Herzlich Willkommen, hier in diesem Forum....http://files.homepagemodules.de/b531466/avatar-4dbf9126-1.gif

NEUER BLOG von Esther

  •  

Blog Kategorien
Beliebteste Blog-Artikel
Blog empfehlen

Neueste Blog-Artikel
Letzte Kommentare der Blogs
  • Das begrüße ich sehr, gerade Kardinal Marx ist einer der nach meiner Einschätzung mit viel größerem Eifer zu den Empfängen der israelischen Botschaft als zur Zelebration der Heiligen Messe eilt.
    von in Öffentlicher Akt des Gebets un...
  • Leider bedenkt die katholische Kirche wieder nicht die leidende Tierwelt ! Unsere Mitgeschöpfe sind es wert, dass auch für sie gebetet wird. Sie sind die unschuldigen Opfer des menschengemachten Klimawandels !
    von in Australische Bischöfe rufen zu...
  • Satan im Vatikan
    von in Pachamama-Katechese statt Weih...
  • Hallo, aufbauende und richtige Worte von Bischof Schneider. Die römisch-katholischen Bischöfe aller Diözesen in Deutschland sollten sich daran ein Beispiel nehmen. Mein Beitrag? Die Herausgabe (Neuausgabe) des Buches von Domkapitular Gall Josef Hug "Die christliche Familie im Kampfe gegen feindliche Mächte.Vorträge über christliche Ehe und Erziehung". Erhältlich im rediroma-verlag, ISBN 978-3-9...
    von in Bischof Schneider lobt Abschaf...
  • Wenn der Kardinal sich so sehr um die Fortpflanzung sorgt, warum trägt er dann nicht selber dazu bei? Mit welchem Recht will er anderen Menschen vorschreiben, dass und wie sie sich fortzupflanzen haben, wenn er sich selbst verweigert?
    von in Kardinal Sarah: «Die Kirche mu...

Die aktivsten Blogs
Kategorien
von esther10 24.12.2015 00:53

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am 25. Dezember 2014 im Dom zu Regensburg



Von CNA Deutsch/EWTN News

REGENSBURG , 17 December, 2015 / 4:54 PM (CNA Deutsch).-
Der Ablass: Auch wenn Papst Franziskus ihn als Teil des Jahrs der Barmherzigkeit eingeplant hat, ziehen bei seiner Erwähnung zumindest in Europa manche Menschen die Augenbrauen hoch. Bis heute wird mit dem Ablass wenig Gutes verknüpft in Deutschland, im Gegenteil: Damit werden Vorurteile bedient, die am Thema selber vorbeigehen.

In seiner Predigt zum dritten Adventssonntag erklärt der Regensburger Bischof jedoch, wie der Ablass mit der Barmherzigkeit zusammenhängt – und warum der Ablass besser als sein Ruf ist, auch wenn er nicht im Zentrum des Jahrs der Barmherzigkeit steht.

Freude über den nahenden Herrn

Der Advent ist die Zeit der Vorfreude auf den nahenden Christus: So erklärt Bischof Voderholzer mit Blick auf die Lesung zum Sonntag der Freude über die gehörte Lesung. Freut Euch! Gaudete! So heißt dieser Tag ja buchstäblich.

Und wir, die wir heute mit Papst Franziskus das Heilige Jahr eröffnen dürfen, dürfen heute mit Nachdruck hinzufügen: Der barmherzige Herr ist nahe. Seine Barmherzigkeit, seine Erlösungstat sind nicht ferne Geschichte, sondern sind Gegenwart und wollen wirksame Gegenwart werden auch in meinem und Deinem Leben. Das sind das erklärte Ziel und der Wunsch des heiligen Vaters. Papst Franziskus möchte der Kirche neu die Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit schenken.

Zum Sinn des Ablasses

Zum Angebot der Barmherzigkeit, liebe Schwestern und Brüder, gehört auch, Sie haben es sicher schon gehört, der Jubiläumsablass. Manche Medien greifen das Thema gerne auf, weil sie darin Konfliktpotential und somit Aufmerksamkeit für sich wittern. Liebe Schwestern und Brüder! Der Ablass steht nicht im Zentrum des Heiligen Jahres. Man muss ihn nicht überbetonen.

Wir wissen um den schrecklichen Missbrauch, der im Spätmittelalter den Ablass in die Nähe der Geschäftemacherei und somit bleibend in Verruf gebracht hat, so dass er auch mit ein Anlass für die Reformation geworden ist. Aber wer sich einmal mit dem wirklichen Sinn und dem Wesen des Ablasses, nicht nur dem Unwesen, sondern dem Wesen beschäftigt, der wird bald merken: Der Ablass ist besser als sein Ruf. Es steckt eine sehr menschliche, auch eine sehr aktuelle und ich möchte sogar sagen fast moderne Überlegung dahinter.

Wie Bischof Voderholzer selber zugesteht, sind die Voraussetzungen für den Ablass, angesichts der "eindimensionalen" Wahrnehmung des Themas, fast unbekannt:

"Erstens: Der Ablass ist nicht die Vergebung der Sünden, die allein durch Gottes Gnade und Barmherzigkeit geschieht und in der Beichte zugesprochen wird. Kein Ablass ohne Beichte! Das ist das erste, und es sollte auch im ökumenischen Gespräch und in der öffentlichen Darstellung die Regel sein, dass man das nicht ständig verwechselt. So schwer ist es nun wirklich nicht, das einzusehen.

Zweitens: Mit der sakramentalen Lossprechung ist zwar die Beziehung zu Gott geheilt, und damit zweifellos das wichtigste und entscheidendste. Aber wir alle wissen, dass es Folgen von Schuld und Versagen gibt, die weiterwirken, in mir, dem Sünder, und in der Welt. Jedes Versagen, jede Schuld hat Folgen, die sich für den Betreffenden auch als Strafe auswirken. Der Ablass ist per definitionem der Erlass dieser zeitlichen Sündenstrafen, eine Hilfe in der oft sehr komplexen Aufarbeitung von Schuld und eine Hilfe auf dem Weg zur Erneuerung des Menschen und zu seiner Heiligung."

Daher bleibe auch nach der sakramentalen Vergebung manches wiedergutzumachen, falls es überhaupt möglich sei, so der Bischof. "Da muss man an sich arbeiten. Das kostet geistliche Mühe. Hierfür hat die Kirche eine Hilfe anzubieten".

Wie dies die Gemeinschaft der Kirche, nicht nur den Einzelnen betrifft, und was der "Schatz der Kirche" damit zu tun hat, lesen Sie im Wortlaut der Predigt, die wir hier in voller Länge dokumentieren:




„Der Ablass ist besser als sein Ruf“
Predigt zum 3. Adventssonntag (Gaudete) im Dom zu Regensburg: Eröffnung des Heiligen Jahres und der Heiligen Pforte an der Karmeliterkirche

von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer

Gaudete – Freut Euch (Phil 4,4)

Der Name des heutigen dritten Adventssonntags ist ein Aufruf zur Freude. Mit den Worten des Apostels Paulus aus dem Philipperbrief – wir haben sie in der Lesung gehört – ruft die Kirche auch uns heute zu: Gaudete! Freut euch. Nun, wir wissen alle: Freude kann man nicht befehlen, auch nicht durch Drogen herbeizaubern oder manipulieren.

Freude braucht einen Anlass, einen Grund. Freut euch im Herrn zu jeder Zeit, noch einmal sage ich euch: Freut euch! Diese Worte des Apostels Paulus, sie sind nicht Bestandteil einer Urlaubskarte des Apostels Paulus, die er vielleicht von einer Mittelmeerkreuzfahrt seinen Daheimgebliebenen geschrieben hat. Der Philipperbrief ist im Gefängnis geschrieben. Mit gefesselten Händen und bei Brot und Wasser erinnert der Apostel seine Lieblingsgemeinde, die erste auf europäischem Boden, die Philipper, an den Grund seiner Freude, ihrer Freude und unser aller Freud: Der Herr ist nahe.

Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit

Und wir, die wir heute mit Papst Franziskus das Heilige Jahr eröffnen dürfen, dürfen heute mit Nachdruck hinzufügen: Der barmherzige Herr ist nahe. Seine Barmherzigkeit, seine Erlösungstat sind nicht ferne Geschichte, sondern sind Gegenwart und wollen wirksame Gegenwart werden auch in meinem und Deinem Leben. Das sind das erklärte Ziel und der Wunsch des heiligen Vaters. Papst Franziskus möchte der Kirche neu die Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit schenken.

Konzilsjubiläum als Anlass für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit

Der äußere Anlass ist das 50-jährige Jubiläum der Beendigung des Zweiten Vatikanischen Konzils. Am 8. Dezember 1965 wurde in Rom die größte Kirchenversammlung des 20. Jahrhunderts feierlich zum Abschluss gebracht.

Die vielleicht wichtigste Botschaft des Konzils lautet: Der Glaube bezieht sich nicht in erster Linie auf ein System, er stützt sich auch nicht in erster Linie auf ein Buch, die Offenbarung Gottes ist nicht eine abstrakte Wirklichkeit, Inhalt des Glaubens ist vielmehr eine Person, nämlich Jesus Christus, das Fleisch gewordene Wort Gottes. Glauben ist zuallererst Freundschaft mit Jesus Christus, d.h. sich von ihm anschauen, rufen und im Leben begleiten zu lassen. Die Beziehung zu Jesus Christus, der uns seinen Geist schenkt und uns die Gemeinschaft mit seinem Vater wieder eröffnet (so die Offenbarungskonstitution Dei Verbum), ist der Kern des Glaubens.

Die Kirche, in der dieses Offenbarungs-Wort ankommt und, nach dem Vor- und Urbild Maria, geglaubt wird, ist dementsprechend in innerlicher und geschichtlicher Verbindung mit dem alttestamentlichen Israel das Volk Gottes Vaters, eucharistisch geeint und vertieft der Leib Christi, und pfingstlich der Tempel des Heiligen Geistes. Die Kirche ist gemäß des Konzils gesandt und berufen, missionarisch das Licht weiterzuschenken, das ihr in Christus offenbart ist (so die Kirchenkonstitution Lumen gentium und das Missionsdekret Ad gentes). Dieses Licht auf dem Antlitz der Kirche, auf dem Antlitz eines jeden getauften und gefirmten Christen widerscheinen zu lassen zum Heil der Welt, ist die Berufung, die das Konzil der Kirche und jedem einzelnen ihrer Glieder zuspricht.

Heilige Pforten nicht nur in Rom, sondern in jeder Bischofskirche

Das besondere des Heiligen Jahres, das wir heute eröffnen dürfen, besteht darin, dass es nicht nur in Rom sichtbare Gestalt annimmt, sondern auch in allen Ortskirchen ausdrücklich und sichtbar gefeiert werde soll. Schon der mittlerweile heilig gesprochene Papst Johannes Paul II. hatte anlässlich des Heiligen Jahres 2000 empfohlen, in jeder Ortskirche eine Heilige Pforte zu gestalten als sichtbares Zeichen dafür, dass die Türen des Herzens Gottes offen stehen für alle Menschen, die sich ihm anvertrauen. Papst Franziskus hat es nun angeordnet: In jeder Kathedralkirche oder ihr wenigstens sichtbar zugeordnet soll eine Heilige Pforte geöffnet werden.

Beichtkirche als Ort der Heiligen Pforte

Weil das Hauptportal unseres Domes baustellenbedingt nicht als Heilige Pforte in Frage kommt, fiel die Wahl auf das Portal der Karmelitenkirche am Alten Kornmarkt. Dieser Ersatz ist aber nicht nur eine Notlösung, sondern er entspricht in wunderbarer Weise nicht nur dem Sinn und Anliegen jedes Heiligen Jahres, sondern ganz besonders auch dem Anliegen von Papst Franziskus. Das Motto eines jeden Heiligen Jahres lautet ja gewissermaßen: „Herr, erneuere Deine Kirche, und fange bei mir an!“

Die Karmelitenkirche ist die Beichtkirche Regensburgs. Das ganze Jahr über tun hier die Priester des Karmelitenordens und viele andere im Beichtstuhl und im Beichtzimmer Dienst. Sie feiern das Sakrament der Versöhnung und lassen Gottes Barmherzigkeit erfahrbar werden, ganz besonders in den geprägten Zeiten des Advents und der Fastenzeit. An dieser Stelle ein herzlicher Dank für diesen Dienst, vor allem an die Patres des Karmelitenordens, aber auch allen anderen Priestern, die dort Gottes Barmherzigkeit zusprechen.

Renovierung der Beichtkapelle

Wir haben aus Anlass des Heiligen Jahres nicht nur das Portal der Karmelitenkirche geschmückt, sondern auch die Beichtkapelle renoviert, schön gemacht, dem großen und herrlichen Anlass des darin Gefeierten angemessen gestaltet. Wir werden nachher, nach Eröffnung der Heiligen Pforte, diese renovierte Beichtkapelle auch segnen. Ich freue mich außerordentlich, dass so viele heute hier in den Dom gekommen sind und ich lade Sie alle ein, nachher in einer feierlichen Prozession mit hinüber zu ziehen und die Heilige Pforte mit mir zu eröffnen und zu beten um den Segen Gottes für die renovierte Beichtkapelle. So ergeht mit dem heutigen Tag, liebe Schwestern und Brüder, die herzliche Einladung der Kirche, die Einladung von Papst Franziskus und des Bischofs:

„Lasst Euch mit Gott versöhnen“ (2 Kor 5,20). Nehmen wir diese einzigartige Chance, Schuld und Versagen wirklich aus der Welt zu schaffen, indem wir sie der Barmherzigkeit Gottes anvertrauen, wahr: Das ist die Vergebung durch Gott und die Zusage seiner Barmherzigkeit. Auf dass wir als mit Barmherzigkeit Beschenkte auch selber barmherzig und immer barmherziger werden können (vgl. Lk 6, 27–38).

Zum Sinn des Ablasses

Zum Angebot der Barmherzigkeit, liebe Schwestern und Brüder, gehört auch, Sie haben es sicher schon gehört, der Jubiläumsablass. Manche Medien greifen das Thema gerne auf, weil sie darin Konfliktpotential und somit Aufmerksamkeit für sich wittern. Liebe Schwestern und Brüder! Der Ablass steht nicht im Zentrum des Heiligen Jahres. Man muss ihn nicht überbetonen. Wir wissen um den schrecklichen Missbrauch, der im Spätmittelalter den Ablass in die Nähe der Geschäftemacherei und somit bleibend in Verruf gebracht hat, so dass er auch mit ein Anlass für die Reformation geworden ist. Aber wer sich einmal mit dem wirklichen Sinn und dem Wesen des Ablasses, nicht nur dem Unwesen, sondern dem Wesen beschäftigt, der wird bald merken: Der Ablass ist besser als sein Ruf. Es steckt eine sehr menschliche, auch eine sehr aktuelle und ich möchte sogar sagen fast moderne Überlegung dahinter.

Theologische Voraussetzungen des Ablasses

Lassen Sie mich auch dazu noch ein paar Gedanken vortragen. Der Ablass hat ein paar Voraussetzungen, die freilich in einer oft sehr eindimensionalen Wahrnehmung nicht mehr erfasst werden.

Erstens: Der Ablass ist nicht die Vergebung der Sünden, die allein durch Gottes Gnade und Barmherzigkeit geschieht und in der Beichte zugesprochen wird. Kein Ablass ohne Beichte! Das ist das erste, und es sollte auch im ökumenischen Gespräch und in der öffentlichen Darstellung die Regel sein, dass man das nicht ständig verwechselt. So schwer ist es nun wirklich nicht, das einzusehen.

Zweitens: Mit der sakramentalen Lossprechung ist zwar die Beziehung zu Gott geheilt, und damit zweifellos das wichtigste und entscheidendste. Aber wir alle wissen, dass es Folgen von Schuld und Versagen gibt, die weiterwirken, in mir, dem Sünder, und in der Welt. Jedes Versagen, jede Schuld hat Folgen, die sich für den Betreffenden auch als Strafe auswirken. Der Ablass ist per definitionem der Erlass dieser zeitlichen Sündenstrafen, eine Hilfe in der oft sehr komplexen Aufarbeitung von Schuld und eine Hilfe auf dem Weg zur Erneuerung des Menschen und zu seiner Heiligung.

Es bleibt auch nach der sakramentalen Vergebung manches wiedergutzumachen, falls es überhaupt möglich ist. Da muss man an sich arbeiten. Das kostet geistliche Mühe. Hierfür hat die Kirche eine Hilfe anzubieten.

Die Gemeinschaftsdimension der Schuld

Das Versagen eines Christen hat Folgen auch für die Gemeinschaft. Es gilt schon außerhalb der Kirche: Wenn ein Politiker korrupt ist, dann heißt es schnell: Die sind doch alle so, ein ganzer Berufsstand wird durch einen Vertreter in Verruf gebracht. Oder jetzt bei der FiFa: Einige schwarze Schafe können das ganze Unternehmen in Verdacht und Verruf bringen.

Was schon im weltlichen Bereich gilt, gilt umso mehr in der Kirche, die wir nicht nur ein Verein sind, dessen Mitglieder eher zufällig und nur äußerlich auf einer Liste stehen. Nein, als Christen sind wir Glieder eines Leibes. Was der Apostel Paulus schreibt, gilt für alle Zeiten: Leidet einer, leiden alle mit, freut sich einer, freuen sich alle (vgl. 1 Kor 12,26). Die Ablass-Praxis als ein im Mittelalter sich ausbildender Aspekt des sozialen Charakters von Schuld und Versöhnung setzt ein lebendiges Bewusstsein um die Schicksalsgemeinschaft der Kirche voraus: Hier trägt wirklich einer des anderen Last, wir sind eine Schicksalsgemeinschaft im Bösen, aber auch –

Gott sei Dank – im Guten.

Der so genannte „Schatz der Kirche“

Und dann wird auch klar, dass die Kirche bei der Aufarbeitung der Schuld beteiligt ist. Wenn die Kirche zum Heiligen Jahr auch einen Ablass ausruft, dann geht es nicht um ein Geschäft, sondern um einen weiteren Aspekt der Barmherzigkeit, der begründet liegt in der Kirche als Schicksalsgemeinschaft auch und gerade im Guten.

