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von esther10 21.08.2015 21:08

Glaube21. August 20150
Religion spielt für Flüchtlinge eine entscheidende Rolle


Christen haben sich im Flüchtlingslager in der nordfranzösischen Hafenstadt Calais eine eigene Kirche gebaut. Foto: picture-alliance/ZUMAPRESS.com

Calais/Berlin (idea) – Für Flüchtlinge spielt der Glaube eine große Rolle; das wird oft unterschätzt. Fern der Heimat klammern sich viele vertriebene Muslime, Jesiden und Christen an ihre Religion, weil sie darin den einzigen Halt finden. So haben christliche Flüchtlinge in der nordfranzösischen Hafenstadt Calais, die durch den Tunnel unter dem Ärmelkanal nach Großbritannien gelangen wollen, als erstes eine Zeltkirche errichtet. 3.000 Flüchtlinge leben in primitivsten Verhältnissen in einem Lager, das auch als „Dschungel“ bezeichnet wird. „Das erste, was sie haben wollten, war eine Kirche“, sagte die ehrenamtliche christliche Lagerbetreuerin Maya Konforti von der Organisation „L’Auberge des Migrants“ (Herberge der Migranten), in einer Fernsehsendung der britischen BBC. Als ein Beispiel wird ein sudanesischer Christ namens Daniel angeführt, der in seinem islamisch regierten Heimatland verfolgt wurde: „Ich bin Protestant, aber das wird in meinem Land nicht anerkannt.“ Die meisten Migranten sind Muslime, so die BBC-Moderatorin Sally Magnusson, aber es gebe auch Christen, die vor der Verfolgung in Ländern wie Eritrea, Äthiopien, dem Sudan und Syrien fliehen mussten: „Sie klammern sich an das, was ihnen am kostbarsten ist – ihren Glauben.“ Die Zeltkirche sei dafür ein sichtbares Symbol. Sie bedeute Trost und Halt für die Christen.

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Der Glaube gibt der wankenden Seele Halt

Ähnlich sieht das der Berliner Journalist Malte Lehming. Die Dimension der Religion sei in der Flüchtlingspolitik bisher unterbelichtet, schreibt der Leitende Redakteur der Zeitung „Tagesspiegel“. Viele Flüchtlinge griffen auf den Glauben als „einzigen mobilen Identifikationsanker zurück, den es neben der Sprache und der Erinnerung gibt“. Ihre Religion sei eine Brücke, die ihre alte Welt mit der neuen verbindet. Lehming: „Gebete, Riten und Rituale, die in der Gemeinschaft mit Gleichgesinnten praktiziert werden, geben der wankenden Seele Halt.“ In den Gemeinden würden soziale Netze geknüpft. Daher lasse sich der Wert des gelebten Glaubens für einen gelingenden Neuanfang kaum überbewerten.

Auf Migration folgt Hinwendung zur Religion

Der Berliner Sozialwissenschaftler Jan Fuhse habe bereits vor zehn Jahren festgestellt, dass auf die Migration oft eine Hinwendung zur Religion folge. Das sei bei buddhistischen Vietnamesen und hinduistischen Tamilen ebenso nachgewiesen wie bei türkischstämmigen Jugendlichen. Migranten müssten ein neues Selbstverständnis im Spannungsfeld zwischen der eigenen Herkunft und der Kultur im Aufnahmeland entwickeln. Die Religion erlaube eine Aufwertung der eigenen Identität, so Fuhse.

Glaubensausübung gehört zur Flüchtlingspolitik

Lehming weist ferner darauf hin, dass viele Asylsuchende in ihrer Heimat wegen ihrer Religion verfolgt worden sind. Das gelte etwa für Jesiden aus dem Irak ebenso wie für Christen aus Syrien, dem Irak und Eritrea. Für sie gebe es ein beschleunigtes Asylverfahren. Bei Seelsorge und Integration leisteten auch muslimische Gemeinden enorm viel. Wie der Journalist weiter schreibt, muss es allen Menschen, besonders den religiös verfolgten, in Deutschland ermöglicht werden, ihren Glauben ungehindert praktizieren zu können. Das sei ein konstitutiver Teil pragmatischer Flüchtlings- und Integrationspolitik. Lehming: „Angst vor Abschottung, religiöse Indifferenz oder säkulares Desinteresse dürfen die Förderung gemeindlicher Neuorganisationen nicht behindern.“ Im Blick auf die weithin säkularisierten Deutschen betont er: „Wer religiös unmusikalisch ist, nimmt leicht an, praktizierter Glaube und Teilnahme am demokratischen Rechtsstaat vertrügen sich nicht. Das ist ein Irrtum.“
http://www.idea.de/thema-des-tages/artik...olle-83423.html


von esther10 21.08.2015 17:29

Neue Internetseite informiert über das Heilige Jahr


Die Deutsche Bischofskonferenz informiert ab sofort auf einer neuen Internetseite über das bevorstehende Heilige Jahr. "Nicht jeder kennt die große Bedeutung eines Heiligen Jahres für die katholische Kirche", erklärte der Würzburger Weihbischof Ulrich Boom am Donnerstag. Mit der neuen Internetseite www.heiligesjahrbarmherzigkeit.de wolle man das Anliegen des Papstes erläutern und kontinuierlich über Veranstaltungen und Pläne zum Heiligen Jahr in Rom und in den deutschen Bistümern berichten.

Vom 8. Dezember 2015 bis zum 20. November 2016 werden im Vatikan zum Heiligen Jahr Hunderttausende Pilger erwartet.

"Ich freue mich, dass Papst Franziskus der Barmherzigkeit und damit dem Mitleid und der Nächstenliebe ein ganzes Themenjahr widmet und diese zutiefst menschlichen Verhaltensweisen neu bewusst machen möchte", betonte Boom. Ziel sei, das barmherzige Antlitz Gottes "Kirche und Welt in Erinnerung zu rufen".

Zu Beginn des Heiligen Jahres werden in Rom die sogenannten Heilige Pforten geöffnet, die sonst verschlossen sind - als Symbol dafür, "dass den Gläubigen in jedem Heiligen Jahr ein besonderer Weg zum Heil offen steht", so die Deutsche Bischofskonferenz. "Anders als bei früheren Heiligen Jahren soll es diesmal auch weltweit in jedem Bistum eine Heilige Pforte geben." Wie dies genau gestaltet wird, sei Gegenstand aktueller Überlegungen, erklärte Weihbischof Boom.

Die Tradition des Heiligen Jahres geht den Angaben zufolge auf eine hebräische Tradition zurück. Das "Jubeljahr" oder "Jubiläum" war ein besonderes Heiliges Jahr, das alle 50 Jahre begangen wurde. In der katholischen Kirche griff Papst Bonifatius VIII. im Jahr 1300 die Tradition wieder auf - ursprünglich sollte alle hundert Jahre gefeiert werden.

Im 15. Jahrhundert wurde allerdings ein Rhythmus von 25 Jahren festgelegt, damit jede Generation zumindest ein Jubiläumsjahr erleben konnte. Ein außerordentliches Jubiläum findet im Zusammenhang mit besonderen Anlässen statt. Das letzte reguläre Heilige Jahr war 2000.

von esther10 21.08.2015 15:41

Aktenzeichen
ZDF zeigt Fahndungs-Beitrag über schwarzen Verdächtigen doch
21.08.2015 | 13:29 Uhr


"Aktenzeichen XY"-Moderator Rudi Cerne.Foto: dpa
Dortmund. Kehrtwende des ZDF: Anders als angekündigt, soll ein "Aktenzeichen XY"-Beitrag mit einem schwarzen Verdächtigen doch am 2. September gezeigt werden.

Die Entscheidung schlug große Wellen: Weil der mutmaßliche Vergewaltiger einer 21-jährigen Frau eine dunkle Hautfarbe hat, wollte die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ einen Beitrag über die Tat vom 29. März 2014 nicht wie geplant senden. Am Donnerstag war die Entscheidung der Redaktion bekanntgeworden, am Freitag dann die Kehrtwende: "Die Fahndung (...) wird wie geplant in der nächsten Ausgabe von Aktenzeichen XY am 2. September behandelt", teilte das ZDF auf seiner Facebook-Seite mit.



"Die Auswahl der Fälle erfolgt durch Redaktion und Produzent in enger Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei nach Relevanz der Fälle, ihrer Dringlichkeit und dem jeweils aktuellen Ermittlungsstand", hieß es weiter in der Stellungnahme des Senders. "Die Hautfarbe oder andere Persönlichkeitsmerkmale eines mutmaßlichen Täters spielen dabei keine Rolle."


Redaktionsleitung wollte "kein Öl ins Feuer gießen"
Einen Tag zuvor hatte "Aktenzeichen XY"-Chefredakteurin Ina-Maria Reize-Wildemann den Entschluss noch mit der Stimmungsmache gegen Flüchtlinge in Deutschland begründet. "Wir wollen kein Öl ins Feuer gießen und keine schlechte Stimmung befördern. Das haben diese Menschen nicht verdient." Sie meinte Flüchtlinge, über die vor allem im Internet hasserfüllte Kommentare geschrieben werden, und auf deren Unterkünfte in Deutschland Anschläge verübt werden.

VORGESCHICHTE



Polizei fahndet mit Fotos nach mutmaßlichem Vergewaltiger
Nach der Vergewaltigung einer 21-jährigen Frau am 29. März 2014 in Huckarde sucht die Polizei den mutmaßlichen Täter öffentlich mit Fotos.
Die Polizei hofft, durch die Ausstrahlung in der ZDF-Sendung einer Aufklärung des Verbrechens vom 29. März 2014 näherzukommen. Entsprechend enttäuscht hatte sich Polizeisprecher Oliver Peiler am Donnerstag über die Entscheidung gezeigt: "Die Dortmunder Polizei hat weder die Absicht, noch die Möglichkeit, einen Entscheidungsprozess in einer Redaktion zu beeinflussen. Erst wenn alle klassischen Ermittlungsmethoden ausgeschöpft sind, greifen wir zum Mittel der Öffentlichkeitsfahndung. Daher finden wir es sehr bedauerlich, dass die weitere Aufklärung des Falles nicht möglich erscheint."

Weiter Hinweise gesucht
Die Polizei sucht nach wie vor nach dem Vergewaltiger. Das Opfer hat ihn wie folgt beschrieben. 30 bis 40 Jahre alt, 1,75 Meter groß, auffällig schmächtiger Körperbau, sehr gepflegtes Erscheinen, akzentfreies Deutsch, dunkle Hose, helle Jacke, schwarze Tasche. Der Mann raubte das Opfer auch aus. Die Beute: schwarze Handtasche mit goldfarbenen Griffen, eine hellgrün-weiß-karierte Geldbörse mit 10 Euro und ein Handy (Samsung Galaxy Ace LaFleur-Edition). Hinweise an die Polizei unter Telefon (0231) 1327441.

