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NEUER BLOG von Esther

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von 01.10.2013 07:38

Heiligsprechung von Johannes Paul II. und Johannes XXIII. am 27. April 2014
(kathpress.at) Papst Franziskus wird am 27. April des kommenden Jahres seine beiden Vorgänger Johannes XXIII. (1958-1963) und Johannes Paul II. (1978-2005) bei einer Zeremonie im Vatikan heiligsprechen. Das kündigte er am Montag bei einem Konsistorium vor den in Rom versammelten Kardinälen an. Während für den polnischen Papst Karol Wojtyla das Kanonisierungsverfahren vollständig abgeschlossen wurde, gelangt der Konzilspapst Angelo Roncalli ohne die offizielle Anerkennung eines zweiten Heilungswunders zu Ehren der Altäre. Das Heiligsprechungsverfahren für Johannes Paul II. wurde in einer "Rekordzeit" von gerade achtjähriger Dauer abgeschlossen. Er war am 1. Mai 2011 seliggesprochen worden, sein Vorvorgänger Johannes XXIII. am 3. September 2000.
Papst Franziskus hat die von ihm eingesetzte Arbeitsgruppe zur Kurienreform zu einer ständigen Einrichtung im Rang eines "Kardinalsrates" erhoben. Dieser solle ihm bei der Leitung der Weltkirche sowie der Kurienreform helfen, heißt es in einem am Montag vom Vatikan veröffentlichten Handschreiben des Papstes. Der Kardinalsrat bestehe vorerst aus den acht Kardinälen, die er am 13. April zu Mitgliedern der Arbeitsgruppe berufen habe. Er behalte sich jedoch vor, weitere Mitglieder in das Gremium zu berufen, so Franziskus. Künftig werde er den Rat als ganzes oder einzelne Kardinäle von Fall zu Fall einberufen. Der Kardinalsrat sei ein weiterer Ausdruck der bischöflichen Gemeinschaft und der Hilfe für den "Petrusdienst", die von den Bischöfen in aller Welt geleistet werden könne, schreibt der Papst.

von 30.09.2013 14:33

30. September – Der heilige Hieronymus

In fast lebenslänglichem Bemühen hat der gelehrte heilige Hieronymus die gesamte Heilige Schrift in die lateinische Sprache übersetzt und ist dadurch, wie das heutige Evangelium sagt, das Salz der Erde und das Licht der Welt geworden. Wer aber meint, der Heilige sei ein versponnener Stubenhocker gewesen, der ist auf dem Holzweg, denn wenn einer, dann war Hieronymus ein Abenteurer.

Falls es im vierten Jahrhundert bereits Reisepässe gegeben hätte, in denen heutzutage jeder Grenzübertritt abgestempelt wird, so wäre der Pass des heiligen Hieronymus sicher eine Sehenswürdigkeit gewesen. Bei der Personalbeschreibung wäre da zunächst vermerkt gewesen, dass Hieronymus aus Stridon auf dem Balkan, hart an Ungarns Grenzen, stammte. Von den Eltern hätte es im Ausweis geheißen, dass sie Christen waren, während seine eigene Konfession mit heidnisch hätte bezeichnet werden müssen.

Dann wären seitenlang die Stempel gekommen, der erste mit der Unterschrift Rom, wo Hieronymus als Student der weltlichen Wissenschaften jahrelang lebte und strebte und zuletzt auch die Taufe empfing. Der zweite Stempel hätte auf Trier gelautet. Der dritte Stempel wäre zu Antiochien in Syrien ausgestellt gewesen mit der bedeutsamen Eintragung, dass der Passinhaber die Priesterweihe erhielt. Der vierte Stempel hätte aus der Wüste hergerührt, wo Hieronymus als Einsiedler lebte. Ein fünfter Stempel wäre in Konstantinopel, ein sechster wieder in Rom, ein siebter in Ägypten und ein achter und letzter endlich in Bethlehem, wo der Heilige 420 starb, in den Pass hineingekommen.

Ein Unrast war Hieronymus, ein Mann, dem die weite Welt zu klein war, ein ewiger Wanderer auf allen Straßen, Flüssen und Meeren, und dabei durchaus kein Heiliger von der landläufigen Art, so dass man ihn mit einem anderen über einen Leisten schlagen könnte.

Heidnisch begann das Leben desjenigen, der heute zu den Vier Großen Kirchenvätern des Abendlandes zählt. Des jungen Mannes Studentenzeit in Rom ist nicht ohne Schatten. Wohl war Hieronymus der Liebling der Lehrer, denn einen begabteren und fleißigeren Schüler als ihn hatten sie noch nie auf der Schulbank vor sich gesehen, aber das lockere Studentenwesen im leichtlebigen Rom der damaligen Zeit ließ auch in seinem Leben Spuren zurück.

So ist der Tagesheilige ein dankbarer Beweis für die Tatsache, dass eine unrühmliche Jugendzeit durch Gottes Gnade und des Menschen Streben ausgelöscht und abgelöst werden kann von einem späteren Leben in Heiligkeit. Selbst aus dem letzten Sünder kann immer noch einer der Großen im Himmelreich werden.

Gleich nach Empfang der Taufe hat Hieronymus allerdings mit dem bisherigen lockeren Leben Schluss gemacht und hat in harter Kasteiung, in Fasten, Beten und Nachtwachen gegen den Satan und seine Lockrufe zur Rückkehr in die Sünde Stellung bezogen und standgehalten. Deswegen war er aber noch lange kein Heiliger. Solange nämlich der Mensch lebt, muss er um des Guten willen kämpfen, auch der heilige Mensch.

Mit dem Stolz und der Eitelkeit bekam es Hieronymus zu tun. Sicher war er hochbegabt, vielseitig gebildet und geistreich, ein Sprachenkenner und ein Wunder an Gelehrtheit; doch all diese Vorzüge stiegen ihm in den Kopf und machten ihn trunken und ließen ihn in seinen Schriften und Reden alles Maß vergessen, so dass er in unchristlicher Weise polternd und schimpfend über Andersdenkende und Widersacher herfuhr. Bis an sein Lebensende im Alter von neunzig Jahren hatte Hieronymus mit diesen menschlichen Unzulänglichkeiten zu kämpfen, und so ist er ein zweiter dankbarer Beweis für die andere Tatsache, dass man die Heiligkeit eines Menschen nicht allein in den Erfolgen in der Tugend, sondern zumeist im guten Willen und ehrlichen Streben suchen muss.

