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von esther10 21.12.2015 00:45

Mutmaßliches IS-Mitglied in NRW
Syrien-Rückkehrer festgenommen
Stand: 11.01.2015 17:05 Uhr


Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat in Nordrhein-Westfalen einen 24-jährigen Mann wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft bei der Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) festgenommen. Wie der Generalbundesanwalt mitteilte, wurde zudem die Wohnung des Beschuldigten im nordrhein-westfälischen Dinslaken durchsucht.

Der Beschuldigte sei "dringend verdächtig, sich der ausländischen terroristischen Vereinigung 'Islamischer Staat Irak und Großsyrien' angeschlossen zu haben", erklärte der Generalbundesanwalt. Hinweise auf mögliche konkrete Anschlagspläne oder -vorbereitungen des Beschuldigten gebe es jedoch nicht. Die Festnahme sei "aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs" erfolgt. Laut dpa ordnete die Bundesanwaltschaft Untersuchungshaft für den festgenommenen Mann an.

Maaßen: "NSA wichtiger Partner"

Im "Bericht aus Berlin" wies der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, auf die weiterhin bestehende Anschlagsgefahr in Deutschland hin. Man beobachte etwa 180 zurückgekehrte "foreign fighters", um das Risiko zu verringern.

Maaßen betonte, wie wichtig die US-Geheimdienste für Deutschland seien. "Man kann über die Partner kritisch sprechen, was die Datenschutzstandards angeht - auch was die Aufklärung durch die NSA angeht - aber im Punkt Terrorbekämpfung sind sie für uns ein wichtiger Partner", betonte Maaßen.

H.-G. Maaßen, Verfassungsschutz-Präsident, zur Sicherheitslage in Deutschland
Bericht aus Berlin, 11.01.2015

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Warnung vor Anschlägen auch in Deutschland

Nach Informationen der "Bild am Sonntag" erfolgte die Festnahme nach einem Hinweis amerikanischer Geheimdienste auf mögliche Anschläge in Deutschland. Wie die Zeitung unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise berichtet, gelang es den Abhörspezialisten der National Security Agency (NSA) kurz nach den Anschlägen von Paris, Kommunikation der IS-Führung abzufangen.

In den abgehörten Gesprächen sollen die IS-Anführer eine europaweite Terrorwelle angekündigt haben. Paris werde darin zum Auftakt für eine Anschlagsserie erklärt, die auch andere europäische Hauptstädte treffen solle, heißt es in dem Bericht. Unter anderem sei der Name Rom gefallen. Konkrete Planungen seien allerdings nicht bekannt.

R. Becker, ARD Berlin, zur Festnahme eines mutmaßlichen IS-Mitglieds in NRW
tagesschau 13:15 Uhr, 11.01.2015

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"Vorbereitung schwerer staatsgefährdender Gewalttat"

Der Verdächtige Nils D. soll laut Generalbundesanwalt im Oktober 2013 nach Syrien ausgereist sein, sich dort der Organisation "angeschlossen und zumindest bis zu seiner Rückkehr nach Deutschland im November 2014 als Mitglied an dieser terroristischen Vereinigung beteiligt haben". Ein Zusammenhang mit den jüngsten terroristischen Anschlägen in Frankreich bestehe nicht, hieß es in der Erklärung aus Karlsruhe weiter.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf habe bereits zu Beginn des Jahres ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der "Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat" gegen den Beschuldigten eingeleitet. Weitere Auskünfte wollte die Generalbundesanwaltschaft wegen der laufenden Ermittlungen nicht geben.

IS Kämpfer | Bildquelle: AFP

Vom Klassenzimmer in den Dschihad
Islamlehrerin Lamya Kaddor über die Motive von Jugendlichen, in den Heiligen Krieg zu ziehen. | mehr
http://www.tagesschau.de/inland/festnahm...tglied-101.html

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Deutsche Jugendliche als IS-Kämpfer
Aus dem Klassenzimmer in den Dschihad

Stand: 25.09.2014 09:45 Uhr
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Sicherheitsbehörden gehen von weit mehr als 400 Deutschen aus, die bis jetzt als IS-Kämpfer nach Syrien oder in den Irak gereist sind. Auch frühere Schüler von Lamya Kaddor sind dabei. Mit tagesschau.de sprach die Islamlehrerin über die Motivation der Jugendlichen.

tageschau.de: Was sind das für Menschen, die aus Deutschland in den Heiligen Krieg ziehen?

Lamya Kaddor: Zum Profil dieser Menschen gehört sicher eine bestimmte Gewaltbereitschaft und gleichzeitig auch Orientierungslosigkeit. Diese ist häufig geprägt von

Frustrationserfahrungen - zum Beispiel durch Ausgrenzung und das Gefühl, hier nicht hinzugehören, nichts wert zu sein. Und dann entstehen Allmachtsfantasien, diesen Frust auch irgendwo abzulassen.

Die Religion ist nur das Mittel zum Zweck. Man muss ja irgendwie für sich legitimieren können, dass man diese Aggression, diese Gewalt, diese Ausweglosigkeit loswerden will. Das versucht man dann mit dem Islam hinzukriegen. Indem man sagt: "Wir fühlen uns als Muslime ungerecht behandelt und wir müssen uns doch wehren dagegen, dass der Islam weltweit so schlecht behandelt und unterdrückt wird." Damit hat man das Ventil, um der Aggression Platz zu verschaffen.


Zur Person

Lamya Kaddor ist islamische Religionspädagogin, Islamwissenschaftlerin und Autorin. Sie wurde als Tochter syrischer Einwanderer im westfälischen Münster geboren und ist erste Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes, der die liberale Auslegung des Islams vertritt.
tageschau.de: Haben Lehrer, Eltern oder Behörden in diesen Fällen versagt?

Kaddor: Es geht nicht um einzelne Berufs- oder Personengruppen im Umfeld dieser jungen Menschen. Das Problem ist viel komplexer. Die Betroffenen sind in einem Land aufgewachsen, in dem sie sich - überspitzt dargestellt - nicht richtig zu Hause fühlen, in dem sie vielleicht diskriminiert werden, weil sie eben nicht so heißen wie jeder "eingeborene" Deutsche, weil sie eine andere Religion haben, die jetzt gerade auch noch absolut im Fokus steht. Und darüber hinaus werden sie zu Hause eventuell auch noch mit Werten erzogen, die nicht in diese Zeit passen.

Aber wie sich diese Gesamtsituation auf jeden Einzelnen auswirkt, hängt natürlich von individuellen Faktoren ab: Ausgrenzungserfahrungen, Familienstruktur, soziales Umfeld, Bildungsgrad - all' das spielt eine Rolle. Darum ist es schwierig, eine pauschale Ursache zu finden. Ich glaube, dass die gesamte Gesellschaft schuldig ist.

tageschau.de: Fünf Ihrer ehemaligen Schüler sind nach Syrien gegangen, um dort zu kämpfen. Wie kann man "gefährdete" Jugendliche erkennen?

Kaddor: Nur wenn man vorher sensibilisiert worden ist, hat man eine Chance, solche Radikalisierungs-Tendenzen zu erkennen. Aber das gilt ja auch nicht nur für radikale Tendenzen im Islam, sondern zum Beispiel auch für Neo-Nationalsozialismus und andere extreme Strömungen.

Fahne des "Islamischen Staats" | Bildquelle: APgalerieVor allem Orientierungslosigkeit treibt deutsche Jugendliche an, IS-Kämpfer zu werden.

Ein Anzeichen für eine mögliche Radikalisierung im Salafismus ist zum Beispiel, wenn von heute auf morgen ganz abrupt ein völlig anderer Lebensstil gelebt wird. Wenn plötzlich ganz fromm gebetet und gefastet wird und das "alte" Leben vernachlässigt wird.

Wir müssen also die Gesellschaft sensibilisieren. Es reicht nicht, vor Rückkehrern zu warnen, es muss präventiv geschult werden. Imame, Lehrer, Sozialarbeiter - alle, die mit jungen Menschen arbeiten, müssen wissen, worauf sie achten sollten.


tageschau.de: Gibt es spezielle "Rattenfänger" in Deutschland, die Jugendliche gezielt als IS-Kämpfer anwerben?

Kaddor: Direkt mitbekommen habe ich es noch nicht, dass Jugendliche gezielt für den Heiligen Krieg angeworben werden. Aber ich habe davon gehört, dass bestimmte Menschen versuchen, Jugendliche zu einer radikalen Weltsicht zu bringen. Meistens läuft das über den Freizeitbereich. Bei Sportangeboten nach der Schule oder beim privaten Religionsunterricht, der am Anfang ganz harmlos erscheint.

Solche "Rattenfänger" können ganz unterschiedliche Menschen sein, Konvertiten oder auch geborene Muslime. Aber in der Regel sind es vor allem rhetorisch relativ gut ausgebildete Menschen mit einer stark reduzierten, islamistisch geprägten Weltsicht. Sie sprechen die Sprache der Kinder, der Jugend - im doppelten Sinne: Sie können natürlich alle Deutsch, sie haben aber darüber hinaus auch den gleichen Zungenschlag.

tageschau.de: Wie sollte man aus Ihrer Sicht am besten mit Rückkehrern umgehen?

Kaddor: Es kommt natürlich darauf an, wie lange der Rückkehrer weg war, wie traumatisiert er ist. Aber ich glaube schon, dass eine Re-Sozialisierung möglich ist. Das kennt man ja auch bei Aussteigern aus der Nazi-Szene und da klappt es auch. Natürlich nur, wenn die IS-Kämpfer sich nicht strafbar gemacht haben. Ansonsten muss ihnen erstmal der Prozess gemacht werden.

Syrische Kurden auf der Flucht vor dem IS | Bildquelle: AP galerie
Bilder


Flucht vor dem IS

Zehntausende syrische Kurden überqueren die türkische Grenze | bilder
tageschau.de: Brauchen wir schärfere Gesetze?

Kaddor: Nein, Gesetze helfen nicht. Ich halte zum Beispiel auch von der ganzen Diskussion rund um den Entzug von Staatsbürgerschaften nichts. Die Politik kann aber dabei helfen, die gesamte Gesellschaft besser zu sensibilisieren, ohne Angst zu schüren. Wir müssen vernünftig und sachlich mit diesem Thema umgehen
.
Wir müssen das Problem ernst nehmen und in sämtlichen Bereichen, vor allem in Bildung investieren. Und wir müssen ein Stück weit unsere Mentalität ablegen. Solange wir Menschen, die teilweise in der dritten Generation in Deutschland leben, immer noch nicht als Deutsche bezeichnen und auch nicht als Deutsche wahrnehmen, darf man sich doch nicht wundern, dass die sich hier als Fremdkörper sehen.

tageschau.de: Wie sehen Sie die Gefahr einer pauschalen Vorverurteilung des Islam?

