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von esther10 03.09.2015 23:33



Menschenrechtler protestieren gegen Unterdrückung von Christen in China
Veröffentlicht: 3. September 2015 | Autor: Felizitas Küble

Die Gesellschaft für bedrohte Völker hat gegen die Verletzung der Religionsfreiheit von Christen in China demonstriert. Aus Protest errichtete die Menschenrechtsorganisation am 3. September ein drei Meter hohes rotes Kreuz vor der chinesischen Botschaft in Berlin. An der Aktion beteiligten sich rund 30 Personen. Foto Michael Leh 3 - GfbV vo chin Botschaft Kreuz

Zum Hintergrund: In den vergangenen zwei Jahren hatte das kommunistische Regime mindestens 1200 Kreuze von offiziell anerkannten Kirchen in der Provinz Zhejiang abreißen lassen. Laut der Gesellschaft für bedrohte Völker haben dort viele Christen gegen die Zerstörung von Kirchen und Kreuzen friedlich Widerstand geleistet und wurden festgenommen. Unter den Inhaftierten seien auch 270 Rechtsanwälte, die die Rechte chinesischer Christen verteidigten.

Wie der China-Experte der Organisation, Ulrich Delius, auf Anfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA sagte, steckt hinter dem „Kreuzsturm“ in der Provinz Zhejiang die irrige Annahme kommunistischer Funktionäre: „Wenn keine Kreuze mehr zu sehen sind, werden die Menschen auch nicht mehr in die Kirche gehen.“

China gehöre heute zu den Ländern, in denen die Zahl der Christen am stärksten wachse. Schätzungen zufolge liegt ihre Zahl dort bei bis zu 130 Millionen. Die GfbV erinnerte mit ihrer Aktion auch an das Massaker 1989 in Peking. Dabei kamen nach Schätzungen 2.600 Demonstranten ums Leben.

Ex-Kanzler Schröders Verhalten „beschämend“

China beging am 3. September den 70. Jahrestag des Sieges über Japan im 2. Weltkrieg mit einer Militärparade in Peking. Rund 12.000 Soldaten marschierten am Tor des Himmlischen Friedens an der Staatsführung und ihren Gästen vorbei.

Darunter waren der russische Präsident Wladimir Putin, der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und der wegen Völkermords gesuchte sudanesische Staatschef Omar Hassan al-Bashir.

Die GfbV zeigte sich „empört“, dass Schröder die Militärparade besuche, obwohl die Opfer des Massakers von 1989 nicht rehabilitiert wurden. Delius: „Es ist beschämend, dass ein deutscher Sozialdemokrat das Schicksal der getöteten und verschwundenen chinesischen Demokraten so instinktlos missachtet.“

Schröder sollte sich lieber um die Rechte der in den vergangenen Wochen willkürlich inhaftierten 270 Rechtsanwälte bemühen, so die Organisation.

Quelle: http://www.idea.de / Foto: Michael Leh

von esther10 03.09.2015 23:19

Donnerstag, 3. September 2015
Bischof Johan Bonny von Antwerpen wettert gegen Humanae Vitae

Wohl der liberalste unter den Liberalen ist Bischof Johan Bonny von Antwerpen, Belgien. Schon vor der ersten Familiensynode im Oktober 2014 forderte er ein Umdenken der Kirche in Sachen Homosexualität und eine positive Würdigung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.



Kurz vor der Synode, die am 4. Oktober 2015 beginnt, meldet er sich erneut zu Wort um die Enzyklika Humanae Vitae von Papst Paul VI. scharf zu kritisieren.

Die wichtigsten Kritikpunkte: Die Enzyklika sei nicht im Konsens mit dem Weltepiskopat entstanden, ihr würde ein veraltetes Verständnis von Sexualität zugrunde legen und deshalb würde sie künstliche Verhütungsmittel, außerehelichen Geschlechtsverkehr und nicht-heterosexuelle Verbindungen verurteilen.

All dies müsse die kommende Synode rückgängig machen.

Einige Passagen aus seinem Beitrag für das soeben erschienene Sammelband „Zerreißprobe Ehe“ (Verlag Herder), die seine Gesinnung besonders deutlich zeigen, sollen hier dokumentiert werden. Herausgeber ist Ulrich Ruh, ehemaliger Chefredakteur der „Herder Korrespondenz“. Das Vorwort schrieb Karl Kardinal Lehman. Das Buch versteht sich als ein Beitrag zur Diskussion über Ehe und Familie im Hinblick auf die Familiensynode im Oktober 2015.

Hier kritisiert Bischof Bonny die fehlende „Kollegialität“. Diese Haltung hätte nicht im Einklang mit dem Geist des Konzil gestanden:

Alle Konstitutionen und Dekrete des Zweiten Vatikanums, auch die schwierigsten, wurden schlussendlich annähernd im Konsens verabschiedet. Von dieser Art Kollegialität blieb allerdings drei Jahre später, bei der Veröffentlichung von „Humanae Vitae“ nur sehr wenig übrig. Dass der Papst ein Urteil zu den Problemen ‚Bevölkerung, Familie und Geburten‘ fällen sollte, war vom Konzil vorgesehen. Dass er dabei das kollegiale Bemühen um einen größtmöglichen Konsens beiseitelassen sollte, war vom Konzil nicht vorgesehen.

Bischof Bonny will deshalb einen Rückfall in einen harten Autoritarismus erkennen:

Aber mich bekümmert die Tatsache, dass das Fehlen einer kollegialen Basis sofort zu Spannungen, Konflikten und Brüchen geführt hat, die nicht mehr überwunden wurden. Sowohl von der einen wie von der anderen Seite wurden seinerzeit Türen geschlossen, die seither nicht mehr geöffnet wurden. Die lehramtliche Linie von „Humanae Vitae“ wurde darüber hinaus in ein strategisches Programm umgesetzt, das mit fester Hand durchgeführt wurde. Diese Kirchenpolitik hat eine breite Schneise von Verdächtigungen, Ausschlüssen und verpassten Chancen hinterlassen. Diese Spaltung darf nicht bleiben.

Lange führt er aus, wieso homosexuelle Beziehungen nicht abzulehnen seien:

Dem Heiligen Thomas zufolge werden Mann und Frau durch einen natürlichen Instinkt voneinander angezogen, wie es auch bei allen anderen Tieren der Fall ist. Die Anziehung durch das andere Geschlecht ist also allgemein und kennt keinerlei Ausnahmen. Nach diesem Ansatz bedeutet ein Handeln gegen die heterosexuelle Neigung ein bewusstes Abweichen vom natürlichen Instinkt; von daher stammt auch der Begriff einer „Sünde gegen die Natur“, wie schon der Apostel Paulus bekräftigte (Röm 1,24–32). Der wissenschaftliche Fortschritt erlaubt es, diese Sichtweise zu nuancieren. Zunächst einmal weiß man, dass es Homosexualität auch in der Tierwelt gibt

Dabei benutzt er typische Totschlagbegriffe wie „Diskriminierung“:

Darüber hinaus wird in unserer personalistischen Kultur das Verbot jeder homosexuellen Beziehung als unzumutbare Diskriminierung betrachtet: Es sollte also Männer und Frauen geben, die nicht das Recht hätten, ihre Sexualität auszuüben, bloß weil sie nicht wie die große Mehrheit der anderen Menschen leben! Für die allermeisten unserer Zeitgenossen ist das unvorstellbar. Schließlich bedeutet dieses Verbot, eine enorme Verantwortung auf sich zu nehmen: Man weiß heute, dass eine von außen auferlegte Unterdrückung der sexuellen Praxis zu unbewussten Verlagerungen der entsprechenden Regungen mit unheilvollen Konsequenzen führen kann: Alkoholismus, Drogen, andere Verirrungen, psychosomatische Krankheiten, Beziehungsstörungen, Unduldsamkeit, Aggressivität, Autoritarismus usw.

