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von esther10 15.03.2018 00:02

Gottes Werk und Teufels Beitrag
VON MALTE HERWIG FOTOS: MICHELE PALAZZI/TANIA/CONTRASTO/A3/LAIF
Harry-Potter-Bücher, Yoga-Übungen, Kartenlegen: für Pater Gabriele Amorth alles Versuchungen des Teufels. Unser Autor besuchte Italiens berühmtesten Exorzisten in Rom - und musste schließlich selbst behandelt werden.



Valium: großartig. Genau das Richtige am Ende einer Nacht zwischen kreischenden, stöhnenden, heulenden Menschen. Gierig strecke ich Schwester Maria meinen linken Arm entgegen. Es muss gegen acht Uhr morgens sein. Draußen geht die Sonne auf, Schwester Maria lächelt und schickt mich mit ihrer Spritze in tiefen, traumlosen Schlaf, damit mir der Dottore den Magen auspumpen kann.

Die vergangenen 24 Stunden in Rom waren nicht ganz nach Plan verlaufen. Auf dem hatten ein großer Exorzismus, ein Lunch mit einem Professor der päpstlichen Universität und ein entspannter Abend in den Bars von Trastevere gestanden. Zwei von drei Punkten hatte ich abgehakt, als ich nach dem Exorzismus mit Atembeschwerden und Übelkeit zur Gemelli-Klinik fuhr, um mich in die Notaufnahme von Roms größtem Krankenhaus einzuchecken.

Diese Notaufnahme ist kein Ort, an dem es das Personal besonders eilig hat. Ob du mit abgehackten Fingern oder geborstenen Knochen ankommst, du musst eine Nummer ziehen und stundenlang warten, bis du an die Reihe kommst. Der Saal war überfüllt, aber ich kam sofort dran, nachdem ich einer übellaunigen Krankenschwester direkt vor die Füße gespien hatte.
Sofort eilte ein Krankenpfleger mit einem Rollstuhl heran und schob mich in einen grell erleuchteten Saal mit zwei Dutzend Betten, die durch Vorhänge voneinander abgetrennt waren. Als ich um eine Schüssel bat, schüttelte er mit ehrlichem Bedauern den Kopf und wies auf den Papierkorb neben mir.

Ich sah mich um: Im Bett links neben mir lag ein altes Klageweib, das vor sich hin jammerte und ab und zu einen Fluch ausstieß. Zu meiner Rechten ein Geschäftsmann mittleren Alters, dessen elegantes Hemd bis zum Bauchnabel geöffnet war und den Blick auf ein buntes Knäuel an seiner Brust befestigter Elektroden freigab.
»Herzinfarkt?« fragte ich mitfühlend.
»Wohl doch nicht«, sagte er, fummelte weiter an seinem Blackberry und flirtete mit der jungen Notärztin, die regelmäßig die Tentakel an seiner Brust ordnete und mich dabei ignorierte, obwohl ich mich zwei Schritte neben ihr alle fünf Minuten in meinen Papierkorb übergab. Es war die Hölle.

Man hatte mich gewarnt. So ein Exorzismus sei nicht ungefährlich. »Man kann dabei draufgehen, wenn man nicht aufpasst«, hatte mir ein deutscher Exorzist gesagt. »Oder wenigstens schwer krank werden.« Der Teufel lege es oft mit allen Mitteln darauf an, den Exorzismus zu verhindern. Er selbst, erzählte mir der Priester, sei einmal auf dem Weg zu einer Teufelsaustreibung aus unerklärlichen Gründen mit seinem Wagen vom Weg abgekommen und liegen geblieben.

Ich sagte ihm, dass ich in einem solchen Fall statt den lieben Gott einen gelben Engel des ADAC angerufen hätte und die Geschichte mit der teuflischen Autopanne für Humbug halten würde.
»Dem Teufel ist es ganz recht, wenn Sie nicht an ihn glauben«, entgegnete der Priester. »Dann kann er ungestört wirken.« Und nun lag ich in einem römischen Krankenhaus und hatte Gelegenheit, an meiner Selbstsicherheit zu zweifeln.

Ich weiß noch genau, wann ich aufgehört habe, an den Teufel zu glauben. Als ich zwölf war, besuchte ich mit meinen Eltern die Wartburg in Eisenach und wollte unbedingt den Fleck in Luthers Stube sehen. Der sei, hatten mir meine Eltern glaubhaft erklärt, von dem Tintenfass, das der Reformator dem Teufel hinterhergeworfen habe, als dieser ihn beim Bibelstudium belästigte. Die Führerin aber bereitete meinen kindlichen Illusionen über den Kampf des Guten gegen das Böse ein jähes Ende, als sie in breitem Thüringer Dialekt verkündete, der Fleck stamme erstens von einem Ofen und sei zweitens schon lange nicht mehr da.

Während ich in Kindheitserinnerungen schwelgte, wurde mir wieder übel. Schließlich kam eine Schwester, rammte wortlos eine Tropfnadel in meinen Arm und drückte mir eine Spritze mit Vaselinöl in die Hand. Inzwischen hatte auch die junge Notärztin meine Existenz bemerkt und mich informiert, dass der Internist seinen Dienst pünktlich beginnen werde, aber erst in zwölf Stunden. Solange solle ich hier warten, in meinem jetzigen Zustand könne man mich auf keinen Fall gehen lassen. Was soll’s, dachte ich und stopfte mir zwei Kaugummis zusammen mit Gazeverband in die Ohren, um das Geheul der anderen Seelen zu dämpfen, die noch ärmer dran waren als ich. Das Knurren und Stöhnen, das ich wenige Stunden zuvor bei dem Exorzismus erlebt hatte, reichte mir fürs Erste.

Früher konnte ich die Geschichten von Leuten kaum glauben, die an einer Fischgräte oder einem Stück Fleisch ersticken. Irgendwie ein lächerlicher Tod. Du isst und trinkst und plauderst nichtsahnend, bis du plötzlich merkst, dass es nicht weiter geht. Erst kannst du nicht mehr schlucken, dann röchelst du wie der Auspuff eines alten Toyota, in den jemand eine Kartoffel gestopft hat. Wenn du Glück hast, steckt der Korken unterhalb des Lungeneingangs und verschließt nur die Speiseröhre. Dann isst du nichts mehr, trinkst nichts mehr und wartest. Das Problem ist, dass sich in der Speiseröhre der Speichel sammelt, bis er dir in den Rachen steigt und du dich wieder übergeben musst. Alle fünf Minuten ging das so.

Das Problem hatte beim Mittagessen mit dem reizenden Professor der päpstlichen Universität begonnen, den ich zum Thema Exorzismus ausfragen wollte. Die Flasche Chianti war noch halbvoll, und wir unterhielten uns gerade angeregt über die Frage, ob der Leibhaftige tatsächlich existiere oder nur eine Metapher sei, als mir ein Stück des köstlichen, wenn auch überraschend blutigen Filet Mignons im Rachen stecken blieb. »Alles in Ordnung?«, fragte der Professore besorgt. Um ihn nicht in seiner Lieblings-Trattoria zu düpieren, nickte ich, sprang auf und rannte an der betretenen Wirtin vorbei zur Toilette.

Ich tat das drei Mal, bis wir beide mit hochroten Köpfen beschlossen, das Mittagessen zu beenden. Ich zahlte. Auf dem Rückweg zur Universität schaute er diskret weg, wenn ich mich wegdrehte, um an die Mauer irgendeines Palazzo zu speien. Wir verabschiedeten uns höflich, und ich machte mich wohl oder übel auf zu meinem nächsten Termin: mit dem bekanntesten Exorzisten der Welt.

Pater Gabriele Amorth empfing mich zwanglos in Sporthose und Pulli. Er ist jetzt neunzig Jahre alt, aber das kahle Haupt, der faltige Hals und sein verwitterter Blick lassen ihn noch älter wirken. Don Gabriele, wie sie ihn hier ehrfürchtig nennen, ist in Italien so etwas wie ein Popstar, weil er sich auch vor Fernsehauftritten nicht scheut, um gegen den Teufel und dessen Versuchungen zu wettern. Hellseherei, Kartenlegen, Okkultismus - sie alle seien Einfallstore des Bösen. Selbst Yoga-Übungen seien eine satanische Angelegenheit, warnte der Exorzist 2011 die Besucher eines italienischen Filmfestivals: »Sie führen ebenso zum Bösen wie die Lektüre von Harry-Potter-Romanen.«

1990 gründete Amorth die internationale Vereinigung der Exorzisten, deren Ehrenpräsident er heute ist. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, zuletzt erschienen auf Deutsch seine Memoiren »Mein Kampf gegen Satan«. Den Posten als offizieller Exorzist der Diözese Rom bekam er 1986 vom Bischof von Rom, Papst Johannes Paul II. Der Beruf findet sich schon im Neuen Testament. Dort ruft Jesus seine zwölf Jünger zusammen und gibt ihnen den Auftrag, die »unreinen Geister auszutreiben und alle Krankheiten und Leiden zu heilen«.

Die Anforderungen sind hoch. »Der Exorzist«, heißt es in Regel 15 des Rituale Romanum, das den offiziellen liturgischen Ritus der Kirche vorschreibt, »soll die Possen, das Gelächter und die Albernheiten des Teufels zurückweisen und verachten und die Umstehenden ermahnen, sich nicht darum zu kümmern und dem Besessenen keine Fragen zu stellen, sondern demütig und eifrig für ihn zu Gott zu beten.«

Heute gibt es in Italien rund 300 Exorzisten, in Polen sogar 400. Zur modernen katholischen Kirche allerdings will der Glaube an den Leibhaftigen nicht mehr passen, sehr zum Leidwesen des Don Gabriele: »Die meisten Priester glauben leider nicht mehr an seine Existenz, und es gibt zu wenige Exorzisten. Im Vatikan keinen einzigen!«

Deswegen macht der alte Pater auch im fortgeschrittenen Rentenalter noch immer keine Anstalten, das Handwerk des Teufelsaustreibers niederzulegen. Als ich zu unserem Treffen im Heim der katholischen San Paolo-Bruderschaft erschien, hatte Don Gabriele bereits eine Frühschicht hinter sich. Eine Familie vom Land, die Ehefrau vom Teufel besessen.

Der Exorzist kam mir auf dem Flur mit seinem Rollator entgegen. »Ein sehr starker Exorzismus«, raunte er mit großen Augen, »die Frau hat gebrüllt und um sich geschlagen.« Don Gabrieles lautstarke Klientel hat hier schon öfter Anstoß erregt bei seinen Mitbrüdern. Die gesetzten Herren wollen ihren Lebensabend in Frieden mit Gott begehen – und das ist nicht leicht, wenn jeden Tag Schreie durchs Haus gellen. »Kein Problem«, sagte der alte Pater ungerührt, während er seinen Rollator energisch voranschob. »Wenn es nötig ist, habe ich zwei Helfer, um die Leute still zu halten.«
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Gottes Werk und Teufels Beitrag
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VON MALTE HERWIG FOTOS: MICHELE PALAZZI/TANIA/CONTRASTO/A3/LAIF

Die Werkstatt des Exorzisten war unscheinbar: ein kahler Raum mit alten Holzmöbeln und einem abgewetzten Lehnsessel in der Mitte. In einer Ecke trug ein Gipsjosef das Jesuskind auf dem Arm, auf dem Tisch stand eine Plastikflasche mit Weihwasser, an der Wand hingen ein Kruzifix und ein Bild von Papst Franziskus.

Der neue Pontifex redet oft vom Teufel. Satan existiere, schrieb Franziskus 2010 in seinem Buch »Über Himmel und Erde«, als er noch Kardinal Bergoglio war: »Sein größter Erfolg in unserer Zeit besteht darin, dass er uns glauben lässt, es gebe ihn nicht.« Überall lauern die Versuchungen des Teufels, meint Franziskus, gegen die nur der Glaube an Jesus und an Gott helfe. Das Alte Testament kennt böse Geister, die den Menschen zu Raserei, Streit, Ohnmacht und Lüge treiben. »Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen«, berichtet Jesus im Lukas-Evangelium. Die ganze Welt, schreibt der Evangelist Johannes, stehe unter der Macht des Bösen.

Der Exorzist stellte seinen Rollator am Fenster ab, griff zu einer zerfledderten Aktentasche und zog nacheinander einen silbernen Weihrauchsprenger, eine violette Stola und sechs laminierte Spickzettel heraus, auf denen die lateinischen Formeln für den Großen Exorzismus aufgedruckt waren. Es war der Text des alten Rituale Romanum von 1614, das 1999 durch eine vom Vatikan gebilligte neue Fassung abgelöst wurde - ein Zugeständnis an die Gegenwart, von dem Pater Gabriele überhaupt nichts hielt. »Das ist, als ob sie den Teufel mit einer ungeladenen Waffe bekämpfen wollen«, sagte der Pater und seufzte. Worte sind wichtig im Kampf gegen den Teufel. Schon der Kirchenvater Johannes Chrysostomus erklärte im vierten Jahrhundert: »Die Exorzisten aber sorgen mit ihren furchtbaren Worten dafür, dass nicht irgendwo noch eine Natter, ein Skorpion lauert.«

Also hatte sich Don Gabriele vom Kardinalpräfekten eine Sondergenehmigung geholt und durfte weiter nach dem alten Ritus exorzieren. Überhaupt, die Moderne, Coca-Cola, Hollywood - alles Teufelszeug, lästerte der Exorzist. Kein Wunder, dass die Leute vom Satan verhext würden und immer mehr zu ihm kämen. »Wie viele Exorzismen waren das nochmal, die Sie durchgeführt haben?« fragte ich. »Mehr als 70 000. Gleich kommt der nächste. Es wird ein leichter sein. Sie dürfen zuschauen, wenn Sie mitbeten.«

Auch in Deutschland findet im Durchschnitt jeden Tag ein Exorzismus statt, sagt der Buchautor Marcus Wegner, der mehr als hundert Teufelsaustreibungen selbst beigewohnt haben will: »Das ist ein Boom - und es wird immer schlimmer.« Die meisten Exorzismen würden ohne offizielle Genehmigung der katholischen Kirche durchgeführt, aber auch in evangelikalen Freikirchen und von privaten Heilern. Sogar mancher Atheist wolle beim Teufel auf Nummer Sicher gehen.

Auch in Deutschland wirken offizielle Teufelsaustreiber im Auftrag katholischer Bischöfe. Wenige Tage vor meinem Besuch in Rom hatte mir der Exorzist einer der größten Diözesen Deutschlands von seiner Arbeit berichtet und ominös geraunt: »Ich sage Ihnen nur so viel: Es kommen Dinge vor, die man nicht erwartet.« Manche seiner Klienten würden während der Prozedur schreien, schlagen, wüten. Den großen Exorzismus führt er deshalb nur in einem geweihten Sakralraum durch, wenn nötig mit Helfern.

Beobachter wollte er bei seinem Tun jedoch nicht dabei haben. »Sonst rennen mir die Leute die Türen ein.« Im Gegensatz zu ihren italienischen Kollegen praktizieren die deutschen Exorzisten lieber heimlich. Die Deutsche Bischofskonferenz weiß nicht, wie viele Exorzismen in deutschen Bistümern durchgeführt werden, sagt ihr Sprecher.

