Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

NEUER BLOG von Esther

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Letzte Kommentare der Blogs
  • Eine schöne Linkauswahl liebe Esther. Ich bin diesen Monat leider im Tansania Urlaub und deswegen verhindert sie sofort zu lesen, aber sobals ich zurück bin werde ich sie durcharbeiten. https://www.accept-reisen.de/
    von in Gestern haben die Gläubigen "V...
  • Liebe Mitchristen, hier etwas in eigener Sache, die ich Ihnen mitteilen möchte. Ja, wir, die wir noch Christen sind und sein wollen, für uns ist es nicht einfach mit unserem kath. Glauben. Gestern habe ich gelesen, dass Kardinal Burke sagte, er hat Angst, ja das wird uns wahrscheinlich auch so gehen. Denn wir wollen keine Spaltung, wie damals bei Luther, nein bestimmt nicht. Doch einfach ist es n...
    von esther10 in Angriff des Katechismus...
  • Ein Beitrag in eigener Sache: von www.anne.xobor.de blog-e75589-Sonnenwunder-VIDEO-wurde-in-Fatoma-am-wieder-gesehen-dieses-zeichen-hat-eine-grosse-Bedeutung-an-uns-umkehren-Rosenkranz-beten-wie-vor-jahren-auch-gesagt-Busse-tun.html Ja, ist auch sehr, sehr wichtig...die Bitte vom Himmel, zu befolgen. Herzl. Gruß Gertrud/Anne.
    von esther10 in Was können wir für 2017 erwart...
  • Möchte noch anfügen, ein mir bekanntes Ehepaar, von der kath. Kirche her, kam ich mal ins Gespräch, betreffs Ihres beiden kleinen Kindern, die sie als dabei hatten. Nach dem Gottesdienst sprach ich Sie mal an. Die Frau sagte, dass es hier in Deutschland schlimm wäre. betreffs Kinder zum Glauben zu erziehen. (Es wird ja so viel Schlechtes schon in der Schule gelehrt.) La, da musste ich ihr recht ge...
    von esther10 in Eltern begegnen: "Die Schule m...
  • Ein heiligmäßiger Priester sagte früher mal zu mir "Nichts geschieht von ungefähr...alles kommt vom Herrgott her."
    von esther10 in Das Erdbeben und die Strafe Go...

Die aktivsten Blogs
Kategorien
von esther10 03.05.2016 00:09

Dienstag, 3. Mai 2016
Grün-schwarzer Koalitionsvertrag in BaWü – alle Optionen bleiben offen


Erstaunlich schnell waren CDU und Grüne in Baden-Württemberg in der Lage, ein Koalitionsvertrag zu entwerfen. Dieser wurde am 2. Mai 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Grünen werden am 6. Mai einen Parteitag abhalten, die CDU am 7. Mai. Auf diese Parteitagen muß die Parteibasis dem Koalitionsvertrag zustimmen.

Der Bildungsplan ist im Kapitel über Bildung behandelt: „Wir werden die Umsetzung der Bildungspläne auch aufgrund des Anspruches der hohen Qualität eng begleiten und bei der Umsetzung auftretende fachlich erforderliche Korrekturen vornehmen. Das Instrument der Leitperspektiven werden wir auf seine Umsetzbarkeit und Praxistauglichkeit hin überprüfen.

Um eine aktive Teilhabe junger Menschen in einer immer komplexer werdenden Gesellschaft zu ermöglichen, wollen wir sicherstellen, dass wichtige Inhalte der politischen Bildung auch künftig in einem angemessenen Umfang und Tiefe vermittelt werden. Schülerinnen und Schüler sollen den Wert der Demokratie durch Teilhabe bereits in der Schule erfahren können.“

Mit andern Worten: Der Bildungsplan von Andreas Stoch wird zunächst so angewendet, wie er in Kraft gesetzt wurde. In diesem ist Gender in den Leitperspektiven vollständig enthalten. Doch man kündigt gleich an, gegebenenfalls Änderungen vornehmen zu wollen. Abgesehen davon sind die Leitperspektiven allgemeine Normen. Wie diese den tatsächlichen Schulalltag prägen sollen, muss näher definiert werden.

Außerdem ist entscheidend, wer Kultusminister wird. Das Ressort erhielt die CDU. Es sind zwei Namen im Gespräch. Georg Wacker, ausgesprochener Gegner des grün-roten Bildungsplans, und die Stuttgarter Schulbürgermeisterin Susanne Eisenmann. Frau Eisenmann hat sich bislang aus der Diskussion herausgehalten.

Unter diesen Voraussetzungen ergeben sich folgende Zukunftsszenarien.

Szenario 1: Es wäre denkbar, dass die neue Koalition auf „Gender in der Schule“ weitgehend verzichtet oder auf Sparflamme hält.

Die Zuständigkeit der Landesministerien ist so zugeschnitten, dass sich Minister der CDU und der Grünen nicht auf die Füße treten. Jede Partei kann sich also mehr oder weniger im Rahmen des Koalitionsvertrages frei entfalten. Schulpolitik ist ein klassisches CDU-Ressort. Dass nun die CDU die Einführung von Gender in die Schulen forciert, wäre geradezu selbstmörderisch.

Dagegen würden natürlich die LSBTIQ-Gruppen protestieren, doch diese werden großzügig im Koalitionsvertrag beachtet: „Der Aktionsplan 'Für Akzeptanz und gleiche Rechte Baden-Württemberg’ will die Öffentlichkeit für das Recht auf Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung sensibilisieren und Ausgrenzung und Benachteiligung entgegenwirken. Wir werden die Maßnahmen aus dem Aktionsplan auf ihre Eignung und Wirksamkeit hin prüfen und gegebenenfalls weiterentwickeln.“ Konkret heißt das: Genügend Geld für Aktivistengruppen aus diesem Milieu.

Sollte Georg Wacker Kultusminister werden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Gender in den Schulen gar nicht oder auf Sparflamme gehalten wird. Die Wahl von Frau Eisenmann wiederum wäre im Grunde eine Konsenslösung, die aber wenig aussagekräftig über die künftige Richtung wäre. Das Risiko, dass die Proteste nun weitergehen, bliebe hoch.

Eine Gangart, die eine große Harmonie zwischen CDU und Grünen zeigt, wäre auch einer schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene nach den Wahlen nächstes Jahr dienlich. Aufgrund der politischen Großwetterlage sehen beide Parteien die Notwendigkeit, solche Bündnisse schließen zu können.

Ein zweites Szenario ist auch möglich: Gender wird in den Schulen so eingeführt, wie das ursprünglich angedacht war. In diesem Falle würde man auf Konfrontation gegen die Bildungsplangegner setzen. Die CDU würde damit dokumentieren, dass sie auch in der Schulpolitik eine linke Politik favorisiert. Diese Strategie würde sich aber nicht nur gegen die Bildungsplangegner richten, sondern auch gegen den konservativen Flügel der CDU, der sich gegen Gender ausgesprochen hat.

Misstrauen seitens der Bildungsplangegner ist jedenfalls angebracht, egal was beschlossen wird. Die Praxis hat gezeigt, dass man am liebsten die Interessen der Eltern ignorieren würde. Es ist deshalb notwendig, die Protestbereitschaft aufrecht zu halten.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 10:04
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

von esther10 03.05.2016 00:05

Kardinal Müller: Papst hält an der Lehre seiner Vorgänger fest
Der Glaubenspräfekt sieht in dem nachsynodalen Schreiben von Franziskus keine Neuerungen für Wiederverheiratete. Von Guido Horst
02. Mai 2016
15:43 Uhr


Kardinal Müller: Einzelne Sätze von Amoris laetitia zu allgemeinen Situationen können klare Aussagen von Familiaris consortio zu ganz bestimmten Umständen nicht korrigieren. Beim Kommunionempfang für Wiederverheiratete bleibt die Praxis, wie sie ist.

REGENSBURG 02.05.2016 Foto: dpa

Rom (DT) Der Präfekt der Glaubenskongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, nutzt einen Vortrag im Priesterseminar im spanischen Oviedo dazu, um zu den umstrittenen Stellen in dem nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia Stellung zu nehmen. Was den Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene angeht, hatte es nach der Veröffentlichung des Papstschreibens unterschiedliche Interpretationen gegeben – auch, dass Franziskus die Tür für die Sakramentenzulassung der Wiederverheirateten in Einzelfällen aufgestoßen haben. Der Präfekt der Glaubenskongregation ist anderer Meinung. Dem Redemanuskript seines Vortrages zufolge, das dieser Zeitung vorliegt, weist Kardinal Müller mit Entschiedenheit darauf hin, dass dort, wo sich Amoris laetitia auf Situationen im Allgemeinen beziehe, nicht aber ganz konkrete Umstände in den Blick nehme, so etwa Paare in einer zweiten, zivilen Ehe, wo bei einem oder beiden noch ein erstes Eheband bestehe, die bisherigen Aussagen des kirchlichen Lehramtes zu diesen konkreten Fällen nach wie vor Gültigkeit besäßen. Und dies gelte eindeutig für den Kommunionempfang der wiederverheirateten Geschiedenen. Was Johannes Paul II. in Familiaris consortio und Benedikt XVI. in Sacramentum caritatis gelehrt hätten, sei unverändert gültig.

