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von esther10 09.10.2015 00:42

Die FAZ übt deutliche Kritik an der Kanzlerin : “Demonstrative Zahlenvergessenheit”
Veröffentlicht: 9. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Hängt die Zukunft des Landes an einer Person?

Unter der Überschrift “Klare Linie?” veröffentlicht die Ausgabe der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” vom heutigen Freitag (9.10.) einen skeptischen Artikel von Christian Geyer, wie bereits der Untertitel “Nun wissen wir, wer unsere Kanzlerin ist” vermuten läßt. zeitungen



Der erwähnte Beitrag beginnt mit den Worten: “Nicht der Flüchtling ist das Problem, sondern seine große Zahl. Genauer: die große Zahl, in der er nicht nur gestern kam, sondern morgen kommen wird.”

Der Autor stellt klar, daß “demonstrative Zahlenvergessenheit” in der Flüchtlingspolitik einer Absage an die politische Vernunft gleichkomme.

Er fügt hinzu: “Genau das bringt die Leute derzeit in Rage”, denn: “Dass Angela Merkel, wie zuletzt bei „Anne Will“, die Zahlen für unwichtig erklärte, sie als „egal“ bezeichnete, stattdessen ihre autokratische Glaubensgewissheit (…) als demokratische Haltung und als Führungsqualität ausgibt – das ist das Gespenstische an der sogenannten klaren Linie der Kanzlerin.”

Auch “Wahngebilde” haben eine “klare Linie”…

Der Verfasser schreibt sodann, daß nicht nur Prinzipienfestigkeit, sondern mitunter auch “Wahngebilde” eine “klare Linie” hätten.

Christian Geyer zitiert Angela Merkel wie folgt: „Ich möchte mich an den Zahlen, an den Statistiken, die im Augenblick herumgereicht werden, jetzt gar nicht beteiligen.”

Er fügt hinzu: “Zahlen können, so versteht man die Regierungschefin, da nur unnötige Härten in die Diskussion bringen – und im Übrigen gebe es im Augenblick eher zu viele als zu wenige Zahlen.”

Der Autor schlußfolgert: “Sie, die Physikerin von Hause aus, hat sich idealistisch eingesponnen”, gefolgt von der sarkatischen Frage: ” Eine Kanzlerin auf NLP-Trip?”

Der unmißverständliche Beitrag schließt mit den Worten: “Man ist zunehmend beunruhigt, dass die Zukunft des Landes an einer Person hängen soll. Gespensterstunden häufen sich.”
https://charismatismus.wordpress.com/201...nvergessenheit/


von esther10 09.10.2015 00:38

Kanadischer Erzbischof: Laienpredigt und Frauendiakonat bedenken



2013 regte der deutsche Kardinal Walter Kasper an, über ein eigenes Diakoninnenamt nachzudenken, eine Art "Gemeinde-Diakonin". Diesem Vorschlag schloss sich der damalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, an.

Der kanadische Erzbischof Paul-Andre Durocher hat vor der Weltbischofssynode eine Öffnung des Ständigen Diakonates für Frauen vorgeschlagen. Diese solle sich allerdings nicht auf die Weihestufe, sondern auf das traditionelle frühkirchliche Amt des Diakons beziehen, sagte der Vorsitzende der Kanadischen Bischofskonferenz vor den delegierten Bischöfen aus aller Welt im Vatikan.

Zudem regte der Erzbischof von Gatineau an, über eine Predigterlaubnis für verheiratete Männer und Frauen nachzudenken. Ziel sei es, vor der Gemeinde Zeugnis über ihr Leben als Eltern und Eheleute abzulegen. Die betreffenden Laien müssten dabei gut vorbereitet und geistlich begleitet werden, so Durocher.

Eindringlich forderte der 61-jährige Kanadier die Synode zu einer Verurteilung häuslicher Gewalt auf. Immer noch hätten unzählige Frauen weltweit unter Diskriminierung und Gewalttaten durch Männer zu leiden.

Das Wort "Diakon" bedeutet "Diener". In der römischen Kirche der ersten Jahrhunderte wirkten Diakone in der Armen- und Krankenpflege oder als Gehilfen des Bischofs in der Gemeindeverwaltung und beim Gottesdienst. Seit dem fünften Jahrhundert verlor das Amt in der römischen Kirche an Bedeutung. Im Gegensatz zur orthodoxen Kirche wurde in der katholischen Kirche der Diakonat nun zu einer Durchgangsstufe für die Priesterweihe.

Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) belebte den Diakonat als Weiheamt neu: Seit 1968 können auch verheiratete Männer in der katholischen Kirche zu "Ständigen Diakonen" geweiht werden; sie streben also kein Priesteramt an. Ständige Diakone dürfen auch taufen und predigen, nicht aber die Messe lesen oder Beichte hören.

Auch Frauen waren in der frühen Kirche als Diakoninnen in speziellen Diensten der Gemeinde tätig, beispielsweise in der Glaubensunterweisung, der Armenfürsorge und der Arbeit mit Frauen. Sie hatten aber nach Einschätzung vieler Kirchenhistoriker keine Funktion am Altar. In der lateinischen Westkirche sind Diakoninnen vom sechsten bis ins 13. Jahrhundert bezeugt. In der Ostkirche lebte die Tradition der Diakoninnen weiter.

Unter Berufung auf die gleiche Würde der Frauen und das Priestertum aller Gläubigen wurden nach dem Zweiten Vatikanum auch in der katholischen Kirche Forderungen nach einer Diakoninnenweihe von Frauen laut. Die Würzburger Synode der westdeutschen Bistümer (1972-1975) appellierte an den Papst, "die Frage des Diakonats der Frau entsprechend den heutigen theologischen Erkenntnissen zu prüfen". Die Deutsche Bischofskonferenz lehnte eine Diakoninnenweihe immer wieder mit dem Argument ab, dass eine Teilhabe von Frauen am priesterlichen Weiheamt nicht möglich sei.

2013 regte der deutsche Kardinal Walter Kasper an, über ein eigenes Diakoninnenamt nachzudenken, eine Art "Gemeinde-Diakonin". Diesem Vorschlag schloss sich der damalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, an.

von esther10 09.10.2015 00:34

Freitag, 9. Oktober 2015
Kardinal Kasper schwingt Fundamentalismus-Keule


Kardinal Walter Kasper ist dazu übergegangen, reichlich untheologische Argumente zur Durchsetzung seiner Theorien über Ehe und Familie zu verwenden: Nun verunglimpft er seine Gegner als „Fundamentalisten“.

In einem Interview mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ behauptet Kardinal Kasper, manche würden einzelne Passagen der Bibel entnehmen, um ihre Positionen zu rechtfertigen.

Da kann man nur den Kopf schütteln.

Kardinal Kasper nimmt offenbar seine Kritiker nichts ernst: Schon etwa 17 Kardinäle haben in langen Ausführungen erklärt, wieso seine Thesen hinsichtlich der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene falsch sind und der katholischen Lehre widersprechen. Etliche Erzbischöfe, Bischöfe und namhafte Theologen haben sich ebenfalls in langen und detaillierten Traktaten geäußert. Mehrmals bekam er Post von der Glaubenskongregation zu diesem Thema!

Auf diese Erwiderungen hat der deutsche Kardinal bislang nicht geantwortet.

Einwände gegen seine Thesen, die er selber wohl für genial hält, sind ihm also völlig gleichgültig. Kardinal Kasper zeigt hiermit einen verblüffenden Starrsinn.

Nun nimmt er Zuflucht zur "Fundi-Keule" und behauptet unfair, seine Gegner seien des Fundamentalismus verdächtig.

Kardinal Kasper weiß sehr wohl, dass das Wort „Fundamentalismus“ negativ belegt ist und in der Regel dann verwendet wird, wenn man jemand öffentlich komplett diskreditieren will.

Kein seriöser Gesprächspartner benutzt deshalb diesen Begriff leichtfertig.

Zudem hat Papst Franziskus die Synodenteilnehmer gebeten, brüderlich miteinander umzugehen.

Kardinal Kasper, der ständig von Barmherzigkeit redet und darüber sogar ein Buch geschrieben hat, ist aber offenbar lediglich daran interessiert, seinen Willen durchzusetzen.

Der „Corriere della Sera“ bezeichnet Kardinal Kasper als einen „Orientierungspunkt der Reformkatholiken“.

In gewisser Weise hat die Zeitung sogar Recht: Der Linkskatholizismus besitzt in der Tat keine Argumente, denn im Grunde strebt er die Dekonstruktion des katholischen Lehramtes an.

Die Linkskatholiken wollen also das katholische Lehramt letztlich abschaffen. Weil sie aber eine Anhängerschaft zur Durchsetzung ihrer Ziele benötigen, formulieren sie Thesen (streng genommen sind das Sophismen), die bei den kirchenfernen Menschen gut klingen. Nur bei diesen sowie bei naiven oder "progressiven" Reformkatholiken finden sie Anklang. Deshalb passen sie ihre Ansichten mit der Zeit immer mehr dem modernen Zeitgeist an. Wenn ihre Argumentationsstrategie dann aber versagt, greifen sie zu Totschlagargumenten wie eben der Fundamentalismus-Keule.

