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von esther10 18.11.2015 00:12

Papst: „Ich werde nicht eine Erlaubnis geben, denn das ist nicht meine Kompetenz.”
Über ein gewisses Gewissen und einen angeblichen Satz des Papstes bezüglich Interkommunion.
Erstellt von kathnews-Redaktion am 16. November 2015 um 13:56 Uhr
Kelch
Von Peter Winnemöller:


Rom (kathnews/Katholon). Dem Gewissen, so der Hl. Thomas von Aquin, auch dem irrenden, ist zu folgen. Der Heilige Thomas formuliert damit einen Satz, der dem Christen eine sonst nirgends gekannte Freiheit verleiht. Dabei ist zu beachten, daß der Heilige hier keineswegs der Beliebigkeit oder gar einem mittelalterlichen Relativismus das Wort redet. Vielmehr hat sich das Gewissen zu bilden. Angelegt oder auch gebildet wird das Gewissen durch die Lehre der Kirche, deren umfassende Kenntnis überhaupt erst ermöglicht, ein Gewissensurteil souverän fällen zu können.

Ein subtiler und fragiler Aspekt: das Gewissen
Befindet sich ein Mensch auf Grund eines Gewissensurteils in einem objektiven Irrtum, so ist es Aufgabe der Seelsorger, diesen im Forum internum zu klären. Erst wenn der Irrtum zu einem öffentlichen Ärgernis wird, werden auch öffentlich wahrnehmbare Maßnahmen notwendig. Ein objektives Urteil über die je eigene Gewissensentscheidung steht einem Dritten nicht zu. Die Konsequenzen aus den Handlungen, die aus einer Gewissensentscheidung resultieren, sind in jedem Falle zu tragen.

Wohl kaum ein Aspekt im Leben eines Menschen ist so subtil und fragil wie das eigene Gewissen. Es ist der Ort im tiefsten Innern eines Menschen, wo dieser Mensch die Stimme Gottes wahrnehmen kann. Es ist aber auch der Ort an dem sich der Fürst der Welt lautstark mit Versuchungen zu Wort meldet. Es ein Ort größter Spannungen und aufreibender Entscheidungswege, will man nicht direkt dem Relativismus des Zeitgeistes vollends verfallen.

Gerade weil das Gewissen gar nicht so robust ist, wie man denken könnte, sind öffentliche Äußerungen, die auf Gewissensentscheidungen abheben, immer mit sehr großer Vorsicht zu genießen. Es ist kaum möglich auf breiter Front Gewissensentscheidungen einzufordern, wenn die Sache auf der Agenda der Welt steht. Nur allzu leicht wird ein solches Postulat zum Opium für das Gewissen. Genug davon inhaliert, ergibt es sich wehrlos den Anforderungen der Welt. Nur schwer dringt dann noch die Stimme Gottes durch und nur schwach schimmert im Hintergrund dann noch die Wahrheit. Beides aber wird nie verstummen und der Mensch wird nie die Fähigkeit ganz verlieren, sein Gewissen neu auszurichten. Darum wird immer, wenn eine Entscheidung gegen die Wahrheit fällt, ein Rest der Ahnung der Wahrheit verbleiben. Zu tief hat Gott seine Wahrheit in unser Herz geschrieben.

Papst erteilt keine Erlaubnis zur gemeinsamen Kommunion
Wie leichtfertig ist es, öffentlich zu einer Gewissensentscheidung zu ermutigen, die in den Irrtum führen kann. Wie schwer wird es den Seelsorgern, noch den Widerhall der Wahrheit in den Herzen der Menschen zum Klingen zu bringen, wenn falsche Weg erst beschritten ist. Da verstört es doch sehr, wenn genau dies ausgerechnet dem Papst unterstellt wird.

Es mag nur eine Randnotiz sein, daß der Papst bei seinem Besuch der lutherischen Gemeinde in Rom Ehepaare, unterschiedlicher Konfession aufgefordert haben soll, nach einer Gewissensentscheidung gemeinsam zur Kommunion zu gehen. Daß es sich dabei um eine Gewissensentscheidung handeln soll, geht natürlich in der manipulativen Titelzeile schon unter. „Papst ermuntert Christen zur gemeinsamen Kommunion„, so lautet die plakative Überschrift.

Da kann man nur zu kritischer Rezeption ermutigen. … Erst beim Lesen des Textes findet man heraus, daß es kein allgemeines Postulat des Papstes war. Vielmehr hat er auf eine konkrete Frage einer Frau geantwortet. Wann sie denn mit ihrem katholischen Ehemann gemeinsam das Abendmahl empfangen dürfe, wollte diese wissen. Weitere Recherchen ergeben, daß der Papst doch recht klar geantwortet hat: „Ich werde nicht eine Erlaubnis geben, denn das ist nicht meine Kompetenz.“ Das liest sich schon ganz anders. Wenn der Papst danach fordert, das Ehepaar solle seinen Weg gehen, ist dies ganz sicher keine Ermutigung zu einer leichtfertigen Interkommunion. Vielmehr ist es die Ermutigung einen gemeinsamen geistlichen Weg zu gehen. Und es geht die Öffentlichkeit einen Scheißdreck an, zu welchen Entscheidungen dieser Weg führt.

Defizitäre Berichterstattung mit dem Ziel eine bestimmte kirchenpolitische Agenda voran zu treiben, ist dann am Ende nicht zielführend.

von esther10 18.11.2015 00:05

Syrien: „Menschen sterben an Hunger und Durst“
Erzbischof von Aleppo über dramatische Lage vor Wintereinbruch


Aleppo, 18. November 2015 (KIN Ös) Redaktion |


„Unsere Mittel reichen nicht länger aus, um das Überleben unserer Gemeindemitglieder zu sichern.“ Das erklärte der syrisch-katholische Erzbischof von Aleppo, Denys Antoine Chahda, gegenüber dem weltweiten Hilfswerk „Kirche in Not“. Große Sorge mache ihm der bevorstehende Wintereinbruch, denn in Aleppo werde es sehr kalt. Nun fehle das Geld, um Dieselkraftstoff zu kaufen. „Dieser ist aber für viele Familien das einzige Heizmittel“, erklärte der Erzbischof.

Die Gläubigen lebten in dramatischen Umständen. „Die Menschen sterben an Hunger und Durst“, sagte Chahda. Seine Diözese habe vor Ausbruch des Krieges im Jahr 2011 rund 1500 Familien gezählt, mittlerweile seien es nur noch 800. Geblieben seien vor allem die Ärmsten. Viele Familien hätten durch die Kämpfe ihr Hab und Gut verloren. Auch die Wasser- und Stromversorgung sei komplett zusammengebrochen.

Seine Diözese stelle Kirchen und Klöster als Notunterkünfte zur Verfügung. Mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und Bekleidung versuche man, die größte Not zu lindern. „Gott sei Dank konnten wir bislang mithilfe von Spenden – auch von ,Kirche in Not‘ – unsere Arbeit fortsetzen“, sagte der Erzbischof. Die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit erfülle ihn jedoch mit großer Sorge, zumal auch die Seuchengefahr immer mehr zunehme.

Erzbischof Chahda fordert die Weltgemeinschaft auf, die Syrer nicht zu vergessen, die in ihrer Heimat ausharrten. „Ich hoffe, dieser Krieg geht bald zu Ende, damit wir unser Leben zurückhaben können.“

„Kirche in Not“ unterstützt die Christen in Syrien seit vielen Jahren. Mit Beginn des Kriegs im Jahr 2011 wurde dieses Engagement massiv ausgeweitet. Um weiter in der Kriegsregion helfen zu können, bittet das Hilfswerk um Spenden – online unter www.kircheinnot.at oder auf folgendes Spendenkonto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
IBAN: AT72 6000 0000 9206 5338
BIC: BAWAATWW

Verwendungszweck: Syrien

(18. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 18.11.2015 00:00

„Wie heißt die Tür Gottes? Jesus!“
Generalaudienz von Mittwoch, dem 18. November 2015 -- Volltext


Vatikanstadt, 18. November 2015 (ZENIT.org) Redaktion


Wir dokumentieren im Folgenden in einer eigenen Übersetzung die vollständige Katechese von Papst Franziskus bei der heutigen Generalaudienz auf dem Petersplatz.