Was sind das für Leute, die in Deutschland zum Teufelsaustreiber gehen? Viele seien labile Menschen vom Rand der Gesellschaft, erklärte mir der deutsche Exorzist. Arbeitslose, Migranten, einsame Frauen. Sie glaubten sich von Teufeln und Dämonen besessen, sähen Fratzen und hörten Stimmen. Sie könnten nicht mehr beten, ertrügen den Anblick eines Kruzifixes nicht oder fluchten zwanghaft beim Betreten von Kirchen. Manche berichten, dass nachts, wenn sie schlafen, die Möbel im Haus wie von Geisterhand bewegt würden oder die Fenster aufgingen. Die Betroffenen kommen meistens aus tief religiösem Milieu und suchen deshalb am ehesten einen Exorzisten auf, wenn sie mit ihrem Leben nicht mehr zurechtkommen.

Dann warnte der deutsche Exorzist vor der Gefahr, die heute von Esoterik und schamanischen Bewegungen aus Asien ausgingen: »Wenn der Mensch Gott aus seinem Leben entlässt, kommen die Götter.« Wer zu Hellseherinnen und Magiern gehe, bringe seine Seele in Gefahr. Manchmal spreche er ein Befreiungsgebet übers Telefon. Warum nicht? Schließlich habe schon Papst Pius XII. versucht, Hitler über das Telefon zu exorzieren.

Nachdem die an Epilepsie leidende Studentin Anneliese Michel 1976 nach zahlreichen Exorzismen in Folge von Unterernährung gestorben war, verschärften die deutschen Bischöfe die Anforderungen für Exorzismen und schrieben das Hinzuziehen eines Arztes vor. Die meisten Gläubigen, die sich besessen wähnen, werden von katholischen Priestern heute gleich zu Psychologen geschickt. Im Vatikan setzte sich die Deutsche Bischofskonferenz sogar für eine Abschaffung des Exorzismus ein - erfolglos.

Ein Anruf bei Axel Seegers. Der Weltanschauungsbeauftragte der Diözese München sagt, dass in der Diözese München-Freising offiziell keine Exorzismen durchgeführt würden: »Wir bieten stattdessen Beratung und Therapie, Gebet und Begleitung an und spenden die Sakramente.« Das neue Rituale Romanum sei nicht auf Deutsch erschienen, weil der Exorzismus hierzulande ein Politikum sei. Die heimliche Durchführung des Großen Exorzismus durch örtliche Priester findet Seegers unverantwortlich: »Wir versündigen uns an diesen Menschen. Die Leute werden in einem einseitigen Glauben bestärkt, vom Teufel besessen zu sein, statt dass man ihnen pastorale und psychologisch qualifizierte Hilfe anbietet.«

Der Pater Jörg Müller vom Pallotiner-Orden pflichtet ihm bei: Die Befreiungsgebete erwiesen sich oft als nur kurzfristig erfolgreich, der Exorzismus habe bloß einen Placebo-Effekt. »Die Zahl der echten dämonisch bedingten Störungen ist gering«, meint der studierte Psychologe und Priester. Meistens handele es sich um schizophrene oder paranoide Psychosen, Dissoziationen oder Borderline-Persönlichkeitsstörungen.

Viele Gläubige scheuen die kirchenrechtlichen Hürden - und finden immer wieder Priester, die sich der vermeintlich Besessenen annehmen und sogar am Telefon spontan Exorzismen durchführen. Diese Art des Befreiungsdienstes kann wie eine Droge wirken, weil sie den Betroffenen schnelle Hilfe verspricht, aber keine eigene Leistung abfordert.

Auch in Italien wird der Exorzismus nicht überall gern gesehen. Der Professor der Gregoriana schickte mir später ein Foto, das er an der Pilgerstätte »Santuario Divino Amore« vor Rom aufgenommen hatte. Darauf war ein Schild zu sehen mit der Aufschrift: »Hier werden keine Exorzismen durchgeführt. Wer sich als Exorzist ausgibt, wird der Direktion angezeigt«.

»Fatal«, sagte Don Gabriele – und lieferte auch eine politische Begründung für die Notwendigkeit seines Tuns: Sehr viele Politiker seien von Dämonen besessen und ließen sich mit dem Teufel ein – Minister, Staatschefs, auch Anwälte und Richter.
»Glauben Sie, Andreotti war vom Teufel besessen?«, fragte ich ihn.
»Nein, der war ein ganzer frommer Mann.«
»Würden Sie Berlusconi exorzieren?«
»Natürlich!«

Wenige Minuten später betrat ein beleibter Herr mit seiner Ehefrau den Raum und begrüßte den Exorzisten herzlich. Er war ein alter Bekannter, ein Stammkunde bei Don Gabriele.
Die Frau knallte eine Batterie Salzschachteln auf den Tisch, die Don Gabriele mit routinierter Geste segnete. Ganz klar, sie hatte das Sagen in dieser Ehe. Nachdem sie ihr Salz weggepackt hatte, setzte sie sich neben ihren Mann. Dann begann der Exorzismus.
»Deus, et pater Domini nostri Jesu Christi, invoco nomen sanctum tuum, et clementiam tuam supplex exposco«, murmelte Don Gabriele.

Der Besessene hatte die Augen geschlossen und den Kopf zurückgelegt. Falls der Dämon in ihm übermenschliche Kräfte besaß, zeigte er sie nicht - sondern gähnte. Ich fragte mich, ob sich der Teufel langweilte. Ach was, das sei typisch für viele Dämonen, erklärte Don Gabriele lässig. »Viele Besessene müssen gähnen, wenn sie in die Kirche gehen.« Dann legte er seine Stola um die Schultern des Mannes und fuhr fort. »Adjuro te, serpens antique, per judicem vivorum et mortuorum, per factorem tuum, per factorem mundi, per eum, qui habet potestatem mittendi te in gehennam …«

Inzwischen waren Schweißperlen auf die Stirn des Mannes getreten. Sein Kopf wand sich unter der Hand des Exorzisten, seine Augenlider öffneten sich, die Augen darunter waren weiß.
»Exorcizo te, immundissime spiritus, omnnis incursio adversarii, omne phantasma, onmis legio, in nomine Domini nostri Jesu.«

Ich merkte, dass mir übel wurde, und fragte mich, was schlimmer wäre: wenn ich während des Exorzismus einfach rausginge und mich in der Toilette auf der anderen Seite des Flurs übergäbe oder wenn ich das vor den Füßen des Exorzisten täte. Ich sprang auf und rannte raus.

Fünf Minuten später kehrte ich zurück. Pater Gabriele hatte sich durch meine Flucht nicht im Geringsten aus der Ruhe bringen lassen und betete weiter den Großen Exorzismus. Der Mann unter seinen Händen hatte inzwischen zu knurren und zu stöhnen begonnen.
»Lasciame, lasciame!«
»Lass mich, lass mich in Ruhe!«
Don Gabriele hatte Recht: Es war ein sanfter Exorzismus. Kein »blöder Pfaffe«, kein »Hurensohn«, kein »Fick dich!«, keine der geläufigen Beschimpfungen.

Nach vierzig Minuten war die Sache erledigt, der Mann und seine Frau verabschiedeten sich zufrieden von ihrem Exorzisten. »Und achte gefälligst auf deine Diät!«, rief Don Gabriele dem Erlösten hinterher, während er seine Utensilien wieder in der Tasche verstaute.
Dann wandte er sich mit zufriedener Miene wieder mir zu: »Wie gesagt, ein leichter Exorzismus. Aber er braucht ihn regelmäßig.« Obwohl bei ihm gebetet werde, jeden Abend ein Rosenkranz, sei der Vater von fünf Kindern seit Jahren vom Teufel besessen. Ein einzelner Exorzismus genüge da nicht. Es klang wie eine Langzeittherapie.

Ich fragte mich, ob die Probleme des Mannes nicht vielleicht mit seiner Ehe zu tun hatten. Hatte die Gattin ihn vielleicht angeschleppt, weil er von einer anderen Frau besessen war? »Laster und Leidenschaft locken den Teufel zu dir«, sagte Don Gabriele mit weit aufgerissenen Augen, ohne meine Frage zu beantworten. »Der Sex ist das Grundübel der modernen Gesellschaft.« Wie hat sich die Besessenheit bei dem Mann eigentlich geäußert? »Er hat ständig Kopfschmerzen«, sagte Don Gabriele und nickte wissend. Ich verabschiedete mich schnell, weil mir wieder übel wurde. Ich brauchte jetzt keinen Exorzisten, sondern einen Doktor.

Als ich am nächsten Morgen nach der Operation aufwache, fühle ich mich befreit. Schwester Maria drückt mir den ärztlichen Bericht in die Hand. Dort steht, man habe einen »Bolus« aus meiner Speiseröhre entfernt. Am Ende trennte mich nur die Vorsilbe Dia vom Teufel, denke ich und beschließe, mich in Zukunft an den Rat zu halten, den mir Don Gabriele Amorth als Letztes mit auf den Weg gegeben hatte: »Wenn Sie Schluckauf haben, trinken Sie eine gute Flasche Grappa!«
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/44506/2/1
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/...Teufels-Beitrag

von esther10 15.03.2018 00:00

Annäherungsübungen

China und das Konkordat von 1801
15. März 2018

http://magister.blogautore.espresso.repubblica.it/



hier anklicken

https://www.katholisches.info/2018/03/ch...ordat-von-1801/
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Volksrepublik China
Spadaro: Konkordat von 1801 mit Napoleon als Vorbild für ein Abkommen mit der Volksrepublik China
(Rom/Peking) Was hat ein vatikanischer Workshop zum Thema Menschenhandel mit der Volksrepublik China und dem Konkordat von 1801 mit Napoleon Bonaparte zu tun?

Workshop zum Thema Menschenhandel im Vatikan

Am 12./13. März fand im Vatikan der Workshop Modern Slavery, Human Trafficking & Access to Justice for the Poor & Vulnerable. Es war die zweite Veranstaltung dieser Art, an der eine offizielle Delegation der Volksrepublik China teilnahm. Organisiert wurde der Workshop von der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften unter der Leitung von Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo, dem politischen Arm von Papst Franziskus. Dieser lobte in den vergangenen sieben Monaten das kommunistische Großreich gleich dreimal als das Land, das weltweit die kirchliche Soziallehre „am besten“ umsetzt. Das Treffen fand in der Casina Pio IV in den Vatikanischen Gärten statt, die Sitz der Päpstlichen Akademien der Wissenschaften und der Sozialwissenschaften ist. Unterstützt wurde der Workshop vom UN Sustainable Development Solutions Network, Religions for Peace und der University of Notre Dame (Indiana, USA).


Casina Pio IV

Als Redner traten unter anderem der vatikanische Außenminister, Kurienerzbischof Paul Gallagher, der UN-Ökonom Jeffrey Sachs, der Generaldirektor der Europäischen Kommission, Stefano Monservisi und Wang Haibo, ein hoher Funktionär des volkschinesischen Gesundheitsministeriums auf, der bereits 2017 an der ersten Veranstaltung mit Beteiligung Pekings dabei war.

Die regimenahe, englischsprachige Tageszeitung Global Times bezeichnete die Teilnahme Chinas am vergangenen Sonntag als „Austausch zur Förderung des gegenseitigen Respekts“.

Wie die Zeitung berichtete, hätten im vergangenen Jahr 5.100 chinesische Bürger „freiwillig“ die Bereitschaft erklärt, nach dem Tod Organe zu spenden. Damit hätten mehr als 16.000 Menschen gerettet oder ihr Leben verbessert werden können.

Als Geste der „Förderung des gegenseitigen Respekts“ ist auch die Vorstellung des Gesprächsbuches von Papst Franziskus über Lateinamerika zu sehen, die am kommenden 19. März in Peking stattfinden wird.

Spadaro, Peking und Napoleon
Heute warb Antonio Spadaro SJ, Chefredakteur der römischen Jesuitenzeitschrift La Civiltà Cattolica und einer der engsten Vertrauten von Papst Franziskus, auf Twitter für ein Abkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Volksrepublik China. Dazu veröffentlichte er ein Bild der französisch-italienischen Verlautbarung, mit der die Unterzeichnung des Konkordats vom 13. Februar 1801 zwischen Napoleon I. und Papst Pius VII. bekanntgegeben wurde.

Spadaro schrieb dazu:

„In welcher Hinsicht ähnelt das Konkordat von 1801 zwischen Napoleon Bonaparte und dem Heiligen Stuhl von Pius VII. der Situation zwischen Franziskus und China unter Xi Jinping? Könnte ein Rückblick auf die Geschichte der Kirche hilfreich sein?“

Mit dem Tweet verweist Spadaro auf einen Aufsatz von Giovanni Sale SJ in der neuen Ausgabe der Civiltà Cattolica. Sale, der Haushistoriker der römischen Jesuitenzeitrschrift, spricht von „Widersprüchen“, die im Konkordat enthalten waren, vor allem was die freie Religionsausübung betraf, macht sich aber das Urteil „vieler Historiker“ zu eigen, daß das Konkordat „auf lange Sicht dem Papsttum mehr genützt hat als dem modernen Staat“.

Sales Schlußfolgerung:

„Pius VII. war demnach nicht nur ein heiliger Papst, sondern auch ein Mann von großem Weitblick und politischer Klugheit: Er verstand es, die Kirche in einem der schwierigsten Momente ihrer Geschichte von einer historischen Epoche zu einer anderen zu leiten.“

Das Tweet seines Chefredakteurs Spadaro, scheint Sales Einschätzung zu Pius VII., auf Papst Franziskus und seine Bestrebungen zu übertragen, mit dem kommunistischen China zu einem Abkommen zu gelangen.

Spott der Revolutionäre: Pius „der Letzte“

Im Zuge der Französischen Revolution von 1789 kam es zum Bruch zwischen der französischen Republik und dem Heiligen Stuhl. Die Kirche wurde völlig zerschlagen, die katholische Religionsausübung abgeschafft und der katholische Kultus verboten. Die Kirchen wurden vom Staat beschlagnahmt und geschlossen oder zweckentfremdet (in Magazine, Stallungen, Bordelle, Versammlungsorte, Sitze von Revolutionsclubs, Geschäfte). 1790 errichtete die verfassungsgebende Versammlung eine gallikanische Nationalkirche. Papst Pius VI. verurteilte deren Bischöfe und Priester als Schismatiker.

Pius VI. war von französischen Truppen in Rom gefangengenommen und nach Frankreich verschleppt worden. Er starb 1799 als Gefangener in der Festung Valence. Die Revolutionäre verspotteten ihn als Pius den Letzten. Sie sahen mit seinem Tod das Ende der Kirche gekommen.


Allegorie von 1802. Das Heidentum verneigt sich vor dem jungfräulichen Licht der Religion und der Heiligen Schrift

Da Rom französisch besetzt war, konnte erst ein dreiviertel Jahr später unter Mühen und österreichischem Waffenschutz in Venedig ein neuer Papst gewählt werden. Das Konkordat war der päpstliche Versuch, in dieser schwierigen Situation ein Minimum an Rechtssicherheit für die Kirche wiederherzustellen. Napoleon war interessiert, seine Herrschaft abzusichern und die Revolution zu beenden. Das sollte auch gegenüber der Kirche verdeutlicht werden.

