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von esther10 30.09.2015 12:10

Deutsche Vertriebene und Flüchtlinge lebten jahrzehntelang in Notunterkünften

Veröffentlicht: 29. September 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Felizitas Küble

Bei der Debatte um Asylbewerber und Einwanderer wird immer wieder darauf hingewiesen, daß es hierzulande doch so wunderbar gelungen sei, Millionen von deutschen Flüchtlingen und Vertriebenen aus den kommunistisch besetzten deutschen Ostgebieten oder der Sowjetzone (“DDR”) aufzunehmen und zu integrieren. Was damals möglich sei, dürfe heute doch wohl kein Problem sein, wird gerne weltfremd drauflosfabuliert, mitunter auch in wohlfeilen Sonntagspredigten.

Vor allem die Grünen setzen sich zudem für eine Unterbringung der ankommenden Massen in Privatwohnungen ein, z. T. sogar mittels rigider staatlicher Maßnahmen (Zwangsvermietungen bzw. Beschlagnahmungen, Strafgelder für Nichtvermietung).vertriebene_d-Kopie



Eine derartige Argumentationsweise verkennt die schlichtesten Tatsachen, zum Beispiel folgende:

1. Jahrzehntelang bis hinein in die 60er Jahre mußte ein großer Teil der Heimatvertriebenen und Aussiedler in Notunterkünften leben, weil damals Millionen Wohnungen fehlten. Bis 1954 wurden deutsche Flüchtlinge sogar in den Baracken des KZ-Lagers Dachau (!) untergebracht.

Notunterkünfte waren in den 50er Jahren an der Tagesordnung, auch in der Bundeshauptstadt Bonn (z.B. Barackenbau Hermannshof). Bis in die 70er Jahre gab es hierzulande Barackenlager am Rande größerer Städte für Ausgebombte, Vertriebene, Aussiedler und Flüchtlinge aus der “DDR”. Bis 1956 lebte zudem jede zehnte deutsche Arbeiterfamilie in Notunterkünften, darunter auch zahlreiche verarmte Rentner.

Von diesen Fakten ist in der aktuellen Debatte freilich fast nie die Rede.

Kein Terrorist unter den 15 Millionen deutschen Vertriebenen

2. Die Heimatvertriebenen sprachen deutsch, waren Deutsche (sowohl ethnisch wie kulturell und staatsrechtlich); sie waren anpassungs- und leistungsbereit, integrationsfähig, anspruchslos und zudem friedlich. Unter 15 Millionen deutschen Ostvertriebenen gab es keinen einzigen Terroristen.

Demgegenüber befinden sich unter den derzeitigen Flüchtlingströmen erwiesenermaßen Angehörige radikal-islamischer IS-Terrormilizen, die vor allem über die Balkanroute eindringen wollen.

Die Polizei ist zudem alarmiert wegen der hohen Kriminalitätsrate bei Asylbewerbern (mit Ausnahme syrischer Kriegsflüchtlinge): https://charismatismus.wordpress.com/201...sfluechtlinlge/ Nachrichten_Kopfbalken_1 - Kopie



Sogar die politisch oberkorrekte Frauenministerin Manuela Schwesig (SPD) schlägt jetzt Alarm wegen sexuellen Kindesmißbrauchs. Erschreckende Meldungen, die von meist muslimischen Übergriffen gegen Christen, Frauen und Homosexuelle berichten, häufen sich.

Ca. 80% Muslime unter den “Einwanderern”

Das Hauptproblem der gegenwärtigen Asylkrise liegt darin, daß die ankommenden Massen zu mehr als drei Viertel aus Muslimen bestehen; zudem sind es größtenteils nicht etwa Frauen, Kinder und Senioren (wie damals bei den deutschen Heimatvertriebenen), sondern auffallend viele starke junge Männer. (Die Zahl von “mindestens 80% Muslimen” unter den “Flüchtlingen” stammt vom Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek.)

In Suhl kam es kürzlich bei schweren Krawallen im dortigen Flüchtlingsheim zu versuchtem Totschlag, schwerem Landfriedensbruch und Körperverletzung. Wegen unhaltbarer Zustände – und dies schon nach kürzester Zeit – wird zunehmend über eine religiös getrennte Unterbringung der Migranten diskutiert.

Nach Randalen in Flüchtlingsheimen von Chemnitz, Dresden und Leipzig kam es zu einer erneuten Massenschlägerei in Kassel-Calden. Angesichts dieser Eskalationen berichtet Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), im Interview mit der “Passauer Neuen Presse” von schweren, oftmals inner-islamischen Konflikten unter den hereinströmenden Migranten. Gewaltausbrüche in Erstaufnahmelagern seien durchaus “keine neue Entwicklung”:



Polizeigewerkschaft: “Knallharte kriminelle Strukturen”

“Wir erleben diese Gewalt seit Wochen und Monaten. Es schließen sich Gruppen nach Ethnien, nach Religion oder Clan-Strukturen zusammen und gehen mit Messern und selbstgebastelten Waffen aufeinander los.”
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Er fügte hinzu: “Wenn diese Gruppen nachts aufeinander losgehen, schlafen all diejenigen, die am Hauptbahnhof in München zur Begrüßung applaudiert haben, aber die Polizei ist dann noch wach und steht mittendrin.” – Der Polizeigewerkschafter spricht von “knallharten kriminellen Strukturen” in Flüchtlingsheimen:
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Um die Asyl-Situation zu entschärfen, müssten “Christen unter besonderen Schutz gestellt werden”, denn sie würden oft massiv bedrängt. Vor allem gegenüber Frauen und Minderjährigen gebe es vielfach sexuelle Übergriffe: “Hier lässt sich das wahre Ausmaß der Gewalt nur schätzen, weil Frauen und Kinder oft aus Angst keine Anzeige erstatten. Da geht es auch um Missbrauch und Vergewaltigung.”
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Auch die stellv. CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner weiß Erschreckendes von muslimischer Seite zu berichten: http://m.focus.de/politik/deutschland/de...id_4980122.html
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Natürlich melden sich bereits allerorten die rosaroten Beschwichtiger zu Wort, zB. Caritas-Präsident Peter Neher auf “Katholisch.de”, die islamfreundlicherweise behaupten, die erwähnten Konflikte seien nicht etwa religionsbedingt, sondern würden vielmehr durch die räumliche Enge in den Erstaufnahmelagern entstehen. Dabei erhebt sich die Frage, warum es damals nicht einmal annähernd so viele Probleme bei einer sogar jahrzehntelangen (!) Unterbringungen deutscher Heimatvertriebener in Notunterkünften gab.
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Auch nüchtern denkende Historiker, denen man gewiß keine “rechtsgerichteten” Tendenzen vorhalten kann, äußern sich mittlerweile alarmiert über den Umgang mit der Asylkrise hierzulande, auch über die (un)geistige Gleichschaltung bzw. Einseitigkeit in Politik und Medien; zu diesen besorgten Stimmen gehört zB. Prof. Baberowski: https://charismatismus.wordpress.com/201...ugend-republik/
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Felizitas Küble leitet hauptberuflich den KOMM-MIT-Verlag und ehrenamtlich das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.
Quellen-Hinweis: Näheres zu Punkt 1 (jahrzehntelange Notunterkünfte für deutsche Vertriebene) lesen Sie in dem – übrigens linksgerichteten – Bild-Text-Band “Wirtschaftswunder – Deutschland nach dem Krieg” von Josef H. Darchinger ab S. 24.

Diese Petition der Bürger-Initiative “Zivile Koalition” fordert den Rücktritt der Bundeskanzlerin: http://www.civilpetition.de/kampagne/mer...itt/startseite/

von esther10 30.09.2015 00:27

Bibeltexte zu Homosexualität



Bibeltexte zur Homosexualität
Einige Texte der Bibel beziehen sich auf homosexuelle Handlungen. Die Tora verbietet Analverkehr zwischen Männern und bedroht die Beteiligten mit Todesstrafe (Lev 18,22; 20,13). Drei Stellen der Paulusbriefe nennen diesen als eins von vielen Kennzeichen gottloser Menschen (1 Kor 6,9; Röm 1,26f.; 1 Tim 1,10). Im Judentum begründeten die Toraverbote, im Christentum zudem die Stellen der Paulusbriefe traditionell die Verurteilung von Homosexualität als Sünde. Da lesbische Sexualität im Tanach nicht vorkommt, wurde diese im Judentum nur indirekt mitverboten oder erlaubt.[1]

Seit etwa 1900, verstärkt seit den 1970er Jahren im Kontext der Lesben- und Schwulenbewegung wird in der Bibelexegese über diese und andere Textstellen diskutiert. Jüdisch-orthodoxe und christlich-evangelikale Ausleger entnehmen daraus meist weiterhin ein durchgehendes und gegenwärtig gültiges Verbot praktizierter, vor allem männlicher Homosexualität. Viele historisch-kritische Ausleger verweisen demgegenüber darauf, dass Homosexualität als individuelles Identitätsmerkmal, Partnerschaft und Liebe in der Bibel nicht vorkommt und das Konzept einer homosexuellen Konstitution oder Orientierung im Altertum unbekannt war.[2] Homosexuelle Akte würden in der Bibel nur als Bestandteil von Fremdkulten, als Vergewaltigung, Prostitution und außereheliche Promiskuität verurteilt.[3] Deshalb ist umstritten, ob und wieweit diese Texte für die heutige Sexualethik herangezogen werden können.[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bibeltexte...%A4t#Evangelien
https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t

*


Die Bibel - das Buch der Bücher: Zehn Plagen brachen über Ägypten herein, Sodom und Gomorrha wurden an einem Tag vernichtet und das Rote Meer teilt sich vor Moses, um den Israeliten die Flucht aus der Sklaverei zu ermöglichen. Handelt es sich bei diesen überlieferten Ereignissen um göttliche Wunder? Oder könnten auch Vulkanausbrüche, Klimaveränderungen, Meteoriteneinschläge oder Erdbeben dafür

BIBEL UND HOMOSEXUALITÄT, BIBELAUSLEGUNG
Was sagt die Bibel zu Homosexualität? – Auseinandersetzung mit den „Hammerversen“
Was ist „Homosexualität“? Im Allgemeinen wird das Wort mit "sexuelle Zuneigung zu Menschen desselben Geschlechts" definiert. Dies ist problematisch. Es geht zwar um Menschen desselben Geschlechts und um Sex, aber es geht nicht nur um Sex. Homosexuelle Menschen fühlen sich, in den intimsten Beziehungen, zu Menschen des gleichen Geschlechts hingezogen. Es handelt sich also nicht nur um sexuelle Befriedigung, sondern auch um Liebesbeziehung. Wenn wir uns die Bibeltexte über Homosexualität anschauen, sollten wir immer an diese Definition denken. Entspricht das, worüber wir lesen dem, was Homosexualität ausmacht?

*

Die Sünde Sodoms: Gedanken zu 1. Mose 19
Man hört in christlichen Kreisen, dass Sodom und Gomorra wegen Homosexualität vernichtet wurden. Und dann heißt es: Wenn Gott Städte wegen Homosexualität vernichtete, muss es eine überaus schreckliche Sünde sein.

Die Bibel sagt zu Sodom und Gomorra, dass die Sünde der Einwohner so groß war, dass Gott sie vernichten wollte:

1. Mose 13,13: „Die Leute von Sodom aber waren sehr böse und sündig vor dem HERRN.“ (vgl. 1Mo 18,20)

Abraham wusste, dass die beiden Städte wegen ihrer Sünde vernichtet werden sollten und tat Fürbitte für sie. Daraus wird deutlich: Nicht die in der darauf folgenden Nacht geschehenen Aktionen in Sodom führten zur Auslöschung. Die Sünden, die die Vernichtung zur Folge hatten waren andere, ältere. Die Bibel macht viele – oft allerdings indirekte oder vergleichende – Aussagen über die Sünden Sodoms und Gomorras: Abwendung von Gott; Abgötterei; Bosheit; Ungerechtigkeit; Brüstung, Böses zu tun; Unterstützung von Übeltätern; Hochmut; Widerspenstigkeit; Ansehen der Person; Gewalttat; Grausamkeit; Ehebruch; Lüge; Irreführung; Nicht- Kümmern um die Armen und Elenden; Ungastlichkeit; Schmähung Israels; Unbußfertigkeit; Gesetzlosigkeit; Sorglosigkeit; Unzucht; die Verschmähung der Zeugen Gottes – aber nicht Homosexualität.

Die wichtigsten Verse in der Frage nach der Homosexualität in Sodom sind 1. Mose 19,4-11. Alle Männer Sodoms wollten die Fremden "erkennen". Das Wort „erkennen“ wird auch für Geschlechtsverkehr benutzt. Die Tatsache, dass Lot seine Töchter an Stelle der Gäste den Einwohnern anbot, ist ein Beweis, dass sexuelle Handlungen geplant waren. Die männlichen Einwohner Sodoms forderten Geschlechtsverkehr mit den Gästen Lots. Da es sich bei den Gästen um Männer handelte, waren diese sexuellen Handlungen homosexueller Natur. Ein Indiz im Text spricht aber dagegen, dass die Männer Sodoms schwul waren: Lot bot ihnen seine Töchter an Stelle der Gäste an. Die Männer Sodoms mussten also eher zu Sex mit Frauen geneigt haben.

Außergewöhnlich war auch, dass alle Männer Sodoms teilnahmen. Eine Stadt, in der alle Männer schwul sind, gibt es nicht und gab es nie.

Es ist unwahrscheinlich, dass es den Männern Sodoms um reinen Sex ging, denn dann hätten sie die Töchter Lots nicht abgewiesen. Es handelte sich hier – trotz sexueller Handlungen – nicht um Sexualität.