Kaddor: Eine generelle Alarmbereitschaft ist absolut nicht berechtigt. Da wünsche ich mir auch von Medien und Politik Vorsicht, denn Islam ist nicht Islamismus. Und auch der Salafismus ist an sich erstmal "nur" eine puristische Herangehensweise an den Glauben. Das machen auch evangelikale Christen und orthodoxe Juden. Der Salafismus an sich ist also nicht gefährlich, nur wenn dann politische Ziele in seinem Namen umgesetzt werden, wird es problematisch. Meiner Meinung nach würde es der ganzen Debatte gut tun, wenn wir versuchen, sie ein Stück weit nüchterner zu betrachten.

Das Interview führte Katharina Knocke für tagesschau.de

von esther10 21.12.2015 00:41

Papst an Kurie: Reform wird mit Entschlossenheit fortgesetzt


Ansprache an seine Kurie: Papst Franziskus - AFP

21/12/2015 10:42SHARE:

„Die Barmherzigkeit ist kein flüchtiges Gefühl, sondern sie ist die Synthese der Frohen Botschaft.“ Papst Franziskus ging in seiner Weihnachtsansprache an die römische Kurie an diesem Montag auf das Thema des Heiligen Jahres ein, die Barmherzigkeit. Aber wie es sich bei einem Chef in einer Ansprache an die Mitarbeiter gehört, wurde er praktisch. Einen „Katalog der notwendigen Tugenden“ wollte der Papst der Kurie vorlegen, zur Anwendung und Vertiefung. Es war wie so oft bei Papst Franziskus konkret und spirituell zugleich.

Eingangs bat der Papst darum, im Sitzen sprechen zu dürfen, weil er seit Tagen an einer Grippe laboriere. Inhaltlich bezog er sich zunächst auf seine berühmt gewordene Weihnachtsansprache vor der Kurie im Vorjahr; damals hatte er seinen Mitarbeitern in einer Art Beichtspiegel einen „Katalog der kurialen Krankheiten“ in 15 Punkten vorgelegt, was bei einigen auch für Irritationen gesorgt hatte. „Heute müsste ich also von den kurialen Antibiotika sprechen“, griff der Papst den Faden auf. Einige jener kurialen Krankheiten nämlich seien in diesem Jahr aufgetreten und hätten dabei „nicht wenig Schmerz im ganzen Körper verursacht und viele Seelen verletzt. Auch mit Skandalen.“ Franziskus sagte: „Ich halte es für meine Pflicht zu bekräftigen, dass dies ein Anlass zu aufrichtigen Überlegungen und entscheidenden Maßnahmen war und weiter sein wird. Die Reform wird mit Entschlossenheit, klarem Verstand und Tatkraft fortgeführt werden, denn Ecclesia semper reformanda“, die Kirche sei immer zu reformieren.
Wachsen an Widerständen und am Scheitern einiger weniger

Die Skandale könnten aber nicht verdecken, was im Vatikan Gutes geleistet werde: „Es wäre eine große Ungerechtigkeit, gegenüber all den anständigen und gewissenhaften Personen, die in der Kurie mit uneingeschränktem Einsatz, mit Ergebenheit, Treue und Professionalität arbeiten, nicht einen tief empfundenen Dank und eine gebührende Ermutigung zum Ausdruck zu bringen – sie schenken der Kirche und dem Nachfolger Petri den Trost ihrer Solidarität und ihres Gehorsams, ganz zu schweigen von ihren großherzigen Gebeten“. Noch einmal auf die Skandale eingehend betonte der Papst, dass die „Widerstände” und das Scheitern einiger Mitarbeiter Lektionen und Möglichkeiten zu Wachstum böten, aber nicht Grund zur Entmutigung seien. „Es sind Gelegenheiten, zum Wesentlichen zurück zu kehren“ und sich selbst zu fragen, wie es mit dem eigenen ‚sensus ecclesiae’, dem Gefühl für die Kirche, und dem ‚sensus fidei’, dem Sinn für den Glauben, bestellt sei.

Von diesem Wesentlichen wolle er zu diesem Weihnachtsempfang sprechen, fuhr der Papst fort, anlässlich des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit, Anlass für „Dankbarkeit, Umkehr, Erneuerung, Buße und Versöhnung“. Er wolle in dieser Ansprache eine praktische Handreichung vorlegen, einen nicht erschöpften „Katalog der notwendigen Tugenden“, „ich lade die Leiter der Dikasterien und die Vorgesetzten ein, ihn anzureichern und zu vervollständigen.”

Ein Katalog der Tugenden

Es folgte eine Auflistung von zwölf solcher Tugenden, jeweils mit einer Erklärung versehen. Der Papst begann mit „Missionarietà e pastoralità“, also „Missionsgeist und pastorale Grundhaltung“. Dies seien die Dimensionen, welche auch die Arbeit der Kurie fruchtbar machten. Glaube sei ein Geschenk, aber das Maß des Glaubens zeige sich darin, ob und wie er weitergegeben würde. Die pastorale Haltung sei ein Muss, das „Maß der Arbeit der Kurie und aller Priester“. „Ohne diese beiden Flügel werden wir nie fliegen können und auch die Seligkeit des „treuen Knechtes“ (vgl. Mt 25,14-30) nicht erreichen.“

Der Papst sprach von der Eignung und dem Scharfsinn, dann von der Spiritualität und Menschlichkeit. Diese beiden Gruppen ergänzen sich in der Papstansprache, die zweite stellt sicher, dass aus der ersten kein Funktionalismus wird, sondern dass alles geistlich und menschlich bleibt.
„Der selige Papst Paul VI. erinnerte die Römische Kurie an ‚ihre Berufung zur Vorbildlichkeit’”, fuhr Papst Franziskus fort. „Vorbildlichkeit, um die Skandale zu vermeiden, die die Menschen innerlich verletzen und die Glaubwürdigkeit unseres Zeugnisses bedrohen.“ Der Papst zitierte verschiedene Schriftstellen. „’Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den großen’ (Lk 16,10) und ‚Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde. Wehe der Welt mit ihrer Verführung! Es muss zwar Verführung geben; doch wehe dem Menschen, der sie verschuldet!’ (Mt 18,6-7).“

Vernünftigkeit und Liebenswürdigkeit

Vernünftigkeit und Liebenswürdigkeit bilden zusammen eine weitere Tugend, auf die der Papst einging. „Die Vernünftigkeit dient dazu, übermäßige Gefühlsbetontheit zu vermeiden, und die Liebenswürdigkeit dazu, Übertreibungen in der Bürokratie sowie beim Erstellen von Programmen und Plänen zu vermeiden.” Auch hier beschrieb der Papst sich ergänzende und sich gegenseitig korrigierende Tugend-Paare. Das gleiche gilt für das Paar „wohlwollende Besonnenheit und Entschiedenheit“ und für die „untrennbaren Werte“ „Liebe und Wahrheit“: „Die Liebe ohne Wahrheit wird nämlich zur Ideologie des destruktiven ‚Alles-Gutheißens’, und die Wahrheit ohne Liebe zur blinden ‚Buchstaben-Justiz’.“

Ehrlichkeit und Reife


Das achte Tugend-Paar: Ehrlichkeit und Reife. „Ehrlichkeit ist die Rechtschaffenheit, die Kohärenz und das Handeln in absoluter Aufrichtigkeit gegenüber uns selbst und gegenüber Gott. Wer ehrlich ist, handelt redlich nicht nur unter dem Blick des Aufsehers oder des Vorgesetzten; der Ehrliche fürchtet nicht, überrascht zu werden, denn er hintergeht niemals den, der ihm vertraut. Der Ehrliche spielt sich niemals als Herr auf über die Menschen oder über die Dinge, die ihm zur Verwaltung anvertraut sind, wie es der „schlechte Knecht“ (vgl. Mt 24,48) tut. Die Ehrlichkeit ist das Fundament, auf dem all die anderen Eigenschaften aufruhen. Reife ist das Bemühen, zur Harmonie zwischen unseren physischen, psychischen und spirituellen Fähigkeiten zu gelangen. Sie ist das Ziel und das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses, der nie endet und der nicht von unserem Alter abhängt.”

Achtung und Demut, das neunte Paar, spricht dagegen vom Umgang mit den anderen, Mitarbeitern und Vorgesetzten, aber auch mit den anvertrauten Aufgaben, der Papst geht auf Schweigepflicht und Vertraulichkeit ein.

Großherzigkeit und Aufmerksamkeit

Großherzigkeit und Aufmerksamkeit: Je mehr man auf Gott und die Vorsehung vertraue, desto erfüllter sei man und bereiter, zu geben, wissend dass man umso mehr erhält, desto mehr man gebe. „In der Tat ist es nutzlos, alle Heiligen Pforten sämtlicher Basiliken der Welt zu öffnen, wenn die Tür unseres Herzens für die Liebe verschlossen ist, wenn unsere Hände sich dem Geben verschließen, wenn unsere Häuser der Gastfreundschaft verschlossen sind und wenn unsere Kirchen sich der Aufnahme verschließen.” Angewandt auf die Arbeit in der Kurie bedeute dies „auf die Details zu achten, unser Bestes zu geben und in Bezug auf unsere Laster und Verfehlungen niemals die Zügel schleifen zu lassen“.
Unerschrockenheit und Regsamkeit folgten als elftes Tugendpaar, „ es bedeutet, wagemutig und entschlossen und ohne Lauheit zu handeln” und „die Fähigkeit, mit innerer Freiheit und Beweglichkeit zu handeln, ohne sich an die materiellen Dinge zu klammern, die vergänglich sind”. Es heiße, immer auf dem Weg zu sein, ohne Dinge zu sammeln und sich in den eigene Projekten „einzuschließen”.