Peter Bandermann

ZDF zeigt Fahndungs-Beitrag über schwarzen Verdächtigen doch | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund...ml#plx561672598

von esther10 21.08.2015 13:24

Steuerzahler

Unternehmerverband beklagt versteckte Steuererhöhungen


Erklärung zur Gewerbesteuer: Die Gemeinden greifen zu Foto: picture alliance / dpa

FRANKFURT/MAIN. Deutsche Unternehmen werden bei der Gewerbe- und Grundsteuer nach eigenen Angaben immer mehr geschröpft. „Viele Kommunen drehen zur Sanierung ihrer Haushalte erneut kräftig an der Steuerschraube – zu Lasten der Unternehmen“, klagte der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Eric Schweitzer, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Deutschlandweit habe es einen „Rekordanstieg“ an Belastungen gegeben.

Demnach hätten 138 von 676 untersuchten Gemeinden den Hebesatz für die Gewerbesteuer angehoben. Das ist mehr als jede fünfte Gemeinde mit mehr als 20.000 Einwohnern. Auch bei der Steuer auf Grundbesitz habe die öffentliche Hand „ordentlich zugelangt“, kritisierte Schweitzer. Im Durchschnitt seien die Hebesätze um achtzehn Prozent gestiegen. Bei den Flächenländern habe es sogar „eine noch nie dagewesene Steigerung“ gegeben.

Dabei spüle die derzeit gute Wirtschaftslage ohnehin mehr Geld in die Gemeindekasse, zeigte sich der DIHK-Präsident verärgert. „Letztlich müssen die Gemeinden darauf achten, daß die Unternehmen die von ihnen gezahlten Steuern auch noch als angemessen wahrnehmen, wenn sie die von den Kommunen erbrachten Leistungen bewerten.“ Passen die erhobenen Betriebssteuern und die dafür erbrachten Leistungen nicht mehr zusammen, zögen Unternehmen ab, warnte Schweitzer. (FA)
https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2015...uererhoehungen/


von esther10 21.08.2015 12:21

Es fehlt an Entschlossenheit


Asylbewerber stürmen in Mazedonien einen Zug: Kein Alarmismus, von einer Völkerwanderung zu sprechen Foto: picture alliance / PIXSELL

Nicht ein rechtsradikaler Politiker, sondern Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen und Mitglied der Linkspartei, stellte kürzlich bei Anne Will zur Asylkrise fest:

„Ja, wir werden überrannt.“ Von einer Völkerwanderung zu sprechen, ist mittlerweile kein Alarmismus mehr – die Bilder von gestürmten Zügen in Mazedonien, die menschenüberfüllten Seelenverkäufer, die in immer dichterer Folge über das Mittelmeer kommen – sie sind Ausdruck davon.

Der Historiker Michael Stürmer spricht von einem „historischen und politischen Ernstfall“ und erinnert an den Grenzwall Limes, mit dem es den Römern nur befristet gelang, den Andrang der Germanen aufzuhalten.

Reporter der JF sind in den vergangenen Tagen nach Ungarn und Mazedonien gereist, zu einer der wichtigsten Transferrouten der Menschen, die nach Österreich, Deutschland oder Dänemark kommen wollen. Wir haben uns ein Bild gemacht von dem Versuch Ungarns, mit einem größeren Grenzzaun des Ansturms Herr zu werden. Ein Grenzregime namens „Schengen“ – es hat aufgehört zu existieren, wenn es überhaupt je intakt war.

Indes werden die für 2015 erwarteten Asylbewerberzahlen erneut nach oben korrigiert: bis zu 750.000 – fast eine Vervierfachung gegenüber 2014. Das Vertrackte: Diejenigen, die es erfolgreich nach Deutschland geschafft haben, sind die Botschafter für jene, die noch in Nordafrika oder Nahost auf gepackten Koffern sitzen. „Wir haben es geschafft! Kommt nach!“ Und so werden aus Rinnsalen Bäche und dann Ströme, die immer schwieriger zur beherrschen sind.

Australien hat das Problem in den Griff bekommen – durch konsequente Abschiebung

Australien, eines der klassischen Einwanderungsländer, hat das Problem der Bootsflüchtlinge erfolgreich in den Griff bekommen, indem seine Marine drakonisch jedes Boot an ein sicheres Ufer oder den Ausgangspunkt zurückschleppt. Zu dieser konsequenten Politik entschloß sich Canberra jedoch erst nach den Parlamentswahlen 2014, nachdem die Liberal Party mit einer Kampagne „Stop the boats“ einen Erdrutschsieg errungen hatte.

Eine solche Entschlossenheit, die die zwingende Kehrseite sein muß für eine Politik, die sich weiter vor den harten Kern von Flüchtlingen stellt, die tatsächlich unseren Schutz und politisches Asyl verdient haben, ist im Konzert der 28 EU-Mitgliedstaaten kaum denkbar. Die Regierungen spielen Schwarzer Peter, sabotieren effektive Grenzkontrollen, reichen die Migranten weiter – im Zweifel nach Deutschland, wo die Aufnahme am komfortabelsten und effizientesten organisiert ist.

Wann ist die Grenze der Aufnahmefähigkeit erreicht? Wenn Grenzen kollabiert sind? Während Politiker verkünden, das Weltklima im Jahre 2100 steuern zu können, kapitulieren sie vor dem Problem des Asyldesasters.

JF 35/15
https://jungefreiheit.de/debatte/streifl...tschlossenheit/

von esther10 21.08.2015 12:12

USA: Kontroverse über die Forschung mit Organen abgetriebener Kinder
Veröffentlicht: 21. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Von Dr. med. Edith Breburda

Madison, die Hauptstadt des US-Bundestaates Wisconsin, ist eine Metropole für biotechnologische Forschungen. Dort hat Prof. J. A. Thomson erstmals 1998 humane embryonale Stammzellen isoliert. Die Stadt hat seitdem viele Biotechfirmen angezogen. Immer wieder wird man darauf hingewiesen, so auch am 11. August 2015 in einem Leitartikel des Wisconsin State Journals. Dr. Breburda



Einen Tag später jedoch sorgen sich Wissenschaftler, dass Biotechfirmen bald abwandern könnten. Der Grund ist einfach zu nennen. Der Abgeordnete Andre Jacque scheint dafür verantwortlich zu sein. Er will, dass Planned-Parenthood-Organe von abgetriebenen Kindern nicht mehr an Forschungseinrichtungen verkauft werden dürfen.

Am Dienstag, dem 11. August 2015, machte Andre Jacque vor dem Parlament auf die Undercover-Skandalvideos aufmerksam. Wenn nun ein Verbot beschlossen werden sollte, könnte Planned-Parenthood strafrechtlich verfolgt werden.

Etwa 100 Labors arbeiten allein an der Universität von Wisconsin in Madison mit fötalem Gewebe. Es wird benutzt, um in Zukunft Krebs, Herzerkrankungen, Parkinson, Erblindung und andere schwere Krankheiten heilen und Impfstoffe verbessern zu können. Bisher wurde die Forschung mit fötalem Gewebe als ethisch einwandfrei angesehen.

Bei einem Verbot könnte FluGen, eine Biotechgesellschaft in Madison, die Impfstoffe gegen Grippe mit Hilfe von Nierenzellen von abgetriebenen Kindern herstellt, ihre Forschungsarbeiten nicht mehr weiter durchführen und müsste den Bundesstaat verlassen.

Jacque räumte am 11.8.2015 in seiner Parlamentsrede ein, er sei dafür, Forschungen mit fötalen Zellen, welche vor 2010 gewonnen wurden, weiterhin zuzulassen.



„Das würde aber immer noch neue Forschungen beeinträchtigen. Die Zellen, mit denen wir eventuell eine Heilung erzielen könnten, würden dann einfach mit dem abgetriebenen Kind entsorgt werden“, erklärte Bob Golden, der Dekan des Medizinischen Fachbereichs der Universität Madison.

„Sensationsgierige Videos, die keinen Beweis liefern, dass die medizinische Forschung etwas Falsches tut, wenn sie fötales Gewebe benutzt, sollten erst gar nicht beachtet werden. Das Parlament solle Jacques Forderung ignorieren, solange noch kein Schaden entstanden ist. Wisconsin sei stolz auf seine Forschung und sollte seine Biomedizinische Expertise auch wertschätzen“, schreibt das Editorial des Wisconsin State Journals in einem Artikel mit dem Titel “Don’t mess with lifesaving UW research” vom 12. August 2015.

„Die Universität Wisconsin könnte 76 Millionen Dollars und tausende Stellen verlieren, wenn das Verbot, fötales Gewebe von abgetriebenen Kindern für Forschungszwecke zu benutzten, durchkommt. Die Stammzellenforschung wäre von einem solchen Verbot nicht betroffen. Hierzu liefert nicht Planned-Parenthood das „Material“, sondern Fertilisationskliniken (1)“. BookCoverImage

Inzwischen gibt es ein neues Video über Planned Parenthood (2). Eine ehemalige Mitarbeiterin von StemExpress LLC, Holly O’Donnell, erklärt darin, dass Planned-Parenthood mit biotechnologischen Firmen zusammenarbeitet, die Organe von abgetriebenen Kindern an Forschungslabors weiter verkaufen.


FOTO: Neuerscheinung unserer Autorin Dr. Edith Breburda zu Bioethik und Gentechnik

Die Laboratorien geben ihre Bestellungen an, und Planned-Parenthood koordiniert die Wünsche. Oft wissen die Mütter nicht, was mit ihren abgetriebenen Kindern passiert. Sie haben keine Ahnung. Das Gesetz verlangt zwar, dass die Mütter damit einverstanden sind, dass das Gewebe und die Organe ihrer Kinder freiwillig gespendet werden.

Planned-Parenthood gibt StemExpress Mitarbeitern Einblick in die Krankenakten, damit sie planen können, wann und in welchem Gestationsalter Abtreibungen zu erwarten sind. „Wir wussten über alle Prozeduren Bescheid: Ultraschalluntersuchungen, Abtreibungen, Spätabtreibungen, ja sogar über die Patientinnen, die einen Schwangerschaftstest machten, wurden wir aufgeklärt. Für Planned-Parenthood bedeutet ein Schwangerschaftstest eine mögliche Schwangerschaft und damit evtl. ein verwertbares fötales Gewebe. Man muss einfach die Gelegenheit nutzen.“

“Die Atmosphäre in der Abtreibungsklinik war makaber”



Obwohl Planned-Parenthood das offiziell bestreitet, werden Organe von abgetriebenen Kindern, ohne zu fragen, luitgard5entwendet.

„In einem Fall gab eine Mutter kein Eiverständnis. O’Donnell sah kurz danach einen Mitarbeiter mit einem toten Fötus. Er sagte, er wäre einfach reingegangen, hätte Blut abgenommen und dann den Fötus beim Rausgehen mitgenommen. Die Frauen, die dort arbeiteten, waren sehr kalt. Sie hatten kein Mitgefühl, sie wollten nur Geld.

Die Atmosphäre in der Abtreibungsklinik war furchterregend und makaber. Du kannst da Schreien und Weinen hören. Es ist entsetzlich. Das Abtreibungs- und Organhandel-Geschäft von Planned-Parenthood ist kein sicherer Platz für verwundbare Frauen (2).“

“Es klingt ironisch, dass Wissenschaftler sich damit rechtfertigen, dass sie mit ihren Forschungsarbeiten mit abgetriebenen Föten Leben retten. Sie nehmen die Tötung gesunder unschuldiger Ungeborener dafür in Kauf. Die ethischen Grenzen werden damit vollkommen beiseite geschoben. Forschungsgelder werden benutzt, um fötales Gewebe von Planned-Parenthood-Abtreibungskliniken zu bezahlen”, sagt Frank Piraino in einem Leserbrief vom 11. August 2015 (3).

