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von esther10 25.02.2016 00:10

Linz: Nordafrikaner machen Bahnhof zur „Hölle“ für Frauen



Willkommensschild: Reisende fühlen sich bedroht Foto: picture alliance/APA/picturedesk.com
LINZ. In der oberösterreichischen Stadt Linz berichten immer mehr Frauen von Übergriffen durch Nordafrikaner. Vor allem der Bahnhof habe sich zu einer „Hölle“ für Frauen entwickelt, sagte eine Linzerin der britischen Mail Online. „Es ist schrecklich. Ich habe Angst. Sie sind wie wilde Tiere – betrunken und einfach überall.“ Eher nehme sie „ein Taxi in die Hölle, als dort hineinzugehen“.

Laut dem Online-Portal oe24.at besteht das Problem mit den jungen Männern aus Marokko, Algerien und Tunesien bereits seit Wochen. „Die Vergehen reichen von Störung der öffentlichen Ordnung über gefährliche Drohung bis zu schwerer Körperverletzung“, sagte ein Polizeisprecher dem Blatt. Auch Helfer des Roten Kreuzes seien angegriffen worden.

„Diese Klientel ist sehr schwer in den Griff zu bekommen“

In der vergangenen Woche wurden zusätzliche Polizisten in den Bahnhof geschickt, um die Sicherheitslage wieder in den Griff zu bekommen. Ziel war es, die Nordafrikaner von dem Platz zu vertreiben. Anfang Februar hatte der Brandbrief eines Vaters die öffentliche Debatte über die Zustände ausgelöst. „Unsere Tochter lernt Friseurin in Linz. Sie muß regelmäßig am Abend durch den Bahnhof gehen. Sie hat uns gesagt, daß sie Angst hat, weil auf ihrem Weg sehr viele junge ausländische Burschen stehen“, schrieb Franz H. an die Landesregierung. „In einem Land wie Österreich darf es einfach nicht sein, daß unsere Kinder am Weg zur Arbeit und nach Hause Angst haben müssen.“

„Diese Klientel ist sehr schwer in den Griff zu bekommen“, sagte Landespolizeidirektor Andreas Pilsl. „Aber diese Leute wissen genau, daß sie es bei uns nicht mit der marokkanischen Polizei zu tun haben, sondern mit Beamten, die die Menschenrechte achten.“ Viele der Nordafrikaner müßten eigentlich abgeschoben werden, kritisierte Pilsl. Dies gelinge jedoch kaum.

Landeschef Josef Pühringer (ÖVP) hatte Anfang des Monats harte Maßnahmen angekündigt. „Eine kleine Gruppe von Marokkanern gefährdet unsere Polizistinnen und Polizisten und schürt die Ablehnung gegenüber allen Flüchtlingen. Damit muß Schluß sein.“ (ho)
https://jungefreiheit.de/politik/ausland...le-fuer-frauen/


von esther10 25.02.2016 00:10

Mit den Orthodoxen zusammen unterwegs sein
Pressekonferenz mit Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk von Kiew

25. FEBRUAR 2016
Swjatoslaw Schewtschuk (2013) / Wikimedia Commons - Longin Wawrynkiewicz - Senat Rzeczypospolitej Polskiej, CC BY-SA 3.0 PL



Der Großerzbischof von Kiew, Swjatoslaw Schewtschuk, Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine, zeigt sich inzwischen hinsichtlich der Ökumene zwischen Katholiken und Orthodoxen optimistisch. Im Rahmen einer Pressekonferenz in Rom am Sitz der ukrainischen katholischen Vereinigung Santa Sofia, die von Papst Paul VI. im Jahre 1969 eingeweiht wurde, sprach er am Dienstag über seine Eindrücke nach dem Treffen zwischen Papst Franziskus und dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill.

„Wir wollen mit den Orthodoxen zusammen unterwegs sein, nicht nur in Frieden, sondern wir wollen die Einheit zwischen den Kirchen“, sagte Erzbischof Schewtschuk. „Endlich!“ Das habe er gedacht, als er sich das Treffen zwischen Papst und Patriarch ansah: „Ich denke, diese Umarmung ist wirklich eine heilige Sache, ein wichtiger Schritt auf dem ökumenischen Weg der Kirche“, fügte er hinzu.

Allerdings rief die gemeinsame Erklärung von Papst und russisch-orthodoxem Patriarchen Irritationen in der Ukraine hervor. Er räumte ein, dass sich das ukrainische Volk durch die Erklärung verletzt fühlte und erklärte: „Ich verstehe die Gefühle meines Volkes, das ist, warum ich mich zum Sprachrohr gemacht habe.“ Der Papst habe gesagt, dass er diese Gefühle respektiere, und dass das ukrainische Volk wirklich unter dem Krieg leide, was ein Verständnis der prophetischen Geste womöglich erschwere. Der Krieg sei ein Drama für 45 Millionen Menschen. „Jeden Tag gibt es Tote, Verletzte, ein Eingreifen russischer Soldaten und schwere Waffen. Tatsächlich ist es kein Bürgerkrieg, sondern eine ausländische Aggression, und das tauchte nicht in der Erklärung auf.“

Er betonte, dass der Dialog zwischen Christen von politischen Interessen frei sein sollte: „Christen können nur dann einander zuhören (…), vergeben und Frieden stiften, einen Weg zur vollen sichtbaren Einheit einschlagen, nur dann, wenn sie frei von Geopolitik sind, von der Unterwerfung unter eine weltliche Macht, befreit vom Wahnsinn der Mächtigen dieser Welt.“

Unmittelbar nach der Begegnung hatte der Großerzbischof von Kiew, Swjatoslaw Schewtschuk, die historische Begegnung mit Patriarch Kyrill noch „eine indirekte Unterstützung der russischen Aggression gegen die Ukraine durch den Apostolischen Stuhl“ genannt. Der Papst sagte dazu während der fliegenden Pressekonferenz: „Ich weiß, Swjatoslaw ist ein guter Mensch; in Buenos Aires haben wir für vier Jahre zusammen gearbeitet. Ich habe Respekt vor ihm.“ Sie seien miteinander vertraut, jedoch erschien ihm die Äußerung ein wenig seltsam. Allerdings besann er sich, dass es wichtig sei, die Hermeneutik des Ganzen zu suchen, um eine Nachricht zu verstehen. (mk)
https://de.zenit.org/articles/mit-den-or...af3672-40961937


von esther10 25.02.2016 00:06

„Dieses Volk verdient eine solche Tragödie nicht“
Fliegende Pressekonferenz auf dem Rückflug von Ciudad Juárez nach Rom, 17. Februar 2016 — Volltext

25. FEBRUAR 2016


© PHOTO.VA - OSSERVATORE ROMANO

Wir dokumentieren im Folgenden die offizielle deutsche Übersetzung der „fliegende“ Pressekonferenz von Papst Franziskus auf dem Rückflug von Ciudad Juárez (Mexiko) nach Rom, am Mittwoch, dem 17. Februar 2016.

***

(Pater Lombardi)

Heiliger Vater, danke, dass Sie wie am Ende jeder Reise hier sind für ein zusammenfassendes Gespräch, für einen großen Überblick über die Reise; danke für Ihre Bereitschaft, auf viele Fragen unserer internationalen Gemeinschaft zu antworten. Wie gewöhnlich, haben wir die verschiedenen Sprachgruppen gebeten, sich untereinander zu verständigen und einige Fragen vorzulegen, aber natürlich beginnen wir mit den Kollegen aus Mexiko. So bitten wir Sie, den ersten beiden auf Spanisch zu antworten und danach auf Italienisch, weil mehrere Kollegen das besser verstehen.

Die erste Frage stellt Maria Eugenia Jimenez Calíz von „Milenio“ einer bedeutenden mexikanischen Tageszeitung.

(Maria Eugenia Jimenez Calíz)

Heiliger Vater, in Mexiko gibt es Tausende von Verschwundenen (desaparecidos), doch der Fall der 43 aus Ayotzinapa ist ein emblematischer Fall. Ich möchte Sie fragen, warum Sie sich nicht mit ihren Angehörigen getroffen haben, und auch eine Botschaft für die Angehörigen der Tausenden von Verschwundenen…

(Papst Franziskus)

Also, wenn Sie die Botschaften lesen – da gab es immer wieder Hinweise auf die Ermordeten, auf die Toten, auf die von all diesen Banden des Drogen- und des Menschenhandels geforderten Leben. Das heißt, ich habe von diesem Problem als einer der Plagen gesprochen, unter denen Mexiko leidet. Es gab einige Versuche, Personen zu empfangen, und es waren viele Gruppen, die sogar untereinander zerstritten sind, mit internen Kämpfen. Da habe ich es vorgezogen zu sagen, dass ich sie in der Messe alle sehen würde, in der Messe in Juárez, wenn sie wollten, oder auch in einer anderen, aber ich war dafür offen und bereit. Es war praktisch unmöglich, alle Gruppen zu empfangen, die andererseits auch untereinander aufgesplittert waren. Es ist eine Situation, die für mich, der ich Ausländer bin, natürlich schwer verständlich ist, nicht wahr? Doch ich glaube, dass auch die mexikanische Gesellschaft Opfer all dessen ist: der Kriminalität, dass man Menschen verschwinden lässt, dass Menschen „weggeworfen“ werden. Ich habe in den Ansprachen, wo ich nur konnte, darüber gesprochen, und Sie können das dort feststellen. Es ist ein tiefer Schmerz, den ich mitnehme, denn dieses Volk verdient eine solche Tragödie nicht.

(Pater Lombardi)

Danke. Und jetzt geben wir das Wort an Javier Solorzano Zinser von „Canal Once“.

(Javier Solorzano Zinser)

Vielen Dank. Papst Franziskus, vielen Dank. Das Problem der Pädophilie hat in Mexiko, wie Sie wissen, sehr gefährliche, sehr schmerzliche Wurzeln. Der Fall von Pater Maciel hat tiefe Spuren hinterlassen, vor allem bei den Opfern. Die Opfer fühlen sich weiterhin nicht geschützt von der Kirche, viele von ihnen stehen weiter fest im Glauben, einige von ihnen sind sogar Priester geworden. Ich frage Sie: Wie denken Sie über dieses Thema? Haben Sie irgendwann daran gedacht, sich mit den Opfern zu treffen? Und was meinen Sie allgemein zu der Idee, dass man die Priester, wenn sie schließlich für Fälle dieser Art entdeckt werden, nur in eine andere Pfarrei versetzt und weiter nichts… Wie sehen Sie diese Angelegenheit? – Und vielen Dank.

(Papst Franziskus)

Gut. Ich beginne mit dem zweiten Punkt. Ein Bischof, der einen Priester in eine andere Pfarrei versetzt, wenn ein Fall von Pädophilie entdeckt wird, ist verantwortungslos, und das Beste, was er tun kann, ist, seinen Rücktritt einzureichen. Ist das klar? – Zweitens: zurück zum Fall Maciel. Hier erlaube ich mir, den Mann zu ehren, der zu einer Zeit kämpfte, in dem er nicht die Kraft hatte, sich durchzusetzen, bis er sich schließlich durchsetzen konnte: Ratzinger. Kardinal Ratzinger – ein Applaus für ihn! – ist ein Mann, der die gesamte Dokumentation hatte. Als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre hatte er alles in der Hand, führte die Untersuchungen durch und kam näher, näher, näher, näher, und konnte in der Ausführung nicht darüber hinausgehen. Doch wenn Sie sich erinnern: Zehn Tage bevor der heilige Johannes Paul II. starb, sagte jener Kreuzweg der ganzen Kirche, dass die Schweinereien, der „Schmutz“ in der Kirche gesäubert werden musste. Und in der Messe Pro Eligendo Pontifice – er ist nicht dumm, er wusste, dass er ein Kandidat war – ging es ihm nicht darum, seine Position zu verschleiern, und er sagte genau dasselbe. Das heißt, er war der Mutige, der vielen geholfen hat, diese Tür zu öffnen. So möchte ich das in Erinnerung rufen, denn manchmal vergessen wir diese verborgenen Arbeiten, die das sind, was die Grundlagen dafür bereitet, die Sache ans Licht zu bringen. – Drittens: Wir arbeiten reichlich. Ich habe mit dem Kardinal Staatssekretär gesprochen und auch mit dem Team des Neunerrats der Kardinäle, und nachdem ich sie angehört habe, habe ich entschieden, einen weiteren beigeordneten Sekretär in der Kongregation für die Glaubenslehre zu ernennen, der sich nur mit diesen Fällen beschäftigen soll – denn die Kongregation schafft es nicht neben allem, was sie zu tun hat – also einen, der diese Dinge zu handhaben weiß. Außerdem wurde ein Berufungsgericht eingesetzt unter dem Vorsitz von Erzbischof Scicluna, der die Fälle der zweiten Instanz behandelt, das heißt, wenn jemand Berufung einlegt. Die erste Instanz wird nämlich von der sogenannten „feria quarta“, der Mittwochs-Versammlung der Kongregation für die Glaubenslehre geprüft. Es ist nicht gerecht, dass ein Berufungsfall an die erste Instanz zurückverwiesen wird. Daher die zweite Instanz, die bereits ein auch juristisches Profil hat mit einem Verteidiger. Doch wir müssen zur Eile drängen, denn wir sind mit den Fällen ziemlich im Rückstand, denn es tauchen [weitere] Fälle auf. – Viertens: Eine weitere Einrichtung, die sehr gut arbeitet, ist die Kommission für den Schutz der Minderjährigen. Sie ist nicht strikt auf die Pädophilie-Fälle beschränkt, sondern allgemein auf den Schutz der Minderjährigen. Dort habe ich mich einen ganzen Vormittag lang selbst mit sechs Missbrauchsopfern getroffen – zwei Deutsche, zwei Irländer und zwei Engländer, Männer und Frauen –, und auch in Philadelphia habe ich mich mit Opfern getroffen. Auch dort hatte ich an einem Vormittag eine Versammlung mit ihnen. Das heißt, es wird gearbeitet. Doch ich danke Gott, dass die Sache ans Licht gebracht wurde, und man muss weiterhin aufdecken und sich der Sache bewusst werden. Ich möchte abschließend sagen, dass es eine Scheußlichkeit ist, denn ein Priester ist geweiht, um ein Kind zu Gott zu führen, und dort wird es in einem teuflischen Opfer „verzehrt“ und zerstört. Und nun, was den Fall Maciel betrifft, kommen wir auf die Kongregation zurück: Es ist sind umfangreiche Maßnahmen ergriffen worden; die Kongregationsleitung steht teilweise unter Aufsicht, das heißt, der Generalobere wird vom Rat, vom Generalkapitel gewählt, aber den Vikar wählt der Papst. Zwei Generalräte werden vom Generalkapitel gewählt, und weitere zwei wählt der Papst. Auf diese Weise helfen wir, Altlasten zu überprüfen.

(Pater Lombardi)

Danke.

(Papst Franziskus)

Wer das nicht verstanden hat, möge einen Spanier bitten, ihm zu erklären, was ich gesagt habe…

(Pater Lombardi)

Jetzt erteilen wir Phil Pullella von Reuters das Wort, den alle Unsrigen sehr gut kennen.

