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von esther10 22.12.2015 11:42

„Das Wunder von Zhengding“ – 10.000 Untergrundkatholiken bei Öffnung der Heiligen Pforte
17. Dezember 2015 Giuseppe Nardi Christenverfolgung, Nachrichten, Top 4


Mehr als 10.000 Untergrundkatholiken scharten sich um ihren Bischof und nahmen an der Öffnung der Heiligen Pforte zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit teil. Die Polizei war massiv anwesend, griff aber nicht ein.

(Peking) In Zhengding (Provinz Hebei) in der Volksrepublik China versammelten sich 10.000 Untergrundkatholiken, um an der Öffnung der Heiligen Pforte der Kathedrale teilzunehmen. Die chinesische Polizei war in Uniform und Zivil massiv präsent, versuchte aber weder die Liturgie zu verhindern noch Verhaftungen vorzunehmen. Asianews berichtet vom „‘Wunder‘ der Heiligen Pforte von Zhengding“.



„Es ist ein Wunder! Es ist der himmlische Schutz“, das habe die Zelebration der Heiligen Messe und die Eröffnung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit möglich gemacht, zitiert Asianews chinesische Untergrundkatholiken. Bischof Julius Jia Zhiguo von Zhengding ist von Rom, aber nicht von der kommunistischen Regierung anerkannt. Seit Jahren sitzt er im Hausarrest. Das Regime übt starken Druck auf den Untergrundbischof und seinen Klerus aus. Mit Drohungen, Gewalt und auch mit Geld sollen Bischof und Priester dazu gebracht werden, sich der regimehörigen Patriotischen Vereinigung anzuschließen. Doch Bischof Jia Zhiguo hält eisern an der Einheit mit Rom fest und wagte am vergangenen Sonntag einen kühnen Schritt. Was für jeden katholischen Bischof selbstverständlich ist, nämlich öffentlich eine Heilige Messe zu zelebrieren und zum Jubeljahr die Heilige Pforte seiner Kathedrale zu öffnen, stellt in einer kommunistischen Diktatur eine Provokation des „real existierenden Atheismus“ dar. Erst recht, wenn der Bischof offiziell unter Hausarrest steht und somit sein Haus gar nicht verlassen darf.

„Niemand wußte, was passieren wird“

Am vergangenen Sonntag, den 13. Dezember war die Öffnung der Heiligen Pforte der Kathedralkirche angekündigt worden. Niemand habe gewußt, was geschehen werde. Das Polizeiaufgebot rund um die Kathedrale wurde bereits am Vortag verstärkt und signalisierte, daß die staatlichen Behörden unruhig waren und sich auf eine Polizeiaktion vorbereiteten.

Am Sonntag versammelten sich dann mehr als 10.000 Katholiken, um der Zelebration der Heiligen Messe und der Öffnung der Heiligen Pforte beizuwohnen. Mit einer so großen Zahl hatte niemand gerechnet. Die Spannung sei enorm gewesen, so Asianews, weil niemand wußte, wie das kommunistische Regime auf diese große Menschenmenge reagieren würde. „Eine so große, nicht von der Partei kontrollierte Menschenansammlung ist für die Regierung eine inakzeptable Provokation“, wird ein Katholik der Diözese zitiert.

Die Polizei wurde mit dem Eintreffen von immer mehr Gläubigen verstärkt. Sie war massiv präsent, sowohl in Uniform als auch in Zivil. „Wir haben jeden Augenblick mit dem Beginn einer Polizeiaktion gerechnet. Und dennoch konnte ich erstaunlicherweise mit Gelassenheit und innerer Sammlung an der Zeremonie teilnehmen. Und wie durch ein Wunder ist nichts passiert. Es blieb alles ruhig. So wie wir in Ruhe zusammenkamen, so sind wir auch wieder auseinander gegangen. Das war wirklich ein Wunder.“


Die romtreue Untergrundkirche versammelte sich um ihren Bischof
Untergrundbischof Jia Zhiguo öffnete die Heilige Pforte

Die Zelebration dauerte von 8.30-12.30 Uhr. Als „Wunder“ bezeichnen die Gläubigen auch, daß Bischof Julius Jia Zhiguo die Heilige Messe zelebrieren und die Heilige Pforte öffnen konnte. „Ein großes Staunen und große Freude hat uns erfüllt, als wir unseren Bischof sahen. Wir dachten, daß ihn die Polizei sofort verhaften wird, noch bevor er die Kathedrale erreicht. Doch er ging weiter und niemand hinderte ihn.“

Der 79 Jahre alte Bischof Jia Zhiguo befindet sich seit fünf Jahren im Hausarrest. Am vergangenen Sonntag mißachtete er ihn einfach und riskierte damit die sofortige Verhaftung. Gegen allen Druck hält er an der Einheit mit Rom fest und weigert sich, Mitglied der Patriotischen Vereinigung zu werden, die vom kommunistischen Regime als von Rom getrennte Nationalkirche errichtet wurde.

Versöhnung und Verfolgung, das Schicksal der chinesischen Untergrundchristen

Papst Benedikt XVI. schrieb nach seinem Amtsantritt einen Brief an die Christen Chinas. Sein Bestreben war es, die durch Regierung und kommunistische Partei gespaltene Kirche zur Einheit zurückzuführen. Neben der „offiziellen“ regimetreuen Kirche mit Bischöfen, die von der Partei eingesetzt, aber von Rom nicht anerkannt sind, gibt es eine romtreue Untergrundkirche, deren Bischöfe, Priester und Ordensleute seit Jahrzehnten schwerer Verfolgung ausgesetzt sind. Hinzu kommen als dritter Zweig noch jene Bischöfe und ihre Diözesen, die von Peking und von Rom anerkannt sind.

Im Zuge der päpstlichen Bestrebungen kam es 2007 zur Verhaftung von Bischof Julius Jia Zhiguo. Einer von vielen im Laufe seines Lebens. Nach mehreren Monaten wieder frei, setzte er die vom Papst angeregte Versöhnung erfolgreich fort. In der Provinz Hebei, einer der chinesischen Provinzen mit dem höchsten Christenanteil, kam es zur Aussöhnung zwischen ihm, dem Untergrundbischof, und dem „offiziellen“ Bischof Jang Taoran, der in die Einheit mit Rom zurückkehrte. Die beiden Bischöfe arbeiteten bereits an gemeinsamen Pastoralplänen. Als das Regime 2009 davon erfuhr, wurden beide verhaftet und verschwanden an unbekannten Orten. Erst 15 Monate später tauchte Bischof Jia Zhiguo wieder auf und wird seither im Hausarrest gehalten.

Das „Wunder von Zhengding“ ist auch im Zusammenhang mit der harten Christenverfolgung in der Provinz Zhejiang zu sehen. Seit dem Frühjahr 2014 wurden in Zhejiang Tausende christliche Kirchen und Symbole regelrecht dem Erdboden gleichgemacht.

Text: Asianews/Giuseppe Nardi
Bild: Asianews
http://www.katholisches.info/2015/12/17/...eiligen-pforte/

von esther10 22.12.2015 11:37

Studie: Internetsucht beginnt im Kinderzimmer

(PM der DAK-Gesundheit) Neue Studie von DAK-Gesundheit und Deutschem Zentrum für Suchtfragen zeigt Folgen intensiver Computernutzung

Intensive Computernutzung führt in vielen deutschen Familien zu Problemen. Jedes fünfte Kind reagiert ruhelos und gereizt auf Online-Einschränkungen. Elf Prozent der 12- bis 17-Jährigen haben mehrfach erfolglos versucht, ihre Internetnutzung in den Griff zu bekommen. Oft geben Eltern ihren Kindern keine Regeln zum Umgang mit Laptop oder Smartphone. Das zeigt die neue Studie der DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen zur Internetsucht im Kinderzimmer. Krankenkasse und Institut starten jetzt eine Aufklärungskampagne.

Für die repräsentative Untersuchung hat das Forsa-Institut 1.000 Mütter und Väter umfassend zum Internet- und Computergebrauch ihrer 12- bis 17-jährigen Kinder befragt. Es ist die erste Eltern-Studie, die neben der Dauer und der Art der Internetnutzung auch mögliche krankhafte Folgen für die Jungen und Mädchen untersucht. Hauptergebnisse der DAK-Studie: Laut der Hälfte der befragten Eltern bleibt das Kind länger online als vorgenommen. 22 Prozent der 12- bis 17-Jährigen fühlen sich ruhelos, launisch oder gereizt, wenn sie ihre Internetnutzung reduzieren sollen. Etwa jedes zehnte Kind nutzt das Internet, um vor Problemen zu fliehen. Bei elf Prozent der Befragten hat das Kind mehrfach erfolglose Versuche unternommen, seine Internetnutzung in den Griff zu bekommen. Bei sieben Prozent der Kinder gefährdet die Onlinewelt eine wichtige Beziehung oder eine Bildungschance, wobei die Jungen doppelt so häufig betroffen sind.

Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung: „Das Internet bietet Kindern und Jugendlichen große Möglichkeiten und Chancen. Gleichwohl dürfen die Risiken nicht unterschätzt werden. Experten gehen davon aus, dass in Deutschland bereits bis zu einer Million Menschen onlinesüchtig sind. Die Vermittlung einer frühen Medienkompetenz ist der entscheidende Schlüssel zur Prävention gesundheitsschädlicher Auswirkungen des Internetgebrauchs und der Computernutzung. Die aktuellen Zahlen geben uns brauchbare Anregungen und wichtige Hinweise für die Präventionsarbeit. Das Thema Onlinesucht habe ich zu meinem Schwerpunktthema in 2016 gemacht.“

„Die aktuelle Befragung macht deutlich, dass Suchtgefährdung auch im Kinderzimmer besteht“, erklärt Professor Dr. Rainer Thomasius, Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). „Die Daten deuten darauf hin, dass etwa fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter krankhaften Folgen ihrer Internetnutzung leiden.“

Laut Studie der DAK-Gesundheit haben die Kinder im Durchschnitt im Alter ab zwölf Jahren begonnen, das Internet selbstständig zu nutzen. Bei etwa einem Zehntel der befragten Eltern waren die Jungen und Mädchen aber jünger als zehn Jahre. Häufig vereinbaren Eltern mit ihren Kindern keine Regeln für den Umgang mit dem Computer:
• 71 Prozent der Eltern haben keine Regeln, an welchen Orten ihr Kind das Internet nutzen darf;
• 51 Prozent der Eltern haben keine Regeln, wie lange ihr Kind das Internet nutzen darf;
• 32 Prozent der Eltern haben keine Regeln, welche Inhalte ihr Kind im Internet nutzen darf.
Auch wenn es Regeln zur Internetnutzung gab, so wurden diese nur von 42 Prozent der befragten Eltern auch „voll und ganz“ umgesetzt.

Nach der Befragung schätzen die Eltern die private Internetnutzung der Kinder an einem normalen Werktag auf rund zweieinhalb Stunden. Am Wochenende steigt die verbrachte Zeit im Durchschnitt auf vier Stunden an. 20 Prozent der Jungen und Mädchen sind am Samstag oder Sonntag sechs Stunden und mehr am Computer. Während Jungen die meiste Zeit mit Online-Spielen verbringen, nutzen die Mädchen das Internet für das sogenannte Chatten. In jeder dritten Familie sorgt die Internetnutzung manchmal bis sehr häufig für Streit. Dies ist vor allem bei Kindern im Alter zwischen zwölf und 13 Jahren der Fall.

„Unsere Studie zeigt, dass bei vielen Eltern offenbar eine große Verunsicherung bei der Internetnutzung ihrer Kinder herrscht“, sagt Herbert Rebscher, Vorstandschef der DAK-Gesundheit. „Wir nehmen die Ergebnisse zum Anlass, um die Prävention beim Thema Internetsucht zu verstärken und den Betroffenen neue Hilfsangebote aufzuzeigen.“ Die Krankenkasse finanziert neue Aufklärungsbroschüren, die Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte gezielt über das Thema Internet- und Computersucht informieren. Herausgegeben werden die Hefte mit ausführlichen Hintergrundinformationen, Beispielen und einem Selbsttest vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.computersuchthilfe.info oder unter www.dak.de/internetsucht.


von esther10 22.12.2015 11:06

"Die Ehe ist wie eine Pflanze, die man jeden Tag pflegen muss": Franziskus an Mitarbeiter
Familie ist die Hauskirche, in der Weihnachten gefeiert werden soll - Bitte um Verzeihung für die Skandale im Vatikan


VATIKANSTADT , 22 December, 2015 / 9:13 AM (CNA Deutsch).-
Mit klaren Worten hat Papst Franziskus die Reform der Kirche – wie zuvor der "gelähmten" deutschen Kirche – in seiner Weihnachtsansprache angemahnt.

Doch gegenüber den Mitarbeitern der Kurie schlägt der Heilige Vater einen anderen Ton an.

"Ich möchte Euch auch um Verzeihung bitten wegen der Skandale, die es im Vatikan gegeben hat. Ich wünsche mir, dass mein und Euer Verhalten, besonders in diesen Tagen, vor allem jenes des Gebetes sei; zu beten für die darin verwickelten Personen, damit jene, die Fehler begangen haben, es bereuen und den rechten Weg wiederfinden können."

So der Wunsch des Papstes an die Angestellten des Vatikan, die sich mit ihren Angehörigen in der vatikanischen Audienzhalle, der Aula Pauls VI, versammelt hatten.

Der Gruß des Papstes ist ein Dank "für den Einsatz, den ihr bringt, um die Dinge gut zu machen - auch dann, wenn es keine Anerkennung gibt."