***

Die Familie – 33. Die aufnehmende Tür

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Wir sind mit unseren Betrachtungen nun an der Schwelle des Heiligen Jahres angekommen; es ist nun schon ganz nah. Vor uns ist eine Tür; aber ich meine nicht nur die Heilige Pforte, sondern jene andere Tür: die große Tür der Barmherzigkeit Gottes – eine schöne Tür! – die unsere Reue aufnimmt und uns die Gnade der Vergebung schenkt. Die Tür ist auf großzügige Weise geöffnet, aber wir brauchen ein wenig Mut, um ihre Schwelle zu überschreiten. Jeder von uns trägt in sich Dinge, die ihn belasten. Wir alle sind Sünder! Lasst uns diesen Augenblick nutzen und die Schwelle dieser Barmherzigkeit Gottes überschreiten! Er wird nie müde, zu vergeben und auf uns zu warten. Er schaut uns an und ist immer bei uns. Nur Mut! Lasst uns eintreten durch diese Tür!

Von der Bischofssynode, die wir im vergangenen Monat Oktober gehalten haben, empfangen alle Familien sowie die Kirche in ihrer Gesamtheit eine Aufforderung, sich auf der Schwelle dieser offenen Tür zu begegnen. Die Kirche ist aufgefordert worden, ihre Türen zu öffnen, um mit dem Herrn hinauszugehen zu ihren Töchtern und Söhnen, die unterwegs sind, manchmal verunsichert und zögernd in diesen schweren Zeiten. Die christlichen Familien sind ganz besonders aufgefordert worden, die Tür zu öffnen für den Herrn, der geduldig wartet, eingelassen zu werden, um seinen Segen und seine Freundschaft zu bringen. Und wenn die Tür der göttlichen Barmherzigkeit immer offen steht, dann müssen auch die Türen unserer Kirchen, Gemeinden, Pfarreien, Institutionen und Diözesen offen stehen, damit wir alle hinausgehen und diese Barmherzigkeit Gottes überbringen können. Das Heilige Jahr erkennt man an der offenen Tür der Barmherzigkeit Gottes, aber auch an den vielen kleinen Türen unserer Kirchen, die geöffnet sind, um den Herrn hineinzulassen – oft auch, um den Herrn herauszulassen, der in unseren Strukturen und unserem Egoismus eingesperrt ist.

Der Herr bricht die Tür niemals auf: er bittet um Einlass. Im Buch der Offenbarung lesen wir: „Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir“ (Offb 3,20). Stellen wir uns doch den Herrn vor, wie er an die Tür unseres Herzens klopft! Und in der letzten großen Vision dieses Buches der Offenbarung wird über die Stadt Gottes gesagt: „Ihre Tore werden den ganzen Tag nicht geschlossen“; was bedeutet, dass sie immer geöffnet bleiben, denn: „Nacht wird es dort nicht mehr geben“ (Offb 21,25). Es gibt Gegenden auf dieser Welt, in denen die Türen nicht abgeschlossen werden; es gibt sie wirklich noch. Aber es gibt auch viele Gegenden, in denen Sicherheitstüren normal geworden sind. Wir dürfen uns nicht mit dem Gedanken abfinden, dieses System auf alle Bereiche unseres Lebens anzuwenden; auf das Leben der Familien, der Städte und Gesellschaften. Vor allem nicht auf das Leben der Kirche. Das wäre furchtbar! Eine Kirche ohne Gastfreundschaft wäre, genau wie eine in sich selbst abgeschottete Familie, eine Demütigung des Evangeliums und würde die Welt unfruchtbar machen. Keine Sicherheitstüren in der Kirche, nie! Alles offen lassen!

Die symbolische Verwaltung der „Türen“ – Schwellen, Kanäle, Grenzübergänge – ist heute sehr wichtig geworden. Eine Tür muss natürlich behüten; sie darf aber nicht abweisen. Umgekehrt darf man eine Tür auch nicht einrennen; man muss um Einlass bitten, denn die Gastfreundschaft glänzt in der freien Aufnahme und wird durch gewaltsames Eindringen verdüstert. Man muss die Tür häufig aufmachen, um nachzuschauen, ob draußen vielleicht jemand steht, dem vielleicht der Mut oder sogar die Kraft fehlt, um anzuklopfen. Wie viele Menschen haben ihre Zuversicht verloren und haben nicht mehr den Mut, an unsere christlichen Herzen und an die Türen unserer Kirchen anzuklopfen… Sie stehen da, haben keinen Mut mehr, wir haben ihnen die Zuversicht genommen: bitte, lasst dies nicht geschehen! Eine Tür kann uns viel über das Haus erzählen, und auch über die Kirche. Wer die Tür verwaltet, muss gut unterscheiden können, aber auch Vertrauen einflößen. Ich will ein Wort des Dankes an alle Verwalter von Türen richten: an unsere Hausmeister, aber auch an unsere Zivilbehörden und auch an die Pfarrer unserer Kirchen. Oft vermittelt uns die Freundlichkeit und Aufmerksamkeit der Türhüter schon am Eingang ein Gefühl für die Aufnahmebereitschaft des ganzen Hauses. Wir können viel von diesen Männern und Frauen lernen, die die Hüter der Begegnungs- und Aufnahmeorte dieser menschlichen Wohnorte sind. Euch allen, die ihr Türen bewacht, ob es nun die Türen von Häusern oder von Kirchen sind, gilt mein herzlicher Dank! Habt immer ein Lächeln auf den Lippen, zeigt die Aufnahmebereitschaft eures Hauses, eurer Kirche, damit die Menschen sich bei euch glücklich und willkommen fühlen.

In Wahrheit wissen wir, dass wir selbst die Hüter und Diener der Tür Gottes sind; und wie heißt diese Tür Gottes? Jesus! Er gibt uns Auskunft über alle Türen des Lebens, inklusive der Tür unserer Geburt und unseres Todes. Er selbst hat es uns gelehrt: „Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden“ (Joh 10,9). Jesus ist die Tür, die uns ein- und ausgehen lässt. Denn der Schafstall Gottes ist ein Zufluchtsort, kein Gefängnis! Das Haus Gottes ist ein Zufluchtsort, kein Gefängnis; und die Tür heißt Jesus! Und wenn die Tür verschlossen ist, müssen wir nur sagen: „Herr, lass uns ein!“ Jesus ist die Tür; er lässt uns ein- und austreten. Nur Diebe versuchen, die Tür zu umgehen. Diebe versuchen immer, auf anderen Wegen hineinzugelangen; durch das Fenster oder über das Dach, aber sie meiden die Tür, weil sie böse Absichten haben. Wenn sie in den Schafstall Gottes eindringen, dann deshalb, weil sie die Schafe täuschen und ausnutzen wollen. Wir aber müssen über die Tür eintreten und auf die Stimme Jesu horchen: Wenn wir seine Stimme wiedererkennen, dann sind wir in Sicherheit, sind wir gerettet. Dann können wir ohne Sorge ein- und ausgehen. In dieser schönen Rede Jesu wird auch der Türhüter erwähnt, der die Aufgabe hat, dem Hirten aufzumachen (vgl. Joh 10,2). Wenn der Türhüter auf die Stimme des Hirten hört, dann wird er ihm die Tür öffnen und alle Schafe hineinlassen, die der Hirte mitgebracht hat; alle, auch die, die sich in den Wäldern verlaufen hatten und die der Hirte zurückgeholt hat. Die Schafe sucht sich nicht der Türhüter aus; nicht der Pfarramtssekretär sucht sich seine Schafe aus, sondern der Gute Hirte ist es, der die Schafe aussucht und mitbringt. Der Türhüter, auch er, hört auf die Stimme des Hirten. Wir können ruhig sagen, dass wir sein müssen wie dieser Türhüter. Die Kirche ist die Türhüterin des Hauses des Herrn; sie ist nicht die Eigentümerin des Hauses.

Die Heilige Familie von Nazareth weiß nur zu gut, was eine offene oder geschlossene Tür für jemanden bedeutet, der ein Kind erwartet, eine Unterkunft braucht oder vor einer Gefahr flieht. Mögen alle christlichen Familien die Schwelle ihres Hauses in ein kleines Sinnbild der großen Tür der Barmherzigkeit und der Aufnahmebereitschaft Gottes verwandeln. Denn daran soll man die Kirche überall auf der Welt erkennen können: dass sie die Türhüterin eines Gottes ist, der anklopft, die Aufnahmestelle eines Gottes, der niemandem die Tür ins Gesicht schlägt mit der Begründung, er gehöre nicht ins Haus. Mit diesem Geist wollen wir uns dem Heiligen Jahr nähern: Es wird da eine Heilige Pforte geben, aber auch die Tür der großen Barmherzigkeit Gottes! Möge auch die Tür unseres Herzens offenstehen, damit wir alle die Vergebung Gottes empfangen und unsererseits Vergebung schenken können und alle aufnehmen, die an unsere Tür klopfen.

