf, den “missionarischen Geist“ zu erneuern.


Bei noch kühl-regnerischem Wetter war Benedikt am Samstagabend in Lourdes von zahlreiche Pilgern begeistert begrüßt worden. Rufe wie “Es lebe der Papst“ begleiteten ihn auf dem Lourdes-Pilgerweg, der für das Jubiläum der Marienerscheinungen angelegt worden war. Benedikt fuhr unter starken Sicherheitsmaßnahmen zur Grotte der Bernadette. Ein Mädchen aus Lourdes brachte dem 81-Jährigen dort ein Glas des Quellwassers, von dem sich viele Kranke Heilung erhoffen.

“Von Herzen grüße ich die Pilger deutscher Sprache hier in Lourdes, besonders die Kranken, sowie alle, die über Rundfunk und Fernsehen mit uns verbunden sind“, rief Benedikt am Sonntag auf Deutsch nach dem Angelus-Gebet. “Der Herr schenke Euch und Euren Lieben die Fülle seiner Gnade.“ Benedikt wandte sich auf dieser pastoralen Etappe seines knapp viertägigen Besuchs in Frankreich ausdrücklich über das Land hinaus an die Welt.

An die Jugendlichen appellierte Benedikt, sich nicht vom Weg des Glaubens abbringen zu lassen. “Wer sich von seinen täglichen Beschäftigungen aufsaugen lässt, verlernt das Beten“, sagte der Papst, der den Gläubigen das traditionelle Rosenkranzgebet ans Herz legte. Benedikt sprach Priesterkandidaten erneut Mut zu, ihr Leben der Kirche zu widmen. Denen, die zur Ehe berufen seien, wünsche er die “Erfahrung einer wahren und tiefen Liebe“, sagte der Papst.

Bei einer abendlichen Lichterprozession hatte der Papst die Gläubigen dazu aufgerufen, sich von Maria zum Beten anleiten zu lassen. “Dieser Akt, im Dunkeln mit Lichtern umherzuziehen, berührt unser Herz“, sagte der Papst. “Es ist eine Geste, die unser Bedürfnis nach Licht ausdrückt“, fügte er hinzu. Er erwähnte, dass viele Menschen in Lourdes “heimlich auf ein Wunder hoffen“. Das Wichtigste einer Pilgerreise sei aber das “spirituelle Erlebnis“, das den Blick verändere und Hoffnung bringe.

Zuvor hatte Joseph Ratzinger auf seiner zehnten Auslandsreise im Herzen von Paris mit etwa 250 000 Gläubigen eine Messe gefeiert und dabei vor Geldgier und der Verehrung falscher Vorbilder gewarnt. Er rief dazu auf, die Götzen der heutigen Zeit zu durchschauen, “die den Menschen von seinem wahren Ziel abhalten, von der Freude des ewigen Lebens mit Gott“. Zehntausende Jugendliche feierten die Anwesenheit des Papstes mit einer Gebetswache und einer Lichterprozession durch Paris bis in die Morgenstunden. Etwa 10 000 waren am Abend an der Kathedrale Notre-Dame de Paris gestartet, bei der Ankunft nahe dem Invalidendom am Samstagmorgen waren es dann etwa 60 000 junge Leute.

Angesichts des Priestermangels nicht nur in Frankreich warb der deutsche Papst nachdrücklich für diese kirchliche Aufgabe. “Fürchtet Euch nicht“, rief er vor allem jungen Leuten zu, die eine Berufung zu dem Amt in sich spürten, “fürchtet Euch nicht, Euer Leben Christus zu überantworten“. Im Herzen der Kirche werde nichts das Priesteramt jemals ersetzen können, sagte Benedikt, der sich mit seinem Aufruf ausdrücklich an ganz Frankreich “und die Nachbarländer“ wandte. Am Nachmittag wollte er mit den französischen Bischöfen über Probleme der Kirche sprechen. Am Montag reist Benedikt nach einer weiteren Messe speziell für die Kranken zurück nach Rom.