Denn wir häufen nicht nur Schuld an, sondern auch – Gott sei Dank – das Heilmittel, die Liebe. Darauf hat Kardinal Ratzinger, der spätere Papst Benedikt, immer wieder in wunderbaren Worten hingewiesen. Er konnte sich stützen auf die Forschungen der Bußgeschichte, wie sie vor allem Bernhard Poschmann, Herbert Vorgrimler und Karl Rahner in den 50er Jahren schon vorgelegt haben. „Nach der klassischen Antwort liegt die ‚Deckung‘ dieses Erlasses im ‚Schatz der Kirche‘, das heißt in dem Überschuss an Gutem, den es in der Welt durch das Mitlieben und Mitleiden der Heiligen mit Christus gibt.“ Wir können demnach sagen: Menschen dürfen und sollen füreinander einstehen, wo es darum geht, die göttliche Gnade, die Vergebung und die Barmherzigkeit anzunehmen, sie sich zu Eigen zu machen. Dabei dürfen wir einander helfen. Und Kardinal Ratzinger folgert: „Es gibt nicht nur die Solidarität der Sünde, sondern auch die Solidarität der Gnade.“

Einfacher formuliert könnte man sagen: Die Heiligen haben uns einen Vorrat an Gutem in der Welt hinterlassen, der dem Vorrat an Bösem entgegensteht. Weil die Taten Christi hinzugezählt werden, dürfen wir aus guten Gründen hoffen, dass der Vorrat an Gutem überwiegt, dass wir als Leib Christi einen Überschuss an Gutem haben. Den Gemeinschaftscharakter betont Joseph Ratzinger, wenn er weiter formuliert: „Auch in den persönlichsten Dingen, wie es die innere Bewältigung von Schuld und Gnade ist, sind wir nicht fest voneinander abgeschlossene Individuen: Auch da gibt es Solidarität. Wir können uns gleichsam aneinander anhängen, die schon gefundene Freiheit des anderen zu leihen nehmen und von ihr mitgetragen werden.“

Der Schatz der Kirche in den 95 Thesen Martin Luthers

Nicht zufällig hat Martin Luther in einer seiner 95 Thesen, die als das Manifest der Reformation gelten, gerade aber diesen Gedanken des „Schatzes der Kirche“ in Zweifel gezogen. Martin Luther beruft sich in These 59 auf den Diakon Laurentius.

Die Begebenheit war folgendermaßen: Der Stadtpräfekt Roms stellt den heiligen Laurentius als den Kassenverwalter der Kirche Roms und auch den „Caritas-Direktor“ der damaligen Zeit zur Rede in der Hoffnung, die vermeintliche Schätze der Kirche Roms zu Gesicht zu bekommen und sie für sich zu beschlagnahmen. Der heilige Laurentius sagt: „Ich führe Dich zu den Schätzen der Kirche.“ Und er führt ihn in den Saal der Armenspeisung.

„Das sind die Schätze der Kirche, die Armen.“ Mit diesem Hinweis möchte Martin Luther das Verständnis vom „Schatz der Kirche“, wie es dem Ablasswesen zugrunde liegt, entkräften. Aber, liebe Schwestern und Brüder, auch und gerade der heilige Laurentius hat durch seine Tätigkeit als Diakon und „Caritas-Direktor“ der Kirche Roms in der Mitte des 3. Jahrhunderts einen Schatz mit angehäuft, den ein heiliger Martin, den eine heilige Elisabeth, den ein heiliger Vinzenz, den ein heiliger Maximilian Kolbe, den eine heilige Anna Schäffer, den eine selige Mutter Teresa, den die vielen Heiligen auch unseres Bistums mitangehäuft haben. Und der Blick auf das heilige Leben und Sterben der Heiligen, die Bereitschaft, sich von ihnen an der Hand nehmen zu lassen, die Bereitschaft auf ihr Vorbild zu schauen und von ihrem Schatz in gewissem Maße etwas für das eigene Leben in Empfang nehmen zu dürfen, ist eine der Hilfen, selber ein besserer, ein heiliger Mensch zu werden: das steckt hinter der Rede vom Ablass.

Dass Schuld und Sünde eine soziale Dimension haben; dass die Aufarbeitung von Schuld und Sünde ebenso einen sozialen Aspekt hat; dass die Arbeit an mir selbst mit dem Ziel, ein besserer Mensch zu werden, auch die Gemeinschaft betrifft und von der Gemeinschaft mitgetragen werden kann: so abwegig ist das doch nicht! Liebe Schwestern und Brüder, der Ablass braucht keine Barmherzigkeit, aber manchmal ein wenig Gerechtigkeit. So gesehen müssen wir uns als Katholiken nicht für den Ablass schämen.

Er ist ein Anlass darüber nachzudenken, was die Kirche als eine Heilsgemeinschaft im Tiefsten ist, nämlich eine Gemeinschaft, in der gilt: Leidet einer, dann leiden alle mit. Eine Gemeinschaft, in der aber auch gilt: freut sich einer, dann freuen sich alle mit (vgl. 1 Kor 12,26). Ist einer heilig, dann dürfen sich alle an ihm aufrichten und von ihm her Fürsprache, aber auch ein begeisterndes und ein verbesserndes Vorbild erhoffen.

Zusammenfassung und Gebet

Noch einmal: Der Ablass steht nicht im Zentrum des Heiligen Jahres. Er setzt ein tiefes Bewusstsein um die innere Verwiesenheit und Solidarität aller Schwestern und Brüder im Leib Christi voraus, er nimmt die soziale Bedeutung von Schuld ernst und eröffnet einen Weg, die Gnade und Versöhnung auch geschichtlich real anzunehmen und wirksam werden zu lassen. Wer weiter fortgeschritten ist im geistlichen Leben, für den ist es ein Angebot.

So beten wir mit Papst Franziskus im Hinblick auf das zentrale Anliegen des Heiligen Jahres, das uns die Botschaft bringt: Das Tor des göttlichen Erbarmens ist geöffnet für dich und mich.

Herr Jesus Christus, du hast uns gelehrt, barmherzig zu sein wie der himmlische Vater, und uns gesagt, wer dich sieht, sieht ihn. […

http://www.bistum-regensburg.de/news/heu...derholzer-4293/

] Du bist das sichtbare Antlitz des unsichtbaren Vaters und offenbarst uns den Gott, der seine Allmacht vor allem in der Vergebung und in der Barmherzigkeit zeigt. Mache die Kirche in der Welt zu deinem sichtbaren Antlitz, dem Angesicht ihres auferstandenen und verherrlichten Herrn, Amen.
http://de.catholicnewsagency.com/story/d...s-sein-ruf-0309

von esther10 24.12.2015 00:46

Wir als Katholiken haben nicht richtig bekämpft (die Kultur), denn wir haben nicht gelernt, unseren katholischen Glauben, vor allem in der Tiefe, anzugehen .



Ein Übel unserer Zeit. Dies ist ein Fehler der Katechese sowohl von Kindern und Jugendlichen, die hat schon seit fünfzig Jahren. Es wird angegangen, aber es braucht viel radikaler Liebe ... Was hat sich auch stark auf die Situation trug eine Verherrlichung der Tugend der Toleranz, die fälschlicherweise als die Tugend, die alle anderen Tugenden regiert zu sehen ist .

Mit anderen Worten, wir sollten andere Menschen in ihren unsittlichen Handlungen in dem Maße, dass wir scheinen auch die moralische falsch anzunehmen tolerieren Toleranz ist eine Tugend, aber es ist sicherlich nicht der Haupttugend;. das wichtigste Tugend ist die Liebe ... Charity .

Das bedeutet, die Wahrheit zu sagen ich habe es viele Male mich als Priester und Bischof begegnet (nicht die Wahrheit gesprochen) Es ist etwas, was wir müssen einfach adressieren Es gibt viel zu viel Stille -.. Menschen wollen nicht, darüber zu sprechen, weil die Thema nicht "politisch korrekt". Aber wir können nicht schweigen nicht mehr sein. "
Raymond Card. Burke
http://wdtprs.com/blog/2015/04/your-urge...er-requests-49/

von esther10 24.12.2015 00:12

Donnerstag, 24. Dezember 2015
Weihnachten und die Heilige Familie


In den nächsten Tagen wird die Christenheit mehrere Feste feiern, deren Botschaft nicht nur außerordentlich kraftvoll ist, sondern höchst aktuell bleibt: Am 25. Dezember feiern wir die Geburt Christi, am 26. Dezember den Erzmärtyrer Sankt Stefan, am 28. Dezember gedenken wir der Unschuldigen Kinder von Bethlehem und am ersten Sonntag nach Weihnachten begehen wir das Fest der Heiligen Familie. Die beiden letzten fallen dieses Jahr auf denselben Tag.

Am wichtigsten ist natürlich die Geburt Christi: Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott, wird geboren und beginnt sein irdisches Dasein. Dadurch beginnt auch in der Geschichte der Menschheit eine völlig neue Phase. Es ist nur zu verständlich, daß die Christenheit die Geschichte in die Zeit vor und nach Christus eingeteilt hat. Dadurch wird zum Ausdruck gebracht, daß die gesamte Schöpfung, alles Irdische eingeschlossen, auf Christus hingeordnet ist. Alle menschlichen Handlungen haben Christus zum Referenzpunkt (Matthäus 12,30; Markus 9,40).

Gott, der allmächtige Vater und Schöpfer des Himmels und der Erde, hätte es so einrichten können, daß sein Sohn als Erwachsener auf die Welt kommt, um das Evangelium zu verkündigen und die gefallene Menschheit zu retten. Doch Gott wollte, daß Jesus als schutzbedürftiger, männlicher Säugling in eine Familie hineingeboren wird. Gottes Ratschluß erscheint uns heute so passend, daß die Vorstellung, es hätte auch anders sein können, einem fast blasphemisch vorkommt.

Die Heilige Familie ist das Modell der Familie schlechthin

Durch diesen Umstand kommt die Heilige Familie in unseren Blickfeld: Josef, Maria und das Jesuskind. Eine Familie, die aus dem Sohne Gottes, der Muttergottes und dem von Gott bestimmten Beschützer der ersten besteht. Diese Familie ist nicht irgendeine Familie. Sie ist die Familie schlechthin, sie ist das Modell einer solchen. Die Heilige Familie ist heilig, weil ihre Mitglieder heilig sind, aber auch, weil sie Modellcharakter für alle Familien hat.

In ihr finden wir immense Gegensätze, die aber keineswegs übertrieben wirken, ganz im Gegenteil. So ist Josef das Haupt dieser Familie, obwohl er hinsichtlich seines übernatürlichen Ranges den anderen weit unterlegen ist: Jesus ist der menschgewordene Gott, und Maria ist die wahre Mutter dieses Gottes. Der hl. Josef ist zwar ein Zimmermann, doch er gehört gleichzeitig dem höchsten jüdischen Geschlecht an, dem königlichen Geschlecht Davids (Lukas 2,4; Markus 10,47). Manche Theologen sind der Meinung, Josef wäre damals der legitime Herrscher Palästinas gewesen.

Obwohl menschgewordener Gott, hat sich Jesus seinen Eltern untergeordnet und gehorchte ihnen (Lukas 2,51). Gott liebt so sehr seine eigene Schöpfung, darunter die Ehe und die Familie, daß Er selber bereit ist, sich ihren Gesetzmäßigkeiten anzupassen.

Jesus Christus wird in einen sozialen Kontext hineingeboren

Gott hält es für angemessen und angebracht, neun Monate im Leib Mariens zu wachsen und später von ihr ernährt zu werden. Rein natürlich betrachtet ist Maria die niedrigste der drei Personen in dieser Familie, denn Christus ist göttlich und der hl. Joseph das Familienoberhaupt. Doch ihre Mutterschaft erhebt sie an die Spitze aller Geschöpfe: „Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter“ (Lukas 1,48). In der katholischen Kirche wird die hl. Maria, also eine Frau, weil sie eben Mutter Jesu ist, als Königin des Himmels und der Erde geehrt (Papst Pius XII., Enzyklika „Ad Caeli Reginam“). In der Heiligen Familie finden wir also Ungleichheiten, die kaum extremer sein könnten. Dennoch würde kein vernünftiger Mensch behaupten, die Familie wäre nicht harmonisch.

Aus dem Geschehen in Bethlehem vor etwa 2.000 Jahren folgten ebenso politische, kulturelle und gesellschaftliche Implikationen. Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft. Doch die Heilige Familie ist die Keimzelle der christlichen Zivilisation. Heilignacht in Bethlehem war auch die Geburtsstunde der christlichen Zivilisation. In dieser Nacht nahm ein Geschichtsprozeß seinen Anfang, der alle geistlichen, intellektuellen, gesellschaftlichen und materiellen Werke des Christentums der letzten 2.000 Jahre hervorbrachte. Mit der Heiligen Familie, umgeben von den Hirten Bethlehems, beginnt das Christentum eine gesellschaftliche und deshalb auch eine kulturelle und politische Realität zu werden. Im Keim waren um den Stall zu Bethlehem alle geistig-geistlichen Reichtümer präsent, die im Laufe der Geschichte zum Vorschein kommen würden.

Insofern wird Christus nicht nur in eine Familie hineingeboren, sondern in einen sozialen Kontext, den Gott selbst für dieses Ereignis erschaffen hat. So wie heute, stand dieser christliche Nukleus in scharfem Gegensatz zur damals moralisch völlig korrumpierten Gesellschaft von Götzenanbetern im antiken Heidentum.

Der heilige Stefan hielt zu Christus bis zuletzt

Daß diese Entwicklung nicht glatt verlief, zeigen uns die beiden weiteren Feste der nächsten Tage: Am 26. Dezember, also am zweiten Weihnachtstag, gedenkt der größte Teil der Christenheit des ersten Märtyrers Sankt Stefan. Im Laufe der Geschichte sollten viele seinem Weg folgen und von irgendeinem Nero, Robespierre, Stalin, Hitler oder Islamischen Staat getötet werden. Jesus Christus kam auf die Welt, um den Frieden zwischen Gott und die Menschen zu bringen, doch viele wollen diesen Frieden nicht und sind bereit zu töten, um diesen zu verhindern.

Zwei Tage später, am 28. Dezember, folgt ein weiteres blutiges Ereignis: der Kindermord in Betlehem. Die Umstände dieses Mordes sind im Evangelium gut beschrieben. Herodes, der unrechtmäßige Herrscher des Heiligen Landes, fürchtete um seine Macht, als er von der Geburt eines Königs hörte. Um den vermeintlichen Konkurrenten auszuschalten, ließ er alle Knaben im Alter bis zu zwei Jahren töten.

Herodes ist auf diese Weise zum abschreckenden Beispiel für alle geworden, die aus politischem Kalkül und der Macht willen sich an Kindern seelisch oder körperlich vergreifen.

Von Herodes über Margot Honecker zu den Gender-Ideologen

Dieser Tag ist international so etwas wie der inoffizielle Gedenktag der Lebensrechtler. Doch Herodes ist nicht nur ein Vorläufer derjenigen, die die Tötung von Kindern vorantreiben. Sich aus politischem Kalkül der Kinder zu bemächtigen, ist der gemeinsame Nenner aller im 20. Jahrhundert entstandenen Ideologien.

Im Kommunismus waren es Figuren wie Margot Honecker, die die Erziehung ganz der Züchtung des sozialistischen Menschen unterordneten. Heute sind das politische Machthaber, die die Seelen der Kinder in den Schulen mit Sexualerziehung, Gender-Ideologie und Gender-Mainstreaming angreifen. Sie nehmen den Kindern zwar nicht das Leben, doch sie versuchen, ihre Unschuld zu töten, um sie zu Propagandisten ihrer irrsinnigen Ideologien zu machen.

Im Kern aber ist die Botschaft all dieser Fest- und Gedenktage eine überwältigende Botschaft der Hoffnung: „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden unter den Menschen seines Wohlgefallens“ (Lukas 2,14). Diese Botschaft der Engel an die Hirten Bethlehems mitten in der Nacht richtet sich an alle Menschen guten Willens, egal ob sie sich gerade in einem kommunistischen KZ in Kuba, China oder Nord-Korea befinden oder in Europa ihre Kinder vor den Fängen der Gender-Ideologen beschützen müssen.



Ich wünsche allen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr!
Eingestellt von Mathias von Gersdorff um 08:21
schriftlich erlaubt.


von esther10 23.12.2015 17:59

Die Zehn Gebote Gottes

Der Verfasser erschließt in diesem Buch die Zehn Gebote Gottes in ihrer vollen, das ganze Leben des Menschen umfassende Bedeutung – zur Hilfe in den Geschehnissen unseres Erdenlebens und darüber hinaus für unser ganzes Sein, über den irdischen Tod hinaus, als zuverlässige Richtschnur für unser ganzes Leben.

Mose und die 10 Gebote Gottes...



1. ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT! DU SOLLST NICHT ANDERE GÖTTER HABEN NEBEN MIR!
Audio Player
http://gralsbotschaft.org/ich-bin-der-he...aben-neben-mir/

Wer diese Worte richtig lesen kann, der wird darin wohl schon das Urteil vieler sehen, welche dieses vornehmste aller Gebote nicht beachten.
»Du sollst nicht andere Götter haben!«

So mancher stellt sich unter diesen Worten viel zu wenig vor. Er hat es sich zu leicht gemacht! Unter den Götzendienern denkt er sich wohl in erster Linie nur jene Menschen, die vor einer Reihe Holzfiguren knien, von denen jede einzelne einen bestimmten Gott darstellt, denkt vielleicht auch an Teufelsanbeter und ähnliche Verirrte, deren er in bestem Falle mitleidig gedenkt, doch denkt er dabei nicht an sich.

Seht Euch nur ruhig einmal an und prüft Euch, ob Ihr vielleicht doch dazu gehört!

Der eine hat ein Kind, das ihm tatsächlich über alles geht, für das er jedes Opfer bringen könnte, worüber er alles andere vergißt. Der andere stellt irdischen Genuß weit über alles, würde auch zuletzt mit bestem Wollen gar nicht fähig sein, diesen Genuß um irgend etwas aufzugeben, wenn eine derartige Forderung an ihn heranträte, die ihm freiwilligen Entschluß gewährt. Ein dritter wieder liebt das Geld, ein vierter Macht, ein fünfter eine Frau, ein weiterer irdische Auszeichnung und alle wieder in dem allen zuletzt nur … sich selbst!