Auch von der humanen embryonalen Stammzellenforschung wurden und werden die gleichen Argumente benutzt.

Bereits 2001 sagte der britische Vizegesundheitsministers Lord Hunt, es sei längst selbstverständlich geworden, Embryonen zu zerstören und ihnen das Recht auf Leben zu nehmen. Dies sei ein notwendiges Opfer, das man für lebenswichtige Forschung bringen müsse.

Die Stammzellenforschung, die längst Erfolge erzielen wollte, ist offensichtlich immer noch nicht soweit, Organe aus humanen embryonalen Stammzellen zu entwickeln. Sie muss deshalb auf die Organe von abgetriebenen Kindern zurückgreifen (4).

Es ist sowieso nicht einfach, embryonale Stammzellen zum Wachsen zu bringen. Um dies zu lernen, brauchen wir Zeit, ist ein üblicher Satz der Forscher (5).

Dr. David Prentice ist der Überzeugung, dass man nicht auf die obsolete Forschung mit Organen von abgetriebenen Kindern zurückgreifen muss, um z.B. Impfstoffe herzustellen. Adulten Stammzellen oder Forschungen mit Nabelschnurblut haben sich bereits bestens bewährt (6).

HINWEISE auf jüngste Beweis-Videos zu Abtreibungs-Grausamkeiten (z.B. Gehirn des ungeborenen Babys entnommen, als das Herz noch schlug): http://www.hli.org/2015/07/national-prot...hood-august-22/

Zudem auch HIER

Anmerkungen:
(1) Scott Bauer: Scott Walker noncommittal on support for fetal tissue research ban. Wisconsin State Journal, 13. August 2015
(2) http://go.aleteia.org/2Fx9E4h
(3) Johnson Ben: Breaking: New video: Planned Parenthood would steal aborted baby parts without mom’s consent. LifeSiteNews, 12. August 2015
(4) http://host.madison.com/news/opinion/mai...-stop-abortions—-frank-piraino/article_41937c01-8063-5ba3-b44e-c04cd679510b.html#ixzz3ie2mygiZ
(5) E. Breburda: Verheissungen der neuesten Biotechnologien, 2010, Christiana Verlag. ISBN-10: 3717111728, ISBN-13: 978-3717111726
(4) E. Breburda: Globale Chemisierung, vernichten wir uns selbst? Scivias Verlag 2014.  ISBN-10: 0615926657  ISBN-13: 978-0615926650
(6) EWTN, News Nightly, 12.08.2015
siehe auch: Breburda: Reproduktive Freiheit, free for what? Scivias Verlag 2015.  ISBN-10: 0692447261  ISBN-13: 978-0692447260
Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Buch-Neuerscheinung vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/201...edith-breburda/

Fotos: Dr. E. Breburda (1. und 2. Bild), Archiv

von esther10 21.08.2015 10:20

19. August 2015
Debatte » Kommentar

Sie verhöhnen die Steuerzahler
von Michael Paulwitz


Abstimmung im Bundestag: Steuergelder versickern Foto: picture alliance/AA

Lächerlichkeit zerstört. Nicht auf der Stelle, aber unweigerlich. Die Euro-„Rettungs“-Einpeitscher der Großen Koalition rauben dem Deutschen Bundestag Stück um Stück seinen Restbestand an Glaubwürdigkeit und Legitimität. Und das durchaus nicht nur, weil Unions-Fraktionschef Volker Kauder nur noch mit nackten Drohungen verhindern konnte, daß noch mehr Abgeordnete der größten Regierungsfraktion Kanzlerin und Bundesfinanzminister die Gefolgschaft verweigern. Noch schwerer wiegt, wie sich die Mitglieder des Bundestags selbst der Lächerlichkeit preisgeben und das Volk für dumm verkaufen.

Die Windungen, mit denen die Spitzen des Regierungslagers wie SPD-Fraktionsvize Carsten Schneider sich die griechischen Realitäten zurechtlügen um sich selbst und den Lemmingen unter ihren Kollegen ein dürftiges Rechtfertigungsfähnchen für ihr abermaliges Ja zu neuen Griechenland-Transfermilliarden umzuhängen, sind eine kabarettreife Selbstpersiflage.

Nutzlos versickerte Geldströme

Als könnten sie sich nach zwei vergeblichen Anläufen mit nutzlos und kontraproduktiv versickerten Geldströmen nicht selbst ausrechnen, daß Überschuldung nicht mit neuen Schulden kuriert werden kann. Daß Griechenland mit bald dreihundert Rettungsmilliarden genausowenig „gerettet“ ist wie mit gut zweihundert. Daß auf das dritte „Hilfspaket“ deshalb zwingend das vierte folgen muß. Und das fünfte. Und so weiter…

Natürlich wissen die Schäubles, Schneiders und Kauders ganz genau, daß Zinserlasse und Laufzeitverlängerungen bis zum St.-Nimmerleins-Tag zwar, getreu der Merkelschen Rabulistik, kein „klassischer“ Schuldenschnitt sind, aber auf dasselbe hinauslaufen: Das Geld ist weg, und der Steuerzahler muß mit den realen Früchten seiner Arbeit für die aus der Luft geschöpften und ins Rettungsfaß ohne Boden geworfenen Fantastillionen geradestehen.

Züge von Realsatire

Die selbstgerechte Verbissenheit, mit der ein Wolfgang Schäuble gestern theatralisch den harten „Schuldenschnitt – niemals“- und „Grexit auf Zeit“-Verhandler mimte und heute mit der gleichen Selbstverständlichkeit und „voller Überzeugung“ von „Spielräumen“ und „Schuldentragfähigkeit“ schwadroniert, um zu begründen, daß diesmal aber wirklich alles anders werde, trägt Züge von Realsatire.

Nicht wenige Ja-Sager dürften sich nach dieser Vorlage mit voller Absicht aus Furcht um ihre Pöstchen selbst in die Tasche gelogen haben. Damit machen sie nicht nur sich selbst lächerlich, sie verhöhnen auch die Bürger und Steuerzahler, denen sie offenbar noch die absurdesten Winkelzüge und billigsten Taschenspielertricks andrehen zu können glauben. Eine Pseudo-Opposition, die vor allem deswegen widerspricht, weil ihr die Ausgabe von Haftungsrisiken zu Lasten der eigenen Bürger nicht schnell, gründlich und bedingungslos genug geht, ist das Tüpfelchen auf dem I dieser grotesken Inszenierung.

Die Schäubles und Kauders, Oppermanns und Kahrs’ und wie sie alle heißen, sollten sich trotzdem nicht zu früh darüber freuen, wie reibungslos der Bundestag als Akklamationsapparat funktioniert, in dem das wachsende Unbehagen im Volk nur noch als Folklore am Rande vorkommt. Wenn Erich Honecker noch lebte, könnten sie ihn ja mal fragen, wie das so ist, wenn man bis zum Schluß glaubt, man hätte alles im Griff und könnte sogar ökonomische Gesetzmäßigkeiten durch die eigenen ideologischen Glaubensbekenntnisse außer Kraft setzen.
https://jungefreiheit.de/debatte/komment...e-steuerzahler/


von esther10 21.08.2015 09:18

Medien verdrehen Papstansprache

Was Papst Franziskus wirklich über die Geschiedenen gesagt hat.
Erstellt von Mathias von Gersdorff am 6. August 2015 um 14:53 Uhr
Papst Franziskus



Papst Franziskus hat in seiner Generalaudienz vom 5. August 2015 erklärt, dass wiederverheiratete Geschiedene nicht exkommuniziert seien. Wörtlich:

„Sie sind nicht exkommuniziert, sie sind ein Teil der Kirche. Alle Christen sind eingeladen, den Guten Hirten nachzuahmen und wie er den Verletzten nachzugehen.“

Dieser Satz ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Natürlich sind diese Personen nicht exkommuniziert. Es gibt aber viele Personen, die nicht exkommuniziert sind, die aber dennoch die Heilige Kommunion (Eucharistie) nicht empfangen dürfen, weil sie sich im Zustand einer schweren Sünde befinden.

Manipulation der Wirklichkeit durch die Medien
Etliche Medien, auch katholische aus dem linken Spektrum, wollen in den Sätzen des Papstes eine Kehrtwende der Gesamtkirche in der Problematik der wiederverheirateten Geschiedenen erkennen.

So schreibt etwa die „Katholische Presseagentur Österreichs“: „Ausführlich sprach er in seiner Katechese über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen in der Kirche. Ob man diese Gruppe unter bestimmten Umständen wieder zu den Sakramenten, insbesondere zur Eucharistie zulassen soll, zählt derzeit zu den heißesten Eisen in der innerkirchlichen Debatte.“

Dadurch wird suggeriert, der Papst denke über eine Zulassung zur Kommunion nach. Doch aus der Ansprache des Papstes muss vielmehr das Gegenteil interpretiert werden.

Nichts Neues. Papst Franziskus steht in Kontinuität zum jüngsten päpstlichen Lehramt
Franziskus erläutert nämlich ausführlich, wie die Beteiligung von wiederverheirateten Geschiedenen aussehen kann. Doch ein Empfang der Kommunion wird auffallend nicht erwähnt: „Wir wollen Geschiedene, die in einer neuen Verbindung leben, ermutigen, ihre Zugehörigkeit zu Christus und zur Kirche durch das Gebet, das Hören auf Gottes Wort, die Teilnahme an der Liturgie, die christliche Erziehung der Kinder, die Wohltätigkeit gegenüber den Bedürftigen und dem Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden zu unterstreichen.“

Ein Papst kann die Glaubenslehre nicht ändern
Das „heiße Eisen“ Eucharistie ist in diesem Katalog nicht enthalten, was aber die Journalisten einfach übersehen. Vor allem übersehen sie folgendes: Als Papst kann er die Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe (die zur Nichtzulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion führt) nicht ändern – auch wenn er das persönlich so wollte. Die Unauflöslichkeit entspricht gar göttlichem Recht. Aufgrund des Chaos, das die Medien in dieser Hinsicht vor der Familiensynode schaffen, wäre es wünschenswert, wenn der Papst zu diesem Thema eine klare Aussage treffen würde und damit die verwirrende Diskussion beendet.

Problem Medien
Die „Katholische Nachrichten Agentur“ (KNA) will in der Ansprache ein „Signal für die Synode“ erkennen. Doch wie kann eine Selbstverständlichkeit ein „Signal“ sein? Jedes Kind weiß, dass die Sorge um die Sünder zu den grundlegenden Aufgaben der Kirche gehört.

KNA beschreibt Banales als große Nachricht mit Signalwirkung: „Für ihn (Anm.: den Papst) gibt es einen Unterschied zwischen dem Ehepartner, der die Scheidung verursacht, und jenem, der sie erleidet.“ Eigentlich trivial, doch der Artikel will wohl suggerieren, dass es unterschiedliche Kategorien von wiederverheirateten Geschiedenen gibt.