Quelle: DPA



von esther10 23.09.2015 12:04

Zur Kirche gehören heißt leben mit Gott

Ein Beitrag von Prof. Dr. Hubert Gindert, Forum Deutscher Katholiken.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 23. September 2015 um 08:19 Uhr


Logo Forum Deutscher Katholiken

Die Deutsche Bischofskonferenz hat die neuen Zahlen der Kirchenstatistik veröffentlicht. Sie wurde von den Medien übernommen und unter Überschriften wie „So viele Kirchenaustritte wie nie” (Augsburger Allgemeine Zeitung, Die Tagespost 18.7.15) veröffentlicht und kommentiert. Danach sind 2014 insgesamt 217.700 Katholiken aus der Kirche ausgetreten. Das bedeutet eine Steigerung von 22% gegenüber dem Vorjahr. Mit den Sterbefällen verlor die katholische Kirche in Deutschland 2014 rund 458.000 Katholiken. Die deutsche Ortskirche hat insgesamt knapp 24 Millionen Mitglieder. Das entspricht 29,5% der Gesamtbevölkerung.

Die Kirchenaustritte 2014 sind höher als die von 2010 (181.200). Damals wurden die hohen Austrittszahlen mit den bekannt gewordenen sexuellen Missbrauchsfällen in der Kirche erklärt. Die Austrittszahlen von 2014 sind um rund ein Fünftel höher als die von 2013. Damals mussten die „Protzbauten“ des Bischofs Tebartz van-Elst als Grund für die Kirchenaustritte herhalten. Regional ist noch anzumerken, dass die Kirchenaustritte 2014 in der Diözese Augsburg mit 12.090 höher als die von 2010 sind. 2010 wurde Bischof Mixa die Schuld an den Kirchenaustritten angelastet. Für die bisher höchsten Kirchenaustritte können die Medien keinen „kirchenpolitisch verwertbaren Grund“ angeben. Dies zeigt, dass die Behauptungen für die Kirchenaustritte 2010 und 2013 „zweckorientiert“ waren. Nach dem Religionssoziologen Ebertz liegt die Ursache für die Kirchenaustritte „in dem rasch voranschreitenden Verlust an Kirchenbindung (Az. 18./19.7.15). Die Frage ist, was führt zu diesem Verlust an Kirchenbindung.

Bischof Stefan Oster von Passau stellt am 18.Juli 2015 mit Blick auf die Kirchenaustritte die entscheidende Frage: „Was ist eigentlich Kirche? Eine straff organisierte Hierarchie von oben nach unten? Ein sozial tätiger Träger der Wohlfahrt in ganz vielen Bereichen und für ganz viele Menschen am Rand? Eine Gemeinschaft von Leuten, die ihren Glauben leben und feiern wollen? Eine Vielzahl von Organisationen, Vereinen, Verbänden, Gruppen, die bestimmte soziale, politische, kulturelle, ökologische und andere Anliegen vertreten?“

Und Bischof Oster beantwortet seine Frage so: „Kirche ist zuallererst Wohnort Gottes in der Welt. Christus, der Gottmensch, wohnt in seiner Kirche. Zuerst und zutiefst in der Mutter des Herrn, die unter uns gegenwärtig ist und bleibt – und uns immer neu zu ihrem Sohne führt. Dann wohnt er in ausnahmslos jedem Menschen, aber in besonderer Weise in denen, die auf seinen Namen und in seinem Geist getauft sind – und die kraft ihrer Taufe zu seiner Kirche gehören. … Das ist also das Erste: Kirche als Wohnort Gottes in der Welt sind alle die, die zu Jesus gehören und aus seiner Gegenwart leben, die aus einem Wort leben, aus seinen Sakramenten, aus einem persönlichen Beziehungsleben mit ihm. … Sie wissen dann aber auch, dass Menschen, die die Kirche verlassen, real Gefahr laufen, sich von Christus zu trennen … und damit von dem, der das Leben selbst ist. Die Sorge um die Menschen, die uns verlassen, ist also nicht zuerst die Sorge darum, dass wir quantitativ kleiner werden: auch nicht darum, dass wir weniger Kirchensteuer einnehmen oder gesellschaftlichen Einfluss verlieren oder ähnliches. Es ist die Sorge darum, dass sich die Menschen vom Wohnort Gottes abschneiden und damit von der Quelle ewigen Lebens.“

Bleibt die Frage, warum haben viele Katholiken nicht die attraktive Sicht der Kirche wie Bischof Oster? Jedenfalls muss gefragt werden, ob die Botschaft Jesu unverfälscht und unverkürzt den Menschen von Eltern, Religionslehrern und auch in Predigt und Katechese nahe gebracht wird, oder ob es eine am gängigen Mainstream angepasste Verkündigung ist. Eine solche Botschaft wäre schal gewordenes Salz und nicht mehr Licht auf dem Berg. Wer nahezu alles absegnet und für möglich erklärt, ist nicht „näher am Menschen“ oder „attraktiver“. Die höheren Austrittszahlen aus der evangelischen Kirche belegen das deutlich. Christen sollten das Kontrastprogramm und die Alternative zu Anpassung und zum Mitläufertum sein!

