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von esther10 23.09.2015 00:54

Kardinal Kasper: Bin der bevorzugte Prügelknabe der Gegenseite
Emeritierter Kurienkardinal hofft auf "sachliche und kollegiale Debatte bei der Synode"



23.09.2015, 11:00 Uhr Deutschland/Kirche/Familie/Medien/Synode/Kasper
München, 23.09.2015 (KAP/KNA) Kurienkardinal Walter Kasper sieht den gegenwärtigen Richtungsstreit in der katholischen Kirche in Ehe- und Familienfragen gelassen. Er sei ein "bevorzugter Prügelknabe der anderen Richtung", sagte der frühere Präsident des päpstlichen Einheitsrates dem ARD-Magazin "Report München". "Damit muss ich leben, damit kann ich auch leben." Auf der anderen Seite bekomme er viel Zuspruch von Bischöfen, Kardinälen und Theologen.

Kasper hat sich im Vorfeld der im Oktober stattfindenden vatikanischen Familiensynode für Lockerungen etwa bei der Wiederzulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion ausgesprochen. Der frühere Ökumenechef des Vatikan steht laut ARD-Ankündigung für das theologische Konzept der "Barmherzigkeit", das auch Papst Franziskus mehrmals hervorgehoben hat. Traditionsbewusste Kreise fürchteten hingegen einen Widerspruch zum Grundsatz der unauflöslichen Ehe, so "Report München".

Kasper sprach sich in dem Interview, das am Dienstagabend (21.55 Uhr) im ersten deutschen öffentlich-rechtlichen Sender ausgestrahlt wurde, für eine sachliche und kollegiale Debatte bei der Synode aus. Er sei "verhalten optimistisch", sagte der frühere Bischof von Rottenburg-Stuttgart. "Man muss eine mittlere Position finden, wo möglichst alle sich beteiligen können, ja sagen können." Dabei könne es zur Rechten wie zur Linken einige Nein-Stimmen geben. "Damit kann man leben, muss man leben."
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...-der-gegenseite
Weitere Berichte rund um die Familiensynode unter www.kathpress.at/synode
http://www.kathpress.at/site/nachrichten/index3.html
http://members.aon.at/veitschegger/texte/Mini2000.htm

von esther10 23.09.2015 00:52

Dutzende kubanische Dissidenten während Papst-Besuch verhaftet
22. September 2015 15:43 | Mitteilung an die Redaktion


Papst Franziskus und Raul Castro Kuba

(Havanna) Sie hatten um eine Begegnung mit Papst Franziskus gebeten. Mit Nachdruck. Das kommunistische Castro-Regime war jedoch zu keinen Zugeständnissen bereit. Während des Aufenthalts von Papst Franziskus auf der Karibikinsel wurden Dutzende kubanische Dissidenten festgenommen.

Zwei von ihnen sind Marta Beatriz Roque, eine ehemalige politische Gefangene, und Miriam Leiva, eine unabhängige Journalistin. Das Ziel ihrer Anhaltung war, sie an der Teilnahme an den öffentlichen Papst-Veranstaltungen zu hindern, wie zum Beispiel der Vesper in der Kathedrale von Havanna, an der sowohl Roque als auch Leiva teilnehmen wollten. Beide Dissidentinnen konnten eine persönliche Einladung durch die Apostolische Nuntiatur vorweisen. Die kubanischen Sicherheitsbehörden ließen sich davon aber nicht beeindrucken.
Das ist die andere Seite des Papst-Besuchs auf Kuba

Über diese Schattenseite des Papst-Besuchs wird von den großen Medien nicht berichtet.
Die Berichte von Roque und Leiva sind weitgehend deckungsgleich. Das Vorgehen der Staatssicherheit erfolgte nach demselben Muster. Beide wurden auf offener Straße von mehreren Polizisten umringt, in ein Auto gesetzt und an einen unbekannten Ort gebracht. Dort wurden sie, zusammen mit weiteren Personen, stundenlang festgehalten.

Auch Berta Soler, die Vorsitzender der Damas de Blanco, der Frauen in Weiß, wurde vorübergehend verhaftet, als sie die Apostolische Nuntiatur in Havanna aufsuchen wollte, um den Papst zu grüßen.

Mindestens 50 Regimekritiker verhaftet


Verhafteter Dissident, der Papst Franziskus – laut Regime – zu nahe kommen wollte.

Laut Angaben aus Dissidentenkreisen wurden während des Papst-Besuches mehrere Dutzend Personen festgenommen. Einige wurden ins Gefängnis gesteckt, andere unter Hausarrest gestellt, wieder andere – wie Roque und Leiva – ohne Angabe von Gründen mehrere Stunden festgehalten. Die Anhaltung dauerte so lange, wie die öffentlichen Veranstaltungen des Papstes dauerten. Insgesamt sollen mindestens 50 Personen von den Polizeimaßnahmen betroffen sein.
Vatikansprecher Pater Federico Lombardi habe sich – laut dem Korrespondenten der spanischen Tageszeitung El Pais – geweigert, die Nachricht zu kommentieren. „Ich habe dazu nichts zu sagen“, zitierte El Pais den Leiter des vatikanischen Presseamtes. Pater Lombardi gab zu verstehen, daß laut Programm ein Treffen mit kubanischen Dissidenten vorgesehen war. Er wisse aber nicht, warum diese nicht zum vereinbarten Termin erschienen seien. Der Vatikansprecher bestätigte zudem, daß Oppositionelle versucht hätten, den Papst „im Vorübergehen“ zu grüßen. Ein Versuch, der offensichtlich gescheitert ist. Das kommunistische Regime siegte ein weiteres Mal.

Für die Dissidenten bleiben nur die Worte, die das katholische Kirchenoberhaupt bei seiner Ankunft auf Kuba aussprach: „Zugleich möchte ich, daß mein Gruß besonders all jene erreicht, die ich aus verschiedenen Gründen nicht werde treffen können, und alle in der ganzen Welt verstreuten Kubaner.“ Die Aussage wird dahingehend interpretiert, daß der Papst damit die politischen Gefangenen und Dissidenten und die Exil-Kubaner meinte. „Obwohl viele, zu viele, so tun, als gäbe es weder die einen noch die anderen, gibt es sie. Für sie endete der Papst-Besuch noch bevor er begonnen hatte“, so Corrispondenza Romana.
Text: Giuseppe Nardi
http://www.katholisches.info/2015/09/22/...such-verhaftet/
Bild: Corrispondenza Romana

von esther10 23.09.2015 00:46

11 Kardinäle zu Ehe und Familie

Publiziert 23. September 2015 | Von admin
11 Kardinäle zu Ehe und Familie – Essays aus pastoraler Sicht

Quelle
Rezension: ‘Ohne Brüche und ohne Diskontinuität’

In Vorbereitung auf das Treffen bei der Bischofssynode im Oktober 2015 legen elf Kardinälen aus der ganzen Welt Essays über ausgewählte, zur Diskussion stehende Fragen vor. Konkret geht es um
* eine angemessene Vorbereitung zur Ehe in der säkularisierten Welt;
* die Notwendigkeit der Evangelisierung;
* die Beziehung zwischen Liebe und Wahrheit;
* die Situation der geschiedenen und wiederverheirateten Katholiken;
* die Frage, wie die Seelsorge gefördert werden kann;
* die Frage, welche Unterschiede sich zu diesen Themen in der Weltkirche finden.

Mit Beiträgen der Kardinäle

Carlo Caffarra, Baselios Cleemis, Paul Josef Cordes, Dominik Duka, Willem Jacobus Eijk, Joachim Meisner, John Olorunfemi Onaiyekan, Antonio Maria Rouco Varela, Camillo Ruini, Robert Sarah, Jorge Libertato Urosa Savino

11 Kardinäle zu Ehe und Familie – Essays aus pastoraler Sicht

Herausgeber: Winfried Aymanns (Hrsg.)
Verlag Herder
200 Seiten
gebunden
Bestell-Nr.:4303665
ISBN: 978-3-451-30366-1
sofort lieferbar
http://katholisch-informiert.ch/2015/09/...ie/#more-116985


von esther10 23.09.2015 00:39

Bischöfe warnen vor Scheidungsmentalität

Publiziert 23. September 2015 | Von admin
Polen: Stellungnahme der Hirten unterstreicht traditionelle Lehre und Praxis Johannes Pauls II.


Polnische Bischofskonferenz

Von Stefan Meetschen

Warschau, Die Tagespost, 23. September 2015

In einer am Montag vorgestellten Stellungnahme haben die polnischen Bischöfe sich zu den zentralen Themen der im Oktober in Rom stattfindenden Bischofssynode geäussert. So weisen sie in dem Schreiben, das auf der Website der Polnischen Bischofskonferenz gelesen werden kann, ausdrücklich auf die Worte Jesu im Markus-Evangelium hin, wo geschrieben steht: “Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen”. (Mk 10, 9). “Deswegen”, so heisst es in der Stellungnahme, sei die sakramentale Ehe “ihrem Wesen nach unauflösbar”.

