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von esther10 14.12.2015 13:20

Dienstag, 8. Dezember 2015
Psycho-Kulturelle Ursachen der islamistischen Gewalt


Mathias von Gersdorff

In einem Beitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 3. Dezember geht Marianne Leuzinger-Bohleber, Psychoanalytikerin in Frankfurt am Main, der Frage nach, wieso sich deutsche Jugendliche dem Dschihad anschließen und Terrorakte verüben.

Leuzinger-Bohleber schildert zuerst den Fall des Arid Uka. Er tötete im Jahr 2011 zwei US-amerikanische Soldaten, die sich auf dem Weg nach Afghanistan befanden. Arid Uka war Muslim kosovarischer Abstammung. Das Gymnasium hatte er ohne Abschluss verlassen und arbeitete bei der Post am Flughafen.

Uka hatte sich davor dem Salafismus angeschlossen. Doch seine Initiation und Radikalisierung geschah ausschließlich über das Internet. Er hörte dschihadistische Predigten, sah sich Videos in Youtube an und verfolgte die Kampfhandlungen des IS im Irak und in Syrien.

Nach außen hin wirkte Arid Uka normal, doch in Wahrheit befand er sich in einer „gravierenden adoleszenten Krise mit schweren Depressionen“, so Leuzinger-Bohleber. Wie konnte er zum Terroristen werden? Was war der Auslöser aus psychologischer Sicht?

Besonders wichtig war die von ihm empfundene Zugehörigkeit zu den dschihadistischen Salafisten. Ob er mit diesen einen persönlichen Kontakt hatte oder nicht, ist nicht entscheidend. Es ist durchaus möglich, dass ein Individuum sein „Ideal-Ich“ (ein Konzept von Freud) auf eine Gruppe projiziert und sich ihr zugehörig fühlt [Anm. des Verf.: Was man oft in der Pop-Kultur, insbesondere in der Pop-Musik beobachtet, wie in etwa bei der weltweiten Hippie-Bewegung oder in extremen Musikgenres wie Black- oder Death-Metal].

Leuzinger-Bohleber: „Die Großgruppe folgt dem Führer, und untereinander werden alle Gruppenmitglieder zu Brüdern, die den gleichen Idealen folgen. Zudem werden in Gruppen, wie wir heute wissen, mächtige unbewusste Phantasiesysteme angesprochen, die bei allen Menschen in bestimmten Situationen geweckt werden können. Sie beruhen auf Grunderfahrungen des menschlichen Säuglings von extremer Hilflosigkeit, Angst und Verzweiflung einerseits und paradiesischen Glückgefühlen in seinen ersten lebenswichtigen Beziehungen andererseits“. [Anm. des Verf.: Etliche Autoren sind der Auffassung, eine solche seelische Verfassung und pessimistische Grundstimmung der Generation der im Zweiten Weltkrieg Geborenen führte zur Entstehung der nihilistischen Gegenkultur der frühen 1960er und später zur „Null-Bock-Generation“ in den 1980ern.]

Diese Erinnerungen, die große Massen teilen, können äußerst wirkmächtig sein. Leuzinger-Bohleber: „Die Erinnerungen an diese grundlegenden seelischen Erfahrungen … erhalten sich im Unbewussten und können in bestimmten Konstellationen auch bei Erwachsenen und Jugendlichen als sogenannte narzisstische Verschmelzungsphantasien zu einer mächtigen seelischen Motivationsquelle werden. Gehört man – in dieser Phantasie – einer bestimmten Gruppe an … wird alles gut. Alle Probleme werden von nun an von der Umma (Anm. d. Verf.: Im Islam der Ausdruck für Gemeinschaft) gelöst“.

Diese Gemeinschaft – im Falle des Attentäters Arid Uka die Umma – wird zu einer Art Mutter, die für Ordnung und für klare Verhältnisse sorgt. Dass gerade in der schwierigen Zeit der Adoleszenz solche Traumvorstellungen stark sein können, versteht sich von selbst. Gerade in einer Zeit, in der die (westliche) Gesellschaft kaum noch Orientierung liefert (bzw. durch die Förderung von Ideologien à la Gender die Verwirrung verstärkt, Anm. d. Verf.), können leicht Jugendliche in die Versuchung geraten, sich (mental) Gruppen anzuschließen, die ihnen Sicherheit und vor allem einen Lebenssinn und eine stabile Identität geben. [Anm. des Verf.: Das sind wahrscheinlich die wichtigsten Beweggründe von Personen, die sich extremen Gruppierungen wie Satanisten, Antifa-Gruppen usw. anschließen.]

Der Übergang zum Erwachsensein mit der damit verbundenen Emanzipation vom Elternhaus ist oft krisenhaft und kann leicht zu Gefühlen von Einsamkeit und Verlassenwerden führen. Leuzinger-Bohleber erläutert, dass salafistische Prediger mit „intuitiver Treffsicherheit“ diese seelische Verfassung bei den Jugendlichen feststellen und ihnen dann als neue Heimat die Weltgemeinschaft der Umma anbieten. In dieser finden sie Sinn, Ordnung, Zugehörigkeit usw., also alles, was ein Jugendlicher in Krisensituationen benötigt. Durch seine „Bekehrung" gehört er von nun an zu einer Gruppe von Kämpfern, die den „Heiligen Krieg“ führen. [Anm. d. Verf.: Die Ähnlichkeit mit den Jugendbewegungen, die seit den 1960er Jahren entstanden sind, ist frappierend. Auch diese rekrutierten Jugendliche, die tief existentiell verunsichert waren und eine leicht verständliche Weltanschauung suchten, eine Weltanschauung, die ihre Abneigung der bürgerlichen Welt, die sich bis zu einem rabiaten Hass entfalten konnte, rechtfertigte. Dies ist möglicherweise der Grund, wieso so viele der Generation der 1968er Verständnis für den Terror der RAF zeigten].

Die Bekehrung zum Islam löst auch die inneren Kämpfe, die der Adoleszent mit seiner Sexualität zu führen hat. Leuzinger-Bohleber: „So erhalten beispielsweise die Kämpfer des IS [Islamischer Staat, Anm. d. Verf.] das Recht oder sind verpflichtet, die Frauen, die „Terrorbräute“, als „Dienerinnen Allahs“ zu nutzen.“

Außerdem rechtfertigt die Doktrin des Islamischen Staats aggressive und primitive Triebregungen, die in westlichen Kulturen scharf abgelehnt werden: „Im Gegensatz dazu bieten die brutalen Filme von Enthauptungen, Verbrennungen bei lebendigem Leibe und ähnlichen Gräueltaten unbewusst eine Befriedigung für diese primitiven Triebregungen an. [Anm. d. Verf.: Manche Autoren mutmaßen, dass die Popularität des Horrors im Westen eine ähnliche Befriedigung bei den Zuschauern bewirkt. Insbesondere die sog. Splatter-Filme à la „The Texas Chainsaw Massacre“ mit ihrer extremen Gewalt und Grausamkeit dienen als Projektionsfläche für den latenten Hass gegen die bürgerliche Gesellschaft.]

Die Militanz bei den Salafisten wäre unter diesen Umständen sowas wie eine Psycho-Therapie. Leuzinger-Bohleber: "Diese Jugendlichen agieren […] unverarbeitete Traumatisierungen aus, indem sie passiv Erlittenes in aktiv Zugefügtes umwandeln. Dies mag einer der Gründe sein, warum die Terroristen so kalt und gnadenlos handeln." [Anm. d. Verf.: Möglicherweise liegt auch hier die Erklärung des extrem zur Schau gestellter Hasses in Musikgattungen wie Death-Metal oder Black-Metal. Diese Texte triefen nur so vor Brutalität und Gewalt gegen Christen, untermauert durch groteske Klänge. Auch wer Demonstrationen von Lebensrechtlern und Ähnlichen besucht, sieht sich mit linksextremen Chaoten konfrontiert, die einen Hass und eine Aggressivität ausstrahlen, die bar jeder rationalen Reflexion sind. Sie scheinen aus den Urtiefen des Unbewussten zu stammen].

Marianne Leuzinger-Bohleber sagt am Ende, dass normale Menschen von solcher Aggressivität und Gewalt nichts wissen möchten und sich abwenden. Doch das sei keine Lösung: „Leider können wir Radikalisierungsprozessen in der Adoleszenz nur entgegenwirken, wenn wir sie zu verstehen versuchen und mit den Jugendlichen in Beziehung treten. Wenn wir sie innerlich „abschreiben“, überlassen wir sie fundamentalistischen Predigern und Mördern wie dem IS“.
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Labels: Gewalt in den Medien, Jugendgewalt, Salafismus
Kommentare:
*
Anonym hat gesagt…
Jeder Muslim wird als Muslim geboren, dafür kann er nichts, er kann es sich nicht
aussuchen. Er ist aber sehr wohl verantwortlich dafür, ob er dann später den
Gewaltbefehlen des Koran folgen will oder nicht. Ein strenggläubiger Muslim wird
Islamist genannt, weil er die Lehre des Islam verinnerlicht hat und ihr folgt. Ein
Christ ist auch nur dann ein Christ, wenn er der Lehre Jesu Christi aus Überzeugung
folgt.
Die Gewaltbefehle des Koran sind zusammengefasst :
www.de.knowQuran.org/koran/gewalt
Man sieht hieraus, dass der Islam keine Religion ist sondern einen totalitäre
Ideologie, die sogar an unseren Schulen auf staatlichen Befehl gelehrt wird. Soweit die Gewaltbefehle nicht gelehrt werden, wird nicht der Islam gelehrt sondern
eine willkürliche Religionskonstruktion unter Zuhilfenahme des Koran. Irgendwann merken die Schüler, dass sie von der Schule betrogen worden sind bzw. betrogen werden.
Ein strenggläubiger Islamist wird früher oder später den Gewaltbefehlen des Koran
folgen und Salafist oder sogar Djihadist werden.

Meine politische Forderung ist, Salafismus und Djihadismus zu verbieten, unter
Strafe zu stellen und diese Terroristenschüler entweder auszuweisen oder einzuknasten. Es müssen entspr. Gesetze erlassen werden. Wir müssen uns nicht vor
Achmed-Normalmuslim schützen sondern vor den Islamisten, die erlaubterweise ihre
antichristlichen und antihumanen Organisationen aufbauen dürfen.
*
NikoBelik1 hat gesagt…
Dann muss man auch die Christlichen Fundamentalisten verbieten, die reagieren zwar nicht mit Gewalt, haben aber fast die selben Forderungen und rückständigen Ansichten ! Man besten legt man jede Form von Religion ab und versucht es mit selber Denken !
Religion ist nichts anderes als der Streit naiver Menschen darüber welcher imaginäre Freund der Beste ist !
10. Dezember 2015 um 16:55
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von esther10 14.12.2015 13:13

Franziskus: Bekehrung in konkreten Gesten


m fröhlichen Laetare-Gewand betete der Papst vor der Muttergottes in der Lateran-Basilika
Foto: CNA/Daniel Ibanez


Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKANSTADT , 14 December, 2015 / 10:20 AM (CNA Deutsch).-
Am vergangenen Wochenende sind überall in der katholischen Welt die Heiligen Pforten eröffnet worden. Von Hamburg bis Kapstadt, Lima bis Liechtenstein. In der Lateranbasilika, einer der römischen Kathedralen, öffnete Papst Franziskus, um anschliessend vom Fenster seines Büros im Apostolischen Palast den Angelus zu beten.

Was sollen wir also tun?

In Anlehnung an des Evangelium des III. Adventssonntages hat der Papst die Frage aufgenommen, die man an Johannes den Täufer gestellt hatte: Was sollen wir also tun? Der Täufer fordert zum Teilen und zur Bekehrung auf "was sich im konkreten Einsatz für Gerechtigkeit und Solidarität zeigt. Das ist der Weg, den Jesus in seinem gesamten Predigen aufgezeigt hat: der Weg der tätigen Liebe zum Nächsten". "Und die Mahnung an die Steuereinnehmer ist klar – formuliert Franziskus frei – keine Bestechung annehmen."

Niemand ist vom Weg des Heils ausgeschlossen, wenn er sich bekehrt

Niemand ist vom Weg des Heils ausgeschlossen, denn "Gott ist begierig nach Barmherzigkeit". Auch heute, so der Papst weiter, "ist es notwendig, sich zu bekehren, die Marschrichtung zu ändern und die Straße der Gerechtigkeit, der Solidarität und der Einfachheit einzuschlagen: das sind unerlässliche Werte einer vollkommen menschlichen und aufrichtig christlichen Existenz."

Der III. Adventssonntag ist der Sonntag der Freude: "Wer sich bekehrt, der empfindet Freude. Heute braucht es Mut, um von Freude zu reden und es braucht vor allem Glauben! Die Welt wird von vielen Problemen bedrängt, die Zukunft ist beschwert von Unsicherheiten und Ängsten. Und doch ist der Christ eine frohe Person und seine Freude ist nichts Oberflächliches und Vergängliches, sondern tief und beständig, denn sie ist ein Geschenk des Herrn, der das Leben erfüllt. Unsere Freude kommt aus der Gewissheit, dass der Herr uns nahe ist.

Klimagipfel als historische Vereinbarung

Am Ende des Angelusgebets hat Franziskus über die, "von vielen als historisch definierte" Vereinbarung des Klimagipfels von Paris gesprochen. Er ermahnte: "Es wird großzügige Hingabe und Einsatz brauchen. Mit dem Wunsch nach Aufmerksamkeit für die verletzlicheren Völker fordere ich die internationale Gemeinschaft auf, mit immer tätigerer Solidarität den begonnen Weg eilig weiter zu beschreiten."

Der Papst erinnerte auch an die am 15. November in Nairobi begonnene "Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation. Ich wende mich an die teilnehmenden Länder, damit die getroffenen Entscheidungen den Bedürftigen, den Armen und den verletzlichsten Personen Rechnung tragen, wie auch den legitimen Bestrebungen der weniger entwickelten Länder und dem allgemeinen Wohl der Menschheitsfamilie."