AUFRUF DES HEILIGEN VATERS

Übermorgen wird der „Welttag der Rechte des Kindes“ begangen. Es ist unser aller Pflicht, die Kinder zu schützen und ihr Wohl jedem anderen Interesse vorzuziehen, damit sie nie misshandelt und ausgebeutet werden. Ich wünsche mir, dass die internationale Gemeinschaft aufmerksam über die Lebensbedingungen der Kinder wachen möge, besonders dort, wo sie der Rekrutierung durch bewaffnete Gruppen ausgesetzt sind, und dass sie den Familien helfen möge, jedem Kind sein Recht auf Schule und Ausbildung zu garantieren.

* * *

Am 21. November erinnert die Kirche an den Tempelgang der heiligen Jungfrau Maria. Bei dieser Gelegenheit wollen wir dem Herrn für das Geschenk der Berufung all jener Männer und Frauen danken, die in Klöstern und Einsiedeleien ihr Leben Gott geweiht haben. Damit die Klausurgemeinschaften ihre wichtige Mission im Gebet und in der stillen Arbeit vollbringen können, wollen wir ihnen unsere geistige und materielle Nähe nicht fehlen lassen.

(18. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 17.11.2015 22:00

Algerische Bischöfe befürchten Zunahme der Fremdenfeindlichkeit gegen Muslime

Schreiben an den Vorsitzenden der Französischen Bischofskonferenz, Erzbischof Georges Pontier, und an den Erzbischof von Paris, Kardinal André Vingt-Trois


Rom, 17. November 2015 (Fides) Redaktion |


„Wir leben unter Muslimen und können bezeugen, dass sie diese Attentate im Namen des Islam verurteilen und sich gedemütigt fühlen“, so die drei algerischen Bischöfe in einem Schreiben an den Vorsitzenden der Französischen Bischofskonferenz, Erzbischof Georges Pontier von Marseilles und an den Erzbischof von Paris, Kardinal André Vingt-Trois, zu den Terroranschlägen in Paris am vergangenen Freitag, dem 13. November.

In ihrem Schreiben bringen der Apostolische Administrator von Algier, Bischof Paul Desfarges von Constantine, Bischof Claude Rault von Laghouat und Bischof Jean Paul von Orano, ihr Entsetzen über die „teuflisch geplanten“ Attentate zum Ausdruck.

Sie bekunden „tiefes Mitgefühl“ mit den Familien der Opfer und bedauern, dass „die nur zur genüge bekannte terroristische Organisation, die sich zu den Anschlägen bekennt, sich hinter religiösen Vorwänden verbirgt, die völlig ungerechtfertigt sind.“

„Mit unserem Beileid“, so die Bischöfe weiter, „möchten wir auch unsere Befürchtung zum Ausdruck bringen, dass diese Ereignisse zu einer Zunahme der Fremdenfeindlichkeit führen werden und antimuslimische Gefühle bestärken, die schwer auf den Gläubigen des Islam lasten.“

„Wir hoffen, dass diese unsäglichen Verbrechen nicht denjenigen Recht geben, die damit den Hass schüren wollen“, so die algerischen Bischöfe abschließend. Stattdessen wünschten sie sich, „dass wir unter Beweis stellen, das Geschwisterlichkeit möglich ist und dass die Unterschiede uns nicht an einer Gemeinschaft des Herzens und des Geistes hindern.“ (L.M.)

(Quelle: Fides, 17.11.2015)

(17. November 2015) © Innovative Media Inc

von esther10 17.11.2015 21:42

„Es ist sehr sinnvoll, hierher zu pilgern“
Predigt von Erzbischof Dr. Ludwig Schick (Bamberg) in San Giovanni in Laterano


Rom, 17. November 2015 (DBK PM) Redaktion | 74 klicks


Am zweiten Tag ihres Ad-limina-Besuchs haben die deutschen Bischöfe heute die Eucharistie in der Lateranbasilika gefeiert. Die Predigt hielt der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick.

***

Liebe Mitbrüder!

Es gehört nicht zu dem Pflichtprogramm eines Ad-limina-Besuchs, den Lateran zu besuchen und hier die Heilige Messe zu feiern. Aber es ist sehr sinnvoll, hierher zu pilgern, um dem Ad-limina-Besuch seine eigentliche Bedeutung zu geben und sein Ziel zu erreichen. Letztlich geht es darum, sich tiefer mit Jesus Christus zu verbinden, dem Erlöser der Welt. Das kann man in der Lateranbasilika am tiefsten und besten erspüren und erreichen.

Warum und wie?

In der Lateranbasilika werden im Ziborium über dem Hauptaltar die Häupter der Apostel Petrus und Paulus verehrt. Ad Limina Apostolorum – hier im Lateran trifft man beide. Hier weisen sie auch – wie sonst nirgends – zusammen auf den hin, für den sie ihr Leben gaben: auf Jesus Christus, den Erlöser der Welt. Hier erinnert uns Paulus daran: „Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn“ (vgl. Phil 1,21). Und Petrus lädt uns ein zu bekennen mit ihm und wie er: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16,16). Zu den limina – Schwellen – der Apostel Petrus und Paulus kommen wir, damit wir von ihnen zu Jesus Christus geführt werden, dem Haupt der Kirche, „dem Bischof und Hirten unserer Seelen“. Auf Jesus Christus kommt es in der Kirche an. Er ist das Zentrum.

Diese Kirche ist dem Salvator geweiht. Und wird „mater et caput omnium ecclesiarum urbis et orbis“ genannt. Alle Kirchen, die Gebäude und die Ortskirchen sollen dem Erlöser dienen. Der Ad-limina-Besuch soll in uns die Überzeugung und Verpflichtung erneuern, dass wir Christus dienen sollen, IHM und seinem Reich der Gerechtigkeit, des Friedens und der Freude im Heiligen Geist (vgl. Röm).

Hier im Lateran treffen wir symbolisch auch auf den Papst, Zeichen und Werkzeug der Einheit. Der ursprüngliche Papstsitz ist hier. Die wichtigste Aufgabe des Papstes zur Bewahrung der Einheit der Kirche ist es, die Einheit in Jesus Christus zu fördern und IHM in Einheit zu dienen. Ich erinnere diesbezüglich an das Wort von Papst Benedikt XVI. in der Enzyklika Deus caritas est, das schon sprichwörtlich geworden ist und das auch Papst Franziskus öfters zitiert hat: „Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluss oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt.“

Wir feiern heute eine deutsche Mystikerin: Gertrud von Helfta. Zusammen mit der hl. Mechthild von Hakeborn und der hl. Mechthild von Magdeburg gehört sie zu den großen heiligen Frauen der Kirche. Ihre Mystik war Christusmystik, konkret Herz-Jesu-Mystik. Christus wurde Mensch, zum „Salvator der Menschen“, nicht um die Sündenschuld zu sühnen (Satisfaktionslehre), sondern um den Liebesbund der Menschen mit Gott wieder herzustellen. Im Liebesbund mit Gott in Jesus Christus wendet der Mensch sich auch den Mitmenschen zu, besonders den Armen und Hilfsbedürftigen!

Liebe Mitbrüder!

Ad limina apostolorum! Um mit den Aposteln zu Jesus Christus zu kommen, dem Erlöser der Welt.

Ad limina apostolorum! Um mit ihnen die Kirche zu verstehen, die auf das Fundament der Apostel aufgebaut ist, die viel mehr ist als Institution, die Leib Christi, Volk Gottes, Haus der Gemeinschaft mit Gott und untereinander schenkt, fördert und garantiert.

Ad limina apostolorum! Um mit ihnen und wie sie mit neuem Eifer dem Volk Gottes zu dienen und das Reich Christi zu verkünden und voranzubringen.

(17. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 17.11.2015 21:36

Die Feinde von Papst Franziskus, im Vatikan und außerhalb… (Zweiter Teil)


Der italienische Journalist und internationale Reporter Nello Scavo erzählt von seinem neuesten Buch, in dem er die Gegner des Papstes beim Namen nennt


Rom, 17. November 2015 (ZENIT.org) Antonio Gaspari |

Wir veröffentlichen heute den zweiten Teil des Interviews mit dem italienischen Journalisten Nello Scavo. Der erste Teil erschien am gestrigen Montag, dem 16. November 2015.