Hubert Gindert

Dieser Beitrag ist auch erschienen in der katholischen Monatszeitschrift „Der Fels” im September/Oktoberheft. Probehefte dieser Zeitschrift können angefordert werden unter der Telefonnummer 08191-966744 oder per E-mail: Hubert.Gindert@der-fels.de

Textquelle: Forum Deutscher Katholiken

Foto: Logo Forum Deutscher Katholiken – Bildquelle: Forum Deutscher Katholiken

von esther10 23.09.2015 10:08

Papstpredigt von Cobre (Kuba): Maria, die erste Jüngerin


Der Papst in El Cobre - ANSA

22/09/2015 13:27SHARE:
Der Papst hat im kubanischen Marienwallfahrtsort „Virgen de la Caridad del Cobre“ am Dienstag eine Messe gefeiert. Wir dokumentieren hier die Predigt in deutscher Übersetzung.

Das Evangelium, das wir gehört haben, stellt uns eine Bewegung vor Augen, die der Herr jedes Mal hervorruft, wenn er uns besucht. Er zieht uns aus dem Haus heraus. Das sind Bilder, die zu betrachten wir immer wieder eingeladen sind. Die Gegenwart Gottes in unserem Leben lässt uns niemals in Ruhe, stets drängt sie uns zur Bewegung. Wenn Gott uns besucht, zieht er uns immer aus dem Haus heraus. Wir werden besucht, um zu besuchen, getroffen, um andere zu treffen, geliebt, um zu lieben.

Hier sehen wir Maria, die erste Jüngerin. Ein junges Mädchen, vielleicht zwischen 15 und 17 Jahren, das in einem Dorf Palästinas vom Herrn besucht wurde, der ihr verkündete, sie werde die Mutter des Heilands sein. Weit davon entfernt, sich etwas darauf einzubilden und zu meinen, das ganze Volk müsse sie nun beachten oder ihr dienen, geht sie aus dem Haus und macht sich auf den Weg, um zu dienen. Sie bricht auf, um ihrer Kusine Elisabet zu helfen. Die Freude, die aus dem Wissen entspringt, dass Gott mit uns, mit unserem Volk ist, weckt das Herz, setzt uns in Bewegung, „zieht uns nach draußen“ und führt uns dazu, die empfangene Freude zu teilen in Form eines Dienstes, einer selbstlosen Hingabe angesichts all der unangenehmen Situationen, die unsere Nachbarn oder Verwandten erleben mögen. Das Evangelium sagt uns, dass Maria eilte, bedächtigen aber beständigen Schrittes – mit Schritten, die wissen, wohin sie gehen, Schritten, die weder hastig sind, um schnell „einzutreffen“, noch sich allzu träge hinziehen, gleichsam um nie „anzukommen“. Maria eilt – weder hektisch, noch schläfrig –, um ihrer Kusine beizustehen, die im Alter schwanger ist. Maria, die erste Jüngerin, ist besucht worden und aufgebrochen, um zu besuchen. Und von diesem ersten Tag an ist dies immer ihre besondere Eigenschaft gewesen. Sie war die Frau, die so viele Männer und Frauen, Kinder, alte Menschen und Jugendliche besucht hat. Sie hat es verstanden, viele unserer Völker in den dramatischen Situationen ihres Werdens zu besuchen und zu begleiten; sie beschirmte den Kampf all derer, die für die Verteidigung der Rechte ihrer Kinder litten. Und jetzt bringt sie uns immer noch unablässig das Wort des Lebens, ihren Sohn, unseren Herrn.