Das Wissen über Glaube und Religion ist heute dermaßen zusammen geschrumpft, dass viele die Medienberichte nicht richtig deuten können. Dieser Umstand wird ausgenutzt, um die Worte des Papstes zu verdrehen oder zumindest Raum für falsche Interpretationen zu schaffen.
http://www.kathnews.de/medien-verdrehen-papstansprache
Foto: Papst Franziskus – Bildquelle: Kathnews


von esther10 21.08.2015 00:57

Ist das ZdK verzichtbar?



Dieser Kommentar enthielt ursprünglich einen unangemessenen Vergleich. Dafür haben wir uns entschuldigt. Um den Lesern eine eigene Meinungsbildung zu ermöglichen, hier der überarbeitete Kommentar:

Die Mitglieder des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) forderten einstimmig jetzt auf ihrer Vollversammlung in Würzburg in einer Erklärung zu Ehe und Familie eine „Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften (und) neuer Partnerschaften Geschiedener“. Weiter heißt es in der Erklärung zur im Herbst stattfindenden Bischofssynode: „Diese Lebens- und Familienformen gilt es ausdrücklich wertzuschätzen. (...) Es müssen Brücken zwischen der Lehre der Kirche zu Ehe und Familie und der heutigen Lebenswelt der Gläubigen gebaut werden.“ Dazu bedürfe es neben den Segnungen auch einer „Neubewertung der Methoden der künstlichen Empfängnisregelung“ und vieles mehr.
http://www.kiz-koeln.de/home/artikel/201...rtikel-1/#c3703
Lebenswirklichkeit wahrnehmen

Wenige Sätze verliert das ZdK in seiner sechsseitigen Erklärung über die sakramentale Ehe und die darauf aufbauende Familie. „Wir bekennen uns zu diesem Lebensmodell (sakramentale Ehe) und ermutigen Paare zum Eheversprechen und zur Gründung einer Familie.“ Und dann werden im Text alle anderen Lebensentwürfe hofiert, wie toll sie doch sind. Es wird so getan, als sei das die Lebenswelt der Gläubigen. Allein ein Blick in die Unterlagen des Statistischen Bundesamtes hätte gezeigt, dass die meisten Familien Ehepaare mit Kindern sind. Das ist die Lebenswirklichkeit.

Wer jetzt meint, auf die Feststellung, das ZdK setzt „sich in besonderer Weise für die Stärkung und Förderung von Ehe und Familie in Gesellschaft und Staat ein“, folge eine Auseinandersetzung mit Problemen, die Familien heute haben, wird enttäuscht. Stattdessen heißt es im nächsten Satz, dass unter Familie auch alle nichtehelichen Formen des Zusammenlebens verstanden werden. So fördert also das ZdK Ehe und Familie.

Auffallend ist, dass das ZdK für seine Forderungen immer wieder Papst Franziskus als Zeuge bemüht. Doch wer genau liest, stellt schnell fest, dass das ZdK einen gewaltigen Nebel mit wohlfeilen und den Ohren schmeichelnden Formulierungen erzeugt, um zu verschleiern, dass man anscheinend eine andere Kirche will. Es geht dem ZdK nicht darum, den Glauben weiterzugeben oder gar aus dem Glauben zu leben, um damit Politik und Gesellschaft zu gestalten. Geschickt wird auch die Lehre der Kirche gegen das Lehramt des Papstes ausgespielt: „Wir stellen eine Spannung und vielfach eine große Kluft zwischen Aussagen des päpstlichen Lehramtes zu Ehe und Familie und der von pluralen Familienformen geprägten heutigen Lebenswelt der Gläubigen fest.“ Mit anderen Worten: Die Lehre der Kirche wird als die des Papstes umgedeutet. Da ein Mensch fehlbar ist, hat man jetzt einen Hebel, die Lehre als falsch zu bezeichnen.

Fakten sprechen für sich

Da überrascht es nicht weiter, dass das ZdK sich in der Erklärung anmaßt, „die Kirche“ selbst zu sein: „Als Kirche in der Welt setzt das ZdK...“ Wenige Zeilen weiter heißt es dann: „Als den Menschen (...) zugewandte Kirche sind wir (das ZdK) beauftragt, uns mit Zuversicht auf die Gegenwartsgesellschaft mit vielfältigen sozial anerkannten Lebensformen einzulassen und selbst zu Brückenbauern zwischen Praxis und Lehre zu werden.“

Mitnichten ist das ZdK mit der katholischen Kirche – auch nicht in Deutschland – gleichzusetzen. Und wer hat das Zentralkomitee eigentlich beauftragt? Dieses spricht gerne davon, dass es alle Laien-Katholiken in Deutschland vertritt und demokratisch legitimiert ist. Ist das so richtig? 43 Prozent der 226 Mitglieder werden aus den Reihen katholischer Verbände und Organisationen gewählt. Je drei Delegierte entsendet jeder Diözesanrat eines Bistums ins ZdK, egal ob das Bistum wie Görlitz nur 28.500 Katholiken oder wie Köln 2,1 Millionen Katholiken zählt. Das sind 84 Männer und Frauen (37 Prozent). Ihre Legitimation haben sie durch die Pfarrgemeinderatswahlen erhalten. Die Wahlbeteiligung betrug bei der letzten Wahl im Erzbistum Köln 4,6 Prozent. Zusammen wählen diese 181 Mitglieder weitere 45 Einzelpersönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft. Diese machen 20 Prozent der Mitglieder aus. Die Fakten sprechen für sich.

Nicht erst seit der Vollversammlung von Würzburg fragen sich viele Frauen und Männer in den Gemeinden: „Warum brauchen wir ein ZdK?“
SIEGBERT KLEIN

von esther10 21.08.2015 00:43



Freitag, 21. August 2015
Heiliger Pius X
Heute feiert die Kirche den Tag des Heiligen Pius X.
Bei der Generalaudienz am 19. August 2010 stellte Papst benedikt XVI seinen heiligen Vorgänger vor.
Hier geht´s zum deutschen Text seiner Katechese : klicken

Sie begann so:

"...Giuseppe Sarto, so lautete sein Name, wurde 1835 in Riese bei Treviso in einer Bauernfamilie geboren und nach dem Studium im Seminar von Padua mit 23 Jahren zum Priester geweiht. Zunächst war er Kaplan in Tombolo, dann Pfarrer in Salzano und danach Domherr in Treviso, wo er mit dem Amt des bischöflichen Kanzlers und Spirituals des Diözesanseminars betraut war. In diesen Jahren, in denen er reiche und umfassende pastorale Erfahrungen sammelte, bewies der zukünftige Papst jene tiefe Liebe zu Christus und zur Kirche, jene Demut und Einfachheit und jene große Fürsorge für die Notleidenden, die sein ganzes Leben kennzeichneten. 1884 wurde er zum Bischof von Mantua ernannt und 1893 zum Patriarchen von Venedig. Am 4. August 1903 wurde er zum Papst gewählt. Diesen Dienst nahm er nur zögernd an, da er sich einer so hohen Aufgabe nicht gewachsen fühlte.
Das Pontifikat des hl. Pius X. hat in der Kirchengeschichte bleibende Spuren hinterlassen und war von einem beachtlichen Reformstreben gekennzeichnet, das zusammengefaßt ist in dem Motto »Instaurare omnia in Christo – Alles in Christus erneuern. (....)"
Quelle: La Santa Sede, LEV

HEILIGER PIUS X BITTE FÜR UNS!



Hier geht es weiter...
http://w2.vatican.va/content/benedict-xv...d_20100818.html

Hier geht es auch weiter
http://beiboot-petri.blogspot.de/

*
Raum der Stille

Wir beten (zuerst) für uns und unsere Kirche
„Heiliger Erzengel Michael,
verteidige uns im Kampfe;
gegen die Bosheit und die Nachstellungen
des Teufels, sei unser Schutz.
‚Gott gebiete ihm‘, so bitten wir flehentlich;
du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stoße den Satan und die anderen bösen Geister,
die in der Welt umherschleichen,
um die Seelen zu verderben,
durch die Kraft Gottes in die Hölle.
Amen."

***

Eucharistic Miracle WJT 2005 Köln.mp4
Donnerstag, 20. August 2015
Die Vigil am 20.August2005 und das Hostienwunder:
Gänsehaut!


Hochgeladen am 20.01.2011
In der Vigil vom 20.8.2005 am WJT in Köln ereignete sich ein Hostienwunder. Während der Anbetung des Allerheiligsten mit Papst Benedikt XVI zeigte sich zweimal Jesus als Jüngling in der Hostie der Monstranz. Er schaut über einer Wolke herab. In der TV- Übertragung war das Wunder weltweit zu sehen. Kommentar des bayrischen Fernseh- Reporters: Viele Zeichen wurden gegeben. WJT Moto: Wir sind gekommen um IHN anzubeten.

Mehr können wir in diesen Tagen für unsere Kirche auch nicht tun.

Vielleicht wäre es gut, eine Liste mit Kirchen zusammenzustellen, wo es eine 24/7 Anbetung gibt.

***
Mehr können wir in diesen Tagen für unsere Kirche auch nicht tun.
Vielleicht wäre es gut, eine Liste mit Kirchen zusammenzustellen, wo es eine 24/7 Anbetung gibt.
http://beiboot-petri.blogspot.de/

von esther10 21.08.2015 00:41

Umgang mit Mitteln für Betreuungsgeld weiter ungeklärt
Die Nutzung der freigewordenen Betreuungsgeldmittel ist weiterhin offen.


Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) sprach sich am Donnerstag dafür aus, das Geld vorrangig in die Kita-Betreuung zu stecken. "Wir brauchen zunächst in der Koalition Klarheit, dass die freiwerdenden Mittel weiter auch Kindern und Familien zugute kommen", erklärte Schwesig im ARD-Morgenmagazin.

Die SPD stehe hinter diesem Vorschlag, die Union müsse sich noch verständigen. Die Union habe aus diesem Grund darum geben, dass über die weitere Nutzung der Mittel erst im September beraten werde, sagte Schwesig. Ursprünglich war für diesen Donnerstag ein Treffen der Ministerin mit den Regierungsfraktionen angesetzt. Aus Kreisen der Union hieß es, dass bereits seit gut zwei Wochen feststehe, dass das Treffen erst Anfang September stattfinden solle.

Der familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Marcus Weinberg (CDU), warnte vor Schnellschüssen, "auch vor dem Hintergrund, dass die entsprechenden Mittel aufgrund der noch zu erfolgenden Betreuungsgeldzahlungen an die Familien frühestens im Jahr 2017 frei werden". Aus Sicht Weinbergs sollte sowohl der Vorschlag einer gesonderten Erhöhung des Kindergeldes als auch eine "beginnende langsame Umschichtung in Richtung eines Familiensplittings" mit Sorgfalt durchdacht werden.

Die Familienexpertin der Grünen, Franziska Brantner, sprach sich dafür aus, die Mittel in den Kita-Ausbau zu investieren. Da würden sie dringend benötigt.



Schwesig hatte direkt nach dem Urteil klargestellt, dass die Leistung vorerst weiter ausgezahlt werde und niemand Geld zurückzahlen müsse. Diejenigen, deren Anträge bereits bewilligt worden seien, erhielten Zahlungen. Das Bundesverfassungsgericht hatte die staatliche Leistung Ende Juli gekippt. Die freigewordenen Mittel umfassen den Angaben nach rund eine Milliarden Euro.
Ein Ausbau der Kinderbetreuung ist auch nach Meinung von Wirtschaftsforschern familienpolitisch und wirtschaftlich sinnvoller als eine Erhöhung des Kindergelds oder ähnlicher Leistungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Münchener Instituts für Wirtschaftsforschung (Ifo), aus der die "Welt" vorab zitiert. Demnach können eine höhere Geburtenrate oder eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch eine Ausweitung des Betreuungsangebots günstiger erreicht werden als mit zusätzlichen Leistungen an die Eltern.