(Phil Pullella)

Guten Abend, Heiligkeit. Sie haben heute sehr vielsagend von den Problemen der Migranten gesprochen. Auf der anderen Seite der Grenze läuft allerdings eine recht harte Wahlkampagne. Einer der Kandidaten für das Weiße Haus, der Republikaner Donald Trump, hat kürzlich in einem Interview gesagt, Sie seien ein Mann der Politik, und er hat sogar gesagt, dass Sie vielleicht auch eine Marionette, ein Werkzeug der mexikanischen Regierung sind für die Einwanderungspolitik. Er hat erklärt, dass er im Fall seiner Wahl eine 2.500 km lange Mauer entlang der Grenze bauen will; dass er elf Millionen illegale Einwanderer deportieren will, womit er Familien auseinanderreißt usw. Nun möchte ich vor allem fragen, was Sie zu diesen Anschuldigungen gegen Sie meinen und ob ein amerikanischer Katholik einen solchen Menschen wählen kann.

(Papst Franziskus)

Aber Gott sei Dank, dass er gesagt hat, ich sei ein Mann der Politik, denn Aristoteles definiert den Menschen als „animal político“ [spanische Übersetzung von zoon politikon, hier scherzhaft wörtlich interpretiert als „politisches Tier“ (Anm. d. Übers.)]: So bin ich wenigstens eine menschliche Person! Und dass ich eine Marionette bin…nun, vielleicht, ich weiß nicht… das überlasse ich Ihrem Urteil, dem Urteil der Menschen… Und dann: Ein Mensch, der nur daran denkt, Mauern zu errichten, wo auch immer, und nicht Brücken zu bauen, ist nicht christlich. Das steht nicht im Evangelium…Und die andere Frage, was ich raten würde, d.h. ihn zu wählen oder nicht zu wählen: Da mische ich mich nicht ein. Ich sage nur: Dieser Mensch ist nicht christlich, wenn er das so sagt. Man muss prüfen, ob er die Dinge so gesagt hat. Und darum halte ich ihm diesen Zweifel zugute.

(Pater Lombardi)

Vielen Dank. Und jetzt geben wir das Wort an Jean-Louis de la Vaissière von France Presse.

(Jean-Louis de la Vaissière)

Die Begegnung mit dem russischen Patriarchen Kyrill und die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung ist in aller Welt als ein historischer Schritt gewürdigt worden. Aber jetzt, schon heute, fühlen sich in der Ukraine die griechisch-katholischen Christen verraten und sprechen von einem „politischen Dokument“ zur Unterstützung der russischen Politik. So ist in dem Gebiet der Krieg der Worte erneut aufgeflammt. Denken Sie, dass Sie nach Moskau gehen können; sind Sie vom Patriarchen eingeladen worden? Oder vielleicht nach Kreta, um das panorthodoxe Konzil im Frühling zu begrüßen?

(Papst Franziskus)

Ich beginne beim Letzten. Ich werde zugegen sein, im Geiste und mit einer Botschaft. Es würde mir gefallen, dorthin zu gehen und sie auf dem panorthodoxen Konzil zu begrüßen – sie sind Brüder. Doch ich muss Achtung bezeugen. Ich weiß jedoch, dass sie katholische Beobachter einladen wollen, und das ist eine schöne Brücke. Aber hinter den katholischen Beobachtern werde ich stehen, indem ich mit den besten Wünschen bete, dass die Orthodoxen vorangehen, vorangehen, denn sie sind Brüder, und ihre Bischöfe sind Bischöfe wie wir. Und dann: Kyrill. Mein Bruder. Wir haben uns geküsst, umarmt, und außerdem ein Gespräch von einer Stunde…

(Pater Lombardi)

…zwei Stunden!

(Papst Franziskus)

…zwei Stunden! Zwei Stunden, in denen wir als Brüder miteinander gesprochen haben, ehrlich und offen, und niemand weiß, worüber gesprochen wurde, nur das, was wir am Ende öffentlich gesagt haben und was sich auf das bezog, was wir bei dem Gespräch empfunden haben. – Drittens: dieser Artikel, diese Erklärungen in der Ukraine. Als ich das gelesen habe, war ich ein wenig besorgt, denn es war vielmehr Sviatoslav Shevchuk, der gesagt haben soll, das ukrainische Volk oder einige Ukrainer oder viele Ukrainer seien zutiefst enttäuscht und fühlten sich verraten. Zunächst einmal: Ich kenne Sviatoslav gut. In Buenos Aires haben wir vier Jahre lang zusammengearbeitet. Als er gewählt wurde – mit 42 Jahren, ein guter Mann! –, als er zum Großerzbischof gewählt wurde, ist er nach Buenos Aires zurückgekommen, um seine Sachen zu holen. Und da ist er zu mir gekommen und hat mir eine kleine Ikone der Muttergottes der Zärtlichkeit geschenkt und mir gesagt: „Sie hat mich mein Leben lang begleitet; ich möchte sie dir überlassen, der du mich in diesen vier Jahren begleitet hast.“ Es ist eines der wenigen Dinge, die ich mir aus Buenos Aires habe bringen lassen, und ich habe sie auf meinem Schreibtisch. Er ist also ein Mann, dem gegenüber ich große Achtung habe und auch Vertrautheit, wir duzen uns. Und darum schien mir das ein bisschen merkwürdig. Und ich habe mich an etwas erinnert, das ich Ihnen hier einmal gesagt habe: Um eine Nachricht, eine Erklärung zu verstehen, muss man die Hermeneutik des Ganzen suchen: Wann hat er das gesagt? Es wurde in einer Erklärung vom 14. Februar gesagt, am vergangenen Sonntag. Ein Interview mit Pater… – ich erinnere mich nicht an den Namen, ein ukrainischer Priester – in der Ukraine gegeben und veröffentlicht. Das Interview ist gut zwei Seiten lang, und diese Nachricht befindet sich im drittletzten, so kleinen Absatz. Ich habe das Interview gelesen und möchte folgendes sagen: Shevchuk erklärt sich – im dogmatischen Teil [des Interviews] – als Sohn der Kirche, in Gemeinschaft mit dem Bischof von Rom, mit der Kirche. Er spricht vom Papst, von der Nähe des Papstes und von sich selbst, von seinem Glauben und auch von dem Glauben des orthodoxen Volkes dort. Im dogmatischen Teil gibt es keinerlei Schwierigkeit, der ist orthodox im guten Sinne des Wortes, das heißt katholische Lehre. Dann – wie in jedem Interview, so auch z. B. in diesem – hat jeder das Recht, seine persönliche Meinung zu sagen. Und das hat er nicht in Bezug auf die Begegnung getan, denn über sie sagte er: „Es ist eine gute Sache, und wir müssen vorangehen.“ In diesem zweiten Teil geht es um die persönlichen Gedanken, die jemand hat. Wenn ich zum Beispiel über die Bischöfe, die pädophile Priester einfach versetzen, gesagt habe, dass das Beste, was sie tun können, ist, zurückzutreten, dann ist das nichts Dogmatisches, sondern das, was ich denke. Und so hat er seine persönlichen Vorstellungen, über die man sprechen muss, und er hat ein Recht, sie zu haben. Alles, was er sagt, bezieht sich auf das Dokument: Da liegt das Problem. Über die Tatsache der Begegnung selbst sagt er: „Das ist der Herr, der Geist, der vorangeht, die Umarmung…“ Alles in Ordnung. Das Dokument? Es ist ein Dokument, über das man diskutieren kann. Und noch etwas anderes ist dazu zu sagen: Die Ukraine befindet sich in einem Moment des Krieges, des Leidens, mit vielen Interpretationen. Ich habe das ukrainische Volk viele Male sowohl beim Angelus als auch in den Mittwochs-Audienzen erwähnt und die Menschen um ihr Gebet und ihre Nähe gebeten. Doch die historische Tatsache eines Krieges… jeder hat seine eigene Vorstellung: Wie ist dieser Krieg? Wer hat ihn angefangen? Was ist zu tun? Was ist nicht zu tun?… Es ist klar, dass dies ein historisches Problem ist, aber auch ein existenzielles Problem des Landes, und es spricht vom Leiden. Und dort, in diesen Kontext stelle ich diesen Abschnitt, und von daher versteht man, was die Gläubigen sagen… Denn Sviatoslav sagt: „Viele Gläubige haben mich angerufen oder mir geschrieben und gesagt, dass sie zutiefst enttäuscht sind und sich von Rom verraten fühlen.“ Es versteht sich, dass ein Volk in jener Situation das so empfindet. Das Dokument ist in diesem Punkt der ukrainischen Frage diskutierbar, aber dort wird gesagt, dass der Krieg enden möge und man zu Übereinkünften kommen solle. Auch ich persönlich habe gesagt, dass die Vereinbarungen von Minsk vorangehen sollen und man nicht mit dem Ellenbogen auswischen soll, was mit den Händen geschrieben wurde. Die Kirche von Rom, der Papst, hat immer gesagt: „Sucht den Frieden!“ Ich habe beide Präsidenten empfangen. Und darum, wenn er sagt, dass er das von seinem Volk gehört hat, verstehe ich das; ich verstehe das. Aber das ist nicht „die“ Nachricht. Die Nachricht ist das Ganze. Wenn Sie das ganze Interview lesen, werden Sie sehen, dass es da ernsthafte dogmatische Aussagen gibt, die bleiben, es gibt einen Wunsch nach Einheit, nach ökumenischem Fortschritt – er ist ein Mensch der Ökumene… Und es gibt einige Meinungen… Er hat mir geschrieben, als man von der Reise, von der Begegnung erfuhr, aber als ein Bruder, indem er seine Meinungen als Bruder kundtat… Mir missfällt das Dokument nicht, so wie es ist; es missfällt mir nicht, und zwar in dem Sinn, dass wir die Dinge respektieren müssen; jeder hat seine Freiheit, zu denken, und in dieser Situation ist es sehr schwierig. Und von Rom aus… Jetzt ist der Nuntius an der Grenze, wo gekämpft wird, und hilft den Soldaten, den Verletzten. Die Kirche von Rom hat viel Hilfe dorthin geschickt, sehr viel Hilfe. Und immer den Frieden suchen, die Vereinbarungen; man respektiere das Abkommen von Minsk… Das ist der Gesamtzusammenhang. Aber man muss nicht erschrecken wegen dieses Satzes: Das ist eine Lehre, dass eine Nachricht mit der Hermeneutik des Ganzen und nicht nur eines Teiles interpretiert werden muss.

(Jean-Louis de la Vaissière)

Hat Patriarch Kyrill Sie eingeladen, einmal nach Moskau zu kommen?

(Papst Franziskus)

Patriarch Kyrill … Ich möchte lieber – denn wenn ich eines sage, muss ich auch anderes und wieder anderes sagen – so möchte ich also lieber, dass das, worüber wir allein gesprochen haben, nur eben das ist, was wir öffentlich gesagt haben. Das ist eine Tatsache. Und wenn ich dieses sage, müsste ich auch jenes sagen … nein! Das, was ich öffentlich gesagt habe, das, was er öffentlich gesagt hat, das ist es, was man über die private Unterredung sagen kann. Andernfalls wäre sie ja nicht privat. Ich kann Ihnen aber das sagen: Ich bin glücklich hinausgegangen; und auch er.

(Pater Lombardi)

Vielen Dank für diese ausführliche Antwort zu einem grundlegenden Thema. Jetzt geben wir das Wort an Carlo Marroni, der die italienische Gruppe vertritt und von „Il Sore 24 Ore“ entsandt ist.

(Carlo Marroni)

Heiliger Vater, meine Frage betrifft die Familie, ein Thema, das Sie auf dieser Reise angesprochen haben. Im italienischen Parlament wird ein Gesetz über die zivilrechtlichen Lebenspartnerschaften diskutiert. Dieses Thema führt zu heftigen Auseinandersetzungen in der Politik, aber auch zu einer heftigen Debatte in der Gesellschaft und unter den Katholiken. Insbesondere wollte ich wissen, was Sie über das Thema der Adoptionen seitens zivilrechtlicher Lebenspartnerschaften denken und dann über die Rechte der Kinder im Allgemeinen. Danke.

(Papst Franziskus)

Zunächst: Ich weiß nicht, wie die Dinge im italienischen Parlament liegen. Der Papst mischt sich nicht in die italienische Politik ein. Bei der ersten Versammlung mit den [italienischen] Bischöfen im Mai 2013 war eines der drei Dinge, die ich gesagt habe: „Mit der italienischen Regierung, da habt ihr euch zu arrangieren“. Denn der Papst ist für alle da, und er kann sich nicht in die konkrete Innenpolitik eines Landes begeben. Das ist nicht die Rolle des Papstes. Und das, was ich denke, ist das, was die Kirche denkt und was sie bei vielen Gelegenheiten gesagt hat. Denn Italien ist nicht das erste Land, das diese Erfahrung macht; es sind viele Länder. Ich denke das, was die Kirche immer gesagt hat.

(Pater Lombardi)

Danke. Und jetzt geben wir das Wort an Paloma Garcia Ovejero von „Cope“, Spanierin, wie Sie wissen.

(Paloma Garcia Ovejero)

Heiliger Vater, seit einigen Wochen herrscht in vielen lateinamerikanischen Ländern, aber auch in Europa, große Sorge wegen des „Zika-Virus“. Das größte Risiko soll für schwangere Frauen bestehen, da gibt es Angst. Einige offizielle Stellen haben vorgeschlagen, Abtreibungen durchzuführen oder Schwangerschaften zu vermeiden. Kann die Kirche in diesem Fall die Auffassung des „geringeren Übels“ in Betracht ziehen?

(Papst Franziskus)

Abtreibung ist nicht ein „geringeres Übel“, es ist ein Verbrechen. Es heißt, einen aus dem Weg zu räumen, um einen anderen zu retten. Das ist das, was die Mafia tut. Abtreibung ist ein Verbrechen, ein absolutes Übel. Hinsichtlich des „geringeren Übels“: eine Schwangerschaft zu vermeiden ist ein Fall – wir sprechen von einem Konflikt zwischen dem fünften und dem sechsten Gebot. Paul VI. – ein großer! – hat in einer schwierigen Situation in Afrika den Ordensschwestern erlaubt, im Fall von Vergewaltigung Verhütungsmittel zu verwenden. Man darf nicht das Übel, eine Schwangerschaft allein zu vermeiden, mit der Abtreibung verwechseln. Die Abtreibung ist nicht ein theologisches Problem, es ist ein menschliches Problem, ein medizinisches Problem. Man tötet eine Person, um eine andere – im günstigsten Fall – zu retten oder gut durchkommen zu lassen. Abtreibung ist gegen den hippokratischen Eid, den die Ärzte ablegen müssen. Es ist ein Übel in sich, aber es ist am Anfang nicht ein religiöses Übel, nein, es ist ein menschliches Übel. Und es ist klar, da es ein menschliches Übel ist, wird es – wie jede Tötung – verurteilt. Eine Schwangerschaft zu vermeiden ist hingegen nicht ein absolutes Übel, und in gewissen Fällen, wie in dem Fall, den ich über den seligen Paul VI. erwähnt habe, war es klar. Außerdem möchte ich die Ärzte auffordern, alles zu tun, um Impfungen gegen die beiden Mücken, die dieses Übel bringen, zu finden – daran muss man arbeiten. … Danke.