Zum Schluss hat Papst Franziskus daran erinnern, dass heute in "allen Kathedralen der Welt die Heiligen Pforten geöffnet werden, damit das Jubiläum der Barmherzigkeit in den Teilkirchen ganz gelebt werden kann. Ich wünsche, dass dieser wichtige Moment viele dazu anrege, sich selbst zu Werkzeugen der Zärtlichkeit Gottes zu machen. Als Ausdruck der Werke der Barmherzigkeit werden Heilige Pforten der Barmherzigkeit auch an Problemorten und Orten Ausgrenzung geöffnet werden. Diesbezüglich grüße ich alle Häftlinge der Welt, besonders jene im Gefängnis von Padua, die sich heute geistig mit diesem Moment des Gebetes vereinen und danke ihnen für das Geschenk des Konzerts."

Besonderer Gruß zum Abschluss

Einen besonderen Gruß richtete der Papst am Ende an die "Stiftung Behandlungszentum Santa Marta im Vatikan: an die Eltern und ihre Kinder, an die Freiwilligen, an die Schwestern Töchter der christlichen Liebe; danke für Euer Zeugnis, Eure Solidarität und Aufnahmebereitschaft! Ich grüße auch die Mitglieder der Fokolar-Bewegung, zusammen mit Freunden einiger islamischer Gemeinden. Geht weiter mutig auf Eurem Weg des Dialogs und der Geschwisterlichkeit voran, denn wir sind alle Kinder Gottes."


Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Der Papst beim Einzug in die Lateranbasilika am Sonntag, 13. Dezember 2015
Foto: CNA/Daniel Ibanez

http://de.catholicnewsagency.com/story/f...ten-gesten-0295

von esther10 14.12.2015 00:55

Papst Franziskus rehabilitiert exkommunizierten Priester – Wann folgt Rehabilitierung der Bischöfe Lefebvre und Castro-Mayer?
14. Dezember 2015 Giuseppe Nardi Der Vatikan und die Piusbruderschaft, Hintergrund, Nachrichten, Papst Franziskus 1


Papst Franziskus rehabilitiert nach Jahrzehnten der Exkommunikation Padre Cicero

Denkmal von Padre Cicero in Juazeiro do Norte: Rehabilitierung nach 100 Jahren Exkommunikation
1969 für Padre Cicero errichtetes Denkmal in Juazeiro do Norte: Rehabilitierung nach 100 Jahren Exkommunikation
(Rom) Mit der Eröffnung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit in seiner Diözese Crato in Brasilien gab Bischof Fernando Panico am Sonntag bekannt, daß Papst Franziskus den vor über hundert Jahren exkommunizierten Priester Cicero Romao Batista rehabilitiert habe.

Padre Cicero wurde 1844 geboren und 1870 für seine Heimatdiözese Crato zum Priester geweiht. Als junger Priester entfaltete er in seinem Seelsorgsort Juazeiro do Norte ein reiches Apostolat zur allgemeinen Hebung der Moral. Juazeiro do Norte, heute eine Stadt mit 250.000 Einwohnern, verdankt ihm die Eigenständigkeit. Als Padre Cicero die Seelsorge an der Kirche zur Schmerzensmutter übernahm, gehörte der Ort noch zur Stadt Crato.

Das Hostienwunder von Juazeiro do Norte

1889 soll sich während der Zelebration der Heiligen Messe durch Padre Cicero eine konsekrierte Hostie, die er der Ordensfrau Maria de Araujo gespendet hatte, in deren Mund zu Bluten begonnen haben. Das Phänomen habe sich in den folgenden zwei Jahren mehrfach wiederholt. Die Nachricht verbreitete sich rasch und aus der näheren und weiteren Umgebung strömten Menschenscharen zu Padre Cicero, dem eine besondere Gnade zugeschrieben wurde.

Die Diözese Crato setzte eine Untersuchungskommission unter dem Vorsitz von Clycério da Costa ein. Der Kommission gehörten zwei Ärzte und ein Apotheker an. Am 13. Oktober 1891 kam die Kommission zum Schluß, daß es für das Phänomen der Bluthostien keine naturwissenschaftliche Erklärung gebe. Die Kommission von Pater da Costa bezeichnete die Ereignisse von Juazeiro als übernatürlich, weshalb von einem Wunder zu sprechen sei.

Damit unzufrieden ernannte Bischof Joaquim Jose Vieira eine zweite Untersuchungskommission. Vorsitzender wurde Antonio Alexandrino de Alencar. Die zweite Kommission konnte zwar das Phänomen nicht erklären, lehnte die Anerkennung als Wunder jedoch ab und sprach von einem Betrug.

Bischof Viera schloß sich dem Urteil der zweiten Kommission an und suspendierte Padre Cicero vom priesterlichen Dienst. Schwester Maria de Araujo hatte sich in ein Klausurkloster zurückzuziehen, wo sie bis zu ihrem Tod 1914 in strikter Abgeschiedenheit von der Außenwelt lebte.

Exkommunikation und politisches Engagement


Padre Cicero (1844-1934)
1898 wurde Cicero Romao Batista in Rom von Papst Leo XIII. empfangen und traf mit Vertretern des Heiligen Offiziums zusammen. Die Suspendierung durch den Heimatbischof wurde aufgehoben. Als Padre Cicero nach Brasilien zurückgekehrt war, wurde ihm jedoch mitgeteilt, daß es eine neue Entscheidung des Vatikans gebe und er exkommuniziert worden sei.

Aus der katholischen Kirche ausgeschlossen genoß Padre Cicero dennoch weiterhin großes Ansehen in der Bevölkerung, die ihn als Heiligen und Propheten verehrte. Seine Nähe zur Konservativ-Republikanischen Partei (PRC), die in jenen Jahren ihre einflußreichste Phase erlebte, und durch seine Popularität als Priester christlich-sozialer Prägung, wurde er 1911 mit der Stadterhebung erster Präfekt von Juazeiro do Norte und Vize-Gouverneur des Staates Ceará. Allerdings wurde er damit auch n politische Machtkämpfe der Liberalen gegen die katholische Kirche verstrickt. 1914 von der Bundesregierung abgesetzt, sollte Padre Cicero verhaftet werden. Dagegen bewaffnete sich die örtliche Bevölkerung. Es kam zum „Aufstand von Juazeiro“ gegen Regierungstruppen und zu seiner Wiedereinsetzung als Vize-Gouverneur.

1926 wurde Padre Cicero für den PRC zum Abgeordneten des brasilianischen Parlaments gewählt, verzichtete jedoch kurz nach Beginn der Legislaturperiode auf sein Mandat. Er begann sich aus der Politik zurückzuziehen, was mit der allgemeinen politischen Entwicklung Brasiliens zu tun hatte, die 1930 in einem Militärputsch gegen die bis dahin bestimmenden Kaffeeplantagenbesitzer mündete.

Verehrung als populärer Heiliger – Heiligsprechung durch schismatische Brasilianisch-Apostolische Kirche

Vom politischen Einfluß unberührt, wuchs Padre Ciceros religiöse Verehrung und hielt über seinen Tod am 20. Juli 1934 hinaus an. Im Nordosten Brasiliens, besonders in seinem Heimatstaat wird Padre Cicero wie einer der populärsten Heiligen verehrt. Jedes Jahr wird ihm zu Ehren in Juazeiro eine große Wallfahrt zu seinem Grab in der Kirche Nossa Senhora do Perpétuo Socorro durchgeführt.

Wegen seiner Beliebtheit im Nordosten Brasilien wurde Padre Cicero 1974 von der Katholisch-Apostolischen Kirche Brasiliens heiliggesprochen. Mit dieser hatte Cicero zwar nichts zu tun, doch nützte sie seine Beliebtheit im Volk, dessen Verehrung von der katholischen Kirche bekämpft wurde. Die Katholisch-Apostolischen Kirche Brasiliens (Igreja Catolica Apostolica Brasileira, ICAB) war erst 1945 und damit Jahre nach Padre Ciceros Tod vom ehemaligen katholischen Bischof von Botucatu, Msgr. Carlos Duarte Costa als schismatische Nationalkirche gegründet worden. Sie weist Parallelen zur alt-katholischen Bewegung in Europa auf. Ihre Gründung geht jedoch auf politische Konfliktlinien innerhalb der brasilianischen Kirche zurück. Die ICAB behauptet die apostolische Sukzession und wird von einem „Patriarchen“ geleitet. Nach eigenen Angaben zählt sie rund 40 Bischöfe und eine halbe Million Anhänger.

Exkommunikation nicht exekutiert?

Der amtierende Bischof von Crato, Msgr. Panico, bemühte sich seit Jahren um die Rehabilitierung von Padre Cicero. Bei einer erneuten Untersuchung des Falles stellte Msgr. Panico fest, daß die Exkommunikation von Padre Cicero nie exekutiert worden sei.

Am Sonntag teilte er in seiner Predigt mit, von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin ein Schreiben erhalten zu haben. „Auf ausdrücklichen Willen von Papst Franziskus“ wird darin die „authentische Interpretation“ von Padre Cicero durch den Bischof gelobt und Padre Cicero im Zusammenhang mit dem Heiligen Jahr der Barmherzigkeit rehabilitiert und die Einheit der Kirche betont. Das „umfangreiche“ römische Schreiben werde am 20. Dezember veröffentlicht, so Armando Lopes Rafael, der Pressesprecher der Diözese. War Padre Cicero gar nie exkommuniziert oder wurde die Exkommunikationsentscheidung von damals als falsch erkannt? Die genauen Details der Rehabilitierung sind noch nicht bekannt.

Die spanische Nachrichtenseite Secretum Meum Mihi fragte in diesem Zusammenhang, wie es um die Rehabilitierung von Erzbischof Marcel Lefebvre und Bischof Antonio de Castro Mayer stehe, die beide wegen der unerlaubten Bischofsweihen im Rahmen der Piusbruderschaft 1988 für exkommuniziert erklärt wurden und beide 1991 gestorben sind.
http://www.katholisches.info/2015/12/14/...d-castro-mayer/
Text: Giuseppe Nardi
Bild: Wikicommons

von esther10 14.12.2015 00:55

Warum und wie ein Kloster in Syrien Muslimen wie Christen hilft
CNA-Interview mit Schwester Carol der Gemeinschaft Mar Musa in Syrien


Alltag im Kloster: Schwester Carol auf dem Dach
Foto: privat

Von Anian Christoph Wimmer

DAIR MAR MUSA/ROM , 14 December, 2015 / 2:12 PM (CNA Deutsch).-
Gute 80 Kilometer nördlich von Damaskus, an den Ausläufern des Antilibanon-Gebirges, liegt das Kloster des Heiligen Moses von Abessinien, Deir Mar Musa al Habashi. Erbaut im 5. Jahrhundert, ist es seit dem Ende des 20. Jahrhunderts dank des Wirkens des italienischen Jesuitenpaters Paolo Dall'Oglio die Wirkungsstätte einer Gruppe von Männern und Frauen, die sich um Annäherung zwischen Christen und Muslimen bemühen – auch unter der wachsenden Bedrohung des Islamischen Staates. Eine davon ist Schwester Carol Cooke Eid. Die Arbeit des Klosters und das Schicksal von Pater Paolo hat auch Navid Kermani jüngst bei seiner vielbeachteten Rede in der Paulskirche thematisiert. Bei ihrem derzeitigen Aufenthalt in Rom gab Schwester Carol CNA dieses Interview.

CNA: Sr. Carol, was können Sie uns über das Anliegen von Pater Paolo sagen: Warum und wie hat er diese monastische Gemeinschaft gegründet?

EID: Während seiner spirituellen Exerzitien als römischer Novize der Gesellschaft Jesu hat Pater Paolo 1975 das Wort "Islam" in seinem spirituellen Horizont erblickt. Wenig später teilte er dem Jesuitengeneral Pedro Arrupe mit, er habe den Wunsch, sein Leben in den Dienst des Heils der Muslime zu stellen. Dieser nahm ihn ernst, und so wurde er nach acht Monaten in den Nahen Osten geschickt – zunächst in den Libanon, dann nach Syrien.

1982 hat er zehn Tage lang in den Ruinen des Klosters von Mar Musa in der syrischen Wüste gebetet und ist dem Zauber der Fresken der Kirche mit dem verfallenen Dach erlegen. Anfangs dachte er nur, man müsse diese Kirche restaurieren, doch in der Begegnung mit muslimischen Jägern, mit denen er zu Abend aß und den Koran las, und mit den einheimischen Christen, die allein zum Fest von Mar Musa zum Kloster heraufkamen, verstand er allmählich, dass dieser verlassene Ort die Verwirklichung seines Traums werden könnte: ein bevorzugter Ort der Begegnung und des Dialogs zwischen Christentum und Islam, zumal ein christlicher Kloster in der Wüste zum spirituellen Horizont der Muslime gehört.

CNA: Von dieser Vision zur Verwirklichung war aber kein leichter Weg, oder?

EID: Natürlich ging nicht alles leicht vonstatten, im Gegenteil. Pater Paolo musste vielerlei Hürden überwinden. 1983 bis 1990 kam er hauptsächlich im Sommer mit einigen Gruppen syrischer und italienischer Freiwilliger, um im Rhythmus von Gebet und Arbeit Renovierungsarbeiten im Kloster vorzunehmen. Die Jesuiten und der Ortsbischof zeigten sich skeptisch, doch 1991 war es dann soweit: zusammen mit dem jungen Seminaristen Jacques hat Pater Paolo das monastische Leben in Deir Mar Musa begonnen.

CNA: Mittlerweile gehören auch Frauen zur Gemeinschaft. Wie kam dies zustande?

EID: Schon früh baten Frauen, sich der Gemeinschaft anzuschliessen, Pater Paolo lehnte jedoch mehrfach ab. Die Anfragen hörten nicht auf, und als 1993 Helena, eine junge Italienerin, mit einem Empfehlungsschreiben von Kardinal Martini eintraf, sah Pater Paolo darin ein Gotteszeichen und beschloss, sich dieser neuen Dimension des gemeinschaftlichen Lebens zu öffnen. Auch im Hinblick auf unsere Berufung zur Harmoniebildung zwischen Christentum und Islam hat sich dies als prophetisch herausgestellt: aufgrund der Anwesenheit von Nonnen im Kloster brachten Muslime nun problemlos ihre Frauen und Kinder mit, wenn sie auf einen Besuch kamen, und muslimische Frauen kamen sogar allein oder in Gruppen zu uns.