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 09:42
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

von esther10 09.10.2015 00:29

Wir brauchen ein anderes Bild vom Lernen


Heute abend wird NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann bei der Diskussionsrunde „Nachhaltig und gut“ von RWE Stiftung und Cicero über nachhaltige Bildung sprechen. Im Interview erklärt sie, warum wir uns von PISA-Ergebnissen nicht verrückt machen lassen sollten


7 Kommentare
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Frau Löhrmann, kann Wissenserwerb in unseren Schulen heute überhaupt noch nachhaltig sein – so schnell, wie sich unsere Wissensgesellschaft verändert?
Ja, aber dazu brauchen junge Menschen „Ankerpunkte des Lernens“. Die müssen wir ihnen zuerst vermitteln, damit sie mit der Wissensflut umzugehen lernen und sich die Welt erschließen können. Einen entsprechenden Paradigmenwechsel hin zur Kompetenzorientierung hat die Bildungspolitik auch bereits vollzogen. „Kinder sind nicht Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entfacht werden müssen“, hat Francois Rabelais gesagt. So müssen wir die Lernprozesse heute anlegen. In Deutschland haben wir leider zu oft noch das Bild des „Nürnberger Trichters“ vor Augen.

Sie meinen...
...das Bild mit dem Kopf eines Kindes und einem Trichter darüber, in den von oben Formeln, Zahlen und Buchstaben fallen – ausgehend von der Idee, dass junge Menschen schon durchs Leben kämen, wenn man ihnen zehn bis zwölf Jahre Wissen eintrichtere. Das ist einfach vollkommen überholt – daher brauchen wir ein anderes Bild vom Lernen.

Sie sprachen von der Kompetenzorientierung. Welches sind die drei wichtigsten Kompetenzen?
Zunächst natürlich die Grundkompetenzen Lesen, Schreiben, Rechnen. Sie braucht man auch in digitalen Zeiten. Dann ist mir die Fähigkeit zum vernetzten Denken ganz wichtig: Was hat also zum Beispiel eine spezielle physikalische Einsicht mit anderen technischen Fortschritten und darauf folgenden wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklungen zu tun? Sich solche Zusammenhänge klar zu machen, ist viel lehrreicher, als nur die einzelnen Fakten zu kennen.

Und zuletzt will ich noch einen anderen Punkt nennen, den man mit „Zuversichtskompetenz“ umschreiben könnte. Kinder und Jugendliche sollten lernen, dass das, was sie tun, die Gesellschaft beeinflussen kann, damit sie sich nicht ohnmächtig fühlen. Gerade in unserer sich so schnell wandelnden Welt ist diese Zuversichtskompetenz ganz wichtig: Kinder und Jugendliche lernen, sich als verantwortliche junge Menschen in der Gesellschaft zu bewegen und selbst etwas zu bewegen.

Wie nachhaltig ist das deutsche Bildungssystem? Die Ergebnisse vieler aktueller Bildungstests wie PISA lassen vermuten, dass es da Nachholbedarf gibt.
Unser Bildungssystem befindet sich zurzeit stark im Wandel. Manches ist da leider sehr kurzatmig und nicht nachhaltig. Keine Frage, wir brauchen Tests wie PISA, um eine Einschätzung zu bekommen, wo wir stehen. Aber wir sollten uns bewusst sein, dass solche Tests nie wirklich konkrete Aussagen liefern zur Leistungsfähigkeit einzelner Schulen oder Kinder. Denn sie verstehen sich immer mit Blick auf das gesamte Schulsystem und bilden dann einen Durchschnittswert.

Helfen solche Tests überhaupt bei einer Weiterentwicklung des Bildungssystems, die man als „nachhaltig“ bezeichnen könnte?
Wir brauchen diese Schulleistungsuntersuchungen, müssen sie aber immer auch differenziert betrachten. Allein auf die Daten zu gucken, ist nicht sonderlich hilfreich, weil sie eben immer nur Durchschnitte abbilden. Es muss darum gehen, die Hintergründe zu verstehen – was auch zum Nachhaltigkeitsgedanken passt. Außerdem brauchen wir einen Paradigmenwechsel: Statt nur zu fragen, wo es Schwächen gibt, sollten wir mehr auf Stärken gucken – auf das, was unsere Schulen und die Schülerinnen und Schüler schon ganz gut können, um daran anzuknüpfen und aus der Haltung heraus ermutigend weiteres Lernen, Können und weiteren Kompetenzerwerb herauszuarbeiten.

Wie muss sich Schule strukturell ändern, um diesen weiteren Kompetenzerwerb zu ermöglichen?
Ganz wichtig ist der Wandlungsprozess zur Ganztagsschule mit mehr Lern-, Förder- und Entwicklungszeit und damit verbunden ganzheitlicherem und stärkenorientiertem Lernen. Die deutsche Nachkriegsschule basierte auf 45-minütigen Frontaleinheiten mit einer Lehrerin oder einem Lehrer, Schulschluss am Mittag und Hausaufgaben daheim am Nachmittag. Das Modell ist veraltet. Heute wissen wir, dass wir quasi ein Dorf brauchen, um ein Kind zu erziehen. Dieses Leitbild, das als Sprichwort aus dem afrikanischen Kulturkreis stammt, muss zunehmend in unseren Schulen greifen. Wir brauchen mehr multiprofessionelle Teams, das heißt, die Zusammenarbeit verschiedener Professionen in der Schule zum Wohle der Schülerinnen und Schüler.

Welchen Herausforderungen sehen Sie für unseren Bildungssektor im interkulturellen Kontext – gerade angesichts der derzeitigen Flüchtlingssituation?
Hier ist mir die Frage der Haltung sehr wichtig: Die Anzahl der Flüchtlinge, die zurzeit zu uns kommen, ist zweifelsohne eine große Herausforderung für Deutschland. Aber wir sollten jenseits davon sehen, dass diese Zuwanderung eine große Chance für unsere schrumpfende Gesellschaft darstellt. Umso wichtiger ist es, die Menschen zu qualifizieren und gut auszubilden, um dieses Potenzial gewinnbringend für unsere Gesellschaft zu heben.
http://www.cicero.de/berliner-republik/i...om-lernen/59953

*

SCHULEN ERZIEHEN ELTERN
Wenn die Angstgesellschaft ihre Kinder einschult
VON MARIE AMRHEIN 13. SEPTEMBER 2015
picture alliance
Zwei Mädchen gehen mit Schultüten zu ihrem ersten Schultag in die Schule.
Auf den letzten Metern allein: Eltern verpflichten sich, ihre Kinder vor dem Schulgebäude zu verabschieden.
Kolumne: Stadt, Land, Flucht. Schulleiter wappnen sich gegen elterliche Überfürsorge. Ein Vertrag untersagt nun den Eltern die ständige Überwachung ihrer Kinder. Doch die Angst der Mütter erstreckt sich nicht nur auf den Nachwuchs: Sie sorgen sich auch um die Bewertung der anderen


11 Kommentare
Das habe ich nicht erwartet. Dass mich das alles so aufregen würde, diese Geschichte mit der Schultüte. Diese zwei dünnen Beinchen, die seit einer Woche unter dem riesigen Ranzen hervorschauen, wenn sie neben mir in Richtung Schulbus traben. Ich liege nachts wach, tagsüber bin ich aufgekratzt, komme mir vor, als müsste ich selbst wieder in die Schule. Es ist eine Mischung aus euphorischer Freude, aus Stolz und aus Furcht.

Wenn alle anderen Grundsätze relativ geworden sind, ist die Angst das letzte absolute Prinzip, schreibt Heinz Bude. Der Soziologe bescheinigt uns in seinem Buch den Status einer „Gesellschaft der Angst“. Schon Ulrich Beck skizzierte 1986 die Risikogesellschaft und sein Kollege Niklas Luhmann sagte der Angst in den 80ern eine große Zukunft voraus. Wie also fühlt es sich an, wenn diese vor Furcht zerfressene Nation ihre Kinder einschult? Willkommen in meinem neuen Leben als Mutter eines Schulkindes, in einem Leben zwischen Kiss-and-Go-Zone und Helikopterlandebahn.

Die Schulleiterinnen haben sich dieses Jahr gewappnet gegen uns, gegen den Ansturm der Überbehütenden. Nicht noch einmal soll, wie im vergangenen Jahr an der Stuttgarter Schillerschule passiert, der Unterricht zum Erliegen kommen, durch Ranzen tragende oder quer parkende Eltern oder durch Belästigungen der Lehrer. Josef Kraus, lange Jahre Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, unterscheidet schon länger zwischen Eltern, die wahlweise als Transport-, Rettungs- oder Kampfhubschrauber fungieren.

So hatte ich am ersten Schultag in einem mir vorgelegten Vertrag zu belobigen, dass ich in Zukunft der „Einschätzung der Lehrkräfte und Pädagoginnen“ vertraue, mein Kind „selbstständig und eigenverantwortlich zum Klassenraum gehen“ lasse, vor allem aber „die Privatsphäre der Lehrkräfte“ achten „und bei Gesprächsbedarf über das Heft Kontakt“ aufnehmen werde. Ich verabschiedete meine Tochter am ersten Tag in der mancherorts sogenannten Kiss-and-Go-Zone VOR dem Schulgebäude, wie es uns die Lehrerin eingebläut hatte, holte sie am Mittag nicht wieder ab, sondern ließ sie stattdessen im Bus alleine nach Hause fahren und verwahrte mich den zahlreichen Entführungsgeschichten der anderen Eltern.

Angst vor der eigenen Bewertung

Jene Väter und Mütter, die den Erzieherinnen in der Kita schon das Leben zur Hölle gemacht haben, wechseln nun auf die Grundschule. Es sind Mitdreißiger, so schreibt Bude, die immer kurz davor stünden, alles was ihnen lieb und teuer ist, zu verlieren. Sie haben perfide Helikoptertendenzen entwickelt, weil für sie die Beziehung zu den eigenen Kindern, so entwickelt es der Soziologe, das einzige sei, was Bestand hat. Es sei nämlich die eine Bindung, „die von keiner der beiden Seiten gekündigt werden kann." Dazu kommt, dass auch noch jedes vierte Kind ein Einzelkind ist, es gibt da keine Reserve.

