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von esther10 26.09.2015 00:05

Pater Amorth, Exorzist der Dioziöse Rom

Der Teufel ist unter uns

Das moderne Denken lässt die biblischen Aussagen vom Teufel und der Teufelsaustreibung (=Exorzismus, von griech. orkos= Eid, Schwur) kaum mehr gelten. Berichte über selbsternannte Exorzisten bringen die kath. Kirche in ein schiefes Licht. 1990 stellte der Vatikan allen Bischofskonferenzen ein Dokument zu, worin die künftige Handhabung des Exorzismus beschrieben ist. Von einem Exorzisten wird v.a. verlangt, dass er zwischen Krankheit, Umsessen- und Besessenheit unterscheiden kann. Der Priester Reto Nay hat uns aus Rom das folgende Gespräch mit dem bekannten Exorzisten Gabriele Amorth mitgebracht.


padre Amorth
Gabriele Amorth, seit 1985 Exorzist der Diözese Rom.


Pater Amorth, warum glauben die Leute nicht mehr an den Teufel?

«Ich persönlich bezweifle, dass die Leute heute nicht mehr an den Teufel glauben. Der Teufel existiert — und wie! Die Civiltà Cattolica (angesehene Zeitschrift der Jesuiten) hat auf einem Kongress eine Studie mit erschütternden Zahlen vorgestellt: ca. 12 Millionen Italiener wenden sich an Kartenleser, Zauberer, Hexer, satanische Sekten... Sie zahlen 100 Fr. für eine Antwort oder einen Rat und mehrere 1000 Fr. für eine Behexung.» Das ist ja ein Riesengeschäft. Wie kann man so etwas erklären? Wenn der Glaube abnimmt, nimmt der Aberglaube auch unter gebildeten Leuten zu. Heute existieren in Rom über 100 satanische Sekten. In Europa gibt es einen grossen spirituellen Niedergang. Der Glaube schwindet. Die Zahl der Kirchgänger fällt ins Bodenlose. Ich betrachte die Europäer als ein Volk von getauften Heiden. Scheidung, Abtreibung, Auflösung der Familien: eine Katastrophe.»

Glauben Sie, dass der Teufel real gegenwärtig sein kann?

Satan ist ein wirkliches, persönlichgeistiges Wesen. Er gehört zu den Abertausenden von Gott geschaffenen Engeln. Wie alle Engel war der Teufel einst glücklich und gut, erlag dann aber einer Versuchung. Es steht fest, dass sich Satan und seine Anhänger aus eigener Schuld in Dämonen verwandelten, weil sie sich nicht in den Dienst Christi stellen wollten. Die Dämonen sind persönliche Wesen, weil sie Freiheit und Willen besitzen. Sie sind geistige Wesen, reine Geister, weil sie keine Seele und keinen Leib haben wie der Mensch. Darum benützen sie manchmal den Körper der Menschen.»

Durch welche Ritzen der Persönlichkeit kann sich der Teufel einschleichen?

«Satan benützt 4 Wege, um von einer Person Besitz zu ergreifen: Die Erlaubnis Gottes, z.B. bei Heiligen, die von Dämonen besessen waren. Eine Verfluchung, die auch ohne den aktiven Beitrag der besessenen Personen wirksam werden kann. Diese Menschen sind Opfer ohne Schuld. Freilich wirkt eine Verfluchung viel seltener, wenn der Betroffene im Stand der Gnade ist, betet und regelmässig die Sakramente empfängt. Die anhaltende Todsünde. Der Einfallsort des Teufels ist hier offensichtlich. Das beste biblische Beispiel dafür ist Judos Iskariot. Wie oft wird Jesus versucht haben, Judas von seinen Mängeln zu reinigen. Judas war ein Dieb, und als er sich entschloss, Jesus zu verraten, sagt das Evangelium: «Und der Satan ergriff Besitz von Judas» (Lk 22,3). Wiederholt habe ich es mit Personen zu tun gehabt, die im Zustand der eingewurzelten Sünde lebten. Ein Rauschgifthändler hatte unter Drogeneinfluss ein Mädchen vergewaltigt und an einem bewaffneten Überfall teilgenommen. Er kam zu mir, um seiner Mutter und seiner Schwester, die ihn begleiteten, eine Freude zu machen. Ich hatte keine 30 Sekunden über ihn gebetet, da fiel er schon in Trance und begann fürchterlich zu schreien. Sofort brach ich den Exorzismus ab und sagte ihm, dass er von einem Dämon besessen sei. Er antwortete mir: «Das weiss ich, und es ist mir recht, weil ich es so haben will.»

Kontakte mit satanischen Sekten, Magiern, Hexern, teuflischen Bluthunden, Okkultismus, Spiritismus... Wenn jemand solchen Dingen nachgeht, öffnet er dem satanischen Einfluss und der Besessenheit Tür und Tor.»

In wievielen Fällen haben Sie die Gegenwart des Teufels festgestellt?

«Ich persönlich habe es bisher mit ungefähr 12 schweren Fällen zu tun gehabt. Doch die Personen, die bis zu mir gelangen, sind selektioniert. Jeden Montag erhalte ich Anrufe von Menschen, die um Hilfe bitten. Im Schnitt stelle ich bei zwei Drittel der Fälle fest, dass eine Audienz unnötig ist. Beim restlichen Drittel kann ich erst nach einem oder mehreren Exorzismen sehen, ob es sich um wirkliche Teufeleien oder um paranormale Phänomene handelt, die ein Exorzist natürlich auch kennen muss.»



Ein Exorzist im Einsatz

In einem Quartier der römischen Innenstadt unweit des Kolosseums erhebt sich in einer stark befahrenen Seitenstrasse eine unscheinbare Kirche. Es ist 8.00 Uhr, und drinnen steht die Frühmesse kurz vor dem Ende. Unter den Gläubigen, in der letzten Bank kniet ein Priester im schwarzen Talar. Noch dem Schlusssegen erhebt er sich und geht seitlich in die Sakristei. Einige Personen folgen ihm. Dieser Vorgang wiederholt sich jeden Dienstag- und Freitagmorgen: P. Gabriele Amorth, der berühmteste unter den Exorzisten der Diözese Rom ist bei der Arbeit. Der Pater ist ausgelassen und scherzt mit den Umstehenden, alles junge Leute, unter ihnen auch eine elegant gekleidete 25- bis 30 jährige Frau. Das Hinterzimmer der Sakristei, wo sich die Gruppe befindet, ist spartanisch ausgestattet. Eigentlich ist es mehr ein Abstellraum. In seiner Mitte ist ein Tisch, auf dem mit Wasser gefüllte Behälter bereitstehen. Zuerst wendet sich der Pater ihnen zu und segnet das Wasser. Weihwasser ist für einen Exorzisten ein wichtiges Instrument. In der Zwischenzeit haben sich die Leute niedergesetzt. Die elegante junge Frau hat in einem uralten Polstersitz Platz genommen, der von einem Halbkreis anderer Stühle umgeben ist. Offensichtlich ist sie die «Besessene». Pater Amorth tritt heran, spricht einige Gebete und bespritzt die kleine Gruppe mit Weihwasser. Angetan mit einer langen violetten Stola setzt er sich dem Mädchen gegenüber. Einige Scherze, wie geht‘s, wie steht‘s, die Arbeit, die Familie. Nochmals Weihwasser. Dann legt der Pater dem Mädchen die Enden seiner Stola über die Schultern, berührt mit den Händen ihr Haupt und beginnt mit den langen lateinischen Exorzismusgebeten. Die Frau, eben noch redselig und lachend, durchzuckt es wie ein Stromstoss. Sie fällt in einen tranceähnlichen Zustand. In ihren halboffenen Augen sind die Pupillen nicht mehr zu erkennen. Unruhe breitet sich aus. Links und rechts von ihr nähern sich zwei ältere Frauen, die sie diskret aber mit Kraft an Schultern und Armen zurückhalten. Später treten zwei Männer hinzu, um ihre Beine zu fixieren. Der Pater betet weiter, als ob nichts geschehen wäre. Er bespritzt das Mädchen, das inzwischen tobt, schreit und schäumt, mit Weihwasser und macht ihr mit Katechumenenöl das Kreuz auf die Stirn: «Fugite partes adversae“» — «Flieht ihr diabolischen Kräfte!» Pater Amorth ist hager und mit seinen 81 Jahren äusserst vital. Trotz seines Alters ist er erst seit 20 Jahren Exorzist. Vorher war er Redaktor und Schriftsteller. Er ist seit Jahren Mitglied der internationalen päpstlichen Marianischen Akademie. Seine Ernennung zum Exorzisten kam für ihn überraschend. Alles begann bei einer Zusammenkunft mit dem damaligen Vikar des Papstes für die Stadt Rom, Kardinal Ugo Poletti. Dabei kam der Kardinal auf einen gemeinsamen Bekannten, den Passionistenpater Candido Amantini, zu sprechen. P. Candido war der berühmteste Exorzist in Rom und hatte eine 36 jährige Erfahrung. Kardinal Poletti packte die Gelegenheit beim Schopf: ,,Sie sind ein Freund von P. Candido und wissen gewiss, dass er alt ist und einer Hilfe bedarf. Ich verleihe Ihnen darum das Recht zu exorzieren. ,,So wurde Pater Amorth zuerst der Gehilfe und Lehrhng ,später der Nachfolger von P. Candido. Seitdem hat er in weniger als sechs Jahren ca. 1 2‘OOO Exorzismen durchgeführt.

Pater Amorth spricht von einer Zunahme der Besessenen

Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe.

«Wir Exorzisten, die wir den Bösen bekämpfen, sind nur wenige», erklärt der bekannte römische Pauliner-Pater, Gabriele Amorth. «Um dem Satan entgegenzutreten genügt Weihwasser und ein Kruzifix, aber um ihn endgültig zu besiegen, kann es 14 Jahre dauern.»— «Von 1986 bis heute, haben sich 12‘OOO Personen an mich gewandt.»

Wie kann man eine Besessenheit erkennen?

«Die Hauptschwierigkeit besteht darin, ein dämonisches von einem psychischen Leiden zu unterscheiden. Hier müsste man weit ausholen. In einigen Fällen kann beides im Spiel sein. Das bedeutet, dass die Person sowohl den Exorzisten als auch den Psychiater braucht. Vereinfachend können wir sagen, dass das einleuchtendste Symptom der Besessenheit die Abneigung gegen das Heilige ist. Wenn eine Person, obwohl sie es möchte, nicht zur HI. Messe gehen kann, wenn jemand auf heilige Bilder aggressiv reagiert, dann sind das erste Hinweise. Man kann eine Person auch testen, indem man ihr, ohne das sie es weiss, einen Kaffee oder eine Suppe mit exorziertem Wasser zubereitet. Wenn die Person aufspringt oder die Speise ablehnt, besteht Verdacht auf Besessenheit. Oder man bereitet den Salat mit exorziertem Salz oder exorziertem Öl und prüft, ob die Person ausfällig wird und das Essen ablehnt. Ein anderer Hinweis kann eine medizinisch nicht diagnostizierbare Krankheit sein. Es kommt vor, dass bei einer Person nicht einmal der unmittelbare Effekt eines Medikamentes eintritt. Man versucht z.B. einen Kranken mit hohen Dosen von Schlaftabletten zu beruhigen, ohne dass sich bei ihm eine Wirkung zeigt. Auch die Tatsache, dass jemand an einer spiritistischen Sitzungen etc. teilgenommen hat, muss sehr ernst genommen werden. Um die Besessenheit einer Person zu erkennen, ist Verschiedenes zu berücksichtigen. Letztlich kann aber nur der Exorzismus eine eindeutige Diagnose liefern. Deshalb ist es wichtig, die Reaktion einer Personwährend und nach dem Exorzismus zu beobachten. Der Exorzismus kann nach einigen Tagen gewalttätige Reaktionen, Augenrollen oder Trancezustände auslösen. Oder es kann einer Person für einen Tag schlecht gehen und anschliessend wieder gut, bis das Übel nach einigen Tagen erneut eintritt. Um eine mögliche Einbildung auszuschalten, ist es wichtig, die Verhaltensweisen des Bedrängten während einer Reihe von Exorzismen aufzuzeichnen. Erst dann kann festgestellt werden, ob eine Besessenheit tatsächlich vorliegt oder nicht.»

Wie lange dauert es, um den Teufel zu vertreiben?

«Selten geht es schnell. Im allgemeinen braucht es 5-6 Monate (manchmal bis zu 12 oder 14 Jahren). Ich exorziere Personen, die schon bei meinem Vorgänger, Pater Candido, in Behandlung waren.»

Gab es in ihrer Tätigkeit einen besonders typischen Fall?

«Ich denke da an einen Jugendlichen, der zu mir kam, nachdem er von seiner Familie, den Ärzten, Spitälern und von verschiedenen Priestern zurückgewiesen worden war. Er litt furchtbar, Angst, Panik, weiche Knie, Versteifungen, Nervenzusammenbrüche, Angst vor Schizofrenie oder Epilepsie, Brechreiz, Schmerzen. Auch war er nicht mehr fähig, die Bewegungen der Arme und des übrigen Körpers zu kontrollieren). Keine Diagnose, keine Therapie und keine Medikamente konnten ihm die Gesundheit und Unbeschwertheit wieder schenken. Alle hielten ihn für verrückt. Er erzählte mir: «In meiner Verzweiflung wandte ich mich am Fest der Mutter des Guten Rates an einen sehr demütigen und frommen Pater. Dieser sprach mir von einem Geistesmann, der unter der strikten Aufsicht eines Bischofs wirke und die Gabe der Seelenschau habe. Ich suchte ihn auf und bekam folgende Antwort: «Man hat dich verhext, um dich an Leib und Seele zu treffen. Vor acht Monaten hast du einen verhexten Apfel gegessen.» Ich reagierte auf diese Diagnose mit einem müden Lächeln und glaubte natürlich kein Wort. Aber später dachte ich darüber nach und fühlte in mir eine neue Hoffnung. Ich machte mich auf die Suche nach einem Exorzisten und musste deswegen jede Menge Demütigungen, Ablehnungen und Spott einstecken. Jetzt bin ich bei ihnen angekommen, Pater Amorih, ich bitte Sie, helfen sie mir!» Der Jüngling erzählte mir auch von seiner Ex.Freundin, die davon überzeugt war, dass das Böse stärker wäre als das Gute. Dieses Mädchen sprach von verrückten Dingen wie Hexen und Magiern. Der Junge war davon überzeugt, dass sie der Ursprung seiner Besessenheit war. Ich exorzierte ihn während dreier Jahre, bis er seine alte Unbeschwertheit wiederfand.»

Was ist der Unterschied zwischen einem Priester und einem Laien im Kampf gegen den Teufel?

«Um diesen Unterschied zu verstehen, müssen wir beachten, dass der Teufel auf zwei Arten wirkt: durch die gewöhnliche und durch die aussergewöhnliche Beeinflussung des Menschen. Die gewöhnliche Art der dämonischen Einflussnahme auf unser Leben sind die Versuchungen, während der Teufel für seine aussergewöhnlichen Handlungen unheilbringende Kräfte benützt. Die richtige Unterscheidung, die weder im Kirchenrecht noch im alten römischen Rituale zu finden war, findet sich jetzt im jüngst publizierten Katechismus der Katholischen Kirche. Dieser spricht von der diabolischen Besessenheit einerseits und von Übeln diabolischen Ursprungs andererseits. Das ist eine wichtige Unterscheidung, denn während erstere eher selten ist, kommen Übel diabolischen Ursprungs häufiger vor.— Gegen die gewöhnlichen Versuchungen benützen Priester und Laien die gleichen Mittel, und natürlich können ihnen auch beide erliegen. Der Kampf gegen ausserordentliche Beeinflussungen des Teufels betrifft den Priester stärker, weil sich seine Tätigkeit, die Menschen zum Heil zu führen, ja schon an und für sich gegen den Teufel richtet. Zu den ersten Pflichten des Priesters gehört das Predigen und Beichtehören. Die Beichte ist das Sakrament, welches dem Teufel die Seelen entreisst. Darum dürfen wir uns nicht wundern, dass es der Teufel auf gute Beichtväter wie z.B. den Pfarrer von Ars, Padre Pio, Don Calabria... abgesehen hat.

Kann jeder Getaufte Befreiungsgebete sprechen?

«Jawohl. Denn Christus hat an jeden Christen die Verheissung gerichtet:

«...und durch die, welche zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben...» (Mk 16,17). Im 1 .-3. Jh. waren alle Gläubigen Exorzisten. Aber sie sprachen, um genau zu sein, keine Exorzismen, sondern Befreiungsgebete. Dagegen ist der Exorzismus ein von der Kirche eingesetztes Sakramental, das von einem durch den Bischof beauftragten Priester ausgeübt wird. Ein Laie kann aufgrund der kirchlichen Anordnung keine Exorzismen ausüben (diese Norm könnte auch verändert werden). Ein Laie, der Befreiungsgebete spricht, handelt im Namen Christi und macht vom allgemeinen Priestertum aller Gläubigen Gebrauch. Der vom Bischof beauftragte Priester handelt zusätzlich im Namen der Kirche und hat deshalb bei gleichen Voraussetzungen sicher die grössere Macht. Aber wir müssen beachten, dass der Herr kein Formalist ist. Ein Laie, der die Befreiungsgebete mit mehr Glauben spricht als ein Priester, hat mehr Macht als dieser. Erinnern wir uns an die HI. Katharina von Siena, welche die Besessenen empfing, die von den Exorzisten ihrer Zeit nicht geheilt werden konnten. Sie betete über sie und verschaffte ihnen Befreiung.

Dennoch ist festzuhalten, dass der Exorzismus als Instrument zur Befreiung eines Menschen erst an siebter Stelle steht. Folgende Maßnahmen gehen ihm im Kampf gegen den Teufel voraus:

Leben in der Gnade Gottes

Beichte
HI. Messe
Kommunion
eucharistische Anbetung
Gebete (Psalmen und Rosenkranz)
Exorzismus und andere Sakramente»
Welche Gebete rezitieren Sie während eines Exorzismus?