Es gibt noch eine sexuelle Handlung, bei der es sich nicht um die Befriedigung des Geschlechtstriebs handelt, sondern um Gewalt: Vergewaltigung. Es war unter den Völkern des Orients üblich, dass Armeen die besiegten Männer vergewaltigten, denn das versetzte diese in die Position von Frauen, also in die Position von Untermenschen. Hier fand also eher eine Massenvergewaltigung, so wie es auch in modernen Gefängnissen (Abu Ghoreib) vorkommt, statt. Es handelte sich um Macht, Kontrolle und Gewalt.

Dann lesen wir: Nach dieser Demonstration der Gottlosigkeit und Gewaltbereitschaft aller Männer Sodoms gab es keine Rettung mehr. Die Stadt wurde vernichtet (1Mo 19,24-25).

Wurde Sodom wegen Homosexualität vernichtet? Nein. Sodom wurde wegen überaus großer Sünde und Gottlosigkeit vernichtet. Dies spiegelte sich in Taten wie der Vergewaltigung wieder. Aber nur weil es in Sodom Vergewaltigung von Männern durch Männer gab, heißt es nicht, dass Homosexualität an sich Sünde ist – zumal bei der Vergewaltigung von Männern hauptsächlich heterosexuelle Männer beteiligt sind. Es wäre unlogisch, gegen heterosexuelle Beziehungen zu argumentieren, weil es heterosexuelle Vergewaltiger gibt. Genauso ist es unlogisch, Homosexualität zu verbieten, weil in Sodom Männer Männer vergewaltigten.

Homosexualität als Gräuel: 3. Mose 18,22 und 3. Mose 20,13
3. Mose 18,22: „Und bei einem Mann sollst du nicht liegen, wie man bei einer Frau liegt: ein Gräuel ist es.“

3. Mose 20,13: „Und wenn ein Mann bei einem Mann liegt, wie man bei einer Frau liegt, dann haben beide eine Gräuel verübt. Sie müssen getötet werden, ihr Blut ist auf ihnen.“

Die Aussage „Homosexueller Sex ist Gott ein Gräuel“ hat zur Folge, dass Homosexuelle aus Gemeinden ausgegrenzt werden.

Zum Hintergrund des Gesetzes: In Kanaan war Abgötterei weit verbreitet. Auch die Ägypter hatten eine ganze Reihe von Götzen und den allein wahren Gott verworfen. Israel kam aus einer gottlosen Gesellschaft, hatte sich über die Jahrhunderte in Ägypten den dortigen Gebräuchen angepasst und würde jetzt in ein Land ziehen, in dem eine ähnlich gottlose Gesellschaft lebte. Als Gott Israel aus Ägypten in das gelobte Land führte, gab er ihnen das Gesetz, das zeigen sollte, dass das Volk Israel "sein Volk" war, ein Volk, auserwählt aus allen Völkern und anders als sie. Teil des Gesetzes sind diese beiden Verse (3Mo 18,1-5).

Man kann die Gesetze, das Gott den Juden gab, verschieden klassifizieren:

Moralische Gesetze, z.B. die zehn Gebote
Zivile Gesetze, die das Zusammenleben der Juden untereinander regeln sollten, z.B. bei Schadenshaftung
Gesundheitsgesetze, z.B. die Gesetze über den Aussatz.
Zeremonialgesetze, z.B. die Opfergesetze. Ziel des Zeremonialgesetzes war auf den Messias, der die Welt erlösen würde, hinzuweisen. Das Zeremonialgesetz würde mit Jesu Tod seine Bedeutung verlieren. Jesus ist die Erfüllung des Gesetzes.
In welche Klasse fallen diese beiden Verse? Eine Antwort liegt in der Bedeutung des Wortes "Gräuel".
Im Hebräischen heißt das Wort „Gräuel“ "Toevah" und bedeutet: etwas, das von Gott verabscheut wird, weil es unrein ist. Es handelt sich um eine rituelle Unreinheit, nicht um moralische Sünde (heb. "Zimah"). Eine menstruierende Frau wurde z.B. als "Gräuel" bezeichnet und durfte den Tempel nicht betreten, aber sie war deswegen nicht moralisch verwerflich. Für das jüdische Gesetz hatte Homosexualität mit ritueller Unreinheit zu tun, nicht mit sexueller Ethik. Diese Verse sind Zeremonialgesetz, nicht Moralgesetz.

Der Grund, warum hier lesbischer Sex nicht erwähnt wird, könnte sein, dass beim Geschlechtsverkehr zwischen Frauen kein Same vergossen wird. Das Vergießen von Samen machte einen Mann unrein. Er musste sich reinigen, bevor er im Tempel zugelassen wurde (3Mo 15,16-18).

Gräuel hat also mit ritueller Unreinheit und Abgötterei zu tun.

Es gibt noch viele andere Gesetze in denselben Kapiteln (3Mo 18-20). Einige dieser Gesetze sind heute noch sinnvoll und auch Teil unserer Moralvorstellungen, z.B. die Gesetze vom Stehlen, Lügen und Betrügen. Mit anderen Gesetzen können wir heute nicht viel anfangen, z.B. die der Molochopfer, aber wir würden sie trotzdem unterstützen. Andere wiederum machen in unserer modernen westlichen Gesellschaft überhaupt keinen Sinn mehr. Wir tragen Stoffe, die ein Gemisch aus verschiedenen Garnen sind und essen Blutwurst. Und dann gibt es noch Gesetze, die völlig überholt sind, z.B. das Gesetz vom Heilsopfer. Das jüdische Gesetz ist in unserer Gesellschaft nicht mehr der Maßstab. Es wäre problematisch, es zum Maßstab zu machen: Welches Gesetz gälte noch und welches nicht?

Im Galaterbrief schrieb der Apostel Paulus ausführlich darüber, dass das jüdische Gesetz für Christen nicht gilt. In Galatien waren jüdische Christen in die Gemeinde gekommen und predigten dort ein "anderes Evangelium" als Paulus. Dieses "Evangelium" besagte, dass die Christen auch die jüdischen Gesetze halten müssten, um von Gott akzeptiert zu werden. Paulus war entsetzt und verzweifelt. Er schrieb ihnen über das einzig wahre Evangelium: Man wird nur durch den Glauben an Jesus Christus gerechtfertigt.

Kernaussagen sind Galater 2,16; 2,21; 3,10-13; 3,21 und 22; 5,4.

Wenn man dennoch durch das Gesetz gerechtfertigt werden möchte, ist Christus umsonst gestorben und man aus der Gnade Gottes gefallen. Dann muss man ALLE Gesetze halten. Dann gilt das Gesetz vom homosexuellen Geschlechtsverkehr genauso wie die Gesetze vom Schweinefleisch und von Opfern.

Das bedeutet nicht, dass Christen in Anarchie leben. Es geht in der Beziehung mit Gott nicht darum, Gesetze zu folgen, sondern von Gesetzen frei zu sein und den Willen Gottes zu tun. Der Wille Gottes drückt sich vollkommen im "neuen" Gesetz aus, das Jesus uns, seinen Jüngern, gab (vgl. Joh 15,12; Rö 13,8-10; Gal 5,6+13+14):

Johannes 13,34+35: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

Genauso wie es den heterosexuellen Christen nicht aufgetragen wird, das jüdische Gesetz zu erfüllen, kann es auch den homosexuellen Christen nicht auferlegt werden. Das jüdische Gesetz ist kein Maßstab für unser Leben. Das einzige "Gesetz", dass für uns gilt, ist das Gesetz der Liebe.

Natürlicher Verkehr: Gedanken zu Römer 1,26-28
Der deutlichste Text im Neuen Testament über homosexuellen Geschlechtsverkehr steht im Römerbrief und es ist die einzige Stelle in der ganzen Bibel, wo lesbischer Sex erwähnt wird.

Römer 1,26-28: „Deswegen hat Gott sie dahin gegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen haben den natürlichen Verkehr in den unnatürlichen verwandelt, und ebenso haben auch die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau verlassen, sind in ihrer Wollust zueinander entbrannt, indem sie Männer mit Männern Schande trieben, und empfingen den gebührenden Lohn ihrer Verirrung an sich selbst.“

Es ist wichtig, dass die Verse in dem Kontext, in dem sie stehen, gesehen werden. Im 1. Kapitel des Römerbriefes ist nicht von Christen die Rede, sondern von Menschen, die sich gegen Gott entscheiden, auch wenn sich Gott ihnen offenbart. Sie entscheiden sich gegen den Schöpfer und für das Geschöpf - meistens für sich selbst. Deswegen hat Gott sie dahin gegeben. Weil diese gottlosen Menschen machen, was sie wollen, ist das Ergebnis furchtbar. Die Liste der Sünden ist lang und ein Beispiel ist, dass sie ihre natürliche Sexualität mit einer unnatürlichen ausgetauscht haben. Hier wird natürlich nicht nur von einer kleinen Gruppe Menschen gesprochen, sondern von der Menschheit an sich. Im Grunde ist jeder Mensch so, wie hier dargestellt. Die Menschen verwerfen Gott, vergöttern sich selbst und machen, was sie wollen. Das war schon immer so und ist auch heute, in unserer Welt nicht anders.

Was ist nun mit Christen, die schwul oder lesbisch sind? Sind sie in Römer 1 steckengeblieben und müssen dort bleiben bis sie sich ändern? Nein, genauso wie Heterosexuelle nicht in Römer 1 bleiben, wenn sie Christen werden, ist das auch bei Homosexuellen nicht der Fall.

Es heißt, dass der natürliche Verkehr in einen unnatürlichen Verkehr verwandelt wurde. Was bedeutet "natürlich?" Oft meinen wir mit dem Wort "den Naturgesetzen entsprechend“ - also universell gültig. Man kann das Wort auch anders übersetzen, nämlich: "der Natur / dem Charakter des Menschen entsprechend." Im griechischen Originaltext ist das Wort für "natürlich" "physin" und für "unnatürlich" "paraphysin". "Physin" wird in 1. Korinther 11,14 benutzt und da geht es nicht um Naturgesetze, sondern eher um Traditionen oder Bräuche, denn kein Naturgesetz lehrt, dass langes Haar einem Mann Schande bringt.

Paraphysin wiederum wird in Römer 11,24 benutzt wo es heißt, dass Gott selbst in einer "unnatürlichen" Art die Nicht-Juden akzeptiert hat. Da Gott hier handelt, kann es sich bei Unnatürlichkeit nicht um Sünde handeln.

Für einen heterosexuellen Menschen ist es „natürlich“ mit einem andersgeschlechtlichen Menschen Sex zu haben. Diese Art Geschlechtsverkehr ist aber für eine Lesbe oder einem Schwulen widernatürlich Sie fühlen sich in ihrer Sexualität zu Menschen gleichen Geschlechts angezogen.

Die Bedeutung der Verse ist also nicht, dass Gott Homosexualität an sich als Sünde empfindet. Sünde ist der Abfall des Menschen von Gott. Diese Gottlosigkeit kommt auch zum Ausdruck, wenn Menschen den für sie natürlichen Geschlechtsverkehr gegen unnatürlichen vertauschen, wenn also heterosexuelle Menschen homosexuellen oder Homosexuelle heterosexuellen Sex haben. Diese Verse handeln nicht von Homosexuellen, denen ihre Homosexualität das normalste der Welt ist, und schon gar nicht von lesbischen oder schwulen Christen, die in einer auf Treue gebauten Liebesbeziehung mit einem Partner desselben Geschlechts leben wollen.

Knabenschänder und Weichlinge: Gedanken zu 1. Korinther 6,9+10 und 1. Timotheus 1,9+10
Es gibt zwei Texte im Neuen Testament, die auch von Homosexuellen handeln und darum schwulen Geschlechtsverkehr verurteilen könnten:

1. Korinther 6,9+10: "... Weder Unzüchtige, noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Wollüstlinge, noch Knabenschänder, ... werden das Reich Gottes erben."

1Timotheus 1,9+10: "... dass für einen Gerechten das Gesetz nicht bestimmt ist, sondern für Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, ...., Unzüchtige, Knabenschänder, ...., und wenn etwas anderes der gesunden Lehre entgegensteht."

Die beiden anstößigen Worte sind "Wollüstlinge" und "Knabenschänder."

"Wollüstlinge" wurde von "Malakee" und "Knabenschänder" von "Arsenokoitai" übersetzt.

Anderswo in der Bibel wird Malakee mit "weich", "fein", "zart", "flüssig", "kränklich", "feige", "sanft", oder "ausschweifend" übersetzt. Vielleicht könnte man auch "ungezügelt" oder "schwelgerisch" benutzen. Es wird für Menschen gebraucht, die keine Disziplin haben oder moralisch schwach sind. Nirgends wird es im sexuellen Kontext benutzt. Vielleicht wäre "Weichling" eine bessere Bedeutung.

"Arsenokoitai" ist eine Zusammensetzung aus zwei Worten, nämlich "Mann" und "Bett". Das Wort Bett war oft ein beschönigender Ausdruck für Geschlechtsverkehr. Ist aber "Mann" das Subjekt oder Objekt? Paulus war der erste, der diesen Ausdruck benutzte und er kommt sehr selten in der griechischen Literatur vor. Später wurde das Wort für männliche Prostituierte benutzt.

Der Kontext der beiden Verse ist die griechische Kultur und die Sexualität, die dort gelebt wurde. Diese griechische Kultur war männlich orientiert und männlich dominiert. Frauen waren für den Haushalt zuständig, die Männer für das öffentliche Leben. Der intellektuelle und emotionale Partner eines Mannes war oft ein anderer Mann. Der männliche Körper war ein Schönheitsideal und dieses Ideal beeinflusste die Erotik der Griechen. Die griechische homosexuelle Kultur hatte also einen völlig anderen Hintergrund als moderne Homosexualität.

