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von esther10 28.11.2015 10:31

Freitag, 27. November 2015
Pressebericht EGMR-Urteil Günter Annen vs. Bundesrepublik



Foto: Felizitas Küble
Das Urteil des "Europäischer Gerichtshofes für die Menschenrechte" zugunsten des deutschen Lebensrechtlers Günter Annen fand großes Echo in der Presse. Aufgrund der Bedeutung - auch in juristischer Hinsicht - ist die Aufmerksamkeit erfreulich. Wir bringen die interessantesten Beiträge:

http://www.kath.net/news/53057
Kath.Net: Straßburg: Lebensschützer darf vor Arztpraxen demonstrieren

http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...f-demonstrieren
Katholisch.de: Abtreibungsgegner darf demonstrieren - Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat Klage stattgegeben

http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/eg...inungsfreiheit/
Besonders gut: Legal Tribune Online: Abtreibungsgegner darf Ärzte anprangern


https://www.juris.de/jportal/portal/page...genachricht.jsp
Juris: Abtreibungsgegner erfolgreich vor dem EGMR


http://www.tagesspiegel.de/politik/europ...g/12645400.html
Der Tagesspiegel: Redefreiheit für Gegner der Abtreibung


http://www.n-tv.de/ticker/Deutscher-Akti...le16440221.html
n-tv: Deutscher Aktivist darf abtreibung mit genozid an Juden vergleichen


http://www.rnz.de/nachrichten/metropolre...rid,145187.html
Rhein-Neckar-Zeitung: Straßburger Gerichtshof gab Abtreibungsgegner aus Weinheim Recht


http://www.idea.de/thema-des-tages/artik...rzte-83576.html
IDEA: Lebensrechtler siegt gegen Abtreibungsärzte


http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp...id=1652/qi6gei/
SWR: Abtreibungsgegner darf Flugblätter verteilen


http://www.swp.de/ulm/nachrichten/stuttg...1211454,3556667
Südwestpresse: Erfolg für Gegner von Abtreibung


https://conservo.wordpress.com/2015/11/2...eibung-erlaubt/
Conservo: Europ. Menschenrechtsgerichtshof: Aktion gegen Abtreibung erlaubt


https://charismatismus.wordpress.com/201...gs-kontroverse/
Dr. Friedrich Engelmann (Der 13te) in "Christliches Forum": Richtungsweisendes Urteil des EGMR zur Abtreibungs-Kontroverse

Auch Welt, FAZ und weitere haben berichtet.

Die FAZ kommentierte das Urteil. Der Kompromiss „rechtswidrig, aber straffrei“, der das Ergebnis eines beachtlichen parlamentarischen Kompromisses war, hat leider nichts daran geändert, dass im Wohlstandsort Deutschland immer noch jedes Jahr die Leben von knapp hunderttausend Kindern noch im Mutterleib oft ohne Not beendet werden.
http://kultur-und-medien-online.blogspot...Medien+-+online)



von esther10 28.11.2015 00:54

Waffenhändler festgenommen
Maas: Keine Verbindung von Paris-Terror nach Deutschland
28.11.2015, 08:24 Uhr | dpa, rtr, AFP, t-online.de



Nach den Terroranschlägen von Paris gibt es bisher keine Beweise für Verbindungen nach Deutschland. Das sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) der "Welt am Sonntag". Die Ermittlungsbehörden gingen aber weiter allen Hinweisen nach.

Die Lage in Deutschland sei ernst, sagte Maas laut Vorabbericht. "Deutschland ist ein potenzielles Anschlagsziel." Daher bestehe die Notwendigkeit erhöhter Achtsamkeit. Die Beobachtung sogenannter Gefährder und die Polizeipräsenz an neuralgischen Punkten seien verstärkt worden.

Forderungen nach schärferen Sicherheitsgesetzen erteilte Maas gleichzeitig eine Absage. "An solcher reflexhaften Debatte möchte ich mich in keiner Weise beteiligen", sagte der SPD-Politiker. In Deutschland gebe es bereits ein äußerst scharfes Terrorismusstrafrecht. "Deswegen sind wir uns in der Bundesregierung einig, dass die erst vor kurzem beschlossenen Verschärfungen konsequent angewendet werden sollen." Bereits jetzt liefen beim Generalbundesanwalt etwa 120 Ermittlungsverfahren gegen knapp 200 Beschuldigte im Zusammenhang mit dem Konflikt in Syrien und dem Irak.

Waffenhändler in U-Haft

Außerdem prüft die Stuttgarter Staatsanwaltschaft den Verdacht, ob ein Zusammenhang zwischen den Attentaten in Paris und der Lieferung von vier Sturmgewehren aus Baden-Württemberg an eine Adresse in der französischen Hauptstadt besteht. Ein deutscher Waffenhändler aus Magstadt im Kreis Böblingen sitzt deshalb in Untersuchungshaft.

Maas warnte erneut davor, die Flüchtlingskrise mit der Gefahr des islamistischen Terrorismus zu verknüpfen. "Flüchtlinge sind Opfer und keine Täter", hob der Minister hervor. Gruppierungen wie der IS seien nicht darauf angewiesen, "ihre Leute als Flüchtlinge nach Europa zu schleusen. Wenn sie es dennoch tun, dann hat das auch den Grund, die Flüchtlingsdebatte in Europa weiter eskalieren zu lassen." Mehrere der Attentäter von Paris sollen über Flüchtlingsrouten nach Europa gekommen sein.

"Spiegel": Paris-Attentäter kannte deutsche Islamisten

Der "Spiegel" berichtet derweil, der Paris-Attentäter Abdelhamid Abaaoud habe Kontakte zur sogenannten Lohberger Brigade gehabt. Das ist eine Islamisten-Gruppe aus dem Dinslakener Stadtteil Lohberg. Die deutschen Islamisten seien 2013 in den Dschihad nach Syrien gezogen. Abaaoud habe dort mit ihnen 2014 im nordsyrischen Asas im selben Haus gewohnt. Abaaoud kam bei der Razzia in Saint Denis am 18. November ums Leben.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...eutschland.html

*



Ausland Aktualisiert vor 41 Minuten 24
+++ Terror-Gefahr in Europa +++

Terror-Drahtzieher Abaaoud spottete über offene Grenzen in Europa

Terror in Europa: Nach den grausamen Tagen von Paris hat sich das Augenmerk nun nach Brüssel verlagert. Dort herrscht seit mehreren Tagen Ausnahmezustand. Die Polizei jagt nicht nur den Paris-Attentäter Salah Abdeslam, sondern schützt die ganze Stadt vor Anschlägen. Verfolgen Sie die Entwicklung im Live-Ticker von FOCUS Online. »
http://www.focus.de/
http://www.focus.de/politik/ausland/ansc...id_5116106.html
*


von esther10 28.11.2015 00:54

CDU will Integrationsverpflichtung für Migranten beschließen
28.11.2015, 10:04 Uhr | AFP, t-online



Die CDU will auf ihrem Parteitag Mitte Dezember eine Integrationspflicht für Migranten verabschieden. In der Vereinbarung zwischen Staat und Migranten sollen vor allem die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau und das Existenzrecht Israels stehen.

Bei der Eingliederung von Zugewanderten "können wir uns nicht auf Freiwilligkeit oder Zufälle verlassen, sondern müssen Rechte und Pflichten gesetzlich regeln", sagte CDU-Vizechefin Julia Klöckner dem "Focus". "Integration funktioniert wie ein Handschlag, es gehören immer zwei dazu." Wer als Flüchtling etwa Sprachkurse ablehne, müsse mit Leistungskürzungen rechnen.

Grundgesetz steht über Scharia

Über den Parteitagsantrag, der auf eine Idee Klöckners zurückgeht, berichtete auch der "Spiegel": Der Vorlage zufolge sollen sich Migranten verpflichten, unter anderem die Gleichberechtigung von Mann und Frau und den Vorrang der deutschen Gesetze vor dem islamischen Rechtssystem, der Scharia, anzuerkennen.

Diskriminierung von Frauen, Homosexuellen und Andersgläubigen dürfe nicht als Ausdruck religiöser Vielfalt akzeptiert werden, heißt es darin laut "Spiegel" weiter. Außerdem sollen die Einwanderer zusichern, das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Bei Verstößen besteht die Möglichkeit, Sozialleistungen zu kürzen oder sogar den Aufenthaltsstatus zu ändern.

Zudem stelle der Text klar, dass Religionen nicht grundsätzlich von Kritik verschont werden müssten: "Man darf straflos Witze darüber machen, solange niemand persönlich beleidigt wird", zitiert der "Focus" aus der Vorlage. Die CDU kommt vom 13. bis zum 15. Dezember zu einem Bundesparteitag in Karlsruhe zusammen.
http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...-migranten.html

http://www.christianitytoday.com/ct/2015...is-attacks.html

von esther10 28.11.2015 00:49

Deutschland

KircheRecht
26.11.2015 - 17:19


Eheannullierung hat keinen guten Ruf

Als "Leugnung gelebter Vergangenheit" wird nach den Worten des Kirchenrechtlers Klaus Lüdicke vielfach der Weg einer nachträglichen Nichtigkeitserklärung einer katholischen Ehe angesehen.