«Es handelt sich um lateinische Gebete aus dem römischen Rituale, die alle darauf abzielen, Satan im Namen Christi zu vertreiben. Manchmal reagiert der Leidende überhaupt nicht auf diese Gebete. In schwierigeren Fällen fällt er in Trance, sobald ich ihm die Hände auf lege. Danach erinnert er sich nicht mehr an das, was sich zugetragen hat. In anderen Fällen beginnt er zu heulen und zu schreien, wehrt sich und schäumt. Dann brauche ich Gehilfen, die ihn festhalten. Oft treten seltsame Symptome auf, weil sich der Teufel auf alle möglichen Weisen zu verstecken sucht. So verbirgt er sich nicht selten hinter einer merkwürdigen Form von Epilepsie, wobei die Personen aber Symptome zeigen, die der Epilepsie nicht entsprechen.» Welche Mittel verwenden Sie im Kampf gegen den Teufel? «Kruzifix, Weihwasser und Katechumenenöl: die gleichen Mittel, die man bei der Taufe benützt. Das Katechumenenöl wird am Hohen Donnerstag vom Diözesanbischof gesegnet. Bei uns in Rom ist das der Papst. Ferner lege ich dem Leidenden die Hände auf und lasse die Enden meiner langen Stola über seine Schultern fallen.»

Was tun Sie, wenn Sie meinen, dass eine Besessenheit vorliegt?

«Ich weise die Leute darauf hin, dass sie vor allem der Umkehr bedürfen. Es ist wichtig, die Gebote zu befolgen und Magier, Kartenleser und Zauberer zu meiden. Ich habe einen Unternehmer gekannt, der lange in Afrika gelebt und einem Hexer das Leben gerettet hatte. Aus Dankbarkeit hatte ihm dieser Riten beigebracht, die darauf abzielten, den Freunden Wohltaten und den Feinden Unglück zu bringen. Diese Riten waren natürlich dämonischen Ursprungs und deshalb gefährlich: Denn was nicht von GOTT kommt, stammt vom Satan. Der Unternehmer begann dem wirtschaftlichen Ruin entgegenzugehen und hatte in seiner Familie einen Todesfall nach dem anderen. Einem Mädchen, das nichts dabei fand, für ihre Freundinnen die Zukunft aus den Karten zu lesen, stellte ich die Frage: ,, Wer gibt dir die Kraft, Voraussagen zu machen?“ Das ist der springende Punkt. Denn ohne es zu merken, begeben sich viele Personen in grosse Gefahr. Das Kartenlesen kann der erste Ring einer Kette sein, deren Ende vom Teufel gehalten wird.»

Welche Personen sind den Gefahren am meisten ausgesetzt?

«Die Jugendlichen, die sogenannte «Erfahrungen» machen wollen. Früher benützte man dafür ein anderes Wort: «Sünde». Diese Jugendlichen gehen nach Afrika oder nach Indien zu den Gurus, die an die Reinkarnation glauben. Doch entweder glaubt man an die Auferstehung oder an die Wiedergeburt. Auch Diskotheken, wo man über die satanische Rockmusik unterschwellige Botschaften verbreitet, dienen der Beeinflussung wenig standhafter Geister.»

Ist es notwendig, dass ein Priester eine Person, die sich für besessen hält, empfängt und anhört?

«Es ist entscheidend, dass ein Priester einer Person, die sich an ihn wendet, Glauben schenkt und sie so ernstnimmt wie jemandem, der Glaubenszweifel hat. Ein solcher Mensch bedarf eines freundlichen Empfanges, denn wenn er merkt, dass er nicht ernst genommen wird, zieht er sich schnell zurück und bricht den Dialog ab. In diesem Fall begeht der Priester eine Unterlassungssünde, weil er an Liebe mangelt und der Person den Weg zur Gnade versperrt. Er muss dem Betreffenden auch sagen, dass die Heilung eine Bekehrung und den häufigen Sakramentenempfang voraussetzt. Wir Exorzisten können keinem helfen, der sich nicht selbst hilft.»

Was geschieht, wenn ein Priester Exorzismen ohne die Erlaubnis seines Diözesanbischofs spricht?

«Juristisch vollzieht er einen verbotenen Akt, weil er sich etwas anmasst, das die Erlaubnis seines Bischofs erfordert. Erst mit dessen Einverständnis ist die Durchführung eines Exorzismus rechtmässig. Ein Priester, der einen unerlaubten Exorzismus durchführt, setzt sich dem Zorn und der Rache Satans aus, weil er nicht den Schutz der Kirche besitzt.»

Glauben die Bischöfe an die Besessenheit und an die Wichtigkeit des Exorzismus?

«Seit etwa 200 Jahren sind die Exorzismen auf ein absolutes Minimum reduziert. Leider besitzen wir Bischöfe und Priester, welche die Traktate über die Dämonologie nicht studiert haben und sich folglich in der Materie nicht auskennen. Viele von ihnen sind nie mit Besessenen oder mit Exorzismen in Kontakt gekommen. Ausserdem sind sie von Theorien gewisser Bibelforscher und Theologen beeinflusst, die sogar die im Evangelium berichteten Teufelsaustreibungen Christi bezweifeln. Sie glauben zwar theoretisch an den Teufel, verneinen aber seine praktische Wirksamkeit.»

Doch der Papst ist nicht gegen die Exorzismen eingestellt. Stimmt es, dass Johannes Paul II. selbst Exorzismen vorgenommen hat?

«Ich weiss mit Sicherheit, dass der Heilige Vater im Jahre 1984 zwei Exorzismen durchführte (später sollen andere gefolgt sein. Schon als Kardinal von Krakau hat der jetzige Papst exorziert). Dagegen haben unsere Bischöfe nie Exorzismen durchgeführt. Beim Exorzismus gilt aber nichts anderes als bei so vielen Dingen im Leben: wenn einer etwas nicht selber gemacht und gesehen hat, dann glaubt er nicht.»

Hier geht es weiter...
http://www.gottliebtuns.com/exorzismus.htm#1

von esther10 26.09.2015 00:00

Vatikans vorbereitende Dokument schlägt Oktobers Synode wird genauso explosiv wie die letzte sein

Die Bischofssynode ist nicht entscheidungsbefugt und unterscheidet sich damit vom allgemeinen Konzil



Die Vorbereitungsdokument, die so genannte Instrumentum laboris, für Oktober die lang erwartete Synode über die Familie wurde heute veröffentlicht. Die 20.000-Wort-Dokument ist in drei Abschnitte, die nacheinander in den drei Wochen der 04-25 Oktober Treffen der Bischöfe der Welt in Rom abgedeckt werden gebrochen. Und von den Themen präsentiert, wird erwartet, dass im kommenden Ordentlichen Synode so explosiv wie der Außerordentlichen Synode von Oktober 2014 sein.

Die Sprache des Dokuments scheint schizophren mit einigen festen Lehre der Kirche und dann vage formulierte Aussagen Sockel offene Konfrontation mit der Lehre der Kirche. Der Text folgt damit dem Vorschlag von Kardinal Kasper, der in seinem Interview EWTN sagte, dass aufgrund der Meinungsverschiedenheiten zwischen den Führern der Kirche, sollte der Schlussdokument ein Kompromiss für alle akzeptabel sein.

Erinnert an die Vorschläge der 2014-Synode, die der Beseitigung von Begriffen gesprochen wie "sich nicht in Ordnung", wenn es um Homosexualität, sagt der Instrumentum laboris "Es ist notwendig, eine klare und einladende Kommunikation, die offen und nicht moralisierend ist, die Beurteilung oder Steuerung übernehmen . "Er sagt, die Sprache sollte" zeugen von der Morallehre der Kirche, während gleichzeitig die verbleibenden empfindlich auf die Situation jedes einzelnen "(78).

Während das Dokument nicht Empfängnisverhütung überhaupt zu erwähnen, es sprechen von "der Notwendigkeit, die Würde der Person in der moralischen Bewertung der Methoden der Geburtenregelung zu respektieren" (58).

Klicken Sie auf "gefällt mir" zu unterstützen Katholiken Wiederherstellen der Kultur!

Trotz der Ablehnung der Absätze aus dem Abschlussdokument der Außerordentlichen Synode über Homosexualität, ruft das Instrumentum laboris für Pastoren in ihre Pastoralpläne sorgen für Familien mit homosexuelle Personen in ihnen (130-132). Der Abschnitt spricht von der Annahme diejenigen mit einer homosexuellen Orientierung "mit Sensibilität und Zartheit sowohl in der Kirche und in der Gesellschaft."

Auf der Pressekonferenz über die Freigabe an diesem Morgen, Kardinal Lorenzo Baldisseri, Generalsekretär der Bischofssynode, die der erste Teil mit dem Titel "Listening auf die Herausforderungen der Familie," würde ua anzugehen ", die Rolle der Frauen, Gefühlsleben und Erziehung in der Sexualität und Bioethik. "

Der dritte Teil, gewidmet "Die Mission der Familie heute", wird sich mit der umstrittenen Kasper Vorschlag zur Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene katholischen. Kardinal Baldisseri sagte, es bezieht sich auf "die Straffung der Verfahren für die Ursachen auf Nichtigerklärung, die Integration von Gläubigen in irregulären Situationen, die eventuelle Einführung einer Buße Route."

Es gibt kein Dokument in englischer Sprache zur Verfügung auf dem Laufenden.

Trotz Kritik an der mangelnden Transparenz bei der ersten Synode, die Entscheidung, sich weigern, öffentlich die Namen der Synodenväter, die Aussagen auf der Synode wird beibehalten zu machen. Sie werden jedoch frei, mit den Medien nach eigenem Ermessen zu kommunizieren.
https://www.lifesitenews.com/news/vatica...e-just-as-explo

*



Die Vorbereitungsdokument, die so genannte Instrumentum laboris, für Oktober die lang erwartete Synode über die Familie wurde heute veröffentlicht. Die 20.000-Wort-Dokument ist in drei Abschnitte, die nacheinander in den drei Wochen der 04-25 Oktober Treffen der Bischöfe der Welt in Rom abgedeckt werden gebrochen. Und von den Themen präsentiert, wird erwartet, dass im kommenden Ordentlichen Synode so explosiv wie der Außerordentlichen Synode von Oktober 2014 sein.

Die Sprache des Dokuments scheint schizophren mit einigen festen Lehre der Kirche und dann vage formulierte Aussagen Sockel offene Konfrontation mit der Lehre der Kirche. Der Text folgt damit dem Vorschlag von Kardinal Kasper, der in seinem Interview EWTN sagte, dass aufgrund der Meinungsverschiedenheiten zwischen den Führern der Kirche, sollte der Schlussdokument ein Kompromiss für alle akzeptabel sein.

Erinnert an die Vorschläge der 2014-Synode, die der Beseitigung von Begriffen gesprochen wie "sich nicht in Ordnung", wenn es um Homosexualität, sagt der Instrumentum laboris "Es ist notwendig, eine klare und einladende Kommunikation, die offen und nicht moralisierend ist, die Beurteilung oder Steuerung übernehmen . "Er sagt, die Sprache sollte" zeugen von der Morallehre der Kirche, während gleichzeitig die verbleibenden empfindlich auf die Situation jedes einzelnen "(78).

Während das Dokument nicht Empfängnisverhütung überhaupt zu erwähnen, es sprechen von "der Notwendigkeit, die Würde der Person in der moralischen Bewertung der Methoden der Geburtenregelung zu respektieren" (58).

Klicken Sie auf "gefällt mir" zu unterstützen Katholiken Wiederherstellen der Kultur!

Trotz der Ablehnung der Absätze aus dem Abschlussdokument der Außerordentlichen Synode über Homosexualität, ruft das Instrumentum laboris für Pastoren in ihre Pastoralpläne sorgen für Familien mit homosexuelle Personen in ihnen (130-132). Der Abschnitt spricht von der Annahme diejenigen mit einer homosexuellen Orientierung "mit Sensibilität und Zartheit sowohl in der Kirche und in der Gesellschaft."

Auf der Pressekonferenz über die Freigabe an diesem Morgen, Kardinal Lorenzo Baldisseri, Generalsekretär der Bischofssynode, die der erste Teil mit dem Titel "Listening auf die Herausforderungen der Familie," würde ua anzugehen ", die Rolle der Frauen, Gefühlsleben und Erziehung in der Sexualität und Bioethik. "

Der dritte Teil, gewidmet "Die Mission der Familie heute", wird sich mit der umstrittenen Kasper Vorschlag zur Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene katholischen. Kardinal Baldisseri sagte, es bezieht sich auf "die Straffung der Verfahren für die Ursachen auf Nichtigerklärung, die Integration von Gläubigen in irregulären Situationen, die eventuelle Einführung einer Buße Route."

Es gibt kein Dokument in englischer Sprache zur Verfügung auf dem Laufenden.

Trotz Kritik an der mangelnden Transparenz bei der ersten Synode, die Entscheidung, sich weigern, öffentlich die Namen der Synodenväter, die Aussagen auf der Synode wird beibehalten zu machen. Sie werden jedoch frei, mit den Medien nach eigenem Ermessen zu kommunizieren.

von esther10 25.09.2015 23:32




Dieser neunjährige will Francis treffen - irgendwann auch oh, und Papst werden


Parker Langdon spielt Priester (mit kleiner Bruder, "Deacon Lincoln '). Mit freundlicher Genehmigung der Familie Langdon.

Von Mary Rezac

Denver, Colo., 25. September 2015 / 04.03 (CNA) .- Seit er begann vor drei Jahren die Teilnahme an katholischen Schulen, neunjährigen Parker Langdon hat wollte Priester werden.

", Fragte er meine Mutter, ihn Investitionen zu machen, und er auf den Altar gesetzt hatte, und erhalten Pokale, und er Gastgeber wollten, so dass er liebte es, dass mit seinen Cousins ​​und für die Nachbarn tun", sagte seine Mutter, Jordanien Langdon.

Wenn er besucht seine Großeltern, mag Parker auch für Menschen einzuladen und "sagen, Mass" und geben Predigten, sagte sie.

Ach ja, und Lincoln, seine drei Jahre alte Bruder?

"Er ist 'Deacon Lincoln'", sagte sein Vater, Josh Parker.

"Es war eine ziemliche Überraschung für uns und sehr berührend, und etwas, das er ein Interesse daran gehalten, so dass wir, seine Interessen so weit wie möglich unterstützen wollen," Jordan aufgenommen.



(Parker und seine Mutter, Jordanien Langdon Credit:. CNA).


Also, wenn die Langdon sich über Franziskus 'Reise in die Vereinigten Staaten gefunden, teilten sie die Nachricht mit ihrem Sohn.

"Mein Vater erzählte mir, wie er würde kommen, und er fragte mich, ob ich gehen wollte, und ich sagte ja!" Parker erinnerte. "Aber dann fand ich heraus, ich musste das Geld zu sammeln, die ich dachte, es würde ein wenig hart. Aber es war eine Art von harten und Art einfach. "

Die Familie Langdon steckten die Köpfe zusammen und bildeten ein Komitee, um das Geld zu sammeln - mehr als $ 3,000 - das wäre notwendig, Parker und eine begleitende Elternteil auf den Welttreffen der Familien Fahrt mit der Erzdiözese von Denver, die mit Franziskus ", schließt senden Besuch nach Philadelphia.

Parker war der Ausschuss den Kopf, war Dad Schatzmeister - "Er ist gut mit Diagrammen", sagte Parker, und Mama war Sekretär - "Sie half, Dinge zu tun, wie schreiben, Dinge und das ganze Zeug für uns bereit für die Reise zu bekommen."

"Ich hatte zu schreiben, eine Agenda, denn wir hatten unsere eigene kleine Treffen, um miteinander zu kommunizieren, um zu sehen, was passieren würde", sagte Parker.

Er entwarf auch ein Schreiben zu senden, um Freunden und Familie und bat um Spenden für seine Reise:



Es wurde langsam voran auf den ersten. Die Buchstaben nicht zurück Gießen kommen direkt wie Parker erwartet hatte.

"Meine erste Spende war von mir, und so habe ich zu der Zeit hatte 57 $, so dass ich, dass in Richtung der Reise, so dass ich wusste nicht, ob ich im Begriff war, es zu machen", sagte er. "Aber als ich begann, Geld zu bekommen und immer Briefe, dachte ich, ok wir machen Fortschritte hier."

Zunächst waren Josh und Jordanien nervös, was passieren würde, wenn Parker konnte nicht das ganze Geld zu erhöhen. Sie begannen wieder mit Notfallplänen für die Herstellung von den Unterschied.

Aber sobald das Wort zu verbreiten, gewann die Kampagne einige ernsthafte Traktion. Das gesamte Projekt wurde zu einer Lektion in Dankbarkeit und Großzügigkeit für die Familie Langdon, sagte Josh.

"Ich war mit einem Netzwerktreffen mit einem anderen Geschäftsmann, der Parker nie getroffen hatte", sagte Josh. "Wir waren zum Mittagessen nur darüber zu reden (die Reise), und gegen Ende des Mittags er gerade rutschte $ 200 in bar über den Tisch und sagte:" Sagen Sie Parker, um eine gute Zeit haben. "


Josh sagte, die Menschen in ihrer Gemeinde, Unsere Liebe Frau von Loretto in Aurora, Colo., Einschließlich Knights of Columbus Rat 12336 und die Männer des Glaubens-Gruppe, haben eine überwältigende Unterstützung und großzügig gewesen.

Handschriftliche Dankesschreiben wurden an jedem Spender als auch ein Versprechen von Geschenken aus die Reise geschickt.
Einmal wurden die Mittel erhöht und die Reise war ein klares "go", begannen die Langdons Vorbereitung auf andere Weise.

Neun Tage vor der Reise, begannen sie das Beten des göttlichen Barmherzigkeit Novene, und bekommen ihre Packlisten zusammen.

"Parkers Denken über Snacks, natürlich", sagte Jordan, "Er hat die Verpackung einen Rucksack voller Dörrfleisch."
Und sein Fernglas, für die Prime päpstlichen Betrachtung.

Sie haben auch darauf vorbereitet, mit einer Gruppe, die ganz ist ein bisschen älter reisen.

"Es gibt eine andere Familie, die einige Kinder gehen und dann alle anderen ist ein bisschen älter ist", sagte Jordan. "So Parker, und ich habe zu bereiten uns mental auf, was das bedeutet, auf einer Pilgerreise mit Menschen, die älter sind, gehen gesprochen, und dass wir vielleicht einige Opfer zu machen und ihnen zu helfen auf dem Weg zu haben."

Während der Fahrt, sagte Jordan sie freut sich auf Franziskus in Person und zu beobachten Parkers Reaktion auf den Papst zu sehen.

Parker sagte, neben den Flugzeug-Fahrten, ist er für die Papstmesse am meisten aufgeregt und zu sehen, Franziskus in Aktion.