Gegründet im 5. Jahrhundert: Mar Musa liegt an der ehemaligen Seidenstrasse
Foto: privat

CNA: Wieviele Personen sind denn in der Gemeinschaft?

EID: Die monastische Gemeinschaft zählt heute 11 Mitglieder, 7 Mönche und 4 Nonnen. Wir sind in drei Klöstern anwesend, nachdem Deir Mar Elian (Qaryatayn, Syrien) im August 2015 vom Islamischen Staat zerstört wurde: Deir Mar Musa (Nebek, Syrien), Deir Maryam (Sulaymaniya, irakischer Kurdistan) und San Salvatore (Cori, Italien). Unser Gründer Pater Paolo wurde am 29. Juli 2013 in Raqqa entführt und seitdem wissen wir nichts über ihn. Auch Pater Jacques wurde am 21. Mai 2015 vom Islamischen Staat entführt, glücklicherweise konnte er allerdings nach fast fünf Monaten Gefangenschaft fliehen.

CNA: Und dennoch halten Sie an der Berufung fest, der Harmoniebildung zwischen Islam und Christentum?

EID: In der heutigen Zeit ist unsere Botschaft gegen den Strom, doch mehr denn je nötig. Wir sagen es allen, die uns fragen: ja, das Zusammenleben von Christen und Muslimen ist nicht nur möglich, sondern kann auch schön und fruchtbar sein. Ja, es gibt Christen und Muslime, Menschen guten Willens, die in ihrem alltäglichen Leben und in Ausnahmesituationen davon Zeugnis ablegen. Pater Paolo pflegte zu sagen, wir werden den Islam haben, an den wir wagen zu glauben. Dies sagte er nicht blauäugig. Angesichts der Islamophobie wollte er vor den sich selbst erfüllenden Prophezeiungen warnen.

CNA: Wie muss man sich das Leben in Ihrer Gemeinschaft, etwa im Kloster von Mar Musa vorstellen?

EID: Unser Leben ist auf drei Säulen begründet: Gebet, Handarbeit und Gastfreundschaft, im Dienste der Harmoniebildung zwischen Islam und Christentum. Vor dem Krieg in Syrien kamen viele Menschen zu uns nach Deir Mar Musa – Nachbarn, Freunde, Mitarbeiter, Pilger, neugierige Touristen, ewig Reisende... – Christen, Muslime und Andersgläubige, die für eine Weile unser monastisches Leben teilten und dadurch einander im einfachen Rhythmus von Gebet, Handarbeit und Gastfreundschaft auf andere Weise begegneten.

Bei uns wird jeder ermutigt, nach der eigenen Glaubenstradition zu beten und von dieser Wüstenauszeit zu profitieren, um Gott mehr Raum zu geben. Die Nicht-Gläubigen und jene, die nicht beten, sollen während der Gebetszeiten aus Respekt vor dem Gebet der anderen schweigen, und werden gleichzeitig in dieses Gebet wie eingetaucht. Vor der abendlichen Messe gibt es auch eine Stunde stille Meditation, an der alle gehalten werden, teilzunehmen.

Das Gebet ist zudem der bevorzugte Ort der Fürbitte für die anderen. Einmal hörte mich eine Gruppe muslimischer Frauen für die Heiligung der Umma beten– eine von ihnen kam hinterher auf mich zu und küsste mir die Stirn, so sehr war sie berührt. Sie hatte verstanden, dass wir die Kirche für den Islam waren. Das Gebet füreinander ist eine Schule der Liebe und des Segens.


Die Gemeinschaft vor dem Heiligtum Deir Mar
Foto: privat

CNA: Sie beten im Kloster nicht nur mit- und füreinander, sondern gestalten die Liturgie und Einrichtung mit Blick auf dieses Füreinander.

EID: Ja, durch die Wahl der arabischen und nicht nur der syrischen Sprache für die Liturgie sowie die der Teppiche in unseren Kirchen – wie in den Moscheen und wie es einmal in den orientalischen Kirchen üblich war – wollen wir die Nähe zueinander betonen. Die Einfachheit der Gebetsräume trägt dazu bei, dass viele Menschen – auch kirchenferne – sich bei uns zu Hause fühlen.

CNA: Und kommen dann auch die Menschen?

EID: Zur Katechese am Morgen, die hauptsächlich von Pater Paolo gehalten wurde, kamen fast alle – es war eine offene Zeit des Zuhörens, des Fragens und des Austauschs, in der wir ausgehend von unseren Heiligen Büchern, der Kirchenlehre und der Tradition der Wüstenväter über Gott und Mensch nachsannten. Eine weitere Gelegenheit bietet die gemeinsame Arbeit im Dienste aller. In Mar Musa gab es immer viel zu tun: Essen zubereiten und servieren, abwaschen, waschen, putzen, bei der Käse- und Kerzenproduktion aushelfen, ebenso bei den landwirtschaftlichen Projekten, dem Bau oder im Klosterladen... all diese Arbeiten werden zum Raum des gegenseitigen Kennenlernens in einer meist fröhlichen und brüderlichen Atmosphäre.

CNA: Sie erheben die Begegnung zum Prinzip?

EID: Wissen Sie, es ist so: Die Gastfreundschaft ist die Schule des Willkommenheissens des Anderen. Sie ist auch Sakrament, weil in jedem Gast Gott selbst ins Haus eintritt. Da das Kloster Haus Gottes ist, sind alle – auch Mönche und Nonnen – Gäste und Gastgeber. Nur am ersten Tag ist einer bei uns Gast, ab dem zweiten fühlt sich jeder zu Hause und wird Gastgeber. Vor dem Krieg, als die monastische Gemeinschaft jeden Mittwoch Mar Musa verließ, um nach Mar Elian zu gehen, waren die Besucher für Gebet, Handarbeit und Gastfreundschaft verantwortlich.

In Mar Musa ist die Gastfreundschaft die anspruchsvollste Herausforderung, weil sie ein stetige Öffnung erfordert – aus sich herauskommen und Raum schaffen für den Anderen in sich.

CNA: Vermischt sich so nicht die Identität, beziehunbgsweise löst sich im anderen auf?

EID: Für unsere Gemeinschaft ist die Gastfreundschaft der Schlüssel und der Weg zum Dialog, und der Dialog ist Gastfreundschaft und Beziehung zwischen Verschiedenen, die verschieden bleiben in ihrer Wahrheit. Der wahre Dialog lässt den Anderen so sein, wie er ist, respektiert seine Werte, sorgt für ihn, erkennt, dass auch der Andere eine Wahrnehmung der Wahrheit besitzt, von der ich lernen kann, die Geschenk für mich ist. Es geht nicht darum, die eigene Wahrnehmung der Wahrheit auf die des Anderen anzupassen, den Anderen auf die eigene Wahrheitswahrnehmung zu bringen oder Kompromisse einzugehen. Keiner von uns besitzt die Wahrheit, vielmehr sind wir Pilger auf dem Weg zur einzigen Wahrheit, die uns beide erschaffen hat, uns ruft und sich uns offenbart im Raum unserer zwischenmenschlichen Beziehungen.


Schwester Carol in der Klostertür von Mar Musa
Foto: privat

CNA: Ist dieser Weg nur in Mar Musa gangbar?

EID: In unserer multikulturellen Welt kann der Weg des Friedens nicht auf die Gastfreundschaft verzichten. Wenn ich in einem einzigen Satz Mar Musa definieren sollte, würde ich sagen, dass es eine Werkstatt ist, wo man im Alltag – bei aller religiösen Verschiedenheit – das Zusammenleben und sogar die Brüderlichkeit lernt. Für mich ist es ein Mikrokosmos, eine Vorwegnahme des Königreichs Gottes, in dem ich durch das Zusammenleben und den Dialog das Reichtum, die Schönheit und die Wichtigkeit des Anderen unter den Augen des einzigen Gottes entdeckt habe, den orientalische Christen wie Muslime in ihrer Muttersprache Allāh nennen.

CNA: Wie sieht diese Arbeit pastoral aus? Können Sie einige Beispiele geben?

EID: Heute dreht sich unsere pastorale Arbeit hauptsächlich um die Unterstützung der vom Krieg betroffenen Menschen in Syrien und im Irak. In Deir Maryam, unserem Kloster in Sulaymaniya im irakischen Kurdistan, leben seit dem Sommer 2014 mehr als 200 christliche Flüchtlinge aus Qaraqosh mit uns. Dort hat auch die Imamschule die Initiative ergriffen und uns aufgesucht, damit wir gemeinsam den Dialog zwischen Islam und Christentum fördern. Es haben soweit eine ganze Reihe von fruchtbaren Begegnungen stattgefunden. In Nebek, der Nachbarstadt von Deir Mar Musa, haben wir auch vielen Menschen, die bleiben wollten, geholfen, ihre teilweise oder ganz zerstörten Häuser wieder aufzubauen.

CNA: Das Kloster kümmert sich konkret um Muslime wie Christen?

EID: Bevor der Islamische Staat Deir Mar Elian zerstörte, haben 2013 über fünf Monate Tausende von Muslimen aus zwei benachbarten Dörfern in unserem Kloster Zuflucht gefunden. Später haben wir ihnen geholfen, ihre zerstörten Häuser wiederaufzubauen, doch leider Gottes wurden diese nach eineinhalb Jahren nochmals zerstört.

CNA: Und heute?

EID: Heute sind Christen und Muslime aus dieser Gegend auf der Flucht. Mithilfe von verschiedenen Hilfsorganisationen tun wir, was wir können, um deren bittere Not zu lindern: wir verteilen unter anderem Lebensmittel, Medikamente, Heizöl, finanzieren Operationen, zahlen Mieten etc. Die meisten würden am Liebsten das Land verlassen, doch die Möglichkeiten sind sehr begrenzt und stehen nur denen offen, die etwas Geld haben. Einige haben den langersehnten Frieden in Europa suchen wollen und sind unterwegs ertrunken, Frauen, Männer, Kinder, die wir persönlich kannten. Es bleiben die Armen und die wenigen, die aus Überzeugung in ihrer Heimat bleiben wollen. Mit ihnen und für sie haben wir entschieden, zu bleiben.

CNA: Papst Franziskus hat erst in Bangui und dann auch im Petersdom die Heiligen Pforten geöffnet für das Jahr der Barmherzigkeit. Er hat die Menschen gebeten, für Frieden zu beten. Was erhoffen Sie sich vom Heiligen Jahr?

EID: Das Jahr der Barmherzigkeit ist Gabe und vor allem Aufgabe. Ich erhoffe mir, dass es zum Jahr der Gnade wird. Barmherzigkeit ist die zentrale Botschaft des Evangeliums und zugleich die Eigenschaft Gottes, mit der Er im Koran am meisten bezeichnet wird ("Im Namen Gottes, des Barmherzigen, des Erbarmers"). Es ist die Eigenschaft, die den Menschen zum Menschen macht. Ich erhoffe mir, dass im Jahr der Barmherzigkeit das Gleichnis des barmherzigen Samariters zu unserer tagtäglichen Meditation wird. Nicht umsonst hat Jesus den Samariter, den verachteten und unreinen Fremden, als Hauptfigur für sein Gleichnis und Modell für uns gewählt.

CNA: Und mit Blick auf Europa?

EID: Auf Europa bezogen erhoffe ich mir, dass wir der sich anschleichenden Angst vor dem Anderen entgegenwirken, indem wir zum Beispiel anfangen, die Begegnung unserer Nachbarn – ob einheimische Muslime oder Menschen fremder Herkunft – zu suchen, uns für sie und ihre Sorgen zu interessieren, nicht so sehr um ihnen in der Integration zu helfen als vielmehr um echte Beziehungen, ja Freundschaften mit ihnen zu pflegen.

Ich erhoffe mir, dass wir Menschen im Westen unsere Zuschauermentalität verlieren, mit der wir auf die in anderen Ländern stattfindenden dramatischen Ereignisse blicken: wir sind froh, dass diese woanders und nicht vor unserer Tür geschehen, und wenn wir merken, dass die Gefahr sich naht und uns treffen kann, dann schliessen wir unsere Grenzen und wollen uns am Liebsten in unseren Identitätsbunkern verriegeln und die Ausländer – die "anderen" – loswerden.

CNA: Aber Tatsache ist doch, dass Islamisten, auch und gerade in Syrien und Irak die Christen wie manche Muslime verfolgen, versklaven, ermorden?

EID: Was in Syrien und im Irak passiert, betrifft uns zutiefst und stellt unsere Menschlichkeit auf dem Prüfstand: wenn wir uns mit dem Schmerz- und Notleidenden solidarisch zeigen, wachsen wir in unserem Menschsein; wenn wir nur an die Verteidigung unserer persönlichen und nationalen Interessen denken, dann werden die Kräfte, die sich um Polarisierung und Spaltung bemühen, bei uns eine beackerte Erde vorfinden. Nicht Gewalt oder Rückzug bedarf es, um einen dritten Weltkrieg zu vermeiden, sondern Beziehung, Dialog und echte Freundschaft. Vor dieser Herausforderung stehen wir heute.
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...-verlieren-0296


von esther10 14.12.2015 00:52

Papst kritisiert Hartherzigkeit in der Kirche


Franziskus bei Morgenpredigt im Vatikan: Hoffnungslose klerikale Strenge ist "schrecklich und schlecht", steht der Barmherzigkeit Gottes entgegen

14.12.2015, 13:57 Uhr Vatikan/Papst/Religion/Kirche/Barmherzigkeit
Vatikanstadt, 14.12.2015 (KAP) Papst Franziskus hat Hartherzigkeit und Unbeweglichkeit in der katholischen Kirche kritisiert. "Wie schrecklich und schlecht ist die Strenge einer Frau oder eines Mannes der Kirche, die klerikale Strenge, die keine Hoffnung hat", sagte er am Montag während seiner Morgenmesse im Vatikan. Wie schön sei hingegen "die Freiheit, die Großherzigkeit, die Hoffnung eines Mannes und einer Frau der Kirche", so Franziskus in seiner Predigt in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses. Die Kirche von heute brauche "Frauen und Männer der Hoffnung". Diese öffne Horizonte, "ist frei und nicht sklavisch und findet immer eine Möglichkeit, eine Situation zu meistern".