Gott verlangt nicht, dass man ein Tugendreich sei. Bloß das verlangt er, dass man das Gute will und ständig danach strebt, und sollte einer auch lügen wie gedruckt und naschen wie eine Maus und schimpfen wie ein Rohrspatz und stehlen wie eine Elster und streitsüchtig sein wie ein verbissener Köter und störrisch wie ein Esel und stolz wie ein Pfau und kratzig wie eine Katze und faul wie ein Siebenschläfer, das alles und tausend andere unschöne Dinge mehr können ihn nicht hindern, heilig zu werden, wofern er sich nur mit gutem und ehrlichem Willen bestrebt, seine Fehler abzulegen.

von 28.09.2013 13:21

Capax Dei - ausgewählte Artikel von Altbischof Krenn
(kath.net) (Christoph Hurnaus) Neun Jahre nach seinem krankheitsbedingten Rückzug erinnern sich viele Menschen heute an den bisweilen streitbaren Kirchenpolitiker, an den schlagfertigen Gesprächspartner in vielen Talk-Shows, auch – und nicht zuletzt – an den leutseligen, den einfachen Menschen zugewandten Oberhirten Kurt Krenn. Nur wenige seiner Bewunderer und Gegner wissen, dass Kurt Krenn mit Leib und Seele Professor und akademischer Lehrer war. Daran erinnert Kardinal Walter Brandmüller in einem Geleitwort zu dem gerade erschienenen Buch „Capax Dei.“ Ein Professorenkollege und Freund von Bischof Krenn, Kardinal Marian Jaworski, der ein weiteres kurzes Geleitwort zu diesem Buch verfasst hat schreibt, dass das dieses Buch die Tiefe seines philosophischen Denkens zeigt und seine wahrhaftige katholische Theologie vorstellt.
Stephan Baier, der Österreich- und Europakorrespondent der „Tagespost“, der ab 1984 Student des ehemaligen Regensburger Philosophieprofessors und späteren Bischofs von St. Pölten war, schreibt in einer Einführung zu dem Buch: „Müsste ich in einem Satz sagen, worum es dem Philosophen und Theologen Kurt Krenn wohl ging, so würde ich zitieren, was er mir in einem Interview 1989 sagte: ,Der Mensch hat ein Recht auf die Wahrheit und ein Recht auf Gott.´ Dieses Postulat setzt die Gott-Fähigkeit des Menschen voraus, denn der Mensch kann nur ein Recht auf die Wahrheit haben, wenn er wesentlich wahrheitsfähig ist, die Wahrheit nicht selbst machen und erdenken muss, sondern sie erkennen und anerkennen kann. Der Mensch kann nur Gott-fähig sein, wenn es bei aller stets größeren Unähnlichkeit jenes Minimum an Ähnlichkeit gibt, die wir Gottebenbildlichkeit nennen und als Christen im Schöpferwillen festmachen.“
Baier erinnert sich, dass die Regensburger Vorlesungen Kurt Krenns das Gegenteil von Dialogverweigerung waren: „Kluge Fragen und argumentierter Widerspruch waren ihm stets willkommen; gedankenloses Nachplappern war ihm ebenso zuwider wie argumentationsfreie Zustimmung.“ Kardinal Walter Brandmüller wiederum findet besonders charakteristisch für Kurt Krenns Denken die Wahl seiner Themen, die ausnahmslos ins Zentrum der Probleme unserer Zeit zielen: Gott – Wahrheit – Mensch. Davon legt das vorliegende Buch, das eine Auswahl aus Krenns teilweise zum ersten Mal veröffentlichten Schriften enthält, ein eindrucksvolles Zeugnis ab.
Inhaltsangabe:
- Die Frage nach der Wirklichkeit
- Seele und Gewissen
- Zum Verhältnis von Wahrheit und Freiheit
- Existiert Gott?
- Erkenntnis und Erfahrung
- Die Wahrheit des Menschen
- Der theologische Pluralismus
- Die Wesens- und Identitätsfrage der Kirche
- Gewissen und Wissenschaft
- Geschichtsphilosophien und Utopien
Lesetipp: Kurt Krenn, Capax Dei
Verlag St. Josef, Gebundene Ausgabe, 294 Seiten
ISBN: 978-3901853272
Preis: Euro 19,90
http://verlag.stjosef.at

von 27.09.2013 08:49

Sturmgebet zur Heiligsten Dreifaltigkeit

O Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist!
Wir arme Pilger pilgern zu Deinem Gnadenthron.
Mit reuigen Herzen bitten wir Dich
im Namen unseres gekreuzigten Herrn Jesus Christus,
im Namen seiner heiligsten Wunden,
im Namen seines kostbaren Blutes und um seiner Verdienste willen,
um seiner schmerzhaften Mutter willen:

Verzeih uns alle unsere Sünden,
die bewußten und unbewußten,
die wir in unserem Leben begangen haben.
Wir kommen mit großem Vertrauen und bitten Dich um
Barmherzigkeit für unser Vaterland
und für unsere Heimatstadt .
Halte fern den sichtbaren und den unsichtbaren Feind,
der uns von Osten zu überfluten droht, zu vernichten.
Halte ihn fern, EWIGER VATER,
indem wir Dich im Namen Jesu bitten:
Um seines kostbaren Blutes willen verschone unser
Vaterland vor dem Atomkrieg,
vor Pest, Seuchengefahr, vor ansteckenden Krankheiten,
vor Erdbeben, Feuersbrunst, vor Überschwemmungen
und Einsturz unserer Häuser, vor Blitz und vor
den feurigen dämonischen MÄCHTEN und HÖLLENGEISTERN!

HEILIGSTE DREIFALTIGKEIT!
Wir bitten im Namen Jesu und im Namen des
makellosen, unbefleckten Herzen Mariens:
Verschone unsere Häuser, unsere Wohnungen, unsere
Familien und uns selbst vor Deinem gerechten Zorn!
Bekehre Deine Kardinäle, Bischöfe, Priester und Ordensleute.
Erleuchte sie mit Deinem Heiligen Geist,
damit sie Deine Gebote treu befolgen!
Vereitle die Erneurungssucht der ungetreuen Bischöfe
und Priester, die Deine Kirche zerstören wollen.
Erbarme dich ihrer, und führe sie zu dem einen Hirten
in den wahren Schafstall CHRISTI.

KÖNIGIN DES FRIEDENS! MUTTER DER BARMHERZIGKEIT!
Wir flehen zu Deinem unbefleckten Herzen:
Im Namen Deines göttlichen Sohnes Jesus Christus
versöhne DU die HEILIGSTE DREIFALTIGKEIT im Namen
seines kostbaren BLUTES!
Damit unser Vaterland und unsere Heimatstadt
von den Kriegen verschont bleibe -
verschont von der furchtbaRen Geißel,
die der Herr der HeerschaRen über die ganze Erde schwingen wird.
Rette die arme Jugend, die keine Eltern und keine Seelsorger mehr hat!
Beschütze uns alle vor dem Einfluss der bösen Geister!
DEIN sind wir, DEIN wollen wir bleiben bis in Ewigkeit.
Heilig, heilig, heilig - unendlich HEILIG
ist die HEIIGSTE DREIFALTIGKEIT von nun an bis in Ewigkeit! Amen.
Dreimal Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Hl. Geiste!