Das ist ein Götzendienst im wahrsten Sinne. Davor warnt das erste Gebot, verbietet ihn! Und wehe dem, der es nicht buchstäblich befolgt!

Es rächt sich diese Übertretung sofort damit, daß ein solcher Mensch stets erdgebunden bleiben muß, wenn er hinübergeht ins feinstoffliche Reich. In Wirklichkeit hat er sich aber selbst nur erdgebunden durch den Hang an etwas, das auf Erden ist! Er wird damit von weiterem Aufstiege abgehalten, verliert die ihm dazu gewährte Zeit und läuft Gefahr, nicht rechtzeitig herauszukommen aus dem feinstofflichen Reich in einer Auferstehung daraus nach dem lichten Reich der freien Geister.

Dann wird er mitgerissen in die unausbleibliche Zersetzung aller Stofflichkeit, welche zur Reinigung für deren Auferstehung dient und deren Neubildung. Das aber ist der Menschenseele geistiger Tod alles persönlichen Bewußtgewordenseins und damit auch Vernichtung ihrer Form wie ihres Namens für die Ewigkeit!

Vor diesem Furchtbaren soll die Befolgung des Gebotes schützen! Es ist das vornehmste Gebot, weil es dem Menschen mit am nötigsten verbleibt! Er neigt ja leider viel zu leicht dazu, sich irgendeinem Hange zu ergeben, der ihn zuletzt versklavt! Was er aber zu einem Hange werden läßt, macht er damit zu einem goldenen Kalb, das er an die oberste Stelle setzt und damit auch als Götzen oder Abgott neben seinen Gott, sogar sehr oft noch über ihn!

Der »Hänge« gibt es leider nur zu viel, die sich der Mensch geschaffen hat und die er sich in größter Sorglosigkeit gern zu eigen macht! Hang ist die Vorliebe zu irgend etwas Irdischem, wie ich schon anführte. Es gibt deren natürlich noch viel mehr.

Wer aber einen Hang sich aneignet, der »hängt«, wie das Wort richtig wiedergibt. Er hängt dadurch am Grobstofflichen, wenn er in das Jenseits kommt zu seiner weiteren Entwicklung, und kann sich nicht leicht wieder davon lösen, wird also gehemmt, zurückgehalten! Man kann es ja auch Fluch nennen, der auf ihm lasten bleibt. Der Vorgang ist derselbe, gleichviel, wie er wörtlich zum Ausdruck kommt.

Stellt er jedoch im Erdensein Gott über alles, nicht nur in seiner Vorstellung oder nur in Worten, sondern im Empfinden, also wahr und echt, in ehrfurchtsvoller Liebe, die ihn bindet wie an einen Hang, so wird er durch die Bindung in der gleichen Auswirkung sofort weiter nach oben streben, wenn er in das Jenseits kommt; denn die Verehrung und die Liebe zu Gott nimmt er mit, sie hält und trägt ihn zuletzt in das Paradies, den Aufenthalt der reinen, von allen Lasten freigewordenen Geister, deren Bindung nur nach Gottes lichter Wahrheit führt!

Achtet deshalb streng auf Einhaltung dieses Gebotes. Dadurch werdet Ihr vor vielen Schicksalsfäden ungünstiger Art bewahrt.

Die Deutung des Vaterunsers hilft den suchenden Menschen diesen »Schlüssel zum Reiche Gottes« in seiner tiefen Bedeutung für die Menschheit und darin die Botschaft Jesu richtig zu erfassen.


http://gralsbotschaft.org/die-zehn-gebot...CFcE_GwodNxME9A

Die Zehn Gebote Gottes

DAS ZWEITE BUCH MOSE (EXODUS)
Die Zehn Gebote
201Und Gott redete alle diese Worte:
2Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. 3Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
4Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: 5Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, 6aber Barmherzigkeit erweist an vielen tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
7Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
8Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. 9Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. 10Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. 11Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.
12Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.
13Du sollst nicht töten.
14Du sollst nicht ehebrechen.
15Du sollst nicht stehlen.
16Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
17Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten
Frau, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.

18Und alles Volk wurde Zeuge von dem Donner und Blitz und dem Ton der Posaune und dem Rauchen des Berges. Als sie aber solches sahen, flohen sie und blieben in der Ferne stehen 19und sprachen zu Mose: Rede du mit uns, wir wollen hören; aber lass Gott nicht mit uns reden, wir könnten sonst sterben. 20Mose aber sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, euch zu versuchen, damit ihr's vor Augen habt, wie er zu fürchten sei, und ihr nicht sündigt. 21So stand das Volk von ferne, aber Mose nahte sich dem Dunkel, darinnen Gott war.

Vom rechten Gottesdienst in Israel

22Und der HERR sprach zu ihm: So sollst du den Israeliten sagen: Ihr habt gesehen, dass ich mit euch vom Himmel geredet habe. 23Darum sollt ihr euch keine andern Götter neben mir machen, weder silberne noch goldene sollt ihr euch machen.

24Einen Altar von Erde mache mir, auf dem du dein Brandopfer und Dankopfer, deine Schafe und Rinder, opferst. An jedem Ort, wo ich meines Namens gedenken lasse, da will ich zu dir kommen und dich segnen.
http://www.die-bibel.de/online-bibeln/lu...le/exodus%2020/


von esther10 23.12.2015 15:50

22.12.2015


Misereor-Bischof Burger findet Menschenwürde wichtiger als Geld
Soziale Folgen
Nach seinem Brasilienbesuch hat sich Misereor-Bischof Stephan Burger gegen die Vertreibung indigener Völker und Umweltzerstörungen im Amazonas-Gebiet gewandt. Die deutsche Politik sollte Großkonzerne in die Pflicht nehmen.

"Wir müssen uns von Deutschland aus für einen Bewusstseinswandel einsetzen, damit Gerechtigkeit, Menschenwürde und Bewahrung der Schöpfung über ökonomischen Interessen der Oberschicht und der Großkonzerne stehen", sagte Burger am Dienstag in Freiburg.

Auch die deutsche Politik und deutsche Unternehmen sieht der Freiburger Erzbischof in der Pflicht: "Es reicht nicht, darauf zu verweisen, dass Brasilien eine gefestigte Demokratie ist. Vielmehr müssen die sozialen und umweltzerstörerischen Folgen von Großprojekten wie der derzeit entstehenden Mega-Staudämme beachtet werden."

Für das Bischöfliche Entwicklungshilfswerk hatte Burger in den vergangenen Tagen mehrere Hilfsprojekte im größten lateinamerikanischen Land besucht. Dabei ging es vor allem um die Folgen von Regenwaldrodungen und Wasserkraftprojekten. "Wenn die Mega-Baustellen wie geplant ohne Rücksicht auf die lokale Bevölkerung umgesetzt werden, werden die einfachen Menschen von Fortschritt, Elektrizität und Gewinnen nicht profitieren, sondern umgekehrt Zehntausende Menschen ihre seit Generationen bewohnte Heimat verlieren."

Derzeit setzt Brasilien laut Burger ein großes Wasserkraftprogramm um, mit dem die Erschließung und kommerzielle Nutzung des Regenwalds vorangetrieben werden soll. Kleinbauern hätten berichtet, sie würden von Großgrundbesitzern bedroht. Fischer verlören durch die Staudämme ihre Lebensgrundlage. Zudem werde der vom Gesetz vorgesehene Schutz von indigenem Land missachtet.

"Misereor versucht, den armen Menschen eine Stimme zu geben und Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen. Wichtig ist aber auch, von Deutschland aus internationalen Druck auszuüben, damit Wirtschaftswachstum gemeinsam mit den betroffenen Menschen und nicht auf ihrem Rücken gestaltet wird", sagte Burger.

Die vom katholischen Hilfswerk Misereor vor Ostern organisierte Fastenaktion wird 2016 die bedrohten Völker Brasiliens in den Mittelpunkt stellen. Bei der zentralen Eröffnung am 14. Februar in Würzburg werden auch brasilianische Kirchenvertreter über die Situation vor Ort berichten. Misereor ist das weltweit größte kirchliche Entwicklungshilfswerk. Zusammen mit Partnern in Afrika, Asien und Lateinamerika will die Entwicklungsorganisation Hilfe zur Selbsthilfe leisten.

(KNA)

von esther10 23.12.2015 15:20

Man wacht nach 12 Jahren im "vegetativen Zustand": verrät: "Ich wusste von allem '

Wachkoma



Martin Pistorius hasst Barney. Und es ist kein Wunder, warum. Seit 12 Jahren, während er im Koma lag, dass die Ärzte beschrieben als "vegetativen Zustand", Krankenschwestern und dachte, dass er es nicht sehen oder hören, gespielt endlosen Wiederholungen von Barney, als er sich in seinem Rollstuhl festgeschnallt.

Aber Martin war nicht das "Gemüse", dass die Ärzte sagte, er sei. In der Tat, er alles sehen und hören konnte.

"Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr ich hasste Barney", sagte er vor kurzem gesagt, NPR.

In den 1980er Jahren war Martin ein typisches aktiven Jugendlichen wachsen in Südafrika. Aber dann, im Alter von 12, kam er mit einer Krankheit, die Ärzte ratlos, und dass schließlich in ihm seine Fähigkeit, seine Glieder zu bewegen, dann, Blickkontakt herzustellen, und schließlich zu sprechen verlieren geführt.

Seine Eltern, Rodney und Joan Pistorius, wurde gesagt, dass er ein "Gemüse" und das Beste für sie zu tun war, ihn nach Hause und halten Sie ihn bequem bis er starb.

Eltern



Martin Pistorious mit seiner Frau Joanna
Aber der Junge hat sich trotz der Diagnose leben.

"Martin einfach weiter, einfach weiter", sagte seine Mutter.

Nun, in einem neuen Memoiren, "Ghost-Boy: Meine Flucht aus einem Leben in meinem eigenen Körper Gesperrt" Martin hat gezeigt, dass, obwohl er zunächst bewusstlos als Ärzte dachten, nach etwa zwei Jahren begann er aufwachen und wurde schließlich bei vollem Bewusstsein war von allem, was um ihn herum.

Martins Vater, Rodney, umsorgt seinen Sohn in der ganzen Tortur, und erinnert an die tägliche Routine der steigenden auf fünf Uhr morgens Martin bereit für einen Tag an einem besonderen Pflegezentrum zu bekommen.

"Acht Stunden später, würde ich ihn abzuholen, ihn zu baden, so speise ihn, legte ihn ins Bett, stellte meine Alarm zwei Stunden, so dass ich aufwachen, um ihn zu drehen, so dass er nicht Wundliegen zu bekommen", Rodney sagte in einem NPR-Bericht.

Martin erinnert sich aber, dass seine Mutter an einer Stelle die Hoffnung verloren, und bei Blick auf ihren Sohn und dachte, er konnte sie nicht hören, sagte: "Ich hoffe, dass Sie sterben."

Aber er tat es ihr zu hören.

"Ja, ich war es nicht von Anfang an, aber etwa zwei Jahren in mein vegetativen Zustand, begann ich zu wecken", sagte Martin.



"Mir war klar, alles, was, wie jeder normale Mensch. Jeder war so für mich nicht da, dass sie gar nicht bemerkt, als ich begann wieder präsent zu sein verwendet. Die harte Realität traf mich, dass ich wollte, um den Rest meines Lebens so verbringen -. Ganz allein "

Klicken Sie "Gefällt mir", wenn Sie PRO-LIFE!

Mit seinem Gehirn aktiv, aber sein Körper nicht mehr reagiert, Martin dachte zuerst, er war gefangen und würde auch so bleiben.

"Niemand wird jemals zeigen Sie mir Zärtlichkeit. Niemand wird mich je lieben", dachte er. "Du bist verdammt."

"Es ist nicht wirklich an nichts denken," Martin erinnerte. "Sie existiert einfach. Es ist eine sehr dunklen Ort, um sich selbst zu finden, da in einem gewissen Sinne, ermöglichen Sie es selbst zu verschwinden. Mein Geist war in einem nutzlosen Körper gefangen, meine Arme und Beine waren nicht von mir zu kontrollieren und meine Stimme war stumm . Ich könnte ein Zeichen nicht zu machen oder Sounds zu lassen, jemand, ich würde wieder bewusst geworden, ich wäre unsichtbar -.. der Geist boy "

Aber auch hier hat Martin nicht aufgeben, und sagt er schließlich, sich mit Worten seiner Mutter kam.

"Der Rest der Welt war so weit weg, als sie diese Worte", erinnerte er sich, aber dann erkannte, dass "die Zeit verging, ich allmählich gelernt, Verzweiflung meiner Mutter Jedes Mal, wenn sie mich ansah zu verstehen., Sie nur sehen konnte, grausame Parodie der einst-gesundes Kind sie so sehr liebte hatte. "

Schließlich Martins Körper fing an, seine Meinung einzuholen und unerklärlich begann zu heilen. Er lernte, mit einem Computer zu kommunizieren und fing an, seinen weltweit über die Grenzen, die ihn belastet hatte, zu erweitern.

Im Jahr 2008 traf er die Liebe seines Lebens, Joanna und emigrierte nach England. Im Jahr 2010 begann er sein eigenes Geschäft.

Er ist jetzt 39, ist verheiratet mit Johanna und lebt eine voll funktionsfähige und normales Leben in Harlow, England.

Martins Geschichte ist nicht so ungewöhnlich, wie es klingen mag. In den letzten Jahren gab es zahlreiche Geschichten, die sind entstanden von Menschen, die "hirntot" erklärt oder in einem "vegetativen Zustand" die in der Folge wurden gewonnen und gezeigt, dass sie sich voll und ganz bewusst von dem, was um sie herum passiert.

In einer besonders abschreckende Fall, ein junger Mann, Zach Dunlap, offenbart, dass er bei vollem Bewusstsein, wie Ärzte und seine Familienmitglieder diskutierten darüber, wie sie seine Organe zu spenden. Nur wenige Augenblicke, bevor er geplant war, in den Operationssaal gerollt werden zu müssen seine Organe entnommen, grub ein Familienmitglied einen Fingernagel unter dem Zehennagel, was eine plötzliche Reaktion. Die Operation wurde abgesagt, und Zach erholt.

Fälle wie diese schüren eine wachsende Debatte über die Genauigkeit der "vegetativen Zustand" und "Hirntod" Diagnosen.
https://www.lifesitenews.com/news/man-wa...s-aware-of-ever
Sehen Sie sich ein Trailer zu "Ghost Boy", dem bemerkenswerten wahre Geschichte von Martin Pistorius hier.

von esther10 23.12.2015 15:05

Es geht um mehr als die Beichte: Wie die Piusbruderschaft die Geste von Franziskus nutzt

CNA-Interview mit Pater Franz Schmidberger, Regens des Priesterseminars der Piusbruderschaft


Pater Franz Schmidberger mit dem Generaloberen der Bruderschaft, Bischof Bernard Fellay.
Foto: Priesterbruderschaft St. Pius X

Von Anian Christoph Wimmer

ZAITZKOFEN , 17 December, 2015 / 11:15 AM (CNA Deutsch).-
Zum Jahr der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus erklärt, dass die Beichte der Piusbruderschaft “gültig und erlaubt” empfangen werden kann. Das Generalhaus der Priesterbruderschaft St. Pius X (FSSPX) dankte dem Heiligen Vater in einem Schreiben für “seine väterliche Geste”. Wie geht die FSSPX mit dieser Geste um? Antworten von Pater Franz Schmidberger, Regens des Priesterseminars “Herz Jesu” und ehemaliger Distriktoberer der Bruderschaft in Deutschland und Österreich.


Ein junger Pater Schmidberger mit dem Gründer der Piusbruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre. Am 8. Dezember feierte der Regens des Seminars der Piusbrüder in Deutschland sein 40. Priesterjubiläum.
Foto: Priesterbruderschaft St. Pius X

*

CNA: Pater Schmidberger, hat die Piusbruderschaft tatsächlich aus der Presse von dieser Geste erfahren, zumal es ja in einem Schreiben an Erzbischof Rino Fisichella zu lesen war?

SCHMIDBERGER: Ja, wir haben die Nachricht, Papst Franziskus habe den Patres der Priesterbruderschaft St. Pius X. für die Zeit des Heiligen Jahres generell die Beichtjurisdiktion für alle Gläubigen gegeben, aus der Presse erfahren. Sie wissen ja: Unsere Beziehungen zu den römischen Behörden sind nicht die engsten und freundschaftlichsten, so dass wir alles schon im Voraus erführen.

CNA: Haben Sie von anderen kirchlichen Vertretern auch gehört? Wie bewerten Sie die Berichterstattung dazu in katholischen wie weltlichen Medien?

SCHMIDBERGER: Ich habe in der Tagespresse dazu einen Artikel gelesen; ansonsten hielten sich die Massenmedien im deutschen Sprachraum sehr zurück. Wir stehen nun einmal nicht besonders in ihrer Gunst, weil wir eben nicht dem Mainstream des Zeitgeistes folgen. In kirchlichen Medien habe ich einen nüchternen Satz gelesen. Man dürfte wohl in den Ordinariaten eher peinlich berührt gewesen sein, dass Geistlichen, die fälschlicherweise jahrelang als außerhalb der Kirche stehend oder sogar als Fundamentalisten beschimpft worden sind, nun die Beichtjurisdiktion gegeben wird, und dies durch einen Hoheitsakt des Heiligen Vaters selbst.

CNA: Wie nutzt die Bruderschaft nun diese Geste? Bietet sie aktiv das Sakrament der Versöhnung an – auch bei Gläubigen, die sonst nicht bei Priestern der FSSPX beichten?

SCHMIDBERGER: In unserem Priesterseminar Herz Jesu haben wir noch vor Weihnachten einen Beichttag festgesetzt und durch eine Anzeige in der Zeitung die Gläubigen darauf aufmerksam gemacht; unsere Seminaristen haben Flugblätter dazu ausgeteilt und Plakate geklebt. Ich nehme an, dass in den Prioraten und Kapellen ähnlich Angebote den beichtwilligen Gläubigen unterbreitet worden sind. Dazu kommen die regulären Beichtzeiten an Sonn- und Feiertagen und auf Anfrage hin auch während der Woche.

