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von esther10 03.11.2015 10:35

Al-Kaida-Chef ruft zu Anschlägen auf westliche Länder auf
3. November 2015, 06:12

Al-Zawahiri lobt palästinensische Messer-Attentäter

Washington – Der Chef des Terrornetzwerks Al-Kaida, Aiman al-Zawahiri, hat Muslime in aller Welt zu Anschlägen auf westliche Länder aufgerufen. So sollten die USA im eigenen Land ebenso wie US-Einrichtungen in aller Welt angegriffen werden, forderte al-Zawahiri nach Angaben des auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierten US-Unternehmens SITE vom Montag.

Laut SITE wurde das Video diesmal nicht durch islamistische Internetseiten verbreitet, sondern über Twitter. In dem Video lobte der Al-Kaida-Chef auch die Messerattacken von Palästinensern gegen Israelis.

Als Beispiele für Anschläge im Westen führte er den Islamisten Mohamed Merah an, der 2012 drei Soldaten sowie drei Schüler und einen Lehrer einer jüdischen Schule in Toulouse erschossen hatte. Auch die Tat der Brüder Tsarnayev die 2013 beim Boston-Marathon drei Menschen durch Sprengsätze getötet hatten, hob al-Zawahiri hervor. (APA, 3.11.2015)
http://derstandard.at/2000024981977/Al-K...che-Laender-auf


von esther10 03.11.2015 10:24

Forscher wollen frühe Bibelübersetzung aus Österreich herausgeben


Wissenschaftsprojekt widmet sich einer in Österreich gefundene Bibel in deutscher Sprache aus dem 14. Jahrhundert anonymen Ursprungs

DEUTSCHE BIBEL VOR LUTHER 02.11.2015, 16:07 Uhr Österreich/Deutschland/Bibel/Wissenschaft/Forschung
München, 02.11.2015 (KAP) Die Bibel wurde im heutigen Österreich schon vor Martin Luther ins Deutsche übersetzt: Ein Unbekannter hat bereits im 14. Jahrhundert eine umfassende und sogar kommentierte Version der heiligen Schrift in deutscher Sprache verfasst, die ab 2016 von einem interakademischen Projekt unter dem Titel "Gottes Wort deutsch" in gedruckter und digitaler Version herausgegeben und kommentiert werden soll. Das teilte die Bayerische Akademie der Wissenschaften am Montag in München mit, die mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften dafür verantwortlich ist.

Der Autor wird nach dem Fundort der meisten Manuskripte als "Österreichischer Bibelübersetzer" bezeichnet. Er verteidigte in eigenen apologetischen Schriften vehement sein Vorgehen gegen Angriffe seitens orthodoxer Gegner und zielte gleichzeitig in einem umfangreichen Traktatwerk gegen Ketzer und Aberglauben, aber auch gegen die Juden. Die Besonderheit der untersuchten Texte liege in ihrer sprachlichen Brillanz, in der weitgehenden Vollständigkeit und der Begleitung durch Kommentare, heißt in der Mitteilung.

Die editorische Erschließung und Kommentierung der Schriften des Anonymus, ein von germanistischer Seite schon länger angemahntes Forschungsdesiderat, soll nun Schritt für Schritt angegangen werden. Das Projekt hat eine Laufzeit von zwölf Jahren und ein Jahresbudget von 370.000 Euro. Damit werde eine Forschungsgrundlage auch für Theologen, Historiker und Kulturhistoriker geboten.

In einer ersten Stufe erfolgt die kritische Ausgabe des alttestamentlichen Teiles (ohne Psalmen) unter Beiziehung der damit eng vernetzten antihäretischen und chiliastischen Traktate ('Vom Jüngsten Gericht', 'Über falsche Christen', 'Fürstenspiegel'). Für dieses Teilvorhaben wurden von der Deutschen Forschungsgesellschaft für drei Jahre umfangreiche Sachmittel wie Bibliotheksreisen, Handschriften-Filme etc. sowie eine volle Stelle eines wissenschaftlichen Angestellten und eine studentische Hilfskraftstelle bewilligt.
http://www.kathpress.at/goto/meldung/131...ich-herausgeben

von esther10 03.11.2015 09:56

Anschlag auf Beverfoerde-Firmengebäude: Geschäftsadresse der DEMO FÜR ALLE
Veröffentlicht: 3. November 2015 | Autor: Felizitas Küble

Bekennerschreiben auf linksextremer Plattform

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist an der Magdeburger Geschäfts-Adresse von DEMO FÜR ALLE auf ein Firmengebäude von Josef v. Beverfoerde ein schwerer Brandanschlag verübt worden. IMG_0278



Ein unter einem offenen Gebäudeteil abgestellter VW-Bus, der auch bei den Demonstrationen in Stuttgart eingesetzt war, wurde in Brand gesteckt. Neben dem Fahrzeug gelagertes Holz, das Dach und der angrenzende Sozialraum fingen sofort Feuer.

Das Fahrzeug und ein Teil des Gebäudes brannten vollständig aus (siehe Foto). Die Feuerwehr war schnell vor Ort und verhinderte die weitere Ausbreitung der Flammen. Die Polizei leitete sofort Ermittlungen ein.

Am Abend tauchte auf einer linksradikalen Plattform im Internet der Artikel eines anonymen Schreibers auf, der sich der Täterschaft dieses Anschlags rühmte und zur Nachahmung aufforderte. Aus dem Schreiben geht hervor, daß der Anschlag Freifrau von Beverfoerde als Organisatorin der DEMO FÜR ALLE galt.

Dazu erklärt Hedwig von Beverfoerde:

„Es fällt auf, daß auch dieser hinterhältige Anschlag aus dem linksextremen Milieu nur wenige Tage nach der Premiere des Stücks „Fear“ an der Berliner Schaubühne verübt wurde. In der Nacht nach der Premiere, am 25. Oktober, war bereits das Auto von Beatrix v. Storch in Berlin angezündet worden.

In dem Agitprop-Theaterstück „Fear“ wird die DEMO FÜR ALLE verrissen und es werden u.a. die Personen Gabriele Kuby, Beatrix v. Storch, Birgit Kelle und ich auf verleumderische Weise als rechtsextreme, Haßreden schwingende Zombies dargestellt und „künstlerisch“ zum Abschuß freigegeben.

Unter dem Vorwand der Kunst wird hier gegen Mitglieder unseres DEMO FÜR ALLE-Aktionsbündnisses „Für Ehe und Familie – gegen Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder“ gehetzt. Das ist geistige Brandstiftung, die offenbar direkt zu echter Brandstiftung führt. Der Regisseur Falk Richter muß sich fragen lassen, ob er das beabsichtigt hat. Aber DEMO FÜR ALLE lässt sich nicht niederbrennen. Unser Einsatz für Ehe und Familie geht unverändert weiter.“

Hedwig von Beverfoerde, Koordinatorin der DEMO FÜR ALLE
Münchenhofstr. 33 in 39124 Magdeburg
kontakt@demofueralle.de, Tel.: 0172 / 8880198

von esther10 03.11.2015 09:50

Linksextreme bekennen sich zu Brandanschlag auf das Auto von Baronin Beverfoerde

Veröffentlicht: 3. November 2015 | Autor: Felizitas Küble
Danebenstehendes Gebäude schwer beschädigt

Zu einem Anschlag auf ein Fahrzeug unserer Autorin Hedwig Freifrau von Beverfoerde (siehe Foto) in Magdeburg haben sich linksextreme Täter bekannt. 0000009131_2



Wie die Wochenzeitung “Junge Freiheit” online berichtet, wandte sich die Stellungnahme gegen die familienbewegte „Demo für alle“, die von Baronin Beverfoerde koordiniert wird.

Diese Elternrechts-Kundgebung gegen die staatliche Frühsexualisierung der Kinder sei ein „Sammelbecken für das reaktionäre Pack auf den Straßen der Bundesrepublik“, heißt es in dem Schreiben, das auf einer linksextremen Webseite veröffentlicht wurde.

Bei dem Anschlag brannte das Auto vollständig aus. Ein danebenstehendes Gebäude wurde durch den Brand schwer beschädigt.

Der Mobilisierung des „rechten Packs“ müsse entschlossen entgegengetreten werden. Dabei könne ein solcher Brandanschlag ein Anfang sein.

Linksradikale drohen weiteren konservativen Persönlichkeiten

„Hintermänner und -frauen reaktionärer Aufläufe haben Namen und Adressen“, drohten die Linksextremisten. Mit dem Anschlag auf von Beverfoerde solle „eine geistige Brandstifterin zur Rechenschaft gezogen werden“. Das angezündete Auto zeige, „daß die Hetzer angreifbar sind und für ihr Treiben die notwendige Quittung bekommeDraghi_Demo_2_Beatrix_von_Storch-700x466n“.