Doch die polnischen Bischöfe beziehen sich nicht nur auf die Heilige Schrift und die Tradition der Kirche, um die Unauflösbarkeit der Ehe zu untermauern, auch anhand von Aussagen von Papst Johannes Paul II. wird daran erinnert, dass die Ehe “eine göttliche und menschliche Realität” sei, “die Jesus zur Würde eines Sakraments erhoben” habe.

Ausdrücklich warnen die polnischen Bischöfe in dem in neun Punkte gegliederten Dokument, in dem auch Papst Benedikt XVI. und Papst Franziskus zitiert werden, vor einer “Scheidungsmentalität”. Wörtlich heisst es im Text: “In der katholischen Kirche gibt es weder Scheidungen noch Prozesse, die zur Scheidung führen. Es gibt nur Prozesse, bei denen man individuell erkennt, ob diese bestimmte Ehe gültig oder nicht gültig geschlossen wurde. Alle sollten eine Scheidungsmentalität meiden.” Sie fordern eine grössere Wertschätzung der Familie. “Jedes Auseinandergehen der Eheleute beleidigt Gott und bringt viel Schaden mit sich, es lässt nicht nur an ihnen Wunden zurück, sondern wirft auch einen schmerzhaften Schatten auf ihre Kinder, die nächste Familie, Freunde, Bekannte und zerstört die Grundlagen der ganzen Gesellschaft.” Ebenso deutlich und klar äussern sich die polnischen Bischöfe gegenüber der Forderung, katholische Gläubige, die in irregulären Beziehungen leben, die Absolution zu geben und diese zur Kommunion zuzulassen. Die polnischen Bischöfe lehnen eine solche Praxis entschieden ab, denn “um die heilige Kommunion zu empfangen, muss man sich in der heiligmachenden Gnade befinden”. Stattdessen appellieren sie dafür, die Begleitung von Personen, die in derartigen Beziehungen leben, zu verstärken, da diese nicht aus der Kirche ausgeschlossen seien.


Die pastorale Sorge der polnischen Bischöfe gilt aber auch den kinderlosen Ehen, denn sie betonen in der Stellungnahme, dass die künstliche Befruchtung nicht der “richtige Weg” sei, um das Problem der Unfruchtbarkeit zu lösen. Katholiken, dabei berufen sich die Bischöfe ausdrücklich auf Papst Franziskus, dürften diese Methode nicht anwenden. Allgemein bedanken sich die Bischöfe bei allen Eheleuten, welche ein Zeugnis geben davon, dass “eine schöne und treue Liebe” möglich und lebbar sei.

Was auch in dem Schlusssatz der Stellungnahme anklingt: “Die Familie ist das Werk und der Besitz Gottes. Deshalb bereiten wir uns auf die kommende Synode mit Glaube, Hoffnung und Liebe vor.”

Bei der Vorstellung der Stellungnahme sagte der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki, nach Angaben der Katholischen Nachrichtenagentur Polens (KAI) hinsichtlich der Vorschläge zur Kommunion von Wiederverheirateten, dass “das Verbleiben in einer zweiten Beziehung” ein “Verbleiben im Ehebruch” sei und “auf gar keinen Fall vereinbar mit dem Empfang der heiligen Kommunion” sei.

Bei dem ersten Teil der Synode vor einem Jahr, so Gadecki, sei diese Frage “bagatellisiert” worden und “eher in soziologischer als theologischer Weise” behandelt worden. “Und doch bezieht sich diese Frage auf das Wesentliche der Kirchenlehre.”


Ferner wies Gadecki darauf hin, dass die polnischen Bischöfe bei der Synode in Rom eine Forderung verteilen wollen, welche sich auf homosexuelle Beziehungen beziehe, die man – Gadecki zufolge – “auf gar keinen Fall” als “Ehen” bezeichnen dürfe.

Im Rahmen der Präsentation wurde auch ein polnisches Ehepaar vorgestellt, das von Papst Franziskus zum Kreis der Laien-Auditoren ernannt worden ist: Jadwiga und Jacek Pulikowski.

Jacek Pulikowski sagte gegenüber den Medien, dass die Leute, die sich vom Glauben und den religiösen Praktiken entfernten, sehr viel häufiger scheiden lassen würden, als diejenigen, die aktive Mitglieder der Kirche seien. Er betonte, dass Ehen, die eine Krise durchleben würden, sehr schnell durch die Beichte und die heilige Kommunion wiederhergestellt werden könnten.

Abgerundet wurde die Präsentation durch die Vorstellung des neuen purpurfarbenen Logos der Polnischen Bischofskonferenz, das ab jetzt aus einem Hirtenstab in Form des Buchstaben “P” für “Polska” (Polen) und einem Kreuz im Zentrum besteht.
http://katholisch-informiert.ch/2015/09/...et/#more-116992
http://episkopat.pl/0.1,index.html

von esther10 23.09.2015 00:33

Von der Volkskirche zur Kirche des Volkes Gottes

Deutsche Bischofskonferenz stellt Dokument „Gemeinsam Kirche sein“ vor
Von Redaktion
Fulda, 23. September 2015 (DBK PM)

Anlässlich der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda ist heute das neue Dokument „Gemeinsam Kirche sein – Wort der deutschen Bischöfe zur Erneuerung der Pastoral“ vorgestellt worden. Hintergrund für den Text ist eine Verständigung der Bischöfe aus dem Jahr 2011, mit Blick auf das 50-jährige Jubiläum des Zweiten Vatikanischen Konzils eine neue Lektüre der Konzilsdokumente vorzunehmen. „Gemeinsam Kirche sein“ will den Weg begleiten, auf dem sich die Menschen in den (Erz-)Bistümern befinden: den Weg von der Volkskirche zu einer Kirche des Volkes Gottes. Während des mehrjährigen bundesweiten Gesprächsprozesses entstand das Dokument und versteht sich als ein Ergebnis dieses Prozesses.
Der Vorsitzende der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Franz-Josef Bode (Osnabrück), erläuterte vor Journalisten den Entstehungsprozess des Dokumentes. Insbesondere ging es darum, die KonzilsdokumenteGaudium et spes und Lumen gentium mit den gegenwärtigen theologischen und pastoralen Fragen neu zu lesen. Dabei war es notwendig, sich auch mit den in den vergangenen Jahren sichtbar gewordenen

pastoralen Umbrüchen, ihren gesellschaftlichen und kirchlichen Hintergründen sowie mit den Konsequenzen für Priester und Laien, Hauptberufliche und Ehrenamtliche zu befassen. „Es ging uns also darum, die theologisch-geistliche Sicht von Kirche, die das Konzil uns vorgelegt hat, für die Pastoral der Kirche von heute und ihre Träger und Akteure fruchtbar zu machen“, so Bischof Bode. Die Beratungen des Dokumentes seien auch für die Bischöfe ein wichtiger Lernprozess gewesen: „Es war beeindruckend zu erleben, wie im Prozess unserer Beratungen vertraute Aussagen des Konzils neu in die Mitte rückten und zum Leuchten kamen. Indem das Konzil das Gemeinsame vor die Unterschiede stellt, wird auch deutlich: Das gemeinsame Priestertum aller Getauften und das Priestertum des Dienstes sind als zwei Ausgestaltungen des einen Priestertums Jesu Christi wechselseitig aufeinander verwiesen. Es geht also nicht nur um ein Miteinander, sondern theologisch und sprachlich korrekter um dasZueinander von Klerus und Laien, von Charismen und Diensten in der Kirche.“

Bischof Dr. Felix Genn (Münster), Vorsitzender der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste, würdigte im Pressegespräch das neue Dokument als wichtigen Impuls für die weitere Arbeit der Kirche: „Die Veränderungen in der Kirche in Deutschland sind mit dem Wort ‚Gemeinsam Kirche sein‘ keineswegs beendet. Vielleicht ist es auch nur eine Art Zwischenbericht auf einem längeren Weg, den wir formuliert haben. Die hier formulierten Gedanken verstehen sich als Impulse. Es sind keine Gesetzestexte. Eher werfen sie Fragen auf, als dass sie sie beantworten – vor allem, wie dem Zeugnis der Kirche vor Ort, den Menschen nahe, Gesicht zu geben sei. Wir vertrauen darauf, dass dort, wo Menschen sich von der Freude des Evangeliums ergreifen lassen, die Kirche wächst und der Glaube Zukunft hat“, so Bischof Genn. Mit Blick auf die Charismen betonte Bischof Genn: „Charismen sind die konkrete Weise, wie die Partizipation der Einzelnen sich ausgestaltet. Damit verbindet sich eine neue Sicht auf das Ehrenamt. Ehrenamtliche wollen immer weniger für vorgegebene Aufgaben angeworben und eingesetzt werden; sie wollen sich mit ihren persönlichen Fähigkeiten und gemäß ihren – auch zeitlich begrenzten – Möglichkeiten einbringen.“
Hinweise:

Das Dokument „Gemeinsam Kirche sein“ finden Sie als pdf-Datei zum Herunterladen unter www.dbk.de in der Rubrik „Veröffentlichungen“. Dort kann das Wort der deutschen Bischöfe auch als Broschüre (Die deutschen Bischöfe, Nr. 100, Bonn 2015) bestellt werden.