Mit dem Konkordat wurde das Verhältnis zwischen Staat und Kirche neu geregelt, wobei Napoleon bestrebt war, sich die Kirche insgesamt botmäßig zu machen. Das Schisma von 1791 konnte mit dem Konkordat überwunden werden. 1806 kam es dennoch zum Bruch mit Napoleon, als dieser den Papst zu seinem Untertanen erklärte und von ihm verlangte, gegen seine Feinde zu mobilisieren. 1809 ließ Napoleon den Papst in Rom verhaften und wie seinen Vorgänger gefangensetzen, zuerst in Italien, ab 1812 in Frankreich. Erst der Sieg über Napoleon im Jahr 1814 brachte für den Papst die Freilassung und seine Rückkehr nach Rom. Für Frankreich brachte sie Wiederherstellung der freien Religionsausübung der Kirche.

Das Konkordat von 1801 blieb bis 1905 in Geltung. Die unruhigen politischen Verhältnisse mit mehren Revolutionen und Regimewechseln erlaubten keine Verbesserungen mehr. Vielmehr wurde das Konkordat von Frankreich 1905 einseitig aufgekündigt, als sich in der Dritten Republik radikale kirchenfeindliche Kräfte durchsetzten. Mit dem Gesetz zur Trennung von Staat und Kirche wurde die Laicité, der Laizismus, zur Staatsdoktrin erhoben und die katholische Kirche aus dem öffentlichen Leben des Staates verbannt. Die katholische Kirche ist seither in Frankreich nur mehr ein privatrechtlicher Verein.

Ob Pater Spadaro auch diese Entwicklung vor Augen hatte?

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Twitter/Vatican Insider/La Civiltà Cattolica/Wikicommons (Screenshots)
https://www.katholisches.info/2018/03/ch...ordat-von-1801/
https://www.katholisches.info/

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Thrump verdächtigt Russland.



Die Krise um die Giftgas-Attacke auf den Ex-Agenten Skripal hat die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen erneut verschlechtert. Dabei seien die Beziehungen bereits „schlechter und gefährlicher“ als im Kalten Krieg, urteilt der Fernsehjournalist Fritz Pleitgen.

Der Deutschen Presse-Agentur sagte der ehemalige WDR-Intendant: „Nur wer beschränkt ist, sieht die Schuld allein bei den Russen.“ Der Westen sei Russland gesellschaftlich, militärisch, politisch, wirtschaftlich und sozial weit überlegen, so Pleitgen. Es sei aber nötig, auf Moskau zuzugehen und ein gleichberechtigtes Verhältnis herzustellen.

Die allgemeine Kriegsgefahr in der Welt hält der Journalist für hoch. Seine Einschätzung: „Ich kann die ganze Strecke seit dem Zweiten Weltkrieg übersehen. So unübersichtlich und gefährlich wie jetzt war es noch nie.“ An vielen Ecken und Enden der Welt könnten sich regionale Kriege entzünden, die sich „schnell zu Weltbränden auswachsen“ könnten.

Pleitgen warnt: „Die Atom-Mächte operieren militärisch auf engstem Raum, oft mit gegensätzlichen Interessen.“ Dazu kämen die Konflikte zwischen dem Iran und Saudi-Arabien, dem Iran und Israel, der Krieg im Jemen und in Syrien und der Atomstreit mit Nordkorea.

Aus unserem Netzwerk von CHIP: Ein Mann schreibt 1995 einen Brief: Was er darin prophezeit, ist alles eingetreten


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Vergifteter Ex-Spion

Die Spur des Anschlags führt fast sicher nach Moskau

Der Nervengift-Anschlag auf den Ex-Spion Sergej Skripal löst eine internationale Krise aus. Großbritannien macht Russland verantwortlich. Zwei Experten schildern die Indizienlage.

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Nach dem Attentat auf den russischen Ex-Spion Sergei Skripal und seine Tochter im britischen Salisbury steuern die internationalen Beziehungen einem historischen Tiefpunkt entgegen. Die britische Regierung macht Russland verantwortlich für den Anschlag. Die Verbündeten schließen sich an. Moskau dementiert. Zwei Experten erklären im Gespräch mit t-online.de, warum die Spur auf Grundlage der öffentlich verfügbaren Informationen fast sicher nach Moskau führt.

Die Experten
Professor Mark Galeotti ist der Vorsitzende des Zentrums für Europäische Sicherheit am Institut für Internationale Beziehungen in Prag. Als Historiker hat er an der New York University zu organisierter Kriminalität und russischer Sicherheitspolitik gelehrt.

Dr. Andreas Umland ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Euro-Atlantische Kooperation Kiew sowie Herausgeber der Buchreihe "Soviet and Post-Soviet Politics and Society" beim ibidem-Verlag Stuttgart.

Der ehemalige KGB-Spion Alexander Litwinenko: Er wurde 2006 mit dem radioaktiven Polonium in London vergiftet – Scotland Yard und ein britisches Gericht kamen zu dem Schluss: durch die Hand von zwei russischen Agenten. (Quelle: Vasily Djachkov/Reuters)

Was spricht für Russland hinter dem Anschlag?
Drei Anhaltspunkte sprechen aus Sicht der beiden Experten für Russland als Drahtzieher des Gift-Anschlags auf den Ex-Spion Skripal und seine Tochter.

Die Parallelen zum Fall Litwinenko: Vor mehr als zehn Jahren vergifteten zwei russische Attentäter den ehemaligen KGB-Agenten Alexander Litwinenko in London. Sie wurden nie nach Großbritannien ausgeliefert und halten sich weiterhin unbehelligt in Russland auf – einer ist nun Abgeordneter im russischen Parlament. Sowohl Umland als auch Galeotti ziehen den Fall Litwinenko als Präzedenzfall für einen höchstwahrscheinlich vom russischen Staat angeordneten Mord heran.

Die Motivlage: Russland hat entgegen oft vorgebrachter Behauptungen ein Interesse an dem Anschlag – vor allem ein innenpolitisches. "Spektakuläre, skrupellose Morde wie diese senden ein Signal an die eigenen Mitarbeiter: Überläufer sind nirgends auf der Welt sicher – auch Jahre später nicht", sagt Umland. So solle die Disziplin im eigenen System aufrecht erhalten werden. Mögliche Sanktionen gegen Russland könnten sogar noch über die staatlich kontrollierten Medien propagandistisch als "anti-russische Kampagne" dargestellt werden.

Auch Galeotti hält die "Inszenierung des Mordes" für ein wichtiges Indiz. "Nervengift ist nicht der effizienteste Weg zu töten", sagt Galeotti. Hier solle eine Botschaft gesendet werden. Möglicherweise habe der Kreml angenommen, Skripal habe weiter mit Geheimdiensten kooperiert – das könne ihn zum Ziel gemacht haben. "Egal ob Moskau damit richtig lag oder nicht."

Die Herkunft des Nervengifts: "Novichok" wurde in Russland entwickelt und ist von anderen Staaten nicht reproduziert worden. Allenfalls Nordkorea und der Iran könnten ebenfalls über das Gift verfügen. Ihnen fehlt allerdings das Motiv für den Anschlag. "Russland ist der einzige Akteur, der die Mittel, das Motiv und die Möglichkeit für den Mord hatte", sagt Galeotti. "Die Wahrscheinlichkeit, dass die russische Regierung die Kontrolle über Novichok-Bestände verloren hat (...) ist minimal."

Der Forscher hat bereits zuvor für die wissenschaftliche Methode namens "Ockhams Rasiermesser" plädiert: Von mehreren möglichen Erklärungen, ist die einfachste Theorie vorzuziehen. Unnötige, weil abwegige Annahmen – beispielsweise, dass der Iran hinter dem Anschlag steckt – können so aussortiert werden. "Da sollte man sich auf seinen Alltagsverstand verlassen." Umland pflichtet bei.

Russlands Präsident Wladimir Putin: Ohne seine Zustimmung, sind die Experten überzeugt, werde der FSB nicht derart spektakulär im Ausland aktiv. (Quelle: AP/dpa/Alexander Zemlianichenko)Russlands Präsident Wladimir Putin: Ohne seine Zustimmung, sind die Experten überzeugt, werde der FSB nicht derart spektakulär im Ausland aktiv. (Quelle: Alexander Zemlianichenko/AP/dpa)



War Putin der Auftraggeber des Mordversuchs?
Wenn Russland hinter dem Anschlag steckt – ist auch Putin persönlich für die Mordversuche verantwortlich? Oder sind andere Fraktionen und Interessengruppen innerhalb des russischen Sicherheitsapparats als Urheber des Komplotts denkbar? Galeotti und Umland halten Putins Zustimmung zum Attentat für äußerst wahrscheinlich. Denn für eine solche Aktion komme eigentlich nur der Geheimdienst FSB infrage, der als Nachfolger des KGB im Morden geübt sei.

"Es ist möglich, dass der FSB autonom agiert – dann gäbe es aber immerhin einen Freiraum für solche Morde, der vom Kreml eingeräumt wird", sagt Umland. Eigeninitiative sei bei solch spektakulären Aktionen äußerst riskant für die Täter. Sie würden sich offensiv gegen die russische Führung stellen – sollte die Aktion Putins Interessen zuwider laufen.

Auch Mark Galeotti schreibt in einem Stück für den britischen "Telegraph": "Wenn der FSB tötet, dann auf Order Moskaus." Im Gespräch mit t-online.de sagt er: "Wenn Russland für den Mord verantwortlich ist, dann hat Putin ihn angeordnet." Kriminelle oder konkurrierende Fraktionen innerhalb der Sicherheitsdienste "würden das nicht ohne die Zustimmung des Kremls tun". Es handele sich also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen vom russischen Staat angeordneten Mord.
Verwendete Quellen:
Eigene Recherchen


von esther10 14.03.2018 00:59





Papst Franziskus Berater lädt ehebrecherische Paare ein, Paten zu sein, Religion zu unterrichten

Amoris Laetitia , Katholisch , Kommunion Für Wieder Geheiratet , Italien , Marcello Semeraro , Papst Francis

13. März 2018 ( LifeSiteNews ) - Ein Bischof, der als einer der engsten Berater von Papst Franziskus gilt, erließ ein Dekret, das geschiedenen Paaren, die in illegalen Zweitehen leben, verschiedene Führungsrollen in der Pfarrei eröffnet.

https://www.lifesitenews.com/tags/tag/amoris+laetitia

Das Dokument mit dem Titel "Freue dich mit mir" versucht, die apostolische Ermahnung von Papst Franziskus Amoris Laetitia umzusetzen , die sich dafür einsetzt, dass diejenigen, die sich geschieden und illegal wieder geheiratet haben, die Heilige Kommunion erhalten, auch wenn sie weiterhin sexuelle Beziehungen haben. Es wurde kürzlich von Marcello Semeraro herausgegeben, der der Bischof der italienischen Diözese Albano ist.

https://www.lifesitenews.com/news/pope-b...llow-adultery-b

Laut italienischem Religionsinformationsdienst (SIR) besagt das Dekret, dass "nach einer sorgfältigen Beurteilung durch den Pastor" diejenigen, die geschieden und wieder geheiratet haben, "aktiv am Wortgottesdienst während der Feierlichkeiten" der Messe teilnehmen können, als Lektoren, die öffentlich sind lies den Brief. "Sie können als ideal für den Unterricht der katholischen Religion" in Schulen angesehen werden, sogar "Erzieher des Glaubens zusammen mit anderen Katechisten der christlichen Initiation" oder "Teil der Gruppe von Erziehern ... von Familiengruppen" zu sein Dekret.
https://www.lifesitenews.com/tags/tag/catholic

Die Richtlinien von Semeraro scheinen den Gesetzen und der Tradition der katholischen Kirche zu widersprechen, die verlangt, dass katholische Lehrer "in

der richtigen Lehre herausragend" und "Zeuge des christlichen Lebens" sind (can. 804).

Als Sekretär des "Küchenkabinetts" des Papstes, des Rates der Kardinalberater oder "C9", steht Semeraro in engem Kontakt mit Franziskus und seine Umsetzung von Amoris Laetitia wird wahrscheinlich durch private Gespräche mit dem Papst beeinflusst.

https://www.lifesitenews.com/tags/tag/co...n+for+remarried

Ehebruch wegen "unangemessener Leidenschaften", "Gewohnheiten" und "sozialen Faktoren" entschuldigt
Indem sie die Möglichkeit in Betracht zieht, geschiedenen und invalidely wiederverheirateten Paaren zu erlauben, heilige Kommunion zu empfangen, scheint Bischof Semeraro zu implizieren, dass die Sünde des Ehebruchs durch eine lange Liste von Bedingungen, einschließlich der Anwesenheit von "unangemessenen Zuneigungen", Gewohnheiten von. Ganz oder teilweise entschuldigt werden kann Verhalten und sogar "soziale Faktoren", die das Paar beeinflussen.

"Vergessen Sie nicht, dass die Zurechenbarkeit und die Verantwortlichkeit einer Handlung durch Unwissenheit, Unachtsamkeit, Gewalt, Angst, Gewohnheiten, übermäßige Zuneigung und durch andere psychische oder sogar soziale Faktoren vermindert oder beseitigt werden können", schreibt er.

https://www.lifesitenews.com/news/time-f...pping-ban-comes

Semeraro ermahnt auch seine Priester, nichts von dem Paar zu verlangen, das ihre "Stärke" übersteigt, was sich wiederum offensichtlich auf die Abstinenz von sexuellen Beziehungen bezieht.

https://www.lifesitenews.com/tags/tag/marcello+semeraro

"Es ist von grundlegender Bedeutung, dass alles, was vorgeschlagen wird (für das Ehepaar in der verbotenen zweiten Ehe), immer die tatsächliche Lebenssituation der interessierten Parteien berücksichtigt, um zu vermeiden, dass Forderungen gestellt werden, die über ihre Stärke hinausgehen. und sogar über das hinaus, was von den anderen Gläubigen gefordert wird ", erklärte der Bischof.

Priester der Diözese müssen die "Einflüsse und mildernden Umstände berücksichtigen, die die Freiheit, Entscheidungen zu treffen und Entscheidungen zu treffen, einschränken und kompromittieren können", so Semeraro.

Apostolische Ermahnung des Papstes Amoris Laetitia hinter der Verwirrung

Solche Richtlinien scheinen sich auf Amoris Laetitia zu beziehen, ebenso wie die von Papst Franziskus gebilligten Richtlinien, die weit ausgelegt werden, um Menschen, die in ehebrecherischen Zweitgewerkschaften leben, die Heilige Kommunion zu empfangen, trotz ihres Versagens oder ihrer Weigerung, die sexuellen Beziehungen einzustellen.

Amoris Laetitia selbst enthält Passagen, die nahelegen, dass ehebrecherische sexuelle Beziehungen vom Schöpfer unterstützt oder akzeptiert werden können, oder entschuldigt werden können, wenn sie ein gutes Ende im Sinn haben, Begriffe, die im Gegensatz zum katholischen Dogma tief gehen.

Die von Papst Franziskus für seine Umsetzung genehmigten Richtlinien von Buenos Aires deuten darauf hin, dass es für ein ehebrecherisch verheirateten Paar möglicherweise nicht "machbar" ist, sexuelle Beziehungen zu beenden, insbesondere wenn sie glauben, dass die Beendigung ihrer sexuellen Aktivität ihre Beziehung untergraben würde habe zusammen gehabt.