Freifrau von Beverfoerde reagierte entsetzt auf die Tat: „Es fällt auf, daß auch dieser hinterhältige Anschlag aus dem linksextremen Milieu nur wenige Tage nach der Premiere des Stücks ‘Fear’ an der Berliner Schaubühne verübt wurde. In der Nacht nach der Premiere, am 25. Oktober, war bereits das Auto von Beatrix von Storch in Berlin angezündet worden“, teilte sie auf Facebook mit.

In dem Stück werde gegen die „Demo für alle“ gehetzt und die Gabriele Kuby, Beatrix von Storch (siehe Foto), Birgit Kelle und sei selbst „auf verleumderische Weise als rechtsextreme, Haßreden schwingende Zombies dargestellt und ‘künstlerisch’ zum Abschuß freigegeben“. – Dies sei geistige Brandstiftung, die offenbar direkt zu echter Brandstiftung führe.

„Der Regisseur Falk Richter muß sich fragen lassen, ob er das beabsichtigt hat. Aber ‘Demo für alle’ läßt sich nicht niederbrennen. Unser Einsatz für Ehe und Familie geht unverändert weiter“, kündigte von Beverfoerde an.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

von esther10 03.11.2015 00:59

Das Ergebnis der Familiensynode VIII – Roberto de Mattei: Keine Gewinner, nur Verlierer – an erster Stelle die katholische Moral
27. Oktober 2015 11:00 | Mitteilung an die Redaktion


Synode: Keine Gewinner, nur Verlierer

Kommentar von Roberto de Mattei*

(Rom) Nach der XIV. Bischofssynode über die Familie scheinen alle gewonnen zu haben. Gewonnen hat Papst Franziskus, weil es ihm gelungen ist, einen Kompromißtext zwischen den gegensätzlichen Positionen zu finden; gewonnen haben die Progressisten, weil der verabschiedete Text die wiederverheirateten Geschiedenen zur Eucharistie zuläßt; gewonnen haben die Konservativen, weil das Dokument nirgends ausdrücklich die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen erwähnt sowie die „Homo-Ehe“ und Gender-Theorie ablehnt.

Um besser zu verstehen, wie die Dinge in Wirklichkeit gelaufen sind, muß man zum Abend des 22. Oktober zurückkehren, als den Synodenvätern der Schlußbericht vorgelegt wurde, der von einer Ad-hoc-Kommission auf der Grundlage der Abänderungsanträge (modi) der nach Sprachen unterteilten Arbeitsgruppen (Circuli minores) zum Instumentum laboris ausgearbeitet worden war.

Papst-Entwurf für Schlußbericht abgelehnt

Zur großen Überraschung der Synodenväter wurde ihnen am Donnerstag Abend nur ein Text in italienischer Sprache vorgelegt und das zusammen mit einem ausdrücklichen Verbot, ihn der Presse weiterzugeben oder den 51 Auditoren oder anderen Synodenteilnehmern zur Kenntnis zu bringen. Der Text nahm überhaupt keine Rücksicht auf die 1355 Abänderungsanträge, die im Laufe der drei Synodenwochen eingebracht worden waren. Das Instrumentum laboris war faktisch unverändert beibehalten worden einschließlich der Paragraphen, die in der Synodenaula auf heftigsten Widerstand der Synodenväter gestoßen waren: jene zur Homosexualität und zu den wiederverheirateten Geschiedenen. Die Diskussion war für den nächsten Morgen festgelegt, mit der Möglichkeit weitere Abänderungsanträge einbringen zu können, die über Nacht ausgearbeitet werden mußten zu einem Text, der in einer Sprache vorlag, die nur ein Teil der Synodenväter wirklich ausreichend beherrscht.

Am Morgen des 23. Oktober sah sich Papst Franziskus, der die Synodenarbeit immer mit Aufmerksamkeit verfolgt hatte, einer unerwarteten Ablehnung des Kommissionsdokuments gegenüber. 51 Synodenväter ergriffen das Wort, der Großteil sprach sich gegen den vom Papst vorgelegten Text aus. Unter ihnen die Kardinäle Marc Ouellet, Präfekt der Bischofskongregation, Kardinal Angelo Bagnasco, Vorsitzender der Italienischen Bischofskonferenz, Jorge Liberato Urosa Savino von Caracas, Carlo Caffarra von Bologna, Erzbischof Joseph Edward Krutz, Vorsitzender der Amerikanischen Bischofskonferenz, die polnischen Bischöfe Henryk Hoser von Warschau-Praga, Stanisław Gądecki, Vorsitzender der Polnischen Bischofskonferenz, Zbigņev Stankevičs von Riga, Tadeusz Kondrusiewicz, Erzbischof von Minsk, Stanisław Bessi Dogbo, Bischof von Katiola (Elfenbeinküste); Hlib Boris Sviatoslav Lonchyna, Bischof der byzantinischen Ukrainer in England und viele andere mehr. Alle widersprachen in unterschiedlichen Tönen dem Text.

Suche nach Kompromiß um tiefen Riß in der Kirche zu vermeiden

Das Dokument konnte nicht am 24. erneut vorgelegt werden, ohne Gefahr zu laufen, von der Synodenmehrheit niedergestimmt zu werden und damit einen schweren Riß durch die Kirche aufzureißen. Die Kompromißlösung kam von den deutschen Theologen des Circulus Germanicus, dem sowohl Kardinal Kasper, die Ikone des Progressismus, als auch Kardinal Müller, der Präfekt der Glaubenskongregation angehörten. Die Kommission wurde zwischen Freitag nachmittag und Samstag morgen mit der Ausarbeitung eines neuen Textes beauftragt, der am Morgen des 24. Oktober in der Aula den Synodenvätern vorgetragen und am Nachmittag abgestimmt wurde. Er erhielt für alle 94 Paragraphen die notwendige Mehrheit von zwei Dritteln oder 177 Stimmen der 265 Synodenväter.

Bei der täglichen Pressekonferenz um 13 Uhr kündigte Kardinal Schönborn bereits das Ergebnis an, was den umstrittensten Punkt, den der wiederverheirateten Geschiedenen betraf: „Man spricht darüber, man spricht mit großer Aufmerksamkeit, doch das Schlüsselwort lautet ‚Unterscheidung‘, und ich lade sie alle ein, daran zu denken, daß es kein schwarz und weiß, ein einfaches Ja oder Nein gibt, es ist zu unterscheiden, und das ist genau das Wort des heiligen Johannes Paul II. in Familiaris Consortio: die Pflicht eine Unterscheidung zu üben, weil die Situationen verschieden sind und die Notwendigkeit dieser Unterscheidung hat Papst Franziskus, als guter Jesuit, schon in seiner Jugend gelernt: Die Unterscheidung bedeutet, zu verstehen versuchen, welches die Situation dieser Familie oder jener Person ist.“

Unterscheidung und Integration ist auch der Titel der Paragraphen 84, 85 und 86. Der umstrittenste Paragraph, die Nr. 86, enthält eine Öffnung gegenüber den wiederverheirateten Geschiedenen und die Möglichkeit für sie, Zugang zu den Sakramenten zu erhalten, wenn auch die Kommunion nicht ausdrücklich erwähnt wird. Dieser Paragraph wurde mit 178 Ja-Stimmen, 80 Nein-Stimmen und 7 Enthaltungen angenommen. Eine einzige Stimme mehr, als das Zwei-Drittel-Quorum verlangte.
Papst geht aus Synode geschwächt hervor

Das Bild von Papst Franziskus geht nicht gestärkt, sondern gelähmt und geschwächt aus der Bischofssynode hervor. Er hatte die Konfrontation gesucht und der Synode entgegen aller anderslautenden Wortmeldungen und Abänderungsanträge der Synodenväter einen Text vorgelegt, der von der Synodenmehrheit am Morgen des 23. Oktober offen zurückgewiesen wurde, der zu seinem „Schwarzen Tag“ wurde. Die Schlußrede von Papst Bergoglio strahlte keinen Enthusiasmus über die Relatio finalis aus, dafür eine wiederholte Maßregelung gegen die Synodenväter, die die traditionellen Positionen verteidigt haben. Ihnen hielt der Papst am Samstag abend unter anderem vor: „Es bedeutet auch, die verschlossenen Herzen entblößt zu haben, die sich oft sogar hinter den Lehren der Kirche oder hinter den guten Absichten verstecken, um sich auf den Stuhl des Mose zu setzen und – manchmal von oben herab und mit Oberflächlichkeit – über die schwierigen Fälle und die verletzten Familien zu richten. […] Es bedeutet versucht zu haben, die Horizonte zu lichten, um jede konspirative Hermeneutik oder Verschlossenheit der Perspektiven zu überwinden, um die Freiheit der Kinder Gottes zu verteidigen und zu verbreiten, um die Schönheit der christlichen Neuheit zu übermitteln, die manchmal vom Rost einer archaischen oder einfach unverständlichen Sprache überdeckt ist.“ Harte Worte, die Verbitterung und Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen, aber mit Sicherheit keinen Sieger zeigen.

Auch die Progressisten wurden besiegt, weil nicht nur jeder von ihnen angestrebte positive Hinweis auf die Homosexualität beseitigt wurde, sondern auch die Öffnung gegenüber den wiederverheirateten Geschiedenen weitgehend abgeschwächt werden konnte.