Im Einzelnen erklärt Müller zum Kommunionempfang der zivil wiederverheirateten Geschiedenen: „Es wurde verschiedentlich behauptet, ,Amoris laetitia‘ habe diese (bisherige) Disziplin aufgehoben. Denn sie würde wenigstens in bestimmten Fällen den Empfang der Eucharistie durch wiederverheiratete Geschiedene erlauben, ohne dass sie ihre Lebensführung gemäß FC 84 ändern würden – indem sie die neue Verbindung aufgeben oder in ihr als Bruder und Schwester leben.“ Darauf sei Kardinal Müller zufolge folgendes zu antworten: „Hätte ,Amoris Laetitia‘ eine so verwurzelte und so gewichtige Disziplin aufkündigen wollen, hätte es sich deutlich ausgedrückt und die Gründe dafür angegeben. Es gibt jedoch darin keine Aussage in diesem Sinne. Der Papst stellt in keinem Augenblick die Argumente seiner Vorgänger in Frage. Diese basieren nicht auf der subjektiven Schuld dieser unserer Brüder und Schwestern, sondern auf der sichtbaren, objektiven Lebensführung, die den Worten Christi entgegengesetzt ist.“

Doch nochmals fragt der Präfekt der Glaubenskongregation: „Aber, so wenden einige ein, befindet sich diese Änderung nicht in einer Fußnote (Nr. 351)? Denn darin heißt es, dass die Kirche denjenigen, die in einer objektiven Situation der Sünde leben, die Hilfe der Sakramente anbieten könnte.“ Genau hier sieht Müller den Fall gegeben, wo eine allgemeine Situationsbeschreibung nichts an dem bisherigen Lehramts ändere, wenn dieses sich zu einem ganz konkreten Fall – etwa der zivil Wiederheirateten – konkret geäußert habe: „Ohne näher darauf einzugehen, reicht es aus, darauf hinzuweisen, dass sich diese Fußnote auf objektive Situationen der Sünde im Allgemeinen bezieht, nicht auf den speziellen Fall der zivil wiederverheirateten Geschiedenen. Denn die Situation der Letztgenannten hat eigentümliche Züge, die sie von anderen Situationen unterscheidet.“ Diese Geschiedenen lebten im Gegensatz zum Ehesakrament und deshalb zur Sakramentenordnung. Dies ist denn auch der Grund, der vom vorangegangenen Lehramt angegeben wird, um die Disziplin in Bezug auf die Eucharistie aus FC 84 zu rechtfertigen. Was die Fußnote 351 besage, so Müller weiter, „betrifft folglich nicht die frühere Disziplin. Die Norm von FC 84 und SC 29 und deren Anwendung in allen Fällen bleiben weiterhin gültig.“

Der Präfekt der Glaubenskongregation erinnert auch daran, was der Grund der Haltung der Kirche gegenüber den Paaren in irregulären Beziehungen ist: „Der Grundsatz ist, dass niemand ein Sakrament – die Eucharistie – wirklich empfangen wollen kann, ohne gleichzeitig den Willen zu haben, den anderen Sakramenten, darunter dem Ehesakrament, gemäß zu leben. Wer auf eine dem Eheband entgegengesetzte Art und Weise lebt, widersetzt sich dem sichtbaren Zeichen des Ehesakraments. Was seine Existenz im Leib betrifft, macht er sich zum ,Gegenzeichen‘ der Unauflöslichkeit, auch wenn ihn subjektiv keine Schuld trifft. Gerade deshalb, weil sich sein Leben im Leib dem Zeichen entgegenstellt, kann er nicht zum höchsten eucharistischen Zeichen gehören, in dem sich die menschgewordene Liebe Jesu manifestiert, indem er die Kommunion empfängt. Würde ihn die Kirche zur Kommunion zulassen, so würde sie das begehen, was Thomas von Aquin ,Falschheit in den sakramentalen Zeichen‘ nennt.“

Kardinal Gerhard Müller befasst sich in seinem Vortrag mit den Titel „Was dürfen wir von der Familie erwarten?“ nicht nur mit den Wiederverheirateten. Diese Zeitung veröffentlicht ihn in der kommenden Wochenendausgabe in voller Länge.
*
http://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/
Kardinal Müller...
http://www.regnumchristi.eu/de/orden-und...ionaere-christi

von esther10 02.05.2016 00:50

Ist nach der Synode vor der Synode?


Trierer Diskussionsforum könnte beispielgebend für andere Diözesen sein
Trier/Bonn - 02.05.2016

Nach Abschluss der Synode im Bistum Trier rät das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) auch anderen Diözesen, den synodalen Weg zu gehen. "Trier hat gezeigt, dass, auch im Rahmen des geltenden Kirchenrechts, Diözesansynoden Sinn machen", erklärte ZdK-Präsident Thomas Sternberg am Montag in Bonn.

"Die Trierer Diözesansynode ist mit einem wegweisenden Dokument zum Abschluss gekommen", so Sternberg. Es sei an der Zeit, die rechtlichen Rahmenbedingungen so zu verändern, dass auch bundesweite Synoden wieder mit Aussicht auf Erfolg durchgeführt werden könnten.

Neuer Umgang mit Wiederverheirateten
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...ndere-scheitern
Der Trierer Synoden-Moderator Wolfgang Drehmann wertete den vorgesehenen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen als Fortschritt. Das am Samstag verabschiedete Abschlussdokument sieht vor, dass im Bistum Trier eine verbindliche Handreichung mit Ritualen und Gebeten für wiederverheiratete Geschiedene entwickelt werden soll. Kennzeichnend für das Trierer Papier wie auch für das Lehrschreiben "Amoris laetitia" von Papst Franziskus sei "der einladende Charakter an die Menschen", sagte Drehmann am Montag in Trier vor Journalisten.
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...-beistand-bitte
In einer ursprünglichen Fassung war zunächst von Segnungsfeiern für wiederverheiratete Geschiedene die Rede gewesen. Dagegen hatte der Trierer Bischof Stephan Ackermann einen Vorbehalt geäußert, weil der Vorschlag oberhalb der Entscheidungsbefugnisse einer Synode angesiedelt sei. "Meine Bitte war: Lasst es uns offener formulieren", so Ackermann am Montag. Dieser Bitte sei die Synode gefolgt. Mit den jüngsten päpstlichen Vorgaben zum Umgang mit Geschiedenen müsse sich nun zunächst die Bischofskonferenz näher befassen, das sei "Arbeit im Prozess".
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...derverheiratete
Ackermann: Das ist jetzt unser gemeinsames Dokument
http://www.katholisch.de/video/9834-auf-...rzburger-synode
Ackermann stellte sich am Montag erneut hinter die Ergebnisse der Synode: "Ich stehe dazu. Das ist jetzt unser gemeinsames Dokument." Wichtig sei die konkrete Umsetzung, die in den kommenden Jahren erfolge. Bei der letzten von sieben Vollversammlungen hatte das Gremium am Samstagabend mit einer großen Mehrheit von 212 der 231 Teilnehmer das Schlussdokument "Heraus gerufen. Schritte in die Zukunft wagen" verabschiedet. Zuletzt hatte es 1990 eine Synode in einem deutschen Bistum gegeben. Eine bundesweite Synode gab es von 1971 bis 1975 in Würzburg. (KNA)
http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...-vor-der-synode

von esther10 02.05.2016 00:44

Freitag, 29. April 2016
Wird die Bischofskonferenz deutsche Priester zum Sakrileg zwingen?


Kardinal Reinhard Marx, Foto: Michael Thaidigsmann, CC-BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Nach der Veröffentlichung des Apostolischen Schreibens „Amoris Laetitia“ hat sich die Mehrheit der Priester und Theologen, die dem sog. konservativen Lager zugeordnet werden, mit der Frage beschäftigt, ob das Schreiben ein Bruch mit der Tradition und dem römisch-katholischen Lehramt darstellt.

Die herrschende Meinung ist, dass sich nichts verändert hätte und dass Papst Franziskus nichts an der Lehre der Kirche hinsichtlich Ehe und Sexualmoral ändern wollte. Auch hinsichtlich der Frage, ob wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion nun zugelassen seien, hätte es keine Änderungen gegeben.

Diese Einschätzung von „Amoris Laetitia“ steht in Kontrast mit Aussagen diverser Bischofskonferenzen, sowie hoher Prälaten, wie etwa Kardinal Walter Kasper. Dieser letzte – ein enger Vertrauter des Papstes – behauptete in einem Interview, Franziskus hätte den wiederverheirateten Geschiedenen die Tür zur Kommunion geöffnet.

Deshalb ist es erstaunlich, dass sich kein Vertreter des sog. „konservativen Lagers“ die Frage gestellt hat, was nun passiert, wenn sie von den deutschen Bischöfen gezwungen werden, gegen ihr vom katholischen Lehramt geprägtes Gewissen wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion zuzulassen (Im Falle der Beichte würde die Erteilung der Absolution eine Simulation des Sakramentes bedeuten, die zur Exkommunikation des Priesters führt).

Diese Möglichkeit ist gar nicht so abwegig. Die Deutsche Bischofskonferenz hat nämlich gleich nach Erscheinen von Amoris Laetitia erklärt:

„Diese prinzipielle Einsicht hat weitreichende Konsequenzen für den pastoralen Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Es reicht eben nicht für ein Urteil, einfach festzustellen, dass eine zweite zivile Verbindung im Widerspruch zur ersten, sakramentalen Ehe und damit im Widerspruch zur objektiven Norm steht. Es ist vielmehr notwendig, in jedem einzelnen Fall die besondere Lebenssituation der Betroffenen zu betrachten. Angesichts dieser Überlegungen ist es nur konsequent, dass der Papst keine generelle Regelung zur Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur sakramentalen Kommunion gibt. Nur im Blick auf die jeweilige Lebensgeschichte und Realität lässt sich gemeinsam mit den betroffenen Personen klären, ob und wie in ihrer Situation Schuld vorliegt, die einem Empfang der Eucharistie entgegensteht. Dabei ist die Frage einer Zulassung zu den Sakramenten der Versöhnung und der Kommunion immer im Kontext der Biographie eines Menschen und seiner Bemühungen um ein christliches Leben zu beantworten. Auf beide zuletzt genannten Aspekte weist der Papst explizit hin (vgl. Fußnoten 336 und 351).“

Offensichtlich schließt die Deutsche Bischofskonferenz nicht aus, entsprechende Richtlinien zu erlassen, die verbindlich werden sollen. Auf den Umstand, dass sich die Seelsorger nach den Richtlinien der jeweiligen Bischöfe zu richten hätten, hat auch Kardinal Lorenzo Baldisseri auf der Präsentation des apostolischen Schreibens am 8. April 2016 in Rom hingewiesen.

„Amoris Laetitia“ sieht ebenfalls konkrete Schritte in der Pastoral vor: „Daher darf ein Hirte sich nicht damit zufrieden geben, gegenüber denen, die in „irregulären“ Situationen leben, nur moralische Gesetze anzuwenden, als seien es Felsblöcke, die man auf das Leben von Menschen wirft. Das ist der Fall der verschlossenen Herzen, die sich sogar hinter der Lehre der Kirche zu verstecken pflegen, » um sich auf den Stuhl des Mose zu setzen und – manchmal von oben herab und mit Oberflächlichkeit über die schwierigen Fälle und die verletzten Familien zu richten «“

Sollte die Deutsche Bischofskonferenz Pfarrer und sonstige Seelsorger anweisen, wiederverheirateten Geschiedenen (wenn auch in Einzelfällen) die Kommunion zu erteilen, stünden die konservativen Priester vor einer schweren Gewissensentscheidung. Im Grunde sähen sie sich gezwungen, ein Sakrileg, also eine besonders schwere Sünde, zu begehen.