"Ich möchte wirklich der Papst sein, eines Tages, ich will Art, Priester zu sein, so dass ich dachte, vielleicht könnte ich ihn zu sehen, zu sehen, welche Art von Dingen, die er tut."
http://www.catholicnewsagency.com/news/t...eday-too-70971/

***

https://www.youtube.com/watch?v=Tr9bu9pKnp8



von esther10 25.09.2015 22:38




Wir sind verpflichtet, zu widerstehen! "Klar und emphatischen Opposition ist eine Pflicht"
Geschrieben am 27. Juni 2015 durch Fr. John Zühlsdorf

http://wdtprs.com/blog/2015/06/cdf-in-20...sexual-persons/

Jeder sollte etwas, das die Kongregation für die Glaubenslehre des Dokuments von 2003 genannt zu überprüfen:

Erwägungen zu den Entwürfen zur rechtlichen Anerkennung Gemeinschaften zwischen homosexuellen Personen Give

EINFÜHRUNG

1. In den letzten Jahren wurden verschiedene Fragen im Zusammenhang mit Homosexualität mit einer gewissen Häufigkeit von Papst Johannes Paul II und die von den zuständigen Dikasterien des Heiligen Stuhls angegangen.(1) Homosexualität ist ein beunruhigendes moralisches und soziales Phänomen, auch in jenen Ländern, in denen es keine wesentlichen Rechtsfragen vorlegen. Es gibt Anlass zu größerer Bedeutung in jenen Ländern, die gewährt haben oder zu gewähren beabsichtigen - rechtlichen Anerkennung homosexueller

Lebensgemeinschaften, die die Möglichkeit der Adoption von Kindern gehören können. Die vorliegenden Überlegungen haben neue Lehrelemente enthalten; sie suchen vielmehr die wesentlichen Punkte dieser Frage bekräftigen und bieten Argumente aus Gründen, die von Bischöfen in der Vorbereitung spezifischer Maßnahmen, angemessen auf die unterschiedlichen Situationen in der ganzen Welt bilden könnte, die auf den Schutz und die Förderung der Würde der Ehe, das Fundament ausgerichtet der Familie und der Stabilität der Gesellschaft, die diese Institution ist ein konstitutives Element. Die vorliegenden Überlegungen sollen auch Richtung katholische Politiker durch Angabe der Ansätze für die vorgeschlagenen Rechtsvorschriften in diesem Bereich, die im Einklang mit christlichen Gewissens geben würde.(2) Da diese Frage bezieht sich auf das natürliche Sittengesetz, die Argumente, die angesprochen werden folgen, nicht nur für diejenigen, die an Christus glauben, sondern für alle Personen, die Förderung und Verteidigung des Gemeinwohls der Gesellschaft.

I. ART DER EHE
UND UNVERZICHTBARE EIGENSCHAFTEN

2. Die Lehre der Kirche über die Ehe und über die Komplementarität der Geschlechter bekräftigt, eine Wahrheit, die der rechten Vernunft und von allen großen Kulturen der Welt als solche anerkannt ist. Die Ehe ist nicht irgendeine Beziehung zwischen Menschen. Es wurde von der Schöpfer mit seiner eigenen Natur, wesentliche Eigenschaften und Zweck etabliert.(3) Keine Ideologie kann dem menschlichen Geist die Gewissheit nehmen, dass die Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau besteht, die durch gegenseitiges persönliches Geschenk, eigen und ausschließlich für sich selbst, sind in der Regel in Richtung der Gemeinschaft ihrer Personen. Auf diese Weise werden sie sich gegenseitig perfekt aufeinander, um mit Gott an der Zeugung und Erziehung der neuen Menschenleben zu kooperieren.

3. Die natürliche Wahrheit über die Ehe wurde durch die in den biblischen Schöpfungs enthaltenen Offenbarung bestätigt, ein Ausdruck auch des ursprünglichen menschliche Weisheit, in dem die Stimme der Natur selbst zu hören ist. Es gibt drei grundlegende Elemente im Plan des Schöpfers für die Ehe, wie sie in dem Buch Genesis erzählt.

In erster Linie, Mann, das Ebenbild Gottes, wurde "männlich und weiblich" (erstellt Gen 1,27). Männer und Frauen sind gleich als Personen und ergänzende als Mann und Frau. Sexualität ist etwas, das auf den physikalisch-biologischen Bereich betrifft und hat sich auch auf ein neues Niveau angehoben worden - der persönlichen Ebene - wo Natur und Geist vereint sind.

Ehe vom Schöpfer als eine Form des Lebens, in dem eine Gemeinschaft von Personen realisiert, die die Verwendung der Geschlechtskraft eingeleitet. "Deshalb verlässt der Mann Vater und Mutter und bindet sich an seine Frau und sie werden ein Fleisch" (Gen 2,24).

Drittens, Gott hat gewollt, um die Einheit von Mann und Frau eine besondere Teilhabe an seinem Schöpfungswerk. So segnete er den Mann und die Frau mit den Worten: "Seid fruchtbar und mehret" (Gen 1,28). Daher wird in dem Plan des Schöpfers, der sexuellen Komplementarität und Fruchtbarkeit gehören zum Wesen der Ehe.

Darüber hinaus hat die eheliche Vereinigung von Mann und Frau, die von Christus zur Würde eines Sakramentes erhoben worden. Die Kirche lehrt, dass christliche Ehe ein wirksames Zeichen des Bundes zwischen Christus und der Kirche (vgl Eph 5,32). Diese christliche Bedeutung der Ehe schmälert keineswegs den tief menschlichen Wert der ehelichen Gemeinschaft zwischen Mann und Frau, bestätigt und stärkt (vgl Mt 19: 3-12; Mk 10: 6-9).

4. Es gibt absolut keine Gründe für die Annahme homosexuellen Lebensgemeinschaften, in irgendeiner Weise ähnlich oder sogar fern analog zu Gottes Plan für Ehe und Familie zu sein. Die Ehe ist heilig, während die homosexuellen Beziehungen gegen das natürliche Sittengesetz. Homosexuelle Handlungen "schließen den sexuellen Akt, um das Geschenk des Lebens. Sie wissen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Unter keinen Umständen können sie genehmigt werden ".(4)

Die Heilige Schrift verurteilt homosexuelle Handlungen "als schwere Verirrungen ... (vgl Röm 1: 24-27; 1 Kor 06.10; 1 Tim 1,10). Dieses Urteil der Heiligen Schrift bedeutet natürlich nicht erlauben uns zu dem Schluss, dass alle diejenigen, die an dieser Anomalie leiden, persönlich dafür verantwortlich, aber es bedeutet, dass bezeugen homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung ".(5) Dieses moralische Urteil, das in vielen christlichen Schriftsteller der ersten Jahrhunderte gefunden(6) und wird einstimmig von der katholischen Tradition akzeptiert.

Dennoch gemäß der Lehre der Kirche, Männer und Frauen mit homosexuellen Tendenzen «mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Jedes Zeichen ungerechter Diskriminierung ihnen gegenüber sollte vermieden werden".(7) Man nennt sie, wie andere Christen, die Tugend der Keuschheit leben.(8) Die homosexuelle Neigung ist aber "objektiv ungeordnet"(9) und homosexuelle Praktiken sind "Sünden, die schwer gegen die Keuschheit".(10)

ICH ICH. Positionen auf dem PROBLEM
DER HOMOSEXUELLE GEWERKSCHAFTEN

5. mit der Tatsache, homosexueller Lebensgemeinschaften konfrontiert, zivilen Behörden erlassen verschiedenen Positionen. Manchmal sie tolerieren einfach das Phänomen; zu anderen Zeiten sie befürworten die rechtliche Anerkennung solcher Vereinigungen, unter dem Vorwand der Vermeidung, in Bezug auf bestimmte Rechte, die Diskriminierung von Personen, die mit einer Person des gleichen Geschlechts zu leben. In anderen Fällen geben Sie begünstigen homosexuellen Lebensgemeinschaften rechtliche Gleichstellung der Ehe im eigentlichen Sinne, zusammen mit der gesetzlichen Möglichkeit der Adoption von Kindern.

Wo die Politik der Regierung ist de facto Toleranz und gibt es keine explizite rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften, ist es notwendig, sorgfältig die verschiedenen Aspekte des Problems zu unterscheiden. Das Gewissen verlangt, dass, in jeder Gelegenheit, Zeugnis abzulegen für die ganze sittliche Wahrheit, die beide durch Genehmigung der homosexuelle Handlungen und ungerechte Diskriminierung homosexueller Menschen widerspricht. Daher kann diskrete und umsichtige Maßnahmen wirksam sein; diese könnten beinhalten: Demaskierung die Art und Weise, in der solche Toleranz könnte ausgenutzt oder in den Dienst der Ideologie verwendet werden; Angabe deutlich die unsittlichen Charakter dieser Gewerkschaften; erinnert die Regierung von der Notwendigkeit, das Phänomen in gewissen Grenzen enthalten, um die öffentliche Moral zu schützen, um, und vor allem, zu vermeiden, dass junge Menschen zu falschen Vorstellungen über Sexualität und Ehe, die sie von zu berauben würde ihre notwendigen Abwehrkräfte und zur Verbreitung des Phänomens. Diejenigen, die von Toleranz gegenüber der Legitimation der spezifischen Rechte für zusammenlebende homosexuelle Personen bewegen würde müssen daran erinnert, dass die Genehmigung oder werden Legalisierung des Bösen ist etwas ganz anders als die Duldung des Bösen.

[NB] In Situationen, in denen homosexuelle Lebensgemeinschaften rechtlich anerkannt worden oder wurden den Rechtsstatus und die Ehe gehörenden Rechte gegeben, ist klar und nachdrücklich Opposition zur Pflicht. Man muss sich von jeder Art von formellen Zusammenarbeit auf den Erlass oder die Anwendung von solchen schwer ungerechten Gesetzen und, soweit möglich, von der Material Zusammenarbeit auf der Ebene ihrer Anwendung abzusehen. In diesem Bereich kann jeder das Recht auf Kriegsdienstverweigerung auszuüben.

III. Argumente aus Vernunft gegen RECHTLICHE
der homosexuellen Lebensgemeinschaften

6. Um zu verstehen, warum es notwendig ist, die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften widersetzen, ethische Überlegungen der verschiedenen Aufträge müssen in Betracht gezogen werden.

Aus der Ordnung der rechten Vernunft

Der Geltungsbereich der Zivilrecht ist sicherlich geringer ist als jener des moralischen Gesetzes,(11), sondern Zivilrecht nicht widersprechen der rechten Vernunft, ohne auf das Gewissen zu verlieren ihre bindende Kraft.(12) Jeder menschlich geschaffenen Gesetz ist legitim, sofern sie im Einklang mit dem natürlichen Sittengesetz, die von der rechten Vernunft erkannt und soweit es die unveräußerlichen Rechte eines jeden Menschen respektiert.(13) anzeigen Gesetze zu Gunsten der homosexuellen Lebensgemeinschaften widersprechen der rechten Vernunft, weil sie rechtliche Garantien, die analog zu jenen, die Ehe erteilt wird, um Verbindungen zwischen Personen des gleichen Geschlechts. Angesichts der Werte auf dem Spiel steht in dieser Frage könnte der Staatsrechtsstellung, solche Gewerkschaften nicht zu gewähren, ohne Verstoß gegen ihre Verpflichtung zur Förderung und Verteidigung der Ehe als Institution wichtig, das Gemeinwohl.

Man könnte fragen, wie ein Gesetz, das dem gemeinsamen gut sein, wenn es nicht eine bestimmte Art von Verhalten zu verhängen, sondern nur das Recht gibt, die Anerkennung zu einem De-facto-Realität, die scheint nicht zu Unrecht zu jedermann verursachen. In diesem Bereich muss man zuerst zu reflektieren den Unterschied zwischen homosexuelles Verhalten als Privat Phänomen und das gleiche Verhalten wie eine Beziehung in der Gesellschaft, vorausgesehen und durch das Gesetz genehmigt wird, bis zu dem Punkt, wo es in der rechtlichen Struktur wird zu einem der Institutionen . Das zweite Phänomen ist nicht nur ernst, sondern übernimmt auch eine weitreichende und tiefgreifenden Einfluss und würde zu Änderungen in der gesamten Organisation der Gesellschaft, im Gegensatz zum Gemeinwohl führen. Staatliche Gesetze sind Strukturprinzipien des menschlichen Lebens in der Gesellschaft, zum Guten oder zum Bösen. Sie "spielen eine sehr wichtige und manchmal entscheidende Rolle bei der Förderung einer Denk und Verhalten".(14) [NB] Lebensstil und die darin sich ausdrückende das Leben der Gesellschaft nicht nur von außen zu gestalten, sondern auch dazu neigen, die Wahrnehmung der jungen Generation zu modifizieren und Bewertung von Verhaltensformen. Rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften würde bestimmte moralische Grundwerte zu verschleiern und zu einer Abwertung der Institution der Ehe.

Aus der biologischen und anthropologischen bestellen

7. homosexuellen Lebensgemeinschaften sind völlig fehlt in den biologischen und anthropologischen Elemente der Ehe und der Familie, die die Grundlage wäre, auf der Ebene der Vernunft, für deren Gewährung rechtlichen Anerkennung. Solche Vereinigungen sind nicht in der Lage, in der richtigen Weise auf die Zeugung und das Überleben der Menschheit beizutragen. Die Möglichkeit der Verwendung von kürzlich entdeckten Methoden der künstlichen Fortpflanzung, über denen ein Grab mangelnde Achtung der Menschenwürde,(15) tut nichts, um diese Unzulänglichkeit zu ändern.

Homosexuellen Lebensgemeinschaften fehlt auch gänzlich in die eheliche Dimension, die die menschliche und geordnete Form der Sexualität dar. Sexuelle Beziehungen sind menschlich, wenn und soweit sie zum Ausdruck bringen und die Förderung der gegenseitigen Unterstützung der Geschlechter in der Ehe und sind offen für die Übertragung des neuen Lebens.

Wie die Erfahrung gezeigt hat, das Fehlen der sexuellen Komplementarität in diesen Gewerkschaften schafft Hindernisse für die normale Entwicklung von Kindern, die in der Betreuung dieser Personen gestellt werden würde. Sie würden von der Erfahrung der Mutterschaft oder der Vaterschaft nicht entzogen werden. Kindern zu erlauben, durch die Personen, die in solchen Gewerkschaften angenommen werden würde tatsächlich bedeuten, Gewalt anzutun dieser Kinder, in dem Sinne, dass ihr Zustand der Abhängigkeit verwendet werden würde, um sie in einer Umgebung, die nicht förderlich ist, um ihre volle Entwicklung des Menschen zu stellen. Das ist schwerwiegend unsittliche Handlung und in offenen Widerspruch zu dem Grundsatz, auch im Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes anerkannt, dass das Wohl des Kindes, wie die schwächer und anfälliger Partei, sind die höchste Bedeutung in jeder sein Fall.

Von der sozialen Ordnung

8. Gesellschaft verdankt ihren Fortbestand der Familie auf der Ehe gründet. Die unvermeidliche Folge der rechtlichen Anerkennung der homosexuellen Lebensgemeinschaften würde die Neudefinition der Ehe sein, das werden würde, in seiner Rechtsform, eine Institution ohne wesentlichen Bezug auf Faktoren, verbunden Heterosexualität; zum Beispiel Zeugung und Erziehung von Kindern. Wenn, aus rechtlicher Sicht, die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau wurden berücksichtigt nur eine mögliche Form der Ehe, wäre das Konzept der Ehe einen radikalen Wandel unterzogen werden, mit gravierenden Nachteil für das Gemeinwohl. Indem homosexuellen Lebensgemeinschaften auf eine rechtliche Ebene analog zu der von Ehe und Familie, fungiert der Staat willkürlich und im Widerspruch zu seinen Pflichten.

Die Prinzipien der Achtung und der Nichtdiskriminierung kann nicht aufgerufen werden, um die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften zu unterstützen. Die Unterscheidung zwischen Personen oder Verweigerung sozialer Anerkennung oder Vorteile nicht akzeptabel ist, nur wenn es gegen die Gerechtigkeit.(16) Die Verweigerung des sozialen und rechtlichen Status der Ehe zu Formen des Zusammenlebens, die nicht und kann nicht ehelichen wird nicht vor Gericht gegenüberstehen; im Gegenteil, die Gerechtigkeit erfordert es.

Auch kann das Prinzip der richtige Autonomie des Einzelnen angemessen geltend gemacht werden. Es ist eine Sache zu behaupten, dass der einzelne Bürger kann frei an diesen Tätigkeiten, die sie interessieren zu engagieren und dass diese innerhalb des gemeinsamen zivilen Freiheitsrecht fällt; es ist etwas ganz anderes zu halten, dass die Aktivitäten, die einen bedeutenden oder positiven Beitrag für die nicht darstellen Entwicklung des Menschen in der Gesellschaft können spezifische und kategorische rechtliche Anerkennung durch den Staat erhalten. Nicht einmal in einem entfernten analogen Sinn machen homosexuellen Lebensgemeinschaften erfüllen den Zweck, für die Ehe und Familie bedürfen besonderer kategorische Anerkennung. Im Gegenteil, es gibt gute Gründe für die Feststellung, dass solche Verbindungen sind schädlich für die richtige Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, vor allem, wenn ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft waren zu erhöhen.

Von der Rechtsordnung

9. Da Ehepaare sorgen für die Generationenfolge und deshalb von herausragendem öffentlichen Interesse gewährt Zivilrecht ihnen institutionelle Anerkennung. Homosexuellen Lebensgemeinschaften, auf der anderen Seite, besondere Aufmerksamkeit brauchen nicht vom rechtlichen Standpunkt, da sie diese Funktion nicht ausüben für das Gemeinwohl.