Das Gift des Paragraphen 86

Dennoch können die Konservativen sich nicht als Sieger sehen. Wenn 80 Synodenväter, ein Drittel der Synodenversammlung, gegen den Paragraph 86 stimmte, will das sagen, daß sie auch diesen für nicht zufriedenstellend halten. Die Tatsache, daß er wegen einer Stimme angenommen wurde, bedeutet nicht, daß damit das darin enthaltene Gift neutralisiert wurde.

Laut Relatio finalis kann sich die Teilnahme der wiederverheirateten Geschiedenen am kirchlichen Leben in „verschiedenen Diensten“ ausdrücken. Deshalb sei es notwendig, „zu unterscheiden, welche der unterschiedlichen, derzeit im liturgischen, pastoralen, Bildungs- und institutionellen Bereich praktizierten Formen des Ausschlusses überwunden werden können. Sie dürfen sich nicht nur nicht exkommuniziert fühlen, sondern können als lebendige Glieder der Kirche leben und reifen“ (Nr. 84). „Der Weg der Begleitung und der Unterscheidung orientiert diese Gläubigen sich ihrer Situation vor Gott bewußt zu werden. Das Gespräch mit dem Priester im forum internum dient der Formung eine korrekten Urteils über das, was die Möglichkeit einer vollen Teilnahme am Leben der Kirche behindert und über die Schritte, die diese begünstigen und wachsen lassen können“ (Nr. 86).

Was anderes aber bedeutet „lebendige Glieder“ der Kirche, wenn nicht der Stand der Gnade und der Empfang der Heiligen Kommunion? Und meint „die volle Teilnahme am Leben der Kirche“ für einen Laien nicht den Empfang des Altarsakraments? Man sagt, die im liturgischen, pastoralen, Bildungs- und institutionellen Bereich praktizierten Formen des Ausschlusses können überwunden werden, „Fall für Fall“, indem man einer „via discretionis“ folgt. Kann der Ausschluß von der sakramentalen Kommunion überwunden werden? Der Text behauptet das nicht, schließt es aber auch nicht aus. Die Tür ist nicht aufgestoßen worden, aber doch einen Spalt, weshalb man nicht bestreiten kann, daß sie geöffnet wurde.

Relatio behauptet kein Recht auf Ehebruch, aber auf Freiheit vom Zwang in Moralfragen

Die Relatio behauptet nicht das Recht der wiederverheirateten Geschiedenen, die Kommunion empfangen zu können (und damit das Recht zum Ehebruch). Sie leugnet aber faktisch das Recht der Kirche, öffentlich die Situation der wiederverheirateten Geschiedenen als Ehebruch zu bezeichnen, indem sie die Verantwortung für die Beurteilung dem Gewissen der einzelnen Hirten und sogar der wiederverheirateten Geschiedenen überläßt. Um es in der Sprache von Dignitatis Humanae zu sagen: Es handelt sich nicht um ein Recht, das Ehebruch bejaht, aber um ein „negatives“ Recht, nicht daran gehindert zu werden, ihn zu praktizieren, oder anders gesagt, ein Recht zur „Freiheit von Zwang“ in Fragen der Moral. Wie in Dignitatis Humanae wird die grundlegende Unterscheidung zwischen „Forum internum“, das das ewige Heil der einzelnen Gläubigen betrifft, und dem „Forum externum“, das das Allgemeinwohl der Gemeinschaft der Gläubigen betrifft, ausgelöscht. Die Kommunion ist eben nicht ein bloß individueller Akt, sondern auch ein öffentlicher Akt, der vor der gesamten Gemeinschaft der Gläubigen vollzogen wird. Die Kirche, ohne in das forum internum einzutreten, hat den wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion immer untersagt, weil es sich um eine öffentliche Sünde handelt, die im forum externum begangen wird. Das Moralgesetz wird vom Gewissen überwunden, die zu einer neuen, nicht nur theologischen und moralischen, sondern kirchenrechtlichen Größe wird. Die Relatio finalis läßt sich, unter diesem Gesichtspunkt, gut mit den beiden Motuproprien von Papst Franziskus vereinen, deren Bedeutung der Historiker [Alberto Melloni] der [progressiven] „Schule von Bologna“ am 23. Oktober im Corriere della Sera hervorhob: „Indem er den Bischöfen das Urteil über die Ehenichtigkeit zurückgibt, hat Bergoglio nicht den Status der Geschiedenen geändert, sondern stillschweigend eine enorme Reform des Papsttums vollzogen“.

Die „Von-Fall-zu-Fall-Moral“ widerspricht absolutem und universalem Moralgesetz

Der Zuerkennung der Befugnis an den Diözesanbischof, als Einzelrichter nach seinem Ermessen einen kurzen Prozeß einzuleiten und zu einem Urteil zu kommen, entspricht analog die Zuerkennung der Unterscheidung der moralischen Bedingungen der wiederverheirateten Geschiedenen an den Diözesanbischof. Wenn der Ortsbischof zum Schluß kommt, daß der Weg des geistlichen Wachstums und der Vertiefung einer Person, die in einer neuen Verbindung lebt, vollzogen ist, wird diese die Kommunion empfangen können. Die Rede von Papst Franziskus vom 17. Oktober an die Synode benannte die „Dezentralisierung“ als Projektion der „Von-Fall-zu-Fall-Moral“. Der Papst erklärte in seiner Schlußansprache am 24. Oktober: „Und – jenseits der vom Lehramt der Kirche genau definierten dogmatischen Fragen – haben wir auch gesehen, daß das, was einem Bischof eines Kontinentes als normal erscheint, sich für den Bischof eines anderen Kontinents als seltsam, beinahe wie ein Skandal herausstellen kann – beinahe! –; was in einer Gesellschaft als Verletzung eines Rechtes angesehen wird, kann in einer anderen eine selbstverständliche und unantastbare Vorschrift sein; was für einige Gewissensfreiheit ist, kann für andere nur Verwirrung bedeuten. Tatsächlich sind die Kulturen untereinander sehr verschieden, und jeder allgemeine Grundsatz – wie ich sagte: die vom Lehramt der Kirche genau definierten dogmatischen Fragen – jeder allgemeine Grundsatz muß inkulturiert werden, wenn er beachtet und angewendet werden soll.“

Die Moral der Inkulturation, jene des „Von Fall zu Fall“, relativiert und löst das Moralgesetz auf, das per definitionem absolut und universal ist. Es gibt weder eine gute Absicht noch mildernde Umstände, die eine gute Handlung in eine schlechte verwandeln können oder umgekehrt. Die katholische Moral kennt keine Ausnahmen: entweder sie ist absolut und universal oder sie ist kein Moralgesetz. Jene Medien liegen daher nicht ganz falsch, die über die Relatio finalis mit Schlagzeilen wie dieser berichteten: „Absolutes Kommunionverbot für wiederverheiratete Geschiedene fällt“.

Schlußfolgerung: keine Gewinner, nur Verlierer, an erster Stelle die katholische Moral

Die Schlußfolgerung ist, daß wir vor einem zweideutigen und widersprüchlichen Dokument stehen, das allen erlaubt, sich als Sieger zu sehen, auch wenn niemand gewonnen hat. Alle wurden besiegt, vor allem auch die katholische Moral, die aus der am 24. Oktober zu Ende gegangenen Familiensynode zutiefst gedemütigt hervorgeht.

*Roberto de Mattei, Historiker, Vater von fünf Kindern, Professor für Neuere Geschichte und Geschichte des Christentums an der Europäischen Universität Rom, Vorsitzender der Stiftung Lepanto, Schriftleiter der Monatszeitschrift Radici Cristiane und der Online-Nachrichtenagentur Corrispondenza Romana, Autor zahlreicher Bücher, zuletzt erschienen: Vicario di Cristo. Il primato di Pietro tra normalità ed eccezione (Stellvertreter Christi. Der Primat des Petrus zwischen Normalität und Ausnahme), Verona 2013; in deutscher Übersetzung zuletzt: Das Zweite Vatikanische Konzil – eine bislang ungeschriebene Geschichte, Ruppichteroth 2011. Die Zwischentitel stammen von der Redaktion.

http://www.katholisches.info/2015/10/27/...holische-moral/
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana

von esther10 03.11.2015 00:53

2015.11.03


Chaouqui für weitere Fragen: "Ich bin nicht der Rabe, ich habe nie den Papst" verraten

Francesca Chaouqui(© Ansa)
(© ANSA) FRANCESCA CHAOUQUI
Die pr in der Untersuchung zusammen mit Monsignore Vallejo beteiligt: ​​"sicher, dass die Wahrheit wird bald auftauchen,"

AUSARBEITUNG
ROMA


Francesca Chaouqui, einer von zwei Menschen in der Untersuchung zu den angeblichen "Krähen" im Vatikan verhaftet wurde heute wieder in Frage gestellt für ein paar Stunden von den Ermittlern Oltretevere. Sie waren Männer der Gendarmerie, die neue Abscheidungs ​​dell'indagata, die gestern aus der Haft nach dem vorherigen Arrest entlassen worden war, zu sammeln. Das gleiche Chaouqui, nachdem er aus der Haft auch als Ergebnis seiner Zusammenarbeit mit Forschern veröffentlicht, gestern sagte, dass es beabsichtigt ", auch weiterhin alle notwendigen Elemente zur Verfügung stellen", um die Weitergabe vertraulicher Dokumente des Heiligen Stuhls zu untersuchen.