Die Griechen der oberen Klassen praktizierten und lehrten "Päderastie", die Liebe von Knaben, in der es es einen aktiven Partner (ein erwachsener Mann) und einen passiven Partner (ein Teenager) gab. Sobald der Knabe erwachsen wurde, war die Beziehung vorbei. In dieser Beziehung gab es keine Gleichheit und keine Gemeinschaft. Der ältere Partner bestimmte das Geschehen und nur er hatte sexuelle Befriedigung. Es handelte sich nicht um eine beständige Liebesbeziehung mit mehr als nur Sex. Außer Päderastie gab es noch schwulen Sex mit Sklaven, eine erzwungene Lustbefriedigung, und männliche Prostitution, letzteres oft als Teil des Fruchtbarkeitskultes.

Robin Scroggs, der die griechische Kultur der Zeit des Paulus studiert hat, kommt zu folgendem Schluss: „Es ist eine Tatsache, dass das grundlegende Beziehungsmodell in der modernen christlich-homosexuellen Gemeinschaft sich so sehr von dem Beziehungsmodell, das im Neuen Testament angegriffen wird, unterscheidet, dass man nicht von einer Ähnlichkeit sprechen kann. Ich komme zum folgenden Schluss: biblische Urteile gegen Homosexualität sind in der modernen Debatte nicht relevant. Sie sollten nicht länger in der Diskussion über Homosexualität benutzt werden, sollten keine Waffe sein – nicht weil die Bibel nicht autoritativ ist, sondern ganz einfach, weil die Bibel die Sache, worum es geht, gar nicht anspricht.“ (1)

1) Scroggs, Robin. The New Testament and homosexuality: contextual background for contemporary debate. Philadelphia: Fortress Press, 1983
http://www.zwischenraum.net/single-news/...mmerversen.html

*



1.1. Sodom und Gomorra


Die unwirtliche Landschaft am Toten Meer.

Gomorra wird immer nur zusammen mit Sodom genannt, Sodom steht hingegen oft allein. Die – wahrscheinlich Jerusalemer – Tradition handelte ursprünglich von einem Strafgericht des Sonnengottes (Keel; Janowski), des Hüters der Gerechtigkeit, an einer exemplarisch sündhaften Stadt oder Gruppe von Städten. Sie will die Existenz des Toten Meeres und der umliegenden Landschaft damit erklären, dass dieser Gott hier die Erde „umgestülpt“ habe (Gen 19,21-29; Dtn 29,22; Am 4,11; Klgl 4,6). Ein arabischer Geograph beschreibt das Gebiet zutreffend als „Hölle auf Erden“: Hier tritt das Innere der Erde, wie Asphalt und Schwefelquellen, zutage, hier quillt das lebensfeindliche Urmeer (Gen 6,11) an die Oberfläche. Und dieser Kontext steht in starkem Kontrast zur tropischen Vegetation der Oasen, die das Tote Meer umgeben (Jericho, En Gedi, Kallirhoë).

© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
Abb. 2 Die unwirtliche Landschaft am Toten Meer.

Die besonders schwere Sünde von Sodom wird von den biblischen Texten ganz verschieden konkretisiert: z.B. Hochmut und Geiz (Ez 16,49) oder Bruch der Gastfreundschaft (Gen 19, als Gegensatz zu Abraham in Gen 18 konstruiert). Der sexuelle Aspekt wird erst in der christlichen Tradition ab Augustin wichtig genommen, wobei verschiedene Kulturen bis heute unter „Sodomie“ Verschiedenes verstehen (im Englischen: Analverkehr; im Deutschen: Sexualverkehr mit Tieren).

Dass die Sodom-Tradition älter ist als die → Abrahamgeschichte, zeigt Ez 16,46-58, denn erstens will → Ezechiel von Abraham und seinen Tradenten nichts wissen (Ez 33,24), zweitens hätte er sich die Sünde von Gen 19 kaum entgehen lassen, wenn er sie gekannt hätte, und drittens schließt die Erzählung Gen 19 jeden Gedanken an eine Wiederherstellung Sodoms (Ez 16,55) aus. In der im 6. Jh. v. Chr. um Abraham erweiterten Vätergeschichte dient Sodom der dramatischen Ironie (Lots Habgier in Gen 13,10-12 erweist sich als kurzsichtig, sein Reichtum als unbeständig). Mit dem Kontrast des vorbildlichen Landbewohners Abraham mit den ruchlosen Städtern hat die Erzählung aber wohl auch das verwüstete Jerusalem der Exilszeit vor Augen und denkt bei „Lot“ vielleicht auch an die Landjudäer, die nach 597 v. Chr. in die Stadt gezogen waren (vgl. Ez 11,1-12), um dann 588-586 umzukommen oder deportiert zu werden. Die Gleichsetzung von Jerusalem mit Sodom vollziehen auch Jes 1,10-11; Jes 3,9; Jer 23,14, wobei es sich bei den Jesaja-Texten um frühestens exilische Fortschreibungen handelt.

Hier geht es weiter
http://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/...493ae64ec1f/#h1



von esther10 30.09.2015 00:12

CNA Deutsche Ausgabe
4 Std. · Bearbeitet ·


Kritiker warnen vor Verfahrensänderungen bei der Familiensynode

VATIKANSTADT (CNA Deutsch) – Wird das Verfahren der kommenden Familiensynode kurzfristig geändert? Am Freitag dieser Woche soll der Vatikan bislang unbekannte Änderungen am Verfahren der kommenden Synode mitteilen. Änderungen, die Kritikern zufolge bedeuten könnten, dass einzelne Stimmen weniger gehört werden und das Treffen insgesamt ohne klaren Ausgang bleibt.

Das berichtet der langjährige Vatikanist Edward Pentin heute im National Catholic Register. Pentin ist Autor des investigativen Buches „The Rigging of a Synod” – also „die Manipulation einer Synode”. Er betont, dass alle Änderungen bis kurz vor Beginn des Treffens entschieden werden, und somit sich erneut bis Freitag ändern könnten.

Der Artikel ist original in Englischer Sprache hier zu lesen:
http://www.ncregister.com/…/critics-sound-alarm-over-possi…/

Die diesjährige Synode, die vom 4. bis 25. Oktober dauert, wird den neuesten Erkenntnissen Pentins zufolge weniger Zeit für Diskussionen zur Verfügung stellen. Offenbar solle auch kein Interimsbericht erstellt und sogar keine Schlussbotschaft der Synodenväter vorgelegt, schreibt Pentin; „denn es wurde keine Kommission errichtet, um eine zu schreiben”. Zudem sollen die besonders heiß diskutieren Themen erst in der letzten Woche besprochen werden.
Die vielerorts als „Transparenz-Initiative” von Papst Franziskus gelobten Vorgänge rund um die vergangene Synode scheint das zu konterkarieren, so die Kritiker.

Andererseits gibt es beispielsweise einen guten Grund, warum es keinen Interimsbericht gibt: Die Synode wird die Kapitel des Instrumentum Laboris weiterdiskutieren, des Arbeitspapiers der vergangenen Synode. Nachdem das Treffen diesmal über drei Wochen läuft, soll dieses Arbeitspapier ebenfalls in drei Teile unterteilt werden. Dies gibt zwar den Bischöfen Gelegenheit, alle Kapitel zu bearbeiten. Doch führt es auch dazu, dass die „heißen Eisen”, etwa die Frage nach pastoralen Lösungen für geschiedene Wiederverheiratete, erst in der letzten Woche Gegenstand der Synode sind.

Pentin berichtet weiter, dass die Zeit für Rede-Interventionen der Bischöfe gekürzt wurde: Von vier auf nun noch drei Minuten. Dafür gibt es mehr Zeit für Gruppenarbeit. Doch: „Das ist zu kurz”, zitiert Pentin einen Teilnehmer früherer Synoden der 1980er und 1990er Jahre, der anonym bleiben wollte: „Es wird in der letzten Woche nicht genug Zeit geben, den letzten und wichtigsten Teil zu besprechen”.

Neben weiteren Punkten führt Pentin die Sorge an, dass die kurzfristigen Änderungen auch bedeuten könnten, dass es zum Abschluß der Synode nicht wie üblich ein Apostolisches Schreiben des Papstes geben könnte, sondern nur eine Rede des Heiligen Vaters. Dies könnte Franziskus bewußt tun, um die Bischöfe als Träger der Entscheidung aussehen zu lassen, so die Kritiker – laut Pentin.

Ein weiteres Gerücht, das der Autor anspricht, ist eine mögliche Änderung der Abstimmungsregel. Bis dato musste eine Zwei-Drittel-Mehrheit für Vorschläge stimmen. Dies könnte heuer einer einfachen Mehrheit weichen, mit der dann auch umstrittene Vorschläge wie der von Kardinal Walter Kasper, ihren Platz finden. Ein Grund für dieses Gerücht, so Pentin, sei, dass Papst Franziskus, entgegen der Regeln, auch Absätze in den Lineamenta, den Leitlinien der Synode aufnehmen liess, die keine Zwei-Drittel-Mehrheit fanden.

Der Ablauf der Synode im vergangenen Jahr ist bereits länger Gegenstand öffentlicher Debatten, darunter die – wegen ihrer zum Teil Kritikern zufolge sehr sperrigen Fragestellungen – umstrittene Fragebögen-Aktion. Für Verärgerung unter Bischöfen sorgte zudem die Entscheidung, den Interims-Bericht, offiziell Relatio Post-Disceptationem, zu veröffentlichen, bevor die Teilnehmer diesen überhaupt gesehen hatten. Doch Pentins neue Informationen, wie auch sein investigativer Bericht wirft völlig neue Fragen auf.

So geht der Romkorrespondent des National Catholic Register (die Zeitung gehört, wie CNA, zu EWTN) Vorwürfen nach, einzelne Bischöfen hätten 2014 versucht, die Synode – mit zum Teil plumpen Mitteln – zu manipulieren. Wie Pentin selber gegenüber CNA sagte, hätten diesen zufolge ein paar Bischöfe das Anliegen von Papst Franziskus wiederholt ignoriert, die Sichtweise aller Beteiligten zu Gehör zu bringen. Unter anderem soll versucht worden sein, erklärt Pentin, den Synodenvätern das Buch „In der Wahrheit Christi bleiben: Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche” nicht rechtzeitig zur Synode zuzustellen. Grund: Das Buch enthält die allesamt kritischen Reaktionen von fünf Kardinälen und vier weiteren Wissenschaftlern auf Kardinal Walter Kaspers Buch „Das Evangelium von der Familie”. Darin fasst Kasper seine Forderung zusammen, unter bestimmten Umständen geschiedene Wiederverheiratete Katholiken zum Sakrament der Kommunion zuzulassen.

Die Thesen des deutschen Theologen führten nicht nur zu den kritischen Reaktionen, die „In der Wahrheit Christi bleiben: Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche”

zusammengefasst sind. Wichtige, ebenfalls kritische Beiträge zur Debatte leisten auch die Bücher „Das wahre Evangelium der Familie – Die Unauflöslichkeit der Ehe: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit”, herausgegeben von Juán José Perez-Soba und Stephan Kampowski .
https://www.facebook.com/CNAdeutsch/post...520:0#pq=mMCmya
Aufsehen erregt hat auch das persönliche Zeugnis von Reinhold Beckmann, der aus der eigenen Erfahrung einer Trennung von seiner Frau schreibt: „Das Evangelium der ehelichen Treue: Eine Antwort auf Kardinal Kasper”.
(Foto: Kardinäle bei der Ankunft in Rom, 2013 – CNA / www.InterMirifica.net)
http://kreuzknappe.blogspot.de/
https://www.facebook.com/CNAdeutsch

von esther10 30.09.2015 00:05

Kuba: Aktionskünstler Maldonado seit neun Monaten ohne offizielles Urteil inhaftiert
Veröffentlicht: 30. September 2015 | Autor: Felizitas Küble

Der 32-jährige Künstler und Regimekritiker ist Danilo Maldonado ist seit dem 25. Dezember 2014 ohne Gerichtsverfahren und ohne Urteil in Havannas Gefängnis Valle Grande inhaftiert. Um seine Freilassung durchzusetzen, trat er am 7. September 2015 in einen unbefristeten Hungerstreik. IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859



Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, fordert er von der Europäischen Union Aufmerksamkeit für alle politischen Gefangenen im kommunistisch regierten Kuba.

Wie die IGFM weiter erwähnt, war das Auto des Künstlers am 25. Dezember 2014 auf Havannas Hauptstraße Malecón von Staatssicherheitsbeamten angehalten worden, Danilo Maldonado wurde auf der Stelle festgenommen. Der Aktionskünstler war auf dem Weg in Havannas Park „Parque Central“, um dort zwei Ferkel auszustellen, denen er die Namen „Fidel“ und „Raúl“ aufgesprüht hatte. Seine Anklage lautet auf „Missachtung der Autoritäten“, ein Prozess fand dennoch bis heute nicht statt.

Auf Kuba fordern Bürgerrechtsorganisationen wie die christlich orientierten „Damen in Weiß“ bei Protestmärschen die Freilassung von Danilo Maldonado, der bereits seit Jahren wegen seiner regimekritischen Kunstaktionen vom Castro-Regime verfolgt und bedroht wird.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin appelliert an die Bundesregierung und die EU-Partner, die Menschenrechtslage auf der Karibikinsel bei ihren Verhandlungen zum Hauptthema zu machen. „Danilo Maldonado leidet ebenso wie viele weitere politische Gefangene unter den menschenunwürdigen Haftumständen in den kubanischen Gefängnissen. Er wurde einzig wegen seiner kontinuierlichen Regimekritik verhaftet und wird immer wieder in Einzelhaft in kleine Strafzellen verlegt, in denen man nicht einmal aufrecht stehen kann“, so Lessenthin.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba: www.igfm.de/kuba/

von esther10 29.09.2015 23:21

29.09.2015


Berliner Eheberaterin zur kommenden Familiensynode


"Offen sprechen wie Papst Franziskus"
Neben Reinhard Kardinal Marx war die Berliner Eheberaterin Ute Eberl als Gasthörerin im vergangenen Jahr die einzige deutsche Teilnehmerin an der außerordentlichen Familiensynode im Vatikan. Im Interview wagt sie einen Rück- und Ausblick.

