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von esther10 13.08.2015 09:38

CDU-Fraktion in Berlin: Das Mauer-Gedenken in den Schulen wachhalten

Veröffentlicht: 13. August 2015 | Autor: Felizitas Küble
SED-Chef Walter Ulbricht wollte Berlin bereits 1952 teilen

Der Vorsitzende der Berliner CDU-Fraktion, Florian Graf, erklärt anläßlich des 54. Jahrestags des Mauerbaues am 13. August:



„Auch im 25. Jahr der Deutschen Einheit erinnern wir an jenen 13. August 1961, an dem nicht nur unsere Stadt auseinandergerissen wurde. Wir gedenken der zahlreichen Opfer von Mauerbau und Schießbefehl, von Zwangsadoption und Zuchthaus. weisselberg_memoriam

Wir werden diese und ihre Angehörigen nicht vergessen. Sie sind uns eine Mahnung, die wir auch den nachfolgenden Generationen immer wieder weiter vermitteln müssen.

Daher war es aus heutiger Sicht im Freudentaumel des Mauerfalls und der Einheit vielleicht zu vorschnell, die Mauer und die Wachtürme und damit reale Mahnmale aus dem Stadtbild zu verdammen und den Todesstreifen nur an wenigen Stellen für die Nachwelt als Mahnung zu erhalten.

Wir alle haben die Bilder des glücklichen Festes zum 25. Jahrestag des Mauerfalls im vergangenen Jahr noch vor Augen. Ballons des Lichts haben der heutigen Generation verdeutlicht, was 28 lange Jahre eine schmerzhafte Realität war. Die Lichtergrenze war eine gelungene Installation nicht nur um die Freude jener Tage im November 1989, sondern auch an die Trennung aufzuzeigen. 163538-dg-original



Doch das Leid und die Gefährlichkeit dieser unüberwindbaren Grenze konnten auch Ballons nicht darstellen. Sie konnten aber das Interesse an der Berliner Geschichte wecken. Dieses Interesse gilt es wach zu halten und fest im Schulunterricht zu verankern.

Denn heute ist für uns die Freiheit fast selbstverständlich. Doch das ist sie nicht. Menschen wie Ida Siekmann, Peter Fechter oder zuletzt Winfried Freudenberg haben für ihre Freiheit ihr Leben gelassen. Und zwar auch, weil Deutsche auf Deutsche schossen. Den Schießbefehl erhielten sie von der Führung der DDR.

Seit ein paar Tagen wissen wir, dass der SED-Generalsekretär Walter Ulbricht unsere Stadt schon im Jahr 1952 teilen wollte. Dies alles gilt es in unserem Bewusstsein zu bewahren.

von esther10 13.08.2015 00:52



Entnommen aus: Fatima Geschichte und Bedeutung, Josef Bauer, hrsg v. RSK 1980, S31

2017 sind 100 Jahre Fatima....

Maria bittet:
"Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben."


Am 13.Mai vor 90 Jahren erlebten die Kinder Lucia, Jacinta und Francisco in der Cova da Iria bei Fatima die erste Erscheinung der Gottesmutter. Die Visionen wiederholten sich jeden Monat, bis sie am 13. Oktober 1917 mit dem Sonnenwunder ihren Abschluss fanden.

Nach intensiven Untersuchungen - der Weisung des heiligen Paulus gemäß: "Prüft alles, und behaltet das Gute!" (1 Thess 5,21) - hat der zuständige Bischof von Leiria 1930 die Berichte der Kinder für "glaubwürdig" erklärt und die öffentliche Verehrung Unserer Lieben Frau von Fatima gestattet. Darauf wurde Fatima nicht nur zu einem Nationalheiligtum für Portugal, sondern zum Ziel von Wallfahrern aus aller Welt. Selbst die Päpste Paul VI. und Johannes Paul II. kamen als Pilger dorthin.

Trotzdem gehören die Ereignisse aus dem Jahr 1917 in den Bereich der "Privatoffenbarungen", die nach der Lehre der Kirche der "allgemeinen Offenbarung" nichts Neues hinzufügen können. Sie beanspruchen nur menschliche Glaubwürdigkeit, sind aber geeignet, bei den Einzelnen ihre Beziehung zu Gott zu vertiefen und zu verlebendigen. "Privatoffenbarungen", schreibt der Theologe Karl Rahner (in "Visionen und Prophezeiungen, Seite 32) ,sind in ihrem Wesen ein Imperativ, wie in einer bestimmten geschichtlichen Situation von der Christenheit gehandelt werden soll. Sie sind wesentlich keine neuen Behauptungen, sondern ein Befehl."

Dem "Befehl" oder Auftrag von Fatima haben inzwischen Millionen von Gläubigen entsprochen. Es sind Bewegungen entstanden, die die Botschaft von Fatima verbreiten und deren Verwirklichung fördern wollen. Unter anderem sei das aus Amerika stammende "Fatima-Weltapostolat" genannt und der von Österreich ausgegangene "Rosenkranz-Sühnekreuzzug um den Frieden der Welt", der 2007 sein 60-jähriges Bestehen feiert.

Unüberhörbar in der Botschaft von Fatima ist der "Imperativ" zu Buße und Umkehr. "Sie sollen den Herrn nicht mehr beleidigen, der schon soviel beleidigt wurde", waren die letzten Worte der Erscheinung im Oktober 1917. Die Sorge der Mutter Jesu und unserer Mutter gilt aber nicht nur jenen, die ihre Botschaft erfahren. Diese mahnt sie gleichzeitig, um die Bekehrung der Sünder zu beten, für sie zu opfern. "Opfert euch für die Sünder!", sagt sie den Seherkindern. Uns "nachkoziliaren" Katholiken sollte der Gedanke der Verantwortung für die anderen vertraut sein. Wir neigen jedoch dazu, ihreinseitig in apostolischen oder karitativen Taten entsprechen zu wollen. Die Marienerscheinung erinnert, dass wir für sie auch beten und opfern müssen, weil die Verwirrungen und Irrungen unserer Zeit durch Menschenweisheit und -kraft allein nicht zu überwinden sind. Fatima fordert, stellvertretend zu sühnen.

Papst Benedikt XVI. schrieb noch als Dogmatikprofessor: "Die Idee der Stellvertretung ist eine Urgegebenheit des biblischen Zeugnisses, deren Wiederentdeckung dem Chritentum in der heutigen Weltstunde zu einer entscheidenden Erneuerung und Vertiefung seines Selbstverständnisses verhelfen kann."

Die Erscheinungen von Fatima ereigneten sich zur Zeit des ersten Weltkriegs. So ist nicht verwunderlich, dass Maria den Kindern das Gebete um den Frieden aufträgt. Doch sie stellt einen Zusammenhang her zwischen der Erlangung des Friedens sowie der Abwendung von Bedrohungen und der Bekehrung: "Wenn man tut, was ich euch sage, werden viele gerettet werden und es wird Friede sein. ... Wenn man aber nicht aufhört, Gott zu beleidigen, wird ... ein noch schlimmerer Krieg beginnen. ... Russland wird seine Irrlehre über die Welt verbreiten, wird Kriege und Verfolgungen der Kirche heraufbeschwören..." (3.Erscheinung). Der Einsatz für den Frieden ist eindeutig ein zweiter Imperativ in der Fatimabotschaft.

Von diesem Erscheinungsort ging ohne Zweifel ein Impuls zur Marienverehrung aus, und zwar zu einer vertieften Marienverehrung. "Um die Sünder zu retten, will der Herr die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt einführen", sagt Maria bei der dritten Erscheinung. Mit "Herz" meinen wir das Innerste, die Mitte einer Person. Mariens Unbeflecktes Herz verehren heißt, die Gesinnung dieses Herzens nachzuahmen, ihren Glauben, ihre Gottesliebe, ihre Hingabe, ihre Sorge um die Menschen. Das ist mehr als liebliche Lieder singen und vor Mariens Bild eine Kerze anzünden!

Das große Anliegen ihres Herzens ist, die Menschen ihrem Sohne zuzuführen. Das geschieht bei jedem Rosenkranzgebet. Darum drängt sie die Kinder immer wieder, den Rosenkranz zu beten. Der nach seinem Aufbau wie ein Mariengebet wirkende Rosenkranz führt mit jedem Geheimnis zu Christus, man nennt ihn daher auch ,das Jesugebet des Westens
http://www.rsk-ma.at/aktuelles.php

***
Rosenkranz-Sühnekreuzzug
um den Frieden der Welt -
RSK - Gebetsgemeinschaft
für Kirche und Welt



Am 2. Februar 1947 wurde diese weltweite Gebetsgemeinschaft vom Franziskaner P. Petrus Pavlicek gegründet.

Am 3. Februar fand in der Wiener Franziskanerkirche aus diesem Anlass ein Festgottes-dienst statt. Der Provinzial der Wiener Franziskanerprovinz, P. Anton Bruck, hielt diesen Gottesdienst und führte in seiner Predigt aus:
"Ich denke, für P.Petrus Pavlicek ist die Stunde von Mariazell im Jahr 1946 eine Sternstunde, eine Gnadenstunde, ein Kairos. Mit einem Herzen voll Dankbarkeit für die glückliche Heimkehr aus Krieg und Gefangenschaft und mit einem nicht minder vollen Herzen von Bitten um Hilfe, um Freiheit für seine Heimat und um Frieden für die Welt, kniet er in der Gnadenkapelle von Mariazell vor dem Tabernakel, über dem das Gnadenbild der Mutter Gottes thront. In einer innigen Zwiesprache mit der Muttergottes - so muss es wohl gewesen sein - spürt er auf seine flehentlichen Bitten in seinem Herzen die Antwort Marias: \'Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben.\'
P.Petrus nimmt den Auftrag an, denkt darüber nach und betet um Klarheit. Er findet sie, und am Lichtmesstag, am 2. Februar 1947, gründet er die Ewige Rosenkranzgemeinschaft, sie im Geist der Botschaft von Fatima wirken sollte. ...
\'Glaubst du, dass ich der Gottesmutter in meinem Leben eine Freude gemacht habe?\' Und \'Was wäre gewesen, wenn ich die Botschaft von Mariazell nicht gehört hätte?\', fragt P.Petrus gegen Ende seines Lebens.

RSK-Jubili?umRSK-Jubil?umRSK-Jubil?um


Ich bin überzeugt, P. Petrus hat gehört und befolgt und Freude gemacht. P.Petrus hat in der Erfüllung seines Auftrages von Mariazell sein Leben geheiligt. Als Diener Gottes erkennt ihn die Kirche offiziell an. Wir beten um seine Seligsprechung.
Von Maria hat er sich ganz zu Jesus führen lassen. Ich meine, er zeigt auch uns einen Weg, auf dem wir wie er durch Maria zu Jesus und in sein Reich geführt werden können.
Möge er schützend über seine Gründung wachen. Möge er uns gemeinsam mit Maria, unserer lieben Frau von Fatima, Fürsprecher sein und dem RSK helfen, einen guten Weg in die Zukunft zu gehen. Amen."

Zur festlichen Gestaltung des Jubläumsgottesdienstes trugen sowohl der Don-Bosco-Chor unter der Leitung von Hofrat Friedrich Lessky, als auch das Franziskus Jugendensemble mit klassischer als auch moderner Musik bestens bei.

*****

Der Gründer...


Otto Pavlicek wurde am 6. Jänner 1902 in Innsbruck geboren. Er widmete sich in jungen Jahren der Kunstmalerei. Das Wenige, das er als junger Mensch über Gott gehört hatte, war bald vergessen; ja, schließlich trat er aus der Kirche aus.

Erst als reifer Mann von 35 Jahren erlebte er seine Bekehrung und Berufung zum Priestertum. 1937 trat er in den Franziskanerorden ein und erhielt den Namen Petrus. Er empfing 1941 die Priesterweihe.

Aus demOtto Pavlicek Krieg heimgekehrt, erhielt er 1946 in Mariazell die Eingebung: „Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben“ (Worte der Gottesmutter in Fatima). Daraufhin gründete er am 2. Februar 1947 den Rosenkranz-Sühnekreuzzug um den Frieden der Welt. Diese heute weltweite Gebetsgemeinschaft trug wesentlich zur Erlangung der Freiheit Österreichs, aber auch zur Verlebendigung der Marienverehrung im Rosenkranzgebet bei.

P. Petrus starb am Dienstag, dem 14. Dezember 1982, am 41. Jahrestag seiner Priesterweihe. Am 14. Dezember 2001 wurde der Diözesanprozess für seine Seligsprechung von Kardinal Dr. Christoph Schönborn abgeschlossen und wird nun in Rom weitergeführt.

Zwei Aussprüche des Diener Gottes bringen seine großen Anliegen zum Ausdruck:

„Ich werde nicht aufhören, um die Bekehrung der Sünder zu beten. Ich dürste danach, Millionen Seelen zu retten durch Maria für Jesus.“

„Geeintes Gebet ist eine Macht, die Gottes Barmherzigkeit auf diese Welt herabzieht.“
http://www.rsk-ma.at/gruender.php

von esther10 13.08.2015 00:52


In Deutschland geboren
Islamist aus NRW....

Behörden identifizieren deutschen IS Mörder...

Er nennt sich Abu Umae al Amans und er mordert vor laufender Kamera.
Jetzt gat der Verfassungsschutz den deutschen Terroristen identifiziert.



Der 28 jährige arbeitete zuvor bei Telekom in Bonn.

Hier anklicken
http://www.welt.de/politik/deutschland/a...IS-Moerder.html

von esther10 13.08.2015 00:49




Die wiederverheirateten Geschiedenen nicht die Kommunion empfangen, kolumbianischen Bischöfe bekräftigen es.



http://www.catholicnewsagency.com/tags/synod-on-the-family/

Bogotá, Kolumbien, 12. August 2015 / 06.01 ( CNA / EWTN Nachrichten ) .- Zwei kolumbianische Bischöfe am Donnerstag an, dass, während die wiederverheirateten Geschiedenen nicht exkommuniziert, die immer noch nicht, dass sie in der Lage, Kommunion zu empfangen - in einem Versuch, den letzten Durcheinander zu klären. Bei einer 6. August Pressekonferenz, Kardinal Rubén Salazar Gómez von Bogota erklärte, dass, während die wiederverheirateten Geschiedenen bleiben Teil der Kirche und sind nicht exkommuniziert werden sie vom Empfang eucharistischen Komm behindert wird. Der Erzbischof angegeben diese nach verschiedenen Medienberichten falsch interpretiert die Erklärungen Franziskus machte in seinem 5. August Generalaudienz , in denen er über die geschieden und wiederverheiratet. Franziskus hatte gesagt, dass der wiederverheirateten Geschiedenen "sind keineswegs exkommuniziert, und sie sollten überhaupt nicht als solche behandelt werden: Sie sind immer Teil der Kirche ", während fügte hinzu, dass" eine solche Situation widerspricht dem christlichen Sakrament "der Ehe. Einige Medien ausschließlich auf die Worte des Papstes sicherzustellen, dass die wiederverheirateten Geschiedenen nicht exkommuniziert, und ignoriert konzentriert seine Aussage, dass die Situation im Widerspruch zu Ehe. Im Lichte der Medien Verwirrung, erklärte Kardinal Salazar, "es kann nicht gesagt werden, dass Franziskus sagte der wiederverheirateten Geschiedenen können Kommunion zu empfangen." Diese Aussage, fügte er hinzu, ist nichts Neues in der Kirche. Ein wiederverheirateten Geschiedenen Person, die kolumbianische Kardinal sagte, "nicht von der Kirche exkommuniziert, und nicht, sie auch weiterhin Teil der Kirche zu sein. Die Kirche betrachtet sie als ein Mitglied ihrer Gemeinschaft; aber die Lehre ist konstant und gibt es keine Innovation hier. « Bischof José Falla Robles, Hilfs des Cali Erzdiözese, fügte hinzu, dass "die katholische Kirche nie als Personen, die geschieden und wiederverheiratet exkommuniziert werden." Exkommunikation ist in der Tat, ein Arzneimittel Strafe und eine exkommunizierte Person kann nicht eine Ministerbeteiligung im Gottesdienst; feiern oder die Sakramente zu empfangen; oder die Ausübung kirchlichen Ämter, Ministerien, oder Funktionen. Bischof Falla sagte Franziskus 'Kommentare während der Generalaudienz klargestellt, dass die geschiedene nicht exkommuniziert, und dass sie einen Platz in der Kirche: "sie die Söhne Gottes und der Kirche sind - daher sollten sie mit Seelsorge zur Verfügung gestellt und dürfen in das Leben der Kirche teilzunehmen. "


http://www.catholicnewsagency.com/news/t...s-affirm-14822/

von esther10 13.08.2015 00:39

Kita-Streik
Verdi droht unberechenbare Streiks in den Kitas an
10.08.2015 | 18:30 Uhr



Verdi-Bundesvorsitzender Frank Bsirske kündigt „mehr Stress für alle Beteiligten“ an.Foto: dpa
Düsseldorf/Essen. Nach der Ablehnung des Schlichterspruchs denkt Verdi-Chef Bsirske an „unkonventionelle“ Streikformen. „Mehr Stress für alle Beteiligten“ angekündigt.

Verdi-Chef Frank Bsirske droht für die erste Oktoberhälfte mit „unberechenbaren und spürbaren“ Streiks in den Kitas. „Es wird mehr Stress für alle Beteiligten geben“, sagte Bsirske in Düsseldorf. Statt mit wochenlangen Dauerstreiks will Verdi die zehn-prozentige Gehaltsforderung der kommunalen Erzieher und Sozialarbeiter mit unkonventionellen Streikformen durchsetzen. Dabei soll Eltern in den bundesweit 17.900 kommunalen Kitas aber Gelegenheit gegeben werden, sich rechtzeitig auf Streiks einzustellen.

http://www.derwesten.de/politik/verdi-dr...id10974245.html

Knapp 70 Prozent der betroffenen Verdi-Mitglieder hatten den Schlichterspruch von Ende Juni mit Gehaltserhöhungen zwischen 2,5 und 4,5 Prozent abgelehnt. Bsirske räumte ein, dass die Gewerkschaftsvertreter der Empfehlung vorher mit großer Mehrheit zugestimmt hatten. „Wir haben das Ergebnis für abschlussfähiger gehalten, als es dann tatsächlich war.“

Verdi-Chef sieht Arbeitgeber auf Konflikt-Kurs
Der Verdi-Chef appellierte an die Arbeitgeber, vor den nächsten Verhandlungen am Donnerstag ihre „ausgeprägte Verweigerungshaltung“ aufzugeben und ein verbessertes Angebot vorzulegen. Verdi sei bereit, auf einen Streik zu verzichten. Erste Äußerungen der Arbeitgeber deuteten aber darauf hin, dass „dort eher auf Konflikt gesetzt wird“.

KITA-STREIKS

Verdi-Chef Bsirske: Die Streikkasse ist absolut gefüllt
Der Gewerkschaftschef warnt die Arbeitgeber. Und verteidigt sich: Ein Zusammenhang zwischen Streiks und seiner eigenen Wiederwahl sei "völlig absurd“.
Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, hatte gemahnt, dass sich die Kommunen einen höheren Tarifabschluss nicht leisten könnten und eine Gehaltsanhebung von mehr als durchschnittlich drei Prozent das Gehaltsgefüge im öffentlichen Dienst sprenge. „Die Erwartung der Erzieher, zehn Prozent mehr Lohn zu bekommen, ist völlig illusorisch“, so Landsberg.

Konflikt wird auf dem Rücken der Eltern ausgetragen
Der Landeselternbeirat NRW warnte davor, dass bei einem neuen Kita-Streik das Verständnis für die Forderung der Erzieher schwinden würde. Auch Georg Lunemann, stellvertretender Direktor und Kämmerer des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), kommentierte: „Ich weiß nicht, ob das Verständnis für die Streikenden auf diesem hohem Niveau bleiben würde.“ Wenn man die Tarifforderung von zehn Prozent sehe und sie mit dem Schlichterspruch vergleiche, sei klar, dass die Gewerkschaftsmitglieder nicht zufrieden seien. „Aber die Forderungen der Erzieherinnen und Sozialarbeiter treffen gerade viele Ruhrgebietsstädte hart“, so Lunemann.