Und dann, so bemerke ich mit Erstaunen, gibt es nicht nur die Angst, dass dem eigenen Kind etwas zustoßen könnte. Meine Aufregung hat noch einen anderen Grund: Nicht nur meine Tochter wird nun bewertet – zum ersten Mal. Ich bin es, die bewertet wird. Als Mutter. Plötzlich ist es nicht mehr mein Job, sind es nicht meine Artikel, die beurteilt werden. Sind es nicht die Leser, die ich ein bisschen zu kennen glaube, mit denen ich direkt kommunizieren kann. Nein, nun gibt es da fremde Lehrer, die ich nicht zu Gesicht bekomme, mit denen meine Tochter alles alleine ausmacht. Ich kann nichts ausrichten, soll es auch nicht. So habe ich es ja unterschrieben.

So stehe ich am Morgen zwischen nebligen Weiden und schaue dem Schulbus hinterher. Ich bin raus, habe da ein Projekt auf die Rampe geschoben, ein System, das nun alleine laufen soll. Kann. Muss.

Das macht mich ziemlich nervös.

von esther10 09.10.2015 00:28

50.000 zu Ehepaar-Heiligsprechung erwartet


Franziskus erhebt französische Eltern der heiligen Therese von Lisieux zur Ehre der Altäre

SYNODE 08.10.2015, 13:31 Uhr Vatikan/Frankreich/Papst/Kirche/Bischofssynode/Heiligsprechung/Martin
Vatikanstadt, 08.10.2015 (KAP) Am dritten Sonntag der Bischofssynode - 18. Oktober - wird mit Louis und Zelie Martin erstmals in der Geschichte der Kirche ein Ehepaar heiliggesprochen, das nicht aus Hass auf den Glauben getötet wurde. Papst Franziskus leitet um 10.30 Uhr die Feier auf dem Petersplatz, zu der mehr als 50.000 Pilger erwartet werden. Sie soll das religiöse Hauptereignis bei der Synode sein, die am 25. Oktober zu Ende geht.

Die französischen Eheleute Louis Martin (1823-1894) und Zelie Martin geb. Guerin (1831-1877) sind die Eltern der heiligen Therese von Lisieux. Der zeitliche Zusammenfall mit der Bischofssynode über die Familie, die derzeit im Vatikan tagt, ist kein Zufall. Eheleute wurden in den vergangenen 500 Jahren nur gemeinsam heiliggesprochen, weil sie als Märtyrer starben, nicht weil sie als Eheleute vorbildlich lebten.

In der Basilika Santa Maria Maggiore sind während der Synode die Reliquien des Ehepaars Martin und der heiligen Therese von Lisieux ausgestellt. Die Heiligsprechungen unterstreichen ein zentrales Anliegen dieser Bischofsversammlung: eine Kirche, die weniger belehrt und verurteilt, die mehr hilft, wirbt und motiviert, wenn es um Ehe und Familie geht. Als beste Motivation gelten dabei Vorbilder. Bislang musste man sehr weit zurückgehen, um hier für Ehepaare fündig zu werden: Benedikt XVI. etwa verwies in seiner Botschaft an den Weltfamilientag in Mexiko-Stadt 2009 auf den römischen Senator Gordiano und seine Frau Silvia aus dem sechsten Jahrhundert, die Eltern von Papst Gregor dem Großen.

Glaubenszeugnis in antikirchlicher Zeit

Die Martins lebten in einer für Frankreich innenpolitisch überaus turbulenten Zeit, als Napoleon III. zum Rücktritt gedrängt wurde und die - agnostisch-antikirchliche - Dritte Republik proklamiert wurde. Louis Martin war Juwelier und Uhrmacher Louis Martin und seine Verlobte Zelie war Spitzenerzeugerin. Beide stammten aus religiösen Familien.

Die 1858 eingegangene Ehe, der neun Kinder entstammten, musste mehrere Prüfungen durchstehen: Drei Kinder starben im Kleinkindalter, ein Mädchen mit fünf Jahren; übrig blieben fünf Töchter, die teilweise auch von schweren Krankheiten heimgesucht wurden. Als die Mutter Zelie 1877 mit nur 46 Jahren an einem Brusttumor starb, zog der Witwer mit seinen Töchtern nach Lisieux und widmete sich ganz deren Erziehung. Alle Töchter folgten, vom Vater unterstützt, der Berufung zum Ordenseintritt. Louis Martin starb 1894 nach einem langen Leiden an Arteriosklerose, Lähmungen und starken geistigen Beeinträchtigungen.

Die heilige Therese von Lisieux sagte selbst über ihre Eltern: "Der liebe Gott hat mir einen Vater und eine Mutter gegeben, die mehr des Himmels als der Erde würdig waren." Der fromme Lebenswandel der Eltern bildete die Grundlage für die Berufung all ihrer Töchter in den Ordensstand.

Die Verbindung Ehe-Ordennstand-Heiligkeit existiert bereits im Heiligenkalender: Heilige Frauen, deren Ehemänner durch ihren frühen Tod den Weg für ein Ordensleben freimachten.

Das Heligsprechungsverfahren der Martins stand deshalb zuerst im Verdacht, hier gehe es wiederum um den Ordens-Konnex: Sie würden nur heiliggesprochen, weil sie die Eltern einer Heiligen seien. Doch bereits im Rahmen der Seligsprechungsfeier im französischen Lisieux wurde diese Mutmaßung 2008 ausdrücklich zurückgewiesen.

von esther10 09.10.2015 00:26

Familiensynode

Mühsame Diskussionen und erste Ergebnisse

http://www.br.de/themen/religion/familie...atikan-100.html

Es geht um Bioethik, die Definition von Familie und regionale Unterschiede in der Genderfrage: das sind nur einige der Themen, die die Teilnehmer in den ersten Tagen der Familiensynode in Rom diskutieren. "Spannend aber auch anstrengend" empfindet Abtpräses Jeremias Schröder OSB die Arbeit als Synodenvater.
Von: Elisabeth Möst


Synode, 9.10. 2015 | Bild: picture-alliance/dpa/Fabio Frustaci/Eidon

Der Benediktinerabt diskutiert in Sprachgruppe "Englisch C" zusammen mit Bischöfen u.a. aus den USA, Australien, Neuseeland, Myanmar, Irland, Nigeria, den Philippinen, "fast eine Synode im Kleinen". Von anfänglicher Unsicherheit oder Lagerbildung spürt Abt Jeremias in den Kleingruppen nichts mehr. Es herrsche ein lebendiger Austausch. Seine Gruppe sei "radikal" und entschlacke die Arbeitsgrundlage, das sogenannte "Instrumentum laboris". Einige Absätze werden ganz gestrichen, andere ergänzt. Eine große Freiheit, aber der Benediktinerabt sieht auch, dass es eine kaum zu bewältigende Aufgabe wird, die vielfältigen Ergebnisse aus 13 Sprachgruppen "unter einen Hut" zu bringen.

"Für mich ist es ein echtes Abenteuer, an der Familiensynode teilzunehmen. Ich habe mich sehr über die Wahl gefreut. Hier sein zu dürfen ist ein Privileg, aber auch eine große Verantwortung."

Abtpräses Jeremias Schröder OSB

Bischofssynode 2015
Aufbruch mit Hürden
Die katholische Kirche versucht unter Papst Franziskus den Weg der Modernisierung zu beschreiten. Doch dieser ist bislang steinig und völler Hürden. Der Dialog zwischen den Bischöfen und Kardinälen ist schwierig, zu groß sind die Unterschiede zwischen Reformern und Konservativen.

Von: Jan-Christoph Kitzler
Stand: 02.10.2015

Katholische Kirche und der Papst | Bild: picture-alliance/dpa

Die katholische Kirche hat ein großes Problem mit Homosexuellen und der Katechismus, in dem die Kirchenlehre zusammengefasst ist, lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Homosexuelle Handlungen werden dort als eine der Hauptsünden gegen das Gebot der Keuschheit gebrandmarkt. Dennoch lehrt die Kirche, Homosexuellen mit so wörtlich

"Achtung, Mitleid und Takt“ zu begegnen. Homosexuelle Neigungen bezeichnete Joseph Ratzinger 1986, als Präfekt der Glaubenskongregation, immerhin nur als "objektiv ungeordnet“.

Streitthema Homosexualtät
Synode 2015 | Bild: picture-alliance/dpa/Fabio Frustaci/Eidon zur Übersicht
WEBSPECIAL
Familiensynode 2015

Mühsame Diskussionen und erste Ergebnisse

"Spannend aber auch anstrengend" empfindet Abtpräses Jeremias Schröder OSB die Arbeit als Synodenvater. Die Diskussionen beginnen bereits beim Begriff "die Familie". Was sonst auf der Synode und darum herum passiert, erfahren Sie hier in unserem Online-Dossier. [mehr - Religion | zur Übersicht: Familiensynode 2015 - Mühsame Diskussionen und erste Ergebnisse ]

Dennoch sorgt das Thema für Diskussionsstoff und vor der Bischofssynode haben sich vor allem Vertreter aus dem Lager der Konservativen in Stellung gebracht. Kurienkardinal Robert Sarah aus Guinea zum Beispiel, der im Vatikan die Behörde für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung leitet, lässt sich mit den Worten zitieren: Homosexualität sei "kein Problem der Kirche, sondern der Menschheit“ und außerdem ein "Rückschritt der Kultur und Zivilisation“.

http://www.br.de/themen/religion/familie...atikan-100.html

Aber auch Kirchenvertreter, die als eher gemäßigt gelten, werden bei diesem Thema deutlich: als im Frühjahr die Iren für eine Zulassung von eingetragenen gleichgeschlechtlichen Partnerschaften stimmten, nannte Kardinalstaatsekretär Pietro Parolin das eine "Niederlage der Menschheit.“

Katholische Kirche und der Papst | Bild: picture-alliance/dpa
"Wenn eine Person schwul ist, Gott sucht und guten Willens ist: wer bin ich sie zu verurteilen?"
Papst Franziskus

Bei der außerordentlichen Familiensynode im Herbst letzten Jahres bekam der Satz, dass man Frauen und Männern mit homosexuellen Tendenzen mit Achtung und Feingefühl aufnehmen müsse, keine Zweidrittelmehrheit der versammelten Bischöfe. Dass Homosexuelle auch wertvolle Mitglieder der katholischen Kirche sein können, wird von vielen Kirchenoberen bezweifelt. Vor der Bischofssynode fand in Rom ein Treffen konservativer Katholiken statt, bei dem über homosexuelle Neigungen wie über eine Krankheit gesprochen wurde, die heilbar sei. Dabei waren auch zwei Kardinäle, die an der Synode teilnehmen. Aber an der katholischen Lehrmeinung zu Homosexuellen hat das bislang noch nichts geändert.