Vertrauenswürdigkeit und Nüchternheit

Vertrauenswürdigkeit und Nüchternheit schlossen die vom Papst selbst als nicht erschöpfend bezeichnete Liste ab, es bedeute, sich nicht ablenken zu lassen. Zuverlässige Mitarbeiter seien dies auch ohne Aufsicht, und nüchterne ließen sich nicht von Überflüssigem oder der „Logik des Konsums“ ablenken. In diesem letzten Punkt kam noch einmal ein wesentliches Element der Lehre des Papstes zum Vorschein: „Nüchternheit bedeutet, die Welt mit den Augen Gottes zu betrachten – mit dem Blick der Armen und auf der Seite der Armen. Die Nüchternheit ist ein Lebensstil, der auf die Vorrangstellung des anderen als hierarchisches Prinzip hinweist und das Leben als Fürsorglichkeit und Dienst gegenüber den anderen zum Ausdruck bringt.“

Dieser „Katalog der notwendigen Tugenden“ solle Anleitung sein für die Arbeit der Kurie, ganz praktisch. „So möge also die Barmherzigkeit unsere Schritte lenken, unsere Reformen inspirieren und unsere Entscheidungen erleuchten. Möge sie die tragende Säule unseres Wirkens sein. Möge sie uns lehren, wann wir vorangehen und wann wir einen Schritt zurück tun müssen.“

Franziskus schloss mit einem Gebet, das dem Seligen Oscar Arnulfo Romero zugeschrieben wird. Es handelt vom Wirken in der Kirche und von der Demut, die in Kirchenämtern hilfreich ist. „Wir sind Handlanger, nicht Baumeister, Diener, nicht Messias. Wir sind Propheten einer Zukunft, die uns nicht gehört.“ Mit diessen Gedanken wünschte der Papst den Kurienbeamten frohe Weihnachten und bat sie wie gewohnt, für ihn zu beten.

(rv 21.12.2015 ord)

von esther10 21.12.2015 00:33

"Christen und Juden sollen sich deutlicher zu Ihrer Religion und Kultur bekennen"
CNA-Interview mit Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern – Dialog mit der Kirche "hervorragend"



Dr. Charlotte Knobloch am 30. Mai 2011 in München
Foto: Michael Lucan via Wikimedia (CC-BY-SA 3.0)

Von Anian Christoph Wimmer

MÜNCHEN , 21 December, 2015 / 3:44 PM (CNA Deutsch).-
Wie gut ist es bestellt um unsere Religionsfreiheit? Ist es wahr, dass 70 Jahre nach dem Holocaust die Juden Europa wieder verlassen, aus Angst vor neuer Verfolgung? Wie steht es mit dem Verhältnis zur katholischen Kirche? Kann dieses eine Rolle im Kampf gegen die neue Intoleranz gegenüber – und wachsende Verfolgung – beider Religionen spielen? Fragen an Charlotte Knobloch ist seit 1985 Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Die mehrfach ausgezeichnete und international gewürdigte Frau war jahrelang Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses und Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland.

CNA: Frau Dr. Knobloch, in Anbetracht des wachsenden Terrors in Frankreich zieht es jüdische Mitbürger zumindest dort verstärkt nach Israel. Befürchten Sie einen "langsamen Exodus" aus Europa, oder ist Frankreich ein Einzelfall?

KNOBLOCH: Von einem "Exodus" würde ich weder in Frankreich noch im Rest von Europa sprechen. Fakt ist: Aufgrund des islamistischen Terrors ist jüdisches Leben in Europa 70 Jahre nach dem Holocaust wieder in extremem Maße bedroht. Jüdische Einrichtungen und Menschen müssen besonders geschützt werden. Und das ist eine sehr traurige Entwicklung, die vielen Mitgliedern der jüdischen Gemeinschaft beunruhigt. Aber die Auswanderung nach Israel ist allerdings keine Lösung. Jüdisches Leben ist ein fester Bestandteil der europäischen Kultur und Geschichte. Politik und Sicherheitsbehörden müssen den Schutz aller Bürger gewährleisten und entschlossen gegen die Terroristen vorgehen. Ihre Ideologie des Hasses gefährdet ja nicht nur Juden, sondern die Freiheit und die Demokratie in Europa.

CNA: Frankreichs Premier Manuel Valls hat die Juden Frankreichs aufgefordert, im Land zu bleiben. Ist diese Forderung legitim? Welchen Beitrag können gerade jüdische Erfahrungen und Einsichten leisten, um religiöse Vielfalt, Freiheit und Frieden zu sichern?

KNOBLOCH: Das ist legitim. Wenn jemand das Land verlassen möchte, wird er sich wohl nicht davon aufhalten lassen, aber der Wunsch, das jüdische Leben in Europa zu bewahren ist absolut essentiell. Ich hoffe, dass alle europäischen Regierungen diesen Wunsch verfolgen und die entsprechenden Maßnahmen ergreifen, dass jüdisches Leben in Europa sicher und blühend stattfinden kann.

CNA: Der Islamismus, und mit ihm der Antisemitismus, wächst nicht nur in Frankreich, sondern allen Ländern West-Europas. Dabei war er schon vorher ein Problem, gerade in Deutschland. Wie bewerten Sie die derzeitige Situation der Gemeinde in München, bzw. in der Bundesrepublik?

KNOBLOCH: Wir sind sensibilisiert, aber nicht panisch. Allerdings darf man sich nicht daran gewöhnen, dass jüdisches Leben nur unter Polizeischutz möglich ist. Synagoge, Kindergaren, Schule et cetera stehen unter besonderem Schutzaufgebot. Das ist kein Zustand, den ich mir für die nächste Generationen wünsche.

CNA: Die katholische Kirche, allen voran Papst Franziskus, hat zusammen mit Vertretern des jüdischen Glaubens dieser Tage das 50-jährige Jubiläum von Nostra Aetate gewürdigt, und in einem neuen Dokument noch einmal die guten Beziehungen und das gegenseitige Verständnis betont. Sind Sie zufrieden über das Verhältnis zwischen der Kirche und dem Judentum bei uns im Land?

KNOBLOCH: Der Dialog mit der Katholischen Kirche wie auch mit der Evangelischen ist hervorragend. Gerade hier in München auf persönlicher Ebene mit den herausragenden Vertretern. Seitens des Vatikans hätte ich mir gewünscht, dass man sich nicht nur von der Judenmission verabschiedet, sondern auch von der Freitagsfürbitte mit dem Einleitungssatz "Für die Erleuchtung der Juden". Ich hoffe, dass das unter Papst Franziskus noch geschieht, der ja von Beginn seiner Amtszeit an den Dialog und die Partnerschaft auf Augenhöhe mit den älteren Geschwistern – den Juden – betont hat. Nicht zuletzt angesichts des wachsenden muslimischen Fundamentalismus ist es entscheidend, dass sich auch Christen und Juden in der breiten Mitte der Gesellschaft wieder deutlicher und leidenschaftlicher zu ihrer Religion und ihrer Kultur bekennen. Die christlich-jüdische Zusammenarbeit ist hier von großer Bedeutung, der Dialog und das Hervorheben von Gemeinsamkeiten, anstatt den Fokus auf die Unterschiede zu lenken.
http://de.catholicnewsagency.com/story/i...-in-europa-0321

von esther10 21.12.2015 00:23

Ungerechtigkeit stinkt zum Himmel
Kölner Kardinal Reiner Maria Woelki gegen Waffenhandel.

Erstellt von Radio Vatikan am 20. Dezember 2015 um 17:23 Uhr
Kölner Dom


Köln (kathnews/RV/domradio). Der Kölner Kardinal Reiner Maria Woelki hat Ungerechtigkeit in der deutschen Gesellschaft angeprangert. In einem Beitrag für das Kölner Domradio für diesen Sonntag sagte Woelki, Christen sollten sich für „Frieden und Gerechtigkeit schon hier auf Erden“ einsetzen. „Es stinkt und schreit zum Himmel, wenn auf der einen Seite hungernde Mütter nicht wissen, was sie ihren weinenden Kindern zu essen geben sollen, und auf der anderen Seite Wohlstandsbürger ihren Hals nicht voll genug kriegen und Lebensmittel sogar wegschmeißen!“

Einmal mehr wandte sich der Kölner Kardinal auch gegen Waffenhandel. „Ja, es schreit zum Himmel, wenn Tag für Tag grausame Waffen tausendfach den Tod bringen und auf der anderen Seite Waffenproduzenten und Rüstungshändler mit diesem Tod der Menschen ihre Geschäfte machen und dazu beitragen, dass unsere Steuereinnahmen und damit das Gemeinwohl hier steigen.“ Woelki beklagte außerdem fehlendes Engagement in der Entwicklungshilfe. „Ja, und es schreit zum Himmel, wenn über Nacht Milliarden für die Rettung von Banken bereitgestellt werden, während um die dringend notwendigen Gelder für Notleidende und Entwicklungshilfe jahrelang nur geschachert wird.“

Christen setzten auch „in dunklen Zeiten“ ihre Hoffnung auf Gott, fuhr Kardinal Woelki fort. „Wir erwarten die Geburt Jesu des Retters, der für alle Menschen da ist. Der Friedensfürst – der für Recht und Gerechtigkeit sorgt!“

Foto: Kölner Dom – Bildquelle: Kathnews

von esther10 21.12.2015 00:15

Freundschaft mit Jesus Christus als roter Faden
2015 von michaela
Interview zu Papst emeritus Benedikt XVI. mit Bischof Rudolf Voderholzer/ Teil 2

REGENSBURG, 2015 (Vaticanista/ZENIT.org).- Aus Anlass des zehnten Jahrestags der Wahl (19. April) und der Amtseinführung (24. April) Papst Benedikts XVI. spricht der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer in einem Interview mit Michaela Koller von ZENIT über die bleibende Bedeutung des Theologenpapstes. Bischof Voderholzer ist Gründungsdirektor des Instituts Papst Benedikts XVI. Noch während seiner Amtszeit hatte Papst Benedikt XVI. selbst den Vorgänger Bischof Voderholzers, den heutigen Kardinal Gerhard Ludwig Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, beauftragt, seine gesammelten Werke herauszugeben. Müller gründete daraufhin das Institut zur wissenschaftlichen Betreuung des mit dem Herder Verlag Freiburg geplanten Editions-Projektes. Die Edition umfasst 16 Bände. Ziel der „Joseph Ratzinger Gesammelten Schriften“ (JRGS) ist die Erschließung des theologischen Werkes von Joseph Ratzinger bis zur Papstwahl in einer Kombination von systematischer und chronologischer Ordnung. Im Gespräch mit Bischof Voderholzer wird deutlich: Positionen, die der junge Konzilstheologe Ratzinger vertrat, beeinflussten wesentlich die Offenbarungs- und die Kirchenlehre des Konzils und spiegelten sich später in seiner Amtsführung als Papst wider.