(Pater Lombardi)

Danke. Jetzt bitten wir Ludwig Ring-Eifel von der deutschen katholischen Nachrichtenagentur „KNA“ um seinen Beitrag.

(Ludwig Ring-Eifel)

Eure Heiligkeit, in wenigen Wochen werden Sie den Karlspreis erhalten, einen der namhaftesten Preise der Europäischen Gemeinschaft. Auch einer Ihrer Vorgänger, der heilige Johannes Paul II., erhielt diesen Preis, er hat ihn sehr wertgeschätzt. Und es lag ihm auch viel an der europäischen Einheit, die jetzt ein wenig in Stücke zu gehen scheint – zuerst mit der Eurokrise und nun mit der Flüchtlingskrise. Haben Sie vielleicht ein Wort für uns in dieser Situation der Krise Europas? Danke.

(Papst Franziskus)

Erstens zum Karlspreis. Ich hatte die Angewohnheit, keine Auszeichnungen oder Doktorate anzunehmen; immer schon, nicht aus Bescheidenheit, sondern weil mir diese Sachen nicht gefallen. Eine Marotte zu haben ist gut, und es gefällt mir eben nicht. Aber in diesem Fall wurde ich – ich sage nicht „gezwungen, sondern – „überzeugt“ von der heiligen und theologischen Dickköpfigkeit eines Kardinal Kaspers, der von Aachen dazu ausgewählt wurde, mich zu überzeugen! Und ich sagte dann: „Ja, aber im Vatikan.“ Ich habe das gesagt, und ich biete den Preis für Europa dar: dass er eine Mit-Auszeichnung sei, ein Preis, damit Europa das machen kann, was ich in Straßburg als Wunsch ausgedrückt habe: dass Europa nicht die „Großmutter Europa“, sondern die „Mutter Europa“ sein kann. Zweitens. Neulich, als ich die Nachrichten über diese Krisen las – ich lese wenig, blättere nur eine Zeitung durch (ich sage den Namen nicht, um nicht Eifersucht zu erregen, aber es ist bekannt), ich schaue eine Viertelstunde und dann lasse ich mich vom Staatssekretariat informieren – , da gefiel mir ein Wort; es gefiel mir – ich weiß nicht, wer dem Wort zustimmt und wer nicht – die „Wiederbegründung der Europäischen Union“. Und ich habe an die großen Väter gedacht … Aber heute, wo gibt es einen Schuman, einen Adenauer? Diese großen Gestalten, die nach dem Krieg die Europäische Union begründet haben. Und mir gefällt diese Idee der Wiederbegründung: Wenn man sie nur machen könnte! Denn Europa – ich möchte nicht sagen, dass es einzigartig ist – hat eine Kraft, eine Kultur, eine Geschichte, die man nicht gering schätzen darf, und wir müssen alles tun, damit die Europäische Union die Kraft und auch die Inspiration hat, um uns vorwärts gehen zu lassen. Ich weiß nicht; das ist es, was ich denke.

(Pater Lombardi)

Danke. Und jetzt geben wir das Wort an Anne Thompson von „NBC News“ weiter – wir sind in Amerika, wir sind gerade über Amerika –, wir geben an sie das Wort.

(Anne Thompson)

[auf Englisch] Danke, Pater Lombardi. Matteo wird mir helfen zu übersetzen … Heiliger Vater, Sie haben auf dieser Reise viel über die Familien und über das Jahr der Barmherzigkeit gesprochen. Einige fragen sich, wie eine Kirche, die behauptet, „barmherzig“ zu sein, leichter einem Mörder vergeben kann als vielmehr dem, der sich scheiden lässt und wieder heiratet …

(Papst Franziskus)

Die Frage gefällt mir! Über die Familie haben zwei Synoden gesprochen, und der Papst hat das ganze Jahr in den Mittwochskatechesen darüber gesprochen. Und die Frage ist wahr, sie gefällt mir, denn Sie haben sie plastisch gut formuliert. Im nachsynodalen Dokument, das erscheinen wird – vielleicht vor Ostern –, wird in einem der Kapitel – es hat nämlich viele – all das aufgegriffen, was die Synode über die Konflikte, nämlich über die verwundeten Familien und die Seelsorge für die verwundeten Familien gesagt hat. Das ist eine der Sorgen; wie eine andere Sorge die Vorbereitung auf die Ehe ist. Stellen Sie sich vor: Um Priester zu werden, gibt es acht Jahre Studium, Vorbereitung, und dann, nach einer gewissen Zeit, wenn du es nicht schaffst, bittest du um Dispens und gehst, und alles ist in Ordnung. Um ein Sakrament zu schließen, das für das ganze Leben dauert, gibt es hingegen drei bis vier Treffen. Die Vorbereitung auf die Ehe ist sehr, sehr wichtig, denn ich glaube, dass es eine Sache ist, der die Kirche in der gewöhnlichen Pastoral – zumindest in meinem Land, in Südamerika – nicht viel Wert beigemessen hat. In meiner Heimat zum Beispiel – heute nicht so sehr, aber vor einigen Jahren – gab es die Gewohnheit – es hieß „casamiento de apuro“ –, schnell zu heiraten, weil ein Kind unterwegs war und um gesellschaftlich die Ehre der Familie zu decken. Da waren sie nicht frei, und oft sind diese Ehe ungültig. Und ich habe als Bischof meinen Priestern verboten, dies zu tun, wenn es das gab … Dass das Kind kommt, dass sie weiter verlobt sind, und wenn sie sich in der Lage fühlen, es für das ganze Leben zu machen, dass sie dann weiter gehen. Die Vorbereitung auf die Ehe aber ist mangelhaft. Ein weiteres sehr interessantes Kapitel ist dann die Erziehung der Kinder. Die Opfer der Probleme in der Familie sind die Kinder. Aber sie sind auch Opfer der Probleme in der Familie, welche weder der Mann noch die Frau wollen: zum Beispiel die Notwendigkeit der Arbeit. Wenn der Vater keine freie Zeit hat, um mit den Kindern zu sprechen, wenn die Mutter keine freie Zeit hat, um mit den Kindern zu sprechen … Wenn ich die Beichte eines Ehepaares, das Kinder hat, von Eheleuten höre, sage ich: „Wie viele Kinder haben Sie?“ Und einige erschrecken, denn sie sagen: „Der Priester wird mich fragen, warum ich nicht mehr habe …“ Und ich sage: „Ich werde Ihnen eine zweite Frage stellen: Spielen Sie mit Ihren Kindern?“ Und die Mehrheit – fast alle! – sagen: „Aber, Pater, ich habe keine Zeit; ich arbeite den ganzen Tag.“ Und die Kinder sind Opfer eines sozialen Problems, das die Familie verwundet. Es ist ein Problem … Mir gefällt Ihre Frage. Noch eine dritte interessante Sache. Beim Treffen mit den Familien in Tuxtla war ein Ehepaar, das in zweiter Ehe wiederverheiratet war, das in die Pastoral der Kirche integriert war. Und das Schlüsselwort, das die Synode verwendet hat – und ich werde es wiederaufgreifen – ist: die verwundeten Familien, die Familien der wiederverheirateten Geschiedenen und das alles in das Leben der Kirche „integrieren“. Aber vergessen wir nicht die Kinder im Mittelpunkt! Sie sind die ersten Opfer, sowohl der Verwundungen als auch der Situationen der Armut, der Arbeit, von all dem.

(Anne Thompson)

Heißt das, dass sie zur Kommunion gehen könnten?

(Papst Franziskus)

Das ist eine Sache … es ist der Zielpunkt. In die Kirche integrieren heißt nicht „zur Kommunion gehen“. Denn ich kenne wiederverheiratete Katholiken, die einmal, zweimal im Jahr in die Kirche kommen: „Aber ich möchte zur Kommunion gehen!“, als ob die Kommunion eine Auszeichnung wäre. Es ist eine Arbeit der Integration … alle Türen sind offen. Aber man kann nicht sagen: von jetzt an „können sie zur Kommunion gehen“. Das wäre eine Wunde auch an den Eheleuten, am Ehepaar, denn es ließe sie nicht diesen Weg der Integration gehen. Und diese beiden [in Tuxtla] waren glücklich! Und sie haben ein sehr schönes Wort gebraucht: „Wir gehen nicht zur eucharistischen Kommunion, aber wir gehen zur Kommunion, indem wir das Krankenhaus besuchen, diesen Dienst tun, jenes …“ Ihre Integration ist da geblieben. Wenn es mehr gibt, wird es der Herr ihnen sagen, aber … es ist ein Weg, eine Straße …

(Anna Thompson)

Danke.

(Pater Lombardi)

Lassen wir jetzt Antoine-Marie Izoard seine Frage stellen; damit kehren wir zur französischen Gruppe zurück. Er ist der Verantwortliche von „Imedia“, einer katholischen Nachrichtenagentur aus Frankreich.

(Antoine-Marie Izoard)

Guten Abend, Heiligkeit. Erlauben Sie mir, zunächst etwas scherzhaft zu sagen, dass wir Vatikankorrespondenten uns ein wenig wie Geiseln des päpstlichen Terminkalenders fühlen. Wir können nicht mit unseren Kindern spielen. Am Samstag findet die Jubiläumsaudienz statt; am Sonntag gibt’s den Angelus und von Montag bis Freitag schwimmt man in der Arbeit. Dann wünsche ich Alberto [Gasbarri] alles Gute [wenn er jetzt in Pension geht]. Er hat mich vor 20 Jahren, zusammen mit Pater Lombardi, bei Radio Vatikan eingeführt – man gehört zur Familie …

Eine etwas saloppe Frage hätte ich an Sie, Heiligkeit. Zahlreiche Medien haben es hervorgeholt und einen Wirbel um den „intensiven Briefwechsel“ zwischen Johannes Paul II. und der amerikanischen Philosophin Anna Tymieniecka gemacht, die, wie man sagt, eine große Zuneigung für den polnischen Papst hegte. Darf ein Papst, Ihrer Meinung nach, eine solch intime Beziehung zu einer Frau haben? Und dann – wenn Sie mir erlauben: Auch Sie haben eine bedeutende Korrespondenz; kennen Sie – oder kannten Sie – diese Art von Erfahrung …

(Papst Franziskus)

Ich wusste davon, von dieser freundschaftlichen Beziehung zwischen dem heiligen Johannes Paul II. und dieser Philosophin, als ich noch in Buenos Aires war. Man wusste davon; auch ihre Bücher sind bekannt. Und Johannes Paul II. war ein lebhafter Mensch … Im Übrigen würde ich sagen, dass ein Mann, der keine freundschaftliche Beziehung zu einer Frau zu unterhalten vermag – ich spreche hier nicht von den Misogynen: die sind krank – ein Mensch ist, dem etwas fehlt. Wenn ich einen Rat suche, wende ich mich an einen Mitarbeiter oder an einen Freund, einen Mann, aber schon aus persönlicher Erfahrung höre ich auch gerne die Meinung einer Frau. Sie geben dir einen so großen Reichtum! Sie sehen die Dinge auf eine andere Weise. Ich sage gerne, dass die Frau diejenige ist, die das Leben in ihrem Schoß aufbaut; sie hat – das ist ein Vergleich, den ich mache – sie hat dieses Charisma, dir Dinge zum Aufbauen zu geben. Die Freundschaft mit einer Frau ist keine Sünde; sie ist eben eine Freundschaft. Eine Liebesbeziehung mit einer Frau, die nicht deine Ehefrau ist, ist Sünde. Der Papst ist ein Mann; der Papst braucht auch die Gedanken der Frauen. Auch der Papst hat ein Herz, das eine gesunde, heilige Freundschaft mit einer Frau unterhalten kann. Es gibt heilige Freunde: Franziskus und Klara, Teresa von Ávila und Johannes vom Kreuz. Kein Grund, sich zu erschrecken. Aber die Frauen sind immer noch ein wenig … nicht gut angesehen, nicht völlig … Wir haben noch nicht das Gute erkannt, das eine Frau dem Leben des Priesters und dem Leben der Kirche zu geben vermag, im Sinne eines Ratschlags, im Sinne einer Hilfe oder einer gesunden Freundschaft. Danke.

(Pater Lombardi)

Vielen Dank. Jetzt haben wir hier Franca Giansoldati von „Il Messaggero“ für die italienische Gruppe.

(Franca Giansoldati)

Guten Abend, Heiligkeit. Ich komme zurück auf das Thema des Gesetzes, das vor der Verabschiedung durch das italienische Parlament steht: Es ist ein Gesetz, das in gewisser Weise auch andere Staaten betrifft. Denn auch andere Staaten beraten Gesetze, welche die Verbindungen zwischen Personen gleichen Geschlechts betreffen. Es gibt ein Dokument der Glaubenskongregation von 2003, das ausführlich auf dieses Thema eingeht. Es widmet sogar ein Kapitel dem Verhalten, das die katholischen Abgeordneten im Parlament gegenüber solchen Gesetzesvorlagen einnehmen sollen. Und es wird ausdrücklich gesagt, dass die katholischen Parlamentarier nicht für diese Gesetze stimmen dürfen. Angesichts der großen Konfusion auf diesem Gebiet wollte ich Sie zunächst fragen, ob dieses Dokument von 2003 noch etwas wert ist und wie sich ein katholischer Abgeordneter wirklich verhalten soll.

Und dann eine andere Sache: Nach Moskau, nun Kairo: Gibt es ein weiteres Tauwetter am Horizont? Ich beziehe mich auf die Audienz, die Sie mit dem – nennen wir ihn – „Papst der Sunniten“, mit dem Imam von Al-Azhar wünschen.

(Papst Franziskus)

Aus diesem Grunde ist Pater Ayuso in der vergangenen Woche nach Kairo gereist, um den Vertreter des Groß-Imam zu treffen und auch den Imam zu begrüßen. Pater Ayuso ist der Sekretär des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, dem Kardinal Tauran vorsteht. Ich möchte den Imam treffen. Ich weiß, dass es bei ihm Anklang finden würde, und wir sind dabei, einen Modus zu finden, natürlich über Kardinal Tauran; denn das ist der Weg. Auf diesem Weg werden wir es schaffen.

Nun zum ersten Punkt: Ich erinnere mich nicht genau an dieses Dokument der Glaubenskongregation von 2003. Ein katholischer Abgeordneter muss aber nach seinem gut gebildeten Gewissen abstimmen. Das, nur das will ich sagen. Ich glaube, das ist ausreichend. Und ich sage „gut gebildet“, weil es nicht das Gewissen „dessen, was mir scheint“ ist. Ich erinnere mich, als in Buenos Aires über die „Ehe“ der Personen gleichen Geschlechts abgestimmt wurde. Es gab ein Patt der Stimmen, und am Ende hat einer zum anderen gesagt: „Siehst du das klar?“ – „Nein“ – „Ich auch nicht“ – „Machen wir weiter“ – „Wenn wir weiter machen, erreichen wir nicht die Beschlussfähigkeit“. Und der eine hat gesagt: „Aber wenn wir die Beschlussfähigkeit erreichen, geben wir unsere Stimme an Kirchner!“; daraufhin der andere: „Ich gebe sie lieber an Kirchner als an Bergoglio!“ … und los. Das ist kein gut gebildetes Gewissen! Und bezüglich der Personen gleichen Geschlechts verweise ich auf das, was ich auf dem Rückflug von Rio de Janeiro gesagt habe und was im Katechismus der katholischen Kirche steht.