Bischofssynode 2015
Archivbild von Papst Paul VI. | Bild: picture-alliance/dpa
Papst Paul VI. forderte vor 50 ahren mehr Dialog innerhalb der Kirche und schuf die Bischofssynode.

Bischofssynoden sind eine Erfindung des 2. Vatikanischen Konzils. Vor ziemlich genau 50 Jahren bestimmte Papst Paul VI., dass Papst und Bischöfe öfter miteinander reden sollten und über allgemeine Themen der katholischen Kirche beraten. 16 Mal sind Bischöfe seitdem in Rom zu Synoden zusammengekommen und mehrmals auch zu lokal begrenzten Synoden.

http://www.br.de/themen/religion/familie...atikan-100.html

Während aber zu einem Konzil alle Bischöfe der Weltkirche eingeladen werden, beraten Bischofssynoden im kleineren Kreis: rund 300 Bischöfe kommen dieses Mal nach Rom, die Bischofskonferenzen haben je nach Zahl der Kirchenmitglieder Delegierte entsandt, auch die Behördenchefs im Vatikan, meist Kardinäle, nehmen teil, ebenso 10 Vertreter der Orden. Papst Franziskus hat weitere rund 100 Bischöfe und Laien eingeladen –

dazu gehören auch 17 Ehepaare, die den unverheirateten katholischen Würdenträgern von ihren Erfahrungen berichten sollen. Denn immerhin hat dieses Treffen das etwas sperrige Thema: "Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute".


Entscheiden kann eine Bischofssynode – im Unterschied zu einem Konzil - nichts. Sie ist nur ein Beratungsgremium des Papstes. Der veröffentlicht hinterher ein so genanntes nachsynodales apostolisches Schreiben. Was darin steht, ist seine Entscheidung und auch, ob die Diskussionen auf einer Bischofssynode die Lehre der katholischen Kirche verändert. In der Vergangenheit seien von Synoden wichtige Impulse ausgegangen, heißt es aus Vatikankreisen.

Homosexualität | Bild: picture-alliance/dpa

Papst Franziskus hat sich vorgenommen, das Kollegialprinzip zu stärken. Er will, dass in seiner Kirche mehr diskutiert wird. Ob es allerdings so klug war, sich dafür eines der größten Minenfelder der kirchlichen Lehre auszusuchen, ist fraglich. Bei den Themen wie Homosexualität und dem Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen beispielsweise tun sich tiefe Gräben zwischen Konservativen und Reformern auf, die vor Beginn der Synode immer tiefer wurden. In den drei Wochen, die die Bischofssynode dauert, geht es sicher nicht immer harmonisch zu.

Wie umgehen mit gescheiterten Ehen?

Das Sakrament der Ehe ist für die katholische Kirche unauflöslich. Scheidungen verurteilt der Katechismus, in dem die Lehre der Kirche zusammengefasst wird, als "Verstoß gegen die Würde der Ehe“. Richtig ernst aber wird es, wenn Geschiedene wieder heiraten wollen. Dann schließt die katholische Kirche sie von den Sakramenten aus, der Empfang der Heiligen Kommunion ist dann beispielsweise nicht mehr möglich.

http://www.br.de/themen/religion/familie...atikan-100.html

Bereits auf der außerordentlichen Familiensynode im Herbst letzten Jahres hatten die Teilnehmer über eine Änderung der strengen Regeln gestritten und waren zu keiner Einigung gekommen. Kirchenvertreter, die für eine Änderung der Regeln sind, argumentieren, dass man ja auch unverschuldet geschieden werden kann, und dass es möglich sein muss, mit einer Ehe zu scheitern, neuanzufangen und trotzdem am Leben der Gemeinde teilzunehmen.

Weg der "katholischen Scheidung"

Ehe und Scheidung | Bild: picture-alliance/dpa

Ehe ist ein heiliges Gut der katholischen Kirche und gehört besonders geschützt. Konservative fürchten einen Werteverfall durch eine Aufweichung.

Die Kirche dürfe niemanden ausschließen. Die Bewahrer der Lehre befürchten den Dammbruch und dass, wenn die Kirche in diesem Punkt nachgibt, die katholische Morallehre als Ganze aufgeweicht wird. Zugeständnisse an die Lebenswirklichkeit vieler Menschen gelten als Anbiederung an einen Zeitgeist, der mit der katholischen Morallehre nichts zu tun habe. Schon vor der Synode ist der Ton der Diskussion deutlich schärfer geworden, was darauf schließen lässt, dass sich während der Beratungen auch hier tiefe Gräben auftun.

Papst Franziskus hat vor ein paar Wochen immerhin versucht, Dampf aus dem Kessel zu lassen, in dem er Regelungen erließ, nach denen das Verfahren zur Annullierung einer Ehe deutlich vereinfacht wird. Darüber hatten die Bischöfe schon vor einem Jahr beraten. Denn wenn eine Ehe im katholischen Sinn nie bestanden hat, gibt es auch kein Problem bei einer erneuten Heirat. Dass diese Regelung eine "Scheidung auf katholisch“ sei, hat der Papst inzwischen zurückgewiesen.

Und ob das eine Lösung für viele Katholiken ist, deren Ehen scheitern, und die dennoch ihren Glauben in ihrer Gemeinde leben wollen, darf bezweifelt werden.
http://www.br.de/themen/religion/familie...atikan-100.html

***



Afrikanischen Bischöfe werfen schnellen Schlag auf 'ideologischen Kolonisierung'



Öffnungs Messe für die Bischofssynode über die Familie, 8. Oktober, 2015 Credit: Mazué / catholicnews.org.uk.
Durch Elise Harris

Vatikanstadt, 8. Oktober 2015 / 10.38 (CNA / EWTN Nachrichten) .- heftige Kritik des Westens imposanten säkularen Werte auf Afrika im Austausch gegen Hilfe erwies sich als ein Thema aus Bischöfen des Kontinents, wie der Vatikan Synode über die Familie Auftakt der ersten Woche.

Von Pressekonferenzen zu Einzelinterviews äußerte mehrere Prälaten Sorge über das, was Franziskus hat "ideologische Kolonisierung", in der westlichen Nationen haben die Akzeptanz des Gesetzgebers zugunsten Homosexuell Rechte und die "Ehe" Kontingent auf eine finanzielle Unterstützung aus bezeichnet.

"Es ist eine Sache, dass die afrikanischen Bischöfe sind sehr, sehr bewusst," Cardinal Wilfred Napier aus Südafrika sagte Journalisten 7. Oktober.

"Was wir hier sprechen ist, wenn Länder gesagt, wenn Sie bestimmte Gesetze zu verabschieden, du wirst doch nicht um Beihilfen von den Regierungen oder Hilfsorganisationen zu bekommen", sagte er und wies auf die Gefahr der "politische Kolonisierung" durch eine ersetzt " andere Art von Kolonisation. "

Die diesjährige Synode über die Familie, die von Oktober 04 bis 25 läuft, ist der zweite und größere von zwei derartigen Versammlungen statt im Laufe eines Jahres zu nehmen. Wie sein Vorläufer 2014 wird der Schwerpunkt der 2015 der Bischofssynode die Familie, dieses Mal mit dem Thema sein: ". Die Berufung und Sendung der Familie in der Kirche und der modernen Welt"


Kardinal Napier hielt das Beispiel der Obama-Regierung, insbesondere der Besuch des Präsidenten nach Kenia im Juli. Während seines zweitägigen Reise in das Land sprach Obama heraus über die Bedeutung der Homosexuell Rechte, obwohl Anfragen von Führern Kenias, das Thema nicht anzusprechen. Homosexuelle Handlungen sind illegal in Kenia, sowie mehreren anderen afrikanischen Ländern. Hillary Clinton als Außenministerin nach Afrika "viel die gleiche Nachricht wiederholt" als auch, fügte er hinzu.

In einem 8. Oktober Interview mit CNA, Erzbischof John Baptist Odama von Gulu und Präsident der Ugandischen Bischofskonferenz nannte die Tat "Verbrecher," und sagte, Ideologien muss nie eine Beihilfe, die dazu bestimmt ist, Leben zu retten befestigt werden.

"Die Frage der Homosexualität nicht mit Sprichwort", wenn Sie dies nicht akzeptieren wir Ihnen nicht helfen, "das kriminelle ist verknüpft werden, ich nenne es kriminell," sagte er.

"Aid sollte nicht mit ideologischen Annahme oder Ablehnung verknüpft werden. Hilfe ist für das menschliche Leben zu retten. Wenn Sie es an Ideologie es widersprüchlich wird eine Verknüpfung ... es ist selbstzerstörerisch. "

Menschen müssen ohne Bedingungen geknüpft geholfen werden, sagte Erzbischof Odama, fügte hinzu, dass das Überleben des menschlichen Lebens ", ist von größter Bedeutung", und dass die Familie vorhanden ist genau auf das menschliche Leben zu fördern.