KOMMENTAR

Zu hoch gepokert - von Stefan Schulte
Die von der Basis abgelehnte Kita-Schlichtung ist nicht Bsirskes erste Niederlage in diesem Jahr
Der Essener Sozialdezernent Peter Renzel sagte dieser Redaktion: „Ich bin enttäuscht und entsetzt darüber, dass der Schlichterspruch nicht angenommen wurde. Der Konflikt wird auf dem Rücken der Familien und Kinder ausgetragen. Das sind Belastungen, die viele von ihnen kaum aushalten.“

Wilfried Goebels und Matthias Korfmann

Verdi droht unberechenbare Streiks in den Kitas an | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/politik/verdi-dr...l#plx1157768592

von esther10 13.08.2015 00:39

New Vatikan Buch schlägt öffnende Tür, um für 'wieder geheiratet' Katholiken Kommunion


Katholisch , Synode Über Die Familie

https://www.lifesitenews.com/tags/tag/synod+on+the+family

13. August 2015 ( Lifesitenews ) - In den letzten Tagen mehrere Nachrichten aus Europa, die es wert die Vorlage an die US katholischen Welt sind gekommen. Das wichtigste Ereignis ist die Veröffentlichung in Rom ein neues Buch, das die Präsentation von einer früheren Reihe von Seminaren veranstaltet enthält - im Januar, Februar und März 2015 - von der Päpstlichen Rates für die Familie, die von Erzbischof Vincenzo Paglia geleitet wird.

Der Titel des Buches ist, Familie und Kirche: eine unlösbare Verbindung , und es ist Teil der Famiglia e Vita Serie von Pater Gianfranco Grieco gerichtet. Die Themen dieser Vorlesungen waren: "Die Ehe: Faith, Sakrament, Discipline"; "Familie, ehelichen Liebe und Generation"; und "The Wounded Familie und Unregelmäßige Unions: Welche Pastoral Attitude?"

Wie der italienischen Tageszeitung La Repubblica berichtet , am 22. Juli 2015, bietet dieses Buch neue Linien der Argumente, die absichtlich, um zuzugeben, getroffen werden "heiratete" Geschiedenen zu den Sakramenten - wenn auch nur in begrenztem Umfang. Er sagt zum Beispiel:

Ein Weg der Buße Ad-hoc, nennen wir es eine " via discretionis "[eine diskrete oder fakultative Pfad], die es ermöglichen, dass wiederverheirateten Geschiedenen kann den Zugang zu den Sakramenten der Eucharistie und der Versöhnung haben einwilligt. Dies ist der Vorschlag, die während einer dreitägigen internationalen Seminars entstanden, hinter verschlossenen Türen, die vom Päpstlichen Rat für die Familie vor dem Hintergrund der bevorstehenden Bischofssynode im Oktober 2015 einberufen wurde.
Zwei Theologen, Xavier Lacroix und Paul De Clerck, schlagen ein Verfahren, bei dem zunächst ein Pfarrer untersucht, ob ein wiederverheirateten Paar kann Grund für eine Nichtigerklärung der Ehe zu haben. Wenn dies ist nachgewiesen worden, nicht der Fall von den Gerichten, könnte der Priester dann vorzuschlagen, nach La Repubblica , eine "Sühnepfad" (die uns an der Kardinal Walter Kasper Worten erinnert). Dabei würden die beteiligten Personen überlegen, ob sie "auf das Scheitern der Ehe beigetragen hat"; "Sich bewusst sein, dass sie ein Gesetz Gottes übertreten zu sein"; und dann, wenn ja, in "zu einer Versöhnung mit der eigenen Vergangenheit zu kommen." Die Autoren des Buches sprechen von einem "öffentlichen Charakter der Buße", die zeigen würden, dass die Kirche dauert die Gesetze Gottes ernst. Aber schließlich, nach diesem Verfahren wird die "heiratete" Geschiedene würden erlaubt, die Sakramente zu empfangen - manchmal vielleicht nur teilweise, nur während der Oster - trotz der Tatsache, dass sie immer noch nichtsdestoweniger in ihrem Zustand des Ehebruchs beibehalten.

Diese Veröffentlichung ist der Grab Bedeutung, da festgestellt wurde, veröffentlicht und auch vom Leiter des Päpstlichen Rates für die Familie, Erzbischof Paglia eingeleitet. Paglia selbst hat in der Vergangenheit auch schon prominente für seine liberale und laxe Haltung gegenüber Homosexualität. Bei einer Gelegenheit wurde ihm berichtet, dass eine TV-Show, "Modern Family", in den USA gelobt haben, in der günstigen Vorlage eines homosexuellen Paares. Die Betreiber der Seiten Crux berichtete am 14. Mai 2015:

Zusammen mit Schriften von Franziskus und andere Vatikan Initiativen, sagte Erzbischof Vincenzo Paglia der Vereinten Nationen am Donnerstag, dass dank der "Phänomene wie der Medienproduktion" Modern Family "," oder die gleichgeschlechtliche Ehe Initiativen in einer erheblichen Zahl von Ländern, die Familie hat sich das Thema zunehmend intensives Interesse und Diskussion. "
Wenn EWTN ist Journalist Raymond Arroyo drückte ihn darauf in seinen auf der ganzen Welt zeigen am 21. Mai, hat Paglia nicht geben eine klare Antwort auf die Frage, ob er zustimmen dieser Show oder nicht. Er antwortete : ". Dies ist nicht der Kern der Frage:" Wenn von Arroyo gefragt, ob die kommende Synode wird die Lehre oder Praxis der Kirche zu ändern, antwortete Paglia: "Die Lehre kann vergrößert werden, kann vertieft werden. Wissen wir nicht ändern, möchten wir tief gehen, um gute Worte, um das Evangelium der Familie in der Welt bekannt zu geben zu finden. "

Erzbischof Paglia auch vor kurzem betont, dass alle - alle Arten von Familien - wäre willkommen auf der bevorstehenden Weltfamilientreffen in Philadelphia, darunter Homosexuelle. Auf die Frage, die Paglia, dass niemand ausgeschlossen fühlen, sagen: "Wir folgen dem" Instrumentum laboris "" für den Oktober 2015 Synode "auf das Schreiben."
https://www.lifesitenews.com/opinion/new...rried-catholics


von esther10 13.08.2015 00:34


Gott selbst hat die Ehe bereits im Paradies eingesetzt, mit den Ehezwecken: Erhaltung des Menschengeschlechtes und gegenseitige Unterstützung der Ehegatten:

Die Berufung zur Ehe liegt schon in der Natur des Mannes und der Frau, wie diese aus den Händen des Schöpfers hervorgegangen sind. "Die innige Gemeinschaft des Lebens und der Liebe in der Ehe wurde vom Schöpfer begründet und mit eigenen Gesetzen geschützt ... Gott selbst ist Urheber der Ehe" (II. Vatikanisches Konzil = Vat. II, GS 48,1) Die Ehe ist daher trotz kulturell-geschichtlicher Veränderungen keine rein menschliche Institution, sondern sie hat immer bleibend-gemeinsame Züge aufgewiesen (vgl. "Weltkatechismus" oder "Katechismus der Katholischen Kirche = KKK, Nr. 1603).

Gott, der den Menschen aus Liebe erschaffen hat, hat ihn auch zur Liebe berufen, welche die angeborene, grundlegende Berufung jedes Menschen ist. Der Mensch ist ja nach dem Bild Gottes erschaffen (vgl. Gen 1,27), der selbst die Liebe ist (vgl. 1 Joh 4,8.16). Da ihn Gott als Mann und Frau geschaffen hat, wird ihre gegenseitige Liebe ein Bild der unverbrüchlichen Liebe, mit der Gott den Menschen liebt. Diese eheliche Liebe nun wird von Gott bekanntlich gesegnet und dazu bestimmt, fruchtbar zu sein und sich im gemeinsamen Werk der Verantwortung für die Schöpfung zu verwirklichen: "Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch" (Gen 1,28; vgl. KKK 1604).

In der Heiligen Schrift lesen wir weiter, daß Mann und Frau füreinander geschaffen sind: "Es ist nicht gut, daß der Mensch allein bleibt" (Gen 2,18). Die Frau ist "Fleisch von seinem Fleisch" (vgl. Gen 2,23), das heißt: sie ist sein Gegenüber, ihm ebenbürtig und ganz nahestehend. Sie wird ihm von Gott als eine Hilfe (vgl. Gen 2,18.20) gegeben. "Darum verläßt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch" (Gen 2,24). Daß diese Realität der Ehe eine unauflösliche Einheit des Lebens beider bedeutet, zeigt Jesus Christus selbst, denn er erinnert daran, was eben "am Anfang" der Plan Gottes war: "Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins" (Mt 19,6).

*****

Nach dem Sündenfall ergeben sich für die Ehe Folgen bis heute und darum die Notwendigkeit der entsprechenden Hilfe Gottes:

Auch vor der Eheinstitution hat die Sünde nicht Halt gemacht. Die Vereinigung von Mann und Frau war zu allen Zeiten durch Zwietracht, Herrschsucht, Untreue, Eifersucht und durch Konflikte bedroht, die bis zum Haß und zum Bruch gehen können. Wie der Glaube uns sagt, stammt diese Unordnung, die wir mit Schmerzen wahrnehmen, nicht aus der Natur des Mannes und der Frau und auch nicht aus der Natur ihrer Beziehungen, sondern aus der Sünde. Als Bruch mit Gott zieht die Ursünde als erste Folge den Bruch der ursprünglichen Gemeinschaft zwischen Mann und Frau nach sich (vgl. Gen 3,12). Die gegenseitige vom Schöpfer eigens geschenkte Zuneigung (vgl. Gen 2,22) entartete zu Herrschsucht und Begierde (vgl. Gen 3,16 b); die schöne Berufung von Mann und Frau, fruchtbar zu sein, sich zu vermehren und sich die Erde zu unterwerfen (vgl. Gen 1,28), wird durch die Schmerzen des Gebärens und durch die Mühe des Broterwerbs belastet (vgl. Gen 3,16 - 19; vgl. KKK 1606 - 1607).

Und doch bleibt die von Gott eingesetzte Ordnung bestehen - um jedoch die durch die Sünde geschlagenen Wunden zu heilen, benötigen Mann und Frau die Hilfe der Gnade, die Gott in seiner Barmherzigkeit ihnen nie verweigert hat (vgl. Gen 3,21). Ohne diese Hilfe kann es dem Mann und der Frau nie gelingen, die Lebenseinheit zustande zu bringen, zu der Gott sie "am Anfang" geschaffen hat (vgl. KKK 1608). Die durch eine gültige Beichte gut vorbereiteten katholischen Brautleute erlangen daher durch den kirchlich-sakramentalen Ehevertrag von Gott, daß in ihnen die heiligmachende Gnade vermehrt wird und ihnen außerdem noch besondere zur Erfüllung ihrer Standespflichten notwendige Gnaden verliehen werden (Heiligung ihrer gegenseitigen Liebe, Kraft für die gegenseitige Treue und für eine gute Erziehung ihrer Kinder).

*****

Jesus Christus stellt die Eheordnung wieder her und erhöht sie:

Einheit (nur ein Mann und nur eine Frau ---> Christus stiftet nur eine einzige Kirche)

Unauflöslichkeit (bis zum Tode ---> ein unzertrennlicher Bund zwischen Christus und seiner Kirche)

Ehe als wahres Sakrament (dieses Bundes zwischen Christus und seiner Kirche) zwischen Getauften.

In seinem Erbarmen ließ Gott also den sündigen Menschen nicht im Stich. Die Strafen, welche die Sünde nach sich zieht, die Geburtsschmerzen (vgl. Gen. 3,16), die Arbeit "im Schweiße deines Angesichts" (Gen 3,19), sind auch Heilmittel, die schlimmen Folgen der Sünde in Grenzen halten. Nach dem Sündenfall hilft die Ehe, den Rückzug in sich selbst, den Egoismus, die Suche nach dem eigenen Vergnügen zu überwinden und für den Anderen offen zu sein, bereit, ihm zu helfen und für ihn dazusein (vgl. KKK 1609).

Die alttestamentlichen Propheten sahen den Bund Gottes mit Israel unter dem Bild einer ausschließlichen, treuen ehelichen Liebe (vgl. Hos 1 - 3; Jes 54; 62; Jer 2 - 3; 31; Ez 16; 23!) und führten so das Bewußtsein des auserwählten Volkes zu einem tieferen Verständnis der Einheit und Unauflöslichkeit der Ehe (vgl. Mal 2,13 - 17). Die Bücher Rut und Tobit bieten berührende Zeugnisse der hohen Auffassung von der Ehe, der treuen, zärtlichen Gemeinschaft zwischen den Gatten. Die Überlieferung erblickte im Hohenlied stets einen großartigen Ausdruck der menschlichen Liebe als eines reinen Widerscheines der Liebe Gottes, einer Liebe, die "stark ist wie der Tod" und die "auch mächtige Wasser ... nicht löschen" können (Hld 8,6 - 7; vgl. KKK 1611).

Dieser Ehebund zwischen Gott und seinem Volk Israel hatte den neuen, ewigen Bund vorbereitet. In diesem neuen Bund hat sich der Sohn Gottes in seiner Menschwerdung und der Hingabe seines Lebens gewissermaßen mit der ganzen durch ihn geretteten Menschheit verbunden (vgl. Vat. II, GS 22). Zu Beginn seines öffentlichen Lebens wirkte Jesus - auf die Bitte seiner Mutter hin - bei einem Hochzeitsfest sein erstes Wunder (vgl. Joh 2,1 - 11). Die Kirche mißt der Teilnahme Jesu an der Hochzeit von Kana große Bedeutung bei. Sie erblickt darin die Bestätigung dafür, daß die Ehe etwas Gutes ist, und die Ankündigung, daß die Ehe fortan ein wirksames Zeichen der Gegenwart Christi sein wird (vgl. KKK 1612 - 1613).

In seiner Predigttätigkeit lehrte Jesus Christus unmißverständlich den ursprünglichen Sinn der Vereinigung von Mann und Frau, wie sie der Schöpfer zu Beginn gewollt hatte: Die von Mose gegebene Erlaubnis, seine Frau zu verstoßen, sei ein Entgegenkommen gegenüber der Herzenshärte gewesen (vgl. Mt 19,8); die eheliche Vereinigung von Mann und Frau sei unauflöslich - Gott selbst habe sie geschlossen: "Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen" (Mt 19,6). Wenn die Gatten Christus nachfolgen und die von ihm eingesetzten Hilfsmittel (= Sakramente und Gebet!) benützen und so ihr spezifisches Kreuz auf sich nehmen (vgl. Mk 8,34), werden sie diesen ursprünglich-verpflichtenden Sinn der Ehe "erfassen" (vgl. Mt 19,11) und ihn mit der Hilfe Christi auch leben können (vgl. KKK 1614 - 1615).

Der Apostel Paulus macht dies begreiflich, wenn er sagt: "Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie ... rein und heilig zu machen" (Eph 5,25 - 26). Und er fügt gleich hinzu: "Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein. Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche (Eph 5,31 - 32). Die christliche Ehe ist somit wirksames Zeichen, Sakramente des Bundes zwischen Christus und der von ihm gestifteten einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche. Weil die Ehe also dessen Gnade, die Gnade Christi, bezeichnet und mitteilt, ist die Ehe zwischen Getauften ein wahres Sakrament des Neuen Bundes (vgl. Denz. 1800; Kirchenrecht = CIC can. 1055 § 2).

Hier geht es weiter
http://www.padre.at/ehevorb.htm#1. Gott

von esther10 13.08.2015 00:09

[b]Mathias von Gersdorff über die verhängnisvolle Utopie des Genderismus
Veröffentlicht: 11. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

In dem folgenden Interview mit der liberal-konservativen Webseite “Freie Welt” äußert sich unser langjähriger Autor, der katholische Publizist Mathias von Gersdorff (siehe Foto) über den Genderismus. Zunächst warnt er davor, dem bisweilen wohlklingenden Etikettenschwindel dieser Ideologie auf den Leim zu gehen: 0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529



Aufgrund der Proteste gegen die Bildungspläne in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und anderen Bundesländern ist glücklicherweise einer größeren Anzahl von Menschen inzwischen bekannt, dass die „Gender-Ideologie“ überhaupt existiert.

Doch immer noch wenige wissen, worum es da überhaupt geht. Das wird von den Befürwortern von „Gender“ ausgenutzt, um eine verharmlosende Version zu verbreiten.

Oft sagen sie, es ginge bloß um “Gleichstellung” bzw. Gleichberechtigung der Frauen bzw. darum, Gewalt gegen Homosexuelle, Transsexuelle usw. vorzubeugen. Doch das ist Augenwischerei: In Wahrheit wird versucht, durch die Einführung einer radikalen Ideologie eine Gesellschaftsrevolution durchzuführen.

Auf die Frage “Übertreiben Sie nicht etwas?” antwortet der Leiter der Frankfurter Initiative “Kinder in Gefahr” folgendermaßen:

Gender geht davon aus, dass die Geschlechter Mann und Frau gesellschaftliche bzw. kulturelle “Konstrukte” sind. Diese vermeintlichen Konstruktionen sollen demontiert werden. Die Genderisten – ich nenne die mal so – verwenden dafür das Wort „Dekonstruktion“. Das ist harter Tobak, aber eigentlich geht diese „Dekonstruktion“ noch viel tiefer, denn „Gender“ stellt in Frage, dass es überhaupt so was wie „Identität“ gibt. Weil sie die Existenz einer individuellen Identität ablehnen, verneinen sie auch die Geschlechtsidentitäten Mann und Frau.

Die Genderisten postulieren das nicht bloß in theoretischen Büchern, sondern gehen mit großem Tatendrang daran, ihre Ideologie der Gesellschaft überzustülpen, auch über den Weg der Schulen – siehe Bildungspläne. Aus diesem Grund ist es nicht übertrieben, von einer „Revolution“ zu sprechen.Gender-Buch



Dazu hat der Autor auch ein Buch mit dem Titel “Gender – was steckt dahinter” verfaßt, das soeben erschienen ist:

Der Verlag „Media Maria“ will mit diesem Buch eine Reihe von Publikationen zu aktuellen Themen beginnen, die sich an das allgemeine Publikum wendet. Ich habe deshalb versucht, klar und deutlich das Thema zu beschreiben.

Tatsächlich ist Gender eine wirre Ideologie. Wissenschaftlich lassen sich ihre Thesen nicht begründen. Im Grunde ist Gender blanker Fanatismus und deshalb werden die Kritiker dieser Doktrin nicht selten mit Hetze und Verleumdung bekämpf. Eine Diskussion über das Thema, was in einer Demokratie normal wäre, findet kaum statt.

Das „Gender Mainstreaming“ – in etwa die praktische Implementierung der Gender-Ideologie – wurde überall per Dekret eingeführt, parlamentarische Debatten fanden nicht statt.

Zu der Frage “Wie kam es dann in letzter Zeit zu den scharfen öffentlichen Auseinandersetzungen?” erläutert Mathias v. Gersdorff:

Solange Gender an Universitäten behandelt oder in staatlichen Behörden angewendet wurde, führte das Thema kaum zu hitzigen Debatten. Doch als klar wurde, dass man im Rahmen von staatlichen Projekten wie dem „Bildungsplan 2015“ die Kinder in den Schulen ab dem ersten Grundschuljahr – und manchmal auch schon in den Kindergärten – indoktrinieren wollte, regte sich der natürliche Instinkt der Eltern. 20140501 Demo für Alle Banner WordPress



In Baden-Württemberg kommt es nicht zur Ruhe, nachdem die Absichten der grün-roten Landesregierung unter der Führung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann bekannt wurden.

Ende 2013 startete der Realschullehrer Gabriel Stängle eine Petition gegen die Einführung dieses Bildungsplans, die über 192.000 Unterschriften sammeln konnte. Außerdem finden regelmäßig Straßendemonstrationen unter dem Namen „Demo für Alle“ statt sowie Postkartenaktionen, Unterschriftensammlungen usw.

Weitere Frage: “Wer steckt dahinter, wer ist an der Durchsetzung von „Gender“ interessiert? Woher kommt diese Denkrichtung?”

Das sind verschiedene Interessengruppen. Im Falle der Bildungspläne ist nachgewiesen, dass die entsprechenden Stellen von LSBTIQ-Lobbygruppen erarbeitet wurden. Ansonsten gibt es eine verwirrend große Zahl von Organisationen, die diese Agenda vorantreiben. „Gender“ ist sozusagen das jüngste Fabrikat der Emanzipationsbewegungen vom Ende der 1960er Jahre – Stichwort 1968er. 20f88-demo1-03



Somit befinden sich die ideologischen Wurzeln von Gender im Marxismus, in den Doktrinen der 1968er, vor allem Marcuse, im radikalen Feminismus und in der sog. Queer-Theorie, dessen bekannteste Vertreterin die Sprachwissenschaftlerin Judith Butler ist.

