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von esther10 13.10.2015 21:47

Dienstag, 13. Oktober 2015


Kardinal Müller: Modernisten wollen spalten

Foto: Presse Nordelbien
In einem Gespräch mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Ausgabe vom 13. Oktober 2015) bestätigte Kardinal Gerhard Müller, dass progressistische Kreise auf der Familiensynode spalterisch wirken würden.

Es gäbe Personen, die meinten, dass der Papst von Wölfen umzingelt sei. Damit bezog sich Kardinal Müller, ohne ihn zu nennen, auf den linken italienischen Vatikanisten Marco Politi. Er ist Autor des Buches „Franziskus unter Wölfen“. In Deutschland trägt das Buch den Untertitel „Der Papst und seine Feinde“.

Für Politi ist Kardinal Müller einer der wichtigsten „Wölfe“ um den Papst. Auf einer Buchpräsentation in Frankfurt nannte Politi ihn ausdrücklich. Ein weiterer prominenter „Papstgegner“ laut Politi ist Kardinal Burke.

Kardinal Müller sagte hierzu: „[Wölfe] ist ein aggressiver und krimineller Ausdruck.“

Im Gespräch mit dem „Corriere“ äußert sich der Präfekt der Glaubenskongregation auch zum Brief etlicher Kardinäle an den Papst, in welchem kritisch auf die Arbeitsweise der laufenden Synode hingewiesen wird. Speziell wird bemängelt, dass Manipulationen und ein einseitiger Schlussbericht möglich seien.

Kardinal Müller ist der Ansicht, dass der private Brief an den Papst, der nicht zur Veröffentlichung vorgesehen war, von Personen an die Medien übermittelt wurde, die Spaltungen provozieren wollen. Er kann sich nicht erklären, wie das Schreiben aus dem Sekretariat des Papstes an die Öffentlichkeit kam. Es handelt sich um ein neues „Vatileaks“, so Müller.

Zum immer wieder genannten Kontrast zwischen Barmherzigkeit und Doktrin erklärte Kardinal Müller: „Die Orthodoxie muss in der Pastoral realisiert werden. Es gibt keine Pastoral ohne Doktrin: Diese ist die Lehre Christi, keine akademische Doktrin von Theologen.“

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 10:03

von esther10 13.10.2015 19:58

Indonesien: Muslimische Mutter segnet Sohn vor seiner Priesterweihe

„Ich bin wirklich glücklich, meinen Sohn zum katholischen Priester geweiht zu sehen“, sagt Siti Asiyah, eine in islamische Trachten und Kopftuch gekleidete indonesische Muslimin. Sie hat ihren Sohn, einen katholischen Diakon, am Altar einer Kirche gesegnet, in der er wenig später zum Priester geweiht wurde.

Siti Asiyah stand ihrem Sohn Robertus B. Asiyanto zur Seite und legte ihre Hände auf seinen Kopf. In der ersten Kirchenbank saßen ebenfalls der Adoptivvater sowie weitere Familienmitglieder. Die Weihe ereignete sich auf der indonesischen Insel Flores. Insgesamt elf Diakone, die den Steyler Missionaren angehören, wurden durch den Erzbischof von Ende, Vincensius Poto Kota, zu Priestern geweiht.

Auf der Insel Flores wird die höchste Konzentration an Katholiken in Indonesien verzeichnet. Die Katholiken bilden hier die Mehrheit. Aus diesem Grunde kommt es selten vor, dass eine muslimische Familie die Konversion eines Kindes zum Katholizismus akzeptiert. In der indonesischen Provinz Zentral-Java hingegen kommen Konversionen aus dem Islam häufiger vor.
Auch im Südsudan sind Zwillingsschwestern bekannt geworden, von denen die eine fromme Muslimin ist und zuletzt an der Wallfahrt nach Mekka teilnahm und die andere zum Katholizismus konvertiert und einem Orden beigetreten ist. Beide sind glücklich und haben ein gutes Verhältnis zueinander.
(asianews 13.10.2015 vs)

von esther10 13.10.2015 19:56

D: Neues katholisches Arbeitsrecht gilt ab 1. Januar bundesweit


Caritas - einer der größten Arbeitgeber Deutschlands - EPA

13/10/2015 16:58SHARE:
Mit einigen Monaten Verzögerung tritt auch in den bayerischen katholischen Bistümern Eichstätt, Passau und Regensburg das neue kirchliche Arbeitsrecht in Kraft. Wie die Pressestellen der drei Diözesen am Dienstag zeitgleich mitteilten, soll dies zum 1. Januar 2016 erfolgen. Die deutschen Bischöfe hatten am 27. April nach jahrelangen Diskussionen per Mehrheitsbeschluss eine Novelle der Grundordnung des kirchlichen Dienstes verabschiedet und ihre Umsetzung zum 1. August vereinbart. Betroffen sind bundesweit mehr als 700.000 Arbeitsverhältnisse.

Wenn Beschäftigte von Kirche und Caritas nach einer Scheidung erneut zivil heiraten oder wenn sie eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft eintragen lassen, sollen das nach der neuen Ordnung nur noch in Ausnahmefällen Kündigungsgründe sein. Darüber hinaus wird festgelegt, dass Gewerkschaften am Zustandekommen kirchlicher Arbeitsvertragsbedingungen zu beteiligen sind. Das entspricht einer Forderung des Bundesarbeitsgerichts.

Die Bischöfe von Passau, Eichstätt und Regensburg hatten gegen die Neuordnung gestimmt und sie zunächst, anders als in den übrigen 24 deutschen Diözesen, auch nicht umgesetzt. Stattdessen kündigten sie an, wegen rechtlicher und praktischer Bedenken Modifikationen zu prüfen.

Den Mitteilungen zufolge haben die Bischöfe auch weiterhin Vorbehalte gegen Teile der Neufassung. Das Anliegen eines einheitlichen kirchlichen Arbeitsrechts in Deutschland sei aber noch höher zu bewerten. Zugleich wollten sie alle Möglichkeiten für einen weiteren grundlegenden Reformprozess zusammen mit der Bischofskonferenz ausloten. Nach ihren Vorstellungen soll sich das kirchliche Arbeitsrecht künftig stärker an einzelnen Institutionen als an Personen orientieren.

„Wir fühlen uns der Einheit verpflichtet“, erläuterte der Passauer Bischof Stefan Oster auf der Internetseite seines Bistums die Entscheidung. Diese Sorge überwiege inzwischen „unsere grundsätzlichen Bedenken“, die jedoch von Rechtsexperten und Personalabteilungen bestätigt worden seien. Es würde aber zu „paradoxen Situationen“ führen, wenn für Mitarbeiter eines
kirchlichen Trägers, der in unterschiedlichen Bistümern mit seinen Einrichtungen tätig sei, auch unterschiedliches Recht gelten würde.
(kna 13.10.2015 gs)

von esther10 13.10.2015 19:52

Syrien: Entführter Priester wieder frei
Publiziert 13. Oktober 2015 | Von admin
Der von der Terrorgruppe IS-entführte syrisch-katholische Geistliche Jacques Murad ist wieder frei


Der syrisch-katholische Geistliche Jacques Murad ist frei. Das bestätigte gegenüber Radio Vatikan der Nuntius in Damaskus, Erzbischof Mario Zenari. P. Murad wurde vor fünf Monaten von der Terrormiliz des sogenannten “Islamischen Staates” (IS) in Syrien entführt. Zusammen mit dem weiterhin entführten italienischen Jesuitenpater Paolo Dall´Oglio hatte Murad die christliche Gemeinschaft von Mar Musa in Syrien geleitet.

Gemäss der italienischen Nachrichtenagentur ansa befinde sich P. Murad derzeit in Zaydal, einer Ortschaft in der Nähe von Homs, die nicht vom IS kontrolliert wird. Er habe auch die Heilige Messe gefeiert und es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. P. Murad war im vergangenen Mai in Qaryatayn entführt worden, einer Ortschaft, die mittlerweile unter Kontrolle des IS ist.

Früher lebte dort eine grosse christliche Gemeinde. P. Murad hatte dort das antike Kloster von Mar Elian als Prior geleitet, ehe er entführt wurde. Mit ihm wurden etwa 200 Christen entführt. Die meisten von ihnen befinden sich nach Angaben der Zeitung “Corriere della Sera” weiterhin in den Händen der Entführer. Zu den genauen Umständen der Befreiung P. Murads gibt es keine Einzelheiten, so die Zeitung “Corriere della Sera” weiter.

Keine Nachrichten hingegen gibt es weiterhin von P. Dall´Oglio, der seit dem 29. Juli 2013 spurlos verschwunden ist.

Patriarch hofft auf Freilassung weiterer Christen in Syrien

Nach der Befreiung eines französischen Priesters aus der Hand von Islamisten im syrischen Karjatain hofft der syrisch-katholische Patriarch Ignace Youssif III. Younan auf weitere Freilassungen von Christen. Rund 190 Christen aus dem Ort südöstlich von Homs seien seit Monaten in der Gewalt der Terrormiliz IS, sagte Younan am Montag in Rom gegenüber der deutschen katholischen Nachrichtenagentur KNA. Younan nimmt derzeit an der Bischofssynode im Vatikan teil.
http://katholisch-informiert.ch/
ansa/corriere della sera/kna 12.10.2015 mg

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von esther10 13.10.2015 15:27

Beschwerdebrief von Kardinälen schreckt Kirche auf – Inhalt entscheidend
13. Oktober 2015 13:48 | Mitteilung an die Redaktion


Explosiver Beschwerdebrief von Kardinälen-Synodalen schreckt Kirche auf
Anmerkungen von Giuseppe Nardi

Das Beschwerdeschreiben der dreizehn Kardinäle an Papst Franziskus hat wie eine Bombe eingeschlagen. Daraus erklärt sich, warum zum Teil drumherum ein Durcheinander entstanden ist oder auch erzeugt wird. Die Bombe liegt aber nicht in diesem Drumherum, sondern im Inhalt des Briefes, der vom Vatikanisten Sandro Magister gestern veröffentlicht wurde, eine Woche nachdem er dem Papst übergeben worden war. Seither wird einiges Durcheinander um den Brief gemacht, zum Teil mit der erkennbaren Absicht, vom Inhalt abzulenken.

Das Schreiben hat die katholische Kirche wie ein Schreck aufgerüttelt, weltweit, und zwar nicht nur die Kasperianer, die sich frenetisch an den Spielregeln der Synode abarbeiten.

Papst Franziskus und die Regie hinter der Synode

Der Brief machte mit einem Schlag sichtbar, was Beobachter schon vor Synodenbeginn angedeutet hatten. Eine bestimmte Gruppe in der Kirche, so die Sorge der beschwerdeführenden Kardinäle, versucht der Kirche „zu wichtigen umstrittenen Themen vorgefertigte Ergebnisse“ aufzuzwingen. Eine bestimmte Gruppe, der die unterzeichnenden Synodalen sprachlich „respektvoll“, aber eindeutig auch Papst Franziskus zurechnen. Denn ohne päpstliche Mithilfe wäre die angedeutete Lenkung der Synode nicht möglich. Mehr noch:

Die Logik legt nahe, in Papst Franziskus den eigentlichen Regisseur der „neuen Barmherzigkeit“ zu sehen (siehe Die Bischofssynode, der Regisseur, die Akteure – Chronologie eines versuchten Paradigmenwechsels).