Lege man internationale Erfahrungswerte an, würde ein um ein Prozent höheres Kindergeld die durchschnittliche Geburtenrate um 0,16 Prozent anheben, schreiben die Wissenschaftler. Das ebenso teure Plus an Betreuungsplätzen würde hingegen nach ihren Berechnungen die Geburtenrate um 0,82 Prozent anheben. Zusätzlich sorgt nach den Berechnungen der Forscher die öffentliche Kinderbetreuung dafür, dass Frauen häufiger berufstätig sind - während ein höheres Kindergeld gerade bei Geringverdienern häufig zur Folge hat, dass die Eltern weniger

*****



Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein 20-jähriger Bundesfreiwilligendienstleistender (Bufdi) von Mitarbeitern der Kindertagesstätte in einem Nebenraum der Kita entdeckt, als er zwei Mädchen im Alter zwischen 3 und 5 Jahren sexuell belästigte. Laut Ermittlungsstand handele es sich um „niederschwellige Missbrauchshandlungen im strafrechtlichen Sinn“, so Giebelmann. „Wir nehmen das sehr ernst und sind sehr betroffen“, so der Generalvikar. Der Fall werde lückenlos aufgeklärt.

WEITERE MELDUNGEN
Mainz-Weisenau: Fronten zwischen Bistum Mainz und ehemaligen Erziehern der Kita bleiben vor Arbeitsgericht verhärtet
"Fristlose Kündigung war gerechtfertigt": Bistum Mainz bleibt im Kita-Skandal bei harter Linie
Nach Übergriffen in Mainz informieren sich Kita-Leiter im Landkreis Alzey-Worms über Sexualerziehung
Wiesbaden: Sexualisierte Gewalt? Auffälligkeiten bei Kindern führen in Kita Igstadt zu heftigem Konflikt
Wiesbaden: Konflikt um Gewalt-Fälle in Kita Igstadt - Bürgermeister Goßmann weist Vorwürfe zurück, die Stadt habe Eltern im Stich gelassen
Noch am Tag des Vorfalls, also am 30. Juli, seien Eltern, Jugendamt, Polizei und Staatsanwaltschaft informiert worden. Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, habe das Bistum den Fall erst jetzt der Öffentlichkeit mitgeteilt. „Wir wollen aber in jedem Fall größtmögliche Transparenz herstellen“, betonte Giebelmann bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Mainz.

Elternversammlung geplant

Die Kita ist nach den Worten des Generalvikars weiterhin geöffnet. Am Dienstagabend soll dort eine nicht-öffentliche Elternversammlung stattfinden, an der Giebelmann teilnimmt. Der 20-jährige Beschuldigte ist von seiner Arbeit suspendiert. Er stamme aus Oberhessen und habe seit vergangenem September in der Einrichtung gearbeitet.

Entsprechend der Präventionsverordnung des Bistums Mainz habe er ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragungen vorgelegt, ebenso ein ärztliches Attest, das seine Einsatzfähigkeit in einer Kita bescheinige. Weiteres Fehlverhalten des 20-Jährigen in der Kita sei dem Bistum nicht bekannt; „ich kann es aber nicht ausschließen, dass noch mehr passiert ist, ich weiß es nicht“, so Giebelmann.

Eltern und Kindern sei therapeutische Hilfe und Begleitung angeboten worden, die Kosten übernehme das Bistum, so der Generalvikar.

Noch im August neue Informationen zum Fall Weisenau

Der Beschuldigte sei ausdrücklich auf die Präventionsordnung hingewiesen und mit ihr vertraut gemacht worden, betonte Giebelmann. „Wir als Bistum wissen, dass sehr viele Bundesfreiwilligendienstleistende ihre Arbeit hervorragend machen, aber wir müssen uns trotzdem überlegen, ob wir in Zukunft noch Bufdis einsetzen“, so Giebelmann.

Der Generalvikar zeigte sich von dem Vorfall sehr betroffen, zumal das Bistum erst vor wenigen Wochen, im Juni, mit dem Fall der Kita Maria Königin in Mainz-Weisenau konfrontiert wurde. Dort soll es Gewalttätigkeiten und sexuelle Übergriffe unter Kindern gegeben haben. Diese Kita ist geschlossen, dem Erzieherteam einschließlich der Leiterin, sechs Frauen und einem Mann, wurde fristlos gekündigt; dagegen haben sechs der sieben Personen mittlerweile Klage vor dem Arbeitsgericht erhoben.

Zu den noch laufenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen im Fall Weisenau sagte Giebelmann: „Was geschehen ist und was nicht, das wissen wir noch nicht.“ Noch im August werde das Bistum über den Stand der Dinge in Weisenau informieren. Dort sollen bauliche Veränderungen vorgenommen werden; der Kita-Betrieb soll mit neuem Personal möglicherweise im September wieder aufgenommen werden.
http://www.google.de/imgres?imgurl=https...CFUbucgodlA0Mag


von esther10 21.08.2015 00:40

Wider die Klerikalisierung der Laien
Publiziert 21. August 2015 | Von admin
Disputa 8-9/2014

Quelle

Wider die Klerikalisierung der Laien: Ihr Ort soll der Alltag sein, nicht der Altar


“Wir dürfen weder die Laien klerikalisieren, noch dürfen sie darum bitten. Der Laie ist Laie und soll als Laie leben – mit der Kraft der Taufe, die ihn dazu ermächtigt, Sauerteig der Liebe Gottes in der Gesellschaft zu sein, um Hoffnung zu wecken und zu säen, um den Glauben zu verkünden, nicht von der Kanzel, sondern von seinem alltäglichen Leben aus. Um das tägliche Kreuz zu tragen, wie wir es alle tragen. Allerdings das Kreuz des Laien, nicht das des Priesters.” (Kardinal Jorge Mario Bergoglio, 2011)

Kirchen ohne Altäre und Herden ohne Hirten?

Die Pastoral ist im Umbruch. In vielen Diözesen nördlich der Alpen erhält die “klassische” Pfarrei ein neues Erscheinungsbild. Doch ändert sich damit auch ihr Wesen? Ein Beitrag zur Unterscheidung der Geister.

Vatican Magazin, von Christoph Sperling

Wir sollen umdenken! Und wie es vor vier Jahren ein Magdeburger Ordinariatsrat ausdrückte, soll sich “keiner beziehungsweise keine diesen Umdenkprozessen einfach entziehen”. Dafür wird zurzeit vieles getan.
In der Schule haben wir gelernt, dass es bei einem Organismus einen Genotyp und einen Phänotyp gibt. Der Genotyp bezeichnet die genetische Identität eines Lebewesens, der Phänotyp das Erscheinungsbild, das sich im Laufe eines Lebens in erstaunlichem Masse ändern kann, ohne dass das Lebewesen nicht mehr mit sich selbst identisch wäre beziehungsweise sein spezifisches Wesen eingebüsst hätte.

Ich habe schon in vielen Kirchen und Kapellen die heilige Messe gefeiert. Ich war in den Vereinigten Staaten, in Kolumbien und Afrika. Ich habe die byzantinische Liturgie in der Ukraine erlebt und auch schon an der Feier der heiligen Eucharistie im syro-malabarischen Ritus teilgenommen. Ich habe schon viele und die verschiedensten Kirchen gesehen. Die romanische Abteikirche, die Tiroler Bergkapelle, die Kathedralen von Cincinnati und Ouagadougou, die Kirche von Nowa Huta, die italienische Vorstadtpfarrkirche und die ärmliche Holzkirche der kolumbianischen Zuckerrohrplantagenarbeiter. In jedem Gotteshaus habe ich einen Altar gefunden: einen grossen aus Stein oder einen provisorischen Holzaltar. Aber immer einen Altar. Der Phänotyp war sehr verschieden. Aber immer wusste ich: Ich bin in einer katholischen Kirche. Einmal war ich auch in der anglikanischen Kathedrale von Washington. Es wurde gerade eine anglikanische Bischofsweihe gefeiert. Der Phänotyp (Architektur, Gewänder, Gesänge) war auf den ersten Blick ganz katholisch. Aber schnell war klar: Der Genotyp ist hier ein anderer.

Der Altar in unseren Kirchen ist der Ort des eucharistischen Opfers. Er stellt Christus dar, den wahren Hohepriester. Der Altar gehört unverzichtbar zum Genotyp des Organismus Kirche. In der Osterpräfation V heisst es von Christus: “…er selbst ist der Priester, der Altar und das Opferlamm”. Aus der Eucharistie lebt die Kirche. Für die Feier des eucharistischen Opfers sind unsere Kirchen gebaut und geweiht.

Der Pressesprecher des Zentralkomitees der deutschen Katholiken teilte vor einiger Zeit (27. Juni 2014) mit, dass dessen Präsident, der Politiker Alois Glück, das von der Diözese Würzburg gestartete Projekt begrüsse, Laien an der Gemeindeleitung zu beteiligen. “Hier zeichnet sich ein Mentalitätswandel ab, der auf die gemeinsame Verantwortung von Priestern und Laien für die Gestaltung des Gemeindelebens setzt und das Erscheinungsbild unserer Kirche nachhaltig verändert”, so Glück.

Wir halten also fest: Das Erscheinungsbild, der Phänotyp unserer Kirche, soll sich nachhaltig verändern. Wir sollen uns einem Umdenkprozess nicht entziehen können. Die entscheidende Frage ist, ob damit auch der Genotyp der Kirche betroffen ist. Es geht bei dieser Frage um zwei miteinander tief zusammenhängende Wahrheiten: um die Wahrheit der Eucharistie und um die Wahrheit des katholischen Weihepriestertums und Hirtenamtes.

Priester und von der Kirche bezahlte Laien werden in den einen Topf “Hauptamtliche” geworfen. Ein Bischof beginnt eine Predigt mit: “Liebe Hauptamtliche und liebe Laien”. Er hätte auch sagen können: “Liebe bezahlte und liebe unbezahlte Christen”, damit aber ist die wesenhafte hierarchischsakramentale Struktur der katholischen Kirche aus dem Blick geraten, und wir verstehen uns selbst nach weltlichen Kategorien. Der Organismus Kirche mit seinem übernatürlichen Wesen, das mit rein soziologischen Kategorien nicht erfasst werden kann, wird verkannt und in ihm nicht angemessene Begriffe gepresst. In der Kirchenzeitung wird gemeldet: “Seelsorger dachten über das Miteinander von Hauptamtlichen und den (sogenannten) Laien nach” (Tag des Herrn, 13. November 2011). Durch die Änderung der Sprache soll die Wirklichkeit geändert werden. Denn tatsächlich unterscheiden sich, wie auch das letzte Konzil bekannte, das allgemeine und das Weihepriestertum (das heisst Laien und Priester) nicht nur dem Grade, sondern dem Wesen nach (Lumen Gentium 10). Der Standesunterschied kommt nicht durch Bezahlung oder Nichtbezahlung, sondern durch die übernatürliche Wirklichkeit der Weihe zustande. Wenn wir um “geistliche Berufungen” beten, dann beten wir eben nicht um Küster, Organisten und Gemeindereferenten, sondern um Priester und Ordensleute. Aber in den Flyern zur “Berufungspastoral” wird seit Jahren – auch gegen Protest – die geistliche Berufung zum Priestertum oder gottgeweihten Leben im Orden munter mit den verschiedensten Berufen durcheinandergebracht, die die kirchensteueralimentierte Kirche in Deutschland anzubieten hat. Dies geschieht absichtlich und planmässig. Berufung aber und Beruf sind zwei verschiedene Dinge.