[NB] Es ist auch nach der rechtlichen Anerkennung der homosexuellen Lebensgemeinschaften notwendig ist, um Situationen, in denen zusammenlebende homosexuelle Personen, nur weil sie zusammen leben, könnte der wirkliche Anerkennung ihrer Rechte als Personen und Bürger beraubt zu vermeiden das Argument gültig. In Wirklichkeit können sie immer nutzen die gesetzlichen Bestimmungen - wie alle Bürgerinnen und Bürger aus der Sicht ihrer Privatautonomie - ihre Rechte in Angelegenheiten von gemeinsamem Interesse zu schützen. Es wäre eine schwerwiegende Ungerechtigkeit, das Gemeinwohl zu opfern, nur Gesetze über die Familie, um persönliche Güter, und muss in einer Weise, die den Körper der Gesellschaft schädigt nicht gewährleistet werden kann, zu schützen.(17)

IV. POSITIONEN katholische Politiker
Hinblick auf die Gesetzgebung ZUGUNSTEN
DER HOMOSEXUELLE GEWERKSCHAFTEN

10. Wenn es wahr ist, dass alle Katholiken sind verpflichtet, zu widersetzen die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften, sind katholische Politiker verpflichtet zu sein in einer bestimmten Weise zu tun, im Einklang mit ihrer Verantwortung als Politiker. Legislativvorschläge zu Gunsten homosexueller Lebensgemeinschaften konfrontiert sind katholische Politiker, um Berücksichtigung folgender ethische Indikationen zu nehmen.

Wenn Gesetzgebung zugunsten der Anerkennung der homosexuellen Lebensgemeinschaften wird zum ersten Mal in einer gesetzgebenden Versammlung vorgeschlagen, das hat Catholic Recht Macher die moralische Pflicht, seine Opposition klar und öffentlich zu äußern und, dagegen zu stimmen. Um sich für ein Gesetz so schädlich für das Gemeinwohl zu stimmen ist schwerwiegend unsittliche Handlung. [Schwerwiegend unsittliche Handlung]

Wenn Gesetzgebung zugunsten der Anerkennung der homosexuellen Lebensgemeinschaften bereits in Kraft ist, muss die katholische Politiker sie in den Wegen, die für ihn möglich ist und stellen Sie seine Opposition bekannt zu widersetzen; ist es seine Pflicht, die Wahrheit zu bezeugen. Wenn es nicht möglich ist, ein solches Gesetz vollständig aufzuheben,

die katholische Politiker, unter Hinweis auf die in der Enzyklika enthaltenen Angaben Evangelium vitae, "könnte Gesetzesvorschläge zu unterstützen richtet Begrenzung des Schadens getan, indem ein solches Gesetz und vermindern die negativen Auswirkungen auf die Niveau der allgemeinen und der öffentlichen Moral ", unter der Bedingung, dass seine" absolute persönliche Opposition ", solche Gesetze war klar und gut bekannt und dass die Gefahr des Ärgernisses vermieden wurde. (18) Dies bedeutet nicht, dass eine restriktivere Recht in diesem Bereich könnten nur oder sogar akzeptabel angesehen werden; es ist vielmehr eine Frage der rechtmäßigen und pflichtbewusst Versuch, zumindest die teilweise Aufhebung eines ungerechten Gesetzes zu erhalten, wenn seine Gesamt Aufhebung ist im Moment nicht möglich.

FAZIT

11. Die Kirche lehrt, dass Respekt für homosexuelle Personen nicht in irgendeiner Weise mit Zustimmung des homosexuellen Verhaltens oder zur rechtlichen Anerkennung der homosexuellen Lebensgemeinschaften führen. Das Gemeinwohl verlangt, dass Gesetze zu erkennen, zu fördern und zu schützen, die Ehe als Grundlage der Familie, der Primäreinheit der Gesellschaft. Rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften oder indem sie auf der gleichen Ebene wie die Ehe würde nicht nur die Zustimmung des abweichenden Verhaltens bedeuten, mit der Folge dass es ein Modell in der heutigen Gesellschaft, sondern auch dunkle Grundwerte, die mit dem gemeinsamen Erbe gehören, der Menschheit. Die Kirche kann nicht umhin, diese Werte für das Wohl der Männer und Frauen und für das Wohl der Gesellschaft, sich zu verteidigen,.

Papst Johannes Paul II, im Publikum von 28. März 2003, hat die vorliegende Überlegungen, in der Ordentlichen Versammlung dieser Kongregation beschlossen worden, und deren Veröffentlichung angeordnet.

Rom, am Sitz der Kongregation für die Glaubenslehre, 3. Juni 2003, dem Gedenktag der Saint Charles Lwanga und seine Gefährten, Märtyrer.

Joseph Card. Ratzinger
Präfekt

Angelo Amato, SDB
Titularerzbischof von Sila
Secretary

HINWEISE

(1) Vgl Johannes Paul II, Angelus Nachrichten vom 20. Februar 1994 und vom 19. Juni 1994; Ansprache an die Vollversammlung des Päpstlichen Rates für die Familie (24. März 1999); Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 2357-2359, 2396; Kongregation für die Glaubenslehre, Erklärung Persona humana (29. Dezember 1975), 8; Schreiben über die Seelsorge für homosexuelle Personen (1. Oktober 1986), Einige Erwägungen bezüglich der Antwort auf Gesetzesvorschläge über die Nicht-Diskriminierung homosexueller Personen (24. Juli 1992); Päpstlicher Rat für die Familie, Brief an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen Europas über die Entschließung des Europäischen Parlaments in Bezug auf homosexuelle Paare (25. März 1994); Familie, Ehe und "de facto" Gewerkschaften (26. Juli 2000), 23.

(2) Vgl Kongregation für die Glaubenslehre, Lehrmäßige Note zu einigen Fragen über das Verhalten der Katholiken im politischen Leben (24. November 2002), 4.

(3) Vgl Zweite Vatikanische Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, 48.

(4) Katechismus der Katholischen Kirche, Nr 2357.

(5) Kongregation für die Glaubenslehre, Erklärung Persona humana (29. Dezember 1975), 8.

(6) Vgl, zum Beispiel, St. Polykarp, Brief an die Philipper, V, 3; St. Justin Martyr, Erste Apologie, 27, 1-4; Athenagoras, Bittschrift für die Christen, 34.

(7) Katechismus der Katholischen Kirche, Nr 2358; vgl Kongregation für die Glaubenslehre, Schreiben über die Seelsorge für homosexuelle Personen (1. Oktober 1986), 10.

(8) Vgl Katechismus der Katholischen Kirche, Nr 2359; vgl Kongregation für die Glaubenslehre, Schreiben über die Seelsorge für homosexuelle Personen (1. Oktober 1986), 12.

(9) Katechismus der Katholischen Kirche, Nr 2358.

(10) Ebd., No. 2396.

(11) Vgl Johannes Paul II, Enzyklika Evangelium vitae (25. März 1995), 71.

(12) Vgl ebd., 72.

(13) Vgl Thomas von Aquin, Summa Theologiae, I-II, q. 95, a. 2.

(14) Johannes Paul II, Enzyklika Evangelium vitae (25. März 1995), 90.

(15) Vgl Kongregation für die Glaubenslehre, Instruktion Donum vitae (22. Februar 1987), II. A. 1-3.

(16) Vgl Thomas von Aquin, Summa Theologiae, II-II, q. 63, a.1, c.

(17) Es sollte nicht vergessen, dass es immer "die Gefahr, dass Rechtsvorschriften, die die Homosexualität machen würde, eine Grundlage für die Ansprüche könnte tatsächlich zu fördern eine Person mit einer homosexuellen Orientierung zu seiner Homosexualität erklären oder sogar einen Partner, um die Bestimmungen zu nutzen suchen, werden des Gesetzes "(Kongregation für die Glaubenslehre, Einige Erwägungen bezüglich der Antwort auf Gesetzesvorschläge über die Nicht-Diskriminierung homosexueller Personen [24. Juli 1992], 14).

(18) Johannes Paul II, Enzyklika Evangelium vitae (25. März 1995), 73.

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Über Fr. John Zühlsdorf

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33 Responses to Wir sind verpflichtet, zu widerstehen! "Klar und emphatischen Opposition ist eine Pflicht"

von esther10 25.09.2015 22:22

USA: Ein Jahr Vorbereitung auf wenige Sekunden Aufmerksamkeit


Die kleine Sophie überreicht Papst Franziskus ein T-Shirt und einen Brief. - AP

25/09/2015 17:01SHARE:
Die Koalition Volles Recht für Immigranten hat es mittels eines fünfjährigen Mädchens geschafft, für einen kurzen Moment die Aufmerksamkeit des Papstes zu gewinnen. Ein Jahr lang haben sie diesen Moment vorbereitet. Wie die Presseagentur Associated Press berichtet, wollte die Koalition den Papst auf Probleme und Herausforderungen aufmerksam machen,

denen die Migranten in Amerika ausgesetzt sind. Aufgabe der fünfjährigen Sophie Cruz war es, die Aufmerksamkeit des Papstes auf seiner Parade durch Washington zu gewinnen und ihm sodann ein T-Shirt sowie ein Brief zu reichen. Nach einigen Versuchen der Sicherheitskräfte, das Mädchen abzuhalten, wandte sich der Papst selbst ihr zu, küsste und segnete sie. „Wir haben das von dem Moment an geplant, als wir erfuhren, dass der Papst in die USA kommt“, so Juan Jose Guiterrez von der Koalition Volles Recht für Immigranten. Nach einem kurzen

Auswahlprozess hätten sie sich für Sophie entschieden, sie habe alle sehr beeindruckt. Sie möchten die Bevölkerung dafür sensibilisieren, dass viele Kinder von nicht dokumentierten Eltern in Amerika leben. Wenn es in Washington nicht geklappt hätte, würden sie noch nach New York und Philadelphia fahren.

In der Nachricht an den Papst wird Sophies Sorge dargestellt, dass ihre Eltern, Immigranten aus Mexiko ohne legalem Aufenthaltstitel, ausgewiesen werden könnten. Den Reportern erklärte Sophie später, sie glaube an ihr Recht mit ihren Eltern zu leben. Ihr Vater arbeite sehr hart und ernähre, wie viele andere Migranten, das Land. Sie hätten das Recht in Würde zu leben.

Guiterrez versicherte, Sophie seien diese Aussagen nicht in den Mund gelegt worden: alles, was sie sagte, käme von ihrem Herzen.

Das T-Shirt, das Sophie dem Papst nach Widerständen der Sicherheitsleute in die Hand drückte, hat die Aufschrift: „Rescue DAPA“. Es bezieht sich auf ein mittlerweile stehengebliebenes Programm von Barack Obama, das es Millionen von Immigranten erlauben würde, sich um eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis zu bewerben.
(ap 25.09.2015 vs)

von esther10 25.09.2015 21:16

Katholische Bischöfe wollen Mentalitätswandel in den Gemeinden

Die katholischen Bischöfe Deutschlands werben für einen Mentalitätswandel und ein partnerschaftlicheres Verhältnis zwischen Priestern und Laien. Priester, Hauptamtliche und Laien seien gemeinsam verantwortlich dafür, dass der Glaube vor Ort lebendig bleibe. Notwendig sei ein Mentalitätswandel, der von einem Versorgungsdenken zu einer Vielfalt an Verantwortung führe, heißt es in einem am Mittwoch in Fulda vorgestellten Wort der deutschen Bischöfe unter dem Titel "Gemeinsam Kirche sein". Es wurde anlässlich des Endes des Zweiten Vatikanischen Konzils vor 50 Jahren veröffentlicht.

"Menschen wollen heute partizipieren. So wie sie im gesellschaftlichen Raum an Entscheidungen und Prozessen beteiligt sind, so erwarten sie dies heute auch für die Kirche", sagte der Münsteraner Bischof Felix Genn bei der Vorstellung des Textes auf der Herbstvollversammlung in Fulda.

Die Bischöfe sprechen sich unter anderem für ein geschlechtergerechtes Verhältnis von Frauen und Männern in den Leitungspositionen der Kirche aus, die nicht an die Priesterweihe gebunden sind. Außerdem soll es neue Leitungsmodelle mit der Beauftragung von Ehrenamtlichen geben.

Genn, der Vorsitzender der Kommission für Geistliche Berufe der Bischofskonferenz ist, sprach vor Journalisten von einem grundlegenden Umdenken, das mit dem Begriff des "gemeinsamen Priestertums aller Getauften" schon in den Texten des Konzils grundgelegt sei.
Laien dürften nicht mehr als verlängerter Arm des Klerus gesehen werden, ergänzte der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode, der Vorsitzender der Pastoralkommission der Bischofskonferenz ist. Die teilweise in der Geschichte der Kirche entwickelte "Machtlogik" des Oben und Unten müsse überwunden werden, so die Bischöfe.

Dennoch sieht das Papier weiter eine Sonderrolle des Priesters: Seine mit der Weihe verliehene geistliche Vollmacht sei eine "Vollmacht zum Dienst an den Gläubigen", heißt es. Priester dienten der Einheit der Gläubigen untereinander und mit Jesus Christus.

von esther10 25.09.2015 21:13

Bischöfe dämpfen Erwartungen an Familiensynode

Die deutschen Bischöfe haben vor zu hohen Erwartungen an das bevorstehende Weltbischofstreffen zu Ehe und Familie gewarnt. Die am 4. Oktober in Rom beginnende Synode sei kein Beschlussgremium, sondern ein Beratungsgremium des Papstes, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Donnerstag in Fulda. Dort hatten sich die deutschen Bischöfe zu ihrer Herbstvollversammlung getroffen.

Leitfrage müsse sein, wie die Kirche helfen könne, "dass Ehe und Familie gelingen und die Ehe unter Gläubigen wirksam Sakrament der Liebe Gottes ist", führte der Erzbischof von München und Freising aus. Dabei stelle sich auch die Frage, wie soziale und wirtschaftliche Strukturen geschaffen werden könnten, die Familien stützen und nicht zerstören.

Mit Blick auf die Debatte um den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen betonte Marx: "Natürlich steht für uns die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe außerhalb jeden Zweifels." Diese Lehre könne nicht verändert werden. "Wohl aber muss ein Weg gefunden werden, wie Gläubige, die nach einer zivilen Scheidung zivil abermals geheiratet haben, in der Kirche leben und mitwirken können."

Der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa sagte der "Katholischen SonntagsZeitung" im Bistum Augsburg (Wochenende), die Synode dürfe nicht auf einzelne Themen wie die Debatte um wiederverheiratete Geschiedene reduziert werden. Das eigentliche Thema des Treffens sei der Sendungsauftrag der Familie in der heutigen Welt.

Die Bischofssynode tritt vom 4. bis 25. Oktober unter dem Thema "Die Berufung und Sendung der Familie in Kirche und Welt von heute" in Rom zusammen. Die Deutsche Bischofskonferenz wird durch Marx, den Berliner Erzbischof Heiner Koch und den Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode vertreten.

Der Sekretär der Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer, präsentierte in Fulda ein Buch unter dem Titel "Theologie der Liebe", das Beiträge eines Studientages der Deutschen, Französischen und Schweizer Bischofskonferenz zum Synodenthema enthält.

von esther10 25.09.2015 21:10

Bischöfe beenden Herbstvollversammlung



Die katholischen Bischöfe haben ihre Herbstvollversammlung in Fulda beendet. Im Abschlussgottesdienst forderte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck die Katholiken am Donnerstagabend auf, nach neuen Wegen für die Kirche zu suchen. Dass alte Formen der Glaubensausübung an ihre Grenzen stießen, dürfe nicht zu Resignation führen, sagte er. Wer an Grenzen stoße, könne auch Kräfte für Neues entwickeln. Entscheidend sei, dass die Fundamente des Glaubens und die Nähe zu Gottes Wort bewahrt würden.

Overbeck sprach von einem "radikalen Traditionsabbruch" im kirchlichen Leben. "Viele unserer Riten, Traditionen und Sprachmuster sind heute nicht nur den allermeisten der jüngeren Generation fremd geworden." Das sorge bei vielen für große Ängste, könne aber beflügeln. Es gelte, eine andere Sprache und damit auch neue Formen des Glaubenslebens zu entwickeln. Papst Franziskus mache deutlich, dass die Kirche von Gott einen neuen Ort zugewiesen bekomme: Gefordert sei "eine Mitleidenschaft für die Menschen von heute", etwa für die Flüchtlinge, die Armen und Ausgeschlossenen.
http://www.bildpost.de/index.php/epaper/...hoffnung_helfen



von esther10 25.09.2015 21:05

Ausgabe 9/2015:


Zwischenbericht des Bistums Regensburg zu Beschuldigungen von Straftaten körperlicher Gewalt

http://www.bistum-regensburg.de/aktuelle...rlicher-gewalt/

Dank

von Angelika Glaß-Hofmann, Ansprechpartnerin des Bistums Regensburg für Opfer von Körperverletzung

Zunächst möchte ich mich bei allen bedanken, die mir in den vergangenen Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben. Sie haben mir von tiefgreifenden Verletzungen und Gewalttaten berichtet, die Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen zu verantworten hatten. Diese Straftaten wurden als Übergriffe auf die Menschenwürde und als Demütigung mit oft erheblichen Folgen auf die weiteren Lebenswege empfunden. Es handelte sich bei diesen Übergriffen um brutale Verletzungen und unmenschliche Eingriffe in die Persönlichkeit von Kindern.

Deshalb bin ich sehr froh darüber, wenn sich die damaligen Opfer von Gewalttaten an mich als Beauftragte der Kirche gewandt haben und mir das Vertrauen entgegenbrachten, von den Straftaten zu berichten, deren Opfer sie als Kinder wurden. Sie geben damit der Kirche die Gelegenheit, die Straftaten aufzuarbeiten, die von kirchlichen Mitarbeitern begangen wurden, und Anteilnahme, Hilfe und Anerkennung zu leisten und um Vergebung zu bitten.
Mit diesem Bericht möchte ich persönlich und im Namen des Bistums Regensburg zum Ausdruck bringen, dass die Berichte der ehemaligen Schüler und Anvertrauten gehört und verstanden wurden und angekommen sind. Das gilt insbesondere auch für die Verantwortlichen des Bistums Regensburg, die ich ausführlich informiert habe. Dazu möchte ich an dieser Stelle auch auf die Predigt von Bischof Voderholzer verweisen, die er anlässlich seines zweiten Weihejubiläums gehalten hat.

Auszug aus der Ansprache von Bischof Rudolf Voderholzer bei der Vesper im Regensburger Dom anlässlich seines Weihejubiläums am 25. Januar 2015:

„Zu den schweren Lasten und den bedrückenden Erfahrungen des Bischofsamtes gehört die Konfrontation mit den Fällen sexuellen Missbrauchs durch Priester und kirchliche Mitarbeiter und die Fälle von körperlicher Gewalt, vor allem in der Einrichtung in Etterzhausen und Pielenhofen, die erst jüngst wieder in der Öffentlichkeit dargestellt wurden und viele Menschen auch über das Bistum hinaus tief betroffen gemacht haben und betroffen machen.