Im soeben eröffneten Heiligen Jahr der Barmherzigkeit gebe es "zwei Wege", erklärte Franziskus weiter. Der eine sei durch die Hoffnung auf die Barmherzigkeit Gottes geprägt, der immer und alles vergebe. Auf dem anderen Weg seien jene, die sich in die "Sklaverei ihrer eigenen Strenge" flüchteten und nichts von der Barmherzigkeit Gottes wüssten. Dazu hätten die gelehrten Doktoren gehört, die Jesus einst gefragt hätten, mit welcher Vollmacht er auftrete. Der Papst bezog sich damit auf das Evangelium des Tages.
https://www.kathpress.at/goto/meldung/13...t-in-der-kirche



von esther10 14.12.2015 00:50

44 Legionäre Christi in Rom zu Priestern geweiht


44 Legionäre Christi in der Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom zu Priestern geweiht, 12. Dezember 2015 Quelle: © LC Photoservice, Luis Angel Espinosa, LC


Zwei Neupriester, P. Daniel Egervári LC und P. Vincenz Heereman LC, stammen aus Deutschland

Redaktion | 13. Dez | Pressestelle Legionäre Christi - Regnum Christi | Welt der Orden | Düsseldorf | 181

Am Samstag, den 12. Dezember, wurden 44 Legionäre Christi von Kardinal Beniamino Stella, Präfekt der Kongregation für den Klerus im Vatikan, zum Priester geweiht. Die Weihezeremonie fand am Vormittag in der Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom statt. Etwa 3.000 Gläubige, Familienangehörige, Bekannte und Freunde der Weihekandidaten, Legionäre Christi und Mitglieder der Bewegung Regnum Christi nahmen daran teil. Zwei Neupriester, P. Daniel Egervári LC und P. Vincenz Heereman LC, stammen aus Deutschland, weitere haben einen Teil ihrer Priesterausbildung in Deutschland absolviert.

Priestertum keine Karriere, sondern Dienst

An die 44 Neupriester gewandt, sagte Kardinal Stella in seiner Predigt, dass sie ein Geschenk für die Kirche und die Menschen seien und es deshalb sehr viele Gründe zur Freude gibt. Er ging besonders auf drei Merkmale eines Priesters ein: erwählt unter den Menschen; zugunsten der Menschen in den Dingen Gottes konstituiert; in die Welt hinein gesandt. Außerdem erinnerte daran, dass das Priestertum keine Karriere ist, deren Protagonist der Mensch sei, sondern das es einzig auf die Initiative Gottes zurückführbar ist, auf die der Mensch in Liebe antwortet. Er lud die Neupriester dazu sein, eine Beziehung voller Liebe zu Jesus Christus zu pflegen und das Evangelium im Dienst am Nächsten zu bezeugen. „Christus hat euch geweiht, um euch allen Menschen als Geschenk zu geben.“

„Diese Priesterweihen zu Beginn des Jahres der Barmherzigkeit lassen uns auch erkennen, dass Gottes Liebe grenzenlos ist“, hob P. Ignacio Sarre LC hervor, der zum Ausbilderteam der Legionäre Christi in Rom gehört. „Jeder einzelne Priester ist dazu berufen, ein lebendiges Abbild des barmherzigen Vaters zu sein, den uns Jesus Christus offenbart hat, der die Begegnung mit jenen suchte, die besonders in Not sind und leiden. Ihnen brachte er das Licht des Glaubens und das Zeugnis der Liebe.“

P. Eduardo Robles Gil LC, Generaldirektor der Legionäre Christi, betonte, dass die Gemeinschaft große Hoffnungen auf die neugeweihten Priester setzt, besonders in Hinblick auf den eingeschlagenen Weg der Erneuerung und bezüglich des missionarischen Auftrags im Dienst am Nächsten.

Verschiedene Berufungswege

Die 44 Neupriester kommen aus elf verschiedenen Ländern: Mexiko (16), Brasilien (8), Kolumbien (6), Italien (3), Kanada (2), Chile (2), Deutschland (2), Spanien (2), Frankreich (1), Polen (1), USA (1).

Die Lebens- und Berufungswege der 44 Neupriester sind so individuell wie jeder einzelne von ihnen. Viele der Neupriester haben ihre Berufung durch ihre Teilnahme an Jugendgruppen oder Evangelisierungsmissionen des Regnum Christi, der kirchlichen Laienbewegung, die die Spiritualität der Legionäre Christi teilt, und anderen kirchlichen Einrichtungen entdeckt. Einige kamen ihrer Berufung in Kleinen Seminaren (Apostolischen Schulen) der Kongregation auf die Spur. Andere hatten schon ihr Universitätsstudium abgeschlossen oder waren bereits in weltlichen Berufen tätig, als sie den Ruf Gottes vernahmen.

„Priester werd' ich nie!“

Diesen Titel trägt die spannende Berufungsgeschichte von P. Daniel Egervári LC. Er wurde am 11. Dezember 1981 in Schwabach bei Nürnberg geboren. Seine „Karriere“ als Fußballer, schreibt er, begann jedoch schon mit sechs Jahren: „Ich trat in den Fußballverein ein, weil es meine zwei großen Brüder eben auch so getan haben. Mein Traum war es natürlich, einmal Weltmeister zu werden… Zwar hatte ich schon als kleiner Junge den Gedanken Priester zu werden, doch er verflog vorerst einmal schnell. Ich ging also auf das Gymnasium, spielte in meiner Freizeit neben Fußball auch noch Gitarre und verbrachte Zeit mit sehr guten Freunden.“ Nach dem Abitur studierte Daniel zunächst zwei Jahre in Erlangen Mathematik und Physik auf Lehramt. Eine „physische Stimme Gottes“ habe er zwar nie gehört, dafür aber wuchs in ihm langsam die Überzeugung, „mein Inneres sagte es mir“, Priester zu werden:

„Dazu hat Gott mich geschaffen. Es ist viel schöner als Weltmeister zu sein.“ Seine Berufungsgeschichte, die Sie vollständig auf der eigenen Webseite zur Priesterweihe finden, schrieb er wenige Tage vor diesem großen Tag, er beschließt sie mit den Worten: „Jeden Tag bin ich eigentlich glücklicher.“ P. Daniel ist seit September 2015 Vizerektor der Apostolischen Schule der Legionäre Christi in Bad Münstereifel. Am 3. Januar 2016 (10 Uhr) wird P. Daniel in der Schulkapelle eine Nachprimzmesse feiern.

„Ich danke dem Herrn!“

P. Vincenz Heereman LC stammt aus Meerbusch. Er wurde 1984 als fünftes von sechs Kindern geboren. Sein älterer Bruder, P. Sylvester Heereman, trat 1994 bei den Legionären Christi ein. Vincenz kam seiner Berufung zum Priester in der Jugendarbeit der Ordensgemeinschaft und dann an deren „Apostolischer Schule“ in Frankreich auf die Spur. Mit 18 Jahren trat er in Bad Münstereifel ins Noviziat ein. „Dass ich heute vor diesem Schritt stehen darf, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit“, schrieb er wenige Tage vor seiner Priesterweihe auf seiner Webseite.

„Ich danke dem Herr, der mir ‚unzählig viel zu gut bis hierher hat getan‘, mich gerufen und mir die Treue gehalten hat. Ich danke meinen Eltern, die mir das Leben geschenkt und mich im Glauben an den lebendigen und liebenden Gott erzogen haben. Ich danke meinen Geschwistern, Verwandten und Heerscharen von Freunden, die mich auf diesem Weg begleitet haben und ohne deren Gebet und Freundschaft ich heute sicher nicht hier stünde. Ich danke zahllosen Menschen, deren Wohlwollen und tatkräftige Unterstützung meine Ausbildung ermöglicht haben. Ich danke meiner Ordensgemeinschaft, den Legionären Christi, für zu Vieles, um es hier aufzulisten. Es freut mich sehr, dass viele zu meiner Weihe nach Rom kommen werden. Ebenso dankbar bin ich für alle, die aus der Ferne mitbeten, mitdanken und sich mitfreuen.“ P. Vincenz absolviert zurzeit in Rom ein Lizenziatsstudium für Bibelwissenschaften. Seine Heimatprimiz wird er am 16. April 2016 (ein Samstag) in der St. Pankratius-Kirche in Bösinghoven (Meerbusch) feiern.

Aller Dank für diese neuen Priester im Dienst an der Kirche gebührt Gott. Die Legionäre Christi bitten um Gebet für sie und ihre Angehörigen, für ihre Treue und Beharrlichkeit in der Nachfolge Christi.
http://www.zenit.org/de/articles/44-legi...&utm_term=Image



von esther10 14.12.2015 00:47

11.12.2015 14:50
Glücksfaktor Glaube?
Manfred Lütz über Christentum und Lebensglück, das Desaster der Kirche in Deutschland und den pastoralen Super-Gau. Von Markus Reder


Psychiater und Autor Manfred Lütz. Soeben erschien von ihm „Wie Sie unvermeidlich glücklich werden. Eine Psychologie des Gelingens“.

Foto: Amanda Berensas

Ihr neues Buch verspricht dem Leser „unvermeidlich glücklich zu werden“. Das klingt auflagefördernd, ist aber eine ziemlich steile These...

Natürlich ist der Titel ein bisschen ironisch gemeint und richtet sich gegen die ganzen Glücksratgeber, die eine Schneise der Verwüstung durch Deutschland schlagen, wie der Soziologe Ulrich Beck einmal gesagt hat. In diesen Ratgebern erzählt der Autor, wie er selbst glücklich wurde und lässt den Leser dann traurig zurück, weil der nun mal leider nicht der Autor ist. Dann kann der gleich den nächsten Glücksratgeber kaufen. Aber der Titel hat auch einen ernsten Kern. Der Philosoph Karl Jaspers hat gesagt, die Grenzsituationen menschlicher Existenz seien unvermeidlich: Leiden, Schuld, Kampf und Tod. Wenn man also zeigen könnte, wie man in diesen unvermeidlichen Situationen glücklich werden kann, dann kann man unvermeidlich glücklich werden.

Und wie geht das?

Darauf gibt es eine Reihe von Antworten. Neben jüdischen und anderen, sind es vor allem christliche Antworten, die zeigen, wie man selbst im Leiden glücklich sein kann, selbst in der Schuld – die Osterliturgie spricht ja sogar von „felix culpa“ – oder im Angesicht des Todes.

Worauf kommt es an, will man die von Ihnen genannten Grenzsituationen „glücklich“ meistern?

Entscheidend ist, zu wissen, dass man auch in diesen Situationen nicht ins Nichts fällt. Das Wohlfühl-Glück der Glücks-Ratgeber trägt da eben nicht. Robert Spaemann hat einmal gesagt, es sei doch sehr die Frage, ob man sich besonders dann wohlfühlt, wenn es einem um nichts anderes geht als ums Wohlfühlen. Oberflächliche Glücksgefühle zerbrechen im Leid oder beim Tod eines geliebten Angehörigen. Wenn das aber unausweichlich droht, kann man auch heute schon nicht richtig glücklich sein.

Dann geht es Ihnen bei der Glückssuche nicht um Gefühle, sondern um die Sinnfrage und Religiosität?

Ich glaube tatsächlich, man kann nur glücklich sein, wenn man einen Sinn im Leben sieht.

Wenn man alles für sinnlos hält, sind Glücksgefühle nur momentane Emotionen und das trägt nicht. Glücksgefühle kann man am sichersten durch Heroin herstellen, mit ziemlich gefährlichen Nebenwirkungen. Oder durch eine Elektrode im Gehirn, im Glückszentrum. Ich habe aber noch niemanden erlebt, der das wollte. Produzierbare Glücksgefühle, an denen sich die ganze Glücksliteratur abarbeitet, sind ein Irrweg.

Macht dann Glaube glücklich?

C.S. Lewis hat einmal gesagt: Ich bin nicht Christ geworden, um glücklich zu sein. Ich habe immer schon gewusst, dass eine Flasche Port das viel besser bewerkstelligt. Wenn man Christ nur deswegen wird, um glücklich zu sein, hat man irgendetwas nicht verstanden. Deswegen sind auch triumphierende Zeitungsberichte irreführend, Studien hätten ergeben, dass jemand, der betet, länger lebt. Wer sich ernsthaft zum Christentum bekennt, dem kann es in vielen Ländern passieren, dass er gar nicht sehr lange lebt.

Was stimmt denn nun: Ist Glaube ein Glücksfaktor oder nur Trost in schweren Zeiten?
Ein Mensch, der glaubt, hat ein Fundament im Leben, das ihm hilft, auch Krisen zu bestehen.

Das ist die Basis von echtem Glück. Christen sind zudem überzeugt, dass der Glaube zur ewigen Glückseligkeit führt, das ist ja der theologische Begriff für Glück. Schon in diesem Leben kann man eine Ahnung von der ewigen Glückseligkeit bekommen, wenn man beispielsweise einen guten Menschen erlebt, aber auch, wenn man eine tiefe Gottesbeziehung hat oder einem anderen Menschen uneigennützig hilft.

Kommt es denn auf die Religion an? Der Dalai Lama zum Beispiel wirkt glücklicher als viele Christen.

Der Dalai Lama redet dauernd über das Glück, aber was er sagt, ist nach meinem Geschmack oft unglaublich banal, kommt aber mit großem Trara daher. Der Buddhismus flieht vor dem Leid. Christentum und Judentum begegnen dem Leid und versuchen, auch im Leid eine Antwort zu finden. Davon handelt das Buch. Es ist aber zugleich eine kleine Geschichte der Philosophie des Glücks und erzählt, was die gescheitesten Menschen der Welt über das Glück gedacht haben. Das sind sehr unterschiedliche Ideen und jeder kann dann selbst entscheiden, was er am überzeugendsten findet.