Falls das Angebot des Beichttages angenommen wird, sollen weitere Veranstaltungen dieser Art folgen, insbesondere in der Fastenzeit, jeweils verbunden mit der stillen Anbetung des allerheiligsten Altarssakramentes.

CNA: In seiner Ansprache an die deutschen Bischöfe hat Papst Franziskus diese aufgefordert, sich im Heiligen Jahr verstärkt um die Eucharistie zu bemühen, und um die Beichte, die vielerorts praktisch verschwunden sei. Wie regelmäßig gehen denn die Gläubigen zur Beichte, die auch sonst bei der Priesterbruderschaft ihre Berufung als katholische Laien leben?

SCHMIDBERGER: Vielleicht darf ich hier mit konkreten Zahlen aufwarten. Bei ungefähr 110 Gottesdienstbesuchern von außen an den Sonntagen zählen wir im Durchschnitt an die 15 Beichten, dazu kommen einige Beichten während der Woche; somit liegt die Beichtfrequenz bei ungefähr 6 Wochen, was einem ganz normalen christlichen Leben entspricht. In den anderen Kapellen der Bruderschaft dürfte das Verhältnis ziemlich dasselbe sein. Ansonsten aber ist die Beichte, von Ausnahmen abgesehen, in Deutschland zu einem verlorenen Sakrament geworden. Der Verlust des Sündenbewusstseins ist einerseits der Grund, andererseits eine Folge davon. Das Streben nach der Tugend und ein Leben nach dem Willen Gottes ist für den Christen ein Buch mit sieben Siegeln geworden. Viele gehen dazu ohne jede innere Disposition, oft mit schweren Sünden beladen, zur hl. Kommunion. Nicht die Zahl der Kommunionen zeugt heute von der Lebendigkeit und dem Eifer einer Gemeinde, sondern die Zahl der Beichten.

CNA: Wie erklären Sie sich diese deutlich höhere “Quote”?

SCHMIDBERGER: Wenn jahrelang in der Verkündigung nicht mehr über die Gebote Gottes gepredigt wird, über Sünden, die vom Reiche Gottes ausschließen (Gal 5,21), dann bricht die christliche Moral und eben das Sündenbewusstsein beim ehemals gläubigen Volk zusammen.

In allen unseren Kapellen versuchen wir, die Wahrheit, die Schönheit und die Tiefe der katholischen Religion zu vermitteln; wir predigen den ganzheitlichen katholischen Glauben ohne Abstriche und halten zur Ehrfurcht dem Heiligen gegenüber an, insbesondere zur Ehrfurcht gegenüber der hl. Eucharistie. Wir verkündigen nach Kräften den gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus. Dazu kommen Einkehrtage und das Angebot von Exerzitienkursen, wo vor den Teilnehmern das gesamte katholische Dogma, die entsprechende christliche Moral und das geistliche Leben aufgerollt werden. Dazu leiten wir die Gläubigen zu einem Leben des Gebetes an; in diesem empfangen sie dann von Gott das Licht über dessen Erhabenheit, Heiligkeit und erbarmende Vatergüte und über ihre eigene Erlösungsbedürftigkeit. Bei uns wird eben die Botschaft Unserer Lieben Frau von Fatima gelebt.

CNA: Die Geste von Papst Franziskus ist ja für das Jahr der Barmherzigkeit bestimmt – aber der Papst wird diese nicht nach dem 20. November 2016 für erledigt erklären, oder? Erwarten Sie vielmehr weitere Gesten dieser Art – mit Blick auf andere Sakramente etwa?

SCHMIDBERGER: Eine Beschränkung auf das Heilige Jahr ist in der Tat schlecht vorstellbar und dürfte wohl auch nicht dem Denken des Papstes entsprechen. Vielleicht folgen zunächst noch weitere Gesten ähnlicher Art. Aber auf die Dauer wird es sicher um eine endgültige Normalisierung mit einer kirchenrechtlichen Struktur für die Priesterbruderschaft St. Pius X. gehen.

CNA: Bereits sein Vorgänger, Papst Benedikt XVI., hat sich um ein Rapprochement mit der Piusbruderschaft bemüht. Nun schreibt Papst Franziskus im gleichen Brief wörtlich: “Ich vertraue darauf, dass in naher Zukunft Lösungen gefunden werden können, um die volle Einheit mit den Priestern und Oberen der Bruderschaft wiederzugewinnen”. Wie schätzen Sie diese Aussage ein?

SCHMIDBERGER: Zweifellos sieht Papst Franziskus in unserer Bruderschaft eine Kraft, die an der von verschiedenen Seiten geforderten Neuevangelisierung Hand anlegen kann. Auch entspricht unser Werk in etwa seiner Forderung nach dem Geist der Armut, empfangen wir ja keine Kirchensteuern und auch keine staatliche Unterstützung, sondern leben allein durch die Spendenfreudigkeit und den Opfergeist der Gläubigen. Wenn der Papst tatsächlich eine kirchenrechtliche Struktur ins Auge fasst, so würde dies viele Türen öffnen für ein weit umfangreicheres Wirken unserer Priester, als dies jetzt möglich ist. Vor allem könnten wir gemäß unserer Berufung mitwirken bei der Heranbildung einer neuen Priestergeneration voll Glaubensgeist und apostolischem Eifer.

CNA: Abschließend: Sie feiern heuer Ihr vierzigjähriges Priesterjubiläum. Was erhoffen Sie sich von der katholischen Kirche generell für die nächsten 40 Jahre, und welche Rolle wird die Piusbruderschaft dabei aus Ihrer Sicht spielen?

SCHMIDBERGER: Man kann für die nächsten Jahre der Kirche nur eine Reform an Haupt und Gliedern wünschen und für solch eine innere Erneuerung aus dem Geist der Heiligkeit heraus sich einsetzen. Dabei geht es vor allem um die Erneuerung des katholischen Priestertums, um die neue Hinführung der Gläubigen zu den Quellen des Heiles, zu den Sakramenten, es geht um eine lebendige Glaubensvermittlung in Predigt, Katechese, Einkehrtagen und Exerzitien, wie schon gesagt, wobei auch die modernen Kommunikationsmittel wie z.B. das Internet, Audio- und Videodateien verwendet werden könnten.

Die heutige Krise ist in erster Linie eine Krise des Glaubens, und dieser kommt vom Hören (Röm 10,17). Darum beten wir oft mit der ganzen Kirche die Oration aus der Messe für die Ausbreitung des Glaubens: „O Gott, Du willst, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen; so sende, wir bitten Dich, Arbeiter in Deine Ernte; lass sie voll Zuversicht Dein Wort verkünden, auf dass Deine Botschaft dahineile und in Herrlichkeit sei und alle Völker Dich, den einen wahren Gott, erkennen wie auch Deinen von Dir gesandten Sohn Jesus Christus, unsern Herrn.“
http://de.catholicnewsagency.com/story/e...skus-nutzt-0307



von esther10 23.12.2015 15:01

Es geht um mehr als die Beichte

Wie die Piusbruderschaft die Geste von Franziskus nutzt. Interview mit Pater Franz Schmidberger, Regens des Priesterseminars der Piusbruderschaft.


Erstellt von kathnews-Redaktion am 17. Dezember 2015 um 22:58 Uhr
P. Franz Schmidberger

Das Interview führte Anian Christoph Wimmer (CNA):

Zaitzkofen (kathnews/CNA). Zum Jahr der Barmherzigkeit hat Papst Franziskus erklärt, dass die Beichte der Piusbruderschaft „gültig und erlaubt” empfangen werden kann. Das Generalhaus der Priesterbruderschaft St. Pius X (FSSPX) dankte dem Heiligen Vater in einem Schreiben für „seine väterliche Geste”. Wie geht die FSSPX mit dieser Geste um? Antworten von Pater Franz Schmidberger, Regens des Priesterseminars „Herz Jesu” und ehemaliger Distriktoberer der Bruderschaft in Deutschland und Österreich.

CNA: Pater Schmidberger, hat die Piusbruderschaft tatsächlich aus der Presse von dieser Geste erfahren, zumal es ja in einem Schreiben an Erzbischof Rino Fisichella zu lesen war?

SCHMIDBERGER: Ja, wir haben die Nachricht, Papst Franziskus habe den Patres der Priesterbruderschaft St. Pius X. für die Zeit des Heiligen Jahres generell die Beichtjurisdiktion für alle Gläubigen gegeben, aus der Presse erfahren. Sie wissen ja: Unsere Beziehungen zu den römischen Behörden sind nicht die engsten und freundschaftlichsten, so dass wir alles schon im Voraus erführen.

CNA: Haben Sie von anderen kirchlichen Vertretern auch gehört? Wie bewerten Sie die Berichterstattung dazu in katholischen wie weltlichen Medien?

SCHMIDBERGER: Ich habe in der Tagespresse dazu einen Artikel gelesen; ansonsten hielten sich die Massenmedien im deutschen Sprachraum sehr zurück. Wir stehen nun einmal nicht besonders in ihrer Gunst, weil wir eben nicht dem Mainstream des Zeitgeistes folgen. In kirchlichen Medien habe ich einen nüchternen Satz gelesen. Man dürfte wohl in den Ordinariaten eher peinlich berührt gewesen sein, dass Geistlichen, die fälschlicherweise jahrelang als außerhalb der Kirche stehend oder sogar als Fundamentalisten beschimpft worden sind, nun die Beichtjurisdiktion gegeben wird, und dies durch einen Hoheitsakt des Heiligen Vaters selbst.

CNA: Wie nutzt die Bruderschaft nun diese Geste? Bietet sie aktiv das Sakrament der Versöhnung an – auch bei Gläubigen, die sonst nicht bei Priestern der FSSPX beichten?

SCHMIDBERGER: In unserem Priesterseminar Herz Jesu haben wir noch vor Weihnachten einen Beichttag festgesetzt und durch eine Anzeige in der Zeitung die Gläubigen darauf aufmerksam gemacht; unsere Seminaristen haben Flugblätter dazu ausgeteilt und Plakate geklebt. Ich nehme an, dass in den Prioraten und Kapellen ähnlich Angebote den beichtwilligen Gläubigen unterbreitet worden sind. Dazu kommen die regulären Beichtzeiten an Sonn- und Feiertagen und auf Anfrage hin auch während der Woche.

Falls das Angebot des Beichttages angenommen wird, sollen weitere Veranstaltungen dieser Art folgen, insbesondere in der Fastenzeit, jeweils verbunden mit der stillen Anbetung des allerheiligsten Altarssakramentes.

CNA: In seiner Ansprache an die deutschen Bischöfe hat Papst Franziskus diese aufgefordert, sich im Heiligen Jahr verstärkt um die Eucharistie zu bemühen, und um die Beichte, die vielerorts praktisch verschwunden sei. Wie regelmäßig gehen denn die Gläubigen zur Beichte, die auch sonst bei der Priesterbruderschaft ihre Berufung als katholische Laien leben?

SCHMIDBERGER: Vielleicht darf ich hier mit konkreten Zahlen aufwarten. Bei ungefähr 110 Gottesdienstbesuchern von außen an den Sonntagen zählen wir im Durchschnitt an die 15 Beichten, dazu kommen einige Beichten während der Woche; somit liegt die Beichtfrequenz bei ungefähr 6 Wochen, was einem ganz normalen christlichen Leben entspricht. In den anderen Kapellen der Bruderschaft dürfte das Verhältnis ziemlich dasselbe sein. Ansonsten aber ist die Beichte, von Ausnahmen abgesehen, in Deutschland zu einem verlorenen Sakrament geworden. Der Verlust des Sündenbewusstseins ist einerseits der Grund, andererseits eine Folge davon. Das Streben nach der Tugend und ein Leben nach dem Willen Gottes ist für den Christen ein Buch mit sieben Siegeln geworden. Viele gehen dazu ohne jede innere Disposition, oft mit schweren Sünden beladen, zur hl. Kommunion. Nicht die Zahl der Kommunionen zeugt heute von der Lebendigkeit und dem Eifer einer Gemeinde, sondern die Zahl der Beichten.

CNA: Wie erklären Sie sich diese deutlich höhere „Quote”?

SCHMIDBERGER: Wenn jahrelang in der Verkündigung nicht mehr über die Gebote Gottes gepredigt wird, über Sünden, die vom Reiche Gottes ausschließen (Gal 5,21), dann bricht die christliche Moral und eben das Sündenbewusstsein beim ehemals gläubigen Volk zusammen.

In allen unseren Kapellen versuchen wir, die Wahrheit, die Schönheit und die Tiefe der katholischen Religion zu vermitteln; wir predigen den ganzheitlichen katholischen Glauben ohne Abstriche und halten zur Ehrfurcht dem Heiligen gegenüber an, insbesondere zur Ehrfurcht gegenüber der hl. Eucharistie. Wir verkündigen nach Kräften den gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus. Dazu kommen Einkehrtage und das Angebot von Exerzitienkursen, wo vor den Teilnehmern das gesamte katholische Dogma, die entsprechende christliche Moral und das geistliche Leben aufgerollt werden. Dazu leiten wir die Gläubigen zu einem Leben des Gebetes an; in diesem empfangen sie dann von Gott das Licht über dessen Erhabenheit, Heiligkeit und erbarmende Vatergüte und über ihre eigene Erlösungsbedürftigkeit. Bei uns wird eben die Botschaft Unserer Lieben Frau von Fatima gelebt.

CNA: Die Geste von Papst Franziskus ist ja für das Jahr der Barmherzigkeit bestimmt – aber der Papst wird diese nicht nach dem 20. November 2016 für erledigt erklären, oder? Erwarten Sie vielmehr weitere Gesten dieser Art – mit Blick auf andere Sakramente etwa?

SCHMIDBERGER: Eine Beschränkung auf das Heilige Jahr ist in der Tat schlecht vorstellbar und dürfte wohl auch nicht dem Denken des Papstes entsprechen. Vielleicht folgen zunächst noch weitere Gesten ähnlicher Art. Aber auf die Dauer wird es sicher um eine endgültige Normalisierung mit einer kirchenrechtlichen Struktur für die Priesterbruderschaft St. Pius X. gehen.

CNA: Bereits sein Vorgänger, Papst Benedikt XVI., hat sich um ein Rapprochement mit der Piusbruderschaft bemüht. Nun schreibt Papst Franziskus im gleichen Brief wörtlich: „Ich vertraue darauf, dass in naher Zukunft Lösungen gefunden werden können, um die volle Einheit mit den Priestern und Oberen der Bruderschaft wiederzugewinnen”. Wie schätzen Sie diese Aussage ein?

SCHMIDBERGER: Zweifellos sieht Papst Franziskus in unserer Bruderschaft eine Kraft, die an der von verschiedenen Seiten geforderten Neuevangelisierung Hand anlegen kann. Auch entspricht unser Werk in etwa seiner Forderung nach dem Geist der Armut, empfangen wir ja keine Kirchensteuern und auch keine staatliche Unterstützung, sondern leben allein durch die Spendenfreudigkeit und den Opfergeist der Gläubigen. Wenn der Papst tatsächlich eine kirchenrechtliche Struktur ins Auge fasst, so würde dies viele Türen öffnen für ein weit umfangreicheres Wirken unserer Priester, als dies jetzt möglich ist. Vor allem könnten wir gemäß unserer Berufung mitwirken bei der Heranbildung einer neuen Priestergeneration voll Glaubensgeist und apostolischem Eifer.

CNA: Abschließend: Sie feiern heuer Ihr vierzigjähriges Priesterjubiläum. Was erhoffen Sie sich von der katholischen Kirche generell für die nächsten 40 Jahre, und welche Rolle wird die Piusbruderschaft dabei aus Ihrer Sicht spielen?

SCHMIDBERGER: Man kann für die nächsten Jahre der Kirche nur eine Reform an Haupt und Gliedern wünschen und für solch eine innere Erneuerung aus dem Geist der Heiligkeit heraus sich einsetzen. Dabei geht es vor allem um die Erneuerung des katholischen Priestertums, um die neue Hinführung der Gläubigen zu den Quellen des Heiles, zu den Sakramenten, es geht um eine lebendige Glaubensvermittlung in Predigt, Katechese, Einkehrtagen und Exerzitien, wie schon gesagt, wobei auch die modernen Kommunikationsmittel wie z.B. das Internet, Audio- und Videodateien verwendet werden könnten.

Die heutige Krise ist in erster Linie eine Krise des Glaubens, und dieser kommt vom Hören (Röm 10,17). Darum beten wir oft mit der ganzen Kirche die Oration aus der Messe für die Ausbreitung des Glaubens: „O Gott, Du willst, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen; so sende, wir bitten Dich, Arbeiter in Deine Ernte; lass sie voll Zuversicht Dein Wort verkünden, auf dass Deine Botschaft dahineile und in Herrlichkeit sei und alle Völker Dich, den einen wahren Gott, erkennen wie auch Deinen von Dir gesandten Sohn Jesus Christus, unsern Herrn.“
http://www.kathnews.de/es-geht-um-mehr-als-die-beichte
Foto: Pater F. Schmidberger – Bildquelle: fsspx.info

von esther10 23.12.2015 14:58

Eine Begegnung mit Papst emeritus Benedikt in den vatikanischen Gärten



Von CNA Deutsch/EWTN News

VATIKAN , 23 December, 2015 / 11:26 AM (CNA Deutsch).-
Ein besonderes Weihnachtsgeschenk für unsere italienischen Kollegen der CNA: Das Team der ACI Stampa hat sich am Nachmittag des 21. Dezember in den vatikanischen Gärten mit dem emeritierten Papst Benedikt getroffen. Zum Ende des Rosenkranzgebetes kam es zu einer 20-minütigen, informellen Begegnung mit dem emeritierten Papst aus Deutschland.

Marco Mancini, Mitglied der ACI/CNA-Redaktion, konnte dem emeritierten Papst auf diese Weise direkt seine jüngste Veröffentlichung präsentieren: "Benedetto XVI. Un Papa totale”, also "Benedikt XVI. Ein ganzer Papst". Das Buch zeichnet die Etappen des Ponitifikates Benedikts nach und ist mit einer Einleitung des emeritierten Staatssekretärs Kardinal Tarcisio Bertone versehen. "Ich hatte das Privileg, das Buch dem Protagnonisten zu überreichen. Und was für einem Protagonisten!" kommentierte Mancini am Ende des Treffens.