Der Brief existiert, wie inzwischen von verschiedener Seite bestätigt wurde. Vatikansprecher Lombardi meinte am Montagvormittag in einer ersten Stellungnahme, „Es muß der Papst sein, der sagt, ob er dieses Dokument erhalten hat oder nicht“. Einige Stunden später teilte Lombardi den Journalisten aber mit, die Erzbischöfe von Mailand und Paris, die in der von Magister veröffentlichten Liste der dreizehn Unterzeichner aufschienen, haben erklärt, den Brief nicht unterzeichnet zu haben. Damit wurde ein noch anhaltender Reigen rund um die Namen der Unterzeichner eingeleitet, gleichzeitig aber offiziell vom Vatikan bestätigt, was kurz zuvor noch offengelassen worden war.

Die Existenz des Schreibens wurde seither von weiteren Kardinälen bestätigt, die entweder ihre Unterschrift bekräftigten oder bestritten.

Die dreizehn beschwerdeführenden Kardinäle-Synodalen

Bestätigung kam auch von der progressiven amerikanischen Jesuiten-Zeitschrift America. Der Jesuitenorden spielt bei der gerade stattfindenden Bischofssynode eine nicht unbedeutende, wenn auch noch obskure, da weitgehend geheimgehaltene Rolle. America bestätigte vor allem den Inhalt des Schreibens, das Magister veröffentlicht hatte. Die Zeitschrift bestätigte zudem, daß der Beschwerdebrief an den Papst von dreizehn Kardinälen, allesamt Synodalen, unterzeichnet wurde. Allerdings nennt die Jesuitenzeitschrift nicht die von Magister genannten Kardinäle Scola, Vingt-Trois, Piacenza und Erdö, die inzwischen ihre Unterschrift bestritten haben, sondern vier andere Synoden-Kardinäle:

Kardinal Daniel DiNardo, Erzbischof von Galveston-Houston und stellvertretender Vorsitzender der Amerikanischen Bischofskonferenz (USA)
Kardinal John Njue, Erzbischof von Nairobi (Kenia)

Kardinal Norberto Rivera Carrera, Erzbischof von Mexiko-Stadt (Mexiko)
Kardinal Elio Sgreccia, emeritierter Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben
Inhalt der Beschwerde maßgeblich

Wer bei der Frage stehen bleibt, welche und wieviel Kardinäle-Synodalen das Schreiben unterzeichnet haben, übersieht die Tragweite des Schreibens, dessen Bedeutung (und Sprengkraft) in seinem Inhalt liegt.

Wer sich darüber beklagt, daß Kardinäle zu einem solchen Mittel greifen, sollte sich vielmehr fragen, was hinter den Kulissen alles geschehen sein muß, um Kardinäle dazu zu bringen, einen solchen Schritt zu setzen.

Tatsache ist, daß es sich um eine, der kirchlichen Tradition entsprechende, interne Kritik handeln sollte. Eine Veröffentlichung war offensichtlich, zumindest anfangs, nicht beabsichtigt. Das hängt mit der unverblümten Anklage gegen den Papst selbst zusammen. Eine so scharfe Kritik an einem regierenden Papst öffentlich vorzutragen, stellt einen Tabubruch dar. Es erklärt die Unruhe, die auch manchen der tatsächlichen und verdächtigten Absender erfaßt hat.

Wie es dazu kam, daß Brief und Namen der Unterzeichner dem Vatikanisten Sandro Magister zugespielt wurden, läßt sich vorerst nicht rekonstruieren. Ob es sich um ein undichte Stelle (Wo?) handelte oder eine Folge der päpstlichen Reaktion auf das Schreiben war, auch eine Woche nach der Übergabe keinerlei Anstalten zu machen, die Sorgen der Kardinäle und Synodalen ernstzunehmen, bleibt dahingestellt.

Vorwurf der Manipulation lastet auf Synode seit dem ersten Fragebogen 2013

Wer sich auf die zum Teil geschürte Verwirrung rund um die Namen der Unterzeichner stürzt, läuft Gefahr, die eigentliche und viel bedeutsamere Verwirrung rund um die ganze Synode aus dem Auge zu verlieren. Manche müssen sich sogar den Vorwurf gefallen lassen, mit dem einen möglicherweise das andere überdecken zu wollen.

Über allem steht jedenfalls nun offiziell der sich verdichtende düstere Verdacht einer päpstlichen Manipulation, um zu „wichtigen umstrittenen Themen vorgefertigte Ergebnisse“ zu erreichen. Ergebnisse, die offensichtlich von der bisherigen katholischen Ehe- und Morallehre abweichen. Alles andere annehmen zu wollen, wäre Unsinn.

Aus dem Hintergrund taucht zudem erneut jene Frage auf, die das ganze Pontifikat von Papst Franziskus überschattet. Die Frage, ob diese „bestimmten Ergebnisse“ Teil einer Wahlkapitulation vor oder im Konklave waren.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: MiL

von esther10 13.10.2015 14:03

Versuchungen kehren immer zurück
· ​Heilige Messe in Santa Marta ·
9. Oktober 2015
Unterscheidungsgabe und Wachsamkeit sind notwendig, um die Gefahr einer »Betäubung des Gewissens« abzuwehren. Dies empfahl Franziskus in der heiligen Messe vom 9. Oktober, die er wie gewohnt in der Kapelle des Hauses Santa Marta feierte.



Der Papst bezog sich auf den Abschnitt aus dem Lukasevangelium (11,15-26), in dem der Evangelist »vieles zusammenfasst, was Jesus vielleicht zu unterschiedlichen Zeiten gesagt hat«, und dann die Antwort Jesu an jene »wiedergibt, die ihn beschuldigten, die Dämonen mit Hilfe des Anführers der Dämonen auszutreiben«. Bei der Beschreibung des Szenariums erinnerte der Papst daran, dass Jesus »unter dem Volk war, Gutes tat, predigte, und die Menschen ihm zuhörten und sagten, dass er mit Vollmacht spreche«. Aber es habe auch eine andere Gruppe gegeben, so Franziskus: »Menschen, die ihn nicht mochten und immer versuchten seine Worte und Haltungen« anders zu interpretieren, gegen ihn. Der Grund? Der Papst zählte verschiedene Gründe auf: »Einige hätten dies aus Neid getan, andere aus doktrinärer Steifheit, andere, weil sie Angst hatten, dass die Römer kämen und ein Blutbad anrichteten.«

»Aus vielerlei Gründen« habe man versucht, »die Vollmacht Jesu vom Volk fernzuhalten« und dabei sogar »wie in diesem besonderen Fall auf Verleumdung zurückgegriffen«. Mit den Worten des Evangeliums wiederholte Franziskus: »Mit Hilfe von Beelzebul treibt er die Dämonen aus. Er ist ein Besessener. Er treibt Magie, er ist ein Hexenmeister. Und sie stellten ihn ununterbrochen auf die Probe«, das heißt »sie wollten sehen, ob er ihnen in die Falle ging«.

Damit verwies er auf das erste Thema: die Unterscheidung. Die Begebenheit wie gewohnt auf die Gegenwart beziehend unterstrich er, dass »der böse Geist« dies auch »mit uns« tue. Das heiße: »Er versucht stets uns zu betrügen, uns zu verführen, uns einen falschen Weg wählen zu lassen.« Daher sei die »Gabe der Unterscheidung« notwendig. »Wenn dies mit Jesus geschehen ist, wenn der böse Geist das mit Jesus getan hat, was wird er dann mit uns tun?«, fragte sich Franziskus und leitete aus dieser Frage die Mahnung ab, »die Situationen unterscheiden zu wissen: das kommt von Gott und das kommt nicht von Gott; das kommt vom Heiligen Geist und das kommt vom Bösen«.

Das erste, was einem bei diesem Evangeliumsabschnitt in den Sinn komme, sei die »Unterscheidung der Geister. Der Christ kann nicht ruhig sein, dass alles gut geht. Er muss die Dinge unterscheiden und genau hinsehen, woher sie kommen, was ihre Wurzel ist.« Er müsse sich ständig fragen: »Woher kommt das? Was ist der Ursprung? Von dieser Meinung, dieser Phänomene, dieser Dinge?«

Darüber hinaus gebe Jesus einen »Rat, und das ist das zweite Wort: Wachsamkeit«. Der Papst zitierte erneut aus dem Tagesevangelium nach Lukas: »Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.« »Wachsamkeit« sei also gefordert, weil »der Feind kommen kann«, erläuterte der Papst, wobei er hinzufügte, dass »dieser Feind nicht so gefährlich ist, weil man ihn sofort entdeckt und sich verteidigen kann. Aber der andere, der andere ist sehr gefährlich.« Denn Jesus fahre fort: »Wenn der unreine Geist den Menschen verlässt – wenn er ausgetrieben wird –, wandert er durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.« Damit solle gesagt werden, unterstrich Franziskus, »dass die Versuchungen immer wiederkommen, der böse Geist wird niemals müde. Er wurde vertrieben: Er wartet geduldig, dass er zurückkehren kann. Als er wieder in das Haus kommt, trifft er es sauber und geschmückt an, und es gefällt ihm. Dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.«

»Aber warum ist es schlimmer?«, fragte sich der Papst. »Weil«, so die Antwort, »der Mensch sich zuerst des bösen Geistes im Inneren – des Dämons – bewusst war, der quälte, der das Kommando hatte«. Während beim »zweiten Fall der Böse versteckt ist, er kommt mit seinen sehr wohlerzogenen Freunden, klopft an die Tür, bittet um Erlaubnis einzutreten. Er lebt mit diesem Menschen in seinem täglichen Leben und nach und nach gibt er die Befehle.« Und so »wird der Mensch letztlich zerstört von dieser wohlerzogenen Art und Weise, die der Dämon hat, die der Teufel hat, zu überzeugen, die Dinge mit Relativismus zu tun: ›Aber nein, das ist nicht… das ist nicht viel… nein, sei ganz ruhig…‹«

Daher müsse man wachsam sein gegenüber »dem großen Übel«, das »Gewissen zu beruhigen«, indem man es betäubt. »Wenn es dem bösen Geist gelingt, das Gewissen zu betäuben«, so warnte der Papst, »dann kann man von einem seiner wahren Siege sprechen: er wird Herr jenes Gewissens.« Und es nütze sehr wenig zu sagen, wie das einige täten: »Das passiert überall! Wir haben alle Probleme, wir sind alle Sünder!« Denn in jenem »›alle‹ gibt es das ›niemand‹. Alle, aber ich nicht.« Das ende damit, dass man jene »Weltlichkeit« lebe, »die ein Kind des bösen Geistes ist«.