Augsburg (KNA) Das vereinfachte Verfahren zur Annullierung einer katholischen Ehe wird in Deutschland nach Einschätzung von Fachleuten kaum Auswirkungen haben. Der Weg der Nichtigkeitserklärung habe aus Sicht der Gläubigen keinen guten Ruf, sagte der Münsteraner Kirchenrechtler Klaus Lüdicke in Augsburg. Viele empfänden dies als "Leugnung der gelebten Vergangenheit". Der Münchner Kanonist Elmar Güthoff nannte die Verfahren ein gutes Hilfsmittel der Kirche. Die Vorbehalte dagegen seien "irrationaler Art". Beide äußerten sich bei der Konferenz "De Processibus Matrimonialibus" (Von den Eheverfahren).

Papst Franziskus hatte im September das kirchenrechtliche Verfahren für die Überprüfung der Gültigkeit von Heiraten vereinfacht. Katholische Paare können ihre Verbindung künftig schneller und unkomplizierter annullieren lassen. So fällt zum Beispiel die bisherige zweite Instanz weg. Nach katholischer Lehre ist die Ehe etwa ungültig, wenn sie unter Zwang geschlossen wird oder der Wille zum Kind fehlt. Zerbricht die Beziehung, kann die Kirche feststellen, dass sie von Anfang an "nichtig" war; die Ex-Partner sind also frei, erneut zu heiraten.
http://www.bistum-regensburg.de/dienst-h...g-kirchenrecht/

***



Was Brautpaare in der Ehevorbereitung erfahren sollten

Hochzeit„Halte die Augen vor der Ehe weit offen und halb geschlossen danach.” Dieser Satz wird Benjamin Franklin zugeschrieben. Also vor der Ehe besser nicht blind vor Liebe in die Ehe stolpern, damit einem dann nicht in der Ehe die Augen geöffnet werden. In der Ehe aber die Augen halb geschlossen halten, also nachsichtig sein, nicht alles sehen müssen, nicht jedes Wort auf die Waagschale legen. Die Ehe soll ein Ort der Geborgenheit sein, kein Kriegsschauplatz, wo jede Tat und jedes Wort gegen einem verwendet werden kann.

Aber die rechte Partnerwahl und eine versöhnliche eheliche Grundhaltung genügen wahrscheinlich nicht für eine gelingende lebenslange Ehe. Mann und Frau brauchen auch Beziehungskompetenzen, um die Anforderungen des heutigen Ehelebens besser meistern zu können. An erster Stelle steht dabei die Fähigkeit zu kommunizieren und gut zu streiten, d.h. unter Beachtung von Streitregeln.

Uns geht es heute so gut wie nie zuvor, zumindest materiell, aber trotzdem haben wir den Eindruck, dass es umso schwieriger geworden ist, eine gute Ehe zu führen. Das belegen nicht zuletzt die hohen Scheidungszahlen bei uns und in der ganzen westlichen Welt. Was heute zählt sind Selbstverwirklichung, Hedonismus, Materialismus, Konsum, Wirtschaft und Flexibilität. Ehe steht aber für Geborgenheit, Ruhe und beiderseitige Entfaltung, oft auch Hingabe und Verzicht, das Annehmen des Partners, so wie er ist. Oft sind die Ansprüche an die Ehe einfach überzogen, in der Partnerschaft wird der ultimative Sinn des Lebens gesucht, das kann die Partner leicht überfordern.

Die kirchliche Ehevorbereitung kann in ein paar Stunden keine Wunder wirken, soll aber helfen in der oft hektischen Zeit vor der Hochzeit noch einmal inne zu halten und sich der Beziehung und der gemeinsamen Zukunft bewusst zu werden. Die Paare sollen erkennen, wie sie durch die eigene Familie, die eigene Herkunft, geprägt wurden, was sie aus der eigenen Familie Gutes in ihre Ehe mitnehmen wollen, aber auch welche Erfahrungen sie zurücklassen wollen. Sehr wesentlich ist der Teil „Kommunikation“. Paare sollen Möglichkeiten kennenlernen, wie sie eine förderliche Gesprächskultur aufbauen können, welche Regeln es geben soll (z.B. Ich-Botschaften, nachfragen, aktiv zuhören, ohne Vorwürfe reden) und wie auch Konflikte als Chance zu Wachstum gesehen werden können. Im Themenbereich „Partnerschaft“ sollen die Paare erkennen, dass jeder auch einen Raum für sich benötigt und dass die Eigenständigkeit, auch das Akzeptieren der Unterschiedlichkeit von Mann und Frau, eine Voraussetzung für die Ehe ist. Welche Möglichkeiten der Familienkultur gibt es, wie werden Rollenklischees hinterfragt und wie kann das Verbindende der Ehepartner gepflegt werden? Auch die Sexualität soll in der Ehevorbereitung nicht zu kurz kommen. Heute erklärt allerdings kein Arzt mehr wie die Babys entstehen. Es werden Themen wie Alltagszärtlichkeit und verantwortete Elternschaft besprochen. Ein wichtiger Themenkreis, heute mehr als früher, ist der Glaube, die Sakramentalität der Ehe, die Voraussetzungen für eine gültige Eheschließung und die kirchliche Zeremonie, oft auch mit konkreten Gestaltungsanregungen für die Hl. Messe.

Die Ehe ist von der Natur vorgegeben

Die Ehe ist keine Erfindung des Christentums oder gar des katholischen Kirchenrechts. Die Ehe ist eine natürliche Institution, die den Menschen vorgeben ist. Mann und Frau sind als Personen und in Würde gleichwertig, aber doch wesenhaft anders aufgrund ihrer Männlichkeit und Weiblichkeit. Diese wechselseitigen Entsprechung und der damit verbundene Auftrag findet sich schon im der Hl. Schrift im ersten Buch Genesis: „Dann sprach Gott, der Herr: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein bleibt. (…) Darum verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau, und sie werden ein Fleisch“. Wir können aus diesem Vers dreierlei für unser eigenes Leben lernen: Wer eine Ehe eingeht, muss seine Ursprungsfamilie verlassen. Mann und Frau müssen ihre Bindung, ihre Zugehörigkeit neu ordnen und sie von den Eltern auf den Partner übertragen. Mann und Frau verbinden sich, das ist mehr als bloßes Zusammengehen. Nicht ohne Grund hat auch das Zweite Vatikanische Konzil die Sichtweise der Ehe von einem „Vertrag“ auf einen „Bund“ erweitert. Und drittens werden sie „ein Fleisch“. Mann und Frau bilden eine ganz neue Einheit und Gemeinschaft, die sie auch mit Hilfe der Sexualität, die uns Gott mit der Schöpfung gegeben hat, vertiefen sollen.

Das Wohl der Eheleute, der Kinder und der Gesellschaft verlangt nach einem institutionellen Rahmen dieser Verbindung. Die Ehe ist diese natürliche Institution. Die Wesensbestandteile dieser Institution sind die „Einheit der Ehe“ und die „Unauflöslichkeit“.

Die Einheit der Ehe ist heute nicht so ungefährdet, wie es auf dem ersten Blick scheinen mag. Verunsicherte früher das Alte Testament, dessen Propheten oft mehrere Ehefrauen hatten, oder Luther, der dem Landgraf von Hessen eine Dispens für eine zweite Ehefrau gegeben hatte, so sind es heute andere Religionen und Kulturkreise in unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Ja selbst in unserer Gesellschaft sind eheähnliche Beziehungen neben einer Ehe nicht mehr tabu. Als Personen sind Mann und Frau radikal und wesenhaft gleich, eine Vielehe wäre mit der Würde (der Frau) nicht vereinbar.

Noch gefährdeter ist heute aber die Unauflöslichkeit der Ehe. Eine Ehe die einmal geschlossen und vollzogen wurde, kann nicht wieder aufgelöst werden. Liebe will endgültig sein, sie kann nicht bloß „bis auf weiteres“ gelten (KKK 1646). Liebe ohne Treue ist keine Liebe. Die Hingabe der Person an die Person, die gegenseitige Schenkung, fordert die Unauflöslichkeit, sonst wäre diese Schenkung nur unter Vorbehalt, etwa „bis ich jemand besseren kennenlerne“. Aus diesem Grunde sieht auch das Kirchenrecht vor, dass eine Ehe nicht gültig zustande kommt, wenn es bei der Treue oder Unauflöslichkeit Vorbehalte gibt.

Der Ehebund ist so stark, dass Mann und Frau nicht mehr zwei, sondern eins sind. „Nicht die Frau verfügt über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt nicht der Mann über seinen Leib, sondern die Frau“ (1 Kor 7,4). Der Bund erzeugt ein moralisches, soziales und juridisches Band. Da es dabei auch um die Sexualität geht, ist das Offensein für die Fruchtbarkeit eines der bestimmenden Wesenselemente der ehelichen Liebe.

Seid fruchtbar und vermehrt euch

Im ehelichen Akt drücken die Eheleute in intimer Weise die zwei Dimensionen ehelicher Liebe aus: beiderseitige Schenkung und Fruchtbarkeit, er ist einheitsstiftend und schöpferisch. Diese Sinngehalte können ethisch-moralisch nicht getrennt werden, denn auch die Körper können diese beiden Aspekte nicht willkürlich ausschließen. Bei der Weitergabe des Lebens sind die Eheleute Mitarbeiter am Schöpfungswirken Gottes.