Gebetszettel, um 1965

von 25.09.2013 11:41

25.09. Niklaus von Flüe


Bruder Klaus 1417 - 1487 Einsiedler


Bruder Klaus Mein Herr und mein Gott,
nimm alles mir,
was mich hindert zu Dir.
Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir,
was mich fördert zu Dir.
Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir und
gib mich ganz zu eigen Dir.
Amen. Bruder Klaus

Wenn man den sanften Berghang im Nordosten des Sarner Sees hinauf geht, vorbei an Höfen und Weiden, erreicht man bald den Ort Flüeli-Ranft, wo Geburtshaus und Wohnhaus des Hl. Bruders Klaus stehen. Ein mondän wirkendes Hotel schaut von der Höhe ins Tal, sonst aber ist der Ort eher ruhig und nicht von Andenkenläden überwuchert, wie viele andere Wallfahrtsorte. Der kleine Souvenier- laden in der Dorfmitte ist mehr ein Informationsstand als ein aufdringlich wirkender Andenkenladen. Die kleinen Gaststätten und Hotels, die dem Reisenden Stärkung und Unterkunft anbieten, fügen sich harmonisch in das Ortsbild ein. Der Ort wird überragt von einer kleinen Kirche, von der aus man einen schönen Blick auf das Tal und den Sarner See hat.
Gleich in der Ortsmitte, hinter dem Wohnhaus des Bruders Klaus führt ein Weg in ein Tal, das der Gebirgsfluss Melchaa im Laufe der Jahrhunderte gegraben hat. Stille herrscht in diesem Tal, auch wenn viele Pilger auf dem Fußweg unterwegs sind. Hinter einem kleinen Wäldchen hat man dann einen schönen Blick auf den Ort, an dem Bruder Klaus sich zurückgezogen hat. Das Ranft, obwohl nur wenige Minuten Fußweg vom Dorf entfernt, ist ein Ort der Stille und Einsamkeit.
Heute findet der Pilger hier drei Kapellen. Die erste, auf die man auf seinem Weg in das Ranft stösst, ist die Kapelle, in der Bruder Klaus gebetet hat und die direkt an seine Einsiedlerzelle angebaut ist. Die kleine Zelle mit der niedrigen Decke ist heute noch so erhalten, wie sie die Bewohner von Flüeli für Bruder Klaus erbaut haben kurz nachdem er sich hierhin zurückgezogen hat. Die Kapelle musste im Laufe der Jahre neu gebaut werden, weil die ursprüngliche durch Erdbeben und Hangrutsch baufällig geworden war. Hier kann der Pilger in Stille verweilen und auch heute noch die Gegenwart des Einsiedlers aus dem 15. Jahrhundert spüren.
Weiter unten steht eine größere Kapelle, die gebaut wurde, als der Strom der Pilger an diesem Ort immer größer wurde. Auf der anderen Seite des Flusses steht etwas abseits die Zelle eines anderen Einsiedlers, für den das Leben des Hl. Bruders Klaus Vorbild war.
Wer war dieser Heilige, der bis heute als Patron der Schweiz verehrt wird?

Niklaus von Flüe entstammte einem alteingesessenen Bauerngeschlecht. Sein Leben verlief zunächst in den für einen Mann seiner Zeit typischen Bahnen. Er verrichtete die Arbeit auf dem Hof und war darüber hinaus Ratsherr und Richter. Er heiratete Dorothea Wyss, mit der er fünf Kinder hatte. Doch schon damals war er ein großer Beter. Seine Kinder berichten später, dass sie den Vater des Nachts oft ins Gebet vertieft gesehen haben.
Mit etwa 50 Jahren verspürt Niklaus von Flüe die Berufung, seine Familie zu verlassen und sich zu einer langen Wallfahrt zu begeben. Seine Familie ringt lange mit seinem Entschluss, doch schließlich willigt seine Frau Dorothea ein und lässt den Gatten ziehen. Sie wird mit ihm nicht wieder in ehelicher Gemeinschaft leben.
Es gehört zu der ganz eigenen Berufung Niklaus von Flüe, dass er seine Frau und seine Kinder verlässt. Er geht nicht, ohne die Erlaubnis seiner Frau zu erhalten. Sie erkennt seine Berufung und lässt ihn um des Herrn willen ziehen. Dorothea ist neben der Gestalt von Bruder Klaus nicht wegzudenken. Auch sie hat einen Anteil an seiner Berufung. Neben der Kirche von Sachseln erinnert eine moderne Statue von Dorothea und den Kindern an den Moment des Aufbruchs von Bruder Klaus.
Es zeigt sich bald, dass Niklaus noch nicht da ist, wo der Herr ihn haben will. Eine Wallfahrt in ferne Länder ist nicht sein Ziel. Bevor er die Schweiz verlässt, mahnt ihn eine Vision zur Umkehr. Er kehrt zurück auf eine Alp, die zu seinem Besitz gehört und zieht sich dann in das Ranft zurück, nur wenige Minuten von seinem früheren Wohnhaus entfernt. Dort bauen ihm seine Leute eine Einsiedlerzelle, in der er den Rest seines Lebens verbringen wird.
Ein großes Wunder des Hl. Bruders Klaus ist, dass er von nun an bis zum Ende seines Lebens weder Speise noch Trank zu sich nimmt. Von Anfang an stieß dieses Wunder auf große Skepsis und mehrmals wurde er von der weltlichen und kirchlichen Obrigkeit überwacht, doch immer konnte nur bestätigt werden, dass man ihn nie Speise und Trank zu sich nehmen sah. Dieses Wunder ist ein Beweis für die Besonderheit seiner Berufung und machte ihn in den Augen seiner Zeitgenossen zu einem glaubwürdigen Zeugen Gottes.
Bruder Klaus verbrachte die Zeit im Ranft im Gebet. Seine Sehnsucht war, mit Gott vereint zu werden. Ihm wurden viele Visionen zuteil. Doch es kamen auch immer mehr Pilger, um den Einsiedler zu sehen und seinen Rat zu holen. Bruder Klaus nahm sich Zeit für sie.
Auch in Fragen der Regierung des Heimatlandes holte man seinen Rat ein. Damals waren die Schweizer gefürchtete Kämpfer, doch Uneinigkeit im Innern gefährdete die Einheit der Schweiz. Hier leistete Bruder Klaus einen maßgeblichen Anteil an dem Erhalt der Einheit des Vaterlandes und dies begründete seinen Ruhm als Friedensheiliger und Landesvater der Schweiz. Als sich der Rat in Stans zerstritten hatte, drohte ein Krieg die Schweiz zu entzweien. In höchster Not machte sich ein Ratsherr auf ins Ranft und holte den Rat von Bruder Klaus. Zurück in Stans tat er den Ratsherren die Worte des Einsiedlers kund und es kam zu der für unmöglich gehaltenen Einigung des Rates, der Krieg war abgewendet.
Niklaus von Flüe ist bis heute der Nationalheilige der Schweiz und wird auch über die Grenzen der Schweiz hinaus hoch verehrt.
Eine Holzfigur in der Ranftkapelle zeigt Bruder Klaus mit einem Gesicht, das Entschiedenheit und Zuversicht ausstrahlt. Sein Blick ist auf den Heiland am Kreuz gerichtet. Er ist die Mitte seines Lebens, ihm hat er sich ganz geweiht. Und doch ist er auch für die Menschen da. Aus der Verbindung mit dem Herrn schöpft er die Weisheit, den Menschen zu raten, im Gebet bringt er ihre Sorgen und Nöte vor Gott. Auch heute noch leistet der Heilige diesen Dienst für die Menschen vor Gott. Bitten wir den Hl. Bruder Klaus um seine Fürsprache.