Laut Hans Urs von Balthasar gibt es “echte” und “forcierte Laien”. “Während die echten mit Selbstverständlichkeit ihren Dienst an ihrem Platz versehen – einen heute mehr als je wirklich unentbehrlichen Dienst –, müssen die ‘forcierten Laien’ immerfort ihr Laientum betonen und kirchenideologisch untermauern.” (Neue Klarstellungen, 1979, S. 116)

Ein damaliger hoher Mitarbeiter unseres Ordinariats äusserte 1997 zur vatikanischen Instruktion zur Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester öffentlich: “Der Papst macht die Kirche kaputt.” In einer Aussendung meines Bistums siebzehn Jahre später heisst es: “Bei ‘Geistlichen’ denken wir zuerst an Priester. Doch auch andere Hauptberufliche in Seelsorge, Schule und Caritas stellen sich in den Dienst für das Leben und den Glauben anderer.” (Zukunftsbilder Bistum Magdeburg 2019).

Diese Formulierungen sind nichts anderes als Nebelbomben. Der Neusprech soll das “Umdenken” festmauern, dem sich keiner entziehen können soll. Immer wieder wird beteuert: Wir wollen ja keine Kirche ohne Eucharistie, wir wollen ja keine Kirche ohne Priester. Aber gleichzeitig werden diesem Bekenntnis widersprechende Fakten gesetzt. Die Taten widersprechen den Worten. In ein und derselben Kleinstadt werden an einem Vormittag in zwei nicht weit voneinander entfernten Kirchen Gottesdienste gefeiert: der eine ist eine heilige Messe, der andere eine so genannte Wortgottesfeier. Solche Zustände sind im deutschsprachigen Raum Legion. Die Gläubigen und die Gottesdienstleiter selbst werden nicht darauf aufmerksam gemacht, dass sie durch die Teilnahme an der Wortgottesfeier ihrer Sonntagspflicht nicht nachkommen. Das eucharistische Opfer, das Christus das Leben kostet, ist uns keine zehn Minuten Fussweg oder fünf Minuten Autofahrt mehr wert. Diese Situation, die angeblich die zentrale Bedeutung der Eucharistie nicht schmälert, wird euphemistisch als “liturgische Vielfalt” bezeichnet. In manchen Bistümern wird heute sogar offiziell dazu aufgefordert, nicht zu einer heiligen Messe in die benachbarte Kirche zu fahren, sondern durch die Teilnahme am Wortgottesdienst der eigenen Gemeinde treu zu bleiben. Pensionierte Priester werden an der Zelebration gehindert. Das Ortsprinzip wird über die Treue zum eucharistischen Opfer des Herrn gestellt. Die “Gemeinde” ist wichtiger als der eucharistische Christus. Der Altar als Ort des Opfers wird zum Tisch der Kommunionspendung. Damit ist er aber auf die Dauer im Bewusstsein der Gläubigen kein Altar mehr und könnte letztlich auch abgeschafft werden.

Im Juli 2013 warnte Papst Franziskus vor der Klerikalisierung der Laien: “Der Klerikalismus ist ebenfalls eine sehr aktuelle Versuchung in Lateinamerika. Seltsamerweise handelt es sich in der Mehrheit der Fälle um eine sündige Komplizenschaft: Der Pfarrer klerikalisiert, und der Laie bittet ihn höflich, ihn zu klerikalisieren, weil es sich im Grunde für ihn als bequemer erweist.” Noch als Kardinal hatte Jorge Mario Bergoglio bereits 2011 formuliert: “Wir dürfen weder die Laien klerikalisieren, noch dürfen sie darum bitten. Der Laie ist Laie und soll als Laie leben – mit der Kraft der Taufe, die ihn dazu ermächtigt, Sauerteig der Liebe Gottes in der Gesellschaft zu sein, um Hoffnung zu wecken und zu säen, um den Glauben zu verkünden, nicht von der Kanzel, sondern von seinem alltäglichen Leben aus. Um das tägliche Kreuz zu tragen, wie wir es alle tragen. Allerdings das Kreuz des Laien, nicht das des Priesters.”

Bei uns sollen Laien – das heisst de facto aber nur einige wenige von ihnen – nun also an der “Leitung von Pfarreien” beteiligt werden. Es wird mitgeteilt: “Zukünftig wird nicht jede Pfarrei durch einen eigenen Pfarrer geleitet werden…[dies gilt offensichtlich als unabänderliches Schicksal]. Zunehmend heisst das für Pfarreien: Leitung wird in gemeinschaftlichen Formen wahrgenommen. Die Aufgabe von hauptberuflichen Mitarbeiter/innen liegt dann vor allem in der Ermutigung und Begleitung von Menschen, die ehrenamtlich Verantwortung übernehmen” (Zukunftsbilder Bistum Magdeburg 2019).

Im “Aufruf zum Ungehorsam” österreichischer Pfarrer hiess es 2011: “Wir werden uns dafür einsetzen, dass jede Pfarre einen eigenen Vorsteher hat: Mann oder Frau, verheiratet oder unverheiratet, hauptamtlich oder nebenamtlich. Das aber nicht durch Pfarrzusammenlegungen, sondern durch ein neues Priesterbild.”

Im Bistum Magdeburg wird davon ausgegangen, dass für die 44 Pfarreien zukünftig nicht mehr genügend Priester als Pfarrer zur Verfügung stehen. Es sollen aber keine Pfarreien zusammengelegt werden. Zugrunde gelegt wird Canon 517 § 2 CIC: “Wenn der Diözesanbischof wegen Priestermangels glaubt, einen Diakon oder eine andere Person, die nicht die Priesterweihe empfangen hat, oder eine Gemeinschaft von Personen an der Wahrnehmung der Seelsorgeaufgaben einer Pfarrei beteiligen zu müssen, hat er einen Priester zu bestimmen, der, mit den Vollmachten und Befugnissen eines Pfarrers ausgestattet, die Seelsorge leitet.” Darauf bezieht man sich nun mit zweifelhafter Berechtigung, wenn zukünftig mehr und mehr Pfarreien von Teams aus “Haupt- und Ehrenamtlichen” geleitet werden sollen, wobei die Rolle des verantwortlichen Priesters unklar bleibt und nach Aussagen von Ordinariatsmitarbeitern der eines Spirituals oder Geistlichen Begleiters der Gemeinde entspricht. Diese Einrichtung wird anscheinend als Dauerlösung angestrebt. Hier ist auch die Frage zu stellen, wie das überhaupt gehen soll, Leitung als Gruppe beziehungsweise Team wahrzunehmen. In keiner demokratischen Regierung gibt es das. Nur im Kollektiv der Edelkommunisten und der 68iger am Beginn der Studentenrevolution wurde dies proklamiert, allerdings ohne umgesetzt zu werden.

Die Hoffnung auf ausreichend Priesternachwuchs aus dem eigenen Bistum beziehungsweise auf Priester fidei donum aus anderen Ortskirchen hat man offensichtlich aufgegeben. Das Fatale ist, dass gerade der allen Beteuerungen zum Trotz erweckte Eindruck, man komme vor Ort auch ohne Priester ganz gut und vielleicht sogar noch besser aus, jede neue Priesterberufung für das Bistum in Keime zu ersticken droht. Wenn das, wofür der Priester lebt, die Feier des eucharistischen Opfers und das Hirtenamt in der Kirche, ersetzbar geworden ist, warum sollte ein junger Mann sich dann auf diesen an Konsequenzen reichen Weg machen? Und wenn wirklich wieder mehr Priester aus uns oder auch zu uns kommen, werden solche “Pfarreien neuen Typs” diese überhaupt noch als ihre eigene Hirten an- und aufnehmen können?

Wird hier eine irreversible Umgestaltung angestrebt?

Hans Urs von Balthasar schrieb: “Das biblische durchgehend gebrauchte Bild vom Hirten zeigt dies klar: der Hirte ist nicht unterteilbar, nicht durch Schafe zu ersetzen” (a.a.O., S. 117). Das Kirchenrecht sagt: “Die Pfarrei ist eine bestimmte Gemeinschaft von Gläubigen, die in einer Teilkirche auf Dauer errichtet ist und deren Seelsorge unter der Autorität des Diözesanbischofs einem Pfarrer als ihrem eigenen Hirten (proprio eiusdem pastori) anvertraut wird.” (Canon 515 §1 CIC) Eine Pfarrei kann also dementsprechend nicht auf Dauer ohne Pfarrer konzipiert werden (“Pfarrei“ und “Pfarrer“ stehen allein begrifflich in einem untrennbaren und unersetzbaren Zusammenhang!), analog zu einem Bistum, das zwar jahrelang vakant sein, aber nicht dauerhaft ohne Bischof gedacht werden oder leben kann (mit dem “Bistum“ und dem “Bischof“ verhält es sich sprachlich ebenso). Der Hirte heiligt, leitet und lehrt. Keine Gemeinde kann sich selbst heiligen, leiten und lehren, wenn uns auch schon vor Jahren gesagt wurde, heute sei die Gemeinde “Subjekt der Seelsorge”.

“Wortgottesfeiern”, zu deren Leitung so eifrig gutwillige und opferbereite ehrenamtliche Helfer ausgebildet werden, die dann natürlich das Erlernte auch einmal anwenden wollen, sind kein und können kein Ersatz für die sonntägliche Feier des eucharistischen Opfers sein. Dieser Eindruck wird aber immer mehr und offensichtlich absichtlich erweckt. Sollte wirklich kein Priester für die Messfeier zur Verfügung stehen und sollte der Weg zur nächsten Messe tatsächlich zu weit sein, dann empfiehlt es sich, dass die Gläubigen sich zum Hören auf das Wort Gottes, zum Bitt- und Lobgebet versammeln und dass ihnen gegebenenfalls auch die heilige Kommunion gespendet wird. Auf Französisch gibt es dafür den schönen Ausdruck “Assemblées dominicales en attente de prêtre”, das heisst “Sonntägliche Versammlungen in Erwartung eines Priesters”. Was nun mehr und mehr im deutschsprachigen Raum eingeführt wird, ist jedoch allen Bekräftigungen zum Trotz de facto etwas anderes. Jeder kann sich davon überzeugen.