Benedikt XVI. sprach mit den Kollegen von ACI Stampa in Begleitung von Erzbischof Georg Gänswein, dem Präfekten des Päpstlichen Hauses und Sekretär Benedikts. Wie üblich hatte Erzbischof Gänswein mit dem emeritierten Papst in den vatikanischen Gärten, nahe der Lourdesgrotte, den Rosenkranz gebetet.

Angela Ambrogetti, Chefredakteurin von ACI Stampa, dankte dem emeritierten Papst für seine fortdauernde Präsenz im Leben der Kirche. "Danke für ihr beständiges Gebet – wir Gläubigen spüren das sehr" sagte sie. Sie schenkte dem Papa emeritus bei dieser Gelegenheit eine Ausgabe ihres Buches "Il mistero dei 12" – "Das Geheimnis der 12", in dem unveröffentlichte Tischgespräche Johannes Pauls II. mit Bischöfen aus aller Welt gesammelt sind.

Der Vatikanist und Redakteur Andrea Gagliarducci übergab dem emeritierten Papst eine Sammlung von auf ACI/CNA erschienenen Artikeln die sowohl ihn betreffen als auch besonders die Arbeit des Schülerkreises und der Ratzinger-Stiftung.

Benedikt revanchierte sich mit Gedenkmedaillen der Papstreise nach Benin, die im November 2011 stattgefunden hatte
http://de.catholicnewsagency.com/story/e...hen-garten-0325

von esther10 23.12.2015 13:52




Für seine Rolle als "Stimme des Gewissens": Warum Franziskus den Karlspreis erhält
Rolle der Kirche und des Christentums als Orientierung für Europa gewürdigt – Papst wird nicht nach Aachen reisen – Nach hl. Johannes Paul II. der zweite Pontifex als Preisträger



Von CNA Deutsch/EWTN News

AACHEN , 23 December, 2015 / 12:39 AM (CNA Deutsch).-
Wegen seiner "Ermutigung und hoffnungsvollen Botschaften für Frieden und Miteinander in einem starken Europa" erhält Papst Franziskus den Karlspreis. Das haben die Stadt Aachen und das Direktorium des Preises heute bekannt gegeben.

Die Preisverleihung werde im kommenden Jahr in Rom stattfinden; der Zeitpunkt stehe noch nicht fest – der Papst reise also nicht nach Aachen.

Papst Franziskus hat in der Vergangenheit nicht nur lobende Worte für Europa und seine Institutionen gefunden, sondern diese mehrfach scharf kritisiert. Unter anderem in seiner Rede vor dem Europäischen Parlament nannte er den Kontinent müde, alt und unfruchtbar. In der Begründung der Verleihung des Preises wird dies nicht verschwiegen; vielmehr zitiert sie den Papst mit seiner "aufrüttelnden Ansage", dass der Moment gekommen sei, den Gedanken eines verängstigten und in sich selbst verkrümmten Europas fallen zu lassen:

"Wo ist deine Kraft? Wo ist jenes geistige Streben, das deine Geschichte belebt hat und durch das sie Bedeutung erlangte? Wo ist dein Geist wissbegieriger Unternehmungslust? Wo ist dein Durst nach Wahrheit, den du der Welt bisher mit Leidenschaft vermittelt hast? Von der Antwort auf diese Fragen wird die Zukunft des Kontinents abhängen". – So Franziskus wörtlich im Zitat.
Doch der Papst habe auch Antworten auf die Herausforderungen gegeben, erkennen die Verleiher des Preises in ihrer Begründung an. Und auch wenn Jesus Christus nicht zitiert wird, erkennt das Direktorium des Preises die wichtige Rolle der Kirche und des Christentums für Europa zwischen den Zeilen an:

In einer Zeit, in der die Europäische Union vor der bislang größten Herausforderung des 21. Jahrhunderts steht, ist es der Papst "vom anderen Ende der Welt", der Millionen Europäern Orientierung dafür gibt, was die Europäische Union im Innersten zusammenhält: das für uns gültige Wertesystem, die Achtung vor Menschenwürde und Freiheitsrechten, vor der Einzigartigkeit des Menschen, ganz gleich welcher ethnischen, religiösen oder kulturellen Herkunft er ist, und die Achtung vor unseren natürlichen Lebensgrundlagen.
Zum Direktorium des Preises, das über die Vergabe entscheidet, gehören unter anderem der Domprobst, der Oberbürgermeister Aachens sowie der Rektor der renommierten Technischen Universität RWTH.

Vergangenes Jahr ging der "Internationale Karlspreis zu Aachen", wie er offiziell heißt, an den Europa-Politiker Martin Schulz; weitere Empfänger waren Konrad Adenauer, Angela Merkel, Bill Clinton, aber auch der Taizè-Begründer, Bruder Roger Schutz – und im Jahr 2004 wurde auch der heilige Papst Johannes Paul II. mit einem "außerordentlichen" Karlspreis gewürdigt.
http://de.catholicnewsagency.com/story/f...karlspreis-0326


von esther10 23.12.2015 13:16

Die Papstansprache an die Kurie


Papst Franziskus spricht zur vatikanischen Kurie - AFP

23/12/2014 16:33SHARE:
Die römische Kurie und der Leib Christi – Ansprache von Papst Franziskus anlässlich des Empfangs für die Leiter der römischen Kurie, 22.12.2014, in einer Arbeitsübersetzung.

„Du bist über den Cherubim, der Du den schlimmen Zustand der Erde umgewandelt hast, da Du wie wir geworden bist.” (hl. Athanasius, Psalmenerklärung)

Hier klicken
https://www.unifr.ch/bkv/kapitel3958-98.htm

Liebe Brüder,
zum Abschluss des Advent treffen wir uns zu den traditionellen Grüßen. In einigen Tagen werden wir die Freude haben, die Geburt unseres Herrn zu feiern; das Ereignis, bei dem Gott Mensch wird um die Menschen zu retten; die Offenbarung der Liebe Gottes, die sich nicht damit beschränkt, uns irgendwas zu geben oder eine Botschaft zu schicken oder einen Boten, sondern die sich selbst gibt; den Dienst Gottes, der unser Menschsein und unsere Sünden auf sich nimmt, um uns sein göttlichen Leben zu zeigen, seinen großen Dank und seine frei gegebene Vergebung.

Das ist die Begegnung mit Gott, der in Armut im Stall zu Bethlehem geboren wird, damit wir die Kraft der Demut erfahren. Tatsächlich, Weihnachten ist auch das Fest des Lichtes, das vom „auserwählten“ Volk nicht angenommen wurde, aber vom armen und einfachen Volk, das die Erlösung durch den Herrn erwartete.

Vor allem möchte ich Ihnen allen – Mitarbeitern, Brüdern und Schwestern, Vertretern des Papstes auf der ganzen Welt – und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr wünschen. Ich möchte Ihnen von Herzen danken, für Ihren täglichen Einsatz im Dienst für den Heiligen Stuhl, die katholische Kirche, der Ortskirchen und den Nachfolger Petri.

Wir sind Menschen und nicht Zahlen oder nur Namen, und deswegen bedanke ich mich im Besonderen bei denen, die im Laufe dieses Jahres ihren Dienst beendet haben, sei es weil sie die Altersgrenze erreicht haben oder weil sie eine andere Aufgabe übernommen haben oder auch weil sie in das Haus des Vaters gerufen wurden. Ich danke und denke auch an sie und ihre Familien.

Ich möchte gemeinsam mit Ihnen dem Herrn einen herzlichen und ehrlichen Dank für das Jahr darbringen, das zu Ende geht, für alles, was wir erlebt haben und für all das Gute, das Er großmütig durch den Dienst des Heiligen Stuhles erreichen wollte. Wir bitten Ihn demütig um Vergebung für all die von uns begangenen Verfehlungen „in Gedanken, Worten, Werken und Auslassungen.“

Und von dieser Bitte um Vergebung ausgehend ist es meine Absicht, dass diese unsere Begegnung und die Gedanken, die ich mit Ihnen teilen möchte, für uns alle zu einer echten Gewissenserforschung stützen und antreiben, um unsere Herzen für das Weihnachtsfest vorzubereiten.

Als ich über dieses Treffen nachdachte, kam mir das Bild der Kirche als mystischer Leib Jesu Christi in den Sinn. Dieser Ausdruck, wie Papst Pius XII. erklärt, „ergibt sich und erblüht gleichsam aus dem, was in der Heiligen Schrift und in den Schriften der heiligen Väter häufig darüber vorgebracht wird" (Enzyklika Mystici Corporis Christi).

Der heilige Paulus schreibt dazu: „Denn wie der Leib eine Einheit ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus.“ (1 Kor 12:12)

In diesem Sinn erinnert uns das Zweite Vatikanische Konzil daran, dass „auch bei der Auferbauung des Leibes Christi (..) die Verschiedenheit der Glieder und der Aufgaben (waltet). Der eine Geist ist es, der seine vielfältigen Gaben gemäß seinem Reichtum und den Erfordernissen der Dienste zum Nutzen der Kirche austeilt (vgl. 1 Kor 12,1-11; Lumen Gentium 7)." Daher gilt: „Christus und die Kirche bilden somit den „ganzen Christus" - Christus totus - Die Kirche ist mit Christus eins." (Katechismus der Katholischen Kirche, 789 und 795).

Wir können uns gut die römische Kurie als ein kleines Modell der Kirche vorzustellen, also wie einen „Leib“, der ernsthaft und täglich danach sucht, lebendiger zu sein, gesünder, harmonischer und mehr vereint in sich selbst und mit Christus.

Tatsächlich, die römische Kurie ist ein komplexer Corpus, er besteht aus vielen Dikasterien, Räten, Büros, Kommissionen und aus vielen Elementen, die alle verschiedene Aufgaben haben, aber zu einem wirksamen, konstruktiven, geordneten und beispielhaften Funktionieren koordiniert sind, trotz all der kulturellen, sprachlichen und nationalen Verschiedenheit ihrer Mitarbeiter (Evangelii Gaudium, 130-131).

Weil aber die Kurie ein dynamisches Wesen ist, kann sie nicht leben ohne sich zu ernähren und sich zu pflegen. Wie auch die Kirche als solche kann die Kurie nicht leben, ohne eine lebendige, persönliche, authentische und beharrliche Beziehung mit Christus zu haben (vgl Joh 14:4-5). Ein Mitglied der Kurie, der sich nicht täglich mit dieser Speise nährt, wird zu einem Bürokraten, einem Formalisten, Funktionalisten, einem bloßen Angestellten: ein Rebzweig, der trocknet und Stück für Stück stirbt und der weggeworfen wird. Das tägliche Gebet, die beständige Teilnahme an den Sakramenten, vor allem and er Eucharistiefeier und dem Sakrament der Versöhnung, die tägliche Berührung des Wortes Gottes und eine Spiritualität, die sich in gelebte Nächstenliebe übersetzt, sind die lebendige Nahrung für jeden von uns. Uns allen soll klar sein, dass wir ohne Ihn nichts tun können (Joh 15:8).

Als Folge nährt und bestärkt die lebendige Beziehung mit Gott auch die Gemeinschaft mit den Anderen, das heißt je mehr wir zutiefst mit Gott verbunden sind, desto mehr sind wir unter uns verbunden, denn der Heilige Geist vereint und der Geist des Bösen trennt.
Die Kurie ist gerufen, sich zu bessern, immer zu verbessern und in Gemeinschaft, Heiligkeit und Weisheit zu wachsen, um ihre Aufgabe ganz und gar erfüllen zu können (Pastor Bonus 1, CIC 369). Und wie jeder menschliche Körper ist sie auch Krankheiten ausgesetzt, der Erkrankung und der Fehlfunktion. Hier möchte ich einige dieser möglichen Krankheiten nennen, kuriale Krankheiten. Es sind die Krankheiten, die sich öfter in unserem Leben als Kurie finden. Es sind Krankheiten und Versuchungen, die unseren Dienst für den Herrn schwächen. Ich bin überzeugt, dass uns ein „Katalog“ dieser Krankheiten helfen kann – darin den Wüstenvätern folgend, die solche Kataloge erstellten – und davon möchten wir heute sprechen: Er helfe uns, uns für das Sakrament der Versöhnung vorzubereiten, das ein guter Schritt der Vorbereitung auf Weihnachten für uns alle ist.

Die 15 Krankheiten

1. Die Krankheit, sich „unsterblich", „immun" oder geradezu „unersetzlich" zu fühlen, indem die nötigen und gewohnheitsmäßigen Kontrollen außer Acht gelassen werden. Eine Kurie, die sich selbst nicht kritisiert, die sich nicht erneuert, die nicht besser werden will, ist ein kranker Körper. Ein ganz normaler Besuch auf einem Friedhof kann uns helfen, die Namen vieler Personen zu sehen, von denen manche vielleicht dachten, dass sie unsterblich, unangreifbar und unersetzlich seien! Es ist die Krankheit des reichen Toren aus dem Evangelium, der glaubte, ewig zu leben (vgl. Lk 12:13-21), und derer, die sich zu Herren machen und sich allen überlegen fühlen statt im Dienste an allen. Sie rührt oft von der Sucht nach Macht und vom „Komplex der Erwählten", vom Narzissmus, der leidenschaftlich das eigene Ebenbild betrachtet und nicht das Abbild Gottes, das sichtbar ist im Antlitz der anderen, vor allem der Schwächsten und Bedürftigsten (Evangelii Gaudium 197-201). Das Gegenmittel für diese Seuche ist die Gnade, sich als Sünder zu fühlen und von ganzem Herzen zu sagen: „Wir sind unnütze Diener; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan" (Lk 17,10).

2. Eine andere: Die Krankheit des „Marta-lismus" [abgeleitet von der biblischen Figur der Marta], der übertriebenen Arbeitswut: das heißt die Krankheit derer, die sich in die Arbeit stürzen und dabei unausweichlich „den besseren Teil" außer Acht lassen: zu den Füßen Jesu zu sitzen (vgl. Lk 10,38-42). Deshalb lud Jesus seine Jünger ein: „Ruht ein wenig aus" (vgl. Mk 6,31), denn die nötige Ruhe zu vernachlässigen führt zu Stress und Aufregung. Die Ruhe für den, der seine Arbeit beendet hat ist nötig, geboten und ernst zu nehmen, indem man Zeit mit der Familie verbringt und die Feiertage als Zeiten der geistlichen und körperlichen Erholung respektiert; es gilt zu lernen, was Kohelet lehrt: „Ein jedes hat seine Zeit" (Koh 3:1-5).

3. Es gibt auch die Krankheit der geistigen und geistlichen „Versteinerung": Die Krankheit derer, die ein Herz aus Stein haben und „halsstarrig" sind (Apg 7:51-60), die auf ihrem Weg die innere Ausgeglichenheit verlieren, die Lebendigkeit und den Wagemut, die sich hinter Papier verstecken und „Verwaltungsmaschinen" werden statt „Menschen Gottes“ (Hebr 3:12). Es ist gefährlich, das menschliche Mitgefühl zu verlieren, das man braucht, um mit den Weinenden zu weinen und sich mit denen zu freuen, die froh sind! Es ist die Krankheit derer, die die „Gesinnung Jesu" verlieren (Phil 2:5-11), denn ihr Herz verhärtet sich im Laufe der Zeit und wird unfähig, den himmlischen Vater und den Nächsten bedingungslos zu lieben (vgl. Mt 22:34-40). Christsein bedeutet genau das: „so gesinnt sein, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht" (Phil 2,5), demütig und freigiebig gesinnt, losgelöst und großzügig (Benedikt XVI, Generalaudienz 1. Juni 2005).

4. Die Krankheit der ausufernden

Planung und des Funktionalismus. Wenn der Apostel alles haarklein plant und glaubt, dass mit einer perfekten Planung die Dinge effektiv vorangehen, dann wird er zu einem Buchhalter und Betriebswirt. Gute Vorbereitung ist notwendig, aber immer ohne der Versuchung zu erliegen, die Freiheit des Heiligen Geistes einschränken und steuern zu wollen; er bleibt immer größer, großzügiger als alles menschliche Planen (Joh 3:8). Man fällt in diese Krankheit, weil es „immer leichter und bequemer ist, den eigenen statischen und unveränderten Haltungen zu folgen. In Wirklichkeit ist die Kirche dem Heiligen Geist in dem Maß treu, in dem sie nicht beansprucht, ihn zu regulieren und zu zähmen ... den Heiligen Geist zähmen! - Er ist Frische, Fantasie, Neuheit." (Papstpredigt 30. Nov 2014)

5. Die Krankheit der schlechten Absprache. Wenn die Mitglieder ihre Gemeinschaft miteinander verlieren und der Körper seine harmonische Funktion und sein Maß, dann wird er zu einem Orchester, das Krach macht, weil seine Mitglieder nicht zusammen spielen und keinen Gemeinschafts- und Mannschaftsgeist haben. Wenn der Fuß zum Arm sagt: „Ich brauche dich nicht", oder die Hand zum Kopf: „Ich befehle", erzeugt das Unbehagen und Skandal.

6. Es gibt auch die Krankheit des „geistlichen Alzheimer", der Vergessenheit der Geschichte des Heils, der persönlichen Geschichte mit dem Herrn, der „ersten Liebe" (Apg 2:4). Dabei handelt es sich um ein fortschreitendes Absenken der geistlichen Fähigkeiten, die früher oder später zu einer schweren Handicap des Menschen führen und ihn unfähig werden lassen, autonom zu handeln, und ihn so in einem Zustand völliger Abhängigkeit von den von ihm selbst geschaffenen Selbstbildern leben lassen. Das sehen wir bei denen, die die Erinnerung an ihre Begegnung mit dem Herrn verloren haben; bei denen, die nicht dem alttestamentlichen Sinn des Lebens haben; bei denen, die völlig von ihrer Gegenwart abhängen, von ihren Leidenschaften, Launen und Ideen; bei denen, die um sich herum Mauern und Gewohnheiten bauen und so immer mehr Sklaven der Götzen werden, die sie sich selbst geschaffen haben.

7. Die Krankheit der Rivalität und der Ruhmsucht (Evangelii Gaudium 95-96) - wenn das Äußere, die Farben der Kleidung und Zeichen der Ehre zum vorrangigen Lebensziel werden und man das Wort des heiligen Paulus vergisst: „Tut nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen." (Phil 2:1-4). Es ist die Krankheit, die uns falsche Männer und Frauen sein und einen falschen „Mystizismus" und einen falschen „Quietismus" leben lässt. Paulus nennt sie „Feinde des Kreuzes Christi", denn „ihr Ruhm besteht in ihrer Schande, Irdisches haben sie im Sinn" (Phil 3:19).