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 19:05

von esther10 03.09.2015 18:18

Werbung für Enthaltsamkeit03. September 2015
Sex vor der Ehe? Warum Christen warten sollten


Der Jugendreferent des evangelischen Fachverbandes für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz, Nikolaus Franke. Foto: Privat
Der Jugendreferent des evangelischen Fachverbandes für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz, Nikolaus Franke. Foto: Privat

Wetzlar (idea) – Christen sollten auf Sex vor der Ehe verzichten. Dafür wirbt der Jugendreferent des evangelischen Fachverbandes für Sexualethik und Seelsorge Weißes Kreuz, Nikolaus Franke (Ahnatal bei Kassel). In einem Beitrag für die Evangelische

Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) nennt er eine Reihe von Gründen, vor der Ehe enthaltsam zu sein – auch wenn das unpopulär sei. Im biblischen Schöpfungsbericht werde die Ehe in drei Schritten beschrieben: 1. Die Eltern verlassen. 2. An den Partner anhängen, was durch den öffentlichen Ehebund ausgedrückt wird, und 3. „Ein Fleisch werden“, indem man eine intime Beziehung eingeht. Die Sexualität ist also ebenso wie der Partner ein Geschenk Gottes, schlussfolgert Franke. Ist man sich dessen bewusst, gewinne die Intimität durch das Warten an Würde und Wert.

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Die Ehe bietet Schutz

Viele Beziehungen scheiterten, weil die Partner der körperlichen Nähe unterschiedliche Bedeutung beimessen. Ende eine Beziehung, sei die Verletzung größer, wenn man schon intim geworden ist. Warte man aber bis zur Hochzeit, habe auch die seelische Intimität Zeit zu wachsen, so dass die Ehepartner dann gemeinsam Sex erlernen könnten, ohne davon die Beziehung abhängig zu machen. Die Ehe sei somit ein Schutzraum für die Sexualität.

Außerdem sei kein Verhütungsmittel absolut sicher. „Ein Kind kann durch Sexualität jederzeit entstehen“, so Franke. Auch für Mutter und Kind biete die Ehe daher einen besonderen Schutz.

Enthaltsamkeit als Glaubenszeugnis

Der seit drei Jahren verheiratete Franke (32) hat mit der körperlichen Intimität selbst bis nach der Hochzeit gewartet. Nach seinen Worten sollten gerade Christen ein Vorbild für andere sein – auch wenn es um stabile und verlässliche Beziehungen geht. Sexuelle Enthaltsamkeit bis zur Ehe mache Christen in der Welt erkennbar. Nichtchristen nähmen wahr, dass man es mit dem Glauben ernst meine, wenn man ein „Opfer bringt“, also auf Sex vor der Ehe verzichte. Das könne sogar dazu führen, dass sich Menschen – von der entschlossenen Entscheidung, zu warten, beeindruckt – mit Sinn- oder Glaubensfragen an Christen wenden.
idea


von esther10 03.09.2015 18:07

Erneuerung der Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariens


Wallfahrt mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Fulda.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 2. September 2015 um 20:28 Uhr
Mentlberger Gnadenbild

Fulda (kathnews/fsspx). Die Priesterbruderschaft St. Pius X. weist hin auf die Nationalwallfahrt des deutschen Distrikts am 5. und 6. September 2015 nach Fulda, zur Erneuerung der Weihe Deutschlands an das Unbefleckte Herz Mariens. Bereits zum 12. Mal veranstaltet die Priesterbruderschaft St. Pius X. am kommenden Samstag und Sonntag ihre jährliche Nationalwallfahrt des deutschen Distrikts nach Fulda. In diesem Jahr gibt es einen besonderen Anlass: vor genau 100 Jahren haben die deutschen Bischöfe mitten in den Wirren des Ersten Weltkriegs Deutschland dem heiligsten Herzen Jesu geweiht. Mit unserer Wallfahrt wollen wir zum Ausdruck bringen, dass diese Weihe, für die auf dem Petersberg in Fulda ein Denkmal errichtet ist, für die Katholiken Deutschlands auch heute noch eine Bedeutung hat: die Herzen Jesu und Mariens sind unserem Volk auch heute noch ein Zufluchtsort in der vor allem geistlichen Not und Orientierungslosigkeit unserer Zeit.

Die Wallfahrt beginnt am Samstagmittag um 12.30 Uhr im Zentrum Fuldas vor dem Schloß mit einer Marienprozession durch die Stadt und Umgebung. Veranstaltungsort des zweitägigen Gebetstreffens ist der Festsaal der alten Orangerie im Schloßgarten (Hotel Maritim). Dort wird am Samstagabend um 18.30 Uhr ein erstes feierliches Hochamt im überlieferten lateinischen Ritus zelebriert. Die Nacht über halten die Mitglieder der Katholischen Jugendbewegung e.V. Gebetswache vor dem Altar, der in der Orangerie errichtet wird. Am Sonntag früh beginnt um 8.00 Uhr das Tagesprogramm mit einem Vortrag zum Wallfahrtsthema, an den sich um 9.30 Uhr ein feierliches Pontifikalhochamt anschließt, das vom Generaloberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., S.E. Weihbischof Bernard Fellay, zelebriert wird. Krönender Abschluß ist das Gebet der Weihe, mit dem die Wallfahrer, die aus allen Teilen Deutschlands anreisen, ihr Vaterland aufs neue Jesus und Maria anempfehlen.

Es handelt sich um eine offene Veranstaltung für alle Christen, die das Anliegen der Wallfahrt mittragen möchten. Erwartet werden für die Marienprozession mehrere hundert Personen, für das Hochamt am Sonntag vormittag bis zu 1000 Teilnehmer aus ganz Deutschland.

Foto: Mentlberger Gnadenbild – Bildquelle: Kathnews

von esther10 03.09.2015 18:03

Hamburger Kirche wird in Moschee umgewandelt

Fertigstellung im kommenden Frühjahr.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 3. September 2015 um 13:16 Uhr
Hamburger Rathaus


Hamburg (kathnews/JF/idea/fl). Eine frühere Hamburger Kirche wird mit finanzieller Hilfe aus Kuwait in eine Moschee umgewandelt. Das Emirat trägt etwa 40 Prozent der Kosten für den Umbau der ehemaligen evangelischen Kapernaum-Kirche im Stadtteil Horn. Sie belaufen sich voraussichtlich auf 2,5 Millionen Euro. Das im Jahr 2002 entwidmete, aber unter Denkmalschutz stehende Gebäude soll von außen als Kirche erkennbar bleiben, aber innen eine Moschee sein, so der Vorsitzende des islamischen Zentrums Al Nour, Daniel Abdin.

Das Zentrum hatte die ehemalige Kirche im November 2012 erworben. Der Umbau des 1961 errichteten Gebäudes sollte ursprünglich Ende 2014 abgeschlossen sein. Jetzt rechnet Abdin mit der Fertigstellung im kommenden Frühjahr. Die Moscheegemeinde trifft sich bisher in einer Tiefgarage, die jedoch für die rund 700 Besucher nicht ausreicht. Abdin hatte sich mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an Kuwait gewandt, weil es sich nach seinen Worten um den demokratischsten Staat in der Golfregion handelt. An die Zuwendung seien keine Bedingungen geknüpft.

„Allah“ am ehemaligen Kirchturm
Am Kirchturm ist bereits der arabische Schriftzug „Allah“ zu lesen. Innen ist eine neue Empore für Frauen errichtet worden. Im Bau ist noch eine Gebetsnische für den Imam. Gebetsrufe des Muezzins werden nicht vom ehemaligen Kirchturm erschallen. Die Umwandlung in eine Moschee hatte in Hamburg großes Aufsehen erregt und Proteste ausgelöst.

Kritisch äußerten sich unter anderen der frühere Hauptpastor an St. Michaelis, Helge Adolphsen, sowie der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in der „Nordkirche“, Pastor Ulrich Rüß. Heute wäre eine solche Umwandlung nicht mehr möglich, denn im Jahr 2007 ist eine kirchliche Rechtsverordnung in Kraft getreten, die eine Nutzung durch eine nicht-christliche Religionsgemeinschaft mit Ausnahme der jüdischen verbietet.

Foto: Hamburger Rathaus – Bildquelle: Kathnews

von esther10 03.09.2015 14:47

Vor der Bischofssynode – Vorrangige Option für die Familie (XXV)
3. September 2015 08:51 | Mitteilung an die Redaktion


Die Ehe, ein Sakrament
Aus der Handreichung Vorrangige Option für die Familie. 100 Fragen und 100 Antworten im Zusammenhang mit der bevorstehenden Bischofssynode über die Familie vom 4. bis 25. Oktober 2015 im Vatikan.