Woher rührt der intensive Glückshunger unserer Gesellschaft, ohne den es die florierende „Glücksindustrie“ überhaupt nicht gäbe?

Das ist so ähnlich wie bei den Autos. Da ist, wie ich gehört habe, immer schon ein Verfallsdatum eingebaut, damit wieder neue Autos verkauft werden können. Wenn ein Glücksratgeber wirklich funktionieren würde, gäbe es ja keine Glücksratgeber mehr. Deswegen geben Glücksratgeber Ziele vor, die der Leser gar nicht erreichen kann.

Warum nicht?

Weil es sieben Milliarden unterschiedliche Wege zum Glück gibt. Das Unglück beginnt schon, wenn man sich mit anderen vergleicht. Deswegen ist die allgemeine Casting-Mentalität eine Anleitung zum Unglücklichsein. Damit ein Leben gelingt, muss man keinen Erfolg haben, sondern die höchstpersönlichen Fähigkeiten, die man hat, einsetzen und zufrieden sein mit dem, was auch immer dabei herauskommt. Dann kann man glücklich werden.

Wenn der christliche Glaube Sinn stiftet und damit maßgeblich zum Lebensglück beiträgt, warum ist die Kirche dann nicht attraktiver für die Menschen?

Gegenüber all den Sexual-, Pastoral- und Strukturthemen, die innerkirchlich mit Ausdauer diskutiert werden, scheint mir das Hauptproblem tatsächlich völlig aus dem Blick zu geraten:

Die Menschen glauben nicht mehr an Gott, geschweige denn an Jesus Christus! Doch darüber wird de facto nicht geredet. Und die Theologie fällt als Argumentenlieferant leider weitgehend aus. Als ich in der Münchner theologischen Fakultät einen Vortrag über mein Gott-Buch hielt, waren die Studenten sehr angetan, doch einige Professoren fanden das, wie mir zu Ohren kam, „zu missionarisch“. In der Zeitschrift „Lebendige Seelsorge“ wurde mein Gott-Buch positiv rezensiert, allerdings wurde kritisch angemerkt, dass der Autor sich am Ende zum christlichen Glauben bekenne. So etwas ist die Überführung der Theologie in Religionswissenschaft. Eine Gemeinschaft, die es nicht mehr interessant findet, dass andere Menschen sich auch für sie begeistern, implodiert irgendwann. Wenn es also der Kirche in Deutschland nicht gelingt, ziemlich schnell wieder missionarische Kirche zu werden, wird sie hierzulande untergehen wie die Kirche in Afrika im 7. Jahrhundert.

Papst Franziskus hat in seiner Ansprache zum Abschluss des Ad-limina Besuches der deutschen Bischöfe angesichts der „Erosion des Glaubens“ einen solchen missionarischen Aufbruch gefordert und die „fortschreitende Institutionalisierung“ beklagt. Liegt da das Problem?

Papst Franziskus liegt damit ganz auf der Linie von Papst Benedikt. Tatsächlich verfügt die Kirche in Deutschland noch immer über einen stattlichen Apparat, viele Angestellte und Milliardenhaushalte. Aber wenn man in die Gemeinden schaut, so schrumpft die Zahl der Gläubigen dramatisch. Wenn man sich fragt, wie viele unter den sonntäglichen Gottesdienstbesuchern noch in der Lage wären, einem Atheisten begeistert den katholischen Glauben zu verkünden, so ist das Ergebnis höchst ernüchternd. Mission war lange Zeit in Deutschland ein Schimpfwort, Evangelisierung war höchstens ein Nebenthema. Ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass das innerkirchliche Milieu Evangelisierungschancen vor lauter Binnengeschäftigkeit noch nicht einmal wahrnimmt. Dabei sind die Menschen außerhalb der Kirche an solchen Themen durchaus interessiert.

Sie können nicht klagen. Ihre Bücher sind Bestseller geworden.

Dennoch wurde mein Gott-Buch zum Beispiel innerkirchlich kaum zur Kenntnis genommen. Weder in frommen Schriften noch in progressiven Publikationen kam es vor. Von meinem Bluff-Buch sagte Literaturkritiker Denis Scheck in der ARD: „...am Ende empfiehlt der Autor die katholische Kirche. Was soll ich als Agnostiker dazu sagen: Ja und Amen?“ In kirchlichen Publikationen wurde das Buch dagegen nicht erwähnt.

Tatsächlich hatte die katholische Kirche auch einige andere wichtige Themen zu bearbeiten,

denen sie nicht ausweichen konnte und durfte. Ich nenne nur den Missbrauchsskandal...
Das stimmt und die katholische Kirche hat hier zu Recht begangene Fehler eingestanden und mit großem Engagement Konsequenzen daraus gezogen. Keine andere Institution in Deutschland, die mit Jugendlichen zu tun hat, hat so viel dafür getan, dass die alten Fehler nicht mehr gemacht werden. Vom Deutschen Olympischen Sportbund sind nicht annähernd so viele Bemühungen um dieses wichtige Thema bekannt, obwohl nach fachlicher Einschätzung dort das Gefährdungspotenzial mindestens genauso hoch ist wie bei der Kirche. Allerdings macht es mir Sorgen, dass inzwischen in unserer Kirche mancherorts das Pendel in die andere Richtung auszuschlagen scheint. Durch unprofessionelles Vorgehen ist eine zweite Opfergruppe entstanden: unschuldig beschuldigte Priester und kirchliche Angestellte. In der gutherzigen Annahme, man müsse jedem mutmaßlichen Opfer alles glauben und dürfe nichts in Frage stellen, hat man wissenschaftliche Bedenken in den Wind geschlagen.

Welche Bedenken meinen Sie?

Die Aussagepsychologie, eine seriöse wissenschaftliche Disziplin, die mit großer Sicherheit die Glaubhaftigkeit von Aussagen nachweisen kann, wird zur Klärung von Beschuldigungen in der Kirche nur höchst selten zugezogen, ja ist manchen Entscheidungsträgern noch nicht einmal bekannt. Weder im Fall des verstorbenen Hildesheimer Bischofs noch im Fall des aufgelösten Kindergartens in Mainz wurde bekannt, dass die Kirche zur Klärung der Vorwürfe aussagepsychologische Expertise zu Rat gezogen hätte, um gegebenenfalls Scheinerinnerungen oder manifeste Lügen sicher auszuschließen. Es gibt inzwischen zahlreiche ähnliche Fälle. Des sexuellen Missbrauchs unschuldig beschuldigte Menschen sind oft schwer traumatisiert, es kommt sogar zu Suiziden. Für Priester ist es ein veritabler Albtraum, unschuldig des sexuellen Missbrauchs beschuldigt zu werden. Diese zweite Opfergruppe hat keine Lobby. Der „Spiegel“ will über diese Opfergruppe natürlich nicht berichten, die Kirchenpresse kann das nicht und so bleibt dieses Leid im Verborgenen. Doch diese Fälle haben für die Kirche katastrophale Folgen.

Es gibt Diözesen, da raten treue Katholiken jungen Männern ab, dort Diözesanpriester zu werden, da sie als unschuldig Beschuldigte keine Chance auf Unterstützung haben, und auch die aktiven Priester werden durch solche Fälle in die Resignation getrieben. Das ist der pastorale Super-GAU, aber da es keinen medialen Lärm gibt, scheint das niemandem aufzufallen.

Was schlagen Sie vor?

Bei so gravierenden Anschuldigungen, die die Existenz eines Menschen vernichten können, muss mit großer Sorgfalt vorgegangen und in allen Zweifelsfällen die Aussagepsychologie zugezogen werden. Es ist keine Zumutung, einem Beschuldiger in einer Rechtsordnung zuzumuten, seine Beschuldigung auch fundiert zu beweisen. Außerdem erscheint es mir wichtig, dass in jeder Diözese ein beschuldigter Priester einen Beistand durch die Diözese erhält, ob er schuldig ist oder nicht. Denn in jeder Rechtsordnung bekommt auch der Angeklagte eine angemessene Unterstützung. Beschuldigte Priester berichten nicht selten, wie sie plötzlich vor dem Nichts standen. Alle zogen sich zurück. Das kann Menschen schwer traumatisieren.

Für jemand, der gerade mit einem Glücks-Buch in den Bestsellerlisten steht und vom Glück des Glaubens spricht, wirkt Ihr Blick auf die Situation der Kirche in Deutschland ganz schön düster. Was passt da nicht?

Es geht mir nicht um Schwarzmalerei, aber man muss die Entwicklung doch realistisch sehen und klar benennen. Nur so kann man die Gefahren bannen. Aber man muss natürlich vor allem auf die großartigen Aufbrüche in der Kirche schauen und die gibt es. Man denke nur an die vitalen neuen geistlichen Bewegungen, aber auch an die Aufbrüche in vielen Gemeinden. Ein anderes Beispiel ist eine geistliche Initiative wie Nightfever, die auch viele Menschen außerhalb der Kirche anspricht und schon manchen zum Glauben gebracht hat. Die Menschen wollen beten – und wir schwätzen manchmal zu viel. Der Youcat hat den katholischen Glauben für junge Menschen in ansprechender Weise erklärt und er ist auch für Erwachsene sehr gut geeignet, denen der Weltkatechismus zu dick ist. Aus dem Youcat hat sich von Deutschland aus eine weltweite Bewegung entwickelt. Das soziale Engagement der Kirche nicht bloß in der Flüchtlingsfrage wird allgemein anerkannt und ist ebenfalls eine Möglichkeit, Menschen den christlichen Glauben auch ganz praktisch näherzubringen. Das muss man dann aber auch tun.

Auch das positive Image von Papst Franziskus könnte dazu genutzt werden, Menschen, die dadurch wieder aufgeschlossen der Kirche gegenüber sind, den katholischen Glauben zu verkünden. Doch man freut sich zwar über das gute Image des Heiligen Vaters, fühlt sich aber nicht bemüßigt, den Glauben wieder lebendiger zu bekennen. In Syrien und im Irak sterben unsere christlichen Brüder und Schwestern für ihr christliches Bekenntnis am Kreuz, hier bei uns ist christliches Bekenntnis allzu oft höchstens höchstpersönliche Privatsache, mit der man niemanden belästigen möchte. Wenn das Christentum in Deutschland überleben soll, muss sich das ändern.
http://www.die-tagespost.de/Gluecksfakto...e;art456,165677


von esther10 14.12.2015 00:45

GOTT will ich vertrauen und niemals verzagen
Veröffentlicht: 13. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Jes 12,2-3.4bcd.5-6.

Gott ist meine Rettung;
ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.
Denn meine Stärke und mein Lied ist der HERR.
ER ist für mich zum Retter geworden.

Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude
aus den Quellen des Heils.
Dankt dem HERRN! Ruft seinen Namen an!
Macht seine Taten unter den Völkern bekannt,
verkündet: Sein Name ist groß und erhaben!

Preist den HERRN; denn herrliche Taten hat ER vollbracht;
auf der ganzen Erde soll man es wissen.
Jauchzt und jubelt, ihr Bewohner von Zion;
denn groß ist in eurer Mitte der Heilige Israels

von esther10 14.12.2015 00:43

CDU-Fraktion zu linksradikalen Randalen: “Hier sind Staatsfeinde am Werk”
Veröffentlicht: 13. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

Zu den schweren Ausschreitungen zwischen linksextremen Chaoten und der Polizei in Leipzig erklärt Christian Hartmann, innenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion: 039_36A - Kopie



“Die Bilder aus Leipzig sind erschreckend, die Brutalität, mit der die linksextremen Angreifer gegen die Polizeibeamten vorgegangen sind, abartig. Wieder einmal offenbart sich in Leipzig die hemmungslose Gewaltbereitschaft der linksextremen Szene.

Ich verurteile jeder Form von Gewalt, ganz gleich, aus welchen ideologischen Motiven oder aus welchen extremistischen Lagern dazu gegriffen wird. Hier waren Staatsfeinde am Werk.

Genauso wenig, wie der Rechts- und Ordnungsstaat auf dem rechten Auge blind ist, genauso entschlossen wird er gegen Linksextremisten vorgehen, ihre Straftaten verfolgen und sie mit allen juristischen Mitteln zur Verantwortung ziehen.

Ich fordere alle Demokraten auf, sich genauso entschlossen von diesen Verfassungsfeinden zu distanzieren, die außerhalb unserer gesellschaftlichen Ordnung stehen, sie sogar bekämpfen. Den verletzten Polizeibeamten wünsche ich schnelle und rasche Genesung.”

Quelle: http://www.cdu-fraktion-sachsen.de/aktue...632037d4c4ced3e

von esther10 14.12.2015 00:37

Kardinal Marx: Papstbesuch 2016 in Deutschland weiter offen


Der Münchner Kardinal Reinhard Marx - RV

14/12/2015 11:37SHARE:
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx weiß nach eigener Aussage bisher nicht, ob Papst Franziskus im kommenden Jahr nach Deutschland kommt. „Wenn wir eines in den letzten zweieinhalb Jahren gelernt haben, dann dieses: Er macht, was er für richtig hält“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in München. Immer wieder wird über einen Besuch des Papstes 2016 in Deutschland spekuliert. Sowohl Bundespräsident Joachim Gauck als auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben Franziskus offiziell eingeladen.

Kardinal Marx bestätigte der Agentur, dass der Papst mit seiner Reformierung des Vatikans einen „großen Kulturwandel“ in Gang setze, der jedoch Zeit benötige. Im Vatikan erlerne man geduldig zu sein, betonte Marx.