von 24.09.2013 13:46

Verehrung der Muttergottes
Gebete:
Verehrung der Sieben Schmerzen Mariens

Erster Schmerz Mariens:
Simeon sprach: "Ein Schwert wird deine Seele durchdringen, damit die Gedanken vieler Herzen offenbar werden" (Lk 2, 34). Ich verehre diesen Schmerz und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"
Zweiter Schmerz Mariens:
Flucht nach Ägypten und Kindermord in Betlehem.
Der Engel sprach zu Joseph: "Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und fliehe nach Ägypten, denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten" (Mt 2, 12). "Als Herodes sich von den Weisen getäuscht sah, geriet er in Zorn, sandte hin und ließ in Betlehem und in seiner ganzen Umgebung alle Kinder im Alter von zwei Jahren und darunter töten" (Mt 2, 16). Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter, und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"

Dritter Schmerz Mariens:
Der Knabe Jesus bleibt drei Tage im Tempel zurück.
"Siehe Dein Vater und ich, wir haben Dich mit Schmerzen gesucht!" (Lk 2, 48). Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter, und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"

Vierter Schmerz Mariens:
Die schmerzhafte Mutter begegnet dem kreuztragenden Herrn.
Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter, und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"

Fünfter Schmerz Mariens:
Jesus stirbt vor den Augen seiner betrübten Mutter.
Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter, und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"

Sechster Schmerz Mariens:
Der tote Heiland wird in den Schoß der schmerzhaften Mutter gelegt.
Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter, und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"

Siebter Schmerz Mariens:
Jesus wird in ein neues Grab gelegt.
Ich verehre diesen Schmerz, o liebe Gottesmutter, und bete: "JESUS, MARIA, ich liebe Euch, rettet Seelen!"

von 22.09.2013 20:45


22.09.Mauritius und Gefährten + um 300 Märtyrer



Mauritius war Anführer der sagenumwobenen thebäischen Legion. Zu einer Zeit, als das Römische Reich noch heidnisch war, bestand diese Legion bereits überwiegend aus Christen, die vor allem aus Ägypten stammten. Über sie schreibt die Legenda Aurea:

"Die Thebäer haben ihren Namen von der Stadt Theben im Land Ägypten. Dieses Land hat großen Reichtum und die Stadt Theben hat hundert Tore und liegt auf dem Wasser des Nil. ... Der Anführer dieser Legion aber war der edle Mauritius, Candidus, Innocentius, Exuperius, Victor und Constantinus waren seine Offiziere."

Die Kaiser Diocletian und Maximian sollen die thebäische Legion zusammen mit anderen Truppen in den Krieg gegen germanische Stämme geschickt haben. Der Kaiser gebot, dass alle Soldaten den Göttern opfern sollten. Mauritius schlug daher mit seinen Soldaten das Lager abseits der anderen Truppen auf, um den kaiserlichen Befehl zu umgehen. In der Legenda Aurea heißt es dazu:

Als die heiligen Ritter den Befehl des Königs vernahmen, zogen sie etwa acht Meilen weg vom Heer und schlugen ihr Lager bei der Stadt Agaunum, die an der Rhone liegt, auf. Als das Maximianus hörte, sandte er zu ihnen Kriegsknechte und gebot, dass sie zusammen mit den anderen Kriegern den Göttern opferten.

Mauritius aber schwor seine Soldaten auf die Treue zu ihrem Glauben ein. Standhaft weigerten sie sich, zu opfern. Auch der Befehl des Kaisers, jeden zehnten aus ihren Reihen enthaupten zu lassen, konnte sie nicht einschüchtern. In der Legenda Aurea heißt es weiter:

Da neigten die Heiligen ihre Häupter dar mit Freuden und jeglicher eilt, dass er dem anderen zuvorkomme im Tode. Sankt Mauritius aber stand auf und sprach zu ihnen unter anderem dieses: "Ich freue mich mit euch, dass ihr alle bereit seid, für den Christenglauben zu sterben. Daher habe ich es zugelassen, dass man eure Kameraden tötete, da ich euch bereit sah zum Leiden für Christus. Ich wollte das Gebot des Herrn halten, der zu Petrus sprach: steck dein Schwert in die Scheide. Schon liegen um uns die Leiber unserer Kameraden und von dem Blut der Freunde sind unsere Gewänder rot. So wollen wir ihnen nachfolgen zum Martyrium und wollen dem Kaiser antworten: Kaiser, wir sind deine Ritter und haben das Schwert ergriffen, das Reich zu beschirmen. In uns ist keine Verräterei noch Furcht, aber den Glauben an Jesus Christus wollen wir nimmermehr lassen."

Der Kaiser wurde wütend darüber, dass die Soldaten sich seinem Befehl widersetzten, ließ abermals jeden Zehnten von ihnen töten und als er sah, dass dies erneut die Soldaten nicht einschüchtern konnte, gab er den Befehl, die ganze christliche Legion hinzurichten. Mauritius und viele seiner Soldaten erlitten an diesem Tag das Martyrium. Einige aber entkamen, wurden aber später gefasst und hingerichtet. So kommt es, dass mehrere Städte seither die Gräber der großen Märtyrer der thebäischen Legion bergen und als ihre Stadtpatrone verehren.

In einem liturgischen Text des heiligen Ambrosius heißt es:

Die Schar der Gläubigen kam, von göttlichem Licht erleuchtet, von den äußersten Enden der Erde, um dich, Herr, anzubeten. Von den leiblichen Schwertern der Krieger umdroht, von den geistlichen Waffen verteidigt, ging die Legion der Soldaten mannhaft zur Marter. Da wollte der stinkende Wüterich sie in Furcht jagen, darum ließ er zweimal mit dem Schwert den zehnten Mann von ihnen töten. Doch da sie ausharrten im Glauben, ließ er ihnen allen in gleicher Weise das Haupt abschlagen. Sie aber waren vom Feuer der Liebe so sehr entzündet, dass sie ohne Waffen mit gebeugtem Knie den Schlag des Henkers erwarteten, fröhlichen Herzens. Unter ihnen gewann Mauritius, in Liebe zu deinem Glauben entbrannt und ausharrend bis ans Ende, die Krone des Martyriums.