49. Frage: Ist es wahr, dass es, wie man heute sagt, verschiedene Formen der Ehe und Familie gibt?

Antwort: Nach dem Naturgesetz und dem göttlichen Gesetz gibt es nur eine Form der Ehe: die monogame und unauflösliche Ehe zwischen Mann und Frau. Es gibt auch nur eine Form der Familie, bestehend aus Vater, Mutter und ihren Kindern. Alle andern Formen des Zusammenlebens sind in ihrem Wesen verschieden und können der wahren Familie weder gleichgestellt noch in diese aufgenommen werden. Katholiken, die zusammenleben, ohne verheiratet zu sein, oder die nur zivil geheiratet haben, oder geschiedene Wiederverheiratete, leben in ungeordneten und ungesetzlichen Verhältnissen und können nicht als echte Familien angesehen werden, auch wenn solche Beziehungen moralische und legale Verpflichtungen enthalten.

Wie der bekannte Moraltheologe Kardinal Carlo Caffarra, Erzbischof von Bologna, sagt, würde die Kirche durch Akzeptanz einer „Pluralität“ von Ehe- oder Familienformen – wie etwa des Zusammenlebens mit einem anderen als dem gesetzlich angetrauten heterosexuellen Ehepartner und damit einer „katholischen Art“ von Scheidung – den eigentlichen Begriff von Ehe auflösen und die „Dekonstruktion“ der Familie einleiten, wie dies von ihren Feinden schon lange betrieben wird (vgl. Kardinal Carlo Caffarra, Sakramentale Ontologie und die Unauflöslichkeit der Ehe, in In der Wahrheit Christi verbleiben: Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche, Echter Verlag, Würzburg, 2014, Kap. 7).

„Konkubinat, Ablehnung der Ehe als solche und Unfähigkeit, sich durch langfristige Verpflichtungen zu binden, alle diese Situationen verletzen die Würde der Ehe; sie zerstören den Grundgedanken der Familie; sie schwächen den Sinn für Treue. Sie verstoßen gegen das moralische Gesetz“ (Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 2390).

50. Frage: Ist die Ehe nicht nur eine Form der Gemeinschaft zwischen Personen, ein einfacher sozialer Vertrag, um das Zusammenleben zu regeln?

Antwort: Die Ehe beschränkt sich nicht auf einen privaten Vertrag zwischen zwei Personen. Sie ist ein echter und realer öffentlicher Akt, auf dem eine Gesellschaft – genauer gesagt: die Keimzelle der Gesellschaft, das heißt, die Familie – aufgebaut ist. Die Ehe ist eine im Naturrecht begründete Institution, und wird, wenn sie zwischen Gläubigen geschlossen wird, zu einem heiligen Schwur, der dem göttlichen Recht unterliegt, denn Jesus Christus hat ihn zur Würde eines Sakraments erhoben und ihn zum Symbol der Vereinigung des Schöpfers mit seiner Schöpfung und des Erlösers mit seiner Kirche gemacht.

„Die Eheschließung ist ja nicht ein Ereignis, das nur die Brautleute betrifft. Sie ist von ihrem Wesen her auch ein gesellschaftliches Geschehen, das die Brautleute eben vor der Gesellschaft in Pflicht nimmt“ (hl. Johannes Paul II., Familiaris Consortio, Nr. 68).

„Keiner von uns gehört nämlich ausschließlich sich selbst; jeder ist deshalb aufgerufen, in seinem Innersten die eigene öffentliche Verantwortung zu übernehmen. Die Ehe als Institution ist also keine widerrechtliche Einmischung der Gesellschaft oder der Obrigkeit, die Auferlegung einer Lebensform von außen im privatesten Bereich des Lebens; sie ist vielmehr der wesenseigene Anspruch des Vertrags der ehelichen Liebe und der Tiefe der menschlichen Person“ (Benedikt XVI., Schreiben bei der Eröffnung der Pastoraltagung der Diözese Rom zum Thema Familie, 6. Juni 2005) .
.
Angaben zur Handreichung:
Aldo di Cillo Pagotto/Robert F. Vasa/Athanasius Schneider: Vorrangige Option für die Familie. 100 Fragen und 100 Antworten im Zusammenhang mit der Synode. Vorwort von Jorge A. Kardinal Medina, Edizioni Supplica Filiale, Roma 2015, www. supplicafiliale.org
Die gedruckte Ausgabe in deutscher Sprache kann angefordert werden bei:
Deutsche Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP)
Gladiolenstrasse 11
60437 Frankfurt am Main
segreteria.supplicafiliale [a] outlook.com
www.tfp-deutschland.org
Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana
http://www.katholisches.info/2015/09/03/...ie-familie-xxv/




von esther10 03.09.2015 14:47

Vor der Bischofssynode – Vorrangige Option für die Familie (XXV)
3. September 2015 08:51 | Mitteilung an die Redaktion


Die Ehe, ein Sakrament
Aus der Handreichung Vorrangige Option für die Familie. 100 Fragen und 100 Antworten im Zusammenhang mit der bevorstehenden Bischofssynode über die Familie vom 4. bis 25. Oktober 2015 im Vatikan.

49. Frage: Ist es wahr, dass es, wie man heute sagt, verschiedene Formen der Ehe und Familie gibt?

Antwort: Nach dem Naturgesetz und dem göttlichen Gesetz gibt es nur eine Form der Ehe: die monogame und unauflösliche Ehe zwischen Mann und Frau. Es gibt auch nur eine Form der Familie, bestehend aus Vater, Mutter und ihren Kindern. Alle andern Formen des Zusammenlebens sind in ihrem Wesen verschieden und können der wahren Familie weder gleichgestellt noch in diese aufgenommen werden. Katholiken, die zusammenleben, ohne verheiratet zu sein, oder die nur zivil geheiratet haben, oder geschiedene Wiederverheiratete, leben in ungeordneten und ungesetzlichen Verhältnissen und können nicht als echte Familien angesehen werden, auch wenn solche Beziehungen moralische und legale Verpflichtungen enthalten.

Wie der bekannte Moraltheologe Kardinal Carlo Caffarra, Erzbischof von Bologna, sagt, würde die Kirche durch Akzeptanz einer „Pluralität“ von Ehe- oder Familienformen – wie etwa des Zusammenlebens mit einem anderen als dem gesetzlich angetrauten heterosexuellen Ehepartner und damit einer „katholischen Art“ von Scheidung – den eigentlichen Begriff von Ehe auflösen und die „Dekonstruktion“ der Familie einleiten, wie dies von ihren Feinden schon lange betrieben wird (vgl. Kardinal Carlo Caffarra, Sakramentale Ontologie und die Unauflöslichkeit der Ehe, in In der Wahrheit Christi verbleiben: Ehe und Kommunion in der katholischen Kirche, Echter Verlag, Würzburg, 2014, Kap. 7).

„Konkubinat, Ablehnung der Ehe als solche und Unfähigkeit, sich durch langfristige Verpflichtungen zu binden, alle diese Situationen verletzen die Würde der Ehe; sie zerstören den Grundgedanken der Familie; sie schwächen den Sinn für Treue. Sie verstoßen gegen das moralische Gesetz“ (Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 2390).

50. Frage: Ist die Ehe nicht nur eine Form der Gemeinschaft zwischen Personen, ein einfacher sozialer Vertrag, um das Zusammenleben zu regeln?

Antwort: Die Ehe beschränkt sich nicht auf einen privaten Vertrag zwischen zwei Personen. Sie ist ein echter und realer öffentlicher Akt, auf dem eine Gesellschaft – genauer gesagt: die Keimzelle der Gesellschaft, das heißt, die Familie – aufgebaut ist. Die Ehe ist eine im Naturrecht begründete Institution, und wird, wenn sie zwischen Gläubigen geschlossen wird, zu einem heiligen Schwur, der dem göttlichen Recht unterliegt, denn Jesus Christus hat ihn zur Würde eines Sakraments erhoben und ihn zum Symbol der Vereinigung des Schöpfers mit seiner Schöpfung und des Erlösers mit seiner Kirche gemacht.