Dank für eine bescheidene und verborgene Arbeit: "Wir wissen, dass das normal ist. Es bedeutet einfach, die eigene Pflicht zu tun; aber wir wissen auch, dass das für uns menschliche Wesen nicht einfach ist, wir sind keine Maschinen - Gott sei Dank! Und manchmal brauchen wir eine Anreiz, oder eine kleine Veränderung... Ich beglückwünsche mich mit Euch, die ihr einen rechten Stolz empfindet, die normalen Dinge eines jeden Tages so gut wie möglich zu machen."

Der Papst richtet einen besonderen Gedanken an die Familien: "Die Ehe ist wie eine Pflanze. Sie ist nicht wie ein Schrank, den man in eine Ecke stellt und ab und zu abstaubt. Sie ist eine lebendige Pflanze, die man jeden Tag pflegen muss: nachsehen, wie es ihr geht, gießen, und so weiter." Und er fügt hinzu: "Das Eheleben darf nie als etwas Selbstverständliches angesehen werden, in keiner Phase des Weges einer Familie. Denken wir daran, dass das wertvollste Geschenk für die Kinder nicht Dinge sind, sondern die Liebe der Eltern. Und ich meine damit nicht nur die Liebe der Eltern zu den Kindern, sondern auch die Liebe der Eltern untereinander, also die eheliche Beziehung. Das tut Euch sehr gut und auch Euren Kindern. Der beständige Dialog lässt Eure Kinder reifen."

Auch zu den Angestellten spricht der Papst über die Barmherzigkeit "in den täglichen Beziehungen, zwischen Mann und Frau, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Brüdern und Schwestern; und kümmern wir uns um die Großeltern."

Der Papst erzählte die Geschichte einer Frau, die wollte, dass ihr Sohn in der Nähe der Großmutter aufwächst.

Danach spricht Franziskus über den Frieden in der Familie, wie man mit Streit umgeht, den Tag nicht beendet, ohne wieder Frieden zu schließen. "Die Weisheit erlernen, Frieden zu schaffen, ohne zuzulassen, dass es zu einem kalten Krieg kommt, der gefährlicher ist als ein warmer!"

Das Jubiläum soll vor allem in der Hauskirche, also der Familie, gelebt werden, nicht nur in den großen Ereignissen. Mehr noch: der Herr "liebt diejenigen, die die Barmherzigkeit in den täglichen Gegebenheiten üben!"

Der Heilige Vater wurde vom Gesang und Enthusiasmus vieler Familien empfangen. Auch zu ihnen sagte der Papst, er werde wegen der Grippe im Sitzen sprechen.

Die Audienz endete mit dem Gebet eines Gegrüßet seist Du, Maria und dem Segen der Papstes, der dann noch verweilte, um die Alten und Kranken zu begrüßen.
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...itarbeiter-0323


von esther10 22.12.2015 10:45

Polizeigewerkschaft fordert eine wirksame Sicherung der EU-Außengrenzen
Veröffentlicht: 22. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Tausende EU-Bürger haben sich dem IS angeschlossen

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) unterstreicht die Notwendigkeit, die EU-Außengrenzen zu sichern. Deshalb sei es angesichts des Flüchtlingsstroms wichtig, die Grenzschutzagentur Frontex zu stärken und zu einer europäischen Grenzschutzpolizei auszubauen. 033_30



Der stellv. GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek sagte am Donnerstag in Berlin, „wenn es nicht gelingt, eine effiziente Kontrolle der Einreise in die Europäische Union zu gewährleisten, ist der Schengen-Vertrag insgesamt in Gefahr.“

Eine Verletzung der Souveränität der mit der Sicherheit der Außengrenzen betrauten Anrainerstaaten auch durch eine Verstärkung der Grenzkontrollen durch Frontex-Einsatzkräfte sieht Radek nicht. „Wenn in einem vereinten Europa die Länder mit Außengrenzen die Verpflichtung zu deren Sicherung übernommen haben, dies aber nicht leisten oder leisten können, dann muss die Gemeinschaft handeln.“

Um dies effektiv leisten zu können, sei es notwendig, dass die Frontex-Angehörigen auch mit rechtlichen Kompetenzen ausgestattet werden.

Auch eine Kontrolle von Personen mit EU-Ausweispapieren an den EU-Außengrenzen hält Radek für sinnvoll. „Unsere Nachrichtendienste schätzen, dass etwa 5000 Personen mit EU-Pässen in die Kriegs- und Krisengebiete gereist sind und sich dem sogenannten Islamischen Staat angeschlossen haben. Über deren Reisebewegungen müssen unsere Sicherheitsbehörden informiert sein.“

Quelle: http://www.gdp.de/id/DE_Sicherung-EU-Aussengrenzen

von esther10 22.12.2015 01:14

Pflegt eure Ehe und die Beziehung zu euren Kindern“

Traditionnelle Weihnachtsgrüße an die vatikanischen Angestellten und ihre Familien in der Aula Paolo VI Quelle: ANSA, ETTORE FERRARI Copyright


Anlässlich der Weihnachtsgrüße an die Angestellten des Heiligen Stuhls bittet Papst Franziskus um Verzeihung für die jüngsten Skandale

Redaktion | 21. Dez | ZENIT.org | Papst Franziskus | Vatikanstadt | 59

Während der Audienz für die vatikanischen Angestellten und ihre Familien in der Aula Paolo VI bat Papst Franziskus um Vergebung für die Skandale der jüngsten Vergangenheit und ermutigte seine Zuhörer, ihre Ehe zu pflegen und mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.

„Zuerst will ich euch danken für das, was ihr tut“, begann der Papst; „für eure Bemühungen, alles richtig zu machen, selbst dann, wenn euch keine Anerkennung zuteilwird…“

Ganz besonders dankte der Heilige Vater „denen unter euch, die seit vielen Jahren die immer gleiche Arbeit verrichten, eine oft wenig auffällige Arbeit, und dabei immer gewissenhaft bleiben. Wir wissen, dass dies normal ist: Ihr tut einfach nur eure Pflicht. Aber wir wissen auch, dass es für uns Menschen nicht immer leicht ist, unsere Pflicht zu tun. Wir sind – Gott sei Dank! – keine Maschinen und daher brauchen wir von Zeit zu Zeit einen Ansporn oder ein bisschen frischen Wind… Ich danke euch, dass ihr zu Recht stolz darauf seid, die normalen Dinge des Alltags gewissenhaft zu erledigen. Danke!“

Dann bat Jorge Bergoglio um Vergebung „für die Skandale, die es im Vatikan gegeben hat.“ Aber, so fügte er hinzu, „ich wünsche, dass meine und eure Reaktion darauf die sei, für die Personen, die in diese Skandale verwickelt sind, zu beten, besonders in diesen Tagen.“

Der Papst ermutigte die Angestellten des Heiligen Stuhls auch dazu, ihre Familien nicht zu vernachlässigen: „Pflegt sie. Spielt mit euren Kindern.“ Denn: „Die Ehe ist wie eine Pflanze. Sie ist kein Möbelstück, das man einfach ins Zimmer stellen kann und weiter nichts tun muss, als es von Zeit zu Zeit abzustauben. Eine Pflanze ist etwas Lebendiges und muss jeden Tag gepflegt werden: man muss nachsehen, ob sie etwas Wasser braucht und ob es ihr auch sonst gut geht. Auch die Ehe ist etwas Lebendiges: man darf sie nie als etwas Gegebenes hinnehmen, in keiner Phase des familiären Lebens.“

Desweiteren sei auch „die Beziehung zu euren Kindern“ zu pflegen, indem „ihr auch hier mehr auf die menschliche Seite als auf das Materielle achten müsst. Redet mit euren Kindern, hört ihnen zu, fragt sie nach ihren Meinungen; dieser Dialog zwischen Eltern und Kindern tut so gut; er lässt die Kinder innerlich heranreifen.“

Außerdem ermahnte der Papst: „Lasst uns ein Auge auf die Barmherzigkeit haben, in allen unseren Alltagsbeziehungen: zwischen den Ehepartnern, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Geschwistern. Und vergessen wir die Großeltern nicht!“ Was letztere betrifft, betonte Franziskus ihre wichtige Rolle innerhalb der Familie: „Vergesst die Großeltern nicht. Sie sind sehr wichtig“, fügte er in freier Rede hinzu.

„Pflegt den Frieden in euren Familien. Wir alle wissen, dass es Streit gibt; eine Ehe ohne Streit wäre auch nicht normal. Wichtig ist nur, dass man sich nach jedem Streit wieder versöhnt.“ Denn: „Der kalte Krieg am Tag danach ist gefährlicher als der heiße Krieg.“

Mit einem Blick auf das Jubiläum forderte Bergoglio seine Zuhörer dazu auf, dieses auch „innerhalb der Hauskirche zu feiern, nicht nur bei den großen Anlässen!“ Daher wünschte er allen „die Freude der Barmherzigkeit, angefangen in euren Familien.“
http://www.zenit.org/de/articles/pflegt-...&utm_term=Image


von esther10 22.12.2015 01:02

-Gender-Flyer: ein Beispiel für die Selbstentmachtung der Bischofskonferenz

Veröffentlicht: 13. November 2015 | Autor: Felizitas Küble
Von Prof. Dr. Hubert Gindert

„Die Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz“ und die „Kirchliche Arbeitsstelle für Männerseelsorge und Männerarbeit in den deutschen Diözesen e.V.“ haben zur Genderideologie einen Flyer herausgegeben. Er trägt den Titel „Geschlechter-sensibel: Gender katholisch gelesen“.

Dieser Gender-Flyer erscheint mit dem Logo der Deutschen Bischofskonferenz. Der Leser geht davon aus, dass er von der Bischofskonferenz abgesegnet und herausgegeben wird. Das ist nicht der Fall. 0000009699_3



Bischof Heinz-Josef Algermissen erklärt dazu: „Ich bin in keinem Fall nach meinem placet gefragt worden. Und das gilt für die Bischöfe ebenso, mit denen ich in den vergangenen Tagen Kontakt aufgenommen habe. Wer also spricht da für die Bischofskonferenz?

BILD: Prof. Gindert leitet den jährlichen Kongreß “Freude am Glauben”

Dass sich das Logo der Bischofskonferenz auf dem Flyer befindet, bezeichnete Algermissen als einen ‚Akt der Anmaßung‘: ‚Niemals hätte ich meine Zustimmung zu dem naiven Versuch gegeben, ‚Gender katholisch zu lesen‘“.

Der Fuldaer Bischof weist auf den Abschlussbericht der Bischofssynode zu Ehe und Familie hin, wo vor der Gefahr der Genderideologie deutlich gewarnt wurde. Sie würde „die anthropologische Basis der Familie“ aushöhlen. Algermissen weiter: Die Genderideologie würde erzieherische Projekte und rechtliche Leitlinien einführen, „die eine persönliche Identität und affektive Intimität befördern, die sich radikal von der biologischen Diversität zwischen Mann und Frau lossagt“. (Tagespost, 3.11.2015)



Der Verband katholischer Lehrerinnen stellt mit vielen Katholiken fest: „Wer ein klares, wegweisendes Wort der Bischofskonferenz zur Genderproblematik erwartet hatte, ist enttäuscht“. Der Verband der katholischen Lehrerinnen listet folgende Mängel des „DBK-Genderflyers“ auf:

die Negierung der biologischen Unterschiede von Mann und Frau,
die Förderung der Erwerbstätigkeit jeder Frau zu jeder Zeit in allen Arbeits- und Lebensbereichen,

die Abschaffung der traditionellen Familie,

die Gewährung völliger sexueller Freizügigkeit,

die Aufhebung der Elternrechte über ihre Kinder.

Der Genderflyer firmiert mit „Gender – katholisch gelesen“. Bei einem solchen Anspruch untersucht der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer (siehe Foto), in wieweit der Flyer „katholische Positionen“ vertritt. Seine Kritik umfasst sieben Punkte: 141225_Dom erster Weihnachtsfeiertag 5

„Der Flyer spricht von unfairen Auseinandersetzungen mit Drohungen und Diffamierungen. Er versäumt es, auch nur einen Beleg zu nennen.

Hier wird die Intersexualität angesprochen, als sei sie neben Weiblichkeit und Männlichkeit eine Art drittes Geschlecht. Es wäre sicher für eine objektive Information von Nutzen gewesen, darauf hinzuweisen, dass sie ein Defekt ist… der aber äußerst selten vorkommt.

Die Formulierung ‚die katholische Position besagt‘, dass Gender und Sex zusammengehören, ist an dieser Stelle falsch und irreführend. Papst Franziskus: ‚Ich frage mich… ob die sogenannte Gendertheorie nicht auch Ausdruck von Frustration und einer Resignation ist, die darauf abzielt, den Unterschied zwischen den Geschlechtern auszulöschen…‘

Dass das Gender-Mainstreaming eine Strategie ist, die zur Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern beitragen möchte, ist naiv und irreführend. Es geht dem Gender-Mainstreaming um soziale und politische Akzeptanz der Homosexualität und darüber hinaus um die Durchsetzung des Diversity-Mainstreaming (alle sexuellen Orientierungen sind gleichrangig)
Der Flyer fordert eine Wertschätzung jedes Menschen unabhängig von der sexuellen Orientierung. Das Diskriminierungsverbot… beinhaltet keine Wertschätzung einer homosexuellen Orientierung. Homosexualität darf also kritisiert werden…



Dass Vielfalt ein Lebenselixier der Kirche sei und die Kirche ‚Männer und Frauen unterstützt, ein für sie und ihre Familien stimmiges Lebensmodell zu finden‘, ist… zweideutig. Wenn es um die ‚katholische Position‘ gehen soll, muss auch angesprochen werden, dass das ‚Familienmodell‘ im Einklang mit der Lehre Jesu und der Lehre der Kirche stehen muss, eben als Ehe von Mann und Frau – offen für Kinder“.

