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von esther10 05.10.2015 00:25

ZdK-Präsident kritisiert Diskussionskultur im Umfeld der Synode


Chef des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Glück: Vormals betont "Papsttreue" machen nun "mit scharfen und diffamierenden Worten Stimmung gegen Franziskus"

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05.10.2015, 10:49 Uhr Deutschland/Kirche/Papst/Bischofssynode/ZdK/Glück
München, 05.10.2015 (KAP/KNA) Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, hat sich zum Auftakt der Weltbischofssynode in Rom kritisch über die Diskussionskultur im Umfeld des Treffens geäußert. "Bestimmte Kreise, die vor kurzem 'Romtreue', also 'Papsttreue' als wichtigstes Merkmal der Katholiken beschworen haben, machen nun mit scharfen und diffamierenden Worten Stimmung gegen Papst Franziskus. Nicht wenige unterstellen einen Abfall vom Glauben", sagte Glück der "Passauer Neuen Presse" (Montag). "Der innerkirchliche Stil der Auseinandersetzung in diesen Fragen ist miserabel und abschreckend. Die Kirche muss kein Harmonieverein sein, aber eine andere Art des Umgangs wünsche ich mir schon."

Die kommenden drei Synoden-Wochen seien von entscheidender Bedeutung für die Zukunft der katholischen Kirche, so der Präsident des höchsten Gremiums der katholischen Laien in Deutschland. "Es wird sich zeigen, ob Tradition für die Kirche etwas ganz Starres ist oder sich weiter entwickeln lässt." Eine Chance auf eine Veränderung der kirchlichen Haltung zugunsten Homosexueller sehe er nicht. "Bei diesem Thema wird es in der Weltkirche sicherlich keinen gemeinsamen Nenner geben können. Das muss man ganz realistisch sehen."

Die Synode werde jedoch exemplarisch zeigen, "was die richtige Balance zwischen der notwendigen Einheit in der Weltkirche und möglicher Vielfalt in den Ortskirchen ist", so Glück. Für die Kirche in Deutschland hofft der ZdK-Präsident auf "eigenverantwortliche pastorale Gestaltungsmöglichkeiten". Als wichtigsten Punkt nannte er "einen anderen Umgang mit Wiederverheirateten und Geschiedenen".

Es gehe dabei, so Glück, besonders um den Zugang zur Kommunion - "nicht mit einem Automatismus, sondern nach ausführlichen Gesprächen mit einem Seelsorger oder entsprechend Beauftragten". Diese Veränderung erhoffe sich "die überwältigende Mehrheit der Katholiken in Deutschland". Nach geltender kirchlicher Lehre sind wiederverheiratete Geschiedene vom Empfang der Kommunion ausgeschlossen.

Ehe bleibt unauflösbar

"Das katholische Verständnis der Ehe als Sakrament der Ehe wird bleiben", betonte Glück. Niemand plädiere für einen Abschied vom Grundsatz der Unauflösbarkeit der Ehe. "Wir hoffen aber sehr, dass gewürdigt wird, dass auch in anderen Formen von Familien christliche Werte gelebt werden wie eheliche Partnerschaft und Treue, wechselseitige Fürsorge, verantwortungsbewusste Erziehung der Kinder."

Zugleich warnte Glück vor zu hohen Erwartungen. "Die Synode ist kein Konzil und kann deshalb keine Entscheidungen treffen", stellte er klar. "Das Ergebnis der Beratungen wird deshalb nicht das letzte Wort sein. Entscheidend wird sein, welche Schlüsse Papst Franziskus ziehen wird."
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...feld-der-synode



von esther10 05.10.2015 00:24

05.10.2015


Kardinal Andrello aus Chile mit Papst Franziskus
© Giuseppe Lami (dpa

Debatten der weltweiten Bischofssynode haben begonnen
Große Erwartungen
Am Tag eins der mit Spannung erwarteten Bischofssynode zur Familie werden deutliche Akzente gesetzt. Der Papst ermuntert zu einer offenen Debatte. Das nehmen auch Konservative gerne für sich in Anspruch.

Der mediale Erwartungsdruck ist mit Händen zu greifen am ersten Tag der Synodendebatte in Rom. Journalisten schwirren um den Vatikan, interviewen Bischöfe, besetzen den vatikanischen Pressesaal bis auf den letzten Platz. Es ist der erste Tag einer auf drei Wochen angesetzten Folge von Debatten und Abstimmungen, mal im Plenum der 270 Synodenväter, mal in Kleingruppen von je 25 Teilnehmern. Es ist der Tag der Grundsatz-Statements. Die Leiter der Versammlung versuchen, Pflöcke einzuschlagen.

Papst: Glaubensgut ist kein Museum

Als erster redet Papst Franziskus. Wie fast immer spricht er kurz, ist konzentriert auf das Wesentliche. Er ruft die Synodalen zu Mut und Offenheit auf und erinnert daran, dass eine Synode kein Parlament ist. Sie sei ein gemeinsamer Weg im "Geist der Kollegialität", auf dem die Kirche die Wirklichkeit "mit den Augen des Glaubens und dem Herzen Gottes" zu verstehen versuche.

In einem plastischen Bild mahnt er, die Kirche dürfe ihr "Glaubensgut" nicht wie ein Museum betrachten und bewahren, sondern müsse es als lebendige Quelle nutzen, um das "Lebensgut" zu erleuchten. Zugleich erinnert der Papst die Synodalen daran, dass sie sich als Diener sehen und offen sein sollten für Überraschungen.

Detaillierte Zusammenfassungen zum Auftakt

Entscheidend seien nicht persönliche Ansichten, sondern "der Glaube an Gott, die Treue zum Lehramt, das Wohl der Kirche und das Seelenheil der Gläubigen". Im Vergleich zum Papst wirken die Grundsatzreden des Generalsekretärs und des Generalberichterstatters langatmig und detailliert. Der erste, Kardinal Lorenzo Baldisseri, hat die schwierige Aufgabe, den Weg der Debatte seit der Synode im Oktober 2014 zusammenzufassen und dann die Spielregeln der kommenden drei Wochen zu erklären. Er zeigt auf, welch langen Vorlauf diese Synode hat und dass sie vermutlich die bestvorbereitete Bischofsversammlung seit 50 Jahren ist.

Der Generalsekretär erläutert auch den Weg der Debatten und Abstimmungen, der die Synodalen nun erwartet. Pro Woche soll einer der drei Abschnitte des Schlussdokuments bereits verabschiedet werden, aber am Ende wird auch noch einmal der Gesamttext für Änderungsvorschläge geöffnet und abermals zur Abstimmung gestellt.

Kardinal Erdö: Debatte über wiederverheiratete Geschiedene offen

Dieses Verfahren dürfte für einen weiten Spannungsbogen sorgen. Und es führt dazu, dass die Textkommission wichtig wird, und dass kluges Taktieren sich bis zum Ende auszahlen könnte.

Die ersten inhaltlichen Akzente waren unterdessen eher konservativ. Kardinal Peter Erdö gab einen Überblick über den Stand der Debatte seit der turbulenten Synodenversammlung im Oktober 2014. Die seitdem eingereichten Beiträge aus vielen Bischofskonferenzen sind in das Arbeitspapier eingeflossen. Und das sind, wie Erdö am Montag betonte, in ihrer Mehrheit Beiträge, die an die geltende Lehre der Kirche erinnern. Die Öffnungen vom Oktober 2014 sind damit nicht vom Tisch, aber sie werden eingeordnet in Glaubenslehre und Kirchenrecht. Zum Thema Homosexualität, das durch das Coming-Out eines Vatikanprälaten am Samstag viel Beachtung fand, heißt es bei Erdö schlicht: "Es gibt keinerlei Grundlage, um zwischen homosexuellen Partnerschaften und dem Plan Gottes für Ehe und Familie irgendwelche auch noch so entfernten Ähnlichkeiten oder Analogien herzustellen."

Eine gewisse Offenheit ließ Erdö beim Thema wiederverheiratete Geschiedene erkennen. Hier gebe es offene Fragen, erklärte er. Man könne aber nicht die Praxis der Ostkirchen einfach auf die katholische Kirche übertragen, denn die Auffassungen vom Ehesakrament gingen zwischen Ost- und Westkirche auseinander.