„Die Eheschließung ist ja nicht ein Ereignis, das nur die Brautleute betrifft. Sie ist von ihrem Wesen her auch ein gesellschaftliches Geschehen, das die Brautleute eben vor der Gesellschaft in Pflicht nimmt“ (hl. Johannes Paul II., Familiaris Consortio, Nr. 68).

„Keiner von uns gehört nämlich ausschließlich sich selbst; jeder ist deshalb aufgerufen, in seinem Innersten die eigene öffentliche Verantwortung zu übernehmen. Die Ehe als Institution ist also keine widerrechtliche Einmischung der Gesellschaft oder der Obrigkeit, die Auferlegung einer Lebensform von außen im privatesten Bereich des Lebens; sie ist vielmehr der wesenseigene Anspruch des Vertrags der ehelichen Liebe und der Tiefe der menschlichen Person“ (Benedikt XVI., Schreiben bei der Eröffnung der Pastoraltagung der Diözese Rom zum Thema Familie, 6. Juni 2005) .
.
Angaben zur Handreichung:
Aldo di Cillo Pagotto/Robert F. Vasa/Athanasius Schneider: Vorrangige Option für die Familie. 100 Fragen und 100 Antworten im Zusammenhang mit der Synode. Vorwort von Jorge A. Kardinal Medina, Edizioni Supplica Filiale, Roma 2015, www. supplicafiliale.org
Die gedruckte Ausgabe in deutscher Sprache kann angefordert werden bei:
Deutsche Gesellschaft zum Schutz von Tradition, Familie und Privateigentum (TFP)
Gladiolenstrasse 11
60437 Frankfurt am Main
segreteria.supplicafiliale [a] outlook.com
www.tfp-deutschland.org
Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana
http://www.katholisches.info/2015/09/03/...ie-familie-xxv/




von esther10 03.09.2015 14:29

Fulda: Bischof Algermissen betont kirchliche Positionen zu Ehe und Familie
Veröffentlicht: 3. September 2015 | Autor: Felizitas Küble


PREDIGT von Bischof Heinz Josef Algermissen zur Eröffnung des Kongresses „Freude am Glauben“ am Freitag, den 31. Juli 2015, im Fuldaer Dom

Biblische Bezugstexte: Lesung: 1 Joh 4, 9-16, Evangelium: Mk 10, 1-12

In den letzten Jahren sind die katholischen Positionen zu Ehe und Familie verstärkt in eine kontroverse gesellschaftliche Diskussion geraten. Oft tauchen dabei polemisch geprägte Argumente auf, die in zunehmend aggressivem Ton vorgebracht werden. Foto Leupolt - Bistum Fulda

Als Stichwort nenne ich eine Ideologie, die der Wirklichkeit und der Integrität der menschlichen Natur völlig entgegensteht: das sogenannte „Gender-Mainstreaming“. Laut dieser Ideologie kann der Mensch je nach eigenem Belieben definieren, ob er Mann oder Frau ist, und er kann auch seine sexuelle Ausrichtung frei wählen.

BILD: Bischof Heinz Josef Algermissen (Foto: Leupolt/Bistum Fulda)

Bis vor einiger Zeit dachte ich, ein solch absurder Ansatz würde sich bald selbst überholen und entlarven. Offensichtlich ist dem nicht so, ich habe mich getäuscht.

Die Gender-Strategen unter den Politikern lassen nicht locker, wollen den substanziellen Geschlechterunterschied auflösen. Das christlich-jüdische Werte- und Menschenbild wird dadurch auf dramatische Weise bedroht. Wer dagegen aufbegehrt, wird als „Reaktionär“ bezeichnet.

“Gefährdung der sakramentalen Ehe und christlichen Familie”

Angesichts der Gefährdung, der in solcher gesellschaftlicher Großwetterlage die sakramentale Ehe und die christliche Familie ausgesetzt sind, halte ich es für dringend und notwendig, dass sich unser Kongress 2015 mit diesem Thema beschäftigt, um Stellung zu beziehen und die Fundamente eines katholischen Verständnisses von Ehe und Familie in positiver Weise neu zu verdeutlichen. b (8) - Kopie



Und das umso dringender, als sich die Erklärung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken vom 9. Mai dieses Jahres für die kirchliche Lehre über Ehe und Familie als destruktiv erwiesen hat, obgleich sie vorgibt, „zwischen Lehre und Lebenswelt Brücken bauen“ zu wollen.

Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, die Grundprinzipien zu beachten, die ich in den Exerzitien des hl. Ignatius von Loyola kennengelernt habe, dessen Fest wir heute feiern: nämlich die Schwächen und Schatten ehrlich feststellen und die „Unterscheidung der Geister“ erreichen.

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!

Am 22. November 1981 veröffentlichte Papst Johannes Paul II. sein bedeutendes Apostolisches Lehrschreiben „Familiaris Consortio – Über die Aufgaben der christlichen Familie in der Welt von heute“.

Die Lage der Familien sei, so schrieb der Hl. Vater damals, von „Licht und Schatten“ gekennzeichnet, sie weise positive und negative Aspekte auf. „Die einen sind Zeichen für das in der Welt wirksame Heil in Christus, die anderen für die Ablehnung, mit der der Mensch der Liebe Gottes begegnet“ (Nr. 6).Radio Vatikan

Wer in der Rezeption der theologischen Grundaussagen von „Familiaris Consortio“ von vornherein einen Gegensatz von theologischer Idealvorstellung und konkreter Lebenswirklichkeit hineindeutet, wie häufig geschehen, konstruiert damit einen Widerspruch, der zwangsläufig in argumentative Sackgassen führt, weil nämlich dann nicht nur ein Ideal gegen die Realität ausgespielt, sondern als theoretischer Überbau und Projektion abqualifiziert wird.

“Ehe und Familie sind in der Schöpfungsordnung Gottes angelegt”

Eine Auflösung dieser Gegensätze gelingt nur, wenn man die theologischen Aussagen des Lehrschreibens als umfassende heilsgeschichtliche Argumentation begreift, in welcher Ehe und Familie bereits in der Schöpfungsinitiative Gottes angelegt sind, im Erlösungswerk Jesu ihre definitive Bedeutung erhalten und im Leben von Kirche und Welt eine konstitutive Aufgabe einnehmen.

Papst Benedikt XVI. erweitert in seiner ersten Enzyklika „Deus caritas est“ die heilsgeschichtliche Perspektive um einen interessanten Aspekt, wenn er hervorhebt:

„Die auf einer ausschließlichen und endgültigen Liebe beruhende Ehe wird zur Darstellung des Verhältnisses Gottes zu seinem Volk und umgekehrt; die Art, wie Gott liebt, wird zum Maßstab menschlicher Liebe“.BILD0289



Nur im Kontext dieses profunden Ansatzes können wir einstimmen in das Wort Jesu im Markus-Evangelium (10, 9): „Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ und ist zu verstehen, was der erste Johannesbrief meint: „Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm“ (4, 16).

Getragen von dieser bleibenden, vorbehaltlosen Verbundenheit erbringen Familien heute vielfältige Leistungen, ohne die unsere Gesellschaft nicht existieren könnte. Eltern verzichten auf Einkommen und Freizeit, um ihren Kindern eine optimale Betreuung und Erziehung zukommen zu lassen. Sie begleiten ihre Kinder unter Inkaufnahme erheblicher persönlicher Einschränkungen durch Schule und Berufsausbildung.

Eheleute stehen einander in Krisensituationen bei, in Krankheit und Pflegebedürftigkeit. Sie gehen dabei mitunter bis an die Grenze der eigenen Belastbarkeit, nicht selten sogar darüber hinaus.



“Familien gebührt Dank und Anerkennung”

Unsere Gesellschaft nimmt diesen Einsatz für den anderen wie selbstverständlich hin. Er ist aber nicht selbstverständlich. Und deshalb gebührt den Familien Dank und Anerkennung durch Kirche und Gesellschaft.

In der heutigen Zeit verbreiten die Familien also viel Licht. jesus in der synagoge von nazareth

Aber auch die Schattenseiten sind unübersehbar. Ich denke an die deutlichen Fiebersymptome einer kranken Gesellschaft: Verwahrloste Elternhäuser, überforderte Mütter und Väter, Kinderarmut. Und die Tatsache macht mir große Sorgen, dass die Form des Zusammenlebens der Eltern zunehmend vergleichgültigt und dem liberalen Zeitgeist der Gesellschaft geopfert wurde.