Der Genderflyer, der unter einer zweideutigen Fahne segelt, provoziert weiter Fragen an die Bischofskonferenz: Wird dieser irreführende Flyer, der unter „Deutsche Bischofskonferenz“ läuft, zurückgezogen?

Hier geht es um die Wahrnehmung der Hirtenpflichten gegenüber den Gläubigen! Die katholischen Christen in Deutschland haben in den vergangenen Jahren einiges auf sich nehmen und manchmal allein zurechtkommen müssen, weil die Hirten zu wichtigen Fragen ihren Mund nicht aufgemacht haben.

Ich erinnere an das Kirchenvolksbegehren von 1995, das 1,8 Mio. in Deutschland unterschrieben haben, an Stellungnahmen des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, sowie des Katholischen Frauenbundes, des Familienbundes der Deutschen Katholiken, des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, die nicht im Einklang der Lehre der katholischen Kirche standen.

Der sogenannte DBK-Gender-Flyer ist ein weiteres Beispiel einer Selbstentmachtung der Deutschen Bischofskonferenz. Sie bestätigt eine Aussage des renommierten katholischen Publizisten, Theologen und Papstbiographen George Weigl. Dieser „vermisst bei den Katholiken in Deutschland eine Ernsthaftigkeit in der Ursachenforschung für das offensichtliche pastorale Versagen“. (vgl. Una Voce Korrespondenz, 2. Quartal 2015 S. 282)

Unser Autor, Prof. Dr. Hubert Gindert, ist Herausgeber der kath. Monatszeitschrift DER FELS und Leiter des Dachverbands “Forum Deutscher Katholiken”

von esther10 22.12.2015 00:51

Barmherzigkeit ohne Gottesfurcht?

– Eine Frage Gotti-Tedeschis an den Papst
21. Dezember 2015 Giuseppe Nardi Forum, Papst Franziskus, Top 9



Barmherziger und/oder gerechter Gott?
(Rom) Der international bekannte Bankier und Finanzethiker Ettore Gotti-Tedeschi, von 2009–2012 Präsident der Vatikanbank IOR, verfaßte einige Tage nach dem Ende der Bischofssynode über die Familie einen „Brief an meine Enkelin“, mit dem er Kritik an jenen äußerte, die das Ehesakrament aushöhlen wollen. Nun verfaßte Gotti-Tedeschi zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit einen Brief an Papst Franziskus.

Barmherzigkeit ohne Gottesfurcht

Euer Heiligkeit,

nachdem ich heute viele Kommentare über die Eröffnung des Heiligen Jahres „der Barmherzigkeit“ gehört und gelesen habe, las ich diese Stelle des Johannesevangeliums (Joh 3,14-21):

„Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.

Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.

Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse.

Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden.

Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.“

Und ich habe nachgedacht. Es ist wahr, daß die Barmherzigkeit Gottes in sich unendlich ist. Aber wie sicher sind wir, daß sie es auch in ihren Wirkungen ist? Gott kann immer vergeben, unendlich oft. Aber sind wir sicher, daß Er uns unendlich oft vergibt?

Ich dachte: Gott hat, obwohl Er seit jeher unendlich barmherzig ist, die Verdammnis des gefallenen Engels und seiner Scharen erlaubt und zwar gleich bei der ersten von ihnen begangenen Sünde.

Und ich habe weitergedacht: Es ist wahr, daß Gott barmherzig ist. Ist es aber nicht auch wahr, daß Er gerecht ist? Diente uns die berühmte Gottesfurcht nicht dazu, uns nicht der Illusion hinzugeben, wir könnten Seine Barmherzigkeit mißbrauchen und Ihn weiter beleidigen?

Warum sagt man nicht auch das? Ich habe einige berühmte Sätze im Gedächtnis.

Der heilige Basilius schrieb: sich auf den barmherzigen Gott zu berufen, aber nicht auch auf den gerechten, heißt, Ihn für einen Komplizen unserer Niederträchtigkeit zu halten.

Der heilige Augustinus sagte, daß die bloße Hoffnung auf Barmherzigkeit viele Seelen getäuscht hat und verlorengehen hat lassen.

Der heilige Alfonso Maria von Ligouri sagte, daß die Gewißheit der Barmherzigkeit Gottes mehr Seelen in die Hölle bringt als Seine Gerechtigkeit, weil tollkühnes sich Verlassen auf Seine Barmherzigkeit, ohne sich zu bekehren und gegen die Sünde zu kämpfen, verlorengehen läßt.

Deus non irridetur. Warum wird also nicht gelehrt, daß die Barmherzigkeit Gottes darin besteht, einen reuigen Sünder aufzunehmen? Ist das impliziert, Euer Heiligkeit?

Hochachtungsvoll Ihr
Ettore Gotti Tedeschi

http://www.katholisches.info/2015/12/21/...s-an-den-papst/
Einleitung/Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons

von esther10 22.12.2015 00:37

Die Heiligsprechung von Mutter Teresa im Heiligen Jahr ist ein Geschenk für ganz Indien“


Schwestern beten am Grab der sel. Mutter Teresa in Calcutta, 18. Dezember 2015 Quelle: ANSA, EPA/PIYAL ADHIKARY Copyright


So der Erzbischof von Kalkutta, Msgr. Thomas D'Souza

Redaktion | 18. Dez | Fides | Eschatologie, Heilige und Selige | Rom | 89
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„Wir werden dieses Jahr ein besonderes Weihnachtsfest feiern. Wir freuen uns sehr über die Nachricht von der bevorstehenden Heiligsprechung von Mutter Teresa von Kalkutta. Dafür sind wir Gott und Papst Franziskus zutiefst dankbar. Unter der katholischen Glaubensgemeinschaft Kalkuttas herrscht heute große Begeisterung“, so Erzbischof Thomas D'Souza von Kalkutta.

„Wir haben viele Jahre auf dieses Ereignis gewartet“, so der Erzbischof weiter. „Für uns ist Mutter Teresa ‚unsere‘ Heilige. Die Heiligsprechung von Mutter Teresa ist ein Geschenk für Kalkutta, für die Kirche und für ganz Indien. Es könnte dafür keinen besseren Moment geben, als dieses Jahr der Barmherzigkeit: Mutter Teresa war die Heilige der Barmherzigkeit und des Mitgefühls und hat dies in jedem Augenblick ihres Lebens so gelebt. Sie hatte Mitgefühl für alle Menschen, vor allem aber für Kranke und Arme. Heute lehrt sie uns, dass wir die Barmherzigkeit in den Mittelpunkt des kirchlichen Handelns stellen müssen. Wir fühlen uns von ihr inspiriert und ihre Gestalt wird uns das ganze Heilige Jahr über begleiten.“

Der Erzbischof ist der Ansicht, dass Mutter Teresa, die auch von Hindus und Angehörigen anderer Religionen geschätzt und geliebt wird, „eine Figur ist, die vereint und den Dialog in Indien fördert, da ihr Wirken unterschiedslos Menschen aller Religionen zugutekam.“

Am heutigen 18. Dezember wird der Erzbischof von Kalkutta im Mutterhaus der Missionarinnen von der Nächstenliebe in Kalkutta einen Danksagungsgottesdienst feiern: „Wir danken Gott für die Gestalt von Mutter Teresa und für das Geschenk, das er mit ihr unserer Kirche gemacht hat. Wir sind auch Papst Franziskus sehr dankbar und werden dafür beten, dass Mutter Teresa auch künftig unseren Weg begleitet“, so Erzbischof D’Souza abschließend.

Das von Mutter Teresa erwirkte und nun vom Heiligen Stuhl anerkannte Wunder betrifft die am 9. Dezember 2008 erfolgte Heilung eines Mannes, der aufgrund einer schweren Hirnerkrankung im Sterben lag. Die Heiligsprechung findet voraussichtlich am 4. September 2016 statt, dem Todestag der Ordensfrau: das genaue Datum wird beim nächsten Konsistorium bekannt gegeben. (PA)
http://www.zenit.org/de/articles/die-hei...fur-ganz-indien
(Quelle: Fides, 18.12.2015)

von esther10 22.12.2015 00:35

Warum funktioniert Franziskus Liebe zur Jungfrau Maria so sehr?

von Deacon NICK DONNELLY 2015.12.21


Bild Unserer Lieben Frau, undoer der Knoten, in Erbil, Irak
- CNA / Daniel Ibáñez

Zeit-Magazin veröffentlichte kürzlich einen Artikel mit dem Titel "Warum Franziskus ist besessen von Mary."

Einer der Gründe, das Magazin hat für die Beschreibung von Franziskus als eine Obsession mit Unserer Lieben Frau, war die Tatsache, dass er betet den Rosenkranz drei Mal am Tag. Zeit ist die Beobachtung, dass der Heilige Vater hat eine persönliche Verehrung der seligen Jungfrau Maria korrekt, aber dies ist nicht eine Obsession; Es ist besser, als eine sehr tiefe Liebe beschrieben.

Franziskus hat die Bedeutung seines täglichen Rosenkranz zu seinem Gefühl des Friedens und des Wohlbefindens, die auch dazu beigetragen, ihn während seiner Wahl zum Papst ruhig bleiben zugelassen. Der Heilige Vater erklärte einem Interviewer, die im Verlauf der zweiten Stimme während des Konklave, die ihn gewählt, wurde er das Rosenkranzgebet, das ihn "großen Frieden gab, fast bis zu dem Punkt insentience.

Ich habe es nicht verloren . Es ist etwas nach innen; es ist wie ein Geschenk. "

Franziskus 'Liebe des Salus Populi Romanii

Zwölf Stunden nach seiner Wahl zum 266. Nachfolger des heiligen Petrus, machte Franziskus einen ruhigen Besuch in der Basilika Santa Maria Maggiore, die berühmte Ikone der Gottesmutter bekannt zu verehren Salus Populi Romanii (Beschützerin des römischen Volkes). Der Heilige Vater stellte einen kleinen Blumenstrauß vor der Ikone und sang das Salve Regina. Kardinal Abril y Castelló, der Erzpriester von St. Maria Maggiore, erläutert die Bedeutung des Heiligen Vaters Verehrung:

"Er beschloss, die Basilika besuchen, nicht nur, um die Heilige Jungfrau zu danken, aber - wie Franziskus sagte zu mir selbst - um sie mit seinem Pontifikat anzuvertrauen, um es ihr zu Füßen zu legen. Wobei tief Maria gewidmet ist, kam Franziskus hier, um sie um Hilfe und Schutz zu bitten. "
Seit seinem ersten Besuch als Papst, der Heilige Vater verehrt diese Ikone der Gottesmutter vor und nach jedem seiner Auslandsreisen.


Wenn Franziskus sich in Unserer Lieben Frau verliebt.

Aber Franziskus hatte nicht immer einen so tiefen Verehrung Unserer Lieben Frau oder das Rosenkranzgebet. Vater Jorge Bergoglio war 49, als er in der Liebe mit Unserer Lieben Frau fiel. Zwei Begegnungen mit Maria in den 1980er Jahren verwandelte die Zukunft Franziskus 'Hingabe an ihr - Zeuge Papst Johannes Paul II das Rosenkranzgebet und die Entdeckung der heilige Bild der Muttergottes, von den Knoten.

Um zu verstehen warum Pater Bergoglio Hingabe an Maria erlebte einen radikalen Wandel, ist es wichtig, etwas von den traumatischen Ereignisse, die bis zu diesem Zeitpunkt in seinem Leben geführt wissen. Er hatte, wie der Jesuitenprovinz während Argentiniens, wenn die militärischen und paramilitärischen Todesschwadronen geführt staatlich geförderten Terror, was zur Tötung von nicht weniger als 49.000 Zivilisten serviert "Dirty War". Linksgerichteten Guerillas getötet auch 6000 Militär, Polizei und Zivilisten. Die Todesschwadronen zur Ausführung alle, die mit den Armen, darunter Priester, Ordensleute und Katecheten herausgegriffen.

Pater Bergoglio nutzte seine Position, um öffentlich zu kritisieren, die Gewalt der Junta und der Guerilla. Aber mehr als das, legte er sein eigenes Leben in Gefahr durch Rettung von Personen aus den Todesschwadronen und anderen zu helfen, um einer Verhaftung zu entgehen, indem sie ihnen die Mittel, um dem Land zu fliehen. Er selbst fuhr durch die Straßen von Buenos Aires mit Männern und Frauen in sein Auto, die von der Regierung gejagt wurden. Es wurde geschätzt, dass Pater Bergoglio gespeichert mindestens 100 Menschen während des Schmutzigen Krieges gerettet..

Franziskus hat zugelassen, dass der Stress der durch diese Zeiten leben führte zu persönlichen Problemen für ihn:


"Ich musste mit schwierigen Situationen umzugehen, und ich meine Entscheidungen abrupt und von mir selbst gemacht. Meine autoritäre und schnelle Art und Weise der Entscheidungsfindung führte mich in ernsthafte Probleme zu haben und des Seins ultrakonservativen vorgeworfen werden kann. "
Wie unzählige Katholiken vor ihm, wandte sich Pater Bergoglio zu Unserer Lieben Frau in seinem Schmerz und Leid.