***

ZENIT: Wie sehen Sie den Menschen Jorge Mario Bergoglio?

Nello Scavo: Ich bin kein Vatikanexperte und kann deshalb nicht wirklich tiefgründig antworten. Doch hat der Papst diese Frage selber schon beantwortet, und zwar in dem schönen Interview, dass er mit Pater Antonio Spadaro führte, der ihn unter anderem fragte: „Wer ist Jorge Mario Bergoglio?“. Die Antwort des Heiligen Vaters war für viele eine Überraschung. Er sagte: „Ich weiß nicht, welche Definition am zutreffendsten sein könnte… Ich bin ein Sünder. Das ist wohl die richtige Definition. Und es ist keine Redensart, kein literarischer Allgemeinplatz. Ich bin ein Sünder.“ Und er fügte hinzu: „Ja, ich kann vielleicht sagen, ich bin ein wenig gewieft, ich verstehe mich zu bewegen; aber es stimmt auch, dass ich ein wenig arglos bin. Ja, aber die beste Zusammenfassung, die mir aus dem Innersten kommt und die ich für die zutreffendste halte, lautet: ‚Ich bin ein Sünder, den der Herr angeschaut hat‘.“ Und zum Abschluss erklärte er noch: „Ich bin einer, der vom Herrn angeschaut wird. Mein Wahlspruch ‚Miserando atque eligendo‘ habe ich immer als sehr zutreffend für mich empfunden.“ Ich glaube, an diese Antwort dürfen wir uns halten.

ZENIT: Warum ruft sein Reformprogramm in der Kirche so viel Widerstand hervor?

Nello Scavo: Aus Angst vor dem Neuen. Aus Narzissmus. Wegen persönlicher Interessen. Es geht vielen wie dem, der in einem abgeschlossenen Zimmer lebt und den für verrückt erklärt, der von draußen hereinkommt und verkündet, die Luft sei abgestanden und man müsse einmal die Fenster aufreißen. Franziskus spricht deutliche Worte. In seiner Predigt zur Frühmesse von Freitag, dem 6. November, hat er gesagt: „Auch innerhalb der Kirche gibt es diese Menschen, die statt zu dienen und an die anderen zu denken die Kirche benutzen: die Emporkömmlinge, die am Geld hängen. Wie viele Priester und Bischöfe haben wir gesehen, die so sind. Ist es nicht traurig, das zu sagen?“

ZENIT: Manche Kritiker werfen Papst Franziskus vor, er sei ein Kommunist. Warum tun sie das und wie stehen Sie dazu?

Nello Scavo: Wer eine unbequeme Person angreifen will, hängt ihr immer zuerst die Etikette irgendeiner Feindgruppe an. Von Papst Benedikt wurde behauptet, er sei ultrakonservativ; doch durch seinen Rücktritt hat er bewiesen, dass er geradezu revolutionär handeln konnte. Auch über Bergoglio wird viel dahergeredet. Weil er viel von den Armen der Welt spricht, sich auf Franz von Assisi beruft, an die Seligpreisungen des Evangeliums erinnert, wird er als Kommunist, Marxist oder Sozialist abgetan. Wenn das wahr ist, dann hat die Kirche mit ihren Missionaren ganz Afrika, Asien und Südamerika mit Kommunisten überflutet; überall dort, wo es arme und ausgegrenzte Menschen gibt. Man muss nur hinsehen, aus welchem Lager diese albernen Vorwürfe kommen, um zu verstehen, wer „Franziskus‘ Feinde“ sind und wovor sie Angst haben.

ZENIT: Wie erklären Sie die Beliebtheit von Papst Franziskus und seinen Einfluss auf die weltweite öffentliche Meinung?

Nello Scavo: Er hat den Mächtigen widersprochen und sich zur Stimme der Letzten gemacht. Er ist glaubwürdig, weil seine Aussagen sich auf Fakten stützen. Auf moralischer Ebene ist er eine Autorität, die von Gläubigen und Nichtgläubigen gleichermaßen anerkannt wird. Er „verkauft“ den Glauben nicht, er bezeugt ihn. Er ist ein Mann, der sein Leben mehrmals aufs Spiel gesetzt hat, während der Militärdiktatur in Argentinien und auch als Erzbischof von Buenos Aires. Und er macht nie einen Rückzieher. Seine Art zu sprechen ist den Herausforderungen und Neuerungen unserer Zeit gewachsen. Er ist der christlichen Botschaft treu und will sie in allen Lebensbereichen verwirklicht sehen. Wer ihn schlecht machen will, muss deshalb mit List vorgehen. So wird zum Beispiel behauptet, dass das Volk „den Papst liebt, nicht jedoch die Kirche“. Zugleich wird versucht, die kirchliche Hierarchie als intern zerrüttet darzustellen, indem immer wieder von Intrigen, Machtkämpfen und Auseinandersetzungen zwischen den Bischöfen berichtet wird. Doch das wahre Ziel ist es, den Einfluss des Papstes zu schmälern, sein Charisma und seine große Reformarbeit zu untergraben. Denn: Wer wird schon einen Papst ernst nehmen, der zwar gut predigt, aber das Oberhaupt einer korrupten Kirche ist? Eine gespaltene Kirche und ein Papst, den man als von inneren Streitigkeiten geschwächt darstellt, sind die beste Garantie für jene globalen Mächte, die ungestört weiter florieren möchten. Zum Glück sieht die Wirklichkeit anders aus. In meinem Buch gehe ich auch auf die Aktionen gegen Korruption und andere Verbrechen ein, sowie auf die bereits erzielten Ergebnisse. Diese Entschlossenheit, die viele Journalisten lieber verschweigen, ist ein weiterer Schlüssel zum Verständnis des weltweiten Erfolgs, den Papst Franziskus erntet.

*

Nello Scavo ist ein internationaler Reporter. Er schreibt für die Tageszeitung der Italienischen Bischofskonferenz, „Avvenire“. Er hat Reportagen über das organisierte Verbrechen und den weltweiten Terrorismus verfasst. Er ist Autor von „La lista di Bergoglio“ („Bergoglios Liste“; EMI, 2013), ein in 15 Sprachen übersetztes Faktenbuch. Weitere Werke sind: „I sommersi e i salvati di Bergoglio“ („Wen Bergoglio rettet und wen nicht“; Piemme, 2014) sowie, mit Luigi Ciotti als Koautor, „Non tacerò. Con Francesco contro l’economia di rapina e la mafia 2.0“ („Ich schweige nicht. Mit Franziskus gegen Raubwirtschaft und Mafia“; in Zusammenarbeit mit Daniele Zappalà, Piemme, 2015).

(17. November 2015) © Innovative Media Inc.

von esther10 17.11.2015 14:33

17.11.2015
Kardinal Kurt Koch fordert Handeln gegen Christenverfolgung
Weltweit am stärksten verfolgte Religion



Kurienkardinal Kurt Koch sieht im Christentum die am stärksten verfolgte Religion weltweit. In rund 25 Ländern seien Christen an Leib und Leben bedroht. Es sei ein "seltsames Phänomen", dass dies in den Medien so gut wie nicht vorkomme.

Das sagte der Schweizer Kardinal am Dienstag in Schwäbisch Gmünd. Er sprach bei einem Kongress über Christenverfolgung. Der Kardinal kritisierte, im Bewusstsein der meisten Menschen seien Christenverfolgung und Martyrium "Themen der Vergangenheit". Dabei habe es wohl in keinem Jahrhundert so viele Märtyrer gegeben wie im 20. Auch heute werde die Kirche wieder zur "Kirche der Märtyrer". Als ein Beispiel nannte Koch die "satanische Terrororganisation" Islamischer Staat (IS).

Koch fordert politisches Handeln gegen IS

Für Koch stellt sich die Frage, wie lange die politisch Verantwortlichen noch zusehen wollten, dass heute beispielsweise in Syrien und Irak uralte Kulturen zerstört würden. Der Kardinal erinnerte dabei auch an das Schicksal der vom Islamischen Staat verfolgten Jesiden. Er betonte, Nachfolge Jesu könne für Christen auch immer das eigene Martyrium einschließen.

Nach Kochs Worten besteht heute eine "Ökumene des Bluts". Für Verfolger mache es keinen Unterschied, ob Christen etwa Katholiken, Protestanten, Anglikaner oder Orthodoxe seien. Es liege nahe, von einer "Ökumene der Märtyrer" zu sprechen. Diese "standfesten Glaubenszeugen" hielten die Gemeinschaft der Christen in einer tieferen Form aufrecht.
Märtyrer seien "die mit Blut geschriebenen Archive der Wahrheit".

von esther10 17.11.2015 14:14




Wie sind wir so weit gekommen?