"Jede andere Gesellschaft, alle anderen Gruppen an anderer Stelle sollte vorhanden sein, um das Leben fördern und schützen das Leben, so dass, falls sie beabsichtigt, um das Leben zu schützenden beschränken oder auf eine bestimmte Art zu denken, dann laufen wir kurz akzeptiert werden", sagte er.

"So jede mögliche Ausgabe gegen das menschliche Leben ist eine Frage, gegen die Menschheit im Allgemeinen."

In einem 8. Oktober Pressekonferenz mit Journalisten, Erzbischof Charles Palmer-Buckle aus Accra, Ghana, klagte, wie einige europäische Länder unter Druck gesetzt Afrika zu akzeptieren Gesetzgebung begünstigt Homosexuell "Ehe" nach Franziskus machte seine 2013 "Wer bin ich, um zu beurteilen?" Kommentieren Weg von Rio de Janeiro zurück in Bezug Homosexuell Menschen authentisch sucht Christus.


Der Kommentar, sagte er, "hatte enorme Auswirkungen in unserem Land (Ghana)," und dazu aufgefordert einem europäischen Land - die er als Britannien identifiziert - "um uns zu sagen, dass, wenn wir dies nicht Homosexuell Ehen und den Rest übernehmen, sei nicht so gewesen geht uns finanzielle Hilfe zu geben. "

"Wir fanden es eher traurig, dass einige Regierung könnte die Souveränität eines anderen Landes zu nehmen und sagen:" Wenn Sie dies nicht tun, werden wir nicht tun '", sagte er und nannte den Umzug eine" grobe Verletzung dessen, was wir die Souveränität der Staaten. "

Ebenso Kardinal Berhaneyesus Demerew Souraphiel, CM, Erzbischof von Addis Abeba in Äthiopien, sagte CNA 8. Oktober, die Afrikas traditionelle Werte müssen eingehalten werden.

Er erinnerte sich, wie wenn Benedikt XVI besucht Afrika im Jahr 2011, sagte der Papst, dass der afrikanische Kontinent hat "ihre eigenen Werte Sie sind in der Tat die spirituelle Lunge der Welt, und Sie können die spirituelle Lunge der Welt zu werden, weil man die traditionellen Werte zu haben."

Schutz dieser Werte wie das Leben und die Liebe und den Schutz der es, ist von größter Bedeutung, um die afrikanischen Bischöfe, sagte der Kardinal, zu erklären, dass sie bereits über diese Themen gesprochen, und "wir werden von ihnen mehr fühle ich mich zu sprechen
http://www.catholicnewsagency.com/news/a...nization-68745/



von esther10 09.10.2015 00:15

„Bei wiederverheirateten Geschiedenen kann das Leben die Regeln überwinden“ – Interview von Erzbischof Heiner Koch
2. Oktober 2015 11:12 | Mitteilung an die Redaktion


Interview mit Erzbischof Heiner Koch

(Berlin) Berlins Erzbischof Heiner Koch, einer der deutschen Synodalen bei der bevorstehenden Bischofssynode über die Familie, „rühmte zwei Tage vor Synodenbeginn den ‚hohen Wert‘ homosexueller Paare, die sich ‚begleiten und unterstützen‘“, so Secretum Meum Mihi. Der Erzbischof gab dem Corriere della Sera unmittelbar vor Synodenbeginn ein Interview. Die wichtigste Tageszeitung Italiens stellte dazu eine ganze Seite ihrer heutigen Ausgabe zur Verfügung. Was Erzbischof Koch zu Ehe, Familie, wiederverheirateten Geschiedenen, Homosexuellen und der Bischofssynode zu sagen hat, können Sie in deutscher Übersetzung nachlesen.

Erzbischof Koch war im Juni von Papst Franziskus auf den Bischofsstuhl der deutschen Bundeshauptstadt berufen und erst am vergangenen 19. September in sein Amt eingeführt worden. Er ist einer der drei von der Deutschen Bischofskonferenz gewählten Synodenvätern, die Deutschland in Rom vertreten werden. Hinzu kommt noch Kardinal Walter Kasper, den Papst Franziskus persönlich zum Synodalen ernannte.

Anfang 2014 lehnte der damalige Bischof von Dresden-Meißen eine „Homo-Ehe“ ab, bezeichnete es aber als „verletzend“, Homosexualität als Sünde zu bezeichnen. Eine Position, die er im Februar 2015 wiederholte. Das Interview wurde mit dem Titel: „Bei wiederverheirateten Geschiedenen kann das Leben die Regeln überwinden“ und dem Untertitel: „Für die Kirche bleibt die Ehe aber unauflöslich“ veröffentlicht. Das Interview führte der Berlin-Korrespondenz des Corriere della Sera, Danilo Taino.

Corriere della Sera: Die Synode wird über die Entscheidung diskutieren, die Annullierung der kirchlichen Ehe zu erleichtern. Ist das ein Nachgeben gegenüber der Säkularisierung der westlichen Gesellschaften?

Erzbischof Koch: Vor allem wird die Synode über die Ehe und die Familie sprechen und dem Papst einen Rat geben. Sie wird nichts entscheiden. Zur Sache: Die Annullierung einer Ehe bedeutet, daß die Hochzeit nicht gültig war. Das wird kein großes Thema der Synode sein. Dann gibt es Dinge, die der Papst motu proprio ändern kann. In diesem Fall betreffen sie nur den Annullierungsprozeß und dessen Geschwindigkeit. Eine andere Frage ist die Unauflöslichkeit der Ehe, doch dazu gibt es keinen Widerspruch. Die Ehe, als Sakrament, ist unauflöslich: das gibt unserem Glauben einen tiefen Sinn. Die Frage ist vielmehr, ob wiederverheiratete Geschiedene, die nach den geltenden Regeln nicht die Kommunion empfangen können, es wieder tun werden können. Das ist ein Thema, das mehr die Gemeinschaft als die Ehe betrifft.

Corriere della Sera: Können Sie das erklären?

Erzbischof Koch: Nicht an der Kommunion teilhaben, ist in erster Linie nicht eine Frage von Schuld und Strafe: Das Eheskrament ist mehr als ein sozialer Vertrag, er ist ein Teil des Glaubensgeheimnisses, in dem zwei Personen einen Bund untereinander und mit Gott eingehen. Und Gott mit ihnen. Gott wird dieses Versprechen nie zurücknehmen. Wer an der Kommunion teilnimmt, lebt diese Gemeinschaft mit Gott. Das steht im Widerspruch mit dem Bruch des Ehesakraments. Deshalb hat die Kirche gesagt, daß man nicht an der Kommunion teilnehmen kann: um nicht in diesem Widerspruch zu leben. Nun ist die theologische Frage die, ob die Kirche diese Personen, trotz des Bruches [des Ehesakraments] zur Kommunion akzeptieren kann. Generell nicht. Es kann aber Einzelfälle geben, wo der Bischof oder ein von ihm Beauftragter die Teilnahme erlauben können. Weil das Leben die Regeln überwindet. Es gibt einige Thesen des Papstes dazu und wir werden bei der Synode darüber diskutieren.


Erzbischof Heiner Koch von Berlin, Synodale der Bischofssynode 2015
Corriere della Sera: Was meinen Sie mit Leben, das die Regeln überwindet?

Erzbischof Koch: Zum Beispiel den Fall einer Ehe, in der der Mann die Frau verlassen und sie zum Wohl der Kinder wieder geheiratet hat, aber die Kommunion um jeden Preis will. Sie trifft keine moralische Schuld. Wenn eine tiefe Religiosität vorhanden ist, überwindet meines Erachtens das Leben die Regeln.

Corriere della Sera: Wird man je von einer katholischen Scheidung sprechen können?
Erzbischof Koch: Nein. Für uns ist die Ehe unauflöslich.

Corriere della Sera: Gibt es die Gefahr von Spaltungen in der Kirche? Kardinal Gerhard Müller sagte, daß „die protestantische Reformation auf dieselbe Art begonnen hat“.

Erzbischof Koch: Die Einheit der Kirche steht für mich und meine Mitbrüder im Bischofsamt außer Diskussion. Im Gegenteil ist es unsere Absicht, diese Einheit zu stärken. Kardinal Müller hat Recht, wenn er sagt, daß hier grundlegende Fragen diskutiert werden. Ich bin aber überzeugt, daß ein großer Konsens vorhanden ist: Hier in Deutschland werden wir Bischöfe nichts tun, was die Einheit der Bischöfe und der Kirche bedrohen könnte.

Corriere della Sera: Gibt es ein anti-italienisches Gefühl in Teilen der Weltkirche? Ein Gefühl gegen die vatikanische Kurie?

Erzbischof Koch: Gegen die italienische Kirche sehe ich es nicht. Gegenüber der Kurie gibt es immer eine gewisse Distanz: Vor Ort denkt man häufig, die Dinge besser zu kennen. Die Kurie hat aber andere Aufgaben, sie muß auf das Ganze schauen. Das kann sich nicht mit unseren Aufgaben fern von Rom vertragen. Das war immer so und wird so bleiben: Das ist kein Problem.

Corriere della Sera: Zum Beispiel?

Erzbischof Koch: Zum Beispiel haben wir die Aufgabe, uns um die Fälle von sexuellem Mißbrauch zu kümmern. Es ist sehr wichtig, es zeigt, wie sehr die Kirche verwundet ist. Das verlangt, daß die Vorgehensweise schnell ist. Doch manchmal sind die Zeiten lang, weil das Personal fehlt. Hier kann es eine Frage mit der Kurie geben. Die Kurie aber ist ein Organ des Papstes, mit dem wir in Gemeinschaft leben wollen und dem wir vertrauen. Gewiß, jede Verwaltung muß sich erneuern: Hoffen wir, daß es bei der bevorstehenden Reform Ergebnisse gibt.