Alle diese Doktrinen haben zwei gemeinsame Merkmale: Sie sind radikal egalitär und vertreten eine äußerst pessimistische Sicht des Menschen und der Kultur. Deshalb akzeptiert der Genderismus den Menschen nicht, wie er ist, als Mann und Frau, sondern fühlt das Bedürfnis, ein ganz anderes, aus einer utopistischen Phantasie hervorgebrachtes Menschenbild in der Gesellschaft durchsetzen zu müssen. Gender hat durchaus etwas Totalitäres an sich.

Manche fragen sich jedoch angesichts dieser utopischen Ideologie: “Kann es aber nicht sein, dass Gender so schnell wieder verschwindet, wie es gekommen?”

Die Anstrengungen, die unternommen werden, um Gender durchzusetzen, sind gewaltig. Und die Methoden geradezu diktatorisch, wie ich schon angemerkt habe. Aus diesem Grunde wird man die Durchsetzung von Gender nur verhindern können, wenn man die Menschen aufklärt, was da auf sie zukommt.

Würde die Mehrheit der Menschen wissen, worum es da wirklich geht, wäre die Implementierung von Gender nicht möglich. Deshalb bin ich der Meinung, wir müssen große Aufklärungsarbeit leisten und uns in den Projekten einsetzen, die gegen diese Implementierung Widerstand leisten.

Ich erlaube mir, meine Aktion „Kinder in Gefahr“ der „Dt. Vereinigung für eine christliche Kultur“ zu nennen, die Postkartenaktionen und Unterschriftensammlungen organisiert – sowie die „Demo für Alle“, ein Aktionsbündnis unter Führung der Freifrau Hedwig von Beverfoerde, das regelmäßig Straßendemonstrationen in Stuttgart und in anderen Städten organisiert.

BUCH-Infos: Mathias von Gersdorff beschreibt in der Neuerscheinung “Gender – was steckt dahinter?” die Hintergründe und Entstehung dieser Ideologie in verständlicher Weise und führt kompetent in die Materie ein. Erläutert werden die Auswirkungen aus Sicht der Kinder, der Eltern, der Gesellschaft. – Verlag Media Maria, 128 Seiten, gebunden, 14,95 €, ISBN 978-3-9454011-4-9
http://www.freiewelt.net/interview/gende...inter-10063074/

von esther10 13.08.2015 00:03

Was Kardinal Burke wirklich über "Widerstand" Franziskus sagte,


Kardinal Raymond Burke, Präfekt des Obersten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur, spricht mit CNA in Rom am 15. September 2014. Credit: Joaquín Peiró Pérez / CNA

Vatikanstadt, 9. Februar 2015 / 05.27 ( CNA / EWTN Nachrichten ) .- Kardinal Raymond Burke sagte, er sei "der Reaktion auf eine hypothetische Situation", als er erklärte, dass er einen möglichen Schritt von Franziskus von der katholischen Lehre widerstehen würde . "Ich habe einfach behauptet, dass es immer meine heilige Pflicht, die Wahrheit der Lehre und Disziplin der Kirche über die Ehe zu verteidigen", Kardinal Burke sagte CNA Februar 9. "Keine Behörde kann mich von dieser Verantwortung freizusprechen, und daher, wenn überhaupt Autorität, auch die höchste Autorität waren, diese Wahrheit zu leugnen oder zu handeln im Widerspruch zu, würde ich verpflichtet, zu widerstehen, in der Treue zu meiner Verantwortung vor Gott. " Kardinal Burke sagte, sein Gespräch mit dem Französisch-TV-Sender France 2 ausgestrahlt Februar 8 wurde "genau berichtet" über ein Frage und Antwort zu wider Franziskus. Laut einer Übersetzung des Interviews auf dem Blog Rorate Caeli, der Kardinal betonte die Notwendigkeit, die Aufmerksamkeit auf die Macht der Büro des Papsttums im katholischen Verständnis. Päpstlichen Macht ist "in den Dienst der Lehre des Glaubens", erklärte er, "und so der Papst hat nicht die Macht, Lehre ändern, Lehre." Der Interviewer fragte dann: "In einer etwas provokanten Weise können wir sagen, dass der wahre Hüter der Lehre ist, dass Sie, und nicht Franziskus? « »Wir müssen, lassen wir beiseite die Sache des Papstes", antwortete der Kardinal. "In unser Glaube, es ist das Wahre der Lehre, die uns führt." "Wenn Franziskus besteht auf diesem Weg, was werden Sie tun?", fragte der Interviewer. "Ich werde zu widerstehen. Ich kann nichts anderes tun ", sagte er. Die Kardinals Aussage über Widerstand zog bedeutende Abdeckung. Kardinal Burke ging auf France 2, dass die katholische Kirche steht vor sagen, "eine schwierige Zeit der schmerzhaften" und "Besorgnis erregend", das "." Bei der Gleichzeitig, wenn Sie gefragt verwelken die Kirche als Institution wurde bedroht, äußerte er Vertrauen. "Der Herr versicherte uns, wie er versichert, St. Peter im Evangelium, dass die Kräfte des Bösen wird sich nicht durchsetzen -" nicht praevalebunt, 'wir sagen, in Latein. , Dass die Kräfte des Bösen nicht zu erreichen, sagen wir, den Sieg über die Kirche. " Die Frage, ob Franziskus sein Freund ist, antwortete der Kardinal: "Ich möchte nicht, dass der Papst ein Feind zu machen, natürlich!" Der Kardinal, ein ehemaliger Erzbischof von St. Louis, diente von 2008-2014 als Präfekt des Obersten Gerichts der Römischen Rota, effektiv den Obersten Gerichtshof der katholischen Kirche. Er setzte sich auch auf der Kongregation für die Bischöfe für mehrere Jahre. Franziskus entfernt ihn aus seiner Kurie Positionen und ihn als Patron des Souveränen Malteser-Ritterordens zugeordnet, konzentrierte sich eine 900 Jahre alte Institution auf der Verteidigung des Glaubens und Pflege die Armen. Der Auftrag hat eine Präsenz in über 120 Ländern, mit 13.000 Mitgliedern und 80.000 Freiwillige. Kardinal Burke war eine führende Persönlichkeit im Oktober 2014 Außerordentliche Synode über die Familie. Zu der Zeit, sagte er CNA, dass viel von den Medien war ungenau präsentiert Franziskus als zu Gunsten der so die heilige Kommunion zu denen, die geschieden sind und wieder geheiratet, zusammen mit anderen Vorschlägen verteilt werden.
http://www.catholicnewsagency.com/news/w...-francis-87675/
http://www.catholicnewsagency.com/tags/marriage/
http://www.catholicnewsagency.com/headlines/vatican/

von esther10 12.08.2015 20:54



Bestseller-Autorin Birgit Kelle hat aktuell das Buch "Gender Gaga. Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will" veröffentlicht.© fkn

Bestseller-Autorin Birgit Kelle: So irre ist der Gender-Wahn



München - Bestseller-Autorin Birgit Kelle rechnet in ihrem neuen Buch "Gender Gaga. Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will" mit der Gender-Ideologie ab. Im Interview spricht sie über seltsame Auswüchse - auch in München und bei der CSU.

Birgit Kelle Gender Gaga
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Das Buch "Gender Gaga. Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will" von Birgit Kelle ist im Adeo Verlag erschienen (192 Seiten, 18.50 Euro)© Adeo Verlag
Sie ist Stammgast in Talkshows, wenn es um die drei großen "F-Themen" geht: Familie, Frauen und Feminismus. Die Publizistin und Bestseller-Autorin Birgit Kelle streitet für einen "neuen Feminismus", der es Frauen erlaubt, zugleich sexy und selbstständig zu sein - sowohl Karrierefrau als auch Mutter und Ehefrau zu sein. In ihrem neuen Buch "Gender Gaga. Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will" (Adeo Verlag, 192 Seiten, 18.50 Euro) rechnet sie mit der "absurden Ideologie des Gender Mainstreaming" ab. Sie behauptet: "Mit Gender-Mainstreaming werden irrwitzige Summen Geldes verschleudert. Das Ziel ist die Zerstörung der Familie." Im Buch schießt Kelle auch gegen Frauenquoten und vorgebliche Anti-Diskriminierungs-Initiativen. Beispiel: Das Einführen von Ampelweibchen. "Wir gendern jetzt Spielplätze, Ampeln, Toiletten, Studiengänge, die deutsche Sprache und sogar die Bibel", prangert sie an. Aktuell steht Kelles Buch auf Platz 1 der Amazon-Verkaufscharts in der Kategorie "Gesellschaftskritik".

Am Montag lieferte Kelle sich in der ARD-Sendung "Hart aber fair" mit Frank Plasberg einen Schlagabtausch mit Anton Hofreiter, Grünen-Fraktionschef im Bundestag, und der "Netzfeministin" Anne Wizorek (Initiatorin der #aufschrei-Kampagne gegen Sexismus auf Twitter). Am Tag nach der Sendung trafen wir Kelle zum Interview im Rahmen einer Lesung zu ihrem neuen Buch im Münchner Hotel "Bayerischer Hof".

Frau Kelle, in einem umstrittenen Radiobeitrag von BR-Reporterin Veronika Wawatschek wurden Sie kürzlich als Teil einer „APO von christlich-rechts“ dargestellt. Zusammen mit dem „Welt“-Autor Matthias Matussek und dem „Cicero“-Kulturchef Alexander Kissler. Jetzt mal Klartext: Sind Sie Mitglied bei der AfD und Pegida? Oder sind die Piusbrüder Ihre Beichtväter?

Kelle: (lacht) Nee. Die einzige Mitgliedschaft, die ich habe, ist bei der CDU. Es bleibt ein Geheimnis des Bayerischen Rundfunks, warum ich Teil einer „APO von christlich-rechts“ sein soll. Die Autorin des Beitrags hat sich leider nicht die Mühe gemacht, diesen Begriff zu definieren. Außerdem kamen weder ich noch die Herren Matussek und Kissler in diesem Beitrag zu Wort. Da wurde eine Unterstellung in dem Raum geworfen, und wir wurden nicht mal um eine Stellungnahme gebeten. Mittlerweile gab es auch zahlreiche Programmbeschwerden beim BR. Und der Sprecher des Bischofs von Essen, der in dem Beitrag als angeblicher „Kronzeuge“ zu Wort kam, hat mittlerweile klargestellt, dass er gar nicht zu uns befragt wurde – und sein Zitat aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Mit Journalismus hat das nichts mehr zu tun.

In Ihrem aktuellen Buch „Gender Gaga. Wie eine absurde Ideologie unseren Alltag erobern will", zeigen Sie ein Sammelsurium an merkwürdigen politischen Initiativen. Da werden in Großstädten Ampelfrauen neben Ampelmännchen gefordert – die aber nicht typisch weiblich aussehen dürfen. Dann befürwortet das Bundesfamilienministerium geschlechterübergreifende Unisex-Toiletten an Schulen – für Schüler, die sich selbst weder als Mann noch als Frau empfinden. Da fragt man sich schon: Haben wir keine wichtigeren Probleme?

Kelle: Das einzig Gute an solchen Initiativen ist ja: Es muss unserem Land wirklich gut gehen, wenn wir die Zeit und das Geld haben, uns mit solchem Schwachsinn zu beschäftigen. Wir haben Gleichstellungsbeauftragte ohne Ende, die Leitfäden für geschlechtergerechte Sprache entwerfen. Wir haben ungefähr 180 Lehrstühle an Unis, wo Soziologen und alle möglichen Studiengänge mit Gender Mainstreaming unterwandert werden. Da frage ich mich oft: Was machen die eigentlich den ganzen Tag?

Gender-korrekte Anrede: "Sehr geehrtx Profx."

Zum Beispiel Richtlinien entwerfen, wie sie geschlechterkorrekt angeredet werden wollen. Sie berichten von einer – jetzt wird’s schon schwierig – Professorin namens Lann Hornscheidt an der Humboldt Universität in Berlin, die öffentlich verkündet, dass sie sich Anschreiben mit „Herr…“, „Frau“ oder „sehr geehrte“ und „sehr geehrter“ verbietet. Statt dessen erbittet sie die geschlechterneutrale Anrede „Sehr geehrtx Profx. Lann Hornscheidt….“

Kelle: Früher hieß sie mal Antje Hornscheidt. Das kann man auf zahlreichen Homepages nachlesen. Aber offensichtlich will sie sich nicht festlegen, ob sie nun ein Mann oder eine Frau ist. Wenn sie die Anrede „geehrtx. Profx.“ für ihren privaten Gebrauch fordert und das Leute auch freiwillig tun wollen, kann sie das ja gerne machen. Ich frage mich nur, warum sich die Öffentlichkeit damit beschäftigen muss, was die Professorin will.

Vorsicht, Frau Kelle! Die korrekte Anrede lautet Profx.!

Kelle: Das können Sie ja gerne immer so schreiben. Aber es hört ja mit Frau Hornscheidt nicht auf. Ihre Universität hat jetzt neue Wörter erfunden, wie man nicht nur eines oder zwei, sondern ganz viele Geschlechter in die Sprache packen kann: Sternchen, @-Zeichen, oder Xe und As. Im Fall des Bäckers oder der Bäckerin wären etwa die geschlechterkorrekten Anreden „Bäcka“, „“Bäcker_Innnen“, „Bäcker*innen“, „Bä_ckerin“ oder „Bäckx“ möglich. Ich sage dazu nur: Macht das in Eurer Freizeit. Aber ich lasse mir meine Sprache nicht ruinieren.

Ist es denn beim Gender Mainstreaming das Problem, dass eine Minderheit, die sich diskriminiert fühlt, dieses Gefühl der Mehrheit der Gesellschaft überstülpen will?

Kelle: Die Frage ist doch schon: Wie definieren wir Diskriminierung? Mittlerweile braucht es keinen Tatsachenbeweis einer Diskriminierung mehr. Es reicht, dass einer sich diskriminiert fühlt. Müssen wir alle diesem Gefühl folgen und in vorauseilendem Gehorsam unsere Sprache, unsere Schrift, unser Handeln und unser Denken verändern, nur damit sich niemand mehr auf die Füße getreten fühlt? Ich bin der Meinung: Nein!

Schauen wir uns doch mal die Definition des Begriffs Gender Mainstreaming an. Bei der Bundeszentrale für Politische Bildung liest man: „Als politische Strategie zielt Gender Mainstreaming auf die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen politischen Entscheidungsprozessen.“ Das ist doch grundsätzlich keine schlechte Idee…

Kelle: Problematisch ist doch schon der Begriff „Gleichstellung“. Früher sprach man ja immer von Gleichberechtigung. Das hieß: Jeder in diesem Land soll die gleichen Chancen haben – egal ob Mann oder Frau. Ich glaube, das kann jeder unterschreiben. Mit „Gleichstellung“ sind wir aber einen Schritt weitergegangen. Früher haben wir Frauen die Türen geöffnet. Jetzt tragen wir sie hindurch. Und das Ziel der Gleichstellung ist nach dieser Definition erst dann erfüllt, wenn in einer Behörde oder in einem Job genauso viele Frauen wie Männer tätig sind. Egal ob sie da hin wollen oder nicht. Früher ging es also um Chancengleichheit. Jetzt geht es um Ergebnisgleichheit.

Was muss man sich denn genau unter „Gender Mainstreaming“ vorstellen?

Kelle: Der Begriff „Gender“ meint das sogenannte „soziale“ Geschlecht. Die Gender-Theorie unterscheidet zwischen einem „sozialen Geschlecht“ und dem biologischen Geschlecht – also Mann und Frau – was bislang immer unter dem englischen Begriff „Sex“ definiert wurde. Dieser Geschlechterbegriff „Sex“ stand ja bislang immer im Ausweis und wurde auch von der Wissenschaft verwendet. Jetzt behauptet die Gender-Theorie aber: Geschlecht hat nicht nur eine biologische Komponente, sondern vor allem auch eine soziale Komponente. Dazu gehört auch ein Rollenbild. Ich selbst bin also nicht nur biologisch eine Frau, sondern ich werde laut Gender-Theorie in die Rolle einer Frau gedrängt. Das Geschlecht wird nun zu einer anerzogenen Rolle, die man verändern kann, indem man die Erziehung verändert. Das Verwirrende ist nun: Im Gegensatz zum biologischen Geschlecht kann man sich sein soziales Geschlecht einfach wählen. Das heißt: Jeder Mann kann auch einfach beschließen, eine Frau zu werden. Und da wird’ s langsam irre.

Gender-Theoretiker: Bis zu 4.000 verschiedene Geschlechter

Warum?

Kelle: Mit Mann und Frau sind wir ja noch nicht fertig. Jeder, der bei Facebook ist, kann sich sein Geschlecht ja mittlerweile unter 60 Geschlechtern aussuchen. Dabei geht es im Wesentlichen darum, welche sexuelle Orientierung ich habe und was mich sexuell erregt. Das sind die neuen Definitionen von Geschlecht laut Gender-Theorie. Und damit nicht genug: Manche Gender-Theoretiker behaupt, dass es bis zu 4.000 Geschlechter gibt.

Mal ganz naiv gefragt: Welche Geschlechter kann es denn außer Mann und Frau noch geben?

Kelle: Nehmen Sie mal das Facebook-Geschlecht „Butch“: Das beschreibt eine Lesbe, die männlich-burschikos auftritt. Aber trotz aller willkürlichen Gender-Etiketten: Am Ende des Tages handelt es sich doch immer noch um eine Frau. Und die hat im Prinzip nur zwei Möglichkeiten, sich von einem Arzt behandeln zu lassen: Vom Gynäkologen oder vom Urologen. Welcher Arzt sie letztlich behandelt, dürfte klar sein. Oder nehmen Sie den Transgender-Mann, also eine biologische Frau, die sich in ihrem Selbstverständnis aber als Mann fühlt und als Mann leben will. Wenn der Transgender-Mann schwanger wird, dann ist das nicht der erste Mann weltweit, der ein Kind bekommt. Sondern immer noch biologisch eine Frau.

Woher kommt denn diese Gender-Ideologie? Und wer treibt das politisch voran?

Kelle: Dass der Begriff „Gender“ mit dem Begriff „Sex“ vertauscht wurde, passierte auf der politischen Ebene erstmals auf der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking. Im Wesentlichen standen amerikanische Feministinnen dahinter. Ihr vorgebliches Ziel war es, Stereotypen aufzubrechen und zu sagen: Wir definieren unsere Rollen selbst. Nun kommt der Begriff „Gender“ aus der Transsexuellenforschung. Also aus einem Forschungsbereich, der sich mit Menschen befasst, die das Gefühl haben, im falschen Körper zu leben. Und ich sage: Das ist für diese Leute sicher nicht einfach. Aber warum muss ich deswegen mein Geschlecht ständig überdenken? Mittlerweile geht dieses Gedankengut sogar in Bildungspläne von Schulen ein. Auch unsere Kinder sollen jetzt schon in der Grundschule ihr Geschlecht überdenken, nur weil eine Handvoll Leute weltweit ein Problem damit hat, sich selbst zu definieren.

Was für die Betroffenen sicher kein leichtes Schicksal ist.

Kelle: Ich habe natürlich Verständnis für die Leute, die sagen: Ich habe damit ein Problem. Womit aber ich ein Problem habe: Dass man gezwungen wird, als müsse man das alles ganz normal finden. Als wäre das alles super. Wo ich sage: Nein! Ich kann damit überhaupt nichts anfangen. Ich möchte auch nicht, dass meine Kinder sich in der Schule mit diesen Themen befassen müssen in einem Alter, in dem sie solche Themen erstens nicht interessieren und zweitens überfordern. Ich möchte es mir auch nicht aufzwingen lassen. Ich bin eine Frau. Das bin ich heute und das bin ich morgen noch. Ich fühle mich auch ganz wohl in meiner Weiblichkeit. Und wenn Sie sich die Weltbevölkerung ansehen, dann werden Sie feststellen, dass die meisten Menschen ziemlich klar sagen können, ob sie ein Mann oder eine Frau sind. Ich frage mich, warum jetzt alle ihr Geschlecht hinterfragen müssen. Wem nutzt das? Niemandem! Diese Leute sagen aber: Ihr müsst Euch befreien. Ihr seid alle eingeengt. Ihr lebt alle in Rollen-Stereotypen. Und denen sage ich: Selbst wenn das so wäre! Wenn ich doch ganz glücklich bin in meinem Rollen-Stereotyp als Frau und Mutter. Warum darf ich das nicht leben?

Kann man Ihre Position so zusammenfassen: Man muss die Identitätskonflikte, die manche Menschen haben, respektieren. Aber sie dürfen nicht einer Mehrheit aufgezwungen werden?