Auch dieses Land hat den Besuch ihrer mütterlichen Gegenwart erfahren. Die kubanische Heimat entstand und wuchs in der Wärme der Verehrung für die Barmherzige Jungfrau. »Sie hat der kubanischen Seele eine eigene und besondere Gestalt verliehen«, schrieben die Bischöfe dieses Landes, »und die höchsten Ideale der Liebe zu Gott, zur Familie und zur Heimat im Herzen der Kubaner erweckt.«

Das haben auch eure Landsleute vor hundert Jahren zum Ausdruck gebracht, als sie Papst Benedikt XV. baten, die Barmherzige Jungfrau zur Patronin Kubas zu erklären. Sie schrieben damals:

»Weder Unheil, noch Entbehrung konnten den Glauben und die Liebe auslöschen, die unser katholisches Volk für diese Jungfrau hegt, sondern in den schwersten Schicksalsschlägen des Lebens, wenn der Tod schon vor Augen stand und man der Verzweiflung am nächsten war, erschien immer wie ein Licht, das alle Gefahr auflöste, wie ein tröstender Tau … die Vision dieser Heiligen Jungfrau, die eine Kubanerin sondergleichen ist … denn so liebten sie unsere unvergesslichen Mütter, so preisen sie unsere Frauen.«

In diesem Heiligtum, das die Erinnerung des gläubigen heiligen Gottesvolkes in Kuba bewahrt, wird Maria als Mutter der Barmherzigkeit verehrt. Von hier aus wacht sie über unsere Wurzeln, unsere Identität, damit wir uns nicht auf den Wegen der Verzweiflung verlieren. Die Seele des kubanischen Volkes wurde, wie wir gerade gehört haben, in Schmerzen und Entbehrungen geschmiedet, die jedoch den Glauben nicht auszulöschen vermochten. Dieser Glaube überlebte dank der vielen Großmütter, die im heimischen Alltag weiter die lebendige Gegenwart Gottes möglich machten – die Gegenwart des himmlischen Vaters, die befreit, stärkt, heilt, Mut verleiht und die ein sicherer Zufluchtsort sowie ein Zeichen einer neuen Auferstehung ist. Großmütter, Mütter und viele andere, die mit Zärtlichkeit und Liebe ein Zeichen eines göttlichen „Besuches“, Zeichen des Mutes und des Glaubens für ihre Enkelkinder und in ihren Familien waren. Sie hielten einen Spalt offen, so klein wie ein Senfkorn, durch den der Heilige Geist weiter das pulsierende Leben seines Volkes begleitete.

Und »jedes Mal, wenn wir auf Maria schauen, glauben wir wieder an das Revolutionäre der Zärtlichkeit und der Liebe« (Evangelii gaudium, 288).

Von Generation zu Generation, von Tag zu Tag sind wir eingeladen, unseren Glauben zu erneuern; sind wir eingeladen, die Revolution der Zärtlichkeit zu leben wie Maria, die Mutter der Barmherzigkeit. Wir sind eingeladen, „aus dem Haus zu gehen“, die Augen und das Herz für die anderen offen zu halten. Unsere Revolution nimmt den Weg über die Zärtlichkeit, über die Freude, die immer zu Nähe, immer zu Mitgefühl wird und uns dazu führt, uns in das Leben der anderen einzubringen, um zu dienen. Unser Glaube lässt uns aufbrechen und auf die anderen zugehen, um Freude und Heiterkeit, Hoffnung und Frustration miteinander zu teilen. Unser Glaube zieht uns aus dem Haus heraus, um den Kranken, den Gefangenen, den Weinenden zu besuchen und den, der auch versteht, mit den Lachenden zu lachen und sich zu freuen an der Fröhlichkeit der Nachbarn. Wie Maria wollen wir eine Kirche sein, die dient, die aufbricht, die aus ihren Kirchen, aus ihren Sakristeien herausgeht, um das Leben zu begleiten, die Hoffnung zu unterstützen und Zeichen der Einheit zu sein. Wie Maria, die Mutter der Barmherzigkeit, wollen wir eine Kirche sein, die aufbricht, um Brücken zu spannen, Mauern zu durchbrechen und Versöhnung auszusäen. Wie Maria wollen wir eine Kirche sein, die – engagiert im Leben, in der Kultur, in der Gesellschaft – alle unangenehmen Situationen unserer Mitmenschen zu begleiten versteht, und uns nicht davonschleichen, sondern mit unseren Brüdern und Schwestern mitgehen.