St. Johannes Paul II Taught Jorge Bergoglio Wie man den Rosenkranz zu beten

Zwei Jahre nach dem Ende des schmutzigen Krieges, Pater Bergoglio Zeuge Papst Johannes Paul II den Rosenkranz beten. Diese Begegnung wahrscheinlich während der Papst Johannes Paul apostolischen Besuch in Lateinamerika im Jahr 1985 erfolgte nach Papst Johannes Paul Tod damalige Kardinal Bergoglio gab dieses persönliche Zeugnis über die Auswirkungen auf sein Leben zu sehen, den Heiligen Vater zu beten den Rosenkranz:

"Wenn ich gut daran erinnern, es war 1985. Eines Abends ging ich zu dem Rosenkranz, wo vom Heiligen Vater führte . Er war vor allen, auf die Knie. Die Gruppe war zahlreich; Ich sah den Heiligen Vater von hinten, und nach und nach wurde ich im Gebet verloren. Ich war nicht allein: Ich war in der Mitte des Volkes Gottes zu beten, um die ich und alle, die es angehörte, durch unser Pastor geführt.

"In der Mitte des Gebets wurde ich abgelenkt, Blick auf die Gestalt des Papstes: seine Frömmigkeit, seine Hingabe war ich Zeuge.

... in der gleichen Position, in der er in diesem Augenblick kniete, rezitieren Ave Maria nach dem Ave Maria. Sein Zeugnis schlug mich.
"Ich fühlte, dass dieser Mann, ausgewählt, um die Kirche zu führen, wurde im Anschluss an einen Weg zu seiner Mutter in den Himmel, einen Weg heraus aus seiner Kindheit gesetzt. Und ich Kenntnis von der Dichte der Worte der Mutter von Guadalupe nach St. Juan Diego: "Fürchte dich nicht, ich bin nicht deine Mutter?" Ich verstand die Gegenwart Mariens im Leben des Papstes. Dieses Zeugnis werde ich in einem Augenblick nicht vergessen

. Von diesem Zeitpunkt an, rezitiere ich die 15 Geheimnisse des Rosenkranzes jeden Tag. "
Es ist, als ob in diesem Moment der Inspiration, Johannes Pauls tiefe Verehrung Unserer Lieben Frau auf dem Mann, der ihn als Nachfolger des heiligen Petrus 28 Jahre später gelingen würde zu übergeben.

Kardinal Bergoglio die Einsicht in die Bedeutung des Rosenkranzes an Papst Johannes Paul als "Weg zu seiner Mutter in den Himmel" schwingt mit Papst Johannes Paul eigene Beschreibung des Rosenkranzes in seinem Apostolischen Schreiben über den Rosenkranz, Rosarium Virginis Mariae.

Papst Johannes Paul schloss seine Ermahnung an die Gläubigen den Rosenkranz mit einem Mariengebet vom seligen Bartolo Longo, dem Apostel des Rosenkranzes, die das Bild des Rosenkranzes als "Kette" in den Himmel verwendet zusammen beten:

"O selig Rosenkranz Marias, süße Kette, die uns mit Gott vereint, Band der Liebe, die uns zu den Engeln vereint, Turm des Heils gegen die Angriffe der Hölle, sicheren Hafen in unserer universellen Schiffbruch, werden wir nie im Stich lassen."

Papst Johannes Paul, wie sein Nachfolger Franziskus sah den Rosenkranz als eine wertvolle Kette der Gebete, die uns in den Himmel verbindet.
Pater Bergoglio Begegnung mit Unserer Lieben Frau, von den Knoten.

Im Jahr 1986 Pater Bergoglio reiste nach Frankfurt am Main, Deutschland, Theologie zu studieren. Während dieser deutschen Sabbatical, die Kirche St. Peter besuchte er am Perlach, in Augsburg, Bayern, wo er die rätselhafte Malerei des 17. Jahrhunderts sah Unserer Lieben Frau, von den Knoten.

Es ist unklar, warum diese Malerei hatte so einen tiefen Einfluss auf Pater Bergoglio zu diesem Zeitpunkt in seinem Leben. Es wurde spekuliert, dass er mit seinen persönlichen Problemen als Folge seiner bisherigen Erfahrungen als Jesuiten-Provinz kämpfen. Aber klar ist, dass er verließ St. Peter am Perlach mit einer leidenschaftlichen Hingabe an die Gottesmutter.

Das Gemälde zeigt Unserer Lieben Frau von einer Engelschar, mit einem Kreis von 12 Sternen, stand auf dem Halbmond und Zerkleinern der Leiter der verknotete Schlange, Satan gekrönt umgeben. Unserer Lieben Frau in ihren Händen hält eine lange, verknotete weiße Band; und sie ist die Aufhebung der Bindung eine große Knoten, einer von mehreren auf dem Band. Unter ihr ist die alttestamentliche Figur Tobit, mit dem Erzengel Raphael, Reisen nach Sarah für ihre Hand zu bitten.

Das Gemälde wurde von dem Neffen von Wolfgang und Sophia Langen beauftragt, die wunderbare Heilung ihrer Ehe durch die Fürsprache Unserer Lieben Frau zu gedenken.

Verbreiten Sie die Devotion
Obwohl es nicht bekannt, warum sehen diese Malerei war so wichtig, Pater Bergoglio, was bekannt ist, dass er eine Postkarte von Mary, von den Knoten, wieder in Argentinien stattfand. Durch diese einfache Handlung, und das Beispiel seiner persönlichen Hingabe, ist Pater Bergoglio für die Verbreitung dieser Andacht ganz Argentinien und Lateinamerika verantwortlich. Als Erzbischof von Buenos Aires, war es seine Gewohnheit war, um ein Bild der Muttergottes, von den Knoten, um seinen Brief zu befestigen.

Eine Predigt Franziskus im Oktober 2013 gibt einen Hinweis auf die Bedeutung der Muttergottes, von den Knoten an den Heiligen Vater. In einer Adresse auf den Glauben der Gottesmutter bat Franziskus, "Was war Marias Glauben aus?" Die erste Eigenschaft er notiert: ".

Der Glaube Marias löst den Knoten der Sünde" Es ist ein alter Glaube der Kirche, dass der Heiligen Jungfrau Mary löste den Knoten des Ungehorsams im Herzen des Menschen erstellt von Evas Ungehorsam.

Franziskus ermutigt uns, an den Knoten des Unglaubens und Ungehorsam in unserem eigenen Leben zu suchen, mit der Hilfe von Mary:

"Wir alle haben einige dieser Knoten, und wir können in unserem Innersten fragen: Was sind die Knoten in meinem Leben?

"Vater, mein Knoten kann nicht rückgängig gemacht werden!" Es ist ein Fehler, etwas Derartiges zu sagen! Alle Knoten des Herzens, jeden Knoten der unseres Gewissens, kann rückgängig gemacht werden. Frage ich Mary zu mir Vertrauen in die Barmherzigkeit Gottes zu helfen, um diese Knoten rückgängig zu machen, zu ändern?

Sie, als eine Frau des Glaubens, wird sicherlich sagen: Steh auf; gehen Sie zu dem Herrn: er versteht Dich. ".

Und sie führt uns durch die Hand, wie eine Mutter, unsere Mutter, in die Umarmung des Vaters, der Vater der Barmherzigkeit. "
Das Jubiläum der Barmherzigkeit, die auf dem Hochfest der Unbefleckten Empfängnis der Seligen Jungfrau Maria begonnen spiegelt Franziskus 'tiefe Liebe zu seiner "Mama", wie er bezieht sich auf Notre-Dame. Während des ganzen Jahres der Barmherzigkeit, wird den Rosenkranz täglich in dem Petersplatz vor der Statue des heiligen Petrus gebetet werden; und im Oktober 2016 ein Marian Jubiläum gefeiert wird, mit Franziskus Verehrung des Salus Populi Romanii , auf dem Petersplatz.

Im Rahmen unserer Teilnahme am Jahr der Barmherzigkeit, lassen Sie uns gemeinsam unser Heiliger Vater täglich den Rosenkranz gebetet und bitten Unsere Liebe Frau für ihre Unterstützung bei der Aufhebung der Bindung der Knoten der Sünde ....in unserem Leben und das Leben unserer Familie und Freunden.

Deacon Nick Donnelly ist ein Beitrag zur EWTN Radio Celtic Connections Programm

http://www.ncregister.com/daily-news/why...n-mary-so-much/
Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/why.../#ixzz3v3JTtKKN

von esther10 22.12.2015 00:29

Kardinal Sarah warnt vor "Gottesfinsternis"
Fordert die Gläubigen, um mehr Platz für das Gebet und Anbetung zu machen.

von Edward Pentin 2015.12.17


Kardinal Robert Sarah
- CNA

Heute sieht man ein "eclipse" Gottes in der Politik, Wirtschaft und Kultur - eine Krise, die nicht wirtschaftliche oder politische ist im Wesentlichen, sondern eine "Krise des Gottes".

Dies waren die Worte von Kardinal Robert Sarah, anlässlich der Markteinführung im letzten Monat der deutschen Ausgabe seines Buches Interview, "Gott oder Nichts", von Nicolas Diat.
Seine Kommentare haben erst jetzt übersetzt und ausschließlich in vollen unten veröffentlicht.
Die guineischen Kardinal sagte dem Publikum, dass Rom der westlichen Kultur ist "progressiv selbst organisiert, als ob es Gott nicht gäbe", und dass "heute viele haben beschlossen, ohne Gott zu tun."

Aber diese Weise, sagte er "Der Mensch lebt nicht mehr, weder, wer er ist oder wohin er geht: Es gibt eine Art Rückkehr zum Heidentum und Götzendienst; Wissenschaft, Technik, Geld, Macht, Freiheit unbegrenzt, Genuss ohne Grenze sind unsere Götter. "

Mit seinem Buch "Gott oder Nichts", sagte er, er, um "Platz Gottes wieder in den Mittelpunkt unserer Gedanken, in den Mittelpunkt unseres Handelns, in der Mitte unseres Lebens, in der einzige Ort, Er hätte besetzen wollte, also dass unsere Reise als Christen um diese Felsen, die Gott, diese feste Gewissheit unseres Glaubens ist angezogen. "

Er fügte hinzu, ohne Lob, das Gebet, Anbetung "und damit ohne Gott, es gibt nur Krieg, Teilung und Verlust." Ohne Gott in den Herzen der Menschen, fügte er hinzu, "es gibt nur Hass, Kampf und Verletzungen, wie wir sie heute sehen, . "
Der Kardinal, der Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung ist, betonte, dass trotz "enorme Probleme [wir] müssen erkennen, dass es Gott ist, Sinn, alles gibt."

"Unsere Sorge, unsere Probleme, unsere Leiden existieren und beschäftigen uns, aber wir wissen, dass alles in ihm gelöst", sagte er. "Wir wissen, dass es Gott ist oder nichts, und wir nehmen ihn als Sprachverständlichkeit, die nicht von der Außenseite vorhanden ist, um uns, sondern aus der Seele, denn die Liebe ist nicht mit Gewalt auferlegt, sondern durch verlockend das Herz mit einer Innenbeleuchtung . "

Er behauptete, dass menschliche Anstrengung allein nicht zu erreichen Einheit und Frieden ", weil ein Virus der Spaltung existiert, der Entzweiung, die im Herzen des Menschen nach dem Sünden nistet."

"Die Einheit der Kinder Gottes ist eine Arbeit, die nur Jesus kann mit Hilfe des Heiligen Geistes zu realisieren, jedoch ohne das Gebet, der Geist in unserer Seele eine geschlossene Tür erfüllt", sagte er.

Kardinal Sarah sagte, entschied er sich, das Buch in der Hoffnung, dass er schreiben konnte "auf einige aktuelle kirchliche und soziale Fragen zu unserer immer stärker globalisierten und verwirrt Welt zu berühren."

Er beobachtete, dass "auch in der katholischen Kirche wir nicht mehr haben Sie sicher lehrmäßigen und moralischen Pfad" und dass "jeder mit absoluter Freiheit verkündet seine Meinungen und Wertvorstellungen."

Er endete mit der Aufforderung an alle, um "mehr Raum für Gebet und Anbetung in unserem Leben", wodurch jede Person zu sagen: "Ich verbesserte meine Beziehung zu Gott und Er verbesserte und friedlich die Beziehungen unter den Menschen und unter den Völkern gemacht".

Hier unten ist der vollständige Text von Kardinal Sarah Rede. Erzbischof Georg Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Hauses, bei der Vorstellung sprach auch (siehe Artikel hier).
Saum. Karte. Robert Sarah

Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung
Rom, 20 th November 2015

Herren Kardinäle, Exzellenz, liebe Freunde!
Lassen Sie mich zuerst zu geben, meinen herzlichen Dank an Kardinal George Pell, Seiner Exzellenz Mons. Georg Gänswein und Seine Exzellenz Mons. Rino Fisichella, weil er die Einladung, mein Buch zu präsentieren akzeptiert. Ich danke ihnen vor allem für ihre freundlichen Worte über mich und vor allem für das, was sie über mein Buch "God or Nothing" gesagt haben. Darüber hinaus möchte ich diejenigen, die gefördert und waren für diese schöne Präsentation verantwortlich bedanken: Herr Paul Badde und Herr Davide Cantagalli. Schließlich möchte ich jedem von euch für eure Anwesenheit danken.

Seine Exzellenz Mons. Georg Gänswein hat uns, dass wir heute feiern, die Erinnerung an St. Gelasio Papst erinnert. Es ist ein reiner Zufall, denn heute ist auch mein fünften Jahrestag wird zum Kardinal gewählt.

Wie wurde das Buch "God or Nothing" geboren?

Um die Wahrheit zu sagen, ich hätte nie gedacht, ein Buch zu schreiben, jetzt. Eines Tages kam Dr. Nicolas Diat zu mir für einen Gedankenaustausch über verschiedene Fragen, und am Ende einem zweiten Treffen, schlug er vor, dass ich ein Buch über mein Leben zu schreiben. Ich antwortete, dass es nicht interessant, dass es viele andere Leben schöner und reicher als ich, aber - ich hinzu - durch ein Interview, werden wir irgendwann in der Lage, auf einige aktuelle kirchliche und soziale Fragen zu unseren immer mehr berühren globalisierten und verwirrt Welt.