Um wachsam zu sein, so schloss der Papst, »empfiehlt die Kirche immer die Übung der Gewissenerforschung: Was ist heute in meinem Herzen geschehen, heute, weshalb? Ist dieser wohlerzogene Dämon mit seinen Freunden zu mir gekommen?« Dasselbe gelte für die Unterscheidung: »Woher kommen die Kommentare, die Worte, die Lehren? Wer sagt das?« Man müsse den Herrn um die zweifache Gnade der Unterscheidungsgabe und der Wachsamkeit bitten, »damit wir den nicht einlassen, der betrügt, verführt, magisch anzieht«.

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9. Oktober 2015
Unterscheidungsgabe und Wachsamkeit sind notwendig, um die Gefahr einer »Betäubung des Gewissens« abzuwehren. Dies empfahl Franziskus in der heiligen Messe vom 9. Oktober, die er wie gewohnt in der Kapelle des Hauses Santa Marta feierte.



Der Papst bezog sich auf den Abschnitt aus dem Lukasevangelium (11,15-26), in dem der Evangelist »vieles zusammenfasst, was Jesus vielleicht zu unterschiedlichen Zeiten gesagt hat«, und dann die Antwort Jesu an jene »wiedergibt, die ihn beschuldigten, die Dämonen mit Hilfe des Anführers der Dämonen auszutreiben«. Bei der Beschreibung des Szenariums erinnerte der Papst daran, dass Jesus »unter dem Volk war, Gutes tat, predigte, und die Menschen ihm zuhörten und sagten, dass er mit Vollmacht spreche«. Aber es habe auch eine andere Gruppe gegeben, so Franziskus: »Menschen, die ihn nicht mochten und immer versuchten seine Worte und Haltungen« anders zu interpretieren, gegen ihn. Der Grund? Der Papst zählte verschiedene Gründe auf: »Einige hätten dies aus Neid getan, andere aus doktrinärer Steifheit, andere, weil sie Angst hatten, dass die Römer kämen und ein Blutbad anrichteten.«

»Aus vielerlei Gründen« habe man versucht, »die Vollmacht Jesu vom Volk fernzuhalten« und dabei sogar »wie in diesem besonderen Fall auf Verleumdung zurückgegriffen«. Mit den Worten des Evangeliums wiederholte Franziskus: »Mit Hilfe von Beelzebul treibt er die Dämonen aus. Er ist ein Besessener. Er treibt Magie, er ist ein Hexenmeister. Und sie stellten ihn ununterbrochen auf die Probe«, das heißt »sie wollten sehen, ob er ihnen in die Falle ging«.

Damit verwies er auf das erste Thema: die Unterscheidung. Die Begebenheit wie gewohnt auf die Gegenwart beziehend unterstrich er, dass »der böse Geist« dies auch »mit uns« tue. Das heiße: »Er versucht stets uns zu betrügen, uns zu verführen, uns einen falschen Weg wählen zu lassen.« Daher sei die »Gabe der Unterscheidung« notwendig. »Wenn dies mit Jesus geschehen ist, wenn der böse Geist das mit Jesus getan hat, was wird er dann mit uns tun?«, fragte sich Franziskus und leitete aus dieser Frage die Mahnung ab, »die Situationen unterscheiden zu wissen: das kommt von Gott und das kommt nicht von Gott; das kommt vom Heiligen Geist und das kommt vom Bösen«.

Das erste, was einem bei diesem Evangeliumsabschnitt in den Sinn komme, sei die »Unterscheidung der Geister. Der Christ kann nicht ruhig sein, dass alles gut geht. Er muss die Dinge unterscheiden und genau hinsehen, woher sie kommen, was ihre Wurzel ist.« Er müsse sich ständig fragen: »Woher kommt das? Was ist der Ursprung? Von dieser Meinung, dieser Phänomene, dieser Dinge?«

Darüber hinaus gebe Jesus einen »Rat, und das ist das zweite Wort: Wachsamkeit«. Der Papst zitierte erneut aus dem Tagesevangelium nach Lukas: »Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher; wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.« »Wachsamkeit« sei also gefordert, weil »der Feind kommen kann«, erläuterte der Papst, wobei er hinzufügte, dass »dieser Feind nicht so gefährlich ist, weil man ihn sofort entdeckt und sich verteidigen kann. Aber der andere, der andere ist sehr gefährlich.« Denn Jesus fahre fort: »Wenn der unreine Geist den Menschen verlässt – wenn er ausgetrieben wird –, wandert er durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.« Damit solle gesagt werden, unterstrich Franziskus, »dass die Versuchungen immer wiederkommen, der böse Geist wird niemals müde. Er wurde vertrieben: Er wartet geduldig, dass er zurückkehren kann. Als er wieder in das Haus kommt, trifft er es sauber und geschmückt an, und es gefällt ihm. Dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.«

»Aber warum ist es schlimmer?«, fragte sich der Papst. »Weil«, so die Antwort, »der Mensch sich zuerst des bösen Geistes im Inneren – des Dämons – bewusst war, der quälte, der das Kommando hatte«. Während beim »zweiten Fall der Böse versteckt ist, er kommt mit seinen sehr wohlerzogenen Freunden, klopft an die Tür, bittet um Erlaubnis einzutreten. Er lebt mit diesem Menschen in seinem täglichen Leben und nach und nach gibt er die Befehle.« Und so »wird der Mensch letztlich zerstört von dieser wohlerzogenen Art und Weise, die der Dämon hat, die der Teufel hat, zu überzeugen, die Dinge mit Relativismus zu tun: ›Aber nein, das ist nicht… das ist nicht viel… nein, sei ganz ruhig…‹«

Daher müsse man wachsam sein gegenüber »dem großen Übel«, das »Gewissen zu beruhigen«, indem man es betäubt. »Wenn es dem bösen Geist gelingt, das Gewissen zu betäuben«, so warnte der Papst, »dann kann man von einem seiner wahren Siege sprechen: er wird Herr jenes Gewissens.« Und es nütze sehr wenig zu sagen, wie das einige täten: »Das passiert überall! Wir haben alle Probleme, wir sind alle Sünder!« Denn in jenem »›alle‹ gibt es das ›niemand‹. Alle, aber ich nicht.« Das ende damit, dass man jene »Weltlichkeit« lebe, »die ein Kind des bösen Geistes ist«.

Um wachsam zu sein, so schloss der Papst, »empfiehlt die Kirche immer die Übung der Gewissenerforschung: Was ist heute in meinem Herzen geschehen, heute, weshalb? Ist dieser wohlerzogene Dämon mit seinen Freunden zu mir gekommen?« Dasselbe gelte für die Unterscheidung: »Woher kommen die Kommentare, die Worte, die Lehren? Wer sagt das?« Man müsse den Herrn um die zweifache Gnade der Unterscheidungsgabe und der Wachsamkeit bitten, »damit wir den nicht einlassen, der betrügt, verführt, magisch anzieht«.

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von esther10 13.10.2015 11:32

Dienstag, 13. Oktober 2015
Kardinal Müller: Modernisten wollen spalten


Foto: Presse Nordelbien
In einem Gespräch mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Ausgabe vom 13. Oktober 2015) bestätigte Kardinal Gerhard Müller, dass progressistische Kreise auf der Familiensynode spalterisch wirken würden.

Es gäbe Personen, die meinten, dass der Papst von Wölfen umzingelt sei. Damit bezog sich Kardinal Müller, ohne ihn zu nennen, auf den linken italienischen Vatikanisten Marco Politi. Er ist Autor des Buches „Franziskus unter Wölfen“. In Deutschland trägt das Buch den Untertitel „Der Papst und seine Feinde“.

Für Politi ist Kardinal Müller einer der wichtigsten „Wölfe“ um den Papst. Auf einer Buchpräsentation in Frankfurt nannte Politi ihn ausdrücklich. Ein weiterer prominenter „Papstgegner“ laut Politi ist Kardinal Burke.

Kardinal Müller sagte hierzu: „[Wölfe] ist ein aggressiver und krimineller Ausdruck.“

Im Gespräch mit dem „Corriere“ äußert sich der Präfekt der Glaubenskongregation auch zum Brief etlicher Kardinäle an den Papst, in welchem kritisch auf die Arbeitsweise der laufenden Synode hingewiesen wird. Speziell wird bemängelt, dass Manipulationen und ein einseitiger Schlussbericht möglich seien.

Kardinal Müller ist der Ansicht, dass der private Brief an den Papst, der nicht zur Veröffentlichung vorgesehen war, von Personen an die Medien übermittelt wurde, die Spaltungen provozieren wollen. Er kann sich nicht erklären, wie das Schreiben aus dem Sekretariat des Papstes an die Öffentlichkeit kam. Es handelt sich um ein neues „Vatileaks“, so Müller.

Zum immer wieder genannten Kontrast zwischen Barmherzigkeit und Doktrin erklärte Kardinal Müller: „Die Orthodoxie muss in der Pastoral realisiert werden. Es gibt keine Pastoral ohne Doktrin: Diese ist die Lehre Christi, keine akademische Doktrin von Theologen.“

Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 10:03 Keine Kommentare:
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Labels: Familiensynode, Kardinal Müller

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Montag, 12. Oktober 2015



Historiker De Mattei zu Synode: Kirche in alarmierenden Zustand

De Mattei/Foto: M.v.Gersdorff
Die Debatten vor und während der laufenden ordentlichen Synode zeigen, in welch alarmierenden Zustand sich die katholische Kirche befindet. Dieses Urteil fällte Roberto De Mattei in Rom am 10. Oktober 2015 auf der Tagung „Matrimonio e famiglia. Tra dogma e prassi della Chiesa” (Ehe und Familie. Zwischen Dogma und Praxis in der Kirche), die von der Fondazione Lepanto und der Associazione Famiglia Domani organisiert wurde.

De Mattei ist Professor für Zeitgeschichte an der Europäischen Universität zu Rom und Autor mehrerer Bücher über Kirchengeschichte.

Sogar hochstehende Prälaten würden essentielle Inhalte der kirchlichen Ehe- und Sexualmoral infrage stellen, beklagte der Redner. Selbst längst definierte Wahrheiten, wie etwa die Unauflöslichkeit der Ehe, stünden zur Diskussion.

Kritik übte der Historiker am deutschen Kardinal Walter Kasper. Er hätte mit seiner „Rede vor dem Konsistorium“ eine polemische Debatte eröffnet, die inzwischen eine zerstörerische Dynamik entfalten würde.

Die Hauptthesen Kaspers: 1. Wir leben in einer säkularisierten Welt. 2. Die Kirche müsse zur Kenntnis nehmen, dass viele Menschen ihr Leben nicht mehr nach der katholischen Ehelehre ausrichten. 3. Die Kirche müsse sich dieser Situation anpassen.

Es gehe somit nicht lediglich um die Lehre der Kirche hinsichtlich Ehe und Sexualität, sondern um das Verhältnis zwischen Kirche und Welt und um das Verhältnis zwischen kirchlicher Lehre und Alltagspraxis.