Mauritius und seine Gefährten wurden im römischen Agaunum hingerichtet. Heute ist dieser Ort nach ihm benannt: Saint-Maurice in der Schweiz im Rhone Tal südöstlich des Genfer Sees. Von dort aus breitete sich die Verehrung des heiligen Mauritius in ganz Europa aus.

Ebenfalls zur thebäischen Legion gehörten Felix, Regula und Exuperantius, die das Martyrium in Zürich erlitten haben und Patrone dieser Stadt sind, Viktor von Xanten und Gereon von Köln und viele andere heilige Märtyrer.

von 21.09.2013 14:02

Papst Franziskus setzt sich für den Schutz der Ungeborenen ein

(kathpress.at) Papst Franziskus hat Mediziner zum verstärkten Schutz des ungeborenen Lebens aufgerufen. Jedes abgetriebene Kind trage wie alle Menschen das "Antlitz Gottes", sagte er am Freitag bei einer Audienz für Gynäkologen der Internationalen Föderation katholischer Mediziner im Vatikan. "Wir können sie nicht einfach entsorgen". Gleiches gelte für Behinderte, Kranke und alte Menschen. Ärzte sollten für eine "Kultur des Lebens" einstehen, so Franziskus.
Es gebe die Gefahr, dass Ärzte ihre Identität als "Diener des Lebens" verlören, sagte Franziskus weiter. Er beklagte, dass Nützlichkeitsdenken und Wegwerfkultur auch die Medizin erfasst hätten und kritisierte eine moralische "Orientierungslosigkeit" gegenüber dem Leben. Der Ungeist, der auch Menschen nach ihrem Nutzen und ihrem Preis bewerte, führe letztlich zu deren Vernichtung. "Es gibt kein menschliches Leben, das mehr wert ist als das andere, wie es auch kein menschliches Leben gibt, das wichtiger ist als das andere", hob Franziskus hervor. Vor allem Gynäkologen hätten dabei eine besondere Mission für den Schutz der Ungeborenen. - Lesen Sie auch diesen Beitrag!

von 20.09.2013 00:50

Der Bundestag hat am Freitag über die steuerliche Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften mit der Ehe debattiert.
Der Entwurf der Regierungsfraktionen sowie weitere Gesetzentwürfe der SPD und der Grünen, die eine weitergehende Gleichstellung etwa im Adoptionsrecht vorsehen, wurden an die zuständigen Ausschüsse überwiesen.


Das Kabinett hatte am Mittwoch seinen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht. Damit soll die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 7. Mai umgesetzt werden. Die Ausweitung des Ehegattensplittings auf die etwa 34.000 eingetragenen Lebenspartnerschaften kostet den Staat schätzungsweise rund 55 Millionen Euro jährlich.

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Thomas Strobl räumte in der Debatte ein, die Union tue sich bei dem Thema schwer. Er glaube aber inzwischen, so Strobl weiter, das die steuerliche Gleichstellung ein zeitgemäßer Ausdruck konservativer Politik sein könne. Wenn eine auf Dauer angelegte Partnerschaft eingegangen werde, dann müsse sie auch im Steuerrecht so behandelt werden, so Strobl.

Opposition: Gesetzentwurf geht nicht weit genug

Das volle Adoptionsrecht lehne die Union aber weiterhin ab. "Viele Menschen empfinden bei der Frage der Volladoption ein gewisses Unbehagen", so Strobl. Es gelte eine Sache auf das Gründlichste zu bedenken, wenn es um das Wohl der Kinder gehe. Der FDP-Abgeordnete Michael Kauch sprach von einem "Tag der Freude". Er sei überzeugt, dass es in der nächsten Legislaturperiode "die letzten Schritte zu einer vollen Gleichberechtigung" geben werde.





Kolpingwerk und Forum Deutscher Katholiken lehnen eine weitere Gleichstellung homosexueller Paare ab.
Bildquelle: picture alliance / dpa







Die Oppositionsfraktionen kritisierten den Entwurf der Regierungsfraktion als nicht weitgehend genug. "Wir müssen den Weg zur völligen Gleichstellung endlich schnell bis zum Ende gehen", erklärte die SPD-Abgeordnete Ingrid Arndt-Brauer. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, Volker Beck, drängte auf eine schnelle Umsetzung einer Gleichstellung auch im Adoptionsrecht. Das einhellige Votum der Experten sei, dass Kinder, die mit einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft aufwüchsen, keine Nachteile erführen.

"Verstoß gegen Buchstaben der Verfassung"

Das katholische Kolpingwerk erklärte im Anschluss an die Debatte, es müsse bei der Eigenständigkeit der Institution Ehe bleiben. Spezifisch für die Ehe sei, dass sie potentiell auf Nachkommen angelegt sei, so der stellvertretende Bundesvorsitzende Markus Lange. "Dies war und ist die Intention des Grundgesetzes, das Ehe und Familie als in sich nachhaltige Lebensform und Grundlage einer Gesellschaft besonders schützen will", sagte Lange.

Aus Sicht des Forums Deutscher Katholiken verstößt das Bundesverfassungsgericht mit seiner Entscheidung zur steuerlichen Gleichstellung gegen "Geist und Buchstaben der Verfassung". Wenn nun die Parlamentarier die Gleichstellung der Ehe mit anderen Formen des Zusammenlebens wollten, müsse der entsprechende Verfassungsartikel geändert werden. (KNA)

von 18.09.2013 09:32

Gönne Dich Dir selbst:

Wo soll ich anfangen? Am besten bei Deinen zahlreichen Beschäftigungen, denn ihretwegen habe ich am meisten Mitleid mit Dir.

Ich fürchte, dass Du, eingekeilt in Deine zahlreichen Beschäftigungen, keinen Ausweg mehr siehst und deshalb Deine Stirn verhärtest; dass Du Dich nach und nach des Gespürs für einen durchaus richtigen und heilsamen Schmerz entledigst. Es ist viel klüger, Du entziehst Dich von Zeit zu Zeit Deinen Beschäftigungen, als dass sie Dich ziehen und Dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem Du nicht landen willst.

Du fragst an welchen Punkt? An den Punkt, wo das Herz anfängt, hart zu werden. Frage nicht weiter, was damit gemeint sei; wenn Du jetzt nicht erschrickst, ist Dein Herz schon so weit.

Das harte Herz ist allein; es ist sich selbst nicht zuwider, weil es sich selbst nicht spürt. Was fragst Du mich? Keiner mit hartem Herzen hat jemals das Heil erlangt, es sei denn, Gott habe sich seiner erbarmt und ihm, wie der Prophet sagt, sein Herz aus Stein weggenommen und ihm ein Herz aus Fleisch gegeben.

Wenn Du Dein ganzes Leben und Erleben völlig ins Tätigsein verlegst und keinen Raum mehr für die Besinnung vorsiehst, soll ich Dich da loben?