8. Die Krankheit der schizophrenen Existenz. Es ist die Krankheit derer, die ein Doppelleben führen, Ergebnis der typischen Heuchelei des Mittelmaßes und einer fortschreitenden geistlichen Leere, die akademische Abschlüsse und Titel nicht befriedigen können. Eine Krankheit, die oft diejenigen trifft, die den pastoralen Dienst aufgeben haben und sich auf bürokratische Aufgaben beschränken; dabei verlieren sie den Kontakt mit der Realität, mit den konkreten Menschen. Sie schaffen eine Parallelwelt, in dem sie selber alles das ablegen, was sie andere streng beibringen, und beginnen, ein verborgenes und oft ausschweifendes Leben zu führen. Für diese äußerst schwere Krankheit ist die Bekehrung dringend und unverzichtbar (Lk 15:11-32).

9. Die Krankheit des Geschwätzes, des Gemurmels, des Tratschens. Von dieser Krankheit habe ich schon oft gesprochen, aber noch nicht genug. Es ist eine schwere Krankheit, die ganz einfach beginnt, manchmal nur durch einen Plausch, durch den man sich zum Herrn über jemand anderen macht und so zum "Sämann von Unkraut" wird, wie Satan. In vielen Fällen ist das "kaltblütiger Mord" am Ruf der eigenen Kollegen und Brüder. Es ist die Krankheit von feigen Menschen, die nicht den Mut haben, etwas direkt zu sagen und es deswegen hinter dem Rücken tun. Der hl. Paulus ermahnt uns: "Tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr rein und ohne Tadel seid" (Phil: 14.18). Brüder, hüten wir uns vor dem Terrorismus des Geschwätzes!

10. Die Krankheit der Vergötterung der Vorgesetzte: Das ist die Krankheit derer, die Oberen schmeicheln, weil sie hoffen, ihr Wohlwollen zu erhalten. Sie sind Opfer des Karrierismus und des Opportunismus, sie ehren die Menschen und nicht Gott (vgl. Mt 23:8-12). Es sind Menschen, die in ihrem Dienst einzig daran denken, was sie bekommen können, nicht, was sie geben müssen. Es sind Kleingeister, unglücklich und nur von ihrem eigenen fatalen Egoismus geleitet (vgl. Gal 5:16-25). Diese Krankheit könnte auch die Oberen treffen, wenn sie einige ihre Mitarbeiter umschmeicheln, um ihre Unterwerfung, Loyalität und psychische Abhängigkeit zu erhalten, aber im Ergebnis ist das echte Komplizenschaft.

11. Die Krankheit der Gleichgültigkeit gegenüber anderen. Wenn jeder nur an sich selbst denkt und die Ernsthaftigkeit und Wärme in seinen menschlichen Beziehungen verliert. Wenn der Fachmann sein Wissen nicht den weniger fachkundigen Kollegen zur Verfügung stellt. Wenn man etwas erfährt erhält und es für sich behält, statt es mit anderen zu teilen. Wenn man, aus Eifersucht oder Verschlagenheit, sich freut, jemanden fallen zu sehen, statt ihm aufzuhelfen und ihn zu ermutigen.

12. Da ist die Krankheit des Beerdigungsgesichtes: Das bedeutet Menschen, die mürrisch und finster drein blicken, die meinen, um ernsthaft sein zu können, ihr Gesicht mit Melancholie und Strenge anmalen zu müssen, und die die anderen, vor allem die Schwächeren, mit sturer Strenge, Härte und Arroganz behandeln. In Wirklichkeit ist diese theatralische Strenge ein steriler Pessimismus und ein Zeichen für Angst und Unsicherheit. Der Apostel muss sich bemühen, ein höflicher, gelassener, begeisterter und fröhlicher Mensch zu sein, der überall Freude schenkt. Ein von Gott erfülltes Herz ist ein glückliches Herz, das ausstrahlt und alle um sich herum mit Freude ansteckt: Das sieht man sofort! Lasst uns also nicht den Geist der Freude verlieren, voll Humor und Selbstironie; er macht uns liebenswert, auch in schwierigen Situationen. Wie gut tut uns eine gute Dosis gesunder Humor! Es tut gut, das Gebet des heiligen Thomas Morus zu sprechen [„... Herr, schenke mir Sinn für Humor. Gib mir die Gnade, einen Scherz zu verstehen, damit ich ein wenig Glück kenne im Leben und anderen davon mitteile."]; ich selbst bete es täglich, es tut mir gut.

13. Die Krankheit des Sammelns. Das ist wenn der Apostel eine existenzielle Leere in seinem Herzen auffüllen will, indem er Dinge anfhäuft, nicht weil er sie braucht, sondern um sich sicher zu fühlen. Aber wir werden keine Dinge mitnehmen können, denn „das Leichentuch hat keine Taschen", und alle unsere irdischen Schätze - und seien sie königlich - können niemals diese Leere füllen, im Gegenteil: Sie machen sie noch fordernder und tiefer. Zu solchen Menschen sagt der Herr: „Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.

... So sei nun eifrig und tue Buße!" (Offb 3,17-19) Das Angehäufte macht nur schwer und verlangsamt unausweichlich das Voranschreiten! Ich denke hierbei an eine Geschichte: Die spanischen Jesuiten beschrieben früher die Gesellschaft Jesu [also ihren Orden] als „leichte Kavallerie der Kirche". Ich erinnere mich an einen Umzug eines jungen Jesuiten; als er seine vielen Habseligkeiten - Koffer, Bücher, Gegenstände und Geschenke - in einen Lastwagen lud, sagte ein alter Jesuit, der dabeistand und ihn beobachtete, ihm mit weisem Lächeln: „Das soll die ‚leichte Kavallerie der Kirche' sein?". Unsere Umzüge sind Ausdruck dieser Krankheit.

14. Die Krankheit der geschlossenen Kreise - wo die Zugehörigkeit zum Grüppchen stärker wird als die zum Leib und, in manchen Fällen, zu Christus selbst. Auch diese Krankheit beginnt immer mit guten Absichten, aber mit der Zeit unterjocht sich die Mitglieder und wird ein Krebsgeschwür, das die Eintracht des Leibes bedroht und viel Übel verursacht - Anstoß, besonders für unsere geringsten Brüder. Die Selbstzerstörung oder der „Eigenbeschuss" unserer Mitstreiter ist die heimtückischste Gefahr. Es ist das Böse, das von innen zuschlägt; und, wie Christus sagt: „Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird" (Lk 11,17).

15. Und die letzte: die des weltlichen Profits, der Zurschaustellung - wenn der Apostel seinen Dienst zu Macht umgestaltet und seine Macht zu einer Ware, um weltlichen Nutzen oder mehr Befugnisse zu erhalten. Es ist die Krankheit der Menschen, die unersättlich Befugnisse zu vervielfachen suchen und dafür imstande sind, zu verleumden, zu diffamieren und andere in Misskredit zu bringen, selbst in Zeitungen und Zeitschriften, natürlich um sich zur Schau zu stellen und sich als fähiger als die anderen zu präsentieren. Auch diese Krankheit schadet dem Leib sehr, denn sie bringt Menschen dazu, den Gebrauch jedes Mittels zu rechtfertigen, um ihr Ziel zu erreichen, oft im Namen der Gerechtigkeit und der Transparenz! Ich denke an einen Priester, der Journalisten anrief, um private und vertrauliche Dinge über seine Mitbrüder und Pfarrangehörige zu erzählen - und zu erfinden. Für ihn zählte nur, sich auf den Titelseiten zu sehen, denn so fühlte er sich „mächtig und interessant" - aber er hat anderen und der Kirche sehr geschadet. Der Arme!

Abschluss der Ansprache

Liebe Brüder, diese Krankheiten und Versuchungen sind natürlich eine Gefahr für jeden Christen und jede Verwaltung, Gemeinschaft, Orden, Pfarrei und kirchliche Bewegung und können sowohl beim Einzelnen als auch in der Gemeinschaft vorkommen.

Ich muss klarstellen: Nur der Heilige Geist ist - die Seele des mystischen Leibes Christi, wie das nizäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis sagt: „Ich glaube an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht" - kann jede dieser Krankheiten heilen. Es ist der Heilige Geist, der jede echte Anstrengung zur Reinigung und jeden guten Willen zur Umkehr stützt. Er ist es, der uns verstehen lässt, dass jedes Glied sowohl an der Heiligung des Leibes wie auch an seiner Schwächung mitwirkt. Er ist es, der die Eintracht fördert [Papstpredigt am 30. Nov 2014]: „Ipse harmonia est [Er selbst ist die Eintracht]", sagt der heilige Basilius. Der heilige Augustinus sagt uns: „Solange ein Teil zum Leib gehört, ist seine Heilung nicht vergebens; was hingegen abgeschnitten wurde, kann weder geheilt werden noch gesunden." (Augustinus, Predigt CXXXVII)

Die Heilung ist auch Ergebnis des Erkennens der Krankheit und der persönlichen und gemeinschaftlichen Entscheidung, sich heilen zu lassen und sich geduldig und mit Ausdauer der Behandlung zu unterziehen (Evangelii Gaudium, 25-33).

Wir sind also gerufen – in dieser weihnachtlichen Zeit wie auch immer in unserem Dienst und unsrem Leben – zu leben „von der Liebe geleitet, an die Wahrheit halten und in allem wachsen, bis wir ihn erreicht haben. Er, Christus, ist das Haupt. Durch ihn wird der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt in jedem einzelnen Gelenk. Jedes trägt mit der Kraft, die ihm zugemessen ist. So wächst der Leib und wird in Liebe aufgebaut." (Eph 4:15-16)

Liebe Brüder,
einmal habe ich gelesen, dass Priester wie Flugzeuge seien: Man bemerkt sie nur, wenn sie abstürzen, auch wenn es so viele sind, die fliegen. Viele kritisieren sie und nur wenige beten für sie. Dieser Satz ist sympathisch aber auch sehr wahr, denn er zeigt die Wichtigkeit und die Zartheit unseres priesterlichen Dienstes; wie viel Schlechtes kann ein einziger Priester, der „abstürzt“, dem gesamten Körper der Kirche antun.

Um während dieser Tage, in denen wir uns auf die Beichte vorbereiten, nicht zu stürzen, bitten wir die Jungfrau Maria, Muttergottes und Mutter der Kirche, die Wunden der Sünde zu heilen, die ein jeder von uns auf seinem Herzen trägt, und die Kirche und die Kurie zu stützen, dass sie gesund und genesen sei, heilig und geheiligt, zum Lob ihres Sohnes und zu unserem Heil und dem der gesamten Welt. Bitten wir sie, uns die Kirche lieben zu lassen, wie Christus sie geliebt hat, ihr Sohn und unser Herr, und den Mut zu haben, uns als Sünder und seiner Barmherzigkeit Bedürftige zu erkennen und keine Angst zu haben, unsere Hände in ihre mütterlichen Hände zu legen.

Ich wünsche Ihnen allen gesegnete Weihnachten, Ihren Familien und Ihren Mitarbeitern. Und, bitte, vergessen Sie nicht für mich zu beten! Von ganzem Herzen: Danke!
(rv 21.12.2014 ord)


von esther10 23.12.2015 12:42

NRW: Rot-grüne Gleichstellungspolitik ist einseitig auf Frauenpolitik fixiert
Veröffentlicht: 23. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble

FDP-Abgeordnete für stärkeres Interesse an Männerbelangen

Ein Jahr ist es her, dass Susanne Schneider, gesundheitspolitische und gleichstellungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagfraktion in Nordrhein-Westfalen, den Internationalen Männertag zum Anlass genommen hatte, die Debatte einer Fortentwicklung der Gleichstellungspolitik mit einer stärkeren Berücksichtigung der Belange von Jungen und Männern im Landtag NRW zu führen.



Bis heute bestehen große Nachteile in der Männergesundheit und den spezifi-schen psychosozialen Problemen von Jungen und Männern. Studien belegen, dass Män-ner Vorsorgeuntersuchungen vernachlässigen und Männer eine deutlich geringe Le-benserwartung haben. Jedoch wurde die Initiative von Rot-Grün abgelehnt.

„Trotz des positiven Echos in der Anhörung und in der öffentlichen Wahrnehmung wurde unser Antrag ‚Ganzheitliche und moderne Gleichstellungspolitik – Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Ebenen vorantreiben‘ von Rot-Grün zurückgewiesen. Die fadenschei-nige Begründung beweist, dass Gleichstellungspolitik in Nordrhein-Westfalen ausschließlich Frauenpolitik ist. Die Landesregierung schafft es schlichtweg nicht, über ihren ideologischen Schatten zu springen“, bedauert Susanne Schneider.

Die Freien Demokraten verstehen Gleichstellungspolitik nicht als Verteilungskampf: „Wir wollen Mädchen und Jungen sowie Frauen und Männer nicht gegeneinander ausspielen. Denn Gleichstellung muss ganzheitlich gedacht werden – in allen Lebensbereichen.“

Daher bedarf es auch einer vorurteilsfreien Betrachtung von spezifischen Männerproblemen. Allein die Tatsache, dass gerade einmal jeder fünfte Mann zu einer Vorsorgeuntersuchung geht, aber jede zweite Frau, zeigt, dass es aufgrund der geschlechtsspezifischen Unterschiede auch unterschiedlicher politischer Herangehensweisen für beide Geschlechter bedarf.

„Rot-Grün degradiert männerpolitische Anliegen dennoch zu einem bloßen Appendix von Frauenförde-rung und verrät damit die eigentliche Idee von Gleichstellung: die Reduzierung von Un-gleichheiten aufgrund unterschiedlicher Lebenssituationen und einengenden Rollenzuschrei-bungen von Frauen und Männern“, sagt Schneider.

Die FDP-Abgeordnete erklärt weiter: „Wir werden auch künftig unermüdlich gegen die unzeitgemäße und einseitige Gleichstellungspolitik in NRW ankämpfen. Das gilt zum Beispiel auch für die im kommenden Jahr geplante Neuregelung des Landesgleichstellungsgesetzes.“

Quelle: http://www.schneider-susanne.de/wcsite.php?wc_b=19683
Foto: http://www.schneider-susanne.de/Person/19674b5501/index.html

von esther10 23.12.2015 12:38

Erzbischof Gänswein befürwortet einen Rücktritt des Limburger Domkapitels

Veröffentlicht: 23. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble
Pressemeldung des Hessischen Rundfunks:

Der Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, hat dem Limburger Domkapitel den Rücktritt nahegelegt. „Wer Verantwortung hat und Fehler macht, sollte auch die entsprechenden Konsequenzen ziehen“, sagte er in der Sendung „Horizonte“, die das hr-fernsehen an den Weihnachtsfeiertagen ausstrahlt. 1_0_809751



In dem Gespräch mit dem hr-Moderator Meinhard Schmidt-Degenhard äußert sich Erzbischof Georg Gänswein zu persönlichen, aber auch zu aktuellen kirchenpolitischen und theologischen Themen.

Auf die Frage, warum er über lange Zeit den ehemaligen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst verteidigt habe, meinte Gänswein, der auch Privat-Sekretär des zurückgetretenen Papstes Benedikt XVI. ist, er habe dies aus dem klaren Gefühl heraus getan, dass Tebartz Unrecht widerfahren sei.

Auf die Frage, ob als Konsequenz der Affäre nicht auch das Limburger Domkapitel zurücktreten solle, antwortete Gänswein: „Das können Sie ja den Herren des Domkapitels einmal sagen.“ – Denn wer Verantwortung trage, müsse im Konfliktfall auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und Konsequenzen zu ziehen.

Weitere Themen der beiden halbstündigen Fernsehinterviews mit Erzbischof Georg Gänswein sind die aktuellen Finanz- und Sexskandale im Vatikan, die Spannungen zwischen Papst Franziskus und der römischen Kurie sowie das unlängst vom Papst eröffnete Jahr der Barmherzigkeit.

Beide Sendungen werden vom 24. Dezember, 12 Uhr, an unter http://www.horizonte.hr.de online abrufbar sein. Im hr-fernsehen ist der 1. Teil des Gesprächs am 25. Dezember um 10.10 Uhr und Teil 2 am 26. Dezember um 10 Uhr zu sehen.
.
Quelle: http://www.hr-online.de/website/derhr/ho...e_lang_58430334

von esther10 23.12.2015 10:00

Polizeigewerkschaften schlagen Alarm: Die Flüchtlingscausa ist “staatsgefährdend”

Veröffentlicht: 23. Dezember 2015 | Autor: Felizitas Küble |sse einen Jörg Radek, Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, Sicherheitsrisiko,


Die Polizeigewerkschaften haben vor einem großen Sicherheitsrisiko durch die unkontrollierte Einreise hunderttausender Einwanderer gewarnt. In den vergangenen Monaten sei nur ein Bruchteil der Asylsuchenden erkennungsdienstlich behandelt worden, berichtet die Tageszeitung “Die Welt”. Scannen0003



Die Bundespolizei sei deswegen „nicht in der Lage, den ihr obliegenden Auftrag der Gefahrenabwehr und der Strafverfolgung an der deutsch-österreichischen Grenze in der gesetzlich gebotenen Weise wahrzunehmen“, schrieb der stellv. Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, Anfang Dezember in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Da die Beamten mehrheitlich nicht wüßten, wer nach Deutschland käme, werde auch das „Sammeln von Hinweisen auf Ausnutzung der Flüchtlingsströme durch Terrorkommandos vereitelt“. Es gebe hundertausende Fälle, bei denen die Bundespolizei nicht erfahren habe, wer unter welchem Namen eingereist sei. „Wir haben lediglich zehn Prozent der Flüchtlinge kontrolliert“, sagte Radek. Das sei mit Blick auf die innere Sicherheit „staatsgefährdend“.