Heute ist es in unserer Gesellschaft oft eine große Herausforderung sich an dem Heilsplan Gottes zu orientieren. Die christlichen Eheleute sind aufgerufen, die Kinder „hochherzig“ (GS, 50) anzunehmen. Doch kann es durchaus vorkommen, dass das Ehepaar im Sinne einer verantworteten Elternschaft von weiteren Kindern absehen muss. Großherzig bedeutet nicht schrankenlos Kinder zu bekommen, sondern dass das Paar „.. bei ernsten Gründen und unter Beobachtung des Sittengesetzes zur Entscheidung kommt, zeitweise oder dauern auf weitere Kinder zu verzichten“ (HV, 10). Der Katechismus erinnert uns daran, dass diese Gründe nicht auf Egoismus beruhen dürfen (KKK, 2368). Lehramtlich anerkannte Motive sind zum Beispiel medizinische, psychologische oder auch wirtschaftliche Gründe. Die Entscheidungsgründe müssen in einem Verhältnis stehen zu dem Gut des Kindes, auf das man verzichtet.

Noch schwieriger ist es für christliche Eheleute die verantwortete Elternschaft sittlich einwandfrei in der Praxis umzusetzen. Die Mittel müssen mit der Natur der Sexualität und dem Akt ehelicher Liebe übereinstimmen. In Frage kommt nur die vollständige oder zeitweilige Enthaltsamkeit, in dem das Paar dem natürlichen Zyklus der Frau folgt und „den ehelichen Verkehr auf die empfängnisfreie Zeit“ beschränkt (HV, 16). Kirchliche Einrichtungen, etwa das Institut für Ehe und Familie, bieten Kurse der natürlichen Empfängnisregelung an, die bei richtiger Anwendung einen besseren Pearl-Index als beispielsweise Kondome hat.

Das Annehmen von Kindern gehört also zur Ehe dazu. Wenn diese Offenheit für Kinder schon bei der Hochzeit ausgeschlossen wird, kommt keine gültige Ehe zustande.

Voraussetzungen für eine gültige Eheschließung

„In dem Ehevertrage erklären zwei Personen verschiedenen Geschlechtes gesetzmäßig ihren Willen, in unzertrennlicher Gemeinschaft zu leben, Kinder zu zeugen, sie zu erziehen, und sich gegenseitig Beistand zu leisten“. Diese rechtliche Definition der Ehe ist nicht aus dem Kirchenrecht, sondern der Wortlaut des §44 des Allgemein Bürgerlichen Gesetzbuches.

Die Beschreibung der Ehe im Kanonischen Recht (can. 1055 CIC) lautet aber ganz ähnlich: „Der Ehebund, durch den Mann und Frau unter sich die Gemeinschaft des ganzen Lebens begründen, welches durch ihre natürliche Eigenart auf das Wohl der Ehegatten und auf die Zeugung und die Erziehung von Nachkommenschaft hingeordnet ist, wurde zwischen Getauften von Christus dem Herrn zur Würde eines Sakramentes erhoben“.

Also auch wenn ein Partner kein Katholik aber getauft ist, ist der gültige Ehevertrag ein Sakrament, welches sich die Ehepartner einander bei der Trauung spenden. Eine katholische Ehe ist entweder gültig oder nichtig. Ist die Ehe gültig zustande gekommen, kann sie später nicht mehr aufgehoben oder geschieden werden. Es können aber zum Zeitpunkt der Eheschließung Gründe für eine Nichtigkeit vorliegen, die unter Umständen später in einem kirchlichen Annullierungsverfahren geklärt werden. Um solche Nichtigkeitsgründe oder Eheverbote möglichst auszuschließen, wird mit dem Brautpaar ein Trauungsprotokoll erhoben. Ehehindernisse sind zum Beispiel die dauernde Unfähigkeit die Ehe zu vollziehen (Impotenz), ein bestehendes Eheband, eine Weihe oder eine Blutsverwandtschaft. Von manchen Ehehindernissen, wie zum Beispiel der Religionsverschiedenheit, kann dispensiert werden.

Das wichtigste Element der Ehe ist aber der Ehewille, der sogenannte Konsens, der auch Wirkursache des Ehesakraments ist. Eheunfähig ist zum Beispiel ein Partner, der aus Gründen psychischer Natur die wesentlichen ehelichen Pflichten nicht übernehmen kann. Auch wenn der Konsens nur simuliert wurde, als Totalsimulation (der Ehewille fehlt überhaupt, z.B. bei einer Staatsbürgerschaftsehe) oder als Partialsimulation (z.B. Ausschluss der Wesenseigenschaften Einheit und Unauflöslichkeit, Verweigerung von Nachkommenschaft), kommt die Ehe nicht gültig zustande. Schließlich müssen auch noch die Formvorschriften eingehalten werden (z.B. die Assistenz eines Priesters oder Diakons).

Eine Mischehe, also die Ehe zwischen einer katholischen Person und einer solchen, die getauft ist, ist ohne Erlaubnis verboten. Die Österreichische Bischofskonferenz hat die zuständigen Seelsorger ermächtigt diese Erlaubnis zu geben. Voraussetzung ist, dass der katholische Teil erklärt am Glauben festzuhalten und die Verpflichtung anzuerkennen, sich für die katholische Taufe und Erziehung der gemeinsamen Kinder einzusetzen. Es kann auch Ausnahmen bei der Formpflicht geben.

Diese Informationen über das Wesen der Ehe und die sittlichen Verpflichtungen der Eheleute sollten alle Brautpaare vor der Eheschließung erfahren.

Wer heiratet, der läuft in den Hafen der Ehe sein – so ein verbreitetes Bild über die Ehe. Tatsächlich läuft das gemeinsame Schiff bei der Hochzeit aus dem Hafen in die See hinaus, dort kann es Sonnentage geben, aber auch Sturm oder Flauten. Mit Gottes Hilfe wird es aber eine glückliche und lebenslange Reise werden.
http://images.google.de/imgres?imgurl=ht...TZ_BXcQrQMIMzAH
Autor: Dr. Peter Pitzinger, verheiratet, fünf Kinder, ein Enkelkind, mit seiner Frau Alice seit 1995 Erfahrung in der Ehevorbereitung.
https://commentariusbrevis.wordpress.com...fahren-sollten/



von esther10 28.11.2015 00:49

„Weh mir wenn ich das Evangelium nicht verkünde”!

Donnerstag, 12. Februar 2015 08:26
von vaticanmagazin

Die Predigt von Walter Kardinal Brandmüller am 8. Februar 2015 bei einer heiligen Messe am Petrusgrab mit den Teilnehmern des jüngsten informellen Journalistentreffens des Vatican-magazins
.
Journalistentreffen 2015


Es geht – wie so oft – auch in diesem 9. Kapitel des 1. Korintherbriefes ums Geld – genauer – sagen wir es in heutigen Begriffen – um die Klerusbesoldung. Paulus begründet, verteidigt das Recht der Boten des Evangeliums auf Unterhalt durch die Gemeinde: „Wer weidet eine Herde und trinkt nicht von ihrer Milch? Wenn wir für euch die Geistesgaben gesät haben, ist es dann zuviel, wenn wir von euch irdische Gaben ernten?“ „Ich aber“ – fährt er fort – „habe all das nicht in Anspruch genommen.“ Und warum? Ein Zwang liegt auf mir – Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!

Wie des Öfteren, wenn er polemisch wird, sich verteidigen muss, gibt Paulus auch hier Einblick in sein Lebensverständnis als Apostel.

I
Es ist offenkundig: der Zwang, der ihn zur Verkündigung treibt, ergab sich aus seinem Erlebnis von Damaskus. Von diesem Augenblick an drängt es ihn, Christus zu verkünden. Einige Tage nach seiner Taufe – heißt es in der Apostelgeschichte – blieb er bei den Jüngern in Damaskus, und sogleich verkündete er Jesus in den Synagogen und sagte: „Er ist der Sohn Gottes“.

Das Erlebnis seiner Begegnung mit dem verherrlichten Herrn hatte ihn zutiefst aufgewühlt: Es treibt ihn, über Land und Meer von Israel über die Türkei, nach Griechenland, Italien bis Spanien. Er muss mitteilen, verkünden, was er mit diesem Jesus, den er verfolgt hatte, erlebt hat. „Ein Zwang liegt auf mir“. „Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde“, denn es sollen ja alle durch den Glauben an jenen κύριος, dem er vor Damaskus begegnet ist, ewiges Heil erlangen.

Da nun spielt die Frage „Was ist nun mein Lohn“ für Paulus keine Rolle mehr.
Ganz anders hatte Petrus einst gefragt: Meister, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was wird uns dafür zuteil werden? Erstaunlich, dass Jesus darauf eingegangen ist und ihm jenes große Versprechen gegeben hat: Hundertfach wird er das Verlassene erhalten und das ewige Leben dazu!

Paulus hingegen stellt sich diese Frage und beantwortet sie selbst: Mein Lohn ist, dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde – von der Gemeinde will er dafür nichts.

II

Nun, all das galt für den Apostel der Völker, das gilt wohl auch für die Nachfolger der Apostel und ihre Helfer, die Priester. Für sie alle ist das Mit-teilen, die Verkündigung der Botschaft vom Heil in Christus, eigentliche Raison d’être, eigentlicher Lebensinhalt. Dazu sind sie geweiht und gesandt.

Aber, es geht bei diesem Auftrag zur Verkündigung nicht nur um die durch Weihe und Sendung übertragene Vollmacht zur Predigt des Evangeliums. Diese ist in der Tat Sache der Bischöfe und ihrer Priester, allenfalls der Diakone. Die von diesen empfangene Botschaft bedarf aber der Weitergabe durch jeden, der sie gehört hat und von ihr ergriffen wurde.
Es ist das Sakrament der Firmung, durch das jeder Christ zum Zeugen des Evangeliums bestellt wird. Es ist nicht in des Einzelnen Belieben gestellt, ob er diesem Auftrag entsprechen will, er ist gesandt – und – wer immer von der Gewissheit erfüllt ist, dass er in Christus sein zeitliches und ewiges Heil gefunden hat – kann er diese beglückende Erfahrung für sich behalten? Darf er es?