(Pater Lombardi)

Danke. Jetzt haben wir die letzte der vorgesehenen Fragen seitens Javier Martínez Brocal von „Rome Reports“ …

(Javier Martínez Brocal)

Heiliger Vater, vielen Dank für diese Reise nach Mexiko. Es ist uns eine Ehre gewesen, Sie zu begleiten und zu sehen, was wir gesehen haben. Wir sind noch nicht nach Rom zurückgekehrt und denken schon an künftige Reisen, um die Koffer wieder zu packen. Heiliger Vater, wann gehen Sie nach Argentinien, wo man Sie schon seit langem erwartet? Und wann kehren Sie nach Lateinamerika zurück oder reisen nach China? … Dann noch eine scherzhafte Frage: Sie haben auf dieser Reise oft vom „Träumen“ gesprochen: Was träumen Sie? Und vor allem, was ist Ihr Alptraum?

(Papst Franziskus)

China! – Eine Reise dorthin würde mir sehr gefallen.

Ich will etwas sagen – etwas, um dem mexikanischen Volk gerecht zu werden. Es ist ein Volk mit einem Reichtum, mit einem so großen Reichtum; es ist ein Volk, das einen überrascht. … Es hat eine Kultur, eine tausendjährige Kultur. … Wisst ihr, dass man heute in Mexiko fünfundsechzig Sprachen spricht, wenn man die indigenen Idiome alle zählt. Fünfundsechzig! Es ist ein Volk mit einem starken Glauben. Es hat Verfolgungen der Religion erlebt. Es gibt Märtyrer – ich werde jetzt zwei oder drei heilig sprechen. Und ein Volk kann man nicht einfach erklären, weil das Wort „Volk“ nicht eine logische Kategorie, sondern eine mystische ist. Und das mexikanische Volk kann man nicht einfach erklären, dieser Reichtum, diese Geschichte, diese Freude, diese Fähigkeit zu feiern, genauso wie die Tragödien, zu denen ihr gefragt habt. Ich kann nichts anderes sagen, als dass es dieser Einheit und dass auch diesem Volk gelungen ist, nicht zu scheitern. Nicht zu scheitern bei so vielen Kriegen und Sachen, die heute passieren … Dort in Ciudad Juárez gab es eine Abmachung über zwölf Stunden Frieden aus Anlass meines Besuchs. Danach werden sie den Kampf unter sich wieder aufnehmen, die Rauschgifthändler. … Ein Volk, das noch immer diese Vitalität hat, lässt sich nur von Guadalupe her erklären. Und ich lade euch ein, ernsthaft das Faktum Guadalupe zu studieren. Die Muttergottes ist dort. Ich weiß keine andere Erklärung. Und es wäre schön, wenn ihr als Journalisten … Es gibt einige gute Bücher, die erklären, die auch das Bild erklären, wie es ist und was es bedeutet. … Und auf diese Weise wird man dieses so große, so liebenswürdige Volk ein wenig verstehen können.

(Pater Lombardi)

Danke, Heiligkeit. Also, wir haben die Reihe der vorgesehenen Fragen abgeschlossen. Da war noch Frau Pigozzi, die uns etwas sagen wollte; ich weiß nicht genau, was. Wir reichen ihr gerade das Mikrofon.

(Caroline Pigozzi von „Paris Match“)

Ja, Heiliger Vater, guten Abend. Zwei Punkte. Ich möchte wissen, was Sie dann die Jungfrau von Guadalupe gefragt haben, weil sie so lange in der Kirche gewesen sind, um zur Jungfrau von Guadalupe zu beten. Und dann als zweites, ob Sie auf Italienisch oder auf Spanisch träumen.

(Papst Franziskus)

Ja, ich würde sagen, ich träume auf Esperanto … Ich weiß nicht, wie ich darauf antworten soll, im Ernst. Einige Male, erinnere ich mich, gab es einen Traum in einer anderen Sprache, aber träumen in Sprachen nein, mit Gestalten ja. Meine Psychologie ist so. Mit Worten träume ich wenig. Und wie war die erste Frage?

(Caroline Pigozzi)

Die erste Frage, Heiligkeit, war die: Sie haben lange Zeit verbracht, um zur Muttergottes zu beten …

(Papst Franziskus)

Ich habe eine Bitte für die Welt und für den Frieden ausgesprochen … Viele Sachen … Die Arme hat schließlich mit dem Kopf so gemacht. … Ich habe um Verzeihung gebeten; ich habe gebetet, dass die Kirche gesund weiterwächst; ich habe für das mexikanische Volk gebetet. … Und auch eine Sache, für die ich sehr gebetet habe, war die, dass die Priester wahre Priester, die Ordensschwestern wahre Ordensschwestern, die Bischöfe wahre Bischöfe seien, wie der Herr uns will. Dafür habe ich sehr gebetet. Aber dann sind die Dinge, die ein Sohn seiner Mamma sagt, ein wenig geheim … Danke, Caroline.

[…]

(Papst Franziskus)

Gute Reise! Vielen Dank für eure Arbeit und betet für mich. Und wisst, dass ich euch zur Verfügung stehe. Und spielt mit euren Kindern!
https://de.zenit.org/articles/dieses-vol...af3672-40961937
© Copyright – Libreria Editrice Vaticana

von esther10 25.02.2016 00:04

Kriminalität
Asylbewerber trotz über 200 Strafanzeigen auf freiem Fuß



Bundespolizei kontrolliert in einem Zug Asylsuchende (2014) Foto: dpa

FULDA. Weil er in einem ICE beim Onanieren erwischt wurde, ist gegen einen 22 Jahre alten Asylbewerber aus Eritrea Strafanzeige erstattet worden. Der Mann war am Dienstag von einer Zugbegleiterin dabei ertappt worden, wie er sich in dem Zug von Frankfurt am Main nach Kassel selbst befriedigte. Da er zudem keine Fahrkarte besaß und auch kein Geld hatte, um ein Ticket nachzulösen, mußte er den ICE in Fulda zur Prüfung seiner Identität verlassen.

„Dabei stellten die Bundespolizisten fest, daß der Mann bereits 189 Strafanzeigen wegen Erschleichen von Leistungen und über 40 Diebstähle auf seinem Straftatenkonto hat. Hinzu kommen weitere Taten wie Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung“, teilte die Bundespolizeiinspektion Kassel mit.

Gegen den Asylbewerber wurde nun ein weiteres Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und exhibitionistischer Handlungen eingeleitet. Nach Abschluß der Überprüfung und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Fulda kam der 22 Jahre alte Eritreer wieder auf freien Fuß. (krk)
https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...uf-freiem-fuss/



von esther10 25.02.2016 00:03

77.000 Unterschriften gegen Bargeld-Verbot

Veröffentlicht: 25. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: AKTUELLES | Tags: ALFA, Bargeld-Verbot, Bernd Lucke, Bruno Bandulet, digitale Knechtschaft, gläserner Zahler, Hans-Olaf Henkel, Joachim Starbatty, Kriminalität, Petition, Wirtschaftsexperten |Hinterlasse einen Kommentar

Der Widerstand gegen die Abschaffung des Bargelds formiert sich. Die Initiative „Stop Bargeldverbot“ konnte bereits rund 77.000 Unterschriften sammeln. Seit kurzem arbeiten die Initiatoren mit der Seite volkspetiton.org zusammen, um zwei bisher parallel laufende Unterschriftenaktionen gegen das Bargeldverbot zu bündeln. euros



Zu den Erstunterzeichnern zählen u.a. die Wirtschaftsexperten Thorsten Polleit, Bruno Bandulet, Roland Vaubel, Gerd Habermann sowie die EU-Parlamentarier Hans-Olaf Henkel, Bernd Lucke und Joachim Starbatty (alle Alfa-Partei).

Die Erstunterzeichner und zahlreiche weitere Ökonomen sehen in einem rein elektronischen Zahlungsverkehr einen grundlegenden Angriff auf die Freiheit. In einem digital geschlossenen Geldsystem wäre eine „Enteignung per Knopfdruck“ und das Durchsetzen von Negativzinsen möglich, schreiben sie auf der Homepage von Stop Bargeldverbot.

Der „gläserne Zahler“ wäre künftig in „digitaler Knechtschaft“ den Regeln, der Steuerung und Überwachung großer Digitalkonzerne ausgeliefert, während staatliche und multinational tätige Gesellschaften weiterhin innerhalb einer intransparenten Blackbox agieren würden. Wer imstande sei, das Bargeld abzuschaffen, könne auch den Handel mit Edelmetallen und Goldmünzen verbieten, warnen die Begründer der Kampagne.

„Glauben Sie nicht leichtfertig, daß es in erster Linie um die Bekämpfung von Kriminalität geht. Sie ist ohnehin im digitalen Bereich etabliert“, schreiben die Initiatoren auf der Petitionsseite. Besteuert würden künftig nicht global agierende Großkonzerne, sondern diejenigen, die sich nicht wehren können.
https://charismatismus.wordpress.com/201...bargeld-verbot/
Quelle: https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2016...-unterstuetzer/

von esther10 25.02.2016 00:03

„Wo liegt meine Freude: im Handeln oder im Reden?“
Frühmesse von Papst Franziskus in der Domus Sanctae Marthae

25. FEBRUAR 2016


© PHOTO.VA - OSSERVATORE ROMANO

Papst Franziskus befasste sich in der heutigen Frühmesse in der Domus Sanctae Marthae mit der Frage, „ob ich ein Christ auf dem Weg der Lüge, nur des Redens bin, oder ob ich ein Christ auf dem Weg des Lebens, d.h. der Taten, des Handelns bin“. Ausgehend vom Tagesevangelium, der Geschichte des Lazarus, legte der Papst den Unterschied zwischen Scheinchristen und wahren Christen dar.

Der im Tagesevangelium beschriebene Reiche habe die Gebote gekannt, die Synagoge samstags besucht und sicher eine gewisse Frömmigkeit ausgeübt, „aber er war ein verschlossener Mann, eingeschlossen in seine kleine Welt“ aus Festmahlen, Luxus und Eitelkeit. Daher habe der Mann nicht bemerkt, was außerhalb seiner Welt vor sich gehe, und habe nur an sich gedacht. Papst Franziskus gab zu bedenken, dass der Mann im Evangelium keinen Namen trage, sondern nur als reich beschrieben werde. Werde der Name durch ein Adjektiv ersetzt, so habe der Mensch an Substanz, an Kraft verloren. „Gott, der Vater ist, hatte er kein Erbarmen mit diesem Mann?“, fragte Papst Franziskus und erklärte: Es sei Lazarus gewesen, der an seine Tür geklopft habe, doch der reiche Mann habe ihn nicht bemerkt.

Papst Franziskus erinnerte an die Fastenzeit und mahnte zu einer Gewissenprüfung: „Bin ich auf dem Weg des Lebens oder auf dem Weg der Lüge? Wie sehr ist mein Herz noch verschlossen? Wo liegt meine Freude: im Handeln oder im Reden? Im aus mir selbst Herausgehen, um anderen zu begegnen, zu helfen? – Die Werke der Barmherzigkeit, ja! Oder besteht meine Freude darin, alles geregelt zu haben und in mich verschlossen zu sein?“ Abschließend bat Papst Franziskus um die Gnade, Menschen wie Lazarus auf der Straße zu sehen und uns großzügig und barmherzig zu erweisen, so dass die Barmherzigkeit Gottes in unser Herz trete
https://de.zenit.org/articles/wo-liegt-m...af3672-40961937


von esther10 25.02.2016 00:02

Umstrittener Maßnahmenkatalog
Bundestag beschließt Verschärfung des Asylrechts
25.02.2016, 11:21 Uhr | dpa, t-online.de


Abstimmung im Bundestag: Die Mehrheit der Abgeordneten ist für das Asylpaket II. (Quelle: dpa)

Nach monatelanger Debatte hat die Bundesregierung das Asylpaket II abgesegnet. Bis zuletzt wurde von SPD und CDU um Details gestritten. Im Bundestag kam es vor der Verabschiedung zu einem teils heftigen Schlagabtausch zwischen den Vertretern der Parteien.

Der Bundestag hat das Asylpaket II mit breiter Mehrheit beschlossen: In der namentlichen Abstimmung votierten 429 Abgeordnete mit Ja, es gab 147 Nein-Stimmen und vier Enthaltungen.

Die Punkte des zweiten Asylpakets in der Übersicht

Unsere wichtigsten Themen
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Ole Schröder (CDU), sagte zu Beginn der Debatte, die Neuregelungen seien nötig, um die Bereitschaft der Bevölkerung zur Aufnahme von Flüchtlingen aufrechtzuerhalten. Deshalb solle es Schutz und Hilfe nur noch für jene geben, die sie wirklich brauchen.

Heftige Kritik kam von Linken-Politiker Jan Korte, der vor allem der SPD vorwarf, nicht zu wissen, mit wem sie sich einlasse. Auch Katrin Göring-Eckardt von den Grünen fand deutliche Worte: Die CDU sabotiere die eigene Kanzlerin, so die Fraktionsvorsitzende. SPD-Politiker betonten, mit der Festlegung "sicherer Herkunftsstaaten" alleine sei es nicht getan. Die dadurch entstehenden Möglichkeiten müssten auch "effektiv genutzt" werden. Die Zahl der Abschiebungen aus Baden-Württemberg habe sich im vergangenen Jahr verdoppelt. Noch mehr Menschen ohne Aussicht auf Asyl seien nach einer Beratung freiwillig ausgereist.

Die Linken-Politikerin Heike Hänsel sprach von einem absoluten Skandal, "sich zu brüsten, welches Bundesland am besten und am meisten abschiebt". Flüchtlingshelfer lehnen die geplante Verschärfung des Asylrechts ab.

Abschiebungen weiter erleichtert

Die Kernpunkte sehen vor, dass bestimmte Flüchtlingsgruppen - unter anderem Asylbewerber aus "sicheren Herkunftsstaaten" - künftig in neuen Aufnahmeeinrichtungen untergebracht werden, wo ihre Asylanträge im Schnellverfahren abgearbeitet werden. Während ihres Aufenthalts dort soll für die Flüchtlinge eine strenge Residenzpflicht gelten: Sie dürfen den Bezirk der Ausländerbehörde, in der ihre Aufnahmeeinrichtung liegt, nicht verlassen. Tun sie das doch, werden Leistungen gestrichen, und das Asylverfahren ruht.

Für eine bestimmte Flüchtlingsgruppe soll der Familiennachzug für einen Zeitraum von zwei Jahren ausgesetzt werden. Es geht um Menschen, für die nur "subsidiärer Schutz" in Deutschland gilt. Das sind jene, die sich nicht auf das Grundrecht auf Asyl berufen können und auch keinen Schutzstatus nach der Genfer Flüchtlingskonvention genießen, aber dennoch nicht heimgeschickt werden, weil ihnen dort zum Beispiel Folter oder Todesstrafe drohen.