Heute fragt sich A. Gagliarducci - in seiner wöchentlichen Kolumne "Monday in the Vatican", wie wir "so weit" gekommen sind.... Hier geht´s zum Original: klicken
http://www.mondayvatican.com/vatican/pop...we-get-this-far

"PAPST FRANZISKUS: WIE SIND WIR SO WEIT GEKOMMEN?"
"Sicher zwingt uns das neue Vatileaks über die Art nachzudenken, wie Papst Franziskus seine Reformen durchführt. Drei Jahre nach der ersten großen Vatileaks-Episode sieht es so aus, als sei die selbe alte Vatican-Welt, die Benedikt XVI Widerstand leistete, noch am Leben und aktiv hinter dem Rücken von Papst Franziskus. Der einzige Unterschied ist nur, daß diese Welt Papst Franziskus gewählt hat. Papst Franziskus schuldet ihr seine Wahl.

Wir sollten auf Benedikts XVI Reformen zurückschauen, um zu verstehen, auf welchem Fundament die Reform von Papst Franziskus steht. Die Themen sind die gleichen geblieben. Papst Franziskus versucht vielleicht, sie auf einem protrahierteren, schwierigen Weg zu erreichen. Es wäre leichter gewesen, wenn Franziskus den Spuren Benedikts gefolgt wäre, weil der schon alles in Bewegung gesetzt hatte.

Das ist nur eine Möglichkeit, die derzeitige Stagnation zu interpretieren. Aber das Thema muß behandelt werden, bevor die Skandale jedes vernünftige Argumentieren über das Pontifikat Papst Franziskus´ überschatten.

Papst Franziskus hat von den Kardinälen, die ihn gewählt haben, als primäres Mandat die Reform der Römischen Kurie erhalten. Viele Kardinäle bei den Treffen des Präkonklaves verlangten eine Verschlankung der Kurie, um sie funktioneller zu machen.

Benedikt XVI hatte den selben Wunsch. Aber er ging die Sache auf eine sanftere Weise an. Er war sich bewußt, daß keine von oben kommende Entscheidung von den Funktionären der Kurie gut aufgenommen werden würde.

Sein Versuch einer Reform setzte sich aus einfachen Schritten zusammen: er plante den Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog in den Päpstlichen Rat für Kultur einzugliedern, und den Päpstlichen Räten für Gerechtigkeit und Frieden und dem für Migranten ein und den selben Präsidenten zu geben. In beiden Fällen begegnete ihm Widerstand.

Zu einem Strategiewechsel kam es nach der Regensburger Rede im September 2006, die während der letzten Papstreise mit Kardinal A. Sodano als Staatssekretär gehalten wurde, während Kardinal T. Bertone bereits offiziell als Nachfolger nominiert war. In Regensburg sah sich Benedikt einem der größten Angriffe seines Pontifikates gegenüber. Er war überzeugt, daß sein größtes Ziel sein mußte, die Kurie mit Männern, denen er vertraute, zu besetzen. Das war der Grund, weshalb er den Päpstlichen Rat für den Interreligiösen Dialog neu etablierte und ihn unter die Leitung von Kardinal Jean L. Tauran stellte, einem geschätzten Langzeitdiplomaten. Kurze Zeit später benannte er einen neuen Präsidenten für den Päpstlichen Rat für Migranten.

Warum dieser Strategiewechsel? Papst Benedikt kam wahrscheinlich zu der Einsicht, daß er nicht stark genug war, einen Kampf zwischen den konkurrierenden Parteien durchzustehen, die sich während der letzten Jahre des Pontifikates von Johannes Pauls II gebildet hatten. Mit der Zeit waren diese Parteien große und gut vernetzte Machtzentren in den Rängen der Kurie geworden. Jede Bewegung Benedikts traf auf die negative Reaktion einer dieser Parteien. Als Konsequenz war das Papsttum selbst in Gefahr.

Papst Franziskus hat einen anderen Kurs gewählt. Er ernannte einen Rat von 8 Kardinälen, (dem er den Staatssekretär hinzufügte), der ihn bei neuen Vorschlägen für die Kurienreform und die Regierung der Kirche beraten soll. Genauso stark wie Benedikt XVI seine Reformarbeit auf Kollegialität gründete, hat Papst Franziskus die seine ausschließlich auf einige Berater seines Vertrauens gestellt.

Die Art wie Benedikt operierte, wurde bei den periodischen Treffen mit den Leitern der Dikasterien, eines fand am 25. Januar 2012 - direkt nach den ersten "Leaks" im Fall Viganò statt, sichtbar. (Viganò war die frühere Nr. 2 des Vatican-Staates und wurde dann zum Nuntius für Washington ernannt). Kardinal T. Bertone, der damalige Staatssekretär, leitete das Treffen, dessen Hauptthema die Abfassung der Dokumente war. Bertones Beschreibung des Entwerfens und der Übergabe von Dokumenten liefert Hinweise auf die Arbeitsweise Benedikts XVI.
Benedikt gab die Verschlankung der Römischen Kurie auf, führte aber andere Reformen weiter fort. Die erste unter ihnen war die große Reform der ....

Caritas Internationalis war so chaotisch und unabhängig geworden, daß unter ihrem Schirm auch Pro-Abtreibungs-Organisationen waren. Benedikt veröffentlichte ein Motu Proprio mit neuen Normen für Hilfs- und Wohltätigkeitsorganisationen und stellt so das Werk Katholischer Wohltätigkeit unter den Schutz und die Koordination der Ortsbischöfe.

Durch diese beiden Reformen gab Benedikt den vaticangeführten Hilfsorganisationen eine gut definierte Identität, die es seinem Nachfolger erlaubte, seiner Wegweisung zu folgen und eine weltweit neue Hilfsorganisation zu entwickeln, eine mehr auf die Nöte der Menschen ausgerichtete, aber mehr durch die Katholische Lehre als durch vage Soziallehren geformte.
Für seinen Teil hat Papst Franziskus großen Wert auf das Wohltätigkeitskonzept gelegt, besonders mit dem Slogan "eine arme Kirche für die Armen". Teilweise hat er die Bemühungen Benedikts weitergeführt, aber er hat auch den von Benedikt bekämpften "Lokalismus" betont. Franziskus´ Ziel eine weniger gewichtige Struktur zu schaffen, mit einer schwachen Bindung zum Zentrum, birgt das Risiko, daß der Sinn der Mission der Kirche verloren geht.

Die Antwort auf den Pädophilie-Skandal ist eines der Juwelen in der Krone von Benedikts XVI Pontifikat, obwohl sie von vielen Lagern als unbedeutend abgetan wurde. Schon als Präfekt der Glaubenskongregation hatte Kardinal Joseph Ratzinger innerhalb der Kurie hart daran gearbeitet, daß die Fälle sexuellen Mißbrauchs nicht mehr auf der lokalen Ebene behandelt werden konnten - wo sie oft verdeckt wurden - sondern von der Kongregation selbst, die sie untersuchen und entsprechende Maßnahmen ergreifen würde.

Als Papst setzte er diese Maßnahmen durch und forderte alle Bischofskonferenzen auf, Richtlinien zu akzeptieren, um den Mißbrauchsskandal anzugehen. Auf diese Weise rief er jeden auf, größere persönliche Verantwortung zu übernehmen und versuchte gleichzeitig eine bessere Koordinierung zu erreichen.

Der Weg von Papst Franziskus war mehr personeller Art. Er schuf die Päpstliche Kommission für den Schutz Minderjähriger und hat immer klar gemacht, daß dies das Resultat seines persönlichen Willens war. In gewissem Sinn hat er sich für die Arbeit der Glaubenkongregation nicht sonderlich interessiert.

Ein anderes vieldiskutiertes Thema ist die Reform der Vaticanfinanzen. Sicher - unter Benedikt brachen Skandale aus, und nicht nur in Verbindung zu Vatileaks I.

Drei Jahre vor 2012 erschien ein anderes Buch, das "Leaks" enthielt "Vaticano SpA". Es war ein vergiftetes Pamphlet, oft ungenau, das auf Dokumenten beruhte, die aus den Archiven des früheren IOR, der sog. Vatican-Bank kamen. 2010 brach ein Skandal über das Management des Immobilienbesitzes der Kongregation zur Evangelisierung der Völker aus.