Darin lobe ich Dich nicht. Ich glaube, niemand wird Dich loben, der das Wort Salomos kennt: „Wer seine Tätigkeit einschränkt, erlangt Weisheit“ (Sir 28,25). Und bestimmt ist es der Tätigkeit selbst nicht förderlich, wenn ihr nicht die Besinnung vorausgeht.

Wenn Du ganz und gar für alle da sein willst, nach dem Beispiel dessen, der allen alles geworden ist (1 Kor 9,22), lobe ich Deine Menschlichkeit – aber nur, wenn sie voll und echt ist. Wie kannst Du aber voll und echt sein, wenn Du Dich selbst verloren hast? Auch Du bist ein Mensch. Damit Deine Menschlichkeit allumfassend und vollkommen sein kann, musst Du also nicht nur für alle anderen, sondern auch für Dich selbst ein aufmerksames Herz haben.

Denn, was würde es Dir sonst nützen, wenn Du – nach dem Wort des Herrn (Mt 16,26) – alle gewinnen, aber als einzigen Dich selbst verlieren würdest? Wenn also alle Menschen ein Recht auf Dich haben, dann sei auch Du selbst Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat. Warum solltest einzig Du selbst nicht von Dir alles haben? Wie lange bist Du noch ein Geist, der auszieht und nie wieder heimkehrt (Ps 78,39)? Wie lange noch schenkst Du allen anderen Deine Aufmerksamkeit, nur nicht Dir selber? Ja, wer mit sich schlecht umgeht, wem kann der gut sein?

Denk also daran: Gönne Dich Dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer, ich sage nicht: Tu das oft, aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.


Bernhard von Clairvaux (1090-1153)

schreibt an Papst Eugen III.,

der früher sein Mönch gewesen war.


Der eine acht´s,

Der andre verlacht´s,

Der dritte betracht´s,

Was macht´s?

von 17.09.2013 08:15


Um FRIEDEN zu schaffen,
brauchen wir MENSCHEN!



Um FRIEDEN zu schaffen,

ihn zu erhalten

und für die Zukunft zu bewahren,

brauchen wir keine verzagten Seelen,

verworrenen Spinner und Phrasendrescher,

keine reinen Pragmatiker und sterilen Dogmatiker,

Ideologen und Fanatiker,

keine Absolutisten und Fundamentalisten,

Pessimisten und seelenlosen Typen,



SONDERN:



MENSCHEN,

mit frohen und mutigen Herzen

sowie einem starken Glauben,

die über die Wirren dieser Zeit hinaus

Hoffnung und Zuversicht ausstrahlen;



MENSCHEN,

die Vertrauen erwecken und bereit sind,

der Liebe wegen Opfer zu bringen;



MENSCHEN

mit wachem Geist und klarem Verstand,

die fähig sind, Phantasie zu entwickeln;



MENSCHEN

mit einem guten Schuss Verwegenheit,

Abenteuerlust und Risikobereitschaft;



MENSCHEN,

die mehr als nur ihr eigenes Wohl

im Auge haben

und sich für andere einsetzen;



MENSCHEN,

die das Leben, sei es geboren oder ungeboren,

schützen, wachsen und gedeihen lassen;



MENSCHEN,

die auf andere zugehen,

auf diese eingehen und mit ihnen fühlen;



MENSCHEN,

die in ihrer Persönlichkeit

Ausstrahlungs- und Anziehungskraft besitzen

und Gemeinschaft stiften;



MENSCHEN,

die der Jugend Vorbild sind

und sie durch Beispiel ermutigen;



MENSCHEN,

die das Wagnis mit der Wahrheit eingehen

und durch diese überzeugen;



MENSCHEN

mit Händen,

die an- und zupacken können,

ohne sie danach aufzuhalten;



MENSCHEN

mit breiten Schultern,

die bereit sind, schwere Lasten zu tragen;



MENSCHEN

mit kräftigen Füßen,

denen kein Weg zu weit ist;

und so unwahrscheinlich es klingt,



MENSCHEN,

die träumen von einer besseren Welt,

damit wir den Kampf und den Wettlauf

mit der schleichenden,
alles erdrückenden ANGST,

mit der mehr und mehr

um sich greifenden RESIGNATION,

mit der ständig wachsenden TRÄGFHEIT,

aus der die alles vernichtende GLEICHGÜLTIGKEIT hervorgeht,

g e w i n n e n .



Die ZUKUNFT

liegt wesentlich in GOTTES,

aber auch in Deiner und meiner Hand.

Welche Gestalt sie annehmen wird,

hängt daher von unserer Bereitschaft ab,

verantwortungsbewusst und entschlossen
zu handeln.



Dass wir dies ohne die Hilfe GOTTES

nicht schaffen können, ist uns bewußt.

Wir haben aber die HOFFNUNG,

dass ER treu zu uns steht

und vertrauen auf SEINEN Schöpfergeist

und SEINE Menschenfreundlichkeit.



Nur, wenn wir uns von SEINEM Geist
leiten lassen und das Werkzeug
SEINES FRIEDENS werden,

können wir zu einem
dauerhaften FRIEDEN beitragen.

© Heinz Pangels, 12/1983 / 2000 / 05/2005

von esther10 17.09.2013 00:07

Das Jubiläumsjahr 2013 – 2014

Jubiläum und Eucharistischer Kongress



Das Jubiläum zum 1700-jährigen Bestehen des Erzbistums Köln schließt sich an den Eucharistischen Kongress (5. – 9. Juni 2013) an.

Der Eucharistische Kongress setzt im Erzbistum Köln bewusst einen Akzent: Dieses Fest des Glaubens feiert die Gegenwart Jesu Christi in der Eucharistie und wie er an den Christen handelt.

Christus, die Verbundenheit der Glaubenden mit Christus und mit den anderen Glaubenden machen Gemeinde/Kirche aus.

Erst diese Grundlagen lassen bedeutsam werden, was das Jubiläumsjahr im Anschluss an den Kongress in den Blick nimmt: Das Leben im Erzbistum Köln im Wandel der Geschichte.

Darum kommt der Blick auf die Gegenwart Christi zuerst, und dann folgt der Rückblick auf die Geschichte des Erzbistums Köln. Deshalb wird zuerst der Eucharistische Kongress mit seiner Ausrichtung auf den deutschsprachigen Raum gefeiert und wird dies regional im Jubiläum für das Erzbistum Köln fortgeführt.

Von 2013 bis 2014

Nach dem Eucharistischen Kongress wird rund ein Jahr lang auf das Erzbistum Köln und auf seinen Weg in das dritte Jahrtausend geschaut.

Was ist wann geschehen? Wie ist die Geschichte noch Gegenwart?
Was hat in vergangenen Zeiten die Geschicke des Erzbistums bestimmt? Was leitet die Kirche in die Zukunft?
Wie können die Katholiken sich für die Zukunft der Führung Jesu Christi anvertrauen?

Da das Jubiläum ein Fest des ganzen Erzbistums Köln – von Altenberg bis Zülpich – ist, sind alle katholischen Gemeinden eingeladen, das Jubiläum zu begehen: Vor Ort in den Pfarreien soll der eigenen lokalen Geschichte im Erzbistum Köln gedacht werden.