Der Kirche droht eine Fortsetzung dieser Debatte auch nach der Synode, zu stark sei das Interesse mancher kirchlicher Kreise, die katholische Lehre über Ehe und Sexualität abzuschaffen.

Der Historiker De Mattei ging auf zwei Ereignisse ein, die Parallelen zur heutigen Situation aufweisen: Die Akzeptanz der der Scheidung durch die orthodoxe Kirche und das anglikanische Schisma durch König Heinrich VIII.

In beiden Situationen hätte sich die jeweilige Konfession (orthodox/anglikanisch) schließlich einer Situation angepasst, die zuvor zum säkularen „Mainstream“ wurde.

Die katholische Kirche dürfe aber sich aber auf keinen Fall ihre Doktrin dem Zeitgeist opfern, so De Mattei: Nicht die Kirche, müsse sich nach der Welt, sondern die Welt müsse sich nach den Vorgaben der Kirche ändern. Nicht die Wahrheit ließe sich ändern, sondern das Leben der Menschen müsse sich der Wahrheit, die von der Kirche verkündet wird, anpassen.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/...
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 09:26

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Derzeitige deutsche Strategie auf der Synode: Harmonie vortäuschen



Derzeitige deutsche Strategie auf der Synode: Harmonie vortäuschen

(Rom) So gut wie in jeder öffentlichen Stellungnahmen betonen die Delegierten der deutschen Bischofskonferenz für die Familiensynode, es gäbe keine Parteienbildung, die Dialoge würden harmonisch verlaufen, alle würden einmütig und offen zusammenarbeiten und den anderen zuhören usw.

Insbesondere Erzbischof Heiner Koch (Berlin) bemüht sich, in den deutschen katholischen Medien diese „Friede-, Freude-, Eierkuchen-Stimmung“ zu verbreiten.

Die Realität sieht aber ganz anders aus.

Die Vertreter aus Osteuropa sind geradezu entsetzt über die extravaganten deutschen Vorschläge und veröffentlichen laufend ihre Eindrücke, Meinungen und Bereitschaft, Widerstand gegen die deutsche Vertretung zu leisten. Insbesondere Stanisław Gądecki, Erzbischof von Posen und Vorsitzender der polnischen Bischofskonferenz, hat sich mit solchen Äußerungen hervorgetan.

Auch Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz (Minsk, Weißrussland) hat klar gemacht, eine Änderung der Sakramentenpastoral entsprechend den Vorstellungen von Kardinal Kasper sei ausgeschlossen.

Etliche Kardinäle haben sich nun an den Papst gewandt und auf die Möglichkeit massiver Manipulationen der Synodendokumente durch das Redaktionsteam hingewiesen. Die Redaktionskommission ist in ihrer großen Mehrheit von Progressisten wie etwa Kardinal Baldisseri oder Erzbischof Bruno Forte besetzt.

Nachdem Kardinal Peter Erdö (Budapest) hielt am ersten Sitzungstag eine konservative Rede, in der die deutschen Vorschläge abgewiesen wurden, berichteten etliche Medien. Kardinal Reinhard Marx habe sich abfällig geäußert und gemeint, die Ansprache sei unwichtig für die weiteren Gespräche während der Synode. Kardinal Kasper soll Kardinal Erdö mit einem versteinerten Gesicht zugehört haben.

Und nicht zuletzt: Der Papst selbst musste am vergangenen Dienstag (7. Oktober 2015) einschreiten, um einer Parteienbildung entgegenzuwirken.

Über die Gründe, wieso Marx & Co. in den deutschen Medien ein völlig anderes Bild präsentieren, als es den Realitäten entspricht, lassen sich folgende Hypothesen aufstellen:

1. Seit langem erwartet der deutsche Linkskatholizismus keine entscheidenden Siege bei der Synode sondern bereitet sich auf die Zeit danach vor. Sie rechnen möglicherweise damit, dass die Dokumente, die überhaupt redigiert werden, schwammig und mehrdeutig sein werden. Diese könnten die liberalen deutschen Bischöfe nach ihren Gutdünken auslegen und auf diese Weise ihre extravaganten Ideen hinsichtlich wiederverheirateter Geschiedene, Homosexuelle, Sexualmoral usw. in die Praxis setzen.
2. Die deutsche Delegation hat sicherlich Angst, dass man ihnen vorwirft, sie seien maßgeblich für die vergiftete Atmosphäre während der Synode verantwortlich. Schließlich haben sie monatelang für ihre abseitigen Ideen auf der ganzen Welt geworben und einen wichtigen Teil des Weltepiskopats gegen sich aufgebracht. Für die Vertreter aus Osteuropa und aus Afrika ist die deutsche Delegation der Inbegriff einer arroganten und dekadenten westlichen Kirche, die von der sexuellen Revolution okkupiert wurde.
3. Die deutsche Delegation hat wohl auch Angst, dass die deutsche Öffentlichkeit mitbekommt, was für einen ungünstigen Ruf die katholische Kirche Deutschlands weltweit inzwischen hat und wie stark die linkskatholischen deutschen Bischöfe dafür verantwortlich sind.

Die Synode tagt noch zwei Wochen, so dass noch viel passieren kann. Jedenfalls ist die Delegation der Deutschen Bischofskonferenz nicht untätig und kontaktiert fleißig Bischöfe aus ärmeren Regionen. Hoffentlich versuchen sie nicht, sich gewissermaßen Sympathien mit Geld zu erkaufen
.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/...
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Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 08:17



von esther10 13.10.2015 11:17

Glaubenspräfekt Müller: Modernisten in der katholischen Kirche betreiben Spaltung

Veröffentlicht: 13. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble
Mathias von Gersdorff

In einem Gespräch mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ vom heutigen 13. Oktober 2015 bestätigt Kardinal Gerhard Müller (siehe Foto), dass progressistische Kreise auf der vatikanischen Familiensynode spalterisch wirken. AL-0004



Es gäbe Personen, die offenbar meinen, der Papst sei von Wölfen umzingelt. Damit bezog sich der Chef der römischen Glaubenskongregation auf den linken italienischen Vatikanisten Marco Politi, ohne ihn ausdrücklich zu nennen. Er ist Autor des Buches „Franziskus unter Wölfen“. In Deutschland trägt das Buch den Untertitel „Der Papst und seine Feinde“.

Aus Sicht von Politi ist der vatikanische Glaubenshüter einer der wichtigsten „Wölfe“ um den Papst. Auf einer Buchpräsentation in Frankfurt erwähnte der Autor ihn ausdrücklich. Ein weiterer prominenter „Papstgegner“ laut Politi ist der US-amerikanische Kardinal Raymond Burke. Kurienkardinal Müller kritisierte den Begriff “Wölfe” als “aggressiv”.

Kardinal Müller beanstandet ein “neues Vatileaks”

Im Gespräch mit dem „Corriere“ äußert sich der Präfekt der Glaubenskongregation auch zum Brief etlicher Kardinäle an den Papst, in dem kritisch auf die Arbeitsweise der laufenden Synode hingewiesen wird. Speziell wird bemängelt, dass Manipulationen und ein einseitiger Schlussbericht möglich seien.

Kardinal Müller ist der Ansicht, dass der private Brief an den Papst, der nicht zur Veröffentlichung vorgesehen war, von Personen an die Medien übermittelt wurde, die Spaltungen provozieren wollen. Er kann sich nicht erklären, wie das Schreiben aus dem Sekretariat des Papstes an die Öffentlichkeit kam. Es handle sich um ein neues „Vatileaks“, so Müller.

Zum immer wieder genannten Kontrast zwischen Barmherzigkeit und Doktrin erklärte der Kardinal: „Die Orthodoxie muss in der Pastoral realisiert werden. Es gibt keine Pastoral ohne Doktrin: Diese ist die Lehre Christi, keine akademische Doktrin von Theologen.“

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Aktion “Kinder in Gefahr” in Frankfurt; zudem veröffentlicht er aktuelle kirchenpolitische Kommentare auf seiner Webseite: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/

Foto: Bistum Regensburg

von esther10 13.10.2015 09:37




Alice Schwarzers EMMA ist besorgt um Frauenrechte angesichts der Flüchtlingswelle
Veröffentlicht: 13. Oktober 2015 | Autor: Felizitas Küble

Unter dem Titel “Flüchtlinge: Was jetzt passieren muss!” zeigt sich die feministische und islamkritische Zeitschrift EMMA alarmiert und berichtet von massenhaften “Hilferufen”, die in der Redaktion der bekannten Frauenrechtlerin Alice Schwarzer eingehen. Fussmatte__

Der Artikel schildert eingangs, daß sich deutsche Frauen Sorgen machen: “Um die Frauen und Kinder unter den Flüchtlingen. Aber auch um sich selbst.”

Der Zeitschrift geht es eigenen Angaben zufolge darum, daß “zu uns geflüchtete Männer wie Frauen Demokratie und Gleichberechtigung respektieren”.

Offenbar ein echtes Problem, denn laut EMMA ist “eines klar”, nämlich folgendes:

“Nicht nur die Frauen und Mädchen in den Aufnahmelagern sind in besonderer Gefahr (und haben nicht selten schon in ihren Heimatländern oder auf der Flucht sexuelle Gewalt über sich ergehen lassen müssen). Auch unsere Gleichberechtigung ist in Gefahr, wenn jetzt Hunderttausende meist junger Männer in unser Land strömen. Sie kommen aus frauenverachtenden Traditionen und (Bürger)Kriegsländern und sind geprägt von Gewalt.

Das könnte unsere in den letzten zweihundert Jahren erkämpften Menschenrechte und die in den letzten 40 Jahren errungene Gleichberechtigung durchaus ins Wanken bringen. Darum müssen Männer wie Frauen raschestmöglich aufgeklärt werden über unseren Rechtsstaat und unsere Gleichberechtigung der Geschlechter. Und die Flüchtlingsfrauen müssen besonders geschützt werden.”

von esther10 13.10.2015 01:43

12.10.2015

Kardinäle distanzieren sich von Beschwerdebrief an Papst
Absender unbekannt


Um einen Beschwerdebrief von Kardinälen an Papst Franziskus zur Bischofssynode gibt es Verwirrung. Mehrere Kardinäle dementierten den Brief unterschrieben zu haben. Zuvor hatte eine italienische Zeitschrift 13 Namen genannt.

Nachdem die italienische Zeitschrift "L'Espresso" das Schreiben und die Namen von 13 angeblichen Unterzeichnern im Internet veröffentlichte, dementierten vier der Kardinäle, den Brief unterschrieben zu haben.

Nach Darstellung von "L'Espresso" äußert der Brief Sorge über eine Manipulation der Bischofsversammlung durch liberale Kräfte. Hinter der Initiative sollen laut der Zeitschrift 13 Kardinäle aus dem konservativen Lager der augenblicklich im Vatikan tagenden Synode stehen. "L'Espresso" veröffentlichte den Wortlaut des Schreibens sowie eine Kommentierung von Sandro Magister, dem Vatikan-Experten der Zeitschrift.