Am ersten Tag profilierte sich der Pariser Kardinal Andre Vingt-Trois als scharfzüngiger Wortführer der Konservativen. Wer erwarte, dass die Synode eine Änderung der Lehre beschließen könnte, werde nach drei Wochen enttäuscht abreisen, erklärte er. Es sei klar, dass Franziskus nicht der Melodie des Zeitgeistes folge. Der eher liberale Erzbischof Bruno Forte, der Sondersekretär der Synode, beeilte sich daraufhin zu betonen: "Wir sitzen aber auch nicht in Rom zusammen, um am Ende gar nichts zu sagen!"


*
Im Unterschied zu einem Konzil nehmen an einer Bischofssynode nicht alle rund 5.000 Bischöfe der Weltkirche teil. Die nationalen bzw. regionalen Bischofskonferenzen entsenden jeweils Delegierte. Bei der bevorstehenden Familiensynode stellen die Delegierten aus 112 Bischofskonferenzen zusammen mit den Teilnehmern aus der römischen Kurie rund 300 Bischöfe. Dazu kommen zehn Ordensleute aus der "Union der Generaloberen" sowie rund 100 weitere vom Papst zusätzlich benannte Bischöfe und weitere Experten. Darunter sind auch 17 Ehepaare und 17 Einzelpersonen, davon 13 Frauen.

(KNA)




Ludwig Ring-Eifel
(KNA)

von esther10 05.10.2015 00:21




Erzbischof Georges Pontier.

Serie zur Bischofssynode (6): Interview mit Erzbischof Georges Pontier
"Wir müssen anspruchsvoller werden"

Vatikanstadt / Münster. Was denken die Bischöfe in Amerika, Afrika, Asien und Europa über die Situation der Familie, was über wiederverheiratet-geschiedene und homosexuelle Menschen? Den Anfang einer Umfrage unter fünf Teilnehmern der Bischofssynode macht George Pontier (72), Erzbischof von Marseille und Vorsitzender der Französischen Bischofskonferenz.

Welches sind aus Ihrer Sicht die drei wichtigsten Themen der Bischofssynode?

Erzbischof George Pontier: Das erste Thema ist sicherlich, die Familie – so wie sie im Evangelium vorkommt – als ein Geschenk Gottes wiederzuentdecken. Das ist eine gute Nachricht, die es möglich macht, dass Mann und Frau gut zueinander finden. Das zweite Thema ist für mich, dass wir all das vertiefen, was im Leben unserer christlichen Gemeinden Ausbildung, Begleitung, Ehevorbereitung, Unterstützung für die Paare betrifft. Das wichtigste Zeugnis für die Liebe und die Familie geben die Paare selbst. Alles, was in unseren Gemeinden dieser Berufung zu Ehe und Familie dient, ist wichtig. Als drittes Thema hoffe ich darauf, dass die Synode der Familie den Geist der Initiative für ein geistliches Ehe- und Familienleben verleiht. Vielleicht werden in unserer Kirche zu viele Dinge in der Gemeinde gemacht und zu wenige in der Familie.

In Deutschland schauen viele Menschen vor allem auf die Fragen des Sakramenten-Empfangs von wiederverheiratet Geschiedenen und des Umgangs mit Homosexuellen. Rechnen Sie in diesen Feldern mit neuen Bewertungen oder einer neuen Praxis?

Erzbischof George Pontier: Seine ganze Hoffnung auf die Veränderung der kirchlichen Disziplin zu legen, scheint mir übertrieben zu sein. Worum es wirklich geht, ist die geistliche Begleitung von Personen, die in irregulären Situationen leben. Man kann sich von der Synode eine stärkere Berücksichtigung der Verschiedenartigkeit der Situationen erhoffen – mit der Verantwortung, die den Bischöfen in ihren Diözesen gegeben ist, solchen Personen gegenüber pastorale Initiativen zu ergreifen, die gerecht, angemessen und wirksam erscheinen.

Müssen höhere Anforderungen an das Wissen der Paare um das Ehe- und Sakramentenverständnis der katholischen Kirche gestellt werden?

Erzbischof George Pontier: Wir müssen anspruchsvoller werden in Bezug auf die Art und Weise, mit der wir die Paare auf die Ehe vorbereiten. Weniger in Bezug auf sie, als vielmehr in Bezug auf uns. Ermöglicht ihnen das, was wir ihnen vorschlagen, die Botschaft zu spüren und in sie hineinzufinden – und sei es auch nur nach und nach? Wichtig ist das Eheverständnis, aber auch die Begegnung mit Christus. Es geht hier nicht so sehr um ein Modell, das man kennen sollte, um es dann nachzuahmen, sondern um eine Person, der man begegnet und die auf einen Weg führt, die Ehe zu leben.

Welche Haltung soll die Kirche gegenüber jenen Paaren einnehmen, die (noch) keine kirchliche Ehe eingehen möchten?

Erzbischof George Pontier: Unsere Haltung müsste eine dreifache sein: Als Erstes müssen wir lernen, die Keime des Evangeliums wahrzunehmen, die es in dieser Lebensform geben kann, Werte wie Respekt, Treue, Annahme des Lebens, gegenseitige Unterstützung, die Schönheit dessen, was die Partner leben. Das Zweite ist die Begleitung dieser Paare, um ihnen zu zeigen, welche Wohltat die zivile, aber vor allem die kirchliche Heirat für diese Werte bedeuten kann. Das Dritte ist, dass man die Zelle der Familie nicht auf etwas ganz und gar Privates reduzieren kann. Wir leben in einer Gesellschaft, die auf alle Menschen angewiesen ist, wie auch alle Menschen auf die Gesellschaft angewiesen sind. Die Treue der Paare, die Stabilität der Familien sind auch für die Gesellschaft wertvolle Güter.
http://kirchensite.de/aktuelles/kirche-h...svoller-werden/
Mehr zum Thema in kirchensite.de:

von esther10 05.10.2015 00:19

PAPST FRANZISKUS

FRÜHMESSE IM VATIKANISCHEN GÄSTEHAUS "DOMUS SANCTAE MARTHAE"

Sich auf die Zunge beißen



aus: L'Osservatore Romano, Wochenausgabe in deutscher Sprache, Nr. 37, 11. September 2015

Über andere Menschen herzuziehen ist Terrorismus, gerade so, als werfe man eine Bombe, um Menschen zu vernichten und dann die Flucht zu ergreifen und sich selbst in Sicherheit zu bringen. Der Christ dagegen soll, um heilig zu werden, stets »Frieden und Versöhnung« bringen, und er muss, um der Versuchung von Klatsch und Tratsch nicht nachzugeben, dazu bereit sein, selbst soweit zu gehen, sich auf die Zunge zu beißen. Das tue zwar weh und er werde spüren, wie die Zunge anschwelle, aber wenigstens habe er keinen kleinen oder großen Krieg ausgelöst. Das sind, zusammen mit einer Gewissenserforschung, die Empfehlungen, die Papst Franziskus bei der Messe gab, die er am Freitag, 4. September, im Gästehaus Santa Marta feierte.

Paulus, so sagte der Papst gleich zu Beginn, »gibt uns im Kolosserbrief (1,15-20) so etwas wie den Personalausweis Jesu«. Kurz gesagt, der Apostel frage also: »Wer ist dieser Christus, den wir unter uns gesehen haben?« Und darauf gebe er die folgende Antwort: »Er ist der Erste, der Erstgeborene Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen«, das heißt »in ihm hat alles Bestand«. Paulus stelle den Kolossern »Jesus in seiner Gottheit vor: Jesus ist Gott. Er ist vor aller Schöpfung, er ist der Ursprung. Er ist der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den Vorrang.« Und er fahre so in diesem Ton fort, dass es »fast ein wenig übertrieben wirkt«, wenn er »darüber spricht, wer Jesus ist«. Ja, »dieser Jesus wurde vom Vater gesandt, um ›durch ihn alles zu versöhnen, der am Kreuz durch sein Blut den Frieden gestiftet hat‹«.

Papst Franziskus wiederholte die Worte des Paulus, um zu erläutern, »worin die Aufgabe Jesu bestand«, und er nannte dabei zwei Schlüsselwörter: Versöhnen und Frieden stiften. Jesus, so sagt uns Paulus, »hat die Menschheit nach dem Sündenfall wieder mit Gott versöhnt und hat Frieden gestiftet, er hat Frieden mit Gott gestiftet «. Und so »ist der Friede das Werk Jesu, das Ergebnis seines Blutes, seines Wirkens, seiner Selbsterniedrigung, um gehorsam zu sein bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz«. Also, so fuhr Franziskus fort, »hat Jesus uns den Frieden gebracht und uns versöhnt«. Deshalb sollen wir, »wenn wir von Frieden oder Versöhnung sprechen – von kleinen Friedensschlüssen, kleinen Versöhnungen –, an den großen Frieden und an die große Versöhnung denken, die Jesus herbeigeführt hat«. Im Bewusstsein, dass »ein Friede ohne ihn unmöglich ist; dass ohne ihn eine Versöhnung unmöglich ist«. Und dasselbe gelte natürlich auch für »uns, die wir Tag für Tag Nachrichten von Krieg, von Hass bekommen«. Mehr noch, »es wird auch in den Familien gestritten«. Und daher »ist es unsere Aufgabe, auf diesem Weg zu gehen«, um »Männer und Frauen des Friedens zu sein, Männer und Frauen der Versöhnung«.