Die Statements von Bischof Bode und Bischof Genn aus dem Pressegespräch finden Sie als pdf-Datei zum Herunterladen auf www.dbk.de. Weitere Informationen sind im Dossier Vollversammlung abrufbar.

von esther10 23.09.2015 00:18

PETITION AN: DIE DEUTSCHEN, ÖSTERREICHISCHEN UND LUXEMBURGISCHEN EU-ABGEORDNETEN

EU will unseren Schulen Gender-Ideologie aufzwingen


http://kultur-und-medien-online.blogspot...der-aktion.html



http://www.citizengo.org/de/28742-eu-wil...ogie-aufzwingen

von esther10 23.09.2015 00:16

Will das Portal der Dt. Bischofskonferenz die katholische Lehre infragestellen?

Veröffentlicht: 23. September 2015 | Autor: Felizitas Küble | Abgelegt unter: KIRCHE + RELIGION aktuell | Tags: "Katholisch.de", Deutsche Bischofskonferenz, Glaube und Moral, Homosexualität, kirchliche Autorität, Lehramt, Lehre, Mathias von Gersdorff, Zweifel


Mathias von Gersdorff

Es vergeht kaum ein Tag, an dem das Informationsportal der Deutschen Bischofskonferenz ‘Katholisch.de‘ keinen Beitrag veröffentlicht, der die kirchliche Lehre in irgendeinem Punkt angreift. 0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Am 17. September 2015 erscheint beispielsweise ein Kommentar zum Modethema „Homosexualität“ von Simon Linder, Student der Theologie in Tübingen. Nicht besonders originell ist die Kernaussage: Die katholische Kirche solle ihre Ansicht zur Homosexualität ändern.

Seit der Einberufung der vatikanischen Familiensynode (4. – 25. Oktober 2015) erscheinen solche Artikel in penetranter Häufigkeit.


Die Strategie von ‘Katholisch.de’ (und wohl zumindest einem Teil der Dt. Bischofskonferenz) scheint folgende zu sein: Das Lehramt ist nicht die Gesamtheit der verbindlichen Aussagen, welche die kirchliche Autorität verkündet hat, sondern eher ein Stoff, über den man ohne Ende debattieren kann. Das Lehramt wird im Grunde zu einer Sammlung von Denkanstößen degradiert.

Wenn wiederholt und systematisch ein Portal der Dt. Bischofskonferenz wichtige und längst definierte Wahrheiten infrage stellt, vermittelt dies den Eindruck, das Lehramt sei weder verbindlich noch würde es die Wahrheit erläutern.



Ist die Kirche nur noch ein Debattierclub?

Auf diese Weise verliert das Kirchenvolk (zumindest die Leser von ‘Katholisch.de’) zunehmend die Überzeugung, dass die kirchliche Autorität die Wahrheit des Evangeliums verkündet. Es entsteht der Eindruck, als seien das alles nur Meinungen und Theorien, die man annehmen oder auch ablehnen könne. Camberg-Peter-Paul-DSC_0342

Hinsichtlich Glaube und Moral dürfe der Katholik denken, was ihm beliebe; die kirchliche Hierarchie habe keine verbindliche Autorität und das Lehramt biete lediglich eine Richtschnur. In diesem Kontext ist die Kirche nicht viel mehr als ein Debattierclub.


Für diese Taktik oder Methode gibt es ein Wort: Dekonstruktion.

Durch die regelmäßige und immer radikalere Infragestellung katholischer Wahrheit will man wohl das Kirchenvolk in einen Dauerzustand des Zweifels versetzen; es soll so seine Gewissheiten über die Glaubens- und Sittenlehre überprüfen und selber infrage stellen. Ein Gläubiger, der sich auf diese Gehirnwäsche einlässt, weiß am Ende überhaupt nicht mehr, woran er glaubt. Schließlich tritt er aus der Kirche aus.

Jemand könnte nun einwenden, dass in Deutschland Meinungsfreiheit herrscht und auch ‘Katholisch.de’ seine Meinungen frei veröffentlichen und verbreiten dürfe. Doch ‘Katholisch.de’ betreibt diese Dekonstruktion mit dem Etikett „katholisch“ (und finanziert mit der Kirchensteuer), was nichts anderes als eine Irreführung ist.

Ehrlicherweise sollte das Portal den Namen ändern und klar sagen, was es beabsichtigt: Die Schleifung der katholischen Lehre!

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt und betreibt die Webseite “Kultur und Medien onli

von esther10 23.09.2015 00:03

Will Obama die Kirche provozieren? Unerwünschte Gäste beim Empfang für Papst Franziskus

22. September 2015 08:27 | Mitteilung an die Redaktion


Die neue Ideologie? Das Weiße Haus in Homo-Farben

(Washington) Der Präsident der USA „hat mit einer Geste der schlechten Erziehung und mit wenig diplomatischem Stil einen homosexuellen protestantischen ‚Bischof‘, einen ‚transsexuellen‘ LGBT-Aktivisten und eine Ordensfrau, die den Kindermord von Planned Parenthood verteidigt, zum Empfang für Papst Franziskus eingeladen“, so InfoVaticana.

US-Präsident Barack Obamas Verhalten zeuge „von einer schlechten Kinderstube“. Der amerikanische Präsident will mit seiner Einladung, ganz undiplomatisch, den Papst und die katholische Kirche provozieren. Und das gleich bei der ersten Begegnung mit dem katholischen Kirchenoberhaupt auf US-amerikanischem Boden. Das Treffen wird am kommenden Mittwoch im Weißen Haus, dem Amtssitz des Präsidenten stattfinden.
Sr. Simone Campell, die Ordensfrau, die für ein „Recht“ auf Abtreibung kämpft

Wie auf diplomatischer Ebene üblich, wurde dem Heiligen Stuhl vorab die Liste mit den Namen aller übermittelt, die der Präsident zum Empfang für seinen Gast einladen will. Gegen einige Eingeladene, ganz im Rahmen der diplomatischen Gepflogenheiten, machte das vatikanische Staatssekretariat Vorbehalte geltend. Dazu gehören ein „transsexueller“ Homo-Aktivist, der erste bekennende homosexuelle protestantische Bischof der USA und eine katholische Ordensfrau, die den Heiligen Stuhl wegen seiner Ablehnung der Abtreibung und seiner Verteidigung des Lebensrechts ungeborener Kinder und wegen der katholischen Ablehnung der Euthanasie kritisierte.


Sr. Simone Campbell, die „Abtreibungsnonne“

Es handelt sich um Simone Campbell, in den USA auch bekannt als „Liberal Activist Nun“ (zu deutsch: Linke Aktivistennonne). Sie gehört den Sisters of Social Service (SSS) an, einem katholischen Frauenorden päpstlichen Rechts, der 1908 in Ungarn gegründet wurde. Als nach dem Zweiten Weltkrieg in Ungarn die Kommunisten die Macht an sich rissen, wurde die katholische Kirche schwer verfolgt. Zahlreiche Schwestern mußten ins Ausland fliehen. So entschied sich der Orden, sein Mutterhaus 1950 in die USA zu verlegen, wo es bereits seit 1926 in Kalifornien eine Niederlassung gab. Das führte zur Spaltung des Ordens. Das kalifornische Haus machte sich selbständig und wurde vom Erzbischof von Los Angeles anerkannt. Während das Mutterhaus des ungarischen Zweiges nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Diktatur nach Budapest zurückverlegt wurde, blieb der kalifornische Zweig in den USA. Letzterem gehört Simone Campbell an. Die Schwestern sind vor allem in katholischen Verbänden und öffentlichen Einrichtungen tätig, vor allem als Lehrerinnen und Sozialassistenten. Der kalifornische Zweig zählt heute rund 70 Schwestern in 15 Häusern.

Campbell, Jahrgang 1945, erwarb 1977 ein Doktorat in Rechtswissenschaften und gründete das Community Law Center in Oakland (Kalifornien), wo sie 18 Jahre als Rechtsanwältin praktizierte.