Für die katholische Kirche bilden hingegen grundsätzlich Ehe und Familie eine unauflösliche Einheit. Die rein funktional verstandene Definition von Partnerschaft, wonach Familie überall da wäre, wo Kinder sind, ist eine schlimme Umbeugung des Familienbegriffs.

In der intakten, auf gegenseitiger Liebe und Respekt beruhenden Ehe finden Kinder den Ort, an dem sie zu gefestigten und selbstverantwortlichen Persönlichkeiten heranreifen können.

Zwar kann und darf die Kirche ihre Augen nicht angesichts der besonderen Belastungen verschließen, die Getrenntlebende und Alleinerziehende zu bewältigen haben.

Den Stellenwert der Ehe nicht in Frage stellen

Mit Nachdruck haben die letzten Päpste dazu aufgefordert, den Geschiedenen und Wiederverheirateten in ihrer Lebens- und Glaubenssituation beizustehen und sie am Leben der Gemeinde zu beteiligen. Aber das darf nicht dazu führen, den Stellenwert der in Freiheit auf Dauer geschlossenen Ehe zu relativieren oder gar in Frage zu stellen. BILD0235

Ein weiterer Grund zur Sorge ist die Tatsache, dass sich viele junge Menschen bewusst gegen die Gründung einer Familie entscheiden. Sie sehen in der Elternschaft nicht mehr die höchste Sinnerfüllung ihres Lebens. Andere Werte wie der Wunsch nach Selbstverwirklichung und individueller Freiheit treten gleichrangig hinzu.

In der Gesellschaft sind es vor allem die Schwierigkeiten, Familie und Berufstätigkeit miteinander zu vereinbaren, die junge Menschen davon abhalten, eine Familie zu gründen. Viele Ältere stehen dem verständnislos gegenüber, da sie doch selbst unter wesentlich schwierigeren Bedingungen und weitgehend ohne staatliche Hilfen Familien gegründet und Kinder erzogen haben.

Die auf die Ehe gegründete Familie würdigen

Aber wir alle müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Belastungen, die Familien tragen, heute andere sind als früher. Auf diese veränderte Situation müssen wir antworten.

Es ist Aufgabe unserer Kirchengemeinden, junge Menschen unterstützend zu begleiten, damit sie sich in der Lage sehen, den vorhandenen Kinderwunsch tatsächlich zu realisieren. Dabei muss aber stets die auf die Ehe gegründete Familie im Zentrum unserer Bemühungen stehen. Scannen0006 - Kopie

Die Familien sind die Keimzelle jeder Gesellschaft, und damit auch der Gemeinschaft der Gläubigen, der Kirche. Nur in einer Familie, in der der Glaube einen festen Stellenwert hat, können junge Menschen in einem gefestigten Glauben heranwachsen, ihn leben und später selbst weitergeben.

Die Erziehung zu Glaube und Gebet hat Papst Johannes Paul II. als eine „priesterliche Aufgabe“ bezeichnet, zu der die Familie berufen ist (Familiaris Consortio Nr. 55).

Ehe und Familie gehören zu den kostbarsten Gütern der Menschheit. Es ist unsere Aufgabe, dieses hohe Gut im christlichen Verständnis zu leben, weiterzugeben und sich für dessen Erhalt mit allem Nachdruck einzusetzen.

Liebe Schwestern und Brüder im Glauben!

Auf diesem Hintergrund und im Spiegel einer sich mehr und mehr in Formlosigkeit auflösenden Gesellschaft bin ich so dankbar für die Sammlungsbewegung des „Forums deutscher Katholiken“, in der sich glaubenstreue Frauen und Männer aus verschiedenen Generationen zusammengeschlossen haben, denen die Verbindung zu Jesus Christus und seiner Kirche Quelle zur Hoffnung und Freude ist. Was wir in dieser konfusen Zeit brauchen, sind tief Überzeugte. Denn nur sie können andere überzeugen.

Bitte helfen Sie mit, dass wir das kostbare Gut glaubenstreuer Ehen und Familien nicht verlieren. Dazu möge uns dieser Kongress einen kräftigen Impuls und Gottes Segen geben! Amen.

Der Abdruck dieser Predigt erfolgt mit freundlicher Genehmigung der bischöflichen Pressestelle in Fulda

*

Lesermeinung

Erzengel
3. September 2015 um 13:04
B R A V O, Herr Bischof Algermissen ! Gut, wenn ein Hirte offen ausspricht, was Sache ist !
Ich hab das Gefühl, daß sich der GENDER-Wahnsinn hier ausbreiten will wie ein Krebsgeschwür. Das sollte unter allen Umständen im Keim erstickt werden ! Es kann doch nicht sein, daß man in den Schöpfungsplan Gottes derart eingreift und alles auf den Kopf stellt.
Ich würde mir wünschen, daß auch alle anderen Hirten in unserem Land aufstehen, um gegen diesen Gender-Unsinn anzugehen, statt dem ,Mainstream’ zu folgen, und diesen Quatsch auch noch zu unterstützen. Bei diesem Thema kann man nicht tolerant sein ! Und was Kompromisse bringen, das sieht man ja: du gibst den kleinen Finger, und man will die ganze Hand.
Mir wird schon übel, wenn man einige Diskussions-Runden ansieht und anhört. Bei vielen muß man sich fragen, um was es ihnen im Leben wirklich geht.
Wenn man sich nach allem richten würde, was andere wollen, oder aufpasst, daß man es allen recht macht, kommt man 1. zu keiner klaren Aussage – und 2. wäre man dann in einem halben Jahr im Irrenhaus.



von esther10 03.09.2015 09:15

Entführt und missbraucht
IS-Sexsklavin veröffentlicht Buch
02.09.2015, 22:25 Uhr | AFP


Die Jesidin Jinan berichtet in einem Buch über ihr Leben als Sexsklavin des IS. (Quelle: AFP

Entführt, geschlagen und als Sexsklavin missbraucht: Die 18-jährige Irakerin Jinan beschreibt in einem Buch die Qualen, die sie nach ihrer Verschleppung durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ertragen musste

Jinan gehört zur religiösen Minderheit der Jesiden. Sie wurde Ende 2014 entführt und dann an zwei Männer verkauft. Nach drei Monaten konnte sie sich aus der Gewalt ihrer Peiniger befreien. Am Freitag erscheint nun Jinans Bericht über ihre traumatischen Erlebnisse.

Die junge Frau wurde von den Dschihadisten als Sexsklavin an einen ehemaligen Polizisten und einen Imam verkauft. Mit anderen entführten Jesidinnen wurde sie in einem Haus gefangen gehalten. "Sie haben uns gefoltert und versucht, uns mit Gewalt zum Islam zu bekehren. Wenn wir uns weigerten, wurden wir geschlagen und draußen in der prallen Sonne angekettet. Und sie haben uns gezwungen, Wasser zu trinken, in dem tote Mäuse schwammen."

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Ihre Peiniger drohten auch damit, sie mit Elektroschocks zu foltern, wie Jinan berichtet. "Diese Männer waren keine Menschen. Sie haben nur an den Tod gedacht, an das Morden. Sie haben pausenlos Drogen genommen. Sie wollen sich an der ganzen Welt rächen."

Märkte für Menschenhändler

Jinan schildert in ihrem mit dem französischen Journalisten Thierry Oberele verfassten Buch "Daesh's Slave" (Sklavin des IS) auch Szenen eines Markts für christliche und jesidische Sexsklavinnen. Dutzende Frauen seien in eine große Empfangshalle in Mossul gebracht worden. "Die Kämpfer schlichen um uns herum, lachten laut und kniffen uns in den Hintern." Einer der Männer habe sich beschwert: "Sie hat große Brüste. Ich will aber eine Jesidin mit blauen Augen und blasser Haut. Ich bin bereit, den geforderten Preis zu zahlen."

Jinan zufolge waren neben Irakern und Syrern auch westliche Ausländer bei solchen "Sklavenmärkten" zu sehen. Aus welchen Ländern sie stammten, könne sie aber nicht sagen. Die hübschesten Mädchen seien für die Milizenchefs und reiche Männer aus den Golfstaaten reserviert gewesen.