An diesem Punkt regte der Papst zu einer echten und gründlichen Gewissenserforschung an: »Es wird uns gut tun, uns die Frage zu stellen: Säe ich Frieden? Säe ich etwa mit meiner Zunge Frieden oder säe ich Zwietracht?« Und er fügte hinzu: »Wie oft haben wir schon über eine Person sagen hören, dass sie eine Zunge wie eine Schlange hat, weil sie stets das tut, was die Schlange mit Adam und Eva getan hat: sie hat den Frieden zerstört.« Das aber, so warnte der Papst, »ist ein Übel, das ist eine Krankheit in unserer Kirche: Zwietracht zu säen, Hass zu säen, keinen Frieden zu säen«.

Franziskus setzte seine Ausführungen zur Gewissenserforschung mit einer Frage fort, die man sich, so sagte er, am besten jeden Tag stellen sollte: »Habe ich heute Frieden gesät oder Zwietracht?« Und es bringe nichts, zu versuchen, sich zu rechtfertigen, indem man sage: »Aber manchmal muss man die Dinge beim Namen nennen, weil dieser und jener…« »Was säst Du wirklich mit dieser Einstellung aus?«, fragte der Papst. Nachdem er damit wieder zur Schriftlesung aus dem Paulusbrief zurückgekehrt war, wiederholte der Papst, dass Jesus »der Allererste ist, er ist zu uns gekommen, um Frieden zu stiften, um Versöhnung herbeizuführen«. Wenn folglich »ein Mensch im Lauf seines Lebens nichts anderes tut als zu versöhnen und Frieden zu stiften, dann kann man ihn heiligsprechen: diese Person ist heilig!« Aber, so warnte er, »wir müssen hierin wachsen, wir müssen umkehren: niemals ein Wort sagen, das trennt, nie, niemals ein Wort, das Krieg entfacht, kleine Kriege, niemals Klatsch und Tratsch«. Und der Papst wollte sich mit dem Thema Klatsch und Tratsch noch ausführlicher beschäftigen, insofern fragte er, worum es sich dabei eigentlich handle. Allem Anschein nach, so erläuterte er, seien es »nichts«: Klatsch und Tratsch bestünden darin, »ein Wörtchen gegen einen anderen fallen zu lassen oder eine Geschichte « dieser Art zu erzählen: »Der da hat… getan.« Aber in Wirklichkeit sei es ganz anders. »Über andere herzuziehen ist Terrorismus«, so bekräftigte Franziskus, »denn derjenige, der klatscht, ist wie ein Terrorist, der eine Bombe wirft und dann das Weite sucht, er richtet Zerstörung an: er zerstört mit der Zunge, er stiftet keinen Frieden. Aber er ist schlau, nicht wahr? Er ist keineswegs ein Selbstmord-Attentäter, nein, nein! Er passt gut auf sich auf!«

Der Papst kehrte dann erneut zur Lesung aus dem Paulusbrief zurück und erinnerte daran, dass in Jesus »alles versöhnt ist, da er Frieden gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut«. Also »ist der Preis sehr hoch«, so bekräftigte er. Und daher sei »jedes Mal dann, wenn ich gerne etwas aussprechen würde, das Zwietracht sät und Teilung schafft und darin besteht, über einen anderen herzuziehen«, der beste Rat der, »sich auf die Zunge zu beißen!« Und er bestand darauf: »Ich versichere euch, dass euch anfangs, wenn ihr diese Übung macht, euch auf die Zunge zu beißen, statt Zwietracht zu säen, die verletzte Zunge anschwillt, weil der Teufel seine Hand mit im Spiel hat, denn das ist seine Arbeit, das ist sein Beruf: zu spalten!«

Bevor Papst Franziskus mit dem Messopfer, dem »Opfer der Versöhnung«, fortfuhr, betete er die folgenden Worte: »Herr, du hast dein Leben gegeben, gewähre mir die Gnade, Frieden zu stiften, zu versöhnen. Du hast dein Blut vergossen, möge es mir nichts ausmachen, wenn meine Zunge ein wenig anschwillt, wenn ich auf sie beiße, bevor ich anfange, über andere herzuziehen «. Und er schloss mit der Aufforderung, dem Herrn zu danken, dass er uns mit dem Vater versöhnt und unsere Sünden vergeben hat und uns so »die Chance geschenkt hat, Frieden in unseren Seelen zu haben«.

von esther10 05.10.2015 00:10

Synode: Kardinal Erdö umreißt die Themenfelder


Kardinal Peter Erdö in der Synodenaula (zweiter von rechts) - L'Osservatore Romano

05/10/2015 14:25SHARE:
Worum geht es inhaltlich in der Synode? Was wird die Teilnehmenden in den kommenden drei Wochen beschäftigen? Der Generalrelator der Synode - also ihr Berichterstatter - ist Kardinal Peter Erdö. Er umriss das Themenfeld bei seinem umfangreichen Einführungsreferat an diesem Montagvormittag in der vollbesetzten Synodenaula. Bei den strittigen Punkten rief Kardinal Erdö jeweils die geltende katholische Lehre in Erinnerung.
Herausforderungen

Migration, niedrige Arbeitslöhne, Geburtenrückgang, Gewalt gegen Frauen, Zwangsabtreibung und Zwangs-Sterilisation: die Problemfelder, in denen Familie heute bestehen muss, sind exorbitant viele, sagte Erdö. Auch der wachsende Individualismus gefährde Ehe und Familie, ebenso wie die Konsumgesellschaft: diese trenne Sexualität und Fortpflanzung und mache menschliches Leben und Elternschaft zu wählbaren und abwählbaren Modulen.

Berufung

Als Lichtpunkte in diesem düsteren Panorama skizzierte Erdö Ehe und Familie, wenn sie funktionieren: sie lassen die Individuen nicht isoliert, sondern übermitteln Werte und bieten Entwicklungschancen. Die Unauflöslichkeit der Ehe sei da nicht etwa ein Joch, sondern ein Geschenk.


Sendung

Die katholische Familie habe heute auch die Aufgabe, das eigene Selbstverständnis zu erklären, und das in einer so klaren wie zeitgemäßen Sprache zu tun, sagte Erdö: „So wird das Angebot klar, auch wenn nicht alle die Verkündigung akzeptieren werden.“ Auch in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen gelte es Farbe zu bekennen, besonders dort, wo „der offizielle Betriff von Familie nicht mit dem christlichen übereinstimmt“
.

„Verwundete Familien“

„Heikel und anspruchsvoll“ ist die Sendung der Kirche dort, wo es um die kirchliche Eingliederung „verwundeter Familien“ geht, sagte Erdö. Damit sind gescheiterte Verbindungen, Paare ohne Trauschein oder in ziviler Zweitehe verheiratete Geschiedene gemeint. Barmherzigkeit und Aufnahme seien hier das Gebot der Stunde, begleitet freilich von einer klaren Darstellung der Wahrheit über die Ehe, verdeutlichte Erdö. „Die größte Barmherzigkeit ist es, die Wahrheit mit Liebe zu sagen.“ Barmherzigkeit gehe über Mitleid hinaus, sie „zieht an und vereint, verwandelt und erhebt, lädt ein zur Umkehr“.


Paare ohne Trauschein müssten mit „gesunder Pädagogik“ angeleitet werden, damit sie den Plan Gottes erkennen; für Geschiedene regt Erdös Bericht die Schaffung diözesaner Krisenzentren an, in denen nach Lösung und Versöhnung gesucht werden soll.