Sie könnten sich natürlich nach Rom wenden, doch nichts deutet darauf hin, dass sie von dort Hilfe erhalten würden. Der Papst selbst hat nach der Veröffentlichung nicht verlauten lassen, dass er sich erneut zu dieser Frage äußern wird. In einem Interview erklärte er, Kardinal Schönborn hätte „Amoris Laetitia“ richtig interpretiert. Der Wiener Kardinal gehört aber zu der Partei, die sich am meisten für die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion eingesetzt hat.

Den Seelsorgern, die in der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene ein Sakrileg sehen, wird es nichts nützen, dass etliche Theologen in den letzten Wochen Stellungnahmen geschrieben haben, die eine Änderung in der Lehre der Kirche ausschließen.

Sie stünden vor der Alternative, ein Sakrileg zu begehen oder offenen Widerstand gegen ihren Bischof zu leisten.
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 17:22

http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

von esther10 02.05.2016 00:37

Ein Philosoph kritisiert Papst Franziskus



Der deutsche katholische Philosoph Robert Spaemann

29/04/2016
Deutliche Kritik an Papst Franziskus: Der deutsche katholische Philosoph Robert Spaemann wirft ihm einen Bruch der kirchlichen Lehrtradition über die menschliche Ehe und Sexualität vor. Das jüngst veröffentlichte nachsynodale Schreiben Amoris Laetitia lasse Folgerungen zu, „die mit der Lehre der Kirche nicht kompatibel gemacht werden können“, sagte Spaemann in einem Interview mit der deutschsprachigen Redaktion der Catholic News Agency (CNA). Konkret bezieht sich der 88-Jährige mit seiner Kritik auf jene Passagen des Dokuments, in denen der Papst betont, dass bei der Begleitung und Integration von Menschen in „irregulären“ Situationen in einigen Fällen auch die Sakramente eine Hilfe sein können.
Artikel 305 in dem Schreiben widerspreche direkt Artikel 64 des Schreibens Familiaris Consortio von Papst Johannes Paul II., glaubt Spaemann. Bei der Kommunionspendung könne es aber nur eine klare Ja-Nein-Entscheidung geben. Papst Franziskus aber habe „mit einem Federstrich das Chaos zum Prinzip erhoben“ und führe die Kirche „in Richtung eines Schismas“.
(kna 29.04.2016 ord)
http://www.kathnews.de/ein-bruch-mit-der-lehrtradition


von esther10 02.05.2016 00:36

Türkei: Krieg gegen die eigenen Bürger – Erdogans Opfer ist die Pressefreiheit
Veröffentlicht: 2. Mai 2016 | Autor: Felizitas Küble

In der Türkei werden Journalisten, Schriftsteller, Karikaturisten, Fotoreporter und Andersdenkende staatlich verfolgt, weil sie es wagen, Präsident Recep Tayyip Erdoğan zu kritisieren. Notizblock-Stacheldraht-klein_d5cbbd6dfa



Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit erklärt der Vorstandssprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Martin Lessenthin:

„Europa und Deutschland dürfen nicht stillschweigend zuschauen, wie Erdoğan in der Türkei die Freiheit erdrosselt. Für den ‚Flüchtlingsdeal‘ mit der Türkei drücken EU und Deutschland selbst bei unerträglichen Menschenrechtsverletzungen in der Türkei beide Augen fest zu.“

In der Flüchtlingskrise opfert die EU auf diese Weise die türkische Zivilgesellschaft den Allmachtsfantasien des türkischen Präsidenten – das ist ein schwerer Fehler. „Erdoğans prominentestes Opfer ist die Pressefreiheit“, so Lessenthin. Erdoğan habe durch seine Politik selbst erheblich dazu beigetragen, dass hunderttausende Menschen fliehen mussten, unterstreicht die IGFM.
ecb
Türkische Journalisten, die über die direkte und indirekte Unterstützung des „Islamischen Staates“ durch die türkische Regierung berichteten, würden von den Behörden eingeschüchtert, verhaftet und mundtot gemacht. Dasselbe gelte für diejenigen, die über die Verbrechen des türkischen Militärs an kurdischen Zivilisten berichten wollten.

In der Türkei herrsche Krieg – Krieg gegen die eigenen, kurdischen Bürger, erklärt die IGFM.



Die Situation sei schlimmer als in den 90er Jahren. Allein durch die Gewalt der türkischen Streitkräfte gegen Teile der eigenen Bevölkerung gäbe es in der Türkei nach örtlichen Schätzungen rund 400.000 Binnenflüchtlinge.

Deutschland verschließe die Augen vor den Verbrechen gegen die Minderheiten in der Türkei und mache sich damit indirekt mitschuldig. Wenn es eine Visumsfreiheit geben sollte, dann würden nach Einschätzung der IGFM sehr viele Opfer der Erdogan-Politik nach Deutschland fliehen wollen.

Quelle: www.menschenrechte.de

von esther10 02.05.2016 00:35

AfD-Chefin Petry will grundsätzlich anderen Religionsunterricht


Frauke Petry beim AfD-Kongres am 1. Mai 2016 - REUTERS

01/05/2016
Die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry stellt sich nicht nur gegen islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen, sondern will auch den christlichen Religionsunterricht in der bisherigen Form verändern. „Ein islamisch gebundener Religionsunterricht an deutschen Schulen ist nicht zielführend. Wir sollten viel eher darüber reden, dass es generell einen konfessionsungebundenen Unterricht im Sinne einer

Religionswissenschaft an deutschen Schulen gibt», sagte Petry dem Fernsehsender phoenix am Wochenende am Rande des Bundesparteitags in Stuttgart.

Auf diese Weise könnten sich alle Schüler über die Inhalte von Religion informieren, so Petry weiter. Bislang ist der Religionsunterricht in den meisten Bundesländern konfessionell organisiert und bekenntnisorientiert, also nicht religionswissenschaftlich ausgerichtet.

Die AfD-Chefin stimmte dem Unions-Fraktionschef im Bundestag, Volker Kauder (CDU), zu, der eine staatliche Überwachung von Moscheen gefordert hatte. Das sei ein „Schritt in die richtige Richtung“, um das Predigen in arabischer Sprache in Moscheen und Koranschulen zu unterbinden. „Aber das geht uns noch nicht weit genug, weil wir grundsätzlich darüber sprechen müssen, welche islamische Symbolik in Deutschland erlaubt sein soll.“
(kna 01.05.2016 mc)

von esther10 02.05.2016 00:34

Kinder und Jugendliche laufen von dem Schutz entfernt oft ins Netz krimineller Organisationen . Hier werden sie in den Drogenhandel, Prostitution, landwirtschaftliche Arbeit genutzt werden. In 2015 400 tausend in Europa angekommen...2016.02.05



Migrantenkinder in Griechenland

VATIKANSTADT
Machen Zahlen ist schwierig, aber eine Sache ist jetzt unbestreitbar: jedes Jahr Zehntausende von Kindern Teil der Strom der Flüchtlinge kommt in Europa sind auf der Flucht aus Afrika, Syrien, Afghanistan, aus dem ganzen Nahen Osten. Europol, die Struktur , die europäischen Polizeikräfte koordiniert, ist etwa 10 Tausend Flüchtlingskinder im Laufe des Jahres 2015 in den "alten Kontinent" verschwunden. Insgesamt Gelenke der Kinder und Jugendlichen in Europa im vergangenen Jahr - mehr als eine Million Flüchtlinge und MigrantInnen - waren 400 Tausend, 260 Tausend von ihnen hatten weniger als etwa 14 Jahre, einige von Tausenden dann unbegleiteten Minderjährigen sie waren; Letztere ist die Kategorie am stärksten gefährdet sind verschwunden. Es berücksichtigt werden müssen in der Gesamtberechnung , dass viele Jungen über 15 Jahren (etwa 134.000 mehr im Jahr 2015) umfasst, ein Alter , in Betracht gezogen, in Ländern , die seit vielen Jahren eine sehr ernste Situation der Krise gelebt haben oder Krieg, schon fast erwachsen. Doch mit der richtigen Klammern die Zahlen zusammengestellt von internationalen Institutionen und den verschiedenen Nichtregierungsorganisationen übernommen - die Zahlen in diesen Fällen schwanken und einige Variationen unterzogen werden - die grundlegende Tatsache bleibt: das Verschwinden von Minderjährigen ist eines der beunruhigendsten Kapitel der Migrationsströme und Flüchtlinge in den letzten Jahren und wird aufgezeichnet schon seit einiger Zeit von vielen Organisationen , die an der Vorderseite der Rezeption. etwa 20% der Kinder , die in Griechenland ankommt , wird zum Scheitern verurteilt zu verschwinden.

Auch COMECE, der Kommission der Bischofskonferenzen Europas und der Europäischen Jesuit Büro, durch monatliche europe kündigen die Schwere der Erscheinung Zahlen zur Hand. Er geht von diesen 10.000 unbegleitete Minderjährige verschwunden; sicherlich viele von ihnen haben ihre Familien oder Gemeinden gefunden, und es vorziehen , einfach nicht zu registrieren, falsche Informationen zu geben , um zu versuchen Kontrollen und das Risiko von Verwerfungen zu entkommen, aber die reale Gefahr besteht , in die Falle von Menschenhandel durch kriminelle Netzwerke organisiert , um am Ende , dass mit Kindern und Kindern zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung und Drogenhandel , werden sie so genannte Zwangsverschleppungen . Ganz zu schweigen davon, dass viele Kinder in der Landwirtschaft oder in anderen produktiven Sektoren, verwendet werden können , so zeigen Spuren von Familie Vorteil der Schwierigkeit nehmen oder Behörden und die Arbeit durch Drohungen und Zwang.