Die immer wieder auftauchenden Skandale im Vatikan bezeichnete der Kardinal als ein Zeichen der Unsicherheit und verschiedener Interessen. „Vertrauensbruch ist schlimm, wichtig ist: Stimmen die Informationen - und wie handeln wir, wenn sich aus ihnen ergibt, dass etwas nicht so bleiben kann?“
(kna 14.12.2015 no)


von esther10 14.12.2015 00:33

Papstreise nach Mexiko: Guadalupe, Gefängnis, fünf Messen


Ein Bild der Jungfrau von Guadalupe während der Papstmesse - AP

12/12/2015 18:15SHARE:
Papst Franziskus wird von 12. bis 18. Februar 2016 nach Mexiko reisen. Das bestätigte der Papst selbst während der Messe zum Fest unserer Lieben Frau von Guadalupe im Petersdom. Zugleich gab der Vatikan erste Details der Reise bekannt, die sechs Etappen haben wird. Am Freitagabend, den 12. Februar, wird Papst Franziskus demnach in Mexiko Stadt ankommen und offiziell empfangen. Erst am Samstag beginnen die großen Termine. Der Papst wird wie üblich die Regierung und Vertreter des öffentlichen Lebens treffen sowie die Bischöfe des Landes. Am größten katholischen Wallfahrtsort der Welt, in der Basilika von Guadalupe in Mexiko Stadt, wird Franziskus noch am Samstag eine Heilige Messe feiern.
Den Sonntagvormittag bringt der Papst in der Millionenstadt Ecatepec zu, die im Ballungsraum von Mexiko Stadt liegt. Dort feiert er die Heilige Messe. Zurück in der Hauptstadt, besucht er ein Kinderkrankenhaus und begegnet am Abend der Welt der mexikanischen Kultur.
Nächste Station der Reise ist die historische Metropole San Cristóbal de Las Casas im südlich gelegenen Bundesstaat Chiapas. Dort wird Franziskus am Montag eine Messe speziell mit mexikanischen Ureinwohnern feiern und danach mit einigen von ihnen zu Mittag essen. In der Hauptstadt von Chiapas, Tuxtla Gutiérrez, trifft sich Franziskus mit Familien im Stadion „Víctor Manuel Reyna", ehe er noch am selben Abend zurück nach Mexiko Stadt aufbricht.
Am Dienstagmorgen geht es weiter nach Morelia, der Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Michoacán, die rund 200 Kilometer westlich von Mexiko Stadt liegt. In Morelia feiert der Papst mit Priestern, Ordensleuten und Seminaristen eine Messe und begegnet der Jugend des Landes im Stadion José María Morelos y Pavón. Den Erzbischof von Morelia, Alberto Suárez Inda, hatte Franziskus im Februar 2015 für viele überraschend zum Kardinal gemacht.
An seinem letzten Tag mit Programm ist der Papst in Ciudad Juárez zu Gast. Die Metropole an der Grenze zu den USA gilt als die gefährlichste Stadt der Welt, alle drei Stunden wird hier statistisch ein Mensch ermordet, die Schleuser- und Drogenkriminalität ist hoch. Folgerichtig wird Franziskus in Ciudad Juárez zunächst ein Gefängnis besuchen. Es folgt eine Begegnung mit der Welt der Arbeit sowie ein Gottesdienst auf dem Messegelände der Stadt. Gegen Abend Ortszeit wird Papst Franziskus von Ciudad Juárez aus zum Rückflug Richtung Rom aufbrechen und dort am Donnerstag, den 18. Februar, zurückerwartet.
Mexiko ist nach Brasilien, Ecuador, Bolivien, Paraguay und Kuba das sechste lateinamerikanische Land, das der argentinische Papst besucht. Zuletzt reiste Benedikt XVI. im März 2012 Mexiko, allerdings nicht die Hauptstadt des Landes.
(rv 12.12.2015 pdy/gs)

von esther10 14.12.2015 00:31

Erfüllen die Familien den Folgen von Umweltveränderungen

Von Adelaide Mena


Reis-Pflanzer. Credit: Shubert Ciencia via Flickr (CC BY 2.0)

Manila, Philippinen, 2015 / 03.43 (13. Dezember CNA / EWTN Nachrichten) .- Für Mary Ann Remocaldo unter den Müll ist nicht nur eine einfache Hausarbeit. Stattdessen hat ordnungsgemäße Abfallentsorgung den Unterschied zwischen normal leben und sich Gedanken über gefährliche Überschwemmungen und Krankheiten gedacht.

Bis vor kurzem war die Anhäufung von Müll von anderen Menschen auf der Straße, in die Kanalisation und in ihrem Hinterhof war eine Gefahr für Remocaldo, ihrem Mann und zwei Kindern.

"Garbage war überall", sagte sie CNA.

Die Familie lebt in Angono Remocaldo, Teil der größeren Metropolitan Manila Gebiet auf den Philippinen. Die Stadt, abgesehen davon, dass nannte die "Art Capital of the Philippines" für seine große künstlerische Gemeinschaft, ist auch die letzte Stadt, Wasser und Straßen passieren auf ihrem Weg nach unten die Berge auf dem Weg zur Laguna de Bay, dem größten See auf dem Land.

Doch Wasser ist nicht die einzige Sache, die unten durch Angono fließt. Müll aus vorgelagerten Städten wird zusammen mit ihm gefegt. Und mit keinen Platz für diesen Müll zu gehen, erstellt es eine Anhäufung im Drainagesystem und entlang des Sees, die katastrophale Folgen für Familien wie die Remocaldos, dessen Haus Rücken bis auf den See selbst bewährt hat.

"Wir konnten nicht, weil der Müll die Blockierung der Kanalisation die Kontrolle der Überflutung", sagte sie CNA.

Während das Hochwasser im Normal Stürme erzeugt Ausgaben, die Bedrohung zu erreichen ein neues Niveau, wenn starke tropische Stürme durch die Region Lauf. Während des letzten Taifun, Rosenwasser Ebenen so hoch wie sieben Fuß, erklärte Remocaldo. "Wir mussten an Bord zu gehen."

Und die Auswirkungen der Überschwemmungen ist noch nicht alles. Mücken zu züchten, wenn das Wasser hoch ist, erläutert Remocaldo. Zusätzlich, Ratten und Schlangen Zuflucht in den Häusern, wie die Wasserspiegel steigen. Mehr als nur ein Ärgernis, diese Schädlinge bringen die Gefahr von Krankheit oder Verletzung zu einer Zeit, wenn es nicht möglich ist, die medizinische Versorgung zu erreichen.

Hochwasser kann auch auf verlorene Zeit im Klassenzimmer für Studenten führen, beeinflussen ihre Ausbildung für Jahre auf der Straße.

Ein weltweites Problem

Die Umweltauswirkungen der Verschmutzung und wechselnden Wettermuster werden nicht nur durch die Remocaldos und ihre Nachbarn, sondern von Familien auf der ganzen Welt fühlten, sagte Lori Pearson, leitenden politischen Berater für Ernährungssicherung und Landwirtschaft bei Catholic Relief Services.

"Wir sehen dies in unserer täglichen Arbeit", sagte sie CNA.

Gemeinschaften auf der ganzen Welt - in Südamerika, Afrika, Küstenregionen und sogar die US - sehen die Auswirkungen von Umweltveränderungen, so Pearson. Zu den dringendsten Herausforderungen sie steht in ihrer Arbeit verlagern Wettermuster, die aufgrund ihrer Compoundierung Auswirkungen auf Nahrungspflanzen.

Die Lösung dieser Probleme ist ein wichtiges Anliegen, nicht nur für Catholic Relief Services, aber für die Kirche in der ganzen Welt und der internationalen Gemeinschaft.


"Die Bauern, die wir sehen, sind mit Blick auf diese. Sie sehen Veränderungen im Niederschlagsmuster, und das Gefühl, sie nicht den regen vertrauen können. Entweder Sie riskieren Ihr Saatgut oder zu spät pflanzen und verpassen Teil der Vegetationsperiode ", so Pearson.

Sie zeigte auf die Erfahrung von einem Bauern, die sie Agentur arbeitet mit in der Sahelzone Afrikas. Er sagte ihnen, dass "die Regenzeit eingesetzt zu fünf Monate. Jetzt ist es dreieinhalb. "

"Das hat einen großen Einfluss auf ihre Ausbeute und was das produzieren können", sagte Pearson. "Wenn der Regen nicht kommen, werden ihre eigene Nahrungsmittelversorgung und ihr Einkommen Versorgung sofort belastet."

Böden, die gesunde organische Substanz fehlt für den Anbau von Lebensmitteln und sind nicht imstande, viel Wasser zu halten - ändernden Wettermuster und Vegetationszeiten, zusammen mit anderen Faktoren, kann Bodendegradation führen.

"Das macht ein Bauer viel anfälliger für beide Dürren und Überschwemmungen," sagte Pearson.


Mary Ann Remocaldo und ihre Familie. Credit: Addie Mena / CNA.

Darüber hinaus, fuhr sie fort, wechselnden Umgebungen, sowohl ein Verschieben Klimazonen und Lebensraumverlust wegen der Abholzung und Umweltverschmutzung haben zu einer Zunahme der Schädlinge und Krankheiten in der Landwirtschaft und menschliche Siedlungen geführt.

"Es gibt bestimmte Pflanzenkrankheiten, die wir nicht sehen, vor denen immer häufiger und sie bewegen ihre geografische Gebiete", erklärte sie und zeigte auf Pilze wie Kaffeerost, die Kaffeepflanzen in warmen Temperaturen verwüstet, und Malaria.

Sie verwiesen auch eine aktuelle Studie von University of Nebraska Senior Research Fellow Prof. Daniel Brooks, die besagt, dass Umweltveränderungen durch Abholzung und Verschieben Temperaturen macht es einfacher für einige Insekten und Tieren übertragene Krankheiten - wie West-Nil-Virus und Ebola - die menschliche infizieren Populationen.

"Was wir in Liberia Auswirkungen haben die Menschen in Sierra Leone, Auswirkungen unserer Nahrungsmittelversorgung, Auswirkungen, was wir in den USA zu tun", betonte sie. "Es ist alles sehr miteinander verbunden."

Diese Verbindung ist ein Hauptthema von Franziskus in seinem jüngsten Enzyklika "Laudato Si" und seine anderen Kommentare auf die Umwelt gerichtet.

"Das ist eines der Dinge, Franziskus hat so gut getan, ist eine Verbindung des Gesamtniveaus der Abbau unserer Welt zu dem, was mit dem Klimawandel und unsere Fürsorge für die Schöpfung geschieht, und die Armen sind die am meisten gefährdeten - sie sind diejenigen, sind je nach Land und sie sind diejenigen, die aus einem Fehler leiden, um für die Erde zu kümmern, "sagte Pearson.

"Wir sind besorgt und es ist mit einer tatsächlichen Auswirkungen auf den Menschen."

Ein katholischer anzeigen

Die Auswirkungen, die wechselnden Umgebungen und Klimazonen sind mit auf die anfällig macht diese Themen ein Thema, die Gläubigen sollten prüfen, sagte Bill Patenaude, Dozent am Providence College, Autor CatholicEcology.net und Mitglied des Lenkungsausschusses für das Global Climate katholischen Bewegung .

Patenaude verglich die Situation, wie Menschen ihre Umgebung, um Adam und Eva Konzept für den Garten Eden zu behandeln.

"Gott gab einen Befehl, eine Warnung, dass bestimmte Handlungen werden mit Folgen", sagte er. "Aber Adam und Eva will die Sache vor ihnen. Sie wollen, sie zu erwerben. Sie wollen es zu konsumieren. "Das tun sie, und es gibt Konsequenzen.

"So ist es mit uns und unseren Verbrauch. Unser Glaube und unsere Vernunft kann uns sagen, dass der Konsum von etwas hat Folgen - oder verbrauchen in bestimmten Mengen - aber wir tun es trotzdem, weil wir wollen, dass die Freude, die wir mit ihm ".

Patenaude forderte Katholiken "zu ökologischen Fragen sehen - einschließlich des Klimawandels -. Nicht in einem politischen Licht, sondern in einem spirituellen one"

Wie Adam und Eva, sagte er, haben die Menschen eine Tendenz zu "nehmen, was wir wollen, und ignorieren die Folgen -., Bis es zu spät ist"

Während weltliche Umweltaktivisten können nicht erkennen, sagte Patenaude, Bewahrung der Schöpfung tatsächlich zur Heiligkeit gebunden.

In der Tat, sagte er CNA, Pflege für die Umwelt und die Heiligkeit sollte nicht als separate Ziele angesehen werden, sondern als verbunden.


"(S) eeking zu leben ein heiliges Leben besser Verwalter der Schöpfung Gottes nur, indem sie uns tugendhafter machen uns", sagte er. "Weil, ob diese Aktivisten es wissen oder nicht, was sie in ihrer Märsche und Proteste fordern ist wirklich sehr einfach: für uns alle, um zu leben, wie Gott will uns zu leben - die Kontrolle über was und wer wir verbrauchen, anstatt unsere Wünsche steuern uns . "

Er fügte hinzu, dass Glaube und Vernunft zusammen in ihrem Drängen Katholiken um Umweltprobleme.

"Wenn die Vernunft sagt uns, dass unser Handeln - sagen, dass unsere Nutzung fossiler Brennstoffe - sind schaden den Armen oder den indigenen von fernen Ländern, und unser Glaube sagt uns, dass wir eine Verantwortung nicht zu schaden, sondern um zu heilen, dann Natürlich ist die Suche nach einem tugendhaften Lebensstile wird uns zu Entscheidungen, die nicht zur Teilnahme an Systemen und Verbraucher Lieferketten, die andere, oder Schöpfung als Ganzes schaden nehmen zu leiten. "

Nächste Schritte

Die Frage, wie konkret zu schädigen zu vermeiden Schöpfung ist eine Frage, die Weltgemeinschaft hat sich in den letzten Tagen in Erwägung gezogen, allen voran an der 2015 UN-Klimakonferenz in Paris, Frankreich.

Der 30. November-Dezember 11 Klimagespräche verfügen Delegierte aus der ganzen Welt, die sich treffen, um Kürzungen bei den Kohlenstoffemissionen zu diskutieren sind, eine dedizierte Green Climate Fund, um dazu beitragen, die Belastungen gefährdeten Bevölkerungs Erfahrung wegen Umweltproblemen und anderen Maßnahmen, um Schäden für die Umwelt anzugehen.