Kelle: Richtig! Was mich nun wundert: Gender Mainstreaming gilt mittlerweile als Leitprinzip unserer Politik. Aber können Sie sich erinnern, dass wir darüber jemals eine politische Debatte geführt haben? Dass wir öffentlich diskutiert haben, ob wir das überhaupt wollen? Die einzige Legitimation, die ich in Deutschland gefunden habe, ist die Geschäftsordnung des Bundeskabinetts, die diesen Begriff als Leitprinzip aufgenommen hat. Nun ist das Bundeskabinett gar nicht das Gremium, das in Deutschland Politik macht. So etwas gehört wenn, dann in den Bundestag. Ich will nun dazu beitragen, dass diese Thematik eine Öffentlichkeit bekommt. Und dann bin ich sehr gespannt, ob es dafür eine Mehrheit in Deutschland gibt. In der ARD-Sendung „Hart aber fair“, in der ich am Montag zu Gast war, hatte ich nicht das Gefühl, dass es so war.

Jetzt ist Gender Mainstreaming sogar längst in Bayern und in München angekommen. Und es erscheint ziemlich überraschend, dass ausgerechnet ein CSU-Minister Vorgaben für geschlechtergerechte Sprache durchgeboxt hat.

Kelle: Das Bundesverkehrsministerium unter dem damaligen CSU-Minister Peter Ramsauer hat vor zwei Jahren umgestellt auf gendersensible Sprache. Zum 1. April 2013 wurde die Straßenverkehrsordnung an das „Erfordernis der sprachlichen Gleichbehandlung von Mann und Frau“ angepasst. Seither gibt es keine Fußgänger mehr in Deutschland, keine Radfahrer mehr und auch keine Autofahrer mehr. Das diskriminiert ja alles die Frauen. Mittlerweile ist die Rede von „zu Fuß Gehenden“ und von „Radfahrenden“. In diesen Begriffen sind endlich alle Geschlechter drin. Ich frage mich, wie viele Menschen sich bislang durch diese Wörter eigentlich diskriminiert gefühlt haben. Und ich möchte gerne mal wissen, was das eigentlich gekostet hat. Für die neue gendersensible Sprache mussten ja sämtliche amtlichen Dokumente umgeschrieben, mussten Drucksachen, Gesetze und Broschüren neu aufgelegt werden. Dazu ist es übrigens auch noch im Wortsinn falsch. Ein „zu Fuß Gehender“ ist ja jemand, der eine fortlaufende Tätigkeit ausübt. Ein Fußgänger kann aber auch an einer roten Ampel stehen. Das müsste dann also ein „An der Ampel Stehender zu Fuß Gehender sein“, wenn man es ganz genau nimmt. Das Ganze ist nur noch gaga.

Kelle: Gendergerechte Spielplätze in München geplant

In ihrem Buch beschreiben sie noch eine Gender-Initiative in München.

Kelle: Die Münchner SPD startete im Frühjahr 2014 den Vorstoß, den Spielraum in der Stadt gendergerecht umzugestalten. Man hat sich da sie Stadt Wien zum Vorbild genommen, wo das bereits umgesetzt wurde. Denn: Man hat auch in München festgestellt, dass auf Spielplätzen mehr Jungs spielen als Mädchen. Es reicht offenbar nicht, dass es Spielplätze gibt, die für alle Kinder da sind. Und jedes Kind, das Spielen will, darf da drauf. Nein: Wenn da mehr Jungs als Mädchen spielen, muss ja irgendwas mit dem Spielplatz falsch sein. Wenn er richtig wäre, dann wäre er doch genauso animierend für die Mädchen. Und dann müssten da doch genauso viele Mädchen spielen wie Jungs. Aufgrund der Tatsache, dass Jungs offenbar häufiger auf Spielplätzen anzutreffen sind, riecht man hier wieder eine Diskriminierung. Und deswegen will man sie gendergerecht umgestalten. Man will dazu neue Spielgeräte anschaffen, oder sie umgestalten, damit sie für Mädchen attraktiver werden. Damit am Ende genauso viele Mädchen wie Jungs dort spielen. Also wieder: Ergebnisgleichheit.

Wo liegt denn eigentlich das Problem?

Kelle: Es gibt keins: Ich bin Mutter und ich habe zu Hause zwei Jungs und zwei Mädchen. Die spielen nun mal anders. Geben Sie den Jungs einen Ball, dann suchen sie sich eine Wiese oder einen Spielplatz. Und dann kicken die und sind zufrieden. Während die Mädchen Schmink-Orgien im Badezimmer veranstalten. Man fragt jetzt aber nicht: Haben Jungs und Mädchen vielleicht ein anderes Spielverhalten? Nein, man sagt: Da sind mehr Jungs auf den Spielplätzen. Also werden die Mädchen diskriminiert.

Nun sagt die Gender-Theorie: Rollenmuster – egal ob männlich oder weiblich – sind lediglich erlernt. Wenn ich jetzt daran denke, dass sich unsere dreijährige Tochter im Fasching ein Prinzessinnenkostüm eingebildet hat – übrigens völlig freiwillig…

Kelle: …dann würde die Gender-Professorin jetzt sagen: das Kind ist schon völlig in dieser stereotypen Rolle aufgegangen. Durch die Werbung, durch mädchengerechtes oder pinkes Spielzeug hat man sie in die Prinzessinnenrolle gedrängt. Man hat ihr quasi eingeredet, dass echte Mädchen als Prinzessin gehen. Und deswegen will sie jetzt Prinzessin sein. Ich halte von diesem ganzen Wahnsinn nichts!

Ehrlich gesagt sollte man erwähnen, dass unsere Tochter sich mehr für Barbie-Puppen als für Transformers-Roboter interessiert, wenn im Kinderfernsehen Werbung läuft.

Kelle: Dann haben Sie sie also schon in die Mädchenrolle gedrängt, würden jetzt die Gender-Theoretiker sagen. Meine Erfahrung mit vier Kindern sagt mir: Sie können sich auf den Kopf stellen – aber ein Mädchen ist halt ein Mädchen. Und ein Junge ist ein Junge. Ich kann Ihnen aber zum Thema Karneval – oder Fasching – verraten: Unsere Jüngste ist Sechs. Und nachdem wir jetzt Feen und Prinzessinnen durch hatten, kam sie zum ersten Mal zu mir und sagte: „Mama, ich will dieses Jahr ein Cowboy sein.“ Und ich habe schon aufgeatmet, weil ich dachte: Endlich sind wir durch diese Phase durch. Und dann sagte sie zu mir: „Ich will aber einen pinken Revolver.“ Also war sie Cowboy. Mit pinkem Hut und pinkem Revolver. Aber ich sage mir: Wenn Sie Spaß daran hat – lass sie doch!

Jetzt verursachen solche Gleichstellungsmaßnahmen natürlich auch Kosten. Gibt es denn Zahlen, was in Deutschland bislang für Gender Mainstreaming ausgegeben wurde?

Kelle: Das ist ganz schwierig rauszubekommen. Aber man muss sich nur vor Augen führen: Es gibt in Deutschland etwa 180 Professuren zum Gender Mainstreaming. Es gibt um die 2000 hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte in Ämtern. Und dann natürlich Gleichstellungsmaßnahmen in Ministerien. Stiftungen, Projekte, Aktionen….Ich habe aber eine Summe gefunden – auf EU-Ebene: Zwischen 2007 und 2013 wurden für Projekte zur Gendergerechtigkeit insgesamt 3,56 Milliarden Euro ausgegeben. Auf der anderen Seite erzählt man uns Eltern immer: Es ist für nichts Geld da. In der Schule fallen wegen Lehrermangels Stunden aus. Aber wir haben Geld da für Projekte, in denen die Kinder in den Schulen sexuelle Vielfalt lernen und um Ampelmännchen zu Ampelweibchen umzugestalten.

In Ihrem Buch beschreiben Sie noch eine wissenschaftliche Studie zum Thema Gender Mainstreaming in München.

Kelle: In München zahlt die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Forschung über die Frage „Soziologische Explorationen zur (Neu) Kodierung der Geschlechterdifferenz am Beispiel Schönheitschirurgie“. Allein diese Erkenntnisse werden wir mit 232.000 Euro bezahlen, denn die DFG wird fast 100-prozentig aus Steuermitteln finanziert. Ich muss aber ehrlich sagen: Ich kapiere nicht mal die Fragestellung der Studie. Was soll denn dabei herauskommen?

Kelle: Gender-Studien bisher nur mit belanglosen Ergebnissen

Welche Erkenntnisse brachten denn solche Gender-Studien bisher?

Kelle: Wenn Sie nach Ergebnissen fragen: 27.000 Euro ließ sich das Umweltministerium NRW im Jahr 2005 den Spaß kosten, elf Monate lang untersuchen zu lassen, wie Gender Mainstreaming im Nationalpark Eifel umgesetzt werden kann. Bahnbrechendes Forschungsergebnis: Männer und Frauen erleben den Wald unterschiedlich und Bilder von brünftigen Hirschen sollten auf den Werbe-Flyern entfernt werden, weil sie „stereotype Geschlechterrollen“ befördern. In Wien hat man sich in einer Gender-Pferde-Studie wissenschaftlich mit der Frage beschäftigt, ob es für ein Pferd einen Unterschied macht, ob es von einem Mann oder von einer Frau geritten wird. Und wissen Sie, was rausgekommen ist? Dem Pferd ist es wurst. Sensationell! Vielleicht ändert sich das ja, wenn man Conchtia Wurst auf das Pferd setzt. Aber solche Studien werden immerhin mit Steuergeldern finanziert.

Immerhin halten solche Studien auch Wissenschaftler in Lohn und Brot.

Kelle: Aber es betrifft ja auch Studenten. Mir schrieb ein Medizinstudent, dass ihm ernsthaft abverlangt wurde, eine Arbeit über Prostatakrebs in geschlechtergerechter Sprache abzugeben. Jetzt können nur Männer Prostatakrebs bekommen. Das ist doch fern von jeder Logik! Und mit welcher Rechtsgrundlage wird so etwas eingefordert?

Gibt es wissenschaftliche Kritik an der Gender-Theorie?

Kelle: Natürlich. Es widerspricht doch sämtlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die immer relativ klar zwischen Mann und Frau unterscheiden. Auch die Hirnforschung weiß, dass die Gehirne von Männern und Frauen anders angelegt sind, worauf sich manche Fähigkeiten anders herausbilden. Man muss aber gar nicht so weit gehen: Wie viele Menschen gehen zu Mario Barth und lachen sich kaputt, wenn er die ganzen Unterschiede zwischen Männern und Frauen thematisiert? Jeder von uns weiß doch, dass Männer und Frauen anders sind. Das heißt doch nicht, dass ich als Frau weniger wert bin. Ich bin einfach anders. Können wir es nicht dabei belassen?

Haben Sie sich eigentlich als Frau mit Migrationshintergrund jemals von der deutschen Sprache diskriminiert gefühlt?

Kelle: Niemals. Ich war 13 Jahre lang auf einer deutschen Schule und ich bin mit der deutschen Sprache bestens zurecht gekommen. Ich habe auch gar nicht gemerkt, dass ich diskriminiert worden bin. Ich kenne auch sonst niemanden in Deutschland, der sich durch diese Sprache diskriminiert fühlt. Abgesehen von den Aktivistinnen des Gender Mainstreaming natürlich.

Interview: Franz Rohleder

E-Mail:franz.rohleder@merkur.de
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von esther10 12.08.2015 18:08

Chef der Polizeigewerkschaft will die Grenzkontrollen wiedereinführen
Veröffentlicht: 12. August 2015 | Autor: Felizitas Küble

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hat sich für die Wiedereinführung von Grenzkontrollen ausgesprochen. 033_30



„Polizeilich gesehen wäre ein Zurück zu Grenzkontrollen die beste aller Maßnahmen“, sagte Wendt der Passauer Neuen Presse. So könnten Straftäter festgesetzt und Asylbewerber wieder dorthin zurückgeschickt werden, wo sie den Schengen-Raum betreten haben.

Wendt verwies dabei auf die kurzzeitigen Grenzkontrollen während des G7-Gipfels in Bayern. Dort habe die Polizei die Erfahrung gemacht, daß „uns plötzlich tausende Straftäter ins Netz gegangen sind“. Deutschland dürfe „die Drohung, die Kontrollen wieder einzuführen, in Brüssel nicht ohne weiteres vom Tisch nehmen“, forderte der Polizeigewerkschafter.

Zudem forderte Wendt mehr Geld und eine bessere Ausrüstung für die Bundespolizei. „Solange die Politik nicht bereit ist, Geld in die Hand zu nehmen und endlich moderne Technik anzuschaffen, werden wir gegen die Schleuserkriminalität machtlos sein.“

Derzeit würden wegen Geldmangels etwa zahlreiche beschlagnahmte Handys nicht ausgewertet, mahnte Wendt. Insgesamt benötige die Bundespolizei etwa 1000 Unterstützungskräfte.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de[/b]

von esther10 12.08.2015 17:43

12.08.2015 15:20
Berufen für eine zerrissene Welt

Vor zweihundert Jahren empfing Jean-Baptiste-Marie Vianney die Priesterweihe – Streiflichter auf eine politisch und kirchlich unübersichtliche Zeit. Von Harm Klueting


Eine Statue in Ars erinnert an eine Episode des heiligen Jean-Baptiste-Marie Vianney: Der neue Pfarrer fragte einen Hirtenjungen nach dem Weg – und versprach, ihm zum Dank den Weg zum Himmel zu weisen.

Der 13. August 1815 war ein Sonntag. Wenige Tage zuvor, am 8. August, hatte Napoleon I. in Rochefort-sur-Mer im Département Charente-Maritime, einem Hafen an der französischen Atlantikküste, ein englisches Kriegsschiff bestiegen. Es brachte ihn, nachdem Großbritannien ihm das erbetene Asyl verweigert hatte, in die Verbannung auf der britischen Insel St. Helena im Südatlantik brachte. Dort starb der gescheiterte Kaiser der Franzosen am 5. Mai 1821. Der 13. August 1815 war der Tag, an dem Jean-Baptiste-Marie Vianney, geboren am 8. Mai 1786 in dem burgundischen Dorf Dardilly in der Nähe von Lyon, in Grenoble von Bischof Claude Simon von Grenoble für das Erzbistum Lyon zum Priester geweiht wurde. 1818 kam Vianney als Kaplan und Pfarrverweser nach Ars-sur-Formans im Département Ain, einem kleinen Dorf nördlich von Lyon. Dort starb er am 4. August 1859 als der von vielen verehrte „Pfarrer von Ars“. 1905 von Pius X. seliggesprochen, wurde er 1925 von Pius XI. heiliggesprochen und 1929 zum Patron der Pfarrer erhoben. Johannes XXIII. stellte ihn in seiner Enzyklika „Sacerdotii nostri primordia“ zu seinem hundertsten Todestag 1959 als Vorbild der Priester heraus. Dasselbe traf auf die im Pontifikat Johannes Pauls II. veröffentlichte Instruktion „Der Priester, Hirte und Leiter der Pfarrgemeinde“ der römischen Kongregation für den Klerus von 2002 zu. In dem von Benedikt XVI. für 2010 ausgerufenen „Jahr der Priester“ wurde seiner erneut immer wieder gedacht.

Jean-Baptiste-Marie Vianney war, als die Französische Revolution 1789 begann, drei Jahre alt. 1794, als die Welle der Entchristianisierung über Frankreich hinwegging, war er gerade acht. 1801, als Napoleon als Erster Konsul das Konkordat mit Pius VII. schloss, verrichtete er die Arbeit eines Bauernknechts und war auf dem Hof seines Vaters mit Heuen und Ernten, Bäumefällen und Stallausmisten beschäftigt. 1804, im Jahr der Kaiserkrönung Napoleons, trat er als Achtzehnjähriger in die Schule ein, die sein Förderer und geistlicher Mentor auf dem Weg zum Priestertum Pfarrer Charles Balley seit diesem Jahr in Écully bei Lyon betrieb. Dort sollten künftige Priestern die notwendigen Bildungsvoraussetzungen erhalten. 1808 hatte Napoleons Feldzug in Spanien begonnen. Am 15. Juli 1808 in Madrid setzte er seinen Bruder Joseph als König von Spanien ein. Doch brachte der durch die Landesnatur Spaniens erleichterte Guerillakrieg Napoleon seine erste große Niederlage – vor seinem militärischen Desaster 1812 in Russland. Weil er seine Truppen in Spanien einsetzen musste, reduzierte der Kaiser die Zahl seiner Soldaten in Deutschland auf nur noch 100 000 Mann. So war die Lage, als im Herbst 1809 der Einberufungsbefehl zur Armee auch den inzwischen 23 Jahre alten Jean-Baptiste-Marie Vianney erreichte. In einer Kaserne in Lyon begann für ihn am 26. Oktober 1809 das Soldatenleben. Nach längerer Krankheit ging es im Januar 1810 ab zur Spanienarmee, doch verlor Vianney in den Monts du Forez in der Auvergne den Anschluss an die Truppe. „Rekrut Vianney war“ – so einer seiner Biografen – „unbeabsichtigt, verirrt und verlassen in den Bergen, fahnenflüchtig geworden.“ Vianney versteckte sich mit anderen Deserteuren in den Wäldern, bis aus Anlass der Vermählung Napoleons mit der Tochter Kaiser Franz' I. von Österreich, Erzherzogin Marie-Louise, am 2. April 1810 in Notre-Dame-de-Paris eine Amnestie für die Deserteure erging. Doch musste ein Stellvertreter für den Militärdienst gestellt werden. Dieser fand sich in Gestalt von Jean-Maries Vianney jüngstem Bruder François, so dass Jean-Marie zu seinen Studien im Pfarrhaus von Écully zurückkehren konnte.

Die Niederlage Napoleons, die mit seiner Absetzung durch den Sénat am 2. und seiner Abdankung am 4. April und mit dem Ersten Frieden von Paris vom 30. Mai 1814 ihr vorläufiges Ende fand, beendete die Jahrzehnte der Französischen Revolution und des „Empires“. 1814 berief der Sénat in Paris Louis-Stanislas-Xavier de Bourbon, Comte de Provence, den 1755 in Versailles geborenen jüngeren Bruder des 1793 in Paris hingerichteten Königs Ludwig XVI., als Ludwig XVIII. zum König von Frankreich. Die Monarchie der Bourbonen kehrte zurück, und es begann die erste Restauration. Napoleon wurde von den Alliierten unter Beibehaltung des Kaisertitels auf die Insel Elba vor der italienischen Küste versetzt, wo er am 4. Mai 1814 als „Fürst von Elba“ eintraf. In Wien tagte seit dem 18. September 1814 der Wiener Kongress zur Neuordnung Europas nach diesen Jahrzehnten dauernder Kriege. Aber Napoleon kehrte zurück. Am 1. März 1815 betrat er mit 1 100 Mann bei Cannes das französische Festland. Viele der ihm entgegengestellten Soldaten des neuen Königs liefen zu ihm über, während andere Ludwig XVIII. treu blieben. 20 Tage nach seiner Landung an der Cote d?Azur konnte Napoleon unter großem Gepränge in Paris einziehen, während Ludwig XVIII. in der Nacht vom 18. zum 19. März aus Paris nach Gent im heutigen Belgien geflohen war. Das „Empire“ Napoleons schien zurückzukehren. Die Entscheidung dagegen brachte die Schlacht von Waterloo am 18. Juni 1815. Am 6. Juli traf Ludwig XVIII. aus Gent in Saint-Denis vor Paris ein, wo er mit Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord – abgefallener Priester und ehedem Bischof von Autun, als Anhänger der Revolution 1789 Betreiber der Säkularisation und Verstaatlichung des Kirchengutes, von 1799 bis 1807 Außenminister Napoleons und der maßgebliche Konstrukteur von Napoleons Kaisertum, 1814 Außenminister Ludwigs XVIII. und Vertreter Frankreichs auf dem Wiener Kongress – und Joseph Fouché – durch grenzenlosen Opportunismus hervorgetretener atheistischer Revolutionär und Jakobiner, der 1793 für die Hinrichtung Ludwigs XVI. gestimmt und Napoleon im Kaiserreich als Polizeiminister gedient hatte, um 1814 in die Dienste Ludwigs XVIII. zu treten, der aber gleichzeitig die Rückkehr Napoleons von Elba unterstützte und während des Exils in Gent mit Ludwig XVIII. konspirierte, bevor er unter Ludwig XVIII. bis zu seinem Exil in Österreich Anfang 1816 wieder Polizeiminister war – zusammentraf. Fouché trug entscheidend dazu bei, dass Ludwig XVIII. an die Herrschaft zurückkehrte. Damit begann die zweite Restauration – vor der dritten nach der Ermordung des Herzogs Charles Ferdinand de Berry, eines Sohnes des späteren Königs Karl X., 1820 und bis 1824 und vor der restaurativen Herrschaft Karls X., eines weiteren Bruders Ludwigs XVI., der 1824 nach dem Tod Ludwigs XVIII. König von Frankreich wurde und in der Julirevolution von 1830 abdanken musste.