Auch in der katholischen Kirche wir nicht mehr haben Sie sicher lehrmäßigen und moralischen Pfad. Jeder mit absoluter Freiheit verkündet seine Meinungen und Wertvorstellungen. Ich möchte auch meinen Glauben an und meine Treue zu Jesus zu verkünden, in der jahrhundertealten Lehramt der Kirche.

Wir begannen daher mit den ersten beiden Kapiteln, die meiner persönlichen Erfahrung erzählen, lebte in einer besonders schwierigen soziopolitischen Kontext, dass der Revolution in Guinea mit Sékou Touré, mit den äußerst angespannten Beziehungen zwischen der Kirche und dem Staat Guinea, Schwierigkeiten und Spannungen, die die Vertreibung der erste Erzbischof von Conakry, Mons provoziert. Gérard de Milleville, die Festnahme und die Inhaftierung der zweiten Erzbischof von Conakry, Mons. Raymond Marie Tchidimbo, die Vertreibung aller Missionare im Mai 1967 und 26 Jahren Diktatur und Verfolgung.

Ich selbst, im April 1984 wurde auf einer Liste von Personen beseitigt werden gestellt, aber ich war von den Händen des Todes durch die göttliche Vorsehung gespeichert. Wenn ich denke, über mein Leben, meine "nomad" berufliche journey - Guinea, Elfenbeinküste, Guinea wieder, Frankreich, Senegal - ich kann mit Klarheit sehen, die konkrete Beweis für die göttliche Vorliebe für mich.

Nach diesen ersten beiden Kapiteln, gibt es einige Überlegungen über die Päpste, die Kirche, Rom, die moderne Welt, Afrika, dem tiefen anthropologischen und Glaubenskrise in der westlichen Welt, die Moral, die Wahrheit, das Böse, das Gebet, etc. Aber Gott wirklich das Herzstück des "God or Nothing".

Warum dieser Titel?

Denn heute merkt man eine Sonnenfinsternis, die Abwesenheit von Gott in der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Welt. Die wahre Krise, die jetzt durch unsere Welt geht nicht wesentlich wirtschaftlicher oder politischer, aber es ist ein "Gotteskrise". Natürlich heute nur die wirtschaftliche einen gesprochen wird: in der Entwicklung der Wirtschaftskraft Europas - nach seiner mehr ethische und religiöse ursprünglichen Disposition - wirtschaftliches Interesse hat sich entscheidend, in einer immer exklusive Art.

Der Mann von gestern, wie die von heute, ohne Unterschied der Rasse, Hautfarbe, Kultur, Land und Kontinent, wird fast ausschließlich in Richtung der Besitz und Gebrauch von materiellen Gütern gerichtet. Und im spezielleren kulturellen Kontext der westlichen Gesellschaft ist es nicht übertrieben zu behaupten, dass der Mensch arbeitet, organisiert und verwaltet menschlichen, politischen, wirtschaftlichen und Handelsbeziehungen, entfesselt Kriege, produziert Massenvernichtungswaffen, eindringt und erobert Ländern nur oder fast ausschließlich zu extrahieren und zu akkumulieren materiellen Reichtum von ihnen, zur Unterstützung seiner Autorität und Dominanz.

Mit der Ausrede, die Demokratie, Frieden und Freiheit der Westen erstellt Chaos in vielen Ländern, vor allem im Nahen Osten. Mein Urteil kann ungenau oder übertrieben sein, aber wir können die gegenwärtige Realität nicht verleugnen. Vor allem hat die westliche Kultur schrittweise selbst organisiert, als ob es Gott nicht gäbe: viele heute beschlossen haben, ohne Gott zu tun. Wie Nietzsche behauptet, für viele im Westen, Gott ist tot. Und wir sind es, die ihn umgebracht, wir sind seine Mörder und unsere Kirchen sind die Krypten und Gräber Gottes.

Eine gute Anzahl von den Gläubigen nicht mehr mit ihnen gehen, um zu vermeiden, riechen die Fäulnis des Gottes; aber damit, man nicht mehr weiß, wer er ist entweder oder wohin er geht: Es gibt eine Art Rückkehr zum Heidentum und Götzendienst; Wissenschaft, Technik, Geld, Macht, Freiheit unbegrenzt, Genuss ohne Grenze sind unsere Götter.

Ich behalte das, was wir bis heute leben, vor allem im Westen, aber nicht nur im Westen, leitet sich von der Tatsache, dass wir Gott, um verlassenen, um Wert auf "nichts" zu geben. Natürlich ist die Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Technologie und die großen Fortschritte in der Medizin und der sozialen Kommunikation nicht "nichts", aber in Bezug auf Gott, sind sie wirklich "Nichtigkeiten".

In God "in der wir leben, weben und sind wir" (Apg 17,28). In ihm, subsistiert alles, Er ist der Grundsatz, dem Sitz aller Fülle, St. Paulus sagt uns; außer ihm, steht nichts: alles entdeckt in Gott seine richtige Wesen und Wahrheit, oder in der Tat ist es "Gott oder Nichts". Natürlich gibt es enorme Probleme, oft schmerzhafte Situationen, eine schwierige und beängstigende menschliche Erfahrung; jedoch müssen wir erkennen, dass es Gott ist, der Sinn, alles gibt.

Unser Anliegen, unsere Probleme, unser Leiden existieren und beschäftigen uns, aber wir wissen, dass alles in ihm gelöst, wissen wir, dass es Gott ist, oder nichts, und wir nehmen ihn als Sprachverständlichkeit, die nicht von der Außenseite vorhanden ist, um uns, aber aus der Seele, denn die Liebe ist nicht mit Gewalt auferlegt, sondern durch verlockend das Herz mit einer Innenbeleuchtung.

Mit "Gott oder Nichts", würde Ich mag in der Lage sein, Gott in den Mittelpunkt unserer Gedanken noch einmal zu spielen, in den Mittelpunkt unseres Handelns, in der Mitte unseres Lebens, in der einzige Ort, dass er hätte besetzen, so dass unsere Reise als Christen kann um diese Felsen, die Gott, diese feste Gewissheit unseres Glaubens ist angezogen.

Ohne Lob, ohne Gebet, ohne Anbetung und daher ohne Gott, gibt es nur Kriege, Spaltungen und Verlust. Ohne Gott in das Herz des Menschen, es gibt nur Hass, Kämpfe und Verletzungen, wie wir heute sehen.

Ich möchte diese Behauptung von mir mit einer Kurzgeschichte aus der hagiographischen Legende des heiligen Muslimen gemacht zu illustrieren. Wir wissen aus Erfahrung, die eine nicht so schön oder gar bösen Nachbarn können unser Leben unangenehm machen. Allerdings kann diese Schwierigkeit höchstens 50 Jahre 20, oder, und dann der Tod trennt uns. Aber mit einem bösen Nachbarn für die Ewigkeit zu leben, ist viel unangenehmer, daher ist es besser, zu bekommen, ihn erst einmal wissen.

Abdalwânid Ibn Zeid wollte wissen, wer seinen Nächsten im Himmel sein würde. Ihm wurde gesagt: "O Abdalwânid Ibn Zeid, werden Sie als Nachbar Maïmouna der Schwarze haben". "Und wo ist dieses Maïmouna?" Fragte er. "Er ist auf dem Banou un-Tel, in Koufa".

Abdalwânid Ibn Zeid kam in Koufa und fragte nach Maïmouna. Sie sagten ihm, dass sie eine verrückte Dame, die ihre Schafe in der Nähe des Friedhofs weideten war. Abdalwânid Ibn Zeid ging zum Friedhof und fand Maïmouna im Gebet. Die Schafe der Maïmouna gefüttert selbst, aber was noch betäubenden und wunderbar war, dass die Schafe wurden mit den Wölfen gemischt, und die Wölfe nicht verschlingt die Schafe und die Schafe hatten keine Angst vor den Wölfen.

Wenn Maïmouna Gebet beendet hatte, fragte Abdalwânid Ibn Zeid Maïmouna: "Wie ist es möglich, dass die Wölfe uns so gut mit den Schafen?" Und Maïmouna antwortete: "Ich verbesserte meine Beziehung zu Gott und Er verbesserte die Beziehung zwischen meine Schafe und die Wölfen.
".
Menschliche Mittel, allein politische oder diplomatische Verhandlungen, nicht in der Lage, die Einheit zu erreichen und Frieden unter den Menschen wieder herzustellen, weil ein Virus der Spaltung existiert, der Entzweiung, die nach der ursprünglichen Sünde im Herzen des Menschen nistet. Die Einheit der Kinder Gottes ist eine Arbeit, die nur Jesus kann mit Hilfe des Heiligen Geistes zu realisieren, jedoch ohne das Gebet, der Geist in unserer Seele eine geschlossene Tür trifft. Lassen Sie uns daher mehr Raum für Gebet und Anbetung in unserem Leben, und jeder von uns in der Lage zu sagen: "Ich verbesserte meine Beziehung zu Gott und
Er verbesserte und friedlich die Beziehungen unter den Menschen und unter den Völkern gemacht".

Aus dem Italienischen übersetzt von Evan Simpkins

Read more: http://www.ncregister.com/blog/edward-pe.../#ixzz3ub4HxGj2

von esther10 22.12.2015 00:23

Pflegt eure Ehe und die Beziehung zu euren Kindern“

Traditionnelle Weihnachtsgrüße an die vatikanischen Angestellten und ihre Familien in der Aula Paolo VI Quelle: ANSA, ETTORE FERRARI Copyright


Anlässlich der Weihnachtsgrüße an die Angestellten des Heiligen Stuhls bittet Papst Franziskus um Verzeihung für die jüngsten Skandale

Redaktion | 21. Dez | ZENIT.org | Papst Franziskus | Vatikanstadt | 59

Während der Audienz für die vatikanischen Angestellten und ihre Familien in der Aula Paolo VI bat Papst Franziskus um Vergebung für die Skandale der jüngsten Vergangenheit und ermutigte seine Zuhörer, ihre Ehe zu pflegen und mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.

„Zuerst will ich euch danken für das, was ihr tut“, begann der Papst; „für eure Bemühungen, alles richtig zu machen, selbst dann, wenn euch keine Anerkennung zuteilwird…“

Ganz besonders dankte der Heilige Vater „denen unter euch, die seit vielen Jahren die immer gleiche Arbeit verrichten, eine oft wenig auffällige Arbeit, und dabei immer gewissenhaft bleiben. Wir wissen, dass dies normal ist: Ihr tut einfach nur eure Pflicht. Aber wir wissen auch, dass es für uns Menschen nicht immer leicht ist, unsere Pflicht zu tun. Wir sind – Gott sei Dank! – keine Maschinen und daher brauchen wir von Zeit zu Zeit einen Ansporn oder ein bisschen frischen Wind… Ich danke euch, dass ihr zu Recht stolz darauf seid, die normalen Dinge des Alltags gewissenhaft zu erledigen. Danke!“

Dann bat Jorge Bergoglio um Vergebung „für die Skandale, die es im Vatikan gegeben hat.“ Aber, so fügte er hinzu, „ich wünsche, dass meine und eure Reaktion darauf die sei, für die Personen, die in diese Skandale verwickelt sind, zu beten, besonders in diesen Tagen.“

Der Papst ermutigte die Angestellten des Heiligen Stuhls auch dazu, ihre Familien nicht zu vernachlässigen: „Pflegt sie. Spielt mit euren Kindern.“ Denn: „Die Ehe ist wie eine Pflanze. Sie ist kein Möbelstück, das man einfach ins Zimmer stellen kann und weiter nichts tun muss, als es von Zeit zu Zeit abzustauben. Eine Pflanze ist etwas Lebendiges und muss jeden Tag gepflegt werden: man muss nachsehen, ob sie etwas Wasser braucht und ob es ihr auch sonst gut geht. Auch die Ehe ist etwas Lebendiges: man darf sie nie als etwas Gegebenes hinnehmen, in keiner Phase des familiären Lebens.“

Desweiteren sei auch „die Beziehung zu euren Kindern“ zu pflegen, indem „ihr auch hier mehr auf die menschliche Seite als auf das Materielle achten müsst. Redet mit euren Kindern, hört ihnen zu, fragt sie nach ihren Meinungen; dieser Dialog zwischen Eltern und Kindern tut so gut; er lässt die Kinder innerlich heranreifen.“

Außerdem ermahnte der Papst: „Lasst uns ein Auge auf die Barmherzigkeit haben, in allen unseren Alltagsbeziehungen: zwischen den Ehepartnern, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Geschwistern. Und vergessen wir die Großeltern nicht!“ Was letztere betrifft, betonte Franziskus ihre wichtige Rolle innerhalb der Familie: „Vergesst die Großeltern nicht. Sie sind sehr wichtig“, fügte er in freier Rede hinzu.

„Pflegt den Frieden in euren Familien. Wir alle wissen, dass es Streit gibt; eine Ehe ohne Streit wäre auch nicht normal. Wichtig ist nur, dass man sich nach jedem Streit wieder versöhnt.“ Denn: „Der kalte Krieg am Tag danach ist gefährlicher als der heiße Krieg.“

Mit einem Blick auf das Jubiläum forderte Bergoglio seine Zuhörer dazu auf, dieses auch „innerhalb der Hauskirche zu feiern, nicht nur bei den großen Anlässen!“ Daher wünschte er allen „die Freude der Barmherzigkeit, angefangen in euren Familien.“
http://www.zenit.org/de/articles/pflegt-...&utm_term=Image


von esther10 22.12.2015 00:17

Ecclesia semper reformanda“

Traditionneller Weihnachtsempfang für die römische Kurie, 21 Dezember 2015 Quelle: ANSA, EPA/ALBERTO PIZZOLI/POOL Copyright
Papstansprache beim traditionellen Weihnachtsempfang für die Kurie

Redaktion | 21. Dez | ZENIT.org | Papst Franziskus | Vatikanstadt | 540


Wir dokumentieren im Folgenden in deutscher Übersetzung die Ansprache von Papst Franziskus beim traditionellen Weihnachtsempfang für die Kurie. Der Text wurde auf der Webseite von Radio Vatikan veröffentlicht.