An diesem Morgen, während die Frau hat seine Version auf einem Post auf Facebook dann von Twitter angehoben angegeben:. "Ich bin nicht eine Krähe, habe ich nicht verraten den Papst gab ich nie jemanden Blätter. Niemanden. " Chaouqui bekräftigt seine Unschuld und wies darauf hin, dass die Wahrheit "wird bald entstehen", "Ich bin sicher", und habe "volles Vertrauen in die Forscher." "Es gibt nichts - fügt die Frau, die er liebte und verteidigte die meisten von der Kirche und dem Papst nicht einmal meine Würde.. Ich bleibe zu Hause und ich konnte nicht im Vatikan stelle mich aber wie immer ich vor dem Papst gesetzt, alles zu. " "Jetzt die Dinge ins Lot zu kommen - schloss in der Post - Nichts Barmherzigkeit bitte, ich bin mit Kopf, nichts zu schämen."
http://vaticaninsider.lastampa.it/vatica...atileaks-44429/

von esther10 03.11.2015 00:51

03.11.2015


Tafeln versorgen immer mehr Flüchtlinge und Sozialhilfeempfänger
Aufnahmestopps bei Lebensmittelverteilung

Zum 20-jährigen Bestehen der Tafeln unterstützt der bundesweit agierende Verband eine stetig wachsende Zahl an Bedürftigen. Zusätzlich zu Sozialhilfeempfängern und Obdachlosen kämen immer mehr Flüchtlinge zu den Ausgabestellen der Tafeln.

Das sagte der Vorsitzende des Bundesverbands Deutsche Tafel, Jochen Brühl, am Dienstag in Berlin. "Aktuell erleben wir eine Nachfrage nie dagewesenen Ausmaßes. Über 200.000 Flüchtlinge sind bei den Tafeln." Vor einem Jahr seien es knapp die Hälfte gewesen und die Zahl steige weiter rapide an. Diese enorme Nachfrage bringe die Tafeln an ihre Grenzen, warnte Bühl. Erste Einrichtungen müssten Aufnahmestopps gegenüber Neukunden verhängen, viele der ehrenamtlichen Mitarbeiter seien am Rande ihrer Kräfte. Und die Situation werde sich weiter zuspitzen.

Von der Bundesregierung fordert der Dachverband, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, die Einsetzung eines Flüchtlingsbeauftragten als Schnittstelle zwischen Bundesregierung und Zivilgesellschaft. Die Tafeln selbst bräuchten projektbezogene Finanzhilfen vom Bund, um Dolmetscher, Flüchtlingsbetreuer oder Integrationshelfer einsetzen zu können.

Schulungen von Ehrenamtlichen nötig

Auch Schulungen der Ehrenamtlichen seien notwendig, um sie auf die Herausforderungen mit den Flüchtlingen vorzubereiten. "Es ist notwendig, das Ehrenamt zu entlasten, sonst wird die Bereitschaft zum freiwilligen Engagement langfristig sinken", sagte Bühl.

Der Verband kritisierte auch die Lebensmittelverschwendung in Deutschland, die skandalöse Ausmaße angenommen habe. Von der Bundesregierung fordern die Tafeln die Einrichtung eines Runden Tisches mit allen relevanten Partnern aus Industrie, Handel, Politik und Verbrauchern, um diese Entwicklung zu stoppen. Themen wie Ernährung,

Ernährungsgerechtigkeit und Lebensmittelverschwendung müssten auch in den Lehrplan der Schulen einfließen, um junge Menschen für diese Themen früh zu sensibilisieren. Eine weitere Forderung ist die Einsetzung eines unabhängigen Armutsbeauftragten durch den Bund.

(KNA, epd)

***
Zahlen zur Tafel in Deutschland

Zum 20-jährigen Bestehen der Tafeln unterstützt der bundesweit agierende Verband eine stetig wachsende Zahl an Bedürftigen. Einige Zahlen zur Tafel:

922 Tafeln sind Mitglied im Bundesverband Deutsche Tafel - 2.100 Ausgabestellen existieren deutschlandweit - 60.000 Ehrenamtliche engagieren sich bei der Tafel - 1,5 Millionen Bedürftige unterstützt die Tafel jährlich - 220.000 Flüchtlinge werden aktuell von den Tafeln mitversorgt. Vor einem Jahr war es knapp die Hälfte - 23 Prozent der Kunden sind Kinder- und Jugendliche - 50 Prozent der Tafelnutzer sind Hartz-4-Empfänger - 2 Prozent der Nutzer sind Obdachlose - 195.000 Tonnen Lebensmitteln werden pro Jahr verteilt - 3,5 Kilogramm Lebensmittel erhält ein Tafelnutzer im Schnitt pro Woche. Der wöchentliche Pro-Kopf-Bedarf an Nahrungsmitteln für eine ausgewogene Ernährung liegt bei 14 Kilogramm. (kna)
http://www.domradio.de/themen/soziales/2...hilfeempfaenger



von esther10 03.11.2015 00:50

Flüchtlinge aus Afghanistan
BND warnt vor international tätigem Schleuser-Netzwerk

07:59 Uhr
Die Flüchtlingswelle aus Afghanistan wächst. Der Bundesnachrichtendienst sieht dabei eine internationale, hochprofessionell arbeitende Schleuserbande am Werk.



Flüchtlinge passieren die Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien. Ein international tätiges Netzwerk von Schleppern macht nach Erkenntnissen des Bundesnachrichtendienstes mit... - FOTO: NIKOLAI DOITSCHINOW/AFP

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat angesichts des wachsenden Flüchtlingsstroms aus Afghanistan vor einem international tätigen Schleppernetzwerk gewarnt. Bei seinen Analysen der Vorgänge auf den Fluchtrouten habe der deutsche Auslandsgeheimdienst in Afghanistan „eine hochprofessionelle Schleuserstruktur ausgemacht, deren Netzwerk über die Türkei bis nach Griechenland, Italien und Frankreich reicht“, sagte BND-Präsident Gerhard Schindler bei einem nichtöffentlichen Geheimdienst-Kongress in Berlin. Der Dienst analysiere in diesem Zusammenhang auch die Infrastruktur entlang der Fluchtrouten und den Geldfluss.

Afghanistan stehe „vor einer Abwärtsspirale“, warnte Schindler und ergänzte: „Die politische Lage stagniert, die Wirtschaftslage kippt und die Taliban rücken vor.“ Für alle aktuellen Krisenherde wie auch Syrien, Irak, Libyen, Jemen und Somalia gelte: „Clans, Milizen und Terrorgruppen sind die Profiteure der Stunde.“ Die Bundesregierung will angesichts der instabilen Lage in Afghanistan und der stark wachsenden Zahl von Flüchtlingen aus dem Land ebenso wie die USA und andere Partnerländer das militärische Engagement der Bundeswehr dort verlängern.

Schindler zog auch eine ernüchternde Bilanz der internationalen Einsätze im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS). Das vor gut einem Jahr ausgerufene Kalifat des IS auf syrisch-irakischem Territorium habe sich mittlerweile zu einer Struktur in der Fläche mit staatlichem Anspruch entwickelt. „Emire des Islamischen Staats haben Verwaltungsstrukturen übernommen, sie regieren die Provinzen - brutal und unmenschlich“, sagte der BND-Präsident. Ermöglicht werde dies durch ein straff organisiertes militärisches System, bei dem lokale militärische Einheiten die Provinzen sicherten. Übergreifende Strukturen verteidigten die Grenzen des Kalifats.

700 Dschihadisten sind aus Deutschland in das IS-Gebiet gereist
Hinzu kämen die Dschihadisten aus aller Welt. Allein aus Deutschland seien 700 Männer und Frauen in das IS-Gebiet gereist, aus Westeuropa seien es weit über 3500.

