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von esther10 26.10.2015 00:58

JOHN SMEATON AUF DER SYNODE ÜBER ABSCHLUSSBERICHT DER FAMILIE
26. Oktober 2015
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John Smeaton, Mitbegründer der Stimme der Familie, wurde heute Morgen interviewt auf BBC Radio 4 Today-Programm, über Voice der Familie tiefe Besorgnis über den Abschlussbericht der Ordentlichen Synode über die Familie, die gerade in Rom geschlossen hat.

Sein Interview kann über oder auf Stimme der Familie neue hört werden YouTube-Kanal.

Hier sind die Bedenken, die Herr Smeaton angehoben zu einer Reihe von Fragen im Abschlussbericht der Synode, auch über die Frage, ob oder nicht geschieden und "heiratete" Katholiken die heilige Kommunion empfangen konnte:

Katholischen Lehre über die Ehe und der heiligen Eucharistie und ihrer Rezeption

Katholiken glauben, weil Jesus Christus selbst lehrte, dass die Ehe unauflöslich und Jesus lehrte, wenn jemand trennt oder stellt ihnen ihre Ehepartner und eine andere heiratet, er oder sie Ehebruch begeht - die als eine Todsünde, die Art der schwere Sünde ist, durch die schneidet man sich weg von der Liebe Gottes. (Matthäus, 19)
Katholiken glauben, weil Jesus Christus selbst lehrte, dass in der heiligen Kommunion gehen, um uns den Körper von Jesus Christus, Gott selbst zu erhalten: wir Leben und die Verheißung des ewigen Lebens zu empfangen. (Johannes 6,54)
Schließlich Katholiken glauben, die Lehre des heiligen Paulus, dass, wenn eine Person isst und trinkt den Leib und das Blut Jesu Christi unwürdig, wir nicht das Leben oder die Gnade, wir essen zu empfangen und zu trinken Urteil für uns "nicht unterscheidet den Leib des Herrn" . (Corinthians: 1,11.29)
Erbarmen

Katholiken glauben, dass die Gesamtheit der Lehre Jesu Christi ist etwa Erbarmen mit den Forderungen des Evangeliums: die Gebote Gottes, das Jesus verkündet und bestätigt. Katholiken glauben, dass die Botschaft Christi ist nicht nur für wenige Auserwählte. Wir glauben, dass jeder erhält von Christus die Gnade, in der Art, wie Gott will, dass wir leben, zu leben.
Katholische Lehre ist nicht, dass die Nachfolge Christi ist einfach. Christus lehrte, dass wir unser Kreuz zu tragen haben, und er verspricht, dass er uns die Hilfe, die wir, dass Kreuz tragen müssen.
Ich kenne viele gewöhnliche Katholiken sowohl in mein Familienleben und durch meine Arbeit. Ich weiß, dass Frauen und Männer, die von ihren Ehepartner für eine andere Person verlassen worden und habe allein mit Kindern entweder links oder ohne ihre Kinder allein gelassen. Wenn das verlassene Ehepartner wurden dann auf ihre Frau oder Mann mit einem neuen Partner zu sehen, Empfang des Leibes Christi im Abendmahl, sendet, dass die Nachricht an alle, auch die Kinder, dass die Ehe nicht unauflösliche nachdem alle. Dies ist destruktiv der Wahrheit über die Ehe. Es ist auch psychologisch und spirituell zu beschädigen, nicht zuletzt für die Kinder.
Jesus Christus sagte der Frau in der Sünde zu finden, der vielleicht bis ganz tief in einer Art und Weise des Lebens, die unmöglich zu sein, zu entkommen schien erwischt wurde: Gehe hin und sündige hinfort nicht mehr.
Der Papst

Ich glaube, da alle Katholiken glauben, dass der Papst Petrus, der Fels, auf dem Christus wählte, um seine Kirche zu bauen. Der Papst dient der unveränderlichen Wahrheit der Lehre Christi. Der Papst ist nicht der Herr, sondern der Diener der Wahrheit. Die Schwierigkeit für die Katholiken mit diesem Dokument aus der Bischofssynode ist, dass es nicht richtig reflektieren katholischen Lehre: Es ist mehrdeutig und verwirrend.
Andere Aspekte der Abschlussbericht

Die Kirche lehrt, dass bestimmte Handlungen falsch an sich sind - oder "in sich schlecht", wie der Katechismus der Katholischen Kirche sagt: solche Dinge wie Empfängnisverhütung oder in-vitro-Fertilisation. Dies ist nicht in der Synodendokument eindeutig klar gemacht. Dies zeigt einen Mangel an Barmherzigkeit, weil es leugnet Katholiken, die Wahrheit über Recht und Unrecht. Sie bestreitet die Katholiken das Wissen, das sie zur wahren Freiheit, Freiheit von der Sünde üben müssen.
Vorschlag der Synode über Kommunion für den geschiedenen und wiederverheirateten zivilrechtlich vereinbarten

Die Paragraphen 84-86 sind nicht klar und der Weg ist offen für Bischöfe der katholischen Lehre in diesem Bereich gegenüber grünes Licht für die gotteslästerlichen Kommunion zu geben gelassen. Die Ziffern beziehen sich auf "Ausgrenzung" in der Liturgie und der Begleit Interessenten auf einem Weg der Unterscheidung nach der Lehre der Kirche und den Orientierungen des Bischofs Priester praktiziert. Katholische Lehre ist jedoch, dass die wirklich barmherzig Öffnung zur heiligen Kommunion mit allen Todsünden, nicht nur die Sünden gegen die Ehe, ist Umkehr und einen festen Zweck der Änderung. Confession bietet keine Katholiken mit einer Lizenz zur Sünde: Sie bietet Gnade bereuen und sich bessern das eigene Leben.
Warum wird ein Pro-Life-Führer Eingriff in die Arbeit an der Familien-Synode?

Viele Pro-Life-Aktivisten sind Katholiken, viele sind nicht katholisch. Unabhängig davon, ob wir Katholiken Daten zeigen, dass zwei Dinge, die meisten Schutz ungeborenen Kinder: Das sind Gesetze gegen Abtreibung und die Institution der Ehe. Goverment Daten zeigen, dass ungeborene Kinder sind 4 bis 5 Mal weniger wahrscheinlich durch Abtreibung getötet, wenn sie in der Ehe gedacht werden. Katholischen Lehre, die Lehre von Jesus Christus, bestätigt die Unauflöslichkeit der Ehe. Wir müssen unsere katholischen Glaubens gegen alle mehrdeutig oder irreführende Darstellungen, um die menschliche und göttliche Institution, die am meisten Schutz ungeborener Kinder zu verteidigen, verteidigen.
http://voiceofthefamily.com/john-smeaton...s-final-report/

von esther10 26.10.2015 00:54

Montag, 26. Oktober 2015

Synode: Bischöfe müssen gegen massenhafte unwürdige Kommunion vorgehen

Die Teilnehmer der Deutschen Bischofskonferenz an der Familiensynode haben erklärt, dass sie den Schlussbericht der Synode ernst nehmen wollen: „Wir werden das, was in der Synode bedacht wurde, zu Hause vertiefen und nach Konkretionen suchen.“




Obwohl der Schlussbericht an und für sich eine Empfehlung der Synode an den Papst ist, gibt es durchaus Punkte, die schon jetzt konkrete Maßnahmen erforderlich machen.

So hat die Synode festgestellt, dass der Empfang der Kommunion nicht möglich ist, falls sich ein Katholik wissentlich im Zustand der schweren Sünde befindet.

Der Schlussbericht empfiehlt allerdings zu prüfen, ob es – rein theoretisch - Einzelfälle gibt, in denen zwar objektiv ein Zustand der schweren Sünde vorliegt, doch dieser subjektiv nicht wahrgenommen wird.(Die Unterscheidung zwischen einem "objektiv" schwer schuldhaften Sachverhalt einerseits und der "subjektiv" schweren Sünde andererseits ist ohnehin seit jeher Bestandteil der katholischen Moraltheologie.)


Der Schlussbericht erwägt, falls für diese Betroffenen eine "Fall-zu-Fall"-Prüfung möglich wäre, müssten die sogenannten „Personen in schwierigen Fällen“ mit ihren Beichtvätern oder evtl. mit dem Ortsbischof tun.

Eines ist aber sicher: Eine generelle Zulassung von Personen im Zustand der schweren Sünde ist nicht zulässig.

Doch dies ist gerade in Deutschland der Fall. Darauf hat die „Katholische Nachrichtenagentur“ (KNA) am 21. Oktober 2015 hingewiesen:

„Im deutschsprachigen Raum beichten nur wenige Katholiken, aber fast alle Kirchgänger empfangen die Kommunion. Sie übertreten damit, oft geduldet von den Seelsorgern, die kirchlichen Regeln oder haben eine andere Auffassung von dem, was Sünde ist. Menschen in zweiter Zivilehe werden nicht selten von Priestern zur Kommunion zugelassen, da ihr Zustand nicht als sündhaft empfunden wird.“

Einen solch massenhaft unwürdigen Empfang der Kommunion wird von der Synode eindeutig abgelehnt.


Auf der Synode hat die deutsche Sprachgruppe selbst im dritten Bericht erklärt: „Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt. (…) Gingen wir mit uns selbst ins Gericht, dann würden wir nicht gerichtet.“ (1 Kor 11, 28–31)

Die Deutsche Bischofskonferenz müsste deshalb nun schnell gegen den weit verbreiteten unwürdigen Empfang der Kommunion in Deutschland vorgehen, falls sie die Synode ernst nimmt.

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 07:51
Diesen Post per E-Mail versenden

von esther10 26.10.2015 00:52

Die Unionsfraktion zum Wahlergebnis in Polen
Veröffentlicht: 26. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Bei den Parlamentswahlen in Polen hat die konservative Partei “Recht und Gerechtigkeit” (PiS) den Prognosen zufolge die absolute Mehrheit erzielt. Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung: 159481-3x2-teaser296



“Mit ihrem klaren Wahlsieg und der Möglichkeit einer Alleinregierung übernimmt die Partei “Recht und Gerechtigkeit” große Verantwortung für die Zusammenarbeit und Solidarität in Europa, für die Fortsetzung des guten bilateralen Verhältnisses mit Deutschland und für die positive wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Obwohl Polen erst seit 2004 Mitglied ist, hat es in den vergangenen Jahren eine führende Rolle in der Europäischen Union übernommen, oft zusammen mit Deutschland und Frankreich.

Im Sinne der europäischen Einigkeit hat Polen stets den Kompromiss gesucht und Solidarität auch mit den anderen EU-Ländern bewiesen. Damit hat es sich in wichtigen Fragen der EU- und NATO-Politik großen Einfluss verschafft. Im Gegenzug hat das Land viel Solidarität erfahren, wenn es um seine eigenen Interessen in der Ost- und Sicherheitspolitik ging.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hofft deshalb sehr, dass Polen unter der neuen Regierung diesen Weg weiter geht und damit ein verlässlicher Führungspartner bleibt.”

von esther10 26.10.2015 00:52

Vatikan: Synode fordert den Schutz der Familie vor feindlichen Einflüssen

Veröffentlicht: 26. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble


Mathias von Gersdorff

Liest man die blasse „Erklärung der Teilnehmer der Deutschen Bischofskonferenz“, erhält man den Eindruck, dass diese noch nicht wirklich verstanden haben, was für ein gewaltiges Programm zur Verteidigung der Familie die Synode den Bischofskonferenzen auferlegt hat. Podium5

http://www.zenit.org/de/headlines

Der Schlussbericht der Synode zählt nämlich detailliert die vielen Angriffe auf die Familie von heute auf. Es gilt, die Familie vor diesen Anfeindungen zu schützen.

Dieses Dokument bleibt nicht im Ungefähren stehen, sondern geht präzise auf die Gefahren ein. Einige Beispiele:

Punkt 8 (Die kulturellen Widersprüche) bezeichnet z.B. die Gender-Theorie als besonders schwerwiegendes Problem: „Eine Herausforderung von großer Bedeutung entspringt der „Gender-Ideologie“, welche die Unterschiede und die Gegenseitigkeit zwischen Mann und Frau leugnet.“

Der Hinweis darauf ist aus verschiedenen Gründen für Deutschland von Bedeutung. Politische Kräfte versuchen mit allen Mitteln, „Gender“ in die Schulen einzuführen (Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und andere).

Doch nicht nur das: Katholische Verbände, wie etwa der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) oder der „Katholische Deutsche Frauenbund“ führen Programme durch, um „Gender“ zu einem Teil ihres Selbstverständnisses zu machen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf seitens der deutschen Bischöfe!

Der Schlussbericht geht auch auf weitere Gefahren für die Bildung stabiler Familien ein: Pornographie, Gefahren des Internet, Prostitution, die Verhütungsmentalität, die Abtreibung, die „biotechnologische Revolution“ usw. Kurz: Die gesamte Agenda der sexuellen Revolution ist ein Angriff auf die Familie.