Sie dürfen mir glauben: Es schmerzt mich und tut mir in der Seele weh: jeder einzelne Fall, hinter dem ja ein Mensch steht, eine Kinderseele in diesen Fällen, schwer gequält, oft für das Leben gezeichnet. Ich kann es nicht ungeschehen machen und die Betroffenen nur um Vergebung bitten.

Mein Anliegen war es von Anfang an, mit möglichst vielen Opfern persönlich zu sprechen – vorausgesetzt, die Gefahr einer Retraumatisierung kann ausgeschlossen werden –, sie anzuhören und sie auch persönlich um Vergebung zu bitten. Ich wollte und will es nicht an die große Glocke hängen, weil es mir um die Menschen selber geht. Aber die Art und Weise, wie die Sache gegenwärtig in der Öffentlichkeit dargestellt wird, nötigt mich, auch öffentlich wenigstens ein paar Sätze dazu zu sagen.

Ich bin Frau Dr. Birgit Böhm sehr dankbar, die – selbst schon todkrank – mich begleitet hat, um Missbrauchsopfer zu besuchen. Leider ist sie schon im Mai 2013 heimgerufen worden. Ich habe dann umgehend, nachdem er ins Amt gekommen war, auch ihren Nachfolger Dr. Martin Linder gebeten, diese Begleitung fortzusetzen, und die Besuche auch auf die Opfer von körperlicher Gewalt ausgedehnt. Hier steht mir Frau Angelika Glaß-Hofmann zur Seite. Zwei der damaligen Verantwortlichen in Etterzhausen und später noch in Pielenhofen haben den jungen Buben durch ihr Terrorsystem, dessen einzige pädagogische Maßnahme offenbar die körperliche Züchtigung war, die Hölle bereitet, man kann es nicht anders sagen. Und man weiß nicht, was schwerer wiegt, die Striemen und blauen Flecken am Körper oder die Wunden der Seele, die nicht so schnell, oft gar nicht heilen.

Es steht mir nicht zu, über die Täter zu urteilen oder zu richten. Sie können nicht mehr gehört werden, weil sie gestorben sind. Sie müssen sich vor dem Richterstuhl Christi verantworten. Aber es entsetzt und beschämt mich, wenn von so vielen weitgehend Gleichlautendes berichtet wird und dass ihnen nicht geglaubt wurde und somit ihr Leid verdoppelt wurde.

Ich möchte heute und an dieser Stelle alle Betroffenen noch einmal ausdrücklich bitten, sich zu melden und Vertrauen zu haben in das Bistum. Uns ist ihr Schicksal nicht egal! Und ich werde weiter, aber im Verborgenen, mit Opfern sprechen und zwar mit möglichst vie-len, mit allen, wenn sie es wünschen und wenn ich damit dazu bei- tragen kann, wenigstens ein wenig an der Heilung mitzuwirken.“

Der Zwischenbericht

von Clemens Neck, Leiter der Presse- und Medienabteilung des Bistums

Im ersten Zwischenbericht über Straftaten körperlicher Gewalt durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirche vom 30.03.2010 mussten wir auf eine Vielzahl von Straftaten hinweisen, die in Einrichtungen der Kirche an Kindern begangen wurden. Besonders ehemalige Schüler der Vorschule der Regensburger Domspatzen in Etterzhausen bzw. Pielenhofen erhoben in großer Übereinstimmung schwerwiegende Körperverletzungsvorwürfe. Diese Vorwürfe haben sich in einer Vielzahl von Gesprächen und Berichten bestätigt, die in der Zeit zwischen 2010 und heute von uns geführt wurden beziehungsweise erreicht haben. Gesprächspartner von Betroffenen waren vor allem Angelika Glaß-Hofmann und Rechtsanwalt Dr. Andreas Scheulen. Gespräche wurden aber auch von Bischof Rudolf Voderholzer und Generalvikar Michael Fuchs geführt.

Aufgrund dieser Gespräche legt dieser Zwischenbericht seinen Schwerpunkt auf die Straftaten, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirche im Internat der Vorschule der Regensburger Domspatzen in Etterzhausen und Pielenhofen begangen wurden. Er gliedert sich in vier Teile:

1. Der Bericht beschreibt die Gewalttaten, denen Kinder in Etterzhausen und Pielenhofen ausgesetzt waren.

2. Er enthält die rechtliche Würdigung der erhobenen Vorwürfe unter Berücksichtigung des zum Tatzeitpunkt geltenden Züchtigungsrechts und Empfehlungen

3. Der Bericht zeigt auf, wie das Bistum Regensburg die Vorwürfe annimmt und anerkennt.
4. Er weist auf die heute geltenden pädagogischen Grundsätze im Bistum Regensburg hin und legt dar, wie das Bistum Regensburg in dem Fall vorgeht, dass aktuelle Vorwürfe körperlicher Gewalt gegen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter im kirchlichen Dienst bekannt werden.
Zu 1. Gewalttaten, denen Kinder in Etterzhausen und Pielenhofen ausgesetzt waren
von Angelika Glaß-Hofmann und Dr. Andreas Scheulen

Bei der Vorschule der Regensburger Domspatzen in Etterzhausen und seit Schuljahr 81/82 in Pielenhofen handelte es sich um ein Jungeninternat, dessen Schüler die dritte und vierte Klasse der Grundschule besuchten und das von 1953 bis 1992 von dem Priester Johann Meier geleitet wurde. Rechtlich war die Einrichtung ab 1957 als selbständige Stiftung organisiert.

In den vergangenen fünf Jahren haben sich 72 ehemalige Schüler dieser Einrichtung mit Vorwürfen der Körperverletzung gemeldet. Diese beziehen sich im Wesentlichen auf die Jahre von Direktor Meier. Die Kontakte mit diesen Betroffenen bestanden zum einen aus Gesprächen, die von großem Vertrauen geprägt waren und mitunter auch therapeutischen Charakter hatten. Andere Kontakte fanden auch am Telefon statt. Einige beschränkten sich auf einen schriftlichen Austausch per Mail oder Brief.

Nach übereinstimmender Darstellung der ehemaligen Schüler hat es in der Zeit, in der Johann Meier Direktor der Vorschule der Domspatzen war, körperliche Übergriffe in erheblichem Umfang gegeben.

Es wurde von allen berichtet, dass die betroffenen Kinder im Grundschulalter regelmäßig ohne, mit und aus geringfügigen Anlässen bestraft wurden. Es handelte sich dabei um Prügelstrafen, Schläge mit der Hand und mit den Fäusten in das Gesicht und auf den ganzen Körper, teilweise bis die Kinder zu Boden gingen, und Schläge mit Gegenständen. Es wurde berichtet, dass Kinder auch mit einem Schlüsselbund geschlagen worden seien.

Bei den Übergriffen habe es sich um erhebliche, schmerzhafte Schläge gehandelt, nicht um bloße Backpfeifen. Schläge mit einem großen oder kleinen Stock führten zu nachhaltigen Verletzungen. Wenn die Kinder nach Eintritt der Nachtruhe in ihren Mehrbettzimmern noch gesprochen hätten, so seien sie entweder einzeln mit Ohrfeigen oder kollektiv durch dreißig- bis sechzigminütiges Barfuß-im-Flur-Stehen bestraft worden. Direktor Meier habe auch während der Messe geschlagen.

Es wurde berichtet, dass neben dem Direktor auch weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vorschule - teils bereits vor 1953 - ebenfalls besonders erheblich zugeschlagen haben. Ein Mitarbeiter habe einen Siegelring getragen, den er vor dem Schlagen gedreht habe, um die Wucht der Schläge zu verstärken. Grundschulkinder wurden an den Koteletten gerissen. Über verschiedene Instrumental- und Musiklehrer wurde berichtet, sie hätten die Kinder geschlagen, mit spitzen Bleistiften malträtiert oder bei fehlerhaftem Spiel den Klavierdeckel zugeschlagen und die Hände der Kinder dabei verletzt.

Die ehemaligen Schüler berichteten, dass sie sich in einem permanenten Angstzustand befunden hätten.

Als besonders demütigend wurden die Strafen beschrieben, die Kindern zugefügt wurden, die unter einer Enuresis litten. Mit diesem Begriff wird ein unwillkürliches Einnässen nach dem 3. oder 4. Lebensjahr bezeichnet, ohne dass eine körperliche Ursache vorliegt. Dieses Verhalten kann unter anderem durch physische und psychische Belastungen der Kinder hervorgerufen werden. Man begegnete diesen Kindern mit Flüssigkeitsentzug in der zweiten Tageshälfte und nach erfolgtem Einnässen mussten die Kinder verunreinigte Bett- oder Unterwäsche unter demütigenden Umständen säubern, wobei sie dem so provozierten Spott der Klassenkameraden ausgesetzt wurden.

Briefe seien zensiert worden. Es habe in regelmäßigen Abständen nach Hause geschrieben werden müssen. Diese Briefe seien gelesen und bei Bedarf „angepasst“ worden. Sie hätten nach einhelliger Schilderung immer mit den Worten „Liebe Eltern, mir geht es gut, wie geht es Euch?“ beginnen müssen. Eingehende Briefe und Pakete seien geöffnet übergeben worden.
Auch von Beleidigungen wurde berichtet. Zum Beispiel habe eine Ordensschwester einen farbigen Schüler beleidigt. Herr Direktor Meier habe die Schüler häufig mit Worten herabgesetzt und gedemütigt.

Die ehemaligen Schüler berichten in den Gesprächen ausführlich, detailreich, zumeist ohne Belastungseifer und glaubwürdig von den Geschehnissen. Erhebliche Widersprüche waren nicht zu verzeichnen, vorhandene Erinnerungslücken sind verständlich, weil die geschilderten Straftaten mitunter mehr als 50 Jahre zurückliegen. Die übergebenen und persönlich geschilderten Geschehnisse erscheinen in vollem Umfang glaubhaft.

Zu 2. Rechtliche Würdigung der erhobenen Vowürfe und Empfehlungen
von Dr. Andreas Scheulen, Rechtsanwalt

Durch Direktor Meier und weitere Mitarbeiter wurden Straftatbestände gegen die körperliche Unversehrtheit der Schüler verwirklicht.

Bei der Würdigung ist der Zeitpunkt der Verwirklichung der Straftatbestände zu berücksichtigen. Lange Zeit beriefen sich Eltern und Lehrer auf ihr Züchtigungsrecht. Die geschilderten Vorgänge in Etterzhausen überschritten das Züchtigungsrecht jedoch auch nach damaligem Rechtsverständnis erheblich und waren nicht mehr durch den Rechtfertigungsgrund gedeckt.

a. Körperverletzung und Züchtigungsrecht

Heute ist jede Züchtigung der Schüler durch Lehrer verboten. Das Bayerische Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) stellt klar, dass eine körperliche Züchtigung der Schüler nicht zulässig ist, Art. 86 Abs. 3 Satz 2 BayEUG. Auch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) stellt für die elterliche Personensorge klar, dass Kinder ein Recht auf gewaltfreie Erziehung haben. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig, § 1631 Abs. 2 BGB.

Das war aber lange Zeit nicht der Fall und umstritten. Züchtigungen - also Körperstrafen - wurden für eine Körperverletzung entweder als nicht tatbestandsmäßig oder als gerechtfertigt angesehen, wenn und soweit sie maßvoll und angemessen ausgeübt wurden (BGH, Urteil vom 14. Juli 1954, Az. 5 StR 688/53, NJW 1954, 1615 = BGHSt 6, 263; BGH, Urteil vom 23. Oktober 1957, Az. 2 StR 458/56, NJW 1958, 799 = BGHSt 11, 241).

Der Bundesgerichtshof stellte zwar klar, dass Züchtigungen durch Lehrer, auch wenn ihnen Erziehungsabsichten zugrunde lagen, ihrem Wesen und ihrem Zweck nach der Zufügung körperlicher oder seelischer Schmerzen dienten und damit tatbestandsmäßige Köperverletzungen, körperliche Misshandlungen, vorlagen, § 223 StGB. Die Bundesrichter hielten diese Köperverletzungen jedoch dann für gerechtfertigt und straflos, wenn der Lehrer zur Züchtigung rechtlich befugt war und sich innerhalb der Grenzen dieser Befugnis hielt. Die rechtliche Befugnis zur Züchtigung ergab sich aus dem Gewohnheitsrecht. Die Grenzen der Züchtigungsbefugnis nach Anlass, Zweck und Maß wurden ebenfalls durch Gewohnheitsrecht bestimmt. Danach sei jede quälerische, gesundheitsschädliche, das Anstands- und Sittlichkeitsgefühl verletzende, nicht dem Erziehungszweck dienende Züchtigung verboten.

Immer wieder betonte der Bundesgerichtshof, dass die Züchtigung maßvoll zu sein hatte. Die vom Lehrer vorgenommene Züchtigung sei durch das ihm grundsätzlich zustehende Züchtigungsrecht nur dann gerechtfertigt, wenn im einzelnen Fall ein hinreichender Anlass zur Züchtigung bestanden habe, wenn der Lehrer in der Absicht richtig verstandener Erziehung gehandelt und wenn er die rechtlichen Grenzen des Züchtigungsrechts eingehalten habe. Dazu gehörte, dass die Züchtigung angemessen war (BGH, Urteil vom 23. Oktober 1957, Az. 2 StR 458/56, NJW 1958, 799 = BGHSt 11, 241).

Schläge mit dem Rohrstock auf die Hand oder das Gesäß waren für die Bundesrichter die allgemein üblichen Züchtigungsmittel. Sie begegneten, so die Bundesrichter, wenn sie maßvoll angewandt wurden, keinen rechtlichen Bedenken. Ohrfeigen, die keine Merkmale an der getroffenen Stelle hinterließen, hielten sich ebenfalls innerhalb der Grenzen des Züchtigungsrechts. Wenn freilich ein Schüler infolge geschwächter Gesundheit oder wegen eines besonderen Leidens auch durch eine maßvolle Ohrfeige gefährdet würde, so überschritt der Lehrer mit einer solchen Ohrfeige das ihm zustehende Züchtigungsrecht, selbst wenn keine Gesundheitsschädigung als Folge eintrat. Eine bewusste körperliche Gefährdung des Schülers sei mit dem Erziehungszweck nicht vereinbar (BGH a.a.O.).

Der 5. Senat des Bundesgerichtshofs zweifelte dagegen bereits 1954 daran, ob die Erziehung in der Schule überhaupt jemals die körperliche Züchtigung eines Schülers notwendig mache, und betonte, dass die Erziehung dem Besten des zu Erziehenden dienen müsse. Die Züchtigung dürfe nicht dazu bestimmt sein, auf andere Kinder zu wirken. Gewiss solle die Schule das Kind auch dazu erziehen, sich in eine größere Gemeinschaft einzufügen. Diesem Zweck werde aber die Demütigung des Kindes vor dieser Gemeinschaft oft nur schaden (BGH, Urteil vom 14. Juli 1954, Az. 5 StR 688/53, NJW 1954, 1615).

In seinem Urteil vom 12. August 1976, Az. 4 StR 270/76, NJW 1976,1949, deutete der Bundesgerichtshof an, dass im Hinblick auf Art. 2 Absatz 2 Satz 2 Grundgesetz (GG) eine Züchtigungsbefugnis des Lehrers nicht mehr durch einen gewohnheitsrechtlichen Satz gerechtfertigt werden könne. Heute dürfen Lehrer die ihnen anvertrauten Schüler nicht mehr züchtigen, für eine gewohnheitsrechtliche Rechtfertigung besteht kein Raum mehr. Die Landesgesetze verbieten die körperlichen Züchtigungen von Schülern (BGH, Beschluss vom 5. August 1993, Az. 1 StR 436/93, NStZ 1993, 591).

Auch das elterliche Züchtigungsrecht hat eine lange Rechtsentwicklung erlebt. Am 2. November 2000 (BGBl I, 1479) wurde mit dem Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung § 1631 Abs. 2 BGB in der oben genannten Fassung verabschiedet und trat am 8. November 2000 in Kraft. Danach haben Kinder ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.

In der ursprünglichen Fassung des § 1631 Abs. 2 BGB stand, dass der Vater „kraft Erziehungsrechts angemessene Zuchtmittel gegen das Kind anwenden“ durfte. Am 1. Juli 1958 wurde § 1631 Abs. 2 BGB in seiner alten Fassung gestrichen, da das alleinige väterliche Züchtigungsrecht gegen den Gleichberechtigungsgrundsatz von Mann und Frau in Artikel 3 GG verstieß. Das Züchtigungsrecht der Eltern galt gewohnheitsrechtlich weiter. Das Kind wurde damals nicht als Subjekt und Träger eigener Rechte begriffen (so Peschel-Gutzeit, Der lange Weg zur gewaltfreien Erziehung, Schriftliche Fassung eines Vortrags vom 30. März 2001 in Berlin, www.liga-kind.de). Das Bundesverfassungsgericht stellte mit Beschluss vom 29. Juli 1968, Az. 1 BvL 20/63, 1 Bv 31/66, 1 Bv 5/67, BVerfGE 24, 119, klar, dass das Kind ein Wesen mit eigener Menschenwürde und dem eigenen Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit im Sinne der Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 GG ist und betonte die besondere Elternverantwortung. Am 1. Januar 1980 trat mit der Reform des Kindschaftsrechts § 1631

Abs. 2 BGB in der Fassung in Kraft, dass entwürdigende Erziehungsmaßnahmen unzulässig waren. 1998 wurde § 1631 Abs. 2 BGB dahingehend geändert, dass „entwürdigende Erziehungsmaßnahmen, insbesondere körperliche und seelische Misshandlungen“, als unzulässig angesehen wurden. Seit dem Jahr 2000 besteht das Recht auf gewaltfreie Erziehung.

Auch im Schulwesen entwickelte sich die Gesetzgebung hin zum Verbot der körperlichen Strafen. Mit der Allgemeinen Schulordnung vom 2. Oktober 1973, GVBl S. 535, erließ das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus das Verbot körperlicher Strafen gegenüber Schülern, § 39 Abs. 4 Satz 1, als Verordnung. Nach dem Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) ist heute eine körperliche Züchtigung der Schüler nicht zulässig, Art. 86 Abs. 3 Satz 2 BayEUG.
b. Straftatbestände

Die uns geschilderten Sachverhalte verwirklichten den Tatbestand der Körperverletzung. Die durchgeführten bestrafenden Maßnahmen waren schon damals nicht durch das Züchtigungsrecht gerechtfertigt. Die von den Schülern geschilderten Bestrafungen geschahen oftmals ohne Anlass, waren regelmäßig weder angemessen noch maßvoll.