Solche Forderungen zurückzuführen Amoris Laetitia wurden von Kardinälen, Bischöfen und wiederholt verurteilt Theologen , die so weit gegangen sind , nennen es „Häresie“ in der Öffentlichkeit Staaten der Todsünde diejenigen zu ermöglichen , das Sakrament des Leibes Christi zu empfangen, und für zu lehren, dass diejenigen, die sich in einem Zustand übernatürlicher Gnade befinden, unfähig sind, das Sündigen zu vermeiden.
Amoris Laetitia , Katholisch , Kommunion Für Wieder Geheiratet , Italien , Marcello Semeraro , Papst Francis

13. März 2018 ( LifeSiteNews ) - Ein Bischof, der als einer der engsten Berater von Papst Franziskus gilt, erließ ein Dekret, das geschiedenen Paaren, die in illegalen Zweitehen leben, verschiedene Führungsrollen in der Pfarrei eröffnet.

Das Dokument mit dem Titel "Freue dich mit mir" versucht, die apostolische Ermahnung von Papst Franziskus Amoris Laetitia umzusetzen , die sich dafür einsetzt, dass diejenigen, die sich geschieden und illegal wieder geheiratet haben, die Heilige Kommunion erhalten, auch wenn sie weiterhin sexuelle Beziehungen haben. Es wurde kürzlich von Marcello Semeraro herausgegeben, der der Bischof der italienischen Diözese Albano ist.

Laut italienischem Religionsinformationsdienst (SIR) besagt das Dekret, dass "nach einer sorgfältigen Beurteilung durch den Pastor" diejenigen, die geschieden und wieder geheiratet haben, "aktiv am Wortgottesdienst während der Feierlichkeiten" der Messe teilnehmen können, als Lektoren, die öffentlich sind lies den Brief. "Sie können als ideal für den Unterricht der katholischen Religion" in Schulen angesehen werden, sogar "Erzieher des Glaubens zusammen mit anderen Katechisten der christlichen Initiation" oder "Teil der Gruppe von Erziehern ... von Familiengruppen" zu sein Dekret.

Die Richtlinien von Semeraro scheinen den Gesetzen und der Tradition der katholischen Kirche zu widersprechen, die verlangt, dass katholische Lehrer "in der richtigen Lehre herausragend" und "Zeuge des christlichen Lebens" sind (can. 804).

Als Sekretär des "Küchenkabinetts" des Papstes, des Rates der Kardinalberater oder "C9", steht Semeraro in engem Kontakt mit Franziskus und seine Umsetzung von Amoris Laetitia wird wahrscheinlich durch private Gespräche mit dem Papst beeinflusst.

Ehebruch wegen "unangemessener Leidenschaften", "Gewohnheiten" und "sozialen Faktoren" entschuldigt

Indem sie die Möglichkeit in Betracht zieht, geschiedenen und invalidely wiederverheirateten Paaren zu erlauben, heilige Kommunion zu empfangen, scheint Bischof Semeraro zu implizieren, dass die Sünde des Ehebruchs durch eine lange Liste von Bedingungen, einschließlich der Anwesenheit von "unangemessenen Zuneigungen", Gewohnheiten von. Ganz oder teilweise entschuldigt werden kann Verhalten und sogar "soziale Faktoren", die das Paar beeinflussen.

"Vergessen Sie nicht, dass die Zurechenbarkeit und die Verantwortlichkeit einer Handlung durch Unwissenheit, Unachtsamkeit, Gewalt, Angst, Gewohnheiten, übermäßige Zuneigung und durch andere psychische oder sogar soziale Faktoren vermindert oder beseitigt werden können", schreibt er.

Semeraro ermahnt auch seine Priester, nichts von dem Paar zu verlangen, das ihre "Stärke" übersteigt, was sich wiederum offensichtlich auf die Abstinenz von sexuellen Beziehungen bezieht.

"Es ist von grundlegender Bedeutung, dass alles, was vorgeschlagen wird (für das Ehepaar in der verbotenen zweiten Ehe), immer die tatsächliche Lebenssituation der interessierten Parteien berücksichtigt, um zu vermeiden, dass Forderungen gestellt werden, die über ihre Stärke hinausgehen. und sogar über das hinaus, was von den anderen Gläubigen gefordert wird ", erklärte der Bischof.

Priester der Diözese müssen die "Einflüsse und mildernden Umstände berücksichtigen, die die Freiheit, Entscheidungen zu treffen und Entscheidungen zu treffen, einschränken und kompromittieren können", so Semeraro.

Apostolische Ermahnung des Papstes Amoris Laetitia hinter der Verwirrung

Solche Richtlinien scheinen sich auf Amoris Laetitia zu beziehen, ebenso wie die von Papst Franziskus gebilligten Richtlinien, die weit ausgelegt werden, um Menschen, die in ehebrecherischen Zweitgewerkschaften leben, die Heilige Kommunion zu empfangen, trotz ihres Versagens oder ihrer Weigerung, die sexuellen Beziehungen einzustellen.

Amoris Laetitia selbst enthält Passagen, die nahelegen, dass ehebrecherische sexuelle Beziehungen vom Schöpfer unterstützt oder akzeptiert werden können, oder entschuldigt werden können, wenn sie ein gutes Ende im Sinn haben, Begriffe, die im Gegensatz zum katholischen Dogma tief gehen.

Die von Papst Franziskus für seine Umsetzung genehmigten Richtlinien von Buenos Aires deuten darauf hin, dass es für ein ehebrecherisch verheirateten Paar möglicherweise nicht "machbar" ist, sexuelle Beziehungen zu beenden, insbesondere wenn sie glauben, dass die Beendigung ihrer sexuellen Aktivität ihre Beziehung untergraben würde habe zusammen gehabt.

https://www.lifesitenews.com/tags/tag/pope+francis

Solche Forderungen zurückzuführen Amoris Laetitia wurden von Kardinälen, Bischöfen und wiederholt verurteilt Theologen , die so weit gegangen sind , nennen es „Häresie“ in der Öffentlichkeit Staaten der Todsünde diejenigen zu ermöglichen , das Sakrament des Leibes Christi zu empfangen, und für zu lehren, dass diejenigen, die sich in einem Zustand übernatürlicher Gnade befinden, unfähig sind, das Sündigen zu vermeiden.

https://www.lifesitenews.com/news/pope-f...ents-teach-reli

von esther10 14.03.2018 00:58




Behörden, Ärzte, Apotheker – eine ganze Stadt sah weg

Über 40 Jahre sollen Banden in Telford (Shropshire) junge Mädchen zur Prostitution gezwungen haben Über 40 Jahre sollen Banden in Telford (Shropshire) junge Mädchen zur Prostitution gezwungen haben

Über 40 Jahre sollen Banden in Telford (Shropshire) junge Mädchen zur Prostitution gezwungen haben
Quelle: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Ein riesiger Missbrauchsskandal erschüttert Großbritannien: Im englischen Telford sollen bis zu 1000 Mädchen zur Prostitution gezwungen worden sein – von Tätern mit „asiatischem“ Migrationshintergrund.
194 Kommentare

Das jüngste Opfer soll erst elf Jahre alt gewesen sein. Alt genug, um unter Drogen gesetzt, vergewaltigt, zur Prostitution gezwungen zu werden. Mehr als 1000 Kinder und Jugendliche sollen nach Recherchen der britischen Zeitung „Sunday Mirror“ über einen Zeitraum von knapp 40 Jahren in der britischen Stadt Telford schwer missbraucht worden sein. Die Reporter sprachen mit zwölf mutmaßlichen Missbrauchsopfern, die von unfassbaren Taten berichteten.

Wenn sich die Ergebnisse der 18 Monate dauernden Recherche als richtig erweisen sollten, handelt es sich um einen der größten Missbrauchsskandale des Landes. Es gab außerdem mindestens drei Todesopfer. Vieles erinnert dabei an jene Verbrechen, die vor fünf Jahren im mittelenglischen Rotherham bekannt wurden, wo über Jahrzehnte Mädchen und junge Frauen von einer pakistanisch-britischen Bande systematisch missbraucht und prostituiert worden waren. Der Skandal hatte das Land zutiefst erschüttertet.

Wie der „Sunday Mirror“ jetzt berichtet, hatten Polizei und Sozialbehörden in Telford ebenfalls schon lange Informationen über kriminelle Banden, die Mädchen aus Familien lockten und sie dann unter Einfluss von Drogen und Androhung von Gewalt als Sexarbeiterinnen einsetzten, mindestens seit den Neunzigerjahren. Doch erst 2007 wären Ermittler gezielt gegen Täter vorgegangen. Bis dahin, so der Vorwurf, hätten die Behörden weggeschaut, weil sie sich nicht des Verdachts des Rassismus aussetzen wollten: Bei den Tätern soll es sich um Menschen mit „asiatischem“ Migrationshintergrund handeln.

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Doch auch nach dem Beginn der Ermittlungen zeigten Polizisten und Richter ein vergleichsweise zögerliches Vorgehen. Von 200 Personen, die unter Verdacht standen, zu der Zuhälterbande zu gehören, wurden gerade mal neun zu Haftstrafen verurteilt. Darunter der 34-jährige Mubarek A. und sein 27-jähriger Bruder Ahdel. Die beiden mussten sich für jahrelangen sexuellen Missbrauch und der Prostitution von Teenagern verantworten.

Polizei verhindert Kontakt zur Presse

Das Versagen scheint der Polizei durchaus bewusst zu sein. Der „Sunday Mirror“ berichtet über ein Opfer, das von Beamten unter Druck gesetzt worden sein soll, als es herausfinden wollte, warum die Täter nicht verfolgt wurden. Die Ermittler, so die Zeitung, hätten verhindern wollen, dass die missbrauchte Frau Informationen an die Journalisten weitergibt.

Nach Aussagen der Opfer machten die Täter sie mit Gewalt, Drogen und Psychoterror gefügig. Sie drohten, falls die Mädchen etwas verraten sollten, auch die jüngeren Schwestern in ihre Gewalt zu bringen oder den Müttern zu sagen, dass ihre Töchter als Prostituierte arbeiten.

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Becky Watson starb mit 13 bei einem mysteriösen Autounfall. Zwei Jahre soll sie in der Hand der Zuhälter gewesen sein. In ihrem Tagebuch hatte sie aufgeschrieben, dass sie zum Sex mit vielen Männern gezwungen wurde. Ihrer Mutter vertraute sie sich an. Die sagte dem „Sunday Mirror“, dass sie mehrfach zur Polizei gegangen sei und es habe sogar eine Liste von Verdächtigen abgegeben – ohne dass die Beamten Ermittlungen eingeleitet hätten. Stattdessen, so Torron Watson, habe die Polizei ihre Tochter wie eine Kriminelle behandelt.

Sozialbehörden, Ärzte und Apotheker sahen weg

Die Aussage passt zu anderen Berichten. Jugendliche, so der „Sunday Mirror“, die die Polizei auf der Straße oder in entsprechenden Etablissements aufgriff, wurden lediglich als „Prostituierte“ registriert – nicht aber als Opfer von Missbrauch. Das Schweigen hatte System – so wie in Rotherham. Sozialbehörden hätten ebenso weggesehen wie Ärzte und Apotheken. Eine junge Frau sagt, sie habe zwei Mal eine Abtreibung vornehmen lassen, mehrfach die Pille danach gekauft, ohne dass ein Apotheker oder Mediziner nachgefragt habe.

Beckys Freundin Vicky Round sei zwölf gewesen, als sie gezwungen wurde, Crack zu nehmen. Sie sei ausgebeutet worden wie ein Stück Fleisch. Mit 20 starb sie an einer Überdosis. Ihre Familie sagt, dass die Menschen, die für ihren Tod verantwortlich seien, noch frei herumlaufen.

Besonders tragisch liest sich der Fall der 16-jährigen Lucy Lowe, von dem auch die „Daily Mail“ berichtet. 1997 traf sie zum ersten Mal auf den Taxifahrer Azhar Ali M. Damals war sie 13. Mit 14 Jahren bekam sie ein Kind von dem zehn Jahre älteren Mann. Sie war 16, als Azhar Ali M. im Jahr 2000 das Haus ihrer Familie in Brand setzte. Bei dem Feuer starben neben Lucy auch ihre Mutter Eileen sowie die 17-jährige Schwester Sarah. Der Täter wurde wegen der Brandstiftung und des Mordes zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Der sexuelle Missbrauch war kein Anklagepunkt.



Ein anderes Mädchen, das seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will, behauptet, der Brandanschlag sei nichts anderes als eine Warnung an andere Mädchen gewesen. Sie sollten sehen, wie es denen ergeht, die über die kriminellen Machenschaften reden. Sie selbst sei unter Drogen gesetzt und von neun Mitgliedern der Bande vergewaltigt worden. Aus Angst, ihrer Familie würde das gleiche Unheil widerfahren wie den Angehörigen von Lucy Lowe, habe die Schülerin mit dem Gedanken gespielt, sich das Leben zu nehmen.

Hübsche Jungs locken junge Mädchen an

Das defensive Verhalten der Polizei und der Sozialbehörden von Telford weist Parallelen zu anderen Missbrauchsskandalen in Großbritannien auf. Auch in Rotherham sowie dem 50 Kilometer entfernten Rochdale wurden über viele Jahre bis 1400 Kinder und Jugendliche zwischen 1997 und 2013 systematisch missbraucht. Auch hier kam es zu Gruppenvergewaltigungen durch Banden und dem sogenannten Trafficking, dem Weiterreichen der Opfer von einer Männergruppe zur nächsten. Und auch hier haben die Behörden erst sehr spät auf die Anschuldigungen reagiert, weil sie befürchteten, rassistische Vorurteile zu bedienen.

Erst 2013 erfuhr die Öffentlichkeit vom jahrelangen Leidensweg der Kinder und Jugendlichen, als unter dem Titel „Girl A“ die Biografie eines Mädchens erschien, das mit 14 in den Kinderhändlerring von Rotherham gelangt war. Viele der Opfer stammten aus der mittellosen Unterschicht, lebten in Heimen, waren ausgehungert nach Zuneigung.

Die Täter nutzten das aus. Die Masche war stets die gleiche: Gutaussehende junge Männer machten sich an junge Mädchen heran, nahmen sie in schnellen Autos mit, gaukelten ihnen Liebe vor – und halten sie mit Drohungen und Drogen in einem Netz gefangen, aus dem sie nicht mehr entweichen konnten. Die Opfer waren in der Regel weiße Britinnen, Mädchen, die in den Augen der aus dem muslimischen Kulturkreis stammenden Täter offenbar keine Achtung verdienten.

Vermutlich sind die Täter von Telford mit ähnlichen Taktiken vorgegangen. Die konservative Parlamentsabgeordnete von Telford, Lucy Allan, hat eine öffentliche Untersuchung des Falls gefordert, um das Vertrauen in die Behörden wiederherzustellen. Die örtliche Polizei sagt, sie werde schärfer vorgehen. Weitere Missbrauchsopfer sind aufgerufen, sich zu melden.

70 Männer haben die vom „Sunday Mirror“ befragten Mädchen und Frauen als Täter benannt. Nach Aussagen der Opfer war das Netzwerk noch vor wenigen Wochen aktiv.
https://www.welt.de/vermischtes/article1...-Rotherham.html


von esther10 14.03.2018 00:57

Berlin-Hohenschönhausen



Mutter entdeckt leblose Tochter (14) – Mordkommission ermittelt
Einsatzkräfte der Polizei in Hohenschönhausen
Einsatzkräfte der Polizei in Hohenschönhausen Foto: spreepicture


B.Z.
8. März 2018 10:20 Aktualisiert 13:23
Bereich: Lichtenberg
Themen: Berlin AktuellBerlin NewsMordkommission
Das Mädchen wurde in der elterlichen Wohnung in Hohenschönhausen gefunden. Ein Notarzt versuchte noch, das Kind zu reanimieren - ohne Erfolg.