"Das Phänomen des Verschwindens von Flüchtlingskindern ist eine Herausforderung für die Behörden - Sie lesen europe - da normalerweise diese in den ersten Tagen nach ihrer Ankunft in einer Aufnahmeeinrichtung auftreten. In einem Bericht im Jahr 2010 auf unbegleiteten Minderjährigen im Migrationsprozessen, Frontex (Europäische Stelle, die für die EU-Außengrenzen der Verwaltung), hat die Informationen zusammengestellt, die von den schweizerischen und niederländischen Behörden in Bezug auf Handelsnetze nigerianischer Menschenhandel, die im allgemeinen für die "Menschenhandel" von Mädchen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren. Um den Einstieg in das Gebiet der EU die junge sie sofort Asyl beantragt, und wenn Sie in einem Empfangszentrum für Minderjährige sind, rufen Sie einen Kontakt an Ort und Stelle, die vom Zentrum zuvor zur Verfügung gestellt und sind weggenommen "worden .

"Dieses System durch die organisierte Kriminalität führen - der Text geht weiter - in einigen Fällen könnte erklären , weil der unbegleiteten Minderjährigen verschwinden: sie absichtlich gesendet werden , einen Antrag auf Asyl zu machen , um zu vermeiden , an der Grenze verhaftet zu werden. In anderen Fällen werden unbegleitete Minderjährige gehandelt , als sie die Gastland geben . " Viele von ihnen schließlich traue einfach nicht die Behörden , unter deren Kontrolle sie platziert werden und fliehen. "In den Bahnhöfen die Jungs durch Netzwerke von Menschenhändlern abgefangen werden , die Ihnen eine Unterkunft und einen Job zu versprechen, aber oft werden entführt und wenn Familien die Lösegeld sollten Kinder nicht bezahlen können als Drogenhändler oder Prostituierte arbeiten. Sehr lukratives Geschäft für Verbrechen ", an der britischen Zeitung The Guardian im Jahr 2014 Astalli Zentrum von Catania angeprangert. Natürlich ist es notwendig , die Rechtsvorschriften über den Schutz von Kindern zu respektieren, sagt Magazin der COMECE und sogar einen Empfang organisieren Ad - hoc für Minderjährige, eine Straße nicht in Cotesta einfach , dass Europa durchmacht.

Das gleiche Problem hat sich in den letzten Tagen von den Vertretern der Bischofskonferenzen von Frankreich, Großbritannien und Deutschland treffen sich in Paris mit dem Sekretär des CCEE, dem Rat der Europäischen Bischofskonferenzen, Mgr Duarte da Cunha angehoben. Wieder wurde besonderes Augenmerk auf die Lage der Kinder unter den Flüchtlingen, mit besonderem Bezug auf die Situation in Calais, im äußersten Norden von Frankreich, dem Hafen der Einschiffung für Großbritannien, eine nördliche Art von Lampedusa gebracht, oft auf Zentrum der Spannungen, wo tausende von Migranten stationiert. Unter anderem in diesen Tagen wurde Großbritannien von einer engen parlamentarischen politischen Debatte über die Notwendigkeit überquerte die syrische Flüchtlingskinder zu begrüßen, in der bis heute durchgesetzt hat "nein" 3000 junge Asylbewerber , ist aber nicht ich sagte , dass dies das letzte Wort ist.
http://www.lastampa.it/2016/05/02/vatica...jZM/pagina.html


von esther10 02.05.2016 00:33

D: Kardinal Marx sieht neue Spielräume in der Pastoral


Kardinal Reinhard Marx - REUTERS

27/04/2016 12:36SHARE:
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sieht neuen Spielraum beim Umgang mit Lebensmodellen, die katholischen Normen widersprechen. Das im April veröffentlichte päpstliche Schreiben Amoris Laetitia stehe für die „Erneuerung einer anspruchsvollen Seelsorge“, schreibt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz in einem Beitrag für die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ an diesem Mittwoch. Gerade im Bereich Sexualität, Partnerschaft und Familie dürfe sich die Kirche nicht damit begnügen, „von oben herab ein Ideal zu predigen“, sondern müsse dazu ermutigen, dem Evangelium in den jeweiligen Lebenssituationen zu folgen.

Franziskus ändert in seinem Apostolischen Schreiben nach den Worten des Kardinals nicht die katholische Lehre. „Stattdessen führt er diese Dogmatik wieder auf ihren Kern und auch auf ihre Sprache hin, die vom Evangelium her kommt“, betont Marx. Der Papst verbinde die kirchliche Lehre mit dem „Lichtschein der Barmherzigkeit, die das kirchliche Handeln grundsätzlich bestimmen muss“. Zudem stärke er in seinem Schreiben den Respekt vor dem individuellen Gewissen und auch vor der jeweiligen Kultur der einzelnen Ortskirchen. Allgemeine Normen und Regeln der Kirche seien im konkreten Fall „nicht immer passgenau“, so der Erzbischof von München und Freising

von esther10 02.05.2016 00:33

Kardinal Kasper: Papstschreiben ist „bemerkenswertes Dokument“


Der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper - RV

09/04/2016 11:21SHARE:
Der emeritierte Kurienkardinal Walter Kasper hat die Papstbotschaft zu Ehe und Familie als „bemerkenswertes Dokument“ gewürdigt. „Amoris laetitia“ („Freude der Liebe“) zeichne ein sehr realistisches Bild von Familie mit Bodenhaftung und kein abstraktes Ideal, sagte er am Freitagabend der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Aachen.

Der Papst äußert sich laut Kasper sehr biblisch und pastoral, aber nicht lehrhaft. Das Schreiben gebe wichtige Hinweise für die Ehepastoral und -begleitung in der deutschen Kirche. „Da sind wir zum Teil noch Entwicklungsland“, sagte der frühere Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen. Nach Ansicht von Kasper vertritt das Dokument eine offene Position, mit der die Bischöfe in der Bundesrepublik gut arbeiten könnten. Zum Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen, die nach katholischer Lehre vom Kommunionempfang ausgeschlossen sind, sagte der Kardinal: „Es sind Öffnungen da, ganz klar.“

Kritisch äußert sich hingegen Walter Brandmüller, ebenfalls ein emeritierter deutscher Kurienkardinal. Er warnte in der „Bild“-Zeitung vom Samstag vor einer Verwässerung der kirchlichen Lehre. Fehlinterpretationen des Schreibens könnten die Glaubwürdigkeit der kirchlichen Verkündigung untergraben. Wer in „ungültiger Zweitehe“ lebe, der dürfe nicht mit Hilfe einer „Salami-Taktik“ am Ende doch die Zulassung zu den Sakramenten erreichen, so Brandmüller.

Ausnahmen in Einzelfällen zuzulassen sei „eine Sackgasse“. „Was aus Glaubensgründen grundsätzlich unmöglich ist, ist es auch im Einzelfall“, so Brandmüller, der die kirchliche Lehre von der Unauflöslichkeit der Ehe bekräftigte. Wer andere Wege beschreite, verlasse den Weg der katholischen Lehre, so der frühere Chefhistoriker des Vatikans.


Man könne sagen, dass das Festhalten an der Unauflöslichkeit der Ehe „mittlerweile ein Alleinstellungsmerkmal der katholischen Kirche geworden“ sei.
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/...dokumen/1221466
(kna 09.04.2016 sk)

von esther10 02.05.2016 00:30

Neun Ratschläge von Papst Franziskus für alle, die ans Heiraten denken



VATIKANSTADT , 02 May, 2016 / 11:14 AM (CNA Deutsch).-
Nicht alles am neuen Lehrschreiben des Papstes wird heiß diskutiert - im Gegenteil. Wenn es um Ehe und Familie geht, gibt es auch klare Aussagen und praktische Tipps in Amoris Laetitia - etwa diese Empfehlungen an alle, die ans Heiraten denken.

Die Gedanken an die Einladungen, die Kleidung und das Fest nicht in den Mittelpunkt stellen
Der Papst bittet die Brauleute, sich nicht auf unzählige Einzelheiten zu konzentrieren, die sowohl Finanzen wie auch Energien aufzehren. Denn so gelangen sie nur erschöpft zur Trauung, anstatt ihre besten Kräfte dafür zu verwenden, sich als Paar auf diesen großen Schritt vorzubereiten. "Diese Mentalität spiegelt sich auch in manchen faktischen Lebensgemeinschaften wider, die niemals zur Eheschließung gelangen, weil sie an zu kostspielige Festlichkeiten denken, anstatt der gegenseitigen Liebe und deren Formalisierung vor den anderen den Vorrang zu geben."

Ein schlichtes, einfaches Fest bevorzugen
Der Papst spricht die Brautleuten direkt an und bittet sie: "Habt den Mut, anders zu sein, lasst euch nicht von der Gesellschaft des Konsums und des Scheins verschlingen." Denn "das, worauf es ankommt, ist die Liebe, die euch eint und die durch die Gnade gestärkt und geheiligt wird." Er schlägt auch vor, dass sie sich "für ein schlichtes, einfaches Fest" entscheiden, um die Liebe über alles zu setzen.

Das wichtigste ist das Sakrament und der Ehekonsens
Sich darauf konzentrieren, "die liturgische Feier ganz tief" zu erleben und "das theologische und spirituelle Gewicht des Konsenses" im Augenblick der Trauung zu begreifen. Die Worte, die sie sprechen werden, sind nicht auf den gegenwärtigen Moment beschränkt. Sie beinhalten vielmehr "eine Totalität, welche die Zukunft einschließt, 'bis der Tod sie scheidet'".

Dem gegenseitigen Versprechen Wert und Gewicht verleihen
Der Papst erinnert daran, der Sinn des Ehekonsenses zeige gerade, dass "Freiheit und Treue" nicht im Gegensatz zueinander stehen, "sondern sich vielmehr gegenseitig" unterstützen. Unerfüllt gebliebene Versprechen verursachen vielmehr große Schäden. "Die Ehre des gegebenen Wortes, die Treue zum Versprechen kann man weder kaufen noch verkaufen. Sie können nicht mit Gewalt erzwungen, aber auch nicht ohne Opfer gehütet werden."

Die Ehe sollte immer offen für das Leben sein
Die Eheleute sollten vor Augen haben, dass "ein so bedeutendes Versprechen wie jenes, das der Ehekonsens ausdrückt, und die Vereinigung der beiden Körper, welche die Ehe vollzieht, nur als Zeichen der Liebe des Sohnes Gottes gedeutet werden" kann, "der Mensch geworden ist und sich in einem Bund der Liebe mit seiner Kirche vereint hat." Und so verwandeln sich die "auf die Fortpflanzung bezogene Bedeutung der Geschlechtlichkeit, die Körpersprache und die lebendigen Gesten der Liebe in der Geschichte einer Ehe" in eine "'ununterbrochene Weiterführung der liturgische Sprache'". So "'wird das eheliche Leben in gewissem Sinn Liturgie'".