Die Mehrheit der deutschen Bischöfe hat nicht sonderlich viel gegen diesen Attacken auf Ehe und Familie unternommen. Hoffen und beten wir, dass sich das nun mit dem Schlussbericht der Synode schnell ändert.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt und veröffentlicht seine kirchenpolitischen und zeit(geist)kritischen Beiträge hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.it/

von esther10 26.10.2015 00:50

Das Ergebnis der Familiensynode III – Die veröffentlichte Meinung: Eine Schönborn-Synode?
26. Oktober 2015 10:27


Die Schönborn-Synode?

(Rom) Die Synode ist zu Ende, die Synoden-Interpretation hat begonnen und damit auch das Ringen um die Deutungshoheit. Unabhängig vom wörtlichen Inhalt des Schlußberichts, gilt es nach der Absicht der Synodenväter zu fragen, die ihn beschlossen haben, zudem nach einem möglichen „Geist der Synode“ und nicht zuletzt, sondern vor allem nach dem, was die Massenmedien und die katholischen Medien darüber berichten. Sie bestimmen, welchen Eindruck die Öffentlichkeit vom Synodenausgang gewinnt und was zur vorherrschenden öffentlichen Meinung wird. Den Synodenschlußbericht werden die meisten Katholiken nie lesen, noch weniger die Nicht-Katholiken.

Die Schlagzeilen der veröffentlichten Meinung zur Relatio finalis sind erwartungsgemäß sehr unterschiedlich ausgefallen. Es überwiegt eine, wenn auch unterschiedliche Wenderhetorik. Ein Teil der offiziellen kirchlichen Medien scheint nach dem teils heftigen und harten Ringen hinter den Kulissen auf Beruhigung abzuzielen. Andere zeigten die Absicht, durch die Verbreitung von zweifelhaften oder sogar falschen Schlagzeilen, den Konflikt mit anderen Mitteln fortsetzen zu wollen.

Eine kleine Presseschau soll zeigen, was gemeint ist.

Radio Vatikan – Italienische Sektion:

Papst bei Synodenschlußmesse: Es ist Zeit der Barmherzigkeit und der Inklusion. In der Schlußmesse der Synode über die Familie warnt der Papst „vor einem Glauben, der es nicht versteht, im Leben der Leute zu verwurzeln“ und erinnert, daß „die Situationen des Elends und des Konflikts für Gott Gelegenheiten der Barmherzigkeit sind. Heute ist die Zeit der Barmherzigkeit.“

Soweit die Position von Papst Franziskus. Eine völlige Falschmeldung verbreitete gleichzeitig ANSA, die italienische Nachrichtenagentur und damit Quelle für andere Nachrichtenagenturen.

Synode: Hostie für Geschiedene mit einer Stimme Vorsprung durch. Relatio beschlossen: alle Teile mit zwei Drittel. Papst: weder dem Relativismus noch der Dämonisierung verfallen.

La Repubblica, die einzige Tageszeitung, die Papst Franziskus laut eigener Angabe täglich liest, titelte und begann ihren Bericht mit den Worten:

Synode, Kommunion für die Geschiedenen: „Man wird Fall für Fall entscheiden“. Schlußdokument mit Zweidrittelmehrheit beschlossen.

Zur Homosexualität kommen nur Hinweise, um den christlichen Familien zu helfen, die in ihrem Inneren eine homosexuelle Person haben. Es wird jedenfalls der Papst sein, der die Schlußfolgerungen zieht. Und Franziskus kommentiert: „Die Debatte hat die verschlossenen Herzen bloßgelegt, die sich hinter der Lehre verstecken, um mit Oberflächlichkeit zu urteilen.“

Der Corriere della Sera schrieb:

Synode und Kommunion für Geschiedene: „Die Priester sollen Fall für Fall prüfen“. Kardinal Schönborn: „Es gibt nicht weiß und schwarz und daher genügt nicht ein einfaches ja oder nein.“

Kardinal Schönborn wird vom Corriere della Sera als entscheidende Gestalt der Synode dargestellt, zitiert und auffallend groß ins Bild gesetzt. In der Tat hatte Wiens Erzbischof in der deutschen Arbeitsgruppe vermittelt, bis Formulierungen gefunden wurden, denen trotz gegensätzlicher Positionen doch alle irgendwie zustimmen konnten. Manche seiner Stichworte finden sich auch im Schlußbericht wieder.

Die New York Times titelte:

Amid Splits, Catholic Bishops Crack Open Door on Divorce.

CNN berichtete im selben Tenor:

Catholic bishops conclude ’spicy‘ meeting with compromise.

Der ANSA-Wenderhetorik folgte faktisch die gesamte weltliche Presse, obwohl die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene im Synodenschlußbericht mit keinem Wort erwähnt wird. Der Tonfall der Massenmedien: Die Synode folgt Papst Franziskus knapp aber doch. Seine Person und sein Einsatz sind daher entscheidend, damit sich die Kirche ändert. Er führt die Kirche auf neue Wege, darunter auch zur „Kommunion für Geschiedene“.

Doch nicht nur weltliche, auch kirchliche Medien verbreiteten dieselbe Falschmeldung, so Famiglia Cristiana, die größte katholische Wochenzeitung und Familienzeitschrift Italiens:

Die Geschiedenen sind nicht exkommuniziert, sie können wie lebendige Steine der Kirche leben, die sie annimmt.

Oder die sich doch recht katholische sehende Internet-Tageszeitung Il Sussidiario:

Familiensynode: Schlußdokument beschlossen – Wegen einer Stimme geht das Ja zu Geschiedenen durch.

Dem folgten weitgehend auch die deutschen Massenmedien, wenn sich diese auch zugeknöpfter geben und offenkundig „Revolutionäreres“ erhofft hatten.

Immerhin bemühte sich Radio Vatikan – Deutsche Sektion um gute Stimmung:

Bischofssynode: Das ist Reform à la Franziskus.

Querschnitt nachsynodaler kirchlicher Kakophonie – Beispiel Schweiz

Einen beeindruckenden Querschnitt kirchlicher Kakophonie im dissonanten Gegen- und Nebeneinander lieferte Kath.ch, das Katholische Medienzentrum der Schweizer Bischofskonferenz mit dem Bericht „Kontroverse Stimmen zum Abschluß der Bischofssynode“. Gewissermaßen ein Heimspiel Progressiver aller möglichen Schattierungen mit einem Kontrapunkt wie in einer Fernsehdiskussionsrunde, wo die Verteilung häufig lautet: alle sind einer Meinung, außer einer.

An erster Stelle kam Eva-Maria Faber, Dogmatik-Professorin in Chur, zu Wort, die im vergangenen Mai am Geheimtreffen der Kasperianer in Rom teilnahm, die sich auf die Synode vorbereiteten. Sie würdigte den Prozess der Synode. Darin zeige sich „eine Kirche, die sich der Mühe des Hörens unterzieht, zur Selbstkritik fähig ist und aufhört, pauschal zu richten, weil sie der Aufgabe der Unterscheidung und des Begleitens Vorrang gibt», teilte Faber auf Anfrage von kath.ch mit.

Dann folgt Christian Rutishauser, Provinzial der Schweizer Jesuiten: „Ich bin stolz, katholisch zu sein, nach der Synode“. Er freut sich insbesondere über die Rolle des Papstes, der die Gläubigen als Teil der Kiche und als mitdenkende Menschen ernst nimmt, statt ihnen vorzuschreiben, was sie tun sollen. Enttäuscht zeigt sich der Jesuitenprovinzial hingegen beim Thema „Homosexualität“. Rutishauser bedauerte, daß die Synode hier keine neue Perspektive wagte.

Der Kapuziner Willi Anderau, Mitglied im Vorstand der Pfarrei-Initiative Schweiz (in Österreich und Deutschland Pfarrer-Initiative), stellte fest, daß die Bischofssynode „die Türe zu den Fragen um Ehe, Sexualität und Partnerschaft einen Spalt breit aufgestossen hat“, daß es aber letztlich nichts Neues unter der Sonne gebe, denn, was die Synode jetzt sage, das seien in der westlichen Kultur und der zeitgenössischen Theologie „sattsam bekannte Erkenntnisse“. „Theologische und pastorale Arbeit vor Ort ist jetzt gefordert, passen wir auf, dass der Schuh nicht wieder zurückgezogen wird.“

Ähnlich sieht es auch der Kapuziner Adrian Müller, Vorsitzender des Vereins Tagsatzung.ch. Gut sei, daß die Synode zumindest versucht habe „die Welt auch positiv und nicht nur negativ zu sehen“. Das sei ein „Schritt in die richtige Richtung“. Erfreut zeigte er sich, daß Papst Franziskus „vom kirchlichen Alleinherrscher Abstand nimmt“. Allerdings sei das „Volk Gottes“ an der Synode noch untervertreten.

Der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF) zeigte sich ebenfalls erfreut, daß das Männergremium „erstmals offen redete“. „Als Frauenverband finden wir es aber einmal mehr stossend, dass unter Ausschluss der Frauen über Ehe und Familie beraten wurde“, so der SKF gegenüber kath.ch. Aus Sicht des Verbandes wird der Weg der Gleichberechtigung „zu langsam“ beschritten. Man werde sich aber weiterhin für eine „geschwisterliche Kirche“ einsetzen.

Die einzige gegenläufige Stimme kam vom Churer Generalvikar Martin Grichting: „Firewall des Heiligen Geistes hat kirchliche Lehre geschützt.“ Was den Umgang der Kirche mit den wiederverheirateten Geschiedenen betrifft, zeigt sich der Churer Generalvikar Martin Grichting erfreut über die Ergebnisse des Bischofstreffens. Die Synode halte fest, „auf der Basis der kirchlichen Lehre soll die Seelsorge den zivil Wiederverheirateten zeigen, was ihre volle Einheit mit der Kirche verhindert“, so Grichting auf Anfrage gegenüber kath.ch. Grichting stellte fest, die Synode habe die „Gender-Ideologie“ und die „hierzulande propagierte Familienvielfalt“ abgelehnt. „Die Firewall des Heiligen Geistes hat die kirchliche Lehre gegen schadhafte Software geschützt.“

Damit noch nicht genug der von Kath.ch berichteten Stimmen zum Synodenabschluß:

Auch Arnd Bünker, Leiter des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts wurde befragt und beklagte: „Homosexualität war ein zu heisses Eisen“ für die Synode gewesen.

Kardinal Koch wiederum erklärte sich: „Froh, dass keine Türen zugegangen sind“. Der Schweizer Kardinal Koch war an der Bischofssynode Mitglied der deutschsprachigen Gruppe. Von dieser kam ein fortschrittlicher Vorschlag zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, so Kath.ch.

Letztlich sind alle Befragten irgendwie froh. Die Progressiven führen einen Dialog unser sich. Die „gemäßigten“ Progressiven, wie Faber und Rutishauser, sind erfreut und betonen gegenüber den „radikalen“ Progressiven den erzielten „Fortschritt“ nach dem Motto: Seht, so schlimm ist die Kirche doch nicht. Die radikalen Progressiven sind trotz eines ständigen Griesgrams zumindest ein bißchen erfreut und sehen etwas „Fortschritt“, der ihnen aber zu wenig weit geht.

Die Konservativen sind erfreut, daß die Lehre unverändert geblieben ist, was in etwa besagen will, man sei froh darüber, mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Man habe die progressiven Sturmböcke letztlich solange herumgedreht, daß am Ende die Kirche im Dorf bleibt und doch so etwas wie ein oberstes Ziel erreicht werden konnte: ein weitgehend einhelliges Votum.

Und die meisten Oberhirten vermitteln, zumindest im deutschen Sprachraum, den Eindruck einfach grundsätzlich und gewissermaßen von Amtswegen immer froh zu sein, worüber auch immer.

Dokument zwischen „Vielfalt“ und „Durcheinander“

Kritische, katholische Vatikanisten in weltlichen Medien berichteten dieselbe Meldung ganz anders als ANSA und Famiglia Cristiana:

Sandro Magister/L’Espresso: „Die wiederverheirateten Geschiedenen in der ‚Relatio finalis‘. Doch nicht einmal der Schatten von einer Kommunion.“

Matteo Matzuzzi/Il Foglio: „Die vorsichtige Öffnung der Synode zu den wiederverheirateten Geschiedenen: Es wir nie von ‚Kommunion‘ gesprochen.“
Die katholische spanischsprachige Internetseite Adelante la
Fe und die englischsprachige Internetseite Rorate Caeli bezeichneten den Schlußbericht fast im gleichen Wortlaut als „Triumph der Mehrdeutigkeit“.

Die Vielstimmigkeit in der Berichterstattung und Bewertung der Synode ließe sich zwischen den unterschiedlich schattierten katholischen und den weltlichen Medien beliebig und Land für Land fortsetzten.

Wie ist das Schlußdokument letztlich zu bewerten? Sie wurde weder ein Kasper-Papier gemäß seiner Rede vor dem Konsistorium von 2014 noch die in mehreren Appellen von gläubigen Katholiken erhoffte und erbetene unzweideutige Bekräftigung der katholischen Lehre. Sie wurde etwas irgendwo dazwischen, wobei die indirekte Handschrift der Verteidiger der katholischen Ehe- und Morallehre erstaunlich deutlich zum Vorschein kommt, wenn man bedenkt, daß sie kaum Anteil am Redaktionskomitee hatten, die den Text der Synode vorlegte.
Der Gesamteindruck bleibt dennoch sehr ambivalent, da es an Deutlichkeit fehlt in der Unterscheidung der Geister. Kann dieser Schlußbericht ein taugliches Hilfsmittel für Katholiken und vor allem katholische Familien sein, sich in den Herausforderungen der heutigen Zeit zu orientieren?