Alle reden heute von Neuevangelisierung. Man gründet einen eigenen päpstlichen Rat, der diese ins Werk setzen soll. Man überlegt Public-relations-Strategien, Aktionsprogramme – na ja!

Aber wird das Klappern des kirchlichen Apparats die Schlafenden wecken? Die Aufmerksamkeit der Vielen auf die Botschaft Christi lenken?

Werfen wir doch einen nüchternen realistischen Blick auf die soziale-kulturelle Landschaft unserer Tage! Mancher wird da resignierend sagen, wir seien bereits in eine postchristliche Phase der Geschichte eingetreten.

Nein, sage ich. Wir befinden uns vielmehr erneut in einer praechristlichen, einer vorchristlichen, einer vorkonstantinischen Situation, und so wie damals gilt es heute aufs Neue, dem Evangelium den Weg zu bereiten.

Das aber kann heute nicht anders denn damals geschehen. Der einzige Weg, den das Evangelium von der Rettung der Welt und dem kommenden Gottesreich hinein in die Welt von heute und morgen nehmen kann, ist nach wie vor von Mensch zu Mensch. Vom Bruder zum Bruder, vom Freund zum Freund und schließlich von Dorf zu Dorf ist damals der Funke übergesprungen, und daraus wurde die weltumspannende una sancta catholica et apostoloca Ecclesia.
III

Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! Was bedeutet das für Sie, meine Damen und Herren, die Sie der Schreibenden Zunft zugehören?

Nun, zunächst einmal: kein Mensch, und auch nicht der Liebe Gott, wird von Ihnen erwarten, dass Sie Ihren Lohn darin erblicken, wie Paulus unentgeltlich zu verkünden!

Nun, verkünden mochte er ja unentgeltlich – aber mit seinem Zeltmacherhandwerk –

σκηνοποιóς war er – musste er doch sein Brot verdienen. Unabhängig war er dadurch. Aber für den Journalisten von heute ist Unabhängigkeit ein mit Problemen schwer beladener Begriff. Das wissen Sie alla aus manchmal leidvoller Erfahrung. Zwischen der Redaktionslinie bzw. jener des Herausgebers, der Eigentümer und dem Gewissen dessen, der da zu schreiben hat, verläuft doch ein schmaler, oft allzu schmaler Grat. Und eine Gratwanderung ist allemal kein Spaziergang.

Wir denken an Fritz Gerlich, dessen „Gerader Weg“ ihn in Kerker und Tod geführt hat. Man darf sehr wohl darum beten, dass einem eine solche Prüfung erspart bleibt.

Dann aber fährt der Apostel fort: „Den Schwachen wurde ich ein Schwacher, um die Schwachen zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten.“

Es war wohl derselbe Impuls, der den heiligen François de Sales bei seinem umfangreichen schriftstellerischen Werk inspirierte. Deshalb wurde er zum himmlischen Patron der schreibenden Zunft erwählt. Im Tagesgebet seines Festes heißt es denn auch, Gott habe ihm die Gnade gegeben, allen alles zu werden.

Was aber heißt das? Anpassung an den Mainstream? Gewiss nicht! Wohl aber das, was wahr und gut ist, so zu sagen, dass es den Leser in je seiner Lebenslage erreichen und ihm nützen kann.

Natürlich kann es hierbei nicht um Verkündigung des Evangeliums gehen – wenigstens nicht im eigentlichen Sinn. Benedikt XVI. hat jedoch, als er von der Neuevangelisierung sprach, den Begriff des „Vorhofes der Heiden“ ins Spiel gebracht, und damit auch den Bereich bezeichnet, in dem sich Ihre berufliche Tätigkeit entfaltet. In diesem Vorhof des Tempels – und darauf spielt er an ­– durften sich auch Nichtjuden aufhalten, denen sonst der Zutritt zum heiligen Bezirk verwahrt war.

Sagen wir einmal: es war dies ein Bereich – profan zwar, aber doch geöffnet hier auf den heiligen Bezirk. Das, meine ich, könnte ein Bild für jene Bereiche der Kultur sein, die, dem Wahren, Guten, Schönen verpflichtet, sich dem Heiligen wenigstens nicht a limine verschließen. Was immer in diesem Sinne gesagt, geschrieben, getan wird, bereitet, lockert, düngt das Erdreich, in das dann die Saat des Evangeliums gesenkt werden kann.
Bedenken wir, wie sehr ausgetrocknet, verhärtet, vergiftet dieser Boden ist, dann wird klar, welch eine Aufgabe Ihnen im Sinne der Neuevangelisierung namentlich der sogenannten Alten Welt zukommt.
IV
Paulus schließt diesen Briefabschnitt mit der Bemerkung ab, er tue all dies, damit er am Evangelium Anteil erhalte, d. h. dass die Botschaft vom Heil in Christus auch für ihn sich erfülle.

Diese Aussicht mag auch uns, die wir – jeder auf seine Weise – wie der Apostel der Verkündigung dienen, immer wieder aufrichten und anspornen.
http://www.vatican-magazin.de/index.php/...nicht-verkuende


von esther10 28.11.2015 00:43

Sinnsuchenden jungen Menschen mehr christliche Werte und Ideale vermitteln

Veröffentlicht: 28. November 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Christa Meves


Meves

Da habe ich nun 45 Jahre lang unserer Bevölkerung zu vermitteln versucht, dass eine Gesellschaft, welche die Familie, speziell die Mütter, die Autorität, Hierarchie und christlichen Glauben abzuschaffen sucht und an deren Stelle die Entfesselung der Sexualität setzt, auf dem falschen Weg ist, wenn sie Zukunft haben will.

Doch dann bedarf es nur eines einzigen Terroranschlags im Zentrum von Paris, um in den Medien einen Umstand sichtbar zu machen, der bisher harthörig verschwiegen wurde: Es kommt ans Licht, dass einige tausend junger Männer, ja sogar auch über tausend Mädchen mit unserer „WERTE-Gesellschaft“ wenig zufrieden waren und sind.

Deshalb haben sie sich muslimischen Propheten des „Islamischen Staates“ und seinen Zielen zugewandt. Diese Hassprediger flanieren schon seit Jahren mit Werbeveranstaltungen dafür in vielen Städten unserer Republik. Dadurch haben sich besonders Jugendliche so das Herz wärmen lassen, dass sie in den Jemen umsiedeln mussten, um “Allah“ zu dienen und, wenn nötig, für diesen auch ihr Leben zu lassen – im „gerechten“ Krieg eines hohen Kampfes gegen den Feind: gegen eine korrupt geldsüchtige und zur Sittenlosigkeit verkommene Gesellschaft Europas. Logo Christustag



Diese späte Aufdeckung wird vor allem vorangetrieben durch verständige einheimische Muslime, die die deutschen Schul- und Ausbildungsinstitutionen bereits durchlaufen haben. Diese rufen nun den inländischen Instanzen beschwörend zu, bei diesem Problem nicht an den Symptomen zu kurieren, sondern die echten Ursachen in den Fokus zu stellen, nämlich die Anfälligkeit für eine Verführung so vieler junger Menschen; denn es sei zu vermuten, dass diese Deutschen nun vielleicht Terrorakte auch für ihr Heimatland im Gepäck haben, nachdem sie mit solchen Zielen dorthin eingeschleust worden seien.

Auch Rachsucht gegen die Ausbildungsverhältnisse im eigenen Land könnten doch dabei mit im Spiele sein. „Ändert Euer Schulsystem“, rufen diese Mahner unseren Regierenden zu; „denn dort fehlt Euren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu einer klaren geistigen Orientierung, der Anregung zu begeisterter Einsatzbereitschaft für Eure eigene Kultur.“

Diese Kinder haben laut Bericht meist Unverständnis für ihre echten Lebensbedürfnisse erfahren. Sie haben ein sie verwirrendes, keine Behütung, keine Liebe, keinen Halt gebendes Umfeld durch ihre gesamte Kindheit hindurch erleben müssen. Innerlich unzufrieden – meist schon von der ersten Lebenszeit an – müssen sie nun suchen nach dem Echten, dem Eigentlichen, dem Richtigen , ohne auch nur zu ahnen, was das sein könnte. afc127c26a



Und für solche so suchenden Kinder sind die Großfallen umso mehr zum Verschlungen-werden geöffnet, je eher alle unklaren Aktivitäten ihres Suchens vergeblich waren, je öfter sie scheiterten, je mehr sie bei den Gleichaltrigen zu schwarzen Schafen und von den Erwachsenen zu Losern gestempelt wurden. Ich möchte hinzusetzen: In jedem depressiven Amokläufer, in jedem Koma-saufenden Wohlstandsverwahrlosten und deshalb auch in jedem Terroristen steckt unter einer explosionsbereiten Decke des Zorns ein verzweifeltes Kind.

Daraufhin angesprochen antwortete in einer der Talkshows zu diesem Thema in der vergangenen Woche der Angehörige einer Hilfsorganisation: „Aber um ihnen wirklich herauszuhelfen, braucht jeder Einzelne eine Langzeittherapie….“ – „Woher dann aber (bei den so mächtig angestiegenen Fällen) all die Engel (unter den Therapeuten) nehmen?“, fragte ich – diesen gefährlichen Missstand für das kommende Jahrhundert prognostizierend – in meinen Schriften bereits ab 1970.