Über einen Umweg sollen aber auch "subsidiär Geschützte", vor allem aus Syrien, Angehörige nachholen können: Ihre Partner oder Kinder, die noch in Flüchtlingscamps in der Türkei, Jordanien und dem Libanon sind, sollen vorrangig mit Kontingenten nach Deutschland geholt werden. Solche Kontingente müssen aber noch auf EU-Ebene mit diesen Ländern vereinbart werden.

Abschiebungen sollen zudem erleichtert werden - auch bei gesundheitlichen Problemen der Betroffenen. Nur schwere Erkrankungen sollen ein Hinderungsgrund sein. Auch bei der Beschaffung von Papieren für abgelehnte Asylbewerber will der Bund mehr tun. Abschiebungen scheitern bislang oft an fehlenden Ausweisdokumenten.

Zuletzt sollen Asylbewerber, die Zugang zu Integrationskursen bekommen, einen Teil der Kosten dafür - zehn Euro monatlich - selbst tragen.
www.t-online.de



von esther10 24.02.2016 17:27

“Es kann nicht sein, dass ein Papst gegen den anderen Papst lehrt": Erzbischof Gadecki
EWTN-Interview: “Der größte Ausdruck der Barmherzigkeit der Kirche, zuvor von Jesus Christus, ist das Sakrament der Busse und Versöhnung. Es gibt kein größeres Sakrament der Barmherzigkeit.”


Erzbischof Stanislaw Gadecki ist Vorsitzender der Polnischen Bischofskonferenz,
Foto: EWTN - Katholisches Fernsehen

ROM/POSEN , 07 February, 2016 / 3:00 PM (CNA Deutsch).-
Die ordentliche Bischofssynode zu Ehe und Familie liegt nun einige Zeit zurück. Mit Spannung wird das Apostolische Schreiben von Papst Franziskus erwartet, welches den synodalen Prozess zum Abschluss bringen wird. Ein maßgeblicher Bischof bei den letzten beiden Synoden zum Thema war der Vorsitzende der polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki von Posen. Das Internetportal “Politico” bezeichnete den kirchlichen Würdenträger als einen der führenden europäischen Akteure des vergangenen Jahres. Robert Rauhut von EWTN Deutschland sprach mit ihn nach der Familiensynode über deren Ergebnisse, deren Stärken und Schwächen, ihre Bedeutung für die pastorale Arbeit in Polen, die Präsenz des heiligen Johannes Paul II. auf der Synode, das Verhältnis von Wahrheit und Barmherzigkeit… Das Gespräch wird in Teilen zu einem späteren Zeitpunkt über EWTN – Katholisches Fernsehen ausgestrahlt.

EWTN: Herzlichen Dank für die Möglichkeit, Ihnen noch einmal Fragen nach dieser sehr intensiven und fruchtbaren Synode stellen zu können. Wie beurteilen Sie diese Familiensynode aus der Perspektive der polnischen Bischöfe?

STANISLAW GADECKI: Die polnischen Synodenväter haben darüber nachgedacht und beschlossen - um Missverständnisse zu vermeiden - ein Kommuniqué direkt nach der Heiligen Messe zum Synodenabschluss herauszugeben. Dieses stellt unseren Standpunkt für alle Medien in Polen dar. In diesem Standpunkt sprechen wir von drei Dingen: Erstens, dass sich die Lehre der Kirche nicht verändert hat, denn dies wurde durch den Papst angesprochen und bestätigt, wie auch durch Kardinäle und Bischöfe der einen wie der anderen Seite, die sagten: “Die Doktrin ändert sich nicht”. Wir analysieren den synodalen Text und sehen darin keinen Beweis dafür, dass eine Veränderung der Doktrin erfolgt ist.

Dagegen gibt es eine gewisse Veränderung der Praxis, die erfolgt ist, vor allem in den Punkten 84, 85 und 86 des Schlussdokuments, wo vom “discernimento” und “accompagnamento” gesprochen wird, also von der “Unterscheidung der Geister” und der “Begleitung” . Das sind zwei Schlagworte, die während dieser Synode wiederholt und in diesem Schlüsselmoment eingeführt wurden; und zwar dort, wo die Rede von der pastoralen Begleitung durch die Kirche ist. Diese “Begleitung” bedeutet in der Praxis, dass die Priester mit größerer Geduld und größerem Engagement diejenigen begleiten, die sich scheiden haben lassen und eine neue zivile Beziehung eingegangen sind, um sie hinzuführen zu einer Gewissenserforschung. D.h. sich zu fragen: Sind sie diejenigen, die zum Zerbrechen der Ehe hingeführt haben? Haben sie alles getan, um diese Beziehung aufrechtzuerhalten? Wie sieht ihre Beziehung zu den Kindern aus, die nun in einer solchen schwierigen traumatischen Situation zurückgelassen worden sind? Welche Verpflichtungen haben sie mit Blick auf die Erziehung der Kinder, aus der einen wie der anderen Beziehung? Das sind diejenigen Punkte, die jeden Menschen bei seiner Gewissenserforschung begleiten sollten, aber hier spricht die Synode ausdrücklich davon, dass die Priester sich engagieren und bei der tieferen Erforschung helfen sollten.

Praktisch kann man diese Dinge nicht nur in wechselseitigem Erzählen, einem Diskurs, einem Small-Talk tun, sondern der einfachste Weg dieser Gewissenserforschung ist der Beichtstuhl, wo der Mensch sich darum bemüht, zur Wahrheit zu gelangen und in der Wahrheit vor sich selbst und vor Gott zu stehen. Dies ist der zweite Punkt, der in der bisherigen Lehre der Kirche nicht so unterstrichen wurde, der sich von der vorherigen Lehre unterscheidet.

Der dritte Punkt: Praktisch ist nirgendwo die Rede von der Heiligen Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene. Wir können den ganzen Text nehmen und werden dort nirgendwo einen Übergang zur Heiligen Kommunion finden. Natürlich ist dort die Rede von einer tieferen “Integration”, größeren “Partizipation”, größeren Einführung der wiederverheiratet Geschiedenen in verschiedene Sphären des kirchlichen Lebens, sei es die Erziehung, sei es die Caritas, oder Bereiche wie das Lesen der Heiligen Schrift, der “lectio divina”, der Teilnahme an der Heiligen Messe – natürlich ohne Empfang der Heiligen Kommunion. Aber auch in der “Participatio” gibt es Unterscheidungen. Nicht in jedem Land sind die gleichen Dinge durchführbar. Es gibt Länder und Bischöfe, die unterstrichen haben, dass alle wiederverheirateten Geschiedenen notwendigerweise als Katecheten zugelassen werden sollten. In Polen ist dies nicht möglich, weil ein Mensch in einer solchen Situation ein schwacher Zeuge ist, denn er steht in der Wahrheit als untreu gegenüber dieser Wahrheit da. Es gibt in verschiedenen Ländern verschiedene Praktiken, die anzunehmen möglich sind.

Dies sind die drei Dinge, die man im Kontext der am häufigsten gestellten Fragen wiederholen und sagen kann: Dass sich die Synode darum bemüht im Rahmen der Möglichkeiten bezüglich der Integration von wiederverheiratet Geschiedenen in die Kirche weit zu öffnen, aber nicht bis zu dem Grad, dass man denken könnte, dass der Mensch zugleich im Ehebruch lebt und die Heilige Kommunion empfängt, denn das wäre im Widerspruch zur Lehre unseres Herrn Jesus selbst. Dann wären wir zurück in den Zeiten des Mose.

EWTN: Worin sehen Sie die starken Seiten der Synode, seiner Ergebnisse?

GADECKI: Stark sind sie dort, wo sie am einfachsten sind, also im ersten Teil. Dort, wo man eine soziologische Vision der Ehe und Familie vorstellt und die Schwierigkeiten, die die Ehe und Familie in der gegenwärtigen Zeit erfährt, d.h. die Lenkung der Aufmerksamkeit auf die angetroffene Zahl an Scheidungen und von Konkubinaten, auf das gemeinsame Leben ohne gemeinsame Verpflichtungen, auf die verschiedenen fehlerhaften Konzepte von Familie. Das sind all die Schwierigkeiten, die die Säkularisierung der gegenwärtigen Zeit mit sich bringt, mit denen wir uns konfrontieren sollen, aber denen wir uns nicht unterwerfen dürfen, denn das Evangelium ist ein ständiger Weg gegen den Strom. Wir können auch nicht sagen, dass wir in den schwierigsten aller möglichen Zeiten leben, denn es gab Zeiten offensichtlicher Verfolgungen, in denen man mit seinem Leben Zeugnis für seine Zugehörigkeit zu Christus ablegen musste und das waren wirklich schwierige Zeiten. Heute ist dies häufig eine Konfrontation mit der “Political Correctness”, die fordert, dass man so geht, wie es sich die Medien wünschen, nach ihrer Stimme. Also ist dies keine unüberbrückbare Schwierigkeit für denjenigen, der mit Christus fest verwurzelt ist.

EWTN: Gibt es schwache Seiten des Schlussdokuments?

GADECKI: Schwächere Seiten würde ich im zweiten Teil sehen. Dort ist die Rede von der göttlichen Vision der Familie – sie wird vorgestellt anhand der Heiligen Schrift, des Alten Testaments, des Neuen Testaments, in der Sicht Jesu Christi; wie die Familie in der neutestamentlichen Zeit und dem Wirken Jesu erscheint, in der Zeit der Apostel – und dann gelangen wir zu einer überraschenden Lücke: Es ist kein einziges Mal von Scheidungen die Rede und welches deren Konsequenzen sind. Es gibt keine Referenz zu dem “Im Anfang war es nicht so”. Natürlich ist die Rede davon, dass Mann und Frau eine Ehe bilden, dass sie dieses Projekt im Hohelied der Liebe haben, bei Hosea, aber wenn es zum Neuen Testament kommt, hören wir weder von Johannes dem Täufer noch der “Conversio”, der Lossprechung von den Sünden, dem Bekenntnis der Sünden.

Viele der Synodenväter kehrten mit Verwunderung zurück und sprachen davon, dass sie versuchten darauf hinzuweisen, dass man gar nicht so offen von der Sünde in dem Dokument spricht. So als ob wir uns schämen würden. Damit wir den Sünder nicht verletzen, müssen wir Euphemismen gebrauchen, eine delikate Sprache, dass das Verhalten nicht konform ist mit Regeln, mit Normen. Aber es gibt keine wirkliche Lehre von der Liebe Gottes, die den Ausgangspunkt bildet; von der Sünde und von der Gnade, praktisch von der Erlösung. Es gibt dort diese Schemata in dieser verhüllten Sprache, aber selbst nachdem wir darüber gesprochen haben, ist es nicht so klar und evident in dieses Dokument hineingelangt, wie es meiner Meinung nach sollte.

Und das ist kein Masochismus, denn praktisch von Anfang an, als Christus sein Wirken begann: “Kehrt um und glaubt an das Evangelium!” ist es unmöglich, diesen Moment der Umkehr, des Sündenbekenntnisses beiseitezulassen. Und dann gibt es noch eine zweite Sache, die bei dieser Gelegenheit auftaucht und sie begleitet, die noch merkwürdiger ist, die in den “circuli minores” von der Rolle des Heiligen Geistes in diesem ganzen Prozess sprachen, von dem Beiseiteschieben des Wirkens des Heiligen Geistes im gesamten Prozess, was ein wenig gefährlich ist, denn es ist der Heilige Geist der einen Impuls zu einem solchen ganzen Wirken gibt. Wenn man von diese Person nicht so klar spricht, kann der Eindruck entstehen, dass die Umkehr Ergebnis unserer schönen Gespräche ist, mit dem Priester oder dem Pastoralassistenten. Das Ganze ist aber Konsequenz des Wirkens des Heiligen Geistes.

In diesem Sinne gibt es bestimmte Mängel in diesem Dokument und der Heilige Vater hat selbst darauf hingewiesen, dass es noch viele andere Themen gäbe, die man bei dieser Gelegenheit anschneiden könnte, die wir aber nicht angeschnitten haben. Und global - auf die Gesamtheit schauend - scheint es mir, dass das Thema Ehe und Familie in ihrer Berufung und Sendung ist, der Schwerpunkt aber auf denjenigen, die eine zweite zivile Beziehung haben, oder eine dritte. Und es sieht so aus, als ob anstelle eines einmaligen Kompendiums - verständlich, einfach, klar für jede Familie – man eine große Anstrengung in Richtung Konzentration auf die “Einzelsituation” als Kategorie unternimmt, wobei man bei dem Ganzen von der “Barmherzigkeit” spricht. Die Kirche war von Anfang an barmherzig, selbst dann wenn sie ganz entschieden zur Umkehr aufgerufen hat, weil sie wusste, dass es wichtig ist, ob der Mensch erlöst wird oder nicht, ob er das ewige Leben erreicht oder nicht. Das Wichtigste ist, was Gott von ihm denkt, nicht was andere Menschen von ihm denken oder was er – in einem gewissen Sinn – von sich selbst denkt. Der größte Ausdruck der Barmherzigkeit der Kirche, zuvor von Jesus Christus, ist das Sakrament der Busse und Versöhnung. Es gibt kein größeres Sakrament der Barmherzigkeit.

EWTN: Die polnischen Bischöfe haben ein schönes Beispiel dafür gegeben, wie die Nr. 84-86 des Schlussdokuments zu verstehen sind, also nicht in dem Sinne, dass man grundsätzlich die Heilige Kommunion empfangen kann, wenn man erneut in eine zweite zivile Beziehung eingetreten ist. Ist das auch ein Vorbild, ein Weg für andere Bischöfe und Bischofskonferenzen, um durch klare Statements den Gläubigen bessere Orientierung zu bieten?

GADECKI: Ausgehend von den Prämissen haben wir beschlossen, dieses Kommuniqué zu veröffentlichen. Wir haben nämlich vorausgesehen, welche Verwirrung in Polen aufgrund von Kommentaren entstehen könnte, die bei dieser Gelegenheit gegeben werden. Deswegen haben wir der Aufrechterhaltung der traditionellen Lehre der Kirche in dieser Hinsicht Beachtung geschenkt. Zu unserer Aufgabe gehört aber nicht die Belehrung anderer Bischofskonferenzen. Sie haben ihren eigenen Verstand und werden sicherlich das Beste tun, das in ihrer Kraft liegt.

EWTN: Die Medien haben nach Abschluss der Synode diese direkt mit einer eigenen Narration versehen, z.B. der Behauptung, die Synode hätte die Heilige Kommunion für zivil wiederverheiratet Geschiedene erlaubt, obwohl in dem Dokument davon überhaupt nicht die Rede ist. Wie beurteilen sie dieses soziologisch wahrnehmbare Phänomen?