Exklusiv vom linken Nachrichtenmagazin "L'Espresso"

Magister hatte im Juni den Text der Enzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus unter Brechung der Sperrfrist und in einer zwischenzeitlich überarbeiteten Fassung veröffentlicht. Dafür entzog ihm der Vatikan die Akkreditierung auf unbestimmte Zeit. Ein Kollege Magisters bei der Tageszeitung "La Repubblica", die zum gleichen Verlag gehört, erhielt keinen Platz im Journalistentross des Papstes bei dessen Reise nach Kuba und in die USA im September.

Laut dem aktuellen Beitrag in "L'Espresso" teilte Kurienkardinal George Pell zum Synodenbeginn vor einer Woche dem Papst schriftlich die Besorgnis mit, die Arbeitsweise der Synode solle "vorherbestimmte Ergebnisse in wichtigen kontroversen Fragen erleichtern". Von den 13 angeblichen unterzeichnenden Kardinälen dementierten bislang Angelo Scola aus Mailand, André Vingt-Trois aus Paris und Peter Erdö aus Budapest sowie der Leiter des päpstlichen Gnadengerichts, Mauro Piacenza, ihre Beteiligung.

Zunächst keine Stellungnahme von Kardinal Müller

Auch der Präfekt der Glaubenskongregation, Gerhard Ludwig Müller, soll laut "L'Espresso" zu den Unterzeichnern gehören. Sicher ist das jedoch derzeit nicht. Aus Müllers Büro war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Existenz des Briefes selbst wurde von Vatikansprecher Federico Lombardi nicht dementiert. Lombardi sagte jedoch am Montag vor Journalisten, es handle sich um ein "vertrauliches" Schreiben, zu dem es nichts weiter zu kommentieren gebe.

"Was ich sagen kann, ist, dass man bei den 13 als Unterzeichner aufgeführten Kardinälen erst einmal verifizieren sollte, ob das stimmt oder nicht", so Lombardi laut Radio Vatikan. "Ich habe zwei von ihnen, die Kardinäle Scola und Vingt-Trois, angesprochen, und beide sagen: So etwas habe ich nie unterschrieben! Ich rate also, nicht vorschnell an alles Publizierte zu glauben; Sie sollten das erst einmal verifizieren.“

Dem Vernehmen nach war das Schreiben Anlass für eine überraschende Wortmeldung des Papstes am Dienstag. Dabei mahnte Franziskus die Synodenteilnehmer, sich nicht in Verschwörungstheorien zu ergehen.


Zugleich betonte er, die katholische Lehre über Ehe und Familie sei unverändert gültig. Auch dürfe die Synode nicht auf die Frage des Umgangs mit wiederverheiraten Geschiedenen reduziert werden.



(dr, KNA, rv)

von esther10 13.10.2015 00:48

Dienstag, 13. Oktober 2015


Derzeitige deutsche Strategie auf der Synode: Harmonie vortäuschen

(Rom) So gut wie in jeder öffentlichen Stellungnahmen betonen die Delegierten der deutschen Bischofskonferenz für die Familiensynode, es gäbe keine Parteienbildung, die Dialoge würden harmonisch verlaufen, alle würden einmütig und offen zusammenarbeiten und den anderen zuhören usw.

Insbesondere Erzbischof Heiner Koch (Berlin) bemüht sich, in den deutschen katholischen Medien diese „Friede-, Freude-, Eierkuchen-Stimmung“ zu verbreiten.

Die Realität sieht aber ganz anders aus.

Die Vertreter aus Osteuropa sind geradezu entsetzt über die extravaganten deutschen Vorschläge und veröffentlichen laufend ihre Eindrücke, Meinungen und Bereitschaft, Widerstand gegen die deutsche Vertretung zu leisten. Insbesondere Stanisław Gądecki, Erzbischof von Posen und Vorsitzender der polnischen Bischofskonferenz, hat sich mit solchen Äußerungen hervorgetan.

Auch Erzbischof Tadeusz Kondrusiewicz (Minsk, Weißrussland) hat klar gemacht, eine Änderung der Sakramentenpastoral entsprechend den Vorstellungen von Kardinal Kasper sei ausgeschlossen.

Etliche Kardinäle haben sich nun an den Papst gewandt und auf die Möglichkeit massiver Manipulationen der Synodendokumente durch das Redaktionsteam hingewiesen. Die Redaktionskommission ist in ihrer großen Mehrheit von Progressisten wie etwa Kardinal Baldisseri oder Erzbischof Bruno Forte besetzt.

Nachdem Kardinal Peter Erdö (Budapest) hielt am ersten Sitzungstag eine konservative Rede, in der die deutschen Vorschläge abgewiesen wurden, berichteten etliche Medien. Kardinal Reinhard Marx habe sich abfällig geäußert und gemeint, die Ansprache sei unwichtig für die weiteren Gespräche während der Synode. Kardinal Kasper soll Kardinal Erdö mit einem versteinerten Gesicht zugehört haben.

Und nicht zuletzt: Der Papst selbst musste am vergangenen Dienstag (7. Oktober 2015) einschreiten, um einer Parteienbildung entgegenzuwirken.

Über die Gründe, wieso Marx & Co. in den deutschen Medien ein völlig anderes Bild präsentieren, als es den Realitäten entspricht, lassen sich folgende Hypothesen aufstellen:

1. Seit langem erwartet der deutsche Linkskatholizismus keine entscheidenden Siege bei der Synode sondern bereitet sich auf die Zeit danach vor. Sie rechnen möglicherweise damit, dass die Dokumente, die überhaupt redigiert werden, schwammig und mehrdeutig sein werden. Diese könnten die liberalen deutschen Bischöfe nach ihren Gutdünken auslegen und auf diese Weise ihre extravaganten Ideen hinsichtlich wiederverheirateter Geschiedene, Homosexuelle, Sexualmoral usw. in die Praxis setzen.
2. Die deutsche Delegation hat sicherlich Angst, dass man ihnen vorwirft, sie seien maßgeblich für die vergiftete Atmosphäre während der Synode verantwortlich. Schließlich haben sie monatelang für ihre abseitigen Ideen auf der ganzen Welt geworben und einen wichtigen Teil des Weltepiskopats gegen sich aufgebracht. Für die Vertreter aus Osteuropa und aus Afrika ist die deutsche Delegation der Inbegriff einer arroganten und dekadenten westlichen Kirche, die von der sexuellen Revolution okkupiert wurde.
3. Die deutsche Delegation hat wohl auch Angst, dass die deutsche Öffentlichkeit mitbekommt, was für einen ungünstigen Ruf die katholische Kirche Deutschlands weltweit inzwischen hat und wie stark die linkskatholischen deutschen Bischöfe dafür verantwortlich sind.

Die Synode tagt noch zwei Wochen, so dass noch viel passieren kann. Jedenfalls ist die Delegation der Deutschen Bischofskonferenz nicht untätig und kontaktiert fleißig Bischöfe aus ärmeren Regionen. Hoffentlich versuchen sie nicht, sich gewissermaßen Sympathien mit Geld zu erkaufen.
http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 08:17

von esther10 13.10.2015 00:42

Das Interview 10/2015

Die große Mehrheit durchschaut die Lüge

Benedikt XVI. sprach von einer „anthroplogischen Revolution“,
Franziskus nennt es „dämonisch“. Dennoch ist Gender-Mainstreaming auf dem Vormarsch – zumindest in Politik, Hochschule und Verwaltung. Warum ist das so? Fragen an den Sozialethiker Manfred Spieker

von Guido Horst

Sie schreiben in Ihrem jüngsten Buch „Gender-Mainstreaming in Deutschland. Konsequenzen für Staat, Gesellschaft und Kirchen“, dass die Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen in Peking 1995 die Strategie Gender-Mainstreaming „geboren“ hat. Was war das Ziel der dafür Verantwortlichen?


Gender-Mainstreaming ist das Dach über einem Bündel letztlich unvereinbarer Ziele. Die einen verstehen darunter etwas naiv die Gleichberechtigung der Geschlechter, die anderen die Dekonstruktion des Geschlechts schlechthin. Während die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht nur ein Verfassungsgebot, sondern auch ein Gebot des christlichen Glaubens ist, verbirgt sich hinter der Absicht, die geschlechtliche Identität des Menschen zu dekonstruieren und dem subjektiven Willen anheim zu stellen, ein Angriff auf die menschliche Natur und die Geschlechterdualität. Die Gender-Lobby auf der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking zielte mit ihrer Aktionsplattform auf die „Machtgleichstellung der Frau“. Sie hatte also ein politisches Ziel.

Könnten Sie kurz zusammenfassen: Was will Gender-Mainstreaming bewirken oder erreichen?

Gender-Mainstreaming will uns belehren, dass die weibliche und die männliche Natur des Menschen weniger eine Vorgabe der Natur als vielmehr gesellschaftliche und kulturelle Konstruktionen seien, die jederzeit dekonstruiert werden könnten. Das soll dann auch für die Familie gelten. Mittels der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ soll erreicht werden, alle Formen der Sexualität und alle Formen der Familie als gleichrangig anzuerkennen. Die sexuelle Identität soll nicht naturgegeben, sondern Resultat einer subjektiven Willensentscheidung sein. Hier nimmt das Gender-Mainstreaming die Gestalt einer letztlich leibfeindlichen gnostischen Häresie an.

Bleiben wir noch bei der Zeit vor zwanzig Jahre. Jüngere Menschen standen damals noch ganz klar unter dem Eindruck der Geschlechterpolarität. Das „Spiel“ zwischen Jungen und Mädchen, zwischen Teenagern unterschiedlichen Geschlechts war doch der Reiz, die „Musik“ in der Freizeit- und Jugendkultur. Für ältere Menschen galt das erst recht. Sie waren noch ganz unter dem Eindruck aufgewachsen, dass der Hansl seine Gretl sucht und umgekehrt. Wie erklären Sie sich da den schnellen Erfolg von Gender-Mainstreaming?

Dass der Hansl seine Gretl sucht und umgekehrt und Teenager unterschiedlichen Geschlechts im spielerischen Hin und Her von Distanz und Nähe einander kennenlernen, dürfte auch vor zwanzig Jahren schon überholt gewesen sein. Das gilt wohl eher für die Zeit vor fünfzig Jahren, als es noch kaum Koedukation, wenig Fernsehen und keine Sexualkunde gab. Nicht dass Koedukation, Fernsehen und Sexualkunde alles zum Schlechten verändert hätten. Verantwortlich genutzt beziehungsweise unterrichtet, können sie auch zu einem unverkrampften, natürlichen Umgang der Geschlechter beitragen. Ob dem Gender-Mainstreaming ein schneller Erfolg beschieden ist, wage ich zu bezweifeln. Einen schnellen Erfolg verzeichnet es zweifellos, wenn es um Stellen in der Verwaltung und in Hochschulen geht. Solche Stellen für Gleichstellungsbeauftragte und Gender-Professuren sind in den letzten zehn Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Es gibt inzwischen weit mehr Professuren für Gender-Studies als für alte Sprachen. Aber die große Mehrzahl der Menschen lässt sich kein X für ein U vormachen. Sie weiß, dass die geschlechtliche Identität als Mann oder als Frau eine Vorgegebenheit des Schöpfers und der Natur ist und kein gesellschaftliches oder kulturelles Produkt. Das können auch Verwaltungsvorschriften nicht ändern, die vorschreiben, „Vater“ und „Mutter“ in standesamtlichen Dokumenten durch Elter 1 und Elter 2 oder Progenitor A und Progenitor B zu ersetzen.