Schreckliche Entdeckung in Hohenschönhausen!

In einer Wohnung in der Plauener Straße wurde am Mittwochabend eine schwer verletzte 14-Jährige aufgefunden. Nach B.Z.-Informationen wurde das Mädchen gegen 17.30 Uhr von der Mutter entdeckt.

Die Mutter alarmierte die Rettungskräfte und die Polizei. Ein Notarzt versuchte noch das Mädchen zu reanimieren – erfolglos. Das Kind soll mehrere Stichwunden aufweisen, meldet u. a. die „Berliner Zeitung“. Laut Polizei deuten die Verletzungen auf ein Gewaltverbrechen hin.


Am Donnerstagmittag erklärte die Staatsanwaltschaft via Twitter, dass rechtsmedizinische Untersuchungen den ersten Verdacht der Ermittler untermauern, dass die Jugendliche getötet wurde. Eine Obduktion der Leiche am Donnerstagvormittag habe das bestätigt.

„Weitere Details können derzeit im Hinblick auf die Ermittlungen nicht veröffentlicht werden”, hieß es.



14-Jährige getötet
Die heute Vormittag durchgeführte Obduktion der 14-Jährigen hat den Verdacht bestätigt, dass die Jugendliche Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist. Weitere Details können derzeit im Hinblick auf die Ermittlungen nicht veröffentlicht werden.

12:47 - 8. März 2018
24
53 Nutzer sprechen darüber
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Die 3. Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Kriminaltechniker sichern Spuren in der Plauener Straße. Einsatzkräfte durchkämmten außerdem ein angrenzendes Baugrundstück.

Zu der Frage, ob der Fundort der Verletzten auch ihr Zuhause war, wollte die Polizei keine Angaben machen.

mit dpa

von esther10 14.03.2018 00:54

Ein weiteres neues Buch über Bergoglio - dieses Mal heißt es "Lost Shepherd"
MIT DEM REST CHURCH REDAKTEURE AUF 13/03/2018 • ( 15 ANTWORTEN )



Ein neues Buch wurde bereits in der Reihe der kritischen Bergoglio-Bücher veröffentlicht. Dieses Mal wird die „Lost Shepherd - wie Papst Francis wird seine Herde irreführend“ genannt oder „Lost Shepherd -. Franziskus, wie seine Herde irreführend“ Es wurde von jemandem geschrieben, der anfangs sehr von Bergoglio begeistert war, aber im Laufe der Jahre seine Meinung revidieren musste. Schon der Titel lässt der Fantasie nichts im Wege stehen.

Ein angesehener Katholiken Kommentator und ehemaliger Bergoglio Fan, Philip Lawler der katholischen Weltnachrichten, hat ein Buch geschrieben, das deutlich macht, wie Bergoglio ein „verlorener Schäfer“ worden ist „die Kirche von den alten Quellen des Glaubens wegführen "Es wurde vor zwei Wochen kurz vor dem 5. Jahrestag der Bergoglio-Wahl (13. März) ins Leben gerufen.

"Gläubige Katholiken beginnen zu sehen, dass es nicht ihre Vorstellungskraft ist. Papst Franziskus führte sie auf eine Reise von Freude zu Unruhe, zu Alarm und sogar zu einem Gefühl des Verrats. Sie können nicht länger vorgeben, in den Lehren des Papstes nur einen Wechsel der Betonung zu zeigen ", heißt es in der Beschreibung des Buches. Lawler, der auch bei catholicculture.org arbeitet , erzählt, dass er am Anfang, zusammen mit vielen anderen, von Bergoglios Pontifikat begeistert war.

In einer Passage schreibt er: "In meiner Arbeit, als ich über die täglichen Nachrichten des Vatikans berichtete, versuchte ich monatelang, meinen Lesern und manchmal auch mir selbst zu versichern, dass Francis trotz seiner manchmal alarmierenden Bemerkungen kein Radikaler war leitete die Kirche nicht von den alten Glaubensquellen weg. Aber allmählich, widerwillig und voller Schmerz, kam ich zu dem Schluss, dass er es tat. "

Es war vor ungefähr einem Jahr, dass Lawler seine Grenze erreichte. Es geschah, nachdem Bergoglio das Evangelium des Tages (Mark 10,1-12) in "eine andere Gelegenheit, seine eigene Sicht der Scheidung und Wiederverheiratung zu fördern" verzerrt hatte. Bergoglio hatte die Heuchelei der "Logik der Fallstudien" verurteilt und sagte, dass Jesus die Vorgehensweise der Anwälte ablehnte. "Aber Bergoglio ließ es zu, um zu bestätigen, dass Christus in seiner Ermahnung der Pharisäer gesagt hat, dass Mann und Frau in der Ehe ein von Gott verbundenes Fleisch werden und dass, wenn ein Individuum trennt und heiratet, Ehebruch begangen wird", Lawler schrieb. "Bergoglio hat das Evangelium völlig auf den Kopf gestellt."

Lawler konnte nicht länger vorgeben, Bergoglio habe die katholische Lehre lediglich neu interpretiert. "Nein, es war mehr als das", sagte Lawler, "er war in einen bewussten Versuch verwickelt, das zu ändern, was die Kirche lehrt."

https://restkerk.net/2017/07/20/benedict...r-mijn-ontslag/

Lawler in seinem Buch, dass Bergoglio sich in offene Gemeinschaft spezialisiert hat wieder geheiratet Geschiedenen, aggressiv fördern Freunde, während seine Feinde „marginalisieren, demütigen und sogar Beleidigungen,“ und er nicht zu einer Fehlfunktion Bürokratie der Den Vatikan reformieren oder die laufenden Sexmissbrauchsskandale auflösen. Laut Lawler ist Bergoglio der am meisten trennende Papst aller Zeiten. "Der römische Papst sollte ein Schwerpunkt der Einheit in der Kirche sein", schreibt Lawler. "Leider ist Francis eine Quelle der Spaltung geworden."

„Es gibt zwei Gründe für diese unglückliche Entwicklung :. autokratischer Regierungsstil des Papstes und der Radikalität des Programms, das er rücksichtslos fördert“ in dem Buch werden verschiedene Berichte aus Rom über den diktatorischen Stil Bergoglio Führung angezeigt.

Das Buch ist ein guter, prägnanter Vorspeise für diejenigen, die erst allmählich erkennen, dass es im Vatikan nicht alles in Ordnung ist.

https://restkerk.net/2017/01/10/vreemde-...oor-het-geloof/

Und es ist nicht das einzige kritische Buch. Vor nicht allzu langer Zeit erschienen auch "The Dictator Pope " und "The Political Pope" .

Das Buch "Lost Shepherd" ist bei Amazon erhältlich .
"The Dictator Pope" ist jetzt auch in Hardcover bei Amazon erhältlich.

Ein anderes gutes Buch ist "Der politische Papst

"https://restkerk.net/2018/03/13/alweer-een-nieuw-boek-over-bergoglio-dit-keer-heet-het-lost-shepherd/.
Quelle: LifeSite
+
https://restkerk.net/2017/06/21/sacramen...aar-afgeschaft/



von esther10 14.03.2018 00:52

Fünf Jahre Papst Franziskus - Die Bilanz von Antonio Socci

„Wahrscheinlich das katastrophalste Pontifikat der Kirchengeschichte“
14. März 2018 0



Nach fünf Jahren Papst Franziskus zieht Antonio Socci eine negative Bilanz. Papst Bergoglio „demütigt die Christen“, erzeugt Verwirrung und Orientierungslosigkeit und ersetze die Botschaft Christi durch die Obama-Agenda.

Niedergang der religiösen Praxis, Ermutigung der Masseneinwanderung, Kapitulation in Ethik-Fragen, Verbrüderung mit dem Islam: „Die Früchte des Bergoglionismus sind sehr schlecht.“

Eine Bilanz von Antonio Socci*

Um diese fünf Jahre des argentinischen Papstes bewerten zu können, ist ein Maßstab anzulegen, den Jesus selbst aufstellte:

„Ein guter Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte. (…) An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ (Mt 7,17-20).


Antonio Socci: „Wahrscheinlich das katastrophalste Pontifikat der Geschichte“

Welche Früchte bringt der Bergoglionismus hervor? Gerne würde ich sagen „gute“, aber leider sind es sehr schlechte.

Vor allem haben wir da einen Niedergang der religiösen Praxis, überall, aber besonders auf am bergoglianischten Kontinent, in Südamerika, und im Land mit dem bergoglianischsten Episkopat, in Deutschland.

Wir können uns auch spezifische Fälle anschauen, indem wir zum Beispiel die beiden Hauptakteure der Wahl Bergoglios hernehmen: Kardinal Danneels (ehemaliger Primas von Belgien) und Kardinal Maradiaga (Noch-Primas von Honduras). Wir werden feststellen, daß die Kirche in diesen Ländern – ob jene Danneels in Belgien oder die Maradiagas in Honduras – untergeht. Es genügt, zu sagen, daß in Honduras innerhalb von 20 Jahren die Zahl jener, die sich selbst als Katholiken bezeichnen, von 76 Prozent auf 47 Prozent eingebrochen ist. Und im Erzbistum Brüssel gab es, als Danneels emeritiert wurde, noch vier (!) Seminaristen. Wohlgemerkt, in einer Stadt mit mehr als einer Million Einwohnern.

Linie des Scheiterns

Im übrigen, um zu begreifen, daß die von ihnen gepredigte und von Bergoglio verkörperte Linie, die schlechteste ist, hätte ein Blick nach Argentinien und auf die Entwicklung genügt, seit er dort Erzbischof von Buenos Aires und Primas des Landes wurde. Von 1999 bis 2014 ist die Zahl der Seminaristen in diesem so großen Land von 1.500 auf 827 zurückgegangen. Eine geistliche Katastrophe. Die Berufungen (eine Zunahme von 17,4 Prozent) und die Zahl der Christen wachsen hingegen auf dem schwarzen Kontinent von Kardinal Robert Sarah: Von 2004 bis 2015 gab es dort eine Zunahme der getauften Katholiken um 19,4 Prozent, die von 186 auf 222 Millionen zugenommen haben.

Es ist kein Zufall, daß sich der afrikanische Episkopat auf der Familiensynode durch Kritik an der Bergoglio-Revolution herausgehoben hat. Die Bischöfe haben sich gegen jede Öffnung zur Homosexualität und zur Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen ausgesprochen. Zudem widersetzt sich der afrikanische Episkopat seit Jahren der Massenmigration aus Afrika, die hingegen von Bergoglio unterstützt wird.

Es sind aber nicht nur die Statistiken, die eine Bilanz des Scheiterns beweisen. Es gibt noch etwas viel schwerwiegenderes, das sie nicht aufzeigen: die allgemeine Verwirrung der Katholiken, weil der Bergoglio-Vatikan sowohl in der Glaubenslehre als auch in der Seelsorge in ein gefährliches Schleudern geraten ist. Ich habe zwei Bücher über die Desaster dieses Pontifikats geschrieben. Eine solche Katastrophe läßt sich in wenigen Zeilen gar nicht zusammenfassen.

Im Kern kann gesagt werde, daß der argentinische Papst den von seinen Vorgängern abgesteckten Weg verlassen hat und sich die Agenda Obama zu eigen gemacht hat (unter dessen Präsidentschaft er Papst geworden ist).
Das sind die drei Kernpunkte dieser Agenda:

Förderung der Massenmigration;

bedingungslose Kapitulation der Kirche in ethischen Fragen;
Verbrüderung mit dem Islam.

Medienpropheten

Die Bergoglio-Kirche ist von der Verkündigung Christi, dem einzigen Retter, zur Verkündigung der „Menschenrechte“ in der Obama-Fassung übergegangen. Es findet eine „umfassende Überlagerung“ von anderen Organisationen und Realitäten, ideellen wie politischen, statt, wie Ernesto Galli della Loggia im Corriere della Sera bemerkte, „die nichts mit der Tradition der Kirche zu hat. Das beginnt bei den großen internationalen Agenturen wie der UNO und der Welternährungsorganisation FAO.“

Die Überlagerung betrifft, so Galli della Loggia, auch „laizistisch-progressive Komponenten“ und „das ausufernde öffentliche Gewicht einiger superreicher und supereinflußreicher Figuren ‚philantropischer Globalisten‘. Ich wüßte nicht, wie man sie anders nennen sollte, die vom Typ Soros oder Zuckerberg oder Bezos, die inzwischen zu richtigen Medienpropheten geworden sind: Sie haben nichts mit dem katholischen Christentum zu tun, sondern stehen diesem vielmehr ablehnend gegenüber“.


Der Scalfari-Papst

Diese Anpassung an die Macht impliziert die bergoglianische Notwendigkeit, die christustreuen Katholiken täglich als „Fundamentalisten“ zu „bombardieren“ (auch durch Vernichtung blühender Ordensfamilien wie der Franziskaner der Immakulata). Stattdessen werden als zu bewundernde Vorbilder Gestalten wie Emma Bonino, Giorgio Napolitano und Marco Pannella hingestellt.

Vor dem Horizont dieser Anpassung an die weltliche Macht sind auch andere, irritierende Fakten zu lesen wie die „Heiligsprechung“ Luthers (und das Projekt, die katholische Messe anzugreifen) oder die Kapitulation des Vatikans vor dem kommunistischen Regime Chinas mit lieben Grüßen an die im Stich gelassenen, verfolgten, chinesischen Katholiken. Ebenso wie die im Stich gelassenen Opfer der islamischen Regime.

Despotische Methoden

Daß die von Bergoglio angestrebten Projekte einer Kurienreform gescheitert sind, geben sogar die eifrigsten Bergoglianer zu. Heute herrscht jenseits des Tibers totale Verwirrung. Das gilt auch für die Irritation über die despotischen Methoden, die er anwendet. Schwerwiegender ist noch die geistliche Verwirrung des Volkes Gottes, das sich orientierungslos fühlt. Von den Hirten verraten. Auch unter den Kardinälen, die ihn gewählt haben, wachsen Unsicherheit und eine Alarmstimmung. So sehr, daß einer von ihnen, einer der bedeutendsten, in einem heftigen Wortwechsel mit dem Papst, der in die Medien gelangte, sogar laut wurde:

„Wir haben dich gewählt, um zu reformieren, nicht um alles zu zerstören!“

Wenn wir als Beurteilungskriterium die Treue zur Heiligen Schrift und zum beständigen Lehramt der Kirche anlegen, was vorrangige Pflicht eines jeden Papstes ist, dann ist das Pontifikat von Bergoglio wahrscheinlich das katastrophalste in der zweitausendjährigen Geschichte der Kirche.