Die Ehe beschränkt sich nicht auf einen Tag, sie umfasst das ganze Leben
Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass der Empfang des Ehesakraments, "nicht nur ein Moment ist, der nachher zu einem Teil der Vergangenheit und der Erinnerungen wird", sondern dass es "ständig seinen Einfluss auf das gesamte eheliche Leben" ausübt.

Vor der Hochzeit beten
Der Papst empfiehlt den Brautleuten, vor der Trauung zuerst zusammen zu beten, "einer für den anderen" und dabei Gottes Hilfe zu erbitten, "um treu und großherzig zu sein”. Sie sollten auch Gott "gemeinsam fragen, was er von ihnen erwartet".

Die Hochzeit ist auch eine Gelegenheit zur Verkündigung des Evangeliums
Jesus tat sein erstes Wunder bei einem Hochzeitsmal in Kana. "Der gute Wein des vom Herrn gewirkten Wunders, der das Entstehen einer neuen Familie verschönert, ist der neue Wein des Bundes Christi mit den Männern und Frauen aller Zeiten." Daher wird die Hochzeit "eine kostbare Gelegenheit zur Verkündigung des Evangeliums Christi" sein.

Die Ehe der Mutter Gottes weihen
Ein weiterer Vorschlag des Papstes für die Brautleute ist, ihre eheliche Liebe der Mutter Gottes vor einem Marienbild zu weihen.

Das könnte Sie auch interessieren:


http://de.catholicnewsagency.com/story/k...g-zu-jesus-0729

von esther10 02.05.2016 00:28

Migrationen, Enttäuschung auf das "Nein" von London zu den 3000 syrischen unbegleitete Minderjährige



LONDON, den 28. April - Verzweiflung, Wut und Enttäuschung: Die Abstimmung durch das House of Commons , dass die britischen, durch einen schmalen Rand der Stimmen (294 bis 276) Gastfreundschaft zu 3.000 Flüchtlingskinder allein zu bestreiten hat beschlossen , die bereits in Europa sind, einen bitteren Nachgeschmack im Mund von all denen , die in diesen Jahren zu Gunsten der Rezeption gearbeitet haben. "Und" zutiefst enttäuschend " , sagte Kirsty McNeill, Advocacy und Kampagnen Direktor von Save the Children UK, kommentiert , was in London passiert ist .

Nach Angaben der Organisation, die Maßnahme, die aber nicht entscheidend für die Tausenden von Kindern , die jedes Jahr in Europa ankommen wäre es ein kleiner Schritt nach vorn und ein Zeugnis für den Willen darstellen , um einen echten Beitrag zu leisten. "An vielen Orten in Europa, Tausende dieser Kinder, allein und verängstigt sind gezwungen , im Freien zu schlafen, gesperrt in einem Haftzentrum oder in informellen Lagern auf. Einige von ihnen haben erst zehn Jahre und viele sind geflohen Krieg und Verfolgung Zuflucht in Europa zu suchen. Diese Kinder brauchen unsere Hilfe " , sagte McNeill.

Migranten in Calais Migranten in Calais

"Ignoriert ihn, das Problem nicht nur nicht verschwinden, aber es wird noch schlimmer mehr bekommen und mehr. Die britische Regierung hat auf die öffentliche Meinung noch nicht geantwortet und auf die vielen Abgeordneten , die gesammelt hatten im Vereinigten Königreich zu fragen Gastfreundschaft an Minderjährige in Europa nur zur Verfügung zu stellen. Da das House of Lords wird nun aufgefordert werden , sich auf dieses Gesetz zum Ausdruck bringen, hat das britische Parlament noch eine Chance zu beweisen , zu den am meisten gefährdeten Kinder würdig zu sein , seiner Nation die Werte der Lage zu erreichen , die unsere Hilfe brauchen " .

So dreitausend Kinder allein gelassen, ohne Schutz oder zum Empfang. Die Maßnahme, die von den Herren, vorgeschlagen, mit einer Änderung des Zuwanderungsgesetzes, erhalten etwa 3000 Minderjährige ohne Begleitung syrischer Herkunft, die bereits in einigen europäischen Gebieten wie genehmigt wurde Calais oder Idomeni . Ein Vorschlag des Arbeits Alf Dubs : "Meine Botschaft an die Konservativen ist , dass 1938-'39 unserem Land erhielt 10 Tausend kleine Flüchtlinge aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei, und ich war einer von ihnen," sagte er. Er tituliert ein Kind in der Tat von einer Operation profitiert hat als der damalige britische Regierung die kleineren deutschen Flüchtlinge vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs begrüßt. "Heute - er Dubs weiter - es kommt eine viel kleinere Anzahl von syrischen Kinder zu akzeptieren. Es ist eine Schande , dass Großbritannien nicht. "

Alf Dubs Alf Dubs

Zu Gunsten der Änderung gestimmt Labour, Liberaldemokraten und die Scottish National Party. Gegen alle außer sehr wenigen konservativen Abweichler. Nach Angaben der Zeitung The Guardian, James Brokenshire, Sekretär des Ministeriums des Innern, stellte sie fest, dass eine solche Maßnahme "Familien ermutigen könnten ihre Kinder allein in Europa zu senden, indem sie auf die Gefahren der Reise und die Gefahr von Menschenhändlern ausgesetzt Menschen. " Im Gegensatz dazu Maßnahmen, wie dies viele Kinder vor den Gefahren retten, die eindeutig den Henoch (europäisches Netzwerk von Ombudspersonen für Kinder) in seiner aktuellen Dossiers, die die ernsthafte Fehlen der europäischen Sicherheitsrichtlinien für unbegleitete Minderjährige verurteilt wurde definiert hat.

(@novellatop, 28. April 2016)
http://www.onuitalia.com/2016/04/28/migr...ai-minori-soli/

von esther10 02.05.2016 00:25

Johannes Paul II. und seine Theologie des Leibes


Papst Johannes Paul II,

- ANSA

11/04/2016

In seinem Apostolischen Schreiben „Amoris Laetitia“ über die „Freude der Liebe“ beruft sich Papst Franziskus immer wieder auf seinen Vorgänger, den heiligen Johannes Paul II. Das liegt daran, dass schon dieser zwischen 1979 und 1984 in den Katechesen seiner Generalaudienzen eine sogenannte „Theologie des Leibes“ entwickelt hat.

Dem damals neugewählten polnischen Papst ging es darum, mit kräftigen Pinselstrichen eine umfassende, positive Sicht des menschlichen Körpers und der zwischenmenschlichen Beziehungen zu entwerfen. Dabei ging er vom Schöpfungsbericht im biblischen Buch Genesis aus.
Der Sinn ist die gegenseitige Bereicherung

In den Erzählungen der Genesis befinden wir uns, so sagt Papst Johannes Paul II., sozusagen „im innersten Kern anthropologischer Wirklichkeit, die Körper heißt“. Die Worte aus Genesis 2, 23 sprechen es unmittelbar und zum ersten Mal so aus: „Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch“. „Der Mann spricht diese Worte, als ob er sich nur angesichts einer Frau selbst identifizieren könnte...“ Gleichzeitig spricht der Mann hier aus, worin sich das Menschsein zeigt. „Der Körper offenbart den Menschen.“

„Diese knappe Formel enthält bereits alles, was die menschliche Wissenschaft je über die Struktur des Körpers als Organismus, über seine Vitalität, über seine besondere Geschlechtsphysiologie usw. sagen kann. In dieser ersten Äußerung des Mannes, „Fleisch von meinem Fleisch“, ist auch ein Bezug auf das enthalten, wodurch jener Körper wahrhaft menschlich ist; auf das, was den Menschen als Person, als Wesen bestimmt, das auch in seiner gesamten Leiblichkeit Gott „ähnlich“ ist.“

Hier im Garten Eden setzt Johannes Pauls „Theologie des Leibes“ an. Männlichkeit und Weiblichkeit des Körpers verweisen auch „auf das neue Bewußtsein vom Sinn des eigenen Leibes: einem Sinn, der... in der gegenseitigen Bereicherung besteht“. Mann und Frau entdecken sich selbst angesichts des anderen, über den anderen. „Und sie werden ein Fleisch sein“: Das meint die Einheit beim Sex. In diesem Moment der „ehelichen Vereinigung“ entdecken sie „ihr Menschsein in seiner ursprünglichen Einheit“.

Gleichzeitig ist das Miteinander-Schlafen „Ausdruck einer immer neuen Überwindung der Grenze der (ursprünglichen) Einsamkeit des Menschen“. Genesis 2 macht klar, dass die von Gott als Mann und Frau geschaffenen Menschen „für die Einheit“ bestimmt sind. Durch diese Einheit werden sie „ein Fleisch“. Der Text sagt aber auch: „Darum verläßt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau.“ Er erklärt damit, dass diese Verbindung von Mann und Frau eine tiefgreifende, umwälzende Entscheidung ist, nichts Leichtfertiges oder Unverbindliches. Für Johannes Paul II. war Genesis 2,24 ein „weit vorausblickender Text“.