Am 13. August 1815, nur wenige Wochen nach dem am 9. Juni 1815 beendeten Wiener Kongress und noch vor dem Zweiten Frieden von Paris vom 20. September 1815, der den Kriegszustand beendete, war die Lage somit politisch in Frankreich alles andere als übersichtlich und keineswegs befriedet. Man kann die Zeit der zweiten Restauration von der Rückkehr Ludwigs XVIII. am 6. Juli 1815 bis zu den Neuwahlen im Oktober 1816 oder bis zum Erlass des Wahlgesetzes vom Februar 1817 datieren, das das Bürgertum gegenüber der Aristokratie etwas mehr als zuvor begünstigte. Besonders die ersten Wochen bis zur Bildung der Regierung unter dem Herzog Armand du Plessis de Richelieu, einem späten Seitenverwandten des Kardinals Richelieu aus dem 17. Jahrhundert, am 24. September 1815 und auch noch die Monate bis weit in das Jahr 1816 waren durch massive Krisenmomente gekennzeichnet. Während der König, ein durch Fettleibigkeit, Krankheit und Alter gezeichneter Mann, eine mittlere Linie im Stil der Verfassung des Königreichs, der „Charte constitutionelle“ vom 14. Juni 1814, zu verfolgen suchte, machten sich ultra-royalistische und radikal-restaurative Bestrebungen der alten und in der Revolution entmachteten und teilweise physisch liquidierten alten Aristokratie bemerkbar, die Züge von Racheaktionen trugen und mit den verschiedenen bürgerlichen Schichten kollidierten, die von der Herrschaft Napoleons wirtschaftlich profitiert hatten. Außerdem musste Frankreich eine Kriegsentschädigung von Höhe von 700 Millionen Francs leisten, die Besetzung von sieben Départements im Osten und Norden durch alliierte Truppen hinnehmen und deren Besatzungskosten in Höhe von jährlich 150 Millionen Francs tragen. Erst mit dem auf dem Kongress von Aachen am 9. Oktober 1818 geschlossenen Abkommen erreichte Richelieu den Abzug der Besatzungstruppen und die gleichberechtigte Rückkehr Frankreichs in das europäische Staatensystem. Aus den Wahlen im August 1815 – gewählt wurde nach dem Zensuswahlrecht der „Charte“ von 1814, das nur einer sehr kleinen Schicht von Großgrundbesitzern und anderen Reichen, weit weniger als 80 000 Personen, das Wahlrecht zugestand – ging eine überwältigende Mehrheit ultra-royalistischer Abgeordneter hervor, so dass der König selbst von einer „unvergleichlichen Kammer“, sprach. Zugleich kam es in Südfrankreich, unter anderem in Marseille und Toulouse, zum „weißen Terror“ in Gestalt von Racheaktionen gegen Anhänger des Kaiserreiches, und zum „legalen Terror“ in Form von Polizeigesetzen, die von Oktober 1815 bis Januar 1816 gegen diesen Personenkreis erlassen wurden und wozu Gerichtsverfahren gegen napoleonische Heerführer und Kampagnen gegen die Königsmörder von 1793 gehörten. Fouché, der als Polizeiminister mit der „Ordonnanz“ vom 26. Juli 1815 die Mittäter der Rückkehr Napoleons von Elba geächtet und dadurch zu diesen Maßnahmen beigetragen hatte, war schließlich selbst vom Verbannungsdekret gegen die Königsmörder betroffen, was hinter seinem Gang ins Exil nach Österreich stand. Ludwig XVIII. und Richelieu suchten am 5. September 1815 einen Ausweg durch Auflösung der Abgeordnetenkammer und durch die Neuwahlen vom Oktober 1816.

Frankreich war zur Zeit der Priesterweihe des Pfarrers von Ars politisch und sozial ein innerlich zerrissenes Land. Doch stand es mit der Kirche ganz ähnlich. Zwar profitierte die katholische Kirche von der Restauration, zumal gemessen an den antikirchlichen und christentumsfeindlichen Maßnahmen der Revolution, aber auch gemessen an der Konkordatskirche von 1801. Aber das Hauptwerk Joseph Marie de Maîstres, „Du Pape“ von 1819, 1822 unter dem Titel „Vom Papst“ ins Deutsche übersetzt, mit seiner antirevolutionären Herausstellung von Katholizismus und Papstprimat als Grundlagen des staatlichen und sozialen Lebens und seiner Verteidigung der päpstlichen Unfehlbarkeit, wie sie 1870 auf dem Ersten Vatikanischen Konzil als Dogma definiert wurde, lag ebenso wie wichtige Schriften von Louis-Gabriel-Ambroise de Bonald und anderer Vordenker der katholischen Restauration in Frankreich noch nicht vor. In der Zukunft lagen auch noch die für das Frankreich des nach der Revolution und nach Napoleon neuerwachten Katholizismus charakteristischen Marienerscheinungen – 1820 in Lescouet-Gouarec, 1830 in der Pariser Rue du Bac; 1846 in La Salette. Vielerorts gab es Verwüstungen des Glaubenslebens und verwahrloste Kirchengebäude, wie Vianney sie 1818 in Ars antraf. Diese innere Zerrissenheit zeigte sich nicht zuletzt bei den Bischöfen. Erzbischof von Lyon war seit 1802 und formal bis 1839 Joseph Fesch, der mit Napoleon eng verbunden war, 1802 in der napoleonischen Konkordatskirche Erzbischof und 1803 Kardinal geworden war, 1814 in der ersten Restauration nach Rom floh, nach der Rückkehr Napoleons von Elba nach Lyon zurückkehrte, um nach der Schlacht von Waterloo wieder nach Rom zu gehen, wo er bis zu seinem Tod 1839 blieb, so dass das Erzbistum Lyon faktisch vakant war.

In Frankreich bestanden auch nach dem Ende der napoleonischen Zeit die Gegensätze zwischen den eidverweigernden und den konstitutionellen, auf der Seite der Revolution stehenden Klerikern von 1790 und zwischen dem Konkordatsklerus von 1801/02 und denen fort, die die Rekonziliation abgelehnt hatten, für die Pius VII. 1801 Kardinal Giovanni Battista Caprara nach Paris entsandt hatte. Rekonziliation bedeutete Befreiung von Kirchenstrafen, insbesondere von der Exkommunikation, der konstitutionelle Bischöfe und Priester durch Usurpation von Bistümern verfallen waren. Doch setzte die Rekonziliation die Bereitschaft voraus, sich rekonziliieren zu lassen. Daran fehlte es in vielen Fällen, so dass vor allem konstitutionelle Bischofe die Rekonziliation ablehnten. Pius VII. war gezwungen, darüber hinwegzusehen, um überhaupt die Kirche in Frankreich wieder aufbauen zu können, und das unter dem Druck Napoleons, unter der Ablehnung der laizistischen Konkordatsgegner und des konstitutionellen Klerus. So blieb die Aussöhnung des Klerus nicht nur 1802 Stückwerk, sondern war auch im August 1815 noch nicht vollendet, obwohl man schon am 18. April 1802 in der Kathedrale Notre-Dame-de-Paris feierlich die Wiederherstellung des katholischen Kultes in Frankreich begangen hatte.
http://www.die-tagespost.de/Berufen-fuer...t;art456,162861

von esther10 12.08.2015 17:36

12.08.2015 15:10
Eucharistie und Ehesakrament

In beeindruckender Dichte legt der Theologe Leo Scheffczyk die Lehre der Kirche dar – Die Ausführungen des 2005 verstorbenen Kardinals sind auch heute aktuell


Leo Kardinal Scheffczyk wurde am 21. Februar 1920 in Beuthen, Oberschlesien geboren und starb am 8. Dezember 2005 in München. Papst Johannes Paul II. berief den renommierten Dogmatiker 2001 in das Kardinalskollegium. kna