Corriere della Sera: Wie sehen Sie Verbindungen zwischen Mann und Frau, die nicht verheiratet sind?

Erzbischof Koch: Wir müssen zugeben, daß die Leute in Freiheit immer öfter diesen Weg wählen. Wir haben nicht die Möglichkeit und das Recht, es zu verbieten. Für uns ist das eine Herausforderung: Wir müssen darüber in der Gesellschaft diskutieren, indem wir einladen und überzeugen. Wenn zwei Personen den höchsten Punkt ihrer Liebe erreichen und sagen: „Du kannst mir vertrauen, ich vertraue dir, gehen wir gemeinsam bis zum Tod“: das ist das größte Versprechen der Freiheit, das man abgeben kann. Das ist auch die Bedeutung des Ehesakraments, des Bundes mit Gott.

Corriere della Sera: Was denken Sie über homosexuelle Verbindungen?

Erzbischof Koch: Für uns kann die Sexualität nicht von der menschlichen Gemeinschaft getrennt werden. Wir können sie nicht von der Möglichkeit trennen, Leben zu schenken. Deshalb ist die Sexualität in der Logik der Kirche an die Ehe geknüpft. Daher ist sie mit der Liebe zwischen einem Mann und einer Frau, möglichem Vater und möglicher Mutter verknüpft. Eine homosexuelle Beziehung kann nicht so sein. Unabhängig davon ist klar, daß es homosexuelle Personen gibt, die sich unterstützen und sich begleiten auch im Alter und in der Krankheit, was ein hoher Wert ist.

Corriere della Sera: Warum eine Synode über die Familie durchführen angesichts der Probleme von Flüchtlingen, Krieg und Armut?

Erzbischof Koch: Ich hoffe sehr, daß die Flüchtlingsfamilien ein Thema der Synode sein werden, ich möchte darüber sprechen. Dies angemerkt: das Thema der Ehe und der Familie ist ein ständiges. Die zerbrochenen Familien sind eine Herausforderung, die in der Kirche wegen der Weitergabe des Glaubens eine große Bedeutung hat. Und sie hat eine aktuelle und dramatische Bedeutung für das Alter, für die Person, die stirbt. Die Euthanasie zum Beispiel ist eine Diskussion der Familien: aktuell und explosiv. Jeder ist vom Thema Familie betroffen: Ich glaube, daß der Papst sich deshalb dazu entschieden hat.

Einleitung/Übrsetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Corriere della Sera (Screenshot)/Wikicommons

von esther10 09.10.2015 00:02


Das Herz Jesu Apostolat
- für die Zukunft der Familie

Familien müssen sich unter den Schutz des Herzen Jesu stellen
Die Familien müssen wieder zurück unter den Schutz des Heiligsten Herz Jesu.

Die Familien haben das Heiligste Herz Unseres Herrn aus ihren Häusern und Wohnungen und auch aus ihren eigenen Herzen verdrängt.

Dadurch sind sie schwach geworden und haben große Schwierigkeiten, ein tugendhaftes Leben zu führen und sie fallen leicht im Angesicht der vielen Versuchungen.

In vielen Fällen bringt dies den Zusammenhalt der Familie in Gefahr oder sie zerbricht gänzlich, abzulesen an den immer weiter steigenden Scheidungszahlen.

Das Ergebnis ist der moralische und geistige Zerfall der Gesellschaft, deren Keim die Familie ist. Da liegt die Ursache der schwerwiegenden Probleme, mit denen wir uns heute auseinandersetzen müssen.
http://www.herz-jesu-apostolat.org/

*



Was sind die wichtigsten Charakteristika dieses Apostolates?

Als authentisches Mittel der Evangelisierung wird die Inthronisation des Herzen Jesu zuerst jede Familie durchdringen vom Geist des Evangeliums, danach die ganze Gesellschaft, die Familie von Familien.

Als Mittel der Pastoral versucht die Inthronisation die Familie, die Keimzelle der Gesellschaft, zu regenerieren.

Als Mittel der Heiligung gibt die Inthronisation dem Heiligsten Herzen einen Ehrenplatz, damit das Zusammenleben mit dem König der Liebe bewusster wird und um die Realisierung Seiner Wünsche sicherzustellen.

Auf die ersten Herz Jesu Bilder, die der große Herz Jesu Apostel P. Mateo Crowley Boevey auf seinem Weg in das Heilige Land verteilte, schrieb er den folgenden Satz:

„Beten wir am Kalvarienberg, daß das Reich des Heiligsten Herzen komme, daß es die Familien, die Gesellschaften, die Völker erobere. Das Herz Jesu verlangt von uns das Apostolat der Liebe Seines Herzens. Wir geben Ihm dazu unser Versprechen an Seiner Wiege und an Seinem Grab. Adveniat Regnum Tuum!"

von esther10 08.10.2015 23:53

Die BIBEL ist ein Schatz fürs ganze Leben!

Veröffentlicht: 8. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble
Der evangelikale Prediger und Autor Dr. Theo Lehmann schreibt über die Heilige Schrift:

“Ich besitze eine Menge Bücher. Manche lese ich nie, manche manchmal, eins täglich: die Bibel. Sie ist die große Ausnahme. Denn sie ist nicht Menschenwort, sondern Gottes Wort. media-390606-2

Und dieses Wort ist nicht nur manchmal wahr, sondern immer. Nicht nur an einigen Stellen, sondern an allen. Nicht nur am Sonntag, auch im Alltag. Nicht nur in besonderen Augenblicken, sondern für alle Zeit, für alle Fälle, für alle Menschen: ganz durchläutert, lauter und rein.

Und selbst, wo die Bibel von Sünde spricht, tut sie es nicht in dem schmierigen Ton, den andere Bücher bei diesem Thema haben. Dabei spricht sie von der Sünde radikaler als jedes andere Buch. Sie kann sich die härtesten Wahrheiten leisten, weil sie die schönste Wahrheit zu bieten hat: die Liebe Gottes. Diese Liebe ist der rote Faden, der sich durch die ganze Bibel zieht.

Deshalb kann ich die Bibel mit gutem Gewissen jedem empfehlen. Wer dem Wort Gottes vertraut, wer es ausprobiert, als Maßstab nimmt, ihm gehorcht, hat einen Schatz zum Liebhaben.

Christliche und atheistische Studenten stellten sich zu meiner Studentenzeit in den 50er Jahren die Frage: Welche drei Bücher würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? – Wie zu erwarten, stand die Bibel bei den Christen an erster Stelle. Aber auch die Atheisten nannten zuerst die Bibel, „weil sie so viel Stoff zum Nachdenken bietet“. Ab dem zweiten Buch gab es keine Übereinstimmung mehr, alle waren gleich unwichtig.”
Quelle: IDEA-Spektrum vom 22.7.2015

von esther10 08.10.2015 23:23

30. September 2015 - 09.58 Uhr
Eine Familie auf dem Felsen gebaut: Selige Karl von Österreich und Zita von Bourbon-Parma


Karl von Österreich und Zita von Bourbon-Parma(By Cristina Siccardi) Heute nach dem Denken einiger Theologen und Pastoren von einigen starken Medienresonanz, die Lehre der Kirche muss auf die Leistung philosophischen, politischen und kulturellen Welt anzupassen. Im Detail: Es gibt mehr und mehr wiederverheirateten Geschiedenen, dann wäre diese Tatsache das Ministerium veranlassen, die katholische Lehre überholen zu müssen; zur gleichen Zeit die Menschen, die in diese Kategorie fallen würde deshalb brauchen mehr Korrektur.

Es ist klar, dass eine solche Argumentation würde die gleichen Menschen dazu bringen, in der Gewalt des Bösen sein. Welche pastoralen-Unterricht in der Synode herrschen auf der Familie, um am 4. Oktober geöffnet und wird am 25. zu schließen? Was Selbst-Prüfung, um Ehebrecher moderne kirchliche Gesetzgeber vorschlagen? Der Zustand der Gnade wird ein zentrales Anliegen der Synode sein? Todsünde nehmen Staatsbürgerschaft in der Kirche? Die Heilige Eucharistie wird "Belohnung" gegeben werden diejenigen, die die Unauflöslichkeit des Sakraments nuptial verraten?

Der "Dialog" mit bisher oft geführt hat, der Kirche auf Erden, um die Türmatte der Welt zu sein, um seine Zustimmung zu erhalten. Ambrosius schreibt: "Es ist" sicher: alles, was von Gott kommt, Und in der Tat gibt es keinen Gott die Welt, weil. Die Welt ist durch ihn geworden (Joh 1, 10); aber obwohl es von getan Gott wirkt in der Welt sind böse, denn die Welt ist in den Händen des Bösen: Die Ordnung der Welt kommt von Gott, die Werke der Welt kommen von dem Bösen. Ebenso kommt die Kraft von Gott, aber die Ambitionen der Macht von dem Bösen. Also: Es gibt Behörde - der Apostel sagt - außer von Gott, und diejenigen, die vorhanden sind, werden von Gott verordnet (Röm 13, 1): keine Daten, aber bestellt (...), obwohl der Teufel sagen, dass er die Macht gibt ( vgl Lk 4, 6), bestreitet nicht, dass er vorübergehend gegeben. Wer hat erlaubt bestellt, denn die Macht ist nicht das Böse in sich selbst, aber wer missbraucht. (...) Es gibt also keinen Fehler in der Macht, sondern derjenige, der führt sie; und es kann Gottes Anordnung, aber das Verhalten derer, die Verwaltung nicht verletzt. (...) Die Verbrechen haben ihren Autor, aber nicht die Macht, aber das Verhalten jedes einzelnen beruht "(Kommentar zum Lukas-Evangelium, 4, 29)."