Sexualität: Erneuerung des Schöpfungsgeheimnisses

„Denn er zeigt auf, daß in jeder ehelichen Vereinigung von Mann und Frau aufs neue dieses ursprüngliche Bewußtsein der verbindenden Bedeutung des Körpers in seiner männlichen und weiblichen Ausprägung entdeckt wird. Damit zeigt der biblische Text gleichzeitig an, daß sich bei jeder solchen Vereinigung gewissermaßen das Schöpfungsgeheimnis in seiner ganzen ursprünglichen Tiefe und Lebenskraft erneuert. Und auch die Zeugung des Lebens wurzelt in der Erschaffung und erneuert gewissermaßen jedes Mal das Schöpfungsgeheimnis.“

Am Anfang, im Garten Eden, sind Adam und Eva nackt – aber sie schämen sich nicht voreinander. Nach dem Sündenfall ändert sich das dramatisch: Ihnen gehen die Augen auf. Sie erkennen, dass sie nackt sind, schämen und bedecken sich. Stunde Null der Scham.
„Aus den heutigen Analysen der Scham - und im besonderen des sexuellen Schamgefühls - ergibt sich, wie komplex diese Grunderfahrung ist, in welcher sich der Mensch gemäß der ihm eigenen Wesensstruktur als Person ausdrückt. Im Erlebnis der Scham erfährt der Mensch die Scheu gegenüber dem anderen Ich (so zum Beispiel die Frau gegenüber dem Mann), und sie ist wesentlich Furcht für das eigene Ich. Mit der Scham bekundet der Mensch gleichsam instinktiv die Notwendigkeit der Bestätigung und Annahme dieses Ichs entsprechend seinem wahren Wert. Das erfährt er sowohl in sich selber als auch nach außen hin gegenüber dem anderen. Man kann also sagen, daß die Scham auch in dem Sinn eine komplexe Erfahrung ist, daß sie zwar einen Menschen gewissermaßen vom anderen fernhält, zugleich aber ihre persönliche Annäherung sucht und dafür eine geeignete Grundlage schafft.“

Liebe: Für den anderen zum Geschenk werden

Scham – ein wichtiger Faktor also bei der Ausbildung des Ethos im menschlichen Zusammenleben, besonders im Verhältnis von Mann und Frau. Dass Adam und Eva sich vor dem Sündenfall nicht schämen, ist dabei nicht etwa ein Mangel, sondern bedeutet das Gegenteil: Hinweis auf eine besondere Fülle an Bewußtsein, auf volles, ursprüngliches Verständnis für die Bedeutung des Körpers.

„Der Mensch, der sich der Zeugungskraft seines Leibes und des eigenen Geschlechtes bewußt ist, ist zugleich von körperlichen und sexuellen Zwängen frei. Die ursprüngliche Nacktheit beider, die nicht von der Scham belastet war, drückt diese innere Freiheit des Menschen aus... Man darf sagen, daß die beiden — aus der göttlichen Liebe erschaffen, das heißt in ihrem Sein mit Männlichkeit bzw. Weiblichkeit ausgestattet - „nackt“ sind, weil sie selbst frei sind in der Freiheit des Sich-Schenkens. Diese Freiheit liegt der sozusagen bräutlichen Bedeutung des Leibes zugrunde. Der menschliche Körper mit seiner Geschlechtlichkeit, seiner Männlichkeit und Weiblichkeit, ist, vom Geheimnis der Schöpfung her gesehen, nicht nur Quelle der Fruchtbarkeit und Fortpflanzung wie in der gesamten Naturordnung, sondern umfaßt von »Anfang« an auch die Eigenschaft des »Bräutlichen«: d. h. die Fähigkeit, der Liebe Ausdruck zu geben: jener Liebe, in welcher der Mensch
als Person zu einem Geschenk wird und - durch dieses Geschenk — den eigentlichen Sinn seines Seins und seiner Existenz verwirklicht.“

Die ursprüngliche Nacktheit von Adam und Eva im Paradies bedeutet: Völlige Freiheit zur Hingabe. Geschenk-Sein. Darauf ist der menschliche Körper von innen her „hingeordnet“.

„So findet der Mann in der ersten beseligenden Begegnung die Frau, und sie findet ihn. Auf diese Weise nimmt er sie innerlich an; er nimmt sie an, wie sie vom Schöpfer um ihrer selbst willen gewollt wurde, wie sie im Geheimnis der Gottesebenbildlichkeit durch ihre Weiblichkeit geformt worden ist; und umgekehrt nimmt sie ihn in gleicher Weise an, wie er vom Schöpfer „um seiner selbst willen“ gewollt wurde und wie er von Ihm durch seine Männlichkeit geformt worden ist.“

Der menschliche Körper – nicht einfach nur männlich und weiblich, sondern fähig zur Liebe. Zu einer Liebe, „in der der Mensch zum Geschenk wird“. Zwischen dieser Sicht des menschlichen Leibes und der ursprünglichen Glückseligkeit der ersten Menschen im Paradies besteht für Johannes Paul II. ein Zusammenhang.

„Die Glückseligkeit bedeutet Verwurzelung in der Liebe. Die ursprüngliche Glückseligkeit spricht vom „Anfang“ des Menschen, der aus der Liebe entstanden ist und mit dem die Liebe begonnen hat. Das ist ein unwiderrufliches Ereignis, und daran ändern auch der nachfolgende Sündenfall und der Tod nichts. Deshalb kennt auch der gemeinsame „Anfang“ des Mannes und der Frau, also die ursprüngliche Wahrheit ihres Leibes in seinem Mann- und Frausein, auf die Genesis 2, 25 unsere Aufmerksamkeit lenkt, die Scham nicht.“

Der Mensch ist nicht nur ein Objekt bestimmter Techniken

Gott sah, dass es gut war: Dieser Blick Gottes, von dem das Buch Genesis spricht, umgreift den Menschen, Mann und Frau, so wie er sie gewollt hat. Mann und Frau, fähig zur Liebe, zur Weitergabe des Lebens, mit dem Wissen um „den schöpferischen Sinn ihrer Leiber“. Auch wenn sie sündhaft sind, auch wenn ihr Horizont der Tod ist. Gott sah: Es war sehr gut. Das ist nach Schilderung des Buches Genesis der „Anfang“ – das, was grundlegend ist im Miteinander von Mann und Frau, grundlegend für eine „Theologie des Leibes“.

Eine „ganzheitliche Sicht des Menschen“ – sie muss nach der Überzeugung von Johannes Paul II. „vom Anfang her entwickelt werden“. „Wir sind Kinder einer Zeit, wo angesichts der Entwicklung verschiedener Wissenszweige diese ganzheitliche Sicht vom Menschen leicht zurückgedrängt wird“, sagt er. Oft wird der Mensch auch nur als „Objekt bestimmter Techniken gesehen“ und nicht als „Subjekt, das für sein persönliches Handeln verantwortlich ist“.

„Das Studium dieser Kapitel des Buches Genesis macht uns wohl mehr als andere Teile der Schrift die Wichtigkeit und Notwendigkeit einer Theologie des Leibes klar. Der „Anfang“ sagt uns verhältnismäßig wenig über den Leib des Menschen im heutigen naturwissenschaftlichen Verständnis des Wortes... Wir erfahren fast nichts über die inneren Strukturen und Gesetzmäßigkeiten, die im menschlichen Organismus herrschen. Doch gleichzeitig kommt vielleicht, gerade weil unser Text so alt ist, die für eine ganzheitliche Sicht des Menschen bedeutsame Wahrheit einfacher und voller zum Ausdruck. Diese Wahrheit betrifft die Bedeutung des menschlichen Leibes in der Persönlichkeitsstruktur des einzelnen Menschen.“

(rv 11.04.2016 sk)
Hinweis: Dieser Text ist ein Ausschnitt aus einer Radio-Akademie von Stefan v. Kempis über die Theologie des Leibes von Johannes Paul II. Sie können die CD mit der vollständigen Radio-Akademie gegen einen Unkostenbeitrag bei uns bestellen; eine Mail an cd@radiovatikan.de genügt. Sämtliche Texte Johannes Pauls aus diesem Bereich hat der Patris Verlag Schönstatt 1985 in drei Bänden veröffentlicht. Sie heißen: Die menschliche Liebe; Die Erlösung des Leibes; Die Familie - Zukunft der M
enschheit.
http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/..._leibes/1221827

von esther10 02.05.2016 00:25

"Mit Maria auf dem Weg": Große Wallfahrt aller bayerischen Bistümer nach Eichstätt



EICHSTÄTT , 02 May, 2016 / 11:42 AM (CNA Deutsch).-
Es ist ein Highlight der katholischen Kirche in Bayern und dem gesamten deutschsprachigen Raum Europas: Über 3.000 Pilger werden erwartet, wenn am Samstag, 7. Mai im Rahmen der Wallfahrt Patrona Bavariae auf dem Eichstätter Residenzplatz alle sieben bayerischen Oberhirten zur Ehren der Muttergottes die heilige Messe feiern.

Bei der zentralen Wallfahrt 2016 kommt dem Marienbild der "Dreimal wunderbaren Mutter" eine große Bedeutung zu, das im Video zu sehen ist: Das Motiv ist eine um 1570 entstandene Interpretation der Marienikone Salus populi Romani ("Heil des römischen Volkes") in der Basilika Santa Maria Maggiore. Dort legt auch Papst Franziskus vor und nach jeder Reise Blumen bei der Muttergottes ab.

Der Pontifikalgottesdienst beginnt um 16 Uhr. Hauptzelebrant ist der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx; auch kann Eichstätts Bischof Gregor Maria Hanke als Gastgeber auch zwei Bischöfe aus Eichstätter Partnerdiözesen begrüßen: Erzbischof Simon Ntamwana aus Gitega in Burundi und Bischof emeritus Valerian D’Souza aus Poona in Indien.

Musikalisch umrahmt wird der Gottesdienst vom Eichstätter Domchor, einem Blechbläserensemble und Pauken. Unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß werden Lieder aus dem Gotteslob für Gemeinde, Chor und Bläser gespielt. Zu hören sind unter anderem auch Werke von Palestrina, Felix Mendelssohn Bartholdy und Henry Purcell.

Der Gottesdienst zur Marienwallfahrt Patrona Bavariae in Eichstätt wird auch live im Fernsehen und im Internet ausgestrahlt. Der katholische TV-Sender EWTN Deutschland überträgt ab 16 Uhr das Pontifikalamt.

Anlass der Feierlichkeiten ist die Vorbereitung auf das 100-jährige Jubiläum des Festes Patrona Bavariae. Sieben unterschiedlich geprägte Wege führen in einer großen Sternwallfahrt zum Residenzplatz. Im Anschluss an den Gottesdienst wird die Weihe an die "Dreimal wunderbare Mutter" Maria erneuert. Weitere Informationen gibt es auf der eigenen Website.

Der Fernsehsender EWTN wird mit einer digitalen Satellitenanlage über Astra, Frequenz 12460 MHz und Senderkennung EWTN katholisches TV empfangen. Außerdem steht das Programm über Kabel zur Verfügung. Zusätzlich läuft der Gottesdienst auf www.ewtn.de und auf der kostenlosen App von EWTN für Smartphones und Tablets.
http://de.catholicnewsagency.com/story/m...-eichstatt-0743

von esther10 02.05.2016 00:22

„Tag der Diakonin“: ZdK und Radio Vatikan als Plattform für eine „andere“ Kirche
2. Mai 2016



Tag der Diakonin - Forderung nach einer anderen Kirche
(Rom) Nach der Bewerbung der Thesen des emeritierten Amazonas-Bischofs und Alt-68ers Erwin Kräutler für die Abschaffung des Zölibats und die Einführung des Frauenpriestertums, wirbt die Deutsche Sektion von Radio Vatikan heute für den „Tag der Diakonin“, der vom Zentralkomitee der Katholiken (ZdK) begangen wurde.