Dies sieht auch der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, so: „Das Sicherheitsrisiko resultiert aus dem Kontrolldefizit an der Grenze“, sagte er der Zeitung. „Zeitweise haben wir 90 Prozent der Einreisenden nicht kontrolliert.“

Die Bundesregierung bestätigte das Sicherheitsrisiko durch den unkontrollierten Flüchtlingsstrom. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums sagte dem Blatt: „Angesichts der hohen Zahl derzeit aufgenommener Migranten ist grundsätzlich nicht auszuschließen, daß sich unter diesen beispielsweise Personen aus dem Bereich der Allgemeinkriminalität, Kriegsverbrecher, Mitglieder militanter Gruppen beziehungsweise terroristischer Organisationen oder Einzelpersonen extremistischer Gesinnung befinden könnten, welche den aktuellen Migrantenstrom nutzen, um nach Deutschland zu gelangen.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de

von esther10 23.12.2015 00:55

1. Mose und die Zehn Gebote Gottes



Der Verfasser erschließt in diesem Buch die Zehn Gebote Gottes in ihrer vollen, das ganze Leben des Menschen umfassende Bedeutung – zur Hilfe in den Geschehnissen unseres Erdenlebens und darüber hinaus für unser ganzes Sein, über den irdischen Tod hinaus, als zuverlässige Richtschnur für unser ganzes Leben.

1. ICH BIN DER HERR, DEIN GOTT! DU SOLLST NICHT ANDERE GÖTTER HABEN NEBEN MIR!
Audio Player
http://gralsbotschaft.org/ich-bin-der-he...aben-neben-mir/

Wer diese Worte richtig lesen kann, der wird darin wohl schon das Urteil vieler sehen, welche dieses vornehmste aller Gebote nicht beachten.
»Du sollst nicht andere Götter haben!«

So mancher stellt sich unter diesen Worten viel zu wenig vor. Er hat es sich zu leicht gemacht! Unter den Götzendienern denkt er sich wohl in erster Linie nur jene Menschen, die vor einer Reihe Holzfiguren knien, von denen jede einzelne einen bestimmten Gott darstellt, denkt vielleicht auch an Teufelsanbeter und ähnliche Verirrte, deren er in bestem Falle mitleidig gedenkt, doch denkt er dabei nicht an sich.

Seht Euch nur ruhig einmal an und prüft Euch, ob Ihr vielleicht doch dazu gehört!

Der eine hat ein Kind, das ihm tatsächlich über alles geht, für das er jedes Opfer bringen könnte, worüber er alles andere vergißt. Der andere stellt irdischen Genuß weit über alles, würde auch zuletzt mit bestem Wollen gar nicht fähig sein, diesen Genuß um irgend etwas aufzugeben, wenn eine derartige Forderung an ihn heranträte, die ihm freiwilligen Entschluß gewährt. Ein dritter wieder liebt das Geld, ein vierter Macht, ein fünfter eine Frau, ein weiterer irdische Auszeichnung und alle wieder in dem allen zuletzt nur … sich selbst!

Das ist ein Götzendienst im wahrsten Sinne. Davor warnt das erste Gebot, verbietet ihn! Und wehe dem, der es nicht buchstäblich befolgt!

Es rächt sich diese Übertretung sofort damit, daß ein solcher Mensch stets erdgebunden bleiben muß, wenn er hinübergeht ins feinstoffliche Reich. In Wirklichkeit hat er sich aber selbst nur erdgebunden durch den Hang an etwas, das auf Erden ist! Er wird damit von weiterem Aufstiege abgehalten, verliert die ihm dazu gewährte Zeit und läuft Gefahr, nicht rechtzeitig herauszukommen aus dem feinstofflichen Reich in einer Auferstehung daraus nach dem lichten Reich der freien Geister.

Dann wird er mitgerissen in die unausbleibliche Zersetzung aller Stofflichkeit, welche zur Reinigung für deren Auferstehung dient und deren Neubildung. Das aber ist der Menschenseele geistiger Tod alles persönlichen Bewußtgewordenseins und damit auch Vernichtung ihrer Form wie ihres Namens für die Ewigkeit!

Vor diesem Furchtbaren soll die Befolgung des Gebotes schützen! Es ist das vornehmste Gebot, weil es dem Menschen mit am nötigsten verbleibt! Er neigt ja leider viel zu leicht dazu, sich irgendeinem Hange zu ergeben, der ihn zuletzt versklavt! Was er aber zu einem Hange werden läßt, macht er damit zu einem goldenen Kalb, das er an die oberste Stelle setzt und damit auch als Götzen oder Abgott neben seinen Gott, sogar sehr oft noch über ihn!

Der »Hänge« gibt es leider nur zu viel, die sich der Mensch geschaffen hat und die er sich in größter Sorglosigkeit gern zu eigen macht! Hang ist die Vorliebe zu irgend etwas Irdischem, wie ich schon anführte. Es gibt deren natürlich noch viel mehr.

Wer aber einen Hang sich aneignet, der »hängt«, wie das Wort richtig wiedergibt. Er hängt dadurch am Grobstofflichen, wenn er in das Jenseits kommt zu seiner weiteren Entwicklung, und kann sich nicht leicht wieder davon lösen, wird also gehemmt, zurückgehalten! Man kann es ja auch Fluch nennen, der auf ihm lasten bleibt. Der Vorgang ist derselbe, gleichviel, wie er wörtlich zum Ausdruck kommt.

Stellt er jedoch im Erdensein Gott über alles, nicht nur in seiner Vorstellung oder nur in Worten, sondern im Empfinden, also wahr und echt, in ehrfurchtsvoller Liebe, die ihn bindet wie an einen Hang, so wird er durch die Bindung in der gleichen Auswirkung sofort weiter nach oben streben, wenn er in das Jenseits kommt; denn die Verehrung und die Liebe zu Gott nimmt er mit, sie hält und trägt ihn zuletzt in das Paradies, den Aufenthalt der reinen, von allen Lasten freigewordenen Geister, deren Bindung nur nach Gottes lichter Wahrheit führt!

Achtet deshalb streng auf Einhaltung dieses Gebotes. Dadurch werdet Ihr vor vielen Schicksalsfäden ungünstiger Art bewahrt.

Die Deutung des Vaterunsers hilft den suchenden Menschen diesen »Schlüssel zum Reiche Gottes« in seiner tiefen Bedeutung für die Menschheit und darin die Botschaft Jesu richtig zu erfassen.


http://gralsbotschaft.org/die-zehn-gebot...CFcE_GwodNxME9A

Die Zehn Gebote Gottes
Der Verfasser erschließt in diesem Buch die Zehn Gebote Gottes in ihrer vollen, das ganze Leben des Menschen umfassende Bedeutung – zur Hilfe in den Geschehnissen unseres Erdenlebens und darüber hinaus für unser ganzes Sein, über den irdischen Tod hinaus, als zuverlässige Richtschnur für unser ganzes Leben.
Die Deutung des Vaterunsers hilft den suchenden Menschen diesen »Schlüssel zum Reiche Gottes« in seiner tiefen Bedeutung für die Menschheit und darin die Botschaft Jesu richtig zu erfassen.

[/b]