GADECKI: Ich denke, eine Erklärung ist ganz einfach. Die Narration, die das ganze Jahr seit Abschluss der außerordentlichen Bischofssynode im Jahr 2014 durch die Welt ging, verkündete durch die Medien die ganze Zeit hindurch “Es wird die Kommunion für die zivil wiederverheiratet Geschiedenen geben, es muss so sein, es gibt keine Möglichkeit, dass sie nicht sein könnte”, so dass sich die Menschen mittlerweile an diese Rede gewöhnt hatten und nun zu fragen begannen, ob sich die Synode versammelt hat, um die Hl. Kommunion für die wiederverheiratet Geschiedenen zu erwägen und warum sie es noch nicht klar gesagt hat. Deswegen, meine ich, ist es Aufgabe der Bischöfe, diese aufgebauschten Erwartungen zu berichtigen und sich an die Lehre der Kirche zu halten, welche in dieser Frage bereits mehrere hunderte Jahre hinter sich hat und Praktiken bewahrt, die von den Menschen hingebungs- und aufopferungsvoll befolgt und gelebt wurden und werden. Dies alles durchzustreichen und zu sagen “Die Kirche ist unbarmherzig” und zu fordern wir sollen sagen “Jeder solle es so machen, wie derjenige es gerade will”, ist der falsche Weg. Natürlich ist jeder frei zu sagen “Ich will das nicht.” Aber dann trägt man auch die Verantwortung für die “Verdammnis” eines anderen Menschen. Das ist eine gewaltige Verantwortung.

EWTN: Wir wissen, dass der Heilige Vater weitere Entscheidungen treffen wird. Welche positiven Aspekte dieser Synode werden in der katholischen Kirche in Polen umgesetzt werden?

GADECKI: Unmittelbar auf der ersten Bischofskonferenz nach der Synode habe ich über die Familiensynode berichtet. Die Bischöfe machen sich mit der polnischen Übersetzung des Schlussdokuments vertraut und wir müssen diejenigen Schritte annehmen, die dort gewiesen wurden, um nicht vom Wunsch des Heiligen Vaters abzuweichen. D.h. es geht darum zu überlegen, wie unsere “Begleitung” und “Integration” der Geschiedenen in unseren Pfarreien aussehen soll. Grundsätzlich ist aber diese “Integration” schon bisher vorhanden gewesen. Diejenigen, die das wollten, kamen zur Kirche und nahmen an der Heiligen Messe teil ohne die Heilige Kommunion zu empfangen. Den Grad der “Integration” müsste die gesamte Bischofskonferenz gemeinsam definieren, denn es kann nicht so sein, dass in jeder Diözese etwas anderes gilt. Es gibt eine ganze Reihe von Schritten, die aufeinander folgen sollten: die Herausgabe eines verständlichen Kompendiums über das Verständnis von Ehe und Familie. Es gibt solche bereits in Polen, aber die richten sich eher an Wissenschaftler als an den einfachen Menschen.

EWTN: Wurde die osteuropäische Sichtweise auf der Familiensynode hinreichend berücksichtigt?

GADECKI: Niemand stellte Barrieren gegen Aussagen auf. Das, was wir sagen wollten und was gesagt gehörte, das haben wir gesagt. Wir sind uns natürlich bewusst, dass die polnische Bischofskonferenz und die polnischen Synodalen bei der Familiensynode nicht die gesamte Kirche und nicht die gesamte Synode bilden. Die “Synodalität” setzt das Hinhören auf die Stimmen aller voraus, die versammelt sind, und die Orientierung an der größeren Weisheit, die sich bei einer solchen Gelegenheit offenbart. Jeder von uns hat seinen Standpunkt dargelegt, nicht nur Polen, sondern auch Litauen, Lettland, Weißrussland, Slowenien, die Slowakei, Bulgarien, Rumänien, auch die Ukraine. Jedes dieser Länder hat seine Meinung geäußert. Wenn man natürlich unter “Hinhören” versteht, dass unsere Meinung angenommen wurde, würde das zu weit gehen. So wie die Meinungen von vielen anderen Ländern nicht akzeptiert wurden, obwohl hingehört wurde, so wurde in unserem Fall hingehört, so z.B. wenn wir ausgeschlossen haben, dass zivil wiederverheiratet Geschiedene die Heilige Kommunion empfangen können. Ob wir das bewirkt haben, ist schwer zu sagen, aber die vereinte Stimme von mehreren Dutzend Synodenvätern hat diese Rückkopplung bewirkt, dass diejenigen Passagen verschwunden sind, die mit Blick auf die genannte Problematik in sich widersprüchlich waren.

EWTN: Wie war die Gestalt des Heiligen Johannes Paul II. präsent?

GADECKI: Ich denke, es ist eine große Veränderung erfolgt. Bei der außerordentlichen Synode war Johannes Paul II. fast gar nicht präsent, weder die Lehre von “Familiaris Consortio” noch seine Katechesen, aber auch zentrale Dokumente aus der Zeit nach seinem Pontifikat wie “Dignitatis Personae”. Das alles schien der Vergessenheit anheimgefallen zu sein. Dagegen bei dieser Familiensynode waren seine Person und seine Lehre sehr präsent. Es wurde viel häufiger auf “Familiaris Consortio” Bezug genommen. Es wurde genannt und referiert. Es war schon allein ein Fortschritt, dass man die Aussagen zu Ehe und Familie der Päpste Paul VI., Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus berücksichtigt hat. Es ging also nicht nur darum direkt die Schwierigkeiten hier wie dort zu lösen, sondern den Weg in Erinnerung zu rufen, den die Kirche in diesen vergangenen Jahrzehnten gegangen ist und der nicht einfach durchgestrichen werden darf. Es kann nicht sein, dass ein Papst gegen den anderen Papst lehrt.

EWTN: Trotzdem bekommt man den Eindruck, dass methodologisch im Schlussdokument doch ein wenig eine “Steinbruchexegese” betrieben wurde, wenn man als Beispiel die fragmentarische Verwendung von Familiaris Consortio Nr. 84 nimmt, die Spannung von Subjektivität und Objektivität, oder?

GADECKI: Ja, durchaus. Das wurde schnell als eine Inkonsequenz offengelegt. Wenn wir uns nämlich auf Johannes Paul II. und “Familiaris Consortio” berufen, müssen wir ehrlich sein.

EWTN: Die subjektive Seite des Sakraments verliert ihren Sinn, wenn es nicht eine objektive Seite gibt, oder?

GADECKI: Ja, so ist es. Ähnlich wie bei der Frage von Subjektivität und Objektivität war es mit dem Thema des Gewissensurteils: Manche sprachen vom “Gewissen als Stimme Gottes” nicht als Raum, in dem wir die Stimme Gottes hören. Manche sahen also das Gewissen als Stimme Gottes – eine im hohen Grad subjektive Kategorie, denn jeder kann behaupten “In meinem Gewissen sehe ich diesen Sachverhalt so und so und es interessiert mich nicht, was die Kirche oder andere dazu sagen. Ich sehe dies subjektiv so und sehe es als Stimme Gottes an”. Dies war ein Fehler. Und ähnlich ist es mit der Sichtweise der moralischen Norm als Last, die zu schwer zum Tragen sei oder als etwas, das neben dem Gewissen verläuft, das als “Stimme Gottes” verstanden wird.

EWTN: Wenn wir auf ein Detail eingehen, dann spricht der Text vom “criterio complessivo” (in der deutschen Arbeitsübersetzung ist die Rede vom “Gesamtmaßstab”). Was ist damit gemeint?

GADECKI: Das ist ein sehr allgemeiner Begriff, der zunächst einmal gar nichts besagt, wenn man nicht die Kriterien definiert, aus denen sich das “criterio complessivo” zusammensetzt. Sonst kann jeder darunter genau das verstehen, was er verstehen will.

EWTN: Welche anderen Aspekte spielten in den Diskussionen eine zentrale Rolle, z.B. das Verhältnis Kirche – Welt, Lehre – Praxis, Wahrheit und Barmherzigkeit?

GADECKI: Das Verhältnis Kirche – Welt war eher sekundär, wichtig war die Diskussion um das Verhältnis Wahrheit und Barmherzigkeit, Liebe und Barmherzigkeit, Treue und Barmherzigkeit. Das ist ein entscheidendes Problem, denn wenn wir die Wahrheit der Barmherzigkeit entgegenstellen, dann gibt es keine guten Lösungen. Ich denke, der Heilige Vater wie auch die Bewohner Argentiniens schauen ein wenig anders auf zwischenmenschliche Kontakte als wir hier in Europa. Es ist vielleicht nicht so sehr ein anderes Denken, aber die Kontakte sind herzlicher, wärmer, südländischer. Etwas Vergleichbares findet sich in Europa eher weniger, vielleicht z.B. in Italien. Aber in Nordeuropa gibt es das bestimmt nicht so. Vielleicht verstehen wir den Papst nicht bis zum Ende, aber wir sollten es.

EWTN: Eine letzte Frage: Ein Kardinal sprach von einem deutsch-polnischen Krieg, einer Schlacht bei der Synode. Wie sehen Sie das?

GADECKI: Viele Synodenväter, darunter der Heilige Vater, sprachen davon, die Familiensynode nicht als ein “Parlament” zu betrachten, das heißt die demokratischen Regeln des Staates auf das Leben der Kirche zu übertragen. Wenn sich die Synodenväter äußern, dann ist das keine Kopie eines Parlaments, keine Parteien. Wir sind uns dessen bewusst, dass wir zuerst im Rahmen der Synodalität handeln und dann in der größeren Kollegialität. Sogar die Synode ist nicht die endgültige Stimme der Kirche. Die Synode ist nur eine Bewegung in Richtung Kollegialität, des Papstes mit den Bischöfen mit und unter dem Papst. Die Synode ist nur nützlich, insofern sie dieser Kollegialität dient. Das Wesen der Synode ist grundgelegt im Kirchenrecht. Die Rede beispielsweise von einem deutsch-polnischen Krieg bei der Synode ist deswegen eine grobe Übertreibung. Das, was die Deutschen repräsentieren, ist nicht nur Deutschland, sondern auch Neuseeland, der französischsprachige Teil Kanadas, die Schweiz. Es ist also nicht nur die deutsche Seite. Die Unterschiede verlaufen nicht entlang der Sprachen, sondern der eine Bischof ist dieser Meinung, der andere Bischof jener Meinung. Das Bilden eines 3. Weltkrieges auf der Synode ist ein wenig komisch.
http://de.catholicnewsagency.com/story/e...it-gadecki-0469

von 24.02.2016 12:58

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Seite 1 / 17. Dezember 2015 AM / ass
Botschaft der lieben Gottesmutter
Meine geliebten Kinder; heute bitte ich euch:

Zieht euch aus dieser geschäftigen Welt zurück und geht in die Stille. Bereitet eure Seele für das Kommen des göttlichen KINDES vor. Entzündet in eurer Seele das Licht. Denn, ein einziges Licht kann über die ganze Welt leuchten. Ihr bekommt es durch die heiligen Sakramente; beson-ders durch das heilige Sakrament der Busse. Ja, entzündet dieses Licht wieder in eurer Seele.

Wäre das göttliche KIND nicht gekommen, würde sich die Welt, alle Menschen, in der Finsternis befinden. Es gäbe die heiligen Sakramente nicht und das Him-melstor wäre verschlossen, weil die Finsternis immer noch herrschen würde!

Doch, durch die Geburt des göttlichen KINDES und durch Sein Leiden und Sterben wurde ‚LICHT‘ Und durch dieses Licht erhalten die Seelen die heiligen Sakramente!

Ja, meine geliebten Kinder:
Gottlose Regierungen erlassen Gesetze gegen GOTT.
Aber, ihr wisst, dass ihr diese Gesetze nicht anwenden sollt.
Denn: Man muss GOTT mehr gehorchen, als den Menschen !
Darum, meine geliebten Kinder, werden die Prüfungen noch grösser.
Aber, seid euch bewusst: GOTT ist mit euch, wenn ihr immer den Heiligen GEIST
um Seinen Beistand bittet. Ja, die Prüfungen werden noch grösser werden.

Ihr seht ja, was auf der Welt geschieht:
Gottlose, Irrgläubige unterwandern die ganze Welt !
Und diese versuchen, GOTT zu verachten und IHN niederzudrücken!
Ja, diese haben ihre eigenen Götzen und Götter, denen sie gehorchen!
Aber, es gibt nur einen GOTT; den GOTT, in der HEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT !

Darum, bitte ich euch, meine geliebten Kinder:
Verlasst den engen Weg nie!
Gebt mir eure Hände, dass ich euch festhalten und durch diese Finsternis führen kann.
Jetzt, aber, bereitet euch in der Stille auf das Kommen des HERRN vor.
Lest die Heilige Schrift und bedenkt, was die Propheten sagen.

Ja, meine geliebten Kinder:
Wenn jetzt keine Umkehr stattfindet, wird die GERECHTIG-
KEIT GOTTES eingreifen und der HERR wird alles reinigen!

Überdünkte Gräber werden sich öffnen und Masken werden fallen!
Staunen wird herrschen, wer unter den Masken hervorkommt u. was
aus diesen Gräbern hervorquillt. Ekel wird die Menschen erfassen!

Doch, nun, meine geliebten Kinder, verharrt in der Stille und bittet das göttliche Kind,
dass es euch Seinen Frieden schenkt, euch segnet und bei euch verweilt.
Denn, ich wiederhole: Nur dank Seinem Kommen, konntet ihr Alle gerettet werden!
Ja, und dann durch Sein Geschenk der heiligen Sakramente! Das ist eure Rettung!

Darum, bittet die treuen Priester, dass sie euch wieder das Licht in euren Seelen entzünden. Und dann, stellt dieses Licht nicht unter den Scheffel, sondern trägt es mutig in die Welt hinaus. Diesen Mut bekommt ihr durch das Gebet zum Heiligen GEIST; und das ist euer Auftrag in der heutigen Zeit. Betet, betet und fleht ganz besonders in diesen Tagen zum göttlichen Kind. Es wird euch viele Gnaden schenken und darüber sollt ihr euch freuen. Ja, GOTT ist grösser, als alles, was es sonst gibt. Betet, betet, betet. Geht in die Stille, lest die Heilige Schrift und tut, was euch darin gesagt wird. Betet, betet, betet; und ich, eure MUTTER, segne euch.

Myrtha: „Oh MUTTER: Auch wir sind feige, schweigen und schauen nur zu, …
Pater Pio, Bruder Klaus, Schwester Faustina: Bleibt, bleibt unsere Fürbitter.“

Nun beginnt das schwere Sühneleiden zur heiligen Messe.

von esther10 24.02.2016 12:02

Dienstag, 23. Februar 2016

Internetsucht: Eltern geben Kindern oft keine Regeln
Neue Studie von DAK-Gesundheit und Deutschem Zentrum für Suchtfragen zeigt Folgen intensiver Computernutzung.

(PM DAK) Intensive Computernutzung führt in vielen deutschen Familien zu Problemen. Jedes fünfte Kind reagiert ruhelos und gereizt auf Online-Einschränkungen. Elf Prozent der 12- bis 17-Jährigen haben mehrfach erfolglos versucht, ihre Internetnutzung in den Griff zu bekommen. Oft geben Eltern ihren Kindern keine Regeln zum Umgang mit Laptop oder Smartphone. Das zeigt die neue Studie der DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen zur Internetsucht im Kinderzimmer. Krankenkasse und Institut starten jetzt eine Aufklärungskampagne.