Wie die unterschiedlichen Stellungnahmen aus der Schweiz zeigen, kann jeder sich seine Position hineininterpretieren. „Konservative“, daß die Lehre verteidigt werden konnte, „Progressive“, daß nicht die Zeit der Lehre, sondern der Praxis sei.

Genau das wohl meinen Adelante la Fe und Rorate Caeli mit dem „Triumph der Mehrdeutigkeit“. Blieb die Lehre unangetastet? Und wenn ja, wie relevant ist das, angesichts eines vielfach längst praktizierten Vorrangs der Praxis vor der Lehre?

Vor allem: War es nicht Kardinal Kasper, der seit seiner Konsistoriumsrede unermüdlich wiederholte, daß die Lehre unangetastet bleiben und sich „nur“ die Praxis ändern solle?

Damit erhält der Satz des Schweizer Kapuziners Adrian Müller entscheidende Bedeutung, mit dem er sagte:

„Theologische und pastorale Arbeit vor Ort ist jetzt gefordert, passen wir auf, dass der Schuh nicht wieder zurückgezogen wird.“

Eben jener progressive Schuh, der seiner Einschätzung nach in Sachen Ehe- und Sexualmoral in die Tür gestellt werden konnte.

it denen lehramtstreue Katholiken in den vergangenen zwei Jahren die Synode(n) begleitet haben.

Der Schlußbericht wird nicht dazu beitragen, eine innerkirchliche Situation, die – je nach Perspektive – als „Vielfalt“ oder als „Durcheinander“ bezeichnet wird, zu klären. Er hat ohnehin nur beratende Funktion. Was Papst Franziskus daraus machen wird, wird sich zeigen.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Settimo Cielo

von esther10 26.10.2015 00:46

Montag, 26. Oktober 2015


Kardinal Burke zur Synode

Teilnehmen durfte er vorsichtshalber nicht - aber kommentieren darf er die Synode und ihre Relatio finalis schon. Edward Pentin gibt Kardinal Burke, dem Helden der Außerordentlichen Synode 2014, im National Catholic Register Gelegenheit dazu. Hier geht´s zum Original:

klicken
http://www.ncregister.com/blog/edward-pe...ity-of-marriage

"KARDINAL BURKE: DEM SCHLUSSREPORT FEHLT ES AN KLARHEIT ZUR UNAUFLÖSLICHKEIT DER EHE"

"Kardinal Raymond Burke, Patron der Ritter von Malta und früherer Präfekt der Apostolischen Signatur, hat dem NC-Register seine erste Reaktion auf den Schlussreport der Familien-Synode mitgeteilt.

Er konzentriert sich auf die Paragraphen 84-86 zu Scheidung und Wiederverheiratung, und sagt, daß diese Passage "Anlass zu unmittelbarer Sorge gibt, weil in ihr die fundamentalen Grundbegriffe des Glaubesn fehlen: die Unauflöslichkeit des Ehe-Bundes, die sowohl die Vernunft als auch der Glaube alle Menschen lehren".

Er sagt auch, daß die Art, wie die Zitate aus "Familiaris Consortio" eingesetzt werden, irreführend sind.


Hier nun die Kommentare des Kardinals:

"Das gesamte Dokument verlangt sorgfältiges Lesen, um genau zu verstehen, welchen Ratschlag es dem Römischen Pontifex im Zusammenklang mit der Natur der Bischofs-Synode anbietet- zur "Erhaltung und der Zunahme des Glaubens und der Moral und der Beachtung und Stärkung der kirchlichen Disziplin"(Kan.342)

Der Abschnitt mit dem Titel " Unterscheidung und Integration" ( §§ 84-86) jedoch ist Anlass zu unmittelbarer Sorge, weil ihm die Klarheit in fundamentalen Belangen des Glaubens fehlt: die Unauflöslichkeit des Ehe-Bundes, die sowohl die Vernunft als auch der Glaube alle Menschen lehren."

Vor allem das Wort Integration ist ein mondäner Terminus, der theologisch zweideutig ist. Ich sehe nicht, wie es "der Schlüssel zur pastoralen Begleitung jener in irreguären Eheverbindungen" sein kann.

Der Interpretationsschlüssel zu ihrer pastoralen Betreuung muß die in der Wahrheit der Ehe in Christus begründeten Kommunion sein, die in Ehren gehalten und praktiziert werden muß, selbst wenn ein Partner wegen einer Sünde des anderen Partners die Ehe verlassen hat.
Weiterlesen »
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/10...node.html#links
Eingestellt von damasus um 13:38

*****
Kardinal Burke: Abschlussbericht als nicht eindeutig genug auf Unauflöslichkeit der Ehe


von Edward Pentin 2015.10.26 Kommentare (2)
Kardinal Raymond Burke, dem Schutzpatron der Ritter von Malta und ehemalige Präfekt der Apostolischen Signatur, mit der gemeinsam genutzten Register seine erste Reaktion auf den Abschlussbericht der Synode über die Familie.
Er konzentriert sich auf die Paragraphen 84-86 auf Scheidung und Wiederheirat und sprach in diesem Abschnitt ist der "unmittelbare Sorge wegen seiner mangelnden Klarheit in einer grundlegenden Frage des Glaubens:. Die Unauflöslichkeit der Ehe, die beide Vernunft und Glauben zu lehren alle Menschen" Er sagt auch, die Art, wie das Zitat von familaris Consortio verwendet wird, ist "irreführend."
Hier unten ist der Kardinal Kommentar, gefolgt von einer englischen Übersetzung der Absätze 84-86.
***
"Das gesamte Dokument erfordert eine sorgfältige Untersuchung, um zu verstehen, was genau beraten sie mit dem Papst, im Einklang mit der Natur der Bischofssynode," bei der Erhaltung und das Wachstum des Glaubens und der Moral und in der Einhaltung und Stärkung der kirchlichen Disziplin ". (. Dose 342) Das Kapitel" Unterscheidungsvermögen und Integration "(Paragraphen 84-86) ist jedoch von unmittelbarem Interesse, wegen seiner mangelnden Klarheit in einer grundlegenden Frage des Glaubens: die Unauflöslichkeit der Das Band der Ehe, die beide Vernunft und Glauben zu lehren alle Menschen.
Vor allem der Begriff, Integration, ist eine weltlichen Begriff, der theologisch nicht eindeutig ist. Ich sehe nicht, wie es sein kann, "der Schlüssel der pastoralen Begleitung der in unregelmäßigen Ehe Gewerkschaften." Die interpretative Schlüssel ihrer Seelsorge muss die Gemeinschaft auf die Wahrheit der Ehe in Christus, die geehrt und praktiziert werden muss gegründet, auch wenn eine der Parteien der Ehe durch die Sünde der anderen Partei zu verlassen. Die Gnade des Sakramentes der heiligen Ehe stärkt die verlassenen Ehepartner treu lebe der Ehebund, weiterhin das Heil der Partner, der das Ehebündnis aufgegeben hat zu suchen. Ich kenne, seit meiner Kindheit, und weiterhin gläubige Katholiken, deren Ehen haben, in irgendeiner Weise, gebrochen, aber wer, den Glauben an die Gnade des Sakramentes zu erfüllen, weiterhin in Treue zu ihrer Ehe zu leben. Sie blicken auf die Kirche für die Begleitung, die sie treu die Wahrheit Christi in ihrem Leben zu bleiben hilft.
Zweitens, das Zitat aus Nr. 84 von familaris Consortio ist irreführend. Zu der Zeit von 1980 der Bischofssynode über die Familie, als in der gesamten Geschichte der Kirche hat es immer Druck auf die Scheidung wegen der schmerzlichen Situationen der in unregelmäßigen Gewerkschaften gebe war, das heißt, diejenigen, deren Leben nicht im Einklang mit der Wahrheit Christi auf der Ehe, als er klar angekündigt, in den Evangelien (Mt 19, 3-12; Mk 10, 2-12). Während bei nicht. 84, Papst Johannes Paul II erkennt die unterschiedlichen Situationen von denen, die sich in einer irregulären Union leben, und fordert Pfarrer und die ganze Gemeinde, sie durch die Taufe zu helfen, als wahre Brüder und Schwestern in Christus, schließt er: "Aber die Kirche bekräftigt ihre Praxis, die auf die Heilige Schrift basiert, nicht zuzugeben, eucharistische Komm geschiedene Personen, die wieder geheiratet haben ", erinnert er sich dann den Grund für die Praxis:". die Tatsache, dass ihr Staat und Lebensbedingungen objektiv widersprechen, dass die Vereinigung von Liebe zwischen Christus und die Kirche, die von der Eucharistie bezeichnet wird und bewirkt wird. "Er mit Recht bemerkt auch, dass eine andere Praxis würde die Gläubigen führen" in Irrtum und Verwirrung in Bezug auf die Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe. "
Drittens, die Nennung des Katechismus der Katholischen Kirche (Nr. 1735) in Bezug auf die Zurechenbarkeit muss im Hinblick auf die Freiheit (KKK, Nr. 1734) ", die der Mensch für seine Handlungen in dem Maße verantwortlich, dass sie freiwillig sind, macht" interpretiert werden. Der Ausschluss von denen in unregelmäßigen Ehe Gewerkschaften aus den Sakramenten stellt weder ein Urteil über ihre Verantwortung für den Zusammenbruch der ehelichen Bindung an die sie gebunden sind. Es ist vielmehr die objektive Anerkennung der Bindung. Die Erklärung des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten des 24. Juni 2000, die auch genannt wird, ist in völliger Übereinstimmung mit der ständigen Lehre und Praxis der Kirche in der Sache unter Berufung auf nicht. 84 von Familiaris Consortio. Diese Erklärung macht auch deutlich, die Endgültigkeit des Gesprächs mit einem Priester im internen Forum, das heißt, in den Worten von Papst Johannes Paul II ", eine Art zu leben, die nicht mehr im Widerspruch zur Unauflöslichkeit der Ehe ist" (Familiaris Consortio, Nr. 84). Die kirchliche Disziplin bietet laufende pastorale Hilfe für diejenigen, die in unregelmäßigen Gewerkschaften, die "aus schwerwiegenden Gründen, wie zum Beispiel die Erziehung der Kinder, ... kann nicht die Verpflichtung zur Trennung erfüllen", so dass sie keusch in Treue zur Wahrheit Christi zu leben kann (Familiaris Consortio , Nr. 84). "
***
Einsicht und Integration
84. Die Getauften, die geschieden sind und zivilrechtlich wieder geheiratet sollte mehr in die christlichen Gemeinden in den verschiedenen Wegen möglich integriert werden, die Vermeidung jeder Gelegenheit von Skandal. Die Logik der Integration ist der Schlüssel zu ihrer pastoralen Begleitung, damit sie wissen jetzt nur, dass sie zu dem Leib Christi, der Kirche angehören, sondern dass sie eine fröhliche und fruchtbare Erfahrung davon haben können. Sie werden getauft, sie Brüder und Schwestern sind, gießt der Heilige Geist in ihnen Gaben und Charismen zum Wohle aller. Ihre Beteiligung kann in verschiedenen kirchlichen Diensten ausgedrückt werden: es ist daher notwendig, was sind die verschiedenen Formen der Ausgrenzung derzeit in den liturgischen, pastoralen, pädagogischen und institutionellen Bereichen praktiziert überwunden werden können. Sie müssen nicht nur nicht exkommuniziert fühlen, aber sie leben können und reifen als lebendige Glieder der Kirche, das Gefühl, dass sie eine Mutter, die immer begrüßt sie, kümmert sich um sie mit Zuneigung und ermutigt sie in der Spaziergang des Lebens des Evangeliums . Diese Integration ist auch für die Pflege der christlichen Bildung ihrer Kinder, die als die wichtigste muss notwendig. Für die christliche Gemeinschaft, die Betreuung dieser Menschen ist nicht eine Schwächung seiner eigenen Glauben und das Zeugnis über die Unauflöslichkeit der Ehe: in der Tat, die Kirche zum Ausdruck bringt ihre Liebe gerade in dieser Pflege.
85. Johannes Paul II angebotenen allgemeinen Kriterien, die die Grundlage für die Bewertung dieser Situationen bleiben: "Pastoren müssen wissen, dass, im Interesse der Wahrheit, sind sie verpflichtet, sorgfältigen Unterscheidung von Situationen trainieren. Es gibt in der Tat einen Unterschied zwischen denen, die aufrichtig versucht haben, ihre erste Ehe zu retten und wurden zu Unrecht verlassen, und diejenigen, die durch ihr eigenes Grab Fehler haben eine kanonisch gültige Ehe zerstört. Schließlich gibt es noch diejenigen, die in eine zweite Gewerkschaft im Interesse der die Erziehung der Kinder eingetragen haben, und die manchmal im Gewissen, dass ihre bisherigen und irreparabel zerstört Ehe nie gültig gewesen subjektiv sicher sind. "(Familiaris Consortio, 84). Es ist daher die Aufgabe der Pastoren, um interessierten Personen auf dem Weg der Unterscheidung im Einklang mit der Lehre der Kirche und der Führung der Bischöfe zu begleiten. In diesem Prozess wird es nützlich sein, um eine Prüfung des Gewissens durch Zeiten der Reflexion und Reue zu machen. Die wiederverheirateten Geschiedenen sollten sich fragen, wie sie sich gegenüber ihren Kindern benommen, wenn die eheliche Vereinigung in Krise geraten; wenn es Versöhnungsversuche; Wie ist die Situation mit dem verlassenen Partner; welche Konsequenzen die neue Beziehung hat auf den Rest der Familie und der Gemeinschaft der Gläubigen; welche beispielsweise bietet den jungen Menschen, die auf die Ehe vorzubereiten müssen. Eine aufrichtige Reflexion kann das Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes, die nie niemandem bestritten wird zu stärken.
Darüber hinaus kann es aus Gründen verweigert werden, dass unter bestimmten Umständen "Zurechenbarkeit und Verantwortung für eine Aktion kann verringert werden oder sogar durch Unwissenheit, Unachtsamkeit, Zwang, Angst, Gewohnheit, übermäßige Anhänge und andere psychische oder soziale Faktoren, zunichte gemacht" (CCC 1735) von verschiedenen Bedingungen. Folglich sollte die Beurteilung einer objektiven Situation nicht zu einem Urteil über die "subjektive Zurechenbarkeit" (Päpstlicher Rat für die Gesetzestexte, Erklärung vom 24. Juni 2000 2a) führen. In bestimmten Fällen, Leute finden große Schwierigkeiten handeln einen anderen Weg. Daher unter Wahrung einer allgemeinen Norm, ist es notwendig, zu erkennen, dass die Verantwortung in Bezug auf bestimmte Handlungen oder Entscheidungen ist nicht das gleiche in allen Fällen. Pastorale Unterscheidung, unter Berücksichtigung der zu Recht gebildet Gewissen der Menschen, müssen die Verantwortung für diese Situationen. Auch die Auswirkungen der durchgeführten Handlungen sind nicht unbedingt die gleichen in allen Fällen.
86. Der Prozess der Begleitung und Einsicht leitet diese Gläubigen, ein Bewusstsein für ihre Situation vor Gott. Das Gespräch mit dem Priester, im internen Forum und trägt zur Bildung einer korrekten Beurteilung was hindert die Möglichkeit einer volleren Teilnahme am Leben der Kirche und die Schritte, die es zu fördern und wachsen lassen kann. Da für die gleiche Recht gibt es keine Abstufung (vgl FC, 34), kann diese Unterscheidung nicht von den Forderungen der Wahrheit und der Liebe des Evangeliums durch die Kirche vorgeschlagen, absehen. Damit dies geschehen kann, die notwendigen Bedingungen der Demut, Selbstvertrauen, Liebe zur Kirche und ihrer Lehre, in der aufrichtigen Suche nach Gottes Willen und dem Wunsch, eine perfekte Antwort auf sie zu erreichen, muss gesichert werden.