KNA: Frau Eberl, wie bewerten Sie die Familiensynode 2014 im Rückblick?

Eberl: Es war großartig. Und das lag vor allem daran, dass der Papst gesagt hat: Hier soll frei und offen gesprochen werden und hier soll einander zugehört werden. Dabei hat er sich selbst klugerweise zurückgehalten. Die Vielfalt dessen, was die Kirchenvertreter aus aller Welt mitgebracht haben, hätte nicht größer sein können.

KNA: Sie waren dort als Zuhörerin, konnten aber auch selbst ein Statement abgeben. Wurde Ihnen zugehört?

Eberl: Ja. Ich konnte vier Minuten in der Synodenaula sprechen. Das war natürlich aufregend. Ich habe von der Situation erzählt, wie wir sie hier in Berlin vorfinden. Wir leben ja hier als Christen in der Minderheit. Zudem habe ich von dem berichtet, was wir anbieten, etwa für Menschen in Trennung und Scheidung. Und dass diese Angebote auch von Menschen genutzt werden, die nicht kirchlich gebunden sind. Wichtig war mir der Appell, dass wir zuerst ins Wohnzimmer der Familien und nicht ins Schlafzimmer schauen sollen. Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn kam dann in der Pause gleich auf mich zu und meinte, er glaube, dass es genau in die Richtung gehen müsse.

KNA: Jetzt stehen wir vor der nächsten Familiensynode. Wie sind Ihre Erwartungen?

Eberl: Ich habe die Synode nicht als theologisches Oberseminar erlebt. Und auch die bevorstehende Synode ist überfordert, wenn sie sich mit allen Fragen beschäftigt. Ich wünsche mir, dass der Geist von Papst Franziskus, dass seine Offenheit viel Platz hat. So wie er sich einfach hinstellt und allen Eltern zuruft "Ihr verdient den Nobelpreis, weil ihr es schafft in einem 24-Stunden Tag 48 Stunden unterzubringen. Das schafft nur die Familie, das schafft kein Mathematiker". Er sieht die Menschen. Von dieser Perspektive müssen wir auch ausgehen.

KNA: Viele Menschen - etwa die wiederverheirateten Geschiedenen - hoffen aber, dass sich konkret für sie etwas ändert.

Eberl: Da bin ich sehr gespannt, weil die Frage der Zulassung zu den Sakramenten für wiederverheiratete Geschiedene im vergangenen Jahr nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit bekam. Ich hoffe hier auf eine pastorale Lösung, so wie sie unsere Bischöfe vorgeschlagen haben. Und vielleicht sagt Franziskus ja, "probiert Euren Vorschlag aus. In einem oder zwei Jahren treffen wir uns wieder, und Ihr berichtet von den Erfahrungen".

KNA: Hat sich für Sie denn in den Monaten nach der Synode schon etwas verändert?

Eberl: Ja, auf die katholische Kirche in Deutschland bezogen würde ich das dick unterstreichen. Ich bin begeistert von der Vielfalt der Veröffentlichungen, die es mittlerweile gibt. Bisher standen manche Theologen, vor allem die Moraltheologen, unter einem Generalverdacht. Und die trauen sich jetzt wieder raus. Es ist diese Ermutigung, frei und offen zu sprechen. Was nicht heißen soll, dass sich morgen alles ändern muss.

KNA: Und wie zeigen sich Veränderungen konkret bei Ihrer Arbeit?

Eberl: Auch hier spüre ich diese Ermutigung des Papstes, frei und offen zu sprechen. Ohne Scheu oder falsche Scham von Brüchen und Enttäuschungen, von Verletzungen und Fehlern zu sprechen. Aber auch Hoffnungen und Erwartungen zu formulieren.

KNA: Wie werden Sie selbst die Synode verfolgen?

Eberl: Zum einen: im Oktober werde ich in Rom sein, weil unser Erzbistum auf Bistumswallfahrt geht, wir danken für 25 Jahre Bistumseinheit! Unser neuer Erzbischof wird auch in Rom sein, er gehört ja zu den Synodenteilnehmern. Ich bin schon gespannt, was er erzählen wird. Zum anderen werde ich hinhören, wie und ob die Fragen der Katholiken aus unseren Diözesen einen Widerhall finden in der Synode. Wir sind hier in Deutschland nicht der Nabel der Welt, aber genauso wie asiatische oder afrikanische Katholiken auf Resonanz in Rom hoffen, genauso hoffen wir auf Resonanz. Dass in bestimmten Teilen der Welt bestimmte Fragen anders angegangen werden als hier in Westeuropa, kann ja nicht heißen, dass wir unsere Fragen unter den Tisch fallen lassen.
http://www.domradio.de/themen/bischofssy...-familiensynode
Das Interview führte Birgit Wilke

von esther10 29.09.2015 23:11




Die Lage der polnischen Bischöfe an der Synode

Veröffentlicht am 22/09/2015 in sinodo2015.


PolenDie Bischöfe von Polen auf der Webseite der Bischofskonferenz veröffentlicht eine offizielle Note im Hinblick auf die bevorstehende Synode. In 9 Punkte, die sie unterstrich ihre Position. Wir bieten Lesern eine Synthese dieser neun Punkte:

Die Lehre der Päpste und Bischöfe - auf der Grundlage der Heiligen Schrift und der Tradition der katholischen Kirche - zeigt, dass Ehe und Familie sind die Kernwerte für die Menschheit. Die Ehe ist eine menschliche und göttliche Wirklichkeit, dass Jesus Christus zur Würde eines Sakramentes erhoben. Die Familie, der "Hauskirche", es ist eine Realität, heiligen und heilig;

Wir danken Gott, dass in unserem Land gibt es viele gesunde Familien, dass "in guten und schlechten Zeiten", jeden Tag versuchen, ihrer Berufung treu zu bleiben;

Ausgehend von den Worten Christi (Mk 10: 9) sakramentale Ehe ist unauflöslich. Das Gesetz Gottes setzt unüberwindliche Grenzen menschlicher Entscheidungen. In einer Situation, wo die Ehegatten sind in Schwierigkeiten, ist die Aufgabe der katholischen Kirche zu helfen, zu vertiefen, die Liebe und der gegenseitigen Rechenschaftspflicht und Konvertierung. In der katholischen Kirche gibt es eine Scheidung oder Prozesse, die zur Scheidung führen. Es gibt Verfahren, bei denen nur Sie entscheiden individuell, ob die Ehe gültig war oder nicht;

Für eine katholische ist nicht erlaubt den Zugriff auf die künstliche Besamung. Wir teilen die Notlage der Familien, die sich in einer Fehlgeburt, oder deren Kinder tot geboren werden; in diesen Fällen nicht vergessen, dass diese Kinder in eine katholische Beerdigung berechtigt;
Wir hoffen, dass während der Synode dankt für die Ehepartner, mit Umsicht und Großzügigkeit, entschied sich, viele Kinder zu haben. Dankbarkeit ist für diejenigen, die gewählt haben, um anzunehmen verlängert;

Pflege für die ärmsten Familien, Menschen mit Behinderungen und älteren Patienten sollte ein integraler Bestandteil der Familienpastoral zu werden. Ebenso muss es für Familien, die die Trennung aufgrund der Migration erlitten haben, zu kümmern. Wichtig ist auch die soziale Bewertung der angemessenen Entschädigung für die Arbeit;

Die Aufnahme in die Kirche für die Menschen, die allein leben;

Mit dem wachsenden Phänomen des Zusammenlebens konfrontiert ist notwendig, um durch eine bessere Vorbereitung der Jugendlichen auf das Sakrament, eine Bewertung der Ehe;
In Bezug auf die Diskussion über den Zugang zu der Eucharistie der wiederverheirateten Geschiedenen, die polnischen Bischöfe zitieren Franziskus zu erinnern, dass die heilige Kommunion "ist keine private Gebet oder eine gute spirituelle Erfahrung." Aber, wenn wir essen dieses Brot des Lebens tritt in "Einklang mit dem Herzen Christi, zu seiner Wahl, seine Gedanken, sein Verhalten zu assimilieren". Daher sind die polnischen Bischöfe weisen darauf hin, dass man die Lehre, dass die Notwendigkeit, den Stand der Gnade zeigt, in der Lage sein, um die Eucharistie zu empfangen nicht ändern.

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http://sinodo2015.lanuovabq.it/la-posizi...sta-del-sinodo/

von esther10 29.09.2015 22:42




Karte Baldisseri:. Relatio Zwischenblick und durch Papst genehmigt

Veröffentlicht am 2015.01.29 in sinodo2015.

sinodo03(Lorenzo Bertocchi) Cardinal Baldisseri erklärt der Website Aleteia, dass "Dokumente der Synode wurden alle gesehen und vom Papst genehmigt." Selbst ist nicht große Neuigkeit, aber es zeigt sicherlich die Bestimmung des Heiligen Vaters bei der Verfolgung des "parrhesia", die er als die Synodenväter im Oktober letzten Jahres.

"Selbst die Dokumente, die während der Außerordentlichen Synode - betont Baldisseri - wie Relatio ante disceptationem, der Bericht Nach disceptationem und der Relatio Synodi wurden von ihm vor der Veröffentlichung gesehen." Und dann fügte er ironisch: "Jetzt ist es wichtig, nicht nur für seine Autorität, sondern bringt Sie wohl selbst der Generalsekretär".

Die Nachricht interessante Tatsache ist, dass selbst die Relatio Zwischen, die stark geändert durch die Arbeitsgruppen und die verschiedenen Reaktionen unter den Synodenvätern angehoben, würde der Papst vor der Veröffentlichung zu sehen. In der Tat wissen wir, dass dieses Dokument sehr starke negative Reaktionen von den Kardinälen Napier, Sarah Burke, Muller und anderen Synodenväter, aber auch der Berichterstatter, Kardinal Erdo angehoben, in der Tat im Rahmen einer Pressekonferenz desavouiert während der berühmten Synode. Wir wissen auch, dass die Arbeitsgruppen so gut wie neu geschrieben große Teile des Dokumentes und in außerordentlichen Synode endete, mehrere Stimmen haben in der katholischen Welt erhoben worden, sie des Seins ein Zwischen Relatio beschuldigen (nur die relatio dieser Kreise über den Vatikan Website zu lesen) dokumentieren ungeschickt. Einige, wie George Weigel, Zweifel an der seltsamen Art und Weise, dieses Dokument an die Presse in Umlauf gebracht, bevor es offiziell vorgestellt wurde.

In gewisser Weise ist es sehr schwer zu glauben, dass die Lenkungsgruppe der Synode hatte ein Dokument veröffentlicht, ohne getan zu billigen, den Papst, auf der anderen Seite den Verweis auf "parrhesia" Gerade in der Richtung des Herausziehen der Themen und adressieren sie, ohne zu viele Fallen und Vorwand.

Ähnlich Balidisseri Kardinal bekräftigte, dass "es war eine Entscheidung des Papstes, um [in Relatio endgültig] Punkte, die die Zweidrittelmehrheit nicht erhalten haben, in Kraft." Der Referenz, natürlich, auf die Fragen der wiederverheirateten Geschiedenen und die Akzeptanz von Homosexuellen. "Der Papst sagt der Generalsekretär der Synode, sagte:" Diese Punkte haben die absolute Mehrheit erhielt. Sie wurden nicht mit einem "Nein" abgelehnt, erhielt aber mehr als 50% Zustimmung. Sie sind daher Probleme, die erst noch entwickelt werden. Wir als Kirche wollen einen Konsens. Diese Texte können bearbeitet werden. Es war einmal ein weiteres Nachdenken, können sie geändert werden. "

Die Debatte ist sehr erhitzt. Diese Aussagen der Karte. Balidsseri wurden am Rande einer Sitzung des Päpstlichen Rates für die Familie, die im Vatikan in den letzten Tagen nahm organisiert ausgestellt. Hier, neben dem genannten Bericht, Kardinal Baldisseri einige Fragen, die von den Mitgliedern der pro-Familie Organisationen aus verschiedenen Ländern gestellt wurden.

Unter anderem festgestellt, dass Synode Diskussion ist wichtig, denn obwohl sie nicht die grundlegende Frage, können Disziplin geändert werden. Insbesondere verwies sie auf den möglichen Zugang von wiederverheirateten Geschiedenen zur Eucharistie und entlastet so die Reaktion einer Gruppe von pro-Familienverbände auf internationaler Ebene. Mary Madise, Direktor der Stimme der Familie, die hat eine Pressemitteilung herausgegeben sehr kritisch auf die Worte des Kardinals sagte, dass "es schien, dass diese Konferenz konnte alles zu diskutieren, darunter die Frage bereits deutlich vom Lehramt der Kirche beantwortet."

Das Klima der "parrhesia" fährt dann fort, auf dem Spiel ist eine sehr ernste Angelegenheit, und dass nicht nur eine pastorale Modus, oder auch nur die Frage der das Sakrament der Ehe gilt. Sie sind im Mittelpunkt der Debatte auch die Sakramente der Eucharistie und der Buße, sowie die berühmte Beziehung zwischen Lehre und Seelsorge.
http://sinodo2015.lanuovabq.it/card-bali...ovata-dal-papa/
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von esther10 29.09.2015 22:31




800.000 Unterschriften für eine "Klärung Wort"

Veröffentlicht am 2015.09.29 in sinodo2015.

FlehenHeute Morgen in Rom wurde mit dem "Bittgebet an den Papst kindliche Franesco über die Zukunft der Familie." Übergeben Die Sammlung von Signatur hat interessanto gut 178 Ländern und sieht auch die Unterschriften von 202 Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe.