Für die repräsentative Untersuchung hat das Forsa-Institut 1.000 Mütter und Väter umfassend zum Internet- und Computergebrauch ihrer 12- bis 17-jährigen Kinder befragt. Es ist die erste Eltern-Studie, die neben der Dauer und der Art der Internetnutzung auch mögliche krankhafte Folgen für die Jungen und Mädchen untersucht. Hauptergebnisse der DAK-Studie: Laut der Hälfte der befragten Eltern bleibt das Kind länger online als vorgenommen. 22 Prozent der 12- bis 17-Jährigen fühlen sich ruhelos, launisch oder gereizt, wenn sie ihre Internetnutzung reduzieren sollen. Etwa jedes zehnte Kind nutzt das Internet, um vor Problemen zu fliehen. Bei elf Prozent der Befragten hat das Kind mehrfach erfolglose Versuche unternommen, seine Internetnutzung in den Griff zu bekommen. Bei sieben Prozent der Kinder gefährdet die Onlinewelt eine wichtige Beziehung oder eine Bildungschance, wobei die Jungen doppelt so häufig betroffen sind.

Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung: „Das Internet bietet Kindern und Jugendlichen große Möglichkeiten und Chancen. Gleichwohl dürfen die Risiken nicht unterschätzt werden. Experten gehen davon aus, dass in Deutschland bereits bis zu einer Million Menschen onlinesüchtig sind. Die Vermittlung einer frühen Medienkompetenz ist der entscheidende Schlüssel zur Prävention gesundheitsschädlicher Auswirkungen des Internetgebrauchs und der Computernutzung. Die aktuellen Zahlen geben uns brauchbare Anregungen und wichtige Hinweise für die Präventionsarbeit. Das Thema Onlinesucht habe ich zu meinem Schwerpunktthema in 2016 gemacht.“
Krankhafte Folgen der Internetnutzung

„Die aktuelle Befragung macht deutlich, dass Suchtgefährdung auch im Kinderzimmer besteht“, erklärt Professor Dr. Rainer Thomasius, Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). „Die Daten deuten darauf hin, dass etwa fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter krankhaften Folgen ihrer Internetnutzung leiden.“
12-Jährige nutzen Computer eigenständig

Laut Studie der DAK-Gesundheit haben die Kinder im Durchschnitt im Alter ab zwölf Jahren begonnen, das Internet selbstständig zu nutzen. Bei etwa einem Zehntel der befragten Eltern waren die Jungen und Mädchen aber jünger als zehn Jahre. Häufig vereinbaren Eltern mit ihren Kindern keine Regeln für den Umgang mit dem Computer:

71 Prozent der Eltern haben keine Regeln, an welchen Orten ihr Kind das Internet nutzen darf;
51 Prozent der Eltern haben keine Regeln, wie lange ihr Kind das Internet nutzen darf;
32 Prozent der Eltern haben keine Regeln, welche Inhalte ihr Kind im Internet nutzen darf.

Auch wenn es Regeln zur Internetnutzung gab, so wurden diese nur von 42 Prozent der befragten Eltern auch „voll und ganz“ umgesetzt.
Online-Streit in jeder dritten Familie

Nach der Befragung schätzen die Eltern die private Internetnutzung der Kinder an einem normalen Werktag auf rund zweieinhalb Stunden. Am Wochenende steigt die verbrachte Zeit im Durchschnitt auf vier Stunden an. 20 Prozent der Jungen und Mädchen sind am Samstag oder Sonntag sechs Stunden und mehr am Computer. Während Jungen die meiste Zeit mit Online-Spielen verbringen, nutzen die Mädchen das Internet für das sogenannte Chatten. In jeder dritten Familie sorgt die Internetnutzung manchmal bis sehr häufig für Streit. Dies ist vor allem bei Kindern im Alter zwischen zwölf und 13 Jahren der Fall.

Prävention durch neue Aufklärungsbroschüren

„Unsere Studie zeigt, dass bei vielen Eltern offenbar eine große Verunsicherung bei der Internetnutzung ihrer Kinder herrscht“, sagt Herbert Rebscher, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. „Wir nehmen die Ergebnisse zum Anlass, um die Prävention beim Thema Internetsucht zu verstärken und den Betroffenen neue Hilfsangebote aufzuzeigen.“ Die Krankenkasse finanziert neue Aufklärungsbroschüren, die Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte gezielt über das Thema Internet- und Computersucht informieren. Herausgegeben werden die Hefte mit ausführlichen Hintergrundinformationen, Beispielen und einem Selbsttest vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.computersuchthilfe.info oder unter www.dak.de/internetsucht


von esther10 24.02.2016 12:00

Dienstag, 23. Februar 2016
Pornographie erhöht Gewaltbereitschaft

Mathias von Gersdorff

Nach den massenhaften sexuellen Übergriffen in Köln in der Silvesternacht sind sehr viele Analysen erschienen, die alle möglichen Ursachen dieser entsetzlichen Enthemmung beschrieben haben. Doch auf den Einfluss von Pornographie auf die Bereitschaft von Männern, Gewalt bei Frauen anzuwenden, ist kaum hingewiesen worden.

Dabei ist dieser Zusammenhang schon seit längerem bekannt. In seinem Buch „Ausverkaufte Würde“ aus dem Jahr 2000 hat Professor Thomas Schirrmacher auf mehrere Studien zum Thema „Pornographie und Gewalt“ hingewiesen.

Schirrmacher resümiert: „Wird Menschen, die bereits aggressiv sind, pornographisches Material gezeigt, steigert sich ihre Aggressivität in der Regel. Sex und Gewalt in einem >normalen< Kinofilm steigert die Bereitschaft und den Wunsch, Gewalt gegen Frauen anzuwenden, und zwar mit oder ohne sexuelle Handlungen.“

Wenn Pornographie zudem noch ein gewisses Maß an Gewalt enthält, ist die enthemmende Wirkung noch viel höher.

Im Jahr 1986 hat das US-amerikanische Gesundheitsministerium eine Untersuchung durch 30 führende Ärzte und Hochschullehrer in Auftrag geben, die die Wirkung von Pornographie untersuchen sollten. Schirrmacher: „Alle Mitglieder stimmten in einem Punkt überein: In kontrollierten Untersuchungen unter Laborbedingungen, die natürlich nur kurzfristige Effekte erfassen können, lässt sich eindeutig zeigen, dass das Anschauen von Gewaltpornographie zu gesteigertem gewaltbereitem und aggressivem Verhalten gegenüber Frauen führt.“

Die Untersuchung des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums ist aus dem Jahr 1986. Inzwischen ist die Produktion von Gewaltpornographie enorm angestiegen. Aber nicht nur das: Wie Gail Dines in ihrem Buch „Pornland: Wie die Pornoindustrie uns unserer Sexualität beraubt“ (nicht unbedingt eine Lektüreempfehlung, da die Schilderungen zum Teil extrem krude sind) zeigt, haben sich die Genres, in denen Frauen gedemütigt, entwürdigt und misshandelt werden, vervielfacht. Ein wichtiges Segment der modernen Pornographie soll offenbar den Zuschauer in einen Gewaltrausch versetzen.

Neuere wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen diesen empirischen Befund. So schreibt Professorin Mary Anne Layden von der Abteilung Psychiatrie der Universität von Pennsylvania in einer Untersuchung über „Pornographie und Gewalt“, dass Pornographie so was wie ein Lehrer sei, was die Verhaltensweisen, Haltungen und Neigungen betreffe - und zwar bei Männern, Frauen, Kindern, Verheirateten und Ledigen. Es betrifft ebenso pathologische und illegale Verhaltensweisen. Pornographie wirke geradezu wie eine Droge, die den Konsumenten in einen Rausch versetze. Mit allen negativen Folgen inklusive.

Literatur:

Christa Meves, Thomas Schirrmacher: Ausverkaufte Würde. Der Pornographie-Boom und seine psychischen Folgen. Holzgerlingen 2000

Mary Anne Layden: Pornography and Violence: A New Look at Research. Abrufbar unter http://www.socialcostsofpornography.com/...nd_Violence.pdf

von esther10 24.02.2016 00:57

Stuttgart: Elternrechts-Demo mit Weihbischof Laun am Sonntag, den 28. Februar 2016

Veröffentlicht: 24. Februar 2016 | Autor: Felizitas Küble


Hedwig von Beverfoerde

Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg ruft das Aktionsbündnis pro Ehe & Familie für Sonntag, den 28. Februar 2016, zur 7. DEMO FÜR ALLE in Stuttgart auf.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Kundgebung um 14 Uhr auf dem Schillerplatz, bei der u.a. folgende Redner sprechen werden: Hedwig_Beverfoerde

Weihbischof Andreas Laun (Erzdiözese Salzburg)

Hartmut Steeb (Generalsekretär der Evangelischen Allianz)

Birgit Kelle (Journalistin, Buch-Autorin, Vorsitzende von Frau2000plus)

Ein Vertreter der Petitionsinitiative (Zukunft-Verantwortung-Lernen)

Hedwig von Beverfoerde (Koordinatorin des Aktionsbündnisses für Ehe & Familie – Demo für alle)
Wahlprüfsteine: Im Vorfeld der Demonstration haben wir anlässlich der Landtagswahl in Baden-Württemberg die Spitzenkandidaten darum gebeten, uns die Haltung ihrer Partei zu verschiedenen familien- und bildungspolitischen Positionen mitzuteilen. Die Antworten der Parteien werden auf der Abschlusskundgebung unserer DEMO FÜR ALLE am 28.2. bekannt gegeben.

Es werden mehrere tausend Teilnehmer erwartet. Die durch Zähltore genau ermittelte Zahl der Teilnehmer werden wir nach der Kundgebung gegen 15.45 Uhr auf unserer Facebook-Seite und via Twitter veröffentlichen.

Weitere Infos auf www.demofueralle.de.

Kontakt: Hedwig v. Beverfoerde, Koordinatorin DEMO FÜR ALLE
Münchenhofstr. 33 in 39124 Magdeburg
kontakt@demofueralle.de
Tel.: 0172 / 8880198
www.demofueralle.de
https://charismatismus.wordpress.com/201...8-februar-2016/


von esther10 24.02.2016 00:56

Schewtschuk will gemeinsamen Weg mit Orthodoxen gehen



Einen gemeinsamen Weg mit den orthodoxen Christen und Kirchen gehen und einen Weg des Frieden gemeinsam gestalten – das betonte der Großbischof von Kiew Swjatoslaw Schewtschuk in einem Gespräch mit Journalisten am Dienstag in Rom. Darüber wolle er auch mit dem Papst in den kommenden Tagen sprechen Über das Treffen von Papst Franziskus und Patriarch Kyrill auf Kuba habe er gemischte Gefühle, die jedoch grundsätzlich positiv seien: „Ich denke diese Umarmung war eine heilige Angelegenheit. Diese Art von Treffen sind die Meilensteine im ökumenischen Weg der Kirche,“ so Schewtschuk.

Der Großbischof von Kiew erwähnte, dass die während des Kirchengipfels auf Kuba unterzeichnete Erklärung zwischen Papst Franziskus und dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill Polemiken ausgelöst habe. Heute spreche man nicht mehr viel über den Krieg in der Ukraine. Aber es sei ein tägliches Drama für 45 Millionen Menschen: Jeden Tag gibt es Tote, Verletzte, Eintritte von russischen Soldaten mit schweren Waffen. Es sei eben, wie schon oft gehört, kein ziviler Konflikt, sondern eine von außen eindringende Aggression und das sei so nicht in der gemeinsamen Erklärung von Papst und dem russischen Patriarchen klar gesagt worden. Er ergänzt:

„Aber der Papst hat es dann klargestellt, dass er mit beiden Präsidenten gesprochen hat und er richtete sich an den Präsidenten Putin und auch an den ukrainischen Poroschenko. Und das ist wirklich schön und beruhigend, denn so hat er gesagt: ‚Ich habe mit allen gesprochen und gesagt: beendet es! Schließt Frieden!“

Schewtschuk betonte im Gespräch von Radio Vatikan, dass er das ukrainische Volk und dessen Schmerz über die Übereinkunft von Papst und Patriarchen verstehe. Viele fühlten sich „verraten“. Daher fühle er sich auch verpflichtet eine Art „Sprecher“ des Volkes zu sein: „Der Papst muss diese Gefühle kennen und er hat sogar gesagt, dass er diese Gefühle respektiert und dass das ukrainische Volk leidet. Es leidet wirklich am Krieg, und das verhindere vielleicht die prophetische Geste (des Papstes) zu verstehen.“

Jetzt benötigten die Christen einen gemeinsamen Weg, betonte der Großbischof von Kiew. Der Weg der Einheit sei nur erreichbar durch „Dialog, Zuhören und Vergeben“ und dieser Weg sei wiederum nur durch eine vollkommene Abgliederung der „geopolitischen Agenda“ und durch eine „Befreiung des Wahnsinn der Mächtigen dieser Welt“ möglich. Wann es zu weiteren spezifischen ökumenischen Schritten kommen soll, wurde jedoch nicht erläutert.
http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/...n_gehen/1210794

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Ukraine: Katholiken fühlen sich „verraten“


Kyrill am Samstag bei Fidel Castro - AFP

14/02/2016 16:22SHARE:
Viele ukrainische Katholiken des griechischen Ritus haben das Treffen zwischen Papst Franziskus und dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill mit Unbehagen verfolgt. Das sagt der Großerzbischof von Kiew, Sviatoslav Schewtschuk. Die Internetseite seiner Kirche zitiert ihn mit der Einschätzung, dass die gemeinsame Erklärung von Papst und Patriarch an der Stelle, wo sie sich auf die Ukraine bezieht, „tiefe Enttäuschung unter zahlreichen Gläubigen unserer Kirche und unter ukrainischen Bürgern hervorgerufen“ habe. Viele fühlten sich „verraten“.
Die während des Kirchengipfels auf Kuba unterzeichnete Erklärung enthalte „Halbwahrheiten“ und „indirekte Unterstützung des Heiligen Stuhls für die Aggression gegen die Ukraine“. Der Text spreche lediglich von einem Konflikt, spreche aber nicht aus, dass die Ukraine von ihrem Nachbarland angegriffen worden sei.
Der Großerzbischof räumt ein, er könne diese Gefühle verstehen. Andererseits solle man jetzt aber auch nicht überdramatisieren; Erklärungen dieser Art habe es schließlich schon viele gegeben. Schewtschuk lässt erkennen, dass er vor der Abfassung der Erklärung vom Vatikan nicht konsultiert worden ist.
Auch die ukrainische Abgeordnete Irina Guerachtchenko zeigte sich von dem Dokument enttäuscht. Den Orthodoxen in der Ukraine gehe es in dieser Hinsicht wie „den griechisch-katholischen Brüdern“. Bei Patriarch Kyrill lägen die Dinge „offensichtlich anders“, so die Abgeordnete aus dem Regierungslager.
(afp 14.02.2016 sk)

http://de.radiovaticana.va/news/2016/02/...2%80%9C/1208576



von esther10 24.02.2016 00:55

„Katholische Zeitgeschichte — Kirche, Religion und Politik in Bayern nach 1945“
Bayerische Archivare und Historiker treffen sich im Bischöflichen Zentralarchiv Regensburg

24. FEBRUAR 2016

Wikimedia Commons - Rosa-Maria Rinkl, CC BY-SA 3.0 DE

„Das Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen , wie wichtig die Religion im Allgemeinen und der Katholizismus im Speziellen auch noch nach 1945 gesellschaftlich in Bayern war“, so formulierte Dr. Camilla Weber, Bischöfliche Archiv- und Bibliotheksdirektorin in Regensburg, die Intention eines zweitägigen Workshops, der am 23. und 24. Februar in Regensburg im Bischöflichen Zentralarchiv am St.-Peters-Weg stattfand. Die Initiative dafür war vom Institut für Zeitgeschichte in München und dem Lehrstuhl für bayerische Landesgeschichte an der Universität Regensburg ausgegangen. Das dieses Format eines Workshops ein Novum darstellt und auch die Auseinandersetzung mit der katholischen Zeitgeschichte sehr wichtig ist, so Dr. Weber weiter, griff sie die Idee gerne auf und holte die Veranstaltung nach Regensburg ins Bischöflichen Zentralarchiv, „an dem Ort, wo die Überlieferung zu diesem Thema aufbewahrt wird“.