*Antonio Socci, italienischer Journalist und Rektor der von der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt RAI und der Universität Perugia getragenen Hochschule für Journalismus (Centro Italiano di Studi Superiori per la Formazione e l’Aggiornamento in Giornalismo Radiotelevisivo, Perugia).

https://www.katholisches.info/2018/03/wa...chengeschichte/

Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Libero/MiL (Screenshots)

von esther10 14.03.2018 00:46

Betrügerischer Vatikan: Nach dem AP-Bericht räumt der Vatikan ein Foto von Benedikts Lobpreis für Francis ein
Von zweideutig über grotesk bis hin zu betrügerisch, die derzeitigen Bewohner des Vatikan gehen von immer schlimmer:

Von der Associated Press:



Vatikan-Doktorfoto von Benedicts Lob für Francis

Von The Associated Press

VATIKANSTADT - 14. März 2018, 3:20 PM ET
Der Vatikan gab am Donnerstag zu, dass er ein Foto eines Briefes von Papst Benedikt XVI. Über Papst Franziskus an die Medien änderte. Die Manipulation veränderte die Bedeutung des Bildes in einer Weise, die gegen die Normen der Fotojournalisten verstößt.


Das Kommunikationsbüro des Vatikans veröffentlichte das Foto des Briefes am Montag vor dem fünfjährigen Jubiläum von Francis. Der Brief wurde von Msgr. Dario Vigano, dem Leiter der Kommunikation, zitiert, um Kritiker von Franziskus zu widerlegen, die sein theologisches und philosophisches Gewicht in Frage stellen und sagen, dass er einen Bruch von Benedikts doktrinärem Papsttum darstellt.

In dem auf dem Foto lesbaren Teil des Briefes lobt Benedikt einen neuen Band von Büchern über die Theologie des Franziskus als Beweis für das "törichte Vorurteil" seiner Kritiker. Das Buchprojekt, schrieb Benedikt, "hilft, die innere Kontinuität zwischen den beiden Pontifikaten zu sehen, mit allen Unterschieden in Stil und Temperament."

Der Vatikan gab der Associated Press am Donnerstag zu, dass er die beiden letzten Zeilen der ersten Seite verwischte, wo Benedict zu erklären beginnt, dass er die fraglichen Bücher nicht wirklich gelesen hat. Er schrieb, dass er eine von Francis Vigano geforderte theologische Beurteilung von Franziskus nicht beisteuern könne, da er andere Projekte zu erledigen habe.

Ein Sprecher des Vatikans, der unter der Bedingung der Anonymität sprach, erklärte nicht, warum der Heilige Stuhl die Zeilen verwischt, außer zu sagen, dass er nie beabsichtigt habe, den vollständigen Brief zu veröffentlichen. Tatsächlich ist die ganze zweite Seite des Briefes auf dem Foto von einem Stapel Bücher bedeckt, mit nur Benedicts winziger Unterschrift, um seine Authentizität zu beweisen.

Der fehlende Inhalt änderte signifikant die Bedeutung der Zitate, die der Vatikan hervorhob, die von den Medien weithin aufgegriffen wurden. Diese Zitate deuteten darauf hin, dass Benedict den Band gelesen, ihm zugestimmt und ihn voll und ganz unterstützt und bewertet hatte. Das Fotografieren des Fotos ist von Bedeutung, da Nachrichtenmedien bei Ereignissen, die ansonsten für unabhängige Medien verschlossen sind, auf Bilder des Papstes von vatikanischen Fotografen angewiesen sind.


...

Die meisten unabhängigen Nachrichtenmedien, einschließlich The Associated Press, folgen strengen Standards, die digitale Manipulation von Fotos verbieten.

"Kein Element sollte digital zu irgendeinem Foto hinzugefügt oder von ihm subtrahiert werden", lesen Sie die AP-Normen, die als Industriestandard unter Nachrichtenagenturen gelten.

Vigano leitet das neue Sekretariat für Kommunikation des Vatikans, das alle vatikanischen Medien unter einem Dach vereint, um die Kosten zu reduzieren und die Effizienz zu verbessern, Teil der Reformbemühungen von Franziskus. Die jüngste Botschaft des Büros für den Welttag der sozialen Kommunikation der Kirche verurteilte "falsche Nachrichten" als böse und drängte die Medien, die Wahrheit zu suchen.
Von New Catholic am Mittwoch, den 14. März 2018
https://rorate-caeli.blogspot.com/2018/0...-ap-report.html

von esther10 14.03.2018 00:46

Bischof Williamson: Falsche Ansichten von Fatima und Russland Louie 14. März 2018 8 Kommentare
PutinIn seinem letzten Newsletter, Eleison Kommentare , erklärte Bischof Richard Williamson:

Wie Solschenizyn sagte, wäre Russland niemals in die kommunistische Hölle gefallen, wenn es Gott nicht den Rücken gekehrt hätte. Der allmächtige Gott hat die Hölle zugelassen, um "Heiliges Russland" zu Ihm zurückzubringen. Es hat mehrere Jahre gedauert, aber diese Rückkehr zu Gott findet jetzt überall in Russland statt, auch wenn die Bekehrung noch nicht katholisch ist. Die Geduld. Die Weihe Russlands an Marias Unbeflecktes Herz wird dafür sorgen.



Es ist meiner Meinung nach immer gefährlich, sich vorzustellen, dass wir die Gedanken Gottes herausgefunden haben; zB um mit Zuversicht zu sagen, hat Gott dies erlaubt, um das zu erleichtern.

Sicher sehen wir solche Dinge in biblischen Texten mit einer gewissen Klarheit, aber nur insofern, als wir sie im Kontext der Heilsgeschichte durch die Augen der Kirche lesen.

Es ist jedoch anmaßend anzunehmen, dass wir eine solche Klarheit besitzen, wenn wir von den jüngsten Ereignissen und dem Alter, in dem wir leben, sprechen. Es reicht vielmehr einfach zu sagen, dass Gott das Böse zulässt, um ein größeres Wohl zu bewirken.

Umso gefährlicher ist es, sich vorzustellen, dass wir die Königin des Himmels und der Erde ausprophezeien können.

In der Tat wird die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz ganz sicher die Bekehrung dieser Nation zum katholischen Glauben und eine beispiellose Friedensperiode einleiten, wie sie sagte.

In der Zwischenzeit hat die Muttergottes jedoch klargestellt, was wir von Russland erwarten können, und es hat überhaupt nichts mit einer teilweisen, viel weniger lobenswerten "Rückkehr zu Gott" zu tun, die in die Kultur der schismatischen Orthodoxie gekleidet ist.

Ist es möglich, dass fromme Sehnsüchte gegenwärtig in den Herzen des russischen Volkes erregt werden? sie näher zu Gott bringen?

Bestimmt; Das sind die Wege der Gnade, selbst unter den schlimmsten Bedingungen.

Das ist weit entfernt davon, darauf hinzuweisen, dass in Russland als Nation eine Rückkehr zu Gott stattfindet.

In der Tat haben wir es in gutem Glauben, dass dies nicht der Fall ist.

Nachdem sie den drei Hirtenkindern während der Erscheinung am 13. Juli 1917 eine Vision der Hölle gezeigt hatte, warnte die Muttergottes, dass, wenn die Menschheit nicht aufhören würde, Gott zu beleidigen, sie die Welt "durch Krieg, Hunger und Verfolgung der Kirche und der Heiliger Vater."



Das Instrument der Bestrafung?

Russland.

Die Muttergottes sprach sehr deutlich über die Folgen der Weigerung, die Weihe zu vollziehen:

Russland wird seine Irrtümer in der ganzen Welt verbreiten und Kriege und Verfolgungen der Kirche auslösen. Das Gute wird gemartert, der Heilige Vater wird viel leiden müssen und verschiedene Nationen werden vernichtet werden.

Wie das folgende Video (etwa 12 Minuten) deutlich macht, als Vladamir Putin die russischen Säbel rasselt, entfalten sich die Warnungen, vor denen unsere Muttergottes gesprochen hat, direkt vor unseren Augen!

Ich bezweifle nicht, dass Bischof Williamson es gut meint, aber es scheint, dass er die wahre Botschaft von Fatima zu einem gewissen Grad aus den Augen verloren hat; seinen Lesern einen Blick auf Russland zu bieten, der weder mit den Warnungen der Muttergottes noch mit den aktuellen Ereignissen in Einklang zu bringen ist.
https://akacatholic.com/fatima-russia/

von esther10 14.03.2018 00:45

Vatikan schweigt zur Zerstörung christlicher Symbole

Auch drei Bischöfe kürten „Kaiser Xi“ zum Staats- und Parteichef auf Lebenszeit
13. März 2018 0


Der XIII. Volkskongreß der Volksrepublik

https://www.katholisches.info/2018/03/au...auf-lebenszeit/

(Peking) Am 11. März „wählte“ der XIII. Volkskongreß der kommunistischen Volksrepublik China Staats- und Parteichef Xi Jinping zum Staatspräsidenten auf Lebenszeit. Im Plenum saßen bei Abstimmung auch drei Bischöfe der regimehörigen Chinesischen Katholischen Patriotischen Vereinigung.

Der Nationale Volkskongreß im Reich der Mitte segnete die Verfassungsänderung so ab, wie sie ihm von den übergeordneten Parteigremien vorgegeben wurde.

Das Abstimmungsverhalten der drei katholischen Bischöfe ist zwar nicht ausdrücklich bekannt. Zweifel kann es dennoch keine geben. Allein ihre Anwesenheit gab ein denkbar schlechtes Bild. Der Volkskongreß winkte nicht nur die größte Verfassungsänderung seit 36 Jahren durch, sondern eine, wie sie sie nur in Diktaturen vorkommt.

Die Verfassungsänderung vereint die drei höchsten Staats- und Parteiämter in einer Person, und das auf Lebenszeit. Xi Jinping ist Parteichef der Kommunistischen Partei Chinas, Staatspräsident der Volksrepublik China und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission.

Bisher war das Amt des Staatspräsidenten auf maximal zwei Mandate zu je fünf Jahren begrenzt. In Hong Kong, aber auch international, wird Xi Jinping seither als „Kaiser Xi“ bezeichnet. Ihn wird es nicht berühren.

Drei exkommunizierte Bischöfe


Der XIII. Volkskongreß der Volksrepublik

Einer der drei anwesenden Bischöfe, Joseph Huang Bingzhang von Shantou, wurde 2011 vom Heiligen Stuhl exkommuniziert. Für ihn soll, so fordert es Papst Franziskus, der rechtmäßige, romtreue Untergrundbischof von Shantou, Msgr. Zhuang Jianjian, seinen Bischofsstuhl räumen, damit der Vatikan ein Abkommen mit Peking abschließen kann.

Der zweite Bischof ist Guo Jincai von Chengde. Auch er wurde vom kommunistischen Regime ernannt. Der Vatikan erklärte 2010, daß es kein Bistum Chengde in der katholischen Kirche gibt, weshalb eine Anerkennung ohnehin nicht in Frage komme. Er ist Generalsekretär des von Peking kontrollierten Bischofsrates, der von Rom nicht anerkannt ist. Der Bischofsrat erkannte das „Bistum Chengde“ an.

Der dritte Bischof ist Peter Fang Jianping, der 2000 ohne päpstliches Mandat zum Bischof geweiht wurde. Als er später mit Rom Kontakt aufnahm, um seine Legitimität zu klären, wurde ihm diese vom Heiligen Stuhl zuerkannt. Chinesische Katholiken kritisierten diese römische Eile und sollten recht behalten. 2006 ernannte Peking eigenmächtig Joseph Ma Yinglin zum Bischof. Er ist heute Vorsitzender des von Rom abgelehnten Bischofsrates. Bischof Fang Jianping nahm als von Rom anerkannter Bischof als Weihespender oder Konzelebrant an mindestens drei unrechtmäßigen Bischofsweihen teil, darunter auch jener von Ma Yinglin, was für alle Beteiligten die Exkommunikation bedeutete.

Ungeklärt ist, ob Papst Franziskus in den vergangenen Wochen neben anderen Bischöfen auf Fang Jianping anerkannt hat. Entsprechende Gerüchte wurden bisher von Rom nicht bestätigt.

„Staatsbürgerschaft kommt vor Religion“
Wie AsiaNews berichtet, wurde Fang Jianping vor zwei Tagen am Rande des Volkskongresses von Journalisten gefragt, ob die chinesischen Katholiken Staats- und Parteichef Xi Jinping unterstützen. Seine Antwort:

„Natürlich, nämlich als Staatsbürger eines Landes. Die Staatsbürgerschaft sollte vor der Religion und einem Glaubensbekenntnis kommen“.

Als er daraufhin gefragt wurde, ob Gott oder die Kommunistische Partei wichtiger sei, sagte der Bischof:

„Was Gottes ist, gehört Gott, was dem Staat gehört, ist des Staates“.

In Hong Kong und auf Taiwan herrscht Besorgnis über die von Rom angestrebte Annäherung an Peking. Eine Sorge, die auch internationales Echo findet.



Vatikan schweigt zur Zerstörung christlicher Symbole

Chinas Katholiken besorgt nicht nur dieses Abkommen. Unter ihnen herrscht große Enttäuschung über das Schweigen des Vatikans zu den Säuberungen, die Staat und Partei seit 2014 gegen Kreuze, Kirchen und andere christliche Symbole durchführen. Erst am 9. März wurden ohne Vorankündigung in der Diözese Shangqiu in Henan vier Kreuze von einer Kirche entfernt. Zuvor waren am 2. März die Kreuze, die Kuppeln, Apostelstatuten und andere religiöse Darstellungen der katholischen Kirche von Yining in Xinjiang (Bilder) entfernt worden, weil sie laut kommunistischer Partei „landesfremde Infiltrationen“ sind.

Kinder und Jugendlichen wurde das Betreten einer Kirche verboten. „Solche Angst hat die Kommunistische Partei Chinas vor dem Christentum“, so AsiaNews.

Die Teilnahme der drei von Rom nicht anerkannten regimehörigen Bischöfe an einem Volkskongreß, der eine so weitreichende Verfassungsänderung absegnete, zeigt, wie problematisch die Abhängigkeit der kirchlichen Hierarchie von einem Staat ist, erst recht von einer Diktatur. In einem umso zweifelhaften Licht erscheinen, die vatikanischen Annäherungsbestrebungen.
https://www.katholisches.info/2018/03/au...auf-lebenszeit/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: AsiaNews

von esther10 14.03.2018 00:42

Gastkommentar - Gedanken aus dem chinesischen Untergrund: "Der Vatikan zwingt uns, pervertierten Bischöfen zu gehorchen!"
Von Gast-Mitwirkender 小鱼儿


Ich habe kürzlich Msgr. Gelesen. Anthony Figueiredo's Interview im National Catholic Register . Ich wollte seine Aussagen zunächst ignorieren, wie ich es mit anderen chinesischen "Experten" gemacht habe. In den vergangenen Monaten erhielt die Kirche in China jedoch "seismische Erschütterungen", die zu stark waren, um sie zu ignorieren.

Angesichts der Schwere der Sache dachte ich, ich würde meine bescheidenen Gedanken mit Rorate Caeli-Lesern teilen.

Überraschung Überraschung! Wir haben einen anderen chinesischen "Experten", der über die Kirche in China spricht. Wohlgemerkt, ein "Experte", der kein Chinesisch spricht, versteht die chinesische Kultur nicht und seine Erfahrung von China besucht von der Regierung genehmigte Orte. (Was ich gerne "Touristenfallen" nenne.) Wie absurd ist das? Es ist wie ein argentinisches Sprichwort, dass er ein Experte in den Vereinigten Staaten ist, weil er Jacksonville, Florida, einmal besucht hat!