Um die regionale Teilnahme am gemeinsamen Jubiläum zu ermöglichen, wird rund ein Jahr lang erinnert.

Für diese lange Festzeit gibt es auch einen historischen Grund: Kölns erster Bischof Maternus wird historisch ein Mal im Jahr 313 erwähnt und ein Mal in 2014: Er nimmt als Bischof von Köln an der Lateransynode in Rom teil und ist ein Jahr später auf der Synode in Arles.

Sein Festtag am 11. September ist erzbistumsweit ein besonderer, gemeinsamer Tag.

Mit einer Feierstunde wird am 29. September 2013 das Jubiläum des Erzbistums Köln bedacht. Um 16:30 Uhr beginnt die Feierstunde im Dom. Auf Ereignisse, Personen und Veränderungen in der langen Geschichte wird zurückgeblickt. Auch musikalisch und szenisch wird Geschichtliches präsentiert.

Im Sommer 2014 wird das Jubiläumsjahr des Erzbistums Köln abgeschlossen.

von esther10 17.09.2013 00:02

Weihbischof Dominikus Schwaderlapp - Die hl. Eucharistie – Sakrament der Demut Gottes



„Du gibst uns das Leben, o lebendig Brot, werde gnädig Nahrung meinem Geiste du.“ Die Feier der Eucharistie ist nicht bloß Erinnerung und Gedächtnis an Vergangenes. Sie bewirkt lebendige und bleibende Gegenwart Jesu Christi unter den Gestalten von Brot und Wein. ER wird für uns zur Nahrung, ER wird für uns genießbar und verzehrbar. Wandlung ist kein Gedanke in unserem Kopf, sondern Geschehen an den Gaben – ein Geschehen allerdings, dass unser Verstand allein nicht erfassen kann. Hier bleiben uns nur die Worte des Hl. Thomas:

„Augen, Mund und Hände täuschen sich in dir, doch des Wortes Botschaft offenbart ich mir, was Gottes Sohn gesprochen, nehm ich glaubend an. Er ist selbst die Wahrheit die nicht trügen kann.“ Wenn wir uns aber auf diesen Glauben einlassen, dann begreifen wir: Was mit der Menschwerdung in Nazareth, der Geburt in Betlehem und dem Ostergeheimnis in Jerusalem begonnen hat, findet in der Hl. Eucharistie seine Verlängerung bis in die Gegenwart hinein. Der Gottessohn nimmt unser Menschsein an, um mit uns eins zu werden. Er will, dass wir mit ihm verschmelzen!

Mir hilft in diesem Zusammenhang folgender Gedanke: Wenn wir einen Menschen gern haben, dann möchten wir mit ihm zusammen sein, wir möchten mit ihm eins sein. Liebe will Einheit. Jede Umarmung ist ein Zeichen dieses Eins-sein-Wollens mit dem Menschen, den man gern hat. Christus umarmt uns nicht nur, um mit uns zusammen zu sein, er gibt sich uns als Speise! Und er tut dies, damit wir in ihm aufgehen. So offenbarte sich der Herr einmal dem Hl. Augustinus mit den Worten: „Nicht du wirst mich in dich verwandeln, sondern du wirst in mich gewandelt werden.“ (Confessiones, 7,10) Gott will unsere Vergöttlichung!
Welch unglaubliche, unfassbare und unübertreffbare Liebe, Zuwendung, Zuneigung und Hingabe zeigt Gott uns im Geschenk der Heiligen Eucharistie! Eigentlich müsste ein Sonntagsgebot überflüssig sein. Denn wir wären töricht, wenn wir dieses Geschenk unbeachtet liegen ließen. Und doch hat das Sonntagsgebot seinen Sinn. Es erinnert uns daran, dass es nicht nur eine Dummheit, sondern eine grobe Lieblosigkeit und Achtlosigkeit gegenüber diesem Geschenk Gottes wäre, es einfach unbeachtet bei Seite zu lassen. Wenn wir uns dies vor Augen halten, bedeutet das aber auch: Wir dürfen nicht unbedacht und gedankenlos die heilige Kommunion empfangen. Herz und Verstand müssen vorbereitet sein.

In diesem Zusammenhang bereitet mir folgendes Phänomen weiterhin nachhaltig Sorgen. Die Schlangen vor den Kommunionbänken sind immer noch recht lang, aber vor den Beichtstühlen denkbar kurz. Hier kann etwas nicht stimmen!

Entdecken wir wieder neu diese großen Schätze der göttlichen Barmherzigkeit die uns geschenkt sind, die Heilige Eucharistie und das Bußsakrament. Beide gehören zusammen. Die Gestalten von Brot und Wein sind bescheiden und übersehbar. Damit wir aber nicht vergessen, wer es ist, der sich uns unter diesen Gestalten zeigt, gibt es Gesten und Zeichen der Ehrfurcht. Sie sind keineswegs nur äußerlich oder gar belanglos. Sie sind so etwas wie ein Wecker, der uns wachrüttelt. Dazu gehört die Kniebeuge vor dem Tabernakel beim Betreten der Kirche. Dazu gehört auch das Knien beim Eucharistischen Hochgebet, das Falten der Hände als Zeichen, dass wir uns zusammen nehmen und auf Gott hin orientieren. Dazu gehört auch die Atmosphäre der Stille und Andacht, die uns zur Sammlung vertieft. Dazu gehören auch die kostbaren Gefäße für die Eucharistischen Gestalten. Sie sind keine Prunksucht, sondern Zeichen unserer Überzeugung: Der, den diese Gefäße bergen, ist unendlich viel wertvoller, als alles Gold dieser Welt: „Du gibst uns das Leben, o lebendig Brot, werde gnädig Nahrung meinem Geiste du“.

Weihbischof Dominikus Schwaderlapp
Auszug aus dem Vortrag beim KKV in Monheim am 22. April 2013
Die hl. Eucharistie – Sakrament der Demut Gottes
Quelle: www.erzbistum-koeln.de
http://www.kirchenzeitung-koeln.de/