Das ist unser kostbarstes „Kupfer“ – „El Cobre“ –, das ist unser größter Reichtum und das beste Erbe, das wir hinterlassen können: wie Maria aufzubrechen über die Pfade des Besuches. Und zu lernen, mit Maria zu beten, denn ihr Gebet ist Gedenken und Dankbarkeit zugleich; es ist der Gesang des Gottesvolkes, das durch die Geschichte pilgert. Es ist die lebendige Erinnerung daran, dass Gott in unserer Mitte wandelt; die ständige Erinnerung daran, dass Gott auf die Niedrigkeit seines Volkes geschaut hat, dass er sich seines Knechtes angenommen hat, wie er unseren Vätern verheißen hat und seinen Nachkommen auf ewig (vgl. Lk 1,48.54f).
(rv 22.09.2015 mg)

von esther10 23.09.2015 00:54

„Apologie der Tradition“ – Roberto de Matteis „Postskriptum“ zur Geschichte des Konzils
22. September 2015 13:17 | Mitteilung an die Redaktion


„Apologie der Tradition. Ein Postskriptum“

(Paris) „Apologie der Tradition“ ist eine der jüngsten Buchveröffentlichungen des traditionsverbundenen Historikers Roberto de Mattei. Das italienische Original erschien 2012 im Turiner Verlag Lindau. Nach Übersetzungen ins Spanische und Portugiesische wurde inzwischen auch eine französische Ausgabe vorgelegt. „Apologie de la Tradition“ wurde bei Chiré verlegt, einem der weltweit wichtigsten Verlage zur Verbreitung der katholischen Tradition.

Am vergangenen 18./19. Juni stellte Professor de Mattei „Apologie de la Tradition“ auf zwei Buchpräsentationen in Paris vor. Am 5./6. September war de Mattei einer der Referenten der Journées Chouannes in Poitou, wo sich der Sitz des von Jean Auguy gegründeten und heute von François-Xavier d’Hautefeuille geleiteten Verlags befindet. Mehr als 1000 Personen nahmen an der zweitägigen Veranstaltung teil.

Das Buch „Apologie der Tradition“, dessen deutsche Übersetzung wünschenswert wäre, versteht der Autor als Nachtrag zu seinem 2010 vorgelegten und vielbeachteten Buch: „Das Zweite Vatikanische Konzil. Eine bislang ungeschriebene Geschichte“ (deutsche Ausgabe 2011).
Vertiefung und Zusammenschau der Diskussion über sein Buch über das Zweite Vatikanische Konzil


„Das Zweite Vatikanische Konzil. Eine bislang ungeschriebene Geschichte“
In diesem „Postskriptum“ bietet der Historiker eine Zusammenschau der teils lebhaften und heftigen Debatte, die sein Buch über das Zweite Vatikanische Konzil ausgelöst hatte. De Mattei vertieft einige Gedanken und antwortet auf Anfragen und Kritik. Darf man über Personen und Ereignisse, die der Kirchengeschichte angehören, diskutieren, indem man auch eventuelle Grenzen und Schatten aufzeigt? Kann man den Entscheidungen der höchsten kirchlichen Autoritäten widersprechen und, wenn ja, wann und in welchem Ausmaß? Welches ist die ‚regula fidei‘ der Kirche in Zeiten der Krise und der Verwirrung? Für den Autor steht fest, daß der sichere Weg die „Wiederentdeckung der Heiligen Tradition ist, deren Apologie er umfangreich dokumentiert in diesem Band vorgelegt hat“.

Die Historikerin Cristina Siccardi befand in ihrer Buchbesprechung: „Diese Studie ist die schönste Antwort an jene, die versucht haben, mit schwachen und manchmal auch kleinlichen Argumenten das Werk ‚Das Zweite Vatikanische Konzil. Eine bislang ungeschriebene Geschichte‘ zu widerlegen“.
Weder Schismen noch Häresien konnten etwas von der Größe und Makellosigkeit des mystischen Leibes Christi wegnehmen

De Mattei schreibt in seinem „Nachtrag“: „Die Unfehlbarkeit des Lehramtes der Kirche bedeutet nicht, daß sie im Laufe ihrer Geschichte weder Schismen noch Häresien kannte, die auf schmerzliche Weise die Nachfolger der Apostel spalteten und in manchen Fällen sogar den Stuhl Petri umspülten. Die Irrtümer, die sie von der Wahrheit entfernten, die von der Tradition vertreten wird, haben ihr aber nichts von der Größe und der Makellosigkeit des mystischen Leibes Christi nehmen können, weil die Heiligkeit ein integraler Teil der Kirche ist. Msgr. Pio Cenci, der Herausgeber der italienischen Ausgabe der Papstgeschichte von Ludwig von Pastor, sagte: ‚Es ist nichts zu befürchten: ich habe alles gesagt, habe es aber als ein Kind gesagt, das gezwungen ist, das Fallen einer geliebten Mutter aufzuzeigen. Pastor selbst erklärte auf seinem Sterbebett: ‚Sagt dem Papst, daß der letzte Schlag meines Herzens für die Kirche und das Papsttum ist‘“.