Insgesamt fast 800.000 Unterschriften und bitten Franziskus zu sagen, "ein Wort der Aufklärung" zu zerstreuen "weit verbreiteten Orientierungslosigkeit durch die Möglichkeit, dass in der Kirche, um einen Spalt zu öffnen, um den Ehebruch zu ermöglichen verursacht - einen späteren Zugriff Eucharistie der Paare geschieden und wiederverheiratet zivil - und sogar ein virtuelles Akzeptanz homosexueller Lebensgemeinschaften. Alle Praktiken, diese, kategorisch von der Kirche verurteilt, im Gegensatz zu dem Göttlichen und Naturgesetz. "

Innerhalb der Kirche stellt sie fest, die Unterschriften von Kardinal Jorge Medina Estevez, emeritierter Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst; Kardinal Geraldo Majella Agnelo, ehemaliger Primas von Brasilien und der ehemalige Sekretär der Kongregation für den Gottesdienst in Rom; Kardinal Gaudencio Rosales, Erzbischof von Manila, die gewöhnlichen Soldaten der Vereinigten Staaten und Brasilien jeweils Erzbischöfe Msgr. Timothy Broglio und Mons. Fernando Guimaraes. Der Präsident der Bischofskonferenz von Madagaskar, der Erzbischof von Toamasina Mons. Désiré Tsarahasana. Bischöfe, die großen Diözese Mons führen Ramon Arguelles, Erzbischof von Lipa in den Philippinen, 2,7 Millionen Gläubigen der Diözese. Erzbischof von San Miguel de Tucuman, Argentinien, Mons Alfredo Zecca, mehr als eine Million Katholiken. Mons. Aldo Cillo Pagotto, Erzbischof von Paraiba, Brasilien (über eine Million Gläubige) und der Erzbischof von Manizales, Kolumbien, Mons. Gonzalo Restrepo (800.000 Katholiken). In Afrika können wir als ein Beispiel zu nennen, die Diözese von Maputo, Mosambik, mit mehr als 1,2 Millionen Katholiken, wo sie sowohl die aktuelle Erzbischof, Msgr. Francis Chimoio unterzeichnet, dass sein Vorgänger, Kardinal Alexandre dos Santos. In Asien, unter anderem, der Erzbischof von Astana, Kasachstan, Msgr. Tomasz Peta und dem Erzbischof von Trivandrum, Indien, Mons. Calis Soosa Pakiam. Mehrere Erzbischöfe und Bischöfe aus Europa und viele Eparchs und Rituale griechisch-katholischen Bischöfe.

Die Anzahl der Unterschriften und die verschiedenen beteiligten Persönlichkeiten, darunter auch viele Führer und Aktivisten der Bewegungen pro-Familie und Pro-Life-Welt, Show - sagte prof. Scandroglio Thomas, Sprecher der Initiative - "Es gibt Leute, die sehr besorgt über einige theologische Falte in der Kirche glauben."

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http://sinodo2015.lanuovabq.it/800mila-f...hiarificatrice/

von esther10 29.09.2015 21:52

ProAsyl: Nicht den Flüchtlingen die Schuld geben


Provisorisches Flüchtlingslager in Hamburg: Feldbetten - EPA

29/09/2015 12:54SHARE:

Aus Konflikten in Flüchtlingsheimen religiöse Spannung zu konstruieren ist falsch. Das sagte nach der Massenschlägerei vom Sonntag in einem hessischen Aufnahmelager die rechtspolitische Referentin von „Pro Asyl“ Marei Pelzer. Zwar könne es in einem solchen Lager zu Konflikten zwischen Flüchtlingen verschiedener Religion kommen, ein generelles Problem sei das aber nicht, sagte die Juristin im Gespräch mit Pia Dyckmans von Radio Vatikan. In dem Flüchtlingsheim auf dem Gelände des alten Flughafens Kassel-Calden, in dem rund 2000 Asylbewerber in Zelten und Containern untergebracht sind, wurden bei der Schlägerei acht Personen verletzt, 50 Polizisten trennten die verfeindeten Gruppen aus Albanern und Pakistanern.
Marei Pelzer: „Diese Massenschlägerei, die wir jetzt in Kassel-Calden hatten, ist sicher eher eine Ausnahme. Aber wir wissen schon, dass es immer wieder zu Konflikten zwischen kommt, weil die Lebenssituation in diesen Massenunterkünften wirklich sehr belastend und problematisch ist.“
Radio Vatikan: Nach der großen Welle der Willkommenskultur wird nun auch kritisch reflektiert. Man spricht über sexuellen Missbrauch gegenüber Mädchen und Frauen. Wie kann man dem Herr werden?

Marei Pelzer: „Das darf man nun auch nicht aufbauschen, bei den Missbrauchsfällen spricht man von Einzelfällen, die dramatisch sind und in Zukunft verhindert werden müssen. Aber das ist in deutschen Flüchtlingsheimen keine Gesamtentwicklung und da sollte man keine allgemeine Stimmungsmache gegen Flüchtlinge betreiben. Aber dennoch sagen wir ganz klar, die Situation in den Erstaufnahmeeinrichtungen muss sich dringend verändern. Man hat ad hoc viele Notunterkünfte aus dem Boden gestampft, die sind natürlich sehr provisorisch. Wenn man Übergriffe verhindern will, muss man zu festen Unterkünften statt Zelten kommen, wo Menschen auch Rückzugsräume haben und ihre Türen abschließen können. Ganz basale Dinge. Da muss sich dringend etwas ändern.“
Radio Vatikan: Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, spricht sich dafür aus, Christen in Flüchtlingsheimen besonders zu schützen. Nur so könne man religiös und politisch motivierte Konflikte wirksam entschärfen, sagte Wendt. Sind Christen nach Ansicht von Pro Asyl besonders schutzbedürftig?

Marei Pelzer: „Wir halten gar nichts davon, aus den Konflikten, die durchaus entstehen, eine religiöse Spannung zu konstruieren. Das mag es in Einzelfällen geben und dann muss man auch reagieren. Aber primär entstehen Konflikte durch die Enge, durch die Überfüllung dieser Erstaufnahmeeinrichtungen. Das sind teilweise Einrichtungen, die für wenige hundert Personen konzipiert waren und jetzt mit mehreren tausend Menschen belegt sind. Das sind die eigentlichen Ursachen. Die Menschen fliehen, sie sind erschöpft, sie haben Schlimmes erlebt und gelangen dann in eine Situation, wo sie nicht zur Ruhe kommen können. Daran muss man arbeiten und nicht andere Gründe vorschieben und den Flüchtlingen quasi selber die Schuld dafür geben, dass es zu Konflikten kommt.“

Radio Vatikan: Politik und Polizei sprechen sich dafür aus, Christen und Muslime getrennt voneinander unterzubringen. Würde diese Vorgehensweise Konflikte vorbeugen?
Marei Pelzer: „Das sind Scheinlösungen. Das entspricht nicht den Erfahrungen. Es gibt unter Christen und unter Muslimen sowohl tolerant ausgerichtete als auch strengere Varianten. Es kann durchaus zu Konflikten zwischen den Religionen kommen, aber das ist kein generelles Problem. Man würde damit den positiven Unterkünften, in denen Christen, Muslime und andere zusammenhalten und zusammen Feste begehen, ein falsches Signal senden, als ob man es nicht sähe und anerkenne, dass eben auch ein harmonisches Zusammenleben praktiziert wird.“
Radio Vatikan: Es heißt, Salafisten versuchten in den Heimen die Flüchtlinge zu beeinflussen. Wie ist das einzuschätzen?

Marei Pelzer: „Wenn es konkrete Hinweise gibt, dann muss die Polizei ihnen nachgehen, aber dafür haben wir auch die Sicherheitsbehörden. Unschön ist natürlich, wenn Salafisten aus Deutschland versuchen unter den Flüchtlingen Propaganda zu machen. Das sollte man unterbinden. Das gab es auch schon, aber teilweise wehren sich auch die Flüchtlinge selber dagegen vereinnahmt zu werden. Pauschale Aussagen zu treffen, ist sicher falsch.“
(rv 29.09.2015 pdy)

von esther10 29.09.2015 20:16

Zentralafrika: Kriegszustand in Papstreiseland


Zentralafrikanische Republik: Keine guten Nachrichten vor der Papstreise - AFP

29/09/2015 14:07SHARE:

Wenige Wochen vor dem Besuch von Papst Franziskus in der Zentralafrikanischen Republik sind die Nachrichten aus dem Land derzeit alles andere als positiv: Drei Dutzend Tote und hunderte Verletzte gab es bei gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Hauptstadt Bangui. Und eine weitere tragische Meldung: UNO-Blauhelmsoldaten haben Berichten zufolge mindestens drei Demonstranten in der Nähe des Präsidentenpalastes getötet. Weitere sieben Menschen seien in der Hauptstadt Bangui verletzt worden, als die UNO-Blauhelme das Feuer auf mehrere hundert Demonstranten eröffneten, wie ein Krankenhaus-Vertreter am Montag mitteilte. Die erste Reise von Papst Franziskus auf afrikanischem Boden ist für Ende November geplant. In diesem Rahmen steht auch ein Besuch in der Zentralafrikanischen Republik an.
Der Erzbischof von Bangui, Dieudonné Nzapalainga, spricht von einer „Stadt der Toten“. Man habe den Eindruck, mitten im Krieg zu stehen, beschreibt er die Lage im Gespräch mit Radio Vatikan.

„Man sieht nur wenige Autos herumfahren. Es gibt viele Barrikaden. Ich selber bin herumgefahren, um Flüchtlinge aufzunehmen und jene zu besuchen, die alles verloren haben. Viele sind in den Pfarreien geflüchtet. Viele flüchten mit Säcken auf dem Kopf weg aus der Stadt.“

Er selber wisse nicht genau, weshalb es so weit gekommen sei. Jedenfalls sei es in letzter Zeit „zu oft“ zu Fällen von Lynchjustiz gekommen und dies habe wohl zur jetzigen Gewaltspirale geführt.

„Unschuldige verlieren ihr Leben! Ich habe in den Krankenhäuser sehr viele Verletzte gesehen, auch Tote. Die alle waren unschuldig und haben mit dem jetzigen Krieg nichts zu tun. Es herrschen zu viel Hass und Rachegelüste. Als Kirche verurteilen wir das. Einzig der soziale Zusammenhalt kann zum Frieden führen.“

Zur Rolle der UNO-Blauhelme sagt Erzbischof Nzapalainga, dass sie wohl überrascht gewesen seien, wie sich die Gewaltspirale plötzlich drehte. Es seien wohl auch ihnen einige Fehler unterlaufen.

„Es sind zu viele Waffen im Umlauf. Wir Religionsführer des Landes haben einen gemeinsamen Aufruf gestellt, um die Waffen einzusammeln. Es ist, als ob wir auf einem gefährlichen Pulverfass säßen: ein kleiner Funke kann dies alles zur Explosion führen. Wenn nun so viele Bürger hier so viele Waffen herumtragen, kann dies nichts gut verheißen.“
(rv 29.09.2015 mg)

von esther10 29.09.2015 19:45

Kardinal Kasper: Bin der bevorzugte Prügelknabe der Gegenseite

Emeritierter Kurienkardinal hofft auf "sachliche und kollegiale Debatte bei der Synode"

23.09.2015, 11:00 Uhr Deutschland/Kirche/Familie/Medien/Synode/Kasper

München, 23.09.2015 (KAP/KNA) Kurienkardinal Walter Kasper sieht den gegenwärtigen Richtungsstreit in der katholischen Kirche in Ehe- und Familienfragen gelassen. Er sei ein "bevorzugter Prügelknabe der anderen Richtung", sagte der frühere Präsident des päpstlichen Einheitsrates dem ARD-Magazin "Report München". "Damit muss ich leben, damit kann ich auch leben." Auf der anderen Seite bekomme er viel Zuspruch von Bischöfen, Kardinälen und Theologen.

Kasper hat sich im Vorfeld der im Oktober stattfindenden vatikanischen Familiensynode für Lockerungen etwa bei der Wiederzulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion ausgesprochen. Der frühere Ökumenechef des Vatikan steht laut ARD-Ankündigung für das theologische Konzept der "Barmherzigkeit", das auch Papst Franziskus mehrmals hervorgehoben hat. Traditionsbewusste Kreise fürchteten hingegen einen Widerspruch zum Grundsatz der unauflöslichen Ehe, so "Report München".

Kasper sprach sich in dem Interview, das am Dienstagabend (21.55 Uhr) im ersten deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ausgestrahlt wurde, für eine sachliche und kollegiale Debatte bei der Synode aus. Er sei "verhalten optimistisch", sagte der frühere Bischof von Rottenburg-Stuttgart. "Man muss eine mittlere Position finden, wo möglichst alle sich beteiligen können, ja sagen können." Dabei könne es zur Rechten wie zur Linken einige Nein-Stimmen geben. "Damit kann man leben, muss man leben."

Weitere Berichte rund um die Familiensynode unter www.kathpress.at/synode

von esther10 29.09.2015 19:44

Synode: Elf Kardinäle sehen "Auflösungsphase ohnegleichen"
Neues "Herder"-Buch gilt als Reaktion auf Reformforderungen durch Kardinal Kasper

29.09.2015, 13:24 Uhr Deutschland/Vatikan/Kirche/Familie/Konflikte/Bischofssynode/Kardinäle/Buchneuerscheinung
Rom-Bonn, 29.09.2015 (KAP) Wenige Tage vor Beginn der Familiensynode im Vatikan werden die Diskussionslinien zunehmend klarer: Eine Gruppe von elf dem "konservativen Flügel" zugerechneten Kardinälen spricht sich in einem gleichzeitig in vier Sprachen veröffentlichten Buch gegen weitreichende Änderungen beim traditionellen katholischen Verständnis von Ehe und Familie aus. Abgelehnt wird in den Essays auch eine Öffnung der Kirche in Bezug auf Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene. Die deutsche Ausgabe des Buches ist unter dem Titel "11 Kardinäle zu Ehe und Familie - Essays aus pastoraler Sicht" am Montag im Freiburger "Herder"-Verlag erschienen.