Wiederverheiratete Geschiedene

Im Fall der wiederverheirateten Geschiedenen sei „ein vertieftes Nachdenken“ erforderlich. Dabei dürfe die barmherzige seelsorgerliche Begleitung keinen Zweifel an der Unauflöslichkeit der (ersten) Ehe lassen. „Die Barmherzigkeit Gottes schenkt dem Sünder Vergebung, verlangt aber Umkehr.“ Hier geht Erdös Synoden-Bericht auf den Begriff des sogenannten „Bußwegs“ („via penitenziale“) ein, den Kardinal Walter Kasper als möglichen Lösungsweg ins Spiel gebracht hatte. Lossprechung in der Beichte und Zugang zur Eucharistie könnten – bekräftigte Erdö - jene wiederverheirateten Geschiedenen erlangen, die sexuell enthaltsam leben. Alternativ könne der „Bußweg“ nach der traditionellen Praxis der lateinischen Kirche verstanden werden, die den Priestern eine Lossprechung wiederverheirateter Geschiedener freilich nur dann ermöglichte, sofern sie versprachen, ihr Leben zu ändern.


Abstufungen und „Gradualität“

Der Vorstellung einer „Gradualität“ bei der Beurteilung sexueller Beziehungen außerhalb der Ehe erteilte Erdö eine Absage. Objektiv gebe es zwischen wahr und falsch sowie zwischen Gut und Böse keine Gradualität, betonte er. Allerdings könne es für den einzelnen eine subjektive, graduelle Annäherung an das Gute und Wahre geben. Die subjektive Schuld sei weniger schwer, wenn die Sünde nicht erkannt werde.
Umgang mit Homosexuellen


Menschen mit homosexueller Tendenz müssen „mit Respekt und Taktgefühl“ aufgenommen und jede Diskriminierung vermieden werden, heißt es im Synodenbericht in Anlehnung an den Katechismus. Es gebe aber keine Grundlage, um auch nur entfernte Parallelen zwischen homosexuellen Verbindungen und dem Plan Gottes mit Ehe und Familie zu ziehen.

Ja zum Leben vom Anfang bis zum Ende

Großes leistet die Kirche – so erinnert Erdö - in der Unterstützung von Schwangeren, verlassenen Kindern, Frauen, die abgetrieben haben. Hier trete die Kirche an Lehrstellen des staatlichen Systems, sie trägt hier Werte voran, „die man in Geld nicht bemessen kann“. Auch das Nein zu Abtreibung und Euthanasie und das Ja zur Förderung natürlicher Verhütungsmethoden findet sich im Synodenpapier, ebenso wie die Ermutigung zur Adoption von Kindern.


Erziehung

Die Eltern sind und bleiben die ersten Verantwortlichen für die menschliche und religiöse Erziehung ihrer Kinder, und die Kirche hat das Recht, sie zu einem verantwortlichen und wachsamen Blick auf staatliche Erziehungsprogramm anzuhalten, heißt es in Erdös Bericht.


(rv 05.10.2015 gs)

von esther10 05.10.2015 00:04

Kardinal Erdö: Synode 2014 wollte Kommunionpraxis nicht ändern



Generalrelator erinnert an Diskussionsstand - Kirche gefordert, wiederverheiratete Geschiedene "barmherzig zu begleiten", aber zugleich katholische Lehre "konsequent zu bezeugen"

05.10.2015, 13:18 Uhr Vatikan/Kirche/Familie/Bischofssynode/Erdö
Vatikanstadt, 05.10.2015 (KAP) Der Generalrelator der Bischofssynode, Kardinal Peter Erdö (Esztergom-Budapest), hat am Montag im Vatikan die Unauflöslichkeit der Ehe betont und die geltende Lehre der Kirche verteidigt. Die Mehrheit der Synodenteilnehmer von 2014 habe die Sichtweise geteilt, dass eine Wiederheirat nach dem Scheitern einer kirchlich geschlossenen Verbindung gegen die Botschaft Jesu Christi verstoße und die Betroffenen vom Empfang der Kommunion ausschließe, sagte er in seinem Eröffnungsreferat. Erdö bezog sich in seinen Ausführungen auf das Arbeitspapier (Instrumentum laboris) zur Synode. Dieses basiert auf der Außerordentlichen Synode von Oktober 2014.

Die Kirche sei gefordert, wiederverheiratete Geschiedene seelsorgerisch und "barmherzig zu begleiten", aber zugleich die katholische Lehre "konsequent zu bezeugen", so der Primas von Ungarn. Um dies zu bewerkstelligen, brauche es jedoch eine vertiefte Reflexion, räumte Erdö mit Blick auf die bevorstehenden dreiwöchigen Beratungen der Bischöfe ein.

Als Generalrelator ist Erdö der Berichterstatter der Bischofsversammlung und hat wichtigen Einfluss auf die Formulierung der Synodenergebnisse. Er wies darauf hin, dass es viele Wege gebe, wiederverheiratete Geschiedene am Gemeindeleben teilhaben zu lassen, ohne sie zur Eucharistie zuzulassen. Kritisch setzte sich Erdö mit den Wegen der orthodoxen Kirchen auseinander, die eine Wiederheirat nach einer Scheidung unter bestimmten Vorgaben zulassen. Diese Praktiken seien nicht mit dem auf Rechtsprechung beruhenden Weg der katholischen Kirche vergleichbar.

Auch erteilte Erdö der Idee der "Gradualität" bei der Beurteilung sexueller Beziehungen außerhalb der Ehe eine Absage. Objektiv gebe es zwischen wahr und falsch sowie zwischen gut und böse keine Gradualität, betonte er. Allerdings könne es für den einzelnen eine subjektive, graduelle Annäherung an das Gute und Wahre geben. Die subjektive Schuld sei weniger schwer, wenn die Sünde nicht erkannt werde.

Zum Thema Homosexualität erinnerte Erdö an die geltende kirchliche Lehre, wonach es zwischen homosexuellen Partnerschaften und dem Plan Gottes für Ehe und Familie "nicht einmal entfernte Analogien oder Ähnlichkeiten" gibt.
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...feld-der-synode


von esther10 05.10.2015 00:01

„Information über Synode ist miserabel“ – Kardinal Erdö: Kommunion für wiederverheiratet Geschiedene „unmöglich“
5. Oktober 2015 16:21 | Mitteilung an die Redaktion


Jüngstes „Synodenmitglied“
(Rom) Am heutigen Montag haben im Vatikan die Arbeiten der Bischofssynode über die Familie, zweiter Teil, begonnen und schon gibt es erste Kritik wegen der „kontrollierten Information“, die nach außen dringt.
Bereits im Vorfeld gab es teils heftige Kritik wegen der Informationspolitik, die im Vorjahr rund um die Synode betrieben wurde. Entgegen der Synodenpraxis der vergangenen Jahrzehnte wurde der Informationsfluß nach außen vom Generalsekretariat der Synode und dem Presseamt des Vatikans streng reglementiert. Das hatte zur Folge, daß die Wortmeldungen der Synodalen hinter verschlossenen Türen erfolgten und die Informationen darüber nur gefiltert an die Öffentlichkeit gelangten. Generalsekretariat und Presseamt luden nur ausgewählte Synodalen zu Pressekonferenzen ein. Dieses Privileg wurde etwa Kardinal Walter Kasper zu teil, nicht aber seinem Kontrahenten Kardinal Raymond Burke (siehe Zensur bei Bischofssynode? – Kasper verweist auf Papst Franziskus).
Der Unmut über die „einseitige Informationspolitik“ wurde so laut, daß einige Synodalen gegen Ende der Synode die Regelung eigenmächtig übergingen.
Nachdem Kritik laut wurden, das unmittelbare Umfeld von Papst Franziskus wollte auch die Bischofssynode 2015 auf diese Weise zensurieren, ließ der Papst die Errichtung einer eigenen Transparenz-Kommission bekanntgeben. Ein zehnköpfiges Gremium unter der Leitung des Synoden-Vorsitzenden Kardinal Peter Erdö solle die „Transparenz“ der Synode überwachen.
Kritiker meinen hingegen, daß eine solche Kommission die Befürchtungen mehr verstärken als zerstreuen würde und an sich allein schon die Notwendigkeit einer solchen ein Armutszeugnis für eine Synode der katholischen Kirche sei.
„Information über Arbeiten der Synode ist miserabel“