Wer eine andere Person körperlich misshandelt und an der Gesundheit schädigt, begeht eine Körperverletzung, § 223 StGB. Durch die Schläge und andere Gewaltakte wurden die Kinder körperlich misshandelt und an der Gesundheit verletzt. Die Taten waren auch rechtswidrig und schuldhaft.

Die Körperverletzungen wurden teilweise auch mit einem gefährlichen Werkzeug begangen, sodass auch § 224 Abs. 1, Nr. 2 2. Alternative StGB verwirklicht wurde. Als ein gefährliches Werkzeug im Sinne der Norm ist jedes Werkzeug anzusehen, das nach seiner Beschaffenheit und seiner Art der konkreten Verwendung geeignet ist, erhebliche Verletzungen herbeizuführen. Das Schlagen mit dem kleinen Stock dürfte den Tatbestand noch nicht verwirklicht haben, anderes gilt aber für das Schlagen mit dem Schlüsselbund. Dieser war geeignet, erhebliche Verletzungen herbeizuführen. Gleiches gilt für die Bleistifte.

Der Tatbestand der Beleidigung, § 185 StGB, wurde ebenfalls verwirklicht. Durch die Äußerungen wurden die Schüler in ihrer Ehre herabgesetzt.

Schließlich wurde auch durch das unerlaubte Öffnen eingehender Briefe und Pakete der Kinder das Postgeheimnis verletzt, § 202 StGB.

Diese Straftaten sind jedoch bereits verjährt, viele Beschuldigte sind bereits verstorben. Mögliche zivilrechtliche Ansprüche in Bezug auf die geschilderten Taten sind ebenfalls verjährt. Mit den Mitteln der Strafjustiz können die vorgeworfenen Beschuldigungen nicht mehr aufgearbeitet werden.

c. Empfehlungen

Angesichts der Schwere, der Häufigkeit, der Dauer und der Plausibilität der vorgeworfenen Straftaten empfehle ich dem Bistum Regensburg:

- die geschilderten Übergriffe als erlittenes Leid anzuerkennen und dies mit einer pauschalen Anerkennungsleistung zum Ausdruck zu bringen, deren Höhe sich an den regelmäßig von deutschen Gerichten bei vergleichbaren Beeinträchtigungen als Schmerzensgeld zuerkannten Beträgen orientiert;

- therapeutische Hilfen anzubieten für die ehemaligen Schüler;
- die Verantwortlichkeit zu klären, warum über einen so langen Zeitraum in einer kirchlichen Einrichtung in diesem Maße gegen alle Grundsätze einer christlichen Pädagogik verstoßen werden konnte.

Zu 3. Wie das Bistum Regensburg die Vorwürfe annimmt und anerkennt.
von Generalvikar Michael Fuchs

Das Bistum Regensburg wird sich an den Empfehlungen des beauftragten Rechtsanwalts Dr. Andreas Scheulen ausrichten. Das bedeutet im Einzelnen:

- Zwischen 2010 und 2015 haben 72 ehemalige Schüler Vorwürfe erheblicher körperlicher Gewalt geschildert, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Internates in Etterzhausen/Pielenhofen zuzuordnen sind. Das Bistum Regensburg anerkennt das von den Schülern erlittene Leid und bringt dies mit einer Leistung von 2.500 € zum Ausdruck. Das Bistum wird dazu umgehend mit den Betroffenen Kontakt aufnehmen.

- Wir bitten alle Betroffenen, sich an Angelika Glaß-Hofmann zu wenden, soweit weitere Vorwürfe zu erheben sind oder aus anderen Gründen das Gespräch gesucht wird. Darüber hinaus möchte Bischof Rudolf Voderholzer auch in Zukunft mit Betroffenen das Gespräch suchen.

- Das Bistum Regensburg wird im Anschluss seine Aufarbeitungstätigkeit von einer unabhängigen Stelle prüfen lassen. Bei dieser Stelle sollen auch die Kritiker der Vorgehensweise des Bistums Regensburg ihre Einwände zur Geltung bringen können. Diese Stelle soll auch der Frage nachgehen, warum im Vorschulinternat Etterzhausen/Pielenhofen über einen derart langen Zeitraum Straftaten dieses Ausmaßes und dieser Schwere begangen werden konnten. Sobald feststeht, in welcher Weise dieses Vorhaben umzusetzen ist, werden wir davon die Öffentlichkeit unterrichten.

Zu 4. Pädagogische Grundlagen und konkretes Vorgehen im Bistum Regensburg
von Generalvikar Michael Fuchs
Die heutige Arbeit in den kirchlichen Schulen und pädagogischen Einrichtungen des Bistums geht von der unverletzlichen Würde eines jeden Kindes aus. Darauf sind die Aus- und Fortbildung des Personals und die Grundsätze der Einrichtungen ausgerichtet. Dazu gehört, die Sensibilität für eine kindgerechte Pädagogik bei den Mitarbeitern zu pflegen und weiter zu vertiefen.

Wie geht das Bistum Regensburg in dem Fall vor, dass aktuelle Vorwürfe körperlicher Gewalt gegen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter im kirchlichen Dienst bekannt werden?

Grundsätzlich orientiert sich das Bistum Regensburg an den Richtlinien, wie sie für staatliche Schulen gelten. Dies bedeutet, dass die Verantwortlichen der Einrichtung unverzüglich die Eltern informieren und dienst- oder arbeitsrechtliche Maßnahmen in die Wege leiten. Die Eltern entscheiden als Erziehungsberechtigte, ob der Vorwurf zur Anzeige gebracht wird.

Zum Abschluss dieses Berichts möchten wir die Gelegenheit nutzen, Betroffene zu ermutigen, wenn sie in ihrer Schulzeit körperliche Gewalt durch kirchliche Mitarbeiter/Innen erlitten haben, sich an die zuständigen Stellen zu wenden.

Regensburg, den 24. Februar 2015

von esther10 25.09.2015 19:52

Ruhrbischof: „Wir werden unsere Lebensgewohnheit ändern müssen“

BOCHUM, 20.09.2015 // „Gott heißt alle willkommen!“: Flüchtlinge und Helfer feiern Caritas-Sonntag in Bochum. Bischof Overbeck ruft zu einer neuen Willkommenskultur auf.

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"Gott heißt alle willkommen": Flüchtlinge und Helfer feierten am Caritas-Sonntag einen

Gottesdienst mit Bischof Overbeck

Caritas Bochum / Annette Borgstedt

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck sieht Deutschland und Europa angesichts der Flüchtlingskrise vor großen Veränderungen. "Deutschland und Europa müssen sich auf eine ganz neue Zeit einstellen.

Unser Wohlstand und die Weise, in Frieden zu leben, werden sich ändern. So wie die Flüchtlinge ihre Lebensgewohnheiten ändern müssen, werden auch wir es tun müssen", sagte Overbeck bei einer Messe mit Flüchtlingen und ehrenamtlichen Helfern am Caritas-Sonntag in Bochum.

"Gott heißt alle willkommen!"unter diesem Motto hatte die Caritas Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer nach Bochum eingeladen. Rund 400 Personen aus vielen Nationen kamen zu einem internationalen Gottesdienst und Begegnungsfest in die Harpener Kirche Heilig Geist. Spontan dabei war auch Yohann Petros Mouche, Erzbischof der syrisch-katholischen Kirche von Mossul (Nordirak).

"Abstand nehmen vom gewohnten Wohlstand"

Caritas Sonntag 3


Der Wunsch nach Frieden vereint die Menschen: Beim Friedengruß wurde das auch durch dieses schöne Zeichen sichtbar.

Das Motto des Caritas-Sonntages bedeute "Öffnung und Gastfreundschaft zu leben, keine Angst zu haben, bescheidener zu werden, Abstand zu nehmen vom gewohnten Wohlstand und zu einer Gesellschaft des Teilens zu werden", sagte Bischof Overbeck in seiner Predigt. Denn durch die Flüchtlingsströme würden die "gewohnten Grenzen unseres Miteinanders gesprengt." Das erzeuge auch Angst und Unsicherheit. "Hier ist Geduld gefordert, aber auch Klarheit."

Angesichts von Anschlägen auf Flüchtlingsheime stellte Overbeck klar: "Wir Christen sind der tiefsten Überzeugung, dass Gott jeden Menschen liebt und will. Bei Gott ist kein Mensch unerwünscht. Diese Botschaft gehört zum Kern des Evangeliums." Und weiter: "Alle, die kommen, sind unsere Schwestern und Brüder, weil sie von Gott her willkommen sind. Sie beschenken uns, wie wir sie." Deswegen dürften Flüchtlinge bei uns nicht "auf Grenzen, Zäune, Schlepper und Lager stoßen." Deutschland und Europa müssten zeigen, "dass wir nicht für Abschottung und Selbstbehauptung stehen, sondern Räume der Freundschaft für Menschen auf der Suche nach Sicherheit, Verlässlichkeit, Rechtsstaatlichkeit und Wohlstand schaffen wollen und werden."

"Deutschland und Europa von den Rändern her denken"


Flüchtlinge brachten zur Gabenbereitung speisen aus ihren Heimatländern. Bischof Overbeck nahm sie mit Freude entgegen.

Bistum Essen / Nicole Cronauge

In Deutschland, in den Pfarreien und Gemeinden seien Flüchtlinge willkommen. "Der überwiegende Anteil unserer Bevölkerung denkt und handelt so. Es gibt aber auch die, die Ängste haben, die neu lernen müssen, was es heißt, offen zu sein und dafür viel Zeit brauchen."

Eine Willkommenskultur müsse geübt werden. "Sie bedeutet, Europa und Deutschland von den Rändern her zu denken. Wir müssen von den Grenzen her lernen zu denken, zu glauben und zu handeln."

Bischof Overbeck dankte allen, die sich für Flüchtlinge einsetzen: "Ich bin sehr bewegt von den vielen Zeichen, die Ausdruck einer Willkommenskultur sind, die es in unserem Land, unter uns Christen, in unserer Kirche schon vielfältig gibt." Die Welt ändere sich angesichts der Flüchtlingsströme. "Dem nicht mit Müdigkeit, Angstlichkeit und Mauern zu begegnen, sondern mit einem offenen Herzen und freigiebigen Händen, einem beweglichen Geist und einem tiefen Glauben, der uns über die Grenzen aller Religionen, Konfessionen und Weltanschauungen hinweg mit dem Guten in allen Menschen verbindet, ist meine Bitte an uns alle", schloss der Bischof.


"Wir vermissen unsere Verwandten"

Nazanin Mohamad: Die 39 jährige Irakerin lebt seit etwa 6 Wochen im Bochumer Übergangswohnheim auf der Alten Wittener Str.

Caritasverband für das Bistum Essen / Christoph Grätz

Viele syrische Flüchtlinge sind zum Caritas-Sonntag gekommen. Ihnen ist die Erleichterung anzusehen, aber auch die Sorge um die, die sie zurücklassen mussten. So erzählt die 42-jährige Schneiderin Nyason Sudo aus Aleppo, wie sie mit einem Sohn 25 Tage von Syrien nach Bochum geflohen ist. Die Fluchtroute führte sie über die Türkei, Griechenland, Mazedonien, Serbien über Ungarn und Österreich nach Deutschland. Sie ist erschöpft und vermisst ihren Ehemann und zwei Söhne, die sie in der Türkei zurücklassen musste, weil das Geld für die Schleuser nicht mehr reichte. Trotzdem ist sie dankbar, in Deutschland zu sein.

Ähnlich geht es dem 27-jährigen Ebrahim Makdees, auch er Syrer aus Aleppo, der vor dem IS-Terror geflohen ist. Er berichtet, dass gerade viele junge Männer das Land verlassen, weil sie nicht in der Assad-Armee dienen wollen oder aus Angst vor dem IS. Makdees ist Christ und hat als diplomierter Maschinenbau-Ingenieur gearbeitet, bevor er Syrien verlassen musste. Er musste seine drei Schwestern und Eltern in Aleppo zurücklassen. "Das Schlimmste", sagt er, "ist das Nichtstun in einer zum städtischen Übergangswohnheim umfunktionierten Turnhalle in Bochum." Ebrahim will schnell Deutsch lernen, eine Arbeit finden und seine Familie nach Deutschland holen. Eine Perspektive in Syrien sieht er nicht.


Hilfe für den Start in ein neues Leben

Charles aus Ghana lebt seit acht Monaten in der Flüchtlingsunterkunft in Harpen. Der ehrenamtliche Bernhard Dittrich (2.v.L.) kümmert sich um ihn

Dankbar sind die Flüchtlinge auch für die Hilfe, die sie in Deutschland bekommen. Auch die Flüchtlingshelfer der Bochumer Gemeinde Heilig Geist sind beim Caritas-Sonntag präsent.

Viele Katholikinnen, teils von der Caritas, helfen in der benachbarten Kleiderkammer. Jeden Dienstag nehmen sie Spenden an, sortieren sie und geben sie gemeinsam mit anderen Helfern aus. "Es gibt einen sehr großen Andrang von Flüchtlingen", berichtet Bernhard Dittrich.

Der 72-Jährige aus der Bochumer Gemeinde leitete 25 Jahre lang die Caritas-Dienststelle in der ehemaligen zentralen Landesstelle für Aussiedler und Flüchtlinge Unna-Maßen. Jetzt betreut er ehrenamtlich Flüchtlinge in regelmäßigen Caritas-Sprechstunden im Gemeindeheim. Zwei ehrenamtliche Dolmetscher helfen bei der Übersetzung. Dittrich hält engen Draht zur benachbarten Flüchtlings-Unterkunft, in der rund 150 Menschen Schutz finden. "Wir tun hier, was wir können", sagt Dittrich. Vermittlung zur Rechtsberatung, mal eine kleine finanzielle Unterstützung. "Erst kürzlich kam eine Schwangere, die im Oktober ihr Baby bekommt. Wir konnten ihr über den Skf Hilfe besorgen", so Dittrich.


"Ich möchte Brücken bauen"

Caritas-Sonntag 9
Die Künstlerin Lisa Lyskava (3.v.l.) präsentierte ihr Malprojekt mit Flüchtlingen: Ein Mal in der Woche trifft sie sich mit Asylsuchenden und malt mit ihnen. Mit dabei auch der Superintendent der Evangelischen Kirche, Dr. Gerald Hagmann (neben Bischof Overbeck)
Christian Schnaubelt

Warum er sich engagiert? "Ich möchte Brücken bauen, damit die Leute hier vernünftige Wege gehen können, das ist mir ein Herzensanliegen", sagt er und sieht zu Charles herüber. Der ältere Mann ist vor acht Monaten aus Ghana geflohen und hat über Dittrich Anschluss in der Gemeinde gefunden. Hinter Charles hängen bunte Bilder. Gemalt von Flüchtlingen wie ihm. Begleitet von der Künsterlin Lisa Lyskava, die den Malworkshop auch ehrenamtlich macht.

Auch Petra Kipper ist gekommen. Die Frau ist seit Dezember unermüdlich im Einsatz für die Bewohner der Harpener Flüchtlingsunterkunft. Dass Hilfe für Flüchtlinge immer ein Gemeinschaftswerk ist, machten unter anderem der neu ernannte Superinterndent der Evangelischen Kirche in Bochum, Dr. Gerald Hagmann, die erste Bürgermeistern Erika Stahl und der ehemalige Oberbürgermeister Otto Stüber deutlich.

Mit dem diesjährigen Caritas-Sonntag im Bistum Essen will die katholische Kirche auf die Situation von Flüchtlingen hinweisen und das wichtige Engagement am Beispiel der Stadt Bochum würdigen. Gottesdienst und Begegnungsfest hatten der Caritas-Diözesanverband, der Caritasverband für Bochum und Wattenscheid, die katholische Stadtkirche, die Pfarrei Liebfrauen mit der Gemeinde Heilig Geist und der örtlichen Caritas-Gruppe gemeinsam organisiert. (mik)

PI 082/2015 - Essen, den 20.09.2015

Quelle: www.caritas-essen.de
http://www.caritas-nrw.de/pressemitteilu...eit-aen/690760/
http://www.misesde.org/?p=10950

von esther10 25.09.2015 19:51

Ich werde mich ändern müssen! – Warum Bischof Overbeck Recht hat



25. September 2015 by Papsttreuer

Christentum in Deutschland: Drei Begebenheiten Wie verblödet muss ich sein ...
Beinahe hätte ich mich bei den Schlagzeilen über den Essener Bischof Overbeck verschluckt. Das war aber unnötig, denn genau genommen kann man ihm nicht widersprechen.

„Die Deutschen sollen sich den Asylbewerbern anpassen“? Hat der Essener Bischof Overbeck das tatsächlich so gesagt? Da blieb mir erst mal die Spucke weg. Nachdem ich dann aber nachgelesen habe, was er in der Predigt zum Caritas-Sonntag tatsächlich geäußert hat, bin ich doch skeptisch geworden. Denn diese Formulierung, die in einigen Zeitungen dargestellt wurde, entspricht wohl nicht ganz dem Wortlaut.

Das Kölner Domradio berichtet wie folgt, KNA zitierend:

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck mahnt eindringlich eine freundliche Annahme der Flüchtlinge an. „Sie dürfen nicht auf Grenzen, Zäune, Schlepper und Lager stoßen, sich selbst auf das nackte Leben reduziert vorfinden“.

Das sagte Overbeck im Gottesdienst am Caritas-Sonntag im Essener Dom. Deutschland und Europa müssten zeigen, „dass wir nicht für Abschottung und Selbstbehauptung stehen, sondern Räume der Freundschaft für Menschen auf der Suche nach Sicherheit, Verlässlichkeit, Rechtsstaatlichkeit und Wohlstand schaffen wollen“.