Die Entwicklung ist in unterschiedlichen Erdteilen unterschiedlich verlaufen. Konzentrieren wir uns auf Deutschland. Was waren die Schritte zur Implementierung der Gender-Theorie in die politische Agenda in Bund, Ländern und Gemeinden?

Die politische Implementierung des Gender-Mainstreaming in Deutschland hat meines Erachtens vier Etappen. Erstens: Die Beschlüsse der Regierung Schröder/Fischer 1999 und 2000, per Geschäftsordnung der Bundesministerien das Gender-Mainstreaming zu fördern und dem Familien- beziehungsweise Frauenministerium eine herausragende Stellung in der Bundesregierung zwecks Kontrolle der Gesetzgebungsvorhaben zukommen zu lassen. Zweitens: Die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft 2001, der bis zur Regelung der Sukzessivadoption 2014 weitere Beschlüsse zur Anpassung der eingetragenen Lebenspartnerschaft an die Ehe von Mann und Frau folgten. Vom Bundesverfassungsgericht wurden diese Gesetze unter Missachtung von Artikel 6 des Grundgesetzes mehrfach unterstützt. Drittens: Die Krippenpolitik der Bundesregierung seit 2006, die der staatlichen Betreuung der Kleinkinder einen Vorrang vor der familiären Erziehung einräumt und deren theoretische Grundlage im wenig beachteten 7. Familienbericht der Bundesregierung nachzulesen ist: Das Modell der lebenslangen Ehe sei abgelöst worden durch das Zusammenleben wechselnder Partner, die „serielle Monogamie“, in der die Betreuung der Kleinkinder der Gesellschaft übertragen wird. Die vierte Etappe ist schließlich die „Sexualpädagogik der Vielfalt“, um die in verschiedenen Bundesländern zur Zeit heftig gestritten wird. Durch sie sollen die Kinder bereits im Kindergarten lernen, alle Formen sexueller Beziehungen und alle Familienformen als gleichrangig zu betrachten.

Und ein Wort zur Kirche in Deutschland: Was sagen die Bischöfe, was sagen die Laien, etwa das Zentralkomitee der deutschen Katholiken? Und was sagt die Evangelische Kirche in Deutschland?

Einzelne Bischöfe in Deutschland haben sich hellsichtig und mit deutlicher Kritik an dieser Verleugnung der Natur von Ehe und Familie zu Wort gemeldet: Voderholzer, Hanke, Algermissen und Renz. Ich hoffe, keinen vergessen zu haben. Das gilt im übrigen auch für die Schweiz (Huonder) und Österreich (Laun) und einige mitteleuropäische Bischofskonferenzen. Ein Wort der Deutschen Bischofskonferenz jedoch fehlt noch. Es wäre längst fällig. Das Zentralkomitee ist in dieser Frage leider durch eine Gruppe gendersensibler Theologinnen blockiert. Da ist keine Kritik am Gender-Mainstreaming zu erwarten. Im Gegenteil, mit den familienpolitischen Papieren von 2008 und 2015 hat es sich ganz dem Gender-Mainstreaming angepasst und in dem gerade zu Ende gegangenen Dialogprozess hat es auch noch die Forderung nach einer „geschlechtergerechten“ Kirche untergebracht. Das gilt noch mehr für die Evangelische Kirche in Deutschland. Ihre familienpolitische Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“ und die Errichtung eines Studienzentrums für feministische und geschlechterbewusste Theologie 2013 üben sich gegen zum Teil heftigen Widerstand darin, das Gender-Mainstreaming in die evangelischen Landeskirchen zu implantieren.

Hat Rom bisher nur zugeschaut? Wie denken die Päpste, gibt es Äußerungen vatikanischer Dikasterien?

Rom hat keineswegs zugeschaut. Die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus haben die anthropologische Revolution, die von der Gendertheorie intendiert wird, mehrfach deutlich kritisiert. Benedikt in seiner Weihnachtsansprache an das Kardinalskollegium 2012, aber auch schon in seiner Rede im Deutschen Bundestag am 22. September 2011 und bei der Eröffnung der Pastoralsynode der Diözese Rom zum Thema Familie 2005, Franziskus in mehreren Interviews und vor allem in Ziffer 155 seiner Enzyklika „Laudato si’“. Die heute so häufig beklagte Manipulation der Natur werde in der Gendertheorie, so Benedikt, zum Grundentscheid des Menschen im Umgang mit sich selbst. Der Päpstliche Rat für die Familie hat sich in dem von ihm herausgegebenen Familienlexikon 2003 mit dem Gender-Mainstreaming auseinandergesetzt und der Päpstliche Rat „Iustitia et Pax“ hat die Kritik 2004 im Kompendium der Soziallehre 2004 in Ziffer 224 auf den Punkt gebracht: „Gegenüber denjenigen Theorien, die die Geschlechteridentität lediglich als ein kulturelles oder soziales Produkt der Interaktion zwischen Gemeinschaft und Individuum betrachten, ohne die personale sexuelle Identität zu berücksichtigen oder die wahre Bedeutung der Sexualität in irgendeiner Weise in Betracht zu ziehen, wird die Kirche es nicht müde, ihre eigene Lehre immer wieder deutlich zu formulieren: Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, muss seine Geschlechtlichkeit anerkennen und annehmen. …Die Harmonie des Paares und der Gesellschaft hängt zum Teil davon ab, wie Gegenseitigkeit, Bedürftigkeit und wechselseitige Hilfe von Mann und Frau gelebt werden.“ Dass die Päpste oder die zuständigen Päpstlichen Räte die Entwicklung verschlafen hätten, kann wirklich niemand behaupten.

Papst Benedikt sprach von einer „anthropologischen Revolution“, Papst Franziskus nannte die Gender-Theorie „dämonisch“. Findet derzeit in der Welt ein Generalangriff auf die traditionelle Gestalt von Ehe und Familie statt, wie sie nicht nur von der katholischen Kirche, sondern auch von anderen Religionen hochgehalten wird?

Gender-Mainstreaming ist ein Generalangriff auf Ehe und Familie. Benedikt XVI. und Franziskus haben das wiederholt deutlich ausgesprochen. Auch die interreligiöse Konferenz von zahlreichen Religionen und christlichen Konfessionen zu Ehe und Familie, die die Glaubenskongregation im November 2014 in Rom veranstaltet hat, sah das so. Benedikt XVI. hat daran erinnert, dass die Offenbarung in der Sprache der ehelichen Liebe geschieht und die Familie heiligt. Insofern ist das Gender-Mainstreaming ein Angriff auf die Schöpfungsordnung. In „Laudato si’“ schreibt Franziskus: „Das Akzeptieren des eigenen Körpers als Gabe Gottes ist notwendig, um die ganze Welt als Geschenk des himmlischen Vaters und als gemeinsames Haus zu empfangen und zu akzeptieren… Zu lernen, den eigenen Körper anzunehmen, ihn zu pflegen und seine vielschichtige Bedeutung zu respektieren, ist für eine wahrhafte Humanökologie wesentlich. Ebenso ist die Wertschätzung des eigenen Körpers in seiner Weiblichkeit oder Männlichkeit notwendig, um in der Begegnung mit dem anderen Geschlecht sich selbst zu erkennen.“

Das wäre ja mal ein Thema für eine römische Bischofssynode. Der Gag ist nur: Die findet ja gerade statt, genau zum Thema Ehe und Familie. Sind Sie vor dem Hintergrund des bisher Gesagten mit dem bisherigen Verlauf des synodalen Prozesses zufrieden?

Mit dem bisherigen Verlauf der Debatten um die Bischofssynode zu Ehe und Familie kann meines Erachtens niemand zufrieden sein. Die Diskussion um die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, die längst entschieden ist, wie Johannes Paul II. auch in „Familiaris Consortio“ unterstrichen hat, absorbiert alle Energien. Ehe und Familie stehen im Übrigen nicht nur durch das Gender-Mainstreaming unter einer besonderen Bedrohung, sondern auch durch die Entwicklung der Biomedizin, auf die Benedikt XVI. in seiner Sozialenzyklika „Caritas in veritate“ besonders hingewiesen hat. Auch diese Bedrohungen hat die Bischofssynode 2014 weitgehend ignoriert. Es ist zu erwarten, dass dies jetzt bei der Synode 2015 korrigiert wird.

Wenn man die Fortpflanzung von der Sexualität trennt und letztere zu einer Spielwiese macht, wo jeder mit jedem alles machen kann, ohne dass Nachwuchs kommt, die Fortpflanzung aber in die Hände einer irgendwie gearteten Allianz von Staat und Biowissenschaft legt, hätte man eines der Szenarien, das uns gewisse Spielarten der Eugenik beschert haben. Könnte man Gender-Mainstreaming auch vor diesem Hintergrund sehen?

Die Abspaltung der Sexualität von der Weitergabe des Lebens ist eine Quelle des Gender-Mainstreaming. Gendersensible Theologinnen werfen der Kirche und insbesondere der Enzyklika „Humanae vitae“ denn auch eine Ideologisierung der Fruchtbarkeit oder eine „Fortpflanzungszentrierung“ vor. Sie wollen die Schönheit und die prophetische Kraft dieser Enzyklika und der ihr adäquaten Theologie des Leibes nicht sehen. Zu den 2006 von einer Gender-Lobby formulierten Yogyakarta-Prinzipien, die das Gender-Mainstreaming als ein Gebot der Menschenrechte ausgeben, gehört auch die Forderung, die Staaten müssten den Zugang zur assistierten Reproduktion einschließlich der Samenspende unabhängig von der sexuellen Orientierung gesetzlich ermöglichen. Dies öffnet den Weg zu einer eugenischen Selektion, die vom Erfinder der Anti-Baby-Pille Carl Djerassi ebenso befürwortet wurde wie vom Pionier der Molekularbiologie James Watson, der in einem Interview mit der „Welt“ 2005 meinte, „wenn wir eines Tages ein Gen hinzufügen können, um Kinder intelligenter oder schöner oder gesünder zu machen, dann sehe ich keinen Grund, das nicht zu tun… Wenn wir in der Lage sind, die Menschheit zu verbessern, warum nicht“? Die Molekularbiologie kennt aus sich heraus kein Hindernis, das sie daran hindern würde, auf dem Weg zur Menschenzucht und zu Huxleys schon 1932 beschriebenen „schönen neuen Welt“ voranzuschreiten. Benedikt XVI. hat diese eugenische Mentalität in „Caritas in veritate“ als die eigentliche Gefahr der Zukunft kritisiert.
http://www.vatican-magazin.de/index.php/...usgabe/aktuell1


von esther10 13.10.2015 00:37

Die grosse Mehrheit durchschaut die Lüge

Publiziert 12. Oktober 2015 | Von admin
Benedikt XVI. sprach von einer “anthroplogischen Revolution”, Franziskus nennt es “dämonisch”



Benedikt XVI. sprach von einer “anthroplogischen Revolution”, Franziskus nennt es “dämonisch”. Dennoch ist Gender-Mainstreaming auf dem Vormarsch – zumindest in Politik, Hochschule und Verwaltung. Warum ist das so? Fragen an den Sozialethiker Manfred Spieker.