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von esther10 26.10.2015 00:43

Das Ergebnis der Familiensynode VII – Das Ratzinger-Schönborn-Essen
26. Oktober 2015 19:33 | Mitteilung an die Redaktion



(Rom) Die Tageszeitung La Repubblica veröffentlichte in ihrer heutigen Ausgabe einige Hintergründe und Details über das Zustandekommen von Schlußbericht und Zwei-Drittel-Mehrheit. Damit stellt nach dem bürgerlichen Medienflaggschiff Corriere della Sera auch dessen linkes Pendant La Repubblica Wiens Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn in den Mittelpunkt, dem eine nicht genau definierte entscheidende Rolle zugeschrieben wird, daß die Synode letztlich nicht doch gescheitert ist, obwohl alles danach ausgesehen hatte. Ein Scheitern wäre es gewesen, wenn die Synode nicht die vom Papst gewünschte Grundrichtung abgesegnet hätte.

„Synode: „Wenn nicht der emeritierte Papst gewesen wäre, wäre die Katastrophe schlimmer.“ So lautet die Schlagzeile von La Repubblica gefolgt vom Satz: „Das Synodenabkommen, das nach einem Mittagessen Ratzinger-Schönborn zustande kam. Müller vom Schachzug überrascht: dann die Übereinkunft mit Kasper. Der Papst: ‚Anstrengende Arbeit, die viele Früchte tragen wird‘.“

Brachte Mittagessen mit Benedikt XVI. die Wende?

Repubblica-Vatikanist Marco Ansaldo schreibt dem österreichischen Purpurträger und dem emeritierten Papst Benedikt XVI. die schließlich beschlossene Übereinkunft zu, die die Synode vor dem „Scheitern“ gerettet habe. Papst Benedikt XVI. habe sich über den Gang der Synodenarbeit genau informieren lassen. Die Synode habe sich zwischen den Kasperianern und den Verteidigern der Ehe- und Morallehre in einer Sackgasse befunden.

Da sei es zu einem Mittagessen im Kloster Mater Ecclesiae zwischen Benedikt XVI. und Kardinal Christoph Schönborn gekommen. Ein Mittagessen, das der Wiener Erzbischof gewünscht habe, wie es in Rom heißt. Der von Schönborn zustande gebrachte Kompromißtext des Circulus Germanicus wurde mit Abstrichen zum Vorbild für den Schlußbericht der Synode.

Das Ziel lautete, doch noch einen „gemeinsamen Punkt zwischen Reformern und Konservativen vor der Schlußabstimmung“ zu finden, so La Repubblica.

Bereits im zweiten Absatz wird die eigentliche Katze aus dem Sack gelassen. Die wirkliche Botschaft der Berichterstattung dieser bedeutenden Medien lautet: der „junge Erzbischof von Wien, der für viele als Papabile in einem künftigen Konklave gilt“.

Doch zurück zum Synodenschlußbericht: Das Mittagessen Schönborn-Benedikt XVI. habe einige Tage vor dem vergangenen Samstag stattgefunden und wurde unter „Höflichkeitsbesuchen“ ehemaliger Ratzinger-Schüler verbucht. Der 2013 zurückgetretene deutsche Papst tue sich beim Gehen schwer, doch sein Kopf funktioniere noch einwandfrei, so Ansaldo. Er habe „aufmerksam – aus der Ferne – die Phasen der Synodendebatte mitverfolgt“.

Der „Anführer der Konservativen“ sei Glaubenspräfekt Gerhard Kardinal Müller, der die Gesammelten Werke des deutschen Papstes als Herausgeber betreut. Mehr weiß Ansaldo nicht zu berichten. Die Ablehnung der zentralen Stelle des Schlußdokuments wäre aber, das steht fest, einer Gefolgschaftsverweigerung gleichgekommen, eine öffentliche Blamage für Papst Franziskus, die ihn zu einer Art Lame Duck der katholischen Kirche gemacht hätte. In dieser Situation, so legt es Ansaldo nahe, habe Schönborn als Ausweg aus der Sackgasse den Gang zu Benedikt XVI. angetreten.

Schlußbericht „nicht ohne Konflikte“, doch schließlich reichte Kardinal Müller die Hand

Auch das schreibt Repubblica nicht expizit, legt aber nahe, daß umgekehrt das plötzliche Einlenken von Glaubenspräfekt Müller irgendwie auf Benedikt XVI. zurückgehe.

Daß Müller „am Ende den Progressisten Schönborn, Marx und Kasper die Hand reichte“, werde von manchen als Wunsch interpretiert, die Synode nicht zu spalten und damit den von Papst Franziskus gewünschten Schub zurückzuweisen, so Ansaldo. Müllers plötzliches Einlenken „war eine große Überraschung“, zitiert Ansaldo progressistische Synodenkreise. Der Schlußbericht „ging nicht ohne Konflikt durch, fand aber am Ende eine gemeinsame Basis“, zitiert Repubblica.

In der schwierigen und mühevollen Schlußphase der Verhandlungen habe Kardinal Kasper die Summa des heiligen Thomas von Aquin zitiert, wo dieser zur prudentia mahne. Und statt des Wortes „Kommunion“ fand das Wort „Unterscheidung“ Eingang in das Papier. Ein Reizwort für Kardinal Müller verschwand und ein Wort, das dem Jesuiten auf dem Papstthron besonders wichtig ist, hielt Einzug. Müller akzeptierte am nächsten Morgen den von den Progressiven vorgeschlagenen Kompromiß.

„Es war ein Wunder“

„Es war ein Wunder“, kommentierte der progressive Pater Thomas Rosica, Assistent von Vatikansprecher Lombardi für die englischsprachige Presse, denn nur wegen einer einzigen Stimme erreichte der Paragraph zu den wiederverheirateten Geschiedenen die nötige Mehrheit.

Letztlich die Stimme Müllers, wenn man es so sehen will. Damit konnte auch das Thema wiederverheiratete Geschiedenen offiziell von der Synode dem Papst übergeben werden, der nun die Möglichkeit hat, dazu zu entscheiden. Hätte die Synode genau diesen Punkt abgelehnt, um den sich zwei Jahre die ganze Synode drehte, wäre es für den Papst schwierig geworden.

„Der Papst war gestern sichtlich zufrieden“, so La Repubblica. In der Schlußmesse im Petersdom dankte der Papst den „Synodenbrüdern“ und meinte: Die Synode „war anstrengend, aber sie wird sicher viel Frucht bringen“. Gleichzeitig maßregelte er erneut Katholiken, die „ausgrenzen“ wollten und denen andere, die nicht ihrem Bild entsprechen, „lästig sind“. Doch nun sei die „Zeit der Barmherzigkeit“ und nicht der „Verurteilungen“.
http://www.katholisches.info/2015/10/26/...hoenborn-essen/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

von esther10 26.10.2015 00:33

Kardinal Raymond Burke an einer Tagung über Ehe und Familie | kna


Kardinal Burke: Synodendokument fehlt nötige Klarheit

Washington, 25.10.15 (kath.ch) Der konservative US-Kardinal Raymond Burke hat das Abschlussdokument der Weltbischofssynode über Ehe und Familie kritisiert. Im Abschnitt zum Thema wiederverheiratete Geschiedene fehle «in der fundamentalen Glaubensfrage» der Unauflöslichkeit der Ehe die nötige Klarheit, schrieb Burke in einem Beitrag für die US-Kirchenzeitung «National Catholic Register» (Onlineausgabe, 25. Oktober).

Dabei lehrten sowohl Glaube als auch Verstand, dass das Band der Ehe nicht aufgelöst werden könne.

Der Begriff Integration sei schlicht «banal» und theologisch gesehen schwammig, bemängelte der Kardinal. «Ich kann nicht erkennen, wie das der Schlüssel für die pastorale Begleitung derjenigen sein kann, die in irregulären ehelichen Gemeinschaften leben.»
(kna)
http://www.kath.ch/newsd/kardinal-burke-...etige-klarheit/
http://www.domradio.de/themen/bischofssynode

von esther10 26.10.2015 00:32

Das Ergebnis der Familiensynode V – Hat die Kirche die Weisheit über die Natur des Menschen verloren?
26. Oktober 2015 13:48 | Mitteilung an die Redaktion


Kardinal Kasper und Papst Franziskus
Synoden-Anmerkungen von Giuseppe Nardi (4)

(Rom) Nach zwei Jahren Bischofssynode über die Familie scheint alles wie gehabt. Es gibt einen Schlußbericht der Synodenväter mit 94 Paragraphen, der mit Zweidrittelmehrheit beschlossen wurde und die Synodenempfehlung an den Papst darstellt. Der Text des Dokumentes scheint letztlich keine wirkliche Rolle zu spielen. Er ist durch Undeutlichkeit geprägt. Jeder kann hineininterpretieren oder herauslesen, was er will. Genau das geschieht bereits seit Bekanntwerden des Textes (wenn auch vorerst nur im italienischen Wortlaut). Die weltlichen Medien verkünden die „Öffnung“. Die katholischen Medien bieten ein inzwischen schon strukturell gewordenes Bild des vielstimmigen Durcheinanders.
Papier ist geduldig oder Der Geist hinter dem Buchstaben

Die „Konservativen“ können mit überzeugtem Brustton behaupten, daß die Lehre „gerettet“ wurde und die Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene im Schlußbericht nicht einmal erwähnt wird. Doch dem steht diametral die Genugtuung von Kardinal Kasper gegenüber, der „sehr zufrieden“ über den Synodenausgang ist. Wie das? Seine Linie habe „überwogen“, obwohl sein zentrales Anliegen nicht einmal direkte Erwähnung gefunden hat?

Der Schlußbericht zeichnet sich vom ersten Augenblick als Lehrbeispiel für das Auseinanderklaffen von Inhalt und Wirklichkeit ab. Man könnte auch sagen: Die Relatio finalis ist ein Belegstück dafür, daß Papier geduldig ist.