Im Haus ihrer beiden Peiniger seien Kämpfer und Menschenhändler ein- und ausgegangen, um über den Kauf von Frauen zu verhandeln. "Ich nehme Deine Baretta-Pistole für die Brünette", habe einer der Händler gesagt, schreibt Jinan in ihrem Buch. "Falls du eine Barzahlung bevorzugst, macht das 150 Dollar."

Da ihre Geiselnehmer davon ausgingen, dass sie kein Arabisch versteht, redeten sie in Jinans Gegenwart offen über den Menschenhandel, der "ein gutes Geschäft" für den Islamischen Staat sei. Er helfe helfe dabei, den Kampf der Gotteskrieger zu finanzieren.

Leben im Flüchtlingslager

Nach drei Monaten Gefangenschaft gelang der jungen Frau schließlich mit Hilfe von gestohlenen Schlüsseln die Flucht. Inzwischen lebt Jinan mit ihrem Ehemann in einem Flüchtlingslager für Jesiden im Nordirak. In ihre Heimat kann sie nicht zurückkehren - zu groß ist die Angst, erneut den Dschihadisten in die Hände zu fallen.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...licht-buch.html

von esther10 03.09.2015 09:04

Missbrauch
Mainzer Kita bleibt länger geschlossen



Nach sexuellen Übergriffen öffnet Einrichtung voraussichtlich im Frühjahr 2015
Bonn - 01.09.2015

Die nach sexuellen Übergriffen unter Kindern geschlossene katholische Kindertagesstätte "Maria Königin" in Mainz wird anders als ursprünglich geplant nicht zum beginnenden neuen Kindergartenjahr wieder eröffnet. Das teilte das Bistum Mainz am Dienstag mit.
Das Bistum erläuterte, seine Aufsichtsbehörden, die örtliche Kirchengemeinde als Trägerin der Kita, die Stadt Mainz und das Landesjugendamt seien sich darin einig, dass in einigen Bereichen weitere grundlegende Vorarbeiten nötig seien.

Neues Konzept erarbeiten

So sollten die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kita, deren Stellen ausgeschrieben würden, mit der Kirchengemeinde als Träger unter anderem ein neues Konzept für die Tageseinrichtung erarbeiten. Mit umgebauten Räumlichkeiten werde die Kita voraussichtlich im Frühjahr mit zunächst einer Gruppe wieder eröffnet.

Nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Juni hatte die Pfarrgemeinde den Mitarbeitern der Kita fristlos gekündigt. Bei ihnen handelt es sich um sechs Erzieherinnen einschließlich der Leiterin der Einrichtung und um einen Erzieher. Das Bistum hatte die Eltern der Kinder in einem Schreiben darauf hingewiesen, dass es für die Geschehnisse "keine andere plausible Erklärung" gebe, als dass es zu "schweren und schwersten Aufsichtspflichtverletzungen des erzieherischen Personals" gekommen sei.
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...cht-tabuisieren
Erzieherinnen reichten Klage gegen Kündigung ein

Die Mainzer Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Die sechs Erzieherinnen reichten vor dem Arbeitsgericht Mainz Kündigungsschutzklage ein. (KNA)

von esther10 03.09.2015 08:51

Dominikanische Republik: Migranten aus Haiti oft Sklavenarbeiter

Historiker: Grassierender Rassismus gegenüber den Arbeitsmigranten aus dem angrenzenden Nachbarland - Regierung Haitis lässt Bürger in der Diaspora im Stich

Vatikanstadt, 01.09.2015 (KAP) Sklaverei-ähnliche Zustände gibt es nach Angaben eines Historikers unter den haitianischen Gastarbeitern im Karibikstaat Santo Domingo: "Zehntausende arbeiten auf den Zuckerrohrplantagen unter Bedingungen, die der Sklavenarbeit sehr nahe kommen", erklärte Haiti-Experte Christophe Wargny im Interview mit "Radio Vatikan". Die Gastarbeiter aus dem direkt angrenzendem Land hätten keine Papiere und würden nur Gutscheine bekommen, die in Lebensmittelgeschäften eingelöst werden könnten. Die Situation verschlimmere sich seit einigen Jahren weiter, wobei die haitianische Regierung darauf kaum reagiere, so der Historiker, der unlängst gemeinsam mit Haitis Ex-Präsidenten Aristide Jean-Bertrand ein Buch über die Probleme des Landes schrieb.

Die Dominikanische Republik und ihr Nachbarland Haiti teilen sich gemeinsam die Karibikinsel Hispaniola. Während in dem einen Land der Tourismus floriert, ist Haiti das ärmste Land der westlichen Hemisphäre, gehört zur Gruppe der am wenigsten entwickelten Ländern und erholt sich nur allmählich vom verheerenden Erdbeben von 2010. Zehntausende Bewohner Haitis haben keine Häuser und leben in Elendsvierteln in Wellblechhütten, wobei die meisten keine richtige Arbeit haben; jeder Zweite lebt von weniger als einem US-Dollar am Tag. Viele Haitianer wandern deshalb in den spanischsprachigen Nachbarstaat aus und suchen Arbeit im Fremdenverkehr und in der Landwirtschaft.

Gegen die fast ausschließlich dunkelhäutigen haitianischen Einwanderer gebe es in der Dominikanischen Republik - hier liegt der Anteil der schwarzen Bevölkerung nur bei 12 Prozent - einen "starken Rassismus", berichtete Wargny. Die Haitianer müssten offenbar als Sündenböcke in Zeiten der Krise herhalten. "Jedes Mal, wenn die Dominikanische Republik Schwierigkeiten hat, machen sie die Haitianer dafür verantwortlich, etwa, dass sie den anderen die Arbeit wegnehmen." Zutreffend sei bloß, dass die Haitianer in der Dominikanischen Republik im Zuckerrohranbau, im Baugewerbe und in der Infrastruktur eine große Rolle spielten. Mit ihren Problemen in der Diaspora seien die Haitianer isoliert und auf sich allein gestellt, würden die Missstände doch in ihrem Heimatland etwa bei den Wahlen kaum thematisiert.

Die Ursachen für die grundlegenden Unterschiede zwischen beiden Hispaniola-Ländern erklärte Wargny durch die Kolonialgeschichte: Sowohl Haiti als auch die Dominikanische Republik waren einst spanische Kolonien, mit der Übernahme der Kolonialherrschaft Haitis durch Frankreich Ende des 17. Jahrhunderts begann jedoch der Niedergang des Staates: Massiv wurden Wälder gerodet, um Häuser und Schiffe bauen zu können, wobei natürliche Schutzwälle gegen Naturkatastrophen wegfielen und Erdbeben oftmals zu verheerenden Überschwemmungen und Schlammlawinen führten - zuletzt 2010. Heute sei auch in der Dominikanischen Republik die Armutsquote mit 40 Prozent höher als in anderen Karibikländern, dennoch blicke man auf das Nachbarland Haiti mit seinen sozialen Problemen herunter.



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/72117.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 03.09.2015 08:31

Transsexueller Spanier darf doch nicht Taufpate werden
Glaubenskongregation urteilte negativ

Madrid-Rom, 02.09.2015 (KAP/KNA) Neue Wendung im Fall des transsexuellen Spaniers Alex Salinas, der Taufpate seines Neffen werden wollte: Der 21-Jährige bekommt doch keine Erlaubnis der katholischen Kirche. "Es ist meine pastorale Pflicht, dies öffentlich und endgültig mitzuteilen", hieß es in einer in der Nacht zum Mittwoch verschickten Erklärung des Bischofs von Cadiz, Rafael Zornoza Boy.

Die Kirche hatte Salinas bereits im Juli als Taufpaten abgelehnt. Daraufhin startete dieser eine Online-Petition, in der er Papst Franziskus um Hilfe bat. "Die Kirche, die ich kenne, ist nicht so", beklagte der junge Mann. Die Petition erhielt mehr als 35.000 Unterstützter und sorgte landesweit für Aufsehen. Im August korrigierte die Diözese Cadiz die Entscheidung und wollte Salinas trotz seiner Transsexualität als Taufpaten zulassen. Nun hatte Rom das letzte Wort.