Von Guido Horst

Sie schreiben in Ihrem jüngsten Buch “Gender-Mainstreaming in Deutschland. Konsequenzen für Staat, Gesellschaft und Kirchen“, dass die Weltfrauenkonferenz der Vereinten Nationen in Peking 1995 die Strategie Gender-Mainstreaming “geboren“ hat. Was war das Ziel der dafür Verantwortlichen?

Gender-Mainstreaming ist das Dach über einem Bündel letztlich unvereinbarer Ziele. Die einen verstehen darunter etwas naiv die Gleichberechtigung der Geschlechter, die anderen die Dekonstruktion des Geschlechts schlechthin. Während die Gleichberechtigung der Geschlechter nicht nur ein Verfassungsgebot, sondern auch ein Gebot des christlichen Glaubens ist, verbirgt sich hinter der Absicht, die geschlechtliche Identität des Menschen zu dekonstruieren und dem subjektiven Willen anheim zu stellen, ein Angriff auf die menschliche Natur und die Geschlechterdualität. Die Gender-Lobby auf der Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking zielte mit ihrer Aktionsplattform auf die “Machtgleichstellung der Frau”. Sie hatte also ein politisches Ziel.

Könnten Sie kurz zusammenfassen: Was will Gender-Mainstreaming bewirken oder erreichen?

Gender-Mainstreaming will uns belehren, dass die weibliche und die männliche Natur des Menschen weniger eine Vorgabe der Natur als vielmehr gesellschaftliche und kulturelle Konstruktionen seien, die jederzeit dekonstruiert werden könnten. Das soll dann auch für die Familie gelten. Mittels der “Sexualpädagogik der Vielfalt” soll erreicht werden, alle Formen der Sexualität und alle Formen der Familie als gleichrangig anzuerkennen. Die sexuelle Identität soll nicht naturgegeben, sondern Resultat einer subjektiven Willensentscheidung sein. Hier nimmt das Gender-Mainstreaming die Gestalt einer letztlich leibfeindlichen gnostischen Häresie an.

Bleiben wir noch bei der Zeit vor zwanzig Jahre. Jüngere Menschen standen damals noch ganz klar unter dem Eindruck der Geschlechterpolarität. Das “Spiel” zwischen Jungen und Mädchen, zwischen Teenagern unterschiedlichen Geschlechts war doch der Reiz, die “Musik“ in der Freizeit- und Jugendkultur. Für ältere Menschen galt das erst recht. Sie waren noch ganz unter dem Eindruck aufgewachsen, dass der Hansl seine Gretl sucht und umgekehrt. Wie erklären Sie sich da den schnellen Erfolg von Gender-Mainstreaming?

Dass der Hansl seine Gretl sucht und umgekehrt und Teenager unterschiedlichen Geschlechts im spielerischen Hin und Her von Distanz und Nähe einander kennenlernen, dürfte auch vor zwanzig Jahren schon überholt gewesen sein. Das gilt wohl eher für die Zeit vor fünfzig Jahren, als es noch kaum Koedukation, wenig Fernsehen und keine Sexualkunde gab. Nicht dass Koedukation, Fernsehen und Sexualkunde alles zum Schlechten verändert hätten. Verantwortlich genutzt beziehungsweise unterrichtet, können sie auch zu einem unverkrampften, natürlichen Umgang der Geschlechter beitragen. Ob dem Gender-Mainstreaming ein schneller Erfolg beschieden ist, wage ich zu bezweifeln. Einen schnellen Erfolg verzeichnet es zweifellos, wenn es um Stellen in der Verwaltung und in Hochschulen geht. Solche Stellen für Gleichstellungsbeauftragte und Gender-Professuren sind in den letzten zehn Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Es gibt inzwischen weit mehr Professuren für Gender-Studies als für alte Sprachen. Aber die grosse Mehrzahl der Menschen lässt sich kein X für ein U vormachen. Sie weiss, dass die geschlechtliche Identität als Mann oder als Frau eine Vorgegebenheit des Schöpfers und der Natur ist und kein gesellschaftliches oder kulturelles Produkt. Das können auch Verwaltungsvorschriften nicht ändern, die vorschreiben, “Vater” und “Mutter” in standesamtlichen Dokumenten durch Elter 1 und Elter 2 oder Progenitor A und Progenitor B zu ersetzen.

Die Entwicklung ist in unterschiedlichen Erdteilen unterschiedlich verlaufen. Konzentrieren wir uns auf Deutschland. Was waren die Schritte zur Implementierung der Gender-Theorie in die politische Agenda in Bund, Ländern und Gemeinden?

Die politische Implementierung des Gender-Mainstreaming in Deutschland hat meines Erachtens vier Etappen.

Erstens: Die Beschlüsse der Regierung Schröder/Fischer 1999 und 2000, per Geschäftsordnung der Bundesministerien das Gender-Mainstreaming zu fördern und dem Familien- beziehungsweise Frauenministerium eine herausragende Stellung in der Bundesregierung zwecks Kontrolle der Gesetzgebungsvorhaben zukommen zu lassen.

Zweitens: Die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft 2001, der bis zur Regelung der Sukzessivadoption 2014 weitere Beschlüsse zur Anpassung der eingetragenen Lebenspartnerschaft an die Ehe von Mann und Frau folgten. Vom Bundesverfassungsgericht wurden diese Gesetze unter Missachtung von Artikel 6 des Grundgesetzes mehrfach unterstützt.

Drittens: Die Krippenpolitik der Bundesregierung seit 2006, die der staatlichen Betreuung der Kleinkinder einen Vorrang vor der familiären Erziehung einräumt und deren theoretische Grundlage im wenig beachteten 7. Familienbericht der Bundesregierung nachzulesen ist: Das Modell der lebenslangen Ehe sei abgelöst worden durch das Zusammenleben wechselnder Partner, die “serielle Monogamie”, in der die Betreuung der Kleinkinder der Gesellschaft übertragen wird.

Die vierte Etappe ist schliesslich die “Sexualpädagogik der Vielfalt”, um die in verschiedenen Bundesländern zur Zeit heftig gestritten wird. Durch sie sollen die Kinder bereits im Kindergarten lernen, alle Formen sexueller Beziehungen und alle Familienformen als gleichrangig zu betrachten.

Und ein Wort zur Kirche in Deutschland: Was sagen die Bischöfe, was sagen die Laien, etwa das Zentralkomitee der deutschen Katholiken? Und was sagt die Evangelische Kirche in Deutschland?

Einzelne Bischöfe in Deutschland haben sich hellsichtig und mit deutlicher Kritik an dieser Verleugnung der Natur von Ehe und Familie zu Wort gemeldet: Voderholzer, Hanke, Algermissen und Renz. Ich hoffe, keinen vergessen zu haben. Das gilt im übrigen auch für die Schweiz (Huonder) und Österreich (Laun) und einige mitteleuropäische Bischofskonferenzen. Ein Wort der Deutschen Bischofskonferenz jedoch fehlt noch. Es wäre längst fällig. Das Zentralkomitee ist in dieser Frage leider durch eine Gruppe gendersensibler Theologinnen blockiert. Da ist keine Kritik am Gender-Mainstreaming zu erwarten. Im Gegenteil, mit den familienpolitischen Papieren von 2008 und 2015 hat es sich ganz dem Gender-Mainstreaming angepasst und in dem gerade zu Ende gegangenen Dialogprozess hat es auch noch die Forderung nach einer “geschlechtergerechten“ Kirche untergebracht. Das gilt noch mehr für die Evangelische Kirche in Deutschland. Ihre familienpolitische Orientierungshilfe “Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“ und die Errichtung eines Studienzentrums für feministische und geschlechterbewusste Theologie 2013 üben sich gegen zum Teil heftigen Widerstand darin, das Gender-Mainstreaming in die evangelischen Landeskirchen zu implantieren.

Hat Rom bisher nur zugeschaut? Wie denken die Päpste, gibt es Äußerungen vatikanischer Dikasterien?

Rom hat keineswegs zugeschaut. Die Päpste Benedikt XVI. und Franziskus haben die anthropologische Revolution, die von der Gendertheorie intendiert wird, mehrfach deutlich kritisiert. Benedikt in seiner Weihnachtsansprache an das Kardinalskollegium 2012, aber auch schon in seiner Rede im Deutschen Bundestag am 22. September 2011 und bei der Eröffnung der Pastoralsynode der Diözese Rom zum Thema Familie 2005, Franziskus in mehreren Interviews und vor allem in Ziffer 155 seiner Enzyklika “Laudato si’“. Die heute so häufig beklagte Manipulation der Natur werde in der Gendertheorie, so Benedikt, zum Grundentscheid des Menschen im Umgang mit sich selbst. Der Päpstliche Rat für die Familie hat sich in dem von ihm herausgegebenen Familienlexikon 2003 mit dem Gender-Mainstreaming auseinandergesetzt und der Päpstliche Rat “Iustitia et Pax” hat die Kritik 2004 im Kompendium der Soziallehre 2004 in Ziffer 224 auf den Punkt gebracht:

“Gegenüber denjenigen Theorien, die die Geschlechteridentität lediglich als ein kulturelles oder soziales Produkt der Interaktion zwischen Gemeinschaft und Individuum betrachten, ohne die personale sexuelle Identität zu berücksichtigen oder die wahre Bedeutung der Sexualität in irgendeiner Weise in Betracht zu ziehen, wird die Kirche es nicht müde, ihre eigene Lehre immer wieder deutlich zu formulieren: Jeder Mensch, ob Mann oder Frau, muss seine Geschlechtlichkeit anerkennen und annehmen. …Die Harmonie des Paares und der Gesellschaft hängt zum Teil davon ab, wie Gegenseitigkeit, Bedürftigkeit und wechselseitige Hilfe von Mann und Frau gelebt werden.”

Dass die Päpste oder die zuständigen Päpstlichen Räte die Entwicklung verschlafen hätten, kann wirklich niemand behaupten.

Papst Benedikt sprach von einer “anthropologischen Revolution“, Papst Franziskus nannte die Gender-Theorie “dämonisch”. Findet derzeit in der Welt ein Generalangriff auf die traditionelle Gestalt von Ehe und Familie statt, wie sie nicht nur von der katholischen Kirche, sondern auch von anderen Religionen hochgehalten wird?