1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 39 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | 51 | 52 | 53 | 54 | 55 | 56 | 57 | 58 | 59 | 60 | 61 | 62 | 63 | 64 | 65 | 66 | 67 | 68 | 69 | 70 | 71 | 72 | 73 | 74 | 75 | 76 | 77 | 78 | 79 | 80 | 81 | 82 | 83 | 84 | 85 | 86 | 87 | 88 | 89 | 90 | 91 | 92 | 93 | 94 | 95 | 96 | 97 | 98 | 99 | 100 | 101 | 102 | 103 | 104 | 105 | 106 | 107 | 108 | 109 | 110 | 111 | 112 | 113 | 114 | 115 | 116 | 117 | 118 | 119 | 120 | 121 | 122 | 123 | 124 | 125 | 126 | 127 | 128 | 129 | 130 | 131 | 132 | 133 | 134 | 135 | 136 | 137 | 138 | 139 | 140 | 141 | 142 | 143 | 144 | 145 | 146 | 147 | 148 | 149 | 150 | 151 | 152 | 153 | 154 | 155 | 156 | 157 | 158 | 159 | 160 | 161 | 162 | 163 | 164 | 165 | 166 | 167 | 168 | 169 | 170 | 171 | 172 | 173 | 174 | 175 | 176 | 177 | 178 | 179 | 180 | 181 | 182 | 183 | 184 | 185 | 186 | 187 | 188 | 189 | 190 | 191 | 192 | 193 | 194 | 195 | 196 | 197 | 198 | 199 | 200 | 201 | 202 | 203 | 204 | 205 | 206 | 207 | 208 | 209 | 210 | 211 | 212 | 213 | 214 | 215 | 216 | 217 | 218 | 219 | 220 | 221 | 222 | 223 | 224 | 225 | 226 | 227 | 228 | 229 | 230 | 231 | 232 | 233 | 234 | 235 | 236 | 237 | 238 | 239 | 240 | 241 | 242 | 243 | 244 | 245 | 246 | 247 | 248 | 249 | 250 | 251 | 252 | 253 | 254 | 255 | 256 | 257 | 258 | 259 | 260 | 261 | 262 | 263 | 264 | 265 | 266 | 267 | 268 | 269 | 270 | 271 | 272 | 273 | 274 | 275 | 276 | 277 | 278 | 279 | 280 | 281 | 282 | 283 | 284 | 285 | 286 | 287 | 288 | 289 | 290 | 291 | 292 | 293 | 294 | 295 | 296 | 297 | 298 | 299 | 300 | 301 | 302 | 303 | 304 | 305 | 306 | 307 | 308 | 309 | 310 | 311 | 312 | 313 | 314 | 315 | 316 | 317 | 318 | 319 | 320 | 321 | 322 | 323 | 324 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 330 | 331 | 332 | 333 | 334 | 335 | 336 | 337 | 338 | 339 | 340 | 341 | 342 | 343 | 344 | 345 | 346 | 347 | 348 | 349 | 350 | 351 | 352 | 353 | 354 | 355 | 356 | 357 | 358 | 359 | 360 | 361 | 362 | 363 | 364 | 365 | 366 | 367 | 368 | 369 | 370 | 371 | 372 | 373 | 374 | 375 | 376 | 377 | 378 | 379 | 380 | 381 | 382 | 383 | 384 | 385 | 386 | 387 | 388 | 389 | 390 | 391 | 392 | 393 | 394 | 395 | 396 | 397 | 398 | 399 | 400 | 401 | 402 | 403 | 404 | 405 | 406 | 407 | 408 | 409 | 410 | 411 | 412 | 413 | 414 | 415 | 416 | 417 | 418 | 419 | 420 | 421 | 422 | 423 | 424 | 425 | 426 | 427 | 428 | 429 | 430 | 431 | 432 | 433 | 434 | 435 | 436 | 437 | 438 | 439 | 440 | 441 | 442 | 443 | 444 | 445 | 446 | 447 | 448 | 449 | 450 | 451 | 452 | 453 | 454 | 455 | 456 | 457 | 458 | 459 | 460 | 461 | 462 | 463 | 464 | 465 | 466 | 467 | 468 | 469 | 470 | 471 | 472 | 473 | 474 | 475 | 476 | 477 | 478 | 479 | 480 | 481 | 482 | 483 | 484 | 485 | 486 | 487 | 488 | 489 | 490 | 491 | 492 | 493 | 494 | 495 | 496 | 497 | 498 | 499 | 500 | 501 | 502 | 503 | 504 | 505 | 506 | 507 | 508 | 509 | 510 | 511 | 512 | 513 | 514 | 515 | 516 | 517 | 518 | 519 | 520 | 521 | 522 | 523 | 524 | 525 | 526 | 527 | 528 | 529 | 530 | 531 | 532 | 533 | 534 | 535 | 536 | 537 | 538 | 539 | 540 | 541 | 542 | 543 | 544 | 545 | 546 | 547 | 548 | 549 | 550 | 551 | 552 | 553 | 554 | 555 | 556 | 557 | 558 | 559 | 560 | 561 | 562 | 563 | 564 | 565 | 566 | 567 | 568 | 569 | 570 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 576 | 577 | 578 | 579 | 580 | 581 | 582 | 583 | 584 | 585 | 586 | 587 | 588 | 589 | 590 | 591 | 592 | 593 | 594 | 595 | 596 | 597 | 598 | 599 | 600 | 601 | 602 | 603 | 604 | 605 | 606 | 607 | 608 | 609 | 610 | 611 | 612 | 613 | 614 | 615 | 616 | 617 | 618 | 619 | 620 | 621 | 622 | 623 | 624 | 625 | 626 | 627 | 628 | 629 | 630 | 631 | 632 | 633 | 634 | 635 | 636 | 637 | 638 | 639 | 640 | 641 | 642 | 643 | 644 | 645 | 646 | 647 | 648 | 649 | 650 | 651 | 652 | 653 | 654 | 655 | 656 | 657 | 658 | 659 | 660 | 661 | 662 | 663 | 664 | 665 | 666 | 667 | 668 | 669 | 670 | 671 | 672 | 673 | 674 | 675 | 676 | 677 | 678 | 679 | 680 | 681 | 682 | 683 | 684 | 685 | 686 | 687 | 688 | 689 | 690 | 691 | 692 | 693 | 694 | 695 | 696 | 697 | 698 | 699 | 700 | 701 | 702 | 703 | 704 | 705 | 706 | 707 | 708 | 709 | 710 | 711 | 712 | 713 | 714 | 715 | 716 | 717 | 718 | 719 | 720 | 721 | 722 | 723 | 724 | 725 | 726 | 727 | 728 | 729 | 730 | 731 | 732 | 733 | 734 | 735 | 736 | 737 | 738 | 739 | 740 | 741 | 742 | 743 | 744 | 745 | 746 | 747 | 748 | 749 | 750 | 751 | 752 | 753 | 754 | 755 | 756 | 757 | 758 | 759 | 760 | 761 | 762 | 763 | 764 | 765 | 766 | 767 | 768 | 769 | 770 | 771 | 772 | 773 | 774 | 775 | 776 | 777 | 778 | 779 | 780 | 781 | 782 | 783 | 784 | 785 | 786 | 787 | 788 | 789 | 790 | 791 | 792 | 793 | 794 | 795 | 796 | 797 | 798 | 799 | 800 | 801 | 802 | 803 | 804 | 805 | 806 | 807 | 808 | 809 | 810 | 811 | 812 | 813 | 814 | 815 | 816 | 817 | 818 | 819 | 820 | 821 | 822 | 823 | 824 | 825 | 826 | 827 | 828 | 829 | 830 | 831 | 832 | 833 | 834 | 835 | 836 | 837 | 838 | 839 | 840 | 841 | 842 | 843 | 844 | 845 | 846 | 847 | 848 | 849 | 850 | 851 | 852 | 853 | 854 | 855 | 856 | 857 | 858 | 859 | 860 | 861 | 862 | 863 | 864 | 865 | 866 | 867 | 868 | 869 | 870 | 871 | 872 | 873 | 874 | 875 | 876 | 877 | 878 | 879 | 880 | 881 | 882 | 883 | 884 | 885 | 886 | 887 | 888 | 889 | 890 | 891 | 892 | 893 | 894 | 895 | 896 | 897 | 898 | 899 | 900 | 901 | 902 | 903 | 904 | 905 | 906 | 907 | 908 | 909 | 910 | 911 | 912 | 913 | 914 | 915 | 916 | 917 | 918 | 919 | 920 | 921 | 922 | 923 | 924 | 925 | 926 | 927 | 928 | 929 | 930 | 931 | 932 | 933 | 934 | 935 | 936 | 937 | 938 | 939 | 940 | 941 | 942 | 943 | 944 | 945 | 946 | 947 | 948 | 949 | 950 | 951 | 952 | 953 | 954 | 955 | 956 | 957 | 958 | 959 | 960 | 961 | 962 | 963 | 964 | 965 | 966 | 967 | 968 | 969 | 970 | 971 | 972 | 973 | 974 | 975 | 976 | 977 | 978 | 979 | 980 | 981 | 982 | 983 | 984 | 985 | 986 | 987 | 988 | 989 | 990 | 991 | 992 | 993 | 994 | 995 | 996 | 997 | 998 | 999 | 1000 | 1001 | 1002 | 1003 | 1004 | 1005 | 1006 | 1007 | 1008 | 1009 | 1010 | 1011 | 1012 | 1013 | 1014 | 1015 | 1016 | 1017 | 1018 | 1019 | 1020 | 1021 | 1022 | 1023 | 1024 | 1025 | 1026 | 1027 | 1028 | 1029 | 1030 | 1031 | 1032 | 1033 | 1034 | 1035 | 1036 | 1037 | 1038 | 1039 | 1040 | 1041 | 1042 | 1043 | 1044 | 1045 | 1046 | 1047 | 1048 | 1049 | 1050 | 1051 | 1052 | 1053 | 1054 | 1055 | 1056 | 1057 | 1058 | 1059 | 1060 | 1061 | 1062 | 1063 | 1064 | 1065 | 1066 | 1067 | 1068 | 1069 | 1070 | 1071 | 1072 | 1073 | 1074 | 1075 | 1076 | 1077 | 1078 | 1079 | 1080 | 1081 | 1082 | 1083 | 1084 | 1085 | 1086 | 1087 | 1088 | 1089 | 1090 | 1091 | 1092 | 1093 | 1094 | 1095 | 1096 | 1097 | 1098 | 1099 | 1100 | 1101 | 1102 | 1103 | 1104 | 1105 | 1106 | 1107 | 1108 | 1109 | 1110 | 1111 | 1112 | 1113 | 1114 | 1115 | 1116 | 1117 | 1118 | 1119 | 1120 | 1121 | 1122 | 1123 | 1124 | 1125 | 1126 | 1127 | 1128 | 1129 | 1130 | 1131 | 1132 | 1133 | 1134 | 1135 | 1136 | 1137 | 1138 | 1139 | 1140 | 1141 | 1142 | 1143 | 1144 | 1145 | 1146 | 1147 | 1148 | 1149 | 1150 | 1151 | 1152 | 1153 | 1154 | 1155 | 1156 | 1157 | 1158 | 1159 | 1160 | 1161 | 1162 | 1163 | 1164 | 1165 | 1166 | 1167 | 1168 | 1169 | 1170 | 1171 | 1172 | 1173 | 1174 | 1175 | 1176 | 1177 | 1178 | 1179 | 1180 | 1181 | 1182 | 1183 | 1184 | 1185 | 1186 | 1187 | 1188 | 1189 | 1190 | 1191 | 1192 | 1193 | 1194 | 1195 | 1196 | 1197 | 1198 | 1199 | 1200 | 1201 | 1202 | 1203 | 1204 | 1205 | 1206 | 1207 | 1208 | 1209 | 1210 | 1211 | 1212 | 1213 | 1214 | 1215 | 1216 | 1217 | 1218 | 1219 | 1220 | 1221 | 1222 | 1223 | 1224 | 1225 | 1226 | 1227 | 1228 | 1229 | 1230 | 1231 | 1232 | 1233 | 1234 | 1235 | 1236 | 1237 | 1238 | 1239 | 1240 | 1241 | 1242 | 1243 | 1244 | 1245 | 1246 | 1247 | 1248 | 1249 | 1250 | 1251 | 1252 | 1253 | 1254 | 1255 | 1256 | 1257 | 1258 | 1259 | 1260 | 1261 | 1262 | 1263 | 1264 | 1265 | 1266 | 1267 | 1268 | 1269 | 1270 | 1271 | 1272 | 1273 | 1274 | 1275 | 1276 | 1277 | 1278 | 1279 | 1280 | 1281 | 1282 | 1283 | 1284 | 1285 | 1286 | 1287 | 1288 | 1289 | 1290 | 1291 | 1292 | 1293 | 1294 | 1295 | 1296 | 1297 | 1298 | 1299 | 1300 | 1301 | 1302 | 1303 | 1304 | 1305 | 1306 | 1307 | 1308 | 1309 | 1310 | 1311 | 1312 | 1313 | 1314 | 1315 | 1316 | 1317 | 1318 | 1319 | 1320 | 1321 | 1322 | 1323 | 1324 | 1325 | 1326 | 1327 | 1328 | 1329 | 1330 | 1331 | 1332 | 1333 | 1334 | 1335 | 1336 | 1337 | 1338 | 1339 | 1340 | 1341 | 1342 | 1343 | 1344 | 1345 | 1346 | 1347 | 1348 | 1349 | 1350 | 1351 | 1352 | 1353 | 1354 | 1355 | 1356 | 1357 | 1358 | 1359 | 1360 | 1361 | 1362 | 1363 | 1364 | 1365 | 1366 | 1367 | 1368 | 1369 | 1370 | 1371 | 1372 | 1373 | 1374 | 1375 | 1376 | 1377 | 1378 | 1379 | 1380 | 1381 | 1382 | 1383 | 1384 | 1385 | 1386 | 1387 | 1388 | 1389 | 1390 | 1391 | 1392 | 1393 | 1394 | 1395 | 1396 | 1397 | 1398 | 1399 | 1400 | 1401 | 1402 | 1403 | 1404 | 1405 | 1406 | 1407 | 1408 | 1409 | 1410 | 1411 | 1412 | 1413 | 1414 | 1415 | 1416 | 1417 | 1418 | 1419 | 1420 | 1421 | 1422 | 1423 | 1424 | 1425 | 1426 | 1427 | 1428 | 1429 | 1430 | 1431 | 1432 | 1433 | 1434 | 1435 | 1436 | 1437 | 1438 | 1439 | 1440 | 1441 | 1442 | 1443 | 1444 | 1445 | 1446 | 1447 | 1448 | 1449 | 1450 | 1451 | 1452 | 1453 | 1454 | 1455 | 1456 | 1457 | 1458 | 1459 | 1460 | 1461 | 1462 | 1463 | 1464 | 1465 | 1466 | 1467 | 1468 | 1469 | 1470 | 1471 | 1472 | 1473 | 1474 | 1475 | 1476 | 1477 | 1478 | 1479 | 1480 | 1481 | 1482 | 1483 | 1484 | 1485 | 1486 | 1487 | 1488 | 1489 | 1490 | 1491 | 1492 | 1493 | 1494 | 1495 | 1496 | 1497 | 1498 | 1499 | 1500 | 1501 | 1502 | 1503 | 1504 | 1505 | 1506 | 1507 | 1508 | 1509 | 1510 | 1511 | 1512 | 1513 | 1514 | 1515 | 1516 | 1517 | 1518 | 1519 | 1520 | 1521 | 1522 | 1523 | 1524 | 1525 | 1526 | 1527 | 1528 | 1529 | 1530 | 1531 | 1532 | 1533 | 1534 | 1535 | 1536 | 1537 | 1538 | 1539 | 1540 | 1541 | 1542 | 1543 | 1544 | 1545 | 1546 | 1547 | 1548 | 1549 | 1550 | 1551 | 1552 | 1553 | 1554 | 1555 | 1556 | 1557 | 1558 | 1559 | 1560 | 1561 | 1562 | 1563 | 1564 | 1565 | 1566 | 1567 | 1568 | 1569 | 1570 | 1571 | 1572 | 1573 | 1574 | 1575 | 1576 | 1577 | 1578 | 1579 | 1580 | 1581 | 1582 | 1583 | 1584 | 1585 | 1586 | 1587 | 1588 | 1589 | 1590 | 1591 | 1592 | 1593 | 1594 | 1595 | 1596 | 1597 | 1598 | 1599 | 1600 | 1601 | 1602 | 1603 | 1604 | 1605 | 1606 | 1607 | 1608 | 1609 | 1610 | 1611 | 1612 | 1613 | 1614 | 1615 | 1616 | 1617 | 1618 | 1619 | 1620 | 1621 | 1622 | 1623 | 1624 | 1625 | 1626 | 1627 | 1628 | 1629 | 1630 | 1631 | 1632 | 1633 | 1634 | 1635 | 1636 | 1637 | 1638 | 1639 | 1640 | 1641 | 1642 | 1643 | 1644 | 1645 | 1646 | 1647 | 1648 | 1649 | 1650 | 1651 | 1652 | 1653 | 1654 | 1655 | 1656 | 1657 | 1658 | 1659 | 1660 | 1661 | 1662 | 1663 | 1664 | 1665 | 1666 | 1667 | 1668 | 1669 | 1670 | 1671 | 1672 | 1673 | 1674 | 1675 | 1676 | 1677 | 1678 | 1679 | 1680 | 1681 | 1682 | 1683 | 1684 | 1685 | 1686 | 1687 | 1688 | 1689 | 1690 | 1691 | 1692 | 1693 | 1694 | 1695 | 1696 | 1697 | 1698 | 1699 | 1700 | 1701 | 1702 | 1703 | 1704 | 1705 | 1706 | 1707 | 1708 | 1709 | 1710 | 1711 | 1712 | 1713 | 1714 | 1715 | 1716 | 1717 | 1718 | 1719 | 1720 | 1721 | 1722 | 1723 | 1724 | 1725 | 1726 | 1727 | 1728 | 1729 | 1730 | 1731 | 1732 | 1733 | 1734 | 1735 | 1736 | 1737 | 1738 | 1739 | 1740 | 1741 | 1742 | 1743 | 1744 | 1745 | 1746 | 1747 | 1748 | 1749 | 1750 | 1751 | 1752 | 1753 | 1754 | 1755 | 1756 | 1757 | 1758 | 1759 | 1760 | 1761 | 1762 | 1763 | 1764 | 1765 | 1766 | 1767 | 1768 | 1769 | 1770 | 1771 | 1772 | 1773 | 1774 | 1775 | 1776 | 1777 | 1778 | 1779 | 1780 | 1781 | 1782 | 1783 | 1784 | 1785 | 1786 | 1787 | 1788 | 1789 | 1790 | 1791 | 1792 | 1793 | 1794 | 1795 | 1796 | 1797 | 1798 | 1799 | 1800 | 1801 | 1802 | 1803 | 1804 | 1805 | 1806 | 1807 | 1808 | 1809 | 1810 | 1811 | 1812 | 1813 | 1814 | 1815 | 1816 | 1817 | 1818 | 1819 | 1820 | 1821 | 1822 | 1823 | 1824 | 1825 | 1826 | 1827 | 1828 | 1829 | 1830 | 1831 | 1832 | 1833 | 1834 | 1835 | 1836 | 1837 | 1838 | 1839 | 1840 | 1841 | 1842 | 1843 | 1844 | 1845 | 1846 | 1847 | 1848 | 1849 | 1850 | 1851 | 1852 | 1853 | 1854 | 1855 | 1856 | 1857 | 1858 | 1859 | 1860 | 1861 | 1862 | 1863 | 1864 | 1865 | 1866 | 1867 | 1868 | 1869 | 1870 | 1871 | 1872 | 1873 | 1874 | 1875 | 1876 | 1877 | 1878 | 1879 | 1880 | 1881 | 1882 | 1883 | 1884 | 1885 | 1886 | 1887 | 1888 | 1889 | 1890 | 1891 | 1892 | 1893 | 1894 | 1895 | 1896 | 1897 | 1898 | 1899 | 1900 | 1901 | 1902 | 1903 | 1904 | 1905 | 1906 | 1907 | 1908 | 1909 | 1910 | 1911 | 1912 | 1913 | 1914 | 1915 | 1916 | 1917 | 1918 | 1919 | 1920 | 1921 | 1922 | 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | 1928 | 1929 | 1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | 1942 | 1943 | 1944 | 1945 | 1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030 | 2031 | 2032 | 2033 | 2034 | 2035 | 2036 | 2037 | 2038 | 2039 | 2040 | 2041 | 2042 | 2043 | 2044 | 2045 | 2046 | 2047 | 2048 | 2049 | 2050 | 2051 | 2052 | 2053 | 2054 | 2055 | 2056 | 2057 | 2058 | 2059 | 2060 | 2061 | 2062 | 2063 | 2064 | 2065 | 2066 | 2067 | 2068 | 2069 | 2070 | 2071 | 2072 | 2073 | 2074 | 2075 | 2076 | 2077 | 2078 | 2079 | 2080 | 2081 | 2082 | 2083 | 2084 | 2085 | 2086 | 2087 | 2088 | 2089 | 2090 | 2091 | 2092 | 2093 | 2094 | 2095 | 2096 | 2097 | 2098 | 2099 | 2100 | 2101 | 2102 | 2103 | 2104 | 2105 | 2106 | 2107 | 2108 | 2109 | 2110 | 2111 | 2112 | 2113 | 2114 | 2115 | 2116 | 2117 | 2118 | 2119 | 2120 | 2121 | 2122 | 2123 | 2124 | 2125 | 2126 | 2127 | 2128 | 2129 | 2130 | 2131 | 2132 | 2133 | 2134 | 2135 | 2136 | 2137 | 2138 | 2139 | 2140 | 2141 | 2142 | 2143 | 2144 | 2145 | 2146 | 2147 | 2148 | 2149 | 2150 | 2151 | 2152 | 2153 | 2154 | 2155 | 2156 | 2157 | 2158 | 2159 | 2160 | 2161 | 2162 | 2163 | 2164 | 2165 | 2166 | 2167 | 2168 | 2169 | 2170 | 2171 | 2172 | 2173 | 2174 | 2175 | 2176 | 2177 | 2178 | 2179 | 2180 | 2181 | 2182 | 2183 | 2184 | 2185 | 2186 | 2187 | 2188 | 2189 | 2190 | 2191 | 2192 | 2193 | 2194 | 2195 | 2196 | 2197 | 2198 | 2199 | 2200 | 2201 | 2202 | 2203 | 2204 | 2205 | 2206 | 2207 | 2208 | 2209 | 2210 | 2211 | 2212 | 2213 | 2214 | 2215 | 2216 | 2217 | 2218 | 2219 | 2220 | 2221 | 2222 | 2223 | 2224 | 2225 | 2226 | 2227 | 2228 | 2229 | 2230 | 2231 | 2232 | 2233 | 2234 | 2235 | 2236 | 2237 | 2238 | 2239 | 2240 | 2241 | 2242 | 2243 | 2244 | 2245 | 2246 | 2247 | 2248 | 2249 | 2250 | 2251 | 2252 | 2253 | 2254 | 2255 | 2256 | 2257 | 2258 | 2259 | 2260 | 2261 | 2262 | 2263 | 2264 | 2265 | 2266 | 2267 | 2268 | 2269 | 2270 | 2271 | 2272 | 2273 | 2274 | 2275 | 2276 | 2277 | 2278 | 2279 | 2280 | 2281 | 2282 | 2283 | 2284 | 2285 | 2286 | 2287 | 2288 | 2289 | 2290 | 2291 | 2292 | 2293 | 2294 | 2295 | 2296 | 2297 | 2298 | 2299 | 2300 | 2301 | 2302 | 2303 | 2304 | 2305 | 2306 | 2307 | 2308 | 2309 | 2310 | 2311 | 2312 | 2313 | 2314 | 2315 | 2316 | 2317 | 2318 | 2319 | 2320 | 2321 | 2322 | 2323 | 2324 | 2325 | 2326 | 2327 | 2328 | 2329 | 2330 | 2331 | 2332 | 2333 | 2334 | 2335 | 2336 | 2337 | 2338 | 2339 | 2340 | 2341 | 2342 | 2343 | 2344 | 2345 | 2346 | 2347 | 2348 | 2349 | 2350 | 2351 | 2352 | 2353 | 2354 | 2355 | 2356 | 2357 | 2358 | 2359 | 2360 | 2361 | 2362 | 2363 | 2364 | 2365 | 2366 | 2367 | 2368 | 2369 | 2370 | 2371 | 2372 | 2373 | 2374 | 2375 | 2376 | 2377 | 2378 | 2379 | 2380 | 2381 | 2382 | 2383 | 2384 | 2385 | 2386 | 2387 | 2388 | 2389 | 2390 | 2391 | 2392 | 2393 | 2394 | 2395 | 2396 | 2397 | 2398 | 2399 | 2400 | 2401 | 2402 | 2403 | 2404 | 2405 | 2406 | 2407 | 2408 | 2409 | 2410 | 2411 | 2412 | 2413 | 2414 | 2415 | 2416 | 2417 | 2418 | 2419 | 2420 | 2421 | 2422 | 2423 | 2424 | 2425 | 2426 | 2427 | 2428 | 2429 | 2430 | 2431 | 2432 | 2433 | 2434 | 2435 | 2436 | 2437 | 2438 | 2439 | 2440 | 2441 | 2442 | 2443 | 2444 | 2445 | 2446 | 2447 | 2448 | 2449 | 2450 | 2451 | 2452 | 2453 | 2454 | 2455 | 2456 | 2457 | 2458 | 2459 | 2460 | 2461 | 2462 | 2463 | 2464 | 2465 | 2466 | 2467 | 2468 | 2469 | 2470 | 2471 | 2472 | 2473 | 2474 | 2475 | 2476 | 2477 | 2478 | 2479 | 2480 | 2481 | 2482 | 2483 | 2484 | 2485 | 2486 | 2487 | 2488 | 2489 | 2490 | 2491 | 2492 | 2493 | 2494 | 2495 | 2496 | 2497 | 2498 | 2499 | 2500 | 2501 | 2502 | 2503 | 2504 | 2505 | 2506 | 2507 | 2508 | 2509 | 2510 | 2511 | 2512 | 2513 | 2514 | 2515 | 2516 | 2517 | 2518 | 2519 | 2520 | 2521 | 2522 | 2523 | 2524 | 2525 | 2526 | 2527 | 2528 | 2529 | 2530 | 2531 | 2532 | 2533 | 2534 | 2535 | 2536 | 2537 | 2538 | 2539 | 2540 | 2541 | 2542 | 2543 | 2544 | 2545 | 2546 | 2547 | 2548 | 2549 | 2550 | 2551 | 2552 | 2553 | 2554 | 2555 | 2556 | 2557 | 2558 | 2559 | 2560 | 2561 | 2562 | 2563 | 2564 | 2565 | 2566 | 2567 | 2568 | 2569 | 2570 | 2571 | 2572 | 2573 | 2574 | 2575 | 2576 | 2577 | 2578 | 2579 | 2580 | 2581 | 2582 | 2583 | 2584 | 2585 | 2586 | 2587 | 2588 | 2589 | 2590 | 2591 | 2592 | 2593 | 2594 | 2595 | 2596 | 2597 | 2598 | 2599 | 2600 | 2601 | 2602 | 2603 | 2604 | 2605 | 2606 | 2607 | 2608 | 2609 | 2610 | 2611 | 2612 | 2613 | 2614 | 2615 | 2616 | 2617 | 2618 | 2619 | 2620 | 2621 | 2622 | 2623 | 2624 | 2625 | 2626 | 2627 | 2628 | 2629 | 2630 | 2631 | 2632 | 2633 | 2634 | 2635 | 2636 | 2637 | 2638 | 2639 | 2640 | 2641 | 2642 | 2643 | 2644 | 2645 | 2646 | 2647 | 2648 | 2649 | 2650 | 2651 | 2652 | 2653 | 2654 | 2655 | 2656 | 2657 | 2658 | 2659 | 2660 | 2661 | 2662 | 2663 | 2664 | 2665 | 2666 | 2667 | 2668 | 2669 | 2670 | 2671 | 2672 | 2673 | 2674 | 2675 | 2676 | 2677 | 2678 | 2679 | 2680 | 2681 | 2682 | 2683 | 2684 | 2685 | 2686 | 2687 | 2688 | 2689 | 2690 | 2691 | 2692 | 2693 | 2694 | 2695 | 2696 | 2697 | 2698 | 2699 | 2700 | 2701 | 2702 | 2703 | 2704 | 2705 | 2706 | 2707 | 2708 | 2709 | 2710 | 2711 | 2712 | 2713 | 2714 | 2715 | 2716 | 2717 | 2718 | 2719 | 2720 | 2721 | 2722 | 2723 | 2724 | 2725 | 2726 | 2727 | 2728 | 2729 | 2730 | 2731 | 2732 | 2733 | 2734 | 2735 | 2736 | 2737 | 2738 | 2739 | 2740 | 2741 | 2742 | 2743 | 2744 | 2745 | 2746 | 2747 | 2748 | 2749 | 2750 | 2751 | 2752 | 2753 | 2754 | 2755 | 2756 | 2757 | 2758 | 2759 | 2760 | 2761 | 2762 | 2763 | 2764 | 2765 | 2766 | 2767 | 2768 | 2769 | 2770 | 2771 | 2772 | 2773 | 2774
Danke für Ihr Reinschauen und herzliche Grüße...
Xobor Xobor Blogs
Datenschutz