Er habe im Fall Salinas wegen des "gesellschaftlichen Drucks und des Medieninteresses" die römische Glaubenskongregation konsultiert, so der Bischof. Deren Beurteilung lautet wie folgt: "Es ist offensichtlich, dass diese Person kein Leben führt, das den Grundsätzen des Glaubens und den Anforderungen an das Patenamt entspricht." Diese Art von Sexualverhalten zeuge im Hinblick auf die moralischen Erfordernisse von einer "gegensätzlichen Haltung", so das Votum der Glaubenskongregation. Salinas reagierte via Facebook verärgert und kündigte an, mit der Kirche zu brechen. Er empfinde "Ekel, Zorn, Traurigkeit, Wut". Die Kirche habe gezeigt, dass sie ihn nicht liebe.

In der Causa Salinas wird von vielen Kommentatoren auf die Audienz des Papstes für den spanischen Transgender-Mann Diego Neria verwiesen die im Jänner stattgefunden hatte. Neria hatte im Vorjahr einen Brief an den Papst gerichtet. Darin schilderte er, dass er ein praktizierender Katholik sei, aber dass einige der Mitglieder seiner Gemeinde in seiner Heimatstadt Plasencia ihn ablehnten, nachdem er eine Geschlechtsumwandlung durchführen hatte lassen. Er sagte, ein Priester habe ihn sogar "Tochter des Teufels" genannt.

Papst Franziskus griff laut Zeitung "Hoy" am Heiligen Abend zum Hörer und rief Neria an, nachdem er dessen Brief kurz vorher erhalten hatte. In dem Telefonat lud der Papst den Spanier ein. Die Privataudienz fand genau einen Monat nach dem Telefongespräch statt. Die Begegnung hatte vor dem Hintergrund einer von manchen Beobachtern wahrgenommenen Kursänderung des Vatikans zu katholischen Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen (LGBT) statt. LGBT-Lobbyinggruppen betonten wiederholt, dass seit Amtsantritt von Franziskus vor zwei Jahren moderatere Töne aus dem Vatikan im Blick auf die diesbezüglichen Anliegen geäußert würden.



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/72142.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 03.09.2015 08:28

Parndorf-Tragödie: Erzbischof versucht, Slowaken aufzurütteln
flickr.com / Benediktíni Sampor

Slowakische Gemeinden lehnen Flüchtlingsaufnahme vehement ab- Orden musste Aufnahme im Ort Ladce abblasen, nachdem sich deutliche Mehrheit der überwiegend katholischen Bürger gegen das Projekt gewendet hatte


Bratislava, 01.09.2015 (KAP) Der Erzbischof von Bratislava, Stanislav Zvolensky, hat mit einer Erklärung zur Flüchtlingstragödie von Parndorf Stellung genommen. "Nur wenige Kilometer vor unseren Grenzen" habe sich "eine furchtbare Tragödie ereignet". Auch wenn Menschen darauf verwiesen, dass dieses Unglück durch die "Unmenschlichkeit" von Schleppern verursacht worden sei, so gelte doch: "Das Leiden und der Tod der Flüchtlinge betreffen jeden von uns. Wenden wir den Blick nicht ab", so der Vorsitzende der Slowakischen Bischofskonferenz.

Zvolensky bat die Gläubigen in seiner Erzdiözese um das Gebet - "für unsere Nächsten, die in dem Lieferwagen gestorben sind, und um geistliche Kraft für uns alle, damit wir den Mut haben, die Flüchtlinge mit dem Blick der Menschlichkeit zu betrachten".

Mit seiner ungewöhnlich spontanen Äußerung wenige Stunden nach Aufdeckung des Verbrechens hat Zvolensky das von den slowakischen Medien heftig kritisierte weitgehende Schweigen der katholischen Kirchenführung zur Flüchtlingsproblematik gebrochen. Noch weitaus größere Kritik traf und trifft jedoch den sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Robert Fico, der eine Quotenregelung für die EU-Staaten weiterhin ablehnt und, wohl auch im Hinblick auf die nahenden Parlamentswahlen, an einer Bevorzugung christlicher Flüchtlinge festhält.

Die slowakische Caritas steht schon seit längerer Zeit in der Slowakei gestrandeten Flüchtlingen bei, verfügt aber nicht über die Mittel, den Organisationsgrad und das Ansehen, über das die Schwesterorganisation in Österreich verfügt. Ein Flugblatt der Bischofskonferenz, das bei den Gottesdiensten verteilt wurde, war um eine positivere Sicht der Flüchtlinge bemüht.

"Schutz" der "slowakischen christlichen Kultur"

Initiativen zur Aufnahme und intensiven Betreuung von Flüchtlingen kommen auch aus dem Bereich der Christdemokratischen Bewegung (KDH). Unmittelbar auf Parndorf reagiert hat ein "Aufruf zur Menschlichkeit" in einem sozialen Netz, dem sich schon am ersten Tag 5.000 Menschen angeschlossen haben.

Wie wenig populär das Anliegen ist, hat nicht nur das Referendum über die Unterbringung von 500 Flüchtlingen aus Traiskirchen in Gabcikovo gezeigt. In der Ortschaft Ladce musste der Vinzentinerorden die Unterbringung christlicher Flüchtlinge auf dem Gelände des ihm gehörigen Schlosses abblasen, da sich eine deutliche Mehrheit der überwiegend katholischen Bürger gegen das Projekt gewendet hatte. "Auch die syrische christliche Kultur" sei "offensichtlich eine andere als die slowakische christliche", lautete eines der Argumente der Petition.

Der Kühllastwagen mit den 71 toten Flüchtlingen, der am Donnerstag in einer Pannenbucht an der Ostautobahn (A4) im Bezirk Neusiedl am See entdeckt worden war, wies das Logo eines slowakischen Geflügelhändlers auf. Allerdings hatte er ein ungarisches Kennzeichen.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/72105.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

von esther10 03.09.2015 00:53

“Genderfluidität” als Ausdruck des aktuellen sexuellen Chaos
3. September 2015 14:18 | Mitteilung an die Redaktion


„Genderfluide“ Homo-Propaganda
(London) Die angebliche, neue sexuelle Mode junger Engländer sei die “Genderfluidität”. Gemeint ist „Flexibilität“ bei der „sexuellen Orientierung“, die einer ständigen Veränderung unterliege. Dies sei jedenfalls das „überraschende“ (will man der offiziellen Mediendiktion folgen) Ergebnis einer von YouGov durchgeführten Umfrage. YouGov ist ein britisches Marktforschungsinstitut.

Die Befragten mußten sich, laut Huffington Post, auf der berüchtigten „Sexualitäts-Skala“ des pädo-homosexuellen „Sexualforschers“ Alfred Kinsey verorten, die von Null (völlig heterosexuell) bis 6 (völlig homosexuell) reicht.

Von 1.632 befragten Personen jeglichen Alters, so die Online-Tageszeitung, verorteten sich „72 Prozent der Briten bei Null“, also völlig heterosexuell. 19 Prozent gaben eine Zwischenstufe von 1–5 an. Von ihnen bezeichneten sich 15 Prozent der heterosexuellen „Position“ näher; zwei Prozent unentschieden; zwei Prozent mehr homosexuell. Vier Prozent bezeichneten sich als „völlig homosexuell“. Fünf Prozent der Befragten, verweigerten die Teilnahme.

Die „Sensation“ für die Medien war ein anderes „Ergebnis“. In der Altersgruppe der 18–24-Jährigen hätten sich „nur 46 Prozent als völlig heterosexuell, sechs Prozent als völlig homosexuell, aber 43 Prozent dazwischen“ verortet. Dieselbe „Tendenz“, wenn auch deutlich abgeschwächter, sei auch in der Altersgruppe der 26–39-Jährigen erhoben worden.
Die Kinsey-Skala wurde erfunden, weil der wissenschaftlich inakzeptable „Sexualforscher“ die Zahl der „Homosexuellen“ aufblähen wollte. Dasselbe Ziel verfolgt auch die Umfrage von YouGov. Dafür sprich allein schon die Verwendung der Kinsey-Skala.