Daß es in der katholischen Kirche gar keine Diakonin gibt, somit etwas gefeiert wird, was gar nicht existiert, stört weder das ZdK noch die Deutsche Sektion von Radio Vatikan. Im Gegenteil. Was nicht ist, soll herbeigeredet werden. Was herbeigeredet werden soll, entspricht einem konsequent der Kirche übergestülptem Weltgeist. Das scheint den selbsternannten „Reformkräften“ der Kirche gar nicht mehr aufzufallen, oder wird billigend in Kauf genommen.

Der „Tag der Diakonin“ wurde von „katholischen Laien“ in der Münsteraner Petrikirche „gefeiert“. Das ZdK freute sich über 250 Teilnehmer, „so viele wie noch nie“. Die Deutsche Sektion von Radio Vatikan steuerte den Jubeltitel: „Große Resonanz für Tag der Diakonin“ bei.

Im deutschen Sprachraum machen offizielle katholische Organisationen und Kirchennörgler-Vereine bereits gemeinsame Sache. In Münster traten die Katholische Frauengemeinschaft (KFD), der Katholische Frauenbund (KDFB), das ZdK und ein ominöses Netzwerk Diakonat der Frau gemeinsam als Veranstalter auf.

kfd, KDFB, ZdK: „Frauen zum sakramentalen Dienst in der Kirche zulassen“

Wenig überraschend lautete die Forderung: „die diakonische Verantwortung von Christen vor Ort wahrzunehmen und Frauen zum sakramentalen diakonischen Dienst in der katholischen Kirche zuzulassen“.

Dem ZdK-Präsidenten Thomas Sternberg fiel die Aufgabe der ideologisch motivierten Tatsachenverdrehung zu. Zur Begründung der Forderung, die gegen die katholische Sakramentenordnung verstößt, meinte er:

„Der Auftrag zur Diakonie bildet sich im sakramentalen Diakonat ab. Ohne das Engagement der Frauen würde die diakonische Arbeit in der Kirche und den Kirchengemeinden zusammenbrechen. Es gibt viele Felder, auf denen sich in unserer Kirche dringend etwas tun muss – ein wichtiges ist der Frauendiakonat.“

Eine utilitaristisch motivierte Begründung. Die Alt-68er-Forderung lautet Frauenpriestertum. Das „Frauendiakonat“ ist eine jüngere „Verfeinerung“, die im Rahmen einer Salamitaktik lediglich die derzeit notwendige Vorstufe zum eigentlichen Ziel bildet.

Der „Tag der Diakonin“ ist eine Erfindung des Katholischen Deutschen Frauenbundes der späten 90er Jahre. Ausgetragen wird er jeweils am Gedenktag der heiligen Katharina von Siena, ein frommes Bemänteln eines ganz und gar nicht frommen Angriffs gegen die Kirche.

Die Deutsche Sektion von Radio Vatikan bietet mit Rückendeckung von ZdK und Deutscher Bischofskonferenz Kräften eine Plattform, die nicht mehr die römisch-katholische Kirche, sondern eine andere Kirche wollen.

Die Themenauswahl, deren Gewichtung und Darstellung sagt etwas über die Ausrichtung einer Redaktion aus. Die Deutsche Sektion von Radio Vatikan zeigt eine unkritische Nähe zu Kreisen, die Lehre und Ordnung der Kirche wenig Achtung entgegenbringen und sie in einer Reihe von Punkten sogar offen bekämpfen.

http://de.radiovaticana.va/news/2016/05/...iakonin/1226849
Text: Giuseppe Nardi
Bild: kfd (Screenshot