Der Skandal zielt darauf ab, kuriales Missmanagement zu beleuchten - ebenso wie Verbindungen zu "Finanzhaien". Statt dessen brachte es die Existenz einer klerikalen VIP-Welt ans Licht, eine Mischung aus Italienern und Vaticanangehörigen, die den Vatican für ihre eigenen Ziele ausbeuteten.

Benedikt antwortete auf diese Skandale mit Transparenz. Er setzte die Internationalisierung des Vatican-Managements fort (sowohl für die Kurie als auch die Finanzen) mit dem Endziel, den Hl.Stuhl auf internationaler Ebene stark zu machen, mehr als auf der Ebene privilegierter bilateraler Beziehungen zu Italien. Aus diesem Grund wurde das Antigeldwäschegesetz formuliert, verbessert und dann ganz neu geschrieben.

Ein anderer Zug dieser Reform betraf die Ausarbeitung neuer Statuten für die Präfektur für die wirtschafltichen Belange, durch die die Präfektur gleichzeitig eine Art modernes Finanzministerium, Aufsichts- und Revisionsorgan wurde.

Papst Franziskus startete von diesem Punkt aus., er beschloss die Reform weiter zu führen, indem er zwei päpstliche Referenzkommissionen etablierte (eine für das IOR und eine für die ökonomisch-administrativen Strukturen des Hl. Stuhls) und danach zwei neue Dikasterien, das Wirtschaftssekretariat und den Wirtschaftsrat. Offensichtlich haben diese neuen Strukturen einige Agitatoren hinter den Vaticanischen Mauern hervorgebracht. Ihre Einrichtung wurde als Kritik an der bereits geleisteten Arbeit verstanden. Tatsächlich hätte Papst Franziskus einfach den begonnen und etablierten Weg der Reformen weitergehen können.

Das ist einer der Nachteile des Pontifikates von Papst Franziskus. Alles muß als etwas Brandneues präsentiert werden - als von der Vergangenheit verschieden. Und alles wird als Ergebnis eines klarsichtigen päpstlichen Willens präsentiert. Das ist nicht gerade der Weg, wie säkulare Medien das Pontifikat zeichnen. Der Papst selbst will der Welt kundtun, was er tut. Während des Angelus vom 8. November verurteilte er das Durchsickern von Dokumenten, aber er pries auch den "sichtbaren Effekt" von bereits auf dem Finanzsektor erreichten Dingen.

Vielleicht hilft das Image eines Papst-Garanten (das Papst Franziskus der Synode vermittelte) diesem Pontifikat nicht. Dieses Image kann leicht ausgeschlachtet werden. Der reale Papst Franziskus ist weit von diesem Image entfernt. Aber dieses Image bringt - grundlos - auch einen Gegensatz zwischen den Pontifikaten Benedikts XVI und Franziskus´hervor.

Wahr ist, daß unter Papst Franziskus die Kurie früherer Zeiten zurück ist, ebenso wie ideologische Strömungen, die längst passé waren. Das betrifft nicht nur Kardinal Kasper. Sogar der Befreiungstheologe Jon Sobrino, dessen Theorien in einer von der Glaubenskongregation veröffentlichten Erklärung als "gefährlich" bezeichnet wurden, wird möglicherweise den Papst bei einer Privataudienz treffen. Die Gelegenheit zu diesem Treffen wird eine Konferenz in der Urbania Universitäts-Druckerei zum Thema "Bündnis der Katakomben" sein. Dieses Bündnis wurde von einer Reihe von Bischöfen während des II. Vaticanischen Konzils geschlossen, in der Hoffnung auf eine "arme Kirche für die Armen". Die Idee war vom II. vaticanischen Konzil ausgegangen, hatte damals aber nicht den politischen Anspruch, die sie später in der Befreiungstheologie bekam. Der politische Gebrauch des Terminus war einer der Augenblicke, indem das "Medien-konzil" weit vom wirklichen Konzil abwich.

Das Papsttum von Past Franziskus erfreut sich des breiten Zuspruchs der Medien. Jedoch berichten die Medien über das Pontifikat nicht so wie es ist. Und was noch mehr ist, - wir könnten sagen, daß dieses Pontifikat sich fast der Macht der Medien unterworfen hat, als habe es beschlossen, die schon unter Benedikt XVI begonnenen Reformen aufzugeben und als ob es für besser hielte, diese Reformen durch neue Strukturen und Outsourcing weiter zu führen,

Schließlich endete dieser Weg bei Vatileaks 2. Gewisse Individuuen, die beim Outsourcing verpflichtet wurden, waren für die Lecks verantwortlich, oft weil sie enttäuscht waren, daß ihre Vorschläge (die eher einem Business-Unternehmen als einem souveränen Staat angemessen waren) nicht angenommen wurden, und öfter noch, weil sie Einfluss im Vatican ausüben wollten.

Papst Franziskus präsentiert sich selbst als Garanten, aber am Ende kann er allein- so charismatisch er auch ist- den aktuellen vaticanischen "Bandenkrieg" nicht stoppen. In der Zwischenzeit brauchen die neuen Strukturen neue Mitarbeiter. Aber die Neuanstellungen sind ein weiterer Grund für Enttäuschungen innerhalb des Vaticans, weil es dort seit 2014 einen generellen Einstellungsstop gibt. Aber dieser Einstellungsstop hat seine Ausnahmen.

Vielleicht war Papst Franziskus nicht geschickt genug. Er hat eine Parallel-Kurie etabliert und so diesen "versteckten Vatican", der immer für die Mission der Kirche gearbeitet hat, unglücklich gemacht. Er wollte zeigen, daß er der neue Mann ist, etwas was die Medien auch wollten, aber sein Ehrgeiz führte zu weiterer Opposition innerhalb der Kurie.

Vatileaks 2 ist weniger raffiniert als das erste, und es bietet weniger Fakten. Aber es ist wichtig, weil es anzeigt, daß es während dieses Pontifikates konstante Angriffe geben wird. Wer weiß, was passiert wäre, wenn Papst Franziskus weniger Zentralisierung gewollt hätte.

Sicher ist er nicht stark genug, um die "old hands" der Kurie zu verfolgen, verdankt er ihnen doch seine Wahl. Er wird zwischen Scylla und Charybdis bleiben. Vielleicht könnte er eine gut definierte Richtung abstecken und ihr bis zum Ende folgen. Würde er das tun, könnte der den Weg der Reformen beschleunigen und sie wirklich wirkungsvoll machen.

Quelle: A. Gagliarducci, Monday in the Vatican
http://beiboot-petri.blogspot.de/2015/11...ommen.html#more
http://www.mondayvatican.com/vatican/pop...we-get-this-far
http://beiboot-petri.blogspot.de/

von esther10 17.11.2015 13:57

Brutaler Angriff auf jungen AfD-Politiker – Morddrohungen gegen Dr. Frauke Petry

Veröffentlicht: 17. November 2015 | Autor: Felizitas Küble
Pressemeldung der “Alternative für Deutschland” (AfD):



Am Montag, den 16.11.2015, um 21.20 Uhr wurde erneut innerhalb nur eines Monats Lars Steinke, der niedersächsische Vorsitzende der “Jungen Alternativen” (Jugendverband der AfD), angegriffen. In einer dunklen Straße erfolgte die Attacke. DieTäter riefen “Ey Steinke” und schlugen zuerst auf den Hinterkopf. Beim anschließend Gemenuntitledge rutschte Steinke aus und ging zu Boden. Dort wurden mit Faustschlägen und mit Tritten in sein Gesicht weiter auf ihn eingegangen. Nach kurzer Zeit flohen die Angreifen in Richtung der “Roten Straße”.

Dr. Frauke Petry, die Vorsitzende der AfD, zeigte sich entsetzt: “Linke Gruppierungen scheuen mittlerweile vor nichts mehr zurück. Das beweist auch die Attacke auf mein Büro in Sachsen. Wo Argumente fehlen, ist bei diesen Anti-Demokraten anscheinend Gewalt angesagt.”