Warum haben wir keine echten Chinesen und Experten am diplomatischen Tisch? Warum haben sie zwei hochrangige Prälaten (Kardinal Zen und Erzbischof Hon) losgeschickt und sie durch "Prälat-Touristen" ersetzt, die den Kommunismus loben? Warum musste ein 86-jähriger pensionierter Kardinal nach Rom fliegen, um einen Brief an den Heiligen Vater zu übergeben? Wohlgemerkt, es ist ein 14-stündiger Flug!

Diese professionellen Diplomaten, die KEINE Chinesen sind und wenig über China wissen, treffen schwerwiegende Entscheidungen, die das Leben von Millionen von Katholiken beeinflussen. Und ich habe Angst ... Angst vor ihrer Torheit und Naivität!

Sie möchten uns helfen, unsere Situation zu regulieren und unsere Evangelisierungsbemühungen zu unterstützen, aber sie nehmen uns unsere moralische Autorität weg. Sie zwingen uns, heuchlerischen Bischöfen zu folgen und zu gehorchen, die Geliebte haben und Kinder zeugen, die die Lehren Jesu Christi verkehren und die sich dem Goldenen Kalb hingeben.


Ich kann nicht für alle in China sprechen. (Denn es ist ein riesiges Land!) Ich kann aber sagen , dass viele von uns in der Untergrundkirche sind tief durch ihren Mangel an Dialog mit den Menschen auf dem Boden verzagt: diejenigen , die wirklich in dieser Situation wichtig ist . Bevor sie eine Entscheidung getroffen haben, warum haben sie uns nicht um UNSERE Meinungen gebeten? Warum haben sie uns nicht gefragt, was wir denken? Stattdessen fegen sie uns unter den Teppich und tun so, als existierten wir nicht!

Vielleicht sind sie an einen entmachteten Klerus ohne Rückgrat gewöhnt, der zu eifrig darauf ist, Caesars Schoßhündchen zu sein. Aber wir sind nicht!

Während ihre Geistlichen damit beschäftigt waren, Kinder zu belästigen und die Lehren Christi zu verdrehen, waren unsere Geistlichen damit beschäftigt, ihr Blut für unseren Heiligen Glauben zu opfern.

Während unsere Geistlichen zu beschäftigt waren, in Luxusappartements zu leben, lebte unser Klerus in Gefängnissen und unter Hausarrest.
Während der Klerus zu sehr damit beschäftigt war, die Wahrheit von der Kanzel zu verdrehen, verkündete unser Klerus heldenhaft das Evangelium.
Während unsere Geistlichen zu sehr damit beschäftigt waren, Homosexualität und Abtreibung zu billigen, war unser Klerus zu sehr damit beschäftigt, soziale Ungerechtigkeiten und Übel zu verurteilen.

Sieh dir ihre leeren Kirchen an, ihre schwindenden Gemeindemitglieder, ihren Mangel an priesterlichen und religiösen Berufungen! Ist dieser Eifer für das Haus unseres himmlischen Vaters? Oder ist es ein Zeichen der Gleichgültigkeit und des Niederlagengeistes? In der Zwischenzeit wächst trotz der Verfolgung und Armut die Kirche in China durch Gottes Gnade. Und wir werden wachsen, solange wir unserem Herrn treu bleiben!

Lass mich klarstellen. Die Mehrheit von uns in der Untergrundkirche ist nicht gegen die Vereinigung oder die Regularisierung unserer Situation. Wir freuen uns, den Verlorenen Sohn zu umarmen und treue Bürger zu sein! Wir dürfen dies jedoch nicht auf Kosten unseres Glaubens tun! Unsere Berufung ist es, St. Johannes auf Golgatha zu sein, nicht die diebischen Judas, die Unseren Herrn verraten haben!

Wir möchten mit dem verlorenen Sohn zusammen sein und im Vaterhaus zu Gast sein! Dennoch scheint es, als ob der "Vater" es für besser hält, in einem "größeren Haus" zu leben: Ein Zuhause, in dem die Kinder missbraucht und vernachlässigt werden. Ich frage dich, soll das ein Vater tun? Kompromisse beim Wohlergehen seiner Kinder eingehen, damit sie ein größeres Haus haben können? Wäre es nicht besser für den Vater, mit seinen Kindern in einem kleinen und liebevollen Heim zu leben, als seine Kinder als Schuldknechte zu verkaufen?

Ich weiß nicht, was die Zukunft für meine Leute bedeutet. Aber eines ist sicher, ich werde nicht schweigen, wenn meine Brüder in den Schlachthof geführt werden! Die derzeitigen Diplomaten machen schwere Fehler. Wenn sie nicht besser mit den Leuten vor Ort kommunizieren, werden sie schließlich mit einer teuren "Fake-Designer-Tasche" mit Löchern enden!

Our Lady of China und St. Joseph, bete für uns und beschütze uns!
Etiketten: Kirche in China
Von New Catholic am Mittwoch, den 14. Mär
https://rorate-caeli.blogspot.com/2018/0...om-chinese.html

von esther10 14.03.2018 00:41




Der ehemalige Premierminister fordert Irland auf, die Abtreibung abzulehnen
von Mitarbeiter Reporter
Gesendet Dienstag, 13. März 2018

John Bruton sagte, das Land sollte stolz sein, dass es das Ungeborene in seiner Verfassung schützt

Der ehemalige irische Premierminister John Bruton hat gefordert, dass die Wähler die Aufhebung des achten Verfassungszusatzes ablehnen, und sagte, das Land sollte "stolz" sein, dass es das Ungeborene in seiner Verfassung schützt.

Bruton sagte, dass Babys bereits vor der Geburt ihre Kraft entwickeln und "fühlen" können.

"Willkürlich zu sagen, dass es nach einer beliebigen Anzahl von Wochen in Ordnung ist zu unterdrücken, dass das Leben nicht den Werten der Nächstenliebe gegenüber den Schwachen in unseren Gemeinden entspricht, die die Iren in den letzten Jahrhunderten beispielhaft dargestellt haben.

"Es ist wahr, dass wir wahrscheinlich eines der wenigen Länder in der Welt sind, das in unserer Verfassung eine ausdrückliche Anerkennung des Rechts auf das Leben des ungeborenen Kindes hat, aber darauf sollten wir stolz sein."

Bruton diente von 1994 bis 1997 als Premierminister - oder Taoiseach - und war später Botschafter der Europäischen Union in den Vereinigten Staaten. Er leitete auch die Fine Gael Partei, die derzeit versucht, die radikale Liberalisierung der Abtreibungsgesetze von 1990 bis 1997 durchzusetzen.

Die Irish Times berichtet, dass der ehemalige Premierminister bestätigt habe, dass er "nicht für die Aufhebung stimmen wird", aber er gab keine Vorhersage darüber, wie das Referendum ablaufen würde.

"Offensichtlich gibt es geteilte Meinungen darüber. Ich denke, wenn Sie akzeptieren, dass ein Kind vor der Geburt ein Mensch ist, dann müssen Sie sich als Mensch fragen, hat es Menschenrechte? Wenn es Menschenrechte haben soll, dann ist das erste Recht, das es haben muss, das Recht auf Leben ", sagte er.
http://www.catholicherald.co.uk/news/201...eject-abortion/

von esther10 14.03.2018 00:38

Kardinal Eijk: "Kirche ist durch Glaubenskrise blind und erkennt die Gefahren nicht"

„Was in A wahr ist, kann in B nicht falsch sein“ – Amoris laetitia und die Verwirrung
5. März 2018 1



Amoris laetitia - Kardinal Eijk macht sich die Dubia (Zweifel) zu eigen und wünscht eine Klärung durch Papst Franziskus, denn sein Schreiben habe „Verwirrung“ in die Kirche gebracht.
(Rom) Kardinal Willem Jacobus Eijk gehört nicht zu den vier Kardinälen, die Papst Franziskus im September 2016 ihre Dubia (Zweifel) zum umstrittenen nachsynodalen Dokument Amoris laetitia vorgelegt haben. Zwei von ihnen, Kardinal Meisner und Kardinal Caffarra, sind inzwischen gestorben, ohne von Papst Franziskus eine Antwort zu erhalten. Die beiden anderen sind Kardinal Brandmüller und Kardinal Burke. Kardinal Eijk hat sich die Anliegen der Dubia zu eigen gemacht, denn, so der Erzbischof von Utrecht:

„Die Quelle der Verwirrung ist das nachsynodale Schreiben Amoris laetitia“.

Der niederländische Kardinal ist Arzt und promovierter Theologe. 2007 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Erzbischof von Utrecht. Bis 2016 war er auch Vorsitzender der Niederländischen Bischofskonferenz.

„Er hat immer ganz offen den Thesen zugunsten der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen widersprochen, während und auch nach den beiden Synoden über die Familie.“

So der Vatikanist Sandro Magister über die Haltung des niederländischen Purpurträgers:

Kardinal Eijk war einer der elf Kardinäle, die im Sommer 2015 den Sammelband Ehe und Familie. Pastorale Perspektiven von elf Kardinälen vorgelegt haben. Damit sollte die sich abzeichnende Richtung, die Rom mit den Synoden anstrebte, korrigiert werden.

Kardinal Eijk war auch einer der dreizehn Kardinäle, die am Beginn der zweiten Bischofssynode über die Familie Papst Franziskus einen Beschwerdebrief vorlegten. Damit protestierten sie gegen die Synodenregie und gegen „vorgefertigte Ergebnisse“. Der Brief durchkreuzte die päpstlichen Synodenpläne, weshalb der Franziskus ziemlich wütend gewesen sein soll.

Die Kirche, „durch Glaubenskrise blind, erkennt die Gefahren nicht“
Ähnliches wiederholte sich im November 2016, als die vier eingangs erwähnten Kardinäle ihre Dubia veröffentlichten, nachdem sie von Franziskus keine Antwort erhalten hatten. Edward Pentin (National Catholic Register) berichtete damals:

„Papst Franziskus kocht vor Zorn“.


März-Ausgabe: Il Timone

Heute gehört Kardinal Eijk zu den „entschlossensten Kritikern der Verwirrung, die durch Amoris laetitia erzeugt wurde“, so Magister.

Das Monatsmagazin Il Timone veröffentlicht in seiner Märzausgabe ein Interview. Den Schlußteil konnte Magister in einem Vorabdruck publizieren.

Im Interview schildert der Kardinal den „Slippery Slope“, jenes abschüssige Gelände, in das sich zahlreiche westliche Länder verwandelt haben, darunter auch seine Niederlande. Dieser Zustand führe dazu, daß es immer selbstverständlicher sei, die Legalisierung von Euthanasie, „Homo-Ehe“, Gender-Ideologie bis „in ihre extremsten Formen“ zu legalisieren und zu akzeptieren. Die katholische Kirche, von einer tiefen Glaubenskrise erfaßt, sei „blind und erkenne die Gefahren nicht“.

Amoris laetitia: Was im Ort A wahr ist, kann im Ort B nicht falsch sein
Il Timone: Eminenz, was denken Sie zur umstrittenen Frage der Zulassung von wiederverheirateten Paaren zur Kommunion?

Kardinal Eijk: Die Frage, ob man sogenannte Geschiedene, die standesamtlich wiederverheiratet sind, zur sakramentalen Lossprechung und daher auch zur Eucharistie zulassen kann, spaltet die Kirche. Man begegnet einer Debatte, manchmal auch ziemlich vehement, die auf allen Ebenen stattfindet, zwischen Kardinälen, Bischöfen, Priestern und Laien. Die Quelle dieser Verwirrung ist das nachsynodale Schreiben Amoris laetitia, das Papst Franziskus im Anschluß an die Synoden über die Familie von 2014 und 2015 geschrieben hat.
Diese Verwirrung betrifft vor allem die Nummer 305 des Schreibens. Man sieht, daß einige Bischofskonferenzen pastorale Regeln eingeführt haben, die vorsehen, daß die wiederverheirateten Geschiedenen unter bestimmten Bedingungen und nach einer Zeit der pastoralen Unterscheidung vom Priester, der sie begleitet, zur Kommunion zugelassen werden können. Andere Bischofskonferenzen schließen das hingegen aus. Was aber am Ort A wahr ist, kann nicht am Ort B falsch sein. Diese unterschiedlichen Interpretationen des Schreibens, die doktrinelle Fragen betreffen, verursachen unter den Gläubigen Verwirrung. Ich wäre daher froh, wenn der Papst diesbezügliche Klarheit schaffen würde, am besten durch ein lehramtliches Dokument.
Ich selbst habe an beiden Synoden über die Familie teilgenommen und argumentiert, daß man Geschiedenen, die standesamtlich wieder geheiratet haben, nicht den Empfang der Kommunion erlauben kann. Ich habe das auch in einem Aufsatz für das Buch getan, das Beiträge von elf Kardinälen enthält und zwischen den beiden Synoden veröffentlicht wurde.

Il Timone: Können Sie kurz darlegen, was Ihre Position ist?

Kardinal Eijk: Jesus selbst sagt, daß die Ehe unauflöslich ist. Im Evangelium nach Matthäus (19,9; vgl. 5,32) scheint er eine Ausnahme zu erlauben, nämlich, daß man die eigene Frau entlassen könne, wenn ein Fall von Unzucht vorliegt. Der Begriff „porneia“, der oft mit einer „unzulässigen Verbindung“ übersetzt wird, ist ungewiß: Sehr wahrscheinlich meint er eine inzestuöse Verbindung aufgrund einer verbotenen Verwandtenehe (vgl. Lev 18,6–18; Apg 15,18–28).
Das tiefere Argument ist, daß man wiederverheirateten Geschiedenen den Kommunionempfang nicht erlauben kann wegen der Analogie zwischen der Beziehung von Mann und Frau und jener zwischen Christus und der Kirche (Eph 5,23–32). Die Beziehung zwischen Christus und der Kirche ist eine gegenseitige Ganzhingabe. Die völlige Hingabe Christi an die Kirche verwirklicht sich in der Hingabe seines Lebens am Kreuz. Diese Ganzhingabe wird im Sakrament der Eucharistie gegenwärtig gesetzt.
Wer daher an der Eucharistie teilnimmt, muß bereit sein, sich völlig hinzugeben, was Teil der Ganzhingabe Christi an die Kirche ist. Wer sich scheiden läßt und standesamtlich wieder heiratet, obwohl die erste Ehe nicht für nichtig erklärt wurde, verletzt diese gegenseitige Ganzhingabe, die diese erste Ehe impliziert. Die zweite, standesamtliche Ehe ist keine wirkliche Ehe. Die Verletzung der Ganzhingabe der ersten Ehe, die weiterhin als gültig zu betrachten ist, und der fehlende Wille, sich an diese Ganzhingabe zu halten, macht die betreffende Person unwürdig, die Eucharistie zu empfangen, die die Ganzhingabe Christi an die Kirche darstellt. Das bedeutet allerdings nicht, daß die wiederverheiratet Geschiedenen nicht an den liturgischen Zelebrationen teilnehmen können, auch der eucharistischen, allerdings ohne die Kommunion zu empfangen, und daß die Priester sie pastoral begleiten.
Für den Fall, daß sich die standesamtlich wiederverheirateten Geschiedenen nicht trennen können, zum Beispiel, weil sie Pflichten gegenüber ihren gemeinsamen Kindern wahrzunehmen haben, können sie zur Kommunion oder zum Bußsakrament nur dann zugelassen werden, wenn sie die Bedingungen erfüllen, die in der Nummer 84 von Familiaris consortio und der Nummer 29 von Sacramentum caritatis genannt sind. Eine dieser Bedingungen ist, daß sie sich darum bemühen müssen, wie Bruder und Schwester zu leben, also aufhören müssen, Geschlechtsverkehr zu haben.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Il Timone (Screenshot)

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von esther10 14.03.2018 00:26


Wurde alles hypothetisiert: richtig, falsch, ironisch oder anders? Ratzingers Brief schließt mit der Aussage, er habe keine Zeit zu verlieren



Wurde alles hypothetisiert: richtig, falsch, ironisch oder anders? Ratzingers Brief schließt mit der Aussage, er habe keine Zeit zu verlieren

Mehr als der Inhalt des Briefes, den Benedikt XVI. Am 7. Februar an den Präfekten des Sekretariats für Kommunikation gesandt hat, hat Dr. Dario Edoardo Viganò hat Schlagzeilen in den Medien gemacht und ihre instrumentale Interpretation Bassdrum , die in der ebenso einfachen Köder instrumental fanden den Inhalt ereigneten ich am nächsten 12. März verbreitet, der Vorabend des fünften Geburtstags der Wahl von Papst Jorge Mario Bergoglio in einer Pressemitteilung während der Präsentation der elf Band der Reihe „die Theologie des Franziskus“,

herausgegeben von der Vatikanischen Verlagsbuchhandlung (LEV). Von denen die üblichen coryphaei und hinter ihnen alle Medien des Regimes es mit großer Betonung präsentierten [ sehen] als eine Art "Zustimmung", die Benedetto seinem Nachfolger am Ende seiner ersten fünf Jahre gab.