***

​Liebe Brüder und Schwestern,

mit Freude spreche ich euch meine herzlichsten Glückwünsche für ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr aus, in die ich auch alle Mitarbeiter, die Päpstlichen Vertreter und besonders diejenigen einbeziehe, die in diesem Jahr wegen Erreichen der Altersgrenze ihren Dienst beendet haben. Denken wir auch an die Menschen, die vor das Angesicht Gottes gerufen wurden. Euch allen und euren Angehörigen gelten mein Gedenken und mein Dank.

In meiner ersten Begegnung mit euch im Jahr 2013 habe ich zwei wichtige und voneinander untrennbare Aspekte der Kurienarbeit hervorheben wollen: Professionalität und Dienst und dabei als nachzuahmendes Vorbild auf die Gestalt des heiligen Josefs verwiesen. Im vergangenen Jahr haben wir uns hingegen in Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung mit einigen Versuchungen und Krankheiten auseinandergesetzt – dem „Katalog der Kurienkrankheiten“ – die jeden Christen, jede Kurie, Gemeinschaft, Kongregation, Pfarrei und kirchliche Bewegung befallen könnten. Krankheiten, die Vorbeugung, Überwachung, Pflege und in einigen Fällen leider schmerzhafte und langwierige Eingriffe erfordern.

Einige dieser Krankheiten sind im Laufe dieses Jahres aufgetreten; sie haben dem gesamten Leib nicht unerhebliche Schmerzen zugefügt und viele Menschen innerlich verletzt.

Ich halte es für meine Pflicht zu bekräftigen, dass dies ein Anlass zu aufrichtigen Überlegungen und entscheidenden Maßnahmen war und weiter sein wird. Die Reform wird mit Entschlossenheit, klarem Verstand und Tatkraft fortgeführt werden, denn Ecclesia semper reformanda.

Dennoch können die Krankheiten und sogar die Skandale nicht die Effizienz der Dienste überdecken, welche die Römische Kurie mühevoll mit Verantwortung, Engagement und Hingabe für den Papst und die ganze Kirche leistet, und das ist ein wirklicher Trost. Der heilige Ignatius lehrte, dass es „dem bösen Geist eigen [ist], Gewissensängste zu erregen, traurig zu stimmen und Hindernisse zu legen, indem er mit falschen Gründen beunruhigt, damit man nicht weiter voranschreite. Dagegen ist es dem guten Geist eigen, Mut und Kraft, Tröstungen und Tränen, Eingebungen und Gelassenheit zu schenken, indem er alle Hindernisse leicht macht und weghebt, damit man auf dem Weg des Guten weiter fortschreite.“[1]

Es wäre eine große Ungerechtigkeit, gegenüber all den anständigen und gewissenhaften Personen, die in der Kurie mit uneingeschränktem Einsatz, mit Ergebenheit, Treue und Professionalität arbeiten, nicht einen tief empfundenen Dank und eine gebührende Ermutigung zum Ausdruck zu bringen – sie schenken der Kirche und dem Nachfolger Petri den Trost ihrer Solidarität und ihres Gehorsams, ganz zu schweigen von ihren großherzigen Gebeten.

Überdies sind die Widerstände, die Mühen und das Fallen der Menschen und der Amtsträger auch Lektionen und Chancen zum Wachsen und niemals Anlass zur Entmutigung. Sie sind Gelegenheiten, sich „auf das Wesentliche zu besinnen“, das heißt zu überprüfen, wie weit wir uns im Klaren sind über uns selbst, über Gott, über den Nächsten, über den sensus Ecclesiae und über den sensus fidei.

Über dieses „sich auf das Wesentliche besinnen“ möchte ich heute zu euch sprechen, während wir am Anfang der Pilgerfahrt des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit stehen, das von der Kirche vor wenigen Tagen eröffnet wurde und das für sie wie für uns alle ein nachdrücklicher Aufruf zur Dankbarkeit, zur Umkehr, zur Erneuerung, zur Buße und zur Versöhnung ist.

Tatsächlich ist Weihnachten das Fest der unendlichen Barmherzigkeit Gottes, wie der heilige Augustinus von Hippo sagt: „Konnte es uns Unglücklichen gegenüber eine größere Barmherzigkeit geben als die, welche den Schöpfer des Himmels dazu bewegte, vom Himmel herabzusteigen, und den Schöpfer der Erde, sich mit einem sterblichen Leib zu bekleiden? Ebendiese Barmherzigkeit veranlasste den Herrn der Welt, Knechtsgestalt anzunehmen, so dass er, der doch selber ‚Brot‘ ist, Hunger hatte; er, der doch die vollkommene Labung ist, Durst hatte; er, der die Macht ist, schwach wurde; er, der das Heil ist, verwundet wurde; er, der Leben ist, sterben konnte. Und all das, um unseren Hunger zu stillen, unsere Trockenheit zu lindern, unsere Schwäche zu stärken, unsere Niederträchtigkeit auszulöschen und in uns die Liebe zu entzünden.“[2]

Im Kontext dieses Jahres der Barmherzigkeit und der Vorbereitung auf Weihnachten, das bereits vor der Tür steht, möchte ich euch also ein praktisches Hilfsmittel anbieten, um diese Zeit der Gnade fruchtbringend zu leben. Es handelt sich um einen unerschöpflichen „Katalog der notwendigen Tugenden“ für die, welche in der Kurie Dienst tun, und für alle, die ihre Weihe oder ihre Arbeit für die Kirche fruchtbar machen wollen.

Ich lade die Leiter der Dikasterien und die Vorgesetzten ein, ihn anzureichern und zu vervollständigen. Es ist eine Aufstellung, die gerade von einer akrostichischen Analyse* des Wortes „MISERICORDIA – Barmherzigkeit“ ausgeht, damit diese uns leite und leuchte:

1. Missionarietà e pastoralità – Missionsgeist und pastorale Grundhaltung

Der Missionsgeist ist das, was die Kurie schöpferisch und fruchtbar macht und dies auch in Erscheinung treten lässt; er ist der Beweis für die Wirksamkeit, die Effizienz und die Echtheit unseres Schaffens. Der Glaube ist ein Geschenk, aber das Maß unseres Glaubens erweist sich auch darin, wie weit wir fähig sind, ihn zu vermitteln.[3] Jeder Getaufte ist Missionar der Frohen Botschaft, vor allem mit seinem Leben, seiner Arbeit und seinem frohen und überzeugten Zeugnis.

Die gesunde pastorale Grundhaltung ist eine unentbehrliche Tugend vor allem für jeden Priester. Sie ist das tägliche Bemühen, dem Guten Hirten zu folgen, der sich um seine Schafe kümmert und sein Leben hingibt, um das Leben der anderen zu retten. Er ist der Maßstab für unsere kuriale und priesterliche Aktivität. Ohne diese beiden Flügel werden wir nie fliegen können und auch die Seligkeit des „treuen Knechtes“ (vgl. Mt 25,14-30) nicht erreichen.

2. Idoneità e sagacità – Eignung und Scharfsinn

Die Eignung verlangt die persönliche Anstrengung, die notwendigen und geforderten Voraussetzungen zu erwerben, um die eigenen Aufgaben und Tätigkeiten bestmöglich auszuführen, mit Verstand und Intuition. Sie steht gegen Empfehlungsschreiben und Bestechungsgelder.

Der Scharfsinn ist die Geistesgegenwart, um die Situationen zu verstehen und mit Weisheit und Kreativität in Angriff zu nehmen. Eignung und Scharfsinn sind auch die menschliche Antwort auf die göttliche Gnade, wenn jeder von uns jenem berühmten Spruch folgt: „Alles tun, als ob es Gott nicht gäbe, und dann alles Gott überlassen, als ob es mich nicht gäbe“. Es ist das Verhalten des Jüngers, der sich täglich an den Herrn wendet mit diesen Worten aus dem schönen, Papst Clemens XI. zugeschriebenen Gebet: „Leite mich mit deiner Weisheit, stütze mich mit deiner Gerechtigkeit […] ermutige mich mit deiner Güte, schütze mich mit deiner Macht. Ich schenke dir, Herr, meine Gedanken, damit sie auf dich gerichtet sind; meine Worte, damit es die deinen sind; mein Tun, damit es deinem Willen entspricht; meine Qualen, damit sie dir gewidmet sind.“[4]

3. Spiritualità e umanità – Spiritualität und Menschlichkeit

Die Spiritualität ist das Rückgrat jeglichen Dienstes in der Kirche und im christlichen Leben. Sie ist das, was all unser Wirken nährt, es stützt und es vor der menschlichen Hinfälligkeit und den täglichen Versuchungen schützt.

Die Menschlichkeit ist das, was die Wahrhaftigkeit unseres Glaubens verkörpert. Wer seine Menschlichkeit aufgibt, der gibt alles auf. Die Menschlichkeit ist das, was uns von den Maschinen und den Robotern unterscheidet, die nichts empfinden und sich nicht innerlich anrühren lassen. Wenn es uns schwer fällt, ernstlich zu weinen oder herzlich zu lachen, dann hat unser Niedergang und der Prozess unserer Verwandlung von einem „Menschen“ in etwas anderes begonnen. Die Menschlichkeit ist die Fähigkeit, allen mit zärtlicher Zuneigung, Vertrautheit und Liebenswürdigkeit zu begegnen (vgl. Phil 4,5). Obwohl Spiritualität und Menschlichkeit natürliche Eigenschaften sind, sind sie doch auch Möglichkeiten, die vollständig zu verwirklichen, ständig zu erstreben und täglich zu beweisen sind.

4. Esemplarità e fedeltà – Vorbildlichkeit und Treue

Der selige Papst Paul VI. erinnerte die Römische Kurie an „ihre Berufung zur Vorbildlichkeit“[5] – Vorbildlichkeit, um die Skandale zu vermeiden, die die Menschen innerlich verletzen und die Glaubwürdigkeit unseres Zeugnisses bedrohen.

Treue gegenüber unserer Weihe, gegenüber unserer Berufung: Denken wir immer an die Worte Christi: „Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den großen“ (Lk 16,10) und „Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde. Wehe der Welt mit ihrer Verführung! Es muss zwar Verführung geben; doch wehe dem Menschen, der sie verschuldet!“ (Mt 18,6-7).

5. Razionalità e amabilità – Vernünftigkeit und Liebenswürdigkeit

Die Vernünftigkeit dient dazu, übermäßige Gefühlsbetontheit zu vermeiden, und die Liebenswürdigkeit dazu, Übertreibungen in der Bürokratie sowie beim Erstellen von Programmen und Plänen zu vermeiden. Es sind Gaben, die für die Ausgeglichenheit der Persönlichkeit erforderlich sind: „Der Feind achtet sehr darauf, ob eine Seele grobschlächtig oder feinfühlig ist, und ist sie feinfühlig, dann bemüht er sich, sie übertrieben feinfühlig zu machen, um sie dann noch mehr zu ängstigen und zu verwirren“[6]. Jede Übertreibung ist ein Zeichen irgendeiner Unausgeglichenheit.

6. Innocuità e determinazione – wohlwollende Besonnenheit und Entschiedenheit

Die wohlwollende Besonnenheit macht uns vorsichtig im Urteil und fähig, uns impulsiver und übereilter Handlungen zu enthalten. Es ist die Fähigkeit, durch achtsames und verständnisvolles Handeln dem Besten, das in uns, in den anderen und in den Situationen liegt, zum Durchbruch zu verhelfen. Es besteht darin, den anderen so zu begegnen, wie wir es von ihnen erwarten (vgl. Mt 7,12; Lk 6,31).

Die Entschiedenheit ist das Handeln mit zielbewusstem Willen, einer klaren Perspektive und dem Gehorsam gegenüber Gott – und allein im Hinblick auf das oberste Gesetz der salus animarum (vgl. CIC Can. 1725).

7. Carità e verità – Liebe und Wahrheit

Liebe und Wahrheit sind zwei untrennbar verbundene Tugenden des christlichen Lebens: die Wahrheit in Liebe tun und die Liebe in der Wahrheit leben (vgl. Eph 4,15).[7] Die Liebe ohne Wahrheit wird nämlich zur Ideologie des destruktiven „Alles-Gutheißens“, und die Wahrheit ohne Liebe zur blinden „Buchstaben-Justiz“.

8. Onestà e maturità – Ehrlichkeit und Reife

Ehrlichkeit ist die Rechtschaffenheit, die Kohärenz und das Handeln in absoluter Aufrichtigkeit gegenüber uns selbst und gegenüber Gott. Wer ehrlich ist, handelt redlich nicht nur unter dem Blick des Aufsehers oder des Vorgesetzten; der Ehrliche fürchtet nicht, überrascht zu werden, denn er hintergeht niemals den, der ihm vertraut. Der Ehrliche spielt sich niemals als Herr auf über die Menschen oder über die Dinge, die ihm zur Verwaltung anvertraut sind, wie es der „schlechte Knecht“ (vgl. Mt 24,48) tut. Die Ehrlichkeit ist das Fundament, auf dem all die anderen Eigenschaften aufruhen.