Mittlerweile häufen sich die Morddrohungen gegen Frauke Petry. So droht ein Unbekannter auf der AfD-Facebook-Seite ganz unverhohlen: “Frauke Petry wir werden dich töten! Schau in Zukunft hinter dich! Du bist fällig!”

von esther10 17.11.2015 13:46

Terror-Experte zu Flüchtlingswelle
"Der IS nutzt jeden Weg, um seine Leute rüber zu bringen"
17.11.2015, 12:03 Uhr | von Stefan-Kai Obst, t-online



Durch die Terroranschläge in Paris sind die Sorgen, dass mit der Flüchtlingswelle auch Terroristen nach Europa kommen könnten, neu entflammt. Im Gespräch mit t-online.de schließt der Islam- und Terrorismus-Experte Udo Steinbach diese Möglichkeit zwar nicht aus. Es komme aber darauf an, "wie genau die Behörden hinschauen
http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...u-bringen-.html


von esther10 17.11.2015 13:40

Deutsche Bischöfe beginnen Ad-limina-Besuch mit Schweigeminute


Kardinal Marx - EPA

16/11/2015 14:55SHARE:
Die deutschen Bischöfe haben am Montag ihren Ad-limina-Besuch in Rom mit einer Eucharistiefeier am Grab des Apostels Petrus im Petersdom begonnen. Sie beteiligten sich um 12 Uhr an der Schweigeminute für die Opfer des Terrors von Paris. Die Gedenkminute war von den europäischen Staats- und Regierungschefs angeregt worden.

In seiner Predigt in der Krypta des Petersdoms sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Kardinal Reinhard Marx, die Kirche habe von Beginn an den Auftrag, Zeugnis in der Welt zu geben. Gerade am Grab des Apostels Petrus werde man an die jahrhundertealte Tradition der Kirche erinnert. „Es ist gut, wenn wir hier die Tradition wieder entdecken und lebendig halten. Tradition ist kein geschlossenes System, sondern lebendiges Zeugnis." Ihren Weg müsse die Kirche deshalb „in Treue zum Ursprung gehen", aber „in immer neuer, frischer und mutiger Weise".

Kardinal Marx erinnerte daran, dass Petrus nicht eine historische Gestalt der Vergangenheit sei, sondern „es gibt den lebendigen Petrus, seinen Nachfolger. Es kann keine Kirche geben, wenn wir uns nicht mit dem sichtbaren Fundament der Einheit, Petrus, verbinden." Für die Bischöfe gelte das Prinzip „Sub petro et cum petro". Petrus sei „der Garant dafür, dass wir im Ursprung verwurzelt bleiben".

Papst Franziskus gewährt den deutschen Bischöfen drei Audienzen in Einzelgruppen. Der Ad Limina-Besuch dauert bis Freitag.
(kap 16.11.2015 gs)

von esther10 17.11.2015 13:37

Kardinal Sandri: „Keine religiöse Rechtfertigung für Gewalt“


Kardinal Sandri - OSS_ROM

17/11/2015 11:09SHARE:
Fünf Monaten war er in den Händen der IS-Terroristen – dann kam er am 10. Oktober frei. Jetzt berichtete der syrische katholische Ordensmann Jacques Mourad in Rom von seiner Gefangenschaft. Eine Art „spiritueller Rückzug“ sei das für ihn gewesen, große Angst habe er gehabt, doch hätte er sein Leben durchaus gerne „für den Herrn gegeben“.

Mourad sprach auf einer kirchlichen Konferenz im Lateran, bei der es um die Zukunft der Christen im Nahen Osten ging. Der Präfekt der Ostkirchen-Kongregation, Kardinal Leonardo Sandri, warnte vor einem weiteren Massenexodus der Christen aus Ländern wie Syrien oder Irak. „Denn dann würde die Kette, die die ganze Geschichte des christlichen Glaubens zusammenhält, von den Patriarchen angefangen, abreißen. Und deswegen sind sie dort die lebende Präsenz des Glaubens.Darum sagt der Papst: Ein Naher Osten ohne Christen wäre kein Naher Osten mehr, das wäre dann etwas anderes.“

Mit großer Sorge verfolgen die Kirchenleute das Treiben der IS-Terroristen und die Anschläge von Beirut und Paris. Ein Hoffnungszeichen immerhin ist es für Kardinal Sandri, dass es auch im Islam selbst immer mehr Anläufe gebe, um die grundlegenden Quellen besser zu interpretieren.

„In Anbetracht dieser erschreckenden Gewalt, wie sie in Paris vorgefallen ist, dieser sinnlosen Gewalt, dieser unmenschlichen und sinnlosen Gewalt, denke ich: Wir brauchen die einhellige Verurteilung durch die gesamte internationale Gemeinschaft, und Maßnahmen, wie sich so etwas künftig vermeiden lässt. Wir als Christen sagen immer wieder: Gewalt kann durch nichts gerechtfertigt werden, und am allerwenigsten durch religiöse Gründe.“
(rv 17.11.2015 no)

von esther10 17.11.2015 13:34

USA: Nicht einer heidnischen Welt zur Beute fallen


Erzbischof Kurtz an diesem Montag - AP

17/11/2015 10:07SHARE:
Die US-Bischöfe wollen sich weiter gegen Abtreibung und die gleichgeschlechtliche Ehe stellen, aber zugleich mehr für Einwanderer, für eine Überwindung der Armut und für einen Ausgleich zwischen den Rassen eintreten. Das wurde zu Beginn ihrer Vollversammlung in Baltimore deutlich. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Joseph Kurtz, warnte in seinem Eröffnungsstatement auch vor einem „exzessiven Verbrauch materieller Güter und der Zerstörung der natürlichen Ressourcen“.

Kurtz ist in der Vergangenheit wiederholt mit der Regierung Barack Obama über die Rechte der katholischen Kirche und anderer Religionsgemeinschaften aneinandergeraten. Jüngster Konfliktpunkt war die Gesundheitsreform mit der Verpflichtung für Arbeitgeber, über eine obligatorische Krankenversicherung unter anderem Verhütungsmittel zu finanzieren. Die Kirche argumentiert dagegen, katholische Einrichtungen würden so gezwungen, gegen ihre religiöse Überzeugungen zu verstoßen.

Kurtz äußerte sich vor seinen Mitbischöfen auch über die unlängst in Rom zu Ende gegangene Familiensynode. Ihre wichtigste „Frucht“ sei die geforderte gegenseitige Begleitung von Familien gewesen. Auch die pastorale Begleitung von Familien, die „mit der Lehre der Kirche kämpfen“, müsse gefördert werden. Er warnte außerdem vor einer „fehlgeleiteten Säkularisierung“. Kurzsichtige Gesetze schränkten die Möglichkeit der Kirche ein, „Zeugnis abzulegen und so zu dienen, wie es unser Glaube gebietet“.

Vatikanbotschafter Erzbischof Carlo Maria Vigano mahnte die Bischofe auf ähnliche Weise wie Kurtz, die Kirche dürfe „nicht einer säkularisierten und zunehmend heidnischen Welt zur Beute werden“. Der Katholizismus befinde sich „an einem kritischen Punkt“, der Familien in der westlichen Welt herausfordere. Beobachter lasen seine Grußworte als Abschiedsrede. Vigano, seit Oktober 2011 Nuntius in Washington, erreicht nämlich im Januar die Altersgrenze von 75 Jahren und muss dann seinen Rücktritt anbieten.

In Baltimore steht für die US-Bischöfe die Verabschiedung von Wahlprüfsteinen für die Kongress- und Präsidentschaftswahlen 2016 und die Festlegung neuer inhaltlicher Schwerpunkte bis 2020 auf dem Programm. Außerdem sind eine Reihe Ämter innerhalb der Bischofskonferenz neu zu vergeben. Auch eine Erklärung gegen Pornographie ist geplant.
(kna/cna/ewtn news 17.11.2015 ma)

von esther10 17.11.2015 11:04

Polizei rätselt über Fehler der Terroristen
Wie das Stade de France einer Katastrophe entging
17.11.2015, 10:26 Uhr | AFP, t-online.de


Planungsfehler der Attentäter und wirkungsvolle Sicherheitsvorkehrungen: Der Anschlag auf das Stade de France hätte weitaus mehr Menschen das Leben kosten können. (Quelle: dpa)

Die Selbstmordattentäter vor dem französischen Nationalstadion haben nicht viel von sich übrig gelassen. Ihre Sprenggürtel voller Splitter haben Fenster zertrümmert, Wände demoliert und die Terroristen selbst zerfetzt. Doch anstatt ihre tödlichen Bomben in dem mit 79.000 Fans gefüllten Stadion zu zünden, sprengten sie sich auf eher leeren Straßen in die Luft. Außer den drei Angreifern selbst wurde ein Passant getötet. Dazu kommen mehrere Dutzend Verletzte.