Schwerwiegende Schäden durch Gender-Revolution unter jüngeren Generationen


Ergebnis der Erhebung nach der Kinsey-Skala
„Diese Zahlen bestätigen die schwerwiegenden Schäden, die von der Gender-Revolution unter den jüngeren Generationen angerichtet werden. Sie sind Opfer einer hämmernden LGBT-Propaganda, die vom mächtigen und einflußreichen Showbusiness und dem Massenmedien-System unterstützt wird. Es genügt, den Fernseher einzuschalten, oder irgendeine mehr oder weniger ‚engagierte‘ Tageszeitung oder Zeitschrift zu lesen, um sie pausenlose ideologische Indoktrinierung festzustellen“, so Corrispondenza Romana.

Popstar Miley Cyrus, der x-te “Madonna”-Verschnitt, ließ brav wissen, daß sie sich “weder in einem Jungen noch in einem Mädchen identifiziere und keinen/keine PartnerIn will, die das tut”. Auch St. Vincent, alias Annie Erin Clark, wiederholt beflissen das von Management und Showbiz gewünschte ideologische Standard-Sätzchen: „Ich glaube an die Fluidität des Geschlechts und der Sexualität. Ich identifiziere mich mit nichts.“

Das nennt sich “sexuelle Selbstbestimmung”. Jay Steward, Promotor von Gendered Intelligence, drückte es so aus: „Wir müssen die Strukturen der Geschlechts-Identität und der sexuellen Orientierung überdenken. (…) Ich glaube, wir müssen alle imstande sein, uns auf die Weise auszudrücken, die wir für uns am besten halten. Wir stehen am Sprung zu einer Gender-Revolution.“

Solche revolutionären Strömungen bleiben nicht ohne tiefe Einschnitte und Folgen für die Gesellschaft und die Kultur, die von ihren tonangebenden „Eliten“ in Richtung bereitwillige Annahme der Veränderungen gedrängt werden.

„Geschlechtsneutrales“ Anrede-Kürzel „Mx“

Einige britische Tageszeitung verwenden in ihren Artikeln „it“ oder „they“, um „neutraler“ zu berichten. Gleiches gilt für das bekannte Oxford English Dictionary in seiner jüngsten Ausgabe. Dort findet sich die Anrede „Mx“, um eine „geschlechtsneutrale“ Angabe zu machen. Die kryptische Abkürzung wurde erfunden, um jenen „Raum zu geben“, die sich in keiner „traditionellen Höflichkeitsanrede“ wiederfinden, die noch auf angeblich überholten sexuellen Stereotypen beruhten und daher „nicht repräsentativ für die moderne soziale Komplexität“ seien.

Neben Mr, Mrs, Ms und Miss wird es künftig auch das paradoxe „Neutrum“ Mx geben. Der Umbruch setzte mit 1968 ein, als es für verpönt erklärt wurde, den Familienstand einer weiblichen Person zu erwähnen. Den Auftakt machte im deutschen Sprachraum die DDR, die 1971 die Anrede „Fräulein“ untersagte. 1972 folgte die Bundesrepublik Deutschland mit einer Anweisung an die Beamtenschaft, die Erwähnung der Anrede „Fräulein“ zu unterlassen. Gleiches gilt für Österreich, das etwas später mit der Abschaffung des „Fräuleins“ folgte. Europaweit offiziell wurde es 2009, als die EU Richtlinien für die hauseigenen Dolmetscher ausgab, in den verschiedenen Sprache die Anrede Fräulein zu unterlassen und insgesamt keine Angaben zum Familienstand zu machen. Ein kleiner Vorgeschmack dessen, was noch kommen sollte.

Vor US-Präsidentschaftswahlen „Bandbreite menschlicher Sexualität zeigen“

Das Thema „Genderfluidität“ steht auch im Mittelpunkt der Selfevidentproject, einem auffällig stark beworbenen photographischen Projekt, das 2014 startete. Es will das Porträt von 10.000 Personen sammeln, die sich in keine „Kategorie“ der „sexuellen Orientierung“ einteilen lassen. Ziel des Projektes ist es, die US-amerikanische Bevölkerung zum Thema „Geschlechtsidentität“ und „sexuelle Orientierung“ zu „sensibilisieren“. „Angesichts des täglichen medialen Bombardements darf bezweifelt werden, daß es einer solchen noch bedarf“, so Corrispondenza Romana.

Die 10.000 Bilder sollen 2016, „vor den Präsidentschaftswahlen“, öffentlich in Washington gezeigt werden. Anschließend soll daraus ein Photobuch werden, um der Welt (und den konservativen amerikanischen Wählern) „das Gesicht der Bandbreite der menschlichen Sexualität zu zeigen“.

Soweit einige Beispiele für das aktuelle kulturelle Klima in Sachen Sexualität.
„Genderfluidität“ ist „logische Folge einer schizophrenen Ideologie“

Die “Genderfluidität“ stellt, bei näherer Betrachtung, „die logische Folge einer schizophrenen Ideologie dar, die prinzipiell sexuelle Etiketten und Kategorien ablehnt“, so Corrispondenza Romana. Unter diesem Gesichtspunkt wird jede objektive Zuordnung, und damit die Realität selbst, als ein soziokultureller Käfig behauptet, aus dem es sich zu befreien gelte. Die „Genderfluidität“ wird im Namen einer grenzen- und schrankenlosen Selbstbestimmung des Individuums zu einer Form der Rebellion gegen jede Art von Norm.

Die Förderung der „Genderfluidität“ durch die Gender-Ideologen stellt letztlich „die reale Anwendung der Chaostheorie dar, deren Kern die Leugnung des Ordnungsprinzips und die Behauptung des Zufalls in allen Bereichen ist. In letzter Konsequenz führt sie zwangsläufig zur Auflösung der Sexualität“, so Corrispondenza Romana.
http://www.katholisches.info/2015/09/03/...exuellen-chaos/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Corrispondenza Romana/Youtube (Screenshots



von esther10 03.09.2015 00:47

Papst Franziskus hofft auf baldige Einigung mit Lefebvrianern

Als Entgegenkommen und Zeichen der Versöhnung erlaubt der Papst für dieses Jubiläumsjahr auch die Beichte bei Priestern der Piusbruderschaft/FSSPX

Vatikanstadt, 01.09.2015 (KAP) Papst Franziskus hofft nach eigenen Worten auf eine baldige Einigung mit der traditionalistischen Priesterbruderschaft Sankt Pius X. (FSSPX). "Ich vertraue darauf, dass in naher Zukunft Lösungen gefunden werden können, um die volle Einheit mit den Priestern und Oberen der Bruderschaft wiederzugewinnen", schreibt er in einem Brief zur geistlichen Vorbereitung und Durchführung des "Heiligen Jahres der Barmherzigkeit", das am 8. Dezember beginnt.

Als Entgegenkommen und Zeichen der Versöhnung erlaubt der Papst für dieses Jubiläumsjahr auch die Beichte bei Priestern der FSSPX. Um dem Wohl der Gläubigen zu entsprechen, "bestimme ich in der Zwischenzeit in eigener Verfügung, dass diejenigen, die während des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit das Sakrament der Versöhnung bei den Priestern der Bruderschaft Sankt Pius X. empfangen, gültig und erlaubt die Lossprechung von ihren Sünden erlangen". Theologisch gelten die Weihehandlungen der von Rom getrennten Pius-Bischöfe als unerlaubt, aber gültig.

In den Jahren 2009 bis 2011 hatten der Vatikan und die seit 1988 aufgrund unerlaubter Bischofsweihen durch Erzbischof Marcel Lefebvre abgespaltenen Traditionalisten Einigungsverhandlungen geführt. An deren Ende legte der Vatikan den Piusbrüdern eine Präambel vor, in der diese das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) und das päpstliche Lehramt einschließlich seiner Positionen zur Ökumene und zur Religionsfreiheit akzeptieren sollten. Die Vorlage wurde bislang nicht angenommen.

Während Papst Benedikt XVI. (2005-2013) der FSSPX eine Frist zur Annahme des Einigungspapiers gesetzt hatte, hat Franziskus von solchen Auflagen abgesehen. Er habe den Wunsch und die Hoffnung, dass es zu einer Aussöhnung komme, machte er wiederholt deutlich.



Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathweb.at/site/nachrichten/database/72119.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

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