Gender-Mainstreaming ist ein Generalangriff auf Ehe und Familie. Benedikt XVI. und Franziskus haben das wiederholt deutlich ausgesprochen. Auch die interreligiöse Konferenz von zahlreichen Religionen und christlichen Konfessionen zu Ehe und Familie, die die Glaubenskongregation im November 2014 in Rom veranstaltet hat, sah das so. Benedikt XVI. hat daran erinnert, dass die Offenbarung in der Sprache der ehelichen Liebe geschieht und die Familie heiligt. Insofern ist das Gender-Mainstreaming ein Angriff auf die Schöpfungsordnung. In “Laudato si’ ” schreibt Franziskus: “Das Akzeptieren des eigenen Körpers als Gabe Gottes ist notwendig, um die ganze Welt als Geschenk des himmlischen Vaters und als gemeinsames Haus zu empfangen und zu akzeptieren… Zu lernen, den eigenen Körper anzunehmen, ihn zu pflegen und seine vielschichtige Bedeutung zu respektieren, ist für eine wahrhafte Humanökologie wesentlich. Ebenso ist die Wertschätzung des eigenen Körpers in seiner Weiblichkeit oder Männlichkeit notwendig, um in der Begegnung mit dem anderen Geschlecht sich selbst zu erkennen.”

Das wäre ja mal ein Thema für eine römische Bischofssynode. Der Gag ist nur: Die findet ja gerade statt, genau zum Thema Ehe und Familie. Sind Sie vor dem Hintergrund des bisher Gesagten mit dem bisherigen Verlauf des synodalen Prozesses zufrieden?

Mit dem bisherigen Verlauf der Debatten um die Bischofssynode zu Ehe und Familie kann meines Erachtens niemand zufrieden sein. Die Diskussion um die Zulassung der wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion, die längst entschieden ist, wie Johannes Paul II. auch in “Familiaris Consortio” unterstrichen hat, absorbiert alle Energien. Ehe und Familie stehen im Übrigen nicht nur durch das Gender-Mainstreaming unter einer besonderen Bedrohung, sondern auch durch die Entwicklung der Biomedizin, auf die Benedikt XVI. in seiner Sozialenzyklika “Caritas in veritate” besonders hingewiesen hat. Auch diese Bedrohungen hat die Bischofssynode 2014 weitgehend ignoriert. Es ist zu erwarten, dass dies jetzt bei der Synode 2015 korrigiert wird.

Wenn man die Fortpflanzung von der Sexualität trennt und letztere zu einer Spielwiese macht, wo jeder mit jedem alles machen kann, ohne dass Nachwuchs kommt, die Fortpflanzung aber in die Hände einer irgendwie gearteten Allianz von Staat und Biowissenschaft legt, hätte man eines der Szenarien, das uns gewisse Spielarten der Eugenik beschert haben. Könnte man Gender-Mainstreaming auch vor diesem Hintergrund sehen?

Die Abspaltung der Sexualität von der Weitergabe des Lebens ist eine Quelle des Gender-Mainstreaming. Gendersensible Theologinnen werfen der Kirche und insbesondere der Enzyklika “Humanae vitae” denn auch eine Ideologisierung der Fruchtbarkeit oder eine “Fortpflanzungszentrierung“ vor. Sie wollen die Schönheit und die prophetische Kraft dieser Enzyklika und der ihr adäquaten Theologie des Leibes nicht sehen. Zu den 2006 von einer Gender-Lobby formulierten Yogyakarta-Prinzipien, die das Gender-Mainstreaming als ein Gebot der Menschenrechte ausgeben, gehört auch die Forderung, die Staaten müssten den Zugang zur assistierten Reproduktion einschliesslich der Samenspende unabhängig von der sexuellen Orientierung gesetzlich ermöglichen. Dies öffnet den Weg zu einer eugenischen Selektion, die vom Erfinder der Anti-Baby-Pille Carl Djerassi ebenso befürwortet wurde wie vom Pionier der Molekularbiologie James Watson, der in einem Interview mit der “Welt“ 2005 meinte, “wenn wir eines Tages ein Gen hinzufügen können, um Kinder intelligenter oder schöner oder gesünder zu machen, dann sehe ich keinen Grund, das nicht zu tun… Wenn wir in der Lage sind, die Menschheit zu verbessern, warum nicht”? Die Molekularbiologie kennt aus sich heraus kein Hindernis, das sie daran hindern würde, auf dem Weg zur Menschenzucht und zu Huxleys schon 1932 beschriebenen “schönen neuen Welt” voranzuschreiten.

Benedikt XVI. hat diese eugenische Mentalität in “Caritas in veritate” als die eigentliche Gefahr der Zukunft kritisiert.
http://katholisch-informiert.ch/2015/10/...haut-die-luege/
http://www.vatican-magazin.de/index.php/...usgabe/aktuell1

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von esther10 13.10.2015 00:29

Kardinal Pell: „Der Brief war privat“


Mit Lesebrille: Kardinal Pell - AFP

13/10/2015 09:27SHARE:
Der australische Kurienkardinal George Pell hat bestätigt, dass sich mehrere Kardinäle in einem Brief an den Papst gewandt haben, um ihm einige Sorgen zur laufenden Bischofssynode vorzutragen. Allerdings sei der Brief von letzter Woche „privat“ und sollte nicht veröffentlicht werden, betont der Präfekt des vatikanischen Wirtschaftssekretariats in einer Erklärung vom Montagabend. Der Text, den die italienische Zeitschrift Espresso am Montag ins Internet gestellt hatte, entspreche nicht gänzlich dem tatsächlichen Brief an den Papst, so Pell. Auch was die Liste der unterzeichnenden Kardinäle betreffe, gebe es „Irrtümer“. Mehrere Kardinäle hatten am Rand der Synode bekräftigt, sie hätten diesen Brief nicht unterschrieben.

Kardinal Pell betont, dass es in der Bischofssynode zum Thema Ehe- und Familienpastoral in den meisten Punkten einen starken Konsens unter den Teilnehmern gebe. Allerdings spreche sich eine Minderheit der Synodenväter für eine Änderung der Regeln zum Kommunionempfang aus. Pell sieht aber „keine Möglichkeit, an dieser Lehre etwas zu ändern“. Außerdem spricht der Kardinal von einer Sorge bei vielen Synodenvätern, was die Zusammenstellung des Redaktionskomitees für das Synoden-Schlußdokument betreffe. Diese Sorge gelte auch dem Prozess, wie das Dokument den Synodenvätern am Samstag nächster Woche präsentiert und zur Abstimmung gestellt werden solle.

Papst Franziskus hatte am Dienstag letzter Woche in einer kurzen Rede vor der Synode einige Punkte angesprochen, auf die sich auch der Brief der Kardinäle bezieht. Dabei hatte Franziskus betont, die Synode dürfe sich nicht thematisch auf ein Thema wie etwa den möglichen Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene engführen lassen. An der kirchlichen Lehre zu Ehe und Familie werde nicht gerüttelt, sagte er weiter. Zum Redaktionskomitee des Schlußdokuments betonte der Papst, er habe dessen Mitglieder ernannt.
(ncr/rv 13.10.2015 sk)


Synode: Kardinal Müller sieht „neue Vatileaks-Affäre“

Kardinal Gerhard Ludwig Müller hat die Veröffentlichung eines Beschwerdebriefes an den Papst im Internet kritisiert. Dass ein privates Schreiben an den Papst veröffentlich werde, sei ein „Skandal“, sagte er der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ (Dienstag). Zugleich ließ er offen, ob er selbst den Brief unterzeichnet habe. „Ich sage nicht, ob ich unterschrieben habe oder nicht“, so der Präfekt der Glaubenskongregation. Die Urheber der Veröffentlichung wollten nur Streit und Spannungen erzeugen. Müller sprach von einer „neuen Vatileaks-Affäre“. Er spielte damit auf die Veröffentlichung vertraulicher Dokumente vom Schreibtisch Benedikts XVI. vor drei Jahren an.
Nachdem die italienische Zeitschrift „L'Espresso“ am Montag das Schreiben und die Namen von 13 angeblichen Unterzeichnern im Internet veröffentlichte, dementierten bis zum Nachmittag vier der Kardinäle, den Brief unterschrieben zu haben. Ein weiterer teilte mit, er habe einen anderen Brief unterschrieben.

Müller verwahrte sich in den Interview zudem entschieden gegen Behauptungen, er stehe nicht loyal hinter Papst Franziskus. „Ich lasse nicht zu, dass mein Gehorsam und mein Dienst für Papst und Kirche in Zweifel gezogen werden“, so Müller. Als Präfekt der Glaubenskongregation sei er der „erste Mitarbeiter des Papstes“. Weiter sagte er: „Ich kenne niemanden, der gegen den Papst ist.“

Ein Sprecher von Kardinal George Pell, der den Brief laut „L'Espresso“ übergeben haben soll, bestätigte am Montagabend die Existenz eines solchen Schreibens an den Papst. Der im Internet veröffentlichte Brief sei jedoch hinsichtlich des Inhalts wie der Unterzeichnerliste fehlerhaft wiedergegeben, so der Sprecher.
(kna 13.10.2015 gs)


von esther10 13.10.2015 00:25

Papst bekennt: Ich schlafe beim Beten gelegentlich ein
Franziskus schrieb sehr persönliches Vorwort für neue "Youcat"-Jugendbibel

13.10.2015, 18:03 Uhr Deutschland/Papst/Gebet/YouCat
Berlin, 13.10.2015 (KAP/KNA) Papst Franziskus schläft nach eigenem Eingeständnis beim Beten gelegentlich ein. "Aber das macht nichts. Ich bin wie ein Sohn beim Vater, und das ist wichtig", schreibt er in einem sehr persönlich gehaltenen Vorwort für die neue "Youcat"-Jugendbibel, das der deutschen Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt.

Er bete im Sitzen, denn es tue ihm weh niederzuknien, bekennt Franziskus. Beim Beten spüre er "- das ist keine Sentimentalität - ich spüre zutiefst die Dinge, die der Herr mir sagt". Manchmal spreche Gott auch nicht. "Ich fühle dann nichts, nur Leere, Leere, Leere ... Aber ich bleibe geduldig da, und so warte ich."

Die Jugendbibel wird von der Youcat-Foundation in Aschau und Wien herausgegeben und ist in der Aufmachung angelehnt an den weltweit erfolgreichen Jugend-Katechismus "Youcat" (Verkaufte Auflage: über fünf Millionen), dessen Initiatoren aus Deutschland stammen - und für den der frühere Papst Benedikt XVI. (88) das Vorwort beigesteuert hatte. Die deutsche Ausgabe der Jugendbibel erscheint am 21. Oktober, kostet 14,99 Euro. Für 2016 sind Übersetzungen in 20 Sprachen geplant.
http://www.kathpress.at/goto/meldung/130...elegentlich-ein

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