„Synode: Information – wie vorhergesagt – kontrolliert“, titelte Secretum Meum Mihi heute bereits wenige Stunden nach Beginn der Synodenarbeiten. „Die Information über die Arbeiten der Synode ist miserabel. Wie man bereits wußte, wird die Information gesteuert (Baldisseri, Forte, et al).“
Die Information erfolgte bisher ausschließlich in italienischer Sprache. Nicht einmal die italienisch gehaltene Eröffnungsrede von Papst Franziskus am Beginn der ersten Generalkongregation wurde in andere Sprachen übersetzt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Das mag mit der umstrittenen Praxis des Papstes zusammenhängen, immer wieder von der Textvorlage abzuweichen, behindert jedoch jede zeitgerechte Information. Von den anderen Wortmeldungen ganz zu schweigen. Dazu gehörten die Reden von Kardinal Maradiaga, aber auch einer große Aufmerksamkeit findenden Rede von Kardinal Erdö, der direkt über die Unmöglichkeit sprach, wiederverheiratet Geschiedenen zur Kommunion zuzulassen.
„Wir hoffen auf eine bessere Zukunft“ in der Informationspolitik, so Secretum Meum Mihi.
Text: Giuseppe Nardi
http://www.katholisches.info/2015/10/05/...ene-unmoeglich/
Bild: Secretum Meum Mihi (Screenshot)
http://www.corrispondenzaromana.it/una-f...onio-cristiano/


von esther10 05.10.2015 00:00

Polen: Bischof verwarnt homosexuellen Priester


Krysztof Charamsa bei der Pressekonferenz in Rom am Samstag - AFP

04/10/2015 12:43SHARE:
Nach dem öffentlichen Bekenntnis zu seiner Homosexualität ist ein polnischer Priester von seinem direkten Vorgesetzten verwarnt worden. Der Bischof von Pelplin, Ryszard Kasyna, habe gegenüber Krzysztof Charamsa eine Verwarnung ausgesprochen, damit dieser „zum Amt Christi“ zurückkehre, hieß es in einer Erklärung, die am Samstagabend auf der Webseite der Diözese veröffentlicht wurde. Der Bischof fordere „die Priester und Gläubigen auf in dieser Absicht zu beten“. In der Erklärung heißt es, die Äußerungen Charamsas stünden im Widerspruch zum Evangelium und der Lehre der katholischen Kirche.
Die Verwarnung des Bischofs sei der erste Schritt auf dem Weg zu einer Suspendierung des Pfarrers, sagte der Chef der polnischen katholischen Nachrichtenagentur KAI, Marcin Przeciszewski. Charamsa habe nicht gegen Kirchenrecht verstoßen, etwa durch Pädophilie. Es sei also normal, dass er zur Ordnung gerufen werde. Es sei allerdings wahrscheinlich, dass der Priester weiter öffentlich schwul leben wolle, und dies verstoße gegen die kirchliche Moral. Somit könne ein längerer Prozess der Suspendierung vom Priesteramt folgen.
Charamsa hatte mit seinem Comingout einen Tag vor Beginn der Familiensynode im Vatikan für einen handfesten Skandal gesorgt. Der 43- zeigte sich in Rom bei einer Pressekonferenz demonstrativ mit seinem Partner. Der Vatikan reagierte sofort und zog umgehend Konsequenzen: Er enthob Charamsa seines Amts in der Glaubenskongregation. Über seine priesterliche Zukunft müsse sein zuständiger Bischof entscheiden, erklärte Vatikansprecher Federico Lombardi, der Charamsas Äußerungen als „schwerwiegend und unverantwortlich“ bezeichnete.
(afp 04.10.2015 mg)

von esther10 05.10.2015 00:00

05.10.2015 15:30

Kommentar: Ein gewaltiger Außendruck
Von Guido Horst


Guido Horst.
Foto: D

Hätte der Papst nicht mit einer dichten Predigt zum Auftakt der römischen Bischofsversammlung gesprochen, man hätte am Wochenende meinen können, es im synodalen Rom eher mit einem Zirkus zu tun zu haben. Franziskus hat am Sonntag im Petersdom klar gemacht, dass sich Wahrheit und Barmherzigkeit nicht gegeneinander ausspielen lassen. Dass die Kirche an ihrem in der Bibel und Offenbarung gründenden Menschenverständnis und ihrer Lehre treu festhält, ihre Türen aber gleichzeitig allen Menschen öffnet, auch Ehepaaren mit Verletzungen – sonst würde sie ihre Mission verraten. Das war petrinisch. Dagegen war das Outing des Vatikanprälaten vor den Kameras der Hauptstadtjournalisten eher bizarr. Ehe für alle und das freie Ausleben der sexuellen Triebe war die Botschaft des homosexuellen Mitarbeiters der Glaubenskongregation, der dachte, mit dieser Instrumentalisierung der Synode Wasser auf die Mühlen der Homo-Lobbys leiten zu können. Der Schock ist den Kurialen ordentlich in die Glieder gefahren.

Aber der Medienrummel um den polnischen Prälaten könnte auch eine gute Seite haben: Nochmals merken alle Synodenteilnehmer, alle Kardinäle und Bischöfe, in welcher Welt sie eigentlich leben. Die katholische Kirche ist die größte, aber auch die einzige rund um den Globus überall verwurzelte Weltgemeinschaft, die auf der Ehe zwischen Mann und Frau beharrt und die klassische Familie mit ihren Kindern schützen will. Hier geht es nicht um die pastorale Begleitung der Wiederverheirateten, auch nicht um die Art und Weise, wie die Kirche mit Homosexualität umgeht. Hier geht es um alles. Hat die Kirche eine Lehre, die sie sich nicht selber ausgedacht, sondern von Gott erhalten hat – oder ist der christliche Glaube zeitbedingt und hat entsprechend zeitgemäß zu sein? Die Leitmedien der Welt, viele Theologen und manche Kirchenführer nutzen auch die Familiensynode dazu, der Kirche ein „... und sie bewegt sich doch“ aufzudrängen, was man dann „Reformen“ nennt. Der Synode in Rom täte es gut, sich von diesem Druck von außen abzuschotten.
tagespost.

von esther10 04.10.2015 21:43

Warum Oktober der Rosenkranzmonat ist – Und was dieses Gebet uns bringt
Interview mit Monsignore Florian Kolfhaus, Autor von „Der Rosenkranz – Theologie auf Knien"


Ein Pilger betet den Rosenkranz auf dem Petersplatz im Oktober 2014
Foto: CNA/Daniel Ibanez

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 02 October, 2015 / 8:19 AM (CNA Deutsch).-
Weniges ist so erkennbar katholisch wie er: Der Rosenkranz. Papst Franziskus verschenkt ihn oft und gern. Viele Katholiken beten ihn täglich, und das schon seit Jahrhunderten. Die Kirche hat dem Rosenkranz einen ganzen Monat gewidmet: Den Oktober. Warum das so ist, und was es mit dem Rosenkranz auf sich hat, haben wir Monsignore Florian Kolfhaus gefragt. Der Priester und promovierte Theologe ist Autor mehrerer Bücher zum Thema, darunter „Der Rosenkranz – Theologie auf Knien” (Dominus Verlag, Augsburg).

CNA: Monsignore Kolfhaus, warum – und seit wann – ist der Oktober der Rosenkranzmonat?

KOLFHAUS: Papst Pius V hat das Fest Unserer lieben Frau vom Sieg zur Erinnerung an den unerwarteten Triumph über die türkischen Flotten bei Lepanto 1571 eingeführt. Zuvor hatte er die Christenheit aufgerufen, sich an Maria zu wenden, um den aus menschlicher Sicht unabwendbaren Einfall der moslemischen Streitkräfte zu verhindern. Schon im Jahr 1573 ist dieser Gedenktag zum Rosenkranzfest umbenannt worden, das seit 1913 immer am 7. Oktober gefeiert wird. So ist der Monat Oktober in besondere Weise ein Aufruf, in den Nöten von Kirche und Welt vertrauensvoll den Rosenkranz zu beten. In besonderer Weise hat Papst Leo XIII mit seinen Rosenkranz-Enzykliken diese Andacht gefördert. Aber auch der heilige Papst Johannes Paul II hat mit dem Rosenkranzjahr diesem alten, doch stets modernen Gebet neuen Aufschwung gegeben, weil er davon überzeugt war – wie Schwester Lucia, die Seherin von Fatima, gesagt hat – dass es kein Problem gibt, dass sich nicht mit dem Rosenkranz lösen läßt. Diese Perlenschnur ist wie die Schleuder Davids, der fünf Steine mitnahm, um Goliath zu besiegen. Auch wir gewinnen mit diesem Gebet, in dem jeweils fünf große Geheimnisse betrachtet werden – das sind gleichsam unsere Steine in der Schleuder – die großen Herausforderungen unserer Zeit. Lassen Sie mich nur stichwortartig die Verfolgung der Christen im Mittleren Orient oder die Krise der Familie in der westlichen Welt nennen. Mit dem Rosenkranz bringen selbst Kinder, Kranke und alte Menschen, die vielleicht meinen, nichts mehr tun zu können, Giganten zu Fall. Jeder ist gerade im Oktober eingeladen durch sein Gebet der Welt in ihren Sorgen und Nöten wirksam zu helfen.