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 | 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | 285 | 286 | 287 | 288 | 289 | 290 | 291 | 292 | 293 | 294 | 295 | 296 | 297 | 298 | 299 | 300 | 301 | 302 | 303 | 304 | 305 | 306 | 307 | 308 | 309 | 310 | 311 | 312 | 313 | 314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322 | 323 | 324 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 330 | 331 | 332 | 333 | 334 | 335 | 336 | 337 | 338 | 339 | 340 | 341 | 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351 | 352 | 353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361 | 362 | 363 | 364 | 365 | 366 | 367 | 368 | 369 | 370 | 371 | 372 | 373 | 374 | 375 | 376 | 377 | 378 | 379 | 380 | 381 | 382 | 383 | 384 | 385 | 386 | 387 | 388 | 389 | 390 | 391 | 392 | 393 | 394 | 395 | 396 | 397 | 398 | 399 | 400 | 401 | 402 | 403 | 404 | 405 | 406 | 407 | 408 | 409 | 410 | 411 | 412 | 413 | 414 | 415 | 416 | 417 | 418 | 419 | 420 | 421 | 422 | 423 | 424 | 425 | 426 | 427 | 428 | 429 | 430 | 431 | 432 | 433 | 434 | 435 | 436 | 437 | 438 | 439 | 440 | 441 | 442 | 443 | 444 | 445 | 446 | 447 | 448 | 449 | 450 | 451 | 452 | 453 | 454 | 455 | 456 | 457 | 458 | 459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467 | 468 | 469 | 470 | 471 | 472 | 473 | 474 | 475 | 476 | 477 | 478 | 479 | 480 | 481 | 482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488 | 489 | 490 | 491 | 492 | 493 | 494 | 495 | 496 | 497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503 | 504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510 | 511 | 512 | 513 | 514 | 515 | 516 | 517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525 | 526 | 527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533 | 534 | 535 | 536 | 537 | 538 | 539 | 540 | 541 | 542 | 543 | 544 | 545 | 546 | 547 | 548 | 549 | 550 | 551 | 552 | 553 | 554 | 555 | 556 | 557 | 558 | 559 | 560 | 561 | 562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568 | 569 | 570 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 576 | 577 | 578 | 579 | 580 | 581 | 582 | 583 | 584 | 585 | 586 | 587 | 588 | 589 | 590 | 591 | 592 | 593 | 594 | 595 | 596 | 597 | 598 | 599 | 600 | 601 | 602 | 603 | 604 | 605 | 606 | 607 | 608 | 609 | 610 | 611 | 612 | 613 | 614 | 615 | 616 | 617 | 618 | 619 | 620 | 621 | 622 | 623 | 624 | 625 | 626 | 627 | 628 | 629 | 630 | 631 | 632 | 633 | 634 | 635 | 636 | 637 | 638 | 639 | 640 | 641 | 642 | 643 | 644 | 645 | 646 | 647 | 648 | 649 | 650 | 651 | 652 | 653 | 654 | 655 | 656 | 657 | 658 | 659 | 660 | 661 | 662 | 663 | 664 | 665 | 666 | 667 | 668 | 669 | 670 | 671 | 672 | 673 | 674 | 675 | 676 | 677 | 678 | 679 | 680 | 681 | 682 | 683 | 684 | 685 | 686 | 687 | 688 | 689 | 690 | 691 | 692 | 693 | 694 | 695 | 696 | 697 | 698 | 699 | 700 | 701 | 702 | 703 | 704 | 705 | 706 | 707 | 708 | 709 | 710 | 711 | 712 | 713 | 714 | 715 | 716 | 717 | 718 | 719 | 720 | 721 | 722 | 723 | 724 | 725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731 | 732 | 733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741 | 742 | 743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749 | 750 | 751 | 752 | 753 | 754 | 755 | 756 | 757 | 758 | 759 | 760 | 761 | 762 | 763 | 764 | 765 | 766 | 767 | 768 | 769 | 770 | 771 | 772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779 | 780 | 781 | 782 | 783 | 784 | 785 | 786 | 787 | 788 | 789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795 | 796 | 797 | 798 | 799 | 800 | 801 | 802 | 803 | 804 | 805 | 806 | 807 | 808 | 809 | 810 | 811 | 812 | 813 | 814 | 815 | 816 | 817 | 818 | 819 | 820 | 821 | 822 | 823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829 | 830 | 831 | 832 | 833 | 834 | 835 | 836 | 837 | 838 | 839 | 840 | 841 | 842 | 843 | 844 | 845 | 846 | 847 | 848 | 849 | 850 | 851 | 852 | 853 | 854 | 855 | 856 | 857 | 858 | 859 | 860 | 861 | 862 | 863 | 864 | 865 | 866 | 867 | 868 | 869 | 870 | 871 | 872 | 873 | 874 | 875 | 876 | 877 | 878 | 879 | 880 | 881 | 882 | 883 | 884 | 885 | 886 | 887 | 888 | 889 | 890 | 891 | 892 | 893 | 894 | 895 | 896 | 897 | 898 | 899 | 900 | 901 | 902 | 903 | 904 | 905 | 906 | 907 | 908 | 909 | 910 | 911 | 912 | 913 | 914 | 915 | 916 | 917 | 918 | 919 | 920 | 921 | 922 | 923 | 924 | 925 | 926 | 927 | 928 | 929 | 930 | 931 | 932 | 933 | 934 | 935 | 936 | 937 | 938 | 939 | 940 | 941 | 942 | 943 | 944 | 945 | 946 | 947 | 948 | 949 | 950 | 951 | 952 | 953 | 954 | 955 | 956 | 957 | 958 | 959 | 960 | 961 | 962 | 963 | 964 | 965 | 966 | 967 | 968 | 969 | 970 | 971 | 972 | 973 | 974 | 975 | 976 | 977 | 978 | 979 | 980 | 981 | 982 | 983 | 984 | 985 | 986 | 987 | 988 | 989 | 990 | 991 | 992 | 993 | 994 | 995 | 996 | 997 | 998 | 999 | 1000 | 1001 | 1002 | 1003 | 1004 | 1005 | 1006 | 1007 | 1008 | 1009 | 1010 | 1011 | 1012 | 1013 | 1014 | 1015 | 1016 | 1017 | 1018 | 1019 | 1020 | 1021 | 1022 | 1023 | 1024 | 1025 | 1026 | 1027 | 1028 | 1029 | 1030 | 1031 | 1032 | 1033 | 1034 | 1035 | 1036 | 1037 | 1038 | 1039 | 1040 | 1041 | 1042 | 1043 | 1044 | 1045 | 1046 | 1047 | 1048 | 1049 | 1050 | 1051 | 1052 | 1053 | 1054 | 1055 | 1056 | 1057 | 1058 | 1059 | 1060 | 1061 | 1062 | 1063 | 1064 | 1065 | 1066 | 1067 | 1068 | 1069 | 1070 | 1071 | 1072 | 1073 | 1074 | 1075 | 1076 | 1077 | 1078 | 1079 | 1080 | 1081 | 1082 | 1083 | 1084 | 1085 | 1086 | 1087 | 1088 | 1089 | 1090 | 1091 | 1092 | 1093 | 1094 | 1095 | 1096 | 1097 | 1098 | 1099 | 1100 | 1101 | 1102 | 1103 | 1104 | 1105 | 1106 | 1107 | 1108 | 1109 | 1110 | 1111 | 1112 | 1113 | 1114 | 1115 | 1116 | 1117 | 1118 | 1119 | 1120 | 1121 | 1122 | 1123 | 1124 | 1125 | 1126 | 1127 | 1128 | 1129 | 1130 | 1131 | 1132 | 1133 | 1134 | 1135 | 1136 | 1137 | 1138 | 1139 | 1140 | 1141 | 1142 | 1143 | 1144 | 1145 | 1146 | 1147 | 1148 | 1149 | 1150 | 1151 | 1152 | 1153 | 1154 | 1155 | 1156 | 1157 | 1158 | 1159 | 1160 | 1161 | 1162 | 1163 | 1164 | 1165 | 1166 | 1167 | 1168 | 1169 | 1170 | 1171 | 1172 | 1173 | 1174 | 1175 | 1176 | 1177 | 1178 | 1179 | 1180 | 1181 | 1182 | 1183 | 1184 | 1185 | 1186 | 1187 | 1188 | 1189 | 1190 | 1191 | 1192 | 1193 | 1194 | 1195 | 1196 | 1197 | 1198 | 1199 | 1200 | 1201 | 1202 | 1203 | 1204 | 1205 | 1206 | 1207 | 1208 | 1209 | 1210 | 1211 | 1212 | 1213 | 1214 | 1215 | 1216 | 1217 | 1218 | 1219 | 1220 | 1221 | 1222 | 1223 | 1224 | 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 | 1230 | 1231 | 1232 | 1233 | 1234 | 1235 | 1236 | 1237 | 1238 | 1239 | 1240 | 1241 | 1242 | 1243 | 1244 | 1245 | 1246 | 1247 | 1248 | 1249 | 1250 | 1251 | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | 1261 | 1262 | 1263 | 1264 | 1265 | 1266 | 1267 | 1268 | 1269 | 1270 | 1271 | 1272 | 1273 | 1274 | 1275 | 1276 | 1277 | 1278 | 1279 | 1280 | 1281 | 1282 | 1283 | 1284 | 1285 | 1286 | 1287 | 1288 | 1289 | 1290 | 1291 | 1292 | 1293 | 1294 | 1295 | 1296 | 1297 | 1298 | 1299 | 1300 | 1301 | 1302 | 1303 | 1304 | 1305 | 1306 | 1307 | 1308 | 1309 | 1310 | 1311 | 1312 | 1313 | 1314 | 1315 | 1316 | 1317 | 1318 | 1319 | 1320 | 1321 | 1322 | 1323 | 1324 | 1325 | 1326 | 1327 | 1328 | 1329 | 1330 | 1331 | 1332 | 1333 | 1334 | 1335 | 1336 | 1337 | 1338 | 1339 | 1340 | 1341 | 1342 | 1343 | 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 | 1349 | 1350 | 1351 | 1352 | 1353 | 1354 | 1355 | 1356 | 1357 | 1358 | 1359 | 1360 | 1361 | 1362 | 1363 | 1364 | 1365 | 1366 | 1367 | 1368 | 1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375 | 1376 | 1377 | 1378 | 1379 | 1380 | 1381 | 1382 | 1383 | 1384 | 1385 | 1386 | 1387 | 1388 | 1389 | 1390 | 1391 | 1392 | 1393 | 1394 | 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 | 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 | 1405 | 1406 | 1407 | 1408 | 1409 | 1410 | 1411 | 1412 | 1413 | 1414 | 1415 | 1416 | 1417 | 1418 | 1419 | 1420 | 1421 | 1422 | 1423 | 1424 | 1425 | 1426 | 1427 | 1428 | 1429 | 1430 | 1431 | 1432 | 1433 | 1434 | 1435 | 1436 | 1437 | 1438 | 1439 | 1440 | 1441 | 1442 | 1443 | 1444 | 1445 | 1446 | 1447 | 1448 | 1449 | 1450 | 1451 | 1452 | 1453 | 1454 | 1455 | 1456 | 1457 | 1458 | 1459 | 1460 | 1461 | 1462 | 1463 | 1464 | 1465 | 1466 | 1467 | 1468 | 1469 | 1470 | 1471 | 1472 | 1473 | 1474 | 1475 | 1476 | 1477 | 1478 | 1479 | 1480 | 1481 | 1482 | 1483 | 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 | 1489 | 1490 | 1491 | 1492 | 1493 | 1494 | 1495 | 1496 | 1497 | 1498 | 1499 | 1500 | 1501 | 1502 | 1503 | 1504 | 1505 | 1506 | 1507 | 1508 | 1509 | 1510 | 1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517 | 1518 | 1519 | 1520 | 1521 | 1522 | 1523 | 1524 | 1525 | 1526 | 1527 | 1528 | 1529 | 1530 | 1531 | 1532 | 1533 | 1534 | 1535 | 1536 | 1537 | 1538 | 1539 | 1540 | 1541 | 1542 | 1543 | 1544 | 1545 | 1546 | 1547 | 1548 | 1549 | 1550 | 1551 | 1552 | 1553 | 1554 | 1555 | 1556 | 1557 | 1558 | 1559 | 1560 | 1561 | 1562 | 1563 | 1564 | 1565 | 1566 | 1567 | 1568 | 1569 | 1570 | 1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586 | 1587 | 1588 | 1589 | 1590 | 1591 | 1592 | 1593 | 1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600 | 1601 | 1602 | 1603 | 1604 | 1605 | 1606 | 1607 | 1608 | 1609 | 1610 | 1611 | 1612 | 1613 | 1614 | 1615 | 1616 | 1617 | 1618 | 1619 | 1620 | 1621 | 1622 | 1623 | 1624 | 1625 | 1626 | 1627 | 1628 | 1629 | 1630 | 1631 | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | 1641 | 1642 | 1643 | 1644 | 1645 | 1646 | 1647 | 1648 | 1649 | 1650 | 1651 | 1652 | 1653 | 1654 | 1655 | 1656 | 1657 | 1658 | 1659 | 1660 | 1661 | 1662 | 1663 | 1664 | 1665 | 1666 | 1667 | 1668 | 1669 | 1670 | 1671 | 1672 | 1673 | 1674 | 1675 | 1676 | 1677 | 1678 | 1679 | 1680 | 1681 | 1682 | 1683 | 1684 | 1685 | 1686 | 1687 | 1688 | 1689 | 1690 | 1691 | 1692 | 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 | 1698 | 1699 | 1700 | 1701 | 1702 | 1703 | 1704 | 1705 | 1706 | 1707 | 1708 | 1709 | 1710 | 1711 | 1712 | 1713 | 1714 | 1715 | 1716 | 1717 | 1718 | 1719 | 1720 | 1721 | 1722 | 1723 | 1724 | 1725 | 1726 | 1727 | 1728 | 1729 | 1730 | 1731 | 1732 | 1733 | 1734 | 1735 | 1736 | 1737 | 1738 | 1739 | 1740 | 1741 | 1742 | 1743 | 1744 | 1745 | 1746 | 1747 | 1748 | 1749 | 1750 | 1751 | 1752 | 1753 | 1754 | 1755 | 1756 | 1757 | 1758 | 1759 | 1760 | 1761 | 1762 | 1763 | 1764 | 1765 | 1766 | 1767 | 1768 | 1769 | 1770 | 1771 | 1772 | 1773 | 1774 | 1775 | 1776 | 1777 | 1778 | 1779 | 1780 | 1781 | 1782 | 1783 | 1784 | 1785 | 1786 | 1787 | 1788 | 1789 | 1790 | 1791 | 1792 | 1793 | 1794 | 1795 | 1796 | 1797 | 1798 | 1799 | 1800 | 1801 | 1802 | 1803 | 1804 | 1805 | 1806 | 1807 | 1808 | 1809 | 1810 | 1811 | 1812 | 1813 | 1814 | 1815 | 1816 | 1817 | 1818 | 1819 | 1820 | 1821 | 1822 | 1823 | 1824 | 1825 | 1826 | 1827 | 1828 | 1829 | 1830 | 1831 | 1832 | 1833 | 1834 | 1835 | 1836 | 1837 | 1838 | 1839 | 1840 | 1841 | 1842 | 1843 | 1844 | 1845 | 1846 | 1847 | 1848 | 1849 | 1850 | 1851 | 1852 | 1853 | 1854 | 1855 | 1856 | 1857 | 1858 | 1859 | 1860 | 1861 | 1862 | 1863 | 1864 | 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 | 1870 | 1871 | 1872 | 1873 | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | 1883 | 1884 | 1885 | 1886 | 1887 | 1888 | 1889 | 1890 | 1891 | 1892 | 1893 | 1894 | 1895 | 1896 | 1897 | 1898 | 1899 | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030 | 2031 | 2032 | 2033 | 2034 | 2035 | 2036 | 2037 | 2038 | 2039 | 2040 | 2041 | 2042 | 2043 | 2044 | 2045 | 2046 | 2047 | 2048 | 2049 | 2050 | 2051 | 2052 | 2053 | 2054 | 2055 | 2056 | 2057 | 2058 | 2059 | 2060 | 2061 | 2062 | 2063 | 2064 | 2065 | 2066 | 2067 | 2068 | 2069 | 2070 | 2071 | 2072 | 2073 | 2074 | 2075 | 2076 | 2077 | 2078 | 2079 | 2080 | 2081 | 2082 | 2083 | 2084 | 2085 | 2086 | 2087 | 2088 | 2089
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs