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von esther10 22.01.2016 00:56

Tiefe Trauer um CDL-Gründerin Johanna Gräfin von Westphalen

Veröffentlicht: 22. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble
Pressemitteilung der CDL (Christdemokraten für das Leben):

In tiefer Trauer und großer Betroffenheit geben wir Nachricht vom Tod unserer Gründungs- und Ehrenvorsitzenden Johanna Gräfin von Westphalen, geb. Gräfin von Galen. Sie wurde am 24.9.1936 in Haus Assen/Lippborg geboren und verstarb unerwartet am 21.1.2016 in Garmisch. portrait_westphalen-r



Wir trauern um eine außergewöhnliche und bewundernswürdige Persönlichkeit, die in Politik, Gesellschaft und Kirche über viele Jahrzehnte für das uneingeschränkte Recht auf Leben gekämpft hat. Mit ganzer Kraft, Mut und selbstloser Überzeugung setzte sich die Gräfin (siehe Foto) bis zuletzt an vorderster Stelle für das Lebensrecht Ungeborener und für ihren katholischen Glauben ein.

Ihr aufopferungsvolles Zeugnis für den Schutz jedes menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum Lebensende hat uns und vielen Menschen in Deutschland stets Orientierung und Ermutigung gegeben. Sie ist damit zu einem großen, prägenden Vorbild geworden und zum Maßstab für unerschrockenes und nachhaltiges Eintreten für christliche Glaubensüberzeugungen.
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Die Gründung, der Aufbau und die Entwicklung der Christdemokraten für das Leben (CDL) wären ohne ihr kompetentes und einsatzfrohes Wirken nicht denkbar gewesen. Sie hat es entscheidend ermöglicht, daß die CDL eine strukturierte und handlungsfähige Organisation entwickeln konnte.
Johanna Gräfin von Westphalen wurde 1985 zur ersten Vorsitzenden der von ihr mitgegründeten CDL gewählt. 17 Jahre lang hat sie diese Verantwortung unermüdlich durch viele Kontroversen bis 2002 getragen und dabei, neben hohem Respekt und Anerkennung, auch viel Kritik, Unverständnis und vehemente Ablehnung in Politik, Kirche und Gesellschaft ertragen.

Großzügig bot die Familie von Westphalen der CDL-Geschäftsstelle für die Gründungsphase Unterstützung durch Bereitstellung der Büros in einem Vorgebäude des Schlosses Haus Laer an. Erst im April 2005, also nach 20 Jahren, befreite die CDL die Familie von Westphalen von ihrer “vorübergehenden” Aufbauhilfe und zog nach Münster/Nordwalde.
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Unser Geschäftsführer, die Praktikanten oder die zeitweiligen ehrenamtlichen Helfer bzw. Besucher der Geschäftsstelle wurden von der Gräfin stets herzlich aufgenommen und nicht selten auch beköstigt und beherbergt. Die offene, natürliche, warmherzige und zugleich humorvolle Art der CDL-Gründerin trug vielfach dazu bei, daß das Netzwerk der Beziehungen für den Lebensschutz immer weiter geknüpft werden konnte und stets auch öffentliche Wahrnehmung fand.
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Durch die Gründung von CDL-Landes-, Bezirks- und Kreisverbänden wuchs die Mitgliederzahl schnell an. In unzähligen Vorträgen, Presseartikeln und Gesprächen vor Ort oder mit hochrangigen Politikern und Kirchenvertretern prangerte Gräfin von Westphalen die Tötung ungeborener Kinder als gefährlichen Irrweg an.
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Sie bezeichnete die Abtreibung als schwere Verletzung der Menschenwürde und warnte schon vor Jahrzehnten vor den weitreichenden Folgen für Familie und Gesellschaft. Im Laufe der Jahre wuchs die Themenpalette der CDL enorm an, von der PID- bis hin zur Sterbehilfedebatte. Auch hier war sie stets von großer Konsequenz und Klarheit geprägt und trat gegen trügerische Kompromisse auf.
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Gräfin von Westphalen engagierte sich in der CDU und gehörte eine gewisse Zeit dem Landesvorstand von Nordrhein-Westfalen an. Lange Jahre war die Mutter von sechs Kindern zudem erste Vorsitzende im Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Meschede.
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Trotz größter Schwierigkeiten mit der Bundesleitung des SkFs wurden unter ihrem Vorsitz in der Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle in Meschede keine Beratungsscheine ausgestellt. Um straffrei bis zum Ende der 12. Lebenswoche abtreiben zu können, muß eine Frau nur diesen Schein vorlegen. Die Gräfin wußte, daß sie diesen Schein nicht aushändigen lassen durfte, weil sich die jeweilige Beraterin andernfalls an der Tötung des ungeborenen Kindes mitschuldig machen würde. iStock_000014086034XSmall


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So ist es auch nicht verwunderlich, daß die CDL sich sehr intensiv an der damalige Kontroverse um die Ausstellung des Beratungsscheins in katholischen Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen beteiligte und diesen Schein bis heute ablehnt.
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Gräfin von Westphalen gründete 1988 gemeinsam mit ihrem Sohn Friedrich Wilhelm die Stiftung “Ja zum Leben”, deren Vorsitz sie ebenfalls übernahm. Zahlreiche Projekte konnte die Stiftung und die CDL in der Folge durch Gräfin von Westphalen gemeinsam auf den Weg bringen, so beispielsweise die Aktion gegen Spätabtreibungen unter dem Motto “Tim lebt“.
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Über vier Jahrzehnte lang war Gräfin von Westphalen aktiv in Kirche und Politik, war Mitglied der Landesrundfunkkommission (LfR) NRW und engagierte sich u.a. bei der Katholischen Elternschaft Deutschlands, der KPE (Katholische Pfadfinderschaft Europas) und als Mitglied des Generalrates von „Kirche in Not“. Sie war Gründungsmitglied im Kuratorium des Forums Deutscher Katholiken und seit 2008 Schirmherrin des Kongresses Freude am Glauben.
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Im Jahr 2002 erhielt sie auf Anregung des damaligen Glaubenspräfekten Joseph Ratzinger eine der höchsten Auszeichnungen des Papstes: das Großkreuz des Heiligen-Gregorius-Ordens. Auch die Bundesrepublik Deutschland erkannte ihre außerordentlichen Verdienste und verlieh der Gräfin das Bundesverdienstkreuz.
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Wir fühlen uns ihr in größter Dankbarkeit bleibend verbunden und werden ihren Einsatz für das uneingeschränkte Menschenrecht auf Leben und die Arbeit der Christdemokraten für das Leben ganz in ihrem Sinne fortführen.
.https://charismatismus.wordpress.com/201...von-westphalen/
Im Namen des Bundesvorstandes der
Christdemokraten für das Leben (CDL)
Mechthild Löhr, Vorsitzende

von esther10 22.01.2016 00:55



Mein Bildpost Newsletter, den ich immer wieder zugeschickt bekomme



Vatikan-Insider: Zu wenig Rückhalt für Reformen des Papstes

Der italienische Vatikanjournalist Marco Politi sieht die Reformbemühungen von Papst Franziskus wegen mangelnden Rückhalts in der katholischen Kirche gefährdet. Im Unterschied zur Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) gebe es heute keine große Erneuerungsbewegung, sagte Politi am Montagabend in der Berliner Katholischen Akademie bei einer Veranstaltung über das Kirchenoberhaupt. Dies habe sich bei der Familiensynode im vergangenen Oktober gezeigt, als die reformorientierten deutschen Bischöfe "ziemlich allein" geblieben seien.

Zugleich zeichne sich ab, dass Papst Franziskus schon in die zweite Hälfte seiner Amtszeit komme, so der Vatikan-Insider. Franziskus habe sein Pontifikat auf vier bis fünf Jahre veranschlagt und einen Rücktritt nach dem Vorbild seines Vorgängers Benedikt XVI. nicht ausgeschlossen. Auf eine solche Entwicklung hofften viele Mitarbeiter der römischen Kurie, die Reformen ablehnten.

Politi betonte, grundsätzlich gebe es unter Katholiken zwar viel Beifall etwa für die Bereitschaft des Papstes, Frauen in verantwortliche Kirchenpositionen zu berufen. Viele Frauen hätten sich jedoch bereits wegen mangelnder Einflussmöglichkeiten enttäuscht von der Kirche abgewandt. Von Seiten der Bischöfe gebe es überdies wenig Druck zu Reformen, weil unter Johannes Paul II. und Benedikt XVI. viele vor allem mit Blick auf ihre Treue zum Lehramt berufen worden seien.

Bei dem Akademieabend machte der italienische Moraltheologe Antonio Autiero auch den allgemeinen gesellschaftlichen Trend zur Individualisierung für den geringen Reformdruck verantwortlich. In der Theologie mache sich der Aufbruch durch Papst Franziskus jedoch bereits bemerkbar. So seien seit dessen Amtsantritt vor knapp drei Jahren neue Studien zur Sexualmoral erschienen, nachdem es in den Vorjahren oft "Blockaden in den Köpfen" mancher Theologen gegeben habe.
http://www.bildpost.de/index.php/Nachric...men_des_papstes


https://twitter.com/Pontifex_de?ref_src=twsrc%5Etfw

von esther10 22.01.2016 00:51

NRW: Die CDU-Fraktion hält Innenminister Jäger für unglaubwürdig
Veröffentlicht: 22. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Zur Sitzung des Innenausschusses am vergangenen Donnerstag erklärt der innenpolitische Sprecher der nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsfraktion, Theo Kruse:

„Der Innenausschuss hat heute den dritten gescheiterten Versuch des Innenministers erlebt, die Verantwortung für die Vorgänge in der Silvesternacht von sich zu weisen. Sein heutiger Auftritt im Innenausschuss hat mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. DSC_0568



Wie glaubwürdig ist es, wenn Herr Jäger heute erneut behauptet, vor dem 4. Januar 2016 keine Kenntnis von der Dimension der Ereignisse gehabt zu haben, obwohl er bereits am Nachmittag des 1. Januar 2016 persönlich über mehrere Sexualdelikte durch eine 40 bis 50 köpfige Tätergruppe nordafrikanischer Herkunft informiert war?

Warum hat er trotz der Kenntnis dieser und weiterer WE-Meldungen die merkwürdige Informationspolitik des Polizeipräsidiums Köln tagelang unkommentiert laufen lassen? Wann und wie ist die Ministerpräsidentin tatsächlich erstmals über diese Vorgänge informiert worden?

Von den zahlreichen Fragen der Opposition konnte die Landesregierung nicht eine einzige zufriedenstellend beantworten. Jägers verzweifelte Versuche einer Flucht nach vorne geraten zunehmend zur Selbstdemontage. Der Minister ist nach den offenkundigen Widersprüchen in seiner Darstellung und Kommunikation nicht mehr glaubwürdig.“

Quelle: http://www.cdu-nrw-fraktion.de/minister-...aubwuerdig.html
https://charismatismus.wordpress.com/201...unglaubwuerdig/
Foto: Dr. Bernd F. Pelz

von esther10 22.01.2016 00:43

Kardinal Marx berät in Vietnam über Religionsfreiheit


Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, hat in Vietnam mit Regierungsvertretern und Abgeordneten Menschenrechtsfragen erörtert. Wie die Bischofskonferenz am Dienstag in Bonn mitteilte, ging es bei den Unterredungen in Hanoi um Probleme der Religionsfreiheit. Marx hält sich seit Samstag zu einem achttägigen Besuch in der Volksrepublik auf. Nach Angaben der Bischofskonferenz will er sich dort über "eine wachsende Kirche in einer schwierigen Lage" informieren.

Vietnam plant, das Verhältnis von Staat und Religion erstmals auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen. Die vietnamesischen Bischöfe bemängeln jedoch die verschiedenen im Parlament vorgelegten Gesetzentwürfe. Auch aus Sicht internationaler Einrichtungen sind sie unzureichend, weil sie nicht durchgehend den internationalen Standards zum Schutz von Religionsfreiheit entsprächen, zu denen sich auch Vietnam verpflichtet hat.

Marx zeigte sich der Mitteilung zufolge erfreut über Verbesserungen wie die faktische Aufhebung der Zugangsbeschränkungen für Priesterseminare oder Verwaltungserleichterungen für die katholische Kirche, die ihr eine stärkere Sichtbarkeit in der Gesellschaft ermöglichten.

Zudem werde die Kirche durch umfangreiche Registrierungspflichten behindert. Ein zentraler Streitpunkt ist nach Angaben der Bischofskonferenz, ob die Aktivitäten von Diözesen und Kirchengemeinden auch künftig staatlicher Zustimmung bedürfen. Ebenso hänge beispielsweise die Errichtung von Pfarreien noch immer von der Genehmigung durch Regierungsstellen ab.

Religionspolitische Vertreter des Parlaments und des staatlichen Religionskomitee hätten im Gespräch mit Marx in Aussicht gestellt, diese Registrierungspflichten im neuen Religionsgesetz deutlich abzuschwächen, heißt es in der Mitteilung. Dies würde aus Sicht der Kirche in Vietnam einen großen Schritt zur Umsetzung der Religionsfreiheit bedeuten.

Marx äußerte sich im Anschluss an die politischen Unterredungen dankbar, "dass wir die Position der Kirche in einem offenen Austausch einbringen konnten". So habe er "an internationale Einsichten und an Erfahrungen erinnert, die in Europa hart errungen wurden". Gerade die Religionsfreiheit sei auch für den Transformationsprozess in Vietnam von herausragender Bedeutung, so der Kardinal.

Der Beitrag der Kirche in Vietnam etwa zu Gesundheitsversorgung und Bildung könnte noch wirksamer sein, wenn der Staat die Voraussetzungen für ein ungehindertes Engagement schaffte, betonte Marx. Nach dem Programm in Hanoi reist er in die Wirtschaftsmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt weiter.
Von den 91 Millionen Einwohnern Vietnams sind Schätzungen zufolge etwas über 8 Prozent Christen. Die mit Abstand größte Gruppe unter ihnen stellen Katholiken. Deren Zahl bezifferte der Vatikan zuletzt mit 6,6 Millionen. 1975 hatten Vietnam und der Heilige Stuhl ihre diplomatischen Beziehungen abgebrochen. 2011 ernannte Benedikt XVI. den Vatikanbotschafter in Singapur, Erzbischof Leopoldo Girelli, zusätzlich zum nichtresidierenden Repräsentanten für Vietnam.
http://www.bildpost.de/index.php/Nachric...ligionsfreiheit


von esther10 22.01.2016 00:42

Helfer: Erst drei von 44 Lastwagen nach Madaya durchgelassen


Die Hilfe für die hungernden Menschen in der syrischen Stadt Madaya kommt offenbar nur schleppend an. "Nur drei von insgesamt 44 Fahrzeugen mit Hilfslieferungen wurden gestern durchgelassen", berichtete die Mitarbeiterin der SOS-Kinderdörfer, Abeer Pamuk, am Dienstag nach Angaben der in München ansässigen Organisation. Sie habe in Madaya "das grauenhafte Gesicht des Krieges gesehen", so die vor Ort arbeitende Pamuk. Dort würden 40.000 Menschen ausgehungert, "und wir können derzeit nichts dagegen tun".

Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte hatte am Dienstag mitgeteilit, nach der Öffnung eines Blockaderings des syrischen Regimes seien mindestens 300 vom Hungertod bedrohte Menschen aus der Stadt gebracht worden.

Das vierköpfige Team der SOS-Kinderdörfer war gemeinsam mit dem syrischen Roten Halbmond in die Region nordwestlich der Hauptstadt Damaskus gefahren. Beiden Organisationen sei der direkte Zugang zur Stadt verwehrt worden, hieß es. Zu den drei Lastwagen, die durchkamen, hätten die Hungernden laufen müssen. "Menschen, die so schwach waren, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnten, waren gezwungen, die Lebensmittel abzuholen", berichtete Pamuk. Die weiteren Lkw stünden nun in langen Reihen vor Madaya und warteten darauf, entladen zu werden.

Madaya wird seit Anfang Juli 2015 von Regierungstruppen belagert. In der Stadt leben bis zu 40.000 Menschen unter katastrophalen Bedingungen. Mehrere Dutzend sind bereits verhungert. Am Montagnachmittag hatten die ersten Lastwagen eines Hilfstransports mit insgesamt 330 Tonnen Nahrung und Medikamenten die Stadt erreicht. Zuvor hatten Bewohner Madayas Papst Franziskus und den Weltsicherheitsrat eindringlich um Hilfe angefleht. Die Welt möge wenigstens die Kinder vor dem Hungertod retten, hieß es.

"Wir werden weiter beharrlich bleiben, immer wieder versuchen, zu den Menschen vorzudringen und weiter über die Lage in Madaya berichten", sagte Pamuk weiter. "Nur so können wir diese Unmenschlichkeit beenden." Die Hilfsorganisationen und die Medien seien die letzte Hoffnung für die Menschen vor Ort. "Die Welt darf nicht wegschauen", appellierte die Mitarbeiterin der SOS-Kinderdörfer. Die Organisation wollte zudem versuchen, besonders schwache und hilfebedürftige Kinder in die Hauptstadt Damaskus zu bringen, wo sie ärztlich und psychologisch betreut werden sollen.
http://www.bildpost.de/index.php/Nachric...a_durchgelassen

von esther10 22.01.2016 00:40

(Ex-)Pastor Andreas Theurer: “Warum sind wir noch protestantisch?”

Veröffentlicht: 9. August 2012 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: BÜCHER / Publikationen, Konvertit ANDREAS THEURER | Tags: Andreas Theurer, ökumene, Dominus-Verlag, Kirche, Papst |10 Kommentare
“Die Trennung muß beendet werden! – 500 Jahre sind genug!”


Der evangelisch-lutherische Pfarrer Andreas Theurer wurde kürzlich von seiner evangelischen Landeskirche amtsenthoben bzw. suspendiert, weil er mit seinem – jüngst im Augsburger Dominus-Verlag erschienenen – Buch “Warum werden wir nicht katholisch?” den amtskirchlich-protestantischen Geduldsfaden wohl überspannt hat.

Tatsächlich fällt seine Schrift reichlich aus dem Rahmen dessen, was man üblicherweise von evangelischen Autoren zu lesen bekommt, selbst von evangelikalen, also theologisch-konservativen Protestanten, die manchmal – so scheint es – mit einem Fuß in der katholischen Kirche stehen, zumindest aber deren “Grundsatztreue” und Geschlossenheit bewundern, was angesichts der Zersplitterung und Zeitgeistsurferei im evangelischen Lager wenig erstaunt.

Dennoch halten auch evangelikale Autoren bei aller Kritik an ihrer eigenen, liberal abgedrifteten Kirchenleitung “in Treue fest” an ihren protestantischen Grundüberzeugungen.

Ex-Pastor Andreas Theurer geht mit seinem “umstrittenen” Buch freilich einen wesentlichen Schritt weiter; er bietet nicht in erster Linie ein Klagelied über “verkommene” Verhältnisse in evangelischen Landeskirchen, sondern befaßt sich in leichtverständlicher Form mit grundlegenden theologischen Fragen, wobei ihn die unstillbare Sehnsucht nach der kirchlichen Einheit auch für seine evangelischen Mitchristen antreibt.

Ihnen stellt er in seinem Schlußkapitel die – nicht nur rhetorische – Frage: “Warum sind wir noch protestantisch?”

Ausgangspunkt seiner Überlegungen ist der Gedanke, daß die Trennung der Christenheit nicht durch “Verhandlungen” nach Art der Welt erreicht werden kann, denn Glaubensinhalte sind keine verhandelbaren Gegenstände. Es geht eben um den Willen des HERRN, nicht um die Wünsche der Menschen.

Hierzu schreibt der Autor einleitend:

“Beim Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. im September 2011 wurden von evangelischer Seite teilweise hohe Erwartungen genährt, dass der Papst dem Protestantismus entgegenkommen und sie endlich als Kirche anerkennen könnte. Das ging soweit, daß er sich in Erfurt genötigt sah, darauf hinzuweisen, dass theologische Fragen keine Verhandlungsgegenstände sein können, bei denen man Kompromisse schließen und sich irgendwo in der Mitte treffen könne.”

Der evangelische Ex-Pastor stellt klar: “Vielmehr kann Kircheneinheit nur mithilfe eines ernsthaften Ringens um die Wahrheit gefunden werden.”

Zugleich erläutert er nüchtern, daß die protestantische Seite mit ihren modernistischen Einfällen und Ausfällen die Ökumene mit der katholischen Kirche ständig erschwert:

“Dabei ist es nicht hilfreich, wenn wir Evangelischen immer neue Sonderlehren und Abweichungen von der apostolischen und altkirchlichen Lehre in unseren Gemeinden einführen.

Der Papstbesuch hat es wieder neu deutlich gemacht: die größten Hindernisse für die Ökumene liegen heute nicht (mehr) bei der katholischen Kirche und beim Papst, sondern bei uns! Wir sind selbst schuld, dass uns “Rom” nicht als Kirche im Vollsinn anerkennen kann.”

Er schreibt, daß er mit seinem Buch “Denkanstöße” für evangelische Mitchristen geben wolle, um zu verdeutlichen, “dass die Kircheneinheit auch auf der theologischen Ebene möglich wäre, wenn wir Evangelischen nur wollten! Aber dazu müssten wir auf manche liebgewonnene Rechthaberei und einige Irrtümer verzichten.”

Das ist freilich starker Tobak für evangelische Ohren, durchaus nicht allein für “stock-protestantische”. Auch evangelikalen Lesern wird diese Schlußfolgerung zu weit gehen – bei aller Zustimmung zur Kritik des Autors an landeskirchlichen evangelischen Mißständen.

Doch dem Verfasser geht es nicht um vordergründige Provokationen, sondern um die Herausforderung, der sich die Christenheit von Christus her stellen muß, da dieser wünschte, “daß sie alle eins seien”. Dabei hat der Autor auch das glaubwürdige christliche Zeugnis für die Welt im Blick, das durch die konfessionelle Zersplitterung verdunkelt wird.

Andreas Theurer nimmt diesen Auftrag Christi voll ernst; daher beläßt er es nicht bei aktueller Kirchenkritik, sondern geht den kontroverstheologischen Themen (evangelisch-katholischen Unterscheidungslehren) auf den Grund und gelangt hierbei zu dem Ergebnis, daß die katholischen Standpunkte sehr wohl mit der Heiligen Schrift und der apostolischen Tradition vereinbar sind, daher einer Rückkehr evangelischer Christen zur katholischen Kirche insoweit nichts im Wege stände.

Allerdings stellt der Autor zugleich fest, daß auf evangelischer Seite das Bestreben wächst, sich von der katholischen Seite zu distanzieren und selbstverliebt das eigene Profil zu pflegen:

“Nun nähert sich mit dem Jahr 2017 das 500-jährige Reformationsjubiläum und immer deutlicher wird auf protestantischer Seite das Bemühen, die seither hinzugekommenen Unterschiede zu betonen und sich damit als “Kirche der Freiheit” gegenüber dem dogmatisch und ethisch festgelegten Katholizismus zu profilieren.”

Dabei werde auf den ökumenischen Flurschaden kaum Rücksicht genommen:

“Dass die Spaltung der Christenheit dadurch nur noch immer mehr vertieft wird und der Protestantismus sich selbst immer weiter von seinen einstmals in Bibel und Bekenntnis gegebenen Grundlagen entfernt, wird dabei unsererseits zumeist achselzuckend in Kauf genommen.”

Aus der Sicht von Ex-Pastor Theurer ist hingegen klar, daß es für “gläubig Evangelische” nur “eine Konsequenz geben” könne, wie er am Schluß seiner Schrift recht schwungvoll und ohne Umschweife feststellt:

“Die Trennung muß beendet werden! Es gibt keinen Grund, uns weiterhin von der Gemeinschaft mit dem Papst und der Katholischen Kirche fernzuhalten. 500 Jahre sind genug!”

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks und des KOMM-MIT-Jugendverlags in Münster

Hier geht es weiter
https://charismatismus.wordpress.com/201...protestantisch/

hier ist das Buch


Link zum Buch: http://www.dominus-verlag.de/

Foto: Dr. Bernd F. Pelz (Marienkirche Adenau)

von esther10 22.01.2016 00:40

Innerislamischer Pogrom auf Borneo – 1.200 Menschen auf der Flucht
22. Januar 2016 0


Flüchtlinge nach einem innerislamischen Pogrom
(Jakarta) Mindestens 1.200 Menschen befinden sich nach einem Pogrom in Indonesien auf der Flucht. Die Bevölkerung im Distrikt Mempawah im indonesischen Teil von Borneo beschloß die Vertreibung der Gafatar (Gerakan Fajar Nusantara), die den sunnitischen Moslems als häretische islamische Sekte gilt. Der Gründer der „Bewegung der Morgendämmerung von Nusantara“ erklärte sich 2007 zum „letzten Propheten“.

Nusantara ist der alt-javanische (Bhasa Jawa) Name für den gesamten indonesischen Archipel und umfaßt damit nicht nur das Staatsgebiet von Indonesien, sondern auch den zu Malaysia gehörenden Norden Borneos, das Sultanat Brunei und den erst 2002 unabhängig gewordenen, von Katholiken bewohnten Staat Ost-Timor.

Mindestens 1.200 Angehörige der moslemischen Minderheit wurden aus ihren Häusern vertrieben und der Ort Moton Panjang niedergebrannt.

Vor einer Woche protestierten die Sunniten gegen „zu viele“ Anhänger von Gafatar in der Gegend. Als diese sich weigerten, das Land zu verlassen, wurden die Häuser der „Häretiker“ in Brand gesteckt.

Die indonesische Regierung organisierte die Überführung der Flüchtenden nach Java, woher die meisten stammen.

Gafatar kam in den vergangenen Wochen in die Schlagzeilen der indonesischen Medien, weil die Gruppe beschuldigt wird, für das Verschwinden mehrerer Personen im Dezember 2015 verantwortlich zu sein. Auch eine Ärztin aus Yogyakarta (Java) und ihre Tochter galten als vermißt, wurden aber nach einigen Tagen unter Schock stehend aufgefunden.

„Letzter Prophet“ und „falscher Prophet“

Gafatar wurde 2006 vom Sunniten Ahmad Moshadeq gegründet, der sich selbst zum „letzten Propheten des Islam“ und Gründer einer neuen Schule ausrief. Im Oktober 2007 verurteilte ihn der indonesische Rat der Ulema als „falschen Propheten“, erklärte seine Lehre als illegal und ihn und seine Anhänger als nicht mehr zur islamischen Gemeinschaft gehörig. Ahmad Moshadeq wurde wegen „Falschauslegung“ des Islams zu vier Jahren Gefängnis verurteilt.

Zusammen mit Gafatar wurde 2007 eine weitere Bewegung als „häretische islamische Sekte“ verurteilt: Al Qaida.

hier geht es weiter, klicken
http://www.katholisches.info/2016/01/22/...auf-der-flucht/

Text: Giuseppe Nardi
Bild: Pinterest

von esther10 22.01.2016 00:40

Buch von Papst Franziskus über die Barmherzigkeit vorgestellt


In Rom ist am Dienstag ein neues Interviewbuch von Papst Franziskus vorgestellt worden, "Der Name Gottes ist Barmherzigkeit". Darin erläutert Franziskus, warum für ihn die Barmherzigkeit im Mittelpunkt des Christentums steht. In einfacher und direkter Sprache fasst er weitere Gedanken zusammen und wendet sich gegen Selbstgerechtigkeit, Korruption, Anmaßung und Scheinheiligkeit. In dem Band gewährt Franziskus auch Einblicke in seine Zeit als Priester in Argentinien. Er erzählt von Priestern, die ihn geprägt, und einfachen Menschen, die ihn mit ihrem Glauben beeindruckt haben. Das von dem italienischen Journalisten Andrea Tornielli geführte Gespräch erschien auf Deutsch im Münchner Kösel-Verlag. Das Buch wird in insgesamt 86 Ländern veröffentlicht.

Bei der Präsentation in Rom sprach neben Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin auch der italienische Schauspieler, Komiker und Oscar-Preisträger Roberto Benigni. Er sagte, für ihn sei die Freude das Wesensmerkmal des christlichen Glaubens. Dieser habe mit fröhlichen Menschen begonnen.
Parolin führte aus, der Papst liefere in dem Buch keine kuriosen Anekdoten oder konkrete Stellungnahmen zur Reform der Kirche oder zur Weltpolitik. Er mache aber deutlich, dass die Barmherzigkeit gegenüber den Mitmenschen die Leitlinie für den Einzelnen wie für den Umgang zwischen Staaten sein müsse.

Eingeladen zu der Buchvorstellung war auch der aus China stammende Häftling Zhang Agostino Jianqing. Der frühere Buddhist, der in Italien eine mehrjährige Haftstrafe verbüßt und sich im vergangenen Jahr im Gefängnis hatte taufen lassen, berichtete über seine Bekehrung zum Christentum. Entscheidend sei dabei für ihn die christliche Lehre von Vergebung und Barmherzigkeit gewesen, so der 30-Jährige.

In dem Buch sagte Franziskus unter anderem, er fühle sich Häftlingen besonders verbunden. Jeder Mensch, auch der Papst, sei ein Sünder und auf die göttliche Barmherzigkeit angewiesen. Bei seinen Reisen besucht Franziskus häufiger Gefängnisinsassen und ermutigt sie, den Glauben an die Liebe Gottes nicht zu verlieren.

von esther10 22.01.2016 00:36

Kritik und Zustimmung zur geplanten Reform der Pflegeberufe



Die Bundesregierung will die Pflegeausbildung in Deutschland reformieren. Einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedete das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin. Danach sollen die getrennten Ausbildungen in der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zusammengeführt werden. "Pflegekräfte müssen in Altenheimen zunehmend auch mehrfach und chronisch Kranke versorgen. Und eine Pflegekraft im Krankenhaus braucht Kenntnisse in der Versorgung Demenzkranker", sagte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) nach der Kabinettssitzung. Von Verbandsseiten kam Kritik, aber auch Lob für das Vorhaben.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) erklärte, dass der Bedarf an Pflegern weiter steige. Leider sei insbesondere der Beruf des Altenpflegers jedoch für junge Menschen wenig attraktiv. Die Ausbildungsreform werte die Altenpflege auf und stärke damit auch einen Frauenberuf, da vorrangig Frauen in der Pflege tätig seien. Für andere Berufe wie Krankenpfleger oder Kinderkrankenpflege entstünden keine Nachteile, bekräftigten die Minister.

Der Gesetzentwurf sieht über die Zusammenlegung hinaus eine Abschaffung von Schulgeld sowie die Einführung eines Pflegestudiums vor. Die Regierung setze weiter auf die duale Ausbildung als "große Säule", bekräftigte Schwesig. "Wir wollen nicht die Akademisierung." Ziel sei es, die Attraktivität des gesamten Berufsbildes zu erhöhen und verschiedene Bildungszugänge zu schaffen. Die Bundesregierung rechnet mit Mehrkosten von etwa 320 Millionen Euro.

In der Branche ist das Vorhaben durchaus umstritten. Während einige Verbände eine Verschlechterung bei Fachkräftestellen und der Qualität der Ausbildung sehen, begrüßen andere die bessere Ausrichtung der Berufe. Positive Resonanz kam vom Deutschen Caritasverband. "Der geplante neue Pflegeberuf ist die richtige Antwort auf die veränderten Anforderungen, die sich durch die demografischen Veränderungen für das Gesundheitssystem ergeben", sagte Caritas-Präsident Peter Neher. Die Zusammenführung der Ausbildung sei dringend geboten. Auch der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge begrüßte die geplante Generalisierung.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Gewerkschaftsbund nannten den Entwurf indes "unausgegoren" und warnten davor, dass der generalisierte Ansatz die komplexen Anforderungen der einzelnen Pflegeausrichtungen vernachlässige. Vor allem die Altenpflege könne unter der Zusammenlegung der Ausbildungen und einer Abwanderung von Fachkräften in andere Pflegebereiche leiden. Diese Sorge teilt der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste fürchtet einen Rückgang der Ausbildungsplätze. Für kleinere Einrichtungen sei das Ausbildungskonzept viel zu teuer.

Das Gesetz bedarf der Zustimmung des Bundesrates und soll 2016 verabschiedet werden. Der erste Ausbildungsjahrgang könnte dann nach Angaben der zuständigen Ministerien 2018 starten.
http://www.bildpost.de/index.php/Nachric...form_der_pflege


von esther10 22.01.2016 00:32

Papst Franziskus zum Weltwirtschaftsforum: baut inklusive Gesellschaften auf


Papst Franziskus bei einer Generalaudienz im Dezember, 2015

Von Andrea Gagliarducci

VATIKANSTADT , 21 January, 2016 / 12:45 AM (CNA Deutsch).-
Papst Franziskus hat an das Weltwirtschaftsforum in Davos geschrieben. Er lädt die Teilnehmer ein, "inklusive Gesellschaften aufzubauen, gegründet auf die Achtung der Menschenwürde, Toleranz, Mitgefühl und Barmherzigkeit."

Das Weltwirtschaftsforum in Davos findet vom 20. bis 23. Januar statt. Es ist eine weltweite Zusammenkunft von Vertretern aus Politik und Wirtschaft, die aktuelle Prozesse und Probleme sowie Lösungen für die Zukunft sucht.

Die Stiftung "World Economic Forum" die das Treffen organisiert, beschreibt sich selbst als "bemüht um die Verbesserung der Bedingungen in der Welt". Das Forum wurde 1971 von Klaus Schwab gegründet. Ihm überreicht Kardinal Peter Turkson, Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, die Botschaft von Papst Franziskus.

Wenn in den ersten Zeiten in Davos noch die Energiekrise zu den prominenten Themen gehörte, so spricht man heute über die "Vierte Industrielle Revolution" und die Finanzierung und Technologisierung der nationalen und globalen Wirtschaft. Themen, die Papst Franziskus zu Beginn seiner Botschaft anspricht.

Papst Franziskus geht nicht auf das wirtschaftliche Thema ein, aber er unterstreicht, dass "der Mensch die technologische Entwicklung lenken muss, ohne sich von ihr beherrschen zu lassen" und bittet, die Armen nicht zu vergessen, denn "wir dürfen nie zulassen, dass die Kultur des Wohlstands uns betäubt".

Für den Papst ist es der Schlüssel dazu, Mitleid zu empfinden, "denn zu weinen angesichts der Tragödien, die andere treffen, heißt nicht nur, an ihrem Leiden Anteil zu nehmen, sondern auch und vor allem, sich bewusst zu werden, dass unser eigenes Handeln Unrecht und soziale Ungerechtigkeit verursacht.

Und nur indem die Menschheit sichdessen bewusst sei, "werden wir auf vollkommenere Weise menschlich, weil die Verantwortung für unsere Brüder und Schwestern ein wesentlicher Teil unseres gemeinsamen Menschseins ist."

Deshalb bittet der Papst das Forum in Davos "keine Angst zu haben, den Geist für die Armen zu öffnen" und erinnert daran, dass der Aufruf an die weltweiten Entscheidungsträger sei "sicherzustellen, dass die bevorstehende "Vierte Industrielle Revolution" als Ergebnis von Robotik und wissenschaftlichen und technologischen Innovationen nicht zur Zerstörung der menschlichen Person führe. Weiter warnt er, dass sonst der Mensch als Person durch eine seelenlose Maschine ersetzt werde — oder der Planet "in einen leeren Garten zum Vergnügen einiger weniger Auserwählter".
Der Papst ermutigt zum Aufbau von "inklusiven Gesellschaften, gegründet auf der Achtung der Menschenwürde, Toleranz, Mitgefühl und Barmherzigkeit."

Da in Davos auch über Ökologie diskutiert wird, mahnt Papst Franziskus zu "einer gemeinsame Anstrengung mit dem Ziel, eine nachhaltige und umfassende Entwicklung zu verfolgen." Auch die Unternehmer seien aufgerufen, "die komplexe soziale und ökologische Krise überwinden zu helfen und die Armut zu bekämpfen", um die "unsicheren Lebensbedingungen von Millionen Menschen zu verbessern und die soziale Kluft zu überbrücken, die zahlreiche Ungerechtigkeiten verursacht und die Grundlagen der Gesellschaft aushöhlt", so der Papst.

Auch darüber wird sie mit Papst Franziskus in der privaten Begegnung vom vergangenen 18. Januar gesprochen haben, die nur wenig Resonanz in den internationalen Medien erfuhr.

hier geht es weiter, klicken
http://de.catholicnewsagency.com/story/p...haften-auf-0411


von esther10 22.01.2016 00:32

Katholische Frauen besorgt über Sicherheit


Angesichts der Silvester-Vorfälle hat sich die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Erzbistum Köln besorgt über die Sicherheit von Frauen geäußert. Es sei schockierend, dass weder die Polizei noch die Zivilgesellschaft die Frauen auf der Domplatte habe ausreichend schützen können, erklärte der Diözesanverband am Mittwoch in Köln. Frauen und Mädchen müssten sich "zu jeder Uhrzeit und an jedem Ort ohne Angst frei bewegen können".

Die Kölner kfd verlangte eine gesamtgesellschaftliche Aufarbeitung der Ereignisse. "Es darf nichts vertuscht werden. Die Aufklärung darf nicht von falscher Rücksichtnahme behindert werden. Das bedeutet auch, dass die Herkunft der Täter kein Tabu sein darf", hieß es in der Erklärung des Vorstands.

Mit Blick auf Zeugenaussagen, nach denen die Mehrheit der Täter Nichtdeutsche und unter diesen offenbar auch Flüchtlinge waren, hieß es weiter, es dürfe "kein Zweifel daran entstehen, dass alle Menschen, die in Deutschland zusammenleben, sich an die hier geltenden Gesetze und Werte halten müssen".

Wer gewalttätig handle und die Würde von Frauen antaste, müsse zur Rechenschaft gezogen werden, so die kfd. Strafen hätten auf frauenverachtende und gewaltbereite Täter abschreckend zu wirken. Zugleich wandte sich der katholische Verband gegen einen Generalverdacht gegenüber Flüchtlingen und Schutzsuchenden. Das "Fehlverhalten auch einer größeren Gruppe von Flüchtlingen" könne kein Argument für die Abweisung Hilfsbedürftiger sein.
http://www.bildpost.de/index.php/Nachric...eber_sicherheit
https://www.bayernkurier.de/inland/9538-...ng-zu-begrenzen
https://www.bayernkurier.de/inland/9628-...bundeskanzlerin
https://www.youtube.com/watch?v=GqGbI8FnKSo


von esther10 22.01.2016 00:30

Einheit der Christen – schon verwirklicht?
Impuls zum 3. Sonntag im Jahreskreis C — 24. Januar 2016

22. JANUAR 2016PETER VON STEINITZKOMMENTAR ZU SONNTAGSLESUNGEN IM JAHRESKREIS


Wikimedia Commons - Web Gallery Of Art, Public Domain

Am Montag endet die diesjährige Weltgebetsoktav für die Einheit der Christen, und wieder einmal stellen wir fest: wir sind auch in diesem Jahr der „einen Herde und dem einen Hirten“ nicht näher gekommen.

Mit diesen Worten von der einen Herde kennzeichnet Christus, der Herr, die Kirche, so wie er sie sich gedacht hat. Wenn daher heute von „versöhnter Verschiedenheit“ die Rede ist, so mag das zwar die aktuelle Lage ziemlich gut wiedergeben, aber es ist nicht das, was Christus wollte.

In beschwörendem Ton hat Christus seinen Vater gebeten: „Dass alle eins seien, wie du, Vater in mir und ich in dir“. Tausend Jahre lang hat diese Einheit gehalten, wenngleich es sich gegen Ende dieser langen Zeit zeigte, dass man sich in Ost und West längst auseinander gelebt hatte und einer den anderen nicht mehr verstand. Das große Schisma im Jahre 1054 besiegelte nur, was lange schon da war.