Späte Stunde also – aber doch keine ohne Hoffnung. Wären wir alle nur jetzt aufgeschreckt genug, um zu erkennen, dass wir uns schnellstens der geistigen Grundlagen unserer Hochkultur besinnen und bußfertig umkehren sollten – aufwachend und erkennend, dass kein Vorbild-geben von „Werten“ für unsere Kinder geschehen kann, wenn wir die Instanz, die sie für uns Menschen erstellte, hochmütig vernachlässigen. Nur dann können die so unaufgebbaren Werte – vom inkarnierten Gott einst eigenhändig übermittelt – für uns fruchtbar werden. Wir brauchen einen echt christlichen Religionsunterricht als Kopffach an unseren Schulen.

von esther10 28.11.2015 00:40

Kenia


Papst

27.11.2015 - 12:07
Meldung

Viele kleine Franziskusse in Kenia

Der zweitägige Aufenthalt des Papstes hat in Kenia viele Eltern dazu angeregt ihre Neugeborenen nach ihm zu benennen. Francis, Francisco Mario, Francisca und Pope Wambua lauten einige Varianten.

Nairobi (KNA) Seit der Ankunft des Papstes in Nairobi am Mittwoch sind in Kenias Krankenhäusern mindestens 15 Neugeborene "Franziskus" genannt worden. Laut dem Fernsehsender KTN (Freitag) kamen allein im Kakamega-Krankenhaus am Viktoriasee in den vergangenen zwei Tagen 13 Babys zur Welt - von denen die Mehrzahl "Francis" heiße.

Einige Mütter berichteten dem Sender zufolge von einer schmerzfreien Geburt und brachten diese mit dem Papst in Verbindung. Im Kinderkrankenhaus Nakuru im Westen Kenias nannte eine Mutter ihr Kind "Francisco Mario" in Anlehnung an den bürgerlichen Namen des Papstes, Jorge Mario Bergoglio. Andere Namensvarianten zu Ehren des Papstes lauten "Pope Wambua", "Pope Devin" und die weibliche Form "Francisca".


von esther10 28.11.2015 00:38

Shell-Studie zu Glaubensfragen: Betrübliche Resultate bei Kindern und Jugendlichen

Veröffentlicht: 28. November 2015 | Autor: Felizitas Küble


Von Christa MevesMeves

Eine neue Shell-Studie hat 2.558 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 25 Jahren nach ihren Lebenseinstellungen befragt. Dabei sind in einer Kategorie auch sehr ausführlich die Glaubensbeziehungen dieser jungen Menschen in den Fokus gestellt worden – unterschiedlich sogar die beiden Konfessionen evangelisch und katholisch.

Hierbei ergibt sich, dass die katholische Jugend in dieser Hinsicht noch etwas besser abschneidet als die evangelische. Aber betrüblich sind eigentlich die Gesamtangaben in diesem Bereich; denn nirgendwo gab es im Durchschnitt dieser Gruppierung auch nur andeutungsweise so etwas wie Mehrheiten von positiven Beziehungen zum Glauben. 23 Prozent der katholischen Jugendlichen beten immerhin noch mindestens 1-mal pro Woche. Alle weiteren geben geringere Abstände oder gar nichts dazu an.

Müssen uns diese Zahlen nicht aufschrecken? Ja, die Studie kommt sogar bei der Frage nach dem Gottesbild zu dem Ergebnis, dass nur 35 Prozent der doch wohl katholisch gefirmten, und nur 27 Prozent der doch wohl evangelisch konfirmierten jungen Menschen noch an einen persönlichen Gott glauben. Das bedeutet, dass eine erhebliche Mehrheit der christlichen Jugendlichen in Deutschland, so muss man annehmen, auf eine Beziehung zu Jesus Christus meint, verzichten zu können.

Müssen wir nicht ins Bewusstsein nehmen, dass christliche Jugendliche schon jetzt mit Mehrheiten von Ungläubigen oder Andersgläubigen in ihrem Umfeld konfrontiert sind? Jedenfalls glaubt z. B. immerhin eine Mehrheit der jungen Moslems (67%) an ihren Allah. IMG_4228



Besonders angesichts der bedrohlichen Situation in unserer Außenpolitik müssen uns diese Zahlen herausfordern. Wer kann uns jetzt noch helfen angesichts einer zu erwartenden Verarmung der Bevölkerung, als unsere jungen Menschen in tatkräftig zupackender christlicher Verantwortung? Wie nötig haben wir alle das entschiedene Bekenntnis zu unserem Gott! Wie wichtig ist es nun ganz gewiss heute, sich besonders in den Familien mit den Jugendlichen zusammenzusetzen und sie zu Tatkraft, Tapferkeit und christlicher Entschiedenheit aufzurufen!

Wir werden in den nächsten Jahrzehnten unseren Glauben und seine ethischen Grundeinstellungen in unserem christlichen Abendland mit seiner 2000-jährigen Kultur nur bewahren können, wenn wir der jetzigen Herausforderung mit vermehrter geistiger Aktivität begegnen. Mit Recht hat uns bereits Reinhold Schneider damals im Hitlerreich ins Stammbuch geschrieben: “Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unseren Häuptern aufzuhalten……”

Dem Ernst unserer Situation entsprechend sollten wir jetzt allesamt Gottes Gnade erflehen und besonders unsere Kinder und jungen Menschen anstoßen, mit Intensität dieser Notwendigkeit in ihrer Lebenseinstellung zu folgen.

von esther10 28.11.2015 00:35

27.11.2015 14:40
Papst warnt in Kenia vor der Ausbreitung neuer Wüsten


In seiner ersten interreligiösen Begegnung auf afrikanischem Boden erinnert Franziskus die Religionsführer an ihre Verantwortung. Von Stephan Baier
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Mit hunderttausenden Kenianern feierte Papst Franziskus am Donnerstagvormittag in Nairobi seine erste Heilige Messe auf afrikanischem Boden. Dieser junge Mann las dabei eine Fürbitte in der Sprache der Massai.

Der ökumenische und interreligiöse Dialog sei kein Luxus. „Unsere durch Konflikte und Spaltungen verletzte Welt“ brauche ihn sogar „immer dringender“, so mahnte Papst Franziskus bei seiner morgendlichen Begegnung mit Vertretern anderer Konfessionen und Religionen am Donnerstag in der Nuntiatur in Nairobi. Dabei hatte der Heilige Vater nicht bloß die neue Terrorbedrohung in Europa vor Augen: Kenia selbst ist Schauplatz von islamistischem Terrorismus, vor allem durch die aus dem Nachbarland Somalia stammende Terrormiliz Al-Shabaab. Der Papst erinnerte an einige der „barbarischen Anschläge“ und warnte, es würden „Jugendliche im Namen der Religion zu Extremisten gemacht, um Zwietracht und Angst zu säen und um das Gefüge unserer Gesellschaften zu zerstören“. Und es klang durchaus ernst und mahnend, als Papst Franziskus meinte, religiöse Überzeugungen seien „ein Quell von Erleuchtung, Weisheit und Solidarität“, als er „die Notwendigkeit des gegenseitigen Verstehens der Religionen, ihrer Freundschaft und ihrer Zusammenarbeit“ anmahnte, als er an die Würde erinnerte, die „Gott den Einzelnen und den Völkern verliehen hat“.

Die Vertreter der Glaubensgemeinschaften lauschten dem Papst höflich, machten anschließend Selfies und Schnappschüsse, überreichten kleine Geschenke. Zuvor hatte das Oberhaupt der Anglikaner in Kenia, Erzbischof Eliud Wabukala, in seiner Begrüßungsrede die Anwesenheit des Papstes als „große Ermutigung für alle Christen in Kenia“ gewürdigt: „Wir beten, dass Ihr Besuch die Christen aller Kirchen in Afrika ermutigen möge, standhaft am Evangelium Jesu Christi festzuhalten, und so die Gesellschaft konstruktiv zu beeinflussen.“ Gut 70 Prozent der rund 46 Millionen Einwohner Kenias sind protestantische, anglikanische, katholische oder orthodoxe Christen. Die Katholiken allein machen mehr als ein Viertel der Bevölkerung aus. Neben den sunnitischen Muslimen, die rund 20 Prozent der Einwohner stellen, gibt es noch kleinere Gemeinschaften von Buddhisten, Hindus, Sikhs und Bahais sowie Anhänger afrikanischer Naturreligionen.

Der Vorsitzende des Obersten Muslimrates von Kenia, Professor Abdulghafur El-Busaidy, ließ in seinen Grußworten am Donnerstagmorgen keinen Dissens zu den päpstlichen Appellen erkennen: „Als Religionsführer haben wir die Pflicht, Gerechtigkeit, Rechtmäßigkeit, Liebe, Wahrhaftigkeit, Ergebenheit und Hoffnung zu fördern.“ Der katholischen Kirche attestierte er ausdrücklich eine Vorbildrolle, insbesondere im Bildungsbereich und im Einsatz für den Frieden. Zuvor jedoch hatte es auch andere Töne gegeben. So appellierte der „Rat der Imame und Prediger von Kenia“ (CIPK) im Vorfeld seines Besuches an den Papst, sich für die Religionsfreiheit der muslimischen Schüler an katholischen Schulen einzusetzen. Der Vorsitzende des CIPK, Scheich Ibrahim Ateka, sagte am Mittwoch, muslimische Schüler in katholischen Schulen würden häufig gedrängt, gegen ihren Willen an kirchlichen Gottesdiensten teilzunehmen, zugleich aber abgehalten, auf islamische Weise zu beten. Die Schülerinnen würden in den kirchlichen Schulen oft daran gehindert, ihr Haar auf islamische Art zu bedecken.

Vor der „Ausbreitung neuer Wüsten“ und einer „Kultur des Materialismus und der Gleichgültigkeit“ warnte der Papst die Gläubigen bei der Eucharistiefeier auf dem Campus der Universität Nairobi, wo sich trotz Dauerregens hunderttausende Gläubige eingefunden hatten. Der Papst zelebrierte auf Englisch und Latein, predigte auf Italienisch und verabschiedete sich schließlich auf Swahili: „Mungu abariki Kenya! – Gott segne Kenia!“ Nairobis Erzbischof, Kardinal John Njue, dankte dem Papst „im Namen aller Christen und sicher auch aller anderen Religionen“: „Wie Petrus von Christus den Auftrag erhielt, die Brüder zu stärken, so ist Ihre Anwesenheit hier eine Quelle der Kraft und der geistigen Nahrung für uns.“ Der Papst sei ein „Garant unserer Einheit“ sagte Kardinal Njue. In den Fürbitten wurde nicht nur für den Papst, die Bischöfe, Priester und Ordensleute gebetet, sondern auch für die anwesenden „politischen Führer“ Kenias. Und für die Jugend: dass Gott ihnen helfe, „allen Versuchungen zu Gewalt, Unreinheit und Drogenmissbrauch zu widerstehen“. Etwa die Hälfte der Bevölkerung Kenias ist jünger als 16 Jahre.
http://www.die-tagespost.de/


von esther10 28.11.2015 00:28

Was würde Benedikt XVI machen der Abschlussbericht der Synode? Er vor 30 Jahren sagte uns


Kardinal Joseph Ratzinger, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, im Jahr 1987 abgebildet (AP)
Im Jahr 1985 schrieb Kardinal Ratzinger einen Brief, der auf unheimliche Weise befasst sich mit den im familien Synode aufgeworfenen Fragen

Die jüngste relatio am Ende der Familie Synode wurde, hoffte man, werde einige Entschließung der lebhaften Debatte über die besten Mittel zur pastoral begleiten Paare, die geschieden sind und zivilrechtlich wieder geheiratet zu schaffen, und speziell auf die so genannte Kasper Vorschlag Zulassung von ihnen, auf einer Fall-zu-Fall-Basis, zur Kommunion.

Der Raum zwischen den Konzepten der Lehre und pastoralen Praxis Manöver war hart umkämpft, wobei einige darauf hindeutet, dass die Entscheidung darüber, ob oder nicht zu Kommunion zu empfangen war eine Angelegenheit der einzelnen Gewissen der wiederverheirateten Geschiedenen Paare.

Der endgültige Wortlaut der Synode Dokument sagte einst gar nichts über Kommunion oder den Zugang zu den Sakramenten für die Menschen in diesen Situationen. Und indem er sagte nichts, tobt die Debatte über, bis, man hofft, Franziskus gibt seine eigene, definitive, nehmen Sie über die Angelegenheit. Die Synode, nachdem alle, ist einfach eine Möglichkeit für die der Papst auf die Stellungnahme, bevor Sie sich seine eigene Meinung zu werben.

Eine weitere Möglichkeit für den Papst, sein Denken zu informieren, ist natürlich, auf die Gedanken der früheren Päpste über diese Fragen nachzudenken. Im Jahr 1985 der damalige Kardinal Ratzinger, als Leiter der Kongregation für die Glaubenslehre, in einem Schreiben an Erzbischof Hunthausen von Seattle, in der er unheimlich Adressen, fast Punkt-für-Punkt, genau die von der Synoden aufgeworfenen Fragen relatio. Und er tut dies durch Wühlen Sie die Antworten direkt in dem Lehramt der Kirche und in der Rechtsprechung der Römischen Rota und Apostolischen Signatur. Dies ist besonders interessant, weil viele Kommentatoren haben vor kurzem versucht, einige klare blaue Wasser zwischen Lehre, Recht, individuellen Gewissens und pastoralen Praxis nur auf diese Fragen zu schaffen.

Zum Thema der geschiedenen und zivilrechtlich wieder geheiratet und ihre Zulassung zu den Sakramenten, Kardinal Ratzinger explizit schließt die sogenannte Kasper Vorschlag weil es gegen beide Lehr Wahrheit und kanonischen Disziplin und speziell warnt vor ermutigend Zweideutigkeit in diesem Punkt:

"Katholiken wurde mitgeteilt, dass nach der Scheidung und der Zivil Wiederverheiratung, können sie in Gewissens Rückkehr zu den Sakramenten. Eine solche Praxis fehlt Gründung im klaren Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe nach Vollzug und in Klang Rechtsprechung. Eine übersichtliche Darstellung, dann, der Sakramentalität und Unauflöslichkeit der christlichen Ehe sollte auf alle Ihre Menschen gemacht werden. Es muss alles getan werden, um schriftliche Materialien, die in Bezug auf zweideutig die wesentlichen Eigenschaften der Ehe und geeignet sind, den geschiedenen ermutigen, eine zweite Ehe, ohne den Gerichtshof für nichtig erklärt versuchen zu vermeiden. Zur gleichen Zeit, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um sicherzustellen, dass [a] Tribunal, sowohl in seiner Verfassung und der Praxis entspricht allen Vorschriften des überarbeiteten Kodex des öffentlichen Rechts der Kirche werden. "

In Bezug auf die Rolle des individuellen Gewissens bei der Bestimmung ihrer moralischen Zustand, Kardinal Ratzinger bekräftigt, dass persönliche Gewissen ist kein Gesetz für sich, ist aber mit Recht unter die Wahrheit gehalten und von der Kirche verkündet:

"Es ist notwendig, um Missverständnisse über die Rolle, die das Gewissen der Herstellung moralischen Entscheidungen spielt korrigieren. Insbesondere ist es notwendig, den berechtigten Anspruch auf die katholische Gewissen, das durch die autoritative Lehre der Kirche gemacht wird, hervorzuheben. "

Der vielleicht wichtigste Punkt in dem Brief, eine, die dringend der sich wiederholenden in der heutigen Zeit gemacht wird, bezieht sich auf das Wesen der Kirche und wie es funktioniert:

"Die Kirche sollte mehr als eine bloß soziale Einheit, hauptsächlich durch psychologischen, soziologischen und politischen Prozessen regiert zu verstehen. Wenn es auf diese Weise betrachtet, ihren institutionellen oder sichtbare Dimension im Gegensatz zu seinem göttlichen Ursprung, Mission und Behörde gestellt. Eine solche Sichtweise verkennt die Bedeutung der Kirche und zerstört alle Perspektiven des authentischen Erneuerung, für die das Zweite Vatikanische Konzil so klar bezeichnet. "

Franziskus hat sich wiederholt für offene, ehrliche und brüderlichen Dialog auf einige der wichtigsten pastoralen Fragen heute mit Blick auf die christliche Familie genannt. Die Synode war ein wichtiger Teil dieses Dialogs, sondern die Möglichkeit, neue Probleme zu lösen scheint, in einem verwirrten rehash von Fragen, die vor 30 Jahren angesiedelt waren verloren gegangen sind. Es ist schwer zu verstehen, wie die Verwirrung gekommen ist. Man würde erwarten, Erinnerungen, länger in der Synodenaula sein. Es ist besonders merkwürdig, beachten Sie, dass es sich Donald, jetzt Kardinal Wuerl, der Seattle mit besonderer Zuständigkeit geschickt wurde siehe Anleitung des Briefes wurden durchgeführt.
http://www.catholicherald.co.uk/news/201...casts-judgment/
Der vollständige Text des Briefes ist verfügbar hier.

von esther10 28.11.2015 00:17

INTERNATIONALE; MENSCHEN
Hier findet in Amerikas 338.000 christliche Flüchtlinge Heimat.

Evangelische, Katholiken, Baptisten, Pfingstler und andere neu angesiedelten Gläubigen kommen aus ganz verschiedenen Ländern.
Morgan Lee [POSTED 2015.11.20 02.01]



Hier findet in Amerikas 338.000 christliche Flüchtlinge Heimat. kommen ausEuropäische Kommission GD ECHO /

Vor dem Hintergrund der Debatte über, ob syrische Flüchtlinge sollten willkommen sein in den Vereinigten Staaten und warum Christen zusammen weniger als 3 Prozent von denen, so weit angesiedelt, hier ist ein Blick auf, wo aktuelle christliche Flüchtlinge Amerikas gekommen sind.
Die Vereinigten Staaten haben 338.441 christliche Flüchtlinge aus mehr als einem Dutzend Konfessionen seit 2003 umgesiedelt, nach den neuesten Daten aus der Flüchtlings Processing Center. Dies ist etwa 44 Prozent der gesamten 762.000 Flüchtlinge umgesiedelt.
Hier ist der weltweite Durchbruch nach Stückelungen:

Fast 180.000 Flüchtlinge identifiziert einfach als "Christen" wurden umgesiedelt seit 2003. Mehr als die Hälfte aus Myanmar / Burma (96.531), gefolgt von (25.128) Irak, Iran (19.968), Liberia (12.335) und Bhutan (8216) kommen.

Katholische Flüchtlinge stellen die größte konfessionelle Gruppierung, mit 57.178 in den USA angesiedelt. Zusammen, Kuba (15.805) und im Irak (14.580) machen etwa ein Drittel dieser Figur; Flüchtlingsgesamt jedes Landes ist größer als die nächsten drei Länder-Myanmar (4973), der Demokratischen Republik Kongo oder der Demokratischen Republik Kongo (4496) und Sudan (3988) Kombiniertes.

Während die protestantischen Nummer-14754-sieht viel kleiner, nicht dazu gehören diejenigen, die selbst zu identifizieren mit einem bestimmten protestantischen Konfession. Etwa ein Drittel der amerikanischen protestantischen Flüchtlinge kommen aus der Demokratischen Republik Kongo (5203). Vietnam (2393) und Sudan (1458) sind zweite und dritte sind.

Evangelikale werden auch in ihre eigenen Kategorien gegliedert. Mehr als die Hälfte (1422) der 2677 evangelische Flüchtlinge aus Kuba kommen. Sudan (237), die Ukraine (196), Kolumbien (148), und in Liberia (108) runden die Top Fünf.

Über 10 Prozent aller christlichen Flüchtlinge Pfingst (31.778), die meisten aus Afrika und Osteuropa. Über ein Drittel (11.067) sind aus der Ukraine. In anderen Ländern ist der DRC für 6222 verantwortlich, Burundi für 3985, der Republik Moldau für 2102 und Belarus für 1831.
Die meisten Flüchtlinge Baptist (23.247) kommen aus Myanmar (5980) und der Ukraine (5937). Moldau ist drittens, mit 4.043.
Die meisten der Methodist Flüchtlinge (3305) stammen aus Afrika: 1007 sind aus der Demokratischen Republik Kongo, aus Burundi 987 und 535 aus Liberia.

Das gleiche gilt für die lutherischen Flüchtlingen (940): 629 sind von Liberia, 165 aus der Demokratischen Republik Kongo, und 46 aus Äthiopien.
Nur fünf mennonitischen Flüchtlingen wurden umgesiedelt seit 2003. Drei kommen aus Kuba, man ist aus Somalia, und man ist aus Vietnam.
Die Mehrheit der adventistischen Flüchtlinge (7527) stammen aus drei Kontinenten: 3542 sind aus der Demokratischen Republik Kongo, 905 aus Kuba, und 625 aus der Ukraine.

Die höchste Zahl der orthodoxen Flüchtlinge (17.151) aus Eritrea (7907), (4396), dem Irak, und Äthiopien (2783) kommen.
Von den 391 chaldäischen Flüchtlingen, 386 sind aus dem Irak kommen.

Der Anteil der christlichen Flüchtlinge aus den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich, je nach den Umständen.
Zum Beispiel, der fast 9.000 Afghani Flüchtlinge in den USA in den letzten 12 Jahren angesiedelt, etwas mehr als 1 Prozent sind Christen. Aber der fast 15.000 Flüchtlinge aus Eritrea, 85 Prozent sind Christen. Etwa 3 Prozent der somalischen Flüchtlinge, 30 Prozent der irakischen Flüchtlinge, 63 Prozent der nordkoreanischen Flüchtlinge, und 75 Prozent der nigerianischen Flüchtlinge wurden Christen. Alle diese Länder top Open Doors "World Watch Liste der Orte, an denen es am schwersten, Christ zu sein.

Im Jahr 2010, CT angestrahlt, wie Flüchtlinge und Asylbewerber sind die heutigen Pilger.



CT-Editor Mark Galli kurzem argumentiert, dass die Flüchtlingskrise macht für eine schöne Zeugnis Evangelium. CT wurde ebenfalls abgedeckt, warum die USA die Abschiebung irakischer christlicher Flüchtlinge, wie Kroatiens Christen im Dienste der Flüchtlinge ihr Land überschwemmen, und warum Franklin Graham Aufruf an die muslimische Einwanderung Ende nach hinten losgehen könnte.
http://www.christianitytoday.com/gleanin...-have-come.html



von esther10 28.11.2015 00:16

Papst: Zeugen müssen auf beiden Beinen stehen


Papst Franziskus in der Kathedrale von Kampala - REUTERS

28/11/2015 17:47SHARE:
Bei einer Begegnung mit Bischöfen, Priestern und Ordensleuten in der Kathedrale von Kampala hat Papst Franziskus zur Erinnerung an die Geschichte der Märtyrer des Landes aufgerufen. Bereits am frühen Samstagmorgen hatte Franziskus in Namugongo die Gedänkstätte für anglikanische und katholische Märtyrer des Landes besucht. Beim anschließenden Treffen mit Jugendlichen in Kampala erinnerte er sie daran, dass durch das Blut der Katholiken Ugandas das Blut der Märtyrer fließe. Auch vor den Priestern und Ordensleuten wiederholte er diesen Satz.
Nicht Vergessen

Drei Dinge gelte es für die ugandische Kirche zu beachten: Sie dürfe ihre Geschichte nicht vergessen, müsse ihrer Mission treu bleiben und beten. In Anlehnung an das Buch Deuteronomium betonte der Papst: „Vergesst nicht, was Gott für sein Volk getan hat.“ Vergessen sei noch gar nicht das Gefährlichste, sondern die Gewohnheit. Die Kirche Ugandas dürfe sich niemals an ihre Märtyrer gewöhnen, vergessen, was sie für Uganda bedeuteten. „Uganda muss weiterhin Zeuge sein dafür.“

Treue

Um Zeugen zu sein, brauche es Treue. Treue zum Gedenken, zur eigenen Berufung, zum missionarischen Eifer. Treue bedeute, den Weg der Heiligkeit zu gehen und das zu tun, was die Märtyrer bereits getan haben: verkünden und missionieren. Der Papst verwies auf unterschiedlich hohe Zahlen von Priestern in den einzelnen Diözesen des Landes. Treue bedeute hier auch, dort die Priester und Ordensleute hin zu schicken, wo die Not am größten sei.

Uganda habe das Blut der Märtyrer und Zeugen gesehen. Heute sei es notwendig, damit voranzugehen, sodass es neue Zeugen Jesu Christi gebe. „Wenn Sie das nicht tun, dann verlieren Sie den großen Reichtum und Schatz, und die Perle Afrikas wird in einem Museum abgelegt. Denn der böse Geist greife genau auf diese Art und Weise an. Stück für Stück“, so der Papst.
Gebet

Treue sei nur möglich mit Gebet. Wenn ein Ordenschrist oder Priester nicht mehr oder wenig bete, weil er zu viel zu tun habe, dann stehe er in der Gefahr, sein Gedächtnis und die Treue zu verlieren. Gebet bedeute auch, sich vor Gott zu verneigen, regelmäßig zum Beichtvater zu gehen. „Man kann nur auf beiden Beinen gehen. Wir können keine Doppelleben leben als Priester und Ordensleute. Wenn Sie ein Sünder sind, bitten Sie um Vergebung. Aber verstecken Sie nicht, was nicht Gottes Willen ist.“

Das Gebet beginnt immer dort, wo man einsehe, ein Sünder zu sein. Mit diesen drei genannten Säulen – Gedächtnis, Treue und Gebet - werde die Perle Afrikas der wahre missionarische Geist der Perle bleiben und nicht nur ein Wort in einem Wörterbuch, so Franziskus. Anschließend beteten die Anwesenden mit dem Heiligen Vater ein Ave Maria.

(rv 28.11.2015 cz)

von esther10 28.11.2015 00:11

Katholische Politiker für Aufnahme der Lebenspartnerschaft ins Grundgesetz
Rechtlicher Schutz


Verlebenspartnert" mit Kind
© dpa

Katholische Politiker haben sich dafür ausgesprochen, die auf Dauer angelegte Lebenspartnerschaft unter den besonderen Schutz der Staatlichen Ordnung zu stellen. Dazu sollte der Artikel 6 des Grundgesetzes entsprechend ergänzt werden.

So heißt es in einem auf Montag datierten "Zwischenruf", der der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt.

Die Laienkatholiken betonen aber zugleich, dass es "weder nötig noch angemessen" sei, das Rechtsinstitut der Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften zu öffnen. Eine Verfassungsänderung könne somit "Gleichwertigkeit und Unterschiedlichkeit" verdeutlichen. "Dadurch könnte in einer wichtigen gesellschaftspolitischen Frage der Rechtsfriede bewahrt und zugleich einer unterschiedlichen Lebensform angemessener Respekt gezollt werden", heißt es weiter.


http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

ZdK-Präsident Sternberg unter den Unterzeichnern
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Zu den Unterzeichnern des "in der katholischen Kirche und in der Politik engagierten Freundeskreises" gehören die Unionspolitiker und engagierten Laienkatholiken: Bundestagspräsident Norbert Lammert, die ehemaligen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel und Dieter Althaus, der ehemalige Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Hermann Kues (alle CDU), der neue Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, sein Amtsvorgänger Alois Glück (CSU) und der frühere ZdK-Generalsekretär Friedrich Kronenberg.

Eigenprofil der Ehe nicht "in Frage zu stellen"

"Für uns ist die Ehe eine auf Dauer angelegte Lebenspartnerschaft von Mann und Frau und Grundlage für eine Familie, aus der Kinder hervorgehen können. Dieser Zusammenhang begründet den Verfassungsrang von Ehe und Familie", heißt es weiter. Es gebe keinen Grund, dieses Eigenprofil der Ehe "in Frage zu stellen oder es auch nur zu relativieren". Ehe und gleichgeschlechtliche Partnerschaften "sind nicht das gleiche und werden auch durch plakative Forderungen einer 'Ehe für alle' nicht gleich", unterstreichen die Politiker.

Die Unterzeichner betonen aber zugleich, dass "gleichgeschlechtliche Partner, die verbindlich dauerhafte Verantwortung für einander übernehmen, für einander einstehen, sich Treue versprechen, auch Anspruch auf besonderen Schutz der staatlichen Ordnung haben. Sie verdienen ebenso vorbehaltlose Anerkennung".

(KNA)
http://www.domradio.de/themen/kirche-und...ins-grundgesetz

von esther10 28.11.2015 00:10


Unfassbar: CDU-Politiker wollen Aufnahme von Homo-Paaren ins Grundgesetz


Norbert Lammert Foto: Gerd Seidel/Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia
Mehrere wichtige CDU-Politiker, darunter der neue ZDK-Chef Thomas Sternberg und Bundestagspräsident Norbert Lammert, haben sich dafür ausgesprochen, die sog. „Gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften“ unter Schutz von § 6 Grundgesetz zu stellen.

Dieser Paragraph besagt, dass Ehe und Familie unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stehen. Diesen Schutz wollen die Unterzeichner auf die Homo-Partnerschaften ausgeweiten. Mit der Zeit würden andere „Lebenspartnerschaftsformen“ wohl hinzukommen.

Weitere Unterstützer des Vorhabens sind die ehemaligen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel und Dieter Althaus, der ehemalige Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Hermann Kues (alle CDU), der gerade zurückgetretene Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück (CSU) und der frühere ZdK-Generalsekretär Friedrich Kronenberg.

Dieses Ansinnen zeigt, in welchem Maße manche CDU-Politiker die Maximen der sexuellen Revolution bzw. der 68er Revolution übernommen haben. Die Einführung der „eingetragenen Lebenspartnerschaft“ durch die Bundesregierung Schröder/Fischer war damals eines der wichtigsten Projekte, das vor allem Bündnis90/Grüne vorangetrieben hat, um die deutsche Rechtsprechung in essentiellen Bereichen den ideologischen Vorgaben 68er-Revolution anzupassen.

Eines der Hauptziele dieser Revolution war die Abschaffung der traditionellen Ehe zwischen Mann und Frau und die rechtliche Anerkennung aller möglichen alternativen Partnerschaftsformen.

Nach der rechtlichen Anerkennung homosexueller Partnerschaften konnte die kampagnenhafte Einführung der Gender-Ideologie in Politik, Gesellschaft und Schulen beginnen: Die Gender-Ideologie ist gewissermaßen die Radikalisierung der Doktrin, die in homosexuellen Partnerschaften so was wie eine „Ehe“ erkennt.

Sollte § 6 GG tatsächlich ausgeweitet werden, könnte man ihn gleich abschaffen. Dieser Paragraph ist nämlich die allerletzte Stelle in der deutschen Rechtsprechung, die der Ehe zwischen Mann und Frau eine gewisse Privilegierung zuspricht. Ist diese abgeschafft, wäre die eigentliche Ehe im Wesentlichen abgeschafft, zumindest was die geltende Rechtsprechung anbelangt.

Somit ist das, was diese CDU-Politiker fordern, eine Revolution, die nicht radikaler sein könnte. Eine Revolution, die Geschichte und Traditionen des christlichen Abendlandes komplett missachtet.

Deshalb muss das Ansinnen dieser CDU-Politiker mit allen legalen Mitteln bekämpft werden.

von esther10 28.11.2015 00:07

Arrogante Seitenhiebe auf dem Portal der Dt. Bischofskonferenz gegen die Kirche in Afrika

Veröffentlicht: 28. November 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Dr. Michael Schneider-Flagmeyer

Wir sind ja nun inzwischen viel gewohnt von großen Teilen der deutschen Berufskatholiken – auch und besonders von denen im Internet-Portal „katholische de” der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), das aus unseren Kirchensteuern hochalimentiert wird. S159_Redner.jpg



Was sich aber am 25.11.2015 der Redakteur des Portals, Björn Odendahl, mit seinem Pamphlet „Romantische, arme Kirche” geleistet hat, ist ein einsamer Höhepunkt an selbstgefälligem deutschen katholischen Institutionalismus.

In den fünfziger Jahren hielt der große evangelisch-lutherische Theologe Helmut Thielicke vor dem Bundestag eine Rede und las den deutschen, in fetter Selbstgefälligkeit schwimmenden Verantwortlichen aus allen Institutionen – auch aus den Kirchen – die Leviten; er nannte sie „rotweinschlürfende und rumpsteakmampfende” Bonzen, die sich herablassend über die Armen (und doch in vielerlei Hinsicht Reicheren als wir) äußerten.

Diese Rede existiert noch auf Tonträgern der Zeit und erregte damals viel Aufsehen. Ich war noch ein Pennäler, als ich sie mit Begeisterung hörte und wurde heute daran erinnert, als ich den unverschämten und selbstgefälligen Artikel von Odendahl auf der DBK-Seite las.

Odendahl beschreibt, dass Papst Franziskus an die Ränder zu den Alten, Kranken, Armen und Ausgegrenzten gehen möchte und apostrophiert das so: „Das sagt er immer wieder. Und das tut er auch. Ob er einen neuen Friseursalon für Obdachlose eröffnen lässt oder ob ihn seine Reisen vor allem dahin verschlagen, wo die Menschen arm, aber die Kirche im Aufschwung ist: Lateinamerika, Asien oder – wie jetzt – Afrika.” – Auch hier macht immer der Ton mit Zwischentönen die Musik.

Und dann mokiert er sich über den Papst, wie dieser der römischen Kurie und damit allen Kurien und ihren Anhängseln der Welt und jüngst den deutschen Bischöfen bei ihrem Ad-limina-Besuch die Leviten las mit deutlichen Worten. Dass ist menschlich verständlich, denn Herr Odendahl hat richtig begriffen, dass auch das Sekretariat der DBK mit dem Anhängsel katholisch.de und er selbst gemeint war. Das tut weh – und wer getroffen ist, jault.Cardinal_Robert_Sarah

Warum wächst die Kirche in Afrika?

Aber dann wird es schlimm. Gnädig gesteht er dem Nachfolger des Apostels Petrus zu, dass der in vielem Recht hat, aber nicht in allem. Er äußert sich negativ über die Kapitalismuskritik des Papstes, die viel zu pauschal sei und unterstellt ihm Misstrauen gegenüber dem Fortschritt: „Das wird der alten Welt nicht gerecht und romantisiert die schlechten Zustände dort, wo Franziskus sie eigentlich verbessern will.” – Und nun fällt er über Afrika her:

„So wie in Afrika. Natürlich wächst die Kirche dort. Sie wächst, weil die Menschen sozial abgehängt sind und oft nichts anderes haben als ihren Glauben. Sie wächst, weil der Bildungsstand durchschnittlich auf einem niedrigeren Niveau ist und die Menschen einfache Antworten auf schwierige (Glaubens-)fragen akzeptieren. Antworten, wie sie zum Beispiel Kardinal Sarah aus Guinea [siehe Foto] gibt.



Und auch die wachsende Zahl der Priester ist nicht allein der missionarischen Kraft zu verdanken, sondern ebenso eine der wenigen Möglichkeiten der sozialen Absicherung auf dem schwarzen Kontinent.”

Geistlicher Neid aus einer sterbenden Kirche?

Es ist schon ziemlich grotesk, wenn ein hochbezahlter Angestellter der Dt. Bischofskonferenz von der sozialen Absicherung spricht, die angeblich Priester in Afrika anstreben. Das spricht nicht für Kenntnis der Verhältnisse in der blühenden Kirche Afrikas. Oder sollte hier der geistliche Neid (die invidia clericalis) eines satten (rotweinschlürfenden und rumpsteakmampfenden) Vertreters einer sterbenden Kirche halluzinieren?

Zum Schluss gibt es dann noch mal einen Seitenhieb auf den Papst und einen bemerkenswerten Schlusssatz:

„Natürlich wünscht man sich für Europa mehr Glaubensfreude und missionarische Kraft. Doch ein romantisierendes Ideal der Armut, wie es nicht nur der Papst fordert, hilft uns dabei nicht weiter. Die Kirche braucht auch einen Apparat und Geld, um Gutes zu tun.”

Mit diesem Schlusssatz hat der Redakteur der DBK-Seite wohl gemeint, dass die Kirche ihn, seine Mitarbeiter braucht und damit Geld, ihm und seinen Kollegen Gutes zu tun und diese Haltung des Portals der DBK weiter reichlich zu finanzieren. Und so waren dann auch am 25.11. die Kommentare unter dem Artikel wirklich vernichtend für Autor und Portal. Aber sicher wird die Redaktion auch noch für andere sorgen.

Hier ist nun eindeutig der Vorsitzende der DBK, Reinhard Kardinal Marx gefordert, der dringend gebeten wird, anstatt sich verächtlich über die katholischen Blogger zu äußern, sich etwas ausführlicher mit dem Internet-Portal der DBK zu beschäftigen und einigen Leuten den Ausgang zu zeigen.

Die große Internetzeitung kath.net hat ihrem Bericht zu diesem Artikel des Herrn Odendahl das Bild von Mutter Angelica vorangestellt aus ihrer berühmten Fernsehansprache, mit der sie den Wandel in der US-amerikanischen Bischofskonferenz seinerzeit eingeleitet hat: „SHAME ON YOU!”.

Unser Autor Dr. Michael Schneider-Flagmeyer ist Gründungsmitglied des Dachverbandes “Forum Deutscher Katholiken”; er leitet den Blog des Forums: http://blog.forum-deutscher-katholiken.de/...



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