Reife ist das Bemühen, zur Harmonie zwischen unseren physischen, psychischen und spirituellen Fähigkeiten zu gelangen. Sie ist das Ziel und das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses, der nie endet und der nicht von unserem Alter abhängt.

9. Rispetto e umiltà – Achtung und Demut

Die Achtung ist die Gabe edler und feinfühliger Seelen; sie ist den Menschen eigen, die sich stets um eine rechte Berücksichtigung der anderen, der eigenen Rolle, der Vorgesetzten und der Untergebenen, der Akten und der Dokumente, der Schweigepflicht und der Vertraulichkeit bemühen; Menschen, die verstehen, aufmerksam zuzuhören und höflich zu sprechen.

Die Demut ist hingegen die Tugend der Heiligen und der von Gott erfüllten Menschen: Je mehr sie an Bedeutung gewinnen, umso stärker wird in ihnen das Bewusstsein, dass sie nichts sind und ohne die Gnade Gottes nichts tun können (vgl. Joh 15,8).

10. „Doviziosità“ e attenzione – Großherzigkeit und Aufmerksamkeit

Je mehr wir auf Gott und seine Vorsehung vertrauen, umso großherziger und freigebiger sind wir, da wir wissen: Je mehr man gibt, umso mehr empfängt man. In der Tat ist es nutzlos, alle Heiligen Pforten sämtlicher Basiliken der Welt zu öffnen, wenn die Tür unseres Herzens für die Liebe verschlossen ist, wenn unsere Hände sich dem Geben verschließen, wenn unsere Häuser der Gastfreundschaft verschlossen sind und wenn unsere Kirchen sich der Aufnahme verschließen.

Die Aufmerksamkeit bedeutet, auf die Details zu achten, unser Bestes zu geben und in Bezug auf unsere Laster und Verfehlungen niemals die Zügel schleifen zu lassen. Der heilige Vinzenz von Paoli betete mit diesen Worten: „Herr, hilf mir, dass ich unverzüglich diejenigen wahrnehme, die neben mir stehen, die besorgt und orientierungslos sind, die leiden, ohne es zu zeigen, die sich gegen ihren Willen isoliert fühlen.“

11. Impavidità e prontezza – Unerschrockenheit und Regsamkeit

Unerschrocken sein bedeutet, sich – wie Daniel in der Löwengrube und David gegenüber Goliath – angesichts von Schwierigkeiten nicht ängstigen zu lassen; es bedeutet, wagemutig und entschlossen und ohne Lauheit zu handeln, „als guter Soldat“ (vgl. 2 Tim 2,3-4); es bedeutet, wie Abraham und Maria ohne Zögern den ersten Schritt zu tun.

Die Regsamkeit ist dagegen die Fähigkeit, mit innerer Freiheit und Beweglichkeit zu handeln, ohne sich an die materiellen Dinge zu klammern, die vergänglich sind. Im Psalm heißt es: „Wenn der Reichtum auch wächst, so verliert doch nicht euer Herz an ihn!“ (Ps 62,11). Regsam sein bedeutet, immer unterwegs zu sein, ohne sich jemals dadurch zu belasten, dass man unnötige Dinge anhäuft und sich in die eigenen Pläne einschließt, und ohne sich von der Geltungssucht beherrschen zu lassen.

12. Affidabilità e sobrietà – Vertrauenswürdigkeit und Nüchternheit

Vertrauenswürdig ist derjenige, der seine Pflichten ernsthaft und zuverlässig einzuhalten weiß, wenn er beobachtet wird, vor allem aber, wenn er allein ist; derjenige, der in seiner Umgebung ein Gefühl der Ruhe verbreitet, weil er niemals das Vertrauen enttäuscht, das ihm geschenkt wurde.

Die Nüchternheit – die letzte Tugend in dieser Aufstellung, nicht aber die letzte im Sinn ihrer Bedeutung – ist die Fähigkeit, auf Überflüssiges zu verzichten und der herrschenden Konsum-Mentalität zu widerstehen. Nüchternheit bedeutet Klugheit, Schlichtheit, Wesentlichkeit, Ausgeglichenheit und Mäßigung. Nüchternheit bedeutet, die Welt mit den Augen Gottes zu betrachten – mit dem Blick der Armen und auf der Seite der Armen. Die Nüchternheit ist ein Lebensstil[8], der auf die Vorrangstellung des anderen als hierarchisches Prinzip hinweist und das Leben als Fürsorglichkeit und Dienst gegenüber den anderen zum Ausdruck bringt. Der nüchterne Mensch ist in allem kohärent und wesentlich, weil er versteht zu beschränken, nutzbar zu machen, zu recyceln, zu reparieren und mit einem Sinn für das Maß zu leben.

*

Liebe Brüder und Schwestern,

die Barmherzigkeit ist kein flüchtiges Gefühl, sondern sie ist die Synthese der Frohen Botschaft, die Wahl dessen, der die Gesinnung des „Herzens Jesu“[9] haben und ernstlich dem Herrn nachfolgen will, der uns sagt: „Seid barmherzig, wie es auch euer Vater ist!“ (Lk 6,36; vgl. Mt 5,48). Pater Ermes Ronchi bekräftigt: „Barmherzigkeit – Ärgernis für die Justiz, Torheit für die Intelligenz, Trost für die Schuldner: Der Preis, den wir schuldig sind für das Leben und dafür, dass wir geliebt werden, kann nur mit der Barmherzigkeit bezahlt werden.“

So möge also die Barmherzigkeit unsere Schritte lenken, unsere Reformen inspirieren und unsere Entscheidungen erleuchten. Möge sie die tragende Säule unseres Wirkens sein. Möge sie uns lehren, wann wir vorangehen und wann wir einen Schritt zurück tun müssen. Möge sie es sein, die uns die Geringfügigkeit unserer Handlungen im großen Heilsplan Gottes und in der Erhabenheit und geheimnisvollen Wirklichkeit seines Werkes verstehen lässt.

Um das zu begreifen, wollen wir uns von dem wunderschönen Gebet innerlich anrühren lassen, das gewöhnlich dem seligen Oscar Arnulfo Romero zugeschrieben wird, jedoch erstmalig von Kardinal John Dearden gesprochen wurde:

Ab und zu hilft es uns, einen Schritt zurückzutreten

und aus der Ferne zu schauen.

Das Reich liegt nicht nur jenseits unserer Bemühungen,

sondern auch jenseits unserer Horizonte.

In unserem Leben gelingt es uns nur, einen kleinen Teil zu vollbringen

von jenem wunderbaren Unterfangen, das das Werk Gottes ist.

Nichts von dem, was wir tun, ist vollständig.

Das besagt, dass das Reich weit über uns selbst hinausgeht.

Keine Aussage drückt all das aus, was gesagt werden kann.

Kein Gebet gibt den Glauben vollständig wieder.

Kein Credo führt zur Vollkommenheit.

Kein Pastoralbesuch bringt alle Lösungen mit sich.

Kein Programm erfüllt voll und ganz die Sendung der Kirche.

Keine Zielsetzung erreicht ihre vollständige Verwirklichung.

Es geht um dies:

Wir streuen Samen aus, die eines Tages aufgehen werden.

Wir begießen bereits ausgesäte Samen

und wissen, dass andere sie pflegen werden.

Wir legen den Grund für etwas, das sich entwickeln wird.

Wir bringen den Sauerteig ein, der unsere Fähigkeiten vervielfachen wird.

Wir können nicht alles tun,

doch es zu beginnen schenkt ein Gefühl der Befreiung.

Es gibt uns die Kraft, etwas zu tun, und es gut zu tun.

Es kann unvollendet bleiben, doch es ist ein Anfang, ein Schritt auf einem Weg.

Eine Chance, dass die Gnade Gottes eintritt

und den Rest tut.

Mag sein, dass wir nie seine Vollendung sehen,

doch das ist der Unterschied zwischen dem Baumeister und dem Handlanger.

Wir sind Handlanger, nicht Baumeister,

Diener, nicht Messias.

Wir sind Propheten einer Zukunft, die uns nicht gehört.

*

FUSSNOTEN

[1] Exerzitien, 315.

[2] Serm. 207, 1: PL 38, 1043.

* Es handelt sich um ein Buchstabenspiel, das leider in der Übersetzung nicht nachvollziehbar ist; wir versuchen jedoch, es zumindest der Form nach sichtbar zu machen (Anm. d. Übers.)

[3] „Die missionarische Dimension ist nicht nur eine Frage geographischer Gebiete, sondern eine Frage der Völker und Kulturen und der einzelnen Menschen, gerade weil die ‚Grenzen‘ des Glaubens nicht nur durch menschliche Orte und Traditionen verlaufen, sondern durch das Herz jedes Menschen. Das Zweite Vatikanische Konzil hat auf besondere Weise hervorgehoben, dass der missionarische Auftrag, der Auftrag, die Grenzen des Glaubens zu erweitern, jeden Getauften und alle christlichen Gemeinschaften betrifft“ (Botschaft zum Weltmissionssonntag 2013, 2).

[4] Missale Romanum, Editio typica tertia 2002.

[5] Ansprache an die Römische Kurie (21. September 1963): AAS 55 (1963), 793-800.

[6] Ignatius von Loyola, Exerzitien, 349.

[7] „Die Liebe in der Wahrheit, die Jesus Christus mit seinem irdischen Leben und vor allem mit seinem Tod und seiner Auferstehung bezeugt hat, ist der hauptsächliche Antrieb für die wirkliche Entwicklung eines jeden Menschen und der gesamten Menschheit […] Es ist eine Kraft, die ihren Ursprung in Gott hat, der die ewige Liebe und die absolute Wahrheit ist“ (Benedikt XVI., Enzyklika Caritas in veritate [29. Juni 2009], 1: AAS 101 [2009], 641). „Daher ist es notwendig, die Liebe und die Wahrheit nicht nur in der vom heiligen Paulus angegebenen Richtung der ‚veritas in caritate‘ (Eph 4, 15) miteinander zu verbinden, sondern auch in der entgegengesetzten und komplementären von ‚caritas in veritate‘. Die Wahrheit muss in der ‚Ökonomie‘ der Liebe gesucht, gefunden und ausgedrückt werden, aber die Liebe muss ihrerseits im Licht der Wahrheit verstanden, bestätigt und praktiziert werden“ (Ebd., 2).

[8] Ein von Nüchternheit geprägter Lebensstil führt den Menschen zurück zu „jener uneigennützigen, selbstlosen, ästhetischen Haltung, die aus dem Staunen über das Sein und über die Schönheit entsteht, das in den sichtbaren Dingen die Botschaft des unsichtbaren Schöpfergottes erkennen lässt“ (Johannes Paul II., Enzyklika Centesimus annus [1. Mai 1991], 37: AAS 83 [1991], 840); vgl. Versch. Autoren, Nuovi stili di vita nel tempo della globalizzazione, Fondaz. Apostolicam actuositatem, Rom 2002.

[9] „Der Ausdruck ‚Herz Jesu‘ lässt sofort an die Menschheit Christi denken und unterstreicht den Reichtum seiner Gefühle, das Mitleid mit den Kranken; die Vorliebe für die Armen; die Barmherzigkeit gegenüber den Sündern; die Zärtlichkeit gegenüber den Kindern; die Stärke in der Anprangerung von Heuchelei, Stolz und Gewalt; die Sanftmut gegenüber seinen Gegnern; den Eifer für die Ehre des Vaters und den Jubel über seine geheimnisvollen, vorsorglichen Pläne der Gnade… Er erinnert außerdem an die Traurigkeit Christi über der Verrat durch Judas, an die Trostlosigkeit aufgrund der Einsamkeit, an die Angst im Angesicht des Todes, an die kindliche und gehorsame Hingabe in die Hände des Vaters. Und er drückt vor allem die Liebe aus, die unaufhaltsam aus seinem Innern hervorströmt: unendliche Liebe zum Vater und grenzenlose Liebe zum Menschen“ (Johannes Paul II., Ansprache zum Angelus-Gebet vom 9. Juli 1989: Insegnamenti XII, 2 [1989], 60).
http://www.zenit.org/de/articles/ecclesia-semper-reformanda
(Quelle: Radio Vatikan, 21.12.2015)

von esther10 22.12.2015 00:15

Zwölf „Antibiotika“ gegen die Krankheiten der Kurie

Papstansprache beim traditionnellen Weihnachtsempfang für die Kurie, 21. Dezember 2015 Quelle: ANSA, EPA/ALBERTO PIZZOLI/POOL Copyright


Zusammen mit den Glückwünschen für ein frohes Weihnachtsfest übermittelte Papst Franziskus der Römischen Kurie einen Katalog der Tugenden, mittels derer man sich vor den Übeln schützen kann, von denen er letztes Jahr gesprochen hatte

Salvatore Cernuzio | 21. Dez | ZENIT.org | Papst Franziskus | Vatikanstadt | 692
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Letztes Jahr die Krankheiten, dieses Jahr die Heilmittel. Mit tiefgründigem Witz verpackte Papst Franziskus die Weihnachtsgrüße für die Römische Kurie in eine liebenswerte, aber sehr offene Ansprache, erteilte Rat und lud die hohen Prälaten zu einer Gewissensprüfung ein, wobei er auch auf die Skandale der jüngsten Vergangenheit einging, die „zahlreiche Seelen verletzt haben.“

Bergoglio bat zunächst um die „Erlaubnis“, den Text im Sitzen statt stehend vorlesen zu dürfen, „denn seit einigen Tagen stehe ich unter dem Einfluss der Grippe und fühle mich nicht sehr stark.“ Dann sagte er: „Heute müsste ich über die Antibiotika gegen die Krankheiten der Kurie sprechen.“ Trotzdem lobte er zuerst den „professionellen Einsatz“, der die Arbeit der Kurie kennzeichnet. Dann erinnerte er an den „Katalog der Krankheiten der Kurie“, den er 2014 aufgelistet hatte. Es handle sich um Krankheiten, „die jeden Christen, jede Kurie, jede Gemeinschaft, Kongregation, Pfarrei oder kirchliche Bewegung treffen könnten.“

Diese Krankheiten seien auch in diesem Jahr noch nicht ganz von der Bildfläche verschwunden und „haben dem gesamten Leib nicht unerhebliche Schmerzen zugefügt und viele Menschen innerlich verletzt.“ Der Papst betonte auch, dass es wichtig sei, daran zu erinnern, „dass dies alles Gegenstand einer aufrichtigen Besinnung und einschneidender Maßnahmen ist“ und erklärte: „Die Reform wird mit Entschlossenheit, klarem Verstand und Tatkraft fortgeführt werden, denn Ecclesia semper reformanda.“

Und er fuhr fort: „Diese Krankheiten und Skandale können die Effizienz der Dienste, die die Römische Kurie mit Mühe, Verantwortungsbewusstsein und Hingabe für den Papst und die ganze Kirche leistet, nicht überschatten.“ Und das sei „ein echter Trost.“ Deshalb wäre es „eine große Ungerechtigkeit“, den vielen „gesunden und ehrlichen“ Menschen, die ihre Aufgaben „mit Hingabe, Treue und Professionalität“ erfüllen den gebührenden Dank zu verschweigen. Außerdem stellten „der Widerstand, die Mühen und auch die Verfehlungen der Diener der Kirche auch eine Gelegenheit zum inneren Wachstum“ dar und dürften „nie Grund zur Entmutigung“ sein.