Was war der Grund für diese Entfremdung? Zum einen sicher, dass man wenig voneinander wusste. Die Kommunikation zwischen den Zentren der Christenheit funktionierte nicht annähernd so, wie wir es heute gewohnt sind. Vor allem aber wurde der Hauptfeind der Einheit immer mächtiger: Hochmut, Egoismus und Besserwisserei. Und dann die Feinde von immer: das Streben nach Macht und Geld.

Diese üblen Neigungen des Menschen, die wir in großem wie in kleinem Maßstab immer wieder gewärtigen müssen, haben nach tausend Jahren die Einheit der Kirche zerstört. Fünfhundert Jahre später setzten diese üblen Feinde Christi zu einem noch heftigeren Schlag an. Bis dahin war man auf beiden Seiten noch im wahren Glauben. Jetzt aber sollte der Wahrheitsgehalt des Glaubens zerstört oder wenigstens relativiert werden.

Heute nach weiteren fünfhundert Jahren, wo niemand der heute Lebenden irgendeine Schuld an der Spaltung trägt, mutet es uns merkwürdig an, wie es sein konnte, dass ein Herr Luther aus Wittenberg anderthalbtausend Jahre christlicher Religion und Theologie in die Schranken weisen konnte, viele wesentliche Elemente des bisherigen Glaubens für falsch erklären und praktisch eine neue Religion kreieren konnte. (Gewiss ist vieles an gemeinsamem Glauben noch da, aber das Wesentliche, nämlich die Sakramente, die der Ort der persönlichen Begegnung des einzelnen Menschen mit Christus sind, wurde zerstört.)

Diese zugegebenermaßen vereinfachte Aussage kann vielleicht dazu beitragen, die notwendige und gute Ökumene zwischen Katholiken und Protestanten, die auch viele erfreuliche Früchte des Zusammenlebens und des menschlichen Verständnisses gebracht hat, nicht durch einen falschen Irenismus wieder zunichte zu machen.

Gemeinsam beten ist sicherlich gut, aber wenn von offiziellen katholischen und lutherischen Gremien das folgende ‚gemeinsame Gebet’ zum Reformationsjubiläum 2017 veröffentlicht wird, ist es sicher angebracht, mehrere Fragezeichen anzubringen. In diesem Gebetsvorschlag heißt es u.a.:

„Hilf uns dabei, uns an den Gaben zu erfreuen, die der Kirche durch die Reformation zuteil geworden sind“ oder

„Dank sei Dir, o Gott, für die zahlreichen theologischen und spirituellen Einsichten, die wir alle durch die Reformation empfangen haben!“

Welche neuen Gaben sind das? Die Lehre der katholischen Kirche ist die gleiche wie 100 Jahre nach Christus, wie 400 Jahre nach Christus, wie 1.500 Jahre nach Christus. Plötzlich seit dem 16. Jahrhundert soll sie anders sein? Wo sind die großartigen theologischen und spirituellen Einsichten? Für die katholische Kirche 2.000 Jahre nach Christus gibt es keinen Grund, die von Christus überkommene Lehre anders zu sehen. Die notwendigen Einsichten hatten Augustinus und Thomas von Aquin auch bereits. Auch sie sprachen von der „Ecclesia semper reformanda“. Das ist und bleibt so, aber Reform ist eben nicht Reformation.

Die Gebetsoktav für die Einheit der Christen endet traditionell mit dem Fest der Bekehrung des Apostels Paulus.

Ich glaube, hier ist die Lösung des angesprochenen Problems. Wir müssen uns alle bekehren statt uns im Scheinfrieden einer ‚versöhnten Verschiedenheit’ zu sonnen. Auf allen Seiten müssen sich die Christen fragen: Geht es mir wirklich um die Wahrheit oder ist das geheime Motiv meiner Gedanken Besserwisserei, Stolz oder das Streben nach Geld und Macht. Frieden und Verständigung sind sicher gut, dürfen aber nicht auf Kosten der Wahrheit gehen. Was dann auf der Strecke bleiben würde, wäre die Freiheit, ohne die eine wirkliche Versöhnung und Einheit undenkbar ist, denn – nach dem Wort des Herrn – „die Wahrheit wird euch frei machen“ (Joh 8,31).

Ein weiterer, sozusagen innerlicher Grund für die Unversöhntheit ist die Tatsache, dass der Protestantismus die Verehrung der Muttergottes de facto abgeschafft hat. Das Bild von der Mutter aller Menschen ist ja nicht nur ein hübsches Wort. Sie ist wirklich im ontologischen Sinne die Mutter der Kirche und aller Menschen (übrigens nicht nur der Christen). Eine Mutter schmerzt es sehr, zu sehen, wie ihre Kinder uneins sind, und mehr noch, wenn einige ihrer Kinder nichts von ihr wissen wollen.

Bemühen wir uns auch hier um einen Akt der Umkehr!

Msgr. Dr. Peter von Steinitz war bis 1980 als Architekt tätig; 1984 Priesterweihe durch den hl. Johannes Paul II.; 1987-2007 Pfarrer an St. Pantaleon, Köln; seit 2007 Seelsorger in Münster. Er ist Verfasser der katechetischen Romane: „Pantaleon der Arzt“, „Leo – Allah mahabba“ (auch als Hörbuch erhältlich) und „Katharina von Ägypten“
http://de.zenit.org/articles/einheit-der...n-verwirklicht/

von esther10 22.01.2016 00:26

Kritik an Asylpolitik: Evangelikaler Prediger wegen “Volksverhetzung” angezeigt
Veröffentlicht: 22. Januar 2016 | Autor: Felizitas Küble

Grüner Stadtrat gegen ehem. DDR-Bürgerrechtler aktiv

Rainer Wagner (siehe Foto), evangelischer Theologe und ehem. Vorsitzende der DDR-Opferverbände, erklärt: „Als Prediger der Evangelischen Stadtmission Neustadt, Prädikant der protestantischen Landeskirche der Pfalz und Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande sind diese Vorwürfe geeignet, meine Reputation zu schädigen.“
Bild in Originalgröße anzeigen



Gegen den früheren DDR-Bürgerrechtler (er war bereits als Jugendlicher aus politischen Gründen inhaftiert) liegen eine Anzeige und eine Selbstanzeige wegen eines Verdachts auf “Volksverhetzung” vor.

Anlaß ist ein Artikel in seinem Gemeindebrief von Dezember. Darin wird auf den Zustrom von Flüchtlingen, die Europa „überfluten“, auf weltweite Christenverfolgungen und auf einen „immer stärker werdenden Islam“ hingewiesen sowie die Lauheit der Christen in Deutschland beklagt. Sie müssten „bibeltreu, feuerfest und KZ-fähig“ werden, um der Entwicklung zu widerstehen, so das Fazit des Artikels.