Text: Giuseppe Nardi

http://www.katholisches.info/2015/09/22/...te-des-konzils/
Bild: Corrispondenza Romana/Edition Kirchliche Umschau

von esther10 23.09.2015 00:54

Kardinal Kasper: Bin der bevorzugte Prügelknabe der Gegenseite
Emeritierter Kurienkardinal hofft auf "sachliche und kollegiale Debatte bei der Synode"



23.09.2015, 11:00 Uhr Deutschland/Kirche/Familie/Medien/Synode/Kasper
München, 23.09.2015 (KAP/KNA) Kurienkardinal Walter Kasper sieht den gegenwärtigen Richtungsstreit in der katholischen Kirche in Ehe- und Familienfragen gelassen. Er sei ein "bevorzugter Prügelknabe der anderen Richtung", sagte der frühere Präsident des päpstlichen Einheitsrates dem ARD-Magazin "Report München". "Damit muss ich leben, damit kann ich auch leben." Auf der anderen Seite bekomme er viel Zuspruch von Bischöfen, Kardinälen und Theologen.

Kasper hat sich im Vorfeld der im Oktober stattfindenden vatikanischen Familiensynode für Lockerungen etwa bei der Wiederzulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion ausgesprochen. Der frühere Ökumenechef des Vatikan steht laut ARD-Ankündigung für das theologische Konzept der "Barmherzigkeit", das auch Papst Franziskus mehrmals hervorgehoben hat. Traditionsbewusste Kreise fürchteten hingegen einen Widerspruch zum Grundsatz der unauflöslichen Ehe, so "Report München".

Kasper sprach sich in dem Interview, das am Dienstagabend (21.55 Uhr) im ersten deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ausgestrahlt wurde, für eine sachliche und kollegiale Debatte bei der Synode aus. Er sei "verhalten optimistisch", sagte der frühere Bischof von Rottenburg-Stuttgart. "Man muss eine mittlere Position finden, wo möglichst alle sich beteiligen können, ja sagen können." Dabei könne es zur Rechten wie zur Linken einige Nein-Stimmen geben. "Damit kann man leben, muss man leben."
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...-der-gegenseite
Weitere Berichte rund um die Familiensynode unter www.kathpress.at/synode
http://www.kathpress.at/site/nachrichten/index3.html
http://members.aon.at/veitschegger/texte/Mini2000.htm

von esther10 23.09.2015 00:52

Dutzende kubanische Dissidenten während Papst-Besuch verhaftet
22. September 2015 15:43 | Mitteilung an die Redaktion


Papst Franziskus und Raul Castro Kuba

(Havanna) Sie hatten um eine Begegnung mit Papst Franziskus gebeten. Mit Nachdruck. Das kommunistische Castro-Regime war jedoch zu keinen Zugeständnissen bereit. Während des Aufenthalts von Papst Franziskus auf der Karibikinsel wurden Dutzende kubanische Dissidenten festgenommen.

Zwei von ihnen sind Marta Beatriz Roque, eine ehemalige politische Gefangene, und Miriam Leiva, eine unabhängige Journalistin. Das Ziel ihrer Anhaltung war, sie an der Teilnahme an den öffentlichen Papst-Veranstaltungen zu hindern, wie zum Beispiel der Vesper in der Kathedrale von Havanna, an der sowohl Roque als auch Leiva teilnehmen wollten. Beide Dissidentinnen konnten eine persönliche Einladung durch die Apostolische Nuntiatur vorweisen. Die kubanischen Sicherheitsbehörden ließen sich davon aber nicht beeindrucken.
Das ist die andere Seite des Papst-Besuchs auf Kuba

Über diese Schattenseite des Papst-Besuchs wird von den großen Medien nicht berichtet.
Die Berichte von Roque und Leiva sind weitgehend deckungsgleich. Das Vorgehen der Staatssicherheit erfolgte nach demselben Muster. Beide wurden auf offener Straße von mehreren Polizisten umringt, in ein Auto gesetzt und an einen unbekannten Ort gebracht. Dort wurden sie, zusammen mit weiteren Personen, stundenlang festgehalten.