Der Bundesnachrichtendienst warnte zugleich vor nationalistischen Entwicklungen in den aufstrebenden Schwellenländern im asiatischen Raum. „In China, Russland, Indien sind Nationalpopulisten auf dem Vormarsch“, sagte Schindler. Sie setzten im Inneren auf klare Machtsicherung und träten nach außen immer selbstbewusster auf. „Es wird verbal, in Teilen aber auch militärisch aufgerüstet. Diese neuen, starken Akteure folgen anti-westlichen Maximen.“ Dies sei nicht nur eine strategische Herausforderung, „sondern schon heute eine spürbare Belastung bei der internationalen Krisenbewältigung“. (dpa)
http://www.tagesspiegel.de/politik/fluec...k/12533654.html
http://www.tagesspiegel.de/politik/fluec...t/12531688.html


von esther10 03.11.2015 00:50

17 Anti-Kasper-Kardinäle und mehr zur Verteidigung von Ehe und Familie

2. September 2015 14:38 | Mitteilung an die Redaktion


Papst Franziskus und Kardinal Kasper
Wie steht Papst Franziskus zu Kardinal Kasper und dessen Vorschlag?
(Rom) Der Vatikanist Sandro Magister berichtete jüngst über zwei neue Publikationen, mit denen sich eine beachtliche Anzahl von Kardinälen öffentlich gegen die Kasper-These stellen. Der Vatikanist schreibt: „Es waren fünf und nun sind es 17 Anti-Kasper-Kardinäle“. Doch es sind wesentlich mehr.
Magister, der nach wie vor offiziell vom Vatikan durch Entzug der Presse-Akkreditierung bestraft wird, zählte die Kardinäle, die mit drei Büchern, einem 2014 und zwei 2015, ihre Stimme vor der Bischofssynode erhoben. Kardinal Robert Sarah ist 2015 die entscheidende Antriebsfeder der neuen Publikationen. In diesen Tagen stellt er die deutsche Ausgabe seines im Februar in Frankreich erschienen Buches „Gott oder nichts“ vor. Insgesamt ist bisher die Veröffentlichung seines Buches in zehn verschiedenen Sprachen geplant.
Die Liste der Kardinäle, die sich in Verteidigung des Ehesakraments zu Wort gemeldet und der Kasper-These eine Absage erteilten, ist jedoch wesentlich länger. Bereits im Vorjahr hatten sich fünf Kardinäle mit dem Buch „In der Wahrheit Jesu bleiben“ Gehör verschafft.
Folgt man den Angaben Sandro Magisters und weiteren Ergänzungen, darunter jenen von Francisco Fernandez de la Cigoña, ergibt sich eine beachtliche Liste, die weiter ergänzt werden könnte.
Kardinal Gerhard Müller
Kardinal Raymond Burke
Kardinal Robert Sarah
Kardinal Carlo Caffarra
Kardinal Velasio De Paolis
Kardinal Walter Brandmüller
Kardinal Baselios Cleemis Thottunkal
Kardinal Josef Cordes
Kardinal Dominik Duka
Kardinal Jacobus Eijk
Kardinal Joachim Meisner
Kardinal John Onaiyekan
Kardinal Antonio Maria Rouco Varela
Kardinal Camillo Ruini
Kardinal Jorge Urosa Savino
Kardinal Philippe Ouedraogo
kardinal Christian Tumi
Kardinal Theordore Adrien Sarr
Kardinal Jean-Pierre Kutwa
Kardinal Fernando Sebastián Aguilar
Kardinal Julián Herranz
Kardinal Eduardo Martínez Somalo
Kardinal Antonio Cañizares Llovera
Kardinal Jorge Arturo Medina Estévez
Kardinal Luigi De Magistris
Kardinal Elio Sgreccia
Kardinal Angelo Amato
Kardinal Dario Castrillon Hoyos
Kardinal Zen Ze-kiun
Kardinal John Tong Hon
Kardinal Juan Sandoval Íñiguez
Kardinal Juan Luis Cipriani Thorne
Kardinal Albert Malcolm Ranjith
Kardinal Daniel DiNardo
Kardinal Philippe Barbarin
Kardinal Mauro Piacenza
Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana
http://www.katholisches.info/2015/09/02/50763/


von esther10 03.11.2015 00:45

Denver Erzbischof: Würde deutschen Bischöfe Seite mit Heinrich VIII oder Thomas More?



Erzbischof Samuel J. Aquila von Denver gibt eine Katechese beim Weltjugendtag in Rio am
Denver, Colo., 20. Oktober 2015 / 11.59 (CNA) .-

Wenn geschiedene-und-wiederverheirateten Katholiken Kommunion zu empfangen, wie Kardinal Walter Kasper und viele der deutschen Bischöfe vorschlagen, bedeutet das, St. Thomas More und St. John Fisher starb für nichts?

"Stattdessen entschied sie, das Gesetz auf die individuellen Umstände des Falles, mit dem sie konfrontiert wurden biegen, und König Heinrich VIII wurde eine" Annullierung "erteilt -. Auf eine betrügerische Grundlage und ohne Zustimmung von Rom"

Die Argumente für Henry VIII Scheidung kam von einem "starken utilitaristische Argument": das persönliche Glück des Königs und das Wohl des Landes.

Ebenso sagte Erzbischof Aquila, einige der deutschen Bischöfe auf der Synode über die Familie "sind für die Kirche drängen, um diejenigen, die beide geschieden und wiederverheiratet die Kommunion empfangen zu ermöglichen, während die anderen Bischöfe der ganzen Welt bestehen darauf, die Kirche Christi Lehre nicht ändern . "

Zwei Männer, die wir heute als Heilige zu erkennen, Thomas More und Bischof John Fisher, weigerte sich, Englands Bischöfe bei der Anerkennung des Königs Scheidung und Wiederheirat anzuschließen. Beide Männer wurden enthauptet und später heilig gesprochen.


"Und das wirft die Frage auf: Sind die deutschen Bischöfe glauben, dass Sts. Thomas More und John Fisher ihr Leben geopfert umsonst? "

Im Gegensatz zu Kardinal Kasper Kommentar, dass "Heldentum ist nicht für den durchschnittlichen Christian," Jesus sagt uns einfach, dass "Wer kommen will mir nach der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir", sagte der Erzbischof von Denver.

Was ist mit denen, die Kommunion für geschiedene-and-wiederverheirateten Katholiken unterstützen angeboten wird "billige Gnade", sagte Erzbischof Aquila unter Berufung auf Dietrich Bonhoeffers Arbeit ", die Kosten der Jüngerschaft."

"Jesus hat uns durch sein Ministerium, dass heroisches Opfer ist erforderlich, um ihm zu folgen," sagte er.

Als die Pharisäer die Ehebrecherin zu ihm brachten, Jesus hat sie erst geschützt. von ihren Anklägern. - Dann sagte er zu ihr, von ihrem alten Wege zu drehen und "nicht mehr der Sünde",zu folgen.... sagte der Erzbischof.

Allerdings Erzbischof Aquila sagte, nach eigenen Lehre Christi in Mt. "die katholische Kirche hat immer gelehrt, dass Scheidung und Wiederheirat ist einfach Ehebruch mit einem anderen Namen," 05.32, Mk. 10.12 und Lk. 16.18.

"Auf Wiederheirat, und viele andere Fragen, niemand würde sagen, dass diese Lehre , die der Kirche ist, . Jedoch ist die Lehre klar und die Kirche muss sich daran halten.

"Lasst uns beten, dass alle Beteiligten wirder auf diese Worte des ewigen Lebens, zu hören, auch wenn schwer!"

http://www.catholicnewsagency.com/tags/archbishop-aquila/


von esther10 03.11.2015 00:38

Margot Käßmann bei „Peter Hahne“02. November 20151
In Kinderbibeln nicht auf das Kreuz verzichten


Die EKD-Botschafterin Margot Käßmann bei „Peter Hahne“ am 1. November. Foto: KRAMERS
Wittenberg/Berlin (idea) - Für ein Ärgernis hält es die EKD-Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann (Berlin), wenn Kinderbibeln auf Bilder und die Geschichte vom gekreuzigten Jesus Christus verzichten, weil man ihnen diese blutige Begebenheit nicht zumuten könne. Es gehöre mit zur „Substanz des Glaubens, dass Gott selbst am Kreuz Leid erfahren hat“, sagte sie am 1. November in der ZDF-Sendung „Peter Hahne“. Auch Kinder fragten nach Leid und Tod. In der Sendung plädierte sie dafür, auch in öffentlichen Kindergärten biblische Geschichten zu erzählen. Die Bibel sei nicht nur ein Glaubensbuch, sondern auch ein Kulturbuch. Ein Kind, das nie von Noah, der Sintflut oder vom Kreuz gehört habe, könne die deutsche Kultur nicht verstehen. Eltern riet sie, ihren Kindern den christlichen Glauben nahezubringen. Falsch sei die Haltung, Kinder nicht taufen zu lassen, damit sie sich später selbst für oder gegen den christlichen Glauben entscheiden könnten. Es sei wichtig, schon im Kindesalter „ein Handgepäck mitzubekommen“, das in schweren Zeiten durchtrage. Dies könne ein Gebet oder ein Psalm sein. Die Sendung wurde in der Stadtkirche der Lutherstadt Wittenberg aufgezeichnet.