"Die Operation ist fehlgeschlagen"

Das Stadion, in dem Frankreich 1998 Weltmeister wurde, war das erste Ziel, an dem die Fanatiker am Freitagabend zuschlugen. Doch während die beiden anderen Mordkommandos etwa 130 Menschen töteten und mehr als 300 verletzten, ging der Angriff auf das Stade de

Als die Attentäter ihre tödlichen Sprengladungen auslösten, lief das Spiel bereits und die Straßen vor dem Stadion waren weitgehend leer. Die potenziellen Mordopfer saßen auf den Rängen. "Wir denken, die Operation ist fehlgeschlagen", sagt einer der Ermittler. "Schlecht organisiert." Warum das so war, kann er sich nicht erklären.

Wie hoch die Zahl der Toten und Verletzten gewesen wäre, wenn die drei selbsternannten Gotteskrieger es ins Innere des Stadions geschafft hätten, wagt sich niemand auszudenken. Von der anschließenden Massenpanik ganz zu schweigen.

Attentäter ohne Eintrittskarte abgewiesen

Eine Theorie der Polizei besagt, dass die Angreifer gar nicht ins Stadion hineinwollten, weil sie damit rechnen mussten, dass ihre Sprengstoffwesten entdeckt würden. Stattdessen hätten sie wohl vorgehabt, sich vor oder nach dem Spiel vor der Arena unter die Menschenmassen zu mischen und dann zuzuschlagen.

Aber zumindest einer der Angreifer hat wohl doch versucht, auf die Ränge vorzudringen. Allerdings hatte er keine Eintrittskarte und wurde abgewiesen, wie ein Ermittlungsbeamter sagt.

Bley Bilal Mokono kam zu spät zum Spiel und glaubt, einen der Attentäter gesehen zu haben, einen Mann mit Bart und hagerem Gesicht. Er habe ihn auf der Toilette des Restaurants gegenüber von Stadion-Tor D getroffen. "Sein Gesicht war schweißnass, er sah verstört aus, starrte in den Spiegel vor sich, die Hände im Waschbecken", berichtet Mokono. Als er ein Sandwich gekauft habe, sei ihm der Typ noch mal begegnet.

"Alle traten übereinander"

Dann gab es eine gewaltige Explosion, Splitter und menschliche Körperteile knallten ins Restaurant, das Sicherheitsglas des Schaufensters beulte sich nach innen. Mokono traf es am Schlüsselbein, seine Trommelfelle haben auch etwas abgekommen. Jetzt liegt er im Krankenhaus.

Jeremy vom Sicherheitsdienst sagt, er sei sofort zu Hilfe geeilt, dann sei Minuten später die zweite Bombe hochgegangen. Diesmal vor Tor H, 200 Meter vom ersten Tatort entfernt. "Alle traten übereinander", sagt er. "Es war ein Durcheinander".

Bis der dritte Angreifer in Aktion trat, dauerte es weitere 23 Minuten. Die zweite Halbzeit hatte schon angefangen. Der Täter stand weit weg vom Stadion zwischen einem Baum, einem Straßenschild und einem Busch. Der einzige, den er tötete, war er selbst. Ansonsten gab es nur Scherben. "Ein vollkommenes Mysterium", sagt der Ermittler. "Jeder hat eine Theorie."

Ein Massaker verhindert haben wahrscheinlich die Sicherheitsvorkehrungen in der riesigen Arena, die moderne Bauweise, Fehler der Attentäter und die schnelle Reaktion der Verantwortlichen. Als vor dem Stadion das Chaos losbrach, entschied Präsident François Hollande nach Rücksprache mit dem Fußballverband, dass es besser sei, die Menschen in der Arena zu belassen und das Spiel fortzusetzen. Hollande, der selbst im Stadion war, wurde hingegen aus dem Stadion und in Sicherheit gebracht.

Nach dem Spiel gab es in der Arena dann doch noch Panik, wenn auch nur eine kleine. Abdelaziz Boucenna hatte das Match mit seinem Sohn und seinem Neffen gesehen. Als sie sich dem Ausgang näherten, hörte er die Menschen plötzlich rufen: "Er kommt, er kommt." Boucenna griff seinen Sohn, um ihn zu schützen. Doch die Masse traf ihn wie eine Welle.

Fußballpräsident lobt Sicherheitsvorkehrungen

Er wurde zu Boden geworfen, die Menschen trampelten auf ihm herum, brachen ihm zwei Finger und den Knöchel der linken Hand. Sein Sohn war schockiert und glaubte, jeden Augenblick werde eine Bombe hochgehen und ihn töten.

Auch andere Zuschauer wurden verletzt. Ein Augenzeuge sah eine Frau mit blutendem Kopf auf dem Boden sitzen. An der Sanitätsstation konnte Boucenna niemand helfen. Als er einen Polizisten ansprach, blaffte der: "25 Meter neben mir ist eine Bombe explodiert. Ich sch... auf deinen kleinen Kratzer."

Frankreichs Fußballpräsident Noël Le Graët sagt, die Sicherheitsvorkehrungen hätten funktioniert. "Es hätte eine veritable Katastrophe geben könne. Aber das ist nicht passiert."
http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...atastrophe.html

von esther10 17.11.2015 00:56



Papst: „Gottes Traum für sein Geschöpf ist die Vereinigung von Mann und Frau"



Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 04 October, 2015 / 5:15 PM (CNA Deutsch).-
Mit seiner Predigt zum Auftakt der Familiensynode hat Papst Franziskus mehrere Akzente gesetzt. Dabei sagte der Heilige Vater, der Traum Gottes für sein Geschöpf bestehe darin, die Vereinigung der Liebe zwischen Mann und Frau verwirklicht zu sehen. Ehe sei keine Utopie.

In den kommenden Wochen beraten fast 300 Bischöfe und andere geladene Gäste über „Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute”.

Papst Franziskus bezog sich in seiner Predigt zu den Lesungen vom Tage. Das Tagesevangelium (Mk 10,2-16) enthält diese klaren Worte von Jesus zu Ehe, Familie und Scheidung – und auch zum Umgang mit Kindern, die oft am Schlimmsten von Trennungen betroffen sind:

Da kamen Pharisäer zu ihm und fragten: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen? Damit wollten sie ihm eine Falle stellen. Er antwortete ihnen: Was hat euch Mose vorgeschrieben? Sie sagten: Mose hat erlaubt, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen. Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben. Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen, und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. Zu Hause befragten ihn die Jünger noch einmal darüber. Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch. Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet. Da brachte man Kinder zu ihm, damit er ihnen die Hände auflegte. Die Jünger aber wiesen die Leute schroff ab. Als Jesus das sah, wurde er unwillig und sagte zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, das sage ich euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er nahm die Kinder in seine Arme; dann legte er ihnen die Hände auf und segnete sie.

Dazu sagte Franziskus, dass die Ehe keine Utopie der Jugend sei. Vielmehr sei sie ein Traum, ohne den ein Geschöpf Gottes zur Einsamkeit bestimmt sei. Das Ziel der Ehe bestehe nicht einfach darin, für immer zusammenzuleben, sondern „für immer einander zu lieben". Das Wort Jesu über die Unauflöslichkeit fordere uns auf „jede Form von Individualismus und Legalismus" zu überwinden, so der Papst: „diese verbergen nämlich einen kleinlichen Egoismus und eine Angst davor, die authentische Bedeutung des Paares und der menschlichen Sexualität im Plan Gottes anzunehmen."

Mit Blick auf die gegenwärtige Lage der Menschen sagte der Heilige Vater: „Paradoxerweise ist auch der Mensch von heute – der diesen Plan oft lächerlich macht – von jeder authentischen Liebe, von jeder tragfähigen Liebe, von jeder fruchtbaren Liebe, von jeder treuen und immerwährenden Liebe angezogen und fasziniert. Wir sehen, wie er den Liebesbeziehungen des Augenblicks nachläuft, doch sein Traum ist die authentische Liebe; er läuft den fleischlichen Genüssen nach, aber er sehnt sich nach der völligen Hingabe.”

In diesem sehr schwierigen Kontext von Gesellschaft und Ehe sei die Kirche berufen, ihre Sendung in Treue, in Wahrheit und in Liebe zu leben, sagte der Papst. Ein Feldlazarett, mit offenen Türen. Den Menschen dieser Zeit zu lieben und aufzunehmen: Dazu müsse die Kirche eine Brücke sein, statt verschlossene Türen zu haben.
http://de.catholicnewsagency.com/story/g...n-und-frau-0070

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