Copyright: Bistum Regensburg

Der emeritierte Papst schreibt gerade einfachen gläubigen Menschen einen „hellen Blick für das Wesentliche“ zu. Schwierige theologische Inhalte transportierte der Theologenpapst selbst von überraschender Verständlichkeit. Ist diese Maxime der Einfachheit auch schon in der Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils bei Joseph Ratzinger zugrunde gelegt?


Bischof Voderholzer: Das ist auch ein roter Faden: aus der Mitte heraus denken. Der Glaube ist deshalb einfach, weil er in einer Person gründet und Antwort ist auf die Selbsterschließung Gottes in Jesus Christus. Deswegen ist der Glaube für jeden einfach, der aus dieser Christusbeziehung heraus lebt, der sich durch Jesus Christus und den Heiligen Geist den Weg zum Vater öffnen lässt. Der Glaube ist keine Sache der Intelligenz oder großen Belesenheit oder Gelehrsamkeit, sondern eine Frage der persönlichen Beziehung. Um auf den einfachen Kern hinzuweisen, bedarf es einer guten Verkündigung und der Einsicht in die Hierarchie der Wahrheiten und ihren inneren Zusammenhang. Sie müssen von einer Mitte her gesehen werden, und das ist die persönliche Beziehung, die Freundschaft mit Jesus Christus, dem Herrn seiner Kirche.

Sprechen wir über den Wahrheit suchenden Joseph Ratzinger/ Papst Benedikt XVI.. Welche Quellen theologischer Erkenntnis sind in seinen frühen Arbeiten herausgearbeitet?

Bischof Voderholzer: Joseph Ratzinger geht hier ganz klar von der immer gültigen Lehre der Kirche aus, die Melchior Cano im 16. Jahrhundert in der Lehre von den „Loci theologici“ formuliert hat. Die wichtigsten Quellen des Glaubens der Kirche sind die Heilige Schrift, die Glaubensüberlieferung der Kirche (Tradition), die Autorität der Kirchenväter, der scholastischen Theologen und besonders auch der Heiligen. All das ist mit einer großen Wertschätzung der menschlichen Vernunft verknüpft, die hilft, wenn sie sich für Gott öffnet, den Glauben zu verstehen. Auch die Vernunft sowie die Philosophie sind ein „theologischer Fundort“ (locus theologicus); sie gehören zu den loci alieni.

Joseph Ratzinger hatte die Lebensrealität in der mitteleuropäischen und amerikanischen Zivilisation schon immer mit großer Nüchternheit eingeschätzt. Es gibt sehr frühe Schriften, die von einem neuen Heidentum in der Kirche sprechen. Freilich ist für ihn diese Situation nicht normativ in dem Sinne, dass die Kirche ihren Glauben an die Situation anpassen müsste. Es ist umgekehrt eine Herausforderung, die Verkündigung zu intensivieren und das, worauf es im Glauben ankommt, den Menschen verständlich zu erklären und auch vorzuleben.

Mit Blick auf aktuelle Debatten: Welche Bedeutung hat denn die Lebenswirklichkeit der Menschen etwa in den Vorlagen, die Joseph Ratzinger für Kardinal Joseph Frings von Köln erstellte?

Bischof Voderholzer: Das Problem, das wir gegenwärtig haben, ist ja, dass eine Lebensrealität, die sich vom Glauben entfernt hat, plötzlich zur Norm oder Glaubensquelle erklärt werden soll. Das ist in der Kirche nie so gesehen worden. Es hätte keine Zehn Gebote, prophetische Weisungen oder den Umkehrruf Jesu gebraucht, wenn das, was sowieso schon geschieht, für in Ordnung, beziehungsweise dem Willen Gottes entsprechend, betrachtet worden wäre. Man muss die Realität nüchtern sehen und dann eine Antwort darauf finden, wie man die Botschaft Jesu glaubwürdig verkünden kann. Selbst Jesus musste aber erleben, dass auf seine Predigt hin viele Menschen sagten: Seine Rede ist hart, wer kann das ertragen. Und dann sind sie wieder gegangen. Jesus läuft aber nicht den Leuten hinterher, sondern fragt die Apostel: Wollt auch ihr gehen? Petrus antwortet dann: Herr, wohin sollen wir gehen? Du allein hast Worte ewigen Lebens (vgl. Joh 6,60–71). Es wäre ein wichtiges Modell für die Gegenwart, nicht die Preise herunterzusetzen, sondern das, was wir haben, aufzupolieren, in aller Schönheit und Größe darzustellen. Diesen Vorschlag hat auch Joseph Ratzinger sehr früh gemacht. In diesem Zusammenhang verstehe ich auch seine Rede von der „Entweltlichung“. Ich muss versuchen, meine Worte mit meinem Leben in Deckung zu halten, dass sie glaubwürdig bleiben und angenommen werden können und das Evangelium vielleicht auch noch professioneller zu verkünden.

Auch die Errichtung eines Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung am 29. Juni 2010 war kein Schritt, der für Kenner der Zuarbeiten für Kardinal Frings überraschend kam, nicht wahr?

Bischof Voderholzer: In der Tat. Die Kirche ist von ihrem Wesen her missionarisch. Der Glaube verlangt von innen her nach Mitteilung und Weitergabe, in aller Freiheit natürlich. Das ist eine Einsicht, die aus der Bibel- und aus der Kirchenvätertheologie gewonnen werden kann und auch im Zweiten Vatikanischen Konzil ihren Niederschlag gefunden hat. Joseph Ratzinger hat die einleitenden Aussagen des Missionsdekretes „Ad gentes“ vorformuliert. Da steht alles schon geschrieben. Es geht auch um ein Sich-missionieren-lassen der Kirche selbst, damit sie ihre Missionsaufgabe nach außen hin umso strahlender leisten kann. In diesem Zusammenhang erscheint mir auch der Hinweis angebracht, dass wir uns nicht vor einem missionarischen Islam fürchten müssten, sondern vielmehr vor der eigenen Lähmung, Schwäche und Wortlosigkeit in den alten christlichen Kulturen. Aus der Perspektive des Islam stellt sich die alte christliche Welt als eine sowohl hinsichtlich des Glaubens als auch der Moral brüchige Gesellschaft dar, die man mit neuem Glaubenselan vom Koran her langsam übernehmen kann. An dieser Perspektive könnte etwas Wahres dran sein, aber wir sollten nicht darüber klagen, sondern uns an die eigene Nase fassen.

Hier in Regensburg hat Papst Benedikt XVI. Wesentliches an die Adresse der Muslime gesagt, jedoch wurde die Rede im Audimax der Universität oftmals als erste Panne des Pontifikats betrachtet. Was sagen Sie zu dieser Auffassung?

Bischof Voderholzer: Papst Benedikt XVI. hat in seiner Regensburger Rede geradezu prophetisch zum Dialog mit dem Islam aufgerufen und ihn herausgefordert, auf höchster Ebene das Verhältnis von Gottesbild und Gewalt zu klären. Der militante Islam ist in der Tat besorgniserregend, und macht zu Recht vielen Angst; die Verfolgung und Vertreibung der Christen aus den Ursprungsländern des christlichen Glaubens ist ein Skandal, der eigentlich die ganze Weltgemeinschaft empören und zum Protest und zum Handeln bringen müsste. Jeder Tag bringt uns erschreckende Belege, wie notwendig die Auseinandersetzung ist, die Benedikt XVI. in Regensburg aufgenommen hat. Aus diesem Grund halte ich diese Rede auch für einen der Höhepunkte des Pontifikats.

Damit eng verknüpft ist auch das Thema Religionsfreiheit, der Papst Benedikt XVI. einen bevorzugten Rang unter allen Freiheitsrechten einräumt. Nicht nur nach außen, sondern auch nach innen hat der Theologe Joseph Ratzinger diese verteidigt…

Bischof Voderholzer: Die Religionsfreiheit musste zunächst einmal begründet werden. Das Konzil tut dies in „Dignitatis humanae“ in zwei Schritten. Das erste ist die Entwicklung der Religionsfreiheit aus dem Wesen der menschlichen Person und ihrer Würde. In einem zweiten Teil wird es biblisch-geschichtlich begründet, mit dem Hinweis auf Christus und die Märtyrer. Christus hat die Wahrheit nicht politisch durchgesetzt, sondern ist dafür ans Kreuz gegangen. So tun es die christlichen Märtyrer, die sich lieber tot schlagen lassen, als die Wahrheit zu verleugnen. Wenn es zwischen Wahrheit und Freiheit einen Konflikt gibt, muss man die Freiheit, der Wahrheit nicht zu folgen, respektieren. Die Wahrheit kann nur in Freiheit angenommen werden. Ich kann nicht für das große Gut der Wahrheit ein politisches System gut heißen, das mich äußerlich zur Wahrheit verpflichtet. Die Wahrheit muss in einer solchen Weise verkündet und dargestellt werden, dass sie in ihrer Evidenz und in ihrer die Herzen bezwingenden Schönheit auch ausstrahlt.

von esther10 21.12.2015 00:06

21. Dezember 2015
Politik » Deutschland

Steuergelder7


Kommunen rebellieren gegen Sozialhilfe für EU-Ausländer


DÜSSELDORF. Der Städte- und Gemeindebund macht Front gegen eine Entscheidung des Bundessozialgerichtes, wonach EU-Ausländer Anspruch auf Sozialhilfe haben. „Das Urteil des Bundessozialgerichts bedeutet, daß über 130.000 Personen bei uns auf einmal Anspruch auf Sozialhilfe bekommen“, warnte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg gegenüber der Rheinischen Post. „Das würde die Kommunen finanziell zu sehr belasten.“

Zudem führe die Entscheidung dazu, daß Deutschland für Personen aus EU-Ländern mit deutlich geringeren Sozialleistungen noch attraktiver werde. „Das ist ein riesengroßer Pull-Faktor. Hier muß der Gesetzgeber ran und die verstärkte Einwanderung in unser Sozialsystem verhindern.“

Nach sechs Monaten auf Hartz-IV-Niveau

Kritik kommt auch vom Städtetag Nordrhein-Westfalens. Es werde zu enormen Belastungen führen, wenn die Kommunen künftig Sozialhilfeleistungen „für eine Vielzahl von EU-Bürgern aufbringen“ müßten, sagte Vize-Geschäftsführer Helmut Dedy dem Blatt. Allein auf die Landkreise kämen „Mehrbelastungen von über 800 Millionen Euro“ im Jahr zu, gab der Hauptgeschäftsführer des NRW-Landkreistages, Hans-Günter Henneke zu bedenken.