Gemeinsamer Ausgangspunkt der Beiträge ist die Analyse einer "Auflösungsphase ohnegleichen in der Geschichte" für die Familie - und auch für den Begriff der Ehe -, heißt es unter anderem. Probleme der Säkularisierung werden aufgezeigt, dass etwa Liebe und Sexualität "banalisiert und zu einem billigen Vergnügen herabgewürdigt" würden, wie der frühere Kölner Erzbischof Joachim Meisner in seinem Beitrag darlegt. Dementgegen gelte es nun, die Lehre Jesu Christi darzustellen.

Meisner fordert als Reaktion auf hohe Scheidungszahlen und Säkularisierung eine sorgfältigere und längere Ehevorbereitung. Nötig sei dazu eine neue Rahmenordnung für alle Diözesen. Zugleich verweist er auf die kirchliche Ablehnung künstlicher Empfängnisverhütung. "Liebe und Fruchtbarkeit sind zwei Seiten der einen Medaille. Wer die Fruchtbarkeit manipulativ ausschließt, widersetzt sich dem Schöpferwillen Gottes", so Meisner.

Der emeritierte deutsche Kurienkardinal Paul Josef Cordes kritisiert in seinem Beitrag den Vorschlag einer gegenseitigen Ergänzung von Dogmatik und Seelsorge, den der Vorsitzende der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Franz-Josef Bode, eingebracht hatte, als "weder originell noch hilfreich". Mit Blick auf die Frage, ob und in welchen Fällen wiederverheiratete Geschiedene zu den Sakramenten der katholischen Kirche zugelassen werde dürfen, zeigt sich Cordes zurückhaltend. Wiederverheiratete Geschiedene seien ein "fortdauernder Schmerz für die Kirche", den zu heilen nicht in kirchlicher Macht stehe.

Der indische Kardinal Baselios Cleemis Thottunkal schreibt der Ehe den Charakter eines "Mysteriums" zu und plädiert für die Annullierung einer kirchlich geschlossenen Ehe, wenn ein Ehepartner homosexuell ist und diese "verkehrte Disposition u.a. mit psychologischer oder psychiatrischer Hilfe" nicht "korrigiert". Der italienische Kardinal Carlo Caffarra warnt im Blick auf eventuelle Veränderungen in der kirchlichen Lehre vor einer Bagatellisierung des Begriffs der göttlichen Barmherzigkeit.

Das Buch ist eine Reaktion auf die "liberale" Linie des deutschen Kurienkardinals Walter Kasper in Ehe- und Familienfragen. Kasper hatte sich zuletzt für Lockerungen etwa bei der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion ausgesprochen und sich dabei auf das auch von Papst Franziskus hervorgehobene Konzept der Barmherzigkeit bezogen.

Das Buch sei jedoch weder gegen Kasper noch gegen den Papst gerichtet, betonte Herausgeber Winfried Aymans, ein emeritierter Kirchenrechtler aus München. Vielmehr habe man die freie Diskussion über die Familienproblematik in der Kirche fördern und einen Beitrag im Hinblick auf die Debatte in der Synodenaula leisten wollen.

Warnung vor "Grabenkämpfen"

Die zunehmend heftigen Kontroversen zwischen liberalen und konservativen Bischofsgruppen hat den Freiburger Erzbischof Stephan Burger indes zu einem Aufruf zu einer "sachlichen und ruhigen Debatte" bewogen. "Mit Sorge sehe ich, wie Christinnen und Christen sich unversöhnlich vorwerfen, den Glauben und die Tradition der Kirche zu verraten oder das Leben und Gewissen des Einzelnen nicht zu respektieren", schreibt Burger in der Diözesanzeitung "Konradsblatt". Gemeinsames Ziel müsse stattdessen aber eine "glaubwürdige Verkündigung der Frohen Botschaft Jesu" sein. Weil niemand dem Ideal eines christlichen Lebens ganz gerecht werde, gelte jedem Respekt und Achtsamkeit, so der Erzbischof. Auch bei strittigen Themen dürfe es nicht zu Spaltungen und Grabenkämpfen kommen.

Die Bischofssynode tagt ab Sonntag und bis zum 25. Oktober unter dem Thema "Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute". Teilnehmen werden rund 300 Bischöfe und weitere 100 Katholiken aus aller Welt. Themen sind etwa die kirchliche Haltung zu Sexualität, gleichgeschlechtlichen Partnerschaften oder der seelsorgliche Umgang mit Geschiedenen.
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...se-ohnegleichen
Weitere Beiträge zur Synode unter www.kathpress.at/synode

von esther10 29.09.2015 19:40

Karl Veitschegger


Abkürzung: KKK = Katechismus der Katholischen Kirche
http://members.aon.at/veitschegger/texte/Mini2000.htm

Jesus von Nazaret Gemeinschaft der Kirche Weisungen der Kirche
Das Evangelium Kirche im Dialog Soziallehre
Apostolisches Glaubensbekenntnis Die sieben Sakramente Schöpfungsverantwortung
Der eine Gott in drei Personen Wichtige Gebete Gewissen
Was ist der Mensch? Maria, Heilige, Engel Sünde - Bekehrung - Vergebung
Warum lässt Gott das Böse zu? Die Zehn Gebote Das wahre Glück
Über die Bibel Das Doppelgebot der Liebe Was kommt nach dem Tod?
Über die Dogmen Das neue Gebot Jesu Vollendung

Jesus von Nazaret
"Wir glauben und bekennen: Jesus von Nazaret, ein Jude, zur Zeit des Königs Herodes und des Kaisers Augustus von einer Tochter Israels in Betlehem geboren, von Beruf Zimmermann und während der Herrschaft des Kaisers Tiberius unter dem Statthalter Pontius Pilatus in Jerusalem am Kreuz hingerichtet, ist der menschgewordene ewige Sohn Gottes." (KKK 423)

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Das Evangelium
"Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat." (Joh 3,16)
"Wir haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus."(1 Joh 1,3)
"Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist." (Röm 5,5)
Jesus Christus verspricht: "Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben!" (Joh 10,10) "Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht." (Joh 15,115)
"Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat er (Christus) uns von der Sünde und von der Knechtschaft des Todes befreit und zur Herrlichkeit des neuen Lebens berufen." (Liturgie)

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Das Apostolische Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinab gestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dort wird er kommen , zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige katholische Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

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Der eine Gott - in drei Personen
"Mit deinem eingeborenen Sohn und dem Heiligen Geist bist du (Vater) der eine Gott und der eine Herr, nicht in der Einzigkeit einer Person, sondern in den drei Personen des einen göttlichen Wesens." (Liturgie)

"Gott ist kein einsames Wesen, sondern ein Gott, der aus der Überfülle seines Seins heraus sich schenkt und mitteilt, ein Gott, der in der Gemeinschaft von Vater, Sohn und Geist lebt [...]. Weil er Leben und Liebe in sich ist, kann er Leben und Liebe für uns sein." (Katholischer Erwachsenenkatechismus I , 2. Auflage 1985, 85)
Bibelstellen: Mt 28,20; Joh 14,16 u.26; 2 Kor 13,13; Joh 20,28

Hier geht es weiter
http://members.aon.at/veitschegger/artikel.htm
http://members.aon.at/veitschegger/texte/Mini2000.htm

Katholischer
Minikatechismus


Kurztexte aus dem Glaubensschatz der katholischen Kirche
Abkürzung: KKK = Katechismus der Katholischen Kirche
http://members.aon.at/veitschegger/texte/Mini2000.htm



von esther10 29.09.2015 19:07

29. September 2015 15:23 | Mitteilung an die Redaktion


Antifa-Hetze gegen „Demo für alle“ (Revolutionäre Aktion)

Offener Brief
an Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Staatsministerium Baden-Württemberg,
zu den Attacken, Provokationen und Blockaden, mit denen die rot-grünen Gegendemonstranten am 21. 6. 2015 die friedliche Demo für alle traktierte und für die nächste Demonstration am 11. Oktober „wirkliche Blockaden“ ankündigten.

Von Hubert Hecker.

Sehr geehrter Herr Kretschmann,

zu der Gegendemonstration gegen die Demo für alle am 21. 6. 2015 in Stuttgart hatte auch die „Grüne Jugend“, aufgerufen. Die Jugendorganisation Ihrer Partei postete auf ihrer Facebook-Seite: „Wir sind die Homo-Lobby! Deshalb werden wir am Sonntag wieder zahlreich gegen die mittlerweile siebte ‚Demo für alle‘ auf die Straße geben.“ Ausdrücklich wird das Motto der Gegendemo unterstützt: „Die rechten Hetzer blockieren!“ Die Grüne Jugend reihte sich in die Front von VVN und dem „Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region“ ein, um die Hauptdemonstration von 4.600 Bürgern zu stören, zu behindern und zu blockieren.

Bei den Veranstaltern der Demo für alle handelt es sich um ein Aktionsbündnis, zu dem mehr als zwei Dutzend Mitveranstalter gehören, darunter vier CDU/CSU-Vereinigungen, neun Familien-Verbände, drei Kinderschutzvereine, drei Frauen- und Mütter-Gruppen u. a. Weitere Gruppen und Kundgebungsredner aus dem Bereich Jugend, Lehrerausbildung, Schule und Kirche erweisen die Demo für alle als ein breites gesellschaftliches Bündnis der Mitte. Bei dieser sechsten Demo für alle nahmen nach Angaben der Polizei mehr als 4.000 Demonstranten teil. Die Leit-Parolen des Aktionsbündnisse waren: „Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder“.

Antifa-Gruppen wähnen sich im Kalten Krieg gegen Konservative, indem sie …


Grundrechtswidrige Antifa-Aufforderung (Feministsubversion)

Das Gegen-Aktionsbündnis „aus dem linksextremistischen Spektrum“ wurde laut Bericht des Innenministers Gall vom 19. 11. 2014 von „gewaltgeneigten Gruppierungen“ wie dem Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart und Region angeführt und dominiert. Antifa-Verbände gehören zu den linksextremistischen Gruppen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes, die in Westdeutschland die ehemalige DDR-Ideologie vom antifaschistischen Kampf fortführen wollen. Sie sehen alle Andersdenkenden, die rechts von der SPD stehen, als latente Faschisten an, die sie – auch mit Gewaltmitteln – bekämpfen. Sie wähnen sich immer noch im Kalten Krieg gegen die Kräfte der Welt-Reaktion. Die Stuttgarter Antifa-Gruppe hatte schon im Vorfeld der Demo alle Demonstranten als „rechte Hetzer“ beschimpft und dazu mobilisiert, „sich den Rechten entgegenzustellen“. Das Aktionsbündnis der Demo für alle sei eine „Rechten-Allianz“, ein „Sammelbecken für Rechte, Rechtspopulisten, christliche Fundamentalisten und Faschisten“.

Konkret hatte die Antifa-Gruppe eine Gegenkundgebung eine Stunde vor Beginn der Demo für alle auf dem Schloßplatz angemeldet. Gleichzeitig hatte sie im Vorfeld zu einer nicht-angemeldeten Gegendemonstration aufgerufen unter der Parole: „Am 21. Juni alle auf die Straße – Keine Ruhe den rechten Hetzern“. Unter dem Aufruf-Emblem waren als Demonstrationsziele angegeben: „Die rechten Hetzer der ‚Demo für alle’ blockieren!“

… sie grundrechtswahrnehmde Demonstranten stören, behindern und blockieren

Zum taktischen Vorgehen war geplant, nach der eigenen Kundgebung auf dem Schloßplatz zum Schillerplatz zu ziehen, um dort zunächst die Eröffnungskundgebung der Demo für alle zu stören und „den Zugang zu blockieren“. Danach hatte man gegen den Hauptdemonstrationszug auf dem Weg zur Abschlußkundgebung Opernplatz folgende Aktionslosung ausgegeben: „Blockieren der Aufmarschstrecke, Infiltrieren und Stören von innen und andere

Aktionsformen“. In dem Bericht der Antifa-Gruppe heißt es, daß die „AntifaschistInnen“ auf der Demonstrationsstrecke B14 eine Blockade formierten, die die Polizei nur mit großer Mühe abgedrängt hätte. „Von dort aus wurde der gesamte Demozug mit antifaschistischen Parolen traktiert.“ Einige antifaschistische AktivistInnen hätten sich unter die Demonstranten mischen können, „um mit antifaschistischen Schildern, Fahnen, Trillerpfeifen, Stinkbomben, Konfetti etc. die Demonstrationsteilnehmer in ihrer Agitationsfreiheit [sic]“ zu behindern. Schließlich hätte man „mit lautstarkem Protest gegen die Abschlusskundgebung der Demo für alle am Opernplatz“ krakeelt.

Nach diesem Bericht bleibt festzuhalten: Die Stör- und Blockadedemonstranten gingen mit Trillerpfeifen, Trommeln und Parolen skandierend vor, mit Gebrüll, Lärm und Beleidigungen sowie mit Provokationen und Blockadeversuchen attackierten sie die Demonstration, um einer Gruppe von 4.600 friedlichen Demonstranten das Grundrecht auf öffentlich-demonstrative Meinungskundgebung zu beschneiden. Die aggressiven Tätlichkeiten verschiedener Art richteten sich auch gegen die staatlichen Schutzkräfte.