Linksliberale Rebellen-Schwestern

Seit 2004 ist Campbell Geschäftsführerin von NETWORK, einer 1971 von liberalen katholischen Ordensfrauen gegründeten Vereinigung feministischer Prägung zur „Umsetzung der Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Die Zielsetzungen waren weit von dem entfernt, was das Zweite Vatikanische Konzil in seinen Dokumenten ausgesagt hatte. Sie ähnelten dafür um so mehr der linken Bürgerrechts-, Frauen- und Friedensbewegung. Die Gruppe vernetzte sich eng mit der Demokratischen Partei der USA und konnte Politprominenz wie Ted Kennedy, Walter Mondale und Joseph Biden bei ihren Tagungen begrüßen. 2001 verlieh US-Präsident Bill Clinton einer Gründerin von NETWORK, der Ordensfrau Carol Coston die zweithöchste Auszeichnung der USA, die Presidential Citizens Medal.
Campbell und die SSS stellten sich begeistert hinter Obamas Gesundheitsreform und verteidigen die Abtreibungspolitik des Präsidenten. Obama lud Simone Campbell zum Festakt, als er die Gesundheitsreform unterzeichnete, gegen die die katholische Kirche wegen der Abtreibungsverstrickung heftigen Widerstand leistete. NETWORK sponsert Campbells Aktion „Nuns on the Bus“, mit dem sie zusammen mit anderen liberalen Ordensfrauen durch die USA reist, um sich für „soziale Gerechtigkeit“ einzusetzen. Zur „sozialen Gerechtigkeit“ gehört, laut Campbell auch die „Entscheidungsfreiheit“ der Frau, ihr ungeborenes Kind töten zu lassen. 2013 startete Campbell die „Nuns on the Border“-Bus-Tour, um sich für freie Einwanderung in die USA und für die „Rechte“ von illegalen Einwanderern einzusetzen. Network beschreibt sich selbst als „Lobby-Vereinigung für soziale Gerechtigkeit“. „In Wirklichkeit handelt es sich um eine Organisation, die den Kindermord verteidigt und von einer angeblichen katholischen Ordensfrau geleitet wird“, so InfoVaticana.
Protestantischer Homo-Bischof und „transsexueller“ LGBT-Aktivist


Homo-Bischof (2003-2013) Gene Robinson

Einer der von Obama Geladenen, gegen den der Heilige Stuhl Vorbehalte geltend machte, ist Gene Robinson, der ehemalige Bischof der Episkopalkirche (Anglikaner in den USA). Robinson wurde 2003 als erster bekennender homosexueller Bischof der Episkopalkirche bekannt, 2008 als erster Bischof, der eine eingetragene Homo-Partnerschaft einging und 2014, ein Jahr nach dem Ende seines Bischofsmandats als erster (Ex-)Bischof, der sich von seinem Homo-Partner scheiden ließ. Robinson nahm an einer Reihe von Veranstaltungen der Regierung Obama teil. 2009 hielt er eine Rede zur Amtseinführung des Präsidenten.

Vorbehalte brachte der Heilige Stuhl auch gegen Matt Williamson vor, einen Homo-Aktivisten. Im Vatikan besteht die Sorge, eventuelle Fotos, die den Papst mit einigen Geladenen zeigen, könnten mißverstanden und als Unterstützung der Homo-Verbände ausgelegt werden.
Einen Tag nach der Ankunft in den USA wird Franziskus mit allen protokollarischen Ehren von Präsident Obama im Weißen Haus empfangen. Dabei wird es auch zu einem privaten Gespräch zwischen dem Präsidenten und dem Kirchenoberhaupt kommen.
Das „Problem“ mit unerwünschten Fotos

Das Problem sind allerdings nicht nur ungebetene Gäste, sondern der Gastgeber selbst. Obama, ein entschiedener Unterstützer der skandalträchtigen Abtreibungsorganisation Planned Parenthood, „wird das Foto mit dem Papst ausnützen, um eine angebliche Unterstützung von Franziskus für seine zerstörerischen Ideen“ zu suggerieren, so InfoVaticana.

Präsidentensprecher Josh Earnest, auf die Vorbehalte des vatikanischen Staatssekretariats gegen einige Gäste angesprochen, bemühte sich die Frage herunterzuspielen: „Ich empfehlen Ihnen, nicht zu viele Rückschlüsse wegen einer, zwei oder vielleicht drei Personen auf der Gästeliste zu ziehen, weil 15.000 Menschen dasein werden.

http://www.katholisches.info/2015/09/22/...pst-franziskus/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: InfoVaticana/Wikicommons

von esther10 22.09.2015 22:30

Erster Kompromiss in Brüssel
So sollen 120.000 Flüchtlinge verteilt werden
22.09.2015, 21:53 Uhr | Von Marion Trimborn, dpa, dpa


Wohin geht die Reise? Afghanische Flüchtlinge kommen im griechischen Lesbos an. (Quelle: Reuters)

Erster Kompromiss in Brüssel: So sollen 120.000 Flüchtlinge verteilt werden. Wohin geht die Reise? Afghanische Flüchtlinge kommen im griechischen Lesbos an. (Quelle: Reuters)
Wohin geht die Reise? Afghanische Flüchtlinge kommen im griechischen Lesbos an. (Quelle: Reuters)

Es knirschte gewaltig. Nun ist ein Kompromiss für die Verteilung von 120.000 Flüchtlingen in Europa da. Die Entscheidung kam überraschend schnell - und gegen den Widerstand aus Mittel- und Osteuropa. Dies dürfte noch für reichlich Streit sorgen.

Zur Entlastung sollen Asylbewerber vornehmlich aus Italien und Griechenland in andere EU-Staaten verteilt werden. Monatelang wurde um das "wie" gestritten. Nun haben die EU-Innenminister per Mehrheitsbeschluss die Verteilung von weiteren 120.000 Flüchtlingen - vor allem Menschen aus Syrien - innerhalb von zwei Jahren beschlossen.

Was haben die EU-Innenminister entschieden?

Dass 120.000 Flüchtlinge innerhalb Europas verteilt werden. Da bereits vor einer Woche die Umsiedlung von 40.000 Menschen - auf freiwilliger Basis - beschlossen wurde, geht es insgesamt um 160 000 Flüchtlinge. Dies betrifft ausschließlich Menschen, die gute Chancen auf Asyl haben, also vor allem Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien, sowie Flüchtlinge aus Eritrea und dem Irak.

Wie viele Migranten nimmt Deutschland?

Nach Worten von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) wird Deutschland 31.000 der 120.000 Flüchtlinge aufnehmen. Das entspricht einem Anteil von 26 Prozent. "Ohne diesen Verteilschlüssel wären viele viele mehr zu uns gekommen", betont der Minister - und verweist darauf, dass Deutschland zurzeit fast die Hälfte aller Migranten aufnimmt.

Wer stimmte dagegen?

Die vier mittel- und osteuropäischen Staaten Ungarn, Rumänien, Tschechien und die Slowakei. Polen, das ebenfalls Einwände hatte, scherte aus der Visegrad-Gruppe aus und stimme dafür. Diese Länder sind selten das Ziel von Flüchtlingen und stehen häufig innenpolitisch unter dem Druck rechter Parteien. Ihre Befürchtung ist, dass solche Verteilschlüssel die Basis für eine permanente Verteilung auch in Zukunft sein könnten. Finnland enthielt sich.

Gibt es nun eine verpflichtende Quote für die Verteilung?

Nein, sagt Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn: "Die Verteilungsschlüssel, wie sie die EU-Kommission vorgeschlagen hatte - die berühmten Quoten - stehen nicht länger im Rechtstext." So wurden die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Kriterien dafür wie Einwohnerzahl, Wohlstand, Arbeitslosigkeit und bisherige Leistungen bei der Aufnahme auch nicht mehr aufgeführt. Dennoch kann niemand sich vor der Verteilung drücken. "Auch Ungarn muss Migranten annehmen", betonte Asselborn. "Niemand hat das Recht, dies zu verweigern."

Können sich EU-Staaten von dieser Pflicht freikaufen?

Nein. In einem Entwurf für das Treffen war zunächst vorgesehen, dass die Länder für jeden Flüchtling, dessen Aufnahme sie verweigern, einmalig 6500 Euro zahlen sollten. Wegen des Protestes vor allem von Deutschland und Frankreich wurde diese Idee fallen gelassen. "Es kann kein Geschäft geben: Geld gegen Flüchtlinge", sagte de Maizière. Ein Staat kann unter besonderen Umständen wie Naturkatastrophen die Umverteilung zeitlich um ein Jahr strecken - allerdings nur für 30 Prozent der zugeteilten Asylbewerber.

Welche Staaten werden entlastet?

Griechenland und Italien, wo besonders viele Bootsflüchtlinge über das Mittelmeer ankommen. Aus Griechenland sollen 50 400 Asylbewerber umgesiedelt werden, aus Italien 15 600. Auch Ungarn war ursprünglich im Plan der EU-Kommission enthalten. Da Ungarn die Umsiedlung aber generell ablehnt, können nun andere EU-Staaten von dem ungarischen Kontingent von 54 000 Asylbewerbern profitieren. "Das können alle Staaten in Anspruch nehmen (...), also auch Deutschland", sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). "Ob wir das tun, ist eine andere Frage." Die EU-Kommission soll das prüfen.

Wie kam es, dass die Minister bei dem Treffen die Gegner mit Mehrheit überstimmten?

Das war selbst für EU-Diplomaten unerwartet. Bei Themen von solch großer Bedeutung sind in der EU einstimmige Beschlüsse aller EU-Staaten üblich - obwohl eine Mehrheit ausreicht. Luxemburgs Außenminister Asselborn verteidigte die Entscheidung mit den Worten, Europa befinde sich in einer Notfall-Situation und habe handeln müssen - auch ohne Konsens. "Wenn wir das nicht getan hätten, wäre Europa noch mehr gespalten gewesen und seine Glaubwürdigkeit wäre unterminiert worden", betonte Asselborn.

Wie geht es jetzt weiter?

Am Mittwoch werden die EU-Staats- und Regierungschefs auf Spitzenebene über die Ursachen und Hilfe in der Flüchtlingskrise beraten. "Wir haben den EU-Staats- und Regierungschefs das Leben sehr viel leichter gemacht", sagte EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos nach dem Ministertreffen. Konkrete Beschlüsse sollen die EU-Innenminister auch wieder bei ihrem nächsten regulären Treffen am 8. Oktober in Luxemburg treffen. Dort steht etwa die geplante EU-weite Liste sicherer Herkunftsländer, in die Flüchtlinge abgeschoben werden können, auf der Agenda. In der Debatte ist auch noch ein fester Mechanismus für die Verteilung, über den zu einem späteren Zeitpunkt beraten werden soll. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat zudem ein Gesetz für die legale Einwanderung nach Europa für 2016 angekündigt.
http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...ilt-werden.html



von esther10 22.09.2015 21:57



Von
Thomas Fritz
Aktualisiert am 22. September 2015, 19:55 Uhr
Nicht nur in Europa, auch in den Herkunftsländern der Flüchtlinge wird kontrovers über die Ursachen und Folgen der Abwanderungswelle gestritten. In Syrien versucht die Assad-Regierung, das Thema für die eigene Propaganda zu missbrauchen. Wie wirkt sich der Exodus auf die Gesellschaft aus?


Die Flüchtlingskrise in Europa

Alle News zur aktuellen Flüchtlingskrise.
Vor wenigen Tagen gab der syrische Diktator Baschar al-Assad im russischen Staatssender RT seine ganz eigene Deutung der Flüchtlingskrise zu Protokoll. Die Menschen seien nur auf der Flucht, weil der Westen den "Terrorismus" – gemeint ist die gemäßigte Opposition – in Syrien unterstütze. Die Aussagen vieler Flüchtlinge, dass sie der Willkür und den Luftangriffen des syrischen Regimes entkommen wollten, nannte Assad "westliche Propaganda". Im Hinblick auf eine Lösung des Bevölkerungsexodus behauptete er, es sei "unmöglich, etwas zu tun, solange das Blutvergießen nicht gestoppt ist."

http://www.gmx.net/magazine/politik/flue...rise-in-europa/

Die Aussagen des Alleinherrschers stehen stellvertretend für die gestiegene Bedeutung des Themas auf der politischen Agenda. In Europa und in den Herkunftsländern der Migranten. Jene wirklichkeitsferne Verdrehung zeigt ferner, dass die Ursachen und Folgen der Flüchtlingskrise ganz unterschiedlich gedeutet werden. Und eben auch für die eigene Propaganda instrumentalisiert.

Massenflucht ist Niederlage für Assad
In irakischen und syrischen Medien gibt es derzeit so etwas wie einen Wettstreit um die bissigste Karikatur zum Thema Flüchtlingskrise, wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet.



Arm und ungebildet? Von wegen
Wieso das westliche Bild von Syrien so nicht stimmt.
Während im irakischen Blatt "Al-Sabah Al-Jaded" ein Leuchtturm als Sinnbild für die EU mit einer davor gelagerten Insel aus Leichen abgebildet wird, rollt im syrischen Regierungsblatt "Al-Watan" eine bösartig grinsende Gaunerfigur – gemeint ist die EU – den Ankommenden einen roten Teppich aus und heißt sie willkommen. Das soll eine Anspielung darauf sein, dass Europa die Asylsuchenden angeblich nur ausbeuten wolle. Die syrische Regierung schiebt somit die Verantwortung der Europäischen Union in die Schuhe – und weit von sich weg. Erst unterstütze Europa den "Terrorismus", dann jammere es über die vielen Flüchtlinge, höhnte Assad im russischen Fernsehen.



Es scheint undenkbar, dass er die Massenflucht vieler junger Menschen als Konsequenz des eigenen, kriegerischen Handelns akzeptiert. Denn: Dies käme dem Eingeständnis einer Niederlage gleich. Die Fluchtwelle ist auch deshalb bedrohlich für das innere Gefüge des syrischen Rumpfstaates, weil sich viele junge Männer auf diese Weise der drohenden Einberufung zum Wehrdienst entziehen. Mit Folgen: Assad gehen allmählich die Soldaten aus

Irak erteilte jungen Männern Ausreisegenehmigungen
Im östlichen Nachbarland Irak wird die Situation etwas anders bewertet. Das irakische Ministerium für Migration und Vertriebene erteilte noch im Juli großzügig Ausreisegenehmigungen, wie die "FAZ" berichtet. Ausführliche Informationen über ihre Asylrechte konnten Interessierte in manch einer Bagdader Zeitung aufschnappen. Mittlerweile sei der Andrang aber so groß geworden, dass sich die Regierung gezwungen sah, unter Verweis auf Todesfälle unter irakischen Migranten auf der Flucht ausdrücklich vor einer Auswanderung zu warnen.

Bild zu Flüchtlinge Deutschland

Wer keine Flüchtlinge aufnimmt, soll zahlen.

http://www.gmx.net/magazine/politik/flue...ichtet-30947408

So denkt Europa über uns
Die Flüchtlingspolitik aus Berlin ist bei anderen Staaten umstritten.
Auch prominente Religionsführer fordern die Bevölkerung auf, dem Land die Treue zu halten. Der schiitische Rechtsgelehrte Abdul Mahdi al-Kerbalai mahnte in einer Predigt Ende August, die Emigrationswelle drohe dem Land die Jugend zu rauben. Vor allem der Weggang kultivierter, gut ausgebildeter Akademiker sei ein Problem. Sie sollten an die Zukunft und an das Wohl des Landes denken und im Irak bleiben, forderte al-Kerbalai. Viele syrische Flüchtlinge verfügen ebenfalls über eine exzellente Ausbildung. Der Appell richtet sich genauso an die irakische Regierung. Seine Forderungen: Reformen, Arbeitsplätze und eine Perspektive für junge Menschen. Tatsächlich bringt Premierminister Haider al-Abadi gerade ein Reformpaket auf den Weg.


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Der irakisch-schiitische Theologe Scheich Ali Jaghi betonte unterdessen, die Auswanderung für Muslime in nicht-islamische Länder sei eigentlich verboten – wegen möglicher Probleme bei der Religionsausübung. Wenn die Migranten nur vorübergehend im Ausland lebten und fest entschlossen seien zurückzukehren, wäre die Ausreise allerdings gestattet, erklärte er. Die chaotischen Zustände zwingen aber auch viele Minderheiten zur Flucht: Lebten vor zehn Jahren noch rund 1,5 Millionen Christen im Irak, sind es heute laut Schätzungen nur noch 200.000. Die gesellschaftliche Vielfalt des Landes ist durch die Abwanderung bedroht.

Wenn in Irak und Syrien weiter Perspektivlosigkeit herrscht, werden die jungen Leute, egal ob Muslime oder Christen, wohl kaum in ihre Heimat zurückkehren. Da können die Gelehrten und Politiker noch so wohl formulierte und schön klingende Reden halten. Sie müssen jetzt dringend handeln.

http://www.gmx.net/magazine/politik/flue...n-irak-30948274

von esther10 22.09.2015 21:45

Instrumentum laboris
Publiziert 22. September 2015 | Von admin
XIV. Ordentliche Generalversammlung

Vollständiges Deutsches Dokument: Vatikan
http://www.vatican.va/roman_curia/synod/...ssembly_ge.html


Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute

Die Unauflöslichkeit als Gabe und Aufgabe

Das Zeugnis von Paaren, welche die christliche Ehe in ihrer Fülle leben, rückt den Wert dieser unauflöslichen Verbindung ins Licht und erweckt das Verlangen, immer neue Wege der ehelichen Treue zu beschreiten. Die Unauflöslichkeit stellt die Antwort des Menschen auf das tiefe Verlangen nach gegenseitiger und dauerhafter Liebe dar: eine Liebe “für immer”, die zur Erwählung und Selbsthingabe wird, sowohl der Eheleute aneinander, als auch des Ehepaares an Gott selbst und an diejenigen, die Gott ihnen anvertraut. In dieser Hinsicht ist es wichtig, in der christlichen Gemeinschaft die Jahrestage der Ehen zu feiern, um daran zu erinnern, dass es in Christus möglich und dass es schön ist, für immer zusammen zu leben.

Das Evangelium der Familie stellt ein Lebensideal dar, das die Empfindungen unserer Zeit und die tatsächlichen Schwierigkeiten berücksichtigen muss, Verpflichtungen für immer aufrecht zu erhalten. Hier ist eine Verkündigung angebracht, die Hoffnung gibt und nicht erdrückt: jede Familie soll wissen, dass die Kirche sie auf Grund der “unauflöslichen Verbindung der Geschichte Christi und der Kirche mit der Geschichte der Ehe und der Menschheitsfamilie” nie aufgibt

(Franziskus, Generalaudienz, 6.Mai 2015).
http://www.vatican.va/roman_curia/synod/...ssembly_ge.html
http://katholisch-informiert.ch/2015/09/...is/#more-113433


von esther10 22.09.2015 21:25

Marsch für das Leben attackiert: Linkspartei und Grüne betrieben “geistige Brandstiftung”
Veröffentlicht: 22. September 2015 | Autor: Felizitas Küble

Von Dr. Michael Schneider-Flagmeyer2015 Berlin Marsch für das Leben 006



Inzwischen gibt es eine Reihe von Berichten zum Marsch für das Leben. Besonders betroffen machen die Parolen, die von dem gegnerischen Ultralinks-Bündnis “What the fuck” (= Was zum Teufel) gerufen wurden, zB. “Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!” – “Feuer und Flamme dem Patriarchat – Kampf dem Sexismus in Alltag und Staat!” – “Gegen jeden Fundamentalismus – Nieder mit Jesus und für den Feminismus!” – “BRD, Gottesstaat, wir haben dich zum Kotzen satt” – “Wir klatschen laut Applaus, die Deutschen sterben aus!” (siehe Abbildung unten)

Das Ganze zeigt aber auch den Zustand, in dem sich in unserem Land Teile der Politik und große Teile der Medien befinden, die diese Leute durch ihre unfaire und verschleiernde Berichterstattung noch ermutigen – und die mehr desinformieren als informieren. Fuck you.1

Die Parteien “Die Linke” und die “Grünen” (Volker Beck) müssen sich nach ihren Aufrufen gegen den “Marsch für das Leben” den Vorwurf der geistigen Brandstiftung gefallen lassen.



BILD: Gegnerisches Flugblatt, das die oben zitierten blasphemischen und staatsfeindlichen Parolen enthält

Es liegt nun an uns allen – jeder in seinem Umfeld – den Menschen klar zu machen, in welcher Gefahr sich das Land befindet, wenn man solchen Politikern den Staat anvertraut. Mussten doch die Verantwortlichen in beiden Parteien gewußt haben, welche Hefe sie hier zum Gären gebracht haben und mit wem sie sich einlassen, wen sie hier aufhetzen.

Wir rufen die Verantwortlichen in den genannten Parteien, den Medien und im Feminismus auf, sich von diesem (verführten) Mob eindeutig zu distanzieren und ihre Verhältnisse zu den Fragen des Lebens zu klären und nicht weiter eine Kultur des Todes zu unterstützen.

Beide genannten Parteien müssen ihre Verhältnisse ordnen: die Linken ihren Drang zur Diktatur als SED-Altlast – und die Grünen, die dem Land und der Kirche so gerne Moral predigen wollen, sollten ihre Altlast der Pädophilie endlich aufarbeiten wie die Kirche, statt sie aussitzen zu wollen.

Auch ganz links stehende Kreise in der SPD seien hier angesprochen. Eine solche Verwilderung, wie sie bei den Gegendemonstranten in Berlin gezeigt wurde, wird den genannte Parteien nichts Gutes einbringen. Und die Christen, besonders die, die sich als christliche Politiker bezeichnen, mögen täglich das Kirchenlied singen, in dem es heißt: “Weck die tote Christenheit aus dem Schlaf der Sicherheit.”

von esther10 22.09.2015 21:20

Großer Schaden für Deutschland: Kanzlerin Merkel soll zurücktreten
Veröffentlicht: 22. September 2015 | Autor: Felizitas Küble
Beatrix von Storch

Die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Merkel legt die Hand an die Grundfesten von Deutschland und Europa und das unveränderte Fortbestehen unseres Kulturkreises.

Nachdem die Bundesländer unter dem Ansturm Hunderttausender schon „SOS“ nach Berlin gefunkt hatten, legte die Kanzlerin noch eins drauf: „Das Grundrecht auf Asyl kennt keine Obergrenze“. Beatrix v.Storch.PR



50 Millionen Bürgerkriegsflüchtlinge und hunderte Millionen Armer in der Welt haben es gehört. Die damit nun ventilierte Migrationswelle wird um ein vielfaches die aktuelle übertreffen. Unser Kulturkreis wird wanken, auch ohne jeden islamischen Extremisten unter den Ankömmlingen.

Auf den Druck Bayerns hin hat dann am 13. September Merkels Innenminister öffentlich verkündet, Grenzkontrollen wieder einzuführen, „mit dem Ziel, den Zustrom zu begrenzen, auch aus Sicherheitsgründen“, d.h., daß nach § 18 Absatz 2 AsylVfG insbesondere alle auf dem Landwege Einreisenden an der Grenze abzuweisen sind.

Was er nicht öffentlich machte: Zeitgleich wies er die Bundespolizei an, genau das Gegenteil zu tun und keinen Einreisewilligen abzuweisen (§ 18 Absatz 4 Nr. 2 AsylVfG).

Das hat nach unwidersprochenen Medienberichten das Bundesinnenministerium schriftlich zugegeben. Kurz gesagt: die Bundeskanzlerin verkündet der Welt, daß Deutschland ohne jede Obergrenze Asyl gewährt, sie befeuert damit eine ohnehin dramatische Situation noch zusätzlich und weist gleichzeitig die Grenzpolizei verbindlich an, jeden Asylbewerber ungehindert einreisen zu lassen.

Sie schadet damit unserem Wohl in einem historisch zu bezeichnenden Ausmaß. Das Maß ist damit nun voll: Diese Bundeskanzlerin muß zurücktreten.

Wenn Sie dem zustimmen, dann zeichnen Sie bitte unsere Petition hier.
http://www.civilpetition.de/kampagne/mer...on/190608Z5003/

Für unsere Familien, für Deutschland und für unsere Zukunft.

Beatrix von Storch ist Europa-Abgeordnete der AfD (Alternative für Deutschland) und Leiterin der Bürgerinitiative “Zivile Koalition”; sie hat – wie schon im Vorjahr – am “Marsch für das Leben” in Berlin am 19. September teilgenommen.

von esther10 22.09.2015 19:01

Offener Brief einer besorgten amerikanischen Katholikin an Papst Franziskus


Papst Franziskus: Offener Brief einer besorgten Katholikin....2015

(Washington/Rom) Die amerikanische Katholikin Maike Hickson verfaßte einen Brief an Papst Franziskus, den sie Katholisches.info zur Verfügung stellte. Der mit ehrlicher Liebe für die Kirche verfaßte Brief zeigt die gefährlichen geistlichen und sozialen Gefahren auf, die durch die „Öffnungen“ drohen, mit denen die Unauflöslichkeit der Ehe in Frage gestellt werden. Sie liefert dabei grundlegende Überlegungen zum Verständnis von Sünde. Sie betont die Notwendigkeit, an zwei Fronten zu kämpfen. Einerseits nicht darin nachzulassen Zeugnis für die Wahrheit abzulegen und sich gleichzeitig nicht entmutigen zu lassen, sondern die Rüstung des Gebets anzulegen und sich besonders des Rosenkranzes zu bedienen, bis der Herr die nötige Hilfe zukommen läßt, den Glauben bestärkt und die Hirten erleuchtet.

Die in Deutschland geborene promovierte Akademikerin, studierte Geschichte und Französische Literatur. Nach mehreren Jahren in der Schweiz heiratete sie den amerikanischen Historiker und Kulturwissenschaftler Robert Hickson, der als Professor für Strategic and Cultural Studies an verschiedenen universitären Einrichtungen des amerikanischen Verteidigungsministeriums lehrte. Das Ehepaar hat zwei Kinder und lebt in den USA. Maike Hickson publizierte bereits in zahlreichen Wochen- und Monatszeitschriften.
Dezember 2014

Ein Schrei des Herzens einer Konvertitin

„Lieber Chefredakteur, lieber Riccardo, warum schreibe ich Dir diese ganzen Dinge? Weil ich heute nacht nicht schlafen konnte. Und weil ich verstehen will – und ich richte diese Frage an die Leser der Bussola – was noch in dieser Kirche passieren muß, damit die Katholiken aufstehen, sich endlich erheben. Damit sie sich erheben und von den Dächern ihre ganze Empörung hinausschreien.

Achtung: ich wende mich an die einzelnen Katholiken, nicht an die Vereinigungen, die Kreise, Zirkel, Bewegungen oder irgendwelche Sekten, die seit Jahren versuchen im Namen anderer die Gehirne der Katholiken zu verwalten, indem sie den Adepten die Linie vorgeben. Sie alle scheinen mir unter Aufsicht gestellt, als wären sie minus habens, fremdgesteuert von mehr oder weniger charismatischen und mehr oder weniger vertrauenswürdigen Figuren. Nein: ich richte meinen Appell an das Gewissen jedes Einzelnen, an ihr Herz, an ihren Glauben, an ihre Lebendigkeit, bevor es zu spät ist.“ (Offener Brief von Mario Palmaro an Riccardo Cascioli, Schriftleiter der Nuova Bussola Quotidiana v. 8. Januar 2014)
Lieber Heiliger Vater,

mit der Besorgnis des Herzens habe ich mich entschlossen, diesen offenen und ehrlichen Brief zu schreiben. Ich werde über Dinge sprechen, die ich unter normalen Bedingungen nie öffentlich gemacht hätte. Ich tue es, oder möchte es jedenfalls tun, für das Wohl der Kirche, zur größeren Ehre Gottes und zum Heil der Menschen. Sie können darüber urteilen.

Vergangene Nacht konnte ich nicht schlafen. Die Lage der Heiligen Mutter Kirche besorgt mich. Im Laufe des Jahres 2014, besonders durch Ihre öffentliche Wertschätzung für den Vorschlag von Kardinal Walter Kasper, daß die „wiederverheirateten“ Geschiedenen die heilige Kommunion empfangen können, haben Sie, Heiliger Vater, die Tür zu viel Verwirrung bezüglich der Moral der Katholischen Kirche und zu viel Leichtsinn durch die kirchliche Hierarchie aufgetan.

Einige Erklärungen bei der Bischofssynode über die Familie im Oktober 2014 haben diese Verwirrung noch verschärft. Im Dezember 2014 haben Sie selbst in einem Interview mit La Nacion eine laxe Haltung der Kirche gegenüber jenen empfohlen, die außerhalb der Kirche nach einer Scheidung geheiratet haben, indem Sie sagten: „Nur die Kommunion ist nicht die Lösung. Die Lösung ist die Integration“. Es scheint, daß es Ihre Absicht ist, daß diese nicht nur die heilige Kommunion empfangen können, sondern auch am kirchlichen Leben als Lektoren oder Taufpaten der Kinder teilnehmen sollen.

Diese Haltung hieße die Sünde zu ignorieren oder aufzuwiegen oder sogar nachzulassen. Damit würde die Unterscheidung zwischen jenen verwischt, die im Stand der heiligmachenden Gnade leben, die Gott so wohlgefällig ist, weil seine Gebote und Ratschläge befolgt werden, und jenen, die objektiv im Stand der Sünde leben und daher Gott mißfallen wegen der mangelnden Beachtung des Gesetzes und der Weisheit Gottes. Ein solcher Weg würde zur Anarchie und zur Zerstörung der moralischen Fundamente der Katholischen Kirche führen. Man käme schnell zur Regel eines „Alles ist erlaubt“.

Wenn die „wiederverheirateten“ Paare die heilige Kommunion empfangen können, warum soll es dann nicht auch jeder andere Sünder tun können, der sich ebenso weigert, zu bereuen und Buße zu tun? Ein chronischer Säufer, ein Ehemann, der regelmäßig seine Frau schlägt, ein Gewohnheitsverbrecher, oder eine Frau, die ihr Kind im Mutterleib getötet hat und keineswegs bereut? Warum sollte irgendein Katholik noch auf die Gesetze der Kirche hören und ihnen folgen, wenn es keinerlei moralische Disziplinarmaßnahme gegen ihn gibt?

Und wie steht es selbst mit Worten von Jesus Christus? Haben Sie keine Bedeutung mehr? Eine Änderung des katholischen Gesetzes über den Ehebruch hieße, Christus selbst herauszufordern. Der Einladung von Mario Palmaro folgend widersetze auch ich mich öffentlich der Richtung, in die Sie die Kirche, wie es scheint, führen wollen.
Lassen Sie mich erklären, warum.
Ich habe mich vor zehn Jahren bekehrt. Ich wurde 1972 geboren, bin in Deutschland aufgewachsen und lebe nun in den USA. Ich habe eine Welt verlassen, die immer stärker versucht, in das Leben der Katholischen Kirche einzudringen, es umzustürzen, um nicht zu sagen, zu durchdringen. Eine Welt, der Sie, wie es scheint, sich nun unterwerfen und die sie unterstützen. Ich bin ohne Glauben aufgewachsen in einer zerstörten Familie, in einer Welt von Zusammenleben, Abtreibungen, Scheidungen und Egoismus. Ich kannte nicht einmal die Zehn Gebote. Erst recht habe ich sie nicht gelebt. Ich hatte weder eine gesunde Familie, die mir eine starke Identität geben konnte, noch eine sichere Zuflucht oder eine moralische Führung. Dieser Lebensstil führte mich in eine Sackgasse und in die Depression. Als ich meinen künftigen Ehemann kennenlernte, war es, als würde zum ersten Mal Christus in mein Herz eintreten, langsam aber kontinuierlich.

Es gab zwei sehr wichtige Aspekte des kirchlichen Lebens, die für mich Gnadenflüsse waren und durch die ich sehr stark von ihr angezogen wurde, und das geschah bevor ich einen wirklichen übernatürlichen Glauben hatte. Das war an erster Stelle die wunderschöne überlieferte Liturgie, die Messe und das gesungene Stundengebet mit seinen Gregorianischen Gesängen. Und zweitens, gerade die Morallehre der Kirche mit ihrem vollkommenen Verständnis und der Wahrheit über die menschliche Natur.

Da ich ein zügelloses Leben ohne Rücksicht auf die Sünde oder irgendeine tiefergehende Treue geführt hatte, wurde mir nun bewußt, daß dieser Weg nur zur Entmutigung und zum radikalen Pessimums gegenüber jeder Form von tragender und dauerhafter Liebe oder jedweder beständigen Lebensweise führt. Als ich zum Beispiel die Morallehre der Kirche über die Keuschheit und ihre Bedeutung vor der Ehe studierte und auch die Unauflöslichkeit des sakramentalen Versprechens, wurde mir die darin liegende Wahrheit bewußt, wenn auch damals noch nach einem natürlichem Verständnis.

Die Morallehre der katholischen Kirche ist ein Balsam zur Heilung für alle Seelen, die im Stolz, in der Sinnlichkeit, in der Unehrlichkeit und der Verachtung für das Wohl ihrer eigenen Kinder verloren sind. Dieser Egoismus, der dazu führt, einen geliebten Gefährten zu verlassen und zu einer anderen Person zu wechseln, sobald etwas nicht paßt, indem man das Bedürfnis und den Wunsch der Kinder, die man in der vorigen Verbindung hatte, nach einem eigenen sicheren und stabilen Zuhause, ist auch für die Seelen schädlich, die diese egoistischen Handlungen begehen und darin verharren. Wenn sie auf diese Weise sündigen, sind sie immer weniger frei. Die Sünde ist nicht gut für den Menschen. Das ist es, was ich Stück für Stück verstanden habe. Ich habe verstanden, daß nur dann, wenn man vor der Ehe keusch bleibt und sich von einer vorzeitigen physischen Bindung an eine liebe Person fernhält, und nur dann, wenn man ein klares Bewußtsein dafür hat, eine Verpflichtung für das ganze Leben einzugehen, wenn man heiratet, nur dann wird es mit Hilfe der Gnade eine wohl vorbereitete Verbindung um dauerhaft zu sein. Das Gewissen muß geschult werden, um vorbereitet zu sein und zu wissen, daß es in einer Ehe, trotz aller Probleme, die auftreten können, immer einen Weg gibt, „in guten wie in schlechten Tagen“ zusammenzubleiben.

Ich habe auch verstanden, da ich zuvor eine eifrige Studentin der neopelagianischen Aufklärung des 18. Jahrhunderts war, daß wir Menschen nicht nur abstrakte Ideale brauchen, sondern auch klare Hinweise, wie wir ein gutes und auch besseres Leben führen können. Es genügt nicht von der Schönheit des Menschseins zu sprechen, von der Brüderlichkeit, der Liebe und so weiter. Man muß wissen, wie man konkret diese Ziele erreichen kann. Die Kirche existiert, um uns anzuleiten und um über unsere gefallene Natur mit ihren sündhaften Neigungen und ihrer starken Neigung zum Egoismus und der Verzweiflung hinauszuheben.

Mein persönliches Leben ist ein Zeugnis dafür. Die Kirche mit ihren Vorschriften und Ratschlägen hat mich aus dem Dreck der Sünde und des Egoismus herausgezogen. Und nun, Heiliger Vater, scheint es, daß Sie die Kirche genau in diesen Dreck hineinziehen wollen. Sie sagen zum Sünder, daß das, was er ist und was er tut, trotz allem gut so ist, wie es ist. Sie erheben uns nicht zum höheren Vorbild Christi, wie es die Kirche als Lehrmeisterin der Völker immer getan hat. Sie lassen uns dort, wo wir sind, bestärken oder beruhigen uns sogar in unserer Sünde. Darin liegt die Grausamkeit der Gefühlsduselei, die keine wirkliche Barmherzigkeit ist!

Eine Laxheit gegenüber den Geboten und Ratschlägen Gottes führt nur zu mehr Sünde. Das ist es, was wir an uns selbst erlebt haben, wir, die Kinder der 68er-Kulturrevolution in Deutschland. Sie haben uns erlaubt, schrankenlos im Dreck zu spielen, und unserer Befriedigung und Trägheit zu frönen. Die Folge war die Unmenschlichkeit. Viele Eltern und Lehrer wollten ihre Kinder nicht mehr strafen, wenn sich diese schlecht verhielten. Folglich haben sie das Auftreten unmoralischer und unmenschlicher Verhaltensweisen gefördert. Ich selbst war Zeugin der Auswirkungen dieser antiautoritären Erziehung an der Schule, als ein Mädchen meiner Klasse von ihren Mitschülern aus dem einzigen Grund belästigt wurde, weil sie eine gute Schülerin sein wollte. Der Lehrer in seiner Laxheit hat sich diesem Verhalten nicht widersetzt, so daß das Mädchen bald darauf die Schule verlassen mußte.

Hier aber geht es um weit mehr, nämlich um die Frage nach den Seelen und ihre Rettung. Helfen Sie als Oberhaupt der Kirche den Seelen dabei in den Himmel zu kommen, indem Sie sie in ihrer Sünde bestärken? Hat das der Heilige Ignatius von Loyola seinen Jesuiten gelehrt? Ist es nützlich, wenn Sie die Dinge vage und zweideutig, unklar, wirr und mißverständlich machen? Wie viele Paare, die lange um ihre Ehe gerungen haben, aber dank der unverkürzten Lehre und Wahrheit Christi treu zusammengeblieben sind, werden nach Ihren jüngsten Worten und nach einigen Erklärungen der Bischofssynode nun in die Laxheit abgleiten und ihre Ehe aufgeben, indem sie denken, daß es für sie nun ja letztlich eine „zweite Möglichkeit“ gibt? Was wird geschehen, wenn Sie jemanden einer momentanen Verzweiflung entreißen, aber zur Anmaßung verleiten, die zusammen mit der Verzweiflung eine der beiden Hauptsünden gegen die Tugend der Hoffnung ist? Sie werden sich eines Tages für jede dieser Seelen vor Gott verantworten müssen, und ich bitte Sie, darüber nachzudenken, was ich Ihnen zu sagen versuche. Ich kann Ihnen sagen, daß ihre Vorgehensweise zu keinem guten Ergebnis führt. Nur die Aufforderung zur Umkehr und der klare Hinweis, wie diese geschieht und wie man in ihr bleibt nach dem Beispiel des heiligen Johannes dem Täufer, wird die Seelen in den Himmel führen. Man darf den Sünder nicht in der Sünde unterstützen, sondern muß ihn wiederaufrichten und ihn aus der Sünde herausführen! Das ist es, was ein guter katholischer Priester mit mir getan hat und wofür ich Ihm und der heiligen Kirche immer dankbar sein werde.

Ich bitte Sie, Heiliger Vater, die Welt ob ihrer Sünden zu ermahnen, eine Welt, die in so viel Unmenschlichkeit eingetaucht ist, weil sie weder Unterweisung noch eine Mutter hat, die sie an die Gesetze Gottes erinnert und sie manchmal auch tadelt. Die Gesetze Gottes sind gut für uns! Sie zeigen der sündigen Welt, wie sie besser werden kann. Sie zeigen allen zusammenlebenden und geschiedenen Menschen, wie sie treu werden können. Treu ihrem Ehepartner und vor allem, vor Gott, treu ihren Kindern. Sie erlauben es uns nicht, weiter zu zerbrechen, was zerbrochen wurde, sondern helfen uns, es zu reparieren und zu heilen.

Es gilt die Eltern zu ermahnen, ihren Egoismus zu zügeln und zuerst an ihre Kinder zu denken und an deren höheres Wohl. Die Scheidung ist der Tod der Seele eines kleinen, verwundbaren Kindes, seiner Hoffnungen, seiner Sicherheiten und seiner Gefühle. Ich spreche aus Erfahrung. Jetzt aber spreche ich auch als Mutter. Wie können Sie von uns erwarten, daß ich und mein Mann unseren Kindern die Zehn Gebote lehren und daß wir wirklich unsere Sünden bereuen, wenn wir beichten, wenn die Kirche gleichzeitig bald jenen, die sich offen den Gesetzen Gottes widersetzen und darin beharren, die heilige Kommunion gewährt ?

Richten Sie uns Sünder alle auf. Rufen Sie uns zur Heiligkeit, einer Heiligkeit, die in einer tiefen Liebe für Christus und seine Mutter gründet, und geben Sie uns klare Anweisungen zu dem, was gut und besser ist. Abschließend zitiere ich Mario Palmaro, dessen Aufforderung zu offenem Widerstand ich mit diesem Brief folge und dessen Protest vor seinem Tod mein Herz und das Herz vieler anderer berührt hat.

„Der Umstand, daß ein Papst den Leuten ‚gefällt‘ ist in der zweitausendjährigen Logik der Kirche völlig irrelevant: Der Papst ist der Stellvertreter Christi auf Erden und muß Unserem Herrn gefallen. Das bedeutet, daß die Ausübung seiner Vollmacht nicht absolut, sondern der Lehre Christi untergeordnet ist, die sich in der katholischen Kirche findet, in ihrer Tradition, und vom Gnadenleben durch die Sakramente gespeist ist.“

Ich bete für Sie, Heiliger Vater, jeden Tag. Gleichzeitig muß ich in diesem Tal der Tränen den treuen Worten von Mario Palmaro Glauben schenken:

„In irgendeinem kleinen, abgelegenen Kirchlein wird es immer einen Priester geben, der heilig das Meßopfer zelebriert, in irgendeiner kleinen Wohnung wird es immer eine einsame alte Frau geben, die mit unerschütterlichem Glauben den Rosenkranz betet, und in irgendeinem verborgenen Winkel wird es immer eine Ordensschwester geben, die für ein Kind sorgt, dessen Leben von allen als wertlos betrachtet wird. Auch wenn alles verloren zu sein scheint, strahlt die Kirche, die Stadt Gottes weiter ihr Licht auf jene der Menschen aus.“

Heiliger Vater, ich bitte Sie, damit das Licht des Glaubens und der Liebe Gottes in die Welt strahlt, der Welt die Wahrheit zu sagen, daß sich Teile der Schöpfung im Aufstand gegen Gott befinden, und der Welt aufzuzeigen, wo sie irrt, und das auch auf die Gefahr hin zu tun, Ihre derzeitige Popularität und Ihren vermeintlich guten Ruf in der Welt zu verlieren. Die Welt braucht das ganze Zeugnis der katholischen Kirche heute mehr denn je, wie es scheint. Kompromißlos und mit der ganzen Wahrheit. Dann werden sie auch viel Vertrauen bekommen, eine größere erzieherische Autorität und wirklichen Respekt.
http://www.katholisches.info/2015/02/02/...pst-franziskus/
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Asianews

von esther10 22.09.2015 18:42

Polnische Bischofskonferenz stellt sich offiziell gegen Kasper-Vorschlag
20. März 2015 09:55 | Mitteilung an die Redaktion


Polnische Bischofskonferenz

(Warschau) Die Polnische Bischofskonferenz hat den Kasper-Vorschlag zu den „wiederverheirateten“ Geschiedenen offiziell abgelehnt. Bei der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz verwarfen die polnischen Bischöfe die „These“ des deutschen Kardinals, Katholiken könnten zur Kommunion zugelassen werden, obwohl sie in einer illegitimen und sündhaften Beziehung leben.

Mit ihrer Stellungnahme stellten sich die Bischöfe Polens offiziell gegen die innerkirchliche, von Papst Franziskus bisher geförderte Fraktion, die zugunsten des Ehebruchs die katholische Praxis und damit indirekt auch die katholische Lehre verändern möchte. Eine Position, die im „skandalösen und häretischen“ (Rorate Caeli) Zwischenbericht der Bischofssynode von 2014 sichtbar wurde.

Die polnischen Bischöfe betonen ihre Treue zur Lehre von Jesus Christus von der Unauflöslichkeit der Ehe, die wegen ihrer Bedeutung eines der sieben Sakramente der Kirche sei. Die Bischöfe berufen sich dabei unter anderem auf das Apostolische Schreiben Familiaris Consortio von 1981, das die „unveränderte und unveränderliche Wahrheit“ über die christliche Ehe bekräftigte. „Eine Wahrheit, die kein Mensch, auch nicht der Papst ändern könne“, so Rorate Caeli.

Die Bischöfe betonen in ihrer Erklärung die Bedeutung, die dem Ehesakrament und der Familie immer für das Wachsen im christlichen Glauben und für das christliche Leben der Kirche zugesprochen wurde. Aus diesem Grund sei eine Familienpastoral zu fördern, die die Gläubigen im Verständnis und in der Umsetzung des Ehesakraments als heiligem und unauflöslichem Bund zwischen einem Mann und einer Frau stärke.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: piskopat.pl
http://www.katholisches.info/2015/03/20/...sper-vorschlag/

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