Es drängt sich der Eindruck auf: Nicht nur der Phänotyp der Kirche soll sich ändern, sondern der Genotyp, in ihre vom Herrn eingestiftete Wesensstruktur soll eingegriffen werden. Für dieses Werk aber dürfen wir weder als Priester noch als Laien zur Verfügung stehen. Seien wir wachsam! Als christgläubige Laien müssen wir jeden zumutbaren Weg auf uns nehmen, um möglichst gemeinsam eine heilige Messe am Sonntag zu erreichen. Das “Zusammenkommen an einem gemeinsamen Ort“ war schon in der alten Kirche der erste Akt der sonntäglichen Eucharistie (vgl. die Beschreibung des hl. Justin um 155). Dabei gilt es, Fahrgemeinschaften zu organisieren und niemals das Ortsprinzip über die Einladung des Herrn zu seinem eucharistischen Opfer zu stellen. Und als Priester dürfen wir nicht zulassen, dass in unserem Verantwortungsbereich die sonntägliche Eucharistie oder das Hirtenamt durch Surrogate ersetzt werden. Alle noch so frommen Gebetsinitiativen um Priesternachwuchs laufen ins Leere, wenn sie durch unser tatsächliches Handeln ad absurdum geführt werden.

Eine wahre Erneuerung und ein wirklicher Aufbruch sind von diesem “Umdenken, dem sich keiner entziehen kann”, und von den damit angestrebten und schon längst begonnenen Umstrukturierungen nicht zu erwarten. Vor über 110 Jahren schrieb Wilhelm von Keppler, Bischof von Rottenburg, Worte, die uns auch heute noch den Weg zur wahren Reform zeigen können: “Eine Reform des Katholizismus muss selbstverständlich vor allem eine religiöse Reform sein. Ihre primären Triebkräfte und Hilfskräfte sind daher religiöse, die übernatürlichen Heilskräfte und Gnadenmittel, der Glaube, die Sakramente, das Messopfer, das Gebet, die Beichte. Das Sakrament der Busse ist das eigentliche Reformsakrament…

Hat man jemals gehört, dass einer der heutigen Reformer die Katholiken auch zum Gebet, zur Busse, zur Beichte ermahnt hätte?

Und doch ist dies die Vorbedingung jedes Heils. Man soll das Pferd nicht hinter den Wagen spannen. “Die falschen Reformer aller Zeiten sind daran zu erkennen, dass in ihren Plänen gerade die religiösen, übernatürlichen Kräfte keine Rolle spielen…” Auf diese übernatürlichen Kräfte, die uns vor allem durch die Sakramente vermittelt werden, dürfen und müssen wir uns als katholische Laienchristen und Priester auch heute verlassen. Denn der Herr hat versprochen, bei Seiner Kirche zu bleiben. Bleiben wir aber auch bei Ihm!
http://katholisch-informiert.ch/2015/08/...rung-der-laien/
Der Autor ist Pfarrer in Oschersleben in der Magdeburger Börde.

von esther10 21.08.2015 00:35

Bischof Oster mahnt, Kinder und Jugendliche stärker zu beachten


Der Passauer katholische Bischof Stefan Oster (50) ruft dazu auf, die Nöte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen stärker zu beachten in der Gesellschaft. Er wünsche sich, "dass wir die Themen Bildung, Ausbildung und Zuwendung unter ökonomischem Druck nicht aus dem Blick verlieren dürfen", betonte Oster am Sonntag in einem Interview mit dem Kölner domradio: "Ich habe auch meine Not, wenn es darum geht, Mütter, Frauen, so schnell wie möglich in den Produktionsprozess einzubinden. Die Tiefenpsychologie, die Bindungstheorie, alle wissen, wie wichtig es ist, dass kleine Kinder möglichst lange bei der Mutter sind und aufwachsen."

Zugleich forderte der Bischof, "dass man gewissermaßen für junge Menschen Verhältnisse schafft, in denen sie ein normales Leben führen, gut aufwachsen können und Begleitung finden von Menschen, die es gut mit ihnen meinen und ihnen einen Weg in den Glauben eröffnen". Oster, der selbst dem Salesianerorden angehört, äußerte sich zum 200. Geburtstag des heiligen Don Bosco. Der Gründer des Ordens ist berühmt für sein soziales Engagement für Kinder und Jugendliche.
An Don Bosco schätze er vor allem die "unbedingte Wertschätzung für jedes Menschenleben", erklärte Oster. Don Bosco habe keinen jungen Menschen als "schlecht, verdorben oder verloren betrachtet". Daraus habe er eine Pädagogik entwickelt, "die den jungen Menschen zuerst mit Liebe und Güte begegnen wollte und nicht, wie es damals üblich war, mit der Androhung von Strafen und Repressionen".
Auch Don Boscos Art, mit jungen Menschen umzugehen und sie zum Glauben zu führen, hätten ihn "so angesprochen, dass ich mich entschieden habe, Salesianer zu werden", betont Oster. Erst mit 30 Jahren habe er erstmals über Don Bosco gelesen und dabei erfahren, dass dieser als junger Mensch ein Gaukler gewesen sei und Zirkuskunststücke vorgeführt und so junge Menschen dann zum Gebet geführt habe: "Ich dachte mir, das ist ja eigenartig, weil ich selbst als Gaukler unterwegs gewesen war und mir einen Teil meines Studiums so verdient habe. Und dann habe ich diese Biografie in einem durchgelesen und wusste gewissermaßen innerlich, wohin ich gehöre.

von esther10 21.08.2015 00:34

Gender-kritische Talkshow „Hart aber fair“ von Flasberg wurde zensiert

Veröffentlicht: 21. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
Mathias von Gersdorff

Die „Hart-aber-fair“-Sendung „Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn?“ vom 2. März 2015 wird nachträglich vom WDR-Rundfunkrat gerügt und zensiert und muss deshalb aus der Mediathek entfernt werden.

Die Beschwerde ging von der „Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten in NRW“ aus, die in der Sendung „Sexismus“ vorfand. Der „Deutsche Frauenrat“ berichtet:
„Die Sendung von Frank Plasberg lief unter dem Titel: „Nieder mit den Ampelmännchen – Deutschland im Gleichheitswahn?“ – Bereits in der Anmoderation verließ Herr Plasberg den Standpunkt des neutralen Moderators, indem er 190 Genderprofessuren als „Alltagswahnsinn“ bezeichnete.“



Gegen „Gender“ argumentierten in der Talkshow der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki, die Autorin Birgit Kelle und die Schauspielerin Sophia Thomalla.

Für Gender traten der Fraktionschef der Grünen, Anton Hofreiter, und die feministische Autorin Anne Wizorek auf.

Dem Moderator Frank Plasberg wird vorgeworfen, sich manipulativ zugunsten der Gender-Gegner verhalten zu haben. „Frau Kelle wirkte wie die Anwältin des Moderators, bei dem er seine Meinung bestätigt bekam.“

Diese Argumentation ist haarsträubend. So gut wie in keiner Talkshow ist der Moderator „neutral“. Er und die Kameraführung haben alles in der Hand, um beim Zuschauer einen bestimmten Eindruck zu hinterlassen. In der besagten Sendung waren Hofreiter und Wizorek schlichtweg argumentativ unterlegen. Plasberg hätte massiv einwirken müssen, um die Gender-Fraktion retten zu können.

Die Rüge und die Zensur könnten schlimme Auswirkungen haben und dazu führen, dass Gender-Kritiker nicht mehr zu diesen Sendungen – eigens für ein Massenpublikum produziert – eingeladen werden.

Infos: Meedia, Genderrama, Buch über Talkshows, Noch ein Buch über Talkshows.
http://www.amazon.de/Talkshows-t%C3%A4gl...s+von+gersdorff




von esther10 21.08.2015 00:32

21.08.2015 15:30
„Hervorragende Brückenbauer“
Orientalische Christen bieten ein unausgeschöpftes Potenzial: Ein Gespräch mit Simon Jacob vom Zentralrat der Orientalischen Christen in Deutschland. Von Barbara Wenz
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Simon Jacob, ehemaliger Vorsitzender des Zentralrats der orientalischen Christen in Deutschland.
Foto: ZOCD
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Simon Jacob ist Gründungsmitglied des „Zentralrats der orientalischen Christen in Deutschland“ (ZOCD) und war bis vor kurzem auch dessen Vorsitzender. Bei der Generalversammlung vom 5. Juli 2015 hat Mike Malke ihn in diesem Amt abgelöst, Jacob hat eine neue Herausforderung als „Friedensbotschafter“ übernommen. Seit der Gründung im März 2013 hat der ZOCD eine breite Öffentlichkeit erreichen und die Interessen der gut 200 000 in Deutschland lebenden orientalischen Christen aus verschiedenen Ländern in Politik und Gesellschaft transportieren können.

Herr Jacob, wie kam es zur Idee der Gründung des Zentralrats?

Vor fünf Jahren lud die Konrad Adenauer Stiftung Kirchenvertreter nach Berlin ein. Es wurde der Wunsch geäußert, insbesondere auch Laien hinzuziehen, die die Situation aus der Sichtweise der Diaspora wiedergeben konnten. Schnell wurde allen klar, dass wir auch im Besonderen das Augenmerk auf den damals aufflammenden Arabischen Frühling richten mussten, welcher für die Christen im Nahen Osten, und in diesem Fall auch für die eigenen Verwandten in den Regionen, eher in einen Arabischen Winter münden würde. Daraus resultierend stellte sich die Frage nach einer politischen Stimme, welche im medialen und gesellschaftlichen Rahmen für die orientalischen Christen in Deutschland, aber auch im Nahen Osten, eine Plattform bietet. Während dieser Gespräche entstand die Gründungsidee des Zentralrates Orientalischer Christen.

Welches sind die thematischen Schwerpunkte in der Arbeit des ZOCD? Wie organisiert er sich?
Der Zentralrat ist eine Laienorganisation, die mit dem Klerus eng zusammenarbeitet, ebenso wie mit politischen Institutionen, um sich auf möglichst vielen Ebenen austauschen zu können. Er ist und bleibt dabei verankert im orientalischen Christentum mit dessen vielfältigen Kirchen und Riten. Der Zentralrat, der noch recht jung ist, finanziert sich komplett über Spenden und Mitgliedsbeiträge. Im letzten Jahr gewährte uns die Evangelische Landeskirche in Bayern eine Unterstützung in Höhe von 20 000 Euro, für die wir sehr dankbar sind. Obwohl die politische Landschaft unsere Kenntnisse intensiv annimmt, wir werden sehr oft zu Vorträgen und Diskussionsrunden eingeladen, hat man uns auf dieser Ebene bisher noch keinerlei Unterstützung zukommen lassen. Bis vor einigen Monaten haben ausschließlich ehrenamtliche Mitglieder alle Aktivitäten übernommen. Nun können wir uns endlich auch eine Teilzeitkraft leisten.

Welchen Stellenwert hat hier die Arbeit mit Flüchtlingen?
Unser Schwerpunkt war und ist besonders die Flüchtlingsarbeit, ein Thema, das – leider – im Laufe der letzten zwei Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Wir beziehen diesen Fokus auch in unsere Öffentlichkeitsarbeit und medialen Aktivitäten ein. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, auf die Situation der Christen und anderer Minderheiten im Nahen Osten hinzuweisen. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass das Christentum, aber auch das Jezi-dentum, kurz vor der totalen Vernichtung im Nahen Osten stehen. Damit einhergehend verliert auch der christliche Glaube in der westlichen Welt seine Wurzeln.