http://www.die-tagespost.de/Eucharistie-...t;art456,162851

Die folgende Abhandlung hat zum Kernanliegen, die Frage des Eucharistieempfangs für geschiedene Wiederverheiratete dogmatisch zu prüfen. Leo Scheffczyk sie erstmals 1976 und nahm sie dann 1980 in den zweiten Band seiner Gesammelten Schriften zur Theologie (Glaube als Lebensinspiration, Johannes-Verlag Einsiedeln, Seiten 171-193) auf. Der zeitliche Abstand von fast 40 Jahren zeigt, dass die Diskussionslage in vielem dieselbe geblieben ist. Scheffczyks Ausführungen haben an Aktualität nichts eingebüßt und bieten eine tiefgründige theologische Begründung für den Standpunkt der Kirche. Besonders bereichernd bleiben Scheffczyks Gedanken darin, dass überhaupt die Ebene geklärt wird, auf der die Wirklichkeit der sakramentalen Ehe angesiedelt ist: Es ist der übernatürliche Glaube der Kirche. Die Konsequenzen für den Stellenwert des Gewissens und jeglicher praktischer Erwägungen, die Scheffczyk zur Sprache bringt, werden heute vielfach zu wenig beachtet. Die Abhandlung wird hier ungekürzt wiedergegeben. Ausdrücke, die einer breiteren Leserschaft weniger zugänglich sind, werden in zusätzlichen Fußnoten kurz erklärt. I. Der zeitnahe Anlass der Frage Zu den Problemen, die in dem gegenwärtigen Wandlungsprozess der Kirche eine besondere Dringlichkeit angenommen haben, zählen die Fragen bezüglich des Sakramentes der Ehe. (1) Dass die Fragen in diesem Bereich besonders dringlich werden, hat einen einsichtigen Grund: Die Ehe ist nämlich jenes Sakrament, das am tiefsten in die biologischen, geschichtlichen und sozialen Gegebenheiten des menschlichen Daseins hinabreicht. Unter dieser Rücksicht ist das Ehesakrament als das "natürlichste" aller Sakramente zu verstehen, weil in ihm ein menschlicher Lebensvollzug selbst (unter Einschluss wesentlicher anthropologischer, soziologischer und rechtlicher Bezüge) zum Zeichen einer besonderen Gnade erhoben wird. Unter dem Eindruck der "Geschichtlichkeit" (2) aller natürlichen Ordnungen und Situationen kann sich leicht die Annahme einstellen, dass das ganze Sakrament einem Wandel unterworfen sei, der ein verändertes Verständnis seines Wesens und seiner Wesenseigenschaften zutage fördern müsse. (3) Etwas von diesem Wandel ist auch im Bereich ökumenischer Fragestellungen bezüglich des Gegenstandes festzustellen, wo unter der zunächst unverfänglich erscheinenden Behauptung, dass die Ehe ein Sakrament "sui generis" (3a) sei, die Auffassung von dem bereits überwundenen Gegensatz in der Ehelehre der christlichen Kirchen propagiert wird. (4) Wenn man einerseits die tiefreichende Natürlichkeit dieser menschlichen Ordnung gewahrt, andererseits an ihrem übernatürlichen Charakter als eines Sakramentes festhält, wird man von der Ehe auch umgekehrt sagen können, dass sie eigentlich das geheimnisvollste Sakrament sei; denn eine so intensive Bindung der Gnadenwirklichkeit an die Natur, eine so innige Vereinigung des sichtbaren natürlichen mit dem unsichtbaren übernatürlichen Leben bedeutet für das gläubige Denken, welches um das "ganz andere" des Göttlichen weiß, tatsächlich eine ähnliche Herausforderung wie etwa das Geheimnis der Menschwerdung Gottes selbst, das ja nicht von ungefähr im Hintergrund auch des Ehesakramentes steht. (5) Dieses Geheimnis droht dem von der einen, monistisch verstandenen Wirklichkeit (5a) überzeugten Menschen (6) so vom "Natürlichen" überdeckt oder verstellt zu werden, dass es als Mysterium nahezu entschwindet. Dem entspricht in der gegenwärtigen Glaubenssituation ein weitgehend geschwundenes Verständnis für die besondere Sakramentalität und die Unauflöslichkeit der christlichen Ehe. (7) Dieser Ausfall sakramentalen Denkens muss sich in den konkreten Fällen besonders bemerkbar machen, wo es um die mit der menschlichen Wirklichkeit der Ehe gegebenen Grenzprobleme geht. Ein solcher Grenzfall liegt heute im besonderen in der Frage der Zulassung geschiedener Wiederverheirateter zu den Sakramenten vor. Wenn man die Vielzahl der Stellungnahmen überblickt, (8) so gehen dem Betrachter an der Diskussion zwei charakteristische Merkmale auf: ihr weithin pragmatischer Charakter und (damit zusammenhängend) die überstarke Tendenz zur Herbeiführung einer praktischen Lösung, die sich aus dem hier zum Zuge kommenden lebensmäßigen Interessendruck verstehen lässt, aber damit noch nicht legitimiert ist. Dabei treten neben den pastoral-theologischen Begründungen (die gelegentlich nur noch als pastoral, aber kaum noch als theologisch zu erkennen sind) dogmatische (8a) Beweisführungen weithin zurück. Für den Dogmatiker selbst wird dieses Verfahren in jenen Fällen besonders problematisch, in denen von den Befürwortern einer neuen, milderen Praxis der Kirche vorausgehend der Grundsatz geltend gemacht wird: An der Unauflöslichkeit der Ehe ist nicht zu rütteln! Weil dieser dogmatische Glaube unangegriffen feststehe, brauche – so meinen die betreffenden Autoren – die Unauflöslichkeit der Ehe nicht mehr erörtert zu werden. Die neue Praxis solle deshalb auch nicht als Ausnahme von dem göttlichen Recht der Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe angesehen werden, sondern nur als ein barmherziges Entgegenkommen der Kirche in menschlichen Härtefällen. Diese Argumentation ist aber aus vielerlei Gründen angreifbar. Hinter ihr steht die Auffassung, dass eine Lösung, die an der Unauflöslichkeit der Ehe verbal festhält, dem Glauben der Kirche nicht mehr widersprechen könne. Hier wird nicht mehr mit der Möglichkeit gerechnet, dass eine praktische Lösung oder Regelung der zuvor festgehaltenen Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe durchaus widersprechen und sie aushöhlen könne. Es ist, als wenn mit einer rein formalen Absichtserklärung am Anfang der Problemerörterung die dogmatische Stringenz des Ergebnisses schon gesichert werden solle. Man beachtet hierbei nicht, dass selbst aus wahren Prämissen bei Nichteinhaltung der Folgerichtigkeit durchaus ein falscher Schluss zustande kommen kann. Aber man setzt bei einem solchen Anfang (mit einer verbalen Behauptung der Unauflöslichkeit der Ehe) auch voraus, dass es heute einen ungebrochenen Glauben an die Sakramentalität und Unauflöslichkeit der Ehe gebe und dass das theologische Denken diesbezüglich alle Implikationen und Konsequenzen schon erfasst hätte. Weil man sich des dogmatischen Befundes dieser Art völlig sicher weiß, kommt es am Schluss angesichts der gefundenen praktischen Lösungen häufig auch gar nicht mehr zu der Rückfrage, ob das Ergebnis dem dogmatischen Befund entspricht, was z.T. daraus zu erklären ist, dass man das Gewicht dieses Befundes, seine Folgenschwere und auch seine Strenge nicht bedacht hat. Deshalb wäre bei der Erstellung aller solcher Lösungen im Nachhinein erst noch einmal zu prüfen, ob sie sich wirklich aus der dogmatischen Wahrheit ableiten lassen und durch sie gedeckt sind. Aber methodisch am einwandfreiesten wäre ein Vorgehen, das mit der Erörterung der dogmatischen Wahrheit über die Sakramentalität der Ehe und ihrer Konsequenzen hinsichtlich der Wesenseigenschaften beginnt. Bei einem solchen Vorgehen könnte sich freilich ergeben, dass die Möglichkeiten zu wirklichen Lösungen solcher Grenzprobleme auf dem Boden eines ungeschmälerten dogmatischen Glaubens geringer und subtiler sind, als sie einem experimentierenden Denken vorschweben. Aber dadurch könnten die Bemühungen um solche Lösungen, deren Angemessenheit und Bedeutung nicht bestritten werden soll, von vornherein der Gefahr eines gewissen kirchlichen Irrealismus entzogen werden. Vor allem aber könnte am Ende der Verdacht ausgeschlossen werden, dass mit der verbalen Behauptung der Unauflöslichkeit der Ehe und der "milderen kirchlichen Praxis" doch eine gewisse "doppelte Wahrheit" etabliert werde, bei welcher Theorie und Praxis nur noch vordergründig zusammenzuhalten sind. 2. Geschichtliche Voraussetzungen Die hier beabsichtigten Überlegungen haben einen dogmatischen Skopus und verfolgen nur die begrenzte Absicht, aus dem Zusammenhang der sakramentalen Wirklichkeiten "Eucharistie", "Ehe" und "Kirche" (gleichsam aus dem "nexus mysteriorum inter se") (9) eine Einsicht in die theologischen Gründe der Unauflöslichkeit der Ehe zu vermitteln, die auch in Grenzfällen grundsätzlich nicht aufgegeben werden kann (es sei denn, die Begründung hätte in demselben dogmatischen Zusammenhang ihren Anhalt). Trotzdem soll der "traditionsgeschichtliche"9a Hintergrund der dogmatischen Erörterung wenigstens andeutungsweise umschrieben werden, und dies in der zugegebenermaßen mehr negativ-sichernden Absicht, dass den dogmatischen Erhebungen nicht gravierende Argumente aus der Tradition entgegengehalten werden. Da die glaubensverbindliche Tradition selbst eine dogmatische Instanz ist, müsste ein aus ihr erhobener gegenteiliger Befund natürlich den dogmatischen Beweis erschüttern. Wegen der hier vorgenommenen Begrenzung auf den eigentlich dogmatisch-systematischen Aspekt soll aber die geschichtliche Problematik nur auswahlweise und an jenen Punkten aufgegriffen werden, wo sie schwierig ist und dem dogmatischen Befund gewisse Widerstände zu bieten scheint. Was das Neue Testament selbst angeht, so ist es für das in Frage stehende Problem der Zulassung geschiedener Wiederverheirateter zur Eucharistie nicht direkt und unmittelbar heranzuziehen. Jedoch ist die Tatsache nicht zu übergehen, dass die synoptischen Jesusworte über Ehe- und Ehescheidung (Mk 10,2-12; Mt 5,27-32; 19,3-12; Lk 16,18) durchaus bestimmt gehalten sind und eine entschiedene Forderung nach der Unauflöslichkeit der Ehe in der neuen Heilszeit an sich tragen. Obgleich natürlich auch hier Unterschiede in der Interpretation dieser Texte aufleuchten, sind doch manche entschärfenden Deutungen, die etwa nur an ein "theologisches Postulat" (10) Jesu denken oder an einen "Appell", dessen Erfüllung "dem gläubigen Gewissen überlassen" (11) bleibt, oder an einen Aufruf zur "freien Treue"‚ (12) als unzureichende Erklärungsvorschläge anzusehen, welche Vorstellungen der eigenen Zeit und Situation in die Texte hineintragen. (13) Es gibt aber auch hier bemerkenswert positive Urteile, wie etwa bei R. Schnackenburg bezüglich der entscheidenden Markusaussage (Mk 10,11f.) deutlich wird: "… Markus hat das Ehescheidungsverbot Jesu auf die Verhältnisse der heidenchristlichen Gemeinde angewendet und damit zu verstehen gegeben, dass er das Wort Jesu in einem strikten Sinn, als wirkliches, in den Verhältnissen dieser Welt zu Verwirklichendes Gebot Jesu auffasst." (14) Problematischer scheint die Situation bezüglich der Deutung der sogenannten "Unzuchtklauseln" beschaffen zu sein (Mt 5,32; 19,9), bei deren Interpretation die Meinungen bezüglich des Grundes für die faktische Lösung eines ehelichen Verhältnisses auseinandergehen. Auch wenn man sich dogmatisch die Lösung nicht dadurch erleichtern sollte, dass man hier (mit manchen Exegeten) alles auf die Einfügung durch Matthäus abstellt, die eben nicht von Jesus stamme, so ist doch die Auffassung durchaus begründbar, dass "jedenfalls von Matthäus keine wirkliche Ausnahme vom Ehescheidungsverbot beabsichtigt" (15) war, auch wenn man sich nicht auf die dazu sehr passende Theorie von H. Baltensweiler (16) beruft. Auch das paulinische Zeugnis ist nicht als Gegeninstanz zu verstehen. (17) Auch wenn bezüglich der Deutung der neutestamentlichen Ehegebote manche Interpretationsprobleme bestehen bleiben, so ist das ein normaler Befund, der mit dem Wesen der historisch-kritischen Methode zusammenhängt. (18) Sie ist weder dazu geschaffen noch dazu befähigt, endgültige Glaubensentscheide zu treffen und bezüglich der Schrift Glaubensgewissheit zu vermitteln. Das ist die Aufgabe der lehrenden Kirche und ihrer lebendigen Tradition. Der Traditionsbefund scheint aber, besonders im Hinblick auf die ersten Jahrhunderte, eindeutig für eine strenge Unauflöslichkeitsauffassung der Kirche zu sprechen. Demgemäß hat G. Pelland (mit H. Crouzel) darauf aufmerksam gemacht, dass kein vornizänischer (18a) Vater Mt 19,9 zitiert, die Stelle damals offensichtlich also nicht im Sinne einer Milderung der strengen Praxis gedeutet wurde. Diesbezüglich wird hier dann sogar die Vermutung ausgesprochen, dass es sich bei diesem Text um eine Interpolation handeln könne. (19) Ein Problem bietet innerhalb dieses Zeitraums nur eine Aussage des Origenes, der davon spricht, dass einige Bischöfe "gegen das Geschriebene" (!) auf Grund der Matthäusklausel die Praxis der Wiederverheiratung zuließen. (20) Aber es ist bezeichnend, dass der alexandrinische Theologe diese Praxis nicht etwa theologisch rechtfertigt, sondern sie nur menschlich verständlich findet. Im griechischen Bereich, in dem die Entwicklung etwa seit dem 4. Jh. eine andere Richtung nahm, (21) scheint Epiphanius v. Salamis († 403) in der Frage der Wiederverheirateten ein gewisses dogmatisches Entgegenkommen zu zeigen, wenn er von demjenigen, "der sich von seiner Frau wegen Unzucht, Ehebruch oder aus einem anderen Grunde getrennt hat", erklärt, "das Wort Gottes klage ihn nicht an und schließe ihn weder aus der Kirche noch vom Leben aus, sondern dulde sein Verhalten wegen seiner Schwäche". (22) Aber dieses Urteil ist offensichtlich ohne theologische Begründung vorgetragen. (23) Auch die gelegentlich als ein solches Entgegenkommen gedeutete Aussage Basilius' d. Gr. († 379), dass man eine Frau, die mit einem von seiner ersten Frau im Stiche gelassenen Mann zusammenlebt, nicht einfach als Ehebrecherin bezeichnen solle, (24) ist kein Argument für eine neue dogmatische Lehre; denn sonst treten Chrysostomus im Morgenland, (25) genauso wie Ambrosius, (26) Hieronymus (27) und Augustinus (28) im Abendland angesichts der von der kaiserlichen Gesetzgebung herkommenden Schwierigkeiten entschieden gegen die Erlaubtheit einer Ehescheidung und gegen die Ermöglichung einer Wiederverheiratung auf. Im Abendland gibt es davon, soweit zu sehen ist, eine gewisse Ausnahme nur im Ambrosiaster, der im Anschluss an eine offensichtliche Überinterpretation von 1 Kor 7,11 dem von einer ehebrecherischen Frau verlassenen Mann eine Wiederverheiratung zugesteht. (29) Aber die Beschränkung dieser Möglichkeit allein auf den Mann zeigt doch deutlich das Einwirken noch nicht ganz überwundener antiker Vorstellungen, so dass dieser Aussage keine besondere dogmatische Relevanz zukommt. Deshalb darf bis einschließlich zum 5. Jh. das Urteil J. Auers Geltung beanspruchen: "Sonst stimmen Ost- und Westkirche in der Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe überein." (30) Allerdings scheint die nachfolgende praktische Entwicklung zumal im fränkisch-germanischen Bereich seit der Merowingerzeit in der synodalen Praxis Entwicklungen gefördert zu haben, die der dogmatischen Auffassung der ersten fünf Jahrhunderte widersprechen. Während in der Zeit zuvor die Partikularsynode von Elvira (etwa um 303) den Ehebruch als Scheidungsgrund ausschließt und der Frau, die dem zuwiderhandelt, die Kommunion verweigert (DH 117), und das Konzil von Karthago (418) ebenfalls keinerlei Möglichkeit zur Wiederverheiratung (im c. 8) (31) eröffnet, machte sich in der fränkischen Landeskirche naturgemäß der Einfluss der alten Stammesgesetzlichkeit geltend, die in ihrer Pragmatik Ehescheidung und Wiederverheiratung nicht ausschließen konnte. Diese Pragmatik drang auch in die (nicht als offizielle Schriften der Kirche anzusehenden) Pönitentialbücher ein. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass einige fränkische Synoden (u.a. die Synoden von Agde [506], Verberie [756], Compiègne [757]) sich unter dem Druck der Verhältnisse den staatlichen Gepflogenheiten anpassten. (32) Aber dass hier keine dogmatischen Überzeugungen bestimmend waren, zeigt in der Folgezeit das beharrliche Bemühen um die Reform dieser Missbildungen gemäß der abendländischen Tradition und dem römisch-kirchlichen Recht, das vor allem in der Karolingerzeit auch auf synodaler Ebene zum Erfolg führte (Friaul 796, Paris 829). (33) Symptomatisch für diese Entwicklung ist der Streitfall zwischen Papst Nikolaus I. († 867) und König Lothar II. († 869), in dem jener unter dramatischen Umständen (die sogar die Absetzung der Erzbischöfe von Köln und Trier einschlossen) die alte kirchliche Lehre und Disziplin verteidigte. (34) Überblickt man diese Entwicklungen, (35) so wird man zwar nicht die großen Schwierigkeiten übersehen können, die sich der Durchsetzung der kirchlichen Lehre in der Praxis entgegenstellten. Aber auf keinen Fall wird man daraufhin der von manchen konstruierten "Traditionslinie" für eine mildere Praxis zustimmen können, die angeblich als schwächere Parallele neben der "amtlichen" und eindeutigen Linie einherging. Im Lichte dieser Entwicklung ist dann auch (unter Übergehung der nicht problematischen lehramtlichen Zeugnisse von Innozenz I. [† 417] bis zum Armenierdekret von 1430 [DH 1327]) der heute vielerörterte Befund des Tridentinums in Sess. XXIV c. 7 zu interpretieren. Die ausgiebig geführte Diskussion, in der bis auf weiteres die Argumente beider Seiten ausgeschöpft erscheinen, (36) hat ein Ergebnis zutage gefördert, das, rein unter geschichtswissenschaftlichem Aspekt betrachtet (und abgesehen von dem Urteil des Glaubens, das mit dem Ergebnis der historischen Forschung nicht einfach identisch ist), einer restriktiven Deutung des c. 7 wenig Anhalt bietet. Die Auffassung, dass das Tridentinum die Unauflöslichkeit der Ehe nicht definiert, sondern nur die Leugner der kirchlichen Disziplinargewalt über die Ehe habe ausschließen wollen, (37) ist mit der Berufung auf das "iuxta evangelicam et apostolicam doctrinam" (37a) nicht vereinbar. Eine gewisse verbleibende Unschärfe bezüglich der vom Konzil verwandten Terminologie von "Häresie" und "Dogma" erlaubt nicht den Schluss‚ dass hier vom Konzil nur die Forderung nach einer "fides ecclesiastica" erhoben worden wäre. (38) "Der Verlauf der Debatte um den Zusatz zu 'ecclesiam errare' (38a) in Can. 7‚ die stets unangefochten gebliebene Forderung des Can. 5 und die Begründung der Unauflöslichkeit der Ehe im Proömium sprechen dafür, dass das Konzil diese als eine in der göttlichen Offenbarung begründete Lehre der Kirche betrachtete." (39) Auch die neuerdings eingeführte Unterscheidung, wonach das "iuxta evangelicam et apostolicam doctrinam" (im Zusammenhang mit der Tatsache der Nichtverurteilung der griechischen Praxis gesehen) nur die Schrift- und Offenbarungsgemäßheit der katholischen Lehre behaupte, aber die Schriftgemäßheit einer anderen Auffassung nicht negiere, ist zwar formal zutreffend. Aber es ist falsch, daraus zu folgern, dass es noch eine andere schriftgemäße Praxis geben könne; (40) denn dann hätte zunächst historisch betrachtet das Konzil eine Verurteilung der reformatorischen Auffassung nicht vornehmen können (die Reformatoren hätten sich ja auf diese andere, von der Schrift gebotene Möglichkeit berufen und damit die kirchliche Lehre ins Unrecht setzen können). Aber es ist auch theologisch ausgeschlossen, dass die Offenbarung in einer entscheidenden Frage, in der es um einen kontradiktorischen Gegensatz geht (Eingehen einer neuen Ehe bei Ehebruch oder Nichteingehen einer solchen Ehe), mehrere Möglichkeiten offenlasse. Auch die nachfolgende Interpretation des Tridentinums durch die Päpste schließt eine solche Möglichkeit aus. Auch wenn der Traditionsbefund hinsichtlich der Frage nach Unauflöslichkeit und Wiederverheiratung objektiv keinen Grund für die Annahme einer Unsicherheit der Kirchenlehre bietet, so ist damit der theologische Beweis für die innere Stringenz dieser Lehre noch nicht erbracht, der von der Dogmatik zu leisten ist. 3. Dogmatische Grundgedanken aus der Einheit von Ehe – Kirche – Eucharistie a) Es genügt für die Erkenntnis der Sakramentalität der Ehe nicht, sie als im "Grundsakrament (40a) der Kirche verwurzelt" zu bezeichnen, von woher den Eheleuten "die unverbrüchliche Treue Gottes zugesprochen ist". (41) Es ist auch nicht vollauf genügend, zur Erklärung der eigentümlichen Sakramentalität der Ehe darauf hinzuweisen, dass sich in ihr das Leben und Wirken der Kirche verdichte. Unter Ausschöpfung der tiefsten neutestamentlichen Aussagen über die Ehe in Eph 5,21-33 (42) (eine Stelle, die heute bezeichnenderweise nur wenig herangezogen wird) ist vielmehr zu ersehen: Die Ehe bildet das ganze generelle Sakrament "Kirche" nach, sie formt es in spezieller Weise in eine personal-individuelle Geschlechtsgemeinschaft aus. Da das "Ganzsakrament" Kirche aber wesentlich in der mysterienhaften und doch auch zeichenhaften Verbindung zwischen Christus und seinem Leib (den Gläubigen) besteht, ist die Ehe näherhin eine wirklichkeitserfüllte Abbildung dieses Christus-Kirche-Mysteriums. Sie ist "das Bild und die Teilhabe an dem Liebesbund Christi und der Kirche". (43) Ehe ist so nach katholischem Glaubensverständnis eine besondere Ausformung und Ausgliederung der Heilsgemeinschaft zwischen Christus und Kirche. Sie kann deshalb vom Zweiten Vatikanischen Konzil, besonders sofern sie ihre Fruchtbarkeit in der Familie entfaltet, auch als "Hauskirche" (44) bezeichnet werden. Darin tritt der ekklesiologische Charakter der Ehe hervor, der im Vergleich zur ekklesiologischen Bedeutung der anderen Sakramente einzigartig ist; denn kein anderes Sakrament ist in seiner Struktur ein zwischenmenschlicher, personaler Bund. Keines kann deshalb die Vollendung des Erlösungswerkes, die in der bleibenden Vereinigung Christi mit der Kirche besteht, so realistisch und intensiv ausbilden, wie es die Ehe als Gemeinschaft vermag. Unter diesem Aspekt ist sie eine besonders subtile Ausformung der in der Kirche Christi weitergehenden Erlösungswirklichkeit. Diese im Sakrament ausgefaltete Erlösungswirklichkeit kommt wie bei jedem Sakrament "objektiv" zustande, d.h. letztlich durch das Tun Christi, durch welches das sakramentale Geschehen gültig wird, sofern die Empfänger auf dieses Tun mit ihrem Willen eingehen. So ist ein einmal gültig empfangenes Sakrament auf Grund seiner Wirksamkeit "ex opere operato" (44a) immer gültig. Das hat nun für die Ehe, die nicht nur ein "sacramentum in fieri", sondern auch ein solches "in esse" (44b) ist, eine besonders tiefgehende Bedeutung. Die Wirkung Christi bezieht sich im vollen Umfang auch auf die weitergehende Ehe. Dies ist aber nicht allein aus der "objektiven" Wirksamkeit auch dieses Sakramentes zu erweisen, sondern auch aus seiner inneren gnadenhaften Ausstattung, wobei nicht sogleich und ausschließlich an die heiligmachende Gnade als die spezifische gratia sacramentalis (44c) zu denken ist (die tatsächlich auch fehlen kann). Weil nämlich in diesem Sakrament das Abbild der Einheit von Christus und Kirche ausgeformt wird, der Abbildcharakter aber durchaus realistisch als Übertragung des unauflöslichen Verhältnisses Christi zu seiner Kirche verstanden werden muss, ergibt sich daraus als erste Wirkung die Unauflöslichkeit des Ehebandes. Diese stark rechtlich gehaltene Formulierung hat einen durchaus theologisch-heilshaften Sinn. Sie besagt, dass Christus hier dem Bunde zweier Menschen eine objektive Qualifikation mitteilt, die die Ehegatten mit ihrem freien Willen übernehmen. (45) Die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe resultiert also nicht allein und erstlich aus einem intersubjektiven Geschehen zwischen den beiden Partnern, sondern aus der Schaffung der Gleichbildlichkeit der Christus-Kirche-Einheit, sofern diese von den betreffenden Personen in Freiheit angenommen wird. Es ist nun vonseiten Christi unmöglich, diese Gleichbildlichkeit, die auf der Ebene der Realität von "res et sacramentum" (45a) liegt, jemals zurückzunehmen. Es ist aber genauso unmöglich, dass sie legitimerweise von den Eheleuten zurückgenommen werden könnte. An dieser Stelle gewinnt nun auch der interpersonale Akt des Konsensaustausches (45b) oder des ehelichen Treuegelöbnisses seine anthropologische und theologische Bedeutung. Mit der Notwendigkeit dieses Konsenses und der dahinterstehenden Intention ist zunächst der heute oft erhobene Einwand abgewehrt, dass es für christliche Brautleute einen Automatismus zwischen Ehe und Taufe gebe. Auch ein Getaufter empfängt das Ehesakrament nicht, wenn er keine qualifizierte Intention und keine eindeutige Willenserklärung setzt. Bezüglich der Bedeutung dieses Willensentscheides ist nun ebenfalls zu erkennen, dass er legitimerweise niemals mehr zurückgenommen werden kann und dass die Unauflöslichkeit der Ehe auch "von unten her", d.h. auch anthropologisch begründet ist. Allen personalen Entscheidungen, die den Mitmenschen in seinem Wesen und in seinem Kern betreffen, ist nämlich ein Ausschließlichkeits- und ein Totalitätsmoment eingesenkt, das solche Entscheidungen sittlich unwiderrufbar macht. Die ethische Entscheidung zur totalen Hingabe an den anderen kann weder sachlich noch zeitlich begrenzt sein, sonst wäre sie nicht total. Von hier aus lässt sich auch schon der Widerspruch nachweisen, der in der Behauptung liegt, dass bei einer Wiederverheiratung (immer unter der Voraussetzung des noch lebenden früheren Ehepartners verstanden) ein ethisch gleichwertiger Akt der Hingabe geleistet werden könne wie bei der ersten Eheschließung; denn ein Akt der Totalhingabe an einen Menschen kann nicht ein zweites Mal und nicht gegenüber einem zweiten Menschen geleistet werden. Die Behauptung von der gleichwertigen oder gar tieferen Bindung einer zweiten "Ehe" scheitert am Totalitäts- und Ausschließlichkeitsanspruch des ersten Ehegelöbnisses. So wird eine Verschränkung der Seinsgründe für die Unauflöslichkeit der Ehe sichtbar, in der sich die von der Heilsordnung und von Christus herkommende Motivation mit der aus der anthropologischen Ordnung kommenden Begründung (die ja von vornherein auf die Heilsordnung ausgerichtet ist) innerlich verknüpft. (46) Beide Motivationen sind aus dem Wesen des Christusereignisses und seiner bleibenden Vergegenwärtigung auch im Ehesakrament abzuleiten: Die unauflösliche Entscheidung Christi für die Menschheit und zumal für seine Kirche findet ihre Ausweitung in der Entscheidung zweier Menschen füreinander. An dieser Stelle wird etwas vom Wesen des katholischen Christentums deutlich, zu dem an hervorstehenden Punkten unaufhebbare Entscheidungen gehören, so in der Taufe, im Lebenszeugnis für Christus, aber auch in den sogenannten Standessakramenten des Priestertums und der Ehe. Freilich wird dieser Argumentation heute häufig widersprochen mit dem Hinweis auf die personale Liebe der Eheleute, die zum Wesen der Ehe gehöre und die auch "sterben" könne. (47) Diese Auffassung (die im Grunde in der Kirche, welche die Unauflöslichkeit der Ehe festhalten möchte, nicht diskutiert werden müsste) verkennt jedoch gänzlich den spezifischen Charakter der ehelichen Liebe, die von wesentlich anderer ontologischer Qualität und Dignität ist als sinnliche Zuneigung und seelische Affinität. Diese Liebe ist ein hoher sittlicher Akt der Hingabe an die andere Person in ihrer gottgesetzten Einmaligkeit und Würde. Je höher aber die Qualität und Dignität eines Liebesaktes in der Ordnung der Liebe steht, umso mehr ist dieser Akt mit der Treue zur anderen Person verknüpft. So gehört die Treue zur Substanz der ehelichen Liebe. Sie findet ihren Ausdruck in den Gütern der Ehe (vor allem in der "fides" und im "sacramentum"). (47a) Das ist ein objektiver Ausdruck, der auch dann sittlichen Bestand hat und verpflichtend bleibt, wenn die sinnlich-seelische Zuneigung schwindet. So wichtig die menschliche Liebe für die vollkommene natürlich-übernatürliche Ehe auch ist, so kann sie doch nicht als Wesen der Ehe, zumal nicht der sakramentalen Ehe ausgegeben werden. Sie ist ein integrierender Teil, bei dessen Ausfall das Wesen als solches nicht zerstört wird. Anders würde nicht nur das natürliche Ethos der Ehe verletzt, sondern auch die sakramentale Gabe Gottes in Jesus Christus in die Verfügung der Menschen gestellt, was dem sakramentalen Denken völlig widerspräche. Diese spezifische Ausgliederung (47b) des universalen Christusgeheimnisses "Kirche" ist gewiss nicht als staunenerregendes Wunder göttlicher Heilsmöglichkeiten erdacht. Es hat selbst heilsökonomische (47c) Bedeutung. Es soll das Heil in einer den Menschen besonders angepassten, in der Natur vorgegebenen und wegen ihrer Subtilität besonders verletzlichen (durch die Sünde tatsächlich auch verletzten) Ordnung fortzeugen. Deshalb liegt der Sinn der Ehe nicht in einer zweiten Darstellung des Geheimnisses der Kirche (mit den sich daraus ergebenden Gnadenwirkungen für die Ehepartner), sondern in der Fortführung der Heilswirklichkeit, im Aufbau des Gottesreiches von einzelnen kleinsten Gemeinschaften und Zellen her. So ergibt sich eine innige Verschränkung von Ehe und Kirche, die sowohl seinshaften wie auch tathaften Charakter besitzt: Die Kirche trägt die Ehe seinshaft, indem sie ihr als Urwirklichkeit zugrunde liegt, sie wird aber auch ihrerseits von der sakramentalen Ehe getragen, insofern sie ohne jene eine Vollkommenheit entbehrte. Die Kirche erfüllt die Ehe aber auch tathaft mit der aus ihrer Lebensverbindung mit Christus fließenden Gnade; sie erfährt jedoch auch umgekehrt durch die Ehe eine Vervollkommnung, die dem sich vollendenden Leibe Christi notwendig ist. Ehe und Kirche sind demnach als spezifische "Bundes"- und "Gemeinschaftssakramente" in einer unzertrennbaren Weise ineinander verschränkt. Das Band, das Christus und die Kirche umschließt, schlingt sich in Form einer verkleinerten Schleife auch um die Ehe. Das hat nun eine einschneidende Konsequenz für die faktisch aufgegebene Ehe. Wenn die Gemeinschaft zerstört ist (was in formeller Weise durch eine Wiederverheiratung geschieht), reißt beim katholischen Christen auch das [sakramentale] Band zur Kirche (im Bereich der tätigen Gliedschaft)‚ weil das eine Band wesentlich mit dem anderen zusammenhängt, so dass jede Störung der ehelichen Gemeinschaft sich auch auf die Verbindung mit der Kirche auswirkt. Für den ehelichen Menschen ist deshalb Gemeinschaft mit der Kirche nicht anders möglich als unter grundsätzlicher Wahrung des ehelichen Bandes. b) Das über das Ganzsakrament "Kirche" in seiner Gemeinschaftsstruktur Gesagte empfängt eine weitere Überhöhung durch den Aufweis des inneren Bezuges zwischen Kirche und Eucharistie. Die Kirche kann nach der gesetzten Ordnung nur deshalb als mystisch-zeichenhafte Einheit zwischen Christus und den Gläubigen bezeichnet werden, weil es die Eucharistie und den eucharistischen Leib Christi gibt. Der eucharistische Leib, in dem Christus sich realsakramental der Kirche hingibt, bewirkt erst die vollkommene Einigung der Kirche als dem "mystischen" Leib Christi. Es ist eine ursprüngliche Glaubensüberzeugung der Kirche, dass die Eucharistie die in der Taufe und im Glauben geschlossene Gemeinschaft der Kirche aufs Neue bezeichnet, aber auch von neuem bewirkt. Immer galt die Eucharistie als das "sacramentum unitatis" und als "vinculum caritatis" (48) schlechthin. Das neuerliche Bewirken der Gemeinschaft ist als höchste Steigerung der Einheit der Gläubigen zu verstehen, als intensivstes Zusammenwachsen der Glieder des Leibes untereinander wie mit ihrem Haupt. Die Lebensverbundenheit der Gemeinde muss verständlicherweise ihre höchste Intensivierung in dem Geschehen erfahren, in dem sich Christus als Opfer der Kirche hingibt und die Kirche selbst, mit dem Haupt verbunden, sich ebenfalls zum Opfer darbringt; denn "euer eigenes Geheimnis empfanget ihr. Ihr antwortet Amen zu dem, was ihr selbst seid und unterschreibt es durch diese Antwort." In der Eucharistie wird "das Geheimnis unserer Einheit und unseres Friedens auf seinem Tisch konsekriert". (49) Deshalb ist die Eucharistie nicht nur unter individuellem Aspekt "Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens". (50) Sie wird auch unter sozialem Aspekt zum Brennpunkt des christlichen Daseins, in dem sich alle Linien sammeln und zum höchstmöglichen sichtbaren Ausdruck der Gemeinschaft verbinden. Im Vollzug der Eucharistie wird deutlich, dass die Kirche vorzüglich Kommuniongemeinschaft ist. In diesem Geschehen tritt ihr Gemeinschaftscharakter nicht nur der Intensität, sondern auch dem Umfang nach am vollkommensten in Erscheinung; denn in der Feier der Eucharistie wird die Kirche auch in der Einheit ihrer Ordnungen sichtbar, als Einheit des Glaubens, des allgemeinen und besonderen Priestertums wie als Einheit des Amtes und der Leitung. So ist die Eucharistie der höchstmögliche diesseitige Ausdruck der inneren und sichtbaren (sakramentalen) Einheit der Kirche. Da die Gnade dieser Einheit vom Gläubigen auch die höchstmögliche Disposition erfordert und die fundamentale Einheit mit der Kirche voraussetzt, war es beständiger Glaube der Kirche, dass an dieser Feier weder die Sünder noch die Schismatiker oder Häretiker teilnehmen könnten, ein Gedanke, der heute dort zu verblassen beginnt, wo die Eucharistie in unklarer Weise als ein per se sündentilgendes Sakrament ausgegeben wird. Dagegen ist es eine aus dem Wesensverständnis der Eucharistie kommende Wahrheit, dass nur die würdigen Glieder der Gemeinschaft am Tisch des Herrn teilnehmen können. Deshalb war in der alten Kirchenbuße der Ausschluss von der Eucharistie ein wesentlicher Bestandteil des Bußverfahrens. Aber vor allem galt dieser Ausschluss gegenüber den Häretikern und Schismatikern, die wegen des Mangels an dem rechten Glauben oder der Nichtanerkennung der hierarchischen Führung von der aktiven Kirchengemeinschaft getrennt waren. Es war und ist der Glaube der Kirche, dass das höchste Zeichen der Gemeinschaft, die Eucharistie, von denen nicht gesetzt werden kann, die auf der Ebene des sichtbar Zeichenhaften nicht die fundamentale und volle Kirchengliedschaft besitzen. Derselbe Grundsatz verwehrt es auch, die Eucharistie etwa als Mittel zur Erreichung einer noch nicht vorhandenen höheren Einheit zu benutzen. Das Höchste innerhalb einer Ordnung kann nicht Mittel zum Zweck für etwas angeblich Höheres werden, das es in der sichtbar zeichenhaften Ordnung nicht mehr geben kann. c) Wenn die Eucharistie der höchste Gemeinschaftsakt der Kirche ist, wenn sich die Kirche in ihr gleichsam zusammenfasst und in höchster Konzentration verwirklicht, so gilt das auch für die Kirche als Organismus, der aus vielen Teilorganismen und kleineren Gemeinschaften gebildet ist. Deshalb hat es einen theologischen Grund, wenn kirchliche Teilgemeinschaften (Orden, religiöse Kommunitäten u.