„Werden unsere Lebensgewohnheiten ändern“

Laut Overbeck sind die Völkerwanderungen des frühen Mittelalters in der postsäkularen Moderne angekommen. „Unser Wohlstand und die Weise, in Frieden zu leben, werden sich ändern“, sagte der Geistliche, der auch Sozialbischof der Deutschen Bischofskonferenz ist. „So wie die Flüchtlinge ihre Lebensgewohnheiten ändern müssen, so werden auch wir es tun müssen.“ Die gewohnten Grenzen des Miteinanders würden gesprengt. Overbeck räumte ein, dass dies bei manchen Angst und Unsicherheit erzeuge. „Hier ist Geduld gefordert, aber auch Klarheit.“

Der Bischof rief dazu auf, „Europa und Deutschland von den Rändern her zu denken, von der Peripherie, wie Papst Franziskus es immer wieder sagt“. Dies gelte gerade dann, wenn die aktuellen Problemlagen wie militärische und terroristische Bedrohungen, neue ungewohnte machtpolitische Ansprüche und unkontrollierbare politische Räume wie in Afrika und im Mittleren Osten nun ganz nahe kämen. „Alle diese Problemlagen verdichten sich im Schicksal der Flüchtlinge; alle diese Probleme, alle diese Grenzen kommen mit den Flüchtlingen zu uns, die Sicherheit, Frieden, Wohlstand und Freiheit suchen.“

Ergänzend berichtet caritas in NRW:

[…] Das Motto des Caritas-Sonntages bedeute „Öffnung und Gastfreundschaft zu leben, keine Angst zu haben, bescheidener zu werden, Abstand zu nehmen vom gewohnten Wohlstand und zu einer Gesellschaft des Teilens zu werden“, sagte Bischof Overbeck in seiner Predigt. […]

Angesichts von Anschlägen auf Flüchtlingsheime stellte Overbeck klar: „Wir Christen sind der tiefsten Überzeugung, dass Gott jeden Menschen liebt und will. Bei Gott ist kein Mensch unerwünscht. Diese Botschaft gehört zum Kern des Evangeliums.“ Und weiter: „Alle, die kommen, sind unsere Schwestern und Brüder, weil sie von Gott her willkommen sind. Sie beschenken uns, wie wir sie.“ Deswegen dürften Flüchtlinge bei uns nicht „auf Grenzen, Zäune, Schlepper und Lager stoßen.“ Deutschland und Europa müssten zeigen, „dass wir nicht für Abschottung und Selbstbehauptung stehen, sondern Räume der Freundschaft für Menschen auf der Suche nach Sicherheit, Verlässlichkeit, Rechtsstaatlichkeit und Wohlstand schaffen wollen und werden.

Einen Satz wie „wir müssen uns den Asylbewerber anpassen“ sucht man dagegen in der Berichterstattung vergebens – wenngleich das, was wie oben berichtet wird, in diese Richtung zu gehen scheint – aber eben nur scheint. „So wie die Flüchtlinge ihre Lebensgewohnheiten ändern müssen, so werden auch wir es tun müssen.“ – das hat Ähnlichkeit, ist aber nicht das gleiche. Und in der Tat: mit dieser Aussage kann ich leben!

Denn was geht derzeit vor? Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht – vor Kriegen, vor Verfolgung, vor Hunger, manche auch „nur“ vor wirtschaftlicher Not. Man kann sich als Deutscher auf den Standpunkt stellen, dass diese Flüchtlinge ab dem Zeitpunkt, in dem sie die EU betreten, eigentlich keine Flüchtlinge mehr sind: Sie reisen aus sicheren Drittstaaten nach Deutschland. Andererseits ist auch klar, dass gerade diese Länder an der Peripherie Europas wenig leistungsfähig sind hinsichtlich der Aufnahme von Flüchtlingen. Was also notwendig wird, ist ein Mechanismus der gerechten Verteilung dieser Menschen, inklusive der Ausweisung bei offensichtlich unbegründeten Asylanträgen, der dann auch durchgezogen wird.

Auch ein solcher Mechanismus wird aber dazu führen, dass in Deutschland ein Großteil der Flüchtlinge landen werden; dass die meisten von ihnen auch zu uns möchten hat damit nur am Rande zu tun. Es wird auch schwer fallen, mit der Freizügigkeit in Europa umzugehen, wenn die Flüchtlinge erst mal in einem Land akzeptiert sind. Wer also diese Freizügigkeit in Europa aufrechterhalten will, der wird damit leben müssen, dass in Deutschland auf Dauer ein überproportionaler Anteil von Flüchtlingen leben wird. Will man das umgekehrt verhindern, muss man an dieser Schraube drehen – das mag auch legitim sein, man muss dann aber auch die Konsequenzen, im einem wie im anderen Fall, deutlich machen.

Geht man also – und wer die Grenzen nicht einfach dicht machen will, muss das antizipieren – davon aus, dass wir es in den kommenden Jahren mit siebenstelligen Zahlen von Flüchtlingen zu tun bekommen werden, dann kann man nicht annehmen, dass dies ganz ohne eigene Anpassungen vonstatten geht. Es ist also nicht die Frage, ob wir – als Deutsche – uns an die Asylbewerber anzupassen haben, wie Bischof Overbeck meines Erachtens falsch interpretiert wird, sondern ob wir uns überhaupt an die neue Situation anpassen müssen:

Gerade erst wurde in den Medien kolportiert, dass eine Absenkung des Mindestlohnes gefordert wird, jedenfalls dann, wenn man plant, die hier bleibenden Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das wäre eine notwendige Anpassung, will man nicht riskieren, dass ein Großteil der Flüchtlinge langfristig ohne Anstellung bleiben wird. Nachdem Politiker aus dem linken politischen Lager so lange für dieses (marktwirtschaftlich sowieso schädliche, aber das ist eine andere Geschichte) Instrument gekämpft haben, werden sie es nun aufgeben müssen – das ist schon mal eine notwendige Veränderung.

Ein Großteil der Flüchtlinge – die Zahlen widersprechen sich je nach Quelle – ist muslimischen Glaubens. Wenn wir das Grundrecht der Religionsfreiheit weiter hochhalten wollen, wird es also in den kommenden Jahren, ganz ohne Fundamentalismustendenzen, zu Veränderungen in der Gesellschaft kommen, die heute kaum absehbar sind. Der Freitag als höchter spiritueller Feiertag einer großen Bevölkerungsgruppe? Gebetszeiten, die auch moderate Muslime einhalten möchten? Andere religiöse Vorschriften, die auch dann Einfluss auf unser Leben haben werden, wenn umgekehrt westlichen und christlichen Lebensentwürfen weiterhin mit Toleranz begegnet wird. Dies gilt natürlich nicht nur für das potenzielle Spannungsfeld zwischen muslimischen Glaubensüberzeugungen und unserer christlichen bis säkularen Prägung sondern auch hinsichtlich anderer kultureller Unterschiede und unterschiedlicher Vorstellungen. Das wird Veränderungen verursachen, auf die man auch als Einzelner reagieren, sich damit auch ändern muss.

Es gibt unterschiedliche Angaben zum Bildungsstand der Flüchtlinge – aber nehmen wir mal an, es sei alles gar nicht so schlimm und die Mehrzahl entsprächen einem westlichen Ausbildungsstand, dann hätte man immer noch ein Sprachproblem zu lösen. Natürlich kann man Integration verlangen und damit auch das Erlernen der Sprache, aber wer als Erwachsener versucht hat, eine Sprache zu lernen, wird feststellen, wie schwer einem das fallen kann. Auch hier wird auf Vereine und auch Arbeitgeber insbesondere aber auch auf die Gesellschaft im Allgemeinen ein Bedarf an Entgegenkommen entstehen, mit dieser Problematik umzugehen.
Das waren jetzt nur drei Beispiele, mit einem vergleichsweise harmlosen Verlauf vorausgesetzt, die deutlich machen, dass wir nicht davon ausgehen können, uns in einen Kokon einschließen zu können und abzuwarten, bis der Sturm vorbei geht. Die Weltlage gibt wenig Anlass zur Hoffnung, dass die Menge der Flüchtlinge in Zukunft abnehmen wird. Das wird gesellschaftliche Rahmenbedingungen verändern, und insofern ist es nicht nur richtig sondern auch wichtig, wenn Bischof Overbeck darauf hinweist, dass „wir“ uns ebenfalls ändern müssen, ich möchte ergänzen „wir“ uns ändern werden. Was heute seitens der Politik und der Medien bisweilen vorgegaukelt wird – Stichwort „Wir schaffen das!“ – ist dagegen die Vorstellung, man könne das alles aus der Portokasse bezahlen. Das allerdings ist eine gefährliche Einstellung, die früher oder später mit der Realität kollidieren wird.

Man kann vor dem, was auf uns zukommt, die Augen verschließen, man kann sich auch weigern, Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Man kann auch unterschiedlicher Ansicht darüber sein, wie eine politische oder gesellschaftliche Reaktion aussehen sollte. Aber zu glauben, es würde sich nichts ändern, wir müssten uns nicht an neue Situationen anpassen, ich persönlich müsste mich nicht anpassen, ist bestenfalls naiv
http://www.misesde.org/?p=10950



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von esther10 25.09.2015 19:50

Wie verblödet muss ich sein …

25. September 2015 by Papsttreuer

Ich werde mich ändern müssen! - Warum Bischof Overbeck Recht hat Link der Woche: Lügen über den Kapitalismus
Muss man verblödet sein, um sich über die Auslassungen des Münchner Kardinals Reinhard Marx zur katholischen Bloggerszene aufzuregen. Ein bisschen schon …
http://papsttreuerblog.de/2015/09/25/wie...-muss-ich-sein/


„Verbloggung führt manchmal auch zur Verblödung“ – so sagte es der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und Erzbischof von München, Kardinal Reinhardt Marx, in einem Pressegespräch bei der Herbstvollversammlung der Bischofskonferenz. Nun gut, verblödet war schon die Frage des Journalisten, der katholisches.info – in der Tat ein Portal, dass ich nicht zwingend empfehle – in einen Topf geworfen hat mit muslimischem Fundamentalismus. Merke: Ein Blogger, der sich polemisch gegen die Homoehe ausspricht und ein Selbstmordattentäter, der sich auf einem Marktplatz in die Luft sprengt – das ist die gleiche Kategorie Mensch! Klingt blöd, aber nicht so, dass der Kardinal dem widersprechen müsste …?

Da hätte man also schon mal einhaken können, denn selbst wenn man – wie anscheinend der Kardinal – nicht weiß, was katholisches.info oder Bloggen ganz allgemein ist, kann man schon wissen, dass die Zahl der christlich motivierten Terroristen in Deutschland gegen Null tendiert (ich will nicht ausschließen, dass irgendein Verblödeter in seinem Keller an einer Bombe bastelt, sonst hätte ich mich auf die Null festgelegt). Und machen wir uns nichts vor: So verblödet ist der Kardinal nicht, dass er nicht weiß, was ein Blog ist. Wenn er es nicht wüsste, dann hätte der beim Gespräch neben ihm sitzende Matthias Kopp, Pressesprecher der DBK, einen ganz schlechten Job gemacht.

Gut, auch das ist nicht auszuschließen, denn zumindest hat er seinen Chef in seinem folgenden Furor gegen den Blogger, das unbekannte Wesen, nicht im Griff gehabt. Das mag bei einem Mann des Kalibers des Kardinals auch schwer sein, das Lächeln von Herrn Kopp sah aber auch nicht so gequält aus, dass man hätte meinen können, der abschließende scherzhaft-herablassende Auftrag an ihn, er möge das mal untersuchen, hätte er als verblödet aufgefasst.

Nein, auch Herr Kopp ist nicht blöd, ich habe ihn schon mal bei einem Treffen katholischer Blogger erlebt, er weiß was Blogger sind, und er weiß auch, dass das DBK-eigene Gewächs in dieser Richtung, katholisch.de – Vorsicht, nicht .info! – gegen diese Masse auch mit noch so viel Geld nicht anstiken kann. Kopp weiß, dass die sogenannte Blogoezese im Wesentlichen auf dem Boden der katholischen Lehre steht, was man von den Kolumnisten und Kommentatoren bei katholisch.de leider nicht immer sagen kann. Gibt es auch Ausnahmen? Ja sicher, aber die würde ich in der Mehrzahl nicht der Verblödung zuschreiben, sondern dem inneren Kampf um die Wahrheit, die am Ende jeder christlich motivierte Blogger führt. Man muss allerdings schon ein bisschen blöd sein, weiter Unmengen Kirchensteuergeld in eigene, wenig fruchtbare Medien zu stecken.

Kardinal Marx insinuiert, für manche sei das Bloggen schon die Welt, und zum Glück – die Lacher auf seiner Seite – darf er feststellen, dass das Internet nicht die Welt ist. Marx wird aber auch nicht so blöd sein, nicht zu erkennen, dass man sich mit der Beschäftigung mit dem eigenen Glauben, ob in einem Blog, in einem Buch, in der Lehre oder der individuellen Weiterbildung, durchaus einen erweiterten Teil der Welt zugänglich macht. Unter katholischen Bloggern sind Geistliche wie Weltliche vertreten, Philosophen und Handwerker, Genießer der feinen Künste und Heavy-Metal-Fans, Herz-Jesu-Sozialisten genau so wie Marktradikale wie ich einer bin. Und sie alle bemühen sich, die Welt nicht nur für sich sondern auch für andere zu erschließen. Wie blöd muss man sein, sich dem zu verschließen, das alles in einen Topf zu werfen, und den Verdacht zu nähren, das sei eher verblödend?

Wenn die Kirche eine Firma wäre, müsste man sich als katholischer Blogger nun fragen, wieso man nach einem solchen bräsigen Auftritt eines Kardinals sich noch die Mühe macht, seinen Glauben zu erklären, öffentlich mit sich zu ringen, sich inhaltlicher Kritik genau so wie persönlichen Anfeindungen auszusetzen. Wie verblödet muss man sein, Zeit und bisweilen Geld in ein solches Thema zu investieren, wenn es die „Kirchenleitung“ doch nicht nur nicht zu schätzen weiß, sondern einem auf diese Art auch noch Knüppel zwischen die Beine wirft?

Aber dann fällt mir auf: Kardinal Marx ist ja gar nicht mein Chef! Matthias Kopp ist nicht der Pressesprecher meines Chefs. Hans Langendörfer, der ebenfalls im Pressegespräch über die Ausführungen seines Chefs feixende Sekretär der DBK, ist nicht der Sekretär meines Chefs. Ich habe den Papst in Rom als – wenn man so will – weltlichen Chef, der mit so manchen von dem, was ich schreibe, vermutlich nicht einverstanden ist, es aber – da bin ich sicher – als Katholizität betrachtet, wenn auch andere Ausdrucksformen und Meinungen zur Geltung kommen. Letztlich verantwortlich bin ich dem Herrn gegenüber – ein hoher Anspruch und ich bin froh, darauf vertrauen zu können, dass er nachsichtig sein wird, auch mit solchen Beiträgen wie diesem hier. Er ist übrigens auch der einzige in diesem ganzen Konglomerat – mich eingeschlossen – bei dem ich sicher bin, dass er nicht blöd ist (und ich hoffe, er verzeiht mir auch diesen kleinen polemischen Ausritt).

Sieht man das so, bleibt nur die Frage: Wie verblödet muss man sein, sich über die Worte des Kardinals so zu echauffieren, wie ich es tue und wie es auch eine erkleckliche Anzahl anderer Blogger tun?
http://papsttreuerblog.de/2015/09/25/wie...-muss-ich-sein/
Naja, ein bisschen verblödet bin ich eben …

von esther10 25.09.2015 14:15

„Sexualpädagogik der Vielfalt“ an Zürichs Volksschulen: Die Regierung soll endlich hinsehen und handeln!


54 Personen haben bereits unterzeichnet. Helfen Sie bitte mit, 100 Unterschriften zu erreichen.
von CitizenGO · 23.09.2015

http://www.citizengo.org/de/29957-sexual...ndlich-hinsehen...

Im Juni 2015 haben drei engagierte Volksvertreter im Kanton Zürich in einer Anfrage an den Regierungsrat die Verwendung des skandalösen Lehrmittels „Sexualpädagogik der Vielfalt“ hinterfragt. Gemäss Antwort vom 2. September 2015 sieht die Zürcher Regierung jedoch keinen Handlungsbedarf und versteckt sich ­- ohne auf den destruktiven Inhalt des Lehrmittels einzugehen – hinter den Empfehlungen sogenannter Experten der Sexualpädagogik sowie dem guten Rufs des Juventa-Verlags. Dieses Versteckspiel und Nicht-hinsehen-wollen einer vom Volk gewählten Regierung ist schlicht nicht hinnehmbar. Ein Sexualpädagogik-Lehrmittel, dessen Autoren als Methode explizit auf „Verwirrung“ und „Veruneindeutigung“ (Ausgabe 2008, Seite 40) setzen, hat in der Schule nichts verloren. Doch die Zürcher Regierung zieht es vor zu schweigen, wenn 14-Jährige in einer Übung (Seite 52) für das Liebesleben zweier Lesben oder eines heterosexuellen Rentnerpaares Gegenstände wie Dildo, Handschellen, Lack und Leder und Vaginalkugeln ersteigern sollen. Mit dieser Petition fordern wir von der Zürcher Erziehungsdirektorin die sofortige Streichung von „Sexualpädagogik der Vielfalt“ aus der Liste des empfohlenen Unterrichtsmaterials sowie die Beendigung der Zusammenarbeit des Kantons Zürich mit den Pseudo-Experten, die dieses Buch empfohlen haben, insbesondere der Fachstelle „Lust und Frust“.

Das Praxisbuch (1. Auflage 2008, 2. Auflage 2012) wird seit 2012 vom Volksschulamt Zürich empfohlen. Während in Deutschland ein Aufstand gegen das Lehrmittel tobt, animieren Schweizer Sexualpädagogen Schüler bislang unbehelligt dazu, „galaktische Sex-Spielzeuge zu entwerfen und erotische Musikstücke zu inszenieren.“ (Ausgabe 2008, Seite 125) Ein Blick ins Lehrmittel, das auch in Baselstadt und Bern eingesetzt wird, zeigt, was derzeit in Deutschland besorgte Eltern, aber auch Pädagogen, Psychologen und Sexualwissenschaftler in Aufruhr versetzt. In der Übung „Galaktischer Sex“ sollen 15-jährige Schüler alle ihnen bekannten Bezeichnungen für sexuelle Praktiken nennen. Die Autoren des Lehrmittels schreiben: „Die Jugendlichen werden ermutigt, auch scheinbar Ekliges, Perverses und Verbotenes zu nennen.“ In Kleingruppen erfinden sie sodann galaktische Sexpraktiken, die auf der Erde unbekannt sind. „Sie überlegen, wer welchen Sex wann, wie, mit wem, unter Verwendung welcher Hilfsmittel hat. Die Kleingruppen werden mit verschiedenen Gestaltungsmaterialien ausgestattet und können sich selbst verkleiden, galaktisches Sex-Spielzeug entwerfen, erotische Musikstücke inszenieren oder …“ (Seite 125).