CNA: Sie beschreiben dieses Gebet als „Theologie auf den Knien". Wie ist das zu verstehen? Das klingt für viele Ohren ja erst einmal einfach unangenehm.

KOLFHAUS: Ich habe mich immer wieder gefragt, warum Maria in Lourdes und Fatima um das Gebet des Rosenkranzes bittet, und nicht andere Andachten empfiehlt, wie das Stundengebet oder die Lectio Divina, also das Betrachten der Heiligen Schrift, die doch wirklich hervorragende und bewährte Gebetsformen sind. Sie scheint den Rosenkranz zu bevorzugen, weil er für alle Menschen, gleich welcher Bildung und welchen Alters, eine Schule des Gebetes ist, die vom mündlichen Sprechen heiliger Worte zum inneren Schauen großer Glaubenswahrheiten führt. Beim Rosenkranzbeten hat so manches „altes Mütterlein" mehr von Theologie gelernt als nicht wenige akademische Lehrer, die wohl viel über das Geheimnis der Dreifaltigkeit und der Eucharistie wissen, aber davor nicht mehr staunend in die Knie gehen. Das ist in keinster Weise unangenehm und schwierig, sondern schön und befreiend. Theresa von Avila hat einmal gesagt, es kommt nicht so sehr darauf an viel zu wissen, sondern viel zu lieben. Vor Gott zählen nicht meine Schulnoten und meine beruflichen Erfolge, sondern allein meine Liebe und mein Vertrauen. Das Buch „Der Rosenkranz - Theologie auf Knien" will dazu einladen, die Liebe kennenzulernen und zu studieren. Wir neigen heute manchmal dazu, den Glauben zu „verkopfen" und vergessen, dass es eine „Herzensangelegenheit" ist. Theologie ist wichtig und unverzichtbar, aber wichtiger als über Gott zu reden, ist es, mit ihm selbst zu sprechen. Und das lernt man beim Rosenkranz, bei dem man sich an der Hand Mariens führen läßt, um zu Jesus zu finden. Wer sich ihr weiht und anvertraut, lernt ihren Sohn schneller und besser kennen als viele, die ihn allein in Büchern suchen.

CNA: Was ist bitte die Weihe an die Gottesmutter?

KOLFHAUS: Die Weihe an Maria, die zum Beispiel der hl. Papst Johannes Paul II. gelebt und durch seinen Wahlspruch „Totus Tuus" - Ganz Dein, Maria - bekannt gemacht hat, bedeutet, dass ich, wie gesagt, Mariens Hand ergreife und nicht mehr meine eigenen Wege gehe, sondern mich von der Mutter führen lasse. Das ist eine Möglichkeit, den Aufruf Jesu zu verwirklichen, wie kleine Kinder zu werden, die wissen, dass sie nichts aus eigener Kraft vermögen, aber dennoch geliebt und gewollt sind und daher vertrauensvoll alles von den Eltern erwarten. Sich Maria zu weihen ist, wie viele Heilige sagen, der schnellste und sicherste Weg zu Jesus, denn ich schenke mich und alles, was ich habe, seiner Mutter, die ihn besser kennt und mehr liebt als alle seine Jünger. Wer es ausprobiert, durch Maria zu Jesus zu finden, wird genau diese Erfahrung machen – sie ist kein Umweg oder gar ein Hindernis, sondern, salopp gesagt, ein „Highway to Heaven".

CNA: Wie sind sie persönlich ausgerechnet zu diesem Thema gekommen? Beten Sie jeden Tag den Rosenkranz?

KOLFHAUS: Was ich eben gesagt habe, habe ich selbst erfahren und erlebe es immer wieder. Alles Große und Schöne in meinem Leben habe ich Maria zu verdanken, der ich mich schon als Jugendlicher geweiht habe. Es ist für mich nicht einfach ein Zufall, dass ich an einem Samstag im Oktober geboren bin und viele wichtige, einschneidende Erlebnisse an einem Marienfest stattgefunden haben, so zum Beispiel auch meine Priesterweihe. Und ja, ich bemühe mich, den Rosenkranz täglich zu beten. Manchmal bete ich auch einige Gesätzchen, wenn ich durch die Stadt laufe, auf den Bus warte oder im Supermarkt anstehen muß. Wenn man versucht, solche Leerzeiten im Alltag mit dem Rosenkranz zu füllen, den jeder Katholik immer in der Hosentasche haben sollte, dann ist es gar nicht so schwer, ihn zu beten; vielleicht sogar für die Menschen, die gerade an einem vorbeilaufen. Mir ist es wichtig, dass wir Christen nicht mit billiger Spiritualität abspeisen, sondern sie ermutigen zu beten – wenn möglich viel und lange – um die Schönheit und Kraft des Glaubens zu entdecken. Ein „frommer" Gedanke beim Aufwachen ist gut, aber er baut so wenig eine echte Liebesbeziehung auf wie das verschlafene „Guten Morgen" am Frühstückstisch. Unter Liebenden braucht es Gespräch und stilles Beisammensein, bei dem man nicht auf die Uhr schaut. So auch bei Gott. Und das lernt man durch den Rosenkranz, der ja zum Glück kein kurzes Gebet ist, sondern eine Anleitung, fast eine halbe Stunde lang bei Jesus und Maria zu sein. Mit meinem Buch will ich helfen, den Rosenkranz neu zu entdecken und ihn betrachtend – also nicht bloß „lippenbewegend" – beten zu lernen.
http://de.catholicnewsagency.com/story/w...anz-widmen-0058



von esther10 04.10.2015 21:38




Exklusiv: Brandbrief eines deutschen Kardinals an Franziskus und die Synodenväter
Warum die Bischöfe und Papst Franziskus einen deutschen Brief aus dem Jahr 1948 erhalten haben


Das Wappen von Kardinal Brandmüller
Foto: CNA

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 04 October, 2015 / 9:00 AM (CNA Deutsch).-
Besondere Post haben die Synodenväter und Papst Franziskus zum heutigen Beginn der Versammlung im Vatikan erhalten. Auf dem Umschlag leuchtet das rote Wappen eines deutschen Kardinals.

Im Kuvert befindet sich ein schlankes Buch von 64 Seiten Umfang. Es ist ein Sonderdruck: Die italienische Übersetzung eines Briefes, dessen Thema auch Thema der Synode ist – die christliche Ehe. Geschrieben hat ihn die Schriftstellerin Ida Friederike Görres im April 1948.

Die Zeilen, die an eine Maria gerichtet sind, könnten auch im Jahr 2015 geschrieben worden sein: „Jetzt paß einmal gut auf: Du meinst, die christliche Eheforderung sei eine Theorie, so am grünen Tisch ausgedacht von ein paar Theologen, noch dazu unverheirateten, nicht wahr? Es ist aber gerade umgekehrt. In der Heiligen Schrift steht bekanntlich sehr wenig über die Ehe – viel zu wenig, seufzen manche, die gerne alles ausführlich schwarz auf weiß haben möchten. Aber das Wenige war eben ein Samenkorn, aus dem ein großer Baum gewachsen ist. Das heißt: Christliche Ehe ist aus winzigen Anfängen geworden, weil christliche Menschen wurden.”

Die weiteren Worte des Briefs lösen – unter anderem – die Angst vor dem hohen Anspruch der katholischen Ehe auf. Sie erklären die fröhliche Zuversicht des Christen, deren Grund die Gnade ist, immer wieder neu anfangen zu dürfen dank der Barmherzigkeit Gottes. So schreibt Görres über die christliche Ehe: „Sie kennt die Reue und Buße. Sie kennt Wiederherstellung und Vergebung. Jede gute Ehe kennt hundertfachen Anfang.”

Zum Anfang der Synode nun sollen die Bischöfe diesen fröhlichen Brandbrief lesen. Aber von wem haben sie ihn erhalten?

Das Geheimnis ist leicht gelüftet: Die Kuverts ziert, in Rot gestempelt, das Wappen von Kardinal Walter Brandmüller, und tragen daher seinen Wahlspruch „ignem in terram”, nach Lukas 12,49: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen”. Im Vorwort des Sonderdrucks wendet er sich direkt an die Leser, und erklärt den Hintergrund des Briefs.