Hatte nicht bereits der „Geist des Konzils“ über die Konzilsdokumente obsiegt? Und hatte nicht Papst Franziskus am Synodenbeginn selbst die Synode in die „Kontinuität“ des Zweiten Vatikanischen Konzils gestellt? Der Sprung vom „Konzilsgeist“ zum „Synodengeist“ ist dann nicht mehr weit.
Es gibt eine wirkliche Synode, die nach den Gesetzmäßigkeiten der Diplomatik im Wortlaut ihrer Dokumente authentisch zum Ausdruck kommt.
Es gibt daneben aber auch eine Synode der Medien und mehr noch einen „Geist der Synode“, der sich in der Absicht derer widerspiegelt, die diese Synode gewollt, durchgeführt und gelenkt haben.

Welche Synode gilt? Welche setzt sich durch?

„Strukturelle“ Defensive der Verteidiger der katholischen Glaubenslehre

Die glaubenstreuen Katholiken, die Verteidiger der kirchlichen Ehe- und Morallehre haben sich, das steht schon fest, einmal mehr in die Defensive drängen lassen – eine strukturelle Defensive, um auf der soziologischen Ebene zu bleiben, die den Synodenmachern und auch Papst Franziskus so wichtig ist.

Vor der Synode hatten Kardinäle, Bischöfe und katholische Laien um einen Text gebeten, der sich durch Klarheit auszeichnet. Die Gründe liegen seit den Erfahrungen mit dem Konzil, der Nachkonzilszeit und dem Schlußbericht der Synode 2014 auf der Hand. Geworden ist es aber ein Text der gewohnten Unschärfe und der Mehrdeutigkeiten, ein Text des irgendwie alles und irgendwie nichts.

Eine solche Unschärfe zwingt die Verteidiger des Ehesakraments in die Defensive, weil sie einerseits das Sakrament und dessen Unauflöslichkeit gegen innerkirchliche Gegenspieler verteidigen müssen, gleichzeitig aber nicht Roß und Reiter wirklich beim Namen nennen können oder tun werden. Sie werden statt dessen eisern versuchen, den Schlußbericht für sich zu reklamieren. Das mag im Sinne der Kontinuität und auf die gesamte Kirchengeschichte irgendwann einmal auch als richtig erscheinen. Derzeit tut es das aber kaum. Denn derzeit ist die Mehrdeutigkeit dieses und anderer Dokumente der Lebensatem der progressiven Agenda. Die Kasperianer leben von der Ambivalenz der Texte. Das erklärt auch die Genugtuung und Freude Kaspers über den Schlußbericht. Er ist zufrieden, daß die Synode nicht durch klare Formulierungen die Tür für bestimmte Themen zugemacht und damit den Handlungsspielraum des Papstes eingeengt hat.

Einige Kardinäle, die sich mit Einsatz für die Verteidigung des Ehesakraments geschlagen haben, auch um den Preis, dadurch vielleicht beim amtierenden Papst in Ungnade zu fallen, betonen bereits, daß im Schlußbericht nichts enthalten ist, was der katholischen Lehre widerspricht. Dem mag auch so sein. Angesichts der Gegenspieler mag das sogar ein erstaunliches Ergebnis sein. Genügt es aber, von einem Dokument einer Bischofssynode sagen zu können, vielleicht noch mit dem unterschwelligen Ton der Erleichterung, es enthalte nichts, was der katholischen Lehre widerspricht? Kaum etwas könnte mehr über den aktuellen Zustand der Kirche aussagen, als dieser bescheidene Anspruch, mit dem sich höchste, glaubenstreue Kirchenvertreter schon zufrieden geben. Die Aussage läßt zweifellos Realitätsbewußtsein erkennen. Gerade darin liegt das Niederschmetternde.

Unklarheit ist das Wohlfühlbiotop der Progressiven

Die Unklarheit spielt den Progressiven in die Hände, auf welcher Ebene auch immer. Allein dies zu erkennen und zu durchschauen, wäre ein entscheidender Schritt zur Genesung der Kirche. Ihresgleichen werden bis hinunter zu den Dorfpfarrern die Botschaft verstehen, auch oder gerade weil es keine direkten oder deutlichen Worte gab. Daran kann kein Zweifel bestehen.

Und die „Konservativen“ spielen den Progressiven in die Hände, unbeabsichtigt, solange sie mehrdeutige Dokumente verteidigen und den verzweifelten, letztlich zum Scheitern verurteilten Versuch unternehmen, sie für sich zu reklamieren. Das hätte nur Erfolg, wenn es in der Kirche eine wirklich gemeinsame allgemein anerkannte Grundlage und Sichtweise gäbe. Die gibt es heute aber nicht mehr wirklich.

Eine nicht zu übersehende Minderheit der Synodenväter hat den umstrittensten Paragraphen wegen ihrer Unklarheit die Zustimmung verweigert. Ihnen käme nun eine zentrale Rolle zu. Manche werde sie übernehmen. Im sogenannten westlichen Europa wird die Konkordanz überwiegen. Man wird die Einheit betonen und mit unterschiedlichen Positionen nebeneinander herleben, ohne sie laut beim Namen zu nennen. Die Progressiven können also ungestört ihre Wühlarbeit fortsetzen. Unter dem offiziellen Dach der Kirche versuchen sie die Fundamente der Kirche auszugraben und von katholischen in protestantischen Humus umzupflanzen. Dabei geht es letztlich gar nicht um den Protestantismus, sondern um den in der Welt derzeit vorherrschenden Relativismus. Der Protestantismus, daher der in katholischen Kreisen beliebte Hinweis auf eine Protestantisierung, hat den Weg in den Relativismus nur früher angetreten. Gemeint ist letztlich eine Endstation bei einem Christentum ohne Gott, jedenfalls ohne einen lebendigen Gott.

Hat Kirche ihre Weisheit über die Natur des Menschen verloren?

Kurzum also, alles wie gehabt. Jedem das Seine, Hauptsache die einigende Klammer kann doch noch einmal herumgelegt werden und alle Gegensätze nominell unter dem gemeinsamen Dach vereinen. Eine verpaßte Chance, die eine geistige Schwäche auf höchster kirchlicher Ebene erkennen läßt. Das wiederum verwundert gar nicht so sehr, nach 50 Jahren Nachkonzilszeit, die genau von diesem Geist geprägt waren. Ein halbes Jahrhundert sind fast zwei Generationen von Katholiken, die in diesem Klima einer schwachen, defensiven, ständig beschuldigten und sich entschuldigenden Kirche herangewachsen sind und geformt wurden. Der Mensch als Sünder ist zum unaussprechlichen Tabu geworden. Das Synodenpapier liefert den jüngsten Beweis. Die Dinge müssen „positiv“ gesehen werden. So hat es Kardinal Schönborn bereits 2014 mit seinem Gradualitäts-Prinzip formuliert. So wiederholte er es wenige Tage vor Synodenbeginn hochoffiziell mit vatikanischer Druckerlaubnis in einem Interview mit der römischen Jesuitenzeitschrift Civiltà Cattolica. So hat es Papst Franziskus zum Synodenabschluß verkündet: „Es ist die Zeit der Barmherzigkeit, nicht der Verurteilungen“. Die Kirche hat nur eine einzige Haltung einzunehmen, die der Bringschuld gegenüber dem nur mehr leidenden, nicht mehr aber sündigenden Menschen, gegenüber dem Menschen, der nur mehr Opfer, aber nicht mehr Täter ist.

Kein zukunftsweisendes Modell, da es der gesamten Weisheit der Kirche über das menschliche Sein und seiner gefallenen Natur widerspricht. Die Welt mag sich einbilden, mittels Gedankenkonstrukt, Willensbekundung oder gar staatlichem Gesetz die Natur des Menschen bestimmen und sogar ändern zu können. Die Kirche weiß es besser, und die Kirchenvertreter sollten es zumindest besser wissen …
Text: Giuseppe Nardi
Bild: lettera43 (Screenshot)

von esther10 26.10.2015 00:24

Montag, 26. Oktober 2015
Synode: Bischöfe müssen gegen massenhafte unwürdige Kommunion vorgehen


Die Teilnehmer der Deutschen Bischofskonferenz an der Familiensynode haben erklärt, dass sie den Schlussbericht der Synode ernst nehmen wollen: „Wir werden das, was in der Synode bedacht wurde, zu Hause vertiefen und nach Konkretionen suchen.“

Obwohl der Schlussbericht an und für sich eine Empfehlung der Synode an den Papst ist, gibt es durchaus Punkte, die schon jetzt konkrete Maßnahmen erforderlich machen.

So hat die Synode festgestellt, dass der Empfang der Kommunion nicht möglich ist, falls sich ein Katholik wissentlich im Zustand der schweren Sünde befindet.

Der Schlussbericht empfiehlt allerdings zu prüfen, ob es – rein theoretisch - Einzelfälle gibt, in denen zwar objektiv ein Zustand der schweren Sünde vorliegt, doch dieser subjektiv nicht wahrgenommen wird.(Die Unterscheidung zwischen einem "objektiv" schwer schuldhaften Sachverhalt einerseits und der "subjektiv" schweren Sünde andererseits ist ohnehin seit jeher Bestandteil der katholischen Moraltheologie.)

Der Schlussbericht erwägt, ob für diese Betroffenen eine "Fall-zu-Fall"-Prüfung theoretisch möglich ist. In diesem hypothetischen Fall müssten die sogenannten „Personen in schwierigen Fällen“ mit ihren Beichtvätern oder evtl. mit dem Ortsbischof ihre Situation besprechen.

Eines ist aber sicher: Eine generelle Zulassung von Personen im Zustand der schweren Sünde ist nicht zulässig.

Doch dies ist gerade in Deutschland der Fall. Darauf hat die „Katholische Nachrichtenagentur“ (KNA) am 21. Oktober 2015 hingewiesen:

„Im deutschsprachigen Raum beichten nur wenige Katholiken, aber fast alle Kirchgänger empfangen die Kommunion. Sie übertreten damit, oft geduldet von den Seelsorgern, die kirchlichen Regeln oder haben eine andere Auffassung von dem, was Sünde ist. Menschen in zweiter Zivilehe werden nicht selten von Priestern zur Kommunion zugelassen, da ihr Zustand nicht als sündhaft empfunden wird.“

Einen solch massenhaft unwürdigen Empfang der Kommunion wird von der Synode eindeutig abgelehnt.

Auf der Synode hat die deutsche Sprachgruppe selbst im dritten Bericht erklärt: „Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken. Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt. (…) Gingen wir mit uns selbst ins Gericht, dann würden wir nicht gerichtet.“ (1 Kor 11, 28–31)

Die Deutsche Bischofskonferenz müsste deshalb nun schnell gegen den weit verbreiteten unwürdigen Empfang der Kommunion in Deutschland vorgehen, falls sie die Synode ernst nimmt.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 07:51

von esther10 26.10.2015 00:17

Wir sind Kirche" enttäuscht über vatikanische Familiensynode

Das Abschlussdokument der katholischen Familiensynode ist eine Enttäuschung, sagt "Wir sind Kirche". Die katholische Reformbewegung hätte sich eine klare Aussage zugunsten der Menschen und einer offeneren Kirche gewünscht.
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Die katholische Reformbewegung "Wir sind Kirche" hat sich enttäuscht über die vatikanische Familiensynode geäußert. In der Haltung zu wiederverheirateten Geschiedenen und Homosexuellen habe es keine Bewegung gegeben, sagte der Sprecher der Bewegung, Christian Weisner, am Freitag in Essen. Am Ende des Treffens, das als offener Dialog begonnen habe, hätten sich traditionell orientierte Bischöfe durchgesetzt. In Essen tagt ab Freitagabend die "Wir sind Kirche"-Bundesversammlung.

Kirchenmitarbeiter, die sich offen zu ihrer Homosexualität bekennen oder die nach einer Scheidung eine neue Ehe eingehen, müssten nach wie vor mit ihrer Kündigung rechnen, erklärte Weisner. Das passe nicht zu einer Kirche, die Barmherzigkeit predige und den Menschen zur Seite stehen wolle. Angesichts weit verbreiteter Homophobie sei von einer Kirche eine klare Aussage zu erwarten, die sich gegen eine Abwertung oder gar Kriminalisierung von Lesben und Schwulen wende.

Rund 200 Kardinäle und Bischöfe hatten bei der außerordentlichen Synode unter Leitung von Papst Franziskus über die Themen Ehe und Familie beraten. In ihrem am vergangenen Wochenende präsentierten Abschlussdokument konnten die Bischöfe und Kardinäle keinen Konsens über den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und Homosexuellen finden. Entsprechende Passagen verfehlten die notwendige Zweidrittelmehrheit, obwohl sie gegenüber einem Zwischenbericht, der für "mutige Entscheidungen" geworben hatte, bereits stark abgeschwächt worden waren. Konkrete Beschlüsse soll eine weitere Versammlung im Oktober 2015 fassen.