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Halloween ist in der deutschen Tradition nicht vorhanden

Kein Verständnis hat sie für Halloweenfeiern, die den Reformationstag (31. Oktober) immer mehr verdrängten. Das aus dem angelsächsischen Sprachraum stammende Fest sei 1991 von der Industrie eingeführt worden, weil damals der Karneval wegen des Irakkriegs ausgefallen sei und man nach einer Möglichkeit gesucht habe, die finanziellen Einbußen auszugleichen: „Halloween ist in der deutschen Tradition nicht vorhanden.“ Bei dem Gruselfest ziehen Kinder verkleidet als Gespenster von Tür zu Tür und betteln um Süßigkeiten. Wer nichts gibt, muss mit „Saurem“ rechnen. Mancherorts arten inzwischen diese Streiche in Sachbeschädigungen aus, sodass die Polizei ermitteln muss.

Jesus würde heute Flüchtlinge einladen

Zur Flüchtlingskrise sagte Käßmann, sie zolle den ehrenamtlichen Mitarbeitern „allerhöchsten Respekt“. Sie handelten im Sinne Christi. Die frühere EKD-Ratsvorsitzende zeigte sich überzeugt, dass „Jesus heute Flüchtlinge einladen“ würde, weil er sich nach den Berichten der Bibel um Ausgegrenzte gekümmert habe, etwa um Frauen und den Zöllner Zachäus. Im Mittelpunkt der Lehre Jesu steht nach Käßmanns Worten das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Unabhängig von Religion und Volksgruppe gehe es darum, Menschen in Not zu helfen. Wie die Reformationsbotschafterin weiter sagte, freut sie sich über „das ganz neue Bild von Deutschland“, das dadurch entstanden sei, dass hierzulande Flüchtlinge willkommen sind. Zugleich machte sie deutlich, dass die Asylbewerber in Deutschland die Freiheitsrechte wie Religions- und Meinungsfreiheit akzeptieren müssten. Wie sie sagte, haben inzwischen sogar Schwulenverbände Angst vor der Zukunft – weil die meisten Flüchtlinge Muslime sind und im Islam Homosexuelle ausgegrenzt werden. Man müsse den Hilfesuchenden deutlich machen, was es bedeute, in Deutschland zu leben: „Das ist ein Land, wo ich meine Meinung frei äußern darf.“

von esther10 03.11.2015 00:26

Syrische Rebellen missbrauchen Zivilisten als Schutzschilde
3. November 2015, 18:37
200 POSTINGS
Zivilisten in Käfigen sollen Luftangriffe der Armee stoppen

London – Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft syrischen Rebellen wegen des Missbrauchs von Gefangenen als menschliche Schutzschilde Kriegsverbrechen vor. Die Organisation äußerte sich zu am Wochenende aufgetauchten Videos, denen zufolge dutzende Gefangene in Käfigen an Orten der Bewässerungsoase Ostghouta bei Damaskus platziert wurden, um Angriffe der Regierungstruppen zu verhindern. Es handle sich um Geiselnahmen und eine Verletzung der persönlichen Würde, was beides Kriegsverbrechen seien, urteilte HRW in einer Erklärung.

http://derstandard.at/2000025032851/Syri...hutzschilde-ein

Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London machte die einflussreiche Gruppe Jaish al-Islam für die Aktion verantwortlich. Die Gruppe wird als die wichtigste Rebellengruppe in der Hauptstadtregion angesehen.


Die Angaben der Beobachtungsstelle sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen. Laut HRW gab es ähnliche Vorfälle bereits im September in zwei von den Regierungstruppen gehaltenen und von Rebellen belagerten Städten in der Provinz Idlib. Allen Konfliktparteien in dem komplexen syrischen Bürgerkrieg werden Menschenrechtsverstöße zur Last gelegt.

Reporter getötet

Am Dienstag wurde laut einem Bericht der Staatsmedien überdies ein syrischer Reporter nahe Damaskus getötet, der für einen amtlichen Radio- und einen örtlichen Fernsehsender arbeitete. Batul Muhlis al-Warar sei bei einem Beschuss durch "Terroristen" in Harasta in Ostghouta getötet worden, berichtete das Staatsfernsehen. Die syrische Führung bezeichnet alle ihre Gegner als "Terroristen". Harasta wird von Rebellen kontrolliert. Die Londoner Beobachtungsstelle bestätigte den Tod des Journalisten.

Syrien gilt derzeit als einer der gefährlichsten Orte für Journalisten. Seit Beginn des Konflikts im März 2011 wurden nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen mindestens 48 Journalisten in dem Land getötet. Viele wurden überdies von Regierungstruppen oder Oppositionskräften festgenommen oder von der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" entführt und getötet. (red, APA, 3.11.2015)

Link

Human Rights Watch: Syria: Armed Groups Use Caged Hostages to Deter Attacks

von esther10 03.11.2015 00:20

Dienstag, 3. November 2015
Anschlag auf Hedwig v. Beverfoerde ist Angriff auf die Zivilgesellschaft



Der feige Anschlag auf die Geschäftsadresse in Magdeburg der DEMO FÜR ALLE, deren Koordinatorin Hedwig Freifrau v. Beverfoerde ist, kann nicht als „Business as usual“ abgetan werden.

Dieser Brandanschlag markiert eine neue Stufe der Gewalt und der Polemik gegen die Personen und Organisationen, die in der Öffentlichkeit organisiert Opposition gegen die Einführung diverser Bildungspläne betreiben.

Man mag einwenden, dieser sei nicht der erste Anschlag in jüngster Zeit, der sich gegen jemand richtet, der sich für die traditionelle Ehe und gegen Gender und Frühsexualisierung in den Schulen einsetzt. So wurde am 26. Oktober 2015 der Wagen der AfD-Europaabgeordneten Beatrix v. Storch von mutmaßlich linksextremistischen Verbrechern in Brand gesetzt. Von Storch ist die Politikerin, die wohl zurzeit am meisten mit dem Kampf gegen Gender und Frühsexualisierung an den Schulen identifiziert wird.

So schlimm der Anschlag auf von Storch war, so ist der Angriff auf Hedwig v. Beverfoerde doch anders gelagert und eventuell noch perfider, denn hier handelt es sich um jemand, die als Privatperson in der Öffentlichkeit auftritt und nicht um jemand, der berufsmäßig dem öffentlichen Leben angehört wie etwa ein Bundestagsabgeordneter. Freifrau von Beverfoerde ist die Koordinatorin der „Demo für Alle“, einem Aktionsbündnis vieler bürgerlicher Vereine, das die Proteste gegen die Bildungspläne in Baden-Württemberg, Niedersachsen usw. organisiert.

Der Anschlag auf Freifrau von Beverfoerde, das Gebäude des Unternehmens ihres Mannes und auf die Geschäftsadresse der „Demo für Alle“ ist ein Angriff auf die Zivilgesellschaft, genauer, auf die Zivilgesellschaft, die mit dem Hintergrund christlicher Werte und dem christlichem Menschenbildes in der Öffentlichkeit ihre Ansichten und Interessen artikuliert.

Dieser Anschlag ist besonders bösartig und feige, denn er richtet sich gegen eine Person und eine Organisation, der nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, diesen Angriff in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Hinter einer Person des öffentlichen Lebens, wie etwa einem Politiker, stehen eine Vielzahl von Medien, Organisationen und Gruppierungen, die schon aus Eigeninteresse einen solchen Vorfall in der Öffentlichkeit ausschlachten.

Der Anschlag hat kein anderes Ziel, die (konservative) Zivilgesellschaft einzuschüchtern und sie von der Nutzung ihres Versammlungs- und Demonstrationsrechts abzubringen. Bürger, die für christliche Werte, für die traditionelle (also die eigentliche) Ehe und Familie und für eine gesunde Schulerziehung der Kinder eintreten, sollen gefälligst den Mund halten.

Der Anschlag auf die „Demo für Alle“ ist auch die Steigerung der systematischen und paramilitärisch organisierten Störungen von Demonstrationen von Lebensrechtlern oder Familienschützern durch linksextreme Elemente.

Der Anschlag in Magdeburg ist nicht der erste dieser Art. So war beispielsweise im September das Büro des „Treffens christlicher Lebensrechtsgruppen“ (TCLG) in Berlin Ziel eines Anschlages nach dem „Marsch für das Leben“. Praktisch jeder „konservative“ Verein kann von ähnlichen Vorfällen berichten.

Doch der Brandanschlag gegen die Geschäftsadresse der „Demo für Alle“ übertrifft das Ausmaß von allem, was man bisher erlebt hat. Zudem wurde in Kauf genommen, dass auch Menschen zu Schaden kommen können.

Wann wird die linksextreme Enthemmung ein Ausmaß erreichen, dass nicht nur Objekte, sondern gezielt Menschen mit dieser Gewaltbereitschaft angegriffen werden?

Wer seit längerer Zeit an den Demonstrationen der Lebensrechtler und sonstiger christlicher Gruppen teilnimmt, weiß, wie in den letzten Jahren die Aggressivität der linksradikalen Störer gestiegen ist. Ihr Hass scheint geradezu grenzenlos zu sein.

Deshalb möchte ich diesen Kommentar mit einem Appell an die Verantwortlichen in Politik, Kirche, Medien und Gesellschaft beenden: Sie müssen endlich die linksradikale Agitation und Hetze gegen christliche Personen und Organisationen ernst nehmen und anprangern.