In der persönlichen Rückschau auf die letzten beiden Jahre seit Gründung des ZOCD: Was waren für Sie die größten Erfolge? Was hat Sie am meisten beeindruckt auf Ihren Reisen zu den Christen in Irak und Syrien?
Noch vor Jahren war den öffentlich-rechtlichen Medien das Thema sehr unangenehm. Wenige Journalisten hatten den Mut, darüber zu sprechen. Deshalb waren für mich unsere Reportagen mit der ARD, dem ZDF und weiteren Medien, welche ohne unsere aktive Unterstützung so nicht zustande gekommen wären, ein großer Erfolg.

In diesem Zusammenhang bin ich auch den Journalisten, die mitgewirkt haben, mehr als dankbar. Ebenfalls, neben unzähligen Vorträgen und Reisen in den Nahen Osten, alles ehrenamtlicher Natur, sind zwei Konferenzen zu erwähnen, die wir gemeinsam mit der Hanns-Seidel-Stiftung in Bayern durchgeführt haben. Diese Institution hatte es sich auf die Fahnen geschrieben, im politischen Rahmen für die Verfolgten dieser Welt einzustehen. Besondere Highlights waren die Besuche im Deutschen Bundestag, zwei Treffen mit dem Bundespräsidenten und weiteren hochkarätigen Politikern. Bemerkenswert stachen hier einige Politiker der CDU/CSU hervor, die sich nicht davor scheuten, die Problematik beim Namen zu nennen, wie zum Beispiel Herr Kauder, Herr Singhammer oder auch der Integrationsbeauftragte in Bayern, Martin Neumeyer, der mit mir bereits die Türkei und den Nordirak bereiste.

Was haben Sie in der Arbeit für den ZOCD als Niederlage empfunden? Wo ist Potenzial?
Gerne würden wir noch viel mehr Kirchen von unserer Arbeit überzeugen. Anfangs gestaltete es sich schwierig, aufgrund der tiefen Fragmentierung innerhalb der orientalischen Riten, alle an einen Tisch zu bringen. Doch inzwischen lösen sich die Blockadehaltungen immer mehr auf. Der Klerus sieht einen Gewinn in unserer Arbeit. Wie anfangs erwähnt, hätten wir uns auch mehr finanzielle Unterstützung seitens der Politik gewünscht. Manchmal war ich doch sehr frustriert darüber, dass man zwar unsere Kenntnisse gerne in Anspruch nahm, aber nicht bereit war, uns darüber hinaus zu unterstützen. So leisteten wir etwa eine immense Flüchtlingsarbeit mit einem minimalen Budget. Diese Arbeit ist insgesamt wichtig für eine funktionierende Gesellschaft. Und die Pflichten werden nicht weniger. Vielleicht können wir zukünftig die Politik stärker von unseren Qualitäten überzeugen. Weitere Möglichkeiten für unsere Arbeit sehen wir in der noch engeren Vernetzung zwischen Politik, Gesellschaft und Kirchen hier in Deutschland – aber auch als Bindeglied in den Nahen Osten. Die meisten der orientalischen Christen sind in Deutschland perfekt integriert, gut ausgebildet, sprechen mehrere Sprachen und sind bikulturell aufgewachsen, mithin also hervorragende Brückenbauer, vor allem auch zwischen den Religionen, deren Potenzial bisher kaum ausgeschöpft wurde.

Sie haben mit dem Amt des „Friedensbotschafters“ der ZOCD eine neue Herausforderung angenommen und dazu das Projekt „Peacemaker“ („Friedensbringer“) initiiert. Welches Konzept steht dahinter?
Das Projekt „Peacemaker“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch die Ergründung der christlichen Vergangenheit, dem Dialog mit den Menschen in der Gegenwart und dem Bestreben der Zukunft durch einen philosophischen Konsens einen neuen Akzent zu geben, um genau das zu finden, was eine vernunftbegabte Gesellschaft ausmacht: Eine Gesellschaft, die genug von Krieg und Terror hat und sich dem Codex der Toleranz, des Respekts und des Friedens verschrieben hat. Terrororganisationen wie der „Islamische Staat“ möchten uns im Glauben lassen, dass alle Bürger dieser Region ihre Ansichten teilen. Darauf abzielend, einen Keil in alle Gesellschaften zu treiben. Und im Besonderen in die westliche Gesellschaft, welche aus Angst und Unwissenheit Menschen in die Hände von Dogmatikern und Randgruppen drängt. Das kann für eine funktionierende Demokratie nicht gesund sein. Es wird höchste Zeit, dem etwas entgegenzusetzen.

Das denken viele Menschen in Deutschland und anderswo. Doch wie genau könnte das aussehen?
Unsere mehrmonatige Reise, die „Youth Peacemaker Tour“, startet im September in der Türkei, setzt sich dann fort in Georgien, Armenien, dem Iran, den Emiraten, führt uns durch den Irak, Syrien, Jordanien, Ägypten, Libanon und endet in der heiligen Stadt Jerusalem. Dabei werden wir, sofern möglich, tagtäglich über Blogs, Videos, Bilder und Artikel den Menschen in den jeweiligen Regionen eine Stimme geben. Der Dialog mit den einfachen Bürgern steht dabei im Mittelpunkt. Als Gesellschaft können wir es uns nicht leisten, die mediale Hoheit über das Internet denen zu überlassen, die dieses nutzen, um den Eindruck zu vermitteln, der Nahe Osten bestehe nur aus Gewalt und Terror. Die meisten Bürger dieser Region sind friedliebende Menschen und möchten einfach nur eine Arbeit, Sicherheit und eine sichere Zukunft für ihre Kinder haben.

Wie finanziert man ein solches Projekt?
Das Project Peacemaker finanziert sich ausschließlich aus Spendengeldern und durch Mithilfe einiger Sponsoren. Bisher haben wir noch nicht die nötige Summe von etwa 30 000 Euro zusammen, um das Projekt komplett finanzieren zu können. Doch ich bin zuversichtlich, dass wir es schaffen werden: Wir sind es gewohnt, mit minimalem Einsatz einen maximalen Ertrag zu erzielen. Das habe ich während meiner Wirtschaftsausbildung in einem bayerischen, mittelständischen Unternehmen gelernt. Zudem habe ich meinen hochbezahlten Manager-Posten in einem internationalen Großkonzern aufgegeben, um dieses Projekt, welches nicht nur mir am Herzen liegt, auch tatsächlich realisieren zu können.

Während Sie sich intensiv für den Frieden zwischen allen Ethnien und Religionen in Nahost einsetzen, kämpfen Ihre christlichen Brüder als Milizen gegen den „Islamischen Staat“ – es geht dabei um das nackte Überleben. Ist das nicht ein gedanklicher Spagat? Und wie meistern Sie ihn?
Es ist mehr als ein gedanklicher Spagat. Auf der einen Seite geht es um ein Thema, um das Theologen, Politiker und Medien bisher einen weiten Bogen gemacht haben. Nämlich um das Gewaltpotenzial im Islam, wenn dieser nach strikt orthodoxer Sichtweise ausgelegt und gelebt wird. Damit verbunden sind die allgemein gültigen Menschenrechte, die Minderheiten in einer Mehrheit nicht gewährt werden. Ich habe viele Länder des Nahen Ostens bereist. In kaum einem Land in dem die Scharia sunnitischer Prägung als Rechtsgrundlage diente, existierte eine Rechtsauffassung nach westlichem Standard. Dagegen bieten säkular geprägte Staaten wie die Türkei, die in den letzten Jahren Fortschritte gemacht hat oder vor allem Syrien, wie man es vor dem Krieg kannte, eine große Chance, allen Menschen das Recht zu geben, frei der eigenen Religion nachgehen zu können. Bei diesem Thema muss man auch ganz klar sagen, dass es nicht die wenigen verbliebenen Christen sind, die unter der Situation am meisten zu leiden haben, auch wenn sie besonders schwer betroffen sind, sondern in der Mehrheit Muslime, die sich nicht den orthodoxen und rückwärtsgewandten Ansichten der Extremisten beugen wollen. Momentan bilden Kurden die stärkste Fraktion gegen den „Islamischen Staat“. Die meisten sind Muslime. Bedauerlicherweise wird diese Ethnie gerade in Nordsyrien von der Türkei bekämpft, obwohl es die Kurden waren, die gemeinsam mit Christen („Suryoye“, das heißt Assyrer, Chaldäer, Aramäer) und arabischen Sunniten, den IS bisher weitestgehend davon abgehalten haben, bis an die türkische Grenze zu gelangen.

Wie beurteilen Sie die islamische Welt in Nahost derzeit?
Der Iran, den ich während der „Peacemaker-Tour“ besuchen werde, scheint innerhalb des schiitischen Islams eine sehr flexible Auslegung zu haben mit dem Resultat, dass gerade dort das Christentum, mit seinen alteingesessenen Kirchen, in Harmonie mit allen Religionen zusammenlebt. Wenn allerdings Prediger beim Freitagsgebet gegen Christen, Jeziden, liberale Sunniten und besonders gegen Schiiten hetzen, darf man sich nicht wundern, wenn es alle paar Wochen in Bagdad oder anderen von Spannungen heimgesuchten Regionen Bombenanschläge gibt. Ist ein Mensch, der zum Beispiel nicht der sunnitischen Mehrheit (Umma) angehört, nun gleichberechtigt oder nicht? Sind die Friedenssuren im Koran nur für Muslime gültig oder auch für Nichtmuslime? Darf ich den Islam verlassen, ohne den Tod fürchten zu müssen? Alles wichtige und berechtigte Fragen, wie ich meine, die eine theologische Interpretation benötigen. Dies auf höchster Ebene und nicht in Form von Hassbotschaften, die teilweise von kaum ausgebildeten Predigern über das Internet verbreitet werden.

Betrachten wir die Situation nun aus dem gesellschaftlichen Blickwinkel, kommt man nicht um die Beobachtung herum, dass die muslimische Gesellschaft im Nahen Osten bereits viel weiter ist, als wir in Europa zu glauben vermögen. Der arabische Frühling ging zunächst von einer jungen Generation aus, die die Freiheiten der sozialen Medien nutzte, um sich im Hintergrund zu organisieren. Der freiheitliche Gedanke, den Facebook, Twitter und Youtube verströmten, ist nicht verschwunden. Eine junge Generation nimmt die Religion als spirituellen Aspekt wahr, welcher zutage kommt, wenn dieser auch gebraucht wird. Die meisten Menschen sind in der Moderne angekommen. Unvorstellbar, dass jemand sein Smartphone aus der Hand gibt, weil es „haram“ ist. Also ein Produkt westlicher Errungenschaften. Und genau hier liegt die Chance eines gemeinsamen und friedlichen Zusammenlebens. Befreit vom Korsett einer orthodox-religiösen Sichtweise, kann sich eine Gesellschaft vollends entfalten und entwickeln. Vielleicht nicht nach ähnlich demokratischen Maßstäben wie bei uns. Aber die Chance ist nicht gering. Persönlich bin ich der festen Überzeugung, dass wir dem Zusammenleben der Religionen und Ethnien im Nahen Osten die Chance geben sollten, die sie auch verdient haben. Dies ist aber nur möglich, wenn man Ängste und extremistische Ideologien aus den Köpfen einer jungen Generation bekommt. Ihnen Aussicht auf eine andere Perspektive bietet. Und genau darauf zielt das „Project Peacemaker“ ab
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