Der innerkirchliche Diskussionsprozess sei nicht abgeschlossen, erklärte der "Wir sind Kirche"-Sprecher weiter. Die Bischöfe seien aufgefordert, in den nächsten elf Monaten in ihren Bistümern an den Papieren weiter zu arbeiten. Die Reformbewegung setze große Hoffnungen auf Franziskus, hieß es. In seinem Lehrschreiben "Evangelii Gaudium" habe er deutlich gemacht, dass Kirche kein Selbstzweck sei, sondern die Aufgabe habe, den Menschen zu dienen.
https://www.evangelisch.de/inhalte/11053...-familiensynode
http://www.welt.de/regionales/hessen/art...Franziskus.html


von esther10 26.10.2015 00:06

BAD WÖRISHOFEN-25.10.2015

Pfarrer Rimmel wechselt zum Fernsehen
Der Bad Wörishofer Stadtgeistliche hört zum 1. November auf. Die Gläubigen erfuhren im Gottesdienst von seinen Plänen. Von Franz Issing


Pfarrer Rimmel wechselt zu einem katholischen Privatsender.
Foto: Franz Issing (Archiv)
Gemunkelt wurde schon lange. Jetzt ist es amtlich: Pfarrer Thomas Maria Rimmel verlässt zum 1. November die Pfarreiengemeinschaft Bad Wörishofen und wechselt zum Fernsehen. Seine berufliche Zukunft sieht der Geistliche, der seit März 2013 Stadtpfarrer in der Kneippstadt ist, beim katholischen Fernsehsender „K-TV“.

Bischof Zdarsa hat ihn von seinen Ämtern entpflichtet

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Mit Rücksicht auf seine angeschlagene Gesundheit und um sich auf die neue Medienarbeit vorbereiten zu können, hat Pfarrer Rimmel Bischof Konrad Zdarsa gebeten, ihn von seinen Aufgaben als Pfarrer und Leiter der Pfarreiengemeinschaft Bad Wörishofen zu entpflichten und ihn für das Amt eines „geistlichen Assistenten“ bei „K-TV“ freizustellen. Diesem Wunsch hat der Augsburger Oberhirte jetzt entsprochen. Der Privatsender mit Niederlassungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurde 1999 von dem Schweizer Pfarrer Hans Buschor gegründet und ist im gesamten deutschsprachigen Raum zu empfangen. Er fühlt sich nach eigenen Angaben der Neuevangelisierung verpflichtet, ist gemeinnützig und mit Spenden finanziert.

Nach einer mehrmonatigen Sabbatzeit tritt Rimmel sein neues Amt im Frühjahr 2016 an. In einer Erklärung des Geistlichen, die am Sonntag in allen Gottesdiensten verlesen wird, nennt er die Motive für seinen Wechsel. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und bin überzeugt“, so schreibt er, „dass ich mit den Möglichkeiten, die ein TV-Sender hat, noch mehr für den von mir hochverehrten Pfarrer Sebastian Kneipp und seine Lehre werben kann“. Den Gläubigen sowie seinen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern dankte Rimmel für ihr Vertrauen und bat sie um ihr Gebet für ihn.

Andreas Hartmann wird Pfarradministrator

Mit Wirkung vom 1. November 2015 wird Kaplan Andreas Hartmann zum Pfarradministrator bestellt und mit der Leitung der Pfarreiengemeinschaft beauftragt. Nach Auskunft von Generalvikar Harald Heinrich wird die Stelle des Stadtpfarrers von Bad Wörishofen nun neu ausgeschrieben und bis spätestens 1. September 2016 wieder besetzt. Pfarrer Thomas Maria Rimmel wird während eines Dankgottesdienstes am Samstag, 14. November, um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Justina verabschiedet. Die Predigt hält Dekan Andreas Straub. Der wünscht seinem scheidenden Amtsbruder „gesundheitliche Stabilisierung und für seine künftige Tätigkeit Gottes Segen“. Dekan Straub bedankte sich auch bei allen Ruhestandsgeistlichen sowie allen haupt- und nebenamtlichen Mitarbeitern in St. Justina, „die mich und Pfarrer Rimmel bisher tatkräftig unterstützt haben“.
http://www.augsburger-allgemeine.de/mind...id35890422.html


von esther10 25.10.2015 23:21

Der Gehirntumor des Papstes, „manipulierte“ Fotos und viele Dementis – eine Chronik
23. Oktober 2015 14:41 | Mitteilung an die Redaktion


Gehirntumor-Spezialist Fukushima mit Papst Franziskus (Oktober 2014)

(Rom) Die am Mittwoch vom italienischen Tageszeitungskonsortium Quotidiano Nazionale (QN) veröffentlichte Nachricht über eine mögliche Erkrankung von Papst Franziskus sorgte für internationale Aufregung. Der Vatikan dementierte, die Zeitung beharrt. Eine kleine Chronik der Ereignisse.

Der Vatikan dementierte kategorisch. Vatikansprecher Lombardi bezeichnete die Veröffentlichung der Behauptung durch drei italienische Tageszeitungen als „schwerwiegend verantwortungslos“.

Die argentinische Tageszeitung La Nacion befragte dazu den argentinischen Zeremoniär des Papstes, den im Staatssekretariat tätigen Guillermo Karcher. Als Argentinier und als Zeremoniär gehört er zu jenen, die dem Papst besonders nahe kommen. Auch Karcher dementierte eine mögliche Erkrankung des Papstes. „Ich dementiere kategorisch“, sagte er gestern. „Der Papst erfreut sich einer eisernen Gesundheit, wie wir in Argentinien sagen.“
21. Oktober 2015

Das Zeitungskonsortium Quotidiano Nazionale (QN) veröffentlicht in drei Tageszeitungen (La Nazione, Il Giorno, Il Resto del Carlino) gleichzeitig die Nachricht, der Papst leidet an einem Gehirntumor, der aber problemlos behandelt werden könne. Der Artikel mit der Nachricht ist von Andrea Cangini, dem Chefredakteur des Konsortiums selbst unterzeichnet. Im Januar sei ein Tumorspezialist, der Japaner Takanori Fukushima in den Vatikan geholt worden, um den Papst zu untersuchen. Der international renommierte, japanische Tumorspezialist Takanori Fukushima sei insgesamt zweimal mit dem Papst zusammengetroffen. Ein erstes Mal bereits im Oktober 2014 am Ende einer Generalaudienz auf dem Petersplatz.

Vatikansprecher Lombardi dementiert kategorisch und bezeichnet das Vorgehen der Zeitungen als „verantwortungslos“.

Chefredakteur Cangimi von QN beharrt auf der Nachricht. Man habe sich die Veröffentlichung „lange und gründlich überlegt“. Man habe „eine Spur gefunden, sei dieser gefolgt und fand sie bestätigt. Wir haben mehrere Monate daran gearbeitet.“

Vatikansprecher Lombardi dementierte auf der täglichen Synoden-Pressekonferenz erneut und ebenso kategorisch.

Die Weltpresse veröffentlicht die Nachricht als Sensationsmeldung, wenn auch mit Fragezeichen. In Italien geschieht das gleiche, gleichzeitig wird QN vorgeworfen, dem Papst „schaden“ zu wollen. Von „Manipulation“ und einem „Komplott“ ist die Rede.

Erst am späten Abend läßt auch Fukushima über Dritte dementieren, den Papst zu behandeln.
22. Oktober 2015

Der Osservatore Romano stützt die offizielle These eines Komplotts und wirft QN eine „manipulative Absicht“ vor. Die Vatikanzeitung stellt die Veröffentlichung der Nachricht in Zusammenhang mit dem „Zeitpunkt“ der turbulenten Bischofssynode, bleibt aber im Vagen, ohne näher zu erklären, worin genau welche Absicht des Konsortiums gelegen hat, außer eine Sensation melden zu können.

QN beharrt gleichzeitig mit einem neuen Artikel „Der Papst hat einen Tumor: Hier die Belege“. Der Chefredakteur von La Nazione, einer der Tageszeitungen des QN-Konsortiums, beharrt in einem Kommentar in seiner Zeitung ebenfalls. Pierfrancesco De Robertis weist die Unterstellung zurück, es handle sich um ein Komplott: „Kein Komplott“. Man respektiere, daß der Vatikan dementiere, und verstehe auch, daß für den Vatikan der Zeitpunkt aus anderen Gründen heikel sei, doch das ändere für die Zeitung nichts: „Wir machen unsere Arbeit weiter“.
Prominentenarzt


Fukushima am 28. Januar 2015 auf dem Flug nach Rom

Der Japaner Takanori Fukushima ist eine anerkannte Koryphäe auf seinem Gebiet. Seit einigen Jahren behandelt er auch an der Prominentenklinik San Rossore in Pisa (Toskana). Zudem betreibt er einen persönlichen Blog in japanischer Sprache. Dort veröffentlichte er sowohl im Oktober 2014 als auch im Januar 2015 einen Eintrag über einen Besuch im Vatikan. Beide Einträge wurden inzwischen gelöscht.

Belegt ist vorerst nur soviel: Fukushima nahm im Oktober 2014 tatsächlich an einer Generalaudienz auf dem Petersplatz teil und das an prominenter Stelle, dort, wo dem Papst die Anwesenden persönlich vorgestellt werden. Fukushima schüttelte dem Papst die Hand und sprach kurz mit ihm. Der Fotodienst des Osservatore Romano hat das Ereignis, wie gewohnt, mit mehreren Fotos festgehalten.

Belegt ist auch, daß Fukushima am 28. Januar 2015 im Hubschrauber nach Rom geflogen ist. Gegenüber QN bestätigte der geschäftsführende Präsident der Privatklinik San Rossore, der Rechtsanwalt Andrea Madonna, daß Fukushima am 28. Januar dringend nach Rom mußte. Da die Klinik Kundschaft aus höchsten Kreisen habe, „verfügen wir über mehrere Hubschrauber, so war es für uns kein Problem diesem Wunsch zu entsprechen“. Erst später habe er erfahren, daß Fukushima „beim Papst war“. Fukushima bezeichnet er als „Genie“.

„Am nächsten Morgen wurde ich im Vatikan empfangen“


Fukushima vor dem Petersdom (28. Januar 2015)

Daß Fukushima in Rom war, gilt als gesichert. Daß er im Vatikan war, sagt(e) bisher nur er selbst auf seinem Blog. „Am 28. Januar bin ich nach einer Operation von Pisa nach Rom geflogen und habe den Vatikan aufgesucht. Nachdem ich in einem nahen Kloster zu Gast war, wurde ich am nächsten Morgen im Vatikan empfangen“. Dort habe er „Gespräche mit verschiedenen hohen Würdenträgern“ geführt, „dann auch mit einigen Kardinälen, darunter Angelo Comastri“.

Er habe beim Papst einen „Fleck“ festgestellt, „einen kleinen Gehirntumor, der behandelt werden kann, ohne den Patienten in einen Operationssaal zu bringen“, so der Arzt. Am 30. Januar habe er am öffentlichen Krankenhaus San Filippo Neri von Rom eine Lehroperation durchgeführt. Anschließend sei er mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Neapel gefahren und von dort weiter nach Salerno, wo er ebenfalls eine Lehroperation durchgeführt habe.
„Manipulierte“ Fotos?


Fukshima mit Papst (retuschiertes Bild auf seinem Blog)

Jene Journalisten, die die „Komplott“-These gegen QN vertreten, wollten den Beweis der Manipulation und des Bluffs schnell gefunden haben. Die Fotos, die Fukushima vor dem Petersdom zeigen, seien echt, jene, die ihn mit dem Papst zeigen, hingegen gefälscht, und das sogar plump. Dem ist allerdings nicht so. Fukushima selbst hat aus dem Foto (es gibt deren mehrere, wie immer, wenn der Fotodienst des Osservatore Romano den Papst im Kontakt mit den Menschen begleitet) alle anderen Personen wegretuschiert, außer seinen Begleiter, der ihn dem Papst vorstellte.

Weniger erfreulich für Fukushima ist, daß nach dem QN-Artikel das Medieninteresse so groß war, daß nun auch alle Welt weiß, daß die Staatsanwaltschaft von Salerno gegen ihn und einige seiner Mitarbeiter ermittelt und zwar wegen getürkter Patientenwarteliste. Solche Praktiken (und Ermittlungen) sind in Italien, leider, nicht gerade selten. Wohl erst recht, wenn man mit Prominenten und Betuchten zu tun hat, wo gelegentlich jemand, mit noch ein bißchen mehr Geld, auf wundersame Weise die Warteliste nach oben purzelt.

Die Privatsphäre

Mit einer eventuellen Diagnose für Papst Franziskus hat das allerdings nichts zu tun. Die Ermittlungen sind auch nicht neu. Die Hintergrundnachricht scheint mehr dem Zweck zu dienen, die Glaubwürdigkeit der eigentlichen Nachricht, die angebliche Tumorerkrankung des Papstes, zu untergraben. Auch das gehört zur journalistischen „Routine“
.
Was weiß man letztlich? Herzlich wenig. Der Papst wird in zwei Monaten 79. Ein gutartiger Gehirntumor, der nichtoperativ behandelt werden kann, ist da sicher nicht das Schlimmste. Daß der Vatikan dementiert, ist selbstverständlich. Die Privatsphäre ist ein hohes Gut. Papst Pius XII. mußte die schlechte Erfahrung machen, daß sein Leibarzt weder die Privatsphäre noch die Menschenwürde des Papstes respektierte. Der Grund? Um durch Zahlungen von Journalisten noch mehr zu verdienen.