Wenn der Dienst der Kirche - statt äfft die Trends kranken und korrupten Gesellschaft - wieder zu entdecken seine Schätze, er, um seine Identität zurückkehren würde: um Liebe Seelen, will ihr Heil und zeigen ihnen, wie man dorthin kommt. Wann gab es diese Art der apostolischen Lehramt wuchs und gebildeten Priester geheiligt und Ehepartner, die ein gutes Beispiel angeboten, gehen zu Gunsten einer allgemeinen moralischen Würde des Kollektivs.

Alles beginnt mit der Ernsthaftigkeit, mit der er seine Berufung angenommen, sei es, um sich zu Christus zu widmen oder eine Familie auf dem Felsen Christi zu bauen. Selig Karl von Habsburg, der letzte katholische Kaiser (1887-1922) und der Diener Gottes Zita von Bourbon-Parma (1892-1989) lebte die Familie Berufung Anwärter auf die christliche Vollkommenheit und haben sich das Modell der Konsistenz, der Treue und Eheglück . Dies ist der kirchlichen Pastoral, die sich aus der Lehre beginnt, nicht umgekehrt, die Ordnung und des Rechts nach den Gesetzen der Natur und Gottes.

"Sicher, es scheint unglaublich, aber die Liebe zwischen Karl und Zita war wirklich schön", sagt der Anwalt Andrea Ambrosi, Postulator der Ursache der Seligsprechung von Kaiser. "Durch das Studium der Tausende von Seiten, um für den Prozess vorzubereiten, fand ich außergewöhnliche Beweise und liest sie mir, ich war bewegt" (http://www.beatocarloinitalia.it/biografia.html). Ambrosi leitete ein großes Volumen auf die heroischen Tugenden von Christian Karl von Österreich und in diese detaillierte Studie zeigt eine große Spiritualität praktiziert. "Es ist nicht wirklich möglich, die Existenz dieser junge Kaiser gleichgültig zu bleiben. Charles führte ein Leben mit Integrität, während das Leben in einer schwierigen und voller Fallstricke. Es war ein gläubiger Katholik, ein Mann und eine beispielhafte Vater und Geliebten, ein treuer Sohn der Kirche und einer streitbaren Gegner der viele Feinde des Papstes und der Kirche "(ebenda).

Charles und Zita ging an der österreichisch-ungarischen Thron am 21. November 1916, geht auf Kaiser Franz Joseph (von denen Charles war Urenkel) und der Kaiserin Sissi: er 29 Jahre alt war, sie 24 und heiratete fünf war. Eine Reihe von schweren Verlusten, einschließlich der Ermordung des Erzherzogs Franz Ferdinand in Sarajevo im Jahr 1914 führte Charles zu regieren, und in diesem Jahr angenommen, die Verantwortung für diejenigen, die wissen, dass die Macht von Gott gegeben. Als Junge hatte eine gezeigt 'besonders auf den katholischen Glauben und trotz eines Wüst Vaters, Erzherzog Otto, erfuhr er mehr und mehr in der Gegenwart Gottes zu sein. Er das militärische Leben immer geliebt, und als er Kaiser ging, die Truppen an der Front zu besuchen, gewagte Bomben Feinde zu stoppen, um mit den Soldaten zu sprechen, kniete neben dem Verwundeten und Sterbenden.

Während des Ersten Weltkrieges war der Herrscher, die mehr appelliert an Staatsoberhäupter in der Unterzeichnung des Friedens, ohne Bedingungen. Seine christliche Handeln der Regierung alarmiert die Befugnisse Freimaurer, der alles tat, um ihn zu stoppen, er verleumdet wurde, verraten, im Jahr 1919 ins Exil gezwungen wurde er, weil Verfechter der Wahrheit geopfert und weil er glaubte, das Vereinigte Sozial Jesus Christus, unseren Herrn.

Zita war Italienisch, siebzehnten von vierundzwanzig Kindern von Robert von Bourbon-Parma. Der Eingriff an Karl von Habsburg kam 13. Juni 1911 und 21. Oktober wird ihre Hochzeit gefeiert. Die Ehe wurde von Pius X., der in einer Privataudienz mit Zita, prophezeite die Zukunft der Frau des Kaisers, aufschlussreich, dass die christlichen Tugenden der Karl wäre ein Beispiel für alle Völker sein gesegnet.

Das Zeugnis Zita Abfrage der Prozess der Seligsprechung von Karl von Österreich war wichtig, zu erhalten, um das Innenleben eines Monarchen, der immer schätzen hatte seinem Volk, weil, erstens, freigesprochen, die Rechte Gottes zu kennen. Er sagte wieder Ambrosi, die sich auf den ersten Tagen ihres Wissens, sagte er: "Schon damals fühlte ich mich ein wirklich guter Katholik, aber ich konnte nicht verstehen, wie groß und tief seine Güte und seinen Glauben waren. Unter dem Einfluss des Heiligen Kommunion häufig auf den ersten, dann täglich, entwickelt Tugenden, die in seinem Charakter waren und durch die Gnade Gottes gewährt. Dieses Wachstum war so unauffällig und so natürlich, dass es schwer war, wahrzunehmen. Es gab nichts in ihm auf halbem Weg. Das Fehlen jeglicher Anmaßung, seine Kälte Natürlichkeit und Einfachheit, vertiefte sich in größerer Demut. Seine Zuneigung des Herzens und seinen Wunsch, glücklich alle Menschen machen erhielten mehr und mehr einen Vater und eine tiefe Platzbedarf, bewusste Opferbereitschaft. Seine Hochburg und dessen Pflichtgefühl wurde totale Hingabe an Pflicht, ihm von Gott gegeben. "

Zita hatte neben ihm ein reicher Mann von Glaube, Hoffnung und Nächstenliebe, die die Wünsche des Herrn ins Gesicht trifft, oft, den Willen der Menschen, und er nahm beispielsweise Tag für Tag spirituellen Askese verbessern sich.

St. Pius X, kurz nach der Ermordung des Erzherzogs in Sarajevo, schickte Karl, durch einen hohen Vertreter des Vatikans, ein Brief, in dem er ihn bat, Franz Joseph von der Gefahr eines Krieges, der großes Unglück sich auf bringen würde informieren und in ganz Europa. Der Inhalt des Schreibens wurde von denen, im Gegenteil, die Kriegsereignisse begünstigt entdeckt; so war es, dass der Vatikan Beamten wurde an der italienischen Grenze blockiert, und der Brief sein Ziel erreicht hat viel später.

Allerdings hat der Kaiser alles, um den Frieden wiederherzustellen. Er sah in den Beziehungen zu Frankreich die Möglichkeit für eine Einigung. Aber die Feinde waren zu viele und zu stark. Der Historiker Gordon Brook-Shepherd in dem Buch Die Tragödie der letzten Habsburger (1974) kennzeichnet die österreichische Außenministerin Ottokar Czernin eine bedingungslose Freund jener Deutschen, die das Kriegsende wollen; es wäre der Beweis, dass Czernin, 1918, sorgte dafür, dass die Französisch Ministerpräsident Clemenceau zeigte der Welt das Geheimnis Kaiser Verhandlungen über einen Separatfrieden, zu gefährden das Leben der Erzherzog Karl von Österreich zu sein.

In Postio Tugenden oder stellt fest, dass trotz der tragischen Situation, in der Österreich und ganz Europa, der Kaiser nicht die Hoffnung verlieren, weil er wusste, wie man über die Kontingenzen von Zeit und Raum zu suchen, und jede Nacht fuhr er fort, rezitieren das Te Deum, denn "wir müssen Gott danken, da seine Wege sind nicht unsere Wege."

Dieser würdige und weiser Staatsmann, der die Fähigkeit, das wahre Gesicht, gesund und natürlich einer europaweiten respektvoll seine Wurzeln, viel besser als die Gegenwart zu bringen gehabt hätte, wurde von allen verlassen und kamen zusammen zu verhungern zu seiner Familie, bestehend aus acht Kinder. Aber er lebte, mit seiner übernatürlichen Aussichten, mit Gelassenheit und Geduld. Zunächst ließ er sich in der Schweiz, dann in Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira. Unter den Zeugnissen des Prozesses zur Seligsprechung, die Karl I. von Österreich zu den Altären 3. Oktober brachte 2004 (Fest am 21. Oktober), erinnern wir uns, dass Monsignore Ernesto Seydl, die in der Nähe der Herrscher im Exil "war, um die Teilnahme an täglichen Messe erhielt er Kommunion und blieb immer durch die tiefe Meditation, in dem der Kaiser war eine Danksagung nach der Kommunion getroffen. War zu sehen, wie alle Eindrücke der Außenwelt geschlossen werden, wurde es vollständig in Gott eingetaucht. Später am Abend kam er immer wieder mit der Kaiserin für einen Besuch in dem Allerheiligsten. Ich war oft auf die Tiefen der Seele bewegt, da all'Eucaristico Knien vor Gott in der Stille der Nacht die beiden schwer geprüften, sanft nur durch den Schein der Lampe der Eucharistie leuchtet. "

Selig Charles starb in Armut im Alter von 34. Während seiner letzten Nacht des Lebens auf der Erde, sagte er zu seiner geliebten Frau, die ihn, treue Frau, dass er mindestens 67 Jahre überlebt: "All mein Bestreben war immer, so klar wie möglich wissen, in allem den Willen Gottes und, um es in der vollkommensten durchführen. " (Cristina Siccardi)
http://www.corrispondenzaromana.it/una-f...-borbone-parma/
https://coronanachrichten.wordpress.com/...von-osterreich/
http://www.beatification-imperatrice-zit...ais/accueil.php

von esther10 08.10.2015 22:22

Mahnung Benedikts XVI. an die Synode: „Unbedingt an die Lehre halten!“
7. Oktober 2015 05:07 | Mitteilung an die Redaktion


Benedikt XVI. Aufforderung: „Halten Sie sich unbedingt an die Lehre!“

(Rom) Edward Pentin, Vatikanist der EWTN nahestehenden Wochenzeitung National Catholic Register, sieht gegenüber dem Vorjahr einige Verbesserungen in der Geschäftsordnung der Synode. Pentin hatte im Oktober 2014 Kardinal Walter Kasper mittels Tonband der Lüge überführt, als dieser zunächst bestritten hatte, rassistische Äußerungen gegen afrikanische Bischöfe getätigt zu haben. In seinem jüngsten Artikel zitiert er eine Mahnung und Aufforderung von Benedikt XVI., die dieser nach der Bischofssynode 2014 geäußert hatte.