Das Bundessozialgericht hatte Anfang Dezember entschieden, daß EU-Ausländer nach sechs Monaten Aufenthalt in Deutschland Anspruch auf Sozialhilfe in Höhe des Hartz-IV-Satzes haben. Der Augsburger Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) hatte nach Bekanntwerden des Urteils gewarnt:

Unsere soziale Absicherung haben sich unsere Bürger mit eigener Arbeit verdient. Die Belastung dieser Absicherung durch Zuwanderer, die wegen der Sozialleistungen zu uns kommen, ist objektiv ungerecht und strapaziert das zumutbare Maß an Solidarität.
https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...-eu-auslaender/
(ho)

von esther10 21.12.2015 00:01





Fünfzehn Krankheiten der Seele: eine Spurensuche


Papstansprache 2015: 15 Krankheiten der Seele - AP

20/12/2015 08:00SHARE:

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Die Krankheiten der Seele, fünfzehn an der Zahl und von Papst Franziskus vor genau einem Jahr in seiner Weihnachtsansprache an die Kurie aufgezählt, sind schnell berühmt geworden. Wie kann ein Chef so etwas seinen Mitarbeitern vorhalten? Ist das wirklich nur ein Beichtspiegel, oder ist das nicht auch eine Rückmeldung?

http://de.radiovaticana.va/news/2014/12/...e_kurie/1115831

Viel Rätselraten, was es mit diesen Krankheiten, dem spirituellen Alzheimer, der geistigen Versteinerung, des Funktionalismus und so weiter, auf sich hat. An diesem Montag wird Papst Franziskus sich wieder an die Kurie wenden, dazu hat Pater Bernd Hagenkord hat etwas nachgeforscht (ausführlich hier) und eine Quelle für die Ansprache aus dem vergangenen Jahr gefunden. Was hat es damit auf sich?

„Nun ja, Quelle ist vielleicht etwas übertrieben, aber es gibt tatsächlich eine Vorlage dafür. Die Zahl fünfzehn hat mich stutzig gemacht. In der Tradition des Jesuitenordens gibt es einen Text, der auch ‚die Krankheiten der Seele und Weisen sie zu heilen’ heißt, und da sind es auch genau fünfzehn Stück. Sie sind alle anders als die von Papst Franziskus genannten, aber das Vorbild scheint mir klar zu sein. Ein früher berühmter Text, der in vielen Regelsammlungen des Ordens abgedruckt war. Und Pater Jorge Bergoglio kennt die Tradition seines Ordens sehr gut. Es ist übrigens ein alter Text, bereits aus dem Jahr 1600.“

Warum hat Papst Franziskus einen so alten Text aufgegriffen, um sich heute an die Kurie zu wenden?
„Da müssen wir den Papst schon selber fragen, aber ich denke, die Tradition der Beichtspiegel und die Versuche, erst einmal bei sich selbst anzufangen, bevor man allgemein kritisiert, das sind Traditionen, die er wachrufen wollte.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Original – wenn ich es denn mal so nennen darf – und der Ableitung durch den Papst. Das Original ist vom damaligen Jesuitengeneral Claudio Aquaviva als Leitungsinstrument geschrieben worden, es war also für Ordensobere gedacht. Papst Franziskus dagegen möchte, dass jeder über sich selbst nachdenkt, das ist eine völlig andere Gattung Text. Deswegen darf man die Analogie zwischen den Texten nicht übertreiben. Aber die Bildsprache der Krankheiten und die Zahl Fünfzehn legt sehr nahe, dass der Papst sich an diesem alten Text orientiert hat.“

Lernen wir aus dem alten Text etwas, was uns beim Verstehen der Papstansprache helfen kann?
„Ich glaube, dass uns das Bild der ‚Krankheit’ etwas klarer wird. Damit greift der Papst eine alte Sprache auf, die wir heute so nicht mehr verwenden, unser Verständnis von Krankheit ist ja ein anderes, niemand trägt Schuld daran, dass er etwa Alzheimer hat, das wäre absurd. Die Bildsprache der Krankheiten der Seele aber geht ja davon aus, dass man selber etwas daran machen kann. Also eine ganz andere Vorstellungswelt. Der alte Text kann uns beibringen, wie vorsichtig wir mit zu engen Analogien umgehen müssen. Es ist wirklich keine Analyse einer Situation, sondern eine Aufforderung, selber bei sich nachzudenken. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.“

(rv 20.12.2015 ord)

Hier ausführlich

Die 15 Krankheiten der Seele, revisited

Veröffentlicht am 19. Dezember 2015

„Anweisungen zur Behandlungen der Krankheiten der Seele“. Kommt das bekannt vor? Es kommt bekannt vor! Es klingt nach dem, was Papst Franziskus vor einem Jahr seiner Kurie mit auf den Weg gegeben hat. Wir waren alle beim Hören und Nachlesen erstaunt, dass er nicht bei seinen gewohnten drei Punkten blieb, sondern immer weiter machte. Aber warum waren es fünfzehn? Und was für eine Art Beichtspiegel war das? Als Beichtspiegel hat das mir gegenüber Kardinal Walter Kasper bezeichnet, der damals vor einem Jahr dabei war.


Vor einem Jahr: Ansprache des Papstes an die Kurie

Schließlich habe ich – dank meiner klugen Mitbrüder – einen Text gefunden und gelesen, der mich erstaunt hat. Eben weil er „Anweisungen zur Behandlungen der Krankheiten der Seele“ heißt und genau fünfzehn solcher Krankheiten beschreibt. Er stammt vom damaligen Generaloberen der Jesuiten Pater Claudio Aquaviva und stammt aus dem Jahr 1600. Ja, richtig gelesen, der Text ist über 400 Jahre alt.

Nun geht das auf eine lange und reiche Tradition zurück und Aquaviva war nicht der erste und nicht der letzte, solche Listen zu schreiben. Aber die Zahl fünfzehn lässt mich dann doch aufhorchen. Nun mag ich nicht behaupten, Papst Franziskus habe den Text angewandt oder auch nur gekannt, aber dass es eine Tradition gibt, wird dieser Kenner der geistlichen Tradition des Jesuitenordens Pater Jorge Mario Bergoglio wissen. Er hat in Argentinien einiges dazu publiziert, er kennt also die Tradition. Wer den Text selber nachlese möchte, kann das in der Reihe „Geistliche Texte SJ“ tun, Pater Thomas Neulinger SJ hat 2002 eine deutsche Übersetzung herausgegeben, aus der ich hier auch zitiere.



Pater Claudio Aquaviva


Der Text war jahrhundertelang so bekannt, dass er in die Regelbücher des Ordens eingegangen ist. Bekannt ist vor allem die Überzeugung „fortiter in re, suaviter in modo“, „stark in der Sache und milde in der Art“, die dem zweiten Kapitel „Die Verbindung von Milde und Wirksamkeit“ entnommen ist. Wörtlich heißt es dort „damit wir sowohl stark sind im Verfolgen des Zieles als auch mild in der Art und Weise, [es] zu erreichen“. Man merkt, es geht Aquaviva vor allem um Leitung, nicht um Selbstreflexion des Einzelnen.

„Die Kurie ist gerufen, sich zu bessern, immer zu verbessern und in Gemeinschaft, Heiligkeit und Weisheit zu wachsen, um ihre Aufgabe ganz und gar erfüllen zu können. Und wie jeder menschliche Körper ist sie auch Krankheiten ausgesetzt (..) Hier möchte ich einige dieser möglichen Krankheiten nennen, kuriale Krankheiten.“ Originalton Papst Franziskus am 22. Dezember 2014. Aquaviva geht es 1600 aber um das Individuum, nicht um eine Gruppe. Und es geht ihm um Leitung, wie ich schon gesagt habe. So wie das Exerzitienbuch des Ignatius nicht für den Beter gedacht ist sondern für den Begleiter, so sind diese Regeln für den Oberen und den Beichtvater gedacht.

Was den alten Text von seiner Adaption durch Papst Franziskus außerdem unterscheidet ist die Tatsache, dass auf die ‚Krankheiten‘ selber kaum eingegangen wird. Pater Claudio Aquaviva nennt sie in den Kapitel-Überschriften und setzt sie dann als erkannt voraus. Seine Kapitel befassen sich dann mit den Rezepten, wie ihnen zu begegnen ist, sehr konkrete Anweisungen ganz im Sinn der Unterscheidung der Geister, wie wir sie auch in der Tradition des Exerzitienbuches des heiligen Ignatius von Loyola finden, und wie sie auf die Kirchen- und Wüstenväter zurück gehen. Ich zitiere: „Sobald er während des Examens schlechte Früchte dieser verderblichen Wurzel (es geht hier um die Liebe zu Auszeichnungen und Ehre) sieht, wende er sich ihr sofort zu, tadle sich in diesem Punkt, seufze darüber und schreibe niemals seine Schwäche einer anderen Ursache zu, vor allem nicht der Schuld anderer.“ Das möchte man gleich unterschreiben: Niemals den anderen die Schuld in die Schuhe schieben. Und wenn man das wirklich macht, wenn man sich wirklich hinsetzt und sich darüber ehrlich und im Gebet Rechenschaft ablegt, dann seien diese ‚Krankheiten‘ zu heilen.


Das Buch des Pater Claudio Aquaviva SJ



Alles sehr konkret


An dieser Stelle müsste man über den Krankheitsbegriff der Frühneuzeit sprechen und darüber, was sich seitdem verändert hat. Wir können ‚Krankheit‘ nicht einfach gleichsetzen, damals wurde der menschliche Körper nicht wie heute als vom Rest losgelöst zu behandelndes etwas, quasi als Maschine betrachtet. Medizin war etwas ganz anderes, Ärzte gab es nicht in unserem Sinn etc. Das würde an dieser Stelle zu weit führen. Ich will nur sagen, dass zu all der Fremdheit, die wir beim Lesen erfahren, diese Schwelle auch noch dazu kommt.

Was sind das noch an ‚Krankheiten‘? „Neigung zu Sinnengenuss und Vertraulichkeiten“, „Laxheit in der Beobachtung der Regeln und ein sehr wenig gottesfürchtiges Gewissen“, oder auch „Streben nach Ruhe und Ablehnung von Diensten“, gemeinhin Faulheit genannt. Bekannt mag auch „Weltlichkeit und Interesse am höfischen Leben“ vorkommen, wenn man „höfisch“ durch unsere heutigen gesellschaftlich relevanten Gruppen ersetzt. Eindeutig ist auch „ Starrsinn und streitsüchtige Härte im Urteil“.