Brandmüller, ein renommierter Kirchenhistoriker und Theologe, ist der emeritierte Präsident des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaft. Das Buch „Von Ehe und Einsamkeit” wurde 2012 neu aufgelegt beim Kairos Verlag, Wien.
http://de.catholicnewsagency.com/story/b...nodenvater-0065

von esther10 04.10.2015 21:37

Papst: „Gottes Traum für sein Geschöpf: Die Vereinigung von Mann und Frau"
Treue, Wahrheit, Liebe für die Menschen von heute: Papst Franziskus eröffnet Synode mit Appell


Papst Franziskus bei der Predigt in der Messe zur Eröffnung der Familiensynode 2015.
Foto: CNA/Daniel Ibanez

Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 04 October, 2015 / 5:15 PM (CNA Deutsch).-
Mit seiner Predigt zum Auftakt der Familiensynode hat der Papst Franziskus mehrere Akzente gesetzt. Dabei sagte der Heilige Vater, der Traum Gottes für sein Geschöpf bestehe darin, die Vereinigung der Liebe zwischen Mann und Frau verwirklicht zu sehen. Ehe sei keine Utopie.

In den kommenden Wochen beraten fast 300 Bischöfe und andere geladene Gäste über „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute”.

Papst Franziskus bezog sich in seiner Predigt zu den Lesungen vom Tage. Das Tagesevangelium (Mk 10,2-16) enthält diese klaren Worte von Jesus zu Ehe, Familie und Scheidung – und auch zum Umgang mit Kindern, die oft am Schlimmsten von Trennungen betroffen sind:

Da kamen Pharisäer zu ihm und fragten: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen? Damit wollten sie ihm eine Falle stellen. Er antwortete ihnen: Was hat euch Mose vorgeschrieben? Sie sagten: Mose hat erlaubt, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen. Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben. Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. Zu Hause befragten ihn die Jünger noch einmal darüber. Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet. Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.

Dazu sagte Franziskus, dass die Ehe keine Utopie der Jugend sei. Vielmehr sei sie ein Traum, ohne den ein Geschöpf Gottes zur Einsamkeit bestimmt sei. Das Ziel der Ehe bestehe nicht einfach darin, für immer zusammenzuleben, sondern „für immer einander zu lieben". Das Wort Jesu über die Unauflöslichkeit fordere uns auf „jede Form von Individualismus und Legalismus" zu überwinden, so der Papst: „diese verbergen nämlich einen kleinlichen Egoismus und eine Angst davor, die authentische Bedeutung des Paares und der menschlichen Sexualität im Plan Gottes anzunehmen."

Mit Blick auf die gegenwärtige Lage der Menschen sagte der Heilige Vater: „Paradoxerweise ist auch der Mensch von heute – der diesen Plan oft lächerlich macht – von jeder authentischen Liebe, von jeder tragfähigen Liebe, von jeder fruchtbaren Liebe, von jeder treuen und immerwährenden Liebe angezogen und fasziniert. Wir sehen, wie er den Liebesbeziehungen des Augenblicks nachläuft, doch sein Traum ist die authentische Liebe; er läuft den fleischlichen Genüssen nach, aber er sehnt sich nach der völligen Hingabe.”

In diesem sehr schwierigen Kontext von Gesellschaft und Ehe sei die Kirche berufen, ihre Sendung in Treue, in Wahrheit und in Liebe zu leben, sagte der Papst. Ein Feldlazarett, mit offenen Türen. Den Menschen dieser Zeit zu lieben und aufzunehmen: Dazu müsse die Kirche eine Brücke sein, statt verschlossene Türen zu haben.
http://de.catholicnewsagency.com/story/g...n-und-frau-0070

von esther10 04.10.2015 21:18

04. Oktober 2015 15:04

KNA
Familiensynode in Rom beginnt

Nach Streit im Vorfeld ein Papst-Appell für Barmherzigkeit

Ernste Gesichter und eindeutige Bibelstellen. Der Papst beginnt die Synode mit einer Gratwanderung zwischen strikter Norm und Barmherzigkeit.

Vatikanstadt (KNA) Mit ernsten Gesichtern zogen die Synodenteilnehmer in den Petersdom ein. Und bei der Anrufung der Heiligen um ihren Beistand war wohl manch ein Kardinal und Bischof noch inbrünstiger als sonst bei der Sache. Denn Papst Franziskus eröffnete am Sonntag mit einem Gottesdienst die wohl meistbeachtete Bischofsversammlung seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vor 50 Jahren: Die Bischofssynode über Ehe und Familie. Drei Wochen lang debattieren rund 270 Bischöfe aus aller Welt im Vatikan, auf der Tagesordnung stehen auch heiße Eisen wie der kirchliche Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen sowie mit Homosexuellen. Die Synode gilt vielen als Gradmesser für die Reformfähigkeit der Kirche. Im Vorfeld gab es heftige Debatten.

Der Papst eröffnete die Bischofsversammlung mit einem Appell zur Barmherzigkeit und einem Bekenntnis zur Unauflöslichkeit der Ehe. Damit griff er die Erwartungen der reformerischen Kräfte auf, bestärkte aber zugleich jene, die Änderungen in der kirchlichen Morallehre als Gefahr für die Unauflöslichkeit der Ehe sehen. Das Tages-Evangelium bot geradezu eine Steilvorlage. Es war ausgerechnet Jesu Wort über die Ehe: "Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen."

Dieser Satz spielt eine große Rolle in der Debatte über die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, die bislang nicht erlaubt ist. Die Bischofssynode soll hier Möglichkeiten einer Öffnung sondieren. Die Gegner begründen ihre ablehnende Haltung nicht zuletzt mit diesem biblischen Zitat. Befürworter einer Zulassung im Einzelfall argumentieren, Jesus habe damit keinen allgemeingültigen Rechtsgrundsatz aufstellen wollen.

Auf die theologische Kontroverse geht der Papst in seiner Predigt nicht ein. Das Ziel der Ehe bestehe nicht nur darin, für immer zusammenzuleben, "sondern für immer einander zu lieben". Das Wort Jesu über die Unauflöslichkeit sei eine Aufforderung "jede Form von Individualismus und Legalismus" zu überwinden, so der Papst. Hinter solchen Haltungen verberge sich ein "kleinlicher Egoismus" und die Angst davor, die wirkliche Bedeutung des Paares und der menschlichen Sexualität im Plan Gottes anzunehmen. Damit vermeidet der Papst geschickt jede Parteinahme.

Bereits am Samstag hatte Franziskus während einer Gebetswache auf dem Petersplatz erste Vorgaben für die Bischofssynode gemacht. "Das Kriterium für die Interpretation von allem" müsse stets Jesus sein. Der Papst mahnte Mitleid an und warnte davor, "unnötig streng" zu sein. Die Teilnehmer der Synode forderte er zum Dialog auf. Sie müssten fähig sein, "hinzuhören und sich miteinander auszutauschen".

Zeit zur intensiven Diskussion haben die Synodalen diesmal jedenfalls mehr als je zuvor. Kardinal Lorenzo Baldisseri, der Generalsekretär der Synode, teilte am Freitag mit, dass ausgiebiger als früher in Kleingruppen debattiert werde. So solle die Synode "dynamischer" werden. Die Redezeit im Plenum sei auf drei Minuten begrenzt, für die Kleingruppen gebe es keine zeitlichen Beschränkungen.

In den Medien stand zuletzt vor allem das Thema Homosexualität im Vordergrund. Zunächst sorgte der afrikanische Kurienkardinal Robert Sarah für Schlagzeilen, als er erklärte, gleichgeschlechtliche Paare seien ein "Rückschritt für die Zivilisation". Zusätzlich befeuert wurde die Debatte durch ein Video, das zeigt, wie der Papst in Washington ein homosexuelles Paar umarmt. Der Vatikan dementierte Spekulationen, Franziskus habe damit ein kirchenpolitisches Signal setzen wollen. Den Höhepunkt bildete am Samstag das Outing eines Mitarbeiters der Glaubenskongregation als Homosexueller in einem viel beachteten Zeitungsinterview.