Ratzingers Brief antwortet einfach auf Viganos Brief, mit dem er die elf kleinen Bände geschickt bekommen hatte.

Während sich die unterschiedlichsten Illusionen überschnitten, sprachen manche von Ironie und hatten vielleicht den vollständigen Wortlaut des Briefes gelesen, und zwar - ich zitiere Sandro Magister - den letzten Absatz, der in der Presseerklärung, in dem Ratzinger mit aufrichtig ist, weggelassen wurde Offenheit, beweist seine sehr feine Ironie. Lesen Sie es. Und wer will beabsichtigen, beabsichtigt .

Im Grunde sagt Ratzinger, er könne keine kurze und dichte theologische Seite schreiben (offenbar erbeten), da er den Inhalt nicht gelesen habe; und dann, nachdem er den offensichtlichen Zweck der Operation aufgedeckt hat, sagt er, dass er aus physischen Gründen nicht lesen kann , aber andere Verpflichtungen erwarten ihn... Es ist nicht so, dass die dummen Berater die vertrauliche Nachricht besser behalten hätten?
Hier ist der vollständige Text des Briefes von Settimo Cielo :

Benedictus XVI
Emeritierter Papst Msgr
.
Monsignor Dario Edoardo Viganò
Präfekt des Sekretariats für Kommunikation
Vatikanstadt
7. Februar 2018

Ehrenpriester Monsignore

Ich danke Ihnen für Ihren freundlichen Brief vom 12. Januar und für das beiliegende Geschenk der elf kleinen von Roberto Repole herausgegebenen Bände.

Ich begrüße diese Initiative, die sich dem dummen Vorurteil widersetzen und darauf reagieren will, dass Papst Franziskus nur ein praktischer Mann ohne besondere theologische oder philosophische Bildung sein würde, während ich nur ein Theoretiker der Theologie wäre, der wenig vom konkreten Leben eines Christen heute verstanden hätte.

Die kleinen Bände zeigen zu Recht, dass Papst Franziskus ein Mann von tiefgründiger philosophischer und theologischer Bildung ist und deshalb hilft, die innere Kontinuität zwischen den beiden Pontifikaten trotz aller Unterschiede in Stil und Temperament zu sehen.

Ich habe jedoch keine Lust, eine kurze und dichte theologische Seite über sie zu schreiben, denn in meinem ganzen Leben war mir immer klar, dass ich mich nur auf Bücher schreiben und ausdrücken würde, die ich auch wirklich gelesen hatte. Leider kann ich die elf Bände auch aus physikalischen Gründen in naher Zukunft nicht lesen, zumal ich bereits auf andere Verpflichtungen warte.
Sein,
Benedikt XVI


Ich bin sicher, dass er Verständnis haben wird, und ich grüße ihn herzlich.

von esther10 14.03.2018 00:25

Katholische Schulen schließen sich Studentenwalks an, um gegen Waffengewalt zu protestieren
14. März 2018



Ungefähr 150 Studenten nahmen am 14. März an einem Streik der St. Gertrude High School in Richmond, Virginia, teil, einer von Tausenden landesweiten Streitigkeiten, die eine Waffenreform forderten und dem einmonatigen Jahrestag der Massenerschießung an der Marjory Stoneman Douglas High School gedenken in Parkland, Florida. (Mit freundlicher Genehmigung der St. Gertrude High School)
Aktualisiert 12:45 Uhr CST 14. März, um Interviews von St. Gertrude High School hinzuzufügen.

Tausende von Studenten in den USA verließen am Mittwoch ihre Klassenzimmer, nachdem sie vor einem Monat an einer High School in Florida protestiert hatten.

Die Streiks markierten den Jahrestag des Massakers am 14. Februar in der Marjory Stoneman Douglas Highschool in Parkland, Florida, wo ein 19-jähriger ehemaliger Student, der mit einem halbautomatischen Sturmgewehr AR-15 bewaffnet war, 14 Schüler und drei Schulbeamte tötete.

Jeder Streik sollte um 10 Uhr Ortszeit und 17 Minuten in Erinnerung an die 17 Verstorbenen beginnen.

Mehr als 3.000 Streiks im ganzen Land wurden registriert. Die Initiative wurde von Women's March Youth EMPOWER organisiert, einer Gruppe von Jugendlichen, die mit den Organisatoren der Women's March verbunden sind.

Mindestens 30 katholische High Schools und ein Dutzend katholische Colleges hatten Streiks auf der Website aufgelistet.

Unter ihnen waren St. Josephs Catholic Academy in Boalsburg, Pennsylvania; Heilig-Herz-Akademie in Mount Pleasant, Michigan; Holy Names Akademie in Seattle; und Maryknoll Schule in Honolulu.



An der St. Gertrud High School in Richmond, Virginia, trafen sich um 10 Uhr etwa 150 Studenten zusammen mit Lehrkräften und Mitarbeitern in ihrem Auditorium, wo sie orangefarbene Armbinden und Pins als Zeichen der Waffengewalt anbrachten. Sie lasen die Namen der Stoneman-Douglas-Opfer und mehrere Studenten sprachen darüber, warum es für sie wichtig war, am Streik teilzunehmen.

"Nachdem ich alle Massenerschießungen an Schulen im ganzen Land gesehen hatte, sah ich es als Ungerechtigkeit und wollte etwas tun, um dagegen anzukämpfen" , sagte Katie Centofanti, eine Juniorin und eine der Aushilfsorganisatoren , gegenüber NCR.

Die Schüler gingen dann aus der Mädchenschule und um den Block. Vor der Schule sang ein Chor eine Hymne, "Das Gebet für die Kinder", bevor sie einen Moment der Stille hielten.

Centofanti, der anfänglich vielleicht 25 Leute erwartet hatte, nannte den Walkout einen Erfolg.

"Wir wollten das Gespräch auf jeden Fall für alle öffnen, damit sie sich dieses Themas bewusst werden und darüber nachdenken, was sie persönlich tun sollten", sagte sie.

Cathy George, Vorsitzende der Theologischen Abteilung von St. Gertrud, sagte, dass der Unterricht im vergangenen Monat im Rahmen der Diskussionen über die katholische Soziallehre und die Würde des Lebens über Waffengewalt gesprochen habe. Das Gewehr Problem, fügte sie hinzu, schwingt persönlich mit ihr und anderen Fakultät seit einer Alumna wurde in der 2007 Virginia Tech Shooting erschossen.

"Ich denke, wir versuchen, junge Frauen dazu zu bringen, sich unseres sozialen Klimas und unseres politischen Klimas bewusst zu sein und uns der Probleme von heute bewusst zu sein. Und die Mädchen haben heute Morgen eine hervorragende Arbeit geleistet und sie zum Handeln aufgerufen", sagte George .


Andere katholische Schulen gestalteten ihre Aktionen am Mittwoch durch ihren Glauben.

"Das Vorhandensein von Schießereien, Sturmgewehren und Gewehren in der Schule spiegelt nicht die Kultur der Gewaltlosigkeit wider, die von Jesus kultiviert wird, und als Vermittler des Wandels dürfen wir nicht untätig bleiben", heißt es auf der Ausrichtungsseite des Brophy College Preparatory in Phoenix.

„Als Magnificat Gemeinschaft, stehen wir in Solidarität mit allen , die von Waffengewalt betroffenen Menschen, unsere Herzen erheben, Gedanken, Gebete und Stimmen“ , sagte eine Erklärung von Studenten Organisatoren bei Magnificat Schule in Rocky River, Ohio. "Der Zweck dieses Streiks ist es, den Opfern von Schießereien in der Schule und ihren Angehörigen Solidarität und Mitgefühl zu zeigen, sich für sinnvolle Maßnahmen zur Waffenreform einzusetzen, aufrichtige Gespräche zu fördern und für jeden Schüler eine sichere Umgebung in der Schule zu fördern Der Schutz des Lebens und der Würde jedes Menschen ist in unserem ganzen Land gewährleistet. "

An der St. Francis Borgia Highschool in Washington, Missouri, südöstlich von St. Louis, planten die Schüler, ihre Klassenzimmer zu verlassen und nach draußen zu einem Pavillon zu gehen, wo ein Student die im Gebet versammelten Schüler führen und einen Moment der Stille für die Verlorenen halten würde ihr Leben bei Stoneman Douglas.

Jeffery Van Deven, ein Junior und einer der Studenten, die bei der Planung von Borgias Streik mithalfen , sagten, sie planten auch, einige der Waffengesetze in ihrem Staat aufzulisten - Heimat einiger der laxsten in der Nation - und dann die Senioren anzumelden Abstimmung und für die volle Studentenschaft, um Vorlagenbuchstaben zu verwenden, um zu ihren Staatsvertretern in Jefferson City zu senden.



Van Deven sagte, dass er und zwei Klassenkameraden, Sean Bierman und Grace McKennis, inspiriert wurden, den Streik in St. Borgia durch die Studenten von Stoneman Douglas einzuleiten. Er sah sich die Videos an, die die Studenten in Florida inmitten der aktiven Dreharbeiten und anderer Videos der Schüler mit ihren eigenen Streitigkeiten aufgenommen hatten und bestand darauf, "Genug ist genug."

"Das hat wirklich Eindruck gemacht", sagte er zu NCR.



An der Notre Dame High School in Belmont, Kalifornien, waren die Schüler der All-Girls-Schule bereit, hinauszugehen und vor die Schule zu marschieren, bevor sie eine Versammlung abhielten, die einen Gebetsgottesdienst, Studentenreden und Diskussionen umfasste. Sie würden auch Tabellen haben, um Studenten zu registrieren, um zu wählen.

"Wir haben unsere Studenten ermutigt, sich aktiv am politischen Dialog und Prozess zu beteiligen. Wir unterstützen und feiern unsere Studenten, wenn sie sich organisieren, um ihre Stimme zu hören", sagte Maryann Osmond, Schulleiterin, in einer Erklärung.

Seniorin Luisa Margarita fügte hinzu: "Die katholische Kirche und die katholischen Schulen sind für ihre konservative Haltung zu einigen politischen Themen bekannt. Dieser Protest offenbart eine andere Seite der Religion und die Werte, die wir vertreten, dass Katholiken sehr viel von Gerechtigkeit und Gleichheit handeln."

An der Marian High School , einer rein katholischen Schule in Omaha, Nebraska, hofft Cori Johnson, dass der Streik dazu beitragen kann, weitere Gespräche an ihrer Schule anzuregen. Sie sagte, dass es nicht genug Gespräche gegeben habe, teilweise weil einige Studenten Angst haben zu sagen, was sie glauben.

"Wir haben gerade eine solche Plattform, also warum sollten wir nicht alles in unserer Macht Stehende tun, um dabei zu helfen?" sie erzählte NCR.

We must keep fighting.


Sie räumt ihren Klassenkameraden unterschiedliche Meinungen zur Waffenreform ein. In dem Bemühen, niemanden isoliert zu fühlen, fügte die Schule vor dem Streik eine Gebetsdienst-Komponente hinzu, für Studenten, die vielleicht nicht an einer politischen Aktion teilnehmen möchten, sich aber an diejenigen erinnern wollen, die bei Schießereien in der Schule gestorben sind.

"Ich habe mit vielen Mädchen gesprochen, die nicht unbedingt an eine Waffenreform glauben, die immer noch gehen wollen, weil sie glauben, dass sie sich in der Schule sicher fühlen sollten", sagte Johnson.

Einige Schritte, die sie von Gesetzgebern erwarten lässt, sind die Erhöhung des Alters für den Kauf einer Feuerwaffe auf 21, zusätzliche Hintergrundkontrollen und ein Verbot jeglicher Art von halbautomatischen Gewehren.

Johnson, der den Young Politicians Club der Schule leitet, schloss sich einem anderen Junior und drei Senioren an , um den Marian Walkout zu organisieren . Sie waren überrascht, dass sie die Unterstützung ihres Schulleiters hatten, der den Schülern einen Gebetsdienst vorschlug.



Van Deven in St. Borgia war auch überrascht von der Unterstützung der Schulleitung und sagte, die drei Organisatoren seien bereit, sich der Inhaftierung oder anderen Bestrafung für den Streik zu stellen.

"Die Verwaltung hat uns sehr unterstützt. Unsere Direktorin, Frau [Pam] Tholen, hat gesagt, dass sie es für eine wunderbare Idee hält, unsere Meinung zu äußern", sagte er.

In einem Interview in der Nacht vor dem Streik sagte Van Deven, er sei nicht sicher, wie viele Schüler teilnehmen würden, aber er erwartete mehr als 20. Er erkennt, dass die Schule in einer ländlichen Gegend liegt, wo es weniger Offenheit für Waffenkontrolle gibt als Code für das Verbot von Waffen insgesamt wahrnehmen.

Er sagte, er würde gerne ein Verbot von Angriffswaffen sehen, ebenso wie verstärkte Hintergrundkontrollen. Er schlug auch eine Wartezeit für den Kauf einer Waffe vor, ähnlich der, die in einigen Staaten für eine Abtreibung verhängt wurde.

Der Junior sagte, es sei wichtig, als eine katholische Schule, die die Bedeutung des menschlichen Lebens betont - am häufigsten durch die Themen Abtreibung, Euthanasie und Todesstrafe -, auch das Problem der Waffengewalt anzusprechen.

"Wir denken, dass es Menschen nicht erlaubt sein sollte, einfach reinzugehen und das menschliche Leben zu massakrieren. Das menschliche Leben ist heilig und es sollte nicht von jemandem weggenommen werden", sagte er.

[Brian Roewe ist ein NCR-Mitarbeiter Schriftsteller. Seine E-Mail-Adresse lautet: broewe@ncronline.org . Folge ihm auf Twitter: @BrianRoewe .]

Dieser Artikel wurde teilweise durch ein großzügiges Geschenk von Tom Bertelsen finanziert, um die Suche nach einer Lösung für Waffengewalt in unserer Kultur zu unterstützen.

https://www.ncronline.org/news/justice/c...st-gun-violence

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