Aquaviva richtet sich an die Oberen, nicht an die ‚Kranken‘ selber, wie oben schon gesagt. Also gewissermaßen an die Ärzte, nicht dir Kranken, wenn man im Bild bleiben will. Und deswegen stellt er seinem Text auch eine wichtige Regel vorweg, die gewissermaßen die ganze Idee und die Dynamik des Textes erklärt: „Bei Krankheiten des Körpers erkennt und spürt derjenige, der leidet, die Krankheit am stärksten. Er ist es, der sich von allen am meisten wünscht, geheilt zu werden, und den Arzt herbei ruft. Da er sich danach sehnt, gesund zu werden, lehnt er kein Medikament ab, auch wenn es noch so bitter und unangenehm ist. Bei der Seele verhält es sich allerdings umgekehrt: alle erkennen seine Krankheit, nur er [selbst] nicht, sodass er den Arzt meidet und eine Behandlung kaum zulässt. Daher muss man sich im Blick auf die Behandlung vor allem darum bemühen, dass er die Krankheit (an)erkennt.“ Der größte Feind dieser ‚Krankheiten der Seele‘ ist also die Überzeugung, gar nicht krank zu sein.

Nun muss man aber bei Aquavivas Text sich immer vor Augen halten, dass er in den Orden hinein gerichtet ist, es geht um Gehorsam gegenüber dem Oberen und der Ordensregel und so weiter. Das gilt natürlich nicht nach außen. Aber es ist eine Tradition, die es im Orden gegeben hat, eine Weiterschreibung der Exerzitien in den Alltag des Ordenslebens. Nun ist die päpstliche Kurie nicht der Orden, aber alles geistliches Leben beruht auf einigen geistlichen Prinzipien, und die kann man anfragen. Und das hat Papst Franziskus vor einem Jahr getan. Und wie bei Aquaviva so gilt auch bei der Gewissensrechenschaft von Papst Franziskus, was bereits 1600 wahr war: „ eine äußere Zurechtweisung bewirkt nichts, wenn nicht ein innerer Antrieb mitwirkt.“
http://blog.radiovatikan.de/die-15-krank...eele-revisited/


von esther10 21.12.2015 00:00

Papst: Jesus ist das "Geschenk der Geschenke"



Der Heilige Vater sagte am vierten Adventssonntag, dass wir nicht über die Wunder der Begegnung Jesu, wenn wir ihn nicht in eine andere Person zu erfüllen, in der Geschichte und in der Kirche. "
durch Hilfe für die Kirche MANGELS 2015.12.21 Kommentar

Weihnachtsbaum-Beleuchtung in dem Petersplatz am 18. Dezember.

VATIKAN - Vor Weihnachten, sprach Franziskus an der Überraschung Gottes und seiner großes Geschenk zu schicken Jesus Christus, um die Menschheit zu retten.

"Gott gibt uns alles von sich selbst, indem er seinen einzigen Sohn, der alle seine Freude ist - und nur mit dem Herzen Mariens, der demütigen und armen Tochter Zion, werde der Mutter des Sohnes des Höchsten -, dass wir kann froh und glücklich sein für das große Geschenk Gottes und für seine unvorhersehbaren Überraschung. "

Der Papst betete, dass die Jungfrau Maria kann uns helfen, "wahrnehmen, das Wunder."

"So lassen Sie es mit der Geburt Jesu zu sein - das Geschenk der Geschenke - der unverdientes Geschenk, das uns das Heil bringt, dass es vielleicht auch fühlen wir uns dieses Wunder in Begegnung mit Jesus", sagte der Papst, 20. Dezember.

Tausende von Pilgern und Touristen waren in Petersplatz für die Rezitation des Angelus am vierten Adventssonntag versammelten, berichtet Radio Vatikan.

Franziskus sagte, dass wir nicht über die Wunder der Begegnung mit Jesus ", wenn wir ihn nicht in eine andere Person zu erfüllen, in der Geschichte und in der Kirche." Seine Bemerkungen betonte, diese drei "Orte des Staunens." Eine andere Person ist ein Ort, "zu entdecken, . ein Bruder "Der Papst sagte, dass," von dem Moment an, in dem Jesus geboren wurde, trägt jedes Gesicht die Eigenschaften des Sohnes Gottes - vor allem, wenn es das Gesicht eines armen Menschen ist, weil es als ein armer Mensch, Gott in die Welt gekommen, und es war von den Armen, er ließ sich zuerst angegangen werden. "

Mit Blick auf die Geschichte, "wenn wir uns mit dem Glauben, fühlen wir uns echte Wunder", erklärte der Papst, Warnung vor einer verbohrt Ansatz.
"So oft wir denken, sehen wir den richtigen Weg, und stattdessen laufen wir Gefahr, liest es rückwärts: Es geschieht zum Beispiel, wenn die Geschichte scheint uns von der Marktwirtschaft bestimmt werden, die von Finanz- und Geschäfts geregelt, dominiert die Kräfte, die sein ", sagte er.

Gott dann "mischt die Karten", wie Marias Magnificat gezeigt: "Es ist der Herr, der die Mächtigen wirft vom Thron und erhebt die Niedrigen, die die Hungrigen mit Gütern füllt und sendet die Reichen leer ausgehen."

Franziskus sagte, dass die Kirche ist auch ein Ort für Wunder.

"Um auf dem mit dem Wunder des Glaubens zu suchen bedeutet nicht nur angesichts der Kirche nur als religiöse Institution - der die Kirche ist - aber, sie als Mutter, die trotz ihrer Warzen und Falten zu fühlen - wir haben so viele! - Können die Konturen der Braut, Geliebte und von Christus gereinigt der Herr, durchscheinen ".

Beim Angelusgebet, segnete der Papst die Bambinelli, kleine Statuen und Figuren des Christus-Kind für Weihnachtskrippen. Kinder traditionell bringen diese am letzten Adventssonntag. Der Papst hatte eine Anfrage für die Kinder: "Wenn ihr betet, bevor Ihr Weihnachtskrippe, denken Sie daran, auch für mich zu beten, wie ich dich erinnern."

Kommentare des Papstes reflektiert auch auf die Katastrophen und der Welt Konflikte.

"Meine Gedanken gehen in diesem Moment an die lieben Bevölkerung von Indien, vor kurzem von einer großen Flut heimgesucht", sagte er.
Massiven Überschwemmungen in der indischen Stadt Chennai 1-2 Dezember töteten etwa 300 Menschen und Vertriebenen von tausenden anderen an. Die Stadt, deren Bevölkerung in der Nähe von 5.000.000, ist jetzt an der Gefahr von Krankheiten.

"Lasst uns beten für diese Brüder und Schwestern, die als Folge dieser großen Katastrophe leiden, und lassen Sie uns anvertrauen, die Seelen der Toten, um die Barmherzigkeit Gottes", sagte der Papst, vor führt die versammelte Menge in betete ein Hagel Mary für die betroffenen Menschen.
Franziskus sprach auch von den Bürgerkrieg in "unserer geliebten Syrien." Er äußerte seine Anerkennung für die UN-unterstützte Resolution für einen Friedensprozess, um einen Konflikt, der mehr als 300.000 Menschen getötet hat, zu beenden.

"Ich ermutige alle, auch weiterhin, mit einem großzügigen Geist der zuversichtlich Bereitschaft, zur Beendigung der Gewalt und eine Verhandlungslösung, die zu Frieden."

Dann diskutiert er Libyen, sagen ein Plan für eine Regierung der nationalen Einheit "lädt Hoffnung für die Zukunft."

Für Nicaragua und Costa Rica, wo ein internationales Gericht hat auf einem langjährigen Rechtsstreit Gebiet herrschte, hofften Franziskus für "einen erneuerten Geist der Brüderlichkeit", die den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu stärken.


Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/pop.../#ixzz3uzVv36d0

  • 20.12.2015 22:55 - das
von esther10 20.12.2015 22:55

http://kreuzknappe.blogspot.de/

von esther10 20.12.2015 22:51

“Er macht sich klein, wird ein Kind”

Publiziert 20. Dezember 2015 | Von admin
Papstrede vor den Stiftern des Weihnachtsbaums und der Krippe auf dem Petersplatz — Volltext


Franziskus verschenkt geschenkte Krippe nach Bethlehem

Wir übernehmen im Folgenden die Ansprache von Papst Franziskus vor den Stiftern des Weihnachtsbaums und der Krippe auf dem Petersplatz. Der Text wurde auf der Webseite von Radio Vatikan veröffentlicht.

***

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Ich heisse Sie herzlich willkommen und danke Ihnen für die Gaben, die Sie vorbereitet haben. Sie sind sehr schön; und es macht Freude, wenn man bedenkt, dass Sie diese nicht nur dem Papst und den Pilgern darbringen, die sie bewundern können, sondern vor allem Jesus, dem Herrn, denn er ist der Gefeierte!

Für ihre freundlichen Worte danke ich Bischof Voderholzer und Erzbischof Bressan, Frau Dr. Merk, Herrn Falk und Herrn Thun. Und ich begrüsse Sie alle: die Repräsentanten der bayerischen Gemeinden Hirschau, Schnaittenbach und Freudenberg, die den Weihnachtsbaum gestiftet haben, sowie die Vertreter der Provinz Trient, die gemeinsam mit der Erzdiözese die Krippe gestaltet haben. Ich möchte auch den kleinen “Künstlern” danken, die den Baumschmuck hergestellt haben, und ihnen gratulieren: Ihr seid noch sehr jung, und schon stellt Ihr Eure Werke auf dem Petersplatz aus!

Die Dekorationen, die Ihr dank der Fondazione Lene Thun vorbereitet habt, stellen Eure Träume dar. Diese Wünsche, die Ihr in Eurem Herzen tragt, befinden sich jetzt an dem Ort, der am meisten dafür geeignet ist, denn sie sind in der Nähe des Kindes von Bethlehem: Ihm sind sie anvertraut, ihm, der gekommen ist, um unter uns zu wohnen (vgl. Joh 1,14). Jesus ist nämlich nicht einfach auf der Erde erschienen, er hat uns nicht nur ein bisschen von seiner Zeit gewidmet, sondern er ist gekommen, um unser Leben mit uns zu teilen und auf unsere Wünsche einzugehen. Denn er wollte und will immer noch hier leben, mit uns und für uns. Unsere Welt liegt ihm am Herzen, und zu Weihnachten ist sie seine Welt geworden. Die Krippe erinnert uns daran: Wegen seiner grossen Barmherzigkeit ist Gott zu uns herabgestiegen, um beständig bei uns zu bleiben.