Sollte Fukushima sich noch wichtiger gemacht haben wollen, als er es ohnehin schon ist? Das ist nicht ausgeschlossen. Mehr geht immer noch…

Rücktrittsrisiken und Rücktrittsforderungen

Die Geschichte hinter der Geschichte, die Diskussion über ob und warum diese Nachricht über den Gesundheitszustand des Papstes veröffentlicht wurde, hat sich unterdessen verselbständigt und jemand scheint sie im Zusammenhang mit der Bischofssynode durchaus gut ins Konzept zu passen.

Die Journalisten von QN hatten, so oder anders, ihre internationale Schlagzeile. Für Regionalzeitungen ein seltenes Ereignis. Gewiß. Doch Meldungen haben Auswirkungen und in diesem Fall vor allem für die Medienzunft. Die Veröffentlichung der Nachricht hat einen Preis: Der Kopf von Chefredakteur Andrea Cangini könnte rollen, falls sich die Meldung als „Zeitungsente“ entpuppt. Daß QN die Meldung trotzdem brachte und darauf beharrt, läßt zumindest vermuten, daß man die journalistischen Hausaufgaben gemacht hat.

Herausgeber von QN ist mit Bruno Vespa einer der bekanntesten (nicht-linken) italienischen Journalisten, der seit Jahren auf RAI die Polit-Talk-Shows leitet. Die linke Presse, allen voran deren Flaggschiff La Repubblica, die „einzige Zeitung“, die Papst Franziskus täglich liest, forderte bereits Vespas Rücktritt als QN-Herausgeber.

Vespa, der auch gute Kontakte zum Vatikan unterhält, sah sich offenbar zwischen QN und Vatikan in der Klemme und erklärte am Mittwoch Abend in seiner Fernsehsendung „Porta a Porta“, er sei zwar seit vergangenem Dezember Herausgeber von QN, habe jedoch keinen Einfluß auf die Redaktion, die völlig autonom handle. Vespa wollte sich damit aus der Schußlinie bringen, ohne etwas zum Inhalt der Meldung zu sagen. Von den QN-Journalisten wurde das nicht gut aufgenommen. In einer gemeinsamen Erklärung forderten auch sie am Donnerstag Vespas Rücktritt als Herausgeber. „In Zeiten notwendiger Neuorganisation, des Personalabbaus und der Entlassungen“ sei nicht einzusehen, wozu es einen Herausgeber brauche, der laut eigener Angabe ohnehin mit der Arbeit der Zeitung nichts zu tun habe.

Am späten Donnerstag Abend beendete Andrea Rifesser-Monti im Namen der QN-Eigentümer die zeitungsinterne Querele, indem er Vespa schriftlich das Vertrauen aussprach.
Der ehemalige Chefredakteur von Il Foglio, Giuliano Ferrara, veröffentlichte heute einen Kommentar, in dem er nicht auf den Gesundheitszustand des Papstes eingeht, sondern scharf mit den papstnahen „Verschwörungstheoretikern“ ins Gericht geht: „Die gerissenen Vertreter der Bergoglianischen Revolution werden durch den Blödsinn über verschwörerische Aasgeier entblößt“.

Die Meldung zeitigt ihre Folgen. Der Rest, vor allem die Erkrankung, so es denn eine gibt, wird seinen natürlichen Lauf nehmen.
http://www.katholisches.info/2015/10/23/...s-eine-chronik/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: QN/Osservatore Romano (Screenshots)

von esther10 25.10.2015 23:10

„Was bedeutet es für die Kirche, diese der Familie gewidmete Synode abzuschließen?“
Ansprache von Papst Franziskus zum Abschluss der Familiensynode

http://www.zenit.org/de/headlines
Rom, 25. Oktober 2015 (ZENIT.org) Redaktion |


Wir übernehmen im Folgenden in der offiziellen Übersetzung die Ansprache von Papst Franziskus zum Abschluss der XIV. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode. Die Ansprache wurde am Samstag, dem 24. Oktober 2015, in der Synodenhalle gehalten.

***

Meine Herren Patriarchen, Kardinäle und Bischöfe,
liebe Brüder und Schwestern,

zuallererst möchte ich dem Herrn danken, der unseren synodalen Weg in diesen Jahren geleitet hat durch den Heiligen Geist, der der Kirche niemals seine Unterstützung versagt.

Ich danke wirklich von Herzen dem Generalsekretär der Synode Kardinal Lorenzo Baldisseri, dem Untersekretär Bischof Fabio Fabene, und mit ihnen danke ich dem Relator Kardinal Peter Erdö sowie dem Spezialsekretär Bischof Bruno Forte, den delegierten Präsidenten, den Sekretären, den Konsultoren, den Übersetzern, den Sängern und allen, die unermüdlich und mit ganzer Hingabe an die Kirche gearbeitet haben: Herzlichen Dank! Und ich möchte auch der Kommission danken, die das Schlussdokument verfasst hat: Einige haben die Nacht durchgearbeitet.

Ich danke euch allen, liebe Synodenväter, brüderliche Delegierte, Auditoren, Assessoren, Pfarrer und Familien, für eure aktive und fruchtbare Beteiligung.

Ich danke auch den „Ungenannten“ und all denen, die mit ihrem Einsatz im Stillen großherzig zu den Arbeiten dieser Synode beigetragen haben.

Ihr alle könnt meines Gebetes sicher sein, dass der Herr euch mit dem Überfluss seiner Gnadengaben belohnen möge!

Während ich die Arbeiten der Synode verfolgte, habe ich mich gefragt: Was bedeutet es für die Kirche, diese der Familie gewidmete Synode abzuschließen?

Selbstverständlich bedeutet es nicht, dass alle mit der Familie zusammenhängenden Themen zum Abschluss gebracht worden sind, sondern vielmehr, dass versucht wurde, sie mit dem Licht des Evangeliums, der Überlieferung und der zweitausendjährigen Geschichte der Kirche zu erhellen und sie mit der Freude der Hoffnung zu durchfluten, ohne in die simple Wiederholung dessen zu verfallen, was nicht zur Diskussion steht oder bereits gesagt worden ist.

Sicher bedeutet es nicht, erschöpfende Lösungen für alle Schwierigkeiten und Zweifel gefunden zu haben, welche die Familie herausfordern und bedrohen, sondern diese Schwierigkeiten und Zweifel ins Licht des Glaubens gestellt, sie aufmerksam geprüft und furchtlos in Angriff genommen zu haben, ohne den Kopf in den Sand zu stecken.

Es bedeutet, alle angeregt zu haben, die Bedeutung der Institution der Familie und der auf Einheit und Unauflöslichkeit gegründeten Ehe zwischen einem Mann und einer Frau zu verstehen und sie als grundlegende Basis der Gesellschaft und des menschlichen Lebens zu würdigen.

Es bedeutet, die Stimmen der Familien und der Hirten der Kirche, die nach Rom gekommen waren und auf ihren Schultern die Lasten und Hoffnungen, den Reichtum und die Herausforderungen der Familien aus aller Welt trugen, gehört und zu Gehör gebracht zu haben.

Es bedeutet, die Lebendigkeit der katholischen Kirche bewiesen zu haben, die keine Angst hat, die betäubten Gewissen aufzurütteln oder sich die Hände schmutzig zu machen, indem sie lebhaft und freimütig über die Familie diskutiert.

Es bedeutet versucht zu haben, die Wirklichkeit, besser noch: die Wirklichkeiten von heute mit den Augen Gottes zu sehen und zu deuten, um in einem historischen Moment der Entmutigung und der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und moralischen Krise, in dem das Negative vorherrscht, die Herzen der Menschen zu entzünden und mit der Flamme des Glaubens zu erleuchten.

Es bedeutet, allen bezeugt zu haben, dass das Evangelium für die Kirche eine lebendige Quelle ewiger Neuheit bleibt – ein Zeugnis gegen die, welche es „indoktrinieren“ und zu toten Steinen machen wollen, mit denen man die anderen bewerfen kann.

Es bedeutet auch, die verschlossenen Herzen entblößt zu haben, die sich oft sogar hinter den Lehren der Kirche oder hinter den guten Absichten verstecken, um sich auf den Stuhl des Mose zu setzen und – manchmal von oben herab und mit Oberflächlichkeit – über die schwierigen Fälle und die verletzten Familien zu richten.

Es bedeutet bekräftigt zu haben, dass die Kirche eine Kirche der „Armen vor Gott“ und der Sünder auf der Suche nach Vergebung ist und nicht nur eine der Gerechten und der Heiligen – ja, eine Kirche der Gerechten und der Heiligen, wenn diese sich als Arme und als Sünder fühlen.

Es bedeutet versucht zu haben, die Horizonte zu lichten, um jede konspirative Hermeneutik oder Verschlossenheit der Perspektiven zu überwinden, um die Freiheit der Kinder Gottes zu verteidigen und zu verbreiten, um die Schönheit der christlichen Neuheit zu übermitteln, die manchmal vom Rost einer archaischen oder einfach unverständlichen Sprache überdeckt ist.

Auf dem Weg dieser Synode haben die verschiedenen Meinungen, die frei – und leider manchmal mit nicht gänzlich wohlwollenden Methoden – ausgedrückt wurden, zweifellos den Dialog bereichert und belebt und so ein lebendiges Bild einer Kirche dargeboten, die keine „vorgefassten Formulare“ verwendet, sondern aus der unversiegbaren Quelle ihres Glaubens lebendiges Wasser schöpft, um den Durst der vertrockneten Herzen zu stillen[1].

Und – jenseits der vom Lehramt der Kirche genau definierten dogmatischen Fragen – haben wir auch gesehen, dass das, was einem Bischof eines Kontinentes als normal erscheint, sich für den Bischof eines anderen Kontinents als seltsam, beinahe wie ein Skandal herausstellen kann – beinahe! –; was in einer Gesellschaft als Verletzung eines Rechtes angesehen wird, kann in einer anderen eine selbstverständliche und unantastbare Vorschrift sein; was für einige Gewissensfreiheit ist, kann für andere nur Verwirrung bedeuten. Tatsächlich sind die Kulturen untereinander sehr verschieden, und jeder allgemeine Grundsatz – wie ich sagte: die vom Lehramt der Kirche genau definierten dogmatischen Fragen – jeder allgemeine Grundsatz muss inkulturiert werden, wenn er beachtet und angewendet werden soll.[2] Die Synode von 1985, die den zwanzigsten Jahrestag des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils feierte, hat die Inkulturation beschrieben als die »innere Umformung der authentischen Kulturwerte durch Einbindung in das Christentum und zugleich die Einwurzelung des Christentums in die verschiedenen menschlichen Kulturen«[3]. Die Inkulturation schwächt nicht die echten Werte, sondern zeigt deren wahre Kraft und ihre Authentizität, denn sie passen sich an, ohne sich zu verwandeln, ja, sie bewirken gewaltlos und stufenweise eine Umformung der verschiedenen Kulturen.[4]

Wir haben gesehen – auch durch den Reichtum unserer Verschiedenheiten –, dass die Herausforderung, die wir vor uns haben, immer dieselbe ist: das Evangelium dem Menschen von heute zu verkünden und dabei die Familie vor all den ideologischen und individualistischen Angriffen zu schützen.

Und ohne je der Gefahr des Relativismus zu erliegen oder auch jener, die anderen zu verteufeln, haben wir versucht, uns vollkommen und mutig der Güte und der Barmherzigkeit Gottes anzuschließen, die unsere menschlichen Kalküle übersteigt und nichts anderes will, als »DASS ALLE MENSCHEN GERETTET WERDEN« (1 Tim, 2,4). So wollten wir diese Synode in den Zusammenhang des Außerordentlichen Jubiläumsjahres der Barmherzigkeit einfügen, das die Kirche zu leben berufen ist, und diesen Zusammenhang lebendig erfahren.

Liebe Mitbrüder,

die Erfahrung der Synode hat uns auch besser begreifen lassen, dass die wahren Verteidiger der Lehre nicht jene sind, die den Buchstaben verteidigen, sondern die, welche den Geist verteidigen; die nicht die Ideen, sondern den Menschen verteidigen; nicht die Formeln, sondern die Unentgeltlichkeit der Liebe Gottes und seiner Vergebung. Das bedeutet keineswegs, die Bedeutung der Formeln – sie sind notwendig! – , der Gesetze und der göttlichen Gebote zu schmälern, sondern die Größe des wahren Gottes zu preisen, der an uns nicht nach unseren Verdiensten und auch nicht nach unseren Werken, sondern einzig nach dem unbegrenzten Großmut seiner Barmherzigkeit handelt (vgl. Röm 3,21-30; Ps 130; Lk 11,37-54). Es bedeutet, die ständigen Versuchungen des älteren Bruders (vgl. Lk 15,25-32) oder der eifersüchtigen Arbeiter (vgl. Mt 20,1-16) zu überwinden. Ja, es bedeutet, die Gesetze und die Gebote, die für den Menschen geschaffen sind und nicht umgekehrt (vgl. Mk 2,27), noch mehr zur Geltung zu bringen.

In diesem Sinn bekommen die gebührende Reue, die Werke und die menschlichen Anstrengungen eine tiefere Bedeutung, nicht als Entgelt für das ohnehin nicht käufliche Heil, das Christus uns am Kreuz unentgeltlich erwirkt hat, sondern als Antwort an den, der uns zuerst geliebt und uns um den Preis seines unschuldigen Blutes gerettet hat, als wir noch Sünder waren (vgl. Röm 5,6).