Kardinal Peter Turkson von Ghana hat seine Hoffnung, dass der Papst neueste Enzyklika "Laudato Si" kann der Delegierten beeinflussen genannten "Entscheidungen und Bischofskonferenzen aus der ganzen Welt haben Appelle Delegierten bitten, auf eine Einigung auf der Konferenz arbeiten unterzeichnet.

Pearson äußerte die Hoffnung, dass das Ergebnis der Gespräche würden Maßnahmen, die Entwicklungsländer für weise und nachhaltiges Wachstum nutzen könnte.

Während beide reichen und armen Ländern sehen ökologischen Herausforderungen, "haben die am wenigsten zurückgreifen", die ärmeren Nationen und sind daher mit Blick auf die größten Auswirkungen von Überschwemmungen, Umweltverschmutzung, Dürren, Krankheiten und Nahrungsmittelknappheit, sagte sie.

Überall auf der Welt besorgt, dass sie nicht in der Lage, mit den Veränderungen Schritt zu halten sind Partner der Catholic Relief Services, sagte Pearson, fügte hinzu: "Unser Fokus liegt auf den Menschen hilft, anzupassen."

Mary Ann Remocaldo und ihre Kinder. Credit: Addie Mena / CNA.


Um dies zu ermöglichen, sie betonte, die Entwicklungsländer müssen die Finanzanlagen und technische Unterstützung notwendig, um Änderungen, die neuen Herausforderungen machen. "Wir brauchen die Unterstützung und die Finanzierung und die Investitionen, um voranzukommen", sagte sie und zeigte auf Maßnahmen wie den Green Climate Fund, die es einfacher für Entwicklungsländer, um Lösungen leisten machen könnte.

"Wir müssen die Menschen jetzt etwas tun, weil die Menschen leiden jetzt, und wir haben die Technologie und die Finanzierung und wir können etwas dagegen tun."

Neben den Regierungen und internationalen Gremien, können Einzelpersonen auch einfache Änderungen, die an den Druck zu lindern helfen, erlebte die Schwächsten in den armen Ländern.

Selbst kleine Änderungen der Gewohnheit, wie das Ausschalten der Lichter, Recycling, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und nicht verschwenden Essen kann helfen, für die Bewahrung der Schöpfung "auf der individuellen Ebene", sagte Pearson.

Für die Familie Remocaldo haben kleine Änderungen wie diese bereits dazu beigetragen, um einen Unterschied in ihrer Gemeinde zu machen. Mit Hilfe von Programmen über ihre Diözese und Catholic Relief Services, die sie gelernt haben, wie man Müll Klassifizierung, Trennung Küchenabfälle aus, was recycelt werden kann und was kann kompostiert werden.

"Gerade jetzt ... sie Trennung der Abfälle und jeder arbeitet, so dass sie die Gemeinde sauber zu halten", sagte Remocaldo CNA. Best of all, sind diese Maßnahmen dazu beigetragen, für alle, die in Angono lebt moderieren die Überschwemmungen Thema.


http://www.catholicnewsagency.com/news/m...l-change-21318/

von esther10 14.12.2015 00:27


http://beiboot-petri.blogspot.de/
***
Wenn die Priester nicht mehr über Christus kennen
Peppino Zola
2015.12.14 A A + A ++


Messe, eine Geste zu stark, um überhaupt angeboten werden?

Sehr geehrte Redaktion,

unter all den Unsinn, sagte er und etwa Krippen, Gebete und Gesten Weihnachten getan, vielleicht die schwerste ist, dass die in Monza, wo ein Priester verantwortlich für eine Schule erklärtermaßen "katholisch", sagte er bei seinem Organ nicht die Messe gefeiert werden, stattfand in der Vorweihnachtszeit, weil es "eine Geste zu stark." Verrückt!

Eine Sache ist wahr: die katholische Messe ist eigentlich eine Geste sehr stark, in der Tat viel stärker, als während der Feier ein Stück Brot wird der Leib Christi, und sogar ein wenig Wein wird das Blut Christi, und wir sind aufgerufen knien vor dieser außergewöhnlichen Veranstaltung und zum geweihten Brot und Wein zu verehren. Es ist, genauer, eine Geste, nicht nur stark, aber absolut erstaunlich. Und dann? Ein katholischer Priester sich weigert, eine Geste zu feiern, nur weil es außergewöhnlich ist?

Diese skandalöse Entscheidung zeigt, wie das eigentliche Problem ist, wieder einmal, was zu betonen, dass wir auch in der katholischen Haus, mit Blick auf eine zunehmend ernste Bildungskrise. Das Problem bei dieser Priester ist nicht zu leugnen, dass die Messe eine starke Geste, es ist, seinen Kindern erklären, warum dies außerordentlich. Es sollte vorschlagen, und legen Sie den Grund für diese außergewöhnliche. Es ist klar, zu einer Zeit, wenn sie selbst die klarsten Beweise verloren gehen, kann man nicht nehmen nichts für selbstverständlich und muss die Gründe für alles zu geben, wie wir in der Tat eingeladen, St. Peter von Anfang an zu machen. Es sollte vorschlagen, zu erklären und gibt dabei die Gründe für die Geste, die auf den Menschen nennt, vor allem, wenn sie jung sind.

Ich habe auch mit 18, habe ich nicht zur Messe gehen und sbeffeggiavo bestimmte Riten und verhöhnt Priester und Nonnen. Glücklicherweise traf ich einen Priester, der Diener Gottes Don Giussani, der mir und zeigte die Gründe, die sie attraktiver gemacht als alles, was Christus in seiner Kirche, die in der Gemeinschaft seiner Schüler materialisiert zu folgen. Und hören seine Gründe und seine Erklärungen nach und ich wieder Vertrauen mit der Hypothese des christlichen Lebens und ich fing an, in den liturgischen Gesten katholischen teilnehmen wollen, machte Don Giussani uns durch schöne Lieder zu genießen (auch traditionelle) und eine außergewöhnliche Intensität der Beteiligung.

Der große Vater meines Glaubens hatte keine Angst vor der außergewöhnlichen Natur der Masse, aber er den Mut (und des Glaubens), mir zu schlagen Ungläubigen Schönheit und Angemessenheit der Christus hatte. Und er gewann. Das Grab von dem, was in Monza passiert ist, ist ein katholischer Priester, der einzigartigen zeitgenössischen Denkens ergeben hat, und gab auf macht die Geste Elementarbildung (auch "strong"), die Gründe für den Vorschlag zu erläutern. Er verpasste eine große Chance. Ich hoffe und bete, dass dieses Weihnachten Remake von 2016 (oder sogar die nächste Ostern, weil die Auferstehung ist eine Geste sehr "stark").

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Wenn auch die Priester nicht mehr über Christus sprechen können oder wollen.....
Peppino Zola hat bei La Nuova Bussola Quotidiana einen Artikel in Briefform geschrieben- zum aktuellen Zurückweichen auch seitens des Klerus vor den Forderungen des Relativismus, der political correctness und der vorauseilenden Unterwerfung unter eine kommende Islamherrschaft, das sich in Italien im "Krippenkrieg" und abgesagten Krippenspielen in Schulen manifestiert.
Hier geht´s zum Original: klicken

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"WENN AUCH DIE PRIESTER NICHT MEHR ÜBER CHRISTUS SPRECHEN KÖNNEN"

"Unter all dem Quatsch, der zum Thema Krippe, Gebete, und Weihnachtsbräuche gesagt und getan worden sind, ist das vielleicht Schwerwíegendste in Monza vorgefallen, wo ein für eine Schule zuständiger und erklärtermaßen "katholischer" Priester gesagt hat, daß es in seiner Lehranstalt in der Adventszeit keine Heilige Messe geben wird, weil diese eine "zu starke Geste" sei.

Eines ist wahr: die Katholische Messe ist in der Tat eine sehr starke Geste, sogar äußerst stark, bedenkt man, daß während der Feier ein Stück Brot der Leib Christi wird, ein bißchen Wein sich in das Blut Christi verwandelt und wir aufgerufen sind, angesichts dieses außerordentlichen Ereignisses niederzuknien und dieses Stück Brot und diesen Wein zu verehren. Und dann? Ein katholischer Priester weigert sich, eine Geste zu feiern, nur weil sie außergewöhnlich ist?

Diese skandalöse Entscheidung fördert zutage - das sei noch einmal unterstrichen-was das wirkliche Problem ist-das wir auch in der Katholischen Kirche haben, angesichst eines immer größeren Erziehungsnotstandes. Das Problem dieses Priesters ist nicht, zu leugnen daß die Messe eine sehr starke Geste ist, sondern den Kindern die Gründe für dieses Außerordentlich-sein zu erklären. Es ist offensichtlich, daß man in einer Epoche, in der auch die deutlichsten Beweise verloren gegangen sind, nichts mehr als gegeben hinnehmen kann und für alles die Gründe offenlegen muß, auch für das, was der der Hl. Petrus uns - am Ende des Anfangs-zu tun, eingeladen hat.
Die Geste, zu der wir die Menschen einladen, muß erklärt und begründet werden, besonders wenn es sich um Jugendliche handelt.

Auch ich ging mit 18 Jahren nicht mehr in die Messe und habe bestimmte Riten verspottet und Priester und Schwestern ausgelacht.
Glücklicherweise bin ich einem Priester begegnet, dem Diener Gottes Don Cuissani, der mich die Gründe hat sehen lassen, die die nachfolge Christi innerhalb seiner Kirche faszinierender als alles andere machte, die sich in der Gemeinschaft seiner Jünger materialisiert.
Weil ich seine Gründe und Erklärungen hörte, habe ich Schritt für Schritt wieder Vertrauen in die Hypothese eines Christlichen Lebens gefaßt und wieder angefangen, an den Gesten der katholischen Liturgie teilnehmen zu wollen, die Don Cuissani uns durch wunderschöne Gesänge (traditionelle) und eine außerordentliche Intensität der Teilnahme kosten ließ.

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von esther10 14.12.2015 00:25

.....die Bibel zum Mittelpunkt der katholischen Lebens"
Nachrichten Analyse: Die Debatte darüber, wie Gott sich offenbart war ein zentraler Teil des Zweiten Vatikanischen Konzils und nach wie vor die Kirche zu nähren.


Handgeschrieben
von Thomas L. McDONALD 2015.12.14

Eine Bibel in Latein, auf dem Display in Malmesbury Abbey, Wiltshire, England. Die Bibel wurde in Belgien im Jahr 1407 geschrieben, zum Vorlesen in einem Kloster.

Von all den Dokumenten aus dem Zweiten Vatikanischen Konzil kommen, Dei Verbum (Das Wort Gottes) ist einer der am meisten respektierten. Philosoph Germain Grisez nannte es das Highlight des Rates. Kardinal Avery Dulles sagte, es "steht unter den Hauptvollendungen des Rates." Scott Hahn nennt es "eine bemerkenswerte Entwicklung. - Eine positive, konstruktive, integral, ganzheitlichen Ansatz, um die Möglichkeiten, die Gott offenbart sich"

Die Zukunft Papst Benedikt XVI hatte eine Hand in seiner Entstehung und vertieft und über Jahrzehnte der Analyse und offizielle Dokumente entwickelt seine Hauptpunkte.

Offiziell das Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung, aus einer schwierigen Zeit in der katholischen Theologie und Schrift Stipendium heraus, und mit dem Problem der Antimodernismus Debatten durch das Erreichen jenseits der Moderne, des Ersten Vatikanischen Konzils Vergangenheit und zurück zum Konzil von Trient und die Urkirche

Väter, ein Verständnis der Offenbarung, die im Laufe der Jahre verkrusten hatte erholen. Es umorientiert Verständnis der Schrift und der Tradition der Kirche und eröffnet eine neue Periode der Bibelstudium und eine Rückkehr zu den Originalquellen.

Wiederherstellen Was war verloren.

Wenn man sich die Geschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils zu suchen, die Debatte über die göttliche Offenbarung herausspringt als zentrale Konflikt des gesamten Prozesses. Es überspannt alle vier Jahre den Rat und die Argumente über den Inhalt und die Bedeutung warf die Gegensätze zwischen den Curial Konservativen und den mitteleuropäischen Progressiven in krassem Erleichterung

Die Curia eingereichten eines Schemas (Arbeitsdokument) namens "An den Quellen der Offenbarung." Er befasste sich mit der zentralen Frage der Offenbarung und wurde mit intensiven Missbilligung von vielen der Bischöfe und ihrer begrüßte periti (Berater). Eine 35-jährige periti namens Father Joseph Ratzinger wurde in der Debatte von Kardinal Josef Frings von Köln gebracht, und er des Schemas abgelehnt.

Vater Ratzingers Anliegen begann mit dem Titel, der vorgeschlagen, dass die Offenbarung enthalten mehrere Quellen (Schrift, Tradition und Lehramt), anstatt einer Hand mit mehrfachen Ausdrücken. Vater Ratzinger verfolgt den richtigen Single-Source-Verständnis zurück zu Trent, die Beobachtung, dass das Konzept war getrübt im Neo-Scholastik geworden, dass Seminarausbildung dominiert folgenden Vatikan I.

"Schrift und Tradition sind für uns Quellen, von denen wir wissen, dass die Offenbarung", sagte Ratzinger in einer wichtigen Adresse über das Schema an die deutschen Bischöfe. "Aber sie sind nicht in sich selbst Offenbarung, für die Offenbarung selbst ist die Quelle von Schrift und Tradition." Dies ist nur ein Beispiel von einem Streitpunkt mit dem Original-Schema, und wir sind auch nicht hinter dem Titel.

Vater Ratzinger schrieb später: "Der Text wurde in einem Geist der Verurteilung und Ablehnung, die, im Gegensatz zu der großen positiven Initiative der Liturgie-Schema, hatte einen kalten und sogar beleidigende Ton, viele der Väter geschrieben." Der Ansatz der Offenbarung wiederholte nur die Standard-theologischen Handbüchern viele Bischöfe im Seminar benutzt hatte, und die ehemaligen Professoren einiger dieser Konzilsväter hatten ihn geschrieben wird! Das eigentliche Problem war, was der Rat habe gerufen worden, um zu korrigieren, und hier wurden sie an Stempel bat die trockenen alten Formeln der letzten 50 Jahre.