Die Krippe sagt uns ausserdem, dass er sich niemals mit Gewalt aufzwingt. Um uns zu retten, hat er nicht etwa die Geschichte verändert, indem er ein grossartiges Wunder vollbrachte. Er ist hingegen in aller Einfachheit, in Demut und Sanftmut gekommen. Gott liebt nicht die gewaltigen Revolutionen der Mächtigen der Geschichte und benutzt nicht den Zauberstab, um die Situationen zu verändern. Stattdessen macht er sich klein, wird ein Kind, um uns mit Liebe anzulocken, um unsere Herzen mit seiner demütigen Güte anzurühren; um mit seiner Armut diejenigen zu erschüttern, die sich abmühen, um die trügerischen Schätze dieser Welt anzuhäufen.

Das waren auch die Absichten des heiligen Franziskus, als er die Krippe erfand. Er wollte – wie uns die Franziskus-Quellen berichten – “das Gedächtnis an jenes Kind begehen, das in Bethlehem geboren wurde, und […] die Not, die es schon als kleines Kind zu leiden hatte […], so greifbar als möglich mit leiblichen Augen schauen“. Denn „zu Ehren kommt da die Einfalt, die Armut wird erhöht, die Demut gepriesen” (FF 468-469, Kevelaer 2009, S. 250). So lade ich Sie ein, vor der Krippe zu verweilen, weil dort die Zärtlichkeit Gottes zu uns spricht. Dort kann man sich in die göttliche Barmherzigkeit versenken, die menschliches Fleisch angenommen hat und unseren Blick zu erweichen vermag.

Vor allem möchte sie aber unser Herz erweichen. Es ist schön, dass es in dieser Krippendarstellung eine Figur gibt, die sofort das Weihnachtsgeheimnis aufnimmt. Es ist derjenige, der ein wohltätiges Werk vollbringt, indem er sich niederbeugt, um einem alten Menschen zu helfen. Er schaut nicht nur auf Gott, sondern er ahmt ihn auch nach, denn wie Gott neigt er sich voller Erbarmen dem Bedürftigen zu. Mögen diese Ihre Gaben, die heute Abend erleuchtet sein werden, viele Blicke anziehen und vor allem im Leben das Licht des wirklichen Weihnachtsereignisses neu entzünden. Ich danke Ihnen. Und – bitte! – vergessen Sie nicht, für mich zu beten.

(Quelle: Radio Vatikan, 18.12.2015)

von esther10 20.12.2015 21:56

20. Dezember 2015 10:22
Kirche


Bischof Ackermann: «Dramatische Erosion» im Kirchenleben

Trier (dpa/lrs) - Der Trierer Bischof Stephan Ackermann sieht eine «dramatische Erosion» von bisherigen Formen kirchlichen Lebens, fürchtet aber nicht den Untergang der katholischen Kirche. «Die Kirche wird kleiner, die Bischöfe werden unbedeutender, das mag alles kommen. Aber das heißt nicht, dass der Glaube aufhört und die Kirche untergeht», sagte Ackermann in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Im November hatte Papst Franziskus in Rom von «einer Erosion des katholischen Glaubens in Deutschland» gesprochen.

VIDEO
http://www.arcor.de/content/themen/44208...en,content.html

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann während eines Interviews. Foto: Harald Tittel/Archiv © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Natürlich ist das eine Erosion der Gestalt des Glaubens, wie wir sie kennen. Die ist dramatisch. Da gibt es nichts zu beschönigen», sagte der Bischof. Es verschwinde «eine bestimmte Art, Kirche zu sein und Kirche zu leben, wie wir sie seit Beginn des 20. Jahrhundert kennen». Die Kirche selbst verschwinde nicht, sondern verändere sich: «Aber natürlich ist das schwer für uns. Wir haben unsere althergebrachten Formen des kirchlichen Lebens. Und die gehen weg, die zerfließen.»

von esther10 20.12.2015 17:56

„Gewaltige Kraft“ aus dem Evangelium20. Dezember 2015
Prominente Protestantinnen kritisieren Verflachung des christlichen Glaubens


Die Unternehmerin Nicola Leibinger-Kammüller. Foto: PR
Frankfurt am Main (idea) –

Gegen eine Verflachung des christlichen Glaubens haben sich die Unternehmerin Nicola Leibinger-Kammüller (Stuttgart) und die Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff (Berlin) gewandt. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zeigten sich die beiden Protestantinnen davon überzeugt, dass aus dem Evangelium „eine gewaltige Kraft erwächst“. Sie sei allerdings in Deutschland immer weniger spürbar. Beide Frauen kritisieren einen Trend zu einem „anstrengungslosen Christentum“. Leibinger-Kammüller (56):

„Diese ganze Verflachung finde ich grausam.“ Kritik übte die Unternehmerin auch an einer Eventkultur der Kirchen: „Das ist nicht mehr als sinnloses Herumgehampel. Als ob der Glaube einfacher würde, wann man ihn vermeintlich lebensnäher macht.“ Lewitscharoff (61) pflichtet ihr bei: „Wenn ich in einen Gottesdienst gehe, will ich nicht Werbesprüchen wie bei Hennes & Mauritz ausgesetzt werden.“

Sie halte den protestantischen Weg für nicht gut, „bei allen Weichspültendenzen des Sozialen und Gesellschaftlichen mit von der Partie zu sein“. Ohne verbindliche Rituale und Gemeindebindung komme es zu Einsamkeits– und Verlassenheitsphänomenen. Leibinger-Kammüller räumte ein, dass man den Glauben zwar auch im stillen Kämmerlein praktizieren könne, doch brauche er Gemeinschaft.

Auch geläuterte Terroristen können in den Himmel kommen

Beide prominente Frauen glauben an den Himmel und die Hölle. Sie hoffe sehr, dass das Böse am Ende gerichtet werde, bekennt Lewitscharoff: „Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass mir Sünden, die ich begangen habe, oder Gutes, das ich unterlassen habe, später noch einmal begegnen werden.“ Leibinger-Kammüller meinte, dass reuige Sünder hoffen dürften, „beim Jüngsten Gericht auf die richtige Seite“ zu kommen. Selbst für „geläuterte ehemalige Terroristen“ gebe es Platz im Himmel. Sie verwies zur Begründung auf den Ausspruch von Jesus Christus am Kreuz an den mitgekreuzigten Schächer:

„Heute noch wirst Du mit mir im Paradies sein.“ Leibinger-Kammüller ist Geschäftsführerin des großen Maschinenbauunternehmens Trumpf. Lewitscharoff wuchs ebenfalls in Baden-Württemberg auf und hat mehrere Bestseller geschrieben. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2013 mit dem Georg-Büchner-Preis – dem bedeutendsten Literaturpreis im deutschen Sprachraum.
http://www.idea.de/glaube/detail/promine...bens-93159.html


von esther10 20.12.2015 12:42

http://www.dici.org/en/documents/instandiges-bittgesuch-an-den-heiligen-vater/

Inständiges Bittgesuch an den Heiligen Vater
29-09-2015
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Heiliger Vater,
mit größter Unruhe verfolgen wir um uns herum den fortschreitenden Niedergang in der Ehe und in der Familie, die Ursprung und Grundlage einer jeden menschlichen Gesellschaft sind. Dieser Verfall beschleunigt sich gegenwärtig in starkem Maß, insbesondere durch die legale Unterstützung der unmoralischsten und lasterhaftesten Verhaltensweisen. Das Gesetz Gottes wird heute sogar in seiner natürlichen Ausformung öffentlich mit Füßen getreten, die schwersten Sünden vermehren sich in dramatischer Weise und schreien zum Himmel.
Heiliger Vater,

wir können Euch nicht verbergen, dass der erste Teil der Synode, der den „seelsorgerlichen Herausforderungen der Familie im Zusammenhang mit der Evangelisierung“ gewidmet war, uns in Angst und Schrecken versetzt hat. Wir haben Behauptungen von Personen, die in kirchlicher Würde stehen – die sich auf Eure Unterstützung berufen, ohne dass dem widersprochen würde -, gelesen und gehört, die so sehr der Wahrheit widersprechen, die so sehr im Gegensatz zur klaren und beständigen Lehre der Kirche bezüglich der Heiligkeit der Ehe stehen, dass unsere Seele zutiefst beunruhigt worden ist. Was uns noch mehr beunruhigt sind gewisse Worte aus Eurem Munde, die verstehen lassen, dass es eine Entwicklung der Lehre gäbe, um auf die neuen Notwendigkeiten des christlichen Volkes zu antworten.

Unsere Beunruhigung rührt daher, dass der hl. Pius X. in der Enzyklika Pascendi eine solche Angleichung des Dogmas an die angeblichen zeitgenössischen Notwendigkeiten verurteilt hat. Pius X. und Ihr, Heiliger Vater, haben die Fülle der geistlichen Gewalt zu lehren, zu heiligen und zu leiten im Gehorsam Christus gegenüber empfangen, der das Haupt und der Hirte der Herde zu allen Zeiten und an allen Orten ist, und dessen treuer Stellvertreter der Papst auf dieser Erde sein muss. Der Inhalt einer dogmatischen Verurteilung kann im Laufe der Zeit nicht zu einer erlaubten pastoralen Praxis werden.

Gott, der Urheber der menschlichen Natur, hat die Einheit zwischen Mann und Frau auf Beständigkeit hin angelegt im Hinblick auf das Weiterbestehen des Menschengeschlechtes. Die Offenbarung im Alten Testament belehrt uns in völlig offenkundiger Weise über die Einheit und Unauflöslichkeit der Ehe als der Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, die direkt von Gott eingesetzt ist, und dass die wesentlichen Charakterzüge durch ihn dem freien Verfügungsrecht des Menschen entzogen sind, um unter einem ganz besonderen göttlichen Schutz zu stehen: „Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten“ (Ex 20,17).

Das Evangelium belehrt uns, dass Jesus selbst kraft seiner höchsten Autorität die Ehe endgültig wiederhergestellt hat, die durch die Verderbnis der Menschen in ihrer ursprünglichen Reinheit entstellt worden ist: „Was Gott verbunden hat, das soll der Mensch nicht trennen“ (Mt 19,6).