Gegen 300 Chaoten müssen mehrere Hundertschaften Polizeikräfte eingesetzt werden


Grundrechtswidriger Antifa-Aufruf (Rechtsruckstoppen)

Denn um das Demonstrationsrecht zu gewährleisten, mußte die Polizei an diesem schönen Sonntagnachmittag gegen 300 Gegendemonstranten mehrere Hundertschaften an Schutzkräften aufbieten, um mit „starken Polizeikräften den Aufzug“ zu begleiten sowie „die Absperrung mit massiven Kräften“ zu sichern, heißt es im Polizeibericht. Die Schutzkräfte erteilten elf Platzverweise, beschlagnahmten Einhandmesser, Pfefferspray und Vermummungsschals, erstellten Anzeigen wegen Körperverletzung (4), Beleidigung (2) sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (2). Weitere acht Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz werden ausgestellt. Resümee: Eine Mehrheit von 4.600 demonstrierenden Bürgern mußte von staatlichen Schutzkräften vor der aggressiven Militanz einer kleinen Minderheit von Homo-Lobbyisten und Antifaschisten geschützt werden.

Die Antifa-Gruppe droht mit „wirklichen Blockaden“ bei der nächsten Demo für alle

Das Antifaschistische Aktionsbündnis gibt folgenden Ausblick: Es sei mit „weiteren dieser reaktionären Demonstrationen in Stuttgart“ zu rechnen. Dagegen müßte von antifaschistischer Seite der Protest im politischen Spektrum verbreitert werden. Weiterhin müßten Mittel und Wege überlegt werden, „den Protest in hör- und sichtweite zu wirklichen Blockaden werden zu lassen. Der Blockadeversuch auf der B14 war heute ein notwendiger Schritt in diese Richtung und es wird sicherlich nicht der letzte gewesen sein.“ Auch der Protest vom Eckensee aus habe sich als sinnvoll erwiesen – „sowohl gegen die Polizei als auch gegen die Reaktionäre“. Die Stuttgarter Antifa-Gruppe wähnt sich im antifaschistischen Kleinkrieg gegen Andersdenkende und Staat. Sie drohen für die nächste ‚Demo für alle’ im Oktober mit „wirklichen Blockaden“ des Demonstrationszuges.

Bewertungen und Folgerungen:

Grundrechtswidriges Antifa-Plakat

Grundrechtswidriger Antifa-Aufruf (Linksunten)

1. Nach meiner Ansicht ist es ein Partei-Skandal, wenn die Jugendorganisation der Grünen Regierungspartei, die mit ihrem Bildungs- und Aktionsplan Toleranz gegenüber Minderheiten verordnet und um Akzeptanz der Rechte von LSBTTIQ-Menschen wirbt, sich an einem Aktionsbündnis beteiligt, das explizit Intoleranz und Gewalt gegenüber andersdenkenden Gruppen und deren öffentliche Meinungsäußerungen propagiert und praktiziert.
2. Es ist ein Medien-Skandal, daß der SWR-Filmbericht der Landesschau aktuell Baden-Württemberg vom 21. 6. 18 Uhr unter dem Titel: „Rechtsextreme auf Stuttgarter Demo“ die aggressiven, grundrechtswidrigen Gewalttätigkeiten der extremistischen Gegendemonstranten verharmlost, relativiert und teilweise vertuscht. Indem der Filmbeitrag der öffentlich-rechtlichen Anstalt in einseitig-parteiischer Sichtweise die Behauptung der Antifa-Gruppe über die Demo für alle als reaktionäres „Sammelbecken der Rechten“ übernimmt, macht er sich zum Erfüllungsgehilfen des linksextremistischen Antifa-Gruppe Stuttgart.

3. Es ist ein rechts- und polizeipolitischer Skandal, wenn die Exekutive des Staats auf die Ankündigung des Antifaschistischen Aktionsbündnisses, mit einer nicht-genehmigten Gegendemonstration das öffentliche Meinungsäußerungs- und Demonstrationsrecht von tausenden andersdenkenden Menschen stören, behindern und blockieren zu wollen, allein mit polizeitaktischen Maßnahmen sowie ein paar Platzverweisen und Einzelanzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz reagiert. Die Ankündigung der Gegendemonstration mit Störungen, Behinderungen und Blockaden der Hauptdemonstration war schon ein Verstoß gegen das Versammlungsgesetz, Paragraph 21, in dem es heißt:

„Wer in der Absicht, nichtverbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern oder zu sprengen oder sonst ihre Durchführung zu vereiteln, Gewalttätigkeiten vornimmt oder androht oder grobe Störungen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

4. Nach meiner Ansicht hätte schon die Auftakt-Kundgebung der Antifa-Gruppe nicht zu diesem Zeitpunkt (eineinhalb Stunden vor der Hauptkundgebung) gestattet werden sollen , da die Versammlung der Gegendemonstranten ausdrücklich unter dem grundrechtswidrigen Motto angesetzt war, anschließend die Kundgebung zu stören und die „Demo für alle blockieren“ zu wollen. Weitergehend sollten die Grundsätze der wehrhaften Demokratie einbezogen werden, daß Versammlungen von Gruppen, die grundrechtswidriges Vorgehen ankündigen, mit äußerst restriktiven Auflagen und Vorgaben überzogen werden.

5. Es ist ein politisch-staatlicher Skandal, wenn die Abwehr der Angriffe auf Grundrechte sowie die Sicherung der Grundrechtsgewährleistung allein auf die Polizeikräfte vor Ort abgewälzt wird. Denn allein mit Ordnungsreglungen, Polizeiaufgebot, taktischen Maßnehmen und strafrechtlichen Anzeigen ist diesen Angriffen auf die Grundwerte unserer Demokratie nicht beizukommen. Insbesondere erweisen sich die Strafanzeigen der Polizei als stumpfe Mittel, wenn von 163 Strafverfahren von der Staatsanwaltschaft 160 eingestellt wurden nach dem Stand von November 2014.

6. Auf diesem Hintergrund ist es skandalös, daß sich die verantwortlichen staatlichen Instanzen einschließlich der Regierungsparteien und des Landtags seit Jahren zu diesen verfassungswidrigen Attacke passiv bis gleichgültig verhalten. Der staatlichen Stellen – an der Spitze Sie als Ministerpräsident – signalisieren mit ihrem beredtem Schweigen zu den antidemokratischen Exzessen der linksextremistischen Kräften, daß deren Verhalten staatlicherseits toleriert, zumindest aber mit Gleichgültigkeit betrachtet wird.
7. Es ist ein politisch-gesellschaftlicher Skandal, wenn es bei den zivilgesellschaftlichen und politischen Gruppen sowie den demokratischen Parteien und politische Instanzen in unserm Lande auf die Ankündigung linksextremer Gruppen und grüner Homo-Lobbyisten, das Grundrecht auf öffentliche Kundgebungs- und Demonstrationsfreiheit für politisch konservative Gruppen nicht zu tolerieren, sondern sie mit allen Mitteln einschließlich der Gewaltanwendung an der Wahrnehmung ihrer Grundrechte zu hindern, keinen Aufschrei des Protestes und der Ächtung gibt. Auch wegen der Passivität der politischen Öffentlichkeit kann eine Minderheit von 300 Chaoten seelenruhig eine Mehrheit von tausenden Demonstranten traktieren und terrorisieren und sich anschließend öffentlich rühmen, die Polizei an der Nase herumgeführt zu haben.

8. Die Stuttgarter Antifa-Gruppe hat damit gedroht, bei der/den nächsten Demonstration/en noch intoleranter und gewalttätiger vorgehen zu wollen, um zu „wirklichen Blockaden“ zu kommen. Ähnlich hat sich die Mutterpartei der Antifaschisten geäußert: Die Parteivorsitzende von „Die Linke“, Katja Kipping, hat in einer offiziellen Pressemitteilung vom 29. 6. gefordert: „Den Marsch für das Leben (in Berlin) blockieren…“. Es ist ein politischer Skandal auf höchster Ebene, wenn die Spitze einer parlamentarischen Partei ganz offen zu einem Grundrechtsbruch aufruft und ihre Anhänger auffordert, Andersdenkende in der Wahrnehmung ihrer Grundrechte auf Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit zu behindern und zu blockieren. Dem Aufruf der Linken-Partei sind ihre Anhänger am 19. 9. gefolgt und haben mit einer Sitzblockade die Demonstranten stundenlang behindert.

9. Politischer Handlungsbedarf ist dringend angesagt und als absolut vorrangig zu behandeln. Die staatlichen Institutionen sollten einen Aktionsplan für einen gesellschaftlichen Diskurs in den relevanten Gruppen und Instanzen ansetzen mit dem Ziel, solche grundrechtswidrigen Haltungen und Handlungen gesellschaftlich zu ächten. Ich denke dabei etwa an Aufklärungskampagnen, die die verfassungsfeindlichen Tendenzen bei verschiedenen linksextremen Gruppierungen aufdecken und ins öffentliche Bewußtsein heben – letztlich mit dem Ziel, einen demokratischen Konsens zu erreichen in der gesellschaftlich-politischen Ächtung solcher grundrechtswidrigen Intoleranzen und Gewalttätigkeiten.

von esther10 29.09.2015 18:03

Offener Brief einer besorgten amerikanischen Katholikin an Papst Franziskus
2. Februar 2015 13:30 | Mitteilung an die Redaktion


Papst Franziskus: Offener Brief einer besorgten Katholikin

(Washington/Rom) Die amerikanische Katholikin Maike Hickson verfaßte einen Brief an Papst Franziskus, den sie Katholisches.info zur Verfügung stellte. Der mit ehrlicher Liebe für die Kirche verfaßte Brief zeigt die gefährlichen geistlichen und sozialen Gefahren auf, die durch die „Öffnungen“ drohen, mit denen die Unauflöslichkeit der Ehe in Frage gestellt werden. Sie liefert dabei grundlegende Überlegungen zum Verständnis von Sünde. Sie betont die Notwendigkeit, an zwei Fronten zu kämpfen. Einerseits nicht darin nachzulassen Zeugnis für die Wahrheit abzulegen und sich gleichzeitig nicht entmutigen zu lassen, sondern die Rüstung des Gebets anzulegen und sich besonders des Rosenkranzes zu bedienen, bis der Herr die nötige Hilfe zukommen läßt, den Glauben bestärkt und die Hirten erleuchtet.

Die in Deutschland geborene promovierte Akademikerin, studierte Geschichte und Französische Literatur. Nach mehreren Jahren in der Schweiz heiratete sie den amerikanischen Historiker und Kulturwissenschaftler Robert Hickson, der als Professor für Strategic and Cultural Studies an verschiedenen universitären Einrichtungen des amerikanischen Verteidigungsministeriums lehrte. Das Ehepaar hat zwei Kinder und lebt in den USA. Maike Hickson publizierte bereits in zahlreichen Wochen- und Monatszeitschriften.

Dezember 2014
Ein Schrei des Herzens einer Konvertitin

„Lieber Chefredakteur, lieber Riccardo, warum schreibe ich Dir diese ganzen Dinge? Weil ich heute nacht nicht schlafen konnte. Und weil ich verstehen will – und ich richte diese Frage an die Leser der Bussola – was noch in dieser Kirche passieren muß, damit die Katholiken aufstehen, sich endlich erheben. Damit sie sich erheben und von den Dächern ihre ganze Empörung hinausschreien.

Achtung: ich wende mich an die einzelnen Katholiken, nicht an die Vereinigungen, die Kreise, Zirkel, Bewegungen oder irgendwelche Sekten, die seit Jahren versuchen im Namen anderer die Gehirne der Katholiken zu verwalten, indem sie den Adepten die Linie vorgeben. Sie alle scheinen mir unter Aufsicht gestellt, als wären sie minus habens, fremdgesteuert von mehr oder weniger charismatischen und mehr oder weniger vertrauenswürdigen Figuren. Nein: ich richte meinen Appell an das Gewissen jedes Einzelnen, an ihr Herz, an ihren Glauben, an ihre Lebendigkeit, bevor es zu spät ist.“ (Offener Brief von Mario Palmaro an Riccardo Cascioli, Schriftleiter der Nuova Bussola Quotidiana v. 8. Januar 2014)
Lieber Heiliger Vater,

mit der Besorgnis des Herzens habe ich mich entschlossen, diesen offenen und ehrlichen Brief zu schreiben. Ich werde über Dinge sprechen, die ich unter normalen Bedingungen nie öffentlich gemacht hätte. Ich tue es, oder möchte es jedenfalls tun, für das Wohl der Kirche, zur größeren Ehre Gottes und zum Heil der Menschen. Sie können darüber urteilen.

Vergangene Nacht konnte ich nicht schlafen. Die Lage der Heiligen Mutter Kirche besorgt mich. Im Laufe des Jahres 2014, besonders durch Ihre öffentliche Wertschätzung für den Vorschlag von Kardinal Walter Kasper, daß die „wiederverheirateten“ Geschiedenen die heilige Kommunion empfangen können, haben Sie, Heiliger Vater, die Tür zu viel Verwirrung bezüglich der Moral der Katholischen Kirche und zu viel Leichtsinn durch die kirchliche Hierarchie aufgetan.

Einige Erklärungen bei der Bischofssynode über die Familie im Oktober 2014 haben diese Verwirrung noch verschärft. Im Dezember 2014 haben Sie selbst in einem Interview mit La Nacion eine laxe Haltung der Kirche gegenüber jenen empfohlen, die außerhalb der Kirche nach einer Scheidung geheiratet haben, indem Sie sagten: „Nur die Kommunion ist nicht die Lösung. Die Lösung ist die Integration“. Es scheint, daß es Ihre Absicht ist, daß diese nicht nur die heilige Kommunion empfangen können, sondern auch am kirchlichen Leben als Lektoren oder Taufpaten der Kinder teilnehmen sollen.