Die erste Pflicht der Kirche ist nicht die, Verurteilungen und Bannflüche auszuteilen, sondern jene, die Barmherzigkeit Gottes zu verkünden, zur Umkehr aufzurufen und alle Menschen zum Heil des Herrn zu führen (vgl. Joh 12,44-50).

Der selige Paul VI. hat dafür wunderbare Worten gefunden: »Wir können also denken, dass jede unsere Sünde oder Flucht vor Gott in ihm eine Flamme noch intensiverer Liebe entzündet, einen Wunsch, uns zurückzugewinnen und uns wieder in seinen Heilsplan einzufügen […] Gott offenbart sich in Christus als unendlich gut […] Gott ist gut. Und nicht nur in sich selbst; Gott – sagen wir es unter Tränen – ist gut für uns. Er liebt und sucht uns, er denkt an uns, kennt und inspiriert uns, und er erwartet uns: Er wird – wenn man das so sagen kann – glücklich sein an dem Tag, an dem wir umkehren und sagen: Herr, in deiner Güte verzeih mir! So wird also unsere Reue zur Freude Gottes.«[5]

Auch der heilige Johannes Paul II. bekräftigte: »Die Kirche lebt ein authentisches Leben, wenn sie das Erbarmen bekennt und verkündet […] und wenn sie die Menschen zu den Quellen des Erbarmens des Heilandes führt, welche sie hütet und aus denen sie austeilt.«[6]

Und auch Papst Benedikt XVI. sagte: »Die Barmherzigkeit ist in Wirklichkeit der Wesenskern der Botschaft des Evangeliums, sie ist der Name Gottes selbst […] Alles, was die Kirche sagt und vollbringt, zeigt die Barmherzigkeit, die Gott dem Menschen entgegenbringt und somit jedem von uns. Wenn die Kirche die Aufmerksamkeit auf eine verkannte Wahrheit oder ein verratenes Gut lenkt, so tut sie dies stets beseelt von der barmherzigen Liebe, damit die Menschen das Leben haben und es in Fülle haben (vgl. Joh 10,10)«.[7]

In diesem Licht und dank dieser Gnadenzeit, welche die Kirche erlebt hat, als sie über die Familie sprach und diskutierte, fühlen wir uns wechselseitig bereichert. Und viele von uns haben das Wirken des Heiligen Geistes erlebt; er ist der eigentliche Protagonist und Urheber der Synode. Für uns alle klingt das Wort „Familie“ nicht mehr wie vor der Synode, so dass wir in ihm bereits die Zusammenfassung ihrer Berufung und die Bedeutung des ganzen synodalen Weges mithören.[8]

In der Tat, die Synode abzuschließen, bedeutet für die Kirche, wieder wirklich „gemeinsam voranzugehen“, um in alle Teile der Welt, in jede Diözese, in jede Gemeinschaft und in jede Situation das Licht des Evangeliums, die Umarmung der Kirche und die Unterstützung durch die Barmherzigkeit Gottes zu bringen!

Danke!

*

FUSSNOTEN

[1] Vgl. Brief an den Großkanzler der „Pontificia Universidad Católica Argentina“ zum hundertjährigen Jubiläum der theologischen Fakultät, 3. März 2015.

[2] Vgl. Päpstliche Bibelkommission, Fede e cultura alla luce della bibbia. Atti della Sessione plenaria 1979 della Pontificia Commissione Biblica, Turin 1981; Zweites Vatikanisches Konzil, Dogm. Konst. Gaudium et spes, 44.

[3] Schlussdokument (7. Dezember 1085) in: Schlussdokument der Außerordentlichen Bischofssynode 1985 und die Botschaft an die Christen in der Welt, hg. vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz (Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls 68), Bonn 1985, Abschn. D, Kap. 7

[4] »Aufgrund ihres pastoralen Auftrags muss die Kirche immer aufmerksam auf die geschichtlichen Veränderungen und auf die Entwicklung der Mentalitäten bleiben. Selbstverständlich nicht, um sich ihnen zu unterwerfen, sondern um die Hindernisse zu überwinden, die sich der Annahme ihrer Empfehlungen und ihrer Weisungen entgegenstellen können« (Interview mit Kardinal Georges Cottier in: La Civiltà Cattolica, 3963-3964 [8. August 2015], S. 272).

[5] Homilie (23. Juni 1968): Insegnamenti VI (1968), 1177-1178.

[6] Enzyklika Dives in Misericordia, 13. Er sagte auch: »Im Ostergeheimnis […] erscheint uns Gott als der, der er ist: ein Vater mit zärtlichem Herzen, der angesichts der Undankbarkeit seiner Kinder nicht aufgibt und immer bereit ist zu verzeihen.« (Regina Caeli, [23. April 1995]: L’Osservatore Romano [dt.], 25. Jg., Nr. 17, S. 3; Insegnamenti XVIII, 1 [1995], 1035). Und den Widerstand gegen die Barmherzigkeit beschrieb er so: »Die Mentalität von heute scheint sich vielleicht mehr als die der Vergangenheit gegen einen Gott des Erbarmens zu sträuben und neigt dazu, schon die Idee des Erbarmens aus dem Leben und aus den Herzen zu verdrängen. Das Wort und der Begriff »Erbarmen« scheinen den Menschen zu befremden« (Enzyklika Dives in misericordia [30. November 1980], 2).

[7] Regina Caeli [30 März 2008]: L’Osservatore Romano [dt.], 38. Jg., Nr. 14, S. 1; Insegnamenti IV, 1 (2008), 489-490; und als er von der Macht der Barmherzigkeit spricht, sagt er: »Sie ist es, die dem Bösen eine Schranke setzt. In ihr drückt sich das ganz eigene Wesen Gottes aus – seine Heiligkeit, die Macht der Wahrheit und der Liebe« (Homilie am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit [15. April 2007]: L’Osservatore Romano [dt.], 37. Jg., Nr. 6, S. 2; Insegnamenti III, 1 [2007], 667).

[8] Eine akrostichische Analyse des Wortes „FAMIGLIA – Familie“ hilft uns, die Sendung der Kirche in ihren Aufgaben gegenüber der Familie zusammenzufassen (ein Buchstabenspiel, das leider in der Übersetzung nicht wiederzugeben ist [Anm. d. Übers.]).Formare – erziehen: die neuen Generationen dazu erziehen, die Liebe ernsthaft zu leben, nicht als einen individualistischen Anspruch, der sich nur auf das Vergnügen und auf die „Wegwerfmentalität“ gründet, sondern wieder an die echte, fruchtbare und dauerhafte Liebe zu glauben als den einzigen Weg, um aus sich herauszugehen, um sich dem anderen zu öffnen, um sich aus der Einsamkeit zu befreien; um den Willen Gottes zu leben; um sich voll zu verwirklichen; um zu begreifen, dass die Ehe der »Bereich [ist], in dem sich die göttliche Liebe offenbart; um die Heiligkeit des Lebens, eines jeden Lebens zu verteidigen; um die Einheit und die Unauflöslichkeit des ehelichen Bandes zu verteidigen als ein Zeichen der Gnade Gottes und der Fähigkeit des Menschen, ernsthaft zu lieben« (Homilie in der Messe zur Eröffnung der Synode [4. Oktober 2015]: L’Osservatore Romano [dt.] 45. Jg., Nr. 41, S. 3) und um die Ehe-Vorbereitungskurse zu nutzen als Gelegenheit, den christlichen Sinn des Ehesakramentes zu vertiefen.Andare – gehen: auf die anderen zugehen, denn eine in sich verschlossene Kirche ist eine tote Kirche; eine Kirche, die nicht aus der eigenen Umzäunung herausgeht, um alle zu suchen, aufzunehmen und zu Christus zu führen, ist eine Kirche, die ihre Sendung und ihre Berufung Lügen straft. Manifestare – kundtun: die Barmherzigkeit Gottes kundtun und sie verbreiten unter den notleidenden Familien, den verlassenen Menschen, den vernachlässigten Alten, den durch die Trennung der Eltern verletzten Kindern; unter den armen Familien, die ums Überleben kämpfen; unter den Sündern, die an unsere Türen klopfen, und unter den Fernstehenden; unter den Menschen mit Behinderungen und unter allen, die sich an Leib und Seele verletzt fühlen; unter den Paaren, die von Schmerz, Krankheit, Tod oder Verfolgung gequält sind. Illuminare – erleuchten: die Gewissen erleuchten, die oft von schädlichen und unterschwelligen Dynamiken eingekreist sind und die sogar versuchen, den Platz des Schöpfergottes einzunehmen – diese Dynamiken müssen enttarnt und bekämpft werden unter vollkommener Achtung der Würde jedes Menschen.Guadagnare – gewinnen: in Demut das Vertrauen in die Kirche, das aufgrund des Verhaltens und der Sünden ihrer eigenen Kinder ernstlich geschwunden ist, zurückgewinnen und wieder aufbauen; leider haben das negative Zeugnis und die Skandale, die von einigen Klerikern innerhalb der Kirche verübt wurden, ihre Glaubwürdigkeit verletzt und den Glanz ihrer Heilsbotschaft verdunkelt.Lavorare – arbeiten: intensiv arbeiten, um die gesunden Familien, die treuen Familien, die kinderreichen Familien, die ungeachtet der täglichen Mühen weiter ein bedeutendes Zeugnis der Treue zu den Lehren der Kirche und den Geboten des Herrn geben, zu unterstützen und zu ermutigen. Ideare – ersinnen: eine neue Familienpastoral ersinnen, die auf dem Evangelium beruht und die kulturellen Unterschiede respektiert; eine Pastoral, die fähig ist, die Frohe Botschaft in anziehender, froher Sprache zu vermitteln und den Herzen der jungen Menschen die Angst zu nehmen, endgültige Verpflichtungen einzugehen; eine Pastoral, die den Kindern eine besondere Aufmerksamkeit widmet, die die eigentlichen Opfer der familiären Risse sind; eine innovative Pastoral, die eine angemessene Vorbereitung auf das Ehesakrament durchführt und die bestehende Praxis einstellt, die sich oft mehr um den äußeren Anschein und die Formalitäten kümmert, als um eine Erziehung zu einer Verpflichtung, die das ganze Leben lang dauert.Amare – lieben: bedingungslos alle Familien lieben und besonders jene, die eine schwierige Zeit durchmachen – keine Familie darf sich allein oder von der Liebe bzw. von der Umarmung der Kirche ausgeschlossen fühlen; der wirkliche Skandal besteht in der Angst zu lieben und diese Liebe konkret zu zeigen.

© Copyright - Libreria Editrice Vaticana

(25. Oktober 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 25.10.2015 20:56

Cyberkrank: Psychiater warnt vor Gefahren des Smartphones vor allem bei der Jugend
Veröffentlicht: 25. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Der Psychiater Prof. Manfred Spitzer (Ulm) schlägt Alarm: Die ständige Nutzung digitaler Medien ruiniert die Gesundheit. „Das Smartphone ist heute das, was vor 70 Jahren die Zigarette war. Damals wusste keiner, wie gefährlich Rauchen ist, und als man es dann wusste, hat es noch mehr als ein halbes Jahrhundert gedauert, bis die Menschen etwas geändert haben“, sagte der 56-Jährige in einem Interview mit „Bild am Sonntag“. I-Phone



Nach seinen Worten sind Smartphones für zehn Prozent aller Unfälle verantwortlich. Sie erhöhten den Blutdruck, was zum Schlaganfall führen könne, lösten Stress aus, der das Risiko für Infektionen und Krebs erhöhe.

Nach seinen Angaben sind vor allem die Gefahren für Kinder und Jugendliche groß, denn ihre Gehirne seien noch im Wachstum und würden durch Online-Aktivitäten massiv in ihrer Entwicklung gestört. Eine aktuelle US-Studie zeige: „Jugendliche, die im Mittel 25 Stunden pro Woche im Internet aktiv sind, haben ein dreifach erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, verglichen mit Jugendlichen, die im Mittel vier Stunden surfen.“

Es bestehe auch die Gefahr der Cybersucht. Zu den Anzeichen dafür sagte Spitzer: „Man kann das Handy nicht weglegen, obwohl man das will. Man wird nervös, wenn man gezwungen wird, es zu tun.“ – Verzichte der Nutzer auf den Konsum, erhöhe sich sein Puls, bekomme er Panik, könne an nichts anderes mehr denken und werde aggressiv: „Das sind ähnliche Auswirkungen wie bei Alkoholikern, denen man die Flasche wegnimmt.“ – In Deutschland seien etwa acht Prozent der Jugendlichen von Cybersucht betroffen, in Südkorea schon 25 Prozent.

Junge Menschen schauten pro Tag im Schnitt 150-mal auf ihr Handy und könnten sich schlechter konzentrieren und Lerninhalte im Gedächtnis behalten. Spitzer rät deshalb Eltern, ihren Kindern weder Smartphone, Laptop oder Playstation zu kaufen.

Am 2. November erscheint das neue Buch des Psychiaters. Es trägt den Titel “Cyberkrank! Wie das digitalisierte Leben unsere Gesellschaft ruiniert“ (Droemer Verlag).

Quelle: http://www.idea.de

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