Es ist der Ruhm der katholischen Kirche, die menschliche und göttliche Wirklichkeit der Ehe durch all die Jahrhunderte hindurch gegen Wind und Wetter trotz aller Verlockungen, Drohungen und Versuchungen verteidigt zu haben. Sie hat immer das Banner der Treue hochgehalten – selbst wenn verdorbene Menschen sie allein wegen diesem Motiv verlassen haben -, das Banner der Treue, der Reinheit und der Fruchtbarkeit, welche die wahre eheliche und familiäre Liebe kennzeichnen.

Beim Herannahen des zweiten Teils der Synode, die sich der Familie widmet, halten wir es im Gewissen für unsere Pflicht, dem Apostolischen Stuhl die schlimmsten Ängste zum Ausdruck zu bringen, die uns erfassen im Gedanken an „Schlussfolgerungen“, die aus diesem Anlass heraus vorgeschlagen werden könnten, falls diese zum großen Unglück einen neuen Angriff gegen die Heiligkeit der Ehe und der Familie darstellten, eine neue Schwächung des Standes der Ehepaare und des häuslichen Heimes. Wir hoffen aus ganzem Herzen, dass die Synode im Gegenteil ein Werk wahrer Gerechtigkeit vollbringe, indem sie zum Wohl der Seelen die vollständige und heilbringende Lehre bezüglich der Ehe den Menschen ins Gedächtnis ruft.

Wir sind uns in den gegenwärtigen Umständen vollkommen bewusst, dass die Personen, die in ungeordneten ehelichen Verhältnissen eingebunden sind, seelsorgerlich mit mitfühlendem Verständnis aufgenommen werden müssen, um ihnen das überaus erbarmungsreiche Antlitz des Gottes der Liebe zu zeigen, das die Kirche die Menschen erkennen lässt.

Indes stellt das Gesetz Gottes, Ausdruck seiner ewigen Liebe für die Menschen, in sich selbst das höchste Erbarmen für alle Zeiten, alle Personen und alle Lebenslagen dar. Folglich beten wir, dass die Wahrheit des Evangeliums über die Ehe, welche die Synode verkünden müsste, in der Praxis nicht umgangen wird durch zahlreiche „seelsorgerliche Ausnahmen“, die den wahren Sinn völlig entstellen würden oder durch eine Gesetzgebung, welche praktisch unfehlbar die wahre Tragweite beseitigen würde. Was diesen Punkt betrifft, so können wir Euch nicht verschweigen, dass die vor kurzem getroffenen kirchenrechtlichen Maßnahmen des Motu proprio Mitis iudex Dominus Iesus, welche die jetzt beschleunigten Ungültigkeitserklärungen erleichtern, de facto die Tür öffnen für ein Verfahren der „Ehescheidung auf katholisch“, wenn man es auch nicht so nennt, und trotz der wiederholten Aussagen über die Unauflöslichkeit der Ehe, die sich in diesem Motu proprio finden.

Diese Maßnahmen folgen der Entwicklung der Sitten unserer Zeit, ohne danach zu trachten, sie gemäß dem göttlichen Gesetz richtigzustellen. Wie könnte man hier nicht bestürzt sein angesichts des Loses der Kinder, die in diesen im Eilverfahren ungültig erklärten Ehen geboren worden und die die traurigen Opfer der „Wegwerfkultur“ sind?

Im 16. Jahrhundert verweigerte Papst Clemens VII. Heinrich VIII. von England die Scheidung, die dieser verlangte. Der Papst hielt angesichts der Drohung des anglikanischen Schismas gegen jeden Druck die unantastbare Lehre Christi und seiner Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe aufrecht. Wird man nunmehr seine Maßnahme in einem „kirchenrechtlichen Reueakt“ als missbilligt ansehen müssen?

Überall in der Welt sind in letzter Zeit zahlreiche Familien mutig aufgestanden gegen Zivilgesetze, welche die natürliche und christliche Familie untergraben und öffentlich zu schändlichen Verhaltensweisen ermutigen, welche den elementarsten Sitten widersprechen. Kann die Kirche jene, die bisweilen auf ihre eigenen Kosten und immer unter Spott und Hohn diesen so notwendigen und gleichzeitig schwierigen Kampf führen, im Stich lassen? Dies würde ein katastrophales Gegenzeugnis darstellen und wäre für diese Personen eine Quelle des Ekels und der Entmutigung. Die Männer der Kirche müssen ihnen im Gegenteil aus ihrer Sendung heraus eine klare und begründete Unterstützung zuteilwerden lassen.
Heiliger Vater,

um der Ehre unseres Herrn Jesus Christus willen, zum Trost der Kirche und aller katholischen Gläubigen, für das Wohl der Gesellschaft und der ganzen Menschheit, flehen wir Euch also in dieser entscheidenden Stunde an, in der Welt ein Wort der Wahrheit, der Klarheit und der Festigkeit erklingen zu lassen für die Verteidigung der christlichen und selbst der einfachen menschlichen Ehe, zur Unterstützung ihrer Grundlagen, nämlich der Verschiedenheit und der Komplementarität der Geschlechter, als Stütze für ihre Einheit und Unauflösbarkeit.

Wir flehen Euch kindlich an, ein Wort verlauten zu lassen, welches von wirksamen Maßnahmen begleitet ist und das Eure tatkräftige Unterstützung der katholischen Familie zeigt.
Wir vertrauen diese demütige und inständige Bitte der Schirmherrschaft des hl. Johannes des Täufers an, der für die öffentliche Verteidigung der Heiligkeit und der Einheit der Ehe gegen eine zivile Autorität, die durch eine Ärgernis erregende „Wiederverheiratung“ sich schändlich gab, das Martyrium auf sich genommen hat; wir flehen den Vorläufer an, Eurer Heiligkeit den Mut zu geben, im Angesicht der Welt die wahre Lehre bezüglich der natürlichen und christlichen Ehe den Menschen ins Gedächtnis zu rufen.

Am Fest der Sieben Schmerzen Mariens, den 15. September 2015
+Bernard FELLAY
Generaloberer der Priesterbruderschaft St. Pius X.
http://www.dici.org/en/documents/instand...heiligen-vater/



von esther10 20.12.2015 09:37

Kleinkinder sollen mit Homosexualität konfrontiert werden



Kind im Kindergarten (Symbolbild): Foto: dpa
HALLE. Sachsen-Anhalts Justizministerin Angela Kolb (SPD) hat angekündigt, schärfer gegen die Diskriminierung sexueller Minderheiten vorzugehen. Mit speziellen „Kita-Koffern“ sollen deswegen künftig Kinder im Vor- und Grundschulalter über Homosexualität und „Geschlechtervielfalt“ konfrontiert werden, berichtet die Mitteldeutsche Zeitung.

„Wir wollen für mehr Sensibilität sorgen“, begründete Kolb den Vorstoß. In den Koffern sollen „Kinderbücher und pädagogisches Begleitmaterial“ enthalten sein, berichtet das Blatt. Zudem soll das Personal durch Schulungen besser für das Thema sensibilisiert werden.

Hintergrund ist laut Kolb die Dunkelziffer bei Gewalttaten gegen Homosexuelle, Intersexuelle sowie Transsexuelle und Transgender. „Nur ein geringer Teil der Beleidigungen, Drohungen und Angriffe wird bei der Polizei bekannt“, betonte die SPD-Politikerin. Von 2007 bis 2014 registrierte die Polizei in dem Bundesland 19 entsprechende Straftaten. Dies sind etwas mehr als zwei Straftaten pro Jahr. (ho)
www.jungefreiheit.de


von esther10 20.12.2015 01:15

Ein Bild geht um die Welt: Wie ein kleines Kind den "Weihnachtsmann" zum Beten bringt


Ein betender Weihnachtsmann: Prestyn Barnettes erster Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Sein zweiter Wunsch ist eine Spielzeugeisenbahn.
Foto: Rebekkah Lauren Sharpe


Von CNA Deutsch/EWTN News

COLUMBIA, SOUTH CAROLINA , 16 December, 2015 / 4:44 PM (CNA Deutsch).-
Sein Bild als "betender Santa" geht gerade um die Welt.

Doch ist er eigentlich ein Symbol des vorweihnachtlichen Konsumrausches als der adventlichen Besinnung und Vorfreude auf die Geburt Christi: Der "Weihnachtsmann", der in Einkaufszentren in aller Welt Besuch von tausenden Kindern erhält.

Meistens lassen sie sich mit ihm ablichten und verraten ihm, was für Spielsachen sie sich wünschen. Doch ein Vierjähriger hat die berühmte Figur dazu gebracht, etwas zu tun was ein "Shopping-Santa" eher selten macht: Beten. Und das auch noch auf Knien.

Prestyn Barnette besuchte am Sonntag das "Dutch Square Mall" in Columbia, South Carolina – und das Bilder seiner Begegnung mit Santa Claus wurde schnell zu einem "viralen" Phänomen.

Prestyn erbat sich zwei Geschenke zu Weihnachten: eine Spielzeugeisenbahn – und ein Wunder für ein sehr krankes, tausende Kilometer entferntes Baby mit Namen Knox.

Die Oma war in einer Gebetsgruppe auf Facebook

Prestyn erfuhr von dem Fall Knox Joseph durch seine Großmutter, die Mitglied einer Gebetsgruppe auf Facebook ist. Das Baby befindet sich seit dem Alter von zwei Monaten, nunmehr seit mehreren Wochen, in einem Zustand der Bewusstlosigkeit.

Prestyn bat "Santa" um ein Wunder für Knox – und beide knieten gemeinsam nieder, um zu beten.

Der Fall Knox

Die Eltern von Knox sind Carl und Mindi Stine, aus Las Vegas. Die junge Familie hatte Ende November auf Facebook eine Gebetskette für ihr Baby ins Leben gerufen.

Das Gehirn von Knox reguliert Körpertemperatur, Herzfrequenz und Blutdruck nicht – und das Kind braucht Hilfe bei der Beatmung.

Die Ärzte teilten Carl und Mindi mit, dass Babies wie Knox nicht überleben. Seine Eltern sind überzeugt, dass nur das Gebet ihn retten kann.

Mindi schrieb in einem Post auf Facebook, dass sie sich "sehr gesegnet fühlt durch alle, die beten, Geschenke senden, sie unterstützen, Geschichten und Zeugnisse ihrer Annäherung an Gott teilen."

"Ich liebe meinen kleinen Knox. Ich bitte Gott beständig, dass er mir helfe, ihm und seinem Plan zu vertrauen."

Das Ehepaar Stine betreibt einen Online-Hilfsfonds auf der bekannten Plattform "Gofund.Me".
http://de.catholicnewsagency.com/story/w...en-brachte-0305



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