Diese Stimm Ablehnung des vorbereiteten Text führte zu einer der dramatischsten Momente der ersten Sitzung des Rates. Um zur Seite des Schemas auf Offenbarung zu setzen, mussten ihre Gegner zwei Drittel der Stimmen. Das Ergebnis war 1368 der Abstimmung, um den Text und 813 stimm zurückzutreten, es zu halten: 100 hinter den zwei Dritteln erforderlich. Es war jedoch klar, dass der Wille der Konzilsväter war es, das Schema zu verwerfen und neu zu beginnen. So Papst Johannes XXIII zur Seite legen am folgenden Tag, die Schaffung einer Kommission von Progressiven und Konservativen komponiert und unter der Leitung von Kardinal Alfredo Ottovani und Augustin Bea. Es war ein entscheidender Moment im Rat, und das Dokument, das aus diesem Konflikt hervorgegangen wäre gekommen, um als einer der wichtigsten des gesamten Rates werden.

Eine Rückkehr zu den Quellen

Die Ironie der anti-modernistischen Sicht auf die Offenbarung ist, dass es im Gegensatz zu dem Konzil von Trient und der langen Geschichte der Schrift und Tradition in der Kirche war. Wie Peter Williamson, Adam Kardinal Maida Chair der Heiligen Schrift im Sacred Heart-Dur und Mitherausgeber des katholischen Kommentar zur Heiligen Schrift-Serie, stellt fest, Dei Verbum "Klärung der Natur der göttlichen Offenbarung als Offenbarung Gottes selbst und seine Dekrete für die Erlösung des Menschengeschlechts durch Worte, Aktionen in der Geschichte der Menschheit verbunden. Er erklärte, dass Schrift und Tradition sind keine getrennten Quellen, aber zusammen einen heiligen Schatz des Wortes Gottes, der Kirche anvertraut, und dass das Lehramt hat die Rolle der Autorität der Interpretation, dass göttliche Wort als Diener. "

Die Arbeit der Theologen Henri de Lubac und Yves Congar durchscheinen im Abschlussdokument. Beide hatten theologischen Exilanten in den repressiven Jahren vor den Rat gewesen, und jeder kam in seine, einen bleibenden Eindruck auf den Lehren der Kirche zu verlassen. Congar sah Tradition wie die laufende Kommunikation Gottes an den Menschen, die von der Kirche in die Welt getragen. Es ist nicht, um das geschriebene Wort beschränkt, sondern auch in das gesprochene Wort, das Lehramt und sogar sakramentalen Gottesdienstes und das Leben der Kirche gefunden. Lubac wollte die Kirche zurück zu den vier Sinne der Heiligen Schrift, vor allem im geistigen Sinn, die er glaubte, war ein wesentlicher Bestandteil des frühen Kirchenväter näherte Schrift zu zeichnen. Lubac Studien in den Kommentaren des Origenes und die mittelalterlichen Exegeten waren wesentlich für sein Verständnis von Offenbarung und tat viel, um diese oft missverstanden Vater rehabilitieren.

Zur gleichen Zeit, war der junge Joseph Ratzinger der Suche nach etwas ähnliches in St. Bonaventure und die Idee der Heilsgeschichte: "Revelation erscheint nun nicht mehr einfach als Mitteilung von Wahrheiten an den Verstand, sondern als historische Handeln Gottes, in der die Wahrheit wird nach und nach enthüllt. "Diese Idee der Enthüllung würde informieren Dei Verbum 's Bemühungen, das Alte Testament für zeitgenössische Studie und Relevanz zurückfordern.

Es ist nicht schwer zu sehen, wie die tieferen Sinne von Schrift und Tradition war im vorigen Jahrhundert erodiert. Die Zwillingsschläge Sola Scriptura und dem Aufstieg der historisch-kritischen Methode verlassen biblische Wahrheit und Tradition in einem schwächeren Zustand innerhalb der Kirche. Es gab ein begründeter Verdacht auf den neuen Methoden der Bibelarbeit, da sie den Wortlaut ihrer Bedeutung und Wahrheit Strippen. Es gab auch eine vernünftige Angst, dass Tradition und das Lehramt würde, unter welchen Vater Ratzinger als "protestantische Skripturalismus", die ihre legitime Rolle in der Offenbarung zu leugnen suchte begraben werden. Da § 10 des Dei Verbum heißt es: "Die Heilige Überlieferung, die Heilige Schrift und das Lehramt der Kirche, in Übereinstimmung mit Gottes weisesten Design, sind so verbunden und miteinander verbunden, dass eine nicht ohne den anderen zu stehen und dass alle zusammen und jeder in seinen eigenen Weg, unter der Wirkung des einen Heiligen Geistes wirksam dazu beitragen, das Heil der Seelen. "

Dies sind subtile Punkte mit großen Auswirkungen.

"Dei Verbum wird als die Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung", erklärte Leroy Huizenga, Schrift Gelehrten und Verwaltungs Vorsitzende der menschlichen und göttlichen Wissenschaften an der University of Mary in Bismarck, ND "Es ist nicht auf die Schrift als solche. Und so beginnt es durch die Vorlage Christus selbst als die definitive Ort der Offenbarung, in denen der Heilsgeschichte zusammenhält und die Schrift Punkte wem. Während einige in der Pre-Konzilsperiode hatte die Schrift als eine Schatzkammer von Texten behandelt werden, um in der dogmatischen Theologie systematisieren, Dei Verbum sieht

Schrift wie die Geschichte der Heilsgeschichte und Funktion richtet Schrift um Christus, der Mitte. "

Katholiken, öffnen Sie Ihr Bibeln

Obwohl wunderbar prägnant, die fünf Kapitel und 16 Seiten von Dei Verbum eine gründliche Rahmen, der Offenbarung in der Kirche und im Leben eines jeden katholischen Funktion richtet.

Es hält einen interessanten Ort in mehr als 100 Jahren der katholischen Ansätze zur Offenbarung. Er stützte sich auf den großen vorkonziliaren päpstlichen Dokumente Providentissimus Deus (Das Studium der Heiligen Schrift, Papst Leo XIII, 1893) und Divino afflante Spiritu (Förderung der Bibelforschung, Papst Pius XII 1943), während eine frische Wendepunkt für die Betrachtung der Offenbarung .

Obwohl St. Johannes Paul II nie eine Enzyklika gewidmet Offenbarung erteilt, seine Wahl der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre war Kardinal Ratzinger, der mehrere wichtige Dokumente zur Auslegung der Schrift in der Kirche erschienen. Schließlich, als der Kardinal Papst wurde, veröffentlichte er die post-synodale Apostolischen Schreiben Verbum Domini (Das Wort Gottes im Leben und in der Sendung der Kirche, 2010), die die Punkte der entwickelten Dei Verbum ausführlich in dem Bemühen, zu lenken wayward Wissenschaftler zurück zu den richtigen Pfad.

Zusammengenommen legen diese Dokumente den Grundstein für das Verständnis der Schrift.

Als Vater Leslie Hoppe, Redakteur der Katholischen Bibel Quarterly und Professor für Altes Testament an der Katholisch-Theologischen Union, bemerkt: "Im Einklang mit den pastoralen und ökumenischen Ziele, die Johannes XXIII zum Zweiten Vatikanischen Konzil hatte, einer von Dei Verbum Prinzip Beitrag 's hat . war die Fokussierung auf die Heilige Schrift im Leben der Kirche, das heißt, in der Liturgie, in Studium und Gebet Dei Verbum hat einen katholischen Glauben das Leben erleichtert und Praxis, ist mehr direkt von der Schrift geformt - es war die Bibel in den Mittelpunkt gerückt des katholischen Lebens. "

Zwei der bemerkenswertesten Eigenschaften des Dokuments, wie es ermutigt Katholiken, die Schrift zu engagieren und ihren Versuch, die katholische Exegese mit modernen Methoden der Studie basierend auf Form, Originalsprache, Geschichte und kulturellen Kontext in Einklang zu bringen.
Frühere Generationen von Katholiken entwickelte einen Ruf für biblische Analphabeten, teilweise aus einer irrigen Glauben, dass das Lesen der Bibel war Protestant, was zu tun, abgeleitet. Seit Dei Verbum, haben wir einen Boom in Kommentaren, Kurse, Reflexionen, Bibelarbeiten und andere Ressourcen für die Katholiken versuchen, ein besseres Verständnis der Schrift zu gewinnen sehen.

Die semi-Versöhnung mit historisch-kritischen Methoden hat eine größere Herausforderung gewesen. Die Konzilsväter, nach dem Vorbild von Papst Pius XII, wollte zu nehmen, was war gut von neuen Methoden der Schriftstudium, insbesondere Originalsprache und Geschichtswissenschaft, ohne zu erliegen ihren extremeren revisionistische Tendenz. Das Ziel war, kanonische Kritik, die die Bibel als komplette Text mit jedem seiner Teile, bezogen auf die gesamte zu interpretieren, anstatt Scheiben Text isoliert zerpflückt sieht fördern. Zu viele katholische Akademiker, ach, haben anfällig für revisionistische Methoden der Kritik bewiesen, was in denaturierten Interpretationen, die wenig mit dem Glauben zu tun haben.

Aus diesem Grund sieht Professor Huizinga viel von dem Versprechen der Dei Verbum als weitgehend unerfüllt, "so viele katholischen Exegeten lesen Sie das Dokument als eine kirchliche Haftbefehl für die Art der historischen Kritik protestantischen Liberalismus war in seit dem 19. Jahrhundert tätig. So viele katholische Kommentaren und Bibeln Studie Punkt Leser einiger Rekonstruktion der Geschichte hinter den Dokumenten, als ob die Bibel war eine bloße Sammlung von textlichen Artefakten. Das heißt, eine ansehnliche Gruppe von Gläubigen Gelehrte und Theologen erhalten hat Dei
Verbum zu Recht, da eine Charta für die Erneuerung des kirchlichen Aneignung der Heiligen Schrift in der Lehre, in der Predigt, in der Liturgie, im Gebet. "

Vater Hoppe ist jedoch optimistischer: "Durch die Förderung der Bibellesen und Studium unter Laien und Ordens neben den Geistlichen, die Reihen der amerikanischen katholischen Bibelwissenschaftler haben Hunderte von Laien und Ordensleute, die sehr gut sind verstärkt worden vorbereitet und die sich innovativ und kreativ hermeneutischen Ansätze zeigt, wie die Heilige Schrift beleuchten zeitgenössische christliche Erfahrung gemacht zu haben. "
Es ist keine Frage, dass katholische Bibelwissenschaftler haben Unmengen von zweifelMaterial im Zuge der hergestellten Dei Verbum, aber es ist ebenso wahr, dass es nie einen Mangel an guten, treuen katholischen schriftlich über die Bibel gewesen. Fünfzig Jahre später, diese Öffnung der Heiligen Schrift ist eine der bemerkenswertesten Dinge, um aus dem Rat zu kommen, und sie, die Kirche mit der Offenbarung Gottes an den Menschen zu nähren weiterhin.

Thomas L. McDonald schreibt über den Katholizismus,
Geschichte und Technik auf wunderbare Dinge

Read more: http://www.ncregister.com/daily-news/dei.../#ixzz3uKfznHKG

von esther10 14.12.2015 00:23

13.12.2015

Menschenrechtler appellieren an Vereinte Nationen


Willkürliche Hinrichtungen in Burundi befürchtet

Nach dem Tod von mindestens 87 Menschen am Wochenende in Burundi hat die Gesellschaft für bedrohte Völker eine unabhängige Untersuchungskommission gefordert. Menschenrechtler und Kirchen warnten bereits vor Völkermord und Bürgerkrieg.

Die Menschenrechtsorganisation appellierte an die Mitgliedstaaten des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen, bei ihrer Sondersitzung zu Burundi am Donnerstag ein entsprechendes Mandat zu erteilen. "Augenzeugenberichte deuten auf willkürliche Hinrichtungen von jungen Menschen durch staatliche Sicherheitskräfte hin", erklärte der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen. Diese Vorwürfe müssten zeitnah untersucht werden, mahnte der Experte.

Es gelte, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und eine weitere Eskalation in dem ostafrikanischen Land zu verhindern. "Die Angst vor einem Bürgerkrieg und vor Verbrechen gegen die Menschlichkeit hat in Burundi an diesem Wochenende massiv zugenommen", betonte Delius. Der UN-Menschenrechtsrat dürfe sich «nicht mit einer einfachen Verurteilung der Übergriffe und mit einem Appell zur Zurückhaltung an die Konfliktparteien begnügen".

"Wahllose Jagd auf Menschen"

Laut GfbV gab die burundische Armee an, bewaffnete oppositionelle Gruppen hätten Militärstützpunkte angegriffen und damit die neue Gewaltwelle ausgelöst. Augenzeugen in der Hauptstadt Bujumbura berichten demnach, Sicherheitskräfte hätten nach den Angriffen wahllos Jagd auf junge Menschen in Stadtvierteln gemacht. Sie seien auf die Straße getrieben und zum Teil noch mit gefesselten Händen erschossen worden. Die Identität der Getöteten konnte bislang nicht festgestellt werden.

Nach UN-Angaben sind seit April dieses Jahres hunderte Menschen politisch motivierter Gewalt in Burundi zum Opfer gefallen. Mehr als 200.000 Menschen flüchteten in die Nachbarländer. Zuletzt warnten internationale Friedensorganisationen, Menschenrechtler sowie burundische Kirchenvertreter von Völkermord und Bürgerkrieg. Der Konflikt war im Frühjahr nach der Wiederwahl von Präsident Pierre Nkurunziza entbrannt. Er hatte entgegen den verfassungsrechtlichen Bestimmungen für eine dritte fünfjährige Amtszeit kandidiert. Im Oktober verhängte die EU Einreise- und Vermögenssperren für Nkurunzizas Anhänger.
http://www.domradio.de/themen/menschenre...reinte-nationen
(KNA)

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