ä.) ihr Lebenszentrum in der gemeinsamen Eucharistiefeier suchen; denn als höchstem Gemeinschaftsausdruck eignet der Eucharistie naturgemäß auch die Fähigkeit, jede kirchliche Gemeinschaft (und nicht nur den einzelnen) zu adeln, in ihrer Würde zu erhöhen, in ihrem Bestand zu festigen und zu verinnerlichen. Das gilt in besonderer Weise von einer Gemeinschaft, die selbst im engsten Sinne ekklesiologischen Charakter besitzt, die eine Ausformung des Universalsakramentes Kirche und ein wesensnotwendiges Organ der Kirche darstellt. Deshalb ist die Wesensbeziehung von Eucharistie und Ehe immer gesehen worden. Sie hat auch einen gewissen äußeren Ausdruck gefunden in dem früher geübten Ritus der Eheschließung in Verbindung mit der Brautmesse, dessen heutiges Zurückgehen auch nicht nur auf soziologische Änderungen zurückzuführen ist. Die wesentliche Verbindung, die zwischen Eucharistie und Ehe besteht, kann außer der schon genannten ekklesiologischen Begründung noch mit anderen Argumenten aufgewiesen werden. So besteht eine tief innere Affinität zwischen der Verleiblichung des geistförmigen Christus in der Eucharistie und der Verleiblichung der Liebe in der Ehe, die aus der Kraft des Sakramentes zugleich auch zur Vergeistigung des Leiblichen führen soll. Der Opfercharakter der Vergegenwärtigung Christi prägt sich auch im Opfercharakter der Ehe aus, die so über die Anerkennung des Kreuzes zu einem Heilsgeschehen für die Gatten wie für die Kirche und Welt werden soll. Aus solchen seinshaft ontischen (und nicht nur aszetischen) Gründen hat das Glaubensbewusstsein die Eucharistie immer als den entscheidenden Kraftquell der sakramentalen Ehe betrachtet, aber auch umgekehrt daran festgehalten, dass die sakramentale Ehe zur lebendigen Realisierung des eucharistischen Opfers beiträgt; denn in der sakramentalen Ehe findet sich nicht nur ein realistisch-lebensmäßig erfülltes Abbild der Hingabe Christi an seine Braut, sondern die freud-, aber auch opfervolle Hingabe der Gatten in Ehe und Familie strahlt auch auf die Realität des eucharistischen Opfers der Kirche zurück. In diesem Rückbezug wird das Opfer der Gläubigen von einem bestimmten Stand der Kirche mit lebensmächtiger Realität erfüllt, so dass hier in besonders realistischer Weise ein Stück menschlichen Lebens mitgeopfert wird. So ist gerade die Teilnahme christlicher Eheleute am Opfer der Kirche ein unersetzlicher Beitrag zur lebensmäßigen Realisierung des eucharistischen Opfergeschehens, dessen Ausbleiben die Kirche um einen spezifischen Beitrag ärmer machen müsste. Vor allem aber von der Darstellungsfunktion der Eucharistie lässt sich für die innere Verbindung beider Sakramente ein wesentliches Argument gewinnen. Weil die Eucharistie die Kirche als den Leib Christi insgesamt realsymbolisch bezeichnet und darstellt, muss sie dies auch gegenüber der sakramentalen Ehe tun, zumal wenn die Eheleute selbst am Opfer teilnehmen. Im eucharistischen Opfergeschehen wird dann auch die "Hauskirche", welche die Ehe bildet, als Gnadenzeichen dargestellt, real versinnbildlicht und – weil es sich immer um eine wirksame Darstellung handelt – genauso wie die Kirche aufs höchste konkretisiert, in ihrer Einheit bestärkt und in ihrer Christusverbindung intensiviert. Es ist ein theologisch folgerichtiger Gedanke, dass jenes Geschehen, welches die "Großkirche" zur höchsten Selbstverwirklichung erhebt, auch die "Hauskirche" zu ihrer vollkommensten übernatürlichen Selbstverwirklichung führen muss. Wegen des innerwesentlichen Zusammenhangs von Kirche, Eucharistie und Ehe müssen alle Vorzüge, die das Verhältnis von Kirche und Eucharistie qualifizieren, auch auf das Ehesakrament übertragen werden, und dies nicht in metaphorischem Sinne, sondern in sakramental-seinshafter Weise, die objektiv zur Wirkung kommt, selbst wenn christliche Eheleute um diese Zusammenhänge nur in einer Art von fides implicita (50a) wissen. d) Diese seinshaften Zusammenhänge gelten natürlich nur für die sakramentale Ehe, die in ihrem Bestand unangetastet ist, und nicht für ein nichtsakramentales "eheähnliches" Geschlechtsverhältnis. Von diesem sakramentalen Zusammenhang her kann nun aber auch umgekehrt die innere Unmöglichkeit eines Eucharistieempfanges von geschiedenen Wiederverheirateten erwiesen werden. Die Eucharistie kann keine Geschlechtsgemeinschaft bezeichnen, konkretisieren und festigen, die keine sakramentale Ehe ist. Wenn ihr das faktisch dennoch zugemutet wird, vollzieht sich ein Vorgang, der einer "simulatio sacramenti" (50b) ähnlich ist; denn die Eucharistie kann in diesem Falle das nicht vorhandene Eheband nicht bezeichnen, darstellen oder intensivieren; aber auch die in einer ungültigen "eheähnlichen" Verbindung Lebenden können diese ihre nichtkirchliche Gemeinschaft nicht in der Eucharistie darbringen oder in das Opfer Christi einbeziehen. Es ist auch nicht zu sehen, wie ihnen (oder einem von ihnen) diese Teilnahme an der Eucharistie die Gnade des Sakramentes spenden soll; denn schon nach patristischer Auffassung (Augustinus) ist die letztintendierte Wirkung der "caro Christi" der "spiritus Christi", (50c) d.h. die geistige Gemeinschaft mit Christus und seinem mystischen Leibe. Da aber die betreffenden Menschen die vorausgehende Einheit mit der Kirche nicht besitzen, kann ihnen auch die Vertiefung und Intensivierung der Einheit durch den Empfang der "caro Christi" nichts nützen. Sie empfangen, unter dogmatischer Perspektive gesehen, die "caro Christi" in einem nur materialen Sinne. Einen solchen Empfang kann die Kirche aus dogmatischen Gründen nicht erlauben. Sie würde damit in einem ontologischen Sinn unwahrhaft handeln und die sakramentale Ordnung, die sie in ihrem Wesen nicht ändern kann, umstoßen. 4. Einwände gegen die dogmatische Lehre a) Nun scheint die dogmatische Argumentation an Kraft zu verlieren, wenn sie auf die subjektive Ebene verlagert und mit der persönlichen Situation der betreffenden Gläubigen in Zusammenhang gebracht wird. Hier kann zunächst der Einwand aufkommen, dass die Sünde oder Schuld der zurückliegenden Auflösung der Ehe wie jede Sünde bereut und damit vor Gott aufgearbeitet werden kann, woraus sich dann die Zulassung zur Eucharistie wie von selbst ergibt. Vor allem, wenn zu dieser Reue der gute Vorsatz hinzutritt, allen Schaden bezüglich der menschlich gescheiterten ersten Ehe nach Kräften wiedergutzumachen (auch wenn dies faktisch, wie in vielen anderen Fällen, nicht gelingt), scheint die Disposition für den Kommunionempfang gegeben und die Zurückweisung nicht mehr gerechtfertigt. Aber das eigentliche Problem liegt nicht in dem moralischen Verhältnis des Wiederverheirateten zu seiner ersten Ehe, deren Zerrüttung ja sogar völlig schuldlos zustande gekommen sein kann, so dass gar keine Reue gefordert ist. Die Sünde, die das eigentliche Problem bildet, besteht für einen katholischen Christen in der gegen das Gesetz Gottes und das Gebot der Kirche geschehenen Wiederverheiratung und der Usurpierung einer zweiten Ehe. Nun gibt es freilich auch hier die Möglichkeit einer wirklichen Bereuung und Wiedergutmachung. Diese müsste aber als inneres Wesensmoment die bewusste Abkehr von der gegenwärtigen geschlechtlichen Gemeinschaft in sich schließen, weil nur so das Wesen dieser spezifischen Sünde getroffen werden könnte. Aber die Befürworter der Zulassung zur Eucharistie halten eine solche Konsequenz aus menschlich-psychologischen Gründen für unzumutbar. Sie führen gelegentlich auch ins Feld, dass die Kirche eine solche Forderung gar nicht verantworten könne, weil sie damit die neue eheähnliche Gemeinschaft gefährde. Damit ist aber das Argument von der Möglichkeit einer Reue, die sich auf die in diesem Zusammenhang spezifische Sünde des Eingehens und der Fortführung einer neuen Geschlechtsgemeinschaft bezieht, aufgegeben. Die Behauptung der "Unzumutbarkeit" der Forderung nach Auflösung dieser Gemeinschaft trägt in sich auch die Feststellung der Unzumutbarkeit der für diese bestimmte Sündhaftigkeit geforderten tätigen Reue. Die Kirche, die dieser Argumentation auch nur faktisch nachgeben würde, müsste den theologischen Widerspruch einbeziehen, dass es Kommunionempfang trotz schwerer unbereuter Sünde gibt. b) Ein weiterer Einwand erfolgt aus dem Bereich der Gewissensproblematik. Hier wird behauptet, dass das Gewissen des einzelnen Gläubigen über Sündhaftigkeit oder Rechtheit des neuen ehelichen Verhältnisses und damit auch über den Kommunionempfang entscheiden könne. Hinter diesem Argument verbirgt sich die heute weitverbreitete tiefe Unsicherheit über Wesen und Funktion des Gewissens. Bei der Bestimmung des Wesens und der Funktion des Gewissens ist davon auszugehen und streng im Blick zu behalten, dass es sich beim Gewissen um ein natürliches, aktuelles und subjektives (praktisches) Urteilen handelt. (51) Von der Natürlichkeit des Gewissens her ist die Folgerung unabweislich, dass das Gewissen nicht bezüglich übernatürlicher Wahrheiten und Ordnungen (wozu auch die Ehe gehört) urteilen kann. Bei der Vorlage einer übernatürlichen, geheimnishaften Wahrheit kann zwar ein Urteil über die Sittlichkeit der Annahme erfolgen, d.h. es kann etwa darüber befunden werden, ob die Annahme aus lauteren oder unlauteren Motiven erfolgt. Die Stellungnahme der Glaubenswahrheit gegenüber erfolgt aber im Glauben oder im Unglauben, nicht im Gewissen. Das Gewissen kann die Glaubenseinsicht nur auf der Ebene menschlicher Sittlichkeit konkretisieren und befestigen. Ebenso ist auf den Charakter des Gewissens als aktuelle und subjektive Funktion des praktischen Urteils zu achten. Seine Aktualität ernst nehmend, muss man bezüglich der Eheproblematik folgern: Es kann durchaus den Fall geben, dass sich ein geschiedener Verheirateter beim Eingehen seines neuen "eheähnlichen" Verhältnisses auf einen positiv lautenden Gewissensentscheid stützt und dass er diesen Entscheid "aktuell" dann und wann wiederholt. Sobald ihm aber von der Kirche bedeutet wird, dass dieser Entscheid gegen die natürliche wie gegen die übernatürliche Ordnung verstößt, so tritt beim Festhalten an der eigenen subjektiven Überzeugung etwas völlig Neues zutage: Ein solcher Mensch folgt nicht mehr einem Gewissensspruch, der ja immer nur aktuell ergeht, er folgt einer bleibenden Wertordnung‚ die er für sich als die angemessene erkennt. Wenn die Kirche dieser Haltung stattgeben und die Kommuniongemeinschaft erlauben würde, gäbe es in der Kirche Eheleute, die die Unauflöslichkeit der Ehe mit allen ihren bisweilen bis zur menschlichen Tragik reichenden Konsequenzen um der göttlichen Wertordnung willen festhalten, und andere, die überzeugt einer anderen Wertordnung folgen. Hier stehen sich tatsächlich nicht mehr zwei verschiedene Gewissensentscheidungen gegenüber (was auch schon für das Wesen der Kirche manche peinliche Frage zuließe), sondern zum zwei verschiedene Wert- und Glaubensordnungen. Es stehen sich im Grunde Glaube und Unglaube (oder Glaubensmangel) gegenüber. Die Kirche kann es nicht zulassen, dass in ihr völlig verschiedene Wertordnungen Geltung haben und verschiedene Glaubensauffassungen gleichberechtigt nebeneinander stehen. Es ist dann nicht nur die Gefahr gegeben, dass die leichtere Praxis zahlenmäßig die Oberhand gewinnt, sondern dass aus dem materiellen Unglauben ein formeller wird. Die Kirche könnte sich aber auch bei Gleichstellung des Glaubens mit dem materiellen Unglauben nicht mehr als Gemeinschaft der Glaubenden‚ der an einem Glauben Festhaltenden (vgl. Eph 4,5), bezeichnen. c) Um den menschlich harten Konsequenzen der dogmatischen Lehre zu entgehen, erfolgt in diesem Zusammenhang vielfach der Rekurs auf die "Barmherzigkeit Gottes", die nicht durch die starre institutionelle Ordnung der Kirche gebunden werden könne. Ein ähnlich gehaltenes Argument beruft sich auf die im orthodoxen Bereich verwendete "oikonomia" (Zuteilung; angewandte Barmherzigkeit), ein Begriff, der wegen seiner Unschärfe besser außerhalb der Diskussion bleiben sollte. Was den Rekurs auf die göttliche Barmherzigkeit angeht, so kann er nicht als sakramentstheologisches Argument anerkannt werden. Rein formal schon wäre dagegen geltend zu machen, dass die sakramentale Ordnung insgesamt ein Werk der göttlichen Barmherzigkeit ist und dass sie nicht mit Berufung auf die gleiche göttliche Barmherzigkeit aufgehoben werden kann. Zudem ist gerade nach katholischem Verständnis die Heilsökonomie so geordnet, dass sie immer auch an das Mittun der Menschen, an ihre Disposition wie an gewisse objektive Bedingungen gebunden ist. Eine bedingungslose Berufung auf die göttliche Barmherzigkeit könnte die Existenz einer Heilsordnung und einer Kirche insgesamt zur Bedeutungslosigkeit degradieren. Es ist an dieser Stelle der Erwähnung wert, dass in der patristischen Theologie, und zwar sogar in sakramentstheologischem Zusammenhang, an einem bestimmten Problempunkt ebenfalls die Berufung auf Gottes Barmherzigkeit erfolgte. Das geschah an der Stelle, wo die Kirche mit ihren Mitteln dem Sünder nicht mehr beizukommen vermag, wie im Falle derjenigen, die sich nicht der öffentlichen Buße stellten und womöglich noch kommunizierten. Diese Kirchenglieder überließ die alte Kirche der "harten Barmherzigkeit Gottes" (Augustinus). Das war aber gerade kein Appell an die Kirche zwecks Zulassung zum Sakrament, sondern die Kundgabe eines Vertrauens auf eine (wenn auch harte) außersakramentale Wirksamkeit Gottes in Fällen, wo die sakramentale Ordnung und ihre Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Die heutige Berufung auf die "Barmherzigkeit Gottes" zum Zwecke der Zulassung zur Eucharistie ist aber nicht nur von der Sakramentenlehre her abzuweisen, sondern auch vom Gottesglauben her. Hinter dieser Berufung steht nämlich ein (auch in der heutigen Frage nach Buße und Gericht und letztlich auch nach dem endgültigen Heil zutage tretendes) "hominisiertes"51a Gottesbild, nach welchem Gott im Grunde nichts anderes vermag als zu verzeihen. Hier kommt ein reduzierter Gottesglaube zum Vorschein, der die geheimnishafte Größe Gottes auf das Mitleid beschränkt. Demgegenüber ist daran festzuhalten, dass zum Geheimnis Gottes auch seine fordernde Heiligkeit und Gerechtigkeit gehört. Wer diese "Attribute" nicht beachtet, kann im Grunde den Menschen auch die Barmherzigkeit Gottes nicht nahebringen. Die genannten Einwände sind nicht der Art, dass sie den inneren Zusammenhang zwischen gültiger Ehe und Eucharistie (und d.h. auf der Gegenseite die Nichtzulassung zur Eucharistie bei Vorhandensein eines zweiten "eheähnlichen" Verhältnisses) entkräften könnten. Sie vermögen dies schon deshalb nicht zu leisten, weil sie nicht dogmatischer Natur sind. Sie bedenken aber auch den moraltheologischen Wesensbefund nicht, dass es in der katholischen Kirche keine legitime Geschlechtsgemeinschaft außerhalb der gültigen Ehe geben kann. (52) Dieser Grundsatz kann auch nicht durch die beste subjektive Disposition der in einer solchen Gemeinschaft lebenden Partner paralysiert werden, es sei denn, dass in diese Disposition der Verzicht auf die Geschlechtsgemeinschaft aufgenommen ist. Dieser dogmatische Befund scheint vor allem gegenüber den betroffenen Christen hart und pastoral wenig situationsgemäß zu sein. Aber andererseits ist auch zu erkennen, dass das pastorale Bemühen um diese Gläubigen dadurch nicht verunmöglicht oder gar unnütz wird. Im Gegenteil: Die pastorale Aufgabe wird hier erst in ihrer ganzen Dringlichkeit und Weite offenbar. Das gleiche kann man von engagiert vorgetragenen pastoralen Erwägungen nicht sagen, die für die betreffenden Gläubigen die Zulassung zu den Sakramenten fordern. Dann wären diese ja den anderen Gläubigen in allem gleichgestellt und nicht mehr Adressaten einer besonderen pastoralen Sorge. Man kann daran ersehen, wie sehr die rein pragmatischen Lösungen in die Gefahr des Selbstwiderspruches geraten. Die Problematik der betreffenden Gläubigen und ihrer Situation lässt sich nicht pragmatisch lösen. Die "Lösung", die auf weite Sicht anzustreben ist (die aber, wie bei vielen menschlich-religiösen Existenzproblemen, keine vollkommene Ausmerzung von Last und Not erbringen kann), liegt in einer tieferen Verkündigung des Geheimnis-‚ des Erlösungs-‚ aber auch des Kreuzcharakters christlicher Ehe. Vor der Gefahr "praktischer" Lösungen sollte man die Augen nicht verschließen. Zumal wenn die Zahl solcher "eheähnlicher" Verhältnisse in Zukunft größer werden sollte (wie von den Statistikern immer wieder gesagt wird), müsste die Zulassung der geschiedenen Wiederverheirateten zur Eucharistie eine tiefgehende Dissoziierung in den Glauben und das Glaubensleben der Kirche hineintragen. Freilich wird diese Gefahr nur von denjenigen als solche gesehen und empfunden werden, die die Integrität auch des dogmatischen Lehrglaubens als ein wesentliches Gut der Kirche verstehen und hier keine Abstriche gelten lassen. So weist diese Fragestellung auf ein tiefer liegendes Problem hin, das heute untergründig viele Auseinandersetzungen in der Kirche bestimmt. Es liegt genauerhin in der Frage, welcher Wert dem lehrhaften Glauben und seiner Durchsetzung in der Praxis zukommt. Wenn an dieser Stelle Konzessionen gemacht werden, erledigt sich natürlich auch das hier behandelte Problem. Wenn man dazu bereit ist, sollte man aber auch weiterfragen und zusehen, wie vieles andere im Glauben und Leben der Kirche "erledigt" werden wird. Anmerkungen: (1) Aus der reichhaltigen Literatur seien nur einige neuere Untersuchungen genannt: P. Adnès, De Indissolubilitate matrimonii apud Patres. Opiniones recentiores et observationes, in: Periodica 61 (1972) 196-223; W. Aymans‚ Die Sakramentalität christlicher Ehe in ekklesiologisch-kanonisrischer Sicht, in: TThZ 83 (1974) 323-333; A. Hopfenbeck‚ Privilegiurn Petrinum. Eine rechtssprachliche und rechtsbegriffliche Untersuchung, München 1975; P. F. Palmer, Was not tut: eine Theologie der Ehe, in: "Communio" 5 (1974) 402-420; J. Pohlschneider, Sittliche Normen christlicher Sexualerziehung in Schule und Elternhaus, Donauwörth 1976; G. Pelland‚ De controversia recenti relativa ad Testimonium Traditionis de divortio, in: Periodica 62 (1973) 413-421; ders.‚ De Contextu Canonis Tridentini et Argumenta Traditionis de Divortio, in: Periodica 63 (1974) 509-534; Fr. Reckinger, Wiederverheiratete Geschiedene eucharistiefähig?, in: MThZ 24 (1975) 36-54; H. Schauf, Die Zulassung der geschiedenen Wiederverheirateten zu den Sakramenten‚ in: Theologisches Nr. 67, Nov.1975. Zum Ganzen vgl. auch: Anprache Pauls VI. an die Mitglieder der Römischen Rota vom 9. Februar 1976, in: AAS 68 (1976) 204-208. (2) Zu diesem in der katholischen Theologie (trotz der einschlägigen Untersuchungen von G. Bauer [1963], L. v. Renthe-Fink [21968], R. Lauth [1966]) weithin unpräzise gebrauchten Begriff vgl. die kritischen Anmerkungen von A. Günthör, Wider die Aufweichung der Moral, in: H. Pfeil (Hrsg.), Unwandelbares im Wandel der Zeit, Aschaffenburg 1976, 277ff. (3) Zu welchen extremen Auffassungen es dabei bezüglich der Unauflöslichkeit der Ehe kommt, zeigt paradigmatisch V. Steininger, Auflösbarkeit unauflöslicher Ehen, Graz 1968, 46ff. [3a Ein Sakrament 'eigener Art'.] (4) So Fr. Böckle, Sakramentaler Charakter der Ehe?: Sexualität ohne Tabu und christliche Moral. Gespräche der Paulusgesellschaft (hrsg. von E. Kellner), München 1970, 167f. (5) Vgl. dazu H. Doms, Dieses Geheimnis ist groß. Eine Studie über theologische und biologische Sinnzusammenhänge, Köln 1960, 105f.; M. Schmaus, Der Glaube der Kirche II, München 1970, 508ff.; H. Volk‚ Christus alles in allen, Mainz 1975. 70-95. [5a Eine Weltsicht, in der die Vielheit (z.B. Geist und Materie, übernatürliches Geheimnis und erfahrbare Natur etc.) auf eine einzige Dimension reduziert wird.] (6) Die Formulierung dieses monistisch-naturalistischen Wirklichkeitsverständnisses und seine Verbindlichkeit auch für das christliche Denken ist u. a. zu finden bei H. Braun, Gesammelte Studien zum Neuen Testament und seiner Umwelt, Tübingen 31971, 302f. (7) Wie sich dies selbst in qualifizierten theologischen Arbeiten geltend macht, zeigt etwa die Frage bezüglich der gescheiterten (und doch nicht auflösbaren) Ehe: "Besteht eine solche 'Ehe' nicht nur noch in dem Umstand, dass die Partner keine andere Ehe eingehen können?" Vgl. J. G. Gerhartz, Grundfragen kirchlicher Eherechtsreform, in: Zum Thema Ehescheidung, Stuttgart 1970, 8. (8) Einen Überblick über die Diskussion bietet Kl. Reinhardt in: Kl. Reinhardt/H. Jedin, Ehe-Sakrament in der Kirche des Herrn, Berlin 1971, 111, Anm. 1; ähnlich Fr. Reckinger, in: MThZ 24 (1973) 39ff. [8a Die Glaubenslehre betreffend.] (9) [Der "Zusammenhang der Glaubensgeheimnisse untereinander"]; vgl. dazu Vatikanum I: DH 3016. [9a Die kontinuierliche Entwicklung der Glaubenslehre in der Tradition.] (10) So P. Hoffmann, Jesu Wort von der Ehescheidung und seine Auslegung in der neutestamentlichen Überlieferung, in: Concilium 6 (1970) 331. (11) So R. Pesch, Die neutestamentliche Weisung für die Ehe, in: Zum Thema Ehescheidung, 36. (12) Ders.‚ Freie Treue. Die Christen und die Ehescheidung, Freiburg 1971. (13) Das ist besonders bezüglich des Begriffes der "freien Treue" zu sagen, der weder mit der neutestamentlichen Freiheit als Haltung der je größeren Hingabe und Liebe zu vereinbaren ist noch mit einer logischen Begriffsbildung; denn entweder handelt es sich logisch um einen Pleonasmus [Doppelausdruck] (insofern Treue nie ohne Freiheit sein kann) oder um einen widersprüchlichen Begriff, wenn in ihm das Moment der Abkehr von dem Treueversprechen angelegt gesehen wird. (14) R. Schnackenburg, Die Ehe nach dem Neuen Testament, in: Theologie der Ehe, Regensburg 21972, 16. Zur Eheauffassung im Neuen Testament vgl. auch: A. Sand, Die Unzuchtklausel in Mt 5,32.33 und 19,3-9, in: MThZ 20 (1969) 118-129; H. Baltensweiler, Die Ehebruchsklausel bei Matthäus, in: ThZ 15 (1959) 340-356; K. Haacker, Ehescheidung und Wiederverheiratung im Neuen Testament, in: ThQ 151 (1971) 28-38; R. Schnackenburg, Die Ehe nach der Weisung Jesu und dem Verständnis der Urkirche, in: Ehe und Ehescheidung. Diskussion unter Christen, Münchener Akademie-Schriften Bd. 59, München 1972, 11-34. (15) Ebd., 18. (16) Die Ehe im Neuen Testament, Zürich 1967, 100f. Die Kritik dieser Theorie bei A. Sand, Die Unzuchtklausel in Mt 5,3.32 und 19,3-9, in: MThZ 20 (1969) 126ff. (17) Vgl. dazu R. Schnackenburg, a.a.O., 18. (18) Vgl. Kl. Reinhardt, a.a.O., 9. [18a Aus der Zeit vor dem Konzil von Nizäa (325 n. Chr.).] (19) [Also um eine nachträgliche Abänderung]; G. Pelland, a.a.O., 413-421. (20) Origenes, In Mt 14,23 (PG 13, 1245). (21) Vgl. H. Crouzel, L'église primitive face au divorce. Du premier au cinquième siècle, Paris 1971, 127-248 (Kap. über Epiphanius 219-228). (22) Epiphanius, Haereses, 59, 4 (PG 41, 1926). (23) Zur dogmatischen Tragweite der Aussage des Epiphanius vgl. M. Schmaus, a.a.O., II, 520. (24) Basilius, Ep. 188 ad Amphilochium (PG 32, 674). (25) De libello repudii c. 2 (PG 51, 220). (26) In Lc. VIII, n. 2 (PL 15, 1765). (27) Ep. 55, n. 3 (PL 22, 562f.). (28) De nupt. et conc. I, c. 10, n. 11 (PL 44, 420). (29) In 1 Kor c. 7‚ V. 11(PL 17, 230). (30) J. Auer‚ Die Sakramente der Kirche (Kl. Kath. Dogmatik von J. Auer und J. Ratzinger Bd. VII), Regensburg 1972, 256. (31) Vgl. C. J. von Hefele, Conziliengeschichte nach den Quellen bearbeitet I, Freiburg 1873, 815; II, Freiburg 1875, 101. (32) Vgl. dazu J. Fahrner, Die Geschichte der Ehescheidung im kanonischen Recht I, Freiburg 1903, 81ff. (33) Ebd. 82f. (34) Vgl. dazu E. Ewig‚ Kulmination und Wende der Karolingerzeit: Handbuch der Kirchengeschichte (hrsg. von H. Jedin) III/I, Freiburg 1966, 149f. (35) Zum umstrittenen Brief Gregors II. an Bonifatius vgl. J. Auer‚ a.a.O., 256f. (36) Vgl. dazu Kl. Reinhardt/H. Jedin, Ehe-Sakrament in der Kirche des Herrn, Berlin 1971, mit den reichen Belegen 111ff. (37) So P. Huizing‚ La Dissolution du Mariage depuis le Concile de Trente, in: Revue de Droit Canonique 21 (1971) 127-145. [37a = gemäß der dem Evangelium und dem apostolischen Glauben entsprechenden Lehre.] (38) [Also die Forderung nach einer rein kirchlichen (nicht göttlichen) und daher veränderlichen Überzeugung]; vgl. P. Fransen, Réflexions sur l'Anathème au Concile de Trente, in: Ephemerides Theologiae Lovanienses 29 (1953) 657-672. [38a = ob die Kirche irren könne.] (39) H. Jedin‚ a.a.O.‚ 109. (40) Vgl. dazu Fr. Reckinger, a.a.O., 39. [40a Der sakramentale Charakter, der der Kirche als solcher zukommt.] (41) So der Beschluss der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland "Christlich gelebte Ehe und Familie", Heftreihe: Synodenbeschlüsse Nr. 11‚ hrsg. v. J. Homeyer‚ 7. (42) Vgl. dazu R. Schnackenburg, Die Ehe nach dem Neuen Testament, a.a.O.‚ 28ff., und H. Schlier, Der Brief an die Epheser, Düsseldorf 71971, 252-280. (43) II. Vatik. Gaudium et spes, 48. (44) Lumen gentium, 11. [44a Dank der Objektivität des rituellen Vollzugs selbst.] [44b Die Ehe 'wird' (= fieri) nicht nur ein Sakrament, sondern sie 'ist' (esse) Sakrament mit der Eheschließung.] [44c = sakramentaler Gnadenbeistand.] (45) Vgl. dazu M. Schmaus, a.a.O.‚ 522f.; H. Volk‚ Von der sakramentalen Gnade der Ehe, a.a.O., 77; I. Fr. Görres‚ Was Ehe auf immer bindet, Berlin 1971, 52. [45a Die scholastische Begrifflichkeit unterscheidet bei den Sakramenten zwischen [1] "nur Sakrament" ("sacramentum tantum": nur das äußere sichtbare Zeichen), [2] "nur Realität" ("res tantum": nur die unsichtbare göttliche Wirklichkeit/Gnade) und [3] "Sache und Sakrament" ("res et sacramentum": die zwischen [1] und [2] liegende mittlere Realität, die einerseits bezeichnet wird und andererseits zugleich selbst bezeichnet. Dies ist bei Taufe, Firmung und Weihe das der Seele eingeprägte unauslöschliche Merkmal (weshalb diese Sakramente nie mehrfach empfangen werden können), beim Bußsakrament die Wiederversöhnung mit der Kirche, bei der Ehe das unaufl