Der grüne Mannheimer Stadtrat Gerhard Fontagnier wirft dem evangelikalen Prediger vor, Flüchtlinge als Bedrohung darzustellen und sie mit den Nationalsozialisten zu vergleichen, die im Dritten Reich Juden in Konzentrationslagern umbrachten. Er hat eine Anzeige beim Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen erstattet.

Wagner selbst hat bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal eine Selbstanzeige eingereicht. Er will sich damit bestätigen lassen, dass der Verdacht auf Volksverhetzung unberechtigt ist. Der Artikel enthalte keinen Angriff auf Flüchtlinge und Zuwanderer. Sowohl die Stadtmission als auch er selbst engagierten sich zudem für die Integration von Fremden, erläutert Wagner.

hier geht es weiter
https://charismatismus.wordpress.com/201...zung-angezeigt/
Quellen: Nachrichtenagentur IDEA, KOMM-MIT-Verlag / Foto: Evangelische Allianz

HINWEIS: Unser Christoferuswerk solidarisiert sich uneingeschränkt mit Prediger Rainer Wagner, den wir seit Jahrzehnten persönlich kennen und schätzen.

von esther10 22.01.2016 00:25

Die Familie im Plan Gottes
Auditoren, Vertreter und Anwälte des Gerichtshofes der Sacra Rota in Audienz bei Papst Franziskus

22. JANUAR 2016BRITTA DÖRREPAPST FRANZISKUS


Papst Franziskus empfing heute Mittag Auditoren, Vertreter und Anwälte des Gerichtshofes der Sacra Rota anlässlich des Beginns des Gerichtsjahres in Audienz und erinnerte daran, dass die Rota Romana seit jeher dem Papst zu Diensten stehe und sie der Gerichtshof der Wahrheit des heiligen Bündnisses sei.

Der Plan Gottes der Ehe und der Familie sei Gegenstand der jüngsten Familiensynode gewesen, in deren Verlauf festgestellt worden sei, dass es kein Durcheinander zwischen der Idee der gottgewollten Familie und Bindungen anderer Art geben könne. Der Gerichtshof trage mit seiner Arbeit zur Förderung des „opus veritatis“ bei. Auch wenn die Ehepaare, die sich an die Sacra Rota wendeten, objektiv in einem fehlerhaften Zustand lebten, empfinde Jesus und damit die Kirche barmherzige Liebe für sie.

Die Kirche begleite die Eheleute, die sich in der Ehe auch spirituell ergänzen. Die Kirche zeichne sich durch einen familiären Geist aus, da sie Mutter und Lehrerin sei. Nicht allen Eheleute sei ein fester Glaube gegeben, was der Ehe aber nicht entgegenstehe. Vielen Eheleuten werde der Plan Gottes erst im Laufe der Zeit bewusst.

Die Kirche halte an der Heiligkeit der Ehe fest und bezeichne folgende Elemente als grundlegend: Nachwuchs, Wohlergehen der Eheleute, Einheit, Unauflöslichkeit und Sakrament. Das Modell könne von allen Gläubigen gelebt werden, auch in einer von Oberflächlichkeit und Vergänglichkeit geprägten Welt. Es sei dazu eine entsprechende Ehepastoral erforderlich, wie von einigen Synodenvätern gefordert worden sei. Abschließend bat Papst Franziskus um Gebete und versicherte die Audienzteilnehmer, sie in die seinigen einzuschließen.
http://de.zenit.org/articles/die-familie-im-plan-gottes/



von esther10 22.01.2016 00:24

Kirche wünscht sich mehr Unterstützung für Familien


Heiner Koch...Deutsche Bischofskonferenz...in katholisch.de

Die katholische Kirche in Deutschland wünscht sich von der Politik mehr Unterstützung und bessere Rahmenbedingungen für Familien. Er sehe es kritisch, dass viele junge Menschen heute immer später an die Gründung einer Familie dächten, sagte der Familienbischof der Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Koch, am Sonntag dem Internetportal katholisch.de. Da die Zeiten der Ausbildung und der Berufseinführung immer länger dauerten, stehe die Gründung einer Familie dadurch "meist hinten an, wie als 'Zugabe' in der Lebensplanung zu Beruf und Karriere".

Koch, der auch Erzbischof von Berlin ist, forderte in dem Interview zum katholischen Familiensonntag "eine größere Unterstützung seitens Politik und Gesellschaft, damit sich Eltern zum Beispiel eine längere Auszeit aus ihren Berufen finanziell erlauben können." Auch der Wiedereinstieg ins Berufsleben sollte erleichtert werden. Letztlich aber könne auch die Kirche die Realität nicht ausblenden, so Koch: "Ob und wann junge Paare Kinder bekommen, ist ihre Entscheidung. Die müssen wir akzeptieren."

Der Familienbischof kritisierte außerdem, dass Familienpolitik "oftmals ein Anhängsel der Wirtschaftspolitik" geworden sei. Familienfreundlichkeit werde dabei vor allem so definiert, "dass beiden Elternteilen zwar eine berufliche Auszeit ermöglicht wird, aber eben nur so kurz wie möglich". Für ihn, so Koch, bedeute Familienfreundlichkeit aber, "dass die Eltern selbst entscheiden können, wie lange diese Auszeit dauert".
Der Staat habe die Aufgabe, verschiedene Lebensmodelle aktiv zu unterstützen: "Es kann nicht sein, dass Eltern für das Ausscheiden aus dem Berufsleben bestraft werden, dass sie finanziell schlechter gestellt und nach einer Erziehungszeit schlechter wieder ins Berufsleben integriert werden. Da ist die Politik gefordert."

Der Bischof kündigte zudem einen Hirtenbrief der deutschen Bischöfe zum Thema Ehe und Familie an - "konkret bezogen auf die kirchliche, gesellschaftliche und politische Situation in Deutschland". Darin wolle man zum Beispiel die Frage ansprechen, "wie wir junge Menschen dafür begeistern können, sich das Sakrament der Ehe zu spenden. Manchmal hat man den Eindruck, dass es vielen Menschen egal sei, wie sie denn nun zusammenleben. Wir wollen dagegen klarmachen, dass das Sakrament der Ehe eben nicht einfach eine Alternative von vielen ist."

Konkret planten die Bischöfe unter anderem eine längere Ehevorbereitung, betonte Koch: "Gerade in unserer Gesellschaft, wo es nicht mehr selbstverständlich ist, Christ zu sein oder den eigenen Glauben zu kennen, könnten solche Kurse zunehmend eine Rolle spielen." Auch die Begleitung von Ehepaaren wolle man intensivieren, für junge genauso wie für ältere Paare.
http://www.bildpost.de/index.php/Nachric...g_fuer_familien

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