von 16.09.2013 08:32

16.09.Cyprian von Karthago um 200 - 258
Bischof, Märtyrer


Cyprian stammte aus einer vornehmen und vermögenden heidnischen Familie von Karthago, damals eine Großstadt in Nordafrika. Er wurde um 200 geboren, genoss eine gute Ausbildung, erlernte die Kunst der Rhetorik und wurde ein glänzender Redner und erfolgreicher Advokat.
Über einen Freund lernte er das Christentum kennen und ließ sich 246 taufen. Natürlich wurde die Bekehrung des großen heidnischen Redners zum Stadtgespräch. Seine Bekehrung war radikal. Er verwarf die heidnischen Schriftsteller, die ihm bisher lieb waren, und verschenkte einen Großteil seines Besitzes. Bald wurde er zum Priester geweiht und schon im Jahr 248/49 Bischof von Karthago und damit Oberhaupt der Kirche Nordafrikas. Er gilt als großer Seelenführer und Hirte, dem das Wohl der ihm anvertrauten Herde am Herzen lag.
Als im Jahr 250 unter Kaiser Decius eine schwere Christenverfolgung hereinbrach, verließ Cyprian Karthago und entzog sich so der Verhaftung. Aus der Ferne konnte er den verfolgten Christen durch Briefe Weisung und Hilfe geben. Viele kreideten ihn aber später seine Fluch als Feigheit vor dem Martyrium an.
Nach dem Ende der Verfolgung kam es zu einem Streit in der Kirche, wie mit jenen Christen zu verfahren sei, die sich der Verhaftung dadurch entzogen hatten, dass sie ihr Christentum verleugnet und den heidnischen Götter geopfert hatten oder sich zumindest Bescheinigungen heidnischer Religionszugehörigkeit beschafft hatten. Cyprian trat hier wie auch Papst Cornelius in Rom für Milde ein und nahm die Abgefallenen nach einer angemessenen strengen Buße wieder in die Gemeinschaft der Kirche auf.
Weitere Streitigkeiten erschütterten die Kirche. Es ging um die Frage der Gültigkeit der Taufe durch Häretiker, die Christen waren aber nicht in Einheit mit der Kirche standen. Während Rom auch deren Taufe als gültig ansah, trat Cyprian für eine erneute Taufe für solche ein, die von den Häretikern zur Kirche wechselten. Dieser Streit wurde erst nach dem Tod Cyprians endgültig entschieden, wobei die Position Roms von der Kirche übernommen wurde.
Cyprian lag stets die Einheit der Kirche am Herzen.

"Niemand kann Gott zum Vater haben, der nicht die Kirche zur Mutter hat."

So lautet ein bekannter Ausspruch Cyprians. Viele Schriften hat der große Kirchenmann der Nachwelt hinterlassen. Auch die Ehre des Martyriums sollte ihm noch zu Teil werden. Als im Jahr 257 unter Kaiser Valerian erneut eine Christenverfolgung hereinbrach, wurde auch Cyprian verhaftet. Er weigerte sich, den heidnischen Göttern zu opfern. Zunächst wurde er verbannt, dann aber nach Karthago zurück gerufen. Standhaft schritt er seiner Hinrichtung entgegen.

von esther10 16.09.2013 00:59

Dominik Schwaderlapp im Porträt: "Kein Glaube zum halben Preis"



Als Verwaltungschef der größten und finanzstärksten Diözese Deutschlands wirkt der Kölner Generalvikar Dominikus Schwaderlapp bereits an herausgehobener Stelle. Nun rückt der langjährige enge Mitarbeiter und Vertraute von Joachim Kardinal Meisner ein weiteres Stück in der kirchlichen Hierarchie auf und wird Weihbischof. Ein Porträt.

Schwaderlapp stammt aus Selters im Westerwald. Nach seiner Priesterweihe 1993 arbeitete der begeisterte Schwimmer und Jogger drei Jahre als Kaplan in Neuss, bevor ihn Meisner von seinem Seelsorgeposten an der Basis nach Köln berief. Sieben Jahre diente er ihm als Geheimsekretär. 2004 machte der Erzbischof ihn zum Generalvikar. Als das "andere Ich" des Kardinals trug er maßgeblich Mitverantwortung für die Umsetzung des Konzepts "Zukunft heute", mit dem die Erzdiözese auf die demografische Entwicklung reagierte und Sparmaßnahmen vornahm. Dazu gehörten auch unpopuläre Schritte wie größere Seelsorgeinheiten, weniger Kindergartengruppen und Stellenstreichungen.

Trotz oder gerade wegen der schlechteren Bedingungen für die Kirche weiß sich Schwaderlapp der Aufgabe verpflichtet, den Glauben "in Wort und Tat" zu bezeugen und Menschen für Christus zu gewinnen - für ihn das "Entscheidende für die Kirche". Mitunter fühlt er sich dabei in die Zeit Jesu versetzt, wo sich die Jünger "in einer nichtchristlichen Umwelt behaupten mussten". Dabei scheut sich der rhetorisch begabte Geistliche nicht, in die Offensive zu gehen und Grundsätze der katholischen Kirche zu verteidigen.

Beispiel Zölibat: Als CDU-Politiker die Priesterweihe von bewährten verheirateten Männern forderten, konterte Schwaderlapp. Die Debatte sei "kontraproduktiv". Denn als Repräsentant Christi müsse der Priester die Hingabe Jesu gegenwärtig machen, indem er dessen ehelose Lebensform teile. Mit Vehemenz wendet sich Schwaderlapp dagegen, den "billigen Kompromiss zu suchen". Wenn Menschen die Kirche verließen, dürfe einen dies nicht kalt lassen. Doch könne man sie nicht "wie ein Versicherungskonzern" nach dem Motto "Christ sein zum halben Preis" zurückgewinnen. In einer Diskussion über die Enzyklika "Humanae vitae" argumentierte der promovierte Theologe, der sich im Studium der Moraltheologie und Fragen von Ehe und Familie widmete, für die natürliche Empfängnisverhütung. Enthaltsamkeit sei auch eine Form von Liebe.

Bedauern über die zerspaltene Christenheit
Ob das Ja des Bundestags zur Präimplantationsdiagnostik (PID) oder ein umstrittener Jesus-Sketch in der alternativen Kölner "Stunksitzung" - wo Schwaderlapp christliche Grundwerte in Gefahr sieht, bezieht er Position. Den Kabarettisten, die Jesus auf einem Elektroroller zur Kreuzigung fahren ließen, warf er vor, nicht nur Gottes Sohn zu verhöhnen, sondern auch "das Leiden eines gefolterten Menschen".

Mit Blick auf die Ökumene bekundet der neue Weihbischof Bedauern über die zerspaltene Christenheit. Zugleich lehnt er es ab, die Unterschiede unter dem Stichwort "versöhnte Verschiedenheit" hinzunehmen. Besondere Aufmerksamkeit schenkt Schwaderlapp den Medien. Unter seiner Ägide als Generalvikar erfuhr "domradio" eine stete Weiterentwicklung.

Über diesen Kanal mischte er sich auch in die Debatte um die von Papst Benedikt XVI. angemahnte "Entweltlichung" der Kirche ein. Die Kirchensteuer sieht er damit nicht infrage gestellt, sie sei ein vom Staat gegen Bezahlung eingezogener "Mitgliedsbeitrag der Katholiken". Das Kirchenvermögen könne aber viele Kräfte binden, warnte der Verwaltungschef. Und Gemeinden, die zig Aktivitäten für den Erhalt ihrer Pfarrheime starten, sollten sich lieber missionarisch engagieren. "Dann hätten wir Menschen für das Evangelium gewonnen und zusätzlich genügend Geld, um die Pfarrheime zu erhalten."

Andreas Otto

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