In Deutschland breitet sich ein Zustand aus, den man hierzulande Ländern wie Russland oder China vorwirft.

Ein Staatswesen kann nicht funktionieren, wenn ganze Gesellschaftsgruppen Ziel einer permanenten Einschüchterungskampagne sind.

Deshalb appelliere ich an alle Verantwortlichen in Politik, Kirche, Medien und Gesellschaft: Null Toleranz gegenüber dem linksextremen Terror!
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 15:39
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http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Labels: Demo für Alle, Linke Agitation

von esther10 03.11.2015 00:17

Ehe
Notstand oder nicht?
Über Katholiken in ziviler Zweitehe ist wenig bekannt



Bonn - 03.11.2015

"Wege der Barmherzigkeit" und "offene Türen" einerseits, Festhalten an der Lehre von der unauflöslichen Ehe andererseits - so wurden die Pole auf der Familiensynode oft beschrieben. Bisher sind Katholiken von Sakramenten wie der Kommunion ausgeschlossen, wenn ihre zweite Ehe "in objektivem Widerspruch" zur Lehre der Kirche steht, wie es Papst Johannes Paul II. (1978-2005) formuliert hat.

Die Synode hat sich jetzt für eine stärkere Integration in die kirchliche Gemeinschaft ausgesprochen. Die Betroffenen sollen sich keinesfalls exkommuniziert fühlen. Man müsse sorgfältig prüfen, welche bisherigen Ausschlüsse überwunden werden könnten, heißt es im Schlussdokument. Auf die Frage eines möglichen Kommunionempfangs geht der Text nicht ein.

Bei allen Diskussionen fällt auf: Über die Betroffenen selbst ist wenig bekannt, nicht einmal über ihre Zahl. Das "Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie" (IDAF) kritisierte dies jetzt: Es sei der Eindruck entstanden, es handle sich "um eine immer weiter wachsende und für die Zukunft der katholischen Kirche entscheidend große Gruppe".

"Maximal 200.000 Betroffene" - Tendenz fallend

Laut IDAF-Hochrechnung umfasst die Gruppe der praktizierenden Katholiken unter den zivil wiederverheirateten Geschiedenen "maximal 200.000 Personen" in Deutschland, vermutlich sogar deutlich weniger. Das wären hierzulande nicht einmal ein Prozent der Katholiken, und die Tendenz ist nach IDAF-Berechnungen nicht steigend, sondern fallend.

Themenseite: Familiensynode
Vom 4. bis 25. Oktober 2015 trat die XIV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode unter dem Thema "Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute" zusammen. Die Themenseite bündelt die Berichterstattung von katholisch.de zur Synode.

Zur Themenseite

Zugrunde legen die Mitarbeiter des spendenfinanzierten Instituts einen seit Jahren zu beobachtenden Rückgang der Zahl kirchlicher Eheschließungen - und nur die davon betroffenen Menschen kommen nach einer möglichen späteren Scheidung und einer dann möglichen zweiten Zivilehe überhaupt als potenzielle kirchliche "Problemfälle" statistisch infrage.

Indes: Es ist schwierig, diese Schätzung zu überprüfen. Das Statistische Bundesamt erhebt Daten zu zivilen, katholischen und evangelischen Heiraten sowie zu Wiederverheiratungen, letztere aber konfessionsunabhängig. Auch die Deutsche Bischofskonferenz hat keine Zahlen und kommentiert die Schätzung nicht.

Kein Notstand - aber viele wünschen sich eine Veränderung

Im Vorfeld der Synode war eine Umfrage in Italien zu dem Ergebnis gekommen, dass es dort "keinen 'Notstand' in der Frage der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion" gebe. Der bekannte Religionssoziologe und ehemalige OSZE-Repräsentant gegen die Diskriminierung und Verfolgung von Christen, Massimo Introvigne, hatte Priester befragt. Das Ergebnis: Viele wiederverheiratete Geschiedene gehen trotz des kirchlichen Verbots zur Kommunion. 75 Prozent der Priester berichteten von entsprechenden Fällen.

Andererseits kamen sowohl die weltweite Vatikan-Umfrage vor der Bischofssynode als auch eine Umfrage dreier Studenten in Deutschland zu dem Ergebnis, dass viele Menschen sich eine Veränderung in dieser Frage wünschen. Auch die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) sprach sich dafür aus, in einer zweiten Zivilehe lebenden Katholiken unter bestimmten Voraussetzungen den Zugang zu den Sakramenten zu ermöglichen. Ähnlich drückten es etliche Bischöfe bei der Synode aus.

Familiensynode im Vatikan
Die Familiensynode im Vatikan hat sich für eine stärkere Integration von wiederverheirateten Geschiedenen in die kirchliche Gemeinschaft ausgesprochen. Man müsse sorgfältig prüfen, welche bisherigen Ausschlüsse überwunden werden könnten, heißt es im Schlussdokument. picture alliance/AP Photo
Unabhängig von der Zahl der tatsächlich Betroffenen scheint sich die Debatte zu einem Symbol dafür entwickelt zu haben, wie barmherzig und reformfähig die katholische Kirche heute ist. Auch wenn Papst und Bischöfe immer wieder betonen, dass es nicht das wichtigste Thema rund um Ehe und Familie sei.

Möglichkeiten der Teilhabe am kirchlichen Leben ausloten

Die Diskussion müsse weitergehen, sagt die Münsteraner Sozialethikerin Marianne Heimbach-Steins. "Die Synode hat einen Weg eröffnet, auf dem weiterzudenken ist, und zwar in sehr grundlegender Hinsicht." Im Hinblick auf die Möglichkeiten und Bedingungen der Teilhabe am kirchlichen Leben scheine ihr die Frage nach der Zahl der Betroffenen nicht entscheidend, fügt die Wissenschaftlerin hinzu.

Ähnlich äußert sich eine Sprecherin der Bischofskonferenz. Da es keine Zahlen gebe, könne man nicht zwingend von einer Minderheit ausgehen. "Doch selbst wenn - auch in anderen Bereichen engagiert sich die Kirche für Minderheiten."
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...tand-oder-nicht
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Von Paula Konersmann (KNA)

von esther10 03.11.2015 00:09

Papst-Telefonat mit Eugenio Scalfari: „Alle Geschiedenen, die wollen, werden zur Kommunion zugelassen“
2. November 2015 13:50 | Mitteilung an die Redaktion


Eugenio Scalfari und Papst Franziskus

(Rom) Eugenio Scalfari, bekennender Atheist aus alter Freimaurerfamilie, ist trotz seiner 91 Jahre zurück und dies erneut als bevorzugter Gesprächspartner von Papst Franziskus. Gestern, in der La Repubblica-Ausgabe zu Allerheiligen, berichtete Scalfari von einem Telefonanruf des Papstes, der ihm exklusiv mitgeteilt habe, daß „alle Geschiedenen, die es wollen“ zu den Sakramenten „zugelassen werden“.

Eine „Revolution“, so Scalfari, die Papst Franziskus der Welt verkündet, indem er ausgerechnet Eugenio Scalfari anruft? Ein Telefongespräch, das, so der Doyen der linken Presse, „etwa eine Viertelstunde“ gedauert habe. Liest man die weiteren Umstände des Anrufs, möchte man, aufgrund einiger Erfahrung, eine Erfindung Scalfaris vermuten. Unter den Vorgängerpäpsten hätte man einen solchen Leitartikel ohne Zögern als „Scalfariata“ abgetan. Doch unter dem amtierenden Papst ist alles anders geworden, so wie es der Großmeister des freimaurerischen Großorients von Italien, bereits am Tag nach der Wahl von Franziskus ankündigte. Niemand kann mehr mit Sicherheit sagen, was ist und was nicht, was wahr ist und was erfunden. Eine erschütternde Bilanz eines Papsttums nach knapp zweieinhalb Jahren.

Zuverlässiger Chronist? Fehlende Dementi des Vatikans

Zu den Fakten: Scalfari wird weiterhin vom Papst gesucht, obwohl er sich nicht als zuverlässiger Gesprächspartner herausstellte. Jedenfalls nicht ganz zuverlässig, was Scalfaris Mitteilung an die Öffentlichkeit darüber betrifft, was der Papst tatsächlich zu ihm gesagt, oder was Scalfari selbst hineininterpretiert oder hinzugefügt hat. Allerdings kann Scalfari bisher sich zugute halten, vom Vatikan in keinem konkreten Punkt dementiert worden zu sein. Dementi gab es zwar durch Vatikansprecher Federico Lombardi. Sie blieben aber allgemeiner Art und wurden ad absurdum geführt, als der Vatikanverlag Scalfaris umstrittene Papst-Interviews zusammen mit anderen Interviews des Papstes in einem Buch veröffentlichte.