„Kirche und Politik in Bayern 1945 bis 1981“

Unter diesem Titel fasste der Historiker Professor Dr. Ferdinand Kramer von der Ludwig-Maximilians-Universität München seine Ausführungen zusammen, die einen Überblick über die bewegten Wechselbeziehungen von Kirche, Gesellschaft und Politik gaben. Bei diesem öffentlichen Abendvortrag am ersten Tag wählte er bewusst den Zeitraum bis 1981, weil sich die religiös-politischen Koordinaten in dieser Zeit geändert hätten. Der Umbruch der 68er, so Professor Kramer, sei erst Anfang der 80er voll zur Geltung gekommen. Dieses große Forschungsfeld erörterte er in mehreren Schlaglichtern, dabei nannte er u.a. folgende:

Religiosität behält nach 1945 noch einen hohen Stellenwert in der bayerischen Gesellschaft, rund 70% der Bevölkerung sind katholisch, rund 30 % evangelischen Bekenntnisses

die amerikanischen Besatzer nehmen in Bayern die Katholische Kirche als einen entschiedenen Gegner der NS-Herrschaft wahr
Bayern erhält wieder eine staatliche Ordnung und eine Verfassung mit Gottesbezug, der aber nicht ausschließlich ein christlicher ist, auch die Europabewegung hat in Bayern Wurzeln

der Eucharistische Weltkongress in München (1960) und das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) rücken die Katholische Kirche durch die mediale Verbreitung mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit

besonders in den 70er Jahren wächst das Bewusstsein für den Umweltschutz, die Deutsche Bischofskonferenz veröffentlicht 1980 die Erklärung „Zukunft der Schöpfung – Zukunft der Menschheit“

die kirchliche Jugend distanziert sich von der Amtskirche und den etablierten Parteien, „Schöpfung bewahren“ ist ein zentrales Thema der Jugendarbeit
die Philosophisch-Theologischen Hochschulen werden in Katholisch-Theologische Fakultäten umgewandelt, die Katholische Universität Eichstätt wird gegründet
Religion, Geschichte und Landschaft stellen in Bayern einen hohen Identitätswert dar.
„Kirche und Flüchtlinge – Flüchtlinge in der Kirche“

Mit der Frage: „Welche Rolle könnte Kirche und Religion im Modernisierungsprozess Bayerns gespielt haben“ und seiner These „Der wichtigste Beitrag dazu war wohl die Hinterfragung desselben, diese hat vielleicht zu einer ganz eigenen Qualität geführt, in der der Mensch und die Gesellschaft mehr geschont wurde als anderswo“ leitete Professor Dr. Ferdinand Kramer in die Diskussion mit den anwesenden Archivaren und Historikern über. Eine Aspekt war dabei die Bedeutung der Flüchtlinge aus Schlesien und dem Sudetenland für das Glaubensleben der Katholiken in Bayern und auch die Integrationsleistung der Kirche nach 1945 sowie die Seelsorge für die vom Krieg traumatisierten Menschen. Nicht nur als Ordentliches Mitglied der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste sondern vor allem als Sohn einer Egerländer Mutter und Schüler des Kapuzinerpaters Victricius Berndt aus dem Sudetenland ergriff Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, der auch unter den Hörern des Vortrages weilte, das Wort. Sei zur damaligen Zeit der Volksgesang in der Kirche in Bayern noch nicht so verbreitet gewesen, habe das Erbe der Sudetendeutschen, die bereits durch die Reformen Kaiser Joseph II. im Habsburgerreich damit seit Jahrhunderten vertraut waren, das kirchliche Leben in Bayern befruchtet.

Drehten sich am ersten Tag die Impulsreferate und Diskussionen um das grundsätzliche Thema „Katholische Zeitgeschichte und Archiv. Aktenzugang, Quellenlage und Findmittel in den bayerischen Diözesanarchiven“, so standen am zweiten Tag „Desiderate (Wunschobjekte) und Perspektiven der Forschung“ im Mittelpunkt, so z.B. die Herausgabe der Tagebücher des Münchner Erzbischof Michael Kardinal Faulhaber (1869–1952) oder Bischofsbiographien als Themen kirchlicher Zeitgeschichte am Beispiel von Erzbischof Julius Kardinal Döpfner (1913-1976).

(Quelle: Webseite des Bistums Regensburg, 24.02.2016)
https://de.zenit.org/articles/nigeria-op...f35fc9-40961937

von esther10 24.02.2016 00:53

Dienstag, 23. Februar 2016
Neue Strategie der Gender-Ideologen: Verharmlosung


„Geschlecht, Sexualität und Lebensform als gänzlich gesellschaftlich hervorgebracht begreifend, arbeite ich eine Vorstellung von Handlungsfähigkeit heraus, die die Möglichkeit bewußter Aktivität gegenüber Normen und ein Neuentwerfen von Existenz- und Lebensweisen beinhaltet.“

Das schrieb Professorin Jutta Hartmann im Jahr 2002 in „Vielfältige Lebensweisen - Dynamisierungen in der Triade Geschlecht - Sexualität - Lebensform. Kritisch-dekonstruktive Perspektiven für die Pädagogik“. Hartmann war eine der wichtigsten Exponenten der sog. „Dekonstruktiven Pädagogik“. Diese „Pädagogik“ unterwirft sämtliche grundlegenden Denkmodelle der Moderne - wie Vernunft, Subjekt, Identität, Einheit, Emanzipation oder Fortschritt - einer radikalen Kritik bis hin zur Verneinung der Existenz dieser Begriffe.

Als Hartmanns Buch erschien, waren „Gender“, „Dekonstruktion der Geschlechter“ und „Vielfalt sexueller Orientierung“ Themen, die eine geringe Rolle außerhalb der Fakultäten spielten.

Doch es gab große Pläne, Gender & Co. in der Gesellschaft zu implementieren. Dies sollte über die Schulen gehen. Deshalb setzten sich Personen wie Jutta Hartmann ans Werk, eine Pädagogik zu entwerfen, die die Dekonstruktion der Geschlechter bei den Schülern betreiben könnte. Eben die „Dekonstruktive Pädagogik“.

Es gab in diesen Jahren schon Versuche, solche Konzepte an den Schulen anzuwenden. Ein Beispiel waren die sog. „schwul-lesbischen Aufklärungsprojekte“. Franz Timmermann (der viele Jahre später zusammen mit Elisabeth Tuider das skandalöse Praxisbuch „Sexualpädagogik der Vielfalt. Praxismethoden zu Identitäten, Beziehungen, Körper und Prävention für Schule und Jugendarbeit“ herausbrachte) schrieb damals eine „Evaluation schwul-lesbischer Aufklärungsprojekte in Schulen“.

Dort steht: „Die scheinbare Eindeutigkeit konstruierter Systeme, die die Menschen entweder in ‘Männer’ oder ‘Frauen’ bzw. ‘Hetero’- oder ‘Homosexuelle’ einteilen, ist die Grundlage eines binären, biologistischen, essentialistischen, fundamentalistischen und totalitären Denkens, das die Welt nur in Polaritäten wahrnehmen will und kann. … In letzter Konsequenz läuft diese Perspektive auf eine moralische Unterscheidung in ‘Gut’ und ‘Böse’ hinaus.“

Texte dieser Art findet man in Hülle und Fülle in verschiedenen Sprachen. So schrieb der kanadische Soziologe Michel Dorais 1999 in seinem Buch „Éloge de la Diversité Sexuelle“ ("Lob der sexuellen Vielfalt", eigene Übersetzung aus dem Französischen): „Seitdem wir angefangen haben, die Schubladen Männer und Frauen, männlich und weiblich, heterosexuell und homosexuell zu kreieren, haben wir aus dem Auge verloren, was ein sexualisiertes Sein und was eine Bevölkerung in ihrer Vielfalt sind.“

Am ehrgeizigsten waren die englischsprachigen Feministinnen. Man braucht nur in den Büchern von US-amerikanischen Autorinnen wie Judith Butler zu blättern, um fündig zu werden.

Doch zur Zeit wollen die Gender-Ideologen wenig davon wissen. Wenn sie auf solche theoretischen Texte angesprochen werden, antworten sie, man würde übertreiben. Das war der typische Vorwurf vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gegen die Bildungsplan-Gegner.

Die Journalistin Veronika Wawatschek produzierte Anfang 2015 für den Bayerischen Rundfunk eine Sendung mit dem Namen „APO von christlich-rechts?“. Auch sie warf den Bildungsplan- und den Gender-Gegnern generell vor, sie würden maßlos übertreiben. Bei „Gender“ und „Gender Mainstreaming“ ginge es lediglich um Gleichberechtigung, nicht mehr, so Wawatscheks Suggestion.

Verharmlosen ist zur Zeit generelle Taktik der Gender-Ideologen.

Diese Taktik ist die Reaktion der Genderisten auf den gewaltigen Widerstand gegen die Einführung dieser Ideologie in den Schulen. Solange die Gender-Ideologen nicht den Versuch unternahmen, die Kinder zu indoktrinieren, kümmerten sich wenige um sie. Erst der Griff nach den Seelen der Kinder weckte die Eltern auf, nicht nur auf nationaler Eben. Die Proteste gegen den sog. „Lunacek-Bericht“ im Europäischen Parlament mobilisierten Menschen in ganz Europa.

Die Menschen, die noch bei klarem Verstand sind und erkennen, dass Gender ein Irrsinn, eine Doktrin wider die Vernunft ist, sollten stets bemüht sein zu zeigen, wie radikal und gefährlich die Gender-Ideologie ist. Zum Beispiel, in dem die Grundlagentexte bekannt gemacht werden. Diese sprechen für sich.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Hinweis: An diesem Sonntag (28. Februar 2016) findet die nächste "Demo für Alle" statt. Infos

HIER geht es weiter
http://kultur-und-medien-online.blogspot...-stuttgart.html


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 13:35 1 Kommentar:

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DEMO FÜR ALLE - "Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!"
am Sonntag, 28. Februar 2016
in Stuttgart, Schillerplatz
um 14 Uhr
Bündnispartner:

Agens e.V. – www.agens.de
Bündnis Rettet die Familie e.V. – www.rettet-die-familie.de
CDL Baden-Württemberg – www.cdl-bw.de
DVCK – Aktion Kinder in Gefahr – www.aktion-kig.de
Eltern21 – www.eltern21.net
Eltern bestimmen selbst – Echte Wahlfreiheit durch Erziehungsgehalt e.V. – www.eltern-bestimmen-selbst.de
European Family Foundation e.V. – www.european-family-foundation.de
Evangelischer Arbeitskreis der CDU-Kreisverbände Heilbronn, Karlsruhe-Land, Mannheim, Rems-Murr und Stuttgart
Familienallianz – www.familienallianz.at
Familienforum Österreich – www.familienforum.at
Familiennetzwerk e.V. – www.familie-ist-zukunft.de
Frau2000plus e.V. – www.frau2000plus.net
Forum deutscher Katholiken – www.forum-deutscher-katholiken.de
Forum Familiengerechtigkeit – www.familiengerechtigkeit-rv.de
Gabriele Kuby – www.Gabriele-Kuby.de
Initiative Familienschutz – www.familien-schutz.de
Initiative Schützt unsere Kinder – www.zukunft-familie.org
Konservativer Aufbruch. CSU-Basisbewegung für Werte und Freiheit – www.konservativer-aufbruch.de
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Rhein-Neckar – www.mit-rhein-neckar.de
Monopol Familie – www.facebook.com/MonopolFamilie
Starke Mütter e.V. – www.starke-muetter.com
Stiftung Familienwerte – www.stiftung-familienwerte.de
Verantwortung für Familie e.V. – www.vfa-ev.de
Verband für Familienarbeit e.V. – www.familienarbeit-heute.de
Zukunft Europa e.V. – www.ZwieZukunft.de
Zukunft–Verantwortung–Lernen e.V. – www.bildungsplan2015.de

*****
https://demofueralle.wordpress.com/...


Jörg-Ratgeb-Schule

Möchte noch etwas in eigener Sache anfügen...

....ganz fremde Kinder erzählten mir, als ich hier spazieren ging, von den Sexuallehren, hier in der Jörg-Ratgeb-Schulde....


Ein Teil von Jörg Ratgeb Schule

Wir gehen ja keine guten Zeiten entgegen Das sieht ja schon fast ein Blinder.
Was noch dazu kommt, in BW regiert ja Herr Kretschmann, links, Und nicht weit, wo ich wohne sind mehrere große Schulgebäude ...Jörg-Ratgeb Schule heißen sie...und sehr viele Kinder sind dort von Stuttgart, ...., habe schon oft gesehen...nur sehr, sehr schade, dass man die Kinder dort, nach Muster Kretschmann, in den Sexismus einpflanzt, mit aller Gewalt... die blöde Gentner Ideologie. - der größte Bub, war etwa 14 Jahre, ich hatte den Eindruck, er schämte sich, dass die kleineren Kinder, mir so offen von dieser Sache erzählten....



Ja, die Gentner Ideologie ist schon eine schlimme Sache, die wollen unsere Kinder total verderben,und sind schon dabei.... furchtbar...

So haben mir die ganz fremden Kinder erzählt, haben mich unwillkürlich angesprochen, haben sich auf ihre Tretfahrzeuge gesetzt und plötzlich zu erzählen angefangen, ( wie eine kleine Konferenz, sah das aus) ...haben gleich vom Sex, was sie gelehrt werden, angefangen zu erzählen mir tut sowas bis in der Seele leid, die armen Kinderle....das man sie die Sünde, die Gott so sehr beleidigt, dort lehrt... waren auch kleinere Kinder dabei.Und haben mir auch Einzelheiten gesagt...Wie man das und das macht....

Also jedesmal wenn ich an dieser Schule vorbei gehe, bin ich irgendwie traurig und ich habe mir vorgenommen, täglich für diese Kinder und ihrer Lehrer zu beten, dass es einfach nicht mehr klappen möge mit diesen schlimmen Verführungen.

http://www.familie-ist-zukunft.de/seite/?p=2498#more-2498

P.S.Wir können wahrscheinlich nur durch die DEMO und Gebet, eventuell, etwas ändern.

https://www.google.de/maps/uv?hl=de&pb=!...dCdAxoQoioIbDAK

Gruß von Gertraud/Anne.

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