von esther10 12.08.2015 16:28

Papst ernennt progressive Außenseiter zu Synodalen – Papst-Worte: „Rückenwind für die Reformer“
12. August 2015 15:48 | Mitteilung an die Redaktion


Heutige Generalaudienz mit Papst Franziskus

(Rom/Bern) Bei der Generalaudienz vom 5. August sprach Papst Franziskus über die wiederverheirateten Geschiedenen. Er tat es einmal mehr mit unklarer Sprache und Aussage. Die Folgen sind „Interpretationsprobleme“ oder die Frage: Wie ist der Papst richtig zu verstehen? Kath.ch, das katholische Medienzentrum der Schweizer Bischofskonferenz glaubt die Papstworte verstanden zu haben. Gleichzeitig trifft aus den USA die Nachricht ein, Papst Franziskus habe persönlich zwei progressive Bischöfe zu Synodalen für die Bischofssynode im Oktober ernannt.

Kath.ch schreibt zur Papstkatechese: „Rückenwind für die Reformer – Franziskus spricht über wiederverheiratete Geschiedene. Mitten in der Sommerpause hat sich Papst Franziskus ausführlicher denn je zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen geäussert. ‚In der Tat sind diese Personen keineswegs exkommuniziert; sie sind nicht exkommuniziert! Und sie dürfen absolut nicht als solche behandelt werden. Sie sind stets Teil der Kirche‘, sagte Franziskus bei seiner Generalaudienz am 5. August.“ Worte, die ein päpstlicher „Rückenwind für die Reformer“ seien. Mit „Reformern“ wiederum sind Kardinal Walter Kasper und die Kasperianer gemeint, die im Zusammenhang mit der Bischofssynode im kommenden Oktober „aus pastoralen Gründen“ eine Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten fordern.

Die Richtigkeit dieser Auslegung scheint durch eine andere Meldung Bestätigung zu finden: „Papst ernennt zwei progressive US-Bischöfe für Synode.“ Die Amerikanische Bischofskonferenz hat ihre Vertreter für die Bischofssynode längst gewählt. Sie gelten alle als Vertreter der traditionellen katholischen Moral- und Ehelehre.

„Progressiver Außenseiter“ von Papst zum Synodalen ernannt?

Dem Papst steht jedoch das Recht zu, eine bestimmte Anzahl von Synodalen persönlich zu ernennen. Davon machte er Gebrauch und ergänzte die „konservative“ amerikanische Delegation durch zwei Progressive. Auf Wunsch des Papstes werden auch der progressive Außenseiter Erzbischof Blase Cupich und der schwarze Bischof George Murray von Youngstown an der Synode im Herbst teilnehmen. Die Ernennungen wurden vom Vatikan noch nicht bestätigt.

Cupich war zum allgemeinen Erstaunen, vor allem auch des emertierten und inzwischen verstorbenen Vorgängers, Kardinal Francis George, von Franziskus zum Erzbischof von Chicago, einem der wichtigsten Bischofssitze der USA ernannt worden. Beobachter interpretierten die Ernennung als Bruch des Papstes mit der Ernennungspraxis seines Vorgängers, Benedikt XVI., und als Versuch, die progressive, den regierenden Demokraten näherstehende Richtung in der Bischofskonferenz zu stärken. Die persönliche Ernennung Cupichs zum Synodalen stellt ein weiteres Signal der Wertschätzung für die von Cupich vertretenen Außenseiterpositionen dar.

Die Ernennung eines progressiven schwarzen Bischofs könnte, so eine in den USA geäußerte Vermutung, im Zusammenhang mit dem von den schwarzafrikanischen Bischöfen angekündigten, entschiedenen Widerstand gegen jede Aufweichung der katholischen Moral- und Ehelehre stehen. Auch in diesem Fall könnten Überlegungen eine Rolle gespielt haben, ein Gegengewicht zur Stärkung der kasperianischen Agenda zu bilden.

Die Ernennungen, sollten sie erwatungsgemäß bestätigt werden, reihen sich in eine Serie von Aussagen, Entscheidungen und Gesten des Papstes ein, mit denen er zu verstehen gab, eine bestimmte Richtung, jene Kardinal Kaspers, zu bevorzugen. Manche Beobachter sind sogar der Meinung, daß Papst Franziskus sogar der Architekt und eigentliche Lenker dieser Richtung sei, da er die Bischofssynode eingerufen und damit erst das Podium für jene Diskussion geschaffen hat, die Kardinal Kasper mit einer Rede lostrat, zu der ihn der Papst aufgefordert hatte.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Radio Vatikan (Screenshot)
http://www.katholisches.info/2015/08/12/...r-die-reformer/


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von esther10 12.08.2015 15:05

]Irak: IS ermordet 300 Zivilisten wegen Verbreitung demokratischen Gedankenguts

Veröffentlicht: 12. August 2015 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: Causa IS-TERROR im Irak, Syrien etc | Tags: Demokratie, Irak, IS, Islamischer Staat, Islamisten, Massaker, Syrien, Wahlkommission, Zivilisten |Ein Kommentar

Der Islamische Staat mordet unaufhaltsam weiter. Nachdem in Syrien hunderte christliche Familien aus der Stadt Sadad vor den Dschihadisten in die sicheren und von Assad kontrollierten Gebiete geflohen waren, exekutierte man im Irak an die 300 Zivilisten wegen der “Verbreitung von Demokratie”. IS-Flagge



Die Vertreter der irakischen Wahlkommission wurden laut einem Sicherheitsberater der irakischen Regierung in der IS-Hochburg Mosul erschossen. Ihnen wurde die “Verbreitung von Demokratie” vorgeworfen, welche den Grundprinzipien des Islams widerspreche. Unter den ermordeten Zivilisten befand sich rund 50 Frauen. Ein Sprecher der nationalen Wahlkommission berichtete auch von Köpfungen seiner Mitarbeiter in den IS-Gebieten.

Seit der Übernahme von Mossul vergangenes Jahr wurden nach Angaben der Islamisten bereits über 2000 Menschen ermordet.

Quelle und Fortsetzung hier: Meldung von “Unzensuriert”

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