Auch wenn die Zürcher Regierung betont, dass das Buch im Kanton Zürich erst ab 14 Jahren eingesetzt wird, zeigt doch der von den Autoren für jüngere Altersstufen vorgeschlagenen Übungen deutlich genug deren perverse Gesinnung: Beim Massage-Spiel „Gänsehaut“ (Seite 18 f.) – für Kinder ab zehn Jahren – genügt dünne Kleidung, damit der unterschiedliche Druck und die verschiedenen Streichrichtungen auch erspürt werden können. Dabei dürfen verschiedene Massagetechniken angewendet werden, auch „vorgezeigt durch die Leitung". Von aussen sollte der Raum nicht einsehbar sein, empfehlen die Autoren. Zu den Klangübungen (Seite 195) gehören auch „lautes Stöhnen“ und „dirty talk“, für die lustigen Gipsabdrücke einzelner Körperteile wird viel Vaseline benötigt (Seite 185). Zur Übung „Sexualität während der Menstruation“ für ältere Jugendliche sollen „unterschiedliche Paar-Konstellationen in die Rollenspiele eingebaut werden“. In der 2. Auflage von 2012 (Seite 174) ist sogar von „Gruppensex“ als möglicher Konstellation die Rede. Doch schon die erste Auflage nennt die Frage „Wo könnte der Penis sonst noch stecken?“ als Kontrollfrage für genügende Berücksichtigung sexueller „Vielfalt“ (Seite 39).

Die Hamburger Schulbehörde hat im Oktober 2014 „Sexualpädagogik der Vielfalt“ nach heftigen Protesten von Eltern, Politikern und Fachleuten zurückgezogen. Etliche Artikel und Kommentare in renommierten deutschen Medien von links bis rechts, darunter die FAZ, der Spiegel und die TAZ, kritisierten das Lehrmittel in den letzten Monaten scharf. Deutsche und österreichische Experten aus den Bereichen Medizin, Psychologie und Pädagogik – unter ihnen auch Jakob Pastötter, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung – werben für solide Prinzipien in der Sexualpädagogik. Damit möchten sie dem neusten Produkt der auf den pädophilen Helmut Kentler zurückgehenden neoemanzipatorischen Sexualpädagogik eine fundierte Alternative entgegensetzen. Denn Jugendliche brauchen keine sexuelle Animation in der Schule, sondern Hilfestellung, ihre Sexualität in ihre langfristigen Lebensziele wie stabile, treue Beziehung und Familie zu integrieren.

Zudem widerspricht die „Sexualpädagogik der Vielfalt“ auch klar dem schulischen Indoktrinationsverbot, das z.B. für die politische Bildung von allen Kantonen als selbstverständlich vorausgesetzt wird. Gegen dieses wird verstossen, wenn eine ganz bestimmte Weltanschauung zur Grundlage des Schulunterrichts gemacht wird. Dies ist aber ist bei der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ klar der Fall, die ausschliesslich auf Verhandlungsmoral ohne übergeordnete Werte sowie auf der umstrittenen Gendertheorie beruht. Diese radikale Kulturtheorie relativiert laut Psychiater Christian Spaemann die geschlechtliche und sexuelle Identität des Menschen in höchst fragwürdigem Ausmass und leitet daraus eine „sexuelle Vielfalt“ als neues gesellschaftliches Leitbild ab. Für die Sexualpädagogik bleibt dann nur noch die sexuelle Lust als gemeinsamer Nenner dieser beliebigen Lebensformen übrig. „Deren Vielfalt soll“, wie Spaemann warnt, „den Kindern ohne Bezug zur Verantwortung für verbindliche Beziehungen und Lebensziele oder eine Integration der Sexualität in die Gesamtpersönlichkeit, zu der immer auch die Fähigkeit zum Verzicht gehört, unterrichtet werden.“

Mit dieser Petition fordern wir von der Zürcher Erziehungsdirektorin die sofortige Streichung von "Sexualpädagogik der Vielfalt" aus der Liste des empfohlenen Unterrichtsmaterials sowie die Beendigung der Zusammenarbeit des Kantons Zürich mit den Pseudo-Experten, die dieses Buch empfohlen haben, insbesondere der Fachstelle "Lust und Frust".

Sollen 14-jährige in Gruppenübungen Gegenstände wie Dildos, Handschellen und Lederkleidung erwerben, einen "neuen Puff für alle" planen oder "galaktische Sex-Spielzeuge entwerfen und erotische Musikstücke zu inszenieren"? Nein? Dann unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition an die Regierung des Kantons Zürich.
http://www.citizengo.org/de/29957-sexual...ndlich-hinsehen


von esther10 25.09.2015 12:25

Papst: Jesus kam als Obdachloser auf die Welt


Papst Franziskus spricht zum Abschluss seiner Zeit in Washington vor ca. 200 Obdachlosen. - RV

24/09/2015 13:54SHARE:

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Seinen letzten Termin in Washington hatte der Papst nicht bei Präsident Obama: Stattdessen traf er Obdachlose. Im Caritas-Zentrum der Patrickskirche, der ältesten der Stadt, stand Franziskus am Donnerstagmittag (Ortszeit) etwa zweihundert Menschen ohne festen Wohnsitz gegenüber, darunter viele Einwanderer aus Lateinamerika. Sie erinnerten, so sagte er, an den hl. Josef, der in seinem Leben ebenfalls viel Schweres durchgemacht habe. Etwa in Betlehem, an der Seite der hochschwangeren Maria.

„Ich stelle mir Josef vor mit seiner Frau, die ein Kind bekommen soll, ohne ein Dach, ohne Haus, ohne Unterkunft. Der Sohn Gottes kam als ein Obdachloser in diese Welt. Der Sohn Gottes wusste, was es heißt, das Leben zu beginnen ohne ein Dach über dem Kopf. Wir können uns die Fragen Josefs in diesem Augenblick vorstellen: Warum hat der Sohn Gottes kein Dach zum Leben? Warum sind wir obdachlos, warum haben wir keine Wohnung?“

Das seien Fragen, die sicher auch sie, die Obdachlosen von Washington, sich manchmal stellten, so Franziskus: „Josefs Fragen sind weiter aktuell. Sie begleiten all jene, die in der Geschichte obdachlos waren und sind.“ Aber Josef sei nicht beim Fragen stehengeblieben: Durch den Glauben habe er es geschafft, „weiter zu gehen, wenn alles stehen zu bleiben schien“. „Angesichts ungerechter und schmerzvoller Situationen bringt der Glaube uns das Licht, das die Dunkelheit vertreibt. Wie bei Josef macht der Glaube uns offen für die stille Gegenwart Gottes in jedem Augenblick unseres Lebens, in jeder Person und in jeder Situation. Gott ist in einem jeden von euch gegenwärtig, in einem jeden von uns.“

Es gebe „keine gesellschaftliche oder moralische Rechtfertigung“ dafür, dass Menschen kein Dach über dem Kopf hätten, so der Papst. Das seien „ungerechte Situationen“. Immerhin wüßten wir aber, „dass Gott sie mit uns erleidet“ und dass Jesus sich mit allen armen und gebeutelten Menschen solidarisiert. „Der Glaube lässt uns wissen, dass Gott an eurer Seite ist, dass Gott in unserer Mitte ist und dass seine Gegenwart uns zur Nächstenliebe bewegt... Jesus klopft immer wieder an unsere Türen, an die Türen unseres Lebens. Er tut dies nicht auf magische Weise, er tut dies nicht mit Spezialeffekten, mit Leuchtreklamen oder Feuerwerk. Jesus klopft immer wieder an unsere Tür in den Gesichtern unserer Brüder und Schwestern, in den Gesichtern unserer Nachbarn, in den Gesichtern der Menschen an unserer Seite.“ Das war eine Aufforderung des Papstes an die Gesellschaft, sich mit dem harten Los der ‚homeless people’ nicht einfach abzufinden.
(rv 24.09.2015 sk)

von esther10 25.09.2015 12:21

Papst vor dem Kongress: Die Krisen und die Lösungen


Papst Franziskus hält als erster Papst eine Rede vor dem amerikanischen Kongress. - AP

24/09/2015 14:26SHARE:

Ein historischer Moment in der Geschichte der Päpste: Als erster Papst sprach Franziskus, nach einem privaten Treffen mit dem Sprecher des Repräsentantenhauses John Boehner, an diesem Donnerstagnachmittag (deutscher Zeit) vor dem US-Kongress. In einer langen englischsprachigen Rede wandte er sich an die vielen Abgeordneten und sprach von der Flüchtlingskrise, der Todesstrafe, dem Dialog mit Kuba und Iran bis hin zum Fundamentalismus. Vier Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte können in ihrer Vorbildfunktion die Lösung einiger Krisen sein: Abraham Lincoln, Martin Luther King, Dorothy Day und Thomas Merton.

Zu allererst wandte er sich an die Abgeordneten als „Repräsentanten“ des amerikanischen Volkes. An die „Söhne und Töchter“ dieses großen Kontinents, denn auch er sei ein Sohn dieses großen Kontinents. Die Arbeit der Politiker im Kongress verglich er mit der Gestalt von Mose, der einerseits Gesetzgeber des Volkes Israel war und andererseits die Gestalt sei, die direkt zu Gott führe und damit zur „transzendenten Würde des Menschen.“ Franziskus verwies auf die kulturellen Reserven des Landes – die als Vorbilder für eine Kultur dienen können: Persönlichkeiten, die auf unterschiedliche Art und Weise die Kultur und Geisteshaltung prägten und die auch jetzt an Aktualität aufweisen würden.

„Eine Nation kann als bedeutend angesehen werden, wenn sie wie Abraham Lincoln die Freiheit verteidigt; wenn sie eine Kultur pflegt, welche die Menschen befähigt, vom vollen Recht für alle ihre Brüder und Schwestern zu „träumen“, wie Martin Luther King es ersehnte; wenn sie so nach Gerechtigkeit strebt und sich um die Sache der Unterdrückten bemüht, wie Dorothy Day es tat in ihrer unermüdlichen Arbeit, der Frucht eines Glaubens, der zum Dialog wird und Frieden sät im kontemplativen Stil Thomas Mertons.“
Abraham Lincoln und die Wege der Freiheit

Franziskus sprach zuerst über Präsident Abraham Lincoln; nannte ihn „den Hüter der Freiheit“, der sich unermüdlich dafür einsetzte, dass die „Nation der Freiheit“ geboren werde. Dieses Jahr feiere man den hundertfünfzigsten Jahrestag seiner Ermordung . Der Weg zu einer Zukunft der Freiheit, sei ein Weg der Zusammenarbeit und der Solidarität. Heute sei die Welt geprägt von Hass, Gewalt, Terror – oft auch im Namen „von Gott, einer Ideologie oder eines Wirtschaftssystems“ ausgeübt.

Das Problem sei jedoch die Polarisierung und die Schwarz-Weiß-Malerei. Gewalt sei keine passende Antwort: „Wir wissen, dass wir in dem Bestreben, uns von dem äußeren Feind zu befreien, in die Versuchung geraten können, den inneren Feind zu nähren. Den Hass von Tyrannen und Mördern nachzuahmen ist der beste Weg, um ihren Platz einzunehmen. Das ist etwas, das Sie als Volk zurückweisen.“

Die passende Antwort sei, die der „Hoffnung, Heilung, des Friedens und der Gerechtigkeit.“ Nur mit Intelligenz und Mut und mit dem richtigen Sinn für das Gemeinwohl, sei es möglich eine Lösung zu finden. „Wenn die Politik wirklich im Dienst des Menschen stehen soll, folgt daraus, dass sie nicht Sklave von Wirtschaft und Finanzwesen sein kann. Die Politik ist hingegen ein Ausdruck unserer dringenden Notwendigkeit, in Einheit zusammenzuleben, um gemeinsam das bestmögliche Gemeinwohl zu schaffen: das einer Gemeinschaft, die Einzelinteressen zurückstellt, um in Gerechtigkeit und Frieden ihre Güter, ihre Interessen und ihr gesellschaftliches Leben zu teilen.“

Martin Luther King und das Gehör des Glaubens

Viele verschiedene Religionsgemeinschaften sind in der USA beheimatet. Sie haben Amerika zu dem gemacht, was es heute sei. So beschreibt Franziskus die Rolle der Religionen im „Land der Freiheit“. Daher müsse auch in Zukunft dem Glauben Gehör geschenkt werden, denn dieser versuche das Beste jedes Menschen und jeder Gesellschaft hervorzubringen. Hier erwähnte der Papst den US-amerikanischen Baptistenpastor und Bürgerrechtler Martin Luther King, der für seinen Traum der vollen bürgerlichen und politischen Rechten für Afro-Amerikaner verwirklichte. „Ein Traum, der immer noch in unseren Herzen nachklingt. Ich freue mich, dass Amerika weiterhin für viele ein Land der „Träume“ ist. Träume, die zum Handeln führen, zur Beteiligung, zum Engagement. Träume, die das Tiefste und Wahrste im Leben eines Volkes erwecken.“

Das „Land der Träume“ habe viele Menschen in den letzten Jahrhunderten angelockt, auch sie wollen ihren Traum leben. Papst Franziskus spricht von der derzeitigen Flüchtlingskrise. Er betonte, dass Fremdenhass nur ein Hass gegen sich selbst sei, denn die meisten Bürger der Vereinigten Staaten stammten selbst von Einwanderern ab. Hier spricht er konkret auch die Mitglieder des Repräsentantenhauses an. Genau aus diesem Grund müsse die USA die Rechte der Flüchtlinge wahren, betonte Franziskus. Er spricht nicht nur von der europäischen Flüchtlingssituation, sondern geht auch auf die Lage an der Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten ein.
„Unsere Welt steht vor einer Flüchtlingskrise, die ein seit dem Zweiten Weltkrieg unerreichtes Ausmaß angenommen hat. Das stellt uns vor große Herausforderungen und schwere Entscheidungen. Auch in diesem Kontinent ziehen Tausende von Menschen nordwärts auf der Suche nach einem besseren Leben für sich und ihre Lieben, auf der Suche nach größeren Möglichkeiten. Ist es nicht das, was wir für unsere eigenen Kinder wünschen?“
Die goldene Regel: „Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen“ (Mt 7,12) sei gültig nicht nur auf Bezug der flüchtenden Menschen, sondern auf alles und jeden und betreffe unserer Verantwortung für „jedes Leben in jedem Stadium“. Mit dieser Überleitung betonte der Papst auch sein Engagement und seinen Wunsch nach der weltweiten Abschaffung der Todesstrafe.
Dorothy Day und der Kampf gegen Armut und Hunger
Dorothy Day, eine US-amerikanische Sozialaktivistin und Journalistin, welche die katholische Sozialbewegung Catholic Worker Movement gegründet hatte, sei für den Papst ein wichtiges Symbol für das soziale Engagement im Dienste der Unterdrückten. Auch heute, in Zeiten der Krise, sollten sich Politiker und Amerikaner dieser Initiative annehmen und gegen Armut und Hunger der Welt kämpfen. „Es versteht sich von selbst, dass ein Teil dieser großen Bemühung darin besteht, Wohlstand zu schaffen und zu verteilen. Die rechte Nutzung der natürlichen Ressourcen, die angemessene Anwendung der Technologie und der Einsatz des Unternehmergeistes sind wesentliche Elemente einer Wirtschaft, die bestrebt ist, modern, solidarisch und nachhaltig zu sein.“

In seinem päpstlichen Schreiben „Laudato Si“, ginge der Papst genau auf diese Themen ein – auf eine „Kultur der Achtsamkeit“, die darauf pocht die Ressourcen mit Behutsamkeit zu nutzen, die Umwelt zu schützen und die Armut zu bekämpfen. Nachhaltigkeit sei also das oberste Ziel. Er sei überzeugt, dass Amerikas hervorragende Wirtschaft- und Forschungsinstitute in den kommenden Jahren einen entscheidenden Beitrag liefern können.
Thomas Merton und die Pflicht zum Dialog

Ein weiteres Beispiel als amerikanische Leitfigur nannte der Papst den Zisterziensermönch Thomas Merton. Er sei eine „bleibende Quelle spiritueller Inspiration und eine Leitfigur für viele Menschen. Er sei ein „Mann des Dialogs, ein Förderer des Friedens zwischen Völkern und Religionen“ gewesen. Auch der Papst sehe sich in dieser Funktion, betonte er und daher sei auch sein Engagement im Bereich des Dialogs in den letzten Monate so groß gewesen. Ohne es wörtlich zu nennen, ging er hier auf sein Engagement und die Annäherung von Kuba und USA ein. Denn es gehe um die „Überwindung historischer Unstimmigkeiten beizutragen, die mit schmerzlichen Geschehnissen aus der Vergangenheit verbunden waren“. Hier deutet er auch die Verhandlungen mit dem Iran an.

„Es ist meine Pflicht, Brücken zu bauen und allen Menschen zu helfen, auf jede mögliche Weise dasselbe zu tun. Wenn Länder, die miteinander im Konflikt standen, den Weg des Dialogs einschlagen – eines Dialogs, der aus sehr legitimen Gründen unterbrochen sein mag –, öffnen sich neue Möglichkeiten für alle.“ Schließlich betonte Papst auch noch dass der Waffenhandel enden müsse. Das Geld, das aus diesem Business komme sei in „unschuldiges Blut“ getränkt und er wiederholte die Wichtigkeit der vier Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte.

Als letzten Punkt erwähnte der Papst seinen Besuch in Philadelphia, wo er den Weltfamilientag besuchen wird und die Bedeutung der Familie, bevor er die berühmten Worte sprach: „God bless America.“ Im Anschluss an seine Rede trat er auf den Balkon des Kapitols und grüßte die tausenden Zuschauer, die die die Rede von draußen verfolgt hatten.

Spontane Segnung des amerikanischen Volkes

Nach dem historischen Ereignis sprach der Papst noch, vom Balkon des US-Kongress aus, zu den zahlreichen Menschen, die sich am Kapitol versammelt hatten. In seiner Muttersprache segnete er alle Menschen von Amerika - vor allem die Kinder und die Familien. Er bat die vielen Menschen darum für ihn zu beten und die jenige, die nicht glauben oder für ihn beten können, sollen „Glückwünsche" an ihn richten.

Gleich darauf traf Papst Franziskus mit Obdachlosen im Caritas-Zentrum der Pfarrei St. Patrick zusammen, bevor er von Washington aus weiter nach New York reiste. Dort konzelebriert er eine Vesper mit dem Klerus in der St. Patricks Kathedarale.
(rv 24.09.2015 no)
http://de.radiovaticana.va/news/2015/09/...6sungen/1174389




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