Daher rief der Heilige Vater zu einer „Rückkehr zum Wesentlichen“ auf, gerade jetzt, zu Beginn des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit, das einen „starken Aufruf zur Dankbarkeit, Umkehr, Erneuerung, Reue und Wiederversöhnung“ darstelle. Um das alles zu verwirklichen, legte Franziskus eine „praktische Hilfe“ dar, um diese Zeit der Gnade „nutzbringend“ zu verleben. Oder, besser gesagt: einen „Katalog der Tugenden“, die ein Mitglied der Kurie besitzen muss, damit sein Dienst in der Kirche fruchtbar wird.

Der Volltext der Ansprache mit dem „Katalog der Tugenden“ ist hier abrufbar.

von esther10 22.12.2015 00:13

Tania Kambouri über Asylbewerber-Kriminalität51
„Solche Zahlen sind politisch nicht gewollt“


Tania Kambouri: Kritik an kriminellen Einwanderern Foto: dpa
STUTTGART. Die Polizistin und Autorin Tania Kambouri hat die offiziellen Zahlen zur Kriminalität von Asylbewerbern angezweifelt. „Ich könnte mir vorstellen, daß da etwas gefälscht oder beschönigt wurde, um keine Angst in der Bevölkerung zu schüren“, sagte Kambouri der Stuttgarter Zeitung.

Die 32 Jahre alte Polizistin aus Bochum hatte zuletzt mit ihrem Buch „Deutschland im Blaulicht. Notruf einer Polizistin“ für Aufsehen gesorgt, in dem sie vor allem vor der Gewalt schlecht integrierter Moslems in Deutschland warnt. Mit Blick auf die Straftaten von Asylsuchenden sagte sie: „Solche Zahlen über kriminelle Handlungen von Flüchtlingen sind politisch nicht gewollt.“ Sie glaube, daß „viele Beamte in führenden Positionen“ von der Politik „gesteuert oder wenigstens beeinflußt werden“.

Polizei hat manche Stadtviertel aufgegeben


Buchcover: Bestellbar im JF-Buchdienst Foto: Piper-Verlag
Wer die Wahrheit über Asylkriminalität sage, werde „schnell in die Nazi-Ecke gestellt“, betonte Kambouri. „Wir erleben es nicht selten, daß Flüchtlinge, die erst seit wenigen Tagen im Land sind, Straftaten begehen.“

Scharf ging sie mit schlecht integrierten Moslems in Deutschland ins Gericht. „Sie identifizieren sich nicht mit dem deutschen Staat – obwohl sie in Deutschland geboren sind oder schon lange hier leben“, kritisierte die griechischstämmige Polizisten. Manche sagten ganz offen: „Scheiß auf Deutschland“.

Von der Justiz dagegen hätten sie wenig zu befürchten. „Wenn die nach der fünften Straftat zum Antiaggressionstraining geschickt werden, lachen die sich kaputt! Die nehmen diesen Staat nicht ernst“, warnte Kambouri. Im Ergebnis seien manche Stadtviertel für die Polizei bereits verloren. „Da trauen sich die Kollegen mit einem einzelnen Streifenwagen kaum noch rein.“ Zugleich betonte sie, die meisten Moslems in Deutschland seien gut integriert. (ho)
https://jungefreiheit.de/politik/deutsch...-nicht-gewollt/

von esther10 22.12.2015 00:04

Ettore Gotti-Tedeschi: Brief an eine Enkelin – nach der Familiensynode

2. November 2015 Giuseppe Nardi Forum, Hintergrund, Nachrichten, Papst Franziskus, Top, Sakrament der Ehe 12

(Rom) Der international bekannte Bankier und Finanzethiker Ettore Gotti-Tedeschi, von 2009–2012 Präsident der Vatikanbank IOR, verfaßte einige Tage nach dem Ende der Bischofssynode über die Familie einen Brief an seine soeben zur Welt gekommene Enkelin. In diesem Brief drückt er sein Unbehagen über die aktuelle Situation aus, über die geistige Verfaßtheit der sich globalisierenden Welt und der universalen Kirche sowie die Grundlagen ihres Handelns. Eine Kritik, die weit über die Familiensynode hinausreicht.

Der Brief ist ein fiktiver Blick in die Zukunft: klar, nüchtern und scharfsinnig. Und das alles mit einem Schuß Provokation, denn Ausdruck der von ihm erkannten Fehlentwicklung seien falsche Prämissen, irrige Schwerpunktsetzungen und fehlgeleitete Bedeutungs- und Gewichtsverlagerung. Der unterschwellige Tenor: die Menschheit bedarf einer Aufrüttlung, will sie den anstehenden Herausforderungen gewachsen sein. Das gelte vor allem für die katholische Kirche, besonders und in erster Linie für ihre Oberhirten, denn ihnen falle eine Hauptverantwortung für die Welt und die Menschheit zu..

Brief an meine Enkelin über die Familiensynode


Brief an meine Enkelin – von Ettore Gotti-Tedeschi
von Ettore Gotti-Tedeschi

Diesen Brief schreibe ich an meine Enkelin Olivia, die vor einem Monat geboren wurde, damit sie in 20 Jahren, wenn sie ihn liest, die Welt besser verstehen kann, in der sie leben wird.

Liebe Olivia,

in 20 Jahren könntest Du den Wunsch verspüren, heiraten zu wollen. Was aber die sakramentale Ehe in 20 Jahren sein wird, hängt von uns heute ab, oder besser gesagt, scheint es, mittels Referendum, von der Versammlung der Gläubigen abzuhängen …

Eine Synode über die Ehe ist vor wenigen Tagen zu Ende gegangen und wenn man die Zeitungen liest, könnte man zum Schluß kommen, daß alle triumphiert haben (Progressive und Konservative), gerade so wie wir es nach politischen Wahlen gewohnt sind. Liest man den Brief des Synodensekretärs Kardinal Lorenzo Baldisseri an den Corriere della Sera vom 27. Oktober, könnte man den Eindruck gewinnen, daß der Betroffene (das Volk Gottes) selbst entscheidet, mittels Fragebogen befragt, um den Sensus fidei herauszufinden. Denn die Herde verfüge über den richtigen „Geruchssinn“, um unterscheiden zu können, was die Kirche in den Dingen zu tun habe, die sie betrifft. Und schließlich findet der Heilige Geist auch in der Stimme der Gläubigen Widerhall – natürlich. Damit aber, so fürchte ich, werden wir, um zu wissen, welches Sakrament Dich erwartet, die Entscheidung der Versammlung der an der Sache interessierten Gläubigen abwarten müssen …

Liebe Olivia,

jede Epoche hatte immer ihr Elend, ihre Tragödien und auch ihre Größen. So ist es, seit der Mensch seinem Leben und seinen Taten einen Sinn zu geben versucht. Und das geschieht schon immer, seit die moralischen Autoritäten der verschiedenen Religionen versuchen, die Gründe für Gut und Böse zu erklären. Deine Epoche läuft aber Gefahr, daß die moralischen Autoritäten verschwinden, daß sie in einer globalen Welt relativiert und gleichgeschaltet werden unter dem Vorwand, globale Konflikte vermeiden zu wollen, die durch Dogmen und Fundamentalismen verschuldet seien, die vor allem im Zuge der Evangelisierung Verbreitung fänden. Ich fürchte, daß die moralischen Autoritäten nicht mehr dieselben sein werden und das zum Schaden für die Kenntnis der Wahrheit und die Errungenschaft des Glaubens. Du wirst es selbst feststellen, wenn Du in einigen Jahren Religionsunterricht erhalten wirst.

Wem anderen sollte man die Verantwortung für all das zuschreiben, wenn nicht der Gnosis, die überall siegt? In der Philosophie ist es ihr gelungen, selbst das zu relativieren, was absolut ist. In der Anthropologie ist es ihr gelungen, den Menschen sich selbst zu einem mehr oder weniger intelligenten Tier zurückzustufen, das ein Krebsgeschwür für die Natur ist. In der Wirtschaft ist es ihr gelungen, glauben zu machen, daß das wirtschaftliche Elend die Moral hervorgebracht hat. In Wissenschaft und Technik ist es ihr gelungen, glauben zu machen, daß beide über eine moralische Autonomie verfügen müssen.

Die moralischen Autoritäten (der verschiedenen Religionen) reagieren auf unterschiedliche Weise auf diese Zurückdrängung. In einigen Kreisen und Kulturen reagieren sie mit Gewalt. In anderen lassen sie sich einschüchtern aus Angst, ausgegrenzt zu werden. Und um nicht als Fundamentalisten zu gelten, gehen sie sogar soweit, die Sünde, den Irrtum und die Unordnung zu rechtfertigen und geschickt zu verschleiern.

Liebe Olivia,

die Welt, in der Du groß wirst, wird die Evolutionstheorie behaupten, doch in Wirklichkeit evolviert sich der Menschen, das Geschöpf Gottes, wild. In dieser Welt, in der Du aufwächst, wirst Du einigen Gefahren begegnen. Um in diesen Gefahren bestehen zu können, wirst Du gut vorbereitet sein müssen.
Die erste Gefahr wird darin bestehen, nicht zu verstehen, ob die Wahrheit vor oder nach der Freiheit kommt, sie zu suchen, und ob sie nur aus dem Dialog mit anderen Wahrheiten entsteht oder unabhängig davon existiert.

Die zweite Gefahr wird darin bestehen, nicht verstehen zu können, was die Ursache der Übel ist, die den Menschen quälen, ob es wirklich die wirtschaftliche Ungerechtigkeit ist oder doch die moralische Ungerechtigkeit.

Eine weitere Gefahr wird in der Anstrengung liegen, die subtile Schwierigkeit in der Entscheidung zwischen Barmherzigkeit und Gerechtigkeit zu verstehen, wenn diese im Konflikt miteinander scheinen.

Diese und viele andere Gefahren werden um so größer, wenn die moralischen Autoritäten die Wasser trüben, indem sie es aufgeben, den Ideen und den Verhaltensweisen des Menschen Orientierung zu geben und diese zu korrigieren; wenn sie statt dessen sich diesen anpassen, indem sie sie entschuldigen und annehmen, anstatt sie umzuwandeln. Mit anderen Worten gesagt: indem sie sich der Zeit anpassen, die eine evolutive Dynamik im Verständnis der Naturgesetze verlange.

Die Heilige Kirche wußte durch die Zeiten, dank der Heiligen, Veränderungen zu wirken, um die Fehler der Menschen zurechtzubiegen: man denke an die Häresien, an den Protestantismus, an den Modernismus.

Heute aber gelingt es der Gnosis, sogar dort die Wahrheit zu leugnen, wo diese ist, und selbst dort die Gewissensfreiheit hinzusetzen, wo diese nicht hingehört. Der Gnosis gelingt es heute, der Kirche das Recht abzusprechen, zu evangelisieren (aus Respekt vor anderen Kulturen) und von ihr zu fordern, dem (so schlecht wie kaum je gebildeten) Gewissen die Entscheidung zu überlassen, was Gut und was Böse ist. Das ist, als würde man einen Blinden auffordern, ohne jede Hilfe eine stark befahrene Straßenkreuzung zu überqueren, und ihn damit der Gefahr auszusetzen, niedergefahren zu werden. Man verlangt von der Kirche, dem Menschen die Freiheit zu lassen, nach seinem Gewissen zu bestimmen, was für ihn gut ist, ohne darüber nachzudenken, daß das gleichbedeutend ist, eine Maus vor einen wohlriechenden Käse zu setzen, der mit einer gutgetarnten, tödlichen Falle verbunden ist. Man verlangt von der Kirche, den Gläubigen die Entscheidung über die Reife ihres Gewissens zu überlassen, um zur Herde zurückzukehren.

Das alles erlaubt es mir, Dir, liebe Olivia, gleichzeitig zu erklären, warum es die globale Erderwärmung gibt. Es gibt sie, weil die Zahl der Seelen so groß ist, die auf dem Weg sind, in der Hölle zu brennen, wegen der sich ausbreitenden Verwirrung in der Lehre.
http://www.katholisches.info/2015/11/02/...familiensynode/
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Scolpict

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