Die neue Geschäftsordnung, so Pentin, könnte die Synode weniger manipulierbar machen. Allerdings mangle es auch weiterhin nicht an Gründen, besorgt zu sein. Der Vatikanist listet eine ganze Reihe auf. Vier Kritikpunkte seien genannt.

Unter anderem sind nach Sprachen getrennte Circuli minores als Arbeitsgruppen vorgesehen. Die verstärkte Gewichtsverlagerung zu kleineren Gruppen ziele, so Pentin, auf die Schwächung einiger Synodenteilnehmer ab. Dies sei besonders deutlich bei den afrikanischen Synodalen, die im Vorfeld erklärt hatten, geschlossen aufzutreten, nun aber aufgrund ihrer Sprache aufgeteilt werden.

Ein noch größerer Teil der Synodenarbeit als im Vorjahr wird daher durch Sprecher der Circuli minores gefiltert, von denen einige für ihre abweichenden Meinungen bekannt sind.
Der Umstand, daß das Instrumentum laboris trotz der vorgebrachten Kritik an einigen Teilen, wie philosophische Ungenauigkeiten, Unterminierung der kirchlichen Lehre über die menschliche Sexualität, Aushebelung der Enzyklika Humanae vitae, weiterhin Diskussionsgrundlage bleibt.

Die nach wie vor ausstehende Bestätigung, daß es ein nachsynodales Dokument geben wird, läßt die Möglichkeit offen, daß die Synode letztlich zu keinem Schluß kommt, die umstrittenen Fragen offen bleiben und damit letztlich zum Spielball willkürlicher Interpretationen oder sogar der Verantwortung der Bischofskonferenzen überlassen werden.

Pentin ruft am Ende seines Artikels eine Mahnung und Empfehlung von Benedikt XVI. in Erinnerung, die dieser privat und in deutscher Sprache nach der Bischofssynode 2014 ausgesprochen hatte: „Halten Sie sich unbedingt an die Lehre!“ Ein Wort, das unter den Synodalen in persönlichen Gesprächen bereits herumgereicht wird.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Chiesa e postconcilio

von esther10 08.10.2015 22:21

Donnerstag, 8. Oktober 2015
Erzbischof von Accra in Synode: Respektiert Afrika - keine Gender-Agenda!


v.l.n.r: Palmer Buckle, Younan, Menichelli, Lombardi
(Rom) Auf der heutigen Pressekonferenz während der laufenden Familiensynode im Vatikan, appellierte Erzbischof Gabriel Charles Palmer-Buckle von Accra (Ghana) an die europäischen Staaten, die Souveränität der afrikanischen Staaten zu respektieren.

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

Hintergrund sind die Versuche mancher europäischer Staaten, in Afrika die Gender- und Homo-Agenda durchzusetzen.

Konkret erwähnte er das Vereinigte Königreich, das finanzielle Zuwendung von der Einführung der Homo-Agenda abhängig machte.

Ferner betonte Erzbischof Palmer-Buckle, dass die afrikanischen Bischöfe zur katholischen Lehre hinsichtlich Ehe, Familie und Sexualität stünden.

Auf die Frage, ob Afrika als „Blockierer“ von „Reformen“ - wie etwa die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen - auf der Synode auftreten, antwortete Palmer-Buckle: Wir kommen nicht als Blockierer, doch wir werden unsere Standpunkte nicht unter dem Scheffel stellen würden.

Generell trat der Erzbischof von Accra mit viel Selbstbewusstsein und Charakter auf. Er betonte, Afrika sei der Kontinent, in welchem zurzeit die katholische Kirche am schnellsten wachsen würde.

Ebenso beklagte er, dass manche Medien „westliche Themen“ in den Vordergrund schieben und über Afrika ausschließlich negativ berichten würden.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de...s+von+Gersdorff)
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 17:40


von esther10 08.10.2015 22:20

Mittwoch, 7. Oktober 2015
Bischof Bode: Weltsynode an der Basis reformieren

In der Bemühung, Autonomie für die katholische Kirche in Deutschland zu erhalten und sie vom Vatikan zu distanzieren, lässt die deutsche Delegation in der Familiensynode nichts unversucht.


Nun macht Bischof Franz-Josef Bode (Osnabrück), einer der drei deutschen Delegierten (Osnabrück) den Vorschlag, man müsse das "Instrument Weltsynode" reformieren und den "Laien und insbesondere den Frauen" das Stimmrecht geben, so Radio Vatikan.

Diese Reform müsse auf lokaler Ebene stattfinden.

Bodes bizarre Argumentation: Solche Reformen sind "auf der höchsten Ebene vielleicht gar nicht so leicht durchzuführen, [werden] aber auf der Ortsebene doch mehr und mehr auch gepflegt und gesucht werden.“

Damit hat er Recht: Kein normaler Katholik wird auf die Vorschläge der deutschen Linkskatholiken eingehen.

Noch grotesker wird es, wenn Bischof ausgerechnet Deutschland als Modell für die Weltkirche präsentiert: Die katholische Kirche in Deutschland bekenne sich heute zur Einbeziehung vieler Gruppen, wie sich das etwa in den vergangenen fünf Jahren des Dialogprozesses gezeigt habe, so Bode laut Radio Vatikan.

Das Ziel der Deutschen ist ganz klar: Sie sehen wenige Chancen für die Durchsetzung ihrer Vorstellungen auf der Ebene des Vatikans und damit auf der Ebene der Weltkirche. Sie wollen so viel Autonomie gewinnen, wie nur möglich.

Dass das eine Katastrophe für den katholischen Glauben in Deutschland wäre, liegt auf der Hand. Dann würden die staatsfinanzierten Theologen und Gruppierungen wie ZdK oder BDKJ maßgeblich das Geschehen bestimmen.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 20:51
Labels: Bischof Bode, Familiensynode
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de...s+von+Gersdorff)

von esther10 08.10.2015 18:18

Kardinal Woelki würdigt Merkel als Politikerin mit Herz


Kardinal Rainer Maria Woelki - EPA

08/10/2015 14:37SHARE:
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat die jüngsten Aussagen der Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Umgang mit den Flüchtlingen gewürdigt. Sie zeige sich „als eine christliche Politikerin mit Herz, die Flüchtlinge aufnehmen und nicht abweisen will“, sagte er in einem Interview mit dem Kölner Domradio. In dem ARD-Interview bei Anne Will habe er sie als „entschlossene Europäerin erlebt, die in der Flüchtlingsproblematik mutig Verantwortung übernimmt“. Sie nehme ihre Richtlinienkompetenz verantwortungsvoll wahr und zeige, dass es keine Alternativen zur Aufnahme von Flüchtlingen gebe. Ihre Ansicht teile laut Woelki auch die Kirche. Der Papst habe dies bereits direkt nach seinem Amtsantritt mit dem Besuch in Lampedusa gezeigt. Die Kirche müsse ihre Verantwortung und christliche Pflicht wahrnehmen, sagte der Kölner Erzbischof. „Deshalb werden wir die Bundeskanzlerin in dieser Frage ohne Wenn und Aber unterstützen“. Angesichts der Schwierigkeiten bei der Aufnahme betonte Kardinal Woelki: „Nur gemeinsam werden wir das schaffen“
(kna/domradio 08.10.2015 vs)

von esther10 08.10.2015 18:15

Papstbesuch in Gefahr


Banguis Erzbischof Nzapalainga besucht Opfer der jüngsten Gewaltwelle - AFP

08/10/2015 12:26SHARE:

Die für Ende November geplante Papstreise nach Zentralafrika ist laut dem Vorsitzenden der dortigen Bischofskonferenz, Bischof Nestor-Desire Nongo-Aziagbia, in Gefahr. Wie die Katholische Nachrichten-Agentur berichtet, wird die Durchführung der für den 18. Oktober geplanten Wahlen angesichts der angespannten Situation zwischen Christen und Muslimen von in- und ausländischen Medien ebenfalls als nicht sinnvoll erachtet. Ende September wurde in der Hauptstadt Bangui ein muslimischer Taxifahrer tot aufgefunden, wodurch sich die Spannungen erhöht und die Zusammenstöße zwischen Christen und Muslimen vermehrt haben.

In der Zentralafrikanischen Republik leben 4,8 Millionen Einwohner, von denen 50 Prozent Christen, je zur Hälfte Katholiken und Protestanten, sind. Insgesamt leben hier 1,5 Millionen Katholiken. Zehn Prozent der Bürger bekennen sich zum Islam, wobei ihr Anteil zunimmt. Seit August 2014 regiert Premier Mahamat Kamoun das Land. Er ist der erste muslimische Regierende.

Der Papst reist vom 25. bis 30. November nach Afrika. Die letzten beiden Tage seiner Reise soll ihn laut einem – allerdings noch nicht bestätigten – Programm in die Zentralafrikanische Republik führen.
(kna 08.10.2015 vs)

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