Auch Berta Soler, die Vorsitzender der Damas de Blanco, der Frauen in Weiß, wurde vorübergehend verhaftet, als sie die Apostolische Nuntiatur in Havanna aufsuchen wollte, um den Papst zu grüßen.

Mindestens 50 Regimekritiker verhaftet


Verhafteter Dissident, der Papst Franziskus – laut Regime – zu nahe kommen wollte.

Laut Angaben aus Dissidentenkreisen wurden während des Papst-Besuches mehrere Dutzend Personen festgenommen. Einige wurden ins Gefängnis gesteckt, andere unter Hausarrest gestellt, wieder andere – wie Roque und Leiva – ohne Angabe von Gründen mehrere Stunden festgehalten. Die Anhaltung dauerte so lange, wie die öffentlichen Veranstaltungen des Papstes dauerten. Insgesamt sollen mindestens 50 Personen von den Polizeimaßnahmen betroffen sein.
Vatikansprecher Pater Federico Lombardi habe sich – laut dem Korrespondenten der spanischen Tageszeitung El Pais – geweigert, die Nachricht zu kommentieren. „Ich habe dazu nichts zu sagen“, zitierte El Pais den Leiter des vatikanischen Presseamtes. Pater Lombardi gab zu verstehen, daß laut Programm ein Treffen mit kubanischen Dissidenten vorgesehen war. Er wisse aber nicht, warum diese nicht zum vereinbarten Termin erschienen seien. Der Vatikansprecher bestätigte zudem, daß Oppositionelle versucht hätten, den Papst „im Vorübergehen“ zu grüßen. Ein Versuch, der offensichtlich gescheitert ist. Das kommunistische Regime siegte ein weiteres Mal.

Für die Dissidenten bleiben nur die Worte, die das katholische Kirchenoberhaupt bei seiner Ankunft auf Kuba aussprach: „Zugleich möchte ich, daß mein Gruß besonders all jene erreicht, die ich aus verschiedenen Gründen nicht werde treffen können, und alle in der ganzen Welt verstreuten Kubaner.“ Die Aussage wird dahingehend interpretiert, daß der Papst damit die politischen Gefangenen und Dissidenten und die Exil-Kubaner meinte. „Obwohl viele, zu viele, so tun, als gäbe es weder die einen noch die anderen, gibt es sie. Für sie endete der Papst-Besuch noch bevor er begonnen hatte“, so Corrispondenza Romana.
Text: Giuseppe Nardi
http://www.katholisches.info/2015/09/22/...such-verhaftet/
Bild: Corrispondenza Romana

von esther10 23.09.2015 00:46

11 Kardinäle zu Ehe und Familie

Publiziert 23. September 2015 | Von admin
11 Kardinäle zu Ehe und Familie – Essays aus pastoraler Sicht

Quelle
Rezension: ‘Ohne Brüche und ohne Diskontinuität’

In Vorbereitung auf das Treffen bei der Bischofssynode im Oktober 2015 legen elf Kardinälen aus der ganzen Welt Essays über ausgewählte, zur Diskussion stehende Fragen vor. Konkret geht es um
* eine angemessene Vorbereitung zur Ehe in der säkularisierten Welt;
* die Notwendigkeit der Evangelisierung;
* die Beziehung zwischen Liebe und Wahrheit;
* die Situation der geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken;
* die Frage, wie die Seelsorge gefördert werden kann;
* die Frage, welche Unterschiede sich zu diesen Themen in der Weltkirche finden.

Mit Beiträgen der Kardinäle

Carlo Caffarra, Baselios Cleemis, Paul Josef Cordes, Dominik Duka, Willem Jacobus Eijk, Joachim Meisner, John Olorunfemi Onaiyekan, Antonio Maria Rouco Varela, Camillo Ruini, Robert Sarah, Jorge Libertato Urosa Savino

11 Kardinäle zu Ehe und Familie – Essays aus pastoraler Sicht

Herausgeber: Winfried Aymanns (Hrsg.)
Verlag Herder
200 Seiten
gebunden
Bestell-Nr.:4303665
ISBN: 978-3-451-30366-1
sofort lieferbar
http://katholisch-informiert.ch/2015/09/...ie/#more-116985


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