Dabei soll es bei dieser Synode laut Arbeitspapier gar nicht um Homo-Paare gehen, sondern vor allem um den Umgang mit Homosexuellen in den betroffenen Familien. An diesem Montag, dem Beginn der offiziellen Beratungen, steht dann auch die Analyse der Situation der Familie im 21. Jahrhundert im Vordergrund. Und da gehören "Regenbogen-Familien" mit homosexuellen Eltern aus katholischer Sicht nicht dazu.

von esther10 04.10.2015 21:09

Polizeigewerkschaft: Bei schweren Straftaten Asylverfahren nicht in Freiheit abwarten
Veröffentlicht: 4. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Polizeigewerkschaft, äußert sich auf dem Nachrichtensender “n-tv” zu Delikten von Flüchtlingen:
033_30



“Wo der Rechtsstaat nicht sofort mit aller Konsequenz reagiert, wenn schwere Straftaten unter Flüchtlingen oder von Flüchtlingen begangen werden, sendet er fatale Signale der Verharmlosung aus, das muss verhindert werden. Wir müssen uns darauf konzentrieren, auf besonders schutzbedürftige Gruppen in besonderer Weise zu achten.

Sowohl die Beratungsdienste als auch die Sicherheitsunternehmen, die innerhalb der Unterkünfte arbeiten, müssen professionell und quantitativ ausreichend ausgestattet sein. Und wer dort schwere Straftaten begeht, muss sofort in Haft kommen!”

Beitrag auf n-tv

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/wer-s...warten-duerfen/

„Was jetzt eingetreten ist, übersteigt die bisherige Vorstellungskraft“

„Es hilft nicht, wenn wir die reale Situation nicht zur Kenntnis nehmen und aus falsch verstandener Zurückhaltung Entwicklungen verschweigen!“ – Der stellv. Bundesvorsitzende, Ralf Kusterer, spricht im “Polizeispiegel” Klartext:

Massenschlägereien, Übergriffe und Straftaten im Nahbereich von Flüchtlingsunterkünften sind an der Tagesordnung, die Sicherheitslage ist mehr als angespannt. Wie „stark“ ist die Polizei momentan wirklich? Sind wir den Anforderungen gewachsen und wenn ja, wie lange noch? Wie ist es nicht zuletzt um die „mentale Verfassung“ der Polizei bestellt?

Quelle: http://www.dpolg.de/aktuelles/news/was-j...stellungskraft/

von esther10 04.10.2015 18:58

04.10.2015


Franziskus eröffnet Familiensynode in Rom
Zwischen Norm und Barmherzigkeit

Ernste Gesichter und eindeutige Bibelstellen. Der Papst beginnt die Synode mit einer Gratwanderung zwischen strikter Norm und Barmherzigkeit.

Mit ernsten Gesichtern zogen die Synodenteilnehmer in den Petersdom ein. Und bei der Anrufung der Heiligen um ihren Beistand war wohl manch ein Kardinal und Bischof noch inbrünstiger als sonst bei der Sache. Denn Papst Franziskus eröffnete am Sonntag mit einem Gottesdienst die wohl meistbeachtete Bischofsversammlung seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil vor 50 Jahren: Die Bischofssynode über Ehe und Familie. Drei Wochen lang debattieren rund 270 Bischöfe aus aller Welt im Vatikan, auf der Tagesordnung stehen auch heiße Eisen wie der kirchliche Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen sowie mit Homosexuellen. Die Synode gilt vielen als Gradmesser für die Reformfähigkeit der Kirche. Im Vorfeld gab es heftige Debatten.

Appell zur Barmherzigkeit

Der Papst eröffnete die Bischofsversammlung mit einem Appell zur Barmherzigkeit und einem Bekenntnis zur Unauflöslichkeit der Ehe. Damit griff er die Erwartungen der reformerischen Kräfte auf, bestärkte aber zugleich jene, die Änderungen in der kirchlichen Morallehre als Gefahr für die Unauflöslichkeit der Ehe sehen.


Eröffnungsmesse der Familiensynode im Petersdom
© Giuseppe Lami (dp

Das Tages-Evangelium bot geradezu eine Steilvorlage. Es war ausgerechnet Jesu Wort über die Ehe: "Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen."

Dieser Satz spielt eine große Rolle in der Debatte über die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, die bislang nicht erlaubt ist. Die Bischofssynode soll hier Möglichkeiten einer Öffnung sondieren. Die Gegner begründen ihre ablehnende Haltung nicht zuletzt mit diesem biblischen Zitat. Befürworter einer Zulassung im Einzelfall argumentieren, Jesus habe damit keinen allgemeingültigen Rechtsgrundsatz aufstellen wollen.

Papst vermeidet Parteinahme

Auf die theologische Kontroverse geht der Papst in seiner Predigt nicht ein. Das Ziel der Ehe bestehe nicht nur darin, für immer zusammenzuleben, "sondern für immer einander zu lieben". Das Wort Jesu über die Unauflöslichkeit sei eine Aufforderung "jede Form von Individualismus und Legalismus" zu überwinden, so der Papst. Hinter solchen Haltungen verberge sich ein "kleinlicher Egoismus" und die Angst davor, die wirkliche Bedeutung des Paares und der menschlichen Sexualität im Plan Gottes anzunehmen. Damit vermeidet der Papst geschickt jede Parteinahme.

Bereits am Samstag hatte Franziskus während einer Gebetswache auf dem Petersplatz erste Vorgaben für die Bischofssynode gemacht. "Das Kriterium für die Interpretation von allem" müsse stets Jesus sein. Der Papst mahnte Mitleid an und warnte davor, "unnötig streng" zu sein. Die Teilnehmer der Synode forderte er zum Dialog auf. Sie müssten fähig sein, "hinzuhören und sich miteinander auszutauschen".

Zeit zur intensiven Diskussion haben die Synodalen diesmal jedenfalls mehr als je zuvor. Kardinal Lorenzo Baldisseri, der Generalsekretär der Synode, teilte am Freitag mit, dass ausgiebiger als früher in Kleingruppen debattiert werde. So solle die Synode "dynamischer" werden. Die Redezeit im Plenum sei auf drei Minuten begrenzt, für die Kleingruppen gebe es keine zeitlichen Beschränkungen.

Outing im Vorfeld

In den Medien stand zuletzt vor allem das Thema Homosexualität im Vordergrund. Zunächst sorgte der afrikanische Kurienkardinal Robert Sarah für Schlagzeilen, als er erklärte, gleichgeschlechtliche Paare seien ein "Rückschritt für die Zivilisation". Zusätzlich befeuert wurde die Debatte durch ein Video, das zeigt, wie der Papst in Washington ein homosexuelles Paar umarmt. Der Vatikan dementierte Spekulationen, Franziskus habe damit ein kirchenpolitisches Signal setzen wollen. Den Höhepunkt bildete am Samstag das Outing eines Mitarbeiters der Glaubenskongregation als Homosexueller in einem viel beachteten Zeitungsinterview.

Dabei soll es bei dieser Synode laut Arbeitspapier gar nicht um Homo-Paare gehen, sondern vor allem um den Umgang mit Homosexuellen in den betroffenen Familien. An diesem Montag, dem Beginn der offiziellen Beratungen, steht dann auch die Analyse der Situation der Familie im 21. Jahrhundert im Vordergrund. Und da gehören «Regenbogen-Familien» mit homosexuellen Eltern aus katholischer Sicht nicht dazu.

Thomas Jansen
(KNA)

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Familiensynode im Vatikan

Von 4. bis 25. Oktober 2015 findet die zweite Bischofssynode in Rom unter dem Titel "Die Berufung und Mission der Familie in der Kirche in der modernen Welt" statt. Ende 2014 wurde ein Vorbereitungsdokument dazu verschickt. Ein Teil dieses Dokuments war ein Fragebogen. Der Fragebogen wurde im Erzbistum Köln an die Kreis- und Stadtdekanate und Gremien und Verbände zur Bearbeitung weitergeleitet. Auch Einzelpersonen konnten sich auf einem Onlinefragebogen beteiligen. Die Ergebnisse der Befragung wurden am 25. März 2015 in einer "Zusammenschau der Stellungnahmen aus den Kreis- und Stadtdekanaten und den Gremien und kirchlichen Verbänden im Erzbistum Köln" veröffentlicht und wurden in der Antwort der Deutschen Bischofskonferenz auf die Fragen zur XIV. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode 2015 einbezogen. Diese und die Rückmeldungen aller Teilkirchen flossen in das am 23. Juni 2015 veröffentlichte Arbeitspapier "Instrumentum laboris", das der Vorbereitung der XIV. Ordentlichen Bischofssynode dient. Diese zweite Bischofssynode bildet den Abschluss des insgesamt auf zwei Jahre angelegten synodalen Prozesses, von dem konkrete Leitlinien für eine zeitgemäße Seelsorge der Familie erwartet werden. (Erzbistum Köln
http://www.domradio.de/themen/papst-fran...iliensynode-rom

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