Diese Haltung hieße die Sünde zu ignorieren oder aufzuwiegen oder sogar nachzulassen. Damit würde die Unterscheidung zwischen jenen verwischt, die im Stand der heiligmachenden Gnade leben, die Gott so wohlgefällig ist, weil seine Gebote und Ratschläge befolgt werden, und jenen, die objektiv im Stand der Sünde leben und daher Gott mißfallen wegen der mangelnden Beachtung des Gesetzes und der Weisheit Gottes. Ein solcher Weg würde zur Anarchie und zur Zerstörung der moralischen Fundamente der Katholischen Kirche führen. Man käme schnell zur Regel eines „Alles ist erlaubt“.

Wenn die „wiederverheirateten“ Paare die heilige Kommunion empfangen können, warum soll es dann nicht auch jeder andere Sünder tun können, der sich ebenso weigert, zu bereuen und Buße zu tun? Ein chronischer Säufer, ein Ehemann, der regelmäßig seine Frau schlägt, ein Gewohnheitsverbrecher, oder eine Frau, die ihr Kind im Mutterleib getötet hat und keineswegs bereut? Warum sollte irgendein Katholik noch auf die Gesetze der Kirche hören und ihnen folgen, wenn es keinerlei moralische Disziplinarmaßnahme gegen ihn gibt?

Und wie steht es selbst mit Worten von Jesus Christus? Haben Sie keine Bedeutung mehr? Eine Änderung des katholischen Gesetzes über den Ehebruch hieße, Christus selbst herauszufordern. Der Einladung von Mario Palmaro folgend widersetze auch ich mich öffentlich der Richtung, in die Sie die Kirche, wie es scheint, führen wollen.

Lassen Sie mich erklären, warum.

Ich habe mich vor zehn Jahren bekehrt. Ich wurde 1972 geboren, bin in Deutschland aufgewachsen und lebe nun in den USA. Ich habe eine Welt verlassen, die immer stärker versucht, in das Leben der Katholischen Kirche einzudringen, es umzustürzen, um nicht zu sagen, zu durchdringen. Eine Welt, der Sie, wie es scheint, sich nun unterwerfen und die sie unterstützen. Ich bin ohne Glauben aufgewachsen in einer zerstörten Familie, in einer Welt von Zusammenleben, Abtreibungen, Scheidungen und Egoismus. Ich kannte nicht einmal die Zehn Gebote. Erst recht habe ich sie nicht gelebt. Ich hatte weder eine gesunde Familie, die mir eine starke Identität geben konnte, noch eine sichere Zuflucht oder eine moralische Führung. Dieser Lebensstil führte mich in eine Sackgasse und in die Depression. Als ich meinen künftigen Ehemann kennenlernte, war es, als würde zum ersten Mal Christus in mein Herz eintreten, langsam aber kontinuierlich.

Es gab zwei sehr wichtige Aspekte des kirchlichen Lebens, die für mich Gnadenflüsse waren und durch die ich sehr stark von ihr angezogen wurde, und das geschah bevor ich einen wirklichen übernatürlichen Glauben hatte. Das war an erster Stelle die wunderschöne überlieferte Liturgie, die Messe und das gesungene Stundengebet mit seinen Gregorianischen Gesängen. Und zweitens, gerade die Morallehre der Kirche mit ihrem vollkommenen Verständnis und der Wahrheit über die menschliche Natur.

Da ich ein zügelloses Leben ohne Rücksicht auf die Sünde oder irgendeine tiefergehende Treue geführt hatte, wurde mir nun bewußt, daß dieser Weg nur zur Entmutigung und zum radikalen Pessimums gegenüber jeder Form von tragender und dauerhafter Liebe oder jedweder beständigen Lebensweise führt. Als ich zum Beispiel die Morallehre der Kirche über die Keuschheit und ihre Bedeutung vor der Ehe studierte und auch die Unauflöslichkeit des sakramentalen Versprechens, wurde mir die darin liegende Wahrheit bewußt, wenn auch damals noch nach einem natürlichem Verständnis.

Die Morallehre der katholischen Kirche ist ein Balsam zur Heilung für alle Seelen, die im Stolz, in der Sinnlichkeit, in der Unehrlichkeit und der Verachtung für das Wohl ihrer eigenen Kinder verloren sind. Dieser Egoismus, der dazu führt, einen geliebten Gefährten zu verlassen und zu einer anderen Person zu wechseln, sobald etwas nicht paßt, indem man das Bedürfnis und den Wunsch der Kinder, die man in der vorigen Verbindung hatte, nach einem eigenen sicheren und stabilen Zuhause, ist auch für die Seelen schädlich, die diese egoistischen Handlungen begehen und darin verharren. Wenn sie auf diese Weise sündigen, sind sie immer weniger frei. Die Sünde ist nicht gut für den Menschen. Das ist es, was ich Stück für Stück verstanden habe. Ich habe verstanden, daß nur dann, wenn man vor der Ehe keusch bleibt und sich von einer vorzeitigen physischen Bindung an eine liebe Person fernhält, und nur dann, wenn man ein klares Bewußtsein dafür hat, eine Verpflichtung für das ganze Leben einzugehen, wenn man heiratet, nur dann wird es mit Hilfe der Gnade eine wohl vorbereitete Verbindung um dauerhaft zu sein. Das Gewissen muß geschult werden, um vorbereitet zu sein und zu wissen, daß es in einer Ehe, trotz aller Probleme, die auftreten können, immer einen Weg gibt, „in guten wie in schlechten Tagen“ zusammenzubleiben.

Ich habe auch verstanden, da ich zuvor eine eifrige Studentin der neopelagianischen Aufklärung des 18. Jahrhunderts war, daß wir Menschen nicht nur abstrakte Ideale brauchen, sondern auch klare Hinweise, wie wir ein gutes und auch besseres Leben führen können. Es genügt nicht von der Schönheit des Menschseins zu sprechen, von der Brüderlichkeit, der Liebe und so weiter. Man muß wissen, wie man konkret diese Ziele erreichen kann. Die Kirche existiert, um uns anzuleiten und um über unsere gefallene Natur mit ihren sündhaften Neigungen und ihrer starken Neigung zum Egoismus und der Verzweiflung hinauszuheben.

Mein persönliches Leben ist ein Zeugnis dafür. Die Kirche mit ihren Vorschlag
Schriften und Ratschlägen hat mich aus dem Dreck der Sünde und des Egoismus herausgezogen. Und nun, Heiliger Vater, scheint es, daß Sie die Kirche genau in diesen Dreck hineinziehen wollen. Sie sagen zum Sünder, daß das, was er ist und was er tut, trotz allem gut so ist, wie es ist. Sie erheben uns nicht zum höheren Vorbild Christi, wie es die Kirche als Lehrmeisterin der Völker immer getan hat. Sie lassen uns dort, wo wir sind, bestärken oder beruhigen uns sogar in unserer Sünde. Darin liegt die Grausamkeit der Gefühlsduselei, die keine wirkliche Barmherzigkeit ist!

Eine Laxheit gegenüber den Geboten und Ratschlägen Gottes führt nur zu mehr Sünde. Das ist es, was wir an uns selbst erlebt haben, wir, die Kinder der 68er-Kulturrevolution in Deutschland. Sie haben uns erlaubt, schrankenlos im Dreck zu spielen, und unserer Befriedigung und Trägheit zu frönen. Die Folge war die Unmenschlichkeit. Viele Eltern und Lehrer wollten ihre Kinder nicht mehr strafen, wenn sich diese schlecht verhielten. Folglich haben sie das Auftreten unmoralischer und unmenschlicher Verhaltensweisen gefördert. Ich selbst war Zeugin der Auswirkungen dieser antiautoritären Erziehung an der Schule, als ein Mädchen meiner Klasse von ihren Mitschülern aus dem einzigen Grund belästigt wurde, weil sie eine gute Schülerin sein wollte. Der Lehrer in seiner Laxheit hat sich diesem Verhalten nicht widersetzt, so daß das Mädchen bald darauf die Schule verlassen mußte.

Hier aber geht es um weit mehr, nämlich um die Frage nach den Seelen und ihre Rettung. Helfen Sie als Oberhaupt der Kirche den Seelen dabei in den Himmel zu kommen, indem Sie sie in ihrer Sünde bestärken? Hat das der Heilige Ignatius von Loyola seinen Jesuiten gelehrt?

Ist es nützlich, wenn Sie die Dinge vage und zweideutig, unklar, wirr und mißverständlich machen? Wie viele Paare, die lange um ihre Ehe gerungen haben, aber dank der unverkürzten Lehre und Wahrheit Christi treu zusammengeblieben sind, werden nach Ihren jüngsten Worten und nach einigen Erklärungen der Bischofssynode nun in die Laxheit abgleiten und ihre Ehe aufgeben, indem sie denken, daß es für sie nun ja letztlich eine „zweite Möglichkeit“ gibt? Was wird geschehen, wenn Sie jemanden einer momentanen Verzweiflung entreißen, aber zur Anmaßung verleiten, die zusammen mit der Verzweiflung eine der beiden Hauptsünden gegen die Tugend der Hoffnung ist? Sie werden sich eines Tages für jede dieser Seelen vor Gott verantworten müssen, und ich bitte Sie, darüber nachzudenken, was ich Ihnen zu sagen versuche. Ich kann Ihnen sagen, daß ihre Vorgehensweise zu keinem guten Ergebnis führt. Nur die Aufforderung zur Umkehr und der klare Hinweis, wie diese geschieht und wie man in ihr bleibt nach dem Beispiel des heiligen Johannes dem Täufer, wird die Seelen in den Himmel führen. Man darf den Sünder nicht in der Sünde unterstützen, sondern muß ihn wiederaufrichten und ihn aus der Sünde herausführen! Das ist es, was ein guter katholischer Priester mit mir getan hat und wofür ich Ihm und der heiligen Kirche immer dankbar sein werde.

Ich bitte Sie, Heiliger Vater, die Welt ob ihrer Sünden zu ermahnen, eine Welt, die in so viel Unmenschlichkeit eingetaucht ist, weil sie weder Unterweisung noch eine Mutter hat, die sie an die Gesetze Gottes erinnert und sie manchmal auch tadelt. Die Gesetze Gottes sind gut für uns!

Sie zeigen der sündigen Welt, wie sie besser werden kann. Sie zeigen allen zusammenlebenden und geschiedenen Menschen, wie sie treu werden können. Treu ihrem Ehepartner und vor allem, vor Gott, treu ihren Kindern. Sie erlauben es uns nicht, weiter zu zerbrechen, was zerbrochen wurde, sondern helfen uns, es zu reparieren und zu heilen.

Es gilt die Eltern zu ermahnen, ihren Egoismus zu zügeln und zuerst an ihre Kinder zu denken und an deren höheres Wohl. Die Scheidung ist der Tod der Seele eines kleinen, verwundbaren Kindes, seiner Hoffnungen, seiner Sicherheiten und seiner Gefühle. Ich spreche aus Erfahrung. Jetzt aber spreche ich auch als Mutter. Wie können Sie von uns erwarten, daß ich und mein Mann unseren Kindern die Zehn Gebote lehren und daß wir wirklich unsere Sünden bereuen, wenn wir beichten, wenn die Kirche gleichzeitig bald jenen, die sich offen den Gesetzen Gottes widersetzen und darin beharren, die heilige Kommunion gewährt ?

Richten Sie uns Sünder alle auf. Rufen Sie uns zur Heiligkeit, einer Heiligkeit, die in einer tiefen Liebe für Christus und seine Mutter gründet, und geben Sie uns klare Anweisungen zu dem, was gut und besser ist. Abschließend zitiere ich Mario Palmaro, dessen Aufforderung zu offenem Widerstand ich mit diesem Brief folge und dessen Protest vor seinem Tod mein Herz und das Herz vieler anderer berührt hat.

„Der Umstand, daß ein Papst den Leuten ‚gefällt‘ ist in der zweitausendjährigen Logik der Kirche völlig irrelevant: Der Papst ist der Stellvertreter Christi auf Erden und muß Unserem Herrn gefallen. Das bedeutet, daß die Ausübung seiner Vollmacht nicht absolut, sondern der Lehre Christi untergeordnet ist, die sich in der katholischen Kirche findet, in ihrer Tradition, und vom Gnadenleben durch die Sakramente gespeist ist.“

Ich bete für Sie, Heiliger Vater, jeden Tag. Gleichzeitig muß ich in diesem Tal der Tränen den treuen Worten von Mario Palmaro Glauben schenken:

„In irgendeinem kleinen, abgelegenen Kirchlein wird es immer einen Priester geben, der heilig das Meßopfer zelebriert, in irgendeiner kleinen Wohnung wird es immer eine einsame alte Frau geben, die mit unerschütterlichem Glauben den Rosenkranz betet, und in irgendeinem verborgenen Winkel wird es immer eine Ordensschwester geben, die für ein Kind sorgt, dessen Leben von allen als wertlos betrachtet wird. Auch wenn alles verloren zu sein scheint, strahlt die Kirche, die Stadt Gottes weiter ihr Licht auf jene der Menschen aus.“

Heiliger Vater, ich bitte Sie, damit das Licht des Glaubens und der Liebe Gottes in die Welt strahlt, der Welt die Wahrheit zu sagen, daß sich Teile der Schöpfung im Aufstand gegen Gott befinden, und der Welt aufzuzeigen, wo sie irrt, und das auch auf die Gefahr hin zu tun, Ihre derzeitige Popularität und Ihren vermeintlich guten Ruf in der Welt zu verlieren. Die Welt braucht das ganze Zeugnis der katholischen Kirche heute mehr denn je, wie es scheint. Kompromißlos und mit der ganzen Wahrheit. Dann werden sie auch viel Vertrauen bekommen, eine größere erzieherische Autorität und wirklichen Respekt.
Übersetzung: Giuseppe Nardi
http://www.katholisches.info/2015/02/02/...pst-franziskus/
Bild: Asianews

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