Scalfari verfaßte einen Leitartikel, der bereits im Titel Blumen streut: „Vom politischen Elend zu den hohen Visionen von Franziskus“. Der Inhalt dreht sich zunächst um die im politischen Chaos versinkende Stadt Rom. Oberbürgermeister Ignazio Marino, ein Linkskatholik, der für die in Italien regierende, linke Demokratische Partei (PD) im Juni 2013 die Kommunalwahlen gewann, trat zurück und wurde inzwischen von der eigenen Partei abserviert. Die Stadt steuert auf Neuwahlen zu. Bis dahin wird sie von einem Kommissar geleitet. Scalfari bekennt, wenig spektakulär, 2013 den Linkskandidaten gewählt zu haben. Erst in der zweiten Hälfte des langen Leitartikels steigt Scalfari von den „Niederungen der Politik“ zu den „Höhen von Papst Franziskus“ auf, wie er selbst bekundet („soweit mir möglich“).

Blumen für den Papst der „revolutionären Wahrheiten“

Gustavo Raffi. Großmeister des Großorients von Italien: "Mit Papst Franziskus wird nichts mehr wie vorher sein", 14. März 2013
Der Atheist bringt die abgeschlossene Familiensynode und das bevorstehende Jahr der Barmherzigkeit in einen Zusammenhang: „Die Synode und die Familie gehören in den Rahmen von Barmherzigkeit und Vergebung.“

Am 28. Oktober, dem Tag der umstrittenen interreligiösen Generalaudienz, „hatte Papst Franziskus die Güte, mich um 18 Uhr am Telefon anzurufen, und wir haben etwa eine Viertelstunde miteinander gesprochen. Ihr könnt Euch meine große Freude als Ungläubiger vorstellen, durch die Freundschaft von Franziskus privilegiert zu sein.“ Dann spielt Scalfari auf einen Satz an, den der Papst bereits Stunden vor dem Telefonanruf öffentlich bei der Generalaudienz gesagt hatte: „Gott will, daß alle Menschen gerettet werden.“

Scalfari geht auf „einige richtungsweisende Vorgaben des Konzils“ ein, auf die der Papst in jüngster Zeit verwiesen habe, besonders in seinen Reden zum Abschluß der Synode und der interreligiösen Generalaudienz. Scalfari zitiert die zunehmende „wechselseitige Abhängigkeit der Völker“, den „gemeinsamen Ursprung und das gemeinsame Schicksal der Menschheit“, den „wohlwollenden und aufmerksamen Blick der Kirche auf die anderen Religionen: die Kirche weist nichts von dem zurück, was in ihnen an Schönem und Wahrem ist; die Kirche schaut mit Wertschätzung auf die Gläubigen aller anderen Religionen, und schätzt ihre spirituellen und moralischen Bemühungen“.

„Bestätigung des einzigen Gottes, den keine Religion allein besitzt“

Man müsse sich, so Scalfari, nicht lange den Kopf zerbrechen, um zu verstehen, was der Papst mit diesen Aussagen meine: „Es ist die erneute Bestätigung des einzigen Gottes, den keine Religion zur Gänze besitzt und zu dem jede auf unterschiedliche Wege, unterschiedliche Liturgien und unterschiedliche Schriften gelangt, auch durch die verschiedenen Konfessionen der christlichen Religion und sogar [auf unterschiedliche Wege] innerhalb der katholischen Kirche.“

Genau davon habe Franziskus auch am Ende der Bischofssynode gesprochen: „Die erste Pflicht der Kirche ist nicht die, Verurteilungen und Bannflüche auszuteilen, sondern jene, die Barmherzigkeit Gottes zu verkünden. In dieser Synode haben wir gesehen, haben wir auch gesehen, daß das, was einem Bischof eines Kontinentes als normal erscheint, sich für den Bischof eines anderen Kontinents als seltsam, beinahe wie ein Skandal herausstellen kann – beinahe! –; was in einer Gesellschaft als Verletzung eines Rechtes angesehen wird, kann in einer anderen eine selbstverständliche und unantastbare Vorschrift sein; was für einige Gewissensfreiheit ist, kann für andere nur Verwirrung bedeuten.“ Soweit Scalfaris Zitat.

„Hat es je einen Papst gegeben, der so prophetisch über das wirkliche Leben gesprochen hat“

Eugenio Scalfari: "Nicht-Gläubigen wie mir gefällt Franziskus sehr, sogar ganz außerordentlich...", 7. August 2013Nun sein Kommentar dazu: „Ich frage mich, ob es je einen Papst gegeben hat, der so ausdrücklich und gleichzeitig so prophetisch über das wirkliche Leben gesprochen hat, mit der Vielzahl von Ethnien, Orten, Zeiten, in denen die Menschheit geboren wird, lebt, stirbt, in einer sich ständig verändernden Gesellschaft und doch einzigartige Spezies in der Vielzahl der geschaffenen Dinge.“ Einige Päpste hätten es zumindest erahnt. Franziskus habe in seiner Synodenschlußrede die jüngsten genannt, die zentral mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil, gewissermaßen dem Schlüsselereignis der Wende, zu tun hätten: allen voran Johannes XXIII. und Paul VI., während die beiden folgenden Päpste nur mehr als „Wojtyla und Ratzinger“ benannt werden. Dann kommt der Atheist Scalfari ex cathedra sogar auf den Heiligen Geist zu sprechen.

„Franziskus hat einen sehr wachsamen politischen Sinn; er erklärt revolutionäre Wahrheiten, aber mit der nötigen Diplomatie, um die Vielfalt in der Harmonie einer gemeinsamen Arbeit zu verwandeln. Wobei der Glauben der Zement aller ist und zusammen mit dem Glauben der Heilige Geist, der ihn verbreitet. Laut Franziskus auch unter den Nicht-Gläubigen, die dennoch Teil der Menschheitsfamilie sind.“

„Die von Ihnen gewollte offene Kirche steht einer ebenso offenen Familie gegenüber“

Im selben Telefongespräch, so Scalfari, habe sich Papst Franziskus auch sehr interessiert gezeigt am Artikel, „den ich zwei Sonntage zuvor über ihn geschrieben hatte. Er fragte mich, was ich vom Synodenausgang über die Familie halte. Ich habe geantwortet, so wie ich es bereits geschrieben hatte, daß der bei der Synode gefundene Kompromiß nicht den Veränderungen Rechnung trägt, die die Familie in den vergangenen 50 Jahren erlebt hat, anders ausgedrückt: Der Versuch, die traditionelle Familie zurückzuholen war ein völlig undenkbares Ziel. Ich habe hinzugefügt, daß die von ihm gewollte offene Kirche einer ebenso offenen Familie gegenübersteht, im Guten wie im Bösen.“

Papst: „Unterschiedliche Meinungen in der Kirche ein Zeichen der Modernität“

Der Papst habe geantwortet: „Das stimmt, das ist eine Wahrheit und im übrigen, verändert sich die Familie, die die Grundlage einer jeden Gesellschaft bildet, ständig, wie sich auch alles um uns herum verändert. Wir dürfen nicht denken, daß es die Familie nicht mehr gibt, es wird sie immer geben, weil unsere Spezies kontaktfreudig veranlagt ist und die Familie ist die Spitze dieser Kontaktfreudigkeit, doch es entgeht uns nicht, daß die aktuelle offene Familie, wie Sie sagen, einige positive Aspekte und andere negative enthält. Und wie zeigen sich diese Unterschiede? Die negativen Aspekte sind die Antipathie oder sogar der Haß unter den neuen Eheleuten und jenen vorher, wenn es eine Scheidung gab; eine veränderte Vaterschaft, die zwischen gegenseitiger Gleichgültigkeit oder gegenseitiger Freundschaft schwankt. Die Kirche muß dafür arbeiten, daß die positiven Elemente gegen die negativen überwiegen. Das ist möglich und das werden wir tun. Die unterschiedliche Meinung der Bischöfe ist Teil der Modernität der Kirche und der verschiedenen Gesellschaften, in denen sie wirkt, aber die Absicht ist eine gemeinsame und was die Zulassung der Geschiedenen zu den Sakramenten betrifft, bestätigt es, daß dieses Prinzip von der Synode angenommen wurde. Das ist das wesentliche Ergebnis, die eigentlichen Abwägungen sind den Beichtvätern anvertraut, doch am Ende der schneller oder langsamer vonstatten gehenden Wege, werden alle Geschiedenen, die es wünschen, zugelassen werden.“

Scalfari: Neue „revolutionäre Wahrheiten“ des Papstes

„Das“, so Scalfari, „war der Inhalt des Telefongesprächs“. Papst Franziskus habe ihm aber noch „eine andere Information“ anvertraut, mit der Scalfari im März 2016 ein Buch über die „missionarische Kirche und ihre Ziele“ schreiben werde. „Dann haben wir uns telefonisch umarmt.“ Scalfari kündigt damit weitere „revolutionäre Wahrheiten“ des Papstes an, die dieser aber vorerst nur ihm anvertraut. So jedenfalls der Eindruck, den der Atheist freimaurerischer Tradition vermitteln will.
http://www.katholisches.info/2015/11/02/...ion-